Seminar für Erziehungshilfe und sozial - emotionale ...

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Seminar für Erziehungshilfe und sozial - emotionale ...

Seminar für Erziehungshilfe

und sozial - emotionale

Entwicklungsförderung

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 1


INHALTSVERZEICHNIS

VORWORT VON PROF. DR. CLEMENS HILLENBRAND ......................3

INFORMATIONEN ZU DEN LEHRENDEN ..........................................5

INFORMATIONEN ZU UNSERER E-FACHSCHAFT ...........................10

ANKÜNDIGUNG TUTORIEN...........................................................11

INFORMATIONEN FÜR DAS LEHRAMTSSTUDIUM

NACH NEUER STUDIENORDNUNG.................................................12

INFORMATIONEN FÜR DAS LEHRAMTSSTUDIUM

NACH ALTER STUDIENORDNUNG .................................................16

INFORMATIONEN FÜR DAS DIPLOMSTUDIUM..............................19

INFORMATIONEN FÜR AUFBAUSTUDIERENDE

- LEHRAMT FÜR SONDERPÄDAGOGIK - ........................................21

INFORMATIONEN FÜR AUFBAUSTUDIERENDE

- DIPLOMSTUDIENGANG ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT - .............22

WOCHENPLÄNE............................................................................23

ÜBERSICHT DES LEHRANGEBOTS.................................................31

KOMMENTIERUNGEN ...................................................................34

ÖFFNUNGSZEITEN DES SEMINARBÜROS UND

SPRECHSTUNDEN DER DOZENTEN ...............................................67

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 2


Vorwort von Prof. Dr. Clemens Hillenbrand

Liebe Studentinnen und Studenten!

Wahrscheinlich zum letzten Mal kann ich Sie an der „Heilpädagogischen Fakultät“

der Universität zu Köln herzlich willkommen heißen, denn im Verlauf des

Wintersemesters soll sie – sollen wir in eine neue Fakultät hinein aufgelöst

werden. Um so herzlicher begrüße ich Sie, insbesondere die Studierenden im

ersten Semester! Ich wünsche Ihnen ein spannendes Studium in einer

spannenden wissenschaftlichen Disziplin.

Aufgrund massiver Bemühungen des neuen Rektors wird die Heilpädagogische

Fakultät aller Voraussicht nach noch im Laufe des Wintersemesters in eine neue

Fakultät „überführt“. Im Jahr 2005 noch haben wir Jubiläum gefeiert: 50 Jahre

Heilpädagogische Fakultät, seit 25 Jahren an der Universität zu Köln. Und jetzt

ist das Ende der Heilpädagogischen Fakultät in Sicht – von der Mehrheit der

gewählten Vertreter der Fakultät sogar befürwortet!

Ich will nicht verhehlen, dass ich diesen fundamentalen Veränderungen mit

großen Befürchtungen entgegen sehe: Nach den vorliegenden Erfahrungen mit

ähnlichen Prozessen an anderen Universitäten hat die Heilpädagogik noch jedes

Mal erhebliche Nachteile in Kauf nehmen müssen. Stellen gingen verloren,

Einrichtungen wurden von der Heilpädagogik weg in andere Institutionen

überführt, spezifisch heilpädagogische Fragestellungen an den Rand der

Diskussion gedrückt und die Ausstattung niemals auch nur irgendwie verbessert.

Durch solche scheinbar rein „organisatorischen“ Veränderungen steht also die

Selbständigkeit der Heilpädagogik und ihre Bedeutung innerhalb der Universität –

trotz aller gegenteiligen Beteuerungen – m.E. massiv in Frage. Ich bitte Sie

daher um Aufmerksamkeit, ja Wachsamkeit und Engagement in dem nun

begonnenen Prozess. Die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen mit

Behinderungen im Allgemeinen und der Kinder und Jugendlichen mit sozialemotionalen

Beeinträchtigungen im Besonderen bedürfen einer spezifischen

Vertretung in der Wissenschaft – sonst werden sie in unserem Zeitalter

materialistischer Qualitätsdiskussionen und der Priorisierung von

Kostenoptimierungen konsequent missachtet. Behinderung ist ein soziales

Phänomen – auf allen Ebenen! Und dass durch eine neue Organisationsform

dubiose „Synergien“ eine Verbesserung für Ihre ganz konkrete Studiensituation

entstehen könnte, erscheint beim konkreten Hinsehen doch mehr als Wunsch

denn als Realität. Überprüfen Sie die Versprechungen!

Ausdrücklich begrüße ich in diesem Semester zugleich die Kollegin Fr. Dr.

Emmerich und die Kollegen Dr. Müller und Hr. Becker, die das Arbeitsgebiet

Sozialpädagogik vertreten und seit dem Sommersemester zum Seminar für

Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung gehören. Durch die

inhaltliche Nähe von Erziehungshilfe und Sozialer Arbeit können und wollen wir

neue Themenfelder erarbeiten, die auch das Profil Ihres Studiums schärfen. Sie

sehen: Wir befinden uns in einer spannenden, manchmal sogar

atemberaubenden Entwicklung.

Neu zum Team gehören auch unsere sehr engagierten Hilfskräfte Eva

Brüggemann, Tobias Hagen und Maike Rist, die ich herzlich grüße und schon

jetzt für ihre unverzichtbare und engagierte Unterstützung danke. Mit den

anderen, jungen „alten Hasen“ sowie den Lehrenden finden Sie im Seminar ein

Team vor, das Ihnen ganz gewiss in vielen Fragen kompetente Hilfe anbieten

kann.

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 3


Wir Lehrende des Seminars für Erziehungshilfe und sozial-emotionale

Entwicklungsförderung freuen uns auf die Arbeit, auf die Begegnungen und

Gespräche mit Ihnen!

Ich wünsche allen Studierenden ein spannendes Semester,

Prof. Dr. Clemens Hillenbrand

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 4


Informationen zu den Lehrenden

Uni. Prof. Dr. phil. Clemens Hillenbrand, geschäftsführender

Seminardirektor

Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur Praxistätigkeit im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in

einem Heim für Kinder und Jugendliche aus broken-home-Situationen und mit

Behinderungen.

Anschließend Studium der Sonderpädagogik in Hannover, Würzburg und Basel

(CH), Stipendiat des Cusanuswerks, 1. Staatsexamen an der Universität

Würzburg. mit Hilfe eines Graduiertenstipendiums Promotion zum Dr.phil. an der

Universität Würzburg, Referendariat für das Lehramt an Sonderschulen,

anschließend als Sonderschullehrer tätig. Praxiserfahrungen in verschiedenen

Schulformen (Förderzentrum, Klinikschule, Schulen für Lernbehinderte, Schule

für Sprachbehinderte, Fördergruppen).

1994 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität München, Lehrstuhl

Geistigbehinderten- und Verhaltensgestörtenpädagogik, seit 1998 Vertretungen

von Professuren für Verhaltensgestörtenpädagogik, Lernbehindertenpädagogik

und Allgemeiner Sonderpädagogik an den Universitäten Köln, Oldenburg und

Leipzig.

Ab 2000 Professor für Heil- und Sonderpädagogik an der Fachhochschule

Bielefeld.

Seit 1. April 2003 Inhaber des Lehrstuhls und geschäftsführender

Seminardirektor des Seminars für Erziehungshilfe und sozial-emotionale

Entwicklungsförderung.

Interessen- und Forschungsschwerpunkte

• Grundfragen der Erziehungshilfe (Wissenschaftstheorie, Terminologie und

Theoriekonzepte, Historiographie, Systematik der Erziehungshilfe)

• Schulische Erziehungshilfe, Reformpädagogische Schulkonzepte, Kooperation

Schule – Jugendhilfe, Integration

• Außerschulische Erziehungshilfe (Frühförderung, Erziehungshilfe im

Kindergarten, Übergang Kindergarten - Schule und Schule – Beruf)

• Grundfragen der Heilpädagogik (Wissenschaftstheorie, Historiographie,

Verhältnis zu Allgemeiner Pädagogik)

• Lernbehinderung und Verhaltensstörungen

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 5


Einige Publikationen:

• Reformpädagogik und Heilpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 1994.

• Deskription und Programm - zur Problematik des Begriffs

„Verhaltensstörung“. In: Sonderpädagogik 26 (1996), 194 - 207

• Paradigmenwechsel in der Sonderpädagogik? Eine wissenschaftstheoretische

Kritik. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 50 (1999), H.5, 240 - 246

• Einführung in die Verhaltensgestörtenpädagogik. München: Ernst Reinhardt,

2. Auflage 2002

• Didaktik bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen. München: Ernst Reinhardt,

2. Auflage 2003

Dr. Heinrich Ricking

Vertretungsprofessor für das Fach Sozial-emotionale und

kommunikative Entwicklungsförderung (Erziehungshilfe)

Beruflicher Werdegang

Im Zivildienst 1990-91 erste heilpädagogische Kontaktaufnahme in einer

geronto-psychiatrischen Einrichtung in Bremen. 1992 bis 1996 Lehramtsstudium

Sonderpädagogik mit den Schwerpunkten Lernbehinderten- und

Verhaltensgestörtenpädagogik an der Universität Oldenburg. Während des

Studiums Tätigkeit als pädagogischer Mitarbeiter in Einrichtungen der

ambulanten Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung und mit psychischen

Erkrankungen sowie in einer Schule für Erziehungshilfe. Nach Abschluss des

Lehramtsstudiums wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am

Institut für Sonderpädagogik der Universität Oldenburg. Daraufhin Referendariat

(1999 – 2001) und Beschäftigung als Förderschullehrer an der Albert-Schweitzer-

Schule in Cloppenburg.

Promotion zum Dr. phil. 2002 (Thema: Schulabsentismus).

Ab Februar 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Carl von Ossietzky

Universität Oldenburg. Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von

alternativen Beschulungseinrichtungen.

Seit November 2004 Vertretungsprofessor für das Fach Sozial-emotionale und

kommunikative Entwicklungsförderung (Erziehungshilfe) an der Universität zu

Köln.

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Forschungsschwerpunkte

• Schulische Prävention und Intervention bei Schulabsentismus

• Wechselwirkungen und Zusammenhänge von Lern- und Verhaltensstörungen

(„Overlap“, Komorbidität)

• Pädagogische und didaktische Förderung in der schulischen Erziehungshilfe.

Einige Publikationen

• Neukäter, H. & Ricking, H. (2000): Schulabsentismus. In: J. Borchert

(Hrsg.): Handbuch der Sonderpädagogischen Psychologie. Göttingen:

Hogrefe, 814-823

• Schulze, G., Ricking, H. & Wittrock, M. (2000): Unterrichtsmeidende

Verhaltensmuster von Kindern und Jugendlichen vor dem Hintergrund der

Reaktionsmusterforschung. In: K. Rink, W. Ott, J. Schlee & M. Wittrock

(Hrsg.): Youngsters between Freedom and Social Limits, Vol. III. Oldenburg:

DiZ, 127-141

• Ricking, H. (2003): Schulabsentismus als Forschungsgegenstand. Oldenburg:

BIS-Verlag

• Herz, B., Puhr, K. & Ricking, H. (Hrsg.) (2004). Problem Schulabsentismus –

Wege zurück zur Schule. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

• Kastirke, N. & Ricking, H. (2004): Involvement bei schulaversivem Verhalten

– Aspekte bedürfnisorientierter Einbindung von Schülerinnen und Schülern

auf dem Weg zur Partizipation. In: H. Schnoor & E. Rohrmann (Hrsg.):

Sonderpädagogik: Rückblicke Bestandsaufnahmen Perspektiven. Bad

Heilbrunn: Klinckhardt, 317-324

Dr. Klaus Fitting-Dahlmann, wiss. Mitarbeiter, Leiter der

Lernwerkstatt

Beruflicher Werdegang:

Handwerkliche Ausbildung (Fotografenlehre), Fachhochschulstudium (Fotografie

u. Film), Dipl.-Ing., Studium der Berufspädagogik und Sonderpädagogik,

Staatsexamen, Lehrer an beruflichen Schulen (Unterricht und Förderlehrgänge

für benachteiligte Jugendliche), wiss. Assistent am Seminar für

Erziehungsschwierigenpädagogik, Promotion (Dr.päd.), seit 1983

wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Erziehungsschwierigenpädagogik,

1999-2003 Vertretungsprofessor und geschäftsführender Seminardirektor am

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 7


Seminar für Erziehungsschwierigenpädagogik, seit 2003 Leiter der Lernwerkstatt

der Heilpädagogischen Fakultät.

Interessen- und Forschungsschwerpunkte:

Humanistische Pädagogik und –didaktik; Basiskompetenzen im Kontext

erschwerter Kommunikation und Interaktion; Neue Medien in der

Erziehungsschwierigenpädagogik; Tiergestützte Pädagogik und Therapie

Drittmittelprojekt:

Statuserfassung zum Einsatz von Tieren in pädagogischen und therapeutischen

Kontexten in Deutschland. 2004/2005.

Dr. Thomas Hennemann

Beruflicher Werdegang

Geboren 1973. Nach dem Abitur (1993) Zivildienst in einer Fachklinik für

Suchterkrankungen bei Jugendlichen und Erwachsenen. 1994-1999 Studium der

Sonderpädagogik mit den Fachrichtungen EZ und LB sowie dem Sek. I-Fach

Deutsch an der Universität zu Köln. 1999 abgeschlossenes 1. Staatsexamen.

Anschließend Promotionsstudium der Fächer Heilpädagogische Psychologie, EZ

und LB. 1999-2001 wissenschaftliche Hilfskraft anschließend 2001-2002

wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Dr. Lauth. Promotionsstipendium

der Graduiertenförderung der Universität zu Köln. Seit 2001

Aufnahme des Studiengangs Diplom-Psychologie. 2002 Abschluss der Promotion.

2002-2003 Referendariat an einer Sonderschule für Erziehungshilfe. 2003

abgeschlossenes 2. Staatsexamen. Seit 01.02.04 wissenschaftlicher Mitarbeiter

am Seminar für Erziehungshilfe. Seit Beginn des Schuljahres 2004/05 zudem als

Sonderschullehrer an einer Schule für Erziehungshilfe praktisch tätig.

Interessen- und Forschungsschwerpunkte

• Universellpräventive Förderung emotional-sozialer Kompetenzen in der Schule

sowie im vorschulischen Bereich

• Förderplanung und Diagnostik an Schulen für Erziehungshilfe

• Verhaltensstörungen und Lernstörungen

• Kommunikation und Interaktion

• Berufsvorbereitende Maßnahmen an Schulen für Erziehungshilfe

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Sonja Hens (Sonderschullehrerin im Hochschuldienst)

Beruflicher Werdegang

Nach dem Abitur 6 Monate Praktikum an verschiedenen Sonderschultypen (EZ,

LB, KB,S).

1994- 1999 Studium der Sonderpädagogik an der Universität zu Köln in den

Fachrichtungen EZ und LB und den Fächern Deutsch und Textilgestaltung.

Anschließend Referendariat an einer SfE.

Seit 2001-2005 als Klassenlehrerin an der SfE/ Derletalschule Bonn tätig. Parallel

2001-2003 an einer integrativen Hauptschule gearbeitet. 2002 sechs Monate

Elternzeit.

Seit 2003 neben der Arbeit als Klassenlehrerin als Moderatorin zu den Themen

Konfrontative Pädagogik/ Coolnesstraining/ Gesprächsführung für die BZR Köln

tätig.

Interessen und Forschungsschwerpunkte:

• Konfrontative Pädagogik

• Präventive Förderung emotional-sozialer Kompetenzen an der SfE

• Elternarbeit/ Gesprächsführung

• Kollegiale Fallberatung/ Supervision

• Kooperation/ Vernetzung Schule- Jugendhilfe

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Informationen zu unserer E-Fachschaft

Die Universität – ein chaotischer, unbezwingbarer Moloch – und Du bist allein im

Kampf mit Seminaren, Studienordnung und Modulen! Ganz allein? Nein fünf

wackere E – Studenten stehen Dir zur Seite und erklären Dir das Leben (z.B. auf

der legendären E-Fa Party).

Wir über uns:

Die E-Fa besteht zurzeit aus 5 Personen zwischen dem dritten und siebten

Semester. Neben allgemeiner Fachschaftsarbeit (Studienberatung /-begleitung,

Kontakt zu Dozenten) möchten wir auch in diesem Semester zu unserer

Projektreihe besonderer Art einladen. Diese soll Euch Gelegenheit bieten, in

lockerer Atmosphäre einen Einblick und regen Austausch über E-relevante

Themen zu bekommen. In Vorträgen, Filmen oder Diskussionsrunden sollen auch

in diesem Semester Themenfelder wie Erfahrungsberichte, Examens-/

Studienleitfaden, E-Schulprojekte, außerschulische Projekte, städtische

Einrichtungen / Ämter und andere Institutionen (z.B.: Jugendamt, JVA etc.)

vorgestellt werden. Zudem habt Ihr hier die Möglichkeit über eigene Projekte

oder interessante Themen zu referieren.

Termine und aktuelle Informationen findet ihr an unserem schwarzen

Brett in der Klosterstraße 79c und auf unserer Homepage.

Also: reinschauen lohnt sich, mitmachen sowieso!

Eure E-Fa

Kontakt:

einer.fuer.alle@gmx.de

http://www.stiv-hf.de/

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Ankündigung Tutorien

Was ist das? Wie geht das? Wo finde ich was?

Fragen über Fragen...

Wir können Euch helfen!!!

2 Studierende aus „höheren“

Semestern bieten

TUTORIEN

an, in denen Ihr lernen könnt, wie Ihr eine Hausarbeit

schreibt, ein Thesenpapier erstellt, ein Referat haltet, was

die USB ist, was der OPAC ist, der CIP-Pool, der Lesesaal...

Dieses Angebot ist an Erst- und Zweitsemester gerichtet.

Es finden dazu jeweils 4 Treffen (à 90min) und eine 1-tägige

Kompaktveranstaltung im November oder Dezember 2005

statt.

Ihr könnt Euch am Brett des Service-Centers anmelden,

indem Ihr Euch in eine der Teilnehmerlisten eintragt. Die

Anmeldungen müssen bis Donnerstag, den 20. Oktober

2005 erfolgen.

Wir freuen uns auf euch!!!!!

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Informationen für das Lehramtsstudium

nach neuer Studienordnung

Info´s für Studierende des Lehramts für Sonderpädagogik mit der

Fachrichtung sozial- emotionale Entwicklung nach der neuen Studienordnung

(gültig ab WS 03/04)

Liebe Studierende,

das Seminar für Erziehungshilfe hat ein Curriculum für Ihren Studiengang

entwickelt, aus dem wir Ihnen an dieser Stelle schon einmal die Informationen

geben wollen, die für das 1. Semester wichtig sind:

• Eine zentrale Veranstaltung des Grundstudiums ist das „Grundseminar I:

Pädagogik bei Verhaltensauffälligkeiten“ (Modul SDK 1, Baustein 3). Sie

sollten dieses Seminar im 1., spätestens im 2. Semester besuchen.

Aufbauend absolvieren Sie das „Grundseminar II: Pädagogische

Professionalität und Praxis“ (Modul BK 3, Baustein 3). Die Gruppe aus dem

Grundseminar I wird dabei vom gleichen Dozenten im darauffolgenden

Semester im Grundseminar II fortgeführt.

• Wenn Sie das „Grundseminar I“ im 1. Semester beginnen, müssen Sie

parallel die Vorlesung zum Thema „Kommunikation und Interaktion“ aus

dem Modul BK 3 besuchen, damit Sie im zweiten Semester das

„Grundseminar II“ absolvieren können.

• Im Modul SDK 1 Baustein 3, bieten wir die Vorlesung „Didaktische

Grundlegung der Erziehungshilfe“ an. Es handelt sich dabei um eine

Pflichtveranstaltung, die nur im Wintersemester angeboten wird.

• Das 4wöchige Orientierungspraktikum können Sie wahlweise nach dem 1.

oder nach dem 2. Semester absolvieren. Sie entscheiden selbst, ob Sie

das Orientierungspraktikum in der Fachrichtung Förderschwerpunkt Lernen

oder Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung machen wollen.

Voraussetzung ist, dass Sie im jeweiligen Fachbereich die entsprechende

vorbereitende, begleitende und nachbereitende Veranstaltung belegen.

Die Ankündigungen für die übergreifenden Veranstaltungen entnehmen Sie bitte

den jeweiligen Kommentierten Vorlesungsverzeichnissen.

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Curriculum FS sozial-emotionale Entwicklung im Lehramt für das

Berufskolleg Stand:13.12.2004

Grundstudium

In Klammern finden Sie die jeweilige Zuordnung der Veranstaltungen zu

den Modulen der neuen LPO im Lehramt Sonderpädagogik.

Modul 1: Grundlagen der Heil- und Sonderpädagogik (12 ECTS/ 8 SWS)

♦ Vorlesung „Wissenschaftstheorie, Ethik und Normen“ (BK.1.1)

Seminar „Entwicklung, Bildung, Partizipation“ (BK 2.1)

Seminar „Kommunikation und Interaktion“ (BK 3.1)

Seminar „Erziehung, Bildung, Rehabilitation“ (SDK 1.1)

Modul 2: Grundlagen des Förderschwerpunkts Erziehungshilfe (12 ECTS/ 8 SWS)

♦ Grundseminar I: Pädagogik bei Verhaltensauffälligkeiten (2 SWS)

(SDK 1.3 S)

♦ Grundseminar II: Pädagogische Professionalität und Praxis (2 SWS)

(BK 3.3)

♦ 2 Seminare, möglich ist auch die Teilnahme an einer Projektgruppe zur

individuellen Vertiefung (4 SWS)(BK 1.3 und BK 2.3), z.B.

• Integration bei Verhaltensstörungen

• Kenntnisse von und Umgang mit spezifischen sozial-emotionalen

Auffälligkeiten (z.B. Aggression, Sucht, ADHD, Delinquenz, Ängste,

Depression, Autismus)

• Kenntnisse von und Umgang mit Mehrfach- und Schwerstbehinderung im

Zusammenhang sozial-emotionaler Entwicklung

• Resilienz (protektive Faktoren/Förderung)

• Norm, Gesellschaft und Verhaltensstörungen

Modul 3: Sonderpädagogisch-didaktische und therapeutische Grundlagen der

Erziehungshilfe (12 ECTS/ 8 SWS)

♦ Einführung in die Didaktik/ Therapie der Erziehungshilfe

(fachrichtungsspezifische Übung für die Oberstufe) (2 SWS)

Seminar zur individuellen Vertiefung (2 SWS) (z.B. UP 1.2)

♦ Vorlesung Einführung in die Didaktik der Erziehungshilfe (1 SWS) (SDK

1.3 e V)

♦ Einführung in grundlegende Fragestellungen eines weiteren

Förderschwerpunktes (3 SWS) (SDK 1.3 V+ S) (s. Angebote des

gewählten Förderschwerpunktes)

Modul 4: Methodenkompetenz (9 ECTS/ 6 SWS)

♦ Vorlesung „Forschungsmethoden und Evaluation“ (MK 1.1)

Seminar „Forschungsmethoden und Evaluation in der Erziehungshilfe

(MK 1.3 e)

♦ Fachlich relevantes Seminar „Forschungsmethoden und Evaluation“ in

der gewählten weiteren sonderpädagogischen Fachrichtung (MK 1.3

der jeweiligen Fachrichtung) (siehe Angebote des gewählten

Förderschwerpunktes)

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 13


Leistungsnachweise

Die Leistungen in den Modulen des Grundstudiums werden in Form von

Anrechnungspunkten bestätigt und durch Noten bewertet.

Zwischenprüfung

Nachdem die Module des Grundstudiums erfolgreich absolviert wurden, wird die

Ablegung der Zwischenprüfung bestätigt. Die Note wird aus dem arithmetischen

Mittel der Modulbewertungen ermittelt.

Hauptstudium

Modul 5: Diagnostik, Förderplanung und Beratung (8 SWS)

♦ Vorlesung „Grundlagen der sonderpädagogischen Diagnostik“ (MK 2.1)

Seminar „Förderdiagnostik und Förderplanung in der Erziehungshilfe

(MK 2.3 e)

♦ Übung „Grundlagen der Beratung in der Sonderpädagogik“ (MK 3.1)

♦ Fachrichtungsspezifisches Seminar „Beratung, Moderation,

Organisations-entwicklung“ (MK 3.3 e)

Modul 6: Berufliche Eingliederung von Jugendlichen mit sozial-emotionalem Förderbedarf (8

SWS)

♦ Grundlagen der Berufsorientierung und beruflichen Eingliederung (2

SWS, vgl. auch Lehrstuhl Arbeit und berufliche Rehabilitation,

Lernbehindertenpädagogik)

♦ Didaktik und Methodik des berufswahlvorbereitenden Unterrichts (2

SWS, vgl. auch Angebote der Lernbehindertenpädagogik) (SDK 2.3)

Seminare und Projektgruppen zur Vertiefung (4 SWS), z.B.

• schulische und außerschulische Institutionen der Jugend- und

Erziehungshilfe im Kontext des Übergangs Schule/Beruf

• rechtliche Grundlagen der beruflichen Eingliederung

• Ziele, Formen und Methoden der interinstitutionellen Kooperation

• Projektgruppenstudium zu individuellen Schwerpunkten

Modul 7: Unterrichts- und Förderkonzepte (inkl. Medienpädagogische Kompetenz und

Unterrichtspraxis) (8 SWS)

♦ übergreifende Veranstaltung zur medienpädagogischen Kompetenz (1

SWS) (spezifisch für die Oberstufe)

♦ Spezifische Unterrichts-, Therapie- und Förderkonzepte


(fachrichtungsübergreifend) (2 SWS) (SDK 3.1)

Spezifische Unterrichts-, Therapie- und Förderkonzepte im jeweiligen

Förderschwerpunkt (fachrichtungsspezifisch) (2 SWS) (SDK 3.3 e)

♦ Hauptpraktikum (25 Tage) im Förderschwerpunkt Erziehungshilfe (3

SWS) (UP 2.3): Vorbereitung, Begleitung, Nachbereitung

Modul 8: Schwerpunktstudium (6 SWS)

♦ Wahl zwischen den angebotenen Schwerpunkten (MK 4/ SDK 4), z.B.

• Kooperation von Schule und Jugendhilfe

• Pädagogisch-therapeutische Maßnahmen in der Erziehungshilfe

• Didaktische Innovationen bei Förderbedarf in der sozial-emotionalen

Entwicklung

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 14


Leistungsnachweise

Im Hauptstudium müssen 2 studienbegleitende Leistungsnachweise im Fach

Erziehungshilfe erbracht werden. Ein Leistungsnachweis wird im Modul 5

„Diagnostik, Förderplanung und Beratung“ und ein weiterer Leistungsnachweis in

Modul 7 „Unterrichts- und Förderkonzepte“, der zugleich den Leistungsnachweis

in der Didaktik der Sonderpädagogischen Fachrichtung darstellt, erworben.

Im Staatsexamen werden je eine schriftliche und eine mündliche Prüfung im Fach

abgelegt. Die schriftliche Prüfung wird im Modul 8 „Schwerpunktstudium“ und die

mündliche Prüfung im Modul 6 „Berufliche Eingliederung von Jugendlichen mit

sozial-emotionalem Förderbedarf“ absolviert.

Erziehungshilfe als weitere Sonderpädagogische Fachrichtung

Hier sind die beiden Veranstaltungen Grundseminar I (Modul SDK 1.3 e S) und

Grundseminar II (BK 3.3) verpflichtend. Im Modul 4 wird das entsprechende

Seminar (MK 1.3 e) in der Erziehungshilfe studiert.

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Informationen für das Lehramtsstudium

nach alter Studienordnung

Allgemeine Grundstudiums- Infos

Die folgenden Ausführungen gelten für alle,

die Ihr Studium ab dem WS 98/99 aufgenommen haben!

ACHTUNG:

Auf dem Belegbogen findet Ihr keine Spalte, in die Ihr den

jeweiligen Studienbereich einer Veranstaltung eintragen könnt. Für

die Prüfungsanmeldung ist es jedoch wichtig, die einzelnen

Veranstaltungen den unterschiedlichen Bereichen zuordnen zu

können. Deshalb tragt Euch den Bereich am besten direkt in den

Belegbogen mit ein.

Die folgenden Erklärungen gelten für LehramtsstudentInnen mit

“E” als 1. Fachrichtung

Um Euer Grundstudium in “E” erfolgreich abschließen zu können, benötigt Ihr -

einschließlich Anteilsdisziplinen (wie die “Kunst-/Werk- oder Bewegungs- oder

Musikerziehung der Verhaltensauffälligen”, die “Allgemeine Heilpädagogik”, die

“Heilpädagogische Psychiatrie”, die “Heilpädagogische Psychologie” und die

„Sozialpädagogik/ Soziologie der Verhaltensauffälligen”) 30 SWS und insgesamt

drei Scheine:

1) Leistungsnachweis (LN) aus dem Bereich A2

Dieser Leistungsnachweis gliedert sich in zwei Teilleistungen:

• Teilnahme und Qualifikation im “Grundseminar 1 Pädagogik”

• Teilnahme und Qualifikation im “Grundseminar 2 Didaktik”

Das “Grundseminar Didaktik” baut auf das “Grundseminar Pädagogik” auf und

schließt in der Regel im nachfolgenden Semester direkt daran an.

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2) Leistungsnachweis (LN) aus dem Bereich A1 oder aus dem Bereich B1

oder aus dem Bereich D4

Hier habt Ihr die Qual der Wahl! Dieser LN kann entweder in:

• A1 (Allgemeine Heilpädagogik – das Seminarbüro findet Ihr im dritten OG der

Klosterstraße!)

oder aber in

• B1 (Heilpädagogische Psychiatrie der Verhaltensauffälligen – das Seminarbüro

findet Ihr in der Frangenheimstraße; HeilpädagogischeFakultät EG rechts!)

oder aber in

• D4 (Kunst-/Werk- oder Bewegungs- oder Musikerziehung der

Verhaltensauffälligen – das Seminarbüro findet Ihr in der Frangenheimstraße;

neues Gebäude) erworben werden.

3) Teilnahmenachweis (TN) aus dem Bereich D1 oder aus dem Bereich

D2 oder aus dem Bereich D3

Den Teilnahmenachweis erhaltet Ihr für mind. 75% Anwesenheit (plus 100%

Mitarbeit) in einer Veranstaltung, die für das Grundstudium und die Bereiche D1

oder D2 oder D3 ausgeschrieben ist.

So das war‘s.....noch nicht ganz:

Seit ein paar Semestern gehört zum erfolgreichen Abschluss des Grundstudiums

nämlich auch noch das Bestehen einer Zwischenprüfung. In der Regel soll diese

bei dem Dozenten gemacht werden, bei dem man seine beiden Grundseminare

gemacht hat. Das Absolvieren der Zwischenprüfung ist erst mit Beendigung des

Grundstudiums möglich, d.h. es müssen alle Stunden und Scheine vorhanden

sein – auch der 2. Fachrichtung!! Die Anmeldemodalitäten stehen im Internet!

Alle wichtigen Infos für die ZP (Anforderungen, Termine, Voraussetzungen,

Anmeldemodus, Literaturlisten, etc.) findet ihr am schwarzen Brett in der

Klosterstraße 97c!

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Die folgenden Erklärungen gelten für LehramtsstudentInnen mit

“E” als 2. Fachrichtung

Um Euer Grundstudium in “E” erfolgreich abschließen zu können, benötigt Ihr

8 SWS und 1 Schein:

Leistungsnachweis (LN) aus dem Bereich A2

Dieser Leistungsnachweis gliedert sich in zwei Teilleistungen:

• Teilnahme und Qualifikation im “Grundseminar 1 Pädagogik”

• Teilnahme und Qualifikation im “Grundseminar 2 Didaktik”

Das “Grundseminar 2 Didaktik” baut auf das “Grundseminar 1 Pädagogik” auf

und schließt in der Regel im nachfolgenden Semester in Form einer

Arbeitsgruppe direkt daran an.

So, wir hoffen, Ihr konntet diesen Info-Berg irgendwie packen und seid nicht

total verwirrt... Studienordnungen, wo alles noch mal ganz offiziell und amtlich

drin steht, gibt‘s im Seminarbüro oder auf der Internetseite des Seminars für

Erziehungshilfe! Wenn Ihr Nachfragen habt, wendet Euch an die Fachschaft oder

geht in die Studienberatung des Seminars.

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 18


Informationen für das Diplomstudium

Ihr müsst Stunden und Scheine in Theorien und Methoden leisten.

Die Bereiche A & E der Lehramtsstudienordnung entsprechen Theorien; die

Bereiche D & C entsprechen Methoden!

Ganz kompakt die wichtigsten Infos über Leistungen, die Ihr in Eurem Studium

erbringen müsst:

Schwerpunkt E (Hauptstudium)

Belegung folgender Gebiete:

• Bereich 1: Theorien

• Bereich 2: geschichtliche & gesellschaftliche Voraussetzungen

• Bereich 3: Institutionen, Organisationen, Rechtsgrundlagen

• Bereich 4: Methodik

Insgesamt ca. 24 SWS.

• Besuch der Veranstaltung „Grundseminar 1 Pädagogik“ und

„Grundseminar 2Didaktik“ wird dringend empfohlen.

• Besuch der Veranstaltung „Sonderpädagogische Diagnostik“ bei Dr.

Nußbeck (Gebiet 4 „Methodik“) ist verpflichtend.

• Erwerb eines Leistungsnachweises im Gebiet 1: Theorien sowie eines

Leistungsnachweises im Gebiet 4: Methodik ist ebenfalls Pflicht.

• Die Ableistung eines Praktikums im Bereich Erziehungshilfe (z.B.

Kinderheim, Psychiatrie, Kindertagesstätte, Jugendarbeit) im Umfang von

mindestens 6 Wochen sowie die anschließende Erstellung eines

Praktikumsberichtes werden dringend empfohlen.

• Unterstützend dazu soll das praktikumsvor- wie praktikumsnachbreitende

Seminar bei Nicole Becker im Wintersemester besucht werden.

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Wahlpflichtfach –E- (Hauptstudium):

Belegung folgender Gebiete:

• Bereich 1: Theorien

• Bereich 2: geschichtliche & gesellschaftliche Voraussetzungen

• Bereich 3: Institutionen, Organisationen, Rechtsgrundlagen

• Bereich 4: Methodik

Insgesamt ca. 18 SWS.

• Besuch der Veranstaltung „Grundseminar Pädagogik“ und „Grundseminar

Didaktik“ wird dringend empfohlen.

• Besuch der Veranstaltung „Sonderpädagogische Diagnostik“ bei Dr.

Nußbeck (Gebiet 4 „Methodik“) ist verpflichtend.

• Erwerb eines Leistungsnachweises im Gebiet 1: Theorien ist Pflicht.

• Die Ableistung eines Praktikums im Bereich Erziehungshilfe (z.B.

Kinderheim, Psychiatrie, Kindertagesstätte, Jugendarbeit) im Umfang von

mindestens 6 Wochen sowie die anschließende Erstellung eines

Praktikumsberichtes werden dringend empfohlen.

• Unterstützend dazu soll das praktikumsvor- wie praktikumsnachbreitende

Seminar bei Nicole Becker im Wintersemester besucht werden.

Für weitere und nähere Infos stehen Euch gerne zur Verfügung:

Thomas Hennemann und E-Fachschaft

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 20


Informationen für Aufbaustudierende

- Lehramt für Sonderpädagogik -

Bitte beachten Sie, dass Sie in der Fachrichtung der Sondererziehung und

Rehabilitation der Erziehungsschwierigen grundsätzlich das vollständige Studium

absolvieren müssen!

Für Studierende, die zuvor ein anderes Lehramtsstudium absolviert haben,

gilt in der Regel folgendes: Die durch das Prüfungsamt erfolgte Anerkennung von

Studien- und Prüfungsleistungen umfasst sämtliche Anteile der

Erziehungswissenschaften und des Unterrichtsfaches, die insgesamt ca. 50% des

Gesamtstudienvolumens des Studienganges Lehramt für Sonderpädagogik

ausmachen. Daher erfolgt auch die Einstufung in das 5. Fachsemester durch das

Prüfungsamt.

Aufbaustudierenden mit anderen vorausgegangenen Abschlüssen (z. B.

Diplomstudiengang Erziehungswissenschaften) können ebenfalls Studien- und

Prüfungsleistungen anerkannt werden. Hier sind die Regelungen jedoch je nach

individuellem Studienverlauf sehr unterschiedlich.

Prinzipiell müssen also alle sonderpädagogischen Anteile im Umfang von ca. 80

SWS studiert werden. Das bedeutet:

• Absolvierung des gesamten Grundstudiums in beiden

sonderpädagogischen Fachrichtungen einschließlich aller erforderlichen

Leistungs- und Teilnahmenachweise

• Zwischenprüfung in der 1. Fachrichtung

• Absolvierung des gesamten Hauptstudiums in beiden

sonderpädagogischen Fachrichtungen einschließlich aller erforderlichen

Leistungs- und Qualifizierten Studiennachweise

• Absolvierung sämtlicher Prüfungsleistungen im Bereich Sondererziehung

und Rehabilitation.

Je nach Erststudium sind individuelle Anerkennungen von Studien- und

Prüfungsleistungen für die Fachrichtung Erziehungsschwierigenpädagogik möglich.

Wenden Sie sich dazu bitte mit sämtlichen Unterlagen an den Lehrstuhlinhaber

Prof. Dr. Clemens Hillenbrand. Terminvereinbarung im Seminarbüro!

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 21


Informationen für Aufbaustudierende

- Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft -

Bitte beachten Sie, dass Sie im Schwerpunkt- oder Wahlpflichtfach

Erziehungsschwierigenpädagogik grundsätzlich das vollständige Studium

absolvieren müssen!

Die Anerkennung von Studienleistungen – insbesondere des Vordiploms – erfolgt

durch das Diplomprüfungsamt. Dort erhalten Sie entsprechende Formulare zur

Anerkennung von fachspezifischen Studienleistungen.

Im Regelfall sind sämtliche Leistungen für das Schwerpunkt- oder

Wahlpflichtfach Erziehungsschwierigenpädagogik zu erbringen. Das bedeutet:

• Absolvierung des gesamten Grundstudiums einschließlich aller

erforderlichen Leistungsnachweise

• Vordiplom

• Absolvierung des gesamten Hauptstudiums im Schwerpunkt-

/Wahlpflichtfach einschließlich aller erforderlichen Leistungsnachweise

• Absolvierung sämtlicher Prüfungsleistungen im Schwerpunkt- oder

Wahlpflichtfach Erziehungsschwierigenpädagogik.

Je nach Erststudium sind individuelle Anerkennungen von Studien- und

Prüfungsleistungen für das Schwerpunkt-/Wahlpflichtfach

Erziehungsschwierigenpädagogik möglich. Wenden Sie sich dazu bitte mit

sämtlichen Unterlagen an den Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Clemens Hillenbrand.

Terminvereinbarung im Seminarbüro!

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 22


Wochenpläne

Lehrangebote LA: Grundstudium WS 2005/2006 (alte Studienordnung) auf einen Blick

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

08:00 Uhr

-

10:00 Uhr

10:00 Uhr

-

12:00 Uhr

9073 Grundseminar I:

Einführung in die

Erziehungshilfe

T. Hennemann

A2

12:00 Uhr

-

14:00 Uhr

14:00 Uhr

-

16:00 Uhr

Kompaktseminare u. andere Veranstaltungen

9075 Didaktische

Grundlagen schulischer

Erziehungshilfe

C. Hillenbrand

D1, D3

9070 Grundseminar 2: Didaktik Einführungsgruppen B. Januszeski

9072 Grundseminar online – Pädagogik bei Verhaltensauffälligkeiten K. Fitting-Dahlmann

9077 Studentische Projektgruppen B. Januszewski

9078 Studentische Projektgruppen K. Fitting-Dahlmann

9079 EuroContact 2006 T. Leidig

9114 Kunst mit allen Sinnen- Museumspädagogik unter sonderpädagogischen Aspekten R. Gilberger

9115 Erlebnisorientierte Theaterarbeit A. Häusser

9117 Einführung in die Mediation R. Hoffmann

9120 Gewaltpräventionstraining R. Saglam

9121 LernRäume M. Söller

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 23


Lehrangebote LA: Hauptstudium WS 2005/2006 (alte Studienordnung) auf einen Blick

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

08:00 Uhr

-

10:00 Uhr

10:00 Uhr

-

12:00 Uhr

9076 Neue didaktische

Ansätze in der

Erziehungshilfe

C. Hillenbrand; D2, D3

9129 Forschungsgruppe:

Prävention von

Verhaltensstörungen

T. Hennemann und

S. Hens; 4.1

12:00 Uhr

-

14:00 Uhr

9083 Tiergestützte

Förderpädagogik

K. Fitting-Dahlmann; E2

14:00 Uhr

-

16:00 Uhr

16:00 Uhr

-

18:00 Uhr

9069 „Theorien der

Erziehungshilfe und ihre

Praxis“

C. Hillenbrand; A2

9075 Didaktische

Grundlagen schulischer

Erziehungshilfe

C. Hillenbrand; D1, D3

+

9428 Übergang Schule –

Beruf im Rahmen von

sozialer Arbeit und

Erziehungshilfe

H. Ricking; E1

9128 Präventive Trainingskonzepte

zur Förderung

emotional-sozialer

Kompetenzen für den

Unterricht

T. Hennemann; D1, D2

+

9429 Alternative schul.

Fördermodelle an der

Schnittstelle von

Jugendhilfe und

Erziehungshilfe

H. Ricking; E1

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 24


Kompaktseminare u. andere Veranstaltungen

9063 Informationen zur Prüfung (Lehramt) C. Hillenbrand

9064 Anleitung zu wissenschaftlichem Denken B. Januszewski

9065 Information zur Bewältigung von Prüfungssituationen B. Januszewski

9066 Studien zur sozial-emotionalen Entwicklung und Förderung B. Januszewski

9067 Wissenschaftliche Begleitung von Dissertationsstudien im Arbeitsbereich E B. Januszewski

9071 Arbeits- und Forschungsgruppe: Fließgestalt B. Januszewski

9077 Studentische Projektgruppen B. Januszewski

9078 Studentische Projektgruppen K. Fitting-Dahlmann

9079 EuroContact 2006 T. Leidig

9080 Inklusive Regionale Pädagogik (IRP) B. Januszewski

9081 Zeitkritische Erziehungsschwierigenpädagogik B. Januszewski

9082 Lehrertraining K. Fitting-Dahlmann

9088 Schulpraktische Studien Vorbereitung + Begleitung S. Hens

9114 Kunst mit allen Sinnen- Museumspädagogik unter sonderpädagogischen Aspekten R. Gilberger

9115 Erlebnisorientierte Theaterarbeit A. Häusser

9116 Die Kunst des Lernens- Gestltungskonzepte für einen lebensnahen Unterricht K. Höller

9117 Einführung in die Mediation R. Hoffmann

9119 Die Verwandlung der „Wirklichkeit“- Maskenarbeit als Methode pädagogischen Handelns A. Kaster

9120 Gewaltpräventionstraining R. Saglam

9121 LernRäume M. Söller

9430 Förderdiagnostik J. Schmischke

9431 Förderdiagnostik C. Wegener

9453 Konfrontative Gesprächsführung (2. Baustein) S. Hens

9472 Lernwerkstatt-Beratung K. Fitting-Dahlmann

und U. Biermann

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 25


Lehrangebote Diplom WS 2005/2006 auf einen Blick

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

08:00 Uhr

-

10:00 Uhr

9076 Neue didaktische

Ansätze in der

Erziehungshilfe

C. Hillenbrand; 4.1

9129

Forschungsgruppe:

Prävention von

Verhaltensstörungen

T. Hennemann und

S. Hens; 4.1

10:00 Uhr

-

12:00 Uhr

12:00 Uhr

-

14:00 Uhr

14:00 Uhr

-

16:00 Uhr

16:00 Uhr

-

18:00 Uhr

9083 Tiergestützte

Förderpädagogik

K. Fitting-Dahlmann; 1

9073 Grundseminar I:

Einführung in die

Erziehungshilfe

T. Hennemann; 1.1, 1.3

9069 „Theorien der

Erziehungshilfe und ihre

Praxis“

C. Hillenbrand; 1

9075 Didaktische

Grundlagen schulischer

Erziehungshilfe

C. Hillenbrand; 4.1

+

9428 Übergang Schule –

Beruf im Rahmen von

sozialer Arbeit und

Erziehungshilfe

H. Ricking; 3

9128 Präventive

Trainingskonzepte zur

Förderung emotionalsozialer

Kompetenzen für

den Unterricht

T. Hennemann; 4.1

+

9429 Alternative schul.

Fördermodelle an der

Schnittstelle von

Jugendhilfe und

Erziehungshilfe

H. Ricking; 3

9084 Disziplin statt

Bestrafen? Über den

erwünschten Umgang

mit Regelverletzungen

in Familie, Schule und

Unternehmen.

K.-J. Kluge

9085 Mit seinem „Ich“-

Faktor erfolgreich

unterrichten:

Egonomisch zum Erfolg

K.-J. Kluge

9086 (Hoch-)Begabung

ist machbar. Vom Ende

des Schülerseins und

dem Beginn des

Schüler-Coachings

K.-J. Kluge

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 26


Kompaktseminare u. andere Veranstaltungen

9062 Informationen zur Prüfung (Diplom) C. Hillenbrand

9064 Anleitung zu wissenschaftlichem Denken B. Januszewski

9065 Information zur Bewältigung von Prüfungssituationen B. Januszewski

9066 Studien zur sozial-emotionalen Entwicklung und Förderung B. Januszewski

9067 Wissenschaftliche Begleitung von Dissertationsstudien im Arbeitsbereich E B. Januszewski

9070 Grundseminar 2: Didaktik Einführungsgruppen B. Januszeski

9071 Arbeits- und Forschungsgruppe: Fließgestalt B. Januszewski

9072 Grundseminar online – Pädagogik bei Verhaltensauffälligkeiten K. Fitting-Dahlmann

9077 Studentische Projektgruppen B. Januszewski

9078 Studentische Projektgruppen K. Fitting-Dahlmann

9079 EuroContact 2006 T. Leidig

9080 Inklusive Regionale Pädagogik (IRP) B. Januszewski

9081 Zeitkritische Erziehungsschwierigenpädagogik B. Januszewski

9114 Kunst mit allen Sinnen- Museumspädagogik unter sonderpädagogischen Aspekten R. Gilberger

9115 Erlebnisorientierte Theaterarbeit A. Häusser

9116 Die Kunst des Lernens- Gestltungskonzepte für einen lebensnahen Unterricht K. Höller

9117 Einführung in die Mediation R. Hoffmann

9119 Die Verwandlung der „Wirklichkeit“- Maskenarbeit als Methode pädagogischen Handelns A. Kaster

9120 Gewaltpräventionstraining R. Saglam

9121 LernRäume M. Söller

9430 Förderdiagnostik J. Schmischke

9431 Förderdiagnostik C. Wegener

9432 Praktikumsbegleitung für Diplomheilpädagogik StudentInnen N. Becker-Stanislawski

9453 Konfrontative Gesprächsführung (2. Baustein) S. Hens

9472 Lernwerkstatt-Beratung K. Fitting-Dahlmann

und U. Biermann

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 27


Lehrangebote LA: Grundstudium WS 2005/2006 (neue Studienordnung) auf einen Blick

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

08:00 Uhr

-

10:00 Uhr

9123 Einführung in die

Heilpädagogik

C. Hillenbrand

SDK 1.1

10:00 Uhr

-

12:00 Uhr

12:00 Uhr

-

14:00 Uhr

14:00 Uhr

-

16:00 Uhr

16:00 Uhr

-

18:00 Uhr

18:00 Uhr

-

20:00 Uhr

9122 Integration in der

Erziehungshilfe

C. Hillenbrand

BK 1.3

9083 Tiergestützte

Förderpädagogik

K. Fitting-Dahlmann

SDK 3.3

+

9435 Erscheinungs-formen

von Verhaltens- und

Erlebensstörungen bei

Kindern und Jugendlichen

H. Ricking

BK 2.3

9073 Grundseminar I:

Einführung in die

Erziehungshilfe

T. Hennemann

SDK 1.3

9436 Forschungsmethoden

und

Forschungsvorhaben in

der Erziehungshilfe

H. Ricking

MK 1.3

9124 Didaktische

Grundlagen schulischer

Erziehungshilfe

C. Hillenbrand

SDK 1.3

(1-stündige Vorlesung

von 14:00-15:00Uhr)

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 28


Kompaktseminare und andere Studienangebote:

9070 Grundseminar 2: Didaktik Einführungsgruppen B. Januszewski

9072 Grundseminar online – Pädagogik bei Verhaltensauffälligkeiten K. Fitting-Dahlmann

9433 Orientierungspraktikum O. Köster-Ehling

9434 Das außerschulische Praktikum in der Erziehungshilfe - Jugendhilfepraktikum R. Patt

9472 Lernwerkstatt-Beratung K. Fitting-Dahlmann und U. Biermann

9492 Orientierungspraktikum S. Hens

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 29


Lehrangebote LA: Hauptstudium WS 2005/2006 (neue Studienordnung) auf einen Blick

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

08:00 Uhr

-

10:00 Uhr

9127 Grundlagen

didaktischer

Innovationen in der

Erziehungshilfe (Se)

C. Hillenbrand

SDK 4.1

10:00 Uhr

-

12:00 Uhr

12:00 Uhr

-

14:00 Uhr

9083 Tiergestützte

Förderpädagogik

K. Fitting-Dahlmann

SDK 3.3

Kompaktseminare und andere Studienangebote:

9074 Einführung in die konfrontative Pädagogik S. Hens

9077 Studentische Projektgruppen B. Januszewski

9078 Studentische Projektgruppen K. Fitting-Dahlmann

9079 EuroContact 2006 T. Leidig

9080 Inklusive Regionale Pädagogik (IRP) B. Januszewski

9081 Zeitkritische Erziehungsschwierigenpädagogik B. Januszewski

9082 Lehrertraining K. Fitting-Dahlmann

9130 Kernpraktikum S. Hens

9472 Lernwerkstatt-Beratung K. Fitting-Dahlmann und U. Biermann

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 30


Übersicht des Lehrangebots

Alte LPO:

9062 Informationen zur Prüfung (Diplom) Prof. Dr. C. Hillenbrand

9063 Informationen zur Prüfung (Lehramt) Prof. Dr. C. Hillenbrand

9064 Anleitung zu wissenschaftlichem Denken Prof. Dr. B. Januszewski

9065 Information zur Bewältigung von

Prof. Dr. B. Januszewski

Prüfungssituationen

9066 Studien zur sozial-emotionalen Entwicklung und Prof. Dr. B. Januszewski

Förderung

9067 Wissenschaftliche Begleitung von

Prof. Dr. B. Januszewski

Dissertationsstudien im Arbeitsbereich E

9069 Theorien der Erziehungshilfe und ihre Praxis Prof. Dr. C. Hillenbrand

9070 Grundseminar 2: Didaktik Einführungsgruppen Prof. Dr. B. Januszewski

9071 Arbeits- und Forschungsgruppe: Fließgestalt Prof. Dr. B. Januszewski

9072 Grundseminar Online: Pädagogik bei

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Verhaltensauffälligkeiten

9073 Grundseminar 1: Einführung in die

Dr. T. Hennemann

Erziehungshilfe

9075 Didaktische Grundlagen schulischer

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Erziehungshilfe

9076 Neue didaktische Ansätze in der Erziehungshilfe Prof. Dr. C. Hillenbrand

9077 Studentische Projektgruppen Prof. Dr. B. Januszewski

9078 Studentische Projektgruppen Dr. K. Fitting-Dahlmann

9079 EuroContact 2006 T. Leidig

9080 Inklusive Regionale Pädagogik (IRP) Prof. Dr. B. Januszewski

9081 Zeitkritische Erziehungsschwierigenpädagogik Prof. Dr. B. Januszewski

9082 Lehrertraining Dr. K. Fitting-Dahlmann

9083 Tiergestützte Förderpädagogik Dr. K. Fitting-Dahlmann

9084 Disziplin statt Bestrafen? Über den erwünschten Prof. Dr. K.-J. Kluge

Umgang mit Regelverletzung in Familie, Schule

und Unternehmen. Ein LearningWill-Workshop.

9085 Mit seinem "ICH"-Faktor erfolgreich

Prof. Dr. K.-J. Kluge

unterrichten: Egonomisch zum Erfolg

9086 (HOCH)-BEGABUNG IST MACHBAR. Vom Ende des Prof. Dr. K.-J. Kluge

Schülerseins und dem Beginn des Schüler-

Coachings

9087 Wissenschaft trifft Praxis! Wissenschaftlicher Prof. Dr. K.-J. Kluge

Zirkel für Doktoranden (privatissime)

9088 Schulpraktische Studien Vorbereitung und S. Hens

Begleitung

9114 Kunst mit allen Sinnen – Museumspädagogik R. Gilberger

unter sonderpädagogischen Aspekten

9115 Erlebnisorientierte Theaterarbeit A. Häusser

9116 Die Kunst des Lernens – Gestaltungskonzepte K. Höller

für einen lebensnahen Unterricht

9117 Einführung in die Mediation R. Hoffmann

9119 Maskenarbeit als Methode pädagogischen A. Kaster

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 31


Handelns

9120 Gewaltpräventionstraining R. Saglam

9121 LernRäume M. Söller

9128 Präventive Trainingskonzepte zur Förderung Dr. T. Hennemann

emotional-sozialer Kompetenzen für den

Unterricht

9129 Forschungsgruppe: Prävention von

Dr. T. Hennemann und

Verhaltensstörungen

S. Hens

9428 Übergang Schule – Beruf im Rahmen von Prof. Dr. H. Ricking

sozialer Arbeit und Erziehungshilfe

9429 Alternative schulische Fördermodelle an der Prof. Dr. H. Ricking

Schnittstelle von Erziehungshilfe und

Jugendhilfe

9430 Förderdiagnostik J. Schmischke

9431 Förderdiagnostik C. Wegener

9432 Praktikumsbegleitung von Diplompädagogik- N. Becker-Stanislawski

StudentInnen

9453 Konfrontative Gesprächsführung (Baustein 2) S. Hens

9472 Lernwerkstatt-Beratung Dr. K. Fitting-Dahlmann

und U. Biermann

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 32


Neue LPO:

9070 Grundseminar 2: Didaktik Einführungsgruppen Prof. Dr. B. Januszewski

9072 Grundseminar Online: Pädagogik bei

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Verhaltensauffälligkeiten

9073 Grundseminar 1: Einführung in die

Dr. T. Hennemann

Erziehungshilfe

9074 Einführung in die konfrontative Pädagogik S. Hens

9077 Studentische Projektgruppen Prof. Dr. B. Januszewski

9078 Studentische Projektgruppen Dr. K. Fitting-Dahlmann

9079 EuroContact 2006 T. Leidig

9080 Inklusive Regionale Pädagogik (IRP) Prof. Dr. B. Januszewski

9081 Zeitkritische Erziehungsschwierigenpädagogik Prof. Dr. B. Januszewski

9082 Lehrertraining Dr. K. Fitting-Dahlmann

9083 Tiergestützte Förderpädagogik Dr. K. Fitting-Dahlmann

9122 Integration in der Erziehungshilfe Prof. Dr. C. Hillenbrand

9123 Einführung in die Heilpädagogik Prof. Dr. C. Hillenbrand

9124 Didaktische Grundlagen schulischer

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Erziehungshilfe

9127 Grundlagen didaktischer Innovationen in der Prof. Dr. C. Hillenbrand

Erziehungshilfe

9130 Kernpraktikum S. Hens

9433 Orientierungspraktikum O. Köster-Ehling

9434 Das außerschulische Praktikum in der

R. Patt

Erziehungshilfe - Jugendhilfepraktikum

9435 Erscheinungsformen von Verhaltens- und Prof. Dr. H. Ricking

Erlebensstörungen bei Kindern- und

Jugendlichen

9436 Forschungsmethoden und Forschungsvorhaben Prof. Dr. H. Ricking

in der Erziehungshilfe

9472 Lernwerkstatt-Beratung Dr. K. Fitting-Dahlmann

und U. Biermann

9492 Orientierungspraktikum S. Hens

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 33


Kommentierungen

Alte LPO:

9062 Informationen zur Prüfung (Diplom)

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

wird noch bekannt gegeben

Zuordnung:

Kolloquium Hauptstudium

Diplom

Bereich:

Dipl.

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Pflichtveranstaltung für alle Studierenden Diplom in der Prüfungsphase I/2006

(mündl. Prüfung, Klausur, Hausarbeit)

Die Veranstaltung bietet Grundlagen für die Bewältigung von Prüfungssituationen im Fach

Erziehungshilfe/ Erziehungsschwierigenpädagogik im Diplom-Studiengang. Insbesondere

Kandidatinnen und Kandidaten für den Prüfungszeitraum I/ 2006 sind angesprochen.

9063 Informationen zur Prüfung

(Lehramt)

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

Entfällt

Zeit und Ort:

wird noch bekannt gegeben

Zuordnung:

Kolloquium Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII

Bereich:

LA

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Pflichtveranstaltung für alle Studierenden Lehramt in der Prüfungsphase I/2006

(mündl. Prüfung, Klausur, Hausarbeit)

Die Veranstaltung bietet Grundlagen für die Bewältigung von Prüfungssituationen im Fach

Erziehungshilfe/ Erziehungsschwierigenpädagogik im Studiengang Lehramt für die 1. und

2. Fachrichtung. Insbesondere Kandidatinnen und Kandidaten für den Prüfungszeitraum I/

2006 sind angesprochen.

9064 Anleitung zu wissenschaftlichem

Denken

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 34


Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: C-E; Dipl.: 1-4

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Studierende, die ihre Diplomarbeit bzw. ihre Examensarbeit bei mir schreiben, werden in

spezieller Weise begleitet. Nähere Informationen in meiner Sprechstunde R 1.04 (vgl.

weitere Aushänge betreffs Prüfungen).

9065 Information zur Bewältigung von

Prüfungssituationen

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

Entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

18.10.05 18:00 - 20:00 Uhr; S5

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: C-E; Dipl.: 1-4

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Diese Veranstaltung findet zu Beginn des Semesters statt. In ihr nehme ich ausführlich

Stellung zu meinen Erwartungen und den möglichen Inhalten der von mir abgenommenen

mündlichen und schriftliche Prüfungen. Studierende sollten schon 1 Jahr vor Beginn ihrer

Prüfungen diese Veranstaltungen und die meiner Kollegen besuchen. Der Besuch dieser

Veranstaltung, spätestens ein halbes Jahr vor der Prüfung, ist Pflicht. - In meinen

Sprechstunden kann diese Information nicht mehr abgeholt werden.

9066 Studien zur sozial-emotionalen

Entwicklung und Förderung

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

Entfällt

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: A-E; Dipl.: 1-4

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Konsultationsgruppe für Studierende, die bei mir ihre Diplom- bzw. ihre Examensarbeit

schreiben (vgl. Aushang „Examens- und Diplomarbeiten“ und Sprechstunde ).

9067 Wissenschaftliche Begleitung von

Dissertationsstudien im Arbeitsbereich E

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung: entfällt

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 35


Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: A-E; Dipl.: 1-4

Scheinerwerb: nicht möglich

Kommentar:

Konsultationsgruppe für Studierende, die bei mir ihre Dissertation schreiben.

9069 Theorien der Erziehungshilfe und

ihre Praxis

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

ab 10.10.2005 im Seminarbüro

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort: Mittwoch 16:00 - 18:00Uhr; Raum: 107

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich:

LA: A2, Dipl.:1

Scheinerwerb:

nur für das HSt möglich

Kommentar:

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im Hauptstudium im Fach „Sondererziehung

und Rehabilitation der Erziehungsschwierigen“ gemäß alter Lehramts-Studienordnung bzw.

Diplom-Studienordnung. Das Seminar setzt Grundlagenwissen zum Fachgebiet und die

abgeschlossene Zwischenprüfung voraus. Inhaltlich geht es um die Vertiefung der

Kenntnisse über die Theoriekonzepte der Erziehungshilfe, insbesondere der

psychoanalytischen, verhaltenstheoretischen, medizinisch-neurologischen und

systemischen Ansätze des Faches. Vor dem Hintergrund dieser intensiven Bearbeitung

theoretischer Grundlagen werden die unterschiedlichen Handlungskonzepte in der Praxis

entwickelt und diskutiert. Damit will das Seminar eine größere Kompetenz im Theorie-

Praxis-Transfer vermitteln. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises wird neben der

regelmäßigen Teilnahme und Mitarbeit im Seminar der Vortrag eines Referates und dessen

schriftliche Abfassung erwartet. Literaturhinweise werden im Seminar ausgegeben.

9070 Grundseminar 2: Didaktik

Einführungsgruppen

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

bereits im Grundseminar 1 erfolgt

Vorbesprechung: entfällt

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Grundstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: A2; Dipl.: 1.1 und 1.3

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Die vorausgehende Teilnahme an meinem Grundseminar Pädagogik im WS 04/05 ist

erforderlich. - 2. Teilleistung im Grundstudium (Lehramt und Diplomstudenten)

9071 Arbeits- und Forschungsgruppe:

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 36


Fließgestalt

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

in der Vorbesprechung

Vorbesprechung:

am 20.10.00 von 18:00 - 20:00Uhr in S1

Zeit und Ort:

Donnerstag (1.Semesterhälfte) 16.00 - 20.00Uhr;

S1

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: A,D; Dipl.: 1,4

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Fließgestalt steht für einen theoretischen Ansatz, den ich im Bereich der

Erziehungsschwierigenpädagogik entwickelt und deren Anwendung ich späterhin auf

weitere Bereiche ausgedehnt habe. Die Erarbeitung der Theorie und ihre Anwendung auf

praktische Beispiele steht im Vordergrund der Arbeit. Die Veranstaltung ist geöffnet für alle

Interessenten im Hauptstudium. - Jene Damen und Herren, die unter meiner Begleitung

ihre Diplom- bzw. Examensarbeit schreiben wollen, sind gehalten, diese Veranstaltung zu

besuchen (vgl. auch Aushang: "Examens- und Diplomarbeiten“ neben R 0.01). Die

Durchführung erfolgt in der ersten Semesterhälfte 16.00 - 20.00.

9072 Grundseminar online - Pädagogik bei

Verhaltensauffälligkeiten

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

in der Vorbesprechung

Vorbesprechung: am 21.10.05 von 10:00 - 12:00Uhr; S4

Zeit und Ort:

Freitag 14-tägig 10:00 - 14:00Uhr; S4

Zuordnung:

Seminar Grundstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: A2, Dipl.:1.1, 1.3

Scheinerwerb:

nur für das GSt möglich

Kommentar:

Das Onlineseminar mit Präsenz- und Kompaktphasen bietet eine systematische Einführung

in das wissenschaftliche Studium der Erziehungshilfe und sozial-emotionalen

Entwicklungsförderung an. Parallel zu den Präsenzphasen erarbeiten Sie selbständig über

das Internet online zur Verfügung stehenden Inhalte und Arbeitsaufgaben. Die

Präsenztermine dienen der vertieften Auseinandersetzung ausgewählter Fragestellungen.

Es schließt sich im zweiten Teil des Grundseminars (SS06) die Planung und Durchführung

eines begleiteten Praxisprojektes im Arbeitsbereich Erziehungshilfe an

9073 Grundseminar I: Einführung in die

Erziehungshilfe

Dozent:

Dr. T. Hennemann

Anmeldung:

ab 10.10.2005 im Seminarbüro

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Mittwoch 10:00 - 12:00Uhr; S2

Zuordnung:

Seminar Grundstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 37


Bereich: LA: A2, Dipl.: 1.1, 1.3

Scheinerwerb:

nur für das GSt möglich

Kommentar:

Das Grundseminar I bietet eine grundlegende Einführung in das wissenschaftliche Studium

der Erziehungshilfe. In der Veranstaltung werden zentrale Bereiche unseres Fachs, wie die

Terminologie, die Geschichte, Erklärungs- und Handlungsmodelle sowie Institutionen und

Arbeitsfelder erarbeitet. In der ersten Seminarsitzung werden Literaturhinweise gegeben.

Hinweis: Veranstaltung ist sowohl für die alte als auch für die neue Studienordnung

geöffnet!

9075 Didaktische Grundlagen schulischer

Erziehungshilfe

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Donnerstag 14:00 - 16:00Uhr; HI

Zuordnung:

Vorlesung Grund- und Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D1, D3; Dipl.: 4.1

Scheinerwerb:

möglich

Kommentar:

Welche didaktischen Konzeptionen liegen in der Erziehungshilfe vor? Wie kann Unterricht

die speziellen Bedürfnisse von Schülern mit Verhaltensstörungen berücksichtigen? Die in

der Erziehungshilfe diskutierten Konzeptionen werden in der Vorlesung vorgestellt. Die

Veranstaltung soll damit das Basiswissen für die weiteren didaktischen Studien in der

Erziehungshilfe vermitteln. Voraussetzung sind fundierte Kenntnisse der allgemeinen

Didaktik. Für Studierende nach der neuen Studienordnung stellt die Teilnahme an der

Veranstaltung einen verpflichtenden Teil der fachrichtungsspezifischen Anforderungen

(Erziehungshilfe) im Modul SDK1.3 dar. Studierende im Grundstudium nach der alten

Studienordnung können durch eine Hausarbeit den Aktiven Teilnahme-Nachweis im

Grundstudium (D 1) erwerben. Literatur: Hillenbrand, C. (2002): Didaktik bei Unterrichtsund

Verhaltensstörungen. München: Reinhardt, 2. Auflage

9076 Neue didaktische Ansätze in der

Erziehungshilfe

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

ab 10.10.2005 im Seminarbüro

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Dienstag 08:00 - 10:00Uhr; S3

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich:

LA: D2, D3; Dipl.:4.1

Scheinerwerb:

nur für das HSt möglich

Kommentar:

Freie Arbeit, Offener Unterricht, Handlungsorientierung, Projektunterricht oder

Wochenplanarbeit - von solchen, als innovativ geltenden didaktischen Handlungsformen

erwarten sich viele Sonderpädagogen Hilfe gerade auch für die Förderung von Schülern

mit Verhaltensstörungen. In vielen neueren didaktischen Ansätzen werden sie daher als

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 38


Grundlage didaktischen Handelns herangezogen. Zur wissenschaftlichen Grundlegung

dieser Entwicklungen werden die historischen Vorläufer in Theorie und Praxis diskutiert.

Die zentralen Reformkonzepte der aktuellen Diskussion werden vorgestellt und ihre

Verwendung in neueren didaktischen Vorschlägen zum Unterricht mit verhaltensgestörten

Schülern analysiert. Leitfragen des Seminars sind: Welches Menschenbild liegt diesen

Konzepten zu Grunde? Welches Verständnis von Lernen wird voraus gesetzt? Welche

Chancen bieten diese aktuell diskutierten, aber eigentlich schon lange virulenten

didaktischen Motive für den Unterricht in der schulischen Erziehungshilfe?

9077 Studentische Projektgruppen.

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

In der Sprechstunde

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Grund- und Hauptstudium; 2SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D, E1, Dipl.: 1,4

Scheinerwerb:

möglich

Kommentar:

Im Mittelpunkt studentischer Projektgruppen steht die gemeinsame Arbeit an einem

Projekt. Studierende (N= 3 bis 8) arbeiten über zwei Semester (Hauptstudium) unter

meiner Betreuung relativ selbständig an einem für die Fachrichtung relevanten Thema

(vgl. Aushang: Projektgruppen und Info. in meiner Sprechstunde)

9078 Studentische Projektgruppen

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

jederzeit in den Sprechstunden möglich

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D, E1, Dipl.: 1,4

Scheinerwerb:

möglich

Kommentar:

Mindestens 2semestrige Arbeitsgemeinschaft (3-5 Mitglieder) im Hauptstudium, die ein mit

der pädagogischen Praxis verknüpftes Projekt planen, durchführen und auswerten. In den

von mir durch Beratung/Supervision begleiteten Projekten können in Theorie-

Praxisverknüpfung Themen aus den verschiedenen Arbeitsfeldern unseres Faches

behandelt werden (z.B. Schule, Unterricht, Heimpädagogik, Freizeitpädagogik,

Jugendstrafvollzug, diverse pädagogisch-therapeutische Förderkonzepte im E-Bereich,

etc.). Weitere Information und Anmeldung jederzeit in den Sprechstunden möglich.

9079 EuroContact 2006: Konzeption und

Realisierung einer internationalen

Jugendbegegnung für junge Menschen

mit und ohne Behinderung

Dozent:

T. Leidig (mit E. Hoffmann, T. Hagen u. L. Ferreira

Gonzalez)

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 39


Anmeldung:

in der verpflichtenden Vorbesprechung

Vorbesprechung: Mittwoch, 26.10.05, 18-20 Uhr, R.: 0.01

(Klosterstraße)

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Grund- und Hauptstudium; WS 2 SWS, SS

3 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D1 (GSt), E1 (HSt); Dipl.: 2.3, 4.1, 4.5

Scheinerwerb:

möglich

Kommentar:

Wintersemester:

Kompaktphasen: 11. & 12.11.05 Universität (Fr. 16 Uhr bis Sa. 18 Uhr),

9.-11.12.05 in Marienthal,

27. & 28.01.06 Universität (Fr. 16 Uhr bis Sa. 18 Uhr)

Sommersemester:

Kompaktphasen: 28. & 29.04.06 Universität (Fr. 16 Uhr bis Sa. 18 Uhr),

25.-27.05.06 in Nordwalde

plus Arbeitsgruppen Mi., 18-20 Uhr

EuroContact 2006: 15.-29.07.06 in Nordwalde (einschl. Vor- und Nachbereitung)

Die Veranstaltung beinhaltet die Konzeption, Vorbereitung und Durchführung einer

12tägigen Jugendbegegnung für ca. 90 junge Menschen (15-25 Jahre) mit und ohne

Behinderung aus ganz Europa. Am EuroContact nehmen Jugendliche mit

Verhaltensauffälligkeiten, Lernbeeinträchtigung, psychischen, geistigen und/oder

körperlichen Behinderungen sowie Jugendliche ohne Behinderung teil. Über zwei Semester

bereiten die studentischen Teilnehmer/innen in intensiver Kooperation mit dem

Leitungsteam die Veranstaltung vor und führen sie im Sommer durch. Während des

EuroContacts übernehmen die Studierenden verschiedene pädagogische Leitungsaufgaben.

Der Hauptakzent dieser Veranstaltung liegt im Theorie-Praxis-Transfer durch die

Verbindung von theoretischer mit konkreter praktischer pädagogischer Arbeit in den

Bereichen Integration/Inklusion, interkulturelles Lernen und Partizipation von Jugendlichen

in Bildungsprozessen. Ein besonderer Fokus gilt der Teamarbeit. Anleitung und Beratung

erhalten Sie von uns sowohl in der intensiven Vorbereitungsphase als auch während des

EuroContacts als Supervision.

Im Wintersemester umfasst das Seminar 2 SWS, im Sommersemester werden 3 SWS

angerechnet.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.eurocontact-ev.de

9080 Inklusive Regionale Pädagogik (IRP)

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

In der Vorbesprechung

Vorbesprechung:

am 20.10.05 von 16:00 - 18:00Uhr in S1

Zeit und Ort:

Donnerstag (2.Semesterhälfte) 16.00 - 20.00Uhr;

S1

Zuordnung:

Übung Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D, E1; Dipl.: 1,4

Scheinerwerb:

möglich

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 40


Kommentar:

Mit Inklusiver Regionaler Pädagogik ist jene Pädagogik gemeint, die unter einer

Projektidee eine „netzartige pädagogische Region“ (nicht Landschaftsregion) begründet

und die darin tätigen Menschen mitverantwortlich in die Bildung und Erziehung ihrer

Menschen (Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Berufstätige, ältere Mitbürger) einbezieht. Der

Maßstab ist Inklusion oder das Recht der Beteiligten auf ihre Bildung und Erziehung, sei es

als Lehrende, sei es als Lernende. Die Absicht ist, das nicht unmittelbar fassbare

Abstraktum „Gesellschaft“ aufzulösen in von uns konkret erfahrbare und gestaltbare

regionalpädagogische Lebenszusammenhänge von Subjekten. Das besondere Augenmerk

gilt dabei Kindern und Jugendlichen in emotional-sozialen Problemlagen in

regionalpädagogischen Beziehungen. – Es werden Theorie und Praxis einer Inklusiven

Regionalen Pädagogik (IRP) in konkreten Projektarbeiten zu verbinden gesucht.

Durchführung in der zweiten Semsterhälfte 16.00 - 20.00

9081 Zeitkritische

Erziehungsschwierigenpädagogik

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

in der Vorbesprechung

Vorbesprechung: am 18.10.05 von 16:00 - 18:00Uhr in S5

Zeit und Ort:

Dienstag (1.Semesterhälfte) 16.00 - 20.00Uhr; S5

Zuordnung:

Übung Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: E; Dipl.: 4.6

Scheinerwerb: Möglich

Kommentar:

Der Mensch als zu förderndes Wesen, die Verwirklichung einer emotional-sozial

ausgerichteten Pädagogik heute und dabei auftretende Störungen stehen im Mittelpunkt

einer zeitkritischen Betrachtung. Das Ziel ist, die Relation von Erziehung und „globalisierter

Zeit" zu sehen und üben zu sehen. Die Basis ist, aktuelles Wissen und eigene Zeit-

Erfahrungen einzubringen und zu verbinden. Zur Aktualisierung des Zeitwissens wird

intensiv das Medium Internet benutzt. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie eigene

Erfahrungen einbringen und sie in Kombination mit unserem Zeitwissen neugierig und

zukunftsgerichtet, pädagogisch und zeitkritisch reflektieren. Die Durchführung erfolgt in

der ersten Semsterhälfte 16.00-20.00

9082 Lehrertraining

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

in der Vorbesprechung

Vorbesprechung:

am 20.10.05 um 12:00Uhr in S5

Zeit und Ort: 29. – 31.03.2006

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII

Bereich:

LA: E2

Scheinerwerb:

nur für das HSt möglich

Kommentar:

Ziel des Trainings ist die Reflexion, Planung, Einübung von Lehrerverhalten im Kontext

schwieriger, Konfliktgeladener Lehrer-Schülerinteraktionen. Mittels Rollenübungen und

Videoanalysen soll das eigene Verhalten für schwierige Unterrichtssituationen erprobt und

optimiert werden. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende im Hauptstudium mit

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 41


Praktikums-/Praxiserfahrungen im Arbeitsbereich der Erziehungshilfe und mit Bereitschaft

zur kritischen Selbstreflexion. Kompaktseminar in der Vorlesungsfreien Zeit

(Terminvereinbarung in der Vorbesprechung)

9083 Tiergestützte Förderpädagogik

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

in der ersten Veranstaltung

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Dienstag 12:00 - 14:00Uhr; S3

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich:

LA: E2; Dipl.:1

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Trösten, helfen, heilen – u.a. diese Eigenschaften werden Tieren im pädagogischen und

therapeutischen Einsatz zugeschrieben. Der Tier-Mensch-Kontakt kann die psychische und

physische Konstitution von Kindern und Jugendlichen erheblich beeinflussen. Im Vergleich

zu der großen Anzahl von entsprechenden Praxisberichte gibt es derzeit noch wenige

wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zur Thematik im deutschsprachigen Raum.

In diesem Seminar sollen von die uns begleiteten Forschungs- und Praxisprojekte

analysiert werden und Untersuchungsmethoden erarbeitet, bzw. kleinere

Forschungsprojekte konzipiert und durchgeführt werden

9084 Disziplin statt Bestrafen? Über den

erwünschten Umgang mit

Regelverletzung in Familie, Schule und

Unternehmen. Ein LearningWill-

Workshop.

Dozent:

Prof. Dr. K.-J. Kluge unter Audienz von Jan

Weinreich

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Freitags 10-12Uhr; H2

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Diplom

Bereich:

Dipl.:?

Scheinerwerb:

für Diplom möglich

Kommentar:

Ich stehe in der Klasse und Steve wirft mit zornigem Blick sein Etui nach mir, nachdem ich

ihn ermahnt habe, nicht seinen Sitznachbarn Michael unter dem Tisch zu treten...

Frau Hoffmann, Mutter eines Kindes meiner Klasse, berichtet mir, dass ihre Tochter immer

wieder heimlich rauche und sie sogar befürchte, dass Susanne Drogen nehme. Dabei ist

sie gerade erst 15. Bisher verhängte sie Hausarrest, was dazu führte, dass ihre Tochter die

letzten 3 Tage nicht mehr mit ihrer Mutter gesprochen hat. Ratsuchend wendet sie sich an

mich als den Lehrer von Susanne...

Ein Anruf auf meiner Wohngruppe: Sascha, der seit 3 Monaten in der Einrichtung lebt,

wurde erneut beim Diebstahl im Kaufhaus erwischt. Gleich bringt die Polizei ihn zu mir und

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 42


wünscht, mich zu sprechen...

Als Führungskraft eines Unternehmens erlebe ich immer wieder, dass meine Angestellten

stets 10 Minuten vor Dienstschluss ihr Büro verlassen...

Im Studium begegnen mir immer wieder Definitionen und Erklärungsansätze zum Thema

„Erziehungsschwierigkeiten“ und theoretische Konzepte zum Umgang mit Gewalt,

Regelverletzungen und „erwartungswidrigem Verhalten“. Doch wie kann es mir in der

Praxis gelingen, in dem „unerwünschten Verhalten“ die Potentiale und Fähigkeiten des

Anderen zu erkennen, die uns gemeinsam in unserer Entwicklung voran bringen? Welcher

Wert liegt in „erwartungswidrigen Situationen“ und wie bringe ich meinen Anspruch auf

Selbstdisziplin ein, ohne zu bestrafen?

Nicht die Vermittlung von Theorie steht in diesem Seminar im Vordergrund, sondern das

Prinzip des „Learing by Doing“, denn letztlich lernst du nur das, was du dir selber

erarbeitet hast. Dieser Charakter prägt das „LearningWill-Seminarund bietet die Chance,

dich selbst zu trainieren – auf dem Weg Top-Spitzen-Kraft in Schule, Familie, Heim und

Unternehmen.

Dipl.-Arbeiten und Dissertationen werden lösungsorientiert begleitet.

Im Rahmen des Seminars geben wir allen Teilnehmenden die Chance, sich in

einer Kompaktphase „LabTop“ vom 27.-28.01.2006 auf besondere Art und Weise

zu erfahren und zu trainieren!

9085 Mit seinem "ICH"-Faktor erfolgreich

unterrichten: Egonomisch zum Erfolg

Dozent:

Prof. Dr. K.-J. Kluge

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort: Freitags 12-14 Uhr; R. 107

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Diplom

Bereich:

Dipl.:?

Scheinerwerb:

für Diplom möglich

Kommentar:

Im Berufstress, im Sportstress, im Familienstress, im Freundeskreis, überall sind SIE Teil

eines Teams, ein Beziehungsrad in einem großen Getriebe. Wer in diesem System seine

Lehrer-, Eltern-, Erzieher- und/oder Führungsrolle spielt, ist für das Miteinander, für das

"Matching", also für das Teamplay mit verantwortlich. In dieser Rolle funktioniert man am

Besten als wirksamer Coach. Wer nun denkt, ein Coach sei schon jemand, der sein Team

im Griff habe und nur darauf achten müsste, dass alle funtionieren, wird mit seinem Team

niemals den Gipfel erklimmen, auf dem erfolgreiches, für alle Beteiligten befriedigendes

und wertsteigerndes Arbeiten erst seinen Anfang findet. Und vor allem: die einzelnen

Mitglieder des Teams werden niemals ihre vollen Potentiale ausschöpfen.

Jede Beziehungsarbeit beginnt beim "Ich". In diesem Seminar beschäftigen sich die

Teilnehmer in "Real-Life"-Situationen mit ihrer Einstellung = Verantwortungsübernahme

für den eigenen Erfolg Commitment für die eigene Entwicklung Positive Haltung gegenüber

Mitmenschen ihren Emotionen = Jeder Mensch ist für seine Gefühle verantwortlich Jeder

Mensch hat Einfluss auf seine Emotionen "Meine Emotionen verändern und gestalten

unbewusst meine Umwelt" ihren Zielen = Was will ich? (in diesem Seminar und darüber

hinaus): LearningWill Wie organisiere ich mich, um nach den Sternen zu greifen, die ich

erreichen kann, statt denen nachzujagen, die unerreichbar bleiben?

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 43


sowie

Ihrer persönlichen Entwicklung hin zu einem "LernUNTERNEHMER", der erfolgreich in

seinem Selbstmanagement und seiner Reflexionsfähigkeit neue Horizonte anstrebt.

Veränderungsbereitschaft und der Willen (LearningWill), Neues Zuzulassen und nicht bloß

über individuelle Grenzen nachzudenken, sondern sie bewusst zu verschieben, sind

Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Seminar.

9086 (HOCH)-BEGABUNG IST MACHBAR. Vom

Ende des Schülerseins und dem Beginn

des Schüler- Coachings

Dozent:

Prof. Dr. K.-J. Kluge

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort: Freitags 14-16 Uhr; R. 107

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Diplom

Bereich:

Dipl.:?

Scheinerwerb:

für Diplom möglich

Kommentar:

„Ich halte sehr viel vom Lernen und möchte auch immer weiter lernen, indem ich

selbst aktiv werde und Gelerntes anwende und umsetze, während mich mein(e)

„LernBEGLEITER“ begleiten/ anleiten. Im Eurotalent SkyLight Sommercampus

sind dafür die besten Voraussetzungen geschaffen.“ (Julia, 16)

„Ich stelle mir vor, dass mein Lernen so abläuft, dass ich selbst aktiv werde und

dauernd Gelerntes anwende und umsetze, während mein „LernBEGLEITER“ mich

begleitet und anleitet, weil ich denke, das ich durch Reflexion und eigenständiges

Denken effektiver lerne.“

(Tjark, 14)

„Ich tue meine Dinge gern selbst und brauche nur bei großen Fragen Hilfe. Außerdem stellt

es ein höheres Erfolgserlebnis dar, wenn ich weiß „Das habe ich alleine geschafft!“

(Daniela, 11)

Diese Äußerungen der Teilnehmer des Eurotalent SkyLight Sommercampus 2005

bestätigen uns in unserer Überzeugung, dass sich Lernerfolge nur generieren lassen, wenn

Dispositionen entdeckt, bejaht und gefördert werden. „Disposition x glaubensstarke

Begleitung“ lässt Begabung erwachsen. Bei uns können sich die Seminarteilnehmer

dahingehend „ausprobieren“, ob sie für (begabungs-) pädagogische Führung

Voraussetzungen mitbringen.

Nicht die Vermittlung von Theorie steht in diesem Workshop im Vordergrund, sondern das

Prinzip des Acting + Learning, denn letztlich lernst Du nur das, was Du Dir selber

erarbeitet hast. Dieser Charakter prägt das „LearningWill- Seminar“ zugleich bieten wir die

Chance, sich selbst zu trainieren – auf dem Weg zur Top-Spitzen-Kraft in Schule, Familie,

Heim und Unternehmen.

Diplomarbeiten und Dissertationen werden lösungsorientiert begleitet.

9087 Wissenschaft trifft Praxis! Wissenschaftlicher

Zirkel für Doktoranden (privatissime)

Dozent:

Prof. Dr. K.-J. Kluge

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 44


Anmeldung:

Vorbesprechung:

Zeit und Ort:

Zuordnung:

entfällt

entfällt

siehe Kommentierung

Seminar Hauptstudium

Diplom

Bereich:

Dipl.:?

Scheinerwerb: nicht möglich

Kommentar:

Vorstellen von Forschungsergebnisse und deren Transfer auf die Praxis.

Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben.

Zweimaliges Treffen zu Beginn und zum Ende des Semesters.

9088 Schulpraktische Studien Vorbereitung +

Begleitung

Dozent:

S. Hens

Anmeldung:

ab 10.10.2005 im Seminarbüro

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Montag 14-tägig 12-16:00Uhr; S2

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII

Bereich:

LA: D1

Scheinerwerb:

nur für das HSt möglich

Kommentar:

Die Praktikumsvorbereitung dient zum einen der Klärung organisatorischformaler

Fragen sowie der Vermittlung wesentlicher Lehrer- Kompetenzen:

Hierzu werden folgende Inhalte schwerpunktmäßig bearbeitet:

• besondere Maßnahmen im Umgang mit "schwierigen" Kindern (Strukturen,

Techniken, ...)

• Förderdiagnostik => Erstellung eines individuellen Förderplans

• Verknüpfung Förderziele + Unterrichtsziele

• methodisch-didaktische Unterrichtsgestaltung unter besonderer Berücksichtigung

der Bedürfnisse der Kinder mit Förderbedarf in der sozial-emotionalen Entwicklung

• eigene Lehrerrolle klären/ hinterfragen

• Kollegiale Fallberatung

Empfohlen wird ein eine Belegung des Seminars "Förderdiagnostuk" bei Frau Schmischke,

da die Inhalte aufeinander aufbauen und eng miteinander verknüpft sind. Die

Veranstaltung von Frau Schmischke findet ebenfalls 14 tägig in Raum 110 statt. Es

ergeben sich somit keine Stundenplanprobleme.

9114 Kunst mit allen Sinnen –

Museumspädagogik unter

sonderpädagogischen Aspekten

Dozent:

R. Gilberger

Anmeldung:

Erfolgt in der Vorbesprechung

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 45


Vorbesprechung:

Siehe Aushang

Zeit und Ort:

2 Wochenenden im November jeweils 11-17Uhr

Zuordnung: Kompaktseminar Grund- und Hauptstudium; 2

SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D4; Dipl.: 4.2

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Ein Samstag: Wallraf-Richartz-Museum, Martinstr.39, 50667 Köln

Ein Samstag: Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, 50667 Köln

Die genauen Termine sowie Treffpunkte werden noch bekanntgegeben!

Es entstehen Gebühren für Eintritt und Material.

Ruth Gilberger gilbergerruth@hotmail.com Teilnahmebedingungen Seminar: 25

Teilnehmer

Sammlung und Bewahrung von Kunst und Kultur - dies historische und zentrale Anliegen

von Museen beinhaltet die Frage nach einer sinnvollen Vermittlung ihrer Inhalte, wenn sie

als demokratische und lebendige Orte des Dialoges zwischen Kunstwerk und Betrachter

verstanden werden sollen.

Unter sonderpädagogischen Aspekten (als dem Umgang mit Behinderungen intellektueller,

physischer und psychischer Art) sind hierbei besondere theoretische und praktische

Herangehensweisen an Kunst und Vermittlungskonzeptionen gefragt.

Die Einbindung des sinnlichen Erlebens eines Kunstwerkes in eine subjektzentrierte

museumspädagogische Arbeit verfolgt das Ziel, den Besuch eines Museums als sinnvolle

Bereicherung des eigenen Lebensumfeldes und Kunst und Kultur als integralen Bestandteil

von diesem zu verstehen.

Exemplarisch sollen in diesen Seminaren an jeweils zwei Wochenenden das Römisch-

Germanische Museum (als historisches Museum) und das Museum Ludwig (als Museum

der Gegenwartskunst) bzw. das Wallraff-Richartz-Museum/Foundation Corboud und das

Museum für Angewandte Kunst erlebt und untersucht werden hinsichtlich

• allgemeinen Informationen

• didaktischem Material

• Anfasssammlungen

• praktischen Übungen

• Literaturempfehlungen

Ziel der Seminare ist, anhand ausgewählter Kunstwerke Theorie und Praxis so zu

verflechten, dass Schwellenängste abgebaut und sinnliche Vermittlungsmöglichkeiten

aufgezeigt werden, um Kunst und Kultur gerade im sonderpädagogischen Kontext als

Möglichkeiten zur Partizipation, zur Kommunikation und zum Handeln zu begreifen.

Eine Kooperation mit dem Museumsdienst Köln als dem zentralen Bildungsinstitut der acht

städtischen Kölner Museen ist dankenswerter Weise gegeben.

9115 Erlebnisorientierte Theaterarbeit

Dozent:

A. Häusser

Anmeldung: Telefonisch bei Anja Häusser unter 033 - 43715234

Vorbesprechung:

Entfällt

Zeit und Ort:

11.-13. November 2005, Auguststr. 1, 50733 Köln-

Nippes

Zuordnung: Kompaktseminar Grund- und Hauptstudium; 2

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 46


SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D4; Dipl.: 4.2

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Theaterspielen heißt zunächst einmal Spielen, heißt wach sein, präsent sein, immer wieder

neu sein. Wir lauschen nach Innen, erforschen das eigene Bewegungspotential und folgen

dem Einfallsreichtum und der Intuition unseres Körpers. Wir begeben uns auf

Entdeckungsreise nach Außen, tauchen in eine Landschaft ein und lassen uns von dieser

inspirieren. Wir entdecken womöglich spannende Gegenstände, die wir später für die

Bühne nutzen können. Vielleicht finden wir einen Raum, den wir als Theaterraum nutzen

wollen. Mit Hilfe bestimmter Übungen entdecken wir eigene Ausdrucksmöglichkeiten -

immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit im Spiel. Dieser Theateransatz orientiert sich an

der Theatermethodik des belgischen Theaters "AGORA", in dem ich viele Jahre als

Schauspielerin und Theaterpädagogin gearbeitet habe. Im Vordergrund der Arbeit steht

das Entdecken des individuellen kreativen Potentials jedes Einzelnen und einer Gruppe.

Das gesprochene Wort steht nicht im Vordergrund, sondern das Experimentieren mit

Stimme, Musik, Raum, Licht und womöglich auch Film.

9116 Die Kunst des Lernens -

Gestaltungskonzepte für einen lebensnahen

Unterricht

Dozent:

K. Höller

Anmeldung:

Privat: 0228/9649077 oder Schule: 0228/777340 oder

per Mail: katharina.hoeller@t-online.de

Vorbesprechung: entfällt

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung 10.00 - 18.00Uhr

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS

Primarstufe SekI SekII Diplom

Bereich: LA: D, E1, E2; Dipl.: 4

Scheinerwerb: nur für das HSt möglich

Kommentar:

Dieses Hauptseminar findet in zwei Blöcken am 19.11.05 und am 04.02.2006 in der Zeit

von 10.00Uhr-18.00Uhr in der integrierten selbständigen August-Macke-Hauptschule in

Bonn statt. Das Seminar wird zur Begegnung und Auseinandersetzung mit neuen offenen

Lernformen auf der Basis des eigenen Tuns. Der pädagogische Blick erweitert sich für

zeitgemäße Lehr- und Lernformen und damit auch auf Freiräume der

Persönlichkeitsentfaltung.Im Mittelpunkt wird der gemeinsame Lehr- und Lernprozess,

nicht das Ergebnis stehen.Folgende Themenfelder werden projektbezogen kombiniert,

schulpraktisch umgesetzt und wissenschaftstheoretisch aufgearbeitet: - allgemeine und

fachspezifische Unterrichtplanung - Kunstpädagogik/Kunsttherapie - Ergebnisse der

Bindungsforschung - Psychomotorik - Streitschlichtung/Mediation Die

SeminarteilnehmerInnen können -zur sinnvollen Vertiefung der Thematiksemesterbegleitend

an meinem Unterricht teilhaben. Erfahrungsgemäß entwickeln sich aus

der Vielfalt des pädagogischen Geschehens auch anregende Ideen für den Scheinerwerb.

Die Anmeldung zur verbindlichen Teilnahme erfolgt über das Seminarbüro: 0221/470-2086

oder direkt bei mir: 0228/964 90 77 e-mail: katharina.hoeller@t-online.de Die

Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine ausführliche Anfahrtskizze wird zugeschickt, die Schule

ist sehr gut zu erreichen. Katharina Höller Sonderschullehrerin Kunsttherapeutin

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 47


9117 Einführung in die Mediation

Dozent:

R. Hoffmann

Anmeldung:

in der Vorbesprechung

Vorbesprechung:

am 20.10.05 von 18:00 - 19:00Uhr Ort: siehe

Aushang

Zeit und Ort: siehe Kommentierung Auguststr. 1

Zuordnung: Kompaktseminar Grund- und Hauptstudium; 2

SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: E1, E2; Dipl.: 4

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Mediation ist ein Verfahren der Konfliktlösung. Wörtlich übersetzt bedeutet "Mediation"

Vermittlung. Konkret gemeint ist die Vermittlung in Streitfällen durch einen unparteiischen

Dritten (Mediator). Dieser ermöglicht den Beteiligten verloren gegangene bzw. neue

Kommunikationsstrukturen zu schaffen, die sie wieder miteinander ins Gespräch bringen,

um eigenständige, tragfähige und einvernehmliche Lösungen zu erarbeiten. Ziel Die

Teilnehmenden lernen die Grundzüge der Mediation kennen erarbeiten unterschiedliche

Methoden der Konfliktlösung erproben grundlegende Mediationstechniken reflektieren ihr

eigenes Konfliktverhalten Methoden Impulsvortrag, Diskussion, Rollenspiel, praktische

Übungen Literatur Dulabaum, N.: Mediation: Das ABC; Beltz Verlag, Weinheim 2000

Besemer, C: Mediation – Vermittlung in Konflikten; Stiftung gewaltfreies Leben, Königsfeld

2000 Eine ausführliche Literaturliste wird während der Veranstaltung ausgegeben.

9119 Die Verwandlung der 'Wirklichkeit'-

Maskenarbeit als Methode

pädagogischen Handelns

Dozent:

A. Kaster

Anmeldung:

Carl Richard Montag Stiftung

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Kompaktseminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D4; Dipl.: 4.2

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

29. April - 1. Mai 2005 und 10. - 12. Juni 2005

Freitag: 18-21.00 Uhr, Samstag: 10-17.00 Uhr, Sonntag: 10-15.00Uhr

Schule für Erziehungshilfe, Auguststr.1, 50733 Köln-Nippes

Armin Kaster (0 21 31) 402 69 27 arminkaster@aol.com Seminar: 15 Teilnehmer

"Der kreative Prozess ist das tätige Hervorbringen eines neuartigen Produktes der

Beziehung zwischen der Einzigartigkeit des Individuums einerseits und den Materialien,

Ereignissen, Menschen oder Umständen seines Lebens andererseits." (Carl R. Rogers)

Wer Masken selbst baut, kann damit auch spielen, und beides geschieht in diesem

Seminar. Dabei stellt die Maskenarbeit eine Methode dar, die durch ihre verschiedenen

Elemente (Malen, Gestalten mit Ton, Bewegung, Theater) einen kreativen Prozess in

Bewegung setzt. Dieser ermöglicht eine andere Begegnung mit sich selbst und mit

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 48


anderen. Vor diesem Hintergrund wird sozial(pädagogisches) Handeln erlebt, vor allem in

Hinsicht auf Menschen, die eine "besondere" Art der Kommunikation und Kontaktaufnahme

entwickelt haben. Den Studierenden wird eine Methode vermittelt, die in den

verschiedenen Berufsfeldern der erzieherischen, pädagogischen und sozialen Arbeit

Anwendung findet.

9120 Gewaltpräventionstraining

Dozent:

R. Saglam

Anmeldung: Bei R. Saglam unter der Nr.: (0177) 219 35 32

Vorbesprechung: Entfällt

Zeit und Ort:

Nach Absprache; Dünnwalder Str. 52, 51063 Köln

Zuordnung:

Kompaktseminar Grund- und Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D4; Dipl.: 4

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

TAE-KWON-DO - der friedliche Weg (zur Selbstbehauptung?)

Kampfkunst als Methode, Jugendliche zu sich selbst zu bringen

Es erscheint zunächst erstaunlich, dass gerade Kampfsport dazu geeignet sein soll,

Jugendliche dazu zu motivieren, sich in ihrer Welt ohne Gewalt verständlich zu machen

und zu Recht zu finden...

Dem Gewaltpräventionstrainer Ramazan Saglam ist es durch seine langjährige Tätigkeit

mit Jugendlichen gelungen, diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen. In vielen

Projekten zeigt sich sein Gewaltpräventionsansatz als äußerst erfolgreich.

Das Seminar vermittelt Kenntnisse in den Bereichen Antiaggressionstraining,

Gewaltpräventionstraining und Selbstbehauptung. Angefangen über Grundbegriffe von

Gewalt und Aggression lernen die Teilnehmer Methoden im Umgang mit Jugendlichen

kennen. Was ist wichtig in der Begegnung mit Jugendlichen, wie kann ich Jugendliche

erreichen, was erwarten Jugendliche von den Erwachsenen?

Im Laufe des Seminars wird schnell deutlich, dass der Mensch, der Jugendliche immer im

Vordergrund des Handelns stehen muss, wenn dieses erfolgreich sein soll.

Die Schwerpunkte des Seminars liegen daher in den Themen:

• Vertrauen

• Umgang mit Erfolgen/Misserfolgen

• Konzentrationsübungen

• Bewusstsein/Selbstbewusstsein

• Entdecken des eigenen Körpergefühls

Praktische Übungen von authentischen Situationen lassen die Inhalte lebendig werden.

Abgerundet wird das Seminar durch Erarbeiten von Zukunftsperspektiven der eigenen

Arbeit.

9121 LernRäume

Dozent:

M. Söller

Anmeldung:

Monika Söller raum.4 soeller@raumpunkt4.de

(02 21) 377 93 19

Vorbesprechung:

Siehe Aushang

Zeit und Ort: Siehe Aushang, raum.4, Goltsteinstr. 25, 50968

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 49


Köln

Zuordnung: Kompaktseminar Grund- und Hauptstudium; 2

SWS

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D4; Dipl.: 4

Scheinerwerb:

nicht möglich

Kommentar:

Gestaltung von Schulräumen - Kreativtechniken und Methoden

Jeder Raum hat seine eigene Sprache: Licht, Farbe, Material, Größe, Höhe...

Unser individuelles Erleben bestimmt unser Gefühl von Enge oder Weite, Offenheit oder

Begrenzung und damit auch die Voraussetzungen für ein "Miteinander".

Dieses Seminar richtet sich an alle, die ihren späteren Arbeits- und Lebensraum Schule

aktiv mitgestalten möchten. Lassen sie sich inspirieren zu räumlichen Initiativen als

Grundlage für kreatives und erfolgreiches Lernen und Lehren. Gemeinsam werden Ideen

für Schulräume entwickelt. Wir machen die Teilnehmer mit konkreten Werkzeugen für die

erfolgreiche Umsetzung vertraut.

Ziele:

• Schulung der Wahrnehmung von räumlichen Veränderungspotentialen

• Gestaltung von Schulräumen: Vermittlung von einfachen, praxisorientierten

Werkzeugen auf dem Weg vom Wunsch zur Realisation

Methoden:

• Kreative Methoden zur Ideenfindung, z.B. die Walt Disney Methode

• Einfacher Modellbau, Material wird von uns gestellt

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

9128 Präventive Trainingskonzepte zur

Förderung emotional-sozialer

Kompetenzen für den Unterricht

Dozent:

Dr. T. Hennemann

Anmeldung:

ab 10.10.2005 im Seminarbüro

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort: Donnerstag 16 - 18Uhr; R.: 110

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D1, D2; Dipl.: 4.1

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Präventive Förderung emotional-sozialer Kompetenzen in der Schule zielt auf die

langfristige Vermeidung von Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen ab.

Das Seminar bietet zunächst einen einführenden systematischen Überblick über die

emotional-soziale Entwicklung des Kindes sowie über entwicklungspsychologischen

Grundlagen.

Daran anschließend werden aktuelle Trainingsansätze zur präventiven Förderung

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 50


emotional-sozialer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in der Schule vorgestellt,

die sich der zentralen Frage widmen: Wie können wir bereits möglichst früh Kinder in ihren

emotional-sozialen Kompetenzen in der Schule fördern? In einem weiteren Schritt sollen

die Seminarteilnehmer einzelne Übungen eines Trainingsmanuals unter Berücksichtigung

didaktischer Prinzipien zu Unterrichtssequenzen zusammenstellen und anschließend

exemplarisch im Praxisfeld „Schule“ erproben. In der ersten Seminarsitzung werden

Literaturhinweise gegeben. Die Veranstaltung ist in einem aktuellen Forschungsprojekt des

Lehrstuhls eingebunden und bietet darüber hinaus den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre

Examensarbeit über diese Thematik zu verfassen.

9129 Forschungsgruppe: Prävention von

Verhaltensstörungen

Dozent:

Dr. T. Hennemann und S. Hens

Anmeldung:

in der ersten Veranstaltung

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Mittwoch 8 - 10Uhr; S2

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: E1, E2; Dipl.: 4.1

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

In der Veranstaltung erhalten Studierende das Angebot an einem aktuellen

Forschungsprojekt zum Thema "Prävention von Verhaltensstörungen" mitzuarbeiten.

Auf der Grundlage eines theoretischen Modells der sozialkognitiven

Informationsverarbeitung von Lemerise & Arsenio (2000) wird derzeit ein

selektivpräventives Kindertraining zur Förderung emotional-sozialer Kompetenzen im

vorschulischen und schulischen Bereich konzipiert.

Neben einer fundierten theoretischen Einführung besteht der Hauptteil der Veranstaltung

in der Entwicklung und Erprobung einzelner Trainingselemente. In diesem Zusammenhang

erhalten interessierte Studierende die Möglichkeit einzelne Trainingsbausteine bzw. -

übungen mitzuerarbeiten und in einer ersten Pilotphase in Kindergärten oder Schulen

unter Anleitung erfahrener Pädagogen umzusetzen.

Ziel der Veranstaltung ist es auch durch eine enge Betreuung Studierende zu ermutigen in

diesem Kontext ihre Examens- oder Diplomarbeit anzufertigen. Wir streben hierzu eine

Fortsetzung der Veranstaltung im SS 2006 an.

9428 Übergang Schule – Beruf im Rahmen

von sozialer Arbeit und

Erziehungshilfe

Dozent:

Prof. Dr. H. Ricking

Anmeldung:

Entfällt

Vorbesprechung:

Entfällt

Zeit und Ort:

Donnerstag 14:00 – 16:00 Uhr; S4

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: E1 Dipl.: 3

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Für viele benachteiligte Jugendliche, u.a. aus den Förderschulen für Erziehungs- und

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 51


Lernhilfe, ist ein pädagogisch gestalteter Übergang von der Schule in die Berufswelt

unabdingbar. Insbesondere Kinder und Jugendliche aus Multiproblemlagen bedürfen eines

komplexen Fördersettings, da sie von Verdrängungsprozessen auf dem Arbeitsmarkt durch

den Mangel an Ausbildungsplätzen besonders betroffen sind. Die Veranstaltung

thematisiert die Hintergründe von Jugendarbeitslosigkeit und die Konsequenzen für die

vorberuflich Bildung in den Förderschulen. Aufbauend werden Maßnahmen der

Ausbildungs- und Berufsintegration und Optionen der Jugendberufshilfe an der ersten und

zweiten Schwelle zum Arbeitsmarkt diskutiert. Schließlich kommen neue, innovative

Strategien des Übergangs Jugendlicher in die Arbeitswelt zur Sprache.

Literatur: Schierholz (2001). Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit. Hannover; Braun,

Lex, Rademacker (2001) (Hrsg.). Jugend in Arbeit. Opladen

9429 Alternative schulische Fördermodelle

an der Schnittstelle von

erziehungshilfe und Jugendhilfe

Dozent:

Prof. Dr. H. Ricking

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Donnerstag 16:00 – 18:00Uhr; S3

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium, 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: E1 Dipl.: 3

Scheinerwerb:

möglich

Kommentar:

In den vergangenen Jahren haben Städte oder private Träger der Jugendhilfe eine Fülle

von alternativen Beschulungsprojekten (z.B. für Schulverweigerer und –schwänzer)

initiierte, die sich auf der Basis sonder- und sozialpädagogischer Ansätze die

Unterrichtung, Förderung und Reintegration von Schülern mit Erziehungs- und

Lernhilfebedarf zur Aufgabe gemacht haben. Dabei gelingt es ihnen häufig aufgrund ihres

spezifischen Settings, der Kooperation und Vernetzung (v.a. Förderschule – Jugendhilfe)

und hoher pädagogischer Dichte das Klientel zu erreichen. Auf der Basis rechtlicher und

fachlicher Vorgaben sollen in dieser Veranstaltung Förderkonzeptionen und –praktiken

hinsichtlich ihrer didaktischen und pädagogischen Potenziale wie auch bezüglich der

rehabilitativen Wirkungen analysiert werden. Dabei zeigt sich eine hohe konzeptionelle

Varianz mit vielen interessanten Innovationen. In diesem Kontext werden auch spezifische

Fragestellungen wie die der interdisziplinären Kooperation im Projekt oder der Elternarbeit

thematisiert.

Literatur: Herz, B., Puhr, K. & Ricking, H. (Hrsg.) (2004). Problem Schulabsentismus –

Wege zurück zur Schule. Bad Heilbrunn. Mutzeck (2004). Umgang mit Schulverweigerung.

Weinheim

9430 Förderdiagnostik

Dozent:

J. Schmischke

Anmeldung:

per e-mail unter j.schmischke@gmx.de bis zum

16.10.

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort: Montag 14-tägig 14.00 - 18.00Uhr; R.: 110

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 52


Bereich: LA: C2, C3; Dipl.: 4

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Das Seminar wird sich mit diagnostischen Prinzipien, den Grundlagen förderdiagnostischen

Arbeitens und der Erstellung von individellen Entwicklungsplänen beschäftigen.

Diagnostische Erhebungsverfahren hauptsächlich den Bereich emontionale und soziale

Entwicklung, aber auch den Aspekt Wahrnehmung sowie die Unterrichtsfächer betreffend,

werden vorgestellt und - soweit wie möglich - ausprobiert. Regelmäßige Teilnahme und die

Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit sind unerlässlich. Eine Kopplung des Seminars mit der

Praktikumsvorbereitung wird empfohlen. Um verbindliche Anmeldung bis zum 16.10. unter

j.schmischke@gmx.de wird gebeten.

9431 Förderdiagnostik

Dozent:

C. Wegener

Anmeldung:

ab 10.10.2005 im Seminarbüro

Vorbesprechung: am 17.10.05 von 16:00 - 17:30Uhr im Konferenzraum

der CJG in Haus Miriam (Klosterstraße 79)

Zeit und Ort:

19.11.05 und 21.01.06 jeweils von 9:00-17:00 Uhr

Zuordnung:

Kompaktseminar Hauptstudium; 2 SWS;

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: C2, C3, Dipl.: 4

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Die Veranstaltung orientiert sich an der Praxis der Förderschule mit dem

Förderschwerpunkt "emotionale und soziale Entwicklung" (Schule für Erziehungshilfe).

Grundlagen der Förderdiagnostik, gesetzliche Grundlagen (AO-SF), unterschiedliche

Diagnoseverfahren und das Förderplankonzept der St. Ansgar Schule werden kritisch

betrachtet und erprobt. Das Seminar setzt fundiertes Wissen in testtheoretischen

Grundlagen und den erfolgreichen Besuch der entsprechenden Veranstaltung voraus.

9432 Praktikumsbegleitung für

Diplomheilpädagogik StudentInnen

Dozent:

N. Becker-Stanislawski

Anmeldung:

in der Vorbesprechung

Vorbesprechung: am 26.10.05 von 18:00 - 20:00Uhr in S2

Zeit und Ort:

Mittwoch 14-tägig 18:00-20:00 Uhr; S2 + Kompakttag

(siehe Kommentierung)

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

Diplom

Bereich: Dipl.: 4

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Kompakttag am 03.12.05 von 9.00 bis 16.00 Uhr

Inhalte:

• Vorstellung möglicher Arbeitsfelder für zukünftige DiplomheilpädagogInnen mit dem

Schwerpunkt Erziehungsschwierigenpädagogik (z.B. Kinder- und Jugendheime;

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 53


Psychiatrische Einrichtungen; Tageskliniken; Einzelfallhilfe; Sozialpädagogische

Familienhilfe; Freizeitprojekte mit Kindern und Jugendlichen; Berufsbildungswerke;

Berufsförderungswerke)

• Kommunikativer Erfahrungsaustausch

• Ausprobieren von erlebten Situationen und erarbeiten möglicher Lösungswege

• Erarbeiten beruflicher Perspektiven von DiplomheilpädagogInnen

Ziele:

• Anregungen zur Orientierung und zur Organisation des Praktikums: Worauf richte

ich mein Augenmerk während des Praktikums? (z.B. methodische Arbeit in

Institutionen; Beobachtung eines Menschen und dessen Erscheinungsbild;

Aufzeichnen von Gruppenprozessen; Teamarbeit)

• Erstellen eines Praktikumsberichtes (Leitfaden liegt im Sekretariat aus)

• Reflexionsfähigkeit erweitern

• Transfer der gemachten Erfahrungen: Was nehme ich von meinen Erfahrungen

während des Praktikums für mein zukünftiges Berufsleben mit?

9453 Konfrontative Gesprächsführung (2.

Baustein)

Dozent:

S. Hens

Anmeldung:

ab 10.10.2005 im Seminarbüro

Vorbesprechung: 25.10. 05, 18:00- 20:00; R.: 110

Zeit und Ort:

9.-11.12.05 Freitag Beginn: 16:00 Uhr

Zuordnung:

Kompaktseminar Hauptstudium; 2 SWS

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: E 1, E4; Dipl.: 1,4

Scheinerwerb:

Möglich

Kommentar:

Aufbauend auf die im Einführungsseminar erworbenen Fähigkeiten werden im Seminar

einzelne Techniken der konfrontativen Gesprächsführung sowie komplexe

Gesprächssituationen erprobt.

Eine Teilnahme ohne die "Einführung in die konfrntative Pädagogik" ist nicht möglich.

9472 Lernwerkstatt – Beratung

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann und U. Biermann

Anmeldung:

In der Vorbesprechung

Vorbesprechung:

21.10.2005, 11.00 Uhr; S1

Zeit und Ort:

Siehe Kommentierung

Zuordnung:

Kompaktseminar, 2SWS, Hauptstudium

Primarstufe, SekI, SekII, Diplom

Bereich: LA: D3, Dipl.:4.1, 4.3

Scheinerwerb:

Nur für das HSt möglich

Kommentar:

Kompaktveranstaltung: Fr., 10.02.06; 16.00-21.00 Uhr; Sa. 11.02.06; 9.00-21.00

Uhr; So.,12.02.06 9.00-16.00 Uhr; S4

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 54


Selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Lernen im Austausch mit Anderen – dieser

Leitgedanke der Lernwerkstatt an der Heilpädagogischen Fakultät liegt der Konzeption

dieser Lehrveranstaltung zugrunde.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung erfordert daher ein hohes Maß an Eigeninitiative

und Kooperationsbereitschaft.

Zu Beratungsansätzen und –konzepten, die in den verschiedenen Settings schulischer

Arbeit eine Rolle spielen, werden von den Teilnehmenden gemeinsam mit den Lehrenden

Werkstätten erstellt und im ersten Teil des Seminars bearbeitet. Von der theoretischen

Grundlage ausgehend, werden wichtigste Beratungskompetenzen abgeleitet und mit

Videofeedback eingeübt.

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 55


Neue LPO

9070 Grundseminar 2: Didaktik

Einführungsgruppen

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

bereits im Grundseminar 1 erfolgt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Grundstudium

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: BK 3.3

Creditpoints: 4

Kommentar:

Die vorausgehende Teilnahme an meinem Grundseminar Pädagogik im WS 04/05 ist

erforderlich. -2. Teilleistung im Grundstudium (Lehramts- und Diplomstudenten)

9072 Grundseminar online - Pädagogik bei

Verhaltensauffälligkeiten

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung: am 21.10.05 von 10:00 - 12:00Uhr; S4

Zeit und Ort:

Freitag 14-tägig 10:00 - 14:00Uhr; S4

Zuordnung:

Seminar Grundstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: SDK 1.3

Creditpoints: 3

Kommentar:

Das Onlineseminar mit Präsenz- und Kompaktphasen bietet eine systematische Einführung

in das wissenschaftliche Studium der Erziehungshilfe und sozial-emotionalen

Entwicklungsförderung an. Parallel zu den Präsenzphasen erarbeiten Sie selbständig über

das Internet online zur Verfügung stehenden Inhalte und Arbeitsaufgaben. Die

Präsenztermine dienen der vertieften Auseinandersetzung ausgewählter Fragestellungen

.Es schließt sich im zweiten Teil des Grundseminars (SS06) die Planung und Durchführung

eines begleiteten Praxisprojektes im Arbeitsbereich Erziehungshilfe an.

9073 Grundseminar I: Einführung in die

Erziehungshilfe

Dozent:

Dr. T. Hennemann

Anmeldung: im SSC und im Seminarbüro ab 10.10.2005

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Mittwoch 10 - 12Uhr

Zuordnung:

Seminar Grundstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: SDK 1.3

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 56


Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Das Grundseminar I bietet eine grundlegende Einführung in das wissenschaftliche Studium

der Erziehungshilfe. In der Veranstaltung werden zentrale Bereiche unseres Fachs, wie die

Terminologie, die Geschichte, Erklärungs- und Handlungsmodelle sowie Institutionen und

Arbeitsfelder erarbeitet. In der ersten Seminarsitzung werden Literaturhinweise gegeben.

Hinweis: Veranstaltung ist sowohl für die alte als auch für die neue Studienordnung

geöffnet!

9074 Einführung in die konfrontative

Pädagogik

Dozent:

S. Hens

Anmeldung: im SSC und im Seminarbüro ab 10.10.2005

Vorbesprechung:

18.10.05, 18:00- 20:00Uhr; S4

Zeit und Ort:

4.11.05- 6.11.05; S5

Zuordnung:

Kompaktseminar Hauptstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: SDK 3.3

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Im Coolnesstraining wird mit SchülerInnen trainiert auch in schwierigen, belastenden

Situationen einen „kühlen Kopf“ zu bewahren und angemessen friedlich zu handeln. Die

begleitende, konfrontative Grundhaltung vermittelt Schülern im täglichen Miteinander

Sicherheit in Bezug auf den „zivilisatorischen Standard“ des Zusammenlebens und fordert

diesen konsequent ein. Oberstes Ziel des konfrontativen Ansatzes ist die

Opfervermeidung.

Das Seminar bietet eine Einführung

• in die konfrontative Pädagogik (Theorie und Grundhaltung),

• in das Coolnesstraining,

• in die konfrontative Gesprächsführung

• sowie die Möglichkeit zur Hospitation im Coolnesstraining an einer SfE.

Vorbesprechung: siehe Aushang

9077 Studentische Projektgruppen

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

in den Sprechstunden

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: SDK 3.3

Creditpoints: 3, 4

Kommentar:

Im Mittelpunkt studentischer Projektgruppen steht die gemeinsame Arbeit an einem

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 57


Projekt. Studierende (N= 3 bis 8) arbeiten über zwei Semester (Hauptstudium) unter

meiner Betreuung relativ selbständig an einem für die Fachrichtung relevanten Thema

(vgl. Aushang: Projektgruppen und Info. in meiner Sprechstunde)

9078 Studentische Projektgruppen

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

jederzeit in den Sprechstunden möglich

Vorbesprechung:

siehe Kommentierung

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: SDK 3.3

Creditpoints: 3, 4

Kommentar:

Mindestens 2semestrige Arbeitsgemeinschaft (3-5 Mitglieder) im Hauptstudium, die ein mit

der pädagogischen Praxis verknüpftes Projekt planen, durchführen und auswerten. In den

von mir durch Beratung/Supervision begleiteten Projekten können in Theorie-

Praxisverknüpfung Themen aus den verschiedenen Arbeitsfeldern unseres Faches

behandelt werden (z.B. Schule, Unterricht, Heimpädagogik, Freizeitpädagogik,

Jugendstrafvollzug, diverse pädagogisch-therapeutische Förderkonzepte im E-Bereich,

etc.). Anmeldungen jederzeit in den Sprechstunden möglich (Terminvereinbarung im

Seminarbüro)

9079 EuroContact 2006: Konzeption und

Realisierung einer internationalen

Jugendbegegnung für junge Menschen

mit und ohne Behinderung

Dozent: T. Leidig (mit E. Hoffmann, T. Hagen u. L.

Ferreira Gonzalez)

Anmeldung:

in der verpflichtenden Vorbesprechung

Vorbesprechung: Mittwoch, 26.10.05, 18-20 Uhr, R.: 0.01

(Klosterstraße)

Zeit und Ort:

siehe Kommentierung

Zuordnung:

Seminar Grund- und Hauptstudium; WS 2 SWS,

SS 3 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul:

Außerschulisches Praktikum (GSt), SDK (HSt)

Creditpoints: ?

Kommentar:

Wintersemester:

Kompaktphasen: 11. & 12.11.05 Universität (Fr. 16 Uhr bis Sa. 18 Uhr),

9.-11.12.05 in Marienthal,

27. & 28.01.06 Universität (Fr. 16 Uhr bis Sa. 18 Uhr)

Sommersemester:

Kompaktphasen: 28. & 29.04.06 Universität (Fr. 16 Uhr bis Sa. 18 Uhr),

25.-27.05.06 in Nordwalde

plus Arbeitsgruppen Mi., 18-20 Uhr

EuroContact 2006: 15.-29.07.2006 in Nordwalde (einschl. Vor- und Nachbereitung)

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 58


Die Veranstaltung beinhaltet die Konzeption, Vorbereitung und Durchführung einer

12tägigen Jugendbegegnung für ca. 90 junge Menschen (15-25 Jahre) mit und ohne

Behinderung aus ganz Europa. Am EuroContact nehmen Jugendliche mit

Verhaltensauffälligkeiten, Lernbeeinträchtigung, psychischen, geistigen und/oder

körperlichen Behinderungen sowie Jugendliche ohne Behinderung teil. Über zwei Semester

bereiten die studentischen Teilnehmer/innen in intensiver Kooperation mit dem

Leitungsteam die Veranstaltung vor und führen sie im Sommer durch. Während des

EuroContacts übernehmen die Studierenden verschiedene pädagogische Leitungsaufgaben.

Der Hauptakzent dieser Veranstaltung liegt im Theorie-Praxis-Transfer durch die

Verbindung von theoretischer mit konkreter praktischer pädagogischer Arbeit in den

Bereichen Integration/Inklusion, interkulturelles Lernen und Partizipation von Jugendlichen

in Bildungsprozessen. Ein besonderer Fokus gilt der Teamarbeit. Anleitung und Beratung

erhalten Sie von uns sowohl in der intensiven Vorbereitungsphase als auch während des

EuroContacts als Supervision.

Im Wintersemester umfasst das Seminar 2 SWS, im Sommersemester werden 3 SWS

angerechnet.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.eurocontact-ev.de

9080 Inklusive Regionale Pädagogik (IRP)

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

Entfällt

Vorbesprechung:

am 20.10.05 von 16.00 - 18.00Uhr in S1

Zeit und Ort: Donnerstag (2. Semesterhälfte) 16.00 -

20.00Uhr; S1

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: SDK 3.3

Creditpoints: 3

Kommentar:

Mit Inklusiver Regionaler Pädagogik ist jene Pädagogik gemeint, die unter einer

Projektidee eine „netzartige pädagogische Region“ (nicht Landschaftsregion) begründet

und die darin tätigen Menschen mitverantwortlich in die Bildung und Erziehung ihrer

Menschen (Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Berufstätige, ältere Mitbürger) einbezieht. Der

Maßstab ist Inklusion oder das Recht der Beteiligten auf ihre Bildung und Erziehung, sei es

als Lehrende, sei es als Lernende. Die Absicht ist, das nicht unmittelbar fassbare

Abstraktum „Gesellschaft“ aufzulösen in von uns konkret erfahrbare und gestaltbare

regionalpädagogische Lebenszusammenhänge von Subjekten. Das besondere Augenmerk

gilt dabei Kindern und Jugendlichen in emotional-sozialen Problemlagen in

regionalpädagogischen Beziehungen. – Es werden Theorie und Praxis einer Inklusiven

Regionalen Pädagogik (IRP) in konkreten Projektarbeiten zu verbinden gesucht.

Durchführung in der zweiten Semsterhälfte 16.00 - 20.00

9081 Zeitkritische

Erziehungsschwierigenpädagogik

Dozent:

Prof. Dr. B. Januszewski

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung: am 18.10.05 von 16.00 - 18.00Uhr; S5

Zeit und Ort: Dienstag (1.Semesterhälfte) 16.00 - 20.00Uhr; S%

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium; 2 SWS;

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 59


LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg

Modul:

MK3 Baustein1

Creditpoints: 3

Kommentar:

Der Mensch als zu förderndes Wesen, die Verwirklichung einer emotional-sozial

ausgerichteten Pädagogik heute und dabei auftretende Störungen stehen im Mittelpunkt

einer zeitkritischen Betrachtung. Das Ziel ist, die Relation von Erziehung und „globalisierter

Zeit" zu sehen und üben zu sehen. Die Basis ist, aktuelles Wissen und eigene Zeit-

Erfahrungen einzubringen und zu verbinden. Zur Aktualisierung des Zeitwissens wird

intensiv das Medium Internet benutzt. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie eigene

Erfahrungen einbringen und sie in Kombination mit unserem Zeitwissen neugierig und

zukunftsgerichtet, pädagogisch und zeitkritisch reflektieren. Durchführung in der ersten

Semsterhälfte 16.00 - 20.00

9082 Lehrertraining

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

am 20.10.05 um 12:00 Uhr in S5

Zeit und Ort: 29. – 31.03.2006

Zuordnung:

Kompaktseminar Hauptstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg

Modul: UP 1.2

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Ziel des Trainings ist die Reflexion, Planung, Einübung von Lehrerverhalten im Kontext

schwieriger, Konfliktgeladener Lehrer-Schülerinteraktionen. Mittels Rollenübungen und

Videoanalysen soll das eigene Verhalten für schwierige Unterrichtssituationen erprobt und

optimiert werden. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende im Hauptstudium mit

Praktikums-/Praxiserfahrungen im Arbeitsbereich der Erziehungshilfe und mit Bereitschaft

zur kritischen Selbstreflexion.

9083 Tiergestützte Förderpädagogik

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann

Anmeldung:

entfällt

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Dienstag 12:00 - 14:00Uhr; S3

Zuordnung:

Seminar mit Praxisanteilen Grund- und

Hauptstudium; 2SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg

Modul: SDK 3.3

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Trösten, helfen, heilen – u.a. diese Eigenschaften werden Tieren im pädagogischen und

therapeutischen Einsatz zugeschrieben. Der Tier-Mensch-Kontakt kann die psychische und

physische Konstitution von Kindern und Jugendlichen erheblich beeinflussen. Im Vergleich

zu der großen Anzahl von entsprechenden Praxisberichte gibt es derzeit noch wenige

wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zur Thematik im deutschsprachigen Raum.

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 60


In diesem Seminar sollen hinsichtlich der von uns begleiteten Praxisprojekte adäquate

wissenschaftliche Untersuchungsmethoden erarbeitet, bzw. kleinere Forschungsprojekte

konzipiert und durchgeführt werden.

9122 Integration in der Erziehungshilfe

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Montag 16:00 - 18:00Uhr; S4

Zuordnung:

Seminar Grundstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: BK 1.3

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Eine der heftigsten Diskussionen in der Heilpädagogik, ja in der Pädagogik überhaupt,

entzündet sich seit den 70-er Jahren an der Forderung nach „Integration“, verstanden als

Gemeinsamer Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderungen. Sogar in der

Öffentlichkeit findet das Thema große Beachtung, was z. B. anlässlich eines Urteils des

Bundesverfassungsgerichts im Jahr 1997 deutlich wurde.

Im Gegensatz zu dieser öffentlichen Publizität findet die Integration von Kindern mit

Verhaltensstörungen kaum große Aufmerksamkeit. Der Aufbau integrativer Schulformen

für verhaltensgestörte Schüler trifft keineswegs auf öffentliche Protektion, entsprechende

schulische Modelle sind selten, weniger erfolgreich und kaum bekannt. Innerhalb der

Erziehungshilfepädagogik wird die „Integrationsdebatte“ (Bleidick) nüchterner, mit weniger

Konfrontation, minderer Publizität und geringerer Schärfe geführt. Dies mag daran liegen,

dass die Phänomene, die mit Verhaltensstörungen überschrieben werden, sehr oft Anlass

zu sozialer Zurückweisung und Ablehnung geben. Die Integration von Schülern mit

Verhaltensstörungen erscheint oft als eine besondere Belastung für den Gemeinsamen

Unterricht.

Das Seminar wird das theoretische Instrumentarium zur ideologiekritischen Analyse der

Integrationsdebatte erarbeiten. Anschließend werden ältere und aktuelle

schulpädagogische Konzeptionen zur integrativen Schule und zum Gemeinsamen

Unterricht von Schülern mit Verhaltensstörungen vorgestellt. Eine weiterführende Frage

wird sein, ob das Schlagwort der Inklusion tatsächlich eine solch grundlegende

Neuorientierung darstellt, wie oft behauptet wird.

Arbeitsweise

Das Seminar wird als Online-Veranstaltung mit Präsenzphasen durchgeführt. Daher sind

PC-Kenntnisse unabdingbar.

9123 Einführung in die Heilpädagogik

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Donnerstag 08:00 - 10:00Uhr; S2

Zuordnung:

Seminar Grundstudium; 2 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 61


Modul: SDK 1.1

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Die wichtigsten Problembereiche der Heilpädagogik werden in einem einführenden

Überblick vorgestellt und veranschaulicht: Was meint der Begriff „Behinderung“? Was ist

Heil- oder Sonderpädagogik? Welche Fragestellungen der Anthropologie, Ethik, Psychologie

und Soziologie bilden die Grundlagen heilpädagogischen Denkens und Handelns?

Ein Überblick über die heilpädagogischen Institutionen soll das Praxisfeld konturieren. Die

Bemühungen um Normalisierung und Integration werden als zukunftsweisende

Aufgabenfelder angesprochen.

9124 Didaktische Grundlagen schulischer

Erziehungshilfe

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Donnerstag 14:00 - 15:00Uhr; HI

Zuordnung:

Vorlesung Grundstudium; 1 SWS;

LA Sonderpädagogik, LA Berufskolleg, Diplom

Modul: SDK 1.3

Creditpoints:

in Kombination mit SDK1.3eS

(Pflichtveranstaltung)

Kommentar:

Welche didaktischen Konzeptionen liegen in der Erziehungshilfe vor? Wie kann Unterricht

die speziellen Bedürfnisse von Schülern mit Verhaltensstörungen berücksichtigen? Die in

der Erziehungshilfe diskutierten Konzeptionen werden in der Vorlesung vorgestellt. Die

Veranstaltung soll damit das Basiswissen für die weiteren didaktischen Studien in der

Erziehungshilfe vermitteln. Voraussetzung sind fundierte Kenntnisse der allgemeinen

Didaktik.

Für Studierende nach der neuen Studienordnung stellt die Teilnahme an der Veranstaltung

einen verpflichtenden Teil der fachrichtungsspezifischen Anforderungen (Erziehungshilfe)

im Modul SDK1.3 dar. Studierende im Grundstudium nach der alten Studienordnung

können durch eine Hausarbeit den Aktiven Teilnahme-Nachweis im Grundstudium (D 1)

erwerben.

Literatur: Hillenbrand, C. (2002): Didaktik bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen.

München: Reinhardt, 2. Auflage

9127 Grundlagen didaktischer

Innovationen in der

Erziehungshilfe (Se)

Dozent:

Prof. Dr. C. Hillenbrand

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Dienstag 08:00 - 10:00Uhr;

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

LA Sonderpädagogik LA Berufskolleg

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 62


Diplom

Modul: SDK 4.1

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Freie Arbeit, Offener Unterricht, Handlungsorientierung, Projektunterricht oder

Wochenplanarbeit - von solchen, als innovativ geltenden didaktischen Handlungsformen

erwarten sich viele Sonderpädagogen Hilfe gerade auch für die Förderung von Schülern

mit Verhaltensstörungen. In vielen neueren didaktischen Ansätzen werden sie daher als

Grundlage didaktischen Handelns herangezogen.

Zur wissenschaftlichen Grundlegung dieser Entwicklungen werden die historischen

Vorläufer in Theorie und Praxis diskutiert. Die zentralen Reformkonzepte der aktuellen

Diskussion werden vorgestellt und ihre Verwendung in neueren didaktischen Vorschlägen

zum Unterricht mit verhaltensgestörten Schülern analysiert.

Leitfragen des Seminars sind: Welches Menschenbild liegt diesen Konzepten zu Grunde?

Welches Verständnis von Lernen wird voraus gesetzt? Welche Chancen bieten diese aktuell

diskutierten, aber eigentlich schon lange virulenten didaktischen Motive für den Unterricht

in der schulischen Erziehungshilfe?

9130 Kernpraktikum

Dozent:

S. Hens

Anmeldung:

SSC + persönlich Online bei sonja.hens@web.de

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Montag 14-tägig 12:00-16:00, S2

Zuordnung:

Seminar Hauptstudium

LA Sonderpädagogik LA Berufskolleg

Modul: UP 2.3

Creditpoints: 4

Kommentar:

Die Praktikumsvorbereitung dient zum einen der Klärung organisatorischformaler

Fragen sowie der Vermittlung wesentlicher Lehrer- Kompetenzen:

Hierzu werden folgende Inhalte schwerpunktmäßig bearbeitet:

• besondere Maßnahmen im Umgang mit "schwierigen" Kindern (Strukturen,

Techniken, ...)

• Förderdiagnostik => Erstellung eines individuellen Förderplans

• Verknüpfung Förderziele + Unterrichtsziele

• methodisch-didaktische Unterrichtsgestaltung unter besonderer Berücksichtigung

der Bedürfnisse der Kinder mit Förderbedarf in der sozial-emotionalen Entwicklung

• eigene Lehrerrolle klären/ hinterfragen

• Kollegiale Fallberatung

9433 Orientierungspraktikum

Dozent:

O. Köster-Ehling

Anmeldung:

Im SSC

Vorbesprechung: Siehe Aushang

Zeit und Ort:

Wird in der Vorbesprechung festgelegt

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 63


Zuordnung:

Seminar, 2SWS, GSt, LA Sonderpädagogik LA

Berufskolleg

Modul: UP 1.1

Creditpoints: 3

Kommentar:

Das Seminar soll einen Einblick geben in die Arbeit, Struktur und die besonderen

Bedingungen einer Schule für Erziehungshilfe. Neben der besonderen Bedingungen wird an

Hand von Fallbeispielen die Arbeit deutlich gemacht werden.

Des weiteren bietet das Seminar an, die Erwartungen die an das Berufsbild des

Sonderschullehrers gestellt werden zu klären.

Nach Abschluss der Praktikumzeit wird die Möglichkeit gegeben die vierwöchige

Praktikumzeit zu reflektieren und nachzuarbeiten.

Am Vorbesprechungstermin werden Zeit und Ort des Seminars gemeinsam vereinbart.

9434 Das außerschulische Praktikum in der

Erziehungshilfe - Jugendhilfepraktikum

Dozent:

R. Patt

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung: 24.10.05 ab 14 Uhr; in K3 der CJG/ Treffpunkt Eingang

Haus Miriam, Klosterstr.

Zeit und Ort:

siehe Aushang

Zuordnung:

Seminar Grundstudium

LA Sonderpädagogik LA Berufskolleg

Modul: UP 1.3

Creditpoints: 3

Kommentar:

Ziel des Seminars: Studierende sind über den gesetzlichen Auftrag, das System sowie

die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe informiert und haben – in Ausschnitten -

konkreten Einblick in die Arbeit eines Jugendamtes sowie in den Betreuungsalltag

unterschiedlicher Leistungsformen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe erhalten.

Inhalte des Seminars:

· Information zum SGB VIII/ KJHG – Kinder- und Jugendhilfegesetz – politischer Wille,

gesetzlicher Auftrag, Aufgaben und Leistungen, Konstruktion und System der Jugendhilfe.

· So „funktioniert“ ein Jugendamt – Aufgaben, Organisation…Wie kommt eine Hilfe

zustande?

· Tage – Praktikum in Leistungsformen von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe:

Einzelfallhilfe – Familienarbeit - Tagesgruppen – stationäre Gruppen – Modelle und

Projekte der Kooperation Schule-Jugendhilfe…

9435 Erscheinungsformen von Verhaltensund

Erlebensstörungen bei Kindern

und Jugendlichen

Dozent:

Prof. Dr. H. Ricking

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Dienstag 12 - 14Uhr; S4

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 64


Zuordnung:

Vorlesung Grundstudium

LA Sonderpädagogik

Modul: BK 2.3

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Diese Veranstaltung hat die Aufgabe einen systematischen Überblick über die

Charakteristika von Verhaltens- und Erlebensstörungen bei Kindern und Jugendlichen zu

bieten und somit den Problem- und Personenkreis im Handlungsfeld Erziehungshilfe näher

zu bestimmen. Dazu werden die relevanten Störungsformen grundlegend vermittelt,

Risiko- und Resilienzfaktoren wie auch Präventions- und Interventionsstrategien

thematisiert. Zur besseren Verzahnung von Theorie und Praxis wird der Bezug zum

Handlungsfeld der schulischen Erziehungshilfe regelmäßig erörtert.

9436 Forschungsmethoden und

Forschungsvorhaben in der

Erziehungshilfe

Dozent:

Prof. Dr. H. Ricking

Anmeldung:

im SSC

Vorbesprechung:

entfällt

Zeit und Ort:

Mittwoch 16 - 18Uhr; S1

Zuordnung:

Seminar Grundstudium

LA Sonderpädagogik

Modul: MK 1.3

Creditpoints: 2, 3, 4

Kommentar:

Die Methodik der sozialwissenschaftlichen Forschung ist Bestandteil des

Lehramtsstudiums, um Lehrkräften zu ermöglichen wissenschaftliche Arbeiten zu

rezipieren, selbst in ihrem Handlungsfeld kleinere Forschungsprojekte durchzuführen und

so den aktuellen Entwicklungen in ihrem Fachbereich zu folgen.

Diese Veranstaltung vertritt somit den Anspruch auf der Basis paradigmatischer

Überlegungen in gängige Forschungsansätze und –methoden einzuführen, die in der

Erziehungshilfe Bedeutung haben. Folgende Bereiche werden u. a. thematisiert:

• Methodologische Grundkonzepte und Grundbegriffe

• Untersuchungsdesign in der empirischen Sozialforschung

• Quantitative und qualitative Methoden der Datenerhebung und -auswertung

• Grundlagen der Evaluationsforschung

• Charakteristika von Einzelfallstudien

• Relevante Aspekte der Handlungsforschung/Aktionsforschung

Mit Blick auf den Scheinerwerb sollen Teilnehmer eine kleine Forschungsstudie planen und

umsetzen.

9472 Lernwerkstatt-Beratung

Dozent:

Dr. K. Fitting-Dahlmann und U. Biermann

Anmeldung:

In der Vorbesprechung

Vorbesprechung:

21.10.2005, 11.00 Uhr; S1

Zeit und Ort:

Siehe Kommentierung

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 65


Zuordnung:

Kompaktseminar, 2SWS, Grund- und

Hauptstudium

LA Sonderpädagogik LA Berufskolleg

Modul: MK 3.1

Creditpoints: ?

Kommentar:

Kompaktveranstaltung: Fr., 10.02.06; 16.00-21.00 Uhr; Sa. 11.02.06; 9.00-21.00

Uhr; So.,12.02.06 9.00-16.00 Uhr; S4

Selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Lernen im Austausch mit Anderen – dieser

Leitgedanke der Lernwerkstatt an der Heilpädagogischen Fakultät liegt der Konzeption

dieser Lehrveranstaltung zugrunde.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung erfordert daher ein hohes Maß an Eigeninitiative

und Kooperationsbereitschaft.

Zu Beratungsansätzen und –konzepten, die in den verschiedenen Settings schulischer

Arbeit eine Rolle spielen, werden von den Teilnehmenden gemeinsam mit den Lehrenden

Werkstätten erstellt und im ersten Teil des Seminars bearbeitet. Von der theoretischen

Grundlage ausgehend, werden wichtigste Beratungskompetenzen abgeleitet und mit

Videofeedback eingeübt.

9492 Orientierungspraktikum

Dozent:

S. Hens

Anmeldung:

SSC + persönlich Online bei sonja.hens@web.de

Vorbesprechung: 19.10.05, 18- 20:00, Raum S4

Zeit und Ort: 21.01.05-22.01.05 S 2

Zuordnung:

Seminar, 2SWS, GSt, LA Sonderpädagogik LA

Berufskolleg

Modul: UP 1.1

Creditpoints:

3 Credits

Kommentar:

Das Praktikum dient der Überprüfung der Berufswahl und einer ersten Orientierung und

Selbsterprobung in möglichen Berufsfeldern einer Sonderpädagogin/ eines

Sonderpädagogen.

Es werden inhaltliche, methodische und persönliche Kompetenzen erarbeitet.

Ziel des Seminars ist es eigene Fragestellungen und Schwerpunkte für das weitere

Studium zu entwickeln und eine Reflexion der Berufswahlentscheidung vorzunehmen.

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 66


Öffnungszeiten des Seminarbüros und

Sprechstunden der Dozenten

Sekretariat,

Frau Weißberg

Prof. Dr. C.

Hillenbrand

Name Sprechstunde Raum Telefon/Fax/e-mail

Vertr.-Prof. Dr. H.

Ricking

Prof. Dr. B.

Januszewski

Dr. K.

Fitting- Dahlmann

Dr. T. Hennemann

Mo – Do :

9:30–11:30 Uhr

Anmeldung im

Sekretariat

Mi., 10:30-11:30

Uhr

und nach

Vereinbarung

Anmeldung im

Sekretariat

Anmeldung im

Sekretariat

Di., 14-15 Uhr

S. Hens Do., 12:30-13:30

Uhr

M. Thomas Studienberatung

Lehramt

Termin: siehe

Aushang

R. 0.02 Tel.: (0221) 470-2086

Fax: (0221) 470-2088

R. 1.01 (0221) 470-2085

R. 0.03 (0221) 470-2089

hricking@hrf.uni-koeln.de

R. 1.04 (0221) 470-2096

R. 1.05 (0221) 470-2098

klaus.fitting@uni-koeln.de

R. 1.02 (0221) 470-2092

R. 1.02 (0221) 470-2094

shens@hrf.uni-koeln.de

R. 0.02 (0221) 470-2086

margot.weissberg@unikoeln.de

erziehungshilfe@hrf.unikoeln.de

bodo.januszewski@unikoeln.de

(Diplomstudienberatung)

thomas.hennemann@hrf.unikoeln.de

maren.thomas@hrf.unikoeln.de

Sprechstunden bei den Dozenten werden zu den Öffnungszeiten

des Sekretariats vergeben, entweder auf telefonischem Wege oder

persönlich. Per E-Mail können leider keine Termine vergeben

werden.

Seminar für Erziehungshilfe und sozial- emotionale Entwicklungsförderung 67

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