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Ausgewählten Anwendern stellte Wilken das

neue Release Ende September 2009 in

einem kleineren Rahmen in Ulm vor. Lisa

Fehr nahm an der Veranstaltung teil und

wurde dabei auf das Management Reporting

System (MRS) mit dem optionalen Modul

Liquiditätsmanagement aufmerksam. „Bei

uns gab es schon länger Überlegungen,

unseren täglichen Datenbestand intensiver

zu nutzen. Diese Wilken-Lösung für eine

bessere Übersicht über den Finanzstatus

kam für uns daher genau zum richtigen

Zeitpunkt.“ Eine nähere Betrachtung der

Funktionen und Bausteine überzeugten Lisa

Fehr und die Geschäftsführung endgültig

von den Vorzügen der Anwendung. Die von

der Fachabteilung von Walcker initiierten

Vorschläge zur Implementierung wurden gemeinsam

mit Wilken diskutiert, ab gestimmt

und in einem Projekt realisiert.

Der praktischen Umsetzung sah Lisa Fehr

gelassen entgegen: „Obwohl das MRS mit

seinem Modul Liquiditätsmanagement für

uns komplettes Neuland war, erfüllten wir

bereits eine Grundvoraussetzung dafür.

Unser Datenbestand war und ist stets vollständig

und sehr aktuell. Bei un vollständigen

oder alten Zahlen hilft einem ja das beste

Programm nichts, man arbeitet quasi in der

Vergangenheit.“ Das bisherige Planungs-

und Überwachungsprozedere in Sachen

Finanzen war eher umständlich, die Informationen

mussten aus bis zu drei Systemen

manuell gesammelt und dann noch ausgewertet

werden.

Nach einer Kontrolle der OP (Offene Posten)-

Listen wurden die anstehenden Fälligkeiten

ermittelt, die OP der Kreditoren kontrolliert

und für einen kompletten Überblick noch

die Zahlungsströme von außerhalb der

FiBu, wie zum Beispiel Gehälter, Tilgungen

sowie weitere separate Zahlungseingänge,

GEMEINSAM ZUM ERFOLG

WALCKER OFFSETDRUCK

SETZT AUF STARKE PARTNER –

AUCH IN SACHEN SOFTWARE

zusammen getragen. „Es war höchste Zeit,

dass sich an diesem Prozedere etwas änderte.

Der Aufwand für die Infor ma tionsbeschaffung

stand in keinem Verhältnis zum

Ergebnis“, so Lisa Fehr.

Im Februar 2010 startete das MRS-Projekt

mit einer ersten Bestandsaufnahme des Ist-

Zustands. Nach der Erstellung des grundsätzlichen

Prozesskonzepts und einer internen

Optimierung konnte das Pilotprojekt

bis Ende April umgesetzt werden und das

MRS lief ab Mai mit den Auswertungsgebieten

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie

Kostenrechnung im Produktivbetrieb. Das

ergänzende Modul Liquiditätsmanagement

wurde im Juli implementiert. Einer zweitägigen

MRS-Schulung in Ulm folgte noch

ein eintägiger Workshop für das Liquiditätsmanagement

beim Kunden vor Ort in Isny.

Die wesentliche Basis für die Liquiditäts-

betrachtungen bei Walcker bilden sämt -

liche zahlungsrelevanten Daten aus der

FiBu. Das schließt unter anderem alle

Kontenbewegungen der Lieferanten und

Kunden mit ein. Die tägliche automatische

Übernahme der kompletten Fakturadaten in

die Finanzbuchhaltung garantiert eine stets

aktuelle Datengrundlage. Aus den offenen

Forderungen und Verbindlichkeiten werden

automatisch nach definierbaren Regeln

Zahlungsein- und ausgänge in der Zukunft

prognostiziert. Nicht automatisch aus den

FiBu-Daten ableitbare zukünftige Zahlungsströme

(z.B. automatische Abbuchungen

ohne vorausgehende Verbindlichkeit) kön-

nen als manuelleFinanzplanwerte im Sys-

tem erfasst und somit in der Liquiditätsbetrachtung

berücksichtigt werden. Lisa

Fehr dazu: „Im Gegensatz zu früher können

wir nun alles in einer Lösung abdecken. Auf

Knopfdruck generiert das System einen

kurzfristigen Tages- und Wochenüberblick

sowie eine mittelfristige Sicht des nächsten

Monats. Wir schätzen vor allem die

Möglichkeit, jeden in den Liquiditätsberichten

angezeigten Wert bis auf Einzelbelegebene

hinterfragen und analysieren zu können.“

Dem dreiköpfigen Team im Finanz- und

Rechnungswesen liefert das Liquiditätsmanagement

umfassende Transparenz bezüglich

aller anstehenden Zahlungsströme.

Aber auch für Personen, die nicht direkt in

der Abteilung arbeiten, bietet der Gesamtüberblick

wertvolle Informationen für anstehende

Entscheidungen. Geschäfts führer

Dr. Thomas Schön dazu: „Insgesamt ergab

sich für uns durch den Einsatz des

Liquiditätsmanagements eine deutliche Erleichterung

bei der Erstellung der liquiditätsbezogenen

Auswertungen. Die enge

Zusammenarbeit mit Wilken lieferte uns

mehr Transparenz beim aktuellen Finanzstatus

sowie in der Liquiditätsvorausschau.

Eine gesicherte Liquidität beruhigt und

ermöglicht Gestaltungsfreiraum für unternehmerischen

Erfolg.“ Das Unternehmen

Walcker wurde 2012 von der unabhängigen

Rating-Agentur Hoppenstedt mit dem Top-

Rating in der Bonitätsbewertung, Bonitätsindex

von 1, ausgezeichnet und gehört

damit zu den 4,4 % der deutschen Wirtschaftsunternehmen,

denen diese Auszeichnung

zu teil wurde.

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