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SONDERVERÖFFENTLICHUNG<br />
77 JAHRE VOLKSWAGEN<br />
ENERGIEPAKET SÜDEIFEL / VIELFALT AUS PRÜM /<br />
DAS SÜSSE GOLD AUS DER NATUR /<br />
HANDWERK / LIFESTYLE / KULINARISCHES /<br />
UNSERE POLIZEI / U.V.M.<br />
Nº<strong>16</strong><br />
M Ä R Z<br />
2015
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FREUDE IST ZUM TEILEN DA.<br />
UNSER BMW 2er ACTIVE TOURER.<br />
Ob zur Fahrradtour, zum Einkaufen oder zum Wandern in die Berge. Mit<br />
seinem großzügigen Innenraum verbindet der BMW 2er Active Tourer mühelos<br />
Funktionalität mit ästhetischem Design.<br />
Passt zu allen, denen Form genauso wichtig ist wie Funktion.<br />
Die besten Erlebnisse beginnen schon beim Einsteigen. Durch die erhöhte<br />
Sitz position haben die Insassen mehr Bein- und Blickfreiheit. Praktische<br />
Lösungen wie die variabel umklappbare Rückbank oder die besonders<br />
niedrige Ladekante machen das Fahrzeug zum wahren Raumwunder.<br />
Ein weiteres Highlight ist das optional erhältliche Panorama-Glasdach,<br />
das mit viel Licht das großzügige Raumgefühl unterstreicht. Zusätzlich zur<br />
Funktionalität zeigt der BMW 2er Active Tourer eine elegante und zugleich<br />
dynamische Formensprache. Doppelrundscheinwerfer und die kraftvoll<br />
gezeichnete Motorhaube unterstützen sein athletisches Erscheinungsbild.<br />
Passt zu allen, die mehr er leben<br />
und weniger verbrauchen wollen.<br />
Mit BMW ConnectedDrive erhält der<br />
Fahrer das perfekte Paket an Sicherheit<br />
und Komfort. Hochmoderne<br />
Mobilitätsdienste und Fahrerassistenzsysteme<br />
– serienmäßig oder optional<br />
verfügbar – begleiten ihn: vom vollfarbigen<br />
BMW Head-Up Display bis<br />
zum integrierten Stauassistent, der<br />
in Stau situa tionen bei bis zu 40 km/h<br />
das Lenken übernimmt.<br />
Mit der BMW TwinPower Turbo Technologie ist durch leichte und leistungsstarke<br />
Triebwerke nicht nur für günstige Verbrauchs- und Emissionswerte,<br />
sondern auch für Fahrleistung in jeder Situation gesorgt. Intelligente Raumlösungen,<br />
Effizienz, Dynamik – alles Eigenschaften, die aus dem BMW<br />
2er Active Tourer den perfekten Begleiter im Alltag machen. Ein Fahrzeug,<br />
das perfekt zum aktiven Leben passt.<br />
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Graf-Zeppelin-Str. 4<br />
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Tel. 06561 940-0<br />
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Graf-Zeppelin-Straße 4<br />
54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Tel. 06561 9470-0<br />
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Tel. 06553 9250-0<br />
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Kraftstoffverbrauch www.bmw-schaal.de in l/100 km (kombiniert): www.bmw-schaal.de<br />
6,5–3,8. CO 2 -Emission in g/km (kombiniert): www.mini-schaal.de 152–99.<br />
Als Basis für die Verbrauchsermittlung gilt der ECE-Fahrzyklus. Abbildung zeigt Sonderausstattungen.
<strong>ego</strong> BITBURG & SÜDEIFEL<br />
Der Lenz ist da<br />
mit viel Energie<br />
:Mit dem neuen <strong>ego</strong> in den Frühling<br />
<strong>ego</strong> Fotolia<br />
Liebe Leserinnen und Leser, alles<br />
wartet auf Sonne und Wärme. Nicht<br />
nur draußen in der Natur. Photovoltaik,<br />
innovative Heizsysteme oder<br />
Strom aus erneuerbaren Ressourcen<br />
sind Themen, die jeden angehen<br />
– vom Bauherren bis zu „Otto Normalverbraucher“.<br />
Die <strong>Südeifel</strong> ist hier<br />
Vorreiter in Rheinland-Pfalz, und unser<br />
Bundesland wiederum ist Vorbild<br />
für andere deutsche Regionen. Wir<br />
zeigen im neuen <strong>ego</strong>-<strong>Magazin</strong>, wie<br />
mutige Unternehmen und kreative<br />
Köpfe bei uns im Eifelkreis diese einzigartige<br />
Bilanz der alternativen und<br />
grünen Energie schaffen.<br />
Ganz viel Energie wird auch auf zahlreichen<br />
Veranstaltungen der Region<br />
gezeigt. Auf dem Beda-Markt beispielsweise<br />
lohnt sich der Besuch der<br />
Sonderausstellung „ 77 Jahre VW Käfer“<br />
und die 1.300-Jahrfeier <strong>Bitburg</strong>s<br />
lädt Jung und Alt zu kulturellen Highlights<br />
in diesem Jubiläumsjahr ein.<br />
Feiern Sie mit und tanken Sie so neue<br />
Energie für den Alltag.<br />
Auch Süßes gibt Energie. Besonders<br />
gesund ist Honig. In der Eifel gibt es<br />
etliche Hobby- und Nebenberufsimker,<br />
die mit Herzblut und viel Können<br />
einen tollen Job machen. Sie versorgen<br />
uns mit Leckerem. Ihre Bienenvölker<br />
garantieren mit ihrer unermüdlichen<br />
Bestäubungsarbeit, dass<br />
es jedes Jahr Nachschub in Sachen<br />
Obst und Früchte gibt. Aber im Honig<br />
steckt noch viel mehr!<br />
Darüber hinaus porträtieren wir im<br />
neuen <strong>ego</strong>-<strong>Magazin</strong> wieder außergewöhnliche<br />
Menschen und Betriebe<br />
mit außergewöhnlichen Ideen: zum<br />
Beispiel einen jungen Mann aus<br />
Prüm, der auf faire Weise mit dem<br />
besten Pfeffer der Welt handelt. <strong>ego</strong><br />
zeigt diesmal die besonders süßen,<br />
feurigen und energischen Seiten unserer<br />
Heimat.<br />
Viel Spaß beim Lesen!<br />
Ihr <strong>ego</strong>-Team •<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 <strong>ego</strong>torial 3
Neues aus<br />
der S* Bar<br />
Das süße<br />
Gold der Eifel<br />
14<br />
Langer Donnerstag!<br />
Längere Öffnungszeiten<br />
immer donnerstags durchgehend geöffnet<br />
11.30 - 20.00 Uhr<br />
Bagelzeit<br />
Täglich frische Bagels...<br />
Schluss mit dem täglichen Einerlei in der Brotzeitbox:<br />
Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten machen den Bagel zu<br />
einer leckeren, gesunden und sättigenden Frühstücks-,<br />
Mittags- oder Zwischendurchmahlzeit. Probieren Sie‘s aus!<br />
Familienfeier oder Firmenevent<br />
Suchen Sie einen besonders geschmackvollen Rahmen<br />
für Ihre Feierlichkeit? Die S*Bar bietet Platz für bis zu 45 Personen<br />
und kann angemietet werden. Kontaktieren Sie<br />
uns für eine unverbindliche Anfrage!<br />
Borenweg 6 | D-54634 <strong>Bitburg</strong> | Tel. +49(0)6561 /7068268<br />
info@s-bar-bitburg.de | www.s-bar-bitburg.de<br />
Mo, Di, Mi, Fr: 11.30 - 15.00 Uhr<br />
IMPRESSUM: <strong>ego</strong> <strong>Bitburg</strong> & <strong>Südeifel</strong><br />
Herausgeber und verantwortlich für den<br />
Inhalt: Bohl Design & Kommunikation,<br />
Römermauer 8, 54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Inhaber: Stefan Bohl<br />
Anzeigen: Heike Simon-Becker &<br />
Nicole Strellen, Tel.: 06561/940900,<br />
verlag@<strong>ego</strong>magazin.de<br />
<strong>ego</strong> <strong>Bitburg</strong> & <strong>Südeifel</strong> erscheint mit<br />
einer Auflage von 35.000 Stück in<br />
<strong>Bitburg</strong>, Welschbillig, Prüm und den<br />
Verbandsgemeinden <strong>Bitburg</strong>er Land,<br />
Kyllburg, Speicher, Irrel, Neuerburg<br />
sowie Lesezirkel <strong>Bitburg</strong>, Prüm,<br />
Luxemburg<br />
Nachdrucke von Fotos und Artikeln aus<br />
dem Inhalt, auch auszugsweise, sind<br />
nur mit vorheriger Genehmigung des<br />
Herausgebers gestattet. Für unverlangt<br />
eingereichtes Text- und Bildmaterial<br />
wird keine Haftung übernommen.<br />
Druck: Weiss-Druck Monschau<br />
Titelfoto: iStockphoto<br />
INHALT<br />
2 Autohaus Schaal<br />
3 <strong>ego</strong>torial<br />
4 S*Bar<br />
6 Titelthema: 77 Jahre VW<br />
im Autozelt <strong>Bitburg</strong><br />
8 Kurz & Knapp<br />
9 Finanzblick<br />
11 Servatius & Ehlenz<br />
12 Eifel-Laden <strong>Bitburg</strong><br />
13 <strong>Bitburg</strong> feiert 1300 Jahre<br />
14 Das süße Gold der Eifel<br />
<strong>16</strong> <strong>ego</strong> Trends<br />
17 Vulkaneifeltherme<br />
19 Für Sie
Die <strong>Südeifel</strong> -<br />
ein Kraftpaket<br />
34<br />
Ein Prümer geht<br />
dorthin,wo der<br />
Pfeffer wächst<br />
44<br />
Was macht eine<br />
Assekuranzplanung?<br />
29<br />
Die Polizei<br />
unser Freund<br />
und Helfer...<br />
„Ihnen gebührt<br />
unser Respekt!“<br />
50<br />
Hard-Rock<br />
aus Pickließem<br />
26<br />
20 Golfen mit Herz<br />
Golfanlage Lietzenhof<br />
21 Gafotec<br />
21 MS Immobilien<br />
22 Zukunft selbst gestalten<br />
Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG<br />
24 Made in <strong>Bitburg</strong><br />
Autowelt <strong>Bitburg</strong><br />
26 Hard-Rock aus Pickließem<br />
Hecker Natursteine<br />
28 Autohaus Schönecker,<br />
Holz Becher, Lackwerk<br />
29 Was macht eine Assekuranzplanung?<br />
30 Mit Taktik gut versichert<br />
Asplano<br />
32 Für jedes Risiko optimal versichert<br />
Büchner·Barella<br />
34 Die <strong>Südeifel</strong> – ein Kraftpaket<br />
36 Die Eifel geht voRWEg<br />
RWE Energieladen<br />
37 Heizen & Kühlen auf die innovative Tour<br />
Wagner Heizung<br />
38 „Wir sind unser eigener Stromversorger“<br />
Scholtec<br />
40 Das maßgeschneiderte Eigenheim<br />
VisoPlanHaus<br />
42 Einkaufsbummel durch Prüm<br />
44 Ein Prümer geht dorthin,<br />
wo der Pfeffer wächst<br />
46 Leckeres zum Nachkochen<br />
47 Theis Mühle<br />
Tage der offenen Tür Gindorf<br />
48 Fischer tischt auf<br />
Fischer home<br />
50 Mit Schimanski & Co.<br />
hat Polizeiarbeit nichts zu tun<br />
52 Engel & Helden des Alltags<br />
53 Alltagsk(r)ämpfe von Andrea Braun<br />
54 Backrezept Helga´s Nussecken<br />
55 Steffen<br />
56 Faszination des Heißluftballonfahrens<br />
58 Die Eifel ist eine echte Marke<br />
59 Bermes Baustoffe<br />
HHW Haus<br />
60 Goldsaat<br />
<strong>ego</strong> N°14/2014 Inhaltsverzeichnis 5
Unser Käfer, Beetle oder Herby<br />
feiert seine 77 Jahre im Autozelt<br />
: Wie aus dem „Wagen für das Volk“ ein Kult-Objekt wurde<br />
und auf dem „Beda-Markt“ seine Geschichte erzählt<br />
Thomas Konder Fotimmz, tournee
Die Blicke durch das große Autozelt<br />
auf dem Beda-Markt werden in diesem<br />
Jahr nicht nur auf die neusten Modelle<br />
der 29 in <strong>Bitburg</strong> vertretenen Marken<br />
gelenkt. Eine Sonderausstellung widmet<br />
sich einem rundlichen Auto mit<br />
einem nicht ganz runden Jubiläum:<br />
Vor 77 Jahren lernte der VW Käfer laufen<br />
und mit ihm begann die große Automobilisierung<br />
eines ganzen Volkes.<br />
Alles begann in den Jahren des Dritten<br />
Reichs und einem genialen Konstrukteur:<br />
Ferdinand Porsche legte 1934 mit<br />
seinem „Exposé betreffend den Bau<br />
eines deutschen Volkswagens“ einen<br />
konkreten Plan zur Verwirklichung seines<br />
Projekts vor – einem flotten, sparsamen<br />
und bezahlbaren Fahrzeug für die<br />
Deutschen. Sein Konzept stieß auf so<br />
viele offene Ohren, dass der fast 60-jährige<br />
Autokonstrukteur schnell den Auftrag,<br />
einen Volkswagen im eigentlichen<br />
Wortsinn zu entwickeln, fest in der Tasche<br />
hatte.<br />
1935/36 wurden die ersten Prototypen<br />
gefertigt und ausgiebigen Testfahrten<br />
unterzogen. Ein Jahr darauf zeigte sich<br />
Adolf Hitler vom kugeligen Automobil<br />
so sehr angetan, dass die Pläne umso<br />
konkreter wurden. Vor 77 Jahren – Anfang<br />
1938 – lernte der Käfer endlich<br />
laufen: Der Grundstein für eine Autofabrik<br />
bei Fallersleben wurde gelegt<br />
und die erste kleine Serie produziert.<br />
Das deutsche Volk verliebte sich auf<br />
Anhieb in das Gefährt. 990 Reichsmark<br />
konnten in Form von Wertmarken<br />
zu je 5 Reichsmark gekauft und auf<br />
Sparkarten geklebt werden. Doch die<br />
Kriegs-Vorbereitungen bereiteten der<br />
Erfolgsgeschichte ein jähes Ende und<br />
die eifrigen Sparer gingen leer aus. Nur<br />
ein paar Hundert KdF-Wagen, wie er<br />
zunächst hieß („Kraft durch Freude“),<br />
verließen das Werk und die Produktionsanlagen<br />
wurden für die Kriegsfront<br />
eingesetzt. Statt Volks-Käfer liefen ab<br />
1939 Kübelwagen, Schwimmwagen<br />
und Rüstungsgüter vom Band.<br />
Erkennungszeichen des VW´s, weil gewölbtes<br />
Glas damals aufwendig und<br />
teuer in der Herstellung war. Bald folgten<br />
weitere Modelle auf Käfer-Basis wie<br />
der Bus oder später der elegante Karmann-Ghia.<br />
1955 wurde der einmillionste<br />
Volkswagen gefeiert. Der Rest ist<br />
Geschichte.<br />
Längst hat sich der Käfer mit seiner<br />
bewegenden Vergangenheit – von den<br />
Anfängen im dunkelsten deutschen<br />
Kapitel bis zum Produktionsende vor<br />
12 Jahren – zum Kultobjekt gemausert.<br />
Wie kein anderes Produkt symbolisierte<br />
er das Wirtschaftswunder im Nachkriegs-Deutschland.<br />
„KÄFER-INVASION“<br />
ZUM BEDA-MARKT<br />
Für die Autoschau zum Beda-Markt<br />
haben sich die Autohändler um Edgar<br />
Bujara in diesem Jahr etwas Besonderes<br />
ausgedacht: „Zum 10-jährigen<br />
Bestehen der Händlergemeinschaft<br />
Autowelt-<strong>Bitburg</strong> werden wir den Besuchern<br />
einige ganz besondere Schätze<br />
aus der VW-Geschichte zeigen.“ Zu diesen<br />
Schmuckstücken gehören selbstredend<br />
einige besonders schöne Käfer<br />
mit mehreren Jahrzehnten auf dem<br />
stählernen Buckel. Darunter befindet<br />
sich ein äußerst seltenes Cabrio Baujahr<br />
1949! Der berühmte VW-Bus, der<br />
Kübelwagen oder der sportlich-lässige<br />
„Buggy“ werden ihm Gesellschaft leisten.<br />
Und wer noch mehr VW-Insiderwissen<br />
erfahren möchte: Buchautor<br />
Sieger Heinzmann ist samstags und<br />
sonntags im Autozelt zu Gast und stellt<br />
sein neues von VW autorisiertes Buch<br />
„Volkswagen. Wie alles begann“ vor. •<br />
Nach Kriegsende war der Volkswagen<br />
tot geglaubt – und doch schnell zu<br />
neuem Leben erweckt. Bereits 17.000<br />
Menschen lebten in der Stadt, die fortan<br />
Wolfsburg hieß, und mit enormer<br />
Anstrengung unter der Leitung von<br />
VW-Chef Heinrich Nordhoff konnte<br />
bald die Serienproduktion beginnen.<br />
Das charakeristische geteilte Rückfenster<br />
(„Brezelfenster“) blieb bis 1953 zum<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 77 Jahre Käfer 7
kurz & knapp<br />
:Wussten Sie schon, dass ...<br />
REISELUST UNGEBROCHEN<br />
Scharff Reisen<br />
JOB INITIATIVE EIFEL 17.-18. SEPT. 2015<br />
Jan Malburg<br />
Buchungs-Boom für den Sommerurlaub 2015: Es<br />
herrscht Hochbetrieb in den Reisebüros. Erste Trends und<br />
die Lieblingsziele der Menschen aus unserer Region sind<br />
jetzt bereits erkennbar.<br />
In der Gunst der Urlauber steht Spanien ganz oben, so eine<br />
aktuelle Auswertung der Reisebüros Scharff in Speicher<br />
und <strong>Bitburg</strong>. Vor allem Mallorca – mit luxuriösen Unterkünften,<br />
abseits vom Rummel oder exklusiven Stadthotels<br />
in Palma. Griechenland erlebt ein Revival mit den Ägäis-<br />
Inseln Santorini und Mykonos sowie Kreta. Wie immer vorne<br />
mit dabei: die Türkei mit attraktiven Preisniveaus. Starke<br />
Nachfragen erleben auch Kreuzfahrten und ferne Länder<br />
wie Afrika, USA, Thailand und die Malediven.<br />
„Wir spüren das große Interesse gerade auch an Fernreisen“,<br />
erzählt Jörg Scharff, Geschäftsführer von Scharff Reisen.<br />
„Die Menschen setzen bei aufwändigen Traumreisen auf<br />
die Expertise und Sicherheit der Reisebüros: „Im Internet<br />
hat man ein völlig unübersichtliches Angebot und findet<br />
trotz Zeitaufwand nicht das Passende oder der Urlaub<br />
wird aus einem Dutzend Einzelleistungen viel zu teuer.“<br />
Sein persönlicher Tipp für dieses Jahr: „Kuba mit seinem<br />
Charme. Vielleicht wird die Insel in Zukunft amerikanisiert.<br />
Deshalb reisen viele jetzt hin, bevor irgendwann der erste<br />
McDonald`s kommt“, sowie das südliche Afrika mit seiner<br />
fantastischen Tierwelt, das auch für Familienreisen geeignet<br />
ist. •<br />
Nach erfolgreichem Start der Job Initiative Eifel 2013<br />
und der Fortführung in 2014 mit über 40 namhaften Unternehmen<br />
der Region wird auch in diesem Jahr die Messe<br />
für Facharbeit, Aus- und Weiterbildung in der Stadthalle <strong>Bitburg</strong><br />
stattfinden.<br />
Die Job Initiative Eifel ist in diesem Jahr am 17. und 18. September<br />
2015. Der Wirtschaftsstandort <strong>Bitburg</strong> und EIFEL<br />
bietet gute Perspektiven für gute Geschäfte. Neben der exponierten<br />
Lage im Dreiländer-Eck und den günstigen Rahmenbedingungen<br />
sind es vor allem die top-ausgebildeten<br />
Fachkräfte, die den Standort auszeichnen. Damit dies – gerade<br />
auch im Hinblick auf den demografischen Wandel –<br />
in Zukunft so bleibt, müssen hiesige Betriebe verstärkt in<br />
diesen Faktor investieren und den Menschen berufliche<br />
Chancen und Perspektiven aufzeigen, um sie in die Region<br />
zu ziehen und hier zu halten.<br />
Die Betriebe der Region erhalten mit der Job Initiative Eifel<br />
die beste Plattform, um qualifizierte Mitarbeiter zu werben.<br />
Zeigen Sie die Innovationskraft Ihres Unternehmens,<br />
präsentieren Sie Ihr Engagement in der Aus- und Weiterbildung,<br />
machen Sie auf Ihre besonderen Mitarbeiter-Programme<br />
aufmerksam. Ob Industriebetrieb, Handwerker<br />
oder Händler: Seien Sie dabei und werben Sie in einem<br />
starken Verbund um diesen wichtigsten Produktionsfaktor<br />
der Zukunft. Weitere Infos erhalten Sie unter<br />
Tel.: 06561 – 694 694 oder www.eifeljobs.de •<br />
8<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
kurz & knapp
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Finanzblick<br />
<strong>Bitburg</strong>er Bankbote – Informationen Möglichkeiten & Finanztipps der Region<br />
Bauzinsen günstig wie nie<br />
LOLLIPOP BABY- & FAMILIENMESSE<br />
Archiv Dirk Adams<br />
Lollipop – das ist der neue Name der seit 2011 bekannten<br />
und beliebten Baby- & Familienmesse in Trier.<br />
Am 14. Juni 2015 findet die Messe unter neuer Leitung an<br />
neuem Standort statt.<br />
Die erfolgreiche Messe der Agentur Adams wird ab 2015<br />
durch die Firma Bohl Design & Kommunikation in <strong>Bitburg</strong><br />
sowie durch Andreas Noll vom neuen <strong>ego</strong>-<strong>Magazin</strong> Trier<br />
durchgeführt. Als neuen Austragungsort konnten die historischen<br />
Hallen der Europäischen Kunstakademie direkt am<br />
Moselradweg gewonnen werden. Die Kunsthallen bieten<br />
ein attraktives, tolles Ambiente. Genau das richtige Flair,<br />
um Produkte und Dienstleistungen zum Thema „Familienleben<br />
und Babybedarf“ anzubieten. Mitmachen und Ausprobieren<br />
lassen, das ist das Motto bei dieser Ausstellung.<br />
Ebenso können Familien über Erziehung, Eigenheim, Finanzierung<br />
oder das passende Familienmobil informiert<br />
werden. Das Ambiente der Europäischen Kunstakademie<br />
verspricht eine erlebnis- und orientierungsreiche Plattform<br />
für Nachwuchs und Familienleben aus der umliegenden<br />
Großregion.<br />
Seien Sie dabei und merken sich bereits heute den Termin<br />
am 14. Juni in Trier in der Europäischen Kunstakademie<br />
vor - egal ob als Aussteller und Messe-Teilnehmer.<br />
Anfragen und mehr Informationen finden Sie unter:<br />
Andreas Noll, Tel.: 0651 97 68 9999, a.noll@<strong>ego</strong>magazin.de<br />
oder unter info@bohl.de •<br />
Auch das Jahr 2015<br />
bringt gute Nachrichten<br />
für Bauherren<br />
und Modernisierer.<br />
„Ob Eigentumswohnung,<br />
Einfamilien-,<br />
Doppel- oder Reihenhaus<br />
– wer plant,<br />
zu bauen oder zu<br />
modernisieren, sollte<br />
die Finanzierungsentscheidung<br />
nicht<br />
auf die lange Bank<br />
schieben“, weiß der Baufinanzierungsexperte Peter<br />
Feltes von der Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG. Aktuell betragen<br />
die monatlichen Zinskosten für ein Darlehen<br />
von 100.000 Euro mit einer Laufzeit von 10 Jahren<br />
im Schnitt 170 Euro. Zum Vergleich: Vor 10 Jahren<br />
kostete der gleiche Kredit monatlich rund 320 Euro<br />
mehr.<br />
Besonderen Wert legen wir in unserer umfassenden<br />
und qualifizierten Beratung auch auf Förderdarlehen.<br />
Wann ein Bauprojekt gefördert werden kann,<br />
welche zinsgünstigen Konditionen es gibt und wie<br />
hoch die Unterstützung ist, bedarf ausführlicher<br />
Recherche. Deshalb unterstützen und beraten wir<br />
von der individuellen Antragstellung, über die Betreuung,<br />
bis zur Zusage der Fördergelder. „Vielen<br />
Leuten ist nicht bewusst, dass zum Beispiel altersgerechtes<br />
Umbauen oder die Umstellung auf erneuerbare<br />
Energien vom Staat bezuschusst werden“, so<br />
der Baufinanzierungsexperte Peter Feltes. Wir haben<br />
stets die Möglichkeit, auf besondere Konditionen<br />
unserer Verbundpartner, der R+V, unserer Hypothekenbanken<br />
oder der Bausparkasse Schwäbisch Hall,<br />
zuzugreifen und möchten für jeden Kunden aus den<br />
vielen Möglichkeiten das jeweils beste Angebot zusammenstellen.<br />
Wie der Mix der Finanzierungsbausteine<br />
am Ende genau aussieht, ist dann immer eine<br />
individuelle Angelegenheit“, so Peter Feltes weiter.<br />
Neben den finanziellen Möglichkeiten spielen dabei<br />
auch Aspekte wie Sicherheit, Flexibilität und Rendite<br />
eine wichtige Rolle.<br />
Telefon 06561 63-0<br />
info@volksbank-bitburg.de<br />
www.volksbank-bitburg.de
kurz & knapp<br />
:Wussten Sie schon, dass ...<br />
EGO AUF DEM BEDA-MARKT<br />
Jan Malburg<br />
„EIFELLADEN“ IN BITBURG<br />
<strong>ego</strong><br />
Am kommenden Wochenende, vom 20.-22. März, steht<br />
<strong>Bitburg</strong> wieder ganz im Zeichen des Beda-Marktes. Nach<br />
dem Erfolg der letzten Jahre ist das Team von <strong>ego</strong> natürlich<br />
auch dieses Mal wieder mit einem Stand im Handwerkerzelt<br />
dabei. Kommen Sie vorbei und starten Sie mit <strong>ego</strong> in<br />
einen tollen Frühling! •<br />
„WEIN UND MUSIK IM HOF“<br />
Der SV Wolsfeld 1932 e.V. veranstaltet am 04. und 05.<br />
Juli 2015 das erste Weinfest der <strong>Südeifel</strong>. Unter dem Motto<br />
„Wein und Musik im Hof“ können die Gäste im Rahmen<br />
eines hochwertigen Musikprogramms Weine aus verschiedenen<br />
Anbauregionen (Mosel, Saar und Pfalz) genießen.<br />
Die Veranstaltung wird in der restaurierten Eifeler Bauernhofanlage<br />
der Familie Lack in Wolsfeld stattfinden.<br />
Der Samstag, 04. Juli, steht im Zeichen der Live Musik aus<br />
den Stilrichtungen Akustik Rock/Pop, Chanson, Jazz, Irish<br />
Folk und Country Music. Der Sonntag, 05. Juli, wird von<br />
volkstümlicher und Lounge Musik geprägt sein. Natürlich<br />
kommt neben der Auswahl hervorragender Weine auch der<br />
kulinarische Genuss nicht zu kurz.<br />
Weitere Informationen finden Sie auch auf Facebook. •<br />
Erstmals können in <strong>Bitburg</strong> Produkte der Regionalmarke<br />
Eifel in einem eigenen Ladenlokal angeboten werden.<br />
Am 6. März 2015 wurde der Eifelladen des Europäischen<br />
Berufsbildungswerks (Euro-BBW) in der Hauptstraße 39 a<br />
eröffnet. Seit mehreren Jahren betreibt das Euro-BBW in<br />
Trägerschaft des DRK Landesverband Rheinland-Pfalz in<br />
der Innenstadt einen Teeladen, um für seine Ausbildung<br />
in den Handelsberufen einen Lernort mit echten Kundenkontakt<br />
zu schaffen. Nun hat das Euro-BBW das benachbarte<br />
Ladenlokal angemietet und erweitert im Eifelladen sein<br />
Sortiment im Food- und Non-Food-Bereich. Nicht nur<br />
Touristen, sondern auch viele Eifeler können das neue Angebot<br />
für regionale Produkte der Dachmarke Eifel und für<br />
Geschenke sowie Textilien mit dem Eifel-Logo als Zeichen<br />
ihrer regionalen Verbundenheit nutzen.<br />
Als größter Ausbildungsbetrieb in der Region Trier mit Berufsausbildungsangeboten<br />
in 17 verschiedenen Berufsbildern<br />
hat das Euro-BBW die Einrichtung und Gestaltung des<br />
neuen Ladengeschäfts als „Ausbildungsprojekt“ organisiert.<br />
So haben angehende Tischler die Ladeneinrichtung gefertigt<br />
sowie montiert und Mediengestalter den Werbeauftritt<br />
entworfen wie auch produziert. Mit dem neuen Lernort<br />
sind für die Handelsberufen verbesserte, echte Arbeitsatmosphären<br />
geschaffen und zugleich gibt es in <strong>Bitburg</strong> ein<br />
interessantes, neues Angebot im Einzelhandel. Nähere Informationen<br />
zum Euro-BBW unter www.euro-bbw.de. •<br />
10<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
kurz & knapp
STARKE TYPEN<br />
STARKE MARKEN<br />
STARKE PARTNER<br />
KULTURWERKTAGE IN WEISSENSEIFEN<br />
Kulturwerkstatt Weißenseifen<br />
Gartengeräte<br />
vom Fachhandel<br />
zahlen sich aus<br />
Die Kulturwerkstatt Weißenseifen besteht bereits seit<br />
über 50 Jahren. Sie liegt mitten in der Eifel, umgeben<br />
von Wald und Ruhe. Ein idealer Ort, um für einige Tage<br />
dem Alltag zu entfliehen, sich ungestört künstlerisch zu<br />
betätigen. Vielleicht sind Sie oder Ihre Kinder in diesem<br />
Jahr ein Teilnehmer in dieser besonderen Atmosphäre.<br />
Für Kinder ab 6 Jahre findet, in Zusammenarbeit mit<br />
dem Kinder- und Jugendprogramm Schönecken, ein<br />
Bildhauer-Tag am Samstag, 11.04.2015 von 9.30 bis 17<br />
Uhr statt. In diesem Jahr soll es um Pappmaché-Skulpturen<br />
gehen. Anmeldungen können gerne ab sofort bei<br />
Frau Anja Görres-Biewald, unter Tel.: 06553 – 900018<br />
erfolgen.<br />
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Die bekannten und beliebten Kulturwerktage finden in<br />
diesem Jahr bereits zum 13. Mal statt. Am Fronleichnam-<br />
Wochende vom 04. bis 07. Juni 2015 ist es wieder soweit.<br />
Neben Form - Feuer - Farbe bietet die Künstlersiedlung<br />
Kurse an zu den Themen: Steinbildhauerei; Holz, Stein<br />
und Farbe; Masken - „Ausdruck schaffen, Eindruck machen“;<br />
Schreibwerkstatt sowie Figurative Malerei.<br />
Weitere Informationen zu den einzelnen Kursen sowie<br />
Anmeldung und Kontakt erhalten Sie unter<br />
www.kulturwerk-eifel.de. • Hohlgass 3, 54636 Rittersdorf<br />
Telefon 0 65 61 / 9 71 07-0<br />
www.servatius-ehlenz.de
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„DURCHBLICK 2015“ AUSSTELLUNG<br />
Auch in diesem Jahr finden im Eifelkreis <strong>Bitburg</strong>-Prüm<br />
Veranstaltungen der Special Olympics Rheinland-Pfalz statt.<br />
Bereits zum 22. Mal veranstaltete die Astrid-Lindgren-Schule<br />
Prüm am 24. Februar das Spielfest „Spiel und Spaß im<br />
Wasser“ der Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche<br />
Entwicklung in der Region Trier.<br />
Im Mai ist ein inklusives Kanu Camp am Stausee in Biersdorf<br />
am See geplant. An Pfingstmontag ist man in Bickendorf<br />
beim Erlebnistag „Nim(m)s Rad“ dabei. Dort findet<br />
auch eine Benefizverlosung für Special Olympics Rheinland-Pfalz<br />
statt. Bereits zum fünften Male ist man beim<br />
inklusiven Fußballcamp des AC Milan in der ersten Ferienwoche<br />
im Sommer mit Aktiven dabei. Ferner sind ein<br />
Reitcamp in <strong>Bitburg</strong> und ein Golf Tag in Planung.<br />
Aber auch beim autofreien Radtag „Lustiges Prümtal“ und<br />
beim <strong>Bitburg</strong>er Stadtlauf im September sind wieder viele<br />
Aktive von Special Olympics aus der Region <strong>Bitburg</strong>-Prüm<br />
dabei.<br />
Weitere Infos unter www.so-rlp.de •<br />
Eine äußerst beeindruckende Ausstellung ihrer Werke<br />
haben <strong>16</strong> Abiturienten des Kunstleistungskurs 2012-2015<br />
des St.-Willibrord-Gymnasiums <strong>Bitburg</strong> gemeinsam mit<br />
Ihrem Lehrer Tom Wolfer-Frost im Kundenzentrum der<br />
Kreissparkasse <strong>Bitburg</strong>-Prüm gezeigt. Für die Dauer von<br />
einem Monat von Mitte Februar bis Mitte März 2015 wurden<br />
die Werke, wie Bilder und Zeichnungen mit unterschiedlicher<br />
Thematik präsentiert, die teils im Unterricht<br />
und teils privat entstanden sind. Die Ausstellung wurde<br />
umrahmt von einer Installation im Kundenzentrum – die<br />
das Thema „Durchblick“ erlebbar macht und die ebenfalls<br />
vom Kunstleistungskurs gestaltet wurde.<br />
Rainer Nickels, Vorstand der Kreissparkasse, hat bei der Eröffnung<br />
nochmals betont, wie wichtig es der Kreissparkasse<br />
ist, junge Talente im Eifelkreis zu fördern und zu unterstützen.<br />
Dem schloss sich Landrat Dr. Joachim Streit in seiner<br />
Begrüßung an und lobte das große Engagement und den<br />
Mut der Künstler, sich mit ihren Werken der Öffentlichkeit<br />
zu präsentieren und zu stellen: „Die vielen Gäste und das<br />
große Interesse zeigen ihnen, dass sie auf dem richtigen<br />
Weg sind.“ •
VERANSTALTUNGSKALENDER<br />
ZUM JUBILÄUMSJAHR<br />
Aktuelle Infos unter www.bitburg.de<br />
MÄRZ<br />
Fr., 27.03. Manfred Mann’s Earth Band<br />
Stadthalle<br />
: <strong>ego</strong> gratuliert <strong>Bitburg</strong> zur ersten<br />
urkundlichen Erwähnung im Jahr 715<br />
<strong>ego</strong> Stadtarchiv <strong>Bitburg</strong>, Bohl Design & Kommunikation<br />
Vom römischen Beda zur „kleinen<br />
niederländischen Stadt“ und zum Zentrum<br />
der Südwesteifel. Die Ursprünge<br />
unserer Stadt müssen in vorrömischer<br />
Zeit liegen. Die Römer allerdings erkannten<br />
die besonders günstige Lage<br />
an einer alten Straßenkreuzung und<br />
errichteten hier eine Station an ihrer<br />
wichtigen Fernstraße Marseille – Trier –<br />
Köln, eine Tagereise nördlich von Trier.<br />
In der Frankenzeit wurde es zum Zentrum<br />
des Bidgaues, dessen Einfluss bis<br />
weit ins heutige Luxemburg und bis in<br />
den Saarraum reichte. Wichtige geistige<br />
Zentren waren seit dem 8. Jahrhundert<br />
die nahen Benediktinerklöster Echternach<br />
und Prüm. Unmittelbar vor den<br />
Toren der Stadt besaßen die Prümer<br />
Mönche mit ihrem Hofgut Mötsch eine<br />
zentrale Stelle ihrer Güterverwaltung.<br />
Sowohl durch die Beziehung zu den<br />
Klöstern als auch wegen der zentralen<br />
Deutsche Staatsphilharmonie RLP<br />
Margie Kinsky<br />
Albert<br />
Hammond<br />
Bon-Jovi-Tribute-Band „BOUNCE“<br />
Milites Bedenses<br />
Les Grooms „La Baronnade“<br />
feiert 1.300 Jahre<br />
Gau-Verwaltung fanden sich angesehene<br />
Persönlichkeiten in der kleinen<br />
Siedlung Beda ein. So weilte Herzog Arnulf,<br />
ein Vetter Pippins des Kleinen und<br />
Großonkel Karls des Großen, im Jahre<br />
715 in der Stadt und unterzeichnete<br />
hier eine Urkunde, in der er dem Kloster<br />
Echternach seinen Anteil an dem<br />
Sauerort Bollendorf übertrug. Es ist die<br />
erste urkundliche Erwähnung <strong>Bitburg</strong>s.<br />
An dieses Ereignis erinnert die Stadt im<br />
Jahre 2015 in einer 1.300-Jahrfeier mit<br />
zahlreichen Veranstaltungen für Einheimische<br />
und Gäste.<br />
Kommen Sie im Jahr 2015 nach <strong>Bitburg</strong><br />
– feiern Sie mit uns Geburtstag<br />
und erleben Sie viele schöne Stunden<br />
in Ihrer Eifelstadt! Weitere Infos<br />
zum Jubiläumsjahr bei Stadtverwaltung<br />
<strong>Bitburg</strong>: Tel. 06561/6001-0 oder im<br />
Internet unter www.bitburg.de •<br />
Jazz Initiative Eifel<br />
Break the Silence<br />
APRIL<br />
11.04. - 10.05. Historische Ausstellung des<br />
Stadtarchivs (Präsentation der<br />
neuen Chronik zum Auftakt)<br />
Haus Beda.<br />
Di., 14.04. One Piano, One Voice" Konzert<br />
mit Donovan Aston Haus Beda<br />
Sa., 18.04. Echoes – Performing the Music<br />
of Pink Floyd Stadthalle<br />
Sa., 25.04. Kinderfl ohmarkt in der<br />
Innenstadt Fußgängerzone<br />
Do., 30.04. Maifeier Gartenanlage Haus Beda<br />
MAI<br />
Sa., 02.05. Jubiläumskonzert des Städt.<br />
Musikvereins <strong>Bitburg</strong>er Stadthalle<br />
02. / 03.05. Dressurturnier Reitanlage<br />
<strong>Bitburg</strong>-Mötsch, RZFV <strong>Bitburg</strong><br />
Do., 07.05. Laura-Totenhagen-Trio spielt im<br />
<strong>Bitburg</strong>er Jazzclub Bistro Finesse<br />
09. / 10.05. Auftaktwochenende<br />
Kultursommer Rheinland-<br />
Pfalz / Revue der Jahrhunderte<br />
/ Römerlager Stadtgebiet,<br />
Stadthalle, Haus Beda<br />
17.05. - 26.07. Fernand Roda – Ein Leben für die<br />
Malerei Haus Beda<br />
JUNI<br />
Mi., 03.06. Integratives Fußballturnier der<br />
<strong>Bitburg</strong>er Schulen Sportplatz des<br />
Kath. Schulzentrums<br />
Mi., 03.06. Lesenacht zur Eröffnung des<br />
Sommerheckmecks „Räuber“<br />
Haus Beda, Bibliothek<br />
Di., 09.06. Commemo – 200 Jahre Wiener<br />
Kongress: deutsch-luxemburgische<br />
Gedenkveranstaltung<br />
Haus Beda<br />
Do., 11.06. Uwe-Ecker-Quartett im<br />
<strong>Bitburg</strong>er Jazzclub Bistro Finesse<br />
Sa., 13.06. Schulfest zum 50-jährigen<br />
Bestehen des St. Willibrord-<br />
Gymnasiums (Denkmalstraße St.<br />
Willibrord-Gymnasium)<br />
JULI<br />
Fr., 03.07. Traditionelles Pittischfest des<br />
Städt. Musikvereins Petersplatz<br />
04.07. - 07.07. Muatenkirmes am Jugendheim,<br />
<strong>Bitburg</strong>-Mötsch<br />
Do., 09.07. Roselyne Chenilyer und das City<br />
Jazz Trio im <strong>Bitburg</strong>er Jazzclub<br />
Bistro Finesse<br />
Fr., 10.07. Fassanstich, anschl. Bon-Jovi-<br />
Tribute-Band "BOUNCE"<br />
Festzelt des Folklore-Festivals<br />
10. - 13.07. Europäisches Folklore-Festival<br />
mit Festzug (So.) und Jubiläum<br />
Städtepartnerschaften<br />
Stadtgebiet, Festzelt<br />
Mi., 15.07. Summer Jazz: Benno-Raabe-<br />
Quartett Gartenanlage<br />
Haus Beda<br />
Mi., 22.07. Summer Jazz: Militär-Jazzband aus<br />
Luxembourg Gartenanlage<br />
Haus Beda<br />
Sa., 25.07. 2. <strong>Bitburg</strong>er Braderie – Flohmarktverkauf<br />
der Einzelhändler u.<br />
Unterhaltungsprogramm<br />
Innenstadt<br />
Mi., 29.07. Summer Jazz: Bigband-Sound mit<br />
Opus 78 aus Luxembourg<br />
Gartenanlage Haus Beda<br />
Groupe Tango Sumo
14<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Eifel Honig
Das süße Gold der Eifel<br />
:Honig ist ein leckeres Wundermittel der Natur<br />
Angelika Koch Dmytro Smaglov<br />
Wenn es nach der griechischen<br />
Mythologie geht, dann verleiht Honig<br />
sogar den Göttern ihre Unsterblichkeit.<br />
Die Eifeler sind da etwas zurückhaltender:<br />
Imker wie Dr. Detlef<br />
Römer, der seine fleißigen Bienen unter<br />
anderem rund um Malbergweich,<br />
Holsthum und Wilsecker Blütennektar<br />
sammeln lässt, bezeichnen ihren<br />
Honig „nur“ als gesund. Jedenfalls<br />
für den, der nicht gerade allergisch<br />
gegen Pollen ist, die in geringer Konzentration<br />
mit in den Honig gelangen<br />
können. Aber viele Naturheilkundler<br />
sehen auch darin eine Chance zur Bekämpfung<br />
von Heuschnupfen.<br />
Die im Honig enthaltenen Flavonoide<br />
wirken entzündungshemmend und<br />
helfen gegen Viren. Als Hausmittel<br />
gegen Halsschmerzen ist er seit Jahrhunderten<br />
im Einsatz. Auch Propolistinktur<br />
aus Bienenharz, das bei der<br />
Honigherstellung anfällt, erweist sich<br />
als echtes Wundermittel bei Zahnfleischentzündungen<br />
oder Herpes.<br />
Neuseeländischer Manukahonig mit<br />
seiner besonders hohen Konzentration<br />
an Flavonoiden wird sogar in Kliniken<br />
erfolgreich angewandt, um offene<br />
Wunden zu schließen, bei denen<br />
andere Mittel versagen. Das ebenfalls<br />
im Honig enthaltende Acetylcholin ist<br />
bekannt für seine Herzschlag beruhigende<br />
und gefäßerweiternde Wirkung,<br />
so dass Honig auch dazu beiträgt, den<br />
Blutdruck zu senken, und das Herz zu<br />
schützen. Warme Milch mit Honig ist<br />
seit jeher für seine wohltuende Wirkung<br />
als Abendgetränk gerade zur Erkältungszeit<br />
berühmt. Auch mittelbar<br />
ist Honig supergesund: Denn ohne<br />
die Bienen als Erzeugerinnen gäbe es<br />
keine Äpfel, Birnen, Kirschen und andere<br />
Vitaminbomben mehr.<br />
Die Eifel ist eine ideale Region für Imker<br />
und ihre summenden Schützlinge.<br />
Denn die abwechslungsreiche Landschaft<br />
mit vielen blühenden Wiesen,<br />
beerenreichen Mischwäldern, Kleeund<br />
Rapsfeldern oder Bauerngärten<br />
sorgt dafür, dass die Bienen eine Fülle<br />
von Futterquellen finden. Bereits im<br />
April startet die Sammeltätigkeit. Bis<br />
Ende Mai wird dann der Frühjahrshonig<br />
geschleudert, der sich durch eine<br />
cremige Konsistenz und sehr helle<br />
Farbe auszeichnet. Der Eifeler Sommerhonig<br />
aus der Sommertracht wird<br />
bis in den August hinein erzeugt. Er<br />
kann neben der Süße, die jeder mit<br />
dem Honig verbindet, auch salzige,<br />
herbe oder sogar bittere Nuancen auf<br />
die Zunge zaubern und ist damit eine<br />
besonders interessante Leckerei. Der<br />
zumeist dunkle und würzige Waldhonig<br />
stammt aus Honigtau von Nadeloder<br />
Laubbäumen.<br />
Da Honig ein echtes Naturprodukt ist,<br />
entscheiden Wetter, Blütenvorkommen<br />
und Bienengesundheit jedes Jahr<br />
neu über die Qualitäten, die Mengen<br />
und die Sorten, die von den Imkern in<br />
die typischen Gläser abgefüllt werden<br />
können. Dass länger oder kalt gelagerter<br />
Honig mit der Zeit auskristallisiert,<br />
schadet ihm nicht. Wer ihn durch<br />
Erhitzen wieder verflüssigt, tut sich<br />
jedoch nicht unbedingt etwas Gutes,<br />
denn ab 40 Grad aufwärts zerstört er<br />
wertvolle Bestandteile. Honig in heißen<br />
Tee zu tun oder ihn zum Backen<br />
zu verwenden ist darum lediglich etwas<br />
für den Geschmack, aber nicht für<br />
die Gesundheit.<br />
Detlef Römer klärt Honigliebhaber<br />
auch über ein paar Werbetricks auf. So<br />
ist das Attribut „kalt geschleudert“ eine<br />
Selbstverständlichkeit. Wer versucht,<br />
bei mehr als 25 Grad zu schleudern,<br />
würde die aus Wachs bestehenden<br />
Waben aufweichen und keinen Honig<br />
gewinnen können. Auch der Hinweis<br />
„wabenecht“ ist als Werbebotschaft<br />
purer Unfug: Bienen können gar nicht<br />
anders, als den Honig in Waben zu deponieren.<br />
In der warmen Jahreszeit erhalten<br />
Bienenfans bei der Imkerei Römer in<br />
Malbergweich immer dienstags ab 18<br />
Uhr die Gelegenheit zum „Bienenstreicheln“.<br />
Wer Stiche fürchtet, bekommt<br />
Schutzkleidung. In der Eifel<br />
gibt es noch relativ viele Imker, die<br />
als Hobby oder Nebenerwerb Honig<br />
produzieren. Etliche von ihnen freuen<br />
sich auch über neugierige Interessenten.<br />
Denn nicht nur Varroamilben<br />
oder Pflanzenschutzmittel bedrohen<br />
das süße Gold. Generell beklagen die<br />
deutschen Imker auch einen zunehmenden<br />
Nachwuchsmangel. Darum<br />
ist es wichtig zu zeigen, was Bienen<br />
für die ganze Natur leisten und was<br />
Honig für den Menschen leistet. Damit<br />
auch in Zukunft frischer und gesunder<br />
Honig aus der Region zu haben<br />
ist und nicht nur Ware aus Übersee.<br />
•<br />
Wer mehr über das süße Gold der Eifel<br />
erfahren möchte, ist beim Kreisimkerverband<br />
www.kiv-bitburg.de genau an<br />
der richtigen Adresse. Zu den drei Mitgliedern<br />
im Kreisimkerverband gehören<br />
der bereits 1896 gegründete Bienenzuchtverein<br />
<strong>Bitburg</strong> sowie der Bienenzuchtverein<br />
Kyllburg und der Imkerverein Naturpark<br />
<strong>Südeifel</strong>. Hier finden Sie zahlreiche<br />
Informationen zum Thema Imkerei, Veranstaltungen<br />
sowie Anfängerkurse.<br />
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Golfen mit Herz<br />
: Die Golfanlage Lietzenhof ist in die deutschlandweite<br />
Turnierserie „Golfen mit Herz 2015“ aufgenommen worden.<br />
Archiv Golfanlage Lietzenhof<br />
GOLFEN MIT HERZ - KÖLN<br />
Verein zur Unterstützung von hilfsbedürftigen<br />
krebskranken Kindern und Jugendlichen<br />
Turniere Golfregion Köln/Eifel<br />
24. April 2015<br />
„Jummimüüs“ GC Schloss Miel<br />
23. Mai 2015<br />
„Golfanlage Lietzenhof“ 1.Tag<br />
Scheckübergabe der Spendensumme Benefizturnier 2014<br />
i.H.v. 13.325,00 Euro an den Förderverein Krebskranker Kinder e.V.<br />
Seit mehr als 20 Jahren veranstaltet<br />
die Golfanlage Lietzenhof Benefizveranstaltungen<br />
zu Gunsten des Fördervereins<br />
krebskranker Kinder e.V. in<br />
Trier. Im Laufe der vergangenen Jahre<br />
konnte so dem Förderverein e.V. in<br />
Trier eine Gesamtspendensumme von<br />
über 135.000 Euro übergeben werden.<br />
Beim letztjährigen Benefiz-Turnier<br />
kam der Kontakt zur Europäischen<br />
Stiftung zustande und daraus entwickelte<br />
sich nun eine neue Kooperation.<br />
Die „Europäische Stiftung“ und die<br />
Vereine „Golfen mit Herz“ engagieren<br />
sich in hohem Maße für die finanzielle<br />
Unterstützung von hilfsbedürftigen<br />
krebskranken Kindern und Jugendlichen.<br />
Die Stiftung wurde 1997<br />
von Friedhelm Gruber und Dr. Markus<br />
Hasler gegründet. Näheres dazu<br />
unter www.golfenmitherz.com. Seit<br />
2004 werden, auch in Deutschland,<br />
Golf-Charity-Turniere mit dem Namen<br />
„Golfen mit Herz“ durchgeführt. Der<br />
Reinerlös jedes dieser Turniere wird<br />
von der Europäischen Stiftung aus den<br />
Erträgen des Stiftungsvermögens erhöht<br />
und ausschließlich für die Unterstützung<br />
hilfsbedürftiger krebskranker<br />
Kinder und Jugendlicher verwendet.<br />
Die Verantwortlichen der Golfanlage<br />
Lietzenhof und die Stiftung freuen sich<br />
nun auf ein spannendes Turnier an<br />
Pfingsten 2015. Das „Golfen mit Herz-<br />
Turnier“ wird an 2 Tagen - am 23. und<br />
24. Mai 2015 stattfinden – und soll natürlich<br />
neben Spaß und Spiel auch ein<br />
tolles Spendenergebnis erzielen. Dazu<br />
Kurzstatements von Josef Kinnen, Betreiber<br />
der Golfanlage Lietzenhof und<br />
Heinz Pickel, Charity-Manager „Golfen<br />
mit Herz – Köln“.<br />
Josef Kinnen: „Wir freuen uns sehr auf<br />
die zukünftige Zusammenarbeit und<br />
hoffen so, noch mehr hilfsbedürftige<br />
Betroffene unterstützen zu können.“<br />
Heinz Pickel: „Wir haben das Engagement<br />
der Golfanlage Lietzenhof in der<br />
Angelegenheit mit großer Freude zur<br />
Kenntnis genommen und freuen uns,<br />
mit Hilfe der Golfanlage Lietzenhof<br />
noch mehr betroffene Kinder zu unterstützen.“<br />
Die Golfanlage Lietzenhof und die Europäische<br />
Stiftung freuen sich, Sie zu<br />
diesem Anlass am 23./24.05.2015 zum<br />
„Golfen mit Herz-Turnier“ begrüßen zu<br />
können. Der Erlös dieser beiden Tage,<br />
wird komplett zur Unterstützung hilfsbedürftiger<br />
krebskranker Kinder und<br />
Jugendlicher verwendet. Das Pfingstwochenende<br />
wird ergänzt um weitere<br />
Turniere am 22. und 25.05.2015. Gerne<br />
stehen wir Ihnen hier für weitergehende<br />
Informationen zur Verfügung.<br />
Zu Ihrer Information finden Sie nachfolgend<br />
auch die gesamten Termine<br />
2015 der „Golfen mit Herz-Turniere“ in<br />
der Golfregion Köln/Eifel. •<br />
24. Mai 2015<br />
„Golfanlage Lietzenhof“ 2.Tag<br />
19. Juni 2015<br />
„Köln“ GC Velderhof<br />
20. Juni 2015<br />
„Köln“ GC „Am Alten Fließ“<br />
08. Aug. 2015<br />
„Sr.Tollität „Luftflotte“ GC Schloss Miel<br />
KONTAKT<br />
Golfen mit Herz<br />
Ansprechpartner für die gesamte<br />
Turnierserie: Heinz Pickel<br />
Mobil: 0171-415 49 79<br />
E-Mail: H.Pickel@t-online.de<br />
www.golfenmitherz-koeln.de<br />
MITGOLFEN HEISST MITHELFEN<br />
Benefi zturnier zugunsten krebskranker Kinder mit<br />
der Stiftung Golfen mit Herz an Pfi ngsten 2015<br />
Samstag, 23. Mai 2015<br />
Firmenturnier (1. Tag), Turnier Golfen<br />
mit Herz (Stableford) sowie Spaßturnier<br />
Golfen mit Herz<br />
Sonntag, 24. Mai 2015 Firmenturnier<br />
(2. Tag), Turnier Golfen mit Herz (Stableford)<br />
sowie Spaßturnier Golfen mit Herz<br />
KONTAKT<br />
Golfanlage Lietzenhof<br />
Lietz Kreuz 1, 54597 Burbach<br />
Tel.: 06553 2007<br />
info@golf-lietzenhof.de<br />
www.golf-lietzenhof.de<br />
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BEDA MARKT<br />
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Handwerkerzelt!<br />
Warum noch selber mähen,<br />
wenn es auch ein anderer machen<br />
kann? Die Mähroboter von<br />
Husqvarna machen die Entscheidung<br />
leicht – gewissenhaft<br />
und millimeterpräzise stutzen<br />
sie jede Rasenfl äche perfekt<br />
auf das gewünschte Maß zurecht.<br />
Das Funktionsprinzip ist<br />
einfach: Ein an den Rasenrändern<br />
verlegter Begrenzungsdraht<br />
defi niert die zu mähende<br />
Fläche. Dank des freien Bewegungsmusters<br />
der Mähroboter<br />
gelingt dabei ein konstanter<br />
Schnitt ohne Fahrspuren. Sobald<br />
die Roboter angehoben<br />
werden oder umkippen, stellen<br />
sie automatisch den Betrieb<br />
ein. Kollisionssensoren lassen<br />
die Geräte vor Hindernissen<br />
zurück- bzw. ausweichen, vor<br />
unbefugter Benutzung schützen<br />
PIN Code und Alarmfunktion.<br />
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Bei der Erfüllung Ihrer Wohnwünsche richten wir uns ganz nach<br />
Ihren Vorstellungen: vom eingeschossigen Bungalow bis zur Villa,<br />
vom Rohbau bis zur schlüsselfertigen Lösung, von den Erdarbeiten bis zum<br />
Anlegen der kompletten Außenanlage. Wir bieten Ihnen<br />
ein maßgeschneidertes Bau-Konzept, massiv gebaut<br />
– Stein auf Stein.<br />
Egal ob Sie neu bauen oder ein bestehendes<br />
Haus erweitern, modernisieren oder<br />
sanieren möchten – wir sind Ihr zuverlässiger<br />
Vor-Ort-Partner in der Großregion<br />
Trier-Luxemburg. Vertrauen Sie auf unsere<br />
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Sie möchten uns kennenlernen!<br />
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09:42<br />
Mark Reuter<br />
Sabine Lamberty<br />
Marco Wallesch<br />
Daniela Elsen<br />
Mark Meier
VR Eins Team<br />
Für alle BEDA MARKT Besucher!<br />
Besuchen Sie uns vom<br />
20. - 22. März im Handwerkerzelt!<br />
13:42<br />
Zukunft selbst gestalten<br />
:Mit VR Eins bietet die Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG<br />
die perfekte Filiale der Zukunft<br />
Angelika Koch Archiv Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG, Jan Malburg<br />
„Wir machen den Weg frei!“, lautet der wohl<br />
bekannteste Slogan der genossenschaftlichen<br />
und regional verankerten Kreditinstitute. Daraus<br />
spricht die Modernität und Zukunftsorientierung,<br />
die zu geschäftlichem Erfolg für Privatund<br />
Firmenkunden ebenso wie zu den Volksbanken<br />
und Raiffeisenbanken selbst gehört.<br />
Während das bewährte Filialnetz vor Ort mit<br />
der hohen Beratungskompetenz von Angesicht<br />
zu Angesicht weiterhin mit Service überzeugt,<br />
erleben Kunden, die das moderne, innovative<br />
und schnelle Banking lieben und schätzen einen<br />
außergewöhnlichen Mehrwert durch die<br />
Zukunftsfiliale VR Eins.<br />
Freie Wege im modernen Alltag brauchen nach<br />
wie vor Zuverlässigkeit und überschaubare,<br />
leicht verständliche Wege… aber eben deutlich<br />
mehr Flexibilität und Schnelligkeit als je zuvor.<br />
Wer mit Notebook oder Smartphone unterwegs<br />
ist, der kann und will die Beratung „seiner“<br />
Banker unkompliziert und unmittelbar ohne<br />
aufwändige Fahrten oder Wartezeiten abrufen.<br />
Mit VR Eins geht die Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG auf<br />
genau diese modernen Bedürfnisse und Vorlieben<br />
ein.<br />
Es erwarten Sie flexible Beratungszeiten, komfortable<br />
und bestens ausgestattete Räumlichkeiten<br />
sowie modernste technische Ausstattung<br />
– kombiniert mit der gewohnt persönlichen<br />
genossenschaftlichen Beratung. Das Team –<br />
Mark Meier, Sabine Lamberty, Marco Wallesch,<br />
Mark Reuter und Daniela Elsen – steht für alle<br />
Fragen zur Verfügung. Aber die jungen und engagierten<br />
Experten sind ebenso per Mail und<br />
SMS erreichbar. Auch die spezielle VR Eins-<br />
App bringt mobilen Nutzern die wichtigsten<br />
und aktuellsten Infos. Die VR Eins-Kunden<br />
können ihre Wunschtermine rund um die Uhr<br />
direkt im Online-Kalender ihres persönlichen<br />
Beraters reservieren. Durch die umfassenden<br />
Online-Services lassen sich viele Bankgeschäfte<br />
bequem und direkt per Smartphone erledigen.<br />
Mit der VR Eins wird der Volksbank-Grundsatz<br />
„Menschlich gut beraten!“ ins Internetzeitalter<br />
übertragen. Wie gut das den Kunden tut, ist auf<br />
www.vr-eins.de zu sehen.<br />
Auch einer ihrer ersten VR Eins-Kunden und<br />
Mitglied der Band „Erich and the funky Moneyrollers“<br />
– Timo Heinz aus Kyllburg - verrät, dass<br />
er vom neuen Konzept der Volksbank <strong>Bitburg</strong><br />
eG begeistert ist. „Als junger Kunde bin ich sehr<br />
aufgeschlossen für Veränderungen und Neuerungen<br />
in jeder Hinsicht, insbesondere wenn<br />
es um neue Medien geht. Mein erster Eindruck<br />
der VR Eins ist durchweg positiv. Ich fühle<br />
mich hier sehr gut aufgehoben und verstanden.<br />
Über die VR Eins-App reserviere ich mir ganz<br />
bequem und einfach meinen persönlichen<br />
Wunschtermin im Online Kalender meiner Beraterin<br />
und erspare mir lange Terminabsprachen<br />
übers Telefon. Ich empfinde die VR Eins als sehr<br />
innovativ und kann die Volksbank nur ermutigen,<br />
an diesem Konzept festzuhalten und dieses<br />
fortlaufend weiterzuentwickeln.“<br />
Ein komplettes Interview<br />
mit Timo Heinz lesen Sie in<br />
der April-<strong>Ausgabe</strong> des „Weitblick“,<br />
der Kundenzeitung<br />
der Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG. •<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG 23
24<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
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Autostadt <strong>Bitburg</strong>?<br />
:Große Autoschau zum Beda Markt und ein „10-Jähriges“<br />
Thomas Konder<br />
Blitzendes Chrom, elegante Konturen<br />
und geballte PS-Power... Im Autozelt<br />
auf dem Beda-Platz werden am<br />
dritten März-Wochenende wieder so<br />
manche Kinderaugen zum Leuchten<br />
gebracht und das Design- und Technikfaible<br />
der Eltern bedient. Auf satten<br />
3000 m 2 stellen sich vom praktischen<br />
Kleinwagen über das leistungsstarke<br />
Coupé bis zum geländetauglichen<br />
SUV fast 100 automobile Neuerscheinungen<br />
vor. Die Auto-Ausstellung war<br />
es auch, die 1979 zusammen mit der<br />
Landwirtschaft und dem Handwerk<br />
von Anfang an den Beda-Markt zu dem<br />
gemacht haben, was er heute ist: Die<br />
größte Gewerbeschau in der Region.<br />
Die enorme Dichte von 29 Automarken,<br />
die deutschlandweit seinesgleichen<br />
sucht, stellt sich in der „Beda-Autoschau“<br />
den interessierten Besuchern<br />
vor. <strong>Bitburg</strong> strahlt somit einmal mehr<br />
nicht nur mit seinem Weltruf als Bierstadt,<br />
sondern auch als Autostadt. Das<br />
immer im September stattfindende<br />
Autofestival im Gewerbegebiet „Auf<br />
Merlick“ mit dem großen Old- und<br />
Youngtimertreffen „<strong>Bitburg</strong> Classic“ ist<br />
das zweite Highlight, das jährlich von<br />
den Händlern gestemmt wird. „Autowelt<br />
<strong>Bitburg</strong>“ lautet der Name der<br />
Händlervereinigung, die pünktlich<br />
zum Beda Markt auf 10 gemeinschaftliche<br />
Jahre zurückblickt. „<strong>Bitburg</strong> bietet<br />
eine einzigartige Vielfalt und Vergleichsmöglichkeit.<br />
Fast alle bedeutenden<br />
Hersteller sind hier Tür an Tür vertreten.<br />
Wer nach geballter Kompetenz<br />
und gutem Service rund ums Auto<br />
sucht, wird hier fündig“, so Stefan Bohl,<br />
der sich in der Öffentlichkeitsarbeit der<br />
Händlergruppe engagiert.<br />
Beim Deutschen Patentamt hat die<br />
Gruppe den Namen „Autostadt <strong>Bitburg</strong>“<br />
registrieren lassen. Gegenwehr<br />
gab´s jedoch von der Volkswagen AG.<br />
Die eigene Marke „Autostadt“ für das<br />
Erlebnis- und Kompetenzzentrum in<br />
Wolfsburg steht den <strong>Bitburg</strong>ern im<br />
Weg – oder eben anders herum. Die<br />
Meinungen dazu gehen schon seit 7<br />
Jahren auseinander. Zusammenhalt<br />
gibt´s dagegen unter den <strong>Bitburg</strong>er Autohäusern,<br />
wenn es darum geht, die<br />
Kompetenzen der Einzelnen zu einem<br />
Ganzen zu bündeln. <strong>Bitburg</strong> ist eben<br />
doch Autostadt!<br />
Und wessen Augen beim Gang durch<br />
das Autozelt noch nicht genug zum<br />
Leuchten geraten, der sollte die benachbarte<br />
Kundenhalle der Kreissparkasse<br />
besuchen. Oder natürlich die Autohäuser<br />
in der Stadt. Denn auch dort<br />
werden wieder einmal reichlich PS-Power,<br />
elegante Konturen und blitzendes<br />
Chrom für Staunen sorgen. •<br />
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Tel.: (0 65 61) 94 59 4-0<br />
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Mötscherstr. 49<br />
Tel.: (0 65 61) 94 78-20<br />
Trierer Straße 46<br />
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Tel.: (0 65 61) 96 13-0
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HighTech Maschinen schneidet, fräst<br />
und poliert Michael Hecker und sein Team<br />
funktionale und fantastische Formen in<br />
Naturstein, Keramik und Quarzwerkstein!<br />
Stefan Bohl<br />
Sie müssen es gesehen haben, um es zu glauben. Die<br />
Formen, die Michael Hecker und sein 15-köpfiges Team<br />
im Stein finden sind faszinierend und wundervoll. Eine<br />
saharaartige Dünenlandschaft oder ein perfekt gefrästes<br />
Ornament in einer Sandsteinplatte als Sichtwand für<br />
Garten oder Wohnzimmer. Der flammende Kopf, das<br />
Emblem der Corvette Bruderschaft Luxembourg, mit<br />
3mm breiten Stegen in einer 3 cm dicken Silestoneplatte.<br />
Michael Hecker ist Steinmetzmeister und führt den Betrieb<br />
nun in der zweiten Generation. Tief im Handwerk<br />
verwurzelt werden hier auch die alten Herstellungsmethoden<br />
gepflegt. Grabanlagen, Küchen und Bäder gehören<br />
traditionell zum Leistungsspektrum und werden<br />
auf moderne Weise umgesetzt.<br />
Mit der Übernahme des Betriebes begann Michael<br />
Hecker schon früh mit der Anschaffung von hochpräzisen<br />
Bearbeitungsmaschinen und verfügt heute über einen<br />
der am besten ausgestatteten Betriebe der Region.<br />
Der Maschinenpark reicht über hochpräzise Kantenbearbeitung<br />
zu CNC-gesteuerten Sägen und Fräsen,<br />
mit denen passgenaue funktionale Löcher, Kanten und<br />
Formen in den Stein gebracht werden. Ein Beispiel dafür<br />
sind Küchenspülen, die direkt in die Arbeitsplatte<br />
gefräst werden. Mit der CNC-Säge werden z.B. die gesamten<br />
Treppenstufen einer Treppe aus einer Platte<br />
geschnitten, um dem Kunden das bestmögliche Maserungsbild<br />
zu bieten.<br />
Zwei weitere Highlights im Maschinenpark sind ein<br />
extra für Hecker angefertigter Fräs- und Polierroboter<br />
und die mit einem 4200 Bar starkem Wasserstrahl arbeitende<br />
Schneidemaschine. Wenn Sie etwas Besonderes<br />
oder eigentlich Unmögliches aus Stein haben<br />
möchten, sind Sie bei Michael Hecker an der richtigen<br />
Adresse.•
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Was macht eine Assekuranzplanung?<br />
:Versicherungsmakler sind Profis in Sachen fairer Absicherung von Risiken<br />
Angelika Koch ra2 studio<br />
Nicht immer ist der Besuch eines Versicherungsagenten<br />
eine willkommene Sache, denn oft bleibt den Kunden ein<br />
Zweifel, ob sie perfekt beraten werden. Sie sind unsicher,<br />
ob sie tatsächlich eine günstige, faire, maßgeschneiderte<br />
und sinnvolle Lösung für ihren individuellen Versicherungsbedarf<br />
präsentiert bekommen. Denn Agenten, die<br />
lediglich die Produkte einer einzigen Versicherungsgesellschaft<br />
vertreten, können natürlich nicht die gesamte Angebotspalette<br />
im Blick haben.<br />
Ganz anders arbeiten so genannte Versicherungsmakler<br />
oder Assekuranzplaner. Sie teilen sich je nach Zielgruppe<br />
in Privat-, Gewerbe- oder Industriemakler auf. Dabei sind<br />
sie unabhängig von einzelnen Versicherungsgesellschaften<br />
und kennen die ganze Bandbreite des Marktes.<br />
Die Versicherungsmakler filtern für ihre Kunden aus der<br />
gesamten Angebotspalette der in Frage kommenden Versicherungsgesellschaften,<br />
die mit dem besten Preis- Leistungsverhältnis<br />
heraus. Als Experten auch für das Kleingedruckte<br />
in Policen und Verträgen wissen sie, welche Risiken<br />
wie am besten abgesichert sind und wo es möglicherweise<br />
noch Lücken im Versicherungsschutz gibt. Sie helfen, diese<br />
Lücken passgenau zu schließen. •<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Versicherung<br />
Assekuranzplanung<br />
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Mit Taktik gut versichert<br />
: asplano -effektive Assekuranzplanung- hat das richtige<br />
Fingerspitzengefühl für den Versicherungs-Dschungel<br />
Angelika Koch Archiv<br />
Marco Otten<br />
Ramona Ney<br />
Es kann jeden treffen: Plötzlich<br />
nach einem Unfall oder auf Grund<br />
einer Krankheit kann der bisherige<br />
Beruf nicht mehr ausgeübt werden.<br />
Doch eine Berufsunfähigkeitsversicherung<br />
ist für Arbeitnehmer und<br />
Selbstständige besonders restriktiv.<br />
Wer eine solche Versicherung beantragt,<br />
sieht sich einem detaillierten<br />
Fragenkatalog über die eigene Gesundheit<br />
ausgesetzt. Wird ein Kunde<br />
abgelehnt, was nicht selten vorkommt,<br />
hat das für ihn auch negative<br />
Auswirkungen bei weiteren Anträgen.<br />
Im Gegenzug empfinden viele<br />
Kunden die Konditionen und Tarife<br />
der insgesamt etwa hundert Anbieter<br />
als kaum durchschaubar. Doch es<br />
gibt zuverlässige Hilfe von Profis.<br />
„Wir fragen zuerst nach der persönlichen<br />
Situation und ermitteln den<br />
Bedarf des Kunden. Dann erarbeiten<br />
wir mit spezieller Software ein erstes<br />
Screening für ihn und seine Berufsgruppe:<br />
Welche Versicherung kommt<br />
überhaupt in Frage?“, erläutert Marco<br />
Otten von asplano das Vorgehen.<br />
„Wir stellen auf dieser Basis den potenziellen<br />
Versicherungen anonymisierte<br />
Anfragen und holen präzise<br />
Angebote ein. Aus dieser Vorauswahl<br />
kann unser Kunde dann die für ihn<br />
beste Lösung abschließen. Die aufwändige<br />
Vorgehensweise unterscheidet<br />
uns deutlich vom klassischen<br />
Einfirmenvertreter, zahlt sich für unsere<br />
Mandanten aber regelmäßig aus“<br />
Otten und sein Team erklären allgemeinverständlich,<br />
welche Vertragsklauseln<br />
im konkreten Fall welche<br />
Folgen haben.<br />
Der Mehrwert für den asplano-Kunden<br />
ist klar: Er trägt kein Risiko einer<br />
möglichen Antragsablehnung, hat jedoch<br />
die Gewissheit, die tatsächlich<br />
günstigste und passgenaueste Versicherung<br />
zu bekommen. Für diesen<br />
Mehrwert muss er nicht mehr zahlen,<br />
denn der Service von asplano<br />
wird von dem Versicherer, der zum<br />
Zuge kommt, getragen.<br />
30<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
asplano
Philipp Marx<br />
Stefan Patzelt<br />
Fachanwalt für Versicherungsrecht,<br />
Kanzlei Kunz & Patzelt,<br />
Bernkastel-Kues<br />
„Bei asplano wird nichts<br />
dem Zufall überlassen. Wir<br />
kooperieren seit vielen Jahren<br />
vertrauensvoll und beraten das<br />
Team in rechtlichen Fragen.“<br />
Laetitia Charaux<br />
Alfred Schneider<br />
Ähnlich funktioniert zum Beispiel<br />
auch der Bereich der Geschäftsversicherungen.<br />
Hier sind Ausschreibungen<br />
an die Versicherungen mit<br />
den relevanten Daten eines asplano-<br />
Geschäftskunden der Ausgangspunkt.<br />
„Wir betreuen die Unternehmen im<br />
kompletten Bedarf, ganz gleich ob<br />
Haftpflicht-, Transport- oder Gebäudeversicherung.<br />
Denn nur so kann genau<br />
ermittelt werden, ob es irgendwo<br />
Lücken oder Dopplungen im Versicherungsschutz<br />
gibt“, erläutert Otten.<br />
Jede Firma habe ganz eigene Anforderungen<br />
an den Versicherungsschutz.<br />
Da mache es manchmal Sinn, die Versicherungen<br />
zu streuen und in einem<br />
anderen Fall im Gegenteil zu konzentrieren.<br />
„Zudem sind die Preisspannen<br />
für bestimmte Versicherungsarten<br />
enorm. Da kann ein Mittelständler<br />
oder Freiberufler extrem viel sparen.“<br />
Egal ob Arbeitnehmer oder Unternehmer:<br />
Bei asplano findet jeder eine<br />
ungezwungene und dabei fachlich<br />
höchst versierte Ansprache. „Mia<br />
kinnen och Platt“, sagt Otten lächelnd,<br />
„schließlich gehören wir zur Eifel. Bei<br />
uns steht die vertrauensvolle Atmosphäre<br />
im Vordergrund.“ Das junge<br />
Team des Versicherungsfachwirts (sowie<br />
Courtier d’Assurance für Luxemburg)<br />
setzt auf unkomplizierte Kundennähe,<br />
um sich vollkommen auf<br />
die Sache und den Nutzen für den<br />
Klienten zu konzentrieren •<br />
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<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 asplano<br />
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Für jedes Risiko optimal versichert<br />
: Wilfried Steffes von Büchner · Barella gibt Lösungstipps für ein perfektes Risiko-Management<br />
<strong>ego</strong><br />
Wilfried Steffes<br />
Norbert Gehlen<br />
<strong>ego</strong>: Sehr geehrter Herr Steffes, wie<br />
können Sie als Handlungsbevollmächtigter<br />
<br />
zu oben genannter Frage Stellung beziehen?<br />
Wilfried Steffes: Wir als BüchnerBarella<br />
verkaufen keine Produkte, sondern<br />
Lösungen für Problemstellungen, die<br />
wir nach intensiver Risikoanalyse in<br />
Gewerbe- und Industriebetrieben diagnostiziert<br />
haben.<br />
<strong>ego</strong>: Hochinteressant, wie kann ich<br />
mir das vorstellen?<br />
Wilfried Steffes: Stellen Sie sich z.B.<br />
vor, Sie hätten einen Maschinenbaubetrieb<br />
und Sie wären Zulieferer für<br />
die Automobilindustrie. Nun gilt es<br />
für uns z.B. im Bereich der Betriebshaftpflicht<br />
die möglichen Störfälle zu<br />
analysieren, die finanzielle Auswirkungen<br />
auf Ihre Wertschöpfungskette<br />
haben könnten. Mit unserem Haftungsmanagement,<br />
welches auf dem<br />
deutschen Versicherungsmarkt seines<br />
Gleichen sucht, untersuchen wir detailliert<br />
die Haftungs- und Liefervereinbarungen<br />
zwischen Ihnen und Ihren<br />
Abnehmern; hier sollte größtmögliche<br />
Deckungsgleichheit mit Ihrem<br />
Betriebshaftpflichtvertrag hergestellt<br />
werden.<br />
<strong>ego</strong>: Ist dies bei jedem Versicherer<br />
so gewährleistet?<br />
Wilfried Steffes: Leider nein! Hier<br />
kommt die Größe von BüchnerBarella<br />
(ca. 250 Mitarbeiter bundesweit) und<br />
das qualitativ hohe Standing bei den<br />
Versicherern zum Tragen. Wir schreiben<br />
das vorhandene Risikoprofil im<br />
deutschen und teilweise internationalen<br />
Versicherungsmarkt aus. Meistens<br />
gelingt es uns hier hoch qualifizierten<br />
und risikogerechten Versicherungsschutz<br />
einzukaufen.<br />
<strong>ego</strong>: Dies klingt für mich jetzt<br />
sehr kompliziert und zeitaufwendig.<br />
Wilfried Steffes: Ja. Wir als Büchner<br />
Barella sind Ihr Dienstleister und<br />
es ist unsere Aufgabe in Ihrem Sinne<br />
unabhängig und unparteiisch tätig zu<br />
sein. Wir sind nur Ihnen, als unserem<br />
Kunden, verpflichtet.<br />
<strong>ego</strong>: Das hört sich sehr gut an. Welches sind<br />
versicherungstechnisch für Sie die Herausforderungen<br />
unserer mittelständischen<br />
Wirtschaft in der nahen Zukunft?<br />
Wilfried Steffes: Eine sehr große Herausforderung<br />
in naher Zukunft bzw.<br />
bereits heute ist die Beherrschung<br />
des Internets.
Dieter Meyer<br />
Dietmar Weber<br />
Ingo Biering<br />
<strong>ego</strong>: Denken Sie hier an unsere<br />
Bundeskanzlerin, Frau Angela Merkel,<br />
und ihr abgehörtes Handy?<br />
Wilfried Steffes: Unter anderem! Für<br />
unseren Mittelstand ist das Bedrohungsszenario<br />
allerdings wesentlich<br />
größer als nur ein abgehörtes Handy.<br />
Stellen Sie sich nun mal eine Bauunternehmung<br />
vor. Welche Konsequenzen<br />
es hätte, wenn hier das EDV-<br />
System gehackt würde und Preise für<br />
Durchführung von Baumaßnahmen<br />
und Ausschreibungen unbemerkt verändert<br />
würden? Stellen Sie sich weiterhin<br />
einen Lebensmittelproduzenten<br />
vor, dessen Rezepturen von außen gehackt<br />
und verändert würden.<br />
<strong>ego</strong>: Dies könnte doch unter Umständen<br />
zum Supergau in einer Firma führen?<br />
Wilfried Steffes: Die Konsequenzen<br />
wären ähnlich wie und vergleichbar<br />
mit einem sehr großen Feuerschaden<br />
und dem anschließenden Betriebsausfall<br />
und –stillstand.<br />
<strong>ego</strong>: Gibt es bereits Versicherungslösungen?<br />
Wilfried Steffes: Vielen Dank für die<br />
Frage. Der deutsche Versicherungsmarkt<br />
präsentiert hier zwar bereits<br />
einige Lösungsmöglichkeiten - vollmundige<br />
Werbeversprechen sind hier<br />
allerdings nicht gefragt.<br />
Wir als BüchnerBarella haben Cyber-<br />
Risk als existenziell für unsere mittelständische<br />
Kundschaft eingestuft.<br />
Hier sind individuelle Lösungsansätze<br />
gefordert - 08/15 ist hier zu wenig!<br />
Wir haben unser Ohr am tagtäglichen<br />
Geschehen in den von uns betreuten<br />
Betrieben. Wir beschäftigen uns ausschließlich<br />
mit Risko-Management –<br />
hier sind wir die Spezialisten.<br />
<strong>ego</strong>: Sehr geehrter Herr Steffes, vielen Dank<br />
für diesen kleinen Einblick in die tagtägliche<br />
Arbeitswelt eines auf den Mittelstand spezialisierten<br />
Versicherungsmaklers. •<br />
KONTAKT<br />
Büchner · Barella<br />
Assekuranzmakler GmbH<br />
Eurener Straße 196-198<br />
54294 Trier<br />
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<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Büchner · Barella 33
Die <strong>Südeifel</strong> -<br />
ein Kraftpaket<br />
: Der Eifelkreis ist vorbildlich in punkto alternative und regenerative Energien<br />
Angelika Koch lassedesignen<br />
Alle reden vom Klimawandel. Dass<br />
jeder Einzelne einen Beitrag leisten<br />
muss, um die Folgen möglichst moderat<br />
zu halten, ist längst jedem bewusst.<br />
Es gibt viele Wege, dies zu tun:<br />
beim alltäglichen Konsum auf kurze<br />
Transportwege, auf recyclingfähige<br />
Verpackungen und Materialien sowie<br />
auf regionale Produkte achten;<br />
selbst möglichst oft auf öffentliche<br />
Verkehrsmittel zurückgreifen oder<br />
gesund mit dem Fahrrad und zu Fuß<br />
mobil sein;<br />
als Bauherr innovative Heizungssysteme<br />
zu nutzen und ein Niedrigenergiehaus<br />
oder gar ein Passivhaus bauen;<br />
Strom sparen mit entsprechenden<br />
Leuchtmitteln und intelligenter Haustechnik,<br />
welche die elektronischen<br />
Geräte auf Ressourcenschutz programmiert.<br />
Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel<br />
gesetzt, den landesweiten Energieverbrauch<br />
bis 2030 komplett aus alternativen<br />
und regenerativen Quellen<br />
zu beziehen. Windkraft, Photovoltaik,<br />
Erdwärme, Biomasse und Wasserkraft<br />
sind hier die wichtigsten Mittel der<br />
Wahl. Das Bundesland gilt europaweit<br />
als Vorreiter für intelligenten Klimaschutz<br />
durch die Nutzung ressourcenschonender<br />
und CO2-neutraler<br />
Energie.<br />
Innerhalb von Rheinland-Pfalz wiederum<br />
gibt es einen „Hot Spot“ für derartige<br />
Energie: die <strong>Südeifel</strong>. Nirgendwo<br />
sonst ist derzeit der Anteil regenerativer<br />
Energie so hoch wie hier, so dass<br />
Verbrauch und dezentrale Erzeugung<br />
34 <strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Kraftpaket <strong>Südeifel</strong>
ungefähr deckungsgleich sind und<br />
teils sogar mehr Energie erzeugt als<br />
vor Ort verbraucht wird.<br />
Diese vorbildliche Leistung geht nur<br />
mit Menschen, die ökologische „Überzeugungstäter“<br />
sind und zugleich ökonomisch<br />
denken. Denn regenerative<br />
Energie schont nicht nur die Umwelt,<br />
sondern auch das Portemonnaie der<br />
Bürgerinnen und Bürger. Die Leistung<br />
geht aber auch nur mit Unternehmen,<br />
die sich ihrer Verantwortung bewusst<br />
sind, die Innovationen voran bringen<br />
und mutig umsetzen, die ihre Mitarbeiter<br />
entsprechend fortbilden und<br />
die sich trauen, ausgetretene Pfade zu<br />
verlassen.<br />
Dazu gehören in der Region verwurzelte<br />
Mittelständler ebenso wie<br />
große Konzerne. Es ist keine Frage<br />
der Betriebsgröße, ob modernste Energieeffizienz<br />
verwirklicht wird, sondern<br />
eine Frage der Überzeugung<br />
und der Zukunftsfähigkeit. Wir stellen<br />
darum einige Unternehmen vor, die<br />
sich voll und ganz der neuen Energien<br />
verschrieben haben: ein Bauunternehmen,<br />
ein Heizungs- und Lüftungsspezialist,<br />
ein Stromlieferant, ein<br />
Solaranlagenbauer. Sie alle stehen für<br />
eine Orientierung, die in der <strong>Südeifel</strong><br />
besonders gut ausgeprägt ist und die<br />
so ein Stück zu unserer Lebensqualität<br />
beiträgt. Vom Mieter, der seine kleine<br />
Wohnung mit intelligentem Strom<br />
beliefern lassen will, bis hin zum<br />
Gewerbetreibenden, der ein großes<br />
Objekt rundum energetisch sinnvoll<br />
ausstatten will, sind die Menschen im<br />
Eifelkreis an der richtigen Adresse. •<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Kraftpaket <strong>Südeifel</strong> 35
ANZEIGE<br />
Die Eifel geht voRWEg<br />
NEU-<br />
ERÖFFNUNG<br />
RWE Energieladen<br />
Römermauer 7:<br />
21. März<br />
14.00 Uhr<br />
: Energie für die Region kommt aus der Region – Mehr energieeffiziente Beratung vor Ort<br />
Angelika Koch Jan Malburg, Archiv RWE<br />
In <strong>Bitburg</strong> gibt es eine neue Adresse<br />
für alle, die Energie klug, effizient<br />
und kostensparend einsetzen oder sogar<br />
selbst erzeugen wollen: der neue<br />
RWE-Energieladen an der Römermauer,<br />
direkt am Parkplatz Grüner See. Hier<br />
gibt es nicht nur eine Ladestation für<br />
Elektroautos, sondern noch mehr Service<br />
mit erweiterten Öffnungszeiten an<br />
fünf Tagen pro Woche (Mo-Do: 9 bis 18<br />
Uhr, Fr 9 bis 15 Uhr), mit einer großen<br />
Ausstellungsfläche und Platz für Beratungsgespräche.<br />
RWE-Kunden und Interessierte können<br />
auch ohne Termin jederzeit vorbeikommen.<br />
Das lohnt sich. Denn es gibt<br />
nicht nur persönliche Beratung zu energieeffizienten<br />
Themen. Auch attraktive<br />
Strom- und Erdgastarife werden<br />
angeboten und Fragen zur individuellen<br />
Abrechnung werden beantwortet.<br />
Wichtige aktuelle Themen werden auf<br />
wechselnder Ausstellungsfläche anschaulich<br />
aufbereitet, ganz gleich ob<br />
Photovoltaik, Wärmepumpe, Nachtspeichergeräte<br />
oder Warmwasserspeicher.<br />
„Im Gegensatz zu Discountmarken legen<br />
wir Wert auf persönliche Erreichbarkeit<br />
und Beratung vor Ort“, erläutert<br />
Manfred Klasen (Vertriebsleiter Süd)<br />
das Konzept des RWE-Energieladens.<br />
Er weiß, wovon er spricht: Er kommt<br />
aus der Region und kennt sie aus dem<br />
Effeff. Die intensive Verbundenheit mit<br />
den Kunden und Betrieben drückt sich<br />
nicht nur in der Partnerschaft mit der<br />
Regionalmarke Eifel aus, die ihrerseits<br />
nur die besten und zur besonderen<br />
Qualität der Landschaft passenden<br />
Produkte und Dienstleistungen mit<br />
dem typischen Eifel-E auszeichnet. In<br />
Sachen regenerative Energien setzt das<br />
RWE eifeltypische Akzente.<br />
„Ist es verrückt, Strom aus der Eifel selber<br />
zu machen?“ fragt das neue RWE-<br />
„Kind“ namens RWE HomePower solar.<br />
Die Antwort lautet natürlich, dass<br />
es keineswegs verrückt ist – sondern<br />
im Gegenteil besonders clever. Denn<br />
mit Photovoltaik-Anlagen, die von regionalen<br />
Betrieben installiert werden,<br />
bekommen Hausbesitzer individuell<br />
angepassten, selbst dezentral erzeugten<br />
und kostengünstigen Strom. „RWE<br />
HomePower solar bringt buchstäblich<br />
Eifel-Sonne ins Zuhause“, sagt Manfred<br />
Klasen. „Mit diesem ‚Strom von hier‘<br />
werden unsere Kunden auf naturschonende<br />
Weise unabhängiger von den<br />
allgemeinen Marktschwankungen.“<br />
Innovative Effizienz- und Technikprodukte,<br />
interessante Tarifangebote<br />
und kompetenter Service warten auf<br />
die Besucher des neuen RWE Energieladens.<br />
Auch wenn es um energetische<br />
Fragen bei Neubauten oder<br />
Sanierungen geht, ist man hier an der<br />
richtigen Adresse. •<br />
ANSPRECH-<br />
PARTNER<br />
Manfred Klasen<br />
(Vertriebsleiter<br />
Region Süd)<br />
ANSPRECH-<br />
PARTNER<br />
Rosita Klein<br />
(Teamleiterin<br />
Rheinland-Pfalz West)<br />
KONTAKT<br />
RWE Energieladen<br />
Römermauer 7<br />
54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Tel.: 0800 9944009 (kostenlose Hotline)<br />
www.rwe.de<br />
36<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
RWE
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Besuchen<br />
Sie uns am<br />
Beda Markt<br />
im Handwerkerzelt!<br />
Heizen und Kühlen<br />
auf die innovative Tour<br />
:Die Wagner Gruppe ist Spezialist für alternative Energien und Klima<br />
Angelika Koch Jörg Rossler, babkin<br />
Die Wagner Gruppe umfasst drei<br />
Standorte: Wagner <strong>Bitburg</strong> und Bad<br />
Nouvelle sowie Wagner Beidweiler.<br />
Vom Einfamilienhaus bis zum großen<br />
Gewerbe-, Wohnungs- oder Multifunktionsobjekt<br />
stattet der in dritter<br />
Generation von Horst Wagner, Michael<br />
Wagner, Rudolf Schneider und<br />
Joachim Kiesch geführte Betrieb Gebäude<br />
mit passgenauen Heizungen,<br />
Klima- und Lüftungssystemen sowie<br />
Bädern und Sanitäranlagen aus. Den<br />
Schwerpunkt legt das Unternehmen<br />
auf hoch leistungsfähige Lösungen<br />
mit Erdwärme und Wärmepumpen.<br />
Darüber hinaus werden verstärkt innovative<br />
Pellet- oder Biomasseheizungen<br />
gebaut. „Es kommt immer auf den<br />
Standort des Hauses und die Nutzung<br />
an, um die optimale Heizung oder<br />
Klimatisierung zu finden. Manchmal<br />
ist es erforderlich, verschiedene Energieträger<br />
oder Methoden zu kombinieren“,<br />
erläutern die Experten. Investitionskosten,<br />
Nutzen, Machbarkeit<br />
sowie niedrigste Betriebskosten in der<br />
späteren Nutzung – das sind die Eckpfeiler,<br />
auf denen die Entscheidung<br />
für ein bestimmtes Heizkonzept basiert.<br />
„Wir machen kein Angebot ohne<br />
vorherige individuelle Beratung“, sagt<br />
Bernd Lichtenthäler.<br />
Das Selbstverständnis der Wagner<br />
Gruppe ist klar: In der Region Vorreiter<br />
für modernste Technologie sein. Das<br />
umfasst natürlich auch die Geothermie,<br />
die allerdings wegen des Grundwasserschutzes<br />
nicht überall erlaubt<br />
ist. Doch auch dort brauchen Bauherren<br />
auf die ressourcenschonende<br />
Erdwärme nicht verzichten. „Für diese<br />
Fälle ist der Einsatz von Flächenkollektoren<br />
sinnvoll, die ohne Bohrungen<br />
auskommen.“ Sogar in Gerolstein oder<br />
Rosport, die wegen des wertvollen<br />
Mineralwasservorkommens in weiten<br />
Teilen von Geothermie ausgeschlossen<br />
sind, kann mit dieser Methode<br />
Erdwärme genutzt werden. •<br />
Michael Wagner<br />
KONTAKT<br />
Wagner GmbH<br />
Südring 27, 54634 <strong>Bitburg</strong><br />
Tel.: 0 65 61/95 36 0<br />
www.wagner-bitburg.de<br />
<strong>ego</strong> N°12/2014 Wagner GmbH 37
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„Wir sind unser<br />
eigener Stromversorger!“<br />
: Familie Scholtes aus Nattenheim vertreibt Sonnenkraftwerke<br />
und geht mit ökolokisch- und ökonomisch gutem Beispiel voran.<br />
Westen<br />
Norden<br />
Osten<br />
Süden<br />
Photovoltaik-Anlagen<br />
benötigen keine direkte<br />
Sonneneinstrahlung<br />
sondern Licht.<br />
Sie können so auch an<br />
nördlich, östlich oder<br />
westlich ausgerichtete<br />
Dächer angelegt<br />
werden.<br />
<strong>ego</strong> Sonnenbatterie GmbH, Scholtec, Stefan Bohl
STROMSPEICHER STATT SPARBUCH:<br />
Mit der „SONNENBATTERIE“ speichern Sie effi zient den von Ihrer Photovoltaik-<br />
Anlage erzeugten Strom und können diesen nach Bedarf nutzen; dies entlastet<br />
zudem die Stromnetze. Ist die Batterie voll, werden lediglich die Überkapazitäten<br />
in das Stromnetz eingespeist. Dies bringt ökologischen Strom und Renditen, die<br />
ein Sparbuch heute kaum noch schafft.<br />
<strong>ego</strong>: Herr Scholtes, Sie vertreiben<br />
seit 5 Jahren erfolgreich Photovoltaik-Anlagen;<br />
nun sind Sie u.a. „zertifiziertes<br />
Servicecenter für Sonnenbatterie“-<br />
was bedeutet das für Ihre<br />
Kunden?<br />
Zur wirtschaftlichen Ergänzung unserer<br />
Anlagen haben wir schon lange nach<br />
dem besten Systempartner für unsere<br />
Kunden gesucht, der einen wirtschaftlichen<br />
und kompakten Stromspeicher<br />
anbieten kann. Mit „Sonnenbatterie“ haben<br />
wir einen Partner, der Marktführer<br />
in Deutschland ist. Dies beweist auch<br />
unsere eigene Anlage im Haus.<br />
<strong>ego</strong>: Wie sieht die Nachfrage nach PV-<br />
Anlagen aus, nachdem die Einspeisevergütung<br />
doch deutlich gesunken ist?<br />
Die Nachfrage nach PV-Anlagen mit<br />
Stromspeicher hat sich enorm erhöht.<br />
Der Hauptgrund ist, dass die Menschen<br />
unabhängig von den steigenden Strompreisen<br />
werden möchten. Hierbei spielt<br />
die „Sonnenbatterie“ eine Schlüsselrolle.<br />
Denn für die Wirtschaftlichkeit<br />
ist es entscheidend, wieviel von dem<br />
selbsterzeugten Strom sie auch selbst<br />
verbrauchen können, ohne auf teuren<br />
Netzstrom zugreifen zu müssen. Dazu<br />
kommt dann noch die Einspeisevergütung<br />
für den überschüssig verkauften<br />
Strom.<br />
<strong>ego</strong>: Inwieweit kann sich ein Haushalt<br />
mit eigenem Strom versorgen?<br />
Dies hängt natürlich vom Verbrauch des<br />
Haushaltes ab und wird bei Erstellung<br />
der Anlage individuell berechnet. Dadurch,<br />
dass die auf Lithium basierenden<br />
„Sonnenbatterien“ extrem gute Speicherwerte<br />
haben, wird sich ein Durchschnittshaushalt<br />
zu 70%, im Sommer<br />
auch mal 100 % mit Eigenstrom versorgen<br />
können. Übrigens sind die Batteriezellen<br />
wartungsfrei, was sie von den<br />
meisten Blei-Systemen unterscheidet.<br />
<strong>ego</strong>: Wie lange hält sich so ein Speichersytem<br />
und ab wann rechnet sich<br />
die Investition?<br />
Der Hersteller gibt 20 Jahre Lebensdauer<br />
an und bietet 10 Jahre Garantie auf<br />
die Batteriezellen. Dies ist nahezu einzigartig<br />
am Markt. Der Strompreis liegt<br />
in der Grundversorgung bei ca. 29 Cent/<br />
kWh. Mit einer PV-Anlage produzieren<br />
Sie Ihren Strom deutlich günstiger. Damit<br />
hat der Kunde über 20 Jahre einen<br />
konstant günstigen Strompreis. Durch<br />
diese Ersparnis rechnet sich ein System<br />
durchschnittlich in ca. 9 -12 Jahren.<br />
<strong>ego</strong>: Kann eine „Sonnenbatterie“ nur<br />
Sonnenstrom speichern?<br />
Die „Sonnenbatterie“ ist ein netztgeführtes<br />
System, an das Sie auch ein bestehendes<br />
Windrad oder ein Blockheizkraftwerk<br />
anschließen können.<br />
<strong>ego</strong>: Gibt es eine Stromspeicherförderung<br />
von der KfW-Bank?<br />
Ja! Als zertifizierter Fachbetrieb erfüllen<br />
wir die Förderrichtlinie der KfW-Bank,<br />
diese fördert dann abhängig von der<br />
Anlagengröße. Bei einem Einfamilienhaus<br />
sind es im Schnitt zwischen 500<br />
und 3000 Euro.<br />
<strong>ego</strong>: Mit welchen Speicherkapazitäten<br />
gibt es die „Sonnenbatterie“?<br />
Die „Sonnenbatterie ECO“ ist für Einfamilienhäuser<br />
mit 4,5 kWh bis 13,5<br />
kWh ausgelegt. Für kleine Betriebe oder<br />
Landwirte sind Systeme mit bis zu 60<br />
kWh verfügbar. •<br />
KONTAKT<br />
SCHOLTEC GmbH<br />
Vor der Lieh 21a, 54636 Nattenheim,<br />
Tel.: 06569 962834, www.scholtec.de,<br />
www.sbc-suedeifel.sonnenbatterie.de<br />
Lager- und Logistikzentrum:<br />
Gewerbepark A60, Auf Risch 18<br />
54636 Fließem, Tel.: 06569 2799730<br />
Am 17. Mai 2015 in Fließem!<br />
Gewerbeschau „Am Ufo“<br />
Besuchen<br />
Sie uns zum<br />
BEDA MARKT<br />
an unserem<br />
Stand im<br />
Handwerkerzelt!<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Scholtec GmbH 39
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ZUFRIEDENHEIT?<br />
VISIOPLANHAUS<br />
AUCH.<br />
Das maßgeschneiderte Eigenheim<br />
: Visioplanhaus baut individuelle, schlüsselfertige Wohlfühlhäuser.<br />
Angelika Koch Jan Malburg, Archiv VisioPlanHaus<br />
Noch sind die Außenanlagen des<br />
neuen Wohnhauses von Marc und<br />
Stefanie Thurn am Ortsrand von Bekond<br />
nicht perfekt gestaltet. Doch im<br />
Inneren herrscht bereits einen Monat<br />
nach Bezug echte Behaglichkeit: Tochter<br />
Emilia schaut neugierig mit großen<br />
Babyaugen aus den Panoramafenstern<br />
ins frühlingsgrün werdende Tal,<br />
Hund Oscar beschnüffelt den Besuch.<br />
Dass sich die junge Familie hier rundum<br />
geborgen fühlt, ist sofort spürbar.<br />
„Wir hatten dieses Grundstück bereits<br />
ausgewählt“, schildert Marc Thurn<br />
die Entstehungsgeschichte des großzügigen<br />
Einfamilienhauses mit 190<br />
Quadratmetern Wohnfläche, das in<br />
elegant-puristischer Architektur individuell<br />
geplant und gebaut wurde.<br />
„Fest stand auch, dass wir ein schlüsselfertiges,<br />
Stein auf Stein gemauertes<br />
Niedrigenergiehaus wollen. Wir haben<br />
im Internet mehrere Anbieter<br />
recherchiert und angefragt. Aber nur<br />
Wilhelm Pallien von Visioplanhaus<br />
hat nicht mit standardisierten Infos,<br />
sondern sofort ganz persönlich<br />
geantwortet. Das war bereits ein großer<br />
Pluspunkt.“ Die Chemie habe gestimmt,<br />
bestätigt Stefanie Thurn.<br />
Die Seriosität und Kompetenz, welche<br />
die Bauherren in dieser Herangehensweise<br />
erlebten, setzte sich fort. „Wir<br />
konnten auch ohne vorherige Anmeldung<br />
mehrere Visioplan-Baustellen in<br />
verschiedenen Stadien der Fertigstellung<br />
besichtigen. Diese Transparenz<br />
hat uns gefallen. Als wir dann noch bei<br />
der Durchkalkulation feststellten, dass<br />
solch ein eigens für uns maßgeschneidertes<br />
Haus auch finanziell kein Traum<br />
bleiben musste, war die Entscheidung<br />
klar: Wir wollen mit Wilhelm Pallien<br />
und Visioplanhaus bauen!“<br />
Alles lief von A bis Z reibungslos, betonen<br />
die Thurns. Und dass sie mit<br />
„ihrem“ Bauplaner nach Abschluss der<br />
Arbeiten freundschaftlich per Du sind,<br />
beweist: Das Vertrauen war gerechtfer-
WILHELM PALLIEN<br />
Immobilienfachwirt<br />
freier Sachverständiger<br />
Bauberater<br />
tigt. Böse Überraschungen gab es keine,<br />
im Gegenteil: „Wenn wir nachträgliche<br />
Sonderwünsche äußerten, war<br />
das nie ein Problem, sondern wurde<br />
unverzüglich umgesetzt. Über die Kosten<br />
unserer zusätzlichen Ideen wurden<br />
wir sofort und korrekt informiert.<br />
Und wir hatten fast zu jeder Tagesund<br />
Nachtzeit einen verantwortlichen<br />
und zuverlässigen Ansprechpartner,<br />
der sich sofort um unser Anliegen<br />
kümmerte.“<br />
Es geht also doch: individuell neu<br />
bauen ohne Stress. Visioplanhaus baut<br />
in Rheinland-Pfalz und insbesondere<br />
auch in der Region Trier mit der <strong>Südeifel</strong><br />
pro Jahr bis zu vierzig schlüsselfertige,<br />
von den eigenen Architekten<br />
geplante Eigenheime. Von der Beratung<br />
über passende und auf Wunsch<br />
ökologische Baustoffe, über modernste<br />
technische Systeme oder über stilvolle<br />
Elemente für die Inneneinrichtung<br />
bis hin zu Tipps für die harmonische<br />
Gestaltung der Außenanlagen: Hier<br />
ist alles aus einem Guss und alles ein<br />
Unikat, ohne dabei das bauherrengerechte<br />
Budget überzustrapazieren. Die<br />
Preisgarantie gibt Sicherheit und auch<br />
das ausgefeilte Zeitmanagement sorgt<br />
dafür, dass keine Mehrkosten durch<br />
Verzögerungen entstehen. „Wir konnten<br />
sofort loslegen“, freut sich Familie<br />
Thurn, „nach nur sechs Wochen Vorlauf<br />
und sechs Monaten Bauzeit waren<br />
wir in unserem Traumhaus.“ •<br />
KONTAKT<br />
Petronik VisioPlanHaus Automation GmbH GmbH & Co.KG<br />
Daimlerstraße Im Handwerkerhof 13 1<br />
54634 54338 <strong>Bitburg</strong> Schweich-Issel<br />
Tel.: 06502 06561 9966250 9496-0<br />
www.petronik.com<br />
www.visioplanhaus.de<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 VisioPlanHaus 41
29. APRIL – 4.MAI<br />
Gewerbeausstellung Grenzlandschau „GLS“<br />
Veranstalter: Stadt Prüm<br />
28. JUNI<br />
Prümer Sommer Eröffnung<br />
mit verkaufsoffenem Sonntag<br />
9. AUGUST<br />
Rock´n´Run, Benefi zlauf<br />
anlässlich der Prümer Kirmes<br />
durch die Innenstadt<br />
www.prümer-stadtlauf.de<br />
Einkaufsbummel durch Prüm<br />
mit vielen Möglichkeiten<br />
: Prüm – Einkaufsstadt mit Kultur und Freizeitangeboten<br />
Bettina Bartzen Bettina Bartzen, Archiv Bohl Design, Verbandsgemeinde Prüm, PRÜM eifelstark<br />
Prüm ist mit „PRÜM eifelstark, Stadtmarketing<br />
und Gewerbeverein e.V.“ zu<br />
einer attraktiven Einkaufsstadt mit Kultur<br />
und vielen Freizeitangeboten für<br />
die Region geworden.<br />
Einkaufen in Prüm ist ein Vergnügen,<br />
mit kompetenter Beratung, kurzen<br />
Wegen und leckerer Gastronomie. Eine<br />
lebendige Einkaufsstadt mit mehr<br />
als hundert Unternehmen. Das ist für<br />
eine Stadt mit nur 5000 Einwohnern<br />
erstaunlich viel. Die gute Infrastruktur<br />
macht das Mittelzentrum auch attraktiv<br />
für Unternehmen, die wiederum<br />
Arbeitsplätze schaffen. Alle Geschäfte<br />
können wunderbar zu Fuß erreicht<br />
werden und die Parkplatzsuche ist kein<br />
Stress. Denn ein zusätzlicher Pluspunkt<br />
für entspanntes Einkaufen: eine Stunde<br />
freies Parken! Dafür ist auch „PRÜM<br />
eifelstark“ verantwortlich. Seitdem der<br />
Verein 1911 gegründet wurde, haben<br />
sich die Themen sehr verändert. Heute<br />
spielt neben dem Gewerbe die Stadtentwicklung<br />
eine große Rolle. „Es gibt<br />
eine gute Zusammenarbeit zwischen<br />
Stadt und Gewerbeverein und einen<br />
regen Austausch“, sagt Christine Kausen<br />
die erste Vorsitzende. Sie ist in mehreren<br />
Gremien tätig unter anderem<br />
zweite Beigeordnete im Stadtrat. Daher<br />
kennt sie die Probleme aus verschiedenen<br />
Perspektiven.<br />
Anfang 2000 ließ sich der Gewerbeverein<br />
von Fachpersonal beraten, wie<br />
die Stadt ein attraktiver Anziehungspunkt<br />
für die gesamte Region werden<br />
kann. Seitdem arbeitet der Verein daran<br />
– und das mit Erfolg. Nicht nur das<br />
Gewerbe, sondern auch kulturelle An-<br />
42 <strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Prüm
20.SEPTEMBER<br />
Verkaufsoffener Sonntag mit<br />
Dausfelder Höhenfest und<br />
Niederprümer Einkaufsmeile<br />
7.OKTOBER<br />
Herbstmarkt<br />
18. OKTOBER<br />
Mantelsonntag mit<br />
verkaufsoffenem<br />
Sonntag<br />
und Bauernmarkt<br />
CHRISTINE<br />
KAUSEN<br />
Vorsitzende<br />
PRÜM eifelstark<br />
gebote und Freizeitmöglichkeiten sind<br />
für die Stadtentwicklung von Bedeutung.<br />
Die 2004 entstandene Internetseite<br />
informiert über das vielseitige Angebot<br />
der Stadt und wird mittlerweile<br />
von vielen Bürgern der Region genutzt.<br />
Im festen Programm stehen vier verkaufsoffene<br />
Sonntage, die Weihnachtsverlosung<br />
und Rock´n´Run, ein Benefizlauf<br />
anlässlich der Prümer Kirmes<br />
durch die Innenstadt. Immer wieder<br />
lassen sich die Mitglieder des Vereins<br />
neue Ideen einfallen. Der „Prümtaler“<br />
ist eine richtig gute Geschenkidee mit<br />
einem sensationellen Erfolg. Dieser<br />
Gutschein für ganz Prüm ist seit 2009<br />
immer beliebter bei Firmen und auch<br />
bei Privatpersonen. Die Prümtasche ist<br />
eine weitere Aktion, die zeigt, dass in<br />
Prüm zu aktuellen Bedürfnissen neue<br />
Konzepte entwickelt werden. Diese Tasche<br />
ist ganz neu in allen Geschäften erhältlich<br />
und greift die Diskussion über<br />
Plastikmüll und Umweltschutz auf.<br />
In Prüm hat man schon früh auf Zukunft<br />
gesetzt. Die Weihnachtsbeleuchtung<br />
auf LED-Lampen umzustellen,<br />
war vor Jahren noch nicht üblich und<br />
sehr teuer. Jetzt profitiert die Stadt mit<br />
einer modernen Beleuchtung und weniger<br />
Energiekosten.<br />
„Unser Motto ist: Das Erreichte beibehalten<br />
und immer wieder mal was<br />
Neues entwickeln“, sagt Kausen, die als<br />
erste Frau 2005 zur Vorsitzenden von<br />
„PRÜM eifelstark, Stadtmarketing und<br />
Gewerbeverein e.V.“ gewählt wurde. Mit<br />
ihrem guten Team wird sie in Zukunft<br />
noch viele Ideen realisieren. •<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Prüm<br />
43
Prüm/Köln<br />
Kambodscha<br />
Bastian<br />
Stollwerk<br />
Martin<br />
Gompelmann<br />
Sebastian<br />
Brimmers<br />
Ein Prümer geht dorthin,<br />
wo der Pfeffer wächst<br />
:Martin Gompelmann und zwei Freunde handeln fair mit erlesenstem Pfeffer aus Kambodscha<br />
Angelika Koch Hennes’ Finest Trading Company, fotolia<br />
Sportliche Fairness gehört seit jeher<br />
zu den Überzeugungen, die der Eifeler<br />
Martin Gompelmann teilt… unter anderem<br />
mit seinen Kommilitonen aus<br />
dem Sportstudium, Sebastian Brimmers<br />
und Bastian Stollwerk. Brimmers lebte<br />
ein Jahr lang im Südwesten Kambodschas<br />
in der Region Kampot und lernte<br />
dort die Initiative Farmlink kennen;<br />
nach seiner Rückkehr steckte er auch<br />
Gompelmann und Stollwerk mit der<br />
Faszination des Projektes an. Bei Farmlink<br />
geht es darum, naturschonend und<br />
mit guten sozialen Standards zu produzieren<br />
sowie fair ohne Zwischenstationen<br />
zu handeln. Der Kampot-Pfeffer ist<br />
besonders aromatisch und qualitätsvoll,<br />
er gilt als der beste der Welt. Zwölf Farmer<br />
mit ihren Familien machten anfangs<br />
bei Farmlink mit, heute sind es<br />
bereits 95, Tendenz weiter behutsam<br />
wachsend.<br />
Vor rund fünf Jahren gründeten die drei<br />
jungen Männer in Köln das Import-Label<br />
„Hennes‘ Finest“. In einem Online-<br />
Shop (www.hennesfinest.com), in zwei<br />
stationären Läden in Köln sowie über<br />
einige Feinschmeckergeschäfte oder<br />
Gourmetkochs in ganz Deutschland<br />
wird dieser besondere Kampot-Pfeffer<br />
verkauft.<br />
Darüber hinaus gibt es unter anderem<br />
toll designte Spezialmühlen. Eine außergewöhnliche<br />
Rezeptsammlung auf der<br />
Website von Hennes’ Finest lässt einem<br />
das Wasser im Mund zusammenlaufen.<br />
„Als ich selbst vor Ort in Kampot war,<br />
hat mich ungeheuer beeindruckt, mit<br />
wie viel Liebe und Sorgfalt der Pfeffer<br />
produziert wird“, erzählt Martin Gompelmann.<br />
„Jedes einzelne Korn ist handverlesen.<br />
Und jede Lieferung ist anhand<br />
ihrer Chargennummer für den Endverbraucher<br />
nachvollziehbar, so dass er<br />
weiß, von welcher Privatplantage und<br />
Farmersfamilie der Pfeffer stammt, der<br />
gerade das Essen würzt.“<br />
Keine einzige Maschine kommt beim<br />
Pflanzen, Ernten und Verarbeiten zum<br />
Einsatz. Der Anbau ist biologisch, die<br />
Düngung erfolgt rein natürlich. Der mineralreiche<br />
Boden der Region tut sein<br />
Übriges, damit der schwarze Pfeffer intensive,<br />
der rote leicht süßlich-fruchtige<br />
44 <strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Pfeffer
Ernte auf den Pfeffer-Plantagen<br />
Martin bei der Qualitätskontrolle vor Ort<br />
Fairtrade hilft den Bauern und<br />
Plantagenarbeitern<br />
Volles Aroma & beste Qualität<br />
und der weiße zitronig-frische Noten<br />
erhält, die sogar Sterneköche begeistern.<br />
Martin Gompelmann hat von seinen<br />
noch in Prüm lebenden Eltern die Affinität<br />
zum Kochen geerbt und ließ sich<br />
gern von der Sinnlichkeit des Kampot-<br />
Pfeffers inspirieren. Da er nach dem<br />
Studium auf jeden Fall als Selbstständiger<br />
arbeiten wollte, kam die Unternehmensgründung<br />
gerade recht. Dank<br />
verschiedener Auftritte auf Messen und<br />
Märkten wurden zunächst andere Delikatessengeschäfte<br />
und Feinschmeckerköche<br />
auf das junge und außergewöhnliche<br />
Label aufmerksam. Nun steigt die<br />
Nachfrage ständig. Die drei Jungunternehmer<br />
achten jedoch darauf, dass<br />
die Top-Qualität und die Farmlink-<br />
Standards gewahrt bleiben. Sie sollen<br />
keinesfalls sinken, nur um immer mehr<br />
Abnehmer beliefern zu können. In und<br />
um Prüm jedenfalls ist der Kampot-Pfeffer<br />
ein echter Insider-Tipp: „Wenn ich<br />
in die Eifel fahre, bringe ich natürlich<br />
Pfeffer mit.“ So ist auch Gompelmanns<br />
Mutter für Bekannte und Freunde der<br />
Familie zu einer kleinen „Filiale“ von<br />
Hennes‘ Finest geworden. Für alle anderen<br />
gilt: Homepage anklicken, Rezepte<br />
sowie Hintergrundinfos lesen und beim<br />
Kochen ins Schwärmen geraten. •<br />
KONTAKT<br />
Hennes’ Finest Trading Company<br />
contact@hennesfi nest.com<br />
www.hennesfi nest.com<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Pfeffer<br />
45
Tagliatelle mit<br />
Riesengarnelen<br />
:mit weißem Hennes’ Finest Kampot Pfeffer<br />
Hennes’ Finest Trading Company Hennes’ Finest Trading Company, Africa Studio<br />
ZUTATEN<br />
• Tagliatelle<br />
• Riesengarnelen<br />
• Olivenöl<br />
•Zitrone<br />
• Knoblauch<br />
• frische Chili<br />
• frischer Thymian<br />
• frischer Oregano<br />
• Parmesan<br />
• Salz<br />
• Weißer Hennes’ Finest<br />
Kampot Pfeffer<br />
Zeitaufwand<br />
ca. 20 Min.<br />
Lucrezia Borgia muss wunderschöne Locken gehabt haben, denn sie<br />
inspirierte mit ihrer Haarpracht einen Koch zur Erfindung der Tagliatelle.<br />
Aber das nur am Rande. Richtig gut werden die lockigen Nudeln<br />
nämlich erst, wenn man sie in Olivenöl, Zitrone und Knoblauch<br />
schwenkt, frische Kräuter darauf regnen lässt, auf ihnen Gambas bettet<br />
und sie mit einem ordentlichen Schwung weißen Hennes’ Finest<br />
Kampot Pfeffer bestäubt. Tagliatelle, Gambas und Ihr werdet Euch vor<br />
Freude kringeln!<br />
ZUBEREITUNG<br />
Reichlich Knoblauch in feine Scheiben schneiden, Chili, hacken,<br />
Kräuter zupfen und hacken, 3 Scheiben Zitrone abschneiden.<br />
Tagliatelle kochen.<br />
Olivenöl, Zitronenscheiben, Chili und Knoblauch in der Pfanne<br />
bei geringer Hitze ziehen lassen.<br />
Gambas hinzufügen, salzen und langsam garen.<br />
Gambas anschließend entfernen und beiseite Stellen.<br />
Tagliatelle im Öl schwenken, Kräuter untermischen und<br />
alles mit weißem Kampot Pfeffer und Salz abschmecken.<br />
Gambas unterrühren.<br />
Mit Parmesan und weißem Kampot Pfeffer bestreuen und anrichten.<br />
46 <strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Rezept
Hotel | Restaurant<br />
Café | Bäckerei | Konditorei<br />
(c) Deutscher Wanderverband<br />
| komfortable Zimmer für 1 bis 4 Personen<br />
mit Dusche/WC, TV und Telefon<br />
| viele attraktive Pauschalangebote<br />
| regionale Küche der <strong>Südeifel</strong><br />
& Forellen aus eigenen Gewässern<br />
| große Sonnenterrasse, Liegewiese<br />
& beheizter Pavillon<br />
| Grillabend von Mai bis Oktober<br />
samstags von 18 bis 21 Uhr<br />
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von Februar bis Mai<br />
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am 28. und 29. März 2015 in Gindorf von 10.00 bis 18.00 Uhr<br />
Die neusten Trends und Innovationen im Handwerk, sowie viele attraktive Aktionen erwarten Sie an diesem<br />
Wochenende bei uns in Gindorf. Wir freuen uns auf Sie!<br />
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Events und andere Aktionen. Kurzentschlossene sollten<br />
sich unbedingt für den kommenden Sonntag zum<br />
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12.-22. MÄRZ Großer Räumungsverkauf<br />
SO. 22. MÄRZ Beda Markt - mit der AOK gesund kochen<br />
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SA. 30. MAI Miele Dampfgarervorführung<br />
23.-25. JULI „vivere la vita“<br />
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WAS? Gemeinsames Zubereiten<br />
von gesunden Leckereien<br />
WANN? Sonntag, 22. März 2015<br />
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WO? Fischer home<br />
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SO. 11. OKT.<br />
SA. 24. OKT.<br />
SA. 21. NOV.<br />
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Verkehrsunfall bei Bickendorf<br />
Bombenentschärfung in <strong>Bitburg</strong><br />
Verkehrsunfall L60 bei Landscheid<br />
Vermisstensuche Bickendorf<br />
Unwetter in Kordel<br />
Bombenentschärfung in <strong>Bitburg</strong><br />
Banküberfall in Irrel<br />
Verkehrsunfall B51 bei Olzheim<br />
Bombenentschärfung in <strong>Bitburg</strong><br />
Verkehrsunfall K43 bei Hüttingen/Kyll<br />
Verkehrsunfall A64 bei Trier
Mit Schimanski & Co. hat<br />
Polizeiarbeit nichts zu tun<br />
: Die Frauen und Männer der Polizeiinspektion <strong>Bitburg</strong><br />
kontrollieren eine rekordreife Fläche<br />
Angelika Koch Markus Angel<br />
Wer Serienkost wie „Mord mit Aussicht“<br />
oder „Der Bulle und das Landei“<br />
konsumiert, wird auf falsche Fährten<br />
gelockt. Die TV-Polizei besteht dort aus<br />
bizarren strafversetzten Beamten, die<br />
es mit Eifelbevölkerung zu tun haben,<br />
welche sich durch einen notorischen<br />
Hang zu kleinen und großen Verbrechen<br />
hervortut.<br />
Die Realität sieht gänzlich anders aus,<br />
wie Dietmar Braun, Dienststellenleiter<br />
der Polizeiinspektion <strong>Bitburg</strong>, erläutert.<br />
Die Polizei auf dem Land arbeite genauso<br />
professionell wie die in Ballungsräumen,<br />
betont er. „Wir haben pro Jahr<br />
etwa 2500 Verkehrsunfälle und dieselbe<br />
Anzahl von Straftaten zu bearbeiten, es<br />
hält sich ungefähr die Waage“, schildert<br />
Braun die beiden Hauptbereiche<br />
im flächengrößten Polizeiinspektions-<br />
Bezirk in Rheinland-Pfalz. Die hiesigen<br />
Beamten müssen 895 Quadratkilometer<br />
mit etwa 67 000 Einwohnern kontrollieren.<br />
Auch Unfälle oder Straftaten, in<br />
denen die etwa 12 000 auf der Airbase<br />
Spangdahlem stationierten US-Bürger<br />
verwickelt sind, fallen in das Zuständigkeitsgebiet…<br />
häufig in Kooperation mit<br />
der amerikanischen Security Police. Etwa<br />
ein Drittel der Verkehrsunfälle sind<br />
Wildunfälle, die teils erst am Tag danach<br />
aufgenommen werden müssen. Auch<br />
Betrugsdelikte werden oft nicht sofort<br />
angezeigt. Ansonsten heißt es zumeist:<br />
schnell raus zum Geschehen! Familienstreitigkeiten<br />
oder eskalierende Auseinandersetzungen<br />
auf dem Flugplatz<br />
<strong>Bitburg</strong>, der ein Schwerpunkt von Körperverletzungen<br />
ist, verlangen umgehendes<br />
Eingreifen.<br />
„Wir arbeiten, wenn es um so genannte<br />
Kapitaldelikte geht, immer in Kommissionen<br />
mit größeren Teams, nie als<br />
Einzelkämpfer, wie sie im Film gezeigt<br />
werden. Das ist reine Unterhaltung.“ Die<br />
Polizisten sind offiziell die Ermittlungspersonen<br />
der Staatsanwaltschaft. Da ist<br />
kein Platz für charismatische Abenteurer<br />
oder Abwege auf eigene Faust. Ob<br />
es für die uniformierten Beamten im<br />
Wechselschichtdienst oder die zivil gekleideten<br />
Beamten im Kriminaldienst<br />
mehr Innen- oder mehr Außeneinsätze<br />
gibt, ändert sich je nach Situation. „Man<br />
weiß nie, wie der Tag abläuft“, so Braun.<br />
Fest planbar sind jedoch die präventiven<br />
Streifenfahrten. Für Bürgernähe<br />
sorgt zusätzlich der Bezirksdienst: Beamte,<br />
die mit ihren Büros in den (auch<br />
ehemaligen) Verbandsgemeindeverwaltungen<br />
<strong>Bitburg</strong>, Kyllburg, Speicher,<br />
Neuerburg und Irrel angesiedelt sind<br />
und dort zum Beispiel Strafanzeigen<br />
aufnehmen.<br />
„An Delikten weist unsere Region die<br />
gesamte Bandbreite auf“, erläutert Dietmar<br />
Braun. Körperverletzung, Betrug,<br />
Rauschgiftdelikte oder Einbrüche…<br />
es gibt nichts, was es nicht gibt. Wenn<br />
es jedoch um Rauschgifthandel geht,<br />
so ist die Kriminalinspektion Wittlich<br />
mit einem eigens dafür eingerichteten<br />
Kommissariat zuständig. Beim Dieseldiebstahl<br />
aus Lkw-Tanks auf Raststätten<br />
verzeichnet die Polizei bundesweit eine<br />
Zunahme, auch in der <strong>Südeifel</strong>. Die<br />
Einbruch-Bandenkriminalität unterliegt<br />
immer wieder Schwankungen, wobei<br />
die Gegenden entlang schneller Verkehrsachsen<br />
– etwa die A 60 und die<br />
B 51 – stärker betroffen sind. „Rechtsextreme<br />
oder ausländerfeindliche Straftaten<br />
haben wir in der <strong>Südeifel</strong> zum<br />
Glück kaum“, betont Braun.<br />
Dass die Polizei immer wieder Nachwuchs<br />
sucht, gern auch mit interkulturellen<br />
Kompetenzen, ist kein Geheimnis.<br />
„Es ist natürlich ein Beruf, der Belastungen<br />
mit sich bringt. Aber das Interesse<br />
an einer Polizeilaufbahn ist so groß, dass<br />
wir bislang keinen Nachwuchsmangel<br />
haben.“ Welche und wie viele neue Beamte<br />
wo eingestellt werden, entscheidet<br />
das Polizeipräsidium in Trier in Abstimmung<br />
mit dem Innenministerium.<br />
Unter www.polizei.rlp.de/Karrierestart<br />
finden Interessierte Infos, wie man in<br />
einen der abwechslungsreichsten Berufe<br />
einsteigen kann. •<br />
IHNEN<br />
GEBÜHRT<br />
UNSER<br />
RESPEKT!<br />
„Polizisten sind nicht die Menschen,<br />
die uns den Führerschein abholen<br />
wollen oder uns gerne teure Strafzettel<br />
verpassen. Das sind Situationen,<br />
in die wir uns selbst hinein<br />
bringen und die wir selbst verschulden.<br />
Also kein Grund, den Beamten<br />
gegenüber unverschämt oder gar<br />
feindselig zu sein. Leider ist dies<br />
wohl oft der Fall. Wir hören immer<br />
öfter von Gewalt gegen die Polizei,<br />
auch in unserer Region. Dies darf<br />
nicht sein. Polizisten schützen die<br />
Werte unserer Gesellschaft, sie sind<br />
für uns da, wenn einmal etwas aus<br />
dem Ruder läuft, sie schützen uns<br />
gegebenenfalls sogar unter Einsatz<br />
ihrer Gesundheit. Diesen Menschen<br />
gebührt unser Respekt, unsere Achtung<br />
und unser Dank.“<br />
Sehr geehrte Polizistinnen und Polizisten:<br />
Danke, dass Sie für uns da<br />
sind! Stefan Bohl und das <strong>ego</strong>-Team<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Polizei<br />
51
Es gibt viele Menschen in unserer Gesellschaft, die<br />
nicht mehr wegzudenken sind. Ehrenamtliche Mitarbeiter,<br />
Kollegen oder Menschen, die ein Schicksal besonders<br />
gut meistern. Wir alle können von ihnen lernen. Lebenssituationen<br />
und ehrenamtliche Arbeit geben neue Impulse<br />
und interessante Kontakte. •<br />
engel&helden<br />
des Alltags<br />
:Eine starke Region besteht<br />
aus starken Persönlichkeiten<br />
Bettina Bartzen<br />
SIE<br />
sind gefragt!<br />
WENN SIE EINEN ENGEL ODER HELDEN IN IHREM<br />
BEKANNTENKREIS KENNEN, SCHREIBEN SIE UNS!<br />
VERLAG@EGOMAGAZIN.DE, TEL.: 06561 940 900<br />
JOSEFA KUTHMANN, DAUSFELD<br />
GERTRUD SCHRÖDER, PRONSFELD<br />
Vorsitzende der „Grünen Damen“,<br />
St. Joseph Krankenhaus, Prüm<br />
„NACH UNSERER ARBEIT GEHEN<br />
WIR ZUFRIEDEN NACH HAUSE“<br />
LOTHAR WAGNER<br />
41 Jahre aus Aach<br />
„WER EINEN MENSCHEN RETTET,<br />
RETTET DIE GANZE WELT.“<br />
Bruder Lothar arbeitet im Don<br />
Bosco Zentrum Fambul in Sierra<br />
Leone.<br />
Kinder liegen in einem großen Schlafsaal<br />
ohne Betten, das Licht brennt die<br />
ganze Nacht, Betreuer verhindern die<br />
Gewalt unter den Kindern so gut es<br />
geht. Ein eigenes Kuscheltier oder eine<br />
warme Mahlzeit ist Luxus. Für Bruder<br />
Lothar ist die Arbeit mit Kindern eine<br />
Lebensaufgabe. Seit sechs Jahren leitet<br />
er das Don Bosco Zentrum Fambul in<br />
Freetown, Sierra Leone. Rund 120 Mitarbeiter<br />
kümmern sich um 2000 Kinder,<br />
die durch verschiedene Projekte<br />
eine Chance fürs Leben bekommen.<br />
Darunter befinden sich ein Waisenhaus,<br />
telefonische Seelsorge für Kinder und<br />
Jugendliche und ein Bus, den Bruder<br />
Lothar günstig von den Trierer Stadtwerken<br />
erwarb. In diesem Bus werden<br />
Straßenkinder medizinisch versorgt,<br />
erhalten ein warmes Essen und Unterricht.<br />
„Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb<br />
müssen sie geschätzt und gefördert<br />
werden“, sagt Bruder Lothar. Wer lesen<br />
und schreiben kann, hat gute Chancen<br />
eine Arbeit zu finden.<br />
Wegen des sich ausbreitenden Ebola<br />
Virus ist die Arbeit von „Fambul“, erheblich<br />
schwerer geworden. Mit drei<br />
Isolierstationen und Aufklärungskampagnen<br />
kämpft er gegen die ansteckende<br />
Krankheit. Die Ebola-Waisen<br />
stehen unter Schock und müssen betreut<br />
werden. Das „Don Bosco Zentrum<br />
Fambul“ ist auf Spenden angewiesen.<br />
Deshalb organisiert die ganze<br />
Familie von Bruder Lothar Spendenaktionen<br />
mit Benefizkonzerten und<br />
Sammlungen. Bei diesen Aktionen<br />
kommt jeder Euro direkt an der richtigen<br />
Stelle an. •<br />
Spendenkonto: Marathonstiftung<br />
IBAN: DE68 7002 0500 3741 0301 03<br />
BIC: BFSWDE33MUE<br />
Die „Grünen Damen“ sind in weißen<br />
Kitteln unterwegs. Von montags<br />
bis freitags schauen zwei Ehrenamtliche<br />
jeden Vormittag nach dem Wohl<br />
der Patienten im St. Joseph Krankenhaus<br />
in Prüm. Sie fahren Patienten<br />
zu Anwendungen, hören bei Sorgen<br />
geduldig zu und gehen einkaufen.<br />
Viele Patienten schätzen den Dienst<br />
der „Grünen Damen“, die 1992 vom<br />
Katholischen Frauenbund Prüm gegründet<br />
wurden. Josefa Kuthmann ist<br />
von Anfang an dabei. Die ehemalige<br />
Altenpflegerin möchte die Arbeit mit<br />
Menschen nicht missen. Nach jedem<br />
Arbeitstag geht sie zufrieden nach Hause,<br />
mit dem Gedanken, Menschen geholfen<br />
zu haben. Das gleiche empfindet<br />
Gertrud Schröder, die seit 2011<br />
erste Vorsitzende der „Grünen Damen“<br />
ist. Mit ihrer Arbeit möchte sie die Lage<br />
der Kranken ein wenig erleichtern. Die<br />
Gruppe ist immer auf der Suche nach<br />
motivierten Helfern. „Es dürfen auch<br />
Männer dabei sein“, sagt Schröder mit<br />
einem Lachen. Momentan teilen sich<br />
15 Frauen den Dienst im Krankenhaus.<br />
Infos für Interessierte:<br />
Gertrud Schröder<br />
Telefon: 06556/7311<br />
Josefa Kuthmann<br />
Telefon: 06551/7310 •<br />
52<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
Engel & Helden
„Alltagsk(r)ämpfe“ von Andrea Braun<br />
:Neulich im Supermarkt<br />
In Gedanken schon auf dem Nachhauseweg schob ich meine<br />
letzten Utensilien für unseren Haushalt auf das Laufband. Neben<br />
meinen „vernünftigen“ Einkäufen befanden sich etliche Produkte,<br />
welche eigentlich gar nicht von Nöten waren. Wie immer! So genannte<br />
Sonderangebote. „Haben sie eine Punktekarte?“, riss mich<br />
die Kassiererin aus meinen Gedanken. „Wie bitte?“ „Na, ihre Punktekarte.<br />
Geben Sie sie mir!“. „Ääh, was für eine Punktekarte?“ „Na<br />
unsere kostenlose...“ „Kostenlose, was bitte?“ „Puunkteeekaarte,<br />
hab ich doch schon dreimal gesagt“, kommt es ein wenig unwirsch.<br />
„Ich weiß nicht, was sie meinen!“ „Na die Karte, mit der<br />
Sie ihre Punkte sammeln!“ „Warum soll ich Punkte sammeln?“<br />
CHRISTINE HAHN, WOLSFELD<br />
Betreut Multiple Sklerose Kranke<br />
im Echternacher Hof in Trier<br />
„ES IST EIN UNBEWUSSTES<br />
GEBEN UND NEHMEN“<br />
Alle freuen sich auf den selbstgemachten<br />
Obstsalat von Christine Hahn.<br />
Sie erfüllt Multiple Sklerose Kranken die<br />
kleinen Wünsche des Lebens. Essen reichen,<br />
sich unterhalten oder mal einen<br />
Brief vorlesen. Seit 30 Jahren betreut<br />
sie die Heimbewohner im Wohn- und<br />
Pflegeheim Echternacher Hof der Vereinigten<br />
Hospitien in Trier. Ihr Sohn,<br />
Pfarrer Frank-Oliver Hahn, fährt sie jeden<br />
Donnerstag von Wolsfeld nach Trier. Die<br />
pensionierte Lehrerin bekam den Tipp<br />
zu diesem Ehrenamt von einer damaligen<br />
Schülerin. Am Anfang war sie über<br />
das Leid der kranken Menschen schockiert.<br />
„Ein junges Mädchen wollte mir<br />
die Hand geben, aber sie konnte nicht“,<br />
erinnert sich die 87-Jährige. Als sie das<br />
Ehrenamt begann, musste sie selbst aus<br />
gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand<br />
gehen. Diese Arbeit gibt ihr<br />
Mut und Kraft. Es sei ein unbewusstes<br />
Geben und Nehmen. Sie ist mittlerweile<br />
die einzige von 10 Ehrenamtlichen, die<br />
noch regelmäßig kommen kann und<br />
nimmt sich Zeit für die Bewohner, die<br />
dem Personal fehlt. „Ich bin dankbar, das<br />
ich diese Arbeit noch machen kann“, sagt<br />
Christine Hahn mit leuchtenden Augen.<br />
Ehrenamtliche gesucht: Echternacher<br />
Hof Vereinigte Hospitien in Trier:<br />
Telefon: 0651/9451252 •<br />
Hinter mir sammeln sich derweil andere Kunden. „Sie sammeln<br />
Punkte auf der Karte und bekommen Sonderangebote zu den<br />
gesammelten Punkten.“ „Wie viele Punkte muss man denn sammeln?“<br />
„So viele wie man kann. Bei jedem Einkauf gibt´s die, und<br />
manchmal extra viele, damit sie noch mehr sammeln können.<br />
Damit können sie dann bezahlen.“ „Ich habe aber keine Punktekarte,<br />
mit der ich zahlen kann, ich hab Geld dabei“, erwidere ich.<br />
„Sie können ja auch erst mit der Punktekarte zahlen, wenn sie<br />
eine haben, auf der genug Punkte zum Bezahlen sind“!<br />
Die Sache wird mir immer unheimlicher. „Wo kann ich denn<br />
eine solche Karte kaufen, damit ich bezahlen kann“? „Die kann<br />
man nicht kaufen, die ist kooostenlooos!!!“ Genervt schubst die<br />
Kassiererin meinen Salatkopf vom Band. „Sind denn da schon<br />
Punkte drauf?“ will ich wissen und hebe den Salatkopf wieder auf.<br />
„Ein paar, damit der Anfang gemacht ist“. „Aber bestimmt nicht<br />
genug, um damit jetzt zu zahlen“, versuche ich heraus zu finden.<br />
„Neeeiiin, dafür sollen sie doch Punkte sammeln...ach herrjeee...“<br />
„Also sind die Punkte auf der Karte das Geld und wenn ich keine<br />
Punkte habe, kann ich nicht bezahlen“, schlussfolgere ich. „Nicht<br />
mit der Karte, weil da noch nicht genug drauf ist“!<br />
Der Salatkopf gerät in arge Bedrängnis verdächtig zitternder Hände.<br />
„Sag ich doch, und was soll das denn mit der Karte, wenn<br />
ich damit noch nicht mit Punkten zahlen kann?“ Da bekommt<br />
mein Salatkopf plötzlich Flügel und segelt durch den Verkaufsraum.<br />
„Aber, aber“, stottere ich, „Wenn die Karte doch kostenlos<br />
ist und da schon Punkte drauf sind, kann ich dann nicht so viele<br />
Karten haben, dass ich jetzt damit bezahlen kann?“ Nach dieser<br />
Bemerkung stürzt die arme Kassiererin von ihrem Stuhl. „KASSE<br />
DREI NEU BESETZEN!“, schreit sie noch und flüchtet zwischen<br />
die Regale.<br />
Nun nimmt ein blonder „Neandertaler“ ihren Platz ein und<br />
schaut mich grimmig an. „Sie wollen zahlen?“ fragt er mich.<br />
Blöde Frage, denke ich, will ich doch schon die ganze Zeit.<br />
„Ja...bitte!“ „Haben sie eine Punktekarte?“ „Wie bitte?“ „Na, Ihre<br />
Punktekarte, geben Sie sie mir!“ „Schon wieder...?“ Auf dem<br />
Parkplatz draußen dann mein Herzallerliebster: „Wieso hat das<br />
so lange gedauert?“ „Ich hab mit Unwissenheit ein paar Kassierer<br />
zur Strecke gebracht und dabei nach Punkten gewonnen.“<br />
Eure Andrea www.autorin-andreagraff.de •<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Engel & Helden 53
Helga´s Nussecken<br />
: Helga Berg aus Trimport backt leckere Nussecken für Freunde und Familie<br />
Bettina Bartzen Bettina Bartzen, Dionisvera<br />
Wenn ein Duft von frisch gebackenen<br />
Nussecken durch das Haus weht,<br />
freut sich die ganze Familie. „Backen<br />
ist eine Leidenschaft von mir, denn<br />
ich esse gerne Süßes,“ sagt Helga Berg.<br />
In der Weihnachtszeit und zum Trimporter<br />
Bauernmarkt ist Hochsaison<br />
für Plätzchen, Kuchen und Torten.<br />
Sie probiert viele neue Rezepte aus,<br />
aber die alten stehen bei ihr an erster<br />
Stelle. Das Nussecken-Rezept bekam<br />
die 64-Jährige von einer Kollegin.<br />
Seitdem sie Rentnerin ist, hat sie eine<br />
zweite Leidenschaft entwickelt. Einmal<br />
in der Woche trifft sie sich mit<br />
ehemaligen Kolleginnen zum Stricken<br />
von Strümpfen, Mützen oder<br />
Schals. Auch die Strickgruppe kam<br />
schon in den Genuss der leckeren<br />
Nussecken. Ein Tipp von Helga: Die<br />
Nussecken schmecken am besten,<br />
wenn sie mit Butter gebacken sind. •<br />
54<br />
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
Nussecken
Senden Sie uns Ihre Eifeler<br />
Koch- und Backrezepte!<br />
verlag@<strong>ego</strong>magazin.de<br />
06561 940900<br />
SIE<br />
sind gefragt!<br />
Für den Teig:<br />
1. Butter, Zucker, Salz,<br />
Eigelb schaumig schlagen<br />
2. Mehl, Backpulver langsam hinzugeben,<br />
dann kneten<br />
3. auf ein Backblech ausrollen<br />
4. Teig mit Aprikosenmarmelade bestreichen<br />
5. 6 Eiweiß mit 2 EL Wasser und<br />
180g Zucker steif schlagen<br />
6. gemahlene und gehackte Mandeln<br />
unter das Eiweiß heben<br />
7. Auf den Teig gleichmäßig verteilen<br />
8. Bei 200 Grad 35-40 Minuten backen.<br />
9. Die Nussecken warm schneiden<br />
3 Artikel kaufen<br />
nur 2 zahlen!<br />
Der günstigste Artikel ist gratis. Reduzierte Ware ist ausgeschlossen.<br />
die neue<br />
Kollektion ist da!<br />
Zubereitung für die Schokoladenecken:<br />
1. Ein Töpfchen Schokoladenguss mit etwas<br />
Blockschokolade erwärmen und die<br />
Ecken pinseln<br />
D<br />
bei<br />
Steffen M.<br />
S h hl d<br />
Schuhe-Taschen<br />
Schals - und mehr ...<br />
DER SCHUHLADEN<br />
Marktplatz 7 · 54673 Neuerburg<br />
OURTAL-SONNE<br />
2 Rue Théodore Bassing · L-9405 Vianden<br />
www.schuhladen-steffen.de<br />
Tipp:<br />
Damit das Backpapier nicht rutscht, mit etwas<br />
Margarine in der Mitte und an den Ecken fixieren<br />
Mit einem kleinen Zollstock kann man<br />
Nussecken in gleichmäßige Stücke schneiden.<br />
Helgas Nussecken sind 6 cm lang. •<br />
Reiseträume<br />
2015 verwirklichen!<br />
Wohnmobilvermietung<br />
STEFFEN<br />
In der Klaus 8 · 54636 Oberweis<br />
Tel. 06527 - 934656<br />
www.wohnmobile-steffen.de
Präzision für<br />
spektakuläre Erlebnisse<br />
: Schroeder fire balloons aus Schweich bringt die<br />
Faszination des Heißluftballonfahrens an den Himmel<br />
Angelika Koch THEO SCHROEDER fire balloons GmbH, Aliaksei Lasevich<br />
Es ist ein unvergessliches Erlebnis,<br />
lautlos in luftiger Höhe mit dem<br />
Wind zu gleiten und sanft über die<br />
Hügel der Eifel oder das gewundene<br />
Moseltal getragen zu werden. Vom<br />
Ballon aus zeigt sich die Natur in<br />
einer sonst unsichtbaren Schönheit.<br />
Selbst Menschen, die am Boden unter<br />
Höhenangst leiden, spüren beim<br />
Schweben im Himmel nichts davon.<br />
Wer sich versierten Ballonfahrern und<br />
ihrem Equipment anvertraut, wird<br />
mit aller Wahrscheinlichkeit von einem<br />
Produkt der Region durch den<br />
Himmel gefahren. Denn Schroeder<br />
fire balloons, im Jahr 1985 vom passionierten<br />
Luftfahrtfan Theo Schroeder<br />
gegründet, ist europaweit der führende<br />
Hersteller von Heißluftballonen<br />
und allem, was dazu gehört: Körbe,<br />
Gasbehälter, Brenner sowie anderes<br />
Zubehör entstehen – neben den Hüllen,<br />
in denen sich das heiße Gas sammelt<br />
– in handwerklicher Perfektion<br />
am Standort in Schweich.<br />
Das Unternehmen hat 26 Beschäftigte.<br />
Näherinnen, ein Korbflechter<br />
sowie Handwerker aus verschiedenen<br />
Metall- und Holzberufen sind am<br />
Werk, damit ein Ballon entsteht, der<br />
den Vorgaben für die Luftfahrt entspricht.<br />
„Die Sicherheitsauflagen sind<br />
dieselben wie bei Flugzeugen“, erläutern<br />
die Ingenieure Friedhelm Schroeder<br />
und Hans Kordel, die als Geschäftsführer<br />
und mit technischem<br />
Know-how die Geschicke des einzigartigen<br />
Betriebes leiten. „Ein Schweißer<br />
muss zum Beispiel die Methoden<br />
beherrschen, die auch in der sonstigen<br />
Luftfahrt zur Anwendung kommen.“<br />
Die Mitarbeiter werden auf die<br />
besonderen Anforderungen hin betriebsintern<br />
geschult.<br />
Rund 45 Ballone pro Jahr werden<br />
von Schroeder fire balloons gefertigt.<br />
Sie gehen an Abnehmer in ganz<br />
Deutschland und Europa, aber immer<br />
wieder auch nach Afrika oder in<br />
den Nahen Osten.<br />
Eingesetzt werden sie zumeist für touristische<br />
oder sportliche Zwecke, aber<br />
auch als Werbeträger. Die Vielfalt ist<br />
unendlich: Nicht nur die klassischen<br />
tropfenförmigen Montgolfieren gehen<br />
in die Lüfte, sondern auch Tiere<br />
oder jede erdenkliche andere Hüllen-<br />
Sonderformen. Das Design entsteht<br />
nach Kundenwunsch am Computer.<br />
Im Durchschnitt besteht eine Hülle<br />
aus Hunderten bis zu vierzig Meter<br />
langen Segmenten aus beschichtetem<br />
Nylongewebe, die höchst präzise<br />
vernäht werden müssen. Etwa 1200<br />
Quadratmeter Stoff pro Ballon wird<br />
bewältigt.<br />
Die Lebensdauer eines Ballons beträgt<br />
rund 500 Fahrtstunden in der<br />
Luft, das entspricht je nach Einsatzfrequenz<br />
zwischen zehn und zwanzig<br />
Jahren.<br />
Jährliche Inspektionen,<br />
die zwingend<br />
vorgeschrieben<br />
sind, sorgen für<br />
Sicherheit. Denn<br />
zum Beispiel die<br />
Temperaturunterschiede,<br />
die ein Heißluftballon<br />
aushalten muss, sind<br />
enorm. Überquerungen der<br />
verschneiten Alpen gehören zu<br />
den Highlights jedes Ballonfahrerlebens.<br />
„Viele in unserem Team sind<br />
passionierte Piloten“, erzählt Friedhelm<br />
Schroeder. „Darunter halten<br />
einige auch echte Streckenrekorde.“<br />
Gerade erst fuhren Frank Wilbert und<br />
Benni Eimers von Gladbeck bis südlich<br />
von Toulouse und knackten die<br />
magische 1000-Kilometer-Marke für<br />
Heißluftballone.<br />
Schroeder fire balloons zählt zu den<br />
Initiatoren und Organisatoren eines<br />
spektakulären Events, das etwa achtzig<br />
wunderschöne Ballone über Eifel<br />
und Moselland aufsteigen lässt: die<br />
Mosel-Ballon-Fiesta in der zweiten<br />
Augustwoche am Flugplatz in Föhren.<br />
In diesem Jahr ist es am 14. Und 15.<br />
August so weit: Vor allem der Night-<br />
Glow – das nächtliche Befeuern der<br />
Ballone im Takt von Musik – ist ein<br />
Publikumsmagnet.<br />
Der Erlös des Spektakels kommt unter<br />
anderem der Welthungerhilfe zu<br />
Gute. •<br />
KONTAKT<br />
THEO SCHROEDER fi re balloons GmbH<br />
Am Bahnhof 12<br />
54338 Schweich (Trier)<br />
Tel.: 06502 930 - 4<br />
www.schroederballon.de<br />
56 <strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Heißluftballone
<strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015 Heißluftballone 57
Stark im Service,<br />
stark als Standort<br />
Um dem Fachkräftemangel<br />
entgegen zu wirken, hat sich<br />
die Job Initiative EIFEL<br />
fest in <strong>Bitburg</strong> integriert.<br />
Jetzt schon vormerken:<br />
17. & 18. September 2015<br />
: Die Eifel ist eine echte Marke – Produkte, Dienstleistungen und Jobs vom Feinsten<br />
Angelika Koch Jan Malburg<br />
Die Eifel ist eine der beliebtesten Ferienregionen<br />
Deutschlands, ideal zum<br />
Wandern und zum Radfahren, für Naturfans,<br />
Leckermäuler, Sportler und Ruhesucher.<br />
Darum lieferte der Tourismus<br />
die Initialzündung für eine Dachmarke,<br />
die seit Jahren auf Erfolgskurs ist. Seitdem<br />
stehen nicht nur hervorragende<br />
Gastgeber – Hotels, Restaurants, Campingplätze<br />
und mehr – für die besondere<br />
Eifelqualität. Auch eine Vielzahl<br />
naturnah erzeugter Produkte trägt das<br />
typische Eifel-E, welches signalisiert,<br />
dass hier strenge Herstellungskriterien<br />
in Sachen Nachhaltigkeit und Ursprünglichkeit<br />
berücksichtigt werden.<br />
Denn immer mehr Verbraucher wollen<br />
wissen, dass das, was sie an Lebensmitteln<br />
zu sich nehmen, aus einer gesunden<br />
Umwelt stammt und unter gesunden<br />
Bedingungen erzeugt wird.<br />
Vertrauen, Zuverlässigkeit, Nähe zum<br />
Kunden, Wertigkeit… das macht die<br />
Mentalität der Eifel aus. Hier gilt ein<br />
Wort noch etwas, und ebenso wichtig<br />
wie das materielle Wohlergehen<br />
ist die mitmenschliche Fairness. Diese<br />
Grundüberzeugung teilen nicht nur die<br />
Gastgeber, Landwirte oder Handwerker,<br />
die zur Regionalmarke Eifel gehören.<br />
Auch moderne Arbeitgeber aus anderen<br />
Branchen haben sich dies auf die<br />
Fahnen geschrieben und leben es tagtäglich<br />
– sowohl in ihren Beziehungen<br />
zu den Kunden und Geschäftspartnern<br />
wie zu den Mitarbeitern. Aus diesem<br />
Grund haben sich auch die regionalen<br />
Kreditinstitute den Markenkriterien<br />
angeschlossen. Ganz gleich ob genossenschaftlich<br />
oder öffentlich-rechtlich<br />
organisiert: Die Wertschöpfung in der<br />
Eifel zu steigern, Privatleuten ebenso<br />
wie Geschäftsleuten mit Rat und Tat zur<br />
Seite zu stehen ist das Credo der Banken<br />
und Sparkassen, die ihre Kernaufgabe<br />
in der Region und nicht auf dem<br />
globalen Parkett finden.<br />
Auch der größte Energielieferant der<br />
Region, das RWE, steht zu den unverwechselbaren<br />
Standort-Qualitäten und<br />
bekennt sich zur Eifel. Denn ein Umdenken<br />
hin zu den Vorteilen dezentraler<br />
Energien hat stattgefunden. Die<br />
Eifel und hier vor allem der Eifelkreis<br />
<strong>Bitburg</strong>-Prüm sind zum Vorreiter für<br />
sauberen Strom geworden.<br />
So ist aus einem einst armen Landstrich,<br />
das als Preußisch-Sibirien mit<br />
vielen Nachteilen und Vorurteilen zu<br />
kämpfen hatte und viele Bewohner als<br />
Auswanderer verlor, eine prosperierende<br />
Landschaft geworden. Die Eifel ist zu<br />
Recht stolz auf ihre Identität, in der sich<br />
Weltoffenheit und Gastfreundschaft mit<br />
Bodenständigkeit und kreativer Beharrlichkeit<br />
verbinden. Früher schämte sich<br />
jeder, der aus der Eifel in die Ballungsräume<br />
zog und nach seiner Heimat gefragt<br />
wurde. Heute verlocken Autoaufkleber<br />
mit dem Eifel-E die Großstädter<br />
zum Wunsch „da will ich auch hin!“<br />
Gut für den, der schon hier ist. •<br />
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<strong>Bitburg</strong>er Braugruppe, Kreissparkasse <strong>Bitburg</strong>-Prüm, Kreisverwaltung des Eifelkreises <strong>Bitburg</strong>-Prüm, Volksbank <strong>Bitburg</strong> eG,<br />
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58 <strong>ego</strong> N°<strong>16</strong>/2015<br />
Regionalmarke Eifel
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