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Nr. 59 Mai/Juni 08 - bei der EFG Reichenbach

Nr. 59 Mai/Juni 08 - bei der EFG Reichenbach

ihren Computern.

ihren Computern. Konzentriertes Arbeiten war höchstes Gebot. Der Chef hatte ein raffiniertes Kontrollsystem erfunden. Alle Einzelrechner waren mit seinem zentralen Computer verbunden. So konnte er seine Angestellten ständig überwachen. Wollte er mit jemand Kontakt aufnehmen, so betätigte er eine bestimmte Tastenkombination und schon erschien auf dem entsprechenden Bildschirm in grossen Lettern das Wort »CHEF«. Das war das Zeichen, dass der Firmeninhaber den Einzelnen sprechen wollte. So lebten die Angestellten unter ständigem Druck. Sie wussten nie, ob sie in diesem Augenblick gerade vom Chef kontrolliert wurden. Eines Morgens leuchtete bei einer gläubigen Frau das Wort »CHEF« auf. Seit einem Jahr arbeitete sie in dieser Firma. Sie war sich keines Fehlers bewusst, doch ihr Herz schlug schneller. Schon erschien die Frage: »Was hat der fromme Spruch auf Ihrem Bildschirm zu bedeuten?» Sie hatte in ihren Computer Psalm 23,1 eingegeben: »Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!« Dieser Satz erschien für wenige Sekunden und war ihr ein Trost. Das war es also. Der Chef reagierte mit ungewohnter Schärfe. In seinem Büro sah er die junge Frau eine Weile schweigend an. »Was in Ihrem Kopf vorgeht, ist Ihre Sache. Doch was in meine Computer eingegeben wird, bestimme ich!« Er verlangte, den Text sofort zu löschen. Die junge Frau nickte demütig. Sie würde sich wohl fügen müssen. Doch der Chef wollte einen heimlichen Widerstand gründlich ausräumen. Halb ironisch, halb arrogant sagte er: »ihr Spruch stimmt nicht. Hier ist nicht ›der Herr‹ Ihr Hirte. Ich bin Ihr Brotherr und wenn Sie mich nicht haben, dann mangelt Ihnen alles!« Die Reichenbacher Gemeindeblatt – Seite 2 Angestellte wusste später nicht mehr, woher sie den Mut zu ihrer Antwort genommen hatte: »Sie irren sich! Auch wenn Sie nicht mehr mein Brotherr sind, wird der Herr weiterhin mein Hirte sein. Mir wird auch dann nichts mangeln!« Sprachlos saß der Chef einen Augenblick ihr gegenüber. Hier wagte ein Mensch, ihm zu widerstehen. Er sah sie mit einem durchdringenden Blick an. »Sie sind sofort entlassen«, sagte er mit eisiger Stimme. »Bringen Sie Ihren Rechner in Ordnung, vor allem löschen Sie den Spruch. Dann holen Sie sich Ihren Lohn im Büro ab!« Als die junge Frau den Raum verließ, erfüllte eine große Freude ihr Herz. Sie hatte die Gewissheit: »Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!« Das durfte sie nun buchstäblich erfahren. Eine Freundin hatte ihr noch am gleichen Tag eine neue Arbeitsstelle im Betrieb, wo sie selbst arbeitete, vermittelt. Schon in der nächsten Woche konnte sie in der neuen Firma anfangen. Sie verdiente nicht ganz so viel wie vorher, dafür war das Betriebsklima besser. Sie war ihrem »himmlischen Brotherrn« von Herzen dankbar. Zwei Tage später, wurde sie unvermittelt zu einem Verhör ins Polizeipräsidium geladen. Sie stellte auch diese Angelegenheit unter die Regie ihres guten Hirten. Unter den Anwesenden saßen ihr ehemaliger Chef und Professor Fontes, Informatikspezialist der Stadt. Der Chef erklärte den Hergang der Kündigung. Jetzt lautete die Anklage, Sandra müsse vor dem Verlassen ihres Arbeitsplatzes ihren Computer böswillig manipuliert haben. Offenbar habe sie in das System ein Virus eingeschleust, das bewirkte, dass dieser fromme Satz von Zeit zu Zeit auf allen Bildschirmen erschien. Beim Verhör erwähnte sie, dass sie beim Versuch, den

Spruch zu löschen, sich völlig verhaspelt habe. Das Verhör zeigte, dass Sandra nicht dazu fähig war, ein ganzes Netzwerk mit einem Virus zu infizieren. Sie wurde gefragt: »Wie erklären Sie diese Panne?« Sandra schwieg eine Weile. Plötzlich hellte sich ihr Gesicht auf: »Ich glaube, es war der gute Hirte selbst.« Ein wenig aus der Fassung geraten, wandte sich der Chef an den Professor: »Gibt es da eine plausible Erklärung?« »Ich habe keine Erklärung dafür. Ich denke, dass der ›Hirtentheorie‹ eine grössere Wahrscheinlichkeit zukommt als der Hypothese Zufall.« Alle waren ratlos. Daraufhin hielt Sandra die längste Rede ihres Lebens: »lch habe nichts weiter zum Vorfall zu sagen. Aber ich mache den Vorschlag: Warum lassen Sie den Spruch nicht stehen? Er würde Ihre Firma von innen heraus verwandeln. Er würde signalisieren: Kann ich dir helfen? Vielleicht würde sogar der Chef ein wenig ›Hirtenart‹ annehmen. Ihre Angestellten würden es Ihnen danken, Ihre Firma würde sicher nicht schlechter fahren.« Niemand erhob Einspruch. Zur Überraschung aller ließ der Chef die Anklage fallen. AUS »NÄHER ZU DIR – WWW.BEROEA.CH« Geburtstage Mai/Juni Gottes Segen unseren Geburtstagskindern. Christiane Eichler 03.05.71 Margitta Anders 04.05.52 Anne Rüschel 05.05.88 Maria Börner 06.05.02 Beate Bauer 10.05.66 Lutz Steglich 14.05.56 Norbert Becker 14.05.59 Petra Kretzschmar 19.05.65 Uwe Neumann 19.05.65 Benjamin Eichler 28.05.93 Erika Volke 04.06.33 Katharina Bauer 04.06.95 Käthe Volke 12.06.30 Elisabeth Volke 13.06.92 Christian Eiffler 18.06.55 Anne Becker 24.06.58 Elsbeth Glaser 03.07.30 Uwe Rüschel 03.07.56 Übergemeindliche Termine 22. - 25.5. 6. Lausitzer Bibelabende Niesky (Wilfried Plock/KfG) 24.5.–1.06. Aktionswoche im Haus der Jugend Görlitz efa e.v. 24.5. Nieskyer Konferenz 24.5. Dresden Mitarbeiterkonferenz Miss. Kinderarbeit 14./15.6. Lengenfeld TeenDate 19.6. Lausitzer Bibelabend Niesky (Andreas Lindner) 21.6. Jungschartag Limbach-Oberfrohna 21.6. Jugendtag Niesky (Andreas Lindner) Die kleine Kinderstunde stellt sich vor Jeden Sonntag zwischen 10–11 Uhr findet für die Vorschulkinder (3–9 Jahre), parallel zum Gottesdienst die Kinderstunde statt. Hier werden die Kinder spielerisch und kreativ an die Bibel herangeführt.Unsere Arbeit ist dabei erlebnisunterstützt und nicht erlebnisorientiert. Wichtig für uns ist das Wort aus Lukas 18, 16: »Jesus aber rief die Kinder zu sich und sagte: Lasset die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich.« Gerade bei der Arbeit mit kleinen Kindern werden die Grundlagen und Fundamen- Reichenbacher Gemeindeblatt – Seite 3

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