Download *.pdf (ca.55 MB) - AHS Zirkusgasse

ahs.zirkusgasse.at

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I N H A L T Service 2008/09

Vorworte

Schule neu

Klassen 2007/08

Lehrer 2007/08

Sprachen lernen

Fördern

Projekte

Sport

Kultur

Schülerarbeiten

Computer & Schule

Personalien

Historisches

Feste

Impressum

Sponsoren

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Unser Angebot:

Besonderes Angebot:

Unsere Anschrift:

So erreichen Sie uns:

Service 2008/09

6

Unterstufe:

1. und 2. Klassen

AHS (Allgemeinbildende höhere Schule)

(Englisch ab der 1. Klasse)

3. und 4. Klassen

GYMNASIUM

(zur Wahl Französisch oder Latein)

REALGYMNASIUM

Oberstufe: 5. - 8. Klassen

GYMNASIUM

REALGYMNASIUM

mit Darstellender Geometrie und schulautonomem

Schwerpunkt in Biologie, Physik und Chemie

Ab der 6. Klasse werden zusätzlich

6 Stunden aus einem Angebot

von Wahlpflichtgegenständen frei gewählt

Wahlpflichtfächer:

Zusätzliche Wahlpflichtfächer: Spanisch, Informatik,

Präsentation und Rhetorik

Vertiefende und erweiternde Wahlpflichtfächer:

alle Pflichtfächer möglich

Unverbindliche Übungen:

Bühnenspiel, Spielmusik, Schach, Ballspiele für Knaben

und für Mädchen, Informatik,

Naturwissenschaftliche

Übungen (Biologie, Physik und Chemie),

Bildnerisches Gestalten (Neue Medien),

Übungen für Legasteniker, Deutsch als Zweitsprache,

Klassengemeinschaftsstunde, Chor, Badminton,

Taekwondo, Spielmusik, Italienisch

5 Tage-Woche,

Klassenverband bleibt in den 3. und 4. Klassen trotz

Wahlmöglichkeit Realgymnasium /

Gymnasium bestehen,

regelmäßige Auslandsprojektwochen, Sport-Kultur-

Wochen, Wintersportwoche, Outdoor-Tage, Pausenhof

Wir LehrerInnen sind Altem und Neuem gleich

verpflichtet: Traditionelle Unterrichtsmethoden und

Neues, Offenes Lernen, Montessori-Pädagogik,

Projektunterricht, Fremdsprachenlernen mit CD-

ROMs, Lernzielorientierte Beurteilung, Portfolio, Englisch

als Arbeitssprache, Neue Medien, Einbindung

der Informatik etc. sind vertreten.

Vertrauenslehrer für SchülerInnen:

Mag. Martina Pfeffer, Dr. Patricia Bohrn

Mag. Manfred Rühl

Berufsorientierung:

Mag. Paul Kahofer

Schulbibliothek:

Mag. Gerty Buchner

In der Bibliothek unserer Schule stehen rund 6000

Medien (Bücher, Zeitschriften, Videokassetten,

CDs,CD-ROMs und Spiele) Schülern und Lehrern zur

Verfügung. Schüler benötigen für die Bibliotheksbenützung

einen gültigen Schülerausweis.

Bibliotheksöffnungszeiten 2008/09:

Montag 10.55 -11.50

12.50-14.00

Dienstag 9.45-9.55

10.45-13.45

Mittwoch 11.00-12.00

Donnerstag 10.00- 12.45

Aushang beachten!

Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium

Zirkusgasse 48, 1020 Wien

Tel. Konferenzzimmmer: (01) 216-16-88

Tel. Direktion: (01) 214-22-15; Fax.: (01) 212-15-88

e-Mail: sek1.grg2zir@902036.ssr-wien.gv.at

Homepage: http://www.ahs-zirkusgasse.at

U-Bahn: U1 (Nestroyplatz, Praterstern),

U2 (Taborstraße, Praterstern),

Busse: 5A (Nestroyplatz), 80A (Praterstern, Heinestraße)

Schnellbahnen: S 1, 2, 3, 7, 15, R15, R30 (Praterstern)

Straßenbahnen: O, 5, (Praterstern)

Bundesbusse: Praterstern

Direktion:

Direktorin: Mag. Margot STÖGER

Administrator: Mag. Hermann DUFFEK

Sekretärin: Sylvia BREUER

Sekretariats-Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.00 - 14.30

Oberschulwart: Stefan BEHOFSITS

Schulärztin:

Dr. Claudia HECHT

Sprechstunde für Eltern: Mo und Mi 11.00 - 11.50

Bildungs- und Berufsberaterin: Mag. Friederike GRUBER

Sprechstunde 2008/09: Mi 9.55 - 10.45

Nachmittagsbetreuung Mo -Fr von Unterrichtsende bis 17.05

Leitung: Mag. Richard KLEIN

Betreuungsbeitrag (5 Tage): monatlich 88 Euro

bei tageweisem Besuch: 4 Tage 70,40 Euro / 3 Tage 52,80 Euro

2 Tage: 35,20 Euro / 1 Tag 26,40 Euro

Buffet: Mo -Fr 7.45 -14.30

Betreiber: Franz NEMEC

Service 2008/09

7


Vorwort

Herzlich

willkommen

im neuen

Jahresbericht

der Zirkusgasse!

Das Vorwort eines Jahresberichtes zu

verfassen, ist für mich immer etwas

ganz Besonderes. Zu Schulbeginn

ist der Blick bereits auf das neue

Schuljahr gerichtet. Da wird geplant,

und die Weichen weisen auf Ereignisse,

die teilweise bereits im

nächsten Jahr liegen.

In solchen Augenblicken ist es allerdings

auch sehr schön und wichtig,

an Vergangenes und Erreichtes zu

denken.

Das Schuljahr 2007/08 war für

unsere Schule ein ganz besonders erfolgreiches,

aber auch ein trauriges:

In allen Klassen haben interessante

Aktivitäten stattgefunden, über die

man im Jahresbericht nachlesen

kann.

Unsere Schule war Veranstaltungsort

für ein außergewöhnliches Ereignis,

der Präsentation der

deutschsprachigen Buchausgabe

der Memoiren von Herrn Oscar

Scherzer.

Bei der „Sentimental Journey“

haben etwa 50 Jahrgänge von

Maturantinnen und Maturanten

mit ihren ehemaligen Lehrerinnen

und Lehrern, insgesamt rund 1000

Personen, ihre Reifeprüfung an der

Zirkusgasse gefeiert.

Auf sportlichem Gebiet haben etliche

Schülerinnen und Schüler schöne

Erfolge erreicht.

Da die Qualität unserer Schule

bei vielen Eltern und Erziehungsberechtigten

sehr gefragt ist, hat

es diesmal besonders viele Anmeldungen

für die 1. Klassen

gegeben, sodass wir auf Anweisung

des Stadtschulrates für Wien im

Schuljahr 2008/09 eine vierte 1.

Klasse eröffnen konnten.

Einige dringend notwendige Renovierungsarbeiten

in unserer Schule

konnten fortgesetzt werden.

Nach einer einjährigen Testphase

hat sich der Schulgemeinschaftsausschuss

für die Einführung der

5-Tage-Schulwoche in allen Klassen

ausgesprochen.

Mit der Zustimmung des Schulgemeinschaftsausschusses

zur neuen

Oberstufe im Realgymnasium konnte

ein mehrjähriger Schulentwicklungsprozess

abgeschlossen werden. Der

6A-Klasse des Schuljahres 2008/09

kommen als erster die Neuerungen

zugute.

Überschattet waren alle diese schönen

Erfolge vom unerwarteten Tod von

Frau Professor Schreiber. Sie wurde

aus einem erfüllten Leben gerissen,

und die Zirkusgasse brauchte einige

Zeit, um dieses schreckliche Ereignis

zu verkraften.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei

allen bedanken, die das vergangene

Schuljahr mitgestaltet haben, und

wünsche unserer Schulgemeinschaft

ein erfolgreiches Schuljahr 2008/

2009!

Den Leserinnen und Lesern wünsche

ich viel Freude beim Durchblättern

unseres Jahresberichts – er ist

beides, Informationsbroschüre und

Erinnerungsalbum. Man kann viel

Wissenswertes über unsere Schule

erfahren, sich an so manche Erlebnisse

des abgelaufenen Schuljahres erinnern

oder informieren, welche

Veranstaltungen stattgefunden

haben.

Wien, im September 2008

Direktorin Mag. Margot Stöger

„Viel Licht und leider ein großer Schatten“

Das Schuljahr 2007/2008 aus Sicht

des Elternvereins

Nachdem uns die letzten Jahre

zeigten, dass der gemeinsame Weg

(Direktion, Lehrer, Schüler und

Eltern) jener ist, der Schule und

Schülern am meisten hilft, haben

wir diesen erfolgreichen Weg des

Miteinanders auch 2007/2008 beschritten.

Mittlerweile hat es sich

ja schon herumgesprochen, dass

in der „Zirkusgasse“ viel positive

Bewegung ist. Immer wieder hören

wir bei Treffen mit anderen Elternvertretern,

dass man fast „neidisch“

in die Zirkusgasse blickt, weil hier

ein so positives Klima zwischen

Schulleitung, Lehrerschaft und

Elternverein herrscht, welches es

ermöglicht, gemeinsam wichtige

Projekte und neue Ideen umzusetzen

– und das ist wirklich nicht überall

so….

Ein deutliches Zeichen, welch guten

Ruf unsere Schule erworben hat,

sind die vielen Neuanmeldungen

– heuer gibt es nach langer, langer

Zeit wieder eine 1D (und viele

Anmeldungswünsche konnten gar

nicht erfüllt werden). Wenn man

die „Schülernot“ mancher Schulen

kennt, ist auch das ein Hinweis, dass

die gute Arbeit aller Schulpartner

nach außen dringt.

Wir haben uns auch im vergangenen

Schuljahr wieder bemüht, möglichst

viele Wünsche zu erfüllen und dafür

zu sorgen, dass auch die dazu notwendigen

Einnahmen vorhanden

sind.

Man kann ruhig sagen: „Es war

wieder ein erfolgreiches Jahr!“

Dank unserer vielen Schulpartner

und Sponsoren und natürlich Dank

der Eltern konnten wir auch diesmal

wieder wesentlich mithelfen, dass

- Unterrichtsmaterialien und

Anschaffungen für unsere

Kinder

- Schulveranstaltungen und

außerschulische Veranstaltungen

(mit)finanziert und durchgeführt

werden konnten.

Traditionell wurden vom Elternverein

wieder folgende Kosten übernommen:

- Jahresbericht

- Sportfest der Schüler

- Schulfest

- erweiterte Schülerunfallversicherung

für alle unsere

Schüler

- dazu Beiträge zum Maturaball,

Schikurs, Exkursionen,

Sprachreisen etc.

Ein wichtiges Thema wurde im

Schulgemeinschaftsausschuss entschieden:

„5-Tage in der Oberstufe“!

Nachdem das vorjährige Probe-jahr

auch den Skeptikern gezeigt hat,

dass die Vorteile dieser Regelung

überwiegen, ist der Elternverein

sehr froh, dass dieses langjährige

Reizthema im Schulgemeinschaftsausschuss

endgültig geregelt wurde.

Wir freuen uns im Namen der vielen

Eltern, die schon lange immer wieder

diese Umstellung gefordert haben,

dass nach Jahren des Hin und Her

nun eine positive Entscheidung für

die Zukunft gefallen ist !

Neben einem gelungenen Maturafest

waren natürlich wieder Sport- und

Schulfest Höhepunkte im Schuljahr!

Das Sportfest – bei herrlichem

Sommerwetter – zeigte wieder, was

Schule auch ist: Spaß und Freude,

dazu ehrgeizig geführte Wettkämpfe

und tolle sportliche Leistungen – mal

vorbeischauen, zahlt sich aus !!

Beim Schulfest im Schulhof hatten

wir heuer „Petrus“ nicht auf unserer

Seite. Als alles im Hof vorbereitet

war, setzte heftiger Regen ein. Nur

den emsigen Bemühungen aller ist es

zu verdanken, dass dann im Schulgebäude

doch noch gefeiert werden

konnte – danke allen Helfern !

Trotz des miserablen Wetters sind

dann doch noch einige Euros in die

Kassen des Elternvereins gekommen

Vorwort

8

9


– danke allen, die sich vom Unwetter

nicht abhalten ließen, zum Fest zu

kommen !

Tief betroffen mussten wir im April

2008 von Frau Mag. Maria Schreiber

Abschied nehmen !

Für viele überraschend ist die von

allen Seiten hoch geschätzte Frau Prof.

Schreiber von uns gegangen. Alle,

die sie nicht näher kannten, konnten

bei den würdigen Verabschiedungen

bei Kollegen und Kolleginnen, ihren

Schülern und den Eltern erkennen,

welch großartiger Mensch hier von

uns gehen musste !

Die Zirkusgasse und der Elternverein

trauern um den Verlust einer

hervorragenden Pädagogin und

eines großartigen Menschen – der

immer für „ihre Kinder“ da war ! Ihre

modernen Unterrichtsmethoden,

die sie an die Schule gebracht hat,

werden „weiter leben“ !

Abschließend an alle, die mitwirken

und Ihren Beitrag leisten, dass

die „Zirkusgasse“ nicht irgendein

Gymnasium ist, sondern ein besonderes

- ein herzliches Dankeschön !

Ganz besonders danken wir

- Frau Direktor Stöger

und Frau Breuer („unser

wichtigster Mann“) für die

tolle Zusammenarbeit

- der Lehrerschaft, wo viele

weit mehr tun, als sie

tun müssten; mit Engagement

und Ideen die

Zirkusgasse“ zu dem

machen, was sie heute ist

- den Schülern, die mit

viel Freude und Einsatz

mithelfen, etwas auf die

Beine zu stellen, was es

anderswo nicht gibt

- den Eltern, die durch ihre

Beiträge erst ermöglichen,

dass wir unsere Kinder

unterstützen können

und die vermehrt „Hand

anlegen“, wenn es gilt, zu

helfen

- unseren Schulpartnern

und Sponsoren, ohne

deren finanzielle Hilfe und

Unterstützung Vieles nicht

ginge!

Wir, vom Team des Elternvereins,

können nur versprechen, dass wir

uns weiterhin gerne und tatkräftig

für die Schule und unsere Kinder

einsetzen werden.

Wir freuen uns auch immer über

Eltern, die sagen „Ich möchte auch

meinen Beitrag leisten und mitarbeiten“

!

In diesem Sinne alles Gute für

2008/2009 !

Das Team des Elternvereins

Vorwort der

Schulsprecherin

Mein Name ist Susanne Kollmann

und ich war im Schuljahr 2007/08

Schulsprecherin. Die Wahl hat mich

ziemlich überrascht, ich wusste ja

nicht einmal so richtig was meine

Aufgaben als Schulsprecherin sind.

Im Laufe des Jahres nahm ich an

Schulgemeinschaftsausschuß(SGA)-

Sitzungen teil, bekam viel Post, die

ich teilweise auch an meine Mitschüler

weiterleitete und sollte auch zwei

mal an Disziplinarkonferenzen teilnehmen.

Dies blieb mir gottseidank

erspart. Meinem Nachfolger wünsche

ich, dass er /sie besser auf

dieses Amt vorbereitet wird und

mir selbst nehme ich vor, aktiver an

der Gestaltung unseres Schulalltags

mitzuarbeiten. Damit es uns in der

Zirkusgasse gut geht sollten wir das

eigentlich alle tun!!

Susanne Kollmann

Vorwort

11


Schule neu

12

Zum Stand der Schulentwicklung

im Realgymnasium

Im Schuljahr 2007/08 konnte

die Tätigkeit der Arbeitsgruppe

Schul-entwicklung

im

Realgymnasium (RG) erfolgreich

zum Abschluss gebracht werden:

Nach Vorarbeiten vor allem der

naturwissenschaftlichen Lehrkräfte

wurde unsere neue RG-Oberstufe

von den Lehrerinnen und Lehrern

der Zirkusgasse (ohne Gegenstimme)

akzeptiert. Im Februar 2008 hat der

Schulgemeinschaftsausschuss (SGA)

einstimmig unsere schulautonome

Maßnahme bewilligt. Auch der

Stadtschulrat als vorgesetzte Schulbehörde

hat unsere neue Oberstufe

im Realgymnasium gut geheißen.

Somit werden ab Herbst 2008 die

geplanten Neuerungen in der Struktur

der RG- Oberstufe (beginnend

mit der nächstjährigen 6. Klasse)

zum Tragen kommen.

Kurz zur Erinnerung: Unsere schulautonomen

Änderungen betreffen

die Stundentafel der Fächer Chemie

und Biologie und die Lehrpläne

der Fächer Biologie, Chemie und

Physik.

Dazu der genaue Wortlaut der

schulautonomen Maßnahme:

Präambel: Intentionen

der schulautonomen

Maßnahme

Im Rahmen eines Realgymnasiums

haben lehrplangemäß Mathematik,

Naturwissenschaften und „Darstellende

Geometrie“ einen hohen

Stellenwert.

Daher soll als erste Zielsetzung eine

fundierte Grundlagenausbildung in

diesen Bereichen allen Schülerinnen

und Schülern dieser AHS-Form

zugute kommen.

Um dies an unserem Realgymnasium

kontinuierlich und mit Sicherheit

gewährleisten zu können, ist

– auf Grund der relativ kleinen

Schülerzahl unserer Schule - eine

Vereinheitlichung der bisher 2 realgymnasialen

Zweige zu einem Zweig

sinnvoll: ein RG mit Dar-stellender

Geometrie als Schul-arbeitsfach in

der 7.und 8. Klasse und einer autonomen

Stundentafel in den Fächern

Biologie und Chemie.

Durch die Verwendung zweier

Wahlpflichtfachstunden und durch

die Verschiebung von Biologieund

Chemiestunden innerhalb der

Schulstufen werden ein durchgehender

Biologieunterricht und ein

bereits in der 6. Klasse beginnender

Chemieunterricht in der Oberstufe

ermöglicht. Das Stundenausmaß in

Chemie entspricht somit jenem im

bisherigen naturwissenschaftlichen

Zweig des Realgymnasiums und in

Physik jenem im bisherigen Zweig

mit „Darstellender Geometrie“.

In Biologie wird ein Mittelwert

erreicht, indem das Stundenausmaß

im Vergleich zum bisherigen naturwissenschaftlichen

Zweig um eine

Unterrichtsstunde verringert, im

Vergleich zum bisherigen DG-Zweig

um eine Stunde erhöht wird.

Zudem erhalten alle Schülerinnen und

Schüler des Realgymnasiums durch

die „Darstellende Geometrie“ eine

zusätzliche Studienberechtigung.

Als zweite Zielsetzung wird durch die

neue Stundentafel eine Erleichterung

des fächerverbindenden und -übergreifenden

Unterrichts speziell in

den naturwissenschaftlichen Fächern

erreicht. Im Sinne des Schulprofils

hat dieses Zusammenwirken mehrerer

Unterrichtsgegenstände in verstärktem

Ausmaß an der Oberstufe

des RG zu erfolgen.

Speziell in der 6. und 7. Klasse

hat pro Schuljahr zumindest eine

größere fächerübergreifende Zusammenarbeit

von mindestens 2 Fächern

aus dem naturwissenschaftlich/

mathematischen Bereich (Biologie,

Chemie, Physik, Geographie, Mathematik,

Darstellende Geometrie)

stattzufinden. Zusätzlich können

auch Fächer aus dem sprachlichen

und geisteswissenschaftlichen Bereich

eingebunden werden.

Umsetzungs- und Organisationsform

sowie Themenwahl dieses fächerübergreifenden

Unterrichts obliegen

dem jeweiligen Klassenlehrerteam

in Absprache mit der Direktion.

Umsetzungsmöglichkeiten sind z.B.

Projektunterricht in Form von Projektwochen

oder einzelnen Projekttagen

in und/oder außer Haus, offene

Lernphasen, im Stundenplan gekoppelte

Fachstunden, Portfolio-

Arbeiten u.ä.

Der Zeitrahmen für die Umsetzung

soll nach Möglichkeit vor Erstellen

des Schularbeitsplanes festgesetzt

werden. Auch soll eine dem jeweiligen

Thema entsprechende Präsentation

erfolgen.

Um speziell den experimentellen Teil

mit im Chemie-Lehrplan empfohlenen

Versuchen zu erleichtern,

wird der Chemieunterricht in der

6. Klasse für eine Unterrichtsstunde

in zwei Gruppen erteilt, wenn die

Klassengröße die Zahl 12 überschreitet.

Die Bedeckung der dafür

nötigen Werteinheit erfolgt je zur

Hälfte durch Schule und SSR.

Eine entsprechende begleitende

Evaluation der schulautonomen

Maßnahme ist vorgesehen.

Die in der obigen Präambel angeführten

Maßnahmen werden unserer

Ansicht nach dazu beitragen,

dass alle SchülerInnen im

Realgymnasium sowohl eine

fundierte naturwissenschaftliche

Grundlagenausbildung als auch die

durch „Darstellende Geometrie“

vermittelte Studienberechtigung für

bestimmte Studienrichtungen erhalten

können.

Zudem werden weitere wichtige

Punkte, die im Laufe der Arbeit

der Schulentwicklungsgruppe entwickelt

und in den letzten beiden

Jahren auch schon erprobt wurden,

auch in Zukunft beibehalten, wie z.

B. die erweiterte Informationsphase

über Gymnasium und Realgymnasium

in der 2. Klasse, die Übung

Berufsorientierung in der 3. Klasse,

die „Woche der Oberstufe“ in der 4.

Klasse, eine spezielle teambildende

Eingangsphase in der 5. Klasse, die

verstärkte Einbindung der EDV

und der phasenweise Einsatz von

Englisch als „Werkzeug“ in verschiedenen

Gegenständen.

Zum Abschluss möchte ich der

Direktion und der gesamtern

Kollegenschaft für das mir entgegengebrachte

Vertrauen danken.

Besonders herzlich bedan-ken

möchte ich mich bei all jenen

Kolleginnen und Kollegen, die in

diesen fast drei Jahren ein mehr

oder weniger langes Stück des

„Schulentwicklungsweges“ mit mir

gegangen sind, für ihr Engagement

und die gute Zusammenarbeit.

Für die RG-Gruppe

Mag. Anita Hartl

Schule neu

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Hoch hinaus? - Wenn Bubenträume wahr werden

Schule neu

14

I c h

werde

Feuerwehrmann!

Ein Satz

aus Kindermund,

der von Erwachsenen oft

schmunzelnd zur Kenntnis

genommen wird. Aber manche

Männer machen ihren Bubentraum

wahr. Mit einer abgeschlossenen

technischen Berufsausbildung

muss man sich der sehr aufwändigen

Aufnahmetests unterziehen,

um anschließend die

mehrstufige Ausbildung zum

Berufsfeuerwehrmann absolvieren

zu können. Natürlich können

sich auch Frauen bei der Wiener

Berufsfeuerwehr bewerben; diese

scheitern aber oft an den sehr

strengen sportlichen Leistungstests.

Informationen zu dieser Art erhielt

die Berufsorientierungsgruppe

beim Besuch der Hauptfeuerwache

Do-naustadt.

Ein weiterer Traumberuf ist der

der Architektin/des Architekten.

Wir besuchten ein Architekturbüro

und blickten über die Schultern

der ArchitektInnen und BautechnikerInnen.

Wir sahen, dass der

Computer längst auch im

Architekturbüro Einzug

gehalten hat.

Viele Berufe haben

nicht das

I m a g e

e i n e r

Archit

e k t i n

oder eines

F e u e r w e h r -

mannes, aber was

wäre, wenn es keine

BäckerInnen gäbe? Ein

ebenso anstrengender wie

schöner Beruf. Bei der Großbäckerei

„Ströck“ konnten wir

uns davon ein Bild machen.

In den „Berufsorientierungsstunden“

suchten wir Informationen

zu den unterschiedlichen Berufsgruppen.

Welche Voraussetzungen,

welche Talente sind erforderlich, was

sind „Schlüsselqualifikationen? Wir

forschten nach Ausbildungswegen

und erkundeten die aktuelle Arbeitsmarktsituation.

Der Computer und

das Internet waren uns nützliche

Werkzeuge.

Viele SchülerInnen wollen nach

der vierten Klasse in eine Berufsbildende

Höhere Schule. Wir

besuchten das TGM, informierten

uns über Ausbildungszweige und

Aufnahmekriterien. Einige Schüler

waren beeindruckt von der Größe

der Schule, einige schreckte sie ab.

Der Prozess der Berufsfindung ist

ein langwieriger mühsamer Weg.

Manchmal ist es gut Alternativen

zu Traumberufen zu finden, oft

ist es besser an (Berufs)träumen

festzuhalten. Die richtige Wahl

der Berufsausbildung ist ein

gutes Fundament für ein

erfülltes Berufsleben.

Mag. Paul

Kahofer

Die BO-Gruppe besucht die

Hauptfeuerwache Donaustadt

In der Großbäckerei Ströck

Wir besuchen das Ambulatorium für Kinder- und Jugendpsychiatrie

in Floridsdorf

Schule neu

15


Schule neu

16

Technisches und Textiles Werken in der 1. Klasse

Ab dem Schuljahr 2008/09 werden

die Schülerinnen und Schüler der

ersten Klassen sowohl im Technischen

als auch im Textilen Werken

unterrichtet. Innerhalb des ersten Semesters

lernen die Kinder wichtige

Bearbeitungstechniken in beiden

Bereichen kennen. Auch das Arbeiten

mit Maschinen - im Technischen

Werken mit der Bohrmaschine, im

Textilen Werken mit der Nähmaschine

- stehen auf dem Programm. Die

SchülerInnen können so erfahren,

welche Werkaufgaben, Werkstoffe

und Bearbeitungstechniken besser

zu ihren Interessen und Fähigkeiten

passen. Zu Beginn des zweiten Semesters

müssen die SchülerInnen

entscheiden, in welchem Fach sie

den Werkunterricht in der zweiten

Arbeiten mit verschiedenen Werkzeugen

und Maschinen im Technischen

und Textilen Werken:

Klasse fortsetzen wollen. Das Team

der WerkerzieherInnen hofft, den

Schülerinnen und Schülern durch

diese Neuerung ein breiteres Angebot

sowie eine gute Entscheidungshilfe

für die Frage „Technisches oder

Textiles Werken?“ bieten zu können.

Mag. Paul Kahofer

Beitrag zum Projekt „Berufsorientierung“

im Deutschunterricht

I: Welchen Beruf übst du derzeit

aus?

M: Ich bin derzeit vollbeschäftigt,

20 Stunden als Hort- und Kindergartenhelferin

und 20 Stunden als

technische Hilfskraft in der Pfarre

St. Nepomuk.

I: Wie lange übst du diesen Beruf

bereits aus?

M: Am 5.9.2007 begann das sechste

Jahr in diesem Betrieb.

I: Welche Schulen hast du besucht?

M: Ich habe acht Jahre lang die

Volksschule in Kroatien besucht.

Danach ging ich vier Jahre in eine

Berufsschule für Wirtschaftswesen

und Tourismus. Dort wurde ich zur

Koch-Technologin 4. Grades ausgebildet.

Am Ende des vierten Jahres

legte ich eine Matura ab.

I: Wie oft hast du gewechselt?

Warum?

M: Meine Arbeit habe ich dreimal

gewechselt. Für mich war es sehr

schwer, meine Familie und meine

Arbeit unter einen Hut zu bringen,

deshalb suchte ich mir eine Arbeit, bei

der ich Spaß habe, aber auch Abende,

Feiertage und Wochenenden meiner

Familie widmen kann.

I: Entspricht dein heutiger Beruf

deinem ursprünglichen Traum,

deinen Plänen?

M: Mein heutiger Beruf entspricht

Interview mit meiner Mutter

über ihr Berufsleben

eigentlich nicht meinen Plänen, aber

ich bin sehr zufrieden.

I: War einer deiner Berufe dein

Traumberuf?

M: Ja, bis ich meine eigene Familie

gründen wollte.

I: Warst du immer mit deinem Beruf

zufrieden?

M: Nein, nicht immer, denn nach

meinem Karenzurlaub schrieb ich

viele Bewerbungen, aber die meisten

Arbeitgeber sahen meine damals

noch kleinen Kinder als negativen

Punkt. Deshalb übte ich lange Zeit

einen Beruf aus, der mir nicht gefiel,

aber die Finanzen deckte.

I: Hast du deine Berufschancen

genutzt? Inwiefern? Warum nicht?

M: Meine Berufschancen als Koch-

Technologin habe ich großteils nicht

genutzt, weil ich wegen meiner

Familie sehr früh aufgehört habe,

um diesen Beruf zu kämpfen.

I: Von welchen Faktoren und

Personen warst du in deiner Berufswahl

beeinflusst?

M: Der größte Faktor war, dass in

Kroatien die Wirtschaft durch den

Tourismus sehr geprägt war und

man deswegen viele Facharbeiter in

dieser Sparte brauchte.

I: Was haben deine Eltern gemacht?

M: Meine Mutter war Kellnerin und

mein Vater Koch.

I: Haben sie dich zu einem Beruf

gedrängt?

M: Meine Eltern haben mich nicht

zu einem Beruf gedrängt, aber durch

ihre Berufswahl mein Interesse geweckt.

I: Was würdest du heute anders

machen, wenn du wieder 14 wärst?

M: Wenn ich heute 14 wäre, würde

ich alles wiederholen, doch würde ich

etwas länger als Köchin arbeiten.

I: Möchtest du noch etwas zu diesem

Interview hinzufügen?

M: Ich will nur allen Mädchen, die

später einmal eine Familie gründen

möchten, raten, sich nicht für den

Beruf Kellnerin oder Köchin zu

entscheiden.

Antonija Prskalo, 4B

Schule neu

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Schule neu

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Unsere Eindrücke von 2 Jahren NAWI - ÜBUNGEN

Wir besuchten die Unverbindlichen

Übung „Naturwissenschaftliche

Übungen“ in den Schuljahren

2006/07 und 2007/08.

In jedem Jahr hatten wir ca. 14

Doppelstunden mit vielen Experimenten,

die alle sehr interessant

und lehrreich waren. Die Versuche

beschäftigten sich mit verschiedenen

Themen, wie z.B. Wasser, Luft,

Schwerpunkt und Gleichgewicht,

chemischen Nachweisen, Feuer,

Sinnesorganen, Früchten, Milch

u.v.a.

Wir stellten u.a. unsere eigenen

Gummibärli und Badesalzkugeln

her!

Hier z.B. ein Experiment zum Selbermachen:

Eier- chemisch geschält!

Lege ein rohes Ei in ein Glas und

bedecke es völlig mit Speiseessig!

Nach 1-2 Tagen hat sich die Kalkschale

völlig aufgelöst und du hast

ein „Flummy-Ei“.

In den zwei Jahren hatten wir auch

fünf Lehrausgänge, unter anderem

in das Schmetterlingshaus, das

Naturhistorische Museum, das Haus

des Meeres und in den Versuchsgarten

in Kagran, wo eine Gemüserallye

statffand. Ein Höhepunkt war unser

Besuch im Chemie-Hochhaus der

TU Wien, wo wir am Mitmachlabor

teilnehmen konnten! Darüber gibt

es einen eigenen Bericht von einer

Mitschülerin!

Insgesamt hatten wir in diesen zwei

Jahren sehr viel Spaß!

Mattias Höfferer

für die Nawi-Gruppe der 2a

Im Mitmachlabor

der TU Wien

Am 21. Mai 2008 ging meine NAWI-

Gruppe (11 SchülerInnen und Fr.

Prof. Hartl)in das Chemie-Hochhaus

der Technischen Universität Wien.

Ja, ja, ich weiß, das hört sich für

manche eher langweilig an, doch

das war es ganz und gar nicht! Wir

durften nämlich im Mitmachlabor

selbst experimentieren, übrigens als

erste NAWI-Gruppe unserer Schule!

Daher wollten wir auch einen

besonders guten Eindruck hinterlassen!

Nach unserer Ankunft gingen wir

in ein modernes Chemielabor, wo

wir alle weiße Labormäntel und

Schutzbrillen tragen mussten. Es

durften immer 2 bis 3 Kinder unter

Anleitung eines Chemiestudenten/

einer Chemiestudentin zusammen

experimentieren. Auf unseren Arbeitsplätzen

waren die nötigen

Chemikalien und Laborgeräte

vorbereitet und so konnten wir

loslegen mit Versuchen zum

Thema Färben und Farbstoffe!

Wir entfärbten bunte Smarties

und färbten anschließend mit den

verschiedenen Smarties-Farben je

ein Stück Strumpfhose. Insgesamt

verbrachten wir etwa zweieinhalb

Stunden mit den Versuchen!

Zum Abschluss durften wir uns noch

unseren eigenen Slimy herstellen

und mit nach Hause nehmen: Das

machte uns natürlich am meisten

Spaß!

Also, wenn ihr einmal ins Mitmachlabor

der TU gehen dürft, dann

könnt ihr euch darauf freuen!

Sarah Khalil

für die Nawi-Gruppe der 2a

Genaugenommen fehlt in dieser

Titulierung die wichtigste Komponente:

Kommunikation. Paul Watzlawick

prägte die Aussage: „Man kann

nicht nicht kommunizieren.“ Und

damit ist alles gesagt…..

Nun könnte man davon ausgehen,

dass aus diesem Grund jede/r mit

jeder/jedem kommunizieren kann,

dass es einfach ist, rhetorisch zu

brillieren oder dass Vorträge bzw.

Referate ein Klacks sind. Die Realität

zeigt die Schwächen.

Um unsere Absolvent/Innen diesbezüglich

zu befähigen, tritt das

WPF in Aktion: Vorbereitung und

Das Schuljahr 2007 / 2008 brachte eine

Premiere für die Zirkusgasse: Zum

ersten Mal fand die unverbindliche

Übung Italienisch statt.

Die TeilnehmerInnen waren Schüler-

Innen aus der Europa - Volksschule

Vorgartenstraße, die heuer die

erste Klasse AHS besuchten. Die

Eltern hatten dies angeregt, um

den Kindern die Möglichkeit zu

geben, die im Laufe der Volksschule

erworbenen Italienischkenntnisse

weiter zu pflegen und zu erweitern.

Die SchülerInnen waren mit großer

Begeisterung bei der Sache; mittels

Liedern, vielen Spielen, Hörtexten,

Filmausschnitten und eines sehr

Wahlpflichtfach

Präsentation und Rhetorik – NEU!

Durchführung einer Präsentation,

Präsentationsmedien, Bedeutung

der Körpersprache und rhetorisches

Können sind die Schwerpunkte, die

gesetzt werden. Sowohl die Theorie

als natürlich besonders die Praxis

wird vermittelt und geübt. Spaß

wechselt mit Ernsthaftigkeit.

Zwei Anfängergruppen aus den

beiden sechsten Klassen versuchten

sich im Schuljahr 2007/08 in diesem

an unserer Schule neuen

Wahlpflichtfach. Zwei Jahre muss

dieses Fach absolviert werden, um

bei der Matura eine ergänzende

Schwerpunktprüfung in diesem

Unverbindliche Übung Italienisch

ansprechend gestalteten Lehrbuches

näherten wir uns der italienischen

Sprache, Grammatik, Orthographie

und Landeskunde behutsam an.

Auch die SchülerInnen aus den

Fach abzulegen.

Ich freu’ mich schon auf ein weiteres

Jahr mit den „alten“ Schüler/Innen,

aber auch auf die „neuen“, die

mit dem Fach anfangen werden.

Für mich ist es spannend, unsere

Klientel einmal anders zu erleben.

In diesem Fach wird viel mit und

an der Persönlichkeit gearbeitet. Wo

sind meine Schwächen? Und ganz

wichtig: Wo liegen meine Stärken?

Einsichten und neue Erkenntnisse

werden gewonnen. So do I!

Mag. Monika Fitzke

zweiten Klassen, die ohne Vorkenntnisse

teilnahmen, konnten so

manches Nützliche für den nächsten

Italienurlaub lernen.

Es zeigte sich allerdings, dass die

veranschlagten zwei Stunden die

Konzentration der jungen Lernenden

überforderten; deshalb wird

die Übung nächste Jahr nur noch

einstündig stattfinden.

Ich freue mich schon auf die

Fortsetzung und darüber, dass sich

fast alle TeilnehmerInnen aus der

ersten Klasse auch für nächstes Jahr

wieder angemeldet haben.

Mag, Sabine Crapouse-Wünsch

Schule neu

19


1A

Klassen 2007/08

1 BABIC Aleksandar *

2 BARTOLIC Dominik

3 CASNY Melanie *

4 COUZYN Carmen **

5 FEHER Andrea

6 HAVELKA Lisa **

7 HOFER Katharina **

8 KLUK Julia

9 KRUCSAY David

Klassenvorstand: OStR. Mag. SCHMALZ Brigitte

10 LUCZANICH Sarah **

11 MARGIC Nikola

12 MAUROVICH Sophie **

13 MEHIC Medina *

14 MONTAG Michael **

15 NOVOSELAC Marko

16 PEMPER Nikola

17 RIEß Peter **

18 RRMOKU Lorik

19 SCHWARTZ Florian **

20 SHEN Luise

21 SPRINGER Elisabeth

22 STOJISIC Ana *

23 TAUDES Julia

24 TRUONG Patrick

25 USUL Mert **

26 VALLAPaul

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Religion evangelisch: /

Englisch: Mag. Klugar

Deutsch: Mag. Schmalz

Mathemathik: Mag. Mistelbauer

Biologie: Mag. Hammerschmidt

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Bewegung u. Sport w.: Mag. Pfeffer

Bewegung u. Sport m.: Mag. Rühl

Textiles Werken: Mag. Shimada

Technisches Werken: Mag. Kahofer

Mag. Pfeifer

Bildnerische Erziehung: Mag. Fink

Musikerziehung: Mag.Schmaus

Unsere Klassensprecher:

HAVELKA Lisa

KRUCSAY David

Projekte, Exkursionen:

Christkindlmarkt

Palais Auersperg: Buchausstellung

und Dichterlesung

Tiergarten Schönbrunn

Klassen 2007/08

20

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

21


Klassen 2007/08

22

1B

Klassenvorstand: Mag. VARGAS BRITO Eva Maria

1 ESTELMANN Michelle Evelyn

2 FEGERL Patrick Craig **

3 FUCHS Lisa Magdalena

4 GLIEBER Lena *

5 GRANDNER Petra **

6 GÜLFIRAT Özge

7 HASELBACHER Nicole **

8 HERZ Florian *

9 HUNDSBICHLER Josef Jakob **

10 KARNER Maximilian **

11 KRAKHOFER Sascha Ludwig

12 LALOS Christian *

13 LAMBACHER Pia

14 MACH Philip *

15 MARKOVIC Nikola

16 MECHTLER Tobias *

17 MOSAAD Daniel Ehab *

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

18 ÖNCÜL Dogu Kaan *

19 PAVLOVIC Marko *

20 PRUNBAUER Amina Tora **

21 RAMEDER Lukas Marvin **

22 SCHRENK Beatrice

23 STEVENSON Anthony

24 USTA Gülsüm

25 WEIS Alina Corina

26 ZANIN Sophie-Tara *

An einem regnerischen Tag im

Herbst besuchten wir, die 1.B Klasse

des Gymnasiums in der Zirkusgasse,

den Verkehrsgarten. Das ist ein

großer Garten mit asphaltierten

Straßen, Straßenschildern und Bodenmarkierungen.

Man kann dort

eine Fahrradprüfung ablegen. Diese

berechtigt Kinder, die das zwölfte

Lebensjahr noch nicht erreicht haben,

zum Fahren auf öffentlichen Straßen.

Zuerst machten wir mit Fahrrädern

die Straßen unsicher. Nachdem wir

viel Spaß gehabt hatten, bat uns der

Polizist in einen Raum und lehrte

uns die Verkehrsregeln. Er gab uns

auch noch ein kleines Flugblatt mit.

Wir verabschiedeten uns dann von

den Fahrlehrern und Polizisten und

gingen mit mehr Wissen zurück in

die Schule.

Das war ein aufregender Tag!

Im Verkehrsgarten

(03.10.2007)

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Religion evangelisch: Mag. Thaler

Englisch: Mag. Gruber

Deutsch: Mag. Ropper

Mathemathik: Mag. Vargas Brito

Biologie: Mag. Hammerschmidt

Geographie: Mag. Vargas Brito

Bewegung u. Sport w.: Mag. Pfeffer

Bewegung u. Sport m.: Mag. Weber

Bildnerische Erz.: Mag. Greschonig

Technisches Werken: Mag. Pfeifer

Mag. Kahofer

Textiles Werken: Mag. Shimada

Musikerziehung: Mag. Schmaus

Unsere Klassensprecher:

MECHTLER Tobias

STEVENSON Anthony

Projekte, Exkursionen:

Naturhistorisches Museum

Math-Space

Tiergarten Schönbrunn

Klassen 2007/08

23


Klassen 2007/08

24

1 ALBIC Kristijan

2 BARBULOVIC Sasa

3 CACIC Florian **

4 CIVANDAG Ali

5 DEBONO Elias Lorenzo **

6 DERVISI Asime

7 DJURIC Aleksandar

8 FEUERSÄNGER Johannes

9 GUMPRECHT Amelie *

1C

Klassenvorstand: OStR. Mag. ROSCHGER Magda

10 ILIC Ivan

11 JAKAUBY Clemens **

12 JIRA Sophie **

13 KALTENBRUNNER Tobias **

14 KRALJEVIC Katarina

15 MEKIRI Meriem **

16 ODOBASIC Dzenita

17 PASIC Miran

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

18 PILLWEIN Astrid

19 PRIVITZER Jakob *

20 SABANOVIC Sabrina

21 SCHLÖGL Sara **

22 SLJIVIC Stefan

23 SZÜCS Sara

24 ZECEVIC Jelena

25 ZUHLA Richard

Am Montag, den 26. Mai

machten wir – die katholischen

Religionsschüler der 1c - einen

Lehrausgang ins Bibelzentrum. Dort

gab es eine Führung durch das ganze

Zentrum, in dem unter anderem

die verschiedensten Bibeln zum

Ansehen, aber auch zum Kaufen

oder einfach zum Schmökern zur

Verfügung stehen. Es gab auch

Hörstationen. Dort konnten wir uns

anhören, wie ein biblischer Text auf

arabisch, japanisch, russisch oder

englisch lautet. Weiters sahen wir

riesige Kästen voller Bibelausgaben.

Unser Führer erzählte uns zuerst

von Lagerfeuergeschichten und

wie daraus die Bibel entstanden

ist. Anschließend zeigte er uns

Schreibmaterialien, die die Menschen

damals verwendeten: Papyrus und

Pergament. Dazu holte er sogar eine

gegerbte Tierhaut hervor.

Ursprünglich wurde die Bibel auf

hebräisch geschrieben. Das Neue

Testament, deren wichtigster Teil die

vier Evangelien – Matthäus, Markus,

Lukas und Johannes – sind, wurde

auf griechisch geschrieben und erst

später auf Latein übersetzt.

Zu einigen der Bibeln erzählte uns

Stefan, der Museumsführer, Geschichten,

die uns sehr interessierten.

Zum Beispiel zeigte er uns eine Bibel

mit einem Schussloch: Sie rettete

einem Mann das Leben, weil er sie

vor sein Herz hielt, als er von einer

Rund um die Bibel …

ein Lehrausgang ins Bibelzentrum

Pistolenkugel angeschossen wurde.

Wir sahen aber auch eine ganz

riesige Bibel. Die war sehr alt und

bestimmt auch sehr wertvoll, weil sie

handgeschrieben war. Leider leben

in dieser Bibel Holzwürmer, die

nach und nach die Seiten auffressen.

In den nächsten Jahren wird es

dieses Buch also nicht mehr geben,

weil es dann zerfallen sein wird.

Ein Bibelbegeisterter hat sich sogar

Verse auf sein Hemd drucken lassen

– ehrlich, wir haben das Hemd selbst

gesehen!

Wir konnten aber auch die Bibel in

Blindenschrift erkunden und die

kleinste Bibel der Welt betrachten

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Prammer

Religion evangelisch: /

Englisch: Dr. Meister-Zimmermann

Deutsch: Mag. Huttarsch

Mathemathik: Mag. Roschger

Biologie: Mag. Mayerhofer

Geographie: Mag. Fitzke

Bewegung u. Sport w.: Mag. Hackl-

Müller

Bewegung u. Sport m.: Mag. Weber

Bildnerische Erz.: Mag. Fink

Technisches Werken: Mag. Kahofer

Mag. Pfeifer

Textiles Werken: Mag. Shimada

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

– sie ist wirklich nur so groß wie ein

Diarahmen.

Anschließend konnten wir eine

Gemäldeausstellung bewundern.

Jüdische Kinder haben zu unterschiedlichen

Themen aus der

Bibel Bilder gemalt. Einige von

uns haben auch die Gläser mit den

verschiedensten Gewürzen fasziniert

– sie alle sind in der Bibel zu finden.

Gerne wären wir noch länger

geblieben, aber die Zeit drängte. Mit

einem Quiz beendeten wir schließlich

den Ausflug ins Bibelzentrum.

Florian Cacic, Katarina Kraljevic,

Astrid Pillwein; 1c

Unsere Klassensprecher:

ZECEVIC Jelena

SLJIVIC Stefan

Projekte, Exkursionen:

Math-Space

Minopolis

Englisch Theaterworkshop

Klassen 2007/08

25


2A

Klassen 2007/08

26

Klassenvorstand: OStR. Dr. MEISTER-ZIMMERMANN Evelyne

1 BIJELJINAC Melissa

2 CASNY Diana *

3 DJURIC Aleksandar

4 EL-ABD Roba

5 ELTABAKH Amr *

6 HÖFFERER Mattias Florian

7 HOLZINGER Alexander

8 KAMARYT Lukas Robert

9 KHALIL Sarah Ghita

10 KREGSAMER Miriam Grete

11 KURTALIC Mahir **

12 LEWARTH Jonathan *

13 MIKESKA Philip

14 NANUT Lena Katalin **

15 NARTEY Alexander Tetteh *

16 PAWELKA Lukas **

17 PFLANZER Lina Delilah **

18 RIEFAIE Elham *

19 SAILOVIC Nikola

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

20 SCHEIBER Caroline **

21 SCHERER Lea Maria **

22 SHRIEF Nourihan *

23 SINGH Sukhwinder

24 STANOJEVIC Jelena

25 TOBLER Anna *

26 WEGSCHEIDER Elisabeth **

27 WETSCHEREK Viktor Karl

28 WÖHRER Magdalena Maria **

29 ZAKAROFF Sophie Ines

Unsere Professoren:

Religion kath.: Mag. Prammer

Religion islam.: Dr. Arkac

Englisch: Mag. Peichl

Dr. Meister-Zimmermann

Deutsch:Dr. Meister-Zimmermann

Mathemathik: Mag. Roschger

Physik: Mag. Roschger

Biologie: Mag. Hammerschmidt

Geschichte: Mag. Ziskovsky

Geographie: Mag. Fitzke

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

Bewegung u. Sport w.: Mag. Tripes

Bewegung u. Sport m.: Mag. Weber

Bildnerische Erz.: Mag. Kaar

Technisches Werken: Mag. Kahofer

Textiles Werken: Mag. Shimada

Unsere Klassensprecher:

TOBLER Anna

KURTALIC Mahir

Projekte, Exkursionen:

Kirche St. Johann Nepomuk

Carnuntum

Schikurs

The Secret Gate

Klassen 2007/08

27


2B

Klassen 2007/08

28

1 ALIMI Bunjamin

2 BAGINSKI Hubert *

3 BAUER Magdalena Camilla

4 BEINHARDT Katharina Maria *

5 BELES Raphael

6 BISCHOF Andreas

7 BLATTERER Sophie **

8 COUZYN Melanie Julia *

9 DALLINGER Stefan

10 EICHNER Marco

Klassenvorstand: Mag. HACKL-MÜLLER Sylvia

11 GHOURBANDI Dariush

12 GRUNDWALT Magdalena

13 HAMMERSCHMIDT Daniel

14 HÖFLINGER Armin

15 HOLLENDONNER Joshua *

16 HOLPER Bruno Wilhelm **

17 HRDINA Natalie Nicole

18 JERABEK Julia *

19 KORNER Katharina **

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

20 LUTZ Hannah **

21 MAHR Elisabeth

22 NEGRI Erich Hong

23 RADIC Stefan

24 ROSENBERGER Florian

25 SCHMIDT Daniel Martin

26 SCHWARTZ Katrin **

27 VÖSENHUBER Friedrich

28 WIDYA Tatyana Saripati **

29 ZIEGELMEYER Moritz *

Unsere Professoren: Unsere Klassensprecher:

Religion katholisch: Mag. Prammer JERABEK Julia

Religion evangelisch: Mag. Thaler EICHNER Marco

Englisch: Mag. Graf

Projekte, Exkursionen:

Deutsch: Mag. Hackl-Müller Buchausstellung/Rathaus

Mathemathik: Mag. Begusch Literatur für junge Leser/Palais Auersperg

(Lesung: Christoph Mauz)

Physik: Mag. Rab

Biologie: Mag. Hammerschmidt Lesung von Christoph Mauz im

Geschichte: Mag. Mader

Festsaal der Schule

Geographie: Mag. Nabavi-Winter Weihnachtsmarkt/Rathausplatz

Bewegung u. Sport w.: Mag. Hackl- Hochseilklettergarten Gänsehäufl

Müller

mit anschließendem Sprung ins

Bewegung u. Sport m.:

kühle Nass

Mag. Schimpfössl

Ski4free Vorbereitungstag für den

Bildnerische Erz.: Mag. Kaar Schikurs der 2. Klassen

Technisches Werken: Mag. Kaar Schulschikurs der 2.Klassen

Textiles Werken: Mag. Shimada Einführungsphase/Schnupperstunden

Musikerziehung: Mag.Schmaus

Gymnasium/Realgymnasium

Klassen 2007/08

29


2C

Klassen 2007/08

30

1 AKPUMA Okiemute Victoria **

2 BAGINSKI Jakub

3 BUTAN Mario

4 CAO Pia Bernadette **

5 CIFTCI Sümeyye

6 COLLAKU Drilon

7 EGLHOFER Atin Supriyatin

8 GURAZI Fitore

9 HOLY Benjamin Rene

10 HUSTER Selin *

Klassenvorstand: Mag.MAYERHOFER Elisabeth

11 KOPCIAK Martin Robert

12 LAGER Marlena

13 LÖDL Wolfgang

14 MIKIC Stefan

15 MILOSAVLJEVIC Ivana *

16 NOVAK Denise Desiree

17 PANHOLZER Lena Charlotte *

18 PANJIKKARAN Ephraim

19 PODHORNIK Alexandra Maria

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

20 RAGASTOVAC Nemanja

21 SALIHU Diellza

22 SCHMIDT Constantin **

23 STEHLIK Marc Andrea

24 STOJANOVIC Goran

25 STOJCIC Sandra

26 STROBACH Philip

27 TEBOULBI Elias *

28 WINKLER Dominik Fabian

29 WLODARSKI Thomas **

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Religion islam.: Dr. Arkac

Englisch: OstR Mag. Gruber

Deutsch: OStR Mag. Schmalz

Mathemathik: Mag. Kendl

Physik: Mag. Mayerhofer

Biologie: Mag. Mayerhofer

Geschichte: Mag. Ziskovsky

Geographie: Mag. Vargas Brito

Bewegung u. Sport M: Mag. Klugar

Bewegung u. Sport K: Mag. Weber

Bildnerische Erz.: Mag. Kaar

Technisches Werken: Mag. Kahofer

Mag. Rattay

Textiles Werken: Mag. Shimada

Musikerziehung: Mag. Schmaus

Unsere Klassensprecher:

HUSTER Selin

RAGASTOVAC Nemanja

Projekte, Exkursionen:

Skiwoche Nassfeld

Praterwiesen

Dichterlesung

Klassen 2007/08

31


3A

Klassen 2007/08

32

Klassenvorstand: OStR. Mag. NABAVI-WINTER Ulrike

1 DUNIN Mäx

2 HOT Elma *

3 MÜLLNER Clarissa Magdalena

4 SASS Julia

5 WAHHAB Humaira

6 WUNDER Viktoria

7 ZHU Jia Ao

1 AMINOV David

2 BIENIAS Mariusz

3 DANICIC Smilja

4 GBIKPI-BENISSAN Dede-Natalie

5 GEYER Felix *

6 GRANDNER Helene **

7 HASENZAGL Michael

8 HEJDA Anton

9 HOFMANN Yvonne Katharina

10 ILLES Nicole

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

11 JERABEK Lukas

12 KOLARIK Lisa *

13 MADL Andreas

14 MEKIRI Zakaria *

15 PETROVIC Uros

16 RABARA Ludwig **

17 SUDER Michal

18 SZÜCS Lisa **

19 TROVATO Alice

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Religion evangelisch: Mag. Thaler

Englisch: Mag. Peichl

Deutsch: Mag. Mader

Mathemathik: Mag. Pfeffer

Biologie: Mag. Hammerschmidt

Geschichte: Mag. Nabavi-Winter

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Französisch: Mag. Fisch-Kersic

Geom. Zeichnen: Mag.Klein

Physik: Mag. Rab

Bewegung u. Sport w.: Mag. Tripes

Bew. u. Sport m.: Mag. Schupitta

Bildnerische Erz.: Mag. Greschonig

Musikerziehung: Mag.Schmaus

Technisches Werken: Mag Kaar

Textiles Werken: Mag.Shimada

Unsere Klassensprecher:

GEYER Felix

DUNIN Mäx

Projekte, Exkursionen:

Schatzkammer - Hofburg

Barockes Wien

Kriminalmuseum

Exkursion in die Steiermark

Klassen 2007/08

33


3B

Klassen 2007/08

34

1 BAIDINGER Richard *

2 DEDOVIC Maida

3 DEGIRMENCI Damla **

4 GOTTHALMSEDER Gigolo

5 JOVIKIC Tijana

6 KAUR Harsimran

7 LITWIN Daniel

8 NESTOROVIC Dajana Marlen

9 OBERDA Eric

Klassenvorstand: Dr. BOHRN Patricia

10 OSTOJIC Natasa

11 SAID SHAKER Lava *

12 SANDEVSKI Kristijan

13 STEVANOVIC Anastasija *

14 SWOBODA Johannes

1 ASRAK Yasin Sefa

2 BIBERICH Benjamin **

3 BOGOSAVLJEVIC Andrijana

4 CARCU Ancuta Mariana

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

5 CHI Wen Xiang

6 HEJC Dominik

7 KOPPENSTEINER Emil

8 KREIDERITS Thomas **

9 SABADITSCH Daniel-Ernest

10 SABETHGHADAM Cathrin

11 SPAJIC Ivan

12 STOJCIC Marko

13 TRIFUNOVIC Stefan *

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Prammer

Englisch: Dr. Bohrn

Deutsch: Mag. Mader

Mathemathik: Mag. Kendl

Physik: Mag. Mayerhofer

Biologie: Mag. Hammersmidt

Geschichte: Mag. Ziskofsky

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Französisch: Dr. Bohrn

Geom. Zeichnen: Mag. Kendl

Bewegung u. Sport w.: Mag. Tripes

Bewegung u. Sport m.: Mag. Weber

Bildnerische Erz.: Mag. Greschonig

Technisches Werken: Mag. Pfeifer

Textiles Werken: Mag. Shimada

Musik: Mag. Hönigsberger

Unsere Klassensprecher:

JOVIKIC Tijana

BIBERICH Benjamin

Projekte, Exkursionen:

Christkindlmarkt

HdB – Engl. Theater

Innere Stadt + Belvedere

Klassen 2007/08

35


3C

Klassen 2007/08

36

Klassenvorstand: Mag. SCHREIBER Maria / OStR. Mag. SCHMALZ

1 BRÜCKLER Manuel

2 DEBONO Hannah **

3 HOFBAUER David *

4 LACKNER Simon **

5 MAYER Julia

6 ORTNER Hannah

7 RAINER Johannes

8 TOSO Gabriel

1 AIGNER Anna *

2 ASANI Trandolina

3 CANKATAR Gamze

4 FEUERSÄNGER Michael

5 KRÖSSWANG Lisa

6 LEODOLTER Hannah **

7 MIKESKA Annabell *

8 NIEDERMAYER Raphael

9 NIKOLIC Angelina

10 SENKAYA Denis

11 SOHI Ario

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

12 SULZBACHER Melanie

13 TANNENBERGER Sebastian

14 VÖLK Maria *

15 WEHSELY Max

16 WITTIG Klaus

17 ZUHLA Patricia

18 ARENDS Johannes

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Prammer

Englisch: Mag. Graf

Deutsch: Mag. Schmalz

Mathemathik: Mag. Schreiber

VL Tomasitz

Physik: Mag. Rab

Biologie: Mag. Hartl

Geschichte: Mag. Fink

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Französisch: Mag. Fisch-Kersic

Geom. Zeichnen: Mag. Kendl

Mag. Klein

Bew. u. Sport m.: Mag. Schimpfössl

Bewegung u. Sport w.: Mag. Tripes

Bildnerische Erz.: Mag. Schimpfössl

Technisches Werken: Mag. Kahofer

Textiles Werken: Mag. Shimada

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

Unsere Klassensprecher:

ARENDS Johannes

KRÖSSWANG Lisa

Projekte, Exkursionen:

Gasometer: „Shrek III“

Gewaltprävention

Landesmuseum St. Pölten

Heldenplatz – Gedenkveranstaltung

38/08

Projektwoche Radstadt

Klassen 2007/08

37


Klassen 2007/08

38

1 ADAM Carola

2 ARNOLD Martin

3 LORENZO Raina

4 MAHLBERG Isabella

5 MÜLLER Sophie **

6 NASHMI Ihan

4A

Klassenvorstand: Mag. CRAPOUSE-WÜNSCH Sabine

7 ÖZGÜR Burcu

8 PICKL Tamara

9 SALBABA Julian

1 BOGNER Sebastian

2 BUCHTA Karoline *

3 DOLAS Martin

4 DOLEZAL Tanja

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

5 FICHTL Bernhard

6 LEWARTH Simon

7 MACH Katharina

8 NAGL Christoph

9 ORTNER Paul

10 RYS Patrick

Das Schuljahr 2007/2008 war

für mich das vierte und auch

letzte als Klassenvorständin der

4A. Im Gegensatz zu den Vorjahren

war es ein sehr ruhiges;

die Klassengemeinschaft hatte

sich gefestigt, das Verhältnis zu

den KlassenlehrerInnen deutlich

entspannt und das Klassenklima

war so angenehm, dass viele

KollegInnen immer wieder betonten,

wie gern sie in der 4A

unterrichteten. Das Jahr war auch

wichtig zur Entscheidungsfindung

der SchülerInnen, die die Zirkusgasse

verlassen haben, um an

anderen Schulen ihre Ausbildung

fortzusetzen; um aufgenommen

zu werden, haben manche sehr

konsequent gearbeitet und ihre

Noten deutlich verbessert. Für

mich persönlich war der Englischunterricht

in der 4A sehr spannend,

da die SchülerInnen sehr engagiert

mitarbeiteten und immer wieder

interessante Beiträge lieferten.

Dieses Engagement fehlte einigen

zwar bis zuletzt bei den schriftlichen

Arbeiten, aber in der Oberstufe

ändert sich ja vielleicht alles.

Zum Ausklang von vier gemeinsamen

Jahren unternahmen wir eine

dreitägige Fahrt nach Salzburg,

die allen gut gefiel und zahlreiche

Highlights bot: Schloss Hellbrunn, die

Eisriesenwelt, die Greifvogelschau

auf der Burg Hohenwerfen, die

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Prammer

Religion evangelisch: Mag. Thaler

Englisch: Mag. Crapouse-Wünsch

Deutsch: Mag. Hackl-Müller

Mathemathik: Mag. Vargas Brito

Chemie: Mag. Hartl

Physik: Mag. Mayerhofer

Biologie: Mag. Mayerhofer

Geschichte: Mag. Wolf

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Französisch: Mag. Buchner

Geom. Zeichnen: Mag. Klein

Bewegung u. Sport w.: Mag. Tripes

Bewegung u. Sport m.: Mag. Rühl

Bildnerische Erz.: Mag. Kahofer

Technisches Werken: Mag. Pfeifer

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

schwedischen Fans in Salzburg,

die Feste Hohensalzburg … und

eine Rückfahrt im glühendheißen

Waggon (da die Klimaanlage defekt

war) am Rande des Kollaps.

Ich wünsche allen SchülerInnen der

4A alles Gute für ihre schulische und

private Zukunft!!!

Mag. Sabine Crapouse-Wünsch

Unsere Klassensprecher:

MÜLLER Sophie

ORTNER Paul

Projekte, Exkursionen:

BIZ

Leopold Museum

Leopold Museum

AKH

HdB – Engl. Theater

Atominstitut

Sexualpädagogik

Exkursion Salzburg

Klassen 2007/08

39


4B

4B im Thayatal

Klassen 2007/08

40

1 ALBIC Kristina

2 CACIC Christian **

3 GRUBESIC Rudolf *

4 HAGHGO Amir

5 KÖNIGSBERGER Tamara *

6 MIKIC Marina *

7 PAVLOVIC Katarina **

Klassenvorstand: Mag. BUCHNER Gertrude

8 PRSKALO Antonija

9 RAGASTOVAC Jovana

10 STOJA NOVIC Ivana

1 BARBULOVIC Stefan

2 CIVANDAG Cihan

3 DERVISOSKI Florian

4 DIENSTL Rebecca

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

5 GURAZIU Bekim

6 LESNIEWICZ Patryk

7 MILOSAVLJEVIC Darko

8 RADIC Andela

9 SALIHU Bardhyl

10 STOJADINOVIC Recko

11 ZECEVIC Lija

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Prammer

Englisch: Dr. Bohrn

Deutsch: Mag. Buchner

Mathemathik: Mag. Schreiber

VL Tomasitz

Chemie: Mag. Hartl

Physik: Mag. Rab

Biologie: Mag. Mayerhofer

Geschichte: Mag. Ziskovsky

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Französisch: Mag. Buchner

Geom. Zeichnen: Mag. Klein

Bewegung u. Sport w.: Mag. Tripes

Bew. u. Sport m.: Mag. Schupitta

Bildnerische Erz.: Mag. Kaar

Technisches Werken: Mag. Pfeifer

Musikerziehung: Mag. Schmaus

Unsere Klassensprecher:

MILOSAVLJEVIC Darko

KÖNIGSBERGER Tamara

Projekte, Exkursionen:

Sexualpädagogik

Gewaltprävention

Exkursion Graz

Klassen 2007/08

41


4C

Klassen 2007/08

42

1 BARMAKSIZ Özlem **

2 BARON Desiree

3 BAUMGARTL Viktoria

4 CAO Julia *

5 MARKOVIC Katarina

6 ROSENBERGER Lukas *

7 SCHACHINGER Jasmin

8 SCHOTT Hannah *

9 SPARR Sophia **

Klassenvorstand: Mag. PFEFFER Martina

10 STARLINGER Fabian

11 URSEL Melanie **

12 WEGSCHEIDER Sophie **

13 WIDTER Julia

14 ZAGLER Sabrina

1 ASTL Brigitte

2 BEKTAS Hevin *

3 GRUBER Johannes *

4 HIERLÄNDER Lenny

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

5 KOCI Viola

6 PAVIC Michel

7 SCHATZER Manuel *

8 TRUONG Zaiting

10 VAN LINTHOUDT Ralph

11 WÖHRER Teresa **

12 ZDRAVKOVIC Darko

Unsere Professoren:

Religion kath.: Mag. Prammer

Religion evan: Mag. Thaler

Englisch: Mag. Graf

Deutsch: OStR Mag. Schmalz

Mathemathik: Mag. Pfeffer

Chemie: Mag. Hartl

Physik: Mag. Mayerhofer

Biologie: Mag. Mayerhofer

Geschichte: Mag. Wolf

Geographie: Mag. Vargas Brito

Französisch: Mag. Canal

Geom. Zeichnen: Mag. Begusch

Bewegung u. Sport w.: Mag. Pfeffer

Bewegung u. Sport m.: Mag. Rühl

Bildnerische Erz.: Mag. Fink

Technisches Werken: Mag. Kahofer

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

Unsere Klassensprecher:

SPARR Sophia

BEKTAS Hevin

Projekte, Exkursionen:

BIZ

AKH

Leopoldmuseum

Rk: Friedhof Kagran

Ausstellung „Bodies“ - Gasometer

Sexualpädagogik

Klassen 2007/08

43


5A

Klassen 2007/08

44

1 BLÖSCHL Martin

2 BULJUBASIC Tara

3 DARILMAZ Hatice *

4 FELBER Manuel

5 GAZDA Oskar

6 GRAHOVAC Kristina

7 HASSANALI Nasrin

8 HASSANALI Shakila **

9 HAVELKA Sandra *

Klassenvorstand: Mag. MISTELBAUER Stefan

10 JOKL Beatrice

11 KASCHITZNIG Marcel

12 KÖSTNER Wolfgang

13 KRAL Kevin

14 KUKCHA Edris

15 KUTRYBALA Klara

16 MARTINEZ David

17 MILADINOVIC Igor

18 NEDIC Matea

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

19 NEMES Dominik

20 ORIBHABOR Vanessa

21 PETRIKIC Aleksandra

22 ROZYCKA Aleksandra

23 SALIHU Lumbardh

24 SAMARDZIC Magdalena

25 SOWKA Jaroslaw

26 STOJADINOVIC Nenad

27 PATZL Niklaus

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Englisch: Dr. Bohr, Mag. Crapouse-

Wünsch, Mag. Gruber

Deutsch: Mag. Huttarsch

Mathemathik: Mag. Mistelbauer

Physik: Mag. Mistelbauer

Biologie: Mag. Hammersmidt

Geschichte: Mag. Mader

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Französisch: Mag. Crapouse-Wünsch,

Mag. Canal

Bewegung u. Sport w.: Mag. Tripes

Bew. u. Sport m.: Mag. Schupitta

Bildnerische Erz.: Mag. Fink,

Mag. Greschonig

Musikerziehung: Mag. Schmaus

Unsere Klassensprecher:

GRAHOVAC Kristina

KASCHITZNIG Marcel

Projekte, Exkursionen:

Sport-Kunst-Woche in Rust

AK-Bildungszentrum: „Schule u.

Beruf“

BEII: Kunsthalle Wien

HdB: Englisches Theater

Klassen 2007/08

45


5B

Klassen 2007/08

46

1 ADAMEC Daniela

2 BIBERICH Rahel *

3 BINDER Doris

4 BRAJINOVIC Vera

5 DEGIRMENCI Pelin

6 ESER Esra

7 GHAZARYAN Mane

8 GRAF Lena

9 HAGER Franziska

10 LECHNER Iris **

Klassenvorstand: OStR. Mag. ROPPER Eva

11 LIPIARSKA Annika Sarah

12 MUBOBO Joceline

13 MÜLLER Matthias *

14 NARTEY Patrick

15 NASHMI Vian *

16 OBASUYI Irene

17 OSWALD Dominik *

18 RABARA Maximilian **

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

19 RITZENFELD Laura *

20 RUTHNER Katharina

21 SEHGAL Karan

22 STUDENSKY Angelika *

23 TALSKY Lisa

24 TAPPESER Fiona

25 THIELE Lucia Alexandra

26 THIEM Katrin

27 VODICKA Tamara

28 WITTMANN Verena

Unsere Professoren:

Religion kath.: Mag. Huber

Religion ev.: Mag. Thaler

Englisch: Mag. Crapouse-Wünsch,

Mag. Gruber, Dr. Bohrn

Deutsch: Mag. Ropper

Mathemathik: Mag. Schreiber,

VL Tomasitz

Biologie: Mag. Hammerschmidt

Geschichte: Mag. Fink

Geographie: Mag. Nabavi-Winter

Französisch: Mag. Crapouse-Wünsch

Bewegung u. Sport w.: Mag. Palma

Bewegung u. Sport m.: Mag. Schupitta

Bildnerische Erz.: Mag. Kahofer,

Mag. Fink

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

Unsere Klassensprecher:

MÜLLER Matthias

OSWALD Dominik

Projekte, Exkursionen:

Sport-Kunst-Woche in Rust

HdB: Englisches Theater

Leopoldmuseum

Klassen 2007/08

47


6A

Klassen 2007/08

1 ABELLO Charles

2 BARMAKSIZ Safak

3 CORIC Antonio

4 DERVISOSKA Valbona *

5 EISLER Markus

6 EL-HARIRI Melanie **

7 FISCHER Barbara *

8 HEITLAND Marion

Klassenvorstand: Mag. GRAF Eva Maria

9 HÖDL Lukas

10 HUBER Felix

11 KOLLMANN Susanne

12 KULHAVY Michele

13 KYONI Kapyo Fabrice

14 LÖDL Rosa

15 LOOMAN Tobias

16 MATTECK Marc

17 RAUSCH Martin

18 SCHNARCH Samuel

19 SCHRAMMEL Herbert

20 SOWA Philipp

21 SZULCZYK Christoph

22 UMFAHRER Raphaela

23 ZOGMANN Paul

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Prammer

Religion evangelisch: Mag. Thaler

Englisch: Mag. Graf

Deutsch: Mag. Huttarsch

Mathemathik: Mag. Klein

Physik: Mag. Roschger

Biologie: Mag. Hammerschmidt

Geschichte: Mag. Fink

Geographie: Mag. Fitzke

Latein: Mag. Heinz

Französisch: Mag. Graf

Bewegung u. Sport w.: Mag. Klugar

Bewegung u. Sport m.: Mag. Weber

Bildnerische Erz.: Mag. Kaar

Musikerziehung: Mag. Schmaus

Unsere Klassensprecher:

ABELLO Charles

KOLLMANN Susanne

Projekte, Exkursionen:

Pfarre „Am Tabor“

Metro-Kino

HdB: Englisches Theater

AKH

Heldenplatz – Gedenkveranstaltung

38/08

Englisches Theater

Workshop „Poetry slam“

Zeitzeugen „The Wave“

Klassen 2007/08

48

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

49


6B

Klassen 2007/08

50

1 ARVAJI Alexandra

2 BAUER Ina Ho Yee **

3 BAUER Raphaela *

4 BINDER Colm

5 DERIN Güler

6 DHILLON Sonia *

7 FERNANDO Florian

8 KOKORA Katarina

Klassenvorstand: Mag. FITZKE Monika

9 LEINEWEBER Barbara **

10 MIRKOVIC Sladjana *

11 MYFTIU Sonja **

12 NAM Jun-Hyun

13 OSWALD Romana

14 PEICHL Dominika

15 PUTZINGER Patricia

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

16 SCHLOSSER Christoph

17 SCHÖNHERR Patrick

18 SCHUSTER Karoline **

19 SPAJIC Katarina *

20 STUDENSKY Nicole

21 SULZBACHER Carina

22 WOLFSBAUER Andreas

23 XU Haijian

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Religion evangelisch: Mag. Thaler

Englisch: Dr. Meister-Zimmermann

Deutsch: Mag. Peichl

Mag. Ropper

Mathemathik: Mag. Klein

Physik: Mag. Mistelbauer

Biologie: Mag. Mayerhofer

Geschichte: Mag. Fitzke

Geographie: Mag. Fitzke

Französisch: Mag. Canal

Bewegung u. Sport w.: Mag. Pfeffer

Bewegung u. Sport m.: Mag. Weber

Bildnerische Erz.: Mag. Greschonig

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

Unsere Klassensprecher:

MIRKOVIC Sladjana

SCHÖNHERR Patrick

Projekte, Exkursionen:

„Gut in Form“ Zeichnen unter

erschwerten Bedingungen

Albertina

Exkursion Schallaburg

HdB: Englisches Theater

Kunsthalle Wien

Kunsthalle Wien

Vom Wienerberg bis zum Ring

Klassen 2007/08

51


7A

Klassen 2007/08

52

1 BEK Angelika

2 KLINGHOFER Elisabeth

3 LECHNER Moana *

4 LEWARTH Deborah

Klassenvorstand: OStR. Mag. MADER Hemma

5 LUTY Daniel

6 PALKOVITS Martin **

7 SCHLÖGL Verena **

8 STRASSER Ada

9 WAGILA Mathias

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

10 WEGSCHEIDER Judith

11 ZIMMERMANN Katharina

12 HOLZERBAUER Martin

13 SCHEITHAUER Boris

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Englisch: Dr. Bohrn

Deutsch: Mag. Mader

Mathemathik: Mag. Vargas Brito

Chemie: Dr. Wessely

Physik: Mag. Mistelbauer

Psychologie: Mag. Fisch-Kersic

Geschichte: Mag. Mader

Geographie: Mag. Fitzke

Französisch: Mag. Canal

Darstellende Geometrie: Mag. Klein

Bewegung u. Sport w.: Mag. Pfeffer

Bewegung u. Sport m.: Mag. Rühl

Bildnerische Erz.: Mag. Fink

Musikerziehung: Mag. Hönigsberger

Unsere Klassensprecher:

WEGSCHEIDER Judith Maria

LECHNER Moana

Projekte, Exkursionen:

Patrick Süsskind „Das Parfum“

Gasometer: „Harry Potter“

HdB: Englisches Theater

TU Wien

Gugging

TU Wien - Chemieinstitut

Vom Wienerberg bis zum Ring

Präsentation d. FHS d. BFI

Klassen 2007/08

53


7B

Klassen 2007/08

54

1 AHO Jimi

2 BOGENSPERGER Victoria Maria

3 DOLAS Petra

4 GUMPRECHT Benjamin

5 HUSTER Alina Luca

6 JEDEK Katharina

7 KREIDERITS Anna **

Klassenvorstand: Mag. HUTTARSCH Irmgard

8 LANG Patrick

9 LIEBESWAR Claudia **

10 MARIJANOVIC Tomislav *

11 MAYER Alice

12 MENCEL Susanne

13 MIKKOLA Liisa Colette

14 PORKARINOVIC Marina

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

15 POZDNIAKOV Maxim

16 SCHNARCH Noah

17 STRAHAMMER Christiana **

18 TRAUN Marion *

19 WIDDER David Erich

20 YANG Soo-Jin

21 ZEILER Thomas **

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag. Huber

Religion evangelisch: Mag. Thaler

Englisch: Mag. Klugar

Deutsch: Mag. Huttarsch

Mathemathik: Mag. Schreiber

VL Tomasitz

Chemie: Dr. Wessely

Physik: Mag. Roschger

Biologie: Mag. Hammerschmidt

Geschichte: Mag. Huttarsch

Geographie: Mag. Fitzke

Französisch: Mag. Buchner

Latein: Mag. Heinz

Bildnerische Erz.: Mag. Fink

Sportleiste: Mag. Rühl

Mag. Pfeffer

Unsere Klassensprecher:

YANG Soo-jin

SCHNARCH Noah

Projekte, Exkursionen:

Gasometer: „Harry Potter“

„Yo!tech“ TU

HdB: Englisches Theater

Heldenplatz - Gedenkveranstaltung

38/08

Uni Wien – Physikalisches Institut

Hauptkläranlage Simmering

Presentation techniques

Präsentation d. FHS d. BFI

Workshop „Poetry slam“

Klassen 2007/08

55


8A

Klassen 2007/08

56

1 DHILLON Sarbjit *

2 ELABD Mohamed

3 FRUHWÜRTH Fabian Gerhard

4 GAZDZIA Jakub

Klassenvorstand: OStR. Mag. GRUBER Frederike

5 GHAZARYAN Robert

6 MYFTIU Andi **

7 NOVAK Roman

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

8 SAHIN Taner

9 STROBL Andreas

10 WALLNER Lena

11 ZÖBERER Martin

Unsere Professoren:

Religion Unsere katholisch: Professoren:

Religion evangelisch:

Englisch: Religion katholisch: Mag. Gruber

Deutsch: Religion evangelisch:

Mag. Mader

Mathemathik: Englisch: Mag. Vargas Brito

Chemie: Deutsch: Dr. Wessely

Physik: Mathemathik: Mag. Mistelbauer

Biologie: Chemie: Mag. Hartl

Geschichte: Physik Mag. Gruber

Geographie: Biologie: Mag. Fitzke

Französisch: Geschichte: Mag. Fisch-Kersic

Bew. Geographie: u. Sport w.: Mag. Schimpfössl

Bewegung Französisch: u. Sport m.: Mag. Weber

Bildnerische Geom. Zeichnen: Erz.: Mag. Fink

Darstellende Bewegung u. Geometrie: Sport w.: Mag. Duffek

Psychologie: Bewegung u. Mag. Sport Fisch-Kersic m.:

Latein: Bildnerische Mag. Ziskovsky Erz.:

Musikerziehung: Technisches Werken: Mag. Hönigsberger

Unsere Klassensprecher:

Unsere Klassensprecher:

ELABD Mohamed

SAHIN Taner

Projekte, Exkursionen:

Projekte, Exkursionen:

Studien- u. Maturantenberatung

Präsentation d. FHS d. BFI

Klassen 2007/08

57


8B

Klassen 2007/08

58

1 ASHMWE Mohamed *

2 ASHMWE Mostafa

3 BRUNOVSKI Vanessa

4 CONNOLLY Kim

5 DREXLER Heidrun **

6 FREYBORN Johanna Andrea

7 GASSNER Elisabeth *

8 HERZOG Maximilian

Klassenvorstand: Mag. KENDL Doris

9 JEDEK Stephanie *

10 KAPLAN Dila *

11 KEßLER Florian **

12 LADISICH Barbara *

13 MÄHR Anna Clara

14 MIRJANIC Magdalena **

15 NARBESHUBER Theresa

16 OPOCKA Alina

Ausgezeichneter Erfolg ** Guter Erfolg *

17 PESL Nikolaus *

18 PILLWEIN Marlene

19 SENCAN Nadja

20 STANGL Rita Emilia

21 TÖDTLING Kirstin Katharina

22 WEGSCHEIDER Valentin

23 WLODEK Vincent

24 ZAKAROFF Manuel

Unsere Professoren:

Unsere Professoren:

Religion katholisch: Mag.Prammer

Religion katholisch: evangelisch: Mag.Thaler

Religion Englisch: evangelisch:

Mag.Wünsch

Englisch: Deutsch: Mag.Ropper

Deutsch: Mathemathik: Mag.Kendl

Mathemathik:

Chemie: Dr.Wessely

Chemie: Physik: Mag.Roschger

Physik Biologie: Mag.Myerhofer

Biologie: Geschichte: Mag.Fink

Geschichte:

Geographie: Mag.Fitzke

Geographie:

Französisch: Mag.Kendl

Französisch:

Bew. u. Sport w.: Mag.Schimpfössel

Geom. Bewegung Zeichnen: u. Sport m.: Mag.Weber

Bewegung Bildnerische u. Erz.: Sport Mag.Fink w.:

Bewegung Latein: Mag u. Ziskovsky, Sport m.: Mag.Ropper

Bildnerische Musikerziehung: Erz.: Mag:Hönigsberger

Technisches Phsychologie: Werken: Mag.Fisch

Unsere Klassensprecher:

Unsere Klassensprecher:

PILLWEIN Marlene

SENCAN Nadja

Projekte, Exkursionen:

Info TU-Elektrotechnik

Studien- u. Maturantenberatung

Präsentation d. FHS d. BFI

Klassen 2007/08

59


LehrerInnen 2007/08

60

Mag. BEGUSCH Annemarie (M)

Dr. BOHRN Patricia (E)

Mag. BUCHNER Gertrude (D,F)

Mag. CANAL Carmen (F,H)

Mag. CRAPOUSE-WÜNSCH (E,F)

OStR Mag.DUFFEK Hermann (DG,Inf)

Mag. EHGARTNER Susanne (Sp)

Mag. FINK Engelbert (Be,H)

Mag. FISCH-KERSIC Brigitta (PE,F)

Dir. Mag. Stöger Margot

Mag. FITZKE Monika (Gg,H)

Mag. GRAF Eva-Maria (E,F)

Mag. GRESCHONIG Solbrit (Be)

OStR Mag. GRUBER Friederike (E,H)

Mag. HACKL-MÜLLER Sylvia

(D,BSW)

Mag. HAMMERSCHMIDT Helene

(Biu)

Mag. HARTL Anita (Biu,Ch)

Mag. HEINZ Elisabeth (L)

Mag. HÖNIGSBERGER Johannes (Me)

Mag. HUBER Georg (Rk)

Mag. HUTTARSCH Irmgard (D,H)

Mag. JAROSCH Christoph (Inf)

Mag. KAAR Martin (Be,TW)

Mag. KAHOFER Paul (Be,TW)

Mag. KENDL Doris (M,F)

Mag. KLEIN Richard (M,DG,GZ)

Mag. KLUGAR Gerty (E,BSW)

OStR Mag. MADER Hemma (D,H)

Mag. MAYERHOFER Elisabeth(Biu,Ph)

OStR Dr. MEISTER-ZIMMERMANN

Evelyne (D,E)

Mag. MISTELBAUER Stefan(M,Ph,GZ)

OStR Mag. NABAVI-WINTER Ulrike

(Gg,H)

Mag. PALMA Silvia (BSM)

Mag. PEICHL Martin (E,D)

Mag. PFEFFER Martina (M,BSM)

Mag. PFEIFER Silke (Be,TW)

Mag. PRAMMER Katharina (Rk)

Mag. RAB Regina (Biu,Ph)

Mag. RATTAY Angelika (Be,Tw)

OStR Mag. ROPPER Eva (D,L)

OStR Mag. ROSCHGER Magda

(M,Ph)

Mag. RÜHL Manfred (BSK)

Mag. SCHIMPFÖSSL Lorenz (Be,BSK)

OStR Mag. SCHMALZ Brigitte (D)

Mag. SCHMAUS Brigitte (Me)

Mag. SCHREIBER Maria (M)

Mag. SCHUPITTA Kurt (BSK)

Mag. SHIMADA Hisamine (Tx)

Mag. THALER Willi (Rev)

VL TOMASITZ Dean (M)

Mag. TRIPES Susanne (BSM)

Mag. VARGAS BRITO Eva Maria

(M,GG)

Mag. WEBER Daniel (BSK)

Dr. WESSELY Maria (Ch)

Mag. WOLF Michaela (Inf,H)

Mag. ZISKOVSKY Martina (L,H)

Dr. HECHT Claudia (Schulärztin)

LehrerInnen 2007/08

61


Sprachen lernen

62

7B and 6A in EXETER and LONDON

5 - 15 June 2008

From 5-15 June 2008, 30 excited

students from 6a and 7b spent

unforgettable days, full of fun and

new experiences, in Exeter and

London.

After quite a long bus ride from

Luton Airport to Exeter, we were

heartily welcomed by our host

families and Ben Thorne from IPC

(International Project Centre ).

The next morning our host families

took us to IPC, where 6a and 7b

were explained their different

programmes for the following week.

6a was to do a cross-curricular project

(Biology and English) on Dartmoor

and 7b followed a special language

programme for the Matura. Later

both groups attended a talk by a

Dartmoor NPA Education Officer.

He informed us about the wildlife

in Dartmoor, as well as the historical

importance and cultural heritage

of this outstanding National Park,

which we explored on a full day

excursion at the weekend. On our

exhausting walk from Houndtor

to Haytor some students even had

the chance to experience the “real

bog”, getting wet and muddy and

scratched all over ... or even getting

lost.

Less adventurous but still very

impressive were our trips to Tintagel

and Boscastle in Cornwall, well

known for its amazing landscape,

and to the sandy beaches of

Exmouth.

The language lessons at IPC were at

a high level and to our surprise quite

amusing and never boring. At the

end of the course each student had

to do a presentation before being

given their certificates.

After saying goodbye to our host

families and Exeter, the oldest

University City in the south of

England, we travelled to London

stopping at Stonehenge and

Windsor Castle on our way. In

London we stayed at International

Student House, a good choice, as it

is situated next to Regent’s Park and

within walking distance to Madame

Tussaud’s and Oxford Street

Although we had only two and

a half days, we managed to visit

most of the popular sights such as

Piccadilly Circus, Trafalgar Square,

Buckingham Palace, St James’s Park,

Westminster Abbey, The Houses

of Parliament, Big Ben, The Globe

Theatre, Tower Bridge, The Tower

of London, The British Museum and

the famous waxworks of Madame

Tussaud’s … and we still had some

time to do some shopping at Harrods,

Carnaby Street, Oxford Street and

Portobello Road. Highlights were

the terrific view from The London

Eye and the walk along Southbank

with its unexpected lively and

artistic atmosphere.

You can’t leave London without

having been to Westend. For us

it was the musical “Chicago” at

Cambridge Theatre and everybody

seemed to have enjoyed it.

And to our all surprise, the weather

and the food was a lot better than

expected.

All in all, the week in Exeter and the

days in London were a really great

experience nobody will ever forget.

Students from 6A and 7B,

Mag. Gerty Klugar,

Mag. Eva-Maria Graf

Sprachen lernen

63


6B in Folkestone

Am 28. März 2008 war es endlich

so weit: Die 6B trat die Reisen ach

England an. Bereits um 5 Uhr früh

mussten wir uns treffen. Die Austrian

Airlines begrüßten uns um 7 Uhr

am Morgen an Bord und wir hatten

auch zwei Jungfrauen bezüglich des

Fliegens im Schlepptau: Dominika

Peichl und Colm Binder.

Gut angekommen in Folkestone,

war die erste Woche sehr spannend

und voller Abenteuer. Wir waren

nicht nur in Folkestone unterwegs,

sondern besuchten auch Dover, Hastings

und Canterbury. Das i-Tüpfelchen

war der Besuch in London. Die

Stadt faszinierte uns sehr, vor allem,

weil wir allein die Stadt erkunden

konnten. Nach ausgiebigen Shopping-Touren

fuhren wir glücklich

nach Folkestone zurück.

In der zweiten Woche beschäftigten

wir uns mit verschiedenen Themen,

die wir in Gruppen bearbeiteten.

Durch diese Projekte erfuhren wir

mehr über die Stadt Folkestone und

konnten mit den Bewohnern Kontakt

aufnehmen. Anschließend präsentierte

jede Gruppe ihre Ergebnisse.

Am 11. April flog die 6B nach Wien

zurück. Mit Wehmut verabschiedeten

wir uns am Flughafen.

Cheers!

Sprachen lernen

Raphaela Bauer und

Sladjana Mirkovic

64

65


Sprachen lernen

66

Wenig ist heuer über Exkursionen

und Veranstaltungen zu erzählen,

abgesehen von einem sehr

interessanten Besuch im Lateinamerikainstitut

und einer Che

Guevara-Ausstellung. Dafür aber

wurde umso mehr gearbeitet. Und

es hat sich ausgezahlt.

Schließlich war es die Matura-

Premiere!

Verschiedenste Bedenken wurden

im Vorfeld geäußert. Vor allem,

dass es nicht möglich sei, in so

kurzer Zeit eine gänzlich neue

Sprache zu erlernen. 3 Jahre und 8

Wochenstunden seien einfach zu

wenig.

Viel ist es tatsächlich nicht, doch

hat es sich einmal mehr gezeigt

dass es, je mehr Sprachen man

beherrscht, umso leichter wird.

Spanisch -Wahlpflichtfach

Unsere SchülerInnen bauen auf

Deutsch, Englisch, Französisch und

Latein auf. Eine der Kadidatinnen,

sie hat mit Auszeichnung maturiert,

sogar auf Türkisch. Die geringe

Schülerzahl erleichtert außerdem

die Konversation.

Die Spezialgebiete konnten unterschiedlicher

nicht sein: „Andalusien“

und „La Coca“ (Pflanze, Historisches,

legale Verwendung, …)

Der Kernstoff, er erstreckt sich von

den Problemen Lateinamerikas bis

hin zu Don Quijote, ist vergleichsweise

gering und man kann im

Rahmen einer Matura nicht alles

Wissen präsentieren.

Schön für mich ist zu wissen, dass

man mit den SchülerInnen genauso

gut über die Wohnung der Tante

oder die anstehenden Urlaubspläne

reden hätte können. Sie können

sich in einer zusätzlichen lebenden

Fremdsprache fließend unterhalten.

Und das war unser Ziel!

Mag. Susanne Ehgartner

E-mail-Kontakt der 4C

mit Schülern in Israel

We write to children, who come from

Israel and they tell us many things

about their life and their history. Many

children from our class have their ICQ

or MSN number.

Brigitte and Meli

The idea of a correspondence between

Jerusalem and Vienna is very good, but

the time between the letters was too

long.

Lukas

I think it is super to write to other

children from other countries, because

we can learn about their culture. The

project was great!

Sprachen lernen

67


KLASSENGEMEINSCHAFT/KLASSENVORSTANDSSTUNDE

(Unverbindliche Übung: KV-Stunde)

Diese Übung findet einmal in der

Woche statt und dauert 50 Minuten.

Die KV-Stunde fördert die Selbständigkeit,

Eigenverantwortlichkeit,

Kritikfähigkeit und die soziale Kompetenz

der Kinder:

Eine solche Übung ist geerade am

Beginn des 1. Schuljahres in der AHS

wichtig, weil sie Zeit bietet zum

• gegenseitigen Kennenlernen

• Aufbau einer guten Klassengemeinschaft

• Besprechen von Problemen innerhalb

der Klasse.

Außerdem ist sie Gelegenheit den

Schülerinnen und Schülern indivi-

duelle Tipps für effizientes Lernen

(„Lernen lernen“) zu geben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es

sich auf das Klassenklima sehr günstig

auswirkt, wenn möglichst viele

(am besten alle) Kinder einer Klasse

teilnehmen.

Prof. Roschger

Kommentare von Schülerinnen und

Schülern der 1C:

Miran: Wir reden über unsere Probleme

und spielen zusammen.

Wir machen ein Fa-

Aleksandar:

schingsfest.

Sara S.: Wenn jemand Probleme hat,

wird dafür gesorgt, dass er sie lösen

kann.

Elias: Wir lernen Lernen.

Sara S.: Wir feiern Weihnachten gemeinsam.

Sabrina:

Spaß!

Das Team der Vertrauenslehrer/innen

Wir haben einfach viel

Sara Sch.: Wir spielen und haben

große Freude dabei!

Fördern

Mag. Martina Pfeffer

Sprechstunde: Montag 9.55-10.45

Mag. Manfred Rühl

Sprechstunde: Mittwoch 8.55-9.45

Dr. Patricia Bohrn

Sprechstunde: Dienstag 11.55-1.45

68

Schüler/innnen, die in der Schule einen verlässlichen und verschwiegenen Gesprächspartner suchen, wenden sich

an das Team der Vertrauenslehrer/innen. Wir haben Verständnis für die Interessen und Sorgen der Jugendliche und

greifen in gegebenen Situationen auch unterstützend ein, im Sinne einer Mediation und Konfliktlösung.

69


TSH

PEER-MEDITATION

Fördern

Die Schülerinnen und Schüler sowie

das Team des TSH blicken auf

ein ereignisreiches Jahr voller Aktivitäten

unterschiedlichster Art zurück!

Eines der großen Highlights

war ohne Zweifel der von Frau Prof.

Canal ins Leben gerufene und von

den Schülerinnen und Schülern sehr

engagiert vorbereitete Singwettbewerb,

bei dem sich mehrere Duos

einer SchülerInnen-Fachjury stellten

und unter dem begeisterten Applaus

der beachtlichen Publikumsschar

um den Sieg kämpften.

Passend zu den jeweiligen Anlässen

nahmen die TSH-SchülerInnen

verschiedene Angebote wahr: In der

Adventszeit wurden farbige Sterne

für die Fenster hergestellt sowie Lebkuchen

verziert. Im Fasching gab

es ein großes Verkleidungsfest mit

Krapfen und Getränken, zu Ostern

wurden Ostereier bunt bemalt und

zwischendurch fand sich noch Zeit

um selbst kreierte Buttons herzustellen

und Bilder für den TSH-Raum zu

zeichnen. Am Ende des Schuljahres

fand ein groß angelegter Literaturwettbewerb

statt, in dessen Rahmen

die besten drei Geschichten prämiert

wurden. Zu guter Letzt ging auch

die Fußballeuropameisterschaft

nicht spurlos an uns vorbei: Parallel

dazu fand nämlich das TSH-Tischfußballturnier

statt – und das konnte

sich echt sehen lassen!

Selbstverständlich hatten auch die

üblichen „Verdächtigkeiten“ ihren

Platz am Jahreskalender: Basketball

und Fußball spielen im Hof und

Tischtennis und Playstation ebenso

wie betreute Hausübungen und Tutorien

in der „Indoor“-Zeit. Darüber

hinaus wurde das TSH teilweise mit

neuen, schöneren und praktischeren

Möbeln bestückt, und soviel darf

hier schon mal verraten werden,

einige Neuerungen wird es diesbezüglich

auch im laufenden Schuljahr

noch geben! Also, her mit den Kids,

das TSH ist gerüstet!

Text u. Fotos: Mag. Silke Pfeifer

Peer-Mediation st ein Freifach, dass

an unserer Schule schon seit mehreren

Jahren angeboten wird und bis jetzt

erfolgreich verlaufen ist. Wir haben

unsere einjährige Ausbildung letztes

Schuljahr abgeschlossen und bieten

unsere Dienste im Schuljahr 08/09

an. Es geht dabei um Konfliktlösung

bei jüngeren Schülern, die mit ihren

Problemen zu älteren Meditatoren

kommen können, die wissen wie

man mit Streitereien umgehen soll.

Wir haben die aktuellen Peermeditatoren

zu uns eingeladen, um noch

ein paar Details und Erfahrungen

auszutauschen.:

Vielleicht könnt ihr uns schildern wie

eine Meditation genau abläuft?

Natürlich. Wir beginnen immer mit

einer Vorstellung und einer Erklärung,

wie die beiden Streitparteien sich

bei einer Meditation zu verhalten

haben.

Welche Regeln müssen die Schüler

einhalten?

Wichtig ist, dass die Schüler wissen,

dass das ganze Gespräch unter den

Beteiligten bleibt. Auch, dass die

Lösung von den Schülern kommen

muss und dass die Meditatoren

neutral sind und somit keine Partei

ergreifen.

Und wie wird die Meditation dann

beendet?

Die Beiden Schüler müssen sich

einig und mit der Lösung zufrieden

sein, dann wird die Meditation mit

einem Handschlag besiegelt.

Sophie Wegscheider

und Sophia Sparr

Peermeditatoren unserer Schule

Fördern

70

71


Fördern

72

Lese – und Rechtschreibschwäche an der AHS

(Legasthenie)

Was ist Legasthenie?

Es handelt sich um eine Lese –

Schreib – und Rechtschreibschwäche,

die deutlich aus dem

Rahmen der übrigen Schulleistungen

fällt. Sie betrifft sehr oft auch andere

Symbole wie Zahlen, Musiknoten,

Interpunktion u.s.w.

Im Gegensatz zum Lese– Rechtschreibproblem

des legasthenen

Kindes ist das Defizit beim Nicht-

Legastheniker bei entsprechender

Förderung leicht aufholbar.

Eine Legasthenie basiert auf einem

vererbten oder erworbenen minimalen

organischen Defekt

oder

der Dominanz der rechten Hirnhemisphäre.

Sie ist jedenfalls nichts, was durch

gutes Zureden besser wird

oder

ohne Hilfsmaßnahmen einfach vergeht.

Eine Legasthenie wird oft erst mit

dem Eintritt in die AHS auffällig,

weil das intelligente, begabte Kind

sie bis dahin noch gut kompensieren

konnte, nun aber mehr gefordert ist.

Zu den schlimmsten Bedrohungen

durch Eltern wie Lehrer gehören

für das Kind die Urteile, die z.B.

die Lesestörung nicht als solche

bewerten, sondern das, was zu

leisten wäre, in den Bereich des

Moralischen verlegen:

Z.B.:

„Er bemüht sich nur zu

wenig“

„ Sie könnte ja, wenn sie nur

wollte“

„Er ist ja nur faul und unkonzentriert“

„Sie ist schon wieder so

schlampig“

Im AHS – Bereich zeigt sich die

Legasthenie oft sehr verdeckt. Das

zögernde Lesen etwa ist geblieben,

oft wird noch der Finger benutzt

um Zeilensprünge zu vermeiden.

Das Kind hat eine große Abneigung

gegen das laute Lesen.

Beim Schreiben fällt oft eine äußerst

mangelhafte Schrift auf. Sie ist nicht

in erster Linie auf Schlamperei

zurückzuführen... Beim Abschreiben

von der Tafel finden sich hohe

Fehlerzahlen, die Wörter werden

einmal richtig, wenig später jedoch

falsch geschrieben.

Typische Verhaltensauffälligkeitsmuster

bei legasthenen Kindern sind uns

hinlänglich bekannt:

o die graue Maus

o der Zornbinkel

o der Supersportler und der

Klassenkasperl

o der Träumer und der

Prahler

Betreuungsmöglichkeiten:

Kurse bieten:

o einige Schulen

An der AHS-Zirkusgasse wird die

Legasthenikerbetreuung jeweils

für die ersten und zweiten Klassen

angeboten um v.a. die schwierige

Übertrittsphase von der Volksschule

in die AHS besser bewältigen zu

können.

o einige Lerninstitute

o die schulpsychologischen

Dienste

Diagnose und

Einzelbetreuung bieten:

o einige sich damit

befassende Psychologen

o einige als

Legasthenie-betreuer

ausgebildete Leh-rer

o Universitätskliniken

o Institute für Erziehungshilfe

Mag. Sylvia Hackl-Müller

Schüler helfen Schülern

Es ist schön zu sehen, wie gut unser

altbewährtes Nachhilfesystem

„Schüler helfen Schülern“ immer

wieder funktioniert!

Schon seit Jahren ist es an unserer

Schule üblich, nicht sofort bei

Nachhilfeinstituten, oder bei oft

sehr kostspieligen „Privatlehrern“,

sondern bei Schülern der eigenen

Schule Hilfe zu suchen und auch zu

bekommen.

Das Experiment „Oberstufenschüler

helfen Unterstufenschülern“ hat

sich insofern bewährt, als jederzeit

Kontakt zwischen Schülern und

Lehrern über die aufzuholenden

„Lücken“ gehalten werden kann.

Eine gezielte Nachhilfe ist somit

möglich, es wird dort angesetzt, wo

der Schüler/die Schülerin wirklich

Hilfe braucht.

Die persönliche Betreuung, das

Eingehen auf den einzelnen Schüler,

kann man wohl auch hier als ganz

besondere Stärke unserer Schule

hervorheben.

Zudem kommt eben der finanzielle

Aspekt hinzu. Zahlreiche Schüler

der Oberstufe nehmen gerne die

Gelegenheit wahr, ihr Taschengeld

aufzubessern, sind allerdings von

den eher hohen Preisen mancher

Das Begleitlehrersystem in der

ersten Klasse der AHS

Bereits zu zweiten Mal kam es

heuer im Gegenstand Deutsch

und erstmals auch in Englisch, in

den 1.Klassen zum Einsatz sog.

BegleitlehrerInnen.

Nach wie vor, oder sollte man sagen,

mehr denn je, sind die Auswirkungen

des Wegfalls einer 5.Stunde

Deutsch in den 1. Klassen, die den

bekannten „Sparmaßnahmen“ im

Bildungsbereich zum Opfer gefallen

ist, deutlich spürbar.

Da die Zahl der Schüler mit

sprachlichen Defiziten, bzw.

Leseschwächen, in diesen 1. Klassen

der AHS tatsächlich ansteigend ist,

kann als Fördermaßnahme in einer

der vier vorgesehen Deutschstunden

ein zweiter Lehrer (Begleitlehrer)

eingesetzt werden.

Diese Art des „teamteachings“

erlaubt es, in diesen Stunden

unterschiedliche Schwerpunkte zu

setzen (Leseförderung, Förderung

der Schüler mit nicht-deutscher

Muttersprache, Freiarbeit etc.)

Einerseits kann dadurch die

Eigenständigkeit, das selbständige

Arbeiten der SchülerInnen gefordert

und gefördert werden, andererseits

„Nachhilfeprofis“ weit entfernt.

Dort allerdings, wo professionelle

Hilfe notwendig ist, werden

natürlich auch wir zu einer solchen

Hilfestellung raten, umso mehr,

als wir vor allem im Bereich

„Lernen lernen“ immer wieder

durch Gastvorträge von den

angesprochenen Profis z.B. aus dem

„Lernquadrat“ unterstützt werden.

Somit ist allen gedient und die Erfolge

mit diesem, unseren schulinternen

System können sich ohne weiteres

sehen lassen!!

Als Deutschlehrerin zahlreicher

Unterstufenklassen habe auch ich

mit diesem System gute Erfahrungen

gemacht!!

Mag. Sylvia Hackl-Müller

ist es mit diesem System möglich,

den schwächeren oder langsameren

SchülerInnen eine echte Hilfestellung

anzubieten.

Die positiven Auswirkungen

dieses Projektes scheinen insofern

bewiesen, als sich alle teilnehmenden

LehrerInnen für eine Weiterführung

des Begleitlehrersystems auch

im kommenden Schuljahr,

ausgesprochen haben.

Mag. Sylvia Hackl-Müller

Fördern

73


Projekte

Am Sonntag, dem 8.6.2008, fuhren

wir, die 7a, um 19:52 Uhr vom

Westbahnhof ab. Uns begleiteten

unser Klassenvorstand Frau Prof.

Mader und Herr Prof. Mistelbauer.

Nach einer mehr oder weniger

angenehmen Nacht mit viel Tratschen

und wenig Schlafen im

Liegewagen kamen wir am nächsten

Tag mit etwa 30 Minuten Verspätung

um ca. 9:30 am Hamburger

Hauptbahnhof an.

Nach einer kurzen Suche fanden

wir unsere Herberge, bezogen die

Zimmer und machten uns daran,

Hamburg zu erkunden. Wir fingen

mit einer Stadtrundfahrt mit den

blauen Doppeldeckerbussen an.

Wir fuhren vom Hauptbahnhof

über die Landungsbrücken durch

die Reeperbahn zum so genannten

7A in Hamburg

„Michel“ (St. Michaelis), einem

der Wahrzeichen von Hamburg.

Nach der Besichtigung der

evangelischen Kirche beendeten

wir unsere Stadtrundfahrt über die

Alster zurück zum Hauptbahnhof.

Danach durften wir unseren

Nachmittag frei gestalten und

am Abend wurde im Hamburger

Hafen in einem Fischrestaurant

Adas Geburtstag gefeiert.

Den ganzen Dienstag verbrachten

wir mit einem Ausflug nach

Helgoland, einer ca. 1 km² großen

Insel vor der Küste Deutschlands.

Wir fuhren mit einem Katamaran

(vergleichbar mit unserem „Twin

City Liner“) 3 ½ Stunden zur Insel,

die wir dann den Küstenweg

entlang zu Fuß umrundeten. Auf

der Insel gibt es keine Autos, steile

Klippen mit vielen Vogelnistplätzen

und viele bunte Häuser in einer

einzigen Siedlung. Unser Haus- und

Hoffotograf Ada schoss über 100

Fotos.

Am nächsten Tag machten wir

eine Hafenrundfahrt, wobei der

norddeutsche Akzent des Füh-rers

für große Erheiterung sorgte, und

sahen uns das Segelschiff „Rickmer

Rickmers“ an. Danach hatten wir

bis zum Abend wieder Freizeit.

Am Abend fuhr ein Teil der Klasse

mit Herrn Prof. Mistelbauer zum

Hamburger Hafentheater und sah

sich das Musical „Der König der

Löwen“ an. Das war zwar nicht

gerade billig, aber sehr eindrucksvoll,

und hat alle sehr begeistert.

Den Donnerstagvormittag verbrachten

wir im Tiergarten Hagenbeck.

Nach drei Stunden, mit einer

kurzen regnerischen Unterbrechung,

trafen wir uns wieder und gingen

in das Museum für Hamburgische

Geschichte. Am Abend fuhren wir

noch zum Planetarium und sahen

uns die „Unendlichen Weiten“ des

Weltalls an. Danach gingen wir in eine

Pizzeria, wo wir uns das Fußballspiel

Österreich – Polen ansahen (1:1).

Rückfahrt vor und verließen am

Abend Hamburg. Nach einer wieder

mehr oder weniger angenehmen

Reise kamen wir um 9h in der Früh

in Wien an.

Alles in allem war es eine sehr

schöne Reise, die uns viel Neues

und Interessantes – Hamburgische

Geschichte, Architektur und Kultur,

Stadterneuerung und Verkehr, Hafen

und Schiffsbau - gebracht hat.

Judith Wegscheider

Martin Holzerbauer

Martin Palkovits

Projekte

Am letzten Tag unserer Hamburgreise

besichtigten wir das Miniatur-Wunderland

in der Speicherstadt und das

U-Boot U-434 im Hamburger Hafen.

Danach bereiteten wir uns auf die

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Projekte

Herr Professor Rühl gestaltete

mit Hilfe von Frau Professor

Pfeffer eine schöne Abschlusswoche

für uns, die Klasse 4C.

Bei der Ankunft waren zwar alle

enttäuscht, da das Gelände nicht

unseren Vorstellungen ent-sprach.

Doch trotzdem gelang es uns

die fünf Tage zu genießen und

sie in Erinnerung zu behalten.

Unter vielen Vertrauensübungen

haben wir auch einige Ballspiele zur

Abwechslung gespielt. In der Nähe

Abschlusswoche der Klasse 4C

des Hauses befand sich auch ein

kleiner See, an dem wir am 2. Tag

bei Sonnenschein uns abkühlten.

Inmitten dieses dichten Programms

hatten wir aber auch Freizeit, die

wir verwendeten um Volleyball,

Basketball und Fußball zu spielen.

Während der wunderschönen Tagen

wurde viel über die Vergangenheit

erzählt, wobei wir viel Spaß hatten.

Am vorletzten Tag saßen wir alle

zusammen und sprachen über unsere

bevorstehende Trennung, wobei

viele Emotionen gezeigt wurden.

Diese wunderschönen Tage werden

uns für immer in Erinnerung bleiben

und auch nach der 4. Klasse

wollen wir alle im Kontakt bleiben.

Wir werden uns nie vergessen!

(Julia Widter und

Jasmin Schachinger)

4C Radstadt

Eine Vertrauensübung erforderte

Teamwork mit einem Partner, den

man sich vorher aussuchen konnte.

Man sollte jedoch einen Partner

wählen, mit dem man nicht so viel

zu tun hatte. Diese Übung fand im

Freien statt und es wurden zwei

Seile zwischen Bäumen gespannt.

Das Ziel war, möglichst weit auf

diesen Seilen voranzukommen,

indem man sich mit den Händen

auf den jeweiligen Partner stützte,

um das Gleichgewicht nicht zu

verlieren. Jeder musste auf seinem

Seil balancieren und konnte sich

im besten Fall vollends auf den

anderen verlassen. Je weiter man

kam, desto schwieriger wurde

es, da sich der Abstand der Seile

immer weiter vergrößerte. Wenn

man doch abstürzte, wurde man

von der schon bereit stehenden

Klasse aufgefangen. Besonders

lustig war es für uns als sich am

Schluss unsere Professoren Pfeffer

und Rühl auch noch aufs Seil

wagten.

Diese Übung hat uns allen sehr

gefallen, da man mit seinem

Partner gut zusammen arbeiten

musste, und besonders auf den

anderen achten, da man diese

Übung eben nur zu zweit schaffen

konnte . Vielen hat auch das

Fallenlassen, in die Arme der

anderen Mitschüler, sehr gefallen.

Projekte

Sophia Sparr 4C

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Projekte

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Projekttage der 4B im Nationalpark Thayatal

27. – 30. Mai 2008

Begleitlehrerinnen: Mag. Gertrude Buchner und Mag. Silke Pfeifer

1. Tag: Das nasse Element

Am 27. Mai 2008 fuhren wir um

neun Uhr mit dem Bus zu unserem

Quartier in Pulkau. Da wir sehr

zeitig angekommen waren, hatten

wir auch noch Zeit, um uns

umzuschauen. Danach bekamen wir

das Mittagessen, das uns allen gut

schmeckte.

Nach ungefähr einer Stunde führte

uns der Bus in den Nationalpark

Thayatal. Dieser liegt im nördlichen

Niederösterreich, ist ein 1330 Hektar

großes Grenzgebiet zu Tschechien

und schließt an den tschechischen

Nationalpark Podyji an. Auf uns

wartete bereits unser Führer Thomas

Einsiedl. Mit ihm starteten wir gleich

die Wanderung nach Hardegg,

die kleinste Stadt Österreichs (82

Einwohner, davon nur zwei Kinder ).

Dort überquerten wir die Brücke, die

nach Tschechien führt, so dass einige

von uns zur Hälfte in Tschechien

und zur Hälfte in Österreich waren.

Als nächste Station war das Max-

Plateau vorgesehen, wo wir die

wunderschöne Aussicht genossen.

Danach gingen wir zu einem

Nebenfluss der Thaya, der Fugnitz,

wo wir verschiedenste Tiere aus

dem Wasser fischen und dann

mit Thomas besprechen sollten.

Die meisten fischten Wasserläufer

und Frösche. Nachdem wir im

Europahaus angekommen waren,

war es Zeit für das Abendessen. Nun

war es Zeit für das Fußballspielen,

welches die Buben besonders

ungeduldig erwarteten. Nach einem

erschöpfenden Spiel gingen wir

zurück in unser Quartier. Um 23 Uhr

war Nachtruhe, und alle gingen brav

schlafen.

(Patryk, Bardhyl, Bekim)

2. Tag: Überleben in der Wildnis

Das Aufstehen fiel uns am zweiten

Tag nicht wirklich leicht, da wir

in der Nacht lange nicht zur Ruhe

gekommen waren. Nach dem

Frühstück holte uns der Bus ab, der

uns zur Burgruine Kaja führte. Von

dort aus wanderten wir zur Thaya.

An einer seichten Stelle teilten wir

uns in Gruppen und bauten kleine

Flöße, die wir dann schwimmen

ließen.

Zu Mittag picknickten wir am

Waldesrand. Danach bekamen wir

den Auftrag, aus den Materialien,

die wir am Waldboden fanden, eine

Unterkunft zu bauen. Als wir alle

fertig waren, betrachteten wir die

„Häuser“ der anderen und sagten,

welche Ideen besonders gut waren.

Anschließend machten wir uns

auf den Weg zum Schlangenfelsen,

wo uns ein Feuersalamander

begegegnete.

Nachdem wir den Umlaufberg

bestiegen hatten, wanderten wir

entlang der Thaya und legten am

Ufer auch eine Pause ein. Einige

Kinder und Frau Professor Pfeifer

stiegen in den acht Grad kalten Fluss

und genossen die angenehme Kälte.

Anschließend setzten wir unsere

Wanderung fort und blieben für

letzte Forscherarbeiten noch eine

Stunde im Wald. Thomas stattete uns

mit Becherlupen aus und zu zweit

sammelten wir viele interessante

Insekten und Käfer.

Als wir das Nationalparkhaus

erreicht hatten, durften wir uns ein

bisschen erholen und entspannen.

Danach machten wir ein Lagerfeuer

um gemeinsam Würstchen grillen

zu können.

Nach dem lustigen Spiel „Wos

schofft da Moasta?“ machten wir uns

zur Nachtwanderung auf. Im Licht

der Fackel entdeckten wir einen

Erdfrosch, und ein Feldhase raste

auch noch an uns vorbei. Nachdem

Thomas eine unheimliche Sage

erzählt hatte, löschte er die Fackel

und sprach kein Wort mehr. Gegen

Ende drehte er sich mit einem Mal

um und schrie laut auf, sodass die

meisten total erschraken. Um halb

elf war der Spaß dann zu Ende und

wir fuhren erschöpft zurück zum

Europahaus.

In der Herberge machten wir uns für

das Bett fertig. Einige spielten noch

Magarac, ein serbisches Kartenspiel,

mit Frau Professor Buchner. Um

halb eins mussten wir schließlich

schlafen gehen.

(Kati, Jovana, Rebecca, Ivana,

Antonija, Marina, Kristina, Tamara )

3. Tag: Abenteuer Gruppe

Am dritten Tag trafen wir Thomas

gegen elf vor dem Nationalparkhaus.

Wir unternahmen eine Wanderung

zu einer Waldlichtung, wo ein Seil

zwischen sieben Bäumen gespannt

war, auf dem wir balancieren

sollten. Erst wenn alle den letzten

Baum erreicht haben würden, war

die Aufgabe erfüllt. Nach vier

gescheiterten Versuchen besprachen

wir uns und versuchten es erneut.

Diesmal half jeder jedem. Schon

beim zweiten Versuch schafften wir

es, diese schwierige Übung ohne

Fehler zu Ende bringen.

Nachdem wir uns von den

Strapazen des Vormittags erholt

hatten, bekamen wir die nächste

Aufgabe. Wir mussten uns beliebig

auf einen Balken stellen, doch dann

trug uns Thomas auf, uns nach der

Größe zu ordnen. Wir hielten das für

unmöglich. Einer nach dem anderen

fiel vom Balken. Schließlich trennte

uns Thomas in Buben und Mädchen.

Nach ein paar Versuchen konnten

die Mädchen die Aufgabe lösen. Wir

Buben brauchten länger, schafften es

aber auch. Da verstanden wir, dass

wir alles als Team machen müssen.

Nach dem lustigen Spiel „Catch-

Flag“ verabschiedeten wir uns

von Thomas und verließen den

Nationalpark Thayatal.

Nach dem Abendessen veranstalteten

wir noch ein letztes Fußballmatch

und beendeten den Abend mit einer

Disco im Europahaus.

(Christian, Ilija, Florian, Amir)

4. Tag: Retz

Am vierten Tag hätten wir beinahe

verschlafen und das Frühstück

verpasst!

Wir fuhren mit dem Bus nach

Retz, wo wir die einzige erhaltene

Windmühle in ganz Österreich

besichtigten. Eine nette alte Dame,

vermutlich die Besitzerin, zeigte uns

die Innenausstattung der Mühle.

Dann machten wir uns auf den Weg

zum Hauptplatz von Retz, um den

gewaltigen Weinkeller der Stadt

zu erkunden. Der Mann, der uns

führte, erzählte uns, dass dieser

zwei Kilometer lang sei. Darüber

waren wird sehr erstaunt. Die tiefste

Stelle des Kellers liegt 20 Meter unter

der Erde und es herrscht stets eine

konstante Temperatur von 8° bis 10°

C. Besonders beeindruckte uns ein

125-Eimer-Fass (6900 Liter), in das

einige von uns durch ein kleines

Loch einstiegen. Am Ende mussten

wir 82 Stufen hinaufsteigen und alle

bekamen ein Glas Traubensaft.

Um 13 Uhr fuhren wir nach Wien

zurück.

(Stefan, Rudi, Srecko)

Projekte

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Projekte

Carnuntum - Das Pompeji vor den Toren Wiens

Am 30.5.08, an einem heißen

Freitag, fuhren wir, die 2C, mit der

Schnellbahn nach Petronell, wo sich

der Archäologische Park Carnuntum

aus der Römerzeit befindet. Auf

dem Weg sahen wir bereits vom

Zug aus das Heidentor. Ich hatte es

mir etwas „voller“ vorgestellt, aber

das macht nichts, schließlich ist es

doch 2000 Jahre alt! Eigentlich war

das Maskottchen Carnuntums ein

Thriumphbogen, der vermutlich von

einem Kaiser nach einer erfolgreichen

Schlacht errichtet worden war.

Die Geschichte Carnuntums fing

damit an, dass Kaiser Tiberius ein

vorlaüfiges Winterlager im Jahr 6

nach Christus errichtete. Nach gut

30 Jahren entstand ein dauerhaftes

Lager, das auch mit Mauern aus

Stein befestigt wurde.

Unter dem Schutz der Soldaten

siedelten sich immer mehr Menschen

an, bauten Häuser, Thermen (Badeanlangen)

und vielleicht auch einen

Tempel für Diana, die Göttin der Jagd.

Carnuntum hatte in seiner Blütezeit

(2.Jh.) ca. 50.000 Einwohner!

Carnuntum wurde neben dem

Millitärlager Vindobona immer

wichtiger und daher immer mehr

ausgebaut, bis es schließlich zur

Hauptstadt von Oberpannonien

wurde. Es gab auch zwei

Amphitheater, eines für die Soldaten

und eines für die Zivilbewohner.

Am 28. Mai 2008 fand im Rahmen

des Geschichtsunterrichtes eine

Exkursion nach Carnuntum statt.

Wir, die 2A, trafen uns pünktlich

um 8 Uhr in der Klasse. Dann ging

es in Begleitung der Professoren

Ziskovsky und Peichl mit der

Schnellbahn nach Petronell. Von

dort legten wir ein kurzes Stück zu

Fuß bis zum Archäologischen Park

Carnuntum zurück.

Eine freundliche Dame führte

uns über die Ruinen der einstigen

Zivilstadt und durch ein

nachgebautes Wohnhaus. Es war sehr

interessant, da alles so eingerichtet

war, als wäre das Haus noch immer

bewohnt und wir konnten uns ein

sehr gutes Bild davon machen, wie

es damals gewesen sein musste.

Nach einer Pause besichtigten wir

die einstige Therme und erfuhren

unter anderem auch etwas über das

Abwassersystem.

Carnuntum

Gelände und darüber hinaus blicken

konnten. Als wir wieder unten

ankamen, stanzten wir mit einem

riesigen Hammer Münzen, die wir

als Andenken mitnahmen.

Später probierten Alex und Jelena

die Gewänder an, die früher

wohlhabende und angesehene Leute

getragen hatten. Anschließend

durfte jeder auf Wachstafeln, wie

sie früher Schüler verwendet hatten,

schreiben. Nach einem kleinen Test

über Carnuntum, den wir jeweils

zu zweit lösten, wanderten wir zum

Amphitheater.

Der Ausflug war sehr lehrreich und

hat uns allen großen Spaß gemacht.

Von Lena Nanut 2A

Projekte

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Martin Kopciak, 2C

Wir stiegen einen Aussichtsturm

hinauf, von wo wir über das

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Projekte

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Das Parfum Projekt

Patrick Süskind, Autor des

Buches „Das Parfum“, versucht

den Duft von Thymian zu

beschreiben.

In einem fächerübergreifenden

„Mini-Projekt“ (Prof. Mader

und Prof. Wesely) haben sich die

Schüler und Schülerinnen der 7A

am 20.12.2007 mit dem Thema

„Parfum“ beschäftigt. In den zwei

Stunden, die wir an dem Projekt

arbeiten durften, lernten wir, wie

man aus diversen Rohstoffen

(z.B. Zimt, Nelken, Knoblauch,...)

Parfums herstellen kann.

Wir beschäftigten uns mit der

Heiß- und Kaltextraktion, ließen

Düfte mit Hilfe von Aktivkohle

„verschwinden“ und kreierten

ein eigenes Weihnachtsparfum.

Bei einer unserer Stationen

mit dem Namen „Parfum des

Mörders“ wurde zwar nicht

wie im Roman die Haut eines

schönen toten Mädchens,

sondern die Schale einer

Orange in ein befettetes Stück

Stoff eingewickelt. Mit dem

bei diesem Versuch gewonnen

Extrakt konnte man dann sein

Weihnachtsparfum „vollenden“.

An diesem Tag haben wir alle

„Der Geruch gleicht dem,

welcher nach einem starken

Regenguss in einem Nadelwald

herrscht. Das frische Aroma der

jungen Triebe beherrscht die Luft

und lässt eine weihnachtliche

Stimmung aufkommen.“

So könnte es klingen, wenn

sehr viel über die mehr oder

weniger gut riechenden „Düfte“

gelernt.

Verena Schlögl

Tag der Offenen Tür der TU (Chemische Institute)

Am 7.Februar 2008 gingen wir,

die 7 A und 8 A, mit Frau Prof.

Wessely und Frau Prof. Mader in die

Technische Universität. Prof. Kubel

hielt einen Einführungsvortrag mit

dem Titel „Edler Schmuck“ über

natürliche und künstliche Kristalle.

Nachdem wir in zwei Gruppen

eingeteilt worden waren, führte uns

einer der Universitätsassistenten

in die Abteilung der Glasbläserei.

Jeder von uns durfte Glasstäbchen

schmelzen, biegen, verformen und

Figuren daraus herstellen. Den

meisten gelang dies sogar ohne

„Verletzungen“, obwohl uns das

Glas oft durch die Hitze zersprungen

ist. Für den Fall der Fälle hatte

der Assistent zuvorkommend Eis

und Brandsalbe bereit gestellt.

Unsere Augen schützten wir

mit überdimensional großen

Laborbrillen.

Als schließlich jedes „Kunstwerk“

vollendet und verschmolzen war,

führte man uns in den Keller. Dort

erwartete uns ein anderer Assistent,

der uns die verschiedenen Methoden,

Wasserstoff herzustellen, erklärte.

Wir sahen Versuche, während wir

zusätzlich die Theorie dazu hörten.

Nach ein paar Fotos gingen wir in

einen der großen Hörsäle. Neben

dem Wasserstoffauto „faszinierte“

uns auch der mit Wasserstoff gefüllte

schwebende Luftballon, den wir mit

lautem Knall durch ein Streichholz

platzen ließen. Um etwa 12 Uhr 45

war unsere Führung beendet. Wir

bedankten und verabschiedeten

uns und verließen die Technische

Universität mit neuem Wissen

ausgestattet.

Katharina Zimmermann

und Moana Lechner

Projekte

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Ecuador-Projekt der Klassen 3c und 4c

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„Prof. Radolf - ein Religionslehrer

der Schule - lebt seit 2006 in Ecuador.

Wir möchten seine Arbeit in der

Pfarre El Empalme unterstützen.

Die Menschen dort sind sehr arm.

Neben Trinkwassermangel und

hoher Arbeitslosigkeit erschweren

auch Gewalt und Drogenkriminalität

das Leben der Menschen. Diakon

Radolf möchte in El Empalme ein

Pfarrgemeindezentrum bauen. Dort

sollen der Pfarrer wohnen können,

der Religionsunterricht stattfinden

und Freizeitmöglichkeiten für die

Kinder entstehen. Weiters wird

eine Mauer um die Kirche gebaut,

die vor Einbrüchen, die an der

Tagesordnung stehen, schützen soll.

Außerdem gibt es in der Kirche keine

angemessenen Sitzgelegenheiten.

Ein Plastiksessel kostet nur 3,50

Euro – für die Menschen dort ist

aber eine Spende von 35 Cent schon

ein Vermögen. Wir wollen den

Menschen, besonders den Kindern

helfen. Bitte unterstützen Sie uns

mit einer Spende“ So lautete der

Text, den im Herbst 2007 die Eltern,

Lehrer und Besucher am Tag der

offenen Tür als Informationsfolder

in die Hände bekamen. Die Klassen

3c und 4c haben sich gemeinsam

mit Frau Prof. Prammer Gedanken

gemacht, wie sie ihren ehemaligen

Religionslehrer Prof. Radolf bei

seinen seelsorglichen und sozialen

Aktivitäten in Ecuador unterstützen

können.

Ausgangspunkt war der

ausführliche Bericht Prof.

Radolfs über die aktuelle

Situation sowie Visionen

für die Zukunft in seiner

Pfarre El Empalme im

Westen Ecuadors. In einer

Gegend, die von Armut

und Gewalt geprägt ist,

versucht er gemeinsam

mit den Menschen des

Pfarrgebietes angemessene

Seelsorge- und

Freizeitstätten zu schaffen.

Die 3c gestaltete Plakate, mithilfe

derer sie ihre Mitschüler über das

Land Ecuador und die Arbeit Prof.

Radolfs informierten. Diese Plakate

zierten auch den Ecuador-Stand

am Tag der offenen Tür. Eltern

Lehrer und Schüler hatten dort die

Gelegenheit, die eigens angefertigte

Spendenbox zu befüllen.

Ein besonderer Dank ergeht hierbei

an den Elternverein, der das

Projekt mit 70 Euro unterstützte.

Auch die Schüler und Schülerinnen

des Spanischstandes, die am Tag

der offenen Tür mit spanischen

Köstlichkeiten aufwarteten, ließen

ihre Einnahmen dem Projekt zugute

kommen. – Danke!

Die Klasse 4c beteiligte sich ebenfalls

mit mehreren Einzelaktionen.

Einerseits beschloss die Klasse,

ihre Gewinnbeteiligung sowie die

Trinkgelder aus einem Verkauf

von EZA-Produkten zu spenden.

Andererseits schwirrten die SchülerInnen

am Elternsprechtag mit

Spendenbüchsen und selbstgebackenen

Keksen durch das Schulhaus.

Sie informierten die Eltern über

die Situation in Ecuador und das

Unterstützungsprojekt und baten um

finanzielle Beiträge. Den Spendern

und Spenderinnen wurde mit einer

eigens angefertigten Klebeetikette

in den ecuadorischen Landesfarben

sowie den mitgebrachten Keksen

gedankt.

Die Gesamteinnahmen aller Sammlungen

betrugen 742 Euro. Professor

Radolf war hocherfreut, als er die

Information über diesen Einsatz

der ihm aus der Unterrichtszeit

noch bekannten Klassen erhielt. Wir

konnten ihm und den Menschen

in seiner Pfarre damit ein schönes

Weihnachtsgeschenk bereiten.

Mag. Katharina Prammer

Projekte

85


Projekte

86

Am Freitag, den 25. April 2008,

besuchten die 4. Klassen im

Rahmen des Geschichtsunterrichtes

gemeinsam mit Frau Prof. Nabavi,

Frau Prof. Ziskovsky und Frau Prof.

Prammer das Konzentrationslager

Mauthausen. Wir trafen uns alle

um 7:50 in der Schule, die letzten

Nachzügler trafen um 8:00 ein.

Gesammelt gingen wir alle zum

Bus. Dort das erste Hindernis: im

Bus waren 8 Plätze zu wenig. 7

Mädchen aus der 4a und Frau Prof.

Ziskovsky mussten nun auf einen

kleineren Bus warten, während die

anderen schon losfuhren. Nach ca.

40 Minuten kam der Bus an und wir

machten uns ebenfalls auf den Weg

nach Mauthausen. Um 11:00 trafen

wir dort auf die andere

Klasse und gingen zuerst in

eine kleine „Ausstellung“

mit diversen Schriftstücken

und Dokumenten. Anschließend

sahen wir

einen sehr eindrucksvollen

Film, in dem uns mehr

über die Anfänge des

K o n z e n t r a t i o n s l a g e r s

erzählt wurde und ein

Überblick über das Lager

geschafft wurde, unter

anderem waren in diesem

Film auch Zeitzeugen zu

sehen. Danach teilte sich

unsere Klasse in 2 Gruppen

auf - die Hälfte unserer

Klasse ging mit der 4c in

Exkursion nach Mauthausen 2008

eine Gruppe, die andere mit der

4b. Dann bekam jede Gruppe eine

Person zugewiesen, die uns durch

das Konzentrationslager führte.

Uns wurden viele Dinge über die

Häftlinge und die Bedingungen

im KZ erzählt. Nachdem wir den

Duschraum und den Raum, in

dem sich die Häftlinge entkleiden

mussten, gesehen hatten, ging es

hinaus ins Freie und wir wurden dort

herumgeführt. Unter anderem wurde

uns einiges über die „Mühlviertler

Hasenjagd“ erzählt, bei der von

500 geflüchteten sowjetischen

Kriegsgefangenen nur 11 überlebten.

Es war uns nur nicht möglich, die

Häftlingsbaracken anzusehen, da

sie im vorigen Jahr durch den Sturm

Kyrill schwer beschädigt bzw. zum

Einstürzen gebracht worden waren.

Dann erfuhren wir noch etwas

über die insgesamt 49 Nebenlager

des KZ Mauthausen, die teilweise

eine annähernd so große Fläche

wie Mauthausen hatten; eines war

flächenmäßig sogar größer. Bald

darauf trafen wir wieder mit der

anderen Gruppe zusammen und

uns wurde freigestellt, ob wir die

Gaskammer und das Krematorium

besichtigen wollten. Fast alle gingen

in den sehr kleinen Raum, in dem

etliche Bilder von ermordeten

Häftlingen an der Wand hingen.

Danach bot uns Frau Prof. Ziskovsky

an, mit uns die Todesstiege und

die „Fallschirmspringerwand“ zu

besichtigen. Hierbei

gingen ebenfalls fast

alle mit. Ein paar

gingen die heute

begradigte Todesstiege

hinunter und kamen

erst ein paar Minuten

später keuchend und

erschöpft wieder oben

an. Danach mahnte Frau

Prof. Ziskovsky zum

Aufbruch. Wir trafen uns

wieder mit den anderen

Lehrern und gingen

zum Bus, mit dem wir

anschließend wieder

nach Hause fuhren.

Sophie Müller, 4A

Ein Kapitel aus dem Geschichte-Unterricht,

das mich sehr betroffen hat

Ich renne schnell, mein Herz

pocht wie noch nie und ich zittere

am ganzen Leib. Es sind

zirka drei Männer, die eine rote

Schleife um ihren Arm haben

und mich verfolgen. Ich renne

und renne, bis ich einen großen

Schmerz in meiner linken Brust

verspüre. Mir wird schwarz

vor Augen, ich kann nichts

mehr sehen, nichts mehr hören

und nichts fühlen. Ich falle auf

die Knie. Leise Hintergrundstimmen

durchdringen mein

Ohr….

Das war in der Zeit, als Hitler

an der Macht war und es hat mit

der Verfolgung und Vernichtung

von Menschen jüdischer Herkunft

begonnen. In dieser Szene wurde beschrieben

wie sich ein Jude / eine Jüdin

gefühlt haben muss und welche

Ängste er / sie durchstehen musste.

Mich hat dieses Thema sehr interessiert

und ich habe mich betroffen gefühlt.

Hunderte Fragen durchwanderten

meinen Kopf:

Hätte ich mich auch negativ gegenüber

Juden verhalten oder hätte ich

ihnen geholfen?

Hätte ich alles geglaubt, was in der

Wochenschau gezeigt wurde, oder

wäre ich kritisch geblieben?

Tja, ich weiß es nicht. Doch wir wissen

alle, dass es zahlreiche Versuche

gab, um zu testen, ob heute noch

eine Diktatur möglich wäre. Z.B die

„WELLE“, eine sehr gutes Buch bzw.

ein Film, der jetzt in den Kinos gespielt

wird. Nach dem Film habe ich

auch daran gedacht, ob ich mich anders

verhalten hätte. Tausende Fragen,

doch keine Antwort.

Ich fürchte, würde man dieses Experiment

in unserer Schule oder in

unserer Gesellschaft nochmals ausprobieren,

gäbe es noch immer viele,

die sich so manipulieren lassen, dass

sie alles dafür machen würden!

Melanie Ursel 4C

Ich als KZ- Insasse

erzähle:

„Aufstehen!“

„Steh auf!“ schrie er mich an. Immer

lauter, immer greller. Einen Tritt

gab er mir. Ich wollte ja aufstehen,

doch…doch ich konnte nicht. Mein

Körper war zu schwer, um sich von

dem kalten Boden zu lösen. Er trat

ein zweites Mal zu. Diesmal in mein

Gesicht. Ich spürte, wie das Blut, das

aus meiner Nase tropfte, langsam

über meine Lippen rann. Schließlich

schaffte ich es, mich langsam aufzurichten.

Meine aufgeschürften Knie

schmerzten.

Ich wusste schon, wo uns die Männer

hintrieben. Diese, diese Schweine!

Standen da, ohne mit der Wimper

zu zucken. Teilten Tritte und Schläge

aus und lachten nur, wenn einer von

uns vor ihnen zu Grunde ging.

Da sah ich sie schon von weitem: Die

Treppe! Ich sah bereits einige Häftlinge

dort schwere Lasten tragen.

Verzweifelte Blicke, die manchmal

zum Himmel wanderten. Sie stellten

sich die Frage nach Gott. Viele,

die an ihn glaubten, hatten die Hoffnung

schon längst aufgegeben. Da

wurde mir ein schweres Stück Stein

in die Hand gedrückt. Ich sackte

zusammen. Doch nur kurz. Ein SS-

Mann zwang mich weiter zu gehen.

Ich musste die Stiegen hinauf. Etwas

rann mir über die Nase. Ich wusste

nicht, was. War das Schweiß? Waren

das Tränen? Ich war zu schwach,

um das noch zu erkennen. Eine Frau

oberhalb von mir stürzte. Alle nach

ihr auch. Auch ich stürzte hinab und

riss alle, die nach mir gingen, mit.

Mein Kopf prallte hart gegen eine

Stufe. Das letzte, was ich hörte, war

das Gelächter der NAZIS. Danach

hörte und spürte ich nichts mehr.

Hannah Schott, 4C

Projekte

87


Wanderexkursion der 3C in den Naturpark Ötscher/Törmäuer

Lehrausgang der 6A ins AKH

Projekte

88

Am Montag, dem 16.6. fuhren wir,

die 3C, in Begleitung der Professoren

Hartl, Kahofer und Mistelbauer,

um 8:30 Uhr mit der U-Bahn zum

Westbahnhof, von wo aus wir mit

einem Schnellzug nach St. Pölten

fuhren. Dort stiegen wir um und

fuhren mit der Mariazellerbahn zum

Bahnhof Puchenstuben. Ein kleiner

Zug, der uns sehr an die Lilliputbahn

aus dem Prater erinnerte, holte uns

dort ab und fuhr uns direkt ins

Erlebnisdorf Sulzbichl.

Wir schliefen in Kleingruppen

in kleinen Holzhütten, welche

gemeinsam ein kleines „Dorf“

bildeten. Jede Hütte hatte den Namen

eines der umliegenden Dörfer. St.

Anton, Gaming, Lackenhof usw. Die

größte Hütte war selbstverständlich

Puchenstuben.

Noch am Ankunftstag wanderten

wir zum Trefflingstaler Wasserfall

hinunter, der uns sehr beeindruckte.

Neben dem Erlebnisdorf stand eine

kleine Imbissbude, in welcher wir zu

Abend aßen.

Am nächsten Tag wurden wir um

08:30 Uhr geweckt und frühstückten

in einem kleinen Gasthaus in

der Nähe. Nach dem Frühstück

hatten wir kurz Zeit, unsere

Wanderrucksäcke zu packen, gegen

10:00 Uhr wanderten wir los. Diesmal

ging es auf das Hochberneck, wo

wir auf 930 Meter Höhe zu Mittag

aßen. Von dort aus wanderten wir

zur Erlaufschlucht hinunter, und

dann jenen Weg zurück, den wir am

Vortag hinaufgewandert waren.

Wir hatten den gesamten restlichen

Tag Freizeit. Manche spielten Fußball,

andere erzählten sich Geschichten

und wieder andere pokerten. Wenn

einen der Hunger überkam, aß man

in der Imbissbude etwas.

Am Abend wurde gegrillt.

Prof. Kahofer betätigte sich als

„Grillmeister“, Prof. Mistelbauer als

Getränkeverteiler und Entertainer

und Prof. Hartl als Salatverteilerin.

Besonders lustig fanden wir die Wahl

der „Quietsch-Königin“ unter den

Mädchen, die von Prof. Mistelbauer

angeregt wurde. Wir hatten schon vor

dem Ausflug in der Schule bestellt,

was wir gegrillt haben wollten, und

ebenjenes wurde nun gegessen.

Vorbereitet wurden das Fleisch und

die Salate von jenem Restaurant, in

welchem wir gefrühstückt hatten.

Am Mittwoch, dem 18.6., wurden

wir wieder um 8:30 Uhr geweckt. Wir

packten unsere Sachen zusammen,

räumten die Hütten auf und fuhren

den gleichen Weg zurück, welchen

wir auch auf der Hinfahrt benutzt

hatten.

Im Herbst planen wir eine kleine

Fotoausstellung über unseren

Ausflug, für die wir schon während

unseres Aufenthaltes im Naturpark

in Kleingruppen gearbeitet haben.

Johannes Arends

Nachdem wir in Biologie mit Frau

Professor Hammerschmidt über

das Blut gelernt hatten, durften

wir, die 6A, das bekannteste bzw.

größte Krankenhaus Österreichs

besuchen, das AKH. Dort hörten wir

zuerst einen interessanten Vortrag

über Blutzellen, Blutkörperchen

und Blutgruppen. Danach gab es

eine Führung durch die Plasma-

Lagerräume, einen Einblick in die

Kühlräume, eine Erklärung über

die Trennung von Plasma- und

Blutkörperchen sowie über die

diversen Blutgruppen.

Nachdem die Klasse dann wusste

wie man einen Blutgruppentest

durchführt, hatten wir die

Möglichkeit selbst Blut zu testen.

Wir haben also selbst Blutgruppen

bestimmt.

Es ist interessant zu sehen wie

sich Antigene und Antikörper

der verschiedenen Blutgruppen

verhalten. Durch diese Führung in

die verschiedenen Räume und die

eigenständige Arbeit haben wir viel

dazu gelernt.

Die Meinung über den Besuch im

AKH war bei allen die gleiche,

wir haben dabei viel gelernt und

konnten uns in die interessante

Rolle der Ärzte hineinversetzen und

Blutgruppen bestimmen. Es war ein

sehr lehrreicher und faszinierender

Lehrausgang.

PS.: Wie am Foto ersichtlich, mussten

wir saubere Schutzpatscherln über

unsere Straßenschuhe anziehen!

Marion Heitland

Unser Besuch in der Ausstellung

„Tutenchamun und die Welt der Pharaonen“

Am 14.5.2008 besuchten wir, die 3A

mit Frau Prof.Nabavi und Frau Prof.

Hammerschmidt, die Tutenchamun-

Ausstellung. Diese Ausstellung

befindet sich im Museum für

Völkerkunde am Heldenplatz. Jeder

Besucher bekam einen Audio-Guide,

damit konnte man Informationen

zu den Ausstellungsstücken hören.

Bevor wir die Ausstellung betraten,

sahen wir einen Film über das alte

Ägypten. Die in der Ausstellung

gezeigten Fundstücke aus Ausgrabungen

waren auf mehrere

Räume verteilt. Am interessantesten

fand ich die letzten Räume. Darin

befanden sich Funde aus dem

Grab Tutenchamuns, darunter das

Bett des Pharao. Frau Professor

Hammerschmidt war von dem

goldenen Skarabäus fasziniert. Max

hat die große Statue Tutenchamuns

besonders gut gefallen. Leider

waren keine alten Mumien in der

Ausstellung.

Es war ein sehr interessanter Lehrausgang.

Felix Geyer 3A

Projekte

89


Projekte

90

Wahlpflichtfach BiU

im niederösterreichischen Landesmuseum

Am 20.11.2007 machten wir, die

Schüler des Wahlpflichtfaches Biologie

und Umweltkunde aus den

Klassen 6A, 6B, 7A und 7B, uns

zusammen mit unserer Professorin

Fr. Prof. Hartl auf den Weg ins

niederösterreichische Landesmuseum

in St.Pölten.

Nach einer etwa 40minütigen

Zugfahrt erreichten wir das moderne

Gebäude, in welchem man sich

über Kunst, Geschichte und Natur

informieren kann. Wir hatten den

weiten Weg selbstverständlich der

Natur wegen auf uns genommen

und begaben uns sogleich in den

Bereich der Sonderausstellung:

Spinnen-Leben am seidenen Faden.

Wie das gesamte Museum waren

auch die Ausstellungsräume sehr

modern und ansprechend gestaltet.

Neben den theoretischen Informationen,

die recht anschaulich an

farbigen Wandtafeln angebracht

waren, konnte man auch zahlreiche

lebende Spinnen, die in mehr oder

weniger geräumigen Terrarien

einquartiert waren, bestaunen.

Wir erfuhren einiges über die Balz

der Spinnen, die bei manchen

Arten damit beginnt, dass das

Männchen seinem Weibchen ein

kunstvoll eingepacktes Geschenk

überreicht, konnten bei der Häutung

abgestreifte Spinnenhäute näher

betrachten und informierten

uns über die Sinne der Spinnen,

etwa die außergewöhnlichen Geschmackshaare,

mit deren Hilfe

sie zum Beispiel ihre Beutetiere

unterscheiden können. Aber wir

lernten nicht nur die „typischen“

Spinnen, die Webspinnen, besser

kennen, sondern auch ihre Verwandten,

zum Beispiel Skorpione,

Weberknechte und Milben, die

ebenfalls zu den Spinnentieren

zählen.

In den Terrarien befanden sich

sowohl einheimische Spinnen, wie

die Wespenspinne, die Garten-

Kreuzspinne und die berühmte

Dornfingerspinne, als auch etwas

exotischere Arten, zum Beispiel

die Schwarze Witwe und diverse

Vogelspinnen.

Nach ca.2 ½ Stunden machten

wir uns mit den neuerworbenen

Kenntnissen wieder auf den

Heimweg. Ich denke, ich spreche für

die ganze Gruppe, wenn ich sage,

dass der Ausflug sehr interessant

und lustig war.

Anna Kreideritz

KIDS 4 PLANTS

Heuer kümmerten sich die Schüler-

Innen der 2A im Rahmen des Projekts

Kids 4 Plants um die Pflanzen

in unserem Schulhaus. Wie schon

in den vergangenen Jahren bestand

die Arbeit einerseits darin, den

Wasserstand der Hydrokultur-

Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren

bzw. bei Bedarf zu gießen. Andererseits

müssen die Pflanzen

gelegentlich vom Staub befreit

werden, denn in einem Schulhaus, in

dem sich so viele Personen bewegen,

ist die Staubentwicklung ziemlich

groß.

Alle, die bei Kids 4 Plants mitmachten,

haben ihre Sache

(gelegentlich auch mit sanfter

Ermahnung) so gut gemacht, dass

alle grünen Schützlinge überlebt

haben und ihren wohlverdienten

Sommerurlaub im Hof verbringen

können.

Deshalb wurden auch die beteiligten

SchülerInnen mit einer Urkunde

belohnt.

Mag. Helene Hammerschmidt

Lehrausgang SCHÖNBRUNN

1A + 1B + 5B

Am Mittwoch, den 28.5. gingen die

1A, die 1B und die 5B in den Tiergarten

Schönbrunn. Dort angekommen

wurden wir in Gruppen eingeteilt,

je 4 – 5 Kinder der 1. Klassen mit

2 SchülerInnen der 5. Klasse. Wir

bekamen Aufgaben, die wir lösen

mussten. Wir spazierten durch den

Zoo und beantworteten die Fragen.

Die Großen unterstützten uns

tatkräftig. Nach 2 Stunden trafen

sich alle wieder beim Haupteingang

und wir fuhren zur Schule zurück.

Dieser Ausflug hat mir sehr gefallen.

Lukas Rameder, 1B

Gugging

Wie fuhren im Jänner 2008 mit

unserer Klasse (7a) in Psychologie

mit Frau Prof. Fisch nach Gugging.

Dort besuchten wir das Haus der

Künstler und die Gallerie der

Künstler von Gugging. Das waren

nicht irgendwelche Künstler,

sondern geistig behinderte Zeichner

und Künstler. Diesen wird in der

Gallerie die Möglichkeit gegeben,

zu malen und auszustellen. Jeder

von den Künstlern hatte einen

individuellen Zeichenstil, den man

nicht mit anderen Stilrichtungen

vergleichen kann. Manche von ihnen

haben ein Motiv, zum Beispiel einen

Stuhl, den sie immer wieder auf ein

und demselben Papier abgebildet

haben. Manche haben ihre Bilder

auch mit Texten gestaltet. Wir haben

dort fantastische Bilder gesehen,

die man sonst nirgends zu sehen

bekommt. Die Künstler bekommen

dort nicht nur die Möglichkeit zu

arbeiten, sondern auch zu leben und

medizinisch betreut zu werden.

Das Gelände von Gugging ist zur Zeit

eine große Baustelle, denn dort soll

eine Eliteuniversität entstehen. Das

Haus der Künstler und die Gallerie

werden aber erhalten bleiben.

Im Großen und Ganzen war

es ein lehrreicher und schöner

Lehrausgang.

Judith Wegscheider & Katharina

Zimmermann 7A

Projekte

91


Art Brut

92

Exkurs zum Begriff Art brut: Das

Haus der Künstler, gegründet

1981 von Leo Navratil, einem

österreichischen Psychiater, auf

dem Gelände des Gugginger

Krankenhauses, ist Lebensraum für

ungefähr 10, meist an Schizophrenie

erkrankte Künstler. Ursprünglich

war dieses Haus für sie nicht

nur Wohnstätte sondern auch

Arbeitsplatz.

1997 wurde der Umbau eines

Nebengebäudes in eine Galerie

begonnen und seit 2001 steht dieses

Gebäude den Künstlern nicht nur

als Austtellungsraum, sondern auch

als Atelier zur Verfügung.

Neu ist, dass im Prinzip jeder, der

sich künstlerisch betätigen will,

in diesem Atelier willkommen ist,

Material zum Arbeiten vorfindet

und auch künstlerisch betreut wird.

Die Kunst, die von Gugginger

Künstlern gemacht wurde und

nach wie vor gemacht wird, nennt

man Art brut. Was versteht man

darunter?

Art brut ist eigentlich eine

Bezeichnung für autodidaktische

Kunstwerke, die abseits des

etablierten Kunstbetriebs zumeist

von psychisch Kranken, aber auch

Außenseitern oder gesellschaftlich

Unangepassten geschaffen wurde.

Übersetzt bedeutet Art brut soviel

wie „rohe, unverfälschte Kunst“.

Den Begriff prägte als erster

der französische Maler und

Kunstsammler Jean Dubuffet, 1945.

Dubuffet betrachtete die Prägung

Art brut als sein geistiges Eigentum

und behielt sich vor, sie als eine Art

Gütesiegel selbstherrlich Künstlern

jeweils zu- oder abzusprechen.

Dieser Alleinvertretungsanspruch

bzw. die Eingrenzung auf seine

eigene Sammlung - die Collection

de l‘art brut - wurde schon sehr früh

von anderen Künstlern kritisiert;

trotzdem wird der Stilbegriff Art

brut auch weiterhin ausschließlich

für bestimmte Werke im Sinne

Dubuffets verwendet. Damit

steht diese Auffassung von Art

brut in Konkurrenz zu anderen

Bezeichnungen für marginalisierte

künstlerische Ausdrucksformen

wie „Bildnerei der Geisteskranken“,

„Zustandsgebundene Kunst“ „Naive

Kunst“.

Trotz ihrer Offenheit und Unschärfe

hat sich die Bezeichnung Art brut

International durchgesetzt und

wesentlich zur Anerkennung

marginalisierter Kunstformen beigetragen.

Mit diesem kulturellen

Anerkennungsprozess ging in der

zweiten Hälfte des 20. Jhd. die

intensive und erfolgreiche Förderung

von künstlerischen Arbeiten zu therapeutischen

Zwecken einher, wie

etwa durch die Arbeit Leo Navratils

im Haus der Künstler von Gugging

oder durch La Tinaia - Centro di

Attività Espressive in Florenz.

Barbara Ladisich, 8.B

Projekte

93


Projekte

94

1B-Lehrausgang

Naturhistorisches

Museum

Am Freitag, 23.11., besuchte ich

mit meiner Klasse, der 1B, Frau

Professor Hammerschmidt und Frau

Prof. Vargas das Naturhistorische

Museum. Wir sollten mit

einem Fragebogen zu zweit die

Säugetierabteilung erkunden. Ich

war mit Josef unterwegs. Es machte

großen Spaß. Leider waren die

Zeilenabstände am Arbeitsblatt sehr

eng, sodass wir mit dem Ausfüllen

Mühe hatten. Besonders gut gefallen

haben uns die „Affen-Fragen“. Zum

Abschluss durften wir im Kiosk

des Museums Andenken kaufen.

Ich erstand einen Quarzstein. Der

Lehrausgang hat mir sehr gut

gefallen. Wir sollten das öfters

machen!

Dogu Kaan Öncül

Wir mussten 80 Fragen beantworten.

Wenn wir etwas nicht finden konnten,

halfen uns die Professorinnen. Wir

hatten 2 1/2 Stunden Zeit, die sehr

schnell vergingen. Toll fand ich den

Durchgang von Saal XXXV zu Saal

XXXVI, denn da geht man durch den

Unterkiefer eines Finnwals.

Philip Mach

BODIES

Im Rahmen des Biologieunterrichts

besuchten die 4C die faszinierende

Ausstellung „Bodies“. Alle waren

sehr gespannt, da schon einige aus

unserer Klasse davon gehört hatten.

Wir bekamen einen ausführlichen

Fragebogen von unserer Professorin

Mayerhofer. Sie und Frau Professor

Schmalz standen uns bei all den Fragen

zur Verfügung. Alle ausgestellten

Menschen kommen aus China,

da es dort ein Gesetz gibt, das die

Verwendung der Leichen erlaubt,

falls es keine Familienangehörigen

gibt.

In einer kurzen Einführung wurde

uns erklärt, dass die Ausstellung in

mehrere Bereiche unterteilt ist, wie

zum Beispiel: „Das Gehirn“, „Blutkreislauf

und Herz“, „Verdauungssystem“

usw. Wir waren sehr begeistert

zu erfahren, wie unsere Muskeln,

Sehnen, Gelenke und dergleichen

aufgebaut sind und fanden es sehr

aufregend, dies auch noch an echten

Menschen feststellen zu können. Wir

durften am Ende sogar noch ein Gehirn,

eine Raucherlunge und einen

Knochen angreifen, während eine

Medizinstudentin uns dazu etwas

erklärte. Besonders faszinierten viele

die echten lebensgroßen Embryos,

an denen man sogar schon Zehen,

Finger und Gesichtszüge erkennen

konnte.

Wir nahmen von der Ausstellung

tolle Erinnerungen mit.

Sophie Wegscheider

und Hannah Schott

Von der Eiszeit zum

Eissalon

Um Ihnen/dir einen Einblick

von unserer Exkursion auf den

Wienerberg darzubieten, hier eine

kurze Übersicht:

Wer? Frau Professor Fitzke, Frau

Professor Mader, die Klassen 6B und

7A (Jahrgang 2007/08)

Wo? Wienerberg bis Karlsplatz

Wann? 17. Juni 2008, 1.-5. Stunde

(8.15 - 12.50 Uhr)

Ziele:

• Verbesserung der Kenntnisse über

die Geologie, geographische Lage

und Geschichte Wiens

• Verdeutlichung der während

der Eiszeit entstandenen Terrassen

Wiens (Wanderung!)

Ablauf:

Treffpunkt: vor dem Amalienbad

(am Reumannplatz)

Wanderroute 1:

Wienerberg -> Reumannplatz

Pause: Eissalon Tichy

Wanderroute 2:

Reumannplatz -> Zentralbahnhof ->

Theresianum -> Karlsplatz

Entlassung: Karlsplatz

Katarina Spajic und Ina Bauer, 6B

Exkursion der 3a in die Steiermark

17./18. Juni 2008

Wir, die 3A, fuhren mit Frau

Prof. Nabavi und Frau Prof.

Hammerschmidt in die Steiermark.

Unsere erste Station war die

Kläfferquelle, es handelt sich

dabei um eine der Quellen der 2.

Wiener Hochquellwasserleitung.

Danach besuchten wir das

Wasserleitungsmuseum in

Wildalpen. Am Nachmittag stand

die Besichtigung des Erzberges auf

dem Programm.

Wir fuhren mit einem umgebauten

Bergbaufahrzeug über das Gelände.

Anschließend führte uns der Bus

nach Graz in eine Jugendherberge.

Am Abend besichtigten wir die

Altstadt von Graz einschießlich des

Schlossbergs.

Am zweiten Tag bekamen wir eine

Führung durch das Zeughaus.

Dort sahen wir jede Menge alter

Gewehre und Rüstungen. Nach dem

Mittagessen in Graz fuhren wir zur

Lurgrotte in Peggau. Es handelt sich

dabei um eine Höhle mit mehreren

Kilometer langen Gängen.

Mit vielen neuen Eindrücken kehrten

wir nach Wien zurück.

Felix Geyer 3A

3A zu Besuch

im Kriminalmuseum

Am Mittwoch, dem 9. April 2008,

waren wir, die 3A, mit Frau Professor

Mader im Kriminalmuseum in

der Großen Sperlgasse. Das Museum

ist in einem Original-Biedermeierhaus

untergebracht. Nachdem Frau

Professor Mader die Eintrittskarten

gekauft hatte, durften wir die Ausstellungsräume

betreten. Wir mussten

durch enge Gänge gehen. Es war

richtig unheimlich. Gleich in einem

der ersten Räume bekamen wir einen

Schrumpfkopf zu sehen. Dieser

befand sich in einem mit konservierender

Flüssigkeit gefüllten Glas. In

den weiteren Räumlichkeiten waren

viele Schusswaffen ausgestellt.

Dann ging es in einen niedrigen Keller.

Darin befanden sich noch mehr

Waffen und unheimliche Bilder von

Leichen. Das absolute Highlight

war ein Fallbeil. Leider konnte man

dieses kaum sehen, da es in einer der

hintersten Ecken stand. Ein anderer

interessanter Raum war die „Zensurkammer“,

wie sie von uns genannt

wurde. Details darf ich nicht

beschreiben, da dieser Bericht auch

von Leuten unter 18 gelesen wird.

Die Exkursion ins Kriminalmuseum

war sehr lehrreich und äußerst interessant.

Felix Geyer, 3A

Projekte

95


2000 Meterlauf 1.2.Klassen 3.4.Klassen

K min. M K M

1. Ghourbandi 8:36 Akpuma 9:30 Senkaja 7:58 Grandner 9:47

2. Eichner 9:10 Podhornik 9:31 Jerabek 8:38 Schott 10:14

3. Rieß 9:25 Jerabek 10:31 Guraziu 9:15 Leodolter 10:16

Sportfest 2008

Sport

Weitsprung 1.Klassen 2.Klassen

K cm. M K M 455

1. Fegerl 395 Hofer 385 Bischof 420 Schwartz 405

2. Schwartz 385 Havelka 360 Tetsonibi 415 Wöhrer 390

3. De Bono 365 Pillwein 335 Stehlik 410 Pflanzer

Weitsprung cm. 3.Klassen 4.Klassen

K M K M 405

1. Tannenb. 495 Ortner 395 Truong 500 Wöhrer 390

2. Senkaja 460 Grandner 395 Lesniewics 475 Dolezal 390

3. Mekiri 420 Gbikpi 390 Dolas 460 Cao

60 Meterlauf 1.Klassen 2.Klassen

K sec. M K M 8,98

1. Fegerl 8,9 Grandner 9,88 Drinjic 8,79 Schwartz 9,25

2. Rieß 9,6 Prunbauer 10 Beginski J. 8,95 Wöhrer 9,85

3. De Bono 9,88 Havelka 10,03 Beginski H. 9,21 Egelhofer

Sport

96

60 Meterlauf 3.Klassen 4.Klassen

K sec. M K M 8,88

1. Wehsely 8,38 Grandner 9,18 Lesniewicz 7,98 Ursel 9,41

2. Mekiri 8,4 Gbikpi 9,24 Truong 8,28 Barmaksitz 9,41

3. Tannenb. 8,43 Mayer 9,28 Salbaba 9,5 Dolezal

Völkerball 1.Pl.: 1A 2C 3A

Fussball 1.Pl.: 1A 2B 3B 4B 5A ( Ost. )

Volleyball 1.Pl.: 4C 6A ( Ost. )

Für die Organisation: Mag. Kurt Schupitta

97


Sport

Das Interview zum Event des

Jahres

M: Marco Eichner (Schistar)

I: Danny Hammerschmidt und Diane

El Nabriss (Sportjournalisten)

I: Hallo Marco! Wie geht es dir heute?

M: Danke, sehr gut!

I: Wie siehst du im Rückblick den

Schikurs der 2. Klassen

M: Alles war super-lässig, aber hin

und wieder auch sehr anstrengend.

I: Was hat dir am besten gefallen?

M: Eindeutig die Disco am vorletzten

Tag!!!

I: War die An- und Abreise nicht sehr

anstrengend?

M: Nein, nicht wirklich! Die Zeit

verging recht schnell!

I: Danke für das Gespräch…

M: Danke auch……

I: Moment mal, eine Frage noch: Gab

es irgendwelche Zwischenfälle oder

gar Unfälle???

M: Ich selbst bin schwer gestürzt,

habe ich vergessen, das zu erwähnen?

I: Ja, meine Damen und Herren!

Lesen Sie die Fortsetzung unserer

Sensationsstory in unserer morgigen

Ausgabe!!!

Schikurs der 2.Klassen

Interview 2:

Mr. Cool ( Josh Hollendonner

2b),

Mr. Macho (Moritz Ziegelmeyer

2b)

Mr. C.: Hallo Moritz, wie fandest du

den Schikurs?

Mr. M.: Ich fand den Schikurs cool,

weil ich in der Gruppe von „Schimpfi“

fahren durfte, und wir immerzu

über Schanzen springen durften.

Mr. C.: Welche Aussage fällt dir zu

eurem Quartier ein?

Mr. C.: Zimmer cool, Essen

schlecht!!

Mr. C.: Wie darf ich das verstehen?

Mr. M.: Es war schon mal ein Haar

in der Suppe, insgesamt schmeckte

alles ziemlich öd!

Mr. C.: Wie fandest du das Abendprogramm?

Mr. M.: Wir veranstalteten ein Klassenturnier,

das sich über drei Tage

erstreckte und meine coole Klasse

hat natürlich gewonnen!

Mr. C.: Also, alles in allem hat dir der

Kurs doch sehr gefallen?

Mr. M.: Ja, vor allem die Mädchen!!!!

Mr .C.: Tschau und besten Dank für

das Interview!

Interview 3

I: Wie war der Schikurs?

H: Es war urtoll!!!!

I: Wie war das Wetter?

F: Im Tal war es schön warm, am

Berg dafür angenehm kühl!

I: Und das Essen????

A: Das Essen hätte besser sein können,

finde ich.

I: Gut, und die Umgebung?

D: Die war wirklich beeindruckend!

I: Die Zimmer, wie waren die, groß,

klein, hell, dunkel, ….?

H: Wir waren zu fünft in einem

großen Zimmer und der Ausblick

war grandios!

I: Das Schigebiet war sehr groß, habe

ich gehört?!

F: Ja, das stimmt, besonders die

Schneeverhältnisse haben mir sehr

gut gefallen!

I: Was durftet ihr in eurer Freizeit

machen?

A: Wir hatten einen großen Turnsaal

zur Verfügung und durften uns auch

in anderen Zimmern frei bewegen.

I: Cool, durftet ihr auch zu den

Mädchen(????), oder seid ihr in getrennten

Stockwerken untergebracht

gewesen?

D: Wir waren in einer Etage untergebracht,

aber wir hatten natürlich

getrennte Zimmer. In der Freizeit

durften wir manchmal auch zu den

Mädchen ins Zimmer. Aber nur mit

deren ausdrücklicher Erlaubnis!!!!

I: Na, das dachte ich mir fast! Und

sonst hattet ihr keine Aufgaben???

H: Ha ja, neben Schi fahren, Fußball

und anderen unaufschiebbaren Tä-

tigkeiten fand jeden Abend eine

Klassenolympiade statt! Es war

voll cool (!!!!) und hat riesigen Spaß

gemacht.

I: Danke, für dieses sehr interessante

Interview!

ALLE: Danke, bis zum nächsten

Mal!

Der Schikurs (Tatyana Widya 2b)

Superlustige Tage

Chaotische Zimmer

Ha, wir sind die Besten

Irrsinnig viel Gelächter

K.B. macht nicht nur beim Schifahren

komische Laute

Urekliges Essen

Raunzereien der Mädchen

Schirennen am letzten Tag

Der Schikurs (Sophie Blatterer 2b)

Sehr lange Autobusfahrten sind

langweilig.

Creme Brulee gab es nicht, das Essen

war furchtbar.

Haarig.

Immerzu Schi fahren! Puh, ganz

schön anstrengend.

Kraft hat man gebraucht um die

Schier vom Keller ins Schilager zu

schleppen.

Unsere Zimmer wurden täglich

kontrolliert.

Runterfahren ins Tal ging nicht

immer, denn der Schnee begann zu

schmelzen.

Sicherlich hat es und trotzdem gut

gefallen!

Sport

98

99


Wie letztes Jahr fand die Sport Kunst

Woche in Rust am Neusiedlersee

statt. Der Einstieg ins neue Schuljahr

wurde durch diese gelungene Projektwoche

etwas erleichtert.

Sport-Kunst-Woche

Die Sportleiste

Sportleiste

TISCHTENNIS

JONGLIEREN

Sport

Die Woche fand unter besten äußerlichen

Rahmenbedingungen statt.

Das Programm war dicht und forderte

die Schüler voll. Angeboten

wurden: Tennis, Segeln, Surfen und

Bildhauerei im Steinbruch, experimentelles

Malen und digitales Arbeiten.

Trotz des dichten Programms kam

der Spaß nie zu kurz. Disco, Grillen,

Freizeit mit Einradfahren, Volleyball,

Beach-Fußball und Tischtennis.

rundeten die Woche ab.

Hervorragende künstlerische Ergebnisse

waren der Lohn der intensiven

und oft ermüdenden Auseinandersetzung

mit Kunst!

Die künstlerischen Arbeiten der

Schüler wurden in einem festlichen

Akt, bei dem sehr viele Eltern, Schüler

und zum ersten Mal auch der

Fachinspektor für Bildnerische Erziehung

anwesend waren, der Öffentlichkeit

stolz präsentiert.

Hervorheben muss man ein sehr gelungenes

Musikvideo, zu sehen auf

www.ahs-zirkusgasse.at/sport.

Die gute Stimmung dieser Projektwoche

begleitete alle Beteiligten,

Schüler und Lehrer noch einige Monate

durchs Schuljahr!

(Sportunterricht

als Kurssystem)

Baseball, Badminton, Klettern,

Rudern oder Taekwondo. Auch

in diesem Schuljahr fand das

Kurssystem in Bewegung und

Sport wieder großen Anklang bei

den Schülern und Schülerinnen

der 7. und 8. Klassen. Da sich für

die angebotenen Sportarten immer

Gleichgesinnte finden, war auch

heuer die Motivation wieder sehr

hoch und die Erfolge zahlreich.

Verdiente „Homeruns“ beim Baseball,

der 6. Grad in der größten

Kletterhalle Wiens und nicht zuletzt

die Teilnahme am Ultimate Frisbee

Schulcup waren nur einige der vielen

Highlights in diesem Jahr.

Die vielen großartigen sportlichen

Erfolge, die sich durch diese

Organisationsform ergeben, sind

zu zahlreich um hier aufgezählt

zu werden. Während einige in 3

Meter Höhe über ein gespanntes

Seil balancierten, freuten sich zur

gleichen Zeit andere über einen

Hattrick oder lernten die Feinheiten

des Badminton Aufschlags.

Die Sportleiste hat wieder viel Spaß

gemacht und ich freue mich schon

auf die Fortsetzung.

KLETTERN

Sport

100

Mag. Lorenz Schimpfössl

Mag. Manfred Rühl

101


Sport

102

Die heurige Fußball Schülerliga

war für uns leider schon sehr bald

entschieden. Im Herbst gelang uns

zwar ein seltener und sensationeller

Erfolg im Lokalduell mit der

Radetzkystraße (7:3!), aber eine

deutliche Niederlage gegen die starke

Mannschaft aus der Karajangasse

machte das 3. Spiel gegen die

Afritschgasse zum Schicksalsspiel.

Es wurde auch der erwartete

Schlagabtausch mit vielen schönen

Chancen auf beiden Seiten und

vielen Toren, aber zum Schluss hatte

die Afritschgasse das glücklichere

Ede für sich. Wir verlieren 4:6 und

vergeben damit alle Chancen auf das

obere Play Off.

Im Frühjahr sielt die Mannschaft

trotzdem sehr motiviert und zeigt

endlich auch was in ihr steckt.

Nachdem die Anspannung vorbei

ist, spielen alle befreit auf und zeigen

großartigen Fußball,

der auch mit Siegen

belohnt wird. Schade,

dass diese Leistung

im Herbst noch nicht

möglich war.

Ich möchte mich bei

allen Spielern und -

heuer erstmals - auch

bei unserer Spielerin

für ihren tollen Einsatz

und ihre Spielfreude

bedanken. Mit dieser

Fußball Schülerliga 2008

Mannschaft wäre weit mehr möglich

gewesen. Aber so ist der Fußball.Ich

freue mich auf die nächste Saison,

Mag. Manfred Rühl

Wie unser Spiel gegen die

Karajangasse aus der Sicht von

Marco Eichner ausgesehen hat,

schildert er in folgendem Bericht:

An einem schönen Montagmorgen

fuhren wir mit Hr. Prof. Rühl ins

Praterstadion, um Fußball zu

spielen. Als wir dort ankamen,

waren wir alle noch recht glücklich.

Wir gingen in die Kabine und zogen

uns um. Nachdem wir unsere Trikots

anhatten, stürmten wir auf den

Platz und schossen uns ein. Unsere

gute Laune hielt aber nur ein paar

Minuten, denn von Weitem sahen

wir die gegnerische Mannschaft auf

uns zukommen. Sie hatten coole

Trikots und einige große Spieler in

der Mannschaft. Als die Gegner dann

endlich am Platz waren, konnte das

Spiel beginnen.

Bereits nach drei Minuten machten

die Gegner den ersten schönen

Konter. Die Neun flankte zur Mitte

und der große gegnerische Stürmer

schoss das 1:0. Florian, der das

erste Mal im Tor spielte, hatte keine

Chance. Bereits zwei Minuten später

waren sie wieder vor unserem Tor

und wieder war es die Neun, die die

Vorlage zu einem weiteren Tor gab.

Von diesem Zeitpunkt an spielte ich

als Manndecker gegen die Nummer

Neun.

In der 8. Minute hatten dann auch

wir die erste gute Chance. Daniel

flankte in die Mitte, aber Zakaria

scheiterte am guten Torwart. Schon

wenig später hatten wir dann

eine weitere gute

Gelegenheit, denn es

gab Freistoß an der

S t r a f r a u m g r e n z e .

Thomas bekam seine

Chance, zirkelte

den Ball aber knapp

über die Latte. Die

Gegner kommen

mit einer weiteren

schönen Aktion, aber

Florian kann zur

Ecke abwehren. Die

Fünf schießt die Ecke,

wir bringen den Ball nicht aus dem

Strafraum und die Sieben macht das

3:0.

Im Gegenzug läuft Zakaria alleine

auf den Tormann zu, doch er schießt

ihn genau an. Der Tormann bringt

den Ball nicht unter Kontrolle,

Zakaria schießt noch einmal, aber

ein Verteidiger klärt auf der Linie.

Die Gegner haben wieder den Ball

und schießen wie aus dem Nichts

das 4:0. Aber Zakaria gibt nicht auf.

Er überspielt zwei Gegner und passt

zu Armin. Armin flankt und Zakaria

trifft zum 4:1. Leider hatten die

Gegner dann auch noch eine schöne

Chance und schossen das 5:1; das ist

auch der Pausenstand.

Anfang der zweiten Hälfte sind wir

zunächst die klar bessere Mannschaft,

scheitern aber immer wieder am

guten Torhüter. Karajan bekam das

Spiel aber schließlich immer mehr

unter Kontrolle und schießt nach

einem schönen Doppelpass das 6:1.

In der Folge waren wir oft vor dem

gegnerischen Tor, konnten unsere

Chancen aber nie nützen. In der 56.

Minute gab es noch einmal einen

Freistoß für uns und diesmal nützt

Thomas seine Chance und verkürzt

auf 2:6.

In den letzten Minuten profitiert

Karajan noch von einem

Zusammenstoß von Florian und

Marc in unserem Strafraum und

schießt dann auch noch kurz vor

dem Abpfiff ein Tor. Das Spiel ist

aus. Karajan gewinnt mit 8:2.

ULTIMATE FRISBEE SCHULCUP 2008

Erstmals nahm unsere Schule mit

zwei Mannschaften am Ultimate

Frisbee Schulcup teil. Aus den

Schülern und Schülerinnen, die den

Sportleistenkurs „Frisbee“ besuchen,

formten wir zwei unterschiedlich

starke Teams: „SchnArche Noah“ und

„Das Leben ist schön“. Beide Teams

starteten im Mixed Bewerb, wobei

„SchnArche Noah“ das stärkere

Team war. Unter 16 teilnehmenden

Mixed Teams (insgesamt 60! Teams)

belegte SchnArche Noah mit Noah

Schnarch, Verena Schlögl, Ada

Strasser, Tomislav Marijanovic,

Martin Palkovits, Mathias Wagila und

Thomas Zeiler, den hervorragenden

7. Rang, wobei ein einziges mit 1:3

verlorenes Spiel verhinderte, dass

wir um den 4. Platz mitgespielt

hätten.

Die Reservemannschaft, „Das Leben

ist schön“, (Judith Wegscheider,

Angelika Bek, Martin Holzerbauer,

Moana Lechner, Deborah Lewarth,

Daniel Luty und Katharina

Zimmermann) hatte hingegen keine

Chance und wurde nur 16.

Hervorzuheben ist außerdem, dass

„SchnArche Noah“ gemeinsam mit

fünf anderen Teams für den „Spirit“

Preis nominiert war. Ein Preis der für

das Team mit der besten Einstellung

zum Spiel, sowie der fairsten

Spielweise von den anderen Teams

vergeben wird. Mehr Bilder gibt es

auch im Internet unter:

www.ultimate-schulcup.at

Mag. Manfred Rühl

Sport

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Sport

104

Ski4free – action4free

ski4free

Schon nahezu traditionell fanden

auch heuer wieder die Schitage im

Rahmen der Aktion ski4free statt.

Diese Schitage, unterstützt vom

Stadtschulrat für Wien und von

zahlreichen Sponsoren wie Hervis,

Wien Energie oder McDonalds,

bietet unseren Schüler-Innen die

ideale Möglichkeit erste Erfahrungen

im Schnee zu sammeln bzw. die

gewonnenen Erkenntnisse zu

vertiefen und ihre Schikünste somit

zu verbessern.

Da die Anzahl der Schineulinge in

den letzten Jahren konstant hoch

war, ist dieser Schitag für den

Ablauf des Schikurses der 2.Klasse

von besonderer Wichtigkeit, wenn

nämlich die SchülerInnen bereits die

„basics“ von erfahrenen Schilehrern

vermittelt bekommen haben.

Nicht selten haben SchülerInnen

nach diesem erlebnisreichen Tag

noch einmal ihre Meinung geändert

und doch noch am Schikurs teilgenommen.

Als Schigebiet stand uns in bewährter

Manier das Schigebiet

Hochkar zur Verfügung.

Das Schilehrerteam bemühte sich

besonders um unsere Schineulinge,

aber auch die Fortgeschrittenen

wurden im weitläufigen Schigebiet

ordentlich gefordert.

Nach einem lustigen, ereignisreichen

Tag hatten während der Rückfahrt

fast alle viel zu erzählen, nur einige

wurden glatt von der Müdigkeit

übermannt. Plötzlich wurde es

leiser...

action4free

Anstelle eines üblichen Wandertages

entschieden wir uns auch heuer

wieder für zwei Klassen einen Tag

im Rahmen der Aktion ation4free

in Wienerbruck im Ötschergebiet

anzubieten

Das Paket, das für uns geschnürt

worden war, beinhaltete Klettern im

Hochseilgarten, Wandern, pardon,

Trekking, und heuer erstmals im

Programm einen heißer Ritt über

die Sommerrodelbahn in Türnitz. Es

wurden dann mehrere Fahrten mit

dem sog. Eybl-Jet.

Dieser Programmpunkt erwies

sich als absoluter Hit des Tages,

unsere Schülerinnen und Schüler

konnten gar nicht genug

bekommen. Aufgrund einer kleinen

zeitlichen Verspätung bei der

Abfahrt in Wien wurden wir noch

mit einer zusätzlichen Gratisfahrt

entschädigt!

Viele Kinder waren von dem, was

ihnen hier geboten wurde, durchaus

beeindruckt, verbringen sie doch

die meisten den überwiegenden Teil

ihrer Freizeit im innerstädtischen

Bereich!

Besonders der Klettergarten

erfor-derte von einigen echte

Überwindung, nicht alle konnten

den „inneren Schweinehund“

besiegen und ab-solvierten

freiwillig eine zweite Wanderrunde

und „verzichteten“ auf den

Klettergarten.

Alle, die am Ende den doch anspruchsvollen

Parcours bewältigen

konnten, waren rundum glücklich

und mit sich selbst zufrieden.

In dieser Form wird die Aktion

„action4free“ für unseren Terminkalender

wohl auch weiterhin eine

Bereicherung bleiben.

Für das Organisations- und

Begleitlehrerteam

Mag. Hackl-Müller

ACTION 4 FREE

1A, 3B

Am 16.06.2008 unternahmen die

1a und die 3b mit ihren Klassenvorständen

Frau Mag. Brigitte

Schmalz und Frau Dr. Patricia

Bohrn sowie anderen Lehren einen

Ausflug der besonderen Art, der die

Klassengemeinschaft stärken sollte.

Dieser Ausflug nannte sich Action

4 Free und jedes Kind musste 25 €

zahlen.

Um acht Uhr morgens trafen sich

die Klassen und fuhren mit dem

gemieteten Bus fast drei Stunden

lang ins Ötschergebiet.

Als wir ankamen, waren wir alle von

der langen Fahrt etwas erschöpft.

Doch nach ein paar Minuten änderte

sich das schlagartig, weil wir den ca.

10 Meter hohen Hochseilklettergarten

erblickten.

Sofort gingen wir zu dem riesigen

Gebilde aus Seilen und Holzbalken

und nach einigen ausführlichen

Erklärungen von ausgebildeten Kletterprofis

ging es auch schon los.

Jeder bekam einen Schutzhelm und

eine Ausrüstung- zwei Sicherungen,

die man sich um Füße und Bauch

binden musste.

Das Beste war der „Flying Fox“:

Man befestigt die Sicherung an

der Seilrolle und rutscht hinunter.

Wir hatten alle Angst, doch jeder

meisterte den Klettergarten gut und

hatte sich an der Raststation jetzt

wirklich eine Stärkung verdient.

Nach einer langen Pause gingen

wir zum Ötschergraben und wanderten

eine Weile. Es machte

großen Spaß und am Ende der

etwas anstrengenden Wanderung

bewunderten wir einen schönen

Wasserfall.

Doch wir warteten alle auf das, was

das Highlight des ganzen Tages

werden sollte: die Sommerrodelbahn.

Nun war es soweit.

Jeder hatte eine bezahlte Fahrt und

eine vom Busfahrer geschenkte

Fahrt, weil er sich bei der Abfahrt

am Morgen um eine halbe Stunde

verspätet hatte.

Die Fahrt in der zweisitzigen Rodel,

in der man auch alleine sitzen kann,

war sehr lustig. Bevor ich zum ersten

Mal fuhr, hörte ich noch die Kinder

in der Rodel vor uns schreien, was

mich etwas ängstigte. Doch dann

machte uns die Fahrt eine Menge

Spaß.

Es war ein sehr lustiger Tag, der

die Klassengemeinschaft stärkte

und den wir lange nicht vergessen

werden.

Lisa HAVELKA 1A

Carmen COUZYN 1A

Sport

105


Sport

106

Wir haben uns schon fast daran gewöhnt!

Aber es ist sicher nicht selbstverständlich,

dass eine kleine Schule

ohne eigenen Badminton Platz wie

auch dieses Jahr mit 2 Mannschaften

im Schulcupfinale vertreten ist.

Die Unterstufenmannschaft schaffte

durch gute Leistungen in der Vorrunde

die Qualifikation fürs Finale.

Die Oberstufen-Damenmannschaft

war direkt für das Finale qualifiziert.

In der Vorrunde schied sowohl unsere

Herrenmannschaft der Oberstufe

wie auch unsere 2. Unterstufenmannschaft

nach starker Leistung

leider aus.

Zum Finale:

Die Unterstufenmannschaft (Bektas

H., Barmaksiz O., Sparr S., Van

Linthoudt R., Kreiderits Th., Arnold

M.) verlor ihre Spiele denkbar

knapp. Das Glück war in vielen Situationen

nicht auf unserer Seite.

So wurden Spiele mit 3:2 verloren.

Chancenlos waren wir nur gegen die

späteren Sieger, welche die amtierenden

Staatsmeister im Herrendoppel

in ihren Reihen hatten. Unsere

Spieler nahmen diese Niederlage

mit Humor und kämpften dennoch

um jeden Punkt. Tolle Spielmoral!!!

Am Ende blieb uns leider der undankbare

4. platz!!!

Badminton

Die Oberstufenmannschaft (Adamec

D., Kreiderits A., Ruthner K., Huster

A., Studensky A., Hager F.) schlug

sich unter der aktuellen Landesmeisterin

Daniela Adamec hervorragend!

Leider konnte Daniela ihr Einzelspiel

gegen die Geblergasse wider

erwarten nicht gewinnen. Sie selbst

war wahrscheinlich am meisten enttäuscht!

Gegen diese Spielerin hatte

sie noch nie verloren! Damit ging

das Duell um den Sieg mit 4:1 an die

Geblergasse! Unseren Spielerinnen

blieb der großartige 2. PLATZ!

Nächstes Jahr fahren wir zum Bundesfinale,

oder???!!! ;-)))

Einzelmeisterschaften:

Die heuerigen Einzelmeisterschaften

sind schnell zusammen gefasst:

So gut waren wir noch NIE!!

1. Platz: Adamec Daniela,

3. Platz: Nam Jun-Huyn

4. Platz: Kreideritz Anna

5. - 6. Platz: Ralph v. Lindthoudt

5. - 6. Platz: Studensky Angelika

7. - 8. Platz: Barmaksiz Özlem, Oswald

Dominik

9. - 12. Platz: Bektas Hevin, Hager

Fanny, Hödl Lukas, Huster Alina,

Mencel Susanne

Diese Ergebnisse zählten auch für

die Schulwertung, bei der wir mit 29

Punkten den 3. Rang erzielten, nur

knapp geschlagen von der „Krottenbachstraße“

(31 Pkt.)!

Weitere Platzierungen:

13.: Umfahrer Raphaela, Jedek Kathi

13. - 16.: Arnold Martin, Gumprecht

Benjamin

17. - 24.: Gazda Oskar

Badminton:

DANIELA ADAMEC (5.Klasse) -

Wiener Landesmeisterin der Allgemeinen

Klasse

Sicher: Mit Superlativen sollte man

sparsam umgehen. „Sensation“ ist

in diesem Fall aber wirklich keine

Übertreibung.

Nun der Reihe nach: Daniela Adamec

nahm nach ihrem U15 Landesmeister-Titel

auch an der Landesmeisterschaft

der Allgemeinen Klasse teil.

In der ersten Runde kam es zum Prestigeduell

gegen Julia Frantes. Daniela

konnte Julia ihr Spiel aufzwingen

und gewann klar in zwei Sätzen. In

der zweiten Runde stand Julia Griebaum,

ebenfalls WBH, gegenüber.

Danielas klarer Zwei-Satz-Sieg war

bereits eine kleine Überraschung. Sie

hatte sich damit ins Finale gespielt.

Im Finale stand Barbara Spangl von

UAB gegenüber. Barbara hat bisher

alle Spiele gegen Daniela gewonnen.

Im ersten Satz setzte sich diese Serie

fort. Babsi blieb im gesamten Verlauf

in Front und gewann 21:17. Im zweiten

Satz konnte Daniela läuferisch

zulegen. Sie kämpfte gegen die drohende

Niederlage an und gewann

tatsächlich den 2. Satz mit 22:20. Im

entscheidenden dritten Satz konnte

Daniela das Spiel sogar dominieren.

Barbara war nicht in der Lage, sich

erfolgreich gegen die Niederlage

aufzubäumen und Daniela Adamec

gewann den Landesmeistertitel im

Damein-Einzel der Allgemeinen

Klasse! (Martin Kober)

Badminton:

„Girly-Tour“

Am Mittwoch 30.1.2008 wurde in

Zusammenarbeit mit dem österreichischen

Badmintonverband die

„GIRLY TOUR“ im „Sportcenter

Donaucity“ (ÖBB-Halle) mit großem

Erfolg durchgeführt.

Rena Eckart (ÖBV) machte mit den

„36“ hoch motivierten Mädchen das

abwechslungsreiche Aufwärmprogramm

mit Grundtechnikschulung!

Der Spaß kam nicht zu kurz - es

wurde viel gelacht und intensiv trainiert

bzw. probiert!! ;-)))

Unterstützt wurde sie von Martin

Kober (Wat11 Simmering), Bundesligaspieler

und Trainer, Fian Jan (Trainer

und ehem. Zirkusgassenschüler

-Bundesfinalteilnahme mit der Zirkusgasse)

und unserem derzeitigen

Badminton ASS der Schule Adamec

Daniela (5. Klasse). Nach einem

„Showturnier“ der „4 Stars“ war

freies Spielen angesagt. Dies wurde

bis zur letzten Sekunde - bis zum

Licht abdrehen - ausgenützt!

Allen Beteiligten hat der Event unheimlich

viel Spaß gemacht! Es war

toll zu sehen wie ALLE mit Freude

und Begeisterung Badminton gespielt

haben!

Eine gelungene Veranstaltung, die

zeigt, wie eine Zusammenarbeit mit

Verband, Verein und Schule funktionieren

kann!

Diese Veranstaltung festigt sicherlich

die schon begonnene Zusammenarbeit

mit dem Badminton Verein

WAT11 Simmering und Martin

Kober!

Beim Kooperationstraining mit Martin

Kober nehmen jetzt schon „20“

Schülerinnen und Schüler teil. Das

eine oder andere Talent wurde unter

ihnen schon gesehen.

Mal schauen was sich daraus entwickelt

- vielleicht qualifizieren wir

uns ja bald wieder einmal für das

Bundesfinale?! ;-)))

Mag. Lorenz Schimpfössl

Taekwondo

Dieses Schuljahr war geprägt durch

die Kürzung der Übung von 2 Stunden

auf 1 Stunde. Um ein sinnvolles

Training zu garantieren wurden die

Stunden im ersten Semester zu Doppelstunden

geblockt. Dies bedeutete

aber, dass die Übung mit Ablauf des

1. Semesters und einer abschließenden

Gürtelprüfung vorbei war.

Das Training war, wie in den letzten

Jahren üblich vom kameradschaftlichen

Klima und die Bereitschaft

der Schüler alles zu geben geprägt.

Der Höhepunkt war die Gürtelprüfung.

Erst zum zweiten Mal wurde

durch Anna Mähr (8. Klasse) eine

Prüfung zum BRAUNGURT durchgeführt.

Anna, die seit der 5. Klasse

Taekwondo mit nahezu keinen Fehlfrequenzen

besuchte, musste neben

den „Formen-Poomse“, der „Selbstverteidigung“

und dem „Freikampf“

ein „3 cm“ dickes Brett mit dem Fuß

durchkicken! Was ihr „natürlich“ gelang!

Die weiteren Gürtelprüfungen waren

zum Blaugurt. Bei dieser Prüfung

wird ebenfalls ein Bruchtest

auf ein 2 cm dickes Brett verlangt.

Selbstverteidigung, Formen und

Freikampf sind auch Bestandteil dieser

Prüfung. Alle angetretenen Schüler

bestanden die Prüfung!

Von den „Neueinsteigern“ wagte

sich nur Hager Fanny (5. Klasse) der

Prüfung zu stellen. Sie bestand die

Prüfung und kann nun den gelben

Gurt tragen!

Mag.Lorenz Schimpfössl

Sport

107


Wr. Leichtathletik

Schulmeisterschaften

Am 27.5. und 28.5. fanden die Wiener

Leichtathletik Schulmeisterschaften

statt.

In der Schulwertung bei den Knaben

C erreichten wir den 10 Rang. (7

Punkte mehr und wir wären 7.

gewesen! ;-)))) Bei den Knaben D

den 14. Rang und bei den Mädchen

C den 16. Rang!!!

Sudokomeister 2008

Am 30.3. fand im Rathaus die

SUDOKO Schüler-Meisterschaft

statt. Neben einem Apple Laptop

gab es noch viele weitere tolle Preise

zu gewinnen.

Mehic Medina und Lisa Havelka

beide aus der 1A haben sich

erfolgreich zum SUDOKO-MEISTER

gekürt!

Gratulation!!!!!

Klettern mit der 3C

Am 29.2. ging die 3c in die

Bäckerstrasse zum ÖTK klettern.

Neben dem Bouldern war auch

das Klettern mit Seil angesagt. Die

meisten erreichten den TOP in ca.

12m Höhe!

entweder den kurzen Weg oder

den anspruchsvollen, schwierigen

langen Weg zum „FLYING FOX“.

Man muss erwähnen, dass der Weg

zum Flying Fox kein „Spaziergang“

war und den SchülerInnen zum Teil

alles im Bereich Kondition, Kraft und

Geschicklichkeit und nicht zuletzt

Mut abverlangte! ;-)))

Der „Flying Fox“, die „Abfahrt mit

der Seilrolle aus ca. 8 m Höhe in ein

Fangnetz, war die Belohnung und

der Höhepunkt der Kletterei!

Junior-Marathon

Sport

108

Hervorzuheben ist die Leistung

von Senkaya Denis (3C) der den

herrvorragenden 17. Platz bei den

Knaben C erreichte! (86 Teinehmer)

Kathrin Schwartz (2B) erreichte

als Beste unserer Schule, leicht

verletzt, den hervorragenden 40.

Gesamtplatz! (107 Teilnehmerinnen)

Hubert Baginski (2B) erreichten

ebenfalls den 40. Rang von 109

Teilnehmern (Knaben D).

GRATULATION!

Bowling -

Staatsmeister

Paul Valla, 1C, 2007

Bowling-Staatsmeister, Schüler B

GRATULATION!

3C im

Hochseilklettergarten

Am 16. 5. ab 12 Uhr ging‘s in Begleitung

von Fr. Mag. S. Palma und

Hr. Mag. L. Schimpfössl Richtung

Gänsehäufel. Im Freigelände des

Schwimmbades besteht seit letzem

Jahr ein toller Hochseilklettergaten.

Nach der Einschulung in den Gebrauch

der „Sicherungen“ mussten

ALLE SchülerInnen den „leichten“

Klettersteig zwischen den Bäumen

bewältigen. Nur wer diesen ohne

technischen Fehler schaffte, durfte

den „MITTLELSCHWEREN“ Steig

gehen! Dieser führt die Schüler-

Innen schon in die luftige Höhe

von ca. 8 Metern! Einige hatten

großen Respekt, vielleicht sogar

etwas Angst, aber ALLE schafften

Unter dem Motto „Gemeinsam

sind wir stark“ hat auch in diesem

Schuljahr wieder ein Laufteam der

Zirkusgasse am Junior Marathon

teilgenommen.

Es musste eine Distanz von 4,2 km

bewältigt werden. (Lasallestraße-

Ring-Heldenplatz). Die Zeit der

besten 10 Läufer unserer Schule

wurde als „Team“ in die Wertung

aufgenommen und dieses Team

hatte nun die Möglichkeit, die

Endzeit mit der des Marathon-

Siegers, der bekanntlich die Distanz

von 42,195 km zu bewältigen hat, zu

vergleichen.

Sehr aufregend war der Start, weil

tausende Läufer gleichzeitig starten

mussten. Doch jeder Läufer hatte

einen eigenen Zeitnehmungs Chip im

Laufschuh und so konnte individuell

genau die Zeit genommen werden.

Entlang der Strecke und im

Zielbereich am Heldenplatz hat

unser Fanclub sein bestes getan, um

unsere Läufer anzufeuern.

Alle Läufer haben das Ziel erreicht

und einige davon im Vergleich zum

breiten Teilnehmerfeld mit einer

absolut respektablen Zeit.

Herzliche Gratulation allen Teilnehmern!

Das Organisationsteam:

Mag. Klugar, Mag. Pfeifer,

Mag. Weber

Sport

109


Bühne frei: Die Clowns!

Krieg³ - ein Theaterprojekt

Kultur

Im Wintersemester versammelten

sich alle Schüler/innen der 2.

Klassen, die die unverbindliche

Übung „Bühnenspiel“ gewählt

hatten. Wir verbrachten jede Woche

zwei Stunden mit viel Spaß und

Action im Festsaal. Anfang Oktober

kam Verena Vondrak von den

CliniClowns das erste Mal zu uns.

Sie erzählte viel Interessantes aus

dem Leben einer Clownfrau. Mit ihr

übten wir Grimassen zu schneiden

und uns wie Clowns fortzubewegen.

Für den „Tag der offenen Tür“

bereiteten wir lustige Clownszenen

vor. Das Publikum war begeistert.

Leider war der Andrang zum

„Bühnenspiel“ so groß, dass im

Sommersemester die Schüler/innen

der 3. und 4. Klassen drankamen.

Caroline Scheiber, 2a

Zur Entstehung

Im Rahmen der unverbindlichen

Übung Bühnenspiel entwickelten

SchülerInnen der 3. und 4. Klassen

ein Theaterstück zum Thema Gewalt.

Ausgangspunkt waren drei

improvisierte Szenen, die spontan

und ohne Themenvorgabe in Kleingruppen

entstanden. Erst im Nachhinein

wurde sichtbar, was diese

sehr unterschiedlichen Geschichten

verbindet: Alle drei erzählen von

Konflikten und ihrer gewaltvollen

Eskalation. Gemeinsam wurden die

drei Handlungsstränge weiterentwickelt,

verknüpft und zu einem

Ganzen geformt.

Sehr hilfreich war die Begleitung

des Projekts durch den Schauspieler

Olaf Heuser, die über das Schulkulturbudget

finanziert werden konnte.

Den krönenden Abschluss fand die

gemeinsame Arbeit bei der erfolgreichen

Präsentation am Schulfest

2008.

der Heimkehr des überarbeiteten

Vaters steigert sich die Lautstärke

des Streits. Als sein wohlverdienter

Schlaf gestört wird, rastet der Vater

endgültig aus…

Die jüngste Tochter der Familie

spielt währenddessen das Computerspiel

„Eddie und Oz“. Es handelt

von zwei niedlichen Nagetieren. Oz,

die blaue Maus, macht sich über die

seltsame Fellfarbe von Eddie, dem

blau-grün gestreiften Eichhörnchen,

lustig. Diese Beleidigung schürt den

Hass zwischen den beiden, und Eddie

besorgt sich eine Rakete, um Oz

zu vernichten…

Die ältere Tochter flüchtet vor den

Familienstreitigkeiten zu ihren

Freunden auf die Straße. Dort treffen

sich zwei feindliche Jugendbanden

zu einem Battle-Rap. Da einer der

Anführer fehlt, kann das geplante

Wortgefecht nicht stattfinden, und

eine Schlägerei beginnt…

Gabriel Toso, 3c

Eddie, das Eichhörnchen (rechts, mit Hut), in gröberen Schwierigkeiten

Kultur

Mag. Solbrit Greschonig

Zum Inhalt

Das Stück beginnt mit einer völlig

normalen Familiensituation und

zeigt Großmutter, Mutter und drei

Töchter im täglichen Kleinkrieg um

Badzimmerbenützung, Staubsaugerlärm

und Erziehungsfragen. Mit

110

111


Kultur

Schon zwei Wochen vor den Proben

und der Videoaufnahme, bekamen

wir die Texte von „THE SECRET

GATE“. In jeder Englischstunde

übten wir mit Herrn Professor Peichl

für das Stück und im Musikunterricht

sangen wir die Lieder, die darin

vorkamen. Nachdem die Rollen

verteilt worden waren, lernten

wir unseren Text auswendig und

bastelten Kostüme.

Dann war es endlich so weit: Nick

Allen kam zu uns in die Klasse.

Miriam hatte Geschirr und Alex

eine Schokoladentorte für die

erste Szene, “Helens Tea Party“,

mitgebracht. Mr. Allen probte mit

uns beinahe den ganzen Vormittag.

Dann schminkten sich einige Kinder,

besonders jene, die Tiere spielten,

und das Stück wurde gefilmt.

Obwohl wir bei den Proben sehr gut

waren, gab es, als gedreht wurde,

ein paar Probleme. Wir vergaßen

leider einige Male den Text, aber

dann half uns Nicholas Allen gleich

wieder weiter. Trotzdem hatten wir

alle großen Spaß und zum Schluss

bekam jedes Kind ein Stück von der

Torte.

Von Lena Nanut (2A)

THE SECRET GATE

by Nicholas Allen

FAIR GAME

Am Anfang des Schuljahres 2007/08

wurden wir, die 6A, vom Autor

Nick Allen besucht. Gemeinsam mit

ihm vesuchten wir sein Stück „Fair

Game“ aufzuführen. Dabei lernten

wir uns in verschiedene Rollen hineinzuversetzen

und uns mit Hilfe

der englischen Sprache auszudrücken.

Dies war eine wertvolle Erfahrung

für uns, die uns auch Freude

bereitete.

Valbona Dervisoska, Felix Huber,

Melanie El-Hariri

Das BE-Projekt „Gut in Form“

entstand mit Bezug auf die

Ausstellung „Drawing Restraint“

in der Kunsthalle Wien. In dieser

Ausstellung präsentierte der

amerikanische Künstler Matthew

Barney seine Arbeiten und deren

Entstehungsgeschichte der Öffentlichkeit.

Sein Ziel ist es, beim

Erschaffen seiner Werke gegen

die natürlichen und konstruierten

Grenzen des Körpers anzukämpfen.

Zur Vorbereitung auf die

Ausstellung arbeiteten wir unter

Anleitung zweier Betreuerinnen

der Kunsthalle Wien im Turnsaal

der Schule. Hier hatten wir die

Möglichkeit, auf von uns selbst

aufgebauten Hindernisparcours

schaukelnd, kletternd und hängend

zu „zeichnen“. Unter

solchen erschwerten Bedingungen

konnten wir dem Grundgedanken

Matthew Barneys näher kommen

und seine Arbeitsvorgänge und

dabei entstandenen Werke besser

verstehen.

Ina Bauer, 6b

6B gut in Form

An diesem Nachmittag im Turnsaal

habe ich gelernt, dass Kunst nicht

nur „schön“, realistisch oder

aufwendig gestaltet sein muss. Bei

unserem Projekt war der Vorgang

viel wichtiger als das Ergebnis.

Katarina Kokora, 6b

Das Projekt hat gezeigt, dass das

Ergebnis der Zeichnung nicht

besonders schön oder kunstvoll sein

muss, sondern allein der Spaß und

die Herausforderung beim Zeichnen

wertvoll genug sind.

Sladjana Mirkovic, 6b

Beim Betrachten der im Turnsaal

hergestellten Kunstwerke kamen

einige sehr interessante Gedanken

zustande. Uns beiden gefiel die

Idee, dass jeder Mensch im Prinzip

einzigartig und somit in gewisser

Weise ein Kunstwerk ist.

Sonja Myftiu, Karoline Schuster, 6b

Da Matthew Barney ein sportlicher

Typ ist, hat er seine Kunstwerke

z.B. auf einem Trampolin springend

oder von der Bordkante eines Schiffs

herabhängend hergestellt. Das gefiel

mir besonders gut, da ich auch ein

sportverliebter Bursch bin.

Colm Binder, 6b

Wir hatten das Glück eine

Ausstellung Matthew Barneys zu

bewundern. Es gab manche Werke,

bei denen man sich dachte: „Oh

mein Gott?! Wie kommt man bloß

auf so was??“ Genau diese Werke

waren die Interessantesten.

Florian Fernando, 6b

Kultur

112

113


Schülerarbeiten

Schülerarbeiten

114

115


SCHNAPPSCHÜSSE (Technisches Werken)

KLEINE GALERIE (Textiles Werken)

1. Klasse

2. Klasse 3. Klasse

Schülerarbeiten

„Zirkus- Mini“ 1. Klasse

Belastungstest einer Spaghettinudel-Brücke, 4. Klasse

Stempeldruck

Maskottchen

Batiktasche

Brotkorb

Kopfbedeckung

Seidenmalerei

Schülerarbeiten

Modell eines Hanghauses, 3. Klasse

Arbeiten mit der Stichsäge, 4. Klasse

Freundschaftsbänder

Traumfänger

Mosaikglas

116

117


English texts

English texts

Schülerarbeiten

The following texts were written by pupils

of the 2A and 3A and edited by their

English teacher, Mr Peichl. Some stories

deal with wondrous magical items,

others were written at the time of the

European Championship and rather ironically

speculate about a very improbable

outcome of the tournament. But you

are also going to read some crime and

detective stories. Enjoy! (Martin Peichl)

The cube

One afternoon I helped an old lady

across the street. She thanked me

and gave me seven little parts of a

cube. She said, “Whenever you put

the parts together you can wish for

something. But be careful with your

wishes. They can be dangerous!”

I thanked her and ran home. After

dinner I laid on my bed and tried to

build the cube. But I couldn’t! It was

very difficult. After five more years

(I was 21 by then) I saw the parts of

the cube on my desk. Now I could

build the cube. “I wish I had good

marks in all subjects at university,”

I said. After that I got good grades

on all my tests. After university I

wished for 100,000 pounds. I spent

most of it on my own house. Then I

wished for a girlfriend and a family.

But I was unhappy because I didn’t

have to work for my dreams. So I

wished that I didn’t have the cube.

Now my life was more difficult but I

was happy. (Lukas Pawelka, 2A)

The magic water

One morning at school I was very

tired. Suddenly I had a dream.

An old woman was in my garden.

She came to me slowly and asked,

“Excuse me. Can you tell me where

the railway station is?” I answered,

“Yes, go straight ahead and take the

second on the left.” “Thank you very

much. Please, take this.” The woman

gave me a water bottle and slowly

went away. But I heard her voice,

“Drink the water and you can wish

for anything you want.” I went to

the park, drank the water and said,

“I want that my family and I are

famous and that we have two cats!”

Suddenly I was with my family in a

big house and I had two very sweet

cats. It was really cool. We had a big

garden and many journalists wanted

to interview us. I was very happy,

but suddenly I heard a voice, “Hello!

Lina? Can you hear me?” I woke up

and saw my teacher standing in front

of me! It was only a dream.

(Lina Pflanzer, 2A)

Steve and the magic coin

Steve was a very nice and brave boy.

He was only afraid of dogs. On his

way to school he always had to walk

past a beautiful garden. Behind the

fence there was a big white dog with

black spots. One day the garden

door was open and the big dog stood

there and looked at Steve. On the

other side of the street a magician

had a little shop. Steve ran as fast as

he could into this shop. “Please, help

me, I’m afraid of the dog!” An old

lady gave him a coin and said, “This

coin will help you.” He left the shop

and showed the coin to the dog.

The dog sniffed and turned around

and ran away. Steve thought, “That

worked! Now I can take the money

and buy some ice-cream!” When he

came out of the shop the dog was

back and barked loudly. Steve was

scared and his ice-cream fell to the

ground. Now Steve ran away and

the dog ate the ice-cream.

(Jelena Stanojevic, 2A)

The magic feather

One day an old lady gave me

a feather. The feather was very

beautiful. It was blue with little

white stripes on the sides and a dark

blue top. I looked at the feather and

suddenly I heard the words, “Before

you go to bed, tell the feather your

biggest wish and put it under your

pillow!” Back home I had to do my

homework, but my little brother

came into my room and said, “Come

on! I drew a wonderful picture. You

have to see it!”

“Maybe later. I have to do my

homework”, I said.

So he shouted, “No! You must come

now!”

“Let me alone! You’re getting on my

nerves!” I shouted back.

So he went out of my room. Later

I watched TV. But my little brother

came, took the TV remote and

switched to another program.

“Lukas! Give me back the TV remote!

I was here first!”

But he didn’t listen, so we fought. He

shouted, “You’re a silly cow!” And I

shouted, “You’re a monster!”

When I went to bed I was very angry.

I said, “I don’t want to have a little

brother.” I took the feather under my

pillow and fell asleep.

On the next morning I woke up

very late, so I was in a hurry. When I

wanted to go to the bus I had to wait

for Lukas. I asked my mother,

“Where’s Lukas?”

My mother looked confused and

said, “Who’s Lukas?”

“He is your son and my little

brother”, I answered.

She laughed and said, “You don’t

have a little brother.”

I was very confused. But in the bus

I thought, “The wish!” I was very

happy.

In the afternoon my parents and

I went into our garden. There I

missed my brother, because there

was nobody I could play with. At

home it was boring too, because my

parents were very busy. I didn’t have

anybody to talk to. Before I went to

bed I took the feather from under my

pillow and said, “This day was so

boring. I miss my brother. Of course

he sometimes gets on my nerves,

but he is my little brother and I love

him!”

The next morning I woke up and

went to the bathroom. There I saw

my little brother. I ran to him and

hugged him. “I missed you so

much!” I said and my brother looked

confused and said, “You’re crazy!”

(Lena Nanut, 2A)

How Austria won the European

Championship 2008 (Mini Sagas)

Austria won the Championship

because of a miracle and an accident.

In the first half they scored a goal, in

the second half the field exploded.

All players died and Austria won.

The fans wanted some extra time,

but the field was a disaster. The fans

of Austria were happy.

(Lisa Scücs, 3A)

Day one: Disaster against Croatia!

Day two: Poland is beaten!

Day three: Cordoba is forgotten!

Day four: Who is Ronaldo? Ivica

Vastic is our hero!

Day five: Croatia again. The revenge!

Vastic scores two goals.

Day six: The final countdown. Austria

has to beat the World Champion.

Austria is Champion!

(Felix Geyer, 3A)

Schülerarbeiten

118

119


English texts

„Le racisme quotidien“ (Französisch)

Schülerarbeiten

120

A new case for detective

Bruce Archer

It was Monday afternoon. It had

been raining since the morning. I

was still in the office and drank my

last glass of Whisky. I wanted to go

home when the telephone rang. The

caller was a lady called Mrs. Harrison.

I knew her from another case.

“Can you come to my place? Please!”

she said. What should I do? The Harrisons

were a rich family. They lived

in a villa with a big garden. They

had about ten cars, two jets and

butlers for every room in the house.

I remembered the last case. A diamond

ring had been missing. In the

end I had found the ring in one of the

big trees in the garden, in a magpie’s

nest. This time a diamond collier had

been stolen. Mrs. Harrison had kept

the collier in a safe in the big salon.

Three servants were responsible for

this room. I grilled them more than

two hours. Mrs. Harrison had put

the collier in the safe around midday

and had noticed the theft at 4 pm.

Then she had called me. So it was

important what the servants had

been doing from 12 to 4. They all had

alibis. The first one had watched the

same cricket game on TV that I had

been watching. He could describe

every scene of the match. The second

servant had cleaned the windows on

the roof. He showed me his sunburn

on his nose. The third one had helped

the cook to prepare the meal.

After this interrogations it was clear

to me who had stolen the collier. Do

you also know?

by Felix Geyer, 3A

Hardstyle (Part 1)

Officer Matt Hardy was walking

past the police station when suddenly

an explosion blew him off his feet.

When the ambulance arrived, one

guy said to him, “Dude, you were

very lucky. The explosion could have

killed you!” “So what? I could have,

but it hasn’t. What doesn’t kill you

makes you harder!” Matt replied.

Two days later Matt was sitting in

a park with his brother Jeff. Matt’s

cell phone rang. He answered it and

heard a voice, “Hello, Matt.” “Who

are you?” Matt asked the mysterious

voice. “I am the one who blew up the

police station, but that doesn’t matter.”

“God damn, who the hell are

you?” Matt screamed. “Look! You are

sitting on a bomb! There is a suitcase

under the park bench filled with enough

C4 to blow up the whole park.

It will go off in 20 seconds, so you

better run fast! The clock’s ticking.”

The person hung up. Matt pulled

his brother from the bench and told

him to run. The two Hardys sprinted

towards the park fence. Jeff looked

back and saw how the black suitcase

detonated! Flames leapt after them,

they could feel the heat. It was hot

like hell. Matt and Jeff jumped over

the fence, not one second too late.

The park was in flames…

by Max Dunin, 3A

Carnuntum 2A

After visiting Carnuntum together

with their English teacher Martin Peichl,

the students wrote short reports

about the trip. Here are some quotes:

“We learned a lot about the Romans

and Carnuntum and we wrote on

wax boards. That was great fun.”

(Anna T.)

“The guide showed us the remains

of an old thermae and then we could

coin old Roman money.” (Lena N.)

“It was very hot, so we had to drink

a lot of water. I thought I would die.”

(Lina P.)

“It was so hot that everybody got a

sunburn. But I want to do another

project about Carnuntum.”

(Alex H.)

“It was a very beautiful and funny

day.” (Nourihan S.)

Eine Aufgabenstellung bei der

Klausurarbeit aus Französisch (6

Jahre) lautete, für eine französische

Schülerzeitung einen Artikel zum

Thema „Le racisme quotidien“ („Der

alltägliche Rassismus“) zu schreiben.

Die folgende Arbeit wurde von Nikolaus

Pesl 8b verfasst.

A l’école, au marché, dans le métro,

le racisme est partout.

Dans la classe, on se moque des

immigrés parce qu’ils ne parlent pas

bien le français ; dans le métro, on

leur refuse de s’asseoir ; au marché,

on leur dit qu’ils n’ont pas l’argent

pour acheter des parfums. Quelle

est la motivation pour ces graves

préjugés ?

Une situation qui est similaire se

trouve à l’aéroport. Si un avion

s’écrase, tous les médias vont en

parler. Ce qui ne compte pas en ce cas

est le fait que, le même jour, plus que

mille autres avions sont arrivés sans

problèmes. Ce n’est pas remarquable

si un avion arrive à l’aéroport, c’est

le contraire qui attire l’attention.

La même chose avec les immigrés.

Ce ne sont pas ceux qui aident les

vieux à monter dans le tram, qui

s’impliquent à l’école, qui gagnent

le coup du monde du foot, qu’on

remarque. On voit seulement ceux

qui font du bruit ou de la destruction

de n’importe quoi.

Et ce fait est très triste pour les

Français : ils sont comme les médias,

et en même temps ils se moquent de

tout qui est dans les médias. Tant

pis ? A vous de choisir !

Schülerarbeiten

121


Haikus von Schülern der 6B

Im Laufe des letzten Schuljahres

beschäftigte sich die 6B in Deutsch

mit Möglichkeiten der Lyrik-Produktion,

unter anderem in der Form

von Haikus. Haikus sind japanische

Kurzgedichte aus drei Verszeilen.

Die erste und dritte Zeile bestehen

jeweils aus fünf Silben,

während die zweite Zeile sieben

Silben hat. (Martin Peichl)

Hell leuchtet der Mond

auf das weite schöne Meer

zeitlos wie ein Traum

(Ina Bauer)

Mondschein in der Nacht

Warme Kälte rundherum

ein schönes Gefühl

(Sonia Dhillon)

Nacht schwarz wie niemals

Himmel dunkel wie niemals

Mond weint vor Trauer

(Derin Güler)

Schwarz und still die Nacht

schwer zu sagen wer sie ist

besiegt nur v om Tag

(Andreas Wolfsbauer)

Grausame Kriege

alle Lichter ausgelöscht

die Erde ist tot.

(Colm Binder)

Mai fängt leider an

Aprilscherze hören auf

Schule ist ein Wahn.

(Florian Fernando)

Der Frühling ist da

alle Blumen blühen nun

wie neue Liebe

Keiner wusste es

gefangen im Schwarz der Nacht

war sie ganz allein

Das rauschende Meer

um mich herum ist nichts mehr

ich verliere ihn

Fliegen wie Vögel

und doch fest am Boden steh’n

die Angst vor dem Fall

(Patricia Putzinger)

Unüberhörbar

das Pochen meines Herzens

wenn du bei mir bist

Heute wie morgen

sagst du, willst du bei mir sein.

Wo warst du gestern?

Blühende Wiesen

zwischen den hohen Gräsern

liegen wir versteckt

(Barbara Leineweber)

Und mit den Fotos

verschwinden die Gedanken

nur noch ich und du

(Karoline Schuster)

nur ein Augenblick

die zwei Blicke treffen sich

und schon ist er weg

du siehst ihn vor dir

so nah und doch so weit weg

und erreichst ihn nicht

(Sonja Myftiu)

Geh nachts nicht hinaus

dort wartet Ungeheures,

ein Wesen der Nacht.

(Katarina Spajic)

fern und nah sind sie

vergessen und doch so klar

bleiben Momente

(Nicole Studensky)

Die Ringparabel

überzeugt den Saladin

und Recha kommt frei

(Patrick Schönherr)

Heute ist gestern

niemand versteht die Zeiten

Tage sind so blöd

(Haijian Xu)

Spieglein an der Wand,

wer ist der Schönste im Land?

Du natürlich nicht!

(Jun Nam)

Schülerarbeiten

122

123


Weitere Schülerarbeiten (Deutsch)

124

Schneewittchen und die

sieben Fruchtzwerge

Ein Werbemärchen

Vor langer, langer Zeit lebte auf

dem Toblerone-Gipfel hinter dem

Monte von Zott Schneewittchen in

einer kleinen Hütte. Sie war in eine

Robe von Chanel gekleidet, ihre

Haare hatten dank dem 3-Wetter

Haarspray von Taft den perfekten

Glanz, der mit dem Make-up

von Douglas harmonierte. Doch

Schneewittchen wohnte nicht allein

in ihrer bescheidenen Hütte. Sie

teilte das Häuslein mit den sieben

Fruchtzwergen. Alle sieben hatten

eine andere Geschmacksrichtung,

was man deutlich an dem Charakter

der kleinen Kreaturen erkennen

konnte.

Schneewittchen war schon seit

langem in einen der beiden H&M-

Brüder verliebt. Mauritz hatte

das Mädchen mit der Kunst der

Duplomatie erobert. Hennes dagegen

empfand ebenfalls Zuneigung für

Schneewittchen und wollte ihr mit

seinen Kochkünsten imponieren.

Eines Tages, als das Mädchen in

der Früh erwachte, waren die

Fruchtzwerge bereits weg. Sie waren

in der Arbeit und Schneewittchen

unternahm in ihren atmenden Geox-

Schuhen einen Spaziergang.

Schneewittchen hatte Lust auf etwas

Spaß, deshalb ging sie zum

Merkur, um unter der Tiefpreislatte

einen Limbo zu tanzen. Doch da

kam eine böse Hexe anonym in das

Geschäft und wollte Schneewittchen

mit einem vergifteten Jona-Gold-

Apfel töten, weil diese ihren Rekord

im Limbotanz unterboten hatte.

Verkleidet als Verkäuferin, bot die

Hexe dem Mädchen eine Kostprobe

des Apfels an. Doch da alarmierte

der Hausverstand Schneewittchen.

Sie wusste gleich, was die Hexe

vorhatte, daher sagte sie zu dieser:

„Ich bin doch nicht blöd, Mann!“

und forderte ihre Gegnerin zu einem

Kochkampf heraus, da sie sicher

war, dass Hennes ihr mit seinem

Tefal-Küchenset helfen würde.

Am nächsten Tag trafen die

beiden im Haus Schneewittchens

aufeinander. Doch die Hexe war

gut vorbereitet. Sie hatte die

köstlichen Iglo-Fertigmohnnudeln

in ihren elastischen Lycra-Strümpfen

versteckt. Die sieben Fruchtzwerge

als Jury eröffneten den Kampf.

Einige Zeit später hieß es : „Reinbeißen,

Burschen!“ Schneewittchen

hatte eine Steinofenpizza nach

dem alten Rezept Dr. Oetkers

zubereitet. Dagegen waren die

Fertigmohnnudeln chancenlos. So

ging Schneewittchen als Siegerin

aus dem Wettkampf hervor. Die

sieben Fruchtzwerge belohnten

Schneewittchens Pizza mit dem

AMA-Gütesiegel.

Als Dank an Hennes gab

Schneewittchen diesem einen Kuss,

denn „keiner küsst besser“.

Und so kommen wir jetzt zur Moral

dieser Geschichte: „Liebe geht durch

den Magen.“

(McDonalds Werbeslogan )

Patryk Lesniewicz, 4B

Die Uhr

oder die nicht alltägliche Beschreibung

eines Alltagsgegenstands

Mit dir schlafe ich ein, mit dir wache

ich wieder auf. Jeden Morgen weckt

die liebliche Melodie meinen Geist,

um den Tag zu starten. Nur du weißt

wann die Zeit reif ist und weißt wie

ich ticke. Das wunderschöne Muster

deiner Gestalt schmeichelt meiner

Hand. Stundenlang könnte ich

dich betrachten und deine graziösen

Schritte mitverfolgen. Niemals lässt

du dich hetzen, lässt dir so viel Zeit

wie du für nötig hältst und weißt

dich selbst gut einzuschätzen. Nur

manchmal würde ich dich gerne

zum Stehen zu bringen. Doch alles

ist vergänglich und so auch die Zeit.

Was übrig bleibt bist du und das

nehme ich in Kauf, meine liebe Uhr.

Dominika Peichl, 6B

Schülerarbeiten

125


Roboter Projekt

5B PROJEKT BIOLOGIE – INFORMATIK

Computer & Schule

Am 21. und 28. Februar fand im

Rahmen der unverbindlichen Übung

Informatik ein Roboter-Workshop

statt. Ziel dieses Workshops war

es, nicht nur Burschen sondern

auch Mädchen für die Technik und

das Programmieren zu begeistern.

Der Workshop wurde vom ZIMD

(Zentrum für integrative Medien und

Diversity) an zwei Nachmittagen zu

je drei Stunden durchgeführt.

In einer ersten Phase wurde

der Roboter, der eigentlich

Roberta heißt und ein Mädchen

ist, zusammengebaut. In einer

zweiten Phase wurde Roberta von

den SchülerInnen mittels einer

speziellen Software von Lego-

Mindstorm programmiert und am

Gang vor dem EDV-Saal getestet. Die

Testversuche reichten von Roberta-

Ballett bis zu Ausbruchsversuchen

aus einem Labyrinth und zeigten,

dass Mädchen wie auch Burschen

in gleichem Ausmaß Spaß an der

Technik hatten.

Wir alle waren von dem Projekt

begeistert und waren mit Feuereifer

dabei, wie man an den Fotos sehr

deutlich erkennen kann. Mit Stolz

wollen wir auch noch erwähnen,

dass die AHS Zirkusgasse das erste

Wiener Gymansium ist, dass einen

solchen Workshop dürchgeführt

hat.

Prof. Wolf und

die Kinder der unverbindliche

Übung Informatik 1. Klasse

Weil es sich in den vergangenen

Schuljahren sehr bewährt hatte,

gab es auch heuer wieder für die

5. Klasse ein fächerübergreifendes

Projekt in Biologie und Informatik.

Die Aufgabe bestand diesmal

darin, Anfang März jeweils 8

Stück weißer, gelber und roter

Zwiebeln sowie 8 Knoblauchzehen

einzusetzen und dann währen

4 Wochen den Wachstumsstart

sowie die Größenentwicklung zu

protokollieren. Diese Werte wurden

dann in Form von Tabellen sowie

Säulen- und Liniendiagrammen

dokumentiert. Daneben sollte in der

Arbeit natürlich das Wesentliche über

die Biologie dieser beiden Pflanzen,

Verwendungsmöglichkeiten sowie

ein gutes Rezept enthalten sein.

Iris Lechner brachte uns zum

Abschluss eine ganz besonders

köstliche Quiche mit sehr viel gutem,

gesundem Zwiebel mit!

Mag. Helene Hammerschmidt

Computer & Schule

126

127


Personalien

Unsere Erinnerungen an Frau Prof. Schreiber

Sie war immer für uns da und hatte für alles ein offenes Ohr.

Wenn wir Probleme hatten, versuchte sie diese so schnell wie möglich zu lösen. Man

konnte sich mit ihr sehr gut unterhalten und auch über private Dinge mit ihr reden. Außerdem

hatte sie eine ganz besondere Art mit Schülerinnen und Schülern umzugehen

und sie zu motivieren. Ihre Fähigkeiten zuzuhören, zu verstehen und uns zu behandeln,

als wären wir ihre eigenen Kinder, machten sie zu einem einzigartigen Menschen.

Auch haben wir an ihr geschätzt, dass sie, wenn sie sich einmal geirrt hatte, den Fehler

zugab oder wenn sie wütend geworden war, sich entschuldigte. Wenn wir etwas angestellt

hatten, nahm sie uns in Schutz und verteidigte uns. Außerdem war sie eine engagierte

und anspruchsvolle Lehrerin. Sie war immer um das Wohl ihrer Klasse bemüht,

schätzte uns, war hilfsbereit, sehr geduldig, nett, freundlich und immer verständnisvoll.

Wenn wir zum Beispiel gut bei einer Schularbeit oder einem Test abgeschnitten

hatten oder beim Sportfest gewannen, war sie stolz auf uns.

Oft hatten wir den Eindruck, dass sie eine der wenigen Lehrerinnen war, denen es Spaß

machte, Tag für Tag in die Schule zu gehen. Sicher wird sie uns ein Leben lang in Erinnerung

bleiben und einen Platz in unseren Herzen haben.

Ihre ehemalige Klasse 3C

Personalien

128

Mag. Maria Schreiber 1954 - 2008

129


Religionslehrer Christian Radolf in Ecuador

Anlässlich seines Wien-Aufenthaltes

besuchte Diakon Christian Radolf,

unser ehemaliger Religionslehrer,

die Schule und erzählte im Festsaal

anhand von vielen Fotos über seine

derzeitige Tätigkeit in der Pfarre El

Empalme in Ecuador.

Wie die Bilder zeigen, hat er eine

rege Bautätigkeit entwickelt.

(Nähere Informationen darüber im

Projektbericht auf Seite 85)

Die Fotos auf dieser Seite sollen einen

kleinen Eindruck von seiner

neuen Umgebung vermitteln.

Personalien

130

DIÁCONO CHRISTIAN RADOLF

(El Empalme / La Guayas/ Ecuador)

Post: Casa Arzobispal / Vicaría Daule

– Balzar / Apt. 09-01-4484 / Guayaquil /

ECUADOR

E-Mail: c.radolf@radolf.at

Bankverbindung: Raiffeisenkasse: lt.auf

„Christian Radolf - Missionsprojekt

Ecuador“

Konto Nr. 1.210.830, Blz 32250

131


Neu an der Zirkusgasse

Abschied von der Zirkusgasse

Personalien

132

An einem Donnerstag kam der

Anruf vom Stadtschulrat, am

Montag darauf stand ich schon recht

nervös und gespannt um 8 Uhr in

der 3C und versuchte von da an

die nächsten drei Monate Frau Prof.

Schreiber bestmöglich zu vertreten.

Leider kann ich dieses Schuljahr nicht

mehr an der Zirkusgasse bleiben,

möchte aber auf diesem Wege alle

meine SchülerInnen der letztjährigen

3C, 4B, 5B und 7B grüßen und freue

mich auf ein Wiedersehen spätestens

beim nächsten Schulschlussfest.

Ein Dankeschön der Direktion,

der Administration, und allen

Kolleginnen und Kollegen, die

mich sehr unterstützt und mir in

liebevoller und geduldiger Weise

zu jeder Zeit alle meine Fragen

beantwortet haben.

Dean Tomasitz

„Here they come.

And I’m not ready.

How could I be?

I’m a new teacher and learning on

the job.“

(Frank McCourt: Teacher Man)

Ich möchte mich an dieser Stelle bei

allen Personen bedanken, die mich in

meinem ersten Jahr als Lehrer an der

Zirkusgasse begleitet und unterstützt

haben. Allen voran gilt der Dank

meinen Betreuungslehrerinnen,

Dr. Meister-Zimmermann und

Mag. Ropper, aber natürlich auch

meinen drei Klassen 2A, 3A und 6B,

die mir den Einstieg in den Beruf

leicht gemacht haben ohne mich zu

unterfordern... Ich bin froh, auch

im kommenden Jahr an der Schule

bleiben zu können und freue mich

auf die bevorstehenden Aufgaben.

Martin Peichl

Hochmotiviert bin ich in das 2.

Semester eingestiegen. Dennoch

hatte ich auch Befürchtungen, die

Lehrinhalte den Schülern näher zu

bringen.

Ich war überrascht und sehr

erfreut welche Begeisterung meine

Schüler beim kreativen Arbeiten

entwickelten.

Es hat sich wieder einmal

bewahrheitet: Motivation steigert

die Leistung und auch der Spaß

darf beim Arbeiten nicht zu kurz

kommen.

Angelika Rattay

Als „frischgebackene“ Lehrerin für

Bewegung & Sport und Psychologie

& Philosophie durfte ich im zweiten

Semester als Vertretung einige

Sportstunden übernehmen. Zum

Glück wurde aus der Vertretung eine

feste Anstellung und ich freue mich

schon auf das kommende Schuljahr.

Barbara Himsl

Liebe Zirkusgassler!

„Gymnasium Zirkusgasse – steht der

Name für die Verhältnisse, die dort

herrschen?“ … so in etwa hat mein

erster Beitrag im Jahresbericht vor

zwei Jahren begonnen. Damals habe

ich diese Schule als Religionslehrerin

betreten und noch nicht gewusst,

was auf mich zukommen wird.

Freundlich und offen wurde ich

empfangen. Und doch habe ich

gemerkt, dass SchülerInnen und

KollegInnen dem altbewährten

Relilehrerteam, das die Schule

sozusagen im Kombipack verlassen

hat, die eine oder andere große Träne

hinterherweinten.

Jetzt – zwei Jahre, viele Schulstunden,

Aktivitäten und Erfahrungen später

– schreibe ich meinen vorerst letzten

Artikel für den Jahresbericht. Ich

mache es - um beim Bild zu bleiben

- mit einem lachenden und einem

weinenden Auge und habe das

Gefühl, dass es vielen von denen, die

bleiben, ähnlich ergeht.

Weinend, weil mir der Abschied

wirklich schwer fällt. Ihr, liebe

Schüler und Schülerinnen und ihr,

liebe Kolleginnen und Kollegen, seid

„Schuld“ daran. Als Dompteure und

Trainer dieser Zirkusschule leistet

ihr Lehrer ganze Arbeit: wenn´s

darum geht, sich für die Schule

einzusetzen, gemeinsam Projekte auf

die Beine zu stellen, Feste oder Tage

der offenen Tür zu gestalten, soziale

Lerngruppen zu betreuen usw. wird

an einem Strang gezogen. Daneben

wird aber immer auch großer Wert

auf inhaltliche Wissensvermittlung

gelegt. Somit gelingt eine gute

Balance, von der die SchülerInnen

profitieren. Als lernbereite oder auch

unwillige, als stille Nachdenkliche

oder vorlaute Herausrufer… ihr,

liebe Schüler, lernt hier nicht nur für

die Schule, sondern fürs Leben.

Lachend, weil ich hier ebenso

vieles gelernt habe und wertvolle

Erfahrungen sammeln konnte, weil

ich liebe Menschen kennen- und

schätzen gelernt habe, weil ich in

einigen Klassen wirklich guten

Unterricht leisten konnte, weil

wir gemeinsam so manche dichte

Stunden erlebt haben, weil …

Nicht immer alles war „leiwand“

und „ursuper“. Einige Durststrecken,

Konflikte oder einfach langweilige

50 Minuten habe ich erlebt und/oder

euch Schülern beschert. Einfach zum

Lachen und zum Weinen!

Ich verlasse diese Schule also mit

dem Lächeln des Clowns: humorund

lustvoll, zugleich tiefgründig

und ernst und danke euch allen für

die schöne Zirkusgassenzeit!

Mag. Katharina Prammer

Interview mit Kollegin

Canal anlässlich ihrer

Pensionierung

Dies ist dein letztes Jahr in der

Zirkusgasse, mit welchen Gefühlen

gehst du in Pension?

Im Moment bin ich, ehrlich gesagt,

überglücklich, 60 zu werden und

mich aus dem Arbeitsleben zurückziehen

zu können. es waren sicher

Personalien

133


Personalien

134

sehr interessante, lehrreiche und

schöne Jahre und ich werde mich

auch immer gern an die lieben

KollegInnen, die aufbauenden

Gespräche mit ihnen, das viele

Lachen im Konferenzzimmer und

an die angenehme Atmosphäre dort

erinnern. Aber zuletzt ist mir die

Freude am Unterrichten abhanden

gekommen.

Was glaubst du sind die Gründe

dafür?

Da sind zuerst einmal meine eigenen

Unzulänglichkeiten und zweitens

die Unzufriedenheit mit dem

bestehenden Schulsystem und mit

meiner Rolle darin. Ich hab so meine

Vorstellungen von einer kindgerechteren

Schule und auch von einer

menschengerechteren Gesellschaft

(die Schule schwebt ja nicht im leeren

Raum), und diese klaffen immer

mehr mit der Realität auseinander.

Wie stellst du dir so eine andere

Schule vor?

Ganz allgemein finde ich, dass eine

gut ausgebildete Bevölkerung der

größte Reichtum einer Gesellschaft

ist (Wissen ist Macht!). Aber ich hab

den Eindruck, dass die Wirtschaft

und ihre politischen Vertreter in

erster Linie willige und tumbe

KonsumentInnen wollen (aus Angst

vor dieser Wissensmacht?) und

daneben eine kleine Elite (in teuren

Privatschulen) gut ausgebildeter.

Früher oder später wird sich das

rächen, aber in der Zwischenzeit wird

die Schule (so wie alle öffentlichen

Einrichtungen) kaputt gespart und

schlecht gemacht (Schule und Lernen

ist uncool). Dieses Kaputtsparen

führt u.a. dazu, dass die Schulen

Sponsoren brauchen (in meinen

Augen eine Schande für eines der

reichsten Länder der Welt) und den

Kindern z.B. Automaten vor die

Nase gesetzt werden, dank derer

sie sich mit „reiner“ Chemie und

Unmengen Zucker anfüllen können,

womit wiederum Diabetes u.a.

Volkskrankheiten (Zähne, Knochen

etc.) Vorschub geleistet wird, was

wiederum die Krankenkassen belastet

usw. Ein Teufelskreis, dessen

Spirale immer schneller nach unten

führt. Und für all das wird den

LehrerInnen, als schwächstes Glied

in der Kette, die Schuld zugeschoben.

Das mit den Schuldenböcken ist ja

immer die einfachste „Lösung“.

Das klingt etwas pessimistisch.

Ich bin zwar öfters über vieles sehr

wütend, aber, nicht nur weil ich

Geschichte studiert habe, vertrau

ich auf den gesellschaftlichen Fortschritt.

Es braucht halt Zeit und es

ist viel Geduld nötig...

Was nimmst du Positives aus deinen

Jahren an der Schule mit?

Also wie gesagt die guten Erinnerungen

an die KollegInnen und,

was die SchülerInnen betrifft, diese

frische, überschäumende Energie

der Kinder und Jugendlichen, wenn

sie z.B. in den Pausen miteinander

blödeln, lachen, herumtollen, „eine

Hetz“ haben und Schmäh führen.

Diese ansteckende Lebensfreude

wird mich in mein „neues Leben“

begleiten.

Und wie soll dieses aussschauen,

was sind deine Pläne?

Ich möchte wieder mehr meine

sozialen Kontakte pflegen, mich

weiterbilden, mich wieder mehr

engagieren, und dann würde ich

auch gern aufs Land ziehen in eine

ökologische Gemeinschaft – da gibt’s

schon einige Projekte und die werde

ich mir anschauen. Ich hab jedenfalls

tausend Pläne und Ideen.

Womit sich Frau Professor Wolf derzeit beschäftigt

Hallo! Ich darf mich kurz vorstellen:

Ich heiße Lea Wolf und wurde am

16. Juni geboren. Am liebsten liege

ich in meiner Wippe, wie man auf

dem Bild erkennen kann. Ich war

auch schon in der Schule auf einen

kurzen Besuch. Das was unheimlich

anstrengend, denn unglaublich

viele Leute wollten mir die Hand

schütteln. Einige wollten mich sogar

zu sich mit nach Hause nehmen. Das

konnte meine Mama gerade noch

verhindern. Ich glaube, ich werde

mir doch noch etwas Zeit lassen, bis

ich so richtig in die Schule gehe.

Personalien

135


Historisches

136

Projekt ERINNERUNG 38/08

Ein Blick in das „grausigste Kapitel der Wiener Schulgeschichte“

Das Gymnasium Zirkusgasse ist

eine Schule mit Geschichte. Einen

Blick in das finsterste Kapitel dieser

Geschichte warf erstmals eine Projektgruppe

im Jahr 1988. Im Rahmen

des Präsidentschaftswahlkampfes

von Kurt Waldheim kam lange Verdrängtes

ans Tageslicht: Die Österreicher

waren nicht nur Opfer des

Nationalsozialismus. Nicht wenige

waren begeisterte Anhänger oder

sogar Täter gewesen. Das Anbringen

einer Gedenktafel für die Opfer

des Nationalsozialismus an unserer

Schule war für die Projektgruppe

der Anlass Kataloge und Erlässe zu

durchforsten und mit ehemaligen

Schülern zu sprechen, um herauszufinden,

was zwischen 1938 und

1945 an unserer Schule geschehen

ist. Die Projektbroschüre zeigt, wie

brutal der Nationalsozialismus nach

der Eingliederung Österreichs in das

Großdeutsche Reich am 12. März

1938 in das Schulleben eingegriffen

hat:

Der Direktor und ein Drittel des

Lehrkörpers wurden fristlos entlassen

und durch NS-Parteigänger

ersetzt. Die Lehrpläne wurden an

die nationalsozialistische Ideologie

angepasst mit rassistischer Erblehre,

Heldenverehrung und Führerkult.

Die Lehrerbibliothek wurde von

Büchern marxistischer und liberaler

Autoren gesäubert und mit mit den

Büchern der Blut- und Bodenmythologie

bestückt.

Unter den Schülern wurden Feindbilder

aufgebaut. Die an unserer

Schule besonders zahlreichen jüdischen

Schüler (in den 20er Jahren

zwei Drittel der Schüler) waren

plötzlich nicht mehr Mitschüler,

sondern „Angehörige einer minderwertigen

Rasse“, die nur mehr in

den hinteren Bänken oder in eigenen

Klassen geduldet wurden. Mitten im

Schuljahr, am 29. April 1938 wurden

die jüdischen Schüler aus den meisten

Schulen entfernt und durften nur

mehr an wenigen „Judenschulen“

weiter das Gymnasium besuchen.

Eine dieser Schulen war das Gymnasium

Zirkusgasse. Allerdings nur

von April bis Juni, denn ab Herbst

1938 durften jüdische Schüler überhaupt

keine höhere Schule mehr besuchen.

Gleichzeitig hatten schon die Verhaftungswellen

begonnen. So saßen

Familienangehörige wie z. B. der

Vater von Oscar Scherzer bereits im

Konzentrationslager während Oscar

sich auf die Matura vorbereiten sollte.

(Oscar Scherzer war einer jener

ehemaligen Schüler, die wir 1988 für

das Projekt kontaktiert hatten).

Wir wollten natürlich auch herausfinden

was aus den damaligen

jüdischen Schülern unserer Schule

geworden ist - ob es ihnen gelungen

war mit ihren Familien rechtzeitig

zu flüchten oder ob sie schließich im

Rahmen der „Endlösung der Judenfrage“

umgebracht worden waren.

1988, 50 Jahre nach Beginn der Herrschaft

des Nationalsozialismus blieb

noch vieles offen, viele Schicksale

noch unklar. Resumée der jüdischen

Kultusgemeinde auf unsere Anfrage:

„... eine überdurchschnittlich hohe Zahl

von Lebensläufen, die sich überhaupt

nicht verfolgen lassen. Man kann also

davon ausgehen, dass ein großer Teil

dieser Menschen nicht mehr lebt.

Ein wahrhaft grausiges Kapitel Wiener

Schulgeschichte.“

1991 bekannte Bundeskanzler Vranitzky

erstmals, dass Österreicher

auch unter den Tätern waren und

Österreich daher auch Mitverantwortung

für die Gräueltaten der

Nationalsozialisten hat. Daher wurde

das Dokumentationsarchiv des

Österreichischen Widerstandes beauftragt

die Schicksale der Opfer zu

erforschen.

1998 fragten wir über das DÖW nach

dem Verbleib unserer ehemaligen

Schüler: Von 288 jüdischen Schülern

hatten sie Informationen über 49:

22 davon waren emigriert, 23 doportiert

worden in verschiedene Lager,

zwei von der SS auf der Straße

erschossen worden, einer war nach

Polen geflüchtet und einer hatte als

U-Boot in Frankreich gelebt.

Inzwischen ist der Forschungsauftag

des DÖW abgeschlossen und wir

haben heuer wieder, diesmal über

das Internet, die Schülerliste von

1937/38 mit der Opferliste und einer

Liste von Überlebenden, zusammengestellt

von „Lettertothestars“

verglichen.

Auf dieser Liste der Überlebenden

/ Zeitzeugen haben wir 6 ehemalige

Schüler gefunden, darunter 2

uns schon bekannte: Oscar Scherzer

und Zwi Nigal, der im Herbst als

Zeitzeuge mit einer Klasse gesprochen

hat. (Über den Verbleib seiner

KlassenkollegInnen hat Oscar Scherzer

mit zwei Freunden im Jahr 2000

nachgeforscht und immerhin über

14 von ihnen z.T. detaillierte Informationen

zusammengetragen.)

Die Internet-Suchergebnisse zeigen

allerdings auch, welchen Verlust unser

Land durch die Vertreibung der

jüdischen Mitbürger erlitten hat. Unter

den aus unserer Schule Vertriebenen

waren unter anderen Walter

Kohn, der 1998 mit dem Nobelpreis

für Chemie ausgezeichnet wurde

und Herbert C. Kelman, Professor

für Sozialethik an der Havard University,

Leiter des Programms für

internationale Konkliktanalyse und

–lösung (PICAR) und als solcher

führend im israelisch-palästinensischen

Dialog 1993 involviert.

Von den im Sinne der Nürnberger

Rassengesetze 206.000 Juden, die am

13. März 1938 in Österreich lebten,

erlebten 5816 Personen die Befreiung

ihrer Heimat. 65.459 fielen dem

Holocaust zum Opfer, die restlichen

sind verstorben oder ausgewandert.

16 unserer ehemaligen Schüler haben

wir auf dieser Liste der Opfer

des Nationalsozialismus gefunden:

Familienname Vorname Todesort/Lager Todesdatum

BALIN Kurt Auschwitz 20.07.1942

BRAUN Georg Maly Trostinec 21.08.1942

BROMBERGER Heinrich Theresienstadt 27.08.1942

EINHORN Adolf Buchenwald 14.04.1945

FISCHL Eduard Theresienstadt 09.10.1942

FUHRMANN Alfred Jugoslawien 12.10.1942

HOFFMANN Otto Auschwitz 09.10.1942

KLINGER Emil Maly Trostinec 18.10.1942

LÖFFLER Josef Maly Trostinec 15.06.1942

LÖWENHECK Fritz Theresienstadt 01.10.1942

POLLAK Hans Riga 03.12.1941

RECHNITZ Wilhelm Theresienstadt 10.09.1942

SCHATZ Friedrich Wien 12.04.1945

SCHUSTER Erich Auschwitz 09.10.1942

SONNENSCHEIN Erich Riga 03.12.1941

WEINER Egon Riga 11.01.1942

Für die Projektgruppe 38/08: Mag. Engelbert Fink

Historisches

137


Gespräche mit Zeitzeugen

Gespräche mit Zeitzeugen

Eric Richmond in 3C

Historisches

138

HELDENPLATZ

Die Organisation „A Letter to the

Stars“ (www.lettertothestars.at) lud

im Mai 2008 250 von den Nationalsozialisten

verfolgte ehemalige Österreicher,

die überleben konnten und

heute in aller Welt verstreut leben,

ein, um Schülern über ihre Erlebnisse

zu berichten. Am 5. Mai fand

eine auch von der Bundesregierung

und viel Prominenz unterstützte

Veranstaltung am Heldenplatz statt.

Dabei konnte man viele berührende

Geschichten der betagten Überlebenden

hören, private von Schulklassen

gestaltete Denkmäler für Ermordete

sehen und ein buntes musikalisches

Programm von Schülern und Künstlern

hören. Die Klassen 3C, 5B, 6A

und 7B nahmen für unsere Schule

daran teil.

6A im Gespräche mit Zeitzeugen

Im Rahmen des Projektes Erinnerung

38/08 nutzten auch wir an der

Zirkusgasse eine der letzten Möglichkeiten

mit ehemaligen jüdischen

Schülern unserer Schule zu reden.

Diese Gespräche wurden z.T. auf

Video oder Kassetten aufgezeichnet

und an „A Letter to the Stars“ weitergeleitet,

die ein Archiv mit diesen

Gesprächen mit den letzten Zeitzeugen

aufbauen.

Alfons Stummer und Norbert Pompe erzählten den SchülerInnen der 6A von ihrer Jugend in der Zeit des Nationalsozialismus,

den Auseinandersetzungen innerhalb ihrer Freundesgruppe mit der Verführungskraft des Nationalsozialismus

gerade für junge Menschen und über den Kontakt zum Widerstand.

Oscar Scherzer in 8B

Im Rahmen einer Europareise mit

Wienaufenthalt stellte sich Oscar

Scherzer am 7.10.2007 gern für einem

Gespräch mit der 8B zur Verfügung.

„Ich habe hier die Matura gemacht

als der letzte Jude, dem es erlaubt

war in ein Gymnasium zu gehen.

Dann habe ich mich gefragt, wie

komme ich von hier weg? Obwohl

ich eine Hoffnung hatte, nach Amerika

zu kommen, hat sich das sehr

verzögert. Es war sehr schwer einen

Pass zu bekommen. Nach ein paar

Versuchen und mit ein bisschen

Schmiergeld habe ich dann einen

Pass bekommen und bin nach Berlin

gefahren. Dort habe ich einen Mann

gefunden, der mir um Geld ein Visum

nach Frankreich verschaffte. Ein

Visum nur für zwei Wochen. Nach

den zwei Wochen ist man vogelfrei.

Wenn ein Polizist einen erwischt, bekommt

man ein Jahr Gefängnis. Die

französischen Gefängnisse waren

damals noch mittelalterlich. Oder

man stellt einen an die deutsche

Grenze und übergibt einen der Gestapo.

Dann ist schon alles verloren.

Schließlich kam ich glücklich doch

in Amerika an. Der beste Job, den ich

bekommen konnte als Gymnasiast,

der die Matura bestanden hat, der

Latein, Griechisch, Deutsch, Englisch

und Französisch gelernt hatte,

war ein Job als Tellerwäscher. Später

habe ich einen Job als Zeitungsverkäufer

in einem Kiosk bekommen.

Da habe ich ein Mädchen kennengelernt

und sie ist heute meine Frau“

„Mein Name ist Eric Richmond, ehemaliger

geborener Erich Reichmann,

aufgewachsen in der Blumauergasse.

Fußballspielen, Schule, alles war

hier in dieser Gegend... Mein bester

Freund Josef war katholisch. Wir haben

da keinen Unterschied gemacht.

Ich ging halt in den jüdischen Religionsunterricht

und er in den katholischen.

Ich war 13 Jahre alt, als ich gezwungen

war mein Leben zu retten... Der

Nationalsozialismus bewirkte, dass

meine ehemals besten Freunde mich

verprügelten und verfolgten... Der

Hass, der entstanden ist, ist unbeschreiblich...

Die Atmosphäre auf dem Westbahnhof

war unbeschreiblich... Das Bild,

wie wir aus dem Fenster schauten

und noch den Eltern gewinkt haben.

langsam, langsam fuhr der Zug dann

um die Ecke und weg waren sie...“

Eric ist schließlich mit dem Kindertransport

in London angekommen.

Seine Eltern sah er niemehr wieder.

Er lebt heute in London.

Historisches

139


Historisches

140

UNTER HAKENKREUZ UND TRIKOLORE

Buchpräsentation mit dem Autor Oscar Scherzer

Der erfreuliche Anlass für das Projekt

ERINNERUNG 38/08 war das

Erscheinen von Oscar Scherzers Erinnerungen

in deutscher Ausgabe.

Oscar Scherzer, einer der letzten

jüdischen Maturanten im Juni 1938,

erlebte sehr bewusst die Veränderungen

des Gymnasiums Zirkusgasse

nach dem „Anschluss“ an das

„1000 jährige Reich“ Hitlers. Auch

wenn der neue Direktor die jüdischen

Schüler zunächst beruhigte

und ihnen ein „Gastrecht“ zusicherte,

waren deren Ängste durchaus

berechtigt.

Oscar Scherzer schildert in diesem

Buch das Verhalten der Lehrer, die

Provokationen der Hitlerjugend

und die Ängste seiner Mitschüler

aus der Schülerperspektive. Nachdem

er als einer der letzten jüdischen

Schüler hier maturieren konnte, verdichtete

sich im Kopf der Gedanke:

„Nichts wie weg!“ Aber wohin? Er

schildert die schwierige Flucht nach

Frankreich und schließlich sein Fußfassen

in den USA.

Im Folgenden bringen wir einige

Auszüge aus den Reden von Frau

Direktor Stöger und Oscar Scherzer

bei der Buchpräsentation:

Mag. Engelbert Fink

Direktor Stöger: „70 Jahre Anschluss

an Hitlerdeutschland ist eine

Gelegenheit sich an die Ereignisse

von damals zu erinnern, sich vor

Augen zu führen, was damals passiert

ist. Was wäre leichter, was wäre

eindrucksvoller, als das gemeinsam

mit jemandem zu machen, der 1938

hier an unserem Gymnasium maturiert

hat.

Der Anschluss am 12. März 1938

wurde den Österreicherinnen und

Österreichern von Hitlerdeutschland

bewusst als etwas ganz Positives

präsentiert und viele Österreicherinnen

und Österreicher sind leider

damals darauf hereingefallen und

haben sich diesem Jubel angeschlossen

und haben rund einen Monat

später bei der Volksabstimmung zu

über 99 % mit ja für den Anschluss

gestimmt. Die Bilder, die man von

diesen Ereignissen kennt, den Übertritt

der deutschen Soldaten an der

deutsch-österreichischen Grenze,

die frenetisch jubelnden Massen,

die in Braunau und auch auf dem

weiteren Weg, den Hitler bis Wien

zurückgelegt hat, kennen wir von

Fotos und aus den Filmen der damaligen

Wochenschau. Diese Bilder

haben aber ganz bewusst das überdeckt,

verdeckt, was zuvor, bereits

mit dem ersten Tag des Anschlusses,

begonnen hat. Auf der einen Seite

wurden die österreichischen Währungsreseven

sofort enteignet und in

die deutsche Rüstungsindustrie gesteckt,

aber viel schlimmer war das

menschliche Problem, das begann,

nämlich zunächst einmal die Ausgrenzung,

die systematische, immer

weitergehende Zurückdrängung der

jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Verfolgung und schließlich

die ganz bewußte Bekämpfung

und schließlich der Holocaust.

Herr Oscar Scherzer hatte das Glück

dass er einerseits noch einer der letzten

jüdischen Maturanten an unserer

Schule sein durfte und das zweite

ganz ganz große Glück, dass er den

Holocaust im Ausland überleben

konnte. Darüber hat er ein sehr sehr

eindrucksvolles Buch geschrieben,

in dem auch die letzten Schultage,

seine Reifeprüfung hier an der Zirkusgasse

beschrieben werden und

dann sein weiteres Schicksal....

Es ist sehr interessant - ich sage das

jetzt als Geschichtslehrerin - Bücher

über diese Zeit zu lesen, Filme und

Dokumentationsmaterial aus dieser

Zeit anzuschauen und zu studieren,

aber das aller aller eindrucksvollste,

was man machen kann, das ist

dass man einen Zeitzeugen einladen

kann und dieser Zeitzeuge vor uns

zu euch sprechen kann und uns seine

Eindrücke von damals und seine

Empfindungen mitteilen wird.“

Oscar Scherzer: „Der Anfang war

schlecht. Am zweiten Tag, nachdem

die Nazis in Deutschland die Macht

ergriffen hatten, gab es schon Ausschreitungen

gegen Juden, Homosexuelle,

Zigeuner und andere „minderwertige

Esser“ und Kinder, die

nicht ganz gesund waren - das haben

wir erst später erfahren - wurden in

sogenannte „Spitäler“ verschleppt

und wurden dann getötet.

Wir Schüler hatten an dieser Schule

ein gutes Verhälnis untereinander,

egal ob Juden oder Christen.(..)

Was geschah, als

die Nazis hier zur Herrschaft

kamen? Das erste

war, dass alle jüdischen

Lehrer, Professoren ihren

Job verloren. Sie waren

arbeitslos und haben gar

kein Geld bekommen.

Das zweite war, dass die

jungen Nazis nicht neben

den jüdischen Schülern

sitzen wollten. Sie hatten

dagegen protestiert.(...)

Wir betraten den Klassenraum,

die „Arier“ saßen bereits in

ihren Bänken, (...) wir setzten uns in

die mit einem Davidsstern gekennzeichneten

Bänke. (...) Die ersten

Tage vergingen fast ohne Zwischenfall;

dass antisemitische Lieder in

unserer Gegenwart gesungen wurden,

dagegen konnte man natürlich

nichts machen. Allein fühlten wir

uns nur, wenn sie den Gesang anstimmten:

„Wenn Judenblut vom

Messer spritzt, dann geht`s noch mal

so gut“ (...)

Stippinger, einer der HJ-Jungen

stand auf: „Einen Augenblick Herr

Professor! Ich habe etwas zu verlautbaren:

ich habe den Juden dieser

Klasse etwas zu sagen: Es wurde bemerkt,

dass Schüler jüdischer Rasse

Gespräche mit deutsch-arischen Burschen

anknüpften. Die Zeiten sind

vorbei, wo ihr die Gelegenheit hattet

mit euren verpesteten Gehirnen unser

klares Denken zu beeinflussen!

Der Jude, der es wagen sollte noch

einmal einen seiner Rasse fremden

Schüler anzusprechen, wird aus der

Schule entfernt!“

Professor Ettl, der Griechischlehrer

- er war ein frommer Katholik - hob,

wenn er die Klasse betrat die Hand,

als ob er jemanden grüßen wollte,

ohne ein Heil auf den Führer auszustoßen.

Eine so lässige Begrüßung

der Schüler wagte auch der arische

Physikprofessor. Die Schulleitung

der Hitlerjugend beschwerte sich

natürlich, woraufhin die Professoren

die strenge Anweisung erhielten,

laut und deutlich, in aufrechter

Haltung mit erhobener rechter Hand

den deutschen Gruß zu sprechen....“

Oscar Scherzers Buch ist erhältlich:

bei Prof. Fink, im Buchhandel oder

beim Verlag

www.editionkeiper.at

(dort findet man auch zusätzliche

Dokumente und die

Originalmanuskripte zum Buch)

Historisches

141


Maturaball 2008

Feste

142

143


Maturantenverabschiedung

Feste

144

145


Dank für die Unterstützung des Elternvereins

an die Firma

Sentimental Journey

AUTOHANSA

(Dr. Martin Schuster - Maturajahrgang 1976)

146

Diskonttankstelle

Neuwagen - FIAT

Gebrauchtwagenverkauf

Mietwagen

KFZ-Werkstätte

Franzensbrückenstraße 16-22

1020 Wien

Tel.: 214 16 95

„Ich könnte nicht schlafen gehen,

ohne riesiges - auch schriftliches

- Danke für diesen heutigen

„Glücklich-Mach-Tag“. Es war

ein gar nicht lautes, aber großes

Fest, ein Zusammentreffen und

Zusammenfinden von hunderten

Charakteren, von Erinnerungsfäden,

von strahlenden Blicken und ein

Austausch von 70 Jahren Schulgeschichte

in Form von kaum

vergessenen Namen, freudig wiedererkannten

Gesichtern, Zitaten,

Rückblicken, (teilweise neu) interpretierten

Erlebnissen aus der Sicht

der nun erwachsenen „Schüler“,

respektvolles ja fast liebevolles

Wiederbegegnen... Ich glaube, dass

sich jeder von uns kein schöneres

Geburtstagsfest hätte wünschen

oder erträumen können.

Danke für den tief empfundenen

Grundgedanken, der zu dieser

wahrlich „sentimental“ journey

geführt hat, danke aber auch für

die Freiheit an diesem Tag, zum

Reden, Plaudern, Lachen Zeit zu

haben - es war perfekt geplant, aber

die Planung blieb auf wunderbare,

menschliche Weise nur die Folie,

vor der wir glückliche Teilnehmer

einander genießen durften! ….. ..“

schrieb Frau Prof. Eva Maria Cubasch

(Musik und Englisch Professorin

von 197o – 2ooo) am 28. Mai um 3.43

morgens.

Am 27. Mai 2oo8 fand im Sportcenter

Donaucity nahe der UNO City ein

wohl einmaliges Maturatreffen

statt.

1.ooo (eintausend !) Absolventen der

Maturajahrgänge 1938 – 2oo7 der

Zirkusgasse“ nahmen daran teil

– machten es sozusagen zu einem

„Circus Maximus“.

Aus 1o Ländern kamen sie angereist

– aus ganz Österreich, England,

Deutschland, Rumänien, Norwegen,

Schweiz, Italien, Tschechien,

Belgien.

Der „Ehrengast“ – Oscar Scherzer

(geboren am 31.12.1919 – Maturajahrgang

1938) kam mit seiner Gattin

Estelle sogar aus den Vereinigten

Staaten.

Die Idee zu diesem Treffen löste

mein Klassenvorstand Frau Prof.

Feste

147


Feste

Margarethe Nezbeda (Frössl) aus.

(von 1973 -2oo3 unterrichtete sie

Deutsch und Englisch an der Zirkusgasse.)

Sie sandte Weihnachtsgrüße in

einem Mail an ihre Ex Schülerinnen

und Schüler. Allein beim Durchlesen

der vielen Namen wurden Erinnerungen

an längst vergangene

Zeiten wach.

Ich wollte schon lange der „Zirkusgasse

DANKE sagen. Danke

dafür, dass mein Geschichte und

Turnprofessor Gert Nöster (Prof.

von 1969 -2ooo) in mir das Feuer für

den Sport geweckt hat – und so mein

Leben wesentlich geprägt hat.

Danke, dass ich in der Zirkusgasse

meine Lebenspartnerin Silvia gefunden

habe. Wir sind seit über 3o

Jahren ein glückliches Paar.

Danke auch für die Ausbildung

unserer Tochter Iris, die 2oo5 in der

Zirkusgasse maturiert hat.

Viele Klassen pflegen mit regelmäßigen

Treffen Freundschaften

über Jahre, Jahrzehnte. Kaum jemals

aber begegnet man seinen

Weggefährten aus Parallelklassen,

oder jenen die „ober“ oder „unter“

einem die Schulbank gedrückt

haben, die man bei Gangpausen, im

Schulhof oft und oft traf.

Ein Maturatreffen war eine Möglichkeit

der Gemeinschaft, die das

Gymnasium Zirkusgasse als gemeinsamen

Bezugspunkt hat, eine Freude

zu bereiten.

Die Namen der mehr als 2.5oo

Absolventinnen und Absolventen

der Zirkusgasse (von 1938 – 2oo7)

zusammenzutragen, aus allen

Jahrgängen „Multiplikatoren“ zu

finden, die noch Kontakt zu ihren

Schulfreunden pflegen und ein

Netzwerk unter allen aufzubauen

– das war schon eine nette Aufgabe.

Frau Direktor Stöger und zahlreiche

aktive aber auch bereits pensionierte

Professorinnen und Professoren

halfen tatkräftig mit, Kontakte zu

Absolventinnen und Absolventen

zu finden.

Herausheben möchte ich noch

gerne die Pfarre St. Nepomuk, die

nicht nur durch die örtliche Nähe

zur Zirkusgasse viele Generationen

von Freunden der „Zirkusgasse

vereint.

Vieles war bewegend am größten

Maturatreffen.

Bewegend Bekanntschaft mit Oscar

Scherzer machen zu dürfen

– einem Zeitzeugen, der unter

Bedingungen seine Jugend und

seinen Schulabschluss 1938 mei-

Feste

148

www.sportcenter-donaucity.at t e l . : 2 6 9 9 6 3 0

149


Feste

stern musste, die heute nicht

vorstellbar sind. Seine Memoiren

(„Unter Hakenkreuz und Trikolore“)

wurden im Rahmen unseres Festes

präsentiert. Herr Scherzer trug auch

einige Passagen aus seinem Werk

vor.

Eine Leseprobe (und Bestellmöglichkeit)

des in der Edition

Keiper erschienenen bewegenden

Werkes finden Sie unter

www.textzentrum.at .

Bewegend die Wiedersehensfreude.

Lieber Leser – lehnen Sie sich kurz

zurück und stellen Sie sich bitte

ein Fest mit 1.ooo Gästen vor, wo

sich 2o, 3o, 4o, 5o, 6o, 7o, und

auch 8o Jährige freudigst begrüßen,

herzlichst umarmen und den

Augenblick wahrlich genießen.

Viele hatten sich seit Jahrzehnten

nicht mehr gesehen.

Es wurde herzhaft gelacht, es wurden

viele, viele „alte Geschichten“ aufgewärmt.

Einfach herrlich.

Einfach herrlich – und weit mehr

als verdient auch die Reaktion den

„Lehrern“ gegenüber.

Es war wohl der Tag, der Labsaal für

die Seele von Professorinnen und

Professoren bedeutete.

Es muss wohl ein gewisses Maß an

Zeit verstreichen, um erst schätzen

zu können, was einem von der

Schule, von engagierten Lehrkräften

mitgegeben wird.

Und es tat den Professorinnen und

Professoren gut, zu sehen, was aus

„Ihren Schützlingen“ geworden ist.

„Du bekommst herzige kleine Kinder

in den ersten Klassen, meisterst

gemeinsam mit ihnen die Pubertät

und siehst wie sie erwachsen

werden. Doch nach der Matura

hörst du leider von den Wenigsten,

wohin die Reise ging. Heute war ein

perfekter Tag für mich, wo ich mehr

von meinem Beruf zurück bekam,

als ich jemals zu Träumen gehofft

hatte“ sagte mir eine enthusiastische

Professorin der Zirkusgasse.

Der Höhepunkt des Festes war der

vielleicht größte Schulchor der Welt.

Professor Ottokar Nezbeda (1961

– 1992 Musikprofessor) studierte mit

uns ein Musikstück ein, das jeden

Einzelnen wohl, egal wo man es

wieder hört, garantiert an diesen

Abend erinnern wird.

Gonna take a sentimental journey,

gonna set my heart at ease,

gonna make a sentimental journey,

to renew old memories.

Danke Ottokar !

Gänsehaut, Tränen der Rührung,

bewegende Geschichten – lange

– und doch zu kurz währte dieser

einzigartige, laue Maiabend.

Ein herzliches Dankeschön an alle

die zum Gelingen der „Sentimental

Journey“ beigetragen haben.

Von Frau Dir. Stöger und ihren

Vorgängern als „Zirkusdirektor“

über hunderte Professorinnen und

Professoren, die im Laufe einer

jahrzehntelangen Schulgeschichte

tausenden Schülerinnen und

Schülern nicht nur Wissenswertes

beigebracht haben, sondern eine

Bindung zu „ihrer“ Schule mitgegeben

haben, wie man sie wohl nicht

oft findet !

DANKE ZIRKUSGASSE

Dein

Gottfried Gassenbauer –

Maturajahrgang 1977

Dir. Sportcenter Donaucity

Feste

Einen Kurzbericht von Gerhard

Blaschke (maturierte am 6.6.66)

finden Sie auf

http://bbb-datentechnik.com/

schule/journey08-pre.html

150

151


Schulfest 2008

Schulfest 2008

Feste

Das Schulfest 2008 hat es in sich

gehabt! Da war zunächst die

unglaubliche Einsatzfreude zahlreicher

Helfer und Helferinnen

beim Aufstellen der Biertische und

Bänke und sonstigen Tische für die

Stände im Schulhof - und das bei

schweißtreibenden 33°C!

Dann die Bereitschaft - vor allem

der Erstklassler - beim Buffet

mitzuhelfen, Brötchen zu streichen

und zu verkaufen.

Und das Überdrüber war natürlich,

als gegen 16 Uhr ein heftiges Gewitter

lostobte und alle Vorbereitungen im

Hof „ins Wasser fielen“, was jedoch

die Helfer nicht davon abhielt, die

wichtigsten Dinge aus den „Fluten“

ins trockene Schulhaus zu retten. Da

ging es natürlich in erster Linie um

das Siegerpodium, das dann in aller

Eile in den Festsaal hinaufgebracht

wurde.

Mit einem Wort: Durch den

plötzlichen Wetterumschwung

musste binnen kürzester Zeit alles

vom Hof in das Schulhaus verlegt

werden und das passierte auf

wundersame Weise in kürzester

Zeit - dank dem Einsatz aller. Dieser

gemeinsame Einsatz, der bei allen

Anwesenden und Beteiligten die

Energien freisetzte, die das Gelingen

des Festes ermöglichten, war wohl

eines der bemerkenswertesten

Kennzeichen des Schulfestes 2008.

Es wurde deutlich, dass wir wirklich

eine Gemeinschaft sind, die, wenn es

drauf ankommt, durch gemeinsame

Anstrengung ihr Ziel erreicht.

Das Fest ging also wie gesagt im

Schulhaus weiter und wenn man

herumging, hatte man den Eindruck,

dass sich alle bestens amüsierten:

Es wurde gegessen, getrunken,

gelacht, gespielt und ausführlich

kommuniziert.

Das Musikensemble unter der

Leitung von Herrn Prof. Hönigsberger

spielte auch diesmal wieder

Stücke und Lieder, die unter díe

Haut gingen.

Die Bühnenspielgruppe der 3. und

4. Klassen unter der Leitung von

Frau Prof. Greschonig war natürlich

auch heuer wieder professionell

unterwegs.

Die beiden Englisch-Theater-Gruppen,

die 1A-Klasse unter der Leitung

von Frau Prof. Klugar und die 2A-

Klasse unter Leitung von Herrn

Prof. Peichl, haben ihr Theaterdebüt

mit Bravour bestanden!

Das Schach Simultan-Turnier

unter der Leitung von Herrn Prof.

Mistelbauer konnte in gewohnter

Weise stattfinden, nachdem die

Schachbretter mitsamt den Schachfiguren

im Trockenen wieder

aufgestellt waren.

Das Dosenschießen, die Spanische

Bar mit ihren köstlichen alkoholfreien

Cocktails, der T-Shirt-Verkauf,

das Glücksrad, der Flohmarkt, der

Videocorner und das Jonglieren - all

diese Stände zogen ein interessiertes

und vor allem gut gelauntes

Publikum an.

Ein absolutes Highlight war das

Büffet: es gab so viele selbst gemachte

Leckereien, Brötchen und Salate!

Ein großer Dank gilt natürlich

den vielen Produzentinnen dieser

Köstlichkeiten! Ebenso möchten

wir Frau Prof. Pfeifer ein großes

Dankeschön aussprechen, denn sie

hat sich spontan bereit erklärt, das

Büffet heuer zum ersten Mal zu

organisieren.

Und wir danken auf diesem Weg

auch allen Eltern für die Essens-

Spenden und die Getränke.

Den Abschluss - und für manche

Schüler und Schülerinnen wahrscheinlich

der absolute Höhepunkt

des Schulfestes - bildete auch heuer

wieder eine Discoshow, die unter

Leitung von Herrn Prof. Klein und

seines Arbeitsteams und mit Hilfe

einer 4x500 Watt Anlage vor sich

ging. Die, die sich in den Festsaal

trauten - der Lärm war höllisch -

waren begeistert!

Wir freuen uns schon auf nächstes

Jahr!

Das Organisationsteam

Feste

152

153


IMPRESSUM:

Gesamtkoordination des Jahresberichtes:

Mag. FINK Engelbert

Redaktionelle Mitarbeit:

Dir. Mag. STÖGER Margot

Mag. KREIDERITS Horst

URSEL Christian - Werbung

Mag. KAHOFER Paul

Mag. HACKL- MÜLLER Sylvia

Mag. PEICHL Martin

Mag. PFEIFER Silke

Praktische Mitarbeit:

Mag. HACKL- MÜLLER Sylvia

Mag. PEICHL Martin

Layout:

Mag. FINK Engelbert

Mitarbeit am Layout:

Mag GRESCHONIG Solbrit

Mag. KAHOFER Paul

Mag. KAAR Martin

Mag. PEICHL Martin

Mag. PFEIFER Silke

Mag. SAGMEISTER Andreas

Mag. SHIMADA Hisamine

im Rahmen des Unterrichtes in BE waren

viele SchülerInnen am Layout beteiligt

Titelblatt:

Ihan NASHMI, 5B

Antonija PRSKALO, 5B

Herausgeber:

Elternverein am GRg II, Zirkusgasse 48, 1020 Wien

Druck:

Repa-Copy Wien City, Franz-Josefs-Kai 33, 1010 Wien

Wir danken allen, die mit Artikeln, Fotos, Ratschlägen und tatkräftiger Hilfe

zum Gelingen des Jahresberichtes beigetragen haben!


Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren!

146 Autohansa

67 Bank Austria / Megacard

122 Bücher am Spitz

64 English is fun camp

10 Erste Bank

142 Fahrschule Schwedenplatz

135 Golfer`s lunch & more

130 IMF - Lerninstitut

84 Starfoto

2 Mag. Kreiderits

124 Mobile Nachhilfe

92 Pizzeria Fiorino

158 RepaCopy Franz-Josels-Kai 33

68 Sparda Bank Wien

144 Splashline Maturareisen

148 Sportcenter Donaucity

157 Tanzschule Elmayer

121 Theaterkartenbüro Bauer

3 Uniqa-Versicherung

4 Volksbank Taborstraße 44

154 Wiesenthal / Mercedes

2, Franzensbrückenstr. 16 - 22

www.megacard.at

amspitz@buchhandlung.co.at

www.englishisfun.at

2, Praterstraße 63

2, Taborstraße 8b

info@golferslunch.at

2, Nestroyplatz 1

office@starfoto.at

horst.kreiderits@aon.at

www.mobilenachhilfe.at

2, Praterstraße 47

www.repacopy.at

www.spardawien.at

www.splashline.at

www.sportcenter-donaucity.at

www.elmayer.com

www.viennaticket.at

www.uniqa.at

www.wien.volksbank.at

www.wiesenthal.at


RepaCopy

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