Online-Ausgabe - Eisenbarth-Kurier

eisenbarth.kurier.de

Online-Ausgabe - Eisenbarth-Kurier

Ausgabe 9

Schuljahr 2009/2010

Eisenbarth-Kurier

Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach

Grund- und Hauptschule mit M-Zug, Ganztagsschule

www.doktor-eisenbarth-schule.de

www.eisenbarth-kurier.de

www.vsovi.de


Danke!

Die Leitung der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach und das Redaktionsteam

der Schülerzeitung „Eisenbarth-Kurier“ bedanken sich bei allen aufgeführten

Spendern, Sponsoren und Gönnern, die sie unterstützten, die neunte

Nummer der Schülerzeitung herauszugeben. Ohne ihre großzügige finanzielle

Hilfe wäre ein Erscheinen in dieser Form nicht möglich gewesen.

Architekturbüro Schönberger, Oberviechtach / Tännesberg

Bäckerei Weigl, Cafe-Pension, Marktgasse 2, 92526 Oberviechtach

Bauer, Möbelhaus-Schreinerei, Zum Bahnhof 17, 92526 Oberviechtach

Bauer Karl, Schulkiosk Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach

Baumer, Stihl-Dienst, Viking Geräte, Nunzenried 16, 92526 Oberviechtach

Blumen Baumer, Bahnhofstr. 24, 92526 Oberviechtach

Blumen Lurbiecki, Muracher Str. 7, 92526 Oberviechtach

Busunternehmen Bauer, Wutzelskühn 6, Neunburg v. Wald

Debeka Versicherungen, Helmut Leeck, Am Wanderweg 2, 92431 Neunburg v. W.

Druckerei Forstner, Nunzenrieder Str. 9, 92526 Oberviechtach

Electronic Partner Dietmar Hein, Kastlstr. 21, 92526 Oberviechtach

Elektro Raab, Zum Bahnhof 3, 92526 Oberviechtach

Fahrschule Rudolf Leibl, Schönseer Str. 1, 92526 Oberviechtach

Firma Neuber, Muracher Str. 3, 92526 Oberviechtach

Fischer Busreisen, Am Wiesengrund 8, 92552 Teunz

Alois Früchtl, Versicherungskam. Bayern, Schönseer Str. 13, 92526 Oberviechtach

Gärtnerei Baumer, 92526 Oberviechtach

Getränke Gebhard, Nunzenrieder Str. 10, 92526 Oberviechtach

Herzog Karl GmbH, Baustoffgroßhandel, Industriestraße 1, 92526 Oberviechtach

Josef Maier, Bestattungsunternehmen, Kastlstr. 39, 92526 Oberviechtach

Karl-Heinz Stoppa, Bay. Landesbausparkasse, 92526 Oberviechtach

Klug - integrierte Systeme, Lindenweg 13, 92552 Teunz

Krämer, Draht- und Litzenwerk, Am Sandradl 28-30, 92526 Oberviechtach

Metzgerei Schmidt, Marktplatz, 92526 Oberviechtach

Pösl, Gasthof, Kino, Kegelbahn, Marktplatz 4, 92526 Oberviechtach

Raiffeisenbank im Naabtal, Bahnhofstr. 6, 92526 Oberviechtach

Sparkasse Oberviechtach

Steuerbüro Josef Schwarz, Zum Bahnhof 8, 92526 Oberviechtach

Tanzschule VEZARD, Im Ibelnest 5, 92637 Weiden

Weinisch, Pulverbeschichtungen, Gewerbepark 9-15, 92526 Oberviechtach

Wolf Reisen, Georgenberg - Moosbach, Pfreimdhang 1, 92709 Moosbach


Inhalt

Vorwort des Schulleiters .................................................................................................................................... 5

Rektor Rudolf Teplitzky feiert 60. Geburtstag .............................................................................................. 6

Gertraud Portner Vorsitzende beim Förderverein ....................................................................................... 8

Richtfest an der Doktor-Eisenbarth-Schule .................................................................................................. 9

„Du bist nicht allein“ - Anfangsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche ................................................. 10

Tanzgruppe „Polisyanochka“ aus Rivne (Ukraine) zu Gast an der DESO .............................................. 11

Aus dem Kunstunterricht ................................................................................................................................. 12

Seite 13 ................................................................................................................................................................... 13

7. Comenius-Konferenz in Peilstein ............................................................................................................... 14

Besuch des Museums „Villa Sinnenreich“ .................................................................................................... 15

Comenius - Europa wächst zusammen: Festakt mit den vier europäischen Partnerschulen und

Präsentation des gemeinsamen Jahrbuchs ................................................................................................ 16

Comenius-Buch ................................................................................................................................................. 18

Blick der Jugend auf Europa geschärft: Diskussionsrunde mit Pädagogen und Bürgermeistern zu

Erfahrungen und Chancen von Comenius ................................................................................................. 18

Die Gewinner des Comeniusrätsels 2009 ....................................................................................................19

Die vier Jahreszeiten ........................................................................................................................................ 20

Besuch im Geo-Zentrum KTB in Windischeschenbach (M9/M10) ......................................................... 21

Blauer Dunst ....................................................................................................................................................... 22

Freundschaft beim Rodeln vertieft ............................................................................................................... 24

Herr Teplitzky zu Besuch bei der 5C und 6C in Schönsee ........................................................................ 25

Projekt „Ich helfe dir“ ....................................................................................................................................... 25

Was macht eigentlich Frau Lang? ................................................................................................................. 26

Englischunterricht mit „Down Under“ ........................................................................................................ 26

Klassengemeinschaftstag (7B und 7C) ......................................................................................................... 27

Schreibwerkstatt und literarischer Abend mit Nevfel Cumart .............................................................. 28

Aus der Schreibwerkstatt ............................................................................................................................... 30

Von den Profis inspiriert ................................................................................................................................... 31

„Deutschland – ein kinderfeindliches Land?“ ............................................................................................ 32

„Dürerhase“ (Kunstunterricht) ...................................................................................................................... 32

Vertiefte Berufsorientierung beim Kolping-Bildungswerk in Schwandorf ........................................ 34

Vierte Klassen besuchen Rathaus ................................................................................................................. 35

Landwirtschaft hautnah erlebt ..................................................................................................................... 36

„Abonnementsieger“ Eisenbarth-Kurier vom „Neuen Tag“ erneut ausgezeichnet ......................... 37

Woher kommt unsere Tageszeitung „Der Neue Tag“? ............................................................................. 38

Unterhaltung mit Eisenbarth Junior ............................................................................................................ 39

Golfspielen – macht Spaß .............................................................................................................................. 40

Klassensprecherseminar – eine tolle Sache ................................................................................................ 41

Schüler bauen Litfaßsäulen ............................................................................................................................ 42

Streitschlichter ................................................................................................................................................... 43

Kerzenverkauf der Klasse 7c - ein voller Erfolg! ........................................................................................ 44

Schüler verdienen sich Bestnoten beim Abschlussball .......................................................................... 44

Ohne Jugend ist kein Staat zu machen – Planspiel Kommunalpolitik M9 ........................................ 46

1


2

Hoher Besuch in der Doktor-Eisenbarth-Schule ....................................................................................... 49

Den eigenen Fähigkeiten auf der Spur ....................................................................................................... 50

Wikipedia – die freie Online-Enzyklopädie .................................................................................................. 51

Junge Flötenspielerinnen bereichern Adventsaktion ............................................................................. 53

„future point“ serviert Gyrossuppe mit Fladenbrot ................................................................................. 54

Förderverein und Schülerfirmen auf dem Christkindlmarkt .................................................................. 55

Wie funktioniert ein Verbrennungsmotor? ................................................................................................ 55

Bäume (Kunstunterricht) ................................................................................................................................. 56

Adventsgottesdienst 2009 ............................................................................................................................ 57

Strom aus Biomasse ......................................................................................................................................... 57

Weihnachtsfeier am 22.12.2009 im Altenheim .......................................................................................... 59

Was hat der Nikolaus mit Schnaps und Polizei am Hut? ........................................................................ 61

Besinnliche vorweihnachtliche Schulfeier .................................................................................................. 62

Studienfahrt nach Regensburg – Schüler der DESO erkunden gemeinsam mit den Förderschülern

verschiedene Kulturen und Weltreligionen ................................................................................................ 63

Im Müllkraftwerk ZMS .................................................................................................................................... 64

Volleyball-Schulmannschaft knapp an Sensation vorbei ........................................................................ 65

Aus dem Kunstunterricht ............................................................................................................................... 66

Besuch bei der Feuerwehr ............................................................................................................................... 67

Don Karlos – Machtspiele und Intrigen im Velodrom (M9, M10A, M10B) ........................................... 67

Wintersporttag 2010 ....................................................................................................................................... 68

Winterbild der Klasse 2a ................................................................................................................................. 69

Eine tolle Skiwoche am Fuße des Großen Arber ...................................................................................... 70

Frühstücken wie ein Kaiser … .......................................................................................................................... 71

Schneekunst ....................................................................................................................................................... 72

Hilfe für Erdbebenopfer in Haiti .................................................................................................................... 72

Kinderarbeit ........................................................................................................................................................ 73

Wie wird Milch verarbeitet? ........................................................................................................................... 74

„Nascha Pfinsda“ an der Doktor-Eisenbarth-Schule ................................................................................ 74

Schulverpflegung im Fokus ............................................................................................................................. 75

Blasorchester im Klassenverbund ................................................................................................................. 76

Wichtige Hilfe für Berufswahl - Betriebspraktikum der 9. Klassen ..................................................... 78

Frühling (Bilder Klasse 3a) ............................................................................................................................... 79

„Frühlingserwachen“ ...................................................................................................................................... 80

Vizemeister in Handball .................................................................................................................................. 81

AWT-Unterricht der neunten Klassen in der Sparkasse .......................................................................... 82

Vom Baumstamm zum Schrank .................................................................................................................... 82

Kreuze (Bilder Klasse 3a) .................................................................................................................................. 83

Besuch der Klassen M10A und M10B in der KZ Gedenkstätte Flossenbürg ...................................... 84

Besuch in der evangelischen Auferstehungskirche .................................................................................. 85

Die Klassen 1 bis 10 im Bild ............................................................................................................................. 86

Lehrerkollegium Schuljahr 2009/2010 ....................................................................................................... 94

Wohin gelangt unser Abwasser? ................................................................................................................... 95


Wasser – ein sehr kostbares Gut .................................................................................................................. 96

Aus dem Kunstunterricht - Schiffe ................................................................................................................ 97

Berufswahlseminar 2010 ................................................................................................................................ 98

Bilder Betriebspraktikum M 8a/b ............................................................................................................... 100

Bei den Indianern ............................................................................................................................................. 101

Für Schokolade gibt‘s keine Eins .................................................................................................................. 102

Kontakt mit der Praxis ................................................................................................................................... 103

Maifest bei den Oberviechtacher Werkstätten ....................................................................................... 104

Besuch im BIZ in Amberg ............................................................................................................................. 105

Radfahrprüfung in der 4. Klasse ................................................................................................................. 106

Schnuppertag an der DESO .......................................................................................................................... 107

Besuch in der Stadtbücherei Oberviechtach ............................................................................................ 107

Zertifikate für europäischen Computerführerschein erworben ......................................................... 108

Jedem Vogel eine Villa ................................................................................................................................... 109

Ostwind Minimarathon in Regensburg ...................................................................................................... 110

Klettern in der Fränkischen Schweiz ............................................................................................................ 111

Impressum

Impressum AG-Schülerzeitung, Klasse M 7

Betreuungslehrer: Alois Köppl

Schulanschrift Doktor-Eisenbarth-Schule

Martin-Luther-Str. 5 - 7

92526 Oberviechtach

Tel. 09671 / 9 15 07

Internet www.eisenbarth-kurier.de

www.doktor-eisenbarth-schule.de

www.vsovi.de

www.eisenbarth-print.de

Druck Druckerei Forstner, Oberviechtach

© 2010 Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach

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Folgende an der Sanierung beteiligten Firmen unterstützten die Schule

Adolf Meindl Fliesen-Naturstein, Kellerbergstr. 36, 93499 Zandt

Albert Bierler, Schulweg 10, 92548 Schwarzach

Bauunternehmen Josef Bauer GmbH, Rottendorfer Str. 38, 92545 Niedermurach

Bauspenglerei Schieber, Weidinger Str. 6, 92539 Schönsee

Bettina Hänsch GmbH, Industriestr. 22a, 93176 Beratzhausen

Brandl Innenausbau GmbH, Regensburger Str. 76, 93309 Kelheim

Breu Metallbau GmbH, Arnbrucker Str. 3, 93444 Bad Kötzting

Breu Moderne Bürotechnik, Grabitzer Str. 1, 93437 Furth im Wald

Danner Trockenbau GmbH, Pettendorf 11, 92431 Neunburg v.W.

Dieter Kohl GmbH & Co. KG, Auenweg 4, 92265 Edelsfeld

Dillinger + Sielaff GmbH & Co. KG, Industriestraße 5, 92237 Sulzbach-Roenberg

DK Bau GmbH, Von-Miller-Straße 3, 93092 Barbing-Unterheisung

Elektro Hösele, Perschener Str. 18, 92507 Nabburg Venedig

Elektro Holler, Bahnhofstr. 4, 92539 Schönsee

Elektro Raab, Zum Bahnhof 3, 92526 Oberviechtach

Ernst Wutz GmbH, Schmitzdorfer Str. 1a, 93482 Grafenkirchen

Gallitzendörfer Innenausbau & Fassade GmbH, Bienenweg 1, 92714 Pleystein

Garten- und Landschaftspflege, Johann Kick, Grünau 1, 92706 Luhe-Wildenau

Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, Kahl GmbH, Götzendorf 10, 92546

Schmidgaden

Graf GmbH, Klardorfer Str. 39-41, 92421 Schwandorf

Grüneissl GmbH, Fuhrmannstraße 15, 93413 Cham

Gürtler GmbH & Co. KG, Gewerbepark 17 + 18, 92526 Oberviechtach

Hampel GmbH, Ziegelhüttenweg 10, 93483 Pösing

Hafenrichter GmbH, Watzlikstr. 10, 92526 Oberviechtach

Heinz Bausanierung GmbH, Wunsiedeler Str. 46, 95478 Kemnath

Höhbauer GmbH, Kohlberger Str. 2, 92706 Luhe-Wildenau

Lindner FensterBau, Industriestr. 2, 92526 Oberviechtach

Ludwig Schweiger, Stadlerner Str. 16, 92557 Weiding

Malerbetrieb Schiller, Fabrikstr. 2-4, 93449 Waldmünchen

Marmor Berger GmbH, Oskar-von-Miller-Str. 4, 92507 Nabburg

Michael Baumer, Am Sandradl 25, 92526 Oberviechtach

Michael Spichtinger, Dietersdorfer Straße 2, 92539 Schönsee

Muhr GmbH, Mönchshofstr. 44, 94234 Viechtach

Multiwal-Hohnholt GmbH, Kleinrudestedter Str.14, 99195 Großrudestedt

Paul Schmidt, Hengsbecke 19, 59964 Medebach

Pesa-Blitzschutz GmbH, Auenstraße 10, 90602 Pyrbaum-Selingporten

Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH, Gerbstedter Chaussee 13,

06295 Lutherstadt Eisleben

Rudolf Rupp GmbH, Eichenhofer Str. 11, 92358 Seubersdorf

Reisinger Siebdruck GmbH, Oskar-von-Miller-Str. 7, 92507 Nabburg

Sagner Services GmbH, Max-Planck-Weg 7, 95676 Wiesau

Schreinerei Andreas Süß, Schreinergasse 1, 92552 Teunz / Fuchsberg

Schreinerei Kreuzer & Sohn, Dietersdorfer Hauptstr. 11, 92539 Schönsee-Dietersdorf

Schreinerei Mathias Hofstetter, Oberaich 1, 92543 Guteneck

Seitz Gerüstbau GmbH, In der Au 2, 92367 Pilsach

Sperber GmbH & Co. KG, Gerber Str. 8, 92670 Windischeschenbach

Steinmetzbetrieb Kurt Flöttl, Schießanger 18, 92526 Oberviechtach

uli-Trennwände Günter Gruber, Schmiedstr. 7, 93449 Waldmünchen

Utz-Bau GmbH, 92537 Schönsee

Wackersdorfer Gerüstbau GmbH, 92440 Wackersdorf

Wildner Metallwaren GmbH & Co. KG, Kolpingstr. 24, 92533 Wernberg-Köblitz

Willi Stoiber GmbH, Woppmansdorf 12, 93185 Michelsneukirchen

Zimmerei Christian Kraus, Ödmiesbach 30, 92552 Teunz

Zimmerei Michael Süß, Rottendorf 28, 92545 Niedermurach


Vorwort des Schulleiters

Die Redaktionsarbeit an unserer Schülerzeitung

Eisenbarth-Kurier“ ist sicher

eine spannende Erfahrung – für

das Redaktionsteam unter Lehrer Alois

Köppl einerseits, für die „schreibenden“

Schüler aus den Klassen 1 bis 10

und deren Lehrkräfte andrerseits.

Viele Eltern teilen diese Erfahrung und

blicken gerne auf ihre eigene Schulzeit

zurück. Zahlreiche Informationen

für das spätere Berufsleben können so

schon in der Schule gemacht werden,

abseits vom regulären Unterricht und

auf die persönlichen Interessen abgestimmt.

Dabei macht jeder unserer jungen Schülerzeitungsmacher im Rahmen seiner

Bemühungen Erfahrungen, die den „Eisenbarth-Kurier“ voranbringen. Zu oft

gehen diese Erfahrungen aber verloren, wenn der Macher, egal ob Schüler oder

Lehrkraft, die Redaktion verlassen muss. Nachfolger müssen diese Erfahrungen

erneut sammeln und verlieren dabei teils kostbare Zeit – unser neues junges

Redaktionsteam hat sich bis heute jedenfalls von seiner besten Seite gezeigt.

Unsere Schule, fest basierend auf einer zukunftsorientierten Grundschule, vereint

zwei Richtungen: Als Bayerische Mittelschule bietet sie begabten Schülerinnen

und Schülern von der 5. Klasse bis zur Mittlere-Reife-Prüfung in der

10. Klasse in Deutsch, Mathematik und Englisch ein herausragendes Unterrichtsangebot.

Diese neue Schulform, verbunden mit dem Schwerpunkt „Berufsorientierung“,

weist unsere Schule als „Schule besonderer pädagogischer

Prägung“ aus.

Das allgemeinbildende Profil stellt die zweite Richtung bis zum Quali dar (Regelklassen).

Beide Profile ergänzen sich in idealer Weise und ermöglichen ein

besonders vielfältiges Angebot. Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, Projekte

und besonders die EU-Partnerschulen im Rahmen des Comeniusprojekts ergänzen

den Schulalltag.

Unsere Zukunft:

Im Frühjahr 2007 begannen der Umbau der ehemaligen Turnhalle zur Ganztagsschule

und die Sanierung des Hauptschulgebäudes mit einem Investitionsvolumen

von über 6 Millionen Euro. Diese aufwändigen Arbeiten sind

2011/2012 abgeschlossen. Die Fassaden erstrahlen heute schon in neuem Glanz,

alle Sanitärbereiche, alle Fenster, die Heizung, der Schulhof und die Zweifachturnhalle

werden komplett saniert bzw. umgestaltet. Damit werden nicht nur

wir Lehrkräfte, sondern auch die ganze Schulregion Oberviechtach für alle unsere

Eisenbarthianer“ zukünftig die besten Bedingungen haben.

Auf den folgenden Seiten informiert Sie der „Eisenbarth-Kurier“ über Perspektiven

einer spannenden Arbeit an einer repräsentativen Schule.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken unserer Schülerzeitung Ausgabe Nummer

9!

Der Schülerschaft, dem Lehr- und Erziehungspersonal, der gesamten DESO-

Schulgemeinschaft wünsche ich erholsame Ferien- und Urlaubstage.

Alles Gute unseren Absolventen der Klassen 9A, 9B, M10A und M10B für ihre

berufliche und persönliche Zukunft: Das ist es, was ich euch jungen Menschen

mit auf euren Lebensweg geben möchte: Habt Mut!

Rudolf Teplitzky

Rektor und Schulleiter

5


6

Rektor Rudolf Teplitzky feiert 60. Geburtstag –

und die Schule feiert mit!

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Herr Teplitzky. Die Klasse 2a

wünscht Ihnen alles Gute und weiterhin viel Freude bei Ihrer Arbeit an der

Schule.“ Mit diesen Worten gratulierte Klassensprecherin Annika Hammerer

Schulleiter Rudolf Teplitzky zum 60. Geburtstag. Mit ihr waren am Dienstag

nach den Pfingstferien die weiteren 27 Klassenvertreter ins Rektorat gekommen

und überbrachten die Glückwünsche der Schüler. Jeder von ihnen hatte

eine Rose und ein Puzzle-Teil mitgebracht, was sich einerseits zu einem imposanten

Blumenstrauß, andererseits zu einem großen Bild mit allen Klassen zusammenfügte.

Rektor Teplitzky war sichtlich erfreut und bedankte sich mit sehr persönlichen

Worten bei den Gratulanten, wobei er besonders die gelungenen Formulierungen

lobte. Er hatte aber auch eine süße Überraschung für die Schüler: Jeder

Gratulant bekam für seine Klasse einen Gutschein überreicht, mit dem jede

Gruppe sich im Schülercafe mit Eis versorgen kann. Musikalisch wurde der

kleine Festakt von den Lehrern Christian Knott (Posaune) und Gerhard Kühner

(Akkordeon) umrahmt.

Am Abend waren das Lehrerkollegium, Schulpersonal, Elternbeirat und Förderverein

zu einem gemütlichen Beisammensein in der Mensa eingeladen. Sogar

eine Abordnung der Partnerschule Základí škola Pobššovice war aus Tschechien

angereist. Der Lehrerchor unter der Leitung von Paulinus Lesser eröffnete

den Abend mit einem musikalischen Glückwunsch.

Konrektor Horst Bittner übermittelte die Wünsche des Kollegiums und dankte

dem Jubilar für seinen unermüdlichen Einsatz für die Schule: „… Es ist uns,

dem Kollegium der Doktor-Eisenbarth-Schule, ein Anliegen, Dir, lieber Jubilar,

Anerkennung und Verbundenheit auszusprechen und für die mit großem professionellen

Können, mit großer Liebe und erzieherischer Fürsorge zu den Dir

anvertrauten Schulkindern, mit hohem Idealismus, mit Energie und Einsatzbereitschaft

geleistete Arbeit, die keine Stunden zählt und Holprigkeiten und

Widrigkeiten überwindet, zu danken. Dein berufliches Engagement sei heute

gewürdigt – als Manager, der im Schulalltag erfolgreich ist, als Visionär, der

durch Integrierung der Musikschule und auch bei der Einführung der Ganztagsschule

mit Mensa ein neues pädagogisches Konzept verwirklicht hat, als


Pionier, der durch die Einführung

der Bayerischen Mittelschule

nicht nur eine Aufwertung

Oberviechtachs als

Schulstandort, sondern auch

eine Aufwertung der politischen

Region vollzog, und

nicht zuletzt als ‚Motor der

Schule’, der als Teamchef vorangeht

und Mut macht, neue

Wege zu beschreiten wie z.B.

beim Europa verbindenden

Vierländerprojekt Comenius

oder bei der Schulhausneugestaltung,

bei der das

Kollegium eingebunden ist,

um zukunftsorientierte neue

Lehr- und Lernmöglichkeiten

umzusetzen. …“

Nach den Grußworten von Elternbeirat, Förderverein, offener Ganztagsschule,

Anton-Bruckner-Musikschule und Partnerschule und einem weiteren Ständchen

des Lehrerchors trug Lehrer Gerhard Zimmermann in seiner unnachahmlichen

Art ein Gedicht auf den Jubilar vor, welches zugleich auf die Geschenkübergabe

hinleitete.

Sichtlich bewegt bedankte sich der Schulleiter für die Glückwünsche, Beiträge

und Geschenke. Schließlich überreichte der stellvertretende Leiter der Musikschule,

Jürgen Rohr, den „Stein der Weisen“ und der Jubilar konnte in der

Gruppe junger Musikschüler sein Rhythmusgefühl beim Steine-Klopfen unter

Beweis stellen.

Diesem mehr offiziellen Teil folgten ein gemeinsames Essen und ein gemütliches

Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und Musik. Familie Gillitzer trug

köstliche Speisen auf, die Schülerfirma „future point“ servierte Leckeres aus

ihrem Angebot und Helmut Wolf untermalte die regen Tischgespräche durch

unaufdringliche musikalische Weisen auf der „Ziach“. Das waren natürlich ideale

Voraussetzungen, den Abend etwas länger werden zu lassen.

Am nächsten Tag ließ es sich die Bläserklasse

nicht nehmen, nochmals extra ihrem Förderer

– Rektor Teplitzky hatte die Einrichtung der

Bläserklassen veranlasst – ein Ständchen zu

spielen.

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Gertraud Portner Vorsitzende beim Förderverein

„Der Förderverein ist unverzichtbar für die Schule geworden“, sagte Rektor

Rudolf Teplitzky bei der Jahreshauptversammlung. Er blendete zurück auf den

Beginn im Jahr 2006 und auf die Übernahme der Trägerschaft für die offene

Ganztagsschule. Bei den Neuwahlen kandidierte Uwe Spandau nicht mehr als

Vorsitzender; seine Nachfolge tritt Gertraud Portner an.

„Wir können es heute zügig machen, da beim Mitgliederevent in der Aula

schon ein ausführlicher Rückblick erfolgte“, meinte Vorsitzender Uwe Spandau

im Lehrerzimmer der Doktor-Eisenbarth-Schule. Er berichtete von 133 Mitgliedern

und einer Kasse mit „Handlungsspielraum“.

Kurz nannte Spandau die Aktivitäten seit 2006:

> 2006 Stand beim Bürgerfest

> Flyer

> Elternvorträge

> Abschlussfahrt für Ganztagsschule

> Gesponsert wurden Lernsoftware, Flip Chart, Holzkiste für Schachfiguren,

Ballonwettbewerb, T-Shirts für die Bläserklasse.

Es gab Zuschüsse für Klassenfahrten und Mittagessen für einige finanziell

schwache Familien. Zehn Flachbildschirme wurden über Firmenspenden organisiert.

Für das Projekt „Gewaltprävention“ mit externer Lehrerfortbildung

habe 2. Vorsitzender Karl-Heinz Stoppa die Spenden gesammelt.

Kassier Michael Karl gab einen umfassenden Kassenbericht ab, wozu die Kassenprüfer

Christian Schneider und Josef Hauer die saubere Führung der Finanzen

lobten. Einstimmig wurde die Satzung um den Vorstandsposten „Beauftragter

der Stadt für die offene Ganztagsschule“ ergänzt. Dieser wird die

finanzielle Abwicklung ohne Außenvertretung des Vereins übernehmen.

Alexander Flierl leitete die Neuwahlen. Uwe Spandau und Michael Karl hatten

im Vorfeld schon erklärt, nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Die Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis:

> Gertraud Portner, 1. Vorsitzende

> Karl-Heinz Stoppa, 2. Vorsitzender

> Lydia Eckert, Schatzmeisterin

> Hildegard Wolf, Schriftführerin

> Michael Schneider und Michael Karl, Kassenprüfung

> Ferner gehören Kraft ihres Amtes dem Vorstandsgremium an: Rektor, Elternbeiratsvorsitzender,

Schülersprecher und Beauftragter der Stadt

„Danke für die großartige Arbeit für den Förderverein“ lobte Rektor Teplitzky

den engagierten Kassier Michael Karl. An Uwe Spandau überreichte er ein Arbeitszeugnis

und meinte: „Wir sind Ihnen sehr zu Dank verpflichtet“. Auch Bürgermeister

Heinz Weigl dankte der alten Vorstandschaft.


Richtfest an der Doktor-Eisenbarth-Schule – Schul-Richtspruch

„Verhallet sind des Beiles Schläge,

verstummt ist die geschwätzige Säge;

nun preiset laut der Zimmermann

den herrlich schönen, stolzen Bau,

der sich erhebt zum Himmelsblau,

Nun müssen andre noch vollenden

den Bau, mit kunstgeübten Händen,

das Innere sorgsam schmücken aus,

dann wird´s fürwahr ein prächtig´ Haus.

Mög´ Eintracht und Zufriedenheit

darinnen herrschen allezeit

Mög´ Gott in diesem Hause sein! –

Darauf trink ich den Becher Wein.

Dem Bauherrn und allen Anwesenden

ein dreifaches Hoch! Hoch! Hoch!“

von Zimmerermeister Christian Kraus

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„Du bist nicht allein“

Unter diesem Motto stand heuer der Anfangsgottesdienst

der Doktor-Eisenbarth-Schule, zu

dem sich am zweiten Schultag die Klassen 2 bis

10 in der Stadtpfarrkirche einfanden.

Schüler der Klasse M7 und die Bläsergruppe unter

Leitung von Christian Knott und Paulinus

Lesser gestalteten den Gottesdienst mit.

Zum Schluss wurde an jede Klasse eine Gebetsmappe

übergeben, mit dem Wunsch, dass diese

Mappen ihren festen Platz in jeder Klasse finden

und möglichst täglich beim Schulgebet verwendet

werden.

Zusammengestellt wurden die Gebetsanregungen

von Elfriede Weiß für die Grundschule

und Gertraud Hutzler und Anne Bräuer für die

Hauptschule.


Tanzgruppe „Polisyanochka“ aus Rivne (Ukraine)

zu Gast an der DESO

28 Kinder, das Trio „Silver Third“ und weitere Begleitpersonen aus Rivne (Ukraine)

sind seit Freitag (18. September 2009) zu Besuch in der Patenstadt Oberviechtach.

Am Montag stand ein Besuch der DESO auf dem Programm. In der Doppelturnhalle

gaben die professionell wirkenden jungen Künstler den Oberviechtacher

Förder-, Grund- und Hauptschülern eine Kostprobe ihres Könnens.

Diese Deutschlandreise war für die Kinder ihre Auslandspremiere. Organisiert

und begleitet wird der Aufenthalt durch die beiden Ukrainehilfevereine. Auch

Altbürgermeister Neuber und Bürgermeister Weigl waren beim Auftritt der

Tanzgruppe an der DESO anwesend.

Rektor Rudolf Teplitzky dankte am Ende der Veranstaltung den Akteuren und

wünschte ihnen einen schönen Aufenthalt in der Patenstadt Oberviechtach.

Er wies darauf hin, dass die Schule das „Rivne-Projekt“ mit einer Spende von

Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften der DESO unterstützt.

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12

Frühlingsblumen: Jennifer Dietz, Klasse M9 Frühling: Theresa Ringlstetter, Klasse M9


Herr Knott fragt: „Wer war Garibaldi?“ – Darauf der

kleine Jochen: „Der Erfinder des Schnellkochtopfes!“

„Rechnet die Aufgabe mehrmals durch, damit ihr eine

Kontrolle habt“, sagt Herr Krämer zu seinen Schülern.

„Sollen wir dann sämtliche Ergebnisse hinschreiben?“,

tönt es aus der hinteren Reihe.

Herr Köppl fragt:

„Christian, was

haben wir letzte

Stunde gemacht?“ -

Christian: „Wer? Sie

oder ich?“

Die Lehrerin findet den Sohn des Elektrikers

mit einem verbundenen Finger vor. „Aber

Kurt, was ist dir passiert? Hast du dich geschnitten?“

– „Nein, ich habe bloß eine

Biene gefangen und die war an dem einen

Ende nicht isoliert.“

Frau Bollermann holt nach der vierten Unterrichtsstunde die kleine

Hilde von der Schule ab. Herr Senft von der Oberviechtacher Polizei

hält sie an und meint: „Auf dem Beifahrersitz dürfen Kinder erst ab

zwölf sitzen!“ Frau Bollermann entgegnet: „Seien Sie doch nicht so

kleinlich Herr Senft – die paar Minuten bis zwölf Uhr!“

„Ich hätte gerne eine Katze“,

erzählt Adelheid ihrer Freundin

in der Schule. „Ich darf

aber nicht, weil mein Vater

einen Vogel hat!“

„Herr Messbauer,

was soll das heißen,

wie viele Anschläge

ich in der Minute

mache? Suchen sie

einen Terroristen

oder lernen wir bei

Ihnen Textverarbeitung?“

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14

7. Comenius-Konferenz in Peilstein

Seit dem 01. August 2008 beteiligt sich die Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach

(DESO) am Comenius-Bildungsprogramm der Europäischen Union.

COMENIUS-Schulpartnerschaften gehören zum EU-Programm für lebenslanges

Lernen und sie unterstützen und fördern Schulpartnerschaften finanziell.

In der Festspiel- und Garnisonsstadt Oberviechtach geschieht das derzeit

durch die DESO-Partnerschaft mit den Comenius-Schulen in Peilstein (Österreich),

Pobezovice / Ronsperg (Tschechien) und Sterzing / Südtirol (Italien).

Die Programme der bisherigen sieben Comenius-Konferenzen 2008 bis 2010

in den vier Partnerschulen zeugten von internationaler Ausrichtung und programmatischer

Vielfalt.

Völkerverständigung im gemeinsamen Europa bleibt nur eine leere Worthülse,

wenn sie nicht mit direkten und persönlichen Erlebnissen erfüllt wird. Gerade

ein längerfristiges Zusammenarbeiten ermöglicht Schülerinnen und Schülern

die Aufnahme von Kontakten und den Abbau von Vorurteilen. Deshalb wurde

auch in den gemeinsamen schulischen Aktivitäten Wert auf ein „Miteinander“

gelegt.

Alle vier waren sich schnell einig, die Comenius-Partnerschaft mit der Herausgabe

des Völker verbindenden Jahrbuchs „Grenzen überwinden – Kultur bewahren“

krönen zu wollen: Ein Jahrbuch mit regionaltypischen Kochrezepten,

Liedern, Brauchtum und literarischen Texten - grenzüberschreitend, in deutscher,

tschechischer und italienischer Sprache.

Die siebte und damit vorletzte Comenius-Konferenz fand Anfang April in Peilstein

(Österreich) statt. Ein internationaler Abend, gestaltet von den teilnehmenden

Partnerschulen, stand am Anfang des Treffens. In der am nächsten

Tag folgenden Konferenz wurden letzte Details des gemeinsamen Jahrbuchs

besprochen, während die Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen

Ländern gemeinsam mit dem Künstler Michael Laus aus Wegscheid vier „EU-

Köpfe“ fertigstellten.


Besuch des Museums „Villa Sinnenreich“

Im Rahmen der 7. Comenius-Konferenz in Peilstein besuchten alle Teilnehmer

aus den vier Partnerländern das Museum „Villa Sinnenreich“ in Rohrbach

(Oberösterreich). Auf rund 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche konnten die

Besucher in eine Welt zwischen Wirklichkeit und Illusion eintauchen. In dem

außergewöhnlichen Museum der Wahrnehmung werden alle Sinne angesprochen,

sogar die Eintrittskarte kann gegessen werden.

Bei der Reise in das „Reich der Sinne“ wurden die Besucher aus den Comenius-

Schulen in Oberviechtach (Deutschland), Pobezovice / Ronsperg (Tschechien),

Sterzing / Südtirol (Italien) und Peilstein (Österreich) auf eine lehrreiche Entdeckungsreise

geschickt. So kamen aus „Mister Ohrlovskys“ Ohren überraschende

Töne, in „Barragans Haus“ veränderte sich die Größe der Menschen. Sogar

einen plastischen Abdruck ihres Körpers konnten die Besucher machen. Sich

scheinbar drehende Bilder, ein „Fühlschiff“ zur Entspannung bis hin zum „Betrunkenen

Würfel“, in dem man ungewöhnliche Gleichgewichtserfahrungen

machen konnte, weckten das Interesse der Besucher.

Für alle Teilnehmer war der Museumsbesuch zum Abschluss der 7. Comenius-

Konferenz eine interessante Erfahrung und zugleich eine Entdeckungsreise in

das Reich der Sinne.

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Comenius - Europa wächst zusammen

Festakt mit den vier europäischen Partnerschulen und Präsentation

des gemeinsamen Jahrbuchs

Mit einem glanzvollen und fröhlichen Festakt in der Zweifachturnhalle der

Doktor-Eisenbarth-Schule wurde am Sonntagabend die zweitägige 8. Comenius-Konferenz

durch Rektor Rudolf Teplitzky eröffnet.

Der Hausherr hatte während der zweijährigen Arbeit am ebenfalls präsentierten

Jahrbuch 2008/2010 die Bemühungen darum koordiniert und die neben

seiner Schule beteiligten drei Schulen aus dem benachbarten Pobezovice (Ronsperg

- Bezirk Pilsen), Peilstein (Oberösterreich, im Mühlviertel, 44 Kilometer

von Passau entfernt) und dem Südtiroler Sterzing hatten neben den Schulleitern

auch ihre Bürgermeister in die Oberpfalz geschickt.

Über zwei Jahre hinweg

Alle vier Schulen brachten freilich quirlige und sichtlich begeisterte und interessierte

Schülergruppen mit. Sie schafften es, mit ihren Gesangs- und Tanzbeiträgen

(Sterzing, Peilstein und Pobezovice) und einem kabarettistischen

Beitrag der Gastgeberschule dem Festakt neben zahlreichen Gruß- und Dankbeiträgen

von Politikern und Pädagogen eine fröhliche Leichtigkeit zu geben.

Oberviechtachs Bürgermeister Heinz Weigl bezeichnete die Anwesenheit sei-


ner internationalen Kollegen – nur die Sterzinger hatten angesichts der am

selben Tage stattfindenden Kommunalwahlen daheim bleiben müssen – als

„wertvollen Beitrag für ein zusammenwachsendes Europa“, Rektor Teplitzky

die Anwesenheit des kompletten Oberviechtacher Gemeinderats als Zeichen

dafür, „dass wir vorbehaltlos unterstützt werden.“ Dr. Elisabeth Scheiber-Salzburger

charakterisierte den bei jedem Wortbeitrag, jedem Statement und jeder

Aufführung spürbaren Gehalt des Abends am treffendsten: „Aus Distanz

ist Nähe geworden.“ Bei allem berechtigten Stolz auf das Geleistete wurde

bedauernd registriert, dass die Sterzinger aus personellen Gründen bei einer

angedachten Fortsetzung des Projekts unter dem Motto „Sport ohne Grenzen“

wohl nicht mehr dabei sein werden. In einer kurzen Präsentation skizzierten

die Bürgermeister am Jahrbuch-Kapitel „Frühling“, wie eine jede Schule das

zentrale Thema des 194-seitigen Buchs angeht.

Kultur und Brauchtum

Rektor Vladimir Voist (Pobezovice): „Wir führen nach jahrzehntelanger Herrschaft

des Sozialismus den Fasching wieder ins Brauchtum ein.“ Direktor Franz

Saxinger Peilstein hat mit seinen Lehrkräften und Schülern den heutigen

Umgang mit einer Fronleichnamsprozession thematisiert und die Sterzinger

arbeiten in Bild und Text einen Almabtrieb auf, wie er in Südtirol zum gesellschaftlich-wirtschaftlichen

Leben genauso zählt wie zum Wirtschaftsfaktor

Tourismus. Viel von dieser gegenseitigen Achtung, dem Respekt voreinander

in den jeweiligen Kulturen und der freundschaftlichen Zuneigung drückten

die Geschenke aus, die man sich überreichte: Vom oberpfälzischen Geräucherten,

Wein aus Südtirol, oberösterreichischem Bier bis zum böhmischen Kristall

reichte das breite Spektrum.

Freundschaften gute Basis

Für jeden Schulleiter und für die Bürgermeister gab es jeweils ein Buch, wobei

ein jeder betonte, dass er das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik,

einer engagierten Lehrerschaft und begeisterungsfähigen Schülerinnen

und Schülern in Händen halte. Alle Redner betonten überzeugt, dass

die entstandenen Freundschaften die Basis dieser und „hoffentlich künftiger

Beziehungen“ seien und dass „der Umgang und die Praxis mit und in den jeweiligen

Landessprachen die Pfeiler sind, auf denen nur die Schulpartnerschaften

auch in Zukunft existieren können.“

Insieme

Nur vom Licht der Kerzen auf den Tischen erhellt fand der Festakt nach drei

Stunden einen anrührenden und intimen Abschluss: In ihren Sprachen sangen

die Kinder aus Tschechien, Südtirol, Österreich und der Oberpfalz das gemeinsame

Schlusslicht „Insieme“. Das ist Italienisch und heißt „Gemeinsam“. Und das

Gefühl, einen Abend

in völkerverbindender

Gemeinschaft

verbracht zu haben,

das konnte man wirklich

mit nach Hause

nehmen, während

die letzten Klänge der

Stadtkapelle Oberviechtach

verebbten

vor dem Abendessen

und einem gemütlichenBeisammensein.

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Comenius-Buch

„Grenzen überwinden – Kultur bewahren“ steht

auf dem durchaus repräsentativen Titelblatt des

Jahrbuchs 2008 – 2010. Dem gemäß haben sich

die Lehrer und Schüler thematisch Brauchtum und

Traditionen ihrer jeweiligen Länder zugewandt.

Selbstredend und höchst effektiv in drei Sprachen

entstand ein farbig bebilderter Zug durch den Jahreslauf

mit den Kapiteln Frühling, Sommer, Herbst

und Winter. Die traditionellen Feste werden ebenso

beschrieben wie kirchliche und geschichtliche, Gedichte

von Schülerinnen und Schülern findet man

ebenso wie auch Rezepte und Arbeitsanweisungen

für österliche oder weihnachtliche Bräuche oder beispielsweise

Aktivitäten der Raunächte.

Im Internet ist ein elektronischer Streifzug durch das 198 Seiten starke Buch

möglich, viel besser aber ist noch der Kauf. Über die Internetadresse www.vsovi.de

ist auch das möglich, zumindest ist dort zu ergründen, wie und wo das

Jahrbuch zu kaufen ist (z.B. im Sekretariat der Schule, bei den Geldinstituten,

bei der Stadtverwaltung).

„Lebenslanges Lernen“ ist die Grundidee des Philosophen, Theologen und Pädagogen

Johann Amos Comenius. Bei einer von Georg Köppl, Leiter der Oberviechtacher

Redaktion der Tageszeitung „Der neue Tag“; moderierten Podiumsdiskussion

mit Pädagogen und Bürgermeistern traf Riha Rynek, Oberhaupt

des Schulstandorts Pobezovice den Nagel auf den Kopf: „Die vier Schulen zeigen

der Politik, wie es in der Praxis aussehen soll.“ Gemeint hat der böhmische

Kommunalpolitiker beim Comenius-Festakt“ damit die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit. „So schaffen wir ein Europa, das der Rahmen für die Zukunft

unserer Kinder sein kann“ und, so Bürgermeister Franz Lindinger aus Peilstein:

„Die Kinder sind da schon wesentlich weiter und unbefangener als unsere Generation

und von ihnen ist auch die gegenwärtige Krise Europas am ehesten

zu bewältigen.“

Blick der Jugend auf

Europa geschärft

Diskussionsrunde mit Pädagogen

und Bürgermeistern zu

Erfahrungen und Chancen von

Comenius

Wertvolle Hilfe

Wege dorthin zeigten ansatzweise die Rathauschefs von Peilstein und Oberviechtachs

Bürgermeister Heinz Weigl: „Wir haben einige Projekte im Ort zugunsten

unserer Schulen zurückgestellt, nur mit Schul- und Weiterbildung

können wir unsere jungen Menschen auch in der Region halten.“ Der Mühlviertler

Schuldirektor Franz Saxinger will seine Schule zur Europaschule machen:

„Das Comenius-Projekt und die geplante Fortsetzung unter dem Titel

„Sport ohne Grenzen“ leisten auf diesem Wege wertvolle Hilfe.“ Kollege Voist

aus Böhmen schilderte die Perspektive, die Comenius seiner Schule und seiner

Gemeinde gegeben habe: „Wir sind die mit Abstand kleinste Schule im Projekt

und haben auch noch den größten Nachholbedarf auf schulischem wie auf

gesellschaftlichem Gebiet. Aber mit der Beteiligung am Projekt war uns mit

einem Schlage klar, dass wir nicht mehr unmittelbar hinter der Grenze leben,

sondern mitten in Europa.“ Moderator Köppl formulierte als Fazit „eine positive

Grundstimmung unter allen Beteiligten, die einen verhaltenen Optimismus

für Europa, aber auch für das Projekt erkennen lassen.“


„Europa ist die Zukunft“

Zwar nicht Diskussionsteilnehmer auf dem Podium, dafür aber in seinem

Grußwort lenkte MdB Karl Holmeier die Aufmerksamkeit auf die Hauptakteure

im Projekt wie auch am Buch: „Europa ist trotz der augenblicklichen Krise

die Zukunft. Die lässt sich nur mit der Jugend erreichen. Projekte wie dieses

schärfen den Blick der jungen Menschen auf Europa, das sich nur verwirklichen

und mit Leben erfüllen lässt, wenn die Menschen zusammenkommen.“ Dafür

wünsche er allen Beteiligten Glück, Mut und Ausdauer.

Die Gewinner

des Comeniusrätsels 2009

Thomas Ebnet, Maximilian Hanauer, Jana Hansowitz, Katrin Bauer, Anna-Lena

Kuhn

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Die vier

Jahreszeiten

(Klasse 4)

Der Frühling

Die

Die Blumen

Die Blumen springen

Die Blumen springen auf

Die Blumen springen auf und

Die Blumen springen auf und blühen.

Der Sommer

Die

Die Sonne

Die Sonne scheint

Die Sonne scheint hell

Die Sonne scheint hell vom

Die Sonne scheint hell vom Himmel

Die Sonne scheint hell vom Himmel.

Der Herbst

Es

Es weht

Es weht ein kühler

Es weht ein kühler Wind

Es weht ein kühler Wind und

Es weht ein kühler Wind und die

Es weht ein kühler Wind und die Blätter

Es weht ein kühler Wind und die Blätter fliegen

Es weht ein kühler Wind und die Blätter fliegen umher.

Der Winter

Die

Die Kinder

Die Kinder fahren

Die Kinder fahren den

Die Kinder fahren den Berg

Die Kinder fahren den Berg mit

Die Kinder fahren den Berg mit dem

Die Kinder fahren den Berg mit dem Schlitten

Die Kinder fahren den Berg mit dem Schlitten hinunter.


Besuch im

Geo-Zentrum KTB

in Windischeschenbach (M9/M10)

Im Rahmen des Wandertags besuchten

die M-Klassen der 9. und 10.

Jahrgangsstufen das Geo-Zentrum

an der KTB bei Windischeschenbach.

Gleich mehrere Superlative

erwarteten dort die jungen Besucher:

das tiefste Bohrloch (9.101 m),

der höchste Landbohrturm (83 m)

der Erde und dazu das wohl bedeutendste

geowissenschaftliche und

geotechnische Forschungsprojekt

(Kontinentales Tiefbohrprogramm). Die Zeit der aktiven Bohrungen ist zwar

seit 1994 beendet, aber das Geo-Zentrum bleibt eine moderne Informations-,

Bildungs- und Begegnungsstätte der Geowissenschaften.

Zunächst wurden die drei Klassen von Herrn Bauer, dem Ausstellungsführer, in

die Hintergründe des Kontinentalen Tiefbohrprogramms der Bundesrepublik

Deutschland (KTB) und seine geowissenschaftliche Zielsetzung eingeführt. Die

Erkenntnisse aus der Bohrung fanden direkten Eingang in die modernen Vorstellungen

zum Aufbau und den Eigenschaften der kontinentalen Erdkruste

als Grundlage allen Lebens. Die Besucher erhielten einen Einblick in die vielfältigen

Beziehungen im dynamischen System Erde und ihre Bedeutung für die

Menschheit. Anhand der ausgestellten bohrtechnischen Gerätschaften erläuterte

Herr Bauer die ungeheuren technischen Anstrengungen und innovativen

Entwicklungen, welche Bestandteil dieses Projektes waren und immer noch

sind.

In der Dauerausstellung System Erde werden auf anschauliche Weise Erkenntnisse

dargestellt, die den modernen Stand der geowissenschaftlichen

Forschung zeigen. Interaktive Darstellungsformen ließen die Schüler spontan

tätig werden und regten auf spielerische Weise dazu an, über das System Erde

nachzudenken. Besonders begehrt und umlagert waren z. B. der Erdbebensimulator

oder die Computersimulation zur Kontinentaldrift.

Auf dem Bohrplatz, unmittelbar neben dem Bohrturm, werden in einer großen

Ausstellungshalle die Themen „Bohrtechnik“ und „Anwendung geowissenschaftlicher

Bohrverfahren“ übersichtlich gezeigt. Unser Ausstellungsführer

erläuterte die verschiedenen Komponenten des ausgestellten KTB-Bohrstrangs

und vor allem die Bohrgeräte selbst.

Im Getriebehebewerk des Bohrturms schließlich erhielt jeder Besucher einen

Sicherheitshelm für die Besichtigung des Bohrturms. Derart ausgerüstet bestieg

man über eine Außentreppe die in 17 m Höhe befindliche Besucherplattform

des Bohrturms. Dort erklärte Herr Bauer die verschiedenen Einrichtungen

der Arbeitsplattform. Einen intensiven Eindruck der Arbeitsabläufe im Bohrturm

vermittelte dann am Ort des Geschehens ein kurzer Film über die Bohrarbeiten.

Der Abstieg vom Bohrturm bildete zugleich den Abschluss dieses kurzweiligen

und sehr interessanten Vormittags. Um viele Eindrücke und Erkenntnisse reicher

ging es zurück nach Oberviechtach.

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Blauer Dunst Klassen M7 / 8b

Aus der Geschichte des Tabakrauchens

500/

600 v. Chr. Älteste Darstellung von rauchenden Maya-Priestern

1497 Erster Bericht in Europa über Tabakpflanzen in Amerika

(Columbus)

1560 Jean Nicot (französischer Arzt und Botschafter am portugiesischen

Hof) bringt die Tabakpflanze nach Westeuropa

(= nicotiana tabacum)

1561 Tabakschnupfen als früheste Form des Tabakkonsums am

französischen Hof

1586 Siedler aus Virginia bringen das Tabakrauchen nach England

(Pfeife)

16./17. Jh. Bekämpfung des Tabakkonsums = „Rauch trinken“ (Strafen:

Verbannung bei Zar Michael Romanow; Exkommunikation

durch den Papst; Hinrichtung beim Sultan Murad IV)

1625 Tabaksteuer und staatliches Tabakmonopol in England

1670 Gründung des Tabakmonopols in Österreich. Schnupfen bei

Hofe, Pfeife bei den Soldaten, Kauen u. a. bei den Seefahrern.

Zigarre vor allem in Spanien und Portugal

1865 Zigarettenrauchen kommt durch englische und französische

Soldaten von Rußland nach Mitteleuropa

1881 Erste Zigarettenmaschine in USA patentiert (200 Zigaretten

pro Minute)

1910 Beim Deutschen Patentamt sind etwa 20.000 Zigarettenmarken

eingetragen

1913 Beginn der industriellen Fertigung von Zigaretten in USA

(Reynolds)

In der Form, in der Tabak geraucht wird drückt sich auch der Entwicklungsstand

der Industrialisierung aus. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Pfeife geraucht, zu

wam die Zigarre dazu. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Siegeszug

der Zigarette. Durch sie wird der Rauchvorgang verkürzt. In dem Maße, in dem

sich die Produktivität in allen Wirtschaftsbereichen steigerte, entwickelte sich

auch der Zigarettenkonsum.

> 1930 konnte man sich in Deutschland von dem Lohn für eine Stunde Arbeit

19 Zigaretten kaufen. Pro Kopf der Bevölkerung wurden jährlich 450 Stück

geraucht

> 1960 waren es 32 Zigaretten für eine Stunde Arbeit und pro Kopf der Bevölkerung

wurden jährlich 1.250 Stück geraucht

> 1990 gab es 92 Zigaretten für eine Stunde Arbeit und es wurden 2.000

Stück Zigaretten jährlich pro Kopf der Bevölkerung geraucht

Gesundheitsschäden durch das Rauchen

Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens sind gut untersucht. Rauchen beeinträchtigt

die Gesundheit wie keine andere Gewohnheit. Von den etwa 4.000

Bestandteilen des Tabakrauchs haben sich ca. 50 Substanzen als krebserregend

für Menschen oder Tiere erwiesen. Man geht davon aus, dass in Deutschland

mindestens 95.000 Männer und 17.000 Frauen jedes Jahr an tabakbedingten

Krankheiten sterben, überwiegend an Krebs und Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems.

Dies entspricht in etwa einem Zehntel aller Gestorbenen. Schätzungen

zufolge sterben jährlich weltweit etwa 3 Millionen Menschen an den

Folgen des Tabakkonsums. Etwa 30 % aller Todesfälle durch Herzerkrankungen

und 30 % aller Krebstoten gehen zu Lasten des Zigarettenrauchens. 90 % aller

Personen, die an Lungenkrebs erkranken, sind Raucher. Lungenkrebs war am

Anfang des letzten Jahrhunderts eine extrem seltene Krankheit. Nachdem 1913

die erste Zigarettenmanufaktur mit der Marke Camel entstand, begünstigte

dies die Entwicklung einer neuen Mode des Rauchens, die dann ungefähr 20

Jahre später zu einer deutlichen Steigerung des Lungenkrebses führte. Die Lebenserwartung

bei einem 25 Jahre alten Raucher, der 1-2 Packungen Zigaretten

am Tag raucht, liegt 8,3 Jahre unter der Lebenserwartung gleichaltriger Nichtraucher.


Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs

Zigarettenrauch ist ein Gemisch von ca. 3.500 bis 4.000 Substanzen, von denen

zahlreiche als Reizstoffe bekannt sind. Etliche dieser Tabakrauchbestandteile

sind auch in Haushalts- und Industriechemikalien enthalten, die als bedenklich

oder gefährlich eingestuft werden.

Tabakrauchbestandteile (Auswahl)

Tabakrauchbestandteile (Auswahl)

Azeton (T)

Ammoniak (R)

Arsen (C)

Benzol (C)

Blausäure (T)

Blei (T)

Butan (C)

Cadmium (C)

Formaldehyd (T)

Kohlenmonoxid (T)

Methanol (T)

Methyl-Isocyanat (R)

(verursachte das Bhopal-Desaster)

Polonium 210 (C)

Radon (C)

Schwefelsäure (R)

Teer (C)

Toluol (T)

Vorkommen/Anwendungsbereich

Lösungsmittel

Reinigungsmittel

Gift

Lösungsmittel, Benzin-Zusatzstoff

Gift

Autobatterien

Camping-Gas, Zigarettenanzünder

Trocken-Batterien

Möbelindustrie

Auspuffgas

Raketentreibstoff, Lösungsmittel

Chemisches Zwischenprodukt

Radioaktives Isotop

Zerfallsprodukt von Radium

Ausgangsstoff chemischer Produkte

Straßenbelag

Lösungsmittel

Hauptwirkstoff des Zigarettenrauchs ist das Nikotin. Es beeinflusst die Aufmerksamkeit,

dient der Stressbewältigung und hat eine Hunger stillende Wirkung.

Nikotin führt zur Abhängigkeit. Hierdurch wird die Rauchgewohnheit

aufrechterhalten.

Umfrage zum Thema Rauchen

(Klasse 8b)

Rauchen ist in den sozial niedrigen Schichten weiter verbreitet als in höheren

Sozialschichten. Die Daten aus der Deutschen-Herz-Kreislauf-Präventionsstudie

zeigen, dass Männer mit Abitur nur halb so häufig rauchen wie Männer mit

Hauptschulabschluss. In bundesdeutschen Studien konnte beispielsweise gezeigt

werden, dass bei Siebt- und Achtklässlern im Gymnasium 7% rauchten,

während es aber an der Hauptschule 35% waren.

Wir verteilten 158 Fragebögen in den 7., 8.und 9. Klassen (Altersgruppe 11-16

Jahre) der DESO. Die Auswertung ergab, dass 118 Schüler und Schülerinnen

nicht rauchen. 40 Mitschüler und - schülerinnen gaben an zu rauchen. Das sind

ca. 25 % aller Befragten. Von den 40 Rauchern sind 23 Jungen und 17 Mädchen.

Das waren unsere Fragen, die die Mitschülerinnen und Mitschüler anonym beantworten

sollten.

1. Rauchst du?

Ja Nein

2. Geschlecht?

Junge Mädchen

3. Wie alt bist du?

Ich bin Jahre alt

4. Wo rauchst du?

Schule Schulweg daheim

5. Woher bekommst du deine Zigaretten?

bei Freunden

Automat Eltern/Familie

Tschechische Republik Freunde

6. Wie viel Geld gibst du im Monat aus?

bis 2 EUR bis 5 EUR bis 10 EUR bis 20 EUR

7. Wie viele Zigaretten rauchst du am Tag?

1 – 2 Zig. ca. 5 Zig. ca. 10 Zig. 1 Schachtel

mehr als eine Schachtel

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8. Was halten deine Eltern davon?

wissen Bescheid einverstanden

dagegen rauchen selbst

9. Bist du dir der Gefahren bewusst, die mit dem Rauchen

verbunden sind?

ja nein

Freundschaft beim Rodeln

vertieft

Auf Einladung der tschechischen

Partnerschule Pobescovice (Ronsberg)

machten sich die Schülerinnen

und Schüler der beiden M8-

Klassen auf den Weg zum Hohen

Bogen bei Neukirchen Hl. Blut.

Dort wurden sie von Konrektorin Mirka Sebestova herzlich empfangen. Nach

einer kurzen Begrüßung hatte sie interessante Spiele zum Kennenlernen parat

und schnell waren alle Sprachbarrieren überwunden. Anschließend stand der

Freizeitpark Hoher Bogen auf dem Programm, wobei die Rodelbahn sowohl

von den deutschen als auch den tschechischen Kindern bevorzugt wurde.

Zum Abschluss des kurzweiligen Vormittags überreichten die tschechischen

Lehrkräfte den Oberviechtacher Schülern ein T-Shirt mit allen Unterschriften

der tschechischen Schüler und eine Urkunde für die Teilnahme an den Spielen.


Herr Teplitzky zu Besuch

bei der 5C und 6C in Schönsee

Herr Teplitzky kam extra nach Schönsee um uns, die 5. und 6. Klasse, zu begrüßen,

was uns natürlich schon sehr freute. Dabei gab er uns die besten Wünsche

und einige Gedanken und Ratschläge mit auf den Weg in das neue Schuljahr:

Es sei wichtig, dass wir im Unterricht gut mitarbeiteten. Auch die Hausaufgaben

immer sauber und zuverlässig zu machen schärfte er uns ein. Sie dienten

der Übung und könnten eine Hilfe bei der Vorbereitung auf Proben sein. Ganz

besonders hob er die Bedeutung der Fremdsprache Englisch hervor. Für die 6.

Klasse stehe in diesem Jahr außerdem eine „Weichenstellung“ an, die den Zug

„Schule und Ausbildung“ auf das richtige Geleise bringen solle.

Für die Rektorin der Grundschule, Frau Reimer, hatte er einen Blumenstrauß

mitgebracht. Er bedankte sich damit bei ihr, dass sie sich um uns, die wir ja

eigentlich nur Gäste hier in Schönsee sind, so gut kümmert. Auch Herr Mösbauer

wurde mit einer Rose beschenkt, denn er hatte gerade an diesem Tag

Geburtstag.

Projekt „Ich helfe dir“

Da ließen wir uns nicht zweimal bitten und packten an. Auch im Schuljahr

2009/10 sollte unser Projekt „Ich helfe dir!“ die ABC-Schützen der Grundschule

Schönsee unterstützen. Wieder machten wir es uns zur Aufgabe, den Kindern

der 1. Klasse in den ersten Schultagen und -wochen zu helfen, sich im Schulhaus

zurechtzufinden, richtig angezogen und schnell in die Pausen zu kommen

und den Schulbus rechtzeitig zu erreichen.

Zunächst stellten wir uns der 1. Klasse vor und hatten dazu eine selbst gebastelte

Blume mit unserem Vornamen drauf mitgebracht. Dann malten wir zusammen

mit unseren Schützlingen ein leichtes Mandala aus, um uns dabei näher

kennenzulernen. Bald war ihre Anfangsscheu überwunden und die Kleinen

kamen mit größeren und kleineren Problemchen zu uns.

Frau Ditz, die Klassenlehrerin der 1. Klasse, ist natürlich sehr froh darüber für

ihre 29 Schüler wenigstens vor und nach dem Unterricht sowie in den Pausen

eine kleine Unterstützung zu erhalten.

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Was macht eigentlich Frau Lang?

Besuch im Sekretariat der Schule

Klasse 5A (AWT)

Wir, die Schüler der Klasse 5A besuchten im Fach AWT Frau Lang im Sekretariat,

um die Arbeit von Frau Lang zu erkunden. Wir fragten, welche Aufgaben sie als

Sekretärin an der DESO hat.

Frau Lang arbeitet seit 1971 an der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach als

Sekretärin. Sie berichtete uns, was sie alles machen muss. Sie nimmt oft Anrufe

entgegen. Besonders viele sind es am Morgen, wenn Eltern anrufen, weil ihr

Kind krank ist. Sie macht Bestellungen für Sachen, die an der Schule gebraucht

werden. Auch für Durchsagen ist Frau Lang zuständig. Sie vereinbart für den

Schulleiter Herrn Teplitzky Termine und erledigt Dinge, die für die Schule wichtig

sind.

Die Arbeit einer Sekretärin ist abwechslungsreich. Sie hat viel mit Menschen

zu tun. Am Ende des Besuches bedankten sich unsere Klassensprecher Marika

Irlbacher und Philip Högerl bei Frau Lang.

Englischunterricht mit

„Down Under“

Englischunterricht einmal ganz anders. Am 09.10. besuchte der Australier Brian

McCarthy die Klassen M9 und M10. Der Einladung der Schulleitung war der

Australier, der privat zu Gast beim Förderlehrer Jürgen Dietl ist, gerne nachgekommen

und stellte sich den zahlreichen Fragen der Schüler, die durch Herrn

Winderl und Herrn Bittner auf den Besuch gut vorbereitet waren. Brian, wie ihn

die Schüler nennen durften, kommt aus Melbourne, der zweitgrößten Stadt

Australiens. Anhand einer Karte konnte er den Jugendlichen erklären, wo sich

zum Beispiel der Uluru (Ayers Rock) befindet oder wie das Leben der Aborigines

im Outback aussieht.

Fragen zur Tier- und Pflanzenwelt wurden gestellt, aber auch das Schulsystem

interessierte die Schüler sehr. Ebenfalls wurden persönliche Fragen zur Familie

und seiner Arbeit hier in Deutschland beantwortet.

Viele der Schüler merkten,

dass ihre Englischkenntnisse

für ein Gespräch

bereits ganz gut sind und

sie Mr. Brian McCarthy

sehr verstehen konnten.

Zum Abschluss forderte

er alle auf weiter hart im

Englischunterricht zu arbeiten,

da in der heutigen

Zeit der Globalisierung

besonders die Fremdsprachen

wichtig sind.


Klassengemeinschaftstag

(7B und 7C)

Für die Klassen 7B und 7C ging es letzten Mittwoch raus aus der Schule, hin

zum Pfarrheim Teunz (7B) bzw. Pfarrheim Oberviechtach (7C). Dort warteten

bereits Mitarbeiter der katholischen Jugendstelle Schwandorf auf die Schüler,

Herr Lill und Frau Schmidt.

Auf dem „Stundenplan“ stand heute die Klasse selber: der Umgang miteinander,

die Art der Zusammenarbeit, fühlen sich alle in die Gemeinschaft eingebunden?

Mit verschiedenen Spielen, Diskussionsrunden und zum Teil kniffligen

Arbeitsaufträgen, die die Schüler gemeinsam lösen mussten, wurde an

dem Thema gearbeitet.

In der Mittagspause gab es zur Stärkung Wienerlsemmeln, später noch Kuchen

und Tee. Um frische Luft zu schnappen, wurde nachmittags eine Außenspielrunde

eingelegt, die allen viel Spaß machte, aber wegen der Kälte doch recht

kurz ausfallen musste.

Vielen Dank an die Verantwortlichen in den Pfarreien Teunz und Oberviechtach,

die uns kostenlos die Pfarrheime benutzen ließen und allen Helfern, die

für die Verpflegung sorgten.

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Schreibwerkstatt und literarischer Abend mit Nevfel Cumart

Der überregional bekannte Schriftsteller Nevfel Cumart, der vor Jahren bereits

einmal an der Schule war, besuchte uns heuer erneut auf Einladung von Lehrerin

Gertrud Waldherr. „Eure Schule ist eine Insel mit ruhigen und fleißigen

Jugendlichen“, meinte er zur positiven Atmosphäre. An drei Vormittagen hatte

er in den neunten und zehnten M-Klassen in einer Art Schreibwerkstatt die

Freude am Schreiben von eigenen Texten geweckt.

Zunächst habe er mit Meditationstexten versucht, die Baugeräusche und die

Schule auszuschalten, um danach mit einem Ideenkreisel in eine Art Gefühlsgedicht

(„Was ist schlimm“) und in eine Tiermeditation („Ich bin ein Vogel“)

einzusteigen. In der Klasse musste nur vorlesen, wer freiwillig wollte. „Die Ju-

gendlichen sollten sich wohl fühlen“, betonte der Schriftsteller, der sowohl als

bodenständiger Schreibhandwerker, als auch als Intellektueller überzeugte.

„Zweckfreies Schreiben bringt Spaß“, verdeutlichte er seine Herangehensweise

ohne jeglichen Zwang. Manche Schüler hätten dann aber plötzlich so viel

Freude am Dichten und Denken gefunden, dass sie auch die Pause dazu nutzten.

Sogar ein Fernsehteam vom Sender SAT 1 kam in die Schreibwerkstatt und berichtete

im regionalen Fenster der Sendeanstalt davon. Da war natürlich die

Aufregung bei den jugendlichen Dichtern schon sehr groß, aber die Anspannung

wuchs noch an, als es galt, bei einem literarischen Abend der Öffentlich-


keit die eigenen Texte zu präsentieren. Denn dabei las nicht nur der schreibende

Profi aus seinen Gedichtbänden; auch einige Schüler stellten ihre Texte vor.

Zu dieser Lesung bildete die Mensa der Doktor-Eisenbarth-Schule einen würdigen

Rahmen.

Rektor Rudolf Teplitzky freute sich über das große Interesse vonseiten der Eltern,

die zahlreich zu diesem literarischen Abend mit Nevfel Cumart gekommen

waren. „Cumart versteht sich als ein Wanderer zwischen zwei Welten,

aber auch als Brücke“, stellte Teplitzky den türkisch-stämmigen Schriftsteller

vor und begrüßte unter den Anwesenden auch einige Bürgermeister aus dem

Schulverband sowie Sponsoren, welche das Unterrichtsprojekt ermöglichten.

„Es ist sehr viel Aufregung hier im Raum“, begann Cumart und deutete auf die

zwölf Jugendlichen, welche sich zum Vorlesen gemeldet hatten. Schon nach

wenigen Worten hatte der sympathische Autor den Draht zum Publikum geknüpft.

Obwohl in Norddeutschland geboren und jetzt in Bamberg wohnhaft,

hat sich im dunklen Timbre seiner Stimme eine orientalische Färbung erhalten.

„Ich bin heute als Dichter und Moderator da“, sagte er und erzählte den Eltern,

wie er die Schüler in der Schreibwerkstatt dazu inspirierte, selber Gedichte und

Texte zu verfassen. „Die Ergebnisse sollen nicht fertige literarische Kunstwerke

sein, sondern Vertrauen in das eigene Können schaffen“, hob er hervor.

Zum Auftakt las Cumart drei Liebesgedichte und zwei Texte aus „Reisegedanken“,

bevor die Schüler an der Reihe waren. „Liebe schmeckt wie Zucker und

duftet nach Rosen“. So poetisch lasen Vincent und Yasin ebenso wie Nicole,

Marina, Florian und Nicole II aus ihren eigenen Werken vor. „Der Text lebt,

wenn man konkret schreibt“, hatte ihnen einen Vormittag lang Nevfel Cumart

nahe gelegt und die Freude am kreativen Schreiben geweckt. Dabei tauchten

die Schüler tief in ihre Gefühlswelt ein und vermittelten bei der Lesung „Gänsehaut

pur“, als sie beispielsweise ihre Gedanken zu „Schlimm ist“ vortrugen

oder auch zu der weisen Erkenntnis gelangten: „Die Eifersucht zerstört alles“.

Nach der Pause waren Julia, Anja, Christina, Jennifer, Andrea und Franziska an

der Reihe. Die Texte trugen die Handschrift der Jugendlichen, da Cumart nur

sehr wenig eingriff.

In der Pause unterhielten Gerd Schwab und Jürgen Rohr von der Anton-Bruckner-Musikschule

und auch das Schülercafe hatte geöffnet. Rektor Rudolf Teplitzky

dankte für den wunderschönen Abend und viele Jungs und Mädels

verabschiedeten sich sehr persönlich von Cumart. Dieser hatte es in wenigen

Stunden geschafft, ihre Sympathien zu gewinnen.

Die Texte werden in den nächsten Wochen im Fach KtB noch formatiert und

gestaltet und zu einem eigenen „Gedichtband“ zusammengefasst.

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Aus der

Schreibwerkstatt

Ich bin eine Katze.

Ich lebe in einem Stall,

dort ist es sehr warm und kuschelig.

Alle Tage hüpfe ich von hier nach da.

Meine Schwester und meine Mutter leben auch mit im Stall.

Zwischen Kühen, Kälbern und Schweinen.

Jeden Tag umgeben von ihnen.

Und dann gibt‘s noch die zwei Stunden,

eine von sechs bis sieben und die andere von fünf bis sechs,

wo Menschen mit im Stall sind und die anderen Tiere füttern.

Und dann, endlich, nach ihnen bin ich dran, mit frischer Milch und Trockenfutter.

Das bekomme ich von den drei Mädels, die mit auf dem Hof wohnen.

Mit denen ich jeden Tag kuscheln und spielen kann.

Nach dieser Stunde ist dann Totenstille im Stall, nur ich, meine Schwester und meine Mutter.

Dann scherzen und kuscheln wir und irgendwann später gehen wir schlafen.

Zwischen Heu und Stroh und Kühen.

Kerstin Reisinger, M9

Hallo,

ich bin ein Affe,

esse den ganzen Tag Bananen,

springe und klettere auf einem Baum umher.

Ich lebe im Dschungel.

Bin bedroht von Menschen und anderen Tieren,

muss den ganzen Tag auf der Hut sein,

immer und immer wieder.

Tag für Tag.

Ich brauche Freiheit

vom Menschen.

Matthias Gresser, M9

Ich bin ein kleiner Hund

und lebe seit fünf Jahren in einer Familie.

Ich gehe sehr gerne Gassi.

Am liebsten fresse ich ganz normales Hundefutter.

Den restlichen Tag schlafe, spiele und faulenze ich.

Sehr gerne fahre ich mit dem Auto mit oder bin draußen.

Im Winter sitze ich die meiste Zeit am warmen Kachelofen.

Nadine Portner, M9


Von den Profis inspiriert

„Warum pfeift der Schiri jetzt? Wieso hat der eine Spieler ein anderes Trikot?

Warum springen da alle gleichzeitig am Netz hoch? ...“ Fragen über Fragen

musste Herr Reinhardt – Betreuer der Volleyball-Schulmannschaft der Doktor-

Eisenbarth-Schule – beantworten.

Am vergangenen Wochenende besuchten die Schüler der AG Volleyball ein

Heimspiel des TSV Nittenau. Schon das Warmspielen und Einschmettern begeisterte

die Zuschauer. Mit einem unglaublichen Sprungvermögen ausgestattet,

knallten die Spieler die Bälle spektakulär ins gegnerische Feld. Als dann

der Schiedsrichter die Partie gegen den ASV Neumarkt anpfiff, wurde deutlich

wie sich die Spieler gegenseitig motivieren und anfeuern. In einem Team gibt

es kein Lamentieren oder Geschimpfe, wenn einer einen Fehler macht. Schon

deswegen und vor allem um einmal aus nächster Nähe den sehr komplexen

und technisch sehr anspruchsvollen Sport beobachten zu können, wollte Herr

Reinhardt den Nachwuchstalenten dieses Erlebnis ermöglichen. Er ließ dafür

seine Kontakte zum TSV Nittenau, die er in seiner aktiven Laufbahn als Volleyballer

beim FC Neunburg geknüpft hatte, wieder aufleben. Der damalige Abteilungsleiter

Georg Seidl freute sich sehr, die Gäste aus Oberviechtach begrüßen

zu dürfen und wünschte ihnen viel Spaß beim Zuschauen und viel Erfolg

bei ihren ersten Wettbewerben.

Das Spiel endete 3:1 für den TSV Nittenau, der unbeirrt Richtung Aufstieg in

die Regionalliga steuert. Fasziniert und für die nächste Trainingseinheit an der

Doktor-Eisenbarth-Schule inspiriert traten die Jungvolleyballer nach dem Erinnerungsfoto

die Heimreise an.

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„Deutschland - ein

kinderfeindliches

Land ?“

Anja Praß M10B

Solche und ähnliche Aussagen werden immer lauter, wenn man die aktuellen

Statistiken zur Geburtenrate in der Bundesrepublik liest. Doch was führte zu

dieser drastischen Senkung?

Einen großen Anteil an diesem fragwürdigen Trend trägt unsere junge Generation

und ihre Ansichten von Prioritäten. So war es zum Beispiel vor zehn Jahren

undenkbar, dass die Frau sich im Berufsleben etablierte und der Mann im

Gegenzug die erzieherischen Tätigkeiten oder auch den Haushalt übernahm.

Die heutige Generation hat und wird noch einen großen Wandel im Bereich

Familie und Beruf durchleben. So gewinnen Mobilität und Unabhängigkeit immer

mehr an Wert, während ein Reihenhaus mit Garten und Kindern bzw. das

Bedürfnis nach Geborgenheit mit einer festgelegten, gesicherten Zukunft sich

immer weniger an Beliebtheit erfreuen. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt,

welcher für Paare mit Kinderwunsch eine große Bürde sein kann. Zu Zeiten einer

Wirtschaftskrise tendiert die Mehrheit am Ende doch auf die sichere Seite.

Welche Zukunftsperspektiven könnte man dem Kind ohne dementsprechende

Förderung und finanzielle Mittel schon bieten?

Selbstverständlich hängt die Entscheidung für Kinder von verschiedenen Faktoren,

wie zum Beispiel vom Partner, Beruf, Lebensstil usw. ab, doch sollte man

sich nicht zu sehr durch diese verwirren lassen und dabei den Wunsch einer

Familie ganz aus den Augen verlieren.

(Schriftlich fixierter Diskussionsbeitrag zum obigen Thema)

„Dürerhase“ Mathias Herold, Klasse M9


„Dürerhase“ Nadine Portner, Klasse M9

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Vertiefte Berufsorientierung

beim Kolping-Bildungswerk in Schwandorf

„Welche Anforderungen kommen auf mich in meinem späteren Beruf zu? Welche

Fähigkeiten brauche ich unbedingt im späteren Berufsleben?“ Solche und

ähnliche Fragen stellen sich viele Jugendliche, die auf der Suche nach ihrem

„Traumberuf“ sind. Doch oft besteht zwischen „Traumberuf“ und „beruflicher

Realität“ ein himmelweiter Unterschied. Viele brechen nach der harten Landung

auf dem Boden der Tatsachen die Ausbildung ab und stehen ohne beruflichen

Abschluss da, den Betrieben fehlen die Fachkräfte.

Um einen ersten Einblick in die Realität zu erhalten und Hilfestellung bei der

Berufsorientierung zu geben, besuchen alle vier siebten Klassen der Doktor-

Eisenbarth-Schule Oberviechtach jeweils eine Woche lang eine Veranstaltung

zu dieser Thematik beim Kolping-Bildungswerk in Schwandorf. Von Montag bis

Freitag waren die Teilnehmer gefordert. Bereits im Vorfeld wurde der Ablauf

mit den teilnehmenden Klassen auf deren Interessen und Bedürfnisse abgestimmt.

Nach der Vorstellung des Kolping-Bildungswerkes als Einrichtung für Erwachsenenbildung

und Berufswahl sowie der Erledigung organisatorischer Punkte

erfolgte eine Betriebserkundung im Warenhaus Globus. Während sich die Teilnehmer

mit Warenplatzierung, Einkaufszonen und Mitarbeiterbefragung bei

Globus auseinandersetzten, beschäftigte sich eine zweite Gruppe mit Berufsfeldern,

in welche die Wunschberufe der Schüler einzuordnen sind.

Nach dieser fundierten Vorarbeit am Montag folgten am Dienstag und Mittwoch

im Wechsel eine Holzarbeit und eine Metallarbeit, die am Ende des

zweiten Praxistages zu einem Stövchen zusammengebaut wurden. Nicht das

Ausprobieren eines „Traumberufes“ stand im Vordergrund, sondern Grundtugenden

wie sauberes Arbeiten, Konzentration, Ausdauer und handwerkliches

Geschick. Den meisten Teilnehmern war am Nachmittag die Müdigkeit ins Gesicht

geschrieben. Aber auch diese Erfahrung gehörte dazu, genauso wie das

Tragen von Sicherheitsschuhen oder längeres Stehen an der Werkbank.

Am Donnerstag und Freitag konnten die Teilnehmer aus verschiedenen Angebotsbereichen

wie Elektrobereich, Hauswirtschaft, Friseur, Hotel- und Gaststättengewerbe,

Behindertenbetreuung und Bürobereich auswählen. Nach der

Abschlussbesprechung am Freitag erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung

durch die Referenten ein Arbeitszeugnis ausgestellt.


Vierte Klassen besuchen Rathaus

Auf Einladung von Bürgermeister Heinz Weigl besuchten die vierten Klassen

der Doktor-Eisenbarth-Schule mit ihren Lehrkräften Gertrud Steger und Waltraud

Eichstetter das Rathaus. Das Thema „Gemeinde“ wurde im Unterricht

bereits theoretisch behandelt. Bürgermeister Weigl begrüßte die jungen Bürger

und führte sie in einem Rundgang durch das Haus, von Einwohnermeldeamt,

Gewerbeamt und Kasse bis zum Trauungszimmer. Die Stadtbücherei

war den Viertklässlern von zahlreichen Besuchen schon bekannt. Im großen

Sitzungssaal wurde eine Stadtratssitzung nachgestellt, bei der die Schüler

zahlreiche Fragen stellten. „Scherben in der Kneipp-Station am Radweg“ und

„Unrat und Belästigungen am Spielplatz durch Jugendliche“ waren Themen,

die dem Stadtoberhaupt vorgebracht wurden. Nach einer Brotzeit bedankten

sich die Klassensprecher beim Bürgermeister.

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Landwirtschaft hautnah erlebt Klassen M8A / M8B

Schülerinnen und Schüler der beiden M8-Klassen besuchten den Hof der Familie

Kleber in Dietersdorf. „Wie viel Milch gibt eine Kuh am Tag?“ – „Wohin

verkaufen Sie Ihre Produkte?“ ... Das Ehepaar Kleber stellte sich geduldig den

Fragen der wissbegierigen Achtklässler. Eine Betriebserkundung im Fach Arbeit/Wirtschaft/Technik

führte diese zum landwirtschaftlichen Anwesen der

Familie Kleber in Dietersdorf bei Schönsee. Die Klassenleiterin Elisabeth Reinhardt

wählte diesen Betrieb aus, weil unter ihren Schülern der Sohn der Familie

die Doktor-Eisenbarth-Schule besucht.

Im Vorfeld wurden die wirtschaftlichen Begriffe Beschaffung, Produktion und

Absatz im Unterricht besprochen und mit Inhalt gefüllt. Daraus ergab sich

dann auch die Gruppeneinteilung der Schüler, die ihr Augenmerk auf die verschiedenen

Schwerpunkte eines Agrarbetriebes richteten.

Alles dreht sich im Betrieb der Familie um die Milchproduktion. Melkmaschine,

Milchtank und natürlich die Bestimmungen der Tierhaltung standen dabei

im Zentrum des Interesses. Weitere Einnahmequellen der Familie stellen die

Eierproduktion durch die etwa 200 Hühner und die Investition in eine große

Photovoltaikanlage dar. Dazu gehört natürlich auch die Produktion der Futtermittel

auf den eigenen Feldern und Wiesen, die Pflege und Wartung der Maschinen

und Fahrzeuge. Am Ende der Betriebserkundung standen dann noch

die Vor- und Nachteile des Berufsbildes „Landwirt“ zur Diskussion und einige

Schüler konnten sich durchaus vorstellen, einen Beruf zu ergreifen, der viel mit

Tieren und der Natur zu tun hat. Natürlich kam im Laufe der Diskussion auch

der Milchpreis zur Sprache, der für viele Landwirte eine existenzbedrohliche

Entwicklung genommen hat. Wie im Flug war der sehr informative Vormittag

zu Ende gegangen und die Klassensprecher bedankten sich mit einem Präsent

bei dem Landwirtsehepaar, welche ihrerseits die Besucher zu einer schmackhaften

Brotzeit einlud.


„Abonnementsieger“

Eisenbarth-Kurier vom „Neuen Tag“ erneut ausgezeichnet

Beim 6. Schülerzeitungswettbewerb des Verlagshauses „Der Neue Tag“ zählte

die Doktor-Eisenbarth-Schule wieder zu den „Abräumern“. Das Blatt, das bisher

als einzige Schule in jedem der sechs Wettbewerbe ausgezeichnet wurde

(insgesamt neun Preise), konnte sich wieder in zwei Kategorien durchsetzen.

Das spricht für die konstante Qualität der Schülerzeitung und die tolle Leistung

der Macher.

Im Medienhaus „Der Neue Tag“ in Weiden durften eine Auswahl der neuen

Redaktionsmitglieder aus der Klasse M7, die in Begleitung von Konrektor Werner

Winderl und Alois Köppl angereist waren, die Preise in Empfang nehmen.

Insgesamt beteiligten sich 22 Schülerzeitungen und 19 Homepages am sechsten

Schülerzeitungswettbewerb. Die Jury, bestehend aus Hans Klemm, Clemens

Fütterer, Wolfhang Houschka, Ralf Gammanick, Frank Stüdemann, Tobias

Schwarzmeier und Andrea Rossner, hatte keine leichte Aufgabe.

„Respekt, wie es den Machern immer wieder gelingt, den Leser visuell zu überraschen“,

lobte Redakteur Clemens Fütterer in seiner Laudatio die Schülerzeitung

Eisenbarth-Kurier“ aus Oberviechtach. Inhalt und Gestaltung machen

die Zeitung der DESO zu einem „Magazin mit beachtlicher Güte“.

Der Internetauftritt der Schule zählt zu den besten der Region. „Ein verdienter

Hattrick“ fand Online-Redakteur Tobias Schwarzmeier, „denn das abwechslungsreiche

Schulleben findet detailliert auch online statt.“ Mit dieser Leistung

ließen die „Abonnementsieger“ aus Oberviechtach „die Konkurrenz weit

hinter sich.“ Man darf auf die nächste Ausgabe gespannt sein.

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Woher kommt unsere Tageszeitung „Der Neue Tag“?

Tagtäglich liegt sie im Postkasten oder kann in Geschäften gekauft werden –

die Tageszeitung „Der Neue Tag“. Täglich neu gefüllt mit Berichten, täglich eine

Fülle von neuen Informationen aus aller Welt und aus der Region, auch aus

Oberviechtach.

Wie entsteht eine solche Zeitung? Dieser Frage gingen einige Jungredakteure

der Schülerzeitung „Eisenbarth-Kurier“ aus der Klasse M7 bei einem Besuch

des Medienhauses „Der Neue Tag“ auf den Grund. In einem der vielen Redaktionsbüros

erfuhren die Besucher Wissenswertes über Nachrichtenagenturen

und die Vielzahl der Meldungen, die jeden Tag in der Redaktion auflaufen. Nur

ein Teil der Informationen kann über die Tageszeitung weitergegeben werden.

Anschließend erhielten die Schüler aus Oberviechtach einen Einblick in die

Technik. Von der Herstellung der Druckplatten für den Druck der nächsten Ausgabe

bis zum Druck in der gewaltigen Druckmaschine konnten die Besucher

die Entstehung der Tageszeitung „Der Neue Tag“ verfolgen.

Der Besuch der Auslieferungsabteilung bildete den Abschluss der interessanten

Besichtigung in Weiden.


Unterhaltung mit Eisenbarth Junior

Scherzfragen

Wer hört alles und sagt nichts?

Welcher Mann hat kein Gehör?

Eine E-Lok zieht einen Zug in nordwestlicher

Richtung. In welche Richtung zieht

der Dampf?

Welche Bilder kann man nur im Dunkeln

sehen?

Wie wird ein Chinese, wenn er ins Rote

Meer fällt?

Weil fast jeder eine Bank besitzt.

Eine E-Lok hat keinen Dampf.

Der Schneemann

Die Sternbilder

Das Ohr

Er wird nass.

Warum sind Schüler so reich?

Im Deutschunterricht versucht

die Lehrerin, den Schüler

durch Beispiele die Zeiten

zu erläutern. Lehrerin: „Wenn

ich sage, ich bin schön, welche

Zeit ist das?“ Ein Schüler antwortet:

„Vergangenheit!“

Außer sich vor Wut schreit

der Lehrer: „Wenn ich dein

Vater wäre, würde ich dir

jetzt ordentlich den Hintern

versohlen, du Rotzbengel!“

– „Glaub’ ich kaum.

Sie würden nämlich gerade

in der Küche stehen und

Geschirr spülen!“

Der Lehrer fragt: „Rebecca!

Was weißt du von den alten

Römern? “ Sie überlegt und

antwortet: „Sie sind alle tot!“

Fragte der Neue in

der Klasse: „Wann

macht ihr Pause?“

– „Nie! Wir schlafen

durch.“

„Ich bade. Du badest,

er, sie, es badet. Was ist

das für eine Zeitform,

Magdalena?“, fragt

Frau Högerl. „Samstagabend“

entgegnet

Magdalena.

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Golfspielen – macht Spaß

Schluss mit dem Vorurteil, Golf sei nur etwas für Erwachsene. Dass Golf auch

einen außergewöhnlichen Reiz auf Kinder ausübt, beweisen derzeit mehrere

Schüler der Doktor-Eisenbarth-Schule. In Kooperation mit dem Golfclub Oberpfälzer

Wald bietet Fachoberlehrer Michael Günther Golf im differenzierten

Sport für die gebundenen Ganztagsklassen (6 und 7) an. Harmonie, Sport, Disziplin

und der Umgang mit der Natur sind Werte, die eine wichtige Rolle im

Golf aber auch im Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule spielen.

„Der Golfsport eignet sich hervorragend, Fähigkeiten wie Toleranz, Fairness,

Teamgeist und Leistungsbereitschaft zu fördern und zu festigen“, so Fachoberlehrer

Michael Günther, selbst begeisterter Golfer und Inhaber der Übungsleiterlizenz.

Um die Attraktivität des Schulsports zu erhöhen, nimmt die Schule

zunehmend Trendsportarten in den Unterricht auf. Den Schülern wird auf diese

Weise ermöglicht, neue Erfahrungen in unterschiedlichen Bewegungsfeldern

zu sammeln.

Wissend, dass das beste Lernalter zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr liegt,

ist das Erlernen der golfspezifischen Technik die wichtigste Zielsetzung des

Grundlagentrainings. Durch didaktisch-methodisch wohldurchdachte Übungen

erlernen die Kinder zunächst die Grobform und teilweise die Feinform der

Golftechnik. Im Vordergrund stehen Übungen, die besonders folgende Fähigkeiten

ausprägen helfen wie Gewandtheit, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen.

In den Trainingsstunden werden den Kindern neben golfspezifischen

Spielformen auch erste Kenntnisse in der Handhabung der Golfregeln und Golfetikette

vermittelt.

Golflehrer Michael Günther versteht es ausgezeichnet, die einzelnen Schwünge

ohne lange Reden zu erläutern und zu demonstrieren. Das eigene Ausprobieren

ist jedoch der absolute Höhepunkt. Da hört man flotte Sprüche: „Eh,

geil, wie der fliegt!“ Stolz macht sich breit, wenn der Ball gut getroffen wird.

Schon sehr gut gefallen hat den Schülern der Ausflug zu dem Minigolfplatz des

Soldatenheims. Höhepunkt der Ausbildung wird der Ausflug zur Driving Range

des Golfclubs Oberpfälzer Wald sein, auf den sich alle Kinder bereits jetzt freuen.

„Cool, echt scharf, super ...!“, so die Kommentare der Kids, die sich schon auf

die nächste Trainingseinheit freuen.


Klassensprecherseminar – eine tolle Sache

Schon zur Tradition und festem Bestandteil zu Beginn eines neuen Schuljahres

gehört das alljährlich stattfindende Klassensprecherseminar. Als Tagungsort

wurde wie bisher das als Soldaten-Freizeitheim bekannte Emil-Kemmer-Haus

in Oberviechtach ausgewählt. 54 Klassensprecherinnen und Klassensprecher

von der zweiten bis zur zehnten Jahrgangsstufe sowie die SMV-Sprecher Vinzent

Popelka, Marina Albang und Anja Praß verbrachten zusammen mit Vertrauenslehrer

Jürgen Dietl einen intensiven Seminartag.

Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Herrn Horst

Bittner und einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer begann die eigentliche

Arbeit, die aus zahlreichen Diskussionen und Ergebnispräsentationen von

mehreren Arbeitsgruppen bestand. Doch eine wichtige Rolle nahm auch das

gemeinsame Mittagessen ein.

In einer ersten Runde wurden die Pflichten, aber auch die Rechte von Klassensprechern

erarbeitet und an Beispielen aus dem Alltag erläutert. In der folgenden

Kleingruppenarbeit, die jeweils von den Schülersprechern geleitet wurde,

ging es um die Neugestaltung des HS-Pausenhofes, mögliche Veranstaltungen

der SMV und einen Heißgetränkeautomat für die Schüler. Danach ging es im

Plenum darum, die erarbeiteten Vorschläge zu bewerten und zu besprechen.

Nach dem leckeren Mittagessen gab es noch eine kurze Feedbackrunde, die

allen zeigte, dass der Tag gelungen war und sich alle Klassensprecher noch ein

Seminar dieser Art im laufenden Schuljahr wünschten.

Die Schülersprecher überreichten Herrn Rektor Teplitzky die Ergebnisse und

auch in der ersten Schulforumssitzung sollen die Vorschläge und Ideen der

Schüler vorgebracht werden. Ebenfalls wurden die Ergebnisse in der Lehrerkonferenz

von Herrn Dietl vorgestellt und besprochen.

Die sehr intensive Beteiligung der Klassensprecher an den Diskussionen und

Arbeitsgruppen, die angenehme Atmosphäre des Hauses, das ausgezeichnete

Essen, die Freundlichkeit der Mitarbeiter um Thomas Gundlach trugen dazu

bei, dass dieses Klassensprecherseminar als sehr erfolgreich einzustufen ist.

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Schüler bauen Litfaßsäulen

Immer wieder wurde von

Schülern angefragt, Plakate

oder sonstige Informationen

der Schülerfirma „Teen

Traders“ oder der SMV in

unserer Schule besonders zu

präsentieren. Hieraus entwickelte

sich die Idee, statt

einer herkömmlichen Pinnwand,

Litfaßsäulen zu fertigen.

Neben dem Nutzen, den

die Litfaßsäulen nun erfüllen,

stellen sie auch einen besonderen Blickfang im Eingangsbereich unserer Schule

dar. Die Herstellung und Verzierung der Litfaßsäulen wurde von der Klasse

M8 im Kunstunterricht unter Anleitung von Fachoberlehrer Michael Günther

übernommen. Die Bilder geben einen Überblick über die Arbeiten, die von den

Schülern hierbei erledigt wurden und an denen sie sichtlich Spaß hatten. In einem

offiziellen Akt wurden diese an die Schülerfirma „Teen Traders“ und an die

SMV, durch Herrn Rektor Teplitzky, Herrn Günther und den Schülern der Klasse

M8 übergeben.

Herkunft des Namens Litfaßsäule (Wikipedia):

Erfunden wurde sie von dem Berliner Drucker Ernst Litfaß (* 1816 in Berlin, †

1874 in Wiesbaden). Behörden bezeichnen sie auch neutral als Anschlagsäule.

Die Idee, Plakatsäulen aufzustellen, entstand, um der damals um sich greifenden

Wildplakatierung entgegenzuwirken. Litfaß schlug den Behörden vor,

überall in der Stadt Säulen aufzustellen, an denen die Menschen ihre Plakate

anhängen konnten. Nach jahrelangen Verhandlungen erteilte der Berliner Polizeipräsident

Karl Ludwig von Hinkeldey Litfaß am 5. Dezember 1854 die erste

Genehmigung für seine „Annoncier-Säulen“. Er bekam von der Stadt Berlin ein

bis 1865 gültiges Monopol für die Aufstellung seiner Säulen.

Dies geschah allerdings unter der Auflage, auch die neuesten Nachrichten zu

publizieren. Im Jahre 1855 wurden die ersten 100 Litfaßsäulen in Berlin aufgestellt

und dem Erfinder zu Ehren nach ihm benannt. Im Jahre 1865 wurden

weitere 50 Säulen aufgestellt. Sowohl die Behörden als auch die Werbekunden

erkannten schnell die Vorteile des neuen Werbemediums: Von staatlicher Seite

war eine vorherige Zensur der Inhalte möglich. Werbekunden konnten sich darauf

verlassen, dass ihre Plakate auch wirklich für die gesamte gemietete Zeit

ohne Überklebungen zu sehen sein würden.


Streitschlichter

1. Was ist Mediation (= Streitschlichtung)?

Wörtlich übersetzt bedeutet „Mediation“ Vermittlung. Das Streitschlichterprogramm

ist ein Beitrag zur Entwicklung einer Konfliktlösungskultur an Schulen.

Es soll die Schüler befähigen, ihre Konflikte eigenverantwortlich zu lösen. Ziel

ist es, dass die Streitbeteiligten durch die Vermittlung einer neutralen Person

(eines Schüler - Konfliktlotsen) eine einvernehmliche und für beide Seiten akzeptable

Lösung finden.

2. Entscheidende Merkmale des Mediationsverfahrens sind:

> Vermittlung durch unparteiische Dritte

> Einbeziehung aller Konfliktparteien

> die außergerichtliche Ebene

> freiwillige Teilnahme

> absolute Vertraulichkeit

3. Praktische Umsetzung an der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach:

Ab Mitte Oktober werden ausgebildete Streitschlichter der Jahrgangsstufe

M9 der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach einen sogenannten Pausendienst

übernehmen. Die Streitschlichter sind somit Ansprechpartner für Schüler

der Klassen 1-7. Sollten Konflikte auftreten, so versuchen die Streitschlichter

in einer ruhigen Atmosphäre (Streitschlichterzimmer) den Streit zu lösen. Die

Streitschlichter arbeiten nicht als Feuerwehr und nicht zu lösende Konfliktfälle

werden an die Lehrkräfte weitergegeben. Es werden im kommenden Schuljahr

auch neue Streitschlichter in den 8. Jahrgangsstufen ausgebildet, um ein Fortbestehen

der Streitschlichter zu sichern. Betreut und ausgebildet werden die

Streitschlichter von Förderlehrer Jürgen Dietl.

Rolle des Mediators = Streitschlichter/innen

> Der Streitschlichter/in muss akzeptiert und respektiert werden.

> Der Streitschlichter/in ist neutral.

> Der Streitschlichter/in urteilen nicht.

> Der Streitschlichter/in ist für den Ablauf des Mediationsgesprächs verantwortlich

– die Kontrahenten für den Inhalt.

> Der Streitschlichter/in geht mit dem Gehörtem vertraulich um.

> Der Streitschlichter/in kann das Gespräch von sich aus abbrechen, wenn

keine vernünftige Lösung gefunden wird.

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Kerzenverkauf

der Klasse 7C - ein voller Erfolg!

Im Rahmen des AWT-Projektes „Markt in der Schule“ bot die Klasse 7C am

1. Elternsprechtag Kerzen zum Verkauf an, die von den Beschäftigten der Naab-

Werkstätten Oberviechtach hergestellt wurden. Tatkräftig unterstützt wurde

die Klasse dabei von Frau Wetzel.

Bereits seit der 5. Klasse sind die Schüler in dem Kooperationsprojekt „Wir

packen‘s miteinander an, jeder wie er kann“ Partner der Naab-Werkstätten.

In gemeinsamen Projekten, die Sozialkompetenz und vor allem auch berufliche

Orientierung bieten, konnte eine gute Zusammenarbeit aufgebaut werden.

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf geht natürlich an die Naab-Werkstätten

Oberviechtach. Vielen Dank an alle, die mit ihrem Kauf die soziale Einrichtung

unterstützt haben.

Schüler verdienen sich

Bestnoten beim

Abschlussball

Ein herrlicher Abschlussball war der Lohn für die Schüler der neunten Jahrgangsstufe,

die in den vergangenen Wochen fleißig im Tanzkurs geübt hatten.

An diesem Abend zeigten die jungen Damen und Herren ihren Eltern und den

zahlreichen Gästen, was sie unter der Leitung der Tanzschule Sylvia, Jerôme

und Sascha Vezard aus Weiden alles gelernt hatten. Schon bei der Polonaise

legten die jugendlichen Paare einen perfekten Auftritt hin, der durch das festliche

Outfit der Schülerinnen und Schüler zu einem Augenschmaus wurde.

Rektor Rudolf Teplitzky konnte in der voll besetzten Zweifachturnhalle der

Doktor-Eisenbarth-Schule, die vom Elternbeirat unter der Mithilfe von Karl

Bauer und Reinhard Klein in einen ansprechenden Ballsaal umdekoriert worden

war, Eltern, Verwandte und Freunde der Tanzschüler begrüßen. Er betonte

die Wichtigkeit richtigen gesellschaftlichen Auftretens und wünschte allen

Ballbesuchern schöne Stunden.


Dann spielte die Band „Sunny Sound“ zum Tanz auf und die Schülerinnen und

Schüler zeigten auf dem Parkett ihr Können. Dabei hatten sie ein umfangreiches

und anspruchsvolles Programm zu bewältigen:

> Bachata + Cha Cha

> Tango + Wiener Walzer

> Discofox + Rock

> Langsamer Walzer + Bachata (zusammen mit den Eltern)

> Berliner Polka + Bayrischer + Zillertaler

> Francaise

> Tango im Kreis + Linedances + Cupid Shuffle

Die Tänzerinnen und Tänzer überzeugten durch ihr sicheres und schon recht

elegantes Auftreten und wurden immer wieder mit großem Applaus bedacht.

Aber auch die Eltern und die weiteren Gäste, unter ihnen viele Lehrer und ehemalige

Schüler, durften in den Zwischenrunden ihre Tanzkünste präsentieren,

sodass die Tanzfläche immer voll ausgelastet war. In froher und ausgelassener

Runde verging der Abend wie im Flug.

Zu der gelungenen Atmosphäre trug auch die bestens organisierte Bewirtung

der Gäste bei. Mitglieder des Elternbeirats hatten den Verkauf von Speisen und

Getränken übernommen, serviert wurden diese von den Schülerinnen und

Schülern der zehnten Klassen, die sich ebenfalls großes Lob verdienten. Für die

Zubereitung der Speisen zeichnete in bewährter Manier das Gasthaus Gillitzer

verantwortlich.

So konnte Rektor Rudolf Teplitzky auf eine rundum gelungene Veranstaltung

zurückblicken, als er zu mitternächtlicher Stunde allen Beteiligten seinen Dank

aussprach. Besonders erwähnte er auch das Engagement von Lehrerin Gertrud

Waldherr, welche die Rahmenorganisation der Veranstaltung und die Service-

Einweisung für das jugendliche Personal übernommen hatte. Sie alle haben

dazu beigetragen, dass dieser Abschlussball wiederum zu einem gesellschaftlichen

Ereignis höchsten Ranges wurde!

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Ohne Jugend ist kein Staat zu machen –

Planspiel Kommunalpolitik M9

In der Öffentlichkeit wird immer wieder beklagt, dass Jugendliche politikverdrossen

seien und kein Interesse am politischen Geschehen hätten. Um dieses

Vorurteil zu widerlegen, beschäftigten sich die Schüler der Klasse M9 im Rahmen

eines Planspiels intensiv mit der Arbeit des Stadtrats von Oberviechtach.

Unterstützt wurden die 26 Jugendlichen von der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin,

welche für Jugendgruppen ab 14 Jahren das Planspiel „Kommunalpolitik“

bundesweit anbietet. Dazu reisten aus der Bundeshauptstadt Projektleiterin

Yvonne Lehmann und Mitarbeiterin Magda Zynda an. Verstärkt wurde das

Team vor Ort durch Nikolai Welnhofer, der nach entsprechender Schulung als

Referent bei der Stiftung eingetreten ist und das Projekt für die Oberviechtacher

initiiert hatte.

Am ersten Tag waren die Jugendlichen

am Vormittag

und am Abend gefordert. Zunächst

erhielten sie eine Einführung

mit Erläuterungen

und Informationen zum Ablauf

des Projekts. Bei der inhaltlichen

Arbeit ging es um

die Einführung in die Kommunalpolitik

mit Erklärungen

zur Gewaltenteilung und

zur Gliederung der kommunalen

Ebene vor Ort. Dadurch

bekamen die Teilnehmer einen

guten Überblick über die

Funktionsweise der Politik in

ihrer Kommune und lernten

Grenzen und Möglichkeiten

des Gestaltungsspielraums

kennen. Um „Stoff“ für die

anstehende eigene Sitzung

zu haben, wurden fleißig

Themen und aktuelle Fragen

gesammelt, und anschließend

wurden vier Fraktionen

gebildet. Nach dieser

Themensammlung folgte noch die Vorbereitung auf den Besuch der „echten“

Stadtratssitzung am Abend desselben Tages.


Diese Sitzung fand aber ausnahmsweise nicht im Rathaus, sondern in der

Mensa der Doktor-Eisenbarth-Schule statt. Bürgermeister Heinz Weigl begrüßte

die Klasse M9 sowie Rektor Rudolf Teplitzky und Konrektor Werner Winderl.

Auf der Tagesordnung standen ein Sachstandsbericht zur Schulsanierung und

ein Antrag für eine Solarparkanlage beim Industriegebiet. „Dieser Besuch soll

für die Schüler ein Ansporn sein, etwas für ihre Heimatgemeinde zu bewegen

oder sich später einmal für ein Kommunalamt zu bewerben“, sagte der Bürgermeister.

Mit der Tagesordnung in den Händen verfolgten die Schüler aufmerksam

die Sitzung. In der Pause wurden Stadträte und Gäste von den Mädchen

der Schülerfirma „future point“ mit Sandwiches und Getränken verwöhnt.

Der zweite Projekttag war für die

Schüler ein erster Höhepunkt,

denn fünf Stadträte kamen in

die Schule und halfen den „Jugendfraktionen“,

die Anfragen

und Anträge auszuarbeiten. „Der

Stadtrat möge beschließen, dass

die Bushaltestelle vor der Schule

überdacht wird“, so beginnt

zum Beispiel ein Beschlussvorschlag

für die Stadtratssitzung

eine Woche später. Diese Sitzung

wird unter dem Vorsitz der zweiten

Bürgermeisterin Christa Zapf

am Montag darauf nur „gespielt“.

„In kleinen Gemeinden ist die

Chance groß, dass Themen aus

der Schülersitzung im Stadtrat

übernommen werden. Nicht nur

die Schüler, auch die Politiker sollen etwas lernen“, sagte Yvonne Lehmann von

der Friedrich-Ebert-Stiftung im Klassenzimmer. „Politik braucht verschiedene

Denkweisen“, meinte Gertrud Waldherr und Peter Forster erläuterte: „Ich

möchte mitgestalten!“ Stefan Schwander erzählte, wie er über einen Freund

bei der Kommunalpolitik landete und Josef Blödt möchte alles dafür tun, seine

Heimatstadt nach vorne zu bringen. „Es ist wichtig, alles zu erhalten, was wir

haben“, lautete der Schwerpunkt von Ludwig Berger. Die Jugendlichen hatten

bereits am Tag zuvor vier gleich starke Parteien gebildet und ihre Fraktionssprecher,

Stellvertreter und Schriftführer bestimmt. Nun durften sie sich jeweils einen

Stadtrat „angeln“, um in einer Art Fraktionssitzung die Stadtratssitzung

vorzubereiten. Jede Partei hatte dazu bereits ein Thema für einen Antrag so-

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wie Themen für zwei Anfragen

festgesetzt. Die Experten halfen

kompetent bei der Formulierung

und die Jugendlichen arbeiteten

engagiert an den Anfragen und

Anträgen. Sie waren sichtlich mit

Stolz erfüllt, dass sie mit „echten“

Räten zusammenarbeiten

durften, die ihr Wissen gerne und

mit sichtlicher Freude weitergaben.

Nun stand das große Finale an: Die Schülerinnen und Schüler waren selbst

Stadträte und durften über ihre Fraktionen Kommunalpolitik gestalten. Zweite

Bürgermeisterin Christa Zapf leitete die Sitzung, die wiederum in der Mensa

stattfand, und begrüßte die jungen Damen und Herren Stadträte am Ratstisch.

Unterstützt wurde sie von Amtsrat Peter Spichtinger, der zu einigen Themen

Hintergrundinformationen lieferte. Da konnten auch alte Hasen noch was lernen!

Die Jugendfraktionen hatten einen Katalog an Themen ausgearbeitet,

wobei sie ja von „echten“ Stadträten unterstützt worden waren. Diese saßen

nun auf den Zuschauerplätzen, als die Schüler ihre Anfragen und Anträge so

vorbrachten, wie auch ein regulärer Stadtrat in einer Kommune handeln würde.

Waren sie am Anfang noch etwas nervös, so lebten sie sich im Laufe der

Sitzung in ihre Rolle ein und diskutierten und argumentierten sehr sachorientiert.

Der Beschlussvorschlag der Fraktion weiß lautete: „Der Stadtrat möge

beschließen, dass die wenig genutzten Spielplätze abgebaut und die stark frequentierten

Plätze mit neuen und modernen Geräten ausgestattet werden.“

Der Antrag wurde mit Kosten- und Arbeitsersparnis begründet und angeregt,

sich auf wenige und attraktive Spielplätze zu konzentrieren. „Welche Spielplätze

sollen hergerichtet werden?“, wollte der Sprecher der Fraktion blau wissen.

Amtsrat Peter Spichtinger half aus und ergänzte den Beschlussvorschlag mit

den Worten „nach einer Erhebung durch die Stadt“. Mit 15:12 Stimmen wurde

der Antrag angenommen.

Die Fraktion orange stellte den Antrag, dass mehr Abfallbehälter aufgestellt

werden und diese Beutel für Hundekot vorhalten. Umweltsünder, die Abfall

auf Straßen werfen, sollen angezeigt und das Bußgeld erhöht werden. „Eine

schmutzige Stadt ist kein Aushängeschild für Touristen. Wir wollen ein sauberes

Stadtbild!“, so die Begründung. Der Beschluss ging mit den Gegenstimmen

einer Fraktion durch. Ein weiterer Antrag lautete auf Überdachung der Bushaltestelle

an der Grund- und Hauptschule. „Das ist ein guter Vorschlag. Den

sollten wir an den Stadtrat weitergeben und den Architekten einbeziehen“,

sagte Bürgermeisterin Christa Zapf. Sehr kontrovers und erfrischend diskutierten

die jugendlichen Stadträte den Antrag der Fraktion Grün um Anschaffung

eines neuen Feuerwehrlöschfahrzeuges. Viele sind in den Jugendwehren der

Gemeinden Oberviechtach, Gleiritsch, Niedermurach, Schönsee, Teunz und

Winklarn aktiv und warteten mit Fachwissen und Alternativvorschlägen auf.

Da noch Klärungsbedarf bestand, wurde der Antrag vertagt. „Vielen Dank für

die konstruktive Mitarbeit. Ich hoffe, ihr betrachtet die Arbeit im Stadtrat nun

aus einer anderen Sichtweise“, sagte Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf am

Ende der Sitzung. Und als Klassenlehrer Werner Winderl fragte, wer sich später

einmal in der Kommunalpolitik engagieren möchte, schnellten 14 Finger in die

Höhe.

Das Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin beschäftigte also die 26 Mädchen

und Jungen der M9 nicht nur drei Tage lang intensiv, sondern vermittelte

detailliertes Fachwissen und gab Einblick in Entscheidungen der Stadt- oder

Gemeinderäte. Abschließend verteilten Nikolai Welnhofer und Detlef Staude

von der Friedrich-Ebert-Stiftung an die Jugendlichen noch Zertifikate, welche

diese als engagierte Teilnehmer des Planspiels Kommunalpolitik ausweisen.


Hoher Besuch in der

Doktor-Eisenbarth-Schule

Auch in diesem Jahr besuchte der Heilige Nikolaus wieder unsere Schule. Bereits

am Freitag, den 4. Dezember, während der Unterrichtszeit war er unterwegs

zu der 1. Klasse. Dort wurde er mit einem Gedicht begrüßt. Als er aus

seinem goldenen Buch vorlas und sowohl Lob als auch Tadel an die Kinder austeilte,

war es mucksmäuschenstill. Die Furcht war jedoch schnell verflogen, als

sich der Nikolaus nach einem Lied wieder verabschiedete und einen großen

Sack mit süßen Sachen im Klassenzimmer zurückließ.

49


50

Den eigenen Fähigkeiten auf der Spur

Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule verbringen

eine Woche in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen.

„Jeder von euch hat einzigartige Fähigkeiten“, so die Leiterin des Seminars

„Vertiefte Berufsorientierung“ Nadine Schmidbauer. Diese zu eruieren und sie

dann mit konkreten Berufsprofilen in Einklang zu bringen, war das Ziel dieser

Woche. Die vier achten Klassen machten sich deshalb mit ihren Klassenleitern

Peter Münch, Hans Wutz, Karl-Heinz und Elisabeth Reinhardt auf den Weg

nach Waldmünchen.

Das Thema des ersten Seminartages stand ganz im Zeichen der Suche nach

den eigenen Fähigkeiten. Hoch im Kurs steht dabei in der heutigen Berufswelt

die Teamfähigkeit. Übungen und Spiele dazu führten den Teilnehmern deutlich

vor Augen, dass für die Leistung einer Gruppe jeder mitverantwortlich ist.

Seine besonderen Fähigkeiten durfte dann jeder Schüler am nächsten Tag der

Gruppe in einer sogenannten Selbstdarstellung präsentieren.

Welche Berufe passen nun zu meinen Neigungen, Interessen und Voraussetzungen?

Dieser Frage gingen dann die Teilnehmer unterstützt von ihren Betreuern

nach, suchten nach ihren „Traumjobs“ und analysierten diese nach

Ausbildungsinhalten, Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten und vielen weiteren

Kriterien.

Um die Ausbildungsstelle zu

bekommen, gilt es allerdings

die schwere Hürde „Vorstellungsgespräch“

zu meistern.

Auf dieses wurden die Teilnehmer

am vorletzten Tag intensiv

vorbereitet. Dabei lernten

sie, wie man sich in dieser

Situation vorteilhaft kleidet

und richtig verhält. Natürlich

musste sich dann jeder vor

den „Personalchefs“ beweisen

und konnte so wichtige

Erfahrungen sammeln.

Neben dem anstrengenden

Tagesprogramm war in der

Freizeit auch einiges geboten.

Ein Besuch im Aqua-Fit mit

Herrn und Frau Reinhardt, ein

Kicker-Turnier mit Herrn Wutz

und Herrn Münch, Billard,

Tischtennis, Spiele im urigen

Schlosskeller und als absolutes Highlight die Schlossdisco am letzten Abend

ließen keinerlei Langeweile aufkommen.

Alle Achtklässler waren sich letztlich einig: Dieses Seminar stellt sowohl für

den Zusammenhalt in der Klasse als auch für die individuelle Berufsorientierung

eine große Hilfe dar. Manche wollten sogar noch eine Woche verlängern

...


Wikipedia – die freie Online-Enzyklopädie

Klasse M7 (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia)

Welcher Schüler kennt sie nicht – die Seiten von Wikipedia? Das Entstehen vieler

Referate geht auf diese Online-Enzyklopädie zurück. Was aber ist Wikipedia,

wer stellt die Artikel ins Netz und wie gut sind die Beiträge? Diesen Fragen

ging die Klasse M7 nach.

Was ist Wikipedia?

Die Wikipedia ist eine 2001 gegründete freie Online-Enzyklopädie in zahlreichen

Sprachen. Der Name Wikipedia ist ein Kofferwort, das sich zusammensetzt

aus „Wiki“ (der mit dem hawaiischen Wort für „schnell“ bezeichneten

Technik zur gemeinsamen Erstellung von Internetseiten) und „Encyclopedia“,

einer der englischen Schreibweisen des Wortes Enzyklopädie. „Freie Enzyklopädie“

bedeutet, dass jeder Internetnutzer auf die Berichte und die Bilder zugreifen

und diese auch nutzen kann. Allerdings sind dabei die Nutzungsbedingungen

zu beachten.

Die Artikel der Online-Enzyklopädie werden von einer weltweiten Autorengemeinschaft

unentgeltlich erstellt. Der Klassenlehrer der M7 ist einer der

Mitarbeiter von Wikipedia. Von ihm wurden bisher eine Reihe von Beiträgen

neu angelegt und mehrere hundert Artikel bearbeitet. Jeder Internetbenutzer

kann Wikipedia-Artikel nicht nur lesen, sondern auch selbst bearbeiten. Dies

ist auch anonym möglich. Dabei wird allerdings die IP-Adresse des Computers

unwiderruflich gespeichert und ist für jeden Besucher einsehbar. Die meisten

Autoren schreiben unter ihrem Namen oder verwenden ein Passwort. Alle Beiträge

werden von Mitarbeitern überprüft, verbessert, ergänzt oder gelöscht.

Die Gemeinschaft der Mitarbeiter diskutiert und entscheidet diese Dinge.

Bisher haben international etwa 1.016.000 angemeldete Mitarbeiter (Stand:

31. Oktober 2009) und eine unbekannte Zahl nicht angemeldeter Nutzer zur

Wikipedia beigetragen. Mehr als

6700 Autoren (Stand: 31. Oktober

2009) arbeiten regelmäßig bei der

deutschsprachigen Ausgabe von

Wikipedia mit.

Betrieben wird die Wikipedia von

der Wikimedia Foundation, Inc., einer

US-amerikanischen Organisation

mit Sitz in San Francisco, Kalifornien.

Die Ziele des Unternehmens sind nicht gewinnorientiert. Der Betrieb

von Wikipedia wird durch Spenden finanziert. In vielen Ländern gibt es zudem

unabhängige Wikimedia-Vereine, die mit der Stiftung zusammenarbeiten. In

Deutschland ist dies „Wikimedia Deutschland“.

Entstehung von Wikipedia

Anfang 2001 wurden Larry Sanger und Jimmy Wales auf das Wiki-System aufmerksam,

mit dessen Hilfe Benutzer einer Website diese nicht nur lesen, sondern

auch direkt im Browser verändern können. Am 15. Januar 2001 war das

Wiki der Nupedia unter der eigenständigen Adresse wikipedia.com abrufbar,

was seither als die Geburtsstunde der Wikipedia gilt.

Ursprünglich war die Wikipedia als Spaß-Projekt („fun project“) neben der

Nupedia angekündigt worden. Dank ihrer Offenheit jedoch entwickelte sich

Wikipedia überraschend schnell. Sie blieb und bleibt aber werbefrei. Deshalb

wurde von der wikipedia.com-Website-Adresse zu der für nicht-kommerzielle

Organisationen reservierten Top-Level-Domain „.org“ gewechselt. Am 20. Juni

2003 kam es zur Gründung der gemeinnützigen Wikimedia Foundation. Die

Namensrechte und die Server für den Betrieb der Webseiten wurden an die

Stiftung überschrieben. Mittlerweile gibt es die Wikipedia in über 260 Sprachen.

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So entstehen Beiträge

Das Wiki-System erlaubt es jedem Benutzer der entsprechenden Website der

Wikipedia, Artikel und Beiträge zu verfassen und Texte zu ändern, ohne sich

anmelden zu müssen. Bestimmte, in der Regel umstrittene Artikel können von

nicht angemeldeten oder von neu angemeldeten Benutzern nicht bearbeitet

werden; es kommt auch vor, dass ein Artikel so stark umstritten ist oder mutwillig

entstellt wird (Vandalismus), dass er für jegliche Bearbeitung gesperrt

wird.

Eine eigentliche Redaktion gibt es nicht, das Prinzip basiert vielmehr auf der

Annahme, dass sich die Benutzer gegenseitig kontrollieren und korrigieren.

Die deutschsprachige Wikipedia hat 2008 das System der Sichtung eingeführt.

Dadurch wird allen unangemeldeten Benutzern automatisch die letzte gesichtete

Version eines Artikels angezeigt. Neuere ungesichtete Versionen bereits

gesichteter Artikel werden nur angemeldeten Benutzern angezeigt.

Jede Seite verfügt über eine eigene Diskussionsseite, auf der jeder Benutzer

seine Anregungen notieren kann. Sie gibt zudem Aufschluss über die Entwicklungsgeschichte

eines Artikels und eventuelle Streitpunkte. Jede ältere Version

kann aufgerufen und mit anderen Versionen verglichen werden. Dabei ist der

stets der Name des Autors oder bei anonymer Bearbeitung die IP-Adresse des

Computers, von dem aus die Seite verändert wird, unwiderruflich angegeben.

Einmal abgespeicherte Beiträge können nicht mehr gelöscht werden.

Grundsätze

Vier Grundsätze sind unumstößlich und können auch nach Diskussionen nicht

geändert werden:

> Wikipedia ist eine Enzyklopädie

> Beiträge sind so zu verfassen, dass sie dem Grundsatz des neutralen Standpunkts

entsprechen

> Geltendes Recht – insbesondere das Urheberrecht – ist strikt zu beachten

> Andere Benutzer sind zu respektieren und die Wikiquette einzuhalten

Die Grundsätze „neutraler Standpunkt“, „Nachprüfbarkeit“ und „Keine Theoriefindung“

legen die inhaltliche Ausrichtung der Artikel fest. In der Wikipedia

arbeiten Autoren mit unterschiedlichen politischen, religiösen und weltanschaulichen

Ansichten zusammen. Als offene Enzyklopädie schließt sie niemanden

wegen seiner Anschauungen aus.

Verbreitung von Wikipedia

Wikipedia ist gegenwärtig das meist benutzte Online-Nachschlagewerk und

rangiert auf Platz Sieben der meistbesuchten Webseiten. Die englischsprachige

Version ist mit Abstand die am häufigsten aufgerufene, sie wird gefolgt von

der japanischen und der deutschsprachigen Version. Neben ihrer Funktion als

Enzyklopädie spielt die Wikipedia zunehmend eine größere Rolle als Medium

für die Verbreitung von aktuellen Nachrichten, zum Beispiel auch in Krisensituationen.

Wikipedia im Vergleich

Im Dezember 2007 veröffentlichte die Zeitschrift Stern einen Vergleich zwischen

Wikipedia und der Online-Ausgabe des Brockhaus. Der Recherchedienst

„Wissenschaftlicher Informationsdienst WIND GmbH“ in Köln überprüfte 50

zufällig ausgewählte Einträge zu den Themen Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft,

Kultur, Unterhaltung, Erdkunde, Medizin, Geschichte und Religion

auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verständlichkeit. Wikipedia er-


zielte über alle Bereiche eine Durchschnittsnote von 1,7 nach deutschen Schulnoten,

während die Brockhaus-Einträge zu den gleichen Stichworten nur auf

eine Durchschnittsnote von 2,7 kamen.

Bei 43 Artikeln gaben die Tester der Wikipedia bessere Noten als der kostenpflichtigen

Konkurrenz, in einem Fall erhielten beide Nachschlagewerke die

gleiche Note, bei sechs Stichworten lag der Brockhaus vorn. Ebenso bei der

Verständlichkeit; einige Wikipedia-Artikel fanden die Tester zu kompliziert, andere

zu weitschweifig und zu lang. Lobend erwähnte der Stern das besonders

gute Abschneiden der Wikipedia in der Kategorie „Aktualität“, während er sich

überrascht zeigte, dass die Wikipedia auch in der Rubrik „Richtigkeit“ siegte,

„angesichts der Tatsache, dass hier Freiwillige gratis gegen professionelle Redakteure

antreten, sei dies nicht zu erwarten gewesen“.

Junge Flötenspielerinnen

bereichern Adventsaktion

Auf Einladung des DESO-Kooperationspartners, der ortsansässigen Norma-

Filiale, trat die Flötengruppe unter Leitung von Alois Schneeberger bei der Aktionswoche,

welche der Lebensmitteldiscounter zum Beginn der Adventszeit

veranstaltete, auf. Die jungen Musikerinnen spielten adventliche Weisen und

ernteten vom zahlreichen Publikum anerkennenden Applaus. Große Augen

machten die Kinder, als sie nach dem Auftritt von der Marktleitung mit Geschenkpäckchen

belohnt wurden.

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„future point“serviert

Gyrossuppe mit Fladenbrot

In Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Norma-Filiale bewirtete die Schülerfirma

“future point“ Kunden des Lebensmittelhändlers mit Gyrossuppe und

Fladenbrot. Die erforderlichen Zutaten wurden vom Kooperationspartner, von

der Bäckerei Beer und von der Metzgerei Kuttner kostenlos zur Verfügung gestellt,

zubereitet wurde die vollwertige Mahlzeit von den Schülerinnen in der

Schulküche unter der Leitung von Fachlehrerin Margaretha Eckl. Viele Kunden

waren an diesem Nachmittag überrascht, als ihnen von den Schülerinnen in

gekonnter und charmanter Weise dieses Gericht für nur einen Euro angeboten

wurde. Die Kundschaft war mit dem Angebot so zufrieden, dass alle vorbereiteten

Portionen reißend Absatz fanden. Die Gäste lobten die Kochkunst

und den Service und fragten immer wieder nach dem Rezept und der Art der

Zubereitung. Gerne gaben die Mädchen Auskunft und freuten sich, dass diese

Aktion zu einem solchen Erfolg wurde.

Gyrossuppe für vier Personen

Zutaten und Zubereitung

300 g Schweineschnitzel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Speiseöl, 1 EL Gyrosgewürz:

Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Die gepresste

Knoblauchzehe zusammen mit Öl und dem Gyrosgewürz zum Fleisch geben

und mischen, anschließend 2 bis 3 Stunden marinieren.

200 ml Schlagsahne:

Das Fleisch wird portionsweise in einer Pfanne von allen Seiten angebraten

und mit der Sahne übergossen.

1 Zwiebel, 1 grüne und 1 rote Paprikaschote, 2 EL Olivenöl:

Die Zwiebel wird in Halbringe, die Paprikaschoten werden in Streifen geschnitten

und beides wird in Öl angedünstet.

1/2 Dose Gemüsemais, 1 Beutel Zwiebelsuppenpulver, 400 ml Wasser:

Der Gemüsemais, das Zwiebelsuppenpulver und das Wasser werden dazugegeben

und zum Kochen gebracht. Anschließend lässt man es dann etwa 10 Minuten

köcheln.

1 Glas (200 ml) Zigeuner- oder Chilisauce, 60 g Schmelzkäse:

Die Zigeuner- bzw. Chilisauce, der Schmelzkäse und das marinierte Fleisch werden

nun in die Suppe gegeben und unter Rühren zum Kochen gebracht, bis sich

der Käse aufgelöst hat.

Salz, frisch gemahlener Pfeffer, 1 TL Thymian:

Zum Abschluss wird die Gyrossuppe mit Salz, Pfeffer und Thymian abgeschmeckt.

TIPP:

Den Schmelzkäse erst mit etwas Suppe glatt rühren und dann unter die Suppe

rühren: So können sich keine Klümpchen bilden!


Förderverein und Schülerfirmen

auf dem

Christkindlmarkt

Die Doktor-Eisenbarth-

Schule war auf dem

31. Oberviechtacher

Christkindlmarkt mit

einer Bude vertreten:

Der Förderverein informierte,

die Schülerfirma

„future point“ bot

Plätzchen und Punsch

aus der Schulküche an

und die Schülerfirma

„eisenbarth-print“ hatte

Blöcke und T-Shirts

mit lokalen Motiven

im Verkauf. Dieses Angebot der Schule fügte sich gut in die Atmosphäre des

weihnachtlichen Dorfes am Marktplatz ein und es war den ganzen Tag über

reger Betrieb am DESO-Stand. Der Christkindlmarkt insgesamt war auch heuer

wieder ein Besuchermagnet und das trockene, kalte Wetter bot beste Voraussetzungen

für das Gelingen. Ein reichhaltiges Angebot an kulinarischen

Spezialitäten und ein gelungenes und abwechslungsreiches Programm auf der

Bühne sprachen Besucher aller Altersgruppen an, sodass man mit Familie oder

Freunden die vorweihnachtliche Stimmung in vollen Zügen genießen konnte.

Wie funktioniert ein

Verbrennungsmotor

Verbrennungsmotoren sind

Energiewandler, wobei chemische

Energie (z.B. Benzin- oder

Dieselkraftstoff) in Wärme und

Bewegung umgewandelt wird.

„Aber wie funktioniert so ein

Motor tatsächlich?“, fragten

einige Schüler im PCB-Unterricht

der M9. „Kein Problem!“,

meinten Matthias Gresser und

Mathias Herold. Beide Schüler

brachten zur nächsten PCB-

Stunde jeweils einen Motor

mit: einen Vier-Takter aus einem

Rasenmäher und einen

Zwei-Takter aus einem Moped. Gekonnt und fachmännisch zerlegten die beiden

Experten die Motoren, sodass die Mitschülerinnen und Mitschüler auch

Einsicht in das Innenleben der Maschinen nehmen konnten. Anschaulich wurden

ihnen die Funktionsweisen der Motorteile wie Kolben, Zündkerze, Ein- und

Auslassventil und Pleuelstange vor Augen geführt, und es gab keine Frage, welche

die Motorexperten nicht beantworten konnten. Und wer dachte, es würde

knifflig werden, die Motoren wieder fachgerecht zusammenzusetzen, wurde

eines Besseren belehrt: In kürzester Zeit bauten die beiden Jungs die Motoren

wieder zusammen!

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Alexander Dekin, Klasse M7

Bäume

Florian Lehner, Klasse 5b


Adventsgottesdienst

2009

„Worauf wartet ihr eigentlich?“ war das Motto des ökumenischen Adventsgottesdienstes

für die 1. – 10. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule. Klar, momentan

warten sicher alle auf Weihnachten, auf die Ferien, auf viele Geschenke.

Aber wir müssen darauf achten, dass wir über all der Geschäftigkeit (wie Martha)

nicht das Wichtigste verpassen: Jesus kommt zu uns!!!

Der Gottesdienst wurde zelebriert von Stadtpfarrer Kaufmann und Herrn Prädikant

Zirkelbach. Mitgewirkt haben viele katholische und evangelische Schüler

von der zweiten bis zur zehnten Klasse unter der Leitung von Herrn Weiß

und Frau Hutzler.

Herr Lesser und Herr Knott übernahmen mit der Bläsergruppe wieder die musikalische

Umrahmung. Besonders schön war es, dass die zwei vierten Klassen,

die Lieder mit Herrn Teplitzky besonders gut geübt hatten und alle Schüler mit

ihrem begeisterten Singen und Klatschen ansteckten. Zum Abschluss wurden

noch die zwei Adventskränze geweiht, die jetzt die Aulen der Grund- und

Hauptschule zieren.

Strom aus Biomasse

M8-Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule nehmen Biogasanlage in Raggau

unter die Lupe.

„Früher haben wir Kühe gefüttert, heute füttern wir Bakterien.“ Schon der erste

Satz des Biogasanlagenbetreibers Bernhard Lottner aus Raggau versetzte

die Schülerinnen und Schüler der beiden M8-Klassen der Doktor-Eisenbarth-

Schule ins Staunen. Als Ausweitung des Themas „Urproduktion“ im Fach AWT

(Arbeit/Wirtschaft/Technik) durften sich diese in Begleitung ihrer Klassenleiter

Karl-Heinz und Elisabeth Reinhardt mit der neuartigen Technologie vor Ort

auseinandersetzen. Zu Beginn der Führung erklärte Herr Lottner, warum er seinen

Betrieb vor vier Jahren in diese Richtung spezialisierte. Die fallenden Preise

für landwirtschaftliche Produkte spielten dabei unter anderem eine wichtige

Rolle. Anschließend erläuterte er bei einem Rundgang die Funktionsweise seiner

Anlage.

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Ausgangstoff ist die sogenannte Biomasse, welche zum größten Teil aus Silage

besteht und aus Pflanzen hergestellt wird, die auf den eigenen Feldern

angebaut werden. Diese kommt dann in den Vorfermenter, wo sie so lange lagern

muss, bis sie „sauer“ genug ist, um an die Bakterien verfüttert werden zu

können, die im Hauptfermenter schon sehnsüchtig auf neue Nahrung warten.

Die kleinen fleißigen Helfer zersetzen die Biomasse und als „Abfallprodukt“

entsteht das kostbare Biogas. Ständige Labortests überwachen dabei den

Hunger und die Verdauungstätigkeit der kleinen Nutztierchen. Sie sind äußerst

sensibel und reagieren sofort auf Veränderungen ihrer Umgebung. „Im

schlimmsten Fall stellen sie sogar die Arbeit ganz ein, was mir allerdings noch

nicht passiert ist“, führte Herr Lottner aus. Das Biogas besteht hauptsächlich

aus Methan und Kohlendioxid. Es wird dann aus dem Fermenter zu einem 300

PS starken Motor gepumpt, welcher einen Generator antreibt. Den dadurch

erzeugten Strom nutzt der Landwirt zum einen Teil um seine Anlage zu betreiben,

den Rest speist er in das öffentliche Stromnetz ein. „Die Anlage läuft

computergesteuert das ganze Jahr über – falls ein Fehler auftritt, werde ich

sofort über Handy benachrichtigt“, so der Besitzer.

Im Anschluss an die Führung stand Herr Lottner noch für Fragen zur Verfügung.

Die Schüler wollten natürlich wissen, wie viel so eine Anlage kostet, ob

sie CO2-neutral arbeiten kann, wie viel Strom sie am Tag produziert und vieles

mehr. Nachdem der Wissensdurst der äußerst interessierten Achtklässler gestillt

war, bedankten sich die Klassensprecher mit einem Präsent und traten

mit vielen neuen Informationen den Heimweg an.


Weihnachtsfeier am 22.12.2009 im Altenheim

Projekt der Klassen 10 AB

Gerlinde Lohrer

In der letzten Woche vor Weihnachten gestalteten die Schüler der Klassen M10

A und M10 B einen Adventsnachmittag im Altenheim.

Die Schüler im Fach Hauswirtschaftlich-sozialer Bereich begannen dieses Projekt

im November mit einer Besichtigung des Alten- und Pflegeheims in Oberviechtach.

Die Heimleiterin, Katharina Schneider, führte die Schüler durch das

gesamte Haus und sie waren von den seniorengerechten und freundlich eingerichteten

Zimmern der Bewohner sehr beeindruckt.

Durch Gespräche und Hilfestellungen zur Bewältigung der alltäglichen Probleme

wollten die Schüler den Senioren eine Freude bereiten und gestalteten

einen Nachmittag im Altenheim.

Mit dem Lied „Alle Jahre wieder“ stimmte Rektor Rudolf Teplitzky mit den

Schülern die Senioren musikalisch auf den bevorstehenden besinnlichen

Nachmittag ein. Weitere Lieder wie „Wir sagen Euch an den lieben Advent“,

„Leise rieselt der Schnee“ oder auch „We wish you a Merry Christmas brachten

Abwechslung in den gemütlichen Nachmittag.

Unterstützt von ihren Mitschülern bereiteten sie zusammen mit ihren Klassenleitern,

Gertraud Waldherr und Horst Bittner sowie Gertraud Hutzler im

Fach Religion verschiedene Programmpunkte vor. So studierte man mit den

Schülern verschiedene Theaterstücke wie „Das falsche Geschenk, „Die Stille

Nacht“, ein, wobei sich die Senioren sichtlich über die Schauspielertalente freuten.

Die „Geschichte mit den 4 Kerzen“ deutete den Bewohnern, dass man die

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Hoffnung nie aufgeben darf und so wurden die Kerzen „Liebe“, „Glaube“ und

„Frieden“ von 2 Mädchen erneut entzündet. Die Geschichte „Schwefelhölzer“

und verschiedene Mundartgedichte versetzten manchen Bewohner wieder in

frühere Zeiten und ließen ihre Gemüter aufblühen.

Ein weiterer Höhepunkt war die Geschichte „Zehn Englein“, welche von den

Schülern vorgetragen wurden, veranschaulicht durch selbst gemalte Plakate.

In vielen Stunden falteten die Schüler Engelchen aus Papier, womit sie die

Heimbewohner überraschten und diese sichtlich erfreut waren.

Fachlehrer Josef Messbauer übernahm mit seiner Gruppe im Fach Kommunikationstechnischer

Bereich die Gestaltung der Einladungskarten und des Programms.

Katharina Schneider freute sich über die mitgebrachten Geschenke

für das Altenheim. Dies waren ein Sternmobile aus Holz, welches die Gruppe

unter der Leitung von Fachlehrer Friedrich Schwarz mit viel Mühe herstellte,

sowie ein selbstgebundener Türkranz der HsB-Gruppe.

Die Schüler der HsB-Gruppe waren mit ihrer Fachlehrerin Gerlinde Lohrer für

das leibliche Wohl zuständig. Eifrig wurden Stollen, Kokoskuchen und vieles

mehr gebacken und weihnachtlich verziert. Während die Schüler die Heimbewohner

mit Kaffee und Kuchen bewirteten, entstand doch des Öfteren ein kleines

Gespräch zwischen Jung und Alt.

Am Ende eines besinnlichen und für alle Beteiligten gelungenen Adventsnachmittags

stimmten Jung und Alt das Lied „O du fröhliche“ an.

Durch diese Feier wurde einerseits den älteren Menschen Freude in den Alltag

gebracht, die jungen Menschen durften andererseits erfahren, wie man mit

kleinen Aufmerksamkeiten, sei es durch ein nettes Wort oder auch liebevolle

Geste, Großartiges leisten kann.

In einem weiteren Praktikum im Altenheim werden die Schüler einen Einblick

in die verschiedenen Pflegebereiche bekommen und auch die Arbeitsbereiche

eines Altenpflegers kennenlernen!


Was hat der Nikolaus mit Schnaps und Polizei am Hut?

Vorweihnachtszeit, 18. Dezember 2008, 11:25 Uhr. Durchsage von Frau lang:

„Alle Schülerlotsen und Schulbuslotsen treffen sich jetzt mit den Streitschlichtern

in der Mensa!“

Nanu? … Polizei ist da! - Streitschlichter? Was ist da los? … Herr Dietl und Herr

Friedrich im Stress! – Rektor Teplitzky eilt aufgeregt dazu! … Da ist was los! …

endlich … aber: Wir wissen es nicht, wir haben (leider) Unterricht! - Neugier?

Neugier? Neugier? …

Haben die Lehrer (die beiden eben genannten vielleicht gar) über die Stränge

geschlagen? …

Wir wissen es nicht! … Wir wissen es nicht! … Wir wissen es nicht! … ach ... Aber

„Mensa“; was soll das? - Fragen über Fragen und keiner sagt uns was!

Nicht verzagen, Internet befragen! Und da ist die Lösung; Tim Fleischmann von

der „M9“ hat einen Bericht geschrieben:

Weihnachtsfeier für „Ehrenämtler“

Am vergangenen Freitag trafen sich Schülerlotsen, Schulbuslotsen und Streitschlichter

der Doktor-Eisenbarth-Schule zu einem besinnlichen Zusammensein

in der Schulmensa.

In diesem Jahr nahmen auch zum ersten Mal die Streitschlichter daran teil. Und

zum ersten Mal gab es für einen solchen Anlass auch ein tolles Essen auf feierlich

gedeckter Tafel für die geladenen Gäste. Die Metzgerei Gillitzer versorgte uns mit

Schnitzel und Pommes, während die Mädchen der Schülerfirma „future point“

Punsch servierten.

Natürlich ergriffen alle Ehrengäste das Wort, um den Schülern dafür zu danken,

dass sie eifrig ihren Job erledigten, obwohl keine Verpflichtung sie dazu zwingen

würde.

Um dem Beisammensein einen besinnlichen und freudigen Ausklang zu geben,

las Polizeioberkommissar Senft eine Weihnachtsgeschichte von Toni Lauerer vor.

Aber was hat nun der Nikolaus mit Schnaps und Polizei am Hut? …das ist immer

noch nicht klar!

Nun, unser Schülerlotsenausbilder, Herr Senft hat dann noch eine Geschichte

von Toni Lauerer vorgelesen, wie es dem Nikolaus nach all den Hausbesuchen

ergangen ist. Leider haben ihm die Leute immer ein Schnäpschen angeboten

- nach vollendeter Arbeit - er musste aber nach Hause fahren, und wie das

Schicksal es so will, die Polizei – wie originell – hat ihn kontrolliert! …

Man kann sich vorstellen, wie es ist, wenn ein Polizist erzählt, was ein Be(tr).

offener erlebt! …

Einige Bilder auf dieser Seite (v)ermitteln das Geschehen!

Und wo ist „der Verkehrslehrer Friedrich“ auf den Bildern? Hat ihn gar Polizist

M. aus dem Verkehr gezogen, weil er ohne Sicherheitsgurt unterwegs war? …

nein, ganz und gar nicht! - Er hat (nur) die Bilder gemacht!

Kurz und bündig:

Es war eine nette Abwechslung im tristen Schulalltag, ein kleines Dankeschön

in Form einer gelungenen Weihnachtsfeier, einmal anders als sonst üblich, als

kleine Anerkennung für alle, die sich ehrenamtlich, uneigennützig, zuverlässig

und gewissenhaft für das Wohl ihrer Mitschüler einsetzen.

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Besinnliche vorweihnachtliche Schulfeier

Mittwoch, 23. Dezember 2009 – 09:15 Uhr bis 10:45 Uhr (Doppelturnhalle)

Begrüßung R. Teplitzky

Gedicht: Vorweihnachtstrubel 5D K. Baier

Instrumentalstücke Bläserklassen 3/4/6 A. Schneeberger – G. Schwab – K. Senft

Wir sagen euch an 2A+2B S. Högerl – A. Schneeberger

Licht ins Dunkel 3C A. Prokisch

Hirtentanz 2A+2B A. Schneeberger

Instrumentalstücke (J. Rohr) ABMS Schüler D. Reger, M. Roßmann, S. Spachtholz

Sketch: Stein der Wahrheit 7A D. Wachtel

Instrumentalstücke (J. Rohr) ABMS Schüler S. Keil, A. Hechtl

Weihnachtsgeschichte 9A+9B P. Blaschke – N. Friedrich

Weihnachtslied der SzL 3/4/5 Abdullah – R.

Krippenspiel 5B G. Zimmermann

Instrumentalstück 4A G. Steger

Grußworte M. Brunner – G. Portner

Weihnachtsgrüße international 4A G. Steger

Wünsche zur Weihnachtszeit 4A+4B G. Steger – W. Eichstetter

Schlusswort R. Teplitzky

Stille Nacht Alle P. Lesser


Studienfahrt nach Regensburg – Schüler der DESO

erkunden gemeinsam mit den Förderschülern verschiedene Kulturen

und Weltreligionen

Kurz vor Weihnachten machten sich Haupt- und Förderschüler gemeinsam

auf den Weg nach Regensburg, um die im Religionsunterricht besprochenen

Weltreligionen Islam und Judentum einmal hautnah zu erleben. Die Förderschüler

mit Frau Strahberger und Frau Zwack ließen sich vom Regensburger

Rabbiner die Synagoge zeigen und natürlich erhielten sie von ihm auch jede

Menge Informationen über das jüdische Brauchtum und das alltägliche Leben

eines Juden.

Für die Hauptschüler der Klassen 7A und 7B, die noch von Frau Wachtel und

Herrn Kainer begleitet wurden, hatte Frau Hutzler einen Besuch in der größten

Regensburger Moschee geplant. Dieses muslimische Gotteshaus ist nur

ein paar Hundert Meter vom Regensburger Dom entfernt und sieht von außen

aus wie ein ganz „normales“ Haus. Innen befindet sich im Untergeschoss ein

riesiger Gemeinschaftsraum, wo die Schüler nach der Besichtigung zu Plätzchen

und türkischem Tee eingeladen wurden. Der Gebetsraum der Muslime

befindet sich im Obergeschoss, er ist mit Teppichen ausgekleidet und mit schönen

Mosaiken verziert. Eine Gebetsnische zeigt die Richtung nach Mekka an.

Geduldig antwortete der Imam (Gemeindevorsteher) auf alle Fragen der Schüler,

allerdings in türkischer Sprache. Ein Moscheeführer übersetzte alles auf

Deutsch. Eine sehr interessante Stunde, in der man sich wirklich wie in einer

anderen Welt vorkam.

Mit einer Gruppe türkischer Jugendlicher, die auch zu Besuch in Regensburg

waren, ergab sich nachher beim Tee ein reges „Gespräch“, zum Teil auf Englisch,

zum Teil mit „Händen und Füßen“. Was uns vor allem in Erinnerung bleibt, ist

die Offenheit, die Freundlichkeit und die große Gastfreundschaft der Muslime,

so konnten bestimmt ein paar Vorurteile und Berührungsängste auf beiden

Seiten abgebaut werden.

Nach unserem Ausflug in fremde Kulturen trafen wir uns dann alle wieder in

unserem schönen Regensburger Dom, dort interessierten vor allem die bunten

Glasfenster (Kunstunterricht) und natürlich die beeindruckende neue Orgel.

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Im Müllkraftwerk ZMS

Alexia Stracke und Andreas Hechtl, Klasse 4A

Die Schüler der beiden 4. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach

machten mit ihren Klassenleitern Frau Steger (4A) und Frau Eichstetter (4B)

einen Unterrichtsgang der besonderen Art: Einen Rundgang durch das Müllkraftwerk

in Schwandorf. „Abfallentsorgung“ war das Thema im Heimat- und

Sachunterricht. Zu Beginn der Führung erklärte uns ein Herr den Betrieb.

Bereits seit 1979 gibt es den ZMS. Am 24. Oktober wurde er 30 Jahre alt. Es gibt

15 Verbundsmitglieder. Die Autokennzeichen der einzelnen Landkreise und

kreisfreien Städte von Hof, Kulmbach, Bayreuth und Neumarkt i. d. Opf. über

Tirschenreuth, Weiden, Neustadt a. d. W., Amberg-Sulzbach bis nach Cham, Regensburg

und Straubing zeigten uns, dass das Entsorgungsgebiet der ZMS in

der Oberpfalz, in Niederbayern und in Oberfranken groß ist. Pro Stunde kommen

23 Tonnen Müll ins ZMS.

Nach so vielen Informationen wurde es für uns Kinder spannend. Wir durften

„Wer wird Müllionär?“ spielen. Bei der 15. und auch letzten Frage setzten wir

den Telefonjoker ein und – erfuhren die richtige Antwort. Die Freude war groß!

Alle Kinder durften sich jetzt „Müllionäre“ nennen und bekamen als Geschenk

echte kleine Mülltonnen, Memory-Spiele und Plakate.

Bevor nun die gesamte Anlage besichtigt wurde, durften wir uns noch mit

spendierten Getränken stärken. Besonders beeindruckt waren wir beim anschließenden

Rundgang von den großen Greifern im Müllbunker, vom Feuer,

das wir durch kleine Luken sehen konnten und von der Aussicht vom 45m hohen

Werksturm aus. Dabei wurde allerdings so manchem Kind etwas mulmig

und schwindelig.

Nach dieser Fahrt waren alle begeistert und stellten fest, dass sich der Unterrichtsstoff

auf diese Weise viel besser einprägt.

Volleyball-Schulmannschaft knapp an Sensation vorbei


Volleyball-Schulmannschaft

knapp an Sensation vorbei

Viel Mut bewies die Volleyball-Schulmannschaft der Doktor-Eisenbarth-Schule

mit ihrer Meldung zum Bezirksfinale. In Amberg

erwarteten sie zwei ganz schwierige Gegner, aber die Jungen um

Betreuer Karl-Heinz Reinhardt schlugen sich besser als erwartet.

Im ersten Spiel gegen das Erasmus-Gymnasium Amberg präsentierte

sich das Team gegen die mit Vereinsspielern gespickten

Gegner als absolut gleichwertig und konnte im ersten Satz

bis zum 20:20 sehr gut mithalten. Dann spielten allerdings die

Nerven den Oberviechtachern einen Streich und so ging der erste

Durchgang mit 20:25 an die Amberger. Auch im zweiten Satz

blieb es lange Zeit sehr spannend, bis ein paar leichte Fehler beim

Aufschlag und im Spielaufbau die Gymnasiasten, die sogar Bayernauswahlspieler

in ihren Reihen hatten, wieder auf die Siegerstraße

brachten. So musste auch der zweite Satz mit 18:25 und

somit das Spiel verloren gegeben werden.

Im zweiten Match des Tages hieß der Gegner Realschule Parsberg.

Auch hier konnten sich die Oberviechtacher Hauptschüler

sehr gut verkaufen und hielten über weite Strecken gut mit.

Letztendlich fehlte allerdings auch in diesem Match etwas die Erfahrung,

die die Vereinsspieler auch in diesem Team mitbrachten.

Am Ende zollten sogar die beiden gegnerischen Teamchefs der

Oberviechtacher Mannschaft Respekt, da sie nicht erwartet hatten,

dass ein Team ohne Vereinsspieler ihre „Profis so ärgern“

könne. Auch Herr Reinhardt zeigte sich mit der Leistung seiner

Jungs sehr zufrieden und hofft nun im Wettbewerb der Jungen

III/2, bei dem nur Hauptschulen teilnehmen dürfen, auf die ersten

Siege.

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Alexander Dekin, Klasse M7

Aus dem

Kunstunterricht

Sophia Dirnberger, Klasse M7


Besuch bei der Feuerwehr Don Karlos – Machtspiele

Einen Unterrichtsgang zur Feuerwehr machten die dritten Klassen der Doktor-

Eisenbarth-Schule. Dort wurden sie von Vorstand Reinhold Pronold im Schulungsraum

erwartet. Dieser ging zunächst in einer Bildschau auf die Aufgaben

der Feuerwehr ein und erklärte den wissbegierigen Kindern die Funktionen

der Ausrüstung der Feuerwehrleute. Großes Interesse zeigten die Drittklässler

beim Besichtigen der verschiedenen Feuerwehrautos. Pronold erklärte die

technische Ausrüstung jedes Autos und beantwortete geduldig die Fragen der

Schüler. Das 41-jährige „Oldtimer“-Feuerwehrauto wurde ebenso interessiert

begutachtet wie die Schlauchwaschanlage und die Schutzanzüge mit den

Helmen. Zum Abschluss erläuterte der Vorstand noch die Ausbildung der Jugendfeuerwehr,

der man mit zwölf Jahren beitreten kann. Spontan bekundeten

einige Jungen und Mädchen ihr Interesse daran. Krönender Abschluss des

informativen und anschaulichen Unterrichtsganges war sicher die Fahrt zur

Schule in den Feuerwehrautos.

und Intrigen im Velodrom

(M9, M10A, M10B)

Anlässlich von Schillers 250. Geburtstag im letzten Jahr stellt das Theater Regensburg

eines seiner markantesten Dramen vor. In „Don Karlos“ verbinden

sich die Ebenen des Privaten und des Politischen, sie bedingen und zerstören

einander. Dadurch wird eine Familientragödie zum spannenden Politthriller.

Eigentlich sollte Don Karlos Elisabeth von Valois heiraten – so wollte es sein

Vater, König Philipp II. von Spanien. Aus politischen Gründen heiratete Philipp

dann jedoch selbst Elisabeth. Die Gegenwart der Geliebten an der Seite seines

Vaters sowie die Geringschätzung, die er durch Philipp erfährt, stürzen Karlos in

eine tiefe Krise. Der familiäre Konflikt wird zum Motor einer Intrige, die weit in

das Gefüge des Staates eingreift. Karlos hat am Hof nur einen einzigen Freund,

den Marquis von Posa. Er bittet Posa, ein heimliches Treffen mit seiner rund um

die Uhr überwachten Stiefmutter zu organisieren. Posa willigt ein, hat aber eigentlich

ganz andere Pläne. Er will Karlos für den Freiheitskampf der von Spanien

unterdrückten Niederlande gewinnen. Eine Intrige von Prinzessin Eboli, die

weiß, dass Karlos Elisabeth liebt, verhindert eine weitere Verständigung zwischen

Vater und Sohn, König und Thronfolger. Philipp, an der Spitze der Macht

einsam und allein und angewidert von den unzähligen Machtspielen und der

Falschheit bei Hofe, findet in Posa einen Menschen, der ihm ohne Verstellung

begegnet. Dieser fordert vom absolutistischen Herrscher „Gedankenfreiheit“.

Durch seine Offenheit gewinnt Posa schnell das Vertrauen des Königs. Philipp

sieht in ihm einen Vertrauten und beauftragt ihn, Karlos zu überwachen. So

ist Posa gezwungen, ein doppeltes Spiel zu spielen – sowohl mit König Philipp

als auch mit seinem Freund Karlos. Doch seine riskanten Manöver bringen

schließlich ihn selbst, Karlos und auch Elisabeth zu Fall. Mit der bravourösen

Umsetzung dieses Stoffes ist dem Theater Regensburg ein würdiges Geburtstagsgeschenk

zu Schillers 250. gelungen. Die Inszenierung ist auf allen Ebenen

stimmig, vom Bühnenbild über die Kostüme bis zur Choreografie! Und die

Leistung der Schauspieler? Sie agieren auf höchstem Niveau und machen das

Drama zu einem einmaligen Erlebnis. Und wir, die Schülerinnen und Schüler

der M-Klassen 9 und 10, waren bei dieser Sternstunde des Theaters dabei!

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Wintersporttag 2010

Während bereits zwei fünfte Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule in Begleitung

der Lehrkräfte Fritz Schwarz, Michael Günther, Gerhard Zimmermann,

Hans Mösbauer und Lena Ostermeier über eine ganze Woche hinweg an einem

Skikurs am Arber teilnahmen (die nächste fünfte Klasse fährt Anfang Februar),

nutzten die anderen Schüler der DESO die weiße Pracht und konnten sich über

einen Wintersporttag freuen.

Rektor Rudolf Teplitzky hatte die Veranstaltung

in bewährter Zusammenarbeit

mit Monika Lang lag bestens

organisiert. Mehrere Busse wurden

eingesetzt, um die Teilnehmer an die

gewünschten Wintersportziele zu

bringen.

Voller Erwartungen fieberten die

Schülerinnen und Schüler dem Auftakt

entgegen, denn das Angebot sah

für jeden etwas vor: Schi alpin am Fahrenberg,

Schlittschuhlaufen im Weidener

Eisstadion oder ganz einfach

eine Wanderung durch die Oberviechtacher

Winterlandschaft oder Schlittenfahren

für die kleineren Klassen.

Der Fahrenberg bot für diese Veranstaltung

beste Voraussetzungen und

die Fläche des Eisstadions in Weiden

war bisweilen voll wie eine Heringsbüchse.

Gut in Winterkleidung eingepackt

trotzten alle der Kälte und

waren zur Mittagszeit nach ausgiebiger

Bewegung mehr oder weniger geschafft

wieder zurück an der Doktor-

Eisenbarth-Schule.


Laura Diaz, Klasse 2a

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Eine tolle Skiwoche am Fuße des Großen Arber

Vom 01.Februar bis 05. Februar 2010

Klassen 5A und 5D in Lohberg

Der lange, lange Winter ist endlich vorbei und

fast schon vergessen. Unvergessen jedoch

bleibt uns Schüler/innen die Wintersportwoche

am Großen Arber.

Schon seit Wochen fieberten wir, die Kinder

der beiden 5. Klassen, dem 01. Februar entgegen.

Nicht das Zeugnis war der Grund für unsere

Aufregung, sondern das Erlebnis einer ganzwöchigen

Klassenfahrt.

Endlich war es soweit. Der Fischer-Bus mit Hr.

Baier stand bereit, das Gepäck war verladen

und nun hieß es Abschied nehmen von der Doktor-Eisenbarth-Schule, von

Oberviechtach und natürlich von Mama. Rektor Teplitzky gab uns noch viele

guten Wünsche mit, dann ging’s auf in Richtung „König des Bayerischen Waldes“

(=Großer Arber).

Die Busfahrt führte die beiden Klassen am Montag über Neukirchen beim Hl.

Blut (hier wurde noch Skiausrüstung zugeladen) über Lam nach Lohberg. Dort

bezogen wir schnell Quartier im herrlich gelegenen Hotel „Arberblick“, das seinen

Namen nicht umsonst hat. Für eine ganze Woche wurde die harte Schulbank

gegen Ski und Rodel ausgetauscht. Die Voraussetzungen waren einfach

traumhaft, Pulverschnee in Hülle und Fülle!

Kursleiter Michael Günther, Sportlehrer Fritz Schwarz, die beiden Klassenleiter

Konrad Baier und Josef Wachter, als weibliche Betreuungskraft Frau Christina

Herzog sowie als „externer“ Skilehrer und Unterhaltungskünstler Herr Peter

Zandt aus Neunburg hatten für uns ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

In den folgenden Tagen absolvierten wir in verschiedenen

Gruppen jeweils unterschiedliche Kurse rund um den Arber. Auf dem Sportprogramm

standen Ski-alpin, Ski-Langlauf und Rodeln. Bei vielen stellten sich

schon nach kurzer Zeit achtbare sportliche Erfolge oder zumindest Fortschritte

ein. Natürlich kämpften manche auch „mit der Tücke der Materie“, sodass so

mancher Sturz einfach dazugehörte und lachend in Kauf genommen wurde.

Sehr gute Verpflegung, ein vielfältiges Abendprogramm sowie eine tolle Disziplin

aller Schüler/innen führten dazu, dass wir uns alle pudelwohl und bestens

fühlten. Bis auf ein bisschen Heimweh, das wir gar nicht verschweigen wollen.

Aber auch das gehört eigentlich zu solch einem Erlebnis. Großartig fanden wir

die Lieder, Spiele und Zaubertricks, die uns vor allem Herr Zandt beibrachte.

Zum Repertoire der Woche gehörte am Mittwoch neben Skifaohrn, Rodeln und

Langlaufen auch ein wunderbarer Aufenthalt im Osserbad in Lam. Da waren

dann die „Fische“ den Skigrößen überlegen. Den Tag schloss eine spannende

Fackelwanderung rund um das nächtliche Lohberg ab. Nach dem Schmettern

von Bayernhymne und Deutschlandhymne schlichen wir müde ins Bett.

Am Donnerstag stand neben der Skiausbildung auch die Bildung auf dem Programm.

Wir besuchten den nahen Tierpark Lohberg und bestaunten Luchs,

Wolf, Wisent und viele andere „Naturwunder“. Auch ein Bummel in Kleingruppen

durch den Markt Lam gefiel uns sehr. Und dann kam ein weiterer Höhepunkt

der erlebnisreichen Woche: Disco war angesagt! Heiße Musik dröhnte

durch die Räume, und so mancher entdeckte bei sich ein ungeahntes Bewegungspotential.

Es war einfach cool und toll! Klar, dass wir die „Sperrstunde“

(=Bettruhe) verlängern durften. Am Freitag, dem Tag der Heimreise, packten

wir schon vor dem Frühstück ganz aufgeregt unsere Koffer. Nach dem Frühstück

hieß es Abschied nehmen von unserem vorübergehenden Zuhause „Arberblick“.

Auf der Heimfahrt durften wir noch in Arnbruck haltmachen, um den

Glasbläsern zuzuschauen und uns noch mit Mitbringseln für Eltern oder Omas

und Opas einzudecken. So kamen wir alle pünktlich und fidel wieder in Oberviechtach

an, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig und gespannt erwarteten.

Und wir konnten zufrieden und begeistert von einer sehr erlebnisreichen

Woche berichten, die wir sicher so schnell nicht vergessen werden und an die

wir auch später immer wieder mal denken werden.


Frühstücken wie ein Kaiser …

Die Klasse 6C lädt zum „Zweiten Frühstück“

Nun wissen wir es, was zu einem gesunden, nahrhaften, vitaminreichen und

köstlichen Frühstück gehört. Wir hatten es uns bei Frau Lohrer in WTG erarbeitet:

Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte, Vollkornprodukte, Saft und Tee.

So ist man gerüstet für einen harten Schultag.

Erst begrüßten Ines und Sandra unsere Gäste: Herrn Teplitzky, Frau Reimer,

Herrn Stadtpfarrer Dietz, unseren Klassenlehrer Herrn Schneider, die Schüler

der 1. Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Frau Ditz, Frau Bayer und den Zeitungsreporter

Herrn Scharnagl.

Danach stellten wir in lustigen Versen, die uns Frau Lohrer gedichtet hatte, die

wichtigen Bestandteile eines gesunden Frühstücks vor. Nach einem kurzen

Tischgebet von Pfarrer Dietz warfen wir uns in die „Schlacht am Frühstücksbüfett“.

Besonders kümmerten wir

uns dabei natürlich um unsere

Schützlinge der 1. Klasse, die

wir ja auch sonst während des

Jahres noch betreuen. Sie bedankten

sich für die Bewirtung

mit einem Lied, begleitet von

Frau Ditz auf der Gitarre und

einer Schülerin auf der Flöte.

Nach einer guten Stunde waren

alle Teller und Platten leer

geräumt. Zum Schluss stellten

wir fest: Es war ein schönes,

harmonisches Beisammensein.

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Schneekunst Hilfe für Erdbebenopfer in Haiti

Ausgerüstet mit dicken Schneeanzügen, Handschuhen, Schaufeln und Kratzern

gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5B der Doktor-Eisenbarth-

Schule auf den schneebedeckten Sportplatz. Kunstunterricht stand auf dem

Stundenplan und so machten sich die Fünftklässler gleich daran, aus den riesigen

Schneemengen Figuren zu gestalten. Nach einer Stunde waren schon

die ersten Erfolge zu sehen. In Teamarbeit entstanden Krokodile, Pinguine, ein

Mammut, ein Elefant, ein Hund, eine Couch und eine Schnecke. „Neben dem

plastischen Gestalten lernen die Kinder auch soziale Kompetenzen. Sie müssen

sich auf einen Gegenstand einigen und gemeinsam daran arbeiten“, erklärte

Fachlehrer Josef Messbauer, der von Praktikantin Theresa Schulze unterstützt

wurde. In der Pause wärmte Fachlehrerin Gerlinde Lohrer die Schüler mit

heißem Tee wieder auf, und anschließend bekamen die Figuren den „letzten

Schliff“.

Das Erdbeben in Haiti hat auch die Kinder der Klasse 4B der Doktor-Eisenbarth-Schule

so betroffen gemacht, dass sie spontan helfen wollten. Christina

Schopper hatte die Idee, in der Schule zu sammeln, und ihre Mitschüler und

Klassenleiterin Waltraud Eichstetter unterstützten sie sofort. Also klopften

vier Schülerinnen mit einem Spendenaufruf und einem Briefumschlag an jede

Klassenzimmertür und erklärten ihr Vorhaben, für die Erdbebenopfer zu sammeln.

Die Klassenleiter der einzelnen Klassen unterstützten diese Aktion, und

nach einer Woche konnten die gut gefüllten Briefumschläge von den fleißigen

Sammlerinnen abgeholt werden. Das Ergebnis übertraf alle Erwartungen. Genau

997,98 Euro kamen zusammen, die - auf 1000 Euro ergänzt - an das „Bündnis

Entwicklung Hilft“ überwiesen wurden. Dies ist ein Zusammenschluss der

fünf deutschen Hilfswerke Brot für die Welt, medico international, Misereor,

terre des hommes und Welthungerhilfe und wird auch von der ARD unterstützt.

Über diese Aktion freute sich auch Rektor Rudolf Teplitzky. „Ein Super-

Ergebnis, das nicht zustande gekommen wäre, wenn ihr nicht so eifrig gesammelt

hättet“, lobte er die Viertklässler und ergänzte: „Ich bin sehr erfreut, dass

ihr an die Kinder gedacht habt, denen es nicht so gut geht wie euch.“


Kinderarbeit Klasse M7

Geschichte der Kinderarbeit

Kinderarbeit gibt es schon immer. Mit der Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert

nahm sie in Europa und den USA Ausmaße an, welche die Gesundheit

der jungen Menschen massiv beeinträchtigte. Kinder ab sechs Jahren arbeiteten

in dieser Zeitepoche nicht nur als Hilfskräfte und Dienstboten, sondern

auch zu einem großen Teil in der Textilindustrie und in Kohlegruben. Die tägliche

Arbeitszeit betrug bis zu 16 Stunden. Manche Arbeiten im Bergbau konnten

nur von Kindern wegen ihrer geringen Körpergröße ausgeführt werden.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war ein Drittel der Fabrikarbeiter in den USA

zwischen sieben und zwölf Jahren.

Kinder, die arbeiteten, hatten neben Problemen mit der Gesundheit keine oder

nur eine geringe Schulbildung. In Bayern wurde 1806 die allgemeine Schulpflicht

eingeführt. Viele Eltern sahen nicht ein, dass sie ihre Kinder in die Schule

schicken sollten, da so deren Arbeitskraft fehlte. Nach einer Untersuchung

im Jahr 1819 konnten von 715 Kindern, die arbeiteten, nur 455 lesen, 351 ein wenig

schreiben und 234 etwas rechnen.

Die Kinderarbeit ermöglichte den Familien ein zusätzliches und oft dringend

notwendiges Einkommen. Die Unternehmen, die Kinder beschäftigten, fühlten

sich daher als Wohltäter. Dabei beuteten sie die Kinderarbeiter aus, die

meist nur den Bruchteil des Lohnes eines erwachsenen Arbeiters bekamen.

Die Armee hatte wegen der vielen kranken Kinder oft Probleme, gesunde, neue

Soldaten zu finden. Preußen erließ deshalb 1839 ein Gesetz das Kindern unter

neun Jahren die Arbeit in Fabriken verbot. Die neun bis sechzehnjährigen durften

nicht mehr als zehn Stunden täglich arbeiten, nicht mehr an Sonntagen

und nicht mehr nachts. Im Jahr 1853 wurde das Mindestalter für die Fabrikarbeit

auf zwölf Jahre angehoben.

Kinderarbeit heute

Nach Angaben von UNICEF arbeiten heute rund 200 Millionen Kinder zwischen

fünf und 14 Jahren. Die meisten davon sind in der Landwirtschaft, in

kleinen Werkstätten, als Arbeiter in Steinbrüchen, als Straßenverkäufer oder

Dienstmädchen beschäftigt. Besonders viel Kinderarbeit gibt es dabei in Asien,

im Pazifikraum und in Afrika.

Asien und Pazifik: 128 Millionen

Afrika: 50 Millionen

Lateinamerika: 7 Millionen

sonstige Gebiete: 15 Millionen

Ursachen für die

Kinderarbeit

Die wichtigste Ursache für Kinderarbeit

ist die Armut der Eltern. So

würden nach Untersuchungen die

meisten Eltern ihre Kinder nicht

zur Arbeit schicken, wenn sie nicht äußerste Not dazu zwingen würde.

Laut Angaben der Vereinten Nationen hatte 2004 in den Entwicklungsländern

jeder Fünfte weniger als einen Euro pro Tag zur Verfügung. Das reicht nicht, um

eine Familie zu ernähren. Die Eltern können sich einen Schulbesuch der Kinder

nicht leisten oder sehen auch gar keine Notwendigkeit dazu. In manchen Ländern

gilt es als selbstverständlich, dass Kinder als Zeichen ihrer Dankbarkeit

mitarbeiten müssen, um die Familie zu ernähren. Die Kinderarbeit führt aber

auch zu einem höheren Angebot an billigen Arbeitskräften und damit zu niedrigen

Löhnen. Die Kinderarbeit ist also auch eine Ursache für die Armut der

Eltern – ein Teufelskreis.

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Wie wird Milch verarbeitet? „Nascha Pfinsda“

Wie wird Milch verarbeitet? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler

der vierten Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule bei der Betriebsbesichtigung

der Molkerei „Goldsteig“ in Cham nach. Die Schüler konnten den Produktionsablauf

verschiedener Käsesorten wie Camembert und Mozzarella verfolgen.

Dabei beeindruckte sie das 15 Meter tiefe Salzbecken, in dem der Käse

schwimmt, genauso wie der Roboterarm, der die Verpackung automatisch

durchführt. Auch die Frage nach den Löchern im Käse wurde beantwortet. Natürlich

durften die Kinder den Käse auch probieren und bekamen Kostproben

mit nach Hause. Die Klassensprecher bedankten sich mit einem kleinen Geschenk.

an der Doktor-Eisenbarth-Schule

Am „Naschn Pfinsda“ ging es wieder hoch her in der Mehrzweckhalle, als die

Garden von „Grün-Weiß“ mit ihrem Präsidenten Michael Welnhofer in der

Doktor-Eisenbarth-Schule auftraten. Auch die Schüler der Förderschule Oberviechtach

waren mit ihrem Konrektor Josef Bodensteiner zu Gast.

Rektor Rudolf Teplitzky begrüßte die Faschingsgarde zum mittlerweile schon

traditionellen Auftritt. Präsident Welnhofer erzählte zunächst etwas über die

Geschichte des Faschings und bekundete, dass Oberviechtach 1953 als Hochburg

des Faschings galt. Die Vizepräsidentin der Grün-Weißen, Marion Dietz,

schnitt fachgerecht die Krawatten von Rektor Teplitzky und Konrektor Bodensteiner

ab. Dann legten die Jugend- und die Juniorengarde mit ihren Gardetänzen

los. Es folgten Showtänze und die herausragenden Leistungen der beiden

Tanzmariechen Stefanie Lößl und Sophie Last. Die gut 600 Schülerinnen und

Schüler belohnten den Auftritt mit kräftigem Applaus. Zum Faschingspotpourri

von Musikerin Andrea Wild bildeten die Kinder eine Polonaise. Da platzte die

Mehrzweckhalle fast aus allen Nähten.


Zum Abschluss des „närrischen Treibens“ bedankte sich Rektor Teplitzky bei der

Faschingsgesellschaft mit den Worten: „Was wir heute gesehen haben, ist ein

Beispiel für die hervorragende tänzerische und sportliche Ausbildung in der

Garde Grün-Weiß und verdient höchstes Lob!“

Schulverpflegung im Fokus

Fortbildungsveranstaltung für Fachlehrerinnen - Referat und Bewirtung

In ganz Bayern gibt es 190 Schülerfirmen, welche eine Essensausgabe organisieren.

Im Landkreis Schwandorf ist das Schülercafe an der Doktor-Eisenbarth-

Schule die einzige Einrichtung dieser Art. Rund 30 Fachlehrerinnen für Ernährung

und Gestaltung trafen sich deshalb im Februar zur Fortbildung in der

Mensa der Hauptschule.

„Es gibt sehr viel Arbeit. Aber wenn man sieht, wie engagiert die Mädchen bei

der Sache sind, macht man es gerne“, betonte Margaretha Eckl. Sie hatte die

Schülerfirma „future point“ im Jahr 2008 ins Leben gerufen und stellte diese

ihren Kolleginnen aus dem gesamten Landkreis vor. Auch die Schülerinnen berichteten

von ihren Erfahrungen. „Mir gefällt der Umgang mit den Gästen sehr

gut“, meinte ein Mädchen und Rektor Rudolf Teplitzky sprach die praxisorientierte

Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf an. Ein Lob des Schulleiters galt

auch Fachlehrerin Margaretha Eckl, welche sich zusätzlich seit 1995 als Fachberaterin

im Schulamt engagiert und jährlich zwei Fortbildungen organisiert.

Dr. Simone Eckert von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Oberpfalz referierte

über die Förderrichtlinien des bayerischen Landesamtes für Gesundheit

und Lebensmittelsicherheit zum Projekt „Essen, was uns schmeckt“. Maximal

70 Prozent der Investitionskosten werden übernommen. Für den Rest müssen

die Schule oder Sponsoren aufkommen. Hier gab es zahlreiche Nachfragen, die

zeigten, dass sich mehrere Lehrerinnen mit dem Gedanken tragen, ebenfalls

eine Verpflegung von Schülern für Schüler zu organisieren. Margaretha Eckl

führte anschließend durch das Cafe und gab einen Einblick in die Organisation

der Schülerfirma. Der Verkauf findet jeweils Dienstag (nur Getränke und

Nachspeisen) und Donnerstag (Mittagessen auf Bestellung aus der Schulküche)

statt. Dafür leisten die Mädchen zusätzlich zwei Stunden ab, da der normale

HSB-Unterricht nach Stundenplan läuft. Diese Woche gibt‘s Kartoffelpuffer

mit Apfelmus und Apfelmuffins „Helau“. Das engagierte Team von „future

point“ bewirtete natürlich auch die Teilnehmer an der Fortbildung und bot verschiedene

Kaffeespezialitäten, Tee, leckere Kuchen und herzhaftes Gebäck an.

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Blasorchester im Klassenverbund

Von Querflöte bis Tuba: Instrumentalunterricht auf dem Stundenplan - 70 Kinder

eifrig dabei

Rund 70 Mädchen und Buben erlernen derzeit im Musikunterricht der Doktor-

Eisenbarth-Schule ein Blasinstrument. Zwei Bläserklassen und eine Big-Band

sind mit Instrumenten im Wert von über 60 000 Euro ausgestattet. „Das gibt‘s

in dieser Form weit und breit nicht“, lobt Musiklehrer Gerhard Schwab die organisatorische

Leistung von Rektor Rudolf Teplitzky.

Start war im September 2007. Die erste Bläserklasse, die damalige 4B wagte

das Experiment. Die Instrumente mit Koffern und Noten (27 000


Euro) bezahlte die Max- und Margret-Schwarz-

Stiftung. Die Sache lief gut und so wurde zum

Schulanfang 2008/2009 die zweite Bläserklasse

(jetzige 4B) ins Leben gerufen. Die Rechnung für

die Musikinstrumente beglichen mehrere Sponsoren.

Im laufenden Schuljahr wurde im September

eine weitere Bläserklasse in der dritten Jahrgangsstufe

gegründet. Zwölf Hauptschüler

aus der Anfangstruppe bilden mittlerweile die

„Big-Band“ der Schule. Im Musikraum der Ganztagsschule,

dort wo vor der Sanierung das Lehrschwimmbecken

vor sich hindümpelte, treffen

sich jeden Mittwoch die Mädchen und Buben

mit ihren Instrumenten. Viele sind direkt aus der

Eisenbarth-Stadt und die Eltern fahren die teils

sperrigen Koffer zur Schule. Um 8 Uhr startet die

dritte Jahrgangsstufe; nach der Pause ist die 4

b für zwei Stunden an der Reihe. Diplom-Musiklehrer

Gerhard Schwab, Chef der Anton-Bruckner-Musikschule

in Eslarn, ist der musikalische

Leiter der Bläserklassen. Dazu gibt‘s auch einen

Kooperationsvertrag mit der Musikschule.

Christopher und Fabian ölen ihr Waldhorn und

schon laufen die Ventile besser. „Das war noch

nichts“, meint Schwab und lässt alle gemeinsam

ein paar Mal die Tonleiter rauf und runter klettern,

egal ob im Bass- oder Violinschlüssel. Egal

ob Querflöte, Klarinette, Saxofon, Trompete, Flügelhorn,

Tenorhorn, Bariton oder Tuba. Danach

schlagen sie das „Te Deum Prelude“, ein schon

sehr anspruchsvolles Stück auf. Schwab, der einen

Lehrgang für Bläserklassen besucht hat,

hält sich nicht stur an die Vorgaben. Obwohl die

Kinder vom ersten Ton an gemeinsam spielen,

macht er vieles wie im Einzelunterricht: „Ohne

Tonleiter und Notenlehre fehlt der Überblick.“

Damit die Puste nicht ausgeht, gibt‘s zwischendurch

Theorieunterricht an der Tafel.

„Man muss auch mal Druck machen, sonst bekommt

man keine Richtung“, erklärt Gerhard

Schwab seine oftmals „klaren Ansagen“. Doch

er ist sehr zufrieden: „90 Prozent der Kinder arbeiten

gut mit.“ Für die Blaskapellen der Region

wird so im Musikunterricht Nachwuchs herangebildet.

Andere Grund- und Hauptschulen beneiden

die Oberviechtacher schon mal um ihre

Bläserklassen. Der Rektor erinnert sich da an einen

Auftritt bei der Verabschiedung von Schulamtsdirektor

Anton Stierstorfer in Burglengenfeld.

Wenn bei Weihnachts- oder Frühlingsfeiern

in der Mehrzweckhalle die gesamte Truppe mit

rund 70 Kindern antritt, beeindruckt dies akustisch

und optisch. Am 2. Juli, beim „Tag der offenen

Schulbaustelle“ spielen die jungen Blasmusikanten

für alle Gäste einige flotte Stücke.

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Wichtige Hilfe für Berufswahl – Betriebspraktikum

der 9. Klassen

Welcher Beruf ist der richtige für mich? Eine Frage, die für die Neuntklässler der

Doktor-Eisenbarth-Schule längst akut ist. Eine wichtige Orientierungshilfe bot

nun ein weiteres Betriebspraktikum in der Woche vom 8. bis 12. März.

Dafür verließen die Schülerinnen und Schüler ihr Klassenzimmer und tauschten

es gegen Laden, Baustelle, Werkstatt, Praxis oder Krankenhaus. Hautnah

erlebten die Jugendlichen dabei die Anforderungen ihres gewählten Berufs:

Langes Stehen, spätes Heimkommen, Umgang mit Kollegen und Kunden, Lärm

und Hitze. Durch diese Erfahrungen konnten die Schüler ihre Vorstellungen,

Erwartungen und Fähigkeiten an der Wirklichkeit überprüfen. Ziel ist, dass die

Schüler ihre Berufswahl fundiert treffen können.

Außerdem bietet so ein Praktikum die Möglichkeit, Kontakte zu Betrieben zu

knüpfen. Ein positiver Eindruck kann bei einer Bewerbung in den nächsten

Wochen (9A, B) oder im nächsten Jahr (M9) durchaus hilfreich sein. Schullei-

tung und Klassenleiter freuen sich,

dass alle Schüler problemlos eine

Praktikumstelle gefunden haben:

„Alle Schüler wurden freundlich aufgenommen,

in den Betrieb integriert

und gut betreut.“ Ihr Dank, auch im

Namen der Eltern, gilt allen beteiligten

Betrieben, die den Schülern

bereitwillig einen Einblick in den Arbeitsalltag

ermöglicht haben.


Lea Becher, Klasse 3a

Sophie Last, Klasse 3a

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Frühling


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„Frühlingserwachen“

Schulfeier mit Wort- und Liedbeiträgen in der Zweifachturnhalle

Freitag, 26. März 2010 – 09:15 Uhr

Programm

„Frühlingsgedicht“ (Klasse 3A, Fr. Weiß)

Bläserklassen (3B+4B+6B, Hr. Rohr)

„Frühlingsankunft“ (Klasse 5D, Hr. Kühner)

„Hans, bleib da“ (Klassen 2A+2B, Hr. Schneeberger)

„Frühlingsgedicht“ (Klasse 1, Fr. Pronold)

„Kleiner Tanz“ (Klassen 2A+2B, Hr. Schneeberger)

„Frühlingsgedicht“ (Klasse 2A, Fr. Högerl)

„Gitarrenklänge“ (Musik-7, Hr. Knott)

„Frühlingsanblasen“ (Bläsergruppe, Hr. Knott)

„Nun will der Lenz“ (Alle, Hr. Teplitzky)

Nun will der Lenz uns grüßen,

von Mittag weht es lau.

Aus allen Ecken sprießen

die Blumen rot und blau.

Draus wob die braune Heide

sich ein Gewand gar fein

und lädt im Festtagskleide

zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,

wie ihr sie nur begehrt.

Drum auf zum frohen Springen,

die Reis‘ ist Goldes wert!

Hei, unter grünen Linden,

da leuchten weiße Kleid‘,

heija, nun hat uns Kinden

ein End all Wintersleid!

Text: Neuere Fassung nach Neidhard von Reuenthal - 13. Jahrhundert

Melodie: in Anlehnung an das alte Geusenlied Wilhelm von Nassauen, 17. Jahrhundert


Vizemeister in Handball

In einem packenden Endspiel um die Oberpfalzmeisterschaft

in Handball verloren die Mädchen der Wettkampfklasse

III/2 der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach

nach Verlängerung mit 17:14. Voller Anspannung wurde

dem Spiel gegen die Erich–Kästner Schule in Postbauer-

Heng bei Neumarkt entgegengefiebert. Die Nervosität

war den Spielerinnen beider Mannschaften in den ersten

Minuten des Spiels ins Gesicht geschrieben und technische

Fehler auf beiden Seiten waren die Folge. Doch im Laufe der

ersten Halbzeit gewannen die Oberviechtacher Spielerinnen

immer mehr die Oberhand und gingen so verdient mit

einer 6:3 Führung in die Halbzeit. Leider verloren die Schülerinnen

aus Oberviechtach in der 2. Halbzeit den Faden und

der Gegner konnte Tor um Tor aufholen und kurz vor Ende

der Partie sogar in Führung gehen. 3 Sekunden vor Ende der

regulären Spielzeit erzielte die überragende Tina Lottner

mit einem sehenswerten Sprungwurf den Ausgleich und

erzwang somit die Verlängerung. Angefeuert von 180 Zuschauern

konnten die Schülerinnen der Erich-Kästner Schule

zum Schluss, die größeren Kraftreserven aufbieten und

die Partie knapp für sich entscheiden. „Die Schülerinnen

der Doktor-Eisenbarth-Schule errangen hochverdient die

Vizemeisterschaft in der Oberpfalz im Bodensee Schulcup

und zeigten über die volle Spielzeit großen Einsatz und eine

enorme kämpferische Leistung“, zeigte sich der betreuende

Lehrer Jürgen Dietl mehr als zufrieden.

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AWT-Unterricht der 9. Klassen in

der Sparkasse

Als der Themenbereich „Aufgaben und Bedeutung der Geldinstitute“ kurz vor

dem Quali angesagt war, gab es die einmalige Gelegenheit absolut wirklichkeitsnah

dieses Thema vor Ort näher zu betrachten. Kurzfristig bot uns der Leiter

der örtlichen Sparkasse, Herr Josef Hauer an, die Kreissparkasse in Schwandorf

zu besuchen und sogar die Hälfte der Fahrkosten zu übernehmen.

Vor Ort führte uns die äußerst kompetente Sparkassenmitarbeiterin Frau Ulrike

Lorenz durch die Räumlichkeiten des Geldinstitutes und brachte uns neben

einem historischen Werdegang der Sparkasse und deren Bedeutung für den

Landkreis auch die Lerninhalte: Zahlungsverkehr, Geldanlage und Kredit auf

anschauliche und recht motivierende Weise bei. Herr Hauer übernahm ebenfalls

einen Teil der Informationsveranstaltung, indem er den Schülern Möglichkeiten

aufzeigte, wie sie ihr erstes verdientes Geld bereits gewinnbringend

anlegen könnten. Sehr interessant war der Vortrag von Herrn Herbert Faderl,

der es verstand, den an und für sich recht trockenen Themenbereich „Aktien,

Geldanlage und Börse“ überaus motivierend zu erklären. Nach einem abschließenden

Imbiss war es leider schnell wieder an der Zeit, die Heimreise nach

Oberviechtach anzutreten.

Vom Baumstamm

zum Schrank

M8-Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach erkunden Schreinerei

in Sallach. Der Lehrplan im Fach AWT (Arbeit-Wirtschaft-Technik) schreibt

Betriebserkundungen in allen drei Wirtschaftsbereichen vor. So sollen die

Schüler jeweils einen Betrieb der Urproduktion, des Handwerks oder der Industrie

und des Dienstleistungssektors näher unter die Lupe nehmen.

Die Geschäftsleitung der Schreinerei Hutzler in Sallach zeigte sich auf die Anfrage

durch die beiden Klassenleiter Herrn und Frau Reinhardt äußerst aufgeschlossen

und lud die Schülerinnen und Schüler in ihren Betrieb ein. Anfangs

erläuterte Schreinermeister Hutzler unterstützt von seiner Gattin, mit welch

vielfältigem Material es ein Schreiner zu tun hat. Von den verschiedenen Holzarten

angefangen erstreckt sich die Palette der benötigten Werkstoffe über

Lacke, Lasuren, Schrauben, Nägel bis hin zu den Scharnieren. Nach diesem bewusst

kurz gehaltenen Theorieteil folgte eine beeindruckende Demonstration

von der Planung über die Produktion bis zum fertigen Aufbau eines Möbelstücks.

Dabei erklärte Schreinermeister Hutzler die Funktionsweise der benötigten

Maschinen, deren Einsatz im Anschluss deutlich beobachtet werden

konnte. So erhielten die Schülerinnen und Schüler einen gründlichen Einblick

in die zu leistenden Arbeitsschritte und erkannten, dass eine solide Ausbildung

mit hohen Ansprüchen unabdingbar für dieses Berufsfeld ist. Nachdem

die maschinellen Arbeiten und die Montage der Scharniere erledigt waren,

folgte schließlich der Zusammenbau der Einzelteile, wobei die Schüler die

Handwerker tatkräftig unterstützten.

Entstanden waren

zwei Regalschränke, die jetzt

die Klassenzimmer der beiden

M8-Klassen zieren und jeden

Schultag an den sehr anschaulichen

und lehrreichen Vormittag

erinnern.


Alexander Gürtler, Klasse 3a Carolin Dobmeier, Klasse 3a

Kreuze 83


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Besuch der Klassen M10A und M10B in der

KZ Gedenkstätte Flossenbürg

Im Religionsunterricht sprachen wir über

den jüdischen Glauben und die Judenverfolgung

während des Zweiten Weltkriegs.

Einige Schüler brachten ihr Wissen über die

so genannten „Todesmärsche“ (Räumung

des KZ Flossenbürg, Marsch der Häftlinge

nach Dachau) ein, von denen ja ein Zug ganz

nah an unseren Wohnorten vorbei führte.

So beschlossen wir das ehemalige KZ Flossenbürg

gemeinsam zu besuchen, um uns

die damaligen Geschehnisse besser vorstellen

zu können. Begleitet von Frau Hutzler,

Frau Waldherr und Herrn Pfarrer Kaufmann,

der viele Jahre Pfarrer in Flossenbürg war,

machten wir uns auf den Weg.

Bei der sehr beeindruckenden Führung hörten wir, dass es im KZ Flossenbürg

ab 1938 das Ziel war, die Menschen durch Arbeit (z.B. im Steinbruch), Hunger

und Schikanen (z.B. stundenlanges Stehen auf dem Appellplatz) zu töten. Nicht

nur jüdische Häftlinge wurden in Flossenbürg eingewiesen, es waren auch

sehr viele politische Häftlinge (Regimegegner) dort, die Menschen stammten

aus vielen verschiedenen Ländern. Insgesamt waren etwa 100.000 Gefangene

in dem Lager. Besonders berührt hat uns die Besichtigung des Krematoriums

im so genannten „Tal des Todes“, wo die Leichen der ermordeten oder an

Schwäche und Krankheiten gestorbenen Gefangenen verbrannt wurden. Die

Führung endete im ehemaligen Häftlingsbad, wo die neu angekommenen Ge-


fangenen sich nackt ausziehen

und all ihre persönlichen Sachen

abgeben mussten, von da an

hatten sie keinen Namen mehr,

sondern waren nur noch eine

„Nummer“.

Nach der Führung hatten wir

noch Gelegenheit einen Film anzusehen,

in dem Zeitzeugen von

ihren Erlebnissen in Flossenbürg

berichteten und die Ausstellung

zu besichtigen.

Besuch in der evangelischen

Auferstehungskirche

Sophia Dirnberger und Marina Pretzl, Klasse M7

Am 16.04.2010 ging die Klasse M7 mit Frau Hutzler in die evangelische Auferstehungskirche.

Dort angekommen setzten wir uns alleine in die Kirche und

beantworteten dann die Fragen aus dem Buch. Wir mussten zum Beispiel

beantworten, wie es uns in dem Raum geht und wie er auf uns wirkte. Wir

schrieben als Antworten, dass die Kirche ein bisschen fremd war und kleiner

als unsere Kirche ist. Wir bemerkten auch, dass es sehr viele Unterschiede gibt,

nämlich gibt es keinen Tabernakel, keine Sakristei und keinen Beichtstuhl.

Als wir alle Fragen beantwortet hatten, setzten wir uns in die erste Reihe und

verglichen die Antworten. Wir stellten Frau Hutzler noch einige Fragen, die sie

uns alle beantwortete. Dabei erfuhren wir sehr viel über den evangelischen

Glauben. Danach gingen wir wieder in die Schule zurück und der Unterrichtstag

nahm seinen Lauf. Unser kleiner Ausflug war sehr interessant.

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Die Klassen 1 bis 10 im Bild

Klasse 1, Annelies Pronold

Klasse 2b, Alois Schneeberger

Klasse 2a, Susanne Högerl

Klasse 3a, Elfriede Weiß


Klasse 3b, Claudia Bittner

Klasse 4a, Gertrud Steger

Klasse 3c, Andrea Prokisch

Klasse 4b, Waltraud Eichstetter

Die Klassen 1 bis 10 im Bild

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Die Klassen 1 bis 10 im Bild

Klasse 5a, Josef Wachter

Klasse 5c, Hans Mösbauer

Klasse 5b, Gerhard Zimmermann

Klasse 5d, Konrad Baier


Klasse 6a, Jürgen Krämer

Klasse 6c, Karl Schneider

Klasse 6b, Marco Kerscher

Klasse 7a, Elisabeth Dobmeier

Die Klassen 1 bis 10 im Bild

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Die Klassen 1 bis 10 im Bild

Klasse 7b, Johann Zwack

Klasse M7, Alois Köppl

Klasse 7c, Christian Knott

Klasse 8a, Peter Münch


Klasse 8b, Hans Wutz

Klasse M8b, Elisabeth Reinhardt

Klasse M8a, Karl-Heinz Reinhardt

Klasse M9, Werner Winderl

Die Klassen 1 bis 10 im Bild

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Die Klassen 9a und 9b

Klasse 9a, Peter Blaschke

Alles Gute unseren Absolventen der Klassen

9a, 9b, M10a und M10b für ihre berufliche und

persönliche Zukunft: Das ist es, was ich euch

jungen Menschen mit auf euren Lebensweg

geben möchte: Habt Mut!

Rudolf Teplitzky

Rektor und Schulleiter

Klasse 9b, Norbert Friedrich


Die Abschlussklassen M10 des Jahrgangs

2009/2010 verabschieden sich an dieser Stelle

von der Doktor-Eisenbarth-Schule und danken

allen, die uns durch Ihre jahrelange Unterstützung

geholfen haben, einen erfolgreichen

Schulabschluss zu erreichen.

Klasse M10b, Horst Bittner

Die Klassen M10a bis M10b im Bild

Klasse M10a, Gertrud Waldherr

Besonderer Dank gilt Frau Lang, Herrn Bauer

und natürlich unseren Klassenleitern, die uns

immer hilfsbereit zur Seite standen. Wir hoffen,

wir bleiben Ihnen nicht nur als lernbereite

und fleißige Schüler in Erinnerung …

Vinzent Popelka Anja Praß

Klassensprecher, Klassensprecherin,

M 10a M 10b

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Lehrerkollegium Schuljahr 2009/2010

Das Lehrerkollegium der Doktor-Eisenbarth-Schule im Schuljahr 2009/2010


Wohin gelangt unser Abwasser?

Klasse 6C, Schönsee

Was passiert in unserer Kläranlage in Schönsee eigentlich mit dem Schmutzwasser,

wenn es im Gully oder in der Toilette verschwindet? Das wollten wir,

die 6C, genauer wissen und uns nicht nur mit Bildern aus Büchern zufriedengeben.

Deswegen machten wir uns zur Kläranlage auf den Weg. Herr Hammerer,

einer der Klärwärter, führte uns durch die Anlage.

Das Schönseer Klärwerk ist eine Tropfkörperanlage mit mechanischer und

biologischer Reinigung. Sie wird in absehbarer Zeit durch einen Neubau ersetzt.

In der mechanischen Reinigung werden aus dem ankommenden Abwasser

alle Gegenstände im Rechen zurückgehalten und herausgefischt, die

einen reibungslosen Ablauf der Klärung behindern könnten; das reicht von

Handtüchern bis zu jungen Hunden oder Katzen. Sand und Fette werden im

Sandfang mit Fettabscheider dem Abwasser entnommen. Die biologische

Reinigung findet hauptsächlich im Schlacketurm statt. Dort befindet sich Lavagestein,

das sehr porös ist. In den unzähligen Hohlräumen leben Bakterien,

die das Schmutzwasser reinigen. Schließlich erfährt das vorgereinigte Wasser

im Nachklärbecken und im Schönungsteich den letzten „Schliff“. Nun ist das

Wasser zu mindestens 80% sauber und kann in die Ascha eingeleitet werden.

Der anfallende Klärschlamm wird in regelmäßigen Abständen abgeholt und

entsorgt. Die letzte Station war das Labor, in dem der Klärwärter die Anlage

überwachen kann und ständig die Qualität des gereinigten Wassers überprüfen

muss.

Den Kopf voller Informationen verabschiedeten wir uns mit einem süßen Dankeschön

von Herrn Hammerer.

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Wasser – ein sehr kostbares Gut

Teilnahme der 6C an der Oberpfälzer Weltwasserwoche 2010

Klasse 6C, Schönsee

Es hatte geklappt: Wir bekamen trotz eines aussichtslosen Platzes auf der Warteliste

noch einen Besuchstermin bei der Oberpfälzer Weltwasserwoche 2010

im Freilandmuseum in Neusath - Perschen. In einem Parcours durchliefen wir

vier Stationen, von denen jede einen anderen Aspekt über unser Trinkwasser

zum Thema hatte.

An der 1. Station ging es um unseren Erdboden:

> verschiedene Arten von Böden

> Entstehung von Humus

> Bildung von Grundwasser

Über Fließgewässer in Bayern, das Leben in diesen Gewässern und den nötigen

Schutz für diese Gewässer erfuhren wir in der 2. Station Neues und Wissenswertes.

Ein kleines Geschicklichkeitsspiel mit Wasser und einem umgestalteten

Surfbrett rundete diesen Parcours ab.

Wie rar unser Süßwasser ist, wurde uns auf Station 3 eindringlich vor Augen

geführt. Eindrucksvoll zeigte uns Herr Kurz die immense Wasserspeicherung

durch Moose. Er hatte einen wenn auch nur ausgestopften Gesellen dabei, der

immer häufiger an unseren Bachläufen anzutreffen ist, den Biber.

Die 4. Station, betreut vom Geo-Zentrum Windischeschenbach (tiefstes Bohrloch

der Welt mit 9191 m) führte uns vor Augen, wie lange es dauert, bis aus

dem Gestein der Erdoberfläche Humus entstanden ist, nämlich mindestens

8000 Jahre. Hier erprobten wir in einzelnen Versuchen die Filterwirkung und

Wasserdurchlässigkeit von Sand und Humus.

Dieser Vormittag im Freien bei schönstem Frühlingswetter brachte schon so

manch Nachdenkliches, Erstaunliches und viel Interessantes mit sich.


Aus dem Kunstunterricht

Susanne Scherr, Klasse M8a

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Berufswahlseminar 2010

Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach Berufswahlseminar – Donnerstag 29.April 2010

Beginn/Zi.: 8A 8B M8A M8B M9

8.15 Uhr

9.00 Uhr

Berufe in der Glasindustrie Karrieremöglichkeiten bei

der Bundeswehr

ReferentIn Herr Graf Irlbacher

Blickpunkt Glas GmbH

09.30 Uhr

10.15 Uhr

Wehrdienstberater

Kreiswehrersatzamt

Fachinformatiker/in Maurer-/in

Straßenbauer-/in

Referentin Frau Angela Klotz

Personalleiterin Klug GmbH

Integrierte Systeme

10.45 Uhr

11.30 Uhr

Physiotherapie

Ergotherapie Masseurin/

med. BademeisterIn

Referentin Frau Sybille Bodensteiner

Stellv. Schulleitung, Physiotherapie,

Döpfer-Schulen

Schwandorf

12.00 Uhr

12.45 Uhr

Ausbildungen im

pflegerischen Bereich

Referentin Frau Ulrike Kleber

Schulleitung Pflege

Döpfer-Schulen Schwandorf

Herr Baumer senior

Baumer-Bau

Hoch- und Tiefbau GmbH

Hauswirtschafter/-in

Kinderpfleger/-in

PflegefachbetreuerIn

Frau von Glasow-Meier

Schulleitung, Berufsfachschule

Oberviechtach

Referentenzimmer, Treffpunkt, Anlaufstation: Silentiumraum

Begrüßung – Begleitung – Verabschiedung: M7-Service-Team

Kraftfahrzeug-

mechatroniker-/in

Herr Max Zwack

Autohaus Zwack

Medizinische/r

Fachangestellte/r

Frau Dr. Najjar

Praktische Ärztin

Oberviechtach

FOS Gestaltung

Inhalte und Möglichkeiten

Herr Haubelt

FOS Weiden

Vom Quali zum Abitur Anlagenmechaniker/in für

Sanitär-, Heizungs- und

Klimatechnik; Vortragsort:

Halle im Gewerbegebiet

Frau Maria Dirschedl Herr Hafenrichter

Hafenrichter GmbH

Erzieher/In Fachangestellte/r für

Arbeitsförderung

Herr Jürgen Werse

Schulleitung

Fachakademie für Sozialpädagogik,

Schwandorf

Döpfer-Schulen

Förderlehrer/n Fachlehrerin

Ernährung u. Gestaltung

Werken, TZ, KT u. Kunst

Herr Josef Messbauer

Frau Margarethe Eckl

Herr Jürgen Dietl DESO

Metall- und Elektroberufe

in der Industrie

Herr Thomas Hagl

Münchner-Medizin-

Mechanik GmbH

Verwaltungsfach-

angestellte/r

Kommunalverwaltung

Frau Baumer, Frau Lindner,

Frau Meller, Stadtverwaltung

Oberviechtach

Frau Seitz-Dobler

Agentur für Arbeit

Schwandorf

Berufe bei der F.EE GmbH

Industrieautomation

Herr Gert Weymayr

Personal und Controlling

F.EE GmbH

Industrieautomation

Zimmerer Zimmerin

Herr Christian Kraus

Zimmerei Ödmiesbach

Bankkauffrau /

Bankkaufmann

Herr Gebhardt

Personalentwicklung

Sparkasse Schwandorf


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Betriebspraktikum M8A und M8B


Bei den Indianern

Indianer nennen wir die Ureinwohner Nordamerikas. Sie lebten dort schon

viele tausend Jahre vor der Ankunft der Europäer. Denken wir an „Indianer“

stellen wir uns vor allem die Präriebewohner mit ihren Pferden und Zelten

vor. Doch die meisten Indianer lebten ganz anders. Es gab über fünfhundert

Stämme mit unterschiedlichen Lebensgewohnheiten. Manche waren sesshaft,

andere zogen umher. Sie lebten teils friedlich, teils kriegerisch in dem riesigen

Land zwischen Atlantik und Pazifik.

Sehr viel über die Indianer erfuhren die Schüler der 2. Klassen beim Indianerprojekt.

Im Fach WTG stellten sie mit Fachlehrerin Margaretha Eckl ein Indianerstirnband

und eine Federkette her. Für den Kopfschmuck wurde ein Stoffband

mit vielen Stichen bestickt und mit Indianerfedern geschmückt. Federn

haben bei den Indianern eine große Bedeutung. Sie sind die Antennen zum All

und in ihnen wohnt eine große magische Kraft.

Im selbst erstellten Indianerbuch sind Indianerbilder und -geschichten mit indianischen

Zeichen zu finden. Eigene Indianergeschichten durften die Schüler

im Fach Deutsch bei Frau Högerl schreiben. Das Projekt wurde mit einem großen

Indianerfest abgeschlossen.

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Für Schokolade gibt‘s keine Eins

Gesunde Ernährung als Vier-Wochen-Projekt

Zum Abschluss ein Frühstück für 110 Schüler

„Früchtemüsli schon am Morgen gibt dir Kraft, vertreibt die Sorgen. Pommes,

Chips und Schokolade machen dick, du fühlst dich fade.“ Mit diesem Rap und

vielen Informationen über gesundes Essen begrüßten Fünftklässler der Doktor-

Eisenbarth-Schule über einhundert Kinder zum Frühstücksbuffet in der Mensa.

„Darum ist Frühstück und Pausenbrot so wichtig“ war auf einem Plakat zu lesen

und einige Mädchen und Buben erklärten ihren Mitschülern, dass Kinder

zu bestimmten Zeiten essen sollten: „Es ist wichtig für die Versorgung von Körper

und Gehirn. Die Leistungsfähigkeit steigt an.“

Allerdings sollten statt „leerer Kalorien“ lieber Vollkornprodukte, Obst, Gemüse

und Milch bevorzugt werden.

Natürlich gab‘s nicht nur graue Theorie. Die Kinder durften sehen und schmecken,

wie gut gesundes Frühstück sein kann. Mehrere Tische bogen sich regelrecht

vor lauter herrlich bunten Speisen. Belegte Vollkornstangen, Brot am

Spieß, Eierquark, Obstsalat und natürlich Milch und Kaba für den Kalziumhaushalt

waren aufgebaut. Die Fünftklässler hatten sich mit ihren Fachlehrerinnen

Margaretha Eckl und Margit Capillera schon zwei Stunden vorher in der Schulküche

und in der Mensa kräftig ins Zeug gelegt und die leckeren Sachen zubereitet.

Als Gäste waren die 6a und 6b geladen sowie auch die Viertklässler aus

Schönsee, Winklarn, Teunz und Niedermurach, die zum „Schnuppern“ an die

Doktor-Eisenbarth-Schule gekommen waren.

Vier Wochen lang „geisterte“ ein Ernährungskoffer durch alle fünften, sechsten

und siebten Klassen. Hier lernten die Kinder bei 22 verschiedenen Brett- und

Würfelspielen, Riechen und Zuordnen sowie der Zuckerpyramide jede Men-

ge über gesundes Essen. „Nenne drei Nahrungsmittel die fast ausschließlich

Kohlenhydrate erhalten“, stand da auf einer Fragekarte, was Nicole von der 6b

sofort mit „Brot, Kartoffeln und Reis“ beantwortete. „Ziel ist, dass die Schüler

begreifen, dass eine gesunde Ernährung wichtig für Fitness und Wohlbefinden

ist“, meinte Margaretha Eckl. Sie sollten erfahren, was die Kennzeichnung von

verpackten Lebensmitteln verrät und wie man die Esskultur fördern kann.

Denn wenn das Frühstück zwischen Tür und Angel verzehrt wird, Tiefkühlpizza

und Burger das Mittagessen ersetzen und das Abendbrot vor dem Fernseher

verschlungen wird, dann wird Essen zur Nebensache und Gedanken an eine

vernünftige Ernährung bleiben auf der Strecke.


Kontakt mit der Praxis

Die 8. Klassen der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach sammelten Erfahrungen

im Betriebspraktikum

Im Rahmen des Unterrichtsfachs Arbeit Wirtschaft Technik gewannen die

Schüler erste Eindrücke, Kenntnisse und einen Orientierungsrahmen für die

anstehende Berufswahl. Am 12. April schwärmten die Schülerinnen und Schüler

der vier achten Klassen in alle Richtungen aus, um die verschiedensten Betriebe

und deren Arbeitsabläufe genau unter die Lupe zu nehmen. Motiviert

ging es unter anderen beim Bäcker, Landmaschinenmechaniker, in der Gärtnerei,

in der Schreinerei, in der Kfz-Werkstatt und im Kindergarten zur Sache.

Nicht nur zuschauen, sondern auch anpacken, lautete die Devise. Denn man

kann zwar über Berufe viel lesen, aber wirklich im Betrieb zu stehen, hier die

Atmosphäre zu erleben, das ist etwas ganz anderes. In den zwei Wochen wurden

die Praktikanten sowohl durch die Meister der Betriebe als auch durch die

Klassenlehrkräfte betreut. Alle Jugendlichen nutzten nach ihren Kräften die

Chance, einen guten Eindruck am Praktikumsplatz zu hinterlassen. Ziel der

Schule ist es, dass jeder Schüler am Ende seiner Schulzeit die Ausbildungsreife

erlangt und einen Anschluss im Berufsleben findet, der seinen Interessen und

Fähigkeiten entspricht. Dank gebührt den Ausbildungsbetrieben der Region,

die die Schule bei diesem Bemühen tatkräftig unterstützten.

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Maifest bei den Oberviechtacher Werkstätten

Die Beschäftigten der Oberviechtacher Werkstätten und die Schülerinnen

und Schüler der Klasse 7C der Doktor-Eisenbarth-Schule hatten im Rahmen

ihres Kooperationsprojekts zu einem Maifest in die Werkstätten eingeladen.

Werkstattleiter Hermann Prüfling begrüßte besonders Rektor Rudolf Teplitzky,

die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte. Er hob das Projekt „Wir

packen’s gemeinsam an, jeder wie er kann“ hervor und freute sich, dass die Zusammenarbeit

bereits seit drei Jahren besteht. Bevor der Maibaum, der zuvor

geschmückt wurde, aufgestellt wurde, dankte er der Stadt Oberviechtach und

Bürgermeister Heinz Weigl für den Baum. Mit Unterstützung des Technischen

Hilfswerks war der Maibaum schnell aufgerichtet und Lehrer Christian Knott

spielte dazu mit seiner Bläsergruppe. Der Maibaum erhielt noch Schilder mit

den Abteilungen Metall, Holz, Montage und Küche sowie dem Wappen von

Oberviechtach und dem Logo der Doktor-Eisenbarth-Schule. Anschließend gab

es für alle eine Maifeier im Speisesaal. Aus der Küche der Werkstätten wurden

Brote und Getränke gereicht, Fachlehrerin Gerlinde Lohrer servierte verschiedene

Kuchen, die die Siebtklässler gebacken hatten. Birgit Stangl sorgte mit

den Beschäftigten der Werkstätten für die musikalische Umrahmung, und bei

einem gemeinsamen Tanz wurde klar, dass sich die Siebtklässler und die Beschäftigten

sehr gut verstehen und Freundschaften geschlossen haben.


Besuch im BIZ in Amberg

Die Klassen 8a, 8b und M9

der Doktor-Eisenbarth-Schule

besuchten im April mit ihren

Klassenlehrern das Berufsinformationszentrum

(BIZ) in

Amberg. Unter der bewährten

Leitung von Berufsberater

Wolfgang Mager wurden zu

Beginn die Grundfragen zu

Berufsorientierung, Bewerbung

und Berufsausbildung

erklärt und besprochen.

Nachdem den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Möglichkeiten der

Informationsbeschaffung zu ihren Lieblingsberufen aufgezeigt worden waren,

durften sie an den Computern des Informationszentrums ihre Recherche

starten. Begonnen wurde mit einem Selbsterkundungsprogramm unter www.

planet-beruf.de, bei dem die Jugendlichen nach ihren Stärken und Schwächen

befragt wurden und so eine große Auswahl an Berufen gezeigt bekamen, für

die sie geeignet wären. Daraufhin durchwühlten die Schüler die verschiedenen

Angebotsseiten der Bundesagentur für Arbeit, um sich zu informieren und so

ihrem Traumberuf einen Schritt näher zu kommen. Dabei wurde schnell klar,

dass Bewerbung, Erkundung der Interessen und Praktika wichtige Bestandteile

der Berufsfindung sind.

Abgerundet wurde der Aufenthalt in Amberg durch einen kurzen Besuch der

Innenstadt, wo die Jugendlichen bei herrlichem Wetter durch die Fußgängerzone

flanieren konnten.

Und das gibt’s im BIZ!

> Computer zur Nutzung der Online-Angebote der Bundesagentur für Arbeit

sowie für andere berufliche Recherchen im Internet

> Ein vielseitiges Angebot an berufskundlichen Filmen

> Illustrierte Infomappen mit spannenden, abwechslungsreichen Berichten

aus der Berufspraxis

> Bücher und Zeitschriften zum Schmökern rund ums Thema Berufswelt

> Auslandsinformationen zu Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der

Ferne

> Informationsmaterial zum Mitnehmen

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Radfahrprüfung in der 4. Klasse

Vivien Bergner und Alexia Stracke (Klasse 4a)

Die Klassen 4a und 4b lernten in drei Übungseinheiten das Rad fahren. Wir

konnten auf dem Gelände der Firma Zinser mit Herrn Senft, Herrn Bindl und

Herrn Kuhn von der Polizei üben.

1. ÜE: Verlassen eines Grundstücks, Anfahren, Vorbeifahren am Hindernis,

Abstand halten.

2. ÜE: Vorfahrtsregel „rechts vor links’’ und Linksabbiegen (1. Teil)

3. ÜE: Linksabbiegen (2. Teil), Vorfahrtsregelung durch Verkehrszeichen,

Abknickende Vorfahr und Vorfahrtsregelung durch Lichtzeichen.

4. ÜE (zusätzlich!) Wir durften nochmals üben!

Für die Prüfung mussten zuerst einen Fragebogen ausfüllen (Theorie-Prüfung).

Danach kam die praktische Prüfung. Einige von uns waren schon ziemlich aufgeregt.

Aber alle kamen glücklich mit ihrem Fahrradführerschein nach Hause!

Fünf Klassenkameraden bekamen sogar einen Ehrenwimpel für besonders

gute Leistungen! Eine Fahrt im Realverkehr haben wir noch vor uns. Da können

wir nochmals zeigen, was wir gelernt haben.


Schnuppertag an der DESO Besuch in der Stadtbücherei

Oberviechtach

Gelegenheit für Viertklässler, sich in der Hauptschule umzuschauen

Wie jedes Jahr hatten interessierte Schüler aus den vierten Jahrgangsstufen

der Grundschulen Oberviechtach, Teunz, Schönsee, Winklarn und Niedermurach

wieder die Gelegenheit, sich „den Betrieb“ in der für sie relevanten Hauptschule

an der DESO anzuschauen und sich ein eigenes Bild von dem zu machen,

was eventuell auf sie zukommt. An zwei Tagen und in zwei Gruppen besuchten

die Schüler den „normalen“ Unterricht in der fünften und sechsten Klasse

sowie Fachunterricht in Sport oder WTG. Glück hatten die „Schnupperer“

aus Schönsee und Niedermurach am Mittwoch, 24.03.2010, da sie nicht nur

das Projekt „Gesundes Frühstück“ theoretisch mitverfolgen konnten, sondern

auch gleich zu einem deftigen, herzhaften und natürlich gesunden Frühstück

in die Schulmensa eingeladen wurden. Da ließ man sich nicht zweimal bitten!

Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus, was die Fünftklässler der DESO in

den Hauswirtschaftsgruppen vor- und zubereitet und wahrlich hergezaubert

hatten! Da konnte man wahrhaftig sagen: So schmeckt Schule!

Am Donnerstag, den 25.03.2010, waren die Viertklässler aus Teunz, Winklarn

und Oberviechtach in den Unterricht der geschlossenen Ganztagesklassen eingeladen,

zuerst in der 6 d, anschließend in der 5 d. Lehrer Konrad Baier dürfte

sich wohl an längst vergangene Zeiten erinnert haben, als er in „seine“ Klasse

schaute. Da saßen wie früher stolze 55 Kinder und warteten gespannt auf das,

was sie erwartete. In einer Lesestunde erarbeiteten die Kinder gemeinsam das

nicht alltägliche Märchen von Johann Peter Hebel „Seltsamer Spazierritt“. Sie

erfuhren, wie verschiedene „Wanderer“ (siehe Bilder) die beiden Hauptpersonen

der Geschichte total beeinflussten und so zu einem Verhalten bewegten,

das nicht mehr „normal“ war. Oder ist es etwa normal, dass man auf einem Esel

nicht reitet, sondern dass man diesen trägt? Die Schüler erkannten die Lehre,

dass man so handeln muss, wie man es selber für richtig hält. Denn soweit

kann’s kommen, wenn man es allen Leuten recht machen will! Sichtlich zufrieden

und auch beeindruckt fuhren die auswärtigen Besucher in ihre Schulorte

zurück. Die Schüler können erwarten und sicher sein, an der Hauptschule der

DESO gut betreut und unterrichtet zu werden.

Klassen 4a und 4b

Wie viele Klassen unserer Schule besuchten auch wir, die Klassen 4a und 4b

immer wieder die Stadtbücherei in Oberviechtach, in der uns Frau Stigler stets

willkommen hieß. Sie kümmerte sich rührend um unsere Bücherwünsche und

beantwortete geduldig alle unsere Fragen.

Ist dieses Buch in Antolin?

Wo stehen denn die Witzebücher?

Gibt es hier auch Bücher in englischer Sprache?

Wo finde ich Sachbücher zum Thema Wasser? …

Und immer wusste sie eine passende Antwort oder hatte einen guten Tipp,

damit es uns nicht so erging wie einem Besen von Frau Reisig in dem Gedicht

von Michael Flaig.

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Zertifikate für europäischen Computerführerschein

erworben

Auch in diesem Schuljahr nutzten wieder Schülerinnen und Schüler der 8., 9.

und 10. Klassen die zusätzliche Möglichkeit, den European Computer Driving

Licence zu erwerben. Der Europäische Computerführerschein ist ein international

anerkanntes Zertifikat über grundlegende Computerkenntnisse. Für besonders

begabte Schülerinnen und Schüler der Doktor-Eisenbarth-Schule stellt

er eine sehr gute Möglichkeit dar, ihr Wissen und Können am PC zu beweisen.

Damit steigern sie nicht nur ihre Computerkompetenz, sondern vor allem ihre

Chancen auf einen möglichen Arbeitsplatz, da sie sich mit diesem zusätzlichen

Zertifikat von vielen Bewerbern positiv abheben können. Seit dem September

2007 ist die Doktor-Eisenbarth-Schule Testzentrum und bietet so die Möglichkeit,

die externen Prüfungen online unter der Aufsicht der Fachlehrerinnen

Marina Schießl oder Rosmarie Schauer abzulegen.

Bis zum Redaktionsschluss konnten bereits mehrere Schülerinnen und Schüler

der DESO den ECDL-Start erwerben. Das bedeutet, dass sie vier der sieben

Prüfungen in den Teilbereichen Grundlagen der Informationstechnologie, Betriebssysteme

(Windows XP), Textverarbeitung (Word), Tabellenkalkulation

(Excel), Datenbanken (Access), Präsentation (PowerPoint) sowie Internet und

E-Mail bestanden haben. Sie haben zusätzlich zum normalen Unterrichtsablauf

Zeit, Mühe und Geld investiert, um die Zusatzqualifikation zu erwerben.

Im Bild die Teilnehmer der 10. Klassen.


Jedem Vogel eine Villa

Jasmin Winter, Klasse 7c

Die Klasse 7 c überlegte im Fach PG (Praktisches Gestalten) etwas

für den Naturschutz zu tun und wir beschlossen, Nistkästen für

Höhlenbrüter zu bauen.

An einem Dienstagnachmittag gingen die Schüler mit Ihrem

Werklehrer Herr Günther zum Oberviechtacher Bauhof, um für

ihre Nistkästen Holz zu bestellen. Herr Bürgermeister Weigl hatte

uns großzügigerweise zugesagt, das Holz dazu zu spenden. Der

Bauhofleiter Herr Ruml und der Schreiner der Stadt Herr Ebnet

erklärten uns den Bau eines solchen Nistkasten und allerlei Wissenswertes

über Holz und versprach, das Material vorzubereiten.

Im Anschluss an die Ferien wurden aus den Fichten- und Kiefernbrettern

das Dach, der Boden, die Seiten-, Rück- und Vorderfront

für Star- und Meisenkästen gesägt, an den Kontaktstellen wasserfest

verleimt und dann verschraubt, nachdem Löcher vorgebohrt

und mit dem Versenker ein Reißen des Holzes vermieden wurde.

Dann mussten wir, je nach Vogelart, in die Vorderwand ein Einflugloch

mit 30 bzw. 45 mm Durchmesser mit einem Schälbohrer

bohren und der Starenkasten bekam noch eine Sitzstange für den

Starenvater und der Meisenkobel eine kleine Anflugleiste zum

Festkrallen. Nachdem dann das Dach befestigt war, wurde noch

die Aufhängeleiste aus Kiefernholz mit zwei Befestigungslöchern

versehen und ganz fest verschraubt. Zum Schluss flammten wir

noch unsere Häuschen, damit sie noch besser aussehen und viel

länger halten und gleich darauf haben wir sie zuhause aufgehängt.

Selbstverständlich haben auch unsere Sponsoren eine Villa

für Meise und Star als kleines Dankeschön geschenkt bekommen.

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Ostwind Minimarathon in Regensburg

Auch heuer wieder nahmen Schülerinnen

und Schüler der DSO am Minimarathon in

Regensburg teil.

Am 15. Mai war es endlich soweit. Nachdem

sich die Schülerinnen und Schüler zuhause

schon auf dieses Riesenevent mit über

2000 Läufern vorbereitet hatten, starteten

vom Gymnasium aus 2 Busse mit den Teilnehmern

aus Niedermurach, des Ortenburg

Gymnasiums und der Doktor- Eisenbarth

Schule nach Regensburg. Dort, auf dem Infinion

– Parkplatz am Westbad war die Minimarathonstrecke

abgesteckt, die dann

die Läuferinnen und Läufer je nach Alter

ein- oder mehrmals durchlaufen mussten.

Bei guten Wetterbedingungen (es war lange

nicht so heiß wie letztes Jahr) erzielten

unsere Starter beachtenswerte Ergebnisse,

geht man davon aus, dass die Top Ten und folgende durchwegs von Spezialisten

der Regensburger Leichtathletik - Vereine eingeheimst werden konnten.

Erstmals starteten bei dieser Veranstaltung unsere Kleinen Jahrgang 2001 und

2002 die ohne Zeitmessung mit Teilnehmerurkunden und Medallien belohnt

wurden. Julian Blab, die Gebrüder Christoph und Johannes Schneider, Nico Troglauer

und Florian Uschold waren hier dabei. In den Altersgruppen 2000 und

1999 stellten wir 9 Teilnehmer, von denen sich Fabian Frank auf Platz 33 bei

189 Teilnehmern am besten schlug. Auch Nicolas Blab mit Platz 39, Elias Schießl

52., Dominik Uschold 73., Alexander Fleischer 113., Laurenz Rahm 129., und Lukas

Schwendner 152. starteten in dieser Gruppe. Kerstin Roth, die schon mehrmals

dabei war errang bei den Mädchen 1999 Platz 77. Ganz beachtlich liefen unsere

großen Mädchen. Errangen doch Carolin Roth Platz 21, Tina Lottner Rang

22, Kerstin Reisinger 24 und Saskia Schwarz den 48. Platz. Nach der erbrachten

Leistung war noch viel Zeit für ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit

Tombola und Siegerehrung, bis man sich um 18 Uhr wieder auf den Heimweg

machte und einstimmig gelobte man, auch nächstes Jahr sind wir wieder dabei,

beim Ostwind Minimarathon 2011 in Regensburg


Klettern in der Fränkischen Schweiz

Prüfungsvorbereitung einmal ganz anders: Statt im Klassenzimmer machten

sich einige unerschrockene Schüler mitten in den Pfingstferien auf einen ganz

besonderen Weg!!! Förderlehrer und Erlebnispädagoge Jürgen Dietl hatte nun

bereits zum zweiten Mal die Idee, Schüler in der freien Natur auf die bevorstehenden

Prüfungen vorzubereiten. In der Fränkischen Schweiz stand Klettern

am Höhenglücksteig auf dem Programm. Begleitet wurde die Maßnahme von

dem Erlebnispädagogen Günter Hanauer. Auf dem Weg zum Einstieg in den

Klettersteig im Hirschbachtal erklärten die Begleiter was man unter Lernen

in einem schwierigen Umfeld versteht. Auch die Überwindung von Angst vor

Prüfungen und die Stärke des eigenen Willens waren Themen, die unter freiem

Himmel mit den Schülern besprochen wurden.

Nachdem man die Sicherheitsausrüstung (Helm, Klettergurt, Klettersteigset)

angelegt und die verschiedenen Verhaltensregeln besprochen hatte, ging es

auch schon los. Zu Beginn war der rettende Boden nur einige Meter unter uns,

doch schon nach kurzer Zeit waren wir in einer Höhe von 15-20 Metern über

dem Boden angelangt, was fast allen Schülern Überwindung kostete. Die anschließende

Brotzeit auf dem Gipfel hatten sich alle redlich verdient und an

der frischen Luft bei herrlichem Wetter schmeckte sie gleich doppelt so gut.

Doch bereits nach kurzer Zeit wurde auch schon der zweite Teil des Klettersteigs

begangen. Viel Spaß hatten die Schüler hier bei dem großartigen Ausblick,

der sich den Schülern über die Fränkische Schweiz ermöglichte. Auch den

dritten und schwierigsten Teil nahmen Alle in Angriff und auch ein Eintrag ins

Gipfelbuch durfte nicht fehlen. Erschöpft aber gut gelaunt fuhren die Schüler

in die Oberpfalz zurück und nahmen viele Eindrücke mit, angefangen von Naturerlebnis

bis hin zu einem gestärkten Selbstwert- und Gruppengefühl. Vielen

Dank geht hierbei an die Stadt Oberviechtach, die es ermöglichte Kletterausrüstung

für die Schüler zu besorgen. Diese ist auf der einen Seite ein unabdingbarer

Sicherheitsfaktor auf der anderen Seite sehr motivierend für die Schüler

sich den großen Anstrengungen auszusetzen.

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Allen Entlassschülern

viel Glück und alles Gute für die Zukunft,

vor allem beruflichen und privaten Erfolg,

schöne und erholsame Ferien allen

Schülerinnen, Schülern, der Schulleitung,

den Lehrerinnen, Lehrern und Bediensteten

der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach

und einen guten Start in das Schuljahr 2010/2011 wünscht

das Team der Schülerzeitung „Eisenbarth-Kurier”!


Viviane Licha, Klasse 2b Viviane Licha, Klasse 2b


Geistertreffen (WTG 2a/b)

Mathias Hummer, Klasse 2b Madleen Schwarz, Klasse 2a Ramona Schwabenbauer, Klasse 2b

Jushua Fröhlich, Klasse 2a

In der WTG – Gruppe 2a/b (Fr. Paulus) begann es während des Lernbereiches

„Weben“ zu spuken. So wurden aus Wolle mithilfe eines Webrahmens und Schiffchens

Geister zum Leben erweckt.

Es entstanden Feuergeister, Wassergeister und Erdgeister, die immer bestrebt

sind Gutes zu tun, zum Beispiel Wasser herbeizuschaffen, wenn es benötigt wird;

Feuer zu machen, wenn jemandem friert; oder mit fruchtbarer Erde Pflanzen besser

gedeihen zu lassen.

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