andere ist wie neu. - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

andere ist wie neu. - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

150.000 Stück

Gesamtauflage in Dortmund

Kostenlose Haushaltsverteilung!

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3. Krimiabend bei Huhn - ausverkauft

Die Spannung stand diesmal im

Vordergrund, als der ehemalige

Kriminalkommissar Reinhard

Bottländer aus seinem Ruhrgebietskrimi

„Mord im Sumpf“ las.

Die Besucher der 3. Lesung im

Bestattungshaus Huhn waren so

gebannt, dass man eine Stecknadel

in den ausverkauften Räumlichkeiten

hätte fallen hören können.

Beim anschließenden obligatorischen

Kaffee und Kuchen, gab es

angeregte Gespräche. Der Autor

signierte seine Bücher und berichtete

über seine Tätigkeit bei der

Mordkommission. Insbesondere

interessierte die Frage, wie er gefühlsmäßig

mit dieser schwierigen

Aufgabe, besonders auch bei

Mordfällen mit Kindern, umging.

Alle Gäste waren sich einig, dass

die Lese-Reihe bei Huhn eine

Bereicherung des kulturellen Angebots

im Dortmunder Westen

darstelle.

Die nächste Lesung ist darum

auch schon in Vorbereitung und

wird voraussichtlich im August

stattfinden.

Bestattungshaus Huhn

Wege aus der Sucht und der Abhängigkeit....

...gibt es so etwas überhaupt?

Allen, die sich in diesem Teufelskreis

befinden oder wieder neu

hineingeraten sind, sagen wir als

Guttempler ganz deutlich: „Ja, das

gibt es!“

Wir sind eine Gruppe ganz unterschiedlicher

Charaktere, in der

jeder seine individuellen Vorstellungen

vom Leben hat, aber es

gibt eins, was uns alle verbindet.

Wir sind alkoholkrank und wir haben

es aus eigener Kraft und mit

Hilfe der anderen geschafft, abstinent

zu leben.

Diese Abstinenz ist einfach das

A und O, denn nach dem ersten

Schluck Alkohol würde der Tanz

mit dem Teufel erneut beginnen.

Diese Krankheit bleibt lebenslang...

Wir haben es in unserer Gruppe,

in der wir uns gegenseitig stützen

und tragen, aber auch geschafft,

in einer zufriedenen Abstinenz

zu leben-obwohl wir alle, Betroffene

und auch deren Angehörige,

einmal ganz tief unten waren und

die körperlichen und seelischen

Leiden der Sucht am eigenen Leib

erfahren haben.

Unsere Gruppe trifft sich einmal

wöchentlich, jeweils am Dienstag

zwischen 19.00 – 21.30 Uhr am

Wiedenhof 2 im Gemeindehaus

der St. Remigius Kirche in Dortmund-Mengede.

Die Kino- und Kirche-Reihe heißt

in diesem Jahr: Frühling, Sommer,

Herbst und Winter - Jahreszeiten

des Lebens. Im Mittelpunkt steht

der Film Vier Hochzeiten und ein

Todesfall - eine Geschichte von 8

Freunden, 5 Pfarrern, 11 Hochzeitskleidern,

16 Schwiegereltern,

32 Brautjungfern, 2013 Champagnergläsern

und nicht zuletzt

von einer Frau und einem Mann,

die wunderbar zusammenpassen,

aber erst vier Hochzeiten und jede

Menge Irrungen brauchen, um das

herauszufinden. Im Film und im

Gottesdienst geht es um die wahren

Lieben, um Entscheidungen

im Sommer des Lebens und um

Hoch-Zeiten, darum sind alte und

neue Paare dieses Mal besonders

herzlich eingeladen und neben

all denen, die Kino und Kirche

interessiert und denen, die sich

von Liebe und Tod und vom Som-

Kino und Kirche

Jeder, der Interesse an unseren, an

keine Konfession gebundenen Zusammenkünften

hat, ob

Betroffener oder Angehöriger, ist

willkommen.

Niemand braucht mit Scheu zu

uns zu kommen, sei es die Sorge

um mangelnde Vertraulichkeit

oder sich vor einem Kreis von unbekannten

Menschen mitzuteilen.

Niemand muss befürchten, eine

Verbindlichkeit einzugehen.

Es besteht immer die Möglichkeit

zu einem vertrauten Gespräch unter

vier Augen. Danach können

Sie immer noch entscheiden.

Den Guttemplern sind eine Reihe

der verschiedensten Behandlungsmöglichkeiten

vertraut. In einem

ausführlichen Beratungsgespräch

wird der Betroffene oder sein Angehöriger

darüber informiert.

Obwohl es keine automatische

Lösung für Suchtverhalten gibt

und jede Abhängigkeit ganz unterschiedliche

Ursachen haben

kann, bemühen sich die Guttempler

soweit wie möglich, ambulant

zu helfen und den stationären

Aufenthalt außen vor zu lassen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann machen Sie den ersten

Schritt. Wir freuen uns auf Sie!

Hier die Kontaktadresse unseres

ersten Vorsitzenden:

Werner Skupin, 45731 Waltrop

Im Winkel 10 Tel: 02309 608 011

mer des Lebens berühren lassen

möchten. Fürs Auge gibt es dann

Hugh Grant und Andie Macdowell.

Pfarrerin Susanne Karmeier


Frühling im Seniorenzentrum

Leierkastenmann Wilfried Ludin und eine Bewohnerin des Hauses

Genau am 11. März 2008, als

das Sturmtief „Kirsten“ mit mehr

als 100 Km/h Geschwindigkeit,

aber mit frühlingshaften Temperaturen,

über uns hinweg brauste,

hielt im AWO-Seniorenzentrum

an der Bockenfelder Straße in

Kirchlinde, der Frühling Einzug.

Die Bewohner und zahlreichen

Besucher des Hauses erwartete in

den Aufenthaltsräumen des Erdgeschosses

ein buntes Angebot an

Frühlingsblumen, Dekorationen,

Schmuck, Kleidung und Holzarbeiten.

Während die Menschen

die Angebote sichteten und von

ihnen Gebrauch machten, dazu

Kaffee, Kuchen oder Grillwürstchen

genossen, spielte und sang

ein bekannter Huckarder Leierkastenmann

mitten zwischen

ihnen Frühlingslieder, Hoch auf

dem gelben Wagen und vom alten

Försterhaus. Teilnehmer dieser

schönen Veranstaltung, die einen

Blick durch die großen Scheiben

in den Garten des Seniorenzentrums

warfen, konnten dazu mehrere

Kaninchen bewundern, die

dort um die Gunst ihrer Partner

warben. Außerdem suchten Grünspechte

auf der Wiese nach ihrer

Lieblingsnahrung, den Ameisen.

Einen fröhlicheren und farbenfroheren

Frühlingsanfang als in dieser

Seniorenresidenz konnte man

sich kaum wünschen.

Der SoVD – Sozialverband Deutschland:

Auch Bingo, Schnittchen und Busfahrten

sind „Programm“

Der SoVD ist ein kompetenter

Partner für soziale Belange wie

Hilfe und persönliche Beratung,

berufliche Förderung und Eingliederung

usw. Aber auch Ausflüge

und Reisen gehören zum

Programm. So finden beim SoVD

Kirchlinde neben den turnusmäßigen

Bingo-Abenden mit viel

Spaß und Schnittchen auch schöne

Fahrten statt: Am 25. Mai: Fahrt

nach Bad Driburg „mit Bingo und

Schnittchen“ Am 02. August: Fahrt

zu einem Hoffest der Winzergenossenschaft

Ahrweiler. Bitte informieren

Sie sich unter Tel. 0231

/ 147046

Im Stadtbezirk wird wieder generationsübergreifend

erzählt

Neuauflage der „Geschichten aus

dem Stadtbezirk“ sucht interessierte

Erzähler

Erinnern Sie sich an Geschichten,

an Begebenheiten oder Aktivitäten

von früher? Und haben Sie diese

mal Kindern und Jugendlichen erzählt?

Sie glauben: kein Interesse?

Fehlanzeige, es kommt immer auf

die Situation an.

Diese Erfahrung konnten im vergangenen

Herbst viele Menschen

im Stadtbezirk Huckarde in der

Woche „Geschichten aus dem

Stadtbezirk“ machen. An verschiedenen

Orten lebten Geschichten

im Stadtbezirk auf, kamen Jung

und Alt miteinander ins Gespräch.

Eine Ausstellung mit von Bürgern

gestalteten Bilderrahmen zeigte

Ausschnitte aus dem Leben im

Stadtbezirk früher und heute und

war über einige Wochen in den

Huckarder Geschäften und in

der Bibliothek zu sehen. Sie wird

auch weiterhin durch den Stadtbezirk

wandern.

In diesem Jahr soll es noch aktiver

zugehen. In der Zeit vom 20. – 24.

Oktober 2008 haben Kinder und

Ältere die Möglichkeit, gemeinsam

etwas zu unternehmen und

dabei viel zu erzählen. Geplant

sind inhaltliche Schwerpunkte aus

der Sicht „früher und heute“ wie

z.B. Rezepte und Kochen, Musizieren

und Singen, das Thema

vergessene Spiele und auch den

Rahmer Wald erleben.

Ansprechen wollen die Organisatoren

mit dieser Idee Senioren,

Kinder und Familien im Stadtbezirk,

Großeltern und Enkel und

natürlich auch Schulen, Kindertagesstätten

und Seniorengruppen.

Die Organisatoren der Geschichtenwoche,

das Familienbüro, das

Seniorenbüro und die Stadtteilbibliothek

in Huckarde, bauen wie

im vergangenen Jahr auf die kreative

Unterstützung zahlreicher

Menschen und Einrichtungen,

ohne die diese Veranstaltung nicht

möglich gewesen wäre. Wer sich

vorstellen kann, zu einem der

genannten Themen mitzuarbeiten

oder bei der Gestaltung eines

neuen Bilderrahmens zu helfen,

ist zu einem ersten Planungstreffen

am 6. Mai 2008 herzlich willkommen.

Ansprechpartner sind

das Seniorenbüro Huckarde, Tel.

50-28490 und das Familienbüro

Huckarde 50-28435.

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Ab 55 ein „Muss“

Nachdem im vergangenen Jahr ca.

300 Interessenten am „Kirchlinder

Darmtag“ teilgenommen hatten,

besuchten in diesem Jahr etwa 500

Bürger die Nachfolgeveranstaltung

in der Medizinischen Klinik des

Katholischen Krankenhauses West

in Kirchlinde.

Professor Dr. med. Ingo Flenker,

Chefarzt der Medizinischen Klinik

und Mitglied des ärztlichen

Leitungsteams des Darmzentrums

Ruhr sowie Oberärztin Dr. med.

Karin Münzer sehen mit ihren

Mitarbeitern täglich, wie überle-

benswichtig die Darmvorsorge ist.

Während man, so Professor Flenker,

andere Tumorerkrankungen

im Idealfall bestenfalls im gut heilbaren

Früherkennungsstadium diagnostizieren

kann, ist der Darmkrebs

durch die Koloskopie bis zu

90 % vermeidbar, weil Polypen

als mögliche Krebsvorstufe entdeckt

und sofort beseitigt werden

würden. Rund 3.000 Koloskopien

wurden im vergangenen Kalenderjahr

in Kirchlinde durchgeführt.

Dies entsprach einem Anstieg von

etwa 25 Prozent gegenüber 2006.

Dabei ist die Zahl der entdeckten

Darmerkrankungen um ca. 6 %

angestiegen. Allerdings seien bei

jedem vierten Untersuchten Polypen

entdeckt worden. Professor

Flenker beklagte, dass nur 11,2

Prozent der Männer und 12,7 Prozent

der Frauen die Vorsorgemöglichkeit

nutzen, sich alle 10 Jahre

ab dem 55. Lebensjahr zur Darmspiegelung

anzumelden. Dies war

Chefarzt Professor Dr. med. Ingo Flenker und Oberärztin Dr. med.

Karin Münzer bei einer Darmspiegelung

auch ein guter Grund für den erneuten

Aufklärungstag in Kirchlinde,

in dessen Verlauf jeder der

angebotenen Vorträge von ca. 50

Personen verfolgt wurde und die

5 Infostände ebenfalls von hunderten

von Besuchern frequentiert

wurden. Da Darmkrebs die

zweithäufigste Krebserkrankung

bei Frauen und Männern ist und

jedes Jahr 70.000 Menschen in

unserem Lande daran erkranken,

Bestatter Huhn ersteigert Helmut-

Dähne-Gemälde

Organisiert von der Zeitschrift

„Motorradfahrer“ wurde die Versteigerung

eines Gemäldes vom

„King of the Ring“ aus der Hand

des Künstlers Milos Tichy. Den

Zuschlag erhielt Wolfgang Huhn,

Bestattermeister aus Dortmund-

Huckarde, und selbst begeisterter

Motorradfahrer.

Besonders interessant wird das

220 mal 60 cm große Tryptychon

durch zahlreiche Signaturen Prominenter

aus Sport und Kultur.

So haben sich unter anderem

Helmut Dähne selbst, Ralf Waldmann,

Atze Schröder und Toni

Mang verewigt. Der Erlös des

sollte für jeden von uns gelten:

Vorsorge bedeutet Vorbeugen! Die

beste Vorsorgemethode ist und

bleibt die Darmspiegelung. Bei

unauffälligem Befund reicht eine

Wiederholung der Kontrolle häufig

im 10-Jahres-Rhythmus. Und:

Eine Darmspiegelung ist eine risikoarme,

schmerzfreie und hocheffektive

Methode, die Erkrankungs-

und Sterblichkeitsrate bei

Darmkrebs erheblich zu senken!

Gemäldes kommt verunglückten

Motorradfahrern zugute.

Kirchenbank lebt im Bestattungshaus

weiter.

Ein weiteres Schmuckstück hat

jetzt seinen Besitzer gewechselt:

Eine 3 m lange Kirchenbank aus

der alten ev. Kirche in Dortmund-

Deusen wurde vom Bestattungshaus

übernommen und schmückt

nun die Trauerhalle des Traditionsunternehmens

an der Rahmer

Straße. Der Erlös wird dem Aufbau

der alten Kirche in Deusen

zugute kommen.


Kinderspielplatzeröffnung Wohngebiet

Steinkauzweg

Neuer Kinderspielplatz Steinkauzweg in Westrich - mittendrin Jens

Schürmeyer, SPD-Ortsvereinsvorsitzender

Bei ausgesprochenem Aprilwetter

gab Jens Schürmeyer, SPD-Ortsvereinsvorsitzender

in Westrich,

Anfang April den neuen Kinderspielplatz

des Wohngebietes

Steinkauzweg zum Bespielen

frei.

Abwechselnder Regen, Wind und

Sonne beeindruckte die Kinder

jedoch recht wenig. Sie nahmen

gerne die farbenfrohen Spielgeräte,

die Luftballons und den sauberen

Spielsand in Besitz.

Diese Kinder gehören zu den 50

jungen Familien, die dort nördlich

der Bockenfelder Straße erst

kürzlich in die schmucke Neubausiedlung

eingezogen sind.

Die neuen Wege rundum wiesen

trotz des Regens noch keine Pfützen

auf und die frisch gepflanzten

jungen Bäume und Sträucher benötigen

noch ihre Zeit, um mit

den Kindern zu wachsen, bis sie

ihnen an sonnigen Tagen Schatten

spenden können.

Und damit die Kids auch immer

unfallfrei und sicher ihren Kindergarten

und ihre Schulen auf

der gegenüberliegenden Seite

der Bockenfelder Straße (Schulzentrum

Kirchlinde) erreichen

können, wurde ebenfalls eine

Fußgängerampelanlage an der

Einmündung des Steinkauzweg

in die Bockenfelder Straße eingeweiht.

Hier wird alles gedruckt

Nach der geschäftlich erfolgreichen

„Im-Press“-Story hat der

Dorstfelder Kaufmann Wilhelm

Schulte-Coerne nun für sein Unternehmen

den neuen Namen

„DOMOTIONS“ kreiert.

Es setzt sich aus DO für Dortmund,

der Heimatstadt Schulte-

Coernes, und dem Begriff

„MOTIONS“ - einem Teil von

„Promotion“ – dem Firmenzweck

zusammen.

Wilhelm Schulte-Coerne verspricht

auch unter dem neuen

Namen die bewährte Kontinuität

seiner Geschäfte. Hierbei handelt

es sich um die Erfüllung und die

schnellste Umsetzung der Kundenwünsche

wie Aufdruckentwürfe,

die zur Verfügungstellung

von Bemusterungen, Grafikarbeiten,

Tampon-, Sieb- und

Transferdrucke, Lasergravuren,

Lieferungen und sonstige administrative

Leistungen.

Sie erreichen DOMOTIONS Tel.

unter 0231 / 9862290 oder

E-Mail wsc@domotions.de

Wechsel im Gewerbeverein

Am 19.02.2008 wählte der Gewerbeverein

Kirchlinde e.V. auf

seiner Jahreshauptversammlung

einen neuen Vorstand. Nach

6-jähriger intensiver Arbeit standen

der 1. Vorsitzende Jörg

Wunsch und der 2. Vorsitzende

Uwe Kretschmann nicht mehr zur

Verfügung. Zum neuen 1. Vorsitzenden

wurde Peter Burmann jr.

von der Firma Bedachungen Bur-

mann/Weller einstimmig gewählt.

Auch der 2. Vorsitzende Michael

Urbaniak, der 1. Kassierer Christian

Sibbe, die 1. Schriftführerin

Nicola Weller- Burmann (wiedergewählt),

der 2. Kassierer Andreas

Schütz (wiedergewählt), und der

2. Schriftführer Falk Sieland wurden

einstimmig gewählt. Die vier

Beisitzer sind: Jörg Wunsch, Uwe

Kretschmann, Oliver Mendyk und

Alwin Kleuser. Der neue Vorsitzende

Peter Burmann jr. wird die

Arbeit seines Vorgängers weiterführen,

sagt aber: „Wer immer

in den Fußstapfen seines Vorgängers

läuft, kann nicht überholen“.

Doch mit einem so starken Vorstand

im Rücken sollte die Arbeit

Spaß machen und erfolgreich sein

können, ist sich Peter Burmann

jun. sicher.

Der Gewerbeverein Kirchlinde

wird auch in diesem Jahr wieder

an zahlreichen Aktionen in und

um Kirchlinde beteiligt sein. Für

die Durchführung wird der Verein

allerdings auf die Hilfe von Sponsoren

angewiesen sein. Auch ein

Bierchen am Stand des Gewerbevereins

auf der Kirchlinder Woche

hilft da. (Bierstand des Vereins

steht vor dem Plus!)

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Aus dem Privatarchiv von:

Bernhard Risse

„Kirchlinder Geschichte

von Anfang an“

Fortsetzung.....

Die linke Seite war mit Zechenhäusern

bebaut. Sie sind noch

vorhanden, aber modernisiert.

Jedes Haus hatte einen Vorgarten.

Diese Vorgärten waren mit

Holz – Lattenzäunen eingefasst.

Vor den Gärten verlief ein schmaler

Weg als Bürgersteig. Am Ende

der Siedlung lag die Turnhalle der

Zeche Zollern I/III. Hinter diesen

Häusern lag die Zeche selbst.

Die beiden großen Schornsteine

standen ungefähr in der Mitte der

Häuserreihe. Zu beiden Seiten der

Straße verlief ein Graben, der das

Regenwasser aufnahm und das

Abfallwasser der Häuser. Da die

Turnhalle der einzige Großraum

in Kirchlinde für Sportveranstaltungen

war, konnte man fast jeden

Sonntag etwas erleben. Der

Turnverein veranstaltete seine

Wettkämpfe. Überfüllt waren die

Wettkämpfe des Ringervereins

KSV Kirchlinde. Es waren große

Namen: Heros Dortmund, Witten

– Annen, Hohenlimburg usw.

Auch bekannte Namen der Ringer

gab es. Kirchlinde: Richter,

Wendemuth, Welp, Horschmann,

Schreer, Vanwersch.

Die alten Kämpfer des mehrmaligen

deutschen Meisters Heros:

Liebern, Gocke, Hertling, Makowiak.

Alle diese großen Kämpfer

Ende der Egilmarstr. mit Blick auf St. Josef und Bäckerei Stromberg.

Von Bäumen verdeckt die Gaststätte Ferrow. rechts. Und narürlich

unser „Dom“. Ganz Links noch zu sehen, ein Teil der Widegschule.

lieferten sich spannende Kämpfe

in der überfüllten Halle. Bei herrlichem

Wetter wurden die Veranstaltungen

auch auf dem Sportplatz

am Bärenbruch ausgetragen.

Die Turnhalle wurde niedergelegt

Wasserstraße Hof Feltmann Links. Hof Schulte - Frohlinde

auf der rechten Seite

und die Zeche – Zollern I/III stillgelegt

und zum größten Teil demontiert.

Die Siedlungen Ursulfweg,

Pilgermannsweg, Faberstr.

bis hin zur Martener Grenze sind

alle neu hinzugebaut worden.

Auch hier waren Wiesen, Lehm,

Wald und Sumpfgebiet. Durch

den Dorloh kann man das Schloss

und Gut Dellwig erreichen. Der

Weg zu diesem Schloss führt noch

ein Teil durch Wiesen und Wald.

Man erblickt das Schloss erst spät,

da es rundum mit Sträuchern und

Bäumen eingefasst ist. Zurück

zum Zentrum. Direkt vom Zentrum

zweigt die Bärenbruchstr.

(Bahnhofstr.) nach Marten ab. Der

Bärenbruch fällt etwas steil ab

nach Marten. Diese Straße hat im

Laufe der Zeit auch keine großen

Veränderungen erfahren. Auf der

Feltmanns Hof in der Wasserstraße. Auch der Feltmanns Hof wurde

abgerissen und mit großen Wohnhäusern bebaut.

rechten Seite die Gaststätte Marre,

dann das Geschäft Granau,

durch Umbau und Erweiterung

modernisiert. Nach zwei Wohnhäusern

das Zechentor. Hier war

der zweite Großeingang der Ze-


che Zollern I/III. Hier lagen die

Werkstätten, Schmiede, Schlosserei,

Schreinerei. Vor der Brücke

befand sich der dritte große Eingang.

Hier stand die Füllanlage

für die Kohlenhändler. Motor- und

Pferdewagen fuhren aus und ein.

Sie stellten den Privatleuten den

Hausbrand zu. Nach der Brücke

der Eingang des schon erwähnten

Holzplatzes. Nach ein paar

Wohnhäusern die Steinhalde der

Zeche. Sie wurde in den Jahren

abgebaut und im Straßenbau verarbeitet.

Auf der linken Seite die

alte Post, der Friseur Rüttershoff,

eine Reihe Zechenhäuser, Lebensmittel

Brandhoff, der Fabrikant

Brandhoff, wieder Zechenhäuser.

Im Anschluss daran der Kirchlinder

Sportplatz als Abschluss.

Der Sportplatz lag gegenüber

der Steinhalde. Dieser Sportplatz

war eine echte Kampfbahn. Hier

wurden für Kirchlinde durch den

VfR Kirchlinde und den später

wieder neu gegründeten Verein

Westfalia Kirchlinde große Fuß-

ballschlachtengeschlagen. Der Sportplatz war

voll besetzt. Turbulent

ging es bei dem Kampf

um die Tabellenspitze

her. Oft genug gerieten

sich ein paar Hitzköpfe

in die Haare. Sie gaben

eine Einlage in Ring- und

Faustkampf und die Ordner

mussten eingreifen.

Auch die Schiedsrichter

lebten des öfteren gefährlich.

Es kam vor, dass

der Schiedsrichter nach

einem Spitzenspiel mit

Begleitschutz den Bärenbruch

nach dem Spiel herauf

lief, hinter sich eine

böse Menschenmenge.

Er verschwand im Umkleideraum

und kletterte durch das Toilettenfenster

um seine Haut zu retten.

Solche heißen Kämpfe waren zwar

Feldmanns Hof in der Wasserstraße. Feldmann mit „d“ zog zu

zur Rahmerstraße um. Die Gebäude wurden weiter bewohnt

„vermietet“. Immer noch alter Zustand. Grundstein 1868.

nicht Tagesordnung, aber hin und

wieder kamen sie tatsächlich vor.

Im Allgemeinen waren die Veranstaltungen

der Kirchlinder

Vereine immer ein großer Erfolg.

Nach den Spielen waren die Gaststätten

Marre, Schumacher und

Wibbecke Ziel der Fußballfans.

Hier wurden die Gemüter bei

einem gut gezapften Bier allmählich

abgekühlt. Der Sportplatz in

Kirchlinde wurde auf dem Gelände

des Bauern Feldmann an der

Kirchlinderstraße neu angelegt

und mit Dusch- und Umkleidekabinen

versehen. Sonst zogen sich

die Spieler in einer der genannten

Gaststätten um und gingen dann

den Bärenbruch herunter.

Im Rahmen der Straßenverbreiterung

riss man die Häuser: Praxis

Zahnarzt Nigeschmid, Gasthof

Wibbecke, Eisdiele Gertig, Damensalon

Müller und Drogerie

Müller ab. Es entsteht wohl in

den Jahren 1976 – 77 eine große

Kreuzung im Zentrum des Ortes

Kirchlinderstr., Frohlinderstr. und

Bärenbruch. Der Fortschritt hat

einige gute Seiten für den Ort,

aber vieles musste auch geopfert

werden. Die neue Kreuzung wird

das Zentrum des Ortes zerreißen.

Gerade diese Stelle war es, wenn

gesagt wurde, ich gehe „ins Dorf“.

Der Verbreiterung fiel auch das

mit hohen Platanen eingefasste

Dreieck an der Einmündung der

Dorlohstr. zum Opfer. Die breiten

nüchternen modernen Straßen ersetzen

nicht die frühere Romantik

verschiedener „Örtchen“ in Kirchlinde.

Manch ein Jahrzehnte alter

Baum in Kirchlinde fiel der Straßenverbreiterung

zum Opfer.

Weiter zweigte von der Kirchlinderstr.

die Egilmarstr. und zuletzt

die Wasserstr. ab. Die Egilmarstr.

führt bis zu der Gaststätte Ferrow.

Bei der Gaststätte Böllhof beginnt

die Westerwikstr. und endet bei

der früheren Fleischerei Weideschatt.

Anschließend die Brietenstr.

nach Westerfilde. Bei dem

Kleinbauern (Kötter) Neuhaus,

genannt Holtmann, beginnt die

Mackariusstr. und endet am Wemphof.

Die Wasserstr. mündet bei

Bauer Peters auf die Egilmarstr.

Von der Gaststätte Ferrow bis zu

der Küsterei verlief die Dasselstr.

(früher Kirchstr.).

7


Der Ball ist bekanntlich rund und

dieses Fußballturnier war es auch.

So war einheitlich das Resümee

der beteiligten zwölf Grundschulen.

Große Anerkennung kam

auch aus berufenem Munde: Die

offiziellen Vertreter des Sportamtes

der Stadt Dortmund, Herr

Krüger und Herr Gohmann, waren

voll des Lobes, ebenso wie

die Vertreterinnen des Fußballkreisverbandes

Dortmund, bzw.

des Westf. Fußballbundes.

In einer Vor-, Zwischen- und Endrunde

traten die teilweise aus Jungen

und Mädchen bestehenden

Mannschaften zwischen 10.00

und 16.00 Uhr gegeneinander an.

Überaus deutlich war den Jungen

und Mädchen die große Anspannung

anzumerken. Schließlich war

in den Wochen und Monaten vor

dem Turnier sehr eifrig trainiert,

taktiert und an einer optimalen

Aufstellung gearbeitet worden.

Auf dem Platz aber wich die

Anspannung meist einer groß-

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1. Hallenfußballturnier für 12 Grundschulen

im Dortmunder

Westen Hangeney-GS erwies sich als guter Gastgeber

en Coolness. Selbst notwendige

Elfmeterschießen – in der Halle

neun Meter – wurden im Stile der

Großen sehr professionell abgewickelt.

Die Tribünen in der Dreifachturnhalle

im Schulzentrum

Kirchlinde waren mit begleitenden

Fans und Eltern prall gefüllt.

Für die fachkundige Spiel- und

Turnierabwicklung sorgten die

Aktivisten der Hangeney-GS:

Hausmeister Thorsten Szymczak

(Zeitnahme und Ansage), Kollegen

Tim Goos und Alex Pohlmann

(Musik und Spielpläne/Ergebnisse

per Power Point) Herr Huskotte

(Hallensprecher), Manfred Riedel

(Mannschaftsbetreuung) und

Schulleiter Udo Schumacher (Turnierleitung).

Einen sehr wichtigen

Part zum Gelingen des Turniers

hatte der Förderverein der Hangeney-GS.

Dort gab es für kleines

Geld Getränke und Essbares für

Aktive und Zuschauer. Eine sehr

runde und engagierte Schiedsrichterleitung

durch den Jugendschiedsrichter

Markus Holl trug

sehr zum harmonischen Ablauf

des Turniers bei.

Um 16.00 Uhr stand dann das Ergebnis

fest: Bezirksbürgermeister

Harald Hudy konnte die Pokale,

gestiftet vom Stadteilmarketing

des Stadtbezirks Huckarde, für die

Plätze zwei bis vier an die Hangeney-,

Schopenhauer-, und Funke-

Grundschule übergeben.

Den großen Wanderpokal für den

Sieger des erstmals von der Hangeney-GS

ausgerichteten Hallenfußball-Turniers

erkämpfte sich

die Regenbogen-Grundschule.

Dieser Pokal wurde vom Bezirksbügermeister

Hudy gestiftet und

soll nun jährlich unter den Grundschulen

im Dortmunder Westen

ausgespielt werden.

Seniorenbriefe

sind da!

Bitte beachten Sie die neuen

Seniorenbriefe im Stadtbezirk

Huckarde

Die Seniorenbriefe im Stadtbezirk

Huckarde werden vom dortigen

Arbeitskreis des „Runden Tisches“

erstellt. Er wird seit kurzem im

Abstand von 2 Monaten kostenlos

in Geschäften und Einrichtungen

verteilt. Derzeit liegt die Ausgabe

April/Mai aus. Der neue Seniorenbrief

bietet viele Informationen

speziell für ältere Mitbürger. In

kurzer Form – aber immer aktuell

ist der Inhalt aufbereitet. Mit diesem

Brief will der „Runde Tisch“,

das Fachgremium für die bezirksinterne

Seniorenarbeit, über alles

Wissenswerte informieren. Es erscheint

neben wichtigen Hinweisen

und Terminen stets auch eine

Anekdote aus Huckarde. Außerdem

werden in der derzeitigen

Ausgabe die Adressen aller Einrichtungen

des „Runden Tisches“

sowie wichtige Adressen für Notfälle

bekannt gegeben. Optisch

ist der Brief am leuchtenden Gelb

leicht zu erkennen. Informationen

erhalten Sie im Huckarder Seniorenbüro

unter Tel. 50-28490.


Gesund und aktiv mit Seniorentanz

Gemeinsam mit anderen aktiv

sein, Freude an der Bewegung finden,

Gleichgesinnte treffen sowie

aktive Gesundheitsvorsorge betreiben,

sind die Grundgedanken

vom „Seniorentanz e.V“. Was im

Kleinen begann, ist zu einer Welle

geworden. Hunderttausende

Menschen treffen sich regelmäßig

in Tanzgruppen, um in fröhlicher

Geselligkeit geistig und körperlich

beweglich zu bleiben. Inzwischen

in 12 europäischen Ländern verbreitet,

wird die „Bewegung“ in

Deutschland vom „Bundesverband

Seniorentanz e.V“ in Bremen

organisiert.

Für Dortmund ist Frau Schaper

zuständig. Sie hat sich mit großer

Hingabe diesem Projekt verschrieben.

„Zu uns kann jeder kommen,

auch allein, da in der Gruppe

ohne feste Partner getanzt wird“,

so Frau Schaper. „Uns gibt es in

ganz Deutschland. Getanzt wird

u.a. in Einrichtungen der Erwachsenenbildung,

Kirchengemeinden,

Sportvereinen, Begegnungsstätten

und auch in Altenheimen“, so

Frau Schaper weiter. Volkstänze,

Gesellschaftstänze alte und neue

Tanzformen aus aller Welt stehen

auf dem Programm. Geleitet wer-

den die Kurse immer von ausgebildeten

Seniorentanzleitern, die

eine entsprechende Ausbildung

zu durchlaufen haben.

Frau Schaper (0231/456329) gibt

gerne Auskunft über Treffen und

Termine in Ihrer Nähe und auch

über die Möglichkeit einer Ausbildung

zur Seniorentanzleiter/in.

Willi A. Bräunig – einer von uns.

Der 65-jährige Willi A. Bräunig

aus Dortmund-Lütgendortmund ist

seit dem Jahr 2007 als freier Mitarbeiter

bei uns tätig. Beruflich war

der gelernte Industriekaufmann

viele Jahre lang in der Wohnungswirtschaft

tätig und ging vor sechs

Jahren in den vorzeitigen Ruhestand.

Als ernannter Waldpate in

Lütgendortmund ist auch die Poesie

und Rhetorik ein großes Hobby.

Willi A. Bräunig schreibt gern

und dichtet, „mal einen Reim, mal

`ne Geschichte.“ Aber im Grunde

gehört fast alles, was man mit

„Schreiben“ beschreiben kann, zu

seinem Repertoire. So lernte Willi

A. Bräunig im vergangenen Jahr

Reiner Schwalm, den Verleger

und Herausgeber der IN-Stadtmagazine

kennen, der ihn fragte, ob

er nicht Lust hätte, für seine Magazine

zu schreiben. Nach einer

kurzen Überlegungsphase sagte

Bräunig zu. Seitdem berichtet er

über Ereignisse in seinem Heimatort

Lütgendortmund und dessen

Umgebung, über Menschen und

Tiere, Empfänge, Feiern, Musik,

Sport, Feten, Geschäftseröffnungen,

Lesungen, Kneipenwirte –

kurz: über all das, was die Leser

der IN-Stadtmagazine interessiert.

Seine Tätigkeit machte ihn, so

seine Selbsteinschätzung, in seinem

Wohnort bekannt wie einen

„bunten Hund“. Bürger, Politiker

und Geschäftsleute reichen ihm

die Hand. Über seine Tätigkeit

für unseren Verlag sagt der „Poet“

in ihm: „Wenn ich meine Kamera

einschalte, hält jeder still und

macht wirklich alles, wie ich es

will. Einladungen kommen von jedem

Verband und Verein doch bei

ihren Auftritten dabei zu sein!“

Wenn Sie sich vorstellen können,

dass Ihnen ein vergleichbarer

„Job“ als freier Mitarbeiter so viel

Spaß machen könnte wie unserem

Willi A. Bräunig, dann rufen

Sie Herrn Reiner Schwalm, IN-

Stadtmagazine unter Tel. (0231)

172 174 an, oder schicken ihm

ein Fax (0231) 179 148 oder melden

sich per E-Mail unter info@

in-stadtmagazine.de. Wir freuen

uns auf Sie.

9


Unsere grünen Schätze – Dortmunder Parks und Gärten

Freundeskreis und Initiative Dortmund Parks laden ein

Wann wird der Jakobsweg in Dortmund

ausgeschildert sein? Bietet der

Heidemarkt zum 10. Jubiläum etwas

Besonderes? Was ist eigentlich

„Florians Garten“? Die Antworten

auf diese und andere Fragen geben

Ihnen mehr als 20 Vereine aus dem

Grünbereich am 17. Mai 2008 auf

der Informationsveranstaltung „Unsere

grünen Schätze“. Anlässlich

der Feierlichkeiten zum 30-jährigen

Jubiläum der Freunde und Förderer

des Botanischen Gartens Rombergpark

e.V. bieten Vereine, Verbände

und städtische Einrichtungen Neuigkeiten

rund um Garten, Parks und

Naturschutz. Nach der Begrüßung

durch Dr. Günter Spranke feiern Sie

Augenjucken, Kratzen im Hals

und eine verstopfte Nase: für Allergiker

beginnt nun die Hochsaison

des „Heuschnupfens“. Über 10

Millionen Menschen in Deutschland

sind davon betroffen.

Was viele aber nicht wissen:

Nicht nur Blütenpollen sind für

Niesreiz und Müdigkeit verant-

wortlich, sondern häufi g sind

es auch die weniger bekannten

Schimmelpilzsporen.

„Werden diese Sporen vom Menschen

durch Nase oder Mund

eingeatmet, löst dies bei entsprechend

der Veranlagung die Allergie

aus“, erklärt Dr. Herbert Licht-

necker, Allergologe und wissenschaftlicher

Beirat des Deutschen

Allergie- und Asthmabundes

(DAAB). Der Zeitpunkt sei durchaus

tückisch, so der Mediziner,

da in den Monaten April, Mai

und Juni der Verdacht eher auf

eine Pollenallergie fi ele. Wird die

wahre Ursache aber verkannt,

so kann dies die Leidenszeit des

Betroffenen erheblich verlängern,

ja sogar zu einer Fehlbehandlung

und -medikation führen.

10

mit der Rosenprinzessin, sehen das

Dortmund-Puzzle entstehen und

hören ab 13.00 Uhr das Grußwort

des Oberbürgermeisters Dr. Gerhard

Langemeyer. Infostände, Fotoschauen

im Ratssaal, blühende Kakteen,

Musik und Blumenstände auf dem

Friedensplatz laden bis 16.00 Uhr

ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wenn Sie also wissen möchten, was

Sie zum Rosenkongress 2009 erwartet,

ob der Stadtverband noch freie

Gärten zu vergeben hat oder wohin

die nächste Wanderung des SGV

geht, all das erfahren Sie am 17. Mai

ab 11.00 Uhr im Rathaus am Friedensplatz

– herzlich willkommen!

Schimmelpilze in Innenräumen

Hochallergene Schimmelpilze gibt

es aber nicht nur im Freien, sondern

häufi g kommen sie auch in

Innenräumen vor. „Feuchtigkeit ist

die Hauptursache für Schimmelpilzbefall

in Gebäuden“, erklärt

Erwin Barowski, ein Fachmann,

der mit seiner Firma Isotec auf

die Beseitigung von Feuchtigkeits-

und Schimmelschäden spezialisiert

ist.

Das Phänomen der Schimmelpilzallergie

tritt nach seiner Aussage

auch in Innenräumen auf, mit

einem gravierenden Unterschied:

„Wegen des geringeren Luftvolumens

können die Allergene im Innenraum

viel konzentrierter vorkommen“,

berichtet der Spezialist.

Bei der Isotec-Sanierung eines

Schimmelschadens werden die

betroffenen Räume staubdicht abgeschottet

und nach den Vorgaben

des Umweltbundesamtes hochwertig

und dauerhaft in Stand

gesetzt. Denn allergene Pilze

wie der Aspergillus versicolor,

der besonders häufi g bei Feuchtig-

Anzeige

30 Jahre Freundeskreis

Jubiläumsheft - Ein Denkmal mit Zukunft

Rechtzeitig zum Vereinsjubiläum

präsentieren die Freunde und

Förderer des Botanischen Gartens

Rombergpark eine umfangreiche

Broschüre. Die mit Unterstüzung

der Signal Iduna Versicherung herausgegebene

Schrift informiert

über die Parkgeschichte, den Naturschutz,

die Aufgaben eines Botanischen

Gartens, das Ehrenamt

und die Parkinitiative. Durch die

professionelle Gestaltung der Design-Agentur

Reiner Schwalm ist

die Broschüre zu einer Augenwei-

Einige der Autoren stellten die Broschüre vor: v.l.: Anne Deiting-Vogelsang, Eberhard Hoffmann,

Günter Spranke und Manfred Scharfenberg

de für Park- und Pflanzenfreunde

geworden.

Erhältlich ist das Jubiläumsheft an

der Kasse der Pflanzenschauhäuser

im Rombergpark zum Preis

von 3 Euro.

Heuschnupfen. Grund kann Feuchtigkeit im Haus sein!

keitsschäden auftritt, können Allergikern

schwer zu schaffen machen.

Insbesondere dann, wenn sie

fälschlicherweise als Symptome

einer Pollenallergie eingestuft

werden. Für eine möglichst exakte

Diagnose sei daher der „Intra-

kutan-Test am besten geeignet“, so

Experte Dr. Herbert Lichtnecker.

Patienten sollten ihren Arzt gezielt

danach fragen oder sich bei

Verdacht auf Innenraumpilze an

Isotec wenden.

Weitere Informationen unter

www.isotec.de/b-b

1


Etwa 55.000 Mal im Jahr stellen

Ärzte in Deutschland die Diagnose

Brustkrebs, der damit zwar die häufigste

Krebserkrankung der Frau ist,

nicht jedoch die gefährlichste. Mit

gezielteren und daher häufig weniger

belastenden Methoden als noch vor

einigen Jahren ist das sog. Mammakarzinom

heute sehr viel erfolgreicher

behandelbar. Rechtzeitig erkannt ist

Brustkrebs meist heilbar. Die Diagnose

ist jedoch für fast alle betroffenen

Frauen ein schwerer Schlag und ruft

Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit

hervor. „Solche Reaktionen sind

ganz normal und sogar notwendig,

um den Kampf gegen die Erkrankung

aufzunehmen,“ weiß Prof. Dr. Wolfram

Jäger, Chefarzt der Abteilung

Gynäkologie und Geburtshilfe im Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund. „Es

ist wichtig, dass die betroffene Frau

ausführlich über die Krankheit und

die zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten

informiert wird.

Genauso wichtig ist es aber, dass sie

daran glaubt, durch ihr eigenes Verhalten

selbst zur Heilung beitragen

zu können.“ Der Umgang mit der

Krankheit Brustkrebs erfordert großen

Mut und Vertrauen in die Unterstützung

der behandelnden Ärzte. Denn

bei einer optimalen medizinischen

Krebstherapie arbeiten mehrere Spezialisten

im Team zusammen.

Operationsverfahren mit hohem ästhetischen

Anspruch

Die sicherste Therapie bei Brustkrebs

ist eine Operation. „In den allermeisten

Fällen muss aber heute nicht

mehr die gesamte Brust abgenommen

werden“, erklärt Prof. Jäger.

„Meist wird der Krebs Brust erhaltend

operiert. Es wird also nur der Tumor

mit einem Randsaum im gesunden

Gewebe entfernt.“ Bei sehr großen

Tumoren kann eine vorgeschaltete

Chemotherapie den Tumor so verkleinern,

dass auch hier in der Regel keine

Amputation notwendig ist. „Den

Brustkrebs“ als solchen gibt es nicht,

Von 1 bis 300 PS

Frühjahrsfest beim Autohaus Ebbinghaus und

Wendker am Westfalendamm

Nach Ansicht von Paul-Gerd Ebbinghaus

wird 2008 ein spannendes

Jahr. Sondermodelle erscheinen

pünktlich am Start, weitere attraktive

Neuheiten runden das Hyunday-Angebot

ab. Anlässlich eines Frühjahrs-

festes Anfang März fanden auf dem

Betriebsgelände des Autohauses an

der Rosemeyer Str. 1 (direkt an der

B1) zwei feierliche „Tage der offenen

Tür“ statt.

Im Verlauf dieses Events wurden unter

anderem die zwei neuen Modelle

vorgestellt. Der i10 steht für einen

kleinen, pfiffigen Kleinwagen. Er

verfügt über einen sparsamen Motor

und steht mit seinen umfangreichen

Ausstellungsvarianten für einen güns-

Moderne Therapie bei Brustkrebs Schwerpunkt von Chefarzt Dr. Martin

Rechtzeitig erkannt ist er meistens heilbar

denn jede Erkrankung ist anders. Die

individuell optimale Behandlung zu

finden, gehört daher zu den wichtigsten,

aber auch zu den schwierigsten

Aufgaben der Medizin. Ziel ist

es dabei, aus einer Behandlung den

größtmöglichen Nutzen zu ziehen,

dabei aber die Nebenwirkungen und

Risiken so gering wie möglich zu halten.

Bei der sog. onkoplastischen Brustoperation

wird gleichzeitig krebs-

Durch die abteilungsübergreifende Kooperation der beiden Chefärzte Prof. Dr. Jäger

(links) und Dr. Reifenrath (rechts) im Bereich der onkoplastischen Brustchirurgie

werden auch bei ausgedehnten Eingriffen ästhetisch gute Resultate möglich.

tigen Einstieg in die Hyunday-Welt.

Der i30 hingegen ist ein praktisch zu

nutzender Kombi und komplettiert

das Hyunday-Verkaufsprogramm

geradezu ideal. Weitere Ereignisse

des Frühjahrsfestes waren Top-Ange-

v.l.: Paul-Gerd Ebbinghaus, Jürgen B. Schenk (Verkaufsleiter) und Hans Peter Freiberg (Filialleiter)

bote für alle Modelle sowie leckere

Snacks und Getränke. Für die über

1000 Besucher am Wochenende

gab es zudem noch überraschende

Programmhöhepunkte: die Vorstellungen

des „Zirkus Berlin“ und – für

die Kinder ein Trampolin sowie eine

Hüpfburg.

Das Autohaus Ebbinghaus und

Wendker erreiche Sie unter Tel.

(0231) 4 09 09-619 bzw. E-Mail

wendker.stadion@centcar.de

therapeutisch sicher und mit einem

ästhetisch guten Ergebnis behandelt.

Im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund

zahlt sich hier die abteilungsübergreifende

Kooperation der Gynäkologie

mit der Plastischen und Ästhetischen

Chirurgie aus. Ein wesentlicher

W. Reifenrath ist die Brustwiederherstellung

nach Brustkrebs mit unterschiedlichen

Operationsverfahren.

Durch die enge Zusammenarbeit der

beiden Experten ist damit auch bei

einem ausgedehnten Eingriff ein ästhetisch

sehr gutes Resultat möglich.

Betreuung im medizinischen Netzwerk

Die meist nach der Operation notwendige

Nachbehandlung in Form

von Bestrahlung und/oder Chemotherapie,

macht vielen Frauen Angst

und führt zu Unsicherheit und zahlreichen

Fragen. „In dieser Zeit ist es

ganz wichtig, dass wir die Patientinnen

nicht sich selbst überlassen,

sondern ihnen ein Behandlungskonzept

anbieten, das ihnen das Gefühl

von Sicherheit und Vertauen gibt“, so

Prof. Jäger.

Das Ev. Krankenhaus Lütgendortmund,

das dem Interdisziplinären

Brustzentrum (IBZ) angeschlossen ist,

kooperiert im Netzwerk mit Experten

aus den Bereichen Onkologie und

Strahlentherapie, die die Weiterbehandlung

der Patientinnen übernehmen.

Terminvereinbarung für die Brustsprechstunde:

0231 / 6188-300

11


FRAGE: Offenbar ist der „Rasthof

Somborn“ in Lütgendortmund

südlich der A 40 aus bundes- und

landesverkehrspolitischen Planungen

heraus, kaum noch zu

verhindern. Dies bedeutet, dass

der vorhandene kleine Rastplatz

um einen Rasthof mit Tankstelle

und Restaurant, einem WC und

vor allem um viele (LKW)-Parkplätze

erweitert werden wird.

Ist es richtig, Freizeitflächen

(Wiesen) in Somborn für LKW-

Parkplätze zu opfern? Wie sollen

die Anwohner in Lüdo (Somborn)

vor dem zusätzlichen Lärm und

der Luftverschmutzung geschützt

werden?

SPD Horst Krohn:

Anfang 2007 mehrten sich die Gerüchte,

das Autobahnbauamt Bochum

suche nach einem Gelände

für eine neue Tankstelle mit Rasthof

für LKW und PKW. Im Rahmen

des 6spurigen Ausbaus der

Autobahn A40 entfallen jeweils

2 Rasthöfe mit Tankstellen in Bochum

und Dortmund.

Die TETEX-Reinigungsbetriebe mit

ihrem Hauptsitz in der Huckarder

Str. 327 nutzen bei den von ihnen

angewendeten Reinigungsverfahren

modernste Maschinentechnik.

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Zunehmend wurde die kleine

Raststätte mit WC in Dortmund-

Somborn ins Gespräch gebracht.

Die SPD-Fraktion in der BV Lütgendortmund

stellte im Oktober

2007 einen Antrag, in dem sie

sich vehement gegen den Bau einer

großen Raststätte in Somborn

aussprach.

In Somborn selbst hat sich eine

Bürgerinitiative gegründet mit

dem Ziel, eine Ausweitung der jetzigen

kleinen Raststätte zu einem

Mammutbetrieb zu verhindern.

Somborn beheimatet nach SPD-

Meinung den letzten Hauch einer

landwirtschaftlichen Idylle mit

gleichzeitiger moderner Wohnbebauung.

Der Stadtbezirk Lütgendortmund

hat viele Flächen für

Gewerbebetriebe zur Verfügung

gestellt. Er wird von 2 Autobahnen

durchquert. Damit verbunden sind

Lärm und Feinstaub. Wir Sozialdemokraten

wollen daher keine weitere

Versieglungsorgien zulassen.

Somborn sollte daher seine kleine

grüne Zone am Mühlenberg ohne

weitere Belastung behalten.

Immer sauber mit den 3 Reinigungsverfahren bei TETEX

Die traditionelle PER-Reinigung

beseitigt auch den stärksten

Schmutz. Die KWL-Reinigung

wäscht besonders schonend

Die Nass-Reinigung reinigt mit al-

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CDU Klaus Murawski:

Die CDU Bezirksfraktion in der

Bezirksvertretung Lütgendortmund

hat das Thema „Rasthof Somborn“

ausgiebig erörtert, dabei ist zu allererst

einmal festzuhalten, dass

all das, was dort passiert nicht in

unserer Liga entschieden wird. Es

gibt Parteien, die unseres Erachtens

mehr Ängste geschürt haben

als sich ernsthaft mit dem Thema

zu beschäftigen. Wie immer der

„Rasthof Somborn“ aussehen wird

und ob er überhaupt kommt, liegt

nicht im Ermessen der Bezirksvertretung,

auch nicht im Ermessen

des Rates, sondern einzig und

allein im Bundesverkehrsministerium

unter Leitung von Herrn Minister

Tiefensee, der von der SPD

gestellt wird.

Die CDU Fraktion steht der Planung

einer Rastanlage nicht negativ

gegenüber, es sollten nur

Vorschläge gemacht werden, die

dann in den Planungen berücksichtigt

werden.

Durch den Ausbau der A40, den

vielen Menschen begrüßen, ist es

notwendig geworden, dass solche

Anlagen geschaffen werden. Dortmund

ist eine Großstadt, will sich

als solche auch immer überall

messen lassen, und so muss auch

dem Verkehr Rechnung getragen

werden.

Zumal andere Tankstellen in dem

Bereich zwischen Bochum und

Dortmund-Aplerbeck weggefallen

sind.

Solch eine Rastanlage ist alle

lermodernster Verfahrenstechnik

beispielsweise auch Federbetten.

Dies geschieht in allen Verfahren

antistatisch und mit Appretur. Zu-

Male besser, als dass was sich zur

Zeit abspielt, dass LKW’s von der

A40 abfahren, um an einer Tankstelle

z.B. an der Provinzialstrasse

zu tanken, was tatsächlich so

geschieht. Wir sehen auch den

geplanten Standort an dem diese

Anlage entstehen soll, nicht als

problematisch an, wenn gewisse

Maßnahmen berücksichtigt werden.

Hierzu gehören aus unserer

Sicht zum Beispiel: Es muss ein

umfassendes Lärmgutachten erstellt

werden und die sich daraus

ergebenen notwendigen baulichen

Maßnahmen, zeitgleich

umgesetzt werden. Selbstverständlich

darf die Zuwegung, die

zur Bewirtschaftung notwendig

und bereits vorhanden ist, nicht

zu einer zusätzlichen Auf- und

Abfahrt missbraucht werden.

Wir gehen davon aus, dass die

Umweltauflagen, die für solch

eine Rastanlage gelten, auch eingehalten

werden. Mit solch einer

Tank- und Rastanlage könnten wir

einen Beitrag dazu leisten, dass

dem wilden Parken von LKW’s in

Wohngebieten Einhalt geboten

wird, denn dies ist zunehmend

festzustellen und führt zu berechtigten

Beschwerden der Bürger.

Wir, die CDU Fraktion, sind der

festen Meinung, dass es nicht zu

den großen Belastungen kommen

wird, die im Vorfeld durch andere

Parteien mit Hilfe der Presse propagiert

wurden. Wir warten jetzt

auf eine Vorstellung der Planung.

sätzlich wird auch die Vakuum-

Extraktions-Oberflächenreinigung

für Polster, Dekoration, Matratzen,

Auflagen und Wandbespannungen

genutzt.


Bündnis 90 / Die Grünen

Dr. Frank Gillmeister:

Meine eindeutige Aussage:

„Nein“ zum Ausbau des Rastplatzes

Somborn. In unserer urbanen

Besiedelung ist kein Platz

für eine solche Anlage in Lütgendortmund.

Im INSEKT (Integriertes

Stadtentwicklungskonzept) wird

unser Stadtbezirk mit einem überdurchschnittlich

hohen Anteil an

Gewerbe- und Industrieflächen

ausgewiesen. Daher ist das Ausweisen

neuer Flächen für solch

eine Nutzung äußerst kritisch zu

betrachten und abzuwägen. Unser

Anteil an Grünflächen ist nicht

unerschöpflich. Warum soll also

für eine Tankanlage, die an einer

anderen Stelle dem Ausbau der

B1 weichen musste, hier unwiederbringlich

Ackerfläche geopfert

werden. Tanken ist entlang der B1

kein Problem. Die nächsten Tankstellen

sind nur wenige Kilometer

entfernt. Somit geht es hier nicht

um das Schließen einer Versorgungslücke,

sondern nur um das

Befriedigen eines Unternehmers

und das Einhalten einer ausgekungelten

Absprache. Dies spüren so

auch die Bürger. Und sie wollen

diese Last nicht tragen. Ist unser

Stadtbezirk schon durch die Autobahnen

A40 und A45 ausreichend

belastet, so sind sie nicht bereit,

weitere Lärmquellen zu erdulden.

Zum Rasten reicht der bisherige

Ausbaustandard. Eines weiteren

Ausbaues bedarf es nicht. Hinzu

kommen die Befürchtungen eines

unkontrollierbaren Umfeldes. Ob

berechtigt oder nicht lässt sich

so nicht klären, doch wir hier in

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der Bezirksvertretung Lütgendortmund

nehmen diese Sorge der

umliegenden Bevölkerung ernst.

Und daran werden sich auch die

Ratsvertreter, welche die letztendliche

Entscheidungsbefugnis

haben, messen lassen müssen.

Beugen sie sich dem Diktat eines

Klüngels, finden sie gute Gründe

und ausreichend Argumente? Ich

jedenfalls nicht. Daher gilt für

mich: Es gibt viel wichtigeres zu

tun, lasst es uns anpacken!

FDP Lars Rettstadt:

Die FDP Dortmund West lehnt

einen neuen Rastplatz unter VerkehrspolitischenGesichtspunkten

nicht generell ab. Bei immer

mehr Verkehr auf den Autobahnen

und immer mehr Beschwerden

von Anwohnern über parkende

LKW`s im Stadtbezirk ist aber ein

Rastplatz notwendig.

Richtig ist, dass ein neuer größerer

Rastplatz sicher mehr Lärm

und Verkehr bringen wird, richtig

ist auch, dass wenn es sich um

Flächen des Landes NRW oder

des Bundes handelt, sich ein Ausbau

nicht verhindern lassen wird.

Ziel muss es sein die Interessen

der Anwohner zu schützen. Die

FDP will nur einen Rasplatz, der

die Belästigung für die Anwohner

möglichst (z.B. Lärm und Abgase)

minimiert. Als Konsequenz daraus

ist es wichtig, dass möglichst

wenig Wiese bebaut wird und das

ein guter Lärmschutz in Form von

Schallwänden installiert wird.

Die beste Lösung ist aber nach

Meinung der FDP-Do.-West ein

neuer Rastplatz etwas weiter der

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an der A 40 Richtung Unna gebaut

wird. Dieses Planung, wird

aber von Rot-Grün im Rat durch

einen Änderungsantrag der Verwaltungsvorlage

verhindert.

Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Langemeyer:

Auf den Ausbau und die Gestaltung

der Bundesautobahnen hat

die Stadt Dortmund keinen direkten

Einfluss. Natürlich müssen

bei Neubauten oder wesentlichen

Änderungen die aktuellen Regelungen

des Bundesimmissionsschutzgesetzes

und die 16.

Bundesimmissionsschutzverordnung

beachtet werden. Hier sind

weitgehende Schutzrechte für die

Anwohnerinnen und Anwohner

festgeschrieben.

Generell ist der zunehmende

Schwerlastverkehr und damit verbunden

auch die Bereitstellung

der entsprechenden Park- und

Ruheflächen für LKW ein großes

Problem. Deshalb hat die Stadt

Dortmund jetzt geeignete Flächen

im Stadtgebiet benannt. Vier Gebiete

sind ausgewählt worden,

auf denen LKW auf Parkstreifen

abgestellt werden können: In

den Gewerbegebieten Gneisenau,

Logistikpark Hardenberg

(Lindnerstraße), Union (Heinrich-August-Schulte-Straße)

und

Dorstfeld-West (Planetenfeldstraße

nördlich Kortental) gibt es freie

Kapazitäten. Über die Speditionen

sollen an die Fahrer Faltblätter

verteilt werden, damit die Standorte

bekannt werden. Wichtig war

uns bei dieser Auswahl, die Belastungen

für Mensch und Natur

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möglichst gering zu halten.

Bürgermeinung

Ernst-Gustav Watermann

Der Landwirt Ernst-Gustav Watermann,

nimmt Stellung zum Thema

„Rasthof Somborn“ Seit 500 Jahren

lebt meine Familie vor Ort. Im letzten

Jahrhundert wurde uns zunächst

die Eisenbahnlinie „vor die Nase

gesetzt,“ dann benutzte man Jahrzehnte

lang die Dünnebecke als offenen

stinkenden Abwasserbach.

Danach baute man den Rheinlanddamm

zur Autobahn um – und jetzt

soll an der Autobahn ein Rastplatz

mit Rasthof, Tankstelle, Restaurant

und LKW-Parkplätzen entstehen.

Zu meiner beruflichen Situation: Ich

bin als Landwirt auch und vor allem

als „Pensionspferdehalter“ tätig. In

diesem Zusammenhang habe ich

seit Langem neben dem derzeitigen

Parkplatz an der B 40 ein landwirtschaftliches

Grundstück gepachtet.

Der Eigentümer ist bereit das Pachtgrundstück

an den „Erbauer“ des

Rastplatzes zu verkaufen.

Dadurch würden mir bzw. meinem

Betrieb 15ha Ackerland verloren

gehen. Würde es so weit kommen,

müsste ich auch den Pferdebestand

reduzieren. Die Gleichung lautet

schlicht: Weniger Anbauflächen =

weniger Heu und Stroh. Mein Sohn

möchte in einiger Zeit den Hof

übernehmen. Ob dies mit weniger

Fläche wirtschaftlich noch sinnvoll

wäre, erscheint fraglich. Leider sind

Ausgleichsflächen schlecht zu bekommen.

An weiteren Nachteilen

erwarte ich noch mehr Lärmbelästigung

und Kriminalität.

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Termine

2.5., 16.00 Uhr

Lust und Laster im mittelalterlichen

Dortmund, Start: Dortmund

Rathaus; Info: Dortmund Tourismus,

Königswall 18 a, 44137

Dortmund Tel: 0231 /18 999-444

10.5., 20.30 Uhr

Nachtwächtertour durch das Alte

Dortmund, Treffpunkt Adlerturm,

Info 0231/477 0532

11.5., 10.30 Uhr

Wallfahrt, eine kleine Pilgerreise

durch die Dortmunder City mit

Brunch in Hövels Hausbrauerei,

Treffpunkt Kuckelke/Ecke Alter

Burgwall, Info: 0231 / 477 0 532

13.5., 19.30 Uhr

Papa Joe’s Jazzman, trad. Jazz,

Dixieland, Storkshof, Ostenbergstraße

111, 44227 Dortmund, Tel.

0231/75 20 50

17.5., 19.00 Uhr

Günna allein zu Haus, Theater

Olpketal, Olpketalstr. 90 44229

Dortmund, Tel: 0231 / 73 53 53

18.5., 11.30 Uhr

Willi und das Meerweib im Hafen.

Treffpunkt Altes Hafenamt,

14

Sunderweg 130, Dortmund, Tel:

0231/12 62 17

24. 5., 19.30 Uhr

My Way, Frank Sinatra Revue,

Hansa Theater, Eckardtstr. 4 a.

44263 Dortmund Tel : 0231 / 94

14 748

24.5., 20.00 Uhr

Buschtrommel „Gefühlte Höhepunkte“

Aufklärung über das Prinzip

des „dynamischen Pflegmas“,

Cabaret Queue, Hermannstr. 74,

44263 Dortmund Tel: 0231 / 14

31 46

28.5., 19.30 Uhr

Buchlesung „Neue Deutsche

Mädchen“ mit Jana Hensel und

Elisabeth Raether; Harenberg City-Center,

Königswall 21, 44137

Dortmund, Tel: 0231 / 9056-166

2.6., 19.30 Uhr

„Ich bin alt und das ist auch gut

so“ Lesung mit Barbara Rütting,

Harenberg City-Center, Königswall

21, 4137 Dortmund, Tel:

0231 / 9056-166

3.6., 20.00 Uhr

WDR 5 Kabarett-Slam, Kabarett

Nachwuchs, Cabaret Queue, Hermannstr..

74, 44263 Dortmund

Tel: 0231 / 14 31 46

5.6., 19.30 Uhr

Willkommen bei Günna, Theater

Olpketal, Olpketalstr. 90, 44229

Dortmund Tel: 0231 / 73 53 53

6.6., 19.30 Uhr

Witwe, Teufel, Narr, Geschichten

von Lügenbauern und Glücksrittern;

Blauer Salon, Haus Schulte

Witten, Wittenerstr, 3 Dortmund

Dorstfeld, Tel: 0231 / 17 18 09

20.6., 19.30 Uhr

Männerhort von Kristof Magnusson,

Komödie für Frauen und

Tragikomödie für Männer, Hansa

Theater, Eckardstr. 4 a, 44263

Dortmund Tel: 0231 / 94 14 748

27.6., 16.00 Uhr

Hexe, Verrat und Pfefferpotthast,

Treffpunkt Dortmund Rathaus;

Info Dortmund Tourismus Königswall

18 a, 0231 / 18 999-444

Exponate im Torfhaus

Vom 25.-31.3. präsentierte Annette

Göke vom Atelier 21 ihre

Exponate in der Galerie des Torfhauses

im Westfalenpark.

„Vor 20 Jahren habe ich mit der

Malerei begonnen und mich zunächst

nur mit Bleistiftzeichnungen

beschäftigt. Später kamen

Aquarell- und Acrylmalerei hinzu“,

so die Künstlerin. Sie experimentiert

mit unterschiedlichen

Materialien und Farben.

In all ihren Arbeiten verarbeitet sie

ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

„Ich möchte, dass die Menschen

sich in meinen Bildern wiederfin-

den, einfach Kraft an meinen Bildern

tanken und glücklich sind“,

so die Künstlerin weiter.

Im Mittelpunkt ihrer gezeigten

Annette Göke (links) im Gespräch mit

einer Besucherin

Exponate präsentiert sie ihren

„persönlichen Schutzengel“ (welchen

sie für unverkäuflich erklärt).

Entstanden in einer Zeit, in der sie

„echt müde war und ihr alles zu

viel wurde“. Es zeigt ihre inneren

Gefühle zum Schutzengel, der einen

beschützt, in den Arm nimmt

und mit seinen Flügeln alles was

nicht gut ist wegfegt und von einem

fern hält.

Der Schutzengel begleitet sie auch

bei weiteren Werken. „Wenn ich

über mein Leben nachdenke,

muss es einen Schutzengel geben“,

ist sie überzeugt. Ihre neuesten

Bilder beschäftigen sich mit

„Lebensquadraten“. Sie zeigen

in starken Farben, wie sich Menschen

im Leben begegnen.


Existenzgründung Dortmund

Bio-Catering

Biologische Produkte sind nicht

mehr so langweilig wie früher!

Dass dieses Vorurteil ausgedient

hat beweist Katrin Jopp. Mit ihrer

qualifizierten Ausbildung und

der langjährigen Berufserfahrung

in der gehobenen Gastronomie

beweist Katrin Jopp mit ihrem

Team, dass das Bio-Catering voll

im Trend liegt. Zwar sind die Rohwaren

im Einkauf in der Regel

teurer als behandelte Waren beim

normalen Großhändler, aber die-

se Mehrkosten werden nicht mit

den üblichen Aufschlägen an den

Kunden weiter gegeben. Höhere

Kosten entstehen ihm also nicht.

Ein weiterer Vorteil der Verwendung

von biologisch wertvollen

Speisen liegt darin, dass anstelle

geschmacksverstärkender Gewürze

ausgesuchte Kräuter verwendet

werden, um die Speisen zu verfeinern

und ihre Geschmacksnote zu

verstärken. Das Essen behält also

seinen natürlichen Geschmack

ohne übertüncht zu werden. Die

Vielzahl der Angebote, die Jopp-

Bio-Catering ihren Kunden liefern

kann stößt auf Begeisterung. Allergiker

und Diabetiker können sich

an den kulinarischen Genüssen

erfreuen, ohne Angst um ihre Gesundheit

zu haben. Auch für Vegetarier

ist ein reichhaltiges Angebot

vorhanden. „Durch die fundierten

Erfahrungen von Herrn Krause

und seinem Team fühlte ich mich

gut aufgehoben und kompetent

beraten. Aus meiner Idee, das Bio-

Catering ins Leben zu rufen sowie

der praxisnahen Beratungen bei

der Business Coaching entstand

ein Plan, der auch die Banken

sofort überzeugt hat. Dafür möchte

ich Herrn Krause und seinem

Team danken.“

www.katrinjopp-bio-catering.com

Die Business Coaching Krause

GmbH gehört zu den führenden

Gründungs- und Existenzgründungsberatungen

in NRW. Seit

mehr als 10 Jahren begleitet Herr

Hubert Krause, Gründungswillige

in die Selbstständigkeit. Eine gezielte

Vorbereitung auf die Selbstständigkeit

ist dabei genauso

wichtig wie eine Begleitung in den

Startmonaten. Alle öffentlichen

Unterstützungen werden geprüft.

Der Gründer kann sich sicher sein,

eine kompetente, ehrliche und intensive

Beratung zu erhalten.

www.coach-union.de

Reise in die Vergangenheit

Wie es früher in der Schule war,

darüber informierte die Kulturwissenschaftlerin

Ute Iserloh (vom

Kulturvergnügen) ihre Gäste im

Westfälischen Schulmuseum

in Dortmund Marten. Ordnung

musste sein, Regeln mussten eingehalten

werden.

Es war gerade zu sitzen, die Hän-

Vom 22. bis 25. Mai bietet Micha‘s

Fahrschule erneut die Gelegenheit,

an insgesamt 4 Tagen mit

einem der edelsten Sportwagen

der Welt zu fahren: Einem Ferrari.

Beschleunigung, Geschwindigkeit

und Luxus kann an diesen Tagen

Bruttowertschöpfung auch beim

Klinikum und nicht nur beim

Flughafen

Nach einer IHK-Studie soll die regionale

Bruttowertschöpfung der

328 Beschäftigten des Flughafens

€ 216 Mio. betragen.

Demzufolge beträgt die Bruttowertschöpfung

der rd. 3.000 Beschäftigen

des Klinikum mit € 2

Milliarden fast das 10-fache.

Hinzu kommt, dass die Verluste

des Klinikums nur einen Bruchteil

der Flughafenverluste ausmachen.

Unsere politisch Verantwortlichen

reagieren genau umgekehrt.

€ 20 Millionen beim Klinikum zur

de auf der Bank und nur mit rechts

durfte aufgezeigt werden. Bei Ungebühr

gab es Kontakt mit dem

Rohrstock. Von der Wand blickte

huldvoll der Kaiser.

Alles in allem ein gelungener Ausflug

in einen Schultag zu Beginn

des 19. Jahrhunderts.

Übrigens, das Schulmuseum ist

geöffnet Di - So von 10.00 – 17.00

Uhr. Ältestes Exponat in der gro-

Anzeige

jeder erleben, fühlen und genießen.

Bereits im vergangenen August

hatten zahlreiche Ferrari-Fans

das Superangebot von Micha‘s

Fahrschule genutzt und durften

jeweils 45 Minuten dem Boliden

aus Modena „die Sporen geben“.

Verbesserung der Abläufe und

Kostensenkung werden immer

noch diskutiert, wobei dem Flughafen

für weitere notwendige?

Bauvorhaben problemlos rd. € 12

Millionen bewilligt werden.

Unsere medizinische Versorgung

sollte/muss einen höheren Stellenwert

haben als ein hoch defizitärer

Flughafen.

Insbesondere bei der knappen

Haushaltslage der Stadt Dortmund.

Rolf Reinbacher

ßen Sammlung ist ein Schulbuch

aus dem Jahr 1697.

Einmal im Leben: Micha‘s Fahrschule plus Ferrari

Die damalige maximal erreichte

Höchstgeschwindigkeit lag bei

290 Km/Stunde.

Wir wünschen allen diesjährigen

Ferrari-Fahrern eine rasante Fahrt

mit viel Spaß!

15


Der angestrebte Ausbau wäre

„schwer zu rechtfertigen“ – Atempause

bis zur Kommunalwahl?

Wie allgemein bekannt ist und

von vielen potentiell betroffenen

Bürgern befürchtet wird, strebt die

Flughafen Dortmund GmbH seit

langem vehement drei Ziele an:

1. Die Verlängerung der Startbahn

auf 2.800 Meter, 2. Eine Verlängerung

der Betriebszeit über 22 Uhr

hinaus und 3. Eine großzügige Verspätungsregelung

– mindestens bis

24 Uhr. Auf Grund der hierdurch

zu erwartenden Gesamtkosten, die

nach Aussage eines Gutachtens

bei 132.000.000 (132 Mio.) Euro

liegen würden, wäre, so Flughafen-

16

Flughafen-Ausbau gestoppt?

Geschäftsführer Manfred Kossack

Anfang April anlässlich der Vorstellung

des Gutachtens, ein Ausbau

nur „schwer zu rechtfertigen.“ Die

Kostenexplosion resultiert hauptsächlich

aus den gesetzlich vorgeschriebenenLärmschutzmaßnahmen

(neue Lärmschutz-Fenster und

Dach-Dämmungen), die von denen

bezahlt werden müssen, die den

Krach verursachen. Das von Manfred

Kossack vorgestellte Gutachten

stellte neben der Kostenannahme

im Falle des Maximal-Ausbaus allerdings

auch fest, dass der Flughafen

in der jetzigen Ausbaustufe

sein Potential nicht voll ausschöpft.

Trotzdem hat der Flughafen zur

Überraschung vieler selbst bei

unveränderten Rahmenbedingungen

ansprechende Prognosewerte:

So würden die Passagierzahlen bis

2020 von bisher 2,1 Millionen bis

3,6 Mio. pro Jahr steigen. Größere

Schwierigkeiten wären allerdings

im Bereich der Betriebszeiten zu

erwarten: Hier drohen Fluggesellschaften

offensichtlich mit der

Abwanderung aus Dortmund. Da

die Maximallösung auf Grund von

betriebswirtschaftlichen Kriterien

wohl vom Tisch ist, sollen nun

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moderatere Lösungsmöglichkeiten

entwickelt und im Herbst vorgelegt

werden. Bereits jetzt teilte man mit,

dass man auf Frühstarts zwischen

5 und 6 Uhr verzichten wolle. Da

Ursula Wirtz

alle positiven wie auch negativen

Aspekte zur Beurteilung der Lage

sicherlich eine Frage der Betrachtung

bzw. der Standpunkte der Betrachter

sind, wird man wohl bis zur

nächsten Kommunalwahl auf konkrete

Entscheidungen warten müssen:

Denn auch für die Befürworter

einer Erweiterung – wie auch immer

– gilt: Erweiterungsgegner sind

auch Wähler – d. h.: „Wer uns quält

wird nicht gewählt!“ Die Schutzgemeinschaft

Fluglärm mit der

Vorsitzenden Ursula Wirtz glaubt

nicht an den endgültigen „Abgesang,“

sondern hält das Ganze für

ein Täuschungsmanöver. Auch hier

wartet man den Ausgang der Kommunalwahl

mit Spannung ab und

will sich dann von der Seriosität der

Aussagen der Dortmunder Politiker

überzeugen lassen.


Es sollte ein tolles Fest werden,

das vierte Kicker-Turnier an der

Hangeneyer Grundschule. Viel

Arbeit hatte der Hausmeister Thorsten

Szymczak als Organisator in

die Vorbereitungen gesteckt. Der

Förderverein der Schule hatte ein

Kickerturnier-Café organisiert.

Sponsoren hatten finanzielle Hilfe

zugesagt.

Die Kicker-Kinder der Klassen 1 –

4 wollten mit fantasievollen Team-

In den vergangenen Wochen

haben die Schülerinnen und

Schüler der Klasse 3b der Hangeney-Grundschule

an einem

besonderen, wichtigen und

gleichzeitig außergewöhnlichen

Projekt gearbeitet. Gemeinsam

mit ihrer Klassenlehrerin und

Kunstexpertin Uta Friemauth entstanden

Gesellschaftsspiele. Jedes

ein Unikat.

Zuerst wurden Sperrholzplatten

glatt geschliffen. Bereits hier erfolgte

der erste Einsatz der Großeltern-Generation.

Ein Opa wurde als „Schleifmeister“

zur Schule bemüht. Danach

konnten die Platten mit Filzstiften

bemalt und gestaltet werden, ehe

sie mit Lack versiegelt wurden.

Der normale Kunstunterricht

wurde also um das Erfahrungsfeld

Holzbearbeitung mit den Techniken

Zuschneiden, Schleifen,

Bemalen, Lackieren erweitert.

Anfang April erfolgte dann die

Bewährungsprobe in der Form

eines großen Spiele-Nachmittags,

an dem 50 Kinder (auch

Trotz Streik gelungen

namen wie „Die Sahnetörtchen“,

„Die wilden Kerle“ und „Team

Go“ um den Turniersieg kämpfen.

Aber Verdi machte einen Strich

durch die Rechnung, Streik war

angesagt. Nichts ging mehr. Aber

Engel kommen nicht nur vom

Himmel geflogen: Unter Mithilfe

einer Betreuerin des Kirchlinder

Sportvereins wurde es für die Kinder

– unter dem Strich – noch ein

schöner Tag.

Schach, Mühle und Mensch-ärger-dich-nicht

Geschwisterkinder), 40 Eltern

und 30 Großeltern teilnahmen.

In fünf verschiedenen Räumen

wurde vor allem gespielt, aber

auch Kaffee getrunken und sich

unterhalten.

Die Kinder hatten im Vorfeld

BSV Kirchlinde erfolgreich

Das jährliche Kleinkaliber-

Pokalturnier in Witten-

Papenholz brachte gute

Ergebnisse für die Kirchlinder

Schützen. Auf der 50m

Distanz wurde um jeden

Ring gekämpft, denn die

angetretenen Vereine, vornehmlich

aus dem Raum

Witten und Bochum, haben

in dieser Disziplin

sehr gute Mannschaften.

Trotzdem gaben alle 17

Kirchlinder Schützen ihr

Bestes und waren über die erzielten

Ringzahlen teilweise selbst

überrascht. Bei den Herren konnten

zwar Werner Horschmann,

Günter Granau, Charly Bolz,

Hans-Joachim Müller, Karl-Heinz

Heise, Uwe Piwek, Ernst Leuschner

und Hugo Szkudlarek ihr Soll

erfüllen, aber in der Einzelwertung

war die beste Platzierung nur ein

vierter Platz durch Hans-Joachim

Müller zu erreichen. Bessere Ergebnisse

erzielten die Kirchlinder

Damen, die trotz starker Konkurrenz

Platz 1 durch Brigitte Piwek

und Platz 2 durch Bärbel Leusch-

Einladungsbriefe verschickt,

die Räume hergerichtet und die

Spielstube gestaltet.

Nun konnte es losgehen: Ein Gedicht

für die Großeltern zur Begrüßung,

eine kleine Ausstellung

mit Kunstobjekten, die Schul-

ner, die nur einen Ring weniger

schoss, erreichten. Die Mannschaft

Kirchlinde1 konnte hinter dem

ausrichtenden Verein SV Witten-

Papenholz einen nicht erhofften

zweiten Platz mit nur drei weniger

erzielten Ringen erreichen. Alle

Sieger und Platzierte wurden mit

Pokalen ausgezeichnet. Als Dank

für das beste Damenergebnis erhielt

Brigitte Piwek einen Sonderpreis.

Die Mannschaft Kirchlinde

2 musste sich in der Mannschaftswertung

mit Platz 7 von 21 angetretenen

Mannschaften zufrieden

geben. de

kinder führten erklärten und berichteten.

So erlebten die Eltern

und vor allem Großeltern einmal

Schule live im Jahre 2008. Wie

hat sich die Schule gegenüber der

eigenen Schulzeit verändert, wie

spielen, arbeiten und lernen Kinder

in der Schule von heute?

Das waren spannende Fragen, die

nicht nur an diesem Nachmittag

in der Hangeney-Grundschule

beantwortet werden sollten.

Die Kinder der 3b mit ihrer Klassenlehrerin

sind auch bereit, die

Seniorengeneration im Heim zu

besuchen, um dort gemeinsam

die selbst gebauten Spiele auszuprobieren.

Die nahegelegenen Seniorenheime

werden gebeten, mit der

Hangeney-Grundschule bei Interesse

Kontakt zu suchen. Genauso

würden sich die Kinder über

weitere Besucher in der Schule

freuen (Senioren, ZWAR-Gruppen...),

um beim gemeinsamen

Spiel sowie beim Plaudern über

heute und früher die Generationen

näher zusammenzubringen.

17


Es starteten 13 befreundete Schützenvereine

zum 4. Bärenpokal-

Turnier bei den Bürger-Schützen

in Kirchlinde. Die Kirchlinder

Schützen richteten noch bis Mitte

April ein vereinsinternes Teilerschießen

aus.

Herausragende Ergebnisse des

Bärenpokal-Turniers erzielten die

Schützen des SC Bodelschwingh.

Mit dem Luftgewehr erreichten

Wilfried Becker und Klaus Türke

je 299 von 300 möglichen Ringen.

Peter Müller vom gleichen

Verein erzielte 298 Ringe.

So war es dem SC Bodelschwingh

nicht zu nehmen, den Mannschaftspokal

in dieser Gruppe

vor dem SV Witten-Papenholz

mit 896 nach Hause zu nehmen.

Einen Bilderwechsel gab es jetzt in

der ganzjährigen Ausstellung im

Kulturzentrum Alte Schmiede. Bis

zum 9. Juni 2008 stellen nunmehr

zwei Künstlerinnen gleichzeitig

aus und teilen sich die Ausstellungsfläche.

Annette Kuhlengerth

ist eine Dortmunder Künstlerin,

die über den Umgang mit Ton und

Seide zur Malerei gekommen ist.

Ihre Arbeiten sind zumeist realistischer

Natur, zum Teil aber auch

abstrahiert. Sie ist Autodidaktin

und ihre Werke konnten schon

auf einigen Ausstellungen z.B.

in Altena, Schwerte, Bergkamen

und natürlich auch in Dortmund

bewundert werden. Nach dem

Durchlaufen einiger Aquarell-

18

Anders sah es bei den Schülern

aus. Der BSV Bochum-Gerthe

konnte hier sensationell Platz 1

bis 13 belegen. Es war schon interessant

mit welchem Ehrgeiz hier

um jeden Ring gekämpft wurde.

Marc Deschenies hatte zwar mit

187 Ringen die Nase vorn, aber

Kunst in der Alten Schmiede

kurse arbeitet sie seit längerer Zeit

als Autodidakt und fühlt sich immer

mehr von der Leuchtkraft der

Acrylfarben angezogen.

4. Bärenpokal-Turnier

drei seiner Vereinskollegen hatten

mit je 184 Ringen das gleiche

Ergebnis. Die Plätze 2, 3 und 4

wurden daraufhin aufgrund der

letzten 10er Serie festgelegt. Es

zeigte sich wieder einmal, dass

der Jugendleiter Rolf Schoppmeier

ein sehr gutes Trainingsprogramm

Ursula Stolte ist ebenfalls Autodidaktin

und schafft ihre Werke in

Balve Kreis Arnsberg. Neben Öl,

durchgeführt hatte. Auch in der

offenen Klasse war die Dominanz

des BSV Gerthe fast schon erdrückend,

denn von 22 Startern in

dieser Klasse belegten die Schützinnen

und Schützen Platz Eins

bis Sieben. Auch in der Disziplin

Luftpistole lagen die Ergebnisse

teilweise sehr eng zusammen. In

der Schützenklasse konnte hier

Andreas Werner vom BSV Herne-

Holthausen mit 369 Ringen vor

Frank Puchtinger vom SC Bodelschwingh

mit 366 Ringen den

Sieg für sich verbuchen.

Der große Bär des Turniers für die

größte Anzahl von Startern ging

zum vierten Mal in Folge an den

BSV Bochum-Gerthe. de

Acryl, Kreide und Farbstift liegt ihr

Hauptaugenmerk bei der Encaustic-Technik

(Wachsmalerei).

Diese Technik stammt aus der Antike

Griechenlands und Ägyptens.

Im Griechischen bedeutet dies

„Einbrennen – dem Feuer ausgesetzt“.

Hier werden heißflüssige

Wachsfarben mit erhitzten Geräten

wie Maleisen oder Pen mit

verschiedenen Vorsätzen aufgetragen.

Seit 2005 nimmt sie an Ausstellungen

teil. Die Ausstellung ist

jeden Freitag von 17 bis 19 Uhr,

kostenfrei geöffnet sowie an Veranstaltungstagen

kostenfrei zu besichtigen.

de


Schwindelfrei zu sein ist ein Vorteil,

wenn man den neuen Hochseilgarten

im Revierpark Wischlingen

besucht.Nach monatelangen

Arbeiten in, auf, an und unter den

Bäumen des Parks sind seit dem

15. März 2008 drei Erwachsenen-

und zwei Kinderparcours für

mutige Kletterer geöffnet. 70 verschiedene

Elemente auf einer Fläche

von 20.000 Quadratmetern,

die bei dem zu erwartenden Erfolg

des Projektes auf bis zu 100.000

Quadratmeter erweitert werden

können, fordern zum Klettern, Balancieren,

Rutschen und Hangeln

heraus.Die verschieden schweren

Parcours befinden sich in Höhen

Hochseilgarten im Revierpark Wischlingen

Maurice, 10 Jahre jung: „Einfach Super!“ Der „Kampf“ gegen den Baum

von 1,10 m bis 12 m, oben in den

Wipfeln der Bäume, hoch über

dem weichen Waldboden. Die

Schwierigkeitsgrade reichen von

leicht über mittel bis schwer!

Nach Auskunft des Geschäftsführers,

Martin Bürger, können bis zu

120 Erwachsene und 40 Kinder

gleichzeitig klettern und innerhalb

von 4 Stunden alle Parcours

durchlaufen. Und das täglich von

Ostern bis zum Herbst. Im Winter

werden Voranmeldungen erbeten.

Sicherheit geht vor! So werden

alle Teilnehmer zunächst mit Gurten,

Karabinerhaken, Seilen und

Handschuhen bestückt. Außerdem

erfolgt vor der Klettertour eine

ausführliche Sicherheitsanweisung

durch die Trainer, bevor der

Kampf von „tree2tree“, von Baum

zu Baum (wie dieses Event auch

genannt wird), beginnt. Keine Stufe

und kein Tritt ohne doppelte

Sicherung. So steigen die kleinen

und großen Kletterer an den wackeligen

Holz-Strickleitern, versehen

mit gelben Sicherheitsleinen,

in die die Gurte gehakt werden, an

den Bäumen bis zur ersten Plattform

in unterschiedlichen Höhen

hinauf. Dann heißt es, sich über

schwankende Tritte, wiederum

an einem Führungsseil eingehakt,

zum nächsten Baum hinüberzuhangeln,

wo höher oder tiefer

die nächste rettende Plattform an

einem weiteren Baum wartet.

Und wenn es am Ende eines Parcours

zum Rutschen am Seil zurück

zur festen Erde geht, wird

auch noch die erforderliche Rolle

am Seil mit einem Karabinerhaken

gesichert. Der 10-jährige

Maurice jedenfalls, der am Eröffnungstag

nach seinem Vater kletterte,

war von dem Klettergarten

begeistert: „Einfach Super! Das

macht Spaß!“

Übrigens: auch für nicht schwindelfreie

Menschen ist dieses sportliche

Freizeitangebot geeignet. Da

man neben dem Klettern auch

sehr mit der eigenen Sicherung

beschäftigt ist, spürt und sieht man

die Höhe bzw. Tiefe kaum.

Vor allem, wenn man die Tiefe

nicht sehen will!

19


Jahreshauptversammlung des KSV Kirchlinde

Anfang April

fanden beim

KSV Kirchlinde

die Jahreshauptversammlungen

der Jugend und

des Gesamtvereins statt. Da in diesem

Jahr turnusgemäß keine Wahlen

auf der Tagesordnung standen,

befassten sich die Vereinsmitglieder

überwiegend mit dem Sport- und

Veranstaltungsprogramm 2008. Zu

Beginn der Jahreshauptversammlung

ehrte der KSV Vorsitzende

Karl-Martin Dittmann den Vereinsjugendwart

Jürgen Graupeter, der

nun seit 25 Jahren dieses Amt im

KSV ausübt. Im Namen aller Mitglieder

überreichte er ihm einen

Frühstückskorb als kleines Dankeschön

für die jahrelange Tätigkeit.

Im Sport- und Veranstaltungsprogramm

stehen verschiedene wichtige

Termine auf dem Plan. Im

Mai gibt es neben der Beteiligung

an der Kirchlinder Woche für die

20

Mannschaftsringer ein Testturnier

am 3. Mai in Erkenschwick und

für den Nachwuchs einen Jugendausflug

vom 23. bis 25. Mai zum

Turnier des SRC Viernheim. Im Juni

2008 wird sich der KSV Kirchlinde

aktiv an der Veranstaltung „Kirchlinde

bewegt sich“ beteiligen. Die

älteren Ringer des KSV ab 35 Jahre

starten dann am 13. und 14. Juni in

Neuss bei den Deutschen Meisterschaften

der Altersklassen. Beim

Ringer Grand Prix im Freistil und

gr.-röm. Stil vom 20. bis 22. Juni

2008 in der Helmut-Körnig-Halle

wird der KSV wieder einige Helfer

abstellen. Nach einer kurzen Sommerpause

beginnt dann am 16. August

2008 die Mannschaftssaison

in der Verbandsliga Gruppe Ost.

Die Jahreshauptversammlung des

KSV konnte der 1.Vorsitzende Karl-

Martin Dittmann nach genau einer

Stunde beenden und die anwesenden

Mitglieder noch zu einem

kleinen Imbiss und Umtrunk einladen.

KSV Kirchlinde

WO MENSCHEN

ZU HAUSE SIND.

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44137 Dortmund

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Erfolgreiche Handballer

Männl. E-Jugend des SC Huckarde

Rahm erreichte hervorragenden

4. Platz bei Kreismeisterschaft.

Insgesamt 27 Mannschaften in

drei Gruppen waren am Anfang

der Saison gestartet, um in ihren

Meisterschaftsspielen gegeneinander

anzutreten. Blieb am

Ende der Saison die Frage: „Wer

wird Kreismeister?“ Um diesen

zu ermitteln, trafen sich Anfang

März die sechs besten E-Jugend

Mannschaften Dortmunds in der

Sporthalle Huckarde, wo viele

begeisterte Zuschauer sehr guten

Handball und spannende Spiele

erleben konnten.

Spannend blieb es dann auch

bis zum Schluss, denn es war

ein sehr ausgeglichenes Turnier,

bei dem jede Mannschaft Niederlagen

einzustecken hatte. Die

Huckarder Handballer übertrafen

dabei aber alle Erwartungen.

Mussten sie sich im 1. Spiel noch

gegen den DJK Oespel-Kley geschlagen

geben, so konnten sie

die Mannschaft des HC Dortmund-Süd

anschließend besiegen

und erreichten danach ein

Unentschieden gegen den TuS

Bommern, wobei der gegnerische

Ausgleichstreffer erst in den letzten

Sekunden fiel.

Das Spiel gegen den Aplerbecker

SC konnte zwar nicht gewonnen

werden, aber die Huckarder ließen

sich nicht entmutigen und

Gleich geht’s los......

erzielten in ihrem letzten Spiel

gegen die Mannschaft des TV

Brechten nochmals einen Sieg.

Besonders erfreulich ist, dass die

Huckarder ihre Ergebnisse mit einer

altersgemischten Mannschaft

erreichten, denn von Jahrgang 97

bis 99 war alles dabei.

Es spielten: Sören Glaubitz, Patrik

Gurski, Bennet Hülsmann,

Jonas Kus, Julian Kryn, Marius

Lang, Giuliano Pittau, Niko Pommerening,

René Schmidt, Steven

Schmidt, David Topolewki und

Lukas Viernow.

Betreut wurden die Huckarder

Jungen von den Trainern Manfred

Petersen, Rene Lang und David

Kus.

Über die Urkunden und einen

neuen Mannschaftsball, überreicht

durch den Vorsitzenden

des Jugendausschusses des Handballkreises

Dortmund, Wolfgang

Sommer, freuten sich am Ende

des Turniers alle Handballer.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt

ihnen jetzt aber nicht, denn es

stehen regelmäßiges Training

und Qualifikationsturniere für

die neue Saison 2008/2009 auf

dem Programm, bei denen aber

immer eins im Vordergrund steht:

Der Spaß am Handball!

Die Platzierungen: 1. DJK Oespel

Kley I, 2. TuS Bommern I, 3. HC

Dortmund-Süd I, 4. SC Huckarde

Rahm, 5. Aplerbecker SC I, 6. TV

Brechten I


Am 21. Juni veranstalten der

Seniorenbeirat der Stadt Dortmund

und der TSC Eintracht den

Senioren-Sporttag. Von 10.00 bis

16.00 Uhr wird allen Dortmundern

ab 55 Jahren ein breites

Sportprogramm im Sportzentrum

des TSC Eintracht, Victor-Toyka-

Str. 6 (Parkplatz an der B 54) geboten.

Wirbelsäulengymnastik,

Joga, Tanzsport, Kegeln, Diabeti-

Mit einer “Internationalen Flaggenparade“

marschiert das

Trommlerkorps “Gut Klang“ am

Sonntag, dem 4. Mai, im Festumzug

anlässlich des 24. Lütgendortmunder

Dorffestes mit.

Da der Kirchlinder Spielmannszug

in diesem Jahr in den Herbstferien

einige Platzkonzerte in den Vereinigten

Arabischen Emiraten und

im Sultanat Oman geben wird,

werden erstmals auch die Flaggen

dieser beiden Staaten im Festzug

gehisst. “Gut-Klang“ - Geschäftsführer

und Organisator der Reise

in den Mittleren Osten, Friedhelm

Koch, hat jetzt mit Hilfe der IPA

(International Police Association)

erste Gespräche und Kontakte vor

Ort in den Emiraten geknüpft.

Dabei ging es nicht nur um die

Auftrittszeiten und die Örtlichkeiten,

sondern auch um Bekleidungsfragen

und das weitere,

touristische Programm in Dubai,

in der Hauptstadt der VAE,

Abu Dhabi und in einer Oase im

Wie bei jedem Zusammentreffen

der SG „Zum Kniepacker“, so war

auch anlässlich der diesjährigen

Jahreshauptversammlung auf

Grund der regen Beteiligung bis

auf den letzten Platz alles besetzt.

Nach der Einhaltung und dem

Ablauf aller Formalien wurde ein

Mitglied geehrt.

Ihre 25-jährige Mitgliedschaft

konnte Frau Renate Gogolin begehen.

Die Ehrung für dieses

besondere Jubiläum nahm der

Geschäftsführer vom Verband

Wohneigentum, Stefan Dingler,

Sportliche Senioren

ker- und Herzsport und auch das

beliebte Nordic-Walking (aber

richtig) stehen auf dem Programm.

Im breiten Informationsangebot

stehen auch Ernährungsberatung,

Fitness-Check und Herzsportberatung.

Kinder, die Oma und Opa begleiten,

können sich in der Kinderabenteuerhalle

und im Kinderzirkus

des TSC tummeln.

Platzkonzerte bei den Scheichs

Oman. Am Abend des 4. Mai ist

der Klubraum von “Gut-Klang“ im

Vereinszentrum Westerwikstraße

13 ab 18.00 Uhr geöffnet, und es

wird für die Reiseteilnehmer und

diejenigen, die sich noch anmelden

und mit “Gut-Klang“ diese

Reise unternehmen möchten, Informationen

über die Veranstaltungstage

geben, so zu einer Fahrt

durch die Dünen mit Allrad-Jeeps

im Rahmen einer Wüstensafari mit

BBQ-Essen oder einem arabischen

Abend mit Bauchtanz, Jagdfalken

und Shishas (Wasserpfeifen).Auch

werden die berühmten Rennkamele

besucht, die Gold- und

Gewürzbasare oder ein jetzt als

Museum umgebautes, altes Fort

der Sheikhs.

Es sind noch Plätze für die “Gut-

Klang“ – Reise “1001 Nacht im

Übermorgenland“ frei. Interessenten

melden sich beim Vorstand

des Vereins oder besuchen die

Info- Veranstaltung in der “Koch-

Schule“ am ersten Sonntag im

Mai.

Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft

“ Zum Kniepacker“

vor. Mit einer Festrede, der dazugehörenden

Urkunde, einer Nadel

und natürlich einem bunten

Blumenstrauß wurde Frau Renate

Gogolin beglückwünscht.

Ging es noch im letzten Jahr in

Richtung Norden nach Papenburg,

so bleibt die SG in diesem Jahr

im Lande – es wird in Richtung

Hohensyburg und zudem recht

bayrisch zugehen. Im Rahmen

eines geselligen Zusammenseins

klang die Jahreshauptversammlung

am frühen Abend aus.

Diebstahl im Naturkundemuseum!

Im Naturkundemuseum, Münsterstraße

271, wurde ein wertvolles

Ausstellungsstück gestohlen. Zur

Tatzeit befanden sich nur wenige

Personen im Museum. Diese wurden

kurz nach der Tat von der Polizei

vernommen, beteuerten aber

alle ihre Unschuld. Keine Wirklichkeit,

aber eine schöne Einladung

für junge Detektive (ab 10 Jahren)

zu einem etwas anderen Kinderge-

burtstag. Spurensuche und Sammlung

von Beweisen stehen auf dem

Programm. Erst eine mikroskopische

Untersuchung enttarnt den Täter.

Erfolgreiche Spürnasen werden mit

einem Detektiv-Diplom ausgezeichnet.

Informationen hierzu erhalten

Eltern, die ihren Sprösslingen mal

eine interessante Geburtstagsfeier

ausrichten wollen, unter 0231/

5024 850 oder 0231/5024 856.

Die Rückenschule in Kirchlinde

Eines der Spezialgebiete der Physiotherapie

Herter & Theriakis in

Kirchlinde ist die Rückenschule.

Hierunter versteht man Kurse,

die Informationen und Übungen

zur Verminderung von Rückenschmerzen,

aber auch der Vorbeugung

hiergegen dienen. Hauptziel

ist die Stärkung der relevanten

Muskelgruppen, um so die Wirbelsäule

zu entlasten. Wichtig ist

ebenfalls, dass Teilnehmer an solchen

Rückenschulen in die Lage

versetzt werden, entsprechende

Übungen nicht nur in der Gruppe,

sondern auch allein für sich zu

Hause durchzuführen. Eine der Patientinnen

von H & T, die 26jährige

Erzieherin Nicole Kulms aus Kirchlinde,

berichtete von den überaus

Anzeige

positiven Erfahrungen, die sie nach

einem Bandscheibenvorfall mit der

Rückenschule gemacht habe und

noch macht. Auch sie sieht einen

der ganz besonderen Vorteile darin,

dass man auch für sich allein

zu Hause aktiv werden kann. Frau

Kulm lobte die freundliche und

zuvorkommende Art der Therapeutinnen

und Therapeuten. Die praktischen

Übungen in der Gruppe

finden im Übrigen in den Räumen

der Wunsch-Pflege in Kirchlinde

statt. Neue Kurse beginnen Mitte

Mai 2008. Auf Grund der Anerkennung

durch die Kassen werden bis

zu 80% der Kosten zurück erstattet.

Infos und Platzreservierungen bitte

unter Tel. (0231) 6103321 oder direkt

vor Ort im Bärenbruch 138.

21


Spar- und Bauverein präsentiert

anlässlich des 115. Jubiläums

gleich mehrere neue Bauprojekte!

Exakt am 04. März 1893 wurde

der Spar- und Bauverein in der

damals bekannten Dortmunder

Gaststätte „Zum schwarzen Raben“

gegründet. Mit Blick auf die

erfolgreiche Geschäftsentwicklung

in den letzten 115 Jahren hat die

beliebte Dortmunder Genossenschaft

allen Grund, das Jubiläum

ausgiebig zu feiern. Franz-Bernd

Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender

der Genossenschaft, fasst in

Zahlen zusammen : „Allein in den

letzten 10 Jahren sind 190 Mio €

in die nachhaltige Bestandspflege

und mehr als 65 Mio € in die Errichtung

zukunftweisender Neubauten

investiert worden.“

Ein bedeutender Teil der Gelder

ist dabei in Energieeinsparmaßnahmen

geflossen: Folgerichtig

ist beispielsweise für alle eigenen

Wohnhäuser mit insgesamt

11.371 Wohnungen – weit vor

Beginn der gesetzlichen Verpflichtungen

– die Erstellung von verbrauchs-

bzw. bedarfsgerechten

Energiepässen in Auftrag gegeben

worden. Über die energetische Sanierung

hinaus werden vielfältige

Maßnahmen zur Komfortverbes-

22

Keine Zeit, um in Ruhe alt zu werden!

serung, z.B. Anbau großzügiger

Balkone, Einrichtung von Bewohnergärten,

Schaffung barrierefreier

Wohnungen bzw. Bäder, multimedia-

und digitaltaugliche Verkabelung,

realisiert. Bauprojekte für

alle Altersgruppen. Die Palette des

Engagements reicht beispielsweise

von der kindgerechten Modernisierung

eines Kindergartens in

Do-Bodelschwingh in 2007 über

die geplante Errichtung eines generationenübergreifendenWohnprojektes

in Zusammenarbeit mit

dem W.I.R. e.V. in Dortmund-

Brünninghausen (ab voraussichtlich

Herbst 2008) bis hin zu unterschiedlichen

Neubaumaßnahmen

im Segment „Service Wohnen im

Alter“. Zusätzlich zu dem bereits

genannten Bauvorhaben Posener

Straße in Dortmund-Brünninghausen

mit insgesamt 26 Wohnungen

wird die Genossenschaft voraussichtlich

ebenfalls im Herbst

dieses Jahres mit der Realisierung

der Neubaumaßnahme Bauerstraße

1 in Dortmund-Brackel beginnen.

Auf diesem Grundstück,

das sich insbesondere durch die

hervorragende infrastrukturelle

Anbindung auszeichnet, wird die

Spar- und Bauverein eG insgesamt

50 barrierefreie Wohnungen mit

Größen zwischen 48 und 80 qm

sowie eine Tiefgarage errichten.

In das Gebäude werden sowohl

ein großer Gemeinschaftsbereich

sowie ein Servicebüro integriert.

Das Wohnangebot wird durch einen

Servicedienst ergänzt werden,

der als Grundleistung sowohl die

Präsenz einer Betreuungsfachkraft

als auch einen 24-Std.-Notruf beinhaltet.

Darüber hinaus können

individuell verschiedenste Wahlleistungen

von den Bewohnern

vereinbart werden. Die Wärmeversorgung

des Bauvorhabens

wird durch Erdwärmepumpen mit

solarthermischer Unterstützung

erfolgen, so dass dieses Bauvorhaben

nicht nur dem demographischen

Wandel, sondern auch

den energetischen und ökologischen

Anforderungen in besonderer

Weise gerecht werden wird.

Neben diesen Projekten bereitet

die Genossenschaft die Bebauung

des Grundstücks Kuithanstraße

/ Neuer Graben / Von-der-

Recke-Straße in der westlichen

Innenstadt vor. Auf diesem von

der Stadt Dortmund erworbenen

Areal werden voraussichtlich 120

Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte

nebst Tiefgarage entstehen.

Wie alle Neubau-Vorhaben

der Genossenschaft wird sich

diese Bebauung ebenfalls durch

Barrierefreiheit und den Einsatz

modernster Energietechnik aus-

zeichnen. Der erste Bauabschnitt

an der Kuithanstraße soll Anfang

2009 in Angriff genommen werden.

Die Gesamtmaßnahme wird

voraussichtlich in 2011 abgeschlossen

sein.

Insgesamt wird die Genossenschaft

somit knapp 200 neue

Wohnungen bis Ende 2011 in

Dortmund schaffen.

Weitere Infos unter: www.sparbau-dortmund.de

Unternehmenssteckbrief

Mit etwa 11.500 eigenen Wohnungen,

rd. 2.500 Garagen/

Einstellplätzen und 100 gewerblichen

Einheiten im Großraum

Dortmund zählt der Spar- und

Bauverein zu den größten ansässigen

Vermietern. Voraussetzung

für die Anmietung einer Wohnung

ist die Mitgliedschaft durch Erwerb

eines Genossenschaftsanteils in

Höhe von 1.278 €; Mietkautionen

u.a. entfallen dagegen. Zur Zeit

gehören der Genossenschaft fast

17.000 Mitglieder an.

In der genossenschaftseigenen

Spareinrichtung, in der Mitglieder

und deren Angehörige Spareinlagen

zu lukrativen Zinskonditionen

tätigen können, ist aktuell

ein Sparvolumen von 80 Mio €

angelegt.


Anfang April hielt der Dortmunder

Bestattungsunternehmer

Wolfgang Huhn in den Räumen

der Wunsch-Pflege in Kirchlinde

einen Vortrag zum Thema Vorsorge.

Wolfgang Huhn machte während

seiner Ausführungen auf die

zum Teil extremen Unterschiede

insbesondere bei der Vorsorgeversicherung

aufmerksam. Je nach

Versicherungsunternehmen kann

die Wartezeit bei einer Sterbe-

Experten informierten

geldversicherung zwischen sieben

oder 36 Monaten variieren.

Im weiteren Verlauf der Informationsveranstaltung

klärte Jörg

Wunsch die Anwesenden über

die Themen Pflege und Pflegeversicherung

auf, bevor Herr

Schlotmann vom Verein „Argus –

Deutscher Notfall-Service e.V.“,

Geschäftsstelle Castrop-Rauxel,

zu den Angeboten und Zielen seines

Vereines Stellung nahm.

„Kletterhalle im Bergwerk“ wurde eröffnet

Über 1.500 Besucher kamen Mitte

März auf das Gelände der ehemaligen

Kokerei Hansa, um „live“ zu

erleben, was aus einer alten Maschinenhalle

geworden war, die

eigentlich schon seit längerer Zeit

hätte abgerissen werden sollen.

Beim Betreten der Halle fiel der

Blick wie von selbst von der Empore

aus auf die 20 Meter hohen

Kletterwände. Auf den etwa 2.500

qm Kletterfläche wurden „Routen

mit Rissen, Spalten und weiteren

künstlichen Hindernissen“ in unterschiedlichenSchwierigkeitsgraden

geschaffen. Neben den

zahllosen Erwachsenen mit ihren

Kindern waren auch Mitglieder

der Deutschen Kletterelite vor Ort.

Sie nahmen die Routen kritisch

unter die Lupe und zollten den

Wandkonstrukteuren Christoph

Knieper und Markus Schwieren

sowie ihrem Team von freiwilligen

„Tourenschraubern“ höchstes Lob.

Alles in allem war die Eröffnungswoche

ein voller Erfolg, Auch die

Fertigstellung des Biergartens und

der Sauna wird bald beginnen.

Wir wünschen dem „Team Bergwerk“

viel Erfolg und seinen Gästen

viel Spaß.

„In der Jugend liegt unsere Zukunft“,

davon ist Ralf Sprave

überzeugt. Schließlich ist der

Geschäftsführer des ambulanten

Pflegedienstes Sprave auch als

Lehrer für Krankenpflege in Altenpflegeschulen

tätig.

„In den kommenden Jahren wird

die Zahl alter Menschen, die einen

entsprechenden Pflege- und

Betreuungsbedarf haben, steigen.

Um diesem Bedarf gerecht zu

werden, ist die Ausbildung qualifizierter

Fachkräfte in der Altenhilfe

dringend erforderlich. Und

hier sind wir als Unternehmen

natürlich selbst gefragt.“

Seit mehreren Jahren bildet das

Unternehmen Ambulante Pflege

Sprave aus. „Unser erster Auszubildender,

Alen Kajevic, hat im

Februar seine Prüfung abgelegt.

Silvia Schabio ist im dritten Lehrjahr

und unsere Jüngste, Nadine

Jacke, hat im September angefangen“,

berichtet Pflegedienstleiterin

Ulrike Sprave. Behutsam

Anzeige

Hier wird ausgebildet!

werden die jungen Menschen an

ihren Beruf herangeführt. „Wichtig

ist natürlich für uns zu wissen,

dass sie sich bereits im Vorfeld

eine genaue Vorstellung von ihren

späteren Aufgaben gemacht

haben, dass sie unsere Grundeinstellungen

teilen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit

steht der Mensch als Ganzes,

nicht seine Erkrankungen. Wir

möchten die Würde unserer Patienten

achten, ihnen mit Respekt

und Sensibilität begegnen. Und

doch kann es natürlich vorkommen,

dass die Auszubildenden

irgendwann an ihre Grenzen

Silvia Schabio Nadine Jacke

stoßen. Deshalb ist eine ausgebildete

Mentorin aus dem Mitarbeiterteam

für die Auszubildenden

da.“ Für das Ausbildungsjahr

2009 nehmen wir jetzt schon Bewerbungen

entgegen.

Pflegedienst Sprave, Dortmunder

Str. 383a, 44577 Castrop-Rauxel,

Tel. 0 23 05/97 390 oder www.

pflegedienst sprave.de

23


„Bei 70 Prozent der über 80-Jährigen

finden sich krankhafte

Ausstülpungen der Darmwand“,

erklärt Dr. Hinrich Böhner, der

neue Chefarzt der Chirurgie am

Kath. Krankenhaus Dortmund-

West. Diese so genannten Divertikel

sind Schwachstellen,

die zunächst zu Abzessen und

Entzündungen und schließlich

zu einem Durchbruch der Darmwand

mit akut lebensbedrohlichen

Folgen führen können.

Die Divertikelerkrankung hat

in den westlichen Industrienationen

inzwischen epidemische

Züge angenommen. „Immer öfter

sehen wir Patienten unter 50

Jahren, selbst Menschen unter 40

Jahren kommen mit dem Problem

ins Krankenhaus“, erklärt Böhner.

Sehr wahrscheinlich hat diese

Zunahme der behandlungsbedürftigen

Erkrankungsfälle etwas

mit unseren Ernährungsgewohnheiten

zu tun.

In Ostasien, berichtet der erfahrene

Chirurg, sei die Krankheit

beispielsweise deutlich seltener.

„Aber nach Amerika ausgewanderte

Ostasiaten leiden in der

zweiten Generation darunter fast

Anzeige

Darmchirurgie

- Divertikel auf dem Vormarsch -

Dr. Hinrich Böhner (re.), Chefarzt der Chirurgie, am Krankenbett.

genau so häufig wie die normale

amerikanische Bevölkerung.“

„Wichtig ist die richtige Diagnose“,

sagt der neue Chefarzt,

„sowie das Wissen, dass unbehandelt

das Risiko für einen

Durchbruch und eine Bauchfellentzündung

besteht. Wenn

Divertikel nur einmal im Leben

auftreten, müssen sie nicht unbedingt

operativ versorgt werden.

Aber beim zweiten Mal oder

bei einem komplizierten Verlauf

sollte der betroffene Darmteil

entfernt werden. Wenn alles gut

heilt, ist das kein großer Aufwand.“

Die Diagnostik erfolgt im

Computertomographen. Mit Hilfe

dieses bildgebenden Verfahrens

kann auch zunächst eine Drainage

in Abzesse gelegt werden, um

den Entzündungsprozess zurückzudrängen

und gegebenenfalls

eine Operation zu erleichtern.

Dr. Böhner wird neben der allgemeinen

chirurgischen Versorgung

Schwerpunkte in den Bereichen

Darmerkrankungen, Krankheiten

der Schild- und Nebenschilddrüse

sowie der Gefäßerkrankungen

setzen. Das Darmzentrum Ruhr,

zu dessen Gründern das Kath.

Krankenhaus gehört, bietet aus

seiner Sicht den idealen Rahmen

für eine deutliche Verstärkung

der Versorgung von Patienten mit

Darmkrebs am Standort Dortmund-West.

„Im Frühstadium kann der Darmkrebs

so behandelt werden, dass

die Lebenserwartung des Patienten

nicht verändert ist“, stellt

Böhner fest. „Selbst im fortgeschrittenen

Stadium kann die

Krankheit geheilt werden. Je nach

Stadium und Lokalisation des Tumors

kommen unter Einbindung

von Strahlen- und Chemotherapie

unterschiedliche Behandlungsstrategien

zum Einsatz. Deshalb

ist die interdisziplinäre Fallbesprechung

in Tumorkonferenzen

unabdingbar für eine umfassende

Patientenversorgung.“

Kontakt:

Kath. Krankenhaus Dortmund-

West, Zollernstr. 40, 44379 Dortmund

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