Evang. Kirchengemeinde Roth - Gemeindebrief Juni 2015 bis August 2015 "Feste feiern"

joknopf147

Juni - Juli - August 2015

Feste feiern

Feste feiern

In dieser Ausgabe:

„Ich bin dann mal weg“

Abschied von Pfr. Dr. Eberlein

Seite 4 + 5

Dekan Klaus Stiegler

Feste feiern - feste feiern

Seite 6

Kirchengemeinden Roth & Pfaffenhofen


Biblische Besinnung

Die Kraft des Glaubens

Es gibt Kernworte des Glaubens; Worte, die ins

Herz hineingehen und die – wie es gerade nötig ist

– trösten, ermutigen oder auch ermahnen. Für

mich steht eines davon im zweiten Timotheusbrief

(1,7): Gott hat uns nicht gegeben den Geist

der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und

der Besonnenheit.

Gewiss: Furcht, Befürchtungen, auch Ängste

gehören zum Leben dazu. Es wäre nicht gut, so

etwas zu verdrängen. Etwas anderes ist es jedoch,

wenn der Geist der Furcht unser ganzes Leben

prägt. Dem stellt das neutestamentliche Wort den

Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit

gegenüber.

Der Geist der Kraft geht mit einer inneren Stärke

einher, die dem Sog des Negativen widerstehen

kann; die durchhalten und etwas aushalten kann.

Im Geist der Liebe (nicht zu verwechseln mit

einer harmoniesüchtigen Lieb-Kind-Haltung)

können wir uns öffnen für die Menschen neben

uns und bekommen wir die Freiheit, nicht ständig

nur um uns selber kreisen zu müssen. Und mit der

Kraft der Besonnenheit ist die Fähigkeit gemeint,

mit einer gewissen Gelassenheit und Unaufgeregtheit

sich den Aufgaben und Herausforderungen

des Lebens zu stellen. Kurzum: In

dem allen wird das Wirken des Geistes Gottes,

des Heiligen Geistes konkret.

Ich habe schon vor längerer Zeit versucht, hieraus

ein paar Leitsätze zu formulieren – auch für mich

ganz persönlich (quasi in einem Nachbuchstabieren

der neutestamentlichen Kernbotschaft):

Das Leben ist stärker als der Tod.

Die Kraft des Glaubens (des

Vertrauens) ist stärker als der Bannkreis

der Angst.

Das alles schreibt uns letztlich die neutestamentliche

Botschaft ins Herz. In der nachösterlichen

und pfingstlichen Zeit werden wir

besonders daran erinnert. Und eben diese

Erinnerung ist mir nun gerade in dieser biblischen

Besinnung wichtig. Es ist die letzte, die ich vor

meinem Ruhestand für den Gemeindebrief

verfasse. Gerade am Ende meiner Tätigkeit in

Roth bewegt mich die Frage, ob man als

Gemeindepfarrer wirklich das Evangelium von

Jesus Christus so verkündet hat, dass es auch die

Herzen erreichen konnte. Die Bruchstückhaftigkeit

des eigenen Redens und Handelns wird

einem durchaus nochmals deutlich bewusst.

Genauso freilich darf gelten: Nicht wir selber sind

es, die den Glauben schaffen – weder die Pfarrer

noch sonstwer in unserer Kirche. Gott nimmt uns

in den Dienst – aber nur er selber kann uns den

Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit

verleihen. Wir alle dürfen ihn bitten, dass er

dieses Werk an uns verrichtet – wie und wann es

ihm gefällt.

Mit aufrichtigem Dank für alle Zeichen menschlicher

Verbundenheit grüßt Sie herzlich

Pfr. Dr. Karl Eberlein

Foto: Ohlson

Die Kraft der Liebe ist stärker als Hass,

Gewalt und Eigensucht.

Foto: Internet


Konfirmationen 2015

Unsere Konfirmanden & Konfirmandinnen

Sprengel I

Bernlohe

Sprengel II

Sprengel III

Feierliche Konfirmationen in Roth bereicherten unsere Kirchengemeinde im April. Die Chöre, der

Posaunenchor, Band, Kantoren und ein Elternchor sorgten für besondere musikalische Akzente.

Mehrere Dutzend ehrenamtliche Mitarbeitende waren ebenfalls eingebunden und halfen in

Zusammenarbeit mit den Mesnern, dass die Konfirmationsgottesdienste entspannt und fröhlich

gefeiert werden konnten. Die Spenden werden der Jugendarbeit zugute kommen. Wir danken der

Firma Foto Bauer in Roth für die sehr schönen Gruppenfotos und der Firma Blumen Basso für den

festlichen Blumenschmuck.

Pfr. Joachim Klenk

Santiago de Chile


Interview mit Pfarrer Dr. Karl Eberlein

„Ich war sehr gerne Gemeindepfarrer“

Pfarrer Dr. Eberlein wird in einem Festgottesdienst

am 21. Juni um 17 Uhr in der Rother

Stadtkirche nach 28 Jahren verabschiedet. Wir

fragten nach bei unserem engagierten Gemeindepfarrer

und profilierten Theologen.

Können Sie sich noch an Ihre erste Zeit in Roth

erinnern? Was waren die besonderen Herausforderungen

für einen Pfarrer damals?

Diese Zeit habe ich noch in lebhafter Erinnerung.

Nach einer nur kurzen Einarbeitungszeit auf

meiner eigenen Stelle musste ich gleich für ein

ganzes Jahr die 1. Pfarrstelle mit vertreten. Das

war schon heftig. Aber ich habe dabei auch die

Erfahrung gemacht: Bei besonderen Herausforderungen

wachsen einem auch neue Kräfte zu.

Und die Menschen in der Gemeinde rücken

zusammen und packen gemeinsam an. Diese

positive Erfahrung hat mich bis heute geprägt.

Man sagt manchmal, das Amt des Gemeindepfarrers

sei einer der schönsten Berufe der Welt.

Wie sehen Sie das?

Mit solchen Sprüchen bin ich als nüchterner

Franke eher vorsichtig. Wohl aber kann ich

sagen: Ich war sehr gerne Gemeindepfarrer. Es

wird einem viel Vertrauen entgegengebracht. Der

Kontakt mit ganz unterschiedlichen Menschen

tut gut. Und man hat schließlich einen Auftrag,

der auch für die Menschen von heute wichtig ist.

Worin sehen Sie speziell diesen Auftrag?

Da muss ich nicht lange überlegen, sondern mich

nur an mein Ordinationsgelübde erinnern: Es

geht um die Verkündigung des Evangeliums als

einer befreienden, herausfordernden und tröstenden

Botschaft. Es geht um Seelsorge und um

religiöse Bildung.

Aber das ist doch nicht alles, was ein Pfarrer zu

tun hat …

Natürlich nicht. Man hat schon mal drastisch

gesagt, ein Pfarrer müsse so etwas wie eine

„eierlegende Wollmilchsau“ sein; etwa auch ein

guter Organisator und Manager, ein spaßiger

Entertainer, eine kompetente Person in Verwaltungsangelegenheiten

usw. Die Gefahr einer

Verzettelung der Kräfte ist durchaus gegeben.

Man muss also aufpassen, dass die genannten

pastoralen Grunddienste nicht zu kurz kommen.

Dabei hilft mir die Einsicht: Nicht alles, was

Pfarrer so tun, können nur Pfarrer. Manches

können andere auch, und einiges davon sogar

besser.

Die Verkündigung ist eines Ihrer Steckenpferde.

Gibt es Big Points, die Ihnen ein besonderes

Anliegen in der Verkündigung sind?

Ja. Hierzu habe ich einige Gedanken in der

„Biblischen Besinnung“ auf Seite 2 dieses

Gemeindebriefs formuliert.

In der Seelsorge bewegen Pfarrer sich häufig auf

einem sehr emotionsbeladenen Terrain. Gab es

auch mal eine Situation, in der Sie an Grenzen

kamen?

Nicht nur einmal. Ich denke etwa an besonders

tragische Todesfälle, wo man auch als Pfarrer am

liebsten nur schweigen möchte. Und trotzdem hat

man dann die Aufgabe, dem Schmerz und dem

Leid eine Sprache zu verleihen. Das ist dann

schon eine große Belastung.

Gab es sonst noch Belastendes in Ihrer Tätigkeit?

Ich möchte hier klar unterscheiden: Es gibt

Belastungen, die gehören – wie die soeben

genannten – zum Pfarrberuf notwendigerweise


dazu. Und es gibt Ärgernisse wie etwa

innerkirchliche Konflikte, die man sich gerne

sparen möchte. Aber auch das gehört dazu,

solange wir unvollkommene Menschen bleiben.

In 28 Jahren passiert viel. Was waren für Sie die

Highlights?

Ich könnte jetzt natürlich Dinge nennen, die auch

öffentliche Aufmerksamkeit gefunden haben.

Wichtiger sind mir aber andere „Highlights“,

etwa wenn einem gesagt wird: Ihre Worte, Ihre

persönliche Zuwendung haben mir gut getan.

Sie waren Mitglied der Landessynode. Welcher

Reiz treibt einen beschäftigten Pfarrer dazu, sich

auch noch die Landessynode anzutun?

Darf ich es mal andeutungsweise so sagen: Wenn

man sich schon dazu entschließt, gegen den

Willen der Kirchenleitung auf lange Zeit

Gemeindepfarrer in Roth zu bleiben, dann sollte

man sich nicht in jeder Hinsicht entziehen, wenn

es um Aufgaben jenseits des Gemeindebereichs

geht. Im Übrigen hat die Arbeit in der Synode

auch Freude gemacht und den eigenen Horizont

enorm erweitert.

Sie werden bis zu Ihrem offiziellen Ruhestand

auch stellvertretender Dekan sein. Ist eine solche

Aufgabe Lust oder Last?

Das hängt zu einem guten Teil von dem Dekan ab,

dessen Stellvertreter man ist. Und da hatte ich

ausgesprochenes Glück.

Sie haben sich auch in der Bayerischen Pfarrbruderschaft

engagiert, einige Jahre davon als

Vorsitzender. Hat sich das gelohnt?

Für einen Pfarrer ist es immer schwierig, die

Früchte seiner Arbeit zu bemessen. Jedenfalls

war mir dieses Engagement sehr wichtig. Die

Pfarrbruderschaft ist ja eine Organisation, die

während des Dritten Reiches innerhalb der

Bekennenden Kirche entstanden ist und auch

nachher stets dafür eingetreten ist, dass die

„Freiheit eines Christenmenschen“ (Martin

Luther) gepflegt wird.

Sie haben gerne die Arbeit in einer so großen

Gemeinde wie Roth mit einem Ozeandampfer

verglichen. Was meinten Sie damit?

Ein Ozeandampfer ist kein Schnellboot. Es

braucht eine sehr behutsame und vorausschauende

Steuerung. Das gilt auch für

Kursänderungen, die gleichwohl nötig sein

können und immer wieder auch nötig waren.

Gibt es einen Gedanken, den Sie den Rothern mit

auf den Weg geben möchten?

Nein. Was ich in 28 Jahren nicht gesagt habe,

muss ich jetzt auch nicht mehr sagen.

Wird Ihr Ruhestand ein „Unruhestand“ sein?

Langweilig wird es mir sicher nicht werden. Aber

etwas mehr Ruhe darf jetzt durchaus einkehren.

Foto: Ohlson


THEMEN DES GLAUBENS:

Feste feiern

Gedanken von Dekan Klaus Stiegler

Liebe Leserin, lieber Leser,

Feste gehören wesentlich zu unserem

christlichen Glauben dazu. Karfreitag und

Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten,

Erntedankfest und Buß- und Bettag, Totenbzw.

Ewigkeitssonntag, Advent und Weihnachten

tauchen jedes Jahr neu im Kalender

auf und geben dem Jahreslauf sein ganz

eigenes Gepräge. Von Zeit zu Zeit ist es eben

an der Zeit ein Fest zu feiern. Der gewohnte

Lebensrhythmus wird unterbrochen. Die

christlichen Feste unterbrechen den gewohnten

Gang des alltäglichen Lebens und

Arbeitens. In der Regel sind sie mit einem

freien Tag verbunden. Für die drei großen

Feste - Ostern, Pfingsten und Weihnachten –

haben wir sogar jeweils zwei Tage Zeit zum

Feiern.

Feste zu feiern, gibt unserem Glauben

Ausdruck. Der christliche Glaube ist kein

Kind von Traurigkeit. Es darf gefeiert und

auch gelacht werden. Und stets werden wir

über uns selbst hinausgeführt. Hinaus über

unsere Möglichkeiten und Grenzen, hinaus

über unsere Erfolge und Niederlagen. Denn

christliche Feste haben ihren Grund in Gottes

Geschichte mit uns. Nicht was wir Menschen

getan haben, tun können oder tun sollten,

steht im Vordergrund. Sondern all das, was

Gott für uns getan hat, was er für uns tut und

noch tun wird. Alle christlichen Feste sind

Erinnerungstage gegen unsere Vergesslichkeit.

Erinnerungstage, dass da ein Gott ist

- über unserem Leben und über dieser Welt.

Heilsame Erinnerung, nicht nur dass da ein

Gott ist, sondern dass dieser Gott wirklich am

Werk ist. Das älteste

Fest der Kirche ist

übrigens der Sonntag.

Jeder Sonntag ein

Festtag, der uns an die

Auferstehung Jesu erinnert, dass sich Gottes

Liebe sogar als stärker als der Tod erwiesen

hat und erweisen wird. Da alle Feste mit

einem Gottesdienst begangen werden, sind

unsere Kirchen wahrlich Festräume. Als

Christenmenschen sind wir immer auch eine

gemeinsam feiernde Gemeinde.

Christliche Feste gehören nicht nur wesentlich

zu unserem christlichen Glauben, sondern

prägen auch einen ganzen Kulturkreis.

Doch wenn, wie es in diesen Tagen immer

wieder geschieht, die sog. christliche

Abendlandkultur benutzt wird, um ausländerfeindliche,

rassistische und menschenverachtende

Parolen zu unterfüttern, ist das

genau das Gegenteil von Christentum. Indem

uns alle kirchlichen Feste an Gottes Geschichte

mit uns erinnern, nehmen sie uns

auch in die Pflicht: Du sollst den Herrn,

deinen Gott, lieben von ganzen Herzen. Und

du sollst deinen Nächsten lieben wie dich

selbst. Also: Feste feiern und feste lieben,

dich selbst und deinen Nächsten - auch wenn

er oder sie ganz anders ist als du!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dekan Klaus Stiegler

Foto: Stiegler


Aktuelles aus Bernlohe

Liebe Gemeindeglieder aus Bernlohe, Unterund

Oberheckenhofen!

Ich bin kein besonderer Zahlenfetischist, aber der

unser Bernloher Dorfjubiläum prägende Zeitraum

von 800 Jahren hat mich nun doch zu

einigen Gedanken angeregt. Wenn man einmal

diesen Zeitraum seit der ersten urkundlichen

Erwähnung ins Auge fasst (auch vorher haben

gewiss schon Menschen hier gewohnt), dann

kommt man auf eine Folge von ca. 25 bis 30

Generationen, die in diesen Jahrhunderten

aufeinander gefolgt sind.

Die 28 Jahre, die ich seit 1987 als Ihr Pfarrer tätig

war, umfasst nun in etwa eine dieser vielen

Generationen. Etliche Familien durfte ich in

unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten:

bei Taufen, Konfirmationen, Trauungen und

auch beim Abschied von Angehörigen. Für mich

war es immer wichtig, Ihnen als Gemeindeglieder

vor Ort nahe sein zu können, nicht zuletzt

bei Hausbesuchen.

Da komme ich aber gleich zu meiner nächsten

Zahlen-Meditation. Der II. Pfarrsprengel der

Pfarrei Roth umfasst etwa 3.000 Seelen und ist

damit einer der größten im ganzen Dekanat

Schwabach. Ca. 450 Personen entfallen davon

auf die Teilgemeinde Bernlohe mit den

Ortschaften Bernlohe, Unter- und Oberheckenhofen.

Wenn ich daran denke, dass vor noch nicht

langer Zeit manche Landgemeinden mit etwa der

gleichen Personenzahl einen Pfarrer für sich

allein hatten, dann muss ich sagen: Bernlohe ist

in der pastoralen Versorgung wahrlich nicht

verwöhnt worden, wenn Ihr zuständiger

Gemeindepfarrer nur einen Bruchteil seiner Zeit

für diese Teilgemeinde aufwenden konnte.

Umso dankbarer bin ich nun am Ende meiner

Dienstzeit für all das Vertrauen, das mir

entgegengebracht wurde und das sich auch in

vielen Zeichen menschlicher Verbundenheit

gezeigt hat.

An vieles denke ich sehr gerne und voller

Dankbarkeit: Dazu gehören unsere Gottesdienste

in der Dorfkirche in einer beinahe schon

familiären Atmosphäre. Dazu gehört die Zusammenarbeit

mit engagierten und kompetenten

Menschen in der Gemeinde: mit unseren

jeweiligen Kirchenvorstehern, mit den Mitgliedern

des Gemeindeausschusses, mit denen, die

den Organisten-, Mesner- und Hausmeisterdienst

verrichten; mit unseren Gemeindehelfern und

mit vielen anderen, die sich bei bestimmten

Gelegenheiten eingebracht haben. Ich durfte

stets das Gefühl haben: Du bist da als Pfarrer

nicht allein. Es gibt viele andere, die mitdenken

und mithandeln.

Gerne denke ich natürlich auch an etliche

Höhepunkte unseres Gemeindelebens wie z.B.

das 50-jährige Kirchenjubiläum vor nunmehr

fast zehn Jahren, an die Backofenfeste, die

Waldweihnachten, die Gemeindeausflüge usw.

Das Wichtigste ist aber immer die Begegnung

von Mensch zu Mensch geblieben und die

gemeinsame Besinnung auf Gottes Wort.

Da ich künftig mit meiner Frau (die Kinder sind

ja längst aus dem Haus) in Eckersmühlen

wohnen werde, ist Bernlohe für mich auch

künftig wahrlich nicht aus der Welt. Aber meine

Tätigkeit als der für Sie zuständige Pfarrer geht

nun seinem Ende entgegen. So grüße ich Sie

dieses Mal in ganz besonderer Herzlichkeit

Ihr Pfr. Dr. Karl Eberlein


Friedhof

Neues und Wissenswertes

Werden Sie Baumspender!

Wir möchten im Friedhof an verschiedenen Stellen

neue Bäume pflanzen. Die Bäume werden über die

Friedhofsverwaltung zentral gekauft.

Wer sich bei der Finanzierung beteiligen möchte,

kann sich gerne an die Friedhofsverwaltung wenden.

Wir vermerken gerne die jeweiligen Einzelspender

oder Gruppen mit einem Schild am gespendeten

Baum.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Spende!

Gabi Stütz

Helfer gesucht!

Foto: Stütz

Über die Sommermonate gibt es immer wieder viel zu tun

auf unserem schönen Friedhof, wie z.B. Rasen mähen,

Wege sauber halten, hier und da kleine handwerkliche

Aufgaben wie Sitzbänke streichen und viele Kleinigkeiten.

Menschen, die Zeit und Freude daran haben, sich hier

ehrenamtlich mit einzubringen, mögen sich bitte bei der

Friedhofsverwaltung melden.

Wir freuen uns über IHRE Unterstützung.

Gabi Stütz

Foto: Stütz

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Neue Friedhofswege

In einem ersten Abschnitt wurden auf

dem Friedhof neue Wege gebaut und

für Rollstuhl und Rollator geeignet

eingeebnet.

Weitere Wege sind in Planung und der

Friedhof wird somit Stück für Stück

mit neuen Wegen ausgestattet.

Gabi Stütz

Fotos: Stütz


Kirchenmusik

200. Konzert

Der Kammerchor Roth gab aus Anlass seines

Jubiläums ein besonderes Konzert in der

evangelischen Stadtkirche zu Roth. Es war das

200. Konzert seit der Gründung zu Beginn der

1980er Jahre. Vier- bis achtstimmige Motetten

von Gottfried August Homilius, Felix Mendelsohn

Bartholdy, Anton Bruckner, Ernst Pepping

und Heinrich Kaminsky waren unter Leitung von

Kirchenmusikdirektor Klaus Wedel zu hören.

Begleitet wurde der Chor an der Orgel von Klaus

Wedels Bruder Wolfgang Wedel, Kirchenmusikdirektor

in Berlin.

Lieder & ihre Entstehung

Das Lied „Der Gottesdienst soll fröhlich sein“

steht in unserem Gesangbuch unter Nummer

169. Doch wer weiß schon, warum es geschrieben

wurde. Gerne singen Gemeinden

dieses Lied. Seine fröhliche D-Dur-Melodie

springt auf und ab, so wie Menschen vor Freude

springen. Das dreifache Halleluja – mal von

unten nach oben und dann zweimal von oben

nach unten gesungen – soll Himmel und Erde

melodisch verbinden. So kann Gottesdienst

fröhlich sein. Dieses Lied ist heute eine Art

Gegenprogramm zu angestrengter protestantischer

Kirchlichkeit. Nicht die kirchlichen

Programme, Erklärungen und ethischen

Ratschläge interessieren. Vielmehr weiß das

Lied inhaltlich um Bedrückung und Kummer,

um Misslingen und Unglück. Nichts wird

verschwiegen, aber eben auch nicht breit

ausgewalzt. Im Gegenteil: Der Alltag ist

eingebunden in die fröhliche Wirklichkeit des

Glaubens. Menschen fühlen sich getröstet,

gestärkt, zufrieden und fröhlich. Nicht nur

Umfragen wissen: Werden Menschen in einem

Gottesdienst heiter bis fröhlich, kommen sie

wieder. Deshalb ist der Titel des Liedes auch

Programm: „Der Gottesdienst soll fröhlich sein“

Pfr. Joachim Klenk

Matthäuspassion von Jakob Meiland

An Karfreitag 2015 prägte die Matthäuspassion

von Jakob Meiland den Gottesdienst.

Jakob Meiland lebte von 1542 bis 1577, also in

der Zeit des sich stabilisierenden Luthertums der

ersten Stunde. Er genoss eine reichhaltige

musikalische Ausbildung und komponierte

zahlreiche Werke. Eines davon ist die Matthäuspassion.

Das Neue war, dass der eintönig

wirkende Gesang von Einzelpersonen (Erzähler,

Jesus, Jünger, Pontius Pilatus usw.) immer

wieder durch einen vierstimmigen „Ausrufgesang“

unterbrochen wird. Diese Matthäuspassion

erschien schließlich im sogenannten

Rother Gesangbuch“ von 1602.

Team Öffentlichkeitsarbeit

Foto: Ohlson

9


Pfaffnews

Neues aus Pfaffenhofen

Liebe Gemeindeglieder!

Zunächst einmal gilt es all denen ein ganz

herzliches „Dankeschön!“ zu sagen, die auch

heuer wieder mitgeholfen haben, dass unser

Gemeindefest gelungen ist! Es ist immer wieder

erstaunlich, wie viele sich in unserer Gemeinde

zur Mitarbeit motivieren lassen.

Leider nützt jedoch auch die beste Motivation

wenig, wenn „das Publikum“ fehlt. So ist es in

der letzten Zeit unserem Kindergottesdienstteam

ergangen, dem die Kinder „ausgegangen“ sind.

Sie machen deshalb eine Pause, bis sich die

Situation wieder verändert. Wir sagen dem Team

Dank für allen engagierten Einsatz und hoffen,

dass in nicht allzu langer Zeit wieder Kindergottesdienst

in Pfaffenhofen stattfinden kann.

Auch die Zahl unserer neuen Konfirmanden ist

so gering wie noch nie. Bislang sind nur drei

Konfirmanden zur Konfirmation 2016 angemeldet,

die sich im Kirchweihgottesdienst am

14. Juni 2015 der Gemeinde vorstellen wollen.

Wenn es bei dieser Zahl bleibt, werden sie

gemeinsam mit den auch nur

sechs Konfirmanden aus dem

Sprengel III in Roth unterrichtet,

damit sich zumindest ein

Gruppengefühl einstellt. Zur

diesjährigen Konfirmation gratulieren

wir herzlich Philipp

Weiser, der vielen von uns durch

seine gesangliche Begleitung der

Christvesper bekannt sein dürfte.

Da er dem Windsbacher Knabenchor

angehört und dort den

Konfirmandenunterricht besucht

hat, wird er auch am 14. Juni 2015

in der Windsbacher Kirche

konfirmiert. Ihm und seiner

Familie wünschen wir „Gottes

Segen!“

Zum Schluss müssen wir noch

vermelden, dass eine Ära zu Ende geht: Frau

Lina Worsch, die seit mehr als zwei Jahrzehnten

Mitglied des Besuchsdienstes für unsere älteren

Geburtstagskinder war, hat uns an ihrem eigenen

85. Geburtstag mitgeteilt, dass sie sich nun aus

diesem Dienst zurückziehen möchte. Viel Gutes

hat sie darin über all die Jahre bewirkt, das wir

gar nicht hoch genug schätzen können. So sagen

wir ihr ein ganz herzliches „Vergelt´s Gott!“ und

freuen uns auf hoffentlich noch viele andere

Begegnungen mit ihr in unserer Gemeinde.

Da Lina Worsch im Herzen ja immer „Pruppacherin“

geblieben ist, selbst wenn sie schon

viele Jahre in Pfaffenhofen wohnt, wollen wir

auch in ihrem Sinn auf die Pruppacher Kärwa

hinweisen, die sie einst mit ins Leben gerufen

hat. Wir feiern sie zusammen mit unserem

Posaunenchor am Sonntag, den 19. Juli, um

09.30 Uhr – traditionell im Feuerwehrhaus.

Herzlich grüßen Sie

Pfr. Manfred Hohnhaus

und Martin Burmann

Foto: Bauer


Gottesdienste

&

Unsere neu gegründete

Jugendband

Montag 19.46 Jugendandacht „Silence“

(Stadtkirche)

Freitag 18.00 Friedensgebet (Stadtkirche)

Sonntag 10.55 Kreisklinik

27.06. 13.15 Uhr 28.06. 11.30 Uhr

26.07. 11.30 Uhr

30.08. 9.30 Uhr ( in Pfaffenhofen)

J u g e n d b a n d

Probentermine Kirchenmusik

Gemeindehaus Mühlgasse Roth

Montags, 20.00Uhr

Dienstags, 20.00Uhr

Mittwochs, 20.00 Uhr

Donnerstags, 19.00 Uhr

Posaunenchor

Kantorei

Kammerchor

Gospelchor

Fotos: Martin

26.06. Stadtkirche Roth, 19.00 Uhr

Hans - Roser - Haus

14-tägig Freitag, 16.00

07.06. / 21.06. / 05.07. / 19.07. /

02.08. / 16.08.

Gottesdienst

jeweils 10.30 Uhr

Gemeindehaus Pfaffenhofen

Donnerstags, 19.00 Uhr Jungbläser Posaunenchor

Kiliansdorf

Donnerstags, 19.30 Uhr Posaunenchor Kiliansdorf

26. Juni 2015


Stadtkirche Kreuzkirche Pfaffenhofen & Bernlohe

So 07.06.

1. Sonntag nach

Trinita s

10.00 Go esdienst

(Pfrin Noack)

09.45 Rothsee-Go esdienst

(Pfrin Verena Fries, Hilpoltstein

u. Posaunenchor Dietersdorf)

08.00 Go esdienst

(Pfrin Noack)

09.45 Bernlohe:

ökum. Festgo esdienst

zum 800-jähr. Dor ubiläum

(Pfr. Dr. Eberlein & Pfr.

Ma häus O enwälder)

Sa 13.06. 09.30 Kinderkirche in der Stadtkirbis

che und im Alten Rathaus

12.00 (Team)

So 14.06.

2. So nach Trin.

10.00 Go esdienst

(Pfr. Traugo Roser)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Traugo Roser)

09.30 Pfaffenhofen

Kirchweih-Go esdienst mit

Konfirmanden-Vorstellung

(Pfr. Hohnhaus)

Gottesdienste & Termine

Fr 19.06. 17.30 Go esdienst zum Dorffest

Unterheckenhofen (Pfr. Dr.

Eberlein)

So 21.06.

3. So nach Trin.

10.00 Familiengo esdienst

auf dem Hauptmarkt

17.00 Go esdienst zur Verabschiedung

von Pfr. Dr. Eberlein

09.45 Rothsee-Go esdienst

(Dekan S egler, Posaunenchor

Wallesau)

Fr 26.06. 19.00 Lobpreisgo esdienst

So 28.06.

4. So nach Trin.

Ökumen. Gemeindefest

an

der kath. Pfarrkirche

So 05.07.

5. So nach Trin.

So 12.07.

6. So nach Trin.

So 19.07.

7. So nach Trin.

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

10.00 Familiengo esdienst

(Pfr. Klenk)

09.45 Rothsee-Go esdienst

(Dekan Dr. Norbert Dennerlein,

Neumarkt, Posaunenchöre Roth

und Georgensgmünd)

10.00 Go esdienst- Challenge

(Pfr. Klenk)

10.00 Go esdienst

(Prädikan n Di mar)

09.45 Rothsee-Go esdienst

(Pfr. Michael Wolf, Nürnberg,

Posaunenchor Schwabach)

08.00 Go esdienst

(Prädikant Wendler)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Go esdienst

(Prädikan n Di -

mar)

09.30 Bernlohe

Go esdienst

(Lektor Gsänger)

09.30 Pfaffenhofen

Go esdienst

(Diakon Mar n)

19.00 Hofste en

Dorfgo esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Bernlohe

Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Go esdienst zur Pruppacher

Kärwa, Feuerwehrhaus

Pruppach

(Pfr. Hohnhaus)

12


Stadtkirche Kreuzkirche Pfaffenhofen & Bernlohe

So 26.07.

8. So nach Trin.

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

11.30 Mini-Go esdienst

(Team)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

09.30 Bernlohe

Go esdienst mit Kindern

(Diakon Mar n)

So 02.08.

9. So nach Trin.

So 09.08.

10. So nach Trin.

So 16.08.

11. So nach Trin.

So 23.08.

12. So nach Trin.

So 30.08.

13. So nach Trin.

19.00 Jugendgo esdienst

10.00 Kein Go esdienst

Einladung an den Rothsee

Rothsee-Go esdienst

Landesbischof Dr. Heinrich

Bedford-Strohm

Posaunenchöre Leerste en

und Gustenfelden

Geänderte Uhrzeit und Dauer

Bi e achten Sie auf die Ankündigung

in der Lokalpresse

10.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

10.00 Go esdienst

(Lektor Gsänger)

09.45 Rothsee-Go esdienst

(Gerhard Lachner, Hilpoltstein,

Posaunenchor Kiliansdorf)

10.00 Go esdienst

(Lektor Moritz)

10.00 Go esdienst

(Pfr. Hellfritsch)

09.45 Rothsee-Go esdienst

(Pfr. Wolfgang Lindner, Rednitzhembach,

Posaunenchor Kammerstein)

08.00

Go esdienst

(Prädikant

Wendler)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Klenk)

08.00 Go esdienst

(Lektor Gsänger)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

08.00 Go esdienst

(Pfr. Hellfritsch)

09.30 Pfaffenhofen

Go esdienst

(Pfr. Klenk)

09.30 Bernlohe

Go esdienst

(Prädikan n Di mar)

09.30 Pfaffenhofen

Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Bernlohe

Go esdienst

(Pfr. Hohnhaus)

09.30 Pfaffenhofen

Go esdienst m. Taufe

(Pfr. Hohnhaus)

Erna Seng gestorben

Von 1979 bis 1996 leitete sie die Rother Diakoniestation

Am Anfang stand eine kleine Schwesternstation für den Stadtbereich Roth.

Wenige Jahre später waren die ambulanten Pflegekräfte des

Diakonievereins Roth in einem Raum, der von Eckersmühlen bis

Wassermungenau reichte, unterwegs. Schwester Erna bewältigte die

enormen Herausforderungen mit großem Geschick und hohem

persönlichen Einsatz. Nach ihrer Versetzung nach Neuendettelsau konnte

sie vom Mutterhaus nicht ersetzt werden. Schwester Erna war somit die

letzte Diakonisse in der ambulanten Krankenpflege in Roth. Eine seit 1899

währende Ära war damit zu Ende gegangen.

Günther Dorn

& Termine 13Gottesdienste

Dieses Symbol bedeutet: Wir feiern in dem Gottesdienst das Heilige Abendmahl.


Wichtige Anschriften

Evang.-Luth. Pfarramt Roth

Kirchplatz 3, 91154 Roth

Tel: 09171/9714-0; Fax: 09171/9714-20

e-mail: pfarramt.roth@elkb.de

www.evang-kirche-roth.de

www.evang-kirche-pfaffenhofen.de

Bürozeiten:

Mo., Di., Mi., Fr.:

Do.:

10.00 - 12.00 Uhr

16.00 - 18.00 Uhr

Unsere Konten: Spk. Mittelfranken-Süd

BIC

BYLADEM1SRS

Spendenkonto Roth:

IBAN DE96 7645 0000 0430 0032 02

Friedhofsverwaltung:

IBAN DE64 7645 0000 0430 0061 06

Pfaffenhofen:

IBAN DE32 7645 0000 0221 0624 74

1. Pfarrstelle: Pfarrer Joachim Klenk

Kirchplatz 3 0171-333 12 11

2. Pfarrstelle: vakant

3. Pfarrstelle: Pfarrer Manfred Hohnhaus

Kirchplatz 5 9714 - 15

Diakon: Michael Martin 60939

Friedhofsverwaltung

nur Di. von 9.00 - 11.30 Uhr

Gabi Stütz 9714-18

Mesnerin: Renate Weih 0162-6603124

Stadtkantor: KMD Klaus Wedel 5125

Vertrauensmann des KV Roth:

Hans Feuerstein 1556

Vertrauensmann des KV Pfaffenhofen:

Martin Burmann 63413

Evangelische Kindertagesstätten Roth:

„Regenbogen“ Hans-Böckler-Str. 3870

mit Kinderkrippe

„Arche Noah“

Siegmund-Freud-Str. 6 88025

„Der gute Hirte“, Pfaffenhofen

Gustav-Adolf-Str. 1 62632

Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit der

Diakonie Roth-Schwabach KASA

09171-989254

Diakonieverein Roth e.V.:

1. Vorsitzender Pfarrer Joachim Klenk

IBAN: DE37 7645 0000 0430 0001 90

BIC: BYLADEM1SRS

Ambulante Pflegehilfe:

Münchener Str. 33a, 91154 Roth

827858

Evangelisches Seniorenheim

Hans-Roser-Haus u. Kurzzeitpflege

Gartenstr. 30, 91154 Roth 950 300

Wohnstift Augustinum:

Am Stadtpark 1, 91154 Roth 8050

Kirchplatz 7,

Am Kugelbühlplatz

Freitags von 14.30 bis 18.00 Uhr

Samstags von 9.00 bis 12.30 Uhr

Gruppen Roth

Team Besuchsdienst

1x monatlich - Brigitte Delchmann

„Heldenzeit“ Gemeindehaus

Freitag 18.30 - 21 Uhr Tel. 8258089

Freitags Jungschar

im wöchentlichen Wechsel im

Gemeindehaus Roth und Pfaffenhofen

jeweils um 15.30 Uhr

Info bei Diakon M. Martin

& Tanja Reidelbach Tel.0170-6381214

Evangelische Landjugend

Di., 20.30 Uhr im Alten Rathaus

Eltern-Kind-Gruppen

Ansprechpartnerin

Christina Porlein Tel. 2553

Evangelischer Frauenkreis

Info bei

Gisela Brandmeyer Tel. 5158

Midlife Kreis

für alle Junggebliebenen (50 Jahre +/- 10)

Infos bei Dr. P.-G. Rösch Tel. 899076

oder C. Kohler 857135

Dem Glauben auf der Spur

Joachim Klenk

Tel. 0171-333 12 11

Seniorenstammtisch

17.06. Gasthaus Waldblick

15.07. Gasthaus Frankenstuben

19.08. Gasthaus Lohgarten

jeweils um 12.00 Uhr

(Frau Meister Tel. 5493)

Treff russisch sprechender Menschen

Frau Ruder & Team

1 x im Monat

Meditative Jugendandacht „Silence“

immer Montags 19.46 Uhr, Stadtkirche

Mini Gottesdienst Kreis

tanja.reidelbach@elkb.de

Team Kinderkirche

tanja.reidelbach@elkb.de

Konfirmandengruppen

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag

Team Eine-Welt-Laden

Gis Bucka über Pfarramt

Team Friedensgebet

über Pfarramt

Team Kirchencafé

Ursula Ohlson Tel. 60847

Chöre

Posaunenchor

Kammerchor

Kantorei

Gospelchor (ruht aktuell)

KMD Klaus Wedel Tel. 5125

Gruppen Bernlohe

Jungschar „Ants“

Mi. 16 - 17.30 Uhr / 14 tägig

bei Diakon Martin

Frauentreff

jeden „zweiten“ Donnerstag im Monat

Info bei Frau Kaufmann

Tel. 09172/8553

Gruppen Pfaffenhofen

Posaunenchor Pfaffenhofen

Di. 20.00 Uhr, Probe im Gemeindehaus

Di. 19.30 Uhr, Jungbläser

Auskunft bei Hans Jürgen Sauer

Tel. 63250

Bibelgesprächskreis

am 1. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr

Info bei Pfr. M. Hohnhaus. Tel. 9714-15

Eltern-Kind-Gruppen

Donnerstag 9.30 Uhr - 11.00 Uhr

Info bei S. Bachinger Tel. 853960

GänZeblümchen

Infos bei Frau Schwab Tel. 70408

Frauenkreis

Info bei Frau Worsch Tel. 3197

Seniorenkreis

4 x im Jahr - Samstag ab 14.30 Uhr

Pfarrer M. Hohnhaus Tel. 9714-15

14


Christsein- aktuell

Rettungsflüge in Papua - Neuguinea

Volkher Jacobsen ist Pilot der MAF, einer

christlichen Fluggesellschaft. Mission EineWelt,

eine Einrichtung unserer bayerischen Landeskirche,

unterstützt diese besondere Fluggesellschaft

personell und finanziell. So ist

Volkher Jacobsen, übrigens Sohn einer luth.

Missionarsfamilie und geboren in Neuendettelsau,

im Mai und Juni nach Deutschland

gekommen. Es ist uns gelungen, ihn im Mai nach

Roth zu holen. Er berichtete, wie es ihm als Pilot

in Papua-Neuguinea ergangen ist. Zurzeit ist er

als Trainer für Piloten tätig. Jacobsen schrieb per

E-Mail: „Rettungsflüge finden dann statt, wenn

an MAF ein Hilferuf kommt: Bei einer Frau

treten schwerwiegende Komplikationen bei der

Geburt ein. Flüge finden auch statt aufgrund von

Schlangenbissen, Wildschweinverletzungen,

Verbrennungen, bei Malaria, TB und leider

immer mehr bei „Hexerei“ und Stammeskämpfen.

Wenn wir einen Rettungsflug ins

normale Flugprogramm mit einbauen können,

dann liegen die Kosten bei 150-250 Euro pro Flug

für 2 Personen“. MAF bringt diese Personen in

ein Krankenhaus. Vorher wurden diese oft

tagelang durch den Urwald getragen, um zu einer

Landepiste zu kommen. Der EineWeltLaden in

Roth hat dies zu seinem Projekt gemacht und

möchte den Erlöse des Ladens für diese

Notfallflüge von MAF spenden.

Diakon Gerhard Stahl

Impressum

Herausgeber:

Evang. Kirchengemeinde Roth

Verantwortlich: Pfarrer Joachim Klenk

Redaktion:

Ralf Ahlborn; Jörg Ohlson; Gabi Stütz

Satz u. Layout: Der Designer, Roth

Druck: COS Druck, Hersbruck

Die Bibelfrage?

Foto: Stahl

In der Geschichte vom „verlorenen Sohn“

geht es um einen Sohn, der reumütig wieder

zu seinem Vater zurückkehrt. Der Vater ist

berührt und barmherzig, deshalb ist die

Überschrift „der barmherzige Vater“

eigentlich sinniger. Als Vater und Sohn sich

nach langen Jahren wiedersehen und in die

Arme schließen, ist der Vater überglücklich.

Er befiehlt seinen Knechten, ein Kalb zu

schlachten. Was sagt er dann zu seinen

Knechten?

Lösung:Lukasevangelium 15,23 „...lasst uns essen

und fröhlich sein!“

15


Gemischtes

Marion Himmelein verabschiedet

Unsere langjährige Pfarramtssekretärin Marion

Himmelein wurde im Team der Rother

Kirchengemeinde in die „Rente“ verabschiedet.

Nach 38 Jahren Dienst kamen auch Weggefährten

von ihr aus vier Jahrzehnten. Pfarrer

Joachim Klenk dankte Marion Himmelein für

ihren stets engagierten Dienst und wünschte

Gottes Segen für den „Unruhe-Stand“. „Die

Türen sind stets offen für Sie“, betonte er. Im

Rückblick auf 38 Jahre entdeckte Pfarrer Dr. Karl

Eberlein Begebenheiten, die schmunzeln und

staunen ließen. Eine Pfarramtssekretärin könnte

ganze Bücher schreiben, so der Theologe. Die

Kirchengemeinde dankte im Gottesdienst am 22.

März mit großem Applaus für 38 Jahre ehrenamtliches

und hauptamtliches Engagement in

unserer Kirchengemeinde. Die Kirchenvorsteherinnen

Barbara Zehnder und Christine

Kohler überreichten einen Gutschein und

Blumen. Beratend wird Frau Himmelein uns

noch zu Seite stehen und sich einbringen. Wir

danken Frau Himmelein für die vielen geschenkten

gemeinsamen Jahre und wünschen ihr Gottes

Segen für die Zukunft.

Pfr. Joachim Klenk

Enkelin des letzten „Türmers“ feiert

100. Geburtstag

Rüstig ist sie, bezaubert mit ihrem Lächeln und

überrascht: „Jetzt muss ich erstmal nachdenken“.

Schließlich liegen die Erlebnisse von

Babette Peine aus der Hans-Sachs-Straße in

einem Zeitraum von 100 Jahren. Gerne erinnert

sie sich an ihre Großeltern, die letzten „Türmer“

der Rother Stadtkirche. Hoch oben, mehr als 50

Meter über dem Kirchplatz, lebte das Türmer-

Ehepaar in der noch heute vorhandenen 2-

Zimmer Wohnung. Die Ära der „Türmer“ ging

mit Ende des ersten Weltkrieges zu Ende. „Wir

Kinder brachten Lebensmittel die vielen

Turmstufen hoch oder füllten den Korb, den die

Großeltern vom hohen Turm herunterließen.“

Die Türmer waren für die Feuerwacht, die

Glocken und vieles mehr verantwortlich.

Babette Peine feierte ihren 100. Geburtstag.

Pfarrer Joachim Klenk gratulierte der stolzen

Dame im Namen der evangelischen Kirchengemeinde

mit einem großen Blumenstrauß.

Foto: Ohlson

Foto: Familie Peine

16


Jugend

Evangelische Jugend in der Welt

Mitten in Kolumbien

Caro Rösch, Eigengewächs der EJ Roth,

berichtet von ihrem Auslandsjahr

Seit Oktober lebe ich jetzt in Kolumbien, im

Rahmen eines sogenannten Freiwilligen Sozialen

Jahres. Meine Einsatzstelle befindet sich

in La Leonera, einem unglaublich schönen, sehr

kleinen Bergdorf nahe Calis. Sie heißt „HJC La

Leonera“: Eine Nachmittagsbetreuung für ca. 60

Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17

Jahren. Wesentliches Ziel ist das leibliche und

seelische Wohl der Zielgruppe sowie außerschulische

Bildung. So beginnt das Programm

mit einem ausgewogenen Mittagessen. Regelmäßig

werden die Kinder untersucht, um sicher

zu stellen, dass die Ernährung stimmt. Abwechselnd

sind entweder eine Psychologin oder eine

Sozialarbeiterin vor Ort und kümmern sich um

familiäre Missstände und Probleme. Dann

werden täglich „talleres“ angeboten, also

Handarbeiten, Backen oder Tanzen. Vormittags

helfe ich im Büro, nachmittags kann ich dann

loslegen: Hausaufgabenhilfe, vor allem Englisch

und Mathematik, aber auch Gitarrenunterricht

und Armbänder knüpfen.

In der restlichen Zeit spielen wir

Fußball oder reden miteinander. Ich

bin sehr froh und dankbar, diese Zeit

hier in Kolumbien erleben zu dürfen!

Wenn Sie unsere Arbeit in Kolumbien

unterstützen wollen, können

Sie das sehr gerne mit einer Spende

tun! Einfach unter

www.schulefuersleben.de

auf „Spendenaktionen > aktuelle

Spendenaktionen > Multifunktionshalle

für Montebello- Carolin,

Esther, Celine, René, Franzi, Anna,

Frieda, Chantal und Laurien sind

dabei!“ klicken. Dort können Sie

bequem und sicher online spenden.

Jeder Betrag hilft und kann einen

Teil zum Ganzen beitragen! Bei Fragen stehe

ich sehr gerne zur Verfügung!

caro.roesch@arcor.de

Weltgebetstag als Gemeinschaftserlebnis

Der Weltgebetstag hatte die Situation der Frauen

auf den Bahamas im Blick. Das ökumenisch

besetzte Vorbereitungsteam der Frauen aus der

evangelischen und katholischen Kirchengemeinde

bereitete mit viel Elan den Gottesdienst

vor, den ca. 80 Personen mitfeierten. Beim

anschließenden Essen im evangelischen

Gemein-dehaus wurden 70 Frauen und Männer

vom Männer-Koch-Team mit Essen von den

Bahamas verwöhnt.

17


Kinderkirche

& Minigottesdienst

Spannende Kinderkirche

Da sag mal einer, der Frühling sei langweilig. Im

März hatten wir zwei Kinder von den Bahamas zu

Gast.Sie haben uns Bilder aus ihrer Heimat

gezeigt. Sie haben uns ihre Lieblingsgeschichte

aus der Bibel erzählt und wir haben ihre Lieder

gesungen. Da hat es selbst den letzten Sing- und

Bewegungs-Muffel aus dem Stuhl gehoben. Im

April trafen wir uns dann gleich zweimal. Zu den

Kinderbibeltagen waren wir mit dem Künstler

Theodor und der Schnecke Tiffany unterwegs,

um viele Fragen rund um die Schöpfung zu

beantworten. Selbstverständlich haben wir uns

das Ganze auch mal sehr genau angeschaut.

Deshalb haben wir gemeinsam den Erlebnisbauernhof

am Auhof in Hilpoltstein besucht. Im

Mai stand dann unser jährlicher Ausflug auf dem

Programm, in diesem Jahr haben wir uns auf den

Weg zum Rothsee gemacht und dort die

Umweltstation besucht. Hier konnten wir

miteinander unser Thema der Kinderbibeltage

noch einmal von Seiten der Wildtiere und

Pflanzen betrachten.

Das heißt aber natürlich nicht, dass das alles war.

Es gibt noch den Sommer und den Herbst.

Aufgepasst: Wir treffen uns am Samstag 13. Juni

zur nächsten Kinderkirche im Alten Rathaus.

Nach der Sommerpause geht es im September

wieder los. Du bist herzlich eingeladen.

Tanja Reidelbach

Fotos: Reidelbach

Mini Gottesdienst ganz tierisch

Beim letzten Mini-Gottesdiensten ging‘s mit der Geschichte

vom ängstlichen kleinen Spatz oder der Schöpfung immer wieder „tierisch“ zu. Beim nächsten Mini-

Gottesdienst am 26. Juli werden wir in die Geschichte von der Heilung des Gelähmten „eintauchen“.

Mal sehen, was dieser Mann uns von seiner Begegnung mit Jesus berichten wird.

Wir treffen uns zu unseren Mini-Gottesdiensten immer um 11.30 Uhr in der Stadtkirche und genießen

die Fußbodenheizung. Eingeladen sind alle Familien mit Kindern von 0-4 Jahren. Natürlich sind auch

ältere Geschwister, Freunde, Paten, Omas und Opas bei unseren Mini-Gottesdiensten gerne gesehen.

Auch im Herbst geht es selbstverständlich mit den Mini-Gottesdiensten weiter. Wir werden uns am 11.

Oktober und am 6. Dezember treffen, jeweils 11.30 Uhr in der Stadtkirche. Nur Mut, wir freuen uns

über jeden, der dann in der Stadtkirche vorbeischaut!

Tanja Reidelbach

18


Kindergärten

Regenbogen & Arche Noah

Vorösterlicher Gottesdienst im KiGa

Regenbogen

Im evangelischen Kindergarten Regenbogen

wurde noch ein vorösterlicher Gottesdienst

gefeiert. Die Vorschulkinder gestalteten zusammen

mit ihren Erzieherinnen und Religionspädagogin

i.V. Brigitte Delchmann den Gottesdienst.

Dabei stand das Gleichnis vom Weizenkorn

im Mittelpunkt. Alle Kinder durften das

Geheimnis um die Auferstehung hören, sehen

und erleben. Zur Erinnerung daran pflanzten die

Kinder Weizenkörner in die Erde. Die Kinder

können nun selbst in den nächsten Tagen und

Wochen das Ostergeschehen entdecken.

Brigitte Delchmann

Arche Noah feiert Jubiläum

Sonntag, der 5. Juli wird ein Festtag. Wir feiern

unser 20jähriges Jubiläum. Denn Kinder sind

wichtig auf der Welt, so wie sie sind. Um 10 Uhr

beginnen wir mit einem Familiengottesdienst in

der Stadtkirche. Danach feiern wir im Kindergarten

Arche Noah (Sigmund-Freud-Str 6) ab

11.30 Uhr mit vielen Attraktionen weiter.

Tombola, Luftballonsteigen, Märchenstunde,

Spielstraße, Kinderschminken, Versteigerung

von Kinderstühlen. Bei einem guten Mittagessen,

einem Jubiläums-Cocktail, Kaffee,

Kuchen oder Popcorn können KLEINE und

GROßE das Fest genießen. Herzliche Einladung.

Team & Elternbeirat

des Kindergartens Arche Noah

Foto: Brigitte Delchmann

19


Gemeindeleben

Rückblick und Ausblick

Gottesdienst & Glöckchenmeile beim Challenge

2014 haben sportbegeisterte Gemeindemitglieder gemeinsam mit Pfarrer Klenk erstmals die

Glöckchenmeile gestaltet. Die Idee entstand, da im Pfarramtskeller in einem Karton etwa 20

Glöckchen gefunden wurden, mit denen niemand etwas anfangen konnte. Weit gefehlt, die

Glöckchenmeile an der Stadtkirche ist mit ihren begeisterten Zuschauern ein Stimmungsnest

geworden. Kommen Sie doch auch, bringen Sie Ihr Glöckchen oder Ihre Glocke mit. Kuhglocken sind

auch erlaubt. Für die Kinder gibt es eine Spielzone und Getränke werden zugunsten der

Gemeindejugend verkauft. Der Gottesdienst wird 2015 wieder im Zeichen des Sports stehen. Mit

einem Themengottesdienst „dopen oder verlieren – ein fragwürdiges Bild vom Menschen“, möchten

wir uns auch kritisch mit Entwicklungen im Sport beschäftigen.

Vakanzen, wohin das Auge reicht

Im Süden unseres Dekanats haben wir in diesen Monaten erhebliche Umbrüche in der Pfarrerschaft zu

verkraften.

Altgediente Kollegen gehen in Pension oder wechseln, die Nachfolgenden kommen erst mit

Verzögerung. Das Ergebnis sind sogenannte Vakanzen. Für Roth ist die Länge der Vakanz nach dem

Abschied von Pfr. Dr. Eberlein nicht abzusehen. Möglich, dass es sich um eine sehr kurze von 3

Monaten handelt. Möglich aber auch, dass es 6 Monate und mehr sein werden. Deshalb bitten wir Sie

um Verständnis, dass ab Juni 2015 bis mindestens Oktober die Aktivitäten stark reduziert werden

müssen, um zumindest alle Grundaufgaben erfüllen zu können. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr

Verständnis.

Im Namen des Rother Teams

Pfr. Joachim Klenk

Diner en blanc

Sommerliches Picknick im Park im Augustinum Roth am 17. Juli

um 19.30 Uhr. Eine Gartenparty ganz in weiß, unbeschwerte

Sommerlaune und stimmungsvolle Musik beim sommerlichen

Diner en blanc. Anknüpfend an die französische Idee der öffentlichen

Picknicks im Freien, wird sich der Park des Augustinum an

diesem Abend in einer Atmosphäre heiterer Eleganz und fröhlicher

Geselligkeit präsentieren. Die Gäste bringen Essen, Getränke und

Sommerlaune mit, das Augustinum stellt Tische, Stühle und auf

Wunsch auch einen Picknickkorb bereit. Kostenbeitrag 15 Euro.

Kontakt: martina.niesel@augustinum.de

Voranmeldung notwendig

20


FREUD

&

LEID IN DER GEMEINDE



Es hat sich

niemand getraut


Die Informationen sind aus

Datenschutzgründen nur

in der Print-Version

enthalten.

Menschen in der Trauer

„Brücken“ bauen

Gesucht werden Ehrenamtliche, die „Brücken“

in Zeiten der Trauer und des Verlustes eines

Angehörigen bauen helfen. An wen kann ich

mich wenden, wo finde ich Trauergruppen, wo

können wir als Kirchengemeinde unterstützen

– um diese und ähnliche Fragen soll sich dieser

Kreis kümmern. Bitte wenden Sie sich an

Pfarrer Joachim Klenk 0171-331211 oder an

das Pfarramt.

21

Foto: Internet free


Neues aus dem dem KV KV

Informationen aus dem Kirchenvorstand

In den Frühjahrssitzungen des Kirchenvorstandes

standen die Verabschiedungen des

Haushalts- und Stellenplans für 2015 sowie die

Genehmigung der Jahresrechnung für 2014 im

Mittelpunkt. Die Transparenz des Haushaltsplans

wurde deutlich erhöht und beschlossene

strukturelle Vorgaben haushalterisch umgesetzt.

Hierzu hatte das Controllingteam zahlreiche

Veränderungen vorgeschlagen, die nach intensiven

Beratungen im Finanzausschuss zügig

umgesetzt wurden.

Um dem Gemeindeschwerpunkt „Junge Familien“

gerecht zu werden, wurden insbesondere

unsere beiden Kindertagesstätten Arche

Noah und Regenbogen sowohl im pädagogischen

wie auch im verwaltungstechnischen

Bereich personell gestärkt.

Durch eine neu eingestellte sog. 450€-Kraft im

Immobilienbereich sollen zudem die hauptamtlichen

Mitarbeiter entlastet werden. Dies ist

besonders während der bevorstehenden Vakanzzeit

der zweiten Pfarrstelle wichtig, damit

genügend Freiräume für die gemeindlichen

Kernaufgaben bleiben.

Einnahmepotential sieht der Kirchenvorstand

beim Kirchgeld. Deshalb soll immer wieder auf

dessen Bedeutung aufmerksam gemacht werden.

Konkrete Projekte – wie z.B. die Unterstützung

junger Familien - sollen benannt werden, die

ohne die direkten Zahlungen der Gemeindeglieder

im Rahmen des Kirchgeldes nicht hätten

realisiert werden können. Auch soll im Herbst

erstmalig ein höfliches Erinnerungsschreiben an

säumige Zahler verschickt werden.

Erfreulich sind auch die Entwicklungen im

kirchenmusikalischen Bereich. Der Gospelchor

hat sich unter neuer Leitung wieder zusammengefunden.

Eine Jugendband ist im Entstehen

begriffen. Im März beschloss der Kirchenvorstand

zudem, dass unser Kantor, Klaus

Wedel, die Gründung eines Kinderchores prüfen

soll. Zusammen mit dem Posaunenchor, der

Kantorei und dem Kammerchor sowie den

regelmäßigen Auftritten externer Künstler ist

unsere Kirchenmusik sehr breit aufgestellt und

eine der schönsten Säulen in unserem Gemeindeleben.

Dr. P.-G. Rösch

Sehr zufrieden zeigte sich der Kirchenvorstand

mit der Jahresrechnung 2014. Durch wohldosierte

Einsparmaßnahmen, konsequentes

Haushalten und die Konzentration auf die

wesentlichen Gemeindeinhalte konnte nicht nur

erneut eine „schwarze Null“ erzielt werden. Es

konnten sogar wieder nennenswerte Mittel in die

nach den beiden Kirchenrenovierungen arg

zusammengeschrumpften Rücklagen gestellt

werden. Dies ist umso erfreulicher, da dies

wieder Spielräume für Investitionen eröffnet.

Auch werden die Überlegungen zur Sanierung

des Alten Rathauses zunehmend konkreter.

Foto: Klenk

22


Gemeinde

im Bild

Kinderbibeltage

Familienfreizeit

Christliche Liedermacherin

Sefora Nelson

Vorbereitungsteam

Dekanatssynode

Fotos: Reidelbach, Ohlson


Jakobsweg

„Zeige mir, HERR, deinen Weg

und leite mich auf ebener Bahn

um meiner Feinde willen.“

Psalm 27, 11

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