08.05.2015 Aufrufe

Pilzküche - Sammeln, kochen und genießen!

Mit dem Spätsommer beginnt die Pilzsaison! Endlich sind wieder frische Wildpilze wie Pfifferlinge und Steinpilze auf dem Markt erhältlich. Doch was tun mit den kleinen Köstlichkeiten? Abwechslunsgreiche Rezeptideen für die beliebtesten Kultur- und Wildpilze sowie viele praktische Informationen rund ums Sammeln und die Zubereitung bietet der neue Band der beliebten Hausgemacht-Reihe.

Mit dem Spätsommer beginnt die Pilzsaison! Endlich sind wieder frische Wildpilze wie Pfifferlinge und Steinpilze auf dem Markt erhältlich. Doch was tun mit den kleinen Köstlichkeiten? Abwechslunsgreiche Rezeptideen für die beliebtesten Kultur- und Wildpilze sowie viele praktische Informationen rund ums Sammeln und die Zubereitung bietet der neue Band der beliebten Hausgemacht-Reihe.

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Inhalt<br />

Vorwort5<br />

Was Sie beim Pilzesammeln<br />

beachten sollten !6<br />

Steinpilz<br />

– inklusive seiner leckeren Verwandtschaft 8<br />

Filz- <strong>und</strong> Rauhstiel-Röhrlinge <br />

– von Pilzsammlern geschätzt 18<br />

Pfifferlinge<br />

– die große Vielfalt 28<br />

Großer Riesenschirmling<br />

– tellergroße Pilzschnitzel 38<br />

Täublinge<br />

– ihre bunte Welt 46<br />

Reizker<br />

– Partyhäppchen als kulinarisches Vergnügen 52<br />

Hallimasch<br />

– sein Name hat es in sich 82<br />

Rötelritterling & Lacktrichterling<br />

– die Farbe Violett 88<br />

Mischpilze<br />

– wie es der Zufall will 96<br />

Schwefelporling, Krause Glucke &<br />

Kleiner Schuppenporling<br />

– vom Baumstamm in die Pfanne 106<br />

Morchelzeit<br />

– Frühlingszeit 118<br />

Pilzgenuss<br />

– aus dem Supermarkt 128<br />

<br />

Judasohr, Samtfußrübling &<br />

Igel-Stachelbart<br />

– köstliches nicht nur aus Fernost 140<br />

Riesenbovist & Nelkenschwindling<br />

– fußballgroße Kugeln <strong>und</strong> mystische Kreise 60<br />

Schopftintling<br />

– der Spargel- oder Makkaronipilz 68<br />

Pilz-Saisonkalender154<br />

Rezeptregister158<br />

Stockschwämmchen<br />

– nur für erfahrene Sammler 76<br />

3


Vom Sammelspaß zum<br />

kulinarischen Genuss<br />

Pilze sammeln liegt im Trend. Immer mehr Menschen entdecken dieses schöne Hobby für sich <strong>und</strong> streifen<br />

mit Pilzkorb <strong>und</strong> Messer durch Wald <strong>und</strong> Flur. Es ist ein Hobby, das viele Sinne gleichzeitig anspricht.<br />

Man erfreut sich an der Natur, genießt die frische Luft, man bewegt <strong>und</strong> bückt sich. Auch für Spannung<br />

ist gesorgt. Wird man etwas finden?<br />

Pilze mögen es feucht <strong>und</strong> warm. Nach ergiebigen Regenfällen schießen sie in sprichwörtlichem Tempo<br />

aus dem Waldboden. Scheinbar über Nacht sind sie plötzlich da <strong>und</strong> der Sammler steht vor einer unüberschaubaren<br />

Vielfalt an Formen <strong>und</strong> Farben <strong>und</strong> fragt sich besorgt: Welche von ihnen sind essbar? Skepsis<br />

ist angebracht. So mancher Giftpilz hat das Finderglück schon in dramatisches Ungemach verwandelt.<br />

Vor allem auf die Knollenblätterpilze ist zu achten. Sie sind für über 90 % aller tödlichen Pilzvergiftungen<br />

in Mitteleuropa verantwortlich.<br />

Wer mit Korb <strong>und</strong> Messer durch den Wald streift, mag das Gefühl <strong>genießen</strong>, auf samtigen Moospolstern<br />

oder durch raschelndes Laub zu gehen, ohne sich der Tatsache bewusst zu sein, dass unter seinen Füßen<br />

alles voller Pilze ist. Er bekommt sie nur nicht zu sehen. Denn der eigentliche Pilz ist ein feines, filigranes,<br />

mit dem Auge kaum erkennbares Fadengeflecht (Myzel genannt) im Substrat. Was wir überirdisch als<br />

„Pilze“ sehen, sind nur die Früchte, vergleichbar mit dem Apfel am Apfelbaum.<br />

Vernünftige Sammler – <strong>und</strong> das sind die allermeisten – beschränken sich auf die Arten, die sie sicher kennen.<br />

Meist sind es nur wenige wie Steinpilz, Marone <strong>und</strong> Pfifferling. Neben diesen eine Vielzahl anderer<br />

zu sehen, erweckt Begehrlichkeiten. Gibt es unter ihnen nicht auch solche, die lecker schmecken <strong>und</strong> den<br />

Speiseplan bereichern könnten?<br />

O ja, die gibt es. Sogar solche, die im Geschmack Steinpilz <strong>und</strong> Pfifferling noch deutlich übertreffen. Wie<br />

aber lerne ich sie kennen <strong>und</strong> unterscheiden? Ein gutes Pilzbuch ist auf jeden Fall hilfreich <strong>und</strong> unentbehrlich,<br />

mehr aber nicht. Am besten lernt man Pilze kennen, indem man sie von fachk<strong>und</strong>igen Personen<br />

an ihren natürlichen Standorten gezeigt <strong>und</strong> erklärt bekommt. Gewarnt sei ausdrücklich vor selbst ernannten<br />

„Experten“ mit Halbwissen. Nutzen Sie Pilzberatungsstellen, Kursangebote, pilzk<strong>und</strong>liche Lehrwanderungen,<br />

um Ihre Kenntnisse zu erweitern. So wird jede neu hinzugelernte Art zum Erfolgserlebnis.<br />

Vereine <strong>und</strong> andere Gruppierungen machen im Internet auf sich aufmerksam. Mit dem Stichwort Pilze<br />

<strong>und</strong> der Bezeichnung Ihrer Region als Suchbegriff werden Sie schnell fündig.<br />

Auch in diesem Buch finden Sie Hinweise, wie Sie weniger bekannte, aber äußerst leckere Pilzarten<br />

finden <strong>und</strong> erkennen können. Beim erfolgreichen <strong>Sammeln</strong> stellt sich oft schon die Vorfreude auf den<br />

kulinarischen Genuss zu Hause ein. Davor haben die Köche das Putzen gesetzt. Je weniger Schmutzpartikel<br />

Sie aus dem Wald mitbringen, desto schneller geht Ihnen diese Arbeit von der Hand. Dabei<br />

werden Sie die Frische des Sammelguts schätzen lernen. Was in vielleicht einer St<strong>und</strong>e angerichtet<br />

sein wird, hat noch vor zwei oder drei St<strong>und</strong>en im Wald oder auf der Wiese gestanden.<br />

Auch in Jahreszeiten <strong>und</strong> Trockenperioden, in denen es in freier Natur kaum Pilze gibt, muss man nicht<br />

auf sie verzichten. Supermärkte <strong>und</strong> Feinkostgeschäfte bieten importierte <strong>und</strong> gezüchtete Arten an.<br />

Rezepte, wie Sie Pilze, egal ob gesammelt oder gekauft, einfach, raffiniert <strong>und</strong> lecker zubereiten können,<br />

finden Sie in diesem Buch.<br />

Guten Appetit!<br />

<br />

Ihr Dieter Gewalt<br />

Pilzberater beim Amt für Ges<strong>und</strong>heit, Frankfurt am Main<br />

5


Was Sie beim Pilzesammeln<br />

beachten sollten!<br />

<strong>Sammeln</strong> Sie zu Speisezwecken nur Pilze,<br />

die Sie h<strong>und</strong>ertprozentig sicher kennen.<br />

Lassen Sie in Zweifelsfällen Ihre F<strong>und</strong>e in einer<br />

Pilzberatungsstelle oder von einem anerkannten<br />

Pilzsachverständigen prüfen.<br />

Lagern Sie die gesammelten Pilze nur in<br />

luftdurchlässigen Körben.<br />

Plastiktüten <strong>und</strong> Eimer sind ungeeignet, weil<br />

sich Pilze darin erwärmen <strong>und</strong> schnell zersetzen.<br />

Das kann zu gefährlichen Lebensmittelvergiftungen<br />

führen.<br />

<strong>Sammeln</strong> Sie nur einwandfreie Pilze.<br />

Von Maden zerfressene, zu alte oder durch<br />

Wetter einflüsse vertrocknete, matschige oder<br />

frostgeschädigte Pilze sind unappetitlich <strong>und</strong><br />

können Verdauungsprobleme verursachen, von<br />

Schimmel befallene sogar Vergiftungen.<br />

Verzehren Sie Pilze gr<strong>und</strong>sätzlich nicht roh.<br />

Viele Speisepilzarten sind ungegart giftig oder<br />

unbekömmlich, jedoch werden deren schädliche<br />

Inhaltsstoffe durch Erhitzen (bei etwa 75 °C) zerstört.<br />

Zu den ganz wenigen Ausnahmen gehören<br />

Steinpilz <strong>und</strong> Zuchtchampignon.<br />

Achtung: Echte Giftpilze werden durch Erhitzen<br />

nicht entgiftet!<br />

Ein gutes Pilzbuch . . .<br />

gehört zum unverzichtbaren Rüstzeug des Pilzsammlers.<br />

Erwarten Sie aber nicht, dass Sie mit<br />

seiner Hilfe jeden F<strong>und</strong> bestimmen können. Eine<br />

sichere Bestimmung ist allein durch Vergleich mit<br />

den darin enthaltenen Abbildungen nur selten<br />

möglich.<br />

Verlassen Sie sich nicht auf ältere Pilzbücher.<br />

Die Pilzk<strong>und</strong>e kommt immer wieder zu neuen<br />

Erkenntnissen, die den Verfassern älterer Werke<br />

nicht zugänglich waren. So wurden in jün gerer<br />

Zeit Pilzarten, die früher als gute Speisepilze<br />

empfohlen wurden, als tödlich giftig erkannt.<br />

Pilzschutz – Rote Listen.<br />

Das <strong>Sammeln</strong> der meisten Pilzarten ist gesetzlich<br />

geregelt. Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln<br />

<strong>und</strong> viele andere Arten dürfen nur in geringer<br />

Menge für den per sönlichen Gebrauch gesammelt<br />

werden. Diese Menge wird im Allgemeinen mit<br />

einem Kilogramm pro Person verstanden. Manche<br />

geschützte Arten dürfen überhaupt nicht gesammelt<br />

werden. Auch gewerbliches <strong>Sammeln</strong><br />

ist verboten. Verstöße sind strafbar.<br />

Abschneiden oder herausdrehen?<br />

Eine häufig gestellte Frage, auf die es eine klare<br />

Antwort gibt: Wenn Sie den Pilz sicher erkannt<br />

haben, schneiden Sie ihn ab! Wenn Sie ihn bestimmen<br />

oder einem Pilzberater vorlegen wollen,<br />

muss er mit allen am Stielgr<strong>und</strong> vorhandenen<br />

Merkmalen sorgfältig aus dem Boden gehoben<br />

werden. Herausdrehen macht in keinem Fall Sinn.<br />

Pilze haben keinen Schraubverschluss.<br />

Zeckengefahr!<br />

Wer sich in der Natur aufhält, läuft Gefahr, von<br />

Zecken befallen zu werden. Die zu den Spinnentieren<br />

(Unterklasse Milben) gehörenden Blutsauger<br />

können Krankheiten wie Borreliose <strong>und</strong><br />

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.<br />

Sie springen nicht etwa von Bäumen oder<br />

Sträuchern auf den Menschen, sondern lauern<br />

an Gräsern <strong>und</strong> anderer niedriger Vegetation.<br />

Zur Vorbeugung empfiehlt sich die Anwendung<br />

eines Zeckensprays. Auf jeden Fall sollte man<br />

nach einem Aufenthalt in der Natur duschen <strong>und</strong><br />

seinen Körper nach Zecken absuchen.<br />

7


Pfifferlinge<br />

– die große Vielfalt<br />

Den Pfifferling kennt jeder. Wer ihn in freier Natur sammeln möchte, wird ihn in vielen Regionen vergeblich<br />

suchen <strong>und</strong> muss auf Konserven oder importierte Frischware zurückgreifen, die auf Märkten, in Feinkostläden<br />

<strong>und</strong> Supermärkten angeboten werden. Durch lange Transport- <strong>und</strong> Umschlagwege sind Frische <strong>und</strong> Qualität<br />

dieser Pilze meist nicht mehr optimal, oft sind sie sogar in schlechtem Zustand. Pfifferlinge aus deutschen<br />

Wäldern dürfen nicht gehandelt werden, das <strong>Sammeln</strong> zum eigenen Gebrauch ist in geringen Mengen erlaubt.<br />

Pfifferlinge sind schwer verdaulich <strong>und</strong> sollten vor der Zubereitung gut zerkleinert werden.<br />

Samtiger Pfifferling<br />

Die wenigsten wissen, dass es einige ebenfalls essbare <strong>und</strong> wohlschmeckende Pfifferlingsverwandte gibt,<br />

insbesondere den Samtigen <strong>und</strong> den Trompeten-Pfifferling. Auch die Herbsttrompeten gehören zur Familie<br />

der Leistlingsartigen. Und dann gibt es noch einen Pilz, der auf den ersten Blick wie ein Pfifferling aussieht,<br />

aber keiner ist …<br />

Echter Pfifferling (Cantharellus cibarius)<br />

Merkmale: gelb, seine lamellenähnlichen Leisten auf der Unterseite beginnen am Hutrand <strong>und</strong> laufen weit<br />

am Stiel herab; er riecht fruchtig <strong>und</strong> hat roh einen etwas pfefferigen Geschmack, was ihm seinen Namen eingebracht<br />

hat<br />

Vorkommen: in moosigen Fichtenwäldern, auch bei Buchen <strong>und</strong> zunehmend Roteichen; Ende Mai bis zum<br />

Spätherbst<br />

Echter Pfifferling<br />

Samtiger Pfifferling (Cantharellus friesii)<br />

Merkmale: eher orange gefärbt; Hut dünnfleischig, Hutränder flatterig <strong>und</strong> brüchig; schmeckt leicht säuerlich,<br />

ansonsten dem echten Pfifferling sehr ähnlich; im Speisewert nahezu ebenbürtig; von den meisten Sammlern<br />

wird er nicht vom echten unterschieden<br />

Vorkommen: fast ausschließlich bei Buchen; Juli bis Oktober<br />

Herbsttrompete<br />

Verwechslung: Der Falsche Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca) wird oft mit dem echten verwechselt <strong>und</strong><br />

auch verzehrt. Er schmeckt weniger gut <strong>und</strong> kann in größeren Mengen oder bei empfindlichen Personen Verdauungsstörungen<br />

verursachen. Im Gegensatz zum echten Pfifferling besitzt er richtige Lamellen, die biegsam<br />

sind <strong>und</strong> auf Druck nachgeben. Er kommt häufig in Nadelwäldern vor, im Zeitraum September bis November.<br />

Semmelstoppelpilz<br />

Trompeten-Pfifferling<br />

Trompeten-Pfifferling (Cantharellus tubaeformis)<br />

Merkmale: Mit seinen graubraunen, flatterigen Hüten wird er kaum in der Verwandtschaft des echten<br />

vermutet. Dreht man ihn um, erkennt man die Ähnlichkeit. Auch er hat nur wenig erhabene, quer aderig<br />

verb<strong>und</strong>ene Leisten anstelle von Lamellen. Seine Stiele sind ähnlich gefärbt, trüb oder leuchtend gelb.<br />

Vorkommen: in Nadelwäldern; häufig, oft Massenpilz; September bis Oktober<br />

Herbsttrompete (Craterellus cornucopioides)<br />

Merkmale: tütenförmig, bis unten hohl; Hutrand wellig umgeschlagen; sehr dünnfleischig; innen graubraun<br />

bis fast schwarz, außen aschgrau mit runzeliger Oberfläche<br />

Verwendung: vor allem als Würzpilz oder Pilzpulver geeignet<br />

Vorkommen: in Laubwäldern; gesellig oder in größeren Trupps auftretend; August bis Oktober<br />

Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum)<br />

Merkmale: von oben betrachtet wie ein Pfifferling; Unterseite mit Zähnchen besetzt; mit Pfifferlingen<br />

nicht verwandt<br />

Verwendung: wie Pfifferling oder als Mischpilz<br />

Vorkommen: truppweise in Laub- <strong>und</strong> Nadelwäldern, besonders bei Buchen <strong>und</strong> Fichten; Hüte meh rerer<br />

Pilze sind oft miteinander ver wachsen; Juli bis Oktober<br />

28 29


Windbeutel<br />

pikant gefüllt<br />

Für 12 Stück<br />

Windbeutel<br />

125 ml Milch<br />

125 ml Wasser<br />

1 Prise Zucker<br />

60 g weiche Butter<br />

Salz<br />

Muskatnuss<br />

200 g Weizenmehl<br />

3 Eier<br />

Füllung<br />

250 g Pfifferlinge<br />

1 Frühlingszwiebel<br />

1 EL Butterschmalz<br />

Salz, Pfeffer<br />

250 g Frischkäse<br />

Den Backofen auf 180 °C Ober- <strong>und</strong> Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.<br />

Für die Windbeutel die Milch zusammen mit Wasser, Zucker, Butter, je einer Prise Salz <strong>und</strong> frisch<br />

geriebener Muskatnuss in einem Topf auf<strong>kochen</strong>. Das Mehl sieben <strong>und</strong> zugeben. Die Masse so lange<br />

rühren, bis sich am Topfboden ein Kloß bildet <strong>und</strong> eine flaumige Schicht entsteht. Den Teigkloß in<br />

einer Schüssel auskühlen lassen. Dann nach <strong>und</strong> nach die Eier mit den Knethaken eines Handrührgeräts<br />

unterkneten, bis eine glatte Masse entsteht.<br />

Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen <strong>und</strong> 12 Teighäufchen auf das Backblech<br />

spritzen. Im Backofen auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Während der ersten 15 Minuten<br />

der Backzeit die Ofentür nicht öffnen, da das Gebäck sonst zusammenfällt. Die fertigen Windbeutel aus<br />

dem Ofen nehmen, sofort einen Deckel abschneiden <strong>und</strong> auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.<br />

Für die Füllung die Pfifferlinge putzen <strong>und</strong> mit einem Pinsel säubern. Die Frühlingszwiebel putzen,<br />

waschen <strong>und</strong> in feine Ringe schneiden. Das Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen<br />

<strong>und</strong> die Pfifferlinge darin ca. 7 Minuten braten. Auskühlen lassen. Mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer würzen.<br />

Den Frischkäse mit einem Handrührgerät oder Schneebesen etwas aufschlagen. Die Frühlingszwiebelringe<br />

unterrühren <strong>und</strong> mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer abschmecken. Die Käsecreme mit einem Spritzbeutel auf<br />

die untere Hälfte der Windbeutel spritzen, jeweils einige Pfifferlinge darauf verteilen <strong>und</strong> den Deckel<br />

aufsetzen. Sofort servieren.<br />

Tipp<br />

Probieren Sie dieses Rezept auch mit Ziegenfrischkäse<br />

oder pikant angemachtem Ricotta.<br />

32


Großer Riesenschirmling<br />

– tellergroße Pilzschnitzel<br />

Großer Riesenschirmling<br />

Warzen-Riesenschirmling<br />

Aus 30 Metern Entfernung zu erkennen oder im Vorbeifahren am Straßenrand auszu machen – der<br />

Riesenschirmling oder Parasol ist eine auffällige Erscheinung, bei deren Anblick dem Pilzgourmet<br />

das Wasser im M<strong>und</strong>e zusammenläuft. Pilze an Straßenrändern sollten wegen möglicher verkehrsbedingter<br />

Schadstoffbelastung jedoch nicht gesammelt werden.<br />

Alle Riesenschirmlinge sind durch ihren wattigen Ring, der sich nach vertikalem Ablösen am Stiel<br />

auf- <strong>und</strong> abbewegen lässt, gekennzeichnet.<br />

Großer Riesenschirmling oder Parasol (Macrolepiota procera)<br />

Merkmale: Hut bis 30 cm Durchmesser, oberseits in bräunliche Schuppen aufreißend; Lamellen<br />

rein weiß, nicht am Stiel angewachsen; Fleisch weiß, nicht verfärbend; Stiel bis 40 cm lang, schlank,<br />

hohl, durch Aufreißen der Stielrinde genattert, an der Basis knollig verdickt. Junge Pilze, deren<br />

Hüte noch r<strong>und</strong>lich geschlossen <strong>und</strong> glatt <strong>und</strong> deren Stiele meist noch ungenattert sind, werden<br />

als Paukenschlegel bezeichnet<br />

Vorkommen: an Waldrändern, auf Lichtungen <strong>und</strong> waldnahen Wiesen oder Brachflächen; Juli bis<br />

November<br />

Verwechslung: Es gibt mehrere Riesenschirmlingsarten, von denen nur wenige die Qualitäten des<br />

Parasols haben. In Nadelwäldern ist der Safran-Riesenschirmling häufig, der kleiner ist, rötendes<br />

Fleisch <strong>und</strong> einen ungenatterten Stiel besitzt. Der Garten-Riesenschirmling hat ebenfalls verfärbendes<br />

Fleisch, wächst gesellig bis büschelig auf Komposthaufen oder komposthaltiger Erde. Bei<br />

empfindlichen Menschen kann er Übelkeit <strong>und</strong> Erbrechen verursachen.<br />

Großer Riesenschirmling<br />

Hinweis<br />

<strong>Sammeln</strong> Sie nur Pilzhüte mit rein weißen Lamellen. Um sie vor Verschmutzung <strong>und</strong> Beschädigung<br />

zu schützen, in zwei Papierlagen Küchenpapier einpacken <strong>und</strong> möglichst von anderen<br />

Pilzen getrennt transportieren.<br />

38<br />

39


Wildkräutersalat<br />

mit Riesenschirmlingen<br />

Riesenschirmling-<br />

Lasagne mit Lachs<br />

Für 4 Personen<br />

Wildkräutersalat<br />

1 Handvoll Vogelmiere<br />

1 Handvoll junge Löwenzahn blätter<br />

1 Handvoll junge Gierschblätter<br />

1 Handvoll Eichblattsalat<br />

4 Riesenschirmlinge<br />

100 g Speckwürfel<br />

Salz, Pfeffer<br />

Dressing<br />

1 kleine Schalotte<br />

2 EL Zitronensaft<br />

2 EL Walnussöl<br />

1 EL Sonnenblumenöl<br />

1 EL Waldhonig<br />

Salz, Pfeffer<br />

Die Wildkräuter <strong>und</strong> den Salat putzen, waschen, in kleine Stücke zupfen <strong>und</strong> trocken schleudern.<br />

Die Riesenschirmlinge putzen, die Stiele abschneiden, die Hüte mit einem Pinsel säubern <strong>und</strong> in<br />

Streifen schneiden.<br />

In einer beschichteten Pfanne den Speck auslassen. Die Pilzstreifen darin von beiden Seiten ca.<br />

2 Minuten braten. Mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer würzen.<br />

Für das Dressing die Schalotte schälen <strong>und</strong> fein würfeln. Die übrigen Zutaten zu einem Dressing<br />

verrühren <strong>und</strong> zum Schluss die Schalottenwürfel zugeben.<br />

Den Salat mit dem Dressing vermischen <strong>und</strong> mit den Riesenschirmlingstreifen auf Tellern anrichten.<br />

Info<br />

Die klassische Zubereitung von Riesenschirmlingen: Man brät die Hüte am Stück, paniert oder<br />

naturbelassen, in einer Pfanne mit Fett an <strong>und</strong> würzt sie nach Geschmack. Die Stiele sollten entfernt<br />

werden, sie sind holzig <strong>und</strong> können nur getrocknet <strong>und</strong> gemahlen zum Würzen verwendet werden.<br />

Für 2 Personen<br />

Meerrettich-Dill-Creme<br />

½ B<strong>und</strong> Dill<br />

200 g saure Sahne<br />

1 EL Meerrettich aus dem Glas<br />

Salz<br />

Lasagne<br />

6 Riesenschirmlinge<br />

¼ Salatgurke<br />

2 EL Sonnenblumenöl<br />

Salz, Pfeffer<br />

4 Scheiben Räucherlachs<br />

Für die Meerrettich-Dill-Creme den Dill waschen, trocken schütteln, die Spitzen von den Stängeln<br />

zupfen <strong>und</strong> fein hacken. Die saure Sahne mit dem Meerrettich <strong>und</strong> dem Dill zu einer Creme verrühren.<br />

Mit Salz abschmecken.<br />

Die Riesenschirmlinge putzen, die Stiele abschneiden <strong>und</strong> die Hüte mit einem Pinsel säubern. Mit<br />

der flachen Hand die Pilzhüte vorsichtig flach drücken. Die Salatgurke schälen <strong>und</strong> in dünne Scheiben<br />

schneiden.<br />

Das Öl in einer Pfanne erhitzen <strong>und</strong> die Riesenschirmlinghüte darin von beiden Seiten ca. 2 Minuten<br />

braten. Nochmals mit einem Pfannenwender flach drücken <strong>und</strong> mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer würzen.<br />

Auskühlen lassen.<br />

Für die Lasagne je zwei Pilzhüte mit der Meerrettich-Dill-Creme bestreichen. Darauf ein paar Gurkenscheiben<br />

<strong>und</strong> eine Scheibe Lachs legen. In dieser Reihenfolge eine zweite Lage auf die erste<br />

schichten <strong>und</strong> abschließend mit einem Schirmlinghut belegen. Auf Tellern an richten <strong>und</strong> servieren.<br />

Dazu passt ein bunter Salat.<br />

Info<br />

Für einen Mini-Snack in der Natur kann man den wattigen Ring des Großen Riesenschirmlings roh<br />

verzehren. Er schmeckt angenehm nussig.<br />

40 41


Hallimasch<br />

– sein Name hat es in sich<br />

Dunkler Hallimasch<br />

Bei manchen Pilznamen rätselt der Laie über deren Bedeutung <strong>und</strong> Herkunft, <strong>und</strong> dies besonders beim<br />

Hallimasch. Bevor für Aufklärung gesorgt wird, noch ein Hinweis: Unsere Vorfahren aus längst vergangenen<br />

Jahrh<strong>und</strong>erten pflegten Ausdrucksweisen, die man nach heutigem Empfinden als derb bezeichnen<br />

würde. Einem büschelig <strong>und</strong> oft massenhaft an Holz wachsenden Pilz hat man damals eine abführende<br />

<strong>und</strong> bei zu Verstopfung neigenden Personen wohltuende Wirkung nachgesagt. Diese Wirkung (<strong>und</strong> das<br />

ist wirklich kein Scherz) wurde als „Heil im Arsch“ bezeichnet, woraus der Name Hallimasch entstanden ist.<br />

Aus heutiger Sicht muss man die abführende Wirkung etwas differenzierter sehen. In der Tat enthält der<br />

Hallimasch Stoffe, die bei empfindlichen Personen vorübergehende Magen- <strong>und</strong> Darmstörungen verursachen<br />

können. Diese Stoffe sind wasserlöslich <strong>und</strong> hitzeinstabil, sodass die Pilze nicht nur schmackhaft,<br />

sondern nach kurzer Vorbehandlung auch bekömmlich sind. Die Vorbehandlung besteht darin, die Pilze<br />

ca. 2–3 Minuten in Wasser zu <strong>kochen</strong> oder zu überbrühen <strong>und</strong> anschließend das Wasser wegzuschütten.<br />

Viele vertragen den Hallimasch auch ohne vorheriges Abbrühen problemlos. Individuelle Unverträglichkeiten<br />

sind wie auch bei anderen Lebensmitteln natürlich möglich.<br />

Dunkler Hallimasch (Armillaria ostoyae)<br />

Merkmale: Hut bis 10 cm breit, fleischfarben bis bräunlich, mit dunkleren, vergänglichen Schüppchen<br />

besetzt; Stiel etwas heller mit hoch ansitzendem, braun beschupptem Ring, der bei jungen Pilzen die<br />

Hutunterseite verschließt<br />

Vorkommen: überwiegend an Nadelhölzern, auch am Boden im gesamten Wurzelbereich, oft massenhaft;<br />

da er auch lebende Bäume parasitiert, ist er ein gefürchteter Forstschädling; September bis November<br />

Tipp: <strong>Sammeln</strong> Sie möglichst nur junge Hüte <strong>und</strong> schneiden Sie diese so ab, dass Stiele <strong>und</strong> Ringe zurückbleiben.<br />

Die Stiele sind zäh, <strong>und</strong> die Ringe bekommen beim Kochen eine schleim artige Konsistenz.<br />

Ähnlich ist der Honiggelbe Hallimasch (Armillaria mellea) mit gelblichen Farben, auch an der Ringunterseite.<br />

Er befällt überwiegend Laubhölzer <strong>und</strong> ist ebenfalls essbar, nach Erfahrungsberichten aber<br />

weniger bekömmlich als der Dunkle Hallimasch.<br />

Honiggelber Hallimasch<br />

Wissenswert: Ein im US-B<strong>und</strong>esstaat Oregon gef<strong>und</strong>ener Hallimasch gilt mit einem Gewicht von<br />

600 Tonnen <strong>und</strong> einer Myzelausdehnung von 880 Hektar als größter lebender Organismus der Welt.<br />

Sein Alter wird auf 2400 Jahre geschätzt.<br />

82<br />

83


Pilz -Bolognese mit Pappardelle<br />

Für 4 Personen<br />

1 Zwiebel<br />

2 Knoblauchzehen<br />

1 B<strong>und</strong> gemischte Kräuter<br />

der Saison (z. B. Petersilie,<br />

Kerbel, Basilikum)<br />

250 g Hallimasche<br />

4 EL Olivenöl<br />

250 g gemischtes<br />

Hackfleisch<br />

2 EL Tomatenmark<br />

250 ml Fleischbrühe<br />

1 Dose (212 g)<br />

stückige Tomaten<br />

500 g Pappardelle<br />

Salz, Pfeffer<br />

50 g geriebener Käse<br />

(z. B. Parmesan)<br />

Die Zwiebel <strong>und</strong> Knoblauchzehen schälen <strong>und</strong> in feine Würfel schneiden.<br />

Die Kräuter waschen, trocken schütteln, die Blättchen von den Stängeln<br />

zupfen <strong>und</strong> hacken. Die Hallimasche putzen, mit einem Pinsel säubern<br />

<strong>und</strong> die zähen Stiele abschneiden. Die Pilze grob hacken, in einem Sieb<br />

mit <strong>kochen</strong>dem Wasser übergießen <strong>und</strong> abtropfen lassen.<br />

2 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Pilze ca. 3 Minuten darin scharf<br />

anbraten <strong>und</strong> herausnehmen. Das restliche Öl im Topf erhitzen <strong>und</strong> das<br />

Hackfleisch darin ca. 5 Minuten krümelig braten, die Zwiebel- <strong>und</strong> Knoblauchwürfel<br />

zugeben <strong>und</strong> mitbraten. Das Tomatenmark einrühren <strong>und</strong> mit<br />

der Brühe ablöschen. Die stückigen Tomaten zum Hackfleisch geben <strong>und</strong><br />

alles ca. 30 Minuten köcheln. Die Pappardelle nach Packungsanweisung in<br />

ausreichend Salzwasser bissfest garen.<br />

5 Minuten vor Ende der Garzeit die Pilze zur Bolognese geben. Mit Salz,<br />

Pfeffer <strong>und</strong> den gehackten Kräutern abschmecken. Die Pappardelle auf<br />

tiefen Tellern anrichten, die Bolognese darauf verteilen <strong>und</strong> mit geriebenem<br />

Käse bestreuen.<br />

Hallimasch-Pfanne<br />

mit Schupfnudeln <strong>und</strong> Knoblauch-Dip<br />

Für 2 Personen<br />

Knoblauch-Dip<br />

1 Knoblauchzehe<br />

100 g Naturjoghurt<br />

Salz, Cayennepfeffer<br />

Pfännchen<br />

1 Schalotte<br />

½ B<strong>und</strong> Schnittlauch<br />

200 g Hallimasche<br />

50 g Speckwürfel<br />

1 EL Butter<br />

500 g Schupfnudeln<br />

aus dem Kühlregal<br />

Salz, Pfeffer<br />

84<br />

Für den Dip die Knoblauchzehe schälen <strong>und</strong> durch eine Presse drücken.<br />

Mit dem Joghurt verrühren <strong>und</strong> mit Salz <strong>und</strong> Cayennepfeffer abschmecken.<br />

Die Schalotte schälen <strong>und</strong> in feine Würfel schneiden. Den Schnittlauch<br />

waschen, trocken schütteln <strong>und</strong> in Röllchen schneiden. Die Hallimasche<br />

putzen, mit einem Pinsel säubern <strong>und</strong> zähe Stiele entfernen. Pilze je nach<br />

Größe halbieren, in einem Sieb mit <strong>kochen</strong>dem Wasser übergießen <strong>und</strong><br />

abtropfen lassen.<br />

Die Speckwürfel in einer beschichteten Pfanne auslassen. Die Zwiebelwürfel<br />

<strong>und</strong> die Pilze ca. 2–3 Minuten darin anschwitzen <strong>und</strong> herausnehmen.<br />

Die Butter in der Pfanne erhitzen <strong>und</strong> die Schupfnudeln darin goldgelb<br />

braten. Die Speck-Pilz-Mischung zufügen, mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer abschmecken<br />

<strong>und</strong> mit den Schnittlauchröllchen bestreuen. Die Hallimasch-Pfanne mit<br />

dem Knoblauch-Dip servieren.<br />

Abb. zeigt „ Pilz -Bolognese“


Käsespätzle<br />

mit Kräuterpilzen<br />

‹ Foto<br />

Für 4 Personen<br />

Spätzle<br />

4 Eier<br />

250 g Weizenmehl<br />

60 ml Wasser<br />

Salz, Pfeffer<br />

Muskatnuss<br />

2 EL Butterschmalz<br />

200 g geriebener Emmentaler<br />

Kräuterpilze<br />

300 g Kleine Schuppenporlinge<br />

1 Zwiebel<br />

1 B<strong>und</strong> gemischte Kräuter<br />

(z. B. Petersilie, Schnittlauch,<br />

Basilikum, Bärlauch)<br />

1 EL Butterschmalz<br />

50 ml Wermut<br />

Salz, Pfeffer<br />

rosenscharfes Paprikapulver<br />

Wrap mit Rumpsteak<br />

<strong>und</strong> Kleinen Schuppenporlingen<br />

Für die Spätzle die Eier verquirlen <strong>und</strong> mit Mehl <strong>und</strong> Wasser verrühren. Mit Salz, Pfeffer <strong>und</strong><br />

frisch geriebener Muskatnuss würzen. Den Teig so lange mit einem Holzkochlöffel schlagen,<br />

bis er Blasen wirft. Ca. 30 Minuten ruhen lassen.<br />

In einem großen Topf ausreichend leicht gesalzenes Wasser auf<strong>kochen</strong> <strong>und</strong> den Teig portionsweise<br />

durch eine Spätzlepresse drücken oder von einem Holzbrett mit einem Teigschaber in das<br />

<strong>kochen</strong>de Wasser schaben. Die Spätzle sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.<br />

Mit einer Schaumkelle herausnehmen <strong>und</strong> gut abtropfen lassen.<br />

Für 4 Wraps<br />

4 Eisbergsalatblätter<br />

1 rote Zwiebel<br />

150 g Kleine<br />

Schuppenporlinge<br />

200 g Rumpsteakfleisch<br />

Salz, Pfeffer<br />

3 EL Pflanzenöl<br />

4 Tortilla-Wraps<br />

1 EL mittelscharfer Senf<br />

1 TL grober Senf<br />

3 EL saure Sahne<br />

Den Eisbergsalat waschen <strong>und</strong> trocken schleudern. Die Zwiebel schälen<br />

<strong>und</strong> fein würfeln. Die Kleinen Schuppenporlinge putzen, mit einem Pinsel<br />

säubern <strong>und</strong> in Streifen schneiden. Das Fleisch waschen, trocken tupfen<br />

<strong>und</strong> in Streifen schneiden. Mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer würzen.<br />

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen <strong>und</strong> die Zwiebelwürfel mit<br />

den Pilzen darin ca. 5 Minuten braten, bis die Pilze gar sind. Salzen, pfeffern<br />

<strong>und</strong> aus der Pfanne nehmen. Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen <strong>und</strong><br />

die Fleischstreifen darin kurz braten, sodass sie innen noch leicht rosa sind.<br />

Herausnehmen <strong>und</strong> warm stellen.<br />

Die Pfanne säubern, heiß werden lassen <strong>und</strong> die Wraps darin ca. 1 Minute<br />

von beiden Seiten erwärmen. Aus den Senfsorten <strong>und</strong> der sauren Sahne<br />

eine Senfcreme herstellen <strong>und</strong> mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer abschmecken. Die Wraps<br />

damit bestreichen. Mit den Salatblättern, der Pilz-Zwiebel-Mischung <strong>und</strong> den<br />

Rumpsteakstreifen belegen <strong>und</strong> aufrollen.<br />

Den Backofen auf 180 °C Ober- <strong>und</strong> Unterhitze vorheizen.<br />

Die Spätzle in einer ofenfesten Pfanne im heißen Butterschmalz wenden. Den Käse darüber<br />

streuen, vorsichtig mischen <strong>und</strong> im Backofen ca. 5–10 Minuten goldbraun gratinieren.<br />

Für die Kräuterpilze die Kleinen Schuppenporlinge putzen, mit einem Pinsel vorsichtig säubern<br />

<strong>und</strong> in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren <strong>und</strong> in Streifen schneiden. Die Kräuter<br />

waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stängeln zupfen <strong>und</strong> fein hacken.<br />

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen <strong>und</strong> die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Die Pilze<br />

dazugeben <strong>und</strong> mitbraten. Mit dem Wermut ab löschen <strong>und</strong> weiterschmoren, bis sie gar sind. Mit<br />

Salz, Pfeffer <strong>und</strong> Paprikapulver abschmecken. Zum Schluss die Kräuter unterrühren. Die Kräuterpilze<br />

zu den Käsespätzle servieren.<br />

Tipp<br />

Sie können auch den Spätzleteig mit frisch gehackten Kräutern verfeinern. Wenn es schnell gehen<br />

muss, nehmen Sie fertige Spätzle aus dem Kühlregal.<br />

112 113


Morchelzeit<br />

– Frühlingszeit<br />

Käppchenmorchel<br />

Speisemorchel<br />

Genau genommen dauert die Pilzsaison zwölf Monate. So ist das Frühjahr von Ende März bis in den<br />

Mai bei Pilzfre<strong>und</strong>en als Morchelzeit bekannt. Man findet die köstlichen Pilze vor allem in Auwäldern<br />

oder auwaldähnlichen Biotopen, wie sie an fließenden <strong>und</strong> stehenden Gewässern vorkommen.<br />

Eine der Morchelarten, die Spitzmorchel, hat sich neuerdings <strong>und</strong> völlig unerwartet ein Refugium erobert,<br />

das enorm zu ihrer Verbreitung beigetragen hat. Seit das Mulchen von Bodenflächen in Parks <strong>und</strong><br />

Gärten in Mode gekommen ist, findet man sie oft in ungeahnten Mengen auf diesem vom Menschen<br />

eingebrachten Substrat. So kann man selbst mitten in Großstädten auf Massenvorkommen stoßen. Wer<br />

dagegen Morcheln in Feinkostgeschäften kaufen möchte, wird für ein kleines Tütchen mit getrockneten<br />

Pilzen tief in die Tasche greifen müssen.<br />

Speisemorchel (Morchella esculenta)<br />

Merkmale: Kopf r<strong>und</strong>lich bis eiförmig, unregelmäßig wabenartig gekammert, meist hell beige bis ocker,<br />

aber auch grau bis fast schwarz; Stiel weiß bis gelblich; Gesamthöhe bis zu 20 cm; Fruchtkörper auf ganzer<br />

Länge hohl<br />

Vorkommen: Auwälder oder auwaldähnliche Biotope; Ende März bis Mai<br />

Käppchenmorchel (Morchella gigas)<br />

Anderer Name: Halbfreie Morchel (Hutkante nicht mit dem Stiel verwachsen, bis zur Hälfte frei)<br />

Merkmale: Köpfchen im Vergleich zur Stiellänge viel kleiner <strong>und</strong> deutlich längs gerippt, dunkel olivbraun;<br />

Stiel weiß bis gelblich gefärbt; Gesamthöhe bis zu 20 cm; Fruchtkörper auf ganzer Länge hohl<br />

Vorkommen: Auwälder oder auwaldähnliche Biotope; Ende März bis Mai<br />

Spitzmorchel<br />

Morchelbecherling<br />

Tipp<br />

Den eigenen Garten kann man leicht <strong>und</strong> kostengünstig in einen Spitzmorchelzucht betrieb umfunktionieren.<br />

Man belegt den Boden unter Bäumen oder Ziersträuchern oder andere ungenutzte Flächen im Sommer oder<br />

Herbst mit Kiefernrindenmulch <strong>und</strong> darf im nächsten Frühjahr mit reicher Morchel ernte rechnen. Eine Garantie<br />

für das Erscheinen von Morcheln kann natürlich nicht gegeben werden, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass die<br />

Wahrscheinlichkeit üppigen Wachstums groß ist. Unbedingt genau beachten: Es muss Kiefernrindenmulch sein,<br />

andere Holzhäcksel mischungen sind ungeeignet. Das Mulchen muss jedes Jahr wiederholt werden, weil das<br />

Nahrungsangebot nur für eine Wachstumsperiode der Pilze ausreicht.<br />

Morchelf<strong>und</strong>e in Großstädten oder an Ver kehrswegen sollten wegen möglicher Schadstoffbelastung nicht<br />

verzehrt werden.<br />

118<br />

Spitzmorchel (Morchella conica, M. elata)<br />

Merkmale: Kopf jung graubeige, später braun bis fast schwarz, meist zugespitzt, zipfelmützenartig,<br />

aber auch ei- oder walzenförmig, senkrechte Grate der wabenartigen Kammern verlaufen überwiegend<br />

parallel; Stiel weiß bis gelblich gefärbt; Gesamthöhe bis zu 20 cm; Frucht körper auf ganzer Länge hohl<br />

Vorkommen: auwaldartige Biotope, aber auch in Nadelwäldern, an Holzlagerstätten, auf Kiefernrindenmulch;<br />

Ende März bis Mai<br />

Morchelbecherling (Disciotis venosa)<br />

Merkmale: schüssel- bis tellerförmiger Fruchtkörper, sitzt mit einem zusammengezogenen Stielchen im<br />

Boden; Innenseite braun, faltig bis aderig, Außenseite heller <strong>und</strong> feinkörnig bekleidet; auffälliger Chlorgeruch,<br />

der beim Erhitzen vollständig verschwindet; im Geschmack den oben beschriebenen Morcheln<br />

gleichwertig<br />

Vorkommen: Auwälder oder auwaldähnliche Biotope; Ende März bis Mai<br />

Achtung Doppelgänger! Eine gewisse Ähnlichkeit mit Morcheln haben ebenfalls im Frühjahr wachsende<br />

Lorcheln, die tödliche Vergiftungen verursachen können. Sie haben im Gegensatz zu den Morcheln keine<br />

gekammerten, sondern gehirnartig gew<strong>und</strong>ene Hüte.<br />

119


Maispoulardenbrust<br />

mit Frühlingsmorcheln<br />

Für 4 Personen<br />

Maispoulardenbrust<br />

4 Maispoulardenbrustfilets<br />

mit Haut<br />

4 TL schwarze Tapenade<br />

(Olivenpaste)<br />

Salz, Pfeffer<br />

2 EL Olivenöl<br />

Frühlingsmorcheln<br />

100 g Speisemorcheln<br />

1 Frühlingszwiebel<br />

½ B<strong>und</strong> Frühlingskräuter<br />

(z. B. Schnittlauch, Kerbel,<br />

Sauerampfer)<br />

2 EL Sonnenblumenöl<br />

50 ml trockener Weißwein<br />

200 ml Hühnerbrühe<br />

1 TL grober Senf<br />

Salz, Pfeffer<br />

Speisestärke, nach Belieben<br />

1 EL saure Sahne<br />

Den Backofen auf 180 °C Ober- <strong>und</strong> Unterhitze vorheizen.<br />

Die Mais poulardenbrustfilets waschen <strong>und</strong> trocken tupfen. Die Haut an einer Stelle vorsichtig lösen <strong>und</strong><br />

aufklappen. Die Filets unter der Haut mit jeweils 1 TL Tapenade bestreichen, die Haut wieder darüber<br />

klappen, die Filets salzen <strong>und</strong> pfeffern. In einer ofenfesten, beschichteten Pfanne das Öl erhitzen <strong>und</strong><br />

die Filets von beiden Seiten ca. 1 Minute kräftig anbraten. Im Backofen ca. 10–15 Minuten weiterbraten,<br />

bis sie gut durch gegart sind.<br />

Für die Frühlingsmorcheln die Morcheln putzen, in kaltem Wasser gut waschen <strong>und</strong> den Sand entfernen.<br />

Morcheln trocken tupfen <strong>und</strong> je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Frühlingszwiebel putzen, waschen<br />

<strong>und</strong> in Ringe schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln, gegebenenfalls die Blättchen von den<br />

Stängeln zupfen <strong>und</strong> fein hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden.<br />

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die weißen Frühlings zwiebelringe darin glasig anschwitzen<br />

<strong>und</strong> die Morcheln zufügen. Mit Wein <strong>und</strong> Brühe ablöschen <strong>und</strong> ca. 5 Minuten bei mittlerer Temperatur<br />

köcheln lassen. Mit Senf, Salz <strong>und</strong> Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit etwas in kaltem Wasser angerührter<br />

Speisestärke andicken <strong>und</strong> mit der sauren Sahne verfeinern.<br />

Die Maispoulardenbrustfilets mit den Morcheln anrichten. Mit den Frühlingskräutern <strong>und</strong> den grünen<br />

Frühlingszwiebelringen bestreut servieren.<br />

Tipp<br />

Dazu schmecken Kartoffelgratin oder Basmatireis.<br />

125


Champignons<br />

mit orientalischem Joghurt-Dip<br />

Für 4 Personen<br />

Joghurt-Dip<br />

5 Stängel glatte Petersilie<br />

250 g griechischer Joghurt<br />

(10 % Fett)<br />

1 TL Garam masala<br />

Chilipulver<br />

Salz<br />

Champignons<br />

150 g Kichererbsenmehl<br />

1 Msp. Backpulver<br />

150 ml kaltes Wasser<br />

Salz<br />

350 g Champignons<br />

Pflanzenöl zum Frittieren<br />

Für den Dip die Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blättchen von den<br />

Stängeln zupfen <strong>und</strong> fein hacken. Den Joghurt mit den Gewürzen <strong>und</strong> dem Salz<br />

abschmecken <strong>und</strong> die Petersilie unterrühren. Bis zum Servieren kalt stellen.<br />

Für den Backteig das Kichererbsenmehl, Backpulver <strong>und</strong> kalte Wasser zu einem<br />

glatten Teig verrühren. Mit Salz würzen <strong>und</strong> ca. 60 Minuten quellen lassen.<br />

Die Champignons putzen <strong>und</strong> mit einem Pinsel säubern. Große Exem plare<br />

halbieren. In einem hohen Topf ausreichend Öl zum Frittieren erhitzen. Die<br />

Champignons portionsweise durch den Kichererbsenteig ziehen, abtropfen<br />

lassen <strong>und</strong> goldgelb frittieren. Herausnehmen <strong>und</strong> auf Küchenpapier abtropfen<br />

lassen. Sofort mit dem Joghurt-Dip servieren. Nach Belieben mit etwas<br />

Salz nachwürzen.<br />

Austernpilze mit Tomaten-Salsa<br />

Für 4 Personen<br />

Tomaten-Salsa<br />

500 g Strauchtomaten<br />

1 rote Chilischote<br />

1 Zwiebel<br />

1 Knoblauchzehe<br />

½ B<strong>und</strong> Koriander<br />

1 EL Zitronensaft<br />

Salz<br />

Zucker<br />

Für die Salsa die Tomaten mit heißem Wasser übergießen, von Häuten, Kernen<br />

<strong>und</strong> Strünken befreien <strong>und</strong> das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.<br />

Die Chilischote waschen, die Kerne <strong>und</strong> weißen Innenhäute entfernen <strong>und</strong><br />

die Schote fein würfeln. Die Zwiebel <strong>und</strong> den Knoblauch schälen <strong>und</strong> ebenfalls<br />

fein würfeln. Den Koriander waschen, trocken schütteln, die Blättchen<br />

von den Stängeln zupfen <strong>und</strong> fein hacken. Die Tomaten-, Chili-, Zwiebel- <strong>und</strong><br />

Knoblauchwürfel mit dem Zitronensaft vermengen <strong>und</strong> mit einem Stabmixer<br />

nach Belieben vollständig oder nur leicht pürieren, sodass eine stückige<br />

Konsistenz entsteht. Den Koriander untermischen <strong>und</strong> die Salsa mit Salz <strong>und</strong><br />

Zucker abschmecken.<br />

Austernpilze<br />

350 g Austernpilze<br />

2 Eier<br />

Salz, Pfeffer<br />

50 g gesalzene Tortillachips<br />

100 g Semmelbrösel<br />

Weizenmehl zum Wenden<br />

2 EL Butterschmalz<br />

138<br />

Die Austernpilze putzen <strong>und</strong> mit einem Küchenpapier leicht abreiben. Die<br />

Eier verquirlen <strong>und</strong> mit Salz <strong>und</strong> Pfeffer würzen. Die Tortillachips fein zerbröseln<br />

<strong>und</strong> mit den Semmelbröseln mischen. Die Austernpilze salzen, pfeffern<br />

<strong>und</strong> im Mehl wenden. Überschüssiges Mehl leicht abklopfen. Durch die<br />

Eimasse ziehen <strong>und</strong> in den Tortilla-Semmelbröseln wenden, bis die Pilze<br />

vollständig mit der Panade überzogen sind. In einer beschichteten Pfanne<br />

das Butterschmalz erhitzen <strong>und</strong> die Austernpilze darin goldgelb braten.<br />

Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.<br />

Die gebratenen Pilze noch heiß mit der Tomaten-Salsa servieren. Dazu<br />

schmeckt geröstetes Fladenbrot.


Pilz -Saisonkalender<br />

JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ<br />

JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ<br />

AUSTERNSEITLING<br />

BIRKENPILZ<br />

CHAMPIGNON<br />

EDELREIZKER<br />

FLOCKENSTIELIGER HEXENRÖHRLING<br />

FRAUENTÄUBLING<br />

GROSSER RIESENSCHIRMLING<br />

GRÜNGEFELDERTER TÄUBLING<br />

HALLIMASCH<br />

HERBSTTRROMPETE<br />

JUDASOHR<br />

KÄPPCHENMORCHEL<br />

KIEFERN-STEINPILZ<br />

KLEINER SCHUPPENPORLING<br />

KRAUSE GLUCKE<br />

KUHRÖHRLING<br />

LACHSREIZKER<br />

LUNGENSEITLING<br />

MARONEN-RÖHRLING<br />

MORCHELBECHERLING<br />

NELKENSCHWINDLING<br />

PERLPILZ<br />

PFIFFERLING<br />

RAUCHBLÄTTRIGER SCHWEFELKOPF<br />

RIESENBOVIST<br />

ROTFUSS-RÖHRLING<br />

ROTKAPPE<br />

RÖTLICHER LACKTRICHTERLING<br />

SAMTFUSSRÜBLING<br />

SAMTIGER PFIFFERLING<br />

SCHOPFTINTLING<br />

SCHWARZHÜTIGER STEINPILZ<br />

SCHWEFELPORLING<br />

SEMMELSTOPPELPILZ<br />

SOMMER-STEINPILZ<br />

SPEISEMORCHEL<br />

SPEISETÄUBLING<br />

SPITZMORCHEL<br />

STEINPILZ<br />

STOCKSCHWÄMMCHEN<br />

TROMPETEN-PFIFFERLING<br />

VIOLETTER LACKTRICHTERLING<br />

WIESELTÄUBLING<br />

ZIEGENLIPPE<br />

Optimales Vorkommen<br />

Mäßiges Vorkommen<br />

Gelegentliches Vorkommen<br />

154 155


Rezeptregister<br />

Apfel-Sellerie-Salat mit Täublingen 50<br />

Asiatisches Pilzragout mit Garnelen 149<br />

Austernpilze mit Tomaten-Salsa 138<br />

Austernpilz-Maultaschen137<br />

Blätterteigtaschen mit Pilz-Ragout fin 81<br />

Champignon-Lamm-Topf134<br />

Champignons mit orientalischem Joghurt-Dip 138<br />

Cupcakes mit Rotweinzwiebeln 78<br />

Dampfnudeln mit Sauce béarnaise 102<br />

Ebly-Pfanne mit Schwefelporlingen<br />

<strong>und</strong> Gemüse 114<br />

Edelreizker-Rucola-Salat54<br />

Eingelegte Pilze 99<br />

Enokitake-Fenchelsuppe mit Fisch 148<br />

Flammkuchen mit Pilzen, Parmaschinken<br />

<strong>und</strong> Rucola 101<br />

Gebackene Pilz-Polenta 21<br />

Gebackener Riesenbovist mit<br />

Joghurt-Limettensauce66<br />

Gebratene Nudeln mit Chinamorcheln<br />

<strong>und</strong> Ente 146<br />

Gebratener Zander mit Pfifferling-<br />

Spitzkohlgemüse37<br />

Gedämpfter Saibling mit<br />

Morchel-Spargelgemüse121<br />

Gefüllte Auberginen mit Krause Glucke 115<br />

Gefüllte Schopftintlinge in<br />

Paprika-Tomatensauce74<br />

Gefülltes Rinderfilet mit Rahmwirsing 126<br />

Geschmortes mit Herbstgemüse 25<br />

Gratiniertes Lachsfilet mit Shiitake<br />

<strong>und</strong> Wasabi-Hollandaise 150<br />

Gratiniertes Schweinefilet mit Krause Glucke<br />

<strong>und</strong> Bergkäse 116<br />

Hallimasch-Kartoffelgulasch 86<br />

Hallimasch-Pfanne mit Schupfnudeln<br />

<strong>und</strong> Knoblauch-Dip 84<br />

Herbstlicher Rote-Bete-Salat 90<br />

Herzhafter Pilzschmarrn 27<br />

Hexenröhrlinge mit Pfirsichchutney 12<br />

Kabeljau mit Edelreizkern <strong>und</strong> Erbsen 55<br />

Kartoffelsuppe mit Morchel-Wurzelgemüse 120<br />

Käsespätzle mit Kräuterpilzen 113<br />

Kräuterseitling-Toast mit Ei <strong>und</strong> Kresse 132<br />

Kräuterseitlingomelett mit<br />

Frankfurter Grüne Soße 135<br />

Kreolischer Hähnchen-Reistopf 87<br />

Kürbissuppe mit gebratenen<br />

Semmelstoppelpilzen31<br />

L ammkoteletts mit Morchel-Bohnenragout 122<br />

Linsenstrudel mit Nelkenschwindlingen 64<br />

Maispoulardenbrust mit Frühlingsmorcheln 125<br />

Möhrentartelettes mit Nelkenschwindlingen 64<br />

Morchelbutter127<br />

Ofenhähnchen mexikanisch 58<br />

Partybrötchen mit Champignons, Birne<br />

<strong>und</strong> Roquefort 132<br />

Pfeffriger Spargelsalat mit Himbeervinaigrette 70<br />

Pfifferling-Kartoffelsalat mit Wiener Schnitzel 35<br />

Pikant gefüllte Windbeutel 32<br />

Pikante Partyspieße 63<br />

Pilz-Bolognese mit Pappardelle 84<br />

Pilz-Hackbällchen mit Tomaten-Kapern-Sauce 36<br />

Pilz-Serviettenknödel105<br />

Pilz-Spaghetti20<br />

Pilzrahmsuppe mit Vanilleschaum 98<br />

Pilzrisotto mit Erbsen 103<br />

Pilzsalz98<br />

Pom-Pom blanc mit Gurken-Sesam-Salat 142<br />

Red Snapper mit Kohlrabi-<br />

Rötelritterling-Gemüse94<br />

Rehschnitzel an Lachsreizker-<br />

Wacholderrahmsauce59<br />

Riesenbovist mit grünem Spargel<br />

<strong>und</strong> Thunfischmayo 67<br />

Riesenschirmling-Cordon bleu 44<br />

Riesenschirmling-Lasagne mit Lachs 41<br />

Riesenschirmlinge mit Pastinakenpüree 45<br />

Rindermedaillons mit Maronen<br />

<strong>und</strong> Kürbispüree 24<br />

Rotfuß-Röhrling-Kartoffelbrot 22<br />

Schopftintling-Schinken-Röllchen<br />

mit Mango-Dip 75<br />

Schwefelkopfsandwich mit<br />

Wacholderschinken79<br />

Schwefelporlinge im Schlafrock<br />

mit Heidelbeer-Salsa 110<br />

Schwefelporlinge in Vanillebutter<br />

mit Oliven-Gnocchi 109<br />

Schwefelporlinge mit Spinatsalat 108<br />

Schweinefilet mit Selleriepüree <strong>und</strong><br />

frittierten Rötelritterlingen 95<br />

Shiitake <strong>und</strong> Blumenkohl aus dem Wok 145<br />

Shiitake-Glasnudelsalat144<br />

Sommer-Steinpilze mit Mango-<br />

Wassermelonensalat10<br />

Speisetäublinge mit Lachstatar 48<br />

Spinatknödel mit Champignon-Rahmsauce 136<br />

Steinpilze mit würzigem Rotkohl 13<br />

Steinpilzpizza15<br />

Steinpilzschnecken15<br />

Strammer Max mit Trompeten-Pfifferlingen 34<br />

Süßkartoffel-Möhrensuppe mit gefüllten<br />

Kräuterpfannkuchen30<br />

Tagliatelle mit Gorgonzolasauce<br />

<strong>und</strong> Schwefelköpfen 80<br />

Täubling-Cannelloni 48<br />

Täubling-Terrine51<br />

Tomaten-Erdbeer-Gazpacho mit gespicktem<br />

Riesenbovist <strong>und</strong> Pesto 62<br />

Wildkräutersalat mit Riesenschirmlingen 40<br />

Windbeutel pikant gefüllt 32<br />

Wirsingrouladen auf Kartoffelpüree 104<br />

Wrap mit Rumpsteak <strong>und</strong> Kleinen<br />

Schuppenporlingen112<br />

Würzige Arme Ritter mit Wirsing-Pilz-Gemüse 91<br />

Ziegenkäse-Quiche 16<br />

Zweierlei Makkaroni mit Käsesauce 71<br />

158 159


Impressum<br />

<strong>Pilzküche</strong><br />

WALD & WIESEN PILZE<br />

<strong>Sammeln</strong>, <strong>kochen</strong> <strong>und</strong> <strong>genießen</strong>!<br />

Herausgeber: Ralf Frenzel<br />

© 2015 Tre Torri Verlag GmbH, Wiesbaden<br />

www.tretorri.de<br />

Idee <strong>und</strong> Umsetzung:<br />

Tre Torri Verlag GmbH, Wiesbaden<br />

Konzept <strong>und</strong> pilzk<strong>und</strong>liche Texte: Dieter Gewalt<br />

Art Direction: K3 Finanzkommunikation GmbH, Königstein i. Ts.<br />

Reinzeichnung: Peter Winkelmann, Wiesbaden<br />

Reproduktion: Lorenz & Zeller, Inning a. A.<br />

Fotografie Cover, Food & Wald: Till Roos, Frankfurt<br />

Fotografie Pilzporträts:<br />

Bethke, Harmut: Lungenseitling S. 130, Stockschwämmchen S. 76<br />

Bindig, Rudolf: Herbsttrompete S. 28, Perlpilz S. 96<br />

Bittner, Gaby: Champignon <strong>und</strong> Kräuterseitling S. 128<br />

frankenstoen (Wikipedia): Shiitake mushroom growing on wood S. 140<br />

Gebert, Marco: Gifthäubling (Bild links) S. 76, Kiefern-Steinpilz S. 8, Kuhröhrling S. 96, Lachsreizker S. 52<br />

Gewalt, Dieter: Edelreizker (Bild unten) S. 52, Frauentäubling S. 46, Frühlingswald (Bild oben) S. 124,<br />

Großer Riesenschirmling (Bild unten) S. 38, Grüngefelderter Täubling S. 46, Honiggelber Hallimasch S. 82,<br />

Kleiner Schuppen porling (Bild 1 + 2) S. 106, Maronen-Röhrling S. 18, Morchelbecherling S. 118,<br />

Nelkenschwindling S. 60, Rotkappe S. 18, Schopftintling (Bild 1 + 2) S. 68, Schwarzhütiger Steinpilz S. 8,<br />

Speisemorchel S. 118, Spitzmorchel S. 118, Steinpilz S. 8, Violetter Lacktrichterling (Bild links) S. 88,<br />

Violetter Rötelritterling S. 88<br />

Hein, Hans-Peter: Violetter Lacktrichterling (Bild rechts) S. 88, Ziegenlippe S. 18<br />

Kühnberger, Norbert: Gifthäubling (Bild rechts) S. 76, Rauchblättriger Schwefelkopf S. 76<br />

Lehr, Thomas: Samtiger Pfifferling S. 28, Sommer-Steinpilz S. 8<br />

Löw, Hartmut: Samtfußrübling S. 140<br />

Lotz-Winter, Hermine: Riesenbovist S. 60<br />

Masek, Vaclav: Käppchenmorchel S. 118<br />

Mohr, Margarete: Judasohr S. 140, Pfifferling S. 28<br />

Ossenbühl, Jörg: Flockenstieliger Hexenröhrling S. 8, Rotfuß-Röhrling S. 18<br />

Regin, Harry: Austernseitling S. 130, Edelreizker (Bild oben) S. 52, Großer Riesenschirmling (Bild oben) S. 38<br />

Roos, Till: Pilzkörbchen S. 96, Schefelporling S. 106, Warzen-Riesenschirmling S. 38<br />

Schabel, Georg: Birkenpilz S. 18, Semmelstoppelpilz S. 28, Speisetäubling S. 46<br />

Schuster, Gerd: Igel-Stachelbart S. 140, Trompeten-Pfifferling S. 28, Wieseltäubling S. 46<br />

Wysekal, Burkhard: Dunkler Hallimasch S. 82, Krause Glucke S. 106<br />

ISBN 978-3-944628-74-5<br />

Printed in Slovakia<br />

Haftungsausschluss<br />

Die Inhalte dieses Buchs wurden von Herausgeber <strong>und</strong> Verlag sorgfältig erwogen <strong>und</strong> geprüft.<br />

Dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Die Haftung des Herausgebers bzw.<br />

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