1. 2. 3. 4. 5. - Naviso

naviso.de

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Wandermagazin - GPS-Guide

GPS-Navigation

für Wanderer

Ein Guide der Redaktion


Infos: www.michael-mueller-verlag.de

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Was sind die Vorteile

der Michael-Müller-Wander-Apps?

Die Wanderführer aus

dem Michael Müller Verlag

jetzt auch für iPhone®

und iPad®

Aus der Reihe MM-Wandern sind bisher

außerdem als App erhältlich:

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Allgäuer Alpen, Andalusien, Bayerischer Wald, Korsika,

Korsika Fernwanderwege, Kreta, La Palma, Ligurien,

Madeira, Östliche Allgäuer Alpen, Piemont, Provence,

Rund um Meran, Sardinien, Schwarzwald Mitte/Nord,

Sizilien, Toscana, Westliche Allgäuer Alpen, Zentrale

Allgäuer Alpen

MAC LIFE spricht in einem Test von November

2010 eine eindeutige Empfehlung für die Apps

des Michael Müller Verlags aus und vergibt 5 von

5 Punkten! Besonders hervorgehoben wird die

»hohe Qualität« der App MM-City Florenz, die

dank Kompass und GPS-System »einfach und sicher

von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten«

führt.

Gewusst, wo: Dank eines GPS-Empfängers und integrierten Kompasses

sind Sie immer über Ihren Standort informiert.

Auf einen Fingertipp: Mit den neuen Apps berühren Sie die Wegpunkte

in der Tourenbeschreibung oder im Weg-Zeit-Höhen-Diagramm

und gelangen so zur entsprechenden Stelle in der punktgenauen

Karte – oder umgekehrt.

Leichtgewicht: Einfach mit einem iPhone® und einem kleinen

Tages rucksack loslaufen – mehr Gewichtsersparnis geht nicht!

Das Beste: Alles, was die beliebten Wanderführer auszeichnet, befi

ndet sich auch in den MM-Apps – von Touren für Familien mit Kindern

bis zu solchen für Bergexperten.

Keine Lust auf Roaming-Gebühren? Natürlich funktioniert die

App auch offl ine! Das integrierte Kartenmaterial wird nach dem

Kauf heruntergeladen und ist anschließend sofort und überall einsatzbereit.

Holen Sie sich Ihre Wander-App im iTunes-Store


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Inhalt/Impressum

Gut geführt: eine Einführung

Unterwegs mit GPS

GPS-Lexikon

GPS-Geräte für Wanderer

Navigatoren nach Wahl

Garmin: neue eTrex-Serie

Falk Ibex 30

Magellan: neue eXplorist-Serie

Satmap / Microsport

Tipp: Kopieren und Löschen

Digitale Karten

Raster- oder Vektorkarten?

Garmin Topo Deutschland

MagicMaps & Falk Ibex

Footmap / Tipps zur Planung

Viewranger

Wanderbares Deutschland

Touren aus dem Internet

Geocaching

GPS-Angebote in Paderborn

Geo-Erlebnispfad in

Bad Dürkheim

Geocaching in Calw/Teinachtal

und im Enztal

INHALT

GPS-Navigation für

Wanderer

Pocketguide im TourNatur-

Journal, Beilage zum

Wandermagazin 160

(September/Oktober 2011)

Chefredaktion:

Michael Sänger, 0228/45 95-143

msaenger@wandermagazin.de

Texte & Konzept:

Thomas Froitzheim (Naviso)

Titelbild & Foto S. 15:

Hannah Grundey

sonstige Fotoverweise:

Foto S. 23 Karsten Schöpfer, sonst

Thomas Froitzheim oder Hersteller

Layout: Olga Koch

okoch@wandermagazin.de

Produktion:

W&A Marketing & Verlag GmbH

Rudolf-Diesel-Str. 14

53859 Niederkassel

Tel. 0228/45 95-10

Fax 0228/45 95-199

produktion@wa-marketing.de

Verlags- u. Redaktionsanschrift:

W&A Marketing & Verlag GmbH

Rudolf-Diesel-Str. 14

53859 Niederkassel

Tel. 0228/45 95-10

Fax 0228/45 95-199

post@wandermagazin.de,

www.wandermagazin.de

HRB 5560 Amtsgericht Siegburg

Steuernummer 220/5867/0551,

UST-IdNr.: DE149882288

Geschäftsführer:

Norbert Manderscheid

© W&A Marketing & Verlag

GmbH; Niederkassel,

August 2011

Nachdruck – auch auszugsweise –

nur mit Genehmigung des Verlages

und mit Quellenangabe statthaft.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

keine Gewähr. Rückporto

bitte beilegen. Keine Ansprüche im

Falle höherer Gewalt. Gerichtsstand

für alle Streitigkeiten aus

der Verbreitung oder Erstellung ist

für beide Teile Niederkassel.

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I M P R E S S U M


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Gut geführt

Entdeckungsreise zur

digitalen Navigation

Liebe Leserinnen und Leser,

muss das eigentlich sein? Noch

mehr Technik auf der Wanderung,

die viel verspricht, aber dann doch

nicht so einfach zu bedienen ist?

Tja, man kann durchaus auch ohne

GPS-Gerät (über)leben, nach wie

vor. Die komplexen Orientierungskünstler

machen es einem nicht immer

leicht – vor allem beim Einstieg

in die Satellitennavigation.

Zunächst ist da die Kaufentscheidung

– welches ist das beste Gerät,

wo gibt es das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis,

den besten Service?

Längst nicht immer brauchen

Sie alle Funktionen, zuweilen – gerade

für Anfänger – ermöglichen

einfachere Geräte den besseren

Zugang zur Outdoornavigation.

Unsere Geräteübersicht soll Ihnen

die Entscheidung etwas erleichtern.

Welche Karte passt dazu?

Entdecken Sie die Schönheit der

Rasterkarten und die Klugheit der

Vektorkarten – unsere Einführung

auf Seite 15/16 soll Ihnen dabei

helfen.

Nach dem Kauf geht die Arbeit

erst los – das Gerät will nicht nur

bedient, sondern auch beherrscht

werden. Die ersten Schritte dazu

wollen wir Ihnen leicht machen,

mit unseren Tipps „So geht’s“ am

Ende der Gerätebeschreibungen.

Wo gibt es die besten Touren im Internet?

Was leistet eine Planungssoftware

auf dem PC? Was können

Programme auf dem Handy? Die

Antworten fi nden Sie hier in unserem

GPS-Pocketguide, der Ihnen

als Einstiegshilfe ins himmlisch geführte

Abenteuer dienen soll.

Keine Bange, Sie müssen nicht den

halben Sonntag opfern, um zwei

Stunden mit dem GPS wandern zu

können. Und die gute alte Papierkarte

wird nach wie vor gebraucht

– nämlich zur Planung und für den

Fall, dass einmal die Akkus des

elektronischen Helfers leer sind.

Aber sich in Wald und Flur ohne

Orientierungsstress leiten zu lassen,

immer zu wissen, wo man ist,

wie weit es noch ist, wie hoch man

gekommen ist und welche Schätze

man entdeckt hat – das macht ein

GPS-Gerät möglich. Viel Spaß bei

der Entdeckung der digitalen Wanderwelten!

Thomas Froitzheim


UNTERWEGS MIT

Wer im Auto GPS nutzt, muss sich bei

Outdoor-GPS-Geräten neu orientieren.

Inzwischen gibt es zwar die ersten

Geräte mit ähnlicher Bedienung,

aber in vielen Fällen muss das Gerät

zunächst mit Touren, Zielen und auch

Karten gefüttert werden, bevor es losgehen

kann. Gelände-GPS-Geräte sprechen

meist nicht mit uns, sondern zeigen

zunächst nur unsere Position auf

dem kleinen Kartenbildschirm. Haben

Sie eine Tour gespeichert? Einfach aufrufen,

und das Gerät zeigt sie uns als

wegegenaue Linie, der wir einfach folgen

müssen. Lassen Sie sich Zeit, um

die vielfältigen Funktionen Ihres Gerätes

in Ruhe zu erkunden. Nutzen Sie

für die ersten Touren die Tipps, die wir

für Sie zusammengestellt haben. Gerade

die Automatikfunktionen wie Routing

und viele Einstellungen sind gewöhnungsbedürftig.

Fangen Sie mit

kleinen Touren an und gewinnen Sie

Vertrauen zur Satellitennavigation. Die

Papierkarte sollte, schon zur besseren

Übersicht, immer dabei sein.

GPS

Auf Tour

Start: Lassen Sie Ihrem GPS-Gerät einige

Minuten Zeit, um den Empfang

zu optimieren. Legen Sie es dazu nach

draußen, mit möglichst viel Himmelsblick,

und bewegen Sie das Gerät während

dieser Empfangszeit nicht.

Maßstab: Stellen Sie den Bildschirmmaßstab

auf Ihrem Gerät auf etwa 50

m ein. Dann haben Sie noch ausreichend

Kartenfl äche auf dem kleinen

Display, um den nächsten Abzweig zu

sehen, aber auch genügend Präzision,

um erkennen zu können, ob Sie

auf dem richtigen Weg sind.

Tracking: Aktivieren Sie die Streckenaufzeichnung

(Track) an Ihrem Gerät.

So können Sie auf dem Bildschirm Ihren

Weg verfolgen und sich – falls es

einmal notwendig sein sollte – vom

Gerät zurückführen lassen.

Startpunkt: Markieren Sie Ihren

Startpunkt (Parkplatz, Bahnhof) mit

einem Wegpunkt, dem Sie einen entsprechenden

Namen geben.

Orientierung: Orientieren Sie sich

im Gehen, nicht im Stehen. Die älteren

GPS-Geräte haben leider einen

deutlich schlechteren Kompass, der

im Stand kaum funktioniert. Einfach

ein paar Schritte gehen, dann pendelt

sich die Richtungsanzeige des

Gerätes ein.

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GPS-Lexikon

VON TRACKS, ROUTEN UND RASTERKARTEN

Track . Geographische Linie, etwa der

Wegverlauf einer Tour. Die Linie besteht

aus einzelnen Punkten. Diese

wiederum besitzen genaue geographische

Koordinaten. Dadurch kann der

Track auf verschiedenen digitalen Karten

und in GPS-Geräten angezeigt werden.

Tracks kann man mit dem GPS-Gerät

während der Tour aufzeichnen, aus

Tourendatenbanken im Internet herunterladen

oder online erstellen (z.B. gpsies.com)

und mit PC-Software planen.

Route . Eine Route ist wie ein Track

aus geographischen Punkten zusammengesetzt.

Der Unterschied: Nach

dem Übertragen ins GPS-Gerät sucht

das Gerät selbstständig eine Verbindung

von Punkt zu Punkt, als Luftlinie

oder über das gespeicherte Wegenetz

einer digitalen Karte. Eine Route

ist im GPS-Gerät veränderbar, ein Track

meist nicht.

Routing . Die automatische Berechnung

einer Strecke von A nach B. Hierzu

ist eine digitale Vektorkarte erforderlich,

die spezielle Informationen

über Straßen und Wege enthält, womit

das Programm die Strecke nach

verschiedenen Vorgaben ausrechnen

kann (schneller oder kurzer Weg, Fahrrad

oder Auto etc.).

Wegpunkt . Tracks und Routen bestehen

aus mehreren, Wegpunkte nur aus

einer einzigen Position. Zum Beispiel

eine Wegekreuzung oder ein Bahnhof

mit exakten Koordinaten. Wegpunkte

können auch durch Symbole und einen

Text dargestellt werden.

POI . „Point of Interest“. Grundsätzlich

nichts anderes als ein Wegpunkt. Typische

POI-Sammlungen sind Aufl istungen

von Hotels, Campingplätzen etc.,

die auf digitalen Karten ein- oder ausgeblendet,

mit Bild, Text und Ton verknüpft

und von einem Navigationssystem

angefahren werden können.

Rasterkarte . Ein digitales Foto der

normalen Papierkarte, z.B. der amtlichen

Topographischen Karten. Sie können

am Bildschirm nur vergrößert oder

verkleinert werden, die Inhalte bleiben

gleich. Die Top50-Serie der dt. Vermessungsämter,

Kompass- oder Alpenvereinskarten

sind typische Rasterkarten.

Vektorkarte . Eine „intelligente“ und

variable Karte, deren Elemente ein-

und ausgeblendet, gesucht und berechnet

werden können. Alle Inhalte

einer Vektorkarte sind in einer Datenbank

gespeichert und werden von

dort aus vom Programm aufgerufen.

Straßennavigationskarten sind z.B.

Vektorkarten.

Smartphone . Mobiltelefon, das Computerfunktionen

aufweist, z.B. Organizer,

email-Abruf und Internetzugang,

hier v.a. die Ausstattung mit GPS-Chip.


WARUM EIN SPEZIELLES OUTDOOR-NAVI?

GPS FÜR WANDERER

Auch wenn der Preis der hier vorgestellten

Outdoorgeräte im Vergleich

zu KFZ-Navis hoch erscheinen mag:

denken Sie an die Bedienungsqualität

und Sicherheit unterwegs. Outdoor-Navis

sind auch bei hellem Tageslicht

gut abzulesen, der Akku reicht

für mehr als eine Tageswanderung, und

sie sind staub-, stoß- und wassergeschützt.

Aus diesen Gründen sollten

Sie die üblichen KFZ-Navis bei häufi -

gen Wanderungen lieber im Auto lassen.

Handys werden inzwischen zunehmend

mit GPS-Chips ausgestattet, haben

aber meist eine bedeutend kürzere

Akkulaufzeit und weisen eben auch

nicht die entsprechenden Outdoor-

Qualitäten auf.

Die neueren Outdoor-Navis haben in

der Regel auch in Wald und Gebirge guten

Empfang, aber die Bedienung kann

zur Herausforderung werden. Lassen

Sie sich im Laden zeigen, wie man

Daten und Karten auf das Gerät hinauf-

und wieder herunterlädt, wie man

Touren und Ziele aktiviert und die

Daten wieder löscht oder wie der Akku

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gewechselt wird. Gehen Sie nach draußen

und vergleichen Sie bei verschiedenen

Geräten, ob der Bildschirm auch

im Sonnenlicht gut ablesbar ist und

ob der Kompass in die richtige Richtung

zeigt.

Ob das Display über Touchscreen

oder Tasten bedient werden soll, ist

Geschmackssache. Bei einigen Touchscreens

sind die Datenfelder so klein,

dass ein Stift erforderlich wird. Erwarten

Sie nicht zuviel von einem elektronischen

Kompass – das Einnorden einer

Karte sollten Sie lieber dem guten

alten Handkompass überlassen. Geräte

mit barometrischem Höhenmesser

haben oft zusätzliche Höhendatenanzeigen,

z.B. zurückgelegte Höhenmeter.

Wer verschiedene Karten nutzen

will, sollte auf ein Gerät mit wechselbarer

Speicherkarte achten. Den Unterschied

zwischen Raster- und Vektorkarten

fi nden Sie übrigens auf Seite 16.

Im folgenden haben wir einige topaktuelle

Geräte für Sie zusammengestellt.


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Aktuelle Wandernavis im Überblick

NAVIGATOREN

Im folgenden haben wir Ihnen eine Auswahl aktueller GPS-Geräte

zusammengestellt. Zu den jeweiligen Modellen existieren in den

meisten Fällen weitere Varianten. Die vollständigen Gerätedaten

fi nden Sie auf der Internetseite des Wandermagazins.

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PREISWERT UND PRÄZISE

Garmin eTrex 10, 119 €

Sehr guter Empfang, 200 speicherbare Touren, hervorragend

ablesbares Graustufendisplay, lange Akkulaufzeit,

keine Karten ladbar, keine Speicherkarte, USB-Anschluss.

Etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung. Ähnliches

Konzept: der Microsport Evidence (rechts im Bild).

LEICHT UND LEISTUNGSFÄHIG

Garmin eTrex 30/auch GPSMap 62-Serie, 199-549 €

Intern ähnlich den Oregon-Modellen, hervorragendes

Farbdisplay, großer Speicher, kartenfähig, paperless

Geocaching, lange Akkulaufzeit, variable Ausstattung.

Als GPSMap 62 schwerer, größerer Bildschirm, und opt.

Kamera. Auch für mehrwöchige Touren geeignet.

MULTITALENTE MIT TOUCH

Garmin Dakota und Oregon, 279-579 €

Touchscreen mit intuitiver Menuführung. Großer

Speicherbereich, gute Trackfunktionen, rasterkartenfähig,

Dakota mit dunklerem Display, als Montana (o.

Abb.) mit sehr großem und hellen Display. „t“-Modelle

mit integrierter Europakarte. Für den Allroundeinsatz.

KOMFORTABLER ROUTINGKÜNSTLER

Falk Ibex 30, 369 €

Vorinstallierte Deutschlandkarte mit Radtourenvorschlägen,

sofort einsatzfähig. Einfache Bedienung, ähnlich

Kfz-Navi, Sprachführung beim Fahrradrouting, Reiseführer-Funktionen,

Bus- und Bahn-Einbindung, externe

Touren speicherbar.


NACH WAHL

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GEOCACHING BIS LUXUS

Magellan eXplorist, 179-579 €

Zahlreiche Funktionen (besonders Geocaching), Touchscreen

mit ergänzenden Tasten, viele Einstellungsmöglichkeiten,

große Rasterkarten möglich, 710er mit

Sprachausgabe, Routing und Video.

PREISWERTER KOMBI-KÜNSTLER

Lowrance Endura, 239-569 €

Heller Touchscreen mit ergänzenden Tasten. Teils kleine

Schriften; hervorragend in Kombination mit Zusatzprogrammen

wie MagicMaps, Kompass, OziExplorer. Durch

Windows-Betriebssystem viele Möglichkeiten für weitere

Anwendungen. Umfassende Geocachingfunktionen.

FÜR TOPOKARTENFANS

Satmap Active 10, 399 €

Konzentriert sich auf amtliche Topokarten, nicht nur

für Europa. Helles, großes Display, schnelles Zoomen

und Verschieben von Karten. Kleinere Strecken sind

am Display planbar, ansonsten über online-Planer mit

Topo-Karten. Ohne PC sofort bedienbar.

KARTOGRAPHEN-NAVI

TwoNav Sportiva und Aventura, 379-599 €

Sehr leistungsfähige Geräte mit umfangreichen Funktionen,

aber auch gewöhnungsbedürftig. Aventura

mit Tasten- und Touchscreenbedienung, großer, heller

Bildschirm, Tracks darauf planbar. Auch große Rasterkarten

sind komfortabel zu nutzen.

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GARMIN

NEUE ETREX-SERIE:

KOMPAKT, LEISTUNGSSTARK UND PREISWERT

Garmin hat seine eTrex-Serie neu aufgelegt:

Mit den Modellen eTrex 10, 20

und 30 erscheinen drei technisch komplett

neue Modelle mit einer frischen,

aber typischen „eTrex-Optik“.

Das eTrex 10 ist das günstigste neue

Gerät und genau das Richtige für Einsteiger

oder Minimalisten: Auf einem

Graustufen-Display werden Wegepunkte,

Trackverlauf, eigene Position

und die wichtigsten Daten wie zurückgelegte

Distanz, Geschwindigkeit und

aktuelle Höhe angezeigt. Der „Zehner“

kann keine Karten darstellen, wird

aber auch vielfach von Profi s genutzt,

die in Gebieten unterwegs sind, von

denen es keine digitalen Karten gibt.

Das eTrex 20 ist das preisgünstigste

Garmin-Gerät mit Farbdisplay – der

Einstieg in die Welt der Navigation mit

Karte auf dem Gerät. Karten können

auf den 1,7 GB großen internen Speicher

übertragen oder ganz einfach als

Speicherkarte in den microSD-Kartenslot

eingelegt werden.

Das eTrex 30 ist ein preiswerter Alleskönner.

Es besitzt neben der Ausstattung

des eTrex 20 weitere Funktionen:

einen neigungsunabhängigen

3-Achsen-Kompass zur Richtungsbestimmung

im Stand und einen barometrischen

Höhenmesser für genaue Höhenprofi

le und zurückgelegte Höhenmeter.

Genau das Richtige für Leute,

die viel unterwegs sind und ein Navigationsgerät

mit den wichtigsten Komfortmerkmalen

suchen.

Die neue eTrex Serie ist schön kompakt

und leicht – die Geräte passen

in jede Tasche und

machen die Ausrüstung

nicht unnötig

schwer.

Garmin-Geräte der Dakota- und Oregon-Serie

und auch der neue Montana

besitzen eine ähnliche Software und

somit vergleichbare Funktionen, werden

aber über einen Touchscreen bedient.

Sie zeigen sich zwar einfacher

in der Bedienung, der Bildschirm ist

jedoch aufgrund der zusätzlichen Displayfolie

etwas dunkler (außer Montana).

Bei schwachen Lichtverhältnissen

und früherem Einsatz der Hintergrundbeleuchtung

verkürzt sich dann eben

auch die Batterielaufzeit.

Wer ein Tastengerät für gehobene Ansprüche

sucht, sollte sich die GPS-

Map 62-Serie von Garmin einmal anschauen.

��www.Garmin.de


FALK IBEX:

DIGITALER STEINBOCK

DAS ERSTE KOMFORT-NAVI

IM OUTDOOR-BEREICH

Für Steinböcke gibt es bekanntlich

kaum Hindernisse. Falks neues Outdoor-Gerät

trägt den Namen Falk IBEX

(englisch für Steinbock) und soll Radfahrern

wie Wanderern automatisch

die richtigen Wege weisen. Nutzer haben

es leicht: Ähnlich wie beim Kfz-Navi

gibt man eine Adresse ein oder tippt

einfach auf den gewünschten Ort auf

dem großen Bildschirm. Flugs rechnet

der Falk IBEX eine Strecke aus – und

zwar auf Wanderwegen, weg vom Autoverkehr.

Wer möchte, kann dabei weitere

Wünsche umsetzen, wie die Bevorzugung

steigungsarmer Strecken oder die

Nutzung von Klettersteigen.

Das Geheimnis dieser Outdoor-Streckenberechnung

liegt in der neuen digitalen

Karte, die neben dem Straßennetz

auch das gesamte Wander-, Feld-

und Waldwegenetz Deutschlands beinhaltet.

Im Fahrradmodus leitet der

Falk IBEX auch per Sprachanweisungen.

Auch die weiteren Funktionen des Falk

IBEX erschließen sich so einfach, dass

kein aufwändiges Handbuchstudium

notwendig ist. Extra: ein digitaler Reiseführer,

der interessanteste Sehenswürdigkeiten

mit Text und Bild erklärt.

Die Erstausstattung enthält bereits

500.000 POIS aus dem Hause KOM-

PASS. Weiterer Navigationskomfort:

durch die Bus-&-Bahn-Funktion können

die Wanderstrecken mit den Haltestellen

und Linien des Öffentlichen

Verkehrs verknüpft werden.

Das matte 3,5 Zoll-Display ist auch

im Sonnenlicht gut ablesbar, durch den

Li-Ionen-Wechselakku werden mehrtägige

Touren möglich – ein Reserveakku

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sollte aber stets dabei sein. Auch externe

Tourenvorschläge können als GPX-

Datei auf das Gerät geladen werden.

Ein Drei-Achsen-Kompass sowie ein

barometrischer Höhenmesser ermöglichen

präzise Orientierung im Gelände.

Die komplette Deutschlandkarte ist bereits

vorinstalliert (voll routingfähige

Vektorkarten). Karten gibt es in vergleichbarer

Qualität auch für Österreich,

die Schweiz, Südtirol und Mallorca.

Zusätzlich kann das Gerät Karten

von MagicMaps und dem KOMPASS-

Verlag darstellen.

Hoppla, der Falk IBEX ist runtergefallen?

Kein Problem – das Gerät ist

stoßsicher und wassergeschützt. Robust

eben wie ein Steinbock!

Preis: 369,- Euro

��www.falk-outdoor.de


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NEU

MAGELLAN-EXPLORIST-

SERIE:

Magellan präsentiert mit den

eXplorist-Modellen eine Reihe vollständig

neu konzipierter Outdoor-

Geräte mit einfacher Bedienung.

Der „eXplorist GC“ konzentriert sich

auf Geocaching-Anwendungen, während

die Modelle 310, 510, 610 und

710 komplette Outdoor-Navigationsanwendungen

bieten. Die Geräte

verfügen über 3“-Touchscreen,

microSD-Karte, 3,2 Megapixel-Kamera,

Mikrofon und Lautsprecher, je

nach Modell über 3-Achsen-Kompass,

barometrischen Höhenmesser sowie

teilweise sogar Sprachausgabe. Die

Akkus halten gut zwei Wandertage

durch. Mit 7,5 Gigabyte verfügt das

Spitzenmodell eXplorist 710 über

einen sehr großen internen Speicher,

der bis zu 200 Tracks, 2.000

Wegpunkte und 200 Routen (mit

jeweils bis 500 Wegpunkten) fasst.

Neben eigenen Karten können auch

Navionics- und OpenStreetMap-Karten

geladen werden.

Nach einem Tipp auf den Touchscreen

erscheinen weitere Schaltfl ächen in

den Ecken des Bildschirms, die nach

kurzer Zeit verschwinden. Sehr gut,

weil dann immer ausreichend Raum

für die Kartenfl äche bleibt. Zahlreiche

Funktionen gilt es zu entdecken,

z.B. die vielen Alarm-Möglichkeiten,

mehrere Ruhe-Modi, die Anzeige in

zwei verschiedenen Geodatenformaten

und vieles mehr.

Magellan setzt stark auf das Thema

Geocaching. Bei allen Modellen sind

verschiedene Filtermöglichkeiten und

auch die Anzeige der Beschreibungen

(paperless caching) möglich.

SOLIDE SCHÖNHEITEN,

EINFACH ZUGÄNGLICH

Sprachnotizen, Fotos und Videos

werden mit ihren Geokoordinaten

gespeichert und können zur Reisedokumentation

dienen. Zudem kann

man sie mit Wegpunkten oder Tracks

nachträglich verbinden. Der 3-achsige

Kompass, einmal kalibriert, reagiert

sensibel und dreht die Karte stets in die

richtige Position. Zur Betrachtung

der feinen Schriften und Details lässt

sich eine neuartige Lupenfunktion

nutzen: einfach etwas länger auf den

Bildschirm drücken. Zwei Tasten an

der linken Seite des Gehäuses können

mit verschiedenen Funktionen belegt

werden. Preise: von 179,- € bis 579,- €.

��wwww.magellangps.com

��SO GEHT’S:

Installieren –

Laden – Starten

• Gerät einschalten,

Karte zentriert sich h

auf eigene Position

• auf Ziel am Bildschirm rm

tippen

• oder Adresse eingeben ben

• oder Strecke als GPX-Datei laden

• hinführen lassen


SATMAP

ACTIVE 10

Die gewohnte topographische Karte

aufs GPS-Gerät bringen – das Satmap

Active 10 macht es möglich: einfach

SD-Kartenchip mit Kartendaten ins

Gerät stecken, fertig. Urlaub geplant?

Für zahlreiche Länder liegen hochwertige

Karten bereit. Dabei zeigt sich das

vielfach ausgezeichnete Active 10 absolut

outdoorgeeignet: Es ist wetter-

und stoßfest, und sein heller 3,5 Zoll-

Bildschirm verfügt über einen Sonnenlicht-

und Nachtfi lter. Die Karte kann

genordet oder in Marschrichtung angezeigt

werden, und die einzigartige

Toggle Funktion ermöglicht das

Hin- und Herschalten zwischen Karten

verschiedener Maßstäbe. Am Online-Routenplaner

erfolgt die Touren-

MICROSPORT

EVIDENCEGPS

REDUKTION AUFS WESENTLICHE

Das neue evidenceGPS von Microsport

macht Orientierung einfach, indem

es sich auf die wesentlichen Funktionen

beschränkt. Ein kontrastreiches,

stromsparendes Schwarz/Weiß-

Display zeigt den Wegverlauf als präzise,

gut ablesbare Linie. Auf eine Karte

wird beim evidenceGPS bewusst verzichtet

– die Orientierung funktioniert

auch so wegegenau. Der besondere

Clou dabei: Ein Ring von roten Navigations-LEDs

zeigt die Richtung an, ein

schneller Blick zur Orientierung reicht.

Das evidenceGPS kann bis 29 Strecken

speichern und den Tourenverlauf mit

bis zu 12.000 Punkten aufzeichnen –

für mehr als 20 Stunden. Ein elektroni-

EINFACH TOP(O)

13

planung vorab

am PC – auf topographischen

Karten. Tourenvorschläge

oder auch Geocaching-Daten

können als GPX-Dateien

importiert werden. Spontane Wegänderung

unterwegs? Kein Problem,

mit dem Joystick markiert man einfach

eine neue Strecke auf der Bildschirmkarte.

Energiesparend konzipiert, hält

das Active 10 auch lange Touren durch,

mit Batterie oder Akku.

Preis inklusive Regionskarte

1:25.000 & 1:50.000: 400,- €

��www.satmap.co.uk

scher Kompass

und ein barometrischerHöhenmesser

sind

mit an Bord.

Der Wegpunktspeicher

hält

„points of interest“ fest. Extern geplante

Touren gelangen mit der beigefügten

Software einfach auf das Gerät.

Das evidenceGPS verfügt zusätzlich

über einen magnetischen Kompass

und einen barometrischen Höhenmesser.

Das Gehäuse ist wasserdicht und

stoßsicher, wiegt nur 140 Gramm und

kostet mit Fahrradhalterung 179,- €.

��www.microsport.de


14

REINSCHAUFELN

UND AUFRÄUMEN

KOPIEREN UND LÖSCHEN MIT

DEN DATEIMANAGER

Um Touren oder Wegpunkte auf ein

GPS-Gerät der neueren Generation

zu laden, kann man die herstellereigene

Software wie Garmins BaseCamp

oder Magellans VantagePoint nutzen.

Dies geht aber auch mit einem Dateimanager

wie dem Windows Explorer,

also dem üblichen PC- oder MAC-Programm

zur Datenverwaltung. Einfach

das GPS-Gerät per Kabel an den Computer

anschließen, dann erscheint es

als Laufwerk, wie ein USB-Stick. Allerdings:

Kopier- und Löschvorgänge

am PC sollten Sie sicher beherrschen.

Auf jeden Fall sollten Sie eine Sicherungskopie

Ihrer gesamten Gerätedaten

anlegen – besonders sinnvoll bei

vorinstallierten Karten wie auf den

Garmin „t“-Modellen oder bei Karten

auf MicroSD-Chips. Also: Kopieren Sie

den gesamten Inhalt Ihres GPS-Gerätes

und der Speicherkarte auf den PC.

Unser Bild zeigt die Verzeichnisstruktur

eines Garmin GPSMap 62.

Touren und Wegpunkte können als

GPX-Dateien einfach in das Verzeichnis

„GPX“ kopiert und auch von dort

wieder gelöscht werden. Auch bei Geräten

wie dem Falk Ibex (Verzeichnis

„GPX Import“) oder den Magellan-eXploristen

ist dies möglich. Unter „Current“

fi nden Sie die aufgezeichnete

Tour, unter „Custom Maps“ die hereingeladenen

Rasterkarten (siehe S.

16). Das darunter aufgeführte Laufwerk

„GARMIN“ ist die Speicherkarte

des Gerätes. Diese Verzeichnisse

sind natürlich von Hersteller zu Hersteller

verschieden benannt und angeordnet,

aber es lohnt, sich damit

zu befassen. Einige Löschvorgänge

sind übrigens nur über den Dateimanager

möglich – oder auch ein effektives

Aufräumen.


DIGITALE KARTEN

Ihre GPS-Tour können Sie am PC-Bildschirm

inzwischen sehr präzise planen.

Hierfür bieten sich verschiedene

digitale Karten auf CD oder DVD

an, die auch gleich eine Software zum

Einzeichnen von Strecken und Zielen

sowie zum Übertragen der Daten

aufs GPS-Gerät enthalten. Mit wenigen

Mausklicks steht die Tour wege-

und entfernungsgenau am Bildschirm,

ein Höhenprofi l verdeutlicht die Steigungen,

und auf einem 3D-Flug kann

die Tour schon einmal im Voraus abgefl

ogen werden. Programme wie MagicMaps,

Garmin Deutschland Digital,

Kompass, die TOP50-Serie der Landesvermessungsämter,

3D Realtymaps

oder auch der ADAC TourGuide ermöglichen

dies für verschiedene Regionen

Europas.

Die Planungssoftware Touratech

QV kann zahlreiche digitale

Karten und Formate lesen,

verwalten und komfortabel

bearbeiten, zum

Beispiel beim Übertragen

von Rasterkarten

auf Garmin- und MyNav-

Geräte. Auch der Import

von eigenen gescannten

Karten ist damit möglich.

Mit dem wikipedia-ähnli-

15

PLANUNG AM PC

chen Projekt OpenStreetMap entsteht

derzeit eine freie Weltkarte, die teilweise

auch auf GPS-Geräte geladen

werden kann. Eine Übersicht über digitale

Karten fi nden Sie auf den Internet-Seiten

des Wandermagazins.


16

RASTER

ODER VEKTOR?

WER KARTEN FÜR GPS-GERÄT ODER PC NUTZEN

WILL, WIRD MIT BEGRIFFEN WIE „RASTERKARTEN“

UND „VEKTORKARTEN“ KONFRONTIERT –

EINE AUFKLÄRUNGSHILFE.

Rasterkarten bestehen einfach aus

einem festen Bild, sozusagen einem

Foto der gedruckten Landkarte.

Dieses Bild wird „georeferenziert“

– als ob Sie eine

Kartenskizze auf

Transparentpapier

über einer

richtigen Karte

so lange hin- und

herschieben, bis

sie genau über ihrem

Gebiet liegt.

Dies können Sie

auch mit Hilfe

des PC: Wenn Sie

Ihren gescanntenKartenausschnitt

in Google

Earth hineinladen und dort

entsprechend positionieren,

können Sie das Ergebnis z.B. als

„Custom Maps“-Karte in ein

Garmin-Gerät übertragen.

Bei einer Vektorkarte wird

die Karte mit allen vorliegenden

Informationen aus einer

Datenbank erzeugt. Das Kartographie-Programmberechnet

ständig neu, welche Details in welcher

Form und mit welcher Schriftgröße

auf dem Bildschirm angezeigt werden.

In der Datenbank wird beispielsweise

ein Wanderweg als Linie (oder

„Polygonzug“) gespeichert. Diese Linie

erhält dann bestimmte Attribute

wie „nicht asphaltiert“, „Eifelsteig“

oder „Fahrweg“. Später kann ein Suchprogramm

aus diesen Informationen

eine gewünschte Strecke von A nach

B berechnen – dies nennt man „Routing“.

„Routingfähig“ bedeutet

aber auch, dass die einzelnen Linien

der Wege exakt miteinander

verknüpft sind.

Dies lässt sich am Beispiel von

Garmins Topo Deutschland erklären.

Bei der ersten Version waren

die Wegelinien nur digital

gezeichnet, aber nicht routingfähig.

Version V3 wurde ergänzt

um ein Netz von

Radfernwegen und

Wanderwegen, jedoch

eben nur dieses

grobmaschige

Netz war routingfähig.

Bei der neuesten

Version V 2010

ist Routing auf dem

gesamten Wegenetz

möglich. Nach wie

vor kann man einer

Karte diese Routingfähigkeit

nicht

ansehen. Ähnlich

wie bei einer Modelleisenbahn, bei

der man zwar das Schienennetz sieht,

aber nicht erkennen kann, ob auch

sämtliche Schienen elektrisch miteinander

verbunden sind. Zur Routingfähigkeit

gehört dann auch eine Routing-Software,

die das „Schienennetz“

steuern kann.


Zum Wandern braucht man eine zuverlässige

Karte – auch auf dem GPS-

Gerät. Alle topographischen Karten

1:25.000 und sämtliche Stadtpläne

von ganz Deutschland auf einem einzigen

Chip – das bietet Garmins Topo

Deutschland! Ihr Design lehnt sich an

das bekannte Kartenbild von Papierwanderkarten

an und erlaubt schnelle

Orientierung. Die Inhalte basieren auf

den amtlichen Kartendaten des Bundesamtes

für Kartographie und enthalten

das gesamte deutsche Wegenetz,

darunter 15.000 Kilometer der

besten Wanderwege wie etwa die Qualitätswege

„Wanderbares Deutschland“,

aber auch zahlreiche Hinweise auf Qualitätsgastgeber

der gleichen Plattform

und zu vielen Ausfl ugszielen. Bergwanderer

werden die detaillierten Wegenetze

für die Alpen und Mittelgebirge

mit mehr als 4.700 Berghütten und

Almen sowie weiteren alpinen POIs zu

schätzen wissen.

Mittels exakter Höhen- und Wegedaten

gibt die Topo Deutschland Planungssicherheit

ohne unliebsame

Überraschungen im Gelände. Eine mit

ihr berechnete Strecke kann direkt im

Höhenprofi l auf dem GPS-Gerät angezeigt

werden. Zur Planung von An- und

Rückreise helfen Informationen wie

Parkplätze und Haltestellen öffentlicher

Verkehrsmittel.

Die Topo Deutschland ermöglicht

auch unterwegs eine schnelle Routenplanung

– einfach ein Ziel auswählen,

und das GPS-Gerät schlägt automatisch

eine Strecke auf der Karte vor. Lokale

17

GARMIN TOPO

DEUTSCHLAND

ZUVERLÄSSIGE PRÄZISION, DEUTSCHLANDWEITE

WANDERWEGE UND EINFACHE PLANUNG

Flurnamen ermöglichen eine präzise

Orientierung im Gelände.

Für Geocacher besonders wichtig:

in der Nähe von Siedlungsgebieten

oder Bauwerken hilft die detaillierte

Einzelhausdarstellung beim Auffi nden

der Caches.

Die Topo Deutschland ist sofort einsatzfähig:

Die mitgelieferte microSD-

Karte wird einfach ins GPS-Gerät gesteckt

– startklar. Sie funktioniert

durch einfaches Umstecken auf allen

kartenfähigen Garmin-GPS-Geräten

und sogar auf einigen Kfz-Navis.

Mit der kostenlosen Software Garmin

BaseCamp kann die Topo Deutschland

auch zur Planung

auf dem PC genutzt

werden. Übrigens:

Garmins Topo-Karten

gibt es auch für zahlreiche

weitere Länder.

��www.Garmin.de

��SO GEHT’S:

MicroSD-Karte ins GPS-Gerät

einstecken – fertig


18

MAGICMAPS

TOUR EXPLORER

UND FALK IBEX

DAS IDEALE PAAR FÜR ALLE WANDERERLEBNISSE

Stellen Sie sich vor, Sie zeichnen Ihre

gewünschte Tour mit einem Stift auf

Ihrer topographischen Papierkarte

ein. Genau so funktioniert die Tourenplanung

am PC von MagicMaps.

Die Software „Tour Explorer“ bringt

die amtlichen topographischen Karten

1:25.000 und 1:50.000 übersichtlich

und detailscharf

auf den großen

PC-Bildschirm. Die Vorteile

gegenüber der Papierkarte:

Sie haben sofort

wichtige Informationen

über Ihre Route,

wie Länge und Dauer,

Steigungen und zu

bewältigende Höhenmeter.

Dadurch können

Sie die Tour ganz

auf Ihre Bedürfnisse anpassen, z.B.

Alternativen mit geringerer Steigung

suchen. Über die 3D-Darstellung verschafft

man sich einen Überblick über

die Landschaft und fl iegt die Strecke

schon einmal im Voraus ab – das weckt

die Vorfreude.

Überregionale Rad- und Wanderwege

sind im Programm auch bereits

als fertige Tourenvorschläge enthalten.

Weitere Touren laden Sie einfach

aus dem Internet herunter und können

sie dann mit dem Tour Explorer an Ihren

persönlichen Tourenwunsch anpassen.

Auf dem Falk IBEX als GPS-Gerät

können Sie Tourenvorschläge und sogar

die Kartenausschnitte aus dem Tour

Explorer nutzen.

Die am PC erstellte Tour übertragen

Sie direkt auf den Falk IBEX, der Sie

dann wegegenau mit Pfeilhinweisen

bis ans Ziel führt.

Sehr praktisch: Auf dem Bildschirm

des Falk IBEX erscheint

die detailreiche topographische

Karte automatisch ab

300m Zoomstufe, darüber

wird die routingfähige Falk

IBEX Vektorkarte angezeigt.

Falls Sie unterwegs Ihre Strecke

ändern müssen, berechnen Sie mit

dem Falk IBEX ganz einfach eine neue

Route und werden auch dann sicher

zum Ziel geführt.

Wieder zu Hause, können Sie Ihre

tatsächlich zurückgelegte Strecke, die

der IBEX aufgezeichnet hat, in den Tour

Explorer laden. Falls Sie Fotos gemacht

haben, erscheinen die Bilder in der

Karte an ihrem Aufnahmeort. So können

Sie Ihre Wanderung jederzeit noch

einmal abfl iegen und bildlich genießen.

Übrigens: den Falk IBEX 30 gibt

es gemeinsam mit dem MagicMaps Tour

Explorer auch im preiswerten Set unter

der Bezeichnung „Falk Ibex 40“. Karten

ausgewählter Nachbarländer lassen

sich nachrüsten.

��www.magicmaps.de

��www.falk-outdoor.de


FOOTMAP

OUTDOOR-NAVIGATION

WELTWEIT

FootMaps Find&Route (F&R) ist eine

eigenständige Software, die unter anderem

auf den GPS-Geräten Lowrance

Endura und Falk Ibex läuft. Sie basiert

auf hochaktuellen „OpenStreetMap“-

Karten, die für 70 Länder zur Verfügung

stehen. Diese Karten enthalten

nicht nur Straßen, Wege und Pfade,

sondern auch interessante Punkte

(POIs), die je nach Bedarf ein- oder

ausgeblendet werden. Mit der Umkreissuche

können POIs oder Straßennamen

schnell gefunden werden.

Die Bedienung erfolgt intuitiv und

schnell. Einfach ein Ziel eingeben,

dann rechnet das Programm den passenden

Weg aus, ob für Fußgänger,

Radfahrer oder Mountainbiker. Die

TIPPS FÜR

DIE PLANUNG

Wenn Sie eine Tour auf dem PC geplant

haben, sollten Sie diese als „Track“

auf ihr Gerät übertragen. Dann sehen

Sie auf dem Bildschirm immer Ihren

Weg als metergenaue Strecke – eine

einfachere und sicherere Orientierung

gibt es nicht.

Anzeige: Wenn Sie eine Tour auf Ihr

Gerät übertragen haben, prüfen Sie,

ob sie auf dem Gerät auch aufrufbar

ist. Es kommt leider immer wieder vor,

dass Strecken nicht angezeigt werden.

Nachbearbeitung: Wer Touren später

weiter verwenden will, sollte sie am

PC nachbearbeiten. Dazu eignet sich

spezielle Planungssoftware wie MagicMaps

oder Touratech QV.

19

Route wird in der Karte als farbige Linie

eingeblendet. Fertige Touren können

als GPX-Datei importiert werden.

FootMap bietet die Software ab 50

Euro und GPS-Geräte inklusive Software

ab 269 Euro an. Übrigens: F&R

läuft auch auf Smartphones, PDAs und

Navigationssystemen.

��www.footmap.de

��SO GEHT’S:

• Passende Speicherkarte mit Kartendaten

und Kartenpaket für das GPS-

Gerät bei Footmap bestellen

• Karte ins Gerät stecken, Software

startet automatisch

Auf Tour

Tracklinie: Versuchen Sie, die Hintergrundkarte

des Gerätes abzuschalten,

so dass Sie nur noch Ihren Weg als Linie

auf dem Bildschirm sehen. Sie werden

überrascht sein, wie gut man sich

so orientieren kann – vor allem ist die

Tracklinie deutlich besser erkennbar.

Bildschirm: Räumen Sie den Bildschirm

Ihres GPS-Gerätes auf. Wenn

Ihr Gerät es zulässt, lassen Sie zunächst

möglichst wenig Infos auf dem

Bildschirm darstellen. Wenn Sie etwas

vermissen, können Sie es immer noch

einblenden.

Speicher: Leeren Sie den Speicher des

Gerätes nach jeder Wanderung. Wenn

bei Beginn der nächsten Tour noch alte

Daten drauf sind, kann dies zu Verwirrung

und falschen Ergebnissen führen.


20

VIEWRANGER

MEHR ALS EINE LINIE AUF

DER KARTE

Ihr Handy nehmen Sie sowieso mit auf

die Wanderung – aber kann es Sie auch

zuverlässig in Feld und Wald führen?

Mit einem Smartphone, also einem

Mobiltelefon mit Zusatzfunktionen,

Apps und GPS-Empfang, kein Problem.

Sie laden einfach die ViewRanger-

Software „ViewRanger Open Maps“

(2,39 Euro) aus dem App-Store oder

über die ViewRanger-Webseite. Sofort

können Sie sehen, wo Sie sich gerade

befi nden und sich entlang einer Strecke

navigieren lassen. Schon mit dieser

Basisversion kann man sich unterwegs

oder vor einer Tour kostenlose

Karten wie OpenStreetMap auf den

Bildschirm holen. In den freien Karten

sind inzwischen viele Wanderstrecken

verzeichnet. Mit ViewRanger

kann man sie nachzeichnen,

diesen Entwurf

speichern und sich dann

leiten lassen oder eigene

Routen planen. Dafür

ist keine, im Ausland oft

teure, Datenverbindung

erforderlich – die Karten

sind im Gerät gespeichert,

und der GPS-Empfänger

übernimmt die

Führung. Auch GPS-Touren

aus anderen Quellen,

zum Beispiel aus einemInternet-Tourenportal,

sind als GPX-Datei importierbar.

Mit der ViewRanger-Premiumversion

(16,99 Euro, Apple Store) erhält

man zusätzlich ein Guthaben, mit dem

man amtliche topographische Karten

(wie die 1:25.000er des Bundesamtes

für Geodäsie und Kartographie, BKG)

kaufen und abspeichern kann. Damit

wird jederzeit gebührenfrei eine präzise

Karte auf dem Display angezeigt -

und per GPS natürlich auch der genaue

Standort darauf.

Mit ViewRanger können

Sie Ihre Tour auch aufzeichnen

und später am

PC mit Fotos und Notizen

versehen.

Sie suchen noch Tourenvorschläge?

Auf www.

my.viewranger.com fi nden

Sie das umfassende Archiv

anderer ViewRanger-Nutzer

– auch auf Deutsch, mit

denen Sie Ihre Touren und

Inhalte planen, speichern

und austauschen können.

ViewRanger führt Sie aber

nicht nur auf dem ausgesuchten

Weg, sondern zeigt Ihnen

zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Lassen

Sie sich überraschen!

ViewRanger läuft auf Symbian, Apple-

und Android-Software. Details erfahren

Sie unter

��www.viewranger.de


MIT DER MAUS

AUF REISE

Warum selbst planen, wenn die schönsten

Wege schon im Internet stehen?

Ein Mausklick, damit ist der gesamte

Wegeverlauf heruntergeladen, metergenau.

GPS-Gerät an den PC anschließen,

und schon wandert die Tour in das

Gerät. Viele touristische Regionen haben

ihre Wander- und Radwanderwege

bereits ins Internet gestellt und mit

zahlreichen Hinweisen versehen, von

der Anreise über das Höhenprofi l bis zu

Karten- und Literaturtipps. Allerdings:

wie gut der Tourenvorschlag wirklich

war, weiß man in der Regel erst nach

der Tour – hier ist Qualität gefragt. Die

Mutter der Wanderportale ist die Seite

„Wanderbares Deutschland“, die seit

2002 Qualitätsinhalte bietet.

Wanderbares Deutschland:

Qualitätsrouten im Netz

www.wanderbares-deutschland.de

zeigt die genauen Wegeverläufe von

rund 100 der attraktivsten deutschen

Fernwanderwege, insgesamt mehr als

20.000 Kilometer. Sämtliche Wege

und ihre Beschaffenheit können auf

detailgetreuen Karten angezeigt werden,

wahlweise auf einer Geländekarte

oder als Satellitenbild von Google

TOUREN AUS DEM

INTERNET

21

Maps bis zu einem Maßstab von etwa

1:15.000. Führen Wanderwege z.B.

durch Ortschaften, lassen sich sogar

die Straßennamen im Wegeverlauf darstellen.

Über die Karte oder die alphabetische

Wegeliste ist schnell der gesuchte

Wanderweg herausgefunden –

oder eine neue Region, die es zu entdecken

gilt. Infobereiche für Wander-

Einsteiger geben praktische Tipps,

z.B. gemeinsam mit der AOK rund ums

Themenfeld „Wandern und Fitness“.

Für die geprüften Qualitätswege lassen

sich etappengenau die passenden

GPS-Daten herunterladen.

Höhenprofile veranschaulichen den

Schwierigkeitsgrad der Wandertour

und zeigen auf der Karte, wo Anstiege

zu erwarten sind. Wer einkehren

oder übernachten möchte, kann sich

die Hinweise zu einem der 1.300 Qualitätsgastgeber

adressgenau anzeigen

lassen. Inzwischen sind auch Wanderheime

und Wanderhütten mit dabei.

Lust auf spielerische Geländeabenteuer?

Die einblendbaren Geocaches am

Wegesrand führen zu phantasiereichen

Entdeckungsreisen. Wikipedia-Einträge

erläutern die Sehenswürdigkeiten,

und Panoramio-Fotos geben einen Vorgeschmack

auf die Reise.

Die Wegeinformationen stammen von

den offi ziellen Betreuern der Wanderwege:

den deutschen Gebirgs- und

Wandervereinen oder touristischen Organisationen.

Zur bundesweit einheitlichen

Erhebung von aktuellen Wegeinformationen

dient das Projekt „Digitale

Wanderwegeverwaltung“

(www.wegeverwaltung.de).


22

ONLINE

UNTERWEGS

Das Internet ist derzeit eine wahre

Fundgrube für GPS-Touren. Geben Sie

zum Beispiel „Wanderweg XY“ und

„GPS“ bei einer Suchmaschine ein, erhalten

Sie meist mehrere Ergebnisse

und haben damit die Qual der Wahl,

welche die besten Daten sind. Schauen

Sie sich den Verlauf der Touren auf

jeden Fall auf detailreichen Karten wie

Google Earth an. Spezielle Portale wie

www.wanderbares-deutschland.de,

www.fernwege.de oder www.wanderkompass.de

bieten neben den Touren

zahlreiche Informationen. Auf www.

outdooractive.com, www.gps-tracks.

com oder www.gpsies.com lassen sich

Strecken online planen. Eine Übersicht

fi nden Sie auf den Internet-Seiten des

Wandermagazins.

Die Tourenplanung am Beispiel

des Portals www.outdooractive.com:

Hier kann der Nutzer zwischen fertigen

Tourenvorschlägen mit Beschreibung

wählen, eine Strecke von A nach

B berechnen lassen oder Strecken am

Bildschirm selbst entwerfen. Zunächst

sollte man sich anmelden, dann stehen

sämtliche Funktionen zur Verfügung.

Dann die Aktivität wählen – neben

„Wanderung“ stehen auch Spezialkategorien

wie „Fernwanderweg“

TOUREN AUS DEM INTERNET

„Pilgerweg“ oder „Themenweg“ – also

ausgeschilderte touristische Routen

– zur Wahl. Wer möchte, kann seinen

gewünschten Weg auch suchen lassen.

Dann einfach auf die Ergebnisse klicken.

Dort fi nden sich viele Informationen,

und unter „Download“ und „GPS-

Track“ liegt die Tour fertig zum Übertragen

aufs GPS-Gerät bereit. Der Tourenvorschlag

kann mit Beschreibung

auch ausgedruckt oder in Google Earth

angezeigt werden.

Wer mag, kann sich seine Strecke

auch auf der Bildschirmkarte einzeichnen

und dann herunterladen. Dazu auf

der Startseite den Bereich „Tourenplaner“

anklicken, im Bereich „Ort, Adresse

suchen“ den gewünschten Ort suchen

lassen und mit der Maus die Strecke

am Bildschirm einzeichnen. Oder in

der linken Spalte unter „Touren-Typ“

„Wanderung“ auswählen und dann

eine Strecken zwischen zwei oder mehreren

Orten ausrechnen lassen.


GEOCACHING

DER DIGITALE SPIEL- UND ENTDECKERTRIEB

Irgendwas irgendwie irgendwo zu verstecken,

und dann das Versteck im Internet

zu beschreiben – das ist Geocaching.

Dazu gehört natürlich auch

die Suche nach den „Caches“, die

durchaus süchtig machen kann. Inzwischen

hat sich die Zahl der Plastikdosen

im Gelände weltweit auf mehrere

Millionen Caches erhöht. Spannung,

Entdeckertrieb, der Spaß am Lösen immer

schwierigerer Rätsel, schließlich

das Verstecken eigener Caches – das

sind die Triebfedern des Geocachens,

und dieser Faszination erliegen nicht

nur junge Menschen. Dabei sind die

Schätze selbst überhaupt nicht entscheidend,

denn meistens handelt es

sich nur um kleine Tauschwaren wie Kugelschreiber,

Schlüsselanhänger oder

CDs. Das Entdecken ist das Entscheidende.

In der Tat sind der Fantasie der

Verstecker grundsätzlich keine Grenzen

gesetzt, und dies macht auch den

Reiz der Outdoor-Recherche aus: jeder

Cache ist anders. Wenn man ihn überhaupt

fi ndet. Die ersten Erfolgserlebnisse

können dann süchtig machen,

jetzt werden Familie und Partner bei jeder

Gelegenheit nach draußen gezerrt.

Der Ausfl ug zu Tante Marta erhält ganz

23

neue Dimensionen („mal

schauen, welche Caches

dort liegen…“). Und die

Partnerin stimmt schließlich

dem Kauf eines neuen

GPS-Gerätes zu. Da können

schließlich die Caches

viel besser angezeigt werden.

Und vielleicht versteht

man die blöden Dinger

auch endlich besser.

Interessant auch die Nebenwirkungen:

viele Geocacher

berichten von Gegenden und

Orten, an die sie ohne das Geocachen

niemals gelangt wären. So schafft

Geocaching zuweilen das, was Karten,

Wanderführer und Werbung nicht immer

vermögen, nämlich Menschen wieder

nach draußen zu locken. Spieltrieb

geweckt? Dann besuchen Sie www.geocaching.com,

www.opencaching.de

oder www.geocaching.de. Viele wichtige

Informationen rund um das Thema

Geocaching sind in dem Outdoor-Handbuch

Geocaching (ISBN 978-3-86686-

272-2, Cornad-Stein-Verlag) von Markus

Gründel gut erklärt und auf den

Punkt gebracht.

��www.geocaching.com

��www.opencaching.de

��www.geocaching.de


24

SPASS UND SICHERHEIT

MIT

GPS

SPANNENDE ANGEBOTE FÜR

GROSS UND KLEIN IN

PADERBORN

Mit mehr als 1.200 Jahren Geschichte

als Bischofssitz hat Paderborn schon

immer einen guten Kontakt zum Himmel

gehabt. In jüngster Zeit ist diese

Verbindung durch moderne Technik

noch inniger geworden. Die Rede

ist vom GPS, dem „Global Positioning

System“, das in Paderborn auf vielfältige

Weise zum Einsatz kommt.

Bereits 2004 erfasste die Tourist

Information erstmals die GPS-Daten

der Radrouten des Paderborner Landes,

stellte diese ins Internet und bot

GPS-Empfänger zur Miete an. Inzwischen

können die GPS-Tracks von rund

1.500 Radrouten-Kilometern kostenlos

auf eigene oder gemietete GPS-Geräte

heruntergeladen werden. Der Traum eines

jeden Radfahrers „Nie mehr verfahren!“

ist Realität geworden.

Auch die Wanderer nutzen inzwischen

immer stärker den „guten Draht

zum Himmel“ – per GPS können sie z.B.

den Eggeweg, Alten Pilgerweg, Paderborner

Höhenweg oder Viadukt-Wanderweg

erkunden.

Kaum zu glauben: In Paderborn

wandern sogar Schulkinder mit Elan

und Begeisterung. Bei der „GPS-Wandertour“

besteht für die Teams die Aufgabe

darin, den Weg zum Endpunkt der

gut fünf Kilometer langen Wanderung

zu fi nden. Dafür müssen etwa 20 Zwischenziele

angesteuert werden, die

sich durch gute Beobachtung erschließen

oder aus der Lösung kleiner Rechenaufgaben

ergeben.

Was Kindern Spaß macht, erfreut

auch die Herzen vieler Erwachsener.

Die „GPS-Schnitzeljagd“ verspricht

Gemeinschaftserlebnisse, z.B. bei Betriebsausfl

ügen.

„Wer suchet, der fi ndet!“, so lautet

eine bekannte Redensart. Das gilt natürlich

auch für die moderne Variante

der Schatzsuche, das „Geocaching“.

Die Tourist Information unterstützt

neue Geocacher gern, sie vermietet

die notwendigen GPS-Geräte und bietet

sogar einen eigenen Cache, bei dem

man sich auf die Spuren des hl. Liborius

in Paderborn begibt.

Info: Tourist Information Paderborn

Marienplatz 2a, 33098 Paderborn

Tel. 05251/88 29 80

tourist-info@paderborn.de

��www.paderborn.de/gps


EXPEDITION

GEO-ERLEBNISPFAD

BAD DÜRKHEIM UND DER SCHATZ DER

REBLAUS-PIRATEN

Auf dem neuen Geo-Erlebnispfad in

Bad Dürkheim dürfen kleine und große

Schatzsucher wie beim „Geocaching“

mit GPS-Geräten auf „Expedition“ gehen,

und die beiden Rebläuse „Rebi“

und „Lausi“ sind mit ihren Kommentaren

immer dabei.

Der Geo-Erlebnispfad befi ndet sich

in den Weinbergen rund um die Michelskapelle

und die Römervilla Weilberg

und bietet unterhaltsame Infos

zu den Themen Weinbau, Geologie und

Geschichte.

Die Schatzsucher-Teams erhalten

eine Einweisung in den Gebrauch der

modernen GPS-Geräte. Danach geht

es mit Missionsbeschreibungen („Expeditions-Pässe“)

auf Tour. Zahlreiche

Informationstafeln bieten spannende

Aufgaben zu unterschiedlichsten Themen.

Sind die Fragen gelöst, leitet das

GPS-Gerät zu den nächsten Stationen

und schließlich zum Schatz. Der Weg

zum Ziel ist voller Geheimnisse, Rätsel

und fi nsterer Gestalten…

Als geologisches Highlight ist vor

dem Panorama der Rheinebene auf einer

der Infotafeln ein riesiger Canyon

zu sehen, der die ursprünglichen Ausmaße

des Oberrheingrabens für alle

verdeutlicht: Ohne die Sedimente des

Rheins und die Abtragung der umgebenden

Gebirge „Odenwald“ und „Pfäl-

25

zerwald“ würden wir hier in einen bis

zu 4.500 Meter tiefen Canyon blicken.

Auf den „Wein-Tafeln“ werden der

römische Weinbau vor 2.000 Jahren,

außerdem die Weinlagen, Trockenmauern

und Terrassen sowie Bad Dürkheims

Wein-Weltrekorde (größtes begehbares

Fass und größtes Weinfest

der Welt) dargestellt.

Die modernen Schatzsucher erleben

auch historische Höhepunkte:

Der Weg führt unter anderem zur eindrucksvollen,

teilrekonstruierten Römervilla,

aber auch Kelten und Franken

sind dabei. Mit dem prachtvollen Spangenhelm

von Pfeffi ngen wurde hier ein

Schatz aus dem Mittelalter gehoben.

Das Angebot erfolgt in Kooperation

mit Engelhorn Sports in Mannheim und

Pfalz Aktiv aus Bad Dürkheim. Ein GPS-

Trainer ist während der Tour per Mobilfunk

erreichbar. Preis: ab 99 Euro für

Gruppen bis neun Personen.

Info und Buchung:

Stadt Bad Dürkheim

Tourist Information

Tel 06322/93 51 40

info@bad-duerkheim.de

��www.schatzinsel-pfalz.de


26

AUF GEHEIMNISVOLLEN SPUREN

GEOCACHING IN CALW

UND IM TEINACHTAL

Wilde Gesellen, Geister und Wunder

der Natur – das bietet eine „sagenhafte“

GPS-Schnitzeljagd zwischen Calw

und Bad Teinach-Zavelstein. Bei diesem

Spiel geht es darum, mit Hilfe eines

GPS-Gerätes über mehrere Stationen

hinweg versteckte Hinweise

zu fi nden, kniffl ige Rätsel und witzige

Aufgaben zu lösen, um das Ziel zu

erreichen. Und am Ende gibt es dann

eine kleine Belohnung für die Kombinationsgabe

der Teilnehmer. Die rund

sechs Kilometer lange Strecke bietet

dabei natürlich Abwechslung pur für

Jung und Alt.

Für Geocaching-Einsteiger bietet

sich der Stadtcache in Calw an, eine

Rundtour von 3,5 km. Erfahrene Geo-

Schnitzeljäger suchen die Herausforderung

des 10 km langen Hirsauer

Wandercaches. GPS-Mietgeräte stehen

bereit, komplette Rätselmappen

sind aus dem Internet herunterladbar.

Teinachtal-Touristik

Tel. 07053/9 20 50-40

info@teinachtal.de

��www.teinachtal.de

Stadtinformation Calw

Tel. 07051/1 67-399

stadtinfo@calw.de

��www.calw.de

ENZTAL-GEOCACHING

FASZINIERENDE SCHATZSUCHE IN

TYPISCHER SCHWARZWALDNATUR

Enzklösterle, Bad Wildbad und Höfen

an der Enz bieten sechs reizvolle

Geocaching-Routen unterschiedlicher

Länge und Schwierigkeit für die

ganze Familie. Mittels kniffeliger Rätsel

auf dem Weg werden regionale Geschichten

erzählt, etwa von der „Quellenfee“,

dem „Heidelbär“ oder den

„Waldhexen“. Kleine Überraschungen

warten dabei am Wegesrand auf

die Schatzsucher des 21. Jh.

Für hungrige Geocacher bietet die

Gastronomie leckere Forelle, original

Schwarzwälder Kirschtorte oder herzhaften

Speck. Entspannungssucher

sind im Land der Tannen und Thermen

buchstäblich an der Quelle.

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��www.enztal-geocaching.de


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