OPENGolf OPENGolf ASGI Ruhiges Fahrwasser SWISS GOLF ...
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<strong>OPENGolf</strong> <strong>OPENGolf</strong> Golf<br />
OPEN<br />
Schweizer Magazin<br />
Schweizer Magazin<br />
des Public Golf<br />
Sommer 2008 - Nr. 2<br />
<strong>ASGI</strong><br />
<strong>Ruhiges</strong> <strong>Fahrwasser</strong><br />
<strong>SWISS</strong> <strong>GOLF</strong> WEEK 2008<br />
Auch Lolita ist begeistert<br />
HERBST-PRO-AM IN BELEK<br />
Comeback in der Türkei<br />
<strong>GOLF</strong> SEMPACHERSEE UND<br />
<strong>GOLF</strong> KYBURG<br />
Gewinnende Anlagen –<br />
Bereichernde Abwechslung
Editorial<br />
Trotz allem:<br />
Wandel findet<br />
statt<br />
Golf blickt auf eine mindestens 500jährige<br />
Geschichte zurück. Auf jeden Fall<br />
in seiner ursprünglichsten Form, als Hirten<br />
mit ihren Stöcken Steine gegen Bäume<br />
und Kirchenportale schlugen. Obwohl die<br />
Schlagbewegung immer noch ähnlich ist,<br />
so hat sich doch das Spiel entscheidend<br />
verändert. Es waren die Schotten, die es<br />
genauer definiert und reglementiert<br />
haben. Auch heute sind es immer noch<br />
sie, die für die Beachtung der Regeln und<br />
deren Entwicklung zuständig sind, denn<br />
die offiziellen Golfregeln werden für den<br />
gesamten Erdball mit Ausnahme der USA<br />
und Mexiko vom Royal & Ancient Golf<br />
Club of St. Andrews verwaltet. Paradox<br />
ist, dass in diesem traditionsreichen Sport<br />
die Regeln alle vier Jahre ändern. Die neue<br />
Version der Regeln ist eben in Kraft getreten<br />
und wird bis Ende 2011 gültig sein.<br />
Obwohl viele den Golfsport als streng,<br />
altmodisch oder sogar überlebt einschätzen,<br />
ist er doch einem steten Wandel<br />
unterworfen, und die Anstrengungen,<br />
welche der Entwicklung des Spiels und<br />
seiner wachsenden Popularität Rechnung<br />
tragen wollen, sind vielfältig. Als Beispiel<br />
illustrieren die Regeländerungen 2008 die<br />
Tatsache: Diese tendieren in ihrer Mehrzahl<br />
zu einer klareren Verständlichkeit<br />
sowie der Reduzierung der Strafen, um<br />
gerechtere Verhältnisse zu schaffen. Man<br />
kann einwenden, dass sie sich deswegen<br />
nicht einfacher memorieren lassen, dennoch<br />
äussert sich darin eine liberale und<br />
fortschrittliche Haltung des R&A, die eine<br />
positive Würdigung verdient. Bereits im<br />
letzten Jahr wurde eine pragmatische<br />
Lösung getroffen, die es den Clubs<br />
erlaubt, eine «Local Rule» betreffend der<br />
Nutzung von Distanzmessgeräten während<br />
eines Turniers zu erlassen. Die ASG<br />
hat dafür wenig übrig, und die Clubs, die<br />
diese ominöse Local Rule eingeführt<br />
haben, sind rar. Ich persönlich finde es<br />
schade, denn man hätte während mindestens<br />
einer Saison eine Versuchsphase<br />
beschliessen sollen, um den Effekt auf das<br />
Spieltempo zu evaluieren. Denn dieses<br />
Argument – Verlangsamung des Spiels –<br />
war in erster Linie für die zögerliche Haltung<br />
der Autoritäten massgebend. Ich<br />
Jacques Houriet,<br />
Chefredaktor.<br />
benutze das Gerät regelmässig und bin<br />
vielmehr zur Auffassung gelangt, dass es<br />
mir erlaubt, Zeit zu gewinnen, und vor<br />
allem zeigt es mir die genaue Distanz zur<br />
Fahne an, was besonders bei Entfernungen<br />
unter 100 Metern, wo besondere Präzision<br />
gefragt ist, sehr hilfreich ist. Doch<br />
ich höre bereits das spöttische Grinsen der<br />
«Dinosaurier», die sich über mich lustig<br />
machen, weil ich nicht in der Lage bin, auf<br />
einen Meter genau zu spielen – was ja<br />
auch stimmt. Aber in Wahrheit ereifern<br />
sich diese Kritiker gegen die moderne<br />
Technologie, weil sie der Ansicht sind, sie<br />
gehöre nicht zum Charakter des Spiels.<br />
Nach meinem Dafürhalten muss man<br />
mit der Zeit gehen. Und Golf bestätigt<br />
mich in dieser Ansicht, denn in den letzten<br />
100 Jahren hat sich der Sport entscheidend<br />
verändert: Keine mit Federn gefüllten<br />
Bälle mehr, keine Guttapercha (dem<br />
Kautschuk ähnlich), auch Balata ist verschwunden;<br />
sie sind von synthetischen<br />
Materialien abgelöst worden, die bis zu<br />
ihren Limiten ausgereizt werden. Das<br />
selbe Bild bei den Schlägern: deren Schäfte<br />
sind nicht mehr aus Hickory, die Schlägerkopfe<br />
nicht mehr aus Persimmon –<br />
neue Technologien, Graphit, respektive<br />
Titan, haben sich dem Holz als überlegen<br />
erwiesen. Man spielt mit Softspikes, verwendet<br />
Elektro-Trolleys und setzt als Wetterschutz<br />
Goretex-Materialien ein. Moderne<br />
Technologie ist allgegenwärtig, und<br />
jedermann profitiert davon – für mehr<br />
Komfort und mehr Leistung. Ich wette,<br />
dass diejenigen, die sich gegen Distanzmessgeräte<br />
ereifern, einen Driver der<br />
neuesten Generation schwingen.<br />
In aller Bescheidenheit vertrete ich die<br />
Meinung, dass der Einsatz neuester Technologie<br />
im Golf der Entwicklung des Spiels<br />
keinen Schaden zufügt, vorausgesetzt,<br />
dessen fundamentale Werte – der Spirit of<br />
the Game, die Regeln und die Etikette –<br />
bleiben unangetastet. Und schliesslich:<br />
steht es uns überhaupt zu, die progressive<br />
Haltung der Schotten aus St. Andrews in<br />
Frage zu stellen?<br />
Jacques Houriet<br />
54 LÖCHER AUF<br />
EINEN SCHLAG<br />
Wer rechnen kann, spielt diese Vorteile<br />
aus: eine Mitgliedschaft für 3 x 18-Loch auf<br />
2 Anlagen. Traumhaft gelegen und schnell<br />
erreichbar. Jetzt zuschlagen und anmelden.<br />
www.golf-sempachersee.ch l Tel +41 41 462 71 71<br />
www.golf-kyburg.ch l Tel +41 52 355 06 06<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
1
2 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
In dieser Nummer<br />
<strong>ASGI</strong> Aktuell Editorial 1<br />
Herausgeber: <strong>ASGI</strong><br />
Association Suisse des Golfeurs Indépendants<br />
Verantwortlich für den Inhalt: Pascal Germanier<br />
Chefredaktor: Jacques Houriet, Belmont<br />
Zweiter Redaktor: Urs Bretscher, Bern<br />
Konzept, Layout und Lithos:<br />
Narbel Typographie, Lausanne<br />
Druck: Benteli Hallwag Druck AG, Wabern<br />
Druckauflage deutsch - Druckauflage französisch<br />
Auflage: 22’245 Exemplare<br />
17’878 Exemplare WEMF - beglaubigt 2007<br />
9’911 Exemplare deutsch – Abonnement<br />
4’601 Exemplare deutsch – gratis<br />
1620 Exemplare französisch – Abonnement<br />
1720 Exemplare französisch – gratis<br />
Erscheint vier Mal jährlich<br />
Die <strong>ASGI</strong> in aktuellen Zahlen 3<br />
Grosse Verlosung anlässlich von «10 Jahre <strong>ASGI</strong>» 4<br />
FAQ – Frequently asked Questions 6<br />
Die Golfregeln besser kennen 8<br />
Events Deutschland, Österreich, Graubünden, Säntis, usw. 10<br />
Omega European Masters 2008 in Crans-Montana 12<br />
Swiss Golf Week 2008 14<br />
Reisen Dubai im Februar 16<br />
Herbst-Pro-Am in Belek 18<br />
Technik / Materiel Spezielle Driver für Ladies 20<br />
Fairway Woods und Eisen, Jahrgang 2008 23<br />
Daniel Duffour, Pro in Lavaux 32<br />
Clubs Sake Golf Pitch & Putt 34<br />
Impact Golf, Driving Range Stadel 35<br />
Golfclub Weid Hauenstein 36<br />
Golf Club Gotthard Realp 38<br />
Golf Sempachersee und Golf Kyburg 40<br />
Birdies & Bogeys 41<br />
Kultur «Birdy»: Ist Golf ein Cartoon? 43<br />
US Open, das Rendez-Vous im Juni 44<br />
Juniors Besondere Förderung für hochbegabte Junioren<br />
in der Winterberg Golf& Academy 46<br />
Meinung Verletzungen 48<br />
<strong>ASGI</strong> Secrétariat Général<br />
Chemin de Closalet 18<br />
CH -1023 Crissier<br />
Tel. +41(0)21 633 06 06<br />
Fax +41(0)21 633 06 09<br />
info@asgi.ch - www.asgi.ch<br />
<strong>ASGI</strong> Deutsche Schweiz<br />
Ringstrasse 14<br />
CH - 8600 Dübendorf<br />
Tel. +41(0)43 355 22 22<br />
Fax +41(0)43 355 22 29<br />
info-d@asgi.ch www.asgi.ch
1600<br />
1400<br />
1200<br />
1000<br />
800<br />
600<br />
400<br />
200<br />
0<br />
Die <strong>ASGI</strong> in aktuellen Zahlen<br />
<strong>Ruhiges</strong> <strong>Fahrwasser</strong><br />
Gegenwärtig ist kaum mehr etwas zu spüren von den unruhigen Zeiten, welche die Akteure der<br />
Golfszene in der Schweiz und insbesondere die <strong>ASGI</strong> noch bis vor kurzem beschäftigt haben. Die<br />
Arbeit verläuft ruhig, Alltagsroutine ist eingekehrt, und die Zeichen stehen auf «Fahrt voraus».<br />
Mitte Mai waren in der <strong>ASGI</strong> etwas<br />
über 13’000 Personen als Mitglieder<br />
eingeschrieben. Es scheint also durchaus<br />
möglich, dass wir per Ende dieser<br />
Saison eine Mitgliederzahl von 14’000<br />
erreichen. Mehr als 1100 Personen hatten<br />
unsere Vereinigung bisher im Jahr<br />
2008 um Aufnahme ersucht (gegenüber<br />
900 in der Vergleichsperiode<br />
2007). Damit drängt sich ein Vergleich<br />
mit den besten Jahren auf: in den<br />
ersten fünf Monaten 2004 traten bei<br />
der <strong>ASGI</strong> 1100 Personen ein, und 1250<br />
Leute waren es von Januar bis Mai<br />
2005. «Es ist interessant zu beobachten,<br />
dass die meisten unserer neuen<br />
Mitglieder das Golfspiel auf der Anlage<br />
eines ASG-Clubs oder in einer reinen<br />
Public-Anlage erlernt haben. Dagegen<br />
geben wesentlich weniger Leute an,<br />
den Kontakt mit dem Golf in einem<br />
Golfpark der Migros hergestellt zu<br />
haben. Das scheint doch darauf hin zu<br />
deuten, dass der Golfboom ungebrochen<br />
ist, dass Leute aus allen Teilen des<br />
Landes, aus allen Schichten und aus den<br />
verschiedensten Gründen den Weg zu<br />
uns finden», meint der Generalsekretär<br />
der <strong>ASGI</strong>, Pascal Germanier, zu dieser<br />
Lage.<br />
Auch die Clubs interessiert<br />
Auch die Beziehungen zu den Clubs<br />
der ASG scheinen sich tendenziell positiv<br />
zu entwickeln. Die Liste der Partnerclubs<br />
ist im Vergleich zum letzten Jahr<br />
143<br />
Vor<br />
1980<br />
362<br />
944<br />
Erster Swing der Mitglieder<br />
431<br />
344<br />
666<br />
808<br />
1107 1137<br />
1981 1990 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007<br />
bis 1989 bis 1995<br />
von 29 auf 34 gewachsen, und die<br />
Anzahl der «Clubs Welcome» umfasst<br />
heute 46 Namen (2007: 49), was<br />
knapp die Hälfte aller ASG-Clubs ist.<br />
Unsere Mitglieder sind also auf 85% der<br />
Golfplätze der Schweiz willkommen;<br />
demgegenüber sind es noch genau 14<br />
Clubs, die wir als «Private» führen. Das<br />
zeigt deutlich, wie sehr die <strong>ASGI</strong> heute<br />
ein akzeptierter und respektierter Player<br />
geworden ist. «Wir stehen mit den<br />
meisten Clubs der ASG in reger Kommunikation,<br />
werden aus den verschiedensten<br />
Gründen kontaktiert. Das gilt<br />
auch für eine Reihe von Clubs, welche<br />
sich bis vor kurzem eher zurückhaltend<br />
gezeigt haben. Offensichtlich hat die<br />
neue Situation auch Auswirkungen auf<br />
das Gesprächsklima!», fährt Germanier<br />
weiter. «Gemeinsame Projekte können<br />
so natürlich besser und frei von Störgeräuschen<br />
diskutiert werden. Weiterhin,<br />
das möchte ich betonen, wenden wir<br />
CHF 850’000.– pro Jahr unter dem Titel<br />
Investitionen in Clubs auf!»<br />
1394<br />
1312<br />
1279<br />
1224<br />
1123<br />
753<br />
16’000<br />
14’000<br />
12’000<br />
10’000<br />
8’000<br />
6’000<br />
4’000<br />
2’000<br />
0<br />
7’000<br />
6’000<br />
5’000<br />
4’000<br />
3’000<br />
2’000<br />
1000<br />
0<br />
108<br />
1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006<br />
304<br />
759<br />
2’259<br />
Spielniveau der Mitglieder<br />
5’955<br />
Gemeinsame Projekte sind sehr<br />
populär, insbesondere solche, die Golf<br />
mit Gastronomie kombinieren – die<br />
Angebote für 2008 waren Ende Januar<br />
bereits stark gebucht bis teilweise ausgebucht!<br />
«Wir werden das Standbein<br />
solcher Special Events in Zukunft noch<br />
weiter ausbauen. Denn der Terminkalender<br />
der klassischen Turniere ist derart<br />
reich befrachtet, dass hier eine Steigerung<br />
nicht so einfach zu machen ist.<br />
Immerhin wollen wir die Clubs ja auch<br />
nicht konkurrenzieren. Um unseren Mitgliedern<br />
zusätzliche Spiel- und Turniermöglichkeiten<br />
anzubieten, wollen wir<br />
versuchen, die ausgetretenen Pfade zu<br />
verlassen und neue Ideen umzusetzen,<br />
innovativ und hoffentlich auch unterhaltsam.<br />
Mit unseren Strukturen, mit<br />
unserer Präsenz im ganzen Land haben<br />
wir dazu gute Voraussetzungen!»<br />
Anzahl <strong>ASGI</strong> Mitglieder<br />
4’301<br />
6’470<br />
2’733<br />
8’941<br />
11’374<br />
2’475<br />
13’776 13’883<br />
1015<br />
Hcp -- PR 30.1 bis 36.0 24.1 bis 30.0 18.1 bis 24.0 Pro bis 18<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
13’154<br />
2007<br />
585<br />
3<br />
13’067<br />
Mai 2008
Grosse Verlosung anlässlich von «10 Jahre <strong>ASGI</strong>»<br />
Hundert glückliche Mitglieder<br />
Im Mai ist die grosse Verlosung über die Bühne gegangen; 100 Preise wurden im Rahmen des<br />
10-jährigen Jubiläums der <strong>ASGI</strong> an Mitglieder verlost. Den glücklichen Gewinnern wurden ihre Preise<br />
im Rahmen einer sympathischen Einladung mit Apéro persönlich überreicht.<br />
Mit 13’000 Mitgliedern war es relativ<br />
trickreich für die <strong>ASGI</strong>, eine Aktivität<br />
zur Feier des 10-jährigen Bestehens<br />
der Vereinigung auf die Beine zu stellen;<br />
ein Jubiläumsturnier für alle Mitglieder<br />
zum Beispiel wäre kaum in<br />
Frage gekommen, auch wenn man alle<br />
94 Golfplätze der Schweiz gleichzeitig<br />
benützt hätte!... Deshalb war diese<br />
speziell angesetzte Verlosung sicherlich<br />
eine gute Idee. So hatten alle Mitglieder<br />
die Chance, einen Preis zu gewinnen<br />
und an den Feierlichkeiten zum<br />
Jubiläum teilzuhaben.<br />
Die Ziehung wurde am 7. Mai an der<br />
Geschäftsstelle in Crissier vorgenommen;<br />
die Namen der Gewinner sind<br />
anschliessend an diesen Text publiziert.<br />
Am 28. Mai dann wurden die Gewinner<br />
auf dem Chäshubel (Restaurant Tobelhof)<br />
in Zürich zur Preisübergabe<br />
begrüsst, im Rahmen eines «Apéro<br />
riche», in einem freundschaftlichen,<br />
gemütlichen und unverkrampften Rahmen.<br />
Nicht zuletzt zeigte sich auch hier<br />
wieder, welch enorme Entwicklung<br />
unsere Vereinigung in diesen kurzen<br />
zehn Jahren durchlebt hat!<br />
Verlosung - 10 Jahre <strong>ASGI</strong> - Preise<br />
4 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Festakt in Limpachtal<br />
Natürlich hat die <strong>ASGI</strong> zu diesem<br />
wichtigen Termin, dem 10-Jahre-Jubiläum,<br />
auch einen Festakt vorgesehen. Als<br />
Datum dafür ist der 3. Juni festgelegt<br />
worden, zwei Wochen nach Redaktionsschluss<br />
dieser Ausgabe von<br />
«OpenGolf». Zahlreiche geladene Gäste,<br />
wie Clubpräsidenten, Captains, Vertreter<br />
verschiedener Verbände und Vereinigungen<br />
sowie Freunde und Partner<br />
der <strong>ASGI</strong> trafen sich zum Fest; sie haben<br />
sich in einem freundschaftlichen Turnier<br />
auf den Fairways des GC Limpachtal<br />
gemessen und anschliessend zusammen<br />
diniert. Karl Studer, Präsident der<br />
<strong>ASGI</strong>, Louis Balthasar, Präsident der ASG,<br />
und Rudolf Schorf, Präsident des GC<br />
Limpachtal, sind als Festredner aufgetreten.<br />
Auf diesen speziellen Tag wird<br />
im Rahmen einer Reportage in der<br />
nächsten Ausgabe nochmals zurückzukommen<br />
sein. Die geschätzten Partner<br />
– Omega, Bentour, Take-it-Travel, Laurent<br />
Perrier, Titleist, Cobra und Devillard<br />
haben die <strong>ASGI</strong> dabei unterstützt.<br />
Den 10 Jahren <strong>ASGI</strong> wurde an diesem<br />
Tag einen würdigen Rahmen verliehen,<br />
festlich und freundschaftlich, mit<br />
einer gewissen Freude zurückblickend,<br />
aber mit einer ebenso grossen Neugier<br />
vorausschauend. Die Zukunft der <strong>ASGI</strong><br />
hat begonnen!<br />
1. Preis 1 OMEGA Uhr - Chronograph CHF 6’900.–<br />
2. Preis 1 Woche Belek / Türkei für 2 Personen Bentour CHF 4’800.–<br />
3. Preis 1 Woche Zypern für 2 Personen Take-it-Travel CHF 4’400.–<br />
4. Preis 1 Golfausrüstung von Cobra: Golfsack, Hölzer, Eisen und Putter CHF 2’500.–<br />
5. - 8. Preis 1 Golf-Weekend für 2 Personen in der Schweiz CHF 1000.–<br />
9. Preis 1 Driver Titanium Taylor Made R7 CHF 800.–<br />
10. Preis 1 Driver Titanium Nike Sumo 2 CHF 760.–<br />
11. - 30. Preis 1 Bon für 2 Greenfees in einem <strong>ASGI</strong>-Partnerclub CHF 200.–<br />
31. - 40. Preis 1 Glenmuir Pullover CHF 150.–<br />
41. - 50. Preis 1 Glenmuir Polo-shirt CHF 100.–<br />
51. - 100. Preis 1 Schachtel Titleist NXT Bälle CHF 55.–<br />
Wert Total CHF 32’300.–
1. Preis 1 Uhr Omega, Chronograph<br />
Jürg Schibli<br />
2. Preis 1 Reise für 2 Personen nach Belek<br />
Didier Bonny<br />
3. Preis 1 Reise für 2 Personen nach Zypern<br />
Alexander Stünzi<br />
4. Preis 1 Golfausrüstung von Cobra<br />
Regina Steiner<br />
5. - 8. Preis 1 Wochenende für 2 in der Schweiz<br />
Stefan Egli Margaretha Schmidlin<br />
Pierrick Pointet Jacqueline Hasler<br />
9. Preis 1 Driver Titanium Taylor Made R7<br />
Susanna Schmid<br />
10. Preis 1 Driver Titanium Nike<br />
Sonia Pellegrino Isenegger<br />
11. - 30. Preis 1 Bon für 2 Greenfees in einem <strong>ASGI</strong>-Partners Club<br />
Daniel Labhart Manfred Roschi<br />
Emilie Schinz Thomas Gmür<br />
Claudia Iseli-Spada Leonhard Derungs<br />
Halima Servageon-Dimna Claudia Spalinger<br />
Anna-Maria Scherrers Marcel Meiler<br />
Andrea Grabher Markus Schnellmann<br />
Sandro Trovato Peter Lamprecht<br />
Christa Schubiger Mirjam Bizzozerro<br />
Renzo Menegehtti Helmut Ament<br />
Marius Bonvin Roman Herzig<br />
31. - 40. Preis 1 Glenmuir Pullover<br />
Dario Marty René Kuhn<br />
Ruth Heusser Etienne Weber<br />
Aleksandar Ivanovich Eveline O’Grady<br />
Andreas Ludin Claudia C. Mühlebach<br />
Andreas Frei Christophe Schmid<br />
41. - 50. Preis 1 Glenmuir Polo-shirt<br />
André Zurbrügg Peter Arnet<br />
Klaus-Peter Roehl Patrick Jaggy<br />
Gery Maquet Peter Karrer<br />
Markus Lemmenmeier Anders Gautschi<br />
Christian Balschun William Harris<br />
51. - 100. Preis 1 Schachtel Titleist NXT Bälle<br />
Dieter Spillmann Franz Thürlemann<br />
Christina Maineri Lotti Robyr<br />
Peter Bueler Rolf-Erich Remund<br />
Josef Kaiser Heiko Timmerkamp<br />
Martin Huber Roland Schetter<br />
Urs Häusler Petra Seeburger<br />
Paul Grüniger Didier Schenk<br />
Anita Hoyer Robert Schuppli<br />
Helen Gobet Ernst Cavin<br />
José Da Costa Carvalho Araujo Augustin Postiguillo<br />
Charlotte Lengauer Peter Schmid<br />
Jürg Stadelwieser Elke Erni<br />
Marcel Raymann Heinrich Heim<br />
Franziska Brun Beck André Mermoud<br />
Erika Eskenazi-Hauser Olivier Swysen<br />
Michel Bron Remo Deplazes<br />
Beat Schwitter Thomas Rigert<br />
David Cobut Marcos Tarancon<br />
Paul Breitenmoser Roger Schmid<br />
Reto Brunner Blaise Duc<br />
Daniel Hug Emil Juchli<br />
Bruno Frick Walter Bollier<br />
Marco Antonelli Erich Taiana<br />
Marco Stecher Rosmarie Hasler<br />
Agatha Furrer Denise Karli<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
5
???<br />
Sei es per E-Mail oder auch direkt per Telefon, die Geschäftsstellen der <strong>ASGI</strong> werden immer wieder<br />
mit Fragen bombardiert. In dieser Rubrik besprechen wir die am häufigsten gestellten Fragen und<br />
geben Antworten.<br />
FAQ - Frequently asked Questions<br />
Neue Regeln geben zu diskutieren<br />
Gibt es tatsächlich Änderungen<br />
der Golfregeln, und weshalb<br />
bleiben diese nicht immer gleich?<br />
Die Regeln des Golfspiels unterstehen<br />
der Hoheit des Royal and Ancient<br />
Golf Club of St. Andrews (R&A), und<br />
zwar für alle Länder der Welt, mit Ausnahme<br />
der USA und Mexiko; dort ist die<br />
United States Golf Association (USGA)<br />
zuständig. Diese beiden Organisationen<br />
arbeiten aber sehr eng zusammen,<br />
weshalb das Regelwerk weltweit das<br />
gleiche ist.<br />
Alle vier Jahre nimmt der R&A eine<br />
Revision der Regeln in Angriff; es geht<br />
vor allem darum, die Regeln den neusten<br />
Trends im Golfspiel (Equipment)<br />
anzupassen. So sind im letzten Herbst<br />
auf die Periode 2008 - 2011 Änderungen<br />
publiziert worden, welche nicht weniger<br />
als 28 der 34 Regeln, die es überhaupt<br />
gibt, betreffen. Einiges dient dem besseren<br />
Verständnis der Regeln, und in anderen<br />
Fällen profitieren wir alle, weil die<br />
Anzahl Strafschläge reduziert worden ist.<br />
Welches sind nun also<br />
die wichtigsten Änderungen?<br />
Im Folgenden werden diese in<br />
einer knappen Übersicht besprochen.<br />
Regel 4-2 - Veränderte<br />
Spieleigenschaften und Fremdstoff;<br />
Strafvermerk<br />
Das Mitführen, jedoch nicht Benutzen,<br />
eines nicht erlaubten Schlägers,<br />
oder eines Schlägers, der den Bestimmungen<br />
der Regel 4-2 widerspricht,<br />
wird auf die gleiche Strafe wie für das<br />
Mitführen von mehr als 14 Schlägern<br />
geändert (Zwei Strafschläge je Loch,<br />
max. 4 Strafschläge). Erst wenn ein<br />
Spieler einen Schlag mit einem unzulässigen<br />
Schläger macht, fällt als Strafe die<br />
Disqualifikation an.<br />
Regel 12-2 - Ball identifizieren<br />
Regel 12-2 schränkt nicht mehr ein,<br />
an welchen Stellen des Platzes der Ball<br />
identifiziert werden darf. Dies darf (bzw.<br />
muss, siehe unten zu Regel 15-3) also<br />
nun auch im Gegensatz zu früher im Hindernis<br />
geschehen, wo es bisher verboten<br />
war (siehe auch entsprechende Änderung<br />
zu Regel 15-3, Strafloses Spielen<br />
eines falschen Balls im Hindernis entfällt).<br />
Bemerkung: Damit erhält das in<br />
Regel 12-2 geregelte Verfahren vermehrt<br />
Bedeutung und ist strikt einzuhalten.<br />
Regel 14-3 - Künstliche Hilfsmittel,<br />
ungebräuchliche Ausrüstung und<br />
ungebräuchliche Nutzung<br />
von Ausrüstung<br />
Die Regel enthält nun eine Anmerkung,<br />
die die Einführung einer Platzregel<br />
zum Gebrauch von Entfernungsmessern<br />
ermöglicht. Ohne eine solche Platzregel<br />
bleiben jegliche Entfernungsmesser verboten.<br />
Wird die Platzregel erlassen, so<br />
dürfen nur Geräte verwendet werden,<br />
die ausschliesslich die direkte Messstrecke<br />
anzeigen und keine anderen<br />
Rechenfunktionen enthalten.<br />
Regel 15-3 - Falscher Ball<br />
Da ein Spieler nach Regel 12-2<br />
(siehe oben) seinen Ball nun auch im<br />
Hindernis identifizieren darf, ist er auch<br />
dort dafür verantwortlich, den richtigen<br />
Ball zu spielen. Dementsprechend fallen<br />
für das Spielen eines falschen Balls im<br />
Hindernis nun zwei Strafschläge an.<br />
97340-210x75.indd 6 OPEN 1 <strong>GOLF</strong><br />
2.5.2008 11:16:04 Uhr
�������������<br />
Regel 16-1e - Über oder<br />
auf der Puttlinie stehen<br />
Wenn ein Spieler unabsichtlich, oder<br />
um seinen Mitbewerbern nicht in die<br />
Puttlinie zu treten, auf oder quer über<br />
seiner Puttlinie steht, so gilt dies nicht<br />
als Verstoss gegen Regel 16-1e. Eine<br />
regelmässige Puttroutine, die eine solche<br />
Standposition zum Inhalt hat, bleibt<br />
jedoch unzulässig.<br />
Regel 19-2 - Ball in Bewegung<br />
abgelenkt oder aufgehalten;<br />
durch Spieler, Partner, Caddie oder<br />
Ausrüstung<br />
Trifft der Ball eines Spielers nach<br />
einem Schlag dessen Ausrüstung, Caddie<br />
oder den Spieler selbst, so zieht dieser<br />
sich nur noch einen Strafschlag und<br />
nicht mehr zwei Strafschläge bzw. Lochverlust<br />
zu. Bemerkung: damit wird<br />
diese Regel an 18-2 angeglichen und<br />
die Strafe hier reduziert.<br />
Regel 24-1 - Bewegliche Hemmnisse<br />
Es ist zukünftig erlaubt, einen<br />
bedienten, hingelegten oder hochgehaltenen<br />
Flaggenstock zu bewegen,<br />
auch wenn der Ball in Bewegung ist.<br />
Was ändert 2008<br />
in Bezug auf die Driver?<br />
Seit dem 1. Januar 2008 sind diejenigen<br />
Driver, welche mit einem Trampolin-Effekt<br />
die geltenden Normen<br />
übersteigen, generell nicht mehr zugelassen.<br />
Solche Driver sind an sich<br />
bekannt und sind seit 2005 für sogenannte<br />
«highly skilled players» (Pros<br />
und sehr gute Amateure) verboten<br />
gewesen. Seit 2006 hat auch die ASG<br />
solche Driver für alle Turniere im nationalen<br />
Turnierkalender als unzulässig<br />
erklärt.<br />
Es untersteht der Verantwortung<br />
jedes einzelnen Spielers, mit Material<br />
zu spielen, welches regelkonform ist.<br />
������������������������������������������������������������������������<br />
��������������������������������������������������������������������������������������<br />
����������������������������������������������������������������������������������������<br />
�������������������������������������������������������������������������������������������<br />
��������������������������������������������������������������������������������������<br />
������������������������������������������������������������������������������������<br />
Wer nicht regelkonforme Schläger einsetzt<br />
und erwischt wird, verfällt für das<br />
betreffende Turnier der Disqualifikation.<br />
Auch zum Thema der illegalen<br />
Driver sind Regeländerungen in Kraft<br />
getreten:<br />
ANHANG II<br />
Ziffer 4.c. - Trampolineffekt<br />
des Schlägerkopfes<br />
Hier wird unter Bezug auf ein separates<br />
Testverfahren ein höchstzulässiger<br />
Trampolineffekt eines Golfschlägerkopfes<br />
festgesetzt. Jegliche Schläger<br />
mit einem höheren Wert sind ab dem<br />
1. Januar 2008 nicht mehr zugelassen.<br />
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������ �����������������<br />
����� ���������� ��������<br />
������� ���� ���� �� �������<br />
���� �������� ����������<br />
Es ist wie folgt zu unterscheiden:<br />
a) Hat eine Spielleitung die «List of<br />
Conforming Driver Heads» ausdrücklich<br />
in der Ausschreibung eines Wettspiels<br />
in Kraft gesetzt, so muss ein Schläger<br />
gespielt werden, der auf dieser Liste<br />
enthalten ist, es sei denn, er wäre vor<br />
1999 gebaut worden.<br />
b) Wird die in a) genannte Liste nicht<br />
ausdrücklich in Kraft gesetzt, so muss<br />
ein fraglicher Schläger nicht in dieser<br />
Liste aufgeführt sein, muss aber dennoch<br />
den Bestimmungen entsprechen,<br />
wenn er getestet würde. Keinesfalls<br />
darf er in der «List of Non-Conforming<br />
Drivers» enthalten sein.<br />
Die beiden Listen finden<br />
sich auf der Hompage des R&A<br />
www.randa.org.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
7
E,T & H BSW<br />
Die Golfregeln besser kennen<br />
Absurd oder vernünftig?<br />
Die Golfregeln haben für die meisten Amateure eine ziemlich abschreckende Wirkung; Regelfragen<br />
sind meistens mit einigem Kopfzerbrechen verbunden. Dabei gibt es zahllose Beispiele dafür, dass<br />
gute Regelkenntnisse helfen können, Strafschläge einzusparen. Zusammen mit einem der Regelexperten<br />
der Schweiz, Charles-André Bagnoud, internationaler Schiedsrichter, versuchen wir, den<br />
Golfregeln ihren Schrecken zu nehmen, sie humaner und besser verständlich zu machen. Bagnoud<br />
wird sich im «Open Golf» ab sofort regelmässig zu Wort melden. Im Folgenden werden einige<br />
Vorfälle besprochen, die in den Pro Tours beobachtet worden sind.<br />
1. Vorsicht beim Ansprechen<br />
des Balles, wenn das Risiko besteht,<br />
dass sich dieser vor der Ausführung<br />
des Schlages bewegt.<br />
Der Deutsche Bernhard Langer<br />
musste sich beim US Masters im April<br />
2008 auf dem Green von Loch 9 einen<br />
Strafschlag schreiben lassen, weil sich<br />
sein Ball nach dem Ansprechen für<br />
einen Putt bewegt hatte.<br />
Der Ball musste vor dem Spielen an<br />
die ursprüngliche Stelle zurückgelegt<br />
werden (Regel 18-2).<br />
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Noch schlimmer erging es dem<br />
Inder Gaurav Ghei, der an der Johnny<br />
Walker Classic disqualifiziert werden<br />
musste. Nachdem er seine Scorekarte<br />
mit einer 65 unterschrieben und abgegeben<br />
hatte, wurde ruchbar, dass ihm<br />
auf dem 18. Green der zweiten Runde<br />
ein Fehler unterlaufen war. Sein Ball<br />
hatte sich nach dem Ansprechen, aber<br />
vor dem Putten leicht verschoben. Er<br />
hätte ihn zurücklegen und erst dann<br />
spielen müssen, mit einem Strafschlag;<br />
gleich wie Bernhard Langer. Nachdem<br />
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er ihn allerdings gespielt hatte, ohne<br />
ihn zurückzulegen, hätte er seinem<br />
Resultat zwei Strafschläge hinzufügen<br />
müssen, was er nicht getan hatte. So<br />
musste er nach dem Abgeben einer<br />
unterschriebenen Scorekarte mit einem<br />
zu tiefen Resultat disqualifiziert werden!<br />
Ein aufmerksamer TV-Zuschauer<br />
hatte die Turnierleitung auf diesen<br />
Umstand hingewiesen, was sich<br />
anschliessend mit Videoaufnahmen<br />
beweisen liess (Regel 6-6d).<br />
1. Greenfee 2008: Halber Preis!<br />
(Gilt nicht für Turniere)<br />
8 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
220805005_Anz_Opengolf(<strong>ASGI</strong>)_210x148.indd 1 31.1.2008 10:27:16 Uhr
Charles-André Bagnoud.<br />
Hätte sich der Ball ohne Einwirkung<br />
des Spielers bewegt, bevor ihn dieser<br />
angesprochen hatte, so wäre es nicht<br />
zu Strafschlägen gekommen, und der<br />
Ball hätte nicht zurückgelegt werden<br />
müssen. «Ansprechen» bedeutet, dass<br />
man seinen Stand eingenommen und<br />
den Putter hinter dem Ball platziert hat.<br />
Es empfiehlt sich deshalb, nach dem<br />
Ansprechen nicht zu lange zu warten,<br />
vielleicht sogar, den Putter nicht auf<br />
den Boden zu stellen, sondern schwebend<br />
zu halten. Neigung, Grasnarbe<br />
oder auch der Wind können einen liegenden<br />
Ball ebenfalls zu einem leichten<br />
Rollen veranlassen, und hat man ihn<br />
bereits angesprochen, so bedeutet das<br />
Strafe!<br />
2. Testen der Bodenverhältnisse<br />
im Hindernis, in welchem der Ball<br />
liegt, oder in einem vergleichbaren<br />
Hindernis.<br />
Dem Amerikaner Stewart Cink<br />
unterlief ein Missgeschick in Zusammenhang<br />
mit Regel 13-4a, und zwar an<br />
der Zurich Classic in New Orleans. Er<br />
spielte seinen zweiten Schlag auf einer<br />
Spielbahn, wobei sein Ball auf dem Fairway<br />
lag, seine Füsse aber in einem<br />
Bunker standen. Der Ball landete in<br />
einem Bunker neben dem Green dieses<br />
Par 4 – rund 150 Meter vom Spielort<br />
entfernt. Anschliessend beseitigte sein<br />
Caddie, wie das üblich ist, Cinks Fussspuren<br />
im Fairwaybunker, bevor die<br />
beiden Richtung Green marschierten.<br />
Dort spielte Cink seinen Bunkerschlag<br />
und beendete anschliessend die Runde<br />
ohne irgendwelche Bedenken.<br />
Am nächsten Tag fand er sich allerdings<br />
vor einer Disqualifikation! Ein TV-<br />
Zuschauer (immer wieder diese Besserwisser…)<br />
hatte die Schiedsrichter<br />
telefonisch davon überzeugt, dass das<br />
Rechen des Bunkers durch den Caddie<br />
eine Verletzung von Regel 13-4 war,<br />
was zwei Strafschläge zur Folge hatte.<br />
In der Tat ist es nicht nur verboten, die<br />
Oberfläche des Hindernisses zu prüfen,<br />
in welchem man sich befindet, sondern<br />
auch eines vergleichbaren Hindernisses.<br />
Weil Cink also die beiden Strafschläge<br />
nicht gezählt hatte, hatte er eine falsche<br />
Karte unterschrieben und musste<br />
ausgeschlossen werden.<br />
Dieser Entscheid machte in der<br />
Folge blitzschnell die Runde und schokkierte<br />
Schiedsrichter und andere Funktionäre<br />
in der ganzen Welt. Ich habe<br />
mich sofort schriftlich an alle diplomierten<br />
ASG-Schiedsrichter gewendet:<br />
«Auch wenn dieser Entscheid in seinem<br />
Grundsatz richtig ist, so scheint er doch<br />
unverhältnismässig hart für den Spieler<br />
und im Ergebnis schockierend, weil<br />
Spieler und Caddie in diesem speziellen<br />
Fall kaum eine Möglichkeit haben, eine<br />
Strafe zu vermeiden».<br />
Nur wenige Tage später, während<br />
der Woche des US Masters in Augusta,<br />
verständigten sich die beiden Regelbehörden,<br />
der R&A und die USGA, darauf,<br />
dass das Beseitigen von Fussspuren in<br />
einem Bunker nach dem Spielen eines<br />
Balles in einem solchen Fall straffrei<br />
bleibt, wenn sich daraus keine Beeinflussung<br />
des darauf folgenden Schlages<br />
herleiten lässt, und so Regel 13-4 also<br />
nicht zur Anwendung kommt.<br />
Solche Entscheidungen zu den<br />
Regeln werden alle zwei Jahre publiziert<br />
(im Buch «Decisions»), und die Golfregeln<br />
selber werden alle vier Jahre überarbeitet<br />
und aktualisiert. Im vorliegenden<br />
Falle allerdings, mit seiner<br />
Absurdität und der Möglichkeit, zahlreiche<br />
gleiche Fälle nach sich zu ziehen,<br />
wurde entschieden, diese neue Decision<br />
ohne Verzug sofort zu veröffentlichen.<br />
Glücklicherweise, muss man wohl<br />
sagen. Allerdings kann das dem bedauernswerten<br />
Stewart Cink für seine Disqualifikation<br />
leider nicht mehr helfen!<br />
Charles-André Bagnoud<br />
Internationaler ASG-Schiedsrichter<br />
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OPEN <strong>GOLF</strong><br />
9
Deutschland, Österreich, Graubünden, Säntis, usw.<br />
Über Berg und Tal<br />
Die vielfältigen, von der <strong>ASGI</strong> organisierten Events offerieren nicht nur Spielgelegenheiten auf<br />
schönen Plätzen, sondern sie bieten auch Anlass, bisher unbekannte Regionen in der Schweiz und<br />
sogar im Ausland zu entdecken.<br />
Die Golf Safari im Bündnerland ist<br />
bei der Niederschrift dieser Zeilen vom<br />
Termin her der nächstliegende Anlass.<br />
Sie findet vom 14. bis 19. Juni statt. Eine<br />
Gruppe von 30 Personen – die Zahl ist<br />
limitiert, aber gegenwärtig sind noch<br />
einige Plätze frei – wird vom Charme<br />
und vom golferischen Angebot dieses<br />
illustren Kantons profitieren. Die Teilnehmer<br />
werden sich am 14. Juni nach<br />
dem Mittag im GC Klosters treffen, eine<br />
freie Partie über 18 Löcher bestreiten,<br />
um sich anschliessend zum Check-in im<br />
Waldhotel Davos einzufinden, wo auch<br />
das Willkommensdinner stattfinden<br />
wird.<br />
Die Turnierserie wird am Sonntag in<br />
Davos gestartet und nach Zuoz und<br />
Alvaneu Bad am Mittwoch wieder in<br />
Davos beendet. Der Schlussabend und<br />
die Preisverteilung werden im Clubhaus<br />
des GC Davos stattfinden.<br />
Der Check-Out aus dem Waldhotel<br />
am Donnerstagmorgen markiert das<br />
Ende der Safari. Der Preis für die fünf<br />
Übernachtungen in Halbpension im<br />
Doppelzimmer, vier Turniere, fünf<br />
Greenfees, Apéros und die Turnierpreise<br />
beläuft sich auf CHF 1480.–.<br />
10 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
In diesem Betrag sind auch die<br />
Transfers zu den verschiedenen Plätzen<br />
inbegriffen. Teilnahmebedingung ist ein<br />
Handicap von 36.<br />
Der längste Tag<br />
Im Programm der Themenevents<br />
figuriert die Sonnwend Trophy, die am<br />
21. Juni vom Golf Club Appenzell organisiert<br />
wird. Der Termin fällt mit Absicht<br />
auf den längsten Tag im Jahr, der mit<br />
seiner maximalen Sonnenscheindauer<br />
zum Golfspiel lockt. Und zwar zu zwei<br />
Shot-Gun-Runden über 18 Löcher am<br />
gleichen Tag! Die <strong>ASGI</strong> hält diese Formel<br />
für Golfer bereit, die gleichzeitig<br />
ihre Passion für das Spiel sowie ihre<br />
Ausdauer testen wollen. Es wird nach<br />
Stableford mit Einzelklassement<br />
gespielt, maximal 80 Teilnehmer können<br />
an den Start gehen. Der Einsatz<br />
dazu beträgt CHF 175.– und umfasst<br />
zwei Greenfees, einen Lunch zwischen<br />
den beiden Runden, eine Grillade mit<br />
Salatbüffet am Abend und die Turnierpreise.<br />
Die Sonnwend Trophy ist eine<br />
goldene Gelegenheit, sich eine gehörige<br />
Portion Golf einzuverleiben und<br />
seine Fähigkeit zu testen, während 36<br />
Löchern konzentriert zu bleiben. Zusätzlich<br />
wartet die Entdeckung des Golfplatzes<br />
von Gonten, der vor zwei Jahren auf<br />
18 Löcher umgebaut worden ist. Als<br />
minimales Spielniveau ist Platzreife<br />
gefordert.<br />
Über die Grenze<br />
Nahe der Schweiz, in einer für das<br />
österreichisch-deutsche Grenzgebiet<br />
typischen, waldreichen Gegend, versammelt<br />
das 2-Länder Turnier eine<br />
Gruppe von 80 Golfern zu Spass und<br />
Spiel in den beiden angrenzenden<br />
deutschsprachigen Ländern. Am Montag<br />
30. Juni und am Dienstag 1. Juli werden<br />
die Teilnehmer auf den nur zehn<br />
Minuten voneinander entfernten Plätzen<br />
Bregenzerwald und Oberstaufen-<br />
Steibis die Schläger schwingen – das<br />
bedeutet: in Österreich am ersten und<br />
in Deutschland am zweiten Tag! Die<br />
beiden Turniere werden nach der Formel<br />
Stableford mit Einzelklassement<br />
ausgetragen.<br />
Die Preisverteilung und der Apéro,<br />
gefolgt von einem gemeinsamen
Nachtessen, werden am Montagabend<br />
im GC Bregenzerwald abgehalten,<br />
bevor ein Hotel in der Region aufgesucht<br />
wird. Das Turnier wird am nächsten<br />
Tag in Deutschland fortgesetzt.<br />
Ein Apéro, ein Galadiner und eine<br />
zweite Preisverteilung im Clubhaus<br />
des GC Oberstaufen-Steibis gehören<br />
weiter zum Programm. Im Betrag von<br />
CHF 360.– sind inbegriffen: die Greenfees,<br />
die Zwischenverpflegung, die<br />
Übernachtungskosten, die Apéros, die<br />
Essen und die Siegerpreise.<br />
Im Mondschein<br />
Am Freitag, den 18. Juli, treffen sich<br />
die Teilnehmer des Vollmond Turniers<br />
im GC Bubikon zu einem besonderen<br />
und spassigen Scramble. Diese Spielform<br />
im 4er-Team über 9 Löcher wird<br />
mit Leuchtbällen gespielt. Diese reagieren<br />
fast wie normale Bälle – der Distanzverlust<br />
beträgt nur zehn Prozent – fliegen<br />
jedoch wie Sternschnuppen durch<br />
die Luft. Die Teilnehmerzahl ist auf 36<br />
beschränkt. Im Startgeld von CHF 120.–<br />
sind das Greenfee, die Zwischenverpflegung,<br />
der Apéro, die Preise und das<br />
Abendessen inbegriffen. Zur Startberechtigung<br />
ist die Platzreife erforderlich.<br />
Im Einzugsgebiet des Säntis<br />
Einer der bekanntesten Berge der<br />
Schweiz ist Augenzeuge eines Turniers,<br />
das 80 Teilnehmer über drei<br />
Tage beschäftigen wird. Die Säntis<br />
Trophy findet vom 9. bis 11. September<br />
in Waldkirch, Erlen und Gams-Werdenberg<br />
statt. Es handelt sich um<br />
Einzel-Stableford-Turniere.<br />
Jedes wird mit einem Apéro und<br />
einer Preisverteilung abgeschlossen.<br />
Als Schlusspunkt wird im GC Gams-<br />
Werdenberg zusätzlich ein Raclette<br />
offeriert und die Preise der Gesamtwertung<br />
von den drei Turnieren verliehen.<br />
Die Greenfees, die Apéros, die Siegerpreise<br />
und das Raclette sind im<br />
Startgeld von CHF 390.– inbegriffen.<br />
Den Mitgliedern der organisierenden<br />
Clubs wird ein Rabatt von CHF 50.–<br />
gewährt. Wer mindestens über die<br />
Platzreife verfügt, darf mitspielen.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
11
Omega European Masters 2008<br />
Sonnenschein und neue Ideen<br />
Das Omega European Masters wird vom nächsten 4. bis 7. September bereits zum 61. Mal in<br />
Folge auf dem reizvollen und einzigartigen Hochplateau von Crans-Montana stattfinden. Die<br />
Teilnehmerliste ist noch unbekannt, doch ganz gewiss wird die Sonne wieder prächtig scheinen.<br />
Während der trübe April auf die<br />
Stimmung der Schweizer Golfer drückte,<br />
freut sich Yves Mittaz, der Verantwortliche<br />
für die Organisation des<br />
Omega European Masters, bereits auf<br />
ein sonniges September-Weekend im<br />
Wallis: «Ich kann schon jetzt berichten,<br />
dass wir für das Open 08 bestens gerüstet<br />
sind. Das Budget steht, das Preisgeld<br />
wird mindestens zwei Millionen<br />
Euro betragen, was der höchste Betrag<br />
für ein Schweizer Sportereignis darstellt.<br />
Spieler kann ich aber noch keine<br />
nennen, denn wir sind vom FedEx Cup<br />
abhängig, der gleichzeitig in den USA<br />
stattfindet. Dennoch sind wir gegenwärtig<br />
mit einer Berühmtheit in Verhandlung,<br />
den Namen des Spielers<br />
werden wir nächstens bekannt<br />
geben...»<br />
12 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Im Moment besteht keine Chance,<br />
zu erfahren, um wen es sich handelt.<br />
Gewiss ist jedoch, dass verschiedene<br />
Stars im September Crans gerne ihre<br />
Aufwartung machen würden, sobald<br />
feststeht, dass ihre Chancen für eine<br />
gute Klassierung am FedEX Cup<br />
geschwunden sind. «Im letzten Jahr<br />
haben wir etwas voreilig drei Spieler<br />
verpflichtet. Später stellte sich heraus,<br />
dass im letzten Moment noch einige<br />
Stars ihr Interesse bekundeten, die am<br />
FedEX Cup ihre Hoffnungen hatten<br />
begraben müssen. Wir werden in diesem<br />
Jahr demnach geduldiger bleiben<br />
und abwarten, wie sich die Situation im<br />
August präsentiert.» Man darf allerdings<br />
nicht vergessen, dass in diesem<br />
Jahr der Ryder Cup stattfindet. Und<br />
dieser prestigeträchtige Match, der<br />
diesmal in den USA ausgetragen wird,<br />
kann für die besten Spieler Europas<br />
Grund dafür sein, Kräfte zu schonen und<br />
nicht zwei Wochen vor diesem aufreibenden<br />
Grosskampf noch in Crans<br />
anzutreten.<br />
«Wir können uns, was das Teilnehmerfeld<br />
betrifft, eigentlich gelassen<br />
geben», stellt Yves Mittaz fest. «Denn<br />
wie sich dieses auch präsentiert, wir<br />
verzeichnen in jedem Jahr einen<br />
Zuschauerzuwachs von drei bis vier<br />
Prozent. Diese Regel wurde einzig in<br />
der Ausgabe 06 gebrochen, als der<br />
Name Michelle Wie ungewöhnlich viel<br />
Publikum anzog.»
Ein Konzept «after golf»<br />
Die Organisatoren suchen immer<br />
nach neuen Wegen, um den Zuschauern<br />
den Aufenthalt so attraktiv wie<br />
möglich zu gestalten. «Gegenwärtig<br />
entwickeln wir zusammen mit Crans-<br />
Montana ein «after golf»-Konzept. Wir<br />
wollen zum Beispiel mit Live-Musik in<br />
und vor den Bars die Leute zum Bleiben<br />
animieren, damit sie auch nach dem<br />
Spektakel auf dem Platz die besondere<br />
Turnier-Atmosphäre auf dem Haut Plateau<br />
weiter geniessen können. Wir<br />
möchten damit erreichen, dass die<br />
Zuschauer möglichst viele unvergessliche<br />
Stunden im Wallis verbringen!»<br />
Die 77. Ausgabe des Open de Suisse<br />
findet zum 61. Mal auf dem Golfplatz<br />
Severiano Ballesteros statt, und damit<br />
wird wieder eine neue Seite in der<br />
Geschichte des europäischen Golf aufgeschlagen.<br />
Ein Blick auf die Siegerliste<br />
zeigt, dass vor fünfzig Jahren ein gewisser<br />
Ken Bousfield GBR gewonnen hat.<br />
Zehn Jahre später hiess der Sieger<br />
Roberto Bernardini, der damit das<br />
Talent der Italiener bestätigte, die am<br />
Open immer mit guten Resultaten aufzuwarten<br />
pflegen. 1978 verteidigte<br />
Severiano Ballesteros ESP seinen Titel<br />
und gewann das zweite seiner drei<br />
Open de Suisse. Der Sieg des unbekannten<br />
Chris Moody GBR 1988 bewog<br />
die Organisatoren, eine Umgestaltung<br />
des Parcours ins Auge zu fassen, da der<br />
Platz mit der Entwicklung des Spiels<br />
nicht mehr Schritt halten konnte und<br />
selbst für Spieler der zweiten Garnitur<br />
eine leichte Beute darstellte. Zehn Jahre<br />
später haftete dem Sieger Sven Strüver<br />
GER nicht so besonders viel Charisma<br />
an, doch er markierte das Ende einer<br />
Ära, denn seine Nachfolger rekrutierten<br />
sich aus den Reihen aktueller Superstars<br />
wie Ernie Els, Sergio Garcia oder<br />
Luke Donald.<br />
Vergessen wir nicht, zu erwähnen,<br />
dass die <strong>ASGI</strong> mit einem Stand am<br />
Open präsent sein wird und sich darauf<br />
freut, Besucher in dieser einzigartigen<br />
Ambiance zu empfangen. Viele weitere<br />
Informationen finden sich auf der<br />
Website des Turniers:<br />
www.omegaeuropeanmasters.com<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
13
Swiss Golf Week 2008<br />
Auch Lolita ist begeistert<br />
Die siebte Auflage der Swiss Golf Week wird vom 4. bis zum 8. August auf den Plätzen von Lavaux,<br />
La Côte, Neuenburg und Vuissens ausgetragen. Lolita Morena freut sich darauf, mit von der Partie<br />
zu sein.<br />
Bereits zum vierten Mal wird die<br />
charmante Golferin an der Swiss Golf<br />
Week als Animatorin und als Moderatorin<br />
am Galaabend teilnehmen. Ihre mitreissende<br />
und fröhliche Art bildet ein<br />
weiteres Highlight der Veranstaltung,<br />
an welcher es nicht an Attraktionen<br />
mangelt.<br />
Lolita, darf man Sie als die Patin der<br />
Swiss Golf Week bezeichnen?<br />
Lolita Morena: Nein, nicht wirklich;<br />
aber man könnte sagen, ich gehöre<br />
mittlerweile zum Inventar des Turniers!<br />
(lacht).<br />
Beschreiben Sie uns die Swiss Golf<br />
Week in einigen Worten.<br />
Für mich bedeutet sie eine Zusammenkunft<br />
von Leuten, die es lieben,<br />
Golf und Festivitäten miteinander zu<br />
14 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
verbinden. Es handelt sich um eine<br />
Ferienwoche im Kollektiv mit einem<br />
spielerischen wichtigen Aspekt.<br />
Was halten Sie vom Public Golf<br />
und von der <strong>ASGI</strong>?<br />
Ich denke, es ist heute absolut notwendig,<br />
eine Alternative zum privaten<br />
Golf anzubieten. Vor allem für die Jungen.<br />
Ich weiss, dass die <strong>ASGI</strong> viel<br />
zugunsten der Junioren in der Schweiz<br />
bewirkt, was ich als sehr positiv einschätze.<br />
Man muss ihnen den Zugang<br />
zu diesem Sport erleichtern und die<br />
Talente in ihrer Entwicklung fördern.<br />
Sind Sie Mitglied in<br />
einem Schweizer Club?<br />
Ich bin ein «Mitglied auf Lebzeiten»<br />
im Golf Club Crans-sur-Sierre.<br />
Seit wann spielen Sie Golf, und<br />
wie gut spielen Sie?<br />
Ich habe vor fünf Jahren eher zufällig<br />
damit begonnen. Freunde haben mir<br />
Golfstunden zum Geburtstag geschenkt.<br />
Ich muss zugeben, dass ich negative<br />
Vorurteile hegte, denn ich befürchtete,<br />
mich in der Gesellschaft von Golfern zu<br />
langweilen. Aber das hat sich nicht<br />
bestätigt, im Gegenteil; ich habe in der<br />
Zwischenzeit viele sehr sympathische<br />
Golferinnen und Golfer kennen gelernt.<br />
Golf ist für mich eine Gelegenheit zum<br />
Abschalten, und ich will deshalb nicht<br />
vier Stunden mit Golfern verbringen,<br />
die übellaunig sind, weil sie schlecht<br />
spielen. Ich mag auch diejenigen nicht,<br />
die sich krampfhaft auf ihr Resultat<br />
fixieren.<br />
Man muss cool bleiben. Auch ich<br />
gewinne gerne. Wenn das dann aber
nicht der Fall ist, so will ich wenigstens<br />
vergnügliche Stunden in meinem Flight<br />
verbringen. Was mein Spiel angeht: ich<br />
spiele nicht sehr gut, mein Handicap<br />
lautet 27. Doch es genügt mir, dass mir<br />
auf jeder Runde einige gute Schläge<br />
gelingen.<br />
Welches sind Ihre Lieblingsplätze<br />
in der Schweiz und im Ausland?<br />
Natürlich Crans und besonders das<br />
Loch 7 mit der einmaligen Aussicht. Ich<br />
schätze auch Les Bois in den Freibergen<br />
sowie Leuk, wo ich regelmässig 40<br />
Bälle verliere... und Sion ist sehr gastfreundlich.<br />
Was das Ausland angeht, so<br />
habe ich eine Schwäche für den Praslin-<br />
Platz auf den Seychellen. Die Aussicht<br />
auf das Meer und den Urwald ist atemberaubend.<br />
Und es kommt vor, wenn<br />
niemand zu sehen ist, dass ich die Partie<br />
unterbreche und in einer Bucht ein<br />
Bad nehme, bevor ich gemütlich zu<br />
Ende spiele. Man müsste Pascal Germanier<br />
dazu bewegen, dort ein Pro-Am zu<br />
organisieren...<br />
Werden Sie an der Swiss Golf Week<br />
mitspielen?<br />
Ich würde gerne, doch das Turnier<br />
findet während den Schulferien statt,<br />
und ich möchte mich meinem Sohn<br />
widmen. Er hat mit dem Golf begonnen,<br />
vielleicht spielen wir in der nächsten<br />
Zeit sogar zusammen an der Swiss<br />
Golf Week.<br />
Wenn Sie im Golf etwas ändern<br />
könnten, was wäre es?<br />
Golf ist ein Sport mit Tradition, den<br />
man möglichst so lassen sollte, wie er<br />
ist. Doch ich wäre strenger mit den Leuten,<br />
die langsam spielen. Ich würde zur<br />
Peitsche greifen!<br />
Welches wären Ihre Traumpartner<br />
für ein Vierball-Spiel?<br />
Pascal Germanier, weil ich es köstlich<br />
finde, wie er sich benimmt, wenn<br />
er schlecht spielt. Dann würde ich gerne<br />
mit dem Pro spielen, mit dem ich auf<br />
Mauritius das Turnier gewonnen habe:<br />
Gregory Lebrun. Und schliesslich noch<br />
Sergio Garcia, ich würde ihm beibringen,<br />
sich nicht aufzuregen, wenn alles<br />
schlecht läuft...<br />
Ist Ihr Swing ebenso elegant wie<br />
Ihre Erscheinung?<br />
Pepito Valera, der Pro von Crans, ist<br />
mein Lehrer. Und es scheint, dass man<br />
das erkennt. Denn die Leute sagen mir,<br />
mein Schwung entspreche seinem<br />
typischen, eleganten Stil. Doch ich kann<br />
noch viel an Effizienz gewinnen.<br />
Schätzen Sie die Golfmode?<br />
Ja sehr, denn heutzutage ist die Golfbekleidung<br />
weniger an Konventionen<br />
gebunden und damit ungezwungener.<br />
Es gibt zudem Materialien, die sehr<br />
angenehm zu tragen sind. Ich bevorzuge<br />
keine bestimmten Kleidermarken,<br />
ausser bei den Schlägern und den Schuhen.<br />
Nie würde ich meine Cobra-Schläger<br />
oder die Footjoy-Schuhe hergeben.<br />
Lolita, haben Sie Zeit, darf ich Sie<br />
zum Nachtessen einladen?<br />
Aber sicher, wann? (lacht)<br />
Ähm...<br />
besten Dank für das Interview!<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
15
Dubai im Februar<br />
Sonne, Spass, Golf<br />
Wer einmal in Dubai gewesen ist, der träumt davon, wieder hinzufliegen, und wer es noch nicht kennt,<br />
der träumt vermutlich auch von einem Trip ins Emirat am Golf, welches die extremsten Emotionen<br />
weckt und durch ein unglaubliches Entwicklungstempo verblüfft. Das Klima vor allem auch im<br />
Winterhalbjahr ist perfekt geeignet für Aktivitäten unter freiem Himmel. Ins trockene, sonnige Dubai<br />
hat die <strong>ASGI</strong> dieses Jahr erstmals eine Reise angeboten, und die Zeichen stehen gut, dass es nicht die<br />
letzte gewesen ist.<br />
35 Teilnehmer fanden sich am Freitag,<br />
8. Februar 2008, zur Abreise in<br />
Zürich-Kloten ein, von wo Dubai mit<br />
einem Direktflug von knapp sieben<br />
Stunden erreicht wird. Emirates, übrigens,<br />
zählt punkto Servicequalität zur<br />
absoluten Spitzengruppe aller Airlines<br />
weltweit! Der Nachtflug und die Landung<br />
am frühen Morgen verliefen ohne<br />
Zwischenfälle, so dass ebenso planmässig<br />
das etwa 50 Kilometer von Dubai<br />
entfernte, kleine Emirat Ras al Khaimah<br />
per Shuttle-Bus angesteuert werden<br />
konnte, wo die <strong>ASGI</strong>-Gruppe im Hotel Al<br />
Hamra Fort Beach Resort Quartier<br />
bezog. Dieses Hotel hat nicht nur einen<br />
16 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
eigenen Golfplatz, sondern offeriert<br />
unter dem gleichen Dach Zimmer<br />
sowohl in Vierstern- als auch in Fünfstern-Qualität.<br />
Natürlich strebten die meisten Teilnehmer<br />
gleich Richtung Golf – der<br />
Nachmittag wurde fürs Trainieren auf<br />
den hauseigenen Anlagen genutzt, zu<br />
denen neben dem 18-Loch-Platz auch<br />
ein Pitch&Putt-Kurzplatz gehört. Diese<br />
Trainings-Session sowie das erste Dinner<br />
dienten gleichermassen dem Sich-<br />
Kennen-Lernen, gleich wie auch die beiden<br />
ersten Turnierrunden sonntags und<br />
montags, welche im Scramble-Format<br />
gespielt wurden.<br />
Um Punkte – und damit auch ums<br />
Handicap – ging es vom dritten Tag an.<br />
Dazu dislozierte man nach Dubai selber,<br />
auf den grossartigen Montgomerie Golf<br />
Course, gebaut unter der Leitung von<br />
Colin Montgomerie, dem schottischen<br />
Superstar. Nach der Siegerehrung im<br />
Clubhaus bewunderte die Gruppe das<br />
berühmte Hotel Burj al Arab – zumindest<br />
als Silhouette vom Nachtessen im<br />
benachbarten, nicht weniger bekannten<br />
Jemel Ali aus.
Safari und Shopping<br />
Zwar war der Mittwoch Golf frei;<br />
doch das bedeutete für die meisten<br />
Schweizer natürlich nicht, den Tag zu<br />
verschlafen. Einige brachen zu einer<br />
Safari in den Dünen auf, verbunden mit<br />
Nachtessen unter freiem Himmel; andere<br />
stürzten sich in das Getümmel der<br />
zahlreichen Shopping Malls, für welche<br />
Dubai ebenfalls bekannt ist.<br />
Die beiden nächsten Stableford-Turniere<br />
fanden auf den beiden Plätzen<br />
Tower Link und Al Hamra Fort statt,<br />
bevor sich die Gruppe am Schlusstag,<br />
dem Samstag, zu einer letzten Exkursion<br />
in die Stadt Dubai aufmachte.<br />
Dabei kam es auch zu einem Besuch<br />
des Verkaufsbüros für Liegenschaften<br />
auf den künstlichen Inseln, welche vor<br />
der Küste aufgeschüttet und bewohnbar<br />
gemacht werden, sowie der Mall of<br />
Dubai. Zur Einstimmung auf die Rückkehr<br />
in die winterliche Schweiz diente<br />
ein Besuch der berühmten Ski-Halle im<br />
Emirat!<br />
Alles paletti<br />
Beim Gala Dîner am letzten Abend<br />
vor dem Rückflug herrschte unisono<br />
gute Laune und übereinstimmende<br />
Zufriedenheit – man hatte ganz einfach<br />
nichts auszusetzen. Temperaturen um<br />
die 26°, ein sehr komfortables Hotel,<br />
beste Betreuung, ausgesuchte und raffinierte<br />
Menüs, grossartige und hervorragend<br />
gepflegte Golfplätze; und dazu<br />
noch ab und zu eine abendliche Neunloch-Runde<br />
unter Flutlicht!<br />
In dieser Suppe aus Tausendundeiner<br />
Nacht gab es simpel und einfach<br />
kein Haar zu finden - und alles zu einem<br />
konkurrenzlosen Preis von CHF 3’190.–<br />
im Doppelzimmer!<br />
Jean-Claude Scherrer, Eventverantwortlicher<br />
<strong>ASGI</strong> Deutsche Schweiz, hat<br />
jedenfalls noch beim Verabschieden am<br />
Airport versprochen, Dubai werde auch<br />
2009 wieder angeboten, und «Take it<br />
Travel» verfügt über die Leute und das<br />
Knowhow, um auch eine zweite Auflage<br />
zu einem Grosserfolg zu machen.<br />
Resultate<br />
Netto,<br />
drei Runden Stableford kumuliert<br />
Handicap (0 - 28)<br />
1. Elmar Obwegeser<br />
(Gams Werdenberg) 105<br />
2. Christine Oh<br />
(Bad Ragaz) 101<br />
3. Sooyoung Oh<br />
(Bad Ragaz)<br />
Florindo Rizzoli<br />
100<br />
(Winterberg) 100<br />
5. Judith Erny<br />
(Winterberg)<br />
Oswald Ryser<br />
98<br />
(Schloss Goldenberg) 98<br />
Handicap (28 - 36)<br />
1. Gilbert Pfaeffli (<strong>ASGI</strong>) 116<br />
2. Maya Arnold<br />
(Sagogn Schluein) 112<br />
3. Mario Anghern (<strong>ASGI</strong>)<br />
Charly Arnold<br />
110<br />
(Sagogn Schluein) 110<br />
5. Peter Lauer (<strong>ASGI</strong>) 107<br />
6. Lilly Jegge (<strong>ASGI</strong>) 106<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
17
Herbst-Pro-Am in Belek<br />
Comeback in der Türkei<br />
Das herbstliche Pro-Am der <strong>ASGI</strong> kommt zu einem Comeback, und zwar im gegenwärtigen Hot Spot<br />
des europäischen Golfs, in Belek. Zwischenzeitlich aus dem Turnierkalender der <strong>ASGI</strong> verschwunden,<br />
dürfte dieses Turnier am neuen Austragungsort einer glanzvollen Zukunft entgegen blicken.<br />
Für die Woche vom 22. bis zum 29.<br />
November lädt die <strong>ASGI</strong> an die türkische<br />
Riviera ein. Belek hat sich mittlerweile<br />
mit seinem runden Dutzend<br />
Golfplätze zu einem touristischen Leistungsträger<br />
des Landes am Bosporus<br />
entwickelt. Ein dreistündiger Flug von<br />
Zürich-Airport mit der Airline Sun<br />
Express und ein kurzer Transfer reichen<br />
aus, und schon ist man im Fünfstern-<br />
Hotel Gloria Serenity einquartiert, und<br />
nur noch Golf und Wellness stehen im<br />
Mittelpunkt! Das Gloria Serenity ist mit<br />
Bestimmtheit eine der allerersten<br />
Adressen der Region; das Angebot<br />
umfasst das Logieren im Doppelzimmer<br />
und mit Halbpension, alle Greenfees<br />
(Ausnahme: Faldo Course), alle<br />
18 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Transfers, die Startgelder und die Reiseleitung<br />
durch die bekannt gut qualifizierten<br />
Mitarbeiter von Tour Operator<br />
Bentour. Ebenfalls im Preis inbegriffen<br />
sind die guten Ratschläge der Golf-Pros,<br />
mit welchen man im Pro-Am zusammen<br />
spielt. Das Arrangement kostet<br />
pro Person CHF 2’690.–.<br />
An der Motivation wird es den Pros,<br />
die zum grossen Teil Mitglieder der<br />
Swiss PGA sind, nicht fehlen: neben<br />
dem angenehmen Klima und den hervorragenden<br />
Golfplätzen werden sie<br />
sich um ein gesamtes Preisgeld von<br />
CHF 24’600.– bewerben können, was<br />
für die Besten doch eine ansehnliche<br />
Verbesserung ihres Turniereinkommens<br />
des Jahres 2008 darstellen wird.<br />
Das Programm der Woche beginnt<br />
mit einer Trainingsrunde auf dem Gloria<br />
Old Course, bevor am nächsten Tag<br />
(Montag) das erste Pro-Am auf dem<br />
gleichen Parcours gespielt wird (Format:<br />
Scramble Louisiana). Dienstag dann ist<br />
an sich Golf frei, also Erholung, mit der<br />
Option, eine zusätzliche Runde Golf auf<br />
dem Faldo Course zu buchen. Mittwoch<br />
bringt eine Trainingsrunde für das zweite<br />
Pro-Am, das auf dem Sueno Dunes<br />
Course stattfinden wird, und zwar Donnerstag<br />
und Freitag in zwei Runden im<br />
Format Vierball-2-Bestball.
Pros am Werk<br />
Doch nicht nur auf dem Golfplatz<br />
kann auf die Unterstützung von Profis<br />
gezählt werden. Bentour, offizieller<br />
Partner der <strong>ASGI</strong> und Nummer-1-Spezialist<br />
für Türkeireisen, hat die organisatorische<br />
Gesamtverantwortung, und<br />
beim eigentlichen Turniergeschehen<br />
werden die Spezialisten der <strong>ASGI</strong><br />
(Generalsekretär Pascal Germanier und<br />
die beiden Pros Natalie Marmier und<br />
Alexander Brülhart) dafür sorgen, dass<br />
alles bestens klappt.<br />
Wie oft bei Events der <strong>ASGI</strong> ist auch<br />
an dieser Stelle der Hinweis notwendig,<br />
dass die Startplätze limitiert sind und<br />
man sich deshalb rasch für eine Anmeldung<br />
entschliessen sollte. Weitere Infos<br />
an unseren Geschäftsstellen in Zürich<br />
(Tel. 043 355 22 22) und Crissier (Tel.<br />
021 633 06 06).<br />
Samstag, 22. bis Samstag, 29. November 2008<br />
Hotel: Gloria Serenity Golf Resort***** (www.gloria.com.tr)<br />
Golfplätze: Gloria Old Course und Sueno Dunes Course<br />
Programm<br />
1. Pro-Am <strong>ASGI</strong> – Gloria Old Course Sonntag, 23. November Proberunde<br />
Montag, 24. November 1. Pro-Am <strong>ASGI</strong><br />
Apéro und Preisverleihung<br />
Freier Tag - Option Golf Dienstag, 25. November Golfplätze: Faldo, Montgomery, Gloria Golf Courses<br />
2. Pro-Am <strong>ASGI</strong>, Sueno Dunes Course Mittwoch, 26. November Proberunde<br />
Donnerstag, 27. November 2. Pro-Am <strong>ASGI</strong>: 1. Runde<br />
Teilnahmebedingungen<br />
Spielniveau: Handicap 36.0<br />
Freitag, 28. November 2. Pro-Am <strong>ASGI</strong>: 2. Runde<br />
Apéro und Preisverleihung – Gala Dîner<br />
Spielform: • 1. Pro-Am: Scramble Louisiana<br />
• 2. Pro-Am: Vierball-2-Bestball<br />
Klassierung der 2 Pro-Am: • Bei beiden Pro-Am werden die drei ersten Teams Netto sowie das erste Team Brutto<br />
ausgezeichnet<br />
• 2. Pro-Am: Klassierung durch Zusammenzählen der zwei Runden<br />
Reglement: Die 18 Teams bestehen aus 3 Amateuren und einem Pro. Amateure erhalten<br />
3<br />
/4 des Handicaps angerechnet.<br />
Anzahl Teilnehmer: max. 18 Teams, Total 18 Pros und 54 ASG- oder <strong>ASGI</strong>-Amateuren<br />
Gesamtes Preisgeld: CHF 24’600.–<br />
Tarife<br />
Preis pro Person im Doppelzimmer: ab CHF 2’690.–<br />
Im Angebot inbegriffen:<br />
• Bus Lausanne - Zürich - Lausanne • 5 Greenfees<br />
• Flug hin und retour Zürich - Antalya - Zürich - mit Sun Express • 1 Jeton pro Tag für Driving<br />
• 7 Übernachtungen mit Halbpension (inklusiv Mineralwasser und Tischwein) • Trolley<br />
im Gloria Serenity Resort***** • Golfgepäck (15 kg)<br />
• Transfers Flughafen - Hotel - Flughafen • Betreuung durch <strong>ASGI</strong>-Bentour<br />
• Transfers Hotel - Golfplätze - Hotel • Flughafentaxen & Gebühren<br />
• 5 Greenfees<br />
Zuschläge / Reduktionen • Annullations- und Rückreisekosten-Versicherung: ab CHF 52.–<br />
• Einzelzimmerzuschlag: CHF 287.–<br />
• Nicht Golfer Tarif: CHF 1338.–<br />
Anmeldung<br />
Per E-Mail an info@asgi.ch oder Post an <strong>ASGI</strong> Secrétariat Général, Closalet 18, 1023 Crissier.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
19
Spezielle Driver für Ladies<br />
Farbe, Klang, Komfort<br />
Einige Hersteller bieten speziell für Frauen konzipierte Driver an. Diese Clubs wenig gemeinsam mit<br />
Männer-Drivern, obschon sie meistens ähnlich aussehen. Frauen haben aber auch andere Ansprüche<br />
an einen Driver als Männer...<br />
Männer wollen Länge, Länge, Länge.<br />
Das ist alles, das zählt auf dem<br />
Abschlag. Frauen dagegen bewerten<br />
einen Driver anders. Natürlich muss es<br />
möglich sein, damit einen Ball ins Spiel<br />
zu bringen. Daneben aber wollen sie<br />
ein gutes Gefühl haben, bevor sie überhaupt<br />
einen Ball hauen; welcher Driver<br />
gut tönt, welcher Headcover attraktiv<br />
aussieht und einfach zu montieren ist,<br />
wie der Driver selber aussieht, und<br />
dann – beinahe letzte Priorität – geht es<br />
auch noch um die Distanzen vom Tee.<br />
Das ist nicht etwa eine Geringschätzung<br />
der weiblichen Qualitäten auf dem<br />
Golfplatz, sondern das sind die Voraussetzungen,<br />
welche die Hersteller ins<br />
Kalkül mit einbeziehen müssen, wenn<br />
sie Golfclubs für Damen auf den Markt<br />
bringen wollen. Ganz anders als bei den<br />
Männern also, wo es vor allem um<br />
Power, aggressiven Look und Länge der<br />
Abschläge geht.<br />
In rein technischer Hinsicht spielen<br />
zwei Punkte eine entscheidende Rolle.<br />
Der Clubhead muss einen grossen<br />
Sweetspot haben (es muss also ein<br />
grosser Clubhead mit einem grossen<br />
Clubface sein), denn die meisten Frauen<br />
sind nicht in der Lage, den Ball immer<br />
genau mit der gleichen Stelle zu treffen.<br />
Aber diese Feststellung gilt für Männer<br />
ebenfalls.<br />
Zweitens geht es um den Schaft. Die<br />
serienmässigen Schäfte sind leicht, und<br />
das bedeutet, dass die Driver ohne viel<br />
Kraft gut zu schwingen sind. Frauen<br />
schwingen den Driver mit einem Speed<br />
von 60 bis 80 mph; und da empfiehlt<br />
sich doch ein Club Fitting, um herauszufinden,<br />
welcher Schaft am besten zu<br />
einem Schwung passt.<br />
20 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Eine kurze<br />
Charakterisierung<br />
der gestesteten<br />
Driver.<br />
Callaway Big Bertha 460 13 HT, Loft 13°, Schaft Aldila NVS 55<br />
Womens, Gewicht des Clubs 306 Gramm, guter<br />
Headcover, weisse Linie oben am Clubface hilft beim Ansprechen,<br />
aber stört das Erscheinungsbild, lauter Klang.<br />
Cobra Speed LD Offset, Loft 13°, Schaft Aldila VS Proto 47-L, Gewicht des Clubs 294 Gramm.<br />
Der Club hat einen guten Touch, angenehmes Gefühl, sehr fehlertolerant bei ungenauem Treffen, tönt etwas laut<br />
(wie alle Cobra-Driver...) und hat einen umständlich zu montierenden Headcover.
Nike SQ Sumo 2 5900 Lucky 13, Loft 13°, Schaft Mitsubishi<br />
Rayon Diamana W-55, Gewicht des Clubs 298 Gramm,<br />
Klang gut (viel besser als bei der Sumo-Generation 2007...),<br />
guter Touch, Schaft fühlt sich etwas härter an.<br />
Ping Rhapsody, Loft 14°, Schaft TFC 129,<br />
Gewicht des Clubs 293 Gramm,<br />
klassisch-runde Form des Clubheads,<br />
sehr ausgewogener Club für mittlere<br />
Schwunggeschwindigkeiten. Angenehmer Klang, sehr leicht<br />
zu spielen, gut zu bedienender Headcover.<br />
Taylor Made r7 CGB Max HT, Loft 12°,<br />
Schaft Re.Ax 45 Superfast, Gewicht des Clubs 292 Gramm,<br />
schicker Headcover mit Magnethaltestreifen, kompakter,<br />
nicht zu lauter Sound, langer, gestreckter Ballflug, insgesamt<br />
ein eher hartes Feeling beim Treffen des Balles.<br />
Wilson Staff Luxe, Loft 14°, Schaft UST V2 Proforce,<br />
Gewicht des Clubs 295 Gramm, Clubhead in klassischer<br />
Form mit hohem Clubface, eher lauter Klang,<br />
angenehmer Headcover mit Reissverschluss, gestreckter<br />
Ballflug, hoher Launch Angle.<br />
Cleveland HiBore Xl, Loft 14°, Schaft Aldila NVS L-Flex, Gewicht des Clubs 285 Gramm,<br />
extrem grosse Schlagfläche, Clubhead mit grosser Grundfläche und gegen hinten abgeflachtem Oberteil,<br />
ausgelegt für langsamere Swing Speeds.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
21
Fairway Woods und Eisen 2008<br />
Noch mehr Spielkomfort<br />
Alle neuen Modelle auf dem Hardware-Markt der Golfschläger wurden von der Redaktion der ASG-<br />
Verbandszeitschrift «Golf Suisse» auf den beiden Golfplätzen Sultan und Pasha des Antalya Golf<br />
Club in Belek einem harten und rein praxis-orientierten Test unterzogen. Das heisst spielen, spielen,<br />
spielen – und Fotos schiessen, endlose Diskussionen führen, Notizen machen, Texte schreiben und<br />
die ganze Expedition auch in logistischer Hinsicht im Griff haben. Was notabene nur dank der<br />
tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeiter von Kadir Ugur (Bentour Türkei Reisen) gelang...<br />
Aus dem umfangreichen Material,<br />
das nach den zehn Tagen Tests in Belek<br />
angefallen ist, hat «Open Golf» das<br />
wichtigste und interessanteste herausgepickt.<br />
In der Nummer 1 wurden die<br />
wichtigsten neuen Driver vorgestellt; in<br />
dieser Ausgabe bringen wir die wichtigsten<br />
Fairwayhölzer und Eisen, dazu eine<br />
Auswahl von Drivern für Frauen.<br />
Will man die Ergebnisse aller dieser<br />
Tests auf einen einzigen Nenner bringen,<br />
dann ist das mit Sicherheit die<br />
Feststellung, dass mit der Modellgeneration<br />
2008 das Golfspielen nochmals<br />
komfortabler geworden ist. Nicht einfacher<br />
- wer keinen soliden Schwung hat,<br />
dem kann kein Golfschläger helfen, den<br />
Fairway oder das Green zu treffen.<br />
Aber viel komfortabler: die Bälle<br />
gehen leichter in die Luft, die Schäfte<br />
helfen auch bei geringen Schwunggeschwindigkeiten<br />
zu mehr Länge, und<br />
wer Präzision sucht, der findet in einem<br />
Clubfitting die perfekt zu ihm passenden<br />
Clubs. Die Auswahl ist riesig, die<br />
Komponenten werden immer besser,<br />
und die Möglichkeiten, sich mit Hilfe der<br />
Technik (wie Launch Monitor oder<br />
Swing Analyzer) und zusammen mit<br />
dem Pro das richtige auszusuchen, sind<br />
auch immer ausgefeilter geworden.<br />
Cleveland HiBore XLS<br />
Fairway und Hybrid<br />
Durchgestylt sind die Clubs von<br />
Cleveland, einem der ganz Grossen in<br />
der US PGA Tour: Fairwayholz und<br />
Hybrid haben den genau gleichen Look<br />
wie der Driver, und die Designelemente<br />
tauchen auch bei den Eisen auf. Die beiden<br />
kleineren Hölzer bieten einen ausgezeichneten<br />
Kompromiss zwischen<br />
Leistung und Komfort. Sie sind für<br />
jedermann einfach zu spielen, machen<br />
einen guten Winkel und eignen sich<br />
dank des grossen Clubface auch für<br />
Bälle vom Tee. Die flache Sohle gleitet<br />
gut übers Gras; aus dichtem Rough ist<br />
der breite Clubhead vor allem des Dreier-Holzes<br />
allerdings eher ein Nachteil.<br />
Beide Clubs machen eine gute Länge<br />
und lassen auch ein gewisses Shot Shaping<br />
zu. Extrem schnelle Schwünge<br />
würden von einem Schaft mit einem<br />
höheren Kickpoint profitieren; der<br />
serienmässige Fujikura-Treiber hat 3,6<br />
Torque und einen low Kick, was sich<br />
hervorragend für Amateure eignet.<br />
Sonartec GS Tour und HB 001<br />
Sonartec ist als Hersteller ein Spezialist<br />
für Fairwayhölzer und Hybrids.<br />
Beide Testclubs waren mit Schäften von<br />
Graphite Design ausgerüstet, die einen<br />
hohen Kickpoint haben (Sonartec-<br />
Fairwayclubs werden von zahlreichen<br />
Tour-Spielern verwendet).<br />
Das GS Tour ist ein klassisches Fairwayholz<br />
mit einer sehr ästhetischen<br />
Form; seine runde Sohle machte es<br />
auch geeignet für Schläge aus dem<br />
Semirough. Der Schaft sorgt für einen<br />
flachen Abflugwinkel und für viel<br />
Distanz; doch langsamere Schwinger<br />
dürften damit ihre Mühe haben, denn<br />
der Ball geht zwar weit, ist aber nicht<br />
so einfach in die Luft zu bringen.<br />
Das Hybrid ist ein kompakter Bomber,<br />
gut geeignet für Bälle vom Tee<br />
oder von kurzgeschnittenen Fairways.<br />
Sein Clubface ist fast so gerade wie bei<br />
einem Eisen oder einem Driving Iron;<br />
auch hier handelt es sich um einen Club<br />
für einen ambitionierten Golfer mit<br />
einem schnellen, repetitiven Schwung.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
23
Nike Sasquatch Sumo<br />
Ganz im Look der Sumo-Driver<br />
kommt das Sasquatch-Hybrid von Nike<br />
daher; die Marke hat ihre ganze Palette<br />
sehr gut durchgestylt und sorgt für eine<br />
gute Erkennbarkeit des Swosh. Sumo<br />
heisst «Super Moment of Inertia», was<br />
heisst, dass der Clubhead durch den<br />
Impact hindurch stabil bleibt, auch<br />
wenn der Ball nicht mit der Mitte<br />
getroffen wird.<br />
Das funktioniert bei diesem Hybrid<br />
gut; der Spielkomfort wird durch den<br />
Diamana-Schaft von Mitsubishi weiter<br />
unterstützt. Auch mit 18° ergab sich ein<br />
eher hoher Launch Angle; dieses schikke<br />
Hölzchen kann deshalb jedem Amateur<br />
problemlos empfohlen werden,<br />
allenfalls mit einem S-Schaft.<br />
Srixon XX10<br />
Hohe Qualität und hoher Spielkomfort<br />
– das sind die Merkmale der XX10-<br />
Linie von SRI Ltd. Sicherlich passen die<br />
beiden Testclubs perfekt in dieses<br />
Anforderungsprofil: sowohl das Fairwayholz<br />
als auch das 21°-Hybrid lassen<br />
sich leicht schwingen, bringen den Ball<br />
ausgezeichnet auf Umlaufbahn und<br />
gehören damit in den Bag der meisten<br />
Clubspieler. Der «Energy Charge Shaft»<br />
unterstützt diese Charakteristika noch;<br />
er beschleunigt durch den Ball hindurch<br />
wie eine Peitsche.<br />
Davon können langsamere Schwinger<br />
extrem profitieren; Golfern mit<br />
hoher Schwunggeschwindigkeit hat<br />
24 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Srixon eine andere Linie anzubieten. Die<br />
XX10-Clubheads sind speziell in der<br />
Adressposition klassisch-ästhetisch und<br />
lassen sich mit der leicht gerundeten,<br />
aber gut gleitenden Sohle perfekt vom<br />
Fairway spielen.<br />
Wilson Staff Fybrid<br />
«Fybrid» heisst ein neues Konzept<br />
von Wilson, welches im Test ausgezeichnet<br />
funktioniert hat. Zwei Fairwayhölzer<br />
(15° und 18°) , zwei Hybrids (21°<br />
und 24°) und dazwischen ein neu entwickeltes<br />
Holz namens Fybrid (19,5°)<br />
ergeben eine Reihe von fünf Clubs, aus<br />
welchen jedermann diejenigen auslesen<br />
soll, welche von den Längen der<br />
Schläge her eine abgestimmte Reihe<br />
vom Driver zu den Eisen ergeben. So<br />
wird die Lücke zwischen dem längsten<br />
Eisen im Bag, mit dem man sich noch<br />
wohl fühlt, und dem Bomber quasi à la<br />
carte ausgefüllt. Alle fünf Clubs haben<br />
sehr stabilen V2 Proforce als Schaft, der<br />
diesen Fairwayhölzern einen langen,<br />
gestreckten Ballflug und guten Roll<br />
verschafft. Die Form der Clubheads<br />
signalisiert gute Eignung vom Tee und<br />
vom Fairway – ein breites Clubface und<br />
eine glatte, flache Sohle mit einer<br />
gerundeten Vorderkante. Golfer mit<br />
weniger hohem Swingspeed sollten sich<br />
nicht scheuen, einen etwas weicheren<br />
Schaft zu ordern.<br />
Callaway FT und X<br />
Schäfte von Fujikura tun neuerdings<br />
in den Fairwayhölzern der FT-Linie des<br />
Branchenleaders Callaway Dienst. Das<br />
funktioniert ausgezeichnet: sowohl das<br />
Holz als auch das Hybrid sind komfortable,<br />
gut spielbare Golfclubs, die ihrem<br />
Spieler viel Feedback geben. Die Clubheads<br />
haben eine ästhetische, harmonische<br />
Form mit einer akzeptablen<br />
Grösse, welche auch dem Amateur das<br />
notwendige Vertrauen für einen Shot<br />
vom Fairway einflössen. Vor allem das<br />
Hybrid ist auch gut Rough-tauglich: es<br />
verdrängt die Grashalme gut, vor allem<br />
auch, wenn es auf einer etwas steileren<br />
Bahn geschwungen wird. Wir hatten<br />
die Draw-Versionen im Test, die leichtes<br />
Offset haben und den Ball gut von<br />
rechts nach links steuern.<br />
Das X-Hybrid dagegen hat einen<br />
etwas flacheren Shape und bringt<br />
den Ball auf eine höhere Flugbahn; es<br />
ist besser geeignet für langsamere<br />
Swingspeeds.
Ping G 10 Fairway<br />
und Hybrid<br />
Von den Fairwayhölzern der G-10-<br />
Linie von Ping gibt es eine normale und<br />
eine Draw-Version. Mit dem «Draw»<br />
kurvt der Ball deutlich stärker von<br />
rechts nach links als mit dem normalen<br />
Club; leichtes Offset und eine andere<br />
Gewichtsverteilung zeigen Effekt. Die<br />
Clubs machen einen mittelhohen Ballflug,<br />
bei einem satten, kompakten<br />
Touch und einem angenehmen Sound.<br />
Die serienmässigen Schäfte (TFC 129)<br />
werden in aggressivem Orange lackiert<br />
Experten meinen, die Fairwayhölzer<br />
seien das Prunkstück im gesamten G-<br />
10-Programm. Sie eignen sich für Amateure<br />
aller Stärkekassen. Das gleiche<br />
gilt auch für das Hybrid, welches mit<br />
dem gleichen Mid-Kick-Schaft kommt.<br />
Auch es ist komfortabel zu spielen, bei<br />
einem hohen Launch Angle und guter<br />
Ballkontrolle. Die Grösse des Clubheads<br />
deutet hier allerdings eher auf einen<br />
Club für gute Spieler (Ping-Clubs werden<br />
nie ab der Stange gekauft, sondern werden<br />
immer für den Käufer individuell<br />
gefittet).<br />
Titleist 906 F4<br />
und King Cobra Speed LD<br />
Im Acushnet-Programm werden die<br />
Clubs der Marke King Cobra eher auf<br />
den Clubspieler, die Titleist-Produkte<br />
eher auf die Bedürfnisse des guten<br />
Amateurs oder gar des Pros hin konzipiert.<br />
Konsequenterweise hat das<br />
Speed LD einen deutlich grösseren<br />
Clubhead mit einem breiten Clubface<br />
und einer fehlerzeihenden Gewichtsverteilung<br />
(MOI), während das F4 eindeutig<br />
für das Shapen des Ballfluges<br />
gemacht ist. Das wird auch durch die<br />
Wahl der Schäfte unterstrichen: der VS<br />
Proto von Aldila ist stabil, hat einen<br />
hohen Kickpoint und macht einen langen,<br />
gestreckten Ballflug. Unsauberer<br />
Kontakt mit dem Ball wirkt sich schnell<br />
ungünstig aus. Das<br />
Cobra-Holz dagegen<br />
hat mit dem Tour AD<br />
YS von Graphit Design<br />
zwar immer noch<br />
einen relativ aggressiven<br />
Schaft; dieser ist<br />
mit R-Flex aber genau<br />
das, was dem mittelschnellen<br />
Schwinger<br />
hilft, den Ball hoch,<br />
lang und gerade zu<br />
spielen.<br />
Taylor Made Burner<br />
und r7 CGB Max<br />
Die beiden Linien von Hölzern aus<br />
dem Hause Taylor Made sind von A bis<br />
Z durchgestylt, und zwar ziemlich zielgruppengerecht.<br />
Die Burners sind<br />
aggressive, kompakte Clubs mit einem<br />
strammen Schaft, der mit 75 Gramm<br />
beim getesteten Holz 5 (17,5°) eher<br />
schwer, dafür aber sehr stabil ist; er ist<br />
auch kräftigen Schwüngen gewachsen.<br />
Ein ziemlich flacher Ballflugwinkel<br />
gehört zu diesem Club, der langsameren<br />
Schwingern nur mit einem weichen<br />
Schaft zu empfehlen ist. Eher auf gediegen-schick<br />
macht dagegen das CGB<br />
Max, das die gleiche dreieckige Form<br />
zeigt wie der Driver und ebenfalls mit<br />
Gewichtsschrauben auf den eigenen<br />
Schwung adaptiert werden kann. Hier<br />
wiegt der Schaft (Re.Ax) nur 45<br />
Gramm, er kickt dank einem tiefen<br />
Flexpoint und ist so gut für wesentlich<br />
höheren Launch als der Burner.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
25
Graubünden, die Ferienecke der Schweiz,<br />
hat auch im Sommer viel zu bieten. Rund<br />
um die bekannten Skiorte Arosa, Davos/<br />
Klosters, St. Moritz, Flims/Laax und Scuol<br />
finden Golfbegeisterte attraktive Plätze<br />
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Bündner Oberland mit den Plätzen Sedrun, Brigels,<br />
Sagogn und Domat-Ems besuchen oder die Region<br />
Mittel-bünden mit Davos/Klosters als Ausgangspunkt,<br />
wo man auch die beiden Engadiner Plätze<br />
Vulpera und Zuoz oder Heidiland innert kürzester<br />
Zeit erreicht.<br />
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13 privaten, an <strong>GOLF</strong>GRAUBÜNDEN.ch<br />
beteiligten Plätze gemeinsam. Und doch<br />
unterscheiden sie sich bezüglich Anforderungen,<br />
Höhenlage und Tradition. So sind<br />
Plätze wie Klosters, Sedrun und Vulpera<br />
im alpinen Gelände, andere wiederum wie<br />
Samedan, Sagogn, Domat-Ems und Alvaneu<br />
flach in Talsohlen angelegt. Der Golf-<br />
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© Golfplatz Davos
Die Eisen<br />
Ping G 10 und I 10<br />
Das G-10-Eisen ist ein typisches<br />
Ping-Eisen, gegossen aus einem milden<br />
Stahl, mit einem matten Seidenglanz-<br />
Finish. Seine breite, abgerundete Sohle<br />
erleichtert das Gleiten durchs Gras;<br />
leichtes Offset und Masse in der Sohle<br />
sorgen für einen hohen Launch Angle<br />
und einen Draw bzw. helfen gegen<br />
Slice. Sehr leicht spielbar, geeignet für<br />
alle Spieler. Mit Stahlschaft bekommt<br />
man etwas mehr Stabilität, mit Kunststoffschaft<br />
etwas mehr Spielkomfort.<br />
Eher auf den guten Golfer zielt das I<br />
10, welches die Masse mehr hinter dem<br />
Sweetspot konzentriert. Der Clubhead<br />
ist auch deutlich kleiner; beide Eisen<br />
haben einen vibrationsdämpfenden<br />
Einsatz hinter dem Clabface.<br />
Srixon I-701 Forged<br />
und XX10<br />
Das I-701 ist ein typisches Eisen für<br />
den guten Golfer: geschmiedet, ästhetisch,<br />
mittelgrosses Clubface, mässig<br />
breite Sohle, Perimeter Design und ein<br />
Muscle Back, hier im sogenannten<br />
Undercut-Design. Der leichte Stahlschaft<br />
hilft mit, ein angenehmes Gefühl und<br />
einen sanften Touch zu verschaffen,<br />
obschon dieses Eisen gute Shot-<br />
Shaping-Qualitäten hat.<br />
Mehr Komfort und gute Eignung für<br />
langsamere Swings bietet das XX10. Es<br />
hat ein Oversize-Clubhead und mit 63<br />
Gramm einen sehr leichten Schaft, der<br />
das Maximum aus dem Swing herauszuholen<br />
hilft: Energy Charge Shaft<br />
nennt Srixon diese Eigenschaft.<br />
<strong>GOLF</strong>Y<br />
Taylor Made r7 CGB Max<br />
und Burner XD<br />
Diese beiden Eisen aus dem Hause<br />
Taylor Made haben sehr ähnlich Eigenschaften.<br />
Das Burner XD hat dabei mit<br />
65 Gramm einen 10 Gramm schwereren<br />
Schaft, der einen deutlich höheren<br />
Kickpoint hat und so für schnellere<br />
Swings geeignet ist als derjenige des<br />
CGB Max. Dieses eignet sich daher optimal<br />
für Leute, die einen höheren Launch<br />
Angle suchen (also auch Senioren oder<br />
Einsteiger).<br />
Das Burner XD dagegen ist zwar<br />
genauso komfortabel spielbar, ist dank<br />
des Mid-Kicks allerdings toleranter bei<br />
aggressivem «Reissen am Schaft» – wie<br />
der Name Burner sagt, kann damit<br />
mehr Gas gegeben werden.<br />
Wilson Staff Pi7, Ci7<br />
und Luxe<br />
Das Pi7 ist ein ausgewogenes Muscle<br />
Back Design, das sich an den ambitionierten<br />
Spieler richtet. Es erlaubt<br />
gutes Steuern des Balles und ist mit<br />
einem Stahlschaft (Dynamic Gold)<br />
korrekt ausgerüstet.<br />
Verzeihender, mit einem grösseren<br />
Clubface und mit etwas mehr Masse im<br />
Perimeter ist das Ci7 sicher der Renner<br />
für Amateure im Wilson-Programm.<br />
Das formschöne Eisen hat einen der<br />
schärfsten Graphitschäfte, der V2 von<br />
UST nämlich. Dieser hat sehr wenig Torque<br />
und einen mittleren Kickpoint, was<br />
Präzision und Feedback verspricht. Das<br />
Ci7 ist auch eher lang, was möglicherweise<br />
mit dem Loft zusammenhängt.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
27
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Das Luxe dagegen ist eine Ladies-<br />
Version, mit einem L-Schaft, der viel<br />
mehr Torque (4,0) und einen weicheren<br />
Tip hat; der Clubhead ist dem Ci7<br />
nachempfunden.<br />
Callaway FT<br />
und Big Bertha<br />
Beide Eisen von Callaway bieten<br />
ausgezeichneten Spielkomfort, beide<br />
haben einen 75-Gramm-Schaft aus Graphit<br />
mit einem «Mid/Low Kick». Extrem<br />
viel Masse in der Sohle beim Big Bertha<br />
bedeutet ausgezeichnetes Ansteigen<br />
des Balles; die Sohle ist leicht gerundet<br />
und gleitet hervorragend übers Gras.<br />
Das Clubface ist sehr dünn gearbeitet –<br />
dieses Eisen ist perfekt geeignet für<br />
Einsteiger und mittelhohe Handicaps.<br />
Auch das FT bietet viel Fehlertoleranz,<br />
allerdings etwas mehr Power hinter<br />
dem Ball. Seine Sohle ist etwas<br />
schmaler, sein Clubface etwas kleiner;<br />
doch es bleibt ein Komforteisen.<br />
Callaway baut seine Eisen neuerdings<br />
jetzt auch mit einem Röhrchen,<br />
aber immer noch im Bore Thru Design.<br />
King Cobra FP, S9<br />
und UFi<br />
Drei Eisen von King Cobra, die alle<br />
ausgezeichneten Spielkomfort bieten.<br />
Das FP ist das aggressivste und längste<br />
Eisen, das auch ziemlich gutes Ballmanövrieren<br />
erlaubt und ein ziemlich klassisches<br />
Perimeter Design zeigt. Das S9<br />
und das UFi haben dagegen eine maximale<br />
Massenkonzentration in der<br />
Sohle, sogar mit einem Kunststoffeinsatz<br />
in der oberen Kante, um weiteres<br />
Gewicht verschieben zu können. Das<br />
UFi hat dazu auch ein eingesetztes Titanium-Clubface<br />
mit einer zusätzlichen<br />
Schockdämpfung – mehr Komfort ist<br />
wohl kaum mehr möglich, auch mit<br />
Stahlschäften. Alle drei Eisen sind<br />
uneingeschränkt amateur-tauglich; das<br />
UFi ist der perfekte Anfänger-Club, der<br />
den Ball quasi gratis in die Luft bringt.<br />
Nike Slingshot<br />
und SQ Sumo<br />
Auch Nike strebt neue Standards in<br />
Sachen leichte Spielbarkeit an. Das<br />
neue Slingshot ist zu einem ausgewogenen<br />
Amateur-Eisen geworden, mit<br />
weniger Masse, einer schlankeren Linie<br />
und etwas mehr Eleganz. Es bringt<br />
einen guten Kompromiss zwischen Fehlertoleranz<br />
und Distanz, ist aber nach<br />
wie vor kein Shotmakers Club.<br />
Für den Einsteiger ist das SQ Sumo,<br />
dessen Sohle eine extreme Breite hat.<br />
Nahezu alle Masse ist im Perimeter,<br />
vor allem in der Sohle angeordnet,<br />
welche zusätzlich mit einem riesigen<br />
gelben Gummieinsatz hinter dem Clubface<br />
gepolstert ist, damit der Spieler<br />
seine ungenauen Treffer nicht spürt.<br />
Beide Clubs bleiben aber anfängerund<br />
amateurtauglich.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
29
Partner<br />
9 Loch<br />
Par 64<br />
Driving-<br />
Range<br />
Golf-<br />
Schule<br />
Pro-<br />
Shop<br />
Golf-<br />
Bistro-<br />
Storche-<br />
Näscht<br />
Golf Rastenmoos<br />
Der sympathische Golfplatz<br />
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� Fr. 95.– (Montag – Freitag)<br />
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Samstag, 11. Oktober 2008<br />
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19.4. / 17.5. / 31.5. / 21.6. / 26.7. / 9.8. / 27.9.<br />
� Offen für alle bis Hcp. 36 / PR<br />
� 3 Kategorien: Junioren, Damen, Herren (Order of Merit)<br />
� CHF 140.– pro Turnier; Junioren CHF 95.–<br />
inkl. Green- und Matchfee, Zwischenverpflegung und Buffet à discrétion<br />
Hcp. wirksame Feierabend Turniere<br />
� 9-Loch Stableford, Start 17.00 – 18.00 Uhr<br />
� Donnerstags: 17.4. / 15.5. / 5.6. / 19.6. / 10.7. / 24.7. / 7.8. / 21.8. / 18.9. / 9.10.<br />
� Offen für alle bis Hcp. 36<br />
Acht Birdie-Open Turniere<br />
� Samstag: 10.5. / 24.5. / 5.7. / 2.8. / 16.8. / 6.9.<br />
� Donnerstag: 26.6. / 25.9.<br />
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Einstiegs-Mitgliedschaft CHF 2’500.–<br />
� Mitgliedschaft Golfclub Rastenmoos mit ASG-Karte<br />
� Persönliches Spielrecht über 5 Jahre; Jährlich kündbar per 31. Oktober<br />
� Nach 5 Jahren in Vollmitgliedschaft / Jahresmitgliedschaft wandelbar<br />
CHF 2’500.– werden bei Vollmitgliedschaft angerechnet<br />
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CHF 350.– Konsumationspauschale<br />
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Cleveland CG Gold<br />
und CG Red<br />
Die beiden neuen Eisen von Cleveland<br />
(letzten Sommer bereits im Handel)<br />
sehen sich sehr ähnlich. Doch die<br />
Eigenschaften sind unterschiedlich: das<br />
gelbe CG ist für den mittleren Amateur<br />
entwickelt und bringt einen guten<br />
Launch Angle, einen guten Touch mit<br />
viel Feedback und erlaubt es jedermann,<br />
gute Bälle zu hauen. Der Schaft (83<br />
Gramm) hat einen tiefen Kickpoint, was<br />
die gute Spielbarkeit weiter fördert.<br />
King Cobra Pro CB<br />
und Pro MB<br />
Eine Marke mit einem Engagement<br />
auf der Tour (Ian Poulter, Geoff Ogilvy)<br />
muss ihren Pros auch tour-taugliches<br />
Material zur Verfügung stellen können.<br />
Mit diesen beiden Blades hat Cobra nun<br />
die Eisen der Pros auch in den Handel<br />
gebracht: reinrassige Muscle Backs, das<br />
CB immerhin dank einem angedeuteten<br />
Perimeter Weighting und einer breiteren<br />
Sohle für einen Amateur etwas<br />
leichter spielbar. Beide Eisen zielen aber<br />
auf den sehr guten Spieler, und sie bieten<br />
ihm auch die Möglichkeiten, den<br />
Ball nach Belieben zu kurven. Die Massenkonzentration<br />
hinter dem Sweetspot<br />
hat geringe Fehlertoleranz, dafür<br />
aber auch viel Power zur Folge. Im CB<br />
Das rote CG dagegen hat zwar den<br />
gleichen Schockdämpfer hinter dem<br />
Clubface; doch es ist ein Eisen für den<br />
aggressiven Spieler, der den Ball manövrieren<br />
will. Das wird unterstützt durch<br />
den Dynamic Gold Schaft und durch die<br />
Massenverteilung (schlankere Sohle,<br />
dickeres und kleineres Clubface).<br />
ist mit dem Project X ein neuer, dem<br />
Ball etwas mehr Höhe gebender Stahlschaft<br />
von Rifle eingebaut; das MB<br />
kommt mit Dynamic Golds von True<br />
Temper.<br />
Titleist AP 1 und AP 2<br />
Zwei Modelle aus dem Hause Titleist,<br />
die für die Marke neue Massstäbe<br />
in Bezug auf leichte Spielbarkeit und<br />
Fehlertoleranz setzen. Das AP 2 ist ein<br />
geschmiedetes Eisen mit einer mitteldicken<br />
Sohle, das sich sehr angenehm<br />
spielt, dank seinem Rifle-Schaft und<br />
seiner ausgewogenen Gewichtsverteilung<br />
aber einen gestreckten Ballflug bei<br />
mittelhohem Launch Angle produziert.<br />
Wer dagegen noch mehr Spielkomfort<br />
sucht, der bekommt jetzt von Titleist<br />
auch ein einsteigertaugliches Eisen<br />
geboten; das AP 1 ist, speziell mit<br />
einem Graphitschaft, sehr komfortabel<br />
zu spielen, der Ball geht ausgesprochen<br />
leicht in die Höhe. Die beiden Modelle<br />
haben einen unverwechselbaren Look<br />
und dämpfen Vibrationen dank einem<br />
Elastomer-Insert wirkungsvoll.<br />
ZB und ZM heissen zwei neue Blades<br />
von Titleist, die sich ganz in der<br />
Tradition der Eisen dieser Marke an<br />
den anspruchsvollen Turnierspieler<br />
richten. Das ZM ist ein reinrassiges<br />
Blade, das ZB dagegen hat minimal<br />
mehr Masse in der Sohle und in der<br />
oberen Kante und ein dünneres Clubface.<br />
Beide Clubs gehören in die Hand<br />
von guten Ballstrikern.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
31
Daniel Duffour, Pro in Lavaux<br />
Golf ist sein Leben!<br />
Der Head-Pro von Lavaux, Daniel Duffour, passt seinen Unterricht den Eigenheiten seiner Schüler an,<br />
was bedeutet, dass er gleich viele Trainingsmethoden hat wie Klienten. Dank seiner ausgezeichneten<br />
Ausbildung erfüllt er die Erwartungen aller Spieler, inbegriffen diejenigen der Spitzengolfer.<br />
Daniel Duffour.<br />
Der aus Evian stammende Daniel<br />
Duffour ist per Zufall mit Golf in Berührung<br />
gekommen, denn niemand in seiner<br />
Familie übt diesen Sport aus. Ein<br />
Freund hat den 15-Jährigen auf den<br />
Golfplatz mitgenommen, wo er als Caddie<br />
Schläger tragen sollte – und zwar an<br />
einem Turnier von... Pros! «Der erste<br />
Schwung, den ich gesehen habe, war<br />
demnach nahe an der Perfektion! Das<br />
hat mich sofort angestachelt, es selber<br />
zu versuchen; zudem interessierte es<br />
mich, die komplizierte Bewegung zu<br />
analysieren und zu begreifen.» Nach<br />
zwei Jahren verfügte er bereits über ein<br />
Single-Handicap und spielte Turniere<br />
auf hohem Niveau, um mit 19 Jahren zu<br />
den Pros zu wechseln. Er spielte in<br />
Frankreich Turnierserien und erlangte<br />
als 22-Jähriger sein Diplom als Golflehrer.<br />
Von diesem Zeitpunkt an widmete<br />
er sich ganz dem Unterrichten: «Ich<br />
hatte das grosse Glück, dass Jean-Etienne<br />
Laffite mein Hauptlehrer war, der<br />
kürzlich in die «Hall of Fame of European<br />
Teaching» aufgenommen worden<br />
ist. Um meine Ausbildung abzurunden<br />
und meine Kenntnisse zu erweitern,<br />
habe ich parallel zum Golf ein Sportstudium<br />
Richtung Biomechanik und Trainingsmethodologie<br />
absolviert.» Deshalb<br />
bergen die Methoden von David<br />
Leadbetter, Jimmy Ballard, Butch Harmon<br />
oder Bob Toski für Daniel Duffour<br />
32 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
keine Geheimnisse. Nachdem er vorerst<br />
in der Gegend von Lyon gearbeitet<br />
hatte, folgte der Wechsel als Head Pro<br />
nach Lavaux. Seit der Gründung des<br />
Clubs 1999 ist er dort tätig. Diese Treue<br />
ist der Ausdruck seiner Identifikation<br />
mit dem Club und der Wertschätzung<br />
seiner Arbeit seitens der Mitglieder.<br />
Daniel Duffour zählt heute 45 Jahre, er<br />
ist verheiratet und Vater eines 12-jährigen<br />
Sohnes.<br />
«Man spielt Golf,<br />
nicht Swing»<br />
«Entsprechend meiner pädagogischen<br />
Überzeugung, würde ich sagen,<br />
dass meine Methode den Namen derjenigen<br />
Person mit allen ihren Eigenheiten<br />
trägt, die ich gerade unterrichte. Ich<br />
berücksichtige dazu alle möglichen Elemente:<br />
Das Alter, das Spielniveau, die<br />
physischen, psychischen und mentalen<br />
Möglichkeiten, den Trainingsaufwand,<br />
die Zielvorstellungen etc. Der Ball reagiert<br />
in der Art, wie ihn der Schläger<br />
getroffen hat. Mit dieser Grundinformation<br />
analysiere ich vorerst die verschiedenen<br />
Konstanten der mechanischen<br />
Gesetze, um danach auf die individuelle<br />
Situation einzugehen. Dazu stehen mir<br />
verschiedene Unterrichtsmethoden zur<br />
Verfügung. Ich wähle diejenige, die den<br />
Bedürfnissen des vor mir stehenden<br />
Schülers im Moment am besten entspricht<br />
– gemäss der Vorgeschichte, seiner<br />
Stimmung, seiner Prioritäten und<br />
seines physischen Befinden.»<br />
Entsprechend dem Vorbild der Tourspieler<br />
ist Daniel Duffour davon überzeugt,<br />
dass sich ein Swing um den Treffmoment<br />
herum aufbaut: «Man spielt<br />
Golf und nicht Swing! Ein grosser Teil der<br />
Voraussetzug für einen gelungenen<br />
Schlag gründet in dessen Vorbereitung,<br />
dem Pre-Swing mit den Komponenten<br />
Mechanik, Technik, Physis und Mentales.<br />
Verallgemeinernd würde ich sagen, dass<br />
der Körper auf eine Position, ein Bild und<br />
das Muskelgedächtnis reagiert. Diese<br />
Elemente gilt es im Training genau zu<br />
beachten. Mein einziges Augenmerk gilt<br />
der Effizienz im Spiel des Schülers. Dazu<br />
verwende ich drei Stimulanzien: eine<br />
Golfstunde muss Spass machen, bereichernd<br />
sein und das Spiel verbessern.»<br />
Krise im langen Spiel<br />
«Es kommt öfters vor, dass der<br />
Schwung «klemmt» – also kein Grund<br />
zur Panik. Ich rate in einem solchen Fall<br />
dazu, viele Schwünge ohne Ball und<br />
auch ohne Unterbruch zu vollführen:<br />
Backswing-Downswing, Backswing-<br />
Downswing; so wie man eine angerostete<br />
Apparatur wieder in Gang setzen<br />
wollte. Die Idee dahinter ist die, wieder<br />
einen freien, unverkrampften Schwung<br />
zu spüren – flüssig, mit Kadenz und<br />
Rhythmus. Man aktiviert so das Muskelgedächtnis<br />
und versucht, sich zu entspannen<br />
und die Bewegung zu entkrampfen.<br />
Auf diese natürliche Weise<br />
Um das Schwunggefühl wieder zu spüren:<br />
Schwingen ohne Unterbrechung.<br />
Schwünge mit geschlossenen Augen<br />
fördern das Muskelgedächtnis.
findet der Bewegungsapparat seine<br />
Balance wieder, und damit löst sich<br />
auch der Knoten im Schwung.»<br />
Schwingen mit geschlossenen<br />
Augen ist ein weiterer Tipp von Daniel<br />
Duffour. «Man muss das Gewicht des<br />
Schlägers wieder spüren, die Auswirkungen<br />
der Schwerkraft sowie das Aufschlagen<br />
des Schlägerkopfes auf dem<br />
Boden. Alle grossen Champions suchen<br />
auf der Driving Range als erstes nach<br />
diesem Gefühl für das Gewicht und das<br />
Bewegungsmuster des Schlägers.»<br />
Auf dem Übungsplatz lassen sich<br />
gut Fehler beheben: «So können sich<br />
die Slicer auf der linken Seite der Driving<br />
Range aufstellen, mit leicht<br />
geschlossenem Stand. Der Ball wird mit<br />
der Spitze des Schlägerkopfes angesprochen.<br />
Diese Vorkehrungen zwingt<br />
dazu von innen nach aussen zu schwingen<br />
und den Ball zu «wischen». Umgekehrt<br />
platzieren sich die Hooker auf der<br />
rechten Seite der Range mit leicht<br />
geöffnetem Stand und adressieren den<br />
Ball an der Sohle des Clubs, um so von<br />
aussen nach innen zu schwingen und<br />
den Ball zu «schneiden».<br />
Krise beim Approach<br />
Probleme mit den Annäherungsschlägen<br />
kommen vor allem von der<br />
Verkrampfung aus Angst vor getoppten<br />
Bällen oder Schlägen in den<br />
Boden. «Man muss eine Haltung einnehmen,<br />
welche die Präzision und<br />
Sicherheit fördert. Ich rate dazu, die<br />
Arme leicht gebeugt zu halten und den<br />
Griff wie am Abzug einer Schusswaffe<br />
Versteifte Arme, der Griff<br />
in den Handballen:<br />
eine solche Haltung<br />
vermittelt kein Feeling<br />
für Annäherungsschläge.<br />
Lockere Arme, Daumen und<br />
Zeigefinger wie am Abzug<br />
einer Schusswaffe<br />
ermöglichen perfekten<br />
Ballkontakt und<br />
Schlägerkontrolle.<br />
zu halten, das heisst in erster Linie mit<br />
Daumen und Zeigefinger der beiden<br />
Hände. Wichtig ist es nun, sich auf die<br />
Sohle des Schlägers zu konzentrieren<br />
und den Treffmoment visualisieren.»<br />
Krise im Bunker<br />
«Im Bunker verlangt vor allem ein<br />
Element nach Konstanz: Die Sandmenge,<br />
die auf das Green befördert wird.<br />
Man muss also erreichen, bei jedem<br />
Schlag dasselbe Divot und dasselbe<br />
Geräusch zu produzieren. Die Dosierung<br />
erfolgt mit mehr oder weniger<br />
Schwung und Geschwindigkeit. Wem es<br />
gelingt, immer auf dieselbe Weise in<br />
den Sand zu schlagen, der wird ein konstanter<br />
und präziser Bunkerspieler.»<br />
Identische Spuren im Sand bedeuten, dass<br />
die gleiche Menge Sand herausgeschlagen wurde.<br />
Das ist die Basis für erfolgreiches Bunkerspiel.<br />
Putten mit dem Blick zum Loch fördert das Distanzgefühl.<br />
Krise beim Putten<br />
«Es gibt zwei Probleme beim Putten:<br />
die Länge und die Präzision. Wenn<br />
es an der Dosierung mangelt, darf man<br />
nicht an die Bewegung denken, sondern<br />
putten Sie, indem Sie zum Loch<br />
schauen. Denken Sie nur an das Mass<br />
der Ballbeschleunigung, die für diesen<br />
Putt nötig ist. Anders verhält es sich bei<br />
kurzen Putts. Hier gelten die Gedanken<br />
dem Club: Richtung, Sweetspot, Rhythmus.<br />
Ich bevorzuge bei kurzen Putts<br />
eine kurze, entschlossene Bewegung,<br />
ohne zu pendeln – in der Art wie man<br />
einen Papierknäuel in einen Behälter<br />
wirft.»<br />
Kurze Putts: Der Sweetspot und die Linie im Fokus, die Bewegung ist kurz und entschlossen.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
33
Sake Golf Pitch & Putt<br />
Ein Familienunternehmen<br />
Der in Nachbarschaft zum Golf von Losone gelegene Sake Golf Pitch & Putt ist ein Projekt der<br />
Familie Salmina, das perfekt zum golferischen Angebot im Tessin passt.<br />
Im Jahr 2004 hat man mit den Bauarbeiten<br />
begonnen, die zwei Jahre später<br />
abgeschlossen waren. Die beiden<br />
Initianten, Alessandro und Franco Salmina,<br />
wollten keine halbe Sache<br />
machen: sie haben deshalb einen<br />
Architekten beauftragt, einen Parcours<br />
mit Charakter zu bauen. Das Vorhaben<br />
ist auch bestens gelungen, denn der<br />
Pitch & Putt mit 9 Löchern erstreckt sich<br />
über modelliertes Gelände, umfasst 14<br />
Bunker – tiefe im englischen Stil und<br />
flache nach amerikanischem Muster –<br />
und zwei Teiche, die dem Parcours eine<br />
spezielle Atmosphäre verleihen. Die<br />
schnellen Greens verfügen über dieselbe<br />
Grassorte wie diejenige des benachbarten<br />
Platzes von Gerre Losone, wie<br />
Cristina Salmina erläutert, die den Pich<br />
& Putt zusammen mit ihren beiden<br />
Söhnen leitet.<br />
Dass man unter Palmen spielt, ist für<br />
Schweizer Verhältnisse aussergewöhnlich<br />
und verleiht dem Platz einen ganz<br />
34 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
besonderen Charme. Die Formel Pitch &<br />
Putt wird mit zwei Schlägern und einem<br />
Putter bestritten. Sie ermöglicht es,<br />
Anfängern eine wirklichkeitsnahe Idee<br />
vom Golf zu vermitteln, während fortgeschrittene<br />
Spieler von einem idealen<br />
Trainingsgelände für das kurze Spiel<br />
profitieren.<br />
Der Sake Golf Pitch & Putt empfiehlt<br />
den Besuchern, das Angebot des direkt<br />
vor Ort gelegenen Albergo Losone zu<br />
nutzen. Es umfasst unter anderem ein<br />
Jacuzzi im Aussenbereich und ein Hammam.<br />
Fünf Gehminuten entfernt befindet<br />
sich das drei Sterne Hotel Patrizietta.<br />
Zusammen mit diesem Etablissement<br />
organisiert der Pitch & Putt dreitägige<br />
Kurse zu attraktiven Preisen (drei Nächte,<br />
Halbpension, neun Lektionen mit<br />
Franco Salmina für CHF 595.–). In diesem<br />
Zusammenhang sei darauf hingewiesen,<br />
dass das Hotel Patrizietta über<br />
eine hervorragende Küche im typisch<br />
italienischen Stil verfügt.<br />
Sake Golf Pitch & Putt<br />
www.sakegolf.ch<br />
Albergo Losone, 6616 Losone<br />
Tel. 079 621 39 46<br />
Das Greenfee für 9 Löcher kostet<br />
CHF 30.–, der Tagestarif für unlimitiertes<br />
Spiel beträgt CHF 50.–, sowohl unter der<br />
Woche wie auch an Wochenenden. Ein<br />
Jahresabo ist für CHF 800.– erhältlich.
Driving Range Stadel (Winterthur)<br />
Das Golfspiel erleben<br />
Auf der Driving Range Stadel steht die Freude am Golfspiel im Zentrum, und dazu gehören auch<br />
Geselligkeit und Gemütlichkeit. Das ist die Philosophie des Inhabers, des PGA-Pros René Hefti, der<br />
diesen Betrieb Stadel im März 2007 übernommen und die Firma «impact golf» gegründet hat. Die<br />
seit 2001 bestehende Anlage wird nun laufend den Bedürfnissen und den aktuellen Unterrichtsmethoden<br />
angepasst.<br />
Die Anlage befindet sich im Naherholungsgebiet<br />
von Winterthur, umgeben<br />
von Landwirtschaft und Rebbergen. Von<br />
der Ausfahrt Oberwinterthur der Autobahn<br />
A1 ist sie in nur drei Minuten<br />
erreichbar. Neben dem klassischen Trainingsangebot<br />
einer Driving Range (also<br />
offene und gedeckte Abschläge, die<br />
ganzjährig benutzt werden können) hat<br />
Hefti seit der Übernahme einige bauliche<br />
und organisatorische Veränderungen in<br />
die Tat umgesetzt.<br />
So kann neben dem Drive auch das<br />
Kurzspiel auf einer neu gestalteten Pitching-<br />
und Chipping-Zone geübt werden.<br />
Spezielle Abschläge für Distanzen von<br />
25 bis 110 Meter stehen zur Verfügung,<br />
von denen Schläge mit den Wedges auf<br />
Zielfahnen gespielt werden können.<br />
In einem Testcenter können die<br />
Schwünge der Gäste analysiert werden;<br />
Custom Fitting ist ein wachsendes<br />
Bedürfnis in einem dynamischen Golfmarkt,<br />
weil viele Neuanfänger diese<br />
Dienstleistung nachfragen, aber auch<br />
weil der Markt immer schneller neue<br />
Entwicklungen und Materialien anbietet.<br />
Nach wie vor spielen viel zu viele<br />
Leute mit nicht optimal angepasstem<br />
Material, weshalb René Hefti viel Wert<br />
auf die Bedeutung des Testcenters von<br />
Impact Golf legt.<br />
Schliesslich will sich Impact Golf<br />
auch um die vielfältigen Bedürfnisse<br />
von Einsteigern beiderlei Geschlechts<br />
kümmern; man hat deshalb ein<br />
umfangreiches Kursprogramm ausformuliert,<br />
welches in einem breiten<br />
Angebot an Lektionen sowohl für<br />
Anfänger als auch für Fortgeschrittene<br />
Gelegenheit bietet, das Golfspiel zu<br />
erlernen und zu verbessern.<br />
Ob in Privatstunden oder Gruppenkursen<br />
– bei Impact Golf steht der Aufbau<br />
eines körperbewussten Schwungablaufes<br />
im Zentrum. Der methodische<br />
Aufbau erfolgt nach neusten Erkenntnissen<br />
und unter Berücksichtigung der körperlichen<br />
Voraussetzungen und des<br />
Gefühls eines Spielers, der mentalen<br />
Einstellung, der persönlichen Ziele und<br />
Motive sowie der individuellen Fähigkeiten,<br />
welche sie oder er von Hause aus<br />
mitbringt. Qualifizierte PGA-Golflehrer<br />
stehen täglich zur Verfügung. Auch das<br />
Bistro ist neu gestaltet worden.<br />
Erlebnisse der anderen Art<br />
René Hefti versucht, das Optimum<br />
für seine Kunden herauszuholen; dabei<br />
geht es ihm und seinen Mitarbeitern<br />
vor allem darum, den Gästen Golf als<br />
positive Erfahrung, als Lebensgefühl<br />
Impact Golf<br />
René Hefti, Mitglied Swiss PGA<br />
Flachernstrasse<br />
8404 Stadel/Winterthur<br />
Tel. 052 337 06 12<br />
27 Bälle CHF 5.–<br />
22 mal 27 Bälle CHF 100.–<br />
69 mal 27 Bälle CHF 300.–<br />
Alle weiteren Infos:<br />
www.impactgolf.ch - info@impactgolf.ch<br />
und als soziales Erlebnis anzubieten.<br />
Das geht auch auf einer Driving Range,<br />
und zwar mit wöchentlichen Plauschevents<br />
und einer monatlichen «Driving<br />
Range Challenge». Diese neuartige Turnierform<br />
versteht sich als Wettkampf<br />
und als spielerisches Training gleichzeitig.<br />
Es ist eine Spiel- und Wettkampfform<br />
mit dem Ziel, die Spieler für regelmässiges<br />
Training auf der Driving Range<br />
zu motivieren und Wettkampfsituationen<br />
zu simulieren. Diese Events sind<br />
offen für jedermann, finden in drei Stärkeklassen<br />
statt, wobei jedes Mal sechs<br />
verschiedene Aufgaben zu lösen sind,<br />
und die jeweiligen Sieger qualifizieren<br />
sich für den im Herbst angesetzten<br />
Final.<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
35
Golfclub Weid Hauenstein<br />
Kiesgrube umgebaut –<br />
nicht wieder zu erkennen<br />
Nördlich von Olten, oben auf dem höchsten Punkt des Hauensteins, dem klassischen Übergang vom<br />
Mittelland ins Baselbiet, ist in einer ehemaligen Kiesgrube ein Neunloch-Golfplatz entstanden. Der<br />
GC Weid Hauenstein ist seit Januar 2008 auch Mitglied der ASG.<br />
Der Besucher staunt nicht schlecht:<br />
vor Jahren, bei seinem letzten Besuch<br />
auf dem Hauenstein, gab es hier nicht<br />
viel mehr als eine ganz passable Driving<br />
Range sowie einige kurze Übungslöcher.<br />
In den Regionen Aargau, Solothurn und<br />
Basel war die Nachfrage nach Spiel- und<br />
Trainingsmöglichkeiten gross, weshalb<br />
Investor Xavier Kamer, eigentlich Hotelier,<br />
es wagte, Geld in dieses Projekt zu<br />
stecken. Kamer ist in der Region ein<br />
bekannter Golfer und gefürchteter<br />
Longhitter – vielleicht ging es ihm einfach<br />
nur darum, die Bälle auf seiner<br />
eigenen Range wuchten zu können.<br />
36 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Wie dem auch sei: das ist längst<br />
Geschichte. Denn aus den bescheidenen<br />
Anfängen ist Beachtliches geworden.<br />
Die Driving Range ist auf die Westseite<br />
der Hauenstein-Strasse gezügelt worden;<br />
in einem ehemaligen Gewerbegebäude<br />
ein paar Meter neben dem<br />
früheren «Clubhäuschen» ist ein Hauptquartier<br />
eingerichtet worden, das es in<br />
sich hat – das zentrale Element ist eine<br />
Lounge mit prächtigen Sofas und einer<br />
Bar, in welcher sich Mitglieder und<br />
Gäste kaum anders als wohl fühlen<br />
können. Und das gesamte Gelände ist<br />
jetzt mit neun Holes völlig neu gestaltet<br />
worden, die es in sich haben. Raffiniert<br />
platzierte Greens, teilweise hängende<br />
oder ansteigende Fairways, alles in die<br />
ehemalige Kiesgrube integriert, welche<br />
in ihrem hintersten Teil zu einem späteren<br />
Zeitpunkt zur Verlängerung von<br />
zwei Holes (diese werden von Par 4 zu<br />
Par 5) genutzt werden soll – das ist eine<br />
erste grobe Charakterisierung dieses<br />
Golfplatzes, der sich in seinem Endausbau<br />
unter die allerbesten Neunloch-<br />
Anlagen der Schweiz einreihen dürfte.<br />
Doch zum vergnüglichen Spiel eignet<br />
er sich auch schon jetzt vor der letzten<br />
Bauetappe, welche gemäss Kamer
sowieso erst in einigen Jahren vorgenommen<br />
werden soll. Im Gegenteil: die<br />
beiden Holes, welche verlängert werden<br />
sollen, sind jetzt handliche, gut zu<br />
meisternde Par 4. Weit über 500 Meter<br />
lang, mit schmalem Fairway, soll eine<br />
der beiden Spielbahnen dereinst einmal<br />
werden; eine Sache für die Weitenjäger.<br />
Doch auch Präzision ist gefragt in<br />
Weid Hauenstein: eines der Holes endet<br />
auf einem Inselgreen. So sehr man die<br />
Bälle bedauert, welche man hier ins<br />
Wasser schiessen wird, so sehr wird<br />
man der Faszination erliegen, welche<br />
ganz von Wasser umspülte Greens<br />
ausstrahlen. Und man wird und immer<br />
wieder versuchen, es zu treffen...<br />
Fest steht: eine Runde Golf auf<br />
dem neuen Platz auf dem Hauenstein<br />
ist eine Reise wert. <strong>ASGI</strong>-Mitglieder<br />
sind hier selbstverständlich jederzeit<br />
willkommen!<br />
Golfclub Weid Hauenstein<br />
Hauptstrasse 38<br />
4633 Hauenstein<br />
Tel. 062 293 4453<br />
www.golf-hauenstein.ch<br />
golfclub@bluemail.ch<br />
Informationen für Mitgliedschaft bei<br />
Sacha Kamer, Handy: 079 710 99 44<br />
Anfahrtsweg: siehe Website des Golfclubs<br />
Tarife<br />
Spielrecht (handelbar) CHF 2500.–<br />
Jahresbeitrag CHF 1500.–<br />
Green Fee<br />
Mo - Fr 18 Loch CHF 60.–<br />
Sa, So, Feiertage 18 Loch CHF 70.–<br />
Täglich abends ab 18:00 Uhr 9 Loch CHF 50.–<br />
Range Fee CHF 10.–<br />
Bälle 30 Stück CHF 5.–<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
37
Golf Club Gotthard Realp<br />
Hochalpines Golf<br />
Mitten in der Schweiz liegt der Gotthard, und das heisst auch Andermatt. Das Urner Dorf ist in sportlicher<br />
Hinsicht bekannt geworden durch Bernhard Russi, den besten Abfahrtsläufer der Siebziger Jahre.<br />
Deshalb denkt, wer Andermatt sagt, in erster Linie an Skifahren, an Militär oder an Passfahrten über<br />
Oberalp, Furka, Gotthard, Susten und Grimsel. Aber in Andermatt kann auch Golf gespielt werden;<br />
allerdings nicht in flachem Gelände...<br />
Wirtschaftliche Entwicklung, das war<br />
auch im Urserental (wo Andermatt,<br />
Hospental und Realp liegen) das Thema<br />
in den Achtziger und Neunziger Jahren.<br />
Bernhard Russi gehörte zur Gruppe<br />
jener Männer, welche den Bau eines<br />
Golfplatzes anregten; aus der Idee<br />
wurde ein Projekt, bald darauf ein Bauvorhaben,<br />
und 1997 konnte dieser Golfplatz<br />
eröffnet werden, auf welchem<br />
man im Winter ohne weiteres auch Ski<br />
fahren könnte. Alpin, nicht nordisch...<br />
Es war ein Kunststück, im zur Verfügung<br />
stehenden Terrain überhaupt<br />
neun Löcher anzulegen, meint Russi,<br />
Skifahrer, Golfer, Macher des GC Gotthard<br />
Realp. «Mehr als schauen und die<br />
Landschaft, wie sie sich präsentierte,<br />
interpretieren, das war nicht möglich.<br />
38 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Der felsige Untergrund hätte Erdbewegungen<br />
nie zugelassen. Wir fanden<br />
allerdings einige flache Stellen; dort<br />
hatten Bauern seit Jahrhunderten kleine<br />
Kartoffeläcker bewirtschaftet, und<br />
diese eigneten sich hervorragend als<br />
Greens!»<br />
Der etwas andere<br />
Golfplatz<br />
Das heutige Clubhaus ist noch<br />
immer dasjenige aus den Anfängen;<br />
der Club konnte dem Waffenplatz<br />
Andermatt ältere Gebäude neben dem<br />
Bahnhof Realp abkaufen, welche zu<br />
Remise und zu Clubhaus mit Restaurant<br />
und bescheidenen Garderoben umgebaut<br />
wurden. «Wir waren einfach nicht<br />
bereit, einen einzigen Franken auszugeben,<br />
den wir nicht hatten. Heute steht<br />
der Club nahezu schuldenfrei da, hat<br />
genügend Mitglieder und eine solide<br />
Einnahmenbasis», meint Präsident<br />
Russi, der ebenfalls noch immer der<br />
gleiche ist wie von allem Anfang an.<br />
Russi war es natürlich auch, der zum<br />
Eröffnungsturnier seinen langjährigen<br />
Rivalen aus dem Skizirkus, den Österreicher<br />
Franz Klammer einlud. Mit 71<br />
Schlägen auf dem Par-64-Layout stellte<br />
dieser den ersten Platzrekord auf.<br />
Das ist 7 über Par, und das ist eine<br />
respektable Leistung für einen Amateur.<br />
Seither ist der Platzrekord bloss<br />
zwei Mal verbessert worden: durch<br />
Harry Sprecher auf 66 und durch den<br />
Pro Ken Holden auf 58 Schläge. Das ist
6 unter Par und ebenfalls eine unglaubliche<br />
Leistung. Ken Holden war der<br />
erste Golflehrer im GC Gotthard-Realp;<br />
heute arbeitet er auf der Driving Range<br />
in Härkingen.<br />
Aber wie spielt es sich nun auf diesem<br />
Golfplatz, der überhaupt nicht so<br />
aussieht, wie das Golfplätze üblicherweise<br />
tun? Er ist in steilem Gelände<br />
links und rechts der untersten Kehren<br />
der Furkastrasse ausgelegt, und es geht<br />
wirklich rauf und runter. «Am besten<br />
geht es mit einem leichten Bag am<br />
Rücken», empfiehlt Bernhard Russi.<br />
«Elektrotrolleys eignen sich natürlich<br />
ebenfalls bestens».<br />
Kaum ein Green liegt auf gleicher<br />
Höhe wie der Abschlag; bei jedem<br />
Schlag müssen also Höhenunterschiede<br />
eingeplant werden, was auch für einen<br />
erfahrenen Spieler eine spannende Herausforderung<br />
ist. Die Greens sind verhältnismässig<br />
klein, aber von hervorragender<br />
Qualität und mehrheitlich flach,<br />
mit leichten Breaks. Die Fairways bestehen<br />
immer noch aus dem hochalpinen<br />
Gras, das dort seit Jahrtausenden<br />
wächst; das ständige Mähen hat aber<br />
für einen dichten, feinen Bewuchs<br />
gesorgt, der gleichzeitig auch robust<br />
und dem Klima angepasst ist.<br />
Urner Gastfreundschaft<br />
Die <strong>ASGI</strong> kennt den GC Gotthard-<br />
Realp von der alljährlichen Alpen Challenge.<br />
Realp ist ein kleiner Weiler, direkt<br />
am Eingang des Furkatunnels gelegen,<br />
mit Autoverlad mitten im Dorf. Aber<br />
auch das Clubhaus des Golfclubs liegt<br />
mitten im Dorf, gleich neben dem<br />
Bahnhof, und das sorgt doch schon mal<br />
für eine besondere Atmosphäre.<br />
Man fühlt sich sofort zu Hause in der<br />
heimeligen «Beiz», geniesst seinen Kaffee<br />
vor der Runde oder spricht etwas<br />
Nahrhafterem zu. In den steilen Kehren<br />
des Aufstiegs dürfen einem die Kalorien<br />
nicht ausgehen!<br />
Doch man sollte sich jetzt andrerseits<br />
auch nicht abschrecken lassen von<br />
der Aussicht auf eine Bergwanderung.<br />
Das golferische Erlebnis hier oben ist so<br />
speziell, ein sonniger Tag in den Urner<br />
Bergen ist etwas derart Fantastisches –<br />
man muss es eigentlich fast als eine<br />
Verpflichtung für jeden Schweizer Golfer,<br />
jede Schweizer Golferin ansehen,<br />
den Golfplatz des GC Gotthard-Realp<br />
kennen zu lernen. Das Spiel auf diesen<br />
Spielbahnen ist eine unterhaltende,<br />
spannende, golferisch ziemlich anspruchsvolle<br />
Angelegenheit. Gerade<br />
weil hier kein Schlag wirklich einfach<br />
ist, ist der Platzrekord von – 6 so<br />
erstaunlich.<br />
Golfclub Gotthard Realp<br />
6491 Realp<br />
Tel. 041 887 01 62, www.golf-gotthard.ch<br />
9 Loch, Par 64<br />
Tees Gelb Rot<br />
Länge 3’725 m 3’445 m<br />
Slope Rating 116 115<br />
Course Rating 62.9 63.9<br />
Greenfees Woche<br />
ASG/<strong>ASGI</strong> 9 Loch: CHF 50.–<br />
18 Loch: CHF 70.–<br />
Greenfees Wochenende<br />
ASG/<strong>ASGI</strong> 9 Loch: CHF 55.–<br />
18 Loch: CHF 80.–<br />
Pro: Dietmar Lösch<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
39
Golf Sempachersee und Golf Kyburg<br />
Aussergewöhnliche Anlagen –<br />
attraktive Abwechslung<br />
Golf Sempachersee und Golf Kyburg bieten attraktiven Golfsport in besonderen Dimensionen. Zum<br />
einen ist Golf Sempachersee seit der Erweiterung zu zwei 18 Loch Championship Courses im Frühling<br />
2007 die schweizweit grösste Golfanlage, zum anderen bilden die beiden Anlagen den ClubGolf-<br />
Verbund. Mitglieder beider Clubs verfügen über Spielmöglichkeiten auf den anderen Anlagen und<br />
spielen somit auf insgesamt 54 faszinierenden Bahnen.<br />
Auf den ClubGolf Anlagen wird es<br />
bestimmt nicht langweilig: Zwei 18<br />
Loch Championship Courses auf Golf<br />
Sempachersee und ein 18 Loch Championship<br />
Course auf Golf Kyburg bieten<br />
beachtliche Spieldimensionen. Die Bahnen<br />
– allesamt angelegt vom Golfarchitekten<br />
Kurt Rossknecht – überzeugen<br />
durch grosse Vielfalt und Variabilität.<br />
Imposante Kulisse<br />
In Golf Sempachersee wurden im<br />
Frühling 2007 der 18-Loch- und der 9-<br />
Loch-Platz zu zwei 18-Loch-Championship-Courses<br />
ausgebaut und das neue<br />
Clubhaus, der neue Empfang mit Golf<br />
40 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Shop und die beiden Restaurants Green<br />
Garden und Le Club eröffnet. Mit dem<br />
6’637 m langen Woodside Course (Par<br />
72) verfügt Golf Sempachersee über<br />
die längste Meisterschaftsanlage der<br />
Schweiz. Der ambitionierte Golfer<br />
erlebt hier wahrhaften Nervenkitzel<br />
und der Genussgolfer einen unvergess-<br />
lichen Golftag. Der Lakeside Course<br />
(Par 70) mit einer Länge von 5’591 m<br />
bietet spektakulären Golfsport, an landschaftlich<br />
schönster Lage, und schon so<br />
manchem gestandenem Golfer haben<br />
die Grüns das Letzte an Spielkönnen<br />
abgefordert.
Mit den beiden anspruchsvollen<br />
Courses und der grosszügigen Clubinfrastruktur<br />
auf insgesamt 150 ha ist<br />
Golf Sempachersee die grösste Golfanlage<br />
der Schweiz. Sanft in die Hügellandschaft<br />
über dem Sempachersee<br />
eingebettet und mit spektakulärem<br />
Blick in die Berge erlebt der Spieler<br />
neben dem spielerischen Challenge<br />
viel Spass und ein entspannendes<br />
Landschaftserlebnis.<br />
Auf historischem Grund<br />
Die Schwesteranlage Golf Kyburg<br />
befindet sich 20 Minuten ausserhalb<br />
von Zürich an geschichtsträchtigem Ort<br />
auf dem Rossberg bei Winterthur.<br />
Bereits im Mittelalter wusste man die<br />
Lage zu schätzen: Ganz in der Nähe<br />
steht eine der grössten Burganlagen<br />
der Schweiz. Heute befindet sich auf<br />
den ehemaligen Rossweiden – eingebettet<br />
in eine friedliche Waldlichtung -<br />
der 6’015 m lange 18 Loch Championship<br />
Course (Par 71) und das Restaurant<br />
La Gloria. Golfanlagen, die alles andere<br />
als mittelalterlich sind!<br />
Insgesamt 54 Löcher, ausgebaute<br />
Übungsanlagen mit Putting- und Pitching<br />
Greens, Driving Range mit<br />
gedeckten Abschlagplätzen und Rasen-<br />
Abschlagplätzen, sowie eine attraktive<br />
Clubinfrastruktur an schönster Lage:<br />
Golf Sempachersee und Golf Kyburg<br />
sind in jeder Hinsicht vielversprechend.<br />
Die Restaurants laden sowohl Golfer als<br />
auch Nicht-Golfer zum genussvollen<br />
Verweilen in eindrücklicher Architektur<br />
ein. Ob ein romantisches Essen zu<br />
zweit, ein Gala Dîner, Bankett oder<br />
Business-Lunch, die grosszügigen und<br />
hellen Räume sind passend für jeden<br />
Anlass.<br />
The Leading Golf Courses<br />
Anfang Jahr wurden die ClubGolf<br />
Anlagen in die europäische Qualitätsund<br />
Wertegemeinschaft «Leading Golf<br />
Courses» aufgenommen. Anonyme<br />
Tester haben als reguläre Gastspieler<br />
anhand eines Fragebogens mit über<br />
100 Fragekategorien sämtliche Bereiche<br />
der Anlagen kritisch und neutral<br />
beurteilt. Sowohl Golf Sempachersee<br />
als auch Golf Kyburg haben die Qualitätsansprüche<br />
erfüllt und sind mit dem<br />
Gütesiegel «Leading Golf Courses of<br />
Switzerland» ausgezeichnet worden.<br />
Somit sind sie in der Schweiz erst die 3.<br />
und 4. Anlage, neben dem Golfclub Bad<br />
Ragaz und dem Golfclub Küssnacht am<br />
Rigi, die das Prädikat erhalten haben<br />
und zu den europäischen Top-Anlagen<br />
gehören.<br />
Golf Sempachersee<br />
6024 Hildisrieden<br />
Tel. 041 462 71 71<br />
info@golf-sempachersee.ch<br />
www.golf-sempachersee.ch<br />
18 Loch Par 72 (Woodside Course)<br />
Tees Weiss Gelb Rot<br />
Slope Rating 132 132 128<br />
Course Rating 73.8 72.4 74.0<br />
18 Loch Par 70 (Lakeside Course)<br />
Tees Weiss Gelb Rot<br />
Slope Rating 125 123 115<br />
Course Rating 69.4 67.6 69.7<br />
Golf Kyburg<br />
8310 Kemptthal<br />
Tel. 052 355 06 06<br />
info@golf-kyburg.ch<br />
www.golf-kyburg.ch<br />
18 Loch Par 71<br />
Tees Weiss Gelb Rot<br />
Slope Rating 132 132 126<br />
Course Rating 74.2 70.8 71.2<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
41
Birdies & Bogeys<br />
Club-Nachrichten...<br />
SWING<br />
GLOVE<br />
42 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
Monday’s 9-Hole-Open in Oberburg<br />
Jeden Montag kann ab sofort bis Mitte Oktober im GC Oberburg ein handicapwirksames Neunloch-<br />
Turnier bestritten werden. Startberechtigt sind Golfer und Golferinnen mit einem Handicap zwischen<br />
11,5 und Hcp 36. Startzeiten sind ab 16 Uhr verfügbar. Das neue Handicap wird anschliessend<br />
durch Addieren von 18 Stablefordpunkten zum erzielten Score ermittelt, was ab dieser Saison vom<br />
Reglement zugelassen ist.<br />
Wer sich lieber über 18 Löcher bewährt, der kann das in Oberburg an jedem Freitag tun: zum Friday<br />
Open (ebenfalls bis Mitte Oktober) wird ab 13 Uhr gestartet, Startgeld und Greenfee zusammen<br />
belaufen sich auf CHF 80.–. Weitere Informationen unter www.golfparkoberburg.ch oder telefonisch<br />
034 424 10 30.<br />
2-Länder-Turnier<br />
Montag, 30. Juni und Dienstag, 1. Juli 2008. Im GC Bregenzerwald (Österreich) und GC Oberstaufen-<br />
Steibis (Deutschland). 2 Tage Golf in 2 verschiedenen Ländern.<br />
Preis pro Person: CHF 360.–. Anmeldungen bitte schriftlich per E-Mail an info-d@asgi.ch oder per<br />
Post an: <strong>ASGI</strong> Deutsche Schweiz, Ringstrasse 14, 8600 Dübendorf.<br />
Die wichtigste Position eines jeden Golfschwungs ist diejenige, die im Treffmoment erreicht wird.<br />
Swing Glove ist ein Trainings-Golfhandschuh, welcher erlaubt, dieses Gefühl zu entwickeln;<br />
nämlich wie die linke Hand im Treffmoment square zur Schwunglinie zum Ball zurückkehrt und<br />
die Schlagfläche durch diesen führt.<br />
Swing Glove ist besonders nützlich für die Spieler, die den Ball mit einer schwachen, löffelnden<br />
Bewegung der Hände schlagen. Er unterstützt und stabilisiert die richtige Handgelenkposition<br />
während des ganzen Golfschwunges. Er ermöglicht es, die bekannten Grundfehler nicht zu<br />
machen und das Spiel sofort zu verbessern.<br />
Der Handschuh besteht aus erstklassigen Cabretta-Leder, was einen weicheren Griff begünstigt.<br />
Er hat eine verstärkte Einlage, welche das Knicken des Handgelenks verhindert.<br />
Damit trainiert man nicht nur den Golfschwung, sondern auch das Chipping, Pichting und<br />
Putting, mit dem Ziel, die richtigen Bewegungen in der Muskulatur zu speichern.<br />
Swing Glove Switzerland, Jean-Daniel Meier, 3073 Gümligen<br />
031 951 92 92 - info@swingglove.ch - www.swingglove.ch<br />
Les Clubs Prestiges<br />
Die <strong>ASGI</strong> präsentiert Les Clubs Prestiges, 2 grossartige Sommer-Turniere auf 2 high-class<br />
Golfplätzen der westschweizer Landschaft. Montag 21. Juli im GC Lausanne (CHF 165.– Greenfee<br />
und Lunch) und Freitag 22. August im GC Domaine Impérial (CHF 220.– Greenfee und Nachtessen).<br />
Anmeldungen bitte schriftlich per E-Mail an info@asgi.ch oder per Post an: <strong>ASGI</strong>, Secrétariat Général,<br />
Closalet 18, 1023 Crissier.<br />
Les Chefs valaisans<br />
Montag, 22. September 2008. Ein kulinarischer Ausflug, der über 18-Loch im GC Leuk alle Sinne<br />
weckt In Zusammenarbeit mit Franck Reynaud von L’Hostellerie du Pas-de-l’Ours in Crans-Montana<br />
(CHF 250.–, Greenfee, Degustationsstände und Apéro-Buffet).<br />
Anmeldungen bitte schriftlich per E-Mail an info@asgi.ch oder per Post an: <strong>ASGI</strong>, Secrétariat Général,<br />
Closalet 18, 1023 Crissier.
«Birdy» Ist Golf ein Cartoon?<br />
Erhältlich im Sekretariat für nur CHF 25.–.<br />
DIE UMWELT<br />
SCHÜTZEN…<br />
HEUTZUTAGE MUSS<br />
MAN VERANTWORTUNG<br />
ÜBERNEHMEN!<br />
WIR <strong>GOLF</strong>ER<br />
GEGEN DIE<br />
UMWELTBELASTUNG!<br />
ZUM BEISPIEL GEGEN<br />
DIE ÜBERPRODUKTION<br />
ANKÄMPFEN!<br />
… MIT KLEINEN DINGEN<br />
HIER UND DORT.<br />
ABFALL VORSORTIEREN<br />
ZUM BEISPIEL!<br />
SCORE-<br />
KARTEN<br />
ZERBRO-<br />
CHENE<br />
TEE<br />
ALTE<br />
<strong>GOLF</strong>BÄLLE<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
43
Payne Stewart<br />
US Open, das Rendez-Vous im Juni<br />
Eine veritable Everest-Besteigung<br />
Das US Open ist das zweite Turnier auf dem Kalender des Grand Slam und gleichzeitig zweifellos<br />
das anforderungsreichste der ganzen Saison für die Männer. Enge Fairways, fürchterliche Roughs,<br />
harte und schnelle Greens – dieser Cocktail wird nicht von allen Stars geschätzt.<br />
Der Ursprung des Golf ist umstritten<br />
– die Holländer und die Schotten streiten<br />
sich über dessen Erfindung – die<br />
Initiative zum Wettkampf haben aber<br />
die Schotten ergriffen, denn ihnen<br />
kommt das Verdienst zu, das moderne<br />
Spiel begründet zu haben. Sie haben die<br />
Regeln geschaffen und das legendäre<br />
jährliche Turnier ins Leben gerufen, das<br />
seit 1860 British Open heisst. Die Vereinigten<br />
Staaten lagen dazumal noch im<br />
Rückstand; der Golfsport musste sich in<br />
der neuen Welt erst noch weiter entwickeln,<br />
bevor man daran denken<br />
konnte, eine nationale Meisterschaft<br />
auszutragen. Aber wie es die Amerikaner<br />
zu halten pflegen, ihr Elan und die<br />
einsetzbaren Mittel vermögen Berge zu<br />
versetzen. Das beweist die Tatsache,<br />
dass im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts<br />
in den USA bereits etwa 1000<br />
Golfplätze bestanden. In dieser Boomphase<br />
wurde 1894 die USGA (United<br />
States Golf Association) gegründet, ein<br />
Jahr vor dem ersten US Open. Die USGA<br />
zählt heute 900’000 Mitglieder, ein<br />
enormer Bestand im Vergleich zur<br />
Schweiz; doch in Wahrheit ist die Zahl<br />
44 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
bescheiden, wenn man bedenkt, dass<br />
etwa 25 Millionen Amerikaner Golf<br />
spielen. Die USGA ist, entsprechend<br />
dem Royal und Ancient Golf Club of<br />
St. Andrews, für die USA und Mexiko<br />
die Regelinstanz, denn ihre Hauptaufgabe<br />
besteht in der Verwaltung der<br />
Golfregeln. Zudem organisiert sie das<br />
zweite Major Turnier im Jahreskalender<br />
nach dem US Masters im April (siehe<br />
die letzte Ausgabe von Open Golf).<br />
Auf einem 9 Loch-Platz<br />
Die erste Ausgabe des US Open<br />
datiert aus dem Jahre 1895. Austragungsort<br />
war der Newport Golf and<br />
Country Club, der nur über 9 Löcher verfügte.<br />
Auf diesem spielten die 11 Teilnehmer<br />
(darunter ein Amateur) vier<br />
Runden an einem Tag. Sieger wurde der<br />
Engländer Horace Rawlins mit einem<br />
Resultat von 91 und 82! Die ersten 16<br />
Ausgaben des US Open wurden von britischen<br />
Spielern gewonnen, darunter<br />
befand sich der berühmte Willie Anderson,<br />
der viermal erfolgreich war. Seitdem<br />
haben die Briten nur noch vier<br />
Siege verzeichnen können. Tony Jacklin<br />
war der letzte in der Reihe, sein Sieg<br />
reicht in das Jahr 1970 zurück.<br />
Vor dem zweiten Weltkrieg schrieben<br />
Bobby Jones (1923, 1926, 1929,<br />
1939), der Amateur, der 1930 den<br />
Grand Slam schaffte und der exzentrische<br />
Walter Hagen (1914, 1919), die<br />
wichtigsten Kapitel in der Geschichte<br />
dieses Opens. Walter Hagen hat<br />
erreicht, dass seine Präsenz und seinesgleichen<br />
in den Clubhäusern salonfähig<br />
wurden. Vorher waren die Pros dem<br />
Rang von Dienstboten gleichgestellt<br />
und für unwürdig erachtet worden, sich<br />
unter die Clubmembers zu mischen. Der<br />
geniale, klein gewachsene Pro und<br />
Erfinder des Sandwedges, Gene Sarazen<br />
(Sieger 1922, 1932), hat ebenfalls<br />
viel zum Bekanntheitsgrad des US<br />
Opens beigetragen.<br />
Die Jahre des Ben Hogan<br />
Nach dem Krieg untermauerte der<br />
schweigsame aber umso talentiertere<br />
und kämpferische Ben Hogan, der viermal<br />
den Titel gewann (1948, 1950,<br />
1951, 1953), die Reputation dieses<br />
Angst einflössenden Turniers, das traditionell<br />
auf den schwierigsten Plätzen<br />
der USA ausgetragen wird. Die legendären<br />
Duelle zwischen Jack Nicklaus<br />
(1962, 1967, 1972, 1980), Arnold Palmer<br />
(1960), Gary Player (1965) und Lee<br />
Trevino (1968, 1971) kennzeichneten<br />
die sechziger und siebziger Jahre, bevor<br />
etwas weniger charismatische, aber<br />
dennoch verdiente Pros das Zepter<br />
übernahmen. Unter den aktuellen<br />
Champions können einzig Tiger Woods<br />
(2000, 2002) Ernie Els (1994, 1997),<br />
Retief Goosen (2001, 2004) und Lee<br />
Jantzen (1993, 1998) mit Stolz auf zwei<br />
Siege zurückblicken. Man muss über ein<br />
sehr solides langes und ein kreatives<br />
kurzes Spiel verfügen, höllisch gut putten<br />
können und die mentale Kraft eines<br />
Kriegshelden einzusetzen wissen, will<br />
man in diesem infernalischen Turnier<br />
bestehen, das während seiner 107 Auflagen<br />
schon manchen Pro buchstäblich<br />
zerstört hat.<br />
Das 108. US Open wird vom 12. bis<br />
15. Juni zum ersten Mal in Torrey Pines<br />
ausgetragen. Tiger Woods fühlt sich auf<br />
den Greens und Fairways dieses kalifornischen<br />
Parcours besonders wohl, hat<br />
er doch bereits fünfmal das dort beheimatete<br />
Buick International gewonnen –<br />
letztmalig im Januar dieses Jahres. Die<br />
Nummer eins der Welt ist demnach der<br />
logische Favorit, das Turiner nach sechsjähriger<br />
Durststrecke wieder zu gewinnen.<br />
Überhaupt liegt es an den Amerikanern,<br />
Revanche zu nehmen. Sie<br />
warten seit 2003, als Jim Furyk gewann,<br />
vergeblich auf einen Sieger aus den Reihen<br />
der Spieler des Gastgeberlandes.
Tiger Woods<br />
Hohe Scores<br />
Interessant zu wissen, dass in den<br />
heutigen Zeiten, in denen die Pros die<br />
Plätze regelrecht massakrieren und Siegerscores<br />
mit 20 oder 25 unter Par<br />
abliefern, die beiden letzten Sieger das<br />
US Open mit +5 beendet haben...<br />
Von den vier Major Turnieren, die<br />
zum Grand Slam zählen, ist das US Open<br />
wohl kaum das beliebteste. Das US<br />
Masters repräsentiert mehr Prestige,<br />
und das British Open kennt eine längere<br />
Geschichte und ist traditionsreicher.<br />
Aber der US Open-Titel ist mit Gewissheit<br />
derjenige, der am wenigsten vom<br />
Zufall abhängt, und er wird nur ganz<br />
selten von einem Spieler gewonnen,<br />
der sonst die zweite Geige spielt. Für<br />
einen Amerikaner stellt der Sieg am US<br />
Open den Höhepunkt der Karriere dar.<br />
Er garantiert einträgliche Werbeeinnahmen,<br />
die sich bis zum Karrierenende auf<br />
mindestens 20 Millionen Dollar summieren.<br />
Aber der Aufwand, um dahin zu<br />
gelangen, ist immens: Stress, Geduld<br />
und Ungewissheit gehören dazu.<br />
Die Sieger der letzten zehn Auflagen<br />
2007 Angel Cabrera ARG Oakmont CC<br />
2006 Geoff Ogilvy AUS Winged Foot GC<br />
2005 Michael Campell NZL Pinehurst Resort<br />
2004 Retief Goosen RSA Shinnecock Hills GC<br />
2003 Jim Furik USA Olympia Fields GC<br />
Angel Cabrera<br />
2002 Tiger Woods USA Bethpage State Park<br />
2001 Retief Goosen RSA Southernhills CC<br />
2000 Tiger Woods USA Pebble Beach Golf Links<br />
1999 Payne Stewart USA Pinehurst Resort<br />
1998 Lee Janzen USA Olympic Club<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
45
Winterberg Golf &Academy<br />
Die zukünftigen Cracks im Training<br />
Das steigende allgemeine Interesse an Golf macht auch vor Jugendlichen nicht halt. Über 5000<br />
registrierte Jungen und Mädchen schwingen in der Schweiz mittlerweile den Schläger. In der Winterberg<br />
Golf Academy hat Pro Christian Dyrda ein Programm zur Förderung talentierter Junioren gestartet,<br />
welches er im Folgenden selber beschreibt.<br />
Viele Jugendliche spielen überwiegend<br />
zum Spass Golf und haben Freude<br />
daran, ein- oder zweimal in der Woche<br />
über den Platz zu gehen oder ein paar<br />
Bälle auf der Driving Range zu schlagen.<br />
Das ist sehr gut so, denn Golf soll zuerst<br />
einmal Spass machen. Aber es gibt<br />
auch sehr ambitionierte junge Golfer,<br />
die sich früh vornehmen, mehr aus<br />
ihrem Talent zu machen und zielorientiert<br />
trainieren wollen. Das sind naturgemäss<br />
immer nur wenige, aber sie<br />
brauchen eine besondere Förderung.<br />
Solche hervorragenden Förderungsprojekte<br />
gibt es schon. Der Kollege Beat<br />
Grossmann mit seinem Leistungstraining<br />
für einen besonders talentierten<br />
Kreis von Spielern in Unterengstringen<br />
46 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
ist nur ein Beispiel von vielen in der<br />
Schweiz. Denn Jugendliche lernen vor<br />
allem im Alter zwischen 6 und 12 Jahren<br />
alles koordinativ Wichtige. Dabei<br />
brauchen sie gerade in dieser Zeit kompetente<br />
Hilfe, damit sie vielleicht später<br />
eine Chance haben, zur Schweizer<br />
Golfelite gehören zu können.<br />
Für solche besonders engagierte<br />
Jugendliche haben die Winterberg Golf &<br />
Academy und der ihm angeschlossene<br />
Golfclub eine Initiative ins Leben gerufen,<br />
die genau dieser Gruppe von Spielern<br />
eine besondere Förderung zukommen<br />
lassen will. Jeder einzelne der<br />
Sponsoren trägt auf seine Weise zum<br />
Gelingen des Projektes bei: der Betreiber<br />
kommt bei den Bällen und den Übungs-<br />
möglichkeiten entgegen, der Club unterstützt<br />
das Projekt finanziell, und auch ich<br />
als der verantwortliche Trainer komme<br />
finanziell so entgegen, dass sich ein solches<br />
Engagement für alle noch rechnet.<br />
Denn am Ende tragen die Familien<br />
immer noch die meiste Last.<br />
Begonnen haben wir in diesem Winter<br />
mit zwei Jungen aus unserem Club:<br />
Neal und Nicolas. Neal startete bei mir<br />
mit Hcp. 17.1 und Nicolas mit 11.0.<br />
Beide haben diesen besonderen Ehrgeiz,<br />
gepaart mit dem dazu notwendigen<br />
Talent. Sie kommen aus unserer<br />
eigenen Jugend, die Ross McDermid<br />
hervorragend betreut. Mit beiden habe<br />
ich seit dem vergangenen Winter trainiert<br />
und schon gute Fortschritte erzielt.<br />
Nicolas sagt, dass er jetzt schon viel<br />
strukturierter trainiert, und auch Neal<br />
kommt nicht nur gerne zum Training, er<br />
arbeitet nahezu jeden Tag an seinem<br />
Spiel und macht grosse Fortschritte.<br />
Darüber hinaus ist Neal auch an der<br />
Kunst- und Sport-Sekundarstufe in Uster<br />
aufgenommen worden.<br />
Das wird ihm ein noch intensiveres<br />
Training in der Zukunft ermöglichen,<br />
denn diese Schulform berücksichtigt die<br />
besonderen Bedürfnisse von angehenden<br />
Leistungssportlern.<br />
Höchstens<br />
sechs Spieler<br />
Diese Trainingsgruppe wird später<br />
höchstens aus sechs Jugendlichen<br />
bestehen, wobei das entscheidende<br />
Aufnahmekriterium eine hoch überdurchschnittliche<br />
Leistungsprognose ist,<br />
verbunden mit einer starken Bereitschaft<br />
zu dauerhaftem und hartem Training.<br />
Dabei müssen diese Jugendlichen<br />
nicht zwingend aus Winterberg sein,<br />
aber immerhin in der Nähe zu Hause<br />
sein, so dass ein regelmässiges Training<br />
bei uns für sie möglich ist. Nur die<br />
Begabung und erwiesener Fleiss zählen<br />
für eine eventuelle Aufnahme.
Daher suchen wir natürlich immer<br />
noch in verschiedene Richtungen, um<br />
unser Vorhaben weiter voran zu treiben.<br />
Zum einen wollen wir den Betreuerstab<br />
um entsprechend engagierte<br />
Konditionstrainer erweitern, und zum<br />
anderen natürlich freuen wir uns auch<br />
über ein entsprechendes Interesse bei<br />
qualifizierten Jugendlichen für unser<br />
Vorhaben, denn ohne diese können wir<br />
ja gar nichts bewirken. Nicht zuletzt<br />
aber brauchen wir auch finanzielle<br />
Unterstützung, damit langfristig unser<br />
Traum von einem Schweizer Spitzengolfer<br />
wahr werden kann. Ich glaube<br />
auf jeden Fall fest daran, denn der<br />
Beginn ist wirklich vielversprechend,<br />
und gerne gebe ich bei Interesse<br />
genauere Auskünfte...<br />
Übrigens: vor wenigen Tagen hat<br />
Neal zum ersten Mal eine Runde von 2<br />
über Par gespielt, und Nicolas ist jetzt<br />
gerade einstellig geworden. Ist doch<br />
toll, oder?<br />
Christian Dyrda<br />
OPEN <strong>GOLF</strong><br />
47
Schlusspunkt<br />
Ist Tiger «bullet proof»?<br />
«Das Knie der Nation» war einmal<br />
eine Schlagzeile im «Blick». Der Athlet,<br />
dem dieses Knie gehört, ist heute ein<br />
mittelmässiger Golfspieler, doch damals<br />
war er der beste Skirennfahrer der<br />
Welt. Pirmin Zurbriggen. Kurz vor den<br />
Weltmeisterschaften verletzte er sich<br />
am Knie; leichter Meniskusschaden,<br />
wenn ich mich recht erinnere. Sein Start<br />
an dieser WM war in Gefahr, und das<br />
war besonders schlimm, weil diese<br />
Titelkämpfe in Crans-Montana stattfanden,<br />
im Wallis, wo der Zurbriggen<br />
bekanntlich herkommt. Zwar aus dem<br />
Saasertal, von gegenüber also, doch<br />
Wallis war Wallis, und schliesslich war er<br />
ja auch ein Schweizer, weshalb wir alle<br />
Phantomschmerzen am Meniskus hatten.<br />
Die Walliser schickten ihn also aus,<br />
nach Basel, in die Rennbahnklinik des<br />
grossen Zampanoo Bernhard Segesser,<br />
Schweizer Olympiaarzt. Das war 1987<br />
Der Olympiaarzt hantierte in Pirmins<br />
Knie, sagte aber niemandem, was er<br />
genau gemacht hatte; aber Pirmin<br />
begann eine Woche später die Medaillen<br />
gleich serienweise zu gewinnen. Er<br />
wurde Weltmeister in Riesenslalom<br />
und Super-G, gewann Silbermedaillen<br />
in der Abfahrt und in der Kombination.<br />
(Siehe dazu zum Beispiel www.autogrammgalerie.ch)<br />
Auch die Besten sind aus Holz und<br />
nicht aus Stahl; vielleicht aus besonderem<br />
Holz, aber eben nicht aus Stahl.<br />
Tiger Woods, der ebenfalls Knieprobleme<br />
hat, sagte selber, er habe geglaubt,<br />
er sei kugelsicher (bullet proof), doch er<br />
müsse feststellen, dass das nicht so sei.<br />
Dabei ist das Knie doch kaum eine der<br />
meistgefährdeten Regionen des golferischen<br />
Körpers. Wenn wir von Verletzungen<br />
vom Golfspiel reden, dann ist es in<br />
erster Linie der Rücken, sind es die<br />
Ellenbogen und die Handgelenke. Wie<br />
es scheint, bedeutet die aggressive<br />
Beschleunigung aus den Beinen heraus<br />
in einem so athletischen Schwung wie<br />
demjenigen von Tiger aber auch eine<br />
Gefahr vor allem für das linke Knie.<br />
Abnützung ist das Stichwort.<br />
Nun, Tiger Woods hat den Körper<br />
eines Weltklasse-Sprinters, und er<br />
absolviert sicher auch das Trainingsprogramm<br />
eines Sprinters. Was er aber vor<br />
48 OPEN <strong>GOLF</strong><br />
allem auch hat, das ist das Beschleunigungsvermögen<br />
eines Sprinters. Man<br />
kann nur vermuten, dass ähnliche Belastungen<br />
wie bei einem Sprinter auftreten,<br />
in seinem Körper, und irgendwo ist<br />
auch beim ihm das schwächste Glied in<br />
der Kette.<br />
Tiger musste unmittelbar nach dem<br />
US Masters unters Messer, um sich<br />
einen Knorpelschaden korrigieren zu<br />
lassen. Er hatte 1994 und 2002 schon<br />
ähnliche Eingriffe am gleichen Knie vornehmen<br />
lassen müssen. Mehrere<br />
Wochen Pause mindestens heisst es für<br />
ihn im Moment, mit einer unklaren Prognose<br />
bezüglich des Rehabilitierungsprozesses,<br />
aber mit der Gewissheit,<br />
dass er erst dann wieder zurückkommt,<br />
wenn er sich 100% fit fühlt.<br />
Es erwischt auch die Besten, keiner<br />
ist «bullet proof», alle sind nur Menschen,<br />
sind verletzlich, und sowieso ist<br />
unsere Zeit im Diesseits begrenzt.<br />
Was wir aber von Tiger lernen können:<br />
jedes Training muss auch eine verletzungsprophylaktische<br />
Komponente<br />
haben, und es lohnt sich, Verletzungen<br />
gut und vollständig auszukurieren und<br />
erst wieder zu belasten, wenn sie komplett<br />
ausgeheilt sind! Das bedeutet für<br />
den Wiederbeginn mit Golfspielen nach<br />
einer solchen Zwangspause: zuerst Putten,<br />
dann Chippen, dann Pitchen und<br />
erst ganz am Schluss Driven...<br />
Urs Bretscher
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