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Aufruf zur Pfarrgemeinderatswahl 2010 - Pfarrei Untergriesbach

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Ihr Pfarrbrief<br />

Der Pfarrbrief für die Fastenzeit<br />

der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael in <strong>Untergriesbach</strong><br />

Nr. 1/<strong>2010</strong><br />

vom 21. Feb. - 28. Mrz. <strong>2010</strong>


die Seite 2<br />

Liebe Pfarrangehörige.<br />

„Wann kommt endlich die Fastenzeit“,<br />

das hört man in den letzten<br />

Wochen immer mehr beim Einkaufen,<br />

auf der Straße oder vor allem<br />

im Büro. „Fastenzeit“ – eher als<br />

Chance in unserer Zeit gesehen,<br />

einige Pfunde abzuspecken, die<br />

sich um Weihnachten, den Jahreswechsel<br />

und die tollen Tage so angesammelt<br />

haben;<br />

- vielleicht auch die Chance, von<br />

manch unangenehm gewordener<br />

Gewohnheit etwas Abstand zu nehmen<br />

oder Abschied zu feiern; - die<br />

Gelegenheit dann auch über das<br />

Erreichte / das Geleistete ausgiebig<br />

zu sprechen!<br />

Aber ist dies wirklich der Sinn der<br />

„Fastenzeit“, deren Beginn wir heute<br />

feiern? Am Aschermittwoch wird<br />

uns zugerufen: „Kehrt um und<br />

glaubt an das Evangelium!“ Eben an<br />

diesem Tag fängt etwas Neues an.<br />

Etwas Neues, was auch auf unsere<br />

eigene Zukunft hinweist. Österliche<br />

Bußzeit – so heißt die „Fastenzeit“<br />

seit der Liturgiereform offiziell. Österlich<br />

– also eine freudige Zeit! Eine<br />

Zeit des Weges in die Freiheit. In<br />

der Gerechtigkeit, die uns der Hl.<br />

Paulus übermittelt – wir sollen <strong>zur</strong><br />

Freiheit Christi befreit werden: und<br />

zwar ohne Heuchelei, ohne Lob,<br />

ohne Anerkennung von anderen.<br />

Fasten auch von unseren sonst so<br />

menschlichen Eigenheiten. Die<br />

Chance für uns Christen, unser eigenes<br />

Leben zu überdenken und –<br />

wo nötig – auch die Weichen neu zu<br />

2<br />

„Endlich Fastenzeit“<br />

stellen. Fasten richtig verstanden<br />

meint, unseren Glauben bekennen<br />

durch: Beten mit Leib und Seele,<br />

Gutes Tun und Almosen geben.<br />

Unser Hl. Vater, Papst Benedikt<br />

XVI. lädt uns heuer mit seinen Worten<br />

ein, die Fastenzeit richtig zu begehen:<br />

„… So ist also zu verstehen,<br />

dass der Glaube keineswegs etwas<br />

Natürliches ist, angenehm und<br />

selbstverständlich: Es braucht Demut,<br />

um anzunehmen, dass ich jemand<br />

anderen nötig habe, der mich<br />

aus dem „Meinen“ befreit, der mir<br />

freigiebig das „Seine“ schenkt. Das<br />

geschieht in besonderer Weise in<br />

den Sakramenten der Buße und der<br />

Eucharistie. Dank der Erlösungstat<br />

Christi wird uns die ungleich größere<br />

Gerechtigkeit zuteil, jene, die aus<br />

der Liebe erwächst, in der man sich<br />

stets mehr als Empfänger denn als<br />

Gebender fühlt, weil man mehr<br />

empfangen hat, als man eigentlich<br />

erwarten kann. Fest verwurzelt in<br />

dieser Hoffnung wird der Christ dazu<br />

angetrieben, eine gerechte Gesellschaft<br />

zu schaffen, in der alle<br />

das Notwendige erhalten, um menschenwürdig<br />

leben zu können, und<br />

in der die Gerechtigkeit aus der Liebe<br />

lebt. Liebe Schwestern und Brüder,<br />

die Fastenzeit gipfelt im Triduum<br />

Sacrum (Anm.: den Hl. drei<br />

Tagen), an dem wir auch in diesem<br />

Jahr wieder die göttliche Gerechtigkeit<br />

feiern, die voll ist von Nächstenliebe,<br />

Zuwendung und Rettung. Möge<br />

diese Zeit der Buße für alle<br />

Christen eine Zeit wahrer Umkehr


Aus dem Inhalt:<br />

Seite 4<br />

Seid meine Zeugen<br />

Einkehrtag in der <strong>Pfarrei</strong><br />

Seite 6<br />

von den Mutter-Kind-Gruppen<br />

Seite 8<br />

Fackelwanderung<br />

Kommunionkinder am Höhenberg<br />

Seite 9<br />

Russische Seele<br />

faszinierende Gesangskunst<br />

Seite 10<br />

<strong>Pfarrei</strong> sagt vergeltsgott<br />

Mitarbeiterabend im Jugendheim<br />

Seite 12<br />

Kirchenchorsternsinger<br />

Seite 13<br />

Für einen klaren Blick<br />

zum Aschermittwoch<br />

Seite 14<br />

Frauenbund - Faschingsgaudi<br />

und mehr<br />

Seite 16<br />

Evangelium zum 1. Fastensonntag<br />

Seite 17<br />

<strong>Aufruf</strong> <strong>zur</strong> <strong>Pfarrgemeinderatswahl</strong><br />

Kandidatenliste<br />

Seite 19<br />

Weltgebetstag<br />

Einladung zum Gottesdienst<br />

Seite 22<br />

Caritas - Frühjahrssammlung<br />

Seite 24<br />

Neues vom Kindergarten<br />

Seite 26<br />

Teenager - Seite<br />

Seite 28<br />

Termine in der Fastenzeit<br />

Seite 29<br />

dafür sagen wir „Vergeltsgott“<br />

Seite 30<br />

Ludwig Donaubauer erinnert sich<br />

Seite 33<br />

Familiennachrichten<br />

Seite 36<br />

das Letzte<br />

und innigerer Vertiefung ins Geheimnis Christi sein, der gekommen ist,<br />

um die Gerechtigkeit zu vollenden…“<br />

So wünsche ich auch Ihnen im Namen des gesamten Seelsorgeteams der<br />

<strong>Pfarrei</strong>, dass wir gemeinsam hineingehen, in eine freudige Fastenzeit, in<br />

der wir Ostern als das wahre Geschenk des Lebens erfahren dürfen!<br />

Ihr Diakon Frank Plechinger<br />

3


m 6. Februar fand im Pfarrheim<br />

A ein Einkehrtag mit Sr. Chiara Hoheneder<br />

zum Thema "Seid meine<br />

Zeugen" statt.<br />

4<br />

SEID MEINE ZEUGEN<br />

Einkehrtag im Pfarrheim<br />

Herr Pfarrer<br />

Erwin<br />

Blechinger<br />

begrüßte<br />

Sr. Chiara,<br />

Referentin<br />

der Diözesanstelle<br />

für geistlicheBerufe.Gekommen<br />

waren<br />

Pfarrvikar<br />

Johannes<br />

Klosterhuber<br />

und<br />

zahlreiche<br />

Teilneh-<br />

mer aus dem Pfarrverband und den<br />

umliegenden <strong>Pfarrei</strong>en. Jeder der<br />

Teilnehmer stellte sich kurz vor, dann<br />

ging es gleich <strong>zur</strong> Sache: Wie können<br />

wir Zeugnis für Jesus Christus ablegen?<br />

ifrig haben sich die Anwesenden<br />

E beteiligt und viele Punkte zusammengetragen,<br />

wie: Glaube, Nächstenliebe,<br />

Gebet, Eucharistie u.v.m. Zum<br />

persönlichen Austausch über unser<br />

Bekenntnis zum christlichen Glauben<br />

und zu Jesus Christus im Alltag wurden<br />

kleine Arbeitsgruppen gebildet.<br />

Mit einer Bildmeditation, mit Gebeten,<br />

Liedern und einem meditativem Tanz<br />

verging der Vormittag wie im Flug.<br />

Dann war Mittagspause angesagt.<br />

Herr Pfarrer Blechinger hat tatkräftig<br />

für das leibliche Wohl der Teilnehmer<br />

gesorgt, bevor es um 13.00 Uhr weiterging. <br />

Abwechslungsreich<br />

war auch<br />

der Nachmittag<br />

gestaltet, wobei<br />

der Schwerpunkt<br />

eine ausführlicheBetrachtung<br />

der<br />

Bibelstelle Lk<br />

10,25-37 über<br />

den barmherzigen<br />

Samariter<br />

war.<br />

Um sich dieses<br />

Gleichnis besser<br />

zu verinnerlichen,<br />

hat Sr.<br />

Chiara die Sze-


ne mit Figuren dargestellt.<br />

Was diese Situation für<br />

mich heute bedeutet, war<br />

der Inhalt der anschließenden<br />

Besinnung.<br />

Zum Ausklang des Nachmittages<br />

konnte jeder Teilnehmer<br />

über seine Eindrücke<br />

berichten, die dieser<br />

Einkehrtag hinterlassen<br />

hat. Der krönende Abschluss<br />

des Tages war die<br />

gemeinsame Feier der hl.<br />

Messe. Einhellige Begeisterung<br />

über das Gemeinschaftserlebnis<br />

an diesem<br />

Einkehrtag war bei allen Beteiligten<br />

zu spüren. Man wolle in Verbindung<br />

bleiben und freue sich auf<br />

ein Wiedersehen.<br />

Die Freude am Glauben<br />

und miteinander unterwegs<br />

zu sein bestärkt und<br />

ermutigt alle, auf diesem<br />

Weg weiterzugehen.<br />

(Kristl Petronilla)<br />

5


Von den Mutterkindgruppen<br />

as neue Jahr hat angefangen und auch bei uns in<br />

D der Mutter-Kind-Gruppe geht es auch gleich wieder<br />

mit neuem Schwung los. Da wir nun auch viel Schnee<br />

hatten beschlossen wir mit unseren Kleinen eine lustige<br />

Schlittenfahrt zu machen. Und so nahmen wir unsere Bobs und Schlitten<br />

und fuhren bei strahlendem Sonnenschein dick eingepackt den Hang hinunter,<br />

die Kinder und auch die Mamas hatten viel Spaß. Eine anschließende<br />

Stärkung durfte natürlich auch nicht fehlen.<br />

Auch in diesem Jahr hatten die Kleinen viel Spaß bei unserer kleinen Faschingsfeier<br />

im Gruppenraum im Kindergarten. Lustig verkleidet wurde<br />

neben den üblichen Sing- und Kreisspielen getanzt und gespielt.<br />

Danach ließen wir uns bei gemeinsamer Brotzeit die Faschingskrapfen<br />

schmecken. Wir werden uns auch in diesem Jahr wieder beim Faschingszug<br />

der FGU beteiligen, in diesem Jahr haben wir das Thema Wicki und<br />

die starken Männer ausgesucht.<br />

6


ufgrund der Tatsache, dass un-<br />

A ser Gasthof Zur Post leider nicht<br />

mehr als Verkaufsraum zu Verfügung<br />

stand, mussten andere Räumlichkeiten<br />

gefunden werden. Dank unserem<br />

Rektor Max Mauritz durften wir uns in<br />

der Hauptschule einquartieren. Problematisch<br />

war weiterhin die Frage der<br />

Verkaufstische. Vielen Dank an dieser<br />

Stelle an Wolfgang Obermüller,<br />

unserer Lanz Isolde und dem SV <strong>Untergriesbach</strong><br />

für die Bereitstellung und<br />

auch Anlieferung von etlichen Biertischen<br />

und Bänken, aber auch an unsere<br />

Kinder und Papis, die im<br />

Schweiße ihres Angesichts Bank um<br />

Bank angeschleppt und aufgebaut<br />

haben. Es wurde viel gekauft und verkauft;<br />

Kleidung, Spielzeug, Kuchen,<br />

aber auch Kaffee. Standgebühren,<br />

Kaffee und Kuchen ergaben ein erkleckliches<br />

Sümmchen und so haben<br />

sich unsere Muki-gruppen entschlossen,<br />

einen Teil zu spenden.<br />

Am 20.12. begab sich eine kleine<br />

Gruppe aus Mamis, einem Papi und<br />

den dazugehörigen Kindern nach<br />

Büchlberg ins Kinderheim St. Josef.<br />

Das Kinderheim wurde 1924 von den<br />

Schwestern vom Hl. Kreuz, dessen<br />

Sitz sich in Altötting befindet,<br />

gegründet. Seither wurden hier<br />

ca. 4000 Kinder aufgenommen. Das<br />

Heim ermöglicht die Unterbringung<br />

von schwersterziehbaren Kindern in<br />

einem geschlossenen Trakt ebenso,<br />

wie stationäre als auch teilstationäre<br />

Aufnahme für verhaltensauffällige<br />

und/ oder entwicklungsgestörte Kinder.<br />

Ziele sind u.a. Resozialisierung,<br />

schulische Hilfestellung, aber auch<br />

Entlastung überforderter Eltern. Im<br />

Internet, unter www.hsjbuechlberg.de<br />

können Interessierte<br />

mehr dazu erfahren.<br />

Wir wurden herzlich empfangen.<br />

Nach der Spendenübergabe und einer<br />

Führung<br />

durchs Haus<br />

schlenderten wir<br />

durch den Weihnachtsmarkt,<br />

der<br />

von den Kindern<br />

und Jugendlichen<br />

selbst gestaltet<br />

worden war. An<br />

diesem Tag wurde<br />

auch die neue<br />

Turnhalle eingeweiht<br />

und so konnten<br />

wir unsere<br />

klammen Finger an<br />

einem heißen Becher<br />

Kaffee wärmen,<br />

bevor wir,<br />

sehr dankbar für unser eigenes zu<br />

Hause, ein wenig still und nachdenklich<br />

den Heimweg antraten.<br />

7


Kommunionkinder am Höhenberg<br />

Die Vorbereitungen für die Kommunion haben begonnen. Zum Auftakt<br />

haben sich die Kinder der dritten Klassen mit ihren Eltern zu einer Laternen-<br />

und Fackelwanderung getroffen. Gemeinsam mit Pfarrer Erwin Blechinger<br />

wanderte die Gruppe durch die finstere und sternenklare Nacht<br />

von Gottsdorf auf den Höhenberg. Allein das Licht der Laternen und Fackeln<br />

beleuchtete ihnen dabei den Weg. Am Gipfelkreuz angekommen<br />

stand in einer kleinen Andacht vor allem die Bedeutung des Lichtes im<br />

Vordergrund. Auch Jesus sagte von sich „ Ich bin das Licht der Welt, wer<br />

mir nachfolgt wird nicht im Finstern gehen, sondern das Licht des Lebens<br />

haben“. (SL)<br />

Jesus stellt uns in eine verantwortungsvolle Aufgabe. Wenn wir die Botschaft<br />

von Jesus verkünden, dann wird es hell bei den anderen. Sei ein<br />

„leuchtendes Beispiel“ und lebe auch in kleinen Dingen so, dass deine<br />

Freunde die dich sehen sagen können: „Am Christsein ist was dran; das<br />

strahlt etwas von Gottes Licht und Liebe aus“.<br />

8


Ein Kunstgenuss der besonderen Art bietet das<br />

Vokalensemble „Russische Seele am 02. März um 19.00 Uhr<br />

in unserer Pfarrkirche.<br />

Russische Seele<br />

(Vokalensemble des Konservatoriums<br />

St. Petersburg)<br />

ur Zeit befindet sich das Vokal-<br />

Z ensemble "Russische Seele" auf<br />

einer Tournee durch Deutschland<br />

und trägt liturgische Gesänge der<br />

russisch-orthodoxen Kirche und russische<br />

Volkslieder vor. Dabei werden<br />

die Musiker ihre faszinierende Gesangskunst<br />

aus jahrhunderter alter<br />

Tradition darbieten.<br />

Glockenreine Soprane und tiefste<br />

Bässe versetzen die Zuhörer ins alte<br />

Russland, in Kathedralen und alte<br />

Klöster, wo die lithurgischen Gesänge<br />

mit ihrer schwermütigen Melodik<br />

und ihrer reichen Harmonik gepflegt<br />

wurden.<br />

Trotz mehr als 80-jähriger Unterdrückung<br />

durch das atheistische kommunistische System fanden sich immer<br />

wieder Musiker, die diese reiche Tradition unter Erduldung von Nachteilen<br />

und Schikanen über die Zeit der Unterdrückung gerettet haben.<br />

Das Vokalensemble, bestehend aus professionellen Sängerinnen und<br />

Sängern aus der Schule des berühmten St. Petersburger Konservatoriums,<br />

konzertiert bei freiem Eintritt, bittet jedoch nach dem Konzert um eine<br />

Spende, um die Unkosten der Tournee zu bestreiten und um der Not<br />

zu entgehen, die in Russland immer noch herrscht und die insbesondere<br />

Künstler hart trifft.<br />

Das Programm wurde auf CD und MC aufgenommen und kann am Ende<br />

des Konzertes erworben werden.<br />

9


10<br />

Mitarbeiterabend der <strong>Pfarrei</strong><br />

Alljährlich zu Beginn eines neues Jahres lädt die <strong>Pfarrei</strong> die Mittarbeiter der <strong>Pfarrei</strong><br />

zu einem Dankeschön-Abend in den Saal des Jugendheims ein. Pfarrer Erwin<br />

Blechinger konnte eine große Anzahl Derer begrüßen, die mithelfen, das die<br />

<strong>Pfarrei</strong> als Gemeinschaftswesen funktioniert. Dazu hören alle, jene die manchmal<br />

im Jahr mit anpacken wenn ihre Hilfe gebraucht wird und natürlich auch Die, die<br />

wöchentlich ihren Dienst leisten.<br />

Bei dieser Gelegenheit verabschiedete<br />

Pfarrer Blechinger Frau Kurzböck aus<br />

dem Dienst als Pfarrsekretärin in der<br />

<strong>Pfarrei</strong>. Viele Jahre war sie die Seele<br />

im Pfarrbüro, war Ansprechpartner für<br />

all jene, die etwas zu erledigen hatten,<br />

oder manchmal auch nur jemanden<br />

zum Reden brauchten. Aber auch ihre<br />

intensive Kenntnis finanzieller Zusammenhänge<br />

machte sie zu einer Stütze<br />

von Pfarrer und Kirchenverwaltung.<br />

Seit dem Herbst ist Frau Kurzböck nun<br />

im Ordinariat beschäftigt.<br />

Aus dem Erlös der Sternsingertour der<br />

Kirchenchormanna überreichte Herbert<br />

Hirsch einen Betrag von 300 € <strong>zur</strong> Finanzierung<br />

der neuen, tragbaren Lautsprecheranlage.<br />

Neben dem Bildrückblick auf das Jahr<br />

2009 und dem Sketch von Trixi Atzinger<br />

und Niki Renger-Wirringer waren viele<br />

Gespräche der Anwesenden untereinander<br />

die Hauptsache des Abends.


wischen Neujahr und Hl.<br />

Z Dreikönig waren die Ministranten<br />

als Sternsinger in<br />

der <strong>Pfarrei</strong> unterwegs. Sie<br />

brachten den Segen hinaus<br />

in die Häuser, und malten<br />

ihre 20+C+M+B+10 an die<br />

Haustüren. Die Spenden<br />

hierfür sammelten sie für die<br />

Kinder in Afrika. Dabei bedankt<br />

sich die <strong>Pfarrei</strong> bei all<br />

jenen die die Buben und<br />

Mädchen freundlich aufgenommen<br />

haben und die mit<br />

einer Spende bedacht haben.<br />

Bei der Sternsingeraktion<br />

wurden 2.427,22 Euro<br />

überwiesen.<br />

m Sonntag, 24. Januar führte<br />

A Domprobst Hans Striedl Msgr.<br />

Dr. Hans Bauernfeind als Domkapitular<br />

ein.<br />

Bauernfeind war zum Domkapitular<br />

gewählt worden. Anschließend<br />

bestätigte dies Diözesanbischof<br />

Wilhelm Schraml. Hans Bauernfeind<br />

sprach im Dom nun den<br />

Treueeid und das Glaubensbekenntnis.<br />

Dompropst Striedl nahm<br />

die Amtseinführung im Auftrag des<br />

Bischofs vor und legte ihm die entsprechende liturgische Kleidung, die<br />

sogenannte Mozzetta an. Nachdem Bauerfeind das Kapitelkreuz erhalten<br />

hatte, wies der Dompropst dem neuen Domkapitular seinen Platz im<br />

Chorgestühl des Domes zu. Damit ist er „installiert“, wie es offiziell heißt.<br />

Vielen in unserer <strong>Pfarrei</strong> ist Hans Bauernfeind noch als Kaplan in unserer<br />

Pfarrer bekannt.<br />

11


12<br />

Kirchenchorsternsingen <strong>2010</strong><br />

Die Kirchenchor-Sternsinger bedanken sich herzlich für die freundliche Aufnahme<br />

und die großherzigen Spenden bei den besuchten Familien. Vom Erlös<br />

dieser Sternsingeraktion spendeten sie unter anderem 300 € für die Lautsprecheranlage<br />

der <strong>Pfarrei</strong>.<br />

Sie sind eingeladen....<br />

am 13. u. 14. März<br />

<strong>zur</strong> Buchausstellung für Kommunionkinder und Firmlinge<br />

am 21. März nach dem Gottesdienst <strong>zur</strong> Fastensuppe ins Pfarrheim


Für einen klaren Blick<br />

Was Asche mit der Fastenzeit zu tun hat<br />

ie putzen Sie die Glasscheibe<br />

W an Ihrem Holzofen im Wohnzimmer<br />

sauber? Mit Backofenreiniger?<br />

Mit Wasser? Mit Glasreiniger?<br />

Mit Asche? - Ja, richtig gelesen:<br />

Asche, etwas angefeuchtet,<br />

ist ein idealer Reiniger<br />

für neuen<br />

Durchblick. Mit<br />

einem alten<br />

Tuch aufgetragen<br />

und<br />

etwas gerieben,<br />

wird die<br />

Scheibe<br />

blitzeblank.<br />

Asche ist ein<br />

ideales Reinigungsmittel.Unsere<br />

Vorfahren<br />

wussten es. Jetzt wissen<br />

Sie und wir es auch. Mit<br />

diesem Wissen ist auch das Aschen-<br />

Gedenke,<br />

Mensch!<br />

Das Leben vom<br />

Ende her bedenken<br />

Dein Leben ist<br />

dir nur geliehen.<br />

Du musst es <strong>zur</strong>ückgeben.<br />

Die Menschen,<br />

die du liebst,<br />

- nur geliehen.<br />

kreuz am Aschermittwoch ein wunderbares<br />

Zeichen: „Kehr um und<br />

glaube an die Frohe Botschaft.“ Der<br />

Zuspruch kann für mich dann heißen:<br />

„Ja, ich will einen klaren Blick bekommen<br />

für das, wofür es<br />

sich zu leben lohnt.“<br />

„Ja, ich will frei werden<br />

von dem,<br />

was ich nutzlos<br />

mit mir<br />

herumschleppe<br />

oder wodurch<br />

ich<br />

andere und<br />

mich nerve.“<br />

In diesem<br />

Sinne wünschen<br />

wir Ihnen<br />

und uns eine gelingendeVorbereitungszeit<br />

auf Ostern und<br />

helle Freude.<br />

Johannes Simon, Pastoralreferent<br />

Die Dinge, an<br />

denen dein Herz<br />

hängt,<br />

- nur geliehen.<br />

Der Besitz,<br />

den du erworben<br />

hast,<br />

- nur geliehen.<br />

Was du gesammelt<br />

und angehäuft<br />

hast,<br />

- nur geliehen.<br />

Wissen und<br />

Können, Macht<br />

und Einfluss<br />

- nur geliehen.<br />

Ehre und ...<br />

Autor<br />

Gisela Baltes<br />

www.pfarrbriefservice.de<br />

13


Faschinsgaudi<br />

beim Frauenbund <strong>Untergriesbach</strong><br />

inen kurzweiligen Nachmittag verbrachten die Frau-<br />

E en des Frauenbundes <strong>Untergriesbach</strong> im Hotel<br />

Obermüller. Einziger männlicher Gast war Rastaman<br />

Pfarrer Erwin Blechinger. Den Auftakt der Faschingsgaudi<br />

machte die Vorstandschaft. Verkleidet als Rastaman<br />

zogen die Frauen mit<br />

Trommeln und Rasseln zum<br />

gleichnamigen Lied in den vollbesetzten<br />

Saal ein. Himmlisch<br />

wurde die Stimmung als eine<br />

Gruppe von Engeln anmutig<br />

um Petrus auf der Wolke tanzte.<br />

Bei einem Sketch mit Daniela<br />

Holzhacker und Berta Atzesberger<br />

konnte man sich ein Bild<br />

davon machen, welche Aggressionen<br />

aufkommen können,<br />

wenn in der Autowaschanlage<br />

Hochbetrieb herrscht. Ein<br />

Training für die Lachmuskeln<br />

boten die Einlagen „Mana-<br />

Mana“ und „Rolle weg den<br />

Wirtschafts-Wunderspeck“,<br />

wo mit Nudelholzen überflüssige<br />

Pfunde bekämpft wurden.<br />

Den Höhepunkt erreich-<br />

14<br />

te die Stimmung mit dem<br />

Auftritt von Angelika Unfried,<br />

die als Spitzbua mit ihrem<br />

Pipi Henderl auftrat. Zwischen<br />

den Einlagen wurde<br />

das Tanzbein geschwungen.<br />

Doch die Frauen zeigten<br />

nicht nur, dass sie aus-


gelassen feiern können, sondern bewiesen auch wieder einmal ihr großes<br />

Herz.<br />

Der Erlös aus der Tombola sowie die Versteigerung eines Bildes, das von<br />

Jeannie Hell extra für die gute Sache <strong>zur</strong> Verfügung gestellt wurde, soll<br />

aus aktuellem Anlass der Abteilung Onkologie an der Uni-Kinderklinik in<br />

Regensburg gespendet werden. Dort werden Patienten behandelt, die an<br />

Leukämie erkrankt sind. Angesteckt von der großen Spendenbereitschaft<br />

der Frauen erklärten die Musiker des Duos ER+ICH, dass sie ihre Gage<br />

ebenso dem guten Zweck <strong>zur</strong> Verfügung stellen werden. (ls)<br />

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Frauenbund ist<br />

KULTURPREISTRÄGER<br />

Am 28. Januar trafen sich 48 Mitglieder<br />

<strong>zur</strong> Jahreshauptversammlung im<br />

Cafe Obermüller.<br />

Vorsitzende Anneliese Feuchtner<br />

begrüßte alle recht herzlich und bedankte<br />

sich bei den Anwesenden für<br />

die tatkräftige Unterstützung beim<br />

Krapfenbackern, bei den Kuchen- u.<br />

Tortenspenderinnen sowie bei allen<br />

Helferinnen und Helfern.<br />

In unserer Mitte begrüßen konnten<br />

wir auch Hr. Pfarrer Blechinger und<br />

Pfarrvikar J. Klosterhuber.<br />

Es folgte der Jahresbericht von Daniela<br />

Holzhacker. Elisabeth Hirsch<br />

verlas den Kassenbericht.<br />

Danach ging das Wort an Hr. Pfarrer<br />

Blechinger, der die ehrenamtliche<br />

Arbeit der Frauen würdigte.<br />

Zum Abschluss bedankte sich Angelika<br />

Unfried im Namen der Vorstandschaft<br />

bei Anneliese Feuchtner für<br />

ihre Arbeit als Vorsitzende im und<br />

um den Frauenbund.<br />

Mit der Verleihung des Kulturpreises<br />

an die vier Dekanate des Frauenbundes<br />

im Landkreis Passau sollen<br />

all die kulturellen Leistungen der<br />

Frauen gewürdigt werden, die im<br />

Hintergrund und im Stillen ehrenamtlich<br />

in ihrer Freizeit wirken und so<br />

zum gesellschaftlichen und menschlichen<br />

Miteinander beitragen.<br />

Sie sind es, die in die Familien und<br />

in alle Schichten der Bevölkerung<br />

Tradition und Brauchtum aber auch<br />

Fortschritt in friedvoller Weise hinein<br />

tragen.<br />

Aus diesem Grunde erhält auch der<br />

Frauenbund <strong>Untergriesbach</strong> am<br />

Freitag, 19.02.<strong>2010</strong> eine Kopie des<br />

Kulturpreises in Hauzenberg überreicht.<br />

(DH)<br />

15


das Evangelium zum 1. Fastensonntag<br />

Evangelium nach Lukas 4,1-13.<br />

Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte<br />

ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus<br />

vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts;<br />

als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.<br />

Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem<br />

Stein, zu Brot zu werden. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es:<br />

Der Mensch lebt nicht nur von Brot.<br />

Da führte ihn der Teufel (auf einen Berg) hinauf und zeigte ihm in einem<br />

einzigen Augenblick alle Reiche der Erde.<br />

Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich<br />

dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will.<br />

Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören.<br />

Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott,<br />

sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.<br />

Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den<br />

Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von<br />

hier hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu<br />

behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß<br />

nicht an einen Stein stößt.<br />

Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen<br />

Gott, nicht auf die Probe stellen.<br />

Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm<br />

ab.<br />

Die Kirche gedenkt heute am 21. Feb.<br />

Hl. Petrus Damiani<br />

mehr auf Seite 20<br />

Hl. Germanus<br />

Hl. Gunthild<br />

Hl. Leodegar<br />

Hl. Petrus Damiani<br />

Hl. Pippin der Ältere von Landen<br />

16


<strong>Aufruf</strong> <strong>zur</strong> <strong>Pfarrgemeinderatswahl</strong> <strong>2010</strong><br />

Liebe Angehörige der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael, <strong>Untergriesbach</strong>,<br />

am 06. und 07. März <strong>2010</strong> findet die nächste Wahl für den Pfarrgemeinderat<br />

in unserer <strong>Pfarrei</strong> statt. Sie haben die Möglichkeit, mit Ihrer Wahl die<br />

Damen und Herren Ihres Vertrauens in dieses Gremium zu wählen.<br />

Der Pfarrgemeinderat repräsentiert die „Verantwortung des ganzen Gottesvolkes<br />

für die Sendung der Kirche“ und dient dem Aufbau einer lebendigen<br />

Gemeinde und Verwirklichung des umfassenden Heilsauftrags der<br />

Kirche.<br />

So ist er u.a. Zustimmendes Organ bei:<br />

• Grundsätzlichen Regelungen der gottesdienstlichen Feiern<br />

(Stichwort: Gottesdienstzeiten)<br />

• Gestaltung von Festen der <strong>Pfarrei</strong><br />

• Öffentliche Veranstaltungen der Pfarrgemeinde<br />

• Herausgabe des Pfarrbriefes<br />

• Erstellung des Pastoralplans für die <strong>Pfarrei</strong><br />

und anzuhörendes Organ vor Entscheidungen über:<br />

• Gestaltung des liturgischen Lebens<br />

• Erlass von Hausordnungen für Pfarr- und Jugendheime<br />

• Neubauten, Umbauen oder Nutzung von Kirche, Pfarrhaus und<br />

anderen pfarreieigenen Gebäuden<br />

• Technische und künstlerische Ausstattung der Kirche<br />

• Änderungen der Pfarrorganisation<br />

• Mitgliedschaft in einem Pfarrverband<br />

• Besetzung von Seelsorgestellen in der <strong>Pfarrei</strong><br />

17


Da es seitens der Bistumsleitung geplant ist, dass unsere <strong>Pfarrei</strong> ab dem<br />

Jahre 2014 dem vergrößerten Pfarrverband <strong>Untergriesbach</strong>-Gottsdorf-<br />

Schaibing-Obernzell angehört, kommt dem zukünftigen Pfarrgemeinderat<br />

eine besondere Rolle im Zuge der Bildung dieses neuen Pfarrverbandes<br />

zu.<br />

Ihr Pfarrgemeinderat!<br />

Kandidatenliste <strong>zur</strong> <strong>Pfarrgemeinderatswahl</strong> <strong>2010</strong><br />

18<br />

Name Beruf Alter Wohnung<br />

1 Amerl<br />

Josef<br />

2 Atzinger<br />

Beatrix<br />

3 Bauer<br />

Bernhard<br />

4 Fesl<br />

Melanie<br />

5 Heyne<br />

Kathi<br />

6 Köberl<br />

Christa<br />

7 Kragl<br />

Agnes<br />

8 Miedl<br />

Simone<br />

9 Ratzinger<br />

Thomas<br />

10 Renger-Wirringer<br />

Nicole<br />

11 Seele<br />

Hilde<br />

12 Steinmüller<br />

Josef<br />

13 Stemp<br />

Julia<br />

Schreiner 53 Jahre Dr.-Schindler-Str. 11<br />

Verwaltungs-<br />

angestellte<br />

51 Jahre Passauer Str. 2<br />

Hauptschullehrer 40 Jahre Hastorf 4<br />

Lehrerin 37 Jahre Unterötzdorf 5<br />

Familienhelferin 66 Jahre Röhrndl 18<br />

Hausfrau 62 Jahre Marktstraße 8<br />

Hausfrau 58 Jahre O.-Berneder-Ring 36<br />

Bankkauffrau 33 Jahre Scherleinsöd 11<br />

Unterötzdorf<br />

Arzthelferin 38 Jahre Raiffeisenweg 3<br />

Hausfrau 61 Jahre Kühberg 1<br />

Rentner 63 Jahre Tabakstampf 1<br />

Fachangestellte<br />

für Arbeitsförderung<br />

17 Jahre Spechting 13


Gedenktag des Hl. Petrus Damiani<br />

katholisch: 21. Februar; Todestag: 22. Februar<br />

Name bedeutet: der Fels (griech. - latein.)<br />

Kardinalbischof, Kirchenlehrer<br />

* 20. Februar 1007 (?) in Ravenna in Italien<br />

† am 22. oder 23. Februar 1072 in Faënza in Italien<br />

Petrus wurde Benediktinermönch und 1043 Prior in Fonte Avellana bei Gubbio,<br />

einer Einsiedelei mit außerordentlicher Strenge im Geiste des Romuald.<br />

Petrus verfasste eine Biografie Romualds, dessen Denken und Frömmigkeit<br />

für ihn zum Programm wurde. Erstmals wurde in den angeschlossenen Klöstern<br />

nun die Geißelung praktiziert. Petrus kritisierte in seiner Korrespondenz<br />

mit dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Heinrich III., und mit Papst<br />

Leo IX. scharf die Ausschweifungen des Klerus, wandte sich vor allem gegen<br />

die Simonie sowie die Nichteinhaltung des Zölibats.<br />

1057 wurde er gegen seinen Willen durch Papst Stephan IX. zum Kardinal<br />

erhoben und Bischof von Ostia, später hielt er den Vorsitz im Konzil von Mailand.<br />

Er war Vertrauter der Päpste, die ihn zum Teil als Legaten einsetzten,<br />

und hatte ein besonders enges Verhältnis zu dem Reformer Hildebrand, der<br />

1073 als Gregor VII. Papst wurde. Ihm wird auch die Versöhnung von Ravenna<br />

mit dem Papst zugeschrieben. Mehrmals bat er die Päpste um seine<br />

Amtsenthebung, weil er glaubte, in der Stille seiner Einsiedelei der Kirche<br />

besser dienen zu können. Doch der Rückzug wurde ihm verweigert. Erst<br />

1063 durfte er <strong>zur</strong>ück nach Avellana.<br />

Petrus lebte praktisch in zwei Welten. Er tat für die Kontemplation ebenso viel<br />

wie für die große Politik, die Einsiedler lagen ihm ebenso am Herzen wie Kaiser<br />

und Könige. Damiani war einer der produktivsten Schriftsteller des Mittelalters<br />

mit einem sehr gepflegten lateinischen Stil und hinterließ ein Äußerst<br />

umfangreiches Werk theologischer Schriften wie Briefe, Predigten, Gedichte<br />

etc. Er starb auf der Rückreise von seiner Vaterstadt in Faënza, wo er auch<br />

beigesetzt ist.<br />

Kanonisation: Papst Leo XII. ernannte Petrus Damiani 1828 zum Kirchenlehrer.<br />

Patron gegen Kopfschmerzen<br />

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Petrus_Damiani.htm<br />

20


"Not sehen und handeln. CARITAS"<br />

"Öffne die Augen": Unter diesem Motto steht im Frühjahr<br />

<strong>2010</strong> die Sammlung der Caritas. Und in der Tat:<br />

Wer die Augen aufmacht, der sieht nicht nur Schönes in<br />

unserer Welt, er sieht auch Not. Christen sind keine<br />

Christen, wenn sie nicht den Menschen in der unterschiedlichsten<br />

Not <strong>zur</strong> Seite stehen und ihnen tatkräftig<br />

durch konkrete Hilfe unter die Arme greifen.<br />

Die Caritas macht das Reden über soziale Gerechtigkeit<br />

und Solidarität erst glaubwürdig. Schöne Reden führen zu nichts,<br />

wenn nicht auch gehandelt wird. Das gilt für uns alle, ob wir Christen sind<br />

oder nicht.<br />

Die Caritas hilft vielen Menschen auf sehr unterschiedliche Weise. Wo<br />

und wie sie die Spenden aus der Caritas-Sammlung einsetzt, wollen wir<br />

Ihnen offenlegen.<br />

Bitte öffnen Sie die Augen und auch Ihr Herz. Helfen Sie uns auch weiterhin<br />

helfen.<br />

Danke für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen. Wir werden es<br />

auch weiterhin rechtfertigen.<br />

Ihr<br />

Msgr. Manfred Ertl<br />

Domkapitular<br />

1. Vorsitzender<br />

Die Caritas Haussammlung findet vom 01.03. - 07.03.<strong>2010</strong> statt.<br />

Kirchenkollekte ist am 28.02.<strong>2010</strong>.<br />

22


Frühjahrssammlung:<br />

Kirchenkollekte: 56.602,66 €<br />

Haussammlung 465.545,64 €<br />

Briefkastensammlung 7.411,33 €<br />

Frühjahrssammlung – insgesamt: 529.559,63 €<br />

Herbstsammlung:<br />

Kirchenkollekte: 58.091,56 €<br />

Haussammlung: 454.582,46 €<br />

Briefkastensammlung 7.726,03 €<br />

Herbstsammlung - insgesamt: 520.400,05 €<br />

Gesamt 1.049.959,68 €<br />

davon bleiben 40% bei uns in der <strong>Pfarrei</strong> 419.983,87 €<br />

60% erhielt der Diözesan-Caritasverband Passau 629.975,81 €<br />

Die Summe von 629.,975,12 € wurde vom DiCU<br />

Passau für folgende Schwerpunkte verwendet:<br />

Material <strong>zur</strong> Sammlung 6.866,19 €<br />

Kindertagesstätten: 270.000,00 €<br />

Migration 155.393,62 €<br />

Überregionale Beratungsdienste 72.716,00 €<br />

Überregionale Behindertenhilfe 76.580,00 €<br />

Gemeinde-Caritas 13.000,00 €<br />

Unterstützung Menschen in Not 36.000,00 €<br />

GESAMT 629.975,81 €<br />

23


Neues aus dem Kindergarten<br />

„Juchuuu…den Berg hinab“<br />

Unter diesem Motto konnten sich die Kindergartenkinder auf dem Geiersberg<br />

b. Hauzenberg austoben. Am 19. und 20. Januar brachte uns das<br />

Busunternehmen Seibold sicher zu unserem Ausflugsziel. Wetter und<br />

Schnee gaben ihr bestes und so hatten alle wieder einen Riesenspaß.<br />

Einige engagierte Eltern haben uns begleitet und sich auch liebevoll um<br />

die Kinder gekümmert. Wir danken ihnen für ihre Hilfsbereitschaft und<br />

Unterstützung.<br />

Kindergartenplätze für das Jahr <strong>2010</strong>/11<br />

Am 26. und 27. Januar fanden in unserem Haus die Anmeldetage statt.<br />

Muttis wurden von Mitgliedern des Elternbeirats und dem Team wieder<br />

aufgenommen und bewirtet.<br />

Aufgrund der positiven Erfahrung möchten wir auch für das neue Kindergartenjahr<br />

wieder eine eigenständige Kleinkindgruppe führen.<br />

Eltern, die sich noch unsicher sind oder grundsätzlich über eine Betreuung<br />

ihrer Kinder nachdenken, haben die Möglichkeit, unverbindlich an<br />

den Spielenachmittagen teil zu nehmen.<br />

Termine sind: Dienstag, 18. Mai und<br />

Dienstag, 22. Juni, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr.<br />

Darüber hinaus können sie sich jeder Zeit mit uns in Verbindung setzen.<br />

Verkleiden macht Spaß<br />

Unser diesjähriges Faschingsthema lautet: „Im Zauberschloß ist die Hölle<br />

los“<br />

Dieses Thema setzt sich aus den vier Gruppenthemen zusammen, die<br />

vorwiegend mit Burgen, Schlössern, Rittern, Gespenstern, Prinzessinnen<br />

und wilden Tieren zu tun haben. Durch die bunte Mischung gibt es keine<br />

Kostümvorgabe, alle verkleiden sich nach Lust und Laune. Das große<br />

Spektakel im Kindergarten findet am Unsinnigen Donnerstag statt. An diesem<br />

Tag ist der Kindergarten das Zauberschloss und ganz gewiss ist<br />

dann die Hölle los.<br />

Als Höhepunkt kommt wieder die Bayrische Puppenbühne mit dem Kasperl<br />

und dem Zauberer.<br />

24


In der Ruhe liegt die Kraft<br />

Nach dem Fasching folgt die Fastenzeit, die wir mit unseren Kindern<br />

ebenfalls ganz bewusst erleben.<br />

Nachdem Herr Pfarrer Erwin Blechinger am 3. Febr. <strong>2010</strong> den Blasiussegen<br />

gespendet hat, erhalten wir am Aschermittwoch das Aschenkreuz.<br />

Ein Höhepunkt der Fastenzeit wird wieder der Kreuzweg sein, der von<br />

unseren „kleinen und großen“ Schauspieltalenten dargeboten wird.<br />

Termin für den Kreuzweg: Sonntag, 07. März um 14.00 Uhr<br />

Alle Familienangehörige und Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.<br />

25


am 13. u. 14. März<br />

<strong>zur</strong> Buchausstellung für Kommunionkinder und Firmlinge<br />

am 21. März nach dem Gottesdienst <strong>zur</strong> Fastensuppe ins Pfarrheim<br />

28


dafür sagen wir „Vergeltsgott“...<br />

beim Mütterverein für eine Spende von 300 Euro<br />

bei den Damen Paula Steinberger, Leitner Anna, Miedl Christa<br />

für das Adventkranz binden<br />

bei Oberneder Stephan, Miedl Christa, Leitner Anna, Kainz Angela<br />

für das Christbaum schmücken<br />

bei Frau Baierl Waltraud für die Gestaltung der Krippe vor dem Altar<br />

bei Kristl Stephan, Escherich Andreas, Paula Steinberger<br />

für die Gestaltung der Krippe bei der Seelenkapelle<br />

bei Hell Hildegard, Miedl Christa, Baierl Waltraud, Oberneder Stephan<br />

für das Christbaum abräumen<br />

bei der Gemeinde für das Ausleihen der großen Leiter<br />

für die Geld - und Kerzenopferspenden<br />

beim Kirchenchor <strong>Untergriesbach</strong><br />

für die Spende der Sternsinger in Höhe 300,00 Euro für die mobile Lautsprecheranlage.<br />

Vergeltsgott...<br />

„Wird ein Armer, ein Bettler von einer Bäuerin beschenkt, so hört sie ein<br />

städtisch-höfliches ‚Dankeschön‘ nicht gern. ‚Des isch wie Wasser!‘, d.h.,<br />

es hat keinen Wert. Der Beschenkte soll mit einem ‚Vergelt’s Gott!‘ danken,<br />

worauf sie mit einem ‚Segen’s Gott‘ oder ‚Zahl’s Gott‘ antwortet.“<br />

Entsprechend heißt es in dem Gedicht „Vergelt’s Gott“ von Max Hofmann:<br />

„Vergelt’s Gott!“ sagt aa d’ Muatter laut,<br />

„Vergelte Gott!“ jedes Kind,<br />

Und jed’s „Vergelt’s Gott“, ohne Frag,<br />

Sein Weg zum Herrgott find.<br />

gefunden bei: http://de.wikipedia.org/wiki/Vergelts_Gott<br />

29


Vielen Dank an Herrn Ludwig Donaubauer, der sich für unseren Pfarrbrief<br />

wieder an einige Stationen seines Lebens erinnert.<br />

reunde, wie die Zeit vergeht!<br />

F Erst von wenigen Monaten haben<br />

wir meinen 87. Geburtstag gefeiert.<br />

So kurz erscheint mir der Abstand<br />

vom letzten Geburtstag zum<br />

heutigen Tag zu sein.<br />

Ich hätte mir im Traume nicht denken<br />

können, dass ich einmal so ein<br />

hohes Alter erreichen werde und<br />

dies mit noch einer respektablen<br />

Gesundheit.<br />

In erster Linie muss ich unserem<br />

Herrn und Heiland Jesus Christus<br />

danken für die so große Gnade.<br />

Auch mit Sicherheit hat auch unser<br />

Gebetskreis seinen Anteil dazu beigetragen,<br />

da wir hier mit viel geistiger<br />

Kost versorgt werden und auch<br />

öfter frohe Stunden unseren Alltag<br />

bereichern.<br />

Wenn ich so <strong>zur</strong>ück schaue in meine<br />

Vergangenheit, so muss ich gestehen,<br />

dass mir manchmal ein gewaltiger<br />

Schutzengel <strong>zur</strong> Seite gestanden<br />

haben muss um Schlimmes<br />

oder Schlimmstes zu verhüten.<br />

Hier ein Beispiel!<br />

Schon vor dem letzten Weltkrieg<br />

war ich als Arbeiter im Graphitwerk<br />

der Frau Kathi Wagner in Oberötzdorf<br />

beschäftigt. Das Werk lag hart<br />

am Rannabach und wurde mit Wasserkraft<br />

versorgt. Es waren so 6-7<br />

Mann bei Tag und Nachtschichten<br />

beschäftigt. In der ersten Schicht<br />

war ich des öfteren allein beschäftigt.<br />

Ich hatte den Auftrag, den an-<br />

30<br />

geheizten Drehofen gut zu beheizen<br />

und bei Bedarf genügend Koks<br />

nachzugeben.<br />

Der Drehofen war etwa 6 Meter<br />

lang und hatte einen Durchmesser<br />

von etwa 2,5 Meter, wurde angefahren.<br />

Er war liegend, lag auf Walzenlager<br />

und drehte sich behutsam.<br />

Auch der Kollergang wurde angefahren<br />

und der mit einer Handschaufel<br />

eingeworfene Graphit wurde<br />

durch die zwei im Kreise laufenden<br />

60 cm breiten und 2 Meter hohen<br />

Graniträdern zu einem etwas<br />

feinen Gemisch zermalmt.<br />

Soweit ein kleiner Einblick ins Werk.<br />

Jedenfalls musste der Vorarbeiter<br />

eine halbe Stunde vor Schichtwechsel<br />

die Lager am Wasserrad und<br />

dem großen Kammrad abschmieren.<br />

So ging auch ich am selbigen<br />

Tag um 5 Uhr morgens hinab zum<br />

Getriebe und begann mit dem Abschmieren<br />

der besagten Lager. Dieser<br />

Raum war mit einem Lattengerüst<br />

abgesichert und niemand durfte<br />

sich hier sonst aufhalten.<br />

Als Beleuchtung hatte ich, wie üblich,<br />

eine Carpidlampe, da im Werke<br />

keine elektrische Anlage vorhanden<br />

war.<br />

Während ich die Lager nachölte, fiel<br />

auf einmal eine Spinnwebe herunter<br />

und töte mein Licht aus.<br />

Ich stand nun auf einmal in Finsteren<br />

da. Es war eine äußerst gefährliche<br />

Situation.


In unmittelbarer Nähe die laufenden<br />

Kammräder und die laufende Transmission.<br />

Zum Glück erinnerte ich mich an die<br />

Himmelsrichtung, von wo ich herein<br />

gekommen bin.<br />

Angst und Schweiß überkamen<br />

mich und so trippelte ich in nur<br />

3-4 cm Schritten hin in die Richtung,<br />

wo ich gerade herein gekommen<br />

bin. Die Bekleidung knöpfte ich mir<br />

zu und das Ende des Halsschales<br />

steckte ich mir nach innen, damit<br />

mich ja kein Kammrad erfassen<br />

konnte. Nach 6-8 Meter kam ich an<br />

die Stelle, wo man über die etwa 18<br />

cm starke Transmission drüber steigen<br />

musste. Diese war schon von<br />

Anfang an im Werk ungeschützt<br />

und der Vorarbeiter musste täglich<br />

einmal, bzw. zweimal über diese<br />

gefährliche Stelle steigen.<br />

Ich musste mir natürlich zuerst einmal<br />

diese laufende Transmission<br />

ertappen, bevor ich mir den Schritt<br />

über diese wagte.<br />

Unbeschadet gelang mir das Übersteigen<br />

dieses letzten Hindernisses<br />

und ich sagte mir: Gott sei‘s gedankt,<br />

dass ich hier wieder aus dieser<br />

so gefährlichen Situation heraus<br />

gekommen bin!<br />

Hier brauchte ich einen Schutzengel<br />

dringend!<br />

Der 2. Fall<br />

Man schrieb das Jahr 1946. Ich war<br />

bereits Fleischbeschauer in der Gemeinde<br />

Oberötzdorf. Da mein Vorgänger<br />

auch zugleich die Hausschlachtungen<br />

vornahm hat mir der<br />

Herr Bürgermeister und auch verschiedene<br />

Schlachtende nahe gelegt,<br />

auch wenn möglich, die Hausschlachtungen<br />

zu tätigen.<br />

Früher wurden die Schlachtschweine<br />

per Axthieb betäubt. Ich kaufte<br />

mir damals einen neuen Bolzenschußapparat.<br />

Dieser war leider ein<br />

Nachkriegsprodukt.<br />

Im Winter 1946 schlachtete ich in<br />

Kühberg ein Schwein. Ich muss berichtigen,<br />

wollte ein Schwein<br />

schlachten.<br />

Da das Schlachtschwein etwas ungestüm<br />

war, befestigte das Schwein<br />

am linken Hinterfuß mit einem Strick<br />

und band es am Fensterkreuz des<br />

Wohnhauses fest.<br />

Das Untier drehte sich trotzdem mit<br />

dem Kopfe <strong>zur</strong> Hauswand. So entschloss<br />

ich mich kurzerhand, das<br />

Schwein in dieser Stellung zu schießen.<br />

Wahrscheinlich hat das Schwein in<br />

der Sekunde des Schusses den<br />

Kopf angehoben und ich musste mit<br />

dem Schussapparat an die Hausmauer<br />

gekommen sein.<br />

Nun das große Ungeschick<br />

Der Bolzenschuß ging hart am Kopfe<br />

des Schweines vorbei und streifte<br />

es nur unbedeutend. Ich verspürte<br />

am Arme momentan eine Prellung<br />

und sah das Schlachtschwein noch<br />

halbsitzend vor mir.<br />

Zu meinem Entsetzen sah ich aus<br />

meinem Unterarm ergiebig Blut heraus<br />

rinnen. Ich erkannte sofort: Der<br />

Schuss ging in meinen Arm.<br />

31


Die Hausleute und natürlich ich selber<br />

waren erschrocken über diese<br />

Tatsache. Sie holten sofort einen<br />

Gurten oder was ähnliches und<br />

banden meinen Oberarm ab.<br />

Da es an diesem Tage stürmisch<br />

war, ging ich zu Fuß nach Kühberg.<br />

Die Hohlwege waren zugeweht. Somit<br />

konnte weder ein Arzt oder<br />

sonst jemand mir zu Hilfe kommen.<br />

Ein Mitglied vom Hause des<br />

Schlachtenden begleitete mich zu<br />

Fuß nach <strong>Untergriesbach</strong> zum<br />

Herrn Dr. Haderer. Schon nach 3<br />

km Fußmarsch bekam ich am gesamten<br />

Arm arge Schmerzen. Etwa<br />

um 3 Uhr Nachmittags trafen wir im<br />

Sprechzimmer ein.<br />

Der Herr Doktor sagte zu mir: Was<br />

ist mit Ihnen? Ich sagte ihm: Geschossen<br />

habe ich mich! Er löste<br />

meine Verpackung am Arm und<br />

stellte fest, dass eine Verwundung<br />

am Arm vorliegt.<br />

Er wusch meine frische Wunde ab,<br />

ich glaube, es war Spiritus. Dann<br />

streute er eine weiße pulverartige<br />

Masse auf die Wunde und legte einen<br />

ordentlichen Verband an.<br />

Als er damit fertig war, sagte er zu<br />

mir: Da hinten bluten Sie auch! Ich<br />

war momentan erschrocken und<br />

erkannte, dass mir der Bolzen vom<br />

Schussapparat als Ganzes durch<br />

meinen Arm gegangen sein muss.<br />

Auch diese kleine Wunde verband<br />

er.<br />

Dann erhielt ich noch eine Spritze,<br />

ich glaube, gegen Starrkrampf.<br />

Daraufhin sagte er zu mir: Bewegen<br />

32<br />

sie ihren Arm. Ich bewegte ihn ohne<br />

Schmerzen.<br />

Daraufhin hielt er ein wenig inne<br />

und sagte zu mir: Das mit Ihnen ist<br />

ein Wunder!<br />

Ich war sehr ergriffen und dankte<br />

Gott im Stillen. Nach der Behandlung<br />

trug der Herr Doktor folgendes<br />

in sein Tagebuch ein: Durchschuss<br />

mit einem Bolzenschussapparat im<br />

Unterarm. Einschußwunde Größe<br />

eines 5 Mark Stückes, Ausschusswunde<br />

Größe einer Erbse.<br />

Nach etwa 2 Wochen sah ich auf<br />

der immer noch nässenden Wunde<br />

etwas ganz spitziges heraus ragen.<br />

Es war wie eine Nadelspitze. Ich<br />

fasste diese mit meinen Fingernägeln<br />

an. Ich wunderte mich schon,<br />

dass ich dabei keinerlei Schmerzen<br />

hatte. Ich zog ganz vorsichtig an<br />

und was kam zum Vorschein: eine<br />

ca 6-7 cm lange Sauborsten hatte<br />

die Wunde abgestoßen.<br />

Irgend eine Infektion hätte mir noch<br />

nachher meinen Arm kosten können.<br />

Somit habe ich allen Grund, Gott<br />

dafür zu danken, dass dieser Unfall<br />

doch noch so glimpflich ausgegangen<br />

ist und meine Arbeitskraft erhalten<br />

geblieben ist. Auch gebührend<br />

Dank meinem Schutzengel, dem ich<br />

sicher Sorgen bereitet habe.


Familiennachrichten<br />

Taufen<br />

Sterbefälle<br />

Sophia Schmid, Dr.-Schindler-Str.<br />

Verena Jasmin Koll, St. Michael-Str.<br />

Elias Erwin Fenzl, Zipf<br />

Franziska Pilsl, Stollberg<br />

Markus Christian Pongratz, Kühberg<br />

Frank Roffey, Örtl, 85 Jahre<br />

Rosa Kronawitter, Willersdorf, 75 Jahre<br />

Donaubauer Anna, Sailerwöhr, 85 Jahre<br />

Steininger Alexander, Diendorf<br />

33


Familiennachrichten<br />

Wir gratulieren zum Geburtstag<br />

Oberneder Johann, Vorholz ...................... 20. Feb ... 81 Jahre<br />

Blöchl Margarete, Passauer Straße .......... 21. Feb ... 86 Jahre<br />

Henschel Maria, Sperrhäusl ...................... 04. Mrz ... 83 Jahre<br />

Kronawitter Kreszenz,<br />

Hauzenberger Straße ................................ 06. Mrz ... 90 Jahre<br />

Reichart Theres, Neureut .......................... 12. Mrz ... 90 Jahre<br />

Donaubauer Josefine, Grub ...................... 15. Mrz ... 87 Jahre<br />

Ratzinger Karolina, Unterötzdorf ............... 24. Mrz ... 88 Jahre<br />

Huisl Adalbert, Ringstr. 30 ........................ 27. Mrz ... 97 Jahre<br />

Wir gratulieren zum goldenen Hochzeitsjubiläum<br />

Herrn Anton und Frau Emilie Jellbauer in Kronawitthof.<br />

Hinweis zum Datenschutz<br />

Auch im neuen Kalenderjahr <strong>2010</strong> beabsichtigen wir, Taufen, Geburtstage,<br />

Hochzeiten und Trauerfälle im Pfarrbrief zu veröffentlichen. Wer dies nicht<br />

möchte, möge das bitte im Pfarrbüro melden. Andernfalls gehen wir davon<br />

aus, dass die Personen mit der Veröffentlichung im Pfarrbrief in Wort und<br />

Bild einverstanden sind.<br />

Wir haben uns entschlossen, in Zukunft die Geburtstagsliste auf die über<br />

80jährigen zu beschränken. Nicht desto weniger wünschen wir natürlich<br />

allen Geburtstagsfeierenden alles Gute zu ihren Ehrentag, Gottes Segen<br />

und Gesundheit.<br />

34<br />

Quelle: www.Bilderkiste.de


Redaktionsschluss für<br />

den nächsten Pfarrbrief:<br />

18. 03. <strong>2010</strong><br />

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:<br />

Montag - Donnertag: 8.00 - 12.00 Uhr<br />

Freitag: geschlossen<br />

Telefon: 08593 / 213<br />

Fax: 08593 / 8433<br />

e-Mail: Pfarramt.<strong>Untergriesbach</strong>@bistum-passau.de<br />

home: www.pfarrei-untergriesbach.de<br />

Pfarrvikar Johannes Klosterhuber<br />

Röhrndl 9<br />

94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Telefon: (0 85 93) 938417<br />

Diakon Frank Plechinger<br />

Röhrndl 40<br />

94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Telefon: 0171/8497336<br />

e-mail: Diakon_Plechinger@email.de<br />

36<br />

Der nächste Pfarrbrief<br />

erscheint am<br />

28. 03. <strong>2010</strong><br />

In eigener Sache: Da mit der Zustellung von Beiträgen erfahrungsgemäß oft<br />

bis zuletzt gewartet wird – ist der o.g. Termin wirklich auch der letzte Termin<br />

für Ihre Beiträge.<br />

Impressum:<br />

Herausgeber: <strong>Pfarrei</strong> <strong>Untergriesbach</strong>,<br />

Passauer Str. 9; 94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Inhalt: Pfarrbriefteam – Redaktion<br />

Druck: Druckerei Fuchs - Hütten – Salzweg – Tel: 08505/771

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