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Sebastianus 2011 Jägercorps-Report Sebastianustag 2011 Die ...

Info’s

für

Jäger

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH

Sebastianus

2011

Jägercorps-Report

Sebastianustag 2011

Die Zeitschrift

nicht nur für Jäger

Ausgabe 51 • Januar 2011

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932

Domwallfahrt Köln 2010


Grußwort unseres Präses Hans-Günther Korr

Sehr geehrte Leser unseres Jägercorps-Reports,

liebe Schützen!

Pünktlich zum Sebastianusfest

2011 erscheint wieder der Jägercorps-Report

und zum dritten Mal

hintereinander bin ich gebeten

worden, ein Grußwort anlässlich

des Patrons Sebastianus zu schreiben.

Immer, wenn unsere Kirche

dieses frühen Märtyrers aus der

2. Hälfte des 3. Jahrhunderts gedenkt,

wird hier auf der Furth am

Wochenende nach dem 20. Januar

„Sebastian“ gefeiert und quasi das

neue Schützenjahr mit dem Höhepunkt

des Volks- und Heimatfestes

an Pfi ngsten eingeläutet.

Habe ich das Sebastianusfest in

den letzten Jahren sehr genossen

mit seiner großen Schützengemeinschaft,

mit viel Mühe und

Arbeit, aber vor allem „Spaß an

der Freud“, so werde ich dieses mal

den Hl. Sebastianus an ganz anderer

Stelle feiern als auf der Furth.

Als Pastor der Pfarrgemeinde

Christ König habe ich eine Einla-

dung nach Bangui in der Zentralafrikanischen

Republik erhalten,

von dem dortigen Bischof Peter

Marzinkowski, der von der Furth

stammt. Zusammen mit einigen

Gemeindemitgliedern werde ich

zwei Wochen christliches Leben

in ganz neuen Facetten unter ganz

anderen Bedingungen als bei uns

hier in Deutschland erleben.

Das Christentum, für das der hl.

Sebastianus in der frühen Kirche

als Märtyrer gestorben ist, ist inzwischen

weltumspannend; zwei

Milliarden Christen bekennen sich

weltweit zu Tod und Auferstehung

Jesu Christi und versuchen als

Getaufte, die Frohe Botschaft vom

Leben Wirklichkeit auf dieser Erde

werden zu lassen. Dass die meisten

von uns heute ihren christlichen

Glauben frei leben können, verdanken

wir vor allem den ersten

Märtyrern wie Sebastianus.

Ich bin gespannt, ob in Bangui des

Hl. Sebastianus gedacht wird, (ich

werde es jedenfalls tun!) werde mit

einem weinenden Auge am 22./23.

Januar aus der Ferne an die Furth

und alle Schützen denken, werde

die Zeit mit Christen in einem ganz

anderen Umfeld als dem Unsrigen

genießen und freue mich schon auf

unsere nächste Begegnung, wo es

bestimmt viel zu erzählen gibt.

Pfarrer

Hans-Günther Korr

Präses

2 Jägercorps Report 51


Grußwort zum Patronatstag, dem St. Sebastianus Tag

Liebe Schützenbrüder! Hiermit

sind nicht nur die Mitglieder der

St. Sebastianus Schützenbruderschaft

Neuss-Furth gemeint, sondern

auch alle diejenigen Schützenkameraden,

die, aus welchen

Gründen auch immer, (noch)

nicht Mitglied unserer Bruderschaft

sind, aber erfreulicherweise

unserem stolzen Further

Schützenregiment angehören.

Wir befi nden uns mitten in einer

sehr langen Karnevalssession

und die Karnevalisten werden in

diesem Jahr noch bis in den März

hinein ihr Helau und Alaaf er-

Was fasziniert die Further Schützen

eigentlich so sehr an unserem

Sebastianustag? Ich erinnere

mich noch sehr genau. Vor 46

Jahren war genau zum Patronatstag

mein erster offi zieller Auftritt,

damals noch im Bundesfanfarenkorps

Neuss-Furth. Schon viele

Wochen davor stiegen im Verein

die Stimmung und die Vorfreude

auf dieses Ereignis. Warum

eigentlich? Für mich persönlich

würde ich es auf den damaligen

Tag bezogen so erklären, dass

ich nun endlich ein Teil dieser

so geliebten Schützenwelt auf

der Furth wurde. Immerhin war

meine Schützenfestbegeisterung

schon als kleiner Junge riesengroß.

Diese Tatsache trifft genauso

auf sehr viele Jungen und Männer

unserer Gemeinschaft zu. Im

46. Jahr meiner Mitgliedschaft,

sehe ich das heute natürlich etwas

anders. Es ist nicht mehr das

erste Mal. Auch so steht es für die

meisten Schützenbrüder unserer

Gemeinschaft. Es ist wohl einfach

unter anderem die Freude

darüber, nach einer langen Zeit

der Abstinenz, auch die Kameraden

der anderen Zugformationen

endlich einmal wieder zu treffen.

Viele Züge und Formationen auf

der Neusserfurth treffen sich

regelmäßig, zumeist einmal im

Monat. Aber der Kontakt zu den

Schützenbrüdern außerhalb der

eigenen Zuggemeinschaft hat

gefehlt. Man hat sich teilweise

über einen längeren Zeitraum aus

den Augen verloren. An „Sebas-

schallen lassen. Unserem Schützenkönig,

Manfred II. Schlaak,

sei dies in ganz besonderem

Maße gegönnt. Mitten in dieser

Zeit feiern wir traditionsgemäß

unseren Patronatstag. Im Further

Volksmund nennen wir diesen

Tag schlicht und ergreifend:

Sebastianus“! Schon in den

ersten Januartagen, wenn man

sich die guten Wünsche für das

noch junge Jahr ausspricht, fragt

man in einem Nebensatz: „Bist

Du Sebastianus auch dabei“?

oder „Denk dran, am nächsten

Sonntag ist Sebastianus“.

tianus“ freut man sich darüber,

die „Anderen“ mal wieder zu

sehen. Mit ihnen ein Gespräch

zu führen, sich nach dem Wohlergehen

zu erkundigen. Endlich

auch mal wieder Marschmusik

zu hören. Ein festliches Hochamt

im „Further Dom“ zu St.

Josef zu feiern. Auch endlich

mal wieder zu den Klängen des

Tambourkorps, der Blaskapelle

und den Fanfarenkorps zu marschieren.

Und außerdem ist es

für viele, wenn nicht vielleicht

sogar für alle Further Schützen,

die Einstimmung auf das neue

Schützenjahr. Es ist zwar noch

– und diesem Jahr auch noch

sehr lange – hin bis wir mit dem

Königsvogelschießen die heiße

Phase vor unserem Höhepunkt

unseres Schützenjahres, nämlich

unserem geliebten Schützenfest

zu Pfi ngsten, einläuten. Dennoch

wird hier und dort bereits darüber

gemunkelt und spekuliert,

wer denn wohl die neuen Königsaspiranten

sein könnten.

Abgesehen von der Einstimmung

auf das neue Schützenjahr ist

unser Patronatstag in sich gesehen

meiner Einschätzung nach

eine komprimierte Kirmes. Es

gibt eine heilige Messe, einen

kleinen Umzug, Marschmusik,

ein Festzelt, ein Festakt mit Auszeichnungen

und Ehrungen, die

„Pommes“-Bude. Und dazu auch

viel Spaß! Diesen Spaß wünsche

ich uns allen zu einem harmonischen

Sebastianus“-Tag, gute

Gespräche und einen schönen

Start in ein neues, hoffentlich in

ein ebenso schönes Schützenjahr

2011. Bleibt alle gesund!

Euer

Wilfried W. Fahle

Vizepräsident

und Schützenmeister

Venloer Straße 133

41462 Neuss

Tel. +49 (0)21 31 - 5 50 05

Fax +49 (0)21 31 - 54 63 73

neuss2@tui-reisecenter.de

www.tui-reisecenter.de/neuss2

Jägercorps Report 51 3


Inhalt Jägercorps-Report, Ausgabe 51

Grusswort Präses Hans-Günther Korr ......... 2

Grusswort Wilfried W. Fahle ......... 3

Auslage des Jägercorps-Report ......... 4

Impressum des Jägercorps-Report Neuss-Furth ......... 4

Further - St. Hubertus - Tanznacht ......... 5

Jgz. „Op Zack“ wieder im Kindergarten ......... 5

Domwallfahrt nach Köln 2010 ......... 6

Schützenfest in Holzbüttgen ......... 8

Ausfl ug der Further Schützengilde ......... 9

Bezirksschützenfest Nettersheim 2010 ....... 10

Edelknaben auf großer Tour .......12

Hönesversammlung ....... 13

Komiteeausfl ug 2010 ....... 13

Wie war es früher - Das Jahr 1976 ....... 14

Königsschießen der Further Schützengilde ....... 19

Grillen der Hönesse, die Zweite .......20

3. Leistungsschießen 2010 ....... 21

4. Leistungsschießen 2010 ....... 21

Schießen der ehemaligen Könige

der St. Sebastianus Schützenbruderschaft ....... 21

Fußballturnier 2010 .......22

Die drei befreundeten Jägerkorpsvorstände

Holzbüttgen, Kaarst und Neuss-Furth on Tour .......24

Hochzeit von Christin und Oliver Lebioda .......26

Patronatsfest der St. Hubertusschützen .......28

4. Ringstechen des Artilleriecorps Neuss-Furth .......29

Roland Angst - neuer König der

Scheibenschützen Neuss Furth 1932 .......30

Auerhahnschießen der

Weissenberger Scheibenschützen ....... 31

Corpsschießen des

Corps der Gesellschaft Schützenlust ....... 31

Auslage des Jägercorps-Report

Lieber Leser des Jägercorps Reports,

auch wenn wir als Team

des Jägercorps Reports uns bei

jeder Ausgabe bemühen, die

Zeitung möglichst vielen Lesern

zukommen zu lassen, ist es uns

leider nicht immer möglich, jedem

Interessenten persönlich ein

Exemplar des aktuellen Reports

Frei, unabhängig und überparteilich.

Kostenlose Verteilung an alle

Mitglieder des Jägercorps Neuss-

Furth. Es besteht kein Rechtsanspruch

auf Belieferung.

Herausgeber:

Jägercorps Neuss Furth

report@jaegercorps-furth.de

www.jaegercorps-furth.de

Verantwortlich:

Frank Heller, Tel. 0177 - 3370430

Ralf Kruse, Tel. 602431

Sebastian Küsters, Tel. 7420849

zuzustellen. Damit diese Leser

nun auch nicht zu kurz kommen,

wollen wir hier einmal einige,

über die Furth verteilte Stellen

aufzählen, wo der Jägercorps-

Report kostenlos erhältlich ist.

• Gaststätte „Lebioda“,

Geulenstr. 40

Impressum des Jägercorps-Report Neuss-Furth

Mitarbeit:

Peter Kleuel, Boris Schmoll,

Uwe Prepens, Daniel Keita,

Rolf Sichau,

Für eingesandte Manuskripte, Bilder,

Bücher und sonstige Unterlagen

wird keine Gewähr übernommen

- ebenso für die dafür evtl.

einzuhaltende Bestimmungen von

Urheber- und Nutzungsrechtbestimmungen.

Nachdruck, Vervielfältigung

und elektronische

Speicherung, auch auszugsweise,

sind nur mit schriftlicher Geneh-

Vergleichsschießen der drei Jägerkorps

....... 32

1. Hochzeitstag von Diana und Hubert .......33

60 Jahre „Jägerkorps Holzbüttgen“ .......34

Krönungsfeier des Jgz. „Wisseberger Jonge“ .......34

Bezirksschießmeisterversammlung 2010 .......34

Schießen der Futher Grenadiere .......34

25 Jahre Jgz. Mer stond zur Food .......35

St. Martin .......35

14. Further Bruderschaftstag

7. Fackelausstellung

.......36

in der Karl-Kreiner Schule ....... 37

15. Further Nikolausmarkt .......38

Falkner Aktuell .......38

Nachruf Vinzenz Brock ....... 39

Nachruf Klaus Graban ....... 39

Nachruf Peter Lebioda sen. ....... 39

Nachruf Matthias Brockers ....... 39

Nachruf Reinhard Wimmers ....... 39

Regimentsnikolausfeier .......40

Siegerstechen des Reitercorps Neuss - Furth

Interview mit S. M. Manfred II. Schlaak

....... 41

und Königin Hannelore

Jahreshauptversammlung

....... 42

des Jägercorps Neuss-Furth .......46

Halloween-Party ....... 47

Neujahrsempfang der Edelknaben

Einladung zur Gründungsversammlung

.......48

der Falknergruppe .......48

1. Neujahrsempfang des Jägercorps ....... 49

Die GWN beim SSV Stadtgrenze .......50

• Gaststätte „Lützenrath“,

Viersener Str. 11

• Gaststätte „Zu den

7 Quellen“, Brücke 32

• Gaststätte „Zur Glocke“,

Venloer Str. 76

• Papst-Johannes-Haus,

Gladbacher Str. 3

migung des Jägercorps Neuss-

Furth gestattet.

Der Jägercorps-Report erscheint

2x p. a. jeweils am Sebastianustag

im Januar und zu Pfi ngsten.

Die veröffentlichten Beiträge geben

nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion wieder.

4 Jägercorps Report 51

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932


Further – St. Hubertus – Tanznacht

Vorsitzender Dirk Schmitz eröffnete

die Tanznacht mit der Begrüßung

des Further Schützenkönigs Manfred

II. Schlaak mit seiner Königin

Hannelore, des Schützenpräsident

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung

trat „Ne Knallkopp“ auf, ein

bekannter Büttenredner aus dem

Kölner Karneval, der hier in der

Nordstadt wohnhaft ist. Er brachte

mit seinen Sprüchen, die aus dem

Leben gegriffen waren, den Saal

zum herzhaften Lachen. Die Stimmung

war bestens, und zur Musik

der Kapelle wurde gerne getanzt.

Nachdem im Frühjahr bereits

die erste „Aufräumaktion“ im

Kindergarten „St. Josef“ an der

Gladbacher Straße erfolgreich

absolviert wurde, traf sich der Jgz.

„Op Zack“ am Samstagvormittag,

Rolf Stein mit vielen Komiteemitgliedern

und ihren Damen, vieler

Vertreter der Further Korps und

natürlich auch der Hubertusschützen

mit ihren Damen.

Des Weiteren trat auch die stadtbekannte

Damengruppe „Alleen

för de Freud“ mit Ausschnitten

aus dem Musical „Grease“ auf, der

Erfolg war ihnen wieder einmal

sicher.

Alle Anwesenden verbrachten

einen unterhaltsamen Abend

miteinander.

Jgz. „Op Zack“ wieder im Kindergarten

Nach einem reichhaltigen Frühstück,

gesponsert von der Leiterin

des Kindergartens Monika

Hoffend, wurden beide Tagesziele

in Angriff genommen. Da es

tagsüber, im Gegensatz zu den

vorherigen Tagen trocken blieb,

kam man zügig voran. Man konnte,

nach einer schmackhaften

Portion Chili con Carne zu Mittag,

gekocht von den Damen des

Kindergartens, am frühen Nachmittag

die Arbeiten für diesen Tag

beenden. Wiederum hatte Hans-

Willi For nacon einen großen

Beitrag durch seine tatkräftige

Unterstützung geleistet. Er hat

unter anderem den Abtransport

und die Entsorgung des angefallenen

Laubs übernommen.

Eine Woche später, am Samstag

dem 13. November, traf man sich,

bewaffnet mit Schubkarren und

Schaufeln, erneut am Kindergarten.

An diesem Tag sollte, der

in der Vor woche aufgeräumte

Bereich rund um den Sandkasten

und die Spielgeräte mit neuem

Sand befüllt werden. Wieder hatte

Hans-Willi Fornacon tatkräftig

den Kindergarten und „Op Zack“

unterstützt. Diesmal sorgte er


dem 06. November, erneut an diesem

Ort. An diesem Tag sollte das

Außengelände von den Spuren des

Herbstes befreit sowie eine neue

Umrandung des Sandkastens geschaffen

werden.

dafür, dass eine Containerladung

Sand auf dem Vorhof des Kindergartens

bereit stand, der dann

zügig durch die Mitglieder von

„Op Zack“ schubkarrenweise im

Gelände des Kindergartens verteilt

wurde.


Jägercorps Report 51 5

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932


Domwallfahrt nach Köln 2010

Erzbischof Joachim Kardinal

Meisner rief nach dem erfolgreichen

Weltjugendtag im Jahr

2005 die alt überlieferte Domwallfahrt

wieder ins Leben. Die

5. Domwallfahrt fand in der Zeit

Zahlreiche Schützenbrüder aus

unserem Kreisdekanat und des

Rhein-Erft-Kreises nahmen am

diesjährigen Pilgeramt teil, das am

Donnerstag, dem 23. September,

um 18.30 Uhr im Kölner Dom

begann.

Gegen 16.30 Uhr fand sich die

Further Reisegruppe, unter der

bewährten Führung von Reiseleiter,

stellvertretendem Schützenpräsident

und Schützenmeister

Wilfried Fahle, am Neusser

Hauptbahnhof ein und begab sich

per Zug nach Köln.

Die Fur ther Gruppe nahm in

diesem Jahr erstmalig mit 39 Personen,

davon waren 37 Schützenbrüder

in Uniform, am Pilgeramt

teil. Vertreten waren Schützenbrüder

von den Sappeuren, Gre-

vom 22. bis 26. September statt.

Diese wurde unter dem Motto

„Seid stets bereit, jedem Rede und

Antwort zu stehen, der nach der

Hoffnung fragt, die euch erfüllt,

(1 Petr 3, 15)“ gestellt.

nadieren, Huber tusschützen,

Gildisten, Edelknabenbetreuer,

Jäger, Scheibenschützen und diverse

Komiteemitglieder.

Da die Regimentsfahnenkompa

nie keinen ihrer Schützen

abstellen konnte, hatte sich der

Schützenmeister kurzerhand dazu

entschlossen, hier selbst die Fahne

unsere Bruderschaft in den Dom

zu tragen. Unsere „Erste“ Fahne

sollte doch schließlich bei einem

solchen Ereignis nicht fehlen.

Für ihn war dies eine ganz neue

Erfahrung.

Nach einer kurzen Erfrischung

und lustigem „Verzäll“, begab sich

die Gruppe zum Kölner Dom. Die

Fahnenträger versammelten sich

um 18.15 Uhr an der Kreuzblume

vor dem Dom und hielten sich ab

Die Edelknabenbetreuer v. l.

Lt. Markus Schlüter und Lt. Volker Hernicke.

18.25 Uhr im hinteren Teil des Domes

für den gemeinsamen Einzug

bereit. Die übrigen teilnehmenden

Schützen nahmen im Hauptschiff

des Kölner Doms ebenfalls um

18.15 Uhr Platz.

Kurz darauf ertönten die Stimmen

von ca. 400 Sängern und

6 Jägercorps Report 51


Sängerinnen aus Kirchenchören

und Chorgemeinschaften. Dieser

Beitrag stimmte alle Beteiligten auf

die kommende Festmesse ein.

Um 18.30 Uhr zogen die Fahnenträger

aus den verschiedensten Bruderschaften

ein. Dieses bot einen

tollen Anblick. Mit 10 Fahnen stellte

unsere Bruderschaft die Hälfte

der mitgeführten 20 Fahnen. Auch

bei den teilnehmenden Schützen in

Uniform waren wir mit Abstand die

größte Abordnung.

Anschließend nahmen die Fahnenträger

vor dem Schrein der

Heiligen Drei Könige Aufstellung.

Danach zog eine unglaublich große

Anzahl von rund 100 Messdienern

ein, dem sich ca. 30 Priester

und Diakone, u. a. auch unser

Präses Pfarrer Hans-Günther

Korr und weitere Würdenträger

anschlossen.

V. l. Toni Selders und Michael Rauchhaus

von der Grenadier-Fahnenkompanie,

Grenadieradjutant Dirk Hader, Andreas

Contzen (Grenadier-Fahnenkompanie),

Grenadiermajor Stefan Nollen,

1. Vorsitzender der Grenadiere

Hans-Peter Oebel.

v. l.: Von der Jäger-Fahnenkompanie Peter

Graske, Vom Jgz. In Treue Fest Peter Kleuel,

von der Jäger-Fahnenkompanie

Ernst Zander und Michael Dieck.

Die Festmesse wurde vom Weihbischof

Dr. Rainer Maria Woelki

zelebriert, die zahlreichen Kirchenchöre

sowie gesondert der

Kölner Kirchenchor gestalteten

das Pilgeramt mit. Dies war schon

ein imposantes Hörerlebnis, denn

im Kölner Dom herrscht eine

hervorragende Akustik vor. Abgesehen

davon ist der Kölner

Dom nicht nur von außen imposant,

erst von innen zeigt er sich

unglaublich beeindruckend. Hier

kann man überall etwas Interessantes

entdecken.

Der Kirchenchor von St. Josef fuhr

nach dem Pilgeramt gleich nach

Hause, die Schützen hatten ab ca.

20.00 Uhr im „Brauhaus SION“ den

„Biergarten“ zur exklusiven Benutzung

reserviert. Hier verbrachte

die Further Reisegruppe noch ein

paar schöne und unterhaltsame

Stunden. ✔

Jägercorps Report 51 7


Schützenfest in Holzbüttgen

Da der ehemalige Geschäftsführer

des Holzbüttgener Jägercorps

als amtierender Schützenkönig

2009/10 fungierte, marschierte

eine Abordnung des Further Jä-

S. M. Robert Schalley hatte die

Further bereits zum Mittagessen

eingeladen. Aus diesem Grund traf

sich die Abordnung am 01. August

bereits um 11.00 Uhr in kompletter

Uniform im Gasthaus „Lützenrath“,

um dann gemeinsam die

Anreise per Taxi nach Holzbüttgen

anzutreten.

In diesem Jahr mit von der Partie

waren Jürgen Hof vom Jgz. „Hasenberger

Jongens“, Jürgen Nies,

Heinz-Jürgen und Fahnenschwen-

Vorne Fred Schlüter, v. l. Peter Kleuel, Jürgen Hof,

Heinz-Jürgen Nies, Boris Schmoll, Tom Schneider,

Johannes Platen, Frank Heller.

gercorps nach 2009 auch 2010 in

Holzbüttgen mit. Aufmerksame

Leser konnten sich diese Einladung

schon in unserer Ausgabe 49

vormerken.

ker Kai Nies vom Jgz. „Schmucke

Further“, Fred Schlüter, Markus

Schlüter, Boris Schmoll, Tom

Schneider und Volker Hernicke

vom Jgz. „Waldeslust“, Johannes

Platen und Thomas Scharf vom

Jgz. „Treue Further“, Frank Heller

vom Jgz. „Op Zack“ sowie Uwe

Prepens und Peter Kleuel vom Jgz.

„In Treue Fest“.

Die Reisegruppe ließ sich bei den

Eltern von Bastian Schröter gemütlich

nieder und verbrachte hier eini-

ge gesellige und fröhliche Stunden

bei netter Bewirtung.

Frisch gestärkt nach dem guten

Mittagessen (mit Vorsuppe) und

schmackhaften Kuchenstücken,

trat man dann gemeinsam den Weg

vom „Standquartier“ zum Holzbüttgener

Schützenplatz an. Hier

sammelte sich auch schnell das

gesamte Regiment zum Umzug und

zur Parade. Mit einer Abordnung

der Kaarster Jäger traf man hier

auch zusammen und tauschte sich

freudig aus.

Im Gegensatz zum Vorjahr ging

diesmal alles bei trockenem Wetter

über die Bühne. Bei bester Stimmung

marschierte man im Anschluss

gut gelaunt in das Festzelt

ein. Mit viel Spaß und vielen Freunden

ließ man den Tag gemeinsam

ausklingen.

8 Jägercorps Report 51

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932

v. l. Volker Hernicke, Peter Kleuel,

Uwe Prepens, Markus Schlüter,

Tom Schneider und vorne

Fahnenschwenker Kai Nies


Ausfl ug der Further Schützengilde

Am Sonntag, dem 16. Mai, trafen

sich die Mitglieder der Further

Schützengilde mit ihren Damen

um 10.15 Uhr am Neusser Hauptbahnhof.

Die Männer trugen ihre

traditionelle Uniform. Die Damen

erschienen in schwarzem Jackett,

Nach Fahrt mit der S-Bahn und

einem kurzen Fußweg erreichte

die illustre Gesellschaft bei bester

Stimmung das Lokal, das als Wachlokal

benannt war. Hier wurde die

Reisegruppe freudig empfangen.

Nach einem reichhaltigen Frühstück

verbrachte man hier bei kühlen

Getränken einen geselligen und

unterhaltsamen Vormittag.

schwarzer Hose, sowie weißem

Hemd mit Gildekrawatte und Gildehut.

Sie folgten einer Einladung

zum Schützenfest in Düsseldorf

Hassels, welche die dortige Bruderschaft

über Hans-Peter Ridders

ausgesprochen hatte.

Gegen 13.30 Uhr begaben sich alle

Schützen nebst den Damen zum

Antreteplatz. Bald darauf nahm das

Regiment Aufstellung, es fi el auf,

dass recht viele weibliche Schützen

Mitglied der hiesigen Bruderschaft

sind.

Erstmalig marschierten auch die

Further Damen im Umzug mit.

Nach anfänglicher Nervosität ge-

„Beste Wurst“

Es gibt nichts, was

wir lieber machen !!!

lang dies sehr gut. Es ist wohl doch

ein großer Unterschied, vom Straßenrand

zuzuschauen oder in Reih

und Glied mitzumarschieren. Den

Umzug nebst einiger Vorbeimärsche

und Frontabnahmen brachten

die Further bei schönem Wetter gut

hinter sich.

Im Festzelt angekommen, in dem ein

Tisch reserviert war, wurde dann

noch bei bester Stimmung gefeiert.

In den frühen Abendstunden trat die

Gesellschaft die Heimreise an, die

auch recht fröhlich verlief. ✔

Fleischerei &

Partyservice

Tel. 54 18 20 • Fax 59 17 12 • fl eischerei-tokloth@t-online.de

Kaarster Straße 84 • 41462 Neuss

Jägercorps Report 51 9


Bezirksschützenfest Nettersheim 2010

Da ein Großteil der Schützen

sich wegen der langen Busfahrten

gegen das Bundesschützenfest

in Vechta entschieden

hatte, konnte „Reiseleiter“

Wilfried Fahle zur Freude der

Interessierten eine Ersatzveranstaltung

zum Bezirksschützenfest

nach Nettersheim in

Für die Busfahrt nebst Frühschoppen

(inkl. Frühstück mit Brötchen

und Kaffee) zahlte jeder Teilnehmer

25,- Euro, die wieder gut angelegt

waren.

Kurz nach 7.00 Uhr starteten die

Busse und bei lustiger Unterhaltung

mit Speis und Trank ging es

bei strahlendem Sonnenschein in

die Eifel. Nach rund eineinhalb

Stunden Fahrt kam die Reisegruppe

im Dorfsaal an, wo das diesjährige

Standquartier aufgeschlagen wurde.

Nach einem schmackhaften

Frühstück und netter Unterhaltung

ging man übergangslos in einen geselligen

Frühschoppen über.

Der stellvertretende Schützenpräsident,

Schützenmeister und

„Reiseleiter“ begrüßte hier alle Anwesenden

und brachte seine Freude

über die große Teilnahme zum

Ausdruck. Sein besonderer Gruß

galt dem Further Schützenkönig S.

M. Manfred II. mit seiner Königin

Hannelore. Das Königspaar wurde

vom Schützenmeister, von Josef

Höfges und vom Königsstandartenträger

Jünter Benz begleitet.

Klaus Schmitz und Peter Kleuel

hatten bei den Schützenbrüdern

eine kleine Sammlung durchge-

der Eifel anbieten. Am Sonntag,

dem 27. Juni, trafen sich um 7.00

Uhr rund 150 Personen auf dem

Parkplatz hinter dem China

Restaurant. Hierunter befanden

sich ca. 35 Musiker vom Fanfarenkorps

Neuss-Furth e. V., ca.

75 Schützen in Uniform und gut

40 Frauen.

führt und bedankten sich nun im

Namen aller Teilnehmer für die

schönen Touren, die ihr „Reiseleiter“

Wilfried Fahle für sie all die

Jahre organisiert hatte. Er bedankte

er sich bei allen Mitreisenden und

spendete den gesammelten Betrag

gleich in die „Reisekasse“.

Es dauerte nicht lange, und schnell

wurde wieder aus verschiedenen

Zügen und Corps eine große Familie.

Gegen 14.00 Uhr trat die Further

Reisegruppe vor dem Saal an und

marschierte gleich darauf wieder in

den Dorfsaal. Dort fand dann die

offi zielle Begrüßung statt.

Nachdem die Further wieder ihre

Plätze eingenommen hatten, wurden

auch die anderen Teilnehmer

offi ziell begrüßt. Schnell war klar,

dass die Further die mit Abstand

größte Formation bildeten. Zur

Further Abordnung gehörten in

diesem Jahr Vertreter der St. Hubertusschützen,

das Korps der

Schützenlust, das Gildekorps sowie

das Jägercorps.

Gegen 14.30 Uhr begann dann die

Fahnen- und Königsparade, dem

sich der Festzug anschloss. Wie

man es aus der Eifel kennt, ging

Vortrage -

Transparentträger

Mike Schulz vom Jgz.

„Wisseberger Jonge“.

es hier auch bergauf und bergab

zum Schützenplatz. Hier fand ein

Preis- und Gästevogelschießen

mit Platzkonzert der Musikkapelle

Nettersheim statt.

Während des Aufenthaltes im Dorfsaal,

aber auch am Nachmittag auf

dem Schützenplatz, wurden die

Schützen musikalisch vom Fanfarenkorns

Neuss-Furth e. V. bestens

unterhalten.

Um 16.00 Uhr wurde dann gemeinschaftlich

auf einer eigens

aufgebauten Großleinwand das

WM-Fußballspiel England gegen

Deutschland geschaut, welches zur

großen Freude aller 1:4 endete.

Gegen 18.30 Uhr, zu Beginn des Bürgerkönigsschießens,

trat die Further

Reisegruppe die Heimreise an. Damit

nahm ein erlebnisreicher und schöner

Tag bei ca. 27°C sein Ende.

10 Jägercorps Report 51


Jägercorps Report 51 11


Edelknaben auf großer Tour

Die Pagen des Further Regiments

fuhren im Jahr 2010 für

drei Tage in die Jugendherberge

Die bei den kleinen und großen

Edelknaben beliebte Nachtwanderung

durfte genau so wenig

fehlen wie die anschließenden

„kleinen Partys“ auf den Zimmern.

Geburtstagskind Fabian

Schlüter stand hier natürlich im

Mittelpunkt.

Während einer fünf Kilometer

langen Tageswanderung durch den

angrenzenden Wald ging es in die

Further Straße 196

41462 Neuss

0 21 31 - 54 71 31

bei Hellenthal, wo bei sehr schönem

Wetter keine Langeweile

aufkam.

Greifvogelstation Hellenthal. Alle

waren sehr gerne der Einladung

von S. M. Manfred II. Schlaak

und seiner Königin Hannelore

gefolgt, die ihre Ehrengarde bereits

freudestrahlend am Eingang

begrüßten und zum Eis eingeladen

hatten. Sie waren in Begleitung

von Schützenmeister und stellv.

Schützenpräsident Wilfried Fahle

und Ehrenmitglied Josef Höfges

Kaarster Straße 96

41462 Neuss

0 21 31 - 54 11 49

angereist. Neben den Tieren, die

im Wald heimisch sind, stand

die Freiflugshow der Greifvögel

im Mittelpunkt, die alle in ihren

Bann zog.

Die Edelknaben freuen sich schon

jetzt auf die nächste Jugendherbergsfahrt,

die sie dann in die Zirkusjugendherberge

nach Hinsbeck

führen wird.


Geulenstraße 1

41462 Neuss

0 21 31 - 29 82 28

12 Jägercorps Report 51


Hönesversammlung

Am Samstag, dem 19. Juni, trafen

sich die Hönesse des Further

Jägercorps im „großen Saal“ der

Gaststätte „Lebioda“ zu einer

zweiten Versammlung im Jahr

2010. Es sollte vorrangig um eine

Manöverkritik des zurückliegenden

Schützenfests sowie um die

Planung des Höneskönigsschießens

2010 gehen.

Hönessprecher Hubert Gummersbach

konnte um kurz nach 20.00

Uhr alle erschienen Hönesse sowie

einige Vorstandsmitglieder des

Corps begrüßen. Im Rückblick

auf die tags zuvor stattgefundene

Zugführerversammlung vermeldete

er, dass über die Festtage soweit

alles gut verlaufen sei. Das Spalier

der Hönesse am Sonntagvormittag

vor dem Zelt sei gut angekommen

und soll wiederholt werden. Einzig

am Dienstagabend sei es im

Komiteeausfl ug 2010

Auch in diesem Jahr trafen sich

die Further Komiteemitglieder

nebst ihren Damen zum alljährlichen

Jahresausfl ug. Am Samstag,

dem 21. August, war es dann wieder

soweit, die Tour führte nach

Münster. Hier fand zu Beginn

eine interessante Stadtbesichtigung

statt.

Besonders imposant war die Besichtigung

des St.-Paulus-Domes. In ihm

befindet sich eine astronomische

Uhr mit Glockenspiel. Sie ist eine der

seltenen links - drehenden öffentli-

Zelt, durch ein Missverständnis,

zu Irritationen beim Ausmarsch

der Hönesse gekommen. Es wird

sichergestellt, dass dies in den

Folgejahren nicht mehr geschehen

wird. Abschließend konnte festgestellt

werden, dass die neuen Hönesnadeln

sehr gut angenommen

worden sind.

Weiterhin unterhielt man sich

über die Erstellung eines neuen

Fotos aller Hönesse. Dieses soll

am Pfi ngstmontag vor der Christ-

König-Kirche am Berliner Platz

aufgenommen werden.

Nächster großer Punkt auf der Tagesordnung

war die Organisation

des Höneskönigsschießens. Ralf

Sell und Hubert Gummersbach

erläuterten die Idee des Vorstands,

dies im Rahmen eines Familienfests

des Jägercorps, organisiert

durch die Hönesse, stattfi nden zu

chen Großuhren. Sie zeigt auch die

Mondphasen sowie die Planetenstellungen

an. Ihr ewiger Kalender

reicht bis in das Jahr 2071. Zu voller

Stunde trompetet ein hölzernes

„Tutemännchen“, dessen Frau einen

Glockenschlag auslöst.

Im Anschluss ging es weiter zum

Schießen, denn man wollte auch

wieder die Königin und den König

des Komitees ermitteln. Nach einem

spannenden Schießen standen Judith

Hölters als Komiteekönigin und

Wilfried Moosbauer als neuer Komi-

lassen. Ein Termin wäre bereits

im Hoferhof, am Sonntag, dem 26.

September 2010, geblockt. Nach

kurzer Diskussion fand diese Idee

bei allen anwesenden Hönessen

Anklang, und so konnten bereits

einige Details abgeklärt werden.

Nachdem es dann keine weiteren

Wortmeldungen mehr gab,

konnte Hubert Gummersbach

die Versammlung schließen, und

die eine oder andere amüsante

Unterhaltung in den Räumen der

Gaststätte „Lebioda“ schloss sich

zum Ausklang des Abends an.

teekönig fest. Dem Schießen schloss

sich ein geselliges Beisammensein

an, bei dem noch ein schmackhaftes

Abendbrot eingenommen wurde. In

den ersten Abendstunden trat die

illustre Gesellschaft dann die Heimfahrt

an. Man war sich wieder einig,

einige schöne Stunden gemeinsam

verbracht zu haben. Es hat allen

wieder viel Spaß gemacht.

Jägercorps Report 51 13


Wie war es früher. Das Jahr 1976

Am Samstagabend, dem 10.

Januar, fand nach dreijähriger

Pause der Jägerball wieder auf

der Neusser-Furth in der Nordstadthalle

statt. Der schön geschmückte

Saal war schnell bis

auf den letzten Platz besetzt und

der 1. Vorsitzende Josef Cleve

Nach einer klangvollen Einlage

des BTK Novesia überreichte er

dem Jgz. „Kolping Jäger“ den Fair-

Play-Pokal. Dem folgte die Verleihung

von kleinen und großen

Verdienstorden an verdiente Jäger.

Nach einer weiteren Einlage des

BTK Novesia zeichnete Schießmeister

Klaus Pohl die Sieger des

letzten Corpsschießens aus. Hier

konnte Olt. Karl-Heinz Hennesen,

vom Jgz. „Waidmanns-Heil“ die

Wanderpreiskette des Corps in

Empfang nehmen. Dem schloss

sich die Siegerehrung der Einzelsieger

an. 1. wurde Willi Hohnrath

vom Jgz. „Further Jonges“, 2.

Hptm. Paul Hennesen vom Jgz.

„Frei weg“, 3. Olt. Horst Kaspers

begrüßte alle anwesenden Jäger

nebst ihren Damen und besonders

die zahlreichen Gäste. In

seiner ihm eigenen humorvollen

Art gab er seiner Freude Ausdruck,

dieses traditionelle Fest

in diesem Haus sowie in diesem

Rahmen begehen zu können.

vom Jgz. „Trizonesien“. Jungjägersieger

wurde Karl-Josef Hennesen

vom Jgz. „Waidmanns-Heil“.

Abschließend konnte der Jgz.

„Hubertusjäger“ den Luise Clören-

Pokal, der Jgz. „Waidmanns-Heil“

den Jakob Hennesen-Pokal und Lt.

Hans Dietze vom Jgz. Trizonesien

den Bernhard Bellers-Pokal für

Chargierte in Empfang nehmen.

Eine gut bestückte Verlosung

konnte zügig durchgeführt werden.

So verbrachte man noch

Stunden des Frohsinns, wobei die

„Combo Köller“ für die Tanzmusik

zuständig war.

Am Sonntagvormittag, dem 25.

Januar, feierte die Further Schützenbruderschaft

ihren Patronats-

tag. Bezirkspräses Pfarrer Josef

Schönherr hielt an diesem Morgen

die Festrede.

Im Februar fand eine Vorstandssitzung

des Jägercorps statt. Am

7. Februar traten vier Mitglieder

aus dem Jgz. „Hubertusjäger“ aus

und gründeten mit vier weiteren

Gleichgesinnten in der Gaststätte

„Klause“ auf der Gladbacher Straße

29 den Jgz. „Alte Kameraden“.

Ebenfalls im Februar trafen sich

neun junge Männer und gründeten

den Jgz. „Schluckspechte“.

Die alljährliche Jahreshauptversammlung

der Bruderschaft fand

am Sonntagmorgen, dem 4. April

im Saal der Gaststätte „Bürgerhof“

von Peter Hensen statt. Hier wurde

einer vom Komitee schriftlich

eingereichten Satzungsänderung

stattgegeben. Diese sah vor, dass

Jungschützen mit Erreichen des

14. Lebensjahres Mitglied der Bruderschaft

werden können.

Am 29. April fand eine Vorstandssitzung

des Jägercorps statt. Ihr

folgte eine Chargiertenversamm-

Der Jgz. In Treue Fest bei der Parade.

Olt. Peter Päffgen,

Lt. Norbert Heidemanns,

Hans-Willi Fornacon,

Henry Bellingröhr,

Heinz Hagen, Heinz Hambloch,

Matthias Schmitz, Rolf Dulz,

Fw. Klaus Wimmers,

Hönes Michael Heidemanns.

lung. Hier wurde bekannt gegeben,

dass eine Fackelbauprämie in

Höhe von 300,- DM, zusammengesetzt

aus 100,- DM Jägercorps,

200,- DM Regiment ausgelobt ist.

Die Zeltkarten kosten 15,- DM,

wobei Jungschützen, die das 18.

Lebensjahr noch nicht vollendet

haben, diese kostenlos erhalten.

Wehrpfl ichtige erhalten die Zeltkarten

mit Damenkarten kosten-

14 Jägercorps Report 51


los. Beim Zeltkartenverkauf ist

auch der Beitrag für das Jahr 1976

(1,- DM pro Mann und Monat) zu

entrichten. Des Weiteren sind für

die Vorehrenabende 2,- DM pro

Mann für die zusätzliche Kapelle

zu entrichten. Dem schloss sich die

mit Spannung erwartete Zugauslosung

an.

Die 1. Generalversammlung, verbunden

mit dem Regimentskönigsvogelschießen,

fand am 8. Mai

statt. Nach Frontabnahme, Marsch

zur Nordstadthalle und positivem

Bescheid zur Kardinalfrage durch

Schützenmeister Peter Oebel sen.,

verlagerte sich das Geschehen zum

Schießstand. Hier wurde Stephan

Ringl von den Further Jungschützen

der Hubertusschützen Prinz der

Bruderschaft. Unter der Leitung

des Regimentsschießmeisters Hans

Benz konnte Johann Ringel, Mitglied

der Further Scheibenschützen,

mit dem 42. Schuss unter dem Jubel

der Anwesenden den Vogel von der

Stange holen. Nach dem Überreichen

der Insignien fand bald darauf

das Heimgeleit des neuen Further

Schützenkönigs statt, welches mit

einem Vorbeimarsch endete.

Nach dem Regimentsschießen am

15. und 16. Mai, fand am 22. Mai

der Oberstehrenabend, in Verbindung

mit der 2. Generalversammlung,

um 19.00 Uhr in der Nordstadthalle

statt. Hier ernannte

Oberst Josef Selders seinen Adjutanten

Heinrich Scheulen und die

Höchstchargierten. Er ernannte

Hermann Ippers zum Hauptmann

der Sappeure, Ludwig Wierichs

zum Hauptmann der Regiments-

Fahnenkompanie, Berni Schmitz

zum Major des Grenadierkorps,

Dieter Hochhausen zum Major der

Gesellschaft Schützenlust, Theo

Edenhofner zum Hauptmann

der St. Hubertusschützen, Heinz

Ringes zum Major des Jägercorps,

Peter Kautz zum Major der Schützengilde,

Franz Reyak zum Major

der Further Scheibenschützen

1932, Theo Kirschbaum zum Major

der Weißenberger Scheibenschützen,

Alexander Reuss zum

Chef des Reitercorps und Josef

Höfges zum Betreuer der Edelknaben.

Nach der Siegerehrung vom

Regimentsschießen, begann auch

bald das Heimgeleit von Oberst Josef

Selders. Hier, vor seiner schön

geschmückten und illuminierten

Residenz, fand ihm zu Ehren noch

ein Vorbeimarsch stattfand. Viele

Schützen verweilten hier noch

für eine geraume Zeit, denn der

Oberst hatte sie wieder alle zu

einem Umtrunk eingeladen.

Das Further Volks- und Heimatfest

wurde am Samstag, dem 5. Juni mit

Zur Beginn der Frontabnahme.

Regimentskönig S. M. Johann II. Ringl

mit seiner Königin Margret, dem

Königsstandartenträger Hubert Foullong.

Rechts stehen die Vorreiter,

v. l. Heinz-Peter Schmitz, Standartenträger

Peter Horst und Hermann Messer.

dem Fackelzug eingeleitet, wobei

das Jägercorps sieben Großfackeln

mitführte. Der Jgz. „Kolpings

Eiche“ behandelte das Thema:

Die hohe Preispolitik nach der

Inbetriebnahme der Nordstadthalle“.

Der Jgz. Edelweiss stellte mit

ihrer Fackel „Jäger, ein Beruf fürs

Leben“, ein neues Gedankenspiel

Jägercorps Report 51 15


vor. Der Jgz. „In Treue Fest“ hatte

das Thema „Liebespärchen am

Jröne Meerke“ gekonnt dargestellt.

Der Jgz. „Kolping Jäger“ hatte sich

dem Kneipensterben auf der Furth

angenommen und hatte dieses

Thema mit dem Spruch „Die Firma

Baggerfein, reißt alle Kneipen

ein“ gekonnt umgesetzt. Der Jgz.

„Waidmanns-Heil“ hatte ebenfalls

das Thema „Kneipensterben“ aufgegriffen.

Der Jgz. „Treu Kolping“

hatte sich mit dem Thema „Fluglärm

auf der Furth“ beschäftigt,

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womit sich viele Further identifi -

zieren konnten. Der Jgz. „Trizonesien“

befürchtete mit dem Thema

„Pillenknick“, dass hierdurch der

Nachwuchs auch im Schützenwesen

gefährdet sei.

Das Schützenfest endete mit dem

Krönungsball zu Ehren S. M. Johann

II. Ringel und seiner Königin

Margret in einem grandiosen

Finale.

Im Juli fand eine Vorstandssitzung

und am 27. August eine Chargiertenversammlung

statt.

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Vor dem Zug marschiert

Fahnenschwenker Heinz Crump.

Ihm folgt der Jgz. Kolpings Eiche

bei der Parade.

V. l. Fahnenjunker Lt. Dieter Bastian,

Olt. Gottfried Stein,

Fahnenjunker Lt. Dieter Nehr.

Dahinter v. l. Lt. Horst Engels, Josef

Koppenburg, Friedhelm Beschoten,

Heinz Voermans,Conrad Meyer,

Peter Jansen, Fw. Toni van der Wyst,

Hönes Ulli Hoffmann.

Am Samstag, dem 25. September,

hatte das Jägercorps mit

K appe u nd du n k lem A n z ug

um 15.00 Uhr Antreten an der

Gaststätte „Zu den 7 Quellen“,

denn es fand der Ausmarsch des

Jägercorps, verbunden mit dem

ersten Jägerkönigsvogelschießen

statt. Um 16.00 Uhr marschierte

das Corps bei gleicher

Marschfolge wie Pfingsten mit

der musikalischen Begleitung

der Kapelle Frohsinn Norf sowie

dem Bundes-Tambourkorps

Novesia, die jeweils in zwei

Blöcke aufgeteilt waren, zur

Gaststätte Bürgerhof von Peter

Hensen. Das Schießen begann

mit einem KK auf Holzvögel,

welches mit dem Pfänderschießen

seinen Anfang nahm. Erfolgreich

waren: Kopf - Heinz

Hagen vom Jgz. „In Treue Fest“,

rechter Flügel - Vinzenz Brock

vom Jgz. „Waidmanns-Heil“, linker

Flügel - Hubert Lindlau vom

16 Jägercorps Report 51


Jgz. „Waldeslust“ und Schwanz

- Heinz Horn vom Jgz. „Further

Jonges“. Dem schloss sich das

Schießen um den Jungjägerkönig

an, das Hans-Peter Junkers

vom Jgz. „Kolping Jäger“ für

sich entscheiden konnte. Dann

begann ein spannendes Schießen

um die Würde des Jägerkönigs,

welches Albert Krings,

Olt. vom Jgz. „Waldeslust“, für

sich entscheiden konnte, womit

er erster Jägerkönig in der Geschichte

des Jägercorps wurde.

Nach der feierlichen Proklamation

begann ein harmonisches

Fa m ilien fest, welches u nter

Mitwirkung einer 8 Mann - Kapelle

von Frohsinn Norf eine

tolle Veranstaltung ergab.

Am 15. Oktober fand eine Jägercorps-

Chargiertenversammlung

statt.

Die Jahreshauptversammlung

des Jägercorps fand am Sonntagvormittag,

dem 24. Oktober,

im Kardinal-Bea-Haus, das bis

auf den letzten Platz besetzt war,

statt. Nach der Begrüßung durch

den 1. Vorsitzenden Josef Cleve

und einem Gedenken an die Verstorbenen,

erfolgten die Berichte

des Schriftführers Jonny Götzen,

des Kassierers Theo Ziebarth, des

Schießmeisters Klaus Pohl sowie

des Kassenprüfers Dieter Nehr.

Dem schloss sich eine einstimmige

Entlastung an. Es folgten die

Hier der Jgz. Edelweiss

mit ihrer Fackel, die das Thema:

„ Jäger, ein Beruf fürs Leben “ hatte.

Der Jgz. Kolpings Eiche mit dem Thema:

Die hohe Preispolitik nach der

Inbetriebnahme der Nordstadthalle “.

Sie hatten in diesem Jahr echtes Pech.

War ihnen zunächst ein Reifen geplatzt,

hatte sie die Fackel unter mühseligen

Anstrengungen weiter mitgeführt. Bald

darauf brach ihnen auch noch eine Achse,

womit der Umzug normalerweise beendet

gewesen wäre. Doch dann sprang die

Abschleppfirma Hoppe aus Neuss ein und

zog die Fackel für den Rest des Umzuges.

turnusgemäßen Wahlen, wobei

Josef Cleve, Klaus Pohl und Heinz

Baum wieder gewählt wurden. Im

Anschluss zogen sich die Zugführer

und der Major in einen separaten

Raum zurück und wählten

Paul Hennesen wiederum zu

ihrem Hauptmann. Der Vorstand

setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Josef Cleve vom

Jgz. „Kolpings Eiche“, 2. Vorsit-

zender und Major Heinz Ringes

vom Jgz. „Further Jonges“, 1.

Schriftführer Jonny Götzen vom

Jgz. „Further Jonges“, 2. Schriftführer

Karl-Heinz Lehmann vom

Jgz. „Further Jonges“, 1. Kassierer

Theo Ziebarth vom Jgz. „Further

Jonges“, 2. Kassierer Konny Cleve

von der „Jäger- Fahnenkompanie“,

Schießmeister Klaus Pohl


Jägercorps Report 51 17


Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Das Jägercorps war in diesem

Jahr 1976 wie folgt mit 280

Jägern vertreten.

1. Marschblock:

„BTK – Novesia“ mit Major Hermann

Manger und 27 Musikern.

Jägermajor Heinz Ringes mit

seinem Adjutanten Hans-Gerd

Niemöhlmann.

„Jäger-Fahnenkompanie“ mit

Hptm. Hubert Scheulen, Lt.

Karl-Heinz Knops, Standartenträger

Lt. Andreas Foullong, Lt.

Herbert Tappermann jun. und

den Königsstandartenträger Olt.

Hubert Foullong.

Zugnummer 1

„Jägerhauptmannszug Frei weg“

mit Hptm. Paul Hennesen, Olt.

Hans Möllersmann, Lt. Josef Hüsges,

Fw. Peter Schillings, Hönes

Gottfried Schaven.

Zugnummer 2

„Jgz. Kolpings Eiche“ mit Olt.

Gottfried Stein, Lt. Horst Engels,

Fw. Anton van der Wyst, Hönes

Ulrich Hoffmann, den Fahnenjunkern

Dieter Nehr, Dieter Bastian

und dem Fahnenschwenker

Lt. Heinz Crump.

Zugnummer 3

„Jgz. Waldeslust“ mit Olt. Albert

Krings, Lt. Arthur Gimborn,

Fw. Heinz Peifer, Hönes Theo

Cremer.

Zugnummer 4

„Jgz. Hasenberger Jongens“ mit

Olt. Rolf Robertz, Lt. Friedrich

Ulrich, Fw. Jürgen Hof, Hönes

Harald Feuchthofen.

Zugnummer 5

„Jgz. Treu Kolping“ mit Olt. Werner

Hackländer, Lt. Rolf Dohr-

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Hemden • Fliegen

Handschuhe • Kinderhosen

Degen • Ordenspangen

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mann, Fw. Hans Kirschbaum,

Hönes Dieter Dohrmann.

Zugnummer 6

„Jgz. Hubertusjäger“ mit Olt.

Helmut Sabel, Lt. Werner Kaluza,

Fw. Georg Buschmann, Hönes

Karl-Heinz Evertz.

Zugnummer 7

„ Jgz. Spätheimkehrer“ mit Olt.

Jürgen Nies, Lt. Georg Bouillon

sen., Fw. Günther Jansen, Hönes

Hans Thedens.

Zugnummer 8

„Jgz. Gute Freunde“ mit Olt.

Christian Langer, Lt. Josef Spix,

Fw. Peter Becker, Hönes Alfons

Cremer.

Zugnummer 9

„Jgz. Trizonesien“ mit Olt. Horst

Kasper, Lt. Hans Dietze, Fw.

Heinz Düllberg, Hönes Herbert

Kasper.

Zugnummer 10

„ Jgz. Montere Jonge“ mit Olt.

Matthias Thissen, Lt. Franz-Josef

Knops, Fw. Karl Rommerskirchen,

Hönes Jakob Lindlau.

2. Marschblock:

„Jäger-Fahnenkompanie“ mit Olt.

Heinz Jakat, Lt. Hans-Günter

Barrek, Standartenträger Lt.

Horst Germer, Lt. Konny Cleve,

Lt. Hans-Peter Küsters, Lt. Werner

Harmsen.

Zugnummer 11

„Jgz. Further Jonges“ mit Olt.

Karl-Heinz Lehmann, Lt. Heinz

Horn, Fw. Paul-Helmut Hohnrath,

Hönes Josef Breitenbach.

Zugnummer 12

„Jgz. Waidmanns-Heil“ mit Olt.

Karl-Heinz Hennesen, Lt. Willi

Gotzes, Fw. Hermann Rohrer,

Hönes Karl-Josef Hennesen

und Fahnenschwenker Lt. Bernhard

Wieschmann.

Zugnummer 13

„Jgz. Edelweiss“ mit Olt. Christian

Beschoten, Lt. Rolf Schlüter,

Fw. Peter Kleuel, Hönes

Manfred Momberg.

Zugnummer 14

„Jgz. Wisseberger Blömkes mit

Olt. Kurt Robbertz, Lt. Hermann-

Josef Dolf, Fw. Karl Ernst, Hönes

Lorenz Thuir.

Zugnummer 15

„Jgz. Kolping Jäger“ mit Olt. Heiner

Ringes, Lt. Willi Vieten, Fw.

Peter Küsters, Hönes Hans Sels.

Zugnummer 16

„Jgz. Schluckspechte“ mit Olt.

Horst Heinrichs, Lt. Hans Weigel,

Fw. Bodo Dahlhaus, Hönes

Klaus-Dieter Graban.

Zugnummer 17

„Jgz. Munteres Rehlein“ mit Olt.

Wilfried Voermanns, Lt. Detlef

Weiler, Fw. Paul Bock, Hönes

Peter Marx.

Zugnummer 18

„Jgz. Drüje Fooder“ mit Olt.

Manfred Effertz, Lt. Willi Bilk

sen., Fw. Willi Wolf, Hönes Willi

Effertz.

Zugnummer 19

„Jgz. Alte Kameraden“ mit Olt.

Klaus Pohl, Lt. Heinz-Willi Ritterbach,

F w . L u d w i g

Schütz, Hönes Alfred Cyganowski.

Zugnummer 20

„Jgz. In Treue Fest“ mit Olt.

Peter Päffgen, Lt. Norbert Heidemanns,

Fw. Klaus Wimmers,

Hönes Michael Heidemanns.


18 Jägercorps Report 51


Der Jgz. Schluckspechte bei der Parade.

Olt. Horst Heinrichs, Lt. Hans Weigel,

Wolfgang Beilfuß, Norbert Zimmermann,

Horst Feilke, Jakob Weigel, Fw. Bodo

Dahlhaus, Hönes Klaus Graban.

vom Jgz. „Alte Kameraden“, Jungjägerbeauftragter

Heinz Baum

vom Jgz. „Edelweiss“, Corpsadjutant

Hans-Gerd Niemöhlmann

vom Jgz. „Further Jonges“ und

Hauptmann Paul Hennesen vom

Jgz. „Frei weg“. Abschließend

wurde Albert Krings als neuer

2. Kassenprüfer gewählt, wobei

Dieter Nehr als 1. Kassenprüfer

weiterhin im Amt bleibt.

Am Montag, dem 1. November

fand auf dem Schießstand der

Gaststätte Lebioda das Jägercorps

- Chargiertenschießen um den

Bernhard Bellers - Pokal statt.

Hier stand bald Hptm. Paul Hennesen

als Sieger fest.

So fand am 17. November, dem

Buß- und Bettag, auf dem Schießstand

der Gaststätte Lebioda das

traditionelle Wanderpreisschießen

des Jägercorps statt. Die Lei-

tung hatte Schießmeister Klaus

Pohl, der sich über eine rege

Beteiligung freute. Als Sieger

der Wanderpreiskette ging der

Jgz. Trizonesien hervor. 1. Einzelsieger

wurde Herbert Kaspers

vom Jgz. „Trizonesien“, 2. wurde

Paul Hennesen vom Jgz. „Frei

weg“ und 3. wurde Hans Dietze

vom Jgz. „Trizonesien“. Als Jung-

Königsschießen der Further Schützengilde

Am Samstag, dem 17. Juli 2010,

trafen sich um 12.30 Uhr die Mitglieder

der Further Schützengilde

nebst passiven Mitgliedern sowie

ihren Damen zum alljährlichen

Königsvogelschießen. Nachdem

Dieses wurde mit dem Pfänderschießen

eingeleitet. Hierbei setzten sich

Ludwig Schmitz mit dem 26. Schuss

als Ritter des Kopfes, Hans-Peter

Ridders mit dem 12. Schuss als Ritter

des rechten Flügels, Gerd Kurzawa

mit dem 13. Schuss als Ritter des linken

Flügels und Detlef Engelschalk

mit dem 17. Schuss als Ritter des

Schweifes erfolgreich durch.

Dem schloss sich das Schießen um

den Wanderpreis der Further Schützengilde

an. Nach einem interessanten

Schießen, denn hier strengten

sich doch recht viele Schützen an,

landete Thomas Bischof mit dem 139.

Schuss den erfolgreichen Treffer.

Das anschließende Schießen um die

Königswürde nahm ein schnelles

Ende. Schon mit dem 21. Schuss

eine kurze Versammlung stattgefunden

hatte, auf der noch einige

offene Themen abgehandelt wurden,

konnte in lockerer Atmosphäre

das Schießen beginnen.

stand Manuel Teixeria De Sá als

neuer König der Schützengilde fest.

König Manuel I. und seine Königin

Carla freuen sich auf ein erfolgreiches

und erlebnisreiches Regierungsjahr.

Nach den ersten Gratulationen

und einer kurzen Pause ging es

weiter mit dem Schießwettbewerb,

denn nun galt es, den König der

Könige zu ermitteln. Bei diesem

Wettkampf ging Hans-Peter Ridders

mit dem 184- Schuss als stolzer

Sieger hervor.

Jetzt schlug die Stunde der Jungschützen,

denn auch sie wollten ihren

Prinz nebst Ritter ermitteln.

Hierbei erwies sich Fabian Schmitz

mit dem 19. Schuss als Ritter des

Kopfes, Quirin Schwindt gleich mit

jägersieger ging Horst Kaspers

vom Jgz. „Trizonesien“ hervor.

Gewinner des Luise Clören - Pokals

war der Jgz. „Waidmanns-

Heil“ und Gewinner des Jakob

Hennesen - Pokals war der Jgz.

„Trizonesien“.

Am 12. Dezember fand die Regiments

- Nikolausfeier statt, die

recht harmonisch verlief. ✔

Flügels, Sven Gill mit dem 10. Schuss

als Ritter des linken Flügels und Rene

Schmitz mit dem 5. Schuss als Ritter

des Schweifes als treffsicher.

Auch das Schießen um die Würde

des Prinzen gestaltete sich recht

spannend. Hier konnte sich zu guter

Letzt Jerome Schwindt mit dem 131.

Schuss erfolgreich durchsetzten.

Die Damenwelt sollte ihr Können

ebenfalls unter Beweis stellen. Sie

ermittelten mit viel Spaß ihre Siegerin.

Nach dem 197. Schuss konnte

sich Yvonne Engelschalk als Siegerin

feiern lassen.

Es war wieder ein schöner Tag in der

Gemeinschaft der Further Schützengilde.

Es wurde viel gelacht, Speis und

Trank wurden nicht verschmäht.

dem 1. Schuss als Ritter des rechten ✔

Jägercorps Report 51 19


Grillen der Hönesse, die Zweite

Am Sonntag, dem 26. September,

war es wieder soweit. Die

Hönesse des Further Jägercorps

hatten zu ihrer Grillveranstaltung

das gesamte Jägercorps

nebst den Further Schützen und

das Festkomitee mit ihren Damen

zum Hoferhof eingeladen.

Kurz nach 12.00 Uhr konnte der

1. Vorsitzende neben der zahl-

Zu dieser Zeit hatten die beiden

Grillmeister Heinz-Josef

Bittner und Alexander Platen

schon alle Hände voll zu tun,

die Würstchen, der Bauchspeck

und die Steaks schmeckten hervorragend.

Die Besucherzahl nahm ständ

ig zu. Dies f reute a l le. DJ

Ralf (Wilschrey) sorgte für die

musikalische Untermalung der

Veranstaltung.

Im weiteren Verlauf ermittelten

die Hönesse dann auch ihren

König. Dieser Schießwettbewerb

war recht spannend, da

sich die Pfänder doch zum Teil

als sehr robust er wiesen. Es

gelang Robert Baumanns vom

Jgz. „Fooder Boschte“, schon

mit dem 19. Schuss den Kopf

des Vogels abzuschießen. Der

rechte Flügel fiel dann beim 66.

Schuss, den Heinz-Josef Bittner

vom Jgz. „Treue Further“ abgegeben

hatte. Manuel Sa vom Jgz.

„Waidmanns-Heil“ sicherte sich

mit dem 102. Schuss den rechten

Flügel. Zu guter Letzt konnte

Christian Janssen dann mit dem

116. Schuss den Schwanz vom

Rumpf trennen.

Dem schloss sich nach einer

kurzen Pause das Königsvogelschießen

an. Es entwickelte sich

zu einem spannenden Schießen,

kam doch bald schon Bewegung

in den hölzernen Vogel. Nachdem

der Vogel dann schon halb

heruntergefallen war, konnte

Stefan Kremer, vom Jgz. „Heimat

Treue“, dann mit dem 34. Schuss

unter dem Beifall der Hönesse

und vielen Zuschauern dem Spiel

ein Ende bereiten. Gleich darauf

führte Hönessprecher Hubert

Gummersbach auch die Siegerehrung

durch. Stefan konnte einen

reich erschienenen Jägerfamilie

den Further Schützenkönig S.

M. Manfred II. Schlaak, den

Schützenpräsident Rolf Stein,

den stellvertretenden Schützenpräsidenten

und Schützenmeister

Wilfried Fahle, den

Regimentsoberst Heiner Ringes

und den Jägerkönig Alf Marcen

begrüßen.

Gutschein nebst einem Blumenstrauß

entgegen nehmen.

Stefan Kremer, am 16. Januar

1988 geboren, wuchs auf der

Bickenbachstraße auf. Wie der

Vater, so der Sohn, zählt Stefan

zu den Gründungsmitgliedern

des Jgz. „Heimat Treue“, der im

Jahr 2005 ins Leben gerufen wurde.

Im darauf folgenden Jahr trat

Stefan der Bruderschaft bei. Im

Zug übernahm er im Jahr 2008

erstmalig die Aufgabe des Hönes.

Dies empfand er als ungewohnt

und anstrengend. Im letzten Jahr

bekleidete er dann wiederum

dieses Amt, was ihm mittlerweile

auch viel Spaß macht. Derzeit

beabsichtigt er, die Schießmeisterprüfung

abzulegen, um dann

als Schießmeister fungieren zu

können. Der Junggeselle, der dem

Markt noch frei zur Verfügung

steht, ist Angestellter im „Magic

Casino“ in Neuss, dort arbeitet er

im Schichtdienst. Des Weiteren

ist er auch passives Mitglied bei

den Düsseldorfer Schill‘schen

Offi zieren.

Hönessprecher

Hubert Gummersbach (links)

gratuliert Stefan Kremer

zum erfolgreichen Schießen

Nach den zahlreichen Gratulationen,

denen wir uns nochmals

von dieser Stelle gerne anschließen,

widmete man sich wieder

dem geselligen Teil, der dann in

den frühen Abendstunden sein

Ende fand.

20 Jägercorps Report 51


3. Leistungsschießen 2010

Am Samstagvormittag, dem 5.

Juni, fand ab 10.00 Uhr das dritte

Leistungsschießen der Further

Bruderschaft in diesem Jahr auf

dem Schießstand des SSV Neuss

an der Kurzestraße statt.

Unter der Aufsicht von Regimentsschießmeister

Sebastian Schillings,

4. Leistungsschießen 2010

Das vierte und letzte Leistungsschießen

in diesem Jahr wurde

am Samstag, dem 18. September,

wiederum auf dem Schießstand

des SSV Neuss an der Kurzestraße

durchgeführt.

Regimentsschießmeister Sebastian

Schillings wurde von zwei weiteren

Schießmeistern unterstützt.

Mehr waren auch nicht nötig, da

am letzten Leistungsschießen

nur elf Schützenbrüder aus verschiedenen

Korps teilnahmen.

Hiervon konnten immerhin acht

Schützenbrüder ihre zum Teil

schon recht guten Leistungen

nochmals verbesser n. Ü bung

zahlt sich insbesondere auch

beim Schießsport aus.

Auch an diesem Tag kam der gesellige

Teil nicht zu kurz, so hatte

Schießen der ehemaligen Könige

der St. Sebastianus Schützenbruderschaft

Alles was mindestens einmal stattfi

ndet ist ja mittlerweile Tradition,

und so war es auch in diesem Jahr.

Gleich 13 ehemalige Further Schützenkönige

sind gerne der Einladung

zum Schießen der ehemaligen Könige

gefolgt. Vizepräsident Wilfried

Unter Leitung des Schießmeisters

der Bruderschaft, Sebastian Schillings,

zeigten zuerst die Damen ihre

Schießkünste. So gelang es Kitty

Dusend, Königin 1992/93, mit dem

204. Schuss, den Rumpf von der

Stange zu holen. Der Ermittlung des

Königs der Könige ging das Pfänderschießen

voraus. Den Kopf sicherte

sich Peter Nover, König 1989/90,

mit dem 9. Schuss. Der rechte Flü-

unterstützt von Rainer Göttges,

Hans-Günter Kirschbaum und einigen

Korpsschießmeistern, verlief

das Schießen in ruhiger Atmosphäre.

Hier konnten 13 der insgesamt

20 Teilnehmer ihre Leistungen zum

Teil noch um einiges verbessern.

Hierüber freuten sich auch die

Schießmeister.

man sich wieder viel zu erzählen.

Hier konnten wieder korpsübergreifende

Bekanntschaften erneuert

bzw. gefestigt werden.

So konnte Schießmeister Sebastian

Schillings schon vorwegnehmen,

dass auch im Jahr 2011

wieder Leistungsschießen und

Vergleichskämpfe auf Bruderschaftsebene

geplant sind. Die

Further sind doch wieder in der

Lage, beim Luftgewehr- sowie

beim KK-Schießen auf Bruderschaftsebene

gute Mannschaften

zu entsenden, die auch erfolgreich

abschneiden.

Letztendlich werden am Sonntag,

dem 23. Januar, auf dem St.

Sebastianustag, wieder viele Urkunden

und Auszeichnungen an

erfolgreiche Schützen verliehen

werden.

Fahle begrüßte alle auf das Herzlichste,

insbesondere natürlich die

anwesenden Damen, das amtierende

Königspaar Manfred II. Schlaak

und Königin Hannelore sowie die

Ehrenmitglieder Josef Höfges und

Franz-Josef Wenke.

gel ging an Ulrich Robertz, König

2009/10, mit dem 48. Schuss und der

linke Flügel an Hans-Werner Prinz,

König 2004/05, mit dem 74. Schuss.

Der Schwanz wurde mit dem 78.

Schuss durch Uwe Prepens, König

2007/08, vom Rumpf getrennt.

Den Pokal der ehemaligen Könige,

gestiftet vom Ehrenpräsidenten Werner

Hackländer, konnte sich wiederum

Hans-Werner Prinz sichern.

Bei der Siegerehrung gab es eine

besondere Überraschung. Der Sieger

des letzten Jahres, Josef Höfges,

hatte es sich nicht nehmen lassen,

aus diesem Grund eine Königskette

zu stiften.

Nach der Siegerehrung verweilte

man noch lange in geselliger Runde,

um auch das eine oder andere

Anekdötchen auszutauschen.

Jägercorps Report 51 21


Fußballturnier 2010

Am Samstag, dem 19. Juni, fand

die nächste Aufl age des Fußballturniers

für alle Further Schützen,

organisiert von der Further

St. Sebastianus - Schützenjugend

unter Oliver Lebioda und Frank

Sauer, statt. Der Anpfiff der

ersten Spiele auf dem Hubert-

Die Mannschaften wurden in drei

Gruppen aufgeteilt. In der „Profi -

gruppe“ spielten die Mannschaften

vom Jgz. „Waidmanns-Heil“,

vom Grdz. „Mer make mött“ und

vom Hbz. „Wisseberger Fründe“.

In der „Spaßgruppe“ waren die

Mannschaften vom „Sappeurcorps“,

vom Jgz. „Jägerhorn“, vom

„Fanfarenkorps Neuss-Furth“ und

vom Hbz. „Wisseberger Jonges“

vertreten.

In der „Jungschützengruppe“

waren die Mannschaften der

Schäfer-Sportplatz an der Neusser

Weyhe erfolgte schon kurz

nach 10.00 Uhr. Am diesjährigen

Fußballturnier nahmen 87 Fußballer

in 11 Mannschaften teil.

Die Spielzeit war auf zwei Mal 10

Minuten anberaumt, dabei wurde

quer gespielt.

„Scheibenschützen Junge 32er I“,

der „Scheibenschützen Junge 32er

II“, vom Grdz. „Treue Kameraden“

sowie vom Jgz. „Wisseberger Jonges“

zu fi nden.

Bei den Wettkämpfen, die allesamt

fair verliefen, waren wieder einige

spannende und schöne Partien zu

sehen. Für das leibliche Wohl wurde

am Getränke- und Grillstand

natürlich bestens gesorgt.

Dieser Tag zeichnete sich zudem

durch interessante und amüsante

Gespräche aus. Unter den Gästen

Schützenkönig Manfred II. Schlaak

überreicht Olt. Sascha Krieg vom

St. Hubertuszug „Wisseberger Jonges“

den Siegerpokal

waren der Schützenkönig Manfred

II. Schlaak, Schützenpräsiden

Rolf Stein und der stellvertretende

Schützenpräsident, Schützenmeister

und Königsbegleiter Wilfried

Fahle zu fi nden.

Am Ende des Turniers standen

dann die Sieger fest, denen Schützenpräsident

Rolf Stein gratulierte.

Schützenkönig Manfred II. überreichte

dem jeweiligen Vertreter

der siegreichen Mannschaft den

22 Jägercorps Report 51


entsprechenden Wanderpokal.

Dieses waren in der Profigruppe

der Hbz. Wisseberger Fründe mit 9

Punkten und sieben Toren. In der

„Spaßgruppe“ gewann der Hbz.

Wisseberger Jonge mit 9 Punkten

und sieben Toren.

In der Jungschützengruppe belegten

die Jungjäger vom Jgz. Wisseberger

Jonges mit sechs Punkten

und fünf Toren den 1. Platz.

Zweiter wurde knapp dahinter die

Mannschaft der Scheibenschützen

„Junge 32er I“.

S. M- Manfred II. gratuliert Domenik

Mollenhauer stellvertretend für die

Jugendmannschaft vom Jgz.

„Wisseberger Jonge“

Unter der Federführung von Oliver

Lebioda und Frank Sauer halfen

die Schützenbrüder Niclas Butz,

Christopher Franken, Volker

Hernicke und Olaf Aretz tatkräftig

mit, Chef am Grill war, wie

gewohnt, Heinz Bilk. Er sorgte

wieder einmal bestens für die

Verköstigung.

V. l. Schützenpräsident Rolf Stein,

Further Schützenkönig Manfred II. Schlaak

und Thomas Jansen vom Hubertuszug

„Wisseberger Fründe“.

Jägercorps Report 51 23


Die drei befreundeten Jägerkorpsvorstände

Holzbüttgen, Kaarst und Neuss-Furth on Tour

Wie auf dem traditionellen Treffen

der drei befreundeten Jägerkorps

Holzbüttgen, Kaarst und

Neuss-Furth am Freitag, dem

15. Januar 2010, beschlossen,

fanden sich am Samstag, dem

Bei lustiger Unterhaltung war man

schnell in Köln, hier machte sich

die Gruppe gleich auf den Weg zum

„Brauhaus SION“. Nach einigen

Bierchen traf auch unser Reiseführer

„Otto“ ein, und schon bald fanden

wir uns in der Materie der Kölner

Brautradition von den Römern bis

heute wieder. In lustig-lockerer Art

brachte uns „Otto“ vieles näher, was

manch einen doch ins Staunen versetzte.

Nach der Einleitung begann

dann der Rundgang durch die traditionellen

Brauhäuser, die allesamt

sehr groß und imposant waren. Zu

unserer Verwunderung waren diese

auch allesamt recht gut besucht. In

der Zeit von 16.30 Uhr bis in die

Abendstunden stellten wir fest, dass

auch viele Gäste ausgiebig speisten.

Von einem „lauen Job“ der „Köbesse“

kann hier keine Rede sein. Zwischendurch

berichtete uns Reiseführer

„Otto“ auch vom Hänneschen

Theater, vom Volksschauspieler

Willi Millowitsch, von der Sage aus

dem Leben des armen Knechtes

„Johann (Jan) von Werth“, der in

die Magd Griet verliebt war, vom

Heinzelmännchen-Brunnen, vom

bekanntesten Kölner Liedermacher

und Interpreten der Kölner Karne-

Zwischen Tünnes und Scheel stehen v. l. der

Kaarster Major Markus Weber, der Further

Kassierer Ralf Sell, aus Holzbüttgen

der Kassierer Günther Wendel, der

Geschäftsführer Herbert Junkers und der 1.

Vorsitzende Peter Schiffer

18. September, 16 Mitglieder der

drei Jägercorpsvorstände in Neuss

am Hauptbahnhof ein, um nach

Köln zu fahren. Hier wollte man

den Brauhauswanderweg näher

kennenlernen.

valsgeschichte Willy Ostermann,

von Tünnes und Schäl. Die „Verzällcher

on Rüümches“ wurden von

„Otto“ alle interessant und witzig

Unser Brauhaus-

Reiseführer „Otto“

rübergebracht. In den

einzelnen Brauhäusern

nahm die Gruppe dann

auch gerne ein Kölsch

zu sich, um die verschiedenen Geschmacksvarianten

zu vertiefen.

Abschließend kehrte die illustere

Truppe wieder im „Brauhaus SION“

ein, wo nach ca. dreistündiger Tour

dann ein herzhaftes Abendessen

eingenommen werden konnte.

Lustig ging es dann noch zu, wobei

festzustellen war, dass diejenigen,

die nicht mitgefahren waren, schöne

und gesellige Stunden im Kreis von

Gleichgesinnten verpasst haben.

24 Jägercorps Report 51


Jägercorps Report 51 25


Hochzeit von Christin und Oliver Lebioda

Eine Woche nach dem Neusser

Schützenfest, genauer gesagt am

Samstag, dem 04. September,

trafen sich bei bestem Wetter

ein gutes Dutzend junger Männer

morgens früh am Neusser

Hauptbahnhof. An diesem Tag

sollte der Junggesellenabschied

Vom Bahnhof aus ging es weiter

mit dem Taxi zu einem etwas außerhalb

liegenden Fahrradverleih

der besonderen Art. Hier teilte

sich die Gruppe dann auf zwei

„GECCO-Mobile“, eine Fahrradkonstruktion

für je sieben Personen,

die zusätzlich auch noch

Platz für Gepäck, in diesem Fall

für eine Kiste Bier je Rad, bot.

Nach einigen Kilometern durch die

Dörfer und Felder erreichte man

dann das nächste Etappenziel,

von Oliver Lebioda gefeiert werden.

Während der sich anschließenden

Bahnfahrt stärkte man

sich mit kühlen Getränken und

belegten Brötchen. So erreichte

man bald das Ziel, die Stadt Kleve

am Niederrhein.

einen Biergarten direkt hinter dem

Deich des Altrheins gelegen. Nach

kurzer Stärkung und Einweisung

in das nun Kommende, trat die

Gruppe zu Fuß den Weg auf eine

nahe gelegene Kuhweide an, um

hier eine Partie „Bauerngolf“ auf

dem 10-Loch „Golfplatz“ zu spielen.

Auch wenn hier und da eine

Kuh samt Kuhfladen den Weg

versperrte, hat es allen Beteiligten

viel Freude bereitet. Sport macht

durstig, so ging es dann nach Be-

endigung des Parcours erst einmal

wieder zurück in den Biergarten,

um neue Kräfte zu tanken. Nach

der Rückfahrt und Rückgabe der

Bikes, nicht alle fanden hier den

direkten Weg zurück, kehrte man

dann in ein nahe gelegenes Restaurant

zum Barbecue ein, bevor

man am späten Nachmittag dann

die Rückfahrt nach Neuss antrat.

Der rundum gelungene Tag fand

am Abend dann den Abschluss

auf dem an diesem Wochenende

stattfi ndenden Kaarster Stadtfest

„Kaarst Total“.

Der nachfolgende Freitag, der 10.

September 2010, wird von nun an

für Oliver etwas besonderes sein.

An diesem Tag heiratete er seine

Freundin Christin Seier im Neusser

Standesamt. Die Trauung fand

im engsten Familienkreis statt.

Dieser Tag wird allen, vor allem jedoch

Christin und Oliver Lebioda,

in schöner Erinnerung bleiben.

Einen Tag später, am Samstag,

dem 11. September, lud das Hochzeitspaar

dann zur großen Party

in den „Löwenkäfig“ des Bundes-Fanfarenkorps

Neuss am

Schlachthof ein. Viele Freunde,

Familienangehörige und vor allem

26 Jägercorps Report 51


Further Schützen waren gekom- gekom- Spaß und Vergnügen. Am spä- spämen,

um ihre Glückwünsche zu teren Abend überbrachte dann

überbringen. Schnell füllte sich der noch die Gruppe „Alleen för de

große Saal mit der Besucherschar. Freud“ ihre persönlichen Grüße

Getränke, die zur Selbstbedienung an Christin und Oliver, ihr Auftritt

in Kühlschränken untergebracht mit Ausschnitten aus dem Musical

waren, aber auch die frisch vom „Grease“ erntete großen Applaus.

Grill stammenden Bratwürste Nur zögerlich leerte sich die Halle

schmeckten ausgezeichnet. Neben

einer großen Abordnung des Komitees,

hier allen voran der Further

Schützenkönig S. M. Manfred I.

Schlaak, war an diesem Abend

auch der Vorstand des Jägercorps

stark vertreten. Sie reihten sich

alle in die nicht-enden-wollende

Schlange der Gratulanten ein.

Im Verlauf der Party kam es zu

vielen interessanten Gesprächen,

alle Besucher hatten sichtlich viel

V.l. Die Eltern von Christin,

Horst und Margret Seier;

das glückliche Brautpaar

Christin und Oliver;

die Eltern von Oliver,

Elke und Peter Lebioda

im weiteren Verlauf der Nacht. Die

letzten Gäste machten sich erst in

den frühen Morgenstunden auf

den Heimweg.

Weiter ging es für unser Hochzeitspaar

dann zwei Wochen später.

Man traf sich am Samstag, dem

25. September, in der Pfarrkirche

„St. Josef“ auf der Gladbacher

Straße wieder, um das Sakrament

der Ehe zu empfangen. In der feierlichen

Hochzeitsmesse, die unser

Präses Pfarrer Hans-Günther Korr

zelebrierte, hatten sich wiederum

viele Besucher aus der Familie und

dem Freundeskreis von Christin

und Oliver zusammengefunden.

Die Brautmesse wurde für alle

Beteiligten ein besonderes Erlebnis.

Nach der Messe wurden

beide mit großer Herzlichkeit vor

der Kirchentür empfangen und

konnten erneut viele Gratulationen

entgegennehmen. Hier überbrachte

auch das Fanfarenkorps

Neuss-Furth seine musikalischen

Grüße. Den weiteren Tag ließen

die beiden dann ruhig in den

Räumen der Gaststätte „Lebioda“

ausklingen, bevor es dann in der

darauf folgenden Woche für das

frisch gebackenen Ehepaar in die

Flitterwochen ging und man einige

ruhige Tage in Zweisamkeit in

Berlin verbrachte.

An dieser Stelle nochmals alles

Gute vom Team des „Jägercorps

Reports“. Wir wünschen Euch beiden

alles Gute für die gemeinsame

Zukunft!

Jägercorps Report 51 27


Patronatsfest der St. Hubertusschützen

Die St. Hubertusschützen feierten

am Sonntag, dem 24. Oktober,

traditionell ihr Patronatsfest. Wie

schon im letzten Jahr, wurde der

Tag auf dem Hoferhof um 9.30 Uhr

mit einer Feldmesse eingeleitet.

Nachdem fünf Fahnen einmarschiert

und hinter dem schön

dekorierten Altar Aufstellung genommen

hatten, zog auch Präses

Dem schloss sich nach einer

kurzen Pause die Begrüßung

an, bei der sich zeigte, dass viele

Vertreter der Further Korps der

Einladung gefolgt waren. Schützenkönig

Manfred II. Schlaak mit

seiner Königin Hannelore, viele

Komiteemitglieder, angeführt

von Schützenpräsident Rolf Stein

sowie eine Abordnung der städtischen

Hubertusschützen konnten

begrüßt werden. Kurz darauf

begann das Schießen der Gäste.

Das Gästeschießen entschied der

König der städtischen Hubertusschützen,

Heinz Meuter, mit dem

75. Schuss für sich.

Im anschließenden Jungschützenkönigsschießen

wurde Matthäus

Philipp mit dem 37. Schuss

Kopfritter, Thomas Jansen mit

dem 8. Schuss Ritter des rechten

Flügels, Andreas Koch mit dem

17. Schuss Ritter des linken Flügels

und Niclas Jerzembeck gleich

mit dem 1. Schuss Schweifritter.

Die Würde des Jungschützenkönigs

2010/2011 konnte Nicolas

Kenkenberg mit dem 50. Schuss

erlangen.

Nun folgte das mit Spannung erwartete

Hubertuskönigsschießen.

Beim Pfänderschießen setzten

sich als Kopfritter Sascha Krieg

mit dem 18. Schuss, als rechter

Flügelritter Michael Kalkmann

mit dem 38. Schuss, als linker

Flügelritter Mario Woschytzki mit

dem 18. Schuss und als Schweifritter

Marcus Helms mit dem 12.

Schuss erfolgreich durch.

Als neuer Hubertuskönig 2010 /

2011 ging dann abschließend mit

einem gut platzierten 78. Schuss

Frank Hütten hervor.

Nach dem traditionellen und

schmackhaften „Grünkohlessen

mit Mettwurst“, welches vom

„Partyservice Lützenrath“ gelie-

Pastor Hans-Günther Korr mit

vier Messdienern in das Zelt ein,

welches bis auf den letzten Platz

gefüllt war. Die Feldmesse wurde

von acht Musikern des Bundes-

Fanfarenkorps Neuss-Furth musikalisch

begleitet. Präses Pastor

Hans-Günther Korr zelebrierte die

Messe und wurde dabei von Franz-

Josef Breuer unterstützt.

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fert und ausgegeben wurde, konnte

die Siegerehrung beginnen.

Nach einer schönen Hofcour begann

dann der gesellige Teil des

Patronatstages.

Nicht

vergessen !!

1. Mai

Spargelfest

28 Jägercorps Report 58


4. Ringstechen des Artilleriecorps Neuss-Furth

Am 9. Oktober veranstaltete das

Further Artilleriecorps auf Gut

Neuhaus seine vierte Meisterschaft

im Ringstechen, auch Sattelfest genannt.

Reitstallbesitzer Friedhelm

Tillmann hatte hierzu seine Reit-

Das Artilleriecorps konnte einige

hochrangige Gäste begrüßen. Unter

ihnen der Präsident der Further Bruderschaft

Rolf Stein, der auch durch

das Programm führte, stv. Präsident

und Schützenmeister Wilfried Fahle,

Geschäftsführer Hans-Werner Prinz,

2. Brudermeister Thomas Brockers,

Oberst Heiner Ringes, Zelt- und

Platzmeister Theo Edenhofner, stv.

Schützenmeister und Hubertusmajor

Wilfried Moosbauer, Grenadiermajor

Stefan Nollen, Major der Schützengilde

Heinz Bilk, Major der Schützenlust

Franz-Josef Breuer, der Vorsitzende

des Jägercorps Thomas Scharf

und viele weitere Further Schützen.

Des Weiteren konnten auch Reiterfreunde

aus dem Westerwald und aus

Österreich begrüßt werden.

Für das leibliche Wohl wurde gut gesorgt.

Es wurden Kaffee und Kuchen,

Herzhaftes vom Grillstand und diver-

anlage wieder gerne zur Verfügung

gestellt. Diese Veranstaltung, als

Familienfest ausgelegt, fand auch

dieses Jahr wieder regen Zuspruch,

wurden doch über den Tag verteilt

rund 350 Gäste gezählt.

se Kaltgetränke angeboten. Da die

Veranstaltung auch als Familienfest

angelegt war, konnten sich die Kinder

beim Ponyreiten, beim Schminken

und auf der Hüpfburg vergnügen.

Mit großem Interesse wurde dann

das Ringstechen verfolgt. Hier ging es

darum, in fünf Durchgängen, jeweils

im Galopp, einen kleinen Ring aufzunehmen.

Insgesamt nahmen 60 Reiter

und Reiterinnen teil, die jeweils in

Sechsergruppen ihr Glück versuchten

bzw. ihr Können unter Beweis stellen

wollten.Am Ringstechen nahmen

sodann folgende Reitsportfreunde

teil: Reitercorps Allerheiligen, Reit-

und Fahrverein Uedesheim-Stüttgen,

Reitercorps Neuss-Furth, Artilleriecorps

Büttgen, Artilleriecorps Norf,

Reiterfreunde Glehn, Artilleriecorps

Grimlinghausen sowie das Artilleriecorps

Holzheim. Als Gastreiter stiegen

zudem auch Wilfried Moosbauer

und Hubertuskönig Dirk Mainz in

den Sattel. Es entwickelte sich ein

spannender Wettkampf und es war

eine Freude, den Reitern bei ihrem

sportlichen Tun zuzuschauen.

Sieger wurde wieder, und damit auch

Titelverteidiger, der Reit- und Fahrverein

Uedesheim-Stüttgen. Einzelsieger

waren alle teilnehmenden Reiter, war

doch das Motto der Veranstaltung

„Pfl ege von Geselligkeit und Kontakten

unter den Reiterfreunden im

Kreis Neuss“.

In seiner Schlussansprache bedankte

sich Artilleriechef Dirk Buschhüter

bei allen Helfern und hier im

Besonderen bei den Damen des

Artilleriecorps für die tatkräftige

Unterstützung, die nötig ist, um eine

solche Veranstaltung auf die Beine

zu stellen.

Der Erlös dieser Veranstaltung kommt

auch dieses Mal wieder dem Kindergarten

St. Josef zu Gute.

Alles in allem war es wieder ein

tolles Sattelfest, das mit vielen guten

Gesprächen bei bester Stimmung am

späten Abend sein Ende fand.

Jägercorps Report 51 29


Roland Angst neuer König der Scheibenschützen Neuss Furth 1932

Am Samstag, dem 26. Juni 2010,

versammelten sich die Further

Scheibenschützen nach nun

mehr 24 Jahren wieder auf dem

Bei tollem Wetter ließ Major Bernd

Ramsch die Gesellschaft antreten.

Nach der Begrüßung der Gäste

und Passiven, im besonderen S. M.

Manfred II. Schlaak sowie einer

Abordnung des Komitees und befreundeten

Korps, gab der Major

das Kommando für die Ehrenschüsse.

Diese wurden von Hans-Willy

Wenke und der noch amtierenden

Majestät Hans Werner Prinz durchgeführt.

Nachdem Schießmeister

Rainer Göttges noch einige Regularien

zum Schießen erklärt hatte,

begann mit dem Schinkenschießen

der erste Wettbewerb. Winfried van

Erdewig entschied den Wettbewerb

mit dem 157. Schuss für sich.

Das Schießen der Gäste sowie der

Passiven konnte der stellvertretende

Präsident der Bruderschaft und

Schützenmeister Wilfried Fahle, der

auch passives Mitglied bei den 32ern

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Schießstand vom „Hoferhof“ in

Kaarst, um hier ihre neuen Majestäten

zu ermitteln.

ist, mit dem 39. Schuss erfolgreich

beenden.

Es ging weiter mit dem Schießen

der Jungschützen, hierbei waren

folgende Jungschützen erfolgreich:

Kopf Tom Baltrusch mit dem 23.

Schuss, rechter Flügel Marius Klann

mit dem 41. Schuss, linker Flügel

Sebastian Eckert mit dem 63. Schuss

und Schweif Felix Klann mit dem

84. Schuss. Mit dem 71. Schuss holte

dann Felix Klann den Vogel von der

Stange und ist damit neuer Jungschützenkönig.

Zunächst wurden nun die Ritter

für den neuen König gesucht. Die

entsprechenden Pfänder holten sich

in diesem Jahr: Kopf Jochen Hennen

mit dem 10. Schuss, rechter Flügel

André Scholz mit dem 50. Schuss,

linker Flügel Claus Scholz mit dem

103. Schuss und Schweif Gerhard

Jetzt war es endlich soweit, und der

mit dem Wappen der Scheibenschützen

verzierte, prachtvolle Königsvogel

wurde aufgezogen. Die Aspiranten

waren schnell gefunden. Es

waren Roland Angst, Karl Büssing,

Jochen Hennen und Torsten Sallach.

Nach Auslosung der Reihenfolge

begann ein spannendes Schießen,

bis dann mit dem 116. Schuss Roland

Angst den entscheidenden Schuss

abfeuerte und als neuer König für

das Jahr 2010 / 2011 feststand. Ihm

zur Seite steht seine Königin Petra,

die sich, wie auch er, auf ein schönes

Königsjahr freut. Bevor Major Bernd

Ramsch die Proklamation der neuen

Majestäten vornahm, bedankte er

sich bei den noch amtierenden Majestäten

Christian Kinna und Hans

Werner Prinz für das vergangene

Jahr. Danach proklamierte er die

neuen Majestäten Felix Klann und

Roland Angst.

Anschließend wurde noch bis in die

Nacht hinein fröhlich gefeiert.

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30 Jägercorps Report 51


Auerhahnschießen der Weissenberger Scheibenschützen.

In diesem Jahr trafen sich die

Scheibenschützen mit ihren Damen

im „Grefrather Landgasthaus“

um den König zu ermitteln,

sowie weitere Schießwettbewerbe

durchzuführen.

Dieser hatte alles gut vorbereitet

und auch Holzvögel für den Damenpokal

und das Vereinsschießen

organisier t, die zunächst

von der Stange zu holen waren.

Danach folgte die Ermittlung

des Jungschützensiegers und als

Höhepunkt das Königsschießen,

traditionell auf die Scheibe mit

dem Bild des Auerhahns.

32 Schüsse waren erforderlich, um

die Ritter zu ermitteln. Die Spannung

um die weitere Schussfolge,

die zuvor durch Los bestimmt wurde,

war deutlich zu spüren, zumal

man von einigen Interessenten

munkelte. Mit dem 36. Schuss ließ

Manfred Wimmers keinen Zweifel

mehr aufkommen und holte sich

nach 1983 zum zweiten Mal die

Am Samstag, dem 10. Juli, fand

ab 15.00 Uhr das Corps-Schießen

der Further Schützenlust

auf der Anlage des Hoferhofes

in Kaarst statt.

Major Hartmut Voges begrüßte die

Schützen, insbesondere den scheidenden

König Michael Kolenda

und übergab den weiteren Ablauf

in die Hände des Schießmeisters

Hans-Günter Kirschbaum.

Königswürde der Weissenberger

Scheibenschützen.

Major Har tmut Voges reichte

die Königsinsignien von Michael

Kolenda (Koko I.) weiter an den

neuen Gesellschaftskönig Manfred

Wimmers, der sich mit seiner

Königin Irene auf ein schönes

Königsjahr freut. Als erste Amtshandlung

durfte die Majestät

die von ihm ebenfalls errungene

Ritterehre an seinen Vater Josef

Wimmers weitergeben.

Ritter sind: Volker Liebig (Kopf),

Harald Hanssen (rechter Flügel),

Josef Wimmers (linker Flügel) und

Winfried Reich (Schweif).

Als Sieger der Jungschützen setzte

sich Kai Puschmann gegen fünf

Mitbewerber durch.

Corpsschießen des Corps der Gesellschaft Schützenlust

Zur Seite stehen ihm in seinem Königsjahr

als Ritter Axel Hennesen,

Tobias Schumacher und Markus

Stockheim vom „Ersten Schützenlustzug“,

sowie Paul Lauterbach

vom Schützenlustzug „Immer

Treu“.

Zuvor konnte Peter Kleuel vom

Jägercorps das Gästevogelschießen

erfolgreich abschließen, er

nahm aus den Händen des Majors

Franz-Josef Breuer einen Gutschein

dankend entgegen.

Das Corps der Gesellschaft Schützenlust

veranstaltete am Samstagabend,

dem 9. Oktober, seinen

Krönungsball im „Thomas-Morus-

Haus“. Gekrönt wurden S. M. Bernhard

I. Posorski und seine Königin

Elke im voll besetzten Saal. Viele

Komiteemitglieder, eine beachtliche

Anzahl Vertreter der Further Korps,

sowie auch Schützen aus der Stadt

Bernhard Posorski konnte sich

erfolgreich gegen seine Konkurrenten

durchsetzten und die

Würde des Corpskönigs 2010 /

11 erlangen.

Neuss waren der Einladung gerne

gefolgt. Eine reichhaltige Verlosung

und der Auftritt von „Rosita, der

Kai Puschmann ist auch Sieger

des Vereinsschießens, bei dem

die Pfänder an Florian Kowallik,

Hans Ferch, Günter Edenhofner

und Ingo Franken gingen.

Als zielsicherste Dame um den Pokal

auf den Holzvogel zeigte sich

diesmal Doris Nerger, nachdem

weitere Preise zuvor an die neue

Königin, Irene Wimmers (Kopf),

Gabi Edenhofner (rechter Flügel),

Andrea Franken (linker Flügel)

und Anneliese Mayer (Schweif)

gingen.

Der Abend fand mit einem gemeinsamen

Essen in fröhlicher

und harmonischer Runde sowie

einem nochmaligen Dank an das

abgelöste Königspaar einen schönen

Ausklang.

kölschen Nachtigall“, rundeten den

gelungenen und unterhaltsamen

Abend ab.

Jägercorps Report 51 31



Vergleichsschießen der drei Jägerkorps

Zum traditionellen Vergleichsschießen

der Jägerkorps Holzbüttgen,

Kaarst und Neuss-Furth

fanden sich ca. 50 Jäger auf dem

Schießstand der Kaarster Gaststätte

„Deutsches Haus“ ein. In

Als erstes traten die drei Einzelsieger

jedes Korps an. Peter

Kleuel vom Further Jägerzug „In

Treue Fest“ ging mit 30 Ringen als

Sieger hervor. Er konnte bei der

Siegerehrung einen Pokal, eine

Urkunde und einen 20 l Biergutschein

entgegennehmen. Den 2.

Platz belegte mit 29 Ringen Ralf

Steinhoff von den Kaarster Jägern

und den 3. Platz belegte ebenfalls

mit 29 Ringen Nico Ehmke vom

Holzbüttgener Jägerkorps. Auch

sie wurden mit einer Urkunde

ausgezeichnet.

Dem schloss sich das Schießen

der drei besten Mannschaften

diesem Jahr fungierten die Jäger

aus Holzbüttgen als souveräner

Ausrichter. Nach kurzer, freundlicher

Begrüßung durch den 1.

Vorsitzenden Peter Schiffer begann

auch gleich der Wettstreit.

aus jedem Korps an. Die Further

waren durch die Jägerzüge „In

Treue Fest“, „Schluckspechte“

und „Waldeslust“ vertreten. Jedes

Korps stellte drei Mannschaften

mit je fünf Schützen. Jeder Schütze

hatte eine Probekarte und fünf

Wertungskarten, es wurden jeweils

die drei besten Ringzahlen

gewertet. Abschließend kamen die

drei besten Schützen jeder Mannschaft

in die Wertung.

Hier setzte sich der Jgz. „Waldeslust“

erfolgreich durch und konnte

den 1. Platz belegen. Für den

siegreichen Zug nahm Ralf Peifer

bei der Siegerehrung einen Pokal,

Mit Freude hatte der 1. Vorsitzende

Thomas Scharf den Wanderpokal

der drei Vorstände als Sieger

entgegengenommen.

eine Urkunde und einen 20 l Biergutschein

entgegen. Den 2. Platz

belegte der Kaarster Jgz. „Lange

Hecker Jonge“, und den 3. Platz

sicherte sich der Jgz. „Schluckspechte“.

Auch sie wurden mit

einer Urkunde ausgezeichnet.

Hoher Besuch wertete die Veranstaltung

auf, der Further Schützenkönig

S. M. Manfred II. Schlaak

war mit Königsbegleiter, dem

Die Mannschaftssieger v. l. Sascha Blümel

vom Jgz. „Schluckspechte“, ein Mitglied

vom Kaarster Jgz. „Lange Hecker Jonge“

und Ralf Peifer vom Jgz. „Waldeslust“.

32 Jägercorps Report 51


stellv. Schützenpräsident und

Schützenmeister Wilfried Fahle

erschienen.

Das Schießen der Jungjäger konnte

mit 29 Ringen Nico Ehmke vom

Holzbüttgener Jägerkorps für sich

entscheiden. Sieger der Jungjä-

gerkönige wurde ebenfalls Nico

Ehmke vom Holzbüttgener Jägerkorps,

der Further Jungjägerkönig

hatte sich für diese Veranstaltung

entschuldigt.

Bei dem Schießen der Jägerkönige

setzte sich Christian Giesen vom

1. Hochzeitstag von Diana und Hubert

Am 27. Oktober 2009 heiratete

der Hönessprecher des Jägercorps,

Hubert Gummersbach,

seine Diana. Zu dieser Hochzeit

fl ogen sie nach Thailand. Hier

Sie hatten am Samstag, dem 30.

Oktober, ab 19.30 Uhr in die

Gaststätte „Bastianes“ geladen.

Ein „Hingucker“ war der Bierdeckel,

der die beiden gleich nach

dem Hochzeitszeremoniell zeigte.

Diese Bierdeckel verschwanden

als Erinnerung auch gleich in die

Taschen mancher Gäste. Schnell

füllte sich die Gaststätte, und es

wurde „knubbelvoll“. Es herrschte

schnell eine richtig gemütliche

Atmosphäre.

Am Seiteneingang der Gaststätte

war noch ein kleines Zelt angebaut.

Dort hatte man für das

leibliche Wohl ausreichend und

schmackhaft gesorgt.

Im weiteren Verlauf traten auch

die beiden Karnevallisten Norbert

Schommen & Josef Hermanns

verbrachten sie eine wunderschöne

Zeit. Den ersten Hochzeitstag

nahmen die beiden zum

Anlass, dies mit vielen Freunden

zu feiern.

alias „Nobby und Jupp“ auf, die

für gute Stimmung sorgten. Man

feierte fröhlich bis in die frühen

Morgenstunden.

Wir wünschen den beiden weiterhin

alles Gute auf ihren gemeinsamen

Wegen! ✔

Wir wünschen den

Further-Schützen ein

schönes Fest!

Die Einzelsieger v. l. Nico Ehmke vom

Jägerkorps Holzbüttgen, Peter Kleuel

vom Further Jgz. „In Treue Fest“ und Ralf

Steinhoff von Jägerkorps Kaarst.

Jägerkorps Kaarst erfolgreich

durch, der Further Jägerkönig

hatte sich ebenfalls für diese Veranstaltung

entschuldigt.

Zum krönenden Abschluss traten

dann auch die Vorstandsmitglieder

gegeneinander an, die Wertung

war die gleiche wie schon

beim Mannschaftsschießen. Die

Further traten mit Thomas Scharf,

Ralf Sell, Ralf Peifer, Bernd Jungewelter

und Peter Kleuel an und

konnten mit drei Ringen Vorsprung

den begehrten Wanderpokal

wieder zur Furth holen.

Die Veranstaltung zeichnete sich

neben dem sportlichen Wettkampf

auch durch viele interessante

und lustige Gespräche aus. Man

verbrachte wieder einige nette

Stunden mit Gleichgesinnten.

Mit der Siegerehrung, die gegen

15.15 Uhr stattfand, wurde diese

Veranstaltung beendet.

Alles andere als

oben ohne!

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Jägercorps Report 51 33


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Schießen der Further Grenadiere

Das Schießen der Further Grenadiere

fand am Sonntag, dem

19. September, ab 11.00 Uhr, im

Hoferhof statt. Zu diesem Schießen

waren alle Korps eingeladen.

Der Besuch der Veranstaltung

Schon das Gästeschießen erwies

sich als recht interessant. Beim

Schießen auf den Gästevogel wurde

Karl-Heinz Hennesen mit dem 51.

Schuss Sieger. Das Schießen der

Junggrenadiere konnte nach einem

60 Jahre „Jägerkorps Holzbüttgen“

Das „Jägerkorps Holzbüttgen“

feierte am Sonntag, dem 3. Oktober,

sein 60-jähriges Bestehen.

Die Feier begann um 11.00 Uhr in

der Gaststätte „Bischofshof“, der

Saal war mit den Korpsfahnen

und einigen schützenfestlichen

Bildern dekoriert.

Für den musikalischen Teil sorgte

die Bundes-Schützenkapelle

Schmitz. Eine sehr interessante

Festrede hielt alle Anwesenden in

ihrem Bann. Zum Abschluss der

Der Jgz. „Wisseberger Jonge“

veranstaltete am Samstag, dem

2. Oktober, im Pfarrsaal der

Gemeinde „Heilig Geist“ die

Krönung seiner Majestät Klaus

I. Schulz.

Im Gegensatz zur letzten Krönungsveranstaltung

war diese

nun gut besucht. Die Stimmung

war bestens, der DJ wusste die

Feier konnte festgestellt werden,

dass alle Jäger hier wahre „Jägermeister“

sind. Sie erhielten jeder

eine kleine Flasche von diesem

hier recht beliebten Getränk.

Im Anschluss spielte die Bundes-

Schützenkapelle klangvoll auf,

es wurden auch Musikwünsche

erfüllt.

Das Further Jägercorps war an

diesem Tag durch Thomas Scharf,

Jägerkönig Alf Marcen und Peter

Kleuel vertreten.

Krönungsfeier des Jgz. „Wisseberger Jonge“

Gäste gut zu unterhalten, und eine

schöne und inhaltsvolle Verlosung

rundete das Fest ab. Hier konnte

man wieder erfreulicherweise

feststellen, dass dieser Zug es

versteht, fröhlich zu feiern.

Der Jägercorpsvorstand war leider

nur durch Jägerkönig Alf Marcen

und Archivar Peter Kleuel vertreten.

Bezirksschießmeisterversammlung 2010

Die alljährliche Bezirksschießmeisterversammlung

fand am

18. November in Büttgen-Vorst

statt. Hier wurden sieben umfangreiche

und wichtige Punkte

besprochen.

Im Anschluss fand das Schießen

um die drei Schießmeisterpokale

statt. Hier ging Rainer Göttges

(Neuss-Furth) als Sieger des Pokals

der Schießmeister hervor

ließ nichts zu wünschen übrig.

In bayrischer Atmosphäre entwickelte

sich die Veranstaltung

zu einem geselligen Beisammensein.

Auch der Grillstand war

stets gut besucht.

langen Wettstreit Tim Dietze, vom

Grenadierzug „Der letzte Versuch“

mit dem 171. Schuss für sich entscheiden.

Dem schloss sich fast nahtlos das

Schießen der Grenadiere an. Bei

und verwies Wilfried Schlösser

(Rosellerheide-Neuenbaum) und

Josef Dahl (Büderich) auf die weiteren

Plätze.

Somit fi ndet die nächste Bezirksschießmeisterversammlung

am 17.

November 2011 auf der Neusser

Furth statt.

diesem Wettkampf konnte sich

Michael Panitz, vom Grenadierzug

„Fooder Elite“ mit dem 94. Schuss

erfolgreich durchsetzen und wurde

Grenadiersieger 2010/2011. Nach

den Gratulationen blieben noch

einige Schützenbrüder beisammen

und ließen den schönen Tag fröhlich

ausklingen.

34 Jägercorps Report 51


25 Jahre Jgz. Mer stond zur Food

Am 13. November 1985, fassten

zwölf interessierte Schützenfreunde

in der Gaststätte „Zu den 7

Quellen“ den Entschluss, einen

Schützenzug zu gründen. Da

einige Schützenfreunde aus den

Sie konnten im Jahr 2010 voller Stolz

auf ihr 25-jähriges Jubiläum zurückblicken.

Langwierige Vorbereitungen

fanden statt. Die Zugmitglieder nebst

Damen hatten eine Vereinsfahrt an

die Costa Brava unternommen, an

St. Martin

Der Hauptverantwortliche des St.

Martinskomitees, Theo Edenhofner,

hatte umfangreiche Vorbereitungen

für das St. Martinsfest getroffen.

Rund 40 Sammler hatten mit 60 Listen

fl eißig an den Türen gesammelt

und rund 1.300 Martinstüten konn-

Doch dann kam die traurige Nachricht,

die auch über den Lokalsender

verbreitet wurde. Alle St. Martinsumzüge

im Neusser Stadtgebiet

wurden abgesagt. Grund war die

Unwetterwarnung des Deutschen

Wetterdienstes, der viel Regen und

Stürmböen von 70 bis 80 Km pro

Stunde angesagt hatte.

Schade, denn dadurch wurde den

Kindern mit ihren neu gelernten

Martinsliedern und den schön gebastelten

Fackeln der Lohn ihrer

Mühen genommen.

In den frühen Abendstunden

versammelten sich dann diverse

Schützenbrüder mit ihren Damen

im Papst-Johannes-Haus, wo das

„Käzkessprenge“ stattfand. Unsere

Königin Hannelore hatte zusammen

mit Irene Edenhofner nach

alter Sitte wieder schmackhafte

Weizenküchlein gebacken, die

alle mit großem Genuss verzehrt

wurden. Schützenpräsident Rolf

Stein begrüßte S. M. Manfred II.

und Königin Hannelore, Ehrengeschäftsführer

Franz-Josef Wenke,

Hans-Gerd Niemöhlmann als St.

Martin zu Pferd. Präses Pfarrer

Hans-Günther Korr, die Further

Polizei, zwei Damen vom Malteser

Hilfsdienst, die Freiwillige Feuerwehr

und die Lehrer und Lehrerinnen

der „Adolf-Clarenbach-

Reihen des Jäger-Fanfarenkorps

Neuss-Furth kamen, wurde über

die Zugehörigkeit nicht lange

diskutiert, ein Jägerzug sollte es

sein. Sie gaben sich den Namen

Jgz. „Mer stond zur Food“.

der alle teilnahmen. Es muss eine

tolle Tour gewesen sein, denn noch

lange wurde darüber gesprochen.

Doch damit nicht genug, denn man

wollte auch eine große Jubiläumsparty

mit Freunden und Bekann-

ten gepackt werden. St. Martin,

verkörpert von Franz-Josef Wenke,

verteilte einen Teil der Tüten mit

Weckmännern traditionsgemäß am

Donnerstag, dem 11. November, an

die Kleinkinder, die vielfach strahlende

Augen bekamen.

Schule“, der „Karl-Kreiner-Schule“

und alle übrigen Gäste.

Zur Freude aller spielten dann

die „St. Martin Allstars“ auf, ein

Zusammenschluss einiger St. Hubertusschützen

und Jäger unter

der Leitung von Alf Marcen. Diese

waren in diesem Jahr mit Jacken

ausstaffi ert worden, da sie schon

seit Jahren kostenfrei beim Umzug

aufspielen.

Danach übernahm Theo Edenhofner

die weitere Moderation. Er

erinnerte daran, wie viele helfende

ten feiern. Diese startete dann am

Samstagabend, dem 30. Oktober,

im „Thomas-Morus-Haus“. Schnell

hatte sich der Saal, zur Freude

des veranstaltenden Zuges, gefüllt.

Viele Stehtische, aber auch diverse

Sitzecken luden zu Gesprächen ein.

Die Band „Next Level“ und der DJ

„Christian Pieper“ sorgten für beste

Stimmung im Saal.

Alles in allem war es ein toller Abend,

wobei man hoffen kann, dass dies

nicht die letzte Feier dieser Art war.

anstaltung von Nöten sind. Diesen

Helfern sprach er dann seinen

Dank aus. Kurz darauf konnte

dann auch das „Käzkessprenge“

beginnen. Viele sprangen über die

Kerzen, was dem ein oder anderen

mehr oder weniger gut gelang,

jedoch stets mit Beifall bedacht

wurde. Jeder Springer wurde mit

einer Martinstüte belohnt.

Alles in allem war es wieder ein

schöner und geselliger Abend, der

auch stets musikalisch begleitet

wurde.

Hände für diese traditionelle Ver- ✔

Jägercorps Report 51 35

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932


14. Further Bruderschaftstag

Auch im Jahr 2010 hatte die St.

Sebastianus Schützenbruderschaft

Neuss-Furth am Freitag,

dem 12. November, zum Further

Bruderschaftstag eingeladen.

Dieser wurde wie gewohnt um

18.30 Uhr mit einer Gemein-

Im Anschluss fand man sich im

Papst-Johannes-Haus ein, wo

Schützenpräsident Rolf Stein rund

70 Gäste begrüßen konnte. Unter

ihnen befanden sich der Further

Schützenkönig Manfred II.

Schlaak mit seiner Königin Hannelore,

Regimentsoberst Heiner

Ringes, interessier te Fur ther

sowie diverse Schützenbrüder

nebst Damen.

Der Schützenpräsident freute

sich über die positive Resonanz

und gab sodann das Wort an Präses

Pfarrer Hans-Günther Korr.

Er fungierte als Referent und hatte

das Thema „Für Glaube, Sitte

und Heimat – was bedeuten diese

Werte in unserem Leitsatz heute?“

gewählt. Er zeigte sodann

schaftsmesse in der Pfarrkirche

St. Josef eingeleitet, die Präses

Pfarrer Hans-Günther Korr zelebrierte.

Hier gedachte man u. a.

dem leider viel zu früh verstorbenen

Regimentsschießmeister Uwe

Dahlheim.

recht anschaulich die Grundwerte

unserer Bruderschaft auf.

Im Anschluss an seinen Vortrag

entwickelte sich eine rege

Diskussion über dieses Thema,

wobei der Grundwert „Heimat“

im Fokus stand.

Abschließend sprach unser Präses

noch ein Gebet, und gemeinschaftlich

wurde das „Lied

vom Taufbund“ gesungen. Dann

ergriff Schützenpräsident Rolf

Stein das Wort, bedankte sich

beim Referenten für den inter-

essanten Vortrag und bei allen

Anwesenden für ihr Erscheinen

und die rege Teilnahme. Dann

eröffnete er das Buffet.

Bei kühlen Getränken sowie

schmackhaften Schnitzeln und

Kartoffelsalat aus dem Hause

Lützenrath, beides gesponsert

von der Further Bruderschaft,

schlossen sich noch so manche

interessante Gespräche an.

Festzustellen war, dass es auch

diesmal wieder eine gelungene

Veranstaltung war.

36 Jägercorps Report 51


7. Fackelausstellung in der Karl-Kreiner Schule

Am 6. und 7. November fand die

7. Fackelausstellung in der Karl-

Kreiner Schule statt. Zwischen

16.00 und 18.00 Uhr bestaunten

eine Vielzahl von Eltern, Ver-

Unmengen von tollen Motiven

schmückten den großen Raum.

Außerdem hatten die Kinder ein

kleines Rahmenprogramm einstudiert.

So wurde zuerst ein Musikstück

mit Instrumenten von

Schülern der Karl-Kreiner Schule

gespielt. Kinder vom „katholischen

wandten und Bekannten der

Kinder in der Aula der Schule die

wunderschönen Fackeln. Aber

auch viele interessierte Schützenbrüder

waren hier anzutreffen.

Kindergarten St. Josef“ und vom

evangelischen Kindergarten „Die

Schatzinsel“ führten anschließend

ein kurzes Theaterstück über St.

Martin auf und sangen danach

zusammen ein Lied.

Alle teilnehmenden Schulen und

Kindergärten konnten eine Geld-

prämie vom St. Martinskomitee

entgegen nehmen. Wie schon aus

den letzten Jahren gewohnt, war für

das leibliche Wohl wieder bestens

gesorgt, womit diese Veranstaltung

bei netten Gesprächen bei allen

Besuchern gut ankam.


Jägercorps Report 51 37


15. Further Nikolausmarkt

Schon die Eröffnung war ein Erlebnis

für Jung und Alt. Kam der

heilige Mann doch wieder übers

Wasser, dem „Jröne Meerke“, und

wurde sodann von den Edelknaben

und vielen anderen Kindern über

den schönen Birkenwall zur Neusser

Weyhe geleitet. Hier war, wie

immer, der Further Nikolausmarkt

Endlich gab es auch mal wieder

richtiges Nikolausmarktwetter.

Bei eisigen Temperaturen, Schnee

und Weihnachtsmusik aus den

Lautsprechern, kam bei allen Besuchern

eine weihnachtliche Vorfreude

auf.

Und wie sollte es auch anders sein,

die Glühweinbuden hatten mal

wieder den meisten Andrang.

Der war manchmal so stark, dass

man gar nicht mehr vorbei kam,

dann stellte man sich einfach dazu,

trank einen Glühwein mit und

unterhielt sich mit den anderen

Besuchern von nah und fern.

Falkner Aktuell

Vor einiger Zeit kam unserem

1. Vorsitzenden Thomas Scharf

die Idee, eine Falknergruppe im

Further Jägercorps auf die Beine zu

stellen. Nachdem die Idee im Corps

die Runde machte, meldeten sich

schnell zwei Jäger für die Aufgabe

der Betreuung. Dies waren Daniel

Keita und Sebastian Küsters vom

Jgz. „In Treue Fest“.

Mitte November des letzten Jahres

haben sich die drei zusammengesetzt,

um die weitere Vorgehensweise

zu besprechen.

Zum heutigen Zeitpunkt sind es

fünf junge Falkner im Alter von

8 Jahren, die am kommenden

aufgebaut. Auf der Bühne eröffneten

dann der erste Vorsitzende

des Initiativkreises Nordstadt

Toni Selders, der Nikolaus, Präses

Pfarrer Hans-Günther Korr, musikalisch

begleitet vom Chor unter

der Leitung von Ulla Renzel, den

15. Further Nikolausmarkt.

Der Nikolausmarkt hatte aber auch

viele andere Stände zu bieten, z.B.

selbstgebackenes Brot aus dem

Steinofen, Bratwurst, Bratkartoffeln

bis hin zu Gewürzen, selbst

Gebasteltem, Steinen, Holz- und

Tonarbeiten.

Es gab auch einige Hütten, die für

karitative Zwecke wie z.B. dem

Förderverein der Mildred- Scheel -

Real- und der Adolf – Clarenbach

- Schule sowie der Kinderkrebshilfe

zu Verfügung standen.

Musikalisch wurde auch wieder

einiges geboten. Musikalisch wurde

neben der Big Band ,,Next Level“,

Schützenfest teilnehmen wollen.

Sie werden erst einmal nur an den

Schützentagen Sonntag, Montag

und Dienstag zwischen der

Jäger-Fahnenkompanie und dem

Hauptmannszug marschieren. In

den ersten ein bis zwei Jahren wird

einer der beiden Betreuer sie bei

den Umzügen begleiten.

Die Uniform soll aus schwarzen

Schuhen, einer langen schwarzen

Hose, einem weißen Hemd mit

Krawatte, braunen oder schwarzen

Lederhandschuhen mit Stulpen, einem

musketierähnlichen Umhang,

der Brust und Rücken bedeckt und

zu guter Letzt aus einem grünen

die wieder einiges zu bieten hatte,

auch das Musical ,,Großer Stern,

was nun?“ von Peter Schindler

aufgeführt. Zu hören war auch

der Chor der Realschule Mildred -

Scheel unter Leitung von Heide Reiter-Hermsen

und der Kinderchor

der Reformationskirche unter Leitung

von Katja Ulges-Stein.

Auch die zahlreichen kleinen

Besucher kamen nicht zu kurz.

Neben dem Streichelzoo und dem

Karussell gab es auch zehn kleine

Wichtelbuden, die vom Heimatverein

zur Verfügung gestellt wurden.

Eine tolle Verlosung rundete die

gelungene Veranstaltung ab.

Nun warten wir alle auf den 16.

Nikolausmarkt und sprechen ein

großes Dankeschön an alle Verantwortlichen

und Hilfskräfte aus.

nach vorne spitz zulaufenden

Hut mit weißer Feder bestehen.

Das genaue Aussehen der Falkner

wird aber den Eltern noch bekannt

gegeben.

Natürlich soll auch im laufenden

Jahr den Falknern das Schützenwesen

schmackhaft gemacht

werden. Es ist angedacht, dass alle

zwei Monate eine Versammlung in

Verbindung mit Kegeln stattfi nden

soll.

Am 6. Februar ist ein kleiner

Infonachmittag für die Falkner

und ihre Eltern geplant. Ort und

Uhrzeit werden noch bekannt

gegeben.

Wenn jemand der Ansicht ist,

auch sein Sohn könne sich bei den

Falknern wohl fühlen, kann er sich

bei den beiden Betreuern, beim 1.

Vorsitzenden oder hier beim Jägercorps-Report

melden. Anfragen

werden dann gerne weitergeleitet.

Über den einen oder anderen Zuwachs

würden wir uns freuen.

38 Jägercorps Report 51

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932


Nachruf • Vinzenz Brock

Wir trauern um den

Schützenbruder Vinzenz

Brock.

Mit Vinzenz Brock hat

das Further Schützenwesen

einen sehr verdienten

Schützenbruder verloren.

Nach schwerer Krankheit

verstarb Vinzenz am 10.

Dezember, drei Tage vor

seinem 71. Geburtstag.

Vinzenz war von 1955

bis 2000 Mitglied im

Jgz. Waidmanns-Heil,

von 1984 bis 2000 bekleidete

er im Range

eines Hauptmanns das

Amt des Königstandartenträgers.

Als strahlender

Jägerkönig ging er

1991/92 als Vinzenz I.

in die Corpsannalen ein.

Im Jägercorpsvorstand

Wir trauern um

Peter Lebioda sen.

Wir haben ein Further

Original verloren. Am

8. Dezember verstarb

im Alter von 84 Jahren

Peter Lebioda sen., der

ehemalige Wirt der Gaststätte

Lebioda auf der

Geulenstraße. Er war

dem Further Schützen-

Wir t r auer n u m den

Schützenbruder Reinhard

Wimmers.

Ein Reiter- und Schützenherz

hat aufgehört

zu schlagen. Am 12. Dezember

verstarb im Alter

von nur 60 Jahren unser

Regimentsadjutant

Reinhard Wimmers. Als

Inhaber einer Firma im

Baugewerbe war er dem

Reitsport, aber auch dem

Schützenwesen, sehr ver-

war er Zeugwart. Im Jahr

1967 trat er der Schützenbruderschaft

bei. 2001

wechselte Vinzenz zur

Gesellschaft Schützenlust,

dort fand er eine

neue Schützenheimat.

Er blieb dem Jägercorps

als passives Mitglied treu

verbunden.

Für seine zahlreichen

Verdienste wurde er 1992

mit dem St. Sebastianus

Ehrenkreuz und 2001

mit der Fürst-Salm-Reifferscheid-Plaketteausgezeichnet.

Wir werden ihm

ein ehrendes

Andenken

bewahren.

Nachruf • Peter Lebioda sen.

wesen sehr verbunden.

Der SVG Weissenberg,

für die er selber aktiv war,

galt ebenfalls sein großes

Interesse.

Wir werden ihm

ein ehrendes

Andenken

bewahren.

Nachruf • Reinhard Wimmers

bunden. Er war nicht nur

auf der Furth im Sattel,

auch in Kaarst war er

eine feste Größe. In der

Stadt marschierte er, mit

viel Freude, als einfacher

Grenadier in seinem

Zug.

Wir werden ihm

ein ehrendes

Andenken

bewahren.



Nachruf • Klaus Graban

Wir trauern um den

Schützenbruder Klaus

Graban.

Nach schwerer Krankheit

hat das Herz von Klaus-

Dieter Graban am 11. Dezember

aufgehört zu schlagen.

Mit Klaus verliert das

Further Jägercorps schon

recht früh einen sehr engagierten

Schützenbruder,

denn er wurde nur 60

Jahre alt.

Klaus zählte 1976 zu den

Mitbegründern des Jgz.

„Schluckspechte“. Nachdem

er von 1976 bis 1986

als Hönes fungiert hatte,

übernahm er 1987 das

Wir trauern um unseren

Schützenbruder Matthias

Brockers.

Am Sonntag, dem 14.

November, verstarb unser

Schützenbruder Matthias

Brockers nach langer und

schwerer Krankheit im

Alter von 62 Jahren. Er

war über 40 Jahre Mitglied

der Scheibenschützen

Neuss-Furth 1932

und prägte so die Gesellschaft

mit. Matthias

repräsentierte lange Jahre

die Fahnenkompanie der

32er als Oberleutnant

✟ ✟

Andenken

und war ein begeisterter bewahren.

Fackelbauer. Für seine

zahlreichen Verdienste

Amt des Oberleutnants,

welches er bis zu seinem

Tod mit großer Begeisterung

bekleidete. Im Jahr

2000 trat er der Schützenbruderschaft

bei. Für

seine Verdienste wurde

er mit dem Majorsorden,

der silbernen Ehrennadel,

dem großen Jägercorpsorden

und vom Regiment mit

dem Regimentverdienstorden

ausgezeichnet.

Wir werden ihm

ein ehrendes

Andenken

bewahren.

Nachruf • Matthias Brockers

konnte er auf dem St.

Sebastianustag im Januar

2010 das Schulterband

zum St. Sebastianus Ehrenkreuz

in Empfang

nehmen, worüber er sich

sichtlich gefreut hatte.

Eine Vielzahl von Trauernden,

unter ihnen auch

viele Schützen und Feuerwehrleute,

nahmen am

Dienstag, dem 23. November,

Abschied von

Matthias.

Wir werden ihm

ein ehrendes

Jägercorps Report 51 39


Regimentsnikolausfeier

Die Regimentsnikolausfeier fand

am 10. Dezember im festlich

geschmückten Thomas – Morus –

Haus statt. Eingeleitet wurde der

stimmungsvolle Abend durch die

Um kurz nach 20.00 Uhr eröffnete

Schützenpräsident Rolf Stein den

Abend und freute sich über die

Vielzahl der erschienenen Schützen

nebst ihren Frauen, die den gesamten

Saal füllten. Einen besonderen

Gruß richtete er natürlich an S. M.

Manfred II. Schlaak sowie an Königin

Hannelore, an das gesamte

Komitee, an Vertreter der Further

Polizei und an die Gäste der Neusser

Presse. Dann übernahm Schützenmeister

und stellv. Schützenpräsident

Wilfried Fahle die Moderation.

Das Programm leitete Judith Hölters

dann mit dem Gedicht „Die Weihnachtsmaus“

ein. Es war ihr erster

Auftritt in diesem Kreis, der ihr sehr

gut gelang. Aber auch einige ernstere

Worte durften an diesem Abend

nicht fehlen. So gab Präses Pfarrer

Hans-Günther Korr im Anschluss

einige Gedanken über die Adventszeit

zum Thema „Unsere Heimat ist

der Himmel – Weißt Du, wie’s im

Himmel ist…?“ preis, die doch zum

Nachdenken anregten.

Traditionell wussten auch Wolfgang

Hermes mit seiner Geschichte

„Opa’s Weihnachtsverzällches“, ein

Musiker aus den Reihen der Kapelle

mit einer netten Geschichte von

einer „Schruut“ (Pute) und Dieter

Nehr mit „Vörem Chressfess“ bestens

zu unterhalten. Alle humorvol-

„Vereinigte Jägerkapelle Straberg“,

die, wie schon in den Vorjahren,

mit weihnachtlichen aber auch

manch modernen Musikstücken

durch den Abend führte.

len Vorträge ernteten viel Applaus,

und so manches Lachen hielt noch

länger an.

Nun stand der Höhepunkt des

Abends an. Mit den Klängen von

„Lasst uns froh und munter sein…“

zog unser „Regimentsnikolaus“

Jünter Benz in den Saal ein. Nach

einigen einleitenden Worten zur

Adventszeit, hielt er einen kurzen

Jahresrückblick, hier fand er auch

dankende Worte für Jägermajor

Hans-Gerd Niemöhlmann. Zudem

gab er zu verstehen, dass er sich

über die Äußerungen städtischer

Schützenoberhäupter doch sehr

gewundert habe.

Sodann schlug der „heilige Mann“

sein goldenes Buch auf, und er bat

S. M. Manfred II. mit seiner Hannelore

zu sich. Ihnen folgten Präses

Pfarrer Hans-Günther Korr, Oberst

Heiner Ringes, Olt. Johannes Platen,

Hans-Günter Kirschbaum, Jörg

Nehr, ein Musiker aus den Reihen

der Jägerkapelle Straberg, und zu

guter Letzt auch Komiteemitglied

Josef Höfges. Hier waren wieder

lustige Begebenheiten im Fokus,

die die Gäste zum Lachen brachten.

Mit den Abschiedsworten “Ich blies

so manchem einige Takte, das ist

vorbei, drum schließe ich für dieses

Jahr die Akte“, beendete er seinen

Auftritt. Gleich darauf wurde er mit

dem gemeinsam gesungenen Lied

„Stille Nacht, Heilige Nacht“ aus

dem Saal verabschiedet.

Zum Abschluss erhielt dann noch

jeder Gast seinen Weckmann, wobei

viele hiervon direkt mit Butter,

Kraut, Käse und Leberwurst verspeist

wurden.

Nach dem offiziellen Teil spielte

dann die „Vereinigte Jägerkapelle

Straberg“ weiter auf, die mit ihrem

Repertoire zum Gelingen des

Abends bestens beigetragen hatte.

Es wurde an dem ganzen Abend

viel gesungen und gelacht. So waren

sich alle Gäste einig, dass sich der

Besuch der Nikolausfeier wiederum

sehr gelohnt hatte. ✔

40 Jägercorps Report 51


Siegerstechen des Reitercorps Neuss-Furth

Der eigentliche Tag der Entscheidung,

das Siegerstechen

am Pfi ngstmontag 2010, musste

leider verschoben werden. Das

Reitercorps Neuss-Furth holte

Mit bestem Blick auf die Einfl ugschneise

des Düsseldorfer Flughafens

konnte das Reitercorps Neuss-

Furth mit seinen zahlreichen Gästen

an diesem Tag nicht nur den ersten

Landeanfl ug des ersten Lufthansa-

Airbusses A 380 auf den Flughafen

beobachten, sondern auch noch ein

überaus interessantes Siegerstechen

erleben.

Beim Wettbewerb um die Würde

des Reitersiegers 2010/2011 stiegen

Christoph Golasch, Patrik Clören

und Karl-Josef Bayer in den Sattel.

In einem spannenden Wettkampf

konnte Karl-Josef die Würde des Hohen

Reitersiegers 2010/2011 für sich

erringen. Nun darf Karl-Josef Bayer

als Sieger zum 40-jährigen Jubiläum,

das Siegerstechen dann auf Fronleichnam,

dem 3. Juni 2010, auf

der Reitanlage Tilmann auf der

Neusser Furth, nach.

welches das Corps im Jahr 2011

begeht, sozusagen hinein reiten. Er

freut sich mit seiner Siegerin Birgit

auf ein schönes und erlebnisreiches

Jubiläumsjahr. Unter den Klängen

des Musikvereins „Stein“ aus Düs-

ssv neuss 62 e.v.

Luftgewehr, Luftpistole, KK-Gewehr, Zimmerstutzen, freie Pistole

Mitglied im RSB-04217-LSP-1307085

Der Schieß-Sport-Verein 62 e.V. ist mit ca. 99 Sportschützen inklusiv Jugendabteilung einer der größten

Vereine im Bezirk. Hier finden Liga-Wettkämpfe, Kreismeisterschaften und Bezirksmeisterschaften statt.

Schützenvereine schießen hier ihren König aus. Verschiedene Korps vom Further- und Neusser Schützenfest

schießen auch hier auf 17 Schießständen in vier Räumen ihre Sieger aus.

Wenn wir Ihr Interesse am Schießsport geweckt haben, melden Sie sich unverbindlich bei uns zu den

Öffnungszeiten auf dem Schießstand. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

SSV Neuss 62 e.V.

41462 Neuss, Further Str. 15, (neu Katharina-Braeckler-Str.)

Tel.: 02131/548360

Fax .: 02131/1769163

E-Mail: ssv-neuss-1962@t-online.de

Web : SSV-NEUSS-1962.COM

Öffnungszeiten.: Mo + Do 18.00 – 21.00 So 10.00-13.00

seldorf, verlebte das Reitercorps

mit seinen zahlreichen Gästen bei

strahlendem Sommerwetter einen

wunderschönen Tag, der sich bis in

den späten Abend hineinzog.


Jägercorps Report 51 41


Interview mit S. M. Manfred II. Schlaak und Königin Hannelore

Nachdem wir in der Pfingstausgabe

2010 unseren Further

Schützenkönig S. M. Manfred

II. Schlaak mit seiner charmanten

Königin Hannelore vorgestellt

hatten, besuchten wir

Die Zeit zwischen dem erfolgreichen

Königsvogelschießen und

dem Further Schützenfest war

für die beiden sehr von Stress

begleitet, wobei die Zeit durch

einen vorab geplanten einwöchigen

Urlaub in diesen Wochen

auch mehr als knapp war, alles

Nötige vorbereiten zu können.

Dennoch haben beide sich hier

nicht aus der Bahn werfen lassen

und bereits den „schönen“

Stress vor Schützenfest genossen.

Zum Beispiel war es nicht

ganz einfach, einen kompletten

Hofstaat zu fi nden, so hat der

Königsbegleiter Wilfried Fahle

bereits hier eine helfende Hand

angelegt, um diesen zu komplettieren,

wobei es immer schwie-

die beiden Ende letzten Jahres,

rund ein halbes Jahr nach dem

Königsschuss, um uns von ihren

Erlebnissen und Eindrücken

des bisherigen Königsjahres

berichten zu lassen.

riger erscheint, vor allem die

Männer hierzu zu bewegen. Als

dies dann geschafft war, haben

die Proben und Tanzübungen

jede Menge Freude bereitet, die

Vorfreude auf das Schützenfest

war bei allen Beteiligten groß

und die Aufgabe wurde ernst

genommen. So ließen es sich

Manfred und Hannelore nicht

nehmen, an den Tänzen auch

schon einmal teilzunehmen.

Die vielen Termine wollten auch

zunächst am Schützenfest selbst

nicht abreißen, so stand ein

stressiger Samstag bevor, wobei

die Besuche im Altersheim und

auch der Friedhofsgang sehr

bewegend waren. Aus eigener

Erfahrung weiß Manfred, was

es heißt, eine Fackel zu bauen.

So freute er sich über die vielen

schönen Motive, die er am Kirmessamstag

auf den Straßen

bewundern konnte.

Weiter ging es dann für unser

Königspaar am Pfi ngstsonntag

mit dem feierlichen Festhochamt.

Nachdem Manfred in seinen

Frack gestiegen war, was

nach einmaligen Zeigen durch

42 Jägercorps Report 51


Präsident Rolf Stein kein Problem

für ihn darstellte, war es

für die beiden ein erhebendes

Gefühl als Königspaar in die

Kirche einzuziehen. Bei Hannelore

kam hier wahre Gänsehaut

auf. Und auch der anschließende

Festakt im Zelt hat den beiden

sichtlich Spaß bereitet. So sei es

ein tolles Erlebnis mit Familie

und Freunden auf der Bühne zu

sitzen und Gratulationen von

den vielen Gästen entgegen zu

nehmen. Der gut vorgetragenen

Festrede vom stellvertretenden

Neusser Bürger meister und

Präsident des Neusser – Bürger

- Schützenvereins lauschten beide

aufmerksam und erhielten als

Geschenk der Stadt Neuss den

obligatorischen Becher. Die Königsparade

hat Manfred voller

Stolz abgenommen, auch wenn

es eine Strapaze war, bei dem im

letzten Jahr heißen Kaiserwetter

so lange stehen zu müssen. Die

Frontabnahme war dann eine

wohltuende Abwechslung. Es sei

jedoch besser so, als im Regen

stehen zu müssen, wobei sich

bei unserem Königspaar und

allen Komiteemitgliedern eine

schöne gesunde Gesichtsfarbe

gebildet hätte. Das anschließende

gemeinsame Mittagessen im

Papst – Johannes – Haus mit der

Familie und dem Festkomitee

haben die beiden in einer sehr

familiä ren At mosphä re bei

gutem Essen genießen können.

Und auch der Festumzug war

ein reiner Genuss für die beiden.

Auch wenn es in der Kutsche

wiederum nichts zu trinken gab,

bzw. das Kaltgetränk in Form

von Sekt nicht auffi ndbar war,

und Manfred gegen Ende des

Umzugs mit leichtem Muskelkater

durch ununterbrochenes

Winken zu kämpfen hat te,

erfreute sich unser Königspaar

an den vielen Zuschauern am

Straßenrand. Schon auf der

Schlussgeraden des Umzugs,

der Furtherhofstraße, fand es

Hannelore bereits schade, dass

der Umzug in Kürze beendet

sein würde. Beim abendlichen

Grenadierball hatten diese sich

viel Mühe gegeben, das Königspaar

gebührend zu feiern. Schon

das Treffen des Festkomitees

beim Italiener an der Viersener

Strasse und der anschließende

bewegende Einmarsch in das

Festzelt ging beiden tief unter

die Haut.

Am Montagmorgen stand für S.

M. Manfred II. nebst Königin

Hannelore der Bürgerfrühschoppen

samt NGZ-Stammtisch

auf dem Programm. Manfred

empfand es hier als tolle

Sache, beim Pressestammtisch

Leute treffen zu können, die

man sonst nie trifft, wobei Hannelore

dies eher als Pfl ichtter-

Jägercorps Report 51 43


min angesehen hatte. Sie hätte

lieber jedem einzelnen Schützen

im Zelt die Hand geschüttelt,

die ja nicht am eigentlichen

Pressestammtisch teilnehmen

können.

Bereits mit dem Erwachen am

Dienstag war das Königspaar

aufgeregt, was der Tag bringen

würde. Das Biwak der Weißenberger

Scheibenschützen

empfanden beide sehr schön, vor

allem die persönlichen Gespräche

und das Hände reichen seien

eine tolle Sache gewesen.

Eine Besonderheit gab es ja im

letzten Jahr. Am Dienstag wurde

das Königspaar im offenen

Mercedes Oldtimer während des

Umzugs gefahren. Eine gute Alternative

zu den obligatorischen

Kutschen, wie beide fanden.

Trotz eines etwas beschwerlichen

Einstiegs Einstiegs wegen des Reifrocks,

ist das Kleid nach eigenen

Angaben unserer unserer Königin, Königin, sehr

gut zur Geltung Geltung gekommen. Die

Eindrücke der anschießenden

Frontabnahme, gemeinsam mit

dem Hofstaat, Hofstaat, können beide so

recht gar nicht wiedergeben,

so so überwältigend waren diese

Momente Momente für für sie. Und auch der

abendliche Chargiertenumzug

war war etwas ganz Besonderes

für das Königspaar, der viele

Jubel Jubel und auch auch der Weg über

den Kirmesplatz Kirmesplatz sowie der Ein-

marsch samt Spalier durch alle

Chargierten des Regiments bis

hoch zum Thron, führten zu viel

Gänsehaut und der ungläubigen

Erkenntnis, dass alles nur für die

beiden geschehe. Der gesamte

Krönungsball war ein ganz besonderes

Highlight. Dieser hätte

nie zu Ende gehen müssen. Auch

wenn Manfred und Hannelore

bewusst ist, dass für viele Schützen

im Zelt die lange Gratulationscour

etwas langweilig wirkt,

und auch unser Königspaar

absolut nicht mehr sagen könne,

wer nun alles gratuliert hatte,

genossen es beide, an diesem

Abend hofi ert zu werden. Selbst

auch das nächtliche „Rudern“ im

aufgestellten Gummiboot vom

„Sound Convoy“, hat beiden

sichtlich Spaß bereitet.

Als dann am Mittwoch nach

einer langen Nacht die Geschenke

bei den beiden zu Hause aus

dem Zelt angeliefert wurden,

wusste Hannelore nicht wohin

mit den ganzen Blumen, wobei

sie dann aber das Blumenmeer

genoss. Und auch von den zahlreich

erhaltenen Gutscheinen

sind immer noch einige ungenutzt,

so dass unser Königspaar

noch einige Zeit eine bleibende

Erinnerung an ihren Krönungsabend

haben wird.

Das nächste große Highlight

im Jahr eines Further Schützenkönigs

ist die Einladung

der Sparkasse Neuss in deren

Hauptgeschäftstelle zum Königsempfang

am Neusser Schützenfest.

Diesen haben Manfred und

Hannelore als ein tolles Erlebnis

mit viel gutem Essen, einer super

Bewirtung und einem schönen

Fackelzug empfunden. Einziger

Wehmutstropfen hier für die

beiden war, dass sich das Neusser

Komitee samt amtierender

Majestät nach dem Fackelzug

nur kurz zum Essen habe blicken

lassen und sich keinerlei

Zeit für die Gastgeber und die

anwesenden Könige des Kreises

genommen hatte.

In den vergangen Monaten ist

es S. M. Manfred II. gelungen,

urlaubsbedingt bis auf Reuschenberg,

alle Schützenfeste

im Kreis besuchen zu können.

Auch der Besuch der Edel- Edel-

knaben auf ihrer jährlichen

Jugendherbergsfahrt war ein

wunderschönes Erlebnis für

Manfred und Hannelore. Das

obligatorische Eis für die Jungs

hatte denen bei dem vorherrschenden

heißen Wetter noch

mal so gut geschmeckt. Was

die Further Edelknabenführer

hier das ganze Jahr an Arbeit

leisten würden, wäre tatsächlich

eine wahre Leistung, wobei die

Betreuer bei den vielen Kindern

Nerven aus Stahlseile haben

müssen, so Hannelore. In diesem

Zusammenhang denkt das

Königspaar auch gerne zurück

an das Fahnenhissen im Kindergarten

„St. Josef“ am Schützenfest-Freitag,

wie schön dies von

den Leiterinnen für die Kinder

organisiert wird. Hannelore

sprach hier ein besonderes Lob

an die Leiterinnen für die Arbeit

mit den Kindern während des

ganzen Jahres aus.

Auch die vielen Krönungsfeierlichkeiten

der Corps und

Züge waren immer wieder ein

Erlebnis für sich, so lernte man

überall neue Schützenbrüder

kennen. Bis auf einen Abend

gab es zum Glück bislang keine

Terminüberschneidungen,

so dass man zum Großteil die

44 Jägercorps Report 51


Abende im Kreise der Schützen

voll genießen und so Hannelore,

sich auch Zeit für die einzelnen

Könige nehmen konnte.

Mit dem 11. November ging auch

nahtlos die Karnevalssession für

sie wieder los. An diesem Tag

genoss Manfred auch das Martinsfest

und erstmalig das „Käzkesprenge“

auf der Furth. Auch

wenn der Umzug wetterbedingt

ausfallen musste, hat es beiden

viel Spaß gemacht. Einen besonderen

Dank möchten beide an

Erich Lentzen aussprechen, der

den Teig für die Martinsküchlein

unentgeltlich zur Verfügung

stellte, aber auch an Irene Edenhofner,

mit der Hannelore beim

Backen viel Spaß und Freunde

bekommen hatte.

Auch wenn unser Königspaar

in den vergangenen Monaten

seit dem Königsschuss an die 50

Termine wahrgenommen hat,

gab es kaum Veränderungen in

ihrem Leben. So soll es auch

nach dem Regentschaftsjahr

bleiben. Jedoch wollen sie sich

auch weiterhin öfters auf diversen

Schützenveranstaltungen

blicken lassen und beide hoffen

darauf, dass auch in Zukunft die

eine oder andere Einladung sie

hierzu erreichen wird.

Gab es besondere Termine für

euch? Hierauf konnten Manfred

und Hannelore nur antworten,

dass die ganze Zeit eine Gänsehautstimmung

vorherrschte,

einzig der Krönungsball am

Dienstag sei natürlich ein sehr

heraus stechendes und unbeschreibliches

Erlebnis gewesen.

Die Stimmung und auch die

ganze Art und Weise, eine Session

als Karnevalsprinz zu feiern,

könne man in keinster Weise

mit einem Königsjahr als Schützenkönig

vergleichen, Manfred

habe jedoch niemals bereut, den

Weg zum Vogelschuss angetreten

zu haben.

Wir vom Jägercor ps-Repor t

möchten Euch beiden auf diesen

Weg nochmals für eure Zeit und

den schönen Abend in angenehmer

Atmosphäre danken und

wünschen euch noch viel Spaß

und Vergnügen in eurem restlichen

Regierungsjahr!

Ein besonderes Kompliment

will unser Königspaar

allen Schützen aussprechen,

die durch ihr

Auftreten erst das tolle

Jahr für die beiden ermöglicht

haben. Die Hönesse,

die Fahnenschwenker

und Fahnenträger hätten

wieder ein tolles Bild abgegeben.

Ein besonderer

Dank gelte natürlich ihrem

Königsbegleiter Wilfried

Fahle, bei dem man

sich immer wie in „Abrahams

Schoß“ gefühlt habe

und sich keinen Besseren

hierfür vorstellen könne.

Aber auch der Träger der

Königsstandarte, Günter

Benz habe einen tollen Job

gemacht und immer ein

Bonbon griffbereit in der

Tasche gehabt. Ein weiterer

Dank gelte dem gesamten

Komitee für ihre Arbeit

im ganzen Jahr. Unseren

Präses, Pfarrer Hans-Günther

Korr, haben beide in

den letzten Monaten als

äußerst sympathischen

Menschen kennengelernt

und konnten viele schöne

und lustige Stunden mit

ihm zusammen verbringen.

Ein weiterer Dank

gilt allen Further Bürgern

für ihren Jubel am Straßenrand

und den schönen

Dekorationen der Further

Strassen. Aber auch an die

Ordnungs- und Hilfsdienste

wie Sanitäter, Polizei

und Feuerwehr möchten

Hannelore und Manfred

ihren Dank richten, ohne

diese wäre es gar nicht

möglich, ein solch tolles

Schützenfest zu feiern.

Ganz persönlichen Dank

von Manfred gelte natürlich

auch den Further

Sappeuren sowie den kompletten

Rösschendrehern,

die gemeinsam eine schöne

Residenz für unsere Majestät

erschaffen hatten.

Jägercorps Report 51 45


Jahreshauptversammlung des Jägercorps Neuss-Furth

Der erste Freitag im November,

Termin der Jahreshauptversammlung

des Jägercorps Neuss-Furth.

So kam am 5. November 2010,

nach fristgerechter Einladung,

das Corps im Thomas-Morus

Haus zusammen. Nachdem alle

im Saal ihren Platz gefunden hatten,

konnte der erste Vorsitzende

Thomas Scharf die Versammlung

eröffnen und begann mit der

Begrüßung aller Anwesenden.

Besondere Grüße galten an die-

Leider wird alles auch hin und

wieder von traurigen Anlässen

überschattet, so dass zu Beginn

der Versammlung der verstorbenen

Menschen und Kameraden

gedacht wurde.

Nun konnte Thomas Scharf sein

erstes Jahr als erster Vorsitzender

Revue passieren lassen und kam

dabei insgesamt zu einem sehr

positiven Ergebnis. Er berichtete

von vielen neuen Erfahrungen,

die ihm als ersten Vorsitzenden

ermöglicht wurden, sei es auf verschiedenen

Zug-, Corps- oder Regimentsveranstaltungen.

Überall

habe er feststellen können, dass

sich das Jägercorps stets positiv

und kameradschaftlich präsentiert.

Dies erfülle ihn mit Stolz,

und so dankte er jedem einzelnen

Jäger, welcher Teil dieser positiven

Außendarstellung ist. Natürlich

hat ein solches Schützenjahr

nicht nur Höhepunkte. Daher war

es keine Überraschung, dass es

auch einen kleinen Kritikpunkt

in diesem Jahr zu verzeichnen

gab. Im Jahr 2009/10 war es für

unseren ersten Vorsitzenden die

Proklamation des Jägerkönigs direkt

nach dem siegreichen Schuss

am Schießstand. Die Atmosphäre

am Schießstand sei einer Krönung

des höchsten Repräsentanten unseres

Corps nicht würdig. Ebenso

sei es die falsche Umgebung für

den Ritterschlag. Besonders in

diesem Jahr, als dieser aushilfsweise

mit einer Reitgerte stattfinden

musste. Gleichzeitig konnte

Thomas Scharf aber auch alle im

Saal insofern beruhigen, als er

verlauten ließ, dass der Vorstand

mit Hochdruck an einer Lösung

für diese nicht zufrieden stellen-

sem Abend unserem Jägerkönig

Alf Marcen und unserem Jungjägerkönig

Niklas Ritterbach. Des

Weiteren konnten S. M. Manfred

II. Schlaak, Schützenpräsident

Rolf Stein, Schützenmeister und

stellvertretender Schützenpräsident

Wilfried Fahle und Oberst

Heiner Ringes als Vertreter des

Komitees begrüßt werden. Auch

Ehrenmitglied Josef Höfges durfte

in der namentlichen Begrüßung

nicht fehlen.

de Situation arbeite. Nun folgte

noch ein kurzer Ausblick in die

Zukunft. Thomas Scharf kündigte

zunächst einen Neujahrsempfang

des Jägercorps Neuss-Furth

an, welcher am 15. Januar 2011

stattfinden wird. Des Weiteren

blickte unser erster Vorsitzender

weit voraus aufs nächste Volks-

und Heimatfest, an welchem die

Further Bürger und Gäste eine

neue Falkner Gruppe in den Reihen

des Jägercorps Neuss-Furth

finden werden. Diese wird betreut

von Sebastian Küsters und

Daniel Keita vom Jgz. „In Treue

Fest“. So kam Thomas Scharf

dann auch recht schnell zu einem

Ende seines Rückblickes auf das

vergangene Jahr und erläuterte

noch kurz die anstehende Tagesordnung.

Diese war am heutigen

Ta g doch et w a s Besonderes,

da die Abst immung über die

Eintragung ins Vereinsregister

anstand.

Zunächst trat aber noch Ralf

Peifer ans Mikrofon, um einen

ausführlichen Bericht des vergangenen

Schützenjahres darzulegen.

An diesen Bericht schlossen sich

noch Ralf Sell mit dem Bericht des

Kassierers, Thomas Hennessen

mit dem Bericht des Schießmeisters

und Christoph Robertz mit

dem Bericht des Jungjägerbeauftragten

an. Zum Abschluss folgte

noch der Bericht der Kassenprüfer,

vorgetragen von Uwe Prepens

vom Jgz. „In Treue Fest“. Nachdem

die Kassenprüfer dem Kassierer

u nd dem gesamten Vor st a nd

eine einwandfreie Arbeit im vergangenen

Jahr attestiert hatten,

schlugen sie die Entlastung des

gesamten Vorstandes vor, welche

auch prompt mit einem positiven

Ergebnis angenommen wurde.

Im Anschluss hieran ergriff der

Schützenpräsident der St. Sebastianus

– Schützenbruderschaft

Neuss-Furth, Rolf Stein das Wort

und entsandte auf diesem Wege

noch einige Grüße an das gesamte

Jägercorps. Ähnlich wie die Entlastung

des Vorstandes, attestierte

auch Rolf Stein unserem Vorstand

eine einwandfreie Arbeit, soweit

er dies beurteilen könne und bestätigte

den äußerst positiven und

kameradschaftlichen Eindruck

unseres ersten Vorsitzenden Thomas

Scharf.

Nun kam es zum entscheidenden

Punkt der Versammlung. Die

grundsätzliche Abstimmung, ob

das Jägercorps Neuss-Furth ins

Vereinsregister aufgenommen

werden soll, stand an. Ralf Sell

trat zunächst erneut ans Mikrofon,

um seinen Antrag auf

Eintragung ins Vereinsregister,

welchen er dem Vorstand vorlegte,

der Versammlung erneut vorzutragen.

Die Gründe für diesen

Antrag lagen im Wesentlichen darin,

das Jägercorps Neuss-Furth

zu einer juristischen Person zu

machen und so die persönliche

Haftung eines jeden Mitglieds,

insbesondere des Vorstandes, im

Ernstfall zu verhindern. Die Abstimmung

ging schnell über die

Bühne und es war entschieden.

Das Jägercorps Neuss-Furth 1932

wird zum Jägercorps Neuss-Furth

1932 e.V.

Nun musste nur noch über die

neue Satzung abgestimmt werden

und alles konnte in die Wege

geleitet werden. Natürlich gab es

46 Jägercorps Report 51

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932


einige kleinere Änderungen in der

Satzung, um dem Vereinsrecht

gerecht zu werden. Es kamen natürlich

auch einige Fragen auf, die

aber schnell beantwortet werden

konnten. So wurde nach kurzen

Diskussionen um einige Kleinigkeiten

keine weitere Änderung

am neuen Satzungsvor schlag

vorgenommen und die Versammlung

stimmte mit nur wenigen

Gegenstimmen der Satzung zu.

Als dieser Punkt abgeschlossen

war, konnte man wahrlich spüren,

dass eine gewisse Anspannung

im gesamten Saal abfi el und die

Versammlung nahm ganz entspannt

ihren weiteren Verlauf. So

wurden gemäß dem Vereinsrecht

alle Amtsinhaber in ihrem Amt

bestätigt.

Daraufhin standen die Neuwahlen

der turnusmäßig ausscheidenden

Ämter an. Kurz gesagt, alle Amtsinhaber

wurden wiedergewählt,

bis auf den zweiten Kassenprüfer,

welcher neu gewählt werden

musste. Somit ergeben sich weiterhin

folgende Amtsinhaber:

Major:

Hans-Gerd Niemöhlmann

„Jäger-Fahnenkompanie“

2. Vorsitzender:

Hans-Gerd Niemöhlmann

„Jäger-Fahnenkompanie“

1. Kassierer:

Ralf Sell

Jgz. „Jägerhorn“

Halloween-Party

Am Sonntag, dem 31. Oktober

war es wieder soweit, denn der

Jgz. „Schmucke Further“ hatte

Traditionell? Ja! Denn zum 13. Mal

wurde dieses Fest vom Jägerzug

veranstaltet. 13! Eine Unglückzahl?

Für die einen eventuell, für

den Jägerzug „Schmucke Further“

nur ein wenig!

Aufgrund der vielen Nachahmer-

Partys im Umkreis, fanden sich

zu Beginn nicht so viele Gäste im

Gasthaus Lützenrath ein.

Nachdem so mancher „Geist“

erstmal in der Nachbarschaft „Süßes

oder Saures“ gefordert hatte,

2. Schriftführer:

Fred Schlüter

„Jgz. Waldeslust“

Zeugwart:

Peter Kleuel

Jgz. „In Treue Fest“

3. Blockführer:

Rolf Robertz

Jgz. „Hasenberger

Jonges“

2. Kassenprüfer:

Arek Jäger

Jgz. „Schluckspechte“

Abschließend trug Ralf

Sell einen weiteren Antrag

vor, welcher eine

Beitragserhöhung auf

20,- Euro jährlich fordert.

Dieser Antrag

wurde ebenfalls von

der Versammlung angenommen.

Nachdem zum Punkt

„Verschiedenes“ weder

Fragen, Anregungen

noch Anträge kamen,

konnte der erste Vorsitzende

Thomas Scharf

die Versammlung um

21.40 Uhr schließen

und entließ alle Anwesenden

in einen noch

recht gemütlichen und

geselligen Freitagabend.

ab 19.00 Uhr zur traditionellen

Halloween-Party im Gasthaus

Lützenrath eingeladen. nicht noch mal vorkommt, hier

erschienen sie erst spät in der

Kneipe, wohl auch angelockt von

der tollen Tombola, die der Verein

wieder auf die Beine gestellt hatte.

Beim Losverkauf war dann nichts

mehr von einer Unglückszahl zu

spüren, denn so mancher Gast hatte

nach der Verlosung ein schweres

„Päckchen“ voller Freude nach

Hause zu tragen.

Für diejenigen, die an diesem

Abend nicht vor Ort waren: „Ihr

habt was verpasst.“ Damit das

zwei Termine des Vereins:

Kappenball mit Tombola am

Karnevalssamstag (05.03.2011)

ab 19.00 Uhr

Ostereierdarten (11.00-14.00 Uhr)

und Osterball mit Tombola (ab

19.00 Uhr), beides Ostersonntag.

Beide Veranstaltungen natürlich

im Vereinslokal Lützenrath.

Da der Jgz. „Schmucke Further“

im Jahr 2011 ihr 25-jähriges Zugjubiläum

feiert, wird so manche

tolle Überraschung bei solch einer

Veranstaltung ausgepackt.

Jägercorps Report 51 47

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932


Neujahrsempfang der Edelknaben

Im Papst-Johannes-Haus fand

der traditionelle Neujahrsempfang,

die Auftaktveranstaltung

der Edelknaben Neuss-Furth,

statt. Corpsführer Theo Abels

eröffnete die Veranstaltung und

begrüßte die zahlreichen Anwe-

Traditionell wurden an diesem

Tag ausscheidende Edelknaben

für ihre Verdienste um das Corps

mit der silbernen Verdienstnadel

geehrt. Von nun fünf Ehemaligen

werden vier weiter in den Reihen

der Further Sebastianer mitmarschieren.

Die Ehrung der Jahresbesten aus

dem Pokalschießen 2010 wurde

mit Spannung erwartet und so

konnten sich in der Altersklasse

bis sieben Jahre Mika Hernicke

mit 78 Ringen, Malte Büssing mit

74 Ringen und Lars Bludau mit 70

Ringen über ihre Pokale freuen.

Die Älteren legten ein paar Ringe

dazu. Hier war Jan di Benedetto

mit 90 Ringen erfolgreich. Er

erhielt auch den Wanderpreis

des Jahresbesten. In der nachfolgenden

Platzierung konnten sich

Fabian Schlüter mit 86 Ringen

und Patrick Mollenhauer mit 156

Ringen behaupten. Sie freuten

sich ebenfalls über die errungenen

Trophäen.


senden. Sein Willkommensgruß

galt besonders der amtierenden

Edelknabenmajestät Joel

I. Schön, Ehrenmitglied Josef

Höfges, vielen Passiven und den

Jungschützenbeauftragten der

Bruderschaft.

Tagessieger des 1. Pokalschießens

2011 wurden Marvin Bernd

Zander und Justin Ferfers mit 28

Ringen.

Einladung zur Gründungsversammlung der Falknergruppe

An alle interessierten Jungs ab

8 Jahre,

das Jägercorps Neuss Furth möchte

Euch zur Gründungsversammlung

der Falknergruppe des Jägercorps

Neuss Furth recht herzlich

einladen.

Die Gründungsversammlung fi ndet

am 06.02.2011 um 16.00 Uhr

in der Gaststätte Lebioda, Geulenstraße

40 statt.

Hier bekommt Ihr alle Informationen

wie z.B. Ablauf des Schützenfestes,

Eure Uniformen und

Ihr lernt eure Betreuer, Sebastian

Küsters und Daniel Keita kennen,

die sich dann um Euch kümmern

werden.

Ihr dürft und solltet natürlich auch

eure Eltern mit zur Versammlung

bringen.

Ich freue mich auf das Treffen mit

Euch und verbleibe bis dahin mit

freundlichem Schützengruß

Thomas Scharf

1. Vorsitzender

Jägercorps Neuss-Furth

Die Pokalsieger 2010

V. l. Hintere Reihe: Fabian Schlüter, Patrick

Mollenhauer und v. l. vorne

Jan di Benedetto, Mika Hernicke, Malte

Büssing und Lars Bludau.

48 Jägercorps Report 51

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932

Erster Vorsitzender

Thomas Scharf

An der Rehhecke 24

41462 Neuss

Tel. 02131 / 54 69 77

scharfthomas2@aol.com


1. Neujahrsempfang des Jägercorps

Erstmalig nach 1933 gab es am

15. Januar 2011 wieder einen

Neujahrsempfang des Further

Jägercorps. Begonnen wurde

Die Messe wurde musikalisch

unterstützt durch die Jagdhornbläsergruppe

Kaarst. Diese war

mit einer großen Anzahl von

Bläsern vertreten und hat hervorragend

gespielt, so auch unser

Major Hans-Gerd Niemöhlmann,

der in diesen Reihen aktives Mitglied

ist. Zudem war die Jäger-

Fahnenkompanie mit den beiden

Jägercorpsfahnen vertreten.

Nach der Messe ging es zu einem

Umtrunk in das Papst-Johannes-

Haus. Dort begrüßte der 1. Vorsitzende

Thomas Scharf die anwesenden

Gäste. Vorab galt sein

Gruß unserer Regimentsmajestät

Manfred II. Schlaak mit seiner

Königin Hannelore. Des Weiteren

wurden Schützenpräsident Rolf

Stein, Regimentsoberst Heiner

Ringes sowie weitere Herren des

Komitees begrüßt. Jägerkönig Alf

Marcen, sowie eine Abordnung

der Further Scheiben- und St.

Hubertusschützen waren ebenfalls

vertreten.

Thomas Scharf dankte während

seiner Ansprache den Lebenden

und Verstorbenen, die sich im

und um das Jägercorps verdient

gemacht haben. Nach seiner

kurzen Rede spielte nochmals

die Jagdhornbläsergruppe Kaarst

auf, die während und nach ihrem

Auftritt mit viel Applaus bedacht

wurde.

Nach einigen kühlen Getränken

und netten Gesprächen trat

unsere Regimentsmajestät Manfred

II. Schlaak nach vorne und

überreichte dem Jägerkönig Alf

Marcen ein Präsent, da es im

letzten Jahr keine passende Ge-

dieser Abend um 17.00 Uhr mit

einer Messe, die Pfarrvikar Klaus

Nickel mit zwei weiteren Priestern

zelebrierte.

legenheit gab, dies offiziell zu

überreichen.

Zwischenzeitlich wurden auch

drei verschiedene Suppen verköstigt,

die allesamt gut mundeten.

Es war trotz einer nur geringen

Teilnahme aus den Kreisen der

Jägercorps Report 51 49

JÄGERCORPS NEUSS-FURTH 1932

Jäger eine schöne und gemütliche

Veranstaltung und wir freuen uns

auf eine Wiederholung im nächsten

Jahr. Nun wünschen auch wir vom

Jägercorps-Report allen Schützen

und ihren Familien ein frohes und

erfolgreiches Jahr 2011.


Die GWN beim SSV Stadtgrenze

Am Samstag, dem 15. Januar

2011, folgte das „GWN Sports-

Team“ einer E inladu ng de s

Schießsportvereins Stadtgrenze

1966 Neuss e.V. zu einem Schießen

in deren Vereinsräumen unter

der Turnhalle der Realschule

Gegen 14.00 Uhr ging es dann

los und ein Dutzend der Sportler

samt Begleitern traf sich vor dem

Schießstand, um ihr Können am

Luftgewehr zu präsentieren. Bei

den Akteuren war die Freude und

Aufregung vorab schon groß, sich

an der für sie nicht alltäglichen

Sportart einmal zu versuchen. So

trat man dann auch schnell an

den Schießstand, um die Schüsse

auf den Karten zu platzieren. Jeder

einzelne Schütze erhielt eine

Einweisung durch ein erfahrenes

aktives Mitglied aus dem Schießverein,

wobei die Sportler während

des gesamten Schießens von diesem

Mitglied betreut wurden und

Hilfestellung erhielten.

Nachdem der Durchgang beendet

und die Ergebnisse ausgewertet

waren, ging es weiter mit der

Siegerehrung. Die Ergebnisse

der Schützen waren recht unterschiedlich

ausgefallen, wobei

der eine oder andere doch sehr

erfolgreich abgeschnitten hatte.

Jeder der Akteure freute sich, eine

Teilnahmeurkunde als Erinnerung

an diesem Tag aus den Händen des

SSV Stadtgrenze entgegennehmen

zu können. Die jeweils drei besten

Männer sowie die drei besten Frauen

konnten sich zusätzlich noch

an der Frankenstraße. Da in den

Räumlichkeiten der Turnhalle

die „GW Nler“ bereits häufig

zugegen sind, um Tischtennis zu

spielen, stellte sich die Anreise

als unkompliziert dar.

über einen kleinen Pokal für ihr

erfolgreiches Schießen freuen.

Für viele der Frauen und Männer

war es ein völlig neues Erlebnis,

den Schießsport auszuüben, wobei

es allen anzusehen war, dass es

ihnen Spaß gemacht hatte. Sowohl

die an diesem Tag anwesenden

Mitglieder des Schießvereins als

auch die Frauen und Männer der

GWN hatten zusammen einen

schönen und rundum gelungenen

Nachmittag verleben können.


50 Jägercorps Report 51


Jägercorps Report 51 51


Nähe ist uns wichtig!

Kaarst•Büttgen

NE•Weißenberg

NE•Furth

NE•Reuschenberg

NE•Norf

Neuss•Stadtmitte

NE•Rosellerheide

Grevenbroich•Stadtmitte

Grevenbroich•Neukirchen

D•Oberkassel

Wir sind da, wo unsere Mitglieder

und Kunden leben und arbeiten!

D•Wittlaer

D•Kaiserswerth

SB D•Lohausen

D•Hamm

D•Henkel-Saal

D•Stadtmitte

D•Carlsplatz

SB Dormagen•Delrath

D•Düsseldorf Arcaden

D•Bilk

D•Flehe

SB Dormagen•Straberg

Dormagen•Nievenheim

D•Himmelgeist

Ratingen

D•Rath

D•Wehrhahn

D•Schadowstrasse

D•Gerresheim

D•Handwerkskammer Düsseldorf

D•Hassels

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