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5.3.2 Kickstarterfeder spannen

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Zum Spannen der Rückholfeder für den Kickstarterhebel ist zunächst die Batterie abzunehmen.

Bild 65. Kickstarterfeder spannen

Die Kickstarterfeder ist eine Wickelfeder. Das hintere Ende derselben ist in die Kickstarterwelle eingehängt, während das vordere Ende

in die Lagerbuchse für die Kickstarterwelle eintritt. Die Lagerbuchse hat an dem aus dem Gehäuse herausgehenden Teil vier

Längsnuten, die zum Ansetzen eines Hakenschlüssels dienen. Durch Verdrehen dieser Lagerbuchse ist eine Veränderung der

Federspannung möglich.

Durch Linksdrehen der Buchse wird die Feder gespannt, durch Rechtsdrehen wird sie entspannt. Die Federspannung soll nicht größer

sein, als daß eben mit Sicherheit der Kickstarterhebel nach dem Durchtreten wieder in die Ausgangsstellung gebracht wird.

Die Buchse wird in der jeweiligen Stellung durch eine Zapfenschraube festgehalten, die in entsprechende Bohrungen der Buchse eintritt.

Die Bohrungen für die Zapfenschrauben liegen mit den Nuten in gleicher Richtung, so daß man die Bohrungen leicht auffinden kann. Das

Spannen der Rückholfeder geschieht also in einfacher Weise derart, daß man mit einem Schraubenzieher die Zapfenschraube am

Gehäuse löst und mit einem Hakenschlüssel die Buchse nach links bis zum nächsten Loch weiterdreht.

Man hält schon beim Zurückdrehen der Zapfenschraube die Buchse mit dem Hakenschlüssel an, damit sie unter dem Einfluß der

Federspannung nicht zurückschnappt. In den meisten Fällen genügt ein Verdrehen der Buchse um 90°, also um ein Loch, um die Feder

wieder unter ausreichende Spannung zu bringen.

5.4 Gruppe Hinterradantrieb

5.4.1 Hinterradantrieb aus dem Fahrgestell ausbauen

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1. Hinterrad ausbauen.

2. Herausschrauben der vier Senkschrauben aus der Halbschale des Gummitrockengelenks. Hierzu 1. Gang einlegen.

3. Lösen der Sechskantmutter M10 am rechten Führungskörper der Hinterradfederung.

4. Flügelmutter an der Bremszugstange abschrauben.

5. Hinterradantrieb herausnehmen.

Der Einbau des Hinterradantriebs in das Fahrgestell erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Beim Anschließen des Gummigelenks ist

besonders darauf zu achten, daß der äußere Mitnehmer in derselben Ebene liegt wie die Gabel am hinteren Ende der Welle.

Dies ist gewährleistet, wenn der Schmiernippel am Gelenkkreuz und der Schmiernippel am Mitnehmer nach derselben Seite zeigen.

Wenn ein neuer Hinterradantrieb eingebaut wird, ist vor dem Anschließen des Gummitrockengelenks zu untersuchen, ob zwischen dem

Ende der Gelenkwelle und dem Ende der Getriebeabtriebswelle ein genügendes Spiel vorhanden ist.

Infolge des Ein- und Ausfederns des Hinterrades schiebt sich die Gelenkwelle in der Verzahnung des äußeren Mitnehmers hin und her,

wodurch sich der Abstand zwischen Gelenkwelle und Abtriebswelle verändert. Dieser Abstand soll in der engsten Stellung 1,5 mm nicht

unterschreiten und darf in dieser Stellung nicht größer sein als 4 mm. Der Abstand ist am geringsten, wenn die Achsen von

Getriebeabtriebswelle, Gelenkwelle und Antriebsritzel in einer Flucht liegen. Im aufgebockten, unbelasteten Zustand der Maschine hängt

die Gelenkwelle hinten etwas nach unten, weshalb man bei der Kontrolle des Spieles das Hinterrad etwas einfedern muß.

Die gleiche Prüfung ist vorzunehmen, wenn ein neuer Motor-Getriebe-Block bzw. ein neues Getriebe eingehängt wurde.

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