M I T T E I L U N G S B L A T T - insieme | Zürcher Oberland

insiemezo.ch

M I T T E I L U N G S B L A T T - insieme | Zürcher Oberland

insieme Zürcher Oberland 03.2013

M I T T E I L U N G S B L A T T

Rückblick Hip-Hop-Tanzkurs

Im Fokus Thema «Ferien»

Elternseite / In eigener Sache

Dies und Das / Nicht verpassen

Agenda


insieme Zürcher Oberland 03.2013

M I T T E I L U N G S B L A T T

Rückblick Hip-Hop-Tanzkurs

Im Fokus Thema «Ferien»

Elternseite / In eigener Sache

Dies und Das / Nicht verpassen

Agenda


Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Christina Froidevaux,

Geschäftsleiterin

Ferien - Glücksgefühle, schöne Bilder, Tagträume, Sehnsucht,

Unbeschwertheit, Faulenzen, Wärme, Sonne, Meer, Schnee,

Zeit für sich selber und die Familie – die Liste der Begriffe,

die mir persönlich beim Wort Ferien in den Sinn kommt,

könnte unendlich lang sein, ja vielleicht sogar fast das ganze

Mitteilungsblatt füllen. Jeder Person bedeuten Ferien etwas

anderes, aber eines bleibt sich immer gleich, Ferien gehören

für alle zu der schönsten Zeit des Jahres.

Vor allem der Sommer ist bei uns in der Schweiz – und ich

glaube nicht nur in der Schweiz – die Ferienzeit schlechthin.

Ob Wanderferien in den Bergen, eine Kulturreise in die

Toskana, Badeferien mit der Familie auf Mallorca oder einfach

zwei Wochen Balkonien und Greifensee, alle freuen sich

in dieser Zeit einfach auf… Ferien.

Impressum

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe:

Donnerstag,

17. Oktober 2013

Erscheint 4-Mal jährlich

Auflage

2'100 Exemplare

Kontaktadresse:

insieme Zürcher Oberland

Geschäftsstelle

Freiestr. 29a, Postfach 1

8610 Uster 1

Tel. 044 944 85 55

Fax 044 944 85 56

info@insiemezo.ch

www.insiemezo.ch

Grund genug für uns, den Fokus des dritten Mitteilungsblattes

dem Thema Ferien für Menschen mit einer geistigen

Behinderung zu widmen. Wir stellen Ihnen verschiedene

Ferien-Möglichkeiten vor, die Menschen mit einer geistigen

Behinderung, ob jung oder alt, offen stehen. Sie vernehmen,

wie Teilnehmende unsere Ferienangebote erleben, Sie

hören Stimmen aus den Institutionen, Sie vernehmen die

Sicht der Eltern, Sie erfahren einiges über die Motivation

eines Ferienwochenleiters und Sie lernen ein ganz spezielles

Ferienhaus kennen. Eine spannende Sommerlektüre ist somit

hoffentlich garantiert.

Dass die insieme Ferien nicht gratis organisiert werden

können, ist längst kein Geheimnis mehr und dass viele

Teilnehmende nicht über einen grossen finanziellen

Spielraum verfügen, versteht sich fast von selbst. Fast

gleichzeitig mit dem Mitteilungsblatt wird unser traditionelle

Ferienbrief in Ihrem Briefkasten landen, er bietet

Ihnen die beste Gelegenheit, Gutes zu tun und die insieme

Ferienwochen finanziell zu unterstützen.

Mit einem herzlichen Dankeschön

Christina Froidevaux


Inhalt

Rückblick Hip-Hop-Tanzkurs 5 - 6

(weitere Rückblicke und Bildergalerien finden Sie auf

unserer Homepage www.insiemezo.ch)

Im Fokus 7 - 17

Thema «Ferien»

Elternseite 18

Montagsclub am 23. September 2013 «Gemeinsame

Erziehung von Kindern mit und ohne Handikap»

Forum am 6. November 2013 «Sexualerziehung bei

Jugendlichen mit Handikap»

In eigener Sache 18 - 19

wunderbar - die wunderBar von insieme Zürcher Oberland

Gesucht neues Vorstandsmitglied

Jahresbeitrag 2013 - schon beglichen?

Dies und Das 20

Neue Broschüren von Pro Infirmis erhältlich

insieme Kanton Zürich, Procap, Cerebral und BKZ laden ein

Nicht verpassen 20 - 21

Serenade Chor insieme Zürcher Oberland in Uster

7. Hallenfussball-Plauschturnier in Uster

Agenda / Inserate 21 - 23


Rückblick Hip-Hop-Tanzkurs

Kurzbericht der Leiterinnen

Es war wieder soweit und unser Frühlings-

Tanzkurs bei insieme Zürcher Oberland

hat wieder gestartet. Eine Choreographie

gemeinsam zu lernen und miteinander viele

neue Moves zu lernen, macht viel Spass.

Wir hatten sogar einen berühmten

Choreographen & Stage Director aus den

USA (Michael Schwandt) zu Besuch und

unsere Teilnehmenden kamen in den

Genuss, auch einige Moves von ihm zu

lernen. Es ist für uns jedes Mal eine Freude,

den Kurs zu unterrichten und wir freuen uns

auf den Herbst-Tanzkurs.

Bericht: Marie-Louise und Sandra

Bericht eines Teilnehmers

Mir gefiel der Hip-Hop-Tanzkurs vom

Frühling 2013 sehr gut. Der Kurs dauerte

vom Freitag, 19. April 2013 bis Freitag, 31.

Mai 2013. An sechs Freitagabenden trafen

wir uns von 19:30 Uhr – 20:30 Uhr im

Freizeit-Treff von insieme.

Marie-Louise und Sandra waren unsere

Tanzlehrerinnen. Die Leiterinnen waren

super! Mir gefiel auch, dass ich neue Leute

kennen lernte, aber auch bereits von früher

Leute kannte, die mitmachten. Wir waren

fünf Teilnehmende. Am ersten Tag lernten

wir uns kennen und begannen langsam,

langsam neue Tanzschritte auszuprobieren.

Die Musik war sehr cool und wir hatten

immer eine super Stimmung!

Am Schluss des Kurses konnten wir es auswendig

und es machte viel Spass, Hip-Hop

zu tanzen. Ich freue mich schon auf den Kurs

im Herbst!

Bericht: Linus Hut


Rückblick Hip-Hop-Tanzkurs


Im Fokus

Ferienangebote generell

Wie im Editorial erwähnt, ist das Thema

Ferien auch für die Menschen mit einer

geistigen Behinderung ein wichtiges Thema.

Im Unterschied zu uns, sind sie darauf

angewiesen, dass sie während den Ferien

begleitet und unterstützt werden. Welche

Möglichkeiten stehen ihnen überhaupt zur

Verfügung?

insieme Zürcher Oberland und die 50 anderen

insieme Vereine in der Schweiz organisieren

zahlreiche Ferienwochen für Kinder,

Jugendliche und erwachsene Menschen

mit einer geistigen Behinderung. insieme

ist sicher einer der wichtigsten Anbieter von

kostengünstigen Ferienwochen für diese

Gruppe von Menschen und ihre speziellen

Bedürfnisse. Auf der Homepage von insieme

Kanton Zürich (Dachverband der insieme

Vereine im Kanton Zürich) unter der Rubrik

Ferien finden Sie alle Ferienwochen, die die

insieme Vereine im Kanton Zürich anbieten,

www.insieme-zh.ch. Neben den insieme

Vereinen engagieren sich auch PluSport,

Procap und Pro Infirmis im Bereich Ferien

und Freizeit für Menschen mit Behinderung,

www.plusport.ch, www.procap.ch,

www.proinfirmis.ch. Es gibt aber auch

viele kleinere Organisationen, Vereine und

Privatpersonen, die Ferien und Ferienplätze

für Menschen mit Betreuungsbedarf anbieten,

wie z.B. der Verein Vitamin Berg,

www.vitamin-berg.ch, der Verein Herberge

zum kleinen Glück, www.kleinesglueck.ch

oder die Paulus-Akademie, www.paulusakademie.ch.

Unter der Adressdatenbank

MIS-PLUS gibt es eine Liste mit Hotels und

Häusern, die sich für Menschen mit einer

geistigen Behinderung eignen, www.misch.ch

(mobility international Schweiz).

Speziell erwähnen möchten wir auch das

Entlastungsheim Sunnemätteli in Bäretswil,

welches Eltern von Kindern und Jugendlichen

mit einer geistigen und mehrfachen

Behinderung an Wochenenden und während

den Schulferien Entlastung anbietet,

www.entlastungsheim-sunnemaetteli.ch.

Uns hat es interessiert, ob die Behinderten-

Institutionen im Zürcher Oberland selber

Ferienwochen organisieren und was für sie

und ihre Bewohnerinnen und Bewohner

die insieme Ferienwochen bedeuten. Wir

haben dem Werkheim Uster, der Stiftung

Wagerenhof Uster, der Stiftung zur Palme,

Pfäffikon, dem Züriwerk Bubikon und

Grüningen, der Stiftung Brunegg und der

WABE Wald sechs Fragen gestellt:

1. Was haben Sie für interne Ferienangebote?

Werkheim Wohngruppenlager für alle Wohngruppen, 7 Tage pro Jahr

«Ferien ohne Koffer» für 25 Teilnehmende, 5 Tage pro Jahr

Wagerenhof Werden individuell für jede/n BewohnerIn angeboten

Palme Wohngruppenferien, Sommerlager

Züriwerk Die Wohneinheiten bieten eine Woche Gruppen-Ferien an

Brunegg Wir bieten jedes Jahr 2 - 3 Lager für unsere BewohnerInnen an. Ein

Meerlager, ein Wellnesslager und ein Wanderlager. Die BewohnerInnen können

aussuchen, was ihnen am besten passt


Im Fokus

WABE

1 Woche Gruppenferien, 1 verlängertes Wochenende mit der Wohngruppe in

einem Hotel

2. Welches externe Ferienangebot ist Ihnen bekannt und wird genutzt?

Werkheim insieme, Herberge zum kleinen Glück, Sent, Zytlupe, Wildberg bei Belinda

Strazzer, ComViva, Villa Degersheim

Wagerenhof insieme Vereine, Procap, Herberge zum kleinen Glück, Ferienzentrum

Wannental (Altried), Berghof Hallau, Haus der Heilsarmee in Redlikon

(Stäfa), Bauernhaus Alpenblick, Rothenburg, Ferienheim für Behinderte in

Iseltwald, diverse andere Ferienangebote aus dem Ferienverzeichnis mis

Palme Bauernhof-Ferien, Z-Ranch, Zigerstöckli, insieme Vereine, TAB, Procap,

Plusport, Pro Infirmis, Aeschiried, Lihn, Maienfeld Haus Arlecchino, Villa

Degersheim, Privatpersonen

Züriwerk Herberge zum kleinen Glück, Haus Zytlupe, Ulisbach, Procap, Cerebral,

Betreute Ferien Sent, Ferienzentrum Aeschiried, insieme ZO und Zürich

Brunegg insieme Angebote

WABE Procap, insieme ZO und Zürich, TAB, Behindertenseelsorge, diverse Privatpersonen

3. Wie wichtig sind die insieme Ferienangebote für Ihre Institution und Ihre

Bewohnerinnen und Bewohner?

Werkheim Die insieme Angebote sind wichtig und sehr beliebt für die BewohnerInnen

Wagerenhof Sehr wichtig, BewohnerInnen nutzen seit vielen Jahren die Ferienangebote

von insieme

Palme Sehr, sie sind ein fester Bestandteil

Züriwerk Die Ferien von insieme ermöglichen regional institutionenübergreifende

Kontakte unter den TeilnehmerInnen und bieten eine möglichst normalisierte

Ferienangebots-Situation

Brunegg Es gibt immer wieder einzelne BewohnerInnen, die gerne in ein insieme-

Lager mitgehen

WABE Sehr wichtig! Nicht nur die Ferienangebote, sondern auch die Ausflüge, welche

insieme anbietet, werden von BewohnerInnen sehr geschätzt

4. Was schätzen Sie an den insieme Ferienangeboten?

Werkheim Verlässlich jedes Jahr, vielfältig und interessant, langjährige Mitarbeiter/

Begleiter, gutes Preis-Leistungsverhältnis, Betreute können sich mit Angebot

identifizieren.

Wagerenhof Die gute (fachliche + menschliche) Begleitung durch die freiwilligen


Im Fokus

Palme

Züriwerk

Brunegg

WABE

HelferInnen von insieme, die bedürfnisgerechten Angebote, thematische

Schwerpunkte - aktive und kreative Angebote, sehr preisgünstig, klare

ansprechende Ausschreibungen

Gute Betreuung, vielfältige Angebote, nicht so teuer, Ferienbroschüre hat ein

vertrautes Erscheinungsbild für BewohnerInnen, bezüglich Freizeitangebote:

insieme nimmt uns viel Arbeit ab

Die Vielfalt

Dass BewohnerInnen die Möglichkeit haben, ausserhalb der Institution in die

Ferien zu gehen, dort gut betreut sind und neue Kontakte knüpfen können

Breites Angebot, verschiedene Themen, verschiedene Regionen

5. Welche Bedürfnisse werden durch die insieme Ferienangebote abgedeckt?

Werkheim Für selbständige, stärkere Betreute

Wagerenhof Viele, insbesondere im Bereich Sport, Aktivitäten und musische Angebote,

allerdings richten sich diese in erster Linie an Menschen mit einer leichten

geistigen Behinderung bzw. selbständigere Menschen mit Behinderung

Palme Individuelle Betreuung, Gruppenzusammenstellung anders als im Alltag,

Aktivitäten sind frei wählbar, andere Erfahrungen als in der Institution und

andere Kontakte, vielfältiges Angebot in der Schweiz, wiederkehrende

Angebote in der Schweiz


Im Fokus

Züriwerk

Brunegg

WABE

Je nach Angebot - das variiert jährlich

Dass BewohnerInnen die Möglichkeit haben, ausserhalb der Institution in die

Ferien zu gehen, dort gut betreut sind und neue Kontakte knüpfen können

Sinnvolle, erlebnisreiche Gestaltung der Freizeit für Menschen ohne

Mobilitätseinschränkung. Ferien verbringen mit anderen Menschen als im

Alltag (auch andere BetreuerInnen)

6. Welche Angebote wären zusätzlich nötig?

Werkheim Für betreuungsintensive Betreute und RollstuhlfahrerInnen, zu Ostern,

Pfingsten oder Weihnachten fehlt den BewohnerInnen, die keine Angehörigen

mehr haben, manchmal ein Angebot. Dies könnte auch nur tageweise

sein

Wagerenhof Angebote für Menschen mit mehrfachen/schweren Beeinträchtigungen,

mehr Angebote generell, da viele schnell ausgebucht sind

Palme Günstige Angebote mit kompetenter Betreuung für Menschen mit psychischen

Beeinträchtigungen, zusätzliche Ferienangebote während unseren

Sommerbetriebsferien (letzte Juli-Woche und erste August-Woche), während

dieser Zeit es es am schwierigsten für uns Ferienplätze zu finden.

Züriwerk Angebote für ältere Menschen, Angebote für Menschen mit hohem

Begleitbedarf

Brunegg Mehr Möglichkeiten für BewohnerInnen mit stärkerer Behinderung

WABE Ferienangebote für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, RollstuhlfahrerInnen

sowie für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung.

Die jetzigen Angebote setzen einen bestimmten Grad an Selbständigkeit,

Mobilität und Kommunikationsfähigkeit voraus, die nicht alle

BewohnerInnen mitbringen

Die Umfrage zeigt bei allen Institutionen

eine ähnliche Situation. Die Angebote von

insieme sind sehr wichtig und beliebt. Die

Qualität der Angebote scheint zu stimmen.

An dieser Stelle möchten wir den vielen

freiwilligen Helferinnen und Helfern, die

sich jedes Jahr in den Ferienwochen mit viel

Herzblut engagieren, einen herzlichen Dank

aussprechen. Es fehlen aber noch zusätzliche

Ferienplätze und vor allem auch Ferienplätze

für Menschen mit einer schwereren oder

mehrfachen Beeinträchtigung. Ob insieme

Zürcher Oberland das Ferienangebot

zukünftig erweitern kann, ist ungewiss.

Voraussetzung dazu ist einerseits, dass die

finanziellen Mittel beschafft werden können,

es braucht genügend Freiwillige, die

eine Ferienwoche leiten oder als Betreuer

mithelfen möchten und die Betreuung von

Menschen mit einer schwereren oder mehrfachen

Behinderung durch Freiwillige stösst

irgendwann an Grenzen.


Im Fokus

Die Herberge zum kleinen Glück bietet

Ferienangebote und Entlastungsaufenthalte

für erwachsene Menschen mit Betreuungsbedarf

an. Urs und Brigitte Gasser aus dem

Zürcher Oberland haben im März 2013 die

Leitung übernommen. Sie sind für sämtliche

Belange zuständig und wohnen auch

in der Herberge. In Gruppen zwischen

5 und 8 Gästen mischen sich Menschen

mit geistigen, psychischen, körperlichen

oder altersbedingten Einschränkungen,

Jüngere und Ältere, Frauen und Männer.

Die Herberge ist 365 Tage im Jahr geöffnet.

Das Anmeldeverfahren ist einfach und

beginnt meist mit einem Telefon an Urs

oder Brigitte Gasser (071 340 09 90). Auf

der Homepage www.kleinesglueck.ch sind

alle weiteren Informationen einsehbar.

Besuche auf einen Kaffee sind nach telefonischer

Voranmeldung jederzeit herzlich

willkommen.

Sieben Fragen an Brigitte und Urs Gasser,

Gastgeber in der Herberge zum kleinen

Grück.

Brigitte und Urs, was für Gäste kommen

zu euch in die Herberge zum kleinen

Glück?

Auf fast allen Fragebogen zum

Betreuungsbedarf während der Ferien wird

angekreuzt «ist gerne aktiv, braucht aber

Anregungen». Hier liegt unsere Stärke. Die

vielen Stammgäste suchen bei uns die täglichen

Ausflüge, das frisch zubereitete Essen

und vor allem die Kontakte in der immer wieder

neu zusammengesetzten Gästegruppe.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass

für Menschen mit Assistenzbedarf (im

Gegensatz zu unabhängigen Menschen)

nicht ein Luxuszimmer mit eigenen Nasszelle

und Balkon im Vordergrund stehen sondern

der soziale Kontakt mit den anderen

Gästen und der Hausleitung. Da sie in uns

jeden Tag vom Morgen bis am Abend dieselben

Ansprechpersonen haben und die

Gästegruppe relativ klein ist, ergibt sich

bereits am Sonntag nach dem Anreisetag

eine erstaunliche Sicherheit und Vertrautheit.

Ein Luxuszimmer aber mit wenig menschlichen

Kontakten vermag dieses Wohlgefühl

für unsere Gäste nicht vermitteln, auch

wenn es in Mallorca liegt. – Die finanzverantwortlichen

Rechtsvertreter unserer Gäste

schätzen unser Angebot unter anderem

dadurch, dass bei unseren Tagespauschalen

alle Ausflüge mit dem beliebten Einkehren

zum Vesper inbegriffen sind. Taschengeld

wird nur für persönliche Souvenirs und spezielle

Extras gebraucht.

Können auch Personen mit einer

Pflegebedürftigkeit bei euch Ferien

geniessen?

Die Herberge ist teilweise rollstuhlgängig.


Im Fokus

Wir haben unter anderem zwei ebenerdige

Gartenzimmer mit grosszügiger, schwellenloser

Dusche. Wir sind darauf angewiesen,

dass der Feriengast in der Selbstsorge relativ

autonom ist, unterstützen aber zum Beispiel

beim Duschen oder bei der Kleiderwahl.

Wir geben Medikamente ab, dosieren auf

Wunsch das Taschengeld, verabreichen

beispielsweise Augentropfen und ziehen

Stützstrümpfe an. Den Toilettengang sollten

die Gäste selbständig erledigen können

und nachts ab 10 Uhr bis 8 Uhr morgens

normalerweise keine Hilfe mehr benötigen.

Im Notfall sind wir natürlich jederzeit vor

Ort, da wir in der Herberge wohnen. Nicht

aufnehmen können wir Gäste mit hohem

Aggressionspotential sowie sogenannte

Wegläufer. Bei Grenzfällen klären wir die

Machbarkeit gerne individuell am Telefon

ab. Einfach anrufen.

Eure Herberge steht offen für

Einzelgäste und Gruppen, mischt ihr

auch diese beiden Personengruppen?

Wenn eine ganze Gruppe mit eigener

Betreuung bei uns Ferien macht, steht ihnen

in der Regel das ganze Haus zur Verfügung.

Wir nehmen in dieser Zeit keine individuellen

Einzelgäste auf. Eine Durchmischung wäre

allseitig nicht erwünscht.

Es gibt ja einige Ferienmöglichkeiten

für Menschen mit einer geistigen

Behinderung, wie Ferien mit der

Wohngruppe, mit insieme, mit einer

anderen Organisation oder Ferien alleine.

Wo positioniert ihr euch mit eurem

Angebot?

Unser Konzept ist darauf aufgebaut, dass

insbesondere Menschen mit einer geistigen

Behinderung nicht in Ruhe gelassen werden

wollen sondern soziale Kontakte mögen.

Bei uns ist dies sicher gewährleistet. Die

Gästegruppe ist mit 5 bis 8 Personen übersichtlich,

Bäder und Esstisch werden geteilt.

Stimmung und Beziehungen untereinander

entstehen quasi von selbst. – Die Gäste können

auch mal eingeübte Wege aus ihrem

Leben in der Wohngemeinschaft verlassen

und neue soziale Erfahrungen machen. Da

wir vor Ferienbeginn von den Institutionen

nur die wichtigsten Informationen erhalten,

betreten die Gäste eine vorurteillose

Zone. Zudem haben wir Zeit für die

Gäste, da sich dank einem Betrieb ohne

Subventionen der administrative Aufwand

sehr in Grenzen hält. - Ein nicht zu unterschätzender

Pluspunkt unserer Herberge ist

die Lage 3 Gehminuten von der Endstation

des Trogenerbähnlis entfernt. Auch Gäste

mit eingeschränkter Autonomie können

zum Teil mit Hilfe einer Umstiegsassistenz

www.compagna-reisebegleitung.ch am

Bahnhof St. Gallen selbständig anreisen.

Am Bahnhof Trogen werden sie dann auf

Wunsch von uns abgeholt.

Urs, du warst ja lange Zeit Geschäftsleiter

vom Züriwerk Land und WABE Wald und

hast viele Menschen mit einer geistigen

Behinderung in ihrem Alltag erlebt. Wo

siehst du Unterschiede zur Herberge

und zum Züriwerk?

Wir staunen während unserer Arbeit in

der Leitung der Ferienherberge, wie effektiv

wir unsere Energie für die Gestaltung

einer Ferienwoche für unsere Gäste mit

Behinderung einsetzen können. Am Schluss

vom Tag sind 3 Mahlzeiten geplant, eingekauft,

gekocht und zusammen gegessen, das

Geschirr wieder abgewaschen. Das ganze

Haus ist gereinigt, da und dort noch etwas

repariert oder, wie in diesem Frühjahr, der

Schnee weggeräumt, ein Ausflug gemacht.

Wir helfen noch hier und dort beim Duschen


Im Fokus

oder Ansichtskarten schreiben. Dazwischen

mal ein Telefon abnehmen, etwas an der

Buchhaltung vom letzten Monat arbeiten

oder die nächste Vorstandssitzung

planen. Während all diesen Arbeiten sind

wir nahe bei den Gästen. Mir imponiert,

dass dies alles machbar ist mit zusammen

130 Stellenprozenten im Sinne von

Jahresarbeitszeit. Während meiner Tätigkeit

auf Geschäftsleitungsebene in der WABE und

beim Züriwerk, beides grosse Organisationen

mit hohem internen Kommunikationsbedarf,

Qualitätsmanagement und Subventionsauflagen

war es mir nie vergönnt, trotz vieler

Überstunden eine so hohe, sichtbare

Effektivität der eingesetzten Energie zu

geniessen.

Brigitte, wann sind Ferien aus deiner

Sicht für eine Person mit einer geistigen

Behinderung geglückt?

Wenn sie nach dem Essen sagen «s’isch

guet gsi, chasch bliibä», wenn jemand

am Morgen beim frischen Müesli findet

«ha guet geschlaafä», wenn das schönste

Ferienerlebnis war, dass wir uns auf einer

Wanderung verlaufen haben und echt

zusammen halten mussten, wenn jemand

angesichts des Sonnenuntergangs auf

der Terrasse ergriffen ein Weihnachtslied

anstimmt, wenn alle sich im Fernsehraum

zur grossen Samstagabendsendung versammeln

und das Ganze allseitig laut kommentiert

zu einem kleinen Public Viewing

ausartet. Notabene wenn’s am Abreisetag

heisst «ich chummä wieder» und einige Tage

später eine handgeschriebene Dankeskarte

eintrifft. Dass wir eine an der Garderobe

vergessene Jacke nachsenden müssen,

beeindruckt uns nicht.

Brigitte und Urs, was empfehlt ihr euren

Gästen, wenn sie zu euch in die Ferien

kommen?

Macht euch gefasst auf eine interessante,

abwechslungsreiche Ferienzeit in einem traditionellen

Appenzellerhaus ohne Beton, in

einer der schönsten Gegenden der Schweiz,

dem Appenzellerland und mit spannenden

anderen Gästen, mit denen sich schon einige

Male längere Freundschaften ergeben

haben. Wir freuen uns auf euch.


Im Fokus

Interview mit Christoph Kindlimann, Teilnehmer von verschiedenen

Kurs- und Ferienwochen von insieme Zürcher Oberland.

Wer bist du?

Mein Name ist Christoph Kindlimann. Ich bin 45 Jahre alt und

wohne in Hombrechtikon auf der Aussenwohngruppe der Stiftung

Brunegg. Wir sind acht Bewohnerinnen und Bewohner (4 Frauen

und 4 Männer), verteilt auf drei Wohnungen in einem neu renovierten

Mehrfamilienhaus. Ich wohne mit zwei Männern in einer

der Wohnungen und habe ein hübsches Zimmer mit Zugang zu

einem grossen Balkon, den eigentlich nur ich nutze. Seit über zehn

Jahren arbeite ich in der Staudenabteilung der Stiftung Brunegg. Am

Liebsten «topfe» ich (Setzlinge in Plastiktöpfe pflanzen). Gerne füttere

ich die Hühner und sorge für einen sauberen Hühnerstall. Seit wir

einen stabilen Hag haben, lässt der Fuchs die Hühner in Ruhe. Mir

gefällt es, diese Verantwortung mit einem anderen Arbeitskollegen

zu übernehmen. Aber eigentlich mache ich die meisten Arbeiten

gerne.

Warst du schon mit insieme Zürcher Oberland in den Ferien

und wenn ja, an welchen Ferienangeboten hast du teilgenommen?

Ich war einige Male in Pontresina im Wanderlager, dann ein- oder

zweimal im JEKAMI-Lager und diesen März in der Langlaufwoche.

Du wirst ja in diesem Jahr in die Wanderwoche von insieme

Zürcher Oberland gehen. Warum hast du gerade dieses

Angebot ausgesucht?

Weil ich gerne wandere und die Wanderwoche jetzt in Samnaun

stattfindet und nicht wieder in Pontresina. Ich lerne gerne neue

Gegenden kennen.

Auf was freust du dich am meisten?

Auf die Wanderungen. Und vielleicht fahren wir ja einmal mit einer

Bergbahn auf einen hohen Berg?

Was ist für dich das Schönste an den Ferien mit insieme

Zürcher Oberland?

Da gibt es vieles, das mir gefällt. Toll ist es, neue Leute kennen

zu lernen oder Teilnehmende von früheren Ferienwochen oder

Veranstaltungen wieder zu sehen. Mir gefällt auch die aufgestellte

Atmosphäre, die ich immer erlebe - und die Begleitpersonen sind

sooooo lieb. Ich bin auch immer gespannt auf das abwechslungsreiche

Programm während der Ferienwochen (Wandern, Bergbahnen

fahren, «eis go zieh», Spiele machen, «Lädelen»).


Im Fokus

Interview mit Armin Brazda, Leiter der

Jekami-Woche.

Seit wie vielen Jahren leitest du

Ferienwochen bei insieme Zürcher

Oberland?

Ich leite seit 11 Jahren die Ferienwoche, die in

dieser Zeit 13 Mal stattgefunden hat.

Wie bist du zur Leitung der Jekami-

Woche gekommen?

Leider hatte sich 2002 kein Leiter mehr zur

Verfügung gestellt und die Ferienwoche stand kurz vor der Auflösung.

Da ich damals schon 10 Jahre als Betreuer an der Ferienwoche teilgenommen

hatte, wurde ich spontan angefragt.

Was war und ist deine Motivation solche Ferienwochen für

Menschen mit einer geistigen Behinderung zu leiten?

Das ist mein persönlicher Beitrag an die Menschheit. Ich bin dankbar,

eine gesunde Familie zu haben und möchte darum Menschen, denen

es gesundheitlich nicht so gut geht, ein wenig meiner Zeit schenken.

Ich hoffe, so auch andere Menschen zu motivieren.

Entspricht aus deiner Sicht die Realität deinem Traumbild einer

Jekami-Woche?

Die Realität ist, dass alle Teilnehmenden diese Ferienwoche geniessen.

Die strahlenden und zufriedenen Gesichter in so einer Ferienwoche

entsprechen meinem Traumbild. Ich glaube Traum und Realität sind in

dieser Woche immer sehr nahe beieinander.

Was waren aus deiner Sicht als Leiter die Highlights in den vielen

Ferienwochen, die du geleitet hast?

Immer, wenn wir Teilnehmende mitnehmen, die sonst keine Ferien

machen können, bin ich mehr als zufrieden.

Und was meinst du waren die Highlights aus Sicht der

Teilnehmenden?

Ich glaube unsere Teilnehmenden empfinden jeden Tag, den sie nicht

in ihrer gewohnten Umgebung verbringen müssen, als Highlight. Das

ist so, wie wenn wir in den Ferien sind und jeden Tag geniessen können.

Gab es auch schwierige Situationen und Momente in deiner

Ferienleiterkarriere zu bewältigen, wenn ja welche?

Jedes Jahr, wenn wir wieder neue Teilnehmende mitnehmen, ist es

schwierig, die richtige Distanz und den angenehmen Betreuungsgrad

zu finden. Wir Betreuer möchten den Teilnehmern eine angenehme


16

Im Fokus

Woche bieten, ohne ihnen auf den Wecker zu gehen. Das ist jedes Jahr

eine neue Herausforderung.

Was ziehst du persönlich für ein Fazit aus all deinen

Ferienwochen mit insieme Zürcher Oberland?

Ich kann heute sagen, es war die richtige Entscheidung bei insieme

Zürcher Oberland mitzumachen. Ich habe viele herzliche Stunden mit

Teilnehmenden und Betreuern erlebt, die mein persönliches und soziales

Verhalten entscheidend geprägt haben. Nicht zu vergessen sind

die Betreuer, die sich jedes Jahr wieder zur Verfügung stellen, um den

Betrieb der Jekami-Ferienwoche aufrecht zu halten.

Seit sechs Jahren bietet insieme Zürcher

Oberland auch Ferien für Kinder und

Jugendliche mit einer geistigen Behinderung

an. Wir haben Frau Ruth Fürst Schäfer,

Mutter einer 12jährigen Tochter mit Down

Syndrom, ein paar Fragen zum Thema Ferien

gestellt.

Was haben die JUKI-

F e r i e n a n g e b o t e

von insieme für

eine Bedeutung für

dich und Julia?

Für uns sind die

Ferienangebote von

gosser Bedeutung.

Einerseits bedeuten

sie eine willkommene Abwechslung für Julia

und eine wichtige Entlastung für uns, da ich

bei meiner Arbeit während den Schulferien

kaum Ferien beziehen kann. Für mich von

grosser Bedeutung ist auch, dass Julia gleiche

Aktivitäten wie die anderen Kinder machen

kann: Ins Lager gehen. Ich erzähle das auch

sehr gerne weiter und sehe nicht selten

staunende Blicke bei «Uneingeweihten».

Gibt es für Julia auch andere

Ferienangebote?

Soweit kenne ich keine anderen

Ferienangebote in Form von Tageslagern,

einzig das Entlastungsheim Sunnemätteli,

wo Julia ab und zu übers Wochenende

weilt und 2 Mal im Jahr eine Woche Ferien

vebringt. Ich habe mich dieses Jahr beim

Ferienpass erkundigt, ob ich Julia anmelden

kann. Es wäre möglich, sie müsste aber eine

Begleitung mitnehmen.

Welche Vorteile bieten die insieme

Angebote für euch?

Wir wohnen in Uster und die Lager, die

Julia bis jetzt besucht hat, fanden in der

näheren Umgebung statt, es war keine

grosse Fahrerei nötig. Für Julia und ich

glaube für alle Kinder mit einer Behinderung

ist Konstanz von grosser Wichtigkeit. So

schätzen wir es, dass zB im Frühjahr immer

das Milandia Lager stattfindet. Wir treffen

bekannte Kinder vom Vorjahr. Auch

der Ablauf ist in etwa der Gleiche. Das

Zirkuslager, das dieses Jahr wieder stattfindet,

hat Julia schon einmal besucht. So

freuen wir uns sehr, weil wir bereits eine


17 Im Fokus

gute Erfahrung damit gemacht haben und

ungefähr wissen, was uns erwartet.

Gibt es Nachteile bei den insieme

Ferienangeboten?

Bis jetzt habe ich noch nie an einen Nachteil

gedacht.

Was für Chancen bieten Ferienangebote

von insieme?

Es ist natürlich sehr viel einfacher, sein

Kind «in fremde Hände» zu geben, wenn

man immer wieder bekannte Leiter/innen

antrifft. Das Vertrauen der Eltern in das

Leiterteam ist von allergrösster Wichtigkeit,

hätte ich dieses nicht, würde ich Julia nicht

für eine Stunde abgeben. Ich bin denn auch

ziemlich erschrocken, als ich dieses Jahr die

sehr geschätzte und langjährige Leiterin

Josianne Bachmann im Milandia nicht angetroffen

habe. Sobald ich aber einige bekannte

Gesichter gesehen habe und sich der

Hauptleiter bei mir vorgestellt hat, war ich

beruhigt. Für mich ist das Vertrauen in die

Betreuung das Wichtigste, die Attraktivität

der Aktivitäten kommt erst an zweiter Stelle.

Julia liebt es, Zeiten ohne ihre Familie zu verbringen,

das ist für mich eine erfreuliche

Entwicklung, zu der auch die insieme Lager

beigetragen haben.

Das Redaktionsteam dankt allen Personen,

die sich für unsere Interviews zur Verfügung

gestellt und unsere Fragen beantwortet

haben, ganz herzlich.


18 Elternseite

Montagsclub vom 23. September 2013

«Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und

ohne Handikap»

Die gemeinsame Erziehung von Kindern

mit und ohne geistige Beeinträchtigung

ist für Eltern eine Herausforderung, bei

der sich nicht selten die Frage stellt, ob

sie all ihren Kindern gerecht werden. Frau

Sonja Kiechl, Leiterin des Kinderhauses

Imago von Visoparents in Dübendorf wird

Möglichkeiten aufzeigen, wie Eltern sich

Forum vom Mittwoch, 6. November 2013

«Sexualerziehung bei Jugendlichen mit

Handikap»

Der Bereich Sexualität bedeutet, sich

in einem sehr persönlichen Bereich zu

bewegen. Achtsamkeit in Verbindung mit

respektvoller Offenheit ist angesagt in der

Rolle als Mütter, Väter und als Fachleute.

Die Referentin dieses Abends, Frau Esther

Elisabeth Schütz ist klinische Sexologin ISI,

Sexualtherapeutin und Sexualpädagogin

und leitet das Institut für Sexualpädagogik

und Sexualtherapie ISP in Uster und wird

viele wertvolle Anregungen geben können,

entlasten können, um Kraft und Zeit für

sich und ihre Kinder tanken zu können.

Nähere Auskünfte zu diesem Anlass, der um

19.30 Uhr im Freizeit-Treff insieme Zürcher

Oberland, Freiestrasse 29, 8610 Uster stattfindet,

erteilt die Geschäftsstelle insieme

Zürcher Oberland unter Tel. 044 944 85 55.

um die Töchter und Söhne im Zugang zu

ihrem eigenen Körper zu stärken und auf

dem Weg zur Gestaltung der Sexualität

zu begleiten. Diese Grundlage hilft auch,

sich vor sexueller Ausbeutung zu schützen.

Nähere Auskünfte zu diesem Anlass, der um

19.30 Uhr im Saal Seeblick, Werkheim Uster,

Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster, stattfinden

wird, erteilt die Geschäftsstelle insieme

Zürcher Oberland unter Tel. 044 944 85 55.

In eigener Sache

Wunderbar – die wunderBar von insieme

Zürcher Oberland

Die wunderBar ist eine mobile Bar,

geführt von Menschen mit einer geistigen

Behinderung. Das Markenzeichen der

Barkeeper der wunderBar sind professionell

zubereitete, alkoholfreie Cocktails, welche

jedem festlichen Anlass das gewisse Etwas

und einen Hauch von Luxus verleihen und

bei allen Gästen auf grosse Begeisterung

stossen. Die wunderBar kann mit allem

Drum und Dran gemietet werden. Sie

eignet sich speziell für Geburtstage,

Hochzeit- und Firmenapéros, Partys,

Geschäftseröffnungen, Vernissagen oder

einfach für jeden Anlass, welchem man

eine spezielle Note geben und sich dabei

etwas vom Mainstream abheben möchte.

Anfragen und Reservationen nimmt gerne

Christina Froidevaux entgegen: 044 944 85

55 oder froidevaux@insiemezo.ch.


19 In eigener Sache

Gesucht neues Vorstandsmitglied

Möchten Sie sich für eine gute Sache

engagieren? Suchen Sie einen sinn-vollen

und sinn-gebenden Ausgleich zum Alltag?

Haben Sie etwas freie Zeit?

Dann sind Sie vielleicht unser zukünftiges

Vorstandsmitglied. Der Vorstand insieme

Zürcher Oberland setzt sich vor allem

mit vereinsstrategischen Themen, wie

Vereinsführung, Angebote, Fundraising oder

Finanzen auseinander. Operativ wird er von

einer professionellen Geschäftsstelle unterstützt.

Als Mitglied im Vorstand insieme

Zürcher Oberland bestimmen und lenken Sie

die Geschicke des Vereins massgeblich mit.

Haben wir Ihre Neugier geweckt und möchten

Sie mehr über die Tätigkeit im Vorstand

von insieme Zürcher Oberland erfahren? Die

Geschäftsleiterin, Christina Froidevaux, freut

sich sehr auf Ihren Anruf 044 944 85 55 oder

auf Ihre E-Mail froidevaux@insiemezo.ch.

Jahresbeitrag 2013 – schon beglichen?

Viele Vereinsmitglieder sind ihren

Zahlungsverpflichtungen bereits nachgekommen,

zum Teil auch mit grosszügigen

Spenden, wofür wir an dieser

Stelle ganz herzlich danken, sind es doch

Zeichen der Wertschätzung zu unserer

Vereinstätigkeit und Zeichen der Solidarität

zu unseren Menschen mit einer geistigen

Beeinträchtigung. Alle Vereinsmitglieder,

die ihren Jahresbeitrag 2013 von mindestens

Fr. 50.-- noch nicht entrichtet haben, bitten

wir, dies doch mit ihren nächsten Zahlungen

nachzuholen. Unsere Postcheck-Nummer

lautet: 80-166-4. Bei dieser Gelegenheit

machen wir Sie darauf aufmerksam, dass

Bareinzahlungen am Postschalter massive

Kosten verursachen. Deshalb bitten wir Sie,

wenn immer möglich, Ihre Einzahlungen

mit unseren bedruckten und personalisierten

Einzahlungsscheinen, welche über

alle notwendigen Informationen verfügen,

über ein Bank- oder Postkonto zu tätigen.

Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen ganz

herzlich.


20

Dies und Das

Neue Broschüren von Pro Infirmis erhältlich

Pro Infirmis Kanton Zürich hat sechs neue

Kurzbroschüren zu ihren Dienstleitungen

herausgegeben. Nähere Informationen: Pro

- Leben mit Behinderung - und das Geld reicht nicht

- selbständig leben mit Behinderung - Arbeit, Freizeit und Bildung

- selbständig leben mit Behinderung - die eigenen vier Wände

- Mobil bleiben mit Behinderung - Reisen und Hindernisfreiheit

- unser Kind ist behindert

- Leben mit Behinderung - damit nicht alles über den Kopf wächst

Infirmis Zürich, Hohlstrasse 560, 8048 Zürich,

044 299 44 11, zuerich@proinfirmis.ch

insieme Kanton Zürich, Procap, Cerebral und

die BKZ laden ein

zur Informationsveranstaltung zum Thema

«Lebensveränderung, was passiert mit meinen

Sozialversicherungsleistungen»

Diese sicher sehr spannende Informationsveranstaltung

findet am Samstag, 7. September

im Kantonsspital Winterthur statt. Sie dauert

von 10.00 – 16.00 Uhr, inkl. Mittagessen

Gesucht Person für Handorgel-Unterricht

Wer hat Freude und Zeit, mir, weiblich,

53-jährig, Handorgel-Unterricht zu geben?

1 x monatlich, Raum Uster oder Wetzikon,

und Kaffeepausen. Kosten Mitglieder von

insieme, Procap, Cerebral und BKZ Fr. 50.-,

Nichtmitglieder Fr. 70.-. Anmelden kann

man sich mit dem beiliegenden Flyer bis

spätestens 30. August 2013, die Platzzahl

ist beschränkt.

Bezahlung möglich. Hinweise bitte an Tel.

044 943 17 91, Werkheim Uster.

Nicht verpassen

Singen aus Begeisterung

Serenade Chor insieme Zürcher Oberland

Auch dieses Jahr findet die traditionelle

Serenade des Chors insieme Zürcher

Oberland im Stadthofsaal in Uster statt.

Die Sängerinnen und Sänger üben bereits

mit grosser Begeisterung unter der Leitung

von Anna Katharina Hewer die neuen

Lieder für den Auftritt ein. An der Serenade

selber wird der Chor von Eliane Segmüller

dirigiert, sie übernimmt interimsweise die

Leitung des insieme Chors während des

Mutterschaftsurlaubs von Anna Katharina

Hewer.

Der Chor freut sich einmal mehr, Sie durch

eine abwechslungsreiche, musikalische Reise

mitzunehmen und Sie mit vielen bekannten

Melodien zu unterhalten. Unterstützt wird

er dabei von Stephanie Boller, Gesang,

Murat Cevic, Flöte, Jojo Kunz, Kontrabass


21 Nicht verpassen

und Sacha Leuenberger, Gitarre. Diese

professionellen Musiker haben den Chor

schon mehrmals begleitet, letztmals beim

stimmungsvollen Adventskonzert in der

Schlosskirche Grüningen.

Das Konzert, welches ungefähr eine Stunde

dauert, findet am Freitag, 4. Oktober 2013,

19.30 Uhr, im Stadthofsaal Uster statt. Der

Eintritt ist frei, Kollekte zu Gunsten von insieme

Zürcher Oberland.

Der Chor und insieme Zürcher Oberland

freuen sich auf zahlreiche Zuschauerinnen

und Zuschauer. Reservieren Sie sich das

Datum bereits heute, wir freuen uns auf

Sie. Wie immer werden Sie im Foyer des

Stadthofsaales durch die freundlichen

Frauen des ehemaligen Frauenchors

Oberuster bewirtet.

Ein herzlicher Dank gilt natürlich unseren

Sponsoren, ohne diese wäre der Anlass gar

nicht möglich. Ein riesiges Dankeschön an

die Hauptsponsoren Herr und Frau Annelies

und Urs Grünig, Wallisellen und ein herzlicher

Dank an die Stadt Uster.

Herzlich willkommen am 7. Hallenfussball-

Plauschturnier in Uster

Zusammen mit dem FC Uster führt der

Sportclub insieme Zürcher Oberland am

Sonntag, 17. November 2013 in der Sporthalle

Buchholz in Uster das 7. Hallenfussball-

Plauschturnier durch. Mannschaften aus der

gesamten Deutsch-Schweiz werden in spannenden

Spielen um den Tagessieg kämpfen.

Wir freuen uns auf viele Zuschauerinnen und

Zuschauer. Ein Flyer mit den wichtigsten

Informationen liegt dem Mitteilungsblatt

bei. Spielpläne und weitere Informationen

finden Sie rechtzeitig vor dem Turnier auf

unserer Homepage, www.insiemezo.ch.

Agenda

Angebote für Eltern, Angehörige und Freiwillige

23. September 2013 Montagsclub: Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und

ohne Handikap

06. November 2013 Forum: Sexualerziehung bei Jugendlichen mit Handikap

Angebot für Alle

04. Oktober 2013 Chor insieme ZO, Serenade im Stadthofsaal Uster

17. November 2013 7. Hallenfussball-Plauschturnier in Uster


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Agenda / Inserate

Angebote für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung

06. September 2013 Freizeitkurse, Singkurs in Wetzikon (7 Mal am Freitagabend)

07. September 2013 Freizeitclub, Disco-Abend in Uster

14. September 2013 Waldertreff, Kegelplausch in Laupen

28. September 2013 Freizeitclub, Besichtigung Bäckerei Steiner

12. Oktober 2013 Waldertreff, Lotto-Match

18. Oktober 2013 Freizeitkurse, Hip-Hop-Tanzkurs in Uster (6 Mal am

Freitagabend)

26. Oktober 2013 Freizeitclub, Schultierschau «Tierische Tricks»

05. November 2013 Freizeitkurse, Kochkurs in Uster (3 Mal am Dienstagabend)

02. November 2013 Freizeitclub, Disco-Nachmittag in Uster

09. November 2013 Waldertreff, Kerzenziehen in der Windegg

30. November 2013 Freizeitclub, Besuch Fernsehstudio SRF


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insieme Zürcher Oberland

Geschäftsstelle, Freiestr. 29a

Postfach 1, 8610 Uster 1

Telefon 044 944 85 55, Fax 044 944 85 56

info@insiemezo.ch, www.insiemezo.ch

PC-Konto 80-166-4












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