Einkommensteuergesetz

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Einkommensteuergesetz

BetrieblicheAltersversorgung.cic.xml (pferst.fmt), Seite 2 von 28, 30-09-09 20:39:09

Betriebliche Altersversorgung

Inhalt/Schrifttum

§10EStG

5. Sonderausgaben

§10

(1) Sonderausgaben sind die folgenden Aufwendungen, wenn sie weder Betriebsausgaben

noch Werbungskosten sind oder wie Betriebsausgabenoder Werbungskosten

behandelt werden: 1)

1. Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden

unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Ehegatten, wenn der Geber dies

mit Zustimmung des Empfängers beantragt, bis zu 13 805 Euro im Kalenderjahr.

2Der Höchstbetrag nach Satz 1erhöht sich um den Betrag der im jeweiligen

Veranlagungszeitraum nach Absatz 1Nummer 3für die Absicherung des

geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen

Ehegatten aufgewandten Beiträge. 2) 3Der Antrag kann jeweils

nur für ein Kalenderjahr gestellt und nicht zurückgenommen werden. 4Die Zustimmung ist mit Ausnahme der nach §894 Absatz 1der Zivilprozessordnung

als erteilt geltenden bis auf Widerruf wirksam. 5Der Widerruf ist vor

Beginn des Kalenderjahres, für das die Zustimmung erstmals nicht gelten soll,

gegenüber dem Finanzamt zu erklären. 6Die Sätze 1bis 5gelten für Fälle der

Nichtigkeit oder der Aufhebung der Ehe entsprechend; 3)

Sinne des §2 Absatz 1Nummer 1bis Nummer 5zuermitteln. Rz.

c) Versorgungsleistungen ................................................................... 44-50

aa) Leistungen, die auf geförderten Beiträgen beruhen ........................ 45

bb) Leistungen, die auf nicht geförderten Beiträgen beruhen ................. 46-47

(1) Leistungen aus vor dem 1.1.2005 erteilten Versorgungszusagen ... 46

(2) Leistungen aus nach dem 31.12.2004 erteilten Versorgungszusagen

(Neuzusagen) ............................................................... 47

cc) Leistungen, die sowohl auf geförderten als auch auf nicht geförderten

Beiträgen beruhen ................................................................... 48

dd) Überblick ............................................................................... 49

ee) Pauschbeträge ......................................................................... 50

4. Pensionskasse ................................................................................... 51-58

a) Anwartschaftsphase ....................................................................... 51-57

aa) Zuwendungen auf Grund von nach dem 31.12.2004 erteilten Versorgungszusagen

(Neuzusagen) ...................................................... 52-56

(1) Kapitalgedeckte Pensionskasse .............................................. 52

(2) Umlagefinanzierte Pensionskasse ........................................... 53-56

bb) Zuwendungen auf Grund von vor dem 1.1.2005 erteilten Versorgungszusagen

(Altzusagen) ....................................................... 57

b) Versorgungsleistungen ................................................................... 58

5. Pensionsfonds ................................................................................... 59-61

a) Anwartschaftsphase ....................................................................... 59-60

2Die nach Satz 1

ermittelte Summe ist durch die Summe der Absatz 2zuentnehmenden Punkte für

die im Tarif insgesamt versicherten Leistungen zu teilen. 3Das Ergebnis ist auf die

vierte Nachkommastelle zu runden und mit dem vom Steuerpflichtigen geleisteten

Beitrag zu multiplizieren. 4Der sich ergebende Betrag ist auf die zweite

Nachkommastelle zu runden.

(2) Den in einem Tarif versicherten Leistungen sind folgende Punkte zuzuordnen:

1. ambulante Leistungen, ohne Leistungen im Sinne des §2

Absatz 1Nummer 1 54,60 Punkte

2. Leistungen im Sinne des §2Absatz 1Nummer 1 1,69 Punkte

3. stationäre Leistungen, ohne Leistungen im Sinne des §2

Absatz 1Nummer 2und Nummer 3 15,11 Punkte

4. Leistungen im Sinne des §2Absatz 1Nummer 2 3,64 Punkte

5. Leistungen im Sinne des §2Absatz 1Nummer 3 9,24 Punkte

6. zahnärztliche Leistungen, ohne Leistungen im Sinne des §2 9,88 Punkte

Absatz 1Nummer 4und Nummer 5

7. Leistungen im Sinne des §2Absatz 1Nummer 4 5,58 Punkte

8. Leistungen im Sinne des §2Absatz 1Nummer 5 0,26 Punkte

[Ab VZ 2005:] 4) [Ab VZ 2008:] 5)

b) Versorgungsleistungen ................................................................... 61

6. Besonderheiten bei der Entgeltumwandlung ........................................... 62-63

(3)

7. Steuerliche Förderung ........................................................................ 64

1a. auf 8. besonderen Exkurs: Sozialversicherungsrechtliche Verpflichtungs- 1a. Behandlung auf besonderen .................................. Verpflichtungs- 65-68

gründen a) Anwartschaftsphase beruhende Renten ....................................................................... und gründen beruhende, lebenslange 66-67

dauernde b) Versorgungsleistungen Lasten, die nicht mit ................................................................... Ein- und wiederkehrende Versorgungs- 68

künften III. Steuerliche in wirtschaftlichem Konsequenzen der Zusam- Übertragung einer leistungen, Versorgungszusage die nicht ............ mit Einkünf- 69-73

menhang 1. Übertragung stehen, auf dieeinen bei der neuenVer Arbeitgeber ten ............................................. in wirtschaftlichem Zusammen- 69-71

anlagung a) Auswirkungen außer Betracht bei den bleiben. beteiligten Arbeitgebern hang .................................. stehen, die bei der 69

2Bei Leibrenten b) Auswirkungen kann beimnur Arbeitnehmer der ................................................... Veranlagung außer Betracht blei- 70-71

Anteil 2. abgezogen Übertragung auf werden, einen Lebensversicherer der sich oder ben, eine wenn Pensionskasse der Empfänger im Fall unbe-

der Liquidation .................................................................................. 72

nach §22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a schränkteinkommensteuerpflich- 3. Übertragung auf einen Pensionsfonds .................................................... 73

1Sieht ein erstmals nach dem 1. Mai 2009 für das Neugeschäft angebotener

Versicherungstarif weder die Erstattung von Aufwendungen für allgemeine Krankenhausleistungen,

für ambulante Arztbehandlungen noch für Zahnbehandlungen

vor, ist vom geleisteten Beitrag ungeachtet der Absätze 1und 2ein Abschlag

von 99 Prozent vorzunehmen. 2Gleiches gilt, wenn in einem Tarif Krankentagegeld

oder Krankenhaustagegeld zusammen mit anderen Leistungen versichert ist.

3 §1 Absatz 2Satz 1bleibt unberührt. 4Für Krankentagegeld, das zusammen mit

anderen Leistungen in dem Basistarif im Sinne des §12Absatz 1a des Versicherungsaufsichtsgesetzes

versichert ist, ist ungeachtet der vorstehenden Regelungen

von dem für den Basistarif geleisteten Beitrag ein Abschlag in Höhe von

Doppelbuchstabe bb ergibt;

tig ist. 2 4Prozent vorzunehmen.

Dies gilt nur für

C. Know-how ................................................................................................ §4 a) Versorgungsleistungen im Zu- 74-75

I. Checkliste zur Wahl des Durchführungswegs Inkrafttreten aussammenhang steuerlicher Sicht mit ................ der Übertra- 74

Diese

gung eines Mitunternehmer-

II. Berechnungsbeispiel: Verordnung tritt amSteuervorteil 1. Januarbetrieblicher 2010 in Kraft. Altersversorgung gegenüber

privater Vorsorge ..................................................................................

anteils an einer Personen-

75

gesellschaft, die eine Tätigkeit

Einkommensteuer-Durchführungsverordnung

Schrifttum im Sinne der §§ 13, 15 Absatz 1

Ahrend/Förster/Rößler, Steuerrecht der betrieblichen Altersversorgung,

Satz 1 Nummer

(Loseblatt),

1 oder des

Köln;

§18

Bick/

§29

Strohner, Grundzüge der betrieblichen AltersversorgungAbsatz nach den 1ausübt, Änderungen durch das Alterseinkünftegesetz,

DStRAnzeigepflichten 2005, 1033; Birk/Wernsmann, bei Versicherungsverträgen

b) DieVersorgungsleistungen Besteuerung der Alterssicherung im inZu ihren

verschiedenen Formen, in Cramer/Förster/Ruland (Hrsg.), sammenhang Handbuch zur Altersversorgung, mit der ÜbertraFrank- [Bis furt 1998, VZ 2004:] 833; Hallerbach, Pensionszusagen für Gesellschafter-Geschäftsführer, [Ab VZ 2005:]

gung eines Betriebs oder

NWB Fach

Teil-

17,

2043 (Heft 21/2006); Hirsch/Rhiel/Veit, Bilanzierung von Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen

in Handels- und Steuerbilanz, StuB 2007,

betriebs,sowie

333; Horlemann, Steuerliche Förderkonzepte

und neue Durchführungswege in der betrieblichen und privaten Altersversorgung, Nord-

1) heim §10EStG 2001; Einleitungssatz Prost, Neues zurletzter GGF-Versorgung, Halbsatz ergänzt BetrAVdurch 2008, das 142; Gesetz Rhiel/Veit, zur steuerlichen Auswirkungen Fördes

geplanten derung von Gesetzes Wachstum zur Modernisierung und Beschäftigung des Bilanzrechts v. 26.4.2006, (BilMoG) BGBl. I2006, auf Pensionsverpflichtungen,

1091 =BStBl I2006,

DB 350. 2008, 193 und 1509; Rhiel/Veit, Auswirkungen des BilMoG bei der Bilanzierung von Pensions-

2) rückstellungen, §10Abs.1 Nr. 1Satz PiR 2009, 2EStG 167; mit Wellisch/Näth, Wirkung ab Änderungen VZ 2010 eingefügt bei derdurch betrieblichen Bürgerentlastungs-

Altersvorsorge

durch

gesetz

das

Krankenversicherung

Alterseinkünftegesetz

v. 16.7.2009,

unter Berücksichtigung

BGBl. I2009,

des

1959

BMF-Schreibens

=BStBl I2009,

vom

782.

17.11.2004, BB

2005, 18.

3) Verweisung in §10Abs. 1Nr. 1Satz 6EStG auf Sätze 1bis 5erweitert durch das Bürgerentlastungsgesetz

Krankenversicherung v. 16.7.2009, BGBl. I2009, 1959 =BStBl I2009, 782.

4) §10Abs. 1Nr. 1a Satz 2, Nr. 2und Nr. 3EStG geändert durch das AltEinkG v. 5.7.2004,

BGBl. I2004, 1427 =BStBl I2004, 554.

5) §10Abs. 1Nr. 1a EStG mit Wirkung grundsätzlich ab VZ 2008 neu gefasst und §10Abs. 1

Nr. 1b EStG mit Wirkung ab VZ 2008 eingefügt durch das JStG 2008 v. 20.12.2007, BGBl. I

2007, 3150 =BStBl I2008, 218.

1)

(1) 1Der Sicherungsnehmer hat nach 1Bei Versicherungen, deren Laufzeit

amtlich vorgeschriebenem Muster vor dem 1. Januar 2005 begonnen hat,

dem für die Veranlagung des Ver- hat der Sicherungsnehmer nach amtsicherungsnehmers

nach dem Einkomlich vorgeschriebenem Muster dem für

men zuständigen Finanzamt, bei einem die Veranlagung des Versicherungs-

Versicherungsnehmer, der im Inland nehmers nach dem Einkommen

weder einen Wohnsitz noch seinen zuständigen Finanzamt, bei einem

gewöhnlichen Aufenthalt hat, dem für Versicherungsnehmer, der im Inland

die Veranlagung des Sicherungsneh- weder einen Wohnsitz noch seinen

mers zuständigen Finanzamt (§§ 19, 20 gewöhnlichen Aufenthalt hat, dem für

1) §29EStDV neu gefasst durch das AltEinkG v.5.7.2004, BGBl. I2004, 1427 =BStBl I2004,

554 (Satz 1neu gefasst, Satz 4eingefügt, Abs. 2bis 4aufgehoben).

50. 50. Erg-Lfg./Januar 2010 2010

Seite 2

Veit

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