1 2 3 4 - Ganztägig Lernen

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Kooperieren mit dem Stundentakt

„Die Stopps, welche sich durch den Zeittakt der Stundentafel ergaben, waren mehr als wichtig.

Da wurde immer wieder Abstand zum Projekt gewonnen. Dabei entstehen neue Ideen. Die Vorstellungen,

wie weitergearbeitet wird, veränderten sich von Woche zu Woche. Aber das war kein

Problem! Die Veränderungen wurden festgehalten und sind am Ende des Projekts Zeugnisse eines

sich entwickelnden Lernens“, so sagt Lehrerin Schmidt.

Nach jeder zweiten Stunde hielten die Schülerinnen und Schüler ihre Lernerfahrungen in Tagebüchern

fest. Frau Schmidt surfte regelmäßig durch die Einträge und gab entweder im direkten Gespräch

oder über die Plattform eine Rückmeldung. Während der Unterrichtszeit gesellte sie sich

zu den Schülerinnen und Schülern und beriet sie bei der Bearbeitung ihrer Fragen.

Tagebuch einer Arbeitsgruppe

Lernen beraten

Mathestunde mit der Stadt – Praktisches Beispiel

„Ich hatte noch nie bessere Gelegenheiten, mit einzelnen Schülerinnen und Schülern so intensiv

Gespräche über ihr individuelles Vorgehen zu führen. Gerade die sonst unauffälligen Schülerinnen

und Schüler rückten in den Mittelpunkt meiner Aufmerksamkeit.“

Weil das eigenständige Vorgehen der Schülerinnen und Schüler sichtbar war, konnte die Lehrerin

ihre Strategien erkennen und sie gezielt beraten. Ihre Rolle „beschränkte“ sich auf die Auseinandersetzung

mit Planungsvorstellungen, Lernerfahrungen und Ergebnissen. Sie „rotierte“ in

der Projektunterrichtszeit von Arbeitsgruppe zu Arbeitsgruppe. Wenn noch Hinweise nötig waren,

dann schrieb Frau Schmidt in SCHOLA-21 manchmal auch eine Mail.

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