Interview mit Daniel Rötting, Co-Autor der

willkommen.in.sachsen.de

Interview mit Daniel Rötting, Co-Autor der

NATURTHEATER GREIFENSTEINE

P R O G R A M M H E F T

GRAF DRACULA

verspricht schaurig-schöne

Sommernächte

5. JAHRGANG · HEFT 5

AUSGABE 2006 · 1,50 €

SPEKTAKEL DER EXTRAKLASSE

Hexen – ein Feuerwerk

aus Farben, Licht, Musik & Tanz · Seite 8

INDIANER AUF DER BÜHNE

Unter Geiern – beliebtes

Karl-May-Stück im Programm · Seite 10

MÄRCHENHAFTES FÜR JUNG UND ALT

Schneewittchen und die

Bremer Stadtmusikanten laden ein · Seite 14


Kultur- und Freizeitzentrum

des Mittleren Erzgebirgskreises

Zum dritten Mal treffen sich

am 16. und 17. September 2006

Bärenfreunde, Bärenkünstler,

Hobbyisten und Liebhaber der

brummigen Gesellen im

Kultur- und Freizeitzentrum des

Mittleren Erzgebirgskreises.

Mehr als 20 Aussteller präsentieren

kleine und große, alte und

neue Künstler- und Spielbären,

werden Fragen beantworten,

Erklärungen zu Herstellungstechniken

und Materialauswahl

geben und sich natürlich auch

bei der Arbeit über die Schulter

schauen lassen.

Bärenliebhaber und „Sel-BÄRmacher“

finden Inspirationen

und Motivation für neue,

bärenstarke Eigenkreationen.

Spontan begeisterte Gäste können

natürlich auch sofort mit

den ersten Schritten zum selbst

gemachten Bärenkind beginnen.

Wie bereits in den vergangenen

Jahren wird auch diesmal wieder

die Möglichkeit bestehen, Zubehör

wie Stoffe der verschiedensten

Art, Glasaugen, Füllmaterial

und Werkzeug zu erwerben.

Natürlich können auch kranke

Bärenkinder mitgebracht werden.

Unser Bärendoktor weiß

Rat und hat vielleicht sogar die

richtige Medizin dabei.

Eine ExBÄRtin berät all jene,

die sich nicht ganz sicher über

den „Stammbaum“ und die Herkunft

eines Findelkindes sind.

Nostalgische Bilder aus „Teddys

Fotoalbum“ werden Ihnen am

Sonntag in einer Photoschau

PROGRAMM:

Samstag, 16. September 2006

gezeigt. Elia van Scirouvsky

gewährt auch in diesem Jahr wieder

allen interessierten Gästen

Einblicke in die Welt der bärigen

Gesellen: vom Campingurlaub bis

10.00 – 18.00 Uhr Messebetrieb

19.00 Uhr Fachvortrag: „Faszination Teddybär –

vom Raubtier bis zum Schmusebären“

Referentin: Frau Dipl. Psych. Regina Werner

Sonntag, 17. September 2006

hin zu Weihnachten im Teddyland.

Die Messe öffnet an beiden Tagen

10.00 Uhr und kann am Samstag

bis 18.00 Uhr und am Sonntag bis

17.00 Uhr besucht werden.

10.00 – 17.00 Uhr Messebetrieb

11.00/14.00 Uhr Workshop: „Aus neu mach alt“

Tricks, Tipps und Kniffe zum Antikisieren eines neuen Bären.

Leitung: Frau Yvette Reinhold

11.00/14.00/17.00 Uhr „Aus Teddys Fotoalbum“

Elia van Scirouvsky

Nostalgische Photoschau gibt Einblicke in das Leben des Plüschbären.

Anton-Günther-Weg 4 · 09496 Marienberg · Telefon: (0 37 35)2 20 45

Fax: (0 37 35)66 17 84 · E-Mail: freizeitzentrum.marienberg@mek-kultur.de

Wir bieten:

• Übernachtungsmöglichkeiten

• Ausstellungen

• Konzerte

• Beratungsräume

• Vorträge

• Gesprächsrunden

• Schriftstellerlesungen

• Workshops

• Tanzkurse

• Theateraufführungen

• Arbeitsgemeinschaften

• Hutzennachmittage

• Erzgebirgische

Musiktage

• Erzgebirgstage

• Erzgebirgische

Kunst- und

Literaturtage

• Familienfeste

• Bastelangebote

• Arbeit an

modernen

Computern

• Medienwerkstätten

• Kreative

Betätigungsmöglichkeiten

• Talente-

Wettbewerbe

• Kaminabende

• Exotische

Pflanzen im

Wintergarten

und vieles mehr.

www.mek-kultur.de

Wo Kunst und Natur sich vermählen

Romantik, Liebe und abenteuerlicher Western mit dem

Winterstein-Theater auf den Greifensteinen 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde vom Theater unter blauem Himmel,

was woanders vollmundig dolce vita oder ars vivendi heißt und die Kunst zu leben meint,

nennen wir im Erzgebirge ganz einfach - Naturtheater.

Nur einen Steinwurf weit von Geyer und Ehrenfriedersdorf entfernt, tummeln sich alljährlich

gesellige Erzgebirger mit ihren Besuchern unter gigantischen Felssäulen, die dort seit gut 100

Jahren dem Treiben der Gaukler und Komödianten huldvoll zunicken. Ganz egal welch kühner

Held oder holde Jungfrau gerade am Siegen oder Sich-Verlieben ist: der einzigartige Zauber

der Landschaftskulisse hüllt alle Geschichten in das gewisse Etwas, das aus jeder Vorstellung

ein Erlebnis der besonderen Art macht.

Die Neulinge in diesem Jahr erblicken im Strahle der Lichtanlage eher das verdämmernde

Abend- und einsetzende Nachtlicht. Erst zu einer solchen Stunde nämlich tauchen „Hexen“

auf, um musikalisch-erotische Verwirrspiele zu treiben, für die schließlich keiner etwas kann,

die aber alle Leute immer wieder gern genießen.

Wem die Sinne eher nach etwas wonniglich Blutrünstigem stehen, dem sei eine Visite des

„Dracula“- Musicals empfohlen. Hier erfüllt sich im wahrsten Sinne des Wortes auf herzzerreißende

Weise ein Schicksal zwischen abnormer Trunksucht und verkannter Liebe.

Der dritte Thriller im abendlichen Bunde ist das Leben „Unter Geiern“. Winnetou und Old

Shatterhand lassen mal wieder all die Emotionen hochleben, nach denen wir uns seit unseren

Kindertagen mit Karl May sehnen.

Operettenmäßig bunt treibt noch ein Händler mit Vögeln auf den Greifensteinen sein Liebeswesen,

das ähnlich wie das Schicksal vom „Schneewittchen“ nach allen Irrungen und

Wirrungen gut ausgeht. Auch die „Bremer Stadtmusikanten“ fallen erst tief, ehe sie, durchs

Leben gestärkt und vom Gesang erquickt, ihr neues Glück gefunden haben.

Also, der spannenden Geschichten sind’s viele, die das Winterstein-Theater zu erzählen

weiß. Jetzt braucht es nur noch jemanden, der sie hören und sehen will.

Seien Sie deshalb all meinen Kollegen vom Hause und mir auf das Herzlichste willkommen:

Ihr

Prof. Hans-Hermann Krug

Geschäftsführender Intendant

1 Schneewittchen und die

sieben Zwerge heißen Sie

herzlich willkommen!

1

Inhalt

VORWORT

Prof. Hans-Hermann Krug, Intendant

Spielplan Seite 4

Dracula Seite 6/7

Hexen Seite 8/9

Unter Geiern Seite 10/11

Robin Hood Seite 12/13

Bremer Stadtmusikanten Seite 14/15

Schneewittchen Seite 16/17

Der Vogelhändler Seite 18/19

Im Weißen Rößl Seite 20/21

Theater zu Gast

in Hohenstein-Ernstthal Seite 21

Zauber des Lichts Seite 22/23

Das Interview Seite 24

Dies & Das Seite 26/27

Entdeckungstour im

Greifensteingebiet Seite 28

Auf nach Oberwiesenthal Seite 30

125 Jahre Schmalspur

Dampf in Sachsen Seite 31

Rätsel Seite 32

Anreise – Parken Seite 34

Impressum Seite 34

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 3


Spielplan für das Naturtheater Greifensteine 2006

18.06. 17.30 Uhr Kultursommer-Eröffnungskonzert

23.06. 15.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

24.06. 15.00 Uhr Robin Hood

25.06. 15.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

28.06. 10.30 Uhr Robin Hood

01.07. 15.00 Uhr Robin Hood

02.07. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

15.00 Uhr Der Vogelhändler

04.07. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

05.07. 22.00 Uhr PREMIERE Hexen

11.07. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

12.07. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

13.07. 10.30 Uhr Robin Hood

15.00 Uhr Der Vogelhändler

14.07. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

anschließend Kinderfest

15.07. 15.00 Uhr Der Vogelhändler

22.00 Uhr Hexen

16.07. 15.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

anschließend Kinderfest

18.07. 10.30 Uhr Robin Hood

19.07. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

21.07. 21.00 Uhr PREMIERE Dracula

22.07. 15.00 Uhr Robin Hood

21.00 Uhr Dracula

23.07. 15.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

20.30 Uhr Der Vogelhändler

25.07. 15.00 Uhr Schneewittchen

26.07. 15.00 Uhr Schneewittchen

27.07. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

28.07. 21.00 Uhr Dracula

29.07. 15.00 Uhr Der Vogelhändler

22.00 Uhr Hexen

30.07. 15.00 Uhr Robin Hood

18.00 Uhr Serenadenkonzert

01.08. 15.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

20.30 Uhr Dracula

02.08. 20.30 Uhr Der Vogelhändler

03.08. 15.00 Uhr Schneewittchen

04.08. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

22.00 Uhr Hexen

05.08. 15.00 Uhr Schneewittchen

20.30 Uhr Dracula

06.08. 15.00 Uhr Der Vogelhändler

22.00 Uhr Hexen

08.08. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

09.08. 22.00 Uhr Hexen

10.08. 10.30 Uhr Robin Hood

15.08. 15.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

17.08. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

18.08. 22.00 Uhr Hexen

19.08. 18.00 Uhr PREMIERE Unter Geiern

20.08. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

15.00 Uhr Unter Geiern

22.08. 15.00 Uhr Unter Geiern

23.08. 15.00 Uhr Der Vogelhändler

24.08. 10.30 Uhr Unter Geiern

15.00 Uhr Der Vogelhändler

25.08. 10.30 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

20.30 Uhr Dracula

26.08. 15.00 Uhr Unter Geiern

20.30 Uhr Dracula

27.08. 15.00 Uhr Unter Geiern

29.08. 10.30 Uhr Schneewittchen

15.00 Uhr Der Vogelhändler

30.08. 10.30 Uhr Unter Geiern

31.08. 15.00 Uhr Unter Geiern

01.09. 15.00 Uhr Die Bremer Stadtmusikanten

21.00 Uhr Hexen

02.09. 15.00 Uhr Unter Geiern

20.30 Uhr Dracula

03.09. 15.00 Uhr Unter Geiern

Änderungen vorbehalten!

4

SAISON

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

E I N T R I T T S P R E I S E

Der Vogelhändler, Hexen, Dracula, Die Bremer Stadtmusikanten,

Unter Geiern, Robin Hood: Schneewittchen:

Erwachsene 10,50 € 9,00 €

Kinder (3-16 Jahre) 7,00 € 6,00 €

Arbeitslose 9,00 € 8,00 €

Reisegruppen (ab 20 Personen) 9,50 € 8,50 €

Kindergruppen (ab 10 Personen) 5,50 € 4,50 €

Ermäßigter Preis für Familien mit drei und mehr Kindern. Freikarten für Reiseleiter

und Busfahrer. Betreuer für Kindergruppen erhalten für 20 bezahlte

Kinderkarten eine Freikarte und für 10 bezahlte Kinderkarten eine Kinderkarte

für sich selbst.

V O R V E R K A U F

• Servicebüro des Eduard-von-Winterstein-Theaters Annaberg-Buchholz

ab 20.06.2006 – Buchholzer Straße 65 · 09456 Annaberg-Buchholz

Tel.: 03733/14 07 131, 133 · Fax: 03733/14 07 140.

• Berghaus Ehrenfriedersdorf

(Geschäftsstelle der Tourismusgemeinschaft Greifensteine Erzgebirge)

Tel.: 037346/6870 · Fax: 037346/68720.

• Tageskasse der Naturbühne Greifensteine

ab 23.06.2006 jeweils nach Vorstellungsbeginn bis zum Ende der

Vorstellung für alle folgenden Veranstaltungen.

Kartenreservierungen (Abholung an der Tageskasse) sind nur für Gruppen ab

20 Personen und nur im Servicebüro des Eduard-von-Winterstein-Theaters

möglich.

T A G E S K A S S E

Die Tageskasse öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Die Sitzplätze

sind nicht nummeriert. Die Eintrittskarten sichern keinen bestimmten

Platz. Wird aus widrigen Witterungsverhältnissen vor Beginn oder innerhalb

der ersten 30 Minuten nach Vorstellungsbeginn die Vorstellung abgesagt,

behält die Eintrittskarte für eine andere Vorstellung Gültigkeit. Wird

die genannte Zeit überschritten, erlischt ein Rechtsanspruch. Geldrückzahlung

erfolgt nicht.

Nähere Informationen: (03 73 46)13 18

Servicebüro: Tel.: (03733) 1407 131-133 · Fax: 1407 140

service@winterstein-theater.de

www.naturtheater-greifensteine.de

Vorstellungen Naturtheater Schwarzenberg

31.08. 10.00 Die Bremer Stadtmusikanten

Vorstellungen Freilichtbühne Hohenstein-Ernstthal

08.07. 15.00 Uhr Robin Hood

19.30 Uhr Robin Hood

09.07. 15.00 Uhr Robin Hood

12.08. 14.00 Uhr Im Weißen Rößl

19.00 Uhr Im Weißen Rößl

13.08. 15.00 Uhr Im Weißen Rössl

Sonderveranstaltungen

07.07. – 09.07. Fantreffen „De Randfichten“

11.08. – 14.08. Greifensteine Country Open Air

1 2 3

Wahrlich märchenhaft wird es in dieser Saison im Naturtheater Greifensteine

zugehen. Denn mit dem Publikumsliebling „Schneewittchen“

und den „Bremer Stadtmusikanten“ stehen dieses Jahr gleich zwei zauberhafte

Märchen auf dem Programm. Damit werden sich die Schauspieler

vom Freilichttheater nicht nur in die Herzen der kleinen Zuschauer

spielen, wie die Rekordbesucherzahlen aus den vergangenen Jahren zeigen.

Mit sagenhaften 1917 Zuschauern stellte Schneewittchen an einem

heißen Augustwochenende 2003 einen neuen Besucherrekord auf. Somit

saßen fast 50% mehr Leute auf den gemütlichen Bänken, als es eigentlich

Plätze gibt. Aber gerade das macht ja den Reiz einer Freilichtbühne

aus: Hier findet sich für jeden ein lauschiges Plätzchen.

Auch Grauen und Grusel stehen in diesem Sommer auf den Greifensteinen

hoch im Kurs. Mit den beiden neuen Produktionen „Hexen“ und

„Dracula“ jagen gleich zwei Stücke den bibbernden Zuschauern wohlige

Schauer über den Rücken. Dass Spaß und Unterhaltung dabei nicht

zu kurz kommen, dafür sorgen die phantasievollen Kostüme und heißen

Rhythmen, die die sommerlichen Schauerstücke untermalen.

Die ganz alltäglichen Geschicke eines schicken Ausflugslokals im schönen

Salzkammergut stehen hingegen im Singspiel „Im Weißen Rößl“

im Mittelpunkt, das es in dieser Saison auf der Freilichtbühne in Hohenstein-Ernstthal

zu erleben gibt. Doch wenn man, begleitet von unvergesslichen

Melodien, das amüsante Drehen des Liebeskarussells mit

einem Schmunzeln verfolgt und beobachtet, wie am Ende jedes Töpfchen

seinen Deckel findet, dann möchte man auch hier gerne wieder

an Märchen glauben.

WILLKOMMEN

Märchenhafte Zeiten

und ein dreifacher Rekord

Einen ähnlich verwirrenden Liebestaumel können die Zuschauer bei der

beschwingten Operette „Der Vogelhändler“ erleben. In der klassischen

Inszenierung von 1992 hatte das heitere Versteckspiel rund um entlaufene

Wildschweine und kurfürstliche Ränkespiele für einen regen Publikumszuspruch

gesorgt. Nun verzückt dieser Besuchermagnet die Freunde

der heiteren Unterhaltung unter freiem Himmel.

Sagenumwoben sind die Legenden, die sich um den vogelfreien Volkshelden

Robin Hood ranken. Sagenhaft auch, dass das actiongeladene

Spektakel um den Rächer der Armen mittlerweile in die sechste Spielzeit

geht – das ist ebenfalls ein neuer Rekord. Ein schöneres Erfolgszeugnis

kann sich ein Theaterensemble kaum wünschen – zeigt der unablässige

Zuspruch doch, wie gut das Stück bei den Zuschauern ankommt. Und

mit der Neuaufnahme des Karl-May-Stücks „Unter Geiern“ legen wir

außerdem den dritten Rekord für diese Spielzeit hin, denn zum ersten

Mal stehen in diesem Jahr gleich acht Freilicht-Stücke auf dem Spielplan.

Bei dieser Vielfalt wird Ihnen, liebe Zuschauer, die Wahl mit Sicherheit

nicht leicht fallen – aber wir haben einen guten Vorschlag für Sie: Kommen

Sie doch einfach zwei oder drei Mal in unser wunderschönes Naturtheater

– schließlich ist die Drei in fast jedem Märchen eine wundersame,

magische Zahl. Freuen Sie sich mit uns auf märchenhafte Zeiten!

1 Tierisch gut – Die Bremer Stadtmusikanten

2 stimmungsvoll und rhythmisch – Der Vogelhändler

3 einfach märchenhaft – Schneewittchen

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 5


6

DRACULA

Schaurige Sommernächte mit

Geistern,Vampiren und Zombies

Nervenkitzel garantiert

1 Gleich folgt der tödliche Biss!

2 Das Blut einer Jungfrau

ist des Vampirs größte Wonne

Schroff wie die Klippen von England stehen die

Felsnadeln der Greifensteine um die Naturbühne

geschart. Dieses Mal werden die stummen

Gesteinswände Zeugen des Musicals „Dracula“

von Mathias Christian Kosel nach Motiven des

Romans von Bram Stoker. Die lauen Sommernächte

sind wie geschaffen für ein gruseliges Farbenspiel

und schaurig-schöne Klangeffekte. Untermalt von

rockiger Musik hallt die Szenerie kreuz und quer

durch den Kessel. Die dunklen Fichten neigen sich

und sehen mit an, was sich hier zuträgt.

Ein gespenstischer Schoner hat einen schaurigen

Fahrgast an die englische Küste gebracht: Graf Dra-

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

cula. Niemand scheint zu bemerken, dass der

grause Fürst aus Transsilvanien nun die Insel heimsuchen

wird und dort seinen Durst nach Blut, vor

allem nach dem Blut der jungen Mina, stillt. Dabei

tobt ein fürchterliches Gewitter über dem Schauplatz,

und die gleißenden Blitze zerstieben zwischen

den majestätischen Felsgestalten. Dem

Zuschauer ist unverkennbar, dass hier großes

Unheil naht.

1

Doch bald bemerkt man, dass mit Mina etwas nicht

stimmt. Sehr bald soll die Hochzeit mit Jonathan

Seward stattfinden, aber sie macht nicht gerade den

Eindruck einer glücklichen Verlobten. Trotz der

Behandlungsversuche von Doktor van Helsing

bleibt sie bleich, verstört und schweigsam. Doch

damit nicht genug, denn der blutdürstige Fürst beißt

gierig zum wiederholten Male zu... Schon hat er

sein Opfer fest im Griff und führt sie auf der Hochzeit

zum ersten Tanz. Weltmännisch, adlig, edel

und unnahbar parliert der Schattenmann mit der

anwesenden Gesellschaft.

Dann zückt van Helsing ein besonderes Geschenk.

Es bringt eine Wendung herbei, denn jetzt wird

offenbar, wer sich warum so seltsam verhält, wer

zu den Hiesigen zählt und wer zum Abseitigen –

oder weder noch! Opfer um Opfer verlangt nun

Draculas Besuch.

Doch der blutige Krug des Dracula geht eines

Nachts zu Bruch: In einer alten, abgelegenen

Kapelle stellen ihn Seward und van Helsing, und

sie begegnen Mina, der unfreiwilligen Gespielin

Draculas, wieder.

Nun enthüllt Dracula sein grausiges Vermächtnis:

Mit seinen finsteren Kräften lässt er die Särge aufspringen,

aus denen lauter untote Vampire empor

wanken und den Helden den Garaus machen wollen.

Da geht plötzlich die rettende Sonne auf und

mit ihrer Hilfe strecken sie den fiesen, blutgierigen

Grafen nieder.

So etwas haben die Fichten noch nicht erlebt – sie

schütteln ihre Wipfel und brauchen dringend die

Nähe vieler Zuschauer, damit sie sich nicht alleine

gruseln müssen!

2

DRACULA

Der Vampir –

eine Legende

Vampire sind rätselhafte Wesen: Sie leben nicht,

sind aber auch nicht richtig tot. Sie sollen

unsterblich sein, können also Tausende Jahre alt

werden. Natürlich nur, solange niemand den

Vampiren mit einem Pflock das Herz durchbohrt.

Weiß ja jeder! Vampire sollen auch extrem lichtscheu

sein. Tagsüber schlafen sie meist in Särgen.

Denn wenn sie mit Tageslicht in Berührung

kommen, zerfallen sie zu Asche, so heißt es. Erst

wenn es dunkel wird, sollen sie aus ihren Gräbern

steigen und sich auf die Suche nach Blut

machen. Blut ist für Vampire schlichtweg lebenswichtig.

Jeder Schluck des roten Saftes macht sie

um Jahre jünger. Alles klar?

Der berühmteste Blutsauger ist der grausame

Graf Dracula. Der Graf ist schon fast 400 Jahre

alt. Er lebt in einem düsteren Schloss in Transsilvanien.

Erfunden hat ihn der irische Schriftsteller

Bram Stoker vor mehr als 100 Jahren. Sein

Graf Dracula ist ein typischer Vampir: Nachts

macht er sich auf die Suche nach frischem Blut,

tagsüber schläft er in einer Holzkiste. Graf Dracula

hasst Knoblauch wie die Pest und nur ein

Kreuz kann seine dunkle Macht bannen. Bram

Stokers Geschichte über den untoten Grafen ist

weltberühmt und ist wirklich nur eine

Geschichte.

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 7


Garstige Biester,

raffinierte Verführer und

männermordende Vamps

8

HEXEN

Was ist eine Hexe? Denken Sie auch zuerst an eine

bucklige Alte mit Besenstiel und Warzennase, die

sich in grässliche Lumpen gehüllt auf einen knorrigen

Krückstock stützt, mit knarrender Stimme böse

Zaubersprüche murmelt und dabei mit ihren roten

Augen in den brodelnden Hexenkessel stiert, in

dem sie mit ihren gichtigen Fingern einen abscheulichen

Zaubertrank aus Krötengrütze, Schlangenschleim

und Natterngekröse rührt? Ja, so sahen

Hexen aus. Früher. Die alten, wohlgemerkt.

Aber es gibt auch die moderne Gattung. Raffiniert

und verrucht kommen sie daher, attraktiv sogar und

verführerisch, sich ihrer Reize wohl bewusst und

immer auf dem Sprung, mit diesen keinesfalls zu

geizen. Als männermordende Vamps, verführerische

Grazien und eiskalte, berechnende Biester

bevölkern die Hexen auch heute noch das moderne

Volksgut. Die Hexen-Revue auf den Greifensteinen

vereint beide Variationen des Hexen-Mythos

auf humorvolle und fesselnde Weise.

„Eine schaurig-schöne Nacht“ soll es werden auf

der Naturbühne, wenn sich die Talsohle zu Füßen

der Greifensteine in einen brodelnden Hexenkessel

verwandelt. Mit einem Feuerwerk aus Farben

und Licht, Musik und Tanz, Erotik und Zauberei

wollen die magischen Gestalten die Zuschauer in

ihren Bann ziehen. Diese dürfen sich auf ein Spektakel

der Extra-Klasse freuen, auf einen wahren Zaubertrank

aus raffinierten Kostümen, mitreißenden

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

Die Hexen zu dem Brocken ziehn,

Die Stoppel ist gelb, die Saat ist grün.

Dort sammelt sich der große Hauf,

Herr Urian sitzt oben auf.

So geht es über Stein und Stock,

Es farzt die Hexe, es stinkt der Bock.

(Johann Wolfgang Goethe, Faust I)

Melodien und musikalischen Arrangements,

gewürzt mit wirbelnden Tanzeinlagen und einer

gehörigen Prise Hexen-Humor. Ja, die sonderbaren

Damen sind durchaus für Spielchen und Späße

zu haben, wenn sie auf ihrem Besen oder anderen

Reitgeräten jauchzend über die Bühne fegen!

Dieses Stück hat es in dieser Form noch nie gegeben,

auch wenn das Hexen-Motiv im Theater seit

Jahrhunderten sehr beliebt ist. Und so komponiert

Ko-Autor Daniel Rötting in dieser waschechten

Eigenproduktion des Annaberger Ensembles ein

prickelndes Potpourri aus verschiedensten Hexen-

Darstellungen in der Theaterwelt, unter anderem

mit Reminiszenzen an Goethe und die gefeierte

Musical-Aufführung im Friedrichstadtpalast. Übrigens

wurden die großartigen und phantasievollen

Kostüme, die man bei den nächtlichen Vorstellungen

in diesem Sommer auf der Greifensteinbühne

bewundern kann, eigens vom Berliner Friedrichstadtpalast

erworben. Freuen Sie sich mit uns auf

eine stimmungsvolle Revue aus Farben, Schauspiel

und Musik, bei der sich die Greifensteine in einen

feurigen Hexentanzplatz verwandeln werden!

Lesen Sie das Interview mit dem Co-Autor Daniel

Rötting auf Seite 24.

Die phantasievollen Kostüme wurden

vom Berliner Friedrichstadtpalast erworben

und werden der Aufführung eine

gehörige Portion Glanz und Glamour verleihen

Johann Wolfgang Goethe und die Hexen

Seit seiner Jugend war Goethe, der ja bekannterweise auch in Frauendingen kein Kostverächter war, vom

Mythos der Hexen fasziniert. Am deutlichsten kommt diese Faszination in der Walpurgisnacht-Szene des

„Faust“ zum Ausdruck, in der der abtrünnige Gelehrte mit seinem teuflischen Begleiter Mephistopheles

auf den Brocken reist. In folgender Szene beschreibt Goethe das Treiben auf dem Hexentanzplatz, das

mit der schaurig-schönen Nacht auf den Greifensteinen so manche Gemeinsamkeit aufweist...

„Da seh ich junge Hexchen, nackt und bloß,

Und alte, die sich klug verhüllen.

Seid freundlich, nur um meinetwillen;

Die Müh ist klein, der Spaß ist groß.

Ich höre was von Instrumenten tönen!

Verflucht Geschnarr! Man muß sich dran gewöhnen.

Komm mit! Komm mit! Es kann nicht anders sein,

Ich tret heran und führe dich herein,

Und ich verbinde dich aufs neue.

Was sagst du, Freund? das ist kein kleiner Raum.

Da sieh nur hin! du siehst das Ende kaum.

Ein Hundert Feuer brennen in der Reihe

Man tanzt, man schwatzt, man kocht, man trinkt, man liebt

Nun sage mir, wo es was Bessers gibt?“

HEXEN

Die Frivolitäten spitzen sich zu...

FAUST (mit der Jungen tanzend):

Einst hatt ich einen schönen Traum

Da sah ich einen Apfelbaum,

Zwei schöne Äpfel glänzten dran,

Sie reizten mich, ich stieg hinan.

DIE SCHÖNE:

Der Äpfelchen begehrt ihr sehr,

Und schon vom Paradiese her.

Von Freuden fühl ich mich bewegt,

Daß auch mein Garten solche trägt.

MEPHISTOPHELES (mit der Alten):

Einst hatt ich einen wüsten Traum

Da sah ich einen gespaltnen Baum,

Der hatt ein ungeheures Loch;

So groß es war, gefiel mir’s doch.

DIE ALTE:

Ich biete meinen besten Gruß

Dem Ritter mit dem Pferdefuß!

Halt Er einen rechten Pfropf bereit,

Wenn Er das große Loch nicht scheut.

... doch die verhexte Welt

hat auch ihre Tücken:

MEPHISTOPHELES:

Was lässest du das schöne Mädchen fahren,

Das dir zum Tanz so lieblich sang?

FAUST:

Ach! mitten im Gesange sprang

Ein rotes Mäuschen ihr aus dem Munde...

Hexen-Einmaleins

Wenn Sie Lust haben, zum Abschluss Ihre mathematischen

Zauberkünste unter Beweis zu stellen,

dann versuchen Sie sich doch einmal am berühmten

Hexen-Einmaleins des großes Meisters.

Du musst verstehn!

Aus Eins mach Zehn,

und Zwei lass gehn

und Drei mach gleich –

so bist du reich!

Verlier die Vier!

Aus Fünf und Sechs –

so sagt die Hex –

mach Sieben und Acht:

Dann ist’s vollbracht.

Und Neun ist Eins

und Zehn ist keins.

Das ist das Hexen-Einmaleins!

Kleiner Tipp:

Ordnen Sie die Ziffern

0, 2 bis 8 und die 10 so

in die Felder, dass die

Summe jeder Zeile und

jeder Spalte 15 ergibt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Die Auflösung finden Sie auf Seite 24.

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 9


10

UNTER GEIERN

Abenteuer

im wilden Westen

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

Seit vielen Jahren erfreuen sich die Geschichten von Karl May auf der Naturbühne

Greifensteine größter Beliebtheit. Nachdem vor einigen Jahren zuletzt der finstere

Schut in den Schluchten des Balkans sein Unwesen trieb, entführt uns der Meister der

Indianerstücke diesmal in das Yellowstone-Gebiet im Wilden Westen. Erzählt wird die

Geschichte vom alten Bärenjäger und seinem Sohn, der versucht, seinen Vater aus den

Händen der kriegerischen Rothäute zu retten. Im Land der brodelnden Geysire, kampfeslustigen

Indianerstämme und schlitzohrigen Schurken wartet so manches gefährliche

Abenteuer auf die altbekannten Helden aus den beliebten Karl-May-Romanen.

1

Die beiden Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand

haben es diesmal mit der Rettung eines

weißen Mannes zu tun, der eigentlich ein Freund

der Roten ist und dennoch in die Hände der rachsüchtigen

Sioux-Ogellallah fällt, die an ihm einen

heimtückischen Mord rächen wollen. Dies gilt es

zu verhindern, und so heften sich Winnetou und

Old Shatterhand gemeinsam mit Martin Baumann,

dem Sohn des Bärenjägers, den indianischen Kriegern

an die Fersen. Immer mit von der Partie sind

eine Handvoll skurriler Begleiter, vom herrlich sächselnden

Hobble-Frank, dem dicken Jemmy bis zum

langen Davy. Selbst in den gefährlichsten Situationen

können diese beiden nicht aufhören, ihre hochwissenschaftlichen

Fragen auszudiskutieren. Für

beste Situationskomik ist also bei allem Heldenmut

gesorgt. Die tapferen Kämpfer müssen zahlreiche

Abenteuer bestehen, bis sie schließlich im Tal des

Teufelswassers der hinterlistigen Geier-Bande in

einer tödlichen Schlacht gegenüberstehen.

Und was hat es mit dieser Geierbande auf sich?

Nun, diese blutrünstige Gang wird deshalb die „Felsengeier“

oder auch die „Blutigen Geier“ genannt,

weil sie vor keinerlei Schandtat zurückschreckt.

Wie die aasfressenden Vögel stoßen sie auf ihre

Opfer hinab, um sie zu töten und hinterlistig auszurauben.

Und inmitten dieses gemeinen Gesindels

müssen Winnetou und Old Shatterhand ihre

abenteuerlichen Heldentaten bestehen.

Was diese spannende Geschichte verspricht, wird

mit Sicherheit vor der atemberaubenden Kulisse

der Greifensteine zu einem unvergesslichen Erlebnis

werden. Waghalsige Kampfszenen, mutige

Stunts und galoppierende Pferde sind ebenso zu

erwarten wie knisternde Romantik und tolle

Kostüme. Alle großen und kleinen Fans der mutigen

Blutsbrüder sollten dieses Spektakel auf keinen

Fall verpassen!

2

Karl May

UNTER GEIERN

Aus Hohenstein-Ernstthal stammend,

entführte Karl May Millionen

junger und, so sie es zugeben

wollen, auch nicht mehr ganz so

junger Leser in Regionen weit jenseits

des Osterlandes und der

Pleiße. In den fernen Gefilden

Amerikas und Arabiens erlebte der

schreibfreudige Stadtbürger

gemeinsam mit Winnetou, Old

Shatterhand oder Hadschi Halef

Omar Abu Seif Scheikh Malek

Amscha die fesselndsten und

gefährlichsten Abenteuer, um sie

dann dem gleichermaßen gefesselten

Leser aufzuschreiben und

zum Besten zu geben. Die

Beschreibungen seiner Reisen wirken

so glaubwürdig, dass man sich

kaum vorstellen kann, dass er in

Wirklichkeit niemals in Amerika

oder im Orient war!

1 Winnetou stand schon oft auf dieser Bühne.

2 Immer wieder beliebt bei den Zuschauern –

Indianer im Zweikampf

Illustrationen: Ariane-Vivien Sternkopf

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 11


Bereits zum sechsten Mal in Folge bevölkert der

legendäre Robin Hood mit seiner Bande Vogelfreier

in dieser Saison die Naturbühne an den

Greifensteinen. Damit entwickelt sich der mittelalterliche

Held zu einem Publikumsliebling der

Extraklasse. Anlässlich dieses beachtlichen Erfolges

gehen wir diesmal der Frage nach, was dieses

Stück zu einem solchen Dauerbrenner macht.

12

ROBIN HOOD

1 Allerlei buntes Volk belebt

das Geschehen.

2 Die Spitzenposition im Visier:

Robin Hood entwickelt sich

zum echten Dauerbrenner

auf den Greifensteinen.

Robin Hood

ein echter Dauerbrenner

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

1

2

Mittelalterliche Mystik

Um den unerschrockenen Helden aus dem sagenumwobenen Sherwood

Forest in Nottingham ranken sich unzählige Mythen und Legenden,

die die Menschen seit Jahrhunderten immer wieder in ihren Bann

ziehen. Der Kampf gegen Korruption, Macht und Reichtum zugunsten

der Armen, unter denen die selbstlosen Helden ihre Beute verteilen,

wird vom Zuschauer mit Spannung verfolgt – auch wenn man schon

vorher genau weiß, dass das Gute am Ende siegen wird.

Atemberaubende Kulisse

Wo ließe sich die Geschichte einer Bande, die in finsteren Wäldern

ihr Unwesen treibt und im harmonischen Einklang mit der Natur lebt,

besser auf die Bühne bringen als in einem Freilichttheater? Rauschende

Wälder, klaffende Schluchten, imposante Felsen und halsbrecherische

Pfade – all das hat die Naturbühne auf den Greifensteinen zu bieten.

Auch als Zuschauer fühlt man sich, im Schatten uralter Bäume sitzend,

mitten ins historische Geschehen hineinversetzt!

Begnadete Darsteller

Die Legende von Robin Hood hält zahlreiche Heldenrollen, aber auch

interessante Parts für Bösewichter und Schurken parat – eine willkommene

Herausforderung für die Akteure des Eduard-von-Winterstein-Theaters

ebenso wie für die Gastdarsteller wie Sven Heiß alias

Robin Hood, der ehemals Teil des Annaberger Ensembles war und

extra für diese Partie aus Köln zu den Greifensteinen zurückkehrt. Für

ihn ist die Zeit im sommerlichen Erzgebirge immer wie ein wunderbarer

Urlaub. Und nach der Vorstellung nimmt Robin nur zu gerne ein

erfrischendes Bad im nahe gelegenen Greifenbachstauweiher.

Tolle Tiere

Doch nicht nur menschliche Akteure glänzen mit sehenswerten Darstellungen

– auch zahlreiche Vierbeiner sorgen auf den Greifensteinen

für tierischen Spaß! Wenn Robin hoch zu Ross dahergeritten

kommt, dann kann sich niemand dem Zauber dieses Augenblicks entziehen.

Die Tiere auf ihre Rolle in den Stücken vorzubereiten erfordert

übrigens genauso viel Geduld und Übung, wie die „echten“

Schauspieler bei ihren Proben aufbringen müssen.

Abenteuerliche Action

Robin Hood ist ein herrliches Spektakel für alle Actionfreunde. Die

verfeindeten Gegner liefern sich wilde Schlachten, in denen Pfeile

pfeifend durch die Luft schwirren, Stöcke krachend gegeneinander

schlagen und rasselnde Schwerter bedrohlich klirren. Die Schwerter

sind übrigens echt – nicht geschärft zwar, aber trotzdem schwer. Der

Schauspieler und Fechtlehrer Udo Prucha sorgt nicht nur dafür, dass

es bei den Kämpfen ordentlich was zu sehen gibt, sondern brilliert

überdies auch in der Rolle des Prinz John.

Romantisches Liebesgeflüster

Was wäre das heldenhafteste Abenteuer ohne eine Prise Romantik?

Deshalb darf natürlich auch die Liebe in der Legende von Robin Hood

nicht zu kurz kommen. Als von der Gesellschaft Verstoßene steht die

bezaubernde Lady Marian an der Seite von Robin Hood ihre Frau und

sorgt mit ihm dafür, dass ihren gemeinsamen Widersachern Guy von

Gisborne, Prinz John und dem gefürchteten Sheriff von Nottingham

das Handwerk gelegt wird. Am Ende wird ihre Liebe von einer romantischen

Traumhochzeit unter freiem Himmel gekrönt. Robins treuer

Gefährte, der Mönch und Priester Bruder Tuck, übernimmt die Leitung

der idyllischen Zeremonie.

3

4

5

3 Mitreißende Fechtszenen

halten das Publikum in Atem

ROBIN HOOD

4 Furchtlose Kämpfer und putzige Tiere sorgen

für Action und Spannung

5 Auch im Mittelalter kam der Humor nicht zu

kurz, wie diese romantische Szene beweist

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 13


14

BREMER STADTMUSIKANTEN

Die Abenteuer von

Grauschwanz, Wackelohr,

Seidenfell und Kiki

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

Musik und Märchen – was ließe sich vor der wahrhaft

märchenhaften Kulisse der Greifensteine besser

miteinander verbinden? Und da ein Besuch auf der

Naturbühne immer wieder einen willkommenen

Anlass für einen unterhaltsamen Ausflug ganz in

Familie bietet, erfreuen sich Stücke, die sowohl die

großen als auch die kleinen Zuschauer zu fesseln

vermögen, auf den Greifensteinen seit jeher besonderer

Beliebtheit.

So ist es auch kein Wunder, dass „Die Bremer Stadtmusikanten“

– in den 1970ern stand das Stück sage

und schreibe 20 Jahre lang ununterbrochen auf dem

Spielplan und erwies sich so als der Publikumsrenner

schlechthin – auch in dieser Neuauflage (in einer

neuen Fassung von einem anderen Autor) ihre Wirkung

als Zuschauermagnet wieder voll entfalten.

In der vergangenen Saison war das Stück das bestbesuchte

des gesamten Programms, und das mit

Sicherheit nicht ohne Grund.

Die bühnenfreundliche, leichte Abwandlung der

Handlung garantiert Spaß und Spannung, auch

1 2

wenn jeder das Märchen zu kennen glaubt: Esel Grauschwanz, Hund Wackelohr,

Katze Seidenfell und Hahn Kiki wurden von ihren undankbaren Herren

nach lebenslangen treuen Diensten unehrenhaft vom Hof gejagt und ihrem

Schicksal überlassen. Im Wald treffen die Vier aufeinander und beschließen,

fortan gemeinsam das Leben zu meistern. Und sie haben auch schon einen genialen

Plan: Sie wollen nach Bremen ziehen und sich dort als Stadtmusikanten

ihren Lebensunterhalt verdienen.

Doch so weit werden sie nicht kommen, denn kurz nach Beginn ihrer Wanderschaft

stoßen sie im Wald auf eine windschiefe Hütte, in der sich eine finstere

Räuberbande niedergelassen hat. Für die vier tierischen Gesellen ist diese

Entdeckung der Anfang einer ganze Reihe von aufregenden Abenteuern. Es gilt,

ihren Freund Tobias aus den Klauen der Räuber zu befreien und die Bande dingfest

zu machen.

3

Und dann haben Grauschwanz, Wackelohr, Seidenfell

und Kiki ja auch noch ihren Traum vom

Leben als Stadtmusikanten, den sie trotz aller Verstrickungen

noch lange nicht an den Nagel gehängt

haben...

Das Stück bezaubert neben den heiter-beschwingten

Melodien aus der Feder von Hans Auemüller

und den witzigen Dialogen von Hans-Hermann

Krug auch mit phantasievollen Kostümen, durch

die sich die Schauspieler in tierisch lustige Gesellen

und furchteinflößende Räuber verwandeln. Die

bunte Inszenierung ist also nicht nur ein Fest für die

Ohren, sondern auch ein wahrer Augenschmaus.

1 Die Katze Seidenfell, der Hund Wackelohr,

der Hahn Kiki und Esel Grauschwanz

2 Das Weib sei dem Manne untertan...

3 Die furchterregende Räuberbande

ist in Wirklichkeit ein Haufen Angsthasen

4 Von den Greifensteinen bis nach Bremen

ist es ein ziemlich langer Weg.

Gut, wenn man weiß, wo es lang geht.

4

BREMER STADTMUSIKANTEN

Hinter den Kulissen

1601 Besucher erschienen zur Premiere der

Märchenoper „Die Bremer Stadtmusikanten“

am 17. August 2005. Das ist neuer Premierenrekord

auf den Greifensteinen! Das fantasievolle

Singspiel machte den hohen Erwartungen

alle Ehre und begeisterte mit Witz,

Charme und mitreißenden Melodien Groß

und Klein. Die Gesamtauslastung des Stückes

lag bei knapp 90 Prozent.

Publikumsstimmen

»Das Stück war einfach super. Meinem fünfjährigen

Enkel Toni hat einfach alles gefallen.«

Kersten Barthold, Thum

»Die Räuber waren toll. Sie hatten Angst,

waren so tollpatschig und irgendwie lustig.«

Scott, 5 Jahre

»Am wichtigsten, vor allem für das jüngere

Publikum, fand ich die Botschaft, dass Waffen

nicht in die falschen Hände geraten dürfen.«

Heiner Schachner, Chemnitz

»Mit einer Spieldauer von reichlich einer

Stunde hat das Stück genau die richtige Länge

für Kinder. Aber auch die ganze Familie kann

sich dran erfreuen, weil die Zuschauer auf

unterhaltsame Weise mit einbezogen werden.«

Petra Röber, Thum

»Die Darsteller nutzten das gesamte Gelände

und mischten sich unters Volk. Das ist Theater

zum Anfassen!«

Edmund Poch, Bielefeld

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 15


16

SCHNEEWITTCHEN

Märchenhaftes

hinter den sieben Bergen

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

1

1 Schneewittchen hat ihre sieben kleinen

Beschützer glücklich um sich geschart

2 Ob dieser Brocken wohl echt ist?

Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen,

wohnt ein Mädchen, von dessen Schönheit die

Kunde weit über die Grenzen des Königreichs hinaus

gedrungen ist. Inmitten des Waldes versteckt

sie sich vor ihrer rachsüchtigen Stiefmutter, der der

Liebreiz der schönen Prinzessin ein unerträglicher

Dorn im Auge ist. Schließlich will sie selbst „die

Schönste im ganzen Land“ sein, und diesem Vorsatz

darf nichts und niemand im Wege stehen. Ein

schlauer kleiner Spiegel soll ihr dabei helfen, diesen

Traum von der ewigen Jugend endlos aufrecht

erhalten zu können – doch es wird ihr nicht gelingen,

wie wir alle seit frühesten Kindertagen wissen.

Auch wenn sich die herzlose Alte so mancher finsterer

Tricks zu bedienen weiß – von brodelnden

Braukünsten in der Hexenküche bis hin zu ausgeklügelten

Verkleidungen und Verstellungsversuchen

– hat sie doch keine Chance, gegen die Mächte des

Guten, die Schneewittchen um sich versammelt

hat, anzukommen. Liebevoll wird das Mädchen

von ihren Beschützern, den sieben Zwergen, behütet,

die Schneewittchen selbst in aussichtslosen Situationen

nicht aufgeben und sie immer wieder ins

Leben zurückholen. Auch wenn dies am Ende nur

der liebenswerten Trotteligkeit des kleinen Faulpelzes

zu verdanken ist, der vor lauter Traurigkeit

über eine Wurzel stolpert und dabei den Sarg von

seiner Schulter fahren lässt, wodurch sich der vergiftete

Apfel in Schneewittchens Kehle löst und die

Schöne wieder zum Leben erweckt wird.

2

Darüber freut sich keiner mehr als der edle

Prinz, der sich das ganze Stück hindurch

einen wilden Wettlauf mit der bösen Königin

geliefert hat, da jeder Schneewittchen

zuerst ausfindig machen wollte. Nun war ihm

die Alte zwar zuvorgekommen, konnte aber mit

ihrer Bosheit nichts gegen die Liebe und Fürsorge

der sieben Zwerge ausrichten. Und wieder schreit

ihr der Spiegel höhnisch entgegen: „Frau Königin, Ihr

seid die Schönste hier. Aber Schneewittchen hinter

den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, ist noch

tausendmal schöner als Ihr!“

SCHNEEWITTCHEN

Hinter den Kulissen

Die sieben Berge

Nehmen Sie sich nach Ihrem Besuch des Stückes

die Zeit, um einen kleinen Spaziergang rund um

die Greifensteine zu machen. Auf alle Zahlenbegeisterten

wartet dabei eine kleine Überraschung:

Es sind nämlich genau sieben Felsen, die

sich rund um die Naturbühne majestätisch in den

Himmel erheben! Damit wäre ja geklärt, wo sich

die sagenumwobenen „sieben Berge“ befinden:

mitten im Erzgebirge!

Die sieben Zwerge

Wussten Sie, dass auch Zwerge einen Namen

haben? Und dieser kann – wie im Falle dieses

Stückes – sogar recht interessante Einblicke in

den Charakter des jeweiligen Winzlings eröffnen:

Da gibt es Schnofel, den Alten; Knofel, den

Koch; Schnüffel, den Heizer; Süffel, den Kellermeister;

Griffel, den Schreiber; Stiffel, den Schuhputzer

und nicht zuletzt Wurzel, den kleinen

Faulpelz, dessen Tollpatschigkeit Schneewittchen

am Ende ihr Leben verdanken wird.

Da liegt sie nun, die schöne Königstochter.

Doch der Prinz hat seine Liebste

noch nicht aufgegeben.

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 17

3


DER VOGELHÄNDLER

Schenkt man sich

Rosen in Tirol…

…dann weiß man auch im Erzgebirge, was es bedeuten soll, denn es kommt der Vogelhändler Adam

auf die Bühne, um die schöne Briefträgerin Christl zu besuchen. Die liebliche und turbulente Romanze

aus der Rheinpfalz wird auch in dieser Saison für Stimmung sorgen.

18

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

1

1 Am Ende kommt zusammen,

was zusammen gehört

2 Nicht nur Vöglein weiß

der fesche Adam zu fangen

3 Tolle Kostüme versetzen

die Zuschauer in die Zeit der Handlung

Die Christl von der Post und Adam der Vogelhändler

sind schon lange miteinander verlobt und

möchten bald auch endlich heiraten. „Grüß euch

Gott, alle miteinander,“ singt der junge Tiroler dem

Publikum vor.

Wenn die Postfrau zweimal klingelt, liegt es vielleicht

daran, dass ihr Verlobter Adam, nicht nachweisbar

aus dem Zillertal, aber auch ein Schürzenjäger,

noch anderen jungen Damen nachstellt.

Ausgerechnet einem hübschen Bauernmädchen

macht Adam gerade den Hof und ahnt nicht, dass

es sich hierbei um die verkleidete Kurfürstin handelt.

Auch sie ist inkognito unterwegs, um bei den

Jagdausflügen ihres Gatten einmal nach dem Rechten

zu schauen, was oder wen er denn wohl wirklich

jagt. Jagdmeister Baron Weps hat jedenfalls alle

Hände voll zu tun.

Ja, bei der Post geht’s manchmal nicht so schnell,

und so muss sich der sonst immer fröhliche Adam

aus Tirol etwas gedulden, bis er mit seiner Christl

wieder glücklich vereint ist. Das Stück führt die

Zuschauer durch eine vergnügliche und kurzweilige

Reihe von Verwechslungen und Missverständnissen.

Und die zwei hoch gelehrten Akademiker

von der Universität bekommen wieder mal ordentlich

ihr Fett weg.

2

2

Aber wie es sich für eine richtige Operette gehört,

so findet natürlich auch der „Vogelhändler“ zu

einem glücklichen Ende. Wer hätte es dem jungen

Paar schon anders gegönnt! Das Stück kommt mit

vielen Farbtupfern und mitreißender Musik daher.

Zahlreiche Melodien von Carl Zeller, dem Verfasser

der Operette, sind heute noch so beliebt und

verbreitet wie vor hundert Jahren.

Die wilde, felsige Kulisse des Naturtheaters Greifensteine

in der klaren Bergluft steht der Romantik

der urig-rustikalen Rheinpfalz wohl in nichts nach

und kann dank der 2005 neu errichteten Lichtanlage

nun auch abends bespielt werden. Lassen Sie

sich verzaubern!

» Mein Schatz, der Adam aus Tirol,

Liebt mich unbändig, glaub's ihm wohl.

Ob er mir treu ist, will ich nicht fragen,

Dass er kein Geld hat, das kann ich sagen. «

3

DER VOGELHÄNDLER

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 19


Himmelblauer Liebestaumel

Das Theater-Ensemble

spielt auf der

Freilichtbühne in

Hohenstein-Ernstthal

„Die ganze Welt ist himmelblau“ – so oder ähnlich kann man das Gefühl

beschreiben, das einen beim Besuch dieser fabelhaften Operette gefangen

nimmt. Seit nunmehr über 100 Jahren erweist sich die musikalische Revue

als echter Kassenschlager, der Jung und Alt immer wieder in seinen Bann

schlägt – und auch Sie können diesen Evergreen in dieser Saison auf der Freilichtbühne

Hohenstein-Ernstthal erleben.

Die ungebrochene Faszination dieses Stücks hat vor allem zwei Gründe:

Zum einen wäre da das kokette Katz- und Mausspiel der Protagonisten, das

der Handlung Spannung und Würze verleiht; zum anderen bezaubert das

Stück mit seinen unvergesslichen Melodien, die fast allesamt Evergreen-Status

erreicht haben und sich als hinreißende Ohrwürmer in unseren Herzen

festgesetzt haben. Wer kennt sie nicht, die so bekannten Operetten-Gassenhauer

wie „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“ oder „Im

20

IM WEISSEN RÖSSL

1 Wer gehört hier wohl zu wem?

Das Liebeskarussell dreht

auf amüsante Weise.

2 Gelacht und getanzt wird

»Im Weißen Rößl« jede Menge!

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

1

2

Salzkammergut, da ka ma gut lustig sein?“ Und wenn dann noch die Klänge

von „Mein Liebeslied, das muss ein Walzer sein“ rund um die romantische

Naturbühne ertönen, spürt man förmlich, wie die Herzen höher schlagen.

Für die nötige Spannung sorgt die heiter-verzwickte Handlung, die mit allerlei

Verwicklungen Zuschauer und Akteure in Atem hält. Schauplatz ist das

Ausflugslokal „Zum Weißen Rößl“ im schönen Salzkammergut, in dem sich

zur Sommerzeit eine bunte Mischung illustrer Gäste eingefunden hat. Was

die Situation so prickelnd macht ist der Umstand, dass alle von ihnen einer

kleinen Liaison mit dem einen oder anderen nicht abgeneigt wären – die

Frage ist nur, ob der oder die Auserwählte das auch so sieht (was meist,

zumindest am Anfang der Bekanntschaft, nicht so scheint). Und so rangeln

sich die kuriosesten Kandidaten um einen Siegerplatz auf dem Liebeskarussell:

Da hätten wir den erfindungsreichen Trikotagenfabrikanten Giesecke,

der – wie an seinem herrlichen Icke-Dialekt unschwer zu erkennen

ist – extra aus Berlin angereist ist und auch seine Tochter Ottilie mitgebracht

hat. Auf die hat der „ehrliche“ Anwalt Dr. Siedler ein Auge geworfen, der

jedoch von seinem Kunden Giesecke den Auftrag erhält, eine Heirat zwischen

Ottilie und Sigismund Sülzheimer – Sohn seines schärfsten Konkurrenten

und ebenfalls im Rößl in der Sommerfrische – einzufädeln.

Auch die fesche Rößl-Wirtin Josepha Vogelhuber hält das rotierende Liebeskarussell

kräftig in Schwung, denn sie hat es mit allen ihr zur Verfügung stehenden

Mitteln – und das sind weiß Gott nicht wenige – auf den smarten

Anwalt Dr. Siedler abgesehen, der schon seit vielen Jahren Stammgast ihres

Hauses ist. Wenn das nichts zu bedeuten hat... Aber sie hat die Rechnung

ohne ihren Zahlkellner Leopold gemacht. Der nämlich ist schwer verliebt

in seine Chefin, und er lässt natürlich nichts unversucht, um alle Annäherungsversuche

etwaiger Rivalen bereits im Keim zu ersticken. Und als ob

diese schwindelerregende Konstellation noch nicht genügend Zündstoff

böte, mischt sozusagen als i-Tüpfelchen auch noch die niedlich-lispelnde

Professorentochter Klärchen ordentlich mit im allgemeinen Liebestaumel,

die es – anders als anfangs vermutet – faustdick hinter den Ohren hat und

so manchem männlichen Gast den Kopf verdreht.

Am Ende kommt es, wie es kommen muss – zumindest wenn man es mit

einem „heiteren Singspiel“ zu tun hat: Jeder Topf findet den passenden

Deckel, denn: „Im Weißen Rößl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor

der Tür.“

Hinter den Kulissen

Wussten Sie schon, dass...

...Ralph Benatzky ein echtes Multitalent war?

Der viel beschäftigte Künstler schuf insgesamt

mehr als 2000 Chansons, über 50 Bühnenwerke,

zahlreiche Schlager und Filmmusiken.

Obendrein flossen noch Gedichte, Feuilletons,

Romane und 24 Tagebücher aus seiner Feder.

Unsterblich gemacht hat ihn jedoch sein musikalischer

Beitrag zum „Weißen Rössl“, dem wir

unter anderem so unvergessliche Melodien verdanken

wie „Es muss was Wunderbares sein,

von dir geliebt zu werden.“

...der Stoff bereits fünf Mal verfilmt wurde?

Und zwar 1926, 1935, 1952, 1960 und 1994.

In der jüngsten Fassung brillieren unter anderem

Max Raabe als Dr. Siedler, Otto Sander als

Professor Hinzelmann, Ursli Pfister als Sigismund

Sülzheimer, Meret Becker als Professorentochter

Klärchen und Gerd Wameling als

Giesecke.

... das Stück am 8. November 1930

in Berlin uraufgeführt wurde?

und schon damals für Begeisterungsstürme

beim Publikum sorgte?

DieVorstellungen auf der

Freilichtbühne in Hohenstein-Ernstthal

08.07.2006

15.00 Uhr Robin Hood

08.07.2006

19.30 Uhr Robin Hood

09.07.2006

15.00 Uhr Robin Hood

12.08.2006

14.00 Uhr Im Weißen Rößl

12.08.2006

19.00 Uhr Im Weißen Rößl

13.08.2006

15.00 Uhr Im Weißen Rößl

Das Karl-May-Denkmal erinnert

an den großen Sohn der Stadt.

Foto: Stadtverwaltung

Vor den Toren von Chemnitz und mit markanten

Berggipfeln am südlichen Horizont, liegt das Städtchen

Hohenstein-Ernstthal zwischen den waldigen

Hügeln des sächsischen Burgenlands und dem

Erzgebirge, das mit dem Pfaffenberg bis hier heran

reicht. Diese Region im Winkel Sachsens, wo Thüringen

besonders weit hinein ragt, steckt voller

Geschichte und Geschichten.

Auch in diese Gegend lockte das „Berggeschrey“

einst lebenshungrige und arbeitsame Menschen,

die „am hohen Stein“ nach Silber zu schürfen

begannen. Die Schwesterstadt Ernstthal ging aus

einer Gründung von Hohensteiner Bürgern hervor,

als zu Pestzeiten das Leben in dieser Stadt längst

nicht so komfortabel war.

Noch mancher steinerne Zeuge – oder auch ortsübliches

Fachwerk – bringt uns vergangene Zeiten

näher, als nach dem Schwinden des Silberreichtums

neue Erwerbszweige gesucht und gefunden

IM WEISSEN RÖSSL

Hohenstein-Ernstthal

– eine Reise wert

wurden. Westsachsen wuchs zu einem bedeutenden

Zentrum der Textilindustrie heran. Wer also

auf der Suche nach Industriearchitektur das Chemnitzer

Land bereist, wird auch hier fündig.

Geschichten von besonderer Art stammen aus der

Feder eines der bekanntesten Söhne der Stadt: Karl

May. So schmal sein Geburtshaus in der Karl-May-

Straße 54 auch sein mag, so weit ist die Welt, die

wir mit ihm entdecken können. Das Memorial-Literaturmuseum

und die Forschungsstätte im Geburtshaus

von Karl May freuen sich über einen Besuch.

Neben einem veritablen Kulturangebot des Zwickauer

Raums locken viele Wanderwege in der

Umgebung auf verschlungene Pfade. Für die nötige

Abkühlung sorgt der Stausee Oberwald. Außerdem

sollte niemand auf die Freuden guter sächsischer

Küche und der regionalen Biersorten verzichten.

Viele Wege führen in die Stadt und verbinden sie

auch mit den anderen deutschen Regionen, aber

ein ganz besonderer davon besitzt weder Anfang

noch Ende. Der auch in den angrenzenden

Bundesländern noch anderweitig bekannte Name

„Sachsenring“ bezeichnet hier eine der

traditionsreichsten Rennstrecken Deutschlands.

Hier gibt alles Gas, was mindestens zwei Räder,

eine gute Kurvenlage, einen hartgesottenen Fahrer

und jede Menge Kraft hat. Steve Jenkner steht in

der Gunst eingefleischter Fans in gleicher Weise

für die Abenteuerlust bei den Sprösslingen der Stadt

wie Karl May für die weiter oben schon informierten

Leseratten. Eine Partnerstadt von Hohenstein-

Ernstthal ist übrigens das badische Hockenheim.

Machen Sie sich am besten selbst ein Bild von der

rasanten wie auch fabelhaften Stadt.

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 21


22

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Felsen im

Lichterzauber

In der vergangenen Saison feierte die neue

Beleuchtungsanlage auf der Greifensteinbühne

Premiere und verzauberte mit spektakulären

Effekten.

Bei klatschendem Regen fand sie statt, die Premiere

der nagelneuen Lichtanlage der Naturbühne, und

ebenso klatschend war der Applaus, der nach gelungener

Vorstellung auf die Darsteller und Lichttechniker

niederprasselte. Denn das Wetter spielte bei

dieser gelungenen Vorstellung überhaupt keine Rolle

mehr. Hingerissen verfolgten die Zuschauer das fantasievolle

Spiel aus Licht und Farben – ein funkelndes

Feuerwerk allererster Güte, wie es die ehrwürdigen

Steine noch nie erlebt hatten!

Unter der künstlerischen Leitung von Intendant

Hans-Hermann Krug liefen am 22. Juli 2005 Peggy

Einfeld mit Band, ein extra-sexy Extraballett, Tiere

und Feuerschlucker zu Höchstform auf. Als Maitre

de Plaisir geleitete Leander de Marel die faszinier-

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

ten Zuschauer durch die illuminierte Nacht, die jetzt

endlich auch auf den Greifensteinen nicht mehr

allein zum Schlafen da ist. Dies bewiesen die beiden

Ulknudeln Leander de Marel und Gabriele

Kümmerling erneut am 20. August, als sie sich zu

abendlicher Stunde sehr zur Begeisterung des Publikums

eine Pointe nach der anderen um die Ohren

warfen. Ein pinkfarbener Trabi und sogar das Phantom

der Oper höchstpersönlich brachten gehörig

Farbe ins Spiel, das von immergrünen Melodien

untermalt wurde.

Die gigantische Licht-Investition in Höhe von

170.000 Euro wurde durch Fördermittel des Freistaates

Sachsen ermöglicht. Auch der Kulturraum

Erzgebirge, die Sparkasse Erzgebirge und der Theaterförderverein

haben dazu beigetragen, diesen

Stern zum Strahlen zu bringen.

1

Dass dieses Vertrauen in die Zugkraft und Zukunftsfähigkeit

des Naturbühnenangebots gerechtfertigt

ist, stellte das mitreißende Ensemble mit seinem

hochmotivierten Spiel zweifelsfrei unter Beweis. Mit

viel zusätzlichem Engagement sorgten alle Beteiligten

dafür, dass die nächtlichen Vorstellungen im

wahrsten Sinne des Wortes zum High-Light avancierten.

Auch in dieser Saison werden wieder Lichtblitze

über die Felsen zucken, schillernde Farben romantische

Stimmungen zaubern und bunte Tupfer die

Naturbühne in verschiedenste Szenarien verwandeln.

Die neuen Möglichkeiten spielten auch bei

der Auswahl der Stücke eine tragende Rolle. So

dominieren in diesem Sommer gleich zwei schaurig-schöne

Inszenierungen die Greifensteine, die

beide erst zur Nachtzeit ihr unterhaltsames Gruselpotenzial

voll entfalten. Wenn Graf Dracula des

Nachts aus seinem finsteren Sarg entsteigt, sorgen

zuckende Lichtblitze für herzstockende Schreckmomente.

Und auch die „Hexen“ wissen die Macht

des Lichts und der Farben für ihren Zauber zu nutzen,

um die verwunschenen Zuschauer in ihren

magischen Bann zu locken.

2

Interview

Beleuchtungsmeister Enrico Beck verrät

in einem Kurz-Interview ein paar Geheimnisse

der neuen Anlage.

Herr Beck, was ist das Besondere

an der neuen Beleuchtungsanlage?

E.B. Die Anlage auf den Greifensteinen ist eine

der modernsten ihrer Art in ganz Deutschland.

Jeder einzelne Beleuchtungskörper kann individuell

angesteuert und um 360 Grad gedreht

werden. Mit Hilfe ausgefeilter Computertechnik

können so verschiedenste Stimmungen

bereits im Vorfeld programmiert werden, die

dann während des Stückes entsprechend abgespielt

werden. Pleiten und Pannen sind also so

gut wie ausgeschlossen. Natürlich muss der

Beleuchtungstechniker das Spiel ganz genau

verfolgen, damit der richtige Effekt auch im

richtigen Moment eintritt.

Welche Farben können

mit der neuen Anlage erzeugt werden?

E.B. Möglich sind sämtliche Spektralfarben

sowie alle denkbaren Mischtöne. Dadurch kann

für jedes Stück und jede Stimmung eine individuelle

Lichtchoreographie erstellt werden.

Worauf muss bei einer Beleuchtungsanlage

im Freien geachtet werden?

E.B. Eine Freilichtbühne stellt sicher ganz besondere

Anforderungen an eine Beleuchtungsanlage.

Eine spezielle Rostschutzfarbe schützt die

fest verankerten Beleuchtungsmasten vor Witterungseinflüssen,

und die empfindlichen

Beleuchtungskörper werden mit Wetterschutzhauben

vor schädlichen Einflüssen bewahrt.

Und nur durch tägliches Putzen können wir

sicherstellen, dass die Scheinwerfer immer wieder

in schönstem Licht erstrahlen.

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N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 23


Daniel Rötting arbeitet als Orchester-

Manager und persönlicher Referent des

Intendanten Prof. Hans-Hermann Krug

seit September 2005 am Annaberger

Theater. In seiner Funktion ist er unter

anderem für die Vermarktung des

Orchesters und für die Organisation von

Konzertveranstaltungen verantwortlich.

Auch die Betreuung der Solisten gehört

zu seinem Aufgabenbereich. Der ausgebildete

Musiktheater-Regisseur, der

in Hamburg studierte, war also prädestiniert

für die Mitarbeit am Musiktheaterstück

„Hexen“, das unter der Leitung

von Prof. Krug entstand.

Hexen-Einmaleins

Die Auflösung von Seite 9

So muss das magische

Hexen-Quadrat aussehen,

wenn es richtig

ausgefüllt wurde.

24

INTERVIEW

Ob Daniel Rötting hier schon etwas

für die Hexenküche zusammen braut?

Foto: Jana Schaarschmidt

10 2 3

0 7 8

5 6 4

Hier geht es

richtig zur Sache!

Interview mit Daniel Rötting, Co-Autor der »Hexen«

■ Herr Rötting, was darf der Zuschauer

von den Greifensteiner „Hexen“ erwarten?

In erster Linie Genuss mit allen Sinnen. Musikalisch

entführen die Hexen das Publikum auf eine

spannende Reise durch verschiedenste Genres,

von Rap und Rock über bekannte Pop-Songs bis

hin zu Klassikern aus Oper, Operette und Musical.

So wird zum Beispiel eine gerappte Version

des Zauberlehrlings zu hören sein. Auch einen

echten Hardrock-Klassiker und aktuelle Chartstürmer

gibt es auf die Ohren.

Und auch der optische Genuss kommt keinesfalls

zu kurz. Neben den fantasievollen Kostümen,

die wir eigens für diese Inszenierung vom

Berliner Friedrichstadtpalast erworben haben,

dürfen sich die Zuschauer auf eine bunte Lichtshow

mit zahlreichen Spezialeffekten freuen.

Schließlich geht es in der Welt der Hexen

ordentlich zur Sache. Da muss es schon mal

knallen, prasseln und qualmen!

■ Was hat Sie am Thema „Hexen“

so fasziniert?

Mich hat vor allem die Frage interessiert, warum

der Mann vor der Frau – vor allem vor der attraktiven,

emanzipierten Frau – Angst zu haben

scheint. Schließlich ist das der Grund, warum solche

„starken Frauen“ in der Vergangenheit als

Hexen gebrandmarkt wurden. Heute tritt die

Hexe zunehmend als verführerische, attraktive

Frau auf, die die Sympathien der Zuschauer auf

ihrer Seite hat. Dieses Hexenbild versuchen wir

mit unserer Inszenierung auf moderne und unterhaltsame

Weise zu interpretieren. Die Frau packt

den Mann bei den Hörnern – das hat mich gereizt.

■ Gibt es eine Vorlage für das Stück?

Das Stück ist eine komplette Eigenproduktion des

Annaberger Theaters. Sicher wird das Thema

„Hexen“ in der Theatergeschichte seit Jahrhunderten

kreativ verarbeitet. Das beginnt bei der

Walpurgisnacht in Goethes Faust und fand nicht

zuletzt in der Inszenierung des Berliner Friedrichstadtpalastes

einen glanzvollen Höhepunkt

in der Moderne. Aus all diesen Bearbeitungen

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

sind natürlich Anleihen in unsere Darstellung eingeflossen.

Dennoch haben wir versucht, etwas

ganz Eigenes auf die Beine zu stellen, etwas, das

unseren Vorstellungen von einem modernen

Unterhaltungstheater für ein lustvolles erwachsenes

Publikum entspricht.

■ Sie hatten ursprünglich geplant, das Stück erst

ab 16 Jahren freizugeben. Was waren die

Gründe?

Das Stück lebt zum Großteil auch von der Erotik.

Die Hexe als verführerische Femme fatale ist

ein attraktives Wesen, das nicht mit seinen Reizen

geizt.

■ Eine solch gewagte Inszenierung lebt natürlich

auch von ihren Darstellern. Ihnen ist mit der

Besetzung der „Haupthexe“ ein großer Coup

gelungen, der sehr vielversprechend klingt...

Ja, bei unserem bundesweiten Casting, an dem

sich 110 starke Darstellerinnen beteiligt haben,

haben wir mit Elisabeth Markstein eine sensationelle

Entdeckung gemacht. Die junge Frau hat

eine unglaubliche Rockröhre und bringt alle großen

Hits mit einer sensationellen Ausstrahlung

rüber. Beim Vorsingen hat uns ihr Talent fast von

den Socken gehauen! Elisabeth Markstein gastiert

in den großen Häusern Deutschlands, sie steht in

Hamburg, Berlin und Dresden auf der Bühne.

Und das Beste ist: Sie stammt aus unserer Region,

aus dem sächsischen Hartenstein! Das Gute liegt

manchmal eben doch so nah...

Herr Rötting, Ihnen und Ihrem Team hat die

Arbeit an dieser Inszenierung ganz offensichtlich

Spaß gemacht. Wir sind uns sicher, dass sich

dieser Spaß auch auf das Publikum überträgt

und wünschen dem Stück „verdammt gutes

Gelingen!“

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Alles

Theater

47 Statisten

sorgen dafür, dass die Stars auf der Bühne einen

rundum gelungenen Auftritt abliefern. Ob als anmutiger

Begleittänzer, virtuoser Reiter oder wagemutiger

Fechter – als Statist sind vielseitige Talente gefragt.

48 Musiker

aus acht verschiedenen Nationen spielen im Orchester

des Eduard-von-Winterstein-Theaters. Kollegen

aus Deutschland, Österreich, Rumänien, Bulgarien,

Polen, den ehemaligen Sowjetrepubliken und aus den

USA sorgen für die ansprechende musikalische Untermalung

der Greifensteinstücke. Die Musik, die im

Naturtheater zu hören ist, wird vom Orchester vor der

Saison eingespielt. Leiter des internationalen Ensembles

ist der japanische Kapellmeister Naoshi Takahashi.

50 Scheinwerfer

tauchen seit der vergangenen Spielzeit die majestätischen

Granitfelsen ins richtige Licht.

7 Schneiderinnen

schaffen mit kunstfertigen Fingern in der Kostümwerkstatt

die fantasievollen Kreationen, die große

und kleine Zuschauer immer wieder aufs Neue

begeistern.

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E

2

1

1917 Zuschauer

verfolgten am 17. August 2003 das Märchen vom

Schneewittchen – damit ist die schöne Prinzessin

neue Quotenkönigin der Greifensteine!

27.918 Besucher

strömten in der Saison 2005 auf die Greifensteinbühne

– und das trotz launiger Wetterkapriolen!

Insgesamt mussten in der vergangenen

Saison 11 Vorstellungen wegen Regen und widrigen

Witterungsbedingungen ausfallen – keiner der

Theatermitarbeiter, auch nicht der älteste, kann sich

erinnern, dass es so etwas schon jemals gegeben

hätte. Hoffen wir also in dieser Saison auf eine Sommerspielzeit,

die diesen Namen auch wirklich verdient

hat!

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Kurioses & Amüsantes

Wetter Wetter Wetter

Der verregnete Sommer 2005 stellte die Akteure

des Greifenstein-Ensembles vor ungewöhnliche

Herausforderungen. Es galt, bei Proben und Aufführungen

absolute Wetterfestigkeit zu beweisen.

Mit dicken Rollkragenpullovern, Regenschirmen

und Gummistiefeln absolvierten die Darsteller die

Proben und trugen die Wetterunbilden mit einer

Fassung, die fast schon an Heldenmut grenzte. Bei

den Vorstellungen hingegen konnten die Schauspieler

nicht auf solche Tricks zurückgreifen – oder

hat schon mal jemand eine Prinzessin mit Gummistiefeln

und Rollkragenpullover gesehen? Doch

der Einfallsreichtum kennt keine Grenzen: Eine

Stola ums Abendkleid gelegt wärmt und sieht trotzdem

elegant aus. Und sind die Kleider lang genug,

kann man darunter getrost robusteres Schuhwerk

tragen. Falsche Eitelkeiten sind im Naturtheater

fehl am Platze. Das vom Regen verwaschene

Make-up fällt auf die Entfernung nicht so auf. Und

hinter den Kulissen sorgten gute Feen dafür, dass

bis zur nächsten Vorstellung alles wieder getrocknet

und frisch aufgebügelt war.

Piep piep piep

Das natürliche Ambiente der Greifensteinbühne

stößt nicht nur bei den Zuschauern auf Resonanz.

Auch Vögel und Tiere fühlen sich inmitten

der rauschenden Baumwipfel pudelwohl.

So kann man schon mal während der Vorstellung

ein vorwitziges Eichhörnchen den Baumstamm

hinaufflitzen sehen. Den Vogel abgeschossen

haben im Sommer 2005 allerdings ein

paar Jungvögel, deren Eltern sich die stilvolle

Umgebung der Naturbühne als Nistplatz ausgesucht

hatten. Die kleinen Piepmätze zwitscherten

während einer Vorstellung im Juli zwei

Stunden lang so lautstark in die Runde, dass man

auf den hinteren Reihen kein einziges Wort verstehen

konnte, was auf der Bühne gesprochen

wurde. Wahrscheinlich ließ die Vogelmama zu

lange mit leckeren Würmern auf sich warten.

Aber solche Risiken nimmt man beim Besuch

einer Freilichtbühne gern in Kauf.

3

Am 14. und 16. Juli erwarten vier tierische Gesellen

die kleinen und großen Gäste des Naturtheaters zu

einem ganz besonderen Highlight: An diesen beiden

Tagen steigt nämlich nach dem Auftritt der „Bremer

Stadtmusikanten“ wieder das allseits beliebte Kinderfest

auf den Greifensteinen, bei dem Akteure und

Zuschauer gemeinsam das gesamte Areal in ein buntes

Treiben verwandeln.

Bei Rätseln und Spielen verleben die Kinder vergnügliche

Stunden, und beim Kinderschminken kann sich

so mancher kleine Schauspieler schon einmal auf spätere

Sternstunden vorbereiten. Bei abenteuerlichen

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3 … einmal wie ein Tiger aussehen

– Spaß beim Kinderschminken.

Foto: W. Schifferdecker

Kinder als Akteure

Theatertage am 14. & 16. Juli

Kutschfahrten können die Kleinen den geheimnisvollen

Märchenwald rund um die mächtigen Felsen erkunden,

in dem nicht nur die wilden Räuber aus den Bremer

Stadtmusikanten ihr Unwesen treiben, sondern

vor 200 Jahren auch der berühmt-berüchtigte Wilderer

Karl Stülpner lebte, dessen Höhle man übrigens

ganz in der Nähe der Greifensteine besichtigen kann.

Das schönste an den Kinderfesten ist jedoch immer der

Kontakt zu den Schauspielern, die an diesem Tag zum

Greifen nahe sind. Die Kinder können mit ihren Helden

reden, singen, tanzen und kämpfen – so wird Theater

Wirklichkeit!

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Gebirgswäldern mit ihrer reinen Luft und dem saftigen

Grün nach Herzenslust frönen. Immer wieder

geben die kräftigen Äste der Bäume einen neuen Ausblick

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des Greifenbachstauweihers, der sich besonders im

Sommer bei Groß und Klein größter Beliebtheit

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mitten im Sommer die Lust aufs Skifahren packt, der

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Familienfreundlichkeit ist auch an den Greifensteinen

oberstes Gebot. Erforschen Sie gemeinsam auf

der Silberstraße die glänzende Historie des Landes,

schnitzen Sie bei einem Kurs den „Holzmichl“ oder

beschauen sich das Erzgebirge en miniature…

1. Im Sommer lockt der Greifenbachstauweiher

Sonnenanbeter und

Wasserratten in Scharen

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Diese Geschäfte finden Sie

in der Adam-Ries-Passage:

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Adam-Ries-Passage

Einkaufen und bummeln gehen, dort wo Adam Ries einst sein berühmtes Rechenbuch

schrieb und Barbara Uthmann das Klöppeln im Erzgebirge bekannt machte

Nahe der historischen Altstadt von Annaberg-Buchholz bietet die Einkaufspassage „Adam-Ries“ alle Vorteile eines Centers:

verschiedene Geschäfte laden zum Umherschlendern und Geld ausgeben ein. Vom Friseur über Modegeschäfte,

Schuhe bis hin zu HOCO-Küchen, vom Bäcker und Obst und Gemüse über Apotheke zum griechischen Schlemmertempel

– kostenfreies Parken, kurze Wege und ein stressfreies Einkaufen sind die Markenzeichen der „ Adam-Ries-Passage“

Nicht nur Geschäftssinn und Schnäppchenjagd sind an der Adam-Ries-Straße gefragt. Viele gemeinsame Aktionen

der Geschäftsinhaber locken mehrmals im Jahr Familien, Kindereinrichtungen und Senioren in die Einkaufsmeile.

Ob zum Frühlingsfest, dem Zuckertütenfest oder zum schaurig schönen Halloweentag – für Jung und

Alt gibt es dabei immer etwas zu entdecken. Fotos: Jana Schaarschmidt

Schauen Sie doch einfach mal vorbei und bummeln Sie durch die „Adam-Ries-Passage“.

Kontakt: Centermanagement · Telefon: (03733) 42 97 12 · Funk: (0172) 860 05 36 · Adam-Ries-Straße 57 c · Annaberg-Buchholz

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Hier oben weht ein anderer Wind – und der ist im

Sommer wie im Winter frisch. Die höchstgelegene

Stadt Deutschlands besticht immer wieder aufs

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alle Fünfe grade sein lassen.

Auf geht’s – und das im wörtlichen Sinn. Als echter

Wanderfreund wird man es sich nicht nehmen lassen,

den mit 1215 Metern höchsten Berg Sachsens,

den Fichtelberg, zu erklimmen. Oben angekommen,

werden alle Anstrengungen mit einer deftigen

Mahlzeit, einem kühlen Bier und mit etwas

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verpassen Sie bei alldem nicht die Freuden über

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ein echter erzgebirgischer „Hutzenohmd“ oder ein

Besuch im Naturtheater Greifensteine Ihr persönliches

Erzgebirgs-Erlebnis ab.

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1 Mit Deutschlands ältester Schwebebahn

geht es hinauf auf Sachsens höchsten Berg

2 Der Fichtelberg ist ein idealer Ausgangspunkt

für abwechslungsreiche Wandertouren

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mit der Fichtelbergbahn. Foto: BVO

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3

125 Jahre

Schmalspur Dampf Sachsen

Die sächsischen Schmalspurbahnen feiern 2006

ihr 125-jähriges Jubiläum. Am 17. Oktober 1881

wurde die erste sächsische Schmalspureisenbahnstrecke

von Wilkau nach Kirchberg eingeweiht. In

den Folgejahren entstand in Sachsen eines der dichtesten

Schmalspurbahnnetze Deutschlands mit insgesamt

über 500 km Streckenlänge. Die 750 mm

Spurweite machte es möglich, auch abgelegene

Regionen bzw. Gebiete mit schwierigeren Geländeverhältnissen

an das Schienennetz anzuschließen

– und das noch relativ kostengünstig gegenüber

dem Bau von Normalspurstrecken. Die kleinen

Eisenbahnen trugen wesentlich zur

wirtschaftlichen und touristischen Erschließung und

Entwicklung ihrer Region bei.

Nicht alle Strecken haben 125 Jahre Eisenbahngeschichte

überlebt. Dennoch sind bis heute in Sachsen

fünf Bahnen täglich im Schienenpersonennahverkehr

im Einsatz: die Fichtelbergbahn zwischen

Cranzahl und Kurort Oberwiesenthal, die

Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul Ost und

Moritzburg, die Zittauer Schmalspurbahn zwischen

Zittau und Kurort Johnsdorf bzw. Kurort Oybin, die

Döllnitzbahn zwischen Oschatz und Kemmlitz und

die Weißeritztalbahn zwischen Freital Hainsberg

und Kurort Kippsdorf. Letztere fährt zurzeit nicht

im planmäßigen Verkehr, da die Strecke durch das

Hochwasser im August 2002 auf mehreren

Abschnitten zerstört wurde. Der Wiederaufbau ist

geplant. Neben diesen fünf täglich verkehrenden

Bahnen existieren in Sachsen noch zahlreiche

Museumseisenbahnen, Eisenbahnvereine oder

Museen, die das Erbe der sächsischen Schmalspurbahngeschichte

pflegen.

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums wird in ganz

Sachsen gefeiert. Insgesamt finden 125 Veranstaltungen

statt, darunter fünf große Schmalspurbahn-

Festivals.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr

erhalten Sie im Internet unter

www.schmalspur-dampf-sachsen.de oder unter der

Telefonnummer 0180 22662266.

DAS BESONDERE ERLEBNIS

Aus dem Festprogramm

07.-09.07.2006: II. Schmalspurbahn-Festival

Festprogramm bei der Lößnitzgrundbahn,

Sonderzugverkehr

• www.loessnitzgrundbahn.de,

www.traditionsbahn-radebeul.de

11.-13.08.2006: III. Schmalspurbahn-Festival

Festprogramm bei der Zittauer Schmalspurbahn

• www.soeg-zittau.de

08.-10.09.2006: IV. Schmalspurbahn-Festival

Festprogramm bei der Fichtelbergbahn, der

Preßnitztalbahn und im Sächsischen Schmalspurbahn-Museum

Rittersgrün

• www.fichtelbergbahn.de,

www.pressnitztalbahn.de,

www.schalspurmuseum.de

20.-22.10.2006: V. Schmalspurbahn-Festival

Festprogramm bei der Museumsbahn Schönheide

mit Veranstaltungen in Schönheide,

Carlsfeld und Kirchberg

• www.museumsbahn-schoenheide.de

Fahrtage der Preßnitztalbahn

03.- 05.06.06 Bahnhofsfest

06.06.06 Seniorentag – Sonderfahrten

26.-27.08.06 6. Jöhstädter Oldtimerfest

02.- 03.09.06 IV. Schmalspurbahn-Festival

Fahrten zum Schulanfang

09.-10.09.06 Tag des offenen Denkmals

125 Jahre – Sächsische

Schmalspurbahnen

30.09.- 03.10.06 Volldampf im Herbst

Sa. & So. im Juni - August: Dampfromantik zur Sommerzeit

N A T U R T H E A T E R G R E I F E N S T E I N E 31


Walzerklänge und

heiße Rhythmen

für einen guten Zweck

Am 2. November lädt die Erzgebirgische Theater

und Orchester GmbH zum mittlerweile

14. Theaterball und freut sich auf zahlreiche

tanzfreudige Gäste. Das Theater erhält dabei

wertvolle Unterstützung durch seinen Wohltäter,

den Förderverein des Eduard-von-Winterstein-Theaters

e.V., der wiederholt durch

generöse finanzielle Unterstützung von kulturellen

Veranstaltungen in der Region in

Erscheinung tritt.

Alle Tanz-, Musik- und Kulturbegeisterten sollten

diesen wichtigen Termin im erzgebirgischen

Kulturkalender keinesfalls versäumen.

Stimmungsvoll beleuchtet empfängt der Saal

die ca. 600 Gäste dieses besonderen Abends,

die im Walzerwirbel galant über das Parkett

schweben werden. Veranstaltungsort ist das

Hotel „Am Fichtelberg“ in Oberwiesenthal,

das die perfekte Kulisse für diesen kulturellen

Höhepunkt der Extraklasse bildet. Wen hält

es bei diesem Angebot noch auf seinem Platz?

Die Karten zum Theaterball sind immer schnell

vergriffen. Wer Interesse hat, sollte also möglichst

bald bestellen. Tickets und Infos erhalten

Sie direkt im Theater.

Wenn auch Sie sich für das kulturelle Leben

in der Erzgebirgsregion engagieren möchten,

dann werden Sie doch Mitglied im Förderverein

des Eduard-von-Winterstein-Theaters! Der

Förderverein unterstützt das Ensemble tat- und

finanzkräftig bei verschiedensten Vorhaben.

Die Gelder dafür stammen aus Spenden, den

Mitgliedsbeiträgen und den Einnahmen aus

dem alljährlichen Highlight, dem Theaterball.

Jede Unterstützung zählt.

Interessenten können sich bei Rolf Jürgen Schubert

(Pestalozzistraße 8 in Annaberg) melden.

32

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mit dem richtigen Lösungswort haben Sie die Chance, schon bald Ehrengast im Eduard-von-Winterstein-Theater

in Annaberg-Buchholz zu sein. Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten

im Wert von 15,- Euro pro Karte zu einer Veranstaltung Ihrer Wahl.

Schicken Sie das Lösungswort unter dem Kennwort „Greifensteine“ an den

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz, 09111 Chemnitz, Brückenstraße 15,

per Fax an 0371/334 91 36 oder per E-Mail an info@willkommen-in-sachsen.de

Einsendeschluss ist der 30. September 2006.

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Erhältlich im Zeitschriftenhandel, in den Geschäftsstellen von BLICK und Freie Presse

und in touristischen Einrichtungen der Region.

Das Heft erscheint jährlich zwei Mal – jeweils Mitte März und Anfang Oktober.

Abonnement und Einzelversand bestellen Sie direkt unter www.blick.de oder

beim Herausgeber Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz

09111 Chemnitz · Brückenstraße 15 · Telefon: (0371)656 200 11 · Fax: (0371)656 270 01,

E-Mail: abo@willkommen-in-sachsen.de

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Anreise & Parken

Ehrenfriedersdorf an der B 95 ist das optimale Tor

zur Naturbühne. Von hier sind es nur wenige, gut

ausgeschilderte Kilometer hinauf auf den „Berg“.

Doch natürlich kann man auch über Geyer, vorbei

am Greifenbachstauweiher, zu den Greifensteinen

fahren.

Umfangreiche Straßenbauarbeiten bis September

machen eine kleine Umleitung erforderlich: Besucher

aus Richtung Stollberg, Zwönitz oder Aue erreichen

die Bühne über Grünhain ➙ Elterlein ➙ Geyer.

Die Hinfahrt jedoch ist die eine Seite, das Parken

eine andere. Direkt an der Naturbühne stehen

nur sehr begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Aus diesem Grund sei allen empfohlen, die

gut zu Fuß sind, ihr Auto gleich auf dem großen

Parkplatz am Abzweig Jahnsbach abzustellen.

Von dort führt ein reizvoller Fußweg quer durch

den Wald und schon nach etwa zehn Minuten ist

man am Ziel angekommen. Natürlich sichert zeitiges

Kommen nicht nur gute Plätze auf der Naturbühne,

sondern auch auf dem Parkplatz.

Mit dem Bus in das Greifensteingebiet:

Das Greifensteingebiet (Nähe Naturbühne) ist erreichbar mit den

Bussen der Regionallinie 412 (Schlettau – Geyer – Thum).

Mit der Linie 432 (Annaberg-Buchholz – Geyer – Ehrenfriedersdorf – Thum)

können Sie bis nach Geyer bzw. Ehrenfriedersdorf reisen.

Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.bvo.de

und unter der Telefonnummer (03733)5671-141

Mit einem Klick mittendrin:

www.erzgebirge.de www.naturbuehne-greifensteine.de

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Fon: (0371)3 34 91-31

Fax: (0371)3 34 91-36

Internet: www.blick.de

E-Mail: info@willkommen-in-sachsen.de

Geschäftsführer: Christian Jaeschke

Achim Schröder

Produktionsleitung:

Kerstin Adam (siehe obige Verlagsanschrift)

E-Mail: k.adam@willkommen-in-sachsen.de

Verantwortlich für Gesamtinhalt:

(Redaktion und Anzeigen)

Jutta Kolmorgen

E-Mail: jutta.kolmorgen@blick.de

(Anschrift siehe: BLICK Annaberg)

Anzeigenverkauf:

BLICK

09456 Annaberg-Buchholz · Markt 8

Fon: (0 37 33)14 12 31 11

E-Mail: annaberg@blick.de

BLICK Marienberg

BLICK Aue

BLICK Hohenstein-Ernstthal

Redaktion:

Sylva-Michéle Sternkopf

E-Mail: contact@sternkopf.biz

Kerstin Adam

Fotos: Dieter Knoblauch, wenn Autor nicht

anders aufgeführt

Titelfoto: Dieter Knoblauch: „DRACULA“

Satz: Page Pro Media GmbH, Chemnitz

E-Mail: tourismus@pagepro-media.de

Druck:

Limbacher Druck GmbH, Anna-Esche-Straße 6

09212 Limbach-Oberfrohna

Auflage: 2.000 Exemplare

© 2006 für Texte und von uns gestaltete Anzeigen

beim Urheber/Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung

und elektronische Speicherung nur

mit schriftlicher Genehmigung.

Einzelverkaufspreis: 1,50 €, erhältlich in den

BLICK- und Freie Presse-Geschäftsstellen sowie

an den Theaterkassen.


Jagd- und Lustschloss

Augustusburg

Interessante Museen (Motorräder, Kutschen,

historische Folterwerkzeuge, präparierte Tiere...),

Brunnenhaus, Kirche, Adler- und Falkenhof laden

zum Familienausflug ein.

Wer das Renaissanceschloss vom Keller bis

unters Dach erkunden möchte, sollte die

Museumsnacht am 15. Juli 2006

(ab 20.00 Uhr) nicht verpassen!

Aller zwei Jahre findet diese Nacht der

Entdeckungen, Unterhaltung und kulinarischen

Genüsse statt.

Öffnungszeiten: täglich

April - Oktober 9.30 - 18.00 Uhr

November - März 10.00 - 17.00 Uhr

(Falknerei Di - So, von Ostern bis Oktober)

„Feuertanz“ im Barockgarten

am 16. September 2006 (19.30 Uhr)

Schloss Lichtenwalde

mit Barockgarten

Schloss und Park bieten

Erholung, Entspannung

und unterschiedlichste

Ausstellungen:

Scherenschnitte, „Völker

und Kulturen”, Spielzeug,

Puppen, Uhren ...

Der Park lädt zum

„Lustwandeln” und zu

Nachmittagskonzerten bei

Kaffee und Kuchen von

Mai bis September

am 1. und 3. Sonntag

im Monat ein.

„Musikalische

Sommernachtsträume“

am 24. Juni 2006

(19.00 Uhr)

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag

April - Oktober 10.00 - 18.00 Uhr

November - März 10.00 - 17.00 Uhr

Der Barockgarten ist durchgängig geöffnet!

Familienburg

Scharfenstein

INFORMATION / KARTENBESTELLUNG: Schlossbetriebe gGmbH, 09573 Augustusburg

Tel. 037291 38018 / Fax 037291 38024

info@die-sehenswerten-drei.de / www.die-sehenswerten-drei.de

Tauchen Sie ein in die Zeit Ihrer Kindheit – im

erzgebirgischen „Weihnachts- und Spielzeugmuseum”

finden Sie liebenswerte „Schätze”.

Außerdem: Karl Stülpner-Museum, Kreativwerkstatt,

Schaugewerberaum, kleine Läden, Bergfried ...

Historisches Burgfest am 22./23. Juli 2006

„Nacht der Vampire“ am 28./29. Juli 2006

5. Handarbeitstage

am 5./6. August 2006

Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag

April - Oktober

10.00 - 18.00 Uhr

November - März

10.00 - 17.00 Uhr

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