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Bild 77. Ausbau der Führungshülse der Hinterradfederung

8. Nunmehr können die alten Gleitbuchsen herausgedrückt und neue eingepreßt werden. Gleichzeitig ist die Führungshülse auf

Abnutzung zu prüfen. Nach dem Einpressen der neuen Gleitbuchsen sind diese gegebenenfalls auszureiben und die Führungshülse

gleitend einzulassen.

9. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Dabei ist zu beachten, daß der Fettraum im Führungskörper zwischen den

Gleitbuchsen mit einer frischen Fettpackung versehen wird.

5.5.11 Bremsbacken auswechseln

nächster Punkt ; Index

Die Bremsbeläge sowohl der Vorderrad- als auch der Hinterradbremse sind nicht aufgenietet, sondern aufgeklebt, wodurch man die

Beläge viel weiter abfahren kann, als dies bei genieteten der Fall ist. Ein Auswechseln der Bremsbacken ist daher nur selten erforderlich.

Das Abnehmen der Bremsbacken geschieht in der Weise, daß man beide Backen herumklappt und sie dann nach vorn abnimmt (Bild

78). Wenn man die Backen einbaut, hängt man zuerst die Federn ein und klappt dann die Backen wieder in umgekehrter Weise wie

beim Abnehmen auf den Bremshalterbolzen und den Bremsnocken auf.

Hat man die Bremsen einmal demontiert, so prüft man gleichzeitig den Bremsnocken und die Lagerung des Bremsnockens auf

Abnutzung. Selbstverständlich fettet man den Bremsnocken wieder leicht ein und versieht gleichzeitig die Lagerung des Bremsnockens

mit frischem Fett.

Man hüte sich davor, Fett oder Öl auf die Bremsbeläge zu bringen. Solche Bremsen ziehen nie wieder wie zuvor.

Auch das Abwaschen der Beläge mit Benzin und dergleichen ist zu vermeiden. Allenfalls kann man zum Reinigen einmal Trichloräthylen

verwenden.

Bild 78. Bremsbacken abnehmen

Das Abnehmen der Bremsbacken der Hinterradbremse geschieht in derselben Weise wie bei der Vorderradbremse, jedoch ist hier

zunächst die Sicherungsscheibe vom Bremshalterbolzen abzunehmen und die dahinterliegende Scheibe zu entfernen.

5.5.12 Reifen abnehmen

nächster Punkt ; Index

Das Abnehmen eines Stahlseilreifens geschieht folgendermaßen:

Die Luft wird (falls sie nicht durch einen Defekt entwichen ist) vollständig abgelassen, indem man den Ventileinsatz niederdrückt oder den

ganzen Einsatz herausschraubt. Dann schraubt man die Felgenmutter ab und stößt das Ventil in den Reifen zurück. Darauf lockert man

beide Reifenwülste ringsherum, damit sie nicht an den Felgenrändern haften und so die Abnahme der Decke erschweren. Nunmehr

drückt man auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite den Reifenwulst von den Felgenschultern herab und in das Tiefbett hinein, um

an der Ventilseite den vorderen Drahtwulst über den Felgenrand ziehen zu können.

Mit Hilfe eines Montierhebels hebt man den Reifenwulst soweit als möglich über den Felgenrand hinweg. Gleichzeitig setzt man etwa 15

cm neben dem ersten den zweiten Montierhebel ein, und durch stückweises Weiterrücken mit diesem wird der Wulst schließlich

vollständig herausgehoben. Wenn ewa ein Drittel des Reifenwulstes aus der Felge gehoben ist, kann man den Reifen leicht abnehmen.

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