Herne - Gesundheit vor Ort

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Herne - Gesundheit vor Ort

Familien- und

Krankenpflege e.V.

Herne

Magazin für Gesundheit und Wellness | gesundheit-vor-ort.de | Ausgabe 3 / 2007

Gesundheit

vor Ort

Tasten -

der Weg zum Urvertrauen

Neue Serie:

Ausflugsziele

im Revier

Neue Serie:

Wellness im

Alltag -

Hautpflege

Herner Kinder

können sich

Großeltern

wünschen


Inhalt

Titelthema

Tasten – SEITE 4

der Weg zum Urvertrauen

Der Hausarzt rät: SEITE 7

Sonnenbrand durch Medikamente ?

Die Bochumer Symphoniker SEITE 8

und ihr neues Zuhause

Buchtipp: SEITE 9

„Yoga - Gesund und entspannt älter werden.“

Ausflugsziele im Revier Teil 1 SEITE 10

Der Innenhafen in Duisburg

3. Teil unseres Themenkreises

Welt der Sinne

F.U.K. Herne Lokal

„Den Durchblick behalten“

Neuer Ratgeber zur Pflegeversicherung

Herner Kinder können sich

Großeltern wünschen

Dreh- und Angelpunkt für

ehrenamtliche Tätigkeiten

Informative Zeltstadt

2. Herner Wohnungsbörse

SEITE I

SEITE II

SEITE IV

SEITE VI

Neuer „Wäsche-Hol- und Bringeservice“ SEITE VIII

Familien- und Krankenpflege e.V. Herne wäscht

schmutzige Wäsche.

Sorgenfrei reisen mit F.U.K. - Reisen

... mehr erleben mit Gleichgesinnten!

Hausnotrufsystem

Bis ins hohe Alter zu Hause leben

SEITE X

SEITE XII

Fortstzung:Ausflugsziele im Revier SEITE 11

Der Innenhafen in Duisburg

Jahresfest SEITE 12

Erntedank

Kinderecke SEITE 13

Erntedankkörbchen

Gemüse rund um`s Jahr SEITE 14

Der Kürbis

Was bedeutet eigentlich ... SEITE 15

Fieber?

Wassergymnastik (Aquafitness) SEITE 16

Der sanfte Weg zur Beweglichkeit

Wellness im Alltag SEITE 17

Pflege und Entspannung für Körper und Seele

Hautpflege

Rätsel SEITE 18

Titelbild: Luca di Filippoe @ istockphoto

2 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Willkommen

Editorial

hinter uns liegt ein Sommer, der uns Ferien und Erholung beschert hat.

Der ungewöhnlich frühe Beginn der sommerlichen Temperaturen im April und

das nachfolgende extrem wechselhafte Wetter haben uns daran erinnert, dass

das Klima dabei ist, sich zu verändern. Es ist nicht mehr selbstverständlich,

dass die Natur aus eigener Kraft alle Schäden wieder ausgleicht, die die Menschen

ihr zufügen. Aber können wir als Einzelne überhaupt dazu beitragen,

die Harmonie zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen? Wir können!

Beginnen wir einfach bei uns selbst, indem wir unser Verhältnis zur Natur intensivieren.

Dabei hilft uns die Pflege der Sinne - sie sind die Tore zur Welt, die

uns den Kontakt mit den Kräften der Natur überhaupt erst ermöglichen.

Riechen

Schmecken

Tasten

Sehen

Hören

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Tastsinn. Wichtigstes

Organ für das Fühlen ist die Haut, die ganz besonders unter den Auswirkungen

der Zivilisation zu leiden hat. Natürliche und sachgemäße Hautpflege ist

deshalb auch das erste Thema unserer neuen Serie Wellness im Alltag – Pflege

und Entspannung für Körper und Seele.

Wir freuen uns auf einen goldenen Herbst, mit Spaziergängen im Wind zwischen

raschelnden Blättern. Jetzt macht das Kochen, Einmachen und Backen

besonders Spaß! Ein erstaunlicher Alleskönner ist der Speisekürbis. Viele neue

Kürbis-Rezepte sollen Ihnen den „gelben Riesen“ schmackhaft machen. Aber

auch zahlreiche andere Früchte bieten sich in dieser Jahreszeit zur Verarbeitung

an. Laden Sie Ihre Enkelkinder dazu ein – ohne großen Aufwand kann

ein kleines Erntedankfest zu Hause gestaltet werden. Anregungen dazu gibt

es in diesem Heft.

Haben Sie Lust auf Abwechslung? Wir leben mitten in einer der interessantesten

Gegenden der Welt. Das Ruhrgebiet, das innerhalb von 10 Jahren aus

einem idyllischen Landstrich zum Industriegebiet geworden war, verwandelt

sich zur Zeit erneut – in eine Kulturlandschaft mit vielen originellen Sehenswürdigkeiten.

Unsere zweite neue Serie beschäftigt sich deshalb mit lohnenden

Ausflugszielen in Ihrer unmittelbaren Umgebung.

Wie immer gibt es außerdem viele Tipps zur gesunden Lebensführung und –

nicht zu vergessen – das Rätsel am Schluss!

Petra Janitzki

Redakteurin

Grafik: pluszwo.de

Gesundheit vor Ort 3/2007 | 3


Titelthema

Tasten –

der Weg zum Urvertrauen

Die Haut schützt unseren Körper nicht nur gegen

äußere Einflüsse. Sie ist auch ein hochsensibles

Sinnesorgan.

3. Teil unseres Themenkreises

Welt der Sinne

Der Tastsinn unterscheidet sich in vielerlei

Hinsicht grundlegend von allen anderen Sinnen.

Das wird schon daran deutlich, dass er

sich nicht eines einzelnen abgegrenzten Sinnesorgans

bedient, sondern die gesamte Haut zur

Wahrnehmung nutzt. Sie umgibt uns wie eine

Hülle und trennt feinfühlig unser „Innenleben“

von der Außenwelt. Mit einer Oberfläche von

ca. 1,5 bis 2 qm und drei Schichten (Oberhaut,

Lederhaut und Unterhaut) spiegelt sie sowohl

äußere Einflüsse (z.B. „Gänsehaut“ bei Kälte)

als auch seelische Vorgänge (Erröten, blass

werden bei Erschrecken usw.). Dieses Erfühlen

der inneren Befindlichkeit geschieht meist

unwillkürlich und umfasst auch das Gefühl für

das Gleichgewicht und die Stellung unseres

Körpers im Raum. Das Erleben von Umwelteindrücken

auf die Haut ist uns eher bewusst. Ihm

wollen wir uns – als dem eigentlichen Tasten

– näher zuwenden.

Schon der erste Versuch, unsere Tasterlebnisse

aufzuzählen und zu ordnen, enthüllt diesen

Sinn in seiner ganzen Vielschichtigkeit. Unsere

Fühl-Erfahrungen sind unglaublich unterschiedlich

und zerfallen bei genauerer Betrachtung in

verschiedene Bereiche, je nach Art des Tastreizes

und dem Ort seiner Erregung. So lässt sich

z.B. die aktive (haptische) Form des Ertastens

von Gegenständen, das meist mit Bewegung

4 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Titelthema

der Finger oder der Hand verbunden ist (z.B.

mit der ganzen Hand! Dennoch - auch dieser

beim Befühlen eines Kleidungsstückes) von der

Sinn bedarf der Übung, um seiner Funktion im

passiven (taktilen) Form abgrenzen, die uns z.B.

Laufe des menschlichen Lebens ganz gerecht

beim Aufprall eines Gegenstandes auf unseren

werden zu können. Erst im Alter von 6 Mo-

Körper widerfährt. Weiter unterscheiden wir

naten sind die Nervenenden im Rückenmark

zwischen genau lokalisierbaren Berührungen

und im Gehirn so mit der Substanz „Myelin“

und großflächigem Druck, die von zwei ver-

ummantelt, dass eine vollständige und rasche

schiedenen Rezeptorentypen wahrgenommen

werden (den „paccinischen Körperchen“ und

den „merkelschen Scheiben“). Durch deren

Zusammenspiel können wir Intensität, Dauer

und Ort der jeweiligen Berührung genau be-

Weiterleitung der Reize über das Rückenmark

zur Großhirnrinde gewährleistet ist. Je jünger

Kinder sind, desto langsamer sind sie auch in

ihren Reaktionen. Erst mit etwa sechs Jahren

erreicht ein Kind die gleiche Reizleitungsge-

Auch unser seelisches

Gleichgewicht und unser

Sozialverhalten hängen vom

Tastsinn ab.

stimmen. Sodann ermöglichen spezielle Wär-

schwindigkeit wie ein Erwachsener. Ein Klein-

me- und Kälterezeptoren die Unterscheidung

kind kann sich deshalb z.B. sehr viel heftiger

verschiedener Temperaturen. All diese Rezep-

an einer heißen Herdplatte verbrennen als ein

toren sowie sensible freie Nervenendigungen

Jugendlicher, weil es den Schmerz nicht schnell

liegen in der Oberhaut und der Lederhaut,

genug realisieren und darauf reagieren kann.

wodurch unser ganzer Körper zum Wahrnehmungsorgan

wird.

Aber nicht nur für die körperliche Unversehrt-

Bedenkt man, dass dies nur einige wenige der

heit ist der Tastsinn unerlässlich. Auch unser

vielen Aspekte des Tastsinnes sind, die genannt

seelisches Gleichgewicht und unser Sozialver-

werden könnten, so entsteht die Frage, ob diese

Kompliziertheit auf eine besondere Aufgabe

dieses Sinnes hindeuten könnte.

Tatsächlich bildet der Tastsinn die Grundlage unseres

gesamten Lebensgefühls. Einige Beobacht-

halten hängen davon ab, ob zu Beginn unseres

Lebens der Tastsinn ausreichend gepflegt

wurde.

Die gesunde Entwicklung der sozialen, emotionalen

und kognitiven Intelligenz setzt eine

Früh übt sich!

Gerade die Tasterfahrungen

im Säuglingsalter sind für

unser späteres Leben wichtig.

ungen können dies belegen.

Vielzahl von Berührungserfahrungen voraus.

Seine größte Bedeutung für den Menschen hat

Untersuchungen an Tieren haben ergeben, dass

der Tastsinn kurz nach der Geburt. Kein anderer

Sinn ist zu diesem Zeitpunkt so weit entwickelt

z.B. eine Ziege im Jungendalter nicht spielen

kann, im Erwachsenenalter keinen Anschluss

wie dieser. Und von allen Körperbereichen, die

an die Herde findet und nur eingeschränkt

Gefühlserlebnisse vermitteln können, sind der

fortpflanzungsfähig ist, wenn nach der Geburt

Mund und die Zunge am empfindsamsten.

für nur 24 Stunden der Kontakt zur Mutter

Fotos: Stelios Filippou, Rui Vale de Sousa, Skobakemann @ Fotolia.de, Photocase

Nur die Fingerspitzen können es an Sensibilität

noch annähernd damit aufnehmen. Kein Wunder,

dass der Säugling alles in den Mund zu

nehmen versucht, diese Körperteile vermitteln

ihm am eindrücklichsten ein „Bild“ von der

ihn umgebenden Welt. Noch bis in das zweite

Lebensjahr hinein kann ein Kind die Beschaffenheit

von Materialien besser durch Lecken

und Lutschen unterscheiden als durch Fühlen

verhindert wurde - und damit deren intensives

Lecken des Neugeborenen unterblieb! Auch

Menschenbabys brauchen vom ersten Tag an

die Stimulation der Hautrezeptoren durch Berührung.

Streicheln, Wiegen, Eincremen, liebevolles

Tragen bringen den Tastsinn zur Reifung

und kultivieren damit die Intelligenz und das

seelische Gleichgewicht des Kindes. Die Freude

am Erspüren des eigenen Körpers durch den

Der Tastsinn bildet die

Grundlage unseres gesamten

Lebensgefühls.

Gesundheit vor Ort 3/2007 | 5


Titelthema

anderen Körper ist auch die Grundlage

für das spätere gesunde Bedürfnis

nach Zärtlichkeit und Sexualität.

In manchen Kulturen ist es heute noch

üblich, Säuglinge den ganzen Tag eng

am Körper der Mutter zu tragen. Dieser

ständige Körperkontakt wirkt sich

stabilisierend auf die seelische Verfassung

des Kindes aus und begründet

sein Urvertrauen in die Welt.

Im Mittelalter befestigten die Herrscher

Europas ihre Machtposition, indem

sie sich von ihren Untertanen berühren

ließen: bei der Krönung durfte

das Volk den Mantelsaum des Königs

küssen. Das hängt damit zusammen,

dass wir einen Vorgang erst dann als

Wirklichkeit empfinden, wenn wir ihn

mit mindestens zwei Sinnen wahrnehmen:

Wer seinen Herrscher nicht nur

gesehen, sondern auch berührt hatte,

hatte fortan ein realeres, persönlicheres

Verhältnis zu ihm als vorher. Das

„Bad in der Menge“, von heutigen

Politikern ausgeführt, ist ein Relikt

dieses Brauches. Auch unser heutiges

Händeschütteln zur Begrüßung,

mit Blickkontakt verbunden, und das

Schulterklopfen haben diesen Ursprung.

In unserer immer komplizierter werdenden

Welt mit ihren vielen Reizquellen

ist es nicht verwunderlich, dass es ausgerechnet

die Haut ist, die uns zunehmend

Probleme macht: immer mehr

Menschen leiden an sehr empfindlicher

Haut und Hautallergien. Mit Rötungen,

Flecken, Spannen und Jucken

signalisiert die Haut, dass ihr alles zu

viel wird, d.h. dass unser Verhältnis

zur Umwelt nicht im Gleichgewicht

ist. Um unserer „Hülle“ die schwierige

Ausgewogene Ernährung für gesunde Haut :

Aufgabe zu erleichtern, eine gesunde

Balance zwischen außen und innen zu

bilden, kann man einiges tun.

Ein warmes Wannenbad ist entspannend,

aber für die Haut wird es zur

Belastung, wenn das Wasser zu heiß

ist oder das Bad zu lange dauert. Denn

heißes Wasser öffnet die Poren und die

Haut verliert viel Feuchtigkeit. Die ideale

Wassertemperatur liegt deshalb bei

37° (normale Körpertemperatur), die

Badedauer bei höchstens 15 Minuten.

Als Badezusatz eignen sich vor allem

Öle ohne Parfum, Alkohol oder schäumende

Tenside, denn diese schwächen

den Säureschutzmantel der Haut. Danach

sollte der Körper eingecremt oder

–geölt werden, und zwar mit einem

möglichst natürlichen Pflegepräparat.

Auch hier gilt die Faustregel: „Weniger

ist mehr“: Je mehr verschiedene Sub-

Vitamine

1. Vitamine bilden eine Art Schutzschild.

Fünf Portionen Obst oder Gemüse pro

Tag beugen sogar der Faltenbildung vor.

Mineralstoffe

2. Mineralstoffe sorgen für Elastizität

und schnelle Erneuerung der Zellen.

Besonders viele sind in Spinat, Fisch

und Käse enthalten.

Flüssigkeit

3. Wasser fördert den Stoffwechsel. Zwei

bis drei Liter pro Tag – auch als

Früchtetee oder Schorle getrunken

- unterstützen auch die Schutz- und

Abwehrfunktion der Haut.

stanzen ein Produkt enthält, desto eher

ruft es Irritationen hervor. Je milder und

naturbelassener es ist, desto verträglicher

ist es.

Außerdem ist eine gesunde und ausgewogene

Ernährung wichtig für eine

widerstandsfähige Haut (Siehe Infobox

oben).

Nicht zu vergessen ist auch unsere

„zweite Haut“, die Kleidung! Für das

Wohlbefinden sollte nicht nur auf die

Optik, sondern auch auf natürliches

Material und Bequemlichkeit geachtet

werden. Wie ein gutes Öl uns schützend

umhüllt, so sollen auch die Kleider uns

freundlich umsorgen und den Tastsinn

bei jeder Bewegung mit Streicheleinheiten

verwöhnen. Seien Sie nett zu dem

größten Ihrer Sinnesorgane. Schließlich

wollen Sie noch lange sagen können:

„Ich fühle mich wohl in meiner Haut“!

Fotos: Elena Elisseeva, Olga Lisitskaya, Oleg Leshev @ Fotolia.de

6 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Der Hausarzt rät

Sonnenbrand durch

Medikamente ?

Einige Medikamente mit möglichem

photosensibilisierendem Effekt:

„Wie konnte

das nur passieren

– ich

war doch kaum in

der Sonne!“. Sichtlich erregt stellte

sich vor kurzem eine Patientin

bei mir vor, die sich zusammen mit

ihrem Mann zur Silberhochzeit ihren

ersten Urlaub auf einer Mittelmeerinsel

gegönnt hatte. Die ersten

ersten Sonnenbad auftreten können.

Man vermutet, dass die - hauptsächlich

durch UV-A-Strahlung - in der Haut

entstehenden freien Radikale die Ursache

für die auftretenden Zellschäden

sind.

Substanzen, die solche Reaktionen

auslösen können, nennt man Photosensibilisierende

Medikamente. In Deutschland

sind einige Arzneistoffe bekannt,

- Hydrochlorothiazid (HCT, Diuretikum/

wassertreibendes Medikament) in vielen

Kombinationspräparaten zur Blutdrucksenkung;

- Furosemid (Diuretikum/wassertreibendes

Medikament);

- Amiodaron (Antiarrhythmikum = Med.

gegen Herzrhythmusstörungen);

- Ciprofloxacin, Cotrimoxazol (Antibiotika);

- Naproxen (Schmerzmittel);

- Johanniskraut (pflanzliches Mittel gegen

Depression und Schlafstörungen)

Tage dort waren sehr erholsam gewe-

die einen photosensibilisierenden Ef-

sen, die Beiden hatten bei sonnigen

fekt haben können. Dieser muss nicht

Grafik: Charlotte Erpenbeck @ fotolia.de

Wetter viele Ausflüge unternommen

und ihren Aufenthalt in vollen Zügen

genossen. In der zweiten Wochenhälfte

wurde die Patientin dann aber von

einem ausgeprägten Sonnenbrand

heimgesucht, der ihr die schöne Reise

zeitweise verleidete. „Dabei habe ich

Sonne immer gut vertragen und es

damit auch nie übertrieben“ entschuldigte

Sie sich fast für ihr Missgeschick.

Was war geschehen ?

Bei der Patientin war eine sog. „Phototoxische

Reaktion der Haut“ aufgetreten.

Darunter versteht man eine

meist durch Medikamente ausgelöste

übermäßige Reaktion der Haut auf

Sonnenlicht.

Arzneistoffe gelangen in die Haut

und können dort gesteigerte Lichtreaktionen

auslösen, selbst wenn nur

eine Sonnenexposition vorliegt, die

üblicherweise bei dem Betroffenen

keinen Schaden anrichten würde. Eine

Sensibilisierung liegt in aller Regel

- im Gegensatz zur sog. „Sonnenallergie“

- nicht vor, sodass diese Probleme

theoretisch bereits nach dem

zwangsläufig auftreten, sondern hängt

von individuellen Gegebenheiten ab

(u.a. Hauttyp, Bräunungsgrad, Hautdicke,

Behaarung) und variiert deshalb

von Patient zu Patient erheblich.

Was tun, wenn ich ein Medikament mit

möglichem photosensibilisierendem Effekt

einnehme und bald in die Sonne

fliegen möchte ?

Zunächst einmal: Nicht eigenmächtig

das Medikament absetzen oder die

Einnahme aussetzen. Sprechen Sie mit

dem verordnenden Arzt über ihre Pläne

und lassen Sie sich individuell beraten.

Wie bereits erwähnt hängt Ihr mögliches

Risiko einer übermäßigen Hautreaktion

von vielen unterschiedlichen

Faktoren ab. Aktiv schützen können Sie

sich durch Beachtung der folgenden

Regeln:

• Textiler (Kleidungs-) Lichtschutz

• Sonnenschutzmittel mit hohem

UV-A-Schutz

• Meiden des Sonnenlichts zwischen

11-15 Uhr

Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt kann

die Dosis des Medikaments verringert

oder, falls möglich, die Medikation am

Abend eingenommen werden.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen

doch zu einem ausgeprägten Sonnenbrand

gekommen sein, so empfiehlt es

sich, einen Arzt aufzusuchen. Möglicherweise

ist eine spezielle Behandlung

erforderlich, um Spätschäden der Haut

zu vermeiden. Außerdem ist er Ihnen

bei der Suche nach dem auslösenden

Arzneistoff behilflich.

Meine Patientin ist übrigens noch einmal

glimpflich davongekommen: Ein

am Urlaubsort ansässiger Kollege hat

ihren Sonnenbrand fachgerecht behandelt,

sodass sich die Haut rasch erholte.

Zu Hause haben wir den „Übeltäter“

in Form eines Kombinationspräparats

zur Blutdrucksenkung entdeckt und die

Medikation auf ein diesbezüglich problemloses

Präparat umgestellt.

Dr. Klaus Blum

Facharzt für Allgemeinmedizin

Scharpenseelstr. 173 – 177

44879 Bochum

0234 - 94 200-33

Gesundheit vor Ort 3/2007 | 7


Freizeit & Kultur

Die Bochumer Symphoniker

und ihr neues Zuhause

Die Bochumer Symphoniker

im Internet:

bochumer-symphoniker.de

bochumer-symphonie.de

freundeskreis-bosy.de

Das 1919 gegründete Orchester hat sich

im Laufe seiner Geschichte zu einem der

wichtigsten Konzertklangkörper im Westen

Deutschlands entwickelt.

Die Teilnahme an renommierten Festivals wie

dem Brüsseler Flandern Festival oder dem

Frankfurter Römerberg Festival, zahlreiche

Gastkonzerte etwa in der Kölner Philharmonie,

dem Konzerthaus Dortmund oder der

Essener Philharmonie (wo die Symphoniker

einen Zyklus des Gesamtwerkes Gustav Mahlers

aufführen) sowie die regelmäßige Teilnahme

am Klavierfestival Ruhr haben den Ruf

der Bochumer Symphoniker als innovatives

Orchester gefestigt.

Seit 1994 ist der engagierte israelisch-amerikanische

Dirigent Steven Sloane Generalmusikdirektor

der Bochumer Symphoniker. Durch

seine innovativen Programme und seinen

mitreißenden Führungsstil erlebte das Orchester

einen Aufschwung, der sich in einer

Verdopplung der Besucherzahlen und einer

Steigerung der Abonnentenzahlen auf das

Vierfache niederschlug. Nicht nur die Zuhörer

und die Presse reagierten begeistert auf die

ungewöhnlichen Programme: Schon zweimal

(Saison 1996/1997 und 2004/2005) wurden

die Bochumer Symphoniker vom Deutschen

Musikverleger-Verband mit der begehrten

Auszeichnung für „Das beste Konzertprogramm”

geehrt.

Auch international hat sich das Orchester der

Stadt Bochum bereits einen Namen gemacht:

mit Konzertreisen nach Israel, die USA mit

Gastspielen in Los Angeles und Chicago und

Estland konnte das Orchester ebenso überzeugen

wie durch die Konzerte, die die Symphoniker

im Rahmen des internationalen Kulturfestivals

RuhrTriennale bestritt, zuletzt mit

der gefeierten Produktion von Zimmermanns

„Die Soldaten“.

Darüber hinaus hat das Orchester mit der

Einspielung des Gesamtwerks des deutschen

Spätromantikers Joseph Marx beim britischen

Label ASV begonnen; die erste CD “Natur-Trilogie”

wurde kurz nach ihrer Veröffentlichung

Fotos: Bochumer Symphoniker

8 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Freizeit & Kultur

von Rob Barnett, Kritiker und Mitglied

der British Music Society, als CD des

Monats ausgezeichnet, die zweite CD,

die „Orchesterlieder“, wurden sogar

für einen Grammy nominiert.

Bei so viel Erfolg und Zuspruch fehlt

den Bochumer Symphonikern eigentlich

nur eines: ein eigenes Zuhause. Bisher

sind die Musiker und ihr Publikum

bei jedem einzelnen ihrer Konzert zu

Gast – allein in Bochum an vierzehn (!)

verschiedenen Spielorten. Nach jahrzehntelanger

Diskussion wurde just

Anfang dieses Jahres die endgültige

Entscheidung getroffen, im Herzen von

Bochum eine Heimat für das Orchester

zu errichten, ein Haus der Musik für alle

musikinteressierten Bochumer Bürger.

Möglich wurde diese Entscheidung

nicht zuletzt wegen der großzügigen

Spende des Bochumer Unternehmers

Norman Faber sowie der Gründung der

auf bürgerschaftlichem Engagement

basierenden „Stiftung Bochumer Symphonie“.

Geplant ist die Eröffnung des

neuen Hauses im Kulturhauptstadt-Jahr

2010 – ein Termin, dem die Bochumer

Symphoniker ebenso wie ihre Freunde

und Förderer entgegenfiebern.

Der Generalmusikdirektor

Steven Sloane und die Bochumer

Symphoniker freuen sich

schon auf Ihren Besuch!

Buchtipp:

Yoga - Gesund und entspannt älter werden.

Fotos: Bochumer Symphoniker, Verlag Pietsch

Michaela Himmel &

Renate Ockel

Best Age Yoga -

Gesund und entspannt älter

werden.

2007 erschienen im

Verlag pietsch

136 Seiten, 14,95 Euro

Monika Brunster

Bücherstube LESE-ZEICHEN

Hauptstrasse 220

44892 Bochum-Langendreer

Die heutige Generation der um die Sechzigjährigen

hat ein grundlegend anderes Lebensgefühl

als Menschen dieses Alters noch

vor wenigen Jahrzehnten.

Sie ist daher gefordert, neue und eigene

Wege für die noch vor ihr liegende

Zeitspanne zu erkunden, jenseits

der tradierten Bilder des Älterwerdens.

Der neue Lebensabschnitt bietet Chancen, die

noch kommenden Jahre kreativ zu gestalten.

Auf diesem Weg zur Selbstwerdung, zu

Gesundheit und Wohlbefinden kann Yoga

zu einem wertvollen Begleiter werden.

Das zeigen Michaela Himmel und Renate

Ockel in ihrem Buch: „Best Age Yoga“.

Oft sind Beschwerden, mit denen wir es

im Alter zu tun haben, das Resultat von

jahrelangen falschen Gewohnheiten: Bewegungsmangel,

Ernährungsfehler, Stress,

Rauchen usw. Es gilt also, den „inneren

Schweinehund“ zu überwinden, wenn wir

Gesundheit und Vitalität erhalten wollen.

Yoga vermag mehr als ein gewöhnliches Gymnastikprogramm,

diesem Anliegen gerecht zu

werden. Regelmäßige Yogapraxis wirkt dem

Verlust von Muskel- und Knochensubstanz

entgegen, erhält die Beweglichkeit der Wirbelsäule,

balanciert Atmung und Nervensystem.

Über diese körperlichen Wohltaten hinaus

lehrt Yoga, eine neue Haltung dem Leben

gegenüber einzunehmen, entwickelt einen

wachen, aufmerksamen Geist, der es ermöglicht,

den Augenblick bewusster zu erleben.

Ein umfangreicher Übungsteil mit genauen

Anleitungen und Bildern hilft, die gewonnenen

Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.

Gesundheit vor Ort 3/2007 | 9


Freizeit & Kultur

Der Innenhafen in Duisburg

die Wiederbelebung einer Speicherstadt

Beeindruckend - nachts werden die großen Speicher des Innenhafens farbig angestrahlt.

Von 1828 bis in die 50er Jahre des

20. Jahrhunderts hatte der Duisburger

Innenhafen seine große Zeit.

Als zentraler Umschlagplatz für das Grubenholz,

das die Zechen in ungeheuren

Mengen benötigten, war er lebensnotwendig

für das inzwischen größte Industriegebiet

Europas. Gleichzeitig entstanden

zahlreiche Getreidesilos und

Mühlenbetriebe in der Nähe des Hafens,

die die stetig wachsende Bevölkerung

mit Nahrung versorgten und dem

Hafengebiet den Namen „Kornkammer

des Reviers“ einbrachten.

Das Gelände des Hafens stellte bis in

das 12. Jahrhundert hinein das Bett

des Rheins dar. Nach einem starken

Hochwasser um 1200 veränderte der

Fluss jedoch seinen Lauf, was für die

Kaufleute der Handelsstadt Duisburg

katastrophale Folgen hatte: Der direkte

Zugang zum Rhein hatte für einen raschen

Umschlag der Waren und damit

für Wohlstand gesorgt. Nun lagen die

Stadt und der Handel buchstäblich

„auf dem Trocken“. Erst im 19. Jahrhundert

wurden Pläne verwirklicht, die

Duisburg zunächst durch den Außenhafen,

später den Kanal und das innere

Hafenbecken wieder mit dem Fluss verbanden.

Bis in die 50er Jahre wuchs die Industrie

am Wasserstandort, dann verlor der

Hafen in Konkurrenz mit anderen

Beförderungsmöglichkeiten an wirtschaftlicher

Bedeutung. 1972 drohte

Auf Seite 11 haben wir 6 spannende Ausflugsziele

für Sie zusammengestellt .

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Niederlassung Rhein-Ruhr

www.fiat-nl.de

Essen-Haedenkamp

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Fax: 0201 / 319 50 - 111

info.essen@fiat-nl.de

der Abriss der inzwischen historischen

Speicherzeile, zwischen 1980 und 1990

wurden die Gebäude als Zeugen der Industriegeschichte

unter Denkmalschutz

gestellt und Pläne zur neuen Nutzung

gemacht. Den von der Internationalen

Bauausstellung ausgelobten Architektenwettbewerb

zur Umgestaltung

des Hafengebietes gewann der Brite Sir

Norman Foster. Der Aus- und Umbau

ist bis heute noch nicht abgeschlossen.

12,- Euro volltanken, 330 km leerfahren:

Der Fiat Panda Natural Power.

Neu bei uns:

Der kleinste Erdgas-PKW

mit Unterflur-Technik.

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Foto: Markus Gössing @ Fotolia.de

10 | Gesundheit vor Ort 3/2007


F.U.K. Herne Lokal

„Den Durchblick behalten“

Neuer Ratgeber zur Pflegeversicherung

Damit Patienten und pflegende

Angehörige den Durchblick behalten

im Dschungel der Paragraphen

und Bestimmungen rund

um die Pflegeversicherung, hat

die Familien- und Krankenpflege

e.V. jetzt eine Ratgeberbroschüre

zu diesem Thema herausgegeben.

Sie beantwortet alles, „was

Sie schon immer über die Pflegeversicherung

wissen wollten“, so

der Untertitel der Schrift.

Geschrieben haben den Ratgeber

Claudia Schröder und Mechthild

Nijhuis. Beide Autorinnen besitzen

langjährige Erfahrung als examinierte

Krankenschwestern und sind

seit längerer Zeit als Pflegeberaterinnen

tätig. Claudia Schröder ist darüber

hinaus seit 2006 diplomierte

Pflegesachverständige und arbeitet

in dieser Eigenschaft unter anderem

als Gutachterin für Sozialgerichte.

Der Anstoß zur Veröffentlichung

eines Ratgebers zur Pflegeversicherung

kam aus dem Berufsalltag

der Autorinnen. Viele Menschen

wüssten nichts über ihre Rechte und

Pflichten im Fall von Pflegebedürftigkeit

und seien schlecht informiert,

so die Erfahrungen der Pflegeberaterinnen.

Zwar hätten sie selbst immer

wieder durch Gespräche versucht,

„Mein bequemer Freelift.

Ich kann und will nicht mehr ohne.“

Rufen Sie kostenlos an!

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Einen fundierten Ratgeber rund um die

Pflegeversicherung hat Familien- und

Krankenpflege e.V. herausgegeben.

ihren Kunden die komplexe Materie

rund um die Pflegeversicherung zu

vermitteln, doch zum Schluss hätten

die Betroffenen dann sehr oft gefragt:

„Kann man das irgendwo gebündelt

nachlesen?“ Einen wirklich

überzeugenden Ratgeber für Betroffene

und deren Angehörige haben

Claudia Schröder und Mechthild

Nijhuis allerdings trotz intensiver Recherche

nicht gefunden. Entweder

waren die Publikationen zu fachjuristisch

oder zu vereinfachend, zu

theoretisch oder zu umfassend, um

einen guten ersten Überblick über

die Problematik geben zu können.

So trugen sie selbst die Informationen

zusammen und stellen sie in

der jetzt erschienen Broschüre allen

Interessierten zur Verfügung.

Auf 60 DIN-A-5-Seiten beschreiben

die Autorinnen in allgemeinverständ-

Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 |

I

44 FRL Duitse adv FC 118x117.1 1 16-01-2007 11:03:50


F.U.K. Herne Lokal

licher Sprache die Grundzüge der Pflegeversicherung,

definieren den Begriff

der Pflegebedürftigkeit und listen die

vielfältigen Leistungen der Pflegeversicherung

auf. Ausführlich klären sie

auf, wie ein Gutachterbesuch abläuft

und was da passiert – ein Thema, das

bei Vielen für Unsicherheit und Ängste

sorgt. Auch was im Falle eines Widerspruchverfahrens

zu beachten ist, wenn

die Einstufung nicht den eigenen Erwartungen

entspricht, haben die Autorinnen

übersichtlich zusammengestellt.

Ein zusätzliches Kapitel widmet sich den

Besonderheiten bei der Begutachtung

pflegebedürftiger Kinder. Schließlich

rundet eine knappe Übersicht über

Pflegeleistungen anderer Träger (z.B.

Sozialamt, Versorgungsamt, Berufsgenossenschaft)

das reiche Informationsangebot

(Stand: April 2007) ab.

Die Autorinnen:

Mechthild Nijhuis

Claudia Schröder

Zu beziehen ist die Broschüre „Durchblick

Pflegeversicherung“ gegen eine

Schutzgebühr von 2,50 Euro.

Bezugsadresse:

Familien- und Krankenpflege e. V.

Herne

Altenhöfener Straße 42-44

44623 Herne

02323 - 99 490 - 0

familien-krankenpflege-herne.de

F.u.K.Herne1@t-online.de

Oder bei allen anderen Geschäftsstellen

der Familien- und Krankenpflege e.V.

Herner Kinder können sich Großeltern wünschen

Vermittlung von Patenenomas und Patenopas fördert Dialog

der Generationen

Die warme, große, beschützende

Hand, in die man seine eigene kleine

so gerne gelegt hat. Die Hände von

Oma und Opa haben uns geführt, gehalten,

ermuntert.

Doch nicht jedes Kind hat das Glück,

mit den Großeltern aufzuwachsen.

Manchmal sind sie schon früh verstor-

II | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007

Wer erinnert sich als

Erwachsener nicht gern

an die eigene Kindheit.

Besonders gemeinsame

Unternehmungen mit

den Großeltern haben

sich manchem unauslöschlich

ins Gedächtnis

eingeprägt.

ben, ein anderes Mal leben sie weit

entfernt vom eigenen Wohnort und

gegenseitige Besuche sind selten, oder

die Beziehung zu den Großeltern ist

durch die konkrete Lebenssituation,

durch Familienstreitigkeiten, Scheidung

der Eltern und neue Partnerschaften

usw. gestört. Ein Projekt in Zusammenarbeit

mit dem Kinderschutzbund

Herne, dem Bündnis für Familien in

Herne und der Kinderanwältin “Bibi

Buntstrumpf” versucht jetzt, Abhilfe

zu schaffen. Unter dem Motto „klein

trifft GROSS“ vermittelt die Koordinierungsstelle

„Bürgerschaftliches Engagement“

in der Kirchhofstr. 5 (vgl. dazu

den Artikel: Dreh- und Angelpunkt!)

Seniorinnen und Senioren, die fit und

belastbar sind, als Patengroßeltern. Sie

sollen als Bezugsperson für ihre Enkelkinder

auf Zeit zur Verfügung stehen.

„Ziel des Projekts, das im letzten Jahr

auf Initiative einer Herner Bürgerin

entstand, ist der Kontakt und der Austausch

zwischen den Generationen“,

erklärt Rita Quakulinski von der Koordinierungsstelle.

„Es geht nicht um


Gemeinsames Singen und Spielen,

Vorlesen und Erzählen, fördern den

Dialog zwischen Jung und Alt.

F.U.K. Herne Lokal

Betreuung und Babysitten, sondern

die persönliche Begegnung. Der soziale

Aspekt steht klar im Vordergrund.

Deshalb müssen die Erziehungsberechtigten

auch keine finanzielle Aufwandsentschädigung

an die Wunschgroßeltern

zahlen und umgekehrt.“

Gemeinsames Singen und Spielen,

Vorlesen und Erzählen, Spaziergänge

oder das Kennenlernen alter, in Vergessenheit

geratener Spiele fördern

den Dialog zwischen Jung und Alt.

Nicht selten entstehen auf diese Weise

enge emotionale Bindungen zwischen

Patengroßeltern, Patenenkeln und deren

Familien.

Als Paten- oder Wunschgroßeltern

können sich Personen ab 50 Jahren

aufwärts melden. Das Alter der Patenenkelkinder

reicht zur Zeit vom Baby

bis zu Jugendlichen im Alter von 15

Jahren. Mittels eines Datenblattes wird

die individuelle Situation der Kinder,

zum Beispiel Besonderheiten in ihrem

bisherigen Lebenslauf, Krankheiten,

Allergien, eventuell erforderliche spezielle

Ernährung und Pflege, aber auch

Schlafrhythmus, bevorzugte Spiele und

Hobbys von der Koordinierungsstelle

„Bürgerschaftliches Engagement“

erfasst. Auch die Wunschgroßeltern

erhalten ein Datenblatt und teilen mit,

welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung

sie sich mit den Kindern

vorstellen könnten, beispielsweise

im Bereich Musik, Tanz, Basteln oder

Sport. Sie wählen die Altersgruppe

der Patenenkelkinder, bestimmen die

Häufigkeit und den Ort der Kontakte,

machen Angaben zu Haustieren, Spielmöglichkeiten,

Wohnumfeld etc.

In einem Gespräch verschaffen sich

Rita Quakulinski, Vertreter des Kinderschutzbundes

und die Kinderanwältin

„Bibi Buntstrumpf“ einen persönlichen

Eindruck von den Interessenten, denn

es gilt ja, ein Höchstmaß an Sicherheit

zu gewährleisten und „schwarze Schafe“

rigoros ausschließen zu können.

„Wir bringen dann die potentiellen

Patengroßeltern mit den Patenenkelkindern

zusammen, die ihrer Meinung

nach gut zusammen passen könnten“,

beschreibt Rita Quakulinski den weiteren

Ablauf. Das erste Treffen aller

Interessenten findet dann mit Unterstützung

des Kinderschutzbundes und

/ oder der Kinderanwältin “Bibi Buntstrumpf”

statt. „Da herrscht immer eine

sehr nette Atmosphäre. Niemand wird

gezwungen, irgendeine Verpflichtung

einzugehen. Unser Erfolg zeigt, dass

die Wohnortnähe, die Interessen aber

auch das Alter des Kindes wichtige Kriterien

sind. Letztlich entscheidend aber

ist die gegenseitige Sympathie.“

Vorträge und Fortbildungsmaßnahmen

ergänzen das Projekt. So war beispielsweise

ein Kurs „Erste Hilfe am Kind“,

der in Zusammenarbeit mit dem DRK

Kreisverband Herne stattgefunden hat,

ein voller Erfolg. „Das Projekt „klein

trifft GROSS“ ist in nur einem Jahr zu

einer Art Selbstläufer geworden“, zieht

Rita Quakulinski eine Zwischenbilanz

und nennt einige Gründe, warum das

Angebot so gefragt ist. „Die Patengroßeltern

schenken den Kindern Zeit,

die Kinder ihrerseits schenken den Patengroßeltern

Freude, denn oft haben

die Großeltern von heute zu selten an

der Entwicklung ihrer eigenen Kinder

Anteil genommen, an ihren Spielen

und Gedanken. Beim Umgang mit Enkeln

oder Patenenkelkindern auf Zeit

kann das nachgeholt werden und jetzt

mit mehr Zeit und Muße auch eher genossen

werden als früher.“

Allein Erziehende oder Familien und

fitte SeniorInnen haben die Möglichkeit,

sich in dieses Projekt aufnehmen

zu lassen. Der Bedarf an Wunschgroßeltern

ist groß, also „Enkel dich fit“.

Stadt Herne

Koordinierungsstelle “Bürgerschaftliches

Engagement”

Rita Quakulinski

Kirchhofstraße 5

44623 Herne

02323 - 16 33 90

rita.quakulinski@herne.de

Bochumer Straße 127

44625 Herne

Tel.: 02323 / 99493 - 40

e-mail: info@whs.de

Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 |

III


F.U.K. Herne Lokal

Dreh- und Angelpunkt für ehrenamtliche Tätigkeiten:

„Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement“

Rita Quakulinski, Olaf Kleffmann und Anette

Wellhausen (v.l.) koordinieren bürgerschaftliches

Engagement in Herne.

„Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben“, so

rät leicht ironisch der Volksmund. Doch Unkenrufen wie diesem zum

Trotz: ehrenamtliche Arbeit oder bürgerschaftliches Engagement ist

nach wie vor von nicht zu unterschätzender Bedeutung für unsere

Gesellschaft.

Es findet immer wieder neues Interesse bei

Menschen aller Altersstufen, die sich mit ihren

unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen, freiwillig

und unbezahlt Aufgaben übernehmen

und auf diese Weise ihren Mitmenschen und

dem Gemeinwesen dienen. Im April 2006 hat

die Stadt Herne deshalb zur Förderung von ehrenamtlichen

Tätigkeiten die Koordinierungsstelle

„Bürgerschaftliches Engagement“ eingerichtet,

die trotz der kurzen Zeit ihres Bestehens

schon zu einer festen Institution geworden ist.

In den Räumen in der Kirchhofstraße 5 laufen

bei Rita Quakulinski, Annette Wellhausen-Beer

und Olaf Kleffmann nun alle Fäden zusammen.

Sie verstehen ihre Einrichtung als eine Art

Dreh- und Angelpunkt für alle Fragen rund um

ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in

Herne - und das ist groß: nach aktuellen Schätzungen

engagieren sich derzeit über 40.000

Herner Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit

als Ehrenamtliche in den verschiedensten gesellschaftlichen

Bereichen und Aufgabenfeld

ern. Die Palette der freiwillig von ihnen geleisteten

Tätigkeiten ist so bunt und vielfältig wie

das Leben selbst und reicht von der Hausaufgabenbetreuung

bis zum Engagement im Umweltschutz,

von politischer Arbeit in Parteien

und Gremien bis zum aktiven Tierschutz, von

Einsätzen im kulturellen und künstlerischen Bereich

bis zur Mitarbeit in der Telefonseelsorge.

Die Koordinierungsstelle „Bürgerschaftliches

Engagement“ übernimmt dabei die Aufgabe

einer Kontakt- und Vermittlungsstelle. Hier

finden Sport- und andere Vereine, Verbände,

Initiativen, Institutionen, Organisationen, Kirchengemeinden

etc. Freiwillige für ihre Projekte.

Hier suchen Menschen nach sinnvoller

Betätigung in ihrer Freizeit und nach der Bestätigung,

noch aktiv zu sein und gebraucht zu

werden. „Wir wollen bei der Vermittlung immer

einen persönlichen Kontakt zu den Freiwilligen

aufbauen. Deshalb laden wir sie zum Gespräch

ein und beraten“, berichtet Rita Quakulinski

aus dem Alltag ihrer Arbeit. „Manchmal stellt

sich in diesem Gespräch auch heraus, dass die

IV | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007


F.U.K. Herne Lokal

ursprünglich von dem Ehrenamtlichen

angestrebte Tätigkeit vielleicht doch

nicht das richtige Einsatzgebiet für ihn

ist. Dann überlegen wir gemeinsam,

welches andere Aufgabenfeld in Frage

kommen könnte.“ Gemeinsam mit

den Vereinen und Organisationen, die

bereits Ehrenamtliche beschäftigen,

haben Rita Quakulinski und ihre Mitarbeiter

den Bedarf ermittelt und in

einem Katalog mit dem Titel „Schau

´rein – macht mit“ zusammengefasst.

Er enthält zur Zeit über 120 verschiedene

Möglichkeiten zum ehrenamtlichen

Engagement in Herne und rund

600 „offene Stellen“, doch die Zahlen

verändern sich natürlich ständig.

Informationen und Beratung über Möglichkeiten

des ehrenamtlichen Engagements

erteilt die Koordinierungsstelle

„Bürgerschaftliches Engagement“ in

regelmäßigen Sprechstunden. Sie finden

jeden ersten Dienstag im Monat in

Wanne und in Herne statt.

Einen Trend zu besonders beliebten

Tätigkeiten konnte Rita Quakulinski

bislang nicht feststellen. „Wir haben

in fast alle Bereiche hinein vermittelt.

Auch das Engagement weiblicher und

männlicher Personen hält sich mit fast

50 zu 50 die Waage. Allerdings sind

es oft Hausfrauen, Rentnerinnen und

Renter oder Mitbürger, die aus gesundheitlichen

Gründen früher in Rente gegangen

sind und denen zu Hause die

„Decke auf den Kopf fällt“, die sich ehrenamtlich

engagieren möchten.“ Ziel

sei jedoch die Gewinnung, Beratung

und Vermittlung von Ehrenamtlichen

aus allen gesellschaftlichen Schichten

und Altersstrukturen. „Anders als früher

binden sich die Leute heutzutage

nicht mehr so gerne langfristig an Vereine

oder Verbände, sondern sind eher

für konkrete Projekte zu begeistern“,

hat Rita Quakulinski eine allgemeine

Tendenz auch in Herne festgestellt. So

führt die Koordinierungsstelle „Bürgerschaftliches

Engagement“ denn auch

mit verschiedenen Kooperationspartnern

gezielte Projekte durch, etwa eine

Nachmittagsbetreuung für Kinder von

Asylbewerbern u.ä.

Die Ehrenamtlichen, die während ihrer

Tätigkeit übrigens kostenlos sowohl

haftpflicht-, als auch unfallversichert

sind, werden von vielen „Trägern“ speziell

für ihren Einsatz geschult. Auch

hier steht die Koordinierungsstelle

„Bürgerschaftliches Engagement“ hilfreich

in Planung und Organisation der

Qualifizierungsmaßnahmen zur Seite,

damit möglichst alle Aufgabenfelder

abgedeckt werden können. Zusätzlich

werden Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen

mit Themen rund um

das Ehrenamt angeboten. Alljährlich

findet am 05. Dezember der Internationale

Tag des Ehrenamtes statt, der

im letzten Jahr erstmalig von der Koordinierungsstelle

ausgerichtet wurde.

In einem feierlichen Rahmen wurden

20 Hernerinnen und Herner stellvertretend

für die vielen anderen von Oberbürgermeister

Horst Schiereck geehrt

und mit der Ehrennadel der Stadt

Herne ausgezeichnet, anschließend erfolgte

ein Eintrag in das Goldene Buch

der Stadt Herne.

„Ohne die Bereitschaft „unbezahlt

Unbezahlbares“ zu leisten, wären viele

Angebote in der Wohlfahrtspflege,

im Sozial- und Gesundheitswesen,

im Schul-, Sport- und Kulturbereich

und auf vielen anderen Gebieten gar

nicht aufrecht zu erhalten“, ist sich Rita

Quakulinski sicher. “Die „unbezahlte

Arbeit“ könnte in ihrer Intensität

und in dem zeitlichen Umfang durch

„bezahlte Arbeit“ nur unzureichend

– wenn überhaupt – ersetzt werden.

Gleichzeitig ginge unserer Gesellschaft

aber ohne ehrenamtliche Tätigkeiten

auch ein Stück Mitmenschlichkeit und

Miteinander verloren.“

Ansprechpartner:

Rita Quakulinski

02323 - 16 33 90

Annette Wellhausen-Beer

02323 - 16 35 48

Olaf Kleffmann

02323 - 16 30 65.

Bürgersprechstunden zum

Thema Ehrenamt:

Jeweils am ersten Dienstag im

Monat, von 10 bis 12 Uhr im

Bürgerlokal in Wanne

Hauptstraße 216 / Am Buschmannshof.

und von 16 bis 18 Uhr in

den Räumen der

Koordinierungsstelle

Kirchhofstraße 5

(3. Etage)

Wer außerhalb dieser Sprechstunden

und der Bürozeiten einen

Termin vereinbaren möchte,

kann telefonisch oder per e-mail

anfragen:

rita.quakulinski@herne.de

oder

ehrenamt@herne.de

Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 |

V


F.U.K. Herne Lokal

Informative Zeltstadt:

spezielle Museumsführung und Putzfrau Waltraud Ehlert auf dem Europaplatz und

2. Herner Wohnungsbörse öffnet beim Boulevardfest.

Cornelia Grimm von der Treuhandstelle

bereitet die 2. Herner Wohnungsbörse vor.

Am Sonntag, 2. September 2007,

findet im Rahmen des Boulevardfestes

die „2. Wohnungsbörse in

Herne“ statt.

Von 13 bis 18 Uhr, also genau in

dem Zeitraum des verkaufsoffenen

Sonntags, präsentieren zehn der im

Arbeitskreis Wohnungswirtschaft

Herne vertretenen Wohnungsgesellschaften

bzw. Wohnungsgenossenschaften

sich, ihre Mietangebote

und ihre Serviceleistungen in einer

Zeltstadt auf dem Europaplatz vor

dem Westfälischen Archäologischen

Museum. Ihre Teilnahme zugesagt

haben: Herner Gesellschaft für Wohnungsbau

mbH, Wohnungsverein

Herne eG, Wohnungsgenossenschaft

Herne Süd eG, Ketteler-Baugenossenschaft

Herne eG, Wohnstättengenossenschaft

Wanne-Eickel, Wohnungsgenossenschaft

Selbsthilfe

Wanne-Eickel, TreuhandStelle GmbH,

Vestische Wohnungsgesellschaft

mbH, Deutsche Annington Westfalen

GmbH sowie Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft

mbH.

Außerdem berät die Entsorgung

Herne in Fragen der fachgerechten

Mülltrennung und Müllentsorgung,

die Stadtwerke geben einen Überblick

über ihre Leistungen und zeigen

Tipps zum Energiesparen auf, zwei

Wohlfahrtsverbände – nämlich der

Caritas Verband Herne und die Familien-

und Krankenpflege e.V. Herne

– als Kooperationspartner der Woh-

Foto: Familien- und Krankenpflege Herne

VI | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007


F.U.K. Herne Lokal

nungswirtschaft präsentieren in der

Zeltstadt ihre Arbeit, die Stadtverwaltung

(Abteilung Wohnungswesen)

informiert zum Thema Wohnberechtigungsschein

und Wohngeld

und die Verbraucherzentrale klärt die

Besucher unter anderem über den

neuen Hausenergiepass auf, so dass

alle relevanten Themen rund um das

Wohnen und das Wohnumfeld in

Herne auf der Börse abgedeckt sind.

Selbstverständlich kommen auch

Kurzweil und Unterhaltung nicht

zu kurz: die bekannte Kabarettistin

Esther Münch wird sich in ihrer typischen

Manier als Putzfrau Waltraud

Ehlert unters Volk mischen und Themen

wie Miete, Hausordnung, Flurwoche

etc. ansprechen. Für Kinder

stehen mobile Spielaktionen mit dem

Spielmobil „Tummelhummel“ bereit.

Unter anderem locken Kinderschminken,

Malen ohne Grenzen, Riesenseifenblasen

und eine Buttonwerkstatt.

Darüber hinaus gibt es noch einen

besonderen Service: eine Bimmelbahn

soll die Passanten auf der Bahnhofstraße

„einsammeln“ und direkt

zur Wohnungsbörse befördern.

Schließlich winken bei einem großen

Gewinnspiel noch attraktive Preise

wie Karten für den Mondpalast, ein

Essensgutschein für die „Elsässer Stuben“,

ein Gutschein für den „Beauty

Point im Lago“ sowie Eintrittskarten

für das Westfälische Archäologische

Museum Herne.

Das Museum beteiligt sich auch

selbst als Kooperationspartner mit

einer eigens erstellten Spezialführung

an der Wohnungsbörse. „Wie

sah die Lebenswelt der Neandertaler

aus? Wo schliefen und arbeiteten die

ersten Bauern? Welche Unterkünfte

nutzten die römischen Legionäre in

unserer Region?“ Solche und ähnliche

Fragen werden vor Ort in der

Ausstellung anhand von archäologischen

Hinweisen auf die Wohnsituation

der Menschen in Westfalen von

der Steinzeit bis heute beantwortet.

Die rund einstündige Spezialführung

startet um 14, 15 und 16 Uhr am

Museumseingang.

„Die Idee der Wohnungsbörse entstand

im Jahre 2002 in Duisburg. Ziel

war es, neue Wege zu finden, um

Wohnungsinteressenten behilflich zu

sein und das eigene Unternehmen

mit dem vorhandenen Service darzustellen

und bekannt zu machen“,

erinnert sich Cornelia Grimm, Leiterin

der Abteilung Kundenbetreuung

bei der TreuhandStelle GmbH an

die Anfänge. Gemeinsam mit ihren

Kollegen Karin Schlegel (Deutsche

Annington) und Paul Schmitt (Herner

Gesellschaft für Wohnungsbau mbH)

hat sie die 2. Herner Wohnungsbörse

geplant und vorbereitet. „Die Börse

ist für uns in erster Linie eine Imageveranstaltung,

eine Gelegenheit bei

der sich alle Wohnungsbaugesellschaften

gemeinsam einem breiten

Publikum präsentieren, weniger eine

„Verkaufsveranstaltung“. Wenn es

aber dann doch zum Abschluss von

einigen Mietverträgen kommt, umso

besser.“ Das Konzept „Wohnungsbörse“

wurde mittlerweile auch von

den Städten Essen, Bochum, Bottrop,

Gelsenkirchen und Dortmund übernommen.

Termin:

Sonntag, 2. September 2007

13.00 bis 18.00 Uhr

Auf dem Europaplatz in Herne

z.B.

Seriöse und kompetente Vermietung

von Wohnungen

Lebenslanges Dauernutzungsrecht

Soziale Beratung und Betreuung

WOHNUNGSVEREIN

HERNE eG

Bochumer Straße 72

44623 Herne

Telefon: 02323-99491-0

Telefax: 02323-460873

Internet: www.wohnungsverein-herne.de

E-Mail: info@wohnungsverein-herne.de

Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 | VII


F.U.K. Herne Lokal

Neuer „Wäsche-Hol- und Bringeservice“.

Familien- und Krankenpflege e.V. Herne wäscht schmutzige Wäsche.

Eine völlig neuartige Dienstleistung hat die Familien- und Krankenpflege e. V.

Herne kürzlich in ihr bereits umfangreiches Angebot an Hilfsdiensten aufgenommen.

Seit Anfang August bietet sie ihren Kunden einen „Wäsche-Holund

Bringeservice“ an.

„Ein Blick auf die demographische ihrer Lebensführung unterstützen,

Entwicklung zeigt, dass die Zahl und zwar dort, wo die große Mehrheit

der Älteren lebt, und auch leben

der Älteren in der Bevölkerung in

Deutschland zunehmen wird. Vor möchte, nämlich in ihrem bisherigen

diesem Hintergrund haben wir den Zuhause.“

„Wäsche-Hol- und Bringeservice“ Gegen eine Servicepauschale holen

eingerichtet, denn viele können sich Mitarbeiterinnen die Wäsche beim

aus Alters- oder Krankheitsgründen Kunden zu Hause ab, reinigen und

gar nicht mehr selbst um ihre Wäsche bügeln sie und bringen sie schrankfertig

wieder zurück. Bei Leibwäsche

kümmern, schildert Martina Pohl,

Einsatzleiterin bei der Familien- und richten sich die Waschkosten nach

Krankenpflege e.V. und maßgeblich dem Gewicht der Wäsche, Tischwäsche

wird dagegen nach Größe

an den Planungen für den neuen

Service beteiligt. Familiäre Hilfen entfallen

nicht zuletzt deshalb, weil die groß). Sollte dazu Bedarf bestehen,

der Stücke berechnet (klein, mittel,

Berufstätigkeit von Frauen zunimmt bringen die Mitarbeiterinnen für die

oder weil die Angehörigen – berufsbedingt

– weit entfernt wohnen. Reinigung und holen sie wieder ab.

Kunden auch Wäsche zur chemischen

„In Anbetracht dieser Entwicklung Schließlich gehört noch die fachgerechte

Gardinenpflege zum Umfang

wird deutlich, dass Angebote benötigt

werden, die ältere Menschen in des neuen Angebots.

Das Angebot ist auf das Stadtgebiet

von Herne und Wanne-Eickel beschränkt

und richtet sich ausschließlich

an Menschen, die auch in anderer

Form von der Familien- und Krankenpflege

Hilfe erfahren. „Wir wollen ja

keine Konkurrenten zu Wasch-Centern

oder gewerblichem Wäsche-Service

sein, wir bieten unseren Kunden

lediglich einen zusätzlichen Service

an“, betont Martina Pohl. Daher soll

auch in der Regel das Pflegepersonal,

das die Kunden ja sowieso aufsucht,

den Transport der Wäsche übernehmen.

Sollte das Angebot aber intensiv

genutzt werden, ist auch ein gesondertes

Abholen und Bringen denkbar,

da die relativ kleinen Pflegeeinsatzfahrzeuge

dann die Wäschemengen

nicht mehr aufnehmen könnten.

Gewaschen wird in einer eigens neu

eingerichteten Wäscherei im Gesundheitszentrum

Herne-Wanne. Dort

konnte auch eine über 50jährige Langzeitarbeitslose

auf einem neuerrichteten

Arbeitsplatz eingestellt werden.

Fotos: Fotolia

VIII | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007


F.U.K. Herne Lokal

Eine Spezialwaschmaschine, die auch

Desinfektionsmittel verträgt, und eine

Waschtemperatur von 60 Grad Celsius

sorgen für eine ausreichende Hygiene.

Anschließend kommt die Wäsche

in den Trockner und wird schrankfertig

gebügelt. Wäschesäcke, farblich

unterschiedliche Transportkisten und

eine Kennzeichnung der Wäsche mit

Wäschestiften sollen dafür sorgen,

dass nichts vertauscht wird.

Sollte der „Wäsche-Hol- und Bringeservice“

bei den Kunden gut

ankommen, könnte das der erste

Baustein in einer Kette von „Dienstleistungen

rund ums Haus“ sein. Planungen

über konkrete Erweiterungen

in diesem Bereich finden bereits statt

und zeigen erste, vorsichtig formulierte

Ergebnisse. So können sich die

Verantwortlichen vorstellen, einen

„Getränke-Bringservice“ aufzubauen.

Auch ein Dienst, der den Kunden die

ja doch oft mühselige Gartenarbeit abnimmt,

ist in der Überlegung. Außerdem

erwägt man, einen „Service für

Kleinstreparaturen“ einzurichten, der

beispielsweise tropfende Wasserhähne

repariert oder defekte Leuchtmittel

in der Deckenbeleuchtung auswechselt.

„Noch einmal: all diese Angebote

zielen nicht auf eine irgendwie

geartete gewerbsmäßige Konkurrenz

zu Firmen, welcher Art auch immer“,

stellt Martina Pohl klar. „Sie sollen nur

eine folgerichtige Ergänzung zu den

bereits von den Kunden in Anspruch

genommenen Diensten bieten und

Personen, die aufgrund ihrer körperlichen,

psychischen oder geistigen

Einschränkungen Unterstützung bei

der selbstständigen Lebensführung

benötigen, schnell, preiswert, unkompliziert

und vor allem „aus einer Hand

dargeboten“ die erforderlichen Hilfen

im Alltag bringen.“ Alle weiteren Einzelheiten

und Informationen zu dem

„Wäsche-Hol- und Bringeservice“ erteilt:

Gesundheitszentrum Herne-Mitte

Martina Pohl

Altenhöfenerstr. 42-44

44623 Herne

02323 - 9 94 90 – 24

F.u.K.Herne1@t-online.de

familien-krankenpflege-herne.de

Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 |

IX


F.U.K. Herne Lokal

Sorgenfrei reisen mit F.U.K. - Reisen

... mehr erleben mit Gleichgesinnten!

Nico Koning präsentiert

das neue Plakat von

F.U.K. - Reisen.

Sommerzeit ist Reisezeit. Doch während für junge Menschen kein

Reiseziel zu weit und keine Herausforderung zu groß scheint und

auch lange Anfahrten mit dem eigenen Auto, Unterkunftssuche und

die Programmgestaltung am Urlaubsort kein Problem darstellen,

scheuen viele Senioren, die zwar gerne verreisen würden, genau

diese Begleitumstände einer Reise.

Sorgenfrei reisen lautet nun ihr Motto und

die lästigen organisatorischen Dinge würden

sie gerne in fremde Hände legen?

„Genau für diese jung gebliebenen Menschen

in der zweiten Lebenshälfte bietet „F.U.K.

Reisen“ ein spezielles und breit gefächertes

Angebot“, betont Nico Koning, Büroleiter

des Reiseunternehmens. „Es gliedert sich in

die vier Blöcke: „Service Reisen“, „Von-Türzu-Tür-Reisen“,

„Reisen für Allein-Reisende“

und „Tagesausflüge“. Alle Reisen haben gemein,

dass wir den Gästen den Wunsch nach

Service, Komfort und ein bisschen Luxus erfüllen

möchten.“

Die „Service-Reisen“ richten sich vor allem an

Senioren, die gerne in der Gruppe verreisen

möchten und die Sicherheit einer permanenten

Reisebegleitung schätzen. Die Abreise und die

Rückkehr erfolgen wohnortnah, jedoch ohne

erst an endlosen Zusteigestationen die einzelnen

Teilnehmer einzusammeln. Auf Wunsch wird

das Gepäck auch schon am Vortag der Abreise

abgeholt. Die Flug-, Zug- oder Busreisen führen

sowohl zu innerdeutschen, als auch zu internationalen

Zielen: Oostende, Rom, Mallorca und

Krakau finden sich ebenso im Programm wie

Norddeich, Thüringen oder die mecklenburgische

Ostseeküste.

Vor jeder Reise findet ein Treffen statt, bei dem

der Reisebegleiter sich und den geplanten Reiseverlauf

vorstellt. Gleichzeitig können die Teilnehmer

dort ihre Mitreisenden kennenlernen.

Um die Individualität und Überschaubarkeit zu

gewährleisten ist die Teilnehmerzahl auf maximal

20 Personen beschränkt. Außerdem ist auch

ein Nachtreffen bei „F.U.K. Reisen“ gute Tradition.

Dort können die Reisenden die gemeinsam

gemachten Erfahrungen noch einmal Revue

passieren zu lassen, Reiseeindrücke und Fotos

auszutauschen, so dass die Reise harmonisch

ausklingt.

Die „Von-Tür-zu-Tür-Reisen“ dagegen sind eigens

für Senioren gedacht, die alleine, mit Freunden

und/oder mit dem Partner verreisen möchten.

Diese Reisen werden von „F.U.K. Reisen“ ganz

individuell für jeden einzelnen Kunden geplant

und organisiert. Nico Koning beschreibt den Ablauf:

„Sie buchen ein Reiseziel aus unserem viel-

Fotos: Fotolia

X | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007


F.U.K. Herne Lokal

Die ewige Stadt Rom und Oberhof in Thüringen sowie Oostende sind besonders günstige Angebote im neuen Reisekatalog.

fältigen Angebot. Am Reisetag werden

Sie von unserem Fahrer in einem Fahrzeug

der gehobenen Mittelklasse oder

einem Kleinbus von zu Hause aus abgeholt

– auf Wunsch holt der Fahrer das

Gepäck aus Ihrer Wohnung und bringt

dieses in das Fahrzeug. Sie werden am

Reiseziel bis direkt vor das gewählte

Hotel gefahren und Ihr Gepäck wird

nach Ankunft in das Hotel gebracht.

Sie verbringen Ihren unbeschwerten

Urlaub mit Halb- oder Vollpension am

Reiseziel. Am Tag der Abreise werden

Sie zuverlässig am Hotel Ihres Reiseziels

wieder abgeholt und sicher nach Hause

gebracht – selbstverständlich bringt

Ihnen unser Fahrer auch am Ende der

Reise Ihr Gepäck gerne wieder zurück

in die Wohnung. Der im Katalog ausgeschriebene

Preis enthält die Unterkunft

mit Verpflegung im gewählten Hotel

Der neue Katalog

ist da!

... mehr erleben

mit Gleichgesinnten!

Ihr Spezialist für

Seniorenreisen

Herbst/Winter 2007

& Frühjahr 2008

und die Transfers von Ihrer Haustür zum

Hotel und zurück. Sie brauchen also

nur noch in Ruhe Ihren Koffer packen

und den Urlaub genießen, den Rest

erledigen wir!“ Zur Zeit werden zum

Beispiel die Bäder Essen, Orb, Zwischenahn,

Salzuflen, Pyrmont, Rothenfelde,

Sooden oder Waldliesborn angesteuert

und noch andere Ziele sind im neuen

Katalog aufgeführt.

Für manche Senioren, die ihren Partner

verloren haben, ist es schwer, wenn

sie mit glücklichen Paaren zusammen

verreisen müssen. Die „Reisen für

Allein-Reisende“ wenden sich daher

ausschließlich an alleinstehende Senioren

die gerne mit einer betreuten

Gruppe verreisen möchten. „Es ist uns

aber ganz wichtig darauf hinzuweisen,

dass diese Reisen von uns nicht als

Single-Reisen zum kennenlernen eines

Soeben erschienen ist der neue und

kostenlose Reisekatalog für das Jahr

2008. Unter einem neuen Logo, aber

weiterhin mit der bewährten Konzeption

bietet „F.U.K. Reisen“ wieder zahlreiche

Ziele in Deutschland und Europa an.

Neu im Programm sind unter anderem eine

Flugreise nach Krakau und Ziele an der

Costa Brava sowie an der Ostsee.

Außerdem locken drei Preishighlights nach

Rom, Oostende und Oberhof/Thüringen.

neuen Partners geplant sind, sondern ein

Angebot darstellen im Kreise einer höchstens

20 Personen umfassenden Gruppe

zu reisen“, betont Nico Koning. Zur Zeit

werden zwei verschiedene Reiseziele angeboten:

Bulgarien und eine Reise in die

Türkei.

Die „Tagesausflüge“ von „F.U.K. Reisen“

finden jeweils einmal im Monat statt und

führen jedes Mal in eine andere spannende

Region. Diesjährige Ziele waren

bzw. sind beispielsweise Sorpesee und

Arnsberg, Maastrich, Winterberg oder der

Weihnachtsmarkt in Hattingen.

Rufen Sie uns an,

wir beraten Sie gerne!

F.U.K. - Reisen Zentrale

Nico Koning

Feldsieper Str. 19

44809 Bochum

0234 - 577 08 07

n.koning@fuk-reisen.de

F.U.K. - Reisen Herne

Christa Stolte

Altenhöfenerstr. 42-44

44623 Herne

02323 - 994 90 13

c.stolte@fuk-reisen.de

Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 |

XI


F.U.K. Herne Lokal

Bis ins hohe Alter zu Hause leben -

Das Hausnotrufsystem gibt dazu die nötige Sicherheit.

Der größte Wunsch fast aller älterer Menschen ist es, möglichst lange

selbstständig und unabhängig zu bleiben. An erster Stelle steht

dabei der Gedanke, solange wie möglich in der eigenen Wohnung

zu leben.

Dort fühlen sich die Senioren geborgen und

zu Hause. Die eigenen vier Wände halten für

sie eine Vielzahl von Erinnerungen bereit, an

ihre jungen Jahre, an das Heranwachsen der

Kinder, an den vielleicht schon verstorbenen

Lebenspartner. Verständlich, dass sie in der

gewohnten Umgebung nun auch ihren Lebensabend

verbringen möchten. Doch allein

zu wohnen, das kann zum Problem werden,

wenn sich gesundheitliche Beeinträchtigungen,

Behinderungen und Einschränkungen

der Mobilität im Alter einstellen. „Was ist,

wenn ich in meiner Wohnung stürze, selbst

nicht mehr aufstehen kann und das Telefon

in unerreichbarer Weite ist?“ so fragen sich

besorgt viele Seniorinnen und Senioren.

Die Familien- und Krankenpflege e. V. Herne

bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen

Roten Kreuz Kreisverband Herne e.V., dem Diakonischen

Werk Herne und dem Herner Caritasverband

ein hilfreiches Hausnotrufsystem

an, mit dem Alleinlebende in die Lage versetzt

werden, im Falle einer plötzlich auftretenden

Notsituation schnell und einfach Hilfe anzufordern.

„Über einen kleinen Sender, der wie

eine Armbanduhr am Handgelenk oder wie

Fotos: Mateusz Zagorski, Alberto Pérez Veiga @ Fotolia

XII | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007


F.U.K. Herne Lokal

Mit dem Sender (oben) können Sie jederzeit auf Knopfdruck Hilfe rufen.

Jürgen Diekämper erläutert das Hausnotrufgerät.

Foto: Alberto Pérez Veiga @ Fotolia

eine Kette um den Hals getragen

wird, können Sie auf Knopfdruck

jederzeit Hilfe rufen“, erklärt Jürgen

Diekämper, Leiter der Abteilung

ambulante Dienste beim DRK das

System. „Technische Voraussetzung

für die Installation des Hausnotrufs

ist lediglich ein haushaltsüblicher

Telefon- und Stromanschluß für die

Basisstation. Über dieses Gerät oder

über den Sender, auch „Funkfinger“

genannt, können unsere derzeit 630

Kunden jederzeit eine Sprechverbindung

mit der Hausnotrufzentrale der

Wohlfahrtsverbände im Altenhilfezentrum

Bergmannstraße in Herne-

Wanne herstellen.“

Das äußerst leistungsstarke und empfindliche

Mikrofon der Freisprecheinrichtung

des Geräts ermöglicht eine

verständliche Kommunikation auch

über weitere Strecken, also praktisch

von jedem Punkt der Wohnung

aus. Außerdem ist der „Funkfinger“

Spritzwasser geschützt, so dass er

vom Kunden zwar nicht beim Baden

oder Duschen direkt getragen, aber

doch in erreichbarer Nähe abgelegt

werden kann. Gerade das ist sehr

wichtig, denn im Badbereich erfolgen

erfahrungsgemäß die meisten

Stürze und anderen Unfälle.

Wenn der Notruf in der rund um die

Uhr besetzten Zentrale aufläuft, meldet

sich sofort ein Mitarbeiter und

erkundigt sich nach der konkreten Situation,

in der sich der Hilfesuchende

befindet. Ein hinterlegtes Datenblatt

gibt ihm darüber hinaus Auskunft

über den allgemeinen gesundheitlichen

Zustand des Kunden, über

eventuell einzunehmende Medikamente

und deren Nebenwirkungen

und andere Besonderheiten.

Dann schickt die Leitstelle schnelle

Hilfe: das können je nach vorheriger

Absprache entweder

MitarbeiterInnen der jeweiligen Pflegedienste

sein oder aber auch Angehörige

oder Nachbarn, die verständigt

werden, um nach dem Rechten

zu sehen. Selbstverständlich werden

von der Zentrale aus im akuten Notfall

auch Notarzt und Rettungswagen

alarmiert.

„Damit aber eine sofortige Hilfe erfolgen

kann, ist es unbedingt notwendig,

dass der Kunde im Tresor

der Notrufzentrale einen Haustürund

Wohnungsschlüssel hinterlegt

hat. Nur dann können ja die Helfer

auch wirklich sofort zu ihm vordringen.

Wäre kein Schlüssel hinterlegt,

müsste die Feuerwehr die Tür gewaltsam

öffnen oder gegebenenfalls

ein Fenster einschlagen“, weist Jürgen

Diekämper auf einen wichtigen

Punkt hin, der jedoch bei den Kunden

immer wieder auf unbegründete

Bedenken stößt. Denn Sicherheit und

Diskretion bei der Schlüsselaufbewahrung

sind jederzeit gewährleistet,

ein Missbrauch ist definitiv ausgeschlossen.

„Neben diesem aktiven Notruf kennt

das System auch noch einen passiven

Notruf, die sogenannte „Tagestaste“.

Das heißt, wenn der Kunde nicht innerhalb

eines vereinbarten Zeitraums

– in der Regel ein- bis zweimal am

Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007 | XIII


F.U.K. Herne Lokal

Hilfsdienst, Volkssolidarität u.a., die in

ca. 180 Notrufzentralen bundesweit

die rund 350.000 Nutzer versorgen.

Mit einem eigens dafür ausgerüsteten Auto ist der Hausnotrufdienst im

Alarmfall schnell vor Ort.

Tag - durch Drücken dieser Taste sozusagen

ein Lebenszeichen an das

Gerät gibt, schlägt es automatisch

Alarm, indem es die Leitstelle anruft.

Reagiert dann auf den Rückruf des

Mitarbeiters beim Kunden niemand,

kommt sofort Hilfe. Es ist damit ausgeschlossen,

dass jemand beispielsweise

nach einem Sturz hilflos in der

Wohnung liegt“, erklärt Ulrike Seibel-

Westphal. Sie ist seit mehr als 20

Jahren als examinierte Krankenschwester

tätig und betreut die rund 250

Hausnotruf-Kunden der Familien- und

Krankenpflege e. V. Herne. Die 43jährige

steht in ständigem Kontakt zu der

Hausnotrufzentrale und fährt auch

regelmäßig Nachteinsätze für das DRK.

Durchschnittlich zwei- bis dreimal pro

Nacht fährt sie dann raus. „Meistens

sind es Stürze, aus dem Bett oder auf

der Toilette, die zum Notruf führen,

weil die Kunden nicht aus eigener

Kraft wieder auf die Beine kommen“,





berichtet die Krankenschwester aus

ihrer Praxis. „Wirklich ernste Notfälle

sind zum Glück selten.“ Für ihre Kunden

hat Ulrike Seibel-Westphal immer

ein offenes Ohr und steht ihnen mit

Rat und Tat zur Seite. Das reicht von

der Installation und Überprüfung der

Hausnotrufgeräte vor Ort, über Hilfestellung

bei Anträgen auf Kostenübernahme

bei der Kranken- bzw.

Pflegekasse bis zur Lösungssuche für

weitere Probleme der Kunden in Zusammenarbeit

mit den einzelnen Fachgebieten

der Familien- und Krankenpflege

e. V. Herne.

Schon ab 17,90 Euro pro Monat können

Interessierte sich den elektronischen

Schutzengel ins Haus holen.

In vielen Fällen werden diese Kosten

auch von der Pflegeversicherung

übernommen.

Nach Angaben des Bundesverbands

Hausnotruf gibt es derzeit in etwa

350 deutschen Städten das Hausnotrufsystem.

Neben einigen privaten

Anbietern sind es vor allem Hilfsorganisationen

und Verbände wie Arbeiter-

Samariter-Bund, Arbeiterwohlfahrt,

Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie,

Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser

„Das Hausnotrufsystem ist vor allem

für ältere Alleinlebende eine große

Hilfe. Besonders wenn sie sich in Ihrer

Mobilität eingeschränkt fühlen,

schlecht sehen können und vielleicht

schon einmal gestürzt sind. Auch bei

Herz- und Kreislauferkrankungen,

hochgradigem Diabetes mellitus, Epilepsie

und einer Reihe weiterer Erkrankungen,

kann das Notrufsystem eine

gewisse Sicherheit geben und dadurch

die allgemeine Lebensqualität heben

und ein selbstbestimmtes Leben zu

Hause unterstützen“, nennt Ulrike Seibel-Westphal

einige Zielgruppen, für

die das Hausnotrufsystem interessant

sein könnte. „Bis ins hohe Alter zu

Hause zu leben – mit dem Hausnotruf

ist das sicher möglich, das zeigt unsere

fast zehnjährige Erfahrung hier

in Herne. Übrigens vertrauen auch

viele junge Menschen darauf, wenn

sie aufgrund gesundheitlicher Risiken

oder einer Behinderung auf schnelle

Hilfe angewiesen sind. Qualifizierte

Hilfe ist so schnell vor Ort.“

Hausnotruf

Ulrike Seibel-Westphal

02323 - 229 05 67

XIV | Gesundheit vor Ort Lokal 3/2007


Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Wanne-Eickel

Älter werden – sicher und zufrieden! Wir bieten Ihnen Rat und Hilfe:

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Tel. 0 23 25/9 69-500

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Tel. 0 23 25/93 73-0

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• Tagespflege,Tel. 0 23 25/9 69-450

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Tel. 0 23 25/9 69-521

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Freizeit & Kultur

Fortsetzung

von Seite 10

Museum Küppersmühle für moderne Kunst

1. Marina

Duisburg

2.

In der Marina können Sportboote gemietet

und andere Dienstleistungen

rund um das Boot in Anspruch genommen

werden.

In dem historischen imposanten Backsteinbau

von 1916 wurde ein privates Museum

eingerichtet, in dem neben einer ständigen

Sammlung regelmäßig Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler zu sehen sind.

Schwerpunkt ist dabei die deutsche Kunst der Nachkriegszeit. Nach der Besichtigung

empfiehlt sich ein Besuch im gemütlichen Café – Bistro mit Blick auf das Hafenbecken.

Philosophenweg 55

47051 Duisburg

0203 - 30 19 48 11

museum-kueppersmuehle.de

Philosophenweg 19

47051 Duisburg

0203 - 30 55 0

marinaduisburg.de

Garten der Erinnerung

4.

Foto: Museum Kuppersmühle, Atlantis Kindermuseum, Moritz Mehrlein @ Fotolia, Stadt Duisburg, Hintergrundgrafik: Mirko Raatz @ Fotolia

Kultur- und Stadthistorisches Museum

Der Altbau aus dem Jahr 1905 wurde geschmackvoll

durch einen Neubau aus Stahl

und Glas ergänzt. Im Innern befindet sich

eine Ausstellung zur Geschichte der Stadt

und des Innenhafens.

Johannes-Corputius-Platz 1

47049 Duisburg

0203 - 28 32 640

stadtmuseum-duisburg.de

3.

Im Umfeld des neuen Jüdischen Gemeindezentrums

wurde ein Gesamtkunstwerk

geschaffen: seine „soziale

Plastik“ verbindet Vergangenes mit Gegenwärtigem.

Elemente der alten Speicherbauten

sind zu modernen Plastiken

umgestaltet, alte Bausubstanz ist zur

Sitzgelegenheit geworden. Die Rasenflächen

laden zu vielfältiger Nutzung

ein, zumal der „Garten der Erinnerung“

abends sehr schön illuminiert ist.

DIE AUSSTELLUNG

6.

ZUR STADTGESCHICHTE

5.

Uferpromenade Atlantis Kindermuseum

Wer von all den Besichtigungen

ermü-

bis zur Gegenwart

noch bis in die 1960er Jahre große Getreidemengen

In dem ehemaligen „Wehrhahnspeicher“ wurden

Von der Steinzeit

det ist,

DUISBURG

findet auf

gelagert. Heute können Kinder hier mit allen Sinnen

der Uferpromenade

den Lebensraum „Stadt“ erforschen. Anhand der

reichlich Gelegenheit

zur Erholung:

der Stadt“ werden Kinder unter pädagogischer An-

drei Themen-Schwerpunkte „unter“, „in“ und „über

die gut besuchte die neue Geschichte

leitung zu Entdeckern, Forschern, Künstlern und

Gastronomie-Meile einer alten Stadt

Wissenschaftlern.

bietet verschiedenste Restaurants,

Bistros und Cafés. Vor allem morgens

Philosophenweg 23-25

47051 Duisburg

und abends wird die Uferpromenade

zur Laufbahn für Jogger und jugendliche

Skateboard-Künstler.

0203 - 44 99 00

kindermuseum.de

Gesundheit vor Ort 3/2007 | 11


Info & Service

Jahresfest:

Erntedank

Erntefeste werden gefeiert, seitdem die Menschen Ackerbau betreiben.

Das Erntedankfest fällt, je nach Gegend an unterschiedlichen

Tagen gefeiert, immer in die Umgebung der herbstlichen Tag- und

Nachtgleiche am 21. September.

Zu diesem Zeitpunkt sind überall auf der Erde

Tag und Nacht (ungefähr) gleich lang, weil

jeweils die Hälfte der täglichen Sonnenbahn

oberhalb bzw. unterhalb des Horizontes liegt.

Die Sonne geht nun exakt im Osten auf und

im Westen unter. Die nördliche Erdhalbkugel

ist für die Dauer des nächsten halben Jahres

von ihr abgewandt, es beginnt der Herbst.

Die antiken Astrologen haben der Herbst-Tagund

Nachtgleiche das Tierkreiszeichen „Waage“

zugeordnet, das die kosmische Balance

symbolisiert. Es charakterisiert die Stimmung

in den Wochen des ausgehenden Septembers:

eine Zeit der Harmonie und Ausgeglichenheit

ist eingetreten. In der Landschaft

herrschen goldene Töne vor, die Scheunen

füllen sich mit der Ernte. Leise Abschiedsstimmung

mischt sich in das friedliche Bild:

die Blätter fallen von den Bäumen, die

Vögel machen sich auf den Weg in Richtung

Süden. Traditionell ist es eine Zeit

der Dankbarkeit für die Gaben der

Natur und des Feierns nach getaner

Erntearbeit. Zahlreiche, nach landschaftlicher

Region unterschiedliche

Bräuche sind uns erhalten, z.B. solche,

die den zuletzt geernteten Ähren oder Feldfrüchten

besondere Bedeutung beimessen.

Das Feuer spielt immer eine zentrale Rolle

bei diesen Feierlichkeiten. So wird beim

Zusammensitzen am Lagerfeuer

oder am Kamin des vergangenen

Jahres gedacht,

es werden Wünsche für das nächste

Jahr auf Zettel geschrieben und den Flammen

übergeben. Gemeinsam ist allen Bräuchen die

Dankbarkeit für das Positive in der Vergangenheit

und die vertrauensvolle Vorbereitung

auf die dunkle Zeit des Jahres.

Rainer Maria Rilke hat die Atmosphäre der

beginnenden Herbstzeit in einem Gedicht eingefangen:

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten;

sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

Aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

Unendlich sanft in seinen Händen hält.

12 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Kinderecke

Erntedankkörbchen

Die Erntedankzeit bietet sich an,

um mit den Kindern zu Hause ein

kleines Fest gestalten. Dazu nehmen

die Kinder zum nachmittäglichen

Herbstspaziergang ein Körbchen mit,

in das alles gelegt wird, was die Natur

zur Reife gebracht hat. Diese „Ernte“

kann überall „eingebracht“ werden,

es ist gar nicht nötig, weit auf´s Land

hinauszufahren: auch am Stadtrand findet

man viele essbare Wildfrüchte wie

Holunderbeeren, Schlehen, Brombeeren

oder Hagebutten. Aber auch nicht essbare

Baumfrüchte werden gesammelt:

Bucheckern, Eicheln und Kastanien. Ein

kleiner Strauß lässt sich aus Ähren und

Herbstblumen oder Zweigen binden. Zu

Hause fertigt man dann mit den Kindern

eine Tischdekoration: gemeinsam arrangieren

alle ein schönes Tuch (Kopftuch)

auf dem Tisch. (Tuch glatt hinlegen,

den Mittelpunkt mit zwei Fingern greifen

und im Uhrzeigersinn drehen, bis

das Tuch eine Spirale bildet. Die Ecken

einschlagen). In die Mitte kommt die

Vase mit den Ähren, darum herum legt

man die Früchte dekorativ in die Falten

des Tuches. Während des Essens oder

Kaffeetrinkens werden die Früchte betrachtet,

ihre Herkunft und ihre Namen

besprochen, später kann mit ihnen gebastelt

werden.

Kinderleicht - 2 einfache Rezepte für diese Jahreszeit:

Süßer Holunderauflauf

500 g Holunderbeeren

500 g Zwetschgen

3 Birnen

1-2 EL Honig

Saft einer Zitrone

½ Stange Zimt

2 gestr. EL Speisestärke

Fotos: Photocase, Christy Thompson, Andrzej Mielcarek @ Fotolia

Holunderbeerhonig

2 Tassen Holunderbeeren

500 g Honig

Gewaschene Holunderbeeren langsam

aufkochen, auf kleiner Flamme 5 Minuten

ziehen lassen, dann durch ein Sieb

passieren. 3 Esslöffel davon mit dem

Honig mischen.

Dieser Honig eignet sich zum Süßen von

Müsli, Obstsalat und Quarkspeisen.

Die gewaschenen Holunderbeeren entstielen,

Zwetschgen entsteinen und halbieren,

Birnen schälen, entkernen und in

kleine Stücke schneiden. Die Früchte mit

dem Zitronensaft und der Zimtstange

kochen, bis sie weich sind. Zimtstange

entfernen, Topf vom Feuer nehmen und

die mit etwas Wasser glattgerührte Speisestärke

zugeben. Unter Rühren noch

einmal aufkochen. Auskühlen lassen,

mit dem Honig süßen und mit Schlagsahne

oder Vanillesoße servieren.

13 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Gesundheit

Gemüse rund um`s Jahr

Der Kürbis

Der Early Butternut hat wenig

Kerne, eine dünne Schale und schmeckt

leicht nussig. Wegen seiner Birnenform

eignet er sich gut zum Füllen.

Der Hokkaido ist mit 15 - 25 cm.

Durchmesser einer der kleinen Kürbisse,

dafür aber umso aromatischer.

Seine Schale (grün oder orange) ist

so dünn, dass man sie sogar mitessen

kann.

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Zu Halloween sieht man überall Kürbislaternen;

auch die kleinen, ungenießbaren Zierkürbisse sind allgemein

bekannt. Nur als Nahrungsmittel findet der große Speisekürbis bei uns

bisher nicht viel Anklang. Dabei ist er ein Alleskönner!

Der Gelbe oder Rote Zentner ist

ein Riese: da er bis zu 50 kg wiegen

kann, wird er meist in Stücken verkauft.

Sein gelbes Fruchtfleisch eignet sich am

Besten zum Einlegen.

Er erscheint in sehr verschiedenen, ansprechenden

Gestalten und ist nicht

nur vielseitig verwendbar und schmackhaft,

sondern auch extrem gesund. Das

Fruchtfleisch und das aus den Kernen

auch die Fruchthülle zur Aufbewahrung

von Vorräten oder als Trinkgefäß. Nach

der Entdeckung Amerikas durch Columbus

1492 gelangte der Kürbis nach

Europa, wo er im Jahr 1543 erstmalig

Die Angabe der Kürbissorten bei den

nachfolgenden Rezepten dient der Anregung.

Durch Verwendung anderer

Sorten werden unterschiedliche Geschmacksvarianten

erzielt.

gewonnene Öl strotzen nur so von ge-

als „amerikanischer Kürbis“ in der Li-

Delikate Kürbissuppe

sundheitsfördernden Substanzen. Dazu

gehören das Beta-Karotin, das die

Zellen vor dem Angriff freier Radikaler

schützt, Vitamin A, Magnesium, Kalzium

und Kalium. Das Kürbisfleisch wirkt

regulierend auf den Wasser- und Wär-

teratur erwähnt wird. Auf seine Funktion

als Aufbewahrungsbehälter deutet

seine Bezeichnung: „Kürbis“ geht auf

das lateinische Wort „corbis“ (= Korb,

Gefäß) zurück.

Heute gibt es über 800 verschiedene

600 g Kürbisfleisch (beliebige Sorte),

Ingwerwurzel (frisch), 2 Süßkartoffeln,

Instant – Hühnerbrühe, ½ TL

gemahlener Kümmel, 1 Prise Zucker,

1 EL Tomatenmark, 1 Spritzer Tabasco,

Krabbenfleisch, evtl. süße Sahne

mehaushalt. Die Kerne, als Öl oder getrocknet

verzehrt, wirken beruhigend

auf die Blase; bei gutartigen Prostatavergrößerungen

ist eine heilsame Wirkung

wissenschaftlich erwiesen. Der

Kürbis gehört botanisch zu den Beeren

und ist mit seinen bis zu 100 kg die

größte – und wohl auch älteste - Beere

der Welt. Ausgrabungen belegen, dass

er schon vor über 8000 Jahren bei indianischen

Urvölkern in Südamerika

bekannt war. Sie verwendeten nicht

nur das Fleisch zur Ernährung, sondern

Kürbissorten, die sich in Aussehen, Geschmack

und Verwendung unterscheiden.

Je nach Sorte erfolgt die Ernte von

August bis Ende Oktober.

Zu den am häufigsten angebotenen

Sorten gehören:

Der Muskat-Kürbis.

Die stark gerippte Schale ist braungrün,

sein Fruchtfleisch leuchtend orange.

Er schmeckt leicht süßlich und nach

Muskat und eignet sich besonders zum

Herstellen von Marmelade.

Das Kürbisfleisch und ein Stück Ingwer

(ca. 2 – 3 cm.) in kleine Stücke

schneiden, in der Hühnerbrühe

bissfest kochen. Die Süßkartoffeln

gesondert zerkleinern, kochen,

dann zerstampfen und als Purrée

zur Kürbis-Ingwer-Brühe geben.

Alle übrigen Zutaten (außer den

Krabben) zugeben und köcheln,

bis alles weich ist. Mit dem Mixstab

passieren. Dann die Krabben

zugeben und kurz ziehen lassen.

Evtl. mit Sahne verfeinern.

Fotos: Photocase

14 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Gesundheit

Kürbispfanne

Kürbisgratin

Herzhafter Kürbiseintopf

300 g Kürbisfleisch (Early Butternut),

1 Paprikaschote, 2 Möhren, 100 Porree,

100 g Sellerie, 100 g Zwiebel, Öl, 1 TL

Instant – Gemüsebrühe, 2 EL Weißwein,

1 TL getrockneter Rosmarin, 2 EL Butter

2 Tomaten, Bohnenkraut/Basilikum/

Oregano/Petersilie

500 g Kürbisfleisch (Hokkaido- Kürbis),

1 Zwiebel, 1 Stange Porree, 1 Stück Sellerie,

2 Möhren, 100 g rohe Schinkenwürfel,

100 g süße Sahne

1 Eigelb, 20 g Butter, Salz/Pfeffer/Muskat,

Petersilie (gehackt)

600 g Kürbisfleisch (Muskat-Kürbis),

500 g Kartoffeln, 400 g Kassler- Fleisch,

1 Zwiebel, 3 EL Öl, ½ l Instant – Fleischbrühe,

½ TL getrockneter Thymian, 1 TL

Paprikapulver (edelsüß), ½ EL Senf

Das Gemüse in Streifen oder Würfel

schneiden. Die Zwiebel in Öl andünsten,

das übrige Gemüse (außer den

Tomaten) zugeben, in Brühe und

Weißwein 15 Minuten köcheln. Dann

die Tomatenstücke, die Butter und

die restlichen Kräuter zugeben und

ziehen lassen, bis alles gar ist.

Kürbisfleisch und geputztes Gemüse

in kleine Würfel schneiden. Alles

würzen, in Butter ca.15 Minuten

dünsten, dann in eine gebutterte

feuerfeste Form füllen. Mit Schinkenwürfeln

und Petersilie bestreuen. Die

Sahne steif schlagen, mit dem Eigelb

mischen und auf dem Gemüse verteilen.

Im Ofen (Grill) überbacken.

Kürbis, Kartoffeln und Zwiebel schälen

und würfeln, Kassler in mundgerechte

Stücke schneiden. Die Gewürze,

das Fleisch und die Kartoffeln 10

Minuten in der Brühe köcheln.

Dann Kürbiswürfel dazugeben, nochmals

5 – 10 Minuten köcheln. Mit

dem Senf abschmecken.

Fotos: Photocase, , Franz Pflueg @ Fotolia

Was bedeutet eigentlich ...

Fieber?

Fieber ist eine Reaktion des Körpers,

die bei vielen Krankheiten auftreten

kann. Sie soll vor allem dazu beitragen,

die Abwehrkräfte des Körpers zu

stärken. Deshalb sollte man mit fiebersenkenden

Maßnahmen vorsichtig sein

und zuerst versuchen, die Ursache des

Fiebers herauszufinden. Die normale

Körpertemperatur liegt etwas unterhalb

von 37° C (im Mund oder im Darm

gemessen, Messungen unter dem Arm

sind ungenau!). Von Fieber spricht man

erst ab einer Temperatur von etwas

38°. Bei sehr hohen Temperaturen

(ab etwa 40°) können fiebersenkende

Mittel den Kreislauf entlasten, sie

sollen aber nur nach Rücksprache mit

dem Arzt gegeben werden. Frieren und

Schüttelfrost des Patienten deuten auf

weiter steigendes Fieber hin, Hitzegefühle

und Schweißausbrüche

kündigen ein baldiges Abfallen

des Fiebers an. Fieber hat

einen stark erhöhten

Flüssigkeitsverbrauch

zur

Folge, weshalb

sehr viel mehr

als üblich getrunken werden

sollte (Wasser oder Kräuter- bzw.

Früchtetee).

Gesundheit vor Ort 3/2007 | 15


Gesundheit

Wassergymnastik (Aquafitness)

Der sanfte Weg zur Beweglichkeit

Gymnastik im Wasser ist eine besonders schonende Art, Sport zu treiben.

Nicht umsonst unterstützen viele Krankenkassen die Teilnahme

an Aquafitness-Kursen auch finanziell: die Bedeutung solcher Aktivitäten

für die Vorbeugung und Linderung von Zivilisationskrankheiten

ist erwiesen.

Zu diesen gehören Beschwerden mit der Wirbelsäule,

Gelenkschmerzen, Venenleiden, Gewebeschwäche,

Osteoporose u.v.m. Aber auch für Schwangere,

für Senioren und Übergewichtige ist das sanfte

Training im Nassen sehr zu empfehlen – oder für

Menschen, die einfach Spaß an der gemeinsamen

Bewegung haben. Beim Laufen, Springen, Strampeln

und balancieren im brusthohen Wasser geht es

nämlich mehr um das Vergnügen als um Leistung.

Im Gegensatz zu Sportarten, die vor allem einzelne

Körperregionen wie Arme, Beine oder den Rücken

beanspruchen, hat die Wassergymnastik ein ganzheitliches

Trainingskonzept. Es nutzt den Auftrieb,

den der Körper durch das Wasser erhält, um gelenkund

wirbelsäulenschonend Übungen durchzuführen,

die im Trockenen anstrengend und belastend

wären, im Nassen aber ein wohltuendes Körpergefühl

hervorrufen. Besonders günstig wirkt sich der

hydrostatische Druck auf die Blutgefäße aus, die auf

diese Weise trainiert und gestärkt werden. Die Massagewirkung

des Wassers auf die Haut fördert die

Durchblutung des Gewebes, strafft und entschlackt

es. Die gesamte Körpermuskulatur erfährt durch

ständig wechselnde Anspannung und Dehnung eine

Lockerung und wird nachhaltig aufgebaut.

Bevor Sie sich zur Teilnahme an einem Kurs

entschließen, probieren Sie beim nächsten Besuch

im Schwimmbad doch einfach ein paar

Übungen aus und stellen Sie fest, ob sie Ihnen

gut tun:

Zur Stärkung der Arme

Stellen Sie sich so an den Beckenrand, dass Ihnen

das Wasser bis zur Brust reicht. Der Rücken

liegt flach am Beckenrand an, die Knie sind

leicht gebeugt. Ihre Oberarme liegen eng am

Körper, die Unterarme sind im rechten Winkel

nach vorn gestreckt, die Handflächen zeigen

zum Boden. Jetzt strecken Sie abwechselnd die

Arme senkrecht nach unten und heben die Unterarme

wieder in waagerechte Position. Führen

Sie diese Bewegung so oft in gleichmäßigem

Rhythmus aus, bis Sie ein wohltuendes Ermüdungsgefühl

in den Armen spüren.

Zur Stärkung der Beine und des

Bauches

Setzen Sie sich im seichten Wasser am Beckenrand

auf den Boden und stützen Sie sich mit den

Armen am Rand ab. Heben Sie die Beine soweit

an, dass die Zehen aus dem Wasser schauen.

Jetzt öffnen Sie die Beine so weit wie möglich,

halten diese Position etwas und schließen die

Beine anschließend wieder, ohne sie abzulegen.

Wiederholen Sie die Übung so oft, wie es Ihnen

angenehm ist.

Foto: Photocase

16 | Gesundheit vor Ort 3/2007


Gesundheit

Wellness im Alltag -

Pflege und Entspannung für Körper und Seele

Hautpflege ist kein überflüssiger

Luxus. Die Oberhaut stößt täglich

ca. 500 Millionen tote Zellen ab.

Sie wird in ihrer Fett- und Feuchtigkeitsproduktion

durch Ernährungsumstellungen

oder Hormonschwankungen

beeinflusst und ist

der Witterung ausgesetzt.

Erstaunlich, was unsere zarte Oberfläche

so alles wegsteckt! Sie hat es verdient,

durch sinnvolle Pflegemaßnahmen

unterstützt zu werden, um bis

ins hohe Alter unser Wohlbefinden zu

sichern! Einige Grundregeln sind dabei

zu beachten:

1. Finden Sie zunächst heraus, welcher

„Hauttyp“ Sie sind. Dies lässt sich am

Leichtesten an der Gesichtshaut feststellen

und richtet sich vor allem nach

deren Fettgehalt:

trockene Haut ist spröde, schuppig,

neigt zu Entzündungen und

frühzeitiger Faltenbildung;

fettige Haut glänzt, erscheint dick

und großporig und neigt zur Bildung

von Pickeln und Mitessern;

Mischhaut ist fettig im Bereich von

Stirn, Nase und Kinn (der „T-Zone“)

und trocken an den Wangen;

Normale Haut hält alle Prozesse

im Gleichgewicht, sie ist gut durchblutet

und unproblematisch.

2. Wählen Sie die Pflegeprodukte, die

für Ihren Hauttyp angemessen sind

und gehen Sie in vier Schritten vor:

Die Reinigung ist wichtigster Bestandteil

der Pflege. Sie muss mindestens

zweimal pro Tag (morgens

und abends) gründlich erfolgen. Bei

trockener Haut empfiehlt sich eine

Reinigungsmilch oder –creme, die

man nach dem Auftragen mit einem

Papiertuch abnimmt. Bei fettiger Haut

und Mischhaut ist ein Schaum oder

Gel das Richtige. Es wird mit warmem

Wasser abgespült.

Das tonisierende Klären erfolgt als

nächster Schritt. Mit einem erfrischenden

Gesichtswasser für die

fette, einem feuchtigkeitsspendenden

für die trockene Haut entfernen Sie

die letzten abgestorbenen Hautzellen,

verbessern die Struktur der Haut und

revitalisieren sie. Die Lotion wird mit

einem Wattepad oder mit der Hand

aufgetragen.

Nun folgt die eigentliche

Pflege, die die Haut

mit Feuchtigkeit

und Nährstoffen

versorgen soll. Die

fettige Haut benötigt ein

fettfreies Produkt,

die trockene eine

reichhaltige

Creme. Bei der Mischhaut sollte man

sich die Mühe machen, beides an den

entsprechenden Stellen (T-Zone und

Wangen) zu verwenden. Zuletzt pflegen

Sie die Augenpartie – hier ist die

Haut besonders dünn und neigt zu

Faltenbildung. Mit den Fingerspitzen

wird eine reichhaltige Augencreme

aufgetragen und sanft eingeklopft.

Dabei sollte Abstand zum Auge gehalten

werden. Auf den Augenring mit

knochigem Untergrund aufgetragen,

„kriecht“ die Creme von selbst langsam

zum Auge hin und Sie kommen

nicht in die Gefahr, versehentlich etwas

von dem Produkt ins Auge zu reiben

und damit die Schleimhaut zu reizen.

Das „Peeling“ (engl. „Schälen“),

bei dem mit Hilfe körniger Substanzen

die obere Hautschicht gründlich von

Hautablagerungen befreit wird, ist

nicht nur für das Gesicht, sondern

auch für den ganzen Körper von Zeit

zu Zeit eine Wohltat. Besonders

bei älteren Menschen

lösen sich die toten

Zellen nämlich

schwer von

selbst und

tragen

dann zur Geruchsentwicklung

bei!

Fortsetzung auf der nächsten

Seite >

Gesundheit vor Ort 3/2007 | 17


Gesundheit

Peeling - So wirds gemacht:

Bei der ganz sanften Methode benutzen

Sie zum Einreiben des Duschgels

einfach einen Sisal-Waschlappen oder

–Handschuh. Verstärken können Sie

den Effekt, indem Sie ein körniges Körperpeeling

benutzen. Das lässt sich kaufen

oder selbst herstellen. Duschen Sie

wie immer und spülen Sie das Gel oder

die Seife gründlich ab. Für das Peeling

geben Sie eine kleine Menge des Produktes

auf Ihre Hand und reiben es mit

kreisenden Bewegungen in die Haut.

Dabei beginnen Sie an den Füßen und

Beinen und gehen dann zu den Armen

über. Der Rumpf folgt zuletzt. Wenn Sie

die Bewegungen beim Einreiben immer

zum Herzen hin ausführen, regen Sie

nebenbei auch noch den Fluss der Lymphe

und den Kreislauf an. Zum Schluss

gründlich abspülen und eine Körper-

Pflegemilch, Öl oder Creme auftragen

– und Ihre Haut fühlt sich sichtbar wohl.

Selbstgemachtes Körperpeeling:

1 Esslöffel Rohr- und Rohzucker

1 Esslöffel brauner Zucker

1 Esslöffel weißer Zucker

4 Esslöffel Honig

2 Teelöffel Zitronensaft

1 Teelöffel gehackter Ingwer

½ Teelöffel Zimt

Rätsel

Haben Sie aufmerksam gelesen?

Das Lösungswort bezeichnet eine Blume,

die mit dem Busch-Windröschen

verwandt ist, aber nicht wie dieses im

Frühjahr, sondern im Herbst ihre weißen

oder rosa Blüten entfaltet. Um ihren Namen

zu finden, müssen die genannten

Buchstaben in die richtige Reihenfolge

gebracht werden.

1.Eine Kürbissorte ist besonders

klein und zart, so dass man die

Schale mitessen kann.

Es zählt der 2. Buchstabe.

_____________________________

2. Ein Kraut, dessen Wirkung bei

Depressionen und Schlafstörungen

geschätzt wird, kann eine

erhöhte Empfindlichkeit der Haut

gegen Sonneneinstrahlung bewirken.

Es zahlt der 5. Buchstabe.

_____________________________

3. In der Antike wurde der Tag- und

Nachtgleiche im Herbst ein Tierkreiszeichen

zugeordnet.

Es zählt der 3. Buchstabe.

4. In der Nähe des Jüdischen

Gemeindezentrums wurde eine

„soziale Plastik“ geschaffen, die

den Namen „Garten der ....“ trägt.

Es zählt der 1. Buchstabe.

_____________________________

5. Für eine gesunde Haut sind vor

allem drei Dinge wichtig:

ausreichend Vitamine, Wasser und

...?

Es zählt der 1. Buchstabe.

_____________________________

Lösungswort:

6. „Wassergymnastik“ bezeichnet

man auch als „ ... “

Es zählt der 8. Buchstabe.

_____________________________

7. Einen süßen Holunderauflauf

kann man zubereiten, indem man

eine braune Gewürzstange mitkocht.

Es zählt der 3. Buchstabe.

_____________________________

Zu gewinnen gibt es diesmal:

1. Preis:

Ein Tagesausflug

mit F.U.K. - Reisen

für 2 Personen.

3. - 5. Preis:

Je ein Gutschein für 2

Personen für die Fidena

2008 (Deutsches Figurentheater)

2. Preis:

Eine Freikarte für 2

Personen für die Lichtburg

in Essen

Schicken Sie das Lösungswort an:

Familien- und Krankenpflege

Bochum, z.H. Frau Müller,

Paddenbett 13, 44803 Bochum,

Stichwort: Rätsel

Einsendeschluss: 15. Oktober 2007

Hier die Gewinner des letzten Preisausschreibens:

1. Preis (Tagesausflug): Helga Reinhard, Bochum 2. Peis (Gutschein vom Mondpalast): Elisabeth Lacek, Herne.

3-5 Preis (Gutschein Lichtburg Essen): Karin Switowski, Bochum; Irmgard Wollenhaupt , Essen; Ilse Leysek, Wuppertal.

Herzlichen Glückwunsch!

18 | Gesundheit vor Ort 3/2007

Foto: Dmitry Maslov @ Fotolia


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Gesundheit vor Ort 3/2007 | 19


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