17.11.2012 Aufrufe

Der nächste Pfarrbrief erscheint am 29. Juli 2012 - Pfarrei ...

Der nächste Pfarrbrief erscheint am 29. Juli 2012 - Pfarrei ...

Der nächste Pfarrbrief erscheint am 29. Juli 2012 - Pfarrei ...

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

<strong>Pfarrbrief</strong> für Pfingsten<br />

der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael in<br />

Untergriesbach<br />

Ihr <strong>Pfarrbrief</strong><br />

Nr. 3/<strong>2012</strong><br />

vom 27. Mai bis <strong>29.</strong> <strong>Juli</strong> <strong>2012</strong>


die Seite 2<br />

2<br />

Pfingsten <strong>2012</strong><br />

„Einen neuen Aufbruch wagen“ – unter diesem Leitwort vers<strong>am</strong>melten<br />

sich in diesen Tagen zahlreiche Gläubige in Deutschland<br />

zum 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim.<br />

Aufbrechen heißt sich in Bewegung setzen, sich auf den Weg machen.<br />

Vielfach ist d<strong>am</strong>it aber auch eine Entscheidung zur Veränderung<br />

und Erneuerung gemeint. Aufbrechen kann nur, wer bereit ist,<br />

Altes zurückzulassen und sich auf Neues einzulassen.<br />

Solch einen Aufbruch, haben auch wir in diesem Jahr durch die<br />

zahlreichen feierlichen Gottesdienste – allen voran die Osternacht-/<br />

Auferstehungsfeier und die im April und im Marienmonat Mai gefeierten<br />

gemeins<strong>am</strong>en Feste erleben dürfen. Wir durften Zeugen unserer<br />

Kommunionkinder sein, die mit strahlenden Augen zu ersten<br />

Mal zum Tisch des Herren gehen durften. Eine besondere Art Aufbruch<br />

konnten auch unsere Firmlinge bei ihrer Hl. Firmung erleben.<br />

Ja und leider brachen heuer nur Wenige <strong>am</strong> 12.Mai auf, um gemeins<strong>am</strong><br />

mit der Mutter Gottes durch den Markt Untergriesbach zu<br />

ziehen – mag es <strong>am</strong> schlechteren Wetter, oder an den Fußballereignissen<br />

an diesem Abend gelegen haben.<br />

Das bevorstehende Pfingstfest ist für uns alle eine erneute Gelegenheit<br />

zum Aufbruch und die Chance in unserem Leben einen<br />

neuen Aufbruch zu wagen. Die verschlossenen Türen unseres Lebens,<br />

unseres Handelns oder unserer Gedanken zu öffnen und hinauszutreten<br />

vor eben diese Türen und mit neuem Schwung und<br />

Elan – mit der treibenden Kraft des Hl. Geistes. Als getaufte und<br />

gefirmte Christen wieder neu teilzunehmen an unserem Sendungsauftrag<br />

– in unserer Gemeinde, in der Gesellschaft und in der ganzen<br />

Welt.<br />

Diesen „Aufbruch“ wünsche ich Ihnen, ganz herzlich,<br />

auch im N<strong>am</strong>en des ges<strong>am</strong>ten Seelsorgete<strong>am</strong>s,<br />

Ihr/Euer<br />

Diakon Frank Plechinger


Aus dem Inhalt:<br />

Seite 4<br />

Rückblick<br />

auf die Osterzeit<br />

Seite 8<br />

Kommunionvorbereitung<br />

Seite 9<br />

Vorstellung der Kommunionkinder<br />

Seite 10<br />

Vorstellung der Firmlinge<br />

Seite 11<br />

12. Mai<br />

Gelöbniserneuerung<br />

Seite 12<br />

Kalender der <strong>Pfarrei</strong><br />

Seite 13<br />

Wallfahrt nach Maria-Hilf<br />

Seite 14<br />

Kindergarten<br />

- Kasperltheater<br />

- Maifest<br />

Seiten 16<br />

Teenagerseiten<br />

Seite 18<br />

Neues vom Frauenbund<br />

Seite 19<br />

Leben mit dem Hl. Geist<br />

Seite 20<br />

Medjugorje<br />

3. Teil der Nachbetrachtung<br />

zur Pilgerreise im Jahr 2011<br />

Seite 22<br />

Erstkommunion in der <strong>Pfarrei</strong><br />

Seite 23<br />

Firmung im Pfarrverband<br />

Seite 25<br />

Bittgang nach Obernzell<br />

Seite 26<br />

Kirchgeldbrief<br />

Seite 27<br />

Aus dem Pfarrgemeinderat<br />

Seite 29<br />

Einladung zum Pfarrfest<br />

Seite 30<br />

Ministrantenecke<br />

„vergeltsgott“<br />

F<strong>am</strong>iliennachrichten<br />

Seite 32<br />

das Letzte<br />

Auf dem Weg durchs Leben<br />

kann man den Wind nicht<br />

immer im Rücken haben. Sprichwort<br />

3


Rückblick… Rückblick… Rückblick… Rückblick auf Ostern<br />

Ostern ist zwar nun schon eine Weile her, aber wir wollen hier doch<br />

an hand von ein paar Bildern auf dieses großartige Fest der Christenheit<br />

zurück blicken.<br />

4<br />

Zu Beginn der Karwoche, <strong>am</strong><br />

Palmsonntag gedenken die<br />

Christen an den Einzug Jesu in<br />

Jerusalem.<br />

Im Markt weiht der Pfarrer die<br />

Palmbuschen. In einer mehr<br />

oder weniger geordneten Prozession<br />

ziehen die Gläubigen<br />

zur Pfarrkirche.<br />

Hierzu möchte ich anregen,<br />

wenigstens für 15 Minuten den<br />

Markt sperren zu lassen, um<br />

den störenden Verkehr zu unterbinden.<br />

Dadurch können die<br />

Anwesenden auch bis an das<br />

Podest herantreten. Sieht ja<br />

auch nicht schön aus,<br />

„herüben“ die Geistlichkeit und<br />

der Chor und „drüben“ die<br />

Palmbuschen, die Leute.


Vom Gründonnerstag<br />

bis zur Auferstehungsfeier<br />

schweigen die Glocken.<br />

In dieser Zeit sind<br />

Die „Ratschenbu<strong>am</strong>“<br />

unterwegs und<br />

„vertreten“ die Glocken<br />

bravurös,<br />

5


Rückblick… Rückblick… Rückblick… Rückblick auf Ostern<br />

6<br />

Am Karfreitag morgen<br />

ist eine schöne<br />

Prozession von<br />

der Pfarrkirche aus<br />

aufgebrochen um<br />

mit Jesus und seinen<br />

Leiden ein<br />

paar Schritte zu<br />

gehen. Die erste<br />

Station war das<br />

Feldkreuz bei der<br />

Pilslgasse. Weiter<br />

über die Südumgehung<br />

für der<br />

Weg nach Grub,<br />

zur dortigen Dorfkapelle.<br />

Auf dem<br />

Rückweg in den<br />

Markt betete man<br />

dann auch noch in<br />

der Röhrndlkapelle<br />

und <strong>am</strong> Missionskreuz<br />

bei der<br />

Pfarrkirche.<br />

Zur Auferstehungsfeier,<br />

<strong>am</strong><br />

Ostersonntag,<br />

frühmorgens um<br />

5 Uhr vers<strong>am</strong>melten<br />

sich wieder<br />

viele Gläubige. Vor<br />

der Pfarrkirche<br />

entzündeten Pfarrer<br />

Blechinger und<br />

Diakon Plechinger<br />

die Osterkerze für<br />

das Jahr <strong>2012</strong> <strong>am</strong><br />

„erwartungsvoll“<br />

lodernden Feuer.


Rückblick auf Ostern<br />

8<br />

Schöne Geste der<br />

<strong>Pfarrei</strong> bzw. des<br />

Pfarrers ist es jedemGottesdienstbesucher<br />

beim Verlassen<br />

der Kirche<br />

ein geweihtes Osterei<br />

zum Frühstück<br />

mit nach hause<br />

zu geben.<br />

Kommunion-Tischgruppe<br />

besucht das Kloster in Thyrnau<br />

it großer Spannung M klopften 7 Erstkommunionskinder<br />

<strong>am</strong> großen<br />

Eingangstor zum Zisterzienserinnen-Kloster<br />

in<br />

Thyrnau an.<br />

<strong>Der</strong> überaus herzliche Empfang<br />

von Schwester Lucia<br />

beeindruckte Kinder und<br />

Eltern gleichermaßen. Kindgerecht<br />

versuchte die<br />

freundliche Klosterschwester<br />

den interessierten Kindern das Leben im Kloster vorzustellen. Zuerst bestaunten<br />

wir Dias vom Klosteralltag (Kochen, Bügeln, Mittagessen, …) aber<br />

auch von besonderen Feierlichkeiten (Aufnahmefeier und Klosterjubiläen).<br />

Anschließend führte uns Schwester Lucia übers Klostergelände. Zu diesem<br />

gehörte bis 2010 auch eine eigene Landwirtschaft mit großen Stallungen.<br />

Außerdem gibt es einen eigenen Klosterfriedhof. In der Sakristei der Klosterkirche<br />

konnte die Tischgruppe die wertvollen Stickereien an Messgewändern<br />

und Stolen bewundern. Nach einem gemeins<strong>am</strong>en Gebet in der Klosterkirche<br />

durften wir uns im Speisesaal noch stärken. Das Kloster bewirtete uns<br />

mit Kaffee/Kaba und feinem Gebäck.<br />

Zum Abschluss überreichte Schwester Lucia allen Kommunionkindern ein<br />

kleines Andenken an den Besuch im Kloster St. Josef.


Trau Dich zu Glauben<br />

Öffne Jesus Dein Herz<br />

Vorstellung der Kommunionkinder<br />

Am „Weißen Sonntag“, früher der<br />

Erst-Kommunion-Tag, stellten sich<br />

die 29 Buben und Mädchen der<br />

<strong>Pfarrei</strong> vor. Nach dem sie vom<br />

Herrn Diakon ihre Kreuze in Empfang<br />

genommen haben, hefteten sie<br />

Ihr herzliches Konterfei in das Fenster.<br />

9


Firmung eine Pflicht eingehen,<br />

ihren Glauben zu<br />

vertreten, wenn notwendig<br />

auch zu verteidigen.<br />

Leider ist für einen großen<br />

Prozentsatz der Gefirmten<br />

das Leben als<br />

Christ dann auch zu Ende.<br />

Hoffen wir darauf<br />

dass die Firmlinge <strong>2012</strong><br />

nicht zum großen Teil<br />

gehören.<br />

10<br />

ür insges<strong>am</strong>t 40 Firm-<br />

F linge der <strong>Pfarrei</strong>en<br />

Untergriesbach und Gottsdorf<br />

war <strong>am</strong> 3. Mai Firmung.<br />

Die Firmlinge der<br />

<strong>Pfarrei</strong> St. Michael stellten<br />

sich <strong>am</strong> 21. April, beim<br />

Vorabendgottesdienst den<br />

Gläubigen vor.<br />

Vor dem Bruder-Konrad-<br />

Altar war eine Wurzel aufgestellt.<br />

Davor stellten die<br />

Jungchristen Ihre eingepflanzten<br />

Bäuchen auf.<br />

Fest verwurzelt im Glauben,<br />

die wie es die Wurzel<br />

im Waldboden war und es<br />

auch einmal die jungen<br />

Bäumchen sein werden,<br />

so sollen dies auch einmal<br />

die Buben und Mädchen<br />

der beiden <strong>Pfarrei</strong>en sein.<br />

Pfarrer Erwin Blechinger<br />

wies die Jungen auch darauf<br />

hin, dass sie mit der


Untergriesbacher erneuern das Gelöbnis<br />

Zum 67. Mal jährte sich heuer das Gelöbnis, das die Untergriesbacher d<strong>am</strong>als<br />

unserer Mutter Gottes gemacht haben, den Monats-dreizehnten und<br />

den 13. Mai als Festtage zu halten. D<strong>am</strong>als blieb auf die Bitte der Bevölkerung<br />

der Markt vor der Zerstörung verschont. Seitdem ist die Maiandacht <strong>am</strong><br />

Vorabend des 13. Mai einer feierlichen Gelöbniserneuerung gewidmet. Heuer<br />

k<strong>am</strong> H. H. Offizial Claus Bittner in die <strong>Pfarrei</strong>, um mit der Bevölkerung dieses<br />

denkwürdige Ereignis zu begehen. In seiner Predigt ging Bittner auf Maria als<br />

Fürsprecherin bei ihrem Sohn und beim Herrgott ein. Schon beim ersten Zeichen<br />

das Jesus in Kanaa getan hat trat die Mutter Gottes als Fürsprecherin für das<br />

Brautpaar auf. Auch heute noch sollte man sich in den kleinen und großen Nöten<br />

an Maria wenden, zu ihr zu besten, sie zu bitten, als Fürsprecherin beim Herrgott<br />

vorstellig zu werden. Es hat schon oft geholfen.<br />

Noch war zur Gelöbniserneuerung nicht sicher ob es trocken bleibt. Aber wahrscheinlich<br />

hat unser Herr Pfarrer, als er draußen den Himmel inspizierte ein paar<br />

Stoßgebete nach oben gesandt. Und tatsächlich, die Lichterprozession konnte im<br />

Trockenen durchgeführt werden, die regenlastigen Wolken verdrückten sich nach<br />

Osten hin und auf dem Rückweg zur Kirche waren sogar einige hellere Wolkenflecken<br />

zu sehen. „Hat Maria da geholfen“ ? Angeführt von der Knappenkapelle<br />

zogen Vereine und Gruppierungen der <strong>Pfarrei</strong>, Kommunionkinder, der Klerus und<br />

eine große Menge an Gläubigen durch den Markt. Mit im Zug trugen vier Männer<br />

des Trachtenvereins die Statue unserer Mutter Gottes von Fatima mit.<br />

11


12<br />

renovierungsbedürftig…<br />

ist unser Kirchturm. Deshalb soll im <strong>nächste</strong>n Jahr,<br />

zur 750-Jahrfeier der Markterhebung, der<br />

„Fingerzeig Gottes“ <strong>am</strong> Hohen Markt, so wie er<br />

einmal genannt wurde, herausgeputzt werden.<br />

as Jahr 2013 ist zwar noch 219 Tage bzw. 5256<br />

D Std. (seit Pfingsten) von uns entfernt, aber für<br />

das was wir vorhaben, steht es quasi schon vor der<br />

Tür. <strong>Der</strong> Pfarrgemeinderat hat sich dafür entschieden,<br />

einen eigenen<br />

Monats- Kalender 2013 mit eigenen Bildern, mit Bildern<br />

aus unserer <strong>Pfarrei</strong> auf die Füße zu stellen, besser<br />

gesagt, an Ihre Wand zu hängen.<br />

Dazu haben Sie, unsere <strong>Pfarrbrief</strong>leser die Gelegenheit,<br />

eines Ihrer schönen Bilder beizusteuern. Dabei<br />

denken wir aber auch an alle Gruppierungen unserer<br />

<strong>Pfarrei</strong>.<br />

Sollten Sie ein Motiv aus unserer <strong>Pfarrei</strong> haben können<br />

Sie mit Hans Springer (Tel. 8482, od. E-Mail:<br />

gvkspringer@yahoo.de) Kontakt aufnehmen. Nach<br />

Sichtung der Motive wird dann der Kalender der <strong>Pfarrei</strong><br />

zus<strong>am</strong>mengestellt. Die Bilder sollen wenn möglich<br />

nicht bearbeitet und nicht gepackt sein. Zum Beispiel<br />

birgt jede Speicherung einer JPG-Datei eine Verschlechterung<br />

der Bildqualität. Außerdem wäre es<br />

wünschenswert, die vom Fotoapparat erzeugte<br />

„Exif“-Datei nicht zu löschen.<br />

Denken Sie auch an das Persönlichkeitsrecht. Haben<br />

Sie als Motiv eine Person im Visier, muss Diese mit<br />

der Veröffentlichung einverstanden sein.<br />

<strong>Der</strong> „<strong>Pfarrei</strong>-Monatskalender 2013“ soll schon zum<br />

Michaelikirta zum Verkauf bereit stehen.<br />

Um den Kalender zu der Zeit verkaufen zu können<br />

muss mit der Zus<strong>am</strong>menstellung Anfang August begonnen<br />

werden um den Kalender Ende August zum<br />

Druck zu geben.<br />

Ja Sie lesen richtig, oben steht „Verkauf“. <strong>Der</strong> Erlös<br />

daraus soll für die Renovierung des Kirchturmes verwendet<br />

werden, dessen Putz und Anstrich schon in<br />

die Jahre gekommen ist und dringend repariert werden<br />

muss. <strong>Der</strong> Preis hierfür wird bei<br />

5 Euro liegen.<br />

Also sichten Sie Ihre Bildbestände und tragen Sie<br />

dadurch bei, einen eigenen „Kalender der <strong>Pfarrei</strong><br />

Untergriesbach“ mit zu gestalten. (SpH)


Wallfahrt nach Maria-Hilf soll aufleben<br />

n seinem Buch über die Entstehung der Monatsdreizehnten hat Ludwig<br />

I Donaubauer auch eine Wallfahrt nach Maria Hilf erwähnt, die mindestens<br />

bis 1935 durchgeführt wurde. Es heißt hier:<br />

„Anfangs der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde Untergriesbach so<br />

oft und so schwer durch Feuersbrünste heimgesucht, dass die Bürger einen<br />

jährlichen Bittgang nach Maria hilf ob Passau gelobten. Noch heute wird dieses<br />

Gelöbnis gehalten, jedes Mal <strong>am</strong> 1. „goldenen" S<strong>am</strong>stag. (Stand 1935)“<br />

Eine solche Wallfahrt soll auch heuer durchgeführt werde. <strong>Der</strong> 6. Oktober<br />

wäre der erste S<strong>am</strong>stag im „Goldenen Monat“. Welcher Weg dabei gegangen<br />

wird ist noch nicht sicher. Es stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl.<br />

Die Erste soll in Obernzell die Donau überqueren und dann leitenaufwärts<br />

auf der Hochebene, vorbei an Esternberg, den Kößlbach querend, über S<strong>am</strong>ing<br />

ins Passauer Mühltahl und von hier hinauf zum Kloster Maria Hilf. Von<br />

Untergriesbach aus sollte dies eine Gehstrecke von 25 km und ca. 7 Stunden<br />

(mit Pausen) sein. Die Strecke wird in den kommenden Wochen abgefahren<br />

und auch abgegangen.<br />

Die zweite Möglichkeit wäre, sofern dies genehmigt würde, der Radweg, neben<br />

der Bundesstrasse. Von Obernzell, Erlau (hier Rast, vielleicht im Edlhof)<br />

dann weiter nach Passau.<br />

Hier noch eine Bitte an 4 Männer, von denen man weiß, dass sie die Strecke<br />

jährlich einmal gehen. Nehmen Sie bitte Verbindung mit unserem Herrn Pfarrer<br />

auf und schildern Sie ihre Erfahrung über die von Ihnen gegangene Strecke.<br />

<strong>Der</strong> Abschlußgottesdienst in Maria-Hilf könnte dann, sofern gewünscht und<br />

zugelassen, eine Untergriesbacher Angelegenheit sein.<br />

13


Besuch beim Kasperl im EDEKA-Markt<br />

Die Kinder des Kindergartens wurden <strong>am</strong><br />

26.04.<strong>2012</strong> zu einer Kasperlvorstellung im neuen<br />

EDEKA-Markt eingeladen. Wir durften dort mehrere kleine, spannende<br />

Stückeerleben und dabei sein, als der Kasperl ein Krokodil<br />

gefangen hat oder als er es mit dem Räuber aufgenommen hat. Am<br />

Schluss wurden noch alle Kinder mit leuchtend gelben Kappen und<br />

Fähnchen ausgestattet.<br />

14<br />

Die Kindergartenseiten


Maifest „Mia feiern in Bayern!“<br />

Die Kindergartenseiten<br />

Bei schönem Wetter konnten wir <strong>am</strong> Sonntag, den<br />

06.05.<strong>2012</strong> unser Fest im Kindergarten feiern.<br />

Schon Wochen und Tage vorher haben wir uns darauf vorbereitet<br />

und Lieder, Gstanzl und einen Bandl-Tanz einstudiert, die wir bei<br />

unserem Fest vorgeführt haben. <strong>Der</strong> Elternbeirat hat mit Unterstützung<br />

vieler Eltern wieder für das leibliche Wohl gesorgt. So konnte<br />

man es sich z.B. bei Grillfleisch und Salaten, aber auch bei Kaffee<br />

und Kuchen gut gehen lassen. Eine kleine Maiandacht, bei der uns<br />

Herr Diakon Plechinger unterstützte, hat unser Fest abgerundet.<br />

15


16<br />

Florian W.<br />

TEENAGER<br />

Meine Firmung<br />

Nach dem Firmgottesdienst fuhren wir nach Passau zum Oberhaus.<br />

Wir bezahlten den Eintritt und gingen hinein. Dort sahen wir<br />

echte Ritterrüstungen, alte mittelalterliche Messer und Münzen. Ich<br />

durfte sogar einen echten Helm von einem Ritter aufsetzen. Das<br />

Kettenhemd eines Ritters wog mehrere Kilos. Danach fuhren wir<br />

nach Fürstenzell und aßen ein Eis. Später gingen wir spazieren<br />

und sonnten uns. Als wir zu meiner Oma fuhren, gab sie mir ein<br />

Geldgeschenk, davon kaufte ich mir aber nichts mehr. Schließlich<br />

fuhren wir nach Hause. Ich war hundemüde und legte mich gleich<br />

schlafen.<br />

Fabian D.<br />

Ich hatte Firmung in der Obernzeller Kirche, das fand ich lustig, weil<br />

die Kirche zu klein war, mussten sich eine Menge Leute zum Chor<br />

hinaufstellen. Erst waren wir draußen, um Herrn Pfarrer König und<br />

H. H. Dr. Marianus zu begrüßen. Er spendete uns die Firmung. <strong>Der</strong><br />

Gottesdienst dauerte nicht zu lange, da er schnell sprach. Die Firmung<br />

an sich dauerte ungefähr 30 min., weil er mit uns noch ein<br />

wenig redete. Mich fragte er, was ich in der Freizeit tue. „Ich... in<br />

der Freizeit?“, antwortete ich, „Fußball spielen!“ Da fragte er mich:<br />

„Wenn es regnet?“ Meine Antwort war mir schnell klar: „Fernseh<br />

schauen“. Anschließend k<strong>am</strong>en noch Fürbitten. Nach der Kirche<br />

aßen wir Pizza und Pasta. Noch in Obernzell bek<strong>am</strong> ich einen Batzen<br />

Geld von meiner Firmpatin. Wir waren alle überrascht, weil niemand<br />

so viel Geld erwartet hatte. Im Schlossgarten machten wir<br />

abschließend noch Fotos. Das war der allerschönste Tag!<br />

Fabian Sch.<br />

Alex H.


Wir mussten sehr früh aufstehen, um uns fertig zu machen. Die Kirche<br />

dauerte ungefähr 1-2 Stunden. Nach der Kirche waren wir beim<br />

Essen. Nach dem Essen fuhren wir Kart in Buch. Es war sehr lustig,<br />

weil meine Freunde auch dort waren. Dann sind wir noch nach<br />

Teisnach (Kart-O-Mania) gefahren. Dort fuhren wir auch noch Kart.<br />

Da konnte ich sogar die goldene Karte machen. Mit dieser Karte<br />

darf ich nun Karts benutzen, die 90 km/h fahren können. Diese gehen<br />

schneller als die normalen. Um 19.00 Uhr machten wir uns auf<br />

den Heimweg. Es war ein sehr schöner Tag. Als Geschenke bek<strong>am</strong><br />

ich ein Handy, eine Uhr in giftgrün, einen Geldbeutel mit Geld, ein T<br />

-shirt und einen HD-Receiver.<br />

Alexander H.<br />

Meine Firmung war toll. Um 9.00 Uhr k<strong>am</strong>en wir in die Kirche und<br />

steckten die Firmkerze auf den Ständer. Dann setzten wir uns in<br />

die Bank. Die Kirche dauerte ungefähr eineinhalb Stunden. <strong>Der</strong><br />

Gottesdienst war schön! Danach gingen wir zum Essen, es war gut.<br />

Anschließend fuhren wir in die Dult. Es war lustig. Zuhause bin ich<br />

noch mit meinem neuen Fahrrad gefahren.<br />

Johannes Sch.<br />

WITZ:<br />

Jasmin B.<br />

<strong>Der</strong> Pfarrer auf Urlaub in Afrika sieht sich plötzlich von einem Rudel Löwen<br />

umzingelt. Die Flucht ist ausgeschlossen. Da fällt er auf die Knie, schließt die<br />

Augen und betet:<br />

"Oh Herr, verschone mich und gib mir ein Zeichen deiner Gnade! Befiehl diesen<br />

Löwen, sich wie echte Christen zu verhalten!"<br />

Als er wieder aufblickt, sitzen die Löwen im Kreis um ihn herum, haben die<br />

Pfoten gefaltet und beten:<br />

"Komm Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast."<br />

17


18<br />

Neues vom Frauenbund<br />

Fahrt zur Bäckerei Pilger<br />

Am 17.04.<strong>2012</strong> fuhren ca. 40 Frauen mit dem Bus<br />

nach Breitenberg zur Betriebsbesichtigung der Bäckerei<br />

Pilger.<br />

Hr. Pilger begrüßte uns recht herzlich und gab uns<br />

eine kurze Einführung über das Bäckerhandwerk.<br />

Unter anderem erfuhren wie etwas über die Entstehung<br />

der Brezel.<br />

Danach führte uns Hr. Pilger durch den Betrieb. Wir erfuhren viel interessantes<br />

und wissenswertes über den Produktionsablauf. Die Bäckerei Pilger achtet<br />

sehr auf die Qualität ihrer Produkte. Bei der Besichtigung der Konditorei<br />

durften wir einige Köstlichkeiten probieren.<br />

Anschließend erläuterte uns Hr. Pilger wie sich eine gesunde, ausgewogene<br />

Ernährung auf unser Wohlbefinden auswirken kann.<br />

Danach gab es noch eine Brotzeit mit geselligem Beis<strong>am</strong>mensein. Musik und<br />

Gesang durften dabei nicht fehlen. Dieser Ausflug hat allen sehr gut gefallen.<br />

Maiandacht<br />

Am 08.05.<strong>2012</strong> trafen wir uns in der Röhrndlkapelle zur Maiandacht. Hr. Pfarrer<br />

Blechinger hat die Maiandacht für uns vorbereitet. Gemeins<strong>am</strong> sangen<br />

und beteten wir. Danach trafen wir uns noch zur Einkehr im Bahnhofstüberl.<br />

Stiegenwallfahrt<br />

Vollbesetzt war der Bus als wir <strong>am</strong> 16.05.<strong>2012</strong> zur Stiegenwallfahrt nach<br />

Passau Maria Hilf fuhren. Gemeins<strong>am</strong> beteten wir die steilen Stufen hinauf.<br />

Anschließend besuchten wir noch den Gottesdienst mit Maiandacht. Zur Einkehr<br />

fuhren wir in die Hofbauernstube.<br />

Nicht die Gewalt,<br />

sondern die Liebe<br />

vermag alles.<br />

Papst Johannes Paul I.


Leben mit dem Heiligen Geist – abenteuerlich!<br />

Die Taube, das Symbol des Hl. Geistes im Chorfenster<br />

der Obernzeller Pfarrkirche<br />

Es ist immer gefährlich, sich auf den Heiligen<br />

Geist einzulassen, denn wenn der<br />

wirklich kommt, könnte er einen neuen<br />

Schwung, neue Dyn<strong>am</strong>ik, neue Kreativität<br />

in Ihr Leben bringen. …<br />

Sie leben in einer neuen Freude, die Sie<br />

über manche Hürde des Alltags trägt. Jeden<br />

neuen Tag nehmen Sie als Geschenk<br />

an. Sie wissen sich zutiefst geliebt und<br />

gewollt. Sie werden ihr bester Freund und<br />

ein besserer Freund für andere. Sie fühlen<br />

sich angenommen und wertvoll. Sie erfinden<br />

zauberhafte Worte, um andere zu beglücken.<br />

Sie verbringen mehr Zeit mit<br />

wichtigeren Dingen. Sie werden von Heiligkeit<br />

berührt. Sie verlieren Angst. Sie<br />

entwickeln Durchhaltevermögen. Sie lassen<br />

sich tragen. Sie entdecken Ihre Würde.<br />

Sie werden Weltmeister im Loben. Sie<br />

nehmen Ihre Vergangenheit an. Sie lachen<br />

über Ihre eigenen Fehler. Sie entdecken<br />

die Kleinheit und gewinnen Größe.<br />

Sie können sich anlehnen. Die Zukunft<br />

erwarten Sie mit einem Lächeln. Ihre Kräfte vergeuden Sie nicht länger. Verliebtheit<br />

leuchtet aus Ihren Augen heraus. Sie lächeln wildfremde Menschen an. Sie werden<br />

großzügig. Sie hören auf zu bestrafen und zu verurteilen. Sie finden Geborgenheit.<br />

Sie entdecken Gemeinschaft und Treue. Sie empfangen Heilung. Sie formen Worte<br />

zu Gebeten. Sie platzen vor Vergnügen. Sie tanken nicht länger Selbstmitleid nach.<br />

Sie lernen Ihre Liebsten neu kennen. Sie suchen mehr Antworten. Sie lesen langs<strong>am</strong>er.<br />

Sie hören auf, über andere zu reden. Sie entwickeln sich. Sie akzeptieren, dass<br />

alles vergeht. Sie gehen dem ewigen Leben entgegen. Sie hinterlassen Spuren. Sie<br />

werden zärtlicher und zufriedener. Sie sind einmalig da.<br />

Schwester Teresa Zukic<br />

mit freundlicher Genehmigung des St. Benno-Verlages entnommen aus: Sr. Teresa Zukic: Abenteuer<br />

Christsein. 5 Schritte zu einem erfüllten Leben. St. Benno-Verlag, 2009.<br />

19


Garten „Hl. Franziskus“<br />

20<br />

Medjugorje<br />

Pilgern mit und zur Königin des Friedens (3. Teil)<br />

Die Beschreibung des Gartens „Hl. Franziskus“ bildet den Abschluss über unsere<br />

Pilgerreise nach Medjugorje 2011.<br />

Ausdruck der Eindrücke<br />

In meiner Rückschau ist mir bewusst geworden, dass unausgesprochen viele<br />

Eindrücke diese Pilgerreise geprägt haben.<br />

Die Beiträge in den <strong>Pfarrbrief</strong>en können nur ein minimaler Auszug aus unseren<br />

Erfahrungen und Erlebnissen sein, von denen wir allen Lesern gerne soviel wie<br />

möglich teil haben lassen möchten.<br />

„Willst du fröhlich sein, umgib dich mit Freunden. Willst du glücklich sein, umgib<br />

dich mit Blumen“. (Spruch)<br />

Frühlingszeit<br />

Die Jahreszeit an Ostern und Pfingsten<br />

ist der Frühling. Es ist die Zeit<br />

des Erwachens, des Aufblühens, der<br />

Fröhlichkeit und Lebensfreude.<br />

Die Gärten werden gestaltet, Altes,<br />

Abgestorbenes wird entfernt, kompostiert<br />

und aufbereitet, d<strong>am</strong>it wieder<br />

Neues gedeihen und aufblühen<br />

kann.<br />

„Hl. Franziskus“ Garten<br />

<strong>Der</strong> Hl. Franziskus, der mit den Stigmata<br />

Jesu gezeichnet war, hat Gott<br />

und seiner Schöpfung mit dem<br />

„Sonnengesang“ ein wunderschönes<br />

Gebet gewidmet.<br />

Dieses Gebet wurde im Garten „Hl.<br />

Franziskus“ erlebbar gemacht. Ein<br />

tiefer Brunnen wurde gegraben, ein<br />

Wald wurde angelegt. <strong>Der</strong> Schatten<br />

dieses Waldes spendete uns eine<br />

angenehme erfrischende Kühle an diesem heißen Sonnentag in Medjugorje.<br />

Oase der Erholung und des Gebetes<br />

„Dieser Wald, dieser „Garten“ bietet eine Oase der Erholung, des Friedens, der


Entspannung und des Gebetes für die ganze F<strong>am</strong>ilie.<br />

Bänke säumen die angelegten Kieswege durch den lichtdurchfluteten, naturbelassenen<br />

Wald, die sowohl zur Rast wie auch zur Besinnung einladen.“<br />

Die Wege führten uns zum Spielplatz, zu Gehegen mit Tieren zum Streicheln<br />

und an eine Quelle, wo das Wasser wie in einem weichen Wasserfall und einem<br />

angelegtem Wasserlauf in einen Teich plätscherte.<br />

Segen Jesu<br />

Darüber stand/steht eine große Jesusstatue mit erhobenem Arm. Diese scheint<br />

diesen friedvollen Ort und seine Besucher zu segnen.<br />

Wir erfrischten uns an dem klaren Wasser. Es war für mich ein erhebender Gedanke,<br />

dass wir d<strong>am</strong>it vielleicht auch den Segen Jesu auf- und mit genommen<br />

haben.<br />

Ein Stück Himmel auf Erden<br />

In diesem Augenblick empfand ich ein Stück Himmel auf Erden, nicht abgehoben,<br />

sondern mit beiden Beinen auf dem Boden.<br />

Die Wirklichkeit bezeugten auch Enten, die <strong>am</strong> Teich lebten und genau wie bei<br />

uns immer hungrig waren und nach Futter bettelten. Sie begleiten uns ein Stück<br />

durch diesen „Garten Eden“.<br />

Dieser Garten, diese Anlage lässt Gottes Wirken durch die Menschen erkennen.<br />

Seine Liebe und sein Frieden werden hier für seine Geschöpfe, die dafür empfänglich<br />

sind, erlebbar gemacht.<br />

„Die Natur verbirgt Gott, aber nicht jedem.“ (Goethe)<br />

Gehen wir wie Franziskus durch die Natur.<br />

Erleben wir Gottes Schöpfung bewusst. Spüren wir das sanfte Streicheln des<br />

Windes auf den Wangen. Atmen wir den Duft der Erde, der Gräser und Blüten, ja<br />

sogar der Wärme oder Kälte. Betrachten wir die tanzenden Sonnenstrahlen auf<br />

den grünen Blättern.<br />

Werden wir still und werden wir sensibel auf die Klänge der Natur: das Singen<br />

der Vögel, das Rascheln des Laubes, die entfernte Stimme eines Kindes. Vielleicht<br />

sind wir dann wie Franziskus Gott ganz nahe. Vielleicht öffnet sich unser<br />

Herz der Liebe Gottes und wir möchten vor Dankbarkeit singen. Vielleicht erkennen<br />

wir, wie Franziskus, Gottes Geist in der Natur.<br />

Pilgerfahrt nach Rom und Assisi<br />

In diesem Jahr fährt die Pfarrgemeinde Untergriesbach an Pfingsten nach Rom<br />

und an den Wirkungsort von Franz von Assisi. Dazu wünsche ich allen Pilgern<br />

eine erlebnisreiche gesegnete Reise.<br />

Gisela P.<br />

21


Erstkommunion in der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael<br />

Trau dich zu glauben, öffne Jesus dein Herz<br />

m letzten Aprilsonntag feierten 30 Kommunionkinder ihren ersten Gang<br />

A zum Tisch des Herrn. Pfarrer Erwin Blechinger bereitete sie in vielen Religionsstunden<br />

in der Schule auf den großen Tag vor. Nicht weniger Arbeit<br />

hatten die Tischmütter, die sich in den Tischrunden um die Rasselbande<br />

kümmerten. Alles in allem waren sie gut vorbereitet als Pfarrer Blechinger sie<br />

im Pfarrsaal zum Zug in die Pfarrkirche abholte. Hier feierten sie mit der <strong>Pfarrei</strong><br />

ihr erstes Mahl <strong>am</strong> Tisch des Herrn. Mit eigenen Texten brachten sie sich<br />

in den Gottesdienst<br />

ein. Zur Wandlung hat<br />

sie der Pfarrer an den<br />

Altar geholt. Dann<br />

war es soweit. Jedes<br />

der Kinder bek<strong>am</strong> die<br />

geweihte Hostie in die<br />

Hand gedrückt.<br />

Jesus ist da.<br />

<strong>Der</strong> S<strong>am</strong>ico gab dem<br />

Gottesdienst eine bestimmte<br />

Note. (SpH)<br />

22


m 3. Mai k<strong>am</strong> Abt Rhabanus Petri,<br />

A Abt der Benediktingerabtei<br />

Schweiklberg in die <strong>Pfarrei</strong> Untergriesbach<br />

um 47 jungen Christen des Pfarrverbands<br />

Untergriesbach/Gottsdorf das<br />

Sakr<strong>am</strong>ent der Firmung zu spenden.<br />

Nach dem feierlichen Einzug in die<br />

Pfarrkirche begrüßten ihn hier neben<br />

Pfarrer Blechinger auch Bürgermeister<br />

Hermann Duschl und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende<br />

Trixi Atzinger. Außerdem<br />

hießen den Abt auch die Kinder<br />

selbst in Untergriesbach willkommen.<br />

Pfarrgemeinderatsvorsitzende<br />

Trixi Atzinger begrüßt den Abt<br />

Wo-<br />

chenlange Vorbereitung lagen nun hinter<br />

ihnen, in denen sie im Religionsunterricht<br />

aber auch außerschulisch, in<br />

vielen Tischgruppen auf den Empfang<br />

des Firmsakr<strong>am</strong>entes vorbereitet wurden.<br />

„In Gott verwurzelt“ - so war das<br />

Motto, in dem sie sich vorbereiteten.<br />

Firmung im Pfarrverband<br />

Um die Organisation beider Zweige und<br />

die Vorbereitung in der Schule kümmerte<br />

sich in seiner verbindlichen Art<br />

Günter Maier. So waren die schon angesprochenen<br />

Tischgruppen zu betreuen<br />

aber auch einige Firmwochenenden<br />

mit den Firmlingen. Nun war es soweit,<br />

der Firmling saß mit seinem Paten in<br />

der Kirchenbank, wohl vorbereitet und<br />

bereit das Sakr<strong>am</strong>ent zu empfangen.<br />

Dieses Sakr<strong>am</strong>ent der Firmung soll ihn<br />

noch mehr in die Gemeinschaft der<br />

Glaubenden einbinden. Gleichzeitig<br />

wird er bevollmächtigt, „in der Kraft des<br />

Abt Rhabanus Petri<br />

Heiligen Geistes als Zeuge Jesu Christi<br />

den Glauben durch Wort und Tat zu<br />

verbreiten und zu verteidigen und so<br />

zum Aufbau und Wachstum des Leibes<br />

Christi, der Kirche, beizutragen“. Genau<br />

darauf hat auch Pfarrer Blechinger in<br />

seiner Predigt bei der Vorstellung der<br />

23


Firmlinge hingewiesen. Das Sakr<strong>am</strong>ent<br />

ist Verpflichtung, seinen Glauben zu<br />

leben, zu bezeugen und wenn notwendig<br />

zu verteidigen.<br />

Im Gottesdienst trugen die jungen Menschen<br />

eigenen Texten zur Gestaltung<br />

der Messfeier bei. In der Predigt wandte<br />

sich der Amt an die Firmlinge, weiter<br />

im Glauben zu wurzeln aber auch mündige<br />

Mitchristen zu werden. Dazu gehört<br />

auch, sich nach Möglichkeit in die<br />

Gemeinschaft einzubringen. Nachdem<br />

alle miteinander das Taufversprechen<br />

erneuert hatten leitete das Lied „Fest<br />

soll mein Taufbund immer stehen“ zur<br />

eigentlichen Spendung des Firmsakr<strong>am</strong>entes<br />

über. Nun reihten sich die 47<br />

Firmlinge und die Paten vor dem Firmspender<br />

auf. Nach der Nennung des<br />

Vorn<strong>am</strong>ens salbte der Abt die Stirn des<br />

Firmlings mit Chris<strong>am</strong>öl mit den Worten<br />

24<br />

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“.<br />

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes,<br />

den Heiligen Geist“.<br />

Nach der Fürbitten, dargebracht von<br />

den Firmlingen, den Eltern und auch<br />

vom Herrn Bürgermeister feierten alle<br />

die Wandlung von Brot und Wein in<br />

Leib und Blut Jesu Christi.<br />

Zum Schluss des Gottesdienstes bedankten<br />

sich die Firmlinge bei Abt Rhabanus<br />

Petri für die Spendung des Firmsakr<strong>am</strong>ents.<br />

Ein Danke, seitens des<br />

Herrn Pfarrers gab es auch an die<br />

Tischmütter, Herrn Günter Maier sowie<br />

Frau Kainz. Nach dem Segen des Abtes<br />

und dem „Te Deum“ bek<strong>am</strong>en die<br />

47 Buben und Mädchen in guter Tradition<br />

von der <strong>Pfarrei</strong> eine Bibel geschenkt,<br />

die sich viele noch vom Abt<br />

signieren ließen. (SpH)


Bittgang nach Obernzell<br />

Zum traditionellen Bittgang nach Obernzell sind <strong>am</strong> Markustag viele Untergriesbacher,<br />

unter ihnen auch Kommunionkinder zu einer kleinen Wallfahrt in<br />

den Nachbarmarkt Obernzell aufgebrochen. Durch das idyllische Gressenbachtal<br />

k<strong>am</strong> der Zug im Ortsteil Bach auf die Bundesstrasse. Nach dem Einzug<br />

in die Pfarrkirche feierten die Bittgänger den Abschluss der kleinen Wallfahrt.<br />

25


Schwerpunkt unserer letzten Sitzung <strong>am</strong> 11. Mai war natürlich das bevorstehende<br />

Pfarrfest. Es gibt immer viel zu organisieren und zu planen. Da wir<br />

heuer erstmals ein Weißwurstfrühstück anbieten stellt sich gleich zu Beginn<br />

die Frage, wie viele Weißwürste benötigt werden. Ein ansprechendes Progr<strong>am</strong>m<br />

möchten wir bieten und mit Jung und Alt ein schönes Fest feiern. <strong>Der</strong><br />

Erlös soll für die anstehende Kirchturmrenovierung angespart werden.<br />

Ebenfalls für die Renovierung des Kirchturms soll der geplante „<strong>Pfarrei</strong>-<br />

Kalender 2013“ Geld einbringen. Das Projekt ist eine Idee von Hans Springer.<br />

Unter Mitwirkung der kirchlichen Vereine bzw. Gruppierungen möchten<br />

wir einen ansprechenden Kalender gestalten. Ein gesonderter Aufruf<br />

(Termin für die Anlieferung von Fotos) folgt noch von Hans Springer. Die Tatsache,<br />

dass wir uns hier finanziell etwas aus dem Fenster lehnen, in der<br />

Hoffnung einen guten Gewinn zu erzielen, sorgt innerhalb unseres Gremiums<br />

für Diskussion.<br />

Wir bitten Sie deshalb bereits im Vorfeld um Ihre Unterstützung unseres Vorhabens.<br />

Man muss wenigstens soviel<br />

Zeit aufwenden, Gott für<br />

seine Wohltaten zu danken,<br />

als man gebraucht hat ihn<br />

darum zu bitten.<br />

Vinzenz von Paul<br />

27


da war ich doch gestern…<br />

genauer gesagt vor vier Wochen bei der Erstkommunion meines Enkels in<br />

einer <strong>Pfarrei</strong> im Nachbarlandkreis Freyung/Grafenau. Hier sind mir, einige<br />

junge Menschen aufgefallen die offensichtlich schon sehr lange nicht mehr<br />

eine Kirche von innen gesehen haben. Schon vor Beginn des Gottesdienstes,<br />

als sich draußen der Zug der Erstkommunitanten formierte, unterhielten<br />

sie sich unangenehm laut darüber, dass wohl der Pfarrer verschlafen hätte,<br />

da wär ja noch Zeit für eine Zigarette gewesen, statt hier doof zu warten.<br />

Während des Gottesdienstes räkelte man sich, wohl nicht (mehr) wissend,<br />

wie man in einer Kirche sitzt, auf der Bank im hinteren Teil der Kirche, so wie<br />

man gemütlich auf einer Gartenbank oder in einem Bierzelt sitzt. Einer der<br />

Burschen hatte das leise vibrieren des Handy in der Hosentasche verspürt<br />

weil er plötzlich danach griff. Er hatte wohl eine SMS empfangen, da darauf<br />

hin sogleich eine Antwort verschickt wurde.<br />

Kirchenbesuch auf gut bayrisch?<br />

Ich glaube nicht dass das Kind aus deren Verwandtschaft, das vorne in den<br />

Bänken auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion wartete über den<br />

frevelhaften F<strong>am</strong>ilienanhang gefreut hätte.<br />

Aber das ist heute wahrscheinlich schon fast Usus, sich über die Kirche und<br />

den Glauben lustig zu machen. Sie können‘s halt nicht anders, von den Eltern<br />

wird‘s hier und auch anderswo so vorgelebt und die eigene Erstkommunion<br />

und auch die Firmung ist schon längst weggesteckt. (SpH)<br />

Ich schwieg<br />

doch<br />

du wolltest ein Wort.<br />

Ich redete<br />

doch<br />

du wolltest ein Lied.<br />

Ich sang<br />

doch<br />

du wolltest ein Gebet.<br />

Ich betete<br />

doch<br />

du wolltest eine Tat.<br />

28<br />

Ich handelte<br />

doch<br />

du wolltest meinen Dank.<br />

Ich dankte<br />

doch<br />

du wolltest eine Bitte.<br />

Ich bat Dich<br />

und<br />

Du nahmst mich an.<br />

Jutta Schmidt<br />

www.spiritletter.de


<strong>Der</strong> Verkauf der Osterkerzen <strong>am</strong> Palmsonntag und vor der<br />

Osternachtsfeier fand einen guten Anklang bei den Kirchgängern.<br />

So konnten wir alle 100 Kerzen, die vom Leitungskreis<br />

der Ministranten mit Ostermotiven verziert wurden,<br />

verkaufen.<br />

Wir danken allen Käufern, die uns zur Auffrischung der<br />

Ministrantenkasse unterstützt haben, ganz herzlich.<br />

Otto Mayerhofer<br />

dafür sagen wir „Vergeltsgott“...<br />

...an den Gebetskreis für die Spende von 150,00 Euro für die Heizung im<br />

Pfarrheim<br />

...an die Marktbewohner für die Illuminierung de´s Marktes zur Lichterprozession<br />

<strong>am</strong> 12. Mai.<br />

F<strong>am</strong>iliennachrichten<br />

Taufen<br />

30<br />

Ministrantenecke<br />

In der Osternacht wurden r.k. getauft:<br />

Lijanne Helena Helgert<br />

Vanessa Maria Helgert<br />

außerdem<br />

Leonhard Erwin Leidl<br />

Lauenz Alexander Leidl<br />

Lea Romina Sicklinger<br />

Trauungen Florian und Verena Jurenka, geb. Lorenz


F<strong>am</strong>iliennachrichten<br />

Sterbefälle<br />

Wir gratulieren zum Geburtstag<br />

Schreiner Katharina, Stollberg ........ 30. Mai ....... 100 Jahre<br />

Schurm Joseph, Gotting .................. 30. Mai ....... 88 Jahre<br />

Preis Rupert, Marktstraße ............... 04. Jun ....... 85 Jahre<br />

Perr Joseph, Scherleinsöd .............. 04. Jun ....... 83 Jahre<br />

Wilhelm Adolf, St. Michael-Strasse . 05. Jun ....... 83 Jahre<br />

Lolacher, Passauer Straße .............. 06. Jun ....... 81 Jahre<br />

Lindlmaier Hildegard, Postweg........ 08. Jun ....... 84 Jahre<br />

Pilsl Otto, Haunersdorf .................... 12. Jun ....... 81 Jahre<br />

Gell Johann, Fichtwiesen ................ 02. Jul ........ 82 Jahre<br />

Pöppel Renate, Marktplatz .............. 03. Jul ........ 81 Jahre<br />

Bauer Ludwig, Lämmersdorf ........... 04. Jul ........ 81 Jahre<br />

Altendorfer Anna, Fliederstraße ...... 07. Jul ........ 82 Jahre<br />

Fenzl Rosa, Gotting ......................... 17. Jul ........ 91 Jahre<br />

Skalitzky Johann, Würmmühle ........ 26. Jul ........ 83 Jahre<br />

Hell Frieda, Hauzenberger Straße .. 30. Jul ........ 87 Jahre<br />

Wilhelmine Haderer, 71 Jahre<br />

Agnes Kasberger, 81 Jahre<br />

Ursula Seiffert 85 Jahre<br />

Luzie Werner, 79 Jahre<br />

Hedwig Maier, 90 Jahre<br />

Josepha Steinbacher, 76 Jahre<br />

Karolina Moser, 84 Jahre<br />

Markus Stoiber, 84 Jahre<br />

31


Redaktionsschluss für<br />

den <strong>nächste</strong>n <strong>Pfarrbrief</strong>:<br />

19. <strong>Juli</strong> <strong>2012</strong><br />

Herausgeber: <strong>Pfarrei</strong> Untergriesbach,<br />

Passauer Str. 9; 94107 Untergriesbach<br />

Inhalt: <strong>Pfarrbrief</strong>te<strong>am</strong> – Redaktion<br />

Druck: Gemeindebriefdruckerei<br />

Martin-Luther-Weg 1<br />

29393 Gr. Oesingen<br />

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:<br />

Montag - Mittwoch: 8.00 - 13.00 Uhr<br />

Donnerstag und Freitag: geschlossen<br />

Pfarrbüro und Pfarrer<br />

Telefon: 08593 / 213<br />

Fax: 08593 / 8433<br />

e-Mail: Pfarr<strong>am</strong>t.Untergriesbach@bistum-passau.de<br />

home: www.pfarrei-untergriesbach.de<br />

Diakon Frank Plechinger<br />

Röhrndl 40<br />

94107 Untergriesbach<br />

Telefon: 08593 / 93244 ab 19:30 Uhr<br />

e-mail: Diakon_Plechinger@email.de<br />

32<br />

<strong>Der</strong> <strong>nächste</strong> <strong>Pfarrbrief</strong><br />

<strong>erscheint</strong> <strong>am</strong><br />

<strong>29.</strong> <strong>Juli</strong> <strong>2012</strong><br />

In eigener Sache: Da mit der Zustellung von Beiträgen erfahrungsgemäß oft<br />

bis zuletzt gewartet wird – ist der o.g. Termin wirklich auch der letzte Termin<br />

für Ihre Beiträge.<br />

Impressum:

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!