01.06.2015 Aufrufe

Pack & Log 5/2015

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong><br />

Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik<br />

Ausgabe 05/<strong>2015</strong><br />

P.b.b. GZ 10Z038727 M / Verlagsort 2340 Mödling / Verlagspostamt 1000 Wien BZ<br />

Export- und Gefahrengutverpackung . Outsourcing . Individuelle Verpackungslösungen<br />

Ausgezeichnet<br />

verpackt!<br />

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen<br />

Staatspreis Smart <strong>Pack</strong>aging 2014<br />

PAWEL packing & logistics GmbH<br />

A-1020 Wien Freudenau, Hellingstraße 2<br />

Tel: +43 1 602 13 22 / Fax: +43 1 603 25 28<br />

office@pawel.at / www.pawel.at<br />

Design<br />

Wie verpackt man ein Tabu in<br />

einer Tube? S16<br />

<strong>Log</strong>istik-Tag<br />

Alles über den 22. Österreichischen<br />

<strong>Log</strong>istik-Tag S24<br />

ACHEMA<br />

Einblicke in die Welt der ProzessindustrieS30


Blisterfolie digital bedrucken<br />

Rüstzeiten sparen, Kosten senken<br />

Sie ärgern sich über lange Rüstzeiten und<br />

<strong>Log</strong>istikkosten für bedruckte Blisterfolie?<br />

Dann steigen Sie um!<br />

Mit dem volldigitalen Inkjet-Drucksystem<br />

DIGILINE Blister wechseln Sie das Foliendesign<br />

in Sekundenschnelle. Und sparen bei jeder<br />

Umrüstung.<br />

Wir zeigen gerne, wie sich das rechnet.<br />

MedTracker<br />

Compatible<br />

Atlantic Zeiser GmbH<br />

Bogenstrasse 6-8<br />

78576 Emmingen | Germany<br />

Hotline +49 7465 291-400<br />

info@atlanticzeiser.com<br />

www.atlanticzeiser.com<br />

Besuchen Sie uns<br />

15.–19. Juni in Frankfurt<br />

Halle 3.1 – Stand J50


News / Wichtiges<br />

Außenansichten<br />

MWV ÜBERNOMMEN. Seit 1. Mai gehört<br />

das ehemalige MWV Werk in Graz zur<br />

internationalen ÅR <strong>Pack</strong>aging Group<br />

AB, einem Hersteller von Faltschachteln,<br />

flexiblen Verpackungen und Trays,<br />

mit Hauptsitz in Lund / Schweden. Als<br />

Hersteller hochwertiger Faltschachteln<br />

wird das Werk in Graz in die bestehenden<br />

Strukturen eingegliedert und firmiert<br />

zukünftig als A&R Carton Graz.<br />

NEUE MESSE. Mit der „<strong>Log</strong>istics &<br />

Distribution“ lanciert Easyfairs Switzerland<br />

eine neue Fachmesse für den<br />

nationalen <strong>Log</strong>istikmarkt. Premiere<br />

hat die auf Schwerpunkte wie Intralogistik,<br />

Material Handling, Distribution,<br />

Supply Chain und E-<strong>Log</strong>istics konzentrierte<br />

Messe von 6. – 7. April 2016 in<br />

der Messe Zürich. Sie findet parallel zu<br />

den etablierten Verpackungsmessen<br />

Empack, <strong>Pack</strong>aging Innovations und<br />

Label&Print statt.<br />

AKQUISITION. Die KION Group hat mit<br />

dem belgischen Automatisierungsspezialisten<br />

Egemin Group eine Vereinbarung<br />

über den Kauf seiner Sparte für<br />

<strong>Log</strong>istik-Automatisierung mit einem<br />

Unternehmenswert von rund 72 Mio.<br />

Euro unterzeichnet. Die Transaktion<br />

unterliegt den üblichen aufschiebenden<br />

Bedingungen und wird voraussichtlich<br />

im 3. Quartal <strong>2015</strong> abgeschlossen<br />

werden. Die KION Group als<br />

einer der beiden weltgrößten Anbieter<br />

von Gabelstaplern, Lagertechnik und<br />

verbundenen Dienstleistungen vereint<br />

nach dieser Akquisition sieben Marken<br />

unter ihrem Dach. Das Unternehmen<br />

mit Sitz in Wiesbaden baut damit seine<br />

Kompetenz und Möglichkeiten bei den<br />

immer stärker gefragten Systemlösungen<br />

für Intralogistik und Automatisierung<br />

deutlich aus.<br />

Nun beginnt sie tatsächlich, die<br />

Urlaubssaison. Ist schon alles<br />

geplant? Oder wird es eher ein<br />

Spontanurlaub? Haben Sie es<br />

vielleicht schon einmal mit Train<br />

Hopping probiert?<br />

Train Hopping ist genau das, was man sich<br />

unter der Bezeichnung vorstellt. Wenn Züge<br />

sich in Bewegung setzen und sich ins Unbekannte<br />

aufmachen, genau dann springt man<br />

als blinder Passagier auf diese, um sich in die<br />

Welt tragen zu lassen.<br />

Begonnen hat alles in Amerika nach Ende des<br />

amerikanischen Bürgerkriegs 1865. In diese<br />

Zeit fiel der Eisenbahnboom und der eifrige<br />

Ausbau des Streckennetzes. Die Wanderarbeiter<br />

– die sogenannten „Hoe Boys“ – nutzten<br />

die Güterwaggons als kostenloses Verkehrsmittel,<br />

um von einem Job zum anderen zu<br />

gelangen. Waren es zu Beginn noch einige<br />

Tausend Erntehelfer, Gleisarbeiter, Goldsucher<br />

oder auch Viehtreiber, die den Sprung auf den<br />

Zug wagten, stieg ihre Zahl zwischen 1885<br />

und 1905 auf bis zu zwei Millionen in Amerika<br />

und Kanada. Zu Beginn der dreißiger Jahre<br />

und der Wirtschaftsdepression erlebten die<br />

Hoe Boys – oder „Hobos“ wie sie sich mit der<br />

Zeit nannten – ihr großes Revival, bevor das<br />

Auto wichtigstes Fortbewegungsmittel wurde<br />

und die Tramps auf die Highways zogen.<br />

Heute – im 21. Jahrhundert – erfreut sich das<br />

Train Hopping erneut großer Beliebtheit.<br />

Nun ist es weniger die wirtschaftliche Not, die<br />

die Hobos auf die Schienen treibt: Abenteuerlust,<br />

der Horror vor Familie, bürgerlicher Enge<br />

oder einem stressigen Job sind die Motive der<br />

Jetztzeit.<br />

Doch so romantisch ein Sonnenuntergang bei<br />

surrenden Eisenbahnrädern auch sein mag,<br />

das Hobo-Dasein ist extrem gefährlich und<br />

alles andere als gemütlich. Erfindungsreich,<br />

beweglich und ausdauernd muss man sein<br />

und keine Angst vor Kälte und Verletzungen<br />

haben. Im Internet findet der Neo-Hobo zahlreiche<br />

Tipps, z.B. wie man die unmittelbar<br />

bevorstehende Abfahrt eines Zuges erkennt:<br />

„Durch Dinge wie das Verstellen einer Weiche<br />

(ruuruuruu…) oder das Lösen der Bremsen<br />

– man hört die Pressluft einströmen und<br />

eventuell unregelmäßiges Knarren, wenn<br />

von Manfred Meixner<br />

sich die Bremsen selber bewegen.“ Oder es<br />

gibt genaue Anleitungen, was man beim Abspringen<br />

von einem fahrenden Zug für die<br />

Steigerung seiner Überlebenschancen beachten<br />

soll.<br />

Mittlerweile gibt es jede Menge hightechgerüsteter<br />

Teilzeit-Tramps, die mit Handys<br />

und Walkie-Talkie reisen, sich eine mobile<br />

Bodentruppe halten und bisweilen sogar aus<br />

der Luft ihre waghalsigen Eskapaden filmen<br />

lassen. Die Aufnahmen aus dem Privatjet werden<br />

dann zu Hause analysiert, mögliche Fehlerquellen<br />

wie falsches Auf- und Abspringen<br />

oder mangelnde Eleganz gnadenlos kritisiert.<br />

Die „echten“ Hobos sehen mit Verachtung auf<br />

jene herab, die nur zum Spaß von einem Güterzug<br />

auf den nächsten springen. Für sie ist<br />

das Hobo-Dasein gelebte Philosophie und es<br />

gilt der Ehrenkodex ihrer historischen Vorfahren:<br />

Kein Diebstahl, kein Betteln, keine Raufereien<br />

und den Kumpels bei Bedarf unter die<br />

Arme greifen.<br />

Einer dieser echten Hobos war Mike Brodie,<br />

ein 18-Jähriger Junge, der im Jahr 2003 von<br />

zu Hause flüchtete, um die Welt zu bereisen.<br />

10 Jahre war er unterwegs und schoss dabei<br />

faszinierende Bilder aus der Welt des Train<br />

Hoppings. Sie zeigen einen Lebensstil weit<br />

ab von dem uns bekannten, nämlich Backpacking<br />

extreme, ohne Geld, im Dreck, aber mit<br />

einer riesigen Menge Abenteuerpotenzial. Die<br />

Bilder wurden nun von einem bekannten Fine<br />

Arts Verlag aus den USA in dem Buch A Period<br />

of Juvenile Prosperity veröffentlicht.<br />

Hören Sie schon das unregelmäßige Knarren,<br />

die einströmende Pressluft und das<br />

quietschende „Ruuruuruu“? Dann sprinten<br />

Sie los …<br />

m.meixner@packundlog.at


INHALT<br />

Aktuell<br />

von Gernot Rath<br />

Einen Moment noch, gleich habe ich es gefunden. Es muss<br />

da irgendwo im Süden Afrikas sein, wenn es schon Südafrika<br />

heißt. So, jetzt habe ich es. Das war jetzt, ehrlicherweise,<br />

noch keine besonders schwierige Aufgabe.<br />

Aber was mache ich, wenn ich einmal in die Verlegenheit<br />

komme und vom südlichsten Land Afrikas mein Fahrrad nach Hause<br />

schicken will und das möglichst in einem Stück? Sie fragen sich natürlich<br />

völlig zurecht, was mein Fahrrad dort zu suchen hat, so ganz<br />

alleine. O.K., mir wird das voraussichtlich nicht so schnell passieren.<br />

IFOY AWARD <strong>2015</strong>: Die Sieger<br />

der „Intralogistik-Oscars“ ... S 6<br />

SMART überzeugt<br />

durch Qualität S 8<br />

Innenansichten<br />

Aber für ein global agierendes österreichisches Unternehmen ist der<br />

Gedanke nicht so abwegig. Und wer kennt schon einen Verpacker in<br />

Südafrika. Also, was tun? Vorerst kann ich nur raten: Lesen Sie den<br />

Artikel auf S. 12. Dort werden sie eine überraschende Antwort finden.<br />

Tabubruch. Kommen wir nun zu etwas ganz anderem: Gleitgel!<br />

Ja, auch dieses Produkt muss verpackt werden. Die Frage ist nur<br />

wie? In einer Tube. Ja, das ist sicher eine gute Lösung, aber das habe<br />

ich gar nicht gemeint, sondern … naja, sie wissen schon, wie soll<br />

eine Tube optisch ausschauen, in der Gleitgel drinnen ist? Einerseits<br />

soll man wissen, was drinnen ist und andererseits sollte man es<br />

wohl besser nicht zeigen. Und dann erst die Frage der zielgruppengerechten<br />

Gestaltung. Uff … Ich überlasse dieses Thema lieber jemanden,<br />

der sich wirklich mit dieser Thematik beschäftigt hat. Auf S.<br />

16 können Sie nachlesen, wie das Thema „Wie verpacke ich ein Tabu“<br />

im 21. Jahrhundert umgesetzt wird.<br />

Online-Handel. Kommen wir nun zu etwas ganz anderem:<br />

Online-Handel! Kaum etwas ist ein größerer Wachstumstreiber<br />

für Verpackung und Intralogistik, als der Online-Handel. Auch die<br />

Schweiz ist von diesem Trend nicht ausgenommen. Im vergangenen<br />

Jahr ist das Paketvolumen der Schweizer Post auf 114 Millionen<br />

Stück gestiegen. Kein Wunder, dass in eine neue <strong>Log</strong>istik-Plattform<br />

investiert wurde. In welche? Das verraten wir auf den S. 26 bis 28.<br />

Apropos <strong>Log</strong>istik: Am 25. Juni findet der 22. Österreichische <strong>Log</strong>istik<br />

Tag im Design Center Linz statt. Wer mehr rund um die VNL-Veranstaltung<br />

wissen will, kann sich vorab schon ab S. 22 informieren.<br />

Transportverpackung<br />

Warum kompliziert,<br />

wenn es einfach geht?! S 10<br />

Verpacken rund<br />

um den Globus S 12<br />

Leichtes Schwergewicht<br />

für die Getränkeindustrie S 15<br />

g.rath@packundlog.at


05/<strong>2015</strong><br />

Design / Konsum<br />

Eine Reflexion – Lassen<br />

Sie sich be-gleiten … S 16<br />

Ein Karton<br />

für die Zukunft S 20<br />

Im Kampf gegen<br />

Nahrungsmittelverluste S 22<br />

VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

Überlieferung<br />

auf alle im Juni getätigten Bestellungen ausgenommen Rahmenverträge<br />

feldweg 16 • a-4160 aigen • 07281/6209 • office@hauer-labels.at<br />

<strong>Log</strong>istik macht<br />

Märkte munter S 24<br />

YellowCube<br />

ACHEMA <strong>2015</strong><br />

S 26<br />

<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong><br />

ist mobil!<br />

Von der Maschine zum<br />

kompletten System S 32<br />

Besorgen Sie sich Ihre<br />

PL-App für iPad &<br />

iPhone kostenlos im<br />

App-Store<br />

Automatisierung im Blick S 36<br />

Firmen & Partner S 38<br />

Impressum S 43<br />

www.packundlog.at<br />

Die Fachzeitschrift für<br />

Verpackung & Intralogistik


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

IFOY AWARD <strong>2015</strong>:<br />

Die Sieger der „Intralogistik-Oscars“ ...<br />

Die Sieger des International Forklift Truck of the Year (IFOY) Award <strong>2015</strong> waren wie<br />

immer ein gut gehütetes Geheimnis. Als die Laudatoren auf der IFOY Award Night in<br />

der Münchener BMW Welt die Namen der Sieger bekanntgaben, brandete Jubel auf.<br />

Jungheinrich, STILL und UniCarriers gewannen die begehrten IFOY Awards in vier Kategorien<br />

und nahmen die aus Metall und Glas gefertigten Trophäen unter dem Applaus<br />

der 160 geladenen Gäste entgegen.<br />

14 Geräte und Lösungen schafften es in<br />

diesem Jahr unter die Besten der Besten.<br />

So viel wie nie zuvor. „Es wurde heiß<br />

diskutiert, hart gerungen und am Ende<br />

war es die härteste Entscheidung, die die<br />

Jury jemals zu treffen hatte“, sagte Anita<br />

Würmser, geschäftsführende Vorsitzende der<br />

IFOY Jury, anlässlich der Verleihung in der<br />

Münchner BMW Welt. Dies spreche für das<br />

hohe technische Niveau der Finalisten. Mit<br />

ihrer Entscheidung hat die Jury in diesem<br />

Jahr auch ein Zeichen für Elektromobilität<br />

und Multifunktionalität in der Intralogistik<br />

gesetzt.<br />

GEGENGEWICHTSSTAPLER BIS 3,5T.<br />

Der Sieg bei den Counter Balanced Trucks<br />

(Gegengewichtsstapler) bis 3,5 Tonnen ging<br />

an den Dreitonnen-Elektrostapler EFG S30s<br />

von Jungheinrich. Ausschlaggebend für die<br />

Entscheidung der Jury war der komplett<br />

Foto: Jungheinrich<br />

überarbeitete Arbeitsplatz<br />

mit zahlreichen<br />

Innovationen. „Bei der<br />

Entwicklung des EFG<br />

S30s hat Jungheinrich<br />

vorausgedacht“, urteilte<br />

die Jury. The EFG S30s<br />

sei durch und durch<br />

fahrerfreundlich, fahre<br />

sich äußerst komfortabel<br />

und vorhersehbar.<br />

Ein perfekter Allrounder<br />

für den Massenmarkt.<br />

Insbesondere der ergonomische<br />

und durchdachte<br />

Arbeitsplatz komme der<br />

neuen Generation Fahrer<br />

entgegen. Der automatische und einfache<br />

Batteriewechsel sowie der Zweischichtbetrieb<br />

ohne Batteriewechsel durch das<br />

baureihenübergreifende „Pure Energy“-<br />

Technologiekonzept sind weitere innovative<br />

Features, die in dieser Konsequenz neu sind.<br />

GEGENGEWICHTS-<br />

STAPLER AB 3,5 TON-<br />

NEN. Ebenfalls ein Elektrostapler<br />

machte das<br />

Rennen bei den Counter<br />

Balanced Trucks (Gegengewichtsstapler)<br />

ab 3,5<br />

Tonnen. Die Jury wählte<br />

den Acht-Tonnen-Elektrostapler<br />

RX 60-80 von<br />

Gewinner in der Kategorie<br />

„Counter Balanced Trucks<br />

bis 3,5 Tonnen“ ist der<br />

Dreitonnen-Elektrostapler<br />

EFG S30s von Jungheinrich<br />

Foto: STILL<br />

Gewinner in der Kategorie<br />

„Counter Balanced<br />

Trucks ab 3,5 Tonnen“ ist<br />

der Acht-Tonnen-Elektrostapler<br />

RX 60-80 von STILL<br />

STILL zum besten schweren Stapler des<br />

Jahres und hob vor allem den hohen Innovationsgrad<br />

hervor. „In dieser Leistungsklasse<br />

stellt der RX 60-80 als Serienstapler mit<br />

Elektroantrieb eine klare Innovation mit signifikantem<br />

Kundennutzen dar“, heißt es in<br />

der Begründung. Mit ihm sei der Trend zum<br />

Elektrostapler endgültig im Hochleistungssegment<br />

angekommen. Neben zahlreichen<br />

ergonomischen Innovationen punktet der<br />

Acht-Tonner vor allem durch seine Kraft und<br />

Wendigkeit. Der wartungsfreie und gekapselte<br />

Antrieb inklusive Lamellenbremsen<br />

machen den 80 Volt-Stapler zum idealen<br />

Fahrzeug für den kombinierten Innen- und<br />

Außeneinsatz.


Foto: STILL<br />

LAGERTECHNIKGERÄTE. In einem<br />

knappen Finish setzte sich in der Kategorie<br />

„Warehouse Truck“ (Lagertechnikgeräte)<br />

der Tergo URS von<br />

UniCarriers durch. Der Schmalgangund<br />

Schubmaststapler in einem Gerät<br />

überzeugte neben seiner Multifunktionalität<br />

durch sein richtungsweisendes<br />

Ergonomiekonzept. „Mit dem Tergo<br />

URS kombiniert UniCarriers die Vorteile<br />

einer große Lagerdichte mit einer<br />

Reduzierung des Handlings und setzt<br />

darüber hinaus einen Benchmark in<br />

Sachen Ergonomie“, urteilt die Jury.<br />

Seine Bedienung sei feinfühlig und<br />

vorhersehbar und komme den aktuellen<br />

Marktanforderungen an Effizienz<br />

und Ergonomie auf einzigartige Weise<br />

entgegen.<br />

SYSTEMLÖSUNGEN. Einen zweiten IFOY<br />

Award holte sich STILL mit seinem Generalunternehmerprojekt<br />

für die Intralogistik<br />

des neuen Rohstofflagers Kuraray Europe<br />

GmbH. Ausschlaggebend für die Entscheidung<br />

der Jury war die innovative Kombination<br />

von Fahrerlosen Transportsystemen<br />

mit einem Palettenshuttle-System sowie von<br />

automatisch und manuell bedienten Geräten.<br />

STILL habe es geschafft, für Kuraray in<br />

der Rekordzeit von neun Wochen eine voll<br />

funktionsfähige, ausfallsichere 24/7-Lösung<br />

mit modernster Technik aufzusetzen, die<br />

mit einer herausragenden Amortisationszeit<br />

von drei Jahren einen Maßstab setzt.<br />

„Eine äußerst clevere Intralogistiklösung<br />

mit einem signifikanten Kundennutzen”,<br />

Den SIeg in der Kategorie „Intralogistics<br />

Solution“ holte sich STILL mit seinem<br />

Generalunternehmerprojekt für die Intralogistik<br />

des neuen Rohstofflagers Kuraray<br />

Europe GmbH<br />

Gewinner in der Kategorie<br />

„Warehouse Truck“ ist der<br />

Tergo URS von UniCarriers<br />

urteilt die Jury. STILL, so heißt es weiter<br />

in der Begründung, habe mit dem Kuraray-<br />

Projekt einen Benchmark im Hinblick auf<br />

die Lagerprojektierung der Zukunft gesetzt.<br />

Gewählt wird der IFOY Award jährlich<br />

von einer unabhängigen Jury international<br />

führender Fachjournalisten. Basis der Entscheidung<br />

bilden ein neutraler Test und ein<br />

wissenschaftlicher Innovation Check. Beide<br />

Testreihen vergleichen die Finalisten mit<br />

ihren jeweiligen Wettbewerbsgeräten. Der<br />

IFOY Award hat sich seit 2013 als Indiz für<br />

Wirtschaftlichkeit und Innovation etabliert<br />

und gilt aufgrund seiner fachlichen Expertise<br />

als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik.<br />

Träger des IFOY Award, der unter<br />

der Schirmherrschaft<br />

des Bundesministeriums<br />

für Wirtschaft<br />

und Energie steht,<br />

ist der Fachverband<br />

Fördertechnik und Intralogistik<br />

im VDMA.<br />

Offizieller <strong>Log</strong>istikpartner<br />

des IFOY<br />

Award ist Hellmann<br />

Worldwide <strong>Log</strong>istics.<br />

IFOY Partner ist die<br />

CeMAT, Weltleitmesse<br />

der Intralogistik,<br />

Hannover. [pl]<br />

Foto: UniCarriers<br />

• Univ. Prof. DDr. Franz Josef Radermacher<br />

Universität Ulm<br />

• Dr. Klaus Mittelbach<br />

CEO ZVEI Zentralverband Elektroindustrie, DE<br />

• Lars Thomsen<br />

Chief Futurist der future matters AG<br />

• Dr. Andreas Salcher<br />

Bildungs- und Unternehmensberater<br />

u.v.m.<br />

Veranstaltungspartner<br />

SEP<br />

22<br />

SEP<br />

23<br />

FERRY PORSCHE CONGRESS CENTER<br />

ZELL AM SEE<br />

DIE ÖSTERREICHISCHE<br />

FACHTAGUNG ZUM THEMA<br />

INDUSTRIE 4.0<br />

Unter anderem erwarten Sie<br />

diese Experten:<br />

www.industry-tech.at<br />

Sponsoren


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Foto: Reed Exhibitions Wien / Andreas Kolarik<br />

SMART überzeugt<br />

durch Qualität<br />

Im Design Center Linz ging am 21. Mai die „SMART Automation<br />

Austria“ zu Ende. Es war die neunte Ausgabe der Fachmesse<br />

für industrielle Automatisierung in der oberösterreichischen Landeshauptstadt.<br />

Die Messe war mit 184 Ausstellern aus dem Inund<br />

Ausland einmal mehr ausgebucht, insgesamt konnten 6.965<br />

Fachbesucher registriert werden.<br />

Seit dem Vorjahr organisiert Veranstalter<br />

Reed Exhibitions Messe Wien,<br />

ebenfalls im Zwei-Jahres-Rhythmus,<br />

eine Schwesterausgabe der „SMART“ in<br />

der Messe Wien, die parallel zur „Intertool“<br />

vonstattengeht. Dadurch ist auch<br />

der Linzer Termin vom Herbst in den Mai<br />

vorgerückt. „Damit entkommen wir der<br />

Termindichte des internationalen Messekalenders<br />

im Herbst, was sowohl von den<br />

Ausstellern als auch von Fachbesuchern<br />

gewünscht wurde“, erklärt DI Matthias<br />

Limbeck, Geschäftsführer von Reed Exhibitions.<br />

Zum Gesamtbild der diesjährigen<br />

„SMART“ im Design Center Linz sagt der<br />

Reed-Geschäftsführer: „Die Stimmung<br />

war gut, die Aussteller haben uns von<br />

intensiven und qualitativ hochwertigen<br />

Kundengesprächen während aller drei<br />

Messetage berichtet. Die Aussteller haben<br />

sich mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden<br />

gezeigt.“<br />

Auch die Ergebnisse der Fachbesucherbefragung<br />

durch das unabhängige „market-<br />

Institut“ belegen den erfolgreichen Verlauf<br />

der „SMART Automation <strong>2015</strong>“ in Linz. So<br />

zeigten sich annähernd neun von zehn Befragten<br />

(88,2 %) mit der Messe insgesamt sehr<br />

zufrieden (Schulnoten 1 u. 2; plus 3 = 97,9<br />

%); fast alle (98,8 %) gaben an, die „SMART“<br />

Geschäftspartnern weiterempfehlen zu wollen,<br />

und 96,6 Prozent der Befragten meinten,<br />

vom Messebesuch profitiert zu haben. 56,2<br />

Prozent berichteten, neue Produkte entdeckt<br />

zu haben, 39,5 Prozent neue Anbieter. Fast<br />

neun von zehn Befragten (88,5 %) bewerteten<br />

das Messeangebot als vollständig. Die<br />

Bedeutung der „SMART“ wird nach Ansicht<br />

von 28,4 Prozent der Befragten in den nächsten<br />

Jahren weiter zunehmen, 70,2 Prozent<br />

schätzten den Stellenwert auch in Zukunft<br />

als unverändert hoch ein.<br />

Die nächste „SMART Automation Austria“<br />

findet turnusgemäß von 10. bis12. Mai 2016<br />

parallel zur „Intertool“ in Wien statt. [pl]<br />

Neues // Update // News // Aktuelles<br />

UMSATZSTEIGERUNG. Die Gerhard Schubert<br />

Gruppe erzielte 2014 einen konsolidierten<br />

Umsatz von 228 Mio. Euro und hat das Geschäftsjahr<br />

mit einem guten Ergebnis über<br />

Vorjahr abgeschlossen. Der Umsatz stieg um<br />

14 Prozent. Auch für die kommenden Jahre<br />

stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Die<br />

bereits guten Umsätze am Wachstumsmarkt<br />

USA sollen durch eine Umstrukturierung des<br />

Vertriebs innerhalb von fünf Jahren verdoppelt<br />

werden. Zudem werden der Trend zu Linienkonzepten<br />

und der Verkauf des Transmoduls<br />

an neue Branchen das Geschäft weiter<br />

stärken.<br />

REKORDUMSATZ. B&R hat das Jahr 2014 mit<br />

einem Rekordumsatz von 535 Millionen Euro<br />

abgeschlossen, was einem Wachstum von 13<br />

Prozent entspricht. „Diesen Wachstumskurs<br />

werden wir beibehalten“, kündigte Peter Gucher,<br />

General<br />

Manager (Bild),<br />

auf der internationalen<br />

Pressekonferenz<br />

des Unternehmens<br />

Mitte April<br />

in Hannover an.<br />

Das Wachstum von B&R verteilt sich gleichmäßig<br />

auf Europa, Amerika und Asien. In den<br />

vergangenen Monaten hat der Automatisierungsspezialist<br />

neue Tochtergesellschaften<br />

in Japan und Singapur eröffnet. Des Weiteren<br />

wurde die Präsenz in bestehenden Märkten in<br />

Europa und Amerika laufend verstärkt. Weitere<br />

Büroeröffnungen in Europa sowie Mittelund<br />

Südamerika sind geplant.<br />

BEIRATSFÜHRUNG BESTÄTIGT. Friedbert<br />

Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstandes<br />

<strong>Pack</strong>aging Technology der Robert<br />

Bosch GmbH, ist alter und neuer Präsident<br />

der interpack. Er wurde in der konstituierenden<br />

Sitzung des Messebeirates zur interpack<br />

2017 im April einstimmig in seinem<br />

Amt bestätigt. Auch die Positionen der Vizepräsidenten<br />

bleiben gegenüber 2014 unverändert:<br />

Christian Traumann, Geschäftsführer<br />

MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co.<br />

KG, und Bernhard Borgardt, Geschäftsführer<br />

Ostedruck Bernhard-J. Borgardt GmbH &<br />

Co. KG und Mitglied des Steering Committee<br />

des Europäischen Verbandes der Kunststoffverarbeiter<br />

(European Plastics Converters –<br />

EuPC) sowie Past President des Verbandes<br />

IK (Industrievereinigung Kunstoffverpackungen<br />

e.V.) und Vorstandsmitglied des<br />

GKV (Gesamtverband Kunststoffverarbeitende<br />

Industrie e.V.), bekleiden weiterhin diese<br />

Funktion.


Ein starkes Team<br />

Am 30. April <strong>2015</strong> fand die Ordentliche Mitgliederversammlung der BVL Österreich mit<br />

der Neuwahl von Vorstand und Präsidium statt. DI Roman Stiftner wurde als Präsident<br />

der BVL Österreich einstimmig wiedergewählt. DI Walter Hitziger, Vorstandsdirektor<br />

Österreichische Post, begleitet die BVL Österreich weiterhin als Beiratsvorsitzender.<br />

die Reindustrialisierung bleibt als wichtiges<br />

Thema auf der Agenda.<br />

Eine Vorreiterrolle nimmt die BVL Österreich<br />

ein, wenn es um Innovationen in<br />

der <strong>Log</strong>istik und um Nachhaltigkeit geht.<br />

Das eigens gegründete Competence Center<br />

Ennovation verknüpft innovative Produkte<br />

und Lösungen mit logistischem Know-how.<br />

Der Nachhaltigkeitspreis <strong>Log</strong>istik der BVL<br />

Organisationen Deutschland und Österreich<br />

hat sich im deutschsprachigen Raum als fixe<br />

Größe etabliert.<br />

Foto: BVL Österreich<br />

Das Präsidium der BVL Österreich mit (vlnr): BVL Österreich Geschäftsführer Wolfgang<br />

Kubesch, Mag. (FH) Martin Gansterer, Schoeller Allibert, DI Gerald Gregori, Österreichische<br />

Post, BVL Österreich Präsident Roman Stiftner, DI Walter Hitziger, Vorstandsdirektor<br />

Österreichische Post, Univ.-Prof. Dr. Helmut Zsifkovits, Montanuniversität Leoben,<br />

Dr. Thomas Schachner, Grohe, Ing. Erwin Trinkl, A1 Telekom Austria, und DI Ernst Richter,<br />

Siemens Österreich<br />

Das BVL Präsidium bildet mit den<br />

Vizepräsidenten Mag. (FH) Martin<br />

Gansterer, Schoeller Allibert,<br />

DI Gerald Gregori, Österreichische Post,<br />

Dr. Thomas Schachner, Grohe, Schatzmeister<br />

DI Ernst Richter, Siemens Österreich,<br />

und BVL Österreich Geschäftsführer<br />

Wolfgang Kubesch wie bisher ein<br />

dynamisches Team. Als neuer Vizepräsident<br />

konnte Univ.-Prof. Dr. Helmut<br />

Zsifkovits, Montanuniversität Leoben,<br />

und als Präsidiumsmitglieder Mag. Gregor<br />

Herzog, GS1 Austria, und Ing. Erwin<br />

Trinkl, A1 Telekom Austria, gewonnen<br />

werden.<br />

THEMENSCHWERPUNKTE. Die BVL Österreich<br />

setzt sich für die Erhaltung und den<br />

Ausbau moderner multimodaler Infrastruktur<br />

zur Absicherung der Standortqualität<br />

ein. „Das Investment in leistungsadäquate<br />

Verkehrsinfrastruktur sowie in Informationsund<br />

Kommunikationsnetze stimuliert die<br />

Wirtschaft, sichert Arbeitsplätze und ist eine<br />

wichtige Voraussetzung für einen attraktiven<br />

<strong>Log</strong>istik- und Wirtschaftsstandort“, so Roman<br />

Stiftner in seinem Impulsreferat. Auch<br />

GUT VERNETZT. Das internationale Kompetenznetzwerk<br />

der BVL Österreich bietet<br />

seinen Mitgliedern durch die Kooperation mit<br />

dem Europäischen Verband der Verladenden<br />

Wirtschaft, das European Shippers Council -<br />

ESC, und den Europäischen <strong>Log</strong>istik Verband,<br />

der European <strong>Log</strong>istics Association – ELA,<br />

einen direkten Draht zur Europäischen Union<br />

nach Brüssel.<br />

„Die BVL Österreich bleibt mit dem neu<br />

gewählten Team eine leistungsorientierte<br />

Service-Organisation und wird sich weiterhin<br />

mit einer starken Stimme für die Anliegen<br />

der <strong>Log</strong>istik in Österreich und Europa einbringen“,<br />

so Stiftner abschließend. [pl]<br />

DeltaPac<br />

DELTA-S-TECHNOLOGIE ® :<br />

DER SIEG DES MENSCHEN<br />

ÜBER DIE LÜCKE.<br />

DeltaPac schließt alle Lücken. Auf dem Band: nie<br />

mehr vereinzeln! In der Zeit: nie mehr Stillstand<br />

nach Kollision. Dafür: immer wissen, was in der<br />

Anlage passiert. In der Energiebilanz: schneller,<br />

ruhiger produzieren. Im Anlagenbau: mit verschlankter<br />

Hardware neue Wege gehen! DeltaPac:<br />

die neue, einzigartig effiziente Lichtschranke von<br />

SICK. Für lückenloses Zählen und Erkennen. Für<br />

eine schnellere, schlauere, sparsamere, fehlerfreiere<br />

Produktion. Für die innovativsten Hersteller.<br />

DeltaPac ist der Sieg des Menschen über die Lücke.<br />

Wir finden das intelligent. www.sick.at


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Warum kompliziert, wenn<br />

es einfach geht?!<br />

Industrie 4.0 – seit mehreren Monaten in aller Munde und auch in allen Köpfen der<br />

Menschen, die im Bereich der Produktion und der <strong>Log</strong>istik tätig sind. Seit kurzem gesellte<br />

sich auch noch der Begriff der Intralogistik 4.0 dazu.<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

Alexander Peterlik ist<br />

Business Development<br />

Manager bei<br />

GS1 Austria. Er berät<br />

österreichische GS1<br />

Mitglieder bei der<br />

Klärung von Fragen<br />

zum GS1 System,<br />

den Standards, den<br />

möglichen Technologien,<br />

deren Einsatzmöglichkeiten<br />

und<br />

in weiterer Folge der<br />

Integration in die<br />

Systeme.<br />

Kontakt:<br />

peterlik@gs1.at<br />

Wofür steht 4.0 im eigentlichen Sinn? Glaubt man<br />

den Experten, dreht es sich bei der Industrie 4.0 um<br />

die selbstständige Kommunikation und Interaktion<br />

zwischen Maschinen. Dass dies natürlich immer auch mit<br />

dem Mensch zu tun hat, ist klar. Denn es wird immer einen<br />

geben, der die Maschinen zumindest konfigurieren muss. Gerade<br />

das Thema der Kommunikation und Datenverarbeitung<br />

zwischen Maschinen wird den einen oder anderen auch an<br />

einen anderen Begriff erinnern: Das Internet der Dinge. Vor<br />

ein paar Jahren auf jeder IT- oder <strong>Log</strong>istikveranstaltung das<br />

heißeste Thema, rückte es in der Zeit der Wirtschaftskrise in<br />

den Hintergrund. Doch gerade im Schatten der Industrie 4.0<br />

drängt auch dieser Begriff wieder in das Licht der Aufmerksamkeit.<br />

Blickt man einige Jahre zurück, sind die Standards<br />

für das Internet der Dinge heute schon sehr weit vorangeschritten<br />

und auch schon in der Praxis angekommen.<br />

Die technischen Möglichkeiten sind heute einfach viel umfassender<br />

als noch vor zehn Jahren. Die Frage ist aber, ob es<br />

wirklich so viel Technik in allen Abläufen der Intralogistik im<br />

Vergleich zur Industrie 4.0 braucht.<br />

Betrachtet man die Wertschöpfungskette im Bereich der Lebensmittelproduktion,<br />

wird rasch klar, dass es verschiedene technologische<br />

Stufen und Entwicklungen gibt. In der Produktion<br />

sind bei den meisten Unternehmen die neuesten Maschinen<br />

im Einsatz. Diese können automatische Fehlermeldungen generieren,<br />

erinnern die Techniker an die Wartung oder steuern<br />

automatisch den eigenen Nachschub.<br />

Gleich hoch technisch verhält es sich auf<br />

der Lagerebene der Fertigprodukte. Die<br />

Kommissionierung erfolgt papierlos über<br />

mobile Datenerfassungsgeräte. Die Verladung<br />

mittels modernster Stapler und das<br />

gesamte Tracking bis hin zum Zentrallager<br />

des Handels erfolgt über den elektronischen<br />

Lieferschein und die elektronische Wareneingangsmeldung<br />

(DESADV/RECADV).<br />

Der physische Warenfluss geht somit Hand<br />

in Hand mit dem elektronischen Informationsfluss.<br />

Infolgedessen ergibt sich ein sehr<br />

hoher technischer Standard entlang der<br />

Kette von der Produktion bis zum Handel.<br />

ROHMATERIAL- UND BEHÄLTERMA-<br />

NAGEMENT 4.0? Ist die Industrie 4.0 auch<br />

im Rohmaterial- oder Behältermanagement<br />

angekommen? Wie funktioniert der Wareneingang<br />

heute im Bereich der Lebensmittelproduktion?<br />

Im Großen und Ganzen<br />

passiert der Wareneingang des Rohmaterials<br />

und der Verpackungen heute meistens<br />

Eine funktionierende<br />

Industrie 4.0 setzt die<br />

Vernetzung der Warenflüsse<br />

voraus<br />

Foto: Sapsiwai - Fotolia


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

noch über den papiergeführten Weg. Das<br />

heißt der Warenempfänger kontrolliert die<br />

angelieferte Ware mit dem Lieferschein,<br />

zeichnet die Übernahme gegen und legt<br />

den Lieferschein ab. Danach wird die Ware<br />

händisch verbucht und dann auf den definierten<br />

Lagerplatz gebracht. Somit ist die<br />

Ware verfügbar. Diese Information erfolgt oft<br />

aber erst, wenn der Lieferschein im Einkauf<br />

verbucht wurde.<br />

Doch gerade im Bereich des Rohmaterials<br />

und der Verpackung gibt es auch einen<br />

sehr großen Systembruch! Was ist damit<br />

gemeint? Im Bereich der Fertigware, die an<br />

den Handel geliefert wird, gibt es ganz klare<br />

Standards für die Kennzeichnung und wie<br />

die Daten kommuniziert werden müssen. Es<br />

werden hier fast ausschließlich die Standards<br />

von GS1 zur Identifikation, Erfassung und<br />

Kommunikation verwendet. Auch im Bereich<br />

des Rohmaterials und der Verpackung<br />

werden die GS1 Standards benutzt, jedoch<br />

nicht vollständig.<br />

Warum nicht? Ganz einfach: die Artikelnummer<br />

(Global Trade Item Number, kurz<br />

GTIN) wurde zwischen dem Vorlieferanten<br />

und der Industrie nie kommuniziert. Das<br />

bedeutet, der erste Schritt, damit das System<br />

Wareneingang 4.0<br />

funktioniert, ist die<br />

Festlegung der Informationen<br />

und<br />

Kennzeichnungen.<br />

Tatsache ist, dass<br />

es alles schon gibt<br />

und nur mehr<br />

benutzt werden<br />

muss. Die GS1<br />

Standards sind<br />

bei allen Vorlieferanten<br />

bekannt,<br />

können kommuniziert<br />

und auch<br />

angewendet werden.<br />

GEMEINSAME SPRACHE. Damit Industrie<br />

4.0 und Intralogistik 4.0 funktionieren, müssen<br />

alle Teilnehmer entlang der Wertschöpfungskette<br />

anfangen, die gleiche Sprache,<br />

also die Sprache von GS1, zu sprechen. Dies<br />

ist möglich und auch schon bei dem einen<br />

oder anderen Unternehmen im Einsatz. Ziel<br />

der gesamten produzierenden Industrie sollte<br />

sein, die GS1 Standards auch durchgängig zu<br />

verwenden. Die Standards sind da, erprobt<br />

und seit mehr als 35 Jahren im Einsatz.<br />

Foto: Coloures-pic - Fotolia<br />

Auch für die Industrie 4.0 gilt wie für die<br />

meisten Themen, dass das Rad nicht neu<br />

erfunden werden muss. Wichtig sind die<br />

Möglichkeiten, die das GS1 System und die<br />

dazugehörigen Standards bieten, zu erkennen<br />

und gemeinsam mit seinen Partnern in<br />

der Wertschöpfungskette zu nutzen. Veränderungen<br />

entlang der Wertschöpfungskette<br />

müssen nicht immer hoch kompliziert sein,<br />

sondern effizient, erprobt und erfolgreich<br />

eingesetzt.<br />

[pl]


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Verpacken rund um<br />

den Globus<br />

Wer seine Waren in die ganze Welt verschickt, muss sie auch transportgerecht verpacken.<br />

Das ist, soweit man sich an seinem Heimatstandort befindet, im Normalfalle eine Routineangelegenheit.<br />

Die Firma PAWEL packing & logistics ist ein ausgewiesener Spezialist<br />

für diese Art der Verpackung. Mit Standorten in Österreich, Tschechien, der Slowakei<br />

und Ungarn ist man bestens gerüstet. Aber was macht jener heimische Kunde, der seine<br />

Ware z.B. von Südafrika aus versenden muss. Wer kennt schon ein vertrauenswürdiges<br />

Verpackungsunternehmen in Südafrika?<br />

„Kein Problem, auch hier kann man sich<br />

getrost an uns wenden“, betont Mag. Michael<br />

Pawel, Geschäftsführer der PAWEL<br />

packing & logistics stolz. Das überrascht<br />

doch ein wenig und führt zwangsläufig zur<br />

Frage: Sie eröffnen eine Niederlassung in<br />

Südafrika? „Nein, das wäre doch etwas zu<br />

gewagt“, lacht Mag. Pawel, „aber wir sind<br />

als einziges österreichisches Unternehmen<br />

INPRO-Mitglied.“ INPRO? „International<br />

packaging and routing organisation“, erklärt<br />

Mag. Pawel. Hierbei handelt es sich um eine<br />

Vereinigung von führenden, voneinander<br />

unabhängigen Verpackungsunternehmen<br />

in unterschiedlichen Ländern. Die Gruppe<br />

verfügt insgesamt über 100 Niederlassungen<br />

in 20 Ländern und beschäftigt rund 2.500<br />

Mitarbeiter. „Mit unseren Partnern in Europa,<br />

Asien, Nord- und Südamerika sowie<br />

Südafrika können wir unser Leistungsspektrum<br />

weltweit anbieten. Für den Kunden<br />

hat das den großen Vorteil, dass er alles aus<br />

einer Hand erhält. D.h. es gibt eine zentrale<br />

Kontrolle, eine Sprache, eine Währung. Und<br />

nicht zuletzt können internationale Verpackungsstandards<br />

auf diese Weise garantiert<br />

werden.“ Übrigens, Mitglied kann man nur<br />

durch eine vorhergehende Inspektion und<br />

nach einer gewissen Beobachtungsperiode<br />

werden.<br />

GASTGEBER. Einmal im Jahr treffen sich<br />

die INPRO-Mitglieder, um aus der bunt<br />

zusammengewürfelten Gruppe ein gut funktionierendes<br />

Netzwerk zu schaffen. Nach<br />

rund 10 Jahren ist diesmal wieder Wien<br />

der Treffpunkt und die Pawel packing &<br />

logistics der stolze Gastgeber. Zu diesem<br />

Anlass präsentiert das Unternehmen nicht<br />

nur seine neuesten Verpackungsentwicklungen,<br />

sondern auch das neue Firmenbranding:<br />

Aus PAWEL packing & logistics<br />

wird PAWEL smart packing & logistics. „Das<br />

soll die Innovationskraft unseres Unternehmens<br />

unterstreichen“, erläutert Mag. Pawel.<br />

Und Innovation ist die Stärke des Wiener<br />

Verpackungsspezialisten. Alleine sechsmal<br />

wurde PAWEL bereits mit dem Staatspreis<br />

für vorbildliche Verpackung ausgezeichnet<br />

– der jüngste datiert aus dem Jahr 2014.<br />

Dazu kommen noch Nominierungen für<br />

den Umweltpreis der Stadt Wien.<br />

INNOVATION. Innovation ist die unternehmerische<br />

Triebfeder schlechthin. „Der Trend<br />

zu individuellen Verpackungslösungen ist<br />

ungebremst und ohne innovative Lösungen<br />

kann man diesen Markt nicht bedienen“,<br />

erläutert Mag. Pawel die Hintergründe.<br />

„Aus diesem Grund investieren wir laufend<br />

in unsere Produktion.“ Erst vor kurzem<br />

wurde mittels einer Förderung für innovative<br />

Unternehmen, vergeben von der<br />

Die stoßgedämpfte Mehrwegbox mit<br />

integrierter Auffahrtsrampe wurde mit<br />

dem Staatspreis Smart <strong>Pack</strong>aging 2014<br />

ausgezeichnet<br />

Wirtschaftsagentur der Stadt Wien, ein<br />

CNC-Bearbeitungszentrum angeschafft.<br />

„Dank dieser Anlage können wir spezielle<br />

Foto: Claudia Leutner


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

Ein neues CNC-Bearbeitungszentrum<br />

sorgt für die konstruktiven Holzteile<br />

der PAWEL-Verpackungen<br />

Foto: PL Verlag/Rath<br />

konstruktive Holzteile fräsen. Sie sind das Rückgrat<br />

unserer Verpackungen.“<br />

Ein Beispiel dieser Innovationskraft ist jene Transportverpackung,<br />

die 2014 mit dem Staatspreis<br />

Smart <strong>Pack</strong>aging ausgezeichnet wurde. Diese prämierte<br />

Mehrwegverpackung zeichnet sich vor<br />

allem durch ihren Mehrwertnutzen aus. Bei der<br />

stoßgedämpften Mehrwegbox mit integrierter Auffahrtsrampe<br />

stehen Funktionalität und Sicherheit<br />

im Vordergrund. Die 15 mm starke Sperrholzkiste<br />

dient nicht nur als Transportverpackung für ein<br />

hochsensibles kostspieliges medizinisches Gerät,<br />

sondern bereits auch während des Produktionsvorganges<br />

als Zwischenlager.<br />

Der Prozess läuft wie folgt ab: zuerst wird die Box<br />

zum Lieferanten des Gehäuses geschickt, dieser<br />

schickt diese zum Produzenten, anschließend<br />

wird sie dann als Exportverpackung zum Kunden<br />

genutzt. Der Kopfteil der Verpackung dient zugleich<br />

als Rampe und ermöglicht eine einfachere<br />

Manipulation während aller Arbeitsschritte. Der<br />

luftgefederte Boden ermöglicht darüber hinaus einen<br />

möglichst vibrations- und stoßfreien Transport<br />

des hochsensiblen Gerätes. Alle für die Transportsicherung<br />

notwendigen Teile, wie beispielsweise<br />

Gurte, sind bereits in der Kiste integriert. [pl]<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.pawel.at<br />

Übergabe<br />

Bei Ishida Europe endet eine Ära. Mit Wirkung vom<br />

04. Mai <strong>2015</strong> übergibt der langjährige Geschäftsführer<br />

Graham Clements (re) sein Amt an den bisherigen<br />

Finanzdirektor Dave Tiso (li). Bevor Graham<br />

Clements in den endgültigen Ruhestand tritt, wird<br />

er dem auf Wiege- und Verpackungstechnik spezialisierten<br />

Unternehmen noch ein Jahr als Chairman<br />

beratend zur Seite stehen.<br />

Halbes Format?<br />

Ganzer Gewinn!<br />

Mit INKA-Paletten<br />

sparen Sie doppelt Platz<br />

Palette im Halb-Euro-Format (600x800 mm)<br />

immer fabrikneu,<br />

sauber und platzsparend<br />

in der Bevorratung.<br />

Für jede Sendungsgröße<br />

das passende Palettenformat!<br />

Euro-Formate mm<br />

400x600<br />

400x800<br />

600x800<br />

800x1200<br />

1000x1200<br />

PRAKTISCH – PREISWERT – GUT<br />

ISPM15-konform „processed wood“.<br />

Keine Extrakosten beim Export,<br />

weltweit.<br />

Container-Formate mm<br />

760x1140<br />

1140x1140<br />

Aus nachhaltig bewirtschafteten<br />

Wäldern und kontrollierten Quellen.<br />

Tel. ++49-8102-7742-0<br />

Verkaufsstellen weltweit – auch in Ihrer Nähe – rufen Sie uns an!<br />

INKA Paletten GmbH · Haringstraße 19 · 85635 Siegertsbrunn bei München<br />

Tel. ++49-8102-7742-0 · Fax ++49-8102-5411 · www.inka-paletten.com · info@inka-paletten.com


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Der neue FLC1210 ist ein stapelbarer Container<br />

mit optimierten Eigenschaften und<br />

bietet CHEP-Kunden eine höhere Qualität<br />

und eine verbesserte Lieferketteneffizienz<br />

Foto: CHEP<br />

Neuer FLC-Behälter<br />

CHEP Automotive and Industrial Solutions, weltweit führender Anbieter im Pooling von<br />

Containern für die Lieferkette der Automobilindustrie, bringt eine neue Generation des<br />

faltbaren Großvolumenbehälters (Foldable Large Container – FLC) mit einer Grundfläche<br />

von 1200 x 1000 mm auf den Markt. Der qualitativ hochwertige, stapelbare Container<br />

wurde gemeinsam mit Kunden und Supply-Chain-Partnern insbesondere mit dem Ziel<br />

entwickelt, Lieferketten effizienter zu gestalten.<br />

Durch die verbesserte Stapelung<br />

spart der leere FLC1210 bis zu<br />

30 Prozent Platz ein und bietet<br />

gleichzeitig eine von 500 auf 650 Kilogramm<br />

gesteigerte Nutzlast. Das hat zur<br />

Folge, dass weniger Lkw auf den Straßen<br />

unterwegs sind, was wiederum Kosten<br />

und CO 2<br />

-Emissionen reduziert. Zudem<br />

ist der FLC auf eine Einmannbedienung<br />

mit großen Klapptüren ausgelegt, die den<br />

Zugang erleichtern und für effizientere Betriebsprozesse<br />

sorgen. Durch das einfach<br />

gestaltete Faltsystem kann der Container<br />

in jeder beliebigen Reihenfolge zusammen<br />

oder abgebaut werden – das spart Zeit und<br />

Kosten.<br />

Der neue FLC verfügt über glatte Wände<br />

und einen vollständig verschließbaren Deckel,<br />

was Ansammlungen von Wasser und<br />

Staub deutlich reduziert und die empfindlichen<br />

Güter schützt. Durch diese neuen<br />

Eigenschaften eignet sich der FLC für den<br />

Gebrauch in Reinraumumgebungen und<br />

verbessert die Transportqualität. Zudem ist<br />

der Container RFID-fähig, sodass die Transporteinheiten<br />

und Güter über die gesamte<br />

Lieferkette hinweg nachverfolgbar sind.<br />

„Die Bedürfnisse unserer Kunden und der<br />

Markt entwickeln sich stetig weiter und<br />

wir als weltweit führender Anbieter von<br />

Pooling-Lösungen müssen schnell auf diese<br />

Änderungen reagieren. Wir wollen sicherstellen,<br />

dass wir für die Herausforderungen<br />

unserer Kunden die Lösungen finden, die<br />

ihnen einen wirklichen Mehrwert bieten“,<br />

erklärt David Mayo, Vice President Automotive<br />

Europe bei CHEP.<br />

CHEP wird den bestehenden FLC-Pool innerhalb<br />

der nächsten Jahre schrittweise<br />

durch die neue Containergeneration ersetzen.<br />

Beide Systeme sind vollständig miteinander<br />

kompatibel und stapelbar, sodass<br />

der Service für die Produktionsprozesse<br />

und Lieferketten der Kunden durchgängig<br />

gesichert ist.<br />

[pl]<br />

Neue Partnerschaft für innovative <strong>Log</strong>istiklösungen<br />

Warehouse-Kompetenz trifft Voice-Expertise: Ab sofort kooperieren die beiden Unternehmen<br />

Ehrhardt + Partner (E+P) und topsystem Systemhaus GmbH im Bereich Voice-Lösungen. Die<br />

Lydia Voice Solutions lassen sich einfach in das Lagerführungssystem LFS mit den Produktlinien<br />

LFS.wms und LFS.pm für die sprachgeführte Kommissionierung integrieren. Kunden erhalten<br />

damit eine branchenübergreifende und hochskalierbare Gesamtlösung, ohne dass beispielsweise<br />

für jeden Nutzer ein eigenes Sprachprofil angelegt werden muss. Auch im Bereich<br />

Forschung geht E+P mit seinem deutschen Partner gemeinsame Wege. Das Ziel: Die Entwicklung<br />

innovativer Produkte für zukunftsfähige Voice-Lösungen.<br />

Der Grund für die Kooperation von E+P und topsystem war nicht nur die räumliche Nähe zwischen<br />

den beiden Unternehmensstandorten Boppard-Buchholz und Würselen bei Aachen. Vor<br />

allem die gemeinsame unternehmerische und<br />

inhaltliche Ausrichtung sorgt für eine Kommunikation<br />

auf Augenhöhe. „Wir freuen uns auf<br />

die Zusammenarbeit mit topsystem und darauf,<br />

in Zukunft gemeinsame technologische<br />

Standards zu setzen“, sagt Jens Heinrich,<br />

Chief Technology Officer bei E+P. Durch die<br />

einfache Integration von Lydia Voice in die Produktlinien<br />

LFS.wms und LFS.pm von E+P können<br />

Kunden zukünftig auf eine Gesamtlösung<br />

für ihre Pick-by-Voice-Aufgaben zurückgreifen<br />

– aus einer Hand und made in Germany.


Leichtes<br />

Schwergewicht für<br />

die Getränkeindustrie<br />

In der Getränkeindustrie sind die Anforderungen an eine Palette<br />

besonders hoch. Vor allem dann, wenn sie als Poolpalette eingesetzt<br />

wird. Höchste Belastbarkeit und Stabilität sowie eine lange<br />

Lebensdauer sind Grundvoraussetzungen, gleichzeitig soll die<br />

Palette jedoch auch leicht und einfach zu handhaben sein.<br />

Um diese hohen Ansprüche zu erfüllen, hat Cabka-IPS die<br />

Getränke-Poolpalette (Beverage Pool Pallet) BPP i9 entwickelt.<br />

Sie ist aus recyceltem HDPE-Kunststoff gefertigt<br />

und mit 23 Kilogramm nur etwa halb so schwer wie eine vergleichbare<br />

Holzpalette. Das erleichtert das Handling und spart<br />

CO 2<br />

während des Transports. Die BPP i9 wird im Gas-Injektions-<br />

Verfahren hergestellt. Dabei werden während der Herstellung<br />

Hohlräume innerhalb der Palette erzeugt. Diese machen die BPP<br />

i9 nicht nur leichter, sondern auch besonders biegesteif.<br />

Mit einer Traglast von 1.500 Kilogramm im Hochregal ist die BPP i9<br />

zudem hoch belastbar. Mit ihrer stabilen Konstruktion ist sie für ein<br />

INDUSTRIAL<br />

IDENTIFICATION<br />

RFID<br />

Berührungslos kommunizieren!<br />

Balluff RFID bietet das ganze technologische Spektrum berührungsloser<br />

Daten-Kommunikation. Variabel kombinierbare Komponenten garantieren<br />

die Rückverfolgung aller Daten. Diese Traceability eröffnet größtmögliche<br />

Transparenz.<br />

Nutzen Sie 30 Jahre RFID-Erfahrung und erzielen Sie höchste Effizienz.<br />

Foto: Cabka<br />

Die BPP i9 ist speziell für den Einsatz in der Getränkeindustrie<br />

konzipiert. Antirutschstreifen auf dem Oberdeck sorgen für ein<br />

sicheres Handling verschiedener Getränkegebinde<br />

langes Leben im Poolingeinsatz ausgelegt. Der Reparaturaufwand<br />

liegt praktisch bei null. Auch Schmutz durch Späne oder Splitter,<br />

wie er bei Holzpaletten anfällt, entsteht nicht.<br />

Für ein stabiles und sicheres Handling von verschiedenen Getränkegebinden<br />

verfügt die BPP i9 über Antirutschstreifen und<br />

-stopfen. Extra große Einfahröffnungen ermöglichen eine einfache<br />

Handhabung. Zudem schützen sie vor Beschädigungen der Palette.<br />

Die BPP i9 wurde für den niederländischen Palettenpool Dranken<br />

Pallet Beheer (DPB) entwickelt, wo bereits über 400.000 Stück<br />

erfolgreich im Einsatz sind. Sie wird nach dem „Cradle-to-Cradle“-<br />

Prinzip hergestellt: Die Palette wird nach Ablauf ihrer Lebensdauer<br />

erneut recycelt und als Rohstoff für neue Paletten verwendet. So<br />

sorgt Cabka-IPS dafür, dass die Wertstoffe in einem geschlossenen<br />

ökologischen Kreislauf bleiben und die Umwelt geschützt wird. [pl]<br />

Traceability<br />

garantiert optimale<br />

Prozesse<br />

− Intralogistik<br />

− Produktionssteuerung<br />

− E-Kanban<br />

− Asset-Tracking<br />

Systeme und Dienstleistung | Industrial Networking und Connectivity |<br />

Industrial Identification | Objekterkennung | Weg- und Abstandsmessung |<br />

Zustandsüberwachung und Fluidsensorik | Zubehör<br />

Tel. +43 2236 325 21-0<br />

www.balluff.at


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Foto: Pirlo Tubes GmbH<br />

Eine Reflexion – Lassen<br />

Sie sich be-gleiten …<br />

Die Reaktionen waren vielfältig. Manche zeigten gar keine Reaktion, es stieg Ihnen lediglich<br />

Schamesröte ins Gesicht. Andere zuckten nur mit den Schultern und sagten „Ja,<br />

und?“ und wiederum andere zeigten Unsicherheit im Umgang mit diesem Thema. Wieso<br />

ruft das Wort „Gleitgel“ so unterschiedliche Reaktionen hervor? Wer geht offen damit<br />

um? Wer ist verschämt? Wer nimmt das Wort nicht einmal in den Mund? Welchen Anteil<br />

an diesem Dilemma hat eigentlich die Verpackung von Gleitgel?<br />

Wie verpacke ich ein Tabu? Mit ihrer<br />

Tube für Gleitgel gibt die Pirlo Tubes<br />

GmbH eine ästhetische Antwort. Wer<br />

mehr wissen will über Unternehmen<br />

und Verpackung, sollte einen Besuch<br />

der Cosmetic Business einplanen. Das<br />

Informations- und Kommunikationsportal<br />

für die internationale Kosmetikindustrie<br />

findet von 10. bis 11. Juni<br />

<strong>2015</strong> in München statt. Am Messestand<br />

der Pirlo Tubes Gmbh in Halle 4,<br />

Stand B20, gibt es neben Gleitgeltuben<br />

noch zahlreiche andere Verpackungen<br />

zu sehen, denn zur Zielgruppe des<br />

Unternehmens zählen vor allem die<br />

Kosmetik-, die chemisch-pharmazeutische-<br />

und die Nahrungsmittelindustrie.<br />

Für alle diese Branchen bietet die Pirlo<br />

Tubes GmbH mit ihren Tuben eine<br />

ideale Verpackung an. Zu übersehen<br />

sind sie sicher nicht …<br />

Aber nun von vorne. Wie kam es<br />

eigentlich dazu, dass ich mir überhaupt<br />

zu diesem Thema Gedanken<br />

gemacht habe? – Eigentlich kam ich dazu<br />

wie die Jungfrau zum Kinde: Seit ein paar<br />

Monaten landen in regelmäßigen Abständen<br />

besagte Tuben in unterschiedlichsten<br />

Ausführungen auf meinem Schreibtisch.<br />

Teilweise musste ich über deren Bezeichnung<br />

schmunzeln, andere hatten ein gewöhnungsbedürftiges<br />

Druckbild und ein<br />

paar Tuben habe ich lieber in die hintere<br />

Reihe meines Tuben-Musterschrankes gestellt,<br />

um nicht ständig bei Besuchern ein<br />

Fragezeichen im Gesicht zu sehen: „Sind<br />

wir wirklich in der richtigen Firma?“<br />

von Katharina Richter, Pirlo Group<br />

Das Produkt an sich ist mittlerweile in der<br />

Gesellschaft angekommen, wobei man einen<br />

deutlichen Unterschied im Umgang mit<br />

dem Thema bei den einzelnen Altersklassen<br />

erkennen kann. Bei meinen Großeltern ist<br />

es nach wie vor ein Tabuthema, bei meinen<br />

Eltern erkennt man eine gewisse Offenheit<br />

(allerdings nur, wenn das Umfeld vertraut<br />

ist) und in meiner Generation (ich gehöre<br />

übrigens der Y-Generation an) ist Gleitgel<br />

kein Tabuthema mehr. Das einzige, was mich<br />

jedes Mal wieder verwundert, ist, dass die<br />

Tube in der Regel mit positiven, Emotionen<br />

auslösenden Ereignissen eng verbunden ist<br />

und dies allerdings nicht über die Verpackung<br />

und insbesondere über das Druckbild transportiert<br />

wird. Die aktuellen Verpackungen<br />

sind plump, sprechen wenn überhaupt nur<br />

Männer an und haben relativ wenig mit<br />

Ästhetik zu tun. Ich schweife ab.<br />

In den vergangenen Wochen kam ein weiteres<br />

Thema auf den Tisch: Messetuben. Es<br />

soll etwas Außergewöhnliches sein. Handcreme?<br />

Schon mehrfach selbst als Messegeschenk<br />

eingesetzt. Es ist nun mal eines der<br />

Standard-Geschenke auf Kosmetikmessen.<br />

Ein Besuch reicht, um ein Leben lang mit<br />

Handcremes ausgesorgt zu haben.<br />

Zwei unterschiedliche Themen auf meinem<br />

Tisch – warum diese nicht verbinden. Eigentlich<br />

war dies nur ein bedingt ernst gemeinter<br />

Vorschlag, allerdings mit durschlagendem<br />

Erfolg. Und nun haben wir eine Palette mit<br />

Gleitgel-Tuben im Haus: Wunderschön.<br />

Schwarz. Hochglänzend. Ästhetisch. Handschmeichelnd<br />

– eine anspruchsvolle Verpackung<br />

für ein hochwertiges Produkt, dessen<br />

Verpackung und Inhaltstoffe medizinische<br />

Standards erfüllen muss. Genau so muss eine<br />

Tube aussehen, um sowohl für Männer als<br />

auch für Frauen ansprechend zu sein. Damit<br />

stellt sich die Frage: Darf man Gleitgel als Messegeschenk<br />

verwenden? Darf auf der Messe<br />

ein Mann einer Frau diese Tube überreichen?<br />

Darf eine Frau einem Mann die Tube in die<br />

Hand drücken? Natürlich vorausgesetzt, dass<br />

in beiden Fällen keine Hintergedanken der<br />

Grund fürs Überreichen der Tube sind.<br />

Sollen wir uns wirklich Gedanken darüber<br />

machen, ob die Tuben nur von Mann zu Mann<br />

und von Frau zu Frau transferiert werden dürfen?<br />

Inwieweit ist Gleitgel in der westlichen<br />

Zivilisation angekommen? Ist es nach wie vor<br />

ein Tabu-Thema, das nur in den eigenen vier<br />

Wänden durchgenommen werden darf? Kann<br />

die richtige Verpackung beitragen, Schranken<br />

und Grenzen einzureißen? In der Gesellschaft<br />

wird das Thema Sexualität vornehmlich durch<br />

die Brille eines Mannes wahrgenommen – da<br />

kann ein kalkulierter Tabubruch nicht schaden.<br />

Verpackung kann ein Tabu-Thema in<br />

die Gesellschaft bringen und den natürlichen<br />

Prozess der Enttabuisierung, der in der Vergangenheit<br />

immer wieder zu beobachten war,<br />

beschleunigen. Es sind nun mal die schönen<br />

Dinge im Leben, die das Leben lebenswert machen.<br />

Kommen Sie auf die Cosmetic Business<br />

<strong>2015</strong> in München! Besuchen Sie den Pirlo<br />

Stand und überzeugen Sie sich selbst von unseren<br />

„blackies“ und davon, dass sich unsere<br />

Tuben auch hervorragend für Handcremes,<br />

Hautcremes und Aftershaves eignen. [pl]


Appetit auf<br />

Informationen?<br />

Es ist aufgetischt!<br />

Aktuelle Online-News unter www.packundlog.at


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Rexam bietet eine große Auswahl an<br />

unterschiedlichen Dosengrößen und<br />

-formen<br />

Dosengestaltung leicht<br />

gemacht<br />

Mit scharfen Designs, griffigen Prägungen, wandelbaren Lacken und abwechslungsreichen Grafiken wecken Getränkedosen<br />

Emotionen und sichern Marketingchancen. Im Laufe der Jahre haben immer neue Technologien<br />

zu einer schier unüberschaubaren Vielfalt an Gestaltungsoptionen geführt. Rexam bietet seinen Kunden einen<br />

besonderen Service, um den Überblick zu behalten und das Potenzial optimal nutzen zu können.<br />

Bei Getränkeherstellern ist die Dose<br />

nicht nur deshalb so beliebt, weil<br />

sie besonders kosteneffizient ist; sie<br />

bietet auch zahlreiche Designoptionen. So<br />

hilft sie Marken und ihren Machern dabei,<br />

sich vom Wettbewerb zu differenzieren.<br />

Matte Decklacke, Farben, die im Sonnenlicht,<br />

bei Temperaturänderung oder unter<br />

künstlichem UV-Licht sichtbar werden, sowie<br />

vollflächige Prägungen, farbige Deckel<br />

oder ausgestanzte Laschen machen aus<br />

gewöhnlichen Dosen kleine Kunstwerke<br />

im Regal, die alle Blicke auf sich ziehen.<br />

Noch mehr Abwechslung bieten neue<br />

Herstellungsverfahren, wie die von Rexam<br />

zum Patent angemeldete Drucktechnologie<br />

Editions. Damit können die Dosen einer<br />

Marke während eines Produktionslaufs mit<br />

bis zu 24 unterschiedlichen Varianten eines<br />

Designs versehen werden.<br />

Dazu kommt eine große Auswahl an unterschiedlichen<br />

Dosengrößen und -formen. Von<br />

der kleinsten 150 ml Dose bis hin zur so<br />

genannten „King Can“ mit einem Liter Fassungsvermögen<br />

stehen bei Rexam insgesamt<br />

17 Varianten zur Verfügung. Dabei bietet<br />

das Unternehmen mit der Aluminiumflasche<br />

FUSION ® auch eine moderne, leichte<br />

und exklusive Verpackungsvariante, die die<br />

Vorteile von Flasche und Dose kombiniert.<br />

KOMPLEXITÄT MEISTERN. Diese Vielfalt<br />

hat zwangsläufig eine zunehmende Komplexität<br />

geschaffen. Deshalb setzt Rexam auf<br />

intensiven Kundenservice. So möchte das<br />

Unternehmen sicherstellen, dass die vorhandenen<br />

Möglichkeiten nutzbar werden<br />

und jeder Kunde die bestmögliche Verpackungslösung<br />

findet.<br />

Ein wichtiger Baustein ist das Online<br />

Design-Portal von Rexam. Diese Plattform<br />

ermöglicht es Getränkeherstellern, kreative<br />

Verpackungslösungen unabhängig von Zeit<br />

und Raum zu entdecken. Dabei geht es um<br />

mehr als ausgefallene Designs: Mit Hilfe<br />

des Portals wird Kunden die Technologie<br />

des Dosendrucks verständlich gemacht.<br />

Dazu finden sie Antworten auf grundlegende<br />

Design-Fragen sowie Hilfestellungen<br />

für die Umsetzung grafischer Ideen. Wie<br />

viele Farben stehen zur Verfügung? Wie<br />

verhält sich meine Wunschfarbe, wenn<br />

ich sie direkt auf Aluminium drucke und<br />

wie verändert sich die Sättigung bei einem<br />

weißen Basislack? In welchem Bereich der<br />

Dose überlappt der Druck und welche grafischen<br />

Vorgaben gibt es hier? Wie und wo<br />

integriere ich am besten meinen QR-Code?<br />

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema<br />

beschäftigt, wird sich mit vielen dieser Fragen<br />

auseinandersetzen müssen. Das Portal<br />

hält die Antworten bereit.<br />

Hinzu kommt, dass Getränkedosen häufig<br />

in mehrere Länder exportiert werden und<br />

sich Gesetzesvorgaben von Land zu Land<br />

unterscheiden können. Mit Hilfe des Portals<br />

erfahren Kunden viele wissenswerte Details<br />

über die nationalen Gestaltungsvorgaben<br />

von Zutatenlisten, Pfandlogos oder Barcodes<br />

2014 hat Rexam im englischen Luton<br />

ein modernes Grafik- und Designstudio<br />

eröffnet. Die neue Einrichtung bietet Kunden<br />

die Chance, Getränkedosen mit den<br />

Experten vor Ort zu gestalten<br />

Fotos: Rexam


sowie über deren vorgeschriebene Positionierung auf der Dose.<br />

Darüber hinaus integriert das Portal einen umfassenden Überblick<br />

über das weltweit verfügbare Sortiment an Dosen, FUSION ®<br />

Aluminiumflaschen und Deckeln. So erleichtert die Online-<br />

Lösung Kunden den schnellen und flexiblen Zugang zu allen<br />

relevanten Informationen und unterstützt bei der Entwicklung<br />

maßgeschneiderter Verpackungen. Das Portal ist unter http://<br />

printguides.rexam.com erreichbar.<br />

PERSÖNLICHE BETREUUNG. Geht es in die entscheidende<br />

Phase der grafischen Umsetzung, so möchten einige Kunden<br />

ihre Ideen gerne in Form von Prototypen in den Händen halten.<br />

Manche Ideen sind auch so individuell, dass es keine standardisierten<br />

Antworten darauf gibt. Deshalb hat Rexam im englischen<br />

Massgeschneiderte Lösungen<br />

Für Ihre Etikettierung<br />

Die Dose bietet zahlreiche Designoptionen. Eine davon ist der<br />

Einsatz von photochromen Lacken, die auf Sonnenlicht mit Farbveränderung<br />

reagieren<br />

Luton im vergangenen Jahr ein modernes Grafik- und Designstudio<br />

eröffnet. Die neue Einrichtung bietet Kunden die Chance,<br />

Getränkedosen mit den Experten vor Ort zu gestalten. Darüber<br />

hinaus laden die Räumlichkeiten dazu ein, Ideen zu generieren<br />

und Designkonzepte gemeinsam zu erarbeiten. Dabei können<br />

Kunden vom Fachwissen der Rexam-Experten profitieren und<br />

Druckplatten sowie Korrekturabzüge erstellen. Mit Ausnahme<br />

der 1-Liter King Can lassen sich alle von Rexam angebotenen<br />

Dosengrößen und -formen inklusive der Aluminiumflasche FU-<br />

SION ® mit dem vorhandenen Equipment gestalten.<br />

Paul Winwright, European Graphics and Design Manager bei<br />

Rexam, kommentiert: „Wir stellen immer wieder fest, dass es nicht<br />

leicht ist, sich zweidimensionale Grafiken auf einer Dose vorzustellen.<br />

Mit unserem neuen Studio bieten wir unseren Kunden ab<br />

sofort die Möglichkeit, ihr Wunschdesign zu entwickeln und dieses<br />

am Ende des Tages auf einer Dose zu begutachten. Dass wir in der<br />

Lage sind, so eng mit unseren Kunden zusammen zu arbeiten und<br />

jeden Schritt des Designprozesses zu begleiten, ist darüber hinaus<br />

für die Kundenbeziehung von unschätzbarem Wert.“<br />

Egal ob online oder im direkten Kundenkontakt – der Servicegedanke<br />

wird bei Rexam groß geschrieben. Denn nur wer es<br />

schafft, seine Zielgruppe mit einem passenden Design punktgenau<br />

anzusprechen, schöpft das volle Potenzial der Dose als Marketinginstrument<br />

aus. <br />

[pl]<br />

Pago ist Ihr «Alles aus einer Hand»-Lieferant für<br />

Systemlösungen rund um die Produktausstattung<br />

mit Selbstklebeetiketten:<br />

• Von einfachen Systemen bis zu Hochleistungsanlagen<br />

• Etikettierung in verschiedenen Leistungsklassen mit<br />

dem Pagomat 6M<br />

• Integration von variabler Kennzeichnung<br />

• Selbstklebeetiketten für alle Anforderungen:<br />

von Dekorations- über Funktions- bis Kennzeichnungsetiketten<br />

Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!<br />

Pago AG · Werdenstrasse 85 · CH-9472 Grabs<br />

Tel. +41 81 772 35 11 · info.ch@pago.com · www.pago.com<br />

PAGO Ihr Systemspezialist für Etiketten und Etikettiertechnik


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Modo Northern Light ist ideal für Microfluting<br />

und traditionelle Wellpappenverpackungen.<br />

Er ist für den direkten Kontakt<br />

mit Lebensmitteln und anderen empfindlichen<br />

Produkten geeignet<br />

Ein Karton für die Zukunft<br />

Nach einer strategischen Neuausrichtung in den vergangenen Jahren ist Metsä Board<br />

heute ein führender europäischer Hersteller von Faltschachtelkarton, weltweit führender<br />

Anbieter von gestrichenem White Top Kraftliner für die Verpackungsindustrie<br />

und bedeutender Papierlieferant. Alleine seit Ende 2013 hat das Unternehmen drei<br />

neue Kartonprodukte auf den Markt gebracht: Carta Allura, einen Faltschachtelkarton<br />

für Luxusverpackungen; Carta Dedica, eine neue Qualität für den Gastronomiebedarf<br />

und Modo Northern Light, einen vollgebleichten Liner, der sich sowohl für Microfluting<br />

(Lightweight Wellenpapiere) als auch klassische Wellpappenanwendungen eignet.<br />

CARTA ALLURA. Carta Allura wurde gezielt<br />

für Luxus-Endanwendungen entwickelt<br />

und eignet sich dank ihrer hervorragenden<br />

Glätte ideal für Folienkaschierungen, Laminierungen,<br />

Hochglanzlackierungen und weitere<br />

Spezialeffekte. Darüber hinaus werden<br />

Premiumprodukte durch die hohe Weiße<br />

und das attraktive Erscheinungsbild dieser<br />

Qualität ins rechte Licht gerückt. Carta Allura<br />

eignet sich optimal für Parfüms, Kosmetik-<br />

und Pflegeprodukte, Luxuslebensmittel<br />

und getränke sowie Grafikanwendungen.<br />

Carta Allura ist leichtgewichtig und besitzt<br />

gleichzeitig eine hohe Festigkeit. So<br />

lassen sich aus jeder Tonne Karton mehr<br />

Verpackungen produzieren und entsprechende<br />

Nachhaltigkeitsvorteile erzielen im<br />

Vergleich zu konventionellen Qualitäten.<br />

Aufgrund seiner Konsistenz und Steifigkeit<br />

verhält sich das Produkt bei der Produktion<br />

einwandfrei. Es ist auch auf der Rückseite<br />

gestrichen, um dem Schachtelinneren ein<br />

edles Finish zu geben.<br />

CARTA DEDICA. Carta Dedica wurde<br />

gezielt für den rasch wachsenden Gastronomiebereich<br />

entwickelt. Diese Kartonqualität<br />

bietet Sicherheit für den Kontakt<br />

mit Lebensmitteln und ausgezeichnete<br />

Formbarkeit. Daher ist sie ideal für Becher,<br />

Teller, Imbiss- und Menüschalen, Manschetten<br />

und Deckel sowie allgemeine Anwendungen<br />

im Lebensmittelbereich geeignet.<br />

Carta Dedica ist aus nachwachsenden<br />

Frischfasern hergestellt und gut recyclebar<br />

– dadurch sinkt die Abfallbelastung.<br />

Es sind zwei Varianten erhältlich: Eine<br />

Ausführung mit Kaolinstrich für Premium-<br />

Druckergebnisse und eine ungestrichene<br />

Ausführung mit einem natürlicheren<br />

Erscheinungsbild. Wenn eine weitere<br />

Sperrschicht benötigt wird, kann Carta<br />

Dedica auch mit einer Extrusions- oder<br />

Dispersionsschicht versehen werden. Der<br />

Karton ist vollgeleimt, um Durchdringen<br />

in den Kantenbereichen zu verhindern<br />

und dafür zu sorgen, dass die Stabilität des<br />

Kartons auch bei Kontakt mit Flüssigkeiten<br />

und feuchten Lebensmitteln oder bei Kondensatbildung<br />

erhalten bleibt. Aufgrund<br />

seiner konsistenten Qualität zeigt der Karton<br />

ausgezeichnetes Laufverhalten bei der<br />

Weiterverarbeitung und im Druck.<br />

Sicherheit spielt heute eine wichtige Rolle:<br />

Carta Dedica ist für den Kontakt mit<br />

Lebensmitteln zugelassen und darüber<br />

hinaus geruchs- und geschmacksneutral.<br />

Daher ist die Kartonqualität für viele Mitnahmeprodukte<br />

(„to go“) ideal geeignet,<br />

darunter Eiskrem, Backwaren, Konditoreigebäck,<br />

Sandwiches und Wraps sowie<br />

heiße, kalte und gekühlte Getränke. Bei<br />

der Herstellung werden keine optischen<br />

Aufheller verwendet.<br />

MODO NORTHERN LIGHT. Modo Northern<br />

Light ist ein vollgebleichter, leichtgewichtiger,<br />

ungestrichener Liner mit hoher<br />

Weiße, ideal für Microfluting und traditionelle<br />

Wellpappenverpackungen. Er ist für


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

den direkten Kontakt mit Lebensmitteln<br />

und anderen empfindlichen Produkten<br />

geeignet.<br />

Das Sortiment umfasst auch zwei doppelt<br />

gestrichene Ausführungen: Modo Northern<br />

Light Litho wurde speziell für die<br />

Litholaminierung entwickelt und eignet<br />

sich auch für andere Offset-Anwendungen;<br />

Modo Northern Light Flexo wird für den<br />

Flexo-Preprint empfohlen.<br />

Modo Northern Light ist in niedrigen Flächengewichten<br />

(80-160 g/m 2 ) erhältlich<br />

und eignet sich aufgrund seiner hohen<br />

Weiße insbesondere für Microfluting-Anwendungen,<br />

zum Beispiel als Verpackung<br />

von Parfüms, Kosmetik- und Pflegeprodukten,<br />

Arzneimitteln oder Mobilgeräten.<br />

Bei der Wellpappenherstellung weist das<br />

Produkt aufgrund seines hohen Volumens<br />

nur eine geringe Neigung zum Waschbretteffekt<br />

auf und bietet sowohl im Volltonflächendruck<br />

als auch im Rasterverlaufsdruck<br />

ausgezeichnete Druckeigenschaften<br />

und hohen Kontrast. Es kann als Fluting<br />

(Wellenpapiere), als Außendecke oder als<br />

Innendecke eingesetzt werden.<br />

Sicherheitskonzepte<br />

fürs Beauty <strong>Pack</strong>aging<br />

AUSBLICK. Metsä<br />

Board geht von einer<br />

positiven Entwicklung<br />

für Verpackungen aus<br />

Karton aus. Erste Prognosen<br />

sprechen von 4<br />

% Wachstum. Von einer<br />

erhöhten Nachfrage<br />

geht der Kartonhersteller<br />

vor allem aufgrund<br />

der Eigenschaften und<br />

der Sicherheitsaspekte<br />

von Karton aus Frischfaser<br />

aus. Dies betrifft<br />

insbesondere die Märkte Deutschland und<br />

Italien, gefolgt von Frankreich, Großbritannien,<br />

Spanien, den Niederlanden und<br />

der Türkei.<br />

Demographische Entwicklung, Kaufkraft,<br />

Zunahme von Single-Haushalten und veränderter<br />

Lebensstil – all das ändert das Kaufund<br />

Verbraucherverhalten und stellt den<br />

Einzelhandel vor neue Herausforderungen.<br />

E-Commerce und Online-Shopping sind ein<br />

wesentliches Beispiel, an denen dies deutlich<br />

wird. Smart Labels oder auch Intelligente<br />

Carta Dedica eignet sich vor allem für die<br />

Gastronomie. Diese Kartonqualität bietet<br />

Sicherheit für den Kontakt mit Lebensmitteln<br />

und ausgezeichnete Formbarkeit<br />

Verpackung haben Zukunft und intensivieren<br />

die Kommunikation zwischen Marke<br />

und Verbraucher. Um auf diese Trends entsprechend<br />

reagieren zu können hat Metsä<br />

Board seine Verfügbarkeit gesteigert und<br />

das Service noch weiter ausgebaut. [pl]<br />

Foto: rlc | packaging group<br />

Fotos: Metsä Board<br />

Unter dem Motto „Rethink <strong>Pack</strong>aging“ zeigt die rlc | packaging group auf der internationalen<br />

Fachmesse Cosmetic Business in München Sicherheitslösungen für Verpackungen<br />

von Beauty-Produkten. Umweltfreundliche Inline-Veredelungen mit Sicherheitsfeatures<br />

gehören ebenso dazu wie Technologien, die mit nicht fälschbaren Oberflächenstrukturen<br />

arbeiten. Zu sehen sind die Lösungen am 10. und 11. Juni am Stand C 21 in Halle 4.<br />

„Das Thema Sicherheit wird beim Verpacken<br />

von Beautyprodukten immer wichtiger,<br />

der Markt ist zunehmend von Plagiaten<br />

betroffen“, erklärt Stephan Bestehorn, Geschäftsführung<br />

der rlc | packaging group.<br />

„Sicherheitstechnologien gehen einher mit<br />

dem Verpackungsdesign und der Veredelung<br />

und müssen die Marke in all ihren Themen<br />

unterstützen. Denn Verbraucher kaufen<br />

mit Kosmetik nicht nur ein Produkt, sondern<br />

eine Absicht: Sie wollen etwas für ihre<br />

Schönheit tun. Dieses Gefühl sollte bereits<br />

die Verpackung vermitteln.“ An ihrem Stand<br />

zeigen die Verpackungsexperten, wie sich<br />

zuverlässiger Produktschutz unter dieser<br />

Prämisse für den Beautybereich verwirklichen<br />

lässt.<br />

Weitere Themen des Messeauftritts von rlc<br />

sind Nachhaltigkeits- und POS-Lösungen.<br />

„Gemäß unserem Motto ‚Rethink <strong>Pack</strong>aging‘<br />

verwirklichen wir Verpackungsideen<br />

für unsere Kunden immer wieder spannend<br />

und neu “, resümiert Bestehorn. „Die Wirkung<br />

am POS ist dabei zentral – gleichzeitig<br />

sind für uns Effizienz sowie nachhaltige,<br />

schlanke Prozesse wichtig.“<br />

KURZPROFIL. Die rlc | packaging group ist<br />

ein hochspezialisierter Anbieter von innovativen<br />

Verpackungslösungen für die Markenartikel-<br />

und pharmazeutische Industrie mit<br />

Absatzmarkt in ganz Europa. Das Unternehmen<br />

fokussiert sich mit seinen Systemlösungen<br />

auf die Bedürfnisse der Branchen<br />

Beauty, Pharma, Lebens- und Genussmittel.<br />

Für die anspruchsvollen Belange dieser<br />

Zielgruppen stehen acht hochspezialisierte<br />

Standorte in Deutschland, in der Schweiz<br />

Mit der Signoptic-Technologie bietet rlc<br />

Kunden aus dem Beautybereich die Möglichkeit,<br />

ihre Waren unsichtbar anhand der<br />

natürlichen Zufallstrukturen der jeweiligen<br />

Materialoberflächen zu sichern<br />

sowie in Polen zur Verfügung. Die Unternehmensgruppe<br />

ist mit rund 1.200 Mitarbeitern<br />

und einem kumulierten Jahresumsatz von<br />

ca. 230 Millionen Euro einer der führenden<br />

Faltschachtelhersteller in Europa. [pl]


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Im Kampf gegen<br />

Nahrungsmittelverluste<br />

Das SAVE FOOD Meeting <strong>2015</strong>, das am 11. und 12. Mai bei Nestlé in Vevey/Schweiz<br />

stattfand, wird von den beteiligten Partnern, FAO, UNEP und Messe Düsseldorf als voller<br />

Erfolg gewertet. Auch die internationalen Teilnehmer aus Industrie, Politik und Wissenschaft<br />

sowie Vertreter von NGOs zeigten sich sehr zufrieden. Das Meeting war das erste<br />

seiner Art am Standort eines Markenartiklers aus der Nahrungsmittelindustrie, wie es<br />

zukünftig in interpack-freien Jahren regelmäßig ausgerichtet werden soll.<br />

„Der enorme Zuspruch zeigt, dass die<br />

Initiative SAVE FOOD ihrem Ziel, Unternehmen<br />

und Institutionen für das Thema<br />

Nahrungsmittelverluste und -verschwendung<br />

zu interessieren und zu mobilisieren,<br />

gerecht wird. Ein Meeting vor Ort<br />

bei einem führenden Markenartikler wie<br />

Nestlé zu organisieren, hat sich als überaus<br />

erfolgreich erwiesen“, so Werner Matthias<br />

Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

der Messe Düsseldorf.<br />

„Nur ein ganzheitlicher Ansatz mit Blick<br />

auf die gesamte Nahrungsmittelwertschöpfungskette,<br />

bei dem Erzeuger, Industrie,<br />

Politik und Zivilgesellschaft einbezogen<br />

sind, wird signifikante Fortschritte bringen,<br />

dass Nahrungsmittel zukünftig effizienter<br />

genutzt werden“, unterstreicht Marcela<br />

Villarreal, Director Office for Partnerships,<br />

Advocacy and Capacity Development, FAO.<br />

Auch Pascal Gréverath, Head of Environmental<br />

Sustainability bei Nestlé, zeigt sich<br />

INFOBOX<br />

Die Initiative SAVE FOOD ist eine Kooperation<br />

der Welternährungsorganisation der Vereinten<br />

Nationen, FAO, des Umweltprogramms der Vereinten<br />

Nationen, UNEP, und der Messe Düsseldorf<br />

GmbH gegen weltweite Nahrungsmittelverluste<br />

und -verschwendung. SAVE FOOD will die Akteure<br />

aus Wirtschaft, Politik und Forschung miteinander<br />

vernetzen, den Dialog anregen und helfen,<br />

Lösungen entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette<br />

zu erarbeiten. Ziel ist es außerdem, eigene<br />

SAVE FOOD-Projekte mit Unterstützung der<br />

Industrie zu initiieren und zu fördern. SAVE FOOD<br />

startete im Mai 2011 mit einem internationalen<br />

Kongress und einer Ausstellung im Rahmen der<br />

Weltleitmesse der Verpackungsbranche und der<br />

verwandten Prozessindustrie, interpack. Mehr<br />

Informationen unter www.save-food.org.<br />

zufrieden: „Wir sind froh, Gastgeber des<br />

SAVE FOOD Meetings <strong>2015</strong> gewesen zu<br />

sein. In den letzten 10 Jahren hat Nestlé<br />

die in seinen Werken pro Tonne Produkt<br />

anfallende Menge zu entsorgender Abfälle<br />

– einschließlich Lebensmittelabfälle – mehr<br />

als halbiert. Wir fühlen uns ausdrücklich<br />

der Reduzierung von Lebensmittelverlusten<br />

und -verschwendung verpflichtet und werden<br />

uns verstärkt in diesem Sinne engagieren.<br />

In unseren Produktionsstätten und<br />

Vertriebszentren gilt das Ziel ‚Null Abfälle<br />

zur Entsorgung bis 2020‘. Wir setzen auf<br />

ein proaktives, langfristiges Engagement<br />

und Partnerschaften mit Stakeholdern, um<br />

Lösungen zur Bekämpfung von Lebensmittelverlusten<br />

und -verschwendung zu<br />

definieren, umzusetzen und zu bewerten.“<br />

Noch in diesem Jahr folgt mit dem Food<br />

Processing & <strong>Pack</strong>aging Exposyum (FPPE)<br />

Kenia vom 03. bis 05. November ein weiterer<br />

Event im Zeichen von SAVE FOOD<br />

unter Beteiligung der Industrie. In einem<br />

Jahr findet dann das zweite SAVE FOOD<br />

Das Interesse an der Vermeidung<br />

von Lebensmittelabfällen<br />

ist groß. 173 Teilnehmer aus<br />

12 Ländern sorgten dafür, dass<br />

das SAVE FOOD Meeting <strong>2015</strong><br />

bei Nestlé ein voller Erfolg<br />

wurde. Auch die Industrie zeigt<br />

spürbares Interesse, sich im<br />

Kampf gegen Nahrungsmittelverluste<br />

und -verschwendung<br />

zu engagieren<br />

Meeting 2016 bei einem großen Markenartikler<br />

statt. In 2017 steht dann schließlich<br />

zur interpack 2017, die vom 4. bis 10.<br />

Mai ausgerichtet wird, der dritte große<br />

SAVE FOOD Kongress auf dem Programm.<br />

Dazu kommen zahlreiche Events unter<br />

Beteiligung der FAO rund ums Jahr. Eine<br />

Übersicht aller Veranstaltungen findet sich<br />

unter www.fao.org/save-food [pl]<br />

Foto: Messe Düsseldorf/Tillmann


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

Nachhaltige Verpackungen<br />

als Lösungsstrategie<br />

Der Trend zu nachhaltigem Konsum hält an. Und damit steigt<br />

auch die Nachfrage nach papierbasierten Verpackungslösungen.<br />

„Ökologisch Handeln – Verpacken und Transportieren“ lautete<br />

der Titel des Medienseminars am 7. Mai in Salzburg, zu dem das<br />

Forum Ökologisch Verpacken Medienvertreter aus Österreich,<br />

Deutschland und der Schweiz eingeladen hatte.<br />

Gemeinsam mit Experten und Vertretern<br />

der Wellpappeverbände aus<br />

Österreich, Deutschland und der<br />

Schweiz diskutierte man, was eine moderne<br />

Verpackungslösung auszeichnet. „Die<br />

Verpackung von heute funktioniert wie ein<br />

Maßanzug. Sie ist hochwertig bedruckbar,<br />

umweltfreundlich, kosteneffizient und zu<br />

100 Prozent recyclingfähig.“ Mit diesen<br />

Worten eröffnete Gastgeber Hubert Marte<br />

vom Forum Wellpappe Austria das Seminar<br />

und demonstrierte anhand einiger Bespiele<br />

die neuesten Entwicklungen im Bereich<br />

Wellpappe-Monoverpackungen.<br />

LEBENSMITTELABFÄLLE REDUZIEREN.<br />

Im ersten Impulsvortrag betonte Jörg Sommer,<br />

Deutsche Umweltstiftung: „Kreislaufverpackungen<br />

werden in Zukunft eine bedeutende<br />

Rolle spielen. Als zellstoffbasierte<br />

Verpackung weist die Wellpappe eindeutig<br />

die beste Öko-Bilanz auf und hat wohl das<br />

Zeug dazu, eines Tages die CO 2-<br />

neutralste<br />

Verpackung zu sein.“<br />

Für Franz Hölzl, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit<br />

bei SPAR Österreich, wird das Thema<br />

Vermeidung von Lebensmittelabfällen immer<br />

wichtiger, denn „in Europa werden jedes<br />

Jahr rund 100 Millionen Tonnen Lebensmittel<br />

weggeworfen. Die Verschwendung<br />

von Nahrungsmitteln ist auf jeder Stufe des<br />

Produktionsprozesses zu beobachten. Doch<br />

noch wissen wir zu wenig, wo die Abfälle<br />

genau anfallen: Ob in der Gastronomie, bei<br />

den Konsumenten, beim Transport oder bereits<br />

in der Landwirtschaft.“<br />

Auch für Werner Knausz, Vorstand der Altstoff<br />

Recycling Austria AG (ARA), „verderben<br />

viele Lebensmittel ohne entsprechenden<br />

Schutz sehr rasch und landen im Müll.“<br />

Lebensmittelabfälle bzw. -verschwendung<br />

1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden, laut einer Studie der FAO, im Jahr weggeworfen oder<br />

sind Verluste entlang der Wertschöpfungskette. Das ist rund ein Drittel aller weltweit produzierten<br />

Lebensmittel. Industrieländer und Entwicklungsländer unterscheiden sich in der Summe<br />

der Verluste an Lebensmitteln nicht wesentlich. Sie liegen jeweils bei 670 beziehungsweise<br />

630 Millionen Tonnen. Für Europa schätzen die Autorinnen und Autoren der FAO-Studie einen<br />

jährlichen pro Kopf Verlust über die gesamte Wertschöpfungskette von 280 bis 300 Kilogramm.<br />

Europäerinnen und Europäer sowie Nordamerikanerinnen und Nordamerikaner werfen zwischen<br />

95 und 115 Kilogramm Essen im Jahr im Haushalt weg, vor allem Obst und Gemüse, obwohl ein<br />

Großteil noch genießbar wäre. Hinzu kommen Berge von Lebensmitteln, die der Einzelhandel<br />

aussortiert.<br />

Die Menschen in Afrika und im südlichen Asien werfen dagegen kaum etwas weg. Doch auch<br />

dort gibt es große Lebensmittelverluste von über 40 Prozent nach der Ernte und bei den folgenden<br />

Schritten, weil Lebensmittel unzureichend gelagert, verpackt und gekühlt werden.<br />

Österreichische Haushalte werfen bis zu 157.000 Tonnen an angebrochenen und original verpackten<br />

Lebensmitteln weg, obwohl diese bei rechtzeitigem Konsum genießbar gewesen wären.<br />

v.l.n.r.: Alfred Bartosch, Forum Wellpappe<br />

Austria, Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender<br />

Deutsche Umweltstiftung,<br />

Mag. Hubert Marte, Sprecher Forum<br />

Wellpappe Austria, Ing. Werner Knausz,<br />

Vorstand ARA und DI Franz Hölzl,<br />

Leiter Nachhaltigkeit SPAR<br />

Allerdings, meint Knausz, „fällt bereits am<br />

Acker mehr Lebensmittelabfall an als beim<br />

Konsumenten.“ Die ARA engagiert sich seit<br />

Jahren im Bereich Abfallvermeidung, denn<br />

„der beste Abfall ist immer noch jener, der<br />

gar nicht entsteht“, so Werner Knausz.<br />

Einig war man sich in der Schlussrunde, dass<br />

der Trend eindeutig in Richtung kreislaufbasierter<br />

Verpackungslösungen geht. Hubert<br />

Marte abschließend: „Veranstaltungen wie<br />

diese sollen dazu beitragen, gemeinsame<br />

ökologische wie ökonomische Lösungen zu<br />

finden, zum Beispiel für das Thema ‚Save-<br />

Food’. Hier werden wir uns als Hersteller<br />

von Wellpappeverpackungen noch stärker<br />

einbringen“.<br />

Die Vertreter des Forum Ökologisch Verpacken<br />

waren: Aus der Schweiz Christoph<br />

Haefeli, Model AG, und Daniel Schärer,<br />

Geschäftsführer der Wellkarton Schweiz;<br />

aus Deutschland Oliver Wolfrum, Geschäftsführer<br />

des Verbands der deutschen Wellpappen-Industrie<br />

(vdw) sowie Martin Petrich,<br />

vdw; aus Österreich Hubert Marte, Sprecher<br />

Forum Wellpappe Austria und Geschäftsführer<br />

Werk Rondo Ganahl Frastanz, Max<br />

Hölbl, Geschäftsführer Dunapack Mosburger,<br />

sowie Alfred Bartosch, Forum Wellpappe<br />

Austria. Moderation: Susanne Wegscheider,<br />

Geschäftsführerin der Agentur com_unit. [pl]<br />

Foto: Forum Ökologisch Verpacken e.V./APA-Fotoservice/Vogl


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

22. Österreichischer <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

<strong>Log</strong>istik macht Märkte munter<br />

Die <strong>Log</strong>istik ist das Rückgrat der Wirtschaft. Denn ohne einen funktionierenden Warenfluss<br />

kann auch das innovativste Produkt nichts ausrichten. Die richtige <strong>Log</strong>istik sichert<br />

letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen. Das Future-Lab<br />

(24. Juni) und der Österreichische <strong>Log</strong>istik-Tag (25. Juni) im Design Center Linz stellen<br />

die Erhaltung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Industrie, Handel und<br />

Dienstleistung in den Mittelpunkt.<br />

Die Industrie betont vor allem innovative<br />

Produkte als Erfolgsfaktor<br />

im globalen Wettbewerb. Dass<br />

eine exzellente <strong>Log</strong>istik einen entscheidenden<br />

Anteil am Erfolg hat, kommt oft<br />

zu kurz. Vielfach werden technische Produkteigenschaften,<br />

Qualität und ein gutes<br />

Preis-/Leistungsverhältnis betont. Diese<br />

selbstverständlichen Kriterien sind aber<br />

ohne entsprechende Lieferfähigkeit nichts<br />

wert.<br />

Prozessinnovationen und neue innovative<br />

Servicemodelle sind in gesättigten Märkten<br />

überlebensnotwendig und machen es erst<br />

möglich, die gewünschten Produkte zum<br />

genau richtigen Zeitpunkt zum Kunden<br />

zu bringen.<br />

LOGISTIK FUTURE-LAB. Die Teilnehmer<br />

erhalten hier keine Patentrezepte, sondern<br />

Orientierung mit Realitätsbezug. Fähige<br />

Köpfe reißen die Türen auf und versorgen<br />

INFOBOX<br />

22. Österreichischer <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

24. Juni: <strong>Log</strong>istik Future-Lab; Design Center<br />

Linz, 12.00 – 17.00 Uhr<br />

Abendgala mit Verleihung des Österreichischen<br />

<strong>Log</strong>istikpreises<br />

25. Juni: Österreichischer <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

Design Center Linz, 9.00 – 17.00 Uhr<br />

Veranstalter ist der Verein Netzwerk <strong>Log</strong>istik<br />

(VNL) Österreich. Programm und Anmeldung:<br />

www.vnl.at<br />

Erwartet werden 800 Teilnehmer aus Industrie,<br />

Handel und Dienstleistung. 50 Aussteller präsentieren<br />

ihre Lösungen in der ausverkauften<br />

Fachausstellung<br />

sie mit frischen Ideen und völlig neuen<br />

Denkmodellen. Produktinnovationen und<br />

Konzepte werden präsentiert und gezeigt.<br />

Wichtig ist zu zeigen und erlebbar zu machen,<br />

wie künftige <strong>Log</strong>istikkonzepte, in Anbetracht<br />

der Veränderungen der Wirtschaft,<br />

aussehen können. Die Teilnehmer werden<br />

zwanglos zum gemeinsamen Vordenken<br />

animiert. Nach Impulsvorträge gibt es moderierte<br />

Diskussionen.<br />

ÖSTERREICHISCHER LOGISTIK-TAG.<br />

Hier erleben die Teilnehmer in Vorträgen<br />

und Diskussionen, was Unternehmen aus<br />

Industrie, Handel und Dienstleistung in den<br />

letzten Monaten und Jahren getan haben,<br />

um sich laufend zukunftsfit machen. Es<br />

geht um pragmatische, konkrete Umsetzungen,<br />

mit strategischem Weitblick. Die<br />

Themenstellungen berühren alle Bereiche<br />

der Supply Chain.<br />

Die Keynote-Speaker sind:<br />

• Helmut Wieser (Vorsitzender des Vorstandes<br />

AMAG AG)<br />

Prof. (FH) DI Franz Staberhofer ist<br />

Obmann des VNL Österreich<br />

• Johann Soder (Geschäftsführer SEW Eurodrive).<br />

Das Thema: Intralogistik und<br />

urbane <strong>Log</strong>istik der Zukunft. Johann<br />

Soder spricht von Herausforderungen<br />

der <strong>Log</strong>istik im Umfeld Industrie 4.0<br />

und durchgängige <strong>Log</strong>istikketten ohne<br />

Systembrüche<br />

• Moshe Rappoport (Executive Technology<br />

Briefer, IBM Forschungslabor).<br />

Rappoport spricht über die Art, wie<br />

künftig Business gemacht wird und<br />

welche Technologien sich durchsetzen<br />

werden. <br />

[pl]<br />

Foto: VNL


Der Erfolg liegt<br />

im Detail<br />

Tagtäglich produziert die Rondo Ganahl<br />

AG in Frastanz Tonnen an Papier, Wellpappe<br />

und Verpackungen. Bevor diese<br />

ausgeliefert werden, müssen diese aber<br />

innerhalb des Unternehmens erst einmal<br />

bewegt werden. Für Rondo ist jede<br />

Warenauslieferung auch ein Versprechen<br />

an den Kunden, geht es doch um Werte<br />

wie Zuverlässigkeit, Erfahrung, Innovation<br />

und Schnelligkeit. Mit Barcotec fand<br />

Rondo einen geeigneten Partner zur Erfüllung<br />

ihrer hohen Anforderungen.<br />

Sämtliche Prozesse wie Warenannahme,<br />

Materialentnahme, Bestellung,<br />

Produktion, Versand, Instandhaltung<br />

und Reparatur wurden früher auf Papier<br />

mit manuellen Korrekturen getätigt. Die<br />

Nachteile dieses Systems lagen auf der<br />

Hand: die langwierige Aufzeichnungsdauer<br />

der Informationen und die hohe<br />

Fehlerquelle, wie Zahlenstürze bei der<br />

Verarbeitung, schlechte Lesbarkeit und die<br />

„eingefrorene Information“ bis zur Weiterverarbeitung.<br />

Der erste Schritt war daher die sehr genaue<br />

und detaillierte Analyse der einzelnen<br />

Arbeitsschritte in diesen Bereichen, um<br />

einen qualitativen und quantitativen Effekt<br />

überhaupt erarbeiten zu können.<br />

Jetzt wird mit den Barcotec-Geräten „Falcon“<br />

und „Skorpio“ die komplette Arbeitsleistung<br />

ohne Medienbrüche – sprich ohne<br />

manuelle Interaktion und automatischer<br />

Übertragung in das übergeordnete ERP-<br />

System – durchgeführt. Die Geräte punkten<br />

mit Ihrer Hintergrundbeleuchtung von<br />

Display und Tastatur, weil gerade im Produktions-<br />

und Lagerumfeld nicht immer<br />

optimale Lichtverhältnisse vorherrschen.<br />

Auch niedrige oder sehr hohe Temperaturen<br />

können den robusten und nach<br />

IP-Standard genormten Geräten nichts<br />

anhaben.<br />

KLEINE SCHRITTE, GROSSE WIRKUNG.<br />

Die Kenntnis über Effekte in der Supply<br />

Chain halfen mit, große Wirkung zu erzielen.<br />

In der Produktion beispielsweise<br />

werden einzelne Produktionsmittel mit allen<br />

Detailfacetten (Farbe, Produktionsauftrag<br />

etc.) erfasst und verwaltet. Und sind so<br />

auch nachvollziehbar.<br />

Die Rollen werden beim Einspannen und<br />

Entnehmen aus der Maschine automatisch<br />

mit den Barcotec -Geräten abgescannt und<br />

somit Laufmeter, Gewicht und Rollennummer<br />

automatisch erfasst. Damit hat jede<br />

Rolle eine zugeordnete Nummer und ist<br />

eindeutig erfasst und verfolgbar. Dieser<br />

Umstand erleichtert die Auslieferung und<br />

Entgegennahme der Rollen ungemein. Für<br />

die Lagerplatzverwaltung werden Staplerterminals<br />

von „DLOG“ eingesetzt, ebenfalls<br />

von Barcotec geliefert, welche direkt am<br />

Stapler montiert sind.<br />

Transparenz über den Lieferprozess<br />

<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

Auch bei der Warenannahme und dem<br />

Versand wird mithilfe der Barcotec-<br />

Geräte der richtige Entnahme-Artikel<br />

sichergestellt<br />

POSITIVES FAZIT. „Alle Terminals erfuhren<br />

bereits nach der Einführung und Einschulung<br />

eine hohe Akzeptanz durch die Mitarbeiter“,<br />

freut sich die IT-Abteilung von Rondo. „Eine<br />

Gesamtlösung aus einer Hand und eine vertrauensvolle<br />

und kooperative Zusammenarbeit<br />

mit den Profis von Barcotec haben für<br />

uns dieses Projekt zum Erfolg geführt. [pl]<br />

Barcotec am VNL-Tag: Stand 1 <br />

Ständig einen herausragenden Service bei Transport und Lieferung anbieten zu können, bedeutet<br />

nicht nur die Einhaltung von Liefergeschwindigkeit und die Erstellung eines Ablieferungsnachweises.<br />

Man muss auch in der Lage sein, seinen Kunden die gewünschten Informationen zu liefern<br />

und attraktive Zusatz-Dienstleistungen anzubieten. „Mit ZetesChronos können Sie das“, erzählt<br />

Franz Kaiser, Mitglied der Geschäftsleitung bei Zetes Austria GmbH stolz.<br />

ZetesChronos ist eine mobile Liefernachweislösung (Bild). Sie hilft betriebliche Prozesse, die mit<br />

Lieferungen und Abholungen verknüpft sind, effizient zu verwalten und auszuführen. Über mobile<br />

Handterminals erfassen, übertragen und sehen die Anwender Daten in Echtzeit ein – und das in<br />

jeder Phase des Lieferprozesses. So hat man jederzeit die volle Transparenz sowie eine lückenlose<br />

Rückverfolgbarkeit auf dem gesamten Transportweg und man kann Kunden bessere und vielfältigere<br />

Dienstleistungen anbieten. „Außerdem gewinnt man betriebswirtschaftliche Erkenntnisse,<br />

die bei der Entscheidungsfindung<br />

helfen“, betont<br />

Kaiser.<br />

Für alle Interessierten gibt<br />

es die Möglichkeit, sich am<br />

Österreichischen <strong>Log</strong>istiktag<br />

im Design Center Linz<br />

am Stand von Zetes über<br />

ZetesChronos zu informieren.<br />

Zetes am VNL-Tag: Stand 32<br />

Foto: Barcotec


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Fotos: Swisslog<br />

YellowCube – eine <strong>Log</strong>istik-Plattform für<br />

den Versand- und Onlinehandel<br />

Immer mehr Menschen in der Schweiz interessieren sich für die bequeme Art des Shoppings<br />

per Mausklick oder Mobile App – und lassen sich die Waren am liebsten direkt<br />

nach Hause liefern. Die Schweizerische Post profitiert von diesem Trend. Im vergangenen<br />

Jahr ist das Paketvolumen des <strong>Log</strong>istikkonzerns auf eine Rekordmenge von 114<br />

Millionen Paketen gestiegen.<br />

„Der E-Commerce hat in den letzten Jahren<br />

kontinuierlich um Werte zwischen 4 und<br />

fast 10 Prozent zugelegt“, kommentiert<br />

Patrick Stucki, Leiter Geschäftsentwicklung<br />

bei der Schweizerischen Post. Die in ähnlichem<br />

Maße wachsenden Ansprüche der<br />

Onlineshopper an schnelle Lieferungen,<br />

Zustell- und Retourenservices oder auch<br />

Multi-Channel-Möglichkeiten brachten den<br />

Postdienstleister auf die zündende Idee, in<br />

eine eigene E-Commerce-<strong>Log</strong>istiklösung<br />

zu investieren. „Ziel war es, Unternehmen<br />

ein logistisches Rundumpaket für das E-<br />

Commerce-Business anzubieten“, erläutert<br />

Stucki.<br />

Die im E-Commerce wichtige Geschwindigkeit<br />

und Kommissionierqualität sollten<br />

dabei im Vordergrund stehen. So entstand<br />

der Entschluss, gemeinsam mit den Spezialisten<br />

von Swisslog dieses E-Commerce-<br />

Projekt zu realisieren. Die Anforderung an<br />

die Umsetzung war klar definiert: Mit der<br />

<strong>Log</strong>istiklösung YellowCube, deren Herzstück<br />

eine kompakte und vollautomatisierte Lagerund<br />

Kommissionierungsanlage ist, sollten<br />

auch kleinere und mittelgroße Versender<br />

von marktfähigen logistischen Strukturen<br />

profitieren. „So können sich Online-Händler<br />

vollständig auf ihr Kerngeschäft des Warenvertriebs<br />

konzentrieren“, verdeutlicht<br />

Stucki.<br />

Und so funktioniert YellowCube: Die Post<br />

deponiert die Kundenwaren in der von<br />

Swisslog realisierten vollautomatischen AutoStore-Anlage,<br />

nimmt die Bestellungen über<br />

ein an das eigene ERP-System gekoppeltes<br />

System entgegen und beliefert die Online-<br />

Shopper ohne Umweg über den Händler<br />

mit den bestellten Waren. Die automatische<br />

Abwicklung der Ein- und Auslagerungsbewegungen<br />

mit Hilfe von Roboterfahrzeugen<br />

unterstützt dabei die Idee beschleunigter<br />

<strong>Log</strong>istikprozesse. Das ermöglicht beispielsweise<br />

die Lieferung am Folgetag, auch wenn<br />

die letzten Bestellungen erst spät eingehen.<br />

Die Retourenprozesse bilden einen weiteren<br />

wichtigen Teil des Konzepts: Will der<br />

Empfänger die Waren retournieren, schickt<br />

er sie direkt an YellowCube zurück, wo die<br />

Post die Produkte kontrolliert und wieder<br />

einlagert.<br />

FUNDIERTE PLANUNGSPHASE. Auf Basis<br />

dieses Konzeptes, das auch bei der Konzernleitung<br />

der Schweizerischen Post auf<br />

Zustimmung stieß, begann das Projektteam<br />

um Patrick Stucki und Andreas Reinhard<br />

auf Swisslog-Seite im Frühjahr 2012, die<br />

Überlegungen weiter zu konkretisieren.<br />

Unter Abwägung sämtlicher möglicher Szenarien<br />

fiel die Standortentscheidung auf das<br />

aargauische Oftringen. „Die Idee war es,<br />

die Anlage möglichst nahe an unser bestehendes<br />

Paketverteilzentrum in Härkingen<br />

zu bauen, von wo aus die YellowCube-<br />

FACTBOX<br />

Neues AutoStore-System<br />

Länge x Breite x Höhe: 40 x 16 x 6 Meter<br />

Anzahl Roboter: 35<br />

Anzahl Behälter: 32.000<br />

Anzahl Ports: 10<br />

Innenmaß der Beh:. 601 x 401 x 310 mm<br />

Geschwindigkeit<br />

Roboter pro Sek:.<br />

Roboterlifts pro Sek:.<br />

Durchsatz pro Std.:<br />

3 m<br />

1,6 m<br />

700 Positionen<br />

LVS / Steuerung<br />

Lagerverwaltung SAP EWM<br />

AutoStore-Steuerungssystem


Pakete in kürzester Zeit in die Verteilung gehen“, erklärt der<br />

YellowCube-Projektleiter von Seiten der Post. „Letztlich schien<br />

uns aber auch die Verkehrsanbindung durch die unmittelbare<br />

Nähe zur Autobahn A 1 ideal zu sein. Zudem bot sich in der<br />

Immobilie in Oftringen die Möglichkeit, die AutoStore-Anlage<br />

bei Bedarf zu erweitern.“<br />

Mit den ersten Planungsschritten zur Ausgestaltung der Anlage<br />

wurde im Sommer 2012 begonnen. Für das Swisslog-<br />

Projektteam stand dabei zunächst die Aufgabe im Vordergrund,<br />

Vorschläge zur Anlagendimensionierung sowie Informationen<br />

zu den Kosten und Terminen auszuarbeiten. In der anschließenden<br />

Detailplanung ging es um die Verfeinerung des zuvor<br />

ausgearbeiteten Materialflusskonzepts: Dazu wurden bereits<br />

bestehende Anlagen besichtigt, Echtzeit-Simulationen durchgeführt<br />

und sämtliche Komponenten spezifizert. Außerdem<br />

mussten in diesem Planungsschritt alle künftigen Abläufe vom<br />

Wareneingang über die Lagerung bis zu Kommissionierung,<br />

Verpackung und Retourenverarbeitung sowie die Schnittstellen<br />

zwischen Materialflusssteuerung, Lagerverwaltung und dem<br />

Online-Bestellsystem festgelegt werden. „Dank einiger Referenzbesuche<br />

konnten wir uns bereits in der Analysephase ein<br />

gutes Bild der Dimensionierungsmöglichkeiten machen“, blickt<br />

Projektleiter Patrick Stucki zufrieden auf diesen wichtigen<br />

Abschnitt der Pilotierungsphase zurück. „Aufgrund interner<br />

Gespräche mit dem Marketing, aber auch dank der Einschätzung<br />

von Swisslog gelang es uns sehr schnell, die für den Start<br />

notwendige Größe der Anlage festzulegen.“<br />

DIE LÖSUNG: CLICK&PICK. Bei der Post wurde AutoStore als<br />

Teil des Lösungskonzepts Click&Pick von Swisslog umgesetzt.<br />

Click&Pick ist auf die <strong>Log</strong>istikbedürfnisse im E-Commerce-<br />

Business zugeschnitten.<br />

Die über einen Projektzeitraum von einem Jahr realisierte<br />

erste Ausbaustufe der YellowCube-Anlage bietet auf 4.320<br />

Kubikmetern Platz für 32.000 AutoStore-Behälter. 35 Roboter<br />

transportieren die gelagerten Artikel schnell und effizient an<br />

die zehn an den Seiten des Lagergerüsts installierten Kommissionier-<br />

und Verpackungsstationen. Das gewährleistet einen >><br />

Die auf dem Lösungskonzept Click&Pick basierende<br />

YellowCube-Anlage bringt Vorteile mit sich. Außerdem<br />

bietet die Kommissionierstrategie Ware-zur-Person ein<br />

hohes Maß an Prozesssicherheit


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

>> skalierbaren und hochmodernen Lagerund<br />

Kommissionierprozess, der in der Lage<br />

ist, sogar Bestellungen, die bis gegen 17:30<br />

Uhr eintreffen, schnell für die Zustellung<br />

am Folgetag vorzubereiten. Die mit Greifern<br />

und einem Liftsystem ausgestatteten<br />

AutoStore-Roboterfahrzeuge holen die Waren<br />

im Sekundentakt aus dem Lagergerüst, in<br />

dem die Kunststoffbehälter platzsparend und<br />

ohne jegliche Zwischenräume aufeinandergestapelt<br />

sind. „In der derzeit realisierten<br />

Ausbaustufe beläuft sich die Leistung auf 70<br />

Behälterbewegungen pro Stunde und Kommissionierarbeitsplatz.<br />

Läuft das System gut<br />

an, so dass wir uns für die nächste Ausbaustufe<br />

entscheiden, besteht die Möglichkeit, die<br />

Leistung auf bis zu 240 Behälterbewegungen<br />

pro Stunde und Arbeitsplatz zu steigern“,<br />

erklärt Stucki.<br />

BEWÄHRTE SAP-ANBINDUNG. Im Gegensatz<br />

zu vielen anderen von Swisslog bereits<br />

realisierten AutoStore-Projekten bestand eine<br />

der wichtigsten Anforderungen des Projektteams<br />

der Schweizerischen Post darin, die<br />

YellowCube-Anlage über eine Schnittstelle<br />

an das Lagerverwaltungssystem SAP EWM<br />

(Extended Warehouse Management) anzubinden.<br />

„Wir haben uns für SAP EWM<br />

hauptsächlich aus zwei Gründen entschieden“,<br />

erklärt Patrick Stucki. „Einmal, weil<br />

wir SAP bereits konzernweit einsetzen und<br />

auf unser bestehendes Know-how zurückgreifen<br />

wollten. Zum anderen, weil es das<br />

Team von Swisslog ermöglichen konnte, das<br />

SAP-EWM-System direkt mit der AutoStore-<br />

Steuerungseinheit, dem AutoStore Control<br />

System, zu verbinden.“<br />

Die Herausforderung, die Swisslog in diesem<br />

Zusammenhang meistern musste, war<br />

nicht gering: „Die Aufgabe bestand darin,<br />

das erste Mal innerhalb eines AutoStore-<br />

Projektes einen 3rd Party <strong>Log</strong>istics Provider<br />

in SAP abzubilden“, sagt Res Bernhard, Senior<br />

Consultant IT & Process Planning bei Swisslog<br />

Schweiz. „Das erfordert auf der einen<br />

Seite die Fähigkeit, flexible und zuverlässige<br />

Lösungsansätze für die verschiedensten Anforderungen<br />

seitens der Schweizerischen<br />

Post und deren Kunden zu finden. Auf der<br />

anderen Seite bedarf es eines sehr speziellen<br />

Know-hows, um auch Funktionen, die erst in<br />

Zukunft benötigt werden, schnell und sicher<br />

in die Software integrieren zu können.“<br />

Neben besonderen Aufgaben wie der Umsetzung<br />

eines SAP-basierten Verrechnungssystems<br />

für die Abrechnung der YellowCube-<br />

Dienstleistungen an die Versender bestand<br />

die Aufgabe der Swisslog-IT-Experten im<br />

Im Rahmen der YellowCube-<strong>Log</strong>istiklösungen<br />

kümmern sich 35 Roboter bei der<br />

Postlogistics in Oftringen AG / Schweiz<br />

um 32.000 AutoStore-Behälter<br />

Kern darin, sämtliche Prozesse derart abzubilden,<br />

dass keine Abweichungen vom<br />

SAP-Standard nötig waren. Zusätzlich galt<br />

es, die Anlagenbedienung so einfach und<br />

sicher wie möglich zu gestalten, so dass auch<br />

Mitarbeiter ohne spezielles SAP-Know-how<br />

die Anlage innerhalb kürzester Frist fehlerfrei<br />

bedienen können. „Wir haben dies mit einer<br />

auf die Kundenbedürfnisse abgestimmten,<br />

und vollständig in SAP EWM integrierten<br />

Dialog-Anwendung erfüllt, mit der die Einlager-<br />

und Kommissionierarbeiten an der<br />

AutoStore-Anlage durchgeführt werden“,<br />

erläutert der Swisslog-IT-Experte Bernhard.<br />

Um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter an<br />

der AutoStore-Anlage jederzeit genau die von<br />

den Versendern gewünschten Informationen<br />

erfassen, werden sie von der Dialog-Anwendung,<br />

die ASPO genannt wird, eng geführt.<br />

ASPO verlangt die Eingabe von versenderund<br />

materialabhängigen Informationen.<br />

„Der eine Versender arbeitet zum Beispiel<br />

mit Serialnummern, während ein anderer<br />

Versender IMEI-Nummern verwendet und<br />

derartige Informationen für einen dritten Versender<br />

überhaupt nicht relevant sind“, führt<br />

Bernhard als Beispiel an. „Die Mitarbeiter an<br />

der AutoStore-Anlage müssen in allen drei<br />

Fällen eng geführt werden, so dass sie genau<br />

die jeweils richtigen Informationen erfassen.“<br />

Mit den Erfahrungen aus der Projektumsetzung<br />

sowie dem Echtbetrieb der Anlage<br />

zeigt sich der YellowCube- Projektleiter der<br />

Schweizerischen Post, Patrick Stucki, zufrieden.<br />

„Jede Einführung bringt ihre Herausforderungen<br />

mit sich“, sagt Stucki. „Alle Hochs<br />

und Tiefs im Projekt wurden gemeistert, so<br />

dass wir die YellowCube-Lösung pünktlich<br />

in Betrieb nehmen konnten. Die umfangreichen<br />

Tests haben sich gelohnt, denn sowohl<br />

mit der AutoStore-Anlage als auch mit<br />

dem SAPEWM-System sind im Live-Betrieb<br />

keine nennenswerten Probleme aufgetreten.<br />

HOHE PROZESSSICHERHEIT. Die auf<br />

dem Lösungskonzept Click&Pick basierende<br />

YellowCube-Anlage bringt einige Vorteile mit<br />

sich: Vor allem kleinere und mittlere Onlinehändler<br />

erhalten logistische Strukturen, wie<br />

sie sonst nur große Anbieter realisieren können.<br />

Außerdem profitieren die Unternehmen<br />

von der Geschwindigkeit und Qualität in der<br />

Kommissionierung und der Verarbeitung der<br />

Retouren, die es im E-Commerce braucht.<br />

Erforderliche Anlagenerweiterungen sind<br />

einfach realisierbar und lassen sich sogar<br />

während des laufenden Betriebs umsetzen.<br />

Zudem bietet die Kommissionierstrategie<br />

Ware-zur-Person ein hohes Maß an Prozesssicherheit.<br />

„Das Konzept wird vom Markt<br />

gut aufgenommen“, meint Stucki. [pl]<br />

Weitere Informationen unter :<br />

www.swisslog.com/oesterreich<br />

logistics@swisslog.com


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

Ausgezeichnete Lösung<br />

Der Batch Pick’n Scan Sorter von SSI Schäfer hat den Industriepreis<br />

<strong>2015</strong> in der Kategorie „Intralogistik & Produktionsmanagement“<br />

gewonnen. Damit ehrt die Initiative Mittelstand<br />

und der Huber Verlag für Neue Medien GmbH SSI Schäfer als<br />

herausragendes Industrieunternehmen mit innovativen Produkten<br />

und Lösungen, die sich durch ihren hohen wirtschaftlichen<br />

Nutzen auszeichnen.<br />

Foto: SSI Schäfer<br />

„Herkömmliche horizontale Sorter benötigen viel Platz – mit dem<br />

Batch Pick’n Scan Sorter lassen sich auch sehr kleine Waren auf<br />

engstem Raum sicher erfassen und sortieren, da der Sorter den<br />

Raum nutzt und die leeren Gondeln nach oben wegfährt. Dadurch<br />

ist der Flächenbedarf im Vergleich zu anderen Sortersystemen<br />

deutlich geringer“, erklärt Rainer Buchmann, Geschäftsführer<br />

der SSI Schäfer Peem GmbH aus Graz/Österreich.<br />

Der Sorter ist eine neue Applikation, die durch die Integration<br />

bewährter Produkte im Hause SSI Schäfer entstanden ist. Dank<br />

automatischer Sechs-Seiten-Barcodelesung werden Produkte sicher<br />

und schnell erkannt bevor sie mit einem Durchsatz von 4.500<br />

Stück pro Stunde auf die Zielstellen sortiert werden. Mit dem<br />

Sorter lässt sich die Produktivität der Mitarbeiter eindrucksvoll<br />

steigern – zum Beispiel in der zweistufigen Kommissionierung,<br />

wenn die effizient im Batch-Picking manuell kommissionierten<br />

Artikel anschließend auf die einzelnen Aufträge verteilt werden<br />

müssen. Aber auch im Wareneingang, in der Retourenabwicklung<br />

oder zum Sortieren von Aufträgen oder Versandzielen kann der<br />

modular aufgebaute und dadurch skalierbare Sorter in verschiedensten<br />

Branchen eingesetzt werden. Eine Versandapotheke aus<br />

Berlin hat mit Hilfe des Batch Pick’n Scan Sorters die Wareneingangs-<br />

und Sortierleistung auf gleicher Fläche mehr als verdoppelt.<br />

Der bereits zum zehnten Mal von der Initiative Mittelstand<br />

und der Huber Verlag für Neue Medien GmbH verliehene Industriepreis<br />

zeichnet besonders fortschrittliche Leistungen der<br />

mittelständischen Industrie im deutschsprachigen Raum aus. In<br />

diesem Jahr kürte die hochkarätige Jury aus Wissenschaftlern,<br />

Branchenexperten und Fachjournalisten Sieger in insgesamt 14<br />

Kategorien sowie einen Gesamtsieger. Rainer Buchmann nahm<br />

die Prämie in Form eines Siegerpokals, Zertifikat und Signet<br />

erfreut entgegen. Mit dem Gewinn wird SSI Schäfer zudem in<br />

die INDUSTRIE-Bestenliste <strong>2015</strong> aufgenommen.<br />

KURZPROFIL. SSI Schäfer, Hauptsitz in Neunkirchen / Deutschland,<br />

ist weltweit der führende Anbieter von Lager- und <strong>Log</strong>istiksystemen.<br />

Die angebotenen Leistungen reichen von der Konzeptfindung<br />

über die Lagereinrichtung mit Produkten aus eigener<br />

Herstellung bis hin zur Realisierung komplexer <strong>Log</strong>istikprojekte<br />

als Generalunternehmer. Die Bündelung der Kompetenzen unter<br />

der Dachmarke SSI Schäfer bildet die Grundlage zur Entwicklung<br />

marktgerechter, branchenübergreifender Lagersysteme und zur<br />

Konzeption ganzheitlicher Lösungen der Intralogistik.<br />

SSI Schäfer Peem GmbH, Graz, ist spezialisiert auf modulare<br />

Kommissioniertechnik. Das Unternehmen plant, entwickelt<br />

und produziert hochdynamische Kleinteileförderanlagen sowie<br />

automatische Kommissionierungsanlagen und die dazugehörige<br />

Software. SSI Schäfer am VNL-Tag: Stand 40 <br />

[pl]<br />

Rainer Buchmann, Geschäftsführer bei SSI Schäfer<br />

in Graz, mit der Auszeichnung zum Kategorie-Sieger<br />

Intralogistik & Produktionsmanagement. Der SSI<br />

Schäfer Batch Pick’n Scan Sorter überzeugte die<br />

hochkarätige Jury von seiner Innovation und dem<br />

hohen wirtschaftlichen Nutzen<br />

Kardex Remstar Shuttle ® XP<br />

Das Lagerliftsystem für hochverdichtetes<br />

Lagern auf kleinster Standfläche.<br />

Besuchen Sie uns<br />

am Österreichischen<br />

<strong>Log</strong>istik-Tag in Linz<br />

am Stand 11<br />

Optimale Lagerverdichtung: Höhere Raumeffizienz um bis<br />

zu 85 Prozent.<br />

Flexible Lagerstrategie: Elektronische Geschwindigkeitssteuerung<br />

und Höhenkontrolle des Einlagergutes.<br />

Kardex Remstar zählt weltweit zu den führenden Herstellern<br />

von automatischen Lager- und Bereitstellungssystemen.<br />

www.kardex-remstar.at<br />

Kardex Austria GmbH, Tel. +43 18 95 87 48, info.remstar.at@kardex.com


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

ACHEMA <strong>2015</strong><br />

31. Internationale Leitmesse der Prozessindustrie<br />

Die globale Prozessindustrie blickt gespannt nach Frankfurt: Ab dem 15. Juni <strong>2015</strong> präsentieren<br />

wieder knapp 3.800 Aussteller auf rund 132.000 m² eine Woche lang Produkte,<br />

Technologien und Know-how für die chemische Produktion, die Pharma- und die<br />

Lebensmittelindustrie.<br />

Die ACHEMA selbst hat mit der<br />

Wahl von drei Fokusthemen<br />

Schwerpunkte gesetzt, die sich<br />

durch alle Ausstellungsgruppen ziehen:<br />

Innovative Prozessanalytik, industrielles<br />

Wassermanagement und die Biobased-<br />

World als Plattform für die biobasierte Industrie<br />

und die Biotechnologie sind in der<br />

Ausstellung und im Kongress an verschiedensten<br />

Stellen zu finden. Mit Sonderpublikationen,<br />

Markierungen und der Darstellung<br />

in der ACHEMA-App liefern die<br />

Organisatoren Hintergrundinformationen<br />

und Orientierungshilfen für Besucher, die<br />

besonders an diesen Themen interessiert<br />

sind.<br />

MODULARISIERUNG UND AUTOMA-<br />

TISIERUNG. Als weitere Trends zeichnen<br />

sich vor allem die Modularisierung und<br />

Automatisierung von Anlagen und Prozessen<br />

sowie der „Dauerbrenner“ Energieund<br />

Ressourceneffizienz ab. Was unter<br />

dem Stichwort „Industrie 4.0“ in anderen<br />

Branchen diskutiert wird, lässt sich auf die<br />

Prozessindustrie großteils übertragen. Hier<br />

sind es weniger die Produktkomponenten,<br />

die miteinander kommunizieren, als die<br />

Bestandteile der Anlage: Die Pumpe in der<br />

modularen Anlage meldet ihre Verfügbarkeit<br />

ACHEMA <strong>2015</strong><br />

INFOBOX<br />

Termin: 15. bis 19. Juni <strong>2015</strong><br />

Ort: Messe Frankfurt<br />

Zeiten: Mo. - Do.: 9 bis 18 Uhr<br />

Fr.: 9 bis 17 Uhr<br />

Tagesaktuelle Informationen, themenspezifische<br />

Übersichtsseiten und Services von der Anfahrt<br />

bis zum Ticketkauf sind unter www.achema.de<br />

zu finden.<br />

und ihr Leistungsspektrum nicht nur an die<br />

zentrale Steuerung, sondern auch an das<br />

Ventil, die Temperaturmessung leitet Heizung<br />

oder Kühlung oder den nächsten Prozessschritt<br />

ein. Für die chemische Industrie<br />

ergeben sich weit jenseits der Technik neue<br />

Möglichkeiten für die Prozessführung bis hin<br />

zur Gestaltung von Schichtbetrieben und<br />

Personalmanagement. Damit einhergehend<br />

werden Abläufe immer flexibler, und das<br />

vom Labor bis zur Verpackungstechnik, die<br />

einerseits eine Entwicklung hin zu „alles aus<br />

einer Hand“ erlebt, andererseits Lösungen<br />

bereitstellt, die quasi auf Knopfdruck von<br />

der Formulierung über die Primär- bis zur<br />

Sekundärverpackung auf neue Produkte<br />

eingestellt werden können.<br />

Die ACHEMA in Frankfurt am Main ist<br />

das Weltforum der chemischen Technik<br />

und Prozessindustrie<br />

INTERNATIONALISIERUNG. Der aktuelle<br />

Anmeldestand zeigt die weitere Internationalisierung<br />

der Veranstaltung: Erstmals<br />

liegt der Anteil ausländischer Aussteller bei<br />

über 50 %. Verantwortlich dafür sind vor<br />

allem China, das mit Italien um die zweithöchste<br />

Ausstellerzahl (nach Deutschland)<br />

konkurriert. Es folgen die USA, Großbritannien,<br />

Indien, die Schweiz und Frankreich.<br />

Insgesamt beteiligen sich Aussteller aus 55<br />

Ländern am Weltforum der Prozessindustrie.<br />

Das stärkste Wachstum nach Ausstellergruppen<br />

weist die Gruppe „Pharma-, Verpackungs-<br />

und Lagertechnik“ auf. Sie ist buchstäblich<br />

aus der Halle 3 herausgewachsen<br />

und belegt mit dem Forum und dem Agora-<br />

Pavilion zwei zusätzliche Flächen. “Für diese<br />

Branche ist die ACHEMA die weltweite<br />

Leitmesse. Alle führenden internationalen<br />

Hersteller sind auf der Messe vertreten“,<br />

erläuterte Richard Clemens, Geschäftsführer<br />

des Fachverbands Nahrungsmittelmaschinen<br />

und Verpackungsmaschinen im VDMA,<br />

auf der Pressekonferenz des VDMA am 29.<br />

April. Die größte Ausstellungsgruppe bleibt<br />

unangefochten der Bereich „Pumpen, Kompressoren<br />

und Armaturen“, der damit die<br />

Rolle der ACHEMA als weltgrößter Schau<br />

für diesen Bereich unterstreicht. Gewachsen<br />

ist auch die Mess-, Regel- und Prozessleittechnik<br />

– eine Entwicklung, die angesichts<br />

des Trends zur Automation nicht überrascht.<br />

TREFFPUNKT. Mit rund 800 Vorträgen<br />

ist der ACHEMA-Kongress auch <strong>2015</strong> das<br />

Schaufenster für die Innovationen von morgen.<br />

Werkstoffe, Bioraffinerien, aber auch<br />

die „klassische“ Verfahrenstechnik gehören<br />

zu den wesentlichen Themen. Mit dem<br />

neuen Format der PRAXISforen rücken<br />

zudem einige Themen näher an „ihre“<br />

Ausstellungshallen – die Gelegenheit für<br />

Aussteller und Besucher, ins Gespräch zu<br />

kommen und an den Ständen die zugehörigen<br />

Exponate unmittelbar in Augenschein<br />

zu nehmen. Zahlreiche Gastveranstaltungen<br />

nationaler und internationaler Organisationen<br />

unterstreichen zudem den Stellenwert<br />

der ACHEMA als Treffpunkt für Disziplinen<br />

wie die Sicherheitstechnik, die Pulver- und<br />

Nanotechnologie oder die Hochdurchsatzforschung.<br />

<br />

[pl]<br />

Foto: DECHEMA Ausstellungs-GmbH


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

Blister einfach<br />

flexibler bedrucken<br />

Blisterfolien speziell bei kleinen Losgrößen variabel zu bedrucken<br />

gelingt jetzt flexibler, kostengünstiger und dennoch in überlegener<br />

Druckqualität. Dazu stellt Atlantic Zeiser auf der Achema das Drucksystem<br />

DIGILINE Blister in einer Near-Line-Version vor; erhältlich<br />

sind außerdem eine Inline- und eine Offline Variante.<br />

Foto: Atlantic Zeiser<br />

Entgegen der bislang im Blister-Bereich<br />

vorherrschenden Flexodruck-<br />

Technologie setzt das neue System<br />

komplett auf einen hochwertigen, wartungsarmen<br />

Inkjet-Digitaldruck. Das spart<br />

wertvolle Rüstzeit beim Jobwechsel, da<br />

Prozesse wegfallen, die beim Flexodruck<br />

unvermeidlich sind. Anwender können<br />

damit aber auch beträchtliche, zum Teil<br />

wiederkehrende Materialkosten sparen<br />

wie zum Beispiel für Flexomatten oder<br />

UV-Beleuchtung.<br />

HOHE AUFLÖSUNG. Bei der Druckqualität<br />

müssen Anwender keine Kompromisse<br />

mehr eingehen: Die DIGILINE Blister ist<br />

in der Lage, selbst asiatische Schriftzeichen<br />

Atlantic Zeiser<br />

Halle Stand<br />

3.1 J50<br />

originalgetreu wiederzugeben. Um das zu<br />

erreichen, ist das Drucksystem für eine native<br />

PDF-Auflösung von 600 dpi ausgerüstet<br />

und verfügt über einen originären PDF RIP<br />

Prozess. Darüber hinaus kann die aufgetragene<br />

Tintenmenge den Erfordernissen der<br />

Folie angepasst werden. Die zur Trocknung<br />

der Tinte eingesetzte UV LED Technologie<br />

hat eine etwa zehnmal längere Lebensdauer<br />

als die im Flexodruck eingesetzten UV-C<br />

Trockner.<br />

Blisterfolien einfach flexibler bedrucken:<br />

Die DIGILINE Blister von<br />

Atlantic Zeiser senkt Rüstzeiten,<br />

spart Betriebskosten und liefert<br />

eine überlegene Druckqualität,<br />

besonders bei Beschriftung mit<br />

kleinen Fonts<br />

KOMPLETTLÖSUNG ZUM SERIALISIE-<br />

REN. Ein weiterer Vorteil: Da es sich bei der<br />

DIGILINE Blister um ein All-in-one System<br />

handelt, benötigt der Anwender weder separate<br />

Software noch einen externen PC, um<br />

Bilder oder Codes ins System hineinzuladen<br />

– der Wegfall von kritischen Schnittstellen<br />

vereinfacht die Integration und Handhabung.<br />

Die DIGILINE Blister ist überdies vollständig<br />

kompatibel zu MEDTRACKER, der innovativen<br />

Track & Trace-Software von Atlantic<br />

Zeiser, die für alle internationalen Rechtsvorschriften<br />

die erforderlichen Codes generiert,<br />

verwaltet und druckt. Im Zusammenspiel mit<br />

der DIGILINE Blister bietet das Unternehmen<br />

damit eine zukunftssichere Komplettlösung<br />

für die zuverlässige und effiziente Beschriftung<br />

von Blisterpackungen und die Serialisierung<br />

von Arzneimitteln. <br />

[pl]<br />

Flexibel Abfüllen<br />

Vom Tischgerät bis zur Serienabfüllung<br />

Achema<br />

HALLE 3.1 STAND E70<br />

Sterile Single-Use Abfüllsysteme, die auf Schlauchpumpentechnologie basieren.<br />

Flexicon-System wachsen mit den Anforderungen der Kunden. Flexible Lösungen<br />

zum Abfüllen und Verschließen von kleinen und mittleren Fördermengen.<br />

• Einfaches und präzises Abfüllen mit schnellem Aufbau<br />

• Kein kostspieliges Überfüllen<br />

• Kurze Umrüstzeiten zwischen den Abfüllungen und volle Prozesskontrolle<br />

• Einfach zu validierende Single-Use Technologie<br />

wmftg.at<br />

tel.01 890 983 720 / info@wmftg.at


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Von der Maschine zum<br />

kompletten System<br />

Die Anforderungen an den Maschinenbau steigen stetig. Innovation und auch Investment<br />

ist gefragt. Gleichzeitig kämpfen die Unternehmen mit hohem Wettbewerbs- bzw.<br />

Preisdruck. Anlässlich der ACHEMA, Weltleitmesse der Prozessindustrie haben wir mit<br />

Olaf Horrenberger, Geschäftsführer der IPS International <strong>Pack</strong>aging Systems GmbH,<br />

Crailsheim über die Herausforderungen und die Trends im Verpackungsmaschinenbau<br />

gesprochen.<br />

Wie sehen Sie die gegenwärtige Marktentwicklung?<br />

Den krisenbedingten Rückgang in einigen<br />

europäischen Ländern können wir insbesondere<br />

durch den aktuell starken Markt in<br />

den USA ausgleichen. Nach einer Umsatzsteigerung<br />

von 30 Prozent im vergangenen<br />

Jahr erwarten wir für <strong>2015</strong> eine nochmalige<br />

zehnprozentige Steigerung. Neben dem Aufschwung<br />

in Nordamerika ist dies primär auf<br />

die hervorragende Arbeit unserer Mitarbeiter<br />

in der Entwicklung und Umsetzung von<br />

Engineering-Lösungen und Turnkey-Anlagen<br />

zurückzuführen. Weiterhin konnten wir sowohl<br />

im Anlagenbau als auch in unserem<br />

neuen Bereich Beratung und Dienstleistung<br />

Neukunden gewinnen.<br />

In den letzten Jahren wurde viel investiert,<br />

um das Unternehmen auf die globalen<br />

Wettbewerbsbedingungen auszurichten.<br />

Wie gingen Sie dabei strategisch vor?<br />

Ein wichtiger Aspekt ist der kontinuierliche<br />

Ausbau des Pharma-Bereichs. Vor einem Jahr<br />

haben wir zusammen mit unserem Mutterunternehmen,<br />

der Gerhard Schubert GmbH,<br />

das Kompetenzteam Schubert-Pharma mit<br />

einem erweiterten Dienstleistungsspektrum<br />

gegründet. 2013 haben wir uns vorgenommen,<br />

innerhalb der nächsten fünf Jahre die<br />

Umsätze zu verdoppeln. Bei der Erreichung<br />

dieses Ziels liegen wir mit zweistelligen<br />

Wachstumsraten derzeit schon leicht über<br />

Plan und werden die angestrebte Umsatzverdoppelung<br />

voraussichtlich schon deutlich<br />

vor Ablauf der fünf Jahre erreichen. Mit<br />

Schubert-Pharma unterstützen wir unsere<br />

Kunden aus der pharmazeutischen Industrie<br />

mit fundiertem Engineering-Know-how,<br />

IPS <strong>Pack</strong>aging<br />

Halle Stand<br />

3.1 G27<br />

beispielsweise bei der Zukunftsplanung für<br />

Produktionslinien, realisieren Effizienzsteigerungen<br />

auf den Anlagen unserer Kunden,<br />

entwickeln neue Produktionskapazitäten<br />

und Verpackungslösungen oder unterstützen<br />

Projekte mit zertifizierten Projektmanagern.<br />

Mit den TLM-Anlagen unseres Mutterunternehmens<br />

Gerhard Schubert bieten wir<br />

der Pharmaindustrie zudem wichtige Alleinstellungsmerkmale.<br />

Dazu gehören die<br />

hohe Spannbreite der Anwendungen, die<br />

verschiedene Verpackungsarten mit derselben<br />

Anlage ermöglichen, das große Angebot von<br />

Anlagen im vielformatigen Bereich und die<br />

hohe Flexibilität in der Projektierungsphase.<br />

Nicht zuletzt steht die Bündelung von<br />

Verpackungs-Know-how und Engineering-<br />

Dienstleistungen bei Schubert-Pharma für<br />

ein Plus an Sicherheit: Eine hohe Produktsicherheit<br />

gewährleistet die Steuerungstechnik<br />

und die Entwicklung fast aller Hard- und<br />

Software-Module aus dem eigenen Portfolio.<br />

Der Transport auf dem von Schubert<br />

Zu sehen auf dem Messestand der<br />

Schubert-Pharma anlässlich der diesjährigen<br />

Achema: Die TLM-Anlage verpackt<br />

unterschiedliche Abpackungen von Einwegspritzen.<br />

Zusätzlich werden bis zu drei<br />

<strong>Pack</strong>ungszugaben pro Verpackungseinheit<br />

konfektioniert. Je nach Mengenabpackung<br />

des Kunden ermöglicht die Anlage unterschiedliche<br />

Lagenbilder<br />

entwickelten Transportroboter Transmodul<br />

ermöglicht zudem beste Nachverfolgbarkeit<br />

und schafft so die Voraussetzung für Track<br />

& Trace und eine schonende Handhabung<br />

der Produkte, die für die Pharmaindustrie<br />

entscheidend sind.<br />

Wie wird sich der Verpackungsmaschinenbau<br />

in den nächsten fünf bis zehn<br />

Jahren entwickeln? Werden sich Trends<br />

verlagern?<br />

Immer mehr Verpackungsmaschinenhersteller<br />

entwickeln sich zum Anbieter<br />

Fotos: IPS International <strong>Pack</strong>aging Systems GmbH


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

kompletter Systeme. Kunden wollen heute<br />

nicht mehr nur eine Einzelmaschine kaufen,<br />

sondern ihre Prozesse insgesamt optimieren.<br />

Sie suchen nicht nur einen Lieferanten,<br />

sondern einen Partner, der sie auf Augenhöhe<br />

berät.<br />

Darüber hinaus wird vom Markt eine immer<br />

höhere Flexibilität hinsichtlich Produkt-<br />

und Verpackungswechsel gefordert.<br />

Die Fertigung richtet sich zunehmend nach<br />

Kundenwünschen, und auch Losgröße 1<br />

lässt sich inzwischen realisieren. Wir haben<br />

bereits entsprechende Projekte zusammen<br />

mit Schubert realisiert.<br />

Eine andere Entwicklung muss gegenläufig<br />

zur zunehmend komplexeren Maschinentechnologie<br />

verlaufen: Die Maschinen<br />

müssen einfacher bedienbar werden. Perspektivisch<br />

werden sie ähnlich intuitiv zu<br />

bedienen sein wie ein Smartphone, dessen<br />

Technologie ja ebenfalls hochkomplex, aber<br />

dennoch einfach zu bedienen ist. In vielen<br />

Ländern ist die Qualifikation der Maschinenbediener<br />

geringer geworden. Die Maschine<br />

trotzdem so bedienbar zu gestalten, dass<br />

unsere Kunden die Technik beherrschen und<br />

hervorragende Ergebnisse erzielen, ist für<br />

die Maschinenhersteller und Engineering-<br />

Dienstleister eine große Herausforderung.<br />

Als letzten Trend sehe ich, dass die Maschinentechnologie<br />

nicht mehr allein ausschlaggebend<br />

ist, sondern auch eine umfassende<br />

Dienstleistung im Sinne von Beratung verlangt<br />

wird.<br />

Sie sind in Ihrem Bereich ein marktführendes<br />

Unternehmen. Wie gehen Sie mit<br />

dem Wettbewerbsdruck um?<br />

Mit der Schubert-Gruppe sind wir besser<br />

als unsere Wettbewerber und brauchen<br />

uns vom Wettbewerbsdruck deshalb nicht<br />

bedroht zu fühlen. Natürlich gibt es Unternehmen,<br />

beispielsweise aus östlichen<br />

Ländern, die deutlich günstiger anbieten.<br />

Diesen sind wir technologisch aber weit<br />

überlegen und die Mehrwerte, die sich für<br />

unsere Kunden hieraus ergeben, gleichen<br />

den Preisunterschied mehr als aus. Letztendlich<br />

macht, über den gesamten Lebenszyklus<br />

einer Maschine gerechnet, die einmalige<br />

Investition nur einen Bruchteil der Kosten<br />

aus. Über den gesamten Zeitraum betrachtet<br />

sind unsere Anlagen durch niedrigere<br />

Betriebskosten, hohe Verfügbarkeit und<br />

Flexibilität sogar günstiger als einfache Billigmaschinen,<br />

die höhere Ausfallzeiten und<br />

höhere Instandhaltungskosten haben und<br />

bei Produkt- oder Verpackungsänderungen<br />

nicht mehr weiter genutzt werden können.<br />

Kunden wollen heute nicht mehr nur<br />

eine Einzelmaschine kaufen, sondern<br />

ihre Prozesse insgesamt optimieren<br />

Olaf Horrenberger,<br />

Geschäftsführer der IPS International <strong>Pack</strong>aging Systems GmbH<br />

Worin liegt die besondere Stärke von IPS,<br />

die Sie vom Wettbewerb abgrenzt?<br />

Unser Alleinstellungsmerkmal sehe ich in<br />

unseren hochqualifizierten Mitarbeitern, die<br />

Zusatz-Zertifikate im Bereich Engineering-<br />

Dienstleistung vorweisen können, sowie<br />

natürlich in den modularen Lösungen und<br />

Technologien von Schubert. Eine weitere<br />

besondere Stärke resultiert aus unserer<br />

44-jährigen Erfahrung im Bereich Endverpackungen.<br />

Das langjährige Know-how, das wir<br />

so erwerben konnten, hilft uns quer über die<br />

Branchen weiter: von der Pharma- über die<br />

Lebensmittel- und Süßwarensparte bis hin zur<br />

Kosmetikbranche und der Verpackung von<br />

Getränken. Grundsätzlich betrachten wir bei<br />

unseren Kunden immer den Gesamtprozess,<br />

d. h. zum Beispiel den gesamten Materialfluss<br />

inklusive der IT. Das ist insbesondere bei<br />

unseren Pharma-Kunden entscheidend, um<br />

im Sinne des „Track & Trace“-Standards eine<br />

höhere Arzneimittel- und Patientensicherheit<br />

gewährleisten und alle Prozesse dokumentieren<br />

zu können. Mit unserem Wissen auf<br />

diesem Gebiet sind wir für unsere Kunden ein<br />

kompetenter Partner, der Lösungen für hochkomplexe<br />

Herausforderungen anbieten und<br />

diese auch selbst realisieren kann. Anders als<br />

bei einem klassischen Consultant beschränkt<br />

sich unsere Engineering-Dienstleistung also<br />

nicht auf die reine Beratung. Indem wir auch<br />

die Implementierung übernehmen, erstreckt<br />

sich die Partnerschaft mit unseren Kunden<br />

oft über mehrere Jahre. Wir bieten ein breites<br />

Spektrum an Beratungs- und Dienstleistungen<br />

an, und das würde ich ganz klar als weiteres<br />

wichtiges Alleinstellungsmerkmal von IPS<br />

bezeichnen.<br />

In welchen Bereichen sehen Sie für Ihr<br />

Unternehmen noch Wachstumschancen?<br />

Geographisch primär in Nordamerika. Im<br />

Zuge des allgemeinen Wirtschaftsaufschwungs<br />

gibt es hier verstärkte Bestrebungen, mehr<br />

operatives Geschäft und Produktion ins eigene<br />

Land zu holen. Das ist der Wunsch der<br />

Regierung, aber auch der Kunden selbst, die<br />

sich eine bessere Kontrolle über ihre Fertigung<br />

wünschen und so auch flexibler reagieren<br />

können. Allein von Dienstleistungen kann ein<br />

Staat meiner Meinung nach auf Dauer auch<br />

nicht existieren. Für die nächsten zwei bis<br />

drei Jahre ist Nordamerika also unsere erste<br />

Priorität. Asien ist als Markt für uns dagegen<br />

noch im Aufbau. Hier gibt es nur langsame<br />

Fortschritte, da wir nach wie vor mit niedrigen<br />

Lohnkosten zu kämpfen haben. Wegen des<br />

immensen organisatorischen Aufwands gibt<br />

es zwar Bestrebungen zu automatisieren, aber<br />

wir stehen hier noch ganz in den Anfängen.<br />

Von der Erschließung neuer Märkte einmal<br />

abgesehen, betrachte ich Engineering, Consulting<br />

und vor allem die Linienoptimierung<br />

als die Bereiche mit den größten Wachstumspotentialen<br />

bei IPS. Wenn Produktionslinien<br />

mit der Zeit von der Performance her schlechter<br />

werden, greift man zunehmend auf IPS<br />

zurück, da keine eigenen Ressourcen oder<br />

Know-how vorhanden sind, um sich dem<br />

Problem selbst anzunehmen.<br />

Ihre Kunden fordern immer mehr Service,<br />

Automatisierung und Produktionskostenreduzierung,<br />

wollen aber immer weniger<br />

dafür bezahlen – wie sehen Sie diese Entwicklung?<br />

Grundsätzlich ist Marktdruck immer gut,<br />

um sich zu entwickeln. Aber wenn ein Unternehmen<br />

nur auf die Kosten achtet, ist es<br />

kein geeigneter Partner für uns. Die Entwicklung<br />

einer Lösung und die Lieferung<br />

der entsprechenden Anlage sind nur ein Teil<br />

der von uns angebotenen Leistung, und der<br />

Preis der Maschine sagt nichts über die Vorteile<br />

einer langjährigen Zusammenarbeit aus.<br />

Den Service, den wir über alle Branchen<br />

hinweg anbieten, bekommt man eben nicht<br />

von einem Billiganbieter. Jeder Kunde hat es<br />

also selbst in der Hand, welche Leistungen<br />

er bekommt.<br />

Danke für das Gespräch.


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Foto: BEUMER<br />

Die neue Maschine aus der Produktserie<br />

BEUMER stretch hood hat sich bei Anwendern<br />

aus der Chemiebranche bestens bewährt<br />

Ein Ansprechpartner<br />

für alles<br />

Auf der Achema <strong>2015</strong> präsentiert sich die BEUMER Group in der<br />

Chemieindustrie als Komplettanbieter für die Abfüll-, Palettierund<br />

Verpackungstechnik. Der Anwender erhält somit alles aus<br />

einer Hand. Dazu gehört auch ein umfassender Customer Support<br />

mit dem Schwerpunkt Residential Service.<br />

Für Unternehmen, die in der Chemiebranche<br />

tätig sind, liefert BEUMER<br />

die komplette Verpackungslinie. Diese<br />

haben damit nur noch einen Ansprechpartner.<br />

Um zum Beispiel die Papier-, PEund<br />

PP-Säcke auf Paletten verschiedener<br />

Größen flexibel, genau, stabil und effizient<br />

zu stapeln, hat BEUMER den Hochleistungs-Lagenpalettierer<br />

BEUMER paletpac<br />

im Programm. Der Komplettanbieter hat<br />

diese Baureihe dahin gehend optimiert,<br />

dass der Anwender von einer verbesserten<br />

Zugänglichkeit, kürzeren Montagezeit, höheren<br />

Flexibilität und dadurch vor allem<br />

von geringeren Kosten profitiert. Der BEU-<br />

MER paletpac ist je nach Produktanforderung<br />

mit einer Klammer- oder Doppelbanddrehvorrichtung<br />

ausgestattet.<br />

Auf der Achema informiert die BEUMER<br />

Group zudem über den neuen BEUMER<br />

stretch hood A, eine innovative und konsequente<br />

Weiterentwicklung ihrer bewährten<br />

Hochleistungs-Verpackungsanlage. Bei der<br />

Entwicklung haben die Experten verschiedene<br />

Komponenten analysiert und optimiert.<br />

Dazu gehören zum Beispiel die verbesserte<br />

Menüführung der Maschinensteuerung<br />

über ein Soft-Touch-Panel, ein optimierter,<br />

ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz für<br />

den Bediener sowie ein materialschonender<br />

Transport der Folie in die Anlage. Seit ihrer<br />

Markteinführung im Sommer 2014 hat<br />

die Verpackungsmaschine eine sehr gute<br />

Kundenresonanz auf dem Markt erfahren<br />

– insbesondere bei Anwendern aus der Chemieindustrie.<br />

<br />

[pl]<br />

BEUMER<br />

Halle Stand<br />

3 F50<br />

Vollautomatische Abfüllmaschine<br />

Auf der ACHEMA zeigt Watson-<br />

Marlow unter anderem die vollautomatische,<br />

leicht zu validierende<br />

Abfüllmaschine FPC50W des Geschäftsbereiches<br />

Flexicon Liquid Filling.<br />

Das System verfügt über eine integrierte<br />

Stopfen- Einsetzstation sowie eine Aufsetzund<br />

Verschließstation für Alu-Kappen. Darüber<br />

hinaus ermöglicht die FPC50W eine<br />

automatische Gewichtskontrolle und eignet<br />

sich für Abfüllungen von 0,2 ml bis 100<br />

ml bei bis zu 25 Einheiten in der Minute.<br />

Watson-Marlow<br />

Halle Stand<br />

3.1 E70<br />

Ausgestattet ist die FPC50W mit einem<br />

peristaltischen Pumpenkopf von Flexicon<br />

mit insgesamt zwölf Rollen, der einen besonders<br />

schnellen Schlauchwechsel ermöglicht.<br />

Dabei bietet er eine hohe Füllgenauigkeit<br />

und vermeidet Verspritzen, Tropfen oder<br />

Schaumbildung.<br />

Das peristaltische Prinzip eignet sich ausgezeichnet<br />

für das aseptische Fördern von<br />

Flüssigkeiten, da das Medium im geschlossenen<br />

Schlauchsystem gefördert wird. Im<br />

Gegensatz zu anderen Pumpenarten gibt es<br />

im Förderbereich des Mediums weder Dichtungen<br />

oder Ventile noch bewegliche Teile,<br />

die zu Verunreinigungen führen könnten.<br />

Dies wird auch dadurch ermöglicht, dass<br />

das abzufüllende Produkt ausschließlich<br />

mit einem nach USP Class 6 zertifizierten<br />

Schlauch und der Füllnadel in Berührung<br />

kommt.<br />

Die vollautomatische Abfüllmaschine<br />

Flexicon FPC50W<br />

Die FPC50W ist als modulares System ausgelegt<br />

und kann wahlweise mit einer hundertprozentigen<br />

Inline-Gewichtskontrolle<br />

oder zum Betrieb mit einer LAF oder RABS<br />

geliefert werden. Dank ihrer Universal-<br />

Formatteile ermöglicht sie das Verarbeiten<br />

einer breiten Palette von Vials, Stopfen und<br />

Verschlüssen. <br />

[pl]<br />

Foto: Watson-Marlow


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

Menschen // Gesichter // Karrieren<br />

Die Avery Dennison Corporation<br />

hat bekannt<br />

gegeben, dass ihr Vorstand<br />

Georges Gravanis mit Wirkung<br />

zum 1. Mai <strong>2015</strong> zum<br />

President der Materials Group<br />

des Unternehmens gewählt<br />

wurde. Die Rolle wurde zuvor<br />

interimistisch von President<br />

und Chief Operating Officer<br />

Mitch Butier übernommen.<br />

Um die Position in Europa<br />

weiter zu festigen, eröffnet<br />

die TGW <strong>Log</strong>istics Group,<br />

Marktführer bei dynamischen<br />

und automatisierten <strong>Log</strong>istiklösungen,<br />

ein Büro in Belgien.<br />

Als neuer Head of Sales wird<br />

Hans De Sutter für die wachsenden<br />

operativen Tätigkeiten<br />

und den Verkauf in der Benelux-Region<br />

verantwortlich sein.<br />

IMA DAIRY & FOOD, Marktführer<br />

bei Verpackungsmaschinen<br />

für die Molkerei- und<br />

Nahrungsmittelindustrie,<br />

meldet personelle Verstärkung:<br />

Der Branchen-Experte<br />

Philippe Farrugia ist ab sofort<br />

als „Executive Vice President<br />

Sales Dairy <strong>Pack</strong>aging“ für<br />

den Vertrieb verantwortlich.<br />

Parallel hat Farrugia die Geschäftsführung<br />

von IMA ERCA<br />

übernommen.<br />

Im Rahmen der strategischen<br />

Weiterentwicklung des Konzerns<br />

hat der Aufsichtsrat der<br />

Jungheinrich AG beschlossen,<br />

den Vorstand zu erweitern. Dr.<br />

Oliver Lücke (Bild) übernimmt<br />

mit Wirkung zum 1. Juli <strong>2015</strong><br />

das Vorstandsressort Technik<br />

von Dr. Klaus-Dieter Rosenbach.<br />

Rosenbach zeichnet ab diesem<br />

Zeitpunkt für das neu geschaffene<br />

Vorstandsressort <strong>Log</strong>istiksysteme<br />

verantwortlich.<br />

Veranstaltungen // Bildung // Termine<br />

Creativ verpacken Dialog. Seminar. Zeit: Donnerstag,<br />

18. Juni <strong>2015</strong>. Ort: Berlin /Deutschland.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.creativverpacken.de/dialog<br />

Systematik der Verpackungsentwicklung.<br />

Seminar. Zeit: Dienstag, 23. Juni <strong>2015</strong>. Ort:<br />

Kempten / Deutschland. Weitere Informationen<br />

unter: www.zlv.de<br />

<strong>Log</strong>istik- & Transportverpackungen. Seminar.<br />

Zeit: 18. bis 19. Juni <strong>2015</strong>. Ort: Leipzig /<br />

Deutschland. Weitere Informationen unter:<br />

www.verpackungsakademie.de<br />

Megatrend Convenience. Seminar. Zeit: 30.<br />

Juni bis 1. Juli <strong>2015</strong>. Ort: Osnabrück /<br />

Deutschland. Weitere Informationen unter:<br />

http://event.innoform-coaching.de


Aktuell Transportverpackung Design/Konsum VNL <strong>Log</strong>istik-Tag<br />

ACHEMA<br />

Automatisierung im Blick<br />

Das auf sterile Fertigung spezialisierte Unternehmen Excelvision mit Sitz in Annonay,<br />

Frankreich, beliefert zahlreiche Hersteller mit Augentropfen in Kunststoffampullen. Um<br />

die Produktionskapazitäten zu erhöhen und das Geschäft in der Auftragsfertigung auszubauen,<br />

wandte sich Excelvision bezüglich der Installation einer vollständig automatisierten<br />

Verpackungslinie an die Bosch <strong>Pack</strong>aging Systems AG mit Sitz in Beringen in der<br />

Schweiz.<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

René Kummer verfügt<br />

über mehr als<br />

15 Jahre Erfahrung<br />

in der Verpackungsindustrie<br />

und ist bei<br />

der Bosch <strong>Pack</strong>aging<br />

Systems AG als<br />

General Manager<br />

Sales Europa für den<br />

Vertrieb von Pharma<br />

und Food Verpackungssystemen<br />

verantwortlich<br />

Kontakt:<br />

rene.kummer@<br />

bosch.com<br />

Von der deutlich höheren Ausbringung verspricht sich<br />

Excelvision eine Steigerung seiner Produktion um das<br />

nahezu Fünffache. Die neue Verpackungslinie bietet<br />

dem Unternehmen zudem mehr Flexibilität, um die individuellen<br />

Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen.<br />

WACHSTUM IM BLICK. Excelvision stellt Ampullenkarten<br />

in großen Stückzahlen her, die aus jeweils fünf Blow-Fill-Seal-<br />

Einwegampullen bestehen. Da das Unternehmen eine Reihe<br />

verschiedener Produktformen und -konfigurationen für seine<br />

Kunden produziert, stand es im Hinblick auf das schnelle Verpacken<br />

der unterschiedlichen Produkte vor einer erheblichen<br />

logistischen Herausforderung.<br />

Vor der Zusammenarbeit mit Bosch verwendete Excelvision<br />

für die Verpackung der Ampullenkarten jeweils einzelne<br />

vertikale Schlauchbeutelmaschinen. Dafür mussten die Ampullenkarten<br />

dem System jedoch manuell zugeführt werden. Die<br />

maximale Produktionskapazität betrug bei diesem Verfahren<br />

lediglich 60 Karten pro Minute – nicht ausreichend, um mit<br />

der aktuellen Nachfrage Schritt zu halten oder die geplante<br />

Geschäftserweiterung realisieren zu können.<br />

„Wir mussten uns entscheiden“, sagt Philippe Pensuet, Leiter<br />

Engineering und EHS von Excelvision. „Unsere Abläufe waren<br />

nicht flexibel genug, um auf die Anforderungen unserer<br />

Kunden reagieren zu können, und die Neugewinnung von<br />

Aufträgen nahm zu viel Zeit und Aufwand in Anspruch.“<br />

Die Anschaffung von Aufbewahrungstrays für die jeweiligen<br />

Produktformate wäre zu kostspielig gewesen. Die Komplettlösung<br />

von Bosch hingegen ermöglichte es dem Unternehmen<br />

einen einheitlichen Tray-Typ für alle Produktformate zu<br />

verwenden. Die Verpackungslinie bot die nötige Flexibilität,<br />

um die Ampullenkarten zu trennen und für jeden Kunden<br />

Sigpack HSL von Bosch<br />

gewährleistet eine hermetisch<br />

dichte Siegelung der<br />

Aluminiumverbundfolie,<br />

was entscheidend ist, um<br />

die Blow-Fill-Seal Produkte<br />

vor Wasserdampf und<br />

Lichteinfluss zu schützen.<br />

Die Durchführung weiterer<br />

Tests wie bespielsweise<br />

im Unterdruck und unter<br />

Wasser stellen außerdem<br />

die luftdichte Versiegelung<br />

sicher<br />

vorgabengetreu zu verpacken. „Im Hinblick<br />

auf die steigende Nachfrage von Einzeldosisverpackungen<br />

ermöglicht uns die neue Linie<br />

unsere Produktion zukünftig noch flexibler<br />

zu variieren“, fügt Philippe Pensuet hinzu.<br />

PARTNERSCHAFT. Durch die Besichtigung<br />

einer automatisierten Verpackungslinie in<br />

den USA war sich Excelvision bereits über<br />

Boschs Expertise im Kunststoffampullenmarkt<br />

bewusst. Beeindruckt von dem Gesehenen,<br />

wandte sich das Unternehmen an Bosch,<br />

um seine Fertigungslinie für Augentropfen<br />

zu automatisieren.<br />

„Dieses Projekt stellte für uns eine große<br />

Herausforderung dar, da wir zuvor ausschließlich<br />

mit Einzelmaschinen gearbeitet hatten“,<br />

erläutert Pierre Laissy, Projektleiter bei Excelvision.<br />

„Bosch leistete die kompetente<br />

Beratung, die wir für die erfolgreiche Aufrüstung<br />

auf unsere erste hochautomatisierte<br />

Komplettlösung für die Fertigung benötigten.“<br />

Das Projekt erforderte darüber hinaus einen<br />

langwierigen Genehmigungsprozess,<br />

da die bestehenden Kunden von Excelvision<br />

sicherstellen mussten, dass die neuen Verpackungslösungen<br />

die Marktanforderungen<br />

und -vorschriften erfüllen. Im Verlauf dieses<br />

Prüfungsprozesses beriet sich Excelvision<br />

regelmäßig mit Bosch über verschiedene<br />

<strong>Pack</strong>stile und Materialien. Aufgrund der<br />

zahlreichen beteiligten Parteien vergingen<br />

zwei Jahre, bis das Projekt umsetzungsreif<br />

war. In dieser Zeit entwickelte sich zwischen<br />

dem Unternehmen und Bosch eine enge<br />

Partnerschaft.<br />

Gemäß Pierre Laissy waren die beiden Vorzüge<br />

von Bosch: Flexibilität und modulare<br />

Bauweise. Um die unterschiedlichen Bedürfnisse<br />

seiner Kunden zu erfüllen, benötigte<br />

Excelvision eine Lösung, die sich einfach an<br />

spezifische Anforderungen anpassen ließ.<br />

Der modulare Ansatz mit schnellem und<br />

werkzeuglosem Formatwechsel war für Excelvision<br />

entscheidend. Zusätzlich erfordert<br />

die neue Linie nur drei Bediener, wodurch<br />

Mitarbeiter für anspruchsvollere Aufgaben<br />

eingesetzt werden können.


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> 05/15<br />

FLEXIBILITÄT.Die Ampullenkarten werden<br />

zunächst von Hand in eine intelligente<br />

Zuführeinheit geladen, in der sie vereinzelt<br />

und in gleichmäßigen Abständen platziert<br />

werden. Die einzelnen Ampullenkarten werden<br />

anschließend ausgerichtet und an ein<br />

Förderband übergeben. Die Zuführeinheit<br />

arbeitet mit variabler Leistung und einer<br />

Ausbringungsmenge von bis zu 300 Ampullenkarten<br />

pro Minute.<br />

Die Ampullenkarten werden danach zum<br />

Sigpack LDF Feedplacer befördert, dessen<br />

Greifer die einzelnen Karten aufnehmen und<br />

direkt in die Zuführkette einer Schlauchbeutelmaschine<br />

einlegen. Der Sigpack LDF ist mit<br />

einem Bildverarbeitungssystem ausgestattet,<br />

das die zuverlässige Qualitätskontrolle der<br />

Produkte gewährleistet. Das System kommuniziert<br />

außerdem mit den Robotern, um<br />

die richtige Ausrichtung der Produkte sicherzustellen.<br />

Die Produkte werden der Bosch Sigpack<br />

HSL zugeführt, einer horizontalen Schlauchbeutelmaschine<br />

mit Longdwell-Siegelprinzip<br />

für erhöhte Siegelzeit. Dies gewährleistet<br />

die hermetische Siegelung der Aluminiumverbundfolie,<br />

was entscheidend ist, um die<br />

Blow-Fill-Seal Produkte vor Wasserdampf und<br />

Lichteinfluss zu schützen. Zusätzlich zur automatischen<br />

Folienverschweißung ermöglicht<br />

die Schlauchbeutelmaschine das Bedrucken<br />

der verarbeiteten Verpackungen und die optische<br />

Kontrolle verschiedener Daten.<br />

„Wir haben uns entschieden, jede Ampullenkarte<br />

mit einer PE-Kunststoff-Aluminium<br />

Verbundfolie zu verpacken. Dieses Material<br />

bietet maximalen Schutz vor Luft und<br />

Feuchtigkeit und verlängert die Haltbarkeit<br />

der Produkte deutlich“, erklärt Philippe Pensuet.<br />

Von der längeren Haltbarkeit profitieren<br />

sowohl die Kunden von Excelvision als<br />

auch Einzelhändler und Verbraucher. Bosch<br />

führte zudem eine Reihe von Tests mit den<br />

verpackten Ampullenkarten durch, um die<br />

luftdichte Versiegelung zu überprüfen, unter<br />

anderem im Unterdruck und unter Wasser.<br />

Für die Kartonierung installierte Excelvision<br />

den Sigpack TTM Toploader von Bosch. Der<br />

Sigpack TTM nimmt die verpackten Produkte<br />

aus einer Gruppierkette auf und platziert sie<br />

mithilfe eines Toploaderarms in Kartons. Die<br />

Maschine bietet eine Ausbringung von bis<br />

zu 70 Kartons pro Minute mit bis zu vier,<br />

für die Produktion zur Verfügung stehenden<br />

Bahnen. Ein Hauptvorteil des Sigpack TTM<br />

ist die Möglichkeit, Formatwechsel schnell<br />

und werkzeuglos zu realisieren. Auf diese<br />

Weise können bis zu vier verschiedene Kartonformate<br />

verarbeitet werden, wodurch<br />

Excelvision flexibel auf unterschiedlichste<br />

Kundenbedürfnisse reagieren kann.<br />

„Je nach Markt, den wir bedienen, können<br />

wir mit diesem System verschiedene Konfigurationen,<br />

wie <strong>Pack</strong>ungen mit vier, fünf<br />

oder sechs Produkten, produzieren“, erklärt<br />

Philippe Laissey.<br />

Der Sigpack TTM ist mit einer Revolverzuführung<br />

für Beipackzettel versehen, sodass diese<br />

vor dem Verschließen der Kartons eingelegt<br />

werden können. Die vorgefalteten Beipackzettel<br />

dienen gleichzeitig zur Verifizierung des<br />

Pharma-Codes und werden manuell in den<br />

Magazinfächern des Beipackzettelspenders<br />

platziert. Das Nachfüllen ist nur alle 30 bis<br />

40 Minuten notwendig. Zusätzlich verfügen<br />

die Kartons über ein geklebtes Unversehrtheitssiegel<br />

mit Perforation, sodass geöffnete<br />

<strong>Pack</strong>ungen von Einzelhändlern und Verbraucher<br />

leicht zu erkennen sind.<br />

Von einem Drittanbieter erhielt Excelvision<br />

darüber hinaus eine Etikettier- und Druckeinheit<br />

zum Nachweis variabler Daten und<br />

des Gewichts. Das Modul kann für verschiedene<br />

Angaben programmiert werden und<br />

liefert Produktionsstatistiken, Trendkurven,<br />

Serialisierungsdaten und aktuelle Angaben<br />

zum Gewicht.<br />

HOHE BERATUNGSLEISTUNG. Laut Philippe<br />

Pensuet hat sich die enge Partnerschaft,<br />

die sich über die Projektlaufzeit entwickelte,<br />

für Excelvision als äußerst vorteilhaft erwiesen.<br />

Bosch führte Leistungs- und Folientests<br />

durch, um die Realisierbarkeit der angebotenen<br />

Lösung zu demonstrieren und überprüfte<br />

Dank eines schnellen und werkzeuglosen<br />

Formatwechsels, ermöglicht<br />

Sigpack TTM die Verarbeitung<br />

von bis zu vier verschiedenen<br />

Kartonformaten. Damit kann<br />

Excelvision auch unterschiedlichen<br />

Kundenbeduerfnissen gerecht<br />

werden<br />

jeden einzelnen qualitätsrelevanten Schritt<br />

des Prozesses. Vor der Inbetriebnahme des<br />

Systems Anfang 2014 stellte Bosch Excelvision<br />

zudem als Zwischenlösung eine Schlauchbeutelmaschine<br />

zur Verfügung.<br />

KURZPROFIL. Der Bosch-Geschäftsbereich<br />

<strong>Pack</strong>aging Technology mit Hauptsitz<br />

in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 5000<br />

Mitarbeitern einer der führenden Anbieter<br />

von Prozess- und Verpackungstechnik. An<br />

mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern<br />

entwickeln und fertigen hochqualifizierte<br />

Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-,<br />

Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie.<br />

Ein umfassendes Service-Portfolio rundet<br />

das Angebot ab. Das weltweite Service- und<br />

Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner<br />

auch vor Ort. <br />

[pl]<br />

Mehr Informationen unter<br />

www.boschpackaging.com<br />

Bosch <strong>Pack</strong>aging<br />

Halle Stand<br />

3.1 C71<br />

Fotos: Bosch <strong>Pack</strong>aging


BACO-SIEGEL-VERSCHLÜSSE<br />

Firmen & Partner<br />

Abfallentsorgungsanlagen<br />

www.austropressen.com<br />

Alu-Siegel-Verschlüsse<br />

www.ballerstaedt.de<br />

Design<br />

www.sl-design.at<br />

www.austropressen.com<br />

wir bringen Ihren abfall in form!<br />

für jeden betrieb und jedes material, ob papier, kartonagen,<br />

folien, schaumstoff, dosen, PET-flaschen oder blechfässer<br />

bietet austropressen eine maßgefertigte entsorgungslösung.<br />

4863 seewalchen, austria<br />

tel.: +43 (0)7662/8218<br />

sale@austropressen.com<br />

® ALU-SIEGELVERSCHLÜSSE<br />

® VEREDELTE ROLLENWARE<br />

® INDUKTIONSEINLAGEN<br />

® DIGITALER VERPACKUNGSDRUCK<br />

® SIEGELGERÄTE UND -ANLAGEN<br />

® INDUKTIONSSIEGELMASCHINEN<br />

BALLERSTAEDT & CO. OHG<br />

Hardbergstraße 11<br />

DE-76437 Rastatt<br />

Tel. +49 72 22/95 15-0<br />

www.ballerstaedt.de<br />

U ALITÄT<br />

Q Ü H F R E N D<br />

U N D<br />

I<br />

B E<br />

SERVICE<br />

SERVICE<br />

SERVICE<br />

Etiketten<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

sl design<br />

<strong>Pack</strong>age Design<br />

Mag. Art. Susanne Lippitsch<br />

verpackung@sl-design.at<br />

www.sl-design.at<br />

www.meindl.co.at<br />

Ihre Fachfirma für “paper & waste”<br />

ABFALL - ENTSORGUNGSEINRICHTUNGEN<br />

Absaugen, Fördern, Filtern, Shreddern und Pressen<br />

von Papier/Karton/Folienabfällen/Randstreifen/Müll<br />

GesmbH<br />

UMWELTTECHNOLOGIE INDUSTRIESYSTEME<br />

www.meindl.co.at<br />

info@meindl.co.at<br />

A-4063 HÖRSCHING/LINZ, Hörschinger Str. 12<br />

Tel. +43(0)7221/74317<br />

Werk / Zentrallager Fax +43(0)7221/74317-7<br />

Ballenpressen • Fasspressen • Müllpressen • Hub/Kipper<br />

Schneckenverdichter • Presscontainer • Styroporzerkleinerer<br />

Abrollcontainer • Absetzmulden • Mülltonnen<br />

Entsorgungstechnik - Maschinenbau<br />

Behälterbau - Container Systems Austria<br />

HÖCKER / PAAL / MEPAC ® /<br />

BERINGER / DIXI / PRESTO / ZENO<br />

Abfüll- &<br />

Verpackungsmaschinen<br />

www.rapf.at<br />

Kleinanzeige_2014.indd 1 12.08.14 10:06<br />

Hier könnte Ihr<br />

Eintrag stehen!<br />

+43 2236 320 095<br />

• Etiketten • Etikettendrucker<br />

• Etikettiersysteme • Inkjet-Systeme<br />

• Lasersysteme<br />

Bluhm Systeme GmbH<br />

Rüstorf 82<br />

A-4690 Schwanenstadt<br />

Tel.: 07673/4972, Fax: 07673/4974<br />

E-mail: info-austria@bluhmsysteme.com<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

www.ecm.at<br />

Ihr Partner In der<br />

kennzeichnungstechnik<br />

etikettenproduktion | druck- u. etikettieranlagen<br />

Inkjet- u. Lasersysteme | Markierlösungen | engineering<br />

LabeL<br />

Production<br />

Marking<br />

soLutions<br />

engineering<br />

Abfüll-, Verschließ- und Etikettieranlagen,<br />

A-2344 Maria Enzersdorf, Gabrielerstr. 30,<br />

Tel. (02236) 480 11, Fax (02236) 480 88<br />

e-mail: office@rapf.at<br />

www.rapf.at<br />

Tel.: +43 (0) 7242 / 677 55-0<br />

www.ecm.at


Firmen & Partner<br />

Etiketten<br />

www.hauer-labels.at<br />

www.semket.com<br />

wir setzen<br />

zeichen ...<br />

www.multivac.at<br />

mit<br />

Etiketten<br />

Etikettiermaschinen<br />

Thermo-Transferdruckern<br />

Laser-Kennzeichnung<br />

semket Etikettiersysteme GmbH<br />

3105 St. Pölten, Tiroler Straße 9<br />

Tel.: 02742 47047-0, Fax: DW-9<br />

e-mail: office@semket.com<br />

www.semket.com<br />

Etikettierlösungen<br />

MARKING & INSPECTION<br />

Tel: 01/698 1300-0<br />

<strong>Pack</strong>+<strong>Log</strong>-Anzeigen 55x53mm.indd 2 04.03.15 08:58<br />

www.logett.at<br />

Etikettiermaschinen<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

www.semket.com<br />

wir setzen<br />

zeichen ...<br />

Besuchen Sie<br />

uns<br />

im Internet!<br />

www.packundlog.at<br />

www.marzek-group.com<br />

• Etiketten • Etikettendrucker<br />

• Etikettiersysteme • Inkjet-Systeme<br />

• Lasersysteme<br />

Bluhm Systeme GmbH<br />

Rüstorf 82<br />

A-4690 Schwanenstadt<br />

Tel.: 07673/4972, Fax: 07673/4974<br />

E-mail: info-austria@bluhmsysteme.com<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

www.herma.at<br />

• ETIKETTIERSYSTEME<br />

• ETIKETTENDRUCKER<br />

• ETIKETTEN<br />

• THERMOTRANSFERFARBBÄNDER<br />

mit<br />

Etiketten<br />

Etikettiermaschinen<br />

Thermo-Transferdruckern<br />

Laser-Kennzeichnung<br />

semket Etikettiersysteme GmbH<br />

3105 St. Pölten, Tiroler Straße 9<br />

Tel.: 02742 47047-0, Fax: DW-9<br />

e-mail: office@semket.com<br />

www.semket.com<br />

Falteinschlag- und<br />

Schlauchbeutelmaschinen<br />

www.kopp-online.de<br />

HERMA Etikettiersysteme Gesellschaft m.b.H.<br />

Handelsstraße 6 I A-3130 Herzogenburg<br />

Tel 02782 / 20130 I Fax 02782 / 20130-22<br />

e-mail: info-at@herma.com<br />

http://www.herma-etikettierer.at<br />

Willi Kopp e. K. Verpackungssysteme<br />

Ulmer Str. 51-53 • D-73262 Reichenbach<br />

Tel. +49 7153 / 9510-0 • Fax 9510-100<br />

info@kopp-online.de • www.kopp-online.de


Firmen & Partner<br />

Förderanlagen<br />

www.heiss.at<br />

Hallenbau<br />

www.werfring.net<br />

Inspektionssysteme<br />

www.multivac.at<br />

Lager- und Fördertechnik<br />

HLF Heiss GmbH<br />

Viktor Kaplan Allee 1 | 7023 Pöttelsdorf<br />

Tel.: +43 2626 / 5870 | Fax: +43 2626 / 5875<br />

office@heiss.at | www.heiss.at<br />

Kernkompetenz:<br />

Aufgrund unserer innovativen Produktpolitik<br />

im Bereich Lager- und Fördertechnik<br />

sowie automatische Lagersysteme zählen<br />

wir zu den führenden Unternehmen Österreichs.<br />

Kundenorientierung, erstklassige<br />

Qualität und hohe Zuverlässigkeit bei Lieferung,<br />

Montage und Service sind die Grundlage<br />

unserer exzellenten Marktposition.<br />

www.werfring.net<br />

office@werfring.net<br />

Ihr Spezialist im Förderanlagenund<br />

Maschinenbau<br />

Hebetechnik<br />

www.h-t-w.at<br />

office@werfring.net<br />

Leichtbau-Lagerhallen<br />

• Für Geräte und Materialien jeder Art<br />

• Trockene Lagerung<br />

• Kurze Vorlauf- und Montagezeit<br />

• Erweiterung, Isolierung und Standortwechsel<br />

möglich<br />

• Individuelle Ausführungen<br />

CCP - Metalldetektor<br />

Tel: 01/698 1300-0<br />

<strong>Pack</strong>+<strong>Log</strong>-Anzeigen 55x53mm.indd 1 04.03.15 08:58<br />

Instandhaltung /<br />

Umreifungstechnik<br />

www.generica-gmbh.at<br />

Wir bieten Komplettlösungen von der Planung<br />

über die Fertigung bis zur Endmontage<br />

in allen Bereichen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie,<br />

Pharma- und Holzindustrie<br />

Glasverpackungen<br />

www.vetropack.at<br />

Your Partner for Technical Sales and Services<br />

„Wir lösen Ihre Hebetechnikprobleme“<br />

Handhabungstechnik Winter e.U.<br />

Otterthal 102/1. OG<br />

A-2880 Otterthal<br />

Tel +43 (0) 2641 20171<br />

Fax +43 (0) 2641 20171 50<br />

e-mail: office@h-t-w.at<br />

www.h-t-w.at<br />

Identifikations- und<br />

Barcodesysteme<br />

www.bsr.at<br />

• Reparatur – Wartung – Service von<br />

Umreifungstechnik:<br />

Stretchwickler, Kartonverschlussmaschinen<br />

aller führenden Hersteller<br />

• Planung – Projektierung – Montage –<br />

Inbetriebnahme von Verpackungslinien<br />

Tel.: +43 7242 214037; Fax DW -20<br />

Vetropack Austria GmbH<br />

Manker Straße 49<br />

A-3380 Pöchlarn<br />

Tel.: +43-2757-7541<br />

Fax: +43 2757 7691<br />

Handscanner<br />

Mobile Computer<br />

Etikettendrucker<br />

Fixscanner<br />

RFID<br />

Service<br />

Immer das Ganze<br />

im Blick<br />

www.packundlog.at<br />

marketing@vetropack.at<br />

www.vetropack.at<br />

BSR idware GmbH | www.bsr.at | office@bsr.at<br />

5020 Salzburg: TEL 0662-456323-0, FAX 0662-45593799<br />

2345 Brunn/Gebirge: TEL 01-9076968-0, FAX 01-9076968-99


Firmen & Partner<br />

Kennzeichnungssysteme<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

Komponenten für<br />

Fördertechnik<br />

www.werfring.net<br />

Mehrwegtrays<br />

www.glimberger.at<br />

office@werfring.net<br />

• Etiketten • Etikettendrucker<br />

• Etikettiersysteme • Inkjet-Systeme<br />

• Lasersysteme<br />

Bluhm Systeme GmbH<br />

Rüstorf 82<br />

A-4690 Schwanenstadt<br />

Tel.: 07673/4972, Fax: 07673/4974<br />

E-mail: info-austria@bluhmsysteme.com<br />

www.bluhmsysteme.com<br />

www.semket.com<br />

Komponenten für Fördertechnik:<br />

• Scharnierbandketten • Rollen • Mattenketten<br />

• Flanschlager • Gleitleisten<br />

• Stellfüße • Zubehör für Transportbänder<br />

GLIMBERGER Kunststoffe GmbH<br />

Ortsstraße 54, A-2331 Vösendorf<br />

Tel.: +43 1 699 19 87 - 0<br />

Fax: +43 1 699 19 87 29<br />

Email: office@glimberger.at<br />

Web: www.glimberger.at<br />

Mehrwegtrays • Tiefziehfolien<br />

Werkstückträger • Individuelle Lösungen<br />

wir setzen<br />

zeichen ...<br />

mit<br />

Etiketten<br />

Etikettiermaschinen<br />

Thermo-Transferdruckern<br />

Laser-Kennzeichnung<br />

semket Etikettiersysteme GmbH<br />

3105 St. Pölten, Tiroler Straße 9<br />

Tel.: 02742 47047-0, Fax: DW-9<br />

e-mail: office@semket.com<br />

www.semket.com<br />

Lagerautomation und<br />

Lagerlogistik-Software<br />

www.knapp.com<br />

knapp.com<br />

making complexity<br />

simple<br />

Metallverpackungen<br />

und Tuben<br />

www.pirlo.com<br />

www.metasyst.at<br />

KNAPP AG<br />

Günter-Knapp-Straße 5–7<br />

8075 Hart bei Graz | Austria<br />

sales@knapp.com<br />

Paletten<br />

Hier könnte Ihr<br />

Eintrag stehen!<br />

+43 2236 320 095<br />

Metasyst Informatik GmbH<br />

Automation & Integration<br />

Thaliastraße 85, 1160 Wien<br />

Tel.: +43 1 911 93 77<br />

Fax: +43 1 911 93 77 20<br />

www.metasyst.at, info@metasyst.at<br />

Kernkompetenzen: Lagerverwaltungs-, Lagerleit-<br />

und Staplerleitsystem. METASYST-<br />

Leistungen reichen vom Prozessdesign bis<br />

zur Entwicklung, Lieferung und Optimierung<br />

von <strong>Log</strong>istiksystemen.<br />

www.gottschligg.com


Firmen & Partner<br />

Partnerinstitute<br />

Forschung, Beratung, Prüfung<br />

www.vvl-ev.de<br />

Institut für Distributions- und<br />

Handelslogistik des VVL e. V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Telefon: +49-231- 560 779-80<br />

Fax: +49-231- 560 779-88<br />

E-Mail: info@idh.vvl-ev.de<br />

Web: www.vvl-ev.de<br />

www.vdz.gmbh.de<br />

VDZ – Kompetenz- und Prüfzentrum für<br />

Verpackung und Transport<br />

Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen/<br />

Günter Winkler<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Tel.: +49-231- 9752196<br />

Fax: +49-231- 7274370<br />

E-Mail: mail@vdz-gmbh.de<br />

Web: www.vdz-gmbh.de<br />

www.vvl-ev.de<br />

Schutzprofile<br />

PU-Schutzprofil.xp_Pu-Prof www.stoeffl.at<br />

21.03.14 11:09 Seite 1<br />

INNOVATIVE PU-<br />

WARN- UND<br />

SCHUTZPROFILE<br />

www.ofi.at<br />

Der Experte für Werkstoffanwendungen<br />

und Bauwerkserneuerung<br />

Ihr kompetenter Partner im Bereich<br />

Verpackungsprüfung und -entwicklung!<br />

office@ofi.at | www.ofi.at<br />

www.verpackungsinstitut.at<br />

Verein zur Förderung innovativer<br />

Verfahren in der <strong>Log</strong>istik (VVL) e. V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Tel.: +49-231- 560 779-90<br />

Fax: +49-231- 560 779-99<br />

E-Mail: info@vvl-ev.de<br />

Web: www.vvl-ev.de<br />

Schrumpfanlagen<br />

www.saropack.at<br />

Katalog anfordern: stoeffl@stoeffl.at<br />

Thermoform- &<br />

Verpackungstechnik<br />

www.illig.de<br />

www@stoeffl.at<br />

Franz-Grill-Straße 5<br />

A-1030 Wien<br />

Tel. +43/1/317 82 44<br />

Fax +43/1/317 82 44-14<br />

e-mail: pruefstelle@verpackungsinstitut.at<br />

Internet: www.verpackungsinstitut.at<br />

Saropack Handels GmbH<br />

A-6840 Götzis, Wiedengasse 25<br />

Tel +43 5523 53 54 0, Fax +43 5523 53 78 0<br />

saropack@saropack.at www.saropack.at<br />

www.illig.de<br />

+49(0)7131/505-0<br />

Thermoformen<br />

Verpackungstechnik<br />

Werkzeugbau


Firmen & Partner<br />

Trockenmittel<br />

Verpackungsmaschinen<br />

Verpackungsmaschinen<br />

www.tropack.de<br />

www.gramiller.at<br />

www.paral.at<br />

... wir packen die Feuchtigkeit<br />

TROPACK PACKMITTEL GMBH<br />

Vor dem Polstück 8<br />

35633 Lahnau-Waldgirmes, Deutschland<br />

Tel.: +49 (0)6441 21089-0<br />

Fax: +49 (0)6441 21089-20<br />

info@tropack.de<br />

www.tropack.de<br />

PACKEND!<br />

Ing. Alfred Paral GmbH<br />

Betriebsstraße 2<br />

3071 Böheimkirchen<br />

Tel.: +43 2743 2304-0<br />

office@paral.at<br />

www.paral.at<br />

www.gramiller.at<br />

Verpackung<br />

GRAMILLER INS_Verzeichnis_Verpackung_ SujetNEU 55x60_FIN_0415.indd 07.04.15 17:47 1<br />

www.pawel.at<br />

packing & logistic GmbH<br />

Verpackungs- und Transportlogistik<br />

Export- und Gefahrgutverpackung<br />

Verpackung von Kunstgegenständen<br />

Mehrwegkonzepte<br />

Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben?<br />

Abonnieren Sie unseren<br />

Newsletter!<br />

www.packundlog.at<br />

1020 Wien, Hellingstraße 2<br />

Tel. 0043 (1) 602 13 22-0<br />

Fax 0043 (1) 603 25 28<br />

E-mail: office@pawel.at<br />

Internet: www.pawel.at<br />

Impressum<br />

Herausgeber:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Chefredaktion:<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Anzeigenleitung:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Redaktionelle Mitarbeit:<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen<br />

Katharina Richter<br />

Alexander Peterlik<br />

René Kummer<br />

Porträtbilder (S 3 - 4) und<br />

Fotoredaktion: Doris Meixner<br />

Offenlegung<br />

nach § 25 Mediengesetz:<br />

Medieninhaber,<br />

Herausgeber und Redaktion:<br />

PL Verlag OG,<br />

Bahnstraße 4/113, 2340 Mödling,<br />

Österreich<br />

Tel. +43 2236 320 095<br />

e-mail: office@packundlog.at<br />

Internet: www.packundlog.at<br />

Geschäftsführer:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Grundlegende Richtung:<br />

Unabhängige Fachzeitung für<br />

Verpackung und Intralogistik.<br />

Fragen bzgl. Abo bzw. Zusendung an<br />

office@packundlog.at oder<br />

Tel.: +43 2236 320 095<br />

Druck:<br />

Donau Forum Druck Ges.m.b.H.<br />

Walter-Jurmann-Gasse 9, 1230 Wien<br />

Erscheinungsart: 10x jährl.<br />

Bezugsbedingungen:<br />

Einzelheft Inland: Euro 5,75<br />

Jahresabo Inland: Euro 51,00<br />

inkl. Verp., Porto und 10 % USt<br />

Einzelheft Ausland: Euro 12,60<br />

Jahresabo Ausland: Euro 109,80<br />

inkl. Verp. und Porto<br />

Nachdruck – auch mit Quellenangabe<br />

– nur mit ausdrücklicher Genehmigung<br />

des Verlags gestattet.<br />

Für den Inhalt persönlich gezeichneter<br />

Beiträge liegt die fachliche Verantwortung<br />

ausschließlich beim Autor.


KARTON<br />

NACH<br />

MASS<br />

Maßgeschneiderter Karton, der Ihren Ansprüchen gerecht wird. Aus<br />

Frischfasern produziert entsprechen die leichtgewichtigen Kartonqualitäten<br />

von Metsä Board den höchsten Sicherheitsstandards und<br />

schaffen Wettbewerbsvorteile durch Effizienz, Wirtschaftlichkeit und<br />

Umweltbewusstsein. metsaboard.com

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!