OSPA-PRESSEINFORMATION - OstseeSparkasse Rostock

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OSPA-PRESSEINFORMATION

Nr. 105/2011 vom 06. Dezember 2011

Feste gefeiert und Gutes getan

OSPA-Mitarbeiter spendeten für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei

Einen stattlichen Scheck über 10.000 Euro konnten Vertreter der DKMS Deutsche

Knochenmarkspenderdatei am Montag, dem 5. Dezember, aus den Händen von Frank

Berg, Vorstandsvorsitzender der OstseeSparkasse Rostock (OSPA), und der Personal-

ratsvorsitzenden des Instituts, Heike Werner, entgegennehmen.

Das Geld haben zum einen Mitarbeiter während ihrer diesjährigen Betriebsfeier ge-

sammelt. „Aufgestockt auf 10.000 Euro wurde der gesammelte Betrag von knapp

5.000 Euro dann außerdem durch den Vorstand“, berichtet Heike Werner. Die alljährli-

che Spendenaktion unter den Mitarbeitern der OSPA hat bereits eine gute Tradition.

Der Vorstandschef erläutert: „Wir nutzen die Gelegenheit unserer Zusammenkunft

und würdigen mit dem persönlichen Beitrag der Mitarbeiter das Engagement von Ein-

richtungen, die sich der Integration und Förderung Schwächerer widmen. Unsere Kol-

legen finden es einfach bewundernswert, wie engagiert die DKMS an der Gewinnung

von Spendern und damit möglichen Lebensrettern arbeitet“, sagt Heike Werner. „Wir

sind uns sicher, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird, um möglichst vielen Erkrank-

ten die Chance auf ein Leben ohne Leukämie zu gewähren.“

Die DKMS gehört zu einem Netzwerk von Organisationen unter dem Dach der DKMS

Stiftung Leben Spenden, die sich für den Kampf gegen Leukämie einsetzen. Seit mehr

als 20 Jahren sieht die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft ihre Aufgabe darin,

Stammzellspender für Leukämiepatienten zu finden. Seither haben 27.000 DKMS-

Spender Leukämiepatienten auf der ganzen Welt Hoffnung auf eine zweite Lebens-

chance gegeben. Doch immer noch kann für jeden fünften suchenden Patienten kein

passender Spender gefunden werden. Und darum arbeitet die DKMS mit Hochdruck


am Ausbau der Datei. „Die OSPA-Spende ist uns überaus willkommen“, betont Babet-

te Gebhardt von der DKMS. Das Geld wird in die Spenderneugewinnung fließen, denn

die Aufnahme jedes Spenders kostet die DKMS 50 Euro. „Damit können sich jetzt 200

Spender und potenzielle Lebensretter typisieren und registrieren lassen“, freut sich

Babette Gebhardt von ganzem Herzen.

Welch großartige Konsequenz die Registrierung in der Spenderdatei auch für Spender

haben kann, hat Steffen Grap aus Rostock erfahren dürfen. Seine Stammzellen eröff-

neten einem Leukämiepatienten vor inzwischen bereits sieben Jahren neue Lebens-

chancen. „Das ist ein unglaubliches Gefühl“, findet der 47-Jährige. „Eigentlich muss

man jedem gesunden Menschen zur Aufnahme in die Datei raten.“

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