EXE ARE ALLEMAND JUILLET 00 - Assembly of European Regions

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Newsletter der Versammlung der Regionen Europas Sommer 2000

Editorial

Die Konferenz zur europäischen

“Governance”- vom

KPKR für Ende Juni organisiert

und auf der ich die VRE vertrat

- erlaubte den Teilnehmern

einen Meinungsaustausch zu

Inhalt und Finalität des für 2001

angekündigten Weißbuchs. Trotz

der Versicherung des Beraters des

Präsidenten der Europäischen

Kommission “dass es nicht bloß um

die Dezentralisierung europäischer

Verwaltungskompetenzen geht”,

muss die VRE darüber wachen, dass

diese neue “Governance” nicht

bedeutet, dass mehr Regierung auf

allen Ebenen mit mehr Verwaltung

und Steuern stattfindet, sondern

dass ein besserer Regierungsstil

gefunden wird, menschlicher und

bürgernah. Für die VRE gilt der

Bürger innerhalb seiner Region als

allgemeingültiger Maßstab.

Eine Klärung der Kompetenzen

ist ebenfalls in diesem Rahmen

vonnöten, kraft des Subsidiaritätsprinzips,

das der “bottom up”

(Demokratie von unten nach oben)

und nicht das Gegenteil sein muss.

Denn “Subsidiarität” bedeutet nicht

“Unterordnung”. Diese neue Definition

muss letztlich den Regionen

den Rang verleihen, den sie in der

europäischen Realität einnehmen.

Hans De Belder

Generalsekretär der VRE

Inhalt

Nachrichten Seiten 2-3

>Wichtigste Beschlüsse des Vorstands

>Konferenz zur Gleichberechtigung

von Frauen und Männern

>7. Plenarsitzung des KGRE

>Programm Centurio 2000

>Eröffnung der Debatte zur Zukunft

der Regionalpolitik

>Jugendkonferenz

In Kürze Seite 4

EREIGNIS…..VERÖFFENTLICHUNGEN.....TERMINE

>Erste Europäische Konferenz

der Regionalen Kulturminister

Die für den 25. und 26. Oktober in Nyon (Waadt/CH) anberaumte

Konferenz der VRE soll den Regionen die Möglichkeit geben über

einen “Kompetenzenkatalog” zu debattieren, über das Konzept zur

Europäischen Kulturpolitik und über den Entwurf zur Änderung des Wahlsystems

im Kulturbereich auf europäischer Ebene.

Zur Stunde in der bei der Vorbereitung der

Regierungskonferenz die Frage nach dem

Übergang zur qualifizierten Stimmenmehrheit

im Kulturbereich gestellt ist, ist es von

größter Bedeutung, dass die regionalen

Entscheidungsträger im Kulturbereich –

besonders der Länder, Regionen und autonomen

Gemeinschaften mit Legislativ- und

Finanzkompetenzen in diesem Bereich –

zusammentreffen um über die Zukunft der

Kulturpolitik in Europa zu debattieren und

eine gemeinsame Position in dieser Hinsicht

erstellen.

Die Regionen, Akteure

der europäischen Kultur

Die Regionen sind die natürliche Verankerung

der jahrhundertealten Kultur in Europa und

der reichen Tradition regionaler Kulturen,

die die Gründung der Nationalstaaten im

19. Jahrhundert überdauert haben. Deshalb

sind sie dazu ausersehen, diese Kulturgeschichte

in Gegenwart und Zukunft weiterzuleiten,

sie zu entwickeln und zu ermutigen, für

und mit den Bürgern. Zu ihren Aufgaben

gehört nicht nur Bewahrung, Pflege und

Weitergabe des kulturellen Erbes, sondern

auch die Förderung zeitgenössischer

Kunstschöpfung, und damit des künftigen

Kulturerbes.

Ja zur finanziellen Unterstützung

durch die EU

Die Regionen nehmen positiv die Integration

kultureller Aspekte in die europäische

Politik und in europäische Programme auf.

Sie bejahen die Förderung der regionalen

Kulturprojekte durch die Gemeinschaft und

bedauern, dass die bewilligten Fonds noch

gering sind. Jedoch müssen sie sich Fragen

stellen zum Konzept einer “Europäischen

Kulturpolitik” der EU, müssen deren Impakt

auf die regionale Wirtschaft einschätzen

und allen Regulationsversuchen zuvorkommen,

die daraus resultieren könnten.

Anerkennung der regionalen Vielfalt

Daher ist eine vertiefte Debatte zum

Entwurf der Wahlsystem-Änderung nötig.

Bisher haben die Mitgliedsstaaten entschieden,

einstimmig ihre Kompetenzen im

Kulturbereich auszuüben (Art.151, EG-

Vertrag). Kraft dieses Prinzips, das die der

VRE so teure Subsidiarität begünstigt,

begrenzt sich die Aktion der EU-Institutionen

heute auf die Förderung der autonomen

Kulturpolitik der Mitgliedsstaaten unter

Anerkennung ihrer nationalen und regionalen

Vielfalt, mit Mitteln, welche die

Europäischen Verträge ihnen gewähren. Die

Aufgabe dieses Wahlsystems kann das

Prinzip der Anerkennung der nationalen

Identität (Art.3, EG-Vertrag) infrage stellen

sowie die regionalen Identitäten, die sie ausmachen.

Sie kann auch die Globalisierung

der Kulturpolitik und die Zentralisation von

Entscheidungen auf europäischer Ebene

auf Kosten regionaler Kompetenzen nach

sich ziehen. Deshalb müssen die Regionen

handeln, um ihr Vorrecht zu verteidigen.

Bestätigung des Gutachtens

der VRE

Obwohl die Debatte um diese drei

Hauptthemen kreist, zielt die Konferenz der

VRE zuletzt auch auf den Erfahrungsaustausch

zu den bestehenden Formen unterschiedlicher

Kulturpolitik auf regionaler Ebene in

Europa ab und auf die gute Ausführung

interregionaler Kooperation. Ein Fragebogen

ist auf der Web-Seite der VRE erhältlich

(www.are-regions-europe.org/commun/

A214b4.html).

Die VRE nutzt diese Gelegenheit, um alle

Interessenten herzlich einzuladen.


vre Nachrichten

>Wichtigste Beschlüsse des Vorstands

2

Der Vorstand trat am 5. Mai in Stuttgart,

Landeshauptstadt von Baden-

Württemberg (D), zusammen um

die grossen Themen der aktuellen europäischen

Politik zu diskutieren.

- Regierungskonferenz

Die Vorstandsmitglieder erörterten zunächst

die Abgrenzung der Kompetenzen

zwischen den verschiedenen Regierungsebenen

in Europa. “Vor der Erweiterung

der Union ist es unbedingt nötig die

Kompetenzbereiche der europäischen

Instanzen abzustecken und solche, die

besser auf nationaler, regionaler oder

kommunaler Ebene geregelt werden“,

sagte Staatssekretär Willi Stächele,

Präsident der Kommission A der VRE,

Vertreter der deutschen Länder vor der

Regierungskonferenz, der den Stand der

Verhandlungen vorstellte. Der Vorstand ist

der Auffassung, dass die Aufstellung eines

“Kompetenzenkatalogs“ das Subsidiaritätsprinzip

klären könnte, das im Vertrag von

Amsterdam enthalten ist. Er hat auch

>VRE-Konferenz zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen

Die 2. VRE-Konferenz tagte auf

Einladung der Region Harghita

(RO) am 12. Mai in Bálványos.

Auch wenn die nahezu 80 anwesenden

Delegierten mit Befriedigung feststellen

konnten, dass in einigen Ländern ein

gewisser Fortschritt erreicht wurde

(Spanien, Frankreich, Finnland, Italien

und Schottland), ist doch nicht zu

leugnen, dass die Situation der Frauen

in vielen Ländern zu bemängeln ist,

insbesondere in Mittel- und Osteuropa.

Dina Loghin von der Stiftung für Chancengleichheit

erläuterte in diesem Zusammenhang,

dass in Rumänien das Durchschnittsgehalt

einer Frau 25 % unter dem

Über 20 Regionen aus 11 Ländern

nahmen an der Vorbereitungssitzung

teil, die von der VRE am

Vortag der Jahressitzung des Kongresses

der Gemeinden und Regionen Europas

organisiert wurde. Dieser vorhergehende

Meinungsaustausch machte eine

verstärkte Beteiligung der VRE an den

Debatten zu den wichtigsten Fragen

möglich. Diese waren die Entwicklung

der Regionalisierung in Mittel- und

Osteuropa, der Prozess der Annahme

des Grundrechtecharta-Entwurfs, der

Beitrag der Regionen zur Stabilität in

Europa und die Verabschiedung der

neuen Geschäftsordnung der Kammer

der Regionen. Die VRE zeigt sich erfreut

zugunsten einer Stärkung des Ausschusses

der Regionen plädiert, der eine vollwertige

europäische Institution werden soll und für

eine größere Legitimität des europäischen

Parlaments durch die zeitige Schaffung einer

Kammer der Regionen.

- Grundrechtecharta

Der Vorstand äußerte sich zufrieden über

die Entscheidung des Europarats, eine

Grundrechtecharta auszuarbeiten und

nahm zur Kenntnis, dass die VRE auf

Initiative der Kommission B zur Zeit eine

Stellungnahme hierzu ausarbeitet. Die

Mitglieder meinen, dass es treffend sei,

neben den Menschen- und Bürgerrechten

in dieser Charta das Recht auf die Achtung

der regionalen Identität aufzunehmen.

Herr José Marìa Garcìa Leira, Präsident

der Regionalversammlung von Galicia (E)

und Herr Helmut Schreiner, Präsident der

Regionalversammlung von Salzburg (A),

nahmen als Vertreter der Konferenz der

Präsidenten der europäischen Regionalversammlungen

an der Debatte teil.

der Männer liege. Lucia Briscan von der

Liga Pro Europa unterstrich die Probleme,

die die Frauen antreffen, die in diesen

Ländern ethnischen Minderheiten angehören.

Innerhalb der EU sind die Frauen, trotz

der Anstrengungen der Gemeinschaft

und der nationalen Behörden, bei den

Entscheidungsprozessen immer noch in

der Minderheit; dies gilt ebenfalls für die

regionale und die lokale Ebene. Diesbezüglich

erinnerte Maj Britt Theorin,

Präsidentin der Kommission für Frauenrechte

und Chancengleichheit des

Europäischen Parlaments daran, dass

“eine Gesellschaft, die unilateral nur die

Werte einer Hälfte ihrer Bevölkerung

> 7. Plenarsitzung des KGRE (23.-25. Mai 2000)

über die neuen Funktionsregeln dieser

Kammer wonach allein die Regionen mit

gewählten Parlamenten und Verfassungskompetenzen

im Kongress Stimmrecht

haben (die anderen haben Rederecht),

denn sie tragen dazu bei, die Rolle der

gewählten Vertreter der Regionen im

Europarat zu stärken.

Die VRE nahm auch an den Wahlen des

KGRE teil indem sie die Kandidaturen

der Herren Cuatrecasas (Catalunya-E),

Koivisto (Pirkanmaa-FIN) und Kolumban

(Harghita-RO) unterstützte. Diese Kandidaten

wurden einstimmig gewählt und

zwar als Präsidenten des Kongresses, der

Kammer der Regionen und der Kommission

Im Übrigen wurde das strategische Papier

“Die VRE – der künftige Weg“ angenommen,

in dem die Orientierungen der

politischen Aktion der VRE für die nächsten

Jahre beschrieben sind. Dieses soll den

Vorstandsmitgliedern bei ihrer VRE-

Beitrittskampagne als Grundlage dienen.

Der Vorstand stimmte prinzipiell den

Vorschlägen der Beratergruppe zu, die

Satzungen der VRE in einigen Punkten zu

ändern. Durch einige Angleichungen soll

die politische Effizienz der VRE gestärkt

werden.

Schließlich hat der Vorstand die Vorbereitungen

der Wahlen begonnen, die am 7.

und 8. Dezember dieses Jahres in Seinäjoki

(FIN) bei der Hauptversammlung durchgeführt

werden. Die Regionen sind aufgerufen

ihre Kandidaturen bis zum 2. Oktober

2000 vorzulegen.

VRE-Kontakt: Eric Milesi

emilesi@are-regions-europe.org

berücksichtig, schwächer, defizient und

weniger demokratisch ist”.

In ihrer Schlusserklärung baten die

Teilnehmer, dass bei den nächsten

Wahlen für den Vorstand der VRE

(Seinäjoki, 7. und 8. Dez. 2000) die

Mitgliedsregionen dafür Sorge tragen

sollen, dass möglichst genau so viele

Frauen wie Männer kandidieren. Carin

Palmcrantz, Vorsitzende der VRE-Gruppe

“Gleichberechtigung von Männern und

Frauen” ermutigte die Frauen, für den

Vorsitz der verschiedenen Organe und

Arbeitsstrukturen der VRE zu kandidieren.

VRE-Kontakt: Eric Milesi

emilesi@are-regions-europe.org

Kultur (bei den Regionen). Herr Cuatrecasas

wird hiermit Vize-Präsident der VRE,

beauftragt mit den Beziehungen zum KGRE.

Im Übrigen hielten die VRE und der

RGRE im Vorfeld dieser Sitzung eine

gemeinsame Sitzung ab und einigten sich

auf eine gemeinsame Vorgehensweise, um

die Annahme der europäischen Charta der

regionalen Selbstverwaltung zu unterstützen.

Aufgrund des Interesses der Mitglieder für

diese Initiative wurde beschlossen,

gemeinsame Sitzungen VRE/RGRE vor

jeder Plenarsitzung des KGRE abzuhalten.

VRE-Kontakt: Laura De Rose

lderose@are-regions-europe.org


Kommission C

>Eröffnung der Debatte zur Zukunft

der Regionalpolitik

Die Vertreter von 57 Regionen aus

17 Ländern nahmen an der letzten

Sitzung der Kommission C der VRE

(Florenz, 5. & 6. Juni) teil. Darin wurden

die aktuellen Hauptthemen der Regionalpolitik

beleuchtet, wie die transeuropäischen

Netze (TEN), die Agrarpolitik, die

Verkehrsmittel (besonders die regionalen

Flughäfen), die Umsetzung von INTERREG III,

die Umwelt (hauptsächlich die Erarbeitung

des 6. Aktionsplans für die Umwelt - EAP).

Die Kommission hat bei dieser Gelegenheit

offiziell die Debatte zur Zukunft der

europäischen Regionalpolitik (2007-2013)

eröffnet. Diese wird über das “Diskussionsforum”

fortgesetzt, das die VRE auf ihrem

Web-Site www.are-regions-europe.org

Anfang September einrichten wird.

Die Kommission hat insbesondere

beschlossen:

- eine internationale Arbeitsgruppe zu

gründen (aus Regionen Irlands, Italiens,

Großbritanniens, Norwegens, Finnlands

und Rumäniens), die einen Bericht zur

Zukunft der Regionalpolitik aus Sicht der

VRE verfassen soll und der Herrn Barnier

vor der Annahme des nächsten Berichts

über soziale und wirtschaftliche Kohäsion

vorgelegt werden wird;

- aktiv an der Überprüfung des TEN

mitzuwirken, da die Entwicklung dieser

Netze aus regionaler Perspektive von

großer Bedeutung ist;

- an der Erarbeitung der nächsten EAP

beizutragen und den Organisatoren

des nächsten Umweltgipfels (2003)

Empfehlungen zu geben;

Kommission D

>Jugendkonferenz der VRE

Die Kommission D der VRE hat am 19.

Mai dieses Jahres junge Europäer

aus verschiedenen Ländern nach

Odessa (UKR) eingeladen um mit ihnen

über ihre generationsspezifischen Probleme

zu diskutieren, besonders soziopolitischer

Natur, um eine bessere

Integration ihrer Belange in die Politik

der VRE zu erreichen.

Die Teilnehmer erörterten so verschiedene

Themen wie Bildung und Ausbildung,

Drogen, soziale Ausgrenzung, Generationskonflikte

und ihre Lösung, Politik und

das Desinteresse der Jugendlichen,

Modelle zur Teilnahme und deren

Umsetzung mit verschiedenen Autonomiestufen,

Kommunikation und Internet.

Trotz kritischer Haltung wurde das

Internet als das zu bevorzugende

Kommunikationsmittel bei den künftigen

Kontakten mit den Jugendlichen

genannt (über das E-Mail-Netz), eine

spezielle Web-Seite soll eingerichtet

werden. Dies wird in gemeinsamer Arbeit

unter Führung der Regionen Odessa

(UKR) und Sörmland (S) und in Zusammen-

- ein Repertoire guter Regionalpraktiken

zur nachhaltigen ländlichen Entwicklung

auszuarbeiten in enger Zusammenarbeit

mit den in diesem Bereich besonders

aktiven NROs;

- eine Karte der regionalen Flughäfen zu

erstellen, im Rahmen einer Strategie zur

Förderung ihrer Rolle und Zukunft,

besonders was ihren Beitrag zur regionalen

Wirtschaft und der Verringerung von

isolierten Zonen angeht;

- ein internationales Projekt zum nachhaltigen

Tourismus aufzustellen;

- die Zusammenarbeit mit den anderen

interregionalen Organisationen zu stärken,

die ebenfalls in der Regionalpolitik

impliziert sind (hauptsächlich KPKR und

AGEG), um die Berücksichtigung der

Interessen der Regionen sicher zu stellen

bei der Umsetzung von INTERREG III

und ihres Beobachterpostens bei der

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

VRE-Kontakt:

Laura De Rose

lderose@are-regions-europe.org

Weitere Kontakte:

- Regionale Flughäfen: Herr Hjalmarsson

Tel: +70 513 02 98

Fax: +46 920 66 520

E-Mail: leif.Hjalmarsson@ies.luth.se

- Tourismus: Frau Sköld

Tel: +46 90 913 10 623

Fax: +46 90 91 31 04 71

E-Mail: monica.skold@vll.se

- Regionalpolitik und Raumordnung:

Herr Conti

Tel: +39 0554 384 750

arbeit mit dem VRE-Sekretariat geschehen.

Obwohl die Aktion “Jugend” mehr als

jeder andere Bereich nach einer Intervention

“vor Ort“ verlangt – um Nähe und

Vertrauen zu vermitteln – kristallisierte

sich das Bedürfnis heraus, diese Erfahrungen

auf eine höhere Ebene zu übertragen.

Darum werden drei junge Teilnehmer

auf der Hauptversammlung der VRE

im Dezember einen Bericht über die

Konferenz ablegen und die VRE wird

2001 die erste repräsentative Konferenz

der Jugend organisieren.

Weitere Beschlüsse:

- Teilnahmemodelle und Förderung von

Jugendaustauschmaßnahmen wie das

Programm Eurodyssee der VRE, besonders

im Ost-West-Kontext,

- Lancierung des Wettbewerbs “Die jugendfreundlichste

Region”.

VRE-Kontakt:

Franz Stummann

fstummann@are-regions-europe.org

oder Doris Materne

dmaterne@are-regions-europe.org

>Centurio 2000

Hier sind die ersten Hospitanz-

Zuteilungen der Auflage 2000 dieses

Ausbildungs-Programms der VRE für

die Vertreter aus Regionen Mittelund

Osteuropas:

- Bács-Kiskun (H): 1 Hospitanz in

Salzburg, dann in Vorarlberg (A)

- Hajdú-Bihar (H): 2 Hospitanzen in

St. Gallen (CH)

- Veszprém (H): 1 Hospitanz in Bern

(CH), dann in Trento (I)

- Istra (HR): 1 Hospitanz in Bern (CH)

- Pest (H): 1 Hospitanz in Västernorrland

(S)

- Somogy (H): 1 Hospitanz in Västernorrland

(S)

- Tatarstan (RUS): 1 Hospitanz in

Salzburg (A)

- Lodz (PL): 1 Hospitanz in Norte (P)

- Covasna (RO): 1 Hospitanz in Trento (I)

- Békés (H): 1 Hospitanz in Worcestershire

(GB), dann in West Vlaanderen (B)

13 weitere Regionen Westeuropas

bekräftigten ihren Wunsch Hospitanten

aufzunehmen: Fyn (DK), Catalunya,

Galicia (E), Alsace, Haute-Normandie,

Rhône-Alpes (F), Etelä-Pohjanmaa,

Uusimaa (FIN), Friuli-Venezia Giulia,

Lombardia (I), Västerbotten, Västra

Götaland (S), Gateshead, Somerset

(UK). Jedoch können diese Angebote

die Nachfrage nicht decken und es

bleiben noch ca. 40 Anträge offen.

Deshalb richtet die VRE an ihre

westlichen Mitglieder erneut einen

Appell und bittet sie, sich an diesem

Programm zu beteiligen.

Die neue Initiative “Centurio für den

Balkan“ erbrachte 15 Anträge aus

den Kantonen Bosnien-Herzegowinas;

schwedische sowie italienische

Regionen bezeugten Interesse,

Kandidaten aufzunehmen.

VRE-Kontakt: Laura De Rose

lderose@are-regions-europe.org

oder Araceli Gómez

(Centurio für den Balkan)

a.gomez@are-regions-europe.org

>Summer School der VRE

Ausgabe 2000

6.-11. August - Vilnius (LT)

Das Programm der Ausgabe 2000

der Summer School der VRE kann auf

dem Web-Site der Region Vilnius abgerufen

werden:

www.vilnius.lt/summerschool

wo auch das Anmeldeformular

heruntergeladen werden kann.

Auch von der VRE-Web-Site www.areregions-europe.org

gelangen Sie über

die Summer School-Seite per Link

dorthin.

Schreiben Sie sich so schnell wie möglich

ein, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

3


vre >VRE-Aktivitäten: Mai-Juni 2000

4

Politische Begegnungen und Ereignisse

- Begegnung mit Herrn Teufel, Ministerpräsident

von Baden-Württemberg (D)

(L. Van den Brande, Stuttgart, 3/05)

- Hauptversammlung der AREV (18-20/05 –

www.arev.org) und Begegnung mit Herrn

Braga da Cruz, Präsident der AREV

(H. De Belder, Porto, 9/06)

- Begegnung mit W. Schwimmer, Generalsekretär

des Europarats (H. De Belder,

Straßburg, 24/05)

- Konferenz über interregionale Zusammenarbeit

(L. Van den Brande, San Sebastian, 26/05)

- Plenarsitzung des AdR (H. De Belder,

Brüssel, 14-15/06)

- Hauptversammlung der ARGE ALP

(F. Stummann, Locarno, 15-16/06)

- Konferenz der KPKR über die “Governance“

in Europa (L.Van den Brande, H. De Belder,

Lissabon, 22-24/06)

- Verleihung des Kaiser-Maximilian-Preises

2000 an L. Van den Brande, Präsident der

VRE (Innsbruck, 7/07)

Beziehungen zu den Mitgliedern

- Sitzung mit den französischen Regionen

(H. De Belder, Paris, 17/05)

- Sitzung mit den schwedischen Regionen

(H. De Belder, Stockholm, 30-31/05)

Andere Sitzungen der VRE

- Arbeitsgruppe “Beamtenaustausch“

(Østfold, 17-19/05)

- Regionalismus-Karawane in Portugal (H. De

Belder, E. Milesi, A. Gómez, Braga, 15-16/06)

- Besuch im Vorfeld der Hauptversammlung

(Herren H. De Belder und E. Milesi in

Seinäjoki-FIN, 19-20/06)

Programme

- Centurio: Fortsetzung der Einschreibungen

- Eurodyssee – Lenkungsausschuss (Valencia,

17/06)

- Summer School – Beginn der Einschreibungen

(siehe: www.are-regions-europe.org

– Summer School, Link zu Site Vilnius-LT)

Kommunikation

- Lancierung des deutschen Web-Site

- Einrichtung einer neuen Fassung der

Datenbank der VRE zur Dynamisierung des

Web-Site

- Start der ersten on-line Datenbank “Visiting

Carts of European Regions

- Technische Fertigstellung des “Diskussionsforums

der VRE“

- Weiterentwicklung der drei anderen Datenbanken,

demnächst “on-line“: “Grundlage

des Regionalismus in Europa“, “Börse

Interregionaler Patenschaften“ und

“Nützliche Links“

- Globale Weiterentwicklung des Web-Site,

ab September interaktiver und mit größerem

Datenangebot

Presse

Versendung von Pressemitteilungen nach der

Vorstandssitzung, zur Rede des deutschen

Außenministers J. Fischers “Von der

Konföderation zur Föderation“, zu den

Wahlen des KGRE, zur Sitzung der Kommission

C und zum Kaiser-Maximilian-Preis.

Für mehr Information:

www.are-regions-europe.org

in Kürze

Regionale und kommunale

Demokratie in der EU

J. Loughlin (Wales-UK) erstellte mit fünf

anderen Hochschulangehörigen diese vom

AdR veröffetlichte Studie, in der das Panorama

der Entwicklung und der aktuelle

Stand der lokalen und regionalen Demokratie

in den 15 Mitgliedsstaaten dargestellt

wird.

Nach dieser Studie spielte die EU eine

wichtige Rolle in der Wiedergestaltung

der Beziehungen zwischen zentraler und

regional-kommunaler Ebene, indem sie

durch ihre Programme eine weitaus

größere Implikation infranationaler

Autoritäten in die europäischen Politik

ermutigte. Wenn auch Europäisierung und

Regionalisierung zusammen gehören, so

wird doch die Qualität der demokratischen

Praxis davon angetastet. Die europäischen

Aktivitäten scheinen dem Durchschnitts-

AUGUST

Termine

Sonntag, 6. bis Freitag, 11.

Summer School der VRE - Vilnius (LT)

Montag, 7.

Arbeitsgruppe

Prioritäten der VRE-Kommission A

im Rahmen der Summer School

Vilnius (LT)

Samstag, 19. bis Montag, 21.

Festival volkstümlicher und

traditioneller Spiele und Sport

Jász-Nagykun-Szolnok (H)

SEPTEMBER

Freitag, 8.

Präsidium der VRE – Brüssel (B)

Dienstag, 19. bis Donnerstag, 21.

Vorstand und Plenarsitzung des AdR

Brüssel (B)

Freitag, 22. bis Samstag, 23.

VRE-Kommission C – Tulcea (RO)

Montag, 25. bis Donnerstag, 28.

Europapokal für regionale Spezialitäten

Limburg (NL)

VRE direkt - ARE en direct

AER on line - Sommer 2000

Newsletter der Versammlung der

Regionen Europas

Direktion:

Hans De Belder

Chefredakteur:

Barbara Skoczylas-Thauront

Redaktionsausschuss:

Stéphane Cools, Francine

Ereignis

bürger weit entfernt und tragen zum

Desinteresse am öffentlichen Leben bei.

Die größte Herausforderung für die

Gemeinden und Regionen des heutigen

Europa ist die Beseitigung dieses Defizits

an demokratischer Beteiligung und die

Wiederanknüpfung an die zivile Gesellschaft.

Die Autoren der Studie listen so ca. fünfzehn

innovierende Vorschläge auf, von der

Schaffung eines Jugendrates – was die

VRE bei ihren Mitgliedern fördert – bis zum

Umgang mit der direkten Demokratie über

Internet. Sie unterstreichen auch die Bedeutung

des Erfahrungsaustausches zwischen

den Regionen Europas und der gemeinsamen

Ausbildung, was zur Erfindung

neuer Regierungsformen in Europa beitragen

könnte – im Einklang mit den

Realitäten des 21. Jahrhunderts.

Unbedingt lesen!

Zu beziehen über das Verkaufsnetz

EUR-OP (52 Euros)

Mittwoch, 27.

Vorstand des RETI – Brüssel (B)

Donnerstag, 28. bis Freitag, 29.

VRE-Kommission B – Skellefteå (S)

Donnerstag, 28. bis Freitag, 29.

Einführungsseminar Centurio

Brüssel (B)

OKTOBER

Dienstag, 10. bis Freitag, 13.

Hauptversammlung der KPKR

Florenz (I)

Donnerstag, 19. bis Freitag, 20.

Hauptversammlung der AGEG

Drama (GR)

Dienstag, 24.

VRE-Kommission D– Nyon (CH)

Mittwoch, 25. bis Donnerstag, 26.

Europäische Konferenz der regionalen

Kulturminister der VRE

Nyon (CH)

Freitag, 27.

Vorstand der VRE – Nyon (CH)

VRE-Kontakt: Francine Huhardeaux

infopresse@are-regions-europe.org

Huhardeaux, Stéphanie Lecaux-

Poirel, Doris Materne, Eric

Milesi, Laura De Rose,

Franz-Josef Stummann

Redaktionssekretariat:

Barbara Skoczylas-Thauront

(Version F), Francine Huhardeaux

(Versionen D und GB)

Übersetzungen: Juce Evans (GB),

Claudia Meschede und Annette

Démaret (D)

Konzeption und Layout:

Agence Contexte - Strasbourg (F)

Druck: OTT - rue Pins

67310 Wasselonne (F)

Auflage in 3 Sprachen: 4500 Ex

Wiedergabe nur mit

Quellenangabe

Juli 2000

VRE-Generalsekretariat - Immeuble Europe, 20, Place des Halles F- 67054 Strasbourg cedex - Tel: +33 3 88 22 07 07 - Fax: +33 3 88 75 67 19

E-mail: infopresse@are-regions-europe.org (Information-Kommunikation)

Dieser Newsletter ist ebenfalls über den Website der VRE abrufbar: http://www.are-regions-europe.org

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