Kirche in Kaiserslautern K - Kirchen in und um Kaiserslautern

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Kirche in Kaiserslautern K - Kirchen in und um Kaiserslautern

K

Kirche in

Kaiserslautern

K i

66. Informationsblatt des

Protestantischen Kirchenbezirks

September/Oktober/November 2012

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angedacht

Die "grüne" Kiche auf dem Kaiserberg

Hochgereckt, lichtdurchflutet,

grün –

die Weidenkirche.

Ausgerichtet in Ost-West-Richtung

und in gotischem Stil erbaut, steht sie

auf dem Kaiserberg im Gelände der

Gartenschau Kaiserslautern.

Eine nach allen Seiten offene Kirche

ist es, ohne Türen, ohne Dach. Offen

für Gottesdienste der verschiedenen

Konfessionen, offen für kirchliche

Ereignisse wie Taufe und Hochzeit,

offen für Lesungen und Führungen.

Der offene Kirchenraum lässt den

Besucher frei in die Natur blicken und

gleichzeitig geborgen sein - ein Ort zur

Besinnung, zum Verweilen.

Am 9. Mai 2004 wurde die Kirche mit

einem ökumenischen Gottesdienst

eingeweiht. Seither werden diese Gartenschau-Eröffnungs-Gottesdienste

in

jedem Jahr veranstaltet.

Seit nunmehr neun Jahren finden während

jeder Gartenschausaison Gottesdienste

statt, jeden Sonntag um 11 Uhr. Bei Regen wird

er ins Waldhaus verlegt. Auch der jährlich Anfang

Mai stattfindende Weidenkirchentag wird mit

einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet.

Und der inzwischen auch schon traditionell

durch Pfarrer Wolfgang Schumacher gestaltete

Heiligabend-Gottesdienst mit Lebend-Krippe

ist zu einem Besuchermagneten für Jung und

Alt geworden.

Aus Weiden wurde die Kirche gebaut. Errichtet

im Rahmen einer Ehrenamts-Aktion im Laufe

von fünf Monaten von Dezember 2003 bis April

2004. Rund 7000 Arbeitsstunden wurden dafür

geleistet, von 70 Frauen, Männern und Jugendlichen.

Die Weidenruten wurden im Umkreis von

40 km frisch geschlagen, unmittelbar bearbeitet,

in Form gebogen und in die Erde gesetzt und

täglich bewässert.

Nach einigen Jahren war das Kirchenschiff mit

Seitengängen bereits zugewachsen, ob die

Weiden es bis in die 15 m hohe Kuppel schaffen

werden, bleibt abzuwarten.

Der ebenfalls grüne Glockenturm mit einer

von der Universität Kaiserslautern erstmalig

in dieser Größe gegossenen Glocke, der steinerne

Altar sowie das aus einem Baumstamm

gefertigte „Kreuz mit Jesus-Gesicht“ machen

das Gotteshaus vollständig.

Auch das Säubern der Stühle übrnehmen die

Ehrenamtlichen in der Weidenkirche.

Ein solch lebendiges Bauwerk muss kontinuierlich

betreut werden. Die Hege und Pflege durchs

ganze Jahr leistet eine kleine Gruppe bestehend

vor allem aus Erbauerinnen und Erbauern der

Weidenkirche, fast alle Mitglieder des 2007

gegründeten Fördervereins „Freunde der Gartenschau

Kaiserslautern e.V.“. Diese Gruppe wird

oftmals verstärkt durch herzlich willkommene

junge Helfer und Helferinnen, zum Beispiel aus

dem schulischen Bereich wie in diesem Jahr von

der Fritz-Walter-Schule Kaiserslautern. Neben

Schneiden und Binden der Weiden im Herbst

und im Frühjahr werden auch Weidenstecklinge

nachgepflanzt, wo sich kahle Stellen zeigen. Und

jetzt muss nach dem vielen Regen das üppig

sprießende Unkraut entfernt werden.

Inzwischen ist die in Deutschland in dieser

Ausführung einmalige Weidenkirche als besondere

Attraktion weit über die Grenzen der

Gartenschau Kaiserslautern hinaus bekannt

geworden. Sie lebt und ist tadellos gepflegt,

weil hier Menschen für Menschen ehrenamtlich

ihre Zeit zur Verfügung stellen.

Text und Foto: Gisela Breuer

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Ver-rückt in Kaiserslautern

Mit dem GPD können Erwachsene etwas erleben

Wohin es geht, weiß man im Voraus nie. Aber seit

rund zweieinhalb Jahren dürfen sich Erwachsene

meist zwei Mal im Monat auf ein paar schöne

Stunden freuen. Dann nämlich lädt der Religionspädagoge

Klaus Orschiedt vom Gemeindepädagogischen

Dienst per E-Mail jeweils zu

besonderen Veranstaltungen ein. Meist finden

sie abends und in Kaiserslautern statt, alle haben

immer etwas mit Kultur, Politik oder Religion zu

tun und alle sind sie eine Überraschung. Wichtig

ist Orschiedt das Erleben von herausragenden

Orten oder auch von Ereignissen im eigenen

Lebensumfeld.

„Ja– wir wissen alle, Heidelberg hat ein schönes

Schloss, aber viele wissen nicht, dass unsere

Stadt sehr viel zu bieten hat.“ Deshalb führt Orschiedt

seine Gruppe, in der jeder willkommen

ist, mal in eine Ausstellung oder in ein Konzert,

mal an einen besonderen Ort, mal in ein Lokal.

Jeder Teilnehmer zahlt einen Unkostenbeitrag

von fünf Euro. Die reichen zur Deckung der

Veranstaltungskosten übers Jahr gesehen aus.

Wenn es zu einem Defizit kommt, dann legt

der GPD drauf. (Einen Grundstock der Kosten

finanziert der GPD aus seinem Haushalt). Orschiedt:

„So viel muss der evangelischen Kirche

die Erwachsenenbildung wert sein“.

Orschiedt gibt in seinen Einladungen Hinweise,

wo man sich einfinden oder parken kann, ob

die Veranstaltung im Freien oder in einem

Gebäude stattfindet. Mehr wird

nicht verraten. Bei dem kürzlich

erfolgten Besuch des Kaiserslauterer

Friedhofs traf man sich

auf dem der Parkplatz eines

Discounters in der Mennonitenstraße.

Von dort aus ging es zum

Friedhof, wo die Kunsthistorikerin

Dr. Claudia Gross wartete. Die

Gruppe, trotz der Sommerhitze

12 Leute, bekam dann einen

Friedhof gezeigt, so wie ihn die

meisten der Anwesenden noch nie zuvor gesehen

hatten. Der 55 Hektar große Gottesacker mit

28 000 Grabstellen, in denen 35 000 Menschen

bestattet sind, birgt nämlich eine Fülle von

kunsthistorisch wertvollen Monumenten aus

den verschiedensten Stilepochen.

Der Kaiserslauterer Hauptfriedhof, in mehrere

Abschnitte unterteilt, verfügt unter anderem

über einen jüdischen Friedhof, die Ruhestätte

mit den amerikanischen Kindergräbern und

auch über einen Waldfriedhof. Dieser Waldfriedhof

war seinerzeit der erste in Deutschland

und noch zwei Jahre vor der vergleichbaren

Ruhestätte in Berlin eingerichtet worden.

Einen Abstecher gab es zum sogenannten Löwenbrunnen

und zu Ruhestätten berühmter

Kaiserslauterer. Dr. Gross verband die Führung

außerdem mit einem Anschauungsunterricht in

Stilkunde. Als Beispiele dienten die zahlreichen

Arbeiten der beiden Kaiserslauterer Bildhauerfamilien

Bernd und Menges.

Bei jedem Treffen legt Orschiedt besonderen

Wert auf das Wir-Gefühl in der Gruppe. Jeder

soll sich angenommen fühlen. So ging man nach

der Friedhofsführung in ein Lokal und ließ den

Abend dort mit Gesprächen ausklingen.

Das Foto zeigt die Gruppe an der Friedhofsmauer

mit links Klaus Orschiedt und der

Kunsthistorikerin Dr. Claudia Gross.

Text und Foto: Uta Mayr-Falkenberg

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Mutig voranschreiten

Angelika Keller geht nach über 40 Berufsjahren

als Pensionärin nach Landau

Der Fuß der Schreibtischlampe in dem

kleinen Büro am Stiftsplatz ist umhüllt

von einem roten Baumwolltuch, bedruckt

mit Edelweiß. An der Wand hängt ein

Kalender. Das aufgeschlagene Bild zeigt ein

Bergmassiv der Dolomiten. Daraus lässt sich

unschwer schließen, dass die Hobbies von

Angelika Keller, der scheidenden Dekanin

des Kirchenbezirks Kaiserslautern, etwas mit

Wandern und Bergen zu tun haben.

Wenn die Pfarrerin nach über 40 Berufsjahren

nunmehr dem aktiven Dienst den Rücken

kehrt, so freut sie sich vor allem auf

mehr Freizeit und formuliert dies mit den

Worten: "Ich will Wandern und Radfahren

wann ich will, endlich auch mal wieder

eine Kunstausstellung besuchen ohne von

Terminen eingekeilt sein und auch ein

Buch am Stück lesen". Für die nächste Zeit

vorgenommen hat sie sich den Roman "Josef

und seine Brüder" von Thomas Mann.

Den neuen Lebensabschnitt wird Frau Keller

zusammen mit ihrem Mann, derzeit noch

als Arzt in Weilerbach gebunden, in Landau

beginnen. In der Südpfalz liegen ohnehin

die Wurzeln beider Eheleute. Aber auch ins

liebliche Südtirol zieht es die Pfarrerin. Auch

dort möchte sie einen Teil des Sabbatjahres

genießen, das sie sich nach dem jetzigen

Ausscheiden aus dem aktiven Dienst

verordnet hat. Ob sich die Pensionärin

später am neuen Wohnort für kirchliche

Aufgaben zur Verfügung stellen wird? Frau

Keller kann es sich vorstellen, zum Beispiel

als Urlaubsvertreterin.

"Wir haben uns

ein Bild vom Alter gemacht."

Der Rückzug ins Privatleben bedeutet für

Angelika Keller keinen Sprung ins Leere, auch

wenn sie ihren Beruf gerne ausgeübt hat.

Durch eben diesen Beruf habe sie, aber auch

ihr Mann, viel Kontakt zu alten Menschen

gehabt: "Mit denen redet man und entwickelt

ein Gespür, was für einen selbst machbar ist

und was nicht. Wir haben uns ein Bild vom

Alter gemacht", sagt die Pfarrerin. Auch

deshalb könne sie gut nachlassen und ihre

Aufgabe in die nächsten Hände legen. Ihre

Nachfolgerin würde ihren Weg schon finden.

In diesem Zusammenhang ist Angelika Keller

auch nicht bereit einzustimmen "in das

Heulen und Zähneklappern, das alles den

Bach hinuntergeht". Zweifelsohne sei die

gegenwärtige Situation für die Kirche schwierig.

Keller: "Es wird Umstrukturierungen geben.

Aber Änderungen bergen auch Chancen“.

Manches werde in Zukunft anders werden,

aber dies bedeute nicht, dass es sich zum

Schlechten wenden müsse. Die Existenz

von Kirche sei ohnehin nicht von Menschen

gemacht. Kirche komme aus der Kraft des

Heiligen Geistes und deshalb müsse man

mutig voranschreiten.

Text und Foto: Uta Mayr-Falkenberg

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Gemeinsam sind wir Gemeinde

Am 1. Oktober tritt Dorothee Wüst als neue Dekanin

des Kirchenbezirks Kaiserslautern ihren Dienst an

„Wir sind Übermittlerinnen und Übermittler

einer frohen Botschaft und ich fange nicht mit

der Einstellung an, dass alles ganz furchtbar

ist.“ Dorothee Wüst, seit 10 Jahren Pfarrerin in

Weilerbach im Landkreis Kaiserslautern, wird

am 1. Oktober das verantwortungsvolle Amt

der Dekanin im Kirchenbezirk Kaiserslautern

übernehmen. Zu diesem gehören

19 Kirchengemeinden

mit über 40.000 protestantischen

Großstadt-Christen.

Die 47jährige weiß, dass sich

die christlichen Kirchen des

21. Jahrhunderts noch nie

dagewesenen Herausforderungen

stellen müssen: Mitgliederschwund,

bedingt auch

durch den demografischen

Wandel, Geldknappheit, Kirchenschließungen…

Für viele

Probleme heißt es nach Lösungen

zu suchen, auch in der

Barbarossastadt. Hier gebe es

jedoch glücklicherweise und im Vergleich zu

anderen Regionen Deutschlands, noch ein

reiches kirchliches Leben, so Frau Wüst. Dies

sei ein Pfund, mit dem man wuchern könne.

„Man darf nicht sagen,

das Glas ist halbleer“

So will denn die Kirchenfrau, deren Lebenswunsch

es war, Pfarrerin zu werden, ihren

Schreibtisch im Dekanat am Stiftsplatz mit

einer ganz positiven Einstellung beziehen.

„Man darf nicht sagen, das Glas ist halbleer“,

erklärt sie dazu. In diesem Sinn hilfreich mag

die Tatsache sein, dass ihr die Kaiserslauterer

Verhältnisse kein Buch mit sieben Siegeln sind.

Hier nämlich hat sie sieben Jahre gewirkt, bevor

sie die Pfarrstelle in Weilerbach übernahm.

Diese verlasse sie mit gutem Gewissen. „In

Weilerbach wird es positiv weiterlaufen, weil

dort viele Menschen in das kirchliche Leben

eingebunden sind und hervorragende Arbeit

leisten“, erklärt sie.

Sobald sie ihr Büro im Verwaltungsgebäude

neben der Stiftskirche in Kaiserslautern bezogen

hat, will Frau Wüst erst einmal mit

möglichst vielen Menschen Gespräche führen.

Da sei zum Beispiel der ganze

diakonische Bereich, unter

anderem mit den Stellen für

die Lebensberatung, und da

seien die KiTas, deren Mitarbeiter/innen

sie ebenfalls

kennenlernen möchte. Sie

wolle deshalb in jeder KiTa

eine Gesamtteamsitzung besuchen.

„Ich guck erst mal,

dann habe ich ein Bild“, sagt

die gebürtige Pirmasenserin.

Bei dieser Gelegenheit lässt

sie einfließen, dass sie von

Herzen Pfälzerin sei. Auch

dies mag in ihrem zukünftigen

Amt zum besseren Verstehen mancher Frage

beitragen.

Ihren Kolleginnen und Kollegen will die neue

Dekanin Mut machen, sich durch Zukunftsangst

nicht lähmen zu lassen. Der Pfarrer/

innen müssten als Hauptamtliche nicht alles

alleine machen und auch nicht alles können.

Nicht nur im Presbyterium säßen viele Talente.

Man müsse die Menschen in der Gemeinde

zur eigenverantwortlichen Mitarbeit motivieren

und ihr Bewusstsein in dieser Hinsicht

stärken. In dem Zusammenspiel von Pfarrer/

in und Gemeinde käme es dann oftmals zu

neuen Ideen und Lösungen, die vorher keiner

bedacht hätte. So darf man es wohl vieldeutig

interpretieren, wenn die zukünftige Dekanin

Dorothee Wüst sagt: „Gemeinsam sind wir

Gemeinde!“ Text: Uta Mayr-Falkenberg

Foto: Markus Hoffmann

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Die 19 Gemeinden

T e r m i n e des Protestantischen

Kirchenbezirks

Kaiserslautern laden Sie ein zu den

Gottesdiensten und ihren Veranstaltungen.

Jeder ist in jeder Gemeinde willkommen!

Hier auf diesen beiden Seiten finden Sie eine

Auswahl der Angebote. Mehr lesen Sie im

Internet oder in den Gemeindebriefen.

CityKirche in der Stiftskirche

7. 9., 20.30 Uhr: NachtMAHL

Meditativer Gottesdienst mit Abendmahl und

TAIZÈ-Gesängen.

14. 9., 20.30 Uhr: Klänge des Lichts

Obertongesang mit Reinhard Schimmelpfeng

Bremen, verbunden mit einem Obertoninstrumentarium

aus slowakischer Obertonflöte,

indischer Tambura, einer Äolsharfe. Karten an

der Abendkasse.

28. 9., 20.30 Uhr: WortSPIEL

„Der Kleine Prinz“ - Antoine de Saint-Exupérys

weltbekanntes Märchen in einer szenischen

Lesung mit Madeleine Giese und Rainer Furch.

Karten an der Abendkasse.

5.10., 20.30 Uhr: Raum der Stille

Offene Kirche im Kerzenschein.

26.10., 20.30 Uhr: NachtMAHL

Meditativer Gottesdienst mit Abendmahl und

TAIZÉ-Gesängen.

2.11., 20.00 Uhr: WortSPIEL

“Das wäre doch gelacht!” - der Pfälzer Pfarrer

und Autor Ludwig Burgdörfer liest aus seinen

Büchern und zeigt, wie viel Heiterkeit und

Lebensfreude in der Bibel stecken. Johannes

Vogt kontrastiert mit passender Lautenmusik.

Karten an der Abendkasse.

9.11., 20.00 Uhr: french touch

Französische Musettes & Tangos mit Ausflügen

in den Jazz. Rund um das Konzert: Flammkuchen

und französische Weine im Innenhof. Karten an

der Abendkasse, VVK bei Thalia & Touristinfo

23.11., 20 Uhr: Let It Pipe - THE BEATLES

Ulrich Lamberti (Halle/Saale) spielt Musik der

Beatles auf der Orgel.

Ohrwürmer wie "A Hard

Day's Night" oder "Let It

Be" präsentiert Lamberti

in rein instrumentalen

Fassungen für die "Königin

der Instrumente",

die Pfeifenorgel. Karten

an der Abendkasse.

30.11., 20 Uhr: Lichtergottesdienst + 1000 Kerzen

Meditativer Gottesdienst im Schein von 1000

Kerzen mit TAIZÉ-Gesängen und Abendmahl.

September

Christuskirche

Do. 6., 19 Uhr: "Das wäre doch gelacht!"

mit Pfarrer Dr. Ludwig Burgdörfer. Von wegen: In

der Kirche gibt es nichts zu lachen. Mit diesem

Glauben muss endlich Schluss sein...

So., 30., 11 Uhr: Gottesdienst für Groß und Klein

zum Erntedankfest mit der KinderKirche - anschließend

Gemüse-Suppe-Essen.

Oktober

Versöhnungskirche

So., 14., 10 Uhr: Salbungsgottesdienst

"Heil werden" - mit der Prädikantin und Heilpraktikerin

Angelika von Mallinckrodt und Pfarrer

Frank Schuster.

Prot. Kirche Morlautern

Fr., 19., 19.30 Uhr: Protestantische Profile

Dekanin Dorothee Wüst, Musik- Gespräche-

Begegnungen mit Instrumentalgruppen der

Kirchengemeinde Morlautern.

Friedenskirche

So., 21., 10.30 Uhr: Universitätsgottesdienst

Gastprediger: Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann,

Saarbrücken, Beauftragter der Ev. Kirche

im Saarland.

November

Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

Sa., 10., 12.30 Uhr: Schlachtfest des Kirchenbauvereins

im Gemeindehaus.

Friedenskirche

So., 11., 10.30: Gemeinsamer Gottesdienst der

"Südschienen-Gemeinden".

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Reformationsfeier

Der Protestantische Kirchenbezirk Kaiserslautern

lädt herzlich ein zur Reformationsfeier

in der Versöhnungskirche,

Leipziger Straße 1 (Bännjerrück)

am Mittwoch, 31.

Oktober, 19 Uhr, Motto der

Veranstaltung: "Gloria sei Dir

gesungen" Kantaten von Bach und Vivaldi.

Danach Zeit für Begegnungen.

Eintritt frei.

Apostelkirche

Gesamtaufführung des Orgelwerks von Johann

Ludwig Krebs (1713 - 1780), Organist Tobias

Naumann,13 Konzerte, samstags, 18.00 Uhr,

Eintritt frei, 1. + 15. + 22. Sept. und 6. Okt.

GPD-Gemeindepädagogischer Dienst

Frauenfrühstück

5. 9., 9 Uhr: „Ich glaub ich fühl was.“

17.10. 9 Uhr: „Türkische Art“ in der Gustav-

Adolf-Kirche (Erzhütten)

Ver-rückt in Kaiserslautern – der etwas andere

Blick auf die Stadt: 6.9., dann jeweils 2x

monatlich.

Kinderkirchentag

15.9., 10-13 Uhr „Ausflug in den Regenwald“ in

der Prot. Friedenskirche

Jugendgottesdienst

28.10., 17 Uhr: „Crossmeeting“ in der Prot.

Kirche Morlautern.

Impressum

KiK - Kirche in Kaiserslautern - Informationsblatt

des Protestantischen Kirchenbezirks; Nr. 66, September/Oktober/November

2012 - Im Selbstverlag

herausgegeben vom Protestantischen Kirchenbezirk

KL. Herausgeber und Redaktion: Kommunikationsinitiative

,,Brücken bauen", Klaus Braun (V.i.S.d.P.),

Unionstr. 1, 67657 Kaiserslautern, (0631-63404,

Fax 0631-93199. Redaktionskreis: Klaus Braun,

Uta Mayr-Falkenberg, Martina Abel, Eckart Stief,

Redaktionelle Bearbeitung: MAYFA-Press/Uta

Mayr-Falkenberg; Kerker Druck; Erscheinungsweise

vierteljährlich, Auflage 25.000, Verteilung an alle

protestantischen Haushalte im Kirchenbezirk Kaiserslautern.

Titelbild: Aufführung der Singschule Kaiserslautern

in der Weidenkirche, Foto Klaus Braun.

1. Kinderkulturtage

in Kaiserslautern

17. - 24. September

veranstaltet von der Evangelischen Singschule

und dem Gemeindepädagogischen Dienst

Nicht nur die Orgelmaus Charly können Vorschul-

und Grundschulkinder, ob als Gruppe oder

einzeln, während der Kulturtage besuchen. Das

umfangreiche Programm findet man in einem

Flyer, der bei allen kIrchlichen Einrichtungen und

Institutionen in Kaiserslautern ausgelegt ist. Er

enthält auch ein Anmeldeformular.

Während der Kulturtage wird jede Menge Interessantes

und Spannendes geboten: eine Kinderbibelausstellung

mit Beratung, Instrumentenbau

und Mandala gestalten, eine Kirchenrallye und

Steinmetzarbeiten, Singen und Tanzen, Blockflöte,

Trommeln, Musik-Workshops, eine kleine

Marktmusik, ein Familien-Gottesdienst und auch

die Aufführung des Musicals "Joseph" nach einer

Idee von Andrew Lloyd-Webber.

Alle Veranstaltungen finden entweder in der

Stiftskirche, dem Stiftskirchensaal oder in

der Alten Eintracht statt. Die Teilnahme ist

kostenlos.

Beate Stinski-Bergmann, Leiterin der Evangelischen

Singschule, und Sandra Zimmermann,

Gemeindediakonin im Gemeindepädagogischen

Dienst (GPD), sind für die Organisation Veranstaltung

verantwortlich. Die Beiden nehmen

auch die Anmeldungen entgegen:

Gemeindepädagogischer Dienst, Unionstr. 1,

67657 Kaiserslautern, s.zimmermann@gpd-kl.

de, Telefon 0170-2891677

Ev. Singschule, cantorin@web.de, Telefon 0631-

3408603.


Jeden 1. Dienstag im Monat: Kirchenführung in

der Stiftskirche - Treffpunkt immer um 17 Uhr

am Brunnen in der Markstraße.

Info: 0631- 36 250 60.

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Die Mehrzahl der

pflegebedürftigen

und demenzkranken

Menschen wird zu Hause

gepflegt und betreut. Oft gelangen

die Pflegenden dadurch an den Rand

ihrer körperlichen und seelischen

Belastbarkeit. Vielen können sich

kaum noch notwendige Freiräume

verschaffen, sind im Dauereinsatz

und stellen eigene Bedürfnisse und

Wünsche zurück.

Die Tagespflegeeinrichtung ist deshalb

für pflegende Angehörige eine

sinnvolle Ergänzung. Sie unterstützt

die Zielsetzungen des Pflegeversicherungsgesetzes

gemäß dem

Vorrang der ambulanten und teilstationären

Versorgung vor stationärer

Unterbringung. Das Angebot der

Tagespflege versteht sich nämlich

als teilstationäre Pflege, als Versorgung

und Betreuung pflege- und

hilfsbedürftiger Menschen während

des Tages. Durch entsprechende

medizinisch-therapeutische und

pflegerische Angebote, durch Kommunikation,

Tagestrukturierung

und Hilfen bei Krisen sollen Aktivierung

und Rehabilitation ermöglicht

werden, die zu Hause nicht geleistet

werden können.

Gemeinsam betreiben die Protestantische

Altenhilfe Westpfalz,

die Ökumenische Sozialstation

Otterberg und die Ökumenische

Sozialstation Kaiserslautern in

Enkenbach, in idyllischer Lage,

von Wald und Wiesen umgeben

die Tagepflegestätte Grüne Oase .

Meinung

Die Tagespflegeeinrichtung für demenzkranke Menschen ist eine sinnvolle Ergänzung

Die Einrichtung ist auf 20 Tagesgäste ausgerichtet.

Sie steht bereit für Pflegebedürftige,

die tagsüber durch Angehörige oder ambulante

Dienste nicht ausreichend versorgt werden

können, aber weiterhin in ihrer eigenen

Wohnung leben möchten.

Der Zugang zur Grünen Oase ist ebenerdig.

Man kann also barrierefrei in die Einrichtung

gelangen. Auch im Inneren ist alles auf Menschen

mit eingeschränkter Mobilität zugeschnitten.

Ebenfalls barrierefrei präsentiert

sich der Außenbereich, damit Rollstuhlfahrer

unter anderem im Pflanzgarten und an Hochbeeten

problemlos arbeiten können.

Die Tagespflegeeinrichtung

ist von Montag bis Freitag

in der Zeit von 8-16:30 Uhr

geöffnet, an Wochenenden

und Feiertagen jedoch

geschlossen. Der Aufenthalt

kann individuell nach

Bedarf und Absprache gewählt

werden, sei es täglich

oder nur an Einzeltagen.

Zur Einrichtung gehört ein

Fahrdienst, der Demenzkranke

zu Hause abholt und

mittags wieder nach Hause

zurück bringt.

Pfarrerin Silke

Schwarzstein,

1. Vorsitzende

der

Ökumenischen

Sozialstation

Die pflegebedingten Aufwendungen sowie gegebenenfalls

Fahrkosten können im Rahmen

der Leistungen für Tagepflege( §41 SGBXI )

mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

Die Leistungen der Pflegeversicherung für

die Tagespflege entsprechen grundsätzlich

den Sachleistungen im ambulanten Bereich.

Daneben besteht ein Anspruch auf Pflegegeld

und/oder Pflegesachleistung bis zu einem

Gesamtwert von 150% der Monatspauschale

der Pflegesachleistung.

Alle Informationen im Internet unter:

www.Ökumenische Sozialstation Kaiserslautern.de

Adresse: Mannheimer Straße 21

67655 Kaiserslautern, Tel. 0631-316990

e-mail: info@sozialstation-kl.de

0800-1110111

0800-1110222

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