Forschungsbericht 2008 - Pädagogische Hochschule - Schwäbisch ...

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Forschungsbericht 2008 - Pädagogische Hochschule - Schwäbisch ...

Diagnostisches Zentrum

Leitung: Prof. Dr. Carl-Walter Kohlmann

Geschäftsführung: Dr. Uwe Heim-Dreger

Mitarbeiterinnen: Dr. Heike Eschenbeck

Sabine Karpstein (Tutorin)

Kontakt: uwe.heim-dreger@ph-gmuend.de

Das Diagnostische Zentrum der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd

betreibt Forschung, Lehre und Dienstleistung im Bereich der pädagogisch-psychologischen

Diagnostik. Die Methoden der Psychologischen Diagnostik dienen der

Erhebung und Aufbereitung von Informationen, um begründete Entscheidungen zu

treffen. Die Psychologische Diagnostik bietet ein zunehmend größeres Spektrum an

Erhebungsverfahren, das u. a. von der Befragung über die Beobachtung bis zum

Einsatz psychometrischer Tests reicht. Um die diagnostische Kompetenz der

Studierenden zu erhöhen, hat der Ministerrat beschlossen, dass ab 2007 „Diagnostik

und Förderung“ für alle künftigen Grund- und Hauptschullehrer Pflicht wird. An dieser

Aufgabe beteiligt sich auch das Diagnostische Zentrum.

Die Testbibliothek (Raum A 207b) ist der Kernbereich des Diagnostischen Zentrums.

Sie enthält über 600 psychologische und pädagogische Testverfahren für Kinder und

Jugendliche sowie Erwachsene und die entsprechenden Handbücher und Nachschlagewerke.

Der Schwerpunkt liegt auf Intelligenz-, Leistungs-, Persönlichkeits-,

Entwicklungs- und Schultests. Aber auch berufsbezogene, klinische und neuropsychologische

Verfahren werden in der Testbibliothek bereitgehalten. Beratung bei

der Planung von diagnostischen Prozessen inkl. der Auswahl, Anwendung, Auswertung

und Interpretation von Testverfahren werden geleistet.

Lehre

� Pädagogisch-psychologische Diagnostik (Aufgabenfelder, diagnostische Strategien,

Anwendung von Tests z. B. zu Intelligenz, Schulleistung, Angst und Belastung)

� Verhaltensbeobachtung im Unterricht (z. B. Kategoriensysteme, computergestützte

Videoanalyse)

� Examensarbeiten zur Entwicklung und Anwendung pädagogisch-psychologischer

Diagnostik (z. B. Angstbewältigung im Sportunterricht, Effekte von Lerntagebüchern)

Forschung

� Entwicklung von Fragebogenverfahren (z. B. Stressbewältigung im Kindes- und

Jugendalter; Selbstwirksamkeitserwartungen im Umgang mit Neuen Medien)

� Entwicklung von experimentellen Verfahren zur „impliziten Diagnostik“ (z. B.

Angst: Emotionaler Stroop-Test, Dot-Probe-Test, Gesundheitsverhalten: Impliziter

Assoziationstest)

� Entwicklung und Anwendung von Evaluationsinstrumenten (z. B. Gesundheitsverhalten;

Evaluation von Apfelklops & Co der BZgA)

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