M I T T E I L U N G S B L A T T - insieme | Zürcher Oberland

insiemezo.ch

M I T T E I L U N G S B L A T T - insieme | Zürcher Oberland

insieme Zürcher Oberland 02.2013 M I T T E I L U N G S B L A T T Rückblick «De Chlii Prinz» Im Fokus «Älter werden - was nun?» Elternseite / In eigener Sache Dies und Das / Nicht verpassen Agenda / Hinweise


insieme Zürcher Oberland 02.2013 M I T T E I L U N G S B L A T T Rückblick «De Chlii Prinz» Im Fokus «Älter werden - was nun?» Elternseite / In eigener Sache Dies und Das / Nicht verpassen Agenda / Hinweise


Editorial Christina Froidevaux, Geschäftsleiterin Liebe Leserinnen, liebe Leser Hand auf’s Herz, sicher haben auch Sie sich schon Gedanken über das Alter gemacht. Wie sieht der Lebensplan 70+ aus, wo und wie möchte man altern, was für eine persönliche Bedeutung kommt dem Alter zu, freut man sich auf den sogenannten letzten Lebensabschnitt oder befällt einen die nackte Angst und, hat man überhaupt eine Vorstellung, was Alter für einen persönlich bedeuten kann? Für Angehörige von Menschen mit einer geistigen Behinderung gesellen sich wesentliche Themen zu den ganz persönlichen Altersfragen. Was passiert mit meiner Tochter, meinem Sohn, meiner Schwester oder meinem Bruder, wenn sie oder er einmal alt ist? Im Fokus gehen wir einigen Fragen rund um das Alter und geistige Behinderung nach. Es interessiert uns, was Alter und Altern für Menschen mit einer geistigen Behinderung bedeutet. Ob und wie sich das Alter und Altern dieser speziellen Gruppe Menschen von unserm Alterungsprozess unterscheidet und was für Lebensformen auf sie warten. Impressum Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Mittwoch, 17. Juli 2013 Erscheint 4-Mal jährlich Auflage 2'100 Exemplare Kontaktadresse: insieme Zürcher Oberland Geschäftsstelle Freiestr. 29a, Postfach 1 8610 Uster 1 Tel. 044 944 85 55 Fax 044 944 85 56 info@insiemezo.ch www.insiemezo.ch Die Gesellschaft wird immer älter, ihre Ansprüche an die Zukunft Alter immer komplexer. Wirtschaft und Politik müssen sich auf eine sich stark und rasant verändernde Gesellschaft einstellen. Wie das zu schaffen ist, wird die Zukunft zeigen. Menschen mit einer geistigen Behinderung, welche jetzt alt werden oder alt sind, haben nicht die Zeit zu warten. Für sie müssen bereits heute die Weichen gestellt sein für ein - auch in ihrem Sinne - würdevolles Altern. Erste Anzeichen im Kanton Zürich weisen auf einen eher frostigen Wind seitens der Politik hin, welcher den älter werdenden Menschen mit einer geistigen Behinderung entgegen weht. Dass dieser Wind nicht allzu eisig wird, dafür setzen sich die drei grossen Verbände insieme, Insos und Curaviva ein. Sehr ans Herz legen möchte ich Ihnen unser Forum vom 29. Mai 2013 im Werkheim Uster, das Thema – wie könnte es anders sein – «Betreuung betagter Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung – Herausforderungen und Chancen». Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Herzlich Christina Froidevaux


Inhalt Rückblick Theaterprojekt «De Chlii Prinz» 5 - 7 (weitere Rückblicke finden Sie auf unserer Homepage www.insiemezo.ch) Im Fokus 8 - 14 Älter werden - was nun? Elternseite 15 Montagsclub vom 17. Juni 2013 In eigener Sache 15 - 16 Susanne Kiss, das neue Vorstandsmitglied stellt sich vor Video- und Filmwoche 2013 - wieder freie Plätze Schoggiherzli-Verkauf - Herzlichen Dank! wunderbar - die wunderBar von insieme Zürcher Oberland Dies und Das 17 Neu - Zusammenarbeit mit der Kunstschule Wetzikon Suchen Sie Entlastung im Alltag? Nicht verpassen 17 Forum zum Thema «Alter» am 29. Mai 2013 Agenda / Hinweise 18 - 19 Öffnungszeiten Geschäftsstelle insieme Zürcher Oberland während Sommerferien WABE-Fäscht am 1. Juni 2013 Sommerfest Züriwerk Grüningen am 29. Juni 2013 Veranstaltungshinweise / Freizeit-Treff-Programm


Rückblick «De Chlii Prinz» «De Chlii Prinz» auch in Zürich ein Ereignis «Ihr habt noch einen Zacken dazugelegt» Etwas verwegen war es schon, die wegweisende «Chlii Prinz»-Produktion von 2011 an der Kantonsschule Wetzikon auf einer Profi- Bühne Mitten in Zürich zu wiederholen. Aber das Wagnis hat sich gelohnt. Denn die sieben Vorstellungen des integrativen Theaterprojekts von insieme Zürich und Zürcher Oberland im Bernhard-Theater wurden im Februar 2013 von 1’700 berührten Zuschauern besucht. Mit Wetzikon waren es gar deren 3’000. «Zusammen werden wir es schaffen» hatte der Projektleiter den Mitwirkenden mit und ohne eine Behinderung zu Beginn versprochen. Und zusammen haben sie nach einem zweijährigen Unterbruch auch die Wiederholung von Saint Exupérys reizender Geschichte glänzend gemeistert. «Ja, im Bernhard-Theater habt Ihr sogar noch einen Zacken dazugelegt und wieder eine wunderbare Leistung vollbracht. Bravo!», meinte er bei der stimmungsvollen Schlussfeier. Theater ist Teamarbeit Den wiederum schönen Erfolg führte er auf folgende Gründe zurück: auf das hochmotivierte und harmonische Team auf und hinter der Bühne (die Geschäftsstellen eingeschlossen), die prächtige Zusammenarbeit mit der Theaterleitung und deren Mitarbeitern, die erfreuliche Unterstützung unseres Projektes durch grosszügige Sponsoren, die geschickte Werbung sowie den schönen Publikumsaufmarsch. Ihnen allen sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt. Bis auf zwei Ausnahmen waren die Vorstellungen gut bis sehr gut besetzt, zwei sogar ausverkauft. Im Durchschnitt waren jeweils zwei


Rückblick «De Chlii Prinz»


Rückblick «De Chlii Prinz» Drittel der rund 380 verfügbaren Plätze besetzt. Das ist auch für das Bernhard- Theater überdurchschnittlich gut. Darüber dürfen und wollen wir uns freuen und uns zu neuen Taten anspornen lassen, auch wenn sich noch manches verbessern lässt. Das nächste Projekt steht jedenfalls bereits fest, und gespielt wird wieder im Bernhard- Theater. In den nächsten Monaten geht’s an die Detailplanung. Bereichernde Erweiterung Dabei war der Erfolg der Wiederaufnahme keineswegs selbstverständlich. Zwar standen auch diesmal wieder bewährte Kräfte von 2011 zur Verfügung, worunter Delia Badilatti als Regisseurin, Sarah Magdalena Huisman als Prinz, Markus Brunn und sein Team als Licht- und Tontechniker, die Kostümbildnerin Graziella Galli sowie Andrea Hildebrandt als Betreuerin. Aber wegen Verzichts galt es bei den Mitwirkenden auch zwei Rollen umzubesetzen und die Neuen ins übrige Team einzugliedern. Mit Regula Peter und Fabienne Gueissaz ist dies überzeugend gelungen, was auch ihrer freundschaftlichen Aufnahme durch die übrigen Mitspieler zu verdanken ist. Als besonderer Glücksfall erwiesen hat sich sodann das Engagement von Rahel Oliveira, die ihre wichtige Aufgabe als Regieassistentin nicht nur professionell, sondern auch liebevoll, geduldig und verantwortungsbewusst wahrgenommen hat. Erwähnt seien schliesslich die Hingabe und das Geschick der neu zu uns gestossenen Betreuerinnen Bettina Badertscher, Heidi Beck und Maria Odermatt sowie die Maskenbildnerin Sandra Wartenberg mit ihren sympathischen Schülerinnen, auf die wir uns hundertprozentig verlassen durften. Vieles hinzugelernt Die schönsten Beweise dafür, wie sehr sich das insieme-Theaterteam weiterentwickelt hat, zeigten sich bei Erkrankungen einzelner Mitwirkenden und bei den im Theater gelegentlich mal vorkommenden Aufregungen. Sie wurden stets mit Disziplin, Kollegialität, Ruhe, Einfühlungsvermögen und Humor gemeistert. Dafür gebührt allen Mitwirkenden ein ebenso blühendes Kränzchen wie für deren Spiel auf der Bühne. Oder, wie sich der Projektleiter an der Dernierefeier ausdrückte: «Inzwischen wisst Ihr ja selbst, dass es im Theater mindestens so wichtig ist, sich hinter dem Vorhang korrekt zu verhalten wie vor dem Publikum und dass es dazu seriöser und geduldiger Probenarbeit bedarf. Dass Ihr diese während Eurer Freizeit auf Euch genommen und während Monaten durchgehalten habt, ist Eure grösste Leistung. Sie wird immer mehr Früchte tragen, für Euch ganz persönlich - glaubt es mir!» Marco Badilatti, Leiter Theaterprojekt


Im Fokus Älter werden - was nun? Alter – kaum ein anderes Thema beschäftigt die moderne Gesellschaft so nachhaltig. Alter - jeder Mensch wird sich irgendwann mit dieser Frage auseinandersetzen müssen, sei es im gesellschaftlichen Kontext oder in der ganz persönlichen Fragestellung. Noch vor 30 Jahren begann das Alter bei den meisten Menschen in der westlichen Zivilisation mit der Pensionierung. Man «durfte» den wohlverdienten Ruhestand geniessen, sich vom Arbeitsleben zurückziehen und sich Zeit für Reisen, Hobbys und Enkelhüten nehmen. Bestenfalls erwartete man noch 10 – 15 fitte Jahre, bevor sich das hohe Alter mit Gebrechlichkeit und Demenz einstellte. Heute sind viele Menschen der westlichen Zivilisation mit 65 so fit wie noch nie und man fühlt sich auch so jung wie noch nie. Sich mit 65 zur Ruhe setzen, kommt für immer weniger Personen in Frage, man setzt sich mit dem Alter anders auseinander, man ist voller Tatendrang und sucht nach einem sinnvollen Beschäftigungsfeld ausser- oder auch innerhalb der bisherigen beruflichen Tätigkeit. Freiwilligen Arbeit, Auslandeinsätze, Senior Consultant sind Möglichkeiten, welche von immer mehr Menschen nach der Pensionierung in Betracht gezogen werden. Hohes Alter, Demenz, Gebrechlichkeit? Das kann auf uns warten, lautet die Devise. Umzug in ein Alters- oder Pflegeheim? Frühestens mit 90! Die immer älter werdende Gesellschaft ist auch ein vieldiskutiertes Thema in der Öffentlichkeit. Demographische Entwicklungsstudien zeigen in den Industrieländern eine massive Zunahme der Lebenserwartung in den nächsten 30


Im Fokus Jahren voraus. In einzelnen Ländern wird 2050 nur noch jede sechste Person unter 20 Jahre, dafür aber jede dritte Person über 60 Jahre alt sein. Kernfragen wie; wohin mit den «Alten», wer kann und will das Alter noch finanzieren, wer kann sich das Altwerden überhaupt noch leisten, werden mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht nur unsere Generation beschäftigen. Aber das Thema Alter einfach über den finanziellen Leisten zu brechen, ist gefährlich und kann fatale Auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben. Jeder Mensch hat das Anrecht auf sein «Alter» und vor allem auf ein Altern in Würde. Alter und Menschen mit einer geistigen Behinderung Wie altern Menschen mit einer geistigen Behinderung? Welche Anforderung wird durch das Altwerden an das persönliche Umfeld gestellt? Können Institutionen den Bedürfnissen alternden Menschen mit einer geistigen Behinderung gerecht werden? Was bedeutet das Altern für Menschen mit einer geistigen Behinderung aus ihrer persönlichen Sicht? Was für Angebote für Senioren mit einer geistigen Behinderung braucht es? Diesen Fragen versuchen wir nachzugehen. Wie altern Menschen mit einer geistigen Behinderung? Menschen mit einer geistigen Behinderung altern – wie wir – sehr unterschiedlich. Es gibt Personen, welche bereits relativ früh in den Alterungsprozess kommen, es gibt aber auch Personen, welche noch mit 70 Jahren fit und munter sind. Es gibt keine generelle Regel. Prinzipiell lässt sich sicher sagen, dass vor allem Menschen mit einem Down-Syndrom früher alt werden und der Alterungsprozess auch bedeutend schneller vor sich geht. Zudem ist die Erkrankung an Alzheimer bei Menschen mit Down- Syndrom rund 30 % höher als bei anderen Personen. Lag die Lebenserwartung von Menschen mit Down-Syndrom noch vor einigen Jahren bei maximal 30 – 40 Jahren, liegt sie heute wesentlich höher. Eine bessere Lebensqualität, bessere Ernährung und vor allem eine wesentlich verbesserte medizinische Versorgung sind die Hauptfaktoren, dass Menschen mit einem Down-Syndrom heute 60 Jahre und älter werden können. Menschen mit einer geistigen Behinderung haben im Alter ähnliche Bedürfnisse wie wir. Sie freuen sich an einem aktiven Seniorenleben, sie sind gerne unterwegs und möchten sich immer noch aktiv am Leben beteiligen, nur einfach vielleicht etwas ruhiger als wir. Sie freuen sich, genau wie wir, an ihren eigenen vier Wänden und an einem Umfeld, welches ihnen bekannt ist. Welche Anforderung wird durch das Altwerden an das persönliche Umfeld von Menschen mit einer geistigen Behinderung gestellt? Grundsätzlich haben Menschen mit einer geistigen Behinderung beim Älterwerden die gleichen Bedürfnisse wie alle alternden Menschen. Stabilität, ein verständnisvolles Umfeld, die Möglichkeit, sich aktiv zu betätigen und im Pflegefall die richtige Infrastruktur und Betreuung zu erhalten, sind wesentliche Voraussetzungen, damit Menschen mit einer geistigen Behinderung ein erfülltes Alter erleben. Ein Umfeld, welches ihnen bekannt und vertraut ist, ist für ihre Lebenszufriedenheit essentiell. Menschen mit einer geistigen Behinderung tun sich schwer, sich auf ein komplett neues Umfeld einzulas-


Im Fokus sen. Grundsätzlich gilt, dass Eltern oder Geschwister sich möglichst frühzeitig um die Zukunft ihrer Angehörigen mit einer geistigen Behinderung kümmern sollten. Ein Übertritt in eine Institution sollte gut geplant werden und möglichst noch vor dem 65. Altersjahr erfolgen, da nach dem offiziellen Pensionierungsalter die meisten Institutionen Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht mehr aufnehmen können. Dann bleibt meist nur noch der Weg ins Pflegeheim, was nie die optimale Lösung sein wird. Immer wieder macht insieme die Erfahrung, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung, welche mit einem Elternteil zusammen «alt» werden, bei deren Umzug in eine Pflegeinstitution «mitgezügelt» werden. Aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen und mit fremden Menschen konfrontiert zu werden, löst grosse Spannungen und Konflikte aus, was häufig in Unverständnis und Überforderung des Pflegepersonals und der Bewohner endet. Die bisher zufriedene und angepasste Person mit einer geistigen Behinderung wird zum nicht mehr kontrollierbaren Problemfall. Einweisung in die Psychiatrie mit anschliessender Fremdplatzierung ist meist die Folge. Können Institutionen den Bedürfnissen alternden Menschen mit einer geistigen Behinderung gerecht werden? Viele Menschen mit einer geistigen Behinderung wohnen und arbeiten in Institutionen oder sind an Institutionen angeschlossen. Aufgrund der sich verändernden demographischen Entwicklung, welche auch vor den Institutionen nicht Halt machen, sind diese gezwungen, sich über das Älterwerden ihrer Bewohner Gedanken zu machen und Alterskonzepte zu entwickeln. insieme nimmt dabei wesentlich Einfluss, indem sich der Dachverband insieme Kanton Zürich mit Insos und Curaviva an einen Tisch gesetzt und ein Konzept zu verschiedenen Altersfragen erarbeitet hat.


Im Fokus Fritz Rathgeb, Leiter der Alterswohngruppe Methusalem im Werkheim Uster, gewährt Ihnen einen Einblick. Wie viele Alterswohngruppen hat das Werkheim Uster gegenwärtig und mit wie vielen Personen pro Gruppe? Das Werkheim hat 1 Alterswohngruppe mit 6 Plätzen. Weshalb gründet man spezielle Alterswohngruppen und lässt die Betagten nicht in ihrer ursprünglichen Wohngruppe? Das Werkheim lässt betagte Betreute so lange wie möglich und sinnvoll auf der angestammten Wohngruppe. Überschreitet der Pflegebedarf ein gewisses Maß, kann ein Wechsel auf die Altersgruppe die Lebensqualität der betreuten Person bis zum Lebensende auf hohem Niveau gewährleisten. Wie alt ist die älteste und wie alt die jüngste Person auf der Alterswohngruppe? 74/42. Wie ist der Kontakt unter den Wohngruppen-Bewohnern? Der Kontakt unter den Bewohnern ist sehr vertraut. Zum Teil kennen sie sich ja auch schon seit der Werkheim-Gründung, aus andern Wohn- oder Arbeitsgruppen. Vieles läuft auf der non-verbalen Ebene über Körper- oder Blickkontakt. Braucht es eine Tagesstruktur und/oder ist es überhaupt möglich eine solche durchzuführen? Die Tagesstruktur ist ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Betreuten ausgerichtet. Diese Bedürfnisse können über längere Zeit ähnlich sein oder sich von Tag zu Tag verändern, je nach persönlicher Verfassung der einzelnen Menschen. Es braucht also eine grosse Flexibilität in den Strukturen und beim Personal. Bauen alte Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung körperlich schneller ab, als Menschen ohne eine geistige Beeinträchtigung? Nein, das kann ich so pauschal nicht bestätigen. Welches sind die grössten Probleme in der Betreuung von Menschen in den Alterswohngruppen der Institutionen? In dementiellen Prozessen gibt es Phasen, die von Angst und grosser Verunsicherung geprägt sind bei den betreuten Personen. Dies kann sich in lang anhaltendem Schreien oder Panikattacken äussern, was an alle Betroffene grosse Anforderungen stellt. Kennst du die Wünsche und Erwartungen der Angehörigen von betagten Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung?


Im Fokus Grundsätzlich möchten alle, dass ihre Angehörigen in der angestammten Einrichtung sterben dürfen und nicht in ein Spital oder ein Pflegeheim verlegt werden müssen. Diese Erwartung können wir mit der 2010 geschaffenen Alters- und Pflegewohngruppe weitestgehend erfüllen. Individuelle Wünsche und Erwartungen versuchen wir möglichst bei Eintritt in die Alterswohngruppe zu klären. Können die Institutionen diesen Erwartungen gerecht werden? Wenn nicht, woran scheitert es? Einige Institutionen wie das Werkheim werden diesen Erwartungen gerecht. Dies ist mit einem erheblichen strukturellen und personellen Mehraufwand verbunden, welcher nicht über kantonale Beiträge abgegolten werden kann. Was bedeutet das Altern für Menschen mit einer geistigen Behinderung aus ihrer persönlichen Sicht? Jeder Mensch geht mit dem Älterwerden anders um. Die einen verdrängen das Älterwerden, wollen sich nicht damit befassen, die anderen hadern mit dem Schicksal, versuchen alles, um jung und aus ihrer Sicht attraktiv zu bleiben und wieder andere freuen sich auf ihre Pensionierung, auf die Zeit und das Nachher, haben Pläne, die sie umsetzen wollen. Menschen mit einer geistigen Behinderung gehen mit dem Älterwerden ebenso - wie nicht behinderte Menschen - unterschiedlich um. Einige von ihnen haben keine so klare Vorstellungen über das Älterwerden, sie realisieren, dass nicht mehr alles so schnell und gut geht, dass der Kopf nachlässt und äussern sich zum Teil auch sehr freimütig, dass sie nun halt älter werden.


Im Fokus Christina Froidevaux hat sich mit Christoph Linggi über das Altern unterhalten. Christina: Christoph, wer bist du? Christoph: Ich bin Christoph Linggi, ich werde dieses Jahr 47, ich wohne zusammen mit meiner Lebenspartnerin Johanna Stucki in einer eigenen Wohnung in Uster und ich arbeite in der Migros-Gruppe vom Werkheim Uster. Christina: Dann bist du etwas jünger als ich. Merkst du, dass du älter wirst? Christoph: Ja schon, vor allem wenn ich mit jungen Menschen zusammen bin. Junge sind viel pfiffiger, ich bin ruhiger geworden, manchmal nerve ich mich auch ab den Jungen, dann sage ich mir immer, dass ich ja auch einmal so war und sicher auch ältere Personen genervt habe. Ich merke aber auch, dass ich für vieles einfach mehr Zeit brauche, zum Beispiel am Morgen zum Aufstehen und mich zur Arbeit bereit machen, früher ging das echt viel schneller. Aber auch bei der Arbeit geht es nicht mehr so schnell, ich muss mich mehr konzentrieren. Christina: Dann geht es dir ja sehr ähnlich wie mir, nur dass ich mich oft darüber nerve, dass es nicht mehr immer so schnell geht und mein Kopf manchmal sehr voll ist, früher war das definitiv anders. Ich ertappe mich auch dabei, dass ich manchmal bereits daran denke, wie mein Leben mit 60 oder 70 aussieht, was ich da machen werde. Wie sieht das bei dir aus? Christoph: Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Ich weiss ja nicht, was in 20 Jahren ist, wo ich dann sein werde. Die Vorstellung, 80 Jahre alt zu sein, ist doch noch sehr weit weg. Christina: Du lebst schon lange mit deiner Lebenspartnerin Johanna Stucki zusammen. Hast du dir über deine spätere Wohnsituation auch schon Gedanken gemacht? Christoph: Ich möchte natürlich so lange wie möglich mit Johanna in unserer Wohnung in Uster leben können. Irgendwann muss ich vielleicht in ein Altersheim oder in eine Alters-WG oder so, aber darüber kümmere ich mich nun wirklich nicht. Ich lebe jetzt. Machst du dir denn Gedanken darüber? Christina: Ja schon, ich kann mir nicht vorstellen irgendwann in einem Altersheim zu leben. Dann schon viel eher mit Freundinnen und Freunden zusammen in einer Alters-WG mit der notwendigen Unterstützung. Aber eigentlich stelle ich mir schon vor, auch mit 80 noch meine eigene Wohnung zu haben, wie meine Mutter. Über was machst du dir denn Gedanken?


Im Fokus Christoph: Ich war vor kurzem an einem Vortrag von insieme Kanton Zürich über das neue Erwachsenenschutzrecht. Da hat man uns auf die Möglichkeit der Patientenverfügung aufmerksam gemacht. Das finde ich gut und ich werde eine solche verfassen. Christina: Siehst du, das ist nun für mich noch kein Thema, obwohl ich eigentlich weiss, dass eine Patientenverfügung sehr sinnvoll ist. Warum möchtest du denn eine solche verfassen? Christoph: Weil ich nicht will, dass Personen einfach über mich bestimmen können. Ich möchte festhalten, was ich will. Mit einer Patientenverfügung sind viele Fragen geregelt. Christina: Da bist du nun wirklich schon viel weiter als ich. Sag mal, gibt es Dinge, die dir auf das Alter Angst machen? Christoph: Nein, eigentlich nicht, vielleicht ist wirklich einfach alles noch zu weit weg. Was für Angebote für Senioren mit einer geistigen Behinderung braucht es? Menschen mit einer geistigen Behinderung werden immer älter und das sehr individuell. Es braucht vor allem Angebote, welche die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse der Senioren optimal abdecken. Ferienangebote, welche sich an die Bedürfnisse der älteren Generation richten und Ausgehmöglichkeiten. Beides bietet insieme Zürcher Oberland spezifisch für Senioren an. Ferienwochen wie die Jekami- und Erlebniswoche, welche der Gemütlichkeit verschrieben sind, mit Ausflügen, feinem Essen, kleinen Spaziergängen und vielem mehr, was Senioren aber auch jüngere Menschen, die es gerne ruhiger haben, sehr schätzen. Speziell für Senioren wurde der Senioren- Treff in Uster geschaffen. Einmal pro Monat, jeweils am Donnerstagnachmittag von 14.00 – 16.30 Uhr treffen sich 20 bis 25 Senioren aus dem ganzen Oberland im Freizeit-Treff von insieme Zürcher Oberland, wo ein abwechslungsreiches Programm mit Kaffee und Kuchen angeboten wird. Mehr Informationen über die Ferienwochen und den Senioren-Treff sind auf der Homepage von insieme Zürcher Oberland zu finden, www.insiemezo.ch.


Die Elternseite Montagsclub vom 17. Juni 2013 Wir besuchen die Wohnschule in Fehraltorf, wo uns die Wohnschulleiterin, die Mitarbeitenden und Wohnschülerinnen und Wohnschüler empfangen und uns die Wohnschule der Pro Infirmis vorstellen werden. Auskünfte erhalten Sie auf der Geschäftsstelle insieme Zürcher Oberland, Tel. 044 944 85 55 oder auf unserer Homepage www.insiemezo.ch. In eigener Sache Neues Vorstandsmitglied An der Generalversammlung vom 23. März 2013 ist Frau Susanne Kiss neu in den Vorstand von insieme Zürcher Oberland gewählt worden. Hier ein kleines Porträt: Mit meiner Familie lebe ich in Uster - ich bin verheiratet und wir haben zwei Kinder. Linus ist 17-jährig und Bigna 15-jährig. Linus hat eine leichte cerebrale Bewegungsstörung, ist jedoch in vielen Bereichen recht selbstständig. Zu insieme Zürcher Oberland habe ich einen Bezug durch unseren Sohn, welcher viele Jahre lang mit Freude an diversen Angeboten aus dem Jugend- und Kinderprogramm teilnahm. Nun hat er den Sprung gewagt und begonnen, Angebote für «Erwachsene» zu besuchen. Ausserdem habe ich verschiedene insieme-Veranstaltungen für Eltern besucht und dabei die Bedeutung dieses Netzwerks speziell für die Unterstützung betroffener Eltern kennen und schätzen gelernt. Das Wohlergehen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und ihre Rechte in unserer Gesellschaft liegen mir am Herzen. Durch die Mitarbeit bei insieme möchte ich einen kleinen Beitrag dafür leisten. Im Vorstand von insieme Zürcher Oberland interessiert mich das Ressort Bildung, welches sich an Eltern und Angehörige richtet (Elternforen, Montagsclubs). Hier kann ich auch meine beruflichen Erfahrungen bei der Elternbildung Kanton Zürich als Sozialarbeiterin und Erwachsenenbildnerin einbringen. In meiner Freizeit bewege ich mich gerne in der Natur, singe in einem Chor und gönne mir auch einmal eine Auszeit mit einem guten Buch. Video- und Filmwoche 2013 In unserer Video- und Filmwoche, welche vom 12. - 19. Oktober 2013 im Kloster Fischingen stattfindet und von Herrn Giuseppe Pecorelli geleitet wird, hat es wieder ein paar freie Plätze. Die Ausschreibung mit Anmeldetalon finden Sie auf unserer Homepage.


16 In eigener Sache Schoggiherzli-Aktion 2012/2013 Die Schoggiherzli-Aktion zu Weihnachten bzw. zum Valentinstag war auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg. Es sind rund 17'000 Herzen verkauft worden. Die 4. Klasse der Primarschule Dübendorf, Schuleinheit Högler-Wil, mit ihrer Klassenlehrerin Dominique Rutz-Deutsch, verkaufte zum Valentinstag erstmals Schoggiherzli für insieme Zürcher Wunderbar – die wunderBar von insieme Zürcher Oberland Die wunderBar ist eine mobile Bar, geführt von Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das Markenzeichen der Barkeeper der wunderBar sind professionell zubereitete, alkoholfreie Cocktails, welche jedem festlichen Anlass das gewisse Etwas und einen Hauch von Luxus verleihen und bei allen Gästen auf grosse Begeisterung stossen. Die wunderBar kann mit allem Drum und Dran gemietet werden. Sie eignet sich speziell für Geburtstage, Hochzeit- und Firmenapéros, Partys, Geschäftseröffnungen, Vernissagen oder einfach für jeden Anlass, welchem man eine spezielle Note geben und sich dabei etwas vom Mainstream abheben möchte. Anfragen und Reservationen nimmt Oberland. Mit grosser Begeisterung und grossem Einsatz waren die Schülerinnen und Schüler während einer Woche auf öffentlichen Plätzen und von Haus zu Haus unterwegs und verkauften insgesamt 400 Schokoladenherzen. insieme Zürcher Oberland dankt den Schülerinnen und Schülern ganz herzlich für ihren grossartigen Einsatz zugunsten der Menschen mit einer geistigen Behinderung im Zürcher Oberland. Auch allen anderen Verkäuferinnen und Verkäufern, den vielen Geschäften und Firmen im Zürcher Oberland, die unsere Schoggiherzen jedes Jahr verkaufen, den Freiwilligen, die sich dafür engagieren und natürlich den vielen Käuferinnen und Käufern danken wir an dieser Stelle ganz, ganz herzlich. Der diesjährige Erlös kommt je zur Hälfte der beliebten JEKAMI- Ferienwoche und zur Hälfte der neuen Video- und Filmwoche zu Gute. gerne Christina Froidevaux entgegen: 044 944 85 55 oder froidevaux@insiemezo.ch.


17 Dies und Das Neu – Zusammenarbeit insieme Zürcher Oberland mit der Kunstschule Wetzikon Gute Nachrichten für alle kunstbegeisterten Menschen mit einer geistigen Behinderung! insieme Zürcher Oberland und die Kunstschule Wetzikon machen gemeinsame Sache. So öffnet die Kunstschule Wetzikon für gewisse Kurse ihre Türen für Menschen mit einer geistigen Behinderung und insieme Zürcher Oberland berät die Kunstschule rund um das Thema «Menschen mit speziellen Bedürfnissen», damit die ausgeschriebenen Kurse für alle ein Erfolg werden. In der Beilage finden Sie die Ausschreibung für den Sommer-Herbstkurs «schöne Bilder, aber gross». Die Gruppe der Kunstschaffenden wird integrativ sein, es hat Platz für zwei bis drei Personen mit einer geistigen Behinderung. Gleich anmelden und sich einen Platz sichern. Alle integrativen Kurse, welche die Kunstschule Wetzikon in Zukunft ausschreibt, werden wir in unseren Veranstaltungshinweisen publizieren. Suchen Sie Entlastung im Alltag? Der Entlastungsdienst Kanton Zürich verfügt über viel Erfahrung in der Betreuung von Menschen mit Behinderung und unterstützt Angehörige, indem er individuelle Betreuung leistet. Das Angebot soll Freiraum schaffen und den Familienangehörigen ermöglichen, zur Ruhe zu kommen oder die gewonnene freie Zeit aktiv zu gestalten um neue Kraft zu schöpfen. Nähere Auskünfte erteilt: Entlastungsdienst Kanton Zürich, Baumackerstrasse 53, 8050 Zürich, Tel. 044 741 13 23, vermittlung@entlas tungsdienst-zh.ch (Vermittlung) oder für die Geschäftsstelle Tel. 044 741 13 30, info@entlastungsdienst-zh.ch. Nicht verpassen Forum vom Mittwoch, 29. Mai 2013 zum Thema «Betreuung betagter Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung - Herausforderungen und Chancen» Was bedeutet es, alternde Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten? Dieser Frage wollen wir an diesem Forum, welches erstmals in Zusammenarbeit mit dem Werkheim Uster organisiert und durchgeführt wird, mit Erfahrungsberichten von Wohn-Bereichsleitern und Betreuerinnen von Alters- und Pflegegruppen sowie einer anschliessenden Podiumsdiskussion nachgehen. Verpassen Sie diese Gelegenheit nicht und kommen Sie am Mittwoch, 29. Mai 2013 um 19.30 Uhr in den Saal Seeblick des Werkheim Uster, Friedhofstrasse 3a, 8610 Uster. Im Anschluss der Veranstaltung sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Apéro herzlich eingeladen. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie sich bis 15. Mai 2013 anmelden an insieme Zürcher Oberland, Postfach 1, 8610 Uster oder frei@insiemezo.ch. Sollten Sie Fragen haben, welche Sie in diesem Zusammenhang beschäftigen, geben Sie uns diese bekannt, damit wir sie Ihnen, wenn immer möglich, beantworten können.


18 Agenda Angebote für Kinder und jugendliche Menschen mit einer geistigen Behinderung 15. - 19. Juli 2013 Girly-Woche, Uster (Anmeldungen sind noch möglich) 05. - 09. August 2013 Ferienpass, Uster (Anmeldungen sind noch möglich) 12. - 17. August 2013 Zirkuswoche Pipistrello (Anmeldungen sind noch möglich) Angebote für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung 15. Juni 2013 Waldertreff, Feuerwehrdepot-Besichtigung in Wald 29. Juni 2013 Freizeitclub, Besichtigung Flughafen Zürich-Kloten 06. Juli 2013 Waldertreff, Spielnachmittag 27. Juli 2013 Freizeitclub, Schifffahrt Rheinfallbecken 07. + 14. August 2013 Ferienplausch auf dem Tierlihof Bisikon 24. August 2013 Gipskurs im Freizeit-Treff Uster 31. August 2013 Freizeitclub, Besuch Gartenbahn-Anlage in Einsiedeln 07. September 2013 Disco-Abend im Frjz, Uster Angebote für Alle 09. Juni 2013 Gemütliches Beisammensein Angebote für Eltern, Angehörige und Freiwillige 17. Juni 2013 Montagsclub: Besuch Wohnschule in Fehraltorf 27. August 2013 Forum: Nähe und Distanz 23. September 2013 Montagsclub: Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Handikap 06. November 2013 Forum: Sexualerziehung bei Jugendlichen mit Handikap


19 Hinweise Öffnungszeiten der Geschäftsstelle insieme Zürcher Oberland während den Sommerferien Die Geschäftsstelle in Uster ist während den Sommerferien wie folgt geöffnet: Vom 15. bis 26. Juli und vom 12. bis 16. August 2013 morgens von 09.00 - 11.30 Uhr. Vom 29. Juli bis 9. August 2013 ist die Geschäftsstelle geschlossen. Wir wünschen Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, eine schöne und erholsame Ferienzeit. WABE Fäscht - 20 Jahre verwurzelt in Wald Am Samstag, 1. Juni 2013 von 11.00 bis 18.00 Uhr feiert die WABE in Wald ihr 20jähriges Bestehen mit Führungen, Musik, Kulinarischem und verschiedenen Attraktionen, www.wabe-wald.ch. Sommerfest im Züriwerk Grüningen Am Samstag, 29. Juni 2013 von 10.30 bis 16.00 Uhr findet unter dem Motto «Schiff ahoi» das Sommerfest im Züriwerk Grüningen statt, Tel. 044 936 54 54, www.zueriwerk.ch. Veranstaltungshinweise / Freizeit-Treff-Programm Die Broschüren «Veranstaltungshinweise» und «Freizeit-Treff-Programm» verschicken wir alle zwei Monate an alle interessierten Personen. Die Broschüren können auch auf der Geschäftsstelle, Tel. 044 944 85 55, bezogen werden oder auf unserer Homepage www.insiemezo.ch unter der Rubrik «Publikationen» heruntergeladen werden. Der Freizeit-Treff an der Freiestrasse 29, Uster, ist jeweils Dienstag/Donnerstag/Samstag von 19.00 - 22.00 Uhr für alle Menschen mit einer geistigen Behinderung offen. Über die weiteren Veranstaltungen im Freizeit-Treff wie spezielle Nachtessen am Samstag, Sonntagsbrunch, Kino-Abende, Senioren-Treffs und Mittwoch-Runden informiert Sie die Broschüre «Freizeit-Treff-Programm» (Bezugsquelle siehe oben). Den Veranstaltungskalender 2013 finden Sie auf unserer Homepage www.insiemezo.ch unter der Rubrik «Agenda».


insieme Zürcher Oberland Geschäftsstelle, Freiestr. 29a Postfach 1, 8610 Uster 1 Telefon 044 944 85 55, Fax 044 944 85 56 info@insiemezo.ch, www.insiemezo.ch PC-Konto 80-166-4 Bildung - Beratung - Freizeit Info_quer_DF.indd 1 08.05.09 10:09

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine