Motocross Enduro - 06/2015

mce71

Extrem elektrifiziert Diese Aussage trifft den Geist dieser Ausgabe wie die Faust aufs Auge! Zum einen konnten wir endlich das sehnsüchtig erwartete E-Bike von KTM, genauer gesagt, die Freeride E-XC in unserem Testorado unter die Lupe nehmen. Zum anderen hatten wir die Gelegenheit, das Racebike von Extrem-Enduro-Pilot Otto Freund zu testen. E-Bikes und Offroad fahren, passt das überhaupt? Ein erster Test 2014 im Rahmen des Prologs zu „Rund um Zschopau“ bewies, das passt sogar wunderbar! Zur Erinnerung: MCE-Testfahrer Marko Barthel ging damals mit der KTM Freeride E-XC an den Start und schlug ein Bike mit herkömmlichem Verbrennungsmotor! Für uns stand damals schon fest, dieses E-Bike müssen wir definitiv noch einmal fahren. Nun war es endlich soweit und die Freeride E-XC rollte auf unseren Hof, um sich der Herausforderung unseres Testgeländes zu stellen. Schnell stand dieses Bike im Fokus des gesamten Teams und war in aller Munde, ein straßenzugelassenes Elektro-Enduromotorrad? Genau! Die Fragen, die sich uns stellen waren einfach. Welches Potenzial steckt in diesem E-Bike? Wo liegen Vor-und Nachteile? Wie lange hält der Akku? Natürlich alles Fragen, auf die wir euch eine Antwort geben können...

JUNI

2015


EDITORIAL

Die Freeride E-XC ist Teil einer wachsenden

Modellfamilie bei KTM

Extrem elektrifiziert

Diese Aussage trifft den Geist dieser Ausgabe wie

Wo wir schon bei eventuellen Veränderungen an einem

Racebike angekommen sind, dürfte das nächs-

die Faust aufs Auge! Zum einen konnten wir endlich MCE-Testchef

Marko Barthel

das sehnsüchtig erwartete E-Bike von KTM, genauer mit Extremendurist

liebevoll als „Bling-Bling-Bike“ bezeichnet und hätte

Motorrad ebenfalls dazu passen. Wir haben sie

gesagt die Freeride E-XC, in unserem Testorado unter

die Lupe nehmen. Zum anderen hatten wir die Die Notizen

ten sie wohl durchaus bei einem Show&Shine-Wett-

Otto Freund.

Gelegenheit, das Racebike von Extrem-Enduro-Pilot werden

bewerb anmelden können. Die Rede ist von einer

heutzutage

Otto Freund zu testen.

auf dem

Husqvarna FE 250, die uns mit sämtlichen Zubehörteilen

aus dem Husky-Power-Sortiment ausgestat-

Smartphone

festgehalten

tet wurde. Dabei stellte sich schnell heraus, dass

nicht alles nur einer rein äußerlichen Verschönerung

dient, sondern durchaus Sinn macht und die

Performance eines Wettbewerbsrenners verbessert.

Was genau die Änderungen im Detail bewirken,

haben wir in einem Praxistest herausgefunden.

E-Bikes und Offroad fahren, passt das überhaupt?

Ein erster Test 2014 im Rahmen des Prologs zu

„Rund um Zschopau“ bewies, das passt sogar wunderbar!

Zur Erinnerung: MCE-Testfahrer Marko Barthel

ging damals mit der KTM Freeride E-XC an den

Start und schlug ein Bike mit herkömmlichem Verbrennungsmotor!

Für uns stand damals schon fest,

dieses E-Bike müssen wir definitiv noch einmal fahren.

Nun war es endlich so weit und die Freeride

E-XC rollte auf unseren Hof, um sich der Herausforderung

unseres Testgeländes zu stellen. Schnell

stand dieses Bike im Fokus des gesamten Teams

und war in aller Munde, ein straßenzugelassenes

Elektro-Enduromotorrad? Genau! Die Fragen, die

sich uns stellen, waren einfach. Welches Potenzial

steckt in diesem E-Bike? Wo liegen Vor-und Nachteile?

Wie lange hält der Akku? Natürlich alles Fragen,

auf die wir euch eine Antwort geben können. Vorab

können wir sagen, der Fahrspaß mit der Freeride

E-XC ist garantiert!

Ein weiteres Thema dieser Ausgabe geht in Richtung

Extrem-Enduro. Einer der sich damit sehr gut

auskennt ist Otto Freund. Otto berichtet bei uns regelmäßig

von seinen Erlebnissen in der Extrem-Enduro-Szene

und nimmt das gesamte Jahr über an internationalen

Wettbewerben teil. Im vergangenen

Jahr gehörte er zu den Finishern beim berühmt-berüchtigten

Erzbergrodeo! Auch in diesem Jahr wird

Otto wieder am Berg der Berge an den Start gehen.

Die Frage, die uns beschäftigt hat, war: Nimmt man

für solch ein Vorhaben ein Bike von der Stange oder

bedarf es spezieller Änderungen für derartige Wettbewerbe?

Um das herauszufinden, haben wir uns

mit Otto getroffen und durften sein Bike einem Praxistest

unterziehen. Das Ergebnis könnt ihr wenige

Seiten weiter in Wort und Bild lesen beziehungsweise

anschauen.

Neben den Motorradtests haben wir für euch bei der

Firma LEATT vorbeigeschaut. Als „Pioniere der Protektion“

bekannt, gibt es in einer Firmenvorstellung

alles Wissenswerte über LEATT zu lesen. Außerdem

findet ihr natürlich wieder zahlreiche News über das

Thema Racing und könnt euch über die verschiedenen

Serien in Deutschland informieren.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Blättern und

Schmökern. Bis zur kommenden Ausgabe,

euer MCE-Redaktionsteam

3

MCE

Juni '15


INHALT

Juni 2015

TESTS

16 „Husky Power“ – Bike FE 250

24 KTM Freeride E-XC

38 KTM 300 EXC Extreme –

Racebike Otto Freund

FIRMENPORTRÄT

32 LEATT

POSTER

42 Otto Freund

VORSTELLUNG

46 KTM Freeride E-SM

MOTOCROSS

48 ADAC MX Masters Jauer

50 DM Quad + Pokal Aufenau

52 Verbände

64 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

62 Walldorf

KOLUMNEN

66 Marcus Kehr

68 Davide von Zitzewitz

70 Edward Hübner

72 Philipp Müller

RUBRIKEN

3 Editorial

8 Facts

12 Produkte

74 Bike and Parts

77 Vorschau Kings of Extreme Leipzig

78 Notizen

79 Termine

80 Standings

82 Vorschau Juli 2015/Impressum

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MCE

Juni '15


SEITE 24

KTM Freeride E-XC

Kurz nach unserem ersten Einsatz mit der

KTM Freeride E-XC beim Prolog von Rund um

Zschopau war uns klar, dass wir diese Freeride

noch mal im natürlichem Geläuf testen

müssen. Wie viel Potenzial steckt wirklich im

ersten Elektro-Enduromotorrad von KTM?

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MCE

Juni '15


FACTS

James Stewart

weiterhin

gesperrt

Der wegen Dopings von der FIM gesperrte

US-Boy James Stewart ist und

bleibt bis zum 11. August gesperrt.

Stewart wurde im April vergangenen

Jahres nach dem SX-Rennen in Seattle

positiv auf verbotene Substanzen

getestet. Daraufhin entbrannte

eine wilde Nachrichtenflut und ein

monatelanges Hin und Her der Verbände

um eine mögliche Sperre des

US-Stars. Erst im Dezember 2014 wurde

schließlich diese Sperre tatsächlich

seitens der FIM durchgesetzt! Viel

zu spät, meinen Kritiker der FIM, ungerecht,

meinen die Fans von Stewart.

Stewart selbst legte gegen diese

Entscheidung Protest ein, dem Einspruch

wurde allerdings nicht stattgegeben!

Der Weltverband FIM selbst

machte bisher keine Angaben zu diesem

Einspruchsverfahren. James

Stewart zeigte sich nicht gerade erfreut

über die Mitteilung über die bestehende

Sperre, gab sich aber optimistisch

bezüglich der Saison 2016,

in die er mit voller Stärke zurückkehren

wolle. • Text: Marco Burkert; Foto:

suzuki-racing.com

MX of Nations 2015: Französisches

Ernée wird zum Motocross-Mekka

Actiongeladene Rennen, spannende Kämpfe und allem voran eine besonders

herausfordernde Strecke: Nachdem sich die MX-Elite des Motocross der Nationen

im vergangenen Jahr im lettischen Kegums auf einer reinen Sandpiste beweisen

musste, erwartet die Piloten 2015 ein anspruchsvoller und schneller

Hartbodenkurs. Mit vielen scharfen Kurven und Sprungpassagen von bis zu

35 Metern hat es die 1548 Meter lange Strecke im französischen Ernée in sich,

wegen der Hanglage sind die Auf- und Abfahrten entsprechend steil. Volle Konzentration

und optimale Kondition sind für jeden Teilnehmer des MXON hier Voraussetzung,

um am 26. und 27. September in dem kleinen Ort rund 100 Kilometer

westlich von Le Mans international mithalten zu können.

Neben den Topstars kommen auch die Zuschauer beim größten Einzel-Event des

Motocrosssports auf ihre Kosten. Über eine 150 Quadratmeter große Panorama-

Terrasse und perfekte Sichtverhältnisse rund um die Strecke können bis zu

40.000 Besucher die Rennen von Anfang bis Ende mitverfolgen. Derzeit arbeitet

der Moto Club Ernée noch daran, den seit 1972 bestehenden Kurs optimal auf

die Highlight-Veranstaltung im Nordosten der Region Pays de la Loire vorzubereiten.

Zum zehnjährigen Jubiläum wollen die Franzosen nun erneut von sich reden

machen und sowohl dem Publikum als auch den Fahrern aus aller Welt ein

Event der besonderen Art bieten.

Der letztjährige Team-Germany-Pilot Max Nagl ist schon jetzt voller Vorfreude

auf seinen möglichen Einsatz beim MXON und verriet, was er an der Strecke in

Ernée schätzt: „Ich habe tolle Erinnerungen an diesen französischen Kurs. 2009

konnte ich dort während der Weltmeisterschaft zwei Läufe gewinnen. Es gibt

sehr viele Sprungmöglichkeiten, was es für mich nicht nur spannend, sondern

auch sehr reizvoll macht, mich dort mit der Konkurrenz zu messen. Allerdings ist

es in Ernée wichtig, einen guten Start hinzulegen, da es viele enge Passagen

gibt, die schwierig zu fahren sind. Ein kleiner Vorsprung kann hier dementsprechend

von Vorteil sein.“ Der 27-jährige Oberbayer aus Weilheim war noch einmal

2013 im Rahmen der WM auf der, wie er sagt, „typisch französischen Strecke“

gefahren. Dennis Ullrich, der vor zwei Jahren ebenfalls an dem mit 39.000

Zuschauern fast ausverkauften WM-Lauf in Ernée teilnahm, würde sich gleichermaßen

glücklich schätzen, im Rahmen der Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft

auf der Hartbodenpiste an den Start zu gehen. 2005, beim ersten

MXON-Event in Ernée, hatte das amerikanische Team mit Ricky Carmichael ganz

oben auf dem Siegerpodest gestanden. Zehn Jahre später will sich die deutsche

Mannschaft in Frankreich von den tausenden Motorsportfans feiern lassen. Die

Voraussetzungen dafür haben sie auf jeden Fall. • ADAC

Supercross-Weltmeister Ryan Dungey (Mitte) feiert seinen letzten Saisonsieg in Las Vegas, links der

zweitplatzierte Eli Tomac, der auch Vizeweltmeister wurde, rechts der drittplatzierte Weston Peick

SX-Saison 2015 ist Geschichte

Mit einem packenden Saisonfinale im Sam Boyd Stadium von Las Vegas endete

eine ereignisreiche Supercrosssaison. Das Fahrerfeld hatte sich im Laufe der

Saison dezimiert, nicht mehr mit dabei waren SX-Kaliber wie Ken Roczen und

Trey Canard. Den 17. und letzten Event gewann, wie sollte es auch anders sein,

Weltmeister Ryan Dungey! Der KTM-Werkspilot hatte sich bereits vorzeitig den

Titel gesichert, wollte die Saison dennoch unbedingt mit einem Sieg abschließen.

Größer, schneller, weiter – typisch Las Vegas, könnte man beim Blick auf die SX-

Strecke sagen. Diese bildet im Zusammenspiel mit einer gigantischen Show

zweifelsohne das Highlight aller Rennwochenenden. Umso wichtiger ist ein

Sieg bei diesem Rennen. Im Main-Event konnte Dungey vom Start weg in Führung

gehen und die Spitzenposition bis zum Zieleinlauf behaupten. Eli Tomac

versuchte, in der Anfangsphase am Hinterrad von Dungey zu bleiben, stürzte allerdings

kurze Zeit später. Damit war das Rennen im Prinzip gelaufen und Dungey

hatte freie Fahrt. Tomac schaffte es trotz dieses Sturzes auf Platz 2 ins Ziel,

gefolgt von Weston Peick. Zum Ausruhen bleibt den Piloten jedoch keine Zeit,

denn am 16. Mai startet die Outdoorsaison in Hangtown.

• Text: Marco Burkert; Foto: Simon Cudby

Ergebnis SX-WM - 17. + letzter Lauf - Las Vegas/USA - 2.5.2015: 1. Ryan Dungey, KTM; 2. Eli Tomac, Honda;

3. Weston Peick, Yamaha; 4. Cole Seely, Honda; 5. Joshua Grant, Kawasaki; 6. Blake Baggett, Suzuki;

7. Chad Reed, Kawasaki; 8. Justin Barcia, Yamaha; 9. Justin Brayton, KTM; 10. Broc Tickle, Suzuki.

SX-WM-Termine 2016

9.1. Anaheim (Kalifornien)/USA; 16.1. San Diego (Kalifornien)/USA; 23.1. Anaheim

(Kalifornien)/USA; 30.1. Oakland (Kalifornien)/USA; 6.2. Glendale (Arizona)/USA;

13.2. San Diego (Kalifornien)/USA; 20.2. Arlington (Texas)/USA; 27.2.

Atlanta (Georgia)/USA; 5.3. Daytona (Florida)/USA; 12.3. Toronto (Ontario)/

CDN; 19.3. Detroit (Michigan)/USA; 2.4. Santa Clara (Kalifornien)/USA; 9.4. Indianapolis

(Indiana)/USA; 16.4. St. Louis (Missouri)/USA; 23.4. Foxboro (Massachusetts)/USA;

30.4. East Rutherford (New Jersey)/USA; 7.5. Las Vegas

(Nevada)/USA.

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MCE

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Marvin Musquin East 250 Champion

Red-Bull-KTM-Werksfahrer Marvin Musquin krönte sich beim vorletzten Rennen

der amerikanischen Supercrossmeisterschaft im Metlife Stadium in East Rutherford

zum Ostküsten-Champion in der kleinen 250-SX-Klasse. Mit einem Vorsprung

von 20 Punkten ins vorletzte Rennen gestartet, setzte sich der Franzose

mit seiner KTM 250 SX-F Factory Edition kurz vor Rennende an die Spitze des Feldes

und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Mit seinem typischen Heel-Clicker

überquerte Musquin die Ziellinie und feierte den ersten East-250-Supercross-Titel

seiner Karriere. „Diesen Titel zu gewinnen, ist ein unglaubliches Gefühl“,

stellte Musquin fest. „Die Meisterschaft mit einem Sieg einzufahren, macht das

Ganze zu etwas sehr Besonderem. Heute und die ganze Saison über hatte ich

ein fantastisches Motorrad. Ich danke meinem Team und meiner Familie für ihre

Hilfe und Unterstützung, ohne die ich dieses Ziel nicht erreicht hätte.“ Im Anschluss

an den Titelgewinn gab KTM Motorsport bekannt, dass Musquin seinen

Vertrag mit dem Red-Bull-KTM-Werksteam um zwei weitere Jahre verlängert. Ab

2016 wird Musquin mit einer KTM 450 SX-F die 450 Supercross- und Motocross-

Meisterschaft bestreiten. • Text: KTM; Foto: Simon Cudby

Ergebnis AMA SX 250 ccm East - 8. + letzter Lauf - East Rutherford/USA - 25.4.2015: 1. Marvin Musquin,

KTM; 2. Justin Bogle, Honda; 3. Joey Savatgy, Kawasaki; 4. Jeremy Martin, Yamaha; 5. RJ Hampshire, Honda;

6. Kyle Peters, Honda; 7. Anthony Rodriguez, Yamaha; 8. Mitchell Oldenburg, Yamaha; 9. Kyle Cunningham,

Honda; 10. Luke Renzland, Yamaha.

OstkŸstenmeister Marvin Musquin gewann auch das East-West-Shootout in Las Vegas

und wechselt in der nŠchsten Saison in die 450er Klasse

Auch East-West-Shootout

geht kampflos an Musquin

Es ist eines der Highlights im amerikanischen Rennkalender, das Aufeinandertreffen

der Ost- und Westküstenmeisterschaftspiloten im Rahmen des Saisonfinales

im Sam Boyd Stadium von Las Vegas. Für die Fans blieb der erhoffte Höhepunkt,

das Duell Cooper Webb (Yamaha) gegen Marvin Musquin (KTM), allerdings

aus! Westküsten-Champion Cooper Webb ging bereits im Training heftig

zu Boden, verdrehte sich den Fuß und entschied sich, nicht mehr anzutreten.

Damit war die Sache für Musquin so gut wie in trockenen Tüchern, auch wenn

der französische Ostküsten-Champion bisher noch nie in Vegas gewonnen hatte.

Der KTM-Profi bestimmte das Renngeschehen von Anfang bis Ende und verabschiedete

sich so mit einem Paukenschlag aus der Supercrosssaison 2015. Im

kommenden Jahr wird Musquin in die 450er Klasse aufsteigen und dort an der

Seite von Ryan Dungey fahren. • Marco Burkert

Ergebnis s. „Standings“, S. 96.

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MCE

Juni '15


FACTS

MXGP Italien: Nagl siegt

bei Cairolis Heim-Grand-Prix

Erstmals in dieser Saison gingen die Piloten der Motocross-Weltmeisterschaft

auf europäischem Boden ans Startgitter. Der Grand Prix von Italien, genauer auf

der 1660 Meter langen Hartbodenstrecke in Arco di Trento. Eigentlich sollte man

meinen, dass hier KTM-Haudegen Antonio Cairoli unangefochten seiner Wege

geht, aber genau das war nicht der Fall. Bereits im ersten Lauf, den der kleine

Italiener nur um Haaresbreite gewann, kristallisierte sich heraus, dass es im

Kampf um den Tagessieg extrem knapp zugehen würde. Cairoli konnte den Start

gewinnen, gefolgt von Nagl, der die gesamte Renndistanz Druck auf seinen Kontrahenten

ausübte. Ausgerechnet in der letzten Runde wurde Nagl, am Hinterrad

von Cairoli liegend, beim Überrunden eines Piloten behindert, sodass Cairoli

die entscheidenden Meter zum Laufsieg gutmachen konnte. Ganz anders

dann der zweite Durchgang, hier drehte der Deutsche den Spieß um. Nagl gewann

den Start und war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu halten. Mit brutal

schnellen Runden vergrößerte er seinen Vorsprung auf Cairoli immer weiter und

sah schließlich als Erster die Zielflagge. Ein sensationelles Ergebnis, denn somit

ging auch der Tagessieg an Max Nagl und das in Italien auf einer Strecke, die

der Deutsche überhaupt nicht mag! „Ich kann es noch gar nicht fassen. Das gesamte

Team hat einen genialen Job gemacht. Ich wusste, mit einem perfekten

Start ins zweite Rennen wäre der Sieg möglich, die ersten zehn Minuten habe

ich dann voll attackiert“, erklärte Max. Der Husqvarna-Werkspilot verdrängte

Antonio Cairoli auf den 2. Platz, Dritter wurde Suzuki-Pilot Clément Desalle, der

die WM-Tabelle damit weiterhin anführte. Weniger berauschend lief es für US-

Superstar Ryan Villopoto. Die MX-WM scheint wie verhext für den Kawasaki-

Werksfahrer. Nach einem schlechten Saisonauftakt kam nun ein derber Crash in

Italien dazu. Die nachfolgende Diagnose des Sturzes direkt aufs Steißbein lautete:

mehrere Knochenrisse! Wie lange der Heilungsprozess dauert, ist noch

nicht abzusehen. • Text: Marco Burkert; Foto: Juan Pablo Acevedo

Ergebnisse - MXGP - 4. Lauf - Trentino/I - 18/19.4.2015: 1. Max Nagl, D, Husqvarna; 2. Antonio Cairoli,

I, KTM; 3. Clément Desalle, B, Suzuki; 4. Romain Febvre, B, Yamaha; 5. Gautier Paulin, F, Honda; 6. Evgeny

Bobryshev, RUS, Honda; 7. Ken de Dycker, B, KTM; 8. Davide Guarneri, I, TM; 9. David Philippaerts, I, Yamaha;

10. Shaun Simpson, GB, KTM.

MX2: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 3. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 4. Dylan Ferrandis,

F, Kawasaki; 5. Max Anstie, GB, Kawasaki; 6. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 7. Valentin Guillod, CH, Yamaha;

8. Benoit Paturel, F, Yamaha; 9. Brent van Doninck, B, Yamaha; 10. Julien Lieber, B, Yamaha.

Ferner: 17. Henry Jacobi, D, KTM.

MX-GP of Europe: Paulin gewinnt –

Red Plate geht an Nagl

Nur eine Woche nachdem Max Nagl in Italien siegte, folgte die nächste Podestplatzierung

beim Grand Prix of Europe im niederländischen Valkenswaard. Der

Oberbayer im Dienste des Red Bull Ice One Husqvarna Factory Teams eroberte

sich mit einer taktischen Meisterleistung die WM-Führung. In Valkenswaard

mussten sich die WM-Piloten komplett umstellen, hier wartete eine 1550 Meter

lange Sandbodenstrecke auf die Akteure. Nicht dabei war Ryan Villopoto. Die

Absage kam nach dem Sturz in Italien nicht überraschend. Die Chance auf den

Sieg witterte nun Antonio Cairoli, denn neben Max Nagl hatte auch Clément Desalle

Probleme, den richtigen Flow auf der Strecke zu finden. Beide kämpften am

Samstag in der Qualifikation mit den Bedingungen, Desalle stürzte sogar und

musste eine Aufholjagd starten. Unverhofft kommt oft, so war es am Sonntag

nicht Cairoli, sondern Gautier Paulin, der den ersten Durchgang gewann! Was

war passiert? Nach einem hervorragenden Start von Nagl ging Paulin in Führung,

auch Cairoli konnte Nagl anschließend passieren. Der nun auf Position 2

liegende Italiener wollte aber deutlich zu viel und flog in der Rhythmussektion

ab, dabei beschädigte er seine KTM zu sehr, um das Rennen erneut aufnehmen

zu können. Nutznießer war Nagl, der nun den 2. Platz erbte und diesen sicher

hinter Paulin ins Ziel brachte. Im zweiten Lauf gelang es Honda-Pilot Paulin erneut,

ein blitzsauberes Rennen hinzulegen! Er gewann unspektakulär vor Nagl

und Desalle. Der amtierende Weltmeister Cairoli schaffte es im zweiten Lauf

„nur“ auf Platz 7. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass Cairoli mit einer

gebrochenen Hand unterwegs war! Dies wurde erst später festgestellt, umso

höher ist dieser 7. Platz zu werten. „Ich spürte nach dem Sturz zwar, dass ich einen

Schlag auf die Hand bekommen habe, konnte aber noch alles normal bewegen.

Erst im zweiten Lauf bemerkte ich ein seltsames Gefühl in der Hand und

musste teilweise mit einer Hand fahren“, berichtete der KTM-Pilot später. Für

Nagl war es ein eher taktischer Auftritt, mit kalkuliertem Risiko und seinem

2/2-Resultat konnte er die WM-Führung übernehmen und liegt nach dem MXGP

of Europe mit 5 Zählern Vorsprung vor Desalle! • Text: Marco Burkert; Foto: Honda

Ergebnis MXGP - 5. Lauf - Valkenswaard/NL - 25./26.4.2015: 1. Gautier Paulin, F, Honda; 2. Max Nagl, D,

Husqvarna; 3. Clément Desalle, B, Suzuki; 4. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 5. Shaun Simpson, GB, KTM;

6. Tyla Rattray, ZA, Kawasaki; 7. Romain Febvre, F, Yamaha; 8. Ken de Dycker, B, KTM; 9. Glenn Coldenhoff,

NL, Suzuki; 10. Tommy Searle, GB, KTM.

Ferner: 22. Dennis Ulrich, D, Suzuki; 23. Angus Heidecke, D, KTM.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 3. Aleksandr Tonkov, RUS, Husqvarna; 4. Brian

Bogers, NL, KTM; 5. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 6. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 7. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki;

8. Brent van Doninck, B, Yamaha; 9. Jens Getteman, B, Honda; 10. Max Anstie, GB, Kawasaki.

Gespann-DM Kamp-Lintfort:

WM-Piloten bestimmten das Rennen

Die dritte Station zur MX-Seitenwagen-DM hatte es in sich, denn auch zwei WM-

Teams (Jan Hendrickx/Elvijs Mucenieks und Gert van Werven/Peter Beunk) hatten

sich für den Start in Kamp-Lintfort entschieden. Diese nutzten den DM-Lauf

als Trainingseinheit und brachten so die erwartete Würze ins Rennen der DM-Favoriten.

Erwartet wurde auch der spannende Kampf der Tabellenersten Andreas

Bürgler/Martin Betschart mit Joris Hendrickx/Kaspars Liepins und Martin Walter/Johannes

Vonbun. Beide Wertungsläufe wurden vom Team Jan Hendrickx/Elvijs

Mucenieks bestimmt, die WM-Akteure konnten sowohl Lauf 1 als auch Lauf

2 gewinnen. In der DM-Wertung konnte das Gespann Bürgler/Betschart mit einem

4/2-Ergebnis in der Summe die Gesamtführung ausbauen und es liegt nach

dem Rennen in Kamp-Lintfort mit 112 Zählern an der Spitze. • Marko Burkert

Ergebnis MX-DM - Seitenwagen - 3. Lauf - Kamp-Lintfort - 1.5.2015 - 1. Lauf: 1. Jan Hendrickx/Elvijs Mucenieks,

B/LV, WSP-Husqvarna; 2. Joris Hendrickx/Kaspars Liepins, B/LV, VMC-KTM; 3. Martin Walter/Johannes

Vonbun, D/A, WHT; 4. Andreas Bürgler/Martin Betschart, CH, VMC-KTM; 5. Gert van Werven/Peter

Beunk, NL, WSP; 6. Andreas Clohse/Christian Verhagen, B/NL, WSP; 7. Benjamin Weiss/Patrick Schneider,

A, VMC; 8. Axel Richter/Stefan Nicke, WHT; 9. Kevin Battaglia/Philipp Furrer, CH, VMC-KTM; 10. Uhlig/

M.Richter, VMC-Mega.

2. Lauf: 1. Jan Hendrickx; 2. Bürgler; 3. Joris Hendrickx; 4. Walter; 5. van Werven; 6. Michael Frech/Max

Frech; 7. Battaglia; 8. Weiss; 9. Richter; 10. Durk-Jan Tjoelker/Ard Klein Nijenhuis, NL, VMC.

Gautier Paulin

gewinnt

in Valkenswaard

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MCE

Juni '15


Enduro-WM Chile:

Gelungener Auftakt

Es war ein explosiver Start in die Enduro-WM-Saison 2015. Der Auftakt-Grand-

Prix von Chile hielt sowohl in den Ergebnislisten als auch wettertechnisch eine

Überraschung bereit. Mit Talca war es für die Akteure keineswegs unbekanntes

Terrain, dennoch war die Strecke, insbesondere die Prüfungen, kein Zuckerschlecken.

Als in der Nacht vom Samstag zum Sonntag eine Regenfront über den

WM-Schauplatz zog, verschärfte sich der Schwierigkeitsgrad noch einmal deutlich.

Als Titelverteidiger in der Klasse E1 ging Christophe Nambotin (F) an den

Start. Nach einer 10-Sekunden-Strafe am ersten Fahrtag arbeitete sich der KTM-

Spitzenpilot Prüfung für Prüfung zurück an die Spitze der Klasse E1 und bewies

damit sein gesamtes Können. „Es war ein harter Tag, aber ich konnte den Sieg

holen, ich bin so glücklich“, erklärte Nambotin im Ziel. „Mit der 10-Sekunden-

Strafe und der Tatsache, dass Marc Bourgeois in der ersten Runde sehr schnell

war, musste ich den ganzen Tag pushen. Es war sehr einfach, Fehler zu machen,

vor allem im Extremtest, aber es ist großartig, in die neue Saison mit einem Sieg

zu starten“, so Nambotin weiter.

Die Hoffnung auf einen Doppelsieg in der E1 musste Nambotin am zweiten Tag

begraben, denn Eero Remes (FIN-TM) dominierte die Klasse von Anfang bis Ende.

Der Finne konnte fünf von acht Prüfungszeiten für sich verbuchen und wies

Nambotin damit in die Schranken. Die Klasse E2 lieferte mit den Piloten Alex

Salvini, Victor Guerrero, Johnny Aubert, Pela Renet und Antoine Meo jede Menge

Tagessieg in der großen Klasse: Matti Seistola

Spannung. Besonders Meo und Renet lieferten sich einen erbitterten Kampf um

jede Sekunde. Nach dem Sieg im Supertest am Freitag, fiel Meo zunächst auf die

3. Position zurück und Renet übernahm die Klassenführung. Aber ein derber

Crash im letzten Enduro-Test von Renet stellte die Gesamtwertung auf den Kopf.

Meo gewann den ersten Tag und zündete am nächsten Fahrtag die zweite Raketenstufe

seiner KTM, gleich 18 Sekunden Vorsprung brummte er seinen Konkurrenten

im ersten Test des Tages auf! Im Tagesziel wuchs dieser Vorsprung auf sagenhafte

80 Sekunden an und somit ging auch Tag 2 an Meo. Husqvarnas Mathias

Bellino war der Überraschungssieger in der Klasse E3 am ersten Fahrtag,

das Comeback nach seiner schweren Knieverletzung war also gelungen. Einen

Tag später war es dann Shercos Matti Seistola, der seinen ersten Tagessieg in

der großen Klasse einfuhr. Der Finne war den gesamten Tag schnell und konsequent

unterwegs, damit beendete Seistola seine dreijährige Durststrecke in der

Weltmeisterschaft. • Text: Marco Burkert; Foto: enduro.abc

Ergebnisse siehe „Standings“, S. 97.


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Styles für alle Suzuki-Freunde.

Die meisten Suzukifahrer nutzen ihre Motorräder nicht nur als profanes

Fortbewegungsmittel, sondern leben einen eigenen Lifestyle, der ganz

eng mit ihrer Lieblingsmarke verbunden ist. Es geht viel mehr um die Liebe

zum Hobby Motorrad und die Leidenschaft für Zweiräder als um den

Weg zur Arbeit oder in den Urlaub. Suzuki-Fans leben ihre Leidenschaft

und möchten das auch zeigen, wenn sie nicht im Sattel sitzen.

Für alle, die auch in der Freizeit „Farbe bekennen“ möchten, gibt es gute

Nachrichten! Ab sofort ist die neue Suzuki-Bekleidungskollektion bei den

Suzuki-Vertragshändlern verfügbar. Es gibt nicht nur Fanartikel für die Anhänger

der Suzuki-Racingteams,

sondern

auch tolle Freizeit-Bekleidung,

mit der man

mit einer gehörigen

Portion Style seine Leidenschaft

für Suzuki

zeigen kann.

Der Kapuzenpulli „Isle

of Man“ sieht nicht nur

klasse aus, sondern erinnert

auch an den legendären

Sieg auf der

Isle of Man von Ernst

Degner, der im Jahr

1962 auf einer Suzuki

die TT gewinnen konnte.

Farbe Grau mit rotem

Karofutter in der Kapuze.

Das Materialgemisch

mit 80 % Baumwolle

und 20 % Polyester

sorgt für ein komfortables

Tragegefühl. Größen S-XXL, Artikelnummer 990F0-HHM01-Größe,

UVP: 59,95 Euro. Der Damen-Pulli „Hamamatsu“ mit Kapuze überzeugt

mit seinen intensiven Farben und dem lässigen Design. Das rote

Futter und der farbige Druck schaffen tolle Kontraste zu der tiefschwarzen

Farbe. 80 % Baumwolle in Verbindung mit 20 % Polyester stellen ein angenehmes

Tragegefühl sicher. Erhältlich in den Größen XS-XL. Artikelnummer

990F0-FSL01-Größe, UVP: 56,95 Euro.

Die T-Shirts „Spirited“ und „Engineerd4Life“ begeistern mit einem tollen

Schnitt, einer hervorragenden Passform sowie dem angenehmen Tragegefühl

von 100 % Baumwolle. Selbstverständlich mit hochwertigen Drucken

und genähten Applikationen. T-Shirt „Spirited“ erhältlich in den

Größen S-XXL, Artikelnummer (Farbe Blau): 990F0-FTS10-Größe, zusätzlich

erhältlich in den Farben Schwarz und Gelb, UVP: 27,95 Euro. T-Shirt

„Enginered4Life“ erhältlich in den Größen S-XXL, Artikelnummer (Farbe

Rot): 990F0-FTS12-Größe, zusätzlich erhältlich

in den Farben Grau-Meliert und

Grau, UVP: 27,95 Euro. Alle Artikel sind über Bezugsquelle:

die Suzuki-Vertragshändler zu beziehen.

Fachhandel

12

MCE

Juni '15


MELAHN

FOX Softshelljacke

Bionic Flipside

Softshelljacke mit FOX-Logo-Print an

Kapuze und Ärmel. Mit dieser Jacke

bist du gerüstet für Wind und Wetter,

denn sie ist atmungsaktiv und windabweisend

(2000 mm), wasserabweisend

(3000 mm) und hat weiche

Rippbündchen. FOX-

Tech-Branding am Ärmel.

Bei uns zum Dauertiefpreis

von 79,95 € statt 129,95 €!

Nur solange der Vorrat reicht!

MOTUL

Neue TÜV-geprüfte Arbeitshandschuhe –

Alles im Griff

Für noch mehr Sicherheit:

die neuen TÜV-geprüften

MOTUL Arbeitshandschuhe

Für noch mehr Sicherheit im Arbeitsalltag:

die neuen TÜV-geprüften MOTUL-Arbeitshandschuhe

in Schwarz. Die Koproduktion

mit der Wiesbadener Firma Korsing Arbeitsschutz

GmbH ist aus feinstem Nylon

mit Nitrilbeschichtung. Die Arbeitshandschuhe

sind nicht nur praktisch, sondern

sorgen für zusätzlichen Schutz am Arbeitsplatz.

„Unsere neuen TÜV-geprüften Nylon-Arbeitshandschuhe

mit Nitrilbeschichtung

sind schmutzunempfindlich und garantieren

einen sehr guten Griff und eine ausgezeichnete Rutschfestigkeit. Damit

erhöhen sie nicht nur die Arbeitssicherheit in der Werkstatt, sondern eignen

sich auch hervorragend für die Feinmontage“, sagt Nicole Rößler, Marketingleiterin

der MOTUL Deutschland GmbH. Entwickelt wurden die Handschuhe

zusammen mit der Firma Korsing Arbeitsschutz GmbH, deren

Kernkompetenz vor allem im Bereich des Arbeitsschutzes liegt. Die hoch

funktionalen Arbeitshandschuhe sind mit Nitrilschaum gesandet, teilbeschichtet

und in den Größen S-7, M-8, L-9, XL-10 und XXL-11 verfügbar. Jede

Größe hat eine eigene Saumfarbe. Die

Handschuhe sind als Paar für 2,99 Euro

(UVP) erhältlich. Bei allen technischen Tätigkeiten

rund um Auto und Motorrad sind

die TÜV-geprüften Arbeitshandschuhe ein

Muss für jeden Mechaniker.

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

E-Mail: offroad@melahn.de

www.melahn.de

Bezugsquelle:

www.motul.de

Schnellspanner. Zwölf Zoll große Formfelgen

und Reifen aus dauerhaftem EVA-Polymer.

Rahmen und Lenker aus starkem Stahl

und fest verschweißt. Mit einer 4 auf dem

Nummernschild – die offizielle Startnummer

des US-amerikanischen Suzuki-Champions

Ricky Carmichael, der mehrfach die

Motocross- und Supercross- Meisterschaften

gewonnen hat. Sollte unter Beaufsichtigung

eines Erwachsenen auf ebenem Untergrund

gefahren werden. Mit CE-Siegel.

WD-40

Bezugsquelle:

Kiedrowski Racing

Motorcycletrading

Tel. 05052 912798

E-Mail: kontakt

@kiedrowski-racing.de

www.kiedrowski-racing.de

For the Road: Convenience von WD-40

WD-40 Specialist Motorbike Kettenspray in der 100-ml-Dose

für „unterwegs“

WD-40 hat das erste Convenience-Produkt für Biker

in den Handel gebracht: Mit der 100-ml-Dose WD-40

Specialist Motorbike Kettenspray ist das Pflegeprodukt

für Motorräder in einer platzsparenden Variante

verfüg-bar, die sich bestens dafür eignet, den Biker

auf seinen Touren zu begleiten. Mit der neuen Gebindegröße

trägt WD-40 den besonderen Bedürfnissen

der Motorradfahrer Rechnung, die zwar Wert auf die

besondere Pflege ihres Gefährts legen, aber eben

über nur wenig Stauraum verfügen, der deshalb optimal

genutzt werden muss.

Die im vergangenen Frühjahr eingeführte Pflegeserie

WD-40 Specialist Motorbike hat sich in kurzer Zeit eine

stattliche Fangemeinde erobert. Dazu hat beigetragen,

dass WD-40 in Motorradfahrerkreisen sehr

bekannt war und das Multifunktionsprodukt praktisch in keiner Werkstatt

fehlt. Mit den speziell auf Motorräder ausgerichteten Produkten bietet

WD-40 eine technisch fein abgestimmte Pflegeserie mit allem, was der Biker

für die ganzjährige Pflege seiner Maschine benötigt.

Und ebenso wie die Pflegeserie auf die Anforderungen moderner Motorräder

abgestimmt ist, ist die neue Verpackungsgröße auf die Bedürfnisse

der Biker zugeschnitten: Kleiner und leichter braucht sie wenig Stauraum,

bietet aber die volle Leistung und sorgt damit dafür, Leistung und Lebensdauer

der Kette zu erhalten. Gerade auf längeren Touren bei trockenen Bedingungen

im Sommer ist sie damit der ideale Begleiter.

Information für den Handel: Die 100-ml-Dose WD-40 Specialist Motorbike

Kettenspray ist seit Anfang April verfügbar und wird den Händlern in einem

12er-Display für die Ladentheke angeboten. Mit der Theken-Platzierung

werden Impulsverkauf angeregt und

Zusatzumsätze generiert.

Bezugsquelle:

www.wd40.de

UVP: 5,99 Euro.

KIEDROWSKI RACING

Für die Suzuki-Rider von morgen ...

sorry übermorgen

Original „Strider“-Laufrad – top Qualität

aus den USA! Nur 125 Euro ...

Laufräder helfen Kindern schon ab 18 Monaten,

sich auf zwei Rädern zu bewegen –

sie vermitteln ein Grundgefühl für Balance,

Bewegung und Lenken. Nur 3 kg Gewicht

mit einstellbarer Sattelhöhe zwischen

28 cm und 40 cm bei serienmäßigem

Sitz. Für das Suzuki Strider Laufrad

gibt es zusätzlich einen gepolsterten XL-

Sitz für eine Höheneinstellung bis auf

48 cm. Sattel- und Rahmenklemmen mit

MELAHN

Kühlerlamellen-Werkzeug

Kühlerlamellen-Werkzeug zum Glätten

der Kühlerlamellen

Mit dem Kühlerlamellen-Werkzeug können

die verbogenen Lamellen des Kühlers

z.B. nach einem Steinschlag wieder ausgebessert

und geradegezogen werden.

Für den unterschiedlichen Abstand der

Lamellen bietet das Werkzeug verschiedene

Lamellenköpfe an dem oberen Ring

zur Auswahl.

Preis: 15,95€

Bezugsquelle:

Zweirad Center Melahn GmbH

Seebekstr. 3

24568 Kaltenkirchen

E-Mail: offroad@melahn.de

www.melahn.de


PRODUKTE

MOTOREX

Alle „TOP-SPEED 4T“-Öle

jetzt mit JASO-Zertifikat MA2

SPEEDBASICS

AirProFork: Automatische Gabelentlüftung

Jetzt ist es offiziell: Alle Viskositäten des

erfolgreichen MOTOREX-Synthetic-Performance-Öls

„Top Speed 4T“ erfüllen selbst

die strengsten Anforderungen der Motorradhersteller

hinsichtlich der Eignung für

Viertaktmotoren mit Ölbadkupplung.

TOP SPEED 4T ist ein Hochleistungs-Motoröl

auf Synthetic-Performance-Basis, das

MOTOREX speziell für den Einsatz in Motorrädern

mit großem Hubraum, hoher Motorleistung

und Ölbadkupplung entwickelt

hat, deren Hersteller nicht ausdrücklich

ein vollsynthetisches Öl vorschreiben. Mit

der MC-Technologie (Molecular Converted)

werden hochwertige Grund-Öle chemisch veredelt und so auf ein sehr hohes

Leistungsniveau angehoben. TOP SPEED 4T wird in den Viskositäten

SAE 5W/40, 10W/30, 10W/40 und 15W/50 angeboten und zeichnet sich

durch herausragende Performance in allen Drehzahlbereichen aus. Es

glänzt mit außergewöhnlicher Temperatur- und Scherstabilität sowie mit

einem extrem niedrigen Verdampfungsfaktor, darüber hinaus optimiert

TOP SPEED 4T die Reibung und minimiert so effektiv den Verschleiß. Zugleich

senkt das katalysatorgeprüfte Öl merklich den Ölverbrauch und garantiert

weiches Kupplungsgreifen sowie leichte Schaltvorgänge.

Nachdem MOTOREX im vergangenen Jahr bei der Japanese Automotive

Standards Organisation JASO für das TOP SPEED 4T mit der neu entwickelten

Viskosität SAE 5W/40 die offizielle MA2-Zertifizierung erwirkt hat, wurde

diese Zertifizierung nun auch für die anderen Viskositäten des TOP

SPEED 4T umgesetzt. Damit erfüllt das TOP SPEED 4T selbst die strengsten

Anforderungen der Motorradhersteller hinsichtlich der Eignung für Viertaktmotoren

mit Ölbadkupplung. Auch die Anforderungen der API-Klassifizierungen

SN, SM, SL und SJ werden von allen Viskositäten des TOP SPEED

4T-Öls erfüllt.

Im gut sortierten Fachhandel sind die TOP SPEED 4T Motoröle zum Preis

von 17,95 Euro (UVP) in der bekannten MOTOREX-1-Liter-Flasche mit dem

praktischen Einfüllrüssel zu haben, der bei den meisten

Motorrädern das Befüllen ohne Trichter ermöglicht.

Darüber hinaus gibt es die Öle auch im 4-Liter-

Kanister sowie in diversen Werkstattgebinden.

www.motorex.com

Bezugsquelle:

• Patentiertes Design,

made in USA

• Automatische Gabelentlüftung

ohne Knöpfe

oder Schrauben

• Die Gabel entlüftet sich

automatisch und

kontrolliert. Gabel-Performance

bleibt konstant!

• Dies ergibt einen deutlichen

Gewinn ab der Mitte

eines MX-Laufes oder

• natürlich bei langen Cross-Country-/

Enduro-Rennen, wo man nicht die

• Möglichkeit hat, die Gabel während

der Fahrt manuell zu entlüften

• Passend für Cross- und Enduro-Modelle

mit Tacho

• Für Gabeln mit M4 Gewinde an der

Entlüftungsschraube, z.B. WP 4CS

Preis: 95,00 Euro

Bezugsquelle:

Bike Basics GmbH

Siebengebirgsblick 20

53343 Wachtberg

Tel. 0228 184700

info@bikebasics.de

www.bikebasics.eu

ZUPIN

Marchesini Motocrossräder ROCK

Mit den ROCK Offroadrädern präsentiert Marchesini eine neue, hochtechnische

Weiterentwicklung der herkömmlichen Speichen-Räder. Die ROCK

Räder verzichten auf traditionelle Speichennippel. Marchesini verwendet

bei den ROCK Rädern gerade Speichen ohne Kröpfung. Durch diese neue

Konstruktion kann die Speichenanzahl auf 32 (Standard 36) reduziert

werden, was eine deutliche Gewichtsersparnis und ein besseres Handling

des Bikes bewirkt. Durch die Verwendung des neuen „Screw-

Locking-System“ (Gewinde sind mit Dry-Lock-Kunststoff abgedichtet) ist

ein Nachziehen der Speichen fast nicht mehr nötig. Durch das klare,

lineare Profil kann Schmutz und Schlamm nicht so leicht anhaften.

14

MCE

Juni '15

Vorteile der Marchesini ROCK Offroadräder:

• geringeres Gewicht (32 statt 36 Speichen, angezogen mit nur 4 Nm)

• fast kein Nachspannen der Speichen nötig; durch das neue Screw-

Locking-System, bei dem die Gewinde mit Dry-Loc-Kunststoff

abgedichtet sind

• weniger Dreckaufnahme durch glatte Felgen (keine Punzen)

• gerade Speichen ohne Kröpfung bewirken eine um 30 % höhere

Steifigkeit,für bessere Spurtreue

• aus dem Vollen gefräste, sehr leichte,

farbig eloxierte Radnaben

• Verwendung bester D.I.D. Dirt Star Felgen

in Schwarz oder Silber

Bezugsquelle:

ZUPIN Moto-Sport GmbH

Tel. 08669 848110

Fax 08669 848590

E-Mail: info@zupin.de

www.zupin.de


BULLS

Bulls Wild Card 2

KURZ-TEST

Das Bulls Wild Card 2 ist ein Fullsuspension-Bike für ein überschaubares

Budget von 949,95 Euro. Es eignet sich hervorragend für das tägliche Training

und die eine oder andere Moutainbike-Tour mit Freunden oder der Familie.

Mit der Geometrie des Bikes sitzt man aufrechter und komfortabel.

Mit der Suntour XCR-32RL Gabel und dem optimal passenden Suntour-Epicon-LO-D-Dämpfer

ist das Bulls Wild Card 2 mit seinen 100 mm Federweg

und unserem Einsatzzweck entsprechend sehr gut aufgestellt. Das gesamte

Fahrwerk lässt sich für diese Preisklasse gut abstimmen und arbeitet neben

der Shimano-Schaltung und den Tektro-Bremsen problemlos.

Das schon optisch sehr gelungene Bulls Wild Card 2 ist ein perfektes Einsteiger-Fullsuspension-Bike,

mit dem man das tägliche Fitness-Training

ohne viel Aufwand abspulen kann.

• Text u. Fotos: Uwe Laurisch

Details

Kategorie Fullsuspension

Einsatzgebiet XC-Marathon-Tour

Rahmen

7005 Aluminium

Rahmenhöhe 43/48/53 cm

Gewicht

Gabel

Dämpfer

Schaltwerk

Umwerfer

Schalthebel

~ 15,3 kg

Suntour XCR-32 RL, 100 mm, remote lockout

Suntour Epicon-LO D, Air Shock 100 mm, rebound lockout

Shimano Deore RD-M592 SGS, 27-speed, shadow

Shimano Altus FD-M371

Shimano Acera SL-M390

Kurbelgarnitur Shimano FC-M391, 44/32/22T

Kassette Shimano, 11–34T

Bremsen

Lenker

Vorbau

Sattelstütze

Sattel

Naben

Speichen

Felgen

Tektro Gemini HD-500 hydraulic disc, 180/180 mm

STYX aluminium

STYX aluminium

STYX aluminium

Selle Royal, STYX design

Formula

stainless

Laufradgröße 26 Zoll

STYX DDM-2 disc

Reifen Schwalbe Smart Sam 2.25

Pedale

Farbe

Wellgo

black matt/blue

Neben der gut dosierbaren Tektro-Gemini-HD-500-Bremse

gibt

es eloxierte Naben obendrauf

Bezugsquelle:

ZEG-Fachhandel

www.bulls.de

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MCE

Juni '15


TEST

Im Einsatz

Husky Power – Bike FE 250

Husqvarna bietet nicht nur eine breite Modellpalette, sondern auch das

passende Zubehör unter dem Namen „Husky Power“ an. Darunter befindet

sich eine Vielzahl an nützlichem Zubehör und natürlich auch eine

Menge an optischer Aufwertung für jedes Modell. Husqvarna Deutschland

hat exklusiv für uns eine Husqvarna FE 250 mit sämtlichen Zubehörteilen

ausgestattet und für einen Test zur Verfügung gestellt. Das Serienmodell

selbst haben wir in unserer Mai-Ausgabe getestet.

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17

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TEST

DETAILS

21

2

18

1

12

13

20

17

9

11

23

10

15

4

6

22

8

19

3

5

7

16

14

1

2

3

4

CNC-Klemmschellen mit Gleiteinsatz

Flexhebel

Bremsscheibenschutz

Carbonschutz-Bremszange und Werksbremszange

5

6

7

8

CNC-Bremsscheibenschutz

9

10

Schwingenschutz

Kettenführung von T.M. Desingworks und

2K-Kettenblatt

11

12

Aluminium-Motorprotektor

13

Kühlerschutz

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Factory-Kupplungsdeckel

Rahmenschutz-

Aufkleber

Akrapovic-Auspuffanlage

Wave-Sitzbankbezug


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16

17

Werksbremszange vorn

Ungelochte Bremsscheibe hinten

Factory-Federbeinumlenkung

18

19 20

Renthal-TwinWall-Lenker

Steckachseneinsatz

Factory-Dekor

21 22 23

Tankdeckel und Tankdeckelbelüftung Auftritt Fußbremshebel Kettenschleifer

PreLoad-Adjuster


TEST

Ein direkteres Fahrgefühl dank geänderter Umlenkung

Ganz abgesehen davon, dass schon das Serienmodell

zu den top 250-ccm-Viertakt-Enduromotorrädern

2015 gehört, sind ein paar bestimmte „Husky

Power“-Teile eine echte Bereicherung. Wir unterscheiden

hier zwischen sinnvollen Protektoren und

Zubehörteilen, die direkt die Fahreigenschaften beeinflussen

und zu guter Letzt die optische Aufwertung,

um deine Husqvarna vom Serienmodell abzuheben.

Also welche Protektoren sind wirklich nützlich? Da

fangen wir am Renthal-TwinWall-Lenker an, dort

wurden CNC-Klemmschellen mit Gleiteinsatz (1) verbaut,

die sich im Falle eines Sturzes verdrehen und

nicht brechen. Auch die Flex-Hebel für Kupplung

und Vorderbremse (2) sind eine sinnvolle Bereicherung

und sollten bei einem Sturz nicht abbrechen,

sondern sich flexibel wegdrehen. Ein Blick zum Vorderrad

zeigt einen großen schwarzen Bremsscheibenschutz

(3), der nicht nur vor Steinschlägen, sondern

auch vor Schlamm schützt und damit die

Lebenszeit der Bremsbeläge und Bremsscheibe

sinnvoll erhöht. Am Hinterrad kommt dagegen ein

stabiler CNC-Bremsscheibenschutz inklusive

Bremszangenträger (5) zum Einsatz. Zusätzlich bekommt

die hintere Bremszange einen kleinen Carbonschutz

(5), der die Bremszange sowie das Verbindungsstück

zum Bremsschlauch schützt. Weiteres

sinnvolles Zubehör ist der Schwingenschutz

(6), ein schwarzer Plastikschutz, der die komplette

Schwinge vor Steinschlägen und Kratzern schützt.

Ebenfalls an der Schwinge wurde eine geänderte

Kettenführung von T.M. Designworks (7) montiert,

die stabiler als die Originale daherkommt. Für eine

längere Lebensdauer am Antriebssatz sorgt das

2K-Kettenrad (7), das eine Kombination aus Stahl

und Aluminium bietet und dazu noch farbig passend

zum Motorrad. Unter dem Motor sorgt der Aluminium-Motorprotektor

(8) für einen besseren

Schutz als der Standard-Plastikprotektor. Wer

schon einmal einen Kühlwasserbehälter verbogen

hat, wird nicht mehr auf einen Kühlerschutz (9), hier

in der Aluminium-Ausführung, verzichten wollen.

Dieser Kühlerschutz von Husky Power ist äußerst

stabil und verhindert das Verbiegen und damit das

Herauslaufen des Kühlwassers. Etwas stabiler als

der Serienseitendeckel des Motors ist der Factory-

Kupplungsdeckel (10) aus CNC-gefrästem Aluminium.

Als letztes möchten wir noch den Rahmenschutz

als blauen, robusten Aufkleber (11) erwähnen.

Dieser verhindert, dass die Rahmenlackierung

durch Scheuern mit dem Stiefel abgenutzt wird. Alle

erwähnten Teile sind eine sinnvolle Ergänzung, um

deine Husky vor äußeren Einflüssen vor allem je

nach Einsatzgebiet besser zu schützen.

Kommen wir nun zu den Zubehörteilen, die direkt

die Fahreigenschaften beeinflussen. Da gehört in

erster Linie die Akrapovic-Titan-Komplett-Auspuffanlage

(12) definitiv dazu. Durch diese elegante und

leichte Auspuffanlage wird das Motorrad nicht zur

Krawalltüte, sondern zu einem Motorrad mit besserer

Leistungsentfaltung und gleichmäßigerer Leistungssteigerung

über das gesamte Drehzahlband.

Apropos Leistung – mit dem Zündkurvenschalter

lässt sich die Leistung reduzieren und je nach Vorlieben

des Fahrers und der Streckenbedingungen

während des Fahrens

anpassen. Da bei unserer

Testfahrt nicht die

trockensten Bedingungen

herrschten, kam

die griffige Sitzbank

„Wave“ (13) genau

richtig. Der Grip wird

dadurch enorm gesteigert

gegenüber des

Standard-Sitzbankbezuges.

Um das Testmotorrad

gescheit zu verzögern,

haben die

Jungs von Husqvarna

Werksbremszangen

vorn (14) und hinten (4)

von Brembo verbaut.

Die Bremsen in Zusammenhang

mit der

220-mm-Flame-Bremsscheibe

vorn verzögern

deutlich besser bei

dennoch guter Dosierbarkeit und sind im Vergleich

zur normalen Brembo-Bremse im Race-Einsatz

überlegen. Für die hintere Bremsanlage kommt eine

210 mm ungelochte Bremsscheibe (15) zum Einsatz,

die gerade bei schlammigen Verhältnissen für weniger

Bremsbelagverschleiß sorgt. Eine komplett andere

Umlenkung, wozu braucht man das? Das Serienfahrwerk

ist relativ weich abgestimmt und gerade

der sportliche Fahrer wünscht sich ein direktes und

straffes Fahrwerk, das kann man zum einen über

optimierte Federelemente erreichen oder eben zusätzlich

auch über diese Factory-Federbeinumlenkung

(16). Damit ist eine straffere Abstimmung über

den gesamten Federbereich gewährleistet. Zusätzlich

ist noch eine Werksgabelbrücke verbaut, die

ebenso für ein direktes Fahrgefühl am Vorderrad

sorgt. Wer schon einmal richtig sein Motorrad mit

Schlamm vollgesaut hat, weiß, dass der Schlamm

das Motorrad und damit die Fahreigenschaften verändert.

Bei 5 bis 10 kg anhaftendendem Schlamm

am Motorrad sind das auch gleich mal 1 bis 2 cm weniger

Federweg. Dank des Pre-Load-Adjuster (17),

20

MCE

Juni '15


Wir hatten unseren Spaß mit der optimierten Husqvarna FE 250

kann die Vorspannung unkompliziert und schnell erhöht werden und man hat

wieder den nötigen Federweg verfügbar. Tolle Erfindung und eigentlich ein

Muss beim Race-Einsatz.

Eine weitere sinnvolle Ergänzung ist der Renthal-TwinWall-Lenker (18), er sorgt

für mehr Flexibilität und eine maximale Festigkeit gegen Beschädigung bei einem

Sturz. Für einen schnellen Radwechsel sorgt der Steckachseneinsatz (19)

und das ist bei einem Enduroeinsatz über mehrere Tage nicht zu verachten. Gerade

bei einem schnellen Reifenwechsel kann es passieren, dass die Felge beschädigt

wird. Dank der Aufkleber auf dem Felgenring kann die Beschädigung

aber reduziert werden.

Kommen wir nun zu den optischen Zubehörteilen, die sich durch die meist blau

eloxierten Parts stark von der Serie abheben. Für die größte äußerliche Änderung

sorgt das Factory-Dekor (20) zusammen mit dem Handschutzaufkleber-Set

und den Aufklebern mit Husky-Logo auf dem blauen Kühlschutz. Zu den kleinen

feinen CNC-gefrästen Aluminiumteilen gehören ein Factory-Tankdeckel in

Schwarz, Factory-Tankdeckelbelüftung (21), Deckel für Handbremszylinder, Deckel

für Kupplungsgeberzylinder, Auftritt für Bremshebel (22), Fußbremszylinderdeckel,

Factory-Öleinfüllschraube, Factory-Ölfilterdeckel, Factory-Ölpumpendeckel.

Die Kettenschleifer (23) sind zwar ebenfalls in Blau gehalten,

passen aber leider nicht zu den blau eloxierten Aluminium-Parts, da der Blauton

viel zu dunkel ist und wir eher den original schwarzen Kettenschleifer optisch

bevorzugen würden.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

MOTORRAD

REIFEN

REIFEN

MAXXCROSS EN

Optimaler Grip

bei höchsten

Belastungen

www.maxxis.de


TEST

Fazit

Bis auf ein paar optische Zubehörteilchen würde ich mir eine Husqvarna wahrscheinlich

genau so zusammenstellen. Persönlich hat mich besonders die komplette

Akrapovic-Auspuffanlage, die Werksbremse und die geänderte Umlenkung überzeugt.

Das sind herausragende Änderungen, die aus dem Serienfahrzeug ein

Race-Bike machen. Klasse, dass es diese Änderungen direkt im Zubehörbereich

von Husqvarna gibt (Husky Power), ohne lange danach suchen zu müssen.

Alle verbauten Zubehörteile

inkl. Preisangaben in Euro

VERBESSERTER SCHUTZ

Flex-Kupplungshebel blau 91,13

Flex-Bremshebel blau 91,13

CNC-Klemmschelle mit Gleiteinsatz blau 15,46

Factory-Kupplungsdeckel außen blau 157,57

Carbon-Bremszangenschutz 105,65

2K-Kettenrad 52 Z blau 63,36

Kettenführung T.M. Designworks 95,08

Aluminium-Kühlerschutz 125,84

Aluminium-Motorschutz 132,19

Rahmenschutz-Aufkleber-Set 21,04

CNC-Bremszangenträger

mit Bremsscheibenschutz 150,23

Bremsscheibenschutz vorne 52,76

Schwingenschutz 56,93

22

MCE

Juni '15

OPTIMIERTE FAHREIGENSCHAFTEN

Factory-Federbeinumlenkung 457,31

Werksgabelbrücke 500,20

Werkskrümmer Akrapovic aus Titan 710,50

Werksenddämpfer Akrapovic

aus Titan/Carbon 608,86

Zündkurvenschalter 95,08

Sitzbank „Wave“ 126,81

Pre-Load-Adjuster-Federbein 137,37

Werksbremszange vorne 908,41

Werksbremszange hinten 844,96

Flame-Bremsscheibe vorne 220 mm 93,21

OPTISCHE AUFWERTUNG

Factory-Tankdeckel schwarz 72,48

Factory-Tankdeckelbelüftung blau 10,47

Deckel für Handbremszylinder blau 26,33

Deckel für Kupplungsgeberzylinder blau 26,33

Auftritt für Bremshebel blau 47,49

Fußbremszylinderdeckel blau 21,04

Factory-Öleinfüllschraube blau 21,04

Factory-Ölfilterdeckel blau 31,63

Factory-Ölpumpendeckel blau 31,63

Handschutzaufkleber-Set 10,07

Grafikkit „Factory Enduro“ 146,99

Aufkleber-Kühlerschutz 21,04

Kettengleitstück unten blau 15,77

Kettengleitstück Link blau 21,04

Kühlerschutz blau 7,40

SINNVOLLE ERGÄNZUNG

Steckachseneinsatz 13,64

Felgenring-Aufkleber-Set 31,63

Twinwall-Renthal-Lenker 181,26

Bremsscheibe hinten ungelocht 72,97


www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Photos: H. Mitterbauer, Picasa www.kiska.com

HUSQVARNA FE 350

entwickelt Für

die HÄrtesten

Herausforderungen

Die Legende von Husqvarna Motorcycles wurde von tüchtigen, mutigen Männern begründet

die Offroad Motorradrennen an den Punkt brachten, den wir heute kennen. Mit bis jetzt über

82 Weltmeistertiteln ist Husqvarna Motorcycles stolz auf seinen rennerprobten Stammbaum.

Die 2015er Enduromodelle wurden für höchste Performance entwickelt. Von dieser Agilität

sowie der Kombination aus Leichtbaufahrwerk mit leistungsstärkstem Antrieb der jeweiligen

Hubraumklasse konnten die frühen Pioniere des Offroad-Motorradsports nur träumen.

Stand 04/15

01917 Kamenz, Zweiradtechnik Huke, Tel. 03578/301676 | 02763 Eckartsberg, Zweirad-Donath, Tel. 03583/570915 | 03249 Sonnewalde, Endurosport Sonnewalde GbR, Tel. 035323/686015

| 04654 Frohburg, Neubert Racing Shop, Tel. 034348/55910 | 04874 Belgern, Zweirad-Engel, Tel. 034224/46555 | 06333 Hettstedt, Moto Cross Enduro Shop Böttcher, Tel. 03476/810087

| 06647 Billroda, Zweiradsport Hornik, Tel. 036377/4921 | 06889 Lutherstadt Wittenberg, Teuber Motorsport, Tel. 03491/661229 | 07819 Dreitzsch, Zweirad Pfeil, Tel. 036481/23093

| 09127 Chemnitz, Motorrad Köthe KG, Tel. 0371/267163 | 09405 Zschopau, Team Sturm Zschopau, Tel. 03725/82530 | 12683 Berlin, Christoph Lessing, Tel. 030/52698444 | 14929 Treuenbrietzen,

Arco Neumann, Tel. 033748/70251 | 17192 Waren, MX-Treff Zweiradsport, Tel. 03991/182025 | 17291 Prenzlau, Zweirad-Center Kunkel GbR, Tel. 03984/802680 | 19230 Pritzier, MX-Store 96,

Tel. 038856/37650 | 26524 Hage, HM-Racing, Tel. 04931/9301115 | 27356 Rotenburg, enduroX Richter, Tel. 04261/6826 | 29320 Hermannsburg, Kiedrowski Racing, Tel. 05052/912798

| 30938 Burgwedel, Dirt Bike Service, Tel. 05084/92300 | 33739 Bielefeld-Jöllenbeck, Bergos Racing, Tel. 05206/70373 | 37284 Bischhausen, Zweirad Wills, Tel. 05658/9238855

| 38112 Braunschweig, e-coplan GbR, Tel. 0531/22501102 | 39108 Magdeburg, Moto Fink, Tel. 0391/7327525 | 46286 Dorsten, Richard Fritsche Zweiradtechnik, Tel. 02369/7419530

| 47546 Kalkar, Twenty Suspension, Tel. 02824/976763 | 49143 Osnabrück, Fahrzeug-Center Schriewer GmbH, Tel. 05402/64280 | 51069 Köln, Moto Rumpf GmbH, Tel. 0221/605686

| 53894 Mechernich, Rasch Racing KG, Tel. 02256/958975 | 57644 Hattert, Motoshop-Vohl, Tel. 02662/4827 | 64347 Griesheim, Fahrzeugbau Nothnagel GmbH, Tel. 06155/83820

| 66839 Schmelz, Bodo Schmidt GmbH & Co. KG, Tel. 06887/901090 | 71364 Winnenden, MPS Zweiradcenter, Tel. 07195/73723 | 73560 Böbingen, MH Motorräder GmbH, Tel. 07173/92321

| 74252 Massenbachhausen, Enduro Koch, Tel. 07138/813393 | 74372 Sersheim, MSR-Einspurfahrzeuge GbR, Tel. 07042/840080 | 78052 VS-Marbach, MXR-Bikes GbR, Tel. 07721/908200

| 80807 München, HSO GmbH, Tel. 089/309053740 | 82435 Bad Bayersoien, Mo-Sport Ammertal, Tel. 08867/9139653 | 83301 Traunreut, Moto-Sport Handels AG, Tel. 08669/8660

| 84051 Essenbach/Oberahrain, Streifeneder Motorrad-Team, Tel. 08703/91777 | 85055 Ingolstadt, Motorradzentrum Ingolstadt, Tel. 0841/99350800 | 85748 Garching b.München, KawaMotor

Motorradvertriebs GmbH, Tel. 089/302080 | 86316 Friedberg-West, Motorräder Schreiz, Tel. 0821/3499752 | 86720 Nördlingen, Motorrad Dürr, Tel. 09081/8050181 | 87616 Marktoberdorf,

Motorrad Waldmann, Tel. 08342/899704 | 88074 Meckenbeuren, Bike Store Danckert, Tel. 07542/1290 | 90559 Burgthann, BSN-Racing GbR, Tel. 09183/9029494 | 94469 Deggendorf, RiMoTec,

Tel. 0991/299594 | 95666 Mitterteich, TG Motorsport, Tel. 09633/2793 | 96237 Ebersdorf b. Coburg, Buchholz Endurosport, Tel. 09562/403372 | 97516 Oberschwarzach, Motorrad Welink,

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TEST

KTM Freeride E-XC

LAUTLOS UND HANDLICH

DAS GELÄNDE EROBERN

Kurz nach unserem ersten Einsatz mit der KTM Freeride E-XC beim Prolog von Rund um Zschopau war uns klar, dass wir diese

Freeride noch mal in natürlichem Geläuf testen müssen. Wie viel Potenzial steckt wirklich im ersten Elektro-Enduromotorrad

von KTM? Wie sind die Fahreigenschaften im freien Gelände, also direkt im Freeride-Einsatz, und was sind die Vorteile und

Nachteile des elektrischen Antriebes? Auf diese Fragen bekommt ihr im folgenden Bericht die Antworten.

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MCE

Juni '15


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MCE

Juni '15


TEST

Wie sind die Fahreigenschaften im Gelände, also direkt im Freeride-Einsatz?

Wir haben uns ein typisches Freeride-Gelände ausgesucht und düsen mit vollen

Akkus los. Die E-XC ist zugelassen, mit Licht ausgestattet und vollkommen straßentauglich.

Los geht’s und von der heimischen Garage fahren wir über eine

Landstraße direkt ins Gelände. Noch vor dem Start haben wir die dritte Leistungsstufe

aktiviert und bestreiten die ersten Minuten in diesem Modus. Aber

so viel Leistung ist gar nicht nötig. Um gemütlich und dennoch agil fahren zu

können, ist Leistungsstufe 2 völlig ausreichend. Insgesamt stehen drei Leistungsstufen

zur Verfügung, die unkompliziert über das Anzeigefeld eingestellt

werden können.

Die Rahmenkonstruktion im Zusammenhang mit der Stehposition des Fahrers

erinnert an ein Trialmotorrad. Daraus resultiert ein sehr gutes Handling gerade

auf engen und schmalen Pfaden. Im Stehen zu fahren ist angenehm und bietet in

jeder Situation ein stabiles Fahrverhalten mit ausreichend Traktion am Hinterrad.

Wer größer als 1,85 m ist, wird wohl auf eine Lenkererhöhung zurückgreifen

müssen, ansonsten ist gerade für kleinere Fahrer die KTM Freeride optimal.

Über Stock und Stein geht es mit den Maxxis-Enduroreifen einfach und selbst

kleine und große Auffahrten sind für den elektrischen Motor kein Problem.

Drehmomentstark geht es selbst mit weniger Gas die Auffahrt hinauf, etwas zu

viel am Gashahn bedeutet aber auch weniger Traktion am Hinterrad. Der Motor

schiebt bei Vollgas zügig voran und zeigt, dass auch höhere Geschwindigkeiten

machbar sind. Ein paar Kilometer auf dem Feldweg sind auch im Sitzen angenehm

und lassen die Beine kurzzeitig ausruhen. Zurück im Gelände, wo es dann

doch mehr Spaß macht, fahren wir auf eine eingefahrene Endurorunde mit tiefen

Anliegerspuren. Da kommen wir auch gleich zur nächsten Frage ...

Wie viel Potenzial steckt wirklich im ersten Elektro-Enduromotorrad von KTM?

Die Anzeige zeigt auch direkt die vorhandene Akkukapazität in Form von LEDs an

Gegenüber einer Sportenduro bietet die KTM Freeride E-XC mehr Bodenfreiheit,

besonders weil die Fußrasten weiter hinten angebracht sind. Wir können durch

tiefe Anliegerspuren mit einer höheren Schräglage fahren, ohne dass wir mit der

Fußraste arg schleifen. Das macht Spaß und lässt dieses Motorrad selbst auf einem

Enduroparcours gut aussehen. Weil keine Kupplung verbaut wird, um die

Leistung zu kontrollieren, müssen wir dosierter mit dem Gas umgehen. Das ist

auch gut machbar, sobald man das Vorderrad über einen Graben oder ein Hindernis

anheben möchte. Hilfreich ist dabei die Hinterradbremse, um ein Überziehen

zu vermeiden. Die Hinterradbremse wird nicht wie üblich mit dem Fuß betätigt,

sondern mit einer Handbremsarmatur links am Lenker, dort wo sonst die

Kupplung ist. Das bedarf einiger Zeit an Umgewöhnung und wir hätten uns auch

zusätzlich über einen Fußbremshebel gefreut. Zurück auf dem Testareal lächeln

uns ein paar Hindernisse an. Der Baumstamm mit 30 cm Höhe stellt kein Problem

dar. Das Vorderrad über einen kurzen Gasimpuls angehoben und zügig

geht es über den Baumstamm hinweg. Ein kurzes Aufsitzen der Rahmenunterzüge

ist unproblematisch und der E-Motor liegt gut geschützt hinter einem breiten

Aluminium-Protektor. Der Versuch, das Hindernis mit einer höheren Geschwin-

26

MCE

Juni '15


digkeit anzufahren und zu überspringen, gelingt, aber das Fahrwerk kommt hier

schnell an die Grenzen des Machbaren. Noch einen Zacken schärfer ist die ein

Meter hohe Betonröhre, die mit etwas Dreck angeschoben wurde, aber nur zum

Überspringen gedacht ist. Hier ist definitiv der Grenzbereich erreicht und das

Fahrwerk schlägt schon bei der Anfahrt zum Betonrohr durch. Das Überspringen

gelingt, aber die Landung ist weniger stabil. Mit einem Upgrade am Fahrwerk

(härtere Federraten) sollte dieser Grenzbereich sicher noch weiter hinausgeschoben

werden können.

Die Freeride E-XC im Grenzbereich des Machbaren


TEST

Was sind die Vorteile und Nachteile des elektrischen Antriebes?

Die Entwicklung geht in die richtige Richtung, geräuschlos und keine Abgase

sind schon mal die großen Vorteile gegenüber des Verbrennungsmotors. Auch

die Leistungsentfaltung mit der abrufbaren Leistung ist positiv und völlig ausreichend

für ein Enduromotorrad. Über das Display hat der Fahrer alle wichtigen

Daten im Blick. Dazu gehört der Akkuladestand und der Leistungsmodus. Apropos

Leistungsmodus, hier gibt es drei Möglichkeiten: Da wäre zum einen für den

Anfänger und ruhigen Cruiser die Stufe 1, für den Häufigfahrer und selbst für den

fortgeschrittenen Fahrer im anspruchsvollen Gelände ist die Stufe 2 passend

und für den Sportfahrer sowie für Sandboden sollte die Stufe 3 gewählt werden.

Kommen wir nun eher zum Nachteil des elektrischen Antriebs, der nur so lange

gut ist wie auch seine Versorgung. Hier verwendet KTM eine 360-Lithium-Ionen-

Batteriezelle mit Management System. Im Prospekt wird hier je nach Fahrstil

und Gelände eine Laufzeit bis zu etwa einer Stunde versprochen. Wir haben es

bei zirka 5 Grad Außentemperatur auf keiner Stufe bei voller Akkukapazität länger

als 25 bis 30 Minuten geschafft. Die Leistung wird zusätzlich ab zirka 50 %

Akkukapazität kontinuierlich schwächer, was den Fahrspaß noch zusätzlich verringert.

Natürlich kann man kurz an die Box fahren, sofern diese noch in Reichweite

liegt und auf einen Wechselakku zurückgreifen. Aber der 28 kg schwere Ersatzakku

kostet stolze 3200 Euro und lässt sich erst innerhalb von 80 Minuten

vollständig aufladen.

Fazit

Die KTM Freeride E-XC ist ein Motorrad, das seinem Namen alle Ehre macht. Lautlos

und ohne Abgase geht es durch die freie Natur und das bei spielerischem

Handling. Die knapp 110 kg hätten wir nicht erwartet, das liegt immerhin fast

10 kg (je nach Tankfüllung) über dem Gewicht der KTM Freeride mit Verbrennungsmotor.

Der elektrische Antrieb bietet mit den drei Leistungsstufen ein

breites Einsatzgebiet, was aber wiederum durch das Fahrwerk eingeschränkt

wird. Hier wünschen wir uns ein Update, damit die Freeride E-XC auch unter

Racebedingungen einsetzbar ist. Insgesamt betrachtet, geht die Entwicklung in

die richtige Richtung, aber man ist von der Reichweite her doch sehr eingeschränkt.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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MCE

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Wir konnten ein paar Fragen an Nina Deitermann richten, sie arbeitet in der

KTM Entwicklung für den elektrischen Antrieb der Freeride E.

Fahrmodi Freeride E

1

2

3

MCE: Hallo Nina, wir hätten ein paar Fragen zur KTM Freeride E und wollen

gleich mit der ersten Frage beginnen. Wie sind die Ladezeiten des Akkus

(schnell und normal)?

Nina Deitermann: Hallo MCE, gerne beantworte ich euch die Fragen :-) Für die

Schnellladung benötigt man folgende Zeiten: 0 - 100 % ~75 min., 0 - 80 % ~50

min. Die Normalladung benötigt aufgrund des von 13A auf 10A reduziertem Ladestroms

zirka 15 % länger.

Wie hoch ist die Lebenszeit des Akkus, wie viele Ladezyklen sind möglich?

Mindestens 80 % Kapazität nach 700 vollen Lade-/Entladezyklen (0 - 100 %)

bei Teilladungen entsprechend mehr Zyklen.

Was kostet im VK ein Ersatzakku?

Der Ersatzakku kostet 3205 Euro und das Ladegerät 795 Euro in Deutschland.

Wie schauen die Leistungsdiagramme der Fahrmodi (1 - 3) aus?

Mapping 1: auf 50 % reduziertes max. Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich.

Mapping 2 und Mapping 3 haben die gleiche Leistungskurve, allerdings

sind die Kennlinien für den Gasgriff unterschiedlich, Mapping 2 weist

eine progressive Kennlinie auf und Mapping 3 eine degressive Kennlinie wie in

den Diagrammen unten.

Wie schaut die Zukunft aus? Gibt es in den nächsten fünf Jahren eine erheblich

längere Akkulaufzeit – eventuell eine Stunde Fahrzeit?

In drei Jahren sind durchaus relevante Steigerungen im Bereich um bis zu 50 %

zu erwarten.

Vielen Dank für deine Antworten und wir freuen uns auf die nächste Entwicklungsstufe

der KTM Freeride E.


TEST

Kombischalter für Licht, Hupe und

Blinker

Lampenmaske mit Blinker und ein Spiegel gehören zur XC-Version dazu. Nur damit

ist die Freeride E auch straßentauglich

Statt Kupplung wird hier die Hinterradbremse

betätigt

Den Sitz hochgeklappt, das Ladegerät

angeschlossen und über die

normale Steckdose kann der Akku

geladen werden

28 kg und stolze

3200 Euro kostet

der Ersatzakku

Der Akku ist unter der Sitzbank und

kann schnell gewechselt werden

TECHNISCHE DETAILS

MOTORDETAILS E-XC

Elektrischer Motor XC

Leistung (Nenn/max.)

Drehmoment

Kühlung

Batterie

Spannung (Nenn/max.)

Kapazität

Ladezeit

Netzspannung

Ladegerät

Ladestrom

30

MCE

Juni '15

Permanentmagnet

Synchronmotor in

Scheibenläuferbauweise

11 kW (15 PS)

@ 5500 U/min

16 KW (22 PS)

@ 4500 U/min

42 Nm ab 0 U/min

Flüssigkeitskühlung

Li-Ionen KTM PowerPack

(einfach entnehmbar)

260 V / 300 V

2600 Wh

100 %: 80 min/

80 %: 50 min

230 V/50 Hz

Schnellladung 13 A

Normalladung 10 A

RAHMENDETAILS E-XC

Rahmen/Rahmenheck

Federung vorn

Federung hinten

Bremse vorne/hinten

Perimeter Stahl-Aluminium-Verbundrahmen

Hochfester Polyamid/

ABS-Kunststoff

WP USD Ø 43 mm

WP-PDS Federbein

Formula Scheibenbremsen,

Ø 260/230 mm

Felge vorne/hinten 1,60 x 21”; 2,15 x 18”

GIANT RIMS

Reifen vorne/hinten 2,75-21“; 120/90-18“

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Gewicht ready to race

Ein paar Details zur Anzeige ;-)

1418 ±10 mm

340 mm

910 mm

110 kg

Preis E-XC € 11.295*

inkl. Batterie u. Ladegerät

*) Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis für Deutschland inkl. MwSt.

Bezugsadresse

Bei jedem KTM

FREERIDE-E Händler sind

die E-XC zu bekommen


Wir testen alle EventualiTAten.

Da KOnnen Sie sicher sein!

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viele Technologien dasselbe Ziel, doch die 30 Jahre Erfahrung im

Helmbau hat uns sehr vieles gelehrt. Heute gibt es für unsere Technologie

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bestmöglich zu verhindern.

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das Hinweggleiten bei Hindernissen um auch

auftretende Rotationskräfte bestmöglich zu

minimieren.

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Kein Helm kann den Fahrer vor allen vorhersehbaren

Unfällen schützen. Der beste Schutz ist sicheres Fahren.

Von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

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FIRMENPORTRÄT

LEATT

PIONIERE DER P

Sicherheit Ÿber alles Ð die Zufahrt ins

betreffende Industriegebiet fŸhrt nur

durch eine Kontrollstelle und der Zugang

zum Test Center nur Ÿber einen Fingerspitzen-Scan

32

MCE

Juni '15


ROTEKTION

Der Sportler und seine Sicherheit stehen im Zentrum der Protektion-Pioniere

aus Südafrika. Ein Besuch in den „Heiligen Hallen“ der

LEATT Laboratories in Capetown/South Africa.

LEATT Building in Kapstadt

Kein Kap der guten Hoffnung! Am Anfang seiner Produktidee

stand ein schlimmes persönliches Erlebnis: Dr. Leatt

konnte nicht verhindern, dass ein ihm bekannter Endurist

nach einem Genickbruch zu Tode kam. Fortan wollte er

nichts mehr dem Zufall oder der bloßen Hoffnung überlassen,

wann und wie Wirbelsäulenverletzungen durch Stürze

zu schwersten Verletzungen oder gar zum Tod führen

können. Die Idee einer Neck Brace als Präventionsmaßnahme

war geboren. Nachdem Chris Leatt einen ersten

Prototypen parallel zu seiner Tätigkeit als Krankenhausarzt

entwickelte, kam es 2006 zur Gründung einer eigenen

Firma, mit dem Ziel, einen innovativen Nackenprotektor

zu lancieren. Mit seinem Background als promovierter

Mediziner lag es nahe, den Fokus dezidiert auf Forschung

und Entwicklung zu legen, in Kooperation mit Universitäten

und Institutionen, aber natürlich insbesondere mit einem

kompetenten, hauseigenen Entwicklungsteam. Als

eine der größten Herausforderungen in der Anfangsphase

des Unternehmens erwies sich das fehlende Testequipment,

um solch eine Neck Brace überhaupt fundiert entwickeln

zu können. Man betrat mit dieser Produktidee

schlichtweg Neuland. Weltweit hatte kaum jemand bis dahin

auf diesem Gebiet Erfahrungen sammeln können, geschweige

denn entsprechende Messmethoden oder Prüfstände

konzipiert. Kurzum mussten Letztere also zunächst

mal selbst „erfunden“ und gefertigt werden. Die

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MCE

Juni '15


FIRMENPORTRÄT

Gleich nebenan – die Dienstwege zwischen Entwicklung und Verwaltung sind kurz gehalten

Leatt offices

Mittendrin – die zentral gelegene Entwicklungsabteilung

Unvermeidlich – CAD und CAE in der Entwicklungsabteilung

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MCE

Juni '15

anfänglichen Investitionen waren enorm, doch die

Bemühungen sollten sich für Dr. Leatts junges Unternehmen

auszahlen: Die Markteinführung der

ersten Neck Brace „Made by Leatt“ fand überraschend

weltweites Echo und somit wurde quasi ein

neues Bewusstsein bezüglich spezifischer Protektion

geboren – ein Trend, der trotz bisweilen kontroversem

Diskurs, zu Recht bis heute anhält. Obwohl

dieser Trend recht schnell von anderen Unternehmen

aufgegriffen wurde, die heute ein vergleichbares

Produktportfolio aufweisen, konnte Leatt seine

Position als Marktführer in seinem Segment bis dato

verteidigen. Kein mitbewerbendes Unternehmen

verfügt über eine vergleichbare Erfahrung im Bereich

der Nackenprotektion und möglicherweise

auch über eine vergleichbare Forschungstiefe – von

dieser Historie und diesem Ansatz profitiert Leatt

bis heute. Inzwischen ist das Unternehmen in eine

neue Phase getreten, in der bereits existierende

Protektionsprodukte wie z.B. Helme oder Knieorthesen

neu erdacht werden. „To rethink existing

products and concepts“ ist also der neue Fokus des

Hauses Leatt und dementsprechend wurden unlängst

eine höchst innovative Helm- und Orthesengeneration

vorgestellt. Nein, auf dem Erfolg ausruhen,

ist nicht die Sache des Chris Leatt. Dafür liegt

ihm als Arzt der Schutz des menschlichen Lebens,

seiner Gesundheit, zu sehr am Herzen. Und dann ist

da ja auch immer noch diese feste persönliche

Überzeugung, dass (fast) alles möglich werden

kann, wenn man nur Verstand, Forschung und Erfahrung

in idealer Weise kombiniert. Nach meinem

individuellen Eindruck anlässlich des Firmenbesuchs,

würde ich Letzteres noch gerne um den Begriff

Enthusiasmus erweitern, denn genau jenen

konnte ich dort allerorten verspüren. Unweit des

Kaps der guten Hoffnung scheint Leatt somit seinen

ganz logischen Standort gefunden zu haben …!

• Text: Alexander Stephan

• Fotos: Alexander Stephan und Leatt


Dr. Chris Leatt, Firmengründer und Inhaber

12 Fragen an: Dr. Chris Leatt (Firmengründer) und

Cornel de Jongh (leitender Entwicklungsingenieur)

Frage 1: Was brachte Sie dazu, eine Firma für Schutzausrüstung

zu gründen?

Dr. Leatt: Nachdem ich Augenzeuge eines Unfalls wurde,

bei dem Alan Selby, den ich persönlich kannte, an den Folgen

eines Genickbruchs starb. Mein vierjähriger Sohn, der

die Woche zuvor zum ersten Mal Motorrad fuhr, war auch

dabei, während ich 30 Minuten lang versuchte, Alan mit

all meinem medizinischen Equipment wiederzubeleben –

ohne Erfolg. Dies musste ich seiner Familie mitteilen und

später erhielten wir einen Autopsiebericht, in dem ein

doppelter Wirbelsäulenbruch diagnostiziert wurde. Dieses

Erlebnis spornte mich dazu an, über entsprechende

Genickverletzungen zu forschen und Methoden zu deren

Verhinderung zu entwickeln. So begann alles, zunächst

mit der Absicht, solche Verletzungen im Sport künftig zu

verhindern, später dann als Geschäftsidee.

Frage 2: Wie beurteilen Sie Ihren Einfluss auf das wachsende

Bewusstsein bezüglich selektiver Protektion in Risikosportarten?

Dr. Leatt: Wir sind in ständigem Austausch mit medizinischen

Fachleuten, Ärzten, durchforschen Literaturquellen,

sprechen mit Sportlern und unseren Vertriebspartnern.

Wir kooperieren mit Verbänden und erhalten deren Statistiken,

parallel zu unserer eigenen Datei bezüglich signifikanter

Unfälle, in denen unsere Produkte benutzt werden.

Frage 3: Gibt es noch Entwicklungspotenzial im Markt für

Schutzausrüstung?

Dr. Leatt: Ja sicherlich, wir von LEATT haben erst damit begonnen!

Zuletzt haben wir angefangen, Produkte neu zu

definieren, die bereits lange am Markt sind. Wie unseren

Helm und die Knie-Orthesen. Das war ein großer Erfolg für

LEATT und wir werden Produkt für Produkt damit fortfahren,

in Zukunft allen Piloten einen verbesserten Schutz

und eine bessere Funktionalität zu bieten.

35

MCE

Juni '15


FIRMENPORTRÄT

Cornel de Jongh, der leitende Ingenieur für Biomedizin

Nur für uns – hier werden alle Leatt Helme nach europäischer

ECE-Norm geprüft

Da darf

Frage 4: Wie entwickelt sich der deutsche Markt in

diesem Kontext?

Dr. Leatt: Europa ist seit vielen Jahren eine große

Stütze für LEATT. Einige Länder mehr, andere weniger.

Dies hängt stark von der jeweiligen Kultur bezüglich

dem Tragen von Schutzausrüstung ab.

Deutschland entwickelt sich hierbei gut, also deutlich

über der durchschnittlichen Wachstumsrate –

das macht uns stolz.

Frage 5: Kooperieren Sie in Ihrer Entwicklung auch

mit Universitäten oder sonstigen Institutionen?

Cornel de Jongh: Wir lieben es, mit motivierten jungen

Forschern von Universitäten zusammenzuarbeiten.

Vor allem bei neuen Produkten, deren Entwicklung

längere Zeit beansprucht und deren

Konzeption bis ins tiefste Detail führt. Häufig greifen

wir auf das Knowhow der hiesigen Universität zurück

oder aber Forschungseinrichtungen in den

USA. Zuletzt hatten wir für einige Monate ein internationales

Forscherteam im Haus – auch mit einem

Wissenschaftler aus Deutschland.

Frage 6: Welches ist Ihr meistverkauftes Produkt

und in welcher Quantität?

Cornel de Jongh: Das sind unsere Neck Braces der

GPX-Serie, von denen wir pro Jahr rund 50.000 Stück

weltweit verkaufen.

Frage 7: Wo positionieren Sie sich im Feld der Mitbewerber?

Dr. Leatt: Ich denke, dass LEATT mit seinem betont

forschungsorientierten Ansatz eine Ausnahmestellung

hat. Wir veröffentlichen unsere Design-Philosophie

und Testresultate, damit sich Kunden ein eigenes

Bild machen können. Dies gibt den Kunden

die Möglichkeit, die Forschung hinter jedem Produkt

zu entdecken, zu bewerten und eine fundierte

Kaufentscheidung zu treffen. Mit dieser Methode, so

glaube ich, definieren wir den Stellenwert von Protektion

neu, weil wir nie den Status Quo einfach so

akzeptieren, sondern stets nach besseren Produkten

für neue Märkte streben.

Frage 8: Was machen Sie besser als Ihre Mitbewerber?

Cornel de Jongh: Wir betrachten den Menschen und

den Schutz seines Lebens stets als Mittelpunkt. Um

dies zu erreichen, investieren wir erheblich in Forschung

und Entwicklung. Ein schön designtes Produkt

steht hier nur an zweiter Stelle – es muss vielmehr

seine Funktion bestmöglich erfüllen. Viel

Forschungs- bzw. Testaufwand sind hierfür nötig,

auch noch nachdem ein neues Produkt von uns eingeführt

wurde. Research & Development steht bei

uns definitiv an erster Stelle.

Frage 9: Ist Nachhaltigkeit in Produktion bzw. Vertrieb

ein Thema?

Dr. Leatt: Aus einer Marketingperspektive grundsätzlich

ja. Wir sind gerade dabei, die Verpackungen

all unserer Produkte bezüglich Umweltverträglichkeit

zu überarbeiten.

Frage 10: Gibt es bei Ihnen eine Art von Firmenphilosophie?

Dr. Leatt: Wie bereits angesprochen, will ich das

bestmögliche, langlebige Produkt fertigen, wie

auch unseren Kunden zuhören. Hauptziel ist die Verminderung

der Verletzungsgefahr durch unsere

Protektionsentwicklungen. Das ist unsere Philosophie.

Frage 11: Welche Strategie verfolgen Sie für die Zukunft?

Dr. Leatt: Im Fokus bleiben die bestmöglich erforschten

und entwickelten Produkte für den größtmöglichen

Zielmarkt.

Frage 12: Wenn Sie auf Ihre Firmengeschichte zurückblicken

– was macht Sie da besonders stolz?

Dr. Leatt: Auf das Leben unserer Kunden einen positiven

Einfluss auszuüben. Wenn ich Kundenzuschriften

lese, dann erinnert mich das daran, warum

wir dies tun und das bereitet mir häufig Gänsehaut!

Dr. Leatt, Cornel de Jongh – wir danken für das Interview.

Kein Terminatorkopf – auf diesen Alukopf kommen die

Helme für den ECE- Aufpralltest

Axial Lo

verweig

Für die

produz

36

MCE

Juni '15


nicht jeder Sterbliche rein – Leatt Test Center mit selbst entwickelten Prüfständen

ad Impactor – ein „übler“ Prüfstand, bei dem ich jeden Selbstversuch

ern würde

Geschichte – in diesem Lager wird je ein Exemplar aller jemals

ierten Leatt-Produkte aufbewahrt

Es war einmal in Afrika – Cornel de Jongh zeigt uns die Neck-Brace-

Ur-Prototypen

LEATT in Zahlen

2006 das Jahr der Firmengründung

40 die Anzahl der Vertriebsländer

(Tendenz steigend)

5 so viele Ingenieure arbeiten in der

firmeneigenen Entwicklungsabteilung

40 Gesamtzahl aller Angestellten

53 in Prozent, der Anteil von Neck Braces

am Verkaufsvolumen 2014

160 Mittelwert aller pro Tag produzierten

Neck Braces

260.000 ungefähre Menge sämtlicher

produzierter Artikel per anno

266 in Quadratmetern, die Fläche der

LEATT Laboratories

12 Anzahl der aktuellen Vertragsfahrer

im MX-, Enduro- und Rallyesport

11 Anzahl der errungenen Weltmeistertitel

in den obengenannten Sportarten

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MCE

Juni '15


TEST

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MCE

Juni '15


Extrembike

KTM 300 EXC EXTREME – das Racebike von Otto Freund

Die Extreme-Endurorennen werden immer beliebter, dazu gibt es auch immer mehr Veranstalter,

die sich in diesem Bereich starkmachen, gerade auch weil es spektakulärer für das Publikum

und der Anspruch an die Fahrer viel größer als bei einem klassischen Endurolauf ist. Aber was ist

mit den Motorrädern, sind es ganz normale Serienmaschinen oder bedarf es der ein oder anderen

Änderung? Wir hatten die Möglichkeit, mit Otto Freund, der sich dem Extreme-Endurobereich

verschrieben hat, über sein Motorrad mit sämtlichen Optimierungen zu sprechen und er war sogar

bereit, ein paar Vorteile seiner Optimierungen in der Praxis zu zeigen.

39

MCE

Juni '15


TEST

Was sagt Otto zu den Optimierungen?

Im Gespräch mit Otto Freund

über seine KTM 300 EXC Factory

Gerne kann ich euch die Vorteile der Rekluse-

Kupplung zeigen :-) Bei den Reifen vertraue ich

auf eine Kombination aus Mousse und weichen

Reifen. Dabei ist auch der Mousse viel weicher

und bietet mehr Traktion als ein Standard-

Mousse. Die genaue Bezeichnung lautet Mefo-

Mousse-Extreme und der passende Reifen ist

der Mefo F99 ISDE Master Extreme. Bei den Extreme-Enduroveranstaltungen

ist ein passender

Reifen ein sehr wichtiges Kriterium. Wer da auf

den falschen Reifen setzt, tut sich um einiges

schwerer, um den nötigen Grip zu finden.

MCE: Hallo Otto, schön, dass du unserer Einladung gefolgt bist. Wie kommt

es, dass du die Extreme-Rennen mit einer KTM 300 EXC bestreitest?

Otto Freund: Hallo Jungs :-) Ich fahre schon viele Jahre KTM und ich bin davon

überzeugt, dass ich damit ein gutes Motorrad gefunden habe, was meine Ansprüche

erfüllt. Gerade auch mit dem Team KTM Sturm bin ich sehr zufrieden

und dankbar für die Unterstützung.

Aber warum hast du gerade eine Zweitakt-KTM gewählt und nicht eine Viertakter?

Die 300 EXC ist ein Motorrad mit sehr gutem Handling und gerade dort, wo es

schwierig wird, was bei den Extreme-Rennen nun mal 90 % der Strecken ausmacht,

ist der Zweitakter die bessere Lösung.

Das Motorrad hat ausreichend Leistung im unteren Drehzahlbereich, was eine

trialartige Fahrweise über die Hindernisse erleichtert. Aber auch auf schnellen

Passagen ist ausreichend Leistung, auch im mittleren und oberen Bereich vorhanden.

Und wenn es einmal zu schwierig wird, kann ich den Zweitakter auch

einmal über eine Passage hinweg schieben, was mit einem Viertakter zu

schwer wird.

Du hast einiges an der Serienmaschine geändert, was genau hast du optimiert?

(lacht) Eine der größten Änderungen wurde am Fahrwerk vorgenommen. Der

Stoßdämpfer hinten wurde verkürzt und auch die Telegabel sorgt für weniger

Bodenfreiheit. Das bedeutet für mich, ich komme in schwierigen Passagen mit

meinen Füßen besser auf den Boden und habe damit mehr Sicherheit.

Wie viel kürzer sind die Federelemente?

Eine genaue Zahl kann ich gar nicht sagen, aber es sind wohl zwei bis drei

Zentimeter weniger als beim Serienfahrwerk. Eine genaue Antwort kann euch

aber Bert Meyer von Blue B Engineering geben. Er hat das Fahrwerk optimiert.

Okay, was hast du noch optimiert?

Eine weitere Änderung ist die Rekluse-Kupplung in

der Version „Rekluse Core EXP 3.0. Mit dieser Kupplung

fällt es leichter, die langen Auffahrten zu bewältigen,

ohne ständig den Kupplungshebel zu betätigen.

Es ist immer eine gleichbleibende

Leistungsentfaltung gegeben, gerade im unteren

Drehzahlbereich und damit ein guter Traktionsaufbau.

An extrem schräg abfallenden Hängen kann

ich das Motorrad mit einer Hand hinten halten und

mit der anderen Gas geben, ohne dass ich die Kupplung betätigen muss oder

das Motorrad hinten abrutscht.

Das klingt interessant und dann wollen wir gleich einmal sehen, wie sich das

in der Praxis bemerkbar macht. Was für spezielle Reifen fährst du?

Vorne und hinten über den Kotflügeln sind zwei schwarze Bänder befestigt,

wozu sind die?

Das sind Zurrgurte, damit kann man das Motorrad aus einer schwierigen Passage

ziehen. Gerade im Extreme-Endurobereich gehört es dazu, dass man das

Motorrad auch mal über ein Hindernis ziehen muss.

Das erklärt dann auch, weshalb du einen Lüfter am Kühler

angebracht hast?

Korrekt! Es gibt viele Passagen, auf denen man sehr langsam

unterwegs ist und das Motorrad nicht die notwendige Kühlung

bekommt und anfängt heiß zu werden. Hier kann ich den

Lüfter über einen zusätzlichen Schalter am Lenker einschalten

und somit kocht mein Motorrad nicht über.

Wir sehen noch ein paar Protektoren, die sonst nicht an einer

Standard-KTM verbaut sind, welche hast du hier verbaut und

warum?

Die zusätzlichen Protektoren habe ich verbaut, weil im Extreme-Enduro

sehr viele Hindernisse und schwierige Passagen lauern, bei denen

das Motorrad arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Der Schwingenschutz

aus Plastik schützt vor Steinschlägen und großen Kratzern. Der Krümmerschutz

sorgt dafür, dass es keine ungewollten Beulen gibt. Normalerweise habe

ich auch einen Bremsscheibenschutz montiert, damit die vordere Scheibe

nicht verbogen werden kann. Dieser liegt nur gerade daheim in der Werkstatt,

wird aber noch vor dem nächsten Rennen montiert :-)

Was hast du noch geändert, was

wir nicht sehen können?

Ich habe die Entlüftung für den

Motor vergrößert, um damit einen

Überdruck im Motor vorzubeugen

(Anm. der Red: die original

Entlüftung ist relativ schmal

und kann unter extremen Bedingungen

verstopfen, daraus könnte

das Getriebeöl bei hoher Temperatur

herausdrücken).

Wo sind eigentlich die Serienschalter

und was bedeuten

die beiden Schalter hinter

der Lampenmaske?

Ich fahre einen anderen Kabelbaum.

Dieser kommt

vom XC-Modell und wurde

zusätzlich noch optimiert.

Damit wurden zusätzliche

Steckverbindungen und

eventuelle Störquellen entfernt.

Die beiden Schalter

hinter der Lampenmaske

sind einmal für das Licht

und einmal für den Lüfter.

40

MCE

Juni '15


Die Vergaserentlüftungsschläuche habe

ich in den Luftfilterkasten nach

oben gelegt und die Enden mit einem

Schwamm geschützt. Somit können

diese Endstücke nicht verdrecken.

Der Luftfilterkasten wurde zusätzlich mit Schwämmen abgedichtet und schützt

damit vor ungewolltem schnellen Wassereintritt bzw. vor Dreck im Luftfilterkasten.

Das sind doch viele Änderungen, die wir so gar nicht erahnt hätten.

Wir bedanken uns für deine Erklärungen und wünschen dir viel Erfolg bei den

Extreme-Enduroveranstaltungen.

Ich habe zu danken und ich freue mich auf ein Wiedersehen.

• Text: Marko Barthel; Fahrer: Otto Freund; Fotos: Marco Burkert

Weitere Details

Ottos Extreme-Enduro-Bike

mit vielen Änderungen gegenüber

dem Serienmodell

Der schwarze

Schwingenschutz

und der

TMD-Kettenschleifer

bieten

mehr

Schutz im groben

Terrain

Der Akrapovic-

Endschalldämpfer

sorgt für gleichbleibende

Leistungsentfaltung

Die Plastikseitenteile werden nicht mit einer

Schraube am Kühler montiert, sondern mit

einem Ständergummi gehalten. Das verhindert

ein Herausreißen der Schrauben am

Kühler

Die breiten Fußrasten

bieten eine

größere Trittfläche

und damit

mehr Sicherheit

vor Abrutschen

Leichtere und durchzugsstarke Batterie

Motorschutz und Krümmerschutz von

Petri Performance Parts

Sicherung der Splinte durch Rödeldraht


Otto Freund auf seiner

KTM 300 EXC EXTREME.

Endurosport hat so viele

schöne Seiten ...


TEST

In solchen Situationen ist die Rekluse

hilfreich. Hinten kann man am Zurrgurt

das Motorrad vor dem Abrutschen halten

und vorn kann mit einer Hand am Lenker

kontrolliert Gas gegeben werden, ohne

die Kupplung zu betätigen

Otto liebt das Extreme, selbst vor solch

einem Hindernis macht er nicht halt!

44

MCE

Juni '15


Änderungen einzeln aufgeführt

• Lenker Zap 8204X

• Brems- und Kupplungsarmatur mit Zap Slider

und CNC-Deckel

• Zurrgurte vorn/hinten von den KTM PowerParts

• Telegabel gekürzt by blue engineering

• Reifen vorn: Mefo MFC-15 Enduro Master

• Reifen hinten: Mefo F-99 ISDE Master/ Extreme

• Kühlerflügel mit Gummi befestigt

• Motorentlüftung vergrößert

• Vergaserschläuche nach oben verlegt

• Kühlwasserüberlauf verlängert

• Rekluse Core EXP 3.0

• Petri Performance Parts Auspuffkrümmerschutz

• Motorschutz

• Bremsscheibenschutz

• Schwingenschutz von den PowerParts

• Zap-Fußrasten

• Stoßdämpfer verkürzt

• Lüfter mit Schalter

• Thermostat entfernt

• Akrapovic-Endschalldämpfer

• Kabelbaum vom XC-Modell

• Mefo Extrememousse

• KTM Sturm Dekor

• Delta Braking Bremsbelege

• Acerbis Handschützer

• TMD Kettenschleifer

• 12er Ritzel

• leichtere Batterie

Bezugsadresse:

Zweirad Sturm

Neue Marienberger Straße 189

09405 Zschopau

Tel. 03725 82519

Fax 03725 82540

E-Mail: ktm-sturm@t-online.de

VON PROFIS

FÜR CHAMPIONS!

ZUR PERSON

Name: Freund

Vorname: Otto

Geburtsdatum: 11. April 1985

Wohnort: Grießbach

Staatsbürgerschaft: Deutschland

Beruf: Schlosser

Hobbys: Trial, Ski, Fahrrad

Homepage: www.otto-freund.com

Erstes Rennen: Enduroläufe regional 2003

Erfolge: Enduropokalsieger 2005 Klasse 125 ccm;

5x an der Mannschaftsweltmeisterschaft (ISDE) teilgenommen

(davon 3x Gold, 2x Silber); Enduro-DM 2008

4. Platz E1; Erzbergfinisher 2008 und 2014

Sponsoren: KTM Sturm, Sander Fördertechnik/

Modewerk, Mefo Sport GmbH, Sterilisationstechnik Flath,

Extracross Distribution, Blue B Engeneering, Creaface,

Teile-Katalog.com, Xcel, ZAP Technix, Motul,

Petri Performance Parts, Schilderwerk Beutha,

F. Wiedemann Transport GmbH, Möbel Vogler,

Die Brillenbauer, Nürnberger Versicherung,

Sponser Sport Food, Podologie Praxis Seelig, Denqbar,

MSC Thalheim, Getränke Gerlach, Delta Braking,

Lumipöllö, Praxis Roland Opel, MKE Andreas Rudolf,

Mike Jenner Deutsche Vermögensberatung

Photo:© S. Taglioni

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0049 (0) 2932 - 280326


VORSTELLUNG

Spaß pur. Innovative Antriebstechnik

auf Asphalt

FREERIDE E-SM

KTM präsentiert das erste Elektromotorrad für die Straße. Die Freeride E-SM erweitert die E-Modellreihe und unterstreicht

einmal mehr KTMs Engagement im innovativen Bereich der E-Mobilität.

Bürstenlose Permanentsynchronmotor

16 kW und 42 Nm

Ende April präsentierte KTM in Barcelona erstmals

die Freeride E-SM, das neueste Modell in der Freeride-E-Familie,

und hat internationalen Medienvertretern

dabei die Möglichkeit geboten, die E-SM sowie

das Offroad-Schwestermodell E-XC zu testen.

Angetrieben wird die auf Basis einer Supermoto

entwickelte KTM Freeride E-SM von einem bürstenlosen

Permanentmagnet-Synchronmotor. Mit der

Vorstellung der Freeride E-XC und E-SX im letzten

Jahr wagte KTM den Einstieg bei den elektrisch-betriebenen

Offroadmotorrädern und lässt mit dem

Launch eines Elektromotorrades für die Straße nun

den nächsten Schritt im Bereich E-Technologie folgen.

Mit Blick auf eine grünere Zukunft ist die wartungsarme

E-SM das ultimative Spaßbike. Die Freeride

E-SM überzeugt mit kraftvoller Beschleunigung,

spannungsgeladenem Spaßfaktor, einem

46

MCE

Juni '15

Chassis im typischen KTM-Design, Aluminium-

Stahl-Verbundrahmen sowie erstklassigen WP-Federelementen

und 17-Zoll-Giant-Rädern mit Pirelli

Diablo Rosso Reifen. Der Elektromotor des Premiummotorrads

wird von einem leistungsstarken Lithium-Ionen-PowerPack

gespeist und generiert eine

Spitzenleistung von 16 kW sowie 42 Nm. Damit

muss die E-SM den Vergleich mit Verbrennungsmotoren

nicht scheuen.

Mit drei verschiedenen Leistungsmodi ist die E-SM

ideal für Anfänger als auch erfahrene Piloten. Sie

verfügt über alle notwendigen Voraussetzungen,

um für die Straße zugelassen zu werden und erfüllt

auch die Anforderungen des A1-Führerscheins. Der

Launch der Freeride E-SM markiert eine neue Ära

von Elektromotorrädern bei KTM, die in einer eigenen

Abteilung für E-Technologie innerhalb der F&E

entwickelt werden.

Philipp Habsburg (KTM Head of F&E): „Wir freuen

uns, mit der FREERIDE E-SM unser drittes Elektromodell

präsentieren zu können. Ein echtes Sportmotorrad,

das sich speziell als Sprintbike in urbanen

Gebieten empfiehlt, es soll das coolste Bike auf jedem

Parkplatz sein. KTM entwickelt den Bereich

E-Mobilität kontinuierlich weiter und die E-SM ist

Teil einer wachsenden Modellfamilie, in der wir in

den nächsten Jahren hochqualitative Produkte für

die Stadt, Straße und Offroad anbieten wollen.“

Die Freeride E-SM ist bereits ab Mai bei europäischen

KTM-Händlern erhältlich. Weitere Informationen

rund um die Freeride-E-Modelle bietet die KTM-

Freeride-E-Microsite.

www.ktm.com

www.ktmimages.com

KTM Freeride E Microsite - www.ktmfreeride-e.com


Ticketvorverkauf auf

www.adac.de/mx-masters,

Tickets ab 12 Euro.

Motocross

TERMINE 2015

11./12.4. Fürstlich Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

2./3.5. Jauer www.mcjauer.de

6./7.6. Bielstein* www.mxmasters-bielstein.de

27./28.6. Aichwald www.motocross-aichwald.de

18./19.7. Tensfeld* www.adac-sh.de

8./9.8. Ried www.hsv-ried.at

22./23.8. Lichtenvoorde www.macl.nl

5./6.9. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

www.adac.de/

mx-masters

*ohne ADAC MX Junior Cup

Storz Medienfabrik GmbH Esslingen, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


MOTOCROSS

ADAC MX Masters - Jauer

Zweite Runde mit

Top-Besetzung

Das zweite von insgesamt acht Rennwochenenden fand am 2. und 3. Mai auf der anspruchsvollen

Lehmbodenstrecke im sächsischen Jauer nahe Dresden statt. Diese Strecke zählt zu

den anspruchsvollen der Serie, nicht zuletzt wegen der insgesamt 24 Tables sowie einer Gesamtlänge

von über 1650 Meter, die den Akteuren darüber hinaus viele Überholmöglichkeiten

bietet und ein hohes Maß an Konzentration abverlangt.

Zum klaren Favoritenkreis im Kampf um den Tagessieg

in Jauer zählte Vorjahresgewinner Dennis Ullrich.

Ullrich konnte im vergangenen Jahr beide Wertungsläufe

zu seinen Gunsten entscheiden und

hatte dies natürlich auch für 2015 auf seiner Agenda.

Zu seinen schärfsten Konkurrenten zählt ohne

Frage der Niederländer Glenn Coldenhoff. Er lieferte

bereits beim Auftakt in Fürstlich Drehna mit dem

2. Tagesrang hinter WM-Pilot Max Nagl eine ordentliche

Performance ab. Zwar war Max Nagl in Jauer

wegen einer Terminüberschneidung nicht am Start,

dafür kam kurz vor dem Event die überraschende

Zusage von WM-Mitstreiter Kevin Strijbos. Der Belgier

nahm dieses Rennen als Belastungstest für

sein lädiertes Handgelenk, getreu dem Motto: Mal

schauen, was so geht in Jauer!

So war es am Samstag wenig verblüffend, dass die

Piloten aus der MX-WM das Geschehen bestimmten.

Die absolut schnellste Runde des Qualifyings

ging an Glenn Coldenhoff mit einer Zeit von

1:49:586 Minuten, dicht gefolgt von Kevin Strijbos

mit 1:49:845 Minuten. Österreichs Pascal Rauchenecker

konnte in der zweiten Gruppe die schnellste

Zeit fahren und schob sich somit in der Startaufstellung

zwischen Coldenhoff und Strijbos. Die Top-

Fünf des Qualifikationstrainings komplettierten

Gregory Aranda und Dennis Ullrich.

Der eigentliche Renntag folgte mit gutem Wetter

und den zu erwartenden, schlagkräftigen Duellen.

Gut 8500 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel

nicht entgehen lassen und fanden sich an der Motocrossstrecke

„Am Hahneberg“ ein. Um es vorwegzunehmen,

es sollte die Rückkehr von Kevin Strijbos

werden. Souverän gab sich der 29-jährige Belgier

im ersten Lauf, den er vom Start weg anführte,

er ließ sich den Laufsieg nicht mehr nehmen. Dieses

Kunststück gelang Strijbos im zweiten Durchgang

zwar nicht noch einmal, dennoch konnte der Suzuki-Profi

auch diesen Lauf gewinnen. „Ich freue mich

über ein tolles Comeback in der ADAC-MX-Masters-

Serie. Das Fahrerfeld ist sehr stark, doch ich habe

mir den 1. Platz in der Tageswertung erkämpft“, erklärte

Strijbos, der schon im Alter von 14 Jahren den

ADAC MX Junior Cup gewann. Erkämpfen musste

sich der Belgier vor allem den zweiten Laufsieg,

denn hier lag er nach dem Start nur auf der 4. Position,

während Markenkollege Glenn Coldenhoff an

der Spitze freie Fahrt hatte. Strijbos konnte schnell

an Pascal Rauchenecker und Dennis Ullrich vorbei

auf die 2. Position fahren. Der an der Spitze fahrende

Coldenhoff machte es Strijbos allerdings nicht

so leicht und fuhr bis zur Rennhälfte ein sehr hohes

Tempo. Erst in der elften Runde kam es zum Positionswechsel

und der Belgier zog auf und davon. In

der Addition beider Läufe ergab sich ein reines Suzuki-Podest,

neben Tagessieger Strijbos sicherte

sich Coldenhoff mit einem 2/2-Ergebnis nicht nur

48

MCE

Juni '15

den 2. Tagesrang, sondern übernahm auch die

Gesamtführung der Masters-Klasse. Tagesdritter

und auch dritter Suzuki-Pilot wurde Ullrich, der

sich in beiden Läufen hervorragend geschlagen

hatte. „Ich habe meinen Speed für die Saison gefunden!

Sich das Podium mit den WM-Fahrern

Strijbos und Coldenhoff zu teilen, ist ein gutes

Gefühl. So kann es weitergehen“, sagte der Saarlouiser.

In der Gesamtwertung machte Ullrich mit

diesem Ergebnis ebenfalls einen Sprung nach

vorn und liegt nach Jauer mit mit 70 Punkten auf

dem 2. Platz vor Christian Brockel, der 60 Zähler

auf seinem Konto hat.

ADAC MX Youngster Cup

In den Qualifikationsläufen des ADAC MX Youngster

Cup (Fahrer zwischen 14 und 21 Jahren) setzte

Arminas Jasikonis aus Litauen die Bestmarke mit

der schnellsten Zeit von 1:55:776 Minuten. „Ich

mag die Strecke und hatte viel Spaß mit den hohen

Sprüngen beim Fahren. Als Meisterschaftsführender

sind das optimale Voraussetzungen für

einen erfolgreichen Rennsonntag. Mein Ziel ist

natürlich wieder das Podium“, sagte Jasikonis.

Der 17-Jährige verwies Stefan Ekerold und den

Niederländer Bas Vaessen auf die Startplätze

2 und 3.

Der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Brian

Hsu dominierte den ADAC MX Youngster Cup.

Nach leichten Problemen am Samstag gewann

der 16-Jährige am Sonntag beide Rennen der

14 bis 21 Jahre alten Fahrer. In der Tageswertung

lag der Deutsch-Taiwanese damit vor Arminas Jasikonis

und dem Lichtensteiner Luca Bruggmann.

„Mein Bike und ich haben eine starke Performance

abgeliefert. Ich bin fehlerfrei durch beide

Rennen gekommen und konnte wertvolle Punkte

für den Meisterschaftsstand gutmachen“, sagte

er. Durch den Tagessieg schob sich der in Freiburg

geborene Hsu an die 2. Stelle der Gesamtwertung.

Mit 86 Punkten ist er nur noch 3 Punkte von

Jasikonis (89) entfernt. Auf Rang 3 liegt Ekerold

mit 60 Zählern.

ADAC MX Junior Cup

Genau wie beim Saisonauftakt im brandenburgischen

Fürstlich Drehna beherrschte der aktuelle

Champion Mikkel Haarup das Starterfeld des

ADAC MX Junior Cup. Der 13-Jährige, der an der

Spitze der Gesamtwertung liegt, behält in der

Nachwuchsklasse der zehn bis 15 Jahre alten Piloten

den Favoritenstatus. „Die Bodenbeschaffenheit

in Jauer finde ich sehr gut. Am Sonntag werde

ich von einem Platz aus der Mitte ins Renngeschehen

gehen, um bestmöglich zu starten“, verriet

der Däne. Als Zweiter durfte sich der Niederländer

Rick Elzinga einen Startplatz fürs Rennen aussuchen.

Den Start hielt auch der Drittplatzierte Jeremy

Sydow für entscheidend.


Start des ADAC MX Junior Cup

Der Lokalmatador aus dem 115 Kilometer von Jauer

entfernten Chemnitz wollte vor heimischem Publikum

zeigen, was er kann: „Ich denke schon, dass

ich auf meiner Lieblingsstrecke gewinnen kann. Das

hängt aber davon ab, wie schnell ich aus dem Startgatter

in die erste Kurve komme“, erklärte der Vizemeister

aus dem Vorjahr.

Im ADAC MX Junior Cup, der Nachwuchsklasse für

Fahrer von zehn bis 15 Jahren, hatte Mikkel

Haarup allen Grund zur Freude. Der 13-Jährige

gewann beide Rennläufe und sicherte

sich damit den Tagessieg.

„Ich

gehe vor jedem Rennen mit dem Ziel vor Augen an

den Start, als Erster die Zielflagge zu sehen. Dass

ich die Tageswertung gewonnen habe, erfüllt

mich und meine Eltern, die mit mir nach Jauer gereist

sind, mit viel Stolz“, erklärte der dänische Titelverteidiger.

Jeremy Sydow jubelte über den

2. Platz: „Für mich lief es sehr gut vor heimischem

Publikum. Ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden.“

Hinter ihm belegte Petr Polak aus Tschechien

die 3. Position. Damit behauptet Haarup

weiterhin seine Spitzenposition im Gesamtklassement

mit 97 Zählern, gefolgt von Sydow mit

80 und dem Niederländer Rick Elzinga mit

72 Punkten.

Das nächste Rennwochenende der ADAC MX Masters

findet vom 6. bis 7. Juni erstmals auf dem

„Bielsteiner Waldkurs“ im Bergischen Land statt.

Der MSC Drabenderhöhe-Bielstein gibt 45 Kilometer

von Köln sein Debüt als ADAC-MX-Masters-

Veranstalter. Die 1815 Meter lange Traditionsstrecke

gehört zu den ältesten Motocrossstrecken in

Deutschland. In Bielstein gehen nur die Klassen

ADAC MX Masters und ADAC MX Youngster Cup an

den Start, der ADAC MX Junior Cup pausiert.

• Text: ADAC; Marco Burkert

• Fotos: Steve Bauerschmidt

Mann des Tages: Kevin Strijbos auf seiner Suzuki

ADAC MX Masters - 2. Lauf - Jauer - 2./3.5.2015:

Gesamtergebnisse:

ADAC MX Masters: 1. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 2. Glenn Coldenhoff,

NL, Suzuki; 3. Dennis Ullrich, Suzuki; 4. Angus Heidecke,

KTM; 5. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 6. Gregory Aranda, F, Kawasaki;

7. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 8. Christian Brockel, KTM; 9. Nikolaj

Larsen, DK, Husqvarna; 10. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki.

MX Youngster Cup: 1. Brian Hsu, Suzuki; 2. Arminas Jasikonis, LT,

Kawasaki; 3. Luca Bruggmann, CH, Yamaha; 4. Stephan Büttner,

Yamaha; 5. Roy van Heugten, NL, Kawasaki; 6. Tomasz Wysocki, PL,

KTM; 7. Nicholas Adams, GB, KTM; 8. Tom Koch, Suzuki; 9. Bas

Vaessen, NL, Suzuki; 10. Nichlas Bjerregaard, DK, Yamaha.

MX Junior Cup: 1. Mikkel Haarup, DK, KTM; 2. Jeremy Sydow, KTM;

3. Petr Polak, CZ, KTM; 4. Rick Elzinga, NL, KTM; 5. Lion Florian,

KTM; 6. Eric Schwella, KTM; 7. Rene Hofer, A, KTM; 8. Laurenz Falke,

Husqvarna; 9. Hannes König, KTM; 10. Raivo Dankers, NL, KTM.


MOTOCROSS

DM - Quad - Aufenau

Zwei-Klassen-Gesellschaft

Quad-, MX2- und Seitenwagen-Favoriten waren beim Saisonauftakt in Aufenau eine Klasse für sich.

Mit einem mehr als souveränen Vorsprung teilten sich Stefan Schreiber und Joe Maessen die beiden 1. Ränge

beim Auftakt zur Deutschen Quad-Meisterschaft ebenso wie Nils Gerke und Marco König (MX2-Pokal).

Nils Gerke

Stefan Schreiber

Schreiber vs. Maessen

Hochmotiviert zeigten sich die schnellen Quad-Motocrosser vor dem ersten Lauf

zur Deutschen Meisterschaft und so hatten 35 beim MSC Aufenau gemeldet, um

sich auf der 1700 Meter langen Strecke, auf der bereits spannende Weltmeisterschaftläufe

ausgetragen wurden, die ersten Punkte zu sichern. Im Training, in

dem der amtierende Deutsche Meister Joe Maessen auf seinem neuen Honda-

Quad mit über einer Sekunde schneller war als sein härtester Konkurrent Stefan

Schreiber, deutete zunächst alles darauf hin, dass Maessen hier wohl an die

Meisterschaft 2014 anknüpfen sollte. Aber dann war es doch nicht so einfach,

wie es sich der Meister vorgestellt hatte. „Einfach ein Wahnsinnslauf“, so Streckensprecher

Jörg Stolz, nachdem er nach mehreren Führungswechseln im ersten

Lauf Schreiber mit seinem KTM-Quad als Sieger verkündete. Quad-Pilot

Schreiber, der nach seiner Verletzung 2014 eigentlich das Ende seiner Karriere

wähnte, ließ auch den schlechten Start des amtierenden Meisters im zweiten

Lauf nicht ungenützt und sicherte sich dann den zweiten Sieg des Tages. Der

Vorsprung von Schreiber und Maessen zu den Drittplatzierten war stets so deutlich,

dass alle klar aussprachen, dass beide einfach eine Klasse für sich waren.

Lokalmatador Lubomir Hunka, der mit seinem Yamaha-Quad und schnellen Zeiten

überzeugte, musste letztlich mit Rückenschmerzen etwas Gas zurücknehmen

und holte mit seinem 8. Platz ein gutes Ergebnis.

MX2-Favoriten trennten 28/100

Für die MX2-Favoriten Nils Gerke, Marco König und Kevin Winkle war der Auftakt

zum MX2-Pokal ein Duell auf Augenhöhe, bei dem Winkle im Zeittraining zunächst

die Nase vorn hatte. Da beim MSC Aufenau über 60 MX2-Asse gemeldet

hatten, mussten sich diese erst über Vorläufe für den finalen Pokallauf qualifizieren.

Hier verwies der Ansbacher Marco König im ersten Wertungslauf seinen

Kollegen Marco Fleissig mit fast 8 Sekunden deutlich auf Platz 2. Nils Gerke erreichte

parallel im zweiten Vorlauf mit mehr als acht Sekunden Vorsprung vor Yamaha-Pilot

Leon Ast die Zielflagge. Es waren somit alle Fans auf ein packendes

Duell im Pokallauf zwischen Gerke und König gespannt. Als dann die Startanlage

fiel, schossen beide an die Spitze und lieferten sich einen wahrhaften

Schlagabtausch um die Spitze, der den Adrenalinspiegel aller in die Höhe trieb.

Nach der anstrengenden Renndistanz von 25 Minuten plus den obligatorischen

zwei Runden trennten beide nur 28/100 Sekunden und dabei hatte Gerke, Zehnter

der Deutschen MX2-Meisterschaft 2014, mit seiner Suzuki die Nase denkbar

knapp vor König vorn. Winkle, den Magen-Darm-Probleme plagten, wurde letztlich

Dritter. Marvin Röder vom veranstaltenden MSC Aufenau, der mit seiner Suzuki

mächtig Gas gab, belegte zur Freude des Vorsitzenden Karl Seipel als Zehnter

noch eine Top-Ten-Platzierung und zeigte sich damit zufrieden.

50

MCE

Mai '15


Schmid/Meusburger

fuhren in

Aufenau souverän

den Sieg im

Classic-Seitenwagen-Cup

ein

Schmid/Meusburger souverän

Schon im Zeittraining ahnten es die Fans – wenn Dietmar Schmid/Mario Meusburger

mit ihrem EML-Yamaha-Gespann über vier Sekunden schneller waren als

alle anderen Teams, die in Aufenau um die ersten Punkte zum Classic-Cup

kämpften, kann nur ein technischer Defekt oder Ähnliches das deutsch-österreichische

Duo ausbremsen. Dies war jedoch nicht der Fall und so konnten sich

Schmid/Meusburger in beiden Wertungsläufen jeweils stets vom Start weg sofort

an die Spitze des Feldes mit 27 Seitenwagen setzen. Nachdem Schmid/

Meusburger einen ausreichend großen Vorsprung herausgefahren hatten, ließ

das Team nichts anbrennen und sah in Lauf 1 mit rund 20 Sekunden Vorsprung

die Zielflagge vor Maik Hug/Beat Meyer, die mit ihrem EML-Honda-Gespann

überzeugten. Im zweiten Lauf markierten Schmid/Meusburger zunächst die Tagesbestzeit,

um in der zweiten Hälfte deutlich den Vorsprung kleiner werden zu

lassen. Am Ende folgten Huk/Meyer dann mit nicht ganz fünf Sekunden Rückstand

auf dem Zieltable.

Seipel zufriedenes Resümee

„Es war für mich die erste Veranstaltung, bei der überhaupt keiner etwas an Kritik

angebracht hat”, so der Vorsitzende des MSC Aufenau strahlend, der dabei

auch die neue Streckenbewässerung ansprach. Zu keiner Zeit, auch wenn die

Tage vor dem Rennwochenende aufgrund der hohen Temperaturen Staubentwicklung

erwarten ließ, bestand auf der optimalen Strecke für die Fahrer eine

Sichtbehinderung und die Fans konnten auf der WM-Strecke alle Positionsduelle

verfolgen. • Text u. Fotos: Karlo Jörg

Siegerehrung

MX2-Pokal,

rechts Vorsitzender

Karl Seipel

Motocross-DM - Quad - 1. Lauf + Pokal 250 ccm + Seitenwagen-Cup

43. DMV- Motocross Kinzigtal Wächtersbach-Aufenau - 26./27.4.2015:

Ergebnisse:

Quad-DM: 1. Stefan Schreiber, KTM; 2. Joe Maessen, NL, Honda; 3. Caspar Holm, DK, Yamaha; 4. Ingo Ten

Vregelaar, NL, Yamaha; 5. Julian Haas, KTM; 6. David Freidinger, A, Suzuki; 7. Zdenek Polacek, CZ, KTM;

8. Lubomir Hunka, Yamaha; 9. Alexander Norskov, DK, Yamaha; 10. Jörg Knarr, Suzuki.

Pokal MX2: 1. Nils Gerke, Suzuki; 2. Marco König, KTM; 3. Kevin Winkle, Husqvarna; 4. Marco Fleißig,

KTM; 5. Elias Stapel, KTM; 6. Oliver Kaas, Honda; 7. Fabian Bittel, Suzuki; 8. Christian Hoßfeld, Honda;

9. Philipp Kloos, Yamaha; 10. Marvin Röder, Suzuki.

Classic-Seitenwagen: 1. Dietmar Schmid/Mario Meusburger, EML-Yamaha; 2. Maik Hug/Beat Meyer, EML-

Honda; 3. Thomas Ungemach/Stefan Pfaff, EML-Yamaha; 4. Harald Pelzer/Ger Schroen, Heos-Yamaha;

5. Rolf Brehmer/Dominik Niemand, Wasp-Yamaha; 6. Domenique Ribbers/Bas Egging, NL, Victor-Yamaha;

7. Willi Gerstenecker/Michael Gerstenecker, EML-Yamaha; 8. Uwe Fleck/Stefan Kleine, Wasp-Yamaha;

9. Harald Corel/Robby Beiß, Heos-Honda; 10. Rolf Schöller/Ingo Weber, SSP-Yamaha.

51

MCE

Mai '15


MOTOCROSS

DAMCV

Inter - Lauf 1: Dustin Fleck (21), Christian Gerhards

(433), Fabian Fischer (369), Pascal Proenen (726),

Sandro Lorsbach (391) und Kevin Wessels (477)

Damen: Siegerin Carmen Allinger (26) vor

Jessica Steiniger (24), Vera Schumacher (4),

Nina Heimbüchel (329) und Maren Ruiters (25)

Christoph Selent

52

MCE

Juni '15


Sandro Lorsbach

Frank Jansen-Teitz

SAISON-

AUFTAKT MIT

SPEEDWAY-EINLAGEN

Packender Saisonauftakt beim DAMCV auf einer ungewöhnlichen Rennstrecke inmitten

einer Sandbahn. Dazu sorgten Wetterkapriolen für eine spannende erste

Standortbestimmung. Ausgerichtet wurde das erste Saisonrennen vom MCC Windeck-Hurst

in Stadionatomsphäre im Sandbahnrund in Hof.

Schmale Strecke mit engen Kehren, zwei sehr rasante Abschnitte auf einer Sandbahn

und eine schwierige Startphase mit vielen Kollisionen nach den ersten Metern

– der Saisonauftakt des DAMCV fand auf einer etwas anderen Strecke statt. Der regnerische

Samstag machte die perfekt vorbereitete Bahn teilweise glatt wie Schmierseife,

am Sonntag blieb es sonnig und trocken, die Strecke war knüppelhart. Da war

nicht unbedingt die Motorleistung der „dicken Klassen“ gefragt, es kam beim Rennen

des MCC Windeck-Hurst sehr auf Übersicht, Fahrtechnik und geschickte Linienwahl

an.

Das zeigte sich zum Beispiel in der Interklasse, in der die kleinere MX2-Klasse gemeinsam

mit den kräftigeren Open-Motorrädern startete. Da konnten die vermeintlich

unterlegenen Modelle der kleineren Klasse durchaus vorne mitfahren.

Daher herrschte Höchstspannung in der Interklasse (MX2 und Open). Den ersten

Holeshot holte Dustin Fleck, der rutschte aber in der ersten Kurve weg und konnte

Lauf 1 noch als Achtzehnter beenden. An der Spitze ein packendes Duell von Christian

Gerhards, Christoph Selent und Lukas Platt. Die drei machten auch die ersten drei

Ränge in Lauf 1 unter sich aus. In Lauf 2 setzten sich Pascal Proenen, Frank Jansen-

Teitz, Alex Farkas und Lukas Platt an die Spitze. „Altmeister“ Jansen-Teitz schied im

Verlauf des Rennens mit technischen Problemen aus, sodass Proenen vor Farkas,

Platt, Tim Münchhofen und Gerhards gewann. Der Ärger über den Ausfall saß offensichtlich

so tief, dass Jansen-Teitz in Lauf 3 von Anfang bis Ende souverän führte und

er sich gemeinsam mit Proenen weit vom Rest des Feldes absetzen konnte. Auf Rang

3 fuhr Steve Dosquet vor Lukas Platt, Mike Adrian Braun und Alex Farkas. In der Tageswertung

gewann in der MX2-Klasse Lukas Platt vor Christian Gerhards, Niklas

Raths und Mike Adrian Braun. In der Open-Klasse holte sich Pascal Proenen den Tagessieg

vor Christoph Selent, Alex Farkas, Tim Münchhofen, Frank Jansen-Teitz und

Steve Dosquet.

Klare Sache hingegen bei den 85er Senioren. Hier ließ sich Niklas Loeb von niemandem

die Butter vom Brot nehmen und fuhr mit zwei Laufsiegen auch den Tagessieg

nach Hause. Dahinter punktgleich Jonathan Frorath und Carl Ostermann, der nach

einem kurzen Straucheln im zweiten Lauf mit Platz 5 zufrieden sein musste. In dieser

Klasse fehlte mit dem verletzten Jannick Schmitz einer der Top-Fahrer.

Eindeutig der Verlauf auch bei den älteren Twinshock-Motorrädern. Uwe Jordine auf

einer Viertakt-Yamaha aus den frühen 80er Jahren fuhr zwei Laufsiege ein, dahinter

beide Male Peter Werner und auf dem 3. Rang landete Andreas Knoell.

Deutlich auch der Tagessieg bei den Damen für Carmen Allinger. Dahinter ging es jedoch

spannend zu. Maren Ruiters, Katrin Herff, Jessica Steininger (war nach langer

Verletzungspause wieder dabei), Claudia Perdieus, Fiona Hoppe (auf einer 85er!)

und die Belgierin Emmy Schepmans fanden sich in dieser Reihenfolge in der Tageswertung

wieder, können sich aber in den nächsten Rennen allesamt gute Chancen

ausrechnen, aufs Treppchen zu fahren. • Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-MX - Hof - 25./26.4.2015 - Gesamtergebnisse: Samstag

Jugend MX2: 1. Dennis Wolff; 2. Jeremy Geisler; 3. Kevin Kern; 4. Robert Schäfer; 5. Robin Fischer.

85 ccm Senioren: 1. Niklas Löb; 2. Jonathan Frorath; 3. Carl Ostermann; 4. Dennis Schlösser; 5. Fiona Hoppe.

50/65 ccm: 1. Konrad Fuchs; 2. Jan Krug; 3. Fabio Diehl; 4. Robin Weranek; 5. Leopold Lichey.

50 ccm Mini: 1. Finn Rossbroich; 2. Max Nahr; 3. Timo Rose.

Damen: 1. Carmen Allinger; 2. Maren Ruiters; 3. Katrin Herff; 4. Jessica Steiniger; 5. Claudia Perdieus.

Senioren: 2. Thorsten Pehl; 2. Marko Arnhold; 3. Uwe Jordine; 4. Sebastian Bauten; 5. Lars Berscheid.

Veteranen - 1. Lauf: 1. Luc Perdieus; 2. Gerhard Arnhold; 3. Hubert Heck; 4. Thomas Beuer; 5. Thomas Pfeil.

2. Lauf: 1. Perdieus; 2. Beuer; 3. Thomas Frorath; 4. Arnhold; 5. Berthold Kamps.

Sonntag

Junioren MX2: 1. Jordy Verhulst; 2. Paul Löhmer; 3. Alexander Skrobucha; 4. Steve Brassel; 5. Benedikt Frorath.

Junioren Open: 1. Lars Berscheid; 2. Mario Peters; 3. Peter Barabasch; 4. Jonas Pickartz; 5. Max Holzschneider.

50/85 ccm Junioren: 1. Jonathan Weiß; 2. Jan Krug; 3. Kai Thomas; 4. David Fischer; 5. Maximilian Beermann.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Peter Werner; 3. Andreas Knöll; 4. Wolfgang Fischer; 5. Christian Wieczorek.

Youngtimer: 1. Gerhard Arnhold; 2. Christoph Schweitzer; 3. Peter Patzer; 4. Oliver Geisler; 5. Thomas Beuer.

National MX2: 1. Florian Willms; 2. Florian Scory; 3. Jonas Remmel; 4. Colin Honigmann; 5. Pablo Pfalz.

National Open: 1. Jan Woisetschläger; 2. Kevin Endepohls; 3. Oliver Heutz; 4. Tim Stüber; 5. Christopher Ellgass.

Inter MX2: 1. Lukas Platt; 2. Christian Gerhards; 3. Niklas Raths; 4. Mike Adrian Braun; 5. Hendrik Nassheuer.

Inter Open: 1. Pascal Proenen; 2. Christoph Selent; 3. Alex Farkas; 4. Tim Münchhofen; 5. Frank Jansen-Teitz.

Gästeklasse: 1. Yannick Giniaux; 2. Jahn Brachthäuser; 3. Marten Bonnekoh; 4. Sascha Esser; 5. Dennis Bäumer.

53

MCE

Juni '15


MOTOCROSS

Mit einem kaum gefährdeten Sieg des amtierenden

Meisters in der IMBA-Klasse MX2 zelebrierte John

Cuppen (1/1/3) förmlich seine sichere Fahrweise. In

den ersten beiden Rennen gewann er mit Start-Ziel-

Siegen. Beim dritten Lauf dauerte es schon neun

Runden, ehe er vom 10. auf dem 3. Rang durchs Ziel

fuhr.

Ideale Bedingungen herrschten auf dem traditionsreichen

belgischen Fort Koningshooikt, eine Artillerieanlage

im äußeren Antwerpener Verteidigungsring

aus dem Jahr 1908, wo nun verschiedene Freizeitaktivitäten,

vornehmlich Angelsport am umgebenen

Wassergraben angeboten werden. Aber auch

internationale Motocrossrennen, berühmt und berüchtigt

zugleich aus den „Goldenen 70ern“, finden

bis heute auf dem durchaus kniffligen Circuit statt.

Strahlender Sonnenschein bei angenehmer Frühjahrsbrise,

eine gute Organisation durch die Frauen

und Männer um Kris Fleerackers und die erfahrenen

Funktionäre des VMCF ließen keine Zweifel an einem

Lob für die Pünktlichkeit der Rennabläufe und

gute Organisation.

Im Sekundenabstand wurden die ersten fünf des

Zeittrainings erfasst: John Cuppen, Martino Ierace,

der 17-jährige Schweizer und neu im IMBA-Team,

weiter der Engländer Lewis King, Ruut de Laat aus

Holland und der junge Belgier Axel Nijs, der vom

FIM- ins IMBA-Lager gewechselt ist und auf den große

Hoffnungen gesetzt werden.

Der 20-jährige Niederländer und Dritte in der

2014er IMBA-Meisterschaft Jacky Tausch (3/3/1) gelangte

jeweils vom 6. Rang aus ins unmittelbare Vorderfeld

auf den 2. Podestplatz. Axel Nijs (8/2/2)

zeigte in allen drei Rennen eine starke Leistung und

behauptete sich zusammen mit Lewis King (2/4/8)

in der doch offensichtlichen Übermacht der Niederländer.

Mit großem Applaus wurde der Belgier vor

heimischem Publikum im Saal des Forts geehrt und

gefeiert. Auf den Rängen 5 bis 8 punkteten wiederum

die Niederländer mit Joshua van der Linden

(4/8/4), Ruud de Laat (9/6/5), Jeroen van Teijlingen

(5/15/6) und Dennis van Wordragen (6/13/7). Damit

platzierte der „MON-Ploeg“ alle seine sechs Teilnehmer

unter die ersten acht.

Der Brite Matt Ridgway (10/5/19) lag bei den Starts

immer unter den ersten drei. Er wäre zu mehr Ehren

gekommen, wenn da nicht der Ausrutscher im letzten

Lauf in der letzten Runde gewesen wäre. So

reichte es nur zum 9. Platz vor dem besten Italiener

Fabio Tessari (14/9/9). Der 11. Gesamtrang ging

wieder an die Belgier mit David Foguenne

(12/11/11), der ein respektables Rennen zeigte, indem

er sich jeweils vom hinteren Mittelfeld aus unspektakulär

verbesserte. Der neue Brite im MX2-

Team der AMCA, Zac Stealey (7/22/12) hätte ohne

54

MCE

Juni '15

IMBA-EM - MX2

Koningshooikt/B

CUPPEN

SIEGT

MX2: Jacky Tausch, John Cuppen und Axel Nijs (v.l.)

den Fahrfehler im zweiten Rennen, als er auf den

27. Rang zurückfiel, ein durchaus akzeptables Ergebnis

unter den ersten zehn erzielt. Dies gilt auch

für den Belgier Karel Schepmans (11/7/30), der im

dritten Lauf vom 8. Rang aus bereits in der dritten

Runde aufgeben musste.

Die Hoffnung der Briten beruht nach wie vor auf dem

Siebtplatzierten der 2014er IMBA, Paul Neale (30/

10/13). Beim Start des ersten Rennens Elfter, geriet

er gleich in der ersten Runde mit Brant Bourleneau

auf der gleichen Ideallinie zusammen. Für Neale bedeutete

dies die Weiterfahrt vom letzten Platz aus

und für den Belgier das Aus auch für die folgenden

Rennen. Christian Gerhards (13/17/15) verbesserte

sich jeweils nach kleinen Ausrutschern aus dem

hinteren in das vordere Mittelfeld und zeigte durchaus

Beständigkeit vor seinem Landsmann Mike

Braun (17/14/18). Der 19-jährige Simmerather ließ

besonders im zweiten Rennen Hoffnung aufkeimen.

Mit einigen Runden auf Rang 8 allerdings musste er

sich der Realität beugen, freute sich aber dennoch

über einen schönen Einstand auf Gesamtrang 15.

Aus deutscher Sicht: Der 21-jährige Kristof Heck

(19/23/28) aus Monschau komplettiert in diesem

Jahr das DAMCV-MX2-Team und ist durchaus beeindruckt

von der hohen Leistungsdichte in der IMBA-

„Mopedklasse“. • Text u. Fotos: Toni Luysberg

IMBA-EM - MX2 - 1. Lauf - Koningshooikt/B - 12.4.2015:

Gesamtergebnis: 1. John Cuppen, NL; 2. Jacky Tausch, NL; 3. Axel Nijs,

B; 4. Lewis King, GB; 5. Joshua van der Linden, NL; 6. Ruud de Laat,

NL; 7. Jeroen van Teijlingen, NL; 8. Dennis van Wordragen, NL; 9. Matt

Ridgway, GB; 10. Fabio Tessari, I.

Ferner: 14. Christian Gerhards, D; 15. Mike Adrian Braun, D; 19. Martino

Ierace, CH; 24. Kristof Heck, D.

Nation-Cup: 1. Niederlande, 463 Punkte; 2. Großbritannien, 333;

3. Belgien, 318; 4. Deutschland, 206; 5. Italien, 205; 6. Frankreich,

177; 7. Schweiz, 66.

IMBA-EM - Seitenwagen - Wohlen/CH

PHANTASTISCHER

AUFTAKT

„Liebe Motorsportfreunde, ein unvergessliches Wochenende

liegt hinter uns. Wir danken allen ganz

herzlich, die zum Gelingen beigetragen haben! Besucher,

Fahrer, Helfer, Sponsoren, Landbesitzer

etc. Es hat alles gepasst an diesem Wochenende!

Total 12.000 Zuschauer kamen uns besuchen ... Wir

sind sprachlos, freuen uns sehr und wir sind natürlich

auch ein bisschen stolz, dass dieses Rennen so

reibungslos über die Bühne ging ... DANKE!“, das

schrieb der MSC Wohlen. Die Frauen und Männer

um OK-Präsident Ueli Hilfiker leisteten wieder hervorragende

Arbeit mit viel Herzblut in der Vorbereitung

und Ausführung, wie die Aargauer Zeitung

schrieb. Und der IMBA-Offizielle Francis Bielen meldete

„perfekt“ mit 33 Gespannen am Startbalken.

Die Schweizer Freiämter Kevin Battaglia und Philipp

Furrer (2/3/2) feierten in Wohlen den Gesamtsieg.

„Was will man mehr, als vor heimischer Kulisse zu

gewinnen“, so der Kommentar des Siegers bei der

Siegerehrung. Ihre Landsmänner Martin Krieg/Marius

Strauss (2/5/4) komplettierten den totalen

Schweizer Erfolg im Eröffnungsrennen der IMBA auf

dem legendären Kurs auf Schloss Hilfikon vor Zuschauerrekord

mit 12.000 begeisterten Motocrossfans.

Wären Marco Boller/Simon Wälti (1/1/0) im

dritten Rennen nicht ausgefallen, hätten die

Schweizer das gesamte Podium belegt. Von diesem

Missgeschick profitierten die jungen Janssens-Brüder

Nick und Glenn (10/3/2) aus Belgien. Die über

den SAM lizenzierten Österreicher Kevin Bitsche/

Dave Bertschi freuten sich über den 4. Tagesrang

vor den besten Niederländern Ton van Keulen/Henry

van de Wiel (6/9/5).

Trotz des Ausfalls im dritten Wertungslauf belegten

Boller/Wälti den 6. Gesamtrang vor Carlo van

Duijnhoven/Siebe van de Putte und den „Alteidgenossen“

der Szene Werner Pflugshaupt/Daniel

Köppli. Beste Briten wurden Jack Etheridge/Scott

Grahame (4/30/9). Scott Grahame hält die Familientradition

aufrecht. Sein Großvater Archie wurde

in den 1960er Jahren IMBA-Champion bei den Seitenwagen.

Aus deutscher Sicht: Peter Gruber/Pirmin Hofmeier

(9/10/0) fielen nach dem Start des dritten Rennens

bereits in der ersten Runde aus. Der 17. Gesamtrang

und die weitere Hoffnung der Deutschen liegt auf ihren

Schultern. Auf dem 19. Gesamtrang wurden André

Knübben/Tim Lange (16/21/14) notiert. Dirk

Döhmen/Michael Hopf (17/24/22) landeten auf

Platz 24 vor ihren Mannschaftskameraden Gerd

Franke/Michael Schmitz (23/25/24).

• Text: Toni Luysberg; Foto: MSC Wohlen

IMBA-EM - Seitenwagen - 1. Lauf - Wohlen/CH - 19.4.2015:

Gesamtergebnis: 1. Kevin Battaglia/Philipp Furrer, CH; 2. Martin

Krieg/Marius Strauss, CH; 3. Nick Janssens/Glenn Janssens, B; 4. Kevin

Bitsche/Dave Bertschi, CH; 5. Ton van Keulen/Henry van de Wiel,

NL; 6. Marco Boller/Simon Wälti, CH; 7. Carlo van Duijnhoven/Siebe

van de Putte, NL; 8. Werner Pflugshaupt/Daniel Köppli, CH; 9. Jack

Etheridge/Scott Grahame, GB, 97; 10. Julian Veldman/Jorrit van de

Putten, NL.

Ferner: 11. Mathias Stäger/Sascha Kobel, CH; 13. Fabian Hofmann/

Eric Bindschädler, CH; 17. Peter Gruber/Pirmin Hofmeier, D; 18. Ernst

Forrer/Cedric Bettschen, CH; 19. André Knübben/Timo Lange, D;

24. Dirk Döhmen/Michael Hopf, D; 25. Gerd Franke/Michael Schmitz,

D; 27. Ronny Gloor/Christoph Zürcher, CH.

Nation-Cup: 1. Schweiz, 429 Punkte; 2. Niederlande, 341; 3. Belgien,

289; 4. Deutschland, 206; 5. Großbritannien, 168; 6. Frankreich, 127.

Seitenwagen: Martin Krieg/Marius Strauss, Kevin Battaglia/

Phillip Furrer und Nick Janssens/Glenn Jannsens (v.l.)


IMBA-EM - Ladies - Geldermalsen/NL

AUFTAKTSIEG

FÜR STEFFI LAIER

Der Veranstalter MCC Geldermalsen hatte den Parcours

(harter Lehmboden) sehr gut präpariert. Der

Lehmkurs war mit etlichen Sprungschanzen und

überhöhten Kurven bestückt und bei trockenem

Wetter ein perfekter Untergrund für Hartbahnfahrer.

Leider begann es vor dem zweiten Lauf zu regnen

und die Strecke veränderte sich mehr und mehr

in eine Rutschbahn.

Stephanie Laier legte gleich die beste Trainingszeit

hin und qualifizierte sich so für Startplatz 1. Sie

konnte dann auch den ersten Lauf mit einem Startund

Zielsieg abschließen. Carmen Allinger ging als

Siebte an den Startbalken und beendete den ersten

Lauf als Sechste vor Maren Ruiters. Die Schweizerin

Sandra Keller ging ihren Teamkolleginnen Katja, Michelle

und Nina Zünd (ja, ihr lest richtig, drei

Schwestern im Team Schweiz) mit gutem Beispiel

voran und landete auf Rang 13. Aus England waren

Catherine King und Lauren Collingwood angereist.

Sie belegten bei ihrem ersten Auftritt in der Damen-

EM die Ränge 9 und 10 im ersten Lauf. Lokalmatadorin

Lianne Muilwijk konnte sich den 2. Rang hinter

Laier sichern und die Belgierin Brenda Wagemans

auf Rang 3 verweisen. Kimberley Braam wurde Vierte

vor Gwenda Haans.

Drei Laufsiege für Stephanie Laier beim IMBA-EM-Auftakt der Ladies in

Geldermalsen • Foto: Cobie Classen

Der Regen im zweiten Lauf war für die Damen nicht

das große Problem. Der Lauf wurde mit 15 Minuten

Verspätung gestartet und wieder war es Laier, die

sich einen Start-Ziel-Sieg auf die Fahnen schrieb.

Auch Lianne Muilwijk hatte sich schnell mit ihrer

Heimstrecke arrangiert und nahm Position 2 vor

Ruiters ein. Allinger konnte nach Startplatz 8 einige

Kolleginnen ein- und überholen und beendete den

Lauf auf Rang 3. Kimberley Braam sah die Zielflagge

als Vierte und die Jüngste im Feld, Fiona Hoppe (D),

holte sich mit ihrer 85-ccm-Maschine einen tollen

5. Rang und zeigte damit die beste Leistung ihrer

IMBA-Karriere. Die ersten Plätze wurden im Wechsel

Niederlande und Deutschland vergeben. Auf

Rang 6 folgte mit Gwenda Haans wieder eine Niederländerin

vor Jessica Steiniger. Platz 8 belegte

die Belgierin Wagemans vor Ruiters. Aus Schweizer

Sicht war wohl die Strecke noch nicht rutschig genug,

denn die Mädels aus den Bergen landeten

nicht unter den ersten Fünfzehn. Auf Position 16 war

Michelle Zünd Beste im Schweizer Team. Ihre

Schwester Nina wurde Achtzehnte vor Sandra Keller.

Katja Zünd beendete den Lauf auf Rang 25. Die

beiden Damen aus England kamen auf Platz 13 (Lauren

Collingwood) und 17 (Catherine King).

Auch im dritten Lauf ging Laier gleich in der ersten

Runde in Führung und gab diese auch nicht mehr

ab. Die Niederländerin Lianne Muilwijk, die den

Holeshot vor Fiona Hoppe für sich entschied, behauptete

Rang 2. Hoppe lag eine Zeit lang auf Platz

3 vor Wagemans, die dann aber vorbeizog, ebenso

wie Braam und Allinger. Hoppe beendete den Lauf

schließlich als Sechste und zeigte, dass man auch

mit einem kleineren, motormäßig unterlegenen Motorrad

tolle Ergebnisse einfahren kann. Die weiteren

Top-Ten-Platzierungen gingen an Cyntia Swets,

Demi Verploegh, Gwenda Haans und Emmy Schepmans.

Die beiden Engländerinnen King und Collingwood

fanden sich auf den Rängen 12 und 13 wieder.

Für die Schweizerinnen begann die Punkteausbeute

bei den Plätzen 14 für Sandra Keller, 15 für Katja

Zünd, 17 für für Nina Zünd sowie 19 für Michelle

Zünd.

Der Veranstalter war hochzufrieden mit der ersten

IMBA-EM-Austragung in der über 30-jährigen Vereinsgeschichte.

• Text u. Siegerehrungsfoto: Willi Jütten

IMBA-EM - Ladies - 1. Lauf - Geldermalsen/NL - 3.5.2015:

Gesamtergebnis + Stand (nach 1 von 5 Veranstaltungen): 1. Stephanie

Laier, D, 180 Punkte; 2. Lianne Muilwijk, NL, 162; 3. Kimberley

Braam, NL, 141; 4. Brenda Wagemans, B, 139; 5. Carmen Allinger, D,

138; 6. Gwenda Haans, NL, 125; 7. Fiona Hoppe, D, 115; 8. Demi Verploegh,

NL, 107; 9. Emmy Schepmans, B, 97; 10. Jessica Steiniger, D,

94.

Ferner: 13. Maren Ruiters, D, 88; 15. Sandra Keller, CH, 78; 18. Michelle

Zünd, CH, 66; 19. Katja Zünd, CH, 65; 21. Nina Zünd, CH, 63;

22. Claudia Perdieus, D, 57; 24. Annika Richter, D, 55; 35. Nina Heimbüchel,

D, 18.

IMBA-EM - MX Open - Vollezele/B

CHAMPION

JILANI CAMBRÉ

SIEGT BEIM

SAISONAUFTAKT

Es war zunächst das Rennen des Vincent Collet (B),

der dem ersten Lauf seinen Stempel aufdrückte. Der

Ex-Champion von 2012 gewann nicht nur den Holeshot

und die erste Runde, sondern gab die Führung

bis ins Ziel nicht mehr ab. Der amtierende Champion

Jilani Cambré (B) musste sich erst mal an seinem

Landsmann Jérome Benonit und dem Niederländer

Remco Doornwaard vorbeiarbeiten, um dann auf

Platz 2 zu enden.

Der Engländer Jack Cox kam ebenfalls sehr gut mit

den Bodenverhältnissen zurecht und kennt die matschigen

Strecken aus seiner Heimat bestens. Er

setzte sich nach dem Zweikampf mit Remco Doornward

(NL) und im Anschluss mit Eric Foguenne (B)

auf Rang 3 fest. Christoph Selent (D) lag nach dem

Start unter den ersten sechs und beendete das Rennen

auf Rang 7. Auch Pascal Proenen (D) konnte sich

vom 13. Startplatz nach vorne arbeiten und als

Neunter den Lauf beenden.

Das Wetter war auch zum zweiten Lauf nicht viel

besser. Die Regenschauer und entsprechende

Bahnverhältnisse machten nicht nur den Teilnehmern

zu schaffen, auch die Helfer und Offiziellen

mussten sich durch aufgeweichte Wiesen zur Strecke

durchkämpfen.

Cambré tat es dann seinem Landsmann Collet

gleich und holte ebenfalls Holeshot und Laufsieg.

Collet, der dieses Mal vom 4. Platz in der Startrunde

Siegerehrung in Vollezele (v.l.): Vincent Collet (2.), Jilani Cambré (1.)

und Jack Cox (3.) • Foto: Guus Verlangen

kam, machte es dem Engländer Jack Cox schwer. Zur

Laufmitte hatte sich Vincent Cox zurechtgelegt und

konnte ihn auf Rang 3 verweisen. Dahinter landeten

Stijn Verstrepen (B) und Eric Foguenne (B), vor dem

ersten Niederländer Remco Doornwaard. Aus Dänemark

schaffte es diesmal Jesper Jörgensen, sich unter

die ersten zehn zu fahren, er belegte Rang 8. Dieses

Mal wurde Selent mit einem 11. Rang bester

Deutscher vor Landsmann Proenen. Stärkster Fahrer

aus der Schweiz wurde Marco Kern.

Der dritte Lauf wurde wieder ein Triumph für den

belgischen IMBA-Champion Cambré, der sich wiederum

den Laufsieg und damit auch den Tagessieg

auf sein Punktekonto schreiben lassen konnte. Collet

war als Zweiter gestartet und musste auch an

keinen seiner Konkurrenten diesen Platz abgeben.

Junior Slegers (B) konnte sich vor Cox den 3. Rang sichern.

Fünfter wurde Benonit vor Doornwaard und

Selent. Christoph Selent landete auch in der Tageswertung

auf Rang 6 und war damit bester Deutscher.

• Willi Jütten

IMBA-EM - Open - 1. Lauf - Vollezele/B - 3.5.2015:

Gesamtergebnis + Stand (nach 1 von 7 Veranstaltungen): 1. Jilani

Cambré, B, 174 Punkte; 2. Vincent Collet, B, 168; 3. Jack Cox, GB, 147;

4. Remco Doornwaard, NL, 131; 5. Junior Slegers, B, 130; 6. Christoph

Selent, D, 115; 7. Jérome Benonit, B, 113; 8. Stijn Verstrepen, B, 106;

9. Jarno Verhorevoort, NL, 101; 10. Dave van Dun, NL, 99.

Ferner: 15. Pascal Proenen, D, 79; 18. Hendrick Naßheuer, D, 73;

20. Mario Kern, CH, 68; 22. Tom Pölderl, D, 57; 23. Julian Horsch, D,

51; 24. Sebastian Brenner, D, 51; 32. Dustin Fleck, D, 34.

Werden die Konkurrenten Jilani Cambré auch 2015

immer nur im Leader-Shirt vor sich sehen?

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MCE

Juni '15


MOTOCROSS

Hessencup

1. Lauf

Langgöns

GRANDIOSER AUFTAKT

MIT 270 FAHRERN

Besser konnte der Auftakt gar nicht sein: Bei der

fast schon traditionellen Saisoneröffnung des

ADAC/DMV-Motocross-Hessencups 2015 waren

beinahe alle der 270 eingeschriebenen Fahrer plus

etliche Gaststarter dabei.

Damit bewies sich eine der größten deutschen Motocross-Regionalserien

einmal mehr sowohl als Publikums-

als auch als Fahrermagnet. Die 17 Hessencup-Klassen

wurden wie immer auf zwei Tage verteilt;

in Langgöns war dies der Ostersonntag und

-montag, womit auch die Klassen, die am ersten Tag

fuhren, sich vor zahlreichen Zuschauern präsentieren

konnten. Der Günther-Leibrock-Ring war perfekt

präpariert und der Wettergott war gnädig und

schickte überwiegend Sonne.

In der Königsklasse MX1 triumphierte mit Janik

Kaufmann vom MCV Rhein-Main Offenbach keiner,

der im letzten Jahr arrivierten Fahrer. Robin Bergmann

gewann Lauf 2, der Lokalmatador hatte aber

schon im ersten Lauf seine Chancen vertan, weil er

hinter Gaststarter Marco Hummel (Konstanz) nur

Platz 3 schaffte. Nach anfänglichem 2. Platz rutschte

er weg und konnte danach nur den 3. Platz erobern.

Der Langgönser Patrick Bender führte im ersten

Lauf, musste aber nach einem Ausrutscher das

Feld von hinten aufrollen, was ihm „nur“ bis auf

Platz 6 gelang. Dennoch hatte Bender ein Erfolgserlebnis

an Ostern: Er siegte als Gaststarter mit seiner

KTM im DMV BRC 2-Takt-Cup vor Christian Herzberg

und Marco Hummel.

Die MX2-Klasse gewann Daniel Schäffer vom MSC

Aufenau vor dem Topfavoriten Fabian Bittel aus

Zirndorf. Der Bayer war zwar im ersten Lauf vorn,

musste sich aber im zweiten Durchgang mit dem

3. Rang hinter Steffen Kaiser zufriedengeben, was

Tagesrang 2 bedeutete. Kaiser hatte schon im ersten

Lauf mit Platz 6 die Chancen ums Podium verspielt.

Gesamtdritter wurde Christian Hoßfeld (2/4)

aus Wutha. 30 Fahrer standen am Startgatter!

Die Classic-Klasse gewann der sich in bestechender

Form befindliche Anton Kutter vor Titelverteidiger

Franz Baur und dem Feldataler Hans Breitel. Bei den

jüngeren Twinshocks war Gaststarter Stephan Jöst

vor Kai Nogossek und Andreas Sengpiel erfolgreich.

Highlight am zweiten Tag waren die zwei Läufe um

den Hessenpokal mit den besten Fahrern aus MX1

und MX2. Ein volles Feld mit 40 Fahrern ging auf die

Jagd nach Hessenpokal-Punkten. Mit den Plätzen

2 und 1 setzte sich Janik Kaufmann auf seiner Kawa

auch hier durch und gewann in einem turbulenten

Rennen vor Marvin Dietermann vom MSC Sechshelden.

Erst in den letzten Runden des zweiten Laufes

sicherte sich Kaufmann den Gesamtsieg, als er Dietermann

noch von der Spitze abfing. Robin Bergmann

(3/6) verlor seine guten Chancen bei einem

Startcrash im zweiten Lauf. Joshua Enders ((Vierter

im ersten Lauf) fiel im zweiten Heat aus.

Carmen Allinger war unter sieben Ladies auch diesmal

die Schnellste und knüpfte mit zwei Laufsiegen

an ihre Erfolge von 2014 an. Hinter der Frankenthalerin

finishten Anna-Lena Weinmann und Luisa Rennesland.

• Fotos: Karl Seipel

MX-Hessencup - 1. Lauf - Langgöns - 5./6.4.2015:

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Janosch Kettner; 2. Niklas Saalbaum; 3. Emilio Romeo

Stern; 4. Phil Reuter; 5. Leandro Noel Dressel, alle KTM.

65 ccm: 1. Max Hero Holzapfel; 2. Luis Schäfer; 3. Luca Höltenschmidt;

4. Hendrik Lißfeld; 5. Daniel Lorenz, alle KTM.

85 ccm: 1. Ben Hess, Husqvarna; 2. Phil Niklas Löb, KTM; 3. Siljan

Tim Grohmann, KTM; 4. Jonas Dünninger, KTM; 5. Jan Schölzl, Kawasaki.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Sandro Larsbach, Yamaha; 2. Eric Valtingojer,

Yamaha; 3. Tom Legner, Suzuki; 4. Tom Philipp Haupt, KTM; 5. Niklas

Schunk, KTM.

MX2: 1. Daniel Schäffer, Kawasaki; 2. Fabian Bittel, Suzuki; 3. Christian

Hoßfeld, Honda; 4. Steffen Kaiser, Suzuki; 5. Fabian Pries, Yamaha.

MX1: 1. Janik Kaufmann, Kawasaki; 2. Robin Bergmann, Suzuki;

3. Marco Hummel, Husqvarna; 4. Patrik Bender, KTM; 5. Dominic

Meuser, Suzuki.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. Lukas Stribny, Yamaha; 2. Miro Cappuccio,

Yamaha; 3. Marvin Schulze, Yamaha; 4. Leon Till Müller, Yamaha;

5. Daniel Stribny, Kymco.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Konstantinos Tzioras, KTM; 2. Thomas

Brehl, Honda; 3. Knut Valtingojer, Suzuki; 4. Thorsten Pehl, Suzuki;

5. André Brübach, Honda.

Classic ab 40 Jahre: 1. Anton Kutter, Maico; 2. Franz Baur, CZ;

3. Hans Breitel, CZ; 4. Andreas-Lefty Faber, Husqvarna; 5. Karl Seipel,

Maico.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Stephan Jöst; 2. Kai Nogossek, Husqvarna;

3. Andreas Sengpiel, Honda; 4. Stefan Horvath, Yamaha; 5. Robert

Löw, Maico.

Hessenpokal: 1. Janik Kaufmann, Kawasaki; 2. Marvin Dietermann,

KTM; 3. Nils Gerke, Suzuki; 4. Robin Bergmann, Suzuki; 5. Dominic

Meuser, Suzuki.

Damen: 1. Carmen Allinger, Yamaha; 2. Anna-Lena Weinmann,

KTM; 3. Luisa Rennesland, Kawasaki; 4. Andrea Kalina, Beta;

5. Saskia Weber, KTM.

Evo: 1. André Schnell, KTM; 2. Robert Löw, Maico; 3. Stefan Ebert,

Maico; 4. Ronald Braun, Honda; 5. Harry Strohmeier, BSA.

Hobby/Einsteiger: 1. Florian Neuroth, Suzuki; 2. Christopher Richter,

Kawasaki; 3. Kevin Kexel, Suzuki; 4. Daniel Arnhold, Suzuki;

5. Stefan Stein, Suzuki.

DMV BRC 2-Takt Cup: 1. Patrik Bender, KTM; 2. Christian Herzberg;

3. Marco Hummel; 4. Marvin Heyner, Honda; 5. Mark Scheu.

2. Lauf - Moorgrund

CROSSRITTER AM

HEILIGENBERG

Genau vier Wochen nach dem perfekten Saisonauftakt

des HFM Motocross Hessencups in Langgöns

zog es die Hessencup-Fahrerinnen und -Fahrer nach

Moorgrund. Die 1300 Meter lange Strecke am Heiligenberg

präsentierte sich in erstklassigem Zustand

und zum zweiten Mal in dieser Saison erwies sich

Petrus als Crosser: Sowohl am Samstag als auch am

Sonntag blieb es trocken – erst nach Rennende am

zweiten Tag öffneten sich die Himmelsschleusen.

Der MC Moorgrund hatte sich im Vorfeld mächtig ins

Zeug gelegt und den Start von außerhalb in die Strecke

gelegt, was sich als gelungene Maßnahme erwies.

Wenn auch die „Masse“ nicht so groß wie in

Langgöns war, so zeigte sich auch beim zweiten

Saisonrennen viel Klasse bei einer der größten Motocross-Regionalserien

in Deutschland.

Die MX2-Klasse und die MX2-Fahrer bis 18 Jahren

werden dieses Jahr getrennt gewertet, starten aber

gemeinsam. Bei den unter 18-Jährigen war Eric Valtingojer,

Neffe von Knut Valtingojer, mit einem Dop-

Klasse 85 ccm: Jonas Dünn

Langgöns: MX2-Sieger Daniel Schäffer (Mitte),

der zweitplatzierte Fabian Bittel (links) und der

drittplatzierte Christian Hoßfeld (rechts)

56

MCE

Juni '15


inger (66) und Siljan Grohmann (18)

pelsieg der Beste. Als Zweiter wurde Tom Legner

vom MSC Laubus-Eschbach vor Tom Haupt vom MSC

Weiterstadt gewertet. Die MX2-Wertung gewann der

derzeitige Überflieger im Hessencup, Fabian Bittel

aus Zirndorf. Der Bayer musste sich noch im ersten

Lauf Christian Hoßfeld geschlagen geben, machte

dann aber im zweiten Rennen den Sack zu. Gut dabei

war auch Daniel Schäffer vom MSC Aufenau, der

im zweiten Lauf noch vor Hoßfeld ins Ziel kam. Der

16-jährige Aufenauer Henri Heise (19/5), der direkt

von der Jugendklasse in die MX2 aufgestiegen ist,

kam auf Anhieb auf den 8. Gesamtrang.

In der MX1 etablierte sich am Heiligenberg mit Sören

Strauß vom MSC Bielstein ein neuer Mann ganz

oben auf dem Treppchen. Im ersten Lauf musste er

dem Langgönser Dominic Meuser den Vortritt lassen,

im zweiten Durchgang holte sich Strauß den

Tagessieg und 47 Hessencup-Punkte. Meusers

Team- und Markenkollege (Suzuki, RNH-Team) Robin

Bergmann wurde Gesamtdritter vor dem dritten

Langgönser im Bunde, André Müller.

In Moorgrund waren auch die Quads am Start, in

den getrennt gewerteten Klassen ab 14 Jahre und ab

35 Jahre waren es 27 an der Zahl! Gaststarter Julian

Haas dominiert derzeit die Quadklasse und wurde

Tagessieger mit einem Doppelerfolg, aber der gebürtige

Tscheche Lubomir Hunka vom MSC Aufenau

kassierte mit den Plätzen 3 (hinter Gaststarter Richart

Schmidt) und 2 das Maximum an Hessencup-

Punkten. Dabei schaffte Hunka nach einem schlechten

Start das Kunststück, vom 6. auf den 2. Platz

vorzufahren. Martin Bach wurde Gesamtdritter vor

Schmidt und Sandy Schulze. Der aus der Jugendquad-Klasse

aufgestiegene Max Mildenberger vom

Quad Shop Altenstadt fuhr in seinem ersten Rennen

in der „großen“ Klasse auf einen guten 12. Platz.

Start Hessenpokal, vorn Sieger

Dominic Meuser (942) und der

zweitplatzierte Robin Bergmann (730)

Jugend-Quad - Start 1. Lauf, vorn Sieger Julian Haas

Klaus Homrich (MSF Winningen) gewann, wie schon

so oft, die Wertung der über 35-Jährigen. Bei den

„Classicern“ war der Biberacher Anton Kutter (vor

Meister Franz Baur und Andreas-Lefty Faber) wie

schon in Langgöns mit zwei Siegen überlegen. Wolfgang

Büttner, der direkt von einem Classic-Rennen

am Samstag in Dänemark (!) anreiste, ließ es mit

Platz 6 etwas gemütlicher angehen.

Bei den Twinshock-Motorrädern war Maik Kaltenberg

mit seiner Husqvarna wieder einmal das Maß

der Dinge. Der Grevenbroicher gewann beide Rennen

vor Dietmar Meyer und Ex-Quadfahrer Stefan

Ebert (beide Maico).

Leider nur vier Girls kämpften, gemeinsam mit den

Einsteiger- und Hobbyfahrern, in der Damenklasse

um die Punkte. Luisa Rennesland vom MCV Rhein-

Main steuerte ihre Kawasaki zweimal zum Sieg, vor

Gaststarterin Bianca Kaiser und Andrea Kalina aus

Bauschheim.

Highlight eines jeden Hessencup-Rennens sind die

zwei Hessenpokal-Läufe der besten MX1/MX2-Fahrer

am Sonntagmittag. So waren die Rennen auch in

Moorgrund äußerst spannend. Dominic Meuser

setzte sich mit den Plätzen 2 und 1 gegen Robin

Bergmann durch. MX1-Sieger Sören Strauss und

MX2-Triumphator Fabian Bittel waren am Sonntag

nicht am Start. MX2-Fahrer Christian Hoßfeld sicherte

sich Platz 3 vor André Müller.

Die Tagessieger in den anderen Klassen hießen:

Niklas Saalbaum (50 ccm), Max-Hero Holzapfel

(65 ccm), Phil Niklas Löb (85 ccm), Miro Cappuccio

(Jugendquad), Marko Gertloff (Senioren), André

Schnell (Evo) und Tizian Mey (Einsteiger).

Alle Termine, Ergebnisse und Meisterschaftsstände

auf www.mx-hessencup.de. • Fotos: Karl Seipel

MX-Hessencup - 2. Lauf - Moorgrund - 2./3.5.2015:

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Niklas Saalbaum; 2. Janosch Kettner;

3. Leandro Noel Dressel; 4. Luca Decher; 5. Daniel Röhrig, alle KTM.

65 ccm: 1. Max Hero Holzapfel; 2. Hendrik Lißfeld;

3. Daniel Lorenz; 4. Lukas Eich; 5. Neilas Pecatauskas, alle KTM.

85 ccm: 1. Phil Niklas Löb; 2. Jonas Dünninger;

3. Siljan Tim Grohmann; 4. Jonathan Weiß; 5. Lukas Brübach, alle KTM.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Eric Valtingojer, Yamaha; 2. Tom Legner, Suzuki; 3. Tom

Philipp Haupt, KTM; 4. Lars Sadtler, KTM; 5. Matthias Weschenbach, KTM.

MX2: 1. Fabian Bittel, Suzuki; 2. Christian Hoßfeld, Honda; 3. Daniel

Schäffer, Kawasaki; 4. Ansgar Strauß, Yamaha; 5. Florian Schug, Suzuki.

MX1: 1. Sören Strauß, Yamaha; 2. Dominic Meuser, Suzuki; 3. Robin Bergmann,

Suzuki; 4. André Müller, Kawasaki; 5. Jahn Brachthäuser, Yamaha.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. Miro Cappuccio, Yamaha; 2. Lukas Stribny,

Yamaha; 3. Leon Till Müller, Yamaha; 4. Daniel Stribny, Kymco.

Quad ab 14 Jahre: 1. Julian Haas, KTM; 2. Lubomir Hunka, Yamaha;

3. Martin Bach, KTM; 4. Richart Schmidt, CanAm; 5. Sandy Schulze, Honda.

Quad ab 35 Jahre: 1. Klaus Homrich, Yamaha; 2. Sascha Findt, Yamaha; 3. Eldor

Braun, Yamaha; 4. Markus Strumpler, KTM; 5. Andreas Schmidt, Suzuki.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Marko Gertloff, Yamaha; 2. Thorsten Pehl, Suzuki;

3. Illka Schütz, Yamaha; 4. Frank Mey, Honda; 5. Jürgen Kexel, Suzuki.

Classic ab 40 Jahre: 1. Anton Kutter, Maico; 2. Franz Baur, CZ; 3. Andreas-

Lefty Faber, Husqvarna; 4. Karl Seipel, Maico; 5. Harry Strohmeier, BSA.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Maik Kaltenberg; 2. Dietmar Meyer, Maico;

3. Stefan Ebert, Maico; 4. Stefan Horvath, Yamaha;

5. Christoph Leyendecker, Maico.

Hessenpokal: 1. Dominic Meuser, Suzuki; 2. Robin Bergmann, Suzuki;

3. Christian Hoßfeld, Honda; 4. André Müller, Kawasaki;

5. Jahn Brachthäuser, Yamaha.

Damen: 1. Luisa Rennesland, Kawasaki; 2. Bianca Kaiser, KTM;

3. Andrea Kalina, Beta; 4. Saskia Weber, KTM.

Evo: 1. André Schnell, KTM; 2. Stefan Ebert, Maico;

3. Ronald Braun, Honda; 4. Robert Löw, Maico; 5. Harry Strohmeier, BSA.

Hobby/Einsteiger: 1. Tizian Mey, Honda; 2. Till Orf, Kawasaki;

3. Kevin Keseel, Suzuki; 4. Maik Ogrisek, Suzuki; 5. Niklas Albert, Suzuki.

Stände (nach 2 von 9 Veranstaltungen) - 50 ccm: 1. Kettner, 94 Punkte;

2. Saalbaum, 94; 3. Dressel, 72; 4. Decher, 65; 5. Sina Drendel, 59.

65 ccm: 1. Holzapfel, 100 Punkte; 2. Lißfeld, 84; 3. Lorenz, 78;

4. Pecatauskas, 62; 5. Eich, 62.

85 ccm: 1. Löb, 100 Punkte; 2. Grohmann, 82; 3. Dünninger, 80;

4. Weiß, 66; 5. Brübach, 63.

MX2 bis 18 Jahre: 1. Valtingojer, 100 Punkte; 2. Legner, 86; 3. Haupt,

82; 4. Hendrik Sprenger, 61; 5. Gerrit Heistermann, KTM, 57.

MX2: 1. Bittel, 94 Punkte; 2. Hoßfeld, 87; 3. Schäffer, 87;

4. Strauß, 65; 5. Schug, 61.

MX1: 1. Bergmann, 89 Punkte; 2. Meuser, 79; 3. Strauß, 74;

4. Patrick Steinbach, 65; 5. Brachthäuser, 59.

Jugendquad 6 bis 16 Jahre: 1. Stribny, 94 Punkte; 2. Cappuccio, 94;

3. Müller, 76; 4. Marvin Schulze, 40; 5. Marie Luecke, 16.

Quad ab 14 Jahre: 1. Hunka, 50 Punkte; 2. Bach, 44; 3. Schulze, 38;

4. Sina Willmann, Yamaha, 38; 5. Manuel Payer, KTM, 32.

Quad ab 35 Jahre: 1. Homrich, 50 Punkte; 2. Strumpler, 40;

3. Braun, 40; 4. Findt, 40; 5. Schmidt, 30.

Senioren ab 40 Jahre: 1. Pehl, 90 Punkte; 2. Schütz, 74; 3. Kexel, 68;

4. Daniel Strohbach, Honda, 54; 5. Thomas Brehl, 50.

Classic ab 40 Jahre: 1. Kutter, 104 Punkte; 2. Baur, 94;

3. Seipel, 80; 4. Faber, 80; 5. Wolfgang Büttner, Husqvarna, 76.

Twinshock ab 35 Jahre: 1. Kaltenberg, 77 Punkte; 2. Horvath, 68;

3. Ronald Braun, Maico, 63; 4. Robert Löw, Maico, 63;

5. Kai Nogossek, Husqvarna, 63.

Hessenpokal: 1. Meuser, 89 Punkte; 2. Bergmann, 87; 3. Hoßfeld, 73;

4. Brachthäuser, 60; 5. Daniel Schäffer, Kawasaki, 58.

Damen: 1. Rennesland, 94 Punkte; 2. Weber, 76;

3. Carmen Allinger, Yamaha, 50; 4. Kalina, 42; 5. Mariel Tegel, 20.

Evo: 1. Schnell, 95 Punkte; 2. Ebert, 80; 3. Braun, 78;

4. Löw, 78; 5. Strohmeier, 63.

Weitere Termine HFM Motocross Hessencup 2015

23./24.05. Beuern , www.mscbeuern.de

30./31.05. Laubus-Eschbach

www.msc-laubus-eschbach.de

(nur 50, 65 ccm, Damen)

06./07.06. Aarbergen

www.msc-michelbacherhuette.de

13./14.06. Battenberg-Laisa , www.mcf-laisa.de

27./28.06. Hof/Westerwald, www.msc-hof.de

11./12.07. Aufenau , www.msc-aufenau.de

18./19.07. Straßbessenbach

www.msc-strassbessenbach.de

(nur 50 und 65 ccm)

25./26.07. Kaltenholzhausen 1

www.msc-kaltenholzhausen.de

12./13.09. Weimar-Wolfshausen

www.msv-lahnberge.de

17./18.10. Kaltenholzhausen 2

www.mx-hessencup.de

07.11. Meisterfeier

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Juni '15


MOTOCROSS

Südwestcup Winningen

Klasse 65 ccm: Jayson Alles (141)

vor Lennox Dessloch (119)

Beste Wetterverhältnisse und eine gut präparierte,

wenn auch sehr steinige Strecke zogen fast 160 Fahrer/innen

nach Winningen. Zum ersten Mal in dieser

Saison durften auch die Kleinen zeigen, was sie so

draufhaben.

50 ccm: Leider waren hier nur vier Fahrer am Start

und so war Kevin Bento Mendes der Mann des Tages.

Im Zeittraining sowie in beiden Rennläufen

führte er das Feld an. Dahinter kamen Kevin Maas,

Louis Kirchen und Emilio Scherbarth ins Ziel.

65 ccm: Mit Luca Höltenschmidt und Jayson Alles

gingen zwei eingeschriebene DM-Fahrer an den

Start und gerade Luca galt auf seiner Heimstrecke

als Favorit. Im Zeittraining hatte er auch noch die

Nase vorne, aber Jayson konnte beide Läufe für sich

entscheiden. Dahinter kämpften Fabian Kling und

Jamie Heinen um die bessere Platzierung, wobei am

Tagesende Fabian auf dem 3. Platz stand und Jamie

sich mit dem undankbaren 4. Platz zufriedengeben

musste. Sein bisher bestes Ergebnis erzielte Luca

Schmidthäusler, der Frankenthaler konnte den

5. Gesamtplatz mit nach Hause nehmen. Umsteigerin

Dana Schneider konnte sich auf ihrer Heimstrecke

recht gut gegen die Jungs behaupten und belegte

Platz 10.

85 ccm: Ein glatter 3:0-Sieg für Christopher Robert!

Im Zeittraining schon Schnellster, konnte Chrissi

auch beide Läufe für sich entscheiden, wobei er den

Sieg im ersten Lauf fast verschenkt hätte. Recht ungestüm

wollte er das Mittelfeld-Trio Chelsea

Schmidt, Maurice Dorschner und Julian Recktenwald

überrunden und ging dabei zu Boden. Leandro

Lüdi fuhr auf Platz 2 und Lukas Kunz, der auch mal

Bodenkontakt hatte, behauptete sich auf dem

3. Platz, gefolgt vom Winninger Damian Schneider.

Im zweiten Durchgang wollte Damian dann doch

mal zeigen, was er auf seiner Heimstrecke so draufhat

und fuhr als Zweiter ins Ziel, Lukas Kunz wieder

auf den 3. und Leandro auf den 4. Platz. Lukas Hofstetter,

der im ersten Lauf einen hervorragenden

6. Rang belegen konnte, blieb beim Start zum zweiten

Lauf am Startgatter stehen – es war wohl die

Zündkerze, die nicht mehr wollte. Sein Bruder Nick,

im letzten Jahr verletzt und noch nicht lange wieder

zurück auf dem Bike, konnte mit einer konstant guten

Leistung die Punkte für den 7. Platz mitnehmen.

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MCE

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MX2: Hier ist, wie schon in Hoxberg, Nico Müller das

Maß aller Dinge. Der Frankenthaler scheint im Moment

nicht aufzuhalten zu sein und fuhr wieder mit

großem Vorsprung beide Siege ein. Hinter ihm

kämpften die Lokalmatadoren Tom Oster und Jan-

Thore Kaulbach um jeden Zentimeter, wobei am Tagesende

dann Jan-Thore mit seinem 2. Platz im

zweiten Lauf das bessere Tagesergebnis einfuhr.

Tom folgte auf der 3. Position, David Hoffmann auf 4

und Yann Spaniol auf Rang 5. Umsteiger David Cherkasov

belegte mit einer guten Leistung den 6. Platz.

Dennis Zmija-Kalinowski lag im zweiten Rennlauf

auf dem vielversprechenden 4. Platz, als seinem

Hinterrad die Luft ausging. Er fuhr das Rennen trotzdem

zu Ende, im Stehen und fast im Rollen wurde er

Siebzehnter.

Cup: Ähnlich wie in der MX2-Klasse gibt es auch bei

den „jungen Wilden“ schon jetzt einen Favoriten auf

den Titel: Tomas Pravda fuhr mit seinem E-Bike hier

beide Siege ein. Im ersten Lauf folgten ihm Joao Barreto

Costa, Andreas Jung und Max Grigo über die

Ziellinie. Der Winninger Maurice Künster, nach längerer

Pause dieses Jahr wieder am Start, konnte

nach einem Sturz in der zweiten Runde nur noch als

Dreiundzwanzigster ins Ziel fahren. Im zweiten Rennen

konnte sich Andreas Jung recht lange hinter Tomas

halten, musste dann aber dem Druck der Verfolger

nachgeben und beendete als Dritter den Lauf.

Vor ihm lag Max Grigo auf 2 und hinter ihm Candido

Braijo Daporta auf 4. Zu erwähnen wäre noch, dass

die ehemalige „Chaos-Klasse“ sehr diszipliniert

und sportlich fair gefahren ist! Keine größeren Stürze,

kein Rennabbruch – weiter so!

Prestige: „Totgesagte leben länger ...“ Ramon Jäckle

zeigte an diesem Sonntag allen Kritikern zum

Trotz, wo es langgeht! Im Zeittraining schon von niemandem

zu stoppen, flog er im ersten Rennlauf seinen

Verfolgern Christian Nolle und

Eric Tabouraing schier davon. Ludwig

Säger kam auf 4 und Merlin

Dietzel fuhr auf den 5. Platz. Der

zweite Durchgang begann ähnlich

wie der erste, nur wurde Christian

Nolle – auf dem 2. Platz liegend –

durch ein plattes Hinterrad ausgebremst

und er musste aufgeben.

Gesamtergebnis Winningen - 25./26.4.2015:

Verletzung aus Hoxberg

überwunden, jetzt Platz 6:

Noah Berens (85 ccm)

VIELE STEINE AUF DEM WEG INS ZIEL ...

So konnte Ludwig auf den 2. Platz vorrücken und

Eric wiederum seinen 3. Rang wiederholen.

Senioren: Localhero Thomas Pfeil und Christian

Lehner gaben im Zeittraining das Tempo an und waren

zu Beginn des ersten Laufes, angeführt von Michael

Spengler, auch vorne mit dabei. Der Einlauf

lautete dann aber wie folgt: Johannes Steinel auf 1,

Christian Lehner auf 2, gefolgt von Ilka Schütz auf 3.

Pfeil hatte Bodenkontakt und war auf den 8. Rang

abgerutscht. Volker Weingart kam als Sechster vom

Startgatter weg und konnte zeitweise auf 5 vorfahren,

verlor aber beim Überrunden Zeit und auch einen

Platz. Sein Teamchef Lutz Gerlach lag auf Platz

11 und stürzte dann noch mal, und zwar zusammen

mit Ilpo Peltoperä in der Zielkurve. Nix passiert, also

rauf aufs Moped und weiter! Der Winninger

Bernd „Hölle“ Höltenschmidt konnte den Lauf als

Achtzehnter beenden. Gerlach begann das zweite

Rennen mit einem Holeshot, konnte die Meute auch

in der ersten Runde anführen, bis dann der Fischbacher

Christian Lehner die Führung übernahm. Thomas

Pfeil konnte sich auf 2 vorschieben, gefolgt von

Ilka Schütz und Johannes Steinel. Steinel gelang es

dann auch, nach drei Runden ganz nach vorne zu

kommen, gefolgt von Lehner, Schütz und Gerlach.

Markus Schmidt fuhr auf Platz 5. Thomas Pfeil

musste sich mit dem 7. Platz begnügen.

Gäste: Alex Karg wollte wohl den Gästelauf am

Samstag zum Warmfahren für den Sonntag nutzen

und fuhr nicht nur im Zeittraining die schnellste

Runde, er konnte auch beide Läufe für sich entscheiden,

dicht gefolgt allerdings von Phillip Kaiser

und Jacques Bouvet. Hendrick Sprenger kam auf

4 und Eiken Merkel auf 5 ins Ziel. Silvana Schmidt,

im Vorjahr noch in der 85er-Klasse unterwegs, beendete

den Tag auf Rang 15.

• Text: Tanja Dorschner; Fotos: André Imparato

50 ccm: 1. Kevin Bento Mendes; 2. Kevin Maas; 3. Louis Kirchen; 4. Emilio Scherbarth.

65 ccm: 1. Jayson Alles; 2. Luca Höltenschmidt; 3. Fabian Kling; 4. Jamie Heinen; 5. Luca Schmidthäusler.

85 ccm: 1. Christopher Robert; 2. Damian Schneider; 3. Lukas Kunz; 4. Leandro Lüdi; 5. Tim Scholtes.

MX2: 1. Nico Müller; 2. Jan-Thore Kaulbach; 3. Tom Oster; 4. David Hoffmann; 5. Yann Spaniol.

Cup: 1. Tomas Pravda; 2. Max Ernst Grigo; 3. Andreas Jung; 4. Candido Braijo Daporta; 5. Nico Kluge.

Prestige: 1. Ramon Jäckle; 2. Ludwig Säger; 3. Eric Tabouraing; 4. Teddy Briot; 5. Daniel Casoli.

Senioren: 1. Johannes Steinel; 2. Christian Lehner; 3. Ilka Schütz; 4. Ingo Hinzmann; 5. Lutz Gerlach.


Südwestcup Fischbach

ENDURO-WETTER

Wer ohne Regenschirm und Gummistiefel an diesem

ersten Mai-Wochenende nach Fischbach gereist

war, war schlecht beraten. Am Samstag war die

Strecke trotz des Regens in den Tagen davor noch

recht gut befahrbar, am Sonntag mussten nach weiteren

nächtlichen Niederschlägen und am Nachmittag

erneut einsetzendem Regen die zweiten Läufe

gestrichen werden. Bei den 50ern hatten sich leider

nur zwei Fahrer angemeldet, die Klasse wurde daher

nicht durchgeführt, was aber angesichts der Bedingungen

ohnehin nicht machbar gewesen wäre.

65 ccm: Der MSC Fischbach hatte mit den Dessloch-

Brüdern, Felix Lesmeister und Michael Höchst

gleich vier Fahrer ins Rennen geschickt, von denen

sich Lennox und Jonas Dessloch beim Zeittraining in

den Top-Ten platzierten.

Die schnellste Rundenzeit konnte Luca Höltenschmidt

mit zirka einer Sekunde Vorsprung vor Jamie

Heinen und Jayson Alles einfahren. Den Holeshot

im ersten Durchgang holte sich Alles, er führte

das 13 Fahrer starke Feld auch bis zur sechsten Runde

an, stürzte und Luca Höltenschmidt nutzte die

Gelegenheit und fuhr als Erster durchs Ziel. Jamie

Heinen fühlte sich in dem tiefen Sand sichtlich

wohl, er fuhr mit dem 2. Platz sein bisher bestes Ergebnis

ein. Für Alles blieb der 3. Platz, dahinter

kämpften sich Luca Schmidthäusler und Fabian

Kling ins Ziel. Beim zweiten Rennen blieb Alles auf

dem Moped sitzen und fuhr so einen klaren Start-

Ziel-Sieg ein. Höltenschmidt folgte ungefährdet auf

dem 2. Platz, Rang 3 belegte Heinen vor Kling, wobei

es diesem erst in der letzten Runde gelang, Luca

Schmidthäusler auf den 5. Platz zu verdrängen. Für

den Fischbacher Michael Höchst blieb ein starker

6. Platz.

Gesamtergebnis Fischbach - 2./3.5.2015:

65 ccm: 1. Luca Höltenschmidt; 2. Jayson Alles; 3. Jamie Heinen; 4. Fabian Kling; 5. Luca Schmidthäusler.

85 ccm: 1. Leandro Lüdi; 2. Tim Scholtes; 3. Nick Hofstetter; 4. Chelsea Schmidt; 5. Tijay Heinen.

MX2: 1. Tom Oster; 2. Jean-Luc Tille; 3. Yannick Scheurer; 4. Jonathan Gass; 5. Dennis Zmija-Kalinowski.

Cup: 1. Nico Kluge; 2. Alexander Breininger; 3. Manuel Leidner; 4. Yvan Thilmany; 5. Candido Braijo Daporta.

Prestige: 1. Mike Luxembourger; 2. Benjamin Traxel; 3. Eric Tabouraing; 4. Nils Neumüller; 5. Ramon Jäckle.

Senioren: 1. Johannes Steinel; 2. Christian Lehner; 3. Lutz Gerlach; 4. Markus Schmidt; 5. Ingo Hinzmann.

Stände (nach 3 von 9 Rennen) - 50 ccm: 1. Kevin Bento Mendes, 50 Punkte.

65 ccm: 1. Alles, 95 Punkte; 2. Höltenschmidt, 91; 3. Heinen, 80; 4. Kling, 74; 5. Schmidthäusler, 63.

85 ccm: 1. Lüdi, 126 Punkte; 2. Scholtes, 110; 3. Christopher Robert, 97; 4. Hofstetter, 93; 5. Lukas Kunz, 87.

MX2: 1. Nico Müller, 100 Punkte; 2. Oster, 96; 3. Jan-Thore Kaulbach, 76; 4. Marvin Haase, 74; 5. Jean-Luc Tille, 71.

Cup: 1. Tomas Pravda, 95 Punkte; 2. Kluge, 89; 3. Braijo Daporta, 88; 4. Max Ernst Grigo, 87; 5. Thilmany, 67.

Prestige: 1. Jäckle, 91 Punkte; 2. Tabouraing, 91; 3. Ludwig Säger, 81; 4. Luxembourger, 75; 5. Christian Nolle, 53.

Senioren: 1. Gerlach, 102 Punkte; 2. Volker Weingart, 88; 3. Hinzmann, 85; 4. Lehner, 75; 5. Thomas Pfeil, 75.

85 ccm: Mit dem Schweizer Leandro Lüdi hat Fischbach

in der 85er Klasse ein ganz heißes Eisen im

Rennen. Er konnte im Zeittraining nur knapp eine

Sekunde hinter Nick Hofstetter die zweitschnellste

Runde fahren, gefolgt von Lukas Hofstetter. Tijay

Heinen – das Bockholtz-Rennen der MUL vom Freitag

noch in den Knochen – fuhr auf den 4. Platz.

Zweiundzwanzig Fahrer gingen in den ersten Lauf

und Lüdi konnte vom Start weg das Feld anführen.

Nick Hofstetter, Lennart Meurer und Tijay Heinen

wechselten sich auf der 2. Position immer mal wieder

ab, bis Hofstetter zum Schluss die Nase vorne

hatte. In dem doch sehr chaotischen Rennverlauf –

ständig stürzte jemand und die gelben Flaggen hatten

praktisch Dauereinsatz – konnte sich Tim Scholtes

auf den 3. Platz vorschieben, gefolgt von Heinen

und Meurer. Chelsea Schmidt behauptete sich zwischen

all den Jungs auf dem 6. Rang. Leider nur eine

Stunde Pause zwischen den Rennen ließ den Fahrern

kaum Zeit zum Verschnaufen und die Väter

mussten eventuelle Säuberungs- und Reparaturarbeiten

im Schnellverfahren erledigen und hoffen,

dass alles hält! Disziplinierter und wesentlich ruhiger

ging es dann im zweiten Rennen zu, kaum noch

Stürze, die Streckenposten konnten mal durchatmen.

Auf der nun schon sehr mitgenommenen Strecke

zeigte Lüdi sein ganzes Können und siegte mit

fast 20 Sekunden Vorsprung auf Tim Scholtes, der

sich vom 9. Platz aus vorarbeiten konnte. Den

3. Rang belegte mit einer beeindruckenden Leistung

Chelsea Schmidt. Marlon Schmidts Motorradwechsel

scheint Früchte zu tragen, er ist seit neuestem

auf einer KTM unterwegs und konnte die Punkte

für den 4. Platz einfahren.

MX2: Nico Müller startete an diesem Tag in Jauer im

Youngster-Cup, daher war die Bahn frei für einen

neuen Laufsieger. Slimane Müller, letztes Jahr noch

in der Cup-Klasse, hat sich bestens in dieser stärkeren

Klasse etabliert und absolvierte im Zeittraining

die schnellste Runde. Knapp dahinter 85er-Aufsteiger

Tom Oster vor Dennis Zmija-Kalinowski. Im einzigen

Lauf des Tages kam Oster am besten vom

Startgatter weg, verfolgt von Gastfahrer Jonathan

Gass und Müller. Bereits nach der ersten Runde bog

Müller in die Helferbox ab zwecks Brillenwechsel

und verlor dadurch natürlich einige Plätze. Oster

setzte sich deutlich von Gass ab, auch ein Sturz im

„Karussell“ war nicht weiter tragisch, er holte sich

sicher den Laufsieg. Gass lag lange mit gutem Vorsprung

auf 2, aber am Ende verließen ihn auf der

nassen, tiefsandigen Piste wohl die Kräfte. In der

letzen Runde schob sich ein Viererpack zusammen,

Jean-Luc Tille und auch Yannick Scheurer quetschten

sich an Gass und dem bis dahin Dritten Zmija-

Kalinowski vorbei und beendeten den Lauf auf den

Positionen 2 und 3.

Cup: Im Zeittraining machten die Fischbacher Fahrer

schon klar, dass sie sich auf ihrer Heimstrecke

nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Nico Kluge,

Alexander Breininger und Manuel Leidner belegten

die Plätze 1, 2 und 4, dazwischen der Luxemburger

Yvan Thilmany. Der Tabellenerste Tomas

Pravda auf dem E-Bike kam nicht wie gewohnt zurecht

und beendete das Training auf dem 6. Rang.

Der Holeshot im einzigen Lauf ging an Breininger

vor Kluge. Pravda war auch gut dabei, musste aber

schon in der ersten Runde in die Box abbiegen. Im

Zweierpack dicht zusammen marschierten Breininger

und Kluge dem restlichen Feld davon, auch dem

auf 3 liegenden Leidner. Im letzten Renndrittel ging

Kluge dann an Breininger vorbei und holte sich sicher

den Laufsieg. Das Podest war somit fest in

Fischbacher Hand: Kluge vor Breininger und Leidner,

auf 4 Thilmany und auf 5 mit Candido Braijo Daporta

noch ein Fischbacher.

Prestige: Mike Luxembourger war, nachdem er Winningen

ausgelassen hatte, wieder dabei und holte

sich erwartungsgemäß die Bestzeit im Training. Nils

Neumüller und Eric Tabouraing kamen auf dem tiefen

Geläuf auch gut zurecht, belegten die Positionen

2 und 3, allerdings mit klarem Abstand zu Luxembourger.

Ludwig Säger spielte im einzigen Lauf seine

ganze Routine aus und kam als Erster aus der ersten

Kurve raus, dahinter Neumüller und Luxembourger.

Säger hielt sich eine Runde lang vorne, musste

dann aber Luxembourger, Neumüller und auch den

Fischbacher Benjamin Traxel

vorbeiziehen lassen.

Luxembourger baute wie

erwartet seine Führung

aus, ist aber auch nicht unfehlbar

und legte sich in

der letzten Runde hin, was

aber nichts am deutlichen

Sieg änderte. Neumüller

schien den 2. Platz sicher

zu haben. Ein notwendiger

Brillentausch kostete ihn

aber zwei Plätze, Traxel

und Tabouraing schlüpften

in dieser Zeit durch. Für

Winningen-Sieger Ramon Jäckle reichte es im tiefen

Fischbacher Sand nur zu Rang 5 vor Säger.

Senioren: Endurofahrer sind die widerlichen äußeren

Bedingungen wohl gewohnt und so belegten Johannes

Steinel und Markus Schmidt die Plätze

1 und 3 im Zeittraining. Dazwischen Christian Lehner,

der nach seiner Nullnummer in Hoxberg in der

Tabelle kräftig nach oben marschiert.

Der Tabellenzweite Thomas Pfeil kam aufgrund einer

die Woche zuvor in Winningen zugezogenen Verletzung

im Training nicht über den 13. Platz hinaus

und verzichtete auf den Start im einzigen Rennen.

Zur Freude der Zuschauer war auch in dieser Klasse

nach der ersten Kurve ein Fischbacher Fahrer, in

Form des Sportleiters Lutz Gerlach, in Front. Lehner

war ebenfalls gut weggekommen, wollte aber mit

aller Gewalt schon in der ersten Kurve innen an Gerlach

vorbei. Solche Aktionen sind häufig nicht von

Erfolg gekrönt, Lehner rutschte übers Vorderrad

weg und nahm als Letzter das Rennen in Angriff.

Trotzdem war er nach Ablauf der ersten Runde

schon wieder auf 6 zu finden, einen Platz vor dem

mäßig gestarteten Steinel. Dieser fand in der zweiten

Runde einen Weg an Lehner vorbei und beide

machten sich auf den Weg nach vorn in Richtung

Gerlach und seinem Verfolger Schmidt. Ein Crash im

„Karussell“ warf Schmidt kurzfristig auf den

8. Rang zurück, am Ende reichte es für Platz 4.

Steinel und Lehner schnappten sich den führenden

Gerlach, auch der Fischbacher Uli Hell zog an ihm

vorbei. Als Brillenträger bei diesen Bedingungen

aber extrem gehandicapt, verlor er mit Sichtproblemen

seine zeitweise beste Position der Saison und

fiel noch auf 7 zurück. • Text: Tanja Dorschner u. Andreas

Wack; Fotos: André Imparato und Ronald Westheide

Start 85er: Leandro Lüdi (31), Nick Hofstetter (20) und Tim Grave (70)

Dritter bei den 85ern: Nick Hofstetter

59

MCE

Juni '15


MOTOCROSS

DJMV - Frankenbach

GRANDIOSE

SAISONERÖFFNUNG

Bei bestem Wetter startete der DJMV am 25./26.

April seine Saison beim MCC Frankenbach. Mit sage

und schreibe 284 Fahrern waren die Starterfelder

mehr als gut gefüllt.

Die Strecke war top hergerichtet. Der MCC Frankenbach

und auch das Team des DJMV waren gut vorbereitet,

um dieses Event zu stemmen. Und dieses

Jahr scheint Petrus ein Freund und Gönner des DJMV

zu sein. In der Nacht gingen starke Regenfälle auf

die Strecke nieder, dies sorgte aber dafür, dass am

Sonntag bei besten Bedingungen gestartet werden

konnte. Manche Fahrer sprachen sogar von „Werksboden“.

In der Klasse der MX2 Senioren waren so viele Starter

gemeldet, dass die Startplätze durch Halbfinalläufe

ausgefahren werden mussten. Im Finale sicherte

sich dann Tim Ebinger vor Kevin Winkle und

Joey Rock den 1. Platz.

In der 65er-Klasse vollbrachte Tom Schettler eine

wahre Meisterleistung. In beiden Finalläufen

kämpfte er sich als 19. Starter aus der zweiten Startreihe

auf die 1. Position nach vorne. Danach folgten

Justin Rock und Joe-Louis Kaltenmaier.

Beide Rennen in der kleinsten Klasse, 50 ccm, dominierte

Felix Schwartze souverän. Den 2. Platz in der

Tageswertung holte sich Leon Heimann vor Sarah

Strebel.

Überraschend kam 85er-Juniorenneuling Nick Wiegand

auf den mittleren Podestplatz vor Malik

Schock und hinter Remo Schude. Ob Nick seine Erfolgsserie

aus der 65er-Klasse des Vorjahres auch

bei den 85er-Junioren fortsetzen kann? Man darf gespannt

sein.

Beim DJMV fahren die Damen in einer eigenen Klasse.

Und das Startgatter war voll! Gastfahrerin Michaela

Keil dominierte den zweiten Lauf der MX Ladies,

sodass sie in der Gesamtwertung doch noch

ganz oben auf dem Siegerpodest landete, gefolgt

von Celine Abel und Petra Dräger.

Für Kurzentschlossene bot sich die Möglichkeit,

noch in der Tageslizenz-/Gästeklasse zu starten.

Erstmalig wurde in dieser Klasse das „Repsol-Race“

ausgetragen. Die Firma Meneks AG als Importeur

der Repsol-Öle stellte den ersten fünf platzierten

Fahrern bzw. Fahrerinnen dieser Klasse ein äußerst

attraktives Sachpreispaket zur Verfügung. Gefreut

über die Öle haben sich: Joey Rock, Benedikt Hauck,

Tim Ebingen, Enrico Menzel und Michael Litz.

Die MX1 Open wurde von Benedikt Hauck, Frank Dechet

und Nico Joannidis entschieden.

Bei den MX2 Junioren gab es einen Überflieger: Cino

Peter. Er gewann beide Rennläufe mit jeweils fast

40 Sekunden Vorsprung. Von ihm wird man diese

Saison sicherlich noch viel hören.

Rundherum war es eine wirklich tolle, gelungene

Veranstaltung und alle Ergebnisse findet man auf

der Homepage www.djmv.de.

• Text u. Fotos: Silke Weiß

Cino Peter (822) hat die ideale Spur gefunden

Volles Fahrerinnenfeld und hart umkämpfte Plätze bei den Damen

Felix Schwartze (2) kämpft sich in der 50er Klasse gleich nach vorne

Die fünf Erstplatzierten der Gästeklasse erhielten ein attraktives Repsol-Öl-Paket

60

MCE

Juni '15


Die stolzen Gewinner: Hedi Baum,

Lukas Hechtel und Nico Meintel

JUGENDFÖRDERUNG

Liebes MCE-Team, lieber Ziegler Verlag,

der DJMV (Deutscher Jugend Motocross Verband) möchte

sich ganz herzlich bei Ihrem kompletten Team für die

Unterstützung unserer Jugendarbeit bedanken.

Am letzten Wochenende in den Osterferien fand das beliebte

Auftakttraining für die 50er, 65er und 85er Fahrer

statt. Dreißig Kinderund Jugendliche durften dieses Jahr

daran teilnehmen.

Zum Abschluss steckte DJMV-Cheftrainer Andreas Mayer

einen Geschicklichkeitsparcours ab und die Kids mussten

in drei Gruppen beweisen, dass sie ihre Bikes beherrschen.

Der langsamste Fahrer jeder Gruppe sollte

dann eine der tollen MCE-Jacken gewinnen. Es war extrem

spannend und alle strengten sich an. Am Ende gab

es stolze Gewinner.

Wir finden es toll, dass derZiegler Verlag unsere Jugendarbeit

honoriert und unterstützt.

Herzliche Grüße,

Silke Weiß

DJMV e.V.

Nach der Siegerehrung stürzten sich die Kids

auf die MCE-Ausgaben und sofort waren alle vertieft.

Der Motocross-Verband für die ganze Familie

Nächstes Rennen:

13./14. Juni 2015

MSC Fischbach

Vorschau:

20./21.6.2015 MSC Betra

4./5.7.2015 Schweyen (F)

8./9.8.2015 MCC Reisersberg

• Jugendarbeit ab 5 Jahre

• Lehrgänge und

Trainingsveranstaltungen

• Rennserie für Kids,

Junioren, Damen (separat)

und Senioren

sowie Gästeklasse

• Ideal auch für Einsteiger

Deutscher Jugend Motocross Verband e.V.

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

E-Mail: info@djmv.de, Web: www.djmv.de

61

MCE

Juni '15


CROSS-COUNTRY

MAXXIS Cross Country Meisterschaft - Walldorf

Alles „top

Top-Wetter, Top-Strecke, Top-St

die MAXXIS Cross Country Mei

ersten Meisterschaftspunkte. D

vorbereiteten „Werksstrecke“

Offroadszene. Die Gemeinde da

62

MCE

Juni '15

Domenico Felici – ein neuer Stern am GCC-Himmel


“ zum Saisonstart

Spannende Rennaction in Walldorf

immung. Walldorf war einmal mehr ein perfekter Einstieg in

terschaft. Über 800 Starter kämpften in 20 Klassen um die

ie Veranstaltung des MC Walldorf, auf der wie immer perfekt

durch den Wald, ist längst ein fester Anker der deutschen

nkte es mit tollen Leistungen.

Mike Hartmann holt sich den Holeshot

Cory Nemeth knüpft dort an, wo er letzte Saison aufgehört hatte

Toller Zweikampf zwischen Dennis Baudrexel und Christian Weiß

Cory Nemeth macht da weiter, wo er aufgehört hat.

Der Ungar machte sich beim Auftakt der MAXXIS

Cross Country Meisterschaft in Walldorf sofort auf in

Richtung Titelverteidigung und gewann souverän.

Nemeth war 14 Tage zuvor nach einem heftigen

Sturz bei den MX-Masters noch mit dem Hubschrauber

ins Krankenhaus eingeliefert worden – doch davon

war dem KTM-Fahrer in Walldorf nichts mehr anzumerken:

„Ich fürchte, die Schmerzen kommen

erst heute Abend“, meinte Cory bei der Siegerehrung,

wo er sich ausdrücklich bei seinem gesamten

Team und seinen Freunden bedankte, die diesen

Start möglich gemacht hatten.

Nemeth benötigte weniger als 20 Minuten, um an

die Spitze des Feldes zu gehen. Den Holeshot hatte

zunächst Mike Hartmann gewonnen, kurz danach

hatte sich der schwedische Junior Erik Ljungberg an

die Spitze gesetzt. Doch ganz glatt lief es für Nemeth

nicht: „Meine Fußbremse funktionierte nicht

richtig – ich musste jedes Mal dreimal pumpen, bis

die griff.“

Den 2. Platz belegte am Ende Chris Weiß. Mit der

300er KTM hatte er auf den Einsatz des Elektrostarters

verzichtet: „Ich dachte, das geht ohne schneller,

aber ich bin beim ersten Treten abgerutscht und

musste ein zweites Mal kicken – und dann waren

die meisten Fahrer schon weg.“ Trotz dicker Arme

kämpfte er sich noch vor der Tankpause auf den

2. Platz vor. Nach dem Boxenstopp fädelte er sich

zunächst auf dem 5. Rang ein, um dann schnell wieder

den Vizeplatz zu erobern. „Danach hatte ich

auch keine dicken Arme mehr und als Dennis angriff,

hatte ich noch genug Reserven.“

Nicht ganz zufrieden war Dennis Baudrexl mit seinem

3. Platz: „Ich bin gestern bei einem Stadtlauf

über zehn Kilometer gestartet und sogar Achter geworden,

aber das steckt mir ziemlich in den Knochen.

Deshalb habe ich mich auf dem Motorrad

nicht so wohl gefühlt“, entschuldigte sich der TM-

Pilot. Baudrexel, der auch bei den MX-Masters startet,

will die komplette GCC fahren. Es gibt nur eine

Terminüberschneidung.

Auf dem 4. Platz ein sichtlich zufriedener Kevin

Zdon. Der Kawasakifahrer war zwar schon ein paar

MX-Rennen in diesem Jahr gefahren, aber nie die

lange Distanz. Deshalb wusste er nicht so recht, wie

es für ihn ausgehen würde. Gleich beim Start rangierte

er auf Rang 2 und konnte sich in der Spitzengruppe

halten. „Die letzten 40 Minuten bekam ich

dann aber Blasen an den Händen.“ Überraschend

stark Überraschungsstarter Marcus Kehr. Der Enduro-Multichampion

hatte sich kurzentschlossen für

den Pro-Lauf angemeldet, nachdem er entschieden

hatte, doch nicht zum Extrem-Enduro nach Portugal

zu fahren.

Der Finne Tomi Peltola war wieder am Start und hatte

zunächst auch keine gesundheitlichen Probleme

mehr – bis ihm nach etwa einer halben Stunde ein

Schlag auf die Hände den Daumen verdrehte: „Ich

hatte harte Arme und konnte den Lenker nicht richtig

festhalten – dann bin ich voll in eine Bremswelle

reingeknallt und der Schlag ging voll auf die Hände.“

In der Expert-Klasse ging der Sieg an Markus Röhrig.

Der Suzukifahrer hatte sich nach missglücktem

Start vom Ende des Feldes innerhalb von vier Runden

an die Spitze vorgekämpft. Dabei matchte er

sich zunächst in erster Linie mit Daniel Weiß. Doch

in den letzten 20 Minuten bekam Röhrig Druck von

Walther Schneider. Am Ende reichten knapp über

20 Sekunden Vorsprung für den Platz ganz oben auf

dem Treppchen.

Zum Aufsteiger des Jahres avancierte in Walldorf

Domenico Felici. Vom Start weg hatte der erst

15-Jährige die Führung auf seiner 250er Viertakt-

Husqvarna in der Advanced-Klasse übernommen –

in einem Feld von durchweg erwachsenen Konkurrenten.

Auch ein kurzer Ausrutscher, der ihn kurzzeitig

auf den 5. Platz gebracht hatte, brachte ihn

nicht aus dem Tritt. Innerhalb einer Runde war Felici

erneut an der Spitze und gab die auch bis ins Ziel

nicht mehr ab.

In der XC-Quad-Pro-Klasse zeichnet sich wieder

dasselbe altbekannte Duell ab: Maximilian Freund

gegen Richart Schmidt. In Walldorf fuhren die beiden

CanAm-Piloten wie in einer eigenen Klasse und

nahmen ihren beiden schärfsten Verfolgern Frank

Geiling und Kevin Ristenbieter über eine Minute ab.

Die Vorzeichen sind nach Walldorf aber etwas anders

in der letzten Saison. Schmidt hatte beim Saisonfinale

angedeutet, dass er sich künftig nicht

mehr gerne hinter Freund einreihen will. In Walldorf

holte er nun auch den Sieg.

Bei den ATV war der Weg in Walldorf frei für den

letztjährigen Vize Daniel Fischer, nachdem Seriensieger

Dirk Peter zum Saisonstart nicht antrat.

• Fotos: Robert Pairan, Rudolf Schuler

Alle Infos unter www.xcc-racing.com

Richart Schmidt gewinnt den Saisonauftakt bei den Quads

63

MCE

Juni '15


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

TIME TO

RACE

Weiter einige Top-5-Ergebnisse:

2. Platz Klasse Senioren Ole Jantzen #673

4. Platz Klasse 2 Lars Hofschneider #489

4. Platz Klasse 3 Florian Winkelmann #11

4. Platz Klasse Junioren Philip Neumann #555

5. Platz Klasse Senioren Ralf Puenjer #638

Die ersten Rennen der 2015er Saison sind gelaufen

und einige der Kiedrowski-Racing-Teamfahrer haben

wieder richtig gute Ergebnisse abgeliefert ...

Allen voran haben die Nachwuchspiloten tolle Rennen

gezeigt – ganz besondere Gratulation an Kim

Koch zu seinem ersten Sieg in der 65er Klasse beim

Niedersachsen Cup in Wildeshausen ... Weiter so!

Nachdem es bei der Auftaktveranstaltung in Syke

mit dem 2. Gesamtrang bereits bestens lief, machte

Kim im tiefen Sand von Wildeshausen den Sack zu!

Aber auch Jannes Wittig zeigte jeweils mit dem

3. Platz in der Klasse Potenzial und konstant gute

Ergebnisse – so kann es weitergehen.

Ebenso konstant war Akira Thormann bei den Ladys

unterwegs. Nach einem 4. Rang in Syke folgte der

4. Rang in Wildeshausen, während Corinna Wegner

sich über den 5. Gesamtrang beim Saisonstart freuen

durfte.

Robin Birkenfeld ist mit seinen aktuellen Top-10-Ergebnissen

noch nicht zufrieden, aber die Saison ist

noch lang ...

Mathias Linke startete beim Saisonauftakt des SH-

Cups in Tensfeld und holte trotz starker Konkurrenz

den Sieg in der Open-Klasse.

Der amtierende „Deutsche Motocross Meister

85 ccm Jascha Berg (#66) war mit seiner Kiedrowski

Racing RM-Z 250 im Rahmen der ADAC MX Masters

am Start und verpasste in Jauer nur knapp die direkte

Qualifikation fürs Finale ...

Einen top Saisonauftakt gab es auch für die Endurofahrer

im Team Kiedrowski Racing beim ersten Offroadscramble-Meisterschaftslauf

in Wesendorf.

Vier Klassensiege und viele Top-Platzierungen lassen

auf eine tolle Saison hoffen:

1. Platz Klasse 2 Tom Bahlke #222

1. Platz Klasse 3 Michael Machner #1

1. Platz Klasse Junioren Marvin Goll #500

1. Platz Klasse Ladys Johanna Jähn #400

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat!

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2015er Suzuki RM-Z 250/450

oder Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für

Sportfahrer top Konditionen und interessante

Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden erhalten je

nach Meisterschaftsniveau neben Ersatzteilbudget

und Fahrershirt das Bike zu absoluten Hammerpreisen.

Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt

es tollen Support – vor allem für Enduro-DM-/Pokalund

GCC-Fahrer! Ruft an und lasst euch ein spezielles

Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: Helge Schwark von der Firma HGT

Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

Rockstar Energy Drink • BUY MX • Michelin • Castrol

Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash (www.pro-offroad-wash.com)

• ZAP-Technix • Silentsport • Ron

und Dave vom Foliencenter Hannover und TRY-IT Stickers,

die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen,

auch optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden?

Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.buy-mx.de

Teamchef Sven Kiedrowski konnte

in Wesendorf gleich 4 Teamfahrer

als Sieger abwinken!

Toller Saisonstart für die

NDS-Cup-Fahrer

Der Sieger der Jugendklasse

– Marvin Goll

64

MCE

Juni '15


In top Form –

Mathias Linke

Mathias Linke

siegte in Tensfeld

Jascha Berg auf seiner

Kiedrowski Racing Suzuki


Kolumne

Marcus Kehr

EINGEBREMST

Hallo Sportfreunde,

wie schon befürchtet, musste ich die zweite Runde Nachdem wir den GCC-Lauf erfolgreich hinter uns

zur Extrem-Enduro-Europameisterschaft in Portugal gebracht hatten, stand das komplette Team eine

ausfallen lassen. Aufgrund der Modusänderung Woche später am Start des „Flöha-Pokal-Auftakts“

des Veranstalters zu einem 3-Stundenrennen hätte

der Aufwand schlichtweg gesagt nicht im Verhältnis

zur Teilnahme gestanden. So beschloss ich, mit dem

Team der Sherco Academy am GCC-Lauf in Walldorf

teilzunehmen.

Ja, was soll ich sagen, ich war wirklich überrascht

von der Größe dieses Events. Alles war bestens organisiert,

die Stimmung unter den Fahrern sowie

die Organisation war freundlich, in meinen Augen

also eine super Sache.

Für einen Teil der Academy-Piloten war es der erste

wirkliche Renneinsatz. Somit war ich gespannt, wie

sich die Jungs schlagen würden. Wir waren gleich in

mehreren Klassen am Start. So konnten zum Beispiel

Maximilian Hoppe (Platz 7), Max Wölfle (Platz

5), Florian Görner (Platz 6) und Michael Röhrl (Platz

6) erste Erfahrungen in der GCC sammeln und erreichten

auch Platzierungen, die vollkommen in

Ordnung gehen. Ich selbst bin natürlich auch gefahren

und fand schnell Gefallen an der Strecke in Walldorf!

In der ersten Rennhälfte musste ich leider

mehr gegen meine „eingeschlafene“ rechte Hand

kämpfen als gegen die Konkurrenten. Der Grund

war einfach, meine Hand war getaped und das leider

etwas zu fest, so fehlte mir das nötige Gefühl in

der Hand. Erst beim Tankstopp hatte ich Gelegenheit,

das Tape zu richten. Von da an lief es wesentlich

besser und ich konnte in der letzten Runde sogar

noch die schnellste Zeit fahren! Nach Ablauf der

Renndistanz fuhr ich quasi Rad an Rad mit dem

Viertplatzierten durchs Ziel, musste mich aber mit

dem 5. Rang zufrieden geben. Nichtsdestotrotz war

ich beeindruckt vom gesamten Ablauf und der guten

Zuschauerkulisse dieser GCC-Veranstaltung! Ich

war zuletzt im Jahr 2007 bei der GCC aktiv, seitdem

hat sich vieles geändert und die Serie ist wirklich attraktiv

geworden. Egal ob Hobby- oder Profisportler,

der Ablauf ist unkompliziert und der Spaß am Fahren

steht im Vordergrund – so soll es sein!

auf der Motocrossstrecke in Flöha. Wie ihr sicherlich

wisst, ist der MC Flöha mein Heimverein, so waren

wir, der gesamte Verein, unter der Woche fleißig am

Vorbereiten der Strecke und des Fahrerlagers. Übrigens

findet am Wochenende des 13./14. Juni der EnduroX

Cup auf der neu gestalteten Enduro-Cross-

Strecke in Flöha statt! Dieser Aufwand hat sich

gelohnt und wurde mit einem vollen Starterfeld und

zahlreichen Zuschauern am Rennsamstag belohnt.

Auch ich bin gestartet, konnte den ersten Lauf in der

MX1-Klasse gewinnen. Der zweite Durchgang verlief

aus meiner Sicht leider weniger gut. Nachdem ich

das Startgatter auf der 3. Position verlassen und

mich auf die 2. Position gekämpft hatte, folgte ein

unglücklicher Sturz. Im Zweikampf mit dem auf Position

1 liegenden Fahrer rutschte dieser in einer

Kurve leicht weg und touchierte mit seinem Hinterrad

mein Vorderrad. In der Folge bin ich mehr oder

weniger umgekippt. Beim Abstützen mit dem Arm

kam es leider zu einer unsanften Berührung mit dem

auf Position 3 fahrenden Piloten. Zunächst spürte

ich nur einen leichten Schmerz im Arm, der wurde

aber schnell immer stärker. Im Krankenhaus folgte

dann die Diagnose einer Radiusköpfchenfraktur,

das Radiusköpfchen ist quasi der Kugelkopf, der auf

der Speiche sitzt und den Übergang zum Ellenbogengelenk

bildet. Dummerweise ist es ein Trümmerbruch,

der nicht ganz einfach zu behandeln ist. Über

Ortema wurde ich an einen Spezialisten nach Bad

Neustadt vermittelt. Nach einer eingehenden Untersuchung

wird nun das zertrümmerte Radiusköpfchen

durch ein künstliches ersetzt.

So weit soll’s das erst einmal gewesen sein.

Als ich euch diese Zeilen schrieb, stand ich

kurz vor der OP und werde euch sicherlich in

der kommenden Ausgabe berichten, wie die

Reha verläuft.

Bis dahin, in alter Frische,

euer Marcus

66

MCE

Juni '15


MCE-JAHRESABO

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67

MCE

Juni '15


Kolumne

Davide von Zitzewitz

2 Minuten

und aus

Hallo zusammen,

wie ich euch bereits in der letzten Ausgabe berichtet habe,

befinden wir uns in der Deutschen Enduromeisterschaft

derzeit in der Sommerpause. Wie zu Saisonbeginn

angedacht, verschiebt sich mein Fokus nun in

Richtung Motocross. Daher habe ich die letzten Wochen

mein Training umgestellt, einfach aus dem Grund, weil

ganz andere körperliche Belastungen auf mich warten

als bei einem Endurolauf.

Natürlich verhält

sich auch das Motorrad

etwas anders, dementsprechend

ungewohnt

fühlten sich die

ersten Trainingseinheiten

und auch der erste wirkliche

Renneinsatz im Rahmen der

ADAC MX Masters in Fürstlich

Drehna an. Der Grundspeed ist definitiv

da, allerdings war ich speziell in

Drehna noch zu verkrampft unterwegs. Hinzu

kommt noch, dass ich in dieser Saison mit der 250er

im Starterfeld der großen Bikes unterwegs bin. Da

wird jeder noch so kleine Fehler quasi gleich doppelt

bestraft. Ich konnte mich beim Auftakt leider

nicht für die Wertungsläufe qualifizieren, wusste

nach diesem ersten Einsatz aber, wo meine Defizite

liegen und an welchen Stellen ich das Training ansetzen

muss. Auch wenn ich die Masters als Training

unter Rennbedingungen einstufe, möchte ich ganz

klar so schnell und so gut wie möglich unterwegs

sein!

Um weitere Rennpraxis zu sammeln, bin ich neben

den Masters in der Norddeutschen Motocross-Meisterschaft

sowohl in der kleinen als auch in der großen

Klasse gestartet. Der Austragungsort war mir

mit Tensfeld bestens bekannt, auch der Rhythmus

kam von Rennen zu Rennen immer mehr zurück. Ich

war lockerer unterwegs als noch zuvor in Drehna

und konnte mir so in jedem Lauf den 2. Platz hinter

Ron Noffz sichern. Ich muss mich erst einmal an die

Motocross-Distanz und die lange Belastung herantasten,

das gelang mir hier viel besser.

Zwei Wochen später folgte die zweite Station der

ADAC MX Masters in Jauer. Eine wirklich anspruchsvolle

Strecke mit vielen, teils sehr langen, Sprün-

68

MCE

Juni '15

gen. Im freien

Training bin ich

mit meinem Serienfahrwerk

gestartet,

weil ich mich zu

Hause beim Training

sehr wohl damit gefühlt

habe. Dieser Plan

hat leider nicht so wirklich

funktioniert, erst nachdem

wir ein anderes, härter abgestimmtes

Fahrwerk verwendet

hatten, lief es besser. Ich konnte im

Pflichttraining viel mehr Vertrauen zum Motorrad

entwickeln. Gestartet bin ich in der „schnellen“

Gruppe mit mehreren WM-Piloten wie Kevin

Strijbos und Glenn Coldenhoff, dementsprechend

hoch war das Leistungsniveau. Gleichzeitig war es

natürlich eine Motivation! Dennoch gelang die direkte

Qualifikation nicht, hinzu kam eine Veranstalter-bedingte

Verschiebung des ursprünglichen Zeitplanes

am Samstag. Angegeben war eine

Verzögerung um 40 Minuten, diese wurde leider nur

einmal per Lautsprecherdurchsage vermittelt. Als

ich mich zum Vorstart des Last-Chance-Rennens begab,

teilte man mir (und mehreren anderen Piloten)

mit, ich sei 2 Minuten zu spät und könne nicht teilnehmen!

So startete dieser Lauf mit gerade einmal

15 Piloten, das war ärgerlich!

Also blieb nichts anderes übrig, als alles zusammenzupacken

und die Heimreise anzutreten.

Spontan entschied ich mich, am Samstag

auf dem Rückweg am Sonntag an der Norddeutschen

Meisterschaft auf meiner Heimstrecke teilzunehmen.

Diese liegt nur 1,5 Kilometer von meinem

Wohnort entfernt, somit konnte ich vom

Training bis hin zum Rennen alle Läufe bestreiten

und das vor heimischem Publikum. Eine tolle Sache,

die dazu richtig Spaß gemacht hat!

Nun blicke ich voller Vorfreude auf die Deutsche

MX2-Meisterschaft, deren Auftakt am 25.5. in Niederwürzbach

stattfindet!

Vielleicht sehen wir uns ja an der Strecke, bis dahin,

bleibt sauber!

Euer Davide #114


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Kolumne

Eddi Hübner

Lehrgeld

Hey Leute,

ich war, beziehungsweise bin, in den letzten Wochen quasi mehr im Flugzeug unterwegs

als auf dem Motorrad. Der Grund ist einfach, die Enduro-Weltmeisterschaft

ist in vollem Gange und ich habe, wie ihr sicherlich wisst, die Möglichkeit,

in diesem Jahr die komplette Saison zu bestreiten. In der DEM befinden wir uns

mittlerweile in der langen Sommerpause, was für mich aber nicht bedeutet, dass

ich mich ausruhen kann! Am 18./19. April ging es für mich in die erste Runde der

Weltmeisterschaft, und zwar in Chile, genauer Talca. Dem ein oder anderen von

euch ist dieser Austragungsort sicherlich ein Begriff. Ich selbst war allerdings

noch nie dort, alles war also absolutes Neuland für mich. In der Zeit vor dem

WM-Auftakt habe ich viel an meiner Fitness gearbeitet, natürlich war ich

auch mit dem Bike unterwegs und habe versucht, so gut es ging für die

Bedingungen in Talca zu trainieren. Dabei stand der Mix aus Enduro und

Motocross, mehrheitlich auf Hartboden, und Zeittraining gegen die

Stoppuhr im Fokus! Abseits dieser Vorbereitungen gehört auch das

Auswerten von Videos der letzten WM-Veranstaltungen dazu, hier

konnte ich mir den ein oder anderen Eindruck verschaffen, was

mich erwartet.

So richtig ernst wurde es dann am Montag vor dem WM-Wochenende,

als ich zusammen mit meinem Bruder von Frankfurt

nach Dallas (USA) geflogen bin. Nach einem kurzen

Aufenthalt in Dallas folgte ein weiterer Flug nach Santiago

de Chile, was aber noch nicht das Ende der Reise war. Von

Talca trennten uns nun immer noch 200 Kilometer, die wir

mit dem Auto zurücklegen mussten. Insgesamt verlief die

Anreise unproblematisch und relativ entspannt. Am

Dienstagabend konnten wir dann im Hotel einchecken.

Gespannt war ich schon auf die Prüfungen. Das war dann

auch gleich das Erste, was wir am Mittwoch gemacht haben:

Das Ablaufen der verschiedenen Prüfungen, die alle

relativ nahe beieinanderlagen, gestaltete sich als nicht

ganz einfach. Speziell auf dem Endurotest musste man

viele Höhenmeter überwinden, das war zu Fuß fast anstrengender

als auf dem Bike ;-). Alles in allem hatten

die Organisatoren ein schönes Streckenprofil gezaubert

und ich hatte richtig Lust, diesen Parcours unter die Stollen

zu nehmen. Bis es so weit war, konnte ich das WM-Motorrad am Donnerstag

noch einmal auf einer eigens dafür bereitgestellten Strecke testen und auf meine Bedürfnisse

abstimmen, bevor es am Freitag zur Maschinenabnahme ging.

Los ging es dann mit dem Super-Test. Meine Taktik, hier ruhig und sauber zu fahren, ging

voll auf. Mit der WM-Regelung (wie beim Prolog in Dahlen), bei der man zu den Spitzenpiloten

kaum Zeit verliert, brauchte ich mir keinen Stress machen und musste kein zu hohes

Risiko eingehen. Der anschließende erste Wertungstag lief anfangs sehr gut, ich konnte

mich stetig steigern und im Extremtest die drittschnellste Zeit der E1 fahren. Dann folgte

allerdings ein blöder Sturz im Endurotest, der mich ziemlich aus dem Rhythmus brachte.

Nachfolgend verlor ich etwas an Zeit und konnte im Tagesziel den 8. Platz einfahren. Für den

Einstand ist dieses Ergebnis ganz okay. Trotzdem blickt man immer kritisch auf seine Fehler und

sagt sich, da wäre mehr drin gewesen!

Am Abend setzte dann heftiger Regen ein, der die ganze Nacht anhielt. Im Prinzip ganz cool, denn

ich fahre gern bei solchen Bedingungen. Am nächsten Morgen stellte sich allerdings heraus, dass der

Boden nicht komplett aufgeweicht, sondern lediglich sehr griffig geworden war. Der Veranstalter hatte

trotzdem vorsorglich den Extremtest aus der Wertung gestrichen und die Streckenführung etwas geändert.

Somit wurden die Karten neu gemischt. Ich hatte leider das Sturzpech am Stiefel kleben und ging

gleich im ersten Test des Tages in einem tiefen Graben zu Boden. Das auch noch so blöd, dass ich richtig

viel Zeit verlor und diesem Rückstand im weiteren Verlauf hinterherfahren musste. Beim Versuch

zu pushen bin ich später nochmals gestürzt, was mich in der Summe etwa eineinhalb Minuten gekostet

hat. Am Ende musste ich mich mit dem 10. Tagesrang zufriedengeben und den Tag unter „Lehrgeld

zahlen“ verbuchen.

Ruck, zuck war das Wochenende vorbei und ich war schon wieder auf dem Heimflug. Während dem

Schreiben dieser Zeilen befinde ich mich in Spanien beim zweiten Lauf der Weltmeisterschaft. Mehr

dazu in der nächsten MCE.

Euer Eddi #48

gezahlt...

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MCE

Juni '15


Kolumne

Philipp Müller

Ausgeknockt

Nachdem in der letzten Ausgabe schon meine erste

Kolumne erschienen ist und ich dort über den Saisonstart

berichtete, werdet ihr in den kommenden

Ausgaben regelmäßig Lesestoff von mir auf diesen

Seiten sehen. Jedoch nicht nur von den schönen Ereignissen

des Sports.

Bei einem Trainingsrennen zog ich mir Ende April eine

schwerere Knieverletzung zu, die mich fürs Erste

pausieren lässt. Aber dazu später mehr. Denn davor

die ich auch tatkräftig nutzen werde, um mein Knie

zu mobilisieren und um zumindest wieder rasch mit

dem Fahrrad meine Ausdauer trainieren zu können.

Wie es mir dabei ergeht, welche Fortschritte ich mit

meiner Verletzung erlebe und die ersten Aussichten,

ob mir mein Wiedereinstieg ins Motorradtraining

vorzeitig gelingen wird, erfahrt ihr in der

nächsten Ausgabe.

Bis dahin, bleibt sitzen :-)

verbrachte ich die Ostertage in der Toskana, um dort

zusammen mit meinem Papa und ein paar Kollegen

Enduro zu fahren. Obwohl der erste Tag wettertechnisch

eher ein Reinfall war, ging es für uns trotzdem

aufs Motorrad. Unter den dichten Blättern der Bäume

dort war der Regen auch gar nicht so schlimm.

Allerdings veranlasste uns der immer stärker anhaltende

Niederschlag zu einem Schwimmbadbesuch.

Der nächste Tag startete auch gleich viel besser und

bescherte uns neben ein paar steinigen Hängen

auch tolle Aussichten. Richtigen Werksboden und

fast zehn Stunden puren Endurospaß erfuhren wir

am dritten und letzten Tag. Mit richtig langen, knackigen

und durch große Felsbrocken verfeinerte

Auffahrten war dies auch ein gutes Training.

Zuhause angekommen, lagen nur ein paar Tage Uni

zwischen dem oben beschriebenen Italien-Aufenthalt

und meinem nächsten Event. Wieder ein kleines

Teamenduro bei mir in der Gegend, das ich zusammen

mit meinem Bruder Max bestritt und auch gewinnen

konnte. Aber das war für uns wirklich nebensächlich,

denn gerade bei so kleinen Veranstaltungen

ist das Teilnehmerfeld richtig familiär und es

geht auch meistens nicht so ernst zu, was mir neben

den Prädikatswettkämpfen auch ziemlich gut gefällt.

Diese wollte ich auch Ende Mai mit dem zweiten Lauf

zur Enduro-Europameisterschaft in Kroatien fortsetzen.

Nachdem ich aufgrund einer Pflichtveranstal-

72

MCE

Juni '15

tung im Rahmen meines Studiums schon den ersten

Lauf in Italien nicht bestreiten konnte, wollte ich mir

das Rennen in Buzet auf keinen Fall entgehen lassen.

Bei einem Rennen zu einer tschechischen

Crosscountry-Serie, das ich zur Vorbereitung nutzte

und dort in der leistungsstärksten Klasse an den

Start ging, verabschiedete ich mich jedoch von diesem

Vorhaben, da ich mir eine Verletzung am Knie

zuzog. Dabei startete der Wettkampf keineswegs

schlecht. Über acht Minuten Rundenlänge, ein wurzeliger

Waldteil mit steilen Auf- und Abfahrten und

ein zwar staubiger, aber flüssig zu fahrender Feldund

Wiesenkurs boten einiges an Abwechslung

über die 100 Minuten Fahrzeit. Trotz eines verpennten

Starts fand ich mich nach der ersten Runde auf

Rang 4 wieder. Eine Umrundung der Strecke später

sogar auf 2 und gegen Mitte des Rennens steckte ich

im Kampf um die Spitzenposition, den ich jedoch

gar nicht risikobereit anging. Trotzdem endete dieser

leider abrupt bei einem Sprung am Ende einer

Waldauffahrt. Ohne zu stürzen, rutschte ich bei der

Landung von der Fußraste ab und verdrehte mir

mein rechtes Bein zur Innenseite. Das „Peitschen“

sowie der plötzlich stark eintretende Schmerz deuteten

auf einen Bänderriss. Montags darauf bestätigte

der sogenannte „Schubladentest“ des Spezialisten

sowie das Ergebnis des MRT meine Vorahnung.

Ein Komplexriss des äußeren Meniskus, eine

Teilruptur des Außenbands und eine vordere Kreuzbandruptur

sind das Ergebnis des Knieverdrehens.

Ungewöhnlich früh für eine solche Verletzung lag

ich schon eine Woche später auf dem OP-Tisch und

mein Knie wurde wieder hergestellt. Vier Monate

muss ich jetzt mindestens ohne Motorrad auskommen.

Erst dann hoffe ich, wieder mit moderatem

Training auf meiner Husky beginnen zu können und

ein paar Wochen später die Enduro-Highlights in

Deutschland wie Zschopau und Woltersdorf zu bestreiten.

Aber bis dahin ist ja noch ausreichend Zeit,

Philipp Müller


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BIKE AND PARTS

2015

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KINGS OF XTREME

Das „Kings of Xtreme“ startet im November 2015 und

wartet mit neuen Superlativen auf.

Das spektakulärste Motorrad-Event Mitteldeutschlands

findet im November 2015 in der Halle 1 auf der

Leipziger Messe statt und läutet damit die Hallen-Motocross-Saison

in Deutschland ein. Bei der siebten Auflage der

Veranstaltung wird die größte Indoorstrecke Europas präsentiert.

Bereits Anfang November wird es in der Halle 1 auf der Leipziger Messe wieder

rasant, wenn drei Tage lang Motocross- und Enduromaschinen über die Supercross-

und Endurostrecke fliegen. Schon zum siebten Mal findet das Kings of

Xtreme statt und läutet offiziell die deutschsprachige Hallensaison für die Offroad-Motorräder

ein. „Mit dem neuen Termin vom 6. bis 8. November 2015 kommen

wir dem Wunsch der großen Teams und Motorradhersteller entgegen, das

Kings of Xtreme als prestigeträchtige Auftaktveranstaltung zu gestalten“, freut

sich Känguruh-Production-Geschäftsführer Rüdiger Sachse über das Vertrauen

der Szene.

Mit dem neuen Termin ist es den Veranstaltern möglich geworden, mit einer geplanten

Grundfläche von 75 x 100 Metern die größte Indoor-Motocrossstrecke

Europas realisieren zu können. „Das bedeutet vor allem mehr Platz für noch

mehr spektakuläre Sprünge, spannende Zweikämpfe und neue Show-Elemente,

die die Rennen in unseren verschiedenen Rennklassen begleiten“, erklärt

der sportliche Leiter der Safitar Gmbh, Sven Macha. So haben

bereits etliche Spitzenteams und nationale sowie internationale

Top-Fahrer ihre Teilnahme angekündigt. Darunter sind der

amtierende internationale deutsche Supercrossmeister

Gregory Aranda aus Frankreich und Filip Neugebauer aus

der Tschechischen Republik, Sieger bei der vergangenen

Kings of Xtreme Veranstaltung im Januar 2015. Aber auch

der Publikumsliebling von 2014, Florent Richier (F), hat seine

Wiederkehr bereits bestätigt.

Auch zwischen den Rennen bietet die größere Fläche Raum für

Unterhaltung der Extraklasse. So werden wieder die Freestyle-Motocrosser

mit ihren über 20 Meter weiten Tricksprüngen für atemlose Momente

im Publikum sorgen. In ihren Shows werden sie nach zwei Jahren Pause wieder

von einem Schneemobilfahrer unterstützt, der mit seinem 250 Kilogramm

schweren Gefährt einen „Backflip“, einen Rückwärtssalto mitsamt Maschine, in

zehn Metern Höhe zeigen wird.

Wie in den Vorjahren wird nach zwei Tagen Supercross-Action die Strecke in der

Nacht zum Sonntag zu einem Endurocross-Parcours umgebaut, in dem ein internationales

Fahrerfeld über Baumstämme, Steinbrocken, Traktorreifen, Container

und viele andere künstlich errichtete Hindernisse Rennen auf Enduromaschinen

ausfahren wird.

Pyrotechnik, heiße Girls, krachende Musik, Fahrerlager-Zugang und viele Ausstellerstände

runden das Programm an allen drei Veranstaltungstagen ab.

Tages- sowie Kombinations-Tickets gibt es ab 32,60 Euro und erhaltet ihr an allen

bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.kaenguruh.de und

www.kingsofxtreme.de

Aktuelle Infos zur Veranstaltung gibt es unter: www.kingsofxtre

me.de sowie www.facebook.com/KingsOfXtreme.

Termin: 6. bis 8. November 2015

Kings of Xtreme, Leipzig

NEUER TERMIN

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NOTIZEN

Jens Steiger

Teamfahrer erfolgreich

auf Pirellis „Scorpion MX“-Reihe

„Motorradreifendirekt.de Fastest Lap Award“ kürt Sport-1-Fahrer

Mit 800 Einschreibungen ein furioser Auftakt: Bei bestem Racer-Wetter und

höchster Motivation ging das neu formierte Offroad-Team von Delticoms Zweiradreifen-Onlineshop

MotorradreifenDirekt.de am 25. und 26. April im thüringischen

Walldorf an den Start: Für die Rennserie „German Cross Country“ (GCC)

war der Online-Reifenhändler 2013 erstmals mit einem eigenen Sportfahrerteam

in den Wettkampf gezogen. Seit 2014 sind die Hannoveraner erfolgreich in

Kooperation mit Pirelli Deutschland unterwegs und auch 2015 soll gemeinsam

ins Ziel gefahren werden.

Zwei Vizemeistertitel aus 2014 (Gerd Müller, Marc Zaddach) liegen in der Waagschale;

jetzt wurden neue Motorrad-Enthusiasten fürs Team gewonnen, die alle

mit Begeisterung und Herzblut für den Motorradsport dabei sind.

Die nationale Offroad-Rennserie GCC lockt seit Jahren mit teils spektakulären

Strecken und echten Motocross-Promis wie Kornel „Cory“ Nemeth, Erik Ljungberg

oder Christian Weiß nicht nur Zuschauer und Teilnehmer aus Deutschland

an, sondern holt diese ebenfalls aus Österreich, Italien und sogar Schweden in

die sieben Rennveranstaltungsorte. „Die optimale Plattform für einen europaweit

agierenden Online-Reifenhändler wie Delticom“, sagt Andreas Faulstich,

Leiter des Zweiradreifenbereiches der Delticom AG und der deutschen Shop-

Plattform www.motorradreifendirekt.de.

„Team MotorradreifenDirekt.de“ startet GCC-Saison mit Treppchenplatz

Lief es schon 2014 sehr erfolgreich, so hat auch das für 2015 neu aufgestellte

Motocrossfahrerteam von Delticoms Motorradreifen-Onlineshop gute Aussichten:

Marvin Möhler (XC Sport 1) begann seine Teammitgliedschaft auf der schönen

Walldorfer Rennstrecke gleich mit einem Podestplatz. Nach zwölf Runden

konnte Möhler auf seiner KTM mit einem Ergebnis von 2:04:57 h den 3. Platz unter

den 51 Startern einfahren. Sein Teamkollege Jens Steiger stand ihm in nichts

nach und errang in seiner Klasse XC Sport 3 und mit einer Top-Zeit von nur

2:02:25 h in einem spannenden Rennen den 4. Platz. Kai Uebe gelang in der

„3. Liga“ der GCC (Advanced) ein beachtlicher Rang 7, für Stefan Möser reichte

es in Walldorf zunächst nur für Rang 19 (auch Advanced).

Pirelli Scorpion-MX-Palette verlässlich bei allen Wettbewerbsbedingungen

Das Team MotorradreifenDirekt.de startete auf Offroadpneus der Pirelli Motorradreifen-Serie

„Scorpion MX“ – darunter die beliebten Profile „MX Mid Hard

554“ und „Mid Soft 32“, ein multitalentierter Wettbewerbsreifen. „Gerade bei

diesen so unterschiedlichen Streckenbedingungen in den GCC-Läufen haben

wir mit Pirelli die Top-Bereifung für alle Wettbewerbseinsätze“, freut sich Teamleiter

Marc Zaddach über die Verlängerung der Kooperation in 2015.

Bei allen GCC-Rennen sind MotorradreifenDirekt.de und Pirelli mit einem gemeinsamen

Stand vertreten, sodass sowohl Fahrer als auch Zuschauer Pirelli-

Motocrossreifen vor Ort erwerben, aber auch direkt montieren lassen können.

„MotorradreifenDirekt.de Fast Lap Award“

In jedem der sieben GCC-Meisterschaftsläufe wird jeweils der Fahrer mit der

schnellsten Runde seiner Klasse ermittelt. In Walldorf startete die Vergabe mit

der Klasse XC Sport 1: Marc Zaddach übergab im Namen von MotorradreifenDirekt.de

einen frischen Satz Pirelli Scorpion MX an Caesar Karel, den Zweitplatzierten

des Rennens. In Triptis geht diese Sieprämie an den Rundenschnellsten

aus der Klasse XC Sport 2.

Alle GCC-Ergebnisse unter http://www.xcc-racing.com/htdocs/gcc. Über die

Team-Rennverläufe während der GCC-Saison sowie News und Aktionen rund um

Pirelli Motorradreifen berichtet das Team von MotorradreifenDirekt.de auch bei

Facebook: www.facebook.com/motorradreifendirekt.

Über MotorradreifenDirekt.de: Ob Chopper-, Touring- oder Roller-Reifen: Motorradfahrer

finden im Sortiment des renommierten Onlineshops alles, was das

Bikerherz begehrt. Zubehörartikel wie Motorradschläuche, Motoröl und Motorradbatterien

sowie Mousse für Offroadreifen ergänzen das Zweirad-Sortiment

der Delticom. Das Portfolio der Zweiradreifen-Spezialisten reicht von allen etablierten

Motorradreifen-Premiumherstellern wie Pirelli, Continental, Metzeler

oder Michelin über renommierte Qualitätsmarken wie Heidenau, Sava, Avon

oder Mitas. Daneben bietet die Delticom exklusive Vertriebslinien aus verschiedenen

Segmenten an – wie die türkische Rollerreifen-Marke Anlas oder die Marke

Maxima, Offroadreifen des australischen Herstellers Motoz, Radialreifen von

Nankang sowie Chopperreifen von FullBoreUSA.

Onlineshop für Endverbraucher: www.MotorradreifenDirekt.de, (Österreich:

www.MotorradreifenDirekt.at / Schweiz: www.MotorradreifenDirekt.ch)

Weitere Onlineshops in Europa: www.pneus-moto.fr (FR), www.motorbanden

markt.nl (NL), www.moto-pneumatici.it (IT), www.neumaticosdemoto.es (ES),

www.moto-tyres.co.uk (UK) und weitere. Onlineshop für Fachhändler: www.

autoreifenonline.de. Über das Unternehmen: www.delti.com

1000 Euro Eintauschprämie

beim Kauf einer neuen

KTM 1050 Adventure/2015

Mit der Trade-Up-Promotion bietet KTM Kunden aller Marken 1000 Euro Eintauschprämie,

wenn sie ihr altes Motorrad gegen eine neue KTM 1050 Adventure

des Modelljahres 2015 eintauschen. Seit dem 1. Mai 2015 können interessierte

Kunden ihr Motorrad im Rahmen der Trade-Up-Promotion bei den teilnehmenden

KTM-Händlern im Aktionszeitraum bis zum 31. Juli 2015 eintauschen.

Der KTM-Händler bewertet das bisherige Motorrad gemäß Schwacke-Liste und

verrechnet den aktuellen Wert mit dem Kaufpreis der neuen KTM 1050 Adventure

zuzüglich 1000,- Euro Eintauschprämie.

Für alle, die ihren Traum Realität werden lassen wollen, bietet KTM auch eine

Reihe verschiedener Finanzierungsmodelle, natürlich auch für die KTM 1050 Adventure.

Weitere Informationen beim KTM-Händler und auf der KTM Adventure

Microsite unter www.ktmadventure.com • Text: u. Foto: KTM

KLIM Dakar Pro – Ready to Rumble

Jeder ambitionierte Endurist kennt die Situation, wenn im extremen Einsatz ein

klassisches Jersey rasch an seine Grenzen stößt und eine Jacke zu viel des Guten

ist. Hier kommt KLIMs Dakar Pro-Jersey ins Spiel, es kombiniert die Strapazierfähigkeit

einer Offroadjacke mit der Leichtigkeit und dem Tragekomfort eines

Jerseys.

KLIMs Dakar Pro-Jersey zeichnet sich durch eine vollständig aus ultrastarkem

840D Cordura ® gefertigte Frontpartie aus. Großflächige EVA-Polster an Schultern,

Ellenbogen und Unterarmen bieten selbst härtesten Attacken von Ästen

und Steinen Paroli und leisten bei Stürzen wertvolle Dienste. Ergonomisch platzierte

Stretchzonen entlang des Körpers, auf der Arminnenseite, über dem Ellenbogen

sowie quer über den Rücken gewährleisten volle Bewegungsfreiheit

und gemeinsam mit einem hervorragenden Belüftungssystem garantieren sie

ganztägigen Fahrkomfort auch im härtesten Gelände. Zusammengefasst: ein

extrem robustes, komfortables und kompromisslos vielseitiges Jersey.

Für den Einsatz bei richtig heißen Temperaturen bietet KLIM das Mojave Pro-Jersey

an. Ein extrem reißfestes Netzgewebe an den Schultern, im Rücken und innen

an den Ellbogen und Unterarmen sorgt für außergewöhnliche Luftdurchläs-

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KLIMs Dakar Pro-Jersey

Mojave Pro-Jersey

sigkeit und Feuchtigkeitsableitung. Schutz- polster an Schultern, Oberarmen, Ellbogen

und Unterarmen und 840D Cordura ® an den meist beanspruchten Stellen reduzieren das

Verletzungsrisiko und widerstehen auch den härtesten Strapazen. Eine unvergleichliche

Kombination aus Ventilation und Haltbarkeit.

Das Dakar Pro Jersey gibt es in Grau und Schwarz, das Mojave Pro Jersey in Grau. Erhältlich

bei allen KLIM-Händlern kostet das Dakar Pro 134,00 Euro und das Mojave Pro 105,00 Euro.

Mehr über KLIM und KLIM-Europe auf www.klim.com. Ein Händlerverzeichnis findet sich

unter: www.klim.com/International-Dealers.html

TERMINE - MAI

23./24.5. Motocross Hessencup Beuern (mit Classic Seitenwagen)

Pfingsten MSC Beuern, Arne Liske/David Wilson, Am Strauch 13, 35418 Buseck-

Beuern, GEO Daten: 50.628832, 8.813137, Tel. 06408 63622, mobil

0172 9738364, E-Mail: vorstand@mscbeuern.de, www.mscbeuern.de

24./25.5. DAMCV-Motocross Wisskirchen/Euskirchen

Sonntag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen, Senioren,

Veteranen; Montag: 85 Junioren, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren ,

Open Junioren, MX2 National, Open National, Intern. DAM (MX2/+Open),

Seitenwagen • Veranstalter: MSC Wisskirchen, www.mscwisskirchen.de

30./31.5. Motocross Hessencup Laubus-Eschbach

(nur die Klassen 50 ccm, 65 ccm und Damen)

MSC Laubus-Eschbach, Adrian Dive, Schellernweg 2, 35789 Weilmünster

GEO Daten: Tel. 06475 8990, mobil 0171 8684514

E-Mail: info@msc-laubus-eschbach.de, www.msc-laubus-eschbach.de

TERMINE - JUNI

6./7.6. ADAC MX Masters Bielstein

www.mxmasters-bielstein.de, www.adac.de/mx-masters

6./7.6. Motocross Hessencup Aarbergen mit DMV-Ladies-Cup

MSC Michelbacher Hütte, Wolfgang Schwab, Am Mühlholz,

65320 Aarbergen, GEO Daten: 50.256188, 8.090573 , Tel. 0611/5326255,

mobil 01792495694, www.msc-michelbacherhuette.de

6./7.6. DMSB-Clubsport-Motocross Südwest-Cup Niederwürzbach

Michael Scheller, Tel. 0173 9068539, vorstand@msc- niederwuerzbach.de

www.msc-niederwuerzbach.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, www.südwest-cup.de

6./7.6. GCC Ansbach

MAXXIS Cross Country Meisterschaft • www.xcc-racing.com

13./14.6. Motocross Hessencup Battenberg-Laisa mit DMV-Classic-Cup

MCF Laisa, Dennis Bornemann, Am Hasenpfad 3, 35088 Battenberg-Laisa

GEO Daten: 50.995241, 8.622145 , Tel. 06452/8890, mobil 0171 12149244

www.mcf-laisa.de, E-Mail: dennisbornemann@hotmail.com

13./14.6. DJMV-Motocross Fischbach

Deutscher Jugend Motocross Verband e.V.

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de

20./21.6. DJMV-Motocross Betra

Deutscher Jugend Motocross Verband e.V.

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de

21.6. DMSB-Clubsport-Motocross Südwest-Cup Ettringen

Egon Schäfer, Tel. 02632 47908

E-Mail: mogon@t-online.de, www.mcc-ettringen.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, www.südwest-cup.de

27./28.6. Motocross Hessencup Hof

MSC Hof e.V., Frank Theiß, Am Eichbaum 12, 56462 Höhn

GEO Daten: 50.674967, 8.021251 , Fax: 02661/206826

mobil: 0160 5887989, E-Mail: kontakt@msc-hof.de

www.msc-hof.de

27./28.6. ADAC MX Masters Aichwald

www.motocross-aichwald.de, www.adac.de/mx-masters


STANDINGS

SUPERCROSS

WM

(Endstand nach 17 Veranstaltungen

inkl. Las Vegas/USA - 2.5.)

450 ccm:

1. Ryan Dungey, KTM 390

2. Eli Tomac, Honda 305

3. Cole Seely, Honda 277

4. Chad Reed, Kawasaki 226

5. Blake Baggett, Suzuki 223

6. Trey Canard, Honda 204

7. Jason Anderson, Husqvarna 200

8. Broc Tickle, Suzuki 194

9. Andrew Short, KTM 180

10. Weston Peick, Yamaha 160

Ferner:

12. Ken Roczen, Suzuki 156

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. San Francisco/USA - 18.4.)

250 ccm Westküste:

1. Cooper Webb, Yamaha 186

2. Shane McElrath, KTM 124

3. Zach Osborne, Husqvarna 117

4. Justin Hill, KTM 116

5. Aaron Plessinger, Yamaha 113

6. Alex Martin, Yamaha 111

7. Malcolm Stewart, Honda 107

8. Jessy Nelson, KTM 106

9. Tyler Bowers, Kawasaki 105

10. Joshua Hansen, Kawasaki 91

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. East Rutherford/USA - 25.4.)

250 ccm Ostküste:

1. Marvin Musquin, KTM 194

2. Justin Bogle, Honda 171

3. Jeremy Martin, Yamaha 143

4. Joey Savatgy, Kawasaki 133

5. RJ Hampshire, Honda 100

6. Anthony Rodriguez, Yamaha 98

7. Kyle Peters, Honda 91

8. James Decotis, Honda 87

9. Kyle Cunningham, Honda 72

10. Martin Davalos, Husqvarna 63

East-/West-Shootout Las Vegas/USA - 2.5.

1. Marvin Musquin, KTM

2. Malcolm Stewart, Honda

3. Matthew Bisceglia, Honda

4. Aaron Plessinger, Yamaha

5. Alex Martin, Yamaha

6. Zach Osborne, Husqvarna

7. RJ Hampshire, Honda

8. Cole Martinez, Yamaha

9. Shane McEltrath, KTM

10. Kyle Peters, Honda

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 5 von 18 Veranstaltungen

inkl.Valkenswaard/NL - 26.4.)

MXGP:

1. Max Nagl, D, Husqvarna 214

2. Clément Desalle, B, Suzuki 209

3. Antonio Cairoli, I, KTM 184

4. Gautier Paulin, F, Honda 178

5. Romain Febvre, F, Yamaha 156

6. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 138

7. Ryan Villopoto, USA, Kawasaki 124

8. Shaun Simpson, GB, KTM 98

9. Todd Waters, AUS, Husqvarna 92

10. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 86

Ferner:

32. Angus Heidecke, D, KTM 2

34. Dennis Ullrich, D, Suzuki 2

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 222

2. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 185

3. Pauls Jonass, LV, KTM 148

4. Tim Gajser, SLO, Honda 137

5. Alexander Tonkov, RUS, Husqvarna 133

6. Valentin Guillod, CH, Yamaha 129

7. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 125

8. Julien Lieber, B, Yamaha 121

9. Jordi Tixier, F, Kawasaki 115

10. Thomas Covington, USA, Kawasaki 102

Ferner:

27. Henry Jacobi, D, KTM 9

31. Christopher Valente, CH, Husqvarna 4

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Nakhonchaisri/TH - 8.3.)

WMX:

1. Chiara Fontanesi, I, Yamaha 94

2. Livia Lancelot, F, Kawasaki 94

3. Meghan Rutledge, AUS, Kawasaki 78

4. Francesca Nocera, I, Suzuki 63

5. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 61

6. Genette Vaage, N, KTM 57

7. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 52

8. Amandine Verstappen, B, KTM 51

9. Justine Charroux, F, Yamaha 44

10. Anne Borchers, D, Suzuki 41

Ferner:

12. Virginie Germond, CH, Suzuki 35

(Stand nach 3 von 15 Veranstaltungen

inkl. Malpartida de Caceres/E - 19.4.)

Seitenwagen:

1. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 137

2. Adriaensssen/van den Bogaart, B,

WSP-Husqvarna 130

3. Bax/Stupelis, NL, WSP 114

4. Hendrickx/Mucenieks, B, WSP-Husqv. 114

5. Brown/Chamberlain, GB, WSP 98

6. Willemsen/Bax, NL, WSP 77

7. van Daele/Valcke, B, WHT-Husqvarna 77

8. Hermans/van Gaalen, NL, WSP 68

9. Rozehnal/Rozehnal, CZ, VMC 67

10. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 65

Ferner:

20. Weiss/Schneider, A, VMC 11

24. Frech/Frech, D/CH, WSP 7

25. Garhammer/Kälin, D, VMC 6

29. Boller/Wälti, CH, WSP-KTM 4

30. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 3

33. Richter/Nicke, D, WHT 1

EM

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 25./26.4.)

65 ccm Nordwest:

1. Constantin Piller, D, KTM 132

2. Kay Karssemakers, NL, KTM 117

3. Martin Venhoda, CZ, KTM 87

4. Matti Jorgensen, DK, KTM 83

5. Dave Kooiker, NL, KTM 79

6. Radek Vetrovski, CZ, KTM 74

7. Liam Everts, B, KTM 73

8. Scott Smulders, NL, KTM 72

9. Kimi Koskinen, FIN, KTM 71

10. Cato Nickel, D, KTM 71

Ferner:

16. Lukas Fiedler, D, KTM 40

19. Sebastian Meckl, D, KTM 21

20. Collin Wohnhas, D, KTM 21

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Senkvice/SK - 25./26.4.)

85 ccm Nordwest:

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 144

2. Rick Elzinga, NL, KTM 130

3. Christoffer Mills, GB, KTM 107

4. Petr Polck, CZ, KTM 106

5. Raf Meuwissen, NL, KTM 75

6. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 74

7. Arvid Luning, S, KTM 70

8. Filip Olsson, S, KTM 62

9. Emil Jonrup, S, KTM 61

10. Ravio Dankers, NL, KTM 46

Ferner:

11. Laurenz Falke, D, Husqvarna 40

12. Pit Rickert, D, KTM 40

18. Max Thunecke, D, KTM 20

24. Ben Hess, D, Husqvarna 15

27. Robin Konrad, D, KTM 12

33. Justin Trache, D, KTM 3

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Orlyonok/RUS - 2./3.5.)

65 ccm Nordost:

1. Matvey Vopilov, RUS, KTM 50

2. Kurban Khaytmetov, RUS, KTM 44

3. Kirill Vorobyev, RUS, KTM 36

4. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 35

5. Edvards Bidzans, LV, KTM 33

6. Arseny Grishchuk, RUS, KTM 27

7. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 27

8. Alexey Orlov, RUS, KTM 24

9. Atzamaz Elkanov, RUS, KTM 23

10. Stepan Popkov, UKR, Husqvarna 21

(Stand nach 1 von 3 Veranstaltungen

inkl. Orlyonok/RUS - 2./3.5.)

85 ccm Nordost:

1. Timur Petrahin, RUS, KTM 50

2. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 44

3. Ivan Khuzhin, RUS, KTM 38

4. Nikita Petrov, RUS, KTM 34

5. Vitaliy Makhnou, B-RUS, KTM 34

6. Maksim Kraev, RUS, KTM 31

7. Artsiom Sazanovec, B-RUS, KTM 29

8. Vladimir Sychev, RUS, KTM 25

9. Ignatiy Melnikov, RUS, Kawasaki 23

10. Veniamin Voronkov, RUS, KTM 22

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Troyan/BG - 2./3.5.)

65 ccm Südost:

1. Antonis Sagmalis, GR, KTM 80

2. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 79

3. Kristian Ivanov, BG, KTM 77

4. Hristian Dakov, BG, KTM 67

5. Alex Kozhuharov, BG, KTM 52

6. Marius Popovici, RO, KTM 52

7. Adam Kovacs, H, KTM 50

8. Igor Cuharciuc, MOL, KTM 45

9. Marios Knakis, GR, KTM 34

10. Viktor Neychev, BG, KTM 30

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Troyan/BG - 2./3.5.)

85 ccm Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, Husqvarna 97

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 86

3. Julian Georgiev, BG, KTM 85

4. Viktor Kasabov, BG, KTM 66

5. Rumen Mirchev, BG, Yamaha 53

6. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 52

7. Georgi Totev, BG, Yamaha 47

8. Aggelos Vogiatzis, GR, KTM 47

9. Dimitar Petrov, BG, KTM 42

10. Antreas Andreoy, GR, Yamaha 36

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Gazzane di Preseglie/I - 2./3.5.)

65 ccm Südwest:

1. Florian Miot, F, KTM 100

2. Raul Sanchez, E, KTM 71

3. Edgar Canet, E, KTM 63

4. Daniela Guillen, E, KTM 61

5. Xavier Cazal, F, KTM 55

6. Matteo Luigi Russi, I, KTM 53

7. Quentin Marc Prugniers, F, KTM 51

8. Tejy Krismann, F, KTM 43

9. Luca Andrich, A, KTM 41

10. Gal Hauptman, SLO, Husqvarna 40

Ferner:

23. Maximilian Ernecker, A, KTM 3

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Gazzane di Preseglie/I - 2./3.5.)

85 ccm Südwest:

1. Moreau Brian Strubhart, F, Kawasaki 100

2. Mattia Capuzzo, I, Husqvarna 65

3. Kevin Cristino, I, KTM 63

4. Thibault Benistant, F, Husqvarna 60

5. Marcel Stauffer, A, KTM 59

6. Alessandro Facca, I, KTM 54

7. Oriol Oliver, E, Kawasaki 50

8. Tommaso Sarasso, I, KTM 46

9. Tom Guyon, F, TM 46

10. René Hofer, A, KTM 44

(Stand nach 2 von 8 Veranstaltungen

inkl. Valkenswaard/NL - 25./26.4.)

125 ccm:

1. Jorge Prado Garcia, E, KTM 83

2. Miro Sihvonen, FIN, KTM 82

3. Maxime Renaux, F, Yamaha 75

4. Josiah Natzke, NZ, KTM 54

5. Glen Meier, DK, KTM 53

6. Conrad Mewse, GB, KTM 52

7. Cyril Genot, B, Husqvarna 49

8. Kim Savaste, FIN, KTM 39

9. Filippo Zonta, I, Husqvarna 39

10. Morgan Lesiardo, I, TM 34

(Stand nach 2 von 9 Veranstaltungen

Valkenswaard/NL - 25./26.4.)

250 ccm:

1. Adam Sterry, GB, KTM 92

2. Nick Kouwenberg, NL, Honda 82

3. Maxime Desprey, F, Kawasaki 62

4. Damon Graulus, B, Yamaha 61

5. Alvin Östlund, S, Yamaha 57

6. Ander Valentin, E, Yamaha 47

7. Brian Hsu, D, Suzuki 42

8. Thomas Kjer Olsen, DK, KTM 42

9. Simone Zecchina, I, Kawasaki 39

10. Michele Cervellin, I, Honda 37

Ferner:

21. Stefan Ekerold, D, KTM 11

(Stand nach 1 von 6 Veranstaltungen

Valkenswaard/NL - 25./26.4.)

300 ccm:

1. Yentel Martens, B, Husqvarna 50

2. Lewis Gregory, GB, Yamaha 42

3. Mike Kras, NL, Yamaha 42

4. Matthew Moffat, GB, Husqvarna 33

5. Dietger Damiaens, B, KTM 27

6. Marco Maddii, I, KTM 27

7. Damon Strydom, GB, KTM 26

8. John Cuppen, NL, KTM 26

9. Joey Smet, B, KTM 25

10. Patrick Vos, NL, Kawasaki 19

Ferner:

12. Nicolas Bender CH, Yamaha 19

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Olyonok/RUS - 2./3.5.)

Open:

1. Evgeni Tyletski, B-RUS, KTM 94

2. Petr Bartos, CZ, KTM 86

3. Nerijus Rukstela, LT, KTM 78

4. Petr Michalec, CZ, Honda 76

5. Saso Kragelj, SLO, Yamaha 68

6. Martin Michek, CZ, KTM 50

7. Klemen Gercar, SLO, Husqvarna 50

8. Marko Leljak, KRO, KTM 49

9. Aleksandr Bugreev, RUS, Yamaha 45

10. Vitaliy Gusev, RUS, KTM 42

(Stand nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Arco di Trento/I - 19.4.)

150 ccm:

1. Albin Larsen, S, Honda 44

2. Emil Weckmann, FIN, Honda 43

3. Jack Bintcliffe, GB, Honda 41

4. Tim Edberg, S, Honda 36

5. Viking Lindström, S, Honda 35

6. Alexis Collignon, F, Honda 28

7. Tatu Junnola, FIN, Honda 28

8. Andrea Adamo, I, Honda 22

9. Hakon Fredriksen, N, Honda 20

10. Slade Tressler, USA, Honda 19

DM

(Stand nach 2 von 8 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 3.5.)

ADAC MX Masters:

1. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 91

2. Dennis Ullrich, Suzuki 70

3. Christian Brockel, KTM 60

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 56

5. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 53

6. Kevin Strijbos, B, Suzuki 50

7. Nikolaj Larsen, DK, Husqvarna 48

8. Max Nagl, Husqvarna 47

9. Angus Heidecke, KTM 43

10. Gregory Aranda, F, Kawasaki 43

80

MCE

Juni '15


Stand (nach 2 von 8 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 3.5.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 89

2. Brian Hsu, Suzuki 86

3. Stefan Ekerold, KTM 60

4. Tom Koch, Suzuki 52

5. Stephan Büttner, Yamaha 46

6. Nicklas Bjerregaard, DK, Yamaha 42

7. Roy van Heugten, NL, Kawasaki 41

8. Nicholas Adams, GB, KTM 40

9. Bas Vaessen, NL, Suzuki 35

10. Luca Bruggmann, CH, Yamaha 35

Stand (nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 3.5.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 97

2. Jeremy Sydow, KTM 80

3. Rick Elzinga, NL, KTM 72

4. Petr Polak, CZ, KTM 70

5. Raivo Dankers, NL, KTM 62

6. René Hofer, A, KTM 56

7. Eric Schwella, KTM 54

8. Hannes König, KTM 53

9. Lion Florian, KTM 44

10. Laurenz Falke, Husqvarna 36

Stand (nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Hänchen - 26.4.)

MX Open:

1. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 70

2. Kevin Wouts, B, Kawasaki 70

3. Christian Brockel, KTM 66

4. Lars Reuther, KTM 65

5. Dominique Thury, Kawasaki 63

6. Boris Maillard, F, Kawasaki 56

7. Hannes Volber, KTM 54

8. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 52

9. Angus Heidecke, KTM 50

10. Jan Uhlig, Kawasaki 46

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Kamp-Lintfort - 1.5.)

Seitenwagen:

1. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 112

2. Walter/Vonbun, D/A, WSP 102

3. Hendrickx/Liepins, B, VMC-KTM 102

4. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 73

5. Battaglia/Furrer, CH, VMC-KTM 70

6. Weiss/Schneider, A, VMC 64

7. Richter/Nicke, WHT 51

8. Hendrickx/Mucenieks, B/LV,

WSP-Husqvarna 50

Blank/Klooz, VMC 50

10. Frech/Frech, CH/D, WSP 46

Stand (nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Schnaitheim - 29.3.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 25,0

2. Nick Domann, KTM 21,0

3. Collin Wohnhas, KTM 17,5

4. Tim Ksienzyk, KTM 16,0

5. Matvey Vopilov, RUS, KTM 14,5

6. Nick Sellahn, KTM 13,0

7. Tom Schettler, KTM 13,0

8. Sebastian Meckl, KTM 13,0

9. Cato Nickel, KTM 11,0

10. Lukas Fiedler, KTM 10,0

Stand (nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Wriezen - 1.5.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Jeremy Sydow, KTM 25,0

2. Hannes König, KTM 22,0

3. Laurenz Falke, Husqvarna 20,0

4. Ben Kobbelt, KTM 14,5

5. Kurt-Lennart Spranger, KTM 14,5

6. Max Thunecke, KTM 14,5

7. Toni Ksenzyk, KTM 14,0

8. Nicolas Scheunemann, A, KTM 13,5

9. Marnique Appelt, KTM 13,5

10. Robin Konrad, KTM 10,0

Stand (nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Wächtersbach-Aufenau 26.4.)

Pokal MX2:

1. Nils Gehrke, Suzuki 25

2. Marco König, KTM 22

3. Kevin Winkle, Husqvarna 20

4. Marco Fleissig, KTM 18

5. Elias Stapel, KTM 16

6. Oliver Kaas, Honda 15

7. Fabian Bittel, Suzuki 14

8. Christian Hoßfeld, Honda 13

9. Philipp Kloos, Yamaha 12

10. Marvin Röder, Suzuki 11

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Kamp-Lintfort - 1.5.)

Pokal Seitenwagen:

1. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 89

2. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC-KTM 56

3. Kutschke/Schmidt, VMC 53

4. Kuhr/Ebert, WSP 50

5. Reimann/Reimann, WHT 35

ENDURO

WM

(Stand nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Talca/RCH - 18./19.4.)

E1:

1. Christophe Nambotin, F, KTM 37

2. Eero Remes, FIN, TM 33

3. Marc Bourgeois, F, Yamaha 30

4. Daniel McCanney, GB, Husqvarna 30

5. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 22

6. Simone Albergoni, I, Kawasaki 19

7. Lorenzo Santolino, E, Sherco 19

8. Gianluca Martini, I, Yamaha 14

9. Edward Hübner, D, KTM 14

10. Rudi Moroni, I, Sherco 14

E2:

1. Antoine Meo, F, KTM 40

2. Pierre Alexandre Renet, F, Husqvarna 34

3. Alex Salvini, I, Honda 30

4. Johnny Aubert, F, Beta 26

5. Victor Guerrero, E, KTM 20

6. Jaume Betriu, E, Husqvarna 19

7. Loïc Larrieu, F, Sherco 19

8. Oriol Mena, E, Beta 16

9. Romain Dumontier, F, Yamaha 15

10. Nicolo Mori, I, KTM 12

E3:

1. Matti Seistola, FIN, Sherco 37

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 33

3. Aigar Leok, EST, TM 28

4. Matthew Phillips, AUS, KTM 23

5. Jeremy Tarroux, F, Sherco 20

6. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 20

7. Antoine Basset, F, GasGas 18

8. Manuel Monni, I, TM 17

9. Jonathan Barragan, E, GasGas 15

10. Luis Correia, P, Beta 14

EJ:

1. Jamie McCanney, GB, Husqvarna 35

2. Giacomo Redondi, I, Beta 34

3. Alessandro Battig, I, Honda 33

4. Diogo Ventura, P, GasGas 25

5. Luis Oliveira, P, Yamaha 23

6. Benjamin Herrera, RCH, TM 22

7. Matteo Bresolin, I, KTM 17

8. Kirian Mirabet, E, KTM 17

9. Davide Soreca, I, Beta 14

10. Esteban Lanz, RCH, Yamaha 12

Youth Cup 125 ccm:

1. Josep Garcia, E, Husqvarna 40

2. Diego Herrera, RCH, TM 34

3. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 30

4. Ignacio Carvajal, RCH, KTM 13

DM

(Stand nach 3 von 9 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 22.3.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 247

2. Davide von Zitzewitz, KTM 235

3. Edward Hübner, KTM 226

4. Andreas Beier, Husqvarna 204

5. Björn Feldt, KTM 203

6. Christian Weiß, KTM 198

7. Derrick Görner, Husqvarna 197

8. Sascha Meyhoff, Beta 186

9. Bruno Wächtler, KTM 170

10. Nick Emmrich, Husqvarna 168

Enduro1:

1. Edward Hübner, KTM 75

2. Derrick Görner, Husqvarna 66

3. Jonathan Rosse, CH, Yamaha 60

4. Daniel Hänel, Kawasaki 54

5. Sascha Eckert, TM 47

6. Martin Kradorf, KTM 46

7. Maik Schubert, KTM 41

8. Christian Täufer, GasGas 26

9. Sven Marker, KTM 25

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 75

2. Andreas Beier, Husqvarna 64

3. Sascha Meyhoff, Beta 56

4. Nick Emmrich, Husqvarna 48

5. Bruno Wächtler, KTM 46

6. Marco Neubert, Honda 40

7. Mark Risse, Beta 39

8. Markus Ludwig, GasGas 34

9. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 33

10. Nico Rambow, KTM 30

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 75

2. Björn Feldt, KTM 64

3. Christian Weiß, KTM 62

4. Paul Roßbach, KTM 54

5. Kevin Lindner, Honda 48

6. Leonhard Blaack, Beta 45

7. Marc Neumann, TM 39

8. Sirko Bühnemann, GasGas 37

9. Pascal Springmann, Beta 35

10. Gerrit Helbig, KTM 34

Junioren-Pokal:

1. Nico Busch, KTM 69

2. Yanik Spachmüller, KTM 67

3. Philipp Müller, Husqvarna 54

4. Felix Martin, KTM 50

5. Yannik Mosch, Sherco 48

6. Roland Diepold, Husaberg 45

7. Georg Streichsbier, Husqvarna 43

8. Alexander Gehlert, KTM 37

9. Luca Schäfer, Beta 35

10. Niklas Moriz, KTM 26

SUPERMOTO

WM

(Stand nach 2 von 7 Veranstaltungen

inkl. Ottobiano/I - 25./26.4.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 90

2. Mauno Hermunen, FIN, TM 88

3. Ivan Lazzarini, I, Honda 78

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 75

5. Pavel Kejmar, CZ, Husqvarna 69

6. Devon Vermeulen, NL, KTM 54

7. Christian Ravaglia, I, Honda 53

8. Asseri Kingelin, FIN, Honda 49

9. Rudolf Bauer, A, Honda 48

10. Marcel van Drunen, NL, TM 44

EM

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Ottobiano/I - 25./26.4.)

ES2:

1. Marc Reiner Schmidt, D, TM 100

2. Toni Klem, FIN, TM 77

3. Mattia Martella, I, KTM 71

4. Giovanni Bussei, I, TM 64

5. Diego Monticelli, I, Honda 63

6. Fabrizio Bartolini, I, Honda 60

7. Yuri Guardala, I, Honda 59

8. David Gimenez, E, Suzuki 48

9. Joan Llados, E, Aprilia 38

10. Luca Ciaglia, I, Honda 35

Ferner:

15. Philipp Prestel, D/CH, KTM 22

18. Marcel Baumgartner, CH, Husqvarna 14

26. Lucien Reynaud, CH, Husqvarna 6

31. Eddie Fahrni, CH, KTM 1

DM

(Stand nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 18./19.4.)

S1:

1. Markus Class, Husqvarna 50

2. André Plogmann, Suzuki 40

3. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 40

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 38

5. Manuel Hagleitner, A, KTM 34

6. Robert Gattinger, A, KTM 28

7. Markus Volz, Husqvarna 27

8. Rudolf Bauer, A, KTM 26

9. Dirk Spaniol, Suzuki 23

10. Kevin Würterle, KTM 22

N2 - DMSB Supermoto:

1. Kai Vogt, Suzuki 50

2. Tim Schön, Suzuki 44

3. Peter Mayerbüchler, KTM 40

4. Luca Lier, Husqvarna 36

5. Peter Banholzer, Yamaha 32

6. Max Banholzer, Yamaha 30

7. Janina Würterle, KTM 28

8. Daniel Dechent, Husqvarna 26

9. Alexander Vogt, Kawasaki 24

10. Toni Trusch, KTM 22

P3 - Deutscher Supermoto-Pokal:

1. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 50

2. Steffen Hiemer, Yamaha 44

3. Jan Simon Ter Heide, NL, Suzuki 40

4. Tobias Hiemer, Yamaha 36

5. Till Goldenstein, Suzuki 32

6. Florian Zilz, Suzuki 30

7. Christian Carl, Suzuki 28

8. Stephan Schreiner, Kawasaki 26

9. Andreas Sailer, Suzuki 24

10. Andreas Roller, Suzuki 22

S3 - ADAC Supermoto Trophy:

1. Julia Prestel, KTM 50

2. Kevin Wüst, Kawasaki 44

3. Nick Seeger, KTM 40

4. Kai Riemer, Honda 36

5. Lucas Geitner, KTM 32

T4 Nord - ADAC Supermoto Trophy:

1. Patrick Pady, KTM 47

2. Caroli Wietig, TM 47

3. Johannes Brenner, Suzuki 35

4. Dennis Köchy, TM 35

5. Giovanni Battani, I, Suzuki 34

6. Dustin Kleine, Suzuki 34

7. Benjamin Rüffer, Husaberg 27

8. Detlef Bremer, KTM 27

9. Benjamin Francuz, TM 23

10. Bernd Dehmel, Husqvarna 21

T4 Süd - ADAC Supermoto Trophy

(nach Saarbrücken - 14./15.3.):

1. Diogo Almeida, P, TM 50

2. Carsten Kögel, Husqvarna 44

3. Christof Bartsch, TM 40

4. Thomas Schlett, Husqvarna 36

5. Tibor Zieres, KTM 32

6. Nils Mitrach, Honda 30

7. Niko Haubensack, Suzuki 28

8. Sven Kromer, Honda 26

9. Wolfgang Deml 24

10. Klaus Mareczek, KTM 22

Ü40 Supermoto Cup (nach Harsewinkel):

1. Steffen Jung, Suzuki 50

2. Christian Klipfel, KTM 44

3. Phil Gee, GB, TM 40

4. Harald Wirtz, Suzuki 34

5. Ernst Theuer, Honda 28

6. Martin Hensellek, TM 26

7. Ingo Ruh, Husqvarna 25

8. Jörg Gregor, Yamaha 22

9. Peter Fuhrbach, Suzuki 22

10. Matthias Bremer, Suzuki 20

80

MCE

Juni '15


MOTOCROSS ENDURO 7/2015

IMPRESSUM

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Motocross Enduro

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Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Test: Racebike Honda CRF 450 Enduro Marco Neubert

+ Beta Alp „Schroth“

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Berichterstatter und Fotografen:

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CRO

Dauertest: Sherco 250 SE-R

MOTOCROSS ADAC MX Masters Bielstein • Swg.-WM Schopfheim

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

GCC 2. Lauf in Ansbach

KOLUMNEN Marcus Kehr • Davide von Zitzewitz • Eddi Hübner

Philipp Müller

82

MCE

Juni '15

Präsentation: KTM SX-Modelle 2016

MOTOCROSS ENDURO 7/2015 - JULI - ERSCHEINT AM 18.6. AN EUREM KIOSK

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Der L200.

Profis fliegen drauf

Abb. zeigt L200 Club Cab TOP mit Sonderausstattung. Veröffentlichung der MMD Automobile GmbH, 65428 Rüsselsheim

Der L200 ist wie geschaffen für Enduro-Fahrer und ihre Bikes. Dank großer Ladefl äche, serienmäßigem Allradantrieb mit Gelände unter setzung,

starken Dieselmotoren und einer Anhängelast von bis zu 3 t beeindruckt er auf jeder Strecke. Das Zubehörprogramm lässt vom Transport bis hin

zur Optik keine Wünsche offen. Sie bekommen ihn als Einzelkabine, als Club Cab mit 2 + 2 Sitzen oder als komfortable, 5-sitzige Doppelkabine.

Ab 20.590 EUR 1 bei Ihrem Mitsubishi Handelspartner. Am besten schnell testen.

www.L200.de

Messverfahren VO (EG) 715 / 2007: L200 Einzelkabine Gesamtverbrauch (l / 100 km) innerorts 8,9; außerorts 6,8; kombiniert

7,5. CO 2

-Emission kombiniert 199 g / km. Effi zienzklasse D. L200 Gesamtverbrauch (l / 100 km) kombiniert 8,8 – 7,5. CO 2

-Emission

kombiniert 233 – 199 g / km. Effi zienzklassen E – D.

* 5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km, Details unter www.mitsubishi-motors.de/garantie

1 | Empfohlener Preis der MMD Automobile GmbH, ab Importlager, zzgl. Überführungskosten, Metallic- und Perleffektlackierung

gegen Aufpreis, bei teilnehmenden Mitsubishi Handelspartnern, solange der Vorrat reicht: unverbindliche Preisempfehlung i. H. v.

24.590 EUR abzgl. 4.000 EUR empfohl. Aktions-Rabatt.

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