17.11.2012 Aufrufe

Wohlfühl – Abende im Kindergarten - Pfarrei Untergriesbach

Wohlfühl – Abende im Kindergarten - Pfarrei Untergriesbach

Wohlfühl – Abende im Kindergarten - Pfarrei Untergriesbach

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

Pfarrbrief zu Weihnachten<br />

der <strong>Pfarrei</strong> St. Michael in<br />

<strong>Untergriesbach</strong><br />

Ihr Pfarrbrief<br />

Nr. 6/2011<br />

vom 18. Dez. bis 26. Feb.2012


die Seite 2<br />

„Ich steh an deiner Krippe hier, o Jesu du mein Leben.<br />

Ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.“<br />

(GL 141)<br />

Paul Gerhardt, der berühmte Kirchenlieddichter, ein Kind des 17. Jahrhunderts,<br />

kann uns „modernen“ Menschen helfen, den Kern von Weihnachten<br />

zu begreifen.<br />

Was feiern wir an Weihnachten? Worum geht es?<br />

„Ich steh an deiner Krippe hier, o Jesus, du mein Leben“, so heißt es zu Beginn<br />

des Liedes. Und schon hier haben wir uns einige zentrale Fragen zu<br />

stellen: Bin ich nur Zuschauer oder bin ich Akteur?<br />

Es geht um mich und meine Beziehung zu Jesus. Ich selbst darf vor seiner<br />

Krippe stehen und ihn anbeten. Darum geht es an Weihnachten, dass wir<br />

uns aufmachen zum göttlichen Kind, wie die Heiligen Drei Könige, die vor<br />

Jesus niederknien und ihm ihre Gaben bringen:<br />

Gold als Zeichen ihrer Liebe,<br />

Weihrauch als Ausdruck ihrer Sehnsucht und<br />

Myrrhe, die für ihre Wunden und Schmerzen steht.<br />

Weihnachten ist nicht das Fest der Unbeteiligten, sondern das Fest, bei dem<br />

ich meine Gottesbeziehung, meine Ergriffenheit, mein Staunen entdecken<br />

und entfalten darf; die Liebe in mir, meinen Hunger nach ihr; meine Sehnsucht<br />

nach Leben, das Verwundete und Schmerzvolle in meinem Leben.<br />

So sind auch wir wieder eingeladen, vor Jesus zu treten, vor ihn zu kommen,<br />

der unsere Liebe vollkommen macht, der unsere Sehnsucht erfüllt, der unsere<br />

Wunden heilt.<br />

Kommt, und lasst uns anbeten!<br />

Ein liebevolles, sehnsuchtsvolles und heiles Weihnachtsfest<br />

und ein gesegnetes neues Jahr 2012 <strong>im</strong> Namen aller Mitarbeiter wünscht<br />

Ihnen<br />

Pfr. Erwin Blechinger<br />

2


Aus dem Inhalt:<br />

Seite 4<br />

Samico feiert Geburtstag<br />

Höhepunkt: Großartiges Konzert<br />

Seite 6<br />

„Gast-Krippe“<br />

Krippe aus Civezzano bereichert unsere<br />

Pfarrkirche<br />

Seite 7<br />

Einladung zum Neujahrsempfang<br />

Seite 8<br />

„Wer lacht, glaubt ! (nicht ?)<br />

Seite 10<br />

Ökomenisches Frauenfrühstück<br />

Thema - „Vergeben“<br />

Seite 12<br />

Das Schulprojekt von Father Eddy<br />

Der Baufortschritt<br />

Seite 13<br />

<strong>Kindergarten</strong><br />

- St. Martin<br />

- <strong>Wohlfühl</strong>abend<br />

- Nikolausbesuch<br />

Seite 16<br />

Medjugorje<br />

Rückblick auf die Fahrt zu Pfingsten<br />

(2. Teil)<br />

Seite 18<br />

Teenagerträume<br />

Seite 22<br />

vom Frauenbund<br />

Seite 26<br />

Ministrantenseiten<br />

Aufnahmefeier für Ministranten<br />

Seite 27<br />

von den Mutter-Kind-Gruppen<br />

Seite 28<br />

„vergeltsgott“<br />

Kleine <strong>Pfarrei</strong>-Statistik<br />

Seite 29<br />

Familiennachrichten<br />

Seite 31<br />

das Vorletzte<br />

Das Titelbild zeigt einen Ausschnitt mit dem „Geburtshaus“ der Weihnachtskrippe<br />

aus der italienischen Partnergemeinde Civezzano in unserer Pfarrkirche.<br />

Adventliches Warten; die Krippe ist noch leer und der Ochs‘ schaut schon<br />

erwartungsvoll aus dem Fenster. Alles ist angerichtet.<br />

Auch bei (in) uns ?<br />

3


4<br />

taucht unsere Kirche in ein<br />

Klang<strong>–</strong> und Lichtermeer<br />

Großartiges Konzert<br />

zum 30jährigen Chorjubiläum<br />

m Jahr 1981 stand zum ersten Mal<br />

I der Jugendchor bei einer Messfeier<br />

am Altar. Heuer, 30 Jahre später,<br />

feierte dieser Chor sein 30jähriges<br />

Bestehen. Samico, abgeleitet aus St.<br />

Michaelschor hat sich in dieser Zeit<br />

zu einem ganz besonderen Aushängeschild<br />

nicht nur der <strong>Pfarrei</strong> sondern<br />

auch der Gemeinde entwickelt. Samico<br />

heißt heute vielst<strong>im</strong>miger Chorgesang<br />

und ausgezeichnete Solisten.<br />

Kurzum ein Erlebnis für die Zuhörer.<br />

Und dies ließ der Chor auch am<br />

13. November den vielen Zuhörern<br />

die in die <strong>Untergriesbach</strong>er Pfarrkirche<br />

gekommen sind hören. Das Gottesdaus<br />

war bis auf den letzten Platz<br />

gefüllt und auch die Stühle aus dem<br />

Pfarrhe<strong>im</strong>, die extra bereitgestellt waren<br />

fanden Benutzer.<br />

it all den einfühlsamen Songs die<br />

M zum Konzert <strong>im</strong> Repertoire standen<br />

verging der Abend viel zu schnell.<br />

Unterstützung haben sich die Verantwortlichen<br />

<strong>im</strong> Samico-Vorstand bei<br />

einem professionellen Beleuchter aus<br />

Augsburg geholt. Dieser tauchte unser<br />

Gotteshaus zu den Liedern in die passenden<br />

Grundfarben. So dass nicht<br />

nur die hörenden sondern auch die<br />

sehenden Sinne zu tun hatten. So wie<br />

die Farben unsere Pfarrkirche erstrahlen<br />

ließen war dies ein ganz besonderes<br />

Erlebnis für die Besucher.


u Beginn be-<br />

Z gleiteten Bilder<br />

aus den letzten 30<br />

Jahren in einer kurzen<br />

Diashow die<br />

Anwesenden auf<br />

einer Zeitreise bis<br />

zum Zeitpunkt<br />

„30 Jahre danach“,<br />

den es zu feiern<br />

gab. Vorstand Matthias<br />

Baierl begrüßte<br />

die außerordentlich<br />

vielen Besucher<br />

zu diesem<br />

großartigen Erlebniskonzert das mit dem Titel „Glanz der Lichter“ sowohl das<br />

gesehene als auch das „gehörte“ Licht der Lieder umschreiben wollte. In 17<br />

Liedern kamen sowohl Gospels, eine Spezialität des Chores, als auch moderne<br />

Songs zu Gehör. Als der „Vorhang fiel“ bekamen die Sänger, aber<br />

auch die 4 Musiker „Standing Ovations“ als Dankeschön für das Erlebte und<br />

Gehörte, für ein Konzert das alles bisher Dagewesene (in <strong>Untergriesbach</strong>) in<br />

den Schatten stellte.<br />

Zum Anstoßen gab es dann <strong>im</strong> Pfarrsaal Gelegenheit. Viele Konzertbesucher<br />

nutzten dann noch die Gelegenheit, mit den Sängern und Musikern über das<br />

Konzert zu sprechen.<br />

Und das poltern der Steine, die den Akteuren nach dem Konzert vom Herzen<br />

gefallen sind war dann ebenfalls schon verklungen. (HS)<br />

5


nser heuriges „Gast-Kripperl“ aus der Partnergemeinde Civezzano zeigt<br />

U eines von mittlerweile 4 Krippendörfern, die der passionierte Bastler,<br />

Elio Pellegrini aus Trient hergestellt hat. Der Partnerschaftsverein <strong>Untergriesbach</strong>-Civezzano<br />

hat sich bemüht, als Zeichen der Verbundenheit mit dem<br />

Trentino auch heuer eine weitere Krippe von Elio Pellegrini in unserer Pfarrkirche<br />

auszustellen. Das Dorf besitzt<br />

den Charakter eines typischen Bergdorfes<br />

<strong>im</strong> Cembratal nahe unseres<br />

Partnerortes Civezzano.<br />

Elio Pellegrini hat in dieses Werk ein<br />

ganzes Jahr mit täglich 6-7 Stunden<br />

Arbeit investiert. In dem dargestellten<br />

Dorf gibt es 21 Häuser mit 36 Z<strong>im</strong>mern,<br />

23 Dächer, 15 Balkone, 2 Bogengänge<br />

und 4 Dorfplätze. Für den<br />

Bau der Krippe waren 28.000 Holzteile<br />

nötig, einige Dächer sind sogar<br />

mit kleinen Porphyr- oder Kalksteinplatten<br />

eingedeckt. Selbst die unzähligen<br />

Dachziegel aus Ton wurden in<br />

Eigenarbeit hergestellt. Die Elektrifizierung<br />

der Beleuchtung und die detailgetreue<br />

Nachbildung auch kleinster<br />

Einzelheiten machen diese Krippe<br />

zu einem echten Kunstwerk.<br />

Diese kleine Bildbastelei zeigt das obige Kripperl<br />

vor einem Berghintergrund.<br />

6


Überlegen Sie einmal..., wo haben Sie<br />

unseren Jesus schon einmal als lachend<br />

gesehen. Und es ist wirklich so,<br />

ein Bildnis vom lachenden Jesus wird<br />

man so schnell nicht finden. Warum ist<br />

das aber so. Jesus war doch, so wird<br />

er uns geschildert, auch ein Mensch<br />

wie wir, mit all den emotionalen Facetten<br />

die auch uns zueigen sind. Jesus<br />

hat best<strong>im</strong>mt gerne gelacht, kennen wir<br />

ihn doch als lebenden Menschen und<br />

nicht als Miesepeter, als Trauerklos.<br />

Jesus hat Gefühle zugelassen, er war<br />

wütend über die Händler <strong>im</strong> Tempel,<br />

weinte be<strong>im</strong> Tod seines Freundes Lazarus,<br />

freute sich über die Kinder, die<br />

man zu ihm brachte und war zärtlich zu<br />

ihnen. Er hat die Menschen geliebt, er<br />

wurde sogar „handgreiflich“ um Menschen<br />

wieder ins Leben zurückzurufen.<br />

Und er hat best<strong>im</strong>mt auch über seine<br />

Jünger geschmunzelt, wenn sie wieder<br />

einmal „von der Rolle waren“. Das fehlen<br />

der Bilder von lachenden Jesus<br />

hängt wohl damit zusammen, weil es<br />

viel zu wenig Humor nicht nur <strong>im</strong> Umfeld<br />

unserer Kirche gibt.<br />

8<br />

Wer lacht glaubt ! (nicht ?)<br />

Anders ist dies zum Beispiel<br />

in vielen afrikanischen <strong>Pfarrei</strong>en,<br />

wo man Weihnachten<br />

mit den traditionellen Trommeln<br />

und Rasseln feiert und<br />

der Priester in seiner halbstündigen<br />

Predigt die Zuhörer<br />

mehrmals lauthals zum Lachen<br />

bringt.<br />

Frohe Botschaft...<br />

In den afrikanischen <strong>Pfarrei</strong>en<br />

ist die frohe Botschaft<br />

noch wirklich eine frohe Botschaft.<br />

Sie fühlen sich erlöst<br />

und frei. Für die Gläubigen in<br />

Europa, hier vor allem in Westeuropa,<br />

schein der „Glaube“ wohl eher zur Last<br />

geworden zu sein. Überlegen Sie, wie<br />

schwer wir uns tun, lauthals in der Kirche<br />

zu lachen? Selbst bei den Witzeinlagen<br />

von Herrn Miller ging allenfalls<br />

ein Raunen durch den Kirchenraum.<br />

Der gleiche Witz hätte be<strong>im</strong> Lanz laute<br />

Lacher hervorgerufen. Wir denken über<br />

unseren Glauben nach, und das soll<br />

sogar so sein. Das System wird laufend<br />

nachgebessert. Strukturreformen, Hirtenbriefe,<br />

Anleitungen und kein Ende.<br />

Die Freude am Glauben wird dadurch<br />

nicht mehr.<br />

Gelassenheit oder organisiertes Leben...<br />

Kann es sein, dass wir uns zu ernst<br />

nehmen, in Glauben, Kirche, Gott.<br />

Dass sich so mancher Zeitgenosse<br />

sich selbst erlösen möchte. Aber die<br />

Erlösung ist schon unter uns. Jesus ist<br />

bei uns. Sicher, so manches gibt es<br />

noch zu tun. So nach dem Sinne des<br />

Pfadfinderliedes braucht der Herrgott<br />

noch unsere Hände, unsere Füße, unsere<br />

Augen, unseren Mund. Es kommt


darauf an, dass wir was tun, wie wir es<br />

tun. Mit voller Zuversicht, mit einem<br />

Schmunzeln <strong>im</strong> Gesicht, es darf sogar<br />

ein Lachen sein.<br />

Der andere Weg wäre, verbissen den<br />

eigenen oder fremden Idealen frönen,<br />

alles <strong>im</strong> Griff haben wollen. Sollte dann<br />

wirklich etwas daneben gehen—dann<br />

gibt es wirklich nichts zu lachen.<br />

Lassen wir deshalb nicht nur zu Weihnachten<br />

sondern auch an den ganz<br />

normalen Sonntagen und den dazwischen<br />

liegenden Werktagen anstecken<br />

von der Freude in den afrikanischen<br />

<strong>Pfarrei</strong>en, mit der „Freude in der<br />

Welt“.<br />

verkündet<br />

keine<br />

frohe<br />

Botschaft<br />

Kann es sein, das die afrikanischen<br />

Kulturen etwas mehr von der Erlösung<br />

verstanden haben, was sich uns in Mitteleuropa<br />

noch nicht erschlossen hat.<br />

Locker bleiben... und die frohe Botschaft<br />

verkünden<br />

Darum lassen wir uns auch anstecken<br />

von der Freude um die Erlösung—<br />

und...<br />

lassen Sie auch unsere Priester die<br />

Freude über die Frohe Botschaft zeigen.<br />

Dann können wir uns (wenn wir<br />

das wollen) auch den lachenden Jesus<br />

vorstellen. Ich wünsch mir jedenfalls<br />

einen mit der frohen Botschaft ansteckenden<br />

Pfarrer. (HaS)<br />

9


10<br />

Ökumenisches Frauenfrühstück<br />

ine Gruppe von katholischen und evangelischen Frauen aus Untergries-<br />

E bach war am Samstag, 19. November, der Einladung von Frauen des<br />

Pfarrgemeinderats zu einem gemeinsamen Frühstück <strong>im</strong> Pfarrhe<strong>im</strong> gefolgt.<br />

Nach der Stärkung begrüßte die Organisatorin Kathi Heyne die evangelische<br />

Pfarrerin Elke Schnabel aus S<strong>im</strong>bach. Diese hatte zum gewählten Thema<br />

„Vergeben und vergessen“ einen Text aus dem Matthäus-Evangelium (Mt<br />

18,21-35) vorbereitet, das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger, bei<br />

dem sich die Runde in die Rollen der einzelnen Personen einfühlen sollte.<br />

Anschließend wurde der Text samt Einführung (der Petrus-Frage, wie oft<br />

man dem Bruder vergeben müsse) in kleinen Gruppen diskutiert samt der<br />

Frage nach Bezügen zum eigenen Leben.<br />

„Gerechtigkeit“ war bei der anschließenden Diskussion in der Runde ein<br />

zentraler Begriff. Einfühlsam gelang es Frau Schnabel, alle Teilnehmerinnen<br />

zum Nachdenken und zum Sprechen über das Thema „Vergeben“ anzuregen.


Sternsingen<br />

e Manna vom Kirchenchor gehen am 3. Januar <strong>im</strong><br />

D O. Berneder-Ring, Schönleiten und Vorm Haus<br />

(ganztägig) und am 4. Januar in der Passauer Straße<br />

und Gartenweg (halbtags).<br />

nsere Ministranten besuchen Sie auch zu Anfang<br />

U des Jahres wieder. Die Routen und der Zeitpunkt<br />

wird noch bekanntgegeben.<br />

aus eine Publikation in der Pfarrkirche in Schenna, Südtirol<br />

11


Liebe Leser unseres Pfarrbriefes,<br />

Sicher haben Sie noch unsere Ferienaushilfe,<br />

Father Eddy in Erinnerung,<br />

der zum Abschied aus der <strong>Pfarrei</strong><br />

eine Kollekte für sein Schulbauprojekt<br />

mit nach hause bekommen<br />

hat. Damals hat Father Eddy versprochen,<br />

uns auf dem Laufenden zu halten.<br />

Dies ist nun so geschehen. An<br />

hand der Fotos vom Bau dürfen wir<br />

uns einen kleinen Einblick über den<br />

Baufortschritt machen.<br />

12<br />

Das Schulprojekt in der <strong>Pfarrei</strong> Kabuwoko<br />

Mit selbstgeschlagenen<br />

Lehmziegeln werden die<br />

Mauern des neuen Schulgebäudes<br />

hochgezogen.<br />

Man beachte auch die<br />

Wandstärke - eine Wärme<br />

(Kälte)isolierung braucht es<br />

in diesen Breiten noch<br />

nicht. Gott sei dank.


Die <strong>Kindergarten</strong>seiten<br />

Martinszug<br />

Am Donnerstag, den 10.Vovember war es wieder so weit.<br />

Wir zogen mit unseren selbstgebastelten Sternen-, Bären-,<br />

Mond- und Kürbislaternen vom <strong>Kindergarten</strong> bis zur Kirche.<br />

Begleitet hat uns Frau Sabine Kneidinger als St. Martin auf ihrem Pferd. Wir<br />

sangen Martinslieder und haben mit unseren Laternen die Nacht erhellt.<br />

Im Anschluss an unseren Zug fand ein kleiner Gottesdienst in der Pfarrkirche<br />

statt, den die <strong>Kindergarten</strong>kinder mit Liedern, Fürbitten und einem einstudierten<br />

Martinsspiel umrahmten.<br />

13


14<br />

Die <strong>Kindergarten</strong>seiten<br />

<strong>Wohlfühl</strong> <strong>–</strong> <strong>Abende</strong> <strong>im</strong> <strong>Kindergarten</strong><br />

Die Weihnachtszeit soll eine besinnliche, ruhige Zeit sein,<br />

die uns auf die Geburt Jesu einst<strong>im</strong>men soll. Leider ist es<br />

aber ein Zeichen unserer<br />

Zeit, dass genau<br />

diese „stade“ Zeit von<br />

Hektik und Stress geprägt<br />

ist, in der man<br />

oftmals weniger dazu<br />

kommt, Zeit mit der Familie<br />

zu verbringen.<br />

Deshalb haben wir in<br />

diesem Jahr zu einem<br />

<strong>Wohlfühl</strong>-Abend <strong>im</strong> <strong>Kindergarten</strong><br />

eingeladen.<br />

In einem vorweihnachtlich<br />

geschmückten <strong>Kindergarten</strong><br />

konnten die<br />

Kinder zusammen mit<br />

den Eltern eine schöne,<br />

ruhige Zeit erleben, bei<br />

der gekuschelt und<br />

massiert werden konnte<br />

und das Märchen vom „Lebkuchenmann“ erzählt wurde.<br />

Zum Schluss ließen wir den Abend bei Punsch und Lebkuchen<br />

ausklingen.


Der Nikolaus besuchte uns<br />

Die <strong>Kindergarten</strong>seiten<br />

Am Montag, den 05.12.2011 war es wieder so weit: Der Nikolaus<br />

besuchte uns zusammen mit seinem Krampus <strong>im</strong><br />

<strong>Kindergarten</strong>. Die Kinder warteten schon voller Ungeduld<br />

auf seine Ankunft, aber gleichzeitig breitete sich wohl bei dem einen oder<br />

anderen Kind ein mulmiges Gefühl aus. Wir sangen gemeinsam Lieder, haben<br />

dem Nikolaus ein Gedicht aufgesagt und der Nikolaus hat uns dann<br />

auch noch eine Geschichte vorgelesen. Zum Schluss brachte der Krampus<br />

noch einige Säcke herein, die mit kleinen Säckchen für jedes Kind gefüllt<br />

waren.<br />

15


Maria <strong>im</strong> Schnee<br />

Auch in diesem Pfarrbrief möchte ich<br />

Eindrücke unserer Wahlfahrt nach<br />

Medjugorje berichten.<br />

Als wir nach Pfingsten, <strong>im</strong> Juni 2011<br />

in Medjugorje waren, suchten wir in<br />

der Sommerhitze gerne ein schattiges<br />

Plätzchen auf.<br />

Doch an diesem Ort kann es auch<br />

kalt sein, wie das Foto oben, beweist.<br />

Das Foto zeigt, wie die Marienstatue<br />

<strong>im</strong> Schnee eingehüllt ist.<br />

„Maria <strong>im</strong> Schnee“ sehe ich hier als<br />

Metapher oder sogar noch mehr, -<br />

als Botschaft:<br />

Schnee, ist leuchtend weiß, reflektiert<br />

die Sonne, erstrahlt in ihr blendend.<br />

16<br />

Medjugorje<br />

Unterwegs zur/ mit der Königin des<br />

Friedens<br />

Eindrücke eine Wallfahrt, Teil 2<br />

Schnee schützt und wärmt vor frostiger<br />

Kälte und gibt sich schließlich<br />

selbst hin, wenn er schmilzt.<br />

In ihm eingehüllt ist Maria sanft und<br />

weich, gleichsam wie vom hl. Geist,<br />

der sie schützt und strahlen lässt,<br />

selbstlos und dem „Höchsten“ ergeben.<br />

Weihnachten, das Fest der<br />

Liebe und des Friedens<br />

Im Mittelpunkt stehen Maria und die<br />

Geburt Jesu sowie der beschwerliche<br />

Weg zur Erfüllung der Geburt Jesu´,<br />

des Sohn Gottes.<br />

Die Adventzeit, Zeit der Vorbereitung<br />

und Erwartung ist die Hinführung zu<br />

Weihnachten.<br />

Maria legte weite Wege zurück. Sie<br />

überwand Hürden und Demütigungen<br />

und folgte dem Gebot Gottes und ihrem<br />

Herzen.<br />

Sie war von Gott auserwählt und<br />

doch war sie nur eine Frau, ein<br />

Mensch. Sie hatte keine Zauberkräfte,<br />

abgesehen davon, dass ihr bedingungsloses<br />

Vertrauen in Gott ungeahnte<br />

Fähigkeiten freisetzen konnte,<br />

was an Magie/ Zauberei grenzte und<br />

gemeinhin als „Wunder“ gesehen<br />

werden konnte.<br />

Denn: „Wunder geschehen nicht <strong>im</strong><br />

Widerspruch zur Natur, sondern nur <strong>im</strong><br />

Widerspruch zu dem, was uns über die<br />

Natur bekannte ist.“ (Hl. Augustinus)


Mutterdorf <strong>–</strong> Ausdruck der<br />

Nächstenliebe<br />

„Maj´cino selo“ „Dem Leben dienen“<br />

Der steinige Weg (die steinige Landschaft)<br />

in Medjugorje mag uns an den<br />

Weg (Gegend) Mariens von Nazareth<br />

nach Bethlehem erinnern.<br />

Wie wir wissen sind die Seher ebenfalls<br />

einen „steinigen Weg“ gegangen,<br />

als sie Untersuchungen und Anfeindungen<br />

ertragen mussten.<br />

„Gott will uns zu seinen Mitarbeitern<br />

machen, für die Liebe, den Frieden,<br />

das Glück und die Menschlichkeit in<br />

der Welt.“ (Hannelore Frank)<br />

Ein Befürworter Mariens und ein Mitarbeiter<br />

Gottes war Pater Slavko.<br />

Pater Slavko hat die Nächstenliebe<br />

nicht nur wörtlich genommen, er hat<br />

sie in die Tat umgesetzt.<br />

Durch Seine Initiative und Tatkraft<br />

wurde das Mutterdorf gegründet.<br />

Im Sinne Mariens, der Liebe, insbesondere<br />

der Nächstenliebe, ist das<br />

Mutterdorf Nähe Medjugorje entstanden.<br />

Es ist eine gepflegte Einrichtung mit<br />

kleinen Häusern und großen Gemüsegärten.<br />

Das Mutterdorf, „Maj´cino selo“ wird<br />

international gefördert, es beinhaltet:<br />

ein Kinderhe<strong>im</strong>,<br />

einen <strong>Kindergarten</strong>,<br />

eine Kunstgarerie,<br />

das Frauenhaus „Mutter Krispina“<br />

und die Gemeinschaft „Barmherziger<br />

Vater“ zur Resozialisierung Suchtkranker.<br />

„Es kommt in der Welt vor allem auf<br />

die Helfer an <strong>–</strong> und auf die Helfer der<br />

Helfer.“ (Albert Einstein)<br />

Pater Slavko hat sein ganzes Leben<br />

Gott und den Nächsten gewidmet.<br />

Viele Helfer aus unterschiedlichen<br />

Nationen haben sich ihm angeschlossen.<br />

Zu seinen Ehren und seinem Andenken<br />

wurde am 24.11.2001 <strong>im</strong> Zentrum<br />

des Mutterdorfes eine Statue von<br />

ihm aufgestellt.<br />

„Wer mit Engeln zu leben vermag,<br />

lebt anders als der, dem dieser Trost<br />

versagt ist.“ (Gerhard Adler)<br />

Deshalb wünsche ich allen einen<br />

h<strong>im</strong>mlischen Engel zur Seite.<br />

Ihnen allen ein friedvolles, gnadenreiches<br />

Weihnachtsfest<br />

Gisela P.<br />

(Der letzte Teil folgt <strong>im</strong> Osterpfarrbrief)<br />

17


Was ist ein Traum?<br />

Ein Traum, das sind Gedanken.<br />

Sie können <strong>im</strong> Schlaf,<br />

be<strong>im</strong> Wachwerden oder sogar<br />

am Tag passieren.<br />

Andrea<br />

Ein Wunschtraum<br />

Ich möchte in meinem Wunschtraum Millionär sein, einen Lamborghini haben<br />

und Rockstar sein. Ich würde auch mal in der Jury sitzen bei „Das Supertalent“.<br />

Dann möchte ich eine Hauptperson bzw. ein Hauptdarsteller bei<br />

einem Film sein. Ich hätte eine Villa mit einer Garage mit 7 Autos der besten<br />

Marken und ich möchte Autogramme geben dürfen. Ich wäre Poolbesitzer<br />

und ich könnte Kinder heilen. Fabian Sch.<br />

Mein Traumauto<br />

Bugatti ist mein Traumauto<br />

Mein Zukunftstraum<br />

In der Zukunft gibt es Frieden. Maxi<br />

Mein Albtraum<br />

Ich habe vor einem Jahr etwas Blödes geträumt, dass Vampire Menschen<br />

angriffen und sie entführten. Ich war der einzige Mensch, den die Vampire<br />

nicht gefunden hatten. Ich wusste nicht wo die anderen Menschen waren,<br />

bis ich einer Blutspur folgte. Sie führte mich zu einem alten Haus am Ende<br />

der Straße. Ich hörte Schreie hilfloser Menschen und es war wirklich ein<br />

Albtraum. Und dann bin ich aufgewacht. Fabian D.<br />

Ich habe einmal geträumt, dass in meinem Dorf Krieg herrschte. Als ich<br />

meine Familie suchte, habe ich sie tot aufgefunden. Auch alle anderen aus<br />

meinem Dorf waren tot, außer meiner Freundin. Sie war die einzige, die<br />

noch lebte. Wir sind zusammen weggerannt. Anna-Lena<br />

Ein schöner Traum<br />

Ich hatte einmal einen Traum, indem ich den Krieg und die Naturkatastrophen<br />

stoppen konnte. Es herrschte wieder Weltfrieden und die Schulden<br />

gingen zurück. Alles war anders. Früher waren die Menschen ehrgeizig<br />

und böse. Nun waren sie freundlich und nett. Alles entwickelte sich viel<br />

schöner und umweltfreundlicher. Alle Menschen warfen den Dreck nicht in<br />

die Gräser sondern in den Mülle<strong>im</strong>er. Sie teilten Essen mit den Armen, die<br />

auf der Straße saßen. Fast jeder hatte eine Arbeit und die Umwelt wurde<br />

freundlicher. Alexandra Sch.<br />

18


Meine Traumfrau<br />

Sie soll Kinder mögen, lange Haare haben (Farbton blond). Sie sollte nicht<br />

arbeiten, denn sie muss auf die Kinder aufpassen. Sie soll mich nehmen wie<br />

ich bin. Einen Führerschein sollte sie haben und Verständnis für Motorräder.<br />

Fabian Sch.<br />

Mein Traummann<br />

Er sollte braune, kurze Haare haben, sympathisch, lustig und schön sein. Er<br />

sollte eine Brille tragen und meinen Hund Billy mögen. Er sollte kein Hopper,<br />

Rapper oder so cool sein. Er sollte ein ruhiger, kinderlieber Mann sein und<br />

meinen behinderten Bruder akzeptieren. Er sollte einen ruhigen Style haben.<br />

Tamara<br />

Weihnachten <strong>–</strong> Traum oder Albtraum<br />

Der Weihnachtsalbtraum<br />

Für Herodes den Großen musste es wohl der Albtraum des Lebens gewesen<br />

sein, als eines Tages Gelehrte aus der Fremde in seinem Palast aufkreuzten<br />

und fragten, wo der neue König der Juden geboren worden sei. Mit viel Geschick<br />

hatte Herodes den Thron erobert und mit brutaler Gewalt verteidigt. Er<br />

schreckte dabei nicht einmal davor zurück, seine Kinder und seine Frau hinzurichten.<br />

Niemand sollte ihm in sein Leben hineinreden und ihm seine<br />

Position streitig machen.<br />

Der Weihnachtstraum<br />

Für die Gelehrten aus dem Osten wurde ein Traum wahr. Sie fanden nach<br />

beschwerlicher Reise das Kind, dessen Stern sie am H<strong>im</strong>mel gesehen hatten.<br />

Dieses Neugeborene musste etwas Besonderes sein. Das ganze Universum<br />

schien sich nach ihm zu richten. Doch für sie war es sicher eine Überraschung,<br />

sich bei einer einfachen Familie <strong>im</strong> Nahen Osten wieder zu finden.<br />

So mancher Traum erfüllt sich ganz anders als gedacht. Statt <strong>im</strong> Haus<br />

von Herodes, des weltberühmten Erbauers Jerusalems, fanden sie den neugeborenen<br />

König bei einem einfachen Handwerker und seiner jungen Frau.<br />

Nach der Anbetung von Jesus und der Geschenkübergabe bekamen sie in<br />

einem Traum die Anweisung, nicht zu Herodes zurückzukehren. Für sie war<br />

sofort klar, dass dies ein Fingerzeig von oben war.<br />

Der Weisungstraum<br />

Ob Josef den anderen wohl seinen Traum erzählte? Josef musste lernen, mit<br />

Träumen und Albträumen umzugehen. Zuerst war da der Schock, dass seine<br />

Verlobte ohne ihn schwanger geworden war. Als Nächstes machte ihm <strong>im</strong><br />

Traum ein Engel klar, dass es seine Aufgabe war, Maria beizustehen (Mt.<br />

1,20ff.). Dann folgte der Besuch der Hirten und der Weisen als göttliche Zeichen.<br />

19


Und noch einmal folgte Gottes Wegweisung in einem Traum: Josef sollte mit<br />

Maria und dem Kind nach Ägypten fliehen (Mt. 2,13ff.).<br />

Mich fasziniert an Josef, dass er die Träume richtig einordnen konnte.<br />

Wann ist ein Traum von Gott, und wann verarbeitet unsere Seele einfach<br />

Erlebtes?<br />

Träume erzählen mir auf jeden Fall, was mich beschäftigt, auch wenn ich es<br />

aus meinem Bewusstsein verdränge. Wichtig ist dabei, dass ich mich frage,<br />

was die Bilder <strong>im</strong> Traum für mich bedeuten. Gott kann uns dadurch auf manche<br />

Dinge aufmerksam machen, die wir verdrängen und die aufgearbeitet<br />

werden sollten.<br />

Eine schematische Traumdeuterei durch einen anderen Menschen kann in<br />

die Abhängigkeit des Deuters führen.<br />

Gott möchte uns unsere Träume aufschlüsseln (1. Mo. 41,15-16).<br />

Deshalb braucht es das betende Fragen, was uns ein Traum zu sagen<br />

hat.<br />

Gott spricht auf unterschiedlichste Weise zu uns. Dazu kann er auch Träume<br />

nutzen.<br />

Traum oder Albtraum<br />

Auch heute ist Jesus für viele ein Albtraum. In ihm wird Gottes Anspruch an<br />

uns sichtbar. Durch ihn tritt unerwartet Gott in das Leben der Menschen ein.<br />

Sie werden auf einmal damit konfrontiert, ob sie Jesus als Gottes Retter, König<br />

und Messias annehmen wollen oder nicht.<br />

Gott spricht auch heute.<br />

Nicht <strong>im</strong>mer sind es Träume <strong>–</strong> Gott spricht durch Umstände, Mitmenschen,<br />

unser Gewissen oder Bibelworte zu uns.<br />

Wie reagieren wir auf sein Reden? Lehnen wir uns auf wie Herodes, oder<br />

heißen wir Jesus willkommen wie die Weisen? ( focus israel / Hanspeter Obrist )<br />

20


Gott, du hast uns so geschaffen,<br />

dass wir träumen können.<br />

Das macht unser Leben reich und beschwingt.<br />

Das lässt uns Ideen schöpfen und weiter entwickeln.<br />

Wir danken dir für unsere Träume.<br />

Wir wissen, sie werden sich nicht alle erfüllen,<br />

dennoch brauchen wir Träume,<br />

um leben zu können.<br />

Manchmal sprichst du sogar zu uns<br />

in der Sprache der Träume, und schenkst uns die Kraft,<br />

sie ins Leben hinein zu buchstabieren.<br />

Wir danken dir dafür durch Jesus Christus unserem Herrn.<br />

Amen<br />

21


Seniorennachmittag<br />

Am 23. Nov. trafen wir uns<br />

<strong>im</strong> Pfarrhe<strong>im</strong> zum Seniorennachmittag.<br />

Der Vorstand hatte wieder<br />

leckere Kuchen und Torten<br />

gebacken. Sepp<br />

Brandstetter spielte für uns<br />

zünftig mit der Harmonie.<br />

Bei dem Spiel "Die Reise nach Jerusalem" war Schnelligkeit gefragt.<br />

Der Sketch "Der Essz<strong>im</strong>mertisch" zeigte uns, wie kompliziert oft der Einkauf<br />

von neuen Möbelstücken sein kann.<br />

Eine weitere lustige Einlage kam von Marianne Huisl, die an Frau Kainz die<br />

"Goldene Schraube am Band" verlieh.<br />

Es war wieder ein lustiger und geselliger Nachmittag, der allen gut gefallen<br />

hat.<br />

35jähriges mit Adventfeier<br />

Am 26. Nov. feierten wir<br />

das 35jährige Bestehen<br />

vom Frauenbund <strong>Untergriesbach</strong>.<br />

Wir feierten<br />

in unserer Pfarrkirche<br />

den Gottesdienst, der<br />

vom "Michaeli Viergesang"<br />

musikalisch umrahmt<br />

wurde. Für unsere<br />

verstorbenen Mitglieder<br />

und Beisitzer wurden<br />

Kerzen entzündet.<br />

22


Nach dem Gottesdienst trafen wir uns <strong>im</strong> Pfarrhe<strong>im</strong> zur Adventfeier.<br />

Wir kamen in den Genuss noch ein paar Lieder vom "Michaeli Viergesang"<br />

zu hören. Marianne Huisl las uns zwei Weihnachtsgeschichten vor.<br />

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Vorstand hatte kalte Platten<br />

und Kuchen vorbereitet.<br />

Wie jedes Jahr wurde auch heuer wieder für Schwester Theresa gesammelt.<br />

23


15 Frauenbund-Frauen haben ihre Kenntnisse in Erster Hilfe wieder aufgefrischt.<br />

Wir lernten die (neue) stabile Seitenlage, den Umgang mit dem Defibrilator,<br />

das richtige Abnehmen eines Motoradhelms und die Wiederbelebung mit<br />

Druckmassage und Beatmung.<br />

Natürlich hoffen alle, dass sie nie in diese Situation kommen, aber wenn - sie<br />

sind bestens gerüstet.<br />

Herzlichen Dank nochmal an den Leiter Herrn Alois Schaubert.<br />

24


A m 7. Dezember tauchten wir ein<br />

in die Halsbacher Waldweihnacht.<br />

Auf diesem Christkindlmarkt steht<br />

nicht nur ein Baum <strong>–</strong> hier stehen Hunderte!<br />

Der Waldmarkt ist eben wie der<br />

Name schon sagt mitten <strong>im</strong> Wald. In<br />

traumhafter Kulisse, zwischen knorrigen<br />

Stämmen, mit dem Duft von Gebratenem<br />

und Gebackenem in der<br />

Nase und inmitten tausender von<br />

Lichtern erlebten wir einen unverwechselbaren<br />

Tag.<br />

ie jedes Jahr fahren<br />

W auch nächstes Jahr<br />

unsere Ministranten am 29.<br />

Dezember zur Sternsingeraussendung<br />

<strong>im</strong> Dom nach<br />

Passau.<br />

Unsere Ministranten<br />

besuchen Sie auch<br />

zu Anfang des<br />

nächsten Jahres wieder.<br />

Die Routen und der<br />

Zeitpunkt wird noch<br />

bekanntgegeben.<br />

25


Am Tisch des Herrn mitdienen, das war der Wunsch von<br />

4 Buben und einem Mädchen. Mitten drin sein statt nur dabei.<br />

Dabei sein bei der Messfeier, näher als die Meisten, das dürfen<br />

sie nun nach dem sie am 5. November in den Kreis der<br />

Ministranten der <strong>Pfarrei</strong> <strong>Untergriesbach</strong> aufgenommen wurden.<br />

In der <strong>Pfarrei</strong> <strong>Untergriesbach</strong> verstärken nun Elias Fesl,<br />

Sebastian Seibold, David Storm, Thomas Wirringer, Stefanie<br />

Höhe, die fast 60 Ministranten auf die Pfarrer Erwin Blechinger<br />

zählen kann. In der Statio verwies der dieser auf den Patron<br />

der Ministranten, den Hl. Tarcisius und erzählte die Legende<br />

dazu. Danach brachten die fünf verschiedene Dinge<br />

zum Altar. So hatte Thomas Wirringer einen Fußball dabei, als Zeichen dafür,<br />

dass er für den Herrgott auch mal auf so manches Fußballspiel mit Freunden,<br />

auf Fernsehen usw. verzichtet.<br />

Nach der Predigt legten die Oberministranten und Gruppenleiterinnen den Neuen<br />

die Ministrantengewänder sowie das Kreuz um. Pfarrer Erwin Blechinger erklärten<br />

ihnen anschließend, dass sie nun in die Schar der Ministranten der <strong>Pfarrei</strong> St.<br />

Michael zu <strong>Untergriesbach</strong> aufgenommen sind.<br />

Zum Hochgebet knieten sie schon mit den „diensthabenden“ Minis am Altar.<br />

Nach der Messfeier war <strong>im</strong> Pfarrsaal noch ein kleiner Imbiss für die Eltern und<br />

die neuen Ministranten angerichtet. Ministrantenbetreuer Herr Mayerhofer und<br />

Pfarrer Blechinger erinnerten alle an die besondere Aufgabe die nun auf Alle zukommt.<br />

So sollen die Eltern die Jungs und Mädel zur Pünktlichkeit und zum<br />

Dienst anhalten und sie unterstützen in ihren Dienst für die <strong>Pfarrei</strong> und den Herrgott.<br />

26<br />

Ministrantenseiten


zum Gruppenbild der Ministranten:<br />

Gruppenbild mit fünf Neuen. In der vorderen Reihe, (v.l.) Diakon Frank Plechinger, Thomas Wirringer,<br />

David Storm, Sebastian Seibold, Elias Fesl und Stefanie Höhe, Pfarrer Blechinger. In den<br />

hinteren Reihen, (v.l.) Ministrantenbetreuer Otto Mayerhofer, die diensthabenden Ministranten,<br />

Gruppenleiterinnen und Oberministrant/in.<br />

Mutter-Kind-Gruppen<br />

ünktlich zum ersten Advent<br />

P haben wir mit den Kindern<br />

einen Adventskranz gebastelt.<br />

Dabei durften reihum Tannenzweige<br />

auf unseren vorbereitenden<br />

Kranz gelegt werden.<br />

Dazu sangen wir das Lied „Wir<br />

wollen den Kranz binden.“ Die<br />

größte Freude hatten unsere<br />

Mäuse be<strong>im</strong> Schmücken mit<br />

einer großen Kerze und vielen<br />

Streuselplätzchen. Ja und am<br />

Schokomund konnten wir die<br />

fleißigsten Helfer erkennen. Zur<br />

leeren Krippe bauten wir den Weg, den Maria und Josef und nach Bethlehem<br />

gehen mussten, nach. Die Kleinen gestalteten mit Zapfen, Eicheln, Moos,<br />

Rindenmulch, Steinen und vielen Tieren eine warme und bunte Landschaft.<br />

Das Leuchten in den Augen der Kinder, das wir dabei sehen durften, stellten<br />

wir als Licht dazu um Maria und Josef zu zeigen, wie groß unsere Vorfreude<br />

ist. Nicht nur Barbarazweige holten wir in unser Haus, auch der Nikolaus besuchte<br />

uns mit Äpfeln, Nüssen und Schokosternen. Und so freuen sich die<br />

kleinen Großen, dass die Zeit<br />

des Wartens <strong>im</strong>mer kürzer wird<br />

und Maria und Josef jede Woche<br />

ein Stück weiter auf die<br />

Krippe zu-gehen. Diese Freude<br />

wollen wir weiter-geben und so<br />

überreichten wir an Herrn Pfarrer<br />

Erwin Blechinger eine kleine<br />

Spende, die für sozialschwache<br />

Familien aus unserer Gemeinde<br />

gedacht ist. Und damit wünschen<br />

wir ein friedvolles Weihnachtsfest.<br />

27


dafür sagen wir „Vergeltsgott“...<br />

bei unseren fleißigen Helfer und Helferinnen<br />

die unseren Adventskranz gebunden und geschmückt haben<br />

die die Adventsdekoration in der Pfarrkirche, sowie Christbaum aufstellen<br />

und schmücken,<br />

Kripperl aufstellen und dekorieren.<br />

Der diesjährige Christbaum wird von der Familie Kordula Obermüller in der<br />

St.-Michael-Straße gespendet.<br />

Ein herzliches Vergeltsgott dafür.<br />

Bedanken möchten wir uns bei der Marktführung des EDEKA Einkaufsmarktes,<br />

die 1000,00 Euro gespendet haben.<br />

Kleine Pfarrstatistik<br />

Kirchgänger<br />

Kirchenbesucher 2009 2010 2011<br />

Herbstzählung 513 705 719<br />

Auch das gibt es noch in unserer Zeit<br />

1 Wiederaufnahme in die kath. Kirche<br />

Taufen<br />

2009 2010 2011<br />

27 27 27<br />

Caritassammlungen<br />

28<br />

Trauungen<br />

2009 2010 2011<br />

9 11 14<br />

Sterbefälle<br />

Haussammlung Kollekte<br />

Kirchenstiftung Caritas 40% 1.283,88 € 107,68 €<br />

Caritas Passau 60% 1.925,82 € 161,51 €<br />

Gesamt 3.209,70 € 269,19 €<br />

2009 2010 2011<br />

33 36 38<br />

Die 40% bleiben bei uns<br />

in der <strong>Pfarrei</strong>. Der Rest<br />

sprich 60% kommen<br />

indirekt wieder in unsere<br />

<strong>Pfarrei</strong> zurück, z. Bsp.<br />

Caritas-<strong>Kindergarten</strong>,<br />

Caritas- Beratungsstellen<br />

, Caritas-<br />

Altenbetreuung …


Familiennachrichten<br />

Taufen<br />

Magdalena Mauritz<br />

Sterbefälle<br />

Josef Fischer, Saxing 84 Jahre<br />

Arnold Fritz Bichlmeier, Marktstraße 77 Jahre<br />

Johann Sterl, Pfaffenreut 79 Jahre<br />

Teresa Haselböck<br />

Leonie Sophia Riemke, <strong>Untergriesbach</strong><br />

Milene Beismann, <strong>Untergriesbach</strong><br />

Niklas Martin Sommer, Obernzell<br />

Dominik Treml, <strong>Untergriesbach</strong><br />

29


Familiennachrichten<br />

30<br />

Wir gratulieren zum Geburtstag<br />

Stemp Johann, Spechting............... 21. Dez ...... 85 Jahre<br />

Böhm Otto, Badgasse .................... 24. Dez ...... 84 Jahre<br />

Obermeier Margaretha, Brunnäcker 26. Dez ...... 85 Jahre<br />

Obermeier Otto, Taubing ................ 27. Dez ...... 81 Jahre<br />

Killersreiter Anna, Knittlmühle ......... 30. Dez ...... 82 Jahre<br />

Fesl Kreszenz, Grögöd ................... 05. Jan ....... 81 Jahre<br />

Ramerseder Johann, Lerchenstraße 07. Jan ....... 85 Jahre<br />

Fuß Oskar, O.Berneder-Ring .......... 11. Jan ....... 88 Jahre<br />

Kainz Maria, Grub ........................... 11. Jan ....... 85 Jahre<br />

Schiffler Karl, Badgasse ................. 12. Jan ....... 85 Jahre<br />

Blaschek Margarete, Marktstrasse . 17. Jan ....... 93 Jahre<br />

Karlsdorfer Franz, Unterreut ........... 17. Jan ....... 87 Jahre<br />

Schiffler Maria, Badgasse ............... 17. Jan ....... 84 Jahre<br />

Donaubauer Ludwig, Unterötzdorf .. 19. Jan ....... 90 Jahre<br />

Pilsl Theres, Haunersdorf ............... 19. Jan ....... 82 Jahre<br />

Gattermann Matthias, Endsfelden .. 22. Jan ....... 81 Jahre<br />

Scholz Marianne, Lerchenstraße .... 24. Jan ....... 84 Jahre<br />

Hanel Kurt, Hauzenberger Straße .. 26. Jan ....... 90 Jahre<br />

Bauer Karl, Mairau .......................... 27. Jan ....... 92 Jahre<br />

Dorner Stefanie, Kappelgarten ....... 07. Feb ....... 84 Jahre<br />

Preis Karl, Spechting ...................... 07. Feb ....... 81 Jahre<br />

Wundsam Theres, Berghof ............. 07. Feb ....... 88 Jahre<br />

Bauer Max, Hastorf ......................... 11. Feb ....... 82 Jahre<br />

Bauer Joseph, Lämmersdorf .......... 12. Feb ....... 83 Jahre<br />

Bieringer Theres, Lämmersdorf ..... 13. Feb ....... 82 Jahre<br />

Haselböck Franziska, Lerchenstraße 14. Feb ....... 82 Jahre<br />

Seipelt Anna, Bahnhofsiedlung ....... 16. Feb ....... 88 Jahre<br />

Haderer Dr. Johannes,<br />

Dr.-Schindler-Straße ........................ 19. Feb ....... 96 Jahre<br />

Oberneder Johann, Vorholz ............ 20. Feb ....... 83 Jahre<br />

Blöchl Margarete, Passauer Straße 21. Feb ....... 88 Jahre


Redaktionsschluss für<br />

den nächsten Pfarrbrief:<br />

16. Feb. 2012<br />

Öffnungszeiten des Pfarrbüros:<br />

Montag - Donnertag: 8.00 - 12.00 Uhr<br />

Freitag: geschlossen<br />

Telefon: 08593 / 213<br />

Fax: 08593 / 8433<br />

e-Mail: Pfarramt.<strong>Untergriesbach</strong>@bistum-passau.de<br />

home: www.pfarrei-untergriesbach.de<br />

Diakon Frank Plechinger<br />

Röhrndl 40<br />

94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Telefon: 08593 / 93244 ab 19:30 Uhr<br />

e-mail: Diakon_Plechinger@email.de<br />

Der nächste Pfarrbrief<br />

erscheint am<br />

26. Feb. 2012<br />

In eigener Sache: Da mit der Zustellung von Beiträgen erfahrungsgemäß oft<br />

bis zuletzt gewartet wird <strong>–</strong> ist der o.g. Termin wirklich auch der letzte Termin<br />

für Ihre Beiträge.<br />

Herausgeber: <strong>Pfarrei</strong> <strong>Untergriesbach</strong>,<br />

Passauer Str. 9; 94107 <strong>Untergriesbach</strong><br />

Inhalt: Pfarrbriefteam <strong>–</strong> Redaktion<br />

Druck: Gemeindebriefdruckerei<br />

Martin-Luther-Weg 1<br />

29393 Gr. Oesingen<br />

Impressum:<br />

31


32<br />

Herr, es ist Advent.<br />

Hilf mir zur Freude und<br />

zum Stillesein in aller Hetze,<br />

in allem Lärm, in allem,<br />

was zu bewältigen mir<br />

Elsi Schindler<br />

unmöglich ist.

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!