S p i e l g e r ä t e f ü r K l e i n k i n d e r Katalog - Proludic

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Gebrauchsmuster

Katalog


Entstehungsgeschichte

dieser Gerätereihe

Die Analyse von Proludic

Gründe für die Entwicklung von TIBoo

Erkenntnisse zur motorischen Entwicklung des Kindes

Stufen der psychomotorischen Entwicklung des Kindes

Seite 1

Seite 2

Seite 3-4

Die Bedürfnisse der Kinder und der Erzieher

Motorik & Psychomotorik

Spiel und Sozialisierung

An den Bedürfnissen der Kleinkinder orientierte Spielgeräte

Ruf nach einem «Spielparcours»

Notwendigkeit eines modularen Aufbaus

Seite 5

Seite 5

Seite 6

Seite 6

Seite 6

Gebrauchsmuster


Das von unser Produktentwicklung entworfene Konzept

Nach der Analyse der motorischen Fähigkeiten:

Identifizierung der Existenz zweier Welten

Seite 7

- die Welt der 1-3-Jährigen

- die Welt der 3-5-Jährigen

Die Achsen unserer Analyse

Seite 8-9

Motorik

Psychomotorik

Sozialisierung

Modularität

Die Reihe TIBOO

Die Elemente

Die Kombinationen

Die Materialien

Empfehlungen zur Gestaltung eines Spielbereichs

Seite 13

Seite 28

Seite 36

Seite 37

3


Kreativität wird belohnt!

2001:

2004:

2006:

Etoile du Design

Janus de l’Industrie

eine Jury hat die Reihe TIBOO als Kandidat für den

«Observeur du Design 2006» vorgeschlagen


Gebrauchsmuster

Gründe für die Entwicklung von TIBOO

Im Rahmen langjähriger Erfahrungen im Spielgerätemarkt hat Proludic festgestellt, dass für Kinder

von 1 bis 3 Jahren nur wenige Spielgeräte angeboten werden, die auf die Bedürfnisse dieser

Altersgruppe ausgerichtet sind. Diese Erkenntnis wurde im Laufe der mit Erziehern von Kleinkindern

durchgeführten Studien weiter verstärkt.

Die speziellen Bedürfnisse der Kleinkinder in Bezug auf die angebotenen Spielfunktionen,

und die Wünsche der Erzieher von Kindern dieser Altersgruppe haben die Entwicklung von

TIBOO bei Proludic inspiriert. TIBOO: das sind Spielgeräte, speziell für Kleinkinder, bestimmt

für Kinderkrippen, Kindergärten, und öffentliche Spielplätze für Kinder von 1 bis 5 Jahren.

Bei der Produktentwicklung wurde eng mit Fachleuten zusammengearbeitet, die mit der

Entwicklung und Erziehung von Kleinkindern betraut sind, mit Kindergartenleiterinnen,

Krippenleiterinnen, Erziehern, Kinderpflegern, Psychologen und Kindergymnasten. Durch diese

Kontakte lernte Proludic die Bedürfnisse der Kleinkinder besser verstehen und erstellte darauf

basierend ein Pflichtenheft mit den Bedürfnissen der Kinder dieser Altersgruppe und den

Anforderungen der Erzieher.

1


Erkenntnisse zur motorischen

Entwicklung des Kindes

Zahlreiche verschiedene Faktoren

beeinflussen die motorische und

psychomotorische Entwicklung des Kindes.

Drei Gesetze charakterisieren die motorische

Entwicklung des Kindes:

Differenzierung, Variabilität und Entwicklung.

Differenzierung

Zu Anfang ist die Motorik des Babys auf den ganzen

Körper fixiert. Erst danach entwickeln sich die

motorischen Fähigkeiten weiter, um immer feiner,

immer anspruchsvoller die Motorik der einzelnen

Körperbereiche auszubilden.

Das Baby gelangt von einer intuitiven Motorik zu einer

bewusst gesteuerten Motorik.

Variabilität

Die psychomotorische Entwicklung des

Kindes vollzieht sich nach einer progressiven

Entwicklungskurve. Die Fortschritte sind nicht

gleichförmig und andauernd. Es können schnelle

Erfolge auftreten, es gibt aber auch Stagnation,

Stillstand, oder sogar Rückschritt, von denen dann

die Entwicklung wieder weitergeht.

Aufeinanderfolge der Entwicklung

Die motorische Entwicklung wird durch zwei grundlegende Gesetze beschrieben.

Entwicklung von oben nach unten

Die Muskeln entlang der Körperachse sind umso

früher unter der Kontrolle des Willens, je näher sie dem

Kopfbereich sind. Dieses Gesetz wird durch eine Reihe

von Entwicklungen der Feinmotorik bestätigt.

Insofern entwickelt sich die Kontrolle der Muskeln

von oben nach unten. Zum Beispiel werden zuerst

die Gesichtsmuskeln, die Mimik, kontrolliert, dann kann

das Kind den Kopf heben, erst später gelingt es ihm

zu sitzen.

Entwicklung von innen nach außen

Die Muskeln der Gliedmaßen sind umso früher unter

der Kontrolle des Willens, je näher sie sich an der

Körperachse befinden. Dieses Gesetz wird durch

eine Reihe von Entwicklungen der Feinmotorik

bestätigt.

Insofern entwickelt sich die Kontrolle der

Motorik von dem Zentrum des Körpers zur

Peripherie. Das Kind kontrolliert zuerst seine Arme,

dann die Hände, dann die Finger.

(diese Erkenntnisse sind das Ergebnis einer von den Erziehern des «Pitié Salpêtrière» in Paris durchgeführten Studie)

2


Die Stufen der psychomotorischen Entwicklung bei Kindern

zwischen 8 Monaten und 5 Jahren

Bis zu einem Alter von 5 Jahren durchläuft das Kind zahlreiche Stufen der

Entwicklung seiner motorischen, sensorischen und didaktischen Fähigkeiten.

Die wichtigste Stufe ist zweifellos der Übergang vom Krabbeln auf allen vieren zum aufrechten

Gehen auf 2 Beinen. Bei der Entwicklung von TIBOO hat unsere Produktentwicklung die

verschiedenen Entwicklungsstufen des Kindes zwischen 8 Monaten und 5 Jahren analysiert und

systematisiert.

(diese Erkenntnisse sind das Ergebnis

einer von den Erziehern des «Pitié

Salpêtrière» in Paris durchgeführten

Studie)

8 Monate:

10 Monate:

Das Kind kann jetzt alleine sitzen. Es kann seine

Position selbständig verändern, um einen

Gegenstand zu erreichen. Es kann sich fortbewegen,

indem es die grundlegenden Bewegungen ausübt.

Das Kind beginnt einige Schritte aufrecht zu gehen,

fällt aber noch oft hin.

Das Kind kann besser greifen.

Das Greifen gewinnt an Bedeutung und der

Zeigefinger erhält eine wichtigere Rolle.

9 Monate:

11 Monate / 1 Jahr:

Das Kind kann sich im Sitzen drehen.

Es beginnt auf allen vieren zu krabbeln, und kann sich

auch rückwärts bewegen.

Das Kind kann nun einen kleinen Gegenstand in die

Hand nehmen und selbstständig zwischen Daumen

und Zeigefinger halten.

Das Kind bewegt sich sicher auf allen vieren fort.

Es macht seine ersten Schritte.

Es kann sich bücken um einen Gegenstand

aufzuheben.

Das Kind kann über seine verbesserte Motorik

die räumliche Beschaffenheit seiner Umgebung

besser einschätzen, es kann die Festigkeit von

Gegenständen beurteilen, begreift den

Unterschied zwischen Behältnis und Inhalt,

unterscheidet zwischen oben und unten, sowie

zwischen kaputt und ganz.

3


Die Stufen der psychomotorischen Entwicklung bei Kindern zwischen 8 Monaten

und 5 Jahren (Fortsetzung)

15 Monate:

Das Kind kann alleine laufen.

Es steht selbstständig und ohne sich abzustützen

auf, aber sein Gleichgewichtssinn ist noch nicht sehr

ausgeprägt und es fällt noch oft hin.

Es kniet ohne Hilfe nieder und kann selbst von einer

sitzenden in eine aufrechte Position wechseln.

Seine Fähigkeit zum Greifen wird feiner und genauer.

Es kann kleine Kugeln in einen Flaschenhals einfüllen.

Es kann einen Löffel halten, es kann die Seiten eines

Buches umblättern.

18 Monate:

Das Kind kann eine Treppe hinauf- und

heruntergehen, wenn es sich am Geländer

festhalten kann.

Es beginnt zu springen und es kauert nieder,

um etwas aufzuheben.

Es springt, aber fällt noch häufig hin.

Es kann auch rückwärts gehen.

Es kann einen Ball werfen, und mit dem Fuß kicken.

2 Jahre:

Das Kind kann alleine eine Treppe hinauf- und

heruntergehen, allerdings noch nicht fortlaufend

(es setzt beide Beine auf eine Stufe).

Es kann springen, im Kreis laufen und hüpfen.

Es hat jetzt bereits eine gewisse Fingerfertigkeit

entwickelt. Es kann eine Türklinke öffnen, einen

Deckel aufschrauben, mit einem Löffel essen.

4 Jahre:

Das Kind fährt Fahrrad ohne seitliche Stützräder.

Es steigt allein ins Auto ein und aus.

Seine Fingerfertigkeit hat sich noch weiter

verbessert, es kann sich alleine anziehen,

und komplett zuknöpfen. Es kann Brücken

mit Bauklötzen bauen.

3 Jahre:

Das Kind geht die Treppen wie ein Erwachsener,

indem es einen Fuß vor den anderen setzt. Es

kann auf einem Bein hüpfen, und kann sich einige

Sekunden im Gleichgewicht auf einem Bein halten.

5 Jahre:

Das Kind kann auf zwei Beinen hüpfen, es springt auf

einem Bein.

Es kann jetzt seine Schuhe selbst zubinden.

Seine Fingerfertigkeit wird sehr gut, es kann sich alleine

anziehen.

4


Die Bedürfnisse der Kinder und der Erzieher

Je nach Alter und Entwicklungsniveau sollen Kinder ihre

motorischen und psychomotorischen Aktivitäten weiterentwickeln

und sich den anderen öffnen.

MOTORIK & PSYCHOMOTORIK

Die Motorik von Kindern entwickelt sich in

verschiedenen Schritten, aus eigenen

Lernerfahrungen, aus Wiederholungen und

Weiterentwicklungen auf dem Weg vom Krabbeln

auf allen vieren bis zum aufrechten Gang,

der letztendlich natürlichen Fortbewegung.

Die allerersten Schritte eines Kindes sind ein

wichtiger Meilenstein in seinem Leben. Es wird

selbstständiger und bereitet sich darauf vor,

neue Entdeckungen zu machen!

Die motorischen Fähigkeiten des Kindes verbessern

sich und werden immer feiner und besser.

Bei der Erforschung seiner Umwelt und durch

das Spiel entdeckt das Kind eine Anzahl von

Kombinationsmöglichkeiten, die seine funktionellen

Fähigkeiten vervielfachen.

AUSSAGE

«Wenn die Kleinen in Bezug

auf die Psychomotorik eine

gewisse Autonomie erlangt

haben, werden sie in ihren

Bewegungen sicherer und

können allein entscheiden

ob sie die nächste

Herausforderung annehmen

können oder nicht».

Kinderpflegerin

Krippenleiterin

AUSSAGE

«Wenn die Kinder alle Zugang zu den selben

motorischen, kognitiven, symbolischen und

sensorischen Potentialen haben, bereichert

das Vorhandensein eines Spielgerätes die

Entwicklung der Erfahrungen und

Spielfunktionen, die auf diesem Gerät

möglich sind.

Die spielerischen Aktivitäten sind ein wichtiger

Motor für die Sozialisierung der Kinder. Die

Kinder suchen den Kontakt mit den anderen und

das Spiel mit einem Freund, zumindest aber eine

gewisse Kooperation mit anderen Kindern bei

ihren Spielen.».

Psychologe

Das Spiel ist eine wichtige Beschäftigung

des Kindes, wenn nicht sogar seine

Hauptbeschäftigung.

SPIELEN UND SOZIALISIERUNG

Spielen strukturiert das Leben der Kinder und spielt eine wichtige

Rolle bei der Entwicklung des Kindes. Eine Psychologin hat im

Auftrag von Proludic eine Studie erstellt, die den Einfluss von

Spielgeräten auf die Entwicklung von 3-6-jährigen Kindern untersucht.

Demnach wird die Entwicklung der motorischen und sensorischen

Komponenten durch das Spielen mit Spielgeräten aufgewertet und

die sozialen, kognitiven und kreativen Kompetenzen erweitert.

Für Proludic müssen Spielgeräte, die für Kleinkinder zum Spielen

im Freien bestimmt sind, eine Reihe von vielseitigen und wichtigen

Spielfunktionen anbieten. Sie müssen sowohl die für die Entwicklung

der Motorik erforderlichen Aktivitäten fördern, und auch die Qualität

des Austauschs der Kinder unter sich weiterentwickeln.

5


DIE ANFORDERUNGEN AN SPIELGERÄTE FÜR KLEINKINDER

Bei ihrer Arbeit mit 1 bis 5 Jahre alten Kindern

haben uns die Erzieher und Erzieherinnen in

Krippen und Kindergärten auf das Fehlen von

Spielgeräten und Elementen hingewiesen, die

die motorische Fähigkeiten der Kinder fördern.

Die Verantwortlichen suchen vor allem

kompakte Strukturen, da in den Krippen und

Kindergärten meist nur wenig Platz für diese

Altersgruppe zur Verfügung steht.

AUSSAGE

«Kleinkinder haben noch keine

große Ausdauer. Man muss

ihnen oft etwas Neues zum

Spielen geben können».

Krippen-Leiterin

WUNSCH NACH EINEM «SPIELPARCOURS»

Es wird erwartet, dass die Aktivitäten je nach

Bedarf modifiziert und angepasst werden

können. Eine Krippenleiterin sagte uns, dass sie

aus selbst zusammengetragenen Materialien

einen Spielparcours zusammenstellt, und ihn

dann nach ca. 30 Minuten wieder abbaut und

anders zusammenstellt, und danach wieder

weiter verändert ...

WUNSCH NACH MODULAREM AUFBAU

Die Erzieherinnen verlangen einen modularen

Aufbau des Spielgerätes, sie fragen nach

multifunktionalen und entwicklungsfähigen

Elementen. Die Vielfältigkeit der Kombinationen

würde den Kindern ein Spiel gemäß ihrem

Alter, ihren Möglichkeiten und ihren Vorlieben

erlauben.

6


Das von unserer Produktentwicklung

entworfene Konzept

Identifizierung einer Existenz zweier Welten

Die psychomotorische Entwicklung des Kindes innerhalb der ersten 5 Jahre

wird von einem entscheidenden Schritt gekennzeichnet: das Laufen lernen.

Nachdem das Kind Laufen gelernt hat, erschließen sich ihm zwei

unterschiedliche Welten

Die erste ist dem Boden sehr nahe, die Welt der 1-3-Jährigen, und die zweite, die sich davon löst

und in die Höhe geht, die Welt der 3-5-Jährigen.

Eine Krankengymnastin fügt zu diesem Thema hinzu, dass es ihrer Auffassung nach sehr

bedeutende Unterschiede in den psychomotorischen Fähigkeiten der 1-5-jährigen Kinder

gibt. Man kann danach durchaus von 2 Welten sprechen. Die erste bezeichnet sie als die

«Lauflernschule» und die zweite als die «Erforschung», in der die Kinder mit Vergnügen,

viel Spaß und Interesse ihre Umwelt erkunden.

Die Welt der 1-3-Jährigen.

Die Welt der-3-5-Jährigen.

Die Welt der 1-3-Jährigen ist eine Welt, in der

das Kind von der Bewegung «auf allen vieren»

zum aufrechten Gang übergeht. Sein

Gleichgewicht bleibt sehr labil. Es fällt häufig hin.

Es muss sich noch oft behelfen, indem es sich

an etwas abstützt oder sich an etwas festhält.

Es ist eine Welt, die sich noch sehr nahe dem

Boden befindet. Aufgrund der begrenzten

Bewegungsfähigkeit und Greifmöglichkeiten kann

sich das Kind von ihr nur schwer befreien. Es ist

eine Welt, in der das Kind seinen Körper entdeckt,

seine Fähigkeiten, motorisch und haptisch. Die

Positionen «Sitzen» oder «Krabbeln» sind die

vorherrschenden. Es sind von jedem Fallrisiko

befreite sichere Lagen. Es ist die Welt des

«Krabbelns und der ersten Schritte».

Die Welt der 3-5-Jährigen ist eine Welt, in der das

Kind eine ausreichend sichere Bewegungsfähigkeit

erlangt hat um den Boden zu verlassen zu können

und es beginnt eine Treppe hochzusteigen, ohne

sich abstützen zu müssen.

Seine Beherrschung der Greiffunktionen erlaubt es

ihm, mit Hilfe seiner Hände zu klettern. Es ist eine

Welt, in der alles schneller ist. Das Kind springt,

hüpft, klettert. Es hat seinen Körper entdeckt

und ist sich seiner motorischen und

psychomotorischen Fähigkeiten bewusst

geworden. Es verlässt den direkten Kontakt mit

dem Boden und wünscht sich in die Höhe zu

gehen, indem es auf alles klettert, was

erreichbar ist.

Es ist eine dynamische Welt, in der man klettert und

springt!

7


Das von unser Produktentwicklung entworfene

Konzept

Die Felder unserer Forschung

Feinmotorik

Bewegung und Koordination der Finger, Genauigkeit, unabhängige

Bewegungen und Manipulationsgeschwindigkeit.

UNSERE ANTWORTEN

In Abhängigkeit von

seiner Umgebung

handeln und reagieren

Neue Elemente

begreifen

Die sensorischen

Funktionen entwickeln

Zusammenbauen oder Zerlegen von

Elementen

Das Manipulieren eines beweglichen Elements auf

einem vorgegebenen Weg

Beobachten, nicht mehr

nur als passiver Zuschauer,

sondern mit Mimik und Gestik

am Geschehen teilnehmen

Das Prinzip von Aktion und Reaktion mit Hilfe von visuellen

oder beweglichen Elementen verstehen lernen

Etwas zu- oder aufschrauben

Motorik / Psychomotorik

Synergie der motorischen und psychischen Funktionen des Individuums.

Über ein Element klettern, oder sich daran stützen

und einige Schritte machen.

Entdecken, sich autonom und ohne Hilfe

fortzubewegen. Laufen lernen.

Auf ein höher liegendes Element

klettern, sich an etwas abstützen,

um sicherer zu sein.

UNSERE ANTWORTEN

Seinen Körper beherrschen

und mit ihm umgehen lernen

Hindernisse erkennen

Treppen steigen lernen

Hilfe bei den Stufen geben

Gehen, laufen, Hindernisse überwinden

Obendrüber oder untendurch

Sich bücken, auf allen

vieren gehen, um

Hindernisse zu

überwinden

Gleichgewicht halten

8


Sozialisierung

Anpassung des Kindes zum Leben in Gesellschaft, in den sozialen Belangen.

UNSERE ANTWORTEN

Den Austausch mit

anderen anregen

Den Augenblick

miteinander teilen,

oder ein Spiel, eine

Geschichte ...

Teilen, entdecken, handeln und

zusammen spielen.

Sich an einem Platz

zusammenfinden, der den

Austausch untereinander

begünstigt, und eine

gemeinsame Aktivität teilen.

Modularität

Elemente, die für viele Kombinationen und Aktivitäten geeignet

sind.

UNSERE ANTWORTEN

Entwicklung eines Spielparcours, nach

didaktischen Gesichtspunkten

und variabel gestaltbar

Je nach dem zur Verfügung stehenden

Platz kleine oder große Kombinationen

bilden können

Leicht umzubauen

Es sind verschiedene Aktivitäten auf

denselben Elementen möglich

Die Kombination kann an die

verfügbaren Haushaltsmittel angepasst

werden

Die maximale Fallhöhe liegt unter

600 mm, es ergeben sich keine

weiteren Ausgaben durch das Anlegen

von Fallschutzböden

«Unser Hauptaugenmerk war es, effektive Hilfsmittel für die Erzieher von Kleinkindern zu entwickeln.

Dafür haben wir verschiedenartige, feste und modulare Spielelemente geschaffen.

Die Spielgeräte wurden für die Kinder geschaffen. Unser Ziel war es, originelle und attraktive

Spielgeräte für Kleinkinder zu schaffen».

Abteilungsleitung Forschung & Entwicklung - Proludic

9


Gebrauchsmuster

TIBOO ermöglicht didaktisch und variabel gestaltbare Spielparcours, die die Welt der

1-3-Jährigen mit der Welt der 3-5-Jährigen auf zwei verschiedenen Niveaus miteinander

kombiniert. Für beide Altersgruppen gibt es eigene Aktivitäten, und beide Gruppen können

unabhängig voneinander spielen.

Im bodennahen Bereich der Kombination gibt es verschiedene

Lern- und Bewegungselemente, die in verschiedenen Richtungen

weitergebaut werden können. Die Priorität wurde hier auf solche

Aktivitäten gelegt, die die Motorik der Kinder fördern (Labyrinth,

chromatische Scheiben, Manipulation ...) und die Sozialisierung

durch gemeinsam erlebbare Aktionen begünstigen.

Der geistigen Entwicklung des Kleinkinds wird Rechnung getragen

durch kreative Aktivitäten und Spielen zum Erkennen von Aktion

und Reaktion.

Es gibt auch die klassischen Spielfunktionen wie Rutschen und

Klettern innerhalb der Kombinationen, denn obwohl die Kinder

noch klein sind, können sie bei diesen Aktivitäten ihren Körper und

ihre Fähigkeiten weiter entdecken.

Im oberen Bereich beginnt die dynamischere Welt der

3-5-Jährigen. Hier können sie ihre schon weiter entwickelten

psychomotorischen Errungenschaften testen, sich austoben, neue

Herausforderungen annehmen, und auf den Treppen und Netzen

neue Gefühle erleben ... und es ist ein schöner Platz, um unten die

Kleinen beim Spielen und Lernen zu beobachten.

Die Kombination ist variabel und passt sich an die jeweiligen

Anforderungen der Umgebung an. Die Elemente können

unabhängig voneinander aufgebaut werden, oder zusammen

als Kombination einen kompletten Parcours mit motorischen und

psychomotorischen Aktivitäten oder mit Elementen zur Stärkung

der sozialen Komponenten in der Gruppe bilden.

10


Beispiel für einen TIBOO-Spielplatz

in einer geschlossenen Anlage

Fabulieren

Sich ausruhen

Sich verstecken

Spielen

Beobachten

Diskutieren

Sich verstecken

Sich setzen

Sich versammeln

Klettern

Hangeln

mit Hilfestellung gehen

Obendrüber oder untendurch gehen

Sich setzen

Auf einem Element reiten

Sich setzen

Herumgehen, und sich an den

Rändern festhalten

Manipulieren

Entdecken

Auf seine Umgebung reagieren

11


Beispiel für einen TIBOO-Spielplatz

in einer öffentlichen Anlage

Beobachten

Diskutieren

Klettern

Bewegungen koordinieren

Sich verstecken

Kriechen

Rutschen

Kriechen

Sich verstecken

Auf einem Element reiten

Manipulieren

Experimentieren

Entdecken

12


DIE ELEMENTE

Stern-Element

Motorik

Psychomotorik

Sensorik

Sozialisierung

Geschlossene Spielplätze

Öffentliche Spielplätze

Materialien

- farbige Trespa-Harzkompositplatten, dm: 13 mm

- Schrauben und Muttern aus Edelstahl.

- Edelstahlrohr, dm: 40 mm

Zentraler Sitzplatz

- Lackierte Schichtholzplatten

Aktivitäten-Zentrum

- Lackierte Schichtholzplatten

- Eule: Polyethylen, Spritzguss

- Kugeln: Polyethylen, Spritzguss

- Edelstahlrohr

Trombino

- 3 Platten aus 13mm starken

Trespa-Harzkompositplatten

Closed site

Free access

Das Spielbecken

- Becken aus PE

Musik-Spielelement

- Schichtholzplatten

- Edelstahlrohr, dm: 40 mm

- lackierte Stahlplättchen

- Befestigung an kunststoffummanteltem Stahldrahtseil

- zentraler Rahmen und Kugeln aus Polyamid

Sand-Spielelement

- Teile aus lackierten Schichtholzplatten

- kleiner Bogen aus Edelstahl

- kleine Elemente aus PE

- Becken aus PE

Kuppeldach

- PE

- Träger aus Edelstahlrohr, dm: 40 mm, mit

Gummi beschichtet

Spiel-Teppich

Spiel-Teppich

- Teil aus PA

13


Geschlossene Spielplätze

Das große Häuschen mit Netzen

Großes Spielhäuschen

Motorik

Psychomotorik

Sensorik

Sozialisierung

Öffentliche Spielplätze

Materialien

- Lackierte Schichtholzplatten

- Boden: Phenolharzbeschichtete Schichtholzplatten

- Rohre und Rutschfläche aus Edelstahl

- Treppenstufen aus gefaltetem Aluminiumriffelblech

- Standpfosten, Kiefer-Leimbinder, 68 mm x 68 mm

Großes Kletternetz

- Knotenpunkte aus PE

- Kunststoffummanteltes Stahldrahtseil, dm: 16 mm

- Edelstahlrohr, dm: 40 mm

- Standpfosten, Kiefer-Leimbinder, 68 mm x 68 mm

Kleines Kletternetz

- Knotenpunkte aus PE

- Kunststoffummanteltes Stahldrahtseil, dm: 16 mm

- Edelstahlrohr, dm: 40 mm

- Standpfosten, Kiefer-Leimbinder, 68 mm x 68 mm

Die Plattform mit ihren Elementen

Plattform

- Lackierte Schichtholzplatten

- Standpfosten, Kiefer-Leimbinder, 68 mm x 68 mm

- Boden: Phenolharzbeschichtete Schichtholzplatten

- Edelstahlrohr, dm: 40 mm

Treppe

- Lackierte Schichtholzplatten

- Stufen: aus 13mm starken Trespa-Harzkompositplatten

Rutschbahn

- Lackierte Schichtholzplatten

- Rutschfläche: Polyester 4 mm

- Sicherheitsstange: Edelstahlrohr, dm: 40 mm

Geneigte Ebene

- Lackierte Schichtholzplatten

- Ebene: Phenolharzbeschichtete Schichtholzplatten

- Griffe: Trespa-Harzkompositplatten mit einer Stärke von 13 mm

Große Brücke

- Lackierte Schichtholzplatten

- Boden: Phenolharzbeschichtete Schichtholzplatten

Großer Tunnel

- Lackierte Schichtholzplatten

- Tunnel aus Polyethylen mit einem Durchmesser von 420 mm

14


Geschlossene Spielplätze

Brüstung mit Spielaktivität

Motorik

Psychomotorik

Sensorik

Sozialisierung

Öffentliche Spielplätze

Materialien

- Lackierte Schichtholzplatten

- Standpfosten, Kiefer-Leimbinder, 68 mm x 68 mm

- Kugellabyrinth: Polyethylen, Spritzguss

- Bullauge: Methacrylat

Motorik

Psychomotorik

Bodentunnel

- Lackierte Schichtholzplatten

- Tunnel aus Polyethylen mit einem Durchmesser

von 420 mm

Sensorik

Spielhäuschen

- Lackierte Schichtholzplatten

- lackiertes Dach

- Sitz: aus 13 mm starken Trespa-Harzkompositplatten

- Kugeln aus PE

- kleiner Bogen aus Edelstahl

Brücke

Kleine Rutsche

- Lackierte Schichtholzplatten

- Edelstahlrohr

- Böden und Stufen: aus 13 mm starken

Trespa-Harzkompositplatten

- bewegliches Teil aus PA

- Lackierte Schichtholzplatten

- Rutschfläche: Polyester

- Böden und Stufen: aus 13 mm starken Trespa-

Harzkompositplatten

Sozialisierung

Federspielgeräte

Looping

Kleinkinderschaukel

Twiny

- Lackierte Schichtholzplatten

- Sitz: Phenolharzbeschichtete Schichtholzplatten

- Feder: beschichteter Stahl

- Fußstütze und Haltestange aus PA

- Federeinfassung: PA

- Sitz: Rahmen aus Edelstahl, Überzug aus Kautschuk

- Edelstahlrohr, dm: 40 mm

- Standpfosten, Kiefer-Leimbinder, 68 mm x 68 mm

- Kette aus Edelstahl

- Gelenke mit Kugellagern

Geschlossene Spielplätze

Öffentliche Spielplätze

15


DIE ELEMENTE

Das Stern-Element

Das Basiselement in Sternform, mit einer

Aussparung in der Mitte, wo weitere

Spielelemente eingesetzt werden können, und

weiteren Anbaumöglichkeiten an den Seiten in

verschiedene Richtungen. Dadurch ist die Anlage sehr

variabel und leicht an räumliche Gegebenheiten oder

Haushaltszwänge anpassbar.

Werden mehrere Stern-Elemente miteinander

verbunden, entstehen mehr oder weniger umfangreiche

Strukturen mit einer Vielzahl an didaktisch gestaltbaren

Spiel- und Lernmöglichkeiten.

Das Stern-Element definiert den Spielraum anders

als sonst üblich. Es verlässt das klassische Senkrecht/

Waagrecht-Schema und fordert die Kleinen auf, sich

darum zu versammeln.

Das Stern-Element kann durch das Hinzufügen eines Spiel-Elements in der Mitte um weitere Aktivitäten ergänzt

werden, die die Motorik und Feinmotorik der Kinder fördern.

Der zentrale Sitzplatz

Der Einbau dieses Elements in der

Mitte des Stern-Elements ergibt

einen wirklichen Sitzplatz. Die Kinder

lieben es, sich dort zu treffen und sich

nach einer Anstrengung auszuruhen.

Die Mutigsten üben ihren

Gleichgewichtssinn und balancieren

auf dem kleinen Übergang mit

dem leeren Raum unter ihnen.

Körperbeherrschung und Konzentration

sind notwendig, um diese enge Passage

zu überwinden und am anderen Ende

anzukommen.

16


Das Aktivitäten-Zentrum

Das Aktivitäten-Zentrum in der

Mitte das Sternelements gibt

den Kindern viele Möglichkeiten, ihre

geistige Aufnahmefähigkeit spielerisch zu

trainieren.

Die kleinsten Kinder lernen ihre Bewegungen

zu steuern und zu beherrschen indem sie z.

B. mit den chromatischen Scheiben spielen,

indem sie mit den beweglichen Elementen im

Labyrinth spielen, indem sie mit den farbigen

Kugeln des Rechenboards spielen, oder

indem sie mit Deckeln des Schraubenspiels

spielen. Die größeren unter ihnen

können die alles überblickende

Eule der Werkstatt erreichen

und in verschiedene Richtungen drehen.

Der Trombino

Der Trombino wird perfekt im Zentrum des

Sternes integriert und bietet den Größeren

die Möglichkeit, eine Katze, einen Hahn,

ein Kaninchen oder zwei

ähnliche geometrische Elemente

zusammenzufügen. Hier kann

das Kind selbst das Ergebnis

bestimmen. Es fügt einfach die

Elemente durch Drehen und

Positionieren der drei Scheiben zusammen.

Ein Spiel, das alleine oder in der Gruppe

Spaß macht und der Fantasie freien Lauf

lässt!

17


Das Spiel-Becken

Das Spiel-Becken ist aus PE und passt perfekt ins Zentrum des

Sternes. Es ist sehr leicht, daher auch schnell ein- und auszubauen

und einfach zu reinigen. Je nachdem wie herum das Spiel-Becken

eingebaut wird, sind verschiedene Spiele möglich. Als Becken

kann es für Wasser- oder Sandspiele genutzt werden. Anders

herum, als Kuppe, gibt es einen räumlich eingearbeiteten Pfad,

an dem die begeisterten Kinder an der höchsten Stelle eine Kugel

einsetzen, und sie auf dem Weg nach unten beobachten können.

Das Spiel-Becken ist ein Ort, an dem die Kinder auf kleinem

Raum zusammenkommen, spielen, beobachten und miteinander

kommunizieren können.

Das Musik-Spiel-Element

Das Musik-Spiel-Element kann in der Mitte des Stern-Elements

eingebaut werden. Hier gibt es Klangscheiben aus Metall.

Wenn die Kinder die farbigen Scheiben berühren, können Sie

unterschiedliche Töne erzeugen. Auch hier können die Kinder

den Zusammenhang von Aktion und Reaktion ihrer Handlungen

erkennen, und sich an den Klängen erfreuen.

Das Musikspiel-Element besteht aus Metallplatten aus lackiertem

Stahl, die auf einem Kabel befestigt sind.

18


Die Sand-Spiel-Elemente

Die Sand-Spiel-Elemente werden

außen am Spiel-Becken befestigt,

das Spiel-Becken selbst befindet sich

in der Mitte des Stern-Elements. Es

beinhaltet 3 verschiedene Aktivitäten:

einige Sandförmchen, ein Sieb und

ein Tischchen. So können die Kinder

spielerisch die Eigenschaften des

Sands entdecken und sich damit

beschäftigen.

Das Kuppeldach

Das Kuppeldach kann über

der Mitte des Stern-Elements

aufgebaut werden. An sonnigen

Tagen bietet es im Zentrum des Stern-

Elements ein schattiges und gemütliches

Plätzchen, an dem die Kinder sich gern

versammeln. Es ist wie eine kleine Grotte,

ideal um sich gegenseitig Geschichten

zu erzählen, zu verstecken oder einfach

nur den Augenblick zu genießen.

19


Der Motorik-Teppich

Der Teppich ist Spiel- und Lernelement zugleich. Er kann sowohl

allein oder mit den Stern-Elementen zusammen aufgebaut werden.

Das Konzept

Anbau-Element

Der Motorik-Teppich besteht aus drei Basiselementen:

Bogen-Element

Untergrund

Zusammenstellungen

Die Bogen- und Anbauelemente können auf unterschiedliche Weise

zusammengebaut werden. Dadurch entstehen verschiedene geometrische

Elemente. Je nachdem wie viele Elemente verwendet werden, und wie

sie auf dem Untergrund verlegt werden, kann die Struktur die Form eines

Tunnels, einer Brücke, etc. annehmen und verschiedene motorische

Aktivitäten anbieten.

Untergrund

Eine einfache Befestigung der Elemente auf dem Untergrund gibt den

Erziehern die Möglichkeit, die Elemente rasch und einfach umzubauen,

und so bei Bedarf andere Kombinationen und Aktivitäten zu konstruieren.

Soll die Struktur permanent aufgebaut werden, ist auch eine permanente

Befestigung möglich.

20


Die Kombinationen

Die Vielseitigkeit der Kombinationen und die Modularität

des Systems ist sowohl für die Erzieher als auch für die

Kleinkinder entsprechend von Nutzen.

Die Zusammenstellung der Elemente kann sich mit

der Zeit verändern und den jeweiligen Stand der

Entwicklung der Motorik der einzelnen Kinder oder

einer Gruppe von Kindern berücksichtigen. Die Erzieher

bestimmen die angebotenen Aktivitäten je nach Stand

der Entwicklung der Kinder.

Über Elemente hinweggehen Sich beim Gehen halten Sich bücken und durch einen Tunnel gehen

Unter Hindernissen durchkriechen

Die Hindernisse überwinden durch

untendurchkriechen

Obendrüber und untendurch gehen

In Verbindung mit den Stern-Elementen

Die Hindernisse überwinden durch untendurchkriechen

Über Elemente hinweggehen,

Balancieren,

Engstellen überwinden,

Sich beim Gehen halten

21


Das große Spielhäuschen

In dem großen Spielhäuschen kann man noch höher klettern.

Es lädt zum Verstecken ein und bietet einen noch besseren

Ausblick von oben.

Man kommt über eine mit einem Handlauf auf jeder Seite

ausgestattete Treppe sicher oben an. Es gibt ein Dach aus

Lochblech, dadurch dringt mehr Licht ins Innere und an sonnigen

Tagen können die Kinder das Spiel der Sonnenstrahlen am Boden

des Häuschens beobachten. Ein toller Beobachtungsposten

in 970 mm Höhe, als Abstieg kann man sich schon auf eine

Rutschpartie über die schöne Rutsche freuen.

Die Stufen der Treppe des großen

Spielhäuschens sind aus gefaltetem

Aluminiumriffelblech, dadurch insgesamt

robust und langlebig.

Die Kletternetze

Ein hohes und ein niedriges Kletternetz runden die

Spielmöglichkeiten des Parcours ab und bieten herausfordernde

sportliche und körperliche Betätigungsmöglichkeiten für die Benutzer.

22


Plattform

Leicht durchbrochene Brüstungen sichern die Plattform, die durch ein Dach

mit sanften Wellen in frischen fruchtigen Farben geschützt ist. Sie bildet den

Start- und Endpunkt für zahlreiche spielerische und pädagogisch wertvolle

Aktivitäten.

In einer Höhe von 600 mm über dem Boden üben die Kinder mit dieser Plattform

eine bessere Wahrnehmung des eigenen Körpers und machen sich mit einer

anderen Sicht auf die sie umgebende Welt vertraut.

Treppe

Die Treppe bietet einen sicheren Zugang auf die Plattform.

Breite Stufen, abgerundete Handläufe in kindgerechter Höhe für einfaches Fassen,

zwei innen angeschraubte seitliche Griffe …Bei der Gestaltung wurde vor allem

daran gedacht, die Motorik der Kinder anzuregen und ihnen beim Hochsteigen ein

Gefühl der Sicherheit zu geben.

Rutschbahn

Die Rutschbahn wird an die Plattform anfügt.

Dieses Element ist aus der Phase des Kennenlernens des eigenen Körpers

im Kleinkindalter nicht wegzudenken und trägt wesentlich zur Entdeckung

neuer Erlebnisse bei. Die sanfte Neigung lädt die Kleinen ein, beim

langsamen Rutschen ein angenehm neues Gefühl zu erleben, das sicherlich

so viel Spaß bereitet, dass sie gleich noch einmal rutschen möchten.

Eine Sicherheitsstange am Zugang zur Rutschbahn schützt vor unerwarteten

Stürzen und gibt Unentschlossenen Vertrauen.

23


Geneigte Ebene

Die geneigte Ebene ist ein Spielgerät, über das man

mit Koordination, Konzentration und ein wenig

Kraftaufwand auf die Plattform gelangen kann.

Zur Erleichterung begleiten durchgängige

abgerundete Griffe, die den Kindern beim

Aufstieg helfen, den ganzen Parcours. Geschützt

durch beidseitige Handläufe können sie sich

hier im Klettern üben und ihr frisch errungenes

Gleichgewicht trainieren.

Große Brücke

Die große Brücke verläuft in 600 mm Höhe und ist durch zwei

durchbrochene Brüstungen geschützt. Sie dient vor allem als

Verbindung zwischen 2 Plattformen und gewährt ihren kleinen

Benutzern einen durchgängigen Weg ohne Hindernisse zwischen

den einzelnen Elementen.

Dieser Bereich begünstigt nicht nur Begegnungen und verbalen

Austausch, sondern fördert auch die Konstruktion der Motorik der

Kinder, die hier den Begriff der Leere verstehen und lernen können,

ihr Schwindelgefühl zu beherrschen.

Großer Tunnel

Der Tunnel ist das gewisse Etwas des Spielparcours der

Kinder. Um eine neue Plattform zu erreichen, müssen

sie Gelenkigkeit, Konzentration und etwas Kühnheit

beweisen.

Der Durchmesser ist mit 420 mm eng, so dass sich die

kleinen Abenteurer ihres Körpers in einem beschränkten

Raum deutlich bewusst werden.

Aber der Tunnel ist auch ein idealer Ort, um sich einen

Moment zu isolieren, Verstecken zu spielen und auf

diese Weise die Beziehungsfähigkeit zu entwickeln.

24


Brüstung mit Spielaktivität

Die Brüstungen mit Spielaktivität fördern die Konzentration und die

Feinmotorik der Kleinkinder.

Sie sind regelrechte pädagogische Hilfsmittel, die mit

unterschiedlichen erzieherischen und spielerischen Funktionen

aufwarten.

Brüstung mit Theke

Mit seinen kleinen Freunden auf der anderen

Seite des Fensters diskutieren, sich mit Spiegelspielen

amüsieren, die Ausdruckskraft üben

und die Vorstellung anregen.

Brüstung mit Blumen

Mit einem Blick durch zwei blau und grün gefärbte Bullaugen die

Umwelt mit anderen Augen sehen.

Brüstung mit Bullauge

Mit einem Blick durch

zwei blau und grün

gefärbte Bullaugen die

Umwelt mit anderen

Augen sehen.

Brüstung mit chromatischer Scheibe und Labyrintht

Die chromatische Scheibe drehen, zuerst langsam, dann immer

schneller, und neue visuelle Erlebnisse entdecken.

Weiter geht es mit dem Labyrinth, das mit der Manipulation der 3

abgerundeten Teile die Koordination der Bewegungen fördert.

Bodentunnel

Der Bodentunnel ist ein vielseitiger Bereich für die kindliche Entdeckung der

eigenen Körperwelt. Die Kinder können sich ducken und dann wie ein kleiner

Regenwurm durch einen engen Raum kriechen.

Die zylindrische Form lädt außerdem dazu ein, sich wie ein Schlangenmensch

außen daran zu schmiegen oder darauf zu reiten.

Dieses Spielgerät konzentriert mehrere physische Aktivitätsschwerpunkte, die

geeignet sind, die Motorik der Kleinkinder zu entwickeln.

25


Die Brücke

Die Brücke lädt die Kinder zum überqueren oder zum

Untendurchkriechen ein. Seitliche Klettergriffe und ein oben

angebrachtes Labyrinth motivieren die Kleinen zu ihren ersten

Kletterversuchen.

Das Spielhäuschen

Bei der Entwicklung des Spielhäuschens

sind die Bedürfnisse der Kleinkinder in ganz

besonderer Weise berücksichtigt worden.

Es bietet ideal Platz, um sich darin zu verstecken. Die

eingebauten Bänkchen und das Tischchen laden zu

ersten Rollenspielen ein und fördern ganz besonders

die Sozialisierung und Geselligkeit der Kinder.

Das Dach der Spielhäuschen ist aus perforiertem und mit

epoxidharzbeschichtetem Aluminiumblech.

26


Die kleine Rutsche

Wie das Häuschen kann auch die kleine Rutsche an einem der

Enden des Stern-Elements angebaut werden. So können die

Kleinkinder auf ihrem Parcours auch ihren Spaß am Rutschen

entdecken. Über eine Treppe mit 3 Stufen erreichen sie

die Rutsche. Die breiten Treppen geben den Füßen viel

Platz für einen sicheren Aufstieg. Haltegriffe im Innern

sorgen für zusätzliche Sicherheit, bevor es über die 600

mm hohe Rutsche nach unten geht. Unter der Rutsche

gibt es die Möglichkeit sich zu verstecken oder darunter

durchzukriechen.

Die gelbe Rutschfläche

der kleinen Rutsche ist

für höheren Komfort der

Kleinen aus PE,

dm: 4 mm.

Federspielgeräte

Diese Federspielgeräte wurden in Bezug auf die

Auswahl der Formen und Farben besonders auf

die Bedürfnisse der Kleinkinder hin ausgerichtet,

und werden daher von ihnen besonders

geschätzt. Die ergonomische Gestaltung und

die beiden seitlich angebrachten Silhouetten

erlauben ein für alle Kinder sicheres Wippen,

jedes nach seinem individuellen Rhythmus.

J834

J3961

Die Kleinkinderschaukel- J3960

Zeitlos nimmt die Schaukel eine besondere Stellung beim Spielen

der Kinder ein. Die ganz kleinen wie auch die großen lieben es

zu schaukeln. Mit der Hilfe von Erwachsenen in einem speziell

für sie entwickelten Kleinkindersitz können schon Kleinkinder

das Kribbeln im Bauch spüren.

Der Sitz der Kleinkinderschaukel

besteht aus einem Rahmen aus

Edelstahlrohr und einer mit einem

Edelstahldrahtseil verstärkten

Sitzfläche aus Gummi.

27


DIE KOMBINATIONEN

J3904

- Stern-Element

- Spiel-Becken

- 3 Tischchen

J3905

- Stern-Element

- Aktivitäten-Zentrum

- 3 Tischchen

J3906

- Stern-Element

- Musik-Spielelement

- 3 Tischchen

J3907

- Stern-Element

- Sand-Spielelemente

- 3 Tischchen

J3908

- Stern-Element

- Kuppeldach

- 3 Tischchen

J3909

- Stern-Element

- Zentraler Sitzplatz

- 3 Tischchen

28


DIE KOMBINATIONEN

J3910

- Stern-Element

- Trombino

- 3 Tischchen

J3901

- Spielhäuschen

- 2 Tischchen

J3902

- Die kleine Rutsche

- Tischchen

J3903

- Brücke

- 2 Tischchen

J3940

- 12 x Untergrund

- 8 x Bogen-Element

- 2 x Anbau-Element

0,5-5

0,45m

EN

1176

29


DIE KOMBINATIONEN

0,5-5

J3913

- 2 Stern-Elemente

- Spiel-Becken

- Aktivitäten-Zentrum

- 2 x Untergrund

- 2 Bogen-Elemente

- 4 Tischchen

0,45m

EN

1176

0,5-5

J3914

- 3 Stern-Elemente

- Spiel-Becken

- 4 x Untergrund

- 14 x Bogen-Elemente

- Zentraler Sitzplatz

- Spielhäuschen

- Aktivitäten-Zentrum

- 5 Tischchen

0,45m

EN

1176

J3915

0,5-5

0,45m

EN

1176

- Stern-Element

- Untergrund

- 22 x Bogen-Elemente

- Zentraler Sitzplatz

- 2 x Anbau-Element

- Brücke

- 2 Tischchen

30


DIE KOMBINATIONEN

J3920

- Stern-Element

- Kuppeldach

- Kleine Rutsche

- 2 Tischchen

0,5-5

1m

EN

1176

J3921

- Stern-Element

- Aktivitäten-Zentrum

- Kleine Rutsche

- 2 Tischchen

0,5-5

1m

EN

1176

J3922

- Stern-Element

- Zentraler Sitzplatz

- Spielhäuschen

- 3 Tischchen

0,5-5

0,15m

EN

1176

31


DIE KOMBINATIONEN

J3924

- Stern-Element

- Aktivitäten-Zentrum

- Kleine Rutsche

- Spielhäuschen

- 2 Tischchen

0,5-5

1m

EN

1176

J3925

0,5-5

- Stern-Element

- Spiel-Becken

- Aktivitäten-Zentrum

- Kleine Rutsche

- Spielhäuschen

- 3 Tischchen

1m

EN

1176

J3953

0,5-5

1m

EN

1176

plans

32


0,5-5

DIE KOMBINATIONEN

J3930

- Stern-Element

- Spiel-Becken

- 2 x Untergrund

- 12 x Bogen-Element

- Großes Spielhäuschen

- Kletternetz

- 2 Tischchen

1m

EN

1176

0,5-5

1m

EN

1176

J3931

- Stern-Element

- Aktivitäten-Zentrum

- Spielhäuschen

- Zentraler Sitzplatz

- 2 x Untergrund

- 12 x Bogen-Element

- Brücke

- Kuppeldach

- Großes Spielhäuschen

- Kletternetz

- 4 Tischchen

J3950

0,5-5

1m

EN

1176

33


DIE KOMBINATIONEN

J3951

0,5-5

1m

EN

1176

J3952

0,5-5

1m

EN

1176

J3955

0,5-5

1m

EN

1176

34


DIE KOMBINATIONEN

J3956

0,5-5

1m

EN

1176

J3957

0,5-5

1m

EN

1176

J3954

0,5-5

1m

EN

1176

35


TECHNISCHE BESCHREIBUNG

Die lackierten Platten bestehen aus

hochwertigen 22 mm starken, alternierend

verleimten Birkenholzpaneelen. Daduch sind

sie besonders haltbar und besonders schlagfest.

Die Oberflächen werden mit einem

bleifreien Polyurethanlack in 3 Durchgängen

pulverbeschichtet, wobei eine Schicht besonders

resistent gegen die Auswirkungen der UV-

Strahlung ist. Die abgerundeten Kanten sind durch

mehrere Schichten Grundierung vorbehandelt.

Schrauben und Muttern sind aus rostfreiem

Stahl und werden von Anti-Vandalismus-Kapseln

aus Polyamid geschützt.

Die Federn sind aus Stahl 35SCD6.

Die Oberfläche der Feder wurde in einem

Spezialverfahren mit einer Zink-Grundierung und

mit 2 Schichten Epoxidharz-Pulverlack beschichtet

(min 100 my). Die Feder ist in patentierte graue

Nylon-Klemmsicherungen eingebettet. Dadurch

wird maximale Haltbarkeit und außergewöhnliche

Sicherheit des Systems garantiert.

Die Kletternetze bestehen aus schwarzen

kunststoffummantelten (Polypropylen)

mehrlitzigen verzinkten Stahldrahtseilen.

Knotenpunkte aus Kunststoff (PA) verbinden

die Netze miteinander.

Die Rutschfläche der Rutsche des großen

Spielhäuschens ist aus Edelstahl, dm: 2 mm,

gefaltet, gebogen und an einem Stück.

Edelstahlrohre, dm: 40 mm garantieren

die Langlebigkeit und die Ästhetik der

Spielgeräte im Lauf der Jahre.

Zertifizierung

Die Spielgeräte wurden von einem unabhängigen Institut nach den Europäischen Normen EN 1176 geprüft und zertifiziert.

Die Zertifikate stehen unseren Kunden zur Verfügung.

Zusätzlich zu der in den Normen geforderten Sicherheit erfüllen die hier vorgestellten Spielfunktionen auch die

Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Solidität der Anlagen. Verwendete Materialien und Strukturen werden

strengen mechanischen Tests unterzogen, die die Robustheit und Integrität der Spielgeräte garantieren.

Die Farbe der Produkte auf den Fotos kann im Einzelfall etwas von der tatsächlichen Farbe auf dem Spielgerät abweichen.

Wir sind ständig bemüht, unsere Produkte zu verbessern und weiterzuentwickeln und behalten

uns deshalb vor, gegebenenfalls die im Katalog dargestellten Geräte, auch ohne vorherige Mitteilung zu verändern.

Dieser Katalog dient lediglich der Information und begründet keinerlei rechtliche Verpflichtungen.

36


Vorschläge zur Gestaltung eines

Spielbereichs

Tiboo kann je nach Jahreszeit im Innen- oder im Außenbereich genutzt werden.

Verschiedene Typen von Aktivitäten vorsehen, um

den Bedürfnissen bestmöglichst zu entsprechen

Sensorische Aktivitäten

Psychomotorische Aktivitäten

Motorische Aktivitäten

Nur solche Spielgeräte einplanen, die

speziell für Kleinkinder geeignet sind

Federspielgeräte mit 2 seitlichen Silhouetten

Schaukel mit Kleinkindersitz

Die Sicherheitsbereiche der

einzelnen Spielgeräte beachten

(vgl. Montage-Anleitung)

Zugänglichkeit zu den Spielgeräten

Bei allen Spielgeräten

einen der maximalen

Fallhöhe entsprechenden

stoßdämpfenden

Fallschutzboden

vorsehen.

Beschattungsmöglichkeiten

vorsehen, falls nicht schon

natürlich schattige Plätze

vorhanden sind

Ruhigere Zone

Feine Psychomotorik

Sensorik

Den Bereich nach den

gewünschten Aktivitäten

organisieren

Dynamischere Zone

Motorik

Mobile Spiele

Die Montage der Geräte sorgfältig ausführen, und die in den Montage-Anleitungen enthaltenen Anweisungen beachten.

Den Spielbereich abseits der Durchgangswege einplanen.

Für die Begleitpersonen Sitzgelegenheiten vorsehen, möglichst vor der Sonne und Wind geschützt.

Abfalleimer mit einplanen

37


PROLUDIC GmbH

Brunnenstraße 57

73333 Gingen an der Fils

Tel.: 07162 9407-0

Fax: 07162 9407-20

E-Mail: info@proludic.de

www.proludic.de

PROLUDIC S.A.S.

ZA de l’Etang Vignon - CS 30001

181 rue des Entrepreneurs

37210 VOUVRAY - FRANCE

Tél. +33 (0)2 47 40 44 44

Fax. +33 (0)2 47 52 65 55

E-Mail : proludic@proludic.fr

www.proludic.com

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