Kulturjournal Nordfriesland 2015

JohannaJuergensen

Kultur und Veranstaltungen in Nordfriesland, Sommer/Herbst 2015

Kultur und Veranstaltungen in Nordfriesland

Sommer/Herbst

2015

Publikumsmagnet: Das Museum Kunst der Westküste auf Föhr

Von Meeren und Küsten

Auf einen Blick

Alle Museen mit Adressen

und Öffnungszeiten

im Überblick

Foto: © Nolde Stiftung Seebüll

Im Interview stellt die Direktorin des Museums Kunst der Westküste, Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen

das Ausstellungsprogramm für 2015 und das Museumskonzept vor. Seite 2

Aus dem Inhalt:

Kultur trifft Zukunft:

Das Kultur21-Festival

2014 im Rückblick

4 14 15

Hoch im Kurs: Die

Gardinger Musikantenbörse

bietet für jeden etwas

Im Fokus: Nationale

Minderheiten beim Ferdinand-

Tönnies-Symposium


2015

Sie führen die Besucher dieses Jahr

auch von der Nordsee weg an die 2011

vom Tsunami so gebeutelte Küste

Japans?

Foto: Heinrich W. Petersen Ausfahrendes Rettungsboot 1886 © Sammlung Kunst der Westküste.

Foto: © Maarten van Loosbroek.Marielle van der Bergh „Floating Boat

Interview mit der Direktorin des Museums Kunst der Westküste Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen

Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen: Zum

Themenfeld „Meer und Küste“ aus

heutiger Sicht gehören natürlich

auch Urkatastrophen. Der französische

Fotograf Denis Rouvre hat seiner

Serie den Titel „Low Tide“, Ebbe,

gegeben. Wir zeigen beeindruckende

groß for matige Landschaften und Portraits

von Menschen, die den Tsunami

erlebt haben. (19.7. –10.1.)

In Alkersum wird ja nicht nur präsentiert,

sondern auch geforscht, und

gerade die kommende Hans-Peter-

Feddersen-Ausstellung ist wohl ein

Beispiel dafür? (7.6. – 27.9.)

die von uns selbst kuratiert wird, mit

einem eigenen Stempel zu versehen.

So wird auch gegenwärtig die Ausstellung

„Papermania!“ von einem sehr

informativen Booklet begleitet, das wir

auf Deutsch und auf Dänisch anbieten.

Studierenden vom Kunsthistorischen

Institut haben auch schon im MKdW

stattgefunden.


Das Interview führte Werner Hajek

Foto: © Alexander Brattell; Papermania! Frank Bölter,

Performance „Bis ans Ende der Welt“

Zwiegespräch der Künste

Meer und Küste sind die Themen, denen das „Museum Kunst der Westküste“ (MKdW)

gewidmet ist. Seit seiner Eröffnung vor sechs Jahren lenkt es das Inte resse der Kunstfreunde

auf das kleine Friesendorf Alkersum auf der Insel Föhr. Wir sprachen mit der

Direktorin, Professor Dr. Ulrike Wolff-Thomsen, über das Konzept und die aktuellen

Ausstellungen.

Sie haben vom Gründungsdirektor

Thorsten Sadowsky 2013 ein Haus

mit einem überzeugenden Konzept

übernommen. Was hat sich inzwischen

getan?

Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen:

Wir haben das Profil noch geschärft,

indem wir stärker aus der Sammlung

heraus Ausstellungen entwickeln.

So zeigten wir im vergangenen

Jahr mit der großen Otto-Heinrich-

Engel-Ausstellung einen Maler, der

seit 1901 wiederholt nach Föhr kam

und das Bild der Insel nachhaltig

geprägt hat. Ebenso spannend war

im Jahr 2014 die Zusammenschau

der während ihrer Amrum-Reise entstandenen

Werke von Paula Modersohn-Becker

und Otto Modersohn.

Für unsere Gäs te und Besucher ist

es natürlich sehr attraktiv, wenn sie

einen direkten Anknüpfungspunkt

haben und zugleich wichtige Vertreter

der deutschen Kunst hier

antreffen können. Genauso beeindruckt

die Internationalität unserer

Sammlung, sie umfasst ja Gemälde,

die in den Nordseeanrainerstaaten

Norwegen, Dänemark, Deutschland

und Niederlande im Zeitraum von

1830 bis 1930 entstanden sind und

deren Schwerpunkt auf dem faszinierenden

Themenfeld Meer und

Küste liegt.

Der weitere Fokus ist auf internationale

zeitgenössische Kunst

gerichtet. Wir haben aktuell mit

„Papermania!“ (bis 12.7.) wieder

eine großartige Ausstellung. Unter

anderem ist im ersten Saal ein

großes Papierboot von Frank Bölter

sozusagen angelandet, das in der

Tat auf dem Wasser gefahren ist und

hier nun gleichsam als Schiffswrack

strandete. Wir stellen dieses überdimensionale,

über acht Meter lange

Werk in einen Dialog mit thematisch

dazu passend ausgewählten Gemälden

unserer Sammlung, die eben

etwa auch Schiffskatastrophen

und -bergungen darstellen. So zeigen

wir in zweifacher Hinsicht ein

„Kräftemessen“ – wie wir die Schau

betitelt haben: Das existentielle

Aus loten zwischen Mensch und Natur

und das Zwiegespräch zwischen

der zeit ge nössischen und der modernen

Kunst.

Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen:

Ich bin fest davon überzeugt, dass

die Bedeutung Hans-Peter Feddersens

(1848 –1941) innerhalb der deutschen

Malerei unterschätzt wird. Er war zum

einen Genre- und Portrait-Maler, doch

der große Schwerpunkt liegt zum

an de ren auf der Landschaftsmalerei.

Wir legen nun den Fokus auf das Werk,

das an der Westküste auf dem Festland,

auf den Halligen sowie auf den

Inseln Föhr, Sylt, Fanö und Röm entstanden

ist. Die mehr als 100 Werke

sowie Skizzenbücher offenbaren ein

Riesenpanorama und bieten gewaltige

Ent deckungen für den Besucher. Wir

begleiten die Ausstellung mit einem

eigenen Katalog. Wir haben natürlich

immer Interesse, jede Ausstellung,

Alle sieben Ausstellungen

des Jahres 2015 unter:

www.mkdw.de

Das Museum ist eine Stiftung des

Unternehmers Professor Dr. h. c. mult.

Frederik Paulsen, dessen Großeltern

von Föhr stammen. Wie lebendig ist

die Verbindung zum Stifter?

Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen:

Die ist sehr lebendig. Herr Professor

Paulsen nimmt regen Anteil am

Ausstellungsprogramm und an der

Entwicklung der Stiftung und bestimmt

als Mitglied des Aufsichtsrates unsere

Geschicke mit.

Etwas Persönliches: Lehren Sie noch

an der Kieler Universität?

Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen:

Mit großer Freude. Zwei Seminare mit

Zur Person:

Ulrike Wolff-Thomsen studierte an

der Universität in Kiel, wo sie seit

2008 als Professorin lehrt. Schon

vor ihrer Berufung nach Föhr kuratierte

sie wichtige Ausstellungen.

Ulrike Wolff-Thomsen hat unter

anderem mit Biografien und mit

Veröffentlichungen zum Thema

Nolde, Kollwitz, Modersohn-Becker,

Sammeln und Kunsthandel auf sich

aufmerksam gemacht.

2 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

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2015

Der Kreis Nordfriesland veranstaltete im September 2014 das Kunst- und Kulturfestival „Kultur21“

Eine Vision wurde Wirklichkeit

Vom 25.09. bis 28.09.2014 fand im NordseeCongressCentrum Husum erstmals ein

großes Kunst- und Kulturfestival statt, welches von der kreiseigenen Stiftung Nordfriesland

und der Messe Husum veranstaltet wurde. Der folgende Bericht beschreibt

das Veranstaltungskonzept des „Kultur21-Festivals“ sowie dessen Umsetzung.

Unter dem zentralen Thema „Leben im

21. Jahrhundert“ hatte das Kultur21-

Festival den Anspruch, regionale Kultur

und Zukunftsthemen miteinander

zu verknüpfen. Dies spiegelte sich

insbesondere im Programm wieder,

bei dessen Entwicklung bewusst die

Darstellung einer breiten Vielfalt

modernen Lebens akzentuiert werden

sollte.

Zu diesem Ziel wurden aus dem

Oberthema fünf Hauptthemenbereiche,

„Künste“, „regionale Kultur“,

„Internationale Zusammenarbeit

Kultur“, „Trends“ und „Multimedia“

abgeleitet. Zusätzlich wurden sogenannte

Erlebniswelten entwickelt,

welche zum Ziel hatten, die verschiedenen

Themenbereiche aktiv erlebbar

zu machen. Durch die Erlebniswelten

„Bühne“, „Kunst“, „Markt der Möglichkeiten“,

„Multimedia“ und „Speicher/

Sturm und Drang“ wurde versucht,

dem Festivalbesucher vielfältige Erscheinungsbilder

von Leben und Kultur

im 21. Jahrhundert zu vermitteln. Verantwortlich

für die Konzeptentwicklung

und Durchführung war die Leiterin

des Fachdienstes Kultur des Kreises

Nordfriesland, Johanna Jürgensen.

Bühnenprogramm

Die Erlebniswelt „Bühne“ gliederte

sich in drei Standorte, die Hauptbühne

im großen Saal des NCC, die Marktbühne

auf dem Markt der Möglichkeiten

und die Lesebühne im Obergeschoss.

Diese Schaffung von mehreren Auf-

trittsflächen auf dem Festivalgelände

ermöglichte ein zeitliches Nebeneinander

unterschiedlicher Präsentationen,

wodurch die Vielfalt des

Programms und damit des kulturellen

Angebots beim Kultur21-Festival

gewährleistet werden konnte. Unter

anderem hierdurch konnte ein

„Schaufenster der Kulturszene Nordfriesland

geschaffen werden, wie es

in den Zielsetzungen der Veranstaltung

gefordert wurde.

Bei der Auswahl der Programmpunkte

für die Hauptbühne war bewusst auf

eine Berücksichtigung möglichst

aller Kunstrichtungen Wert gelegt

worden. Infolgedessen zeugten

sie von einer breiten kulturellen

Spartenvielfalt mit Darbietungen

Fotos: Thomas Lorenzen

aus Musik, Theater, Literatur, Tanz

sowie Bildender Kunst. Besonders

in der Musikauswahl konnte durch

die Einbeziehung verschiedener

Genres, darunter Rock, Klassik, Pop

und Rap auch eine entsprechende

Spartentiefe realisiert werden. Dieser

Mix an Musikstilen im Programm

des Kultur21-Festivals war bewusst

gesetzt, um der aktuell vielfältigen

Musiklandschaft gerecht zu werden

und unterschiedlichste Zielgruppen

anzusprechen.

Das Revival-Konzert der Rockband

Ton Steine Scherben wurde als Teil

der Eröffnungsveranstaltung am

Donnerstagabend angesetzt. Ziel war,

für alle Beteiligten ein positives gemeinsames

Erlebnis zu schaffen und

die erhoffte resultierende Bindungswirkung

an das Kultur21-Festival zu

nutzen. Dieses ist jedoch nur zum Teil

gelungen, da die Besucherzahl recht

gering war. Am Freitagmorgen folgte

der Thementag „Klassik für Kinder“,

welcher sich morgens als Schulveranstaltung

an die Grundschulen

richtete und am Nachmittag für die

Öffentlichkeit wiederholt wurde. Der

ZDF-Kika-Moderator Ben führte durch

ein abwechslungsreiches Programm,

bestehend aus einem Konzert zur

Vorstellung von Instrumenten, einer

Mitsingaktion (Leitung: Rudolf Kitzelmann),

einer Ballettvorführung

(Leitung: Sonja Schulz) und einem

Konzert mit Ausschnitten aus dem

Musical Tabaluga und Lilli (Leitung:

Jens Wielert). Der Thementag „Klassik

für Kinder“ ist besonders in der

Schulveranstaltung als Erfolg zu

werten, da er auf eine große Resonanz

stieß und für Begeisterung

bei den Kindern sorgte.

Das für die Hauptbühne geplante

Programm am Freitagabend mit dem

Konzert „Junge Bühne Nordfriesland

und den Künstlern Beliaz, Ole Maibach

und Paulsen wurde kurzfristig

seitens des privaten Co-Veranstalters

abgesagt, da die Ticket-Nachfrage

zu gering war. Erfreulicherweise bot

sich der Husumer Speicher an, das

Konzert dort durchzuführen, so dass

die Künstler ihr Programm trotzdem

präsentieren konnten.

Am Sonnabend und Sonntag konnte

hinsichtlich einer gewünschte Erhöhung

der Akzeptanz der klassischen

Musik innerhalb der jungen Generation

durch mehrere Kurzkonzerte von

den Nachwuchskünstlern Alena und

Timo Jürgensen (Querflöte, Klavier)

und Nils Torben Michelsen (Klavier),

Rechnung getragen werden. Auch

das Konzert des Oberstufenchors

der Theodor-Storm-Schule Husum

(Leitung: Jens Wielert) integrierte

eine große Zahl an Schülerinnen und

Schülern im Jugendalter und trug so

zum Festivalziel, ein Schaufenster

der Kulturszene Nordfrieslands zu

sein, bei.

Die beiden Theaterstücke „4x2“ (Leitung:

Gary Funck) und „Welt aus den

Fugen“ (Leitung: Angelika Zöllmer-

Daniel) nahmen das Oberthema

„Leben im 21. Jahrhundert“ inhaltlich

auf. „Welt aus den Fugen“ stellte hierzu

gesellschaftskritische regionsübergreifend

verallgemeinerbare Fragen,

während „4x2“ auf die besondere

Herausforderung des vor allem historisch

bedingten Zusammenlebens unterschiedlicher

Bevölkerungsgruppen

speziell in Nordfriesland einging.

Eigens für das Kultur21-Festival

konzipiert worden war die spartenübergreifende

Kunstperformance um

Fabian Vogler „Scultura e musica in

movimiento“, welche aufgrund ihres

hohen Innovationsgrades ein Vorzeigeprojekt

war.

Das Vortragsprogramm des Kultur21-

Festivals bestand am Sonnabend

im Vortrag des Philosophen Richard

David Precht („Wer bin ich, und

wenn ja wie viele?“), der zum Thema

„Digitale Revolution – wie die neuen

Medien uns und unser Leben verändern“

referierte und so das zentrale

Festivalthema fortsetzte. Als ausgewiesener

Experte sprach Werner Tiki

Küstenmacher (Mitherausgeber des

erfolgreichen Ratgebers „Simplify

your life“) am Sonntagnachmittag

über neue Erkenntnisse zum Thema

Lebensvereinfachung, welche sich

u.a. durch ihn in den letzten zehn

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Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

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2015

Jahren ebenfalls zu einem Megatrend

entwickelt hat. Durch das Engagement

dieser namhaften Redner sollte die

Zielgruppe für das Kultur21-Festival

um Personen erweitert werden, die

sich weniger für regionale Kultur als

für Zukunftsthemen interessieren.

Die Verpflichtungen des Philosophen

Precht und des Theologen Küstenmacher

dienten dazu, ein facettenreiches

Bild des Lebens im 21. Jahrhundert zu

entwerfen und den kulturellen Blickwinkel

auf andere relevante Lebensbereiche

zu erweitern.

Die zweite Bühne hatte ihren Standort

auf dem Markt der Möglichkeiten,

gedacht für Beiträge, die die Darstellung

der kulturellen Vielfalt der

Region Nordfriesland realisierten

und nur einen vergleichsweise

kurzen Zeitraum in Anspruch nahmen.

Für die Veranstaltungstage

konnten unter Anderen die Kreismusikschule

mit zahlreichen

Gruppen und Ensembles, die Zirkusgruppe

Miraculix, der Haselunder

Kinderchor, der deutsch-tansanische

Chor Punda Milia, die

Bühne wurde die Lesebühne im Obergeschoss

des NCC installiert. Auch hier

wurde bei der Auswahl auf ein vielfältiges

Angebot Wert gelegt. Besonders

dem Themenbereich regionale Kultur

konnte auf der Lesebühne Aufmerksamkeit

geschenkt werden, indem

nordfriesische Literaten und Autoren

Lesungen eigener Texte sowohl auf

Hochdeutsch als auch auf Plattdeutsch

anboten, wodurch ein Forum der

aktuellen Literatur Nordfrieslands

entstand.

Das Programm der Hauptbühne fand

seinen Abschluss mit dem Community-

Dance Projekt „Neighbourhood“

(Leitung: Suheyla Ferver) der Gezeiten

Tanz Company Sylt, welches als

Leuchtturmprojekt der deutsch-dänischen

Kulturregion Sønderjylland-

Schleswig ausgezeichnet worden war.

Aikido-Sparte des TSV Oldenswort,

die Ballett & Tanzwerkstatt Husum,

das Tanzstudio Husum, die Tribal

Style Dance Gruppe Mahbanu, die

„Bassjumpers“ sowie die mit Musik

umrahmte Lesung „Der kleine Rilke-

Baukasten“ gewonnen werden.

Als letzter Standort der Erlebniswelt

Westkunst I

Zweite Erlebniswelt des Kultur21-

Festivals war die kuratierte Kunstaustellung

WestKunst I im Foyer des

NCC, die aktuelle bildende Kunst

aus Nordfriesland präsentierte. Um

ein hohes Niveau der Exponate zu

sichern, wurde eine Jury, bestehend

aus Dr. Thomas Gädeke (Kurator),

Heinz Teufel, Cathy Fleckstein und

Peter Froundjian zusammengestellt.

Bewerben konnten sich alle interessierten

Künstler mit Berührungspunkten

zu Nordfriesland, ausgewählt

wurden letztendlich die Werke von 69

Personen. Ergänzend zur Ausstellung

fand ein Workshop mit dem Maler

Achim Goetze statt, der im Sinne des

zentralen Themas „Leben im 21. Jahrhundert“

Denkanstöße zu aktuell gesellschaftlich

relevanten Themen und

Fragestellungen gab, um hiermit auch

zu tiefergehenden Diskussionen unter

Leitfragen wie „Was kann Kunst?“

anzuregen.

Markt der Möglichkeiten

Die dritte Erlebniswelt stellte der

Markt der Möglichkeiten in der Messehalle

des NCC dar. Bestehend aus

mehreren Arealen diente der Markt

der Möglichkeiten der Schaffung

einer Plattform für regionale Kulturschaffende,

um ihre eigenen Projekte

darzustellen, sich über vorhandene

zu informieren und untereinander in

Kontakt zu treten, um ein zukunftsfähiges

Kulturnetzwerk für Nordfriesland

und damit verbunden gemeinsame

Projekte zu initiieren.

Das Projekt „Wie viel Nordfriesland

passt in eine Box?“ des Deichticker-

Magazins intendierte, auf unkonventionelle

und neuartige Art und

Weise den Festivalbesuchern einen

Zugang zum Thema Kunst zu eröffnen.

Am Ende sollte ein facettenreiches

Gesamtprojekt stehen, welches Nordfriesland

„einmal anders” zeigt. Präsentiert

wurden: „Husum bei Nacht“

der Künstlerin Gesche Nordmann,

„Wattgolfer“ des Fotografen Mirko

Honnens, „Halliglüüd“ des Fotografen

Helmut Wiege und der Redakteure

Christiane Jenemann und Ralf

Schnarrenberger sowie „SichtWEISE“

der Künstlerin Hilke thor Straten.

Das Areal der Aktionsfläche und der

Informations- und Verkaufsstände

diente der Information wie auch der

aktiven Partizipation an Kulturschaffung

beim Kultur21-Festival, um so

das beabsichtigte Erlebnis Kultur zu

kreieren. Besonders an diesem Ort des

Festivals ging der Besuch über den

reinen Kulturkonsum hinaus, sodass

interessierte Besucher dazu motiviert

wurden, selbst künstlerisch tätig zu

sein. Bei der Auswahl der Beteiligten

und Standbetreiber wurde ebenso

wieder auf ein breites Spektrum der

Kulturanbieter geachtet, sodass an

den Festivaltagen eine Vielfalt an

Kulturinitiativen, aktuellen Trends,

Ausstellungen, Projekten, Werkstätten

und ein Shop präsentiert werden

konnten.

Ein besonderes Angebot war das

Listening Project von Rudolf Giesselmann

und Partnern. Ein umgebauter

Caravan diente den Festivalbesuchern

als experimenteller Raum, um Erkenntnisse

über das Zuhören zu gewinnen,

indem es in dem Wohnwagen

einen Ort schuf für bewusstes Zuhören

in einem Dialog von 15 Minuten. Ein

weiteres Projekt, das Kunstma(h)l, ergab

sich aus einem Zusammenschluss

der drei beteiligten nordfriesischen

Kunstvereine. Grafisch und malerisch

entstand ein von den Besuchern gezeichnetes

Dreigangmenü auf großformatigem

Zeichenpapier, das eine

acht Meter lange Tafel eindeckte. Des

Weiteren waren die Walking Acts, die

als Schauspieler über das Festivalgelände

gingen, ein besonderer Blickfang,

der die Besucher begeisterte.

Über die Angebote auf der Aktionsfläche

hinaus sorgten auch die

Workshops für ein breit gefächertes

Festivalprogramm. Besonders hervorzuheben

sind unter den Workshops

zum Einen die Mitmachaktion

der Kreismusikschule Nordfriesland

„Wir machen Musik“ für Kinder ab

drei Jahren, für die eigens eine CD

mit Kinderliedern produziert wurde

und die auf spielerische Art und

Weise Kinder im sehr jungen Alter

an die Musik heranführte. Zum Anderen

sind diejenigen Workshops zu

erwähnen, die sich besonders mit

dem Leben im 21. Jahrhundert beschäftigten

und aktuellen Trends und

Fragestellungen nachgingen, so zum

Beispiel „Lernen – ein Leben lang“

der Volkshochschule Husum, „Die

Welt von oben“ über den Klimawandel

und durchgeführt von Geoscopia,

„Konsumverzicht – weniger haben,

glücklicher leben“ des Christian Jensen

Kollegs sowie „Yoga – Leben im

Gleichgewicht“ der Yogalehrerin Kerstin

Lagojannis. Mit dieser Vielzahl

6 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

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2013 2015

unterschiedlichster Angebote sollte

das Angebot auf der Aktionsfläche

des Markts der Möglichkeiten sinnvoll

ergänzt werden.

Um dem Anspruch, das Leben im 21.

Jahrhundert originell und informativ

darzustellen, zu genügen, war zu Beginn

der Planungen der Funktionsbereich

„Neue Masche – urbane Handarbeit

und andere Trends“ konzipiert

worden, der z. B. eine Mitmachaktion

„Häkeln von buddhistischen Manisteinen“,

angeleitet von der Husumerin

Eva Niessen, integrierte.

Für diesen Bereich wurde außerdem

vom Christian-Jensen-Kolleg ein

Tauschmarkt (am Sonntag auch von

„TauschWatt Husum“) mit Repair-Café

eingerichtet, um eine alternative

Form des Wirtschaftens auszuprobieren.

So wurde das Festivalprogramm

um Angebote zum Trend des neuund

andersartigen Konsumierens

ergänzt.

Zuletzt ist die Kinder-Kreativwerkstatt

auf dem Markt der Möglichkeiten zu

nennen. Diese wurde vom Schullandheim

Alte Schule Westerhever in Form

von Sandskulpturenworkshops umgesetzt.

Die Kreativwerkstatt Sandiek

bot nicht nur für Kinder das Schnitzen

von Sandskulpturen an. Dieser Workshop

integrierte unter anderem die

Themenbereiche regionale Kultur

und Künste, indem es besonders die

natürlich in Nordfriesland vorkommenden

Materialien einbezog.

Multimedia-Academy

Als vierte Erlebniswelt wurde die

Multimedia Academy konzipiert,

die in den Räumen im Obergeschoss

des NCC ihren Standort hatte. Diese

Akademie diente interessierten Festivalbesuchern

zur Vermittlung von

Grundlagenkompetenzen im Umgang

mit neuen Medien und Multimedialität

zum Zweck der Vermarktung der

eigenen Person beziehungsweise der

eigenen kulturellen Leistungen und

Angebote im Netz. Als Dozenten der

Multimedia Academy konnten Dietrich

Pflüger und Florian Fleischmann

gewonnen werden, beide Experten

für digitales Marketing. Zusätzlich

zu den Workshops zur Selbstvermarktung

wurden im Rahmen der

Multimedia Academy ein dreitägiger

Workshop „Erinnerungskultur“ mit

dem Fotografen Mark Mühlhaus sowie

ein Musikworkshop „Homerecording“

mit Werner Kalusky und Timo Ploog

angeboten.

Im Stadtzentrum

Den letzten Bestandteil der Erlebniswelt

stellte der Standort Speicher/

Sturm und Drang dar. Für diesen

Standort war Programm für den Freitag-

und Samstagabend vorgesehen.

Als Tagesprogramm des Samstags wurde

im Husumer Speicher ein Fahrrad-

Aktionstag veranstaltet. Besonderheit

hierbei waren fünf Fahrräder mit

Generatoren, die bei Betrieb Strom

erzeugen. So wurde auf das Problem

des Klimawandels und weitere ökologische

Fragen aufmerksam gemacht.

Mithilfe dieser Fahrräder konnten die

Besucher eigenständig diverse Strom

benötigende Geräte betreiben. Als

besonderes Highlight gab es ein abwechslungsreiches

Kinoprogram aus

Kurzfilmen, wonach zum Abschluss die

Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb

„Stadtradeln“ und die Vorführung

eines Filmes erfolgten. Im Club

„Sturm & Drang“ fanden am Freitag

und Sonnabend After-Show-Partys

mit elektronischer Musik statt, welche

insbesondere für junge Leute einen

attraktiven Festivalprogrammpunkt

darstellten.

Das Programm wurde nicht nur aus

marketingstrategischen Gründen,

sondern auch inhaltlich durch ein

dem Festival vorgelagertes Rahmenprogramm

ergänzt. Dieses begann mit

der Open-Air-Galerie im Schlosspark

in Husum, einer Aktion des Windskulpturen-Künstlers

Rainer Hoffmann

aus Husum in Kooperation mit den

Husumer Nachrichten. Er verwandelte

bereits Mitte August den Husumer

Schlosspark in eine Freiluftgalerie,

welche er mit seinen Windskulpturen

ausstattete. Damit wurden nicht nur

viele Hobbyfotografen angelockt,

sondern das Kultur21-Festival bereits

ins Stadtgespräch gebracht. Zuletzt

erlangte dieses in der Woche vor der

Veranstaltung Aufmerksamkeit durch

die Aktion der Lichtkünstlerin Gisela

Meyer-Hahn, die von zahlreichen

Unternehmen der Windkraft-Branche

unterstützt wurde. Sie verwandelte

drei Husumer Windkraftanlagen

mittels Farbe und Licht in ein weithin

sichtbares Kunstwerk, das an drei

Tagen in der Woche vor Beginn des

Festivals eine Attraktion in Husum

war und so auf die bevorstehende Veranstaltung

hinwies.

Fazit

Basierend auf einem klaren Konzept

konnte beim Kultur21-Festival ein

inhaltlich sehr umfangreiches Programm

mit hochwertigen Einzelangeboten

zusammengestellt werden.

Das breite Spektrum der Aktionen,

das, wie oben dargestellt, über

Aufführungen, Workshops, Informationsstände,

Ausstellungen und

Gesprächsmöglichkeiten verfügte,

zeugte von hoher Qualität und einem

besonderen Innovationsgrad, da es

beispielsweise auch ungewöhnlichen

sowie neuartigen Themen und Aktionen

im Rahmen der Veranstaltung

Raum bot. Als besonders positiv

erwies sich die Kombination und damit

einhergehende Verknüpfung von

Kunst und Kultur mit Zukunftsthemen

als Einbettung in das zentrale Oberthema

„Leben im 21. Jahrhundert“.

Insgesamt hätte man der Veranstaltung

jedoch ein zahlreicheres Publikum

gewünscht, damit die einzelnen,

teils auch parallel stattfindenden

Programmpunkte durch eine besseren

Besuch mehr gewürdigt worden

wären. Dieses Risiko war jedoch

bekannt, so dass es von vornherein

die Aufgabe aller Beteiligten war, das

Bestmögliche aus jeder Situation zu

machen, d. h. motiviert und flexibel

zu sein. Dies ist den Mitwirkenden

hervorragend gelungen, so dass sie

schöne Erlebnisse und Gespräche bei

der Durchführung des Festivals hatten

und einer eventuellen Fortführung

positiv gegenüber stehen.

Einen ausführlichen Bericht

über das Festival finden Sie auf

www.nordfriesland.de, Stichwort

„Evaluation Kultur21-Festival“

8 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

9


2015

Quelle Grafik: aus Flyer „Kulturperspektiven Schleswig-Holstein“, Volker Sponholz.

Nordsee Akademie zum Kulturknotenpunkt ernannt

Servicestelle für Kunst und Kultur

Neben dem Fachdienst Kultur des Kreises Nordfriesland, der in Husum seine

Geschäftsstelle hat, gibt es jetzt eine zweite Anlaufstelle für Kulturakteure.

Das Land Schleswig-Holstein hat die Nordsee Akademie in Leck beauftragt,

die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum zu stärken.

„Wir wollen, dass Schleswig-Holstein

ein Land für Kreative ist, die mit ihrem

Engagement Impulse für Wissenschaft,

Wirtschaft, Stadt- und Landesentwicklung

geben.“ So lautet das Ziel,

welches sich das Ministerium für

Justiz, Kultur und Europa des Landes

Schleswig-Holstein in den „Kulturperspektiven

Schleswig-Holstein“ gesetzt

hat. In verschiedenen Arbeitsgruppen

wurde hierzu seit Mai 2013 ein umfassendes

Kulturkonzept erarbeitet, das

die Kul-turarbeit im Land fördern soll.

Um Schleswig-Holstein zukunftsfähig

und stark zu machen und damit weiterhin

lebens- und liebenswert, beschloss

die Arbeitsgruppe „Kulturstandort

Schleswig-Holstein stärken, Kulturtourismus

und Kreativwirtschaft

fördern“ die Einrichtung sogenannter

Kulturknotenpunkte in bereits bestehenden

kulturellen Einrichtungen des

Landes.

Die Auszeichnung, erster Kulturknotenpunkt

Schleswig-Holsteins zu sein,

wurde Anfang des Jahres der Nordsee

Akademie in Leck zuteil, wo die

pädagogische Mitarbeiterin Dr. Herle

Forbrich als Projektleiterin tätig ist.

Zu ihren zukünftigen Aufgaben gehört

die Vernetzung der Kultureinrichtungen

und -angebote

in Nordfriesland und

Nordschleswig.

Von der Landesregierung in einem

Bewerbungsverfahren ausgewählt

wurde die Nordsee Akademie, da sie

einerseits die geforderten Voraussetzungen

hinsichtlich eines angemessenen

Professionalitätsgrades und

hinreichenden Erfahrungsschatzes in

der Kulturarbeit erfüllte sowie andererseits

ein überzeugendes Konzept

zur Arbeit als Kulturknotenpunkt vorgelegt

hatte.

„Mit unserem Kulturkonzept „Kulturperspektiven

Schleswig-Holstein“

haben wir eine klare Entscheidung

für die kulturelle Infrastruktur in der

Fläche getroffen und möchten kulturelle

Initiativen und Institutionen

vor Ort unterstützen. Dazu dienen die

Knotenpunkte“, so die Kulturministerin

Anke Spoorendonk. Das Kulturkonzept

dient dazu, Kerne kultureller

Infrastruktur insbesondere im ländlichen

Raum zu erhalten und abzusichern.

Die Landesregierung möchte

die Angebotsstrukturen im ländlichen

Raum sinnvoll untereinander und mit

den großen Zentren vernetzen. Angesetzt

auf fünf Jahre, werden jährlich

20.000,– Euro Landesmittel für die

Erfüllung der Aufgaben bereitgestellt.

Diese Summe wird nicht direkt fördernd

eingesetzt. Mit den inzwischen

ernannten Kultur-knotenpunkten in

Dithmarschen/nördliches Steinburg

und Herzogtum Lauenburg/östliches

Stormarn wird die Kultur in

den ländlichen Räumen und

insbesondere an der Westküste

weiter gestärkt. Die Koordination der

Kulturknotenpunkte erfolgt durch

den Landeskulturverband Schleswig-

Holstein e. V. Vor dem Hintergrund

des demographischen Wandels soll so

der Standort- und Attraktivitätsfaktor

Kultur in der Region weiter entwickelt

werden. Damit ist ein erster Schritt

getan, der Kultur und Kulturarbeit in

Schleswig-Holstein auch künftig ein

Fundament zu bieten und auf dieser

Basis die Potentiale der schleswigholsteinischen

Kulturlandschaft

innerhalb gesicherter und fördernder

Rahmenbedingungen für die Bürgerinnen

und Bürger des Landes zur Entfaltung

zu bringen.

Kulturknotenpunkt

Nordfriesland/Nordschleswig

Nordsee Akademie

Dr. Herle Forbrich

Flensburger Str. 18, 25917 Leck

Tel.: 04662 870511

Fax: 04662 870530

info@nordsee-akademie.de

www.nordsee-akademie.de

Besuch beim Kunst-Drucker

Von Buchkunst und gemalten Büchern

Altersschwer biegen sich die Deckenbalken

in den Atelierraum hinunter.

Es duftet nach Druckerfarbe. An den

Wänden überall Spuren vergangener

Arbeiten, Farbskizzen, gezeichnete

Grüße von Freunden.

Im Raum finden allerlei Geräte Platz:

eine große Handpresse, eine alte

Hebelschneidemaschine und eine

betagte Radierpresse – spätestens

jetzt ist klar: hier wird noch richtiges

Kunst-Handwerk zelebriert. Von solchen

Druckwerkstätten gibt es nicht

mehr viele.

„Ich mache Bücher” sagt Reinhard

Scheuble ganz unscheinbar. Jedoch

druckt er nicht einfach ein Buch.

„Wenn ich bestimmte Grafiken sehe,

entsteht schnell eine Vorstellung,

wie diese Einzelbilder in eine Buchform

zusammenfließen können.”

Dabei entstehen dann Schaffenspro

zesse, bei denen sich Grafiker

und Drucker gegenseitig befruchten.

Nach zahllosen Drucken und lust vollem

Experimentieren und nochmal

Drucken liegt am Ende ein wertvolles

Kunst-Buch – meist in einer kleinen

Auflage – vor.

Reinhard Scheuble betreibt seinen

Verlag für Buchkunst „Die Quetsche”

zusammen mit seiner Lebensgefährtin

Gisela Mott-Dreizler bereits seit fast

dreißig Jahren – „Im nächsten Jahr

wird es zu diesem Anlass nochmal ein

richtig schönes Fest geben”, und zum

Jahresende ist eine Ausstellung im

Museum Langes Tannen in Uetersen

bei Hamburg geplant.

Viele der Druckvorlagen sind von

seiner Lebensgefährtin geschaffen –

Gisela Mott-Dreizler mischt experimen

tell verschiedene Verfahren,

Ver fremdungen auf Holzschnitten,

kolo rier te Lithographien, übermalte

Radierungen – die Begriffe verschwim

men hier im Farbenrausch.

Ein besonders gelungenes und be -

ein druckendes Beispiel dafür ist

die künstlerische Interpretation des

Hohelieds Salomo, mit dem das

Künst ler paar ein wahres Gesamtkunst-Druck

werk geschaffen hat.

Die Texte sind handgeschnitten,

46 groß formatige Seiten mit fulminan

ten Farbholzschnitten auf schwerem

Büttenpapier, die in mehrfacher

Bearbeitung entstanden sind.

Spätestens jetzt erklärt sich auch

der ehrfurchtsvolle Kosename, den

Reinhard Scheuble seiner Partnerin

verliehen hat: „Bunte Eminenz”.

Die Quetsche,

Verlag für Buchkunst

25889 Witzwort, Riesbülldeich 2

Tel.: 04864 660

Fax: 04864 225

post@quetsche-witzwort.de

www.quetsche-witzwort.de

Wer dem Verlag einen Besuch abstatten

möchte, sollte sich rechtzeitig

anmelden – oft sind die beiden auf

Messen unterwegs.

11


2015 2014

Die Preisträger des Jahres 2014 im Rittersaal des Schlosses vor Husum

Fotos: © Guballa

Gespräch mit dem Bariton Ulf Bästlein über 15 Jahre Liedkunst im Schloss vor Husum

Verschmelzung von Klang und Wort

Wenn sich in diesem Jahr der Meisterkurs für Liedgestaltung mit Ulf Bästlein und Charles

Spencer „Liedkunst im Schloss vor Husum” zum fünfzehnten Mal jährt, dann zeigt das eine

Erfolgsgeschichte. Aus dem mutigen Experiment ist ein kleines Festival gewachsen, das für

Freunde des gehobenen Gesangs zu einer festen Größe im Terminkalender geworden ist.

Treibende Kraft dieses Kleinods der

Sangeskunst war von Beginn an

der Bassbariton Ulf Bästlein, bekennender

Husumer und international anerkannter

Meistersinger mit Professur

im österreichischen Graz. Gemeinsam

mit Charles Spencer, einem der international

meistgefragtesten Klavierbegleiter,

und selbst auch Professor an der

Universität für Musik und darstellende

Kunst in Wien, entwickelt Bästlein Jahr

für Jahr ein anspruchsvolles Programm,

das mittlerweile bei Nachwuchstalenten

zum begehrten Sängerstreit geworden

ist und auch international Beachtung

gefunden hat.

Die Arbeit mit Nachwuchs-Sängerinnen

und Sängern sei „auch immer ein Teil der

eigenen Entwicklung” so der Meistersänger

und das lässt ihn selbst auch

wahrhaftig wirken – und seine Schüler

danken es ihm.

Wie sehr ehemalige Teilnehmerinnen

und Teilnehmer die Arbeit mit den beiden

Spitzenmusikern schätzen, zeigt

die Resonanz, die Ulf Bästlein auf seine

Einladung zu einem gemeinsamen

Eröffnungskonzert in diesem Jahr

erhalten hat: 95 % der Weggefährten

der vergangenen Jahre haben spontan

zugesagt – und dies darf wohl als hohe

Anerkennung gewertet werden.

Doch ohne die tatkräftige Mithilfe der

Stiftung Nordfriesland – sowohl ideell,

als auch organisatorisch – hätte das

Projekt nicht zu einem Erfolgsmodell

wachsen können.

Auch die Unterstützung durch den

Landrat des Kreises Nordfriesland

hebt der Sänger hervor: „Dieser Zuspruch

macht Mut, sich immer wieder

auf’s Neue in die Vorbereitungen zu

stürzen.”

Eine enorm zeitintensive Tätigkeit

ist dabei das Werben um die notwendigen

Finanzmittel. „Ohne Hilfe von

Sponsoren sind wir verloren”. Mit

diesem Satz bringt es Bästlein auf

den Punkt: Kultur in Zeiten leerer

öffentlicher Kassen ist ein hartes

Geschäft. „Wenn man nicht auf die

Leute, die über wirtschaftliche Mittel

verfügen, zugeht, mit Ihnen persönlich

spricht und die Notwendigkeit

einer Förderung aus der Privatwirtschaft

erörtert, fehlen am Ende die

Gelder”.

Vieles, was die beiden Meisterkurs-

Macher sich an Ergänzungen, wie

beispielsweise Extra-Konzerte, vorstellen

können, scheitert am Geld.

„Was fehlt, ist eine solide Grundfinanzierung

für eine Weiterentwicklung

des Meisterkurses, wie vor zwei

Jahren neue Impulse durch einen

Mit Geduld und Ausdauer zu Höchstleistungen: Isabelle Gichtbrock und Ulf Bästlein

Publikumspreis”. Da reichen auch

nicht die Zuwendungen von privaten

Geldgebern, die teilweise sogar

inkognito bleiben wollen: „Das sind

Spenden, die von Herzen kommen,

denen geht es wirklich um die

Kunst”.

Eine Kommerzialisierung, wie sie

im Klassik-Geschäft derzeit zu beobachten

ist, lehnt Bästlein jedoch

strikt ab: In dem Trubel des Festival-

Geschäfts („Festivalnamen klingen

mittlerweile wie Eiscreme-Werbung“)

ist leider ein großer Teil an Seriosität

verloren gegangen. So lassen sich

Klassik-Künstler heutzutage wie Pop-

Stars vermarkten. Dieser Entwicklung

kann nur mit Besinnung auf Wesentliches

entgegen getreten werden: „Es

geht um Authentizität.“

Und so arbeiten Bästlein und Spencer

betont handwerklich: In der

perfekten Verschmelzung von Wort

und Ton liegt der Schlüssel zur Liedkunst

– und das ist ein langer, ein

schwieriger Weg.

Bei den öffentlichen Kursen kann

das Publikum hautnah beobachten,

wie konzentriert die beiden Lehrer

mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

nicht nur intensiv an deren

Stimmen und Atmung, sondern auch

an Körperhaltung und Gestik arbeitet

– notfalls bis an die Grenze der

Geduld. „Dieser Ton sind Sie nicht –

ich will Sie hören” – kennzeichnet

die Akribie, mit der der Lehrer den

Nachwuchs zur besseren Leistung

antreibt.

Diese Ablehnung gegenüber Show-

Business auf Kosten der Kunst zeigt

sich auch in der bescheidenen Reflexion

der eigenen Verwurzelung.

Danach gefragt, was seinen beruflichen

Werdegang geprägt hat, verweist

der in Husum aufgewachsene

Ulf Bästlein auf eine gute Schulzeit,

an die er auch heute noch gerne zurückdenkt:

„Das Singen in den Chören

war enorm wichtig für mich: eine

Grundlage für meinen Lebensweg”,

und fügt hinzu: „Mit dem Engagement

für diesen Meisterkurs kann ich

Husum etwas zurückgeben”.

Ein Beweis dafür, wie prägend eine

musische, in diesem Fall eine musikalische

Förderung während der

Schulzeit für junge Menschen ist –

heute mehr denn je.

Ausblick auf das Programm 2015

Der 15. Meisterkurs für Liedgestaltung

findet vom 27. Juli bis

1. August 2015 im Schloss vor

Husum statt.

Eröffnungskonzert:

27. Juli, 19:30 Uhr

Auf dem Programm stehen

Johannes Brahms:

Liebeslieder-Walzer op. 52

Neue Liebeslieder op. 65

mit Preisträgern der vergangenen

Jahre (10 Sänger und 3 Pianisten)

Abschlusskonzert der Teilnehmer

mit Preisverleihungen

Sa., 1. August, 18:00 Uhr

Öffentlicher Unterricht:

ab Di. 28. Juli nachmittags,

Mi.–Fr. ganztägig ab 10:00 Uhr

Schloss vor Husum

Anmeldefrist: 17. Juli

www.nordfriesland.de/liedkunst

Klavierbegleiter von internationalem

Rang Charles Spencer

Foto: © Jan Neubert

12 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

13


2015

Die Gardinger Musikantenbörse bietet ein abwechslungsreiches Programm

Surfen auf der Musik

An langen Sommerabenden rockt und swingt in Garding die Musikantenbörse. Dann

überfluten Wellen von Rock, Pop und Folk, manchmal auch Jazz, die engen Gassen der

Innenstadt, brechen sich an Backsteinfassaden, schwappen über die Plätze.

Im Juli und August, jeden Dienstag,

und das seit 18 Jahren. Musiker und

Gäste drängen darauf, wollen wieder

surfen auf der Musik und der allgemeinen

Hochstimmung.

Nüchterner gesprochen, bedeutet

Musikantenbörse: vier Stunden, fünf

Bühnen, zwei Schichten Musik, alles

„umsonst und draußen“. Wer auf dieser

Börse auftritt, spielt für Spaß und

Spesen, hofft auf Dividende in Form

von Anfragen und Auftritten.

Mittags haben Menschen und Musik

an solchen Tagen noch Ebbe, nichts

verrät, dass hier ab 19 Uhr das Leben

tobt. Nur Rainer Martens, Liedermacher

und Kneipier, kommt um die

Ecke, stellt die Schilder fürs abendliche

Parkverbot auf.

Vor Martens´ Kultkneipe „Lütt Matten“

fing vor 18 Jahren alles an, mit akustischer

Musik und ein paar Tischen

und Stühlen vor der Tür. Jetzt hat

ein Verein die Sache in die Hand

genommen, Musik für Garding heißt

er, verteilt die Last der Organisation

auf viele Schultern. 300 Mitglieder,

30 Aktive, das heißt schon was. Gegen

Fünf taucht Peter-Martin „Schlumpi“

Volquardsen auf, sonst Makler, jetzt

Vereinsmitglied

Man kann übrigens jederzeit

Vereinsmitglied werden, für

12,78 Euro pro Jahr. Warum die

krumme Summe? Das wäre am

Infostand zu erfragen, in

Garding, jeden Dienstagabend

im Juli und August.

www.musik-fuer-garding.de

Marktmeister, weist die Beschicker

ein, die Getränkestände und Imbissbuden.

Es sind meistens die gleichen,

seit Jahren. Die Stimmung stimmt,

der Umsatz auch, man gehört gerne

dazu. Zwei Bühnenanhänger rollen

an, Thomas Andresen stellt sie, kostenlos.

Ein Hänger kommt vor die

Kneipe „Kontor“. Hardrock, Metal

und schwerer Blues sind hier zuhause.

Vom anderen Bühnenhänger, auf

dem Hopfenmarkt, wird Pop tönen,

Gute-Laune-Mucke für Hunderte von

Zuhörern. Doch erst einmal sind die

Bühnenbauer und Techniker dran,

auch sie ehrenamtlich. Gegen 18 Uhr

stehen Tische und Bänke, auch vorm

Lütt Matten, wo

Folk, Dixiland und

Ähnliches ins Ohr

gehen werden. Mit

den Bands erscheinen

an den Bühnen

die Bandbetreuer

des Vereins, versorgen

ihre Musiker

mit guter Laune, Getränken und der

Fahrtkostenentschädigung. Halbsieben

läuft Dorothée Ebels ihre Runde

ab, malt schwungvoll die Namen der

Bands und der jeweiligen Paten auf

die Kreidetafeln. Mehr als Fünfzig

Paten und Werbepartner nehmen für

die Börse Geld in die Hand.

Im Alten Rathaus, der einzigen

„Drinnen“-Location, sind derweil

Hans und Karin mit Stühlerücken

fertig. Und im Hinterhof nebenan hat

Gert Friedel alles im Griff für die offene

Bühne. Er stellt auch die Anlage,

hier und vorm Lütt Matten. Dann geht

überall die Musik ab, auf drei Bühnen

sogar bis elf Uhr, mit Schichtwechsel

um Neun. Hinterher ackern die Freiwilligen

beim Abbau, Genannte und

Ungenannte. Noch vor der Geisterstunde

ist der Spuk vorbei, Garding

liegt still wie vorher.

Morgens nach

Hähnekrähen wird

ausgefegt, fertig!

Jährlich zwei

Monate Musikbörse,

aber zwölf

Monate „Musik für

Garding“: Lütt Matten und Kontor beherbergen

ganzjährig Live-Auftritte,

und ein funktionierendes Netzwerk

vermittelt die Börsen-Bands die ganze

Westküste rauf und runter.

Ferdinand-Tönnies-Symposium lockt internationale Gäste:

Nationale Minderheiten

in Zeiten der Globalisierung

Bereits beim vergangenen Kongress 2013 war das Thema eines, das die Zeitgeschichte

bestimmt: „Risiko-Gesellschaft” – zum Thema Medien, Internet und Soziale Netzwerke

– ganz im Sinne von Ferdinand Tönnies, der zu Lebzeiten bevorzugt zu aktuellen

Gesellschaftsthemen kritische Stellung bezog.

In diesem Jahr wendet sich die Planungsgruppe

um den Kieler Wissenschaftler

Dr. Uwe Carstens und Geschäftsführer

der Ferdinand-Tönnies-

Gesellschaft einem brandaktuellen

Thema zu, das (nicht nur) in Zentraleuropa

eine immer größere Rolle

spielen wird: Nationale Minderheiten.

Am 13. und 14. November 2015

werden im NordseeCongressCentrum

Husum die kulturelle und sprachliche

Vielfalt Europas beleuchtet und vor

dem Hintergrund der Globalisierung

einzelne Aspekte kritisch erörtert.

In Europa von der Atlantikküste bis

zum Ural gibt es 45 Staaten. Die Zahl

der Völker indes wird auf fast 90 geschätzt.

Einige „kleine” Völker – ohne

Staat – weisen mehr Angehörige auf

als mancher Nationalstaat, andere

Ferdinand Tönnies

* 26. Juli 1855 bei Oldenswort;

† 9. April 1936 in Kiel; war Soziologe,

Nationalökonom und Philosoph. Mit

seinem 1887 erschienenen Grundlagenwerk

„Gemeinschaft und Gesellschaft”

veröffentlichte er das erste

deutsche soziologische Werk (an dem er

über weite Strecken im Kavaliershaus

gegenüber dem Husumer Schloss gearbeitet

hatte).

hingegen nur wenige Tausend. Trotz

aller Globalisierung und Vereinheitlichung

prägt nach wie vor Mannigfaltigkeit

und Buntheit die europäische

Kultur. In einem abwechslungsreichen

Programm werden Referentinnen und

Referenten aus dem In- und Ausland

die Geschichte und aktuelle Probleme

nationaler Minderheiten in Europa öffentlich

darstellen und diskutieren.

Das als Mitveranstalter auftretende

Nordfriisk Instituut begeht 2015 sein

50-jähriges Bestehen. Aus diesem

Grunde wurde für das 9. Internationale

Ferdinand-Tönnies-Symposium ein

Thema gewählt, das die Arbeit dieser

wissenschaftlichen Einrichtung für

die nordfriesische Sprache, Geschichte

und Kultur in den europäischen Zusammenhang

stellt.

Im Rahmenprogramm findet in

diesem Jahr ein Konzert mit der

Folkband Dragseth und dem Roberto-

Weiß-Trio statt, sowie am Nachmittag

des 14. November ein virtueller

Rundgang „Auf den Spuren von Ferdinand

Tönnies in Husum” mit Dr. Uwe

In Husum arbeitete er als hochbegabter

Gymnasiast als Korrekturgehilfe

von Theodor Storm. Mit Theodor Storm

verband Tönnies auch noch später Verehrung

und Freundschaft.

Von 1909 bis 1916 und von 1921 bis

1933 war er Professor an der Christian-

Albrechts-Universität zu Kiel, bevor er

von den Nationalsozialisten abgesetzt

Carstens unter Mitwirkung von Angelika

Zöllmer-Daniel von der Husumer

Theatergruppe „5plus1“.

Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft

wurde 1956 im „Haus Weltclub“ in Kiel

gegründet. Tönnies war politisch für

den Fortschritt und gegen jede Form

eines Gesinnungszwangs eingetreten

– dieser Haltung fühlt sich die

Gesellschaft auch heute verpflichtet.

Veranstalter:

Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft, Kiel

Nordfriisk Instituut, Bräist/Bredstedt, NF

Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft,

Sektion Husum

Alpen-Adria-Universität, Klagenfurt

Anmeldungen zum 9. Internationalen

Ferdinand-Tönnies-Symposium bis

5.November 2015 erbeten an:

Nordfriisk Instituut, Süderstr. 30

D-25821 Bräist/Bredstedt

Tel.: 04671 60120, Fax: 04671 1333

info@nordfriiskinstituut.de

www.ftg-kiel.de

www.nordfriiskinstituut.de

wurde, die er bereits seit 1930 stark

kritisiert hatte.

Büste von

Raimund Kittl

im Husumer

Schlosspark, 2005

zum Anlass des

150. Geburtstag

14 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

15


2013 2015

Szene aus

„Frau Warrens Beruf” –

Schauspiel von George

Bernard Shaw vom

Landestheater

Schleswig Holstein

Engagierte Privatinitiativen prägen die Theaterlandschaft Nordfriesland

Spielfreude allerorts

Während in Berlin das diesjährige Theatertreffen ruft und tausende Besucherinnen und Besucher

dieser Einladung folgen – stellt sich dem Publikum im nördlichen Schleswig-Holstein

die bange Frage nach der Theaterversorgung: Werden im Landestheater SH die „Bretter, die

die Welt bedeuten” demontiert?

Noch ist nichts entschieden, aber es

herrscht große Sorge, vor allem bei

den rund 330 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter an den Standorten Schleswig,

Rendsburg und Flensburg – und

natürlich wären auch Nordfriesland und

Dithmarschen von einer Schließung

betroffen.

Ein Blick auf die Theaterlandschaft

Nordfriesland, wird deutlich, dass die

Nachfrage nach Theaterdarbietungen

reichlich vorhanden und das Angebot

an Amateur-Bühnen erstaunlich vielfältig

ist.

für, dass insbesondere Sprechtheater

kulturelle Identität spiegelt.

Allein auf den Halligen gibt es zwei

Theatergruppen, die regelmäßig auftreten.

Seit über 100 Jahren existiert

die „Hooger Speeldeel” und hat in den

zurückliegenden Jahren zahlreiche

Besucher an die plattdeutsche Sprache

herangeführt, sogar mit einem

festen Spielort im „Uns Hallig Hus”.

Auch auf der größten Hallig Langeneß

begeistert die Gruppe „Hålieen” –

friesisch für „Feierabend” – seit 1958

sein Publikum, Gastspiele auf Oland

und Gröde eingeschlossen. Beheimatet

im örtlichen Friesenverein sorgen

etwa acht Menschen für ein Bühnenprogramm

inmitten von Ebbe und

Flut. Beide Bühnen verstehen sich

als Bindeglied zwischen verbundener

Tradition und Gegenwart.

Dieser Anspruch gilt sicher auch für

die zahlreichen Amateur-Theatergruppen,

auch wenn diese teilweise

nur temporär zu sehen sind.

Regelmäßig sorgen die „Junge Lüüd

ut Löwenstedt” für mediale Aufmerksamkeit.

Mehr als 20 Darsteller im

Alter von elf bis 48 Jahren gehören

schon seit Jahren zum Ensemble.

Auf dem Kultur21-Festival waren

ebenfalls mehrere Bühnenproduktionen

von ambitionierten Laientheatern

aus dem Kreis zu sehen –

das Theaterstück „4x2” – ein Stück,

Die deutliche Anzahl von plattdeutschen

oder friesischen Theatergruppen

ist ein eindeutiger Indikator dadas

die Problematik des Zusammenlebens

unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen

speziell in Nordfriesland

beleuchtete (Leitung: Gary Funck). In

der Inszenierung „Welt aus den Fugen”

(Leitung: Angelika Zöllmer-Daniel)

ging es mehr um gesellschaftskritische

Fragen aus der Sicht von Jugendlichen.

Schließlich rundete die Aufführung mit

Ausschnitten aus dem Musical „Tabaluga

und Lilli” (Leitung: Jens Wielert) das

Spektrum der Theateraktivitäten ab.

Szene aus dem Theaterstück „4x2”

© Uli Heid

Doch diese Aufführungen bieten nur

einen kleinen Ausschnitt, denn in fast

allen Schulen gibt es TheaterAG’s –

teils in friesischer Sprache, wie zum

Beispiel das Friesische Theater der

Gemeinschaftsschule Bredstedt – in

Kooperation mit der Friisk Foriining,

der es am Herzen liegt, gerade die

Jugendlichen für die friesische Sprache

zu begeistern – und gerade dabei

ist Theater eben ein geeignetes und

beliebtes Medium.

Besonders an ein junges Publikum

wendet sich auch eine aktuelle Inszenierung

„Offline” der Gemeinschaftsschule

Nord in Husum mit dem Thema

Cybermobbing, nach der Vorlage

des Films „Hotmail“ auf die Bühne

gebracht.

Bereits seit 1994 probt und spielt das

eXperimenttheater im Speicher Husum

– mittlerweile mit Aufführungen auch

im NCC. In der Jugendgruppe werden

14-18 jährige an das Theaterspiel

herangeführt.

In Husum tritt regelmäßig die

Theatergruppe „5plus1” bei verschiedensten

Anlässen – nicht nur

auf der Bühne, sondern auch bei

festlichen Events im Schloss vor

Husum, dem Schlossvergnügen

oder bei der diesjährigen Husumer

Kulturnacht – in Erscheinung.

Theatergruppe „5plus1”

Diese reine Frauentheatergruppe hat

sich einem spezielleren Themenkreis

verschrieben: Seit 2005 sammeln die

engagierten Frauen Material zu Leben

und Werk der in Husum geborenen

Erfolgsschriftstellerin Margarete

Böhme (1867–1939) und bringen das

Gefundene auf die Bühne. Doch ihr

Engagement geht über die reine Bühnenpräsenz

weit hinaus: Mittlerweile

hat die umtriebige Gruppe um Angelika

Zöllmer-Daniel eigens einen Verein

zur Förderung von Literatur und Theater

gegründet und wird in diesem Jahr

bereits das dritte Werk von Margarete

Böhme neu herausgeben – und das

sogar frei finanziert.

16 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

17


2015

Und selbst an eine professionelle

Audiodeskription für sehbehinderte

oder blinde Gäste des Theaterstücks

„Tagebuch einer Verlorenen” wagte

sich die Truppe heran – mit Hilfe von

Hela Michalski aus Koldenbüttel, die

als Profi schon über 250 Hörfilme

produziert hat. Auch das literarische

Erbe der willensstarken und mutigen

Franziska Gräfin zu Reventlow, die als

Landratstochter im Husumer Schloss

aufgewachsen war und später ein

unabhängiges, sprich skandalöses,

Künstlerleben in München-Schwabing

geführt hat, bringen die mittlerweile

zwölf spielfreudigen Frauen regelmäßig

auf die Bühne.

Präsentiert von Förde Show Concept

GmbH, Seaside Touring GmbH, dem

sh:z Medienhaus, R.SH und dem NCC

selbst, hauchen Urgesteine der Neuen

Deutschen Welle und internationale

Weltstars des Rockgeschäfts der

Hafenstadt an diesem Wochenende

den Kult der 80er Jahre und das echte

Gefühl des Hardrocks ein.

Die Besucher dürfen sich

am Samstag unter anderem

auf die Spider Murphy Gang

mit ihrem gestern wie heute

gefeierten Hit „Skandal

im Sperr be zirk“, die Hermes

House Band, Geiersturzflug,

und die schrille „Ich will

Spaß“ – 80er-Jahre-Kult-

Show freuen! Die eigens aus

den Niederlanden anrei sen de Hermes

House Band wird dem Publikum mit

Songs wie „Que Sera, Sera“, „I Will

Survive“ oder der mit Jürgen Drews

produzierten Single „Hey, We’re Gonna

Rock This Place“ einheizen und die

Stimmung auf den Höhepunkt treiben.

In der Volkshochschule Husum beheimatet

ist die „Theaterstube” – auch eine

Kooperation mit „5plus1” – sie lädt interessierte

Abonnenten zu den Gastspielen

des Landestheater SH im „Husum

Hus” ein: in einem Vorgepräch werden

interessante Details der Inszenierungen

erörtert. Und natürlich stellt sich dann

die meist anwesende Dramaturgin den

neugierigen Fragen des Publikums – nur

die Frage nach der Zukunft des Landestheater

kann sie nicht beantworten.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen

der Dimension einer

Entscheidung um das Landestheater

bewusst sind, denn es geht um weit

Rock und Neue Deutsche Welle beim Husum Open Air

Zurück in die 80er

Mit einer aufregend-bunten Mischung

setzt die Musik-Mix-Show „Ich will

Spaß“, in der Markus („Ich will Spaß“),

Frl. Menke („Tretboot in Seenot“),

Hubert Kah („Sternenhimmel“) und

sogar Geiersturzflug („Bruttosozialprodukt“)

ihr Publikum mit auf eine

musikalische Reise in die Zeit der

Neuen Deutschen Welle nehmen, dem

ersten Veranstaltungstag das große

Highlight auf! Nicht zuletzt

bringt die Coverband Waterloo

– A Tribute to ABBA mit

ihrer „ABBA Cover Show“ alles

mit, um die gefeierte Krönung

des Tages zu werden.

Der Sonntag wird rockig!

Der britische Rockmusiker

Billy Idol, seine Hits wie

„Rebell Yell“ oder „Flesh for fantasy“

im Gepäck, feiert mit den Husumern

seine Musik und das Lebensgefühl des

Rock. Ihr Übriges werden ebenso The

Hooters aus Philadelphia, USA, dazu

geben, wenn sie auf ihrer Reise über die

Bühnen der Welt auch einen Stopp in

Mehr, als nur um enttäuschtes Theaterpublikum:

Sprache ist einer der wesentlichen

Identifikations-Faktoren von Kultur.

Vor allem Sprechtheater gehört – neben

der Literatur – zu den wichtigsten

Mittlern von Sprache, insofern ist es

auch ein wichtiger Garant für kulturelle

Entwicklung – eine wichtige kulturpolitische

Aufgabe. Deshalb muss Theater

als unverzichtbarer Teil von Kultur und

nicht etwa als subventioniertes Freizeitvergnügen

verstanden werden.

Aktuelles Programm des Landestheaters:

www.sh-landestheater.de

An einem Wochenende zurück in die 80er und in die Welt des Rocks. Am Samstag, den 18., und Sonntag, den

19. Juli 2015, wird diese kultig-rockige Reise möglich, denn nach dem großen Erfolg im letzten Jahr geht das

Husum Open Air auf dem Geländes des NordseeCongressCentrums (NCC) in diesem Sommer in die zweite Runde.

Husum machen und hier unter anderen

ihre Songs „All You Zombies“

und „Fightin On The Same Side“

präsentieren. Gepaart mit weiteren

hochkarätigen Bands wie den Niederländern

Blaas of Glory, die mit Tuba,

Flöte, Klarinette, Glockenspiel und

Banjo, Klassiker fetzig-neu inter pretieren,

sowie auch mit einer der ersten

Bands beim Wacken Open Air 1990, der

Gruppe Skyline, verspricht auch der

zweite Festivaltag ein absoluter Hit

für alle musikwütigen Nordfriesen und

Schleswig-Holsteiner zu werden!

Tickets, auch spezielle Familientickets,

für das große Husum

Open Air gibt es unter

www.shtickets.de, in den sh:z

Ticket centern sowie an allen

bekannten Vorverkaufsstellen

und unter 04827-999 666 66.

Für weitere Informationen

lohnt sich der Besuch auf

www.husum-open-air.de und

www.seaside-touring.com!

Kultur bis in die späten Nachtstunden

Wenn der Klabautermann nachts um

die Häuser streicht

Im vergangenen Jahr drohte sie

unterzugehen, doch eine beherzte

Truppe engagierter Bürger hat sie zu

neuem Leben geweckt:

Die 12. Husumer KulturNacht

knüpft an die Erfolgsgeschichte

ihrer Vorläufer an.

Bereits die erste KulturNacht im Jahre

2003 stieß damals auf breites Interesse

beim kunst- und kulturinteressierten

Publikum. Bald avancierte die

KulturNacht auf Grund ihrer Vielfältigkeit

zu einem kulturellen Aushängeschild

der Stadt Husum.

Wie in jedem Jahr wartet das Programm

der diesjährigen Husumer

KulturNacht wiederum mit einer Reihe

von ebenso unterschiedlichen wie

spannenden Veranstaltungen auf.

Neben Bildender Kunst, Musik, Tanz,

Literatur oder Film gibt es eine Reihe

von kurzen aber informativen Vorträgen

zu den unterschiedlichsten Themen,

die den Besucher auf die eine

oder andere Art überraschen werden.

Die KulturNacht Husum startet mit

einem bunten Programm aus Musik,

Bei Vollmond in Husum unterwegs:

Das Plakatmotiv der 12. Kulturnacht

Tanz, Theater und Kunst. Im Nordsee-

Museum können Sie die Grundschritte

von Swing, Boogie Woogie und Rock’n

Roll erlernen oder musikalischen

Köstlichkeiten der 50er bis 70er

lauschen. In der Galerie Tobien tritt

die Frauentheatergruppe „5plus1“

auf , in der Stadtbibliothek liest der

nordfriesische Krimiautor Hannes

Nygaard aus seinen Werken und

Elena Steinke bringt Ihr Portrait zu

Papier. Im Speicher können Sie sich

Mit neuem Elan in die Kulturnacht: Der Vorstand des Vereins, Wolfgang Claussen,

Dr. Uwe Haupenthal, Franziska Horschig, Hartmut Thomsen (v.l.n.r.)

im Powerpointkaraoke versuchen,

halten Sie spontan einen Vortrag zu

einer Powerpointpräsentation oder

bewundern Sie die Künste unseres

Bürgermeisters Uwe Schmitz in dieser

Disziplin. Wenn Sie dann in der Marienkirche

Brot und Bier nach Luthers

Art gekostet haben, können Sie

dort den Abend mit dem Turmblasen

beschließen und sich zu einer der Abschlussveranstaltungen

auf den Weg

machen.

Zum Abschluss des Abends zeigt der

Filmklub Husum um 24:00 Uhr den

herzzerreißenden Kultfilm „Casablanca”

mit Ingrid Bergmann und

Humphrey Bogart – im Kinosaal

„Casablanca”.

Am 4. Juni wird das neu gestaltete

Programmheft erscheinen und der

Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Eintritt wird 6,00 EUR betragen,

3,00 EUR ermäßigt. Der Kinobesuch

ist für alle Besucher der Kulturnacht

auf 5,00 EUR reduziert.

Das aktuelle Programm kann unter:

www.kulturnacht-husum.de

eingesehen werden

18 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

19


.

2015

ALTFRIESISCHES HAUS

in Keitum

ter der Archäologie auf Sylt

n, dann laden wir Sie ein,

ulTour“ eine andere Seite

ken. Wenn Sie aufmerksam

ßen Sie auf Sylt übera l auf

ichtlicher Zeit.

r diesen archäologischen

rn oder Fahrrad fahren

i in den Sölring Museen

tungen der Insel.

ist der Kultur- und Heiund

mit knapp 2.700

rößten bürgerschaft-

Schleswig-Holstein

ealen Einrichtungen

Natur- und Küstenmspflege

des alten

npflege aktiv und

friesische Sprache.

der Verein dem

und setzt sich für

en Zeugnisse auf

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rein dem

zt sich für

gnisse auf

flege

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Großsteingrab Denghoog

An der Friesenkapelle

25996 Wenningstedt / Sylt

Tel. 04651 | 328 05

Öffnungszeiten

April und Oktober

täglich 10 bis 16 Uhr

Mai bis September

Montags - Freitags

10 bis 17 Uhr

Samstag, Sonn- & Feiertag

11 bis 17 Uhr

Weitere Sölring Museen

Sylter Heimatmuseum

Am Kliff 19

25980 Sylt/ Keitum

Tel. 04651 | 316 69

Altfriesisches Haus

Am Kliff 13

25980 Sylt/ Keitum

Tel. 04651 | 311 01

Vogelkoje Kampen

zwischen Kampen und List

beim Restaurant Vogelkoje

Tel. 04651 | 87 10 77

In den Sylter Museen wird die Geschichte lebendig

Historische Besonderheiten des Insellebens

„Wer sich auf verstaubte Langeweile einstellt, wird leider enttäuscht“ – dieses selbst

gewählte Motto umschreibt treffend die Aktivitäten der vor 110 Jahren gegründeten

„Söl’ring Foriining“.

Diese größte bürgerschaftliche

Vereinigung Nordfrieslands hat sich

der Pflege der Sylter Kultur und Tradition

verpflichtet und ist der Träger

des Sylter Heimatmuseums, des

Altfriesischen Hauses, der Vogelkoje

in Kampen und des größten begehbaren

Steinzeitgrabes in Schleswig-

Holstein, des rund 5.000 Jahre alten

„Denghoog“ in Wenningstedt.

Großsteingrab Denghoog

An der Friesenkapelle

25996 Wenningstedt / Sylt

Tel. 04651 | 328 05

Öffnungszeiten

April und Oktober

täglich 10 bis 16 Uhr

Mai bis September

Montags - Freitags

10 bis 17 Uhr

Samstag, Sonn- & Feiertag

11 bis 17 Uhr

Weitere Sölring Museen

Sylter Heimatmuseum

Am Kliff 19

25980 Sylt/ Keitum

Tel. 04651 | 316 69

Altfriesisches Haus

Am Kliff 13

25980 Sylt/ Keitum

Tel. 04651 | 311 01

Vogelkoje Kampen

zwischen Kampen und List

beim Restaurant Vogelkoje

Tel. 04651 | 87 10 77

Sölring Museen

Inselgeschichte, Kunst & Kultur

Inselgeschichte, Kunst & Kultur

Sölring Museen

Der Denghoog

Der Denghoog

Eine über 5000 Jahre alte

Grabkammer der Jungsteinzeit

Eine über 5000 Jahre alte

Grabkammer der Jungsteinzeit

Kulturarbeit | Landschaftsschutz | Denkmalpflege

Kulturarbeit | Landschaftsschutz | Denkmalpflege

Rund um diese herausragende archäologische

Stätte findet vom 23.

bis 27. August die „Wenningstedter

Steinzeitwoche“ statt. Bei den

teilweise kostenfreien Ganztagsangeboten

für Jung und Alt können

die Teilnehmer hautnah erleben, wie

Darsteller in steinzeitlicher Kleidung

mit Feuerstein Funken schlagen,

damit Feuer entfachen, mit einem

Steinzeitmesser Fleisch zerteilen

und es dann braten während andere

Haselnüsse rösten, Brot backen,

Höhlenmalereien und Werkzeuge anfertigen

oder sich im Bogenschießen

üben.

Die Bezeichnung „Denghoog“ stammt

übrigens nicht aus der Steinzeit,

sondern aus einer späteren Epoche

und bedeutet „Gerichtshügel“, denn

bis ins Mittelalter hinein wurde das

einstige „Hünengrab“ vermutlich als

Gerichtsstätte genutzt. Seit 1928 ist

der beeindruckende Innenraum des

Denghooges für Besucher zugänglich.

Die Funde von dort, und natürlich

vieles anderes, sind im Sylter Heimatmuseum

zu sehen, einem historischen

Kapitänshaus am Keitumer Kliff. Das

Gebäude und sein Inventar zeugen

vom Wohlstand der Sylter, den ihnen

der Walfang im 17. und 18. Jahrhundert

bescherte. In wechselnden

Ausstellungen werden im Sylter Heimatmuseum

auch Werke jener Künstler

präsentiert, die ab 1850 von der

einmaligen Dünenlandschaft und den

oft besonderen Lichtverhältnissen auf

Sylt angelockt wurden und werden.

So wird vom 10. Mai bis 31. Oktober

die Ausstellung „... ich gehe schweren

Herzens von der Insel. Franz Korwan/

Sally Katzenstein auf Sylt“ im Heimatmuseum

gezeigt.

Dünenlandschaften, Meeresbrandung,

Wattenschiffe, Abendstimmungen

am Weststrand oder in der

weiten Landschaft der Insel Sylt – der

Künstler Franz Korwan (1865–1942)

schuf atmosphärisch dichte Bilder

nicht nur von der berührenden Natur

der Insel, sondern auch vom Leben

der Menschen in den Dörfern. Landschaft

und Leben um die Jahrhundertwende

leuchten in seinen Bildern

auf.

Auch beim Altfriesischen Haus in

Keitum handelt es sich um ein Gebäude,

das einst (1739) als Kapitänshaus

errichtet und im 19. Jahrhundert zum

Wohnsitz des Sylter Chronisten C. P.

ALTFRIESISCHES HAUS

in Keitum

Altfriesisches Haus

Am Kliff 13

25980 Sylt/ Keitum

Tel. 04651 | 311 01

Die Söl‘ring Foriining ist

Träger der Museen.

Der Verein wurde bereits

1905 von Syltern gegründet,

die sich der Pflege der

Sylter Kultur und Tradition

verpflichteten. Kulturarbeit,

Landschaftsschutz (beinhaltet

Küstenschutz und

Landschaftspflege) sowie

Denkmalpflege gehören

heute zu den wichtigsten

Tätigkeitsfeldern des Vereins.

Fast alle Aufgaben der

größten bürgerschaftlichen

Vereinigung Nordfrieslands

werden ehrenamtlich

durchgeführt.

Unterstützen Sie die Sylter

Museen durch Ihre Mitgliedschaft

oder durch Ihre Spende,

damit Inselgeschichte,

Kunst und Kultur auch

weiterhin so eindrucksvoll

und wirklichkeitsnah

präsentiert werden können.

Mitglieder haben freien

Eintritt in allen Museen.

Vielen Dank!

Hansen wurde. Hier werden

den Besuchern Leben und

Wirken dieses Chronisten

vorgestellt. Zudem vermittelt

die original erhaltene

Einrichtung aus dem 18.

und 19. Jahrhundert einen

realistischen Einblick in

die damalige Wohnkultur

auf Sylt.

Altfriesisches Haus

Am Kliff 13

25980 Sylt/ Keitum

Tel. 04651 | 311 01

Das Altfriesische Haus in

Keitum versetzt Sie in das

Sylter Leben des 18. Jahrhunderts.

Die originale

Einrichtung aus dem

18. und 19. Jahrhundert

erlaubt einen realen Einblick

in die damalige

Wohnkultur. Das Gebäude

wurde 1739 als Kapitänshaus

errichtet und war

im 19. Jahrhundert Wohnsitz

des Sylter Chronisten

C.P. Hansen. In zwei

Räumen werden C.P. Hansen,

seine Schriften und

Sammlungen vorgestellt.

Zu den Wohnräumen

gehört eine Küche, eine

Wohnstube, ein Pesel, der

als Raum für Feierlichkeiten

vorgesehen war und

eine Kellerkammer. Die

Wände sind gefliest oder

mit Holz vertäfelt. Zum

Inventar gehören Alkovenbetten

und Schränke

genauso wie Gegenstände

aus der Seefahrt.

Das Altfriesische Haus in

Keitum versetzt Sie in das

Sylter Leben des 18. Jahrhunderts.

Die originale

Einrichtung aus dem

18. und 19. Jahrhundert

erlaubt einen realen Einblick

in die damalige

Wohnkultur. Das Gebäude

wurde 1739 als Kapitänshaus

errichtet und war

im 19. Jahrhundert Wohnsitz

des Sylter Chronisten

C.P. Hansen. In zwei

Räumen werden C.P. Hansen,

seine Schriften und

Sammlungen vorgestellt.

Zu den Wohnräumen

gehört eine Küche, eine

Wohnstube, ein Pesel, der

als Raum für Feierlichkeiten

vorgesehen war und

eine Kellerkammer. Die

Wände sind gefliest oder

mit Holz vertäfelt. Zum

Inventar gehören Alkovenbetten

und Schränke

genauso wie Gegenstände

aus der Seefahrt.

Öffnungszeiten

Ostern bis Oktober

täglich 10 - 17 Uhr

Samstag, Sonn- & Feiertag

11 - 17 Uhr

November bis März

nach Ankündigung

Öffnungszeiten

Ostern bis Oktober

täglich 10 - 17 Uhr

Samstag, Sonn- & Feiertag

11 - 17 Uhr

November bis März

nach Ankündigung

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

Söl‘ring Foriining

Am Kliff 19 a

25980 Sylt / Keitum

Tel. 04651 | 328 05

www. soelring-foriining.de

KEITUM KULTUR /// Kombiticket

Erwachsene 12,70 Euro / Kinder 6,40 Euro

· Inselweite Linienbus An- und

Abreise nach Keitum

· Eintritt in das Sylter Heimatmuseum

und das Altfriesische Haus

Tickets erhältlich im Bus und in den

bekannten Vorverkaufsste len.

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

Die Söl‘ring Foriining ist

Träger der Museen.

Der Verein wurde bereits

1905 von Syltern gegründet,

die sich der Pflege der

Sylter Kultur und Tradition

verpflichteten. Kulturarbeit,

Landschaftsschutz (beinhaltet

Küstenschutz und

Landschaftspflege) sowie

Denkmalpflege gehören

heute zu den wichtigsten

Tätigkeitsfeldern des Vereins.

Fast alle Aufgaben der

größten bürgerschaftlichen

Vereinigung Nordfrieslands

werden ehrenamtlich

durchgeführt.

Unterstützen Sie die Sylter

Museen durch Ihre Mitgliedschaft

oder durch Ihre Spende,

damit Inselgeschichte,

Kunst und Kultur auch

weiterhin so eindrucksvoll

und wirklichkeitsnah

präsentiert werden können.

Mitglieder haben freien

Eintritt in allen Museen.

Vielen Dank!

Söl‘ring Foriining

Am Kliff 19 a

25980 Sylt / Keitum

Tel. 04651 | 328 05

www. soelring-foriining.de

KEITUM KULTUR /// Kombiticket

Erwachsene 12,70 Euro / Kinder 6,40 Euro

· Inselweite Linienbus An- und

Abreise nach Keitum

· Eintritt in das Sylter Heimatmuseum

und das Altfriesische Haus

Tickets erhältlich im Bus und in den

bekannten Vorverkaufsste len.

Der Fang von Wildenten – vor rund

100 Jahren fing man allein in Kampen

etwa 25.000 dieser Vögel – war

einst eine der wenigen und wichtigen

Nahrungs- und Erwerbsquellen für

die Menschen auf Inseln wie Sylt. Der

massenhafte Entenfang geschah in so

Sölring Museen

Inselgeschichte, Kunst & Kultur

Kulturarbeit | Landschaftsschutz | Denkmalpflege

Sölring Museen

Inselgeschichte, Kunst & Kultur

Kulturarbeit | Landschaftsschutz | Denkmalpflege

genannten Vogelkojen.

Die Anlage in Kampen

wurde 1767 gebaut und

war die erste auf Sylt. Vor

etwa 25 Jahren wurde die

Vogelkoje in Kampen wieder

originalgetreu instand

gesetzt. Hier beginnt auch

ein eindrucksvoller Naturlehrpfad.

Die je nach Monat unterschiedlichen

Öffnungszeiten von

Denghoog, Heimatmuseum, Altfriesischem

Haus und Vogelkoje Kampen

erfahren Sie beim Heimatmuseum:

Telefon: 04651 31669

www.soelring-foriining.de

20 21


Veranstaltungen & Festivals

2015

Literatursommer Föhr

Mai bis Oktober

Es präsentieren sich eine Anzahl literarischer Highlights,

deren Erzähler oder ihre Geschichten vor allem

dem Meer, der Küste und den Menschen, deren

Leben vom Meer bestimmt wird, ebenso ver bunden

sind wie der unvergleichlichen Faszination norddeutscher

Impressionen.

www.foehr.de

Veranstaltungsreihe „Das Nordseegrab“

1., 8., 15., 22. Mai und 5. Juni, jeweils 19.30 Uhr

Nino Moritz liest den neuen Kriminalroman „Das

Nordseegrab“ von Tilman Spreckelsen ungekürzt an

fünf Abenden. Der Krimi, der zugleich auch Nordfriesland-Tatort

ist und gelegentlich Züge eines Thrillers

hat, überzeugt durch seine postmoderne Erzählweise

und seine Unterhaltsamkeit.

www.storm-gesellschaft.de

Husumer Filmklub

26. Mai: Marina Abramovic The Artist is Present/

09. Juni: Jacques Tati Trafic/

23. Juni: Schlöndorff Diplomatie – ab 14. Juli

neues Programm

Eine Gruppe von Film-Enthusiasten zeigt an jedem

zweiten und vierten Dienstag im Monat, um 19.30

Uhr im Kino-Center Husum besondere Filme. Vor dem

Hauptfilm gibt es statt Werbung einen Kurzfilm.

www.filmklub-husum.de

Kultur auf den Halligen

14. Mai bis 5. September,

Halligen Langeness und Hooge

Me(e)hr als ein Konzert – EIN EVENT! In diesem Jahr

auf Hooge und Langeness dabei: Torfrock, Ray Wilson,

Wingenfelder, Baltic Sea Child, Christian Steiffen und

Pohlmann.

www.kulturaufdenhalligen.com

Deutscher Mühlentag auf Amrum

25. Mai, 11.00 – 17.00 Uhr, Nebel, Mühle

Tag der offenen Tür mit Besichtigung Museum/Kunstausstellung

und Außenveranstaltungen: Familiengottesdienst,

um 15.00 Uhr Amrumer Blaskapelle und

Amrumer Trachtengruppe, ab 12.00 Uhr Kinderprogramm,

Essen & Trinken u.v.m. auf der Mühlenwiese

(bis 17.00 Uhr).

www.amrum.de

9. Husumer Schlossvergnügen

30. Mai, 11.00 – 17.00 Uhr, Schloss vor Husum

Unter dem Motto „Ein Kulturfest für die ganze Familie“

wird im Schloss vor Husum ein buntes Programm

geboten: von Instrumenten- und Schlossrallye,

Thea ter, über Schlossgeschichte und Musik.

Die Theater gruppe „5plus1“ setzt sich in einem

szenischen Spiel mit den Frauen des Schlosses vor

Husum auseinander.

www.nordfriesland.de/schlossvergnuegen

Die Konzerte im Speicher

5. und 6. Juni, 20.30 Uhr: Vierkanttretlager

(Indie-Rock aus Husum);

Die Husumer Band Vierkanttretlager hat im April 2015

ihr lang erwartetes zweites Album „KRIEG & KRIEG“

veröffentlicht.

© JennySchäfer

20. Juni, 20.30 Uhr: Georg Schroeter, Marc Breitfelder

& TEASY/ Torsten Zwingenberger (Blues);

Schroeter und Breitfelder haben als erste Europäer

die International Blues Challenge in Memphis, USA,

den weltweit größten Bluesmusiker-Wettbewerb, gewonnen

und den Award erstmalig aus dem Mutterland

des Blues nach Europa entführt.

17. Juli, 20.30 Uhr: Yxalag (Klezmer);

An der Musikhochschule Lübeck gründete sich dieses

Ensemble, das sich aus Musikern verschiedener Studien

gänge zusammensetzt. Sie eint ihre Neugier, Leidenschaft

und Engagement, sich mit der populären

Musik osteuropäischer Juden zu beschäftigen: Klezmer.

www.speicher-husum.de

Amrum Insel-Kultour

11. Juni und 17. September, Insel Amrum

Fünf Bands von Rock bis Folk, von Wittdün bis Norddorf,

von High Noon bis After Midnight. Fünf Bands

in fünf Lokalen, wechselnd

www.amrum.de

Waldheim Rock Open Air

13. Juni, 20.00 Uhr, Bohmstedt

Auf dem Waldheim-Gelände mitten im Bohmstedter

Haaks öffnet das „Waldheim Rock Open Air“ seine Pforten

und bietet den Besuchern ein abwechslungsreiches

und interessantes Programm handgemachter Musik.

www.waldheim-bohmstedt.de

11. Sylter Shantychor-Festival

12. bis 14. Juni,

Musikmuschel Westerland, Wenningstedt u. a.

Beim 11. Shantyfestival Sylt präsentieren verschiedene

Chöre vor einmalig schöner Nordseekulisse neue

und traditionelle Seemannslieder. Während früher

Shanty-Lieder von Matrosen zu gemein schaftlich

harter Arbeit gesungen wurden, schunkeln heutzutage

alle Altersgruppen zu den maritimen Klängen.

Stimmung und Geselligkeit ist bei diesen Auftritten garantiert.

Auch in diesem Jahr plant der Tourismus-Service

Wenningstedt-Braderup den Shanty festival Contest.

Dabei werden die vier Gastchöre musikalischen

Höchstleistungen zeigen und jeder Chor auf eigene

Weise ein Lied vortragen.

www.insel-sylt.de

13. Orgelfestival Sønderjylland-Schleswig

Juni bis September, diverse Orte in der

deutsch-dänischen Grenzregion

Im nördlichen Schleswig-Holstein und südlichen Däne

mark finden sich viele Orgeln, an denen sich nicht

nur die Ohren, sondern auch die Augen weiden können

– in malerischen Dorfkirchen, imposanten Stadtkirchen

und Domen, in Schlosskapellen und Konzertsälen.

Ziel des Festivals ist es, die beeindruckende Orgelkultur

der deutsch-dänischen Grenzregion, die auf

eine 500-jährige Geschichte zurückblicken kann, einer

breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

www.orgelfestival-sja-sl.com

Langenhorner Orgelsommer

16. Juni bis 25. August, Beginn jeweils 20.00 Uhr,

Langenhorn

Konzerte auf der historischen Barockorgel von 1761

in der St. Laurentius-Kirche zu Langenhorn, Kirchenfüh

rungen, Eintritt auf Spendenbasis. Programme unter:

www.orgelkonzerte-langenhorn.de

Husumer Sommerkonzerte

21. Juni bis 6. September, Kirche St. Marien

Besondere Konzerterlebnisse von Alter Musik bis

hin zu Jazz im schönen Ambiente des klassizistischen

Kirchenbaus am Husumer Marktplatz.

www.st-marien-husum.de

Kinder-Uni Föhr

Juli bis Mitte September, Kurgartensaal Wyk

Spannende, interaktive Kinder-Workshops und abenteuerliche

Expeditionen bringen Kindern das Weltnaturerbe

Wattenmeer, die Föhrer Landwirt schaft,

Kunst, Kultur und Geschichte auf spielerische Art und

Weise näher. Jede Woche gibt es mindestens eine

„wissenschaftliche“ Vorlesung zu hören.

www.kinderuni-foehr.de

Sommerkirche Welt 2015

Juli und August, Kirche in Welt/Eiderstedt

Die kleine Kirche in Welt wird seit 1977 intensiv für

kulturelle und künstlerische Zwecke genutzt. Vorträge,

Andachten, Ausstellungen und Konzerte bieten

in den Sommermonaten ein reichhaltiges und spannendes

Programm, dass die Sommerkirche Welt weit

über die Grenzen der Region Eiderstedt hinaus bekannt

gemacht hat.

www.gemeinde-welt.de

25. Nordfriesisches Sommer-Institut

1. Juli bis 9. September,

Beginn jeweils 19.30 Uhr, Bürgerhaus Bredstedt

Vortragsreihe des Nordfriisk Instituuts zur Geschichte,

Denkmalpflege, Sprache, Literatur und Musik Nordfries

lands, in diesem Jahr u. a.: „Drei Generationen

Friesisch“ (E. Nickelsen, B. Nommensen, M. Tångeberg),

Land der Vielfalt – Eine Foto-Reise durch

Nord fries land (Heinz Teufel), Geschichte Nordfrieslands

im Überblick I und II (Albert Panten, u. a.)

www.nordfriiskinstituut.de

JazzBaltica

2. bis 5. Juli, Niendorf, Husum

Eröffnungskonzert mit Eva Kruse, Jazz Baltica

Ensemble: 2. Juli, Theodor-Schäfer Berufsbildungswerk,

Husum

Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Jazz-Programm

von Soul über Funk bis hin zur Weltmusik. Die

25. Aus gabe des renommierten Jazzfestivals wird

gebührend ge fei ert: Aus dem ersten Jahr mit dabei

sind neben Nils Landgren auch Günter Baby

Sommer und Manfred Schoof. Aber auch Stars wie

Enrico Rava, Maceo Parker, Nils Petter Molvær,

Axel Schlosser, Vladyslav Sendecki, Marcin

Wasilewski, Wolfgang Haffner und Michael Wollny –

langjährige Freunde und Weggefährten von Jazz-

Baltica – sind auf der Bühne zu erleben

www.jazzbaltica.de

Literatur und Musik unter Reet 2015

Museum der Landschaft Eiderstedt,

St. Peter-Ording, Beginn jeweils 20.00 Uhr

3. Juli:

Vortrag und Diskussion „Russland verstehen“.

Gabrie le Krone-Schmalz zu Gast in der Veranstaltungsreihe

„Auslandskorrespondenten berichten“

4. September:

„Samt & Saitig“ … und wieder begeistern drei junge

Frauen! Drei Frauen – Drei Stimmen – Drei Gitarren

18. September:

„Die zwei Seiten der Cora Stephan“, Lesung und

Gespräch mit der Schriftstellerin und Essayistin Cora

Stephan

www.museum-landschaft-eiderstedt.de

Bild: Arne Prohn „Talking Heads“

Husumer Kulturnacht

4. Juli, Museen und Kulturzentren in Husum

Siehe Artikel Seite 19.

www.kulturnacht-husum.de

Meerkabarett Sylt

6. Juli bis 3. September, Sylt-Quelle, Rantum

Ein einmaliges Programm aus Kabarett, Musik und

Comedy an ungewöhnlichem Ort: der Abfüllhalle

des Mineralwassers der Sylt Quelle inmitten des

Skulpturenparks der „Stiftung Sylt Quelle“. In diesem

Jahr u. a. mit Florian Schröder, Gayle Tufts,

Alfons, Axel Prahl und dem Inselorchester, Klüpfel

& Kobr, Ingo Appelt, Rick Kavanian u.v.m.

www.meerkabarett.de

Gardinger Musikantenbörse

7. Juli bis 25. August, Garding

Siehe Artikel Seite 14

www.musik-fuer-garding.de

„TSS in Concert”

9., 10., 13. und 14. Juli, Husum,

Aula der Theodor-Storm-Schule, jeweils 19.00 Uhr

Die Vokal- und Instrumentalensembles der Theodor

Storm Schule Husum (TSS) präsentieren die Ergebnisse

ihrer Arbeit.

www.tss-husum.de

Schleswig-Holstein Musik-Festival

11. Juli bis 30. August,

Niebüll, Friedrichstadt, Husum, Föhr u.v.a

Martin Grubinger und Peter Tschaikowsky stellen den

Schwerpunkt des 30. Schleswig-Holstein Musik-Festivals

dar. Der Komponist Peter Tschaikowsky und Percussionstar

Martin Grubinger stehen für emotionale

Tiefe und mitreißende Energie im Festival-Som mer.

Die Peter Tschaikowsky gewidmete Retrospektive

bringt prominente Werke in herausragenden Interpretationen

auf die Bühne und rückt weniger Bekanntes

ins musikalische Scheinwerferlicht. Der 2007 beim

SHMF mit dem von der Sparkassen-Finanzgruppe

gestifteten Leonard Bernstein Award ausgezeichnete

Künstler Martin Grubinger wird die Vielfalt seines

Könnens im Rahmen eines Solistenporträts präsentieren

www.shmf.de

Nordstrander Musiktage

13. Juli bis 10. August, Nordstrand

Immer montags, immer auf drei Bühnen, immer viel

Musik.

www.live-musik-auf-nordstrand.de

Amrum Reggae Open Air 2015

14. Juli, 19.30 Uhr, Strandübergang Norddorf

Das beliebte Reggae Open Air findet direkt am Norddorfer

Strandübergang statt. Es ist das größte Sommer-Highlight

mit über 1.000 Zuschauern und phantastischem

Sommer-Urlaubs-Feeling. Musikalischer

Sommer-Cocktail aus Reggae, Calypso und Afro-Beat

mit „Papa Boy and the Relatives“.

www.amrum.de

Festtage Nicolaus Bruhns

Anlässlich des 350. Geburtstags des Barock-Kom ponisten

hat sich die „Initiative Nicolaus Bruhns“ gebildet,

die mehrere Konzerte veranstaltet:

16. Juli, 20.00 Uhr, Festkonzert, St. Marien,

Husum

Nicolaus Bruhns: Kantaten und Orgelwerke

Kammerchor Avelarte, Leipzig

Oberstufenchor der Theodor-Storm-Schule, Husum

Barock-Orchester (historische Instrumente)

Kai Krakenberg (Orgel)

Leitung: Jens Wielert, Guido Mattausch

17. Juli 2015, 19.00 Uhr,

St. Jacobi Kirche, Schwabstedt

„Fantastischer Stil“: Nicolaus Bruhns in Text und

Musik

Michael Berger (Lesung)

Kai Krakenberg (Orgel)

Kammerchor Avelarte, Leipzig

Sonnabend, 18. August 2015, 18.00 Uhr,

Kirchlein am Meer, Schobüll

Meisterkonzert: Musik des Barock

Ludwig Güttler (Trompete)

Friedrich Kircheis (Orgel)

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde,

Schobüll

www.bruhns350.de

Husum Open Air

18. bis 19. Juli,

Gelände NordseeCongress Centrum, Husum

Siehe Artikel Seite 18

www.husum-open-air.de

Kinderkulturfestival

19. Juli bis 2. August, Friedrichstadt

In Friedrichstadt findet zum dritten Mal ein Kinderkulturfestival

statt. Täglich wird für Jungen und

Mädchen ab 6 Jahre eine Aktion angeboten. Das

Spektrum reicht von Figurentheater über Malerei, Lesungen,

Töpferei, Stadtführungen und Holzarbeiten

bis zu einem Archäologie-Workshop. Ein detailliertes

Programm ist ab Juli auf der Homepage zu finden.

www.friedrichstadt.de

3. Hoyersworter Musikfestival

24. bis 26. Juli,

Herrenhaus Hoyerswort, Oldenswort

Das Hoyersworter Musik-Festival in der neuen Auflage.

Musik von Klassik bis Folk über Jazz und mehr

ist im Herrenhaus Hoyerswort zu hören. Im Jahr 2015

treten folgende Gruppen auf: Rockville, Concertino

Schleswig-Holstein, Stormtown Jazzcompany.

www.hoyerswort.de

22 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

Alle Termine ohne Gewähr.

23


Veranstaltungen & Festivals

2015

Harmonic Brass-Workshop und Konzert

26. Juli bis 1. August, Langenhorn,

St. Laurentius Kirche

Eröffnungskonzert am 26. Juli, 17 Uhr. Workshop

ab 27. Juli der Münchener Gruppe „Harmonic Brass“

mit Abschlusskonzert der Teilnehmer am 31. Juli und

1. August, 19.00 Uhr.

www.harmonicbrass.de

18. Jazz goes Föhr – Eine Insel swingt

26. bis 31. Juli, Föhr

Ein international besetztes Festival geht in die

18. Runde. Eine Gruppe von Freunden und Jazzenthusiasten

stellt ein Festival mit Größen des Jazz auf

die Beine. Die logische Konsequenz, da die Insel Föhr

seit Jahren swingt. Drei Big Bands sind bei einer Einwohnerzahl

von nur 10-tausend Inselbewohnern ein

Phänomen, das der aktiven Jazzarbeit an der insularen

Kreismusikschule entspringt. In diesem Jahr dabei:

The toughest Tenors, VILOU goes SWING & GYPSY,

Karolina Strassmayer & Drori Mondlak- Klaro!; Roman

und Julian Wasserfuhr, Sultan´s of Swing.

www.jazz-goes-foehr.de

15. Liedkunst im Schloss vor Husum

27. Juli bis 1. August,

Schloss vor Husum

Siehe Artikel Seite 12/13

www.nordfriesland.de/liedkunst

Amrumer Leuchtturmtage

6. bis 8. August,

Wittdün, Leuchtturm

mit Malwettbewerb, Kinderprogramm, Livemusik.

www.amrum.de

SKANDALØS 2015

Ein vogelfreies Festival

6. bis 8. August,

Kulturfestival statt Großevent – das Festival in Neukirchen

ist eher klein, dafür schreibt man aber Atmosphäre

ganz groß. Das Festival unterm nordfriesischem

Himmel vereint nun zum dritten Mal Kunst

und Musik, akustische und elektronische Musik, kleinere

und größere Acts.

Transparenz wird groß geschrieben: Auf der Webseite

veröffentlicht der Trägerverein alle Einnahmen und

Ausgaben und was mit den (bescheidenen) Überschüssen

passiert – vorbildlich.

Hülltoft Weg

25927 Neukirchen (zwischen Niebüll und Tønder)

Das Festivalgelände liegt direkt am Badesee

“Hülltofter Tief”.

Der Campingplatz ist von Do. 18.00 bis So 14.00 Uhr

geöffnet.

Das Festival-Programm und alle Infos zu Anfahrt und

Übernachtung unter:

www.skandaloes-festival.de

KLAUS IRMSCHER

„Davon kann ich ein Lied singen …“

5. August, 20.00 Uhr,

Gasthaus Karau, Hilligenley, Hallig Langeneß

Der Orts kulturring Langeneß/Oland holt den Liedermacher

Klaus Irmscher auf die Hallig: Er schickt seine

Zuhörer in ein akustisches Wechselbad aus Hochdeutsch

und Plattdeutsch, sowie Sächsisch und anderen

Mundarten, aus ohrwurmverdächtigen Me lodien

zu Gitarre und Mandola, der Musikstil immer passend

zur jeweiligen Geschichte.

www.langeness.de

34. Husumer Hafentage

12. bis 16 .August, Hafen Husum

Unter dem Motto „Mok fast in Husum“ verwandeln

die beliebten Hafentage die Stadt Husum fünf Tage

lang in eine einzige nordfriesische Nordsee-Party-

Meile mit vielen maritimen und kulturellen Programmhöhepunkten.

www.hafentage-husum.de

Raritäten der Klaviermusik

21. bis 29. August, Schloss vor Husum

Das „wohl außergewöhnlichste Klavierfestival der

Welt“ (Radio Bremen) widmet sich selten gespielten

Klavierkompositionen und lockt jedes Jahr ein internationales

Publikum nach Husum.

Seit dem Jahr 2014 erfährt das Programm auch eine

Erweiterung in Richtung Klavierkammermusik. Im

Jahr 2015 spielt u. a. das Hyperion Trio Werke von P.

Graener, C. Chevillard und J. Marx.

www.raritaeten-der-klaviermusik.de

8. Nordstrander Rungholt-Tage

21. bis 23. August,

Nordstrand, verschiedene Orte

Ein Wochenende zum Thema „Rungholt“. Der 1362

in der ersten großen „Mandränke“ untergegangene

Ort hat an Faszination nicht verloren. Vorträge, Museumsbesuch,

Wattwanderung, Schifffahrt, Lesungen,

Shanties.

www.rungholt-gesellschaft.de

Amrumer Leuchtturm-Tage

25. bis 27. August, 10.00 Uhr,

Wittdün auf Amrum, Leuchtturm

mit Leuchtturm-Malwettbewerb, Kinderprogramm,

Live Musik mit Danny Guitar, Essen, Trinken u. a., Einlass

zum Leuchtturm bis 16.00 Uhr

www.amrum.de

Pellwormer Kulturwochen

29. August bis 5. September

Kunsthandwerker und Künstler öffnen ihre Türen: Hier

kann man zuschauen und zuhören, dort mitmachen…

ein vielfältiges Programm erwartet die Besucher.

www.pellworm.de

Eiderstedter Kultursaison

28. August bis 6. September,

Halbinsel Eiderstedt

Und wieder werden zehn Tage

lang interessante Touren über

ganz Eiderstedt angeboten,

diesmal neu hinzugekommen:

Koldenbüttel. Elf Touren führen über Eiderstedt. Es

sind Spaziergänge in den Orten Garding, Tönning und

Tating oder Fahrradtouren in den anderen Regionen

und Orten. Wer ihnen per Auto folgen möchte, kann

dies mit den Veranstaltern vor Ort absprechen. Anmeldungen

sind bei allen Angeboten nicht erforderlich,

die Teilnahme ist kos ten los. Unter ortskundiger

Führung werden interessante Touren unternommen,

ebenso gibt es nachmittags und abends Veranstaltungen

wie Pup penspieler, Lesungen oder Konzerte

verschiedener Musiker- oder Musikgruppen. Am 5.

und 6.9. findet im Tönninger Packhaus erstmals eine

Ausstellung verschiedener Künstler aus Eiderstedt

und aus Dänemark statt.

Zum Selbstentdecken über das ganze Jahr wird der

„Eiderstedter Kulturreiseführer“ angeboten, in dem

die Ziele ausführlich dargestellt werden.

Zum zweiten Mal wird der Westküstenfilmtag in Zusammenarbeit

mit dem Kino Nordlicht in St. Peter Ording

ausgerichtet.

www.eiderstedter-kultursaison.de

30. Bürgerfest Leck

4. bis 6. September,

Rathaus und Leck Huus, Ortsmitte

Dreitägige Großveranstaltung mit vielfältigem Programm,

musikalischer Unterhaltung u.v.m auf der

Bun ten Meile in Leck.

www.buergerfestverein.de

Internationale Storm-Tagung

„Bürger auf Abwegen:

Thomas Mann und Theodor Storm”

4. bis 6. September, Husum

Erstmals in der Geschichte der beiden literarischen

Gesellschaften, der Theodor-Storm- und der Deutschen

Thomas-Mann-Gesellschaft, wird ein gemeinsames

Literaturprojekt mit Veranstaltungen,

Tagungen und einer Ausstellung geplant, das den

vielfältigen Beziehungen zwischen Schleswig-Holsteins

bekanntesten Schriftstellern auf die Spur kommen

will.

Durch die Zusammenarbeit der beiden Gesellschaften

entsteht einerseits eine Sonderaus stellung mit dem

Titel „Bürger auf Abwegen: Thomas Mann und Theodor

Storm“ mit einem umfangreichen Begleitkatalog,

die gemeinsam vom Buddenbrookhaus und dem

Theodor-Storm-Zentrum kuratiert wird, und zunächst

im Buddenbrookhaus und dann auch im Storm-Haus

zu sehen sein wird, andererseits widmen sich die beiden

Jahrestagungen der Gesellschaften den beiden

Schriftstellern aus dem jeweils eigenen Blickwinkel.

www.storm-gesellschaft.de

Offene Ateliers auf Eiderstedt

6. September, Eiderstedt

Zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – öffnen

Eiderstedter Kunstschaffende der Gruppe KunstKlima

ihre Ateliers und Galerien für interessierte Besucher.

Zwanzig Eiderstedter Künstlerinnen und Künstler aus

den Sparten Malerei, Aquarell, Fotografie, Sandrelief,

Buchkunst und Puppenspiel sind diesmal dabei.

www.kunstklima.com

Jüdische Kulturtage

11. bis 18. September,

Ehemalige Synagoge, Friedrichstadt

Während der „Friedrichstädter Tage der jüdischen Kultur“

werden Lesungen, Vorträge, Konzerte und ein

Sprach kurs „Jiddisch“ in der Kultur- und Gedenkstätte

Ehemalige Synagoge angeboten.

www.friedrichstadt.de/de/tourismus/

ehemalige-synagoge.php

Tag des offenen Denkmals

13. September, bundesweit u. a. in Nordfriesland

Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September

historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder

nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann

sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern

zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen.

„Geschichte zum Anfassen“, das bietet der

Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger

Weise. Das Motto im Jahr 2015 ist „Handwerk, Technik,

Industrie“. U. a. nehmen in Nordfriesland das

Haus Peters und das Herrenhaus Hoyerswort teil.

www.tag-des-offenen-denkmals.de

Internationales

Figurentheater-Festival:

Pole Poppenspäler Tage

18. bis 27. September, Husum

Das traditionsreiche Festival hat

sich zum wichtigsten Treffen in- und ausländischer

Figurentheater entwickelt. Benannt nach Theodor

Storms Novelle, steht der Name Pole Poppenspäler

symbolisch für die Begeisterung für die Kunst des

Puppenspiels.

www.pole-poppenspaeler.de

30. Husumer Filmtage

1. bis 7.Oktober,

Kino-Center Husum

Die 30. Auflage der Husumer Filmtage, deren

erklär tes Ziel es ist, die schleswig-holsteinische

Filmkultur einem breiteren Publikum ins Bewusstsein

zu holen. Der diesjährige Schwerpunkt wird

dem Thema „Leben im Alter“gewidmet sein.

www.husumer-filmtage.de

9. Internationales Ferdinand-Tönnies

Symposium

13. bis 14. November

NordseeCongressCentrum Husum

siehe Artikel Seite 15.

www.ftg-kiel.de

www.nordfriiskinstituut.de

Blick nach Dänemark

Termine in der Kulturregion

Sønderjylland-Schleswig

4. Dänisch-Deutscher Musikschultag

13. Juni, Aabenraa

Rund 1.000 Musikschulschülerinnen und –schüler aus

den sieben Musikschulen der Region Sonderjylland/

Schleswig laden dazu ein, in Aabenraa ein einzigartiges

Musikfestival zu erleben. Gemeinsam wollen sie

Aabenraa zum Klingen und Swingen bringen beim

4. Dänisch-Deutschen Musikschultag! Das Angebot

ist vielfältig: Rockbands, Bigbands, Samba, Folk und

klassische Musik, große Ensembles, kleine Ensembles,

Solisten- alles ist vertreten

http://dansktyskmusikskoledag.dk/

Termine und Veranstaltungen in der

deutsch-dänischen Kulturregion

(Aabenraa, Tønder, Sønderborg, Haderslev, Schleswig,

Flensburg und Nordfriesland) finden Sie unter

www.kulturfokus.de

24 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

Alle Termine ohne Gewähr.

25


Sonderausstellungen im Sommer/Herbst 2015

2015

Foto: © Sylt Quellenhaus

Inseln und Halligen

Stadtgalerie Alte Post

September

Inselmaler 2015 Sahin Celikten

Sahin Celikten, Jahrgang 1988, stammt aus der Türkei. 2004 – 2008 studierte er an

der „Anatolian Fine Arts High School“ in Diyarbakir. Von 2008 – 2012 Studium der

Kunstpädagogik an der Marmara Universität Istanbul mit Schwerpunkt Malerei,

Zeichnung, Fotografie und Grafik mit Abschluss Bachelor. Von 2010 – 2014 studierte

Celikten an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit einem Stipendium Kunstpädagogik.

Die Ausstellung mit Werken von Sahin Celikten, die anlässlich des Inselmaler-Jahres

entstehen, ist im September 2015 zu sehen.

Stephanstr. 4, Westerland

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 14.00 –18.00 Uhr, Sa. 10.00 –14.00 Uhr

www.sylter-kunstfreunde.de

kunst:raum sylt quelle

1. April bis 10. Juni

Michael Struck – Rückblende.

Eine Monotypie-Installation im kunst:raum sylt quelle

Michael Struck, geb. 1982 in Kiel, hat an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel

und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert. In seiner

Arbeit beschäftigt sich Michael Struck mit Aspekten des Vergangenen, mit dem

Erinnern und Vergessen im kollektiven Gedächtnis. Anonyme Fotografien aus

Familiennachlässen, Bildbände und Filme sind Ausgangspunkte für oft großfor matige

Malereien und Monotypien, die zu raumbezogenen Installationen zusammengeführt

werden.

Hafenstraße 1, Rantum

Öffnungszeiten: Di. – So. 11.00 – 17.00 Uhr

www.kunstraum-syltquelle.de

Sylter Heimatmuseum

10. Mai bis 31. Oktober

150 Jahre Franz Korwan

„… ich gehe schweren Herzens von der Insel.“

Franz Korwan/Sally Katzenstein auf Sylt

Dünenlandschaften, Meeresbrandung, Wattenschiffe, Abendstimmungen am

Weststrand oder in der weiten Landschaft der Insel Sylt – der Landschafts maler

Franz Korwan (1865–1942) schuf atmosphärisch dichte Bilder nicht nur von der

berührenden Natur der Insel, sondern auch vom Leben der Menschen in den Dörfern:

Frauen am Spinnrad, am Haus oder mit den Tieren, die sie am Abend von den Weideplätzen

holen und zur Tränke führen. Sylter Männer, die das Eisboot im Winter über

die dicken Eisschollen ziehen, um die Postverbindung zum Festland nicht abbrechen

zu lassen. Landschaft und Leben um die Jahrhundertwende leuchten

in seinen Bildern auf.

www.soelring-foriining.de

Museum Kunst der Westküste

1. März bis 12. Juli

BLEICKE BLEICKEN (1898 – 1973): SYLT – MEINE INSEL

Kein anderer Fotograf hat so intensiv und über Jahrzehnte das Leben auf Sylt mit

seiner Kamera festgehalten wie der Inselfotograf Bleicke Bleicken (1898–1973).

Er wollte „Bilder machen“ – seit den 1920er-Jahren begeisterte er sich für die

Ausdrucksmöglichkeiten des Mediums und verfolgte dabei klar umrissene Ziele –

zunächst, um sie für Werbezwecke zu verwenden, dann aber, um die großen Veränderungen

auf der Insel der „Reichen und Schönen“ zu dokumentieren, auf die

Gefährdung des Unwiederbringlichen aufmerksam zu machen und das „andere“

Sylt zu porträtieren.

1. März bis 12. Juli

PAPERMANIA!

PAPIER ALS MEDIUM IN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST

Papermania! vereint zehn internationale Künstlerinnen und Künstler, deren Werke

zwei Gemeinsamkeiten verbindet – zum einen der Bildträger Papier, der in seiner

Materialität eine ungeheure künstlerische Vielfalt bereit hält, zum anderen die

Themen „Meer und Küste“ und „Reisen und Natur“. Zerbrechlich wirkende kleinformatige

Arbeiten und detailverliebte, erzählerische Szenerien wie Reiseobjekte

in Miniaturformat konkurrieren mit raumgreifenden Installationen, Paper Cuts,

Objekten und Videos.

1. März bis 31. Mai

KRÄFTEMESSEN – MEISTERWERKE DER SAMMLUNG IM DIALOG

Ausgewählte Meisterwerke der Sammlung Kunst der Westküste fordern drei raumgreifende

zeitgenössische Installationen aus Papier, entworfen von Frank Bölter,

Thomas Judisch und Carlos Amorales, zu einem Dialog über Themen heraus, die

immer aktuell bleiben werden.

Künstler wie die bedeutenden Skagen-Maler Peder Severin Krøyer und Michael

Ancher stellten sich der erbarmungslosen Härte des Meeres. Der Betrachter erlebt

förmlich mit, wie Fischer in dramatischen Momenten um ihr Leben kämpfen

oder wie große Segelschiffe vom Untergang bedroht sind. Das weitere Themenspektrum

umspannt das Leben und Arbeiten an der nordeuropäischen Westküste.

7. Juni bis 27.September

HANS PETER FEDDERSEN (1848 – 1941)

VON LUFT UND LICHT. VON WIND UND WOLKEN.

Für die Ausstellung wurde ein besonderes Konvolut aus dem grandiosen OEuvre

des bedeutenden schleswig-holsteinischen Malers Hans Peter Feddersen ausgewählt:

seine an der dänischen und nordfriesischen Westküste entstandenen

Landschaften. Das Spektrum reicht von den seit Anfang der 1870er-Jahre auf den

Inseln Sylt und Fanø in der freien Natur entstandenen Ölstudien über die vom

Jugendstil beeinflussten großformatigen Gemälde bis hin zu späten expressiven

Werken von großer Ausdruckskraft.

19. Juli 2015 bis 10. Januar 2016

NAN HOOVER (1931 – 2008): ZEIT, NATUR, LICHT.

Nan Hoover (New York 1931 – 2008 Berlin) zählt zu den Pionierinnen der internationalen

Licht-, Video- und Performancekunst. Nachdem sie zunächst als Malerin

in Washington, D. C., und New York gearbeitet hatte, vollzog sie eine bewusste Abkehr

von den traditionellen künstlerischen Mitteln. Anfang der 1970er-Jahre, nach

ihrem Umzug nach Amsterdam, schuf sie Performances und Lichtinstalla tionen, die

untrennbar mit ihrer Videokunst verbunden sind. Das Ziel, für den Betrachter die

Phänomene „Licht“ erfahrbar und „Zeit“ bewusst zu machen, leitete sie.

19. Juli 2015 bis 10. Januar 2016

DENIS ROUVRE: LOW TIDE. JAPAN NACH DEM TSUNAMI

„Low Tide – Ebbe“ – dieser Titel klingt harmlos und gibt nichts über die Katastrophe

preis, die durch das Erdbeben und den Tsunami am 11. März 2011 über

Japan hereingebrochen war. Sechs Monate später reiste der an der renommierten

École Louis Lumière ausgebildete französische Fotograf Denis Rouvre (geb. 1967)

in die Region, um das Geschehene selbst zu verstehen und mit den Betroffenen

zu sprechen. Den Menschen, die alles verloren haben – ihre Familienangehörigen,

ihr Zuhause, die Nachbarn, die Familienfotos und persönlichen Dinge, ihre Träume

und Lebensziele –, gibt Rouvre mit ausdrucksvollen Porträts die Würde zurück. Dabei

nimmt er auch die „neue“ Umwelt in den Blick – zerstörte Häuser, unwirtliche

Orte und aufgepflügte Landschaften.

4. Oktober 2015 bis 10. Januar 2016

DAS MEER – VON DER ROMANTIK BIS ZUR GEGENWART

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Geschichte des Seestücks in der

nor wegischen, dänischen, deutschen und niederländischen Malerei vom frühen

19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der Blick der Künstler ist dabei nicht nur auf

das Element Wasser gerichtet, sondern auch auf die Häfen, die Schiffe, die Fischer

und Küstenbewohner, die Urlauber und Lebenswanderer.

www.mkdw.de

Amrumer Windmühle mit Heimatmuseum

5. April bis 5. Juni

Daniela Zeiser

7. Juni bis 7. August

Irmgard Hühner

9. August bis 16. Oktober

Kai Quedens

www.amrumer-windmuehle.com

Festland

Noldemuseum Seebüll

28. Februar bis 30. November

Emil Nolde – Die Kunst selbst ist meine Sprache.

Sonderkabinett: Die Webarbeiten – Ein Gemeinschaftsprojekt

von Ada und Emil Nolde

Gegenüber den Vorjahren wird in neuer Auswahl und in veränderter Zusammenstellung

ein Querschnitt durch das Gesamtwerk des Malers gezeigt. Höhepunkt der Ausstellung

ist ohne Frage der Ankauf eines Gemäldes, der erste seit 20 Jahren: Emil Noldes

Meisterwerk „Stilleben mit gestreifter Ziege“ aus dem Nachlass seiner zweiten

Ehefrau Jolanthe Erdmann. Das Gemälde zählt zweifellos zu den außergewöhnlichsten

Werken aus der Gruppe seiner Figurenstillleben und ist kennzeichnend für das Farbgefühl

und die Gestaltungskraft des Künstlers. Diese Neuerwerbung steht am Anfang

der diesjährigen Jahresausstellung mit rund 140 Werken, die einen umfassenden Einblick

in die Intention und Motivation des künstlerischen Schaffens von Nolde gewährt.

www.nolde-stiftung.de

Emil Nolde, Stilleben (mit gestreifter Ziege), Gemälde 1920, © Nolde Stiftung Seebüll

Richard-Haizmann-Museum – Museum für moderne Kunst

8. Mai bis 5. Juli

Johannes Strugalla. Zwischen Plan und Zufall.

Zeichnung und Druckgrafik

10. Juli bis 30. August

Diether Kressel. Werke aus Privatbesitz

4. September bis 24. Oktober

Franz Bernhard. Plastik und Grafik

30. Oktober bis 29. November

Private Schätze. 30 Jahre Kunstverein Niebüll e.V.

4. Dezember bis 15. Januar 2016

Kai Sudeck. Bilder und Zeichnungen

Öffnungszeiten: Di. – Fr. 11.00 – 16.30 Uhr; Sonn- u. Feiertage 14.00 – 17.00 Uhr;

Kunstverein Niebüll e. V. Di. – So 15.00 – 18.00 Uhr

www.haizmann-museum.de

Naturkundemuseum Niebüll

April bis Oktober

Rund ums Ei

Das Naturkundemuseum Niebüll präsentiert seine Eier-Sammlung und Phänomene

rund ums Ei. Was war zuerst da – Ei oder Henne? Gezeigt werden u. a. Eier von sehr

seltenen Vögeln aus einer Sammlung aus dem 19. Jahrhundert.

www.nkm-niebuell.de

Amt Südtondern

7. Mai bis 26. Juni

„Meereskraft“ und anderes – Jörg Bernkopf

Der Künstler Jörg Bernkopf hat in Hannover Freie Kunst studiert und lebt und arbeitet

seit 1995 in Achtrup als Maler, Bildhauer und Musiker. Die Ausstellung zeigt vor

allem seine farbig gefassten Holzreliefs, daneben auch einige seiner komplexen

Zeichnungen und Holzschnitte. Die Werke zeigen in ausgewählten Beispielen einen

Überblick über das Schaffen der letzten 20 Jahre.

Marktstr. 12, 25899 Niebüll

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 8.00 – 12.00 Uhr, Do. 14.00 – 18.00 Uhr

www.niebuell.de

Mikkelberg – Nordisk Center

for Kunst og Cricket

2. April bis 21. Juni

Færo-Kulturfestival, Ausstellung

Færøerne 3x2

In der Ausstellung trifft der Besucher 3 mal 2

Generationen færøischer Kunst. Der Zweck der

Ausstellung ist es, künstlerischen Dialog

zwischen zwei sehr unterschiedlichen Generationen zu initiieren und so die færøische

Kunst auf eine neue Art zu vermitteln. Ausgangspunkt der Ausstellung sind

drei færøische Künstler: Bárõour Jákupsson (1943), Tróndur Patursson (1944) und

Zacharias Heinesen (1936), die alle große Bedeutung für die færøische Kunst gehabt

haben. Die drei Künstler haben für diese Ausstellung je einen jungen Künstler

gewählt, den sie für interessant halten. Jákupsson hat sich für Sámal Blak (1983),

Patursson für Brandur Patursson (1977) und Heinesen für Heiõrik a Heygum (1983)

entschieden.

Horstedter Chaussee 1, 25856 Hattstedt, Telefon 04846 6604

Öffnungszeiten: Di. – Mi. 10.00 – 13.00 Uhr, Do. – So. 11.00 – 17.00 Uhr

www.mikkelberg.de

Rathaus Husum

29. März bis 29. Mai

Dr. Klaus Wellner „NaturAnsichten“

14. Juni bis 28. August

Rolf Löhrmann

Zingel 10, 25813 Husum

Öffnungszeiten: Mo. – Do. 8.00 – 16.00 Uhr, Fr. 8.00 – 12.00 Uhr

www.husumer-kunstverein.de

Stadtbibliothek Husum

7. Mai bis 31. Juli

Experiment mit Figur und Landschaft

Harry Drewes, Ursel Wiesen-Klomp, Heike Dittrich

Herzog-Adolf-Straße 25, 25813 Husum

Öffnungszeiten: Mo. – Di u. Do. – Fr. 10.00 – 13.30 Uhr, 14.30 – 18.00 Uhr,

Sa. 10.00 – 12.30 Uhr

www.stadtbibliothek-husum.de/

Schloss vor Husum

26. April bis 21. Juni 2015

Martina Geist. ZEITLUPE

Holzschnitte und Objekte

28. Juni bis 30. August 2015

Käthe Kollwitz

Grafik

6. September bis 31. Oktober 2015

Franz Bernhard

Plastik und Grafik

November 2015 bis März 2016

Grafik aus den Sammlungen des NordseeMuseums, Nissenhaus

www.museumsverbund-nordfriesland.de

Bárður Jákupsson (1943)

26 27


Sonderausstellungen im Sommer/Herbst 2015

2015

Foto rechts: Husum – 1958, Blick

auf Klappbrücke

Foto links: Elefanten, Circus Williams 1958, Privatsammlung,

© Hans Hartz

Foto links: Elefanten, Circus Williams 1958, Privatsammlung

© Hans Hartz

Schiffahrtsmuseum Husum

ab 28. März

Ferne Länder – fremde Welten, auf

Frachtschiffreisen um die Welt

Das Museum zeigt vielseitige maritime Ausstellungsthemen

auf vier Ebenen. Thema der neuen Sonderausstellung:

Ferne Länder – fremde Welten, auf Frachtschiffreisen

um die Welt – mit Bildern von Paul Gerhard Braren

1923 – 1981.

www.schiffahrtsmuseum-nf.de

Nordseemuseum Husum

29. März bis 15. November 2015

Von der Republik zur Republik.

Husum in der Fotografie zwischen 1920

und 1970

Die umfangreiche Fotoausstellung führt ein in die

wechsel volle Geschichte Husums in der Zeit zwischen

den Jahren der Weimarer Republik und den

ersten Jahrzehnten der Bun desrepublik Deutschland.

Präsentiert wird eine Auswahl his torischer Fotografien,

anhand derer die Entwicklung der bekannten

Hafenstadt durch die Jahrzehnte erfahrbar wird.

So zeigen seltene Fotografien, die auch für Husum gleichsam, wirtschaftlich und

politisch turbulenten zwanziger Jahre. Eindrucksvoll und nicht weniger bewegend

offenbaren sich in weiteren Bildern der Einfluss und die Auswirkungen der NS-Diktatur

auf die kleine Küstenstadt mit ihren damals knapp 10.000 Einwohnern. Alltagsszenen

dokumentieren die entbehrungsreichen Jahre des Zweiten Weltkriegs

und zeigen, wie mit Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1949 die

Husumer nicht nur einen demo kratischen Neubeginn, sondern auch eine Zeit des

Aufbaus und des Aufschwungs (er)leben.

November 2015 bis Januar 2016

Bilder aus Sammlung des NordseeMuseums, Nissenhaus

www.museumsverbund-nordfriesland.de

Weihnachtshaus Husum

Januar bis 21. Juni

Bis Weihnachten wieder daheim?

Von Zeitdokumenten, Kriegsspielzeug und patriotischem Christbaumschmuck aus

dem Ersten Weltkrieg. Originale Zeugnisse aus den Jahren 1914 – 18 vermitteln

eindringlich wie die Menschen in der schweren Zeit Weihnachten feierten – daheim

und an der Front.

ab 24. April

„Strampelchens Geschwister – Puppenlieblinge mit Geschichte“

www.weihnachtshaus.info

Galerie Tobien

28. Juni bis 22. August

Ole West „WESTwind“

Mit seinem umfangreichen und

vielseitigen Werk als Maler und

Zeichner gehört Ole West weit

über seine norddeutsche Heimat

hinaus zu den bekannten

Künstlern in Deutschland. Aber

trotz des auch bundesweiten

und internationalen Echos auf

seine Arbeiten bleibt Ole West

ein Maler des Nordens, ein

Künstler der Küste.

11. Oktober bis 28.

November

Kunst steht im Raum

Skulpturen von: Roman Güttler,

Linda Hamkens, Patrick Preller.

Wandkunst von: Volker Kühn,

Udo Lindenberg James Rizzi.

www.galerie-tobien.de

Galerie Lüth

26. April bis 28. Mai

Karin Witte

31. Mai bis 2. Juli

Inge Wilkens

6. September bis 8. Oktober

Otto Beckmann

11. Oktober bis 12. November

Fabian Vogler

Halebüll Altendorferstraße 21, 25813 Husum-Schobüll

www.galerie-lueth.de

Galerie im Weinkomptor Husum

11. April bis 2.Juli

Ausstellung „Kunst im Wein-Keller – 30.te Galerie HOCH 8 –

Rückblick auf 8 Jahre Galerie im Weinkomptor“

4. Juli bis 23. Oktober

Ausstellung „Ich sehe Dich“ – Wencke Rowek zeigt bunte

Foto-Impressionen von Husum und seinen Insekten.

24. Oktober 2015 bis 14.Januar 2016

Ausstellung Siri Pasina „Deutsche Literatur Assoziativ“

Gurlittstr. 22, 25813 Husum, Telefon 04841- 82048

Öffnungszeiten der Ausstellungen: Do. u. Fr.: 15.00 – 18.00 Uhr, nach Vereinbarung

Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige Synagoge

8. Mai bis 7. Juni

„Frieden im Land? 70 nach 45“

49 internationale Künstler und Künstlerinnen stellen sich der Frage: Haben wir

Frieden im Land, 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges? Circa 60 Kunstwerke –

darunter Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Objekt

und Installation – zeigen individuelle Stellungnahmen zu diesem gesellschaftlich

bedeutsamen Thema.

Die Verbreitung der Kunstwerke mit ihrer Friedensbotschaft steht im Vordergrund,

um möglichst vielen Menschen in ganz Schleswig-Holstein das Bewusstsein für

das Thema und die Auseinandersetzung mit „Frieden“ nahe zu bringen. Die Ausstellung

wird an 11 Orten in Schleswig-Holstein und Dänemark gezeigt.

Am Binnenhafen 17, Friedrichstadt

Öffnungszeiten: Fr. – So. 14.00 – 17.00 Uhr

www.friedrichstadt.de/de/tourismus/ehemalige-synagoge.php

Helga Chibidziura „Winterschlaf“

Altes Rathaus Garding

12. April bis 22. Mai

„Brüche“, Arbeiten von Karin Dreyer und Anke Richter.Teubler

24. Mai bis 3. Juli

„Eiderstedter Ansichten“, Wolfgang Groß-Freytag, Malerei

5. Juli bis 14. August

„Das weite Land“, Fotografie, Thomas Böhme und Aurelius Meier

16. August bis 30. September

„Von früh bis dann also“, Retrospektive Manuel Knortz

11. Oktober bis 6. November

„Erde Wasser Luft“, Martin Lichtmann, Keramik und Karen

Seggelke, Fotografie

Ausstellungs- und Schauraum der Künstlergruppe „KunstKlima“

im Alten Rathaus Garding, Enge Str. 5, 25836 Garding,

Telefon 0152 38 95 26 14

Öffnungszeiten: 22. März – 6. November Do. – So. 15– 18 Uhr, Di. 10 – 13 Uhr,

Juli u. August zur Musikantenbörse Di. auch ab 19 Uhr

www.kunstkultur-nf.de

Treffpunkt Oldenswort

17. Mai bis 27. Juni, Treffpunkt Oldenswort

Raimund Behrend „Nordfriesische Impressionen“

5. Juli bis 17. August

Dieter Staacken Spiegelei

Dorfstrasse, 25879 Oldenswort

Öffnungszeiten: Mo.– Sa. 11 –18 Uhr, So. 14 –18 Uhr, Mittwoch Ruhetag

www.treffpunkt.oldenswort.net

Angaben ohne Gewähr;

Adressen und Öffnungszeiten der nordfriesischen Museen

finden Sie auf den Seiten 30/31.

Haus Peters Tetenbüll

14. März bis 28. Juni

Hans-Ruprecht Leiß –

Kleine Geschichten auf Papier

Der Husumer Maler, Grafiker und Illustrator ist

berühmt für seinen phantastischen Realismus.

In seiner lebhaften, bisweilen kuriosen Bildersprache

erweckt er seine Bilder zum Leben; für den Betrachter gibt es oft unendlich

viel zu entdecken, wenn man seinen erzählenden Bildern „zuhört“. Maritime

Themen, der Mensch am Meer und das bunte Leben der Tiere – alles eingebettet in

phantastische Szenerien – sind bestimmende Motive seines Werks.

11. Juli bis 4. Oktober

Susanne Wind „Nordseeluft“

Nordseeluft ist salzig, feucht, windig und weit.

Die Hamburger Künstlerin Susanne Wind spürt

diesem Phänomen in ihren aktuellen Arbeiten

nach.Dorfstraßen, Alltagsszenen, Dünen- und

Strandlandschaften sind geprägt von leichtem

Wind und intensivem Licht.

17. Oktober bis 28. Februar 2016,

Eröffnung: 17. Oktober, 15 Uhr

Nikolaus Störtenbecker „Querbeet“

Zum 75. Geburtstag des Begründers der norddeutschen

Realisten zeigt das Haus Peters einen

Querschnitt seines Werkes. Seit 1989

organisiert er regelmäßig the matische Plenairs, aus denen auch die Künstlerbewegung

der Norddeutschen Realisten hervorging. Er selbst blieb der realistisch-gegenständlichen

Malerei bis heute treu – sowohl in der Landschaftsmalerei als auch

in seinen Stillleben und Porträts. Störtenbecker ist seit 1965 künstlerisch tätig, lebt

und arbeitet heute in Munkbrarup bei Flensburg.

www.hauspeters.info

Strandkorbhalle St. Peter-Ording

30. Juni bis 6. September

Watt´n Glückwunsch

Unter dem Titel „Watt’n Glückwunsch“ präsentieren insgesamt 30 Künstlerinnen

und Künstler aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden ihre Werke mit

Bezug zum Wattenmeer aus Anlass des Jubiläums „30 Jahre Nationalpark Wattenmeer“.

Strandkorbhalle Hungerhamm, Norderdeich, St. Peter-Ording

Öffnungszeiten: täglich außer Samstags 16.00 – 19.00 Uhr

Eintritt frei

www.kunstinspo.de

Impressum

Herausgeber:

Stiftung Nordfriesland

Schloss vor Husum

König-Friedrich V.-Allee

25813 Husum

stiftung@nordfriesland.de

Tel.: 04841-8973-0

Redaktionelle Leitung:

Johanna Jürgensen

Redaktion und Texte:

Steffi Friedrichsen, Nathalie

Gerstle, Werner Hajek,Uli Heid,

Johanna Jürgensen, Manfred-

Guido Schmitz, Elisabeth Wedeking

Gestaltung:

Uli Heid, zweiband.media

Druck:

Husum Druck- und Verlagsgesellschaft

Gefördert von der

Nospa Kulturstiftung Nordfriesland

Leiss, 2 Wildschweine

Susanne Wind

„August morgen“, 2014

Stoertebecker „Raps“

28 29


Museen und Gedenkstätten – Öffnungszeiten

2015

Inseln und Halligen

Amrumer Windmühle mit Heimatmuseum Rungholtmuseum Pellworm

Naturkundemuseum Niebüll

Weihnachtshaus Husum

Herrenhaus Hoyerswort – Museum,

Waasterstigh, 25946 Nebel/Amrum

Westerschütting 2, 25849 Pellworm

Hauptstr. 108, 25899 Niebüll

Westerende 46, 25813 Husum

Cafe, Keramik.

Erlebniszentrum Naturgewalten

Telefon 0160/6445352

Telefon 04844/990906

Telefon 04661/5691

Telefon 04841/6685908

Hoyerswort, 25870 Oldenswort

Hafenstr. 37, 25992 List/Sylt

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Telefon 04864/2039838

Telefon 04651/836190

April – Oktober: tägl. 10.30 – 13.00 Uhr,

nach Absprache mit Herrn Bahnsen

April – Oktober: Di. – So. 14.00 – 17.30 Uhr

tägl. 11.00 – 17.00 Uhr

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

14.30 – 17.00 Uhr, Mo. bis 16.00 Uhr, So. ab 11.00 Uhr www.pellworm.de

Juni – August: auch Mo. geöffnet. Zusätzliche

Gruppen und Führungen zusätzlich auf Anfrage Di. – So. 11.00 – 18.00 Uhr

Januar – Juni tägl. von: 10.00 – 18.00 Uhr

www.amrumer-windmuehle.com

Führungen nach Vereinbarung, auch ganzjährig

··········································

www.weihnachtshaus.info

www.hoyerswort.de

Juli u. August tägl. von: 10.00 – 19.00 Uhr

··········································

www.nkm-niebuell.de

Inselmuseum Nordstrand

·········································· ··········································

September – Dezember tägl. von: 10.00 – 18.00 Uhr Carl Zeiss Naturzentrum Amrum

··········································

Schulweg 4, 25845 Nordstrand

KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing Packhaus Tönning

www.naturgewalten-sylt.de

des Öömrang Ferian i. f.

Andersen-Hüs Klockries

Telefon 04842/263

Kontakt: Stiftung Nordfriesland, Fachdienst Kultur Hafen Südseite, 25832 Tönning

·········································· Strunwai 31, 25946 Norddorf

Klockries 64, 25920 Risum-Lindholm

Öffnungszeiten

Schloss vor Husum, 25813 Husum

Telefon 04861/1646

Altfriesisches Haus Keitum/Sylt

Telefon 04682/1635

Telefon 04661/2291

Mo. – Do. 8.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 16.00 Uhr,

Telefon 04841/8973-0

Stadtgeschichtliche Ausstellung des Vereins

Am Kliff 13, 25980 Keitum/Sylt

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Fr. 8.00 – 12.00 Uhr

Das Gelände ist jederzeit frei zugänglich

für Tönninger Stadtgeschichte

Telefon 04651/32805 und 31101

April – Oktober: tägl. außer Do. 10.00 – 17.00 Uhr

So. 15.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Juli u. August: Mo. – Do. 8.00 – 17.00 Uhr,

Wegbeschreibung

Öffnungszeiten

November – März: Mi., Fr., Sa. u. So. 12.00 – 16.00 Uhr

www.andersen-hues.de

Öffnungszeiten

Fr. 8.00 – 12.00 Uhr, Sa. 10.00 – 13.00 Uhr

Von Husum Richtung Flensburg (B 200), bzw. Richtung

Schleswig (B201); nach etwa 4 Kilometern der www.packhaus-toenning.de

Mai – September: Di. – So. 14.30 – 17.30 Uhr

April – Oktober: Mo. – Fr. 10.00 – 17.00 Uhr,

www.naturzentrum-amrum.de

··········································

www.nordstrander-heimatverein.de

Sa., So. u. feiertags 11.00 – 17.00 Uhr

·········································· ··········································

Hans Momsen Haus

Ausschilderung KZ-Gedenkstätte folgen.

··········································

November – März: Mi. – Sa. 12.00 – 16.00 Uhr

Eröffnung: 11. Juli 2015

Öömrang Hüs- Amrumer Museum Buch- und Naturkundemuseum Nordstrand

Telefon 04674/203

·········································· Am Robbenberg, 25832 Tönning

www.kz-gedenkstaette-husum-schwesing.de

Gabrielswarft 5, 25899 Dagebüll/Fahretoft

Multimar Wattforum Tönning

www.soelring-foriining.de

und Archiv

·········································· Waaswai 1, 25946 Nebel/Amrum

Herrendeich 22, 25845 Nordstrand

Öffnungszeiten nach Absprache

Heimatgeschichtliche

Telefon 04861/9620-0

Sylter Heimatmuseum Keitum/Sylt

Telefon 04682/2118 (Gruppenanmeldung)

Telefon 04842/900215

·········································· Sammlung Schwabstedt

Öffnungszeiten

Am Kliff 19, 25980 Keitum/Sylt

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Naturzentrum Mittleres Nordfriesland Treenehaus, 25876 Schwabstedt

April – Oktober: tägl. 9.00 – 18.00 Uhr

Telefon 04651/31669

Hauptsaison: Mo. – Fr. 11.00 – 13.30 Uhr,

Di. – Sa. 13.00 – 15.00 Uhr, Fr. ab 19.00 Uhr

Bahnhofstr. 23, 25821 Bredstedt

Telefon 04884/420 u. 283

November – März: tägl. 10.00 – 17.00 Uhr

Öffnungszeiten

Mo. – Sa. 15.00 – 17.00 Uhr,

sowie jederzeit nach vorheriger Absprache

Telefon 04671/4555

Führungen nach Vereinbarung

www.multimar-wattforum.de

April – Oktober: Mo. – Fr. 10.00 – 17.00 Uhr,

So. u. Feiertags geschlossen

www.buch-museum-nordstrand.de

Öffnungszeiten

Einlass durch Herrn Meyer, Treenehaus

Sa., So. u. feiertags 11.00 – 17.00 Uhr

Nebensaison: Mo. – Fr. 15.00 – 17.00 Uhr

··········································

November – März: Mi. – Sa. 12.00 – 16.00 Uhr

Gruppen nur nach telefonischer Anmeldung ··········································

Mai – Oktober: Mo – Sa. 10.00 – 17.00 Uhr,

·········································· NABU Naturzentrum Katinger Watt

sonn- u. feiertags geschlossen

www.soelring-foriining.de

www.oeoemrang-hues.de

Roter Haubarg bei Witzwort

·········································· ··········································

Festland

www.naturzentrum-nf.de

Katingsiel 14, 25832 Tönning

Roter Haubarg, 25889 Witzwort

Telefon 04862/8004

··········································

Museum der Freiwilligen

Friesenstube Honkenswarf

Telefon 04864/845

Öffnungszeiten

Nolde Stiftung Seebüll

Feuerwehren Sylt-Ost

auf Hallig LangeneSS

Schloss vor Husum

Öffnungszeiten

April – Oktober: tägl. 10.00 – 18.00 Uhr, Gruppen

25927 Neukirchen/Seebüll

König-Friedrich V.-Allee, 25813 Husum

C. P. Hansen-Allee 9, 25980 Keitum/Sylt

Honkenswarf, 25863 Hallig Langeneß

zu Betriebszeiten der Gaststätte

können ganzjährig individuelle Führungen buchen

Telefon 04664/983930

Telefon 04841/8973-130

Telefon 04651/31842

Telefon 04684/235

tägl. ab 11.00 – 22.00 Uhr, Mo. Ruhetag

www.nabu-katinger-watt.de

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

www.roterhaubarg.de

März – November: tägl. 10.00 – 18.00 Uhr

März – Oktober: Di. – So. 11.00 – 17.00 Uhr

··········································

April – Oktober: Di. 10.30 – 13.00 Uhr

Di. u. Do. Führung 10.30 Uhr oder

www.nolde-stiftung.de

November – Februar: Sa. u. So. 11.00 – 17.00 Uhr ·········································· Haus Peters Tetenbüll

www.ff-hoernum.de

auch nach Vereinbarung

·········································· www.friesenhaus-honkenswarf.de

··········································

www.museumsverbund-nordfriesland.de Lütte Dörpsmuseum Koldenbüttel Dörpstraat 16, 25882 Tetenbüll

kunst:raum sylt quelle

·········································· KZ- Gedenk- und

·········································· Dorfstr. 15, 25840 Koldenbüttel

Telefon 04862/681

Telefon 04881/7878

Öffnungszeiten

Hafenstraße 1, 25980 Sylt/Rantum

Kapitän Tadsen Museum

Begegnungsstätte Ladelund

Poppenspäler Museum

Öffnungszeiten

Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr,

Telefon 04651/92033

Ketelswarf, 25863 Hallig Langeneß

Raiffeisenstr. 3, 25926 Ladelund

Schloss vor Husum, 25813 Husum

Mai – September: tägl. von 9.00 – 18.00 Uhr

Juni – September: Di. – So. 11.00 – 18.00 Uhr

Öffnungszeiten

Telefon 04684/217

Telefon 04666/449

Telefon 04841/63242

Mi. – So. 11.00 – 17.00 Uhr, im Juli u. August auch Di. Öffnungszeiten

Besuch der wissenschaftlichen Ausstellung

Öffnungszeiten

·········································· Januar – Februar: Sa. u. So. 13.00 – 17.00 Uhr

www.syltfoundation.com

Ostern – Oktober: Mo. – Sa. Führungen 13.30 Uhr; Di. – Fr. 10.00 – 16.00 Uhr, Sa. – So. 14.00 – 16.00 Uhr

März – Oktober: tägl. außer montags 11.00 – 17.00 Uhr Alte Münze Friedrichstadt

Gruppen auch nach Vereinbarung

www.hauspeters.info

·········································· Gruppen ab 10 Personen auch nach Absprache und nach telefonischer Vereinbarung

November – Februar: Sa. u. So. 11.00 – 17.00 Uhr Am Mittelburggraben, 25840 Friedrichstadt

Die authentischen Orte sind jederzeit frei zugänglich

www.pole-poppenspaeler.de

Telefon 04881/87422 u. 1511

··········································

www.langeness.de

GroSSsteingrab Denghoog

·········································· www.kz-gedenkstaette-ladelund.de

·········································· Öffnungszeiten

Alte Schule

April, Mai u. Oktober: Di. – So. 12.00 – 16:00 Uhr

25996 Wenningstedt

Heimatmuseum Hans von Holdt (Hooge) ··········································

Theodor-Storm-Museum

Warmhörner Deich 21, 25882 Tetenbüll

Juni – September: Di. – So. 11.00 – 17:00 Uhr

Öffnungszeiten

Wasserreihe 31, 25813 Husum

Telefon 04864/1000820

Mai – September, Mo.– Fr. 10.00 –17.00 Uhr, Sa., So. u.

Hanswarft, 25859 Hallig Hooge

Werner Weckwerth Museum

November – April: nur vorangemeldete Gruppen

Telefon 04841/8038630

Öffnungszeiten

feiertags 11.00 –17.00 Uhr

Telefon 04849/238

Wellumweg 50, 25924 Friedrich-Wilhelm-Lübcke-Koog

Öffnungszeiten

www.museum-friedrichstadt.de

Januar – April: Sa. u. So. 13.30 – 18.00 Uhr

www.soelring-foriining.de

Öffnungszeiten

Telefon 04668/296

April – Oktober: Di. – Fr. 10.00 – 17.00 Uhr,

·········································· Ostern – Mai: Mi. – So. 13.30 – 18.00 Uhr

·········································· März – Oktober: tägl. 10.00 – 16.00 Uhr

Öffnungszeiten

Sa. 11.00 – 17.00 Uhr, So./Mo. 14.00 – 17.00 Uhr Tischlereimuseum Friedrichstadt

Juni – August: Di. – So. 13.00 – 18.00 Uhr

November – Februar: auf Anfrage

März – Oktober: Fr., Sa. u. So. 15.00 – 18.00 Uhr

November – März: Di., Do. u. Sa. 14.00 – 17.00 Uhr

September – Oktober: Mi. – So. 13.30 – 18.00 Uhr

Vogelkoje

Ostermarktstr. 15, 25840 Friedrichstadt

·········································· www.werner-weckwerth-museum.de

www.storm-gesellschaft.de

November: Sa. u. So. 13.30 – 18.00 Uhr

Hafenstraße 1, 25980 Sylt/Rantum

Telefon 040/7606090 o. 0163/1730056

Königspesel Hallig Hooge

··········································

zwischen 25999 Kampen und List

··········································

www.alteschulewarmhoern.de

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Hanswarft, 25859 Hallig Hooge

Richard-Haizmann-Museum –

Schiffahrtsmuseum Nordfriesland 27. Juni – 6. September: tägl. von 11.30 – 16.00 Uhr ··········································

Mai – September, Mo.– Fr. 10.00 –17.00 Uhr, Sa., So. u. Telefon 04849/219

Museum für moderne Kunst

Zingel 15, 25813 Husum

www.tischlereimuseum-friedrichstadt.de Theodor-Mommsenfeiertags

11.00 –17.00 Uhr

Öffnungszeiten

Rathausplatz, 25899 Niebüll

Telefon 04841/5257

www.soelring-foriining.de

Hauptsaison: tägl. 10.00 – 17.00 Uhr

Telefon 04661/1010

··········································

Gedenkstätte Garding

Öffnungszeiten

Markt 4, 25836 Garding

·········································· Nebensaison: tägl. 10.00 – 16.30 Uhr

Öffnungszeiten

Tägl. 10.00 – 17.00 Uhr

Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige

Telefon 04862/17267

www.koenigspesel.de

Di. – Fr. 11.00 – 16.30 Uhr, Sa. 11.00 – 13.00 Uhr,

www.schiffahrtsmuseum-nf.de

Synagoge

Dr. Carl Häberlin Friesenmuseum

Öffnungszeiten

Wyk auf Föhr

·········································· Sonn- u. Feiertage 14.00 – 17.00 Uhr

·········································· Am Binnenhafen 17, 25840 Friedrichstadt

Di. u. Fr. 9.00 – 12.00 Uhr kann der Schlüssel im

Rebbelstieg 34, 25938 Wyk auf Föhr

Schiffahrtsmuseum Pellworm

Februar und November: Di. – Sa. 15.00 – 18.00 Uhr

Telefon 04881/1511, Ansprechpartner: Stadtarchiv

Nordseemuseum Husum

Kirchenbüro (nebenan) abgeholt werden.

Telefon 04681/2571

Am Alten Hafen/Nordseite

www.haizmann-museum.de

www.friedrichstadt.de/de/kultour-guide/

Herzog-Adolf-Str. 25, 25813 Husum

··········································

Öffnungszeiten

25849 Pellworm

··········································

Telefon 04841/2545

ehemalige-synagoge.php

16. März – 31. Oktober: Di. – So. 10.00 – 17.00 Uhr Öffnungszeiten

Friesisches Museum Niebüll

Öffnungszeiten

·········································· Museum der Landschaft Eiderstedt

Olsdorfer Str. 6, 25826 St. Peter-Ording

Juli u. August: Mo. – So. 10.00 – 17.00 Uhr

April – Oktober: tägl. 10.00 – 17.00 Uhr

Osterweg 76, 25899 Niebüll

16. Juni – 15. September: tägl. 10.00 – 17.00 Uhr Heimatgeschichtliche Sammlung

Telefon 04863/1226

1. November – 15. März: Di. – So. 14.00 – 17.00 Uhr www.pellworm.de

Telefon 0175/4146185

16. September – 15. Juni: tägl. 11.00 – 17.00 Uhr, Oldenswort

www.friesen-museum.de

·········································· Öffnungszeiten

außer Mo.

Öffnungszeiten

Dorfstr. 31, 25870 Oldenswort

·········································· Inselmuseum Pellworm

Juni – September: tägl. 14.00 – 16.00 Uhr

www.museumsverbund-nordfriesland.de

März – Oktober: Di. – So. 10.00 – 17.00 Uhr

Telefon 04864/472 u. 1002138

Führungen: Mi. 15.00 Uhr und nach Vereinbarung

Museum Kunst der Westküste

und nach Vereinbarung

Uthlandestr. 2, 25849 Pellworm

·········································· Öffnungszeiten

November – Februar: Di. – So. 14.00 – 17.00 Uhr

Hauptstr.1, 25938 Alkersum/Föhr

Telefon 04844/18940

www.friesisches-museum.de

Ostenfelder Bauernhaus Husum

Mi. geschlossen, So. 14.00 – 18.00 Uhr,

www.museum-landschaft-eiderstedt.de

Telefon 04681/74740-0

Öffnungszeiten

··········································

Nordhusumer Str. 13, 25813 Husum

Mo. – Di. u. Do. – Sa. 11.00 – 18.00 Uhr

Öffnungszeiten

Sa., So. u. Feiertage 10.00 – 16.00 Uhr

Haus der Geschichte Fahretoft

Telefon 04841/2545

www.treffpunkt.oldenswort.net

März – Oktober: Di. – So. 10.00 – 17.00 Uhr

Juni – August: Mo. – Fr. 9.00 – 16.00 Uhr

Öffnungszeiten

Jens J. Lützen Haus

··········································

November – 10. Januar 2016: Di. – So. 12.00 – 17.00 Uhr September – Mai: Mo. – Fr. 9.00 – 15.00 Uhr

April – Oktober: Mi. – So. 11.00 – 17.00 Uhr

Die Museen sind geographisch

Haus Foltswarft, 25899 Dagebüll/Fahretoft

Montags geschlossen

Plattdeutsche Führungen und Führungen für Gruppen

www.pellworm.de

Telefon 04674/203

Pfingstmontag und 28. Dezember 2015 geöffnet

gerne auf Anfrage

von Nord nach Süd aufgelistet.

·········································· Öffnungszeiten nach Absprache

www.mkdw.de

www.museumsverbund-nordfriesland.de

··········································

··········································

··········································

30 Weitere Veranstaltungen, Termine und Adressen finden Sie unter www.nordfriesland.de

31


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Die Nord-Ostsee Sparkasse ist der starke Partner im Norden. Unsere Verbindung mit Land und Leuten leben wir nicht

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