Informationen zur Chemotherapie - Ostalb-Klinikum

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Informationen zur Chemotherapie - Ostalb-Klinikum

Von Betroffenen für Betroffene

Informationen zur

Chemotherapie

Mit dieser Broschüre wollen wir von Betroffenen für Betroffene

über die Chemotherapie informieren und vielleicht damit auch

einige Ängste nehmen.

Dank der modernen Begleitmedikation hat die Chemotherapie

viel von ihrem Schrecken verloren und die Stimmung in der

hiesigen Chemoambulanz ist eigentlich immer gut. Seht die

Chemotherapie nicht als Feind an, sondern als große Hilfe im

Kampf gegen den Brustkrebs. Eure Einstellung kann viel

beeinfl ussen.

Vor der Chemotherapie

04 05

Eine Chemotherapie kann sowohl über die Venen, in Form

einer normalen Infusion, oder über einen Port gegeben werden.

Dringend notwendig ist die Portanlage bei bestimmten Medikamenten

(Epirubicin) oder bei schlechten Venen.

Ein Port ist ein sicherer Zugang für die Medikamente der

Chemotherapie, hierzu wird ein Plastikschlauch in eine größere

Vene gelegt. Der Port kommt unter dem rechten oder linken

Schlüsselbein unter der Haut zum Liegen und kann dann mit

speziellen Nadeln angestochen werden. So können die Medikamente

gegeben werden. Das Anstechen des Ports ist in der

Regel nicht sehr schmerzhaft. Das Einsetzen des Ports wird

unter örtlicher Betäubung durchgeführt und ist eine richtige

OP, deshalb empfehlen wir Euch, lasst Euch zusätzlich eine Beruhigungsspritze

geben. Die ersten Tage können unangenehm

und bei bestimmten Bewegungen schmerzhaft sein. Man spürt

einfach, dass es ein Fremdkörper ist, doch im Laufe der Zeit

gewöhnt man sich daran. Bei schlanken Personen ist der Port

sehr deutlich unter der Haut zu sehen. Im alltäglichen Leben

macht er sich immer mal wieder bemerkbar, z.B. kann das Anlegen

des Gurtes manchmal unangenehm sein. Hier hilft eine

Polsterung, z.B. ein Wollsocken. Ansonsten kann man sich mit

dem Port ganz normal bewegen und auch Sport betreiben.

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