Ostern 2012 - Kath. Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige, Neuss

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Ostern 2012 - Kath. Pfarrgemeinde Hl. Dreikönige, Neuss

Pfarreiengemeinschaft Neuss-Mitte

St. Quirin – Hl. Dreikönige – St. Pius X. – St. Marien

Regelmäßige Messfeiern in Neuss-Mitte

Samstag

St. Pius 17:30 Uhr Sonntagvorabendmesse

St. Kamillus 17:30 Uhr Sonntagvorabendmesse

St. Quirin 19:00 Uhr Sonntagvorabendmesse

Hl. Dreikönige

Sonntag

19:00 Uhr Sonntagvorabendmesse

Marienberg 8:00 Uhr Hl. Messe

St. Barbara 8:45 Uhr Hl. Messe

St. Quirin 10:00 Uhr Lat. Hochamt

St. Marien 10:00 Uhr Familienmesse

St. Pius 10:00 Uhr

Monat

Familienm. am 1.3.5. Sonntag im

Hl. Dreikönige 10:00 Uhr

Monat

Familienm. am 2.+ 4. Sonntag im

St. Quirin 11:30 Uhr Familienmesse

Hl. Dreikönige 11:30 Uhr Hl. Messe

St. Marien 11:30 Uhr Hl. Messe

St. Marien 18:00 Uhr Hl. Messe

St. Pius

Montag

18:00 Uhr

Monat.

Jugendmesse am 2. Sonntag im

St. Marien 9:00 Uhr Hl. Messe

St. Sebastian 11:30 Uhr Hl. Messe

Hl. Dreikönige

Dienstag

18:00 Uhr Hl. Messe

St. Pius 9:00 Uhr kfd-Messe

St. Kamillus 9:00 Uhr Hl. Messe

St. Sebastian 11:30 Uhr Hl. Messe

St. Quirin

Mittwoch

18:00 Uhr Hl. Messe

St. Quirin 9:00 Uhr kfd-Messe

St. Marien 9:00 Uhr kfd-Messe

St. Sebastian 11:30 Uhr Hl. Messe

Herz-Jesu 16.00 Uhr Hl. Messe

St. Barbara

Donnerstag

18:00 Uhr Hl. Messe

Hl. Dreikönige 9:00 Uhr kfd-Messe

St. Sebastian 11:30 Uhr Hl. Messe

St. Marien

Freitag

18:00 Uhr Hl. Messe

St. Marien 9:00 Uhr Hl. Messe

St. Sebastian 11:30 Uhr Hl. Messe

St. Quirin 18:00 Uhr Hl. Messe

St. Pius

Samstag

18:00 Uhr Hl. Messe

St. Sebastian 11:30 Uhr Hl. Messe

Bitte beachten Sie die gemeinsamen Pfarrnachrichten,

in denen Abweichungen veröffentlicht

werden.

Gottesdienste in den Ordens- oder Krankenhäusern

werden per Aushang an den jeweiligen

Kirchen bekannt gemacht und können

bei den Gemeinschaften erfragt werden.

Regelmäßige Beichtzeiten in Neuss- Mitte

Montag - Samstag

10.00 - 11.15 Uhr St. Sebastian

Montag - Freitag

12.15 - 17.30 Uhr St. Sebastian

Samstag

10.30 - 11.30 Uhr St. Quirin

16.00 - 17.00 Uhr St. Marien

16.00 - 17.00 Uhr Hl. Dreikönige

17.00 - 17.20 Uhr St. Pius X.

„Sonntag“

Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes,

Grußwort

Was ist das Schönste an Ihrem Sonntag? So fragt eine Zeitung unserer Region Woche für Woche ihre

Leserinnen und Leser. Ich überfliege diese Rubrik immer ganz gerne. Manchmal finde ich mich in den

geäußerten Beiträgen wieder, manchmal natürlich auch nicht.

Wer im Urlaub in unsere europäischen Nachbarländer reist, der

findet für den Sonntag unterschiedliche Namen. Das verwundert

natürlich zunächst nicht. Allerdings genauer hingesehen, haben

diese Namen verschiedene Ursprünge und Aussagen. In England

spricht man - wie bei uns - vom sunday (Sonnentag), in Spanien

nennt man ihn domingo, in Italien domenica (Tag des Herrn).

Unser Tagesname „Sonntag“ hat seine Wurzeln in der römischen

Zählung. Dort wurden die Tage nach Planetengöttern

benannt. Im Judentum hat nur der siebte Tag der Woche einen

eigenen Namen, der Sabbat. Die anderen Tage wurden einfach

nur durchnummeriert. Schon seit der Zeit der Apostel begehen wir Christen den Tag 1 nach dem

Sabbat als unseren Festtag, der in unserem Sprachraum der Sonntag genannt wird. Damit kommen

wir zum Kern unseres Glaubensbekenntnisses, dem Osterfest: „Am ersten Tag der Woche kam Maria

von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein weggenommen

war.“ (Joh 20,1)

In der Apostelgeschichte ist nachzulesen, dass die Gemeinde mit Paulus „… am ersten Wochentag

versammelt war, um das Brot zu brechen…“ (Apg. 20,7) Damit ist die Eucharistie gemeint, also die

Messfeier. Im 1. Korintherbrief ist nachzulesen, dass „jeder … immer am ersten Tag der Woche etwas

zurücklegen und zusammensparen (soll)…“ als Geldsammlung für die Heiligen (vgl. 1 Kor 16,2).

Ist der Sabbat (der Samstag) die Erinnerung an den Ruhetag in der Schöpfungsordnung, so hat der

Sonntag seine Bedeutung von der Auferstehung. Er ist also der erste Tag einer neuen Woche, oder

anders gezählt, der achte Tag der vergangenen Woche, der Oktavtag. Damit wird die theologische

Einordnung besonders schön deutlich: Die Auferstehung Christi vollendet die alte Schöpfungsordnung,

eine neue Schöpfung beginnt.

Wie drückt sich dies heute für uns Christen aus? Ist der Sonntag ein Wochentag wie jeder andere

auch, so hat er vielleicht eine soziale Komponente, jedoch nicht mehr. Mir ist in letzter Zeit die

Bezeichnung als „Tag des Herrn“ (lat.: dies dominus = dominica) viel sympathischer. Der nach der

Sonne benannte Wochentag wird für uns Katholiken erst zum Tag des Herrn, indem wir den Tod und

die Auferstehung Christi feiern, also die Heilige Messe. Die Sonntagspflicht (Mitfeier der Feiertagsmesse)

ist also kein Zwang, sondern die Voraussetzung, dass der Sonntag zum Tag des Herrn wird.

Ich lade Sie ein, dies am nächsten Sonntag mit uns zusammen zu tun. Ich freue mich auf Sie.

Oberpfarrer Msgr. Guido Assmann

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