Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung zum 31. Dezember ...

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Bericht über die Prüfung der Jahresrechnung zum 31. Dezember ...

DKSB LV Niedersachsen e.V.

Martha-Wissmann-Platz 3 30449 Hannover Blatt 1

Bericht

über die Prüfung

der Jahresrechnung

zum 31. Dezember 2010

des

Deutscher Kinderschutzbund

Landesverband Niedersachsen e.V.

Hannover


DKSB LV Niedersachsen e.V.

Martha-Wissmann-Platz 3 30449 Hannover Blatt 2

1. Prüfungsauftrag

Die Geschäftsführung des

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e. V.

Martha-Wissmann-Platz 3, 30449 Hannover

beauftragte mich, die Buchführung für das Jahr 2010 sowie die Jahresrechnung zum 31.12.2010 zu

prüfen.

Meinem Auftrag liegen die als Anlage 1 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für

Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften in der Fassung vom

1. Juli 2002 zu Grunde. § 8 (Bemessung der Vergütung) wird ausdrücklich um die

Rahmenvereinbarung vom 28.02.2007 ergänzt.

Bei der Erstellung dieses Prüfungsberichts wurden die Grundsätze ordnungsmäßiger

Berichterstattung bei Abschlussprüfungen beachtet.

Die Prüfung habe ich mit Unterbrechungen im Monat Februar in den Geschäftsräumen des DKSB LV

Niedersachsen e.V. durchgeführt und am 23.02.2011 beendet. Ergänzende Arbeiten und die

Berichtsabfassung erfolgten in meinem Büro.

Alle von mir erbetenen Aufklärungen und Nachweise wurden erteilt. Die Geschäftsführerin,

Frau Dipl.-Soz. Pädagogin Antje Möllmann, hat mir die Vollständigkeit der Buchführung sowie der

Vermögens- und Schuldposten bestätigt.

Die vereinsinterne Kassenprüfung wird am 12. Mai 2011 stattfinden. Der Mitgliederversammlung am

28. Mai 2011 wird der Prüfbericht vorgelegt werden.

Meinem Bericht habe ich die Jahresrechnung zum 31.12.2010 beigefügt (Anlage 2).


2. Rechtliche Verhältnisse

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e. V. wurde am 22. Juni 1957

errichtet und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover, Nr. 2839 eingetragen. Er ist in der

Rechtsform des eingetragenen Vereins gem. §§ 55 BGB ff. als juristische Person selbst

handlungsfähig und Träger von Rechten und Pflichten.

Der Verein ist gemäß Freistellungsbescheid des Finanzamtes Hannover-Nord vom 14.12.2009 für die

Jahre 2006 bis 2008 als gemeinnützig im Sinne der §§ 51 AO anerkannt und von der Körperschaft-

und Gewerbesteuer befreit. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb liegt nicht vor.

Gem. § 19 Abs. 1 UStG ist der Verein weiterhin Kleinunternehmer, da die Umsatzgrenze von

€ 17.500,00 nicht überschritten wurde.

2.1 Satzung

Die Satzung ist derzeit gültig in der Fassung vom 17.03.2007

2.2 Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereins und die Art der Zielerreichung sind dem § 2 der Satzung zu entnehmen. Diese

ist auszugsweise in der Anlage 3 beigefügt.

2.3 Organe des Vereins

2.3.1 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung 2011 findet am 28. Mai 2011 statt.

2.3.2 Vorstand

Dem Vorstand gehören an:

· Herr Johannes Schmidt, Hemmoor (Vorsitzender)

· Frau Annette Pichota, Lüneburg (stellv. Vorsitzender)

· Frau Regina Schindler, Hannover (Schatzmeisterin)

· Frau Friederike Meiwald, Westerstede (Schriftführerin)

· Herr Prof. Dr. Hubertus Lauer, Deutsch-Evern (Beisitzer)

· Frau Dr. Regina Olshausen, Braunschweig (Beisitzerin)

· Herr Hans Weinert, Lehrte (Beisitzer)

2.3.3 Geschäftsführung

Geschäftsführerin 2010 war Frau Antje Möllmann, Dipl.-Soz. Pädagogin.


2.4 Mitglieder

Mitglieder sind gem. § 5 der Satzung

· die Orts- und Kreisverbände des Deutschen Kinderschutzbundes

· die Mitglieder des Landesvorstandes

· Ehrenmitglieder des Landesverbandes

· natürliche und juristische Personen als Fördermitglieder

3. Wirtschaftliche Verhältnisse

3.1 Finanzierung der Vereinsaufgaben

Die Finanzierung des Vereins erfolgt durch

· Mitgliedsbeiträge

· Spenden

· Zuwendungen öffentlicher Institutionen

(Land Niedersachsen, Landeshauptstadt Hannover, Bundesmittel)

· und mittels Förderung durch Sponsoren

Der Wirtschaftsplan 2010 ist von der Mitgliederversammlung am 18.04.2010 mit

Einnahmen von € 719.352

Ausgaben von € 732.843

vor Abgrenzungen beschlossen worden.

Die Ist-Zahlen im Jahr 2010 betrugen

Einnahmen von € 946.434,60

Ausgaben von € 789.782,26

3.2 Wirtschaftliche Lage

Die Vermögenslage stellte sich im Einzelnen wie folgt dar

31.12.2010

AKTIVA € €

Anlagevermögen

16.410

Betriebs- und Ge- 7.694

schäftsausstattung

Betriebs- und Ge- 8.716

schäftsausstattung

Kinderschutzzentrum

Umlaufvermögen

310.311

Kasse, Bank 306.832

Forderungen 3.479

Aktive Rechnungsabgrenzung 3.587 3.587

330.308

PASSIVA

Eigenkapital 121.983

Ergebnis 2010 156.652

Wertberichtigungen 12.686

Rückstellungen 7.900

Verbindlichkeiten 13.936

erhaltene Anzahlungen 17.151

330.308

Die Zahlungsbereitschaft hat im Rechnungsjahr stets vorgelegen. Fremdkapital wurde nicht in

Anspruch genommen. Die Vermögens- und Finanzlage des Vereins ist ausgeglichen. Es wurde eine

Rücklage gem. §58 Abs. 6 AO in Höhe von 180.000,00 beschlossen, dies entspricht der notwendigen


DKSB LV Niedersachsen e.V.

Martha-Wissmann-Platz 3 30449 Hannover

Blatt 5

Die Zahlungsbereitschaft hat im Rechnungsjahr stets vorgelegen. Fremdkapital wurde nicht in

Anspruch genommen. Die Vermögens- und Finanzlage des Vereins ist ausgeglichen. Es wurde eine

Rücklage gem. §58 Abs. 6 AO in Höhe von 180.000,00 beschlossen, dies entspricht der notwendigen

Finanzierung von ca. drei Monaten. Darüber hinaus wurde eine Rücklage in Höhe von € 20.000,00 für

den im März 2011 durchgeführten Umzug gebildet.

3.3 Ergebnisrechnung

Die Einnahmen und Ausgaben setzten sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

2010 €

Einnahmen

Beiträge 26.160,28

Spenden, Bußgelder 35.818,60

Öffentliche Zuwendungen 639.102,16

Förderung d. Sponsoren 14.400,00

Erbschaft 140.846,71

sonstiges 90.106,85

gesamt 946.434,60

Ausgaben

Personalaufwand 526.434,29

Bürokosten (Porto, Telefon ,

75.294,82

Miete, Instandhaltung etc.)

Beiträge 3.235,54

Öffentlichkeitsarbeit 140937,78

Reisekosten 15.670,15

sonstige Kosten 28.209,68

gesamt 789.782,26

Es ergibt sich ein Überschuss von € 156.652,34.

Das Ergebnis beruht auf der außerordentlichen Einnahme aus der Erbschaft B. M. in Höhe von

€ 140.846,71.

4. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

4.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

4.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Die Buchführung wurde durch den DKSB LV Niedersachsen selbst erstellt. Für die Erstellung wurde

das Programm „Lexware professional“ verwendet. Das Programm erfüllt die Anforderungen der

„Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung“. Für die Aufteilung auf die einzelnen Bereiche des

Vereins wurde die Programmmöglichkeit der Kostenstellenrechnung genutzt. Die Summe der

Kostenstellen stimmt mit der Finanzbuchhaltung überein.

Die Aufzeichnungen der Geschäftsvorfälle sind nach meinen Feststellungen vollständig, fortlaufend

und zeitgerecht. Der Kontenplan ermöglicht eine klare und übersichtliche Ordnung des

Buchungsstoffes mit einer für die Belange des Vereins ausreichenden Gliederungstiefe. Soweit im

Rahmen meiner Prüfung Buchungsbelege eingesehen wurden, enthalten diese alle zur

ordnungsgemäßen Dokumentation erforderlichen Angaben. Die Belegablage ist numerisch geordnet,


Allgemeine Auftragsbedingungen für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und

SteuerberatungsgeseIlschaften

Stand: 1.Juli 2002

Die folgenden „Allgemeinen Auftragsbedingungen" gelten für Verträge zwischen Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten und

Steuerberatungsgesellschaften (im Folgenden „Steuerberater" genannt) und ihren Auftraggebern, soweit nicht etwas anderes, ausdrücklich schriftlich

vereinbart oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

1. Umfang und Ausführung des Auftrags

(1) Für den Umfang der vom Steuerberater zu erbringenden Leistungen ist der erteilte Auftrag maßgebend.

(2) Der Auftrag wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung ausgeführt.

(3) Der Steuerberater wird die vom Auftraggeber genannten Tatsachen, insbesondere Zahlenangaben, als richtig zu Grunde legen. Soweit er

Unrichtigkeiten feststellt, ist er verpflichtet, darauf hinzuweisen.

(4) Die Prüfung der Richtigkeit, Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit der übergebenen Unterlagen und Zahlen, insbesondere der Buchführung

und Bilanz, gehört nur zum Auftrag, wenn dies schriftlich vereinbart wurde.

(5) Der Auftrag stellt keine Vollmacht für die Vertretung vor Behörden, Gerichten und sonstigen Stellen dar. Sie ist gesondert zu erteilen. Ist wegen

der Abwesenheit des Auftraggebers eine Abstimmung mit diesem über die Einlegung von Rechtsbehelfen oder Rechtsmitteln nicht möglich, ist

der Steuerberater im Zweifel zu fristwahrenden Handlungen berechtigt und verpflichtet.

2. Verschwiegenheitspflicht

(1) Der Steuerberater ist nach Maßgabe der Gesetze verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihm im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrages

zur Kenntnis gelangen, Stillschweigen zu bewahren, es sei denn, dass der Auftraggeber ihn schriftlich von dieser Verpflichtung entbindet. Die

Verschwiegenheitspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

(2) Die Verschwiegenheitspflicht besteht im gleichen Umfang auch für die Mitarbeiter des Steuerberaters

(3) Die Verschwiegenheitspflicht besteht nicht, soweit die Offenlegung zur Wahrung berechtigter Interessen des Steuerberaters erforderlich ist. Der

Steuerberater ist auch insoweit von der Verschwiegenheitspflicht entbunden, als er nach den Versicherungsbedingungen seiner

Berufshaftpflichtversicherung zur Information und Mitwirkung verpflichtet ist.

(4) Gesetzliche Auskunfts- und Aussageverweigerungsrechte nach § 102 AO, § 53 StPO, § 383 ZPO bleiben unberührt.

(5) Der Steuerberater darf Berichte, Gutachten und sonstige schriftliche Äußerungen über die Ergebnisse seiner Tätigkeit Dritten nur mit Einwilligung

des Auftraggebers aushändigen.

3. Mitwirkung Dritter

(6) Der Steuerberater ist berechtigt, zur Ausführung des Auftrags Mitarbeiter, fachkundige Dritte sowie Daten verarbeitende Unternehmen

heranzuziehen.

(7) Bei der Heranziehung von fachkundigen Dritten und Daten verarbeitenden Unternehmen hat der Steuerberater dafür zu sorgen, dass diese sich

zur Verschwiegenheit entsprechend Nr. 2 Abs.1 verpflichten.

(8) Der Steuerberater ist berechtigt, allgemeinen Vertretern (§69StBerG) sowie Praxistreuhändern (§71StBerG) im Falle ihrer Bestellung

Einsichtnahme in die Handakten i.S.d.§66 Abs.2 StBerG zu verschaffen.

4. Mängelbeseitigung

(9) Der Auftraggeber hat Anspruch auf Beseitigung etwaiger Mängel. Dem Steuerberater ist Gelegenheit zur Nachbesserung zu geben.

(10) Beseitigt der Steuerberater umgehend die geltend gemachten Mängel nicht innerhalb einer angemessenen Frist oder lehnt er die

Mängelbeseitigung ab, so kann der Auftraggeber auf Kosten des Steuerberaters die Mängel durch einen anderen Steuerberater beseitigen

lassen, bzw. nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung oder Rückgängigmachung des Vertrages verlangen.

(1) Offenbare Unrichtigkeiten (z.B. Schreibfehler, Rechenfehler) können vom Steuerberater jederzeit auch Dritten gegenüber berichtigt werden.

Sonstige Mängel darf der Steuerberater Dritten gegenüber mit Einwilligung des Auftraggebers berichtigen. Die Einwilligung ist nicht erforderlich,

wenn berechtigte Interessen des Steuerberaters den Interessen des Auftragsgebers vorgehen.

5. Haftung

(1) Der Steuerberater haftet für eigenes sowie für das Verschulden seiner Erfüllungsgehilfen.

(2) Der Anspruch des Auftraggebers gegen den Steuerberater auf Ersatz eines nach Abs. 1 fahrlässig verursachten Schadens wurde auf 500.000 €

( in Worten : Fünfhunderttausend € ) begrenzt. Von der Haftungsbegrenzung ausgenommen sind Haftungsansprüche für Schäden aus der

Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(11) Soweit im Einzelfall hiervon abgewichen, insbesondere die Haftung auf einen geringeren als in Abs.2 genannten Betrag festgesetzt werden soll,

bedarf es einer schriftlichen Vereinbarung, die gesondert zu erstellen ist und dem Auftraggeber zusammen mit diesen Allgemeinen

Auftragsbedingungen bei Vertragsabschluß ausgehändigt werden soll.

(12) Soweit ein Schadenersatzanspruch des Auftraggebers kraft Gesetzes nicht einer kürzeren Verjährungsfrist unterliegt, verjährt er in drei Jahren

von dem Zeitpunkt an, in dem der Anspruch entstanden ist.

(13) Die in den Absätzen 1 bis 4 getroffenen Regelungen gelten auch gegenüber anderen Personen als dem Auftraggeber, soweit ausnahmsweise

ein Einzelfall vertragliche oder vorvertragliche Beziehungen auch zwischen dem Steuerberater und diesen Personen begründet ist.

6. Pflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist zur Mitwirkung verpflichtet, soweit es zur ordnungsmäßigen Erledigung des Auftrages erforderlich ist. Insbesondere hat er

dem Steuerberater unaufgefordert alle für die Ausführung des Auftrags notwendigen Unterlagen vollständig und rechtzeitig zu übergeben, dass

dem Steuerberater eine angemessene Bearbeitungszeit zur Verfügung steht. Entsprechendes gilt für die Unterrichtung über alle Vorgänge und

Umstände, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sein können. Der Mandant ist verpflichtet, alle schriftlichen und mündlichen

Mitteilungen des Steuerberaters zur Kenntnis zu nehmen und bei Zweifelsfragen Rücksprache zu halten.

(2) Der Auftraggeber hat alles zu unterlassen, was die Unabhängigkeit des Steuerberaters oder seiner Erfüllungshilfen beeinträchtigen könnte.

(3) Der Auftraggeber verpflichtet sich, Arbeitsergebnisse des Steuerberaters nur mit dessen schriftlicher Einwilligung weiterzugeben, soweit sich

nicht bereits aus dem Auftragsinhalt die Einwilligung zur Weitergabe an einen bestimmten Dritten ergibt.

(4) Setzt der Steuerberater beim Auftraggeber in dessen Räumen Datenverarbeitungsprogramme ein, so ist der Auftraggeber verpflichtet, den

Hinweisen des Steuerberaters zur Installation und Anwendung der Programme nachzukommen. Des Weiteren ist der Auftraggeber verpflichtet

und berechtigt, die Programme nur in dem vom Steuerberater vorgeschriebenen Umfang zu vervielfältigen. Der Auftraggeber darf die Programme

nicht verbreiten. Der Steuerberater bleibt Inhaber der Nutzungsrechte. Der Auftraggeber hat alles zu unterlassen, was der Ausübung der

Nutzungsrechte an den Programmen durch den Steuerberater entgegensteht.


7. Unterlassene Mitwirkung und Annahmeverzug des Auftraggebers

Unterlässt der Auftraggeber eine ihm nach Nr. 6 oder sonst wie obliegende Mitwirkung oder kommt er mit der Annahme der vom Steuerberater

angebotenen Leistung in Verzug, so ist der Steuerberater berechtigt, eine angemessene Frist mit der Erklärung zu bestimmen, dass er die

Fortsetzung des Vertrages nach Ablauf der Frist ablehnt. Nach erfolglosem Ablauf der Frist darf der Steuerberater den Vertrag fristlos

kündigen(vgl.Nr.10 Abs.3). Unberührt bleibt der Anspruch des Steuerberaters auf Ersatz der ihm durch den Verzug oder die unterlassene

Mitwirkung des Auftraggebers entstandenen Mehraufwendungen sowie des verursachten Schadens, und zwar auch dann, wenn der

Steuerberater von dem Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht.

8. Bemessung der Vergütung

(1) Die Vergütung (Gebühren und Auslagensatz) des Steuerberaters für seine Berufstätigkeit nach §33 StBerG bemisst sich nach der

Gebührenordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften.

(2) Für Tätigkeiten, die in der Gebührenordnung keine Regelung erfahren (z.B. § 57 Abs.3 Nrn.2 und 3 StBerG), gilt die vereinbarte Vergütung

anderenfalls die übliche Vergütung (§612 Abs.2 und §632 Abs.2 BGB.

(3) Eine Aufrechnung gegenüber dem Vergütungsanspruch des Steuerberaters ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten

Forderungen zulässig.

9. Vorschuss

(3) Für bereits entstandene und die voraussichtlich entstanden Gebühren und Auslagen kann der Steuerberater jeder Zeit einen Vorschuss fordern.

(4) Wird der eingeforderte Vorschuss nicht gezahlt, kann der Steuerberater nach vorheriger Ankündigung seine weitere Tätigkeit für den Mandanten

einstellen, bis der Vorschuss eingeht. Der Steuerberater ist verpflichtet, seine Absicht, die Tätigkeit einzustellen, dem Mandanten rechtzeitig

bekanntzugeben, wenn dem Auftraggeber Nachteile aus einer Einstellung der Tätigkeit erwachsen können.

10. Beendigung des Vertrages

(5) Der Betrag endet durch Erfüllung der vereinbarten Leistungen, durch Ablauf der vereinbarten Laufzeit oder durch Kündigung. Der Vertrag endet

nicht durch den Tod, durch den Eintritt der Geschäftsunfähigkeit des Auftraggebers oder im Falle einer Gesellschaft durch deren Auflösung.

(6) Der Vertrag kann – wenn und soweit er einen Dienstvertrag im Sinne §611,675 BGB darstellt – von jedem Vertragspartner außerordentlich nach

Maßgabe der §§ 626 ff.BGB gekündigt werden; die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Soweit im Einzelfall hiervon abgewichen werden soll,

bedarf es einer schriftlichen Vereinbarung, die gesonderte zu erstellen ist und dem Auftraggeber zusammen mit diesen Allgemeinen

Auftragsbedingungen bei Vertragsabschluss ausgehändigt werden soll.

(7) Bei Kündigung des Vertrages durch den Steuerberater sind zur Vermeidung von Rechtsverlusten des Auftraggebers in jedem Fall noch

diejenigen Handlungen vorzunehmen, die zumutbar sind und keinen Aufschub dulden(z.B. Fristverlängerung bei drohendem Fristablauf. Auch für

diese Handlungen haftet der Steuerberater nach Nr. 5

(8) Der Steuerberater ist verpflichtet dem Auftraggeber alles, was er zur Ausführung des Auftrages erhält oder erhalten hat und was er aus der

Geschäftsbesorgung erlangt, herauszugeben. Außerdem ist der Steuerberater verpflichtet, dem Auftraggeber die erforderlichen Nachrichten zu

geben, auf Verlangen über den Stand der Angelegenheit Auskunft zu erteilen und Rechenschaft abzulegen.

(9) Mit Beendigung des Vertrages hat der Auftraggeber dem Steuerberater die ihm zur Ausführung des Auftrages eingesetzten

Datenverarbeitungsprogramme einschließlich angefertigter Kopien sowie sonstige Programmunterlagen unverzüglich herauszugeben bzw. von

der Festplatte zu löschen. Bei Kündigung des Vertrages durch den Steuerberater kann der Mandant jedoch die Programme für einen noch zu

vereinbarenden Zeitraum zurückbehalten, soweit dies zur Vermeidung von Rechtsnachteilen unbedingt erforderlich ist.

(10) Nach Beendigung des Mandatsverhältnisses sind die Unterlagen beim Steuerberater abzuholen.

11. Vergütungsanspruch bei vorzeitiger Beendigung des Vertrages

Endet der Auftrag vor seiner vollständigen Ausführung, so richtet sich der Vergütungsanspruch des Steuerberaters nach dem Gesetz. Soweit im

Einzelfall hiervon abgewichen werden soll, bedarf es einer schriftlichen Vereinbarung, die gesondert zu erstellen ist und dem Auftraggeber

zusammen mit diesen Allgemeinen Auftragsbedingungen bei Vertragsabschluss ausgehändigt werden soll.

12. Aufbewahrung, Herausgabe und Zurückhaltungsrecht von Arbeitsergebnissen und Unterlagen

(11) Der Steuerberater hat die Handakten auf die Dauer von sieben Jahren nach Beendigung des Auftrags aufzubewahren. Diese Verpflichtung

erlischt jedoch schon vor Beendigung dieses Zeitraumes, wenn der Steuerberater den Auftraggeber schriftlich aufgefordert hat, die Handakten in

Empfang zu nehmen, und der Auftraggeber dieser Aufforderung binnen sechs Monaten, nachdem er sie erhalten hat, nicht nachgekommen ist.

(12) Zu den Handakten im Sinne der Vorschrift gehören alle Schriftstücke, die der Steuerberater aus Anlass seiner beruflichen Tätigkeit von dem

Auftraggeber oder für ihn erhalten hat. Dies gilt jedoch nicht für den Briefwechsel zwischen dem Steuerberater und seinem Auftraggeber und für

die Schriftstücke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift erhalten hat, sowie für die zu internen Zwecken gefertigten Arbeitspapiere.

(13) Auf Anforderung des Auftraggebers, spätestens nach Beendigung des Auftrages, hat der Steuerberater dem Auftraggeber die Handakten

innerhalb einer angemessenen Frist herauszugeben. Der Steuerberater kann von unterlagen, die er an den Auftraggeber zurückgibt, Abschriften

oder Fotokopien anfertigen und zurückbehalten.

(14) Der Steuerberater kann die Herausgabe seiner Arbeitsergebnisse und der Handakten verweigern, bis er wegen seiner Gebühren und Auslagen

befriedigt ist, Dies gilt nicht, soweit die Zurückhaltung nach den Umständen, insbesondere wegen verhältnismäßiger Geringfügigkeit der

geschuldeten Beträge, gegen Treu und Glauben verstoßen würde. Bis zur Beseitigung vom Auftraggeber rechtzeitig geltend gemachter Mängel

ist der Auftraggeber zur Zurückbehaltung eines angemessenen Teils der Vergütung berechtigt.

13. Anzuwendendes Recht und Erfüllungsort

(1) Für den Auftrag, seine Ausführung und die sich hieraus ergebenden Ansprüche gilt nur deutsches Recht.

(2) Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung bzw. der Ort der weiteren Beratungsstelle des Steuerberaters, soweit nicht etwas anderes

vereinbart wird.

14. Wirksamkeit bei Teilnichtigkeit

Falls einzelne Bestimmungen dieser Auftragsbedingungen unwirksam sein oder werden sollten, wird die Wirksamkeit der übrigen

Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die dem angestrebten Ziel möglichst nahe

kommt.

15. Änderungen oder Ergänzungen

Änderungen oder Ergänzungen dieser Auftragsbedingungen bedürfen der Schriftform.


DKSB Niedersachsen, Schwarzer Bär 8, 30449 Hannover

Bilanz Aktiva in EUR

31. Dezember 2010

A. Anlagevermögen

II. Sachanlagen

3. andere Anlagen. Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.410,35

00400 Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.694,49

00401 Betriebs- und Geschäftsausstattung Kinderschutzzentrum 8.715,86

Summe II. Sachanlagen 16.410,35

Summe A. Anlagevermögen 16.410,35

B. Umlaufvermögen

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.479,05

01400 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00

01441 Forderungen allgemein, sonstigte 3.479,05

Summe II. Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände 3.479,05

IV. Kassenbestand. Guthaben b. Kreditinstituten. Postgiro 306.831,58

01000 Kasse 2.173,92

01200 BfS 277.385,49

01201 BfS Spendenkonto 25.202,42

01210 Sparkasse 2.069,75

Summe B. Umlaufvermögen 310.310,63

C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.587,47

00980 Aktive Rechnungsabgrenzung 3.587,47

Summe Aktiva 330.308,45

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DKSB Niedersachsen, Schwarzer Bär 8, 30449 Hannover

Bilanz Passiva in EUR

31. Dezember 2010

A. Eigenkapital

I. Kapital

1. Stand 01.01.2010 121.982,93

2. Jahresüberschuss 2010 156.652,34

Summe I. 278.635,27

III. Rücklagen

3. Rücklagen -200.000,00

00851 Rücklage gem. § 58 Nr. 6 AO -180.000,00

00855 Rücklage gem. § 58 Nr. 6 AO Umzug -20.000,00

Summe A. Eigenkapital 78.635,27

B. Rückstellungen

II. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.900,00

00950 Rückstellungen 7.900,00

3. sonstige Rückstellungen 12.685,63

00419 Wertberichtigungen Betriebs- u. Geschäftsausstattung 12.685,63

Summe II. Rückstellungen 20.585,63

Summe B. Rückstellungen 20.585,63

C. Verbindlichkeiten

4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 25.317,89

01600 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00

01610 Verb. aus Lief. u. Leist. ohne Kontokor. 8.165,98

01611 Erhaltene Anzahlungen 17.151,91

8. sonstige Verbindlichkeiten 5.769,66

01590 Durchlaufende Posten 70,00

01701 Verbindlichkeiten SV 0,00

01702 Verbindlichkeiten Lohnsteuer 5.699,66

01703 Verbindlichkeit VBLU 0,00

01704 Verbindlichkeiten Gehälter 0,00

01706 Verbindlichkeiten VL 0,00

01732 Erhaltene Kautionen 0,00

Summe C. Verbindlichkeiten 31.087,55

Summe Passiva 330.308,45

Seite: 2


DKSB Niedersachsen, Schwarzer Bär 8, 30449 Hannover

Gewinn- und Verlustrechnung in EUR

zum 31. Dezember 2010

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Umsatzerlöse 98.675,87

04001 Ausbildungsgebühr KJT 2.800,00

04002 Eigenanteil Seminar 81.475,87

04003 Cisoc 14.400,00

Sonstige betriebliche Erträge 847.253,48

04200 Zuschuss Stadt 129.783,00

04260 Zuschuss Land 419.853,43

04270 Zuschuss Bund 86.520,08

04280 sonstige Zuschüsse 2.945,65

04300 Erstattung Mieten 3.527,28

04500 Spenden 16.768,90

04505 Sachspende 3.724,70

04506 Bussgelder 15.325,00

04507 Mitgliedsbeiträge 355,78

04508 Mitgliedsbeiträge OVs 25.804,50

04590 sonstige Erträge 142.645,16

Personalaufwand -526.434,29

06019 Gehälter -416.995,41

06028 Gehaltsabrechnungskosten -3.128,04

06030 Aufwandsentschädigung EA Helfer -1.345,00

06040 Honorare -101.584,62

06100 Beiträge zur Berufsgenossenschaft -3.018,37

06420 Arbeitssicherheit/Arbeitsmedizin -251,09

06940 Personalbeschaffungskosten -111,76

Andere betriebl. Aufwendungen

Raumkosten -56.341,90

06724 Nebenkosten Räume -3.338,60

06800 Reinigungsmaterial -543,70

06810 Gebäude- u. Fensterreinigung -896,95

07260 Instandhaltung Räume -663,50

07820 Miete -50.432,48

07821 Raummiete Veranstaltungen -466,67

Versicherungen, Beiträge und Abgaben -7.650,37

06960 Beiträge -3.235,54

07320 Versicherungen -4.414,83

Reparaturen und Instandhaltungen -3.847,45

07270 Instandhaltung Betriebs- u. Geschäftsausstg. -3.847,45

Werbe- und Reisekosten -147.623,21

06416 sonstige Reisekosten -11.637,30

06510 Bewirtungskosten -12.268,85

06930 Reisekosten Vorstand -4.032,85

Seite: 3


DKSB Niedersachsen, Schwarzer Bär 8, 30449 Hannover

06970 Werbeaufwand -119.684,21

verschiedene betriebliche Kosten -47.885,04

06400 Fort- Weiterbildungskosten -910,00

06401 Qualifizierung Seminarreihe -911,51

06900 Büromaterial, - bedarf -6.685,97

06910 Porto -7.055,28

06920 Telefon -2.552,97

06950 Rechts- und Beratungskosten -2.701,14

06980 EDV-Kosten -5.497,22

06990 Zeitschriften, Bücher -1.392,51

06991 Nebenkosten des Geldverkehrs -377,30

06993 Förderung Ehrenamt und Fundraising -8.984,72

06995 sonstige Verwaltungskosten -431,52

07710 sonstiger Aufwand -10.384,90

Summe Andere betriebl. Aufwendungen -263.347,97

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 505,25

04560 Zinserträge 505,25

Summe Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 156.652,34

Gesamt 156.652,34

Jahresüberschuss 156.652,34

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