HSW-aktuell - Havelländische Stadtwerke GmbH

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HSW-aktuell

Kundenmagazin der Havelländische Stadtwerke GmbH 2/2007

Seite 4:

Betankungsvorgang

mit Erdgas

Seite 5:

Wir stellen vor:

Ev. Seniorenzentrum in Ketzin

Seite 8/9:

Rechnungserklärung


2 Nachrichten und Informationen

local aktuell

Günstig unterwegs

Die hohen Spritpreise werden

zum Dauerärgernis für Autofahrer.

Besitzer von Erdgasfahrzeugen

hingegen dürfen

sich freuen. Weil der Gesetzgeber

den Alternativtreibstoff

als besonders sparsam und

umweltfreundlich einstuft,

profi tieren all jene, die auf die

moderne Antriebstechnik

setzen, von Vergünstigungen

bei der Mineralölsteuer. Das

heißt konkret: Stellt man die

vergleichbare Energiemenge

des jeweiligen Treibstoffs

gegenüber, würde der Diesel

momentan für 65 Cent und

Superkraftstoff für 57 Cent

Stromverbrauch im Leerlauf

Die kleinen Lämpchen leuchten

an Computern, Fernsehapparaten,

Kaffeemaschinen, Ladegeräten

sowie Stereoanlagen und

künden von der ständigen

Bereitschaft der Elektrogeräte.

pro Liter aus der Zapfsäule

fl ießen. Die gute Nachricht:

Bis mindestens Ende 2018 ist

der Erdgasbonus festgeschrieben.

Erdgasfahrzeuge werden

derzeit von allen namhaften

Fahrzeugherstellern serienmäßig

angeboten, bieten höchsten

Komfort und erfüllen alle

Anforderungen an die Sicherheit.

Problemlos funktioniert

inzwischen auch das Tanken.

Das Netz an Erdgastankstellen

wird immer dichter: Momentan

können Autofahrer auf

deutschen Straßen unter 740

Zapfstellen wählen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband

(VZBV) hat nachgerechnet:

Der Stand-by-Betriebs

kostet einer drei- bis vierköpfi -

gen Familie durchschnittlich

etwa 115 Euro jährlich.

Abgeblitzt

Sommerzeit ist Gewitterzeit.

Donner grollen und gleißendes

Lichterspiel am Firmament

zeugen von den enormen

Kräften, die dabei freigesetzt

werden. Stromstärken von

mehreren 100 000 Ampere

können einen Blitzschlag freisetzen.

Zum Vergleich: Ein normales

Haushaltsgerät bringt es auf

gerade mal zehn Ampere. Keine

Frage also, dass Hausbesitzer

Clever modernisieren

Wer seine Heizungsanlage

modernisiert, denkt in die

Zukunft. Denn: Was heute

investiert wird, lässt sich morgen

wieder einsparen. Die

Arbeitsgemeinschaft für sparsamen

und umweltfreundlichen

Energieverbrauch (ASUE) hat

nachgerechnet: Ein neuer

Erdgas-brennwertkessel und

Warmwasserbereiter reduzieren

den Energiebedarf um rund 30

Prozent. Bei einem Preis von

0,70 Euro pro Liter Heizöl oder

Kubikmeter Erdgas summiert

sich das Sparpotenzial auf 1270

Grafi k: ASUE

ihre Immobilien auf keinen Fall

dem freien Spiel der Kräfte

aussetzen sollten. Elektrische

und elektronische Geräte wie

PC, Fernseher, Telefonanlage

oder strombetriebene Helfer

in der Küche können dauerhaft

beschädigt werden. In modernen

Geräten ohne inneren

Blitzschutz führen auch Einschläge,

die einen Kilometer

weit entfernt sind, zu Störungen.

Der „Initiativkreis Elektro+“

rät deshalb, Immobilien mit

einem umfassenden Schutzkonzept

vom Fachmann abzusichern.

Dazu gehören Einrichtungen

zum Auffangen und

Ableiten von Blitzen, Installationen

zum inneren Blitzschutz in

der Elektroverteilung sowie

Schutzvorrichtungen direkt an

empfi ndlichen Endgeräten.

Euro pro Jahr. Die Investition

von etwa 6500 Euro amortisiert

sich in weniger als fünf Jahren.

Besonders bewährt hat sich

die Kombination der Erdgasbrennwerttechnik

mit einer

Solaranlage. Auch hier zahlt

sich die Investition innerhalb

weniger Jahre wieder aus. Das

ist nur der fi nanzielle Erfolg.

Davon abgesehen, verringert

die Modernisierung den Ausstoß

an Kohlendioxid um rund

sieben Tonnen pro Jahr. So

macht Umweltschutz richtig

Spaß.


Spartipps

Die Schnäppchenjagd im

Lebensmittelmarkt hat Hochkonjunktur.

Aber: Es lohnt

sich, nicht nur auf die Billigangebote

zu schauen. Wer beim

Bummel durch den Supermarkt

strategisch vorgeht,

kann die Haushaltskasse

zudem schonen. Ganz wichtig:

� Niemals mit knurrendem

Magen einkaufen. Auch wer

zu Hause seinen Einkaufszettel

schreibt, sollte satt sein. Das

dämpft die Gelüste auf leckeres

Essen und sorgt dafür, dass

später keine überflüssigen

Waren im Wagen landen.

� Stofftaschen und Körbe

sollten zum ständigen Einkaufsbegleiter

werden. Sie

kosten nichts mehr – die

Plastiktüte an der Kasse

hingegen muss jedes Mal

aufs Neue bezahlt werden.

� Obst und Gemüse sind zur

jeweiligen Erntezeit nicht nur

am besten, sondern auch am

billigsten. Deshalb ist es

wichtig, den Speiseplan gut

informiert zusammenzustellen.

Droht ein

Glühbirnenverbot?

Ist es nur der berühmte Tropfen auf

den heißen Stein oder ein kleiner

Schritt mit großer Wirkung? An der

Frage, ob ein europaweites Verbot von

Glühbirnen wirklich sinnvoll ist, scheiden

sich die Geister. Eines zumindest ist

sicher: Seit bekannt ist, dass der australische

Umweltminister Malcom Turnbull in

seinem Land die traditionsreichen Lichtspender

bis 2010 verbieten will, ist der Stromverbrauch

als Mitverursacher der klimatischen Veränderungen

stärker ins Bewusstsein gerückt.

Aber die Glühbirne? Lässt sich mit ihr – oder

besser gesagt ohne sie – wirklich ein entscheidender

Beitrag zum Klimaschutz leisten? Oder

handelt es sich vielmehr um die medienträchtige

Augenwischerei einer Regierung, die mit dem

Umweltschutz ansonsten nur wenig am Hut hat.

Australien jedenfalls gehört zu jenen Ländern,

die das Klimaschutzprotokoll von Kyoto aus wirtschaftlichen

Erwägungen heraus bisher nicht unterzeichnet

haben.

Betrachten wir die Fakten: Tatsächlich ist die

Glühbirne, wie sie Thomas Alva Edison 1879

erfand, ein Stromfresser. Der größte Teil der dem

Glühfaden zugeführten Energie verpufft als Wärme.

Lediglich rund fünf Prozent davon werden in

Licht umgewandelt. Dem günstigen Anschaffungspreis

von weniger als einem Euro stehen jährliche

Stromkosten von etwa 15 Euro gegenüber.

Der Kauf von Energiesparlampen rechnet sich

also auch für jene, die aus Kostengründen bisher

auf die modernen Leuchtmittel verzichtet haben.

Umweltbewusste Zeitgenossen wissen zudem

schon lange um deren eindrucksvolle Energiebilanz.

Denn Energiesparlampen haben nicht nur

eine bis zu 80 Prozent höhere Lichtausbeute, sie

überzeugen auch durch eine wesentlich längere

Lebensdauer. Der erhöhte Energie- und Materialeinsatz

bei ihrer Herstellung und Entsorgung

kann so wieder kompensiert werden.

Die Deutsche Energieagentur (dena) geht davon

aus, dass mit dem konsequenten Einsatz

der Alternativtechnologie der private Stromverbrauch

hierzulande um rund sechs Prozent

gesenkt werden könnte. Die Haushalte würden

mit dieser Maßnahme nach Schätzungen der Experten

rund vier Millionen Tonnen weniger Treibhausgase

jährlich produzieren.

Kritisch nachgefragt

Die gute Nachricht ist: Auch ohne Hilfe aus

Australien und gesetzlichen Zwang ist vielen

Bundesbürgern bereits ein Licht aufgegangen.

Zwar halten nach wie vor rund 80 Prozent der

Haushalte der Glühbirne die Treue – doch ihre

Zahl nimmt ständig ab. Längst schon verzeichnet

die Branche wachsende Umsätze im Bereich der

Energiesparlampen. So gibt zum Beispiel die Siemens-Tochter

Osram an, dass ihre Einnahmen

heute nur noch zu knapp fünf Prozent aus dem

Verkauf von herkömmlichen Glühbirnen stammen.

Wenn das Signal aus Down Under diesen Prozess

beschleunigt – umso besser. Es sollte jedoch

niemand auf die Einigung der Damen und Herren

Politiker warten, ob es dafür eines Verbotes bedarf

oder nicht. Dazu gibt es einfach zu viele Beispiele

der Stromverschwendung, die darauf warten,

schnell und unbürokratisch angegangen zu

werden. Angewärmte Klodeckel oder Sessellifte

mit Popo-Heizung sind nur einige davon.

3


4 HSW-aktuell

So funktioniert Erdgas tanken!

Wir werden immer wieder gefragt, wie das Tanken

eines Erdgasfahrzeuges technisch funktioniert.

Wir erläutern es Ihnen.

Eine Erdgasbetankungsanlage besteht im Wesentlichen

aus den in einem Gebäude untergebrachten

Bauteilen: der Druckregelanlage,

dem Verdichter und Gasspeicher (Druckgasflaschen)

und der davon baulich getrennten

Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeleinrichtung

(siehe Foto links) sowie der Zapfsäule. Die verschiedenen

Baugruppen sind komplett durch

Rohrleitungen miteinander verbunden und

elektrisch verkabelt.

Die Gesamtspeicherkapazität des Gasspeichers

(Druckgasflaschen) wird durch eine Anzahl

geschmiedeter, nahtloser Druckflaschen

erreicht. Unsere Erdgasbetankungsanlage in

Glindow (STAR-Tankstelle) verfügt über 21

Druckgasflaschen (Flaschenbank), die Erdgasbetankungsanlage

in Treuenbrietzen (Leipziger

Straße/Ecke Bahnhofstraße) kommt auf

über 25 Druckgasflaschen, von denen eine bis

zu 75 Liter Wasser aufnehmen könnte. Der

maximale Arbeitsdruck liegt bei 330 bar. Die

Druckflaschen sind nach der Druckgeräterichtlinie

hergestellt und werden durch den TÜV regelmäßig

geprüft und abgenommen, wie übrigens

auch die gesamte Betankungsanlage.

Erdgas von der HSW

Für die Erdgasbetankungsanlage wird Erdgas

aus dem Gasversorgungsnetz der Havelländische

Stadtwerke GmbH entnommen. Das

Funktionsprinzip der Erdgasbetankungsanlage

beruht vorrangig auf einer dreistufigen Flaschenbank.

Diese drei Stufen werden als Niedrig

(low)-, Mittel (middle)- und Hoch (high)-

Bank bezeichnet.

Blick in das Innere mit Regeleinrichtung,

Verdichter und Flaschenbank.

Zum Betanken der Fahrzeuge wird die

Schlauchkupplung der Zapfsäule an die Füllkupplung

des Fahrzeuges angeschlossen und

verriegelt (siehe Foto rechts). Der Tankvorgang

wird unterschiedlich, je nach Bauart der Zapfsäule,

durch Anheben oder Drücken an deren

Starttaste gestartet. Danach erfolgt er vollautomatisch

ohne jeden Eingriff des Kunden. Währenddessen

kann es zu unterschiedlicher Geräuschentwicklung

(Motor des Verdichters,

Zischlaute bei Druckausgleich) kommen, die

aber keine Gefahr bedeuten.

Modernste Technik

Zunächst öffnen sich das der Füllkupplung zugeordnete

Absperrventil auf der Austrittsseite

der Zapfsäule und das Absperrventil an der

Niedrig-Bank in der Verdichtereinheit. Eine geringe

Erdgasmenge strömt in den Fahrzeugtank

und öffnet alle Rückschlagventile des Fahrzeuges.

Nach der Öffnung der Rückschlagventile

wird die erste Druckmessung durchgeführt. Die

Umgebungstemperatur wird über einen Außentemperaturfühler

gemessen. Der zuvor gemessene

Druckwert wird unter Verwendung

des Temperaturwertes auf eine normierte Temperatur

von 15 °C umgerechnet. Abhängig vom

gemessenen Druckwert und der verwendeten

Füllkupplung, werden 0,5 kg bis 5 kg Erdgas in

den Fahrzeugtank gefüllt. Danach erfolgt eine

weitere Druckmessung. Die zu betankende

Erdgasmenge wird berechnet. Um die drei Flaschenbänke

optimal auszunutzen, werden

Grenzwerte für die Füllmengen vorgegeben.

Fällt die Füllmenge während der Betankung aus

Angeschlossener und verriegelter Tankrüssel

am Einfüllstutzen des PKW.

der Niedrig-Bank unter diesen Grenzwert, so

öffnet sich das Ventil der Mittel-Bank und das

Ventil der Niedrig-Bank wird geschlossen. Durch

das Umschalten auf die Mittel-Bank entsteht

wieder eine größere Druckdifferenz zwischen

den Flaschenbänken und dem Fahrzeugtank,

wodurch eine höhere Strömungsgeschwindigkeit

des Erdgases und damit eine kürzere Betankungszeit

erzielt wird. Das Ventil der Mittel-

Bank ist so lange geöffnet, bis die Füllmenge

wiederum unter einen Grenzwert fällt. Bei Unterschreitung

des Grenzwertes der Mittel-Bank

erfolgt die Umschaltung auf die letzte Speicher-Bank,

die Hoch-Bank. Das Ventil der

Hoch-Bank öffnet sich und das Ventil der Mittel-Bank

schließt sich. Werden die eingestellten

Grenzwerte für die Füllmengen der Speicher-

Bank während der Betankung nicht unterschritten

(zum Beispiel wenn der Fahrzeugtank vor

der Betankung noch fast voll war), kommt es

nicht zur Umschaltung auf die nächsthöhere

Speicher-Bank, sondern der Fahrzeugtank wird

nur über die Niedrig-Bank oder über die Mittel-

Bank gefüllt. Wenn die gesamte (zuvor berechnete)

Gasmenge in den Fahrzeugtank geströmt

ist, schließen sich das Ventil der zuletzt geöffneten

Bank und das Absperrventil.

Absolut sicher

Durch ein akustisches Signal oder eine Signalleuchte

wird der Abschluss des Betankungsvorganges

angezeigt, und die Füllkupplung kann

vom Fahrzeug gelöst werden. Der Gasdruck im

Fahrzeugtank beträgt in der Regel 200 bar.

Die Absicherung gegen eine unzulässige

Drucküberschreitung ist in der Zapfsäule integriert.

Bei einer Drucküberschreitung auf über

250 bar werden die Magnetventile vor und in

der Zapfsäule geschlossen.

Die Dauer des Betankungsvorganges ist etwas

länger als beim Tanken von Benzin oder

Diesel, was durch den technischen Ablauf bedingt

ist, aber kaum länger als fünf Minuten.

In Glindow kann zu den Öffnungszeiten der

STAR-Tankstelle (täglich von 6 bis 22 Uhr) Erdgas

getankt werden. Die Bezahlung erfolgt

hier an der Kasse der STAR-Tankstelle mit Bargeld,

ec-Karte oder gängiger Kreditkarte (MasterCard,

VisaCard u.a.). In Treuenbrietzen ist

die Betankung rund um die Uhr möglich. Die

Bezahlung erfolgt direkt an der Zapfsäule mit

ECG-Tankkarte oder ec-Karte (keine Barzahlung

möglich).

Die HSW-Erdgaszapfsäule befindet

sich bei der STAR-Tankstelle in Glindow in

der Klaistower Straße, die HSW-Erdgastankstelle

in Treuenbrietzen in der

Leipziger Straße/Ecke Bahnhofstraße.


Wir stellen vor: das Evangelische

Seniorenzentrum „Kurt Bohm“

Mit der diakonischen Einrichtung im benachbarten Ketzin

verbindet uns seit mehreren Jahren eine enge Geschäftsbeziehung.

Wir gehen in dieser aktuellen Ausgabe näher

auf die sinnvolle Aufgabe dieser Einrichtung ein.

Das Evangelische Seniorenzentrum „Kurt Bohm“,

eines von 27 Altenpflegeeinrichtungen des

Landesausschusses für Innere Mission im Land

Brandenburg, stellt sich als diakonische Einrichtung

ganz bewusst den Herausforderungen,

die sich aufgrund des demografischen

Wandels vollziehen. Weit über 50 Prozent der

Menschen, die über 40 Jahre alt sind, haben

inzwischen Erfahrung mit Pflegebedürftigkeit

in ihrer Familie oder im engen Freundeskreis

gesammelt.

Oft sind damit auch Erfahrungen verbunden,

die zu den zentralen unseres Lebens gehören:

den Vater oder die Mutter zu pflegen oder gar

im Sterben zu begleiten, kostet Kraft und die

Überwindung von Ängsten. Oftmals ist es aber

zugleich ein großes Geschenk an Nähe und Zuwendung.

Für viele gehört zu den Pflegeerfahrungen

auch der Umzug eines Angehörigen in

eine stationäre Pflegeeinrichtung.

Zur Geschichte der Zentrums

Der Neubau des Seniorenzentrums wurde in

den Jahren 1998 bis 2000 errichtet. Er trägt

den Namen „Kurt Bohm“, der von 1951 bis

1969 Direktor des Landesausschusses für Innere

Mission war. Bereits seit 1934 ist der Landesausschuss

als Träger stationärer Altenarbeit

in Ketzin tätig.

Die Mitarbeiter dieser Einrichtung begleiten

Menschen, die am Abend ihres Lebens stehen,

Musizieren steht bei den Senioren regelmäßig auf dem Programm.

respektvoll und, entsprechend ihren Lebensgeschichten,

ganz individuell.

In der Einrichtung werden 42 pflegebedürftige

Senioren betreut. Angegliedert an diesen

Bereich sind 14 Plätze für betreutes Wohnen.

Weiterhin werden in der Stadt Ketzin und den

umliegenden Gemeinden alltagsnahe Dienstleistungen

in den Wohnungen älterer Menschen

angeboten: von der Essenlieferung über

die Mithilfe bei der Körperpflege bis zur Erbringung

handwerklicher Hilfen.

„In Würde alt werden“ – so beschreibt die

Einrichtungsphilosophie die Arbeit des Seniorenzentrums.

Konkret heißt dies:

� Kleines Haus im Grünen mit familiärer

Atmosphäre

� Individuelle Pflege unter Berücksichtigung

der Lebensgewohnheiten jedes

Einzelnen

� Hauseigene Küche, auch für Senioren aus

der Umgebung

� Vielfältige Beschäftigungsangebote, wie

Musik- und Gesangsangebote, Bewegungsübungen,

Gedächtnistraining

� Enge Zusammenarbeit mit Angehörigen

und dem gesamten Ketziner Umfeld als

Teil des städtischen Gemeinwesens

� Gewährung zusätzlicher Hilfeleistungen

durch einen großen Kreis ehrenamtlicher

Helfer

� Sterbebegleitung und Aussegnungen

durch speziell ausgebildete Mitarbeiter

HSW-aktuell

� Wöchentliche Andachten und Gottesdienste

� „Garten der Sinne“ mit Tieren, Pflanzen,

Wasserlauf, Storchennest u.a.

� Veranstaltungsort für den jährlichen

Neujahrsempfang des Bürgermeisters,

halbjährliche Benefizkonzerte, Ausstellungseröffnungen


Auf Spenden angewiesen

5

Als soziale Einrichtung ist die Seniorenresidenz in

zunehmendem Maße auf die Gewinnung von

Spenden und die Kooperation und Unterstützung

durch Unternehmen der Region angewiesen.

Auch hier ist die Havelländische Stadtwerke

GmbH ein verlässlicher Partner, der hilft, die Einrichtungsphilosophie

umzusetzen.

Letztendlich ist und wird es in Zukunft nur

durch ein Netzwerk von Angehörigen, ehrenamtlichen

Helfern, Freunden und Förderern

des Hauses möglich sein, Menschen im Alter

würdevoll zu pflegen.

Evangelisches Seniorenzentrum

„Kurt Bohm“

Potsdamer Straße 7

14669 Ketzin

Einrichtungsleiter: Peter Molle

Pflegedienstleiterin: Heike Voigt

Telefon 033233 702-0

Telefax: 033233 70210

Internet: www.lafim.de

Spendenkonto 87 88

KD – Bank für Kirche und Diakonie

BLZ 350 601 90

Stichwort: ESZ Ketzin


6 Schwerpunktthema: Haustechnik


Das moderne Haus denkt mit. Elektronische Helfer schalten

das Licht an, wenn man den Raum betritt. Sensoren

setzen bei Einbruch der Dunkelheit die Rollläden in Bewegung.

Der Kühlschrank schlägt Alarm, wenn die Milch zur

Neige geht, und wen im Urlaub auf den Malediven das

schlechte Gewissen plagt, der kann sich via Minikamera

davon überzeugen, dass das Bügeleisen zu Hause tatsächlich

ausgeschaltet ist. Alles Spinnereien und Visionen? Weit

gefehlt. Die Zukunft des intelligenten Wohnens hat längst

begonnen.

Das intelligente Haus

Ein Badezimmer, in dem sich das Waschbecken

automatisch absenkt, wenn ein Kind zur

Mischbatterie greift. Ein WC, das die Menge

des Spülwassers nach der Größe des „Geschäfts“

berechnet. Solch technische Finessen

sind längst Realität. Vor etwa 15 Jahren entstanden

hierzulande die ersten Versuchshäuser

mit einem Computernetz, das Geräte im

Haushalt verbindet und ihre Funktionen auf

die Bedürfnisse des Benutzers abstimmt. Die

Initiatoren tauften ihr Projekt „SmartHouse“

und luden ein zum Probewohnen.

Skepsis überwiegt

Inzwischen haben sich die Kinderkrankheiten

der Testobjekte ausgewachsen. Die große

Euphorie ist beim Verbraucher jedoch noch

nicht ausgebrochen. Die Skepsis gegenüber

der häuslichen Allmacht der Technik dominiert.

Bei einer Emnid-Umfrage der BHW-

Bausparkasse zeigte sich: Nur drei Prozent

der befragten Bundesbürger waren begeistert

und wollten die neuen Möglichkeiten

sofort nutzen. Ein Viertel will lieber noch

warten, bis die Funktionen ausgereift sind.

Der gleiche Prozentsatz hegte massive Zweifel

an ihrem Nutzen.

Jene, die der intelligenten Haustechnik offen

gegenüberstehen, wissen hingegen ganz

genau, was sie sich davon versprechen können.

Energiesparen ist für Hausbesitzer und

Mieter das Thema Nummer eins. 94 Prozent

aller Befragten wünschten sich bei einer Untersuchung

des Berliner Instituts für Sozialforschung,

dass die Wärme bei Abwesenheit au-

Schwerpunktthema: Haustechnik

tomatisch reduziert wird und sich die Heizung

beim Lüften der neuen Situation anpasst.

Neue Dimensionen

Wichtig sind den Deutschen auch Fragen der

Sicherheit. 88 Prozent waren von dem Gedanken

begeistert, Diebstählen durch elektronische

Schutzvorrichtungen vorbeugen und

Schäden an Wasserleitungen oder Betriebsstörungen

an der Heizung, dank einer kurzen

Mail aufs Handy, rechtzeitig erkennen zu können.

Schöne neue Welt? Zumindest was den

Komfort betrifft, öffnet das SmartHouse seinen

Bewohnern neue Dimensionen. Doch

auch hier gilt: Wirklich erfolgreich wird der

technische Fortschritt erst in der Kombination

mit der Intelligenz seiner Benutzer. Die Technik

allein bleibt wirkungslos, wenn die Systeme

nicht sinnvoll aufeinander abgestimmt

sind, wenn die Wahl des falschen Heizsystems

Synergieeffekte wieder verpuffen lässt oder

das Raumklima leidet. Wichtige Tipps dazu,

wie sich clevere Haustechnik mit dem richtigen

Wohlfühlfaktor multiplizieren lässt, stehen

auf den Seiten 10 und 11.

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8 HSW-aktuell

Erläuterungen zur Jahresverbrauchsabrechnung Erdgas

Seit einigen Wochen werden die Jahresrechnungen

2006/2007 Ihres Erdgasverbrauchs erstellt

und an Sie, unsere Kunden, versandt. Dabei

erreichen uns täglich Anfragen zur Verständlichkeit

der Rechnungen wie „Wo finde

ich meine Kundennummer?“ oder „Wie wurde

mein Verbrauch ermittelt?“. Wir möchten

im Folgenden anhand einer Rechnungsdarstellung

die entsprechenden Aussagen erklären.

Jeder wichtige Punkt der Rechnung ist mit einer

in einem Kreis befindlichen Ziffer markiert

und wird nachstehend inhaltlich erläutert.

1 Vertragskontonummer

Durch die Vertragskontonummer wird Ihre

Verbrauchsstelle genau identifiziert. Bitte

geben Sie Ihre Vertragskontonummer bei

allen Mitteilungen an, damit diese von uns

schnellstmöglich bearbeitet werden kann.

22 Summe

Die Summe Nettobetrag Grundpreis/Sonderkonditionen

(21) zuzüglich der Summe Nettobetrag

Arbeitspreis (16) ergibt den Gesamtnettobetrag,

der in der ersten Zeile auf der

ersten Rechnungsseite ausgewiesen ist.

2 Rechnungsbetrag

Der Ihnen in Rechnung gestellte Gasverbrauch

ergibt sich aus der Summe von

Grund- und Arbeitspreis zuzüglich der

gesetzlich vorgeschriebenen Umsatzsteuer.

Die Berechnung der Einzelbeträge für Grundund

Arbeitspreis finden Sie auf der dritten

Rechnungsseite.

3 Zu zahlender Betrag

Vom Rechnungsbetrag werden die von Ihnen

im Abrechnungszeitraum geleisteten Abschlagszahlungen

abgezogen sowie evtl.

angefallene Kosten (zum Beispiel Mahnkosten)

addiert. Je nachdem, wie viel Sie wirklich

verbraucht haben, wird hier der von Ihnen zu

zahlende Betrag bzw. ein von uns zu erstattendes

Guthaben ausgewiesen.

4 Zukünftige Abschlagszahlungen

Die innerhalb des nächsten Jahres zu leistenden

Abschlagszahlungen werden aus dem

Vorjahresverbrauch unter Zugrundelegung

der aktuellen Preise berechnet. Die Abschlagszahlungen

beinhalten die jeweils

gültige Umsatzsteuer.

1

22

2

3

4

5

4

Rechnung 700000000000

Verbrauchsstelle: Musterstraße 99, 14547 Beelitz

Vertragskonto: 200000000000

Sehr geehrter Herr Mustermann,

für den Gasverbrauch in der Zeit vom 16.03.2006 - 21.03.2007 stellen wir Ihnen in Rechnung:

Nettobetrag Arbeitspreis/Grundpreis (siehe Seite 3) 2.440,14 €

zuzüglich 16 % Umsatzsteuer + 233,88 €

zuzüglich 19 % Umsatzsteuer + 185,90 €

Rechnungsbetrag = 2.859,92 €

abzgl. bis 05.04.2007 gebuchte Abschlagszahlungen - 2.563,00 €

(Nettobetrag 1.606,88 € zuzüglich 16 % Umsatzsteuer 257,12 €)

(Nettobetrag 587,40 € zuzüglich 19 % Umsatzsteuer 111,60 €)

Zwischensumme Forderung = 296,92 €

Zu zahlender Betrag = 296,92 €

Unsere Forderung überweisen Sie bitte bis zum 19.04.2007 auf das unten genannte Konto unter

Angabe Ihrer Vertragskontonummer.

Die detaillierten Berechnungen können Sie der beigefügten Übersicht entnehmen. Sollte Ihre Abrechnung

auf einer maschinellen Verbrauchsschätzung basieren, ist dies dort gekennzeichnet. Erläuterung dazu

und weitere wichtige Informationen zu Ihrer Verbrauchsabrechnung finden Sie auf der Rückseite dieses

Schreibens.

Ihre künftigen Abschlagszahlungen in Höhe von 256,00 € überweisen Sie bitte zum 15. jeden Monats

beginnend mit dem 15.05.2007 auf das unten genannte Konto unter Angabe Ihrer Vertragskontonummer.

Ihre Rückfragen zur Verbrauchsabrechnung beantworten wir gerne persönlich montags - freitags

zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr unter 01804/786540 (0,24 €/Anruf).

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Havelländische Stadtwerke GmbH

Wichtige Informationen zu Ihrer Verbrauchsabrechnung:

1. Für die Abrechnung gelten die im jeweiligen Vertragszeitraum gültigen, veröffentlichten Preise. Alle Preise

enthalten die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer.

2. Möchten Sie Ihre fälligen Beträge einfach und bequem begleichen? Dann erteilen Sie uns eine Einzugsermächtigung.

Telefonisch sind wir für Abrechnungsfragen montags - freitags zwischen 08.00 Uhr - 18.00

Uhr unter 01804/786540 (0,24 €/Anruf) gern für Sie da. Wir ziehen die fälligen Beträge dann pünktlich von

Ihrem Konto ein. Dabei entsteht kein Risiko. Der Einzug kann innerhalb von sechs Wochen vom Kunden

widerrufen werden.

3. Einzelübersicht

4. Steuerbegünstigtes Energieerzeugnis!

Darf nicht als Kraftstoff verwendet werden, es sei denn, eine solche Verwendung ist nach dem Energiesteuergesetz

oder der Energiesteuer-Durchführungsverordnung zulässig. Jede andere Verwendung als

Kraftstoff hat steuer- und strafrechtliche Folgen! In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an ihr zuständiges

Hauptzollamt.

5. Sollte zum Abrechnungsstichtag eine Zählerstandsablesung nicht möglich gewesen sein (kein Zugang zum

Zähler, keine Zählerstandsangabe Ihrerseits) basiert der abgerechnete Verbrauch auf einer maschinellen

Schätzung. Des Weiteren werden maschinelle Schätzungen innerhalb des Verbrauchszeitraumes bei

Preisanpassungen und regelmäßig am 31.12. zur Jahresabgrenzung durchgeführt. Maschinelle Schätzungen

sind in der Übersicht auf Seite 2 mit "M" gekennzeichnet. Wünschen Sie dagegen eine Abrechnung nach

Ihrem tatsächlichen Verbrauch? Dann teilen Sie uns bitte in den nächsten 14 Tagen Ihren aktuellen

Zählerstand mit. Wir senden Ihnen gerne umgehend eine neue Abrechnung auf Grundlage dieser Daten zu.

6. Ihre fälligen Abschlagszahlungen:

Fälligkeit Nettobetrag % Umsatzsteuer Bruttobetrag

15.05.2007 215,13 € 19 40,87 € 256,00 €

15.06.2007 215,13 € 19 40,87 € 256,00 €

15.07.2007 215,13 € 19 40,87 € 256,00 €

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Die Berechnung Ihres Verbrauches

Zählernummer Zeitraum Ablesung Zählerstand (m³) Differenz Umrechnungs- Verbrauch

6 von - bis Art* Grund** alt neu (m³) faktor (kWh)

7045723 16.03.2006 - 30.09.2006 E P 17.783 18.881 1.098 10,979 12.054

7045723 01.10.2006 - 13.12.2006 M P 18.881 19.764 883 10,979 9.695

7045723 14.12.2006 - 31.12.2006 M P 19.764 20.169 405 10,979 4.446

7045723 01.01.2007 - 21.03.2007 E J 20.169 21.866 1.697 10,979 18.632

Summe 4.083 44.827

Der Verbrauch der vorherigen Abrechnungsperiode vom 15.03.2005 bis zum 15.03.2006 betrug 46.938 kWh.

Die Berechnung Ihres Arbeitspreises:

12

Zeitraum Verbrauch Tarif Arbeitspreis Nettobetrag Umsatzsteuer Bruttobetrag

von - bis (kWh) (€/kWh) ( € ) % € ( € )

16.03.2006 - 30.09.2006 12.054 Sonder A 0,050600 609,93 16 97,59 707,52

01.10.2006 - 13.12.2006 9.695 Basis 12 0,054100 524,50 16 83,92 608,42

14.12.2006 - 31.12.2006 4.446 Basis 24 0,052100 231,64 16 37,06 268,70

01.01.2007 - 21.03.2007 18.632 Basis 24 0,051100 952,10 19 180,00 1.133,00

Summe 44.827 2.318,17 399,47 2.717,64

Die Berechnung Ihres Grundpreises/ Ihrer Sonderkonditionen

Grundlage von - bis Anzahl Verbrauch Preis Nettobetrag Umsatzsteuer Bruttobetrag

17 18 19

Tage ( kWh ) ( € ) ( € ) % € ( € )

Grundpreis 16.03.2006 - 30.09.2006 199 120,00 65,42 16 10,47 75,89

Grundpreis 01.10.2006 - 13.12.2006 74 120,00 24,33 16 3,89 28,22

Grundpreis 14.12.2006 - 31.12.2006 18 120,00 5,92 16 0,95 6,87

Grundpreis 01.01.2007 - 21.03.2007 80 120,00 26,30 19 5,00 31,30

Summe 371 121,97 20,31 142,28

* Art der Ablesung

E=Ablesung durch HSW GmbH; K=Ablesung durch Kunde; M=Maschinelle Schätzung; D=Ablesung Dritter

** Grund für Zeitraum

J=Jahresrechnung; P=Preisanpassung; Z=Zwischenrechnung; X=Zählertausch; A=Jahresabgrenzung;

R=Zählersperrung; S=Schlussrechnung; L=Kontrollzählerstand; B=Brennwertbezirkänderung

5 Einzelübersicht

Hier werden evtl. angefallene Kosten (zum

Beispiel Mahnkosten) sowie evtl. noch offene

Forderungen aus vorangegangenen Jahresrechnungen

ausgewiesen, die zu dem unter

(2) ausgewiesenen Rechnungsbetrag addiert

werden.

6 Zeitraum

Bei Änderungen von Preisen, Steuern und

Abgaben sowie bei von Ihnen übermittelten

Zwischenzählerständen wird der Verbrauch

entsprechend aufgeteilt.

7 Art

Hier erkennen Sie, wie der Zählerstand

ermittelt wurde.

8 Grund

In dieser Spalte wird erklärt, warum eine

Splittung des Verbrauchszeitraumes erfolgte.

9 Differenz

Die Differenz der Zählerstände ergibt den

Verbrauch im jeweils angegebenen Zeitraum

in Kubikmeter.

7 8 9 10 11

13 14 15 16

20 21

Seite 3

10 Umrechnungsfaktor

Die Abrechnung des Erdgasverbrauches

erfolgt auf der Grundlage des DVGW-

Arbeitsblattes G 685 in Kilowattstunden.

Hierfür wird das Messergebnis in Kubikmeter

(m³) mit dem Umrechnungsfaktor auf die

gelieferte Energie (Verbrauch) umgerechnet.

Der Umrechnungsfaktor berücksichtigt den

jeweiligen Brennwert des Erdgases sowie

die Temperatur und der Luftdruck.

11 Verbrauch

Der Verbrauch ergibt sich aus der Multiplikation

der Differenz (d.h. des Verbrauches in

m³) mit dem Umrechnungsfaktor.

12 Zeitraum

Hier sind die Zeiträume der Gültigkeit eines

Preises bzw. eines Umsatzsteuersatzes

angegeben. Dazu werden teilweise einzelne

Zeiträume aus der Verbrauchsberechnung

zusammengefasst.

13 Verbrauch

Angabe der entsprechenden Verbräuche im

jeweiligen Zeitraum.

HSW-aktuell

14 Tarif

Hier wird der Tarif/Sonderpreis ausgewiesen,

auf dessen Grundlage die Abrechnung des

Verbrauches im Abrechnungszeitraum erfolgt.

15 Arbeitspreis

Der Arbeitspreis ist der Preis pro Energieeinheit

(kWh). Dieser ist abhängig von der

verbrauchten Menge Erdgas und dem vereinbarten

Tarif/Sonderpreis. Er wird in Euro pro

Kilowattstunde angegeben und enthält die

Steuer auf Erdgas für Heizzwecke gemäß

Energiesteuergesetz (zurzeit in Höhe von

0,55 Cent/kWh) sowie die erhobene Konzessionsabgabe.

16 Nettobetrag

Der jeweilige Verbrauch, multipliziert mit dem

Arbeitspreis im jeweiligen Zeitraum ergibt den

Nettobetrag.

Weitere Informationen über die Jahresverbrauchsabrechnung

Erdgas gibt Ihnen

Günter Dreher, Energieabrechnung,

Statistik, Gerichtliches Mahn- und

Klagewesen

Telefon: 03327 786-130

E-Mail: g.dreher@hswgmbh.de

9

17 Grundlage

Hier werden Grundpreis und mögliche

Sonderkonditionen aufgeführt. Der Grundpreis

deckt die mengenunabhängigen Kosten

(zum Beispiel für Ausbau, Wartung und

Instandsetzung des Leitungsnetzes) ab. Er

wird taggenau berechnet.

18 Zeitraum

Jeweils der Gültigkeitszeitraum des Grundpreises

bzw. der Sonderkonditionen.

19 Verbrauch

Sind diese Sonderkonditionen mengenbezogen,

wird die zu berücksichtigende

kWh-Menge hier angegeben.

20 Preis

Der im jeweiligen Zeitraum gültige Preis bzw.

die jeweiligen Sonderkondition wird hier in

Euro pro Jahr (bzw. 365 Tage) bzw. in Euro

pro Kilowattstunde angegeben.

21 Nettobetrag

Der Grundpreis bzw. die Sonderkondition

pro Tag, multipliziert mit der Anzahl der Tage

ergibt den Nettobetrag.

Sie haben

noch Fragen?


10 Schwerpunktthema: Haustechnik

Wir fliegen auf den Mond und können via Internet die Eisbären

am Nordpol beobachten. Wir bauen schwimmende Hotels und

spalten Atome. Fingernagelgroße Chips speichern das Wissen

ganzer Generationen. Technischer Fortschritt, wohin man

schaut. Auch vor den eigenen vier Wänden macht die

Faszination des Machbaren nicht halt. Das intelligente

Haus gehört zu den großen Zukunftsthemen. Die

Erfindung der Waschmaschine und des Pürierstabs in

allen Ehren. Doch was uns auf diesem Sektor in den

kommenden Jahren erwartet, stellt alles Vergangene

in den Schatten. Weil aber die elektronischen Helfer

in der Regel nicht nur den Komfort, sondern auch

die Konfusion erhöhen, sollten Hausbesitzer und

Mieter genau überlegen, was sie wollen und wovon

sie wirklich profitieren. Hier einige Tipps, die die

Entscheidung erleichtern.

Intelligent

heizen

Zu Hause sollte man vor allem eines – sich

wohl fühlen. Ferngesteuerte Rollläden, Flachbildfernsehen

oder die sich selbst füllende Badewanne

spielen dabei nur eine Nebenrolle.

Wirklich wichtig für ein rundum behagliches

Gefühl ist die richtige Raumtemperatur. Dabei

gilt die alte Regel: Jeder Mensch ist anders. Bis

zu 7 °C kann die persönliche Wohlfühltemperatur

von Typ zu Typ und je nach Situation

schwanken. Durchschnittswerte können jedoch

dabei helfen, den richtigen Kuschelfaktor

zu finden.

In absolutem Ruhezustand gelten 24 °C als

angenehm. Wer schwere körperliche Arbeit

verrichtet, dem läuft der Schweiß dabei aus

allen Poren. Hier gelten 17 °C als das Maß der

Dinge. Für Wohnräume lautet die Empfehlung:

20 bis 22 °C sind ideal. Ausnahmen bilden

das Bad – hier liegt die Wohlfühltemperatur

bei 23 °C – und das Schlafzimmer. Zwischen

16 und 18 °C lässt es sich am angenehmsten

schlummern.

So weit, so gut. Wie aber lässt sich dieses

Wissen umsetzen, ohne dass man den ganzen

Tag von Zimmer zu Zimmer rennen muss, um

die gewünschte Temperatur am richtigen Ort

zu erzielen. Moderne Regelsysteme nehmen

uns diese Arbeit ab. Sie lassen sich an das individuelle

Empfinden anpassen, stellen sich auf


Auf die individuelle Wohlfühltemperatur

kommt es an: im Wohnbereich zum

Beispiel von 20 bis 22 °C.

den jeweiligen Tagesrhythmus ein und übernehmen

zuverlässig die fein abgestimmte

Steuerung.

Einfach schön, wenn der Heizkörper „weiß“,

dass man in einer halben Stunde von der Arbeit

nach Hause kommt, und schon einmal

richtig einheizt. Leistungsfähige Regelsysteme,

wie zum Beispiel die Logamatic EMS von

Buderus, können zudem unterschiedliche

Temperaturverläufe für einzelne Wochentage

speichern, um zu verhindern, dass die Wohnung

am Wochenende tagsüber zu kalt wird.

Sparsame Energie

Die Bundesbürger denken weiter. Ihre Heizung

soll nicht nur funktionieren und wärmen. Sie

soll vor allem auch sparsam und umweltfreundlich

arbeiten. Immer mehr Hausbesitzer

entscheiden sich bei der Wahl ihres Energieträgers

deshalb für Erdgas. Die Vorteile sind

vielfältig. Erdgas ist nicht nur günstiger als andere

herkömmliche fossile Brennstoffe. Es

überzeugt zudem mit einer deutlich geringeren

Schadstoffbilanz. Die beeindruckenden

Zahlen: Allein im Jahr 2003 entschieden sich

79 Prozent der Bauherren für erdgasbetriebene

Anlagen. Einen besonderen Stellenwert

nahm dabei die Erdgasbrennwerttechnik ein.

Im Badezimmer gelten 23 °C als

besonders angenehm.

Sie nutzt die Wärme aus der Abluft und arbeitet

somit besonders effektiv.

Wer modernisiert, sollte daran denken: Die

beste Zeit für die Planung und den Einbau einer

neuen Heizung ist der Sommer. Im Winter

sind Ausfälle nur schwer zu verkraften.

Eine besonders attraktive Variante für gesteigerte

Lebensqualität ist das Erdgaskomforthaus.

Denn: Der Energieträger ist an Vielseitigkeit

kaum zu übertreffen. Wer die Möglichkeit

hat, sein Haus mit Erdgassteckdosen

auszustatten, profitiert gleich mehrfach. Der

Gasherd in der Küche sorgt für professionelle

Bedingungen beim Kochen, der Gaswäschetrockner

arbeitet doppelt so schnell wie herkömmliche

Geräte, und auf der Terrasse sorgt

der Erdgasstrahler auch dann noch für behagliche

Stunden am Erdgasgrill, wenn die Nachbarn

sich bereits fröstelnd zurückgezogen

haben.

Immer informiert

Körperliche

Anstrengungen

sind bei 17 °C

angenehmer zu

ertragen.

Die technische Revolution im privaten Haushalt

ist in vollem Gang. Neben den Themen Heizen

und Energie gibt es viele andere Aspekte, die

den Weg zum automatisierten und vernetzten

Haushalt begleiten. Eindrucksvolle Beispiele

finden sich zum Beispiel in Amerika, wo vor al-

Schwerpunktthema: Haustechnik

Im Schlafzimmer darf es kühler sein:

Hier sind 16 bis 18 °C richtig.

11

lem komfort- und sicherheitsbezogene Anwendungen

gefragt sind. Sensoren schützen das

Haus und melden ungewöhnliche Ereignisse,

wie einen Wasserschaden, Einbruchsversuche

oder einen Brand, direkt an zuvor festgelegte

Telefonnummern und E-Mail-Adressen.

Japaner hingegen nutzen die intelligente

Haustechnik vor allem in den Bereichen Gesundheit

und Entertainment. Im Versuchsstadium:

eine Toilette, die das körperliche Befinden

des Benutzers analysiert und die Daten

bei Bedarf gleich an den Hausarzt weiterleitet.

Handy und Computer werden dabei zur zentralen

Schnittstelle, die alle Daten koordinieren.

Mitten auf dem Markt der Möglichkeiten

tummeln sich auch die Studenten der Kunsthochschule

Berlin Weißensee, einer Hochschule

für Gestaltung. In einem interdisziplinären

Projekt haben sie bereits im Jahr 2002 die

Idee des Assistenten „Loki Smart“ entwickelt.

Der virtuelle Hausgeist soll im Dialog mit den

Bewohnern die komplizierte Steuerung der

technischen Bedienelemente übernehmen.

Momentan fehlen die technischen Voraussetzungen

für die „Geburt“ des neuen Mitbewohners

zwar noch. Doch die rasante Entwicklung

der vergangenen Jahre hat gezeigt:

Nichts ist unmöglich.


12 Bauen, Wohnen, Einrichten

Der Großteil unseres Lebens spielt sich in geschlossenen

Räumen ab. Etwa 47 Wochen pro Jahr – so schätzen

Experten – verbringt der deutsche Durchschnittsbürger in

Wohnungen, Läden, Schulen oder Büros. Diese Entwicklung

hat die Diskussion um Fragen der Wohnqualität und

des Raumklimas in den vergangenen Jahren kräftig angeheizt.

Der positive Nebeneffekt: Die schlimmsten Wohnsünden

wurden entlarvt und entsprechende Alternativen

entwickelt. Gesundes Wohnen ist nicht länger Glücksache.

Wer clever und gezielt vorgeht, kann sich in den eigenen

vier Wänden wirklich sicher und geborgen fühlen.

Gesund wohnen

Da kann man schon ins Grübeln kommen.

Nervengift im Teppich, Blei im Leitungswasser,

Holzschutzmittel in Paneelen, Asbest in Decken,

Schimmelpilze an den Wänden und

Formaldehyd im Isolierschaum – ein Thema

löst das andere ab. Infekte, Allergien, Schlafstörungen,

Kopfschmerzen, Schwindel und

Abgeschlagenheit sind Symptome, die mit der

Schadstoffbelastung in Innenräumen in Zusammenhang

gebracht werden. Auch ein Namen

wurde dafür bereits kreiert: das „Sick-

Building-Syndrom“.

Die unliebsamen Mitbewohner machen es

den Menschen nicht leicht. Nur selten lässt

sich eine direkte Verbindung zwischen Ursa-

che und Wirkung herstellen. Jeder Organismus

reagiert anders. Hinzu kommt: Bis zu

70 000 verschiedene Substanzen sind nach

Schätzungen von Fachleuten in einem Gebäude

nachweisbar. Die Entlarvung des Übeltäters

wird da zur Suche nach der berühmten

Nadel im Heuhaufen.

Ist die Luft rein? Diese Fragen stellen sich

viele Eigentümer und Mieter. Die allgemeine

Umweltbelastung ist schließlich groß genug,

da möchte man wenigstens zu Hause befreit

durchatmen können. Wer neu baut, hat die

Gelegenheit, bei der Auswahl der Materialien

auf Prüfsiegel und Gütezeichen zu achten, die

die ökologische Unbedenklichkeit garantieren.

Doch auch wer renoviert, sich neu einrichtet

oder einfach nur sein Bewusstsein schärft,

kann mit gezielten Maßnahmen dafür sorgen,

dass dicke Luft zu Hause nur noch dann

herrscht, wenn der Haussegen schief hängt.

Hier die wichtigsten Tipps:

Richtig lüften

Nicht immer lässt beißender oder unangenehmer

Geruch die Alarmglocken läuten.

Belastende Stoffe, die aus Möbeln, Tapeten,

Teppichen oder Holzverschalungen ausdünsten,

verrichten ihr schädliches Werk meist unbemerkt.

Sie können sich in der Raumluft an-


eichern. Deshalb ist richtiges Lüften eine der

wichtigsten Maßnahmen für gesundes Wohnen.

Mindestens drei Mal pro Tag sollte die

Raumluft durch Stoßlüften erneuert werden.

Dazu die Fenster mindestens fünf Minuten

lang weit öffnen.

Gekippte Fenster sind wenig effektiv und

kühlen das Mauerwerk dauerhaft aus. Dadurch

wird die Schimmelbildung gefördert.

Wichtig: Auch während des Kochens und

nach dem Baden oder Duschen sollte die

feuchte Luft direkt nach außen abgeleitet

werden. Auch überheizte Räume schaden der

Gesundheit: Die ideale Temperatur liegt zwischen

19 und 22 °C. Läuft die Nase oder ist sie

verstopft, häufen sich Infekte, Hautprobleme

oder rheumaähnliche Gelenkschmerzen? All

diese Symptome können Hinweise auf eine erhöhte

Konzentration von Pilzsporen in der

Raumluft sein. Auch wenn man keine schwarzen

Flecken an Wänden und Fliesen entdeckt,

können sich bestimmte Pilzarten bereits eingenistet

haben. Diese gedeihen vor allem auf

kalten Flächen, an denen sich Kondenswasser

gebildet hat. Feuchtigkeit ist der ideale Nährboden

für die lästigen Mitbewohner.

Richtiges Heizen und regelmäßiges Lüften

sorgen dafür, dass sich diese erst gar nicht niederlassen.

Ist der Schimmel bereits sichtbar,

sollten die Oberflächen mit hochprozentigem

Alkohol (80 Prozent) oder einem handelsüblichen

alkoholischen Desinfektionsmittel und

einem rauen Schwamm behandelt werden.

Dabei unbedingt Handschuhe, Schutzbrille

und Atemmaske tragen. Bei chronischen Problemen

hilft nur der Rat des Experten. Die Gesundheitsämter

vor Ort können hier wertvolle

Tipps geben.

Gift in kleinen Dosen

Schädlingsbekämpfungsmittel, scharfe Haushaltsreiniger,

Hobby- und Heimwerkerprodukte,

Farben, Lacke oder Textilien – sie alle setzen

Schadstoffe frei. Viele giftige Chemikalien

sind bereits verboten, doch nach wie vor werden

Substanzen verwendet, die nicht ganz

unbedenklich sind. Ein Blick auf die Verpackung

ist deshalb wichtig: Schadstoffarme

Produkte sind mit dem blauen Engel gekennzeichnet.

Hilfen für die richtige Wahl gibt es viele: Das

Öko-Kontroll-Gütezeichen „sensibler wohnen“

sowie das FSC-Label (Forest Stewardship

Council) zum Beispiel stehen für gesundheitsverträgliche

Möbel. Wer sicher gehen möchte,

dass die neu erworbene Kleidung keine Schadstoffe

enthält, kann sich für unbehandelte Naturware

entscheiden. Einen Kompromiss bietet

das Öko-Tex-Siegel („Textiles Vertrauen“),

das den Einsatz von Problemstoffen reglementiert.

Eine Übersicht zu Wohngiften, deren

Quellen und gesundheitlichen Symptomen

gibt es unter der Internetadresse www.umweltinstitut.org/wohnen.

Gefahr aus dem Boden

Sie gehören mit zu den größten Flächen im

Haus: die Bodenbeläge. Aus diesem Grund

sollte man die Wahl des geeigneten Materials

gründlich überdenken. So sind zum Beispiel

Wollteppiche häufig mit Insektiziden zum

Schutz gegen Käfer oder Motten behandelt.

Auch Allergiker sollten sich vor dem Kauf dieser

Ware testen lassen. Bei der Entscheidung

für Parkett ist die unversiegelte und geölte Variante

die gesündeste Alternative. Wer Teppichböden

verlegt, kann hochsiederfreie Kleb-

Bauen, Wohnen, Einrichten

13

stoffe mit dem Kennzeichen EMI-CODE EC 1

verwenden oder mit doppelseitigem Klebeband

arbeiten.

Kritisch bewertet werden zudem schwarze

Teerkleber in alten Parkettböden. Sie können

krebserregende Stoffe ausdünsten. Einen Renovierungsplan

sollten auch all jene parat haben,

die sich noch auf asbesthaltigen CV Cushion-Vinyl-Bodenbelägen

aus den 1980er

Jahren bewegen. Außerdem kann Asbest in

Zwischenlagen von Bodenbelägen enthalten

sein. Eine entsprechende Prüfung und die spätere

Entsorgung sollten nur vom Fachmann

vorgenommen werden.

Im Sog des Elektrosmogs

Handy, Fernseher oder PC im Wohn- und

Schlafzimmer sieht der Berufsverband Deutscher

Baubiologen gar nicht gern. Die Experten

bewerten den Elektrosmog als einen

„Stressfaktor, der Schlaf- und Konzentrationsstörungen

sowie Kopf- und Gliederschmerzen“

hervorrufen kann. Wissenschaftlich sind

die Zusammenhänge allerdings bisher noch

nicht eindeutig belegt. Hinweise darauf gibt

es jedoch reichlich. Wer auf Nummer sicher

gehen möchte, sollte auch netzbetriebene Radiowecker

und Basisstationen von schnurlosen

Telefonen aus seiner Nähe verbannen.

Mag man auf den Weckanruf nicht verzichten,

bietet ein schnurloses Telefon nach dem CT1+-

Standard eine Alternative. Dieses ist nur während

des Telefonierens aktiv.


14 Ratgeber: sinnvoll sparen

Richtig

kühlen

Natürlich achten wir beim Einkauf von

Lebensmitteln auf Qualität und Frische.

Zu Hause sieht das oft anders aus. Joghurt,

Wurst, Gemüse oder Fleisch werden wahllos im

Kühlschrank abgelegt. Schade drum, denn ohne System und

Ordnung verlieren Lebensmittel ihren Nährwert schneller. Oder sie

verderben. Deshalb zahlt es sich aus, das Innenleben des häuslichen

Frischehorts etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein paar einfache

Regeln helfen beim Sparen und schaffen zusätzlichen Genuss.

Beim Blick in den Kühlschrank kann es einem

mitunter kalt den Rücken hinunterlaufen. Was

nicht in jedem Fall mit den reduzierten Temperaturen

im Inneren der häuslichen Frische-

Oase zusammenhängen muss. An der Rückwand

des Geräts schlummert noch ein Joghurt

mit Verfallsdatum vom letzten Monat. Ach,

der Essensrest von vorvorgestern steht auch

noch da, verborgen hinter einer Wand von zellophanumhüllter

Dauerwurst, die neben Tomaten,

Hühnerbrüstchen und Ketchup das

unübersichtliche Vorratschaos komplettiert.

Richtig lagern

Dabei wusste doch die Großmutter bereits:

Ordnung ist das halbe Leben. Für Lebensmittel

gilt das ganz besonders. Denn: Deren Lebensdauer

reduziert sich ganz enorm, wenn sie

falsch gelagert werden. Damit sie im Kühlschrank

lange frisch bleiben, sollte man wissen,

welches Gut an welcher Stelle richtig aufgehoben

ist.

Um den vielfältigen Ansprüchen gerecht zu

werden, haben die Hersteller der Kühlgeräte

ein System von verschiedenen Temperaturzonen

entwickelt. Moderne Modelle sind folgendermaßen

aufgebaut: In den Schubladen

am Boden des Geräts werden Obst und Gemüse

ohne dichte Verpackung aufbewahrt.

Kühlzonen beachten

Auf der Glasplatte darüber befindet sich der

ideale Lagerplatz für gut verpacktes Obst und

Gemüse sowie leicht verderbliche Lebensmittel

wie Fisch, Fleisch, Wurst und zubereitete

Speisen.

Im oberen Teil des Kühlschranks fühlen sich

Milchprodukte, Käse und Halbkonserven am

wohlsten. Am höchsten sind die Temperaturen

in den Türfächern. Dort stehen Butter,

Eier, Getränke und Ketchup richtig.

Doch aufgepasst: Nicht allen Produkten bekommt

der Aufenthalt im Kühlen. Exotische

Früchte, Tomaten, Bananen, Brot, grüne Bohnen,

Gurken und Zucchini bevorzugen Zimmertemperatur.

Obst und Gemüse, die noch

nachreifen müssen, benötigen ebenfalls etwas

mehr Wärme.

� Erdbeeren sind empfindlich und schimmeln

schnell. Bei Temperaturen zwischen

vier und 6 °C halten sie sich bis

zu zwei Tage.

� Karotten sollten ohne Grün im Gemüsefach

des Kühlschranks gelagert werden.

In einem Plastikbeutel mit Löchern

trocknen sie nicht so schnell aus.

� Spargel hält, in ein feuchtes Tuch gewickelt,

im Kühlschrank bis zu drei Tage.

� Wurst- und Fleischwaren sollten im unteren

Teil des Kühlschranks gelagert werden,

wo es am kühlsten ist. Am besten in

ein dicht schließendes Gefäß legen oder

mit Frischhaltefolie bedecken. Salami, roher

Schinken oder Brühwürste getrennt

von der Frischwurst aufbewahren.

� Auch wenn es etwas mehr Mühe beim

Einsortieren macht: Frisch gekaufte Produkte

sollten in den hinteren Reihen einen

Platz finden. Dort ist es kühler, und

Lebensmittel mit früherem Verfallsdatum

geraten nicht in Vergessenheit.

� Eine zentrale Rolle bei der Aufbewahrung

von Lebensmitteln spielt die Hygiene.

Kühlschränke sollten alle zwei bis

vier Wochen gereinigt werden. Setzt

sich doch einmal Geruch fest, hilft ein

offenes Schälchen mit Backpulver, um

das Problem wieder in den Griff zu bekommen.

� Den Kühlschrank nie zu dicht befüllen.

Kann die Luft nicht zirkulieren, steigt der

Stromverbrauch. Auch mit der Temperaturregelung

ist das Gerät dann meist

überfordert.


Kulinarisches

Gartenfrische

Gemüsepfanne

Für vier Personen:

1/2 Blumenkohl (300 g)

1 Stange Lauch

2 Frühlingszwiebeln

3 Tomaten

4 junge Möhren

1 kleiner Kohlrabi

100 g Zuckerschoten

6 EL Pfl anzenöl

Salz

Pfeffer

1 Prise Zucker

Thymian

gehackte Petersilie

Gemüse waschen und putzen.

Blumenkohl in kleine Röschen,

Lauch in Scheiben, Frühlingszwiebeln

in Stücke und Tomaten

in Streifen schneiden. Möhren

und Kohlrabi schälen und in

Stücke schneiden. Pfl anzenöl

(z.B. Raps-Kernöl) in einer

großen Pfanne erhitzen und

Gemüse zehn bis zwölf Minuten

dünsten. Mit Salz, Pfeffer, Zucker

und Thymian würzen und

nochmals einige Minuten schmoren

lassen. Anschließend mit

Petersilie garniert servieren. Dazu

schmecken Rosmarinkartoffeln

oder frisches Baguette.

Tipp: Wer Blumenkohl und

Kohlrabi gerne etwas zarter

möchte, kann diese vor

Zubereitung der Gemüsepfanne

in kochendem Wasser einige

Minuten blanchieren.

Pro Person: 195 kcal (816 kJ),

9,2 Eiweiß, 15,6 g Fett,

11,4 g Kohlenhydrate, (0,9 BE).

15

Foto: Teuteburger Ölmühle/Wirths PR


– Postwurfsendung – Alle –

16

Malwettbewerb

Malwettbewerb

Alle Kinder bis zwölf Jahre aufgepasst! Wir,

die Havelländische Stadtwerke GmbH, veranstalten

einen Malwettbewerb mit dem Thema

„Was kann meine Familie und ich für die

Umwelt tun?“, bei dem Ihr tolle Preise gewinnen

könnt.

Und so geht´s: Auf einer DIN-A4-Seite gestaltet

Ihr am besten farbig Eure Ideen und

Gedanken zum genannten Thema und das

Ergebnis schickt Ihr per Post an uns. Natürlich

könnt Ihr auch digitale Vorschläge entwerfen,

zum Beispiel mit Paint, und diese uns per

E-Mail zusenden. All Eure Vorschläge werden

von einer Jury bewertet. Die drei besten Entwürfe

werden anschließend prämiert und außerdem

in unserem Magazin veröffentlicht.

Einsendeschluss ist der 7. Juli 2007.

1. Platz

2. Platz

3. Platz

Havelländische

Stadtwerke GmbH

Mielestraße 2

14542 Werder (Havel)

Gewinnspiel-Auflösung aus der Ausgabe 1/2007

Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Leserinnen und Leser,

Das könnt Ihr gewinnen:

1. Preis: ein Einkaufsgutschein über 60 Euro

für das Spiel- und Sportwarengeschäft Karin

Koch in Beelitz

2. Preis: ein Einkaufsgutschein über 40 Euro

für das Spiel- und Sportwarengeschäft Karin

Koch in Beelitz

3. Preis: ein Einkaufsgutschein über 30 Euro

für das Spiel- und Sportwarengeschäft Karin

Koch in Beelitz

E-Mail:

raetsel@hswgmbh.de

das richtige Lösungswort unseres letzten Rätsels lautete KAVERNE. Aus allen

Einsendungen mit der richtigen Antwort haben wir folgende Gewinner ermittelt:

Renate Hinrichs aus Beelitz erhält einen Wertgutschein in Höhe von 60 Euro

für das Hotel & Wirtshaus „Zum Rittmeister“ in Werder (Havel).

Barbara Fischer aus Stangenhagen erhält einen Wertgutschein in Höhe

von 40 Euro für das Hotel & Wirtshaus „Zum Rittmeister“ in Werder (Havel).

Roswitha Andersen aus Kloster Lehnin erhält einen Wertgutschein in Höhe

von 30 Euro für das Hotel & Wirtshaus „Zum Rittmeister“ in Werder (Havel).

Hausanschrift

Havelländische Stadtwerke GmbH

Mielestraße 2

14542 Werder (Havel)

Zentrale

Telefon 03327 786-100

Telefax 03327 786-186

E-Mail/Internet

info@hswgmbh.de

www.hswgmbh.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 8 bis 16.30 Uhr

Freitag: 8 bis 12 Uhr

oder nach vorheriger Vereinbarung

Ihre Ansprechpartner

Geschäftsführung 03327 786-150

Privatkunden 03327 786-132

Geschäftskunden 03327 786-141

Kundenbetreuung 03327 786-130

Marketing 03327 786-137

Controlling 03327 786-192

Bau- und

Auftragsabrechnung 03327 786-196

Buchhaltung 03327 786-129

Netzbetrieb 03327 5659225

Entstörungsdienst

HSW-aktuell

03327 786-0

Das Kundenmagazin der HSW.

Verantwortlich für die Lokalseiten: Jana Meburger.

Körner Magazinverlag GmbH, Otto-Hahn-Straße 21,

71069 Sindelfingen. Redaktion: Claudia Barner.

Verantwortlich: Ingo Wissendaner.

Telefon 07031 28606-80/81,

Telefax 07031 28606-78.

E-Mail: info@koernermagazin.de

Druck: Körner Rotationsdruck, 71069 Sindelfingen.

Der Umwelt zuliebe:

gedruckt auf elementarchlorfreiem,

altpapierhaltigem Papier

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