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Aufruf zur Pfarrgemeinderatswahl 2010 - Pfarrei Untergriesbach

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Ihr Pfarrbrief<br />

Der Weihnachtspfarrbrief<br />

der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael in <strong>Untergriesbach</strong><br />

Nr. 6/2009<br />

vom 20. Dez. - 21.02.<strong>2010</strong><br />

Frohe und gesegnete Weihnacht allen<br />

Menschen auf der Welt


die Seite 2<br />

Liebe Pfarrangehörige.<br />

Wie schnell geht doch ein Jahr vorüber! Nur noch wenige Tage trennen<br />

uns vom Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel. Bildlich gesprochen<br />

liegen in diesen Tagen zwei Kalender vor uns: Der alte für das Jahr 2009,<br />

bereits ein neuer für <strong>2010</strong>.<br />

Wir blicken <strong>zur</strong>ück auf das, was war. Für das Gute lasst uns Gott und einander<br />

danken; das weniger Gute lasst uns in Gottes Hände legen, mit ihm<br />

tragen, einander vergeben und verzeihen.<br />

Auch wenn wir in den neuen Kalender schon einige Termine eingetragen<br />

haben: Wir wissen nicht, was uns erwartet. Wir wissen nicht, wer uns begegnen<br />

wird. Wir wissen nicht, was uns zugemutet wird, wann wir lachen<br />

und wann wir weinen werden.<br />

Aber wir dürfen wissen: Gott ist bei und mit uns! Mit Jochen Klepper bitten<br />

wir den menschgewordenen Gott:<br />

Der du allein der Ewige heißt<br />

und Anfang, Ziel und Mitte weißt<br />

im Fluge unsrer Zeiten;<br />

bleib du uns gnädig zugewandt<br />

und führe uns an deiner Hand,<br />

damit wir sicher schreiten.<br />

Als Pfarrer danke ich Ihnen allen für jedes Gebet, das Sie gesprochen<br />

haben,<br />

für jeden Schritt und Tritt, der Sie werk-, sonn- und feiertags unsere Kirche<br />

betreten ließ, für jede Gabe und Spende, für jede Unterstützung und<br />

Hilfe.<br />

Zugleich bitte ich Sie: Helfen wir auch <strong>2010</strong> wieder alle zusammen, dass<br />

Glaube, Hoffnung und Liebe – diese drei göttlichen Tugenden – in uns<br />

und in unserer Pfarrgemeinde lebendig, spürbar und sichtbar bleiben.<br />

Unsere Liebe Frau von Fatima und der heilige Erzengel Michael helfe uns<br />

dabei!<br />

In Namen meiner hauptamtlichen Mitarbeiter wünsche ich Ihnen und Ihrer<br />

Familie ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachten 2009, erfüllte<br />

Tage bis Silvester und ein segensreiches Gandenjahr des Herrn <strong>2010</strong>.<br />

Ihr<br />

Pfr. Erwin Blechinger<br />

2


Aus dem Inhalt:<br />

Seite 4<br />

Bischof Schraml in der <strong>Pfarrei</strong><br />

Weihe von Frank Plechinger zum ständigen<br />

Diakon<br />

Seite 10<br />

von den Mutter-Kind-Gruppen<br />

Seite 12<br />

Gottesdienstzeiten im Pfarrverband<br />

zu Weihnachten<br />

Seite 13<br />

vom Frauenbund<br />

Seite 14<br />

Erinnerungen an die Glockeweihe<br />

1930 - 2. Teil<br />

von Ludwig Donaubauer<br />

Seite 17<br />

<strong>Aufruf</strong> <strong>zur</strong> <strong>Pfarrgemeinderatswahl</strong><br />

Seite 21<br />

Ministrantenseite<br />

Seite 22<br />

Teenager - Seiten<br />

Seite 24<br />

Herbergssuche und unserer <strong>Pfarrei</strong><br />

Ein Brauch lebt auf<br />

Seite 25<br />

Adveniat<br />

Weihnachtskollekte 2009<br />

Seite 26<br />

Neujahrskonzert<br />

Einladung zum Musikgenuss<br />

Seite 28<br />

Vom Kindergarten<br />

Seite 31<br />

Vermischtes 1<br />

Seite 32<br />

Familiennachrichten<br />

Seite 34<br />

Mariä Lichtmess<br />

Seite 35<br />

Vermischtes 2<br />

Seite 36<br />

das Letzte<br />

zum Fatschnkindl - auf der Titelseite:<br />

Im Pfarrhof steht dieser abgebildete Schrein mit einem Fatschnkindl. Dazu stand am 23.<br />

Dez. 1989 in der PNP:<br />

„1735 ließ Herr Pfarrvikar Spilleder aus dem Uiberschuße des Männer-Stuhl-Jahr-<br />

Schillings vom Maler Mathias Solzer von Paßau um 24. fl. das Krippel herstellen. Dr. Herbert<br />

Wurster (Bistumsarchiv) fand den Hinweis in der Chronik des Marktes. Pfarrer Koller<br />

ließ die modellierte Wachsbüste Anfang der 60er Jahre restaurieren. Das Kindl wurde<br />

dann wieder <strong>zur</strong> Krippenlegung verwendet. Hier in der Krippe war es nur am Hl. Abend zu<br />

bewundern. Danach wurde es, sicherheitshalber durch eine Gipsfigur ersetzt. Pfarrer Herbert<br />

Kessler stellte in den letzten Jahren das Kindl während der Mette unter den<br />

Christbaum. Ansonsten ist es sicher verwahrt. Bemerkenswert sind die hübschen Verzierungen<br />

an der Rückwand, feinste Handarbeiten. ....<br />

(mjw)<br />

3


Ein besonders Fest feierten die <strong>Untergriesbach</strong>er<br />

am 24. Oktober mit<br />

Frank Plechinger. Nach 5jähriger<br />

Vorbereitungszeit auf das Amt des<br />

ständigen Diakon kam unser Diözesanbischof<br />

nach <strong>Untergriesbach</strong> um<br />

Frank Plechinger für das Amts zum<br />

ständigen Diakon in unserer <strong>Pfarrei</strong>.<br />

Die örtliche Vereine und Gruppen,<br />

die Salvatorbruderschaften von <strong>Untergriesbach</strong><br />

und Gottsdorf, die<br />

Goldhaubenfrauen begleiteten ihn,<br />

Bischon Schraml und die versammelte<br />

Geistlichkeit vom Pfarrhof <strong>zur</strong><br />

Pfarrkirche.<br />

Der Diözesanbischof begrüßte<br />

die feiernde Gemeinde: „Wir dürfen<br />

heute Zeugen sein, dass ein<br />

verheirateter junger Mann „Ja“<br />

sagt zu einem Beruf in der<br />

Nachfolge des Herrn.“ Das sei<br />

nicht nur ein Festtag für die <strong>Pfarrei</strong>,<br />

sondern auch für die Diözese<br />

des Hl. Valentin.<br />

Zahlreiche Geistliche, Diakone<br />

und Weihekandidaten für das<br />

Diakonat sowie Vertreter der<br />

Gemeinde und des Landkreises<br />

begleiteten den 40 Jahre alten<br />

Diplom-Informatiker bei seinem<br />

wichtigen Schritt.<br />

Der Weiheritus wurde eingeleitet<br />

durch den Anrufungs-Hymnus<br />

„Komm Heiliger Geist“ und durch<br />

Fragen des Bischofs, ob Plechinger<br />

bereit sei für den spirituellen<br />

Dienst als Diakon. Fünf<br />

Mal sprach Frank Plechinger<br />

„Ich bin bereit“ und einmal „Mit<br />

4<br />

Bischof Wilhelm Schraml<br />

weihte Frank Plechinger zum ständigen Diakon<br />

Zug vom Pfarrhof <strong>zur</strong> Pfarrkirche<br />

Weihe des Diakons


Gottes Hilfe bin ich bereit!“<br />

Beeindruckend für alle war<br />

das bewusste „Ja, ich bin<br />

bereit“ von Kathrin Plechinger<br />

zum neuen Dienst ihres<br />

Ehemannes, in den sie<br />

in besonderer Weise mit<br />

einbezogen ist. Ohne die<br />

Bereitschaft der Ehefrau<br />

kann die Weihe nicht vollzogen<br />

werden.<br />

Während Kantor und Schola<br />

die Allerheiligen-Litanei<br />

sangen, lag der Weihekandidat<br />

als äußeres Zeichen<br />

der Hingabe auf dem Boden.<br />

In ehrfurchtsvoller<br />

Stille legte ihm dann Bischof<br />

Wilhelm die Hände<br />

auf das Haupt und sprach<br />

das Weihegebet. Dabei<br />

verkündete die große Glocke<br />

mit dumpfen Schlägen<br />

weit hinaus in Land, dass<br />

in der Pfarrkirche etwas<br />

Großes geschieht.<br />

Bischof und Diakon umarmten<br />

sich als Zeichen<br />

der gegenseitigen<br />

Loyalität.<br />

Dann wurden<br />

dem neuen Diakon<br />

die priesterlichen<br />

Gewänder,<br />

Stola und Dalmatik<br />

angelegt, der<br />

Bischof überreichte<br />

ihm das<br />

Evangeliar, alle<br />

geistlichen Mitbrüder<br />

umarmten<br />

den neuen Diakon<br />

im Friedens-<br />

Mit am Altar bei der Gabenbereitung neben dem Bischof,<br />

der neu geweihte Diakon Frank Plechinger<br />

bei der Gabenbereitung<br />

Der Diakon, Frank Plechinger neben Bischof Schraml<br />

5


gruß. Dann trat Frank Plechinger an<br />

den Altar und feierte zusammen mit<br />

seinem Bischof, Ortspfarrer Erwin<br />

Blechinger, Ordinariatsrat Dr. Hans<br />

Bauernfeind und dem Leiter der Diakonenausbildung<br />

Bernhard Hobelsberger<br />

den Gottesdienst mit.<br />

Der Gottesdienst wurde beeindruckend<br />

gestaltet vom Kirchenchor unter<br />

Leitung von Helmut Knollmüller<br />

mit der „Missa parochialis“ und festlichen<br />

Liedsätzen. Glanzpunkte setzten<br />

die St. Michaelsbläser<br />

aus Passau-<br />

Grubweg unter Leitung<br />

von Günter Brilka, sowie<br />

Diplom-Kirchenmusiker<br />

Tobias Klein an der Orgel.<br />

Bernhard Huber, Bistumssprecher<br />

für das<br />

Diakonat, dankte dem<br />

Diözesanbischof für die<br />

herzliche Begleitung in<br />

der Ausbildung: „Wir<br />

stehen als Diakone, wie<br />

es sich gehört, zu Ihnen!“<br />

Hinter den nun 29 Ständigen<br />

Diakonen stünden tief gläubige, aktive<br />

Ehefrauen, die den Weg mitgehen,<br />

ihnen gebühre anerkennender Dank.<br />

Nach dem großen „Te deum laudamus“<br />

begab sich Diakon Plechinger<br />

zum Marienaltar mit der<br />

Fatima-Madonna und erbat<br />

sich in einem innigen Gebet<br />

den Segen der Gottesmutter<br />

für seine beiden Berufe.<br />

Lange dauerten die freudigen<br />

Glückwünsche der Bevölkerung<br />

vor der Kirche,<br />

dann nahmen die örtlichen<br />

Vereine ihren Diakon in ihre<br />

6<br />

Mitte. Sie hatten einen Festzug durch<br />

den Markt ausgerichtet, angeführt von<br />

der Knappenkapelle Kropfmühl. Sie<br />

zeigten damit, dass Frank Plechinger<br />

angekommen und angenommen ist<br />

als Seelsorger im Pfarrverband <strong>Untergriesbach</strong>-Gottsdorf.<br />

In der Pausenhalle der Volksschule<br />

fand ein Festakt statt, der Ehrengäste<br />

und Pfarrbevölkerung zu frohem Feiern<br />

zusammenführte.<br />

Domvikar Hans Bauernfeind steckt dem Neu-Diakon das<br />

Dienstkreuz, - ein silbernes Kreuz, welches von einem<br />

großen D umschlossen wird, ans Revers.<br />

Die Tafel in der Aula der Verbandsschule<br />

war festlich geschmückt und<br />

Max Mauritz begrüßte als Hausherr<br />

und Moderator des Festaktes die<br />

zahlreichen Festgäste.<br />

Landrat Franz Meyer fasste die Se-<br />

Samico bei seinem Liedbeitrag


genswünsche der Gemeinde und des<br />

Landkreises zusammen. Als Diakon<br />

werde Plechinger nun Moderator und<br />

Kommunikator, vor allem aber<br />

„Werbeträger in Sachen Religion“<br />

sein. „Werbeträger in Sachen Religion“<br />

Nach dem Festmahl eröffnete der<br />

Samico den Reigen der Darbietungen<br />

zu diesem Festnachmittag.<br />

Große Stille herrschte bei dem beeindruckenden<br />

Chorsatz: „Unter Gottes<br />

Segen leben, ist mein Wunsch für<br />

dich…“<br />

Die Firmkinder Lena Bieringer führte<br />

mit ihrem Klaviervortrag „Big-Big-<br />

World“ über zum eher lustigen Teil<br />

des Pfarrnachmittags, den Therese<br />

Kainz vorbereitet hatte. „Fröhliche<br />

Katechese“ hieß ein schmissiger<br />

Sketch von dem <strong>Untergriesbach</strong>er<br />

Priester und Dichter<br />

O. Berneder.<br />

Anneliese Feuchtner, Angelika<br />

Unfried und Marianne<br />

Sicklinger − alle drei, vom<br />

Frauenbund, sorgten beim<br />

Sketch „Das Brautexamen“<br />

für jede Menge Lacher.<br />

„Who is who? Pfarrer und<br />

Diakon“. Die Namesgleichheiten<br />

Blechinger<br />

(Pfarrer) und Plechinger<br />

(Diakon)<br />

sorgten bei den<br />

beiden Damen<br />

Trixi Atzinger und<br />

Nicole Wirringer-<br />

Renger, beide<br />

vom Pfarrgemeinderat,<br />

für allerlei<br />

Verwirrung. Was sich die beiden geleistet<br />

haben, war wirklich bühnenreif.<br />

Das Stück stammt aus der Feder von<br />

Ludwig Böhmisch.<br />

Der Festakt mit buntem Nachmittagsprogramm<br />

hatte Esprit und Niveau,<br />

die Ehrengäste aus Passau blieben<br />

bis zum Ende.<br />

Für das köstliche Gebäck zum Kaffe<br />

sorgten wieder die Damen vom Frauenbund.<br />

Frank Plechinger dankte für die Gestaltung<br />

des Weihegottesdienstes und<br />

für die schöne Feierstunde sowie allen<br />

Vereinen, Firmen und Privatpersonen<br />

für die Geschenke zu seinem<br />

Dienst als Diakon. Für Plechinger<br />

schloss der denkwürdige Tag mit einem<br />

Rosenkranz und Dankgottesdienst.<br />

(HS)<br />

„Who is who“ - Die Damen des<br />

Pfarrgemeinderates beim<br />

Skecht<br />

7


um Anfang des neuen Jah-<br />

Z res sind die Männer des<br />

Kirchenchores wieder als<br />

Sternsinger unterwegs. Sie<br />

werden am 4. Januar die Bewohner<br />

der Badgasse und im<br />

Röhrndl besuchen. Am 5. Januar<br />

werden sie in Gotting,<br />

Kroding, Spechting und Pfaffenreut<br />

unterwegs sein.<br />

Die Sternsinger der Ministranten<br />

besuchen Sie am 2. und 4.<br />

Januar.<br />

8<br />

Herzlichen Dank!<br />

für Ihre Glück- und Segenswünsche<br />

anlässlich meiner<br />

Weihe zum Ständigen Diakon<br />

am 24. Oktober 2009 in <strong>Untergriesbach</strong>.<br />

Für Ihr Kommen, Ihr Beten,<br />

Ihr Mitfeiern und Mithelfen,<br />

die Aufmerksamkeiten,<br />

die Wünsche,<br />

die Geschenke,<br />

die Karten und für alles<br />

was dazu beigetragen hat,<br />

meinen Weihetag so<br />

unvergesslich zu machen,<br />

ein herzliches Vergelt’s Gott<br />

und Gottes Segen!<br />

Ihr<br />

Diakon Frank Plechinger


Der Pfarrgemeinderat informiert:<br />

Der Sachausschuss „Soziales“ hat einen Alten- und Krankenbesuchsdienst<br />

gegründet und bereits erste gemeinsame Besuche organisiert.<br />

Wir suchen hier weitere engagierte Mitchristen in<br />

dieser so wichtigen Aufgabe!<br />

Seitens der Diözese werden für diese Aufgabe auch Einführungs- und<br />

Ausbildungskurse für Interessenten angeboten – also bitte keine Angst<br />

vor der eigenen Courage.<br />

Falls Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, wenden Sie sich bitte an<br />

Frau Kathi Heyne, Telefon <strong>Untergriesbach</strong> – 1298.<br />

Warten auf‘s Christkind<br />

Der heurige Christbaum wird von Rupert<br />

Preis, in der Marktstrasse gespendet.<br />

Der Baum steht (stand) direkt<br />

neben der Bundesstraße vor seinem<br />

Haus.<br />

Die <strong>Pfarrei</strong> sagt Herrn Preis ein herzliches<br />

„VergeltsGott“ für die Überlassung<br />

des schönen Baumes. Der<br />

Baum wird für das Weihnachtsfest<br />

das Schmuckstück in unserer Kirche<br />

sein.<br />

9


Von den Mutterkindgruppen<br />

uch dieses Jahr kam der Nikolaus zu uns. Die Ren-<br />

A tiere waren aufgrund des schneelosen Wetters besonders<br />

schnell unterwegs und daher überraschte uns<br />

der Nikolaus während der Frühstückspause. Noch mit<br />

Semmel, Apfel und Brezel bewaffnet, huschten die Kleinen um den Nikolo<br />

herum zu ihren Mamas auf den Schoß. Der fromme Mann nahm Platz und<br />

rief die einzelnen Kinder auf. Jedes bekam einen kurzen Rüffel für die DInge,<br />

die in diesem Jahr nicht besonders geglückt waren und dickes Lob für<br />

die gutgemachten. Hinterher erhielt jeder einen vollen Sack mit Mandarinen,<br />

Nüssen und kleinen Schokonikoläusen und damit waren auch die<br />

Schüchternsten wieder mit der Welt versöhnt. Zum Dank sang die Rasselbande<br />

ein Adventslied<br />

für<br />

unseren Nikolaus,<br />

der sich<br />

daraufhin auf<br />

die weite Reise<br />

zu all´den<br />

andern braven<br />

Kindern begab...<br />

10


Der Nikolaus war da...<br />

...er besuchte uns wieder in der Mutter-Kind-Gruppe und hatte für jedes<br />

Kind ein Sackerl dabei.<br />

Die Kleinen staunten als der heilige Mann herein kam, wir begrüßten Ihn<br />

mit einem Nikolauslied und einem Gedicht.Er wusste auch über jedes<br />

Kind<br />

einiges zu Berichten, aber Angst brauchte keiner haben sind ja lauter brave<br />

Kinder bei uns in der Gruppe.Im Vorfeld wurde fleißig gebastelt z.B.<br />

lustige Nikoläuse mit Watte und kleine Engelsanhänger, natürlich sangen<br />

wir auch Lieder und Gedichte rund um den Advents-und Weihnachtszeit.<br />

Mit der Vorfreude auf das Christkind,das uns hoffentlich auch besuchen<br />

wir beenden wir dieses Mutter-Kind-Gruppen Jahr und hoffen das es allen<br />

Kindern und ihren Mamas Freude macht und sie gerne in die Gruppe<br />

kommen.<br />

11


12<br />

Gottesdienstzeiten Weihnachten 2009 im Pfarrverband:<br />

Do. 24.12., Hl. Abend<br />

11:00 Pfarrkirche, <strong>Untergriesbach</strong>: Andacht und Empfang des Friedenslichts<br />

16:00 Pfarrkirche, <strong>Untergriesbach</strong>: Kindermette<br />

16:00 Pfarrkirche, Gottsdorf: Kindermette<br />

22:00 Pfarrkirche, <strong>Untergriesbach</strong>: Christmette<br />

musik. Gest. Kirchenchor "St. Michael"<br />

anschl. Punschverkauf der Ministranten<br />

22:00 Pfarrkirche, Gottsdorf: Christmette<br />

Fr. 25.12., Hochfest der Geburt des Herrn<br />

08:30 Pfarrkirche, <strong>Untergriesbach</strong>: Pfarrgottesdienst<br />

08:30 Jochenstein: Heilige Messe<br />

10:00 Pfarrkirche, Gottsdorf: Pfarrgottesdienst<br />

10:00 Pfarrkirche, <strong>Untergriesbach</strong>: Pfarrgottesdienst<br />

musik. Gest. Kirchenchor "St. Michael"<br />

Sa. 26.12., Hl. Stephanus<br />

08:30 Pfarrkirche, Gottsdorf: Pfarrgottesdienst<br />

10:00 Pfarrkirche, <strong>Untergriesbach</strong>: Pfarrgottesdienst<br />

So. 27.12., Fest der Hl. Familie<br />

08:30 Pfarrkirche, Gottsdorf: Pfarrgottesdienst<br />

10:00 Pfarrkirche, <strong>Untergriesbach</strong>: Pfarrgottesdienst<br />

Do. 31.12., Hl. Silvester I<br />

16:00 Pfarrkirche Gottsdorf: Jahresschluss<br />

16:00 Pfarrkirche <strong>Untergriesbach</strong>: Jahresschluss<br />

anschl. stille Anbetung bis 19.00 Uhr<br />

Fr. 01.01., Neujahr, Hochfest der Gottesmutter Maria<br />

09:30 Pfarrkirche <strong>Untergriesbach</strong>: Rosenkranz<br />

10:00 Pfarrkirche <strong>Untergriesbach</strong>: Pfarrgottesdienst<br />

09:30 Pfarrkirche Gottsdorf: Rosenkranz<br />

10:00 Pfarrkirche Gottsdorf: Pfarrgottesdienst<br />

19:30 Pfarrkirche <strong>Untergriesbach</strong>: Neujahrskonzert


Einkehrtag<br />

Am 14.11.2009 fand der alljährliche<br />

Einkehrtag des Frauenbundes statt. 24<br />

Frauen haben sich auf den Weg nach<br />

Passau gemacht, um gemeinsam mit<br />

Herrn Eckmüller vom Seelsorgeamt im<br />

Spectrum Kirche etwas <strong>zur</strong> Ruhe zu kommen. Im Mittelpunkt des Tages<br />

stand der Heilige Bruder Konrad. Die Teilnehmerinnen setzten sich sehr<br />

intensiv mit der Lebensgeschichte des Heiligen auseinander. Nach einem<br />

ausgiebigen Mittagessen hat Herr Eckmüller angeboten, gemeinsam die<br />

Wallfahrtskirche Mariahilf zu besuchen. Den Abschluss des Einkehrtages<br />

bildete ein Wortgottesdienst, den Herr Eckmüller sehr feierlich mit seiner<br />

Gitarre umrahmt hat.<br />

13


Liebe Leser unseres Pfarrbriefes,<br />

im letzten Pfarrbrief, zu Allerheiligen hat sich Herr Ludwig Donaubauer an<br />

die Glockenweihe 1930 erinnert. Da diese Erinnerungen zulange für eine<br />

Ausgabe geworden wären, haben wir nach der 4. Seite unterbrochen.<br />

Hier lesen Sie die Fortsetzung der der Geschehnisse um diese Glockenweihe...<br />

....<br />

Auch eine Frau Kratzer ist in der<br />

Chronik vorgetragen.<br />

Auch diese Frau habe ich noch gut<br />

gekannt. Sie war eine Witwe in hohem<br />

Alter und hatte ihre erwachsene<br />

Tochter zu versorgen. Sie war taubstumm<br />

und zusätzlich mit einem<br />

Gebrechen behaftet, sodass sie zu<br />

keiner Arbeit angehalten werden<br />

konnte. Die Mutter dieses Pflegekindes<br />

erwarb sich mit dem Gräberherrichten<br />

für andere Leute ein bescheidenes<br />

Zubrot und wohnte in Miete<br />

beim heutigen Anwesen Herrn Alfred<br />

Knollmüller im Markte.<br />

Frau Kratzer verteilte auch die Zeitschrift:<br />

"Das Liebeswerk". Ihre Spende<br />

betrug laut Chronik 20Mark.<br />

Scheinbar war, dieser Betrag ihr ganzes<br />

Vermögen. Der unendlich heilige<br />

und gerechte Gott dürfte ihre Spende<br />

auf die "Habenseite ihres Lebens vorgemerkt<br />

haben.<br />

Die Glockenweihe 193o<br />

Ich kann mich noch gut daran erinnern,<br />

wie wir die "Sturmerin " geweiht<br />

bekamen. Ich war damals 8 Jahre alt<br />

und wir Buben nahmen regen Anteil<br />

an der Weihe der nun neuen Glocke.<br />

Die feierliche Glockenweihe fand in<br />

unserer Pfarrkirche statt.<br />

Zu diesem Anlass musste die 36 Ztr.<br />

schwere Glocke vom "Bruckwagen"<br />

vor dem Haupteingang zu unserer<br />

14<br />

Hier wieder eine Kopie aus dem<br />

Pfarrarchiv:<br />

16. November 1930<br />

Glockenweihe<br />

Glockenweihe war heute. Der<br />

Hochwürdigste Herr Bischof, Sigismund<br />

Felix von Passau hat die<br />

weihe selbst vorgenommen.<br />

Trotz strömenden Regens hat sich<br />

die Bevölkerung eifrigst zum Bischofsempfeng<br />

und zum weiheakt<br />

der Glocke eingefunden. An Festgästen<br />

waren erschienen: Doktor<br />

Lenz, bischöflicher Sekretär; Dekan<br />

Wimmer, Obernzell; Pfarrer<br />

Niederhofer, Hauzenberg; Kooperator<br />

Summer, Hohenau; Oberamtmann<br />

und Regierungsrat Hastreiter,<br />

Wegscheid.<br />

Der Markt, die Kirche und der<br />

Pfarrhof war festlich geschmückt.<br />

es darf wohl auch bemerkt werden,<br />

daß der untere Hausflur des Pfarrhofes<br />

mit Chrysanthemen und Blumenteppichen<br />

besonders reichlich<br />

geschmückt war. Der erste Blumenteppich<br />

trägt die Inschrift: S 1<br />

L V E, der zweite hat als Mittelstück<br />

eine Glocke, der dritte eine<br />

Mtra, der vierte das Wappen mit<br />

den Buchstaben S.F. nebst Krone,<br />

Kreuz und Bischofsstab, der fünfte<br />

einen Blumenkorb.<br />

Nachmittags hat der Hochwürdigste<br />

Herr Bischof eine Fahrt durch<br />

den nordwestlichen Teil der <strong>Pfarrei</strong><br />

gemacht.


In seiner herzlich-gütigen Weise<br />

sprach der Oberhirte dem Klerus<br />

und dem Volke seinen Dank aus,<br />

besonders für die heiligen Kommunionen,<br />

die anlässlich seines<br />

75. Geburtstages (Kirchweihfest)<br />

von den verschiedenen Ständen<br />

aufgeopfert wurden.<br />

Ende des Berichtes aus dem<br />

Pfarrarchiv.<br />

Pfarrkirche mühsam abgeladen werden.<br />

Dazu wurden kräftige Bohlen an<br />

den Bruckwagen angelegt. Nun wurde<br />

die Glocke mit unten flachen Eisenstangen<br />

auf die Bohlen gerückt<br />

und geschoben. Es musste höchste<br />

Sorgfalt und Behutsamkeit angewandt<br />

werden.<br />

War der schwierigste Teil, die Abladung<br />

auf den Boden geglückt, so wurden<br />

am Boden wieder auf Glockenbreite<br />

Bohlen ausgelegt um das<br />

Pflaster in der Kirche zu schonen.<br />

Nach meinem Dafürhalten wurden<br />

eine zweite Lage Bohlen ausgelegt<br />

und kleine Rundhölzer darunter gelegt.<br />

Somit hatte man die Glocke nun auf<br />

Rollen und der Transport war kein<br />

Problem mehr. Direkt auf dem Mittelgang<br />

neben den ersten langen, Bänken<br />

wurde die Glocke <strong>zur</strong> Weihe<br />

durch unseren Hochw. Herrn Bischof<br />

(=Sigismund Felix Freiherr von Ow-<br />

Felldorf 1906-1936, d.Red.)platziert.<br />

Es wurde ein sogenannter Dreifuss<br />

konstruiert. Er war sehr kräftig gebaut<br />

und oben war ein Flaschenzug. Mit<br />

diesem wurde die zu weihende Glocke<br />

etwa 1,5 Meter gehoben und abgesichert.<br />

Nun harrte die Glocke der<br />

Weihe entgegen.<br />

Soweit ich mich entsinnen kann, wurde<br />

eine Glocke früher mit hl. Öl gesalbt.<br />

Auch der Weihrauch verdunkelte<br />

beinahe den Altarraum.<br />

Dieser Weihevorgang war für uns<br />

Buben damals ein einmaliges Ereignis.<br />

So viele geistliche Herren und der<br />

H.H. Bischof in unserer Pfarrkirche.<br />

Für uns Buben direkt Neuland.<br />

Früher diente die vordere Kirchentüre<br />

als normaler Ein- und Ausgang für die<br />

Messbesucher. So benützten auch<br />

mein Bruder und ich damals diesen<br />

Ausgang. Die erwachsenen Kirchenbesucher<br />

gingen respektvoll neben<br />

der eben geweihten Glocke vorbei<br />

zum Ausgang.<br />

Wir beide Lausbuben hatte es scheinbar<br />

eiliger und gingen unten durch die<br />

eben geweihe Glocke hindurch.<br />

Beinahe hätten wir das Rauchfass<br />

ruiniert, dessen Oberteil neben dem<br />

Rauchfass lag.<br />

Noch ging ergieber Rauch nach oben<br />

auch noch nach dem beendeten Gottesdienst.<br />

Das Aufziehen der Sturmerin.<br />

Zuerst musste die Glocke wieder aus<br />

der Kirche hinaus transportiert werden.<br />

Der Endplatz war die Westseite<br />

unseres Kirchturms. Dort stand eine<br />

grosse Kranwinde.<br />

Zum Ausgleich der Nutzlast wurde<br />

eine Menge behauener Granitsteine<br />

auf den Rahmen des Krans gelegt.<br />

Das Ausgleichsgewicht musste demnach<br />

das Doppelte ergeben als das<br />

der Nutzlast.<br />

Auch die Vorbereitungen oben im<br />

15


Turme mussten detailgenau durchdacht<br />

sein. Hier konnten nur Spezialisten<br />

am Werke sein.<br />

Jedenfalls wurde die Glocke glücklich<br />

nach oben gezogen und die oberen<br />

Fachkräfte zogen diese ins Turm-<br />

Innere.<br />

Das Einbauen in den Glockenstuhl<br />

war wieder nur Spezialisten vorbehalten.<br />

Wir als Pfarrangehörige warteten natürlich<br />

schon mit Spannung einige<br />

Tage auf das erste mal läuten unserer<br />

neuen Sturmerin.<br />

In wenigen Tagen erklang zum ersten<br />

male unsere neue Glocke vom Turme<br />

aus. Wir waren hoch erfreut über den<br />

überaus schönen und durchdringenden<br />

Klang unserer "Grossen Schwester"<br />

hoch im Turme.<br />

Ich stand des öfteren beim Zusammenläuten<br />

neben dem Haupteingang<br />

unserer Pfarrkirche und genoss das<br />

das Evangelium zu 4. Adventsonntag<br />

16<br />

durchdringende Brausen unseres Geläutes.<br />

Als ich im Januar 1942 zum Wehrdienst<br />

einberufen wurde, ging ich am<br />

Kirchturme vorbei. Dort stand unsere<br />

liebe Sturmerin bereits auf einem<br />

Bruckwagen verstaut,<br />

bereit zu Abtransport für die Rüstung.<br />

Noch heute denke ich daran, wie unsere<br />

damalige Stürmerin in der Mettennacht<br />

von 11-12 Uhr mit nur kurzen<br />

Unterbrechungen mit ihrem<br />

mächtigen Dröhnen die Gläubigen<br />

aus den umliegenden Dörfern eingeladen<br />

hat zum Besuch der Christmette.<br />

Wir waren ja ausschließlich Fussgänger.<br />

Im zweiten Weltkrieg wurden unsere<br />

guten und beliebten Bronzeglocken<br />

erneut beschlagnahmt und der<br />

Kriegsrüstung zugeführt. Endstation<br />

war für sie Hamburg.<br />

Evangelium nach Lukas 1,39-45.<br />

ach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine<br />

N Stadt im Bergland von Judäa.<br />

Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.<br />

Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde<br />

Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt<br />

und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen,<br />

und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.<br />

Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?<br />

In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in<br />

meinem Leib.<br />

Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.


<strong>Aufruf</strong> <strong>zur</strong> <strong>Pfarrgemeinderatswahl</strong> <strong>2010</strong><br />

Liebe Angehörige der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael, <strong>Untergriesbach</strong>,<br />

am 06. und 07. März <strong>2010</strong> findet die nächste Wahl für den Pfarrgemeinderat<br />

in unserer <strong>Pfarrei</strong> statt. Sie haben die Möglichkeit, auch sich selbst<br />

aktiv in die Gestaltung des Pfarrlebens der <strong>Pfarrei</strong> einzubringen.<br />

Wir bitten Sie daher bis zum 29. Januar <strong>2010</strong> ihre Kandidatenvorschläge<br />

beim Wahlausschuss (Frau Christa Köberl, Frau Resi Kainz, Frau Beatrix<br />

Atzinger) oder dem Pfarrbüro abzugeben. Entsprechende Formblätter für<br />

die Kandidaten <strong>zur</strong> <strong>Pfarrgemeinderatswahl</strong> <strong>2010</strong> liegen ab Anfang Januar<br />

in der Kirche auf.<br />

Der Pfarrgemeinderat repräsentiert die „Verantwortung des ganzen Gottesvolkes<br />

für die Sendung der Kirche“ und dient dem Aufbau einer lebendigen<br />

Gemeinde und Verwirklichung des umfassenden Heilsauftrags der<br />

Kirche.<br />

So ist er u.a. Zustimmendes Organ bei:<br />

• Grundsätzlichen Regelungen der gottesdienstlichen Feiern<br />

(Stichwort: Gottesdienstzeiten)<br />

• Gestaltung von Festen der <strong>Pfarrei</strong><br />

• Öffentliche Veranstaltungen der Pfarrgemeinde<br />

• Herausgabe des Pfarrbriefes<br />

• Erstellung des Pastoralplans für die <strong>Pfarrei</strong><br />

und anzuhörendes Organ vor Entscheidungen über:<br />

• Gestaltung des liturgischen Lebens<br />

• Erlass von Hausordnungen für Pfarr- und Jugendheime<br />

• Neubauten, Umbauen oder Nutzung von Kirche, Pfarrhaus und<br />

anderen pfarreieigenen Gebäuden<br />

WEITER Seite 20<br />

17


• Technische und künstlerische Ausstattung der Kirche<br />

• Änderungen der Pfarrorganisation<br />

• Mitgliedschaft in einem Pfarrverband<br />

• Besetzung von Seelsorgestellen in der <strong>Pfarrei</strong><br />

Da es seitens der Bistumsleitung geplant ist, dass unsere <strong>Pfarrei</strong> ab dem<br />

Jahre 2014 dem vergrößerten Pfarrverband <strong>Untergriesbach</strong>-Gottsdorf-<br />

Schaibing-Obernzell angehört, kommt dem zukünftigen Pfarrgemeinderat<br />

eine besondere Rolle im Zuge der Bildung dieses neuen Pfarrverbandes<br />

zu.<br />

Ihr Pfarrgemeinderat!<br />

Nächstes Jahr ist Wahljahr -<br />

und zwar für den Pfarrgemeinderat. Unter<br />

dem Motto „aus Überzeugung kandidieren<br />

- wählen - mitmachen“ wird auf<br />

grünen Plakaten und Flyern für die Wahl<br />

am 6. und 7. März <strong>2010</strong> geworben. In<br />

unserer <strong>Pfarrei</strong> mit über 3000 Katholiken<br />

sind 12 Pfarrgemeinderäte für 4 Jahre<br />

zu wählen.Und damit es sich wirklich um<br />

eine Wahl handelt, brauchen wir natürlich<br />

mehr Kandidaten, als Räte gewählt<br />

werden können.<br />

Wenn Sie selbst bereit sind, in „unserer/<br />

Ihrer“ <strong>Pfarrei</strong> Verantwortung zu übernehmen<br />

und mitzuarbeiten: sagen Sie es<br />

einem Mitglied des noch amtierenden<br />

Pfarrgemeinderats oder, noch besser:<br />

erklären Sie gleich im Pfarrbüro Ihre<br />

Bereitschaft <strong>zur</strong> Kandidatur. Wenn Sie<br />

aber jemand in Ihrem Bekanntenkreis<br />

vorschlagen möchten, sprechen Sie ihn/<br />

sie doch darauf an, dass Sie ihn oder sie<br />

für geeignet halten, und bitten um Anmeldung<br />

im Pfarrbüro. Oder schlagen<br />

Sie Ihre Wunschkandidaten im Pfarrbüro<br />

vor, damit der Wahlausschuss Kontakt<br />

mit ihnen aufnehmen kann.<br />

Und wer ist überhaupt wählbar?<br />

„Wählbar ist jede/r getaufte und gefirmte<br />

20<br />

Katholik/in, der/die (...) das 16. Lebensjahr<br />

vollendet und in der Pfarrgemeinde<br />

seinen/ihren Wohnsitz hat.“<br />

Bis Anfang Februar muss der vom Pfarrgemeinderat<br />

bestellte Wahlausschuss<br />

die Kandidatenliste für die Wahl aufstellen<br />

- genug Zeit zum Überlegen, wer als<br />

Kandidat infrage kommt, aber aufschieben<br />

sollte man seine Meldung bitte nicht<br />

zu lange. Ob Mann oder Frau, jung oder<br />

alt - Sie sind gefragt, wenn Sie in unserer<br />

Pfarrgemeinde mitdenken und mitentscheiden<br />

wollen. Jeder kann mitmachen!<br />

(CK)<br />

UNSER WAHLAUSSCHUSS<br />

1. Mitglieder: Pfarrer Erwin Blechinger,<br />

Beatrix Atzinger, Christa Köberl, Theres<br />

Kainz, Josef Steinmüller, Nicole Wirringer-Renger<br />

2. Vorsitzender: Josef Steinmüller<br />

3. Wahlleiter: Beatrix Atzinger<br />

Die Pfarrgemeinde wird hiermit aufgefordert,<br />

dem Wahlausschuss oder dem<br />

Pfarrbüro bis zum 1. Februar <strong>2010</strong> Kandidaten<br />

vorzuschlagen!


m 22. November, dem letzten<br />

A Sonntag im Kirchenjahr und Christkönigsfest<br />

fand in unserer <strong>Pfarrei</strong> wieder einmal eine<br />

feierliche Ministerantenaufnahme statt. Mit Marianne Rott,<br />

Max Anglsperger, Kaya Dawidek, Julia Moser, Verena Fenzl, Theresa<br />

Donaubauer und Lena Altweck fanden 6 Mädchen und 1 Bub eine neue Gemeinschaft<br />

bei den bei den Lausbuben (-dirndl‘n) Gottes. Während des Gottesdienstes<br />

erklärten die „Neuen“ ihren Dienst den Gottesdienstbesuchern.<br />

Vikar Johannes Klosterhuber führte aus, dass Ministranten nicht nur schmückendes<br />

Beiwerk bei einem Gottesdienst sind, sondern wichtige Dienste in<br />

der Kirche und während des Gottesdienstes zu erledigen haben.<br />

Außerdem verabschiedeten Diakon Frank Plechinger und Johannes<br />

Klosterhuber des bisherigen Oberministranten, Michael Palezeck. Sie dankten<br />

ihm für sein verantwortungsvolles Wirken während der 5jährigen Amtszeit<br />

und führten zugleich als seine Nachfolger in diesem Amt Johannes und<br />

Julia Stemp ein.<br />

Danach kleideten sie die „Neuen“ ein und übergaben ihnen die Plaketten und<br />

den Ministrantenausweis. (HS)<br />

Gruppenbild vor dem feierlichen Gottesdienst, im Vordergrund die „Neuen“, dahinter die Altarcrew<br />

dieses Sonntagsgottesdienstes mit Vikar Johannes Klosterhuber und Diakon Frank Plechinger.<br />

21


Herbergssuche in unserer <strong>Pfarrei</strong><br />

Erst zögernd angenommen und dann freudig begrüßt, ähnlich wie bei Maria<br />

ging übers Gebirge hin <strong>zur</strong> Base Elisabeth. So kam die Mutter Gottes <strong>zur</strong><br />

Herbergssuche von <strong>Untergriesbach</strong> in die abgelegenen Teile der <strong>Pfarrei</strong> in<br />

800 m Höhe nach Grögöd, Ochsenreuth und Kühberg. Am Abend des ersten<br />

Dezembers hatte Maria bei einer älteren Nachbarin eine warme Herberge<br />

gefunden. Sie wollte allein in aller Stille mit ihr Zwiesprache halten und so mit<br />

der werdenden Mutter Gottes ein Stück Weg auf Weihnachten zugehen.<br />

Am nächsten Abend wurde die Madonna von den Grögöder Dorfbewohnern<br />

groß und klein mit Laternen ausgerüstet in die nächste Herberge nach Kühberg<br />

begleitet. Wie bestellt schneite es auch noch zu diesem feierlichen<br />

Abend. Auf dem großen Tisch in der Wohnstube neben dem Adventkranz<br />

und Kerzenlicht nahm die Mater in der Laterne Platz. Beim aufmerksamen<br />

Betrachten der Madonna hörten wir bei der Schriftlesung die Verheißung der<br />

Geburt Jesu. Jetzt wurde von allen Anwesenden abwechselnd gebetet und<br />

vorgelesen. Auch etwas Lustiges gab´s aus Toni Laurer´s Grippe- und Krippe<br />

-Geschichten von Michael Falkner. Zum Singen der Adventlieder hatten wir<br />

auch musikalische Begleitung von Andras Falkner auf der Gitarre. Ganz besonders<br />

still wurde es in der Stube als Johannes Falkner, noch nicht ganz<br />

zehn Jahre, das Lied sang:<br />

Tragt zu den Menschen ein Licht,<br />

sagt allen: „Fürchtet Euch nicht,<br />

Gott hat Euch lieb, groß und klein,<br />

seht auf des Lichtes Schein.<br />

Mit dem „Engel des Herrn“<br />

beendeten wir den<br />

besinnlichen<br />

Abend. Ich<br />

glaube, es hat allen<br />

gut getan und schon<br />

hörte man in der<br />

Runde sagen:<br />

„Nächsten Advent<br />

sind wir bei uns“.<br />

Vielleicht bekommt<br />

die Herbergssuche<br />

doch einen festen<br />

Platz in unserer <strong>Pfarrei</strong>.<br />

(HS)<br />

24


"Den Armen eine gute Nachricht!"<br />

ADVENIAT-Aktion 2009<br />

nter dem Motto „Den Armen<br />

U eine gute Nachricht!" stellt das<br />

kirchliche Hilfswerk Adveniat das<br />

Thema Armut am Beispiel des Karibikstaates<br />

Haiti in den Mittelpunkt<br />

seiner Jahresaktion. Sie beschäftigt<br />

sich mit den Fragen: Wie zeigt sich<br />

die Armut, aus welchen Facetten<br />

besteht sie, wie beeinträchtigt die<br />

materielle Not die Würde der Menschen<br />

und deren Entfaltungsmöglichkeiten?<br />

Wie kämpft die katholische<br />

Kirche gegen die Armut? Aber<br />

auch: welcher kulturelle und religiöse<br />

Reichtum wird der materiellen<br />

Armut entgegengesetzt?<br />

Haiti ist das Beispielland der Aktion.<br />

Der kleine Karibikstaat ist das ärmste<br />

Land Amerikas. Obwohl Haiti als<br />

erste – und höchst gewinnträchtige<br />

– Kolonie 1804 die Unabhängigkeit<br />

von Frankreich erklärte und die erste<br />

unabhängige Schwarze Republik<br />

ausrief, ging die brutale Ausbeutung<br />

des Landes und seiner Menschen<br />

unvermindert weiter. Diktatoren und<br />

korrupte Regierungen, aber auch<br />

eine von der Weltbank vorgegebene<br />

neoliberale Wirtschaftspolitik haben<br />

die einst so genannte „Perle der<br />

Karibik“ regelrecht ausgebeutet,<br />

ohne das Land auf dem Weltmarkt<br />

konkurrenzfähig zu machen.<br />

Die Armut wird als pastorale Herausforderung<br />

verstanden: sie wird<br />

nicht schicksalsergeben und passiv<br />

angenommen, sondern aktiv – auf<br />

Gemeindeebene wie auf diözesaner<br />

und nationaler Ebene – bekämpft.<br />

Auf Grundlage des Hoffnung spendenden<br />

und intensiv gelebten Glaubens<br />

versuchen kirchliche Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter mit vielen<br />

Projekten an der Basis und der Förderung<br />

von Bildungsmöglichkeiten<br />

die Solidarität der Armen untereinander<br />

zu stärken und die Menschen<br />

zu befähigen, sich für eine Verbesserung<br />

der sozialen, politischen und<br />

wirtschaftlichen Situation einzusetzen.<br />

Adveniat unterstützt sie dabei.<br />

25


Herzliche Einladung zum Neujahrskonzert<br />

am 1.1.<strong>2010</strong> um 19:30 Uhr<br />

Liebe Musikfreunde, liebe Leser/Innen des Pfarrbriefes,<br />

das Jahr 2009 war für mich ein Jahr, in dem die Orgel<br />

eine zentrale Rolle gespielt hat. So denke ich dankbar <strong>zur</strong>ück an mein<br />

Abschlusskonzert im Herbst diesen Jahres.<br />

Deshalb möchte ich im diesjährigen Neujahrskonzert unserer wunderschönen,<br />

nun bereits über 100 Jahre alten Steinmeyerorgel einen besonderen<br />

Platz geben. Am Neujahrstage soll das neue Jahr mit Hymnen für<br />

die Orgel von Komponisten aus den verschiedenen Jahrhunderten, allen<br />

voran natürlich Johann Sebastian Bach beginnen. Diese wechseln ab mit<br />

den Stimmen, der vom menschlichen Atem beseelten Instrumente, Ocarina<br />

(Vera Unfried) und Trompete (Christina Kasberger) zum Dank und<br />

Preis für alles Gute im alten Jahr.<br />

Eintritt ist wie immer frei! Über freiwillige Spenden zu Gunsten von notleidenden<br />

Menschen würden wir uns wie jedes Jahr sehr freuen!<br />

Hierbei ein herzliches Dankeschön für die Spenden des Neujahrskonzerts<br />

2009!<br />

Wir konnten 477,00 Euro <strong>zur</strong> Unterstützung blinder Kinder in Indien weiterleiten.<br />

Ein herzliches Vergelt's Gott nochmals!<br />

Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit!<br />

Ihr Tobias Klein<br />

Lichtmess-Darstellung des Herrn<br />

Heil und Heilung<br />

Blasius als Vorbild und als Fürbitter<br />

„Bewahre uns vor Krankheit und Schaden<br />

in diesem zeitlichen Leben und hilf<br />

uns in aller Not, damit wir das ewige<br />

Heil erlangen” betet der Priester in der<br />

Messe am 3. Februar. Das Tagesgebet<br />

erklärt den Sinn des Tages deutlich und<br />

der Text lässt keine Missverständnisse<br />

aufkommen: Ein Heiliger ist kein Magier<br />

und als Lebensziel des Menschen ist<br />

das Heil wichtiger als die Heilung. Des<br />

heiligen Blasius wird an diesem Tag<br />

26<br />

gedacht, ein Heiliger, der im Gedächtnis<br />

der Katholiken untrennbar mit dem<br />

„Halssegen” verbunden.<br />

Blasius war Bischof in seiner Heimatstadt<br />

Sebaste in Armenien <strong>zur</strong> Zeit des<br />

Kaisers Licinius (308 - 324?). Bei einer<br />

Christenverfolgung soll er um 316 als<br />

Glaubensmärtyrer gestorben sein. Seine<br />

Leidensgeschichte ist uns in mehreren<br />

Versionen in stark legendarischer<br />

Form überliefert. Während der Verfolgung<br />

soll sich Blasius in einer Höhle<br />

versteckt haben. Hier ließen sich die<br />

Tiere des Waldes von ihm segnen und


heilen. Als er von Jägern des Stadtpräfekten<br />

Agrikolaos entdeckt und ins Gefängnis<br />

gebracht wurde, bewahrte er im<br />

Gefängnis bzw. auf dem Weg dorthin<br />

einen Jungen vor dem Ersticken an<br />

einer Fischgräte. Mensch und Tier versprach<br />

er Rettung in der Not, wenn sein<br />

Name angerufen werde. Eine arme<br />

Frau, deren Schwein von einem Wolf<br />

geraubt worden war und der seinen<br />

Raub auf Befehl des Heiligen unversehrt<br />

<strong>zur</strong>ückgab, brachte ihm Kopf und<br />

Füße des Schweins mit Früchten und<br />

einer Kerze in Gefängnis. Blasius segnete<br />

die Kerze und bestimmte sie zu<br />

seinem Symbol. Nach der Legende<br />

wurde er mit sieben Frauen und zwei<br />

Söhnen der Frauen ausgepeitscht, mit<br />

eisernen Kämmen gemartert, in einen<br />

Teich geworfen und schließlich enthauptet.<br />

Heute wird das Gedächtnis des heiligen<br />

Blasius am 3. Februar gefeiert, bis in<br />

das 11. Jahrhundert jedoch am 15., im<br />

Osten am 11. Februar. Im 6. Jahrhundert<br />

lässt sich seine Anrufung als Patron<br />

des Viehs im Osten und im 9. Jahrhundert<br />

im Westen als Fürsprecher der<br />

Ärzte und Wollweber nachweisen. In<br />

Deutschland kam er auch zu Ehren bei<br />

den Windmüllern, Nachtwächtern und<br />

Blasmusikanten, denn volksetymologisch<br />

wurden Blasius mit dem „Blasen”<br />

des Windes in Verbindung gebracht. Ab<br />

dem 14. Jahrhundert rechnete man den<br />

Heiligen den vierzehn Nothelfern<br />

(Vierzehnheilige) zu und wandte sich an<br />

ihn bei Halsleiden und Gefahr durch<br />

wilde Tiere und Sturm. Im Osten wird er<br />

als greiser Bischof mit Spitzbart, gelocktem<br />

Haar und Buch dargestellt. In den<br />

kappadokischen Höhlenkirchen erscheint<br />

er unter den Kirchenvätern. Der<br />

Westen stellt ihn als westlichen Bischof<br />

dar, also mit Stab und Mitra, mit einer,<br />

zwei gekreuzten oder drei verflochtenen<br />

Kerzen. Ikonographische Beigaben sind<br />

Hechel, Schweinskopf, Knade oder<br />

Horn. In Deutschland ist der Heilige<br />

auch durch die vor 1000 gegründete<br />

ehemalige Benediktiner-Abtei St. Blasien<br />

bekannt, die aufgrund von Reliqien<br />

zu ichhrem Patrozinium gekommen ist<br />

und auch dem Ort den Namen gegeben<br />

hat. Bildliche Darstellungen des Heiligen<br />

finden sich in der Unterkirche von<br />

St. Clemente in Rom (um 1000) und im<br />

Braunschweiger Dom (13. Jh.).<br />

In der Volksfrömmigkeit ist Blasius<br />

durch den Blasiussegen verankert, der<br />

an seinem Festtag im Gottesdienst<br />

bzw. nach den Messen am Fest Darstellung<br />

des Herrn (früher: Mariä Lichtmess)<br />

am 2. Februar erteilt wird. Mit<br />

zwei gesegneten und in Form des<br />

Andreaskeuzes gekreuzten Kerzen, die<br />

der Priester vor Gesicht und Hals der<br />

zu Segnenden hält, spricht er: „Auf die<br />

Fürsprache des heiligen Blasius bewahre<br />

dich derHerr vor Halskrankheit und<br />

allem Bösen. Es segne dich Gott, der<br />

Vater und dder Sohn und der Heilige<br />

Geist. Amen.” Die Benediktion gegen<br />

Halskrankheit und die Verwendung von<br />

Kerzen hat ihren Ursprung in den Legenden.<br />

Segnungen am Blasiustag<br />

(u.a. Wasser, Brot, Wein, Früchte) sind<br />

wie der heute noch übliche Blasiussegen<br />

im 16. Jahrhundert entstanden. Ein<br />

erstes Segensgebet ist für das 7. Jahrhundert<br />

überliefert. Das deutschsprachige<br />

Benediktionale von 1978 bindet<br />

den Blasiussegen in die Messe oder<br />

einen Wortgottesdienst ein, um ein magisches<br />

Missverständnis zu unterbinden.<br />

Der Empfänger soll sich in die<br />

Heilszusage Gottes und in seine Fürsorglichkeit<br />

eingebunden erfahren. Das<br />

frühere Brauchtum zum Tagesheiligen<br />

ist untergegangen und lokal nur noch<br />

vereinzelt vorhanden.<br />

© Prof. Dr. theol. Manfred Becker-Huberti, Köln<br />

27


St. Martin<br />

Plätzchenverkauf:<br />

Aufgrund der unsicheren Witte- Muttis haben heuer wieder bemerrungsverhältnisse<br />

haben wir heuer kenswert fleißig gebacken. Der<br />

auf den Zug durch den Markt ver- Plätzchenverkauf war ein großer<br />

zichtet. Die Kinder sind nach der Erfolg. Heuer hat er erstmals im<br />

Feier mit ihren Laternen durch die Kaufhaus REWE stattgefunden, das<br />

grossäumige Kirche gezogen. den Kindergärten immer sehr wohl<br />

Das „Laternenmärchen“ wurde von<br />

gesonnen ist.<br />

den Kindern spielerisch veran- Hiermit möchten wir allen Eltern<br />

schaulicht. Ein herzliches Vergelts- und Mithelfenden unser herzliches<br />

gott möchten wir Herrn Pfarrer Er- Vergeltsgott aussprechen, allen vorwin<br />

Blechinger aussprechen, der an der Beiratsvorsitzenden Franzis-<br />

wieder mit einfühlsamem Gespür für ka Firnys, die sich mit großem Engagementeinbringt.<br />

Märchenabend<br />

Die einzelnen<br />

Gruppen unseres<br />

Kindergartens<br />

haben für Eltern<br />

und Kinder wieder<br />

einen Märchenabendangeboten.<br />

Mit einem<br />

Tischtheater wurde<br />

ein Märchen<br />

lebendig erzählt.<br />

Entspannen<br />

die Kinder diese Feier zelebriert hat. konnten sich Kinder und Eltern bei<br />

Elternmitarbeit - Im Kindergarten: der gegenseitigen „Plätzchen-<br />

Massage“.<br />

Der Kindergartenbeirat und die Eltern<br />

sind in diesem Jahr im Kinder- Die ruhige Adventstimmung wurde<br />

garten sehr engagiert.<br />

mit Kerzen, Lichtern und Musik untermalt.<br />

Muttis haben mit den Kindern Martinsgänse<br />

gebacken und Eltern haben<br />

mit den Kindern die Dekoration<br />

für die Plätzchentüten gebastelt.<br />

28<br />

Kindergarten St. Josef <strong>Untergriesbach</strong><br />

Neues aus dem Kindergarten


Zusammenarbeit mit Schule und<br />

Kindergarten Gottsdorf<br />

Elternabend für Schulanfänger<br />

Der diesjährige Elternabend für<br />

Schulanfänger wurde heuer erstmals<br />

in Zusammenarbeit mit der<br />

Schule <strong>Untergriesbach</strong> und dem<br />

Kindergarten Gottsdorf organisiert.<br />

Die Rückmeldung von Eltern hat<br />

deren Zufriedenheit ausgedrückt.<br />

Ein besonderer Dank gilt der Lehrkraft<br />

Frau Hasenkopf und der Leitung<br />

des Kindergartens Gottsdorf,<br />

Frau Marlies Wipplinger für die Mitgestaltung<br />

des Abends. Besonders<br />

gefreut haben wir uns, dass auch<br />

die Lehrkraft Frau Meier der Einladung<br />

gefolgt ist und den Eltern für<br />

Fragen <strong>zur</strong> Verfügung stand.<br />

Weihnachtsspiel „Die Maus im<br />

Krippenstroh“<br />

Das Weihnachtsspiel findet am<br />

Donnerstag, 17.12.09 ab 8.30 Uhr<br />

in der Turnhalle der Volksschule<br />

<strong>Untergriesbach</strong> statt. Es sind zwei<br />

Aufführungen geplant. Zunächst<br />

beginnen die Kindergartenkinder<br />

dann werden die Schulkinder der<br />

ersten und zweiten Klassen das<br />

Spiel darstellen. Herr Martin Göth<br />

erweist sich sehr familienfreundlich,<br />

indem der den Eintritt auf ein Kind<br />

je Familie beschränkt. Wir freuen<br />

uns alle auf ein eindrucksvolles Erlebnis.<br />

Herbergssuche<br />

Die Schulanfänger unseres Kindergartens<br />

haben die Möglichkeit sich<br />

an der Herbergssuche der <strong>Pfarrei</strong><br />

<strong>Untergriesbach</strong> zu beteiligen.<br />

Am Dienstag, 15. Dezember bringt<br />

Simone Miedl die Marienstatue in<br />

den Kindergarten.<br />

Am Mittwoch, 16. Dezember tragen<br />

Schulanfänger diese Statue in zu<br />

Herrn Pfarrer Erwin Blechinger in<br />

den Pfarrhof.<br />

Danke für Spenden<br />

Der Pfarrgemeinderat hat unter Organisation<br />

von Trixi Atzinger in Zusammenwirken<br />

mit dem Wegscheider<br />

Dreigesang einen Vorleseabend<br />

veranstaltet. Die Hälfte des Reinerlöses<br />

wurde dem Kindergarten <strong>zur</strong><br />

Verfügung gestellt. Wir bedanken<br />

uns sehr herzlich.<br />

Ebenso möchten wir uns bei den<br />

ansässigen Banken für die jährlichen<br />

Spenden bedanken.<br />

Weihnachtsgruß<br />

„Das Kind in der Mitte“ ist die<br />

„Überschrift“ für unser Kindergartenkonzept.<br />

Weihnachten ist die Zeit, wo wir uns<br />

an ein besonderes Kind erinnern:<br />

dem Christkind/ dem Jesuskind –<br />

Gottes Sohn. Es hat der Welt Gott<br />

näher gebracht, Himmel und Erde<br />

miteinander verbunden. Weihnachten<br />

ist das Fest der Liebe und des<br />

Lichts.<br />

Wir wünschen allen Kindern, Eltern<br />

und Lesern dieses Pfarrbriefes ein<br />

liebevolles segenreiches Weihnachtsfest<br />

und ein glückliches zufriedenes<br />

Neues Jahr.<br />

Das Kindergartenteam<br />

29


Anmeldetage<br />

Sie haben die Möglichkeit Ihr Kind für das neue Kindergartenjahr (ab September<br />

<strong>2010</strong>) anzumelden. Im neuen Kindergartenjahr wollen wir die<br />

Betreuung der Kinder unter drei Jahren weiter ausbauen.<br />

Anmeldetage sind:<br />

Dienstag, 26. 01.<strong>2010</strong> und<br />

Mittwoch, 27. 01. <strong>2010</strong><br />

jeweils von 8.00 bis 13.00 Uhr<br />

30<br />

Weihnacht is<br />

De Luft riacht frisch und eisig koid<br />

Da Wind blost rau vom Böhmerwoid<br />

An Christbam ham ma heid no gschlogn<br />

Und hoamzua durchn Hoilweg zogn<br />

A Astl ist vom Baam obbrocha<br />

Hod glei so guad noch Tanna grocha<br />

De Kaltn reibt in unsre Augn<br />

Mia dean uns hoad mitm fireschaun<br />

Ganz seltsam is da Himme heit<br />

A bsonders Liacht <strong>zur</strong> Weihnachtszeit<br />

Schaut aus, ois obs boid dukl werd<br />

Und s´Nosntröpferl hods scho gfrerd<br />

Mia stampf ma durchn tiafa Schnee<br />

San boid dahoam auf unsra Höh<br />

Do hoaz ma schnell an Ofa ei<br />

Und glei werds uns dann wärma sei<br />

Mia essn Platzerl, tringan Tee<br />

Und mochans uns so richtig schee<br />

Uns is ganz gmiadle wohlig woam<br />

Da Heiland is uns heid geborn<br />

Er hod uns Liab und Friedn brocht<br />

Drum feiern mia de Heilig-Nocht.<br />

G.P.


Kleine <strong>Pfarrei</strong>statistik<br />

Die Kirchenbesucherzählung ergab wieder einen<br />

Rückgang um ca. 11 %gegenüber dem<br />

Vorjahr. Dies wird sich aber durch die Besuche<br />

der Gottesdienste in anderen <strong>Pfarrei</strong>en ausgleichen.<br />

2009 2008<br />

Frührszählung 513 658 Kirchenbesucher<br />

Herbstzählung 567 559 Kirchenbesucher<br />

Im vergangenen Jahr traten 9 Paare vor den Altar in unserer Pfarrkirche.<br />

Leider traten wiederum 2 Mitglieder der <strong>Pfarrei</strong> aus unserer Gemeinschaft<br />

aus.<br />

Dafür dürfen wir uns über 25 Kinder freuen, die das Sakrament der Taufen<br />

empfangen durften. So mußten aber 33 Verstorbene auf ihren letzten<br />

Weg zum Grab begleitet werden.<br />

Der Besuchsdienst der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael wird in den Altenheimen in<br />

Wegscheid, Obernzell und Hauzenberg dankbar angenommen. Die Heimbewohner<br />

freuen sich über den Besuch. Auch Kranke und alte Menschen,<br />

die zuhause sind und den Wunsch nach einem Besuch haben, können<br />

sich im Pfarrbüro melden. Außerdem können sich Frauen und Männer,<br />

die ehrenamtlich diesen Dienst tun möchten, und Freude an der Unterhaltung<br />

mit den alten Menschen haben, im Pfarrbüro melden. Im Februar<br />

startet ein Ausbildungskurs dür Mitglieder des Besuchsdienstes. Themen,<br />

Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben.<br />

Die Caritas - Sozialstation Hauzenberg bietet ab<br />

04.Januar <strong>2010</strong> kostenlose Hauspflegekurse an. Information<br />

und Anmeldung im Pfarrheim, am Mittwoch von<br />

09.30 bis 11.00 Uhr oder unter Telefonnummer 08591-<br />

2432.<br />

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Familiennachrichten<br />

Taufen<br />

Trauungen<br />

Florian Zels und Marion Sabine Hurt<br />

Sterbefälle<br />

32<br />

Alexander Steininger, Diendorf<br />

Johannes der Täufer Thomas Pilsl, Oberötzdorf<br />

Sterbefälle:<br />

Ulrich Pelz, Unteröd, 68 Jahre<br />

Paula Andorfer, Grub, 81 Jahre<br />

Josef Klär, Badgasse, 83 Jahre<br />

Otto Miedl, Scherleinsöd , 76 Jahre<br />

Katharina Meier, Burgweg, 85 Jahre<br />

Margarete Schauberger, Ringstraße, 75 Jahre<br />

Ludwig Fenzl und<br />

Sonja Diane Andrea Wagner


Familiennachrichten<br />

Wir gratulieren zum Geburtstag<br />

Stemp Johann, Spechting ........................ 21. Dez ... 83 Jahre<br />

Böhm Otto, Badgasse .............................. 24. Dez ... 82 Jahre<br />

Obermeier Margaretha, Brunnäcker ........ 26. Dez ... 83 Jahre<br />

Killersreiter Anna, Knittlmühle .................. 30. Dez ... 80 Jahre<br />

Ramerseder Johann, Lerchenstraße ........ 07. Jan ... 83 Jahre<br />

Kainz Maria, Grub ..................................... 11. Jan ... 83 Jahre<br />

Fuß Oskar, O.Berneder-Ring .................... 11. Jan ... 86 Jahre<br />

Schiffler Karl, Badgasse ............................ 12. Jan ... 83 Jahre<br />

Karlsdorfer Franz, Unterreut ..................... 17. Jan ... 85 Jahre<br />

Schiffler Maria, Badgasse ......................... 17. Jan ... 82 Jahre<br />

Donaubauer Ludwig, Unterötzdorf ............ 19. Jan ... 88 Jahre<br />

Knon Maria, Pfaffenreut ............................ 22. Jan ... 90 Jahre<br />

Scholz Marianne, Lerchenstraße .............. 24. Jan ... 82 Jahre<br />

Hanel Kurt, Hauzenberger Straße ............. 26. Jan ... 88 Jahre<br />

Bauer Karl, Mairau .................................... 27. Jan ... 90 Jahre<br />

Maier Rosa, Kappelgarten ........................ 27. Jan ... 88 Jahre<br />

Fesl Karolina, Bahnhofsiedlung ................ 29. Jan ... 85 Jahre<br />

Dorner Stefanie, Kappelgarten ................. 07. Feb ... 82 Jahre<br />

Wundsam Theres, Berghof ...................... 07. Feb ... 86 Jahre<br />

Bauer Joseph, Lämmersdorf .................... 12. Feb ... 81 Jahre<br />

Seipelt Anna, Bahnhofsiedlung ................ 16. Feb ... 86 Jahre<br />

Haderer Dr. Johannes, Dr.-Schindler-straße19. Feb 94 Jahre<br />

Oberneder Johann, Vorholz ..................... 20. Feb ... 81 Jahre<br />

Blöchl Margarete, Passauer Straße ......... 21. Feb ... 86 Jahre<br />

Leider sind in dieser Auflistung die 80jährigen des Jahres <strong>2010</strong> noch nicht<br />

aufgeführt, weil uns die Namen derer noch nocht <strong>zur</strong> Verfügung stehen.<br />

Wir gratulieren Ihnen aber trotzdem.<br />

Wir haben uns entschlossen, in Zukunft die Geburtstagsliste auf die über<br />

80jährigen zu beschränken. Nicht desto weniger wünschen wir natürlich<br />

allen Geburtstagsfeierenden alles Gute zu ihren Ehrentag, Gottes Segen<br />

und Gesundheit.<br />

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Segne die Kerzen,<br />

die wir in unseren Händen tragen<br />

und zu deinem Lob entzünden.<br />

Führe uns<br />

auf dem Weg des Glaubens und der<br />

Liebe<br />

zu jenem Licht, das nie erlöschen wird.<br />

34<br />

Mariä Lichtmess<br />

2. Februar <strong>2010</strong> Darstellung des Herrn<br />

ir beginnen den Abendgottesdienst<br />

W um 19.00 Uhr im Innenhof des<br />

Pfarrhofes mit einer Lichterprozession <strong>zur</strong><br />

Pfarrkirche.<br />

Dort feiern wir dann Eucharistie mit Kerzensegnung<br />

und Erteilung des Blasiussegens.<br />

Das Kerzenopfer an Mariä Lichtmess<br />

ist ein alter, sinnvoller Brauch.<br />

Bitte legen Sie Ihr Kerzenopfer am Lichtmesstag<br />

oder einem der Gottesdienste<br />

vorher in einem Briefumschlag mit der Aufschrift<br />

„Kerzenopfer" ins Kollektenkörbchen<br />

oder geben Sie es im Pfarrbüro ab.<br />

Vergelt's Gott dafür.


dafür sagen wir „Vergeltsgott“<br />

Jahresübersicht und Gegenüberstellung der Sammlungen 2008/2009 in der<br />

<strong>Pfarrei</strong> <strong>Untergriesbach</strong><br />

2008 2009<br />

Adveniat 2007/2008 4.834,77 € 4.273,89 €<br />

Adventopfer der Kinder 462,64 € 598,36 €<br />

Sternsinger<br />

Caritas<br />

4.468,89 € 4.290,55 €<br />

Frühjahrssammlung 3.278,30 € 3.316,40 €<br />

Misereor 3.357,00 € 2.263,78 €<br />

Renovabis 613,43 € 1.113,62 €<br />

Weltmissionssonntag<br />

Caritas<br />

630,00 € 343,62 €<br />

Herbstsammlung 3.530,00 € 4.250,00 €<br />

Bonifatiuserk 452,13 € 341,74 €<br />

Gesamt 21.627,16 € 20.791,96 €<br />

Die <strong>Pfarrei</strong> <strong>Untergriesbach</strong> lädt alle Helfer, die in unserer <strong>Pfarrei</strong> mithelfen,<br />

„das der Ball rollt“, zu einem Mitarbeiterabend ein. Es ist unserem<br />

Pfarrer, dem Pfarrgemeinderat und auch der Kirchenverwaltung ein echtes<br />

Anliegen alle ehrenamtlichen Helfer zu Beginn des neuen Jahres<br />

„Vergeltsgott“ zu sagen, für die 2009 entgegengebrachte Unterstützung<br />

und Freundschaft.<br />

Der Mitarbeiterabend findet am 15. Januar <strong>2010</strong> um 18 Uhr im Jugendheim<br />

statt.<br />

Im Pfarrhof ist eine „Koch DVD“ erhältlich. Im 1. Teil werden Rezepte<br />

„vorgekocht“ die Sie dann nachvollziehen können. Im 2. Teil sind dann<br />

die Rezepte zum Ausdrucken zu finden. Diese können Sie bei uns im<br />

Pfarrbüro oder in der Bücherei zu den Öffnungszeiten für 10,00 Euro kaufen.<br />

Der Erlös von 4,00 Euro bleibt bei uns in der <strong>Pfarrei</strong>.<br />

35


Redaktionsschluss für<br />

den nächsten Pfarrbrief:<br />

11. 02. <strong>2010</strong><br />

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:<br />

Montag - Donnertag: 8.00 - 12.00 Uhr<br />

Freitag: geschlossen<br />

Telefon: 08593 / 213<br />

Fax: 08593 / 8433<br />

e-Mail: Pfarramt.<strong>Untergriesbach</strong>@bistum-passau.de<br />

home: www.pfarrei-untergriesbach.de<br />

Pfarrvikar Johannes Klosterhuber<br />

Röhrndl 9<br />

94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Telefon: (0 85 93) 938417<br />

Diakon Frank Plechinger<br />

Röhrndl 40<br />

94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Telefon: 0171/8497336<br />

e-mail: Diakon_Plechinger@email.de<br />

36<br />

Der nächste Pfarrbrief<br />

erscheint am<br />

21. 02. <strong>2010</strong><br />

In eigener Sache: Da mit der Zustellung von Beiträgen erfahrungsgemäß oft<br />

bis zuletzt gewartet wird – ist der o.g. Termin wirklich auch der letzte Termin<br />

für Ihre Beiträge.<br />

Impressum:<br />

Herausgeber: <strong>Pfarrei</strong> <strong>Untergriesbach</strong>,<br />

Passauer Str. 9; 94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Inhalt: Pfarrbriefteam – Redaktion<br />

Druck: Druckerei Fuchs - Hütten – Salzweg – Tel: 08505/771

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