1 2 3 4 - Ganztägig Lernen

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Sicher mit der Projektmethode umgehen

Für die Schülerinnen und Schüler ihrer 7. Klasse ist es das erste Mal, dass die Projektmethode

„unverwässert“ eingesetzt wird. „Der Wechsel in eine aktive Lernposition war ungewohnt. Das

Trägheitsmoment zeigte Wirkung. Durch die Arbeit mit der Internetplattform gelang dieser Übergang

einfacher, denn das Medium begeisterte meine 7.-Klässler.“

SCHOLA-21 wurde zur „Wanderkarte“, die die selbstständigen Lernwege lenkte. Lehrerin Schmidt

stellte fest: „Der Einstieg in einen fest organisierten Projektunterricht ist mit SCHOLA-21 weniger

von meinen Anweisungen abhängig. Damit blieben Widerstände zwischen mir und den Schülerinnen

und Schülern relativ klein und unser Verhältnis entspannt.“

Anpfiff

Mathestunde mit der Stadt – Praktisches Beispiel

Was beim Kennenlernen der Plattform offensichtlich wurde: Die Schülerinnen und Schüler würden

Verantwortung übernehmen. Die „neuen“ Aufgaben waren nicht zu übersehen:

- Individuelle Interessen einbringen und gemeinsam Visionen entwickeln

Was will ich und was wollen die anderen?

- Eigene Fähigkeiten an der Projektinitiative reflektieren

Welche Stärken kann ich einbringen?

Wo besteht die Chance für eine persönliche Entwicklung?

- Kooperieren

Wer arbeitet mit wem aufgrund vorhandener Stärken zusammen?

- Planen

Mit welchen Schritten erreichen wir unser gemeinsames Ziel?

- Verantwortung zeigen

Wer macht was mit wem bis wann und wie?

- Persönliche Ziele offenlegen

Was sind meine Aufgaben und was will ich lernen?

- Vorgehen dokumentieren

Wie sind wir mit welchem Ergebnis vorangekommen?

„Zu Anfang haben wir das unterschätzt. Wir fanden es erst mal nur ‚cool‘. Als dann die Lerntagebücher

zu schreiben waren und jeder Arbeitsschritt wichtig wurde, fanden wir es nicht selten

anstrengend“, so äußerte sich Lars im Nachgang zum Einsatz von SCHOLA-21. „Erst dachte ich,

oh super, da wird Mathe mal richtig lustig, ins Internet gehen und so. Aber dann war’s anstrengend.“,

so Carla im Rückblick.

Was oder wer wird zu unserem Projektgegenstand?

Mehr über die eingeschlafene Neugierde

„Durchschnitte ermitteln, Bruch- und Prozentrechnen – mathematisches Grundwissen lässt sich

überall anwenden, zum Beispiel im Alltag einer Stadt“, behauptete Lehrerin Schmidt gegenüber

ihren Schülerinnen und Schülern. „Bei der Ideenfindung habe ich die eingeschlafene Neugierde

meiner Schülerinnen und Schüler besonders gespürt. Fragen stellen ist eine Kulturtechnik,

die abhanden kommt, wenn wir frontal unterrichten.“ Robert: „Da wir fast nie Projekte machen,

waren wir nicht sicher, was wir vorschlagen könnten. Sich in der eigenen Stadt umzusehen war

eine gute Idee.“

Auf einem SCHOLA-21-Board artikulierten sich die Vorstellungen und Interessen und die Schülerinnen

und Schüler setzten sich mit dem Projektgegenstand auseinander.

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