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18. Jahrgang - Nr. 2 - 2007

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im Internet:

www.percha.info


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Palmsonntag

in Percha

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Gemeindenachrichten

Mitteilung in eigener Sac

Mitteilung in eigener Sache

Um allen Institutionen, Vereinen und Verbänden, die ihre Berichte und Mitteilungen im „Perchiner

Gemeindeboten“ veröffentlicht haben möchten, die Planung zu erleichtern, teilen wir

hiermit den jeweiligen Redaktionsschluss der einzelnen Ausgaben des PGB im laufenden

Jahr 2007 mit. Wir ersuchen, den jeweiligen Redaktionsschluss zu beachten und entsprechend

einzuhalten. Vielen Dank für die Mitarbeit!

Redaktionsschluss Mai:..................14. Mai 2007

Redaktionsschluss Juli:..................16. Juli 2007

Redaktionsschluss September: .....17. September 2007

Redaktionsschluss November: ......12. November 2007

Vom Redaktionsschluss bis zur Fertigstellung und Auslieferung der Zeitung müssen jeweils

ca. 2 Wochen einkalkuliert werden.

Die Redaktion des PGB

Aus dem Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat

Am 27. Februar 2007 trat der Gemeinderat von Percha zu einer Sitzung zusammen. Unter

dem Vorsitz von Bürgermeister Joachim Reinalter wurden dabei folgende Tagesordnungspunkte

behandelt bzw. Beschlüsse gefasst:

Zunächst stellten auf Einladung der Gemeindeverwaltung

Werner Schönhuber, Präsident der Kronplatz Seilbahn

AG und Andreas Dorfmann, Direktor der Kronplatz

Seilbahn AG, dem Gemeinderat das Projekt „Kronplatz

Ried“ offiziell vor. Nachdem die verschiedensten

Gerüchte bezüglich des Projektes kursierten und unter

den Bürgen von Percha die fehlende Information kritisiert

wurde, war des den beiden Herren ein Anliegen,

ausdrücklich zu erklären, dass das Projekt in der Ausarbeitungsphase

stehe, dass man, was die Lage der Zughaltestelle

betrifft, erst vor kurzem wiederum eine neue

Variante aufgegriffen habe, dass das Projekt einen

langjährigen Werdegang hinter sich habe und der heutige

Stand der Dinge nicht der letzte Stand sein kann bzw.

sein muss.

Ausgangslage:

Die erfolgreiche Entwicklung des Wintertourismus rund

um den Kronplatz hat in den letzten Jahren einige Probleme

aufgezeigt. Neue Entwicklungen und steigende

Ansprüche der Besucher stellen immer wieder neue

Herausforderungen an Skigebiete, welche nach neuen

Lösungen rufen. Im Besonderen sollen die logistischen

Möglichkeiten beim Zubringerdienst bis auf den Gipfelbereich

des Kronplatzes erweitert werden. Miteinbezogen

muss dabei die Verkehrsproblematik im Pustertal

werden. Die öffentlichen Verkehrsmittel entsprechen

heute nicht den notwendigen Erfordernissen zur Anreise.

Planskizze zum Bahnhof Percha

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Gemeindenac

Umwelt:

Das vom Projektvorhaben betroffene Gebiet

Ried ist heute bereits mit landwirtschaftlichen

Wegen, Hofzufahrten, Forstwegen,

sowie Hochspannungsleitungen erschlossen.

Als Aufstiegsanlage von Percha bis zur

Herzlalm wäre eine 2S Kabinenbahn mit 6

Stützen die beste Lösung. Der geplante

Pistenverlauf würde weitgehend den flachen

und stabilen Hängen und auf dem

Geländerücken folgen. Die geomorphologischen

Ursprünglichkeiten des Gebietes blieben

unverändert. Keine größeren Geländeverschiebungen

wären zur Errichtung der

Skipiste notwendig. Das für die Beschneiung

benötigte Wasser könnte direkt beim

Druckstollen der Edison entnommen werden,

da dieser direkt die neu zu errichtende

Piste quert. Abgesehen vom Bahnhof Percha

mit Infrastrukturen, Aufstiegsanlage und

Piste sind von der Kronplatz Seilbahn AG

weitere Erschließungen weder gewünscht

noch angestrebt.

Mobilität:

Mit dem Projekt

Ried wird eine direkte

Anbindung des

Skigebietes an das

Eisenbahnnetz

angestrebt. In der

Gemeinde Percha

soll ein Bahnhof realisiert werden. Der

Standort des Bahnhofes muss so gewählt

werden, dass der Bahnhof drei Funktionen

erfüllt. Im Winter als Anbindung an das Skigebiet

Kronplatz, im Sommer als Anbindung

an das Fahrradnetz und ganzjährig soll der

Bahnhof Nutzen für die Gemeinde Percha

bringen. Die Erreichbarkeit des Skigebietes

soll für den Benutzer durch ein Mobilitätspaket

entsprechend ausgestattet werden, so

dass der individualreisende Tages- und

Wochengast ein für den eigenen PKW

effektives Konkurrenzangebot vorfindet. Als

zukünftige Skifahrerdestination ist es unumgänglich

neben der letzthin geschaffenen

Verbindung mit Alta Badia auch Gitschberg-

Vals und das Hochpustertal bis nach Sillian

skitechnisch mit der Eisenbahn zu vernetzten.

Das zu erreichende Ziel ist mehr Mobilität

durch öffentliche Verkehrsmittel für den

Skifahrergast mit weniger Individualverkehr.

Tourismus:

Das neue Konzept würde ein Zusammenrücken

der Ferienregionen ermöglichen. Im

Winter würde das Konzept eine Vernetzung

der Skigebiete Hochpustertal/Sillian, Gitschberg/Vals

über den Kronplatz mit dem Zentrum

von DolomitSuperski ermöglichen. Dieses

Näherrücken würde im Besonderen die

Gemeinden entlang des Pustertales, die

nicht direkt an einem Skigebiet liegen, aufwerten.

Nächtigungsortschaften entlang der

Bahnachse, die heute eine niedere Winterbettenauslastung

haben, könnten sich in

Zukunft einer besseren Auslastung ihrer

bestehenden Struktur erfreuen.

Sozialer Aspekt:

Beherbergungsbetriebe, die nicht direkt am

Kronplatz liegen, sind in ihrer Attraktivität im

Bereich Erreichbarkeit eingeschränkt. Mit

einem Mobilitätspaket Eisenbahnanschluss

Kronplatz, Haltestelle Percha und dem

Halbstundentakt wird der Standort aller

Gemeinden entlang der Pustertaler Eisenbahn

aufgewertet. Gemeinden wie Niederdorf,

Welsberg, Toblach, Kiens oder Vintl

erleben im Wintertourismus mit Sicherheit

einen Aufschwung. Statistiken zu Folge wird

sich durch den Zusammenschluss der Skigebiete

auch die Aufenthaltsdauer des

Gastes verlängern. Die zusätzliche Auslastung

der Eisenbahn durch die Skifahrer

(Touristen wie Einheimische) und im Sommer

durch die Fahrradfahrer würde den

Halbstundentakt von Brixen bis Innichen

verstärkt rechtfertigen und unbestritten die

Eisenbahn für Schüler und Pendler attraktiver

gestalten.

Zielsetzung:

Die Kronplatz Seilbahn AG strebt keine

zusätzliche Kapazitätssteigerung an, wohl

aber eine Qualitätssteigerung für die Gäste

der Skiregion. Ein Bahnhof allein ist keine

Garantie für das Umsteigen vom Auto auf

den Zug. Sehr wohl aber in Kombination mit

einer Aufstiegsanlage und einer Skipiste,

die mit entsprechenden verkehrsvermin-

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ichten

dernden Maßnahmen unterstützt werden.

Der Eisenbahnanschluss Percha ist nicht

Grund, sondern Möglichkeit für die Umsetzung

einer regionalen zeitgerechten verkehrtechnischen

Erschließung.

Das Skigebiet Kronplatz zählt heute zu den

erfolgreichsten Skigebieten Südtirols. Dank

innerer Innovationsfreude und zukunftsorientierten

Planungsansätzen bei allen bisherigen

Projektvorhaben konnte die führende

Stellung als Skigebiet und auch als Motor

der heimischen Wirtschaft ständig verbessert

werden. So ist auch das gegenständliche

Projektvorhaben, ein Schritt in Richtung

Festigung der heutigen starken Position, um

auch für zukünftige Entwicklungen gerüstet

zu sein.

Im Anschluss an ihre Ausführungen stellten

sich die beiden Referenten den Fragen der

Gemeinderäte. Die Fragen und Einwände

betrafen die Möglichkeit der künstlichen

Beschneiung in tiefen Lagen, die verfügbaren

Wasserreserven, eine mögliche finanzielle

Belastung der Gemeinde Percha durch

dieses Projekt, die Ausmaße einer neuen

Skipiste und schließlich den geplanten

Beginn der Bauarbeiten.

Es wurden auch Bedenken hinsichtlich

einer verstärkten Verkehrsbelastung geäußert

und von Seiten der Bürgerliste kam

der Vorschlag, Bahn und Skipiste getrennt

zu behandeln. Die Frage, ob das derzeitige

Skigebiet nicht ausreichend ist, sei auf

jeden Fall zu stellen.

Vor der Behandlung der eigentlichen

Tagesordnung berichtete Rechtsanwalt Dr.

Christoph Baumgartner als Rechtsvertreter

der Gemeinde über den Verhandlungstand

in der Streitsache Gemeinde Percha –

„Schönbichl GmbH“ in Bezug auf das Wasserkraftwerk

am Wielenbach. In dieser

Angelegenheit sind verschiedene Verfahren

anhängig. Im Verfahren vor dem Wassergericht

in Rom (Tribunale Superiore delle

Acque Pubbliche), welches den Entzug der

vormals erteilten Konzession zum Gegenstand

hat, ist demnächst das Urteil zu

erwarten.

Anfrage der Bürgerliste Percha an den

Bürgermeister: Gehsteigkonzept der

Umweltkommission der Gemeinde

Percha.

In der betreffenden Anfrage bemängelten

die Vertreter der Bürgerliste Percha

hauptsächlich, dass verschiedene Aussagen

im vorliegenden Gehsteigkonzept

der Umweltkommission nicht mit den Sitzungsprotokollen

dieser Kommission

übereinstimmen bzw. darin ganz fehlen.

Der Bürgermeister antwortete darauf,

dass das Konzept für Gehsteige und

Fußwege im Gemeindegebiet eine

Zusammenfassung der Ergebnisse und

Aussprachen der Umweltkommission sei.

Er versicherte in diesem Zusammenhang,

dass die Gemeindeverwaltung

gewillt sei, das Gehsteigkonzept schrittweise

umzusetzen und die erforderlichen

Geldmittel vorzusehen. Wir drucken das

Gehsteigkonzept nachfolgend vollinhaltlich

ab.

Umweltschutzkommission -

Gemeinde Percha

Konzept für Gehsteige und

Fußwege im Gemeindegebiet

Das vorliegende Konzept für Gehsteige

und Fußwege im Gemeindegebiet Percha

wurde in mehreren Sitzungen im

Zeitraum 2005-2006 von der Gemeinde-

Umweltschutzkommission ausgearbeitet.

Percha Dorf

Die Gehsteigsituation in Percha-Dorf ist

zufriedenstellend.

Straßenübergänge wurden übersichtlich

gestaltet und beleuchtet.

Zeitraum der Realisierung: 2005/2006

Der Übergang unterhalb der Pfarrkirche

wird entfernt und durch eine Abgrenzung

wird jede Möglichkeit unterbunden, die

Straße an dieser uneinsehbaren Stelle zu

überqueren.

Zeitraum der Realisierung: 2008

Die Unterführung wird geweißelt und in

Zusammenarbeit mit der Schule freundlicher

gestaltet.

Zeitraum der Realisierung: Herbst 2007

In der Sandegg-Straße wird im Zuge der

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Gemeindenac

Erschließungsarbeiten

für die neue Bauzone

ein Gehweg von

der Kreuzung (Sonnbergstraße)

aufwärts

angelegt. Die viel befahrenen

Straßen (Pustertaler-Straße,

Oberwielenbacher-Straße,

Sonnbergstraße)

sind mit Gehsteigen ausgestattet,

alle übrigen Straßen und Wege (Wiesenweg,

Gilbert-Wurzer-Weg ...) im Dorfkern

sind zu „Wohnstraßen“ mit einer

Geschwindigkeitsbegrenzung von 30

km/h erklärt.

Unterwielenbach

Der Gehweg zur Grundschule (Römerstraße)

wird entlang der Wielenstraße bis

hin zur Bushaltestelle (Ametz-Kreuzl)

weitergeführt. Auch im Bereich des

„Wirtshofes“ wird der Gehsteig mit erhöhtem

Randstein gezogen, damit es nicht

dazu kommt, dass Fußgänger parkende

Autos umgehen müssen.

Zeitraum der Realisierung: Herbst 2006

Auf der Römerstraße im Bereich der

Schule wird ein großes Warndreieck auf

der Straße eingebrannt.

Zeitraum der Realisierung: Weiterführung

des Gehweges 2007

Als Zwischenlösung wurden in der Wielenstraße

Blumeninseln zur Geschwindigkeitsreduzierung

angelegt.

Zeitraum der Realisierung: Frühjahr 2007

Die „Ametzzone“ wird mit einem Stichweg

an den bestehenden Gehweg

(Friedhof) angeschlossen.

Zeitraum der Realisierung: Bauleitplaneintragung

im September 2006 in Auftrag

gegeben. Realisierung 2007

Haus „Micheler“ wird im Rahmen der

Bunker-Endgestaltung mit einem Weg

über die „Tischler-Brücke“ mit der Wielenstraße

verbunden.

Zeitraum der Realisierung: Bauleitplaneintragung

im September 2006 in Auftrag

gegeben. Realisierung 2007

Zugang zur Sportzone in der Unterwielenbacher

Aue wäre über den Balthasar-

Steiner-Weg möglich.

Zeitraum der Realisierung: Vermessung

wird 2007 in Auftrag gegeben.

Nasen/Handwerkerzone - Wielenbergerstr.

Mit der Unterführung und dem „Kohler-

Weg“ ist Nasen und die Handwerkerzone

in der Wielenbergerstaße mit Unterwielenbach

verbunden. Der „Kohler-Weg“

wird im Zuge der Sanierung der Wasserleitung

ausgebessert, eventuell asphaltiert

und mit einer Beleuchtung versehen.

Zeitraum der Realisierung: 2008

Anfrage der Bürgerliste Percha an den

Bürgermeister: Genehmigung des

Ansuchens der Firma „Automarket“

betreffend die Unterquerung des Gehsteiges,

Gp. 74/11 K.G. Percha.

Die Bürgerliste Percha beanstandete in

ihrer Anfrage, dass die Fa, „Automarket“

in Percha um die Unterquerung des Gehsteiges,

Gp. 74/11 K.G. Percha angesucht

hatte, ohne dafür einen Grund

anzuführen. Sollte es sich hierbei um

einen Fernwärmeanschluss handeln,

sehen die Einbringer der Anfrage eine

Unvereinbarkeit mit der entsprechenden

Vereinbarung mit den Stadtwerken Bruneck

als gegeben.

Bürgermeister Joachim Reinalter informierte

den Gemeinderat dahingehend,

dass es sich um einen Energieanschluss

(Wärmeversorgung) des Betriebes „Automarket“

und der Tankstelle mit Autowaschanlage,

die von den Brüdern

Mutschlechner gemeinsam geführt wird,

handle, dass für die Unterquerung ein

Laufmeter gemeindeeigener Grund

besetzt werde (wofür auch die entsprechende

Gebühr TOSAP gezahlt werde)

und dass dem Antrag im Gemeindeausschuss

mehrheitlich zugestimmt wurde,

da keine Konkurrenzsituation zu den

Stadtwerken bzw. Unvereinbarkeit mit der

Vereinbarung mit den Stadtwerken

Bruneck gegeben sei, da die Antragsteller

auch die Möglichkeit

gehabt hätten, auf private

Parzellen auszuweichen.

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ichten

Anfrage der Bürgerliste Percha an den

Bürgermeister: Seilbahnprojekt Kronplatz

– Ried: Maßnahmen der Gemeinde

Percha.

In dieser Anfrage wollten die Vertreter der

Bürgerliste Percha wissen, ob seitens des

Bürgermeisters im Zusammenhang mit

dem Seilbahnprojekt Kronplatz – Ried mit

einer geplanten Bahnanbindung in Percha

irgendwelche Versprechen abgegeben

wurden, ob es bereits Überlegungen in

Richtung Bauleitplanänderungen gibt und

ob mit evtl. „betroffenen“ Grundbesitzern

bereits Gespräche geführt wurden. Zudem

wurde Auskunft über ein Szenario, wie

man sich die Verkehrsströme auf dem

Gemeindegebiet von Percha im Falle

einer Realisierung des Seilbahnprojektes

vorstellen könne, gefordert.

Der Bürgermeister teilte hierzu mit, dass

es noch keine Versprechungen irgendwelcher

Art oder Überlegungen zu einer Bauleitplanänderung

gäbe und er verwies darauf,

dass zuerst eine Machbarkeitsstudie

zu diesem Projekt notwendig sei, bevor

weitere Schritte gesetzt werden. Bezüglich

Verkehrsszenario stellte der Bürgermeister

klar, dass eine eventuelle Verwirklichung

des Projektes keine zusätzliche

Verkehrsbelastung für Percha mit sich

bringen dürfe, dass also ein Zufahrtsweg

mit Wendeplatz und ein kleiner Parkplatz,

der den Ortsansässigen vorbehalten sein

soll, ausreichen müsse.

Beschlussantrag der Bürgerliste Percha:

Ernennung eines/einer Diskussionsleiters/Diskussionsleiterin

bzw.

eines/einer Moderators/Moderatorin

bei den Sitzungen des Gemeinderates.

In diesem Beschlussantrag drückten die

Vertreter der Bürgerliste ihre Unzufriedenheit

über den Verlauf der Gemeinderatssitzungen

und über die Leitung der Sitzungen

durch den Bürgermeister aus und

forderten deshalb die Ernennung eines/-

einer Diskussionsleiters/Diskussionsleiterin

bzw. eines/einer Moderators/Moderatorin,

der/die einen geordneten Ablauf

der Gemeinderatssitzungen gewährleisten

könne.

Gemeindesekretär Dr. Stefan Haidacher

(der zurzeit den aus Krankheitsgründen

abwesenden Gemeindesekretär Albert

Geiregger ersetzt) erklärte dazu fest, dass

die derzeit gültige Satzung der Gemeinde

Percha eine Ernennung eines eigenen

Vorsitzenden des Gemeinderates nicht

vorsieht, weshalb der Vorsitz vom Bürgermeister

wahrgenommen wird.

Nach eingehender Diskussion wurde der

Beschlussantrag mit 8 Nein-Stimmen, 4

Ja-Stimmen und 3 Stimmenthaltungen

abgelehnt.

Ein Klimawandel im Gemeinderat wird

gewünscht.

Beschlussantrag der Bürgerliste Percha:

Richtigstellung des Nutzungsrechtes

der Gp. 148/2, 148/1 und 147/1

im Grundbuch.

In dieser Anfrage der Bürgerliste Percha

ging es einmal mehr um den Spazier- und

Wanderweg, der vom Haus Urthaler zum

Fahrradweg in die „Aue“ führt. Die Unklarheiten

bezüglich der Nutzungsrechte für

Spaziergänger waren schon früher Thema

im Gemeinderat. Im Laufe der Debatte

setzte sich im Gemeinderat die Meinung

durch, mit den betreffenden Grundbesitzern

eine einvernehmliche Lösung anzustreben,

die Spaziergängern die Nutzung

des Weges erlaubt. Sollte dies der Fall

sein, signalisierten die Vertreter der Bürgerliste

ihre Bereitschaft, den Beschlussantrag

zurückzuziehen.

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Gemeindenac

Dazu folgender Hinweis der Gemeindeverwaltung

Percha

Wanderweg in die Aue

Im Jahr 1993 wurde im Auftrag des Tourismusvereines

Percha ein Wanderweg

unterhalb des Hauses Urthaler in die Aue

angelegt bzw. weiter ausgebaut, um für

Einheimische und Urlaubsgäste eine Verbindung

zum Sportplatz, zu den Tennisplätzen,

zum Trimm-Dich-Pfad und zur

zeitgleich neu erbauten Fußgängerbrücke

zur Lamprechtsburg und nach

Reischach zu schaffen. Für die Errichtung

dieses Weges wurden öffentliche

Gelder eingesetzt, das Nutzungsrecht

wurde aber nach Absprache mit den

Grundbesitzern nicht im Grundbuch vermerkt.

Dieser Umstand hat für einige Diskussionen

im Gemeinderat gesorgt. Um

für den Bürger alle Unsicherheiten aus

dem Weg zu räumen, ob nun der Weg

öffentlich genutzt werden darf oder nicht,

sei darauf hingewiesen, dass die Besitzer

nach wie vor den Durchgang erlauben.

Spaziergänger können also weiterhin in

aller Ruhe und mit bestem Gewissen den

Weg nutzen. Demnächst wird auch ein

Schild angebracht, das den Weg als

Wanderweg markiert.

Neugestaltung des Kirchplatzes in

Percha – Genehmigung des Raumprogrammes

Anlässlich der Bürgerversammlung am

25. Januar 2007 zum Projekt Kirchplatzgestaltung

(s. eigener Bericht) wurde von

den Bürgern deutliche Kritik an der

Größe des öffentlichen Gebäudes, das

auf dem Kirchplatz errichtet werden soll,

geübt. In der darauffolgenden Sitzung hat

sich die Kommission für die Gestaltung

des Kirchplatzes einstimmig für eine

Reduzierung des Bauvolumens ausgesprochen.

Demnach soll das Bauvolumen des

betreffenden Gebäudes um mehr als die

Hälfte auf 846 m³ reduziert werden. In

diesem stark „verkleinerten“ Gebäude

sollen ein Mehrzweckraum, ein Sängerlokal,

öffentliche Toiletten und ein Raum für

die Prozessionsstatuen untergebracht

werden. Die überschlägigen Baukosten

werden mit 535.000,00 € beziffert. Für

die Planung soll nach wie vor ein Wettbewerb

ausgeschrieben werden.

Das reduzierte Raumprogramm wurde

vom Gemeinderat nach eingehender Diskussion

mit 13 Ja-Stimmen und 2 Stimmenthaltungen

genehmigt.

Genehmigung des Vorprojektes

betreffend die Erweiterung der Feuerwehrhalle

Percha

Bürgermeister Joachim Reinalter stellte

das überarbeitete Vorprojekt zur Erweiterung

der Feuerwehrhalle Percha, die mit

einem Gesamtkostenpunkt von

319.107,92 € realisiert werden soll, zur

Diskussion. Der Gemeinderat sprach

sich mit 14 Ja-Stimmen und einer Stimmenthaltung

klar für dieses Projekt aus.

Genehmigung der Verordnung für die

Volksbefragungen.

Eine Kommission war mit der Ausarbeitung

eines Entwurfes der Verordnung,

welche die Durchführung von Volksbefragungen

regelt, beauftragt worden. Dieser

Entwurf wurde nun vom Gemeinderat mit

13 Ja-Stimmen und 2 Nein-Stimmen

genehmigt.

Beim Punkt „Allfälliges“ wurde die Möglichkeit

erörtert, den so genannten „Citybus“

auch im Gemeindegebiet von Percha

einzusetzen. Von Vertretern aus

Oberwielenbach wurde hingegen auf die

untragbare Situation wegen der an Sonntagen

überfüllten Parkplätze in Oberwielenbach

hingewiesen. Die ausständigen

Aufwandsentschädigungen für die Bibliothekarinnen

und das weitere „Schicksal“

der alten Feuerwehrhalle in Oberwielenbach

wurden ebenfalls angesprochen.

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ichten

Aus dem Gemeindeausschuss

Aus dem Gemeindeausschuss

Sitzung vom 22. Januar 2007

Im 4. Trimester 2006 wurde in der

Gemeinde Percha ein Gesamtbetrag von

924,95 € an Sekretariatsgebühren eingehoben.

Laut den geltenden gesetzlichen

Bestimmungen wird der Betrag wie folgt

aufgeteilt:

an den Fonds der Regionalverwaltung:

..................................50,97 €

an die Gemeinde (insgesamt): ..535,10 €

an den Gemeindesekretär: ........338,87 €

Für die Teilnahme an den Sitzungen des

Gemeinderates im Jahr 2006 werden an

die Gemeinderäte Sitzungsgelder in der

Gesamthöhe von 1.652,88 € ausbezahlt.

An die Mitglieder der Baukommission

werden Sitzungsgelder in der Gesamthöhe

von 1.019,90 €, an die Mitglieder der

Gemeinde-Umweltschutzkommission

86,80 €, an die Mitglieder der Friedhofskommission

368,90 € und an die Mitglieder

der Kommission „Volksbefragung“

86,80 € für ihre Teilnahme an den betreffenden

Sitzungen im Jahr 2006 ausbezahlt.

Für die Dienstfahrten im Interesse der

Gemeinde im Jahr 2006 werden dem

Vizebürgermeister Fahrtspesen in der

Gesamthöhe von 53,94 € ausbezahlt.

Der Beschluss des Gemeindeausschusses

vom 22.11.2004, betreffend die Freistellung

aus Erziehungsgründen der

Gemeindebediensteten Kornelia Mutschlechner

wird entsprechend abgeändert,

nachdem die Freistellung mit 02.02.2007

unterbrochen wird.

Der Gemeindeausschuss genehmigt die

tarifvertraglich vorgesehene wiederkehrende

Gehaltserhöhung für den Gemeindebeamten

Peter Schmiedhofer.

Der Beschluss des Gemeindeausschusses

vom 11.12.2006, betreffend die Freistellung

aus Erziehungsgründen sowie

der Beschluss vom 08.01.2007, betreffend

die Gewährung des unbezahlten

Wartestandes der Gemeindebediensteten

Ilse Rainer Niederwolfsgruber werden

entsprechend abgeändert, nachdem

diese aufgrund dringender Diensterfordernisse

ihren Dienst am 01.01.2007

wieder aufgenommen hat.

Die in einem Fall nicht geschuldete 1.

Rate der Gemeindeimmobiliensteuer ICI

für das Jahr 2006 in der Höhe von 68,36

€ wird zurückerstattet.

Der Gemeindeausschuss genehmigt die

unwesentliche Abänderung des Durchführungsplanes

für die Erweiterungszone

„Sonnberg“ betreffend die Baulose „F2“

und „F3“ gemäß dem von Dr. Arch. Dorothea

Aichner ausgearbeiteten Rechtsplan.

Die Aufstellung der Friedhofsgebühren

für das Jahr 2006 wird mit einem

Gesamtbetrag von 2.200,00 € genehmigt

und die Einhebung durch den Schatzmeister

der Gemeinde angeordnet.

Die Fa. E. Biasi aus Lana wird mit der

Lieferung und Montage einer Großflächenmarkise

im Zuge der Neugestaltung

des Festplatzes beim Vereinshaus in

Percha beauftragt. Die Kosten dafür

belaufen sich auf 45.310,00 €, zuzüglich

MwSt.

Die Fa. Untergassmair GmbH aus Olang

wird mit der Durchführung der Arbeiten

an der Heizungsanlage im Vereinshaus

von Percha für den Anschluss an das

Fernwärmenetz der Stadtwerke Bruneck

beauftragt, und zwar zu einem Kostenpunkt

von 9.276,94 €, MwSt. inbegriffen.

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Gemeindenac

Sitzung vom 12. Februar 2007

Der Gemeindeausschussbeschluss vom

21.01.2007 betreffend die Auszahlung

der Sitzungsgelder an die Gemeinderäte

für das Jahr 2006 wird abgeändert und

gemäß Art. 9 des D.P.Reg. vom 16.06.06

Nr. 10/L mit einem Gesamtbetrag von

2.560,60 € liquidiert.

Die Arbeiten betreffend die Wand- und

Bodenverkleidung (kalt) beim Bau des

Kindergartens mit Schulmensa in Unterwielenbach

werden mittels Verhandlungsverfahren

an die Fa. Hofer Paul &

Co. aus Bruneck vergeben, und zwar mit

folgenden Beträgen:

Ausschreibungsbetrag: .......100.373,25 €

Abgebot (- 22,66 %): ............22.744,58 €

Sicherheitskosten:...................3.011,20 €

Arbeitsübergabebetrag: ........80.639,87 €

(zuzüglich MwSt.)

Die Arbeiten betreffend die Verlegung der

Parkett- und Bodenbeläge beim Bau des

Kindergartens mit Schulmensa in Unterwielenbach

werden mittels Verhandlungsverfahren

an die Fa. Oberarzbacher

Werner aus Pfalzen vergeben, und zwar

mit folgenden Beträgen:

Ausschreibungsbetrag: .........51.863,54 €

Abgebot (- 41,00 %): ............21.264,05 €

Sicherheitskosten: ..................1.555,91 €

Arbeitsübergabebetrag: ........32.155,40 €

(zuzüglich MwSt.)

Beim Bau des Kindergartens mit Schulmensa

in Unterwielenbach werden weiters

die Malerarbeiten mittels Verhandlungsverfahren

an die Fa. Frena Christian

aus St. Lorenzen vergeben, und zwar

mit folgenden Beträgen:

Ausschreibungsbetrag: .........47.073,25 €

Abgebot (- 16,01 %): ..............7.536,43 €

Sicherheitskosten: ..................1.412,98 €

Arbeitsübergabebetrag: ........40.949,80 €

(zuzüglich MwSt.)

Dem örtlichen Bauernbund wird im Sinne

des geltenden Landesgesetzes ein Beitrag

in der Höhe von 2.568,02 € für Waldverbesserungsmaßnahmen

(Instandhaltungsarbeiten

des Weges in die „Sekmahder“

in Platten) zugewiesen. Dieser

Betrag entspricht den Einnahmen aus

den Gebühren, die im Jahr 2006 für das

Sammeln von Pilzen eingehoben wurden.

Die Ausgaben in der Höhe von 1.918,49

€, die vom Gemeindeökonom im Zeitraum

vom 01.01.2007 bis zum

31.01.2007 getätigt wurden, werden liquidiert

und damit der Ökonom der Gemeinde

gesetzlich entlastet.

Der Gemeindeausschuss gibt mit einem

entsprechenden Beschluss eine Unbedenklichkeitserklärung

zum Verkauf der

Bp. 380, mat. Ant. 2, K.G: Percha ab.

Geom. Ulrich Aichner aus Bruneck wird

mit der Ausarbeitung eines Teilungsplanes

für die Erweiterungszone „Sandegg“

in Percha beauftragt, und zwar zu einem

Kostenpunkt von 2.246,40 €, Steuern

inbegriffen.

Dr. Alessandro Melchiori aus Bruneck

wird mit der Erstellung eines Schätzungsgutachtens

für den Erwerb der Flächen in

der Erweiterungszone „Sandegg“ in Percha

beauftragt. Die Kosten dafür belaufen

sich auf 1.670,76 €, Steuern inbegriffen.

Das Ingenieurbüro Triplan aus Bruneck

wird mit der Projektierung und Sicherheitskoordination

betreffend den Bau des

Gehsteiges in Unterwielenbach beauftragt,

und zwar zu einem Kostenpunkt

von 11.724,40 €.

Sitzung vom 19. Februar 2007

Mit einem entsprechenden Beschluss

wird festgelegt, bei der Firma Webhofer

KG in Bruneck eine Klopfmaschine anzukaufen.

Der Preis dafür beläuft sich auf

1.920,00 €, MwSt. inbegriffen.

Das Ansuchen der Fa. Zimmerhofer AG

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ichten

aus Sand in Taufers, die Spenglerarbeiten

bei der Neugestaltung des Platzes

beim Vereinshaus Percha mit einem

Betrag von 5.757,40 € an die Fa. Spenglerei

Prenn aus Mühlwald weiterzugeben,

wird vom Gemeindeausschuss genehmigt.

Für Dienstag, den 27. Februar 2007 wird

der Gemeinderat zu einer Sitzung einberufen,

bei der insgesamt 9 Tagesordnungspunkte

zu behandeln sind.

Sitzung vom 27. Februar 2007

Die Beauftragung der Fa. Multiservice

aus Brixen mit den Reinigungsarbeiten

im Rathaus wird um weitere sechs Monate

verlängert, und zwar zu einem Preis

von 1.032,00 € monatlich.

Die Fa. Itek GmbH aus Grafenstein

(Österreich) wird mit der Anbringung von

Begrenzungspfosten beim Gehsteig im

Bereich des „Pitzingerhofes“ in Percha

beauftragt. Die Ausgaben dafür belaufen

sich auf 1.688,64 €, MwSt. inbegriffen.

Die kollektivvertraglich festgelegte wiederkehrende

Gehaltserhöhung an die

Kindergartenköchin Margareth Micheler

Mair wird mit einem entsprechenden

Beschluss genehmigt.

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Aus der Baukommission

Aus der Baukommission

Am 24. Januar 2007 trat die Gemeindebaukommission

zu ihrer ersten Sitzung in diesem

laufenden Jahr zusammen. Dabei wurden

unter dem Vorsitz von Bürgermeister

Joachim Reinalter folgende Projekte genehmigt:

Gemeinde Percha:

Erneuerung der Trinkwasserleitung von der

Handwerkerzone „Nasen“ bis Unterwielenbach

– Verlängerung des Gutachtens der

Baukommission vom 07.12.2005.

Agrargemeinschaft Aschbach:

Sanierung und Instandsetzung des Güterweges

Aschbach – Obleitenhof

Gilbert Tasser:

Variante – Neubau eines Wohnhauses in

der Erweiterungszone „Sonta II“ in Unterwielenbach

(Art. 85 des L.G. Nr. 13/97)

Dorothea Holas Castlunger:

Variante – Ausbau des Dachgeschosses

beim Wohnhaus in der Erweiterungszone

“Percha Nord” in Percha.

Nikolaus, Leander und Patrick Niederbrunner:

Variante – Abbruch und Wiederaufbau des

Wohnhauses mit Neubau von 3 Wohneinheiten

in der Auffüllzone B1 in Percha.

Paul Zingerle:

Bebauung der Baulose F1, F2, F3 in der

Erweiterungszone „Sonnberg“ in Percha –

2. Baulos – F1: Wohnbebauung Zingerle.

Gemeinde Percha:

Sanierung und unterirdischer Zubau bei der

Feuerwehrkaserne (Feuerwehrhalle) in Percha.

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Gemeindenac

Gemeindeimmobiliensteuer IC

Gemeindeimmobiliensteuer ICI 2007

Auch heuer erhalten die Bürgerinnen und Bürger Anfang Mai einen

Brief mit der Berechnung der jeweils geschuldeten Gemeindeimmobiliensteuer

(ICI) zugesandt.

Dieser mit viel Aufwand verbundene Dienst soll als konkreter Schritt

zu mehr Bürgernähe gesehen werden und verlangt deshalb auch

die aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger.

Die Berechnung der Steuer erfolgt nämlich aufgrund des Verzeichnisses

der Immobilien, die bei der Gemeinde mit Stand

Anfang April 2007 aufscheinen.

Daher bitten wir die Bürger, die Richtigkeit der jeweils aufscheinenden

Immobilien bzw. der berechneten Steuer zu überprüfen.

Falls die Daten nicht korrekt sind oder falls sich nach dem

31.03.2007 Änderungen ergeben haben (z.B. Fertigstellung eines

neuen Wohnhauses oder eines Umbaues, Besitzwechsel, Anbzw.

Verkauf von Immobilen u.ä.), ist die Gemeindeimmobiliensteuer aufgrund der effektiven

Situation neu zu berechnen.

Das Steueramt der Gemeinde steht Ihnen für eventuelle Informationen, sowie für eine Neuberechnung

der Steuer zur Verfügung.

Die Einzahlungen müssen über den Schatzmeister, die Raiffeisenkasse Bruneck, erfolgen:

Die Bankkoordinaten lauten: ABI / CAB / Kontonummer: 08035 - 58242 - 03/00/02.160-1

Achtung: Die roten Posterlagscheine dürfen nicht mehr verwendet werden!

Einzahlungstermine:

1. Rate: zwischen 01. Juni und 16. Juni 2007

2. Rate: zwischen 01. Dezember und 16. Dezember 2007

Projekt Kirchplatzgestaltun

Projekt Kirchplatzgestaltung

Sie war einmal als Millenniumsprojekt

gedacht, die längst fällige Umgestaltung des

Kirchplatzes in Percha. Sogar die Architekturstudenten

von der Universität Innsbruck

hatten sich unter der Leitung von Univ. Ass.

Dr. Arch. Robert M. Veneri um die Jahrtausendwende

in einer interessanten Studie

mit dem Namen „Lifting Percha“ der Sache

angenommen. Die Gemeindeverwaltung

erstellte im Jahr 2004 einen Durchführungsplan

und trat mit den betreffenden Grundbesitzern

in Verhandlung, um den für die

geplanten Umgestaltungs- und Baumaßnahmen

erforderlichen Grundtausch vornehmen

zu können. Dieser konnte im Jahr

2005 endlich geregelt werden. Daraufhin

setzte der Gemeinderat eine eigene Kommission

ein, die Vorschläge zur Gestaltung

des Kirchplatzes erarbeiten sollte. In der

Kommission wie auch im Gemeinderat

wurde vereinbart, für die Kirchplatzgestaltung

einen Architektenwettbewerb auszuschreiben.

Arch. Dr. Kurt Egger wurde zum

Koordinator bestellt. Inzwischen war das

größte Hindernis, die alte Engelberger

„Panzenhütte“, abgerissen worden und

auch der „Fuchshof“ wurde ausgesiedelt.

Seitdem klafft im Bereich des Kirchplatzes

eine große unansehnliche Lücke.

Die Frage ist nun, wie und womit soll die

Lücke wieder geschlossen werden. Um der

Antwort ein wenig näher zu kommen und

12


ichten

Viele Bürgerinnen und Bürger ...

... lassen sich ausführlich über das

Projekt „Kirchplatzgestaltung“ informieren.

um die diesbezügliche Meinung der Bürgerinnen

und Bürger einzuholen, luden die

Gemeindeverwalter, insbesondere Bürgermeister

Joachim Reinalter, am 25. Januar

2007 zu einem Informationsabend in das

Vereinshaus von Percha ein.

Dass erheblicher Diskussionsbedarf bestand

bzw. immer noch besteht. zeigte zum

einen die große Teilnahme an dieser Bürgerversammlung

und zum andern die Tatsache,

dass sich die Veranstaltung über drei

Stunden lang hinzog.

Zu Beginn stellte Bürgermeister Joachim

Reinalter den bisherigen Werdegang des

Projektes „Kirchplatzgestaltung“ vor. Er

erläuterte die urbanistischen Voraussetzungen

anhand des genehmigten Durchführungsplanes

und zeigte auch einige

Skizzen, wie eine künftige Gestaltung bzw.

Nutzung des Kirchplatzes aussehen könnte.

Wettbewerbskoordinator Dr. Kurt Egger

ging seinerseits näher auf das Projekt ein

und stellte die Eckpunkte vor, auf die sich

die Kommission zur Kirchplatzgestaltung

bisher geeinigt hatte.

Ein wesentliches Merkmal dabei ist, dass

der Kirchplatz durch eine entsprechende

Bebauung eine Einrahmung erhalten soll.

Ein Teil, nämlich der, wo der alte „Fuchshof“

stand, wird von der Fa. Paul Gasser verbaut.

Dazu soll an der Nordseite des Kirchplatzes

auf einer Fläche von etwa 200 m²

noch ein weiteres Gebäude zur öffentlichen

Nutzung kommen. Für dieses Gebäude ist

ein Volumen von 1.844 m³ vorgesehen.

Darin sollen 4 Seniorenwohnungen, eine

Arztpraxis, ein Raum für den Pfarrchor, ein

Pflegeraum für Senioren, ein Clubraum (für

die Senioren) bzw. ein Mehrzweckraum, ein

Abstellraum für Prozessionsstatuen und

öffentliche WC’s untergebracht werden. Die

Gesamtkosten sind mit 1.048.756 € veranschlagt.

Mit dem so genannten Millenniumsbeitrag

und weiteren Beiträgen des Landes

sollte sich das Projekt zu einem beträchtlichen

Teil finanzieren lassen; für die

Gemeinde würde eine Restfinanzierung im

Ausmaß von etwa 350.000 € übrig bleiben.

Architekt Egger stellte noch einmal die

Wichtigkeit des geplanten Architekturwettbewerbes

in den Vordergrund. Dieser soll

gewährleisten, dass man zu einem „hochwertigen

Gebäude kommt“, wie er es ausdrückte.

In diese Wettbewerbskommission

sollen neben Fachleuten ebenso die Vertreter

der Gemeinde berufen werden.

Die Möglichkeit zur Diskussion wurde im

Anschluss an die Projektvorstellung sehr

intensiv genutzt und es stellte sich heraus,

dass die Meinungen zum Projekt weit auseinander

gehen. Ziemlich einig war man

sich hingegen in der Kritik bezüglich der

Größe des neuen öffentlichen Gebäudes,

welches das Volumen der alten „Panzenhütte“

bei weitem übersteigen würde. Auch der

vorgesehene Abstand zu Kirche wurde als

zu gering bemängelt und es wurden einige

Befürchtungen geäußert, dass die Kirche

wieder gänzlich „zugebaut“ wird.

G

13


Gemeindenac

Pfarrgemeinderatspräsidentin Waltraud Pietribiasi

mahnte in ihrer Stellungnahme dringend

an, auch einen eventuellen Neubau

der Kirche in die Überlegungen bzw. in die

Planung mit einzubeziehen. Jetzt habe man

die einmalige Chance, so gab sie zu bedenken,

diese Alternative in Betracht zu ziehen,

denn das Dorf werde immer größer und so

müsse man auch bezüglich der Kirche an

die Zukunft denken.

Was die geplanten Seniorenwohnungen

betrifft, so wurde in mehreren Wortmeldungen

vorgeschlagen, diese, wie geplant, an

der westlichen Dorfeinfahrt zu belassen, da

dort auch die Arztpraxis, die Apotheke und

die Geschäfte vorhanden seien. Natürlich

kam auch die Finanzierung des Gebäudes

bzw. des gesamten Projektes mehrmals zur

Sprache. Einige Bürgerinnen und Bürger

meinten, die Gemeinde hätte dringendere

und wichtigere Vorhaben zu realisieren, wie

etwa die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit,

wobei der Errichtung und dem Ausbau

der Gehsteige oberste Priorität eingeräumt

werden sollte. Es wurden zudem auch

Befürchtungen dahingehend geäußert, dass

es im Ortszentrum von Percha zu mehr Verkehrsbelastung

kommt, wenn dort neue

Strukturen geschaffen werden.

Dem gegenüber steht der Anspruch, das

Ortszentrum (neu) zu beleben, wie es Bürgermeister

Joachim Reinalter ausdrückte,

oder wie es die Frage eines Diskussionsteilnehmers

etwas provokant formulierte: Will

Percha weiter schlafen?

Wie soll die Lücke geschlossen werden?

Die Meinungen und Diskussionsbeiträge

hätten unterschiedlicher nicht sein können

und für die Gemeindeverwaltung wie auch

für die Kommission zur Kirchplatzgestaltung

wird es nicht leicht sein, alles unter einen

„möglichst kleinen“ Hut zu bringen. Bürgermeister

Joachim Reinalter war darum

bemüht, auf alle Fragen und Einwände eine

sachliche Antwort zu geben. Die Veranstaltung

hat jedenfalls gezeigt, dass die Bürgerinnen

und Bürger bei wichtigen Projekten

mehr als bisher mitreden wollen und das ist

schon als Erfolg zu werten. Es hat sich aber

auch herausgestellt, dass Basisdemokratie

kein leichtes Unterfangen ist, dass es sich

aber lohnt, auch diesbezüglich dazu zu lernen.

Als Abteilungsdirektor wied

Als Abteilungsdirektor wiederbestätigt

Mit Beschluss der Landesregierung vom

26.02.2007 wurde Gemeindereferent Dr.

Josef Urthaler für weitere vier Jahre zum

Direktor der Landesabteilung Vermögensverwaltung

ernannt.

Als Direktor dieser Abteilung leitet und koordiniert

Dr. Josef Urthaler die Arbeit von 60

Mitarbeiter/innen in der Abteilungsdirektion

und in folgenden ihm unterstellten Landesämtern:

Schätzamt: ist zuständig für alle Schätzungen

von beweglichen und unbeweglichen

Gütern im Interesse des Landes

Vermögensamt: tätigt die An- und Verkäufe

sowie die An- und Vermietungen

von Liegenschaften und verwaltet das

Landesvermögen. Im Jahr 2006 wurden

beispielsweise ca. 29 Mio. € für Ankäufe

von Liegenschaften bezahlt, ca. 13,5

Mio. € für Heizung, Strom, Wasser und

andere Nebenspesen, ca. 8 Mio. € für

Mieten.

14


ichten

Enteignungsamt: führt die Enteignungen,

zeitweiligen Besetzungen und Auferlegung

von Dienstbarkeiten im Interesse

des Landes durch. - im Jahr 2006 wurden

diesbezüglich ca. 8 Mio. € ausbezahlt.

Genau 125.984 bewegliche Güter und

5.389 Liegenschaftsparzellen waren Ende

des vergangenen Jahres im Besitz des Landes,

deren Gesamtwert einschließlich Beteiligungen

und Investitionen 4,7 Milliarden €

beträgt, wobei allein die Liegenschaften mit

fast 4 Milliarden € zu Buche schlagen. Diese

Liegenschaften könnten nicht unterschiedlicher

sein; sie reichen von unproduktivem

felsigem Gelände und von Bunkern bis hin

zu Bürogebäuden im Zentrum der Landeshauptstadt.

Die Vermögensabteilung hat

auch über diesen Besitz zu wachen.

Dr. Josef Urthaler besichtigt

mit Landeshauptmann Durnwalder einen Bunker.

G

S

Sport

Vollversammlung ASV Percha

Vollversammlung ASV Percha

Am Samstag, 27. Januar 2007, trafen sich

die Mitglieder des Amateursportvereins ASV

Percha im örtlichen Vereinshaus zu ihrer

jährlichen Vollversammlung. Präsident Paul

Oberhollenzer zeigte sich in seiner

Begrüßung hoch erfreut darüber, dass doch

zahlreiche Jugendliche der Einladung

gefolgt waren und er wertete dies als ermutigendes

Zeichen dafür, dass der Sportverein

auch „eine Zukunft“ habe, wie er es ausdrückte.

Sonst war die Teilnahme seitens

der Vereinsmitglieder wiederum recht spärlich,

was für die Verantwortungsträger im

Verein wiederum nicht gerade motivierend

ist.

Bürgermeister Joachim Reinalter, Vizebürgermeister

Paul Steiner und der für Sport

zuständige Gemeindereferent Dr. Josef Urthaler

nahmen als Ehrengäste an der Versammlung

teil.

In seinem Bericht streifte Präsident Paul

Oberhollenzer die Tätigkeiten und Initiativen

des ASV Percha im abgelaufenen Jahr

2006, wobei er jeweils kurz auf die einzelnen

Sektionen einging und dabei die Höhen

und Tiefen im Vereinsleben aufzeigte. Die

verschiedenen Tätigkeiten im Verein bzw. in

den Sektionen waren in einer eigenen, mit

viel Aufwand gestalteten Broschüre dargestellt

und an die Haushalte verteilt worden.

Präsident Paul Oberhollenzer wies einmal

mehr darauf hin, dass der Sportverein

immer wieder gefordert sei, auf bestimmte

Trendsportarten zu reagieren, die zum Teil

aber recht kurzlebig seien. Um allen diesen

schnelllebigen Ansprüchen gerecht zu werden,

fehlen einem kleinen Verein, wie dem

ASV Percha sowohl die personellen, finan-

15


Sport

ziellen wie auch die strukturellen Möglichkeiten.

So müsse man sich, so der Präsident,

halt „nach der Decke strecken“ und

sich auf einige wesentliche Aktivitäten konzentrieren.

Während etwa der Tennissport in

Percha sozusagen vor dem „Aus“ steht,

erfreut sich der Fußball nach wie vor großer

Beliebtheit. So waren wieder zahlreiche

aktive Fußballsportler/innen sowohl in den

Kinder- und Jugendmannschaften der Spielergemeinschaft

Rasen-Antholz-Percha als

auch in der 3. Amateurliga und im Damenfußball

der „Frauschaft“ des ASV Dietenheim-Aufhofen

um die Jagd nach Treffern

und Punkten im Einsatz.

Als eines der Highlights im vergangenen

Jahr bezeichnete der Präsident die Fußball

– Bezirksjugendmeisterschaft U8, deren

Endspiele in Percha ausgetragen wurden.

Auch die Preisverteilung ging mit großer

Teilnehmerzahl (etwa 600 TN) auf dem

Sportplatz in Unterwielenbach über die

Bühne.

Präsident Paul Oberhollenzer verwies aber

auch auf die kleinen, aber nicht weniger

wichtigen Erfolge. So konnte man beispielsweise

auch im vergangenen Winter die Sektion

Eishockey auf die Beine, besser

gesagt, auf die Kufen stellen und die Zahl

der Eissportler nahm ständig zu. Wegen

des relativ schneereichen Winters 2006 war

es zudem nach Jahren wieder einmal möglich,

in Percha eine Schipiste, wenn auch

nur eine kurze, anzulegen. Diese wurde

nicht nur für ein Schirennen genutzt, sondern

vor allem von den Kindern und ihren

Eltern gerne angenommen. Auch das Sportfest

im Sommer, bei dem verschiedene örtliche

Vereine um „Titel und Medaillen“

kämpften, war ein voller Erfolg.

Wenn auch oft nur das Negative gesehen

wird und die entsprechende Kritik schnell

bei der Hand ist, so hat der ASV Percha

einige Positivposten aufzuweisen und Präsident

Paul Oberhollenzer dankte allen, die in

irgendeiner Weise, sei es als aktive Sportler,

sei es als Verantwortliche im Verein bzw. in

den Sektionen dazu beigetragen haben.

Einen besonderen Dank sprach Präsident

Paul Oberhollenzer Horst Bacher aus, der

nicht nur in vorbildlicher Weise die Fußballjugend

betreut, sondern auch den Fußballplatz

in der Sportzone in Schuss hält. Aber

auch allen, die ohne groß aufzufallen immer

wieder ihre Mitarbeit anbieten, besonders

auch den Betreuern und Eltern der jungen

und jüngsten Fußballtalente, wurde herzlich

gedankt. Ein Verein wie der Sportverein

könnte aber auch nicht überleben, wenn

nicht immer wieder viele freiwillige

Helfer/innen Hand anlegen. Für diese

äußerst wertvolle Hilfe dankte der Präsident

ebenso wie für die Unterstützung seitens

der Gemeinde Percha, der Landesverwaltung,

der Raiffeisenkasse Percha und seitens

der Sponsoren, die dem Verein Jahr für

Jahr finanziell über die Runden helfen.

Präsident Paul Oberhollenzer erklärt

den Gemeindepolitikern anlässlich der Jahreshauptversammlung

des ASV Percha, wie er

sich eine Umgestaltung der Sportzone vorstellt.

Was die Zukunft im Perchiner Sportwesen

betrifft, so hat Präsident Paul Oberhollenzer

ziemlich klare Vorstellungen, zumindest was

die Strukturen betrifft. Er möchte die bestehenden

Einrichtungen in der Sportzone in

Unterwielenbach so umgestalten, dass sie

eine vielfältige Nutzung zulassen; es sollte

sich also eine Art Mehrzweck-Sportzone

entwickeln, die nicht nur zur sportlichen

Betätigung, sondern zur Freizeitgestaltung

einlädt. Im Ausschuss des ASV Percha

hatte man sich darüber schon einige

Gedanken gemacht und diese in einer Skizze

zu Papier gebracht. Diese wollte Präsident

Oberhollenzer nicht als fertiges Projekt

16


Sport

oder als Forderung verstanden wissen, sondern

vielmehr als Ideenbörse, als Grundlage

für eine weiterführende Diskussion. Präsident

Paul Oberhollenzer verfolgt die

Umgestaltung der Sportzone zu einer

attraktiven Sport- und Freizeiteinrichtung

bereits seit einiger Zeit und er sieht die Möglichkeit

gegeben, dass dieses Projekt mittelfristig

realisiert wird, wobei er meinte „Es ist

bisher nicht nichts passiert, aber für mich zu

wenig“. Immerhin konnte er beim zuständigen

Landesrat für Sport, Landeshauptmann

Durnwalder, bereits konkrete finanzielle

Zusagen erwirken.

Bürgermeister Joachim Reinalter, der sich

durch diese Steilvorlage des Sportvereinpräsidenten

in die Pflicht genommen fühlte,

bemühte sich in seiner Grußansprache, die

Erwartungen an die Gemeindeverwaltung

nicht zu hoch zu schrauben und verwies auf

das künftige Bauprogramm, in dem die

Umgestaltung der Sportzone Berücksichtigung

finden könne. Er meinte aber gleichzeitig,

dass es zuvor noch einer intensiven

Auseinandersetzung und Beratung über

eventuelle Bauvorhaben bedürfe. Im Übrigen

zeigte sich der Bürgermeister in seinem

Sektion Tennis verliert ihr

Sektion Tennis verliert ihren „Häuptling“

Grußwort sehr angetan von der Arbeit des

Sportvereins und er verwies auf die positiven

Impulse, die vom Sport ausgehen können.

Dies habe man bei der Fußballweltmeisterschaft

2006 in Deutschland miterleben

können. Der Bürgermeister zeigte sich

überzeugt davon, dass eine großzügige

Förderung des Sports Sinn mache, weil sie

besonders der Jugend und schließlich der

gesamten Gesellschaft zugute komme. In

diese Richtung äußerte sich auch Gemeindereferent

Dr. Josef Urthaler, der zudem

den erzieherischen Aspekt der sportlichen

Betätigung herausstrich, indem er meinte,

der Sport diene vor allem dazu, das eigene

Bewusstsein für ein gesundes Leben zu

entwickeln. Beide Gemeindevertreter dankten

allen Aktiven, Helfern und Funktionären

des ASV Percha für ihre wichtige Arbeit in

der Dorfgemeinschaft und versprachen

gleichzeitig, sich weiterhin für die Förderung

des Sports in Percha einsetzen zu wollen.

Nach einer kurzen Diskussionsrunde wurde

die Jahresvollversammlung des ASV Percha

mit einem gemeinsamen Imbiss abgeschlossen.

Der ASV Percha hat bei

seiner diesjährigen

Vollversammlung einen

seiner langjährigen

Sektionsleiter verabschieden

müssen. Wie

bereits im Vorfeld im Informationsblatt

angekündigt, hat Alois Zimmerhofer seinen

Rückzug als Leiter der Sektion „Tennis“

bekannt gegeben.

Der Sportverein hat immer betont, den Interessierten

die Möglichkeit zu bieten, diverse

sportliche Aktivitäten auszuüben – niemand

aber dazu zu „zwingen“. Und gerade dieses,

nicht mehr vorhandene Interesse für diese

Sportart bzw. zur Ausübung dieser Sportart

in einer Mannschaft hat Lois dazu bewogen,

diesen Schritt zu unternehmen.

1992 wurde die Sektion „Tennis“ des ASV

Percha gegründet und seit dem Jahre 1997

stand Herr Zimmerhofer der Sektion vor.

Eine lange Zeit, in welcher er stets für die

Sektion da war und allen, immer wieder auftauchenden,

Widerständen zum Trotz viel

erreicht hat. Hierbei seien vor allem die jährlichen

Tennisturniere, die Trainingseinheiten

für Jugendliche und auch die Teilnahme an

den diversen Meisterschaften erwähnt.

Die größte Herausforderung stellte aber im

Jahre 2001 die Erneuerung des Kunstrasens

der Tennisplätze in Unterwielenbach

dar! Mit geplanten Kosten in Höhe von

62.000,00 € ist dieses Unterfangen für ASV-

Percha-Verhältnisse als „Großprojekt“ zu

bezeichnen. Schlussendlich konnte die

Anlage aber für 36.200,00 € saniert werden.

Hauptgrund dafür war der Einsatz vieler

fleißiger Hände mit Lois an der Spitze, so-

S

17


Sport

dass die Entfernung des Kunstrasen, die

Erneuerung des Mauerwerks und andere,

anfallende Arbeiten in Eigenregie durchgeführt

werden konnten.

„Quo vadis“ – wohin geht es nun also mit

der Sektion „Tennis“? Die große Begeisterung

für diese Sportart scheint vorerst abgeklungen.

Aber vielleicht erlebt sie ja gerade

in Percha in Zukunft wieder eine Renaissance.

Lois Zimmerhofer hat seinem möglichen

Nachfolger auf jedem Fall seine volle

Unterstützung zugesichert!

Der ASV Percha möchte sich recht herzlich

bei Lois für den Einsatz, die Freude und den

Kampfgeist bedanken, den er für die Sektion

Tennis über 10 Jahre hindurch aufgebracht

hat. Und eines ist sicher ... ganz

ohne Tennis kommt unser Lois sicher nicht

aus!

Fußball Rückrundenstart - -

Fußball Rückrundenstart - Amateurliga Percha

Am Freitag, den 23.

Februar ließ Trainer

Stefan Buzzo die Fußballer

des ASV Percha

zum Trainingsstart für

die bevorstehende

Rückrunde auf dem Fußballplatz Percha

antreten; Treffpunkt war zwar der Fußballplatz,

jedoch nur, um sich dort in den Kabinen

des ASV Percha warm anzuziehen,

denn ein Training auf dem noch verschneiten

und vereisten Fußballplatz, an das war

wahrlich nicht zu denken. So musste man

die ersten Trainingseinheiten immer mit

einem Ausdauerlauf durch das Dorf beginnen,

um die Fitness dann anschließend in

der Turnhalle der Grundschule Percha mit

verschiedensten Gymnastikübungen und

Zirkeltraining weiter zu verbessern. Es ist

natürlich alles andere als einfach, mit 16 bis

18 Fußballern in der doch sehr kleinen Turnhalle

in Unterwielenbach ordentlich trainieren

zu können, jedoch bemühen sich die

Fußballer jedes Jahr immer wieder, auf engstem

Platz doch das Bestmögliche herauszuholen.

Die Witterungsbedingungen und der Umstand,

dass der Fußballplatz in der Aue

geräumt wurde, ermöglichen es jetzt jedoch

wiederum das Training auf den Rasenplatz

zu verlegen, und somit auch wieder Trainingseinheiten

mit dem Ball, sei es Flanken,

Pass- oder Schießübungen einzubauen.

Bis zum offiziellen Start der Fußballsaison,

welche mit dem Pokal-Heimspiel am Samstag,

24. März um 15.00 Uhr in Unterwielenbach

gegen die Mannschaft aus Innichen

stattfinden wird, wird 3mal wöchentlich trainiert

und jeweils ein Freundschaftsspiel an

den Samstagen im März ausgetragen. Leider

hat sich auch jetzt über die Winterpause

wieder etwas der „Verletzungsteufel“ eingeschlichen;

Kassian Urthaler wird wegen

Knieproblemen längere Zeit komplett ausfallen,

während unser Stürmer Gabriel Mair

sich bei einem Zusammenstoß in der Turnhalle

einen Zeh gebrochen hatte, und ebenfalls

3 Wochen pausieren muss; die Mannschaft

hofft aber, dass sie ihn so schnell wie

möglich wieder topfit zurückhaben kann.

Markus Oberhofer und der „Neuzugang“

Alex Lazzari sind sich einig: Der Ball ist

rund.

Diese zwei Ausfälle werden aber momentan

glücklicherweise durch zwei Neuankömm-

18


Sport

linge teilweise kompensiert; Manuel Tolpeit

möchte wiederum etwas „Perchina Fußballluft“

schnuppern, nachdem er eigentlich seit

den Jugendjahren nicht mehr in Percha

gespielt hatte. Und als zweite Neuverpflichtung

können wir auf den ehemaligen Eishockey-Serie-A-Spieler

Alex Lazzeri aus

Bruneck zählen, ein technisch versierter

Mittelfeldspieler mit großem Kampfgeist.

In der Hoffnung, erfolgreich in die Rückrunde

zu starten, freut sich die Mannschaft des

ASV Percha bereits beim Pokal-Viertelfinal-

Auftakt am Samstag, 24. März, um 15.00

Uhr in Percha wiederum auf die Unterstützung

ihrer fantastischen Fans und Zuschauer

zählen zu dürfen!!! Bis dorthin hofft man,

den treuen Fanclub mit einer kleinen Überraschung

ausstatten zu können. Interesse

geweckt? Dann sieht man sich ab 24. März

auf dem Sportplatz in der Aue in Unterwielenbach.

„Wintersaison“ des ASV Ober

„Wintersaison“ des ASV Oberwielenbach

Der Frühling steht vor der Tür … und das ist

der richtige Zeitpunkt für einen kleinen

Rückblick auf die Veranstaltungen, die der

ASV Oberwielenbach im nunmehr abgelaufenen

Winter durchgeführt hat.

es eigentlich nicht unbedingt nach Winter

anmutete. Nach ein paar sonnigen, unterhaltsamen

Stunden startete man dann mit

Rodel, Rennböckl, Bob, Skiern oder zu Fuß

– schnell oder weniger schnell – wieder zum

Jahreswechsel nach Hause.

S

Silvester im Vorfrühling – bei milden

Temperaturen auf Familienwanderung.

Der „Familiensonntag“

zu Silvester,

also am

31.12.2006, war

als gemütlicher

Nachmittag zum

Jahresausklang

gedacht. Groß

und Klein nahmen

die Einladung

des ASV

Oberwielenbach

gerne an und

trafen sich in

Sektmahd, wo

Aber der Winter kam doch noch …

Als uns Ende Jänner der Wettergott mehr

Schnee schickte, wurden kurzfristig zwei

Renntermine festgelegt:

Eine fleißige Mannschaft präparierte die

Rodelbahn in Sektmahd, so dass dort am

Sonntag, den 04. Februar 2007 das Vereinsrodelrennen

abgehalten werden konnte.

An die 50 Teilnehmer fanden sich ein und

gaben als Einzelfahrer oder als Doppelsitzer

ihr Bestes. Schließlich waren alle Sieger

und wurden mit einem Sachpreis belohnt.

Der zweite Pflichttermin für alle Wintersportler

des ASV Oberwielenbach, das Vereinsschirennen,

drohte hingegen fast den

„unwinterlichen“ Temperaturen zum Opfer

zu fallen. Doch nichtsdestotrotz ließ man

sich nicht davon abbringen, die Schipiste

am „Zickbühel“ rennklar zu machen. Nach

vielen „Trappelstunden“ war die Piste am

Sonntag, den 11. Februar 2007 in bestem

Zustand. 43 Teilnehmer kurvten dreimal

durch die Tore, wobei die zwei besten Zeiten

für die Gesamtwertung zählten. Erster,

Zweiter oder Dritter – das Wichtigste war

auch hier das Dabeisein! und so erhielt

natürlich jeder „Rennfahrer“ einen kleinen

Sachpreis.

Wo ist es denn nun ... das neue Jahr?

19


Sport

Die Favoriten rüsten zum Start.

im Vereinshaus von Oberwielenbach allerhand

los. Mit einer ‚Radetzky-Marsch-Polonaise’

eröffneten die Kinder und Jugendlichen

die Feier, zu der viele kleine und große

„Faschingsnarren“ in Kostüm und Maske

gekommen waren. Zur Unterhaltung der

Anwesenden standen dann verschiedene

Spiele zur Auswahl: Handtuchlauf, Tischkegeln,

Ball-Darts, Gewicht schätzen. Bei

mehreren Tanzspielen fehlte es sicherlich

auch nicht an Bewegung. Mit kleinen Imbissen,

Krapfen und Getränken konnte sich

zwischendurch jeder stärken, um möglichst

lange fit zu bleiben.

Die kleinen „Faschingsnarren“ unterhalten

sich genauso prächtig ...

Frauen – Power: Präsident Paul Niederwolfsgruber

gratuliert den Rodeldamen.

Die jüngsten Schihelden freuen sich

über die gewonnenen Preise.

Nach dem Sport die Gemütlichkeit …

Oder auch nicht! Denn bei der Faschingsfeier

am Sonntag, den 18. Februar 2007 war

... wie die großen

Im Winterprogramm nicht fehlen durfte der

fast schon zur Tradition gewordene Winterausflug.

So fuhr am Sonntag, den 04. März

2007 ein voll besetzter Bus mit lauter erwartungsfrohen

Wintersportlern von Oberwielenbach

nach Obertilliach. Bei herrlichstem

Wetter konnte man einen schönen Tag verbringen,

sei es beim Tourenschi gehen, Schi

fahren oder Rodeln. Wer wollte, konnte

auch ganz einfach Sonne auf der Terrasse

20


Sport

S

R

In Obertilliach mussten erst einmal die

Sportgeräte sortiert werden, ...

der „Conny-Alm“ genießen und die Gelegenheit

zum gemütlichen Plaudern nutzen.

Den Abschluss der „Wintersaison“ bildete

heuer am Samstag, den 10. März 2007 ein

Eislaufnachmittag für die Läufer/innen des

ASV Oberwielenbach im Eisstadion von

Bruneck. Dieser Ausflug aufs blanke Eis

sollte eine kleine Belohnung für die Begeisterung

und den Einsatz der Kinder und

Jugendlichen sein, die nach einer nicht allzu

... bevor man alles Weitere in Angriff

nehmen konnte.

langen Pause bereits seit Anfang Jänner

wieder zweimal wöchentlich trainieren.

Die Verantwortlichen im ASV Oberwielenbach

konnten sich einmal mehr über die

rege Beteiligung an den verschiedenen Veranstaltungen

und Aktionen freuen. Nun geht

es wieder dem Sommerprogramm entgegen.

Und Klimawandel hin oder her, in

Oberwielenbach ist man sich einig: Der

nächste Winter kommt bestimmt … !!!

Rückblick

Jahreshauptversammlungen

Der Jahreswechsel ist jeweils auch immer Anlass für die verschiedenen

Vereine, Verbände und Organisationen unserer Gemeinde,

ihre Jahresversammlungen abzuhalten. Einige

Vereine informieren uns auch regelmäßig über ihre

Vollversammlungen. Unsere zahlenmäßig sehr

kleine Redaktion ist auf diese Informationen

angewiesen, denn es wäre vom Arbeitsaufwand

her gesehen nie möglich, alle Vollversammlungen

zu besuchen und darüber zu

berichten.

Deshalb soll an dieser Stelle allen Vereinen,

Verbänden und Organisationen

für die tatkräftige Mithilfe

gedankt werden.

21


Rückblick

Freiwillige Feuerwehr Perch

Freiwillige Feuerwehr Percha

Der zweite Samstag im Januar

ist seit einigen Jahren ein

wichtiger Fixtermin für die

Freiwillige Feuerwehr Percha,

die an diesem Tag

ihre jeweilige Jahreshauptversammlung

abhält. Auch

heuer war es nicht anders, als

sich die aktiven Feuerwehrmänner,

die Ehrenmitglieder und Patinnen der

FF Percha zur 83. ordentlichen Jahreshauptversammlung

im örtlichen Vereinshaus

einfanden.

Als Ehrengäste konnte Kommandant Hermann

Ranalter Bürgermeister Joachim

Reinalter, dessen Stellvertreter Paul Steiner,

Altbürgermeister Gottfried Niederwolfsgruber,

Abschnittsinspektor Anton Niederkofler

vom Feuerwehrbezirk Unterpustertal sowie

Ehrenkommandant Anton Mutschlechner

und Ehrenkommandant-Stellvertreter Vinzenz

Peintner begrüßen.

Am Beginn der Versammlung wurde eine

Gedenkminute für den am 2. November

2006 tödlich verunglückten Feuerwehrkameraden

Ludwig Arnold abgehalten.

Nach einem gemeinsamen Abendessen

wurden die üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung

abgehandelt. Der

Tätigkeitsbericht, der von Schriftführer

Patrik Notdurfter verlesen wurde, zeigte einmal

mehr, dass die Freiwillige Feuerwehr

Percha auch im vergangenen Jahr vielfach

und vielfältig bei den insgesamt 28 Übungen

und den 39 Einsätzen gefordert war.

Aus dem Bericht ging erneut hervor, dass

die Feuerwehr immer weniger bei Brandeinsätzen

(diese machen „nur“ 30 % der

Gesamteinsätze aus) eingreifen muss und

dass hingegen die so genannten technischen

Einsätze, wie etwa bei den Verkehrsunfällen,

einen Großteil (70 %) der Gesamteinsätze

ausmachen. Dass gerade diese

technischen Einsätze eine ebenso intensive

wie auch umfassende Vorbereitung voraussetzen,

steht wohl außer Zweifel. So mussten

auch die Übungen, oder die „Feuerwehrproben“,

wie man zu sagen pflegt, entsprechend

ausgerichtet werden. Auch die

Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmänner

ist in diesem Zusammenhang ein

Thema und so haben die Perchiner Feuerwehrmänner

zahlreich die Aus- und Weiterbildungskurse

in der Landesfeuerwehrschule

in Vilpian besucht.

Insgesamt haben die Männer der FF Percha

im vergangenen Jahr 1.958 Arbeitsstunden

zum Wohle und zur Sicherheit der Allgemeinheit

geleistet. Statistisch gesehen war

jeder aktive Feuerwehrmann im vergangenen

Jahr durchschnittlich 19 Mal bei den

verschiedenen Übungen und Einsätzen

dabei.

Die FF Percha pflegt aber über ihren eigentlichen

Aufgabenbereich hinaus auch das

Gesellige. So wird beispielsweise der Florianisonntag

immer sehr festlich begangen.

Beim Nasner Kirchtag hat die Feuerwehr

einen Frühschoppen veranstaltet und

anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der

Verbindung zur Feuerwehr von Percha –

Starnberg in Bayern wurde ein Kameradschaftstreffen

organisiert.

Auch bei verschiedenen sportlichen Ereignissen

in und außerhalb der Gemeinde

zeigte die FF Percha Stärke und Kampfgeist.

Kommandant Hermann Ranalter hatte also

allen Grund, auf seine Mannschaft

stolz zu sein; dies zeigte sich

nicht zuletzt an der

langen Dankesliste,

die er anzubringen

hatte. So dankte er allen

aktiven Wehrmännern für

ihren ehrenamtlichen

Einsatz, den

Patinnen und

Ehrenmitgliedern

der Feuerwehr

für die tatkräftige

Hilfe in

vielerlei Hinsicht,

aber auch der

22


Rückblick

und Andreas Zimmerhofer als aktive Wehrmänner

in die FF Percha aufgenommen.

Sie werden in Zukunft die derzeit 50 Mann

starke „Truppe“ verstärken.

Für vier Patinnen, die schon über viele

Jahre der FF Percha die Treue gehalten

hatten, war eine Ehrung vorbereitet worden.

Marianna Costabiei, Maria Niederwolfsgruber

und Maria Mutschlechner wurden für die

Unterstützung und Hilfe, die sie über 25

Jahre geleistet hatten, geehrt. Martina

Hochgruber erhielt für ihre langjährige Verbundenheit

zur FF Percha die goldene

Anstecknadel überreicht.

R

Bei der Aufnahmezeremonie für die jungen

Feuerwehrmänner.

Gemeinde- und Landesverwaltung sowie

der Feuerwehrleitung auf Bezirks- und Landesebene

für die finanzielle und logistische

Unterstützung.

Die Ehrengäste schlossen sich in ihren

Grußansprachen diesem Dank an, denn es

steht ja mittlerweile ganz außer Zweifel, wie

wichtig eine gut funktionierende Feuerwehr

für eine Dorfgemeinschaft ist. Bürgermeister

Joachim Reinalter sagte überdies seine

weitere Unterstützung bei der Verwirklichung

der Übungsanlage im ehemaligen

Bunker in Unterwielenbach sowie bei der

notwendig gewordenen Erweiterung der

Räumlichkeiten für die Feuerwehr im Zuge

der Umgestaltung des Festplatzes beim

Vereinshaus zu. Abschnittsinspektor Anton

Niederkofler ging in seiner Grußansprache

in besonderer Weise auf die Lehrgänge ein,

die jeden Feuerwehrmann in die Lage versetzen

sollen, in bestimmten Gefahrensituationen

besonnen und angemessen zu reagieren.

Vizebürgermeister Paul Steiner

dankte den Feuerwehrmännern hauptsächlich

für deren aktive Mithilfe bei der Überprüfung

und Instandhaltung der Wasserhydranten

sowie bei der Durchführung der alljährlichen

Dorfsäuberung.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden

Benjamin Notdurfter, Lukas Notdurfter

Kommandant Hermann Ranalter bedankt

sich bei Martina Hochgruber, einem der

vielen „guten Geister“ der FF Percha.

Somit fand die diesjährige Jahreshauptversammlung

der FF Percha einen harmonischen

Abschluss und man kann den Wehrmännern

auch für dieses Jahr nur viel Glück

bei möglichst wenig Einsätzen wünschen.

Gott zur Ehr

dem Nächsten

zur Wehr!

23


Rückblick

Kassianibühne Percha

Kassianibühne Percha

Die Mitglieder der Kassianibühne Percha

trafen sich am Sonntag, dem 21. Januar

2007, zu ihrer alljährlichen Vollversammlung.

Für Obmann Markus Seyr und seinen

Ausschuss war dies die erste Jahreshauptversammlung,

die sie in ihrer noch jungen

Amtszeit zu bestreiten hatten und er zeigte

sich erfreut, dass er viele Mitglieder des

Perchiner Theatervereins begrüßen konnte,

darunter auch Pfarrer Viktor Plaikner, Bürgermeister

Joachim Reinalter, den zuständigen

Gemeindereferenten Dr. Josef Urthaler

und den stellvertretenden Bezirksobmann

des Südtiroler Theaterverbandes STV Peter

Niederegger als Ehrengäste.

Wie Obmann Markus Seyr in seinem

Bericht ausführte, hätte es ein eher ruhiges

Jahr 2006 werden sollen, in dem der neu

gewählte Ausschuss kleine Schritte setzen

wollte. Aber entgegen diesen Absichten

wurde dieses erste Amtsjahr recht arbeitsintensiv,

was sich allein schon in den 10 Ausschusssitzungen

manifestiert. Doch der

Ausschuss ließ es nicht nur bei den Sitzungen

bewenden, sondern den Worten auch

Taten folgen.

Die erste Bewährungsprobe erlebte die im

wahrsten Sinne des Wortes „junge“ Theaterführung

mit der Aufführung „Die radikale

Kur“, die unter der Regie von Oliver Pezzi

aus Antholz im Frühjahr 2006 über die

Bühne ging. In ca. 30 Proben wurde dieses

bäuerliche Lustspiel einstudiert und insgesamt

fünfmal zur Aufführung gebracht. Die

insgesamt 850 Zuschauer bezeichnete der

Obmann als nicht gerade berauschenden,

aber doch zufriedenstellenden Erfolg.

Die Kassianibühne hatte, außer der großen

Theaterproduktion, auch noch anderes im

Programm, so etwa einen Rodelausflug,

verschiedene Theaterfahrten in die nähere

und weitere Umgebung, das traditionelle

Entzünden des Herzjesufeuers und einen

Ausflug zum Gardasee. Außerdem hat die

Kassianibühne Percha die Bezirksversammlung

des Südtiroler Theaterverbandes

ausgerichtet. Im Herbst 2006 wurde

schließlich unter der Regie von Maria Forer

Guggenberger ein weihnachtliches Kindertheaterstück

mit dem Titel „Von Ochsen

und Eseln“ inszeniert und zweimal mit

großem Erfolg aufgeführt (wir berichteten

darüber). Schließlich ist der Theaterverein

Percha auch dem neu gegründeten Bildungsausschuss

beigetreten.

Im Verlauf seines Berichtes dankte Obmann

Markus Seyr allen, die auf, vor und hinter

der Bühne mitgewirkt und den verschiedenen

Aktionen des Perchiner Theatervereins

somit zum Erfolg verholfen haben. Er lobte

besonders das gute Einvernehmen zwischen

den Generationen im Verein und die

gute Zusammenarbeit zwischen Jung und

Alt.

Der Obmann der Kassianibühne Percha,

Markus Seyr, gibt Rechenschaft über das

abgelaufene Tätigkeitsjahr.

24


Rückblick

Vorausblickend verwies der Obmann auf die

neue Produktion, die zurzeit „in Arbeit“ ist.

Es wird bereits fleißig am Lustspiel „Der

Bräutigam meiner Frau“ geprobt und sollte

alles klappen, steht einer gelungenen Premiere

am 31. März 2007 nichts mehr im

Wege. Markus Seyr bekräftigte die Absicht,

die Kinder- und Jugendtheaterarbeit wieder

etwas mehr forcieren zu wollen. Auch die

Bestrebungen im Seniorenklub Percha, eine

Senioren-Theatergruppe ins Leben zu

rufen, wolle man nach Möglichkeit unterstützen.

Aber auch „gesellige“ Angebote will die

Kassianibühne Percha ihren Mitgliedern in

diesem laufenden Jahr machen und der

Obmann ermunterte dazu, diese auch kräftig

zu nutzen.

Seniorenclub Percha

Seniorenclub Percha

Das erste Treffen im neuen Jahr nutzte der

Seniorenclub Percha um in gemütlicher

Runde auf das abgelaufene Vereinsjahr

zurückzublicken. Obfrau Waltraud freute

sich neben den zahlreich erschienenen

Senioren auch eine Reihe von Ehrengästen

begrüßen zu dürfen: Pfarrer Ambros

Stampfl, Vizebürgermeister Paul Steiner,

den Filialleiter der Raiffeisenkasse Percha

Manfred Seeber sowie die Vorsitzende der

KFS-Ortsgruppe Evi Peintner. Passend zum

neuen Jahr wünschte sie allen Gesundheit,

Humor und Gelassenheit. Nach einem

besinnlichen Text, vorgetragen von Herta

Oberrauch, verlas Chronistin Maria Aichner

den Tätigkeitsbericht über das abgelaufene

Jahr. Sie erinnerte an das lustige Preiswatten,

an religiöse Vorträge und Andachten,

an die allgemeine Geburtstagsfeier unterhaltsam

gestaltet vom Kinderchor aus Oberwielenbach

und an Ausflüge und Besichtigungen.

Wieder einmal erntete Frau Aichner

großen Applaus für ihre detaillierten Aufzeichnungen

und ihre gekonnt unterhaltsame

Vortragsweise. Der Tagesordnung folgend

verlas Waltraud Pietribiasi den Kassabericht,

welcher von den Rechnungsrevisoren

Vinzenz Peintner und Anton Mutschlechner

überprüft und als korrekt und übersichtlich

gelobt wurde. Herta Oberrauch gab

Die bereits genannten Ehrengäste, die im

Verlauf der Versammlung zu einem

Grußwort eingeladen wurden, zeigten sich

einmal mehr beeindruckt von der Vitalität

des Theatervereins und lobten die vielfältige

Tätigkeit, die weit über das Inszenieren von

Theaterstücken hinausgeht. Besonders

erfreut zeigte man sich, dass sich die Kassianibühne

Percha wieder verstärkt dem

Kindertheater widmen will. Wie die Redner

einhellig meinten, könne die Kassianibühne

Percha zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Mit so viel Lob und Ermutigung gestärkt,

ließen sich die Teilnehmer der Vollversammlung

im Anschluss an diese gerne zu

einem Imbiss in den Gasthof „Engelberger“

einladen.

Im Gasthaus gibt des den „Stammtisch“,

im Seniorenclub Percha den „Männertisch“

und den ...

... „Frauentisch“.

R

25


Rückblick

darauf einen kurzen Ausblick auf das Tätigkeitsprogramm

des laufenden Jahres: so

wird es wiederum ein Preiswatten geben,

einen Vortrag zum Erb- und Familienrecht,

die Besichtigung des Kornkastens in Steinhaus,

eine Fahrt zum Törggelen und die traditionelle

Geburtstagsfeier, um nur einige

der Programmpunkte zu nennen.

Pfarrer Ambros Stampfl ermutigte in seinen

Grußworten die Senioren dazu, positiv zu

denken, das Altsein zu genießen und jeden

Tag als ein Geschenk Gottes zu sehen.

„Vieles Kleine macht das Große aus!“, deshalb

die Ermunterung des Herrn Pfarrers

sich gegenseitig Freude zu bereiten, vielleicht

durch einen freundlichen Gruß, ein

gutes Wort oder ein Lächeln.

Vizebürgermeister Paul Steiner, der erstmals

bei einer Vollversammlung des Seniorenclubs

dabei war, zeigte sich erstaunt

über die große Zahl der anwesenden Senioren.

Er führte die rege Beteiligung an den

Clubtreffen auf das abwechslungsreiche

und ansprechende Angebot zurück und

dankte dem Ausschuss für die wertvolle

Arbeit.

Auch Manfred Seeber nutzte die Gelegenheit

um die Senioren, die laut Statistik die

fleißigsten Sparer sind, über diverse Angebote

der Raiffeisenkasse zu informieren.

Den Abschluss des offiziellen Teils der Versammlung

bildete wie immer der Dank der

Präsidentin an die Gemeindeverwaltung

und an die Vereine,

die den

Seniorenclub

in

irgendeiner

Weise unterstützen

sowie an

einzelne

Senioren,

die bei der

Organisation,

Durchführung

und

Gestaltung

der Clubtreffen

behilflich

sind.

Ausschussmitglieder Herta Stoll und

Lotte Niederwanger feierten am Tag der

Vollversammlung auch ihren Geburtstag. Sie

freuten sich über die Blumen, die ihnen zu

diesem Anlass überreicht wurden.

Nach Kaffee und Kuchen zeigte Adolf Stoll

einige seiner Diabildern, die er bei den verschiedenen

Treffen und Ausflügen geschossen

hatte. So fand die Versammlung wieder

einmal bei Gelächter über den einen oder

andern Schnappschuss und im gemeinsamen

Gespräch einen gemütlichen Ausklang.

Den Abschluss des offiziellen Teils der Versammlung

bildete wie immer der Dank der

Präsidentin an die Gemeindeverwaltung

und an die Vereine, die den Seniorenclub in

irgendeiner Weise unterstützen sowie an

einzelne Senioren, begonnen vom Zubringerdienst

über das Zieharmonika-Spielen

und die Vorbereitung des Gebäcks bis hin

zum Mitmachen und Dabeisein. In gewohnt

gemütlicher Atmosphäre, bei Kaffee und

Kuchen, bei Diabildern – vorgeführt von

Adolf Stoll – und im gemeinsamen Gespräch

fand die Versammlung ihren Ausklang.

26


Rückblick

Schützenkompanie OberwielenbachOberwieleR

Traditionsgemäß trifft sich die Schützenkompanie

Oberwielenbach am so genannten

„Andreas-Hofer-Gedenktag“ zur jährlichen

Vollversammlung. Auch in diesem

Jahr sollte es nicht anders sein und so nahmen

am Sonntag, dem 25. Februar 2007,

die Oberwielenbacher Schützen mit den

Marketenderinnen Aufstellung vor dem örtlichen

Vereinshaus, um gemeinsam zum

Gottesdienst in die Pfarrkirche zu marschieren.

Es sollte nämlich nicht nur der Tiroler

Freiheitshelden von 1809 gedacht werden,

sondern auch der Gefallenen und Vermissten

beider Weltkriege.

Pfarrer Viktor Plaikner begrüßte die Schützenkompanie,

die geschlossen am Gottesdienst

teilnahm. Er erinnerte einerseits an

den 197. Todestag von Andreas Hofer, aber

auch an die jungen Männer von Oberwielenbach

und Platten, die in den beiden Weltkriegen

ihr Leben an der Front lassen mussten.

Den Anführer des Tiroler Aufstandes

gegen die Franzosen und ihre Verbündeten,

Andreas Hofer, stellte Pfarrer Viktor als

leuchtendes Beispiel von Geradlinigkeit,

Treue und Liebe zur Heimat vor, das auch

heute noch seine Berechtigung hat, da es

gilt, etwa der Umweltzerstörung und dem

Ausverkauf der Heimat entgegen zu wirken.

Nach dem festlichen Gottesdienst, der vom

Männerchor Oberwielenbach mit passenden

Liedern feierlich mitgestaltet wurde,

fand im Friedhof die Gefallenenehrung statt.

Die Kranzniederlegung mit der Generaldecharge

(Ehrensalve) durch die Schützenkompanie

bildete ebenso wie das vom Männerchor

gesungene „Lied vom guten Kameraden“

den Rahmen der würdigen und

zugleich ergreifenden Zeremonie.

Im Anschluss an die kirchliche Feier trafen

sich die Mitglieder der Schützenkompanie in

der Pension „Falkenstein“ zur jährlichen

Vollversammlung. Hauptmann Alois Schneider

konnte neben den aktiven Schützen und

Marketenderinnen auch Pfarrer Viktor Plaikner,

Bürgermeister Joachim Reinalter, den

Präsidenten der Nachbarschaft Oberwielenbach

Anton Schneider und die Vertretungen

Bei der Feier für die Gefallenen im

Friedhof in Oberwielenbach.

der anderen örtlichen Vereine als Ehrengäste

begrüßen. Er zeigte sich sehr zufrieden,

dass die Schützenkompanie Oberwielenbach

die vielen Aktivitäten im vergangenen

in bewährter Manier wieder sehr gut gemeistert

hat. Für Hauptmann Schneider war es

laut seinen eigenen Angaben ein Anlass zur

Freude, dass es gelungen war, mit Maria

und Georg Lahner wiederum junge und

tüchtige Nachwuchskräfte in die Kompanie

zu integrieren. Georg Lahner bedient

zudem bei den Aufmärschen der Schützenkompanie

die Trommel. In knappen Zügen

ließ der Hauptmann das Tätigkeitsjahr 2006

Revue passieren, wobei er eine Lehrfahrt

nach Köln als sein besonderes Erlebnis herausstrich,

nicht zuletzt deshalb, weil er

dabei einmal das Klosterleben von innen

kennen lernen durfte. Die Bezirksfeste in

Gais und Franzensfeste stellte Hauptmann

Alois Schneider als Höhepunkte im Programm

des heurigen Jahres vor. Er mahnte

aber auch den weiteren guten Zusammenhalt

an, wenn es um die Ausrückungen und

Tätigkeiten im eigenen Dorf geht. Das Aufstellen

des Ostergrabes hat sich beispielsweise

nicht nur zu einer neu erstandenen

Tradition, sondern gewissermaßen zu einer

Herzensangelegenheit entwickelt.

Dass die Tätigkeiten im vergangenen Jahr

27


Rückblick

sehr vielfältig waren, zeigte wiederum der

detaillierte und zugleich ausführliche Tätigkeitsbericht,

der von Schriftführerin Claudia

Antenhofer verlesen wurde. Zwischen Proben,

Lehrgängen, Ausrückungen zu verschiedensten

auswärtigen und eigenen Veranstaltungen

verging wohl kaum ein Tag, an

dem die Mitglieder der Schützenkompanie

Oberwielenbach nicht in irgendeiner Form

gefordert waren. Die Schützen beteiligten

sich nicht nur an den Prozessionen und Feiern

im eigenen Dorf, sie waren auch oft bei

anderen Schützenkompanien in näherer

und weiterer Umgebung zu Gast, etwa bei

den Wiedergründungsfeiern in Cortina und

Antholz. Die Schützenkompanie Oberwielenbach

beteiligte sich zudem an der vieldiskutierten

Petition zur Verankerung der

Schutzmachtfunktion für Südtirol in der

österreichischen Verfassung sowie an der

Aktion „Grenzfeuer“, die Anfang September

2006 durchgeführt wurde. Die Oberwielenbacher

Schützen wurden aber auch in

Sachen Ensembleschutz aktiv (wir berichteten

darüber) und schließlich setzten sie

durch das Aufstellen einer Tirolerfahne am

Dorfeingang von Oberwielenbach ein nicht

zu übersehendes Zeichen für das Bekenntnis

zur Heimat. Schließlich konnte noch mit

großem Erfolg ein Tanzkurs organisiert werden,

bei dem nicht nur die traditionellen

Tänze aufgefrischt wurden, sondern mit Fox

& Co. auch ein Tribut an die moderneren

Tanzformen gezollt wurde.

Natürlich ging Claudia Antenhofer, die sich

wegen der Aufregung um die „Gewehrschützinnen“

zum Austritt aus der Schützenkompanie

veranlasst sah, aber weiterhin die

Funktion der Schriftführerin wahrnimmt, auf

die in den verschiedenen Medien ausgeschlachtete

Polemik um ihre „versehentliche“

Aufnahme als Gewehrschützin ein. Mit

sehr persönlichen und bewegenden Worten,

die verspüren ließen, wie nahe ihr die

ganze „Affaire“ ging, bedankte sich Claudia

Antenhofer bei ihren Schützenkameraden

für deren Loyalität und Solidarität ihr gegenüber

und kritisierte gleichzeitig scharf das

überzogene und unsachliche Verhalten der

Führung im Südtiroler Schützenbund. Unter

dem kräftigen Applaus der Schützenkameraden

bedankte sich Hauptmann Alois

Schneider bei „seiner“ Schriftführerin für

deren Fleiß und Einsatz und er versicherte

ihr, dass die Zeit, da sich die Einstellung den

Frauen gegenüber auch im Schützenbund

ändern wird, noch kommen wird.

Die anwesenden Ehrengäste wurden im

Verlauf der Vollversammlung zu einem

Grußwort eingeladen. Alle Redner waren

sich einig in der Meinung, dass die Schützenkompanie

Oberwielenbach eine wichtige

Kraft für das gesamte Dorfleben darstellt.

Gleich mehrmals wurde die gute Zusammenarbeit

zwischen den örtlichen Vereinen

gelobt, die mittlerweile nicht nur zu einer

Gepflogenheit, sondern vielmehr zur Selbstverständlichkeit

geworden sei. So wurde

den Schützen gleich von mehreren Seiten

für ihre wertvollen Beiträge gedankt, die sie

für das Dorf, für die Kirche und die Pfarrgemeinde

leisten.

Hauptmann Alois Schneider konnte gegen

Ende der Vollversammlung sowohl Maria

Grassl als auch Martin Schneider für ihre

Treue zur Schützenkompanie Oberwielenbach

ehren. Maria Grassl begleitet die

Schützenkompanie Oberwielenbach nun

schon fünf Jahre lang als Marketenderin.

Die beiden Geehrten Maria Grassl und

Martin Schneider mit Hauptmann Alois

Schneider.

28


Rückblick

Bei der Aufnahmefeier der Ministranten und Jungscharkinder.

Sie erhielt die entsprechende Urkunde vom

Schützenbezirk Pustertal. Oberleutnant

Martin Schneider ist nicht nur seit fünfzehn

Jahren aktiver Schütze in der SK Oberwielenbach,

sondern auch als gefragter Ausbildner

bei anderen Schützenkompanien

tätig. Ihm überreichte Hauptmann Alois

Schneider die „Peter-Sigmair-Langjährigkeitsmedaille“.

Martin Schneider war es

dann auch, der in seiner Wortmeldung die

Rückbesinnung auf jene Werte einforderte,

die im Statut des Südtiroler Schützenbundes

festgeschrieben sind. Er sprach sich

eindeutig dagegen aus, dass das Schützenwesen

in Südtirol politisch missbraucht oder

in eine extreme Richtung gedrängt werde.

Am Ende der Vollversammlung lag es an

Hauptmann Alois Schneider, für alle Unterstützung

im ideellen wie auch materiellen

Sinn, aber auch für das Wohlwollen, das der

Schützenkompanie Oberwielenbach von

vielen Seiten immer wieder entgegen

gebracht wird, zu danken.

Abschließend gab es für die Anwesenden

ein gemeinsames Mittagessen, das von

einer sehr gelungenen und informativen

Foto(rück)schau abgerundet wurde.

R

Aufnahmefeier der neuen Jungscharkinder der neuen Jun

und Ministranten

Am Sonntag, 21. Jänner 2007 wurden im

Rahmen des Sonntagsgottesdienstes

gleichsam als Fest für die ganze Pfarrgemeinde

die neuen Jungscharkinder und

Ministranten feierlich in die jeweilige

Gemeinschaft aufgenommen. Unter dem

Motto „Jesus, wir wollen unsere Sinne in

deinen Dienst stellen!“ gestalteten die Jungschar-

und Ministrantenkinder die Messfeier.

Sie präsentierten eine Reihe passender

Lieder und Texte, die sie in den Wochen

zuvor mit ihren Leiterinnen Maria Urthaler,

Margit Winkler, Manuela und Tanja Schraffl,

Veronika und Helmut Kostner, Anna Fauster

und Isabella Niederwanger einstudiert hatten.

Besonders beeindruckend war die

musikalische und gesangliche Gestaltung

unter der Leitung von Anna Fauster.

Pfarrer Viktor Plaikner begrüßte die Jungschar-

und Ministrantenkinder als Sonnenstrahlen

Gottes und hob damit lobend die

Tätigkeit dieser beiden Gruppen und ihren

Wert für das Gemeinschaftsleben im Dorf

und in der Pfarrgemeinde hervor. Er nutzte

auch die Gelegenheit um den Ministrantenund

Jungscharleiterinnen namentlich für

ihre Arbeit und ihren Einsatz zu danken. Im

Rahmen des Gottesdienstes wurde den

Kindern das jeweilige Abzeichen angesteckt

bzw. ein Ausweis überreicht: Chiara

Picchetti, Lisa Hofer, Sandra Weger und

Magdalena Kirchler gehören damit offiziell

zur Gruppe der Jungscharkinder und Pia

Oberparleiter, Jonas Fauster, Maximilian

Engl sowie Sandra Weger zur Gruppe der

Ministranten. Während sich die Jungschargruppe

heuer aus einer eher bescheidenen

Zahl an Mädchen im Grund- und Mittelschulalter

zusammensetzt, zählt die Ministrantengruppe

25 Kinder, 12 Buben und 13

Mädchen, 18 davon sind in Percha, die restlichen

7 sind in Nasen tätig.

29


Rückblick

Nach dem Gottesdienst verteilten die Jungscharkinder

als Erinnerung an diesen Tag

einen bunten Papierstern mit der Aufschrift

„Glaube – Hoffnung – Liebe“ an alle Kirchgänger.

Jeder war auch eingeladen, im

Anschluss an die Messfeier bei einem kleinen

Umtrunk im Vereinshaus auf die Neulinge

in der Jungschar- und Ministrantengruppe

anzustoßen. Die Jungschar- und Ministrantenleiterinnen

hatten im Foyer des Vereinshauses

wieder einmal einen reichhaltigen

Büfetttisch bereitgestellt. Zu Recht

erhielten sie so manches Lob für die viele

Arbeit und vor allem für die gelungene Feier.

Die Ministrantenleiterinnen möchten auf diesem

Wege allen danken, die die Ministrantengruppe

im Laufe des Jahres 2006 finanziell

oder ideell unterstützt haben. Besonderer

Dank gilt auch den Eltern der Ministranten

für ihr Pflichtbewusstsein und für die

Pünktlichkeit, und selbstverständlich auch

den Minis selbst, die das ganze Jahr bereit

waren, für die Pfarrgemeinde da zu sein.

Abschied vom Ministrantendi

Abschied vom Ministrantendienst

Sieben Jahre haben Karin Elzenbaumer,

Michael Nocker und Nadja Nocker in der

Pfarrkirche von Oberwielenbach den Ministrantendienst

versehen. Nachdem sie

bereits dem Pflichtschulalter entwachsen

sind, haben sie nun auch ihre aktive Ministrantenkarriere

beendet. Im Anschluss an

den Sonntagsgottesdienst am 28. Januar

2007 wurden alle drei von Pfarrer Viktor

Plaikner offiziell verabschiedet.

In einer kurzen Ansprache würdigte Pfarrer

Viktor den gewissenhaften Einsatz, den

Karin, Michael und Nadja während ihrer

Ministrantenjahre gezeigt hatten und dankte

ihnen im Namen der gesamten Pfarrgemeinde

für ihren überaus wertvollen Dienst.

Er bezeichnete den Ministrantendienst als

einen besonderen Dienst an den Herrn, als

Gottesdienst eben. Der Priester erinnerte

an die lebhaften Debatten, als es darum

ging, auch Mädchen als Ministranten aufzunehmen.

Im Gegensatz zu anderen Pfarreien,

wo Mädchen im Ministrantenrock lange

Zeit verpönt waren, berief Pfarrer Viktor

schon relativ früh Ministrantinnen zum

Dienst am Altar. Aber auch die diesbezüglich

„konservativen“ Pfarreien haben ihre

Einstellung ändern müssen, meinte Pfarrer

Viktor scherzhaft, sonst wären heute einige

Pfarreien, was die Ministrantenschar betrifft,

wohl arm dran.

„Minis kommen und gehen und so soll es

auch sein“, fügte Pfarrer Viktor dazu und er

meinte damit, dass es in einer Pfarrei neben

vielen anderen neuen Kräften auch immer

30

wieder neue Ministranten brauche, die ihren

Beitrag im Leben der Pfarrgemeinde leisten.

So lud er die drei „emeritierten“ Ministranten

ein, auch in Zukunft der Pfarrgemeinde verbunden

zu bleiben, sei es als Lektoren,

Sängerinnen im Kirchenchor oder wenn einfach

helfende Hände gebraucht würden. An

die Eltern richtete Pfarrer Viktor den

Wunsch, dass sie ihre Kinder immer wieder

dazu ermutigen, sich auch im religiösen

Leben der Dorfgemeinschaft aktiv einzubringen

und es könne nicht nur die Aufgabe

des Pfarrers sein, dafür zu sorgen, dass

immer wieder neue Ministranten bereit stehen.

Seinen nunmehr ehemaligen Ministranten

überreichte Pfarrer Viktor als Zeichen des

Dankes und der Anerkennung eine Urkunde

und einen Geschenksgutschein.

Die „pensionierten“ Oberwielenbacher

Ministranten mit Pfarrer Viktor Plaikner.


Rückblick

Inspektor auf Lesetour

Inspektor auf Lesetour

R

Inspektor Dr. Josef Duregger hat spannenden

Lesestoff im Gepäck.

Eine Lesestunde der besonderen Art fand

am Samstag, den 10. Februar in der Grundschule

von Oberwielenbach statt. Als Vorlesegast

sozusagen hatte sich Inspektor Dr.

Josef Duregger angesagt; auf Einladung

des Lehrerkollegiums wollte er sich gemeinsam

mit Schülern, Eltern und Lehrpersonen

auf eine Lesereise begeben. Dr. Josef

Duregger war Direktor an der Mittelschule

„Dr. Josef Röd“ in Bruneck und wechselte

vor einigen Jahren in das deutsche Schulamt

in Bozen, wo er sich besonders dem

großen Bereich „Sprachenerwerb“ widmet

und sich somit natürlich auch mit der Leserziehung

befasst.

Zur Lesestunde in der Grundschule Oberwielenbach

hatten sich nicht nur sämtliche

Schüler versammelt, auch einige Eltern

wollten sich die Geschichten nicht entgehen

lassen. Dr. Duregger vermochte seine

Zuhörerschaft gleich zu gewinnen und auf

eine anregende Reise der Fantasie mitzunehmen.

Ob es nun Janosch-Geschichten

waren oder die Geschichte der Hexenschülerin

Anna Humpelbein, die sogar bis an das

Ende der Welt gelangte und auf ihrer Reise

dorthin recht eigenartige Abenteuer erlebte,

die Erzählungen waren allemal interessant,

teilweise lustig und immer höchst spannend.

Die Kinder erwiesen sich als sehr aufmerksame

Zuhörer und sie wussten auf alle Fragen,

die Dr. Duregger zwischendurch stellte,

stets die richtige Antwort. Vielleicht motivierten

die verschiedenen Buchpreise, die

es im unvermittelten Frage- und Antwortspiel

zu gewinnen gab, zu besonderer Aufmerksamkeit.

Die vorgesehene Zeit ging

natürlich viel zu schnell vorbei und die Kinder

wollten immer noch mehr Geschichten

hören, so dass sich Inspektor Duregger

genötigt sah, die Lesestunde um einiges zu

verlängern.

Auch diese Lesestunde hat gezeigt, dass

Kinder keine großartigen Fernsehprogramme

und Computerspiele brauchen, damit

ihre Fantasie angeregt wird, nur etwas Zeit,

die ihnen vor allem die Eltern schenken können.

So wies Inspektor Duregger die Eltern

darauf hin, dass sie mit Zeit, mit Erzählen

und Vorlesen nicht nur viel für die sprachliche,

sondern für die gesamte persönliche

Entwicklung der Kinder leisten können.

So gesehen war diese Lesestunde mit Dr.

Josef Duregger wohl für alle Beteiligten ein

Gewinn, jedenfalls die Kinder haben schon

eine Wiederholung eingefordert.

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Rückblick

Senioren-Preiswatten

Auf mehrheitlichen Wunsch organisierte der

Ausschuss des Seniorenclubs Percha auch

heuer wieder anstelle der Faschingsfeier

ein Preiswatten. Also traf man sich am

Sonntag, den 11. Februar im Vereinshaus

zum Watten. Vielleicht lag es an den gleichzeitig

stattfindenden Großereignissen, wie

der Biathlonweltmeisterschaft in Antholz

oder der Schiweltmeisterschaft in Aare, vielleicht

aber auch an der stark grassierenden

Grippe, dass sich der Spielerandrang durchaus

in Grenzen hielt. Aber alle die gekommen

waren, hatten viel Spielfreude und gute

Laune mitgebracht. So entwickelte sich bald

ein intensives Kartenspielen und man spürte

die Freude aber auch den Ernst und den

Ehrgeiz, mit denen es zur Sache ging. All

das Geschehen verfolgte Gottfried Oberstaller

aus Taisten, der einmal mehr als

Schiedsrichter fungierte, mit wachem Auge.

Da alle Anwesenden bei guter Spiellaune

waren, wurden ein 64er- und drei 16er Spiele

ausgetragen.

Die Sieger erhielten wiederum schöne Preise,

welche von Firmen und Personen aus

Percha, Oberwielenbach, St Lorenzen und

Bruneck gestiftet worden waren. Wir möchten

uns daher auf diesem Wege noch einmal

ganz herzlich bedanken und zwar bei:

Apotheke Percha, Dr. Ing. Peter Castlunger,

Paul Durnwalder - Karosserie, Gasthof

Engelberger, Gasthof Moar, Gold- und

1, 2 oder 3 – letzte Chance

1, 2 oder 3 – letzte Chance vorbei?

4. Klasse aus Percha bei der beliebten ZDF - Quizshow

Wer kennt sie nicht, die Wissenssendung 1,

2 oder 3, die es bereits seit über 30 Jahren

gibt. Doch wer hätte gedacht, dass Percha

irgendwann in der Sendung vertreten sein

und beim Quiz mitraten würde?

Nachdem die Show heuer unter das Thema

„30 Jahre - 30 Länder“ gestellt wurde, flatterte

schon zu Beginn des Schuljahres ein

Schreiben in alle Schulen des Landes, das

die vierten Klassen dazu einlud, sich für die

Uhrengeschäft Mariner, Hotel Sonnblick,

Konditorei Markuskeller, Paul Niederwolfsgruber

- Spenglerei, Paul Oberhollenzer -

Restaurator, Fam. Johann Peskoller - Waldhof,

Pyramidencafé, Raiffeisenkasse Percha,

und Paul Zingerle - Oberstdorfer.

Nachfolgend die Wertung der Gewinner.

Großes Spiel:

1. Preis:

Mutschlechner Karl – Steiner Albert

2. Preis:

Oberparleiter Maria – Oberparleiter Paul

3. Preis:

Niederwanger Siegfried - Urthaler Kassian

4. Preis:

Aichner Maria – Pallhuber Theresia

Kleine Spiele:

1. 16er Spiel:

1. Preis.

Mutschlechner Anton – Urthaler Alois

2. 16er Spiel:

1. Preis:

Mutschlechner Karl – Steiner Albert

3. 16er Spiel:

1. Preis:

Zimmerhofer Johann – Mair Hubert

Alle Teilnehmer wurden mit Getränken,

Faschingskrapfen und Gerstensuppe

bestens versorgt.

Teilnahme bei „1, 2 oder 3“ zu bewerben.

Markus Oberleiter, dessen Tochter die 4.

Klasse in Percha besucht, hörte im Radio

von dieser einzigartigen Möglichkeit und

bestärkte Klassenlehrerin Astrid Stolzlechner

darin, dem Aufruf zu folgen und eine

Bewerbung an die „1, 2 oder 3- Redaktion

des ZDF’s“ zu schicken. Begeistert bastelte

die Klasse ein Plakat, auf dem die Schüler

sich selbst sich, unser Dorf Percha und das

32


Rückblick

1, 2 oder 3) Lorenz Mayr, Hannah Mair

und Sandra Oberleiter mit Moderator Daniel

Fischer und Maskottchen Piet Flosse.

Pustertal vorstellten. Als Anfang Jänner die

Zusage kam, war die Klasse außer sich vor

Freude - schließlich hatten sich viele Schulen

landauf landab um eine Teilnahme

beworben.

Mit Referaten zu ausgewählten Themen

brachten die Schüler und Schülerinnen der

4. Klasse ihr Allgemeinwissen auf Trab.

Gemeinsam wurden auch die 3 Kandidaten

für die Show namhaft gemacht: Hanna Mair,

Lorenz Mayr und Sandra Oberleiter durften

am 13. Februar 2007 mit ihrer Lehrerin

Astrid Stolzlechner nach München fahren.

Aufregend war für die Kinder schon die Zugfahrt

von Olang bis nach München. In München

durften sie dann das „Deutsche Museum“

besuchen, das Studio besichtigen und

ihre Jugendherberge beziehen, von der die

drei aber weniger begeistert waren. Dass

sie nicht besonders gut geschlafen haben,

dürfte aber nicht am mangelnden Komfort,

sondern viel mehr an der Aufregung gelegen

haben, galt es doch am nächsten Morgen

gegen die Konkurrenten aus Deutschland

und aus Österreich anzutreten. Hinter

den Kulissen wurden die „kleinen Stars“ für

ihren TV-Auftritt zurechtgemacht, gekämmt

und geschminkt. Jeder wurde mit einer

Schildkappe, einem T-Shirts mit aufgedrucktem

Namen und mit Turnschuhen ausgestattet.

Vor der Aufzeichnung der Sendung

gab es eine kurze Probe mit Moderator

Daniel Fischer, bei der die Kindern nicht

nur den Ablauf des Ganzen erklärt, sondern

auch genaueste Verhaltensanweisungen

bekamen. Es galt sieben Fragen zum

Thema „Schaum“ möglichst richtig zu

beantworten, um möglichst viele Bälle für

die eigene Mannschaft zu gewinnen.

Warum männliche Kamele gelegentlich

Schaum vorm Maul haben, warum die Gottesanbeterin

ihre Eier in Schaum bettet, oder

warum Puderzucker in der Seifenlauge die

Seifenblasen stabiler macht, wurden die

Kinder zum Beispiel gefragt. Keine leichten

Fragen! Die Kinder von Percha aber konnten

18 richtige Antworten geben und holten

sich damit den Tagessieg, der mit 300 Euro

für die Klassenkasse und einem Mini-Piet-

Flosse als Siegestrophäe belohnt wurde.

„Ich habe schon vor der letzten Frage

gewusst, dass wir gewinnen, wir lagen nämlich

drei Punkte vorn. Im schlimmsten Fall

hätten wir uns den Sieg mit den Österreichern

teilen müssen“, erinnert sich Lorenz.

Natürlich wurden die drei Ratefüchse auch

von einem Fanclub begleitet, der bestand

zwar nur aus 5 Kindern, diese aber waren

Stolz zeigen die drei Ratefüchse und

Klassenlehrerin Astrid Stolzlechner die

Siegestrophäe „Piet Flotte“. Was die Klasse

mit den 300 Euro machen wird, steht

noch nicht fest.

R

33


Rückblick

mit riesigen Transparenten ausgestattet und

feuerten ihre Mitschüler, so laut es ging, an.

„Lustig war“, erzählt Manuela Zingerle,

„dass vor dem Publikum eine Frau stand,

die uns immer das Kommando gab, wann

wir klatschen und jubeln durften.“ Maskottchen

Piet Flosse schüttelte einem nach dem

andern vom Perchiner Fanclub die Hand.

„Lustig war auch, dass Piet nicht wirklich

redete, sondern jemand hinter den Kulissen

für ihn sprach“, erzählt Sarah Niederwolfsgruber,

die auch mit nach München gekommen

war.

Wieder zurück in der Schule wurde der Sieg

natürlich in der Klasse gefeiert. Thea Dolcini,

die Mutter einer Schülerin, hatte als

Überraschung eine Torte für die Klasse

anfertigen lassen – eine besonders nette

Idee, für die sich die Eltern der Viertklässler

bei ihr herzlich bedanken möchten. Mit

Torte, Glückwünschen und aufregenden

Berichten klang also die Faschingswoche

für die 4. Klasse so richtig toll aus.

Der Fanclub aus Percha im Münchner

Fernsehstudio: klein aber mit den großen

Plakaten trotzdem nicht zu übersehen.

Die Narren sind los!

Die Narren sind los!

Wer hat wohl den Krapfen samt dem Los verschluckt?

Faschingsparty im Vereinshaus von Percha

Eigentlich beginnt der Fasching ja am 11.11.

um 11:11 Uhr, bis zur Faschingswoche ist

hierzulande aber nichts vom bunten und

verrückten Faschingstreiben zu spüren. Erst

am Unsinnigen Donnerstag sind hier in Percha

Kindergartenkinder und Schüler in bunten

Kostümen unterwegs. Am Faschingssamstag

steigt dann aber die große

Faschingsparty, zu der die Mitarbeiter des

Katholischen Familienverbandes alljährlich

ins Vereinshaus einladen. Auch heuer

kamen all die Prinzessinnen und Feen, Zorros

und Piraten, Stöckelschuhdamen und

Revolverhelden, kurz gesagt, alle

Faschingsnarren am Samstag, 17. Februar

2007 wiederum voll auf ihre Kosten. Mit

Spiel und Spaß ging’s durch den Nachmittag.

Die Mitarbeiter des KFS – heuer im

Maler-Outfit – begeisterten die Kinder mit

einem abwechslungsreichen Programm.

Man tanzte zu toller Musik, amüsierte sich

an der Bonbon-Schleuder und viele warteten

gespannt, wer wohl den großen Preis

des Tages gewinnen würde. Von einer

großen Reise war nämlich die Rede, zu der

der aufbrechen sollte, der in seinem

Faschingskrapfen das Glückslos fand. Weil

allerdings das Los – zur Verwunderung aller

- nicht auftauchte, ging der Preis an die

Gewinnerin des Besentanzes. Manuela Zin-

34


Rückblick

Manuela Zingerle war die glückliche

Gewinnerin der „Dolomitenrundfahrt“.

gerle durfte auf der Stelle zu einer „Dolomitenrundfahrt“

aufbrechen: Sie wurde mit

dem Tagesblatt „Dolomiten“ in einen Leiterwagen

gesetzt und zu den Klängen von

„Heidi“ durch den Vereinssaal gezogen. Mit

der Playbackshow um 17.00 Uhr erreichte

die Veranstaltung ihren Höhepunkt. Die kleinen

und größeren SängerInnen ernteten

begeisterten Applaus, den sie sich auch verdient

hatten. Es steckte nämlich viel Zeit

und Aufwand in der Vorbereitung und natürlich

gehört auch eine Portion Mut dazu, sich

einem großen Publikum zu präsentieren.

Für die Kleinen war dann leider die Party zu

Ende, sollten doch heuer erstmals auch die

Teenies unserer Gemeinde auf ihre Rechnung

kommen. Dazu wurde im Vereinssaal

eine Disco eingerichtet und Roman Kostner

und Viktor Wörer mischten als DJ’s einen

heißen Sound. Alle hatten viel Spaß, dass

dabei aber die gesamte Faschingsdekoration

kaputt ging, freute die Mitarbeiter des

KFS weniger. Um 19.00 Uhr hatte dann das

bunte Treiben endgültig sein Ende – aber

der nächste Fasching kommt bestimmt.

R

Primelnaktion zugunsten der

Primelnaktion zugunsten der Krebsforschung

Oberwielenbachs SVP-Frauen beteiligten

sich auch heuer wieder an der landesweiten

Aktion „Primeln zugunsten der Krebsforschung“.

Am Sonntag, 11. März wurden

nach dem Gottesdienst im Eingangsbereich

des Vereinshauses von Oberwielenbach

Primeln zum Verkauf angeboten. Marianne

Gräber hatte wiederum alles Nötige organisiert

und unter Mithilfe mehrerer Frauen aus

dem Dorf, die Aktion für den „Guten Zweck“

zugleich zu einem gemütlichen und gemeinschaftsfördernden

Zusammentreff gemacht.

Es wurden nämlich nicht nur Primeln angeboten,

sondern jeder bekam Kaffee mit

Sahne serviert und war eingeladen, am

reichhaltigen Büffettisch zu verweilen und

mit dem einen oder anderen zu plaudern.

Die Aktion war ein großer Erfolg: Alle 120

Primeln konnten verkauft und dank großzügiger

Spenden ein Reinerlös von 511 Euro

für die Krebsforschung hereingeholt werden.

Marianna Peintner Gräber von den

SVP – Frauen bietet Primeln für

die Krebsforschung zum Verkauf an.

35


Umwelt

Ein wichtiger Hinweis ...

Ein wichtiger Hinweis ...

Getränkekartons gehören entweder ins Geschäft zurück

oder in den Restmüll!

Immer wieder werden Getränkekartons (z.B. TETRA-PACK)

zur Karton- oder Papiersammlung gegeben. Sie gehören

aber auf keinen Fall dort hin! Es handelt sich dabei nämlich

nicht um einfache Kartone, sondern um eine schichtweise

Zusammensetzung von Kunststoff, Karton und Aluminium.

Mobile Schadstoffsammlung

Mobile Schadstoffsammlung

Percha:

Donnerstag, 24. Mai 2007

von 09.45 Uhr bis 10.45 Uhr bei der Gemeinde

Oberwielenbach:

Donnerstag, 14. Juni 2007

von 10.45 Uhr bis 11.45 Uhr bei der Kirche

Müllabfuhr Feiertagsdienst

Müllabfuhr Feiertagsdienst

Wegen des Staatsfeiertages am 25. April 2007 (Mittwoch)

wird in unserer Gemeinde der Müllabfuhrdienst

am Donnerstag, den 26. April 2007 durchgeführt.

36


Die literarische

Ecke

In Anlehnung an das Schwerpunktthema

des Bildungsausschusses

„Kultur und

Geschichte der Gemeinde

Percha“, steht das heurige

Bibliotheksjahr unter dem

Thema „Sagen und

Geschichten aus der

Heimat“. Bibliothekarin Maria

Durnwalder hat sich wieder einmal

etwas ganz Besonderes einfallen lassen,

um Groß und Klein zum Lesen zu bringen.

Jeder ist eingeladen, Sagen und Geschichten

aus der näheren Umgebung zu lesen

(dazu stehen ausgewählte Bücher in der

Bibliothek bereit), oder alte Geschichten

aus Percha in Erfahrung zu bringen und

sich dann an einem Wettbewerb zu beteiligen.

Dabei kann jeder wählen, ob er sich an

einem Quiz beteiligen, ein Bild zu einer

gelesenen Sage zeichnen oder ob er selbst

eine Sage oder gehörte Geschichte aufschreiben

möchte. Es ist möglich sich als

Einzelperson, als Familie oder als Gruppe

(z.B. Klasse) am Wettbewerb zu beteiligen.

Zu gewinnen sind auf jeden Fall spannende

Lesestunden und viel Spaß und – wer weiß

- mit etwas Glück vielleicht sogar ein toller

Preis.

Zur Erinnerung noch einmal die Öffnungszeiten

der öffentlichen Bibliothek

Percha:

Mittwoch: 8.00 – 11.30 Uhr

Donnerstag: l4.30 – 17.30 Uhr

Samstag: 16.00 – 18.00 Uhr

U

News aus der öffentlichen B

News aus der öffentlichen Bibliothek Percha

L

Humor unter der Kanzel

Humor unter der Kanzel

Unter diesem Titel hat uns Prof. Martin

Peintner eine schöne Auswahl von heiteren

Geschichten aus dem kirchlichen Bereich

zukommen lassen. Der Augustiner Chorherr,

der über viele Jahre im Kloster Neustift

sowohl die Kirchenmusik als auch die

Bibliothek betreut hat, ist uns „Landsleuten“

vor allem als wortgewaltiger Prediger

bekannt, etwa beim Abschluss des 40-stündigen

Gebetes. Dass er aber auch ein begnadeter

Geschichtenerzähler ist, weiß

jeder, der ihm einmal bei seinen Geistergeschichten

zugehört hat. Auch im „Perchiner

Gemeindeboten“ haben wir schon viele seiner

Erzählungen veröffentlichen können.

Nun kommen also die Pfarrer, Kooperatoren

und andere geistliche Herren zum Zug. Wir

bringen eine Auswahl von Anekdoten, die

sich rund um die, oder besser gesagt, unter

der Kanzel abgespielt haben. Ob sie nun

tatsächlich so passiert, oder „nur“ gut erfunden

sind, ist dabei nicht so wichtig. Die

Geschichten zeugen von großer Erzählkunst

und von viel Liebe zu den Menschen

in der Heimat. Und die Frage, ob „unter der

Kanzel“ auch gelacht werden darf, diese

Frage erübrigt sich wohl.

Wir danken Prof.

Martin Peintner

jedenfalls recht

herzlich für

seine Beiträge

und hoffen,

dass er mit

seinen Geschichten

noch lange

Verbindung

zu seiner

„alten“ Heimat

Percha

und zum

„Perchiner

Gemeindeboten“

hält.

37


Die literarische Ecke

„Respektbezeugungen“

In jeder Kirche gibt es eine Kanzel. Heute

muss man fragen, wozu auch und für wen

eigentlich? Früher ging der Pfarrer jeden

Sonntag auf die Kanzel, um zu predigen

und zu verkünden. Heute geht er eben ans

Mikrophon am Lesepult.

Jede Kanzel hat auch ein Dach, damit die

Stimme des Predigers nicht nach oben entweicht,

sondern direkt an das Ohr der Gläubigen

gelangen kann.

Da war es früher so: Wenn der Pfarrer die

Kanzelstiege betrat, da hoben die Frauen in

den ersten beiden Bänken auf der „Weiberleutseite“

direkt unter der Kanzel ein wenig

ihren Hintern und setzten sich dann wieder.

Das war wohl der Respekt vor dem Worte

Gottes, das nun bald von oben kommen

würde.

„Oukemm“

Einmal hielt in Percha ein Kapuzinerpater

die Schlusspredigt zu den Gebetstagen. Die

Kapuziner tragen ja um die Mitte ihrer Kutte

eine weiße Schnur.

Der Pater auf der Kanzel kam richtig in

Schwung mit seiner Predigt und im Auf und

Nieder seiner Gesten hing ihm schließlich

die Schnur bei der Kanzel außen herunter.

Da sagte das Hansele drunten im Stuhl:

„Tatte, gian ma, jetzt isch er oukemm!“

„Des Pfarrers Hund“

In Oberwielenbach gibt es am Christi Himmelfahrtsfest

nach wie vor die Zeremonie

der „Himmelfahrt“. Eine Christusfigur wird

von unten aus langsam hochgezogen und

verschwindet schließlich durch das „Heiliggeistloch“,

eben in den Himmel. Zu diesem

Nachmittagsereignis kamen immer viele

Leute, vor allem die Kinder, die das alles

fantasievoll miterlebten.

Früher kamen zur feierlichen Vesper auch

die Geistlichen der Umgebung nach Oberwielenbach:

der Pfarrer und der Kooperator

von Olang, der Pfarrer von Tesselberg und

der von Percha.

In der Zeit von 1928 – 1931 war der Neustifter

Chorherr Ignaz Kaltegger (geb. 1862

in Mitterolang) Pfarrer in Percha. Der hatte

auch einen Hund, den er überallhin mitnahm.

So eben auch zu dem Fest in Oberwielenbach.

Die feierliche Vesper war im bestem Gang.

Die Geistlichen saßen auf ihren Stühlen in

einer Reihe neben dem Altar. Da wegen der

vielen Leute die Kirchentüre nicht zugemacht

werden konnte, geschah es, dass

mitten in der Andacht der Hund vom Pfarrer

Ignaz hereinkam, durch alle Leute nach

vorne lief und sich vor dem Stuhl des Pfarrers

brav und lautlos hinsetzte.

Als dann die Zeremonie der Himmelfahrt

begann und der Christus sich nach oben

bewegte, da begann der Hund zu knurren

und zu bellen, sodass man mit ihm abfahren

musste.

„Traurige Erinnerung“

Da war wieder einmal ein Pater auf Aushilfe

in Percha. Dem Armen war aber der Bart

nicht so gut geraten, wie es bei den Kapuzinern

früher sonst meistens der Fall war.

Mehr als zu einem Bärtchen am Unterkinn

reichte es dem Pater nicht.

Während der Predigt sah er, wie unter ihm

ein Weibele schluchzte und weinte. Nach

dem Kirchen ging er auf den Kirchplatz hinaus,

traf das Weibele und fragte, ob sie vom

Worte Gottes so ergriffen und zu Tränen

gerührt war.

„Nein“, sagte sie, „wie ich Sie da oben auf

der Kanzel mit Ihrem Bärtchen gesehen

habe, da hab ich mich wieder auf mein

Böcklein (Ziegenböcklein) verstanden, das

mir gestern hingeworden ist.“

38


Die Seite zum

Mitmachen

Hase, Huhn und Küken

Hase, Huhn und Küken

Klemmentinis für den Osterstrauch

Ein Bastelvorschlag aus dem Büchlein „Klemmentinis lustige Tierwelt“ von Pia Pedevilla –

frechverlag

2. Das Gesichtchen gestalten und den Kopf

auf den kurzen Lederriemen kleben. Dieses

Halsstück an der Hinterseite der

Klammer fixieren. Den Kragen oder die

mit einem Faden angebundene Fliege

ankleben.

3. Vorder- und Hinterläufe einkleben und

mit den aufgeschobenen Holzperlen

schließen.

L

M

Henne:

Material

Holzwäscheklammer, 7 cm lang

Tonkartonreste in weiß, rot und orange

Satinband in hellblau, 6 mm breit, 10 mm

lang

Papierdraht in gelb, 10 cm lang und in

weiß, 2 cm lang

Bast in grün

Hase:

Material je Hase:

Holzwäscheklammer, 7 cm lang

Tonkartonreste in gelb und hellbraun

Bastelfarbe (Farben je nach Wunsch)

Filzrest

4 durchbohrte Rohholzkugeln, 1 cm

Durchmesser

Lederriemen, 2 mm Durchmesser, 2 x 10

cm, 1 x 2 cm

Arbeitsschritte:

1. Die Klammer bis zum Metallansatz

bemalen, den Rest mit einem gelben

Tonkartonstreifen überkleben. Die bunten

Punkte aufsetzen und die Papierkrause

bzw. Filzfliege ankleben.

Küken:

Material

Holzwäscheklammer, 4,5 cm lang

Tonkartonreste in weiß, rot und orange

Papierdraht in gelb, 2 cm lang

Bast in grün

Arbeitsschritte für Henne und Küken:

1. Das Gesicht gestalten, den Kamm von

hinten an den Kopf kleben und am kurzen

Papierdraht ankleben.

2. Die Wäscheklammer ab dem Metalleinsatz

mit einem Tonkartonstreifen überkleben

(Henne weiß, Küken gelb) und

die Flügel aufsetzen. Den Hals an der

Klammer fixieren.

3. Beim Huhn das Satinband umknüpfen

und die Papierdrahtbeine mit aufgeklebten

Füßen einkleben.

4. Am unteren Teil der Klammer zusammengebundene

grüne Bastfäden anbringen.

Viel Spaß beim Basteln!

39


Kinderseite

1

2

Kannst du reimen?

Schaukelhühnchen

Bemale die Teile und schneide sie

aus. Falte die kleinen Streifen

am Rand des Rechtecks nach oben,

gib Klebstoff darauf und klebe

sie jeweils an einem Hühnchen

fest. Fertig! Im Bauch der Henne

ist Platz für eine kleine Osterüberraschung.

3

4Im Frühjahr geht das „große

Krabbeln“

wieder los. Suche zwei Raupen,

die genau gleich aussehen.

Trage die Namen der Dinge in die Kästchen ein.

In den schattierten Kästen liest du dann von oben

nach unten den Namen einer Frühlingsblume.

40


Zur Kenntnis

genommen K I

Mitteilungen des KVW

Mitteilungen des KVW

Zentrale Informationen zu Arbeitsunfällen

Wer ist versichert?

Alle jene Arbeitnehmer sind

versichert, welche in einem

abhängigen Arbeitsverhältnis

stehen und unfallgefährdende

Tätigkeiten

gegen

Bezahlung ausüben

(z.B. Lehrlinge,

Bau- und Straßenarbeiter

aber auch Angestellte

mit Bildschirmarbeit).

Versichert sind auch

Handwerker, Landwirte

und freie Mitarbeiter.

Sei März 2001 besteht auch für Hausfrauen

zwischen 18 und 65 Jahren, die ausschließlich

und gewohnheitsmäßig eine Tätigkeit

im Haushalt ausüben, die der Pflege der

Familie dient, unbezahlt und nicht im

Abhängigkeitsverhältnis ist, die Pflicht, eine

Hausfrauenversicherung bei der INAIL

abzuschließen. Die Versicherungsprämie

beträgt max. 12,91 Euro und muss innerhalb

31. Jänner mittels Posterlagsschein

gezahlt werden.

Wie und wann wird die Unfallmeldung

gemacht?

Jeder Arbeitsunfall eines Lohnabhängigen

oder eines Selbständigen muss innerhalb

von 48 Sunden an das Unfallinstitut INAIL

sowie an die örtliche Sicherheitsbehörde

(Polizei, Gemeinde) gemeldet werden. Die

48 Stunden zählen ab dem Zeitpunkt, ab

welchem der Arbeitgeber bzw. der Betriebsinhaber

durch ein ärztliches Zeugnis vom

Arbeitsunfall in Kenntnis gesetzt worden ist.

Für die Meldung muss ein eigens vom INAIL

vorgesehenes Formblatt benutzt werden.

Ein Unfalltod muss innerhalb von 24 Stunden

an das INAIL und die Sicherheitsbehörde

weitergeleitet werden. Meldepflichtig ist

der Arbeitgeber bzw. der Betriebsinhaber.

Sollten diese Vorgaben nicht eingehalten

werden, sind Verwaltungsstrafen von Euro

258,23 bis 1.549,37 vorgesehen.

Was steht dem Verunfallten zu?

Das Unfallinstitut INAIL sichert bei einem

Arbeitsunfall folgende Leistungen zu

(beachten Sie, dass die Auflistung nicht vollständig

ist und nur die wichtigsten finanziellen

Leistungen wiedergibt):

Entschädigung für zeitweilige absolute

Arbeitsunfähigkeit: Das Taggeld wird vom

INAIL ab dem vierten Tag nach dem

Unfall bis zur medizinischen Genesung

ausbezahlt. Berechnungsgrundlage ist

der durchschnittliche Tageslohn: bis zum

90. Krankheitstag beträgt die Unfallentschädigung

60 % des Tageslohnes, vom

91. Tag bis zur medizinischen Genesung,

75 %. Im Bereich der Haushaltsversicherung

gibt es keine Entschädigung für zeitweilige

Arbeitsunfähigkeit.

Einen Ausgleich für die bleibende Beeinträchtigung

der psychischen und physischen

Unversehrtheit des Arbeitnehmers

(sog. „biologischer Schaden“): wird eine

Arbeitsunfähigkeit von mindestens 6 %

und weniger als 16 % anerkannt, so

erfolgt die Entschädigung für die Beeinträchtigung

der Arbeitsfähigkeit in Form

einer Kapitalauszahlung; wenn jedoch

eine Arbeitsbeeinträchtigung mit 16 %

und mehr vorliegt, wird eine monatlich

steuerfreie Rente ausbezahlt.

Direkte Rente für Hausfrauen: Die

monatliche Rente wird nach dem geltenden

Tariflohn Bereich Industrie berechnet

und variiert je nach Invaliditätsgrad, der

aber höher als 33 % sein muss.

Entschädigung an die Angehörigen im

Todesfall: Stirbt ein Versicherungspflichtiger

infolge eines Arbeitsunfalls oder

Berufskrankheit, bezahlt das INAIL den

anspruchsberechtigten Hinterbliebenen

Z K

41


Zur Kenntnis genommen

eine monatliche Hinterbliebenenrente ab

dem Tage des Todes. Es werden auch

die Beerdigungskosten mit einem Betrag

von Euro 1.480,17 zurückerstattet.

Prothesen und Hilfsmittel, Thermal- und

Klimakuren, ambulante medizinische

Nützliche Hinweise

Nützliche Hinweise

Behandlungen, Unvermittelbarkeitszulage

usw.

Weitere Informationen bzw. Hilfestellung bei

Unfallmeldung und Amtsgängen beim Unfallinstitut

INAIL erhalten Sie bei der Patronatsstelle

KVW-ACLI in Bruneck.

Fünf Promille der Einkommenssteuer an

Non-Profit-Organisationen

Auch im laufenden Jahr hat der Steuerzahler

die Möglichkeit, fünf Promille der eigenen

Einkommenssteuer Non-Profit-Organisationen

zugute kommen zu lassen, indem

er seine Unterschrift in eines der dafür vorgesehenen

Felder auf der Steuererklärung

setzt. Soll sein Beitrag einer bestimmten

Organisation zufließen, kann deren Steuernummer

eingetragen werden.

Katholischer Familienverband Percha an

konstruktiver Rückmeldung interessiert

Es ist im Interesse des KFS-Ausschusses,

Angebote und Initiativen zu setzen, die den

Bedürfnissen der Bevölkerung, vor allem

der Mitgliedsfamilien, entgegenkommen.

Dazu wurde vor kurzem am Schaukasten

des Familienverbandes am Kirchplatz

(Engelberger Stadel) ein Postkasten angebracht.

Alle sind herzlich eingeladen, Wünsche,

Lob und Kritik hier schriftlich zu deponieren.

Natürlich können die Mitarbeiter

auch direkt angesprochen werden, wenn

jemand Vorschläge für Aktionen einbringen

möchte.

Öffentlicher Beförderungsdienst

Mit Wirkung 05.03.2007wird die Fahrt an

Schultagen um 7.06 Uhr von Platten/Oberwielenbach

nach Bruneck/Schulzentrum bis

zur Industriezone Bruneck (Haltestelle

Senni) verlängert und ist damit auch für

Arbeiter, die in dieser Zone tätig sind, interessant

zu nutzen.

Neues Infoblatt zum Mutterschutz

Arbeitende Frauen, die ein Kind bekommen

wissen oft nicht über ihre Rechte Bescheid.

Um sie zu informieren, hat der Landesbeirat

für Chancengleichheit ein Faltblatt mit wichtigen

Informationen zum Mutterschutz herausgegeben.

Es ist das zweite Infoblatt aus

der Reihe „Frau und Arbeit“ und für Frauen

mit Kind eine unerlässliche Orientierungshilfe.

Kostenlos erhältlich ist es im Frauenbüro,

Crispistr. 3 in Bozen (Tel. 0471-

411180); in Kürze wird es auch ins Internet

gestellt.

Kulturpass bis Ende August 2007 verlängert

KulturpassInhaberInnen aufgepasst! Die

Gültigkeitsdauer des Kulturpasses wurde

vom 31. März bis zum 31. August 2007 verlängert.

Die Laufzeit des Kulturpasses wird

damit der Spielsaison der Kulturveranstalter

angepasst.

42


Zur Kenntnis genommen

Wer geht wann in Rente im Z K

Wer geht wann in Rente im Jahr 2007?

Das Patronat ENAPA ruft dazu auf, sich rechtzeitig über Versicherungszeiten zu

informieren

Selbständige

Innerhalb dieses Jahres haben viele Bauern, Handelstreibende, Handwerker und Lohnabhängige,

die im Versicherungsverlauf als Selbständige versichert waren, die Möglichkeit, in

vorzeitiger Rente zu gehen. Hierfür sind jedoch bestimmte Alters- und Versicherungsvoraussetzungen

erforderlich.

Ausstiegsfenster für Selbständige

Voraussetzungen

müssen Beitragsvor- Altersvoraus- Anlaufdatum

erreicht sein bis aussetzung setzung der Rente

30.09.2006 35 Jahre 58 Jahre 01.04.2007

30.09.2006 40 Jahre unabhängig 01.04.2007

31.12.2006 35 Jahre 58 Jahre 01.07.2007

31.12.2006 40 Jahre unabhängig 01.07.2007

31.03.2007 35 Jahre 58 Jahre 01.10.2007

31.03.2007 40 Jahre unabhängig 01.10.2007

Arbeitnehmer

Auch viele Arbeitnehmer des Privatsektors kommen in diesem Jahr in den Genuss der

Dienstaltersrente.

Ausstiegsfenster für Arbeitnehmer

Voraussetzungen

müssen Beitragsvor- Altersvoraus- Anlaufdatum

erreicht sein bis aussetzung setzung der Rente

31.12.2006 35 Jahre 57 Jahre 01.04.2007

31.12.2006 39 Jahre* unabhängig 01.04.2007

31.03.2007 35 Jahre 57 Jahre 01.07.2007

31.03.2007 39 Jahre* 57 bis 30.06.07 01.07.2007

30.06.2007 35 Jahre 57 Jahre 01.10.2007

30.06.2007 39 Jahre* 57 bis 30.09.07 01.10.2007

*Zur Ermittlung der 39 Versicherungsjahre können zu den mindestens 35 effektiven Arbeitszeiten

auch figurative Zeiten wie Arbeitslosen und Krankheit dazugezählt werden.

WICHTIG:

Alle Personen älteren Jahrganges (älter als 1954 geboren) sollten sich bereits jetzt über die

Versicherungszeiten informieren. Die Mitarbeiter des Bauernbundpatronates ENAPA stehen

allen Interessierten für die Überprüfung der Versicherungszeiten kostenlos zur Verfügung.

43


Zur Kenntnis genommen

Die

Die

große

große

Entscheidung:

Entscheidung:

Wohin mit der Abfertigung?

mit der Abfertigung?

Am 1. Jänner 2007 sind die neuen Bestimmungen

zur Abfertigung in Kraft getreten.

Innerhalb 30. Juni 2007 müssen sich alle

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (die

öffentlichen Angestellten sind vorerst ausgenommen)

entscheiden, was mit ihrer ab

1. Jänner 2007 angereiften Abfertigungsquote

geschehen soll.

dürfen. Zum Einstieg wurde eine kurze

Videosequenz – bereitgestellt vom SVP-

Bezirkssozialausschuss – gezeigt, die auf

pointierte Weise vor Augen führte, wie hoch

unser Lebensstandard, wie groß unsere

Ansprüche und Pläne für die „Zeit im Ruhestand“

sind, wie wenig Gedanken sich die

Leute bislang aber über eine Zusatzvorsorge

gemacht haben. Herr Ellemunter räumte

Schreckendvorhersagen aber auch blauäugige

Hoffnungen und Erwartungen aus dem

Weg und schaffte Klarheit darüber, wie die

Zukunft für unsere Renten aussehen wird:

Eine Rente wird es garantiert auch in

Zukunft geben, die Frage ist nur, wie hoch

bzw. wie niedrig sie ausfallen wird.

Die Alterssicherung in Italien ruht auf

drei Säulen:

1. Säule: die staatliche Pflichtversicherung

2. Säule: die tarifliche Alterssicherung

3. Säule: die private Altersvorsorge

Werner Ellemunter erhielt großen

Applaus für seine kompetente Information,

seine Tipps und Ratschläge in Sachen

Abfertigung und Zusatzrente.

KVW, SVP-Wirtschaftsausschuss Pustertal

und SVP-Bezirkssozialausschuss haben

sich zusammengetan, um Arbeitnehmer und

Arbeitnehmerinnen im Pustertal umfassend

und kompetent bezüglich „Zusatzrente und

Abfertigung“ zu informieren. Am 22. Februar

2007 fand ein Infoabend mit Werner Ellemunter

im Vereinshaus von Percha statt.

Maria Durnwalder, die Vorsitzende der

KVW-Ortgruppe, freute sich eine große Zahl

von Interessierten zum Vortrag begrüßen zu

Die staatliche Pflichtversicherung:

Das Berechnungssystem für die Rente

geht schrittweise vom lohnbezogenen

über zum beitragbezogenen System,

was bedeutet, dass alle im Arbeitsleben

eingezahlten Beiträge berücksichtigt werden.

Nur wenn der gesamte Lohn auf

dem Lohnstreifen aufscheint, ist er auch

versichert.

Die tarifliche Alterssicherung:

Die tarifliche Altersvorsorge beruht auf

der Grundlage individueller Kapitalbildung.

Der Beitritt zu einem kollektivvertraglichem

(geschlossenen) Fonds ist

freiwillig. Geschlossene Fonds z.B. der

„Laborfonds“, der in der Region Trentino/Südtirol

wichtigste geschlossene

Fonds für Arbeitnehmer, bietet folgende

Vorteile:

günstiges Finanzierungsmodell (Arbeitnehmer-

und Arbeitgeberbeitrag);

44


Zur Kenntnis genommen

Steuervorteile;

wer seit mindestens 2 Jahren Mitglied

beim Rentenfonds ist, kommt in den

Genuss des Sozialprogrammes

der Region;

nur, wer eingeschrienen,

erhält die ganze vom Kollektivvertrag

vorgesehene

Lohnerhöhung.

Eine Zusatzrente auf

Lebenszeit erhält das Mitglied

des Rentenfonds,

wenn das gesetzlich festgelegte

Rentenalter

erreicht ist, wenn die Mitgliedschaft

im Rentenfonds

mindestens 5 Jahre

beträgt und wenn die

Arbeitstätigkeit beendet

wurde. Allgemein gilt: Je

länger Beiträge eingezahlt

werden, je höher sie sind,

desto besser die Ausgangslage

für die Zusatzrente.

Die im italienischen Haushaltsgesetz

verankerte

Rentenreform verpflichtet

die Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer des Privatsektors

innerhalb 30.

Juni 2007 darüber zu entscheiden,

ob die anreifende

Abfertigung im Betrieb

verbleibt oder in einen

Zusatzrentenform fließen

soll. Nichts tun müssen Arbeitnehmer, die

bereits in einem geschlossenen Rentenfonds

eingeschrieben sind und zum 1.

Jänner 2007 bereits 100% ihrer Abfertigung

einzahlen.

Sollte der Arbeitnehmer innerhalb 30.

Juni 2007 keine ausdrückliche Entscheidung

getroffen haben, wird der Arbeitgeber

aufgrund des „stillschweigenden Einverständnisses“

die Abfertigung in einen

kollektivvertraglichen Rentenfonds einzahlen.

Es ist also wichtig, sich zu informieren

und eine Entscheidung zu treffen. Folgende

Tabelle aus der Informationsbroschüre

der Region Trentino/Südtirol hilft,

Vor- und Nachteile der Übertragung der

anreifenden Abfertigung in einen Renten-

Z K

45


Zur Kenntnis genommen

fonds oder deren Belassen im Betrieb

abzuwägen:

Für den Arbeitgeber sieht das Gesetz folgende

Ausgleichsmaßnahmen vor:

Erhöhung der vom Betriebseinkommen

absetzbaren Kosten

Befreiung von der Beitragszahlung in den

Garantiefonds für die Abfertigung

Senkung der Arbeitskosten

Die private Altersvorsorge:

Offene Rentenfonds und/oder Lebensversicherungen

bilden zusammen mit der

staatlichen Pflichtversicherung und der

tariflichen Altersicherung das Paket einer

optimalen Rentenabsicherung.

Wald als Eigentum - Geschichtliche Entwicklung

Wald und Weide waren in Tirol ursprünglich

Gemeingut von Realgemeinden.

Im späteren Mittelalter sicherten sich die

Landesfürsten in Anbetracht neuer Interessen

und mit dem Aufschwung des Bergbaues

große Waldungen (Jagd-, Forst-, Bergregal).

Einforstungsrechte wurden allerdings

auch eingeräumt und ausgeübt.

Mit dem Niedergang des Bergbaues und

der Einführung des Grundsteuerwesens

entledigten sich viele Eigentümer ihrer

Großwaldungen.

Die belasteten Güter gingen größtenteils als

Gemeingut an die Berechtigten über.

So entstanden die meisten Körperschaftsund

Gemeinschaftswaldungen.

Um die Jahrhundertwende wurde noch das

Problem der Teilwälder in dem Sinne geregelt,

dass die von bestimmten Höfen

genutzten Wälder direkt in deren Eigentum

übergingen.

Einzelprivatwald

53% der Waldfläche Südtirols, das sind

171.100 ha, gehören Einzelbetrieben.

Es handelt sich fast ausschließlich um Bauernwald,

der immer schon zum Fortbestand

und zur Krisenfestigkeit der Bergbauernbetriebe

beigetragen hat und auch heute nicht

minder bedeutungsvoll ist.

Die vielen Fragen im Anschluss an das

Referat machten deutlich, wie groß der

Informationsbedarf und wie speziell und

individuell die Situation der Einzelnen ist.

Deshalb die Einladung von Herrn Ellemunter,

die kostenlose Beratung im KVW-Büro

in Bruneck zu nutzen. Wichtig: Telefonisch

einen Termin vereinbaren und den letzten

Lohnstreifen zum Beratungsgespräch mitbringen.

Informationen zum PENSPLAN sind auch

auf der Internetseite www.pansplan.com. zu

finden.

Forststation Bruneck inform

Forststation Bruneck informiert:

Charakteristisch ist eine starke Zersplitterung

und die lagemäßige Streuung der

Waldstücke.

Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei

15 ha. Mehr als die Hälfte der Betriebe hat

sogar nur Kleinstwald unter 5 ha.

Diese Struktur erfordert, dass die jeweiligen

Grundbesitzer sich intensiver mit den Grenzen

ihrer Waldparzellen abgeben. Nicht selten

gehen alte Grenzsteine oder Grenzmarkierungen

verloren, so dass es nicht mehr

möglich ist, ohne

aufwendige und

kostspielige Vermessungen

die

Besitzgrenzen

wieder herzustellen.

Von Seiten der

Forstbehörde wird

geraten, regelmäßig

die alten

Grenzen aufzufrischen

und im Fall

von Zweifelsfällen

gemeinsam mit

dem angrenzenden

Waldbesitzer

diese wieder festzulegen.

46


Aus dem

Standesamt

Z K

Geburten:

Christof Seeber

Percha - Gilbert-Wurzer-Weg,11

geboren in Bruneck am 02.01.2007

Valentina Palmisano

Percha - Sonnbergstraße, 8/A

geboren in Bruneck am 25.01.2007

Jakob Wolf, Percha

Unterwielenbach, Römerstraße, 13

geboren in Bruneck am 25.02.2007

Trauungen:

Helmut Irsara mit Adriana Franciosi

getraut am 25.01.2007

Todesfälle:

Erardi Sebastian, Platten

verstorben am 24.02.2007

Wir gratulieren zum

Geburtstag

Zum 87. Geburtstag:

Stefania Schuster Erardi

Oberwielenbach Schiesstandweg, 39

geb. am 31.03.1920

Zum 83. Geburtstag:

Rosa Graber

Percha St.-Kassian-Weg, 2

geb. am 12.02.1924

Zum 82. Geburtstag:

Johann Passler

Unterwielenbach Wielenstraße, 13

geb. am 19.01.1925

Martha Wörer Messner

Unterwielenbach Balthasar-Steiner-W. 1

geb. am 21.02.1925

Maria Ludwig Aichner

Unterwielenbach Pustertaler Straße,16

geb. am 01.03.1925

Friedrich Kerschbaumer

Percha Birkenweg, 22

geb. am 05.03.1925

Zum 81. Geburtstag:

Maria Steiner Zimmerhofer

Nasen Mair-am-Bach-Weg, 1

geb. am 04.03.1926

47

Zum 79. Geburtstag:

Karl Hochgruber

Unterwielenbach Wielenstraße 24

geb. am 06.02.1928

Maria Niederwolfsgruber

Oberwielenbach St. Nikolaus-Straße 21

geb. am 27.03.1928

Zum 78. Geburtstag:

Maria Piccolruaz Steiner

Percha Gilbert-Wurzer-Weg, 7

geb. am 29.01.1929

Zum 77. Geburtstag:

Pia Cesco Frare Picchetti

Percha Sonnenbergstraße, 12

geb. am 15.01.1930

Zum 76. Geburtstag:

Peter Passler

Percha Wiesenweg 1

geb. am 21.02.1931

Anton Oberarzbacher

Oberwielenbach St. Nikolausstr. 2

geb. am 14.03.1931

Josef Oberlechner

Percha Sandeggstr. 1/A

geb. am 22.03.1931

Zum 75.Geburtstag:

Johann Messner,

Unterwielenbach Balthasar-Steiner-W. 1

geb. am 06.02.1932

Maria Magdalena Ebner Schneider,

Oberwielenbach St. Nikolausstr. 15

geb. am 10.02.1932

Franz Huber

Percha Sonnbergstr. 21

geb. am 11.02.1932

Peter Nocker

Oberwielenbach St. Nikolausstr. 7

geb. am 05.03.1932

Erich Niederkofler

Unterwielenbach Balthasar-Steiner-W. 8

geb. am 06.03.1932

Frieda Niederwolfsgruber Huber

Oberwielenbach Schiesstandweg 2

geb. am 16.03.1932

S T


Veranstaltungen

Gestaltung der Gottesdienst

Gestaltung der Gottesdienste

in der Pfarrkirche von Percha

08. April Ostersonntag Vorm. gem. Chor / Nachm. Männerchor

22. April Feier für zugezogene Bürger versch. Gruppen u. Instrumentalmusik

29. April Sonntag Jugendlieder

01. Mai Maiandacht Frauenchor

06. Mai Florianisonntag Männerchor / Musikkapelle

13. Mai Muttertag Familienverband – gem. Quartett

19. Mai Bittgang nach Wielenberg Männerquartett Oberwielenbach

20. Mai Erstkommunion Kinderchor / Musikkapelle

27. Mai Pfingstsonntag (u. Maiandacht) gem. Chor

31. Mai Maiandacht Männerquartett

Pfarrgemeinderat Percha:

VORTRAG

zum Thema

„Kirchenkunst in Percha und

Umgebung“ mit Diözesankonservator

Dr. Karl Gruber

am Freitag, 30. März

um 20 Uhr

im Vereinshaus von Percha

Familienverband, Ortsbäuerinnen,

Jungschar und Ministrantengruppe

laden unter dem Motto

„Alte Osterbräuche

neu beleben“

2007

2007

ein zum:

Palmbesen binden am Samstag, 31.

März – 15 Uhr beim Vereinshaus

Anfertigen von Butterlämmchen für

das Geweihte, am Montag, 2. April -

14.30 bis 17.30 Uhr im Foyer des Vereinshauses

Percha

Ostereier färben am Gründonnerstag, 5.

April – ab 14 Uhr im Foyer des Vereinshauses

Percha

„Guffen“ auf dem Kirchpaltz (die gefärbten

Eier stellt der KFS zur Verfügung) -

am Ostermontag nach dem Gottesdienst

Ein Flugblatt mit genaueren Informationen

wird noch an alle Haushalte verteilt.

Kassianibühne Percha:

Aufführungen des Lustspiels

„Der Bräutigam

meiner Frau“

Samstag, 31. März 2007

um 20.30 Uhr (Premiere)

Sonntag, 01. April 2007

Montag, 09. April 2007

Donnerstag, 12. April 2007

Samstag, 14. April 2007

Sonntag, 15. April 2007

2007

um 20.30 Uhr

um 20.30 Uhr

um 20.30 Uhr

um 20.30 Uhr

um 17.00 Uhr

48


Veranstaltungen

Fischerverein Percha:

Preisfischen

am „Weiher in der Aue“

am Samstag, 07. April 2007

2007

Musikkapelle Percha:

Frühjahrskonzert

am Sonntag, 29. April 2007

im Vereinshaus Percha

ab 20.00 Uhr

2007

V

KVW Percha:

Vortrag

mit Hochw. Josef Stricker

zu sozialen Fragen unserer Zeit

am Samstag, 21. April 2007

um 20.15 Uhr

im Vereinshaus von Percha

2007

Der Pfarrgemeinderat Percha

lädt in Zusammenarbeit mit der

Gemeindeverwaltung und den

örtlichen Vereinen ein zum

2007

„Treffen der Zugezogenen“

am Sonntag, 22. April 2007

um 17.00 Uhr

im Vereinshaus von Percha.

Die Einladung richtet sich an alle Bürger

und Bürgerinnen bzw. Familien, die seit den

letzten 10 Jahren ihren Wohnsitz in Percha

haben. Auf dem Programm stehen: Vorstellung

der örtlichen Vereine, musikalische

Einlagen, Büffet mit viel Gelegenheit zum

Sich-Kennenlernen und zum Plaudern.

Jugendgruppe Percha:

Vortrag

zum Thema

„Das Leben nach dem Tod“

mit Religionsprofessor Andreas

Ennemoser,

am Sonntag, 6. Mai 2007

um 20.00 Uhr

im Vereinshaus von Percha.

2007

49


Veranstaltungen

40 km

Oberwielenbach

4 km

Brixen Bruneck Percha Innichen Lienz

75 km

12. Dorflauf

Oberwielenbach – Südtirol

1. Lauf zum

Raiffeisen Läufercup 2007

Bozen

Wir danken allen Sponsoren, die diese sportliche Veranstaltung

unterstützen und dadurch überhaupt ermöglichen. Unser Dank

gilt auch allen freiwilligen Mitarbeitern, die zum Gelingen

dieser Veranstaltung in irgendeiner Weise beitragen oder

beigetragen haben.

Danke!

Raiffeisen Läufercup 2007

• 12. Dorflauf Oberwielenbach 01. Mai

• 8. Gaimberger Dorflauf 19. Mai

• 16. Tiroler Wasserkraft Stauseelauf 16. Juni

• Int. HERVIS Läufermeeting Lienz 30. Juni

• 25. Volkslauf um den Pressegger See 15. August

• 4. Toblacher Wiesenlauf 01. September

• 8. Itterer Raiffeisen Herbstlauf 22. September

• 8. Draulauf Abfaltersbach 29. September

• 13. Gailtaler Herbstlauf Grafendorf 06. Oktober

• 19. Pustertaler Herbstlauf 14. Oktober

Ergebnisse, Fotos findet man im Internet unter www.raiffeisen-osttirol.at.

Die Gesamtsiegerehrung findet am 14. Oktober 2007 in Lienz statt.

Veranstalter:

Start und Ziel:

Startzeit:

12. Dorflauf

Oberwielenbach

Teilnahmeberechtigt:

Haftung:

Nennung:

Amateursportverein Oberwielenbach

Oberwielenbach (Vereinshaus - Dorfzentrum)

11.00 Uhr

Jeder, der Lust am Laufen hat, auch ohne

Vereinszugehörigkeit, u. im Besitz einer

Sporttauglichkeitsuntersuchung vom

Vertrauensarzt/Sportarzt ist.

Der veranstaltende Verein übernimmt bei Unfällen

oder Schäden keine wie auch immer geartete Haftung.

bis Montag, 30. April 2007 an

e-mail: info@falkenstein.it

Fax (0474) 402340 „Pension Falkenstein“

aus dem Ausland: 0039 - 0474 - 402340

Tel. (0474) 401202 „Pension Falkenstein“

aus dem Ausland: 0039 - 0474 - 401202

Tel. (0474) 401066 Fr. Veronika Elzenbaumer

aus dem Ausland: 0039 - 0474 - 401066

Nenngeld: 4 € Kinder, Schüler (bis 1990)

8 € Jugend, Junioren, Damen, Herren

3 € Nachnennzuschlag

Nachnennungen sind bis eine halbe Stunde vor dem Rennbeginn möglich.

Aus organisatorischen Gründen bitte wir um eine rechtzeitige Meldung.

am 1. Mai 2007

um 11.00 Uhr

Ehrenschutz: Dr. Martha Stocker

Raiffeisen. Die Bank.

Klasseneinteilung Jahrgang Runden

W/M U8 Kinder weiblich/männlich 2000 und jünger Kurzstrecke 400m

W/M U10 Kinder weiblich/männlich 1998 und 1999 Kurzstrecke 800 m

W/M U12 Kinder weiblich/männlich 1996 und 1997 1 kleine Runde 1.800m

W/M U14 Schüler weiblich/männlich 1994 und 1995 1 kleine Runde

W/M U16 Schüler weiblich/männlich 1992 und 1993 1 kleine Runde

W/M U18 Jugend weiblich/männlich 1990 und 1991 2 kleine Runden 3.200m

W/M U20 Junioren weiblich/männlich 1988 und 1989 2 kleine Runden

W/M 70 Altersklasse weiblich/männl. 1937 und älter 2 kleine Runden

F Hauptklasse weiblich 1978 bis 1987 1 kleine + 1 große 4.100m

W30 Altersklasse weiblich 1968 bis 1977 1 kleine + 1 große.

W40 Altersklasse weiblich 1958 bis 1967 1 kleine + 1 große

W50 Altersklasse weiblich 1948 bis 1957 1 kleine + 1 große

W60 Altersklasse weiblich 1938 bis 1947 1 kleine + 1 große

M60 Altersklasse männlich 1938 bis 1947 1 kleine + 1 große

M Hauptklasse männlich 1978 bis 1987 3 große Runden 6.900m

M30 Altersklasse männlich 1968 bis 1977 3 große Runden

M40 Altersklasse männlich 1958 bis 1967 3 große Runden

M50 Altersklasse männlich 1948 bis 1957 3 große Runden

Information:

Startnummernausgabe:

Allgemeines:

Siegerehrung:

Preise:

Glückstopf:

Fr. Veronika Elzenbaumer

Tel. (0474) 401066

aus dem Ausland: 0039 - 0474 – 401066

Dienstag, 1. Mai 2007 ab 9.00 Uhr im Start-

/Zielgelände

Dusch- und Umkleidemöglichkeiten im

Vereinshaus

1 Stunde nach Rennschluss

Die ersten drei jeder Kategorie werden

prämiert. Kinderklassen bis einschließlich

W15 und M15 erhalten einen kleinen

Sachpreis. Für die Tagessieger wartet je ein

Sonderpreis.

Jeder Teilnehmer erhält bei der Rückgabe der

Startnummer ein Los, mit dem er am

Glückstopf teilnimmt.

Die Veranstalter wünschen den Läuferinnen und Läufern schöne

Stunden in Oberwielenbach und viel Erfolg.

50


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