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Natürlich von hier 2015

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www.hallo-muensterland.de Anzeigen-Sonderveröffentlichung |Ausgabe 1/<strong>2015</strong><br />

Helden<br />

<strong>von</strong>Nebenan<br />

Tradition<br />

verpflichtet<br />

Genuss<br />

undNatur<br />

<strong>Natürlich</strong> <strong>von</strong><strong>hier</strong><br />

StadtAnzeiger


Foto: Sebastian Rohling<br />

Foto:MeikeKessler<br />

2<br />

<strong>Natürlich</strong> ist das <strong>von</strong> <strong>hier</strong><br />

Verlag:<br />

Hallo-Gratiszeitung-VerlagGmbH<br />

Soester Straße 13<br />

48155 Münster<br />

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Fax 02 51 /6 90 96 20<br />

www.hallo-muensterland.de<br />

anzeigen@hallo-muensterland.de<br />

redaktion@hallo-muensterland.de<br />

Anzeigen:<br />

Jens Schneevogt<br />

s 02 51 /6 90 96 23, Fax -20<br />

Geschäftsführung:<br />

Thilo Grickschat<br />

Redaktionsleitung:<br />

ClaudiaBakker<br />

s 02 51 /6 90 96 12, Fax -10<br />

Sonderveröffentlichung „<strong>Natürlich</strong> <strong>von</strong> <strong>hier</strong>“<br />

Redaktion:<br />

Sebastian Rohling<br />

s 02 51 /6 90 96 08, Fax -10<br />

Vertrieb:<br />

AschendorffDirekt GmbH &Co. KG<br />

Soester Straße 13<br />

48155 Münster s 02 51 /690665<br />

Technische Herstellung:<br />

AschendorffDruckzentrum GmbH&Co. KG<br />

An der Hansalinie 1·48163 Münster<br />

Urheberrechtshinweis: Die Inhalte, Strukturen und das<br />

Layout dieser Zeitung sind urheberrechtlich geschützt.<br />

Jegliche Vervielfältigung, Veröffentlichung oder sonstige<br />

Verbreitung dieser Informationen, insbesondere<br />

die Verwendung <strong>von</strong> Anzeigenlayouts, Grafiken, Logos,<br />

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bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des<br />

Verlages.<br />

Das Münsterland hat viele lokale und regionale Spezialitäten zu bieten<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Regionale Produkte erfreuen sich immer<br />

größerer Beliebtheit. Das hat<br />

unter anderem die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaftinmehreren<br />

Untersuchungen bestätigt.<br />

Das wissen auchdie Produzenten<br />

und Vertreiber<br />

und kommen dem deutschen<br />

Verbraucher entgegen.<br />

Der will wissen, woher sein<br />

Obst und Gemüse kommt oder<br />

unter welchen Bedingungen<br />

Milch- oder Fleischprodukte hergestellt<br />

werden. Das Resultat am<br />

Ende istdann, dass selbstKlimamuffel<br />

zugunsten des Klimas<br />

lieber lokal als global einkaufen,<br />

getreu dem Motto:<br />

„Supportyour local dealer“<br />

–also die lokalen Händler<br />

zu unterstützen.<br />

Um lokale Produkte<br />

zu erkennen, muss der<br />

Konsument sich mit<br />

seinem Essen auseinandersetzten.<br />

Denn<br />

nur weil ein Firmensitz in<br />

der Region ist, heißt das nochlange<br />

nicht, dass das Endprodukt aus lokalen<br />

Komponenten entstandenist.<br />

Im Münsterland gibt es deswegen<br />

unter anderem das Münsterland-<br />

Siegel, das Verbrauchern Orientierung<br />

gibt, da es klareRichtlinien für<br />

die Vergabe gibt. „Das fängt mit der<br />

Definition der Region an. Zum<br />

Münsterland zählen die Kreise Borken,<br />

Coesfeld, Steinfurt<br />

und Warendorf sowie die kreisfreie<br />

Stadt Münster. Produkte wie<br />

Obst, Gemüse und Getreide sind im<br />

Münsterland gewachsen und wurden<br />

<strong>hier</strong> geerntet. Bei Fleisch- und<br />

Wurstwaren gilt: Die Tiere müssen<br />

im Münsterland gemästet und geschlachtet<br />

worden sein. Bei allen<br />

anderen verarbeiteten Produkten<br />

muss der letzte wesentliche<br />

Wertschöpfungsschritt<br />

in der Region erfolgen“,<br />

erklärtder Geschäftsführers<br />

des Netzwerks, Dr.<br />

Jürgen Grüner.<br />

Auch wenn letztlich der<br />

Verbraucher durch seinen<br />

Kauf bestimmt, welche Produkte<br />

im Supermarkt zu<br />

finden sind, so muss die<br />

Möglichkeit zur lokalen<br />

Entscheidung gegeben<br />

sein. Ein Trend, der insbesondere im<br />

Bio-Bereichdurch zahllose Bio-Marken<br />

aufgegriffen worden ist. Doch<br />

nicht nur das Bio-Siegel sollte die<br />

Kaufentscheidung beeinflussen:<br />

Auch auf die Herkunft der Lebensmittel<br />

sollte geachtet werden achten.<br />

Viele, der für den täglichen Bedarf<br />

benötigten Lebensmittel, können<br />

durch das regionale Angebot abgedeckt<br />

werden. Typisch für das<br />

Münsterland ist die große Vielfalt<br />

an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln.<br />

„Viele Verbraucher wissen<br />

allerdings oftmals gar nicht, was alles<br />

im Münsterland hergestellt wird:<br />

<br />

Sebastian<br />

Rohling<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

Lokal, regional, nicht egal –Was das Münsterland zu bieten hat................Seite 2&3<br />

Kein Fleischwie jedes andere...........................................................................Seite 4&5<br />

Wenn der „Grill“ Rauchzeichen gibt................................................................Seite 6<br />

Durstlöscher und feuchte Gaumenfreunde......................................................Seite 8&9<br />

Das Bunte Bentheimer Schwein und der Arche-Hof..............................................Seite 10<br />

Digitale Einkaufshelfer..........................................................................................Seite 11<br />

Hier kommt der Honig her.............................................................................Seite 12 &13<br />

CSA: Landwirtschaftganz solidarisch...................................................................Seite 14<br />

Streuobstwiesenund ihreSäfte..............................................................................Seite 15<br />

Eine kleine Getreideschule....................................................................................Seite 18


Nudeln oder eben auchKaffee, um<br />

nur einige zu nennen. Es gibt bei uns<br />

Einiges zu entdecken. Wir ermutigen<br />

die Verbraucher, sich einmal gezielt<br />

auf eine Entdeckungsreise zu begeben,<br />

um die vielfältigen regionalen<br />

Genüsse kennenzulernen“, sagt Jürgen<br />

Grüner.<br />

Ein Kriterium, warum sich immer<br />

mehr Verbraucher für regionale Produkte<br />

entscheiden, ist die bessere<br />

Nachvollziehbarkeit, woher die Ware<br />

kommt und wie sie produziert wird.<br />

Der regionale Bezug und die Nähe<br />

zum Hersteller geben dem Verbraucher<br />

Sicherheit und schaffen Vertrauen<br />

–denn nicht zuletzt haben auch<br />

die zahlreichen Lebensmittelskandale<br />

der letzten Jahredazu geführt, dass<br />

der Konsum regionaler Produkte derzeit<br />

regelrecht boomt. Das wissen<br />

auch die<br />

lokalen<br />

Produzenten,<br />

weiß Grüner:„Als<br />

Verein helfen<br />

wir den Erzeugernbei<br />

der Vermarktung<br />

ihrer Produkte<br />

über ein Herkunftssiegel<br />

und Gemeinschaftsmarketing.<br />

Ihre Produkte stehen für Qualität<br />

durch gesicherte Herkunft, Umweltschutz<br />

durch kurze Transportwege<br />

und Verbundenheit durch Nachbarschaft.<br />

Letztere zeichnet sich vor allem<br />

durch das regionale, vorallem soziale<br />

Engagement unserer Mitgliedsunternehmen<br />

vor Ort aus.“<br />

Vorallem aber wird durch die kürzeren<br />

Transportwege deutlich weniger<br />

klimaschädliches CO ²<br />

freigesetzt.<br />

Sichfür den Kauf regionaler Produkte<br />

zu entscheiden hat damit nicht nur<br />

für den einzelnen Verbraucher Vorteile,<br />

sondernfür die Gesellschaftinsgesamt.<br />

Je mehr regionale Ware konsumiertwird,<br />

desto weniger Lebensmitteltransporte<br />

über große Distanzen<br />

sind entsprechend nötig. Aber als Verbraucher<br />

sollte darauf geachtet werden,<br />

dass regional wie saisonal eingekauftwird.<br />

Denn nur wenn beide Faktoren<br />

zusammenkommen, ist der<br />

Tisch nicht nur besonders abwechslungsreich<br />

gedeckt, dann schont das<br />

auch aktiv die Umwelt.<br />

Aber nicht nur auf Herkunftsollten<br />

Verbraucher achten. Gerade in Zeiten<br />

<strong>von</strong> Lebensmittelverschwendung<br />

und Müllbergen ist eswichtig, sich<br />

auchumdas „hässliche“ Gemüse und<br />

Obst zukümmern. Denn bis zu 40<br />

Prozent der Früchte und des Gemüses,<br />

die geerntet werden, schaffen es<br />

garnicht erst auf unseren Teller,dasie<br />

nicht zum Verkauf feilgeboten werden.<br />

Krumme Gurken, kleine Äpfel<br />

oder unförmige Kartoffeln werden bereits<br />

im Vorfeld aussortiert. Diese sogenannten<br />

„Misfits“ gelangen bislang<br />

nicht in den Verkauf –letztlich<br />

aus rein optischen Gründen, weil sie<br />

eben zu krumm, zu klein oder herzförmig<br />

gewachsen sind.<br />

Soll sich andieser Verschwendung<br />

etwas ändern, dann muss nicht nur<br />

der Handel so mutig sein, es in das<br />

Sortiment aufzunehmen –der Konsument<br />

muss es am Ende auchkaufen –<br />

vor allem, wenn es <strong>von</strong> <strong>hier</strong> ist.<br />

3<br />

Fotos: sebastian rohling<br />

Seit 1837<br />

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SPIRITUOSEN<br />

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Gold<br />

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4<br />

Fotos: Meike Kessler<br />

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Vom Samen zum Steak<br />

Familie Holtmann züchtet seltene Wagyu-Rinder<br />

Von Meike Kessler<br />

Mitten im Münsterland züchtetein landwirtschaftlicher<br />

Betrieb Wagyus. Die seltene<br />

Rasse ist gefragt bei Sterneköchen<br />

und Feinschmeckern,die sichdas Fleisch<br />

leisten können. Es gilt als das teuerste<br />

und exklusivste der Welt.<br />

Auch ein Restaurant aus Münster<br />

gehört zum Kundenstamm.<br />

„Wir schlachten nur<br />

zwei Mal im Jahr“, erklärtMelanie<br />

Holtmann. Im Familienbetrieb<br />

übernimmt sie die Vermarktung des<br />

Fleisches. Ihr Mann Reinhard ist gelernter<br />

Landwirtund für die Zucht und<br />

Fütterung der Tiereverantwortlich. „Zu<br />

Weihnachten kommen zwei und zu Osternein<br />

Ochse zum Metzger.“ Die Kunden<br />

wissen das und bestellen weit im<br />

Voraus.<br />

„Wir bieten Fleisch mit einer 10er<br />

Marmorierung an“, sagt die Mutter<br />

zweier Kinder. „Für unseren europäischen<br />

Gaumen ist das schon sehr gehaltvoll.“<br />

Eine 12er Marmorierung,<br />

gibt es nur bei den Rindern aus der Ursprungsheimat<br />

Kobe.<br />

Auf dem Hof<br />

in Münster-Albachten<br />

weiden derzeit<br />

rund 100 Wagyu-Rinder.<br />

Neben dem<br />

landwirtschaftlichen<br />

Vollerwerbsbetrieb<br />

mit der Haltung<br />

<strong>von</strong> Rindern,<br />

Schweinen und<br />

Ackerbau haben sich<br />

Reinhardund Melanie<br />

Holtmann auf die Zucht<br />

der seltenen Rinder spezialisiert.<br />

In Deutschland<br />

gibt es insgesamt nur rund<br />

600 bis 700 Tiere dieser Rasse.<br />

„Darunter befinden sich allerdings<br />

auchKreuzungen“, erklärt<br />

die Expertin. Familie Holtmann<br />

züchtet nur reinrassige Wagyus –<br />

und das seit sieben Jahren.<br />

Dafür wird der Kuh nach der<br />

Befruchtung die Gebärmutter<br />

ausgespült. „Dort befinden<br />

sich bis zu drei Embryonen“,<br />

erklärt die Fachfrau. „Einer<br />

wirdder Kuhwieder eingesetzt,<br />

damit sie ihn austragen kann.<br />

Die anderen zwei werden so genannten<br />

Leihmütterneingepflanzt.“ Neun<br />

Monate tragen dann beispielsweise<br />

Holsteiner Kühe die wertvollen Wagyu-Kälber<br />

aus. „Es gibt einfach zu<br />

wenige reinrassige Wagyu-Kühe, um<br />

die Züchtung<br />

ohne Leihmütter<br />

machen zu<br />

Zitat<br />

können“, erklärt<br />

„Um diese Marmorie-<br />

Melanie rung zu erhalten, muss<br />

Holtmann. man die Tiere jedoch<br />

„Die Milchbauern,<br />

auch entsprechend hal-<br />

die ten und füttern.“<br />

uns ihre Kühe<br />

leihen, profitieren<br />

Melanie Holtmann<br />

auch, da<br />

die Kühe nach<br />

der Trächtigkeit wieder mehr Milch<br />

geben.“<br />

Wenn das Kälbchen zwei Wochen<br />

nachseiner Geburtauf den Hof in Albachten<br />

kommt, wirdesmit dem Parfüm<br />

„4711“ eingesprüht. „Alle Kälber<br />

riechen bei uns danach, so dass unsere<br />

Wagyu-Mutterkühe die Kälber als<br />

ihre eigenen annehmen und am<br />

Euter saugen lassen, denn so<br />

gedeihen die Kälber noch am<br />

besten“, weiß die Expertin.


Und der Bedarf ist groß –daesnur<br />

wenige reinrassige Tiere in Deutschland<br />

gibt und weil das Fleisch mit seiner<br />

feinen Fettmarmorierung ganz besonders<br />

schmeckt. „Um diese Marmorierung<br />

zu erhalten, mussman die Tiere<br />

jedoch entsprechend halten und<br />

füttern“, erklärt Melanie Holtmann.<br />

Die Tierestehen frei auf der Weide und<br />

kommen erst ein Jahr vorder Schlachtung<br />

in den so genannten Offenstall.<br />

Beheizbare Tränken, Massagebürsten<br />

und eine Stereoanlage verwöhnen die<br />

Tiere. „Unsere Wagyus hören oft Simon<br />

und Garfunkel.“ Sie stehen<br />

nicht auf Spaltenböden,sondern<br />

auf Stroh und können<br />

sichaussuchen, ob sie sich<br />

drinnen oder draußen<br />

aufhalten wollen. „Hochenergetische<br />

Kost<br />

unterstützt<br />

das Ausbilden der Marmorierung.“<br />

In der konventionellen Rinderhaltung<br />

istein Rind nacheineinhalb Jahren<br />

schlachtreif. Es gehe darum, möglichstschnell<br />

möglichstviel Fleischzu<br />

produzieren. „Um jedoch qualitativ<br />

hochwertiges und feinfasriges Fleisch<br />

zu bekommen, brauchen wir langsames<br />

Wachstum“, erklärt die Fachfrau.<br />

Das könne bei Wagyus schon mal drei<br />

bis vier Jahre dauern.<br />

Die Kunden aus dem Norden und<br />

Süden Deutschlands, die Sterneköche<br />

und Feinschmecker zahlen dann 250<br />

Eurofür ein Kilo Filetoder 20 Eurofür<br />

ein Kilo Gulaschvom Wagyu-Rind aus<br />

dem Münsterland.<br />

www.wagyu-muensterland.de<br />

VomArbeitstier zur Delikatesse<br />

Wagyu bedeutet übersetzt<br />

„Schwarzes Rind<br />

aus Japan“ und bezeichnet<br />

Arbeitsrinder aus der japanischen<br />

Region Kobe, die früher<br />

zur Ackerbestellung den<br />

Pflug über die Felder zogen.<br />

Es wurde nur mit der Genetik<br />

gezüchtet, die liebenswürdige<br />

Tiere hervorbrachte,<br />

damit die Bauern mit ihnen<br />

gut arbeiten konnten.<br />

Erst später lernten die Menschen<br />

das Fleisch schätzen.<br />

Das Besondere an dem<br />

Wagyu ist sein intramuskuläres<br />

Fett. Das fein marmorierte<br />

Fleisch wird eingeteilt<br />

in die Kategorien eins für<br />

die schlechteste und zwölf<br />

für die beste ausgebildete<br />

Marmorierung. Ein Deutsches<br />

Angus-Rind schafft<br />

höchstens eine sechs. Das<br />

Fleisch verfügt zudem über<br />

einen hohen Anteil an ungesättigten<br />

Fettsäuren.<br />

In den 1990er Jahren durften<br />

zur Erforschung nur wenige<br />

Tiereindie USAexportiert<br />

werden. Erst seit Mitte<br />

2014 dürfenwieder in geringen<br />

Mengen Fleisch, lebende<br />

Rinder, Embryonen und<br />

Samen aus Japan exportiert<br />

werden. In Deutschland gibt<br />

es nur wenige sachkundige<br />

Züchter,die reinrassige Vollblut-Wagyus<br />

halten. Im<br />

Münsterland züchtetnur Familie<br />

Holtmann die seltene<br />

Tierrasse.<br />

(kes)<br />

Erste<br />

Auktion<br />

Europas<br />

Gala-Abend und Versteigerung<br />

locken im September<br />

Zucht- und Auktionsinteressierte<br />

könnensicham11. September (Freitag)<br />

bereits einen Eindruck vomAngebot<br />

machen. Versteigert werden<br />

nicht nur weibliche Tiere und Kälber, sondernauchZuchtbullen<br />

und Embryopakete,<br />

alle erbfehlerfrei und reinrassig.<br />

Von 19bis 24 Uhr steht der Gala-Abend<br />

im Mövenpick Hotel Münster ganz im Zeichen<br />

des japanischen Rindes. Harry Wijnvoordführtdurch<br />

den Abend, zu dem alle<br />

Wagyu-Liebhaber eingeladen sind. Sternekoch<br />

Holger Strombergpräsentiertkulinarische<br />

Impressionen. Infos und Tickets unter<br />

02533/589 31 34 oder per E-Mail<br />

wagyu-gala@mm-me.de.<br />

„Landwirtschaft trifft Kulinarik“ ist das<br />

Mottoam12. September ab 11 Uhr auf dem<br />

Betrieb Holtmann in Münster-Albachten.<br />

Um 12 Uhr startetein Expertentalk mit den<br />

Sterneköchen Björn Freitag und Holger<br />

Stromberg, moderiert <strong>von</strong> Harry Wijnvoord.<br />

BjörnFreitag bereitetanschließend<br />

Teile vomWagyu zu. Ein Bier-und ein Weinsommelier<br />

begleiten die Veranstaltung.<br />

Auktionator Andreas Aebi, unterstützt<br />

<strong>von</strong> Wagyu-Züchter Jim Hoskens aus den<br />

USAund Dr.Hubertus Diers<strong>von</strong> WWSGermany,<br />

startetum16Uhr mit der ersten Wagyu-Auktion<br />

Europas.<br />

Den ganzen Tag über gibt es ein buntes<br />

Programm mit Hüpfburg und Ballonkünstler<br />

sowie Ausstellern rund um das Thema<br />

Landwirtschaft.<br />

(kes)<br />

5<br />

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Bestesaus der Region<br />

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Montag bis Samstag<br />

<strong>von</strong> 8.00 –21.00 Uhr<br />

Gantenstraße 8imBWS-Zentrum<br />

St.-Borghorst<br />

Infoline: 02552/994820<br />

Montag bis Samstag<br />

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...und mehr als 500 weitere Artikel aus der Region im Sortiment!<br />

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Montag bis Samstag<br />

<strong>von</strong> 8.00 –20.00 Uhr


Foto: Robert Meyer Catering<br />

6<br />

SMOKEN hat<br />

nichts<br />

mit Zigaretten zu tun. Ein<br />

Barbecue-Smoker ist ein<br />

holz- oder kohlebefeuerter<br />

Ofen, in dem Speisen<br />

im heißen Rauch gegart<br />

oder geräuchert werden.<br />

Den größten Smoker der<br />

Region hat das Team <strong>von</strong><br />

Robert Meyer Catering<br />

aus Gronau. „Mit ihm<br />

können bis zu 1500 Personen<br />

bewirtet werden“, so<br />

der BBQ-Vizeweltmeister<br />

<strong>von</strong>Jamaica, RobertMeyer.<br />

(sr)<br />

Gemüse: Jung und knackig<br />

Umweltgerecht erzeugt, regional<br />

angebaut? Der Trend zu bewusster<br />

Ernährung ist ungebrochen<br />

und erreicht jetzt eine neue Dimension.<br />

Den heimischen Garten<br />

oder Balkon. Immer<br />

mehr Menschen<br />

wollen ihr Obst und<br />

Gemüse selber ziehen, das Interesse<br />

an Nutzgarten und Urban<br />

Stolz sein auf die eigene Ernte<br />

Gardening steigt weiter –und erreicht<br />

einen neuen Höhepunkt,<br />

sind sich die unterschiedlichen<br />

Experten der grünen Branche allesamt<br />

einig.<br />

Ob Tomaten auf der Terrasse,<br />

Kohlrabi im Beet oder Mini-Apfelbäume<br />

auf dem Balkon: „Seit<br />

fünf Jahren sind Obst- und Gemüsepflanzen<br />

für Zuhause zunehmend<br />

gefragt. Die Gärtner<br />

haben darauf mit neuen Sorten<br />

reagiert. Und Marktstudien sagen<br />

diesem sehr bewussten<br />

Trend noch enorme Steigerungen<br />

voraus“, erklärt Eva Theuerkauf,<br />

Präsidentin des Landesverbands<br />

Gartenbau Rheinland.<br />

Dabei erreicht der Trend nicht<br />

nur die Beete der Eigenheimbesitzer,sondernzunehmend<br />

auch<br />

die Balkone und Terrassen der<br />

„Städter“. Mit der richtigen Sortenauswahl<br />

könne sogar auf dem<br />

Balkon ein Gemüsegarten für die<br />

ganze Familie sprießen, erklärt<br />

Hubertus Peters, Chefeinkäufer<br />

<strong>von</strong> „Blumen Risse“: „Hier ist<br />

sorgsame Pflege wichtig, denn in<br />

Pflanzgefäßen können Wasser<br />

und Nährstoffe nur begrenzt gespeichert<br />

werden.“ (pm/sr)<br />

Bäckerei Geiping <strong>von</strong><br />

Johannes Remmel ausgezeichnet<br />

BOTTLE-SHOP & TASTING-ROOM<br />

Von NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (v.r.) nehmen<br />

Hubertus und Ulrike Geiping sowie Bianca Kuhn und Michael Geiping<br />

den Preis „Meister.Werk.NRW“ entgegen. ZurAuszeichnung gratulieren<br />

die Landesinnungsmeister Heribert Kamm und Bernd Siebers.<br />

Lüdinghausen. Bereits zum zweiten Mal wurde nun die Bäckerei<br />

Geiping mit dem Preis „Meister.Werk.NRW“ ausgezeichnet,<br />

der vomNRW-Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz<br />

ausgeschrieben wird. Ministerpräsident Johannes<br />

Remmel überreichte Ulrike und Hubertus Geiping sowie Junior<br />

Michael Geiping und dessen Lebensgefährtin Bianca Kuhn die<br />

Auszeichnung.<br />

Anhand eines Fragenkatalogs wurden Kriterien wie Nachhaltigkeit<br />

etwa bei der Produktion, Personalplanung sowie traditionelles<br />

Handwerk bei der Warenherstellung und die Qualität<br />

<strong>von</strong>Aus-und Weiterbildung in dem Betrieb beurteilt.„Somit ist<br />

dies ein Preis, den sich unsere Mitarbeiter durch Ihre Leistung<br />

verdient haben“, resümiert Michael Geiping.<br />

BIERSPEZIALITÄTEN.<br />

BIERVERKOSTUNGEN.<br />

BIERBERATUNG.<br />

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Foto: Deutscher Brauer-Bund e.V.<br />

8<br />

Milchig, klar oder edel<br />

Im Münsterland leben eine Reihe <strong>von</strong> Produzenten <strong>von</strong> flüssigen Gaumenfreuden<br />

Von Sebastian Rohling<br />

An warmen Tagen benötigt der<br />

Körper mehr Flüssigkeit, um fit<br />

und leistungsfähig zu bleiben.<br />

Die Deutschen greifendann<br />

bevorzugt<br />

zu natürlichem Mineralwasser.<br />

Es ist mit<br />

einem<br />

Pro-Kopf-<br />

Verbrauch<br />

<strong>von</strong>143 Liternder<br />

beliebteste Durstlöscher<br />

in<br />

Deutschland. „Es<br />

ist die Naturbelassenheit<br />

und<br />

Qualität <strong>von</strong> Mineralwasser,<br />

die Verbraucher zu<br />

schätzen wissen“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin<br />

Anja<br />

Krumbe. Das Naturprodukt erhält<br />

als einziges Lebensmittel in<br />

Deutschland eine amtliche Anerkennung.<br />

„Mineralwasser ist das einzige<br />

Getränk, das auf natürliche Weise<br />

entstehtund als streng geprüftes<br />

Naturprodukt beim Verbraucher<br />

ankommt“, so Anja Krumbe.<br />

Als Naturprodukt unterliegt<br />

Mineralwasser einem besonderenSchutz<br />

und den strengen Anforderungen<br />

der Mineral- und<br />

Tafelwasserverordnung. Sicherheit,<br />

Hygiene und Qualität bestimmen<br />

den Prozessder Gewinnung<br />

und Abfüllung. So wirdnatürliches<br />

Mineralwasser direkt<br />

am Quellort sicher in Flaschen<br />

abgefüllt und fest verschlossen.<br />

Vonden mehr als 500deutschen<br />

Mineralwässern gibt es das erfrischende<br />

Nass auch aus der Region.<br />

Eine Auflistung <strong>von</strong> Mineralwasserbrunnen<br />

gibt es unter<br />

anderem auf der Homepage:<br />

www.mineralwasser.com.<br />

Jedes Mineralwasser in<br />

Deutschland ist ein individuelles,<br />

regionales Produkt mit einer<br />

ganz eigenenZusammensetzung<br />

an Mineralstoffen, Spurenelementen<br />

und Kohlensäure und<br />

einem einzigartigen Geschmack.<br />

So wie bei dem anderen<br />

Lieblingsgetränk der Deutschen.<br />

Allerdings geht der Trend<br />

<strong>hier</strong> eindeutig gegen die „Verwässerung“.<br />

Der Trend schwapptseit geraumer<br />

Zeit über den großen Teich:<br />

mit Liebe, Experimentierfreude<br />

und Handwerkskunst gefertigte<br />

Gerstensäfte. Philipp Overberg<br />

zählt zu den Pionieren auf dem<br />

Gebiet. Seit2013braut der Münsteraner<br />

selbst. Zum Getränk an<br />

sich hatte er einst ein eher gespaltenes<br />

Verhältnis. Beziehungsweise<br />

zu dem, was inRiesenmengen<br />

industriell gefertigt<br />

wirdund auf dem Wegindie Flaschen<br />

nicht nur jeglichen<br />

Charme einbüßt, sondern vorallem<br />

sämtliche Aromen. Das war,<br />

nun ja, nicht sein Bier.<br />

Lust auf Lecker? ObsthOf!<br />

Saisonales und Regionales –auch in Bio-Qualität<br />

Öffnungszeiten: Mobis Fr 9-19 Uhr und Sa 9-18 Uhr<br />

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In den Sommerferien: Zufahrt <strong>von</strong> der B51 –Straßensperrung Richtung Handorf!<br />

Jetzt Erdbeeren<br />

aus eigener Ernte –<br />

auch zum selber pflücken!<br />

In unserem Hofladen findenSie Gemüse &Obst,<br />

Fleisch-und Käsespezialitäten, Bio-Weine und<br />

eingroßesNaturkostsortiment.<br />

Gronhorst 6•48231 Warendorf-Freckenhorst •Telefon 02581-4301<br />

www.biohof-warendorf.de<br />

Info<br />

ie Craft-Beer-Bewegung, man<br />

Dmag es kaum glauben, kommt<br />

aus den USA. Dort, wo man das<br />

Budweiser allen Ernstes schon mal<br />

im Eiskübel serviert. Inzwischen,<br />

weiß der Münsteraner Roland Tauber,<br />

gebe es exzellente Mikro-<br />

Brauereien aber auch in Italien,<br />

Belgien oder England. Britische<br />

Kolonialherren(wersonst?) haben<br />

einst das India Pale Ale, Star unter<br />

den neuen Produkten, erfunden.<br />

Indem sie das Getränk, der langen<br />

Reise wegen extrem hopfenhaltig,<br />

einfach unverdünnt tranken.<br />

Ein Leuchtturm in der Region<br />

ie Steinfurter Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland<br />

D(BUND) hat den Ladbergener Bioland-Hof Fiegenbaum als ‚Leuchtturm‘ausgezeichnet.<br />

Die Auszeichnung als Leuchtturmgibt es als besondereAnerkennung<br />

für das langjährige,beharrlicheEngagement<strong>von</strong> Reinhardund Monika<br />

Fiegenbaumfür eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Gemeinsam<br />

mit anderen Bauern hätten sie frühzeitig das Thema ‚Gentechnik‘<br />

aufgegriffen und in den eigenen Berufsstand und die breite Öffentlichkeit<br />

getragen. Zudem hätten sie die größte<br />

gentechnikfreie Region in Nordrhein-<br />

Westfalen mit aufgebautund würden immer<br />

wieder wichtige, wenngleich<br />

unbequeme Diskussionen<br />

anstoßen, so der<br />

BUND in Pressemitteilung.<br />

(pm)<br />

Fotos(2): Sebastian Rohling


Foto: Sebastian Rohling<br />

Zitat<br />

Also griff Overberg teils mittelalterliche<br />

Rezepte auf, gab zum Beispiel<br />

Schwarzbrot dazu (Pumpernickel Porter).<br />

Oder er ließ Hopfen und Malz „in<br />

einer Metzgerei in Münster Roxel“ räuchern.<br />

Das Ergebnis, kein Witz: Bockwurst-Bock.<br />

„Halbberuflich“ sei er inzwischen<br />

Braumeister – zur anderen<br />

Hälfte, wasfür den Verkauf der Flaschen<br />

womöglich gar nicht so verkehrt ist:<br />

Werbetexter.<br />

Er macht im laufenden Jahr „um die<br />

400 Hektoliter“. Als „Gastbrauer“. Irgendwann<br />

wolle er seine Produkte in<br />

eigenenRäumlichkeiten herstellen.Das<br />

die Kundschaft für solche Spezialitäten<br />

vorhanden ist,<br />

„Mineralwasser ist das einzige<br />

Getränk, das auf natürliche<br />

Weise entsteht und als<br />

streng geprüftes Naturprodukt<br />

beim Verbraucher ankommt“<br />

Anja Krumbe<br />

zeigten nicht<br />

zuletzt Bierfeste<br />

wie das in<br />

Münster oder<br />

Lengerich.<br />

Handarbeit<br />

und Liebe zum<br />

bezie-<br />

Detail,<br />

hungsweise<br />

Geschmack,<br />

kostet den Kunden am Ende mehr, als<br />

der Gerstensaft der großen Brauereien.<br />

Dafür bekommt er aber in der Regel ein<br />

Premium-Bier, das den Namen auch<br />

verdient. Fruchtig, schokoladig oder<br />

eben wurstig. Über Geschmack lässt<br />

sich halt nicht streiten. Da viele dieser<br />

Getränke nicht nur mehr Umdrehungen<br />

haben als die gängige Supermarktbiere,<br />

sondern man oftmals mit jedem<br />

Schluck eine neue Geschmacksnote<br />

entdeckt, solle man sichfür den Verzehr<br />

Zeit nehmen, empfiehlt Roland Tauber<br />

vomDeutschen Bierinstitut, das praktischerweise<br />

seinen Sitz ebenfalls in<br />

Münster hat. Wie auch das „Läuterwerk“,<br />

ein weiteres Unternehmen und<br />

ein Zusammenschluss dreier örtlicher<br />

Hobby-Hersteller. Da braut sich was<br />

zusammen –wenn denn Bier das favorisierte<br />

Getränk ist.<br />

Es gibt aber auch noch andere<br />

Möglichkeiten sich zu lokal erfrischen.<br />

Zum Beispiel mit einer koffeinhaltigen<br />

Limo. Neben den großen<br />

Herstellern aus Übersee, gibt<br />

es –ähnlichwie beim Bier –immer<br />

mehr lokale Anbieter <strong>von</strong> Cola-<br />

Produkten. Neben den großen<br />

Getränkespezialisten tummeln<br />

sichaber auchimmer mehr kleine<br />

lokale Erzeuger auf dem<br />

Markt. Neben dem Bekannten<br />

Produkt Fritz-Cola aus Hamburg<br />

istauchdie Liba-Colaaus<br />

der Domstadt in immer mehr<br />

Munde.<br />

Sollte der Genuss <strong>von</strong> Alkoholika<br />

oder großer Mengen<br />

süßer Limo nicht ausarten,<br />

so kann <strong>von</strong> einem anderen<br />

Getränk ruhigen Gewissens<br />

auch mal etwas<br />

mehr getankt werden. Die<br />

Rede ist <strong>von</strong> dem Stoff, der<br />

müde Männer munter<br />

macht und bei vielen Café-<br />

Spezialitäten eine große<br />

Rolle spielt: Die Milch. Es<br />

gibt sogar Orte, an einem<br />

Ort imMünsterland kann<br />

sie sogar sprichwörtlich getankt<br />

werden. So zum Beispiel<br />

an der Milchtankstelle<br />

in Billerbeck.<br />

Egal was sie trinken um<br />

ihren Gaumen zu erfreuen<br />

oder einfach nur um sitt zu<br />

werden – unsere Heimat<br />

bietet für nahezu jeden das<br />

Richtige.<br />

9<br />

Foto: Christoph Assmann/Berlin<br />

E<br />

Westfälische<br />

Highlands<br />

ine ganz andereTrinkflüssigkeit,<br />

nämlich das „Wasser des<br />

Lebens“, wird ebenfalls im<br />

malerischen Münsterland produziert:<br />

der Whisky. Sind eher die Tropfen aus<br />

Schottland sowie Irland bekannt gibt es<br />

auch Deutsche Spezialitäten.<br />

So wurde in diesem Jahr der J.B.G Single<br />

Malt Whisky im diesjährigen Wettbewerb des<br />

ISW, Internationaler Spirituosenwettbewerb,<br />

in der Kategorie Deutsche Whisky, Single Malt,<br />

mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde.<br />

Der Name des Edeldestillates: „Münsterländer<br />

Whisky“, der <strong>von</strong> der Gutsbrennerei Joh. B.<br />

Geuting in Bocholt hergestellt wird. „Vier<br />

verschiedene Labels, darunter zwei Single Malt<br />

Whiskys und zwei Single Grain Whiskys<br />

konnten erstmals imSeptember 2013 abgefüllt<br />

werden“, erzählt Geschäftsführer Magnus<br />

Geuting. Der Familienbetrieb wird<br />

bereits in sechsten Generation<br />

geführt.<br />

„Die<br />

Münsterländer<br />

Single Malt und<br />

Single Grain<br />

Whiskys werden mit<br />

eigenem, quellfrischen<br />

Brunnenwasser zweifach<br />

destilliert und auf die<br />

g ewünschte Trinkstärke<br />

ei<br />

ngestellt“, soGeuting.<br />

www.damhus.de<br />

48720Rosendahl ·info@damhus.de ·02566-93020<br />

Wenn es um Qualität geht, kennen wir keine Kompromisse!<br />

Das ist einer der Grundsätze,<br />

Umsichtig handeln - Lebensmittel schaffen<br />

Legen Sie Ihre<br />

KOHLE sinnvoll an.<br />

worauf Familie und Mitarbeiter stolz sind!<br />

• Seit über 75 Jahren in Familienbesitz<br />

• Hauseigene Produktion<br />

• Herzhaft, würziges Geschmackserlebnis<br />

• Immer wieder prämierte Spitzenqualität<br />

• Erhältlich im gut sortierten Einzelhandel und Online.<br />

Aus Familientradition werden nur beste Zutaten verwendet.<br />

Das Geheimnis des guten Geschmacks wird traditionell<br />

<strong>von</strong> Generation zu Generation weitergegeben.<br />

- Menschen<br />

begeistern!


10<br />

Schwein gehabt<br />

Arche-Höfe setzen sich<br />

für den Erhalt alter<br />

Nutztierrassen ein<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Dass das Artensterben voranschreitet,<br />

ist bekannt.<br />

Tiger und Panda sind nur<br />

zwei <strong>von</strong> vielen symbolträchtigen<br />

Rassen.<br />

Was viele<br />

nicht wissen,<br />

ist,<br />

dass das Artensterben<br />

auch in der<br />

Landwirtschaft, gleich<br />

nebenan mit Kulturpflanzen<br />

und Nutztieren<br />

passiert. Auswirtschaftlichen<br />

Gründen haben<br />

sich wenige Hochleistungssorten<br />

und -rassen<br />

durchgesetzt und gewährleisten<br />

so, das wir<br />

tagtäglich satt werden.<br />

Gleichzeitig beklagen Experten,<br />

dass alle zwei Wochen<br />

eine Nutztierrasse<br />

ausstirbt. Damit wird der<br />

Genpool <strong>von</strong> Rassen, die<br />

sich über Jahrhunderte<br />

den lokalen Begebenheiten<br />

angepasst haben,<br />

ausgedünnt.<br />

Eine Entwicklung, die<br />

ein ein Verein aus<br />

Deutschland seit 1981<br />

aufhalten will. „Diese<br />

Vielfalt (der Haus- sowie<br />

Nutztieren) an Eigenschaften<br />

und Charakteren,<br />

Schönheiten und<br />

Genen zu erhalten und<br />

für die Nachwelt zu bewahren,<br />

sollte ein Anliegen<br />

jeder Kulturgesellschaftsein.<br />

Dieser Aufgabe<br />

fühlt sichunser Verein<br />

selbstlos verpflichtet“,<br />

heißt es unter anderem<br />

in der Präambel des Vereins<br />

der Gesellschaft zur<br />

Erhaltung alter und gefährdeter<br />

Haustierrassen<br />

(GEH).<br />

Ein Mitglied des Vereins<br />

istder Arche-Hof Büning<br />

in Laer. „Wir haben<br />

den 1896 erbauten Gutbetrieb,<br />

der heute als<br />

landschaftsprägende<br />

Hofstelle gilt, 1990 erworben.<br />

Seitdem betreiben<br />

wir einen Naturlandund<br />

Neulandbetrieb mit<br />

15 Hektar Grünland und<br />

60 Hektar Ackerland, auf<br />

dem wir ausschließlich<br />

das Futter für unsere artgerecht<br />

gehaltenen<br />

Tiere anbauen“, erklärt<br />

Maria Büning.<br />

Gemeinsam mit ihrem<br />

Mann kam ihr die Idee<br />

selbst Tiere zu züchten,<br />

da ihr die Qualität des<br />

Fleisches nicht genügte.<br />

„Am Anfang war es<br />

schon komisch, zumal<br />

ich eigentlich aus der<br />

Zahnmedizin<br />

komme“, so<br />

Zitat<br />

Büning, aber<br />

wir haben<br />

uns gut in<br />

unser neues<br />

Umfeld eingefunden.<br />

Haben die<br />

Bünings am<br />

Anfang noch<br />

mit verschiedenen Rassen<br />

in der Haltung experimentiert,<br />

so haben sie<br />

mittlerweile einen festen<br />

Bestand an Tieren. „So<br />

paradox das erstmal<br />

klingt, aber wir schützen<br />

die Tiere dadurch, dass<br />

wir sie zerlegen,<br />

„Wir schützen die Tiere<br />

dadurch, dass wir<br />

sie zerlegen, verarbeiten<br />

und am Ende essen.“<br />

verarbeitenund am Ende<br />

essen. Ansonsten könnten<br />

wir uns die Haltung<br />

gar nicht leisten.“<br />

Den größten Tieranteil<br />

auf dem Hof machen die<br />

Schweine der Rasse Buntes<br />

Bentheimer (Bild<br />

oben) aus. „Wir halten<br />

zur Zeit 40 Sauen, die<br />

ganzjährig<br />

im<br />

Freien leben,<br />

wobei<br />

sie ein<br />

großer<br />

Familienstall<br />

vor<br />

Kälte, Regen<br />

Maria Büning<br />

und<br />

Schnee<br />

schützt. Zum Abferkeln<br />

kommen die Sauen in<br />

einen frisch eingestreuten<br />

Abferkelstall, in dem<br />

sie weder angebunden<br />

noch fixiert werden“, so<br />

die engagierte Züchterin.<br />

Die Mutterkuhherde,<br />

bestehend aus 21<br />

Kühen mit Kälbern der<br />

Fleischrassen Charolais,<br />

Blond d‘Aquitaine und<br />

rotem Hoehenvieh, verbringt<br />

die meiste Zeit des<br />

Jahres ebenfalls auf der<br />

Weide und kommt nur<br />

den Winter über in einen<br />

Strohlaufstall mit Außenauslauf.<br />

Seit diesem Jahr gibt es<br />

Kaninchen – „Auf eine<br />

spezielle Rasse sind wir<br />

nochnicht festgelegt“, so<br />

Büning. Wie bei den anderen<br />

Rassen auch, würde<br />

sich aber darum bemüht,<br />

Zuchtjungtiere<br />

<strong>von</strong> vom Aussterben bedrohter<br />

Kaninchenrassen<br />

wie dem Meißener<br />

Widder zu züchten.<br />

Die Pflege der Streuobstwiese<br />

überlässt das<br />

Paar ebenfalls alteingesessenen<br />

Profis: den<br />

Shropshire-Schafen.<br />

www.naturlandhofbuening.de<br />

Heimat für gefährdete Arten<br />

ie 1981 gegründete Ge-<br />

zur Erhaltung<br />

Dsellschaft<br />

alter und gefährdeter Haustierrassen<br />

(GEH; www.g-eh.de)<br />

hat sich die Erhaltung<br />

alter Haustierrassen zum Ziel<br />

gesetzt.<br />

Der Verein zählt über 2100<br />

Mitglieder. Neben Landwirten<br />

und Tierzüchtern schließen<br />

sich auch Interessierte<br />

aus anderen Bereichen der<br />

GEH an.<br />

1995 wurde ein „Arche-<br />

Hof“-Projekt ins Leben gerufen,<br />

in dem Mitgliedsbetriebe,<br />

so genannte Arche-Höfe,<br />

gefährdete Haustierrassen<br />

halten und züchten. Zurzeit<br />

gibt es 100 Höfe dieser Art.


Digitale Einkaufshilfe<br />

11<br />

Ohne<br />

sieben Siegel<br />

er Naturschutzbund<br />

DDeutschland (NABU) hat eine<br />

App veröffentlicht, mit der Verbraucher<br />

sich Informationen über<br />

die Siegel auf den Produkten ausgeben<br />

lassen kann. Der Siegel-<br />

Check sei nach eigenen Angaben<br />

die erste App mit Fotoerkennung<br />

<strong>von</strong> Lebensmittellogos.<br />

Ob mit App beim Einkauf oder<br />

Zuhause am Rechner: Der NABU-<br />

Siegel-Check zeigt, ob Lebensmittel<br />

ökologisch empfehlenswert sind<br />

oder eher nicht. Mit der kostenlosen<br />

Smartphone-App einfach das Logo<br />

<strong>von</strong> der Verpackung abfotografieren<br />

oder in der Siegel-Galerie der Webversion<br />

stöbern. Sie ist kostenfrei imApp<br />

Store <strong>von</strong> iTunes, Windows und im<br />

Google Play Store verfügbar. (sr)<br />

Obst und Gemüse zur richtigen Zeit einkaufen<br />

Von Sebastian Rohling<br />

DasObstund Gemüse an Jahreszeiten<br />

gebunden ist, weiß jeder.<br />

Allerdings wird es in einer<br />

Welt, in der der Handel einem<br />

24 Stunden, sieben Tage dieWochealles<br />

besorgenund verkaufen<br />

kann immer schwieriger,<br />

echte Saisonprodukte zu<br />

identifizieren.<br />

Wer sich Gewissheit<br />

verschaffen<br />

möchte,<br />

der kann sich eine<br />

entsprechende App<br />

auf sein Smartphone laden.<br />

Einen solchen Service bietet der aid<br />

InfodienstErnährung, Landwirtschaft,<br />

Verbraucherschutz. Er hat die App<br />

Der Saisonkalender ist eine praktische Ergänzung für den alltäglichen<br />

Einkauf <strong>von</strong> Obst und Gemüse<br />

Foto: ©play.google.com<br />

„Saisonkalender“ herausgegeben,<br />

welche vom Bundesministerium für<br />

Ernährung und Landwirtschaft gefördert<br />

wird. Sie ist kostenfrei im<br />

App Store<strong>von</strong> iTunes und im Google<br />

Play Store verfügbar.<br />

Die App ist recht übersichtlich<br />

und einfach aufgebaut. Für den<br />

jeweils aktuellen Monat werden<br />

Obst- und Gemüsesorten aufgelistet,<br />

die gerade Saison haben. Zusätzlich<br />

besteht für den Verbraucher die Möglichkeit,<br />

für jede einzelne Sorte eine detaillierte<br />

Information zu erhalten. So informiertdie<br />

App unter anderem, welche Monate die<br />

Haupterntezeiten sind.<br />

Der „Saisonkalender“ als mobiler Einkaufsberater<br />

kann somit eine hilfreich Ergänzung<br />

sein, um die richtige Entscheidung<br />

zu treffen und den Einkauf den saisonalen<br />

Begebenheiten anzupassen. Er istdamit<br />

eine praktische Ergänzung zu bestehendem<br />

Wissen über die heimischen<br />

Erntezeiten.<br />

WARUM<br />

...bin ich<br />

eigentlich sooooo<br />

lecker?<br />

Weil du <strong>von</strong><br />

Söbbeke<br />

DARUM!<br />

bist!<br />

Paul Söbbeke, Molkereimeister und Gründer der Biomolkerei Söbbeke.<br />

Leidenschaft für Bio seit über 25 Jahren.<br />

Molkerei Söbbeke GmbH |Amelandsbrückenweg 131 |D-48599 Gronau-Epe |fragen@soebbeke.de |www.soebbeke.de


12<br />

Fotos: MeikeKessler<br />

Zahlen<br />

nMünster gibt es 171Imker,<br />

Idie mit insgesamt 1066 Bienenvölker<br />

arbeiten. Im Durchschnitt leben<br />

3,5 Völker pro Quadratkilometer.<br />

Dabei besitzt jeder Imker rund sechs<br />

Völker. Inden Kreisen Coesfeld und<br />

Warendorf kommt ein Volk auf<br />

einen Quadratkilometer. ImRegierungsbezirk<br />

Münster arbeiten<br />

1798 Imker mit 11 610<br />

Bienenvölkern (6,5 Völker<br />

pro Imker). (kes)<br />

Erste Gasthaus-Brauerei<br />

im Münsterland<br />

Feiern Sie mit!<br />

Brauschau ...ganz nach<br />

Ihrem Geschmack<br />

Brauereibesichtigung für<br />

Vereine und Gruppen nach<br />

Absprache!<br />

Dem Imker sei Dank<br />

Der Regierungsbezirk Münster ist bienendichtestes Gebiet in NRW<br />

Von Meike Kessler<br />

Brauhaus Stephanus · Overhagenweg 1 · 48653 Coesfeld<br />

Tel. 02541-1000 oder 02541-922480 · www.brauhaus-stephanus.de<br />

Täglich geöffnet ab 11.00 Uhr!<br />

Die wildlebenden Honigbienen<br />

sind längst ausgestorben.<br />

Umso wichtiger, dass dieImker<br />

ihre Völker hegen und<br />

pflegen.<br />

Im Regierungsbezirk<br />

Münster gibt esrelativ<br />

viele Honigbienen.<br />

„Und in der Stadt<br />

Münsterleben mehr Bienenvölker<br />

proQuadratkilometer<br />

alsauf demLand,“, sagt Werner<br />

Mühlen. Der promovierte<br />

Biologe muss es wissen. Er<br />

leitet das Bieneninstitut der<br />

Landwirtschaftskammer<br />

Nordrhein-Westfalen und ist<br />

dort als Referent für Bienenkunde<br />

Anlaufstelle für Imker<br />

und Bürger.<br />

Der größte Feind der Biene<br />

ist die Varroamilbe. Ohne Behandlung<br />

sterben Bienenvölker<br />

zwei Jahre nach Erstbefall<br />

aus, da sich der Parasit inder<br />

Brut vermehrt. „Seit1977sind<br />

alle wildlebenden Honigbienen<br />

ausgerottet“, sagt Mühlen.<br />

Verantwortlich für das<br />

Aussterben ist nicht nur die<br />

Varroamilbe als ihr größter<br />

Feind, sondern auch der<br />

Mensch. Der Lebensraum der<br />

Bienen wird kleiner, und die<br />

falscheAnwendung<strong>von</strong> Pflanzenschutzmitteln<br />

macht ganzen<br />

Völkernden Garaus. Sieht<br />

man doch einmal einen<br />

Schwarmfliegen oder hatsich<br />

ein Volk imRollladenkasten<br />

eingenistet,dann istesvermutlich<br />

dem Imker entflogen.<br />

Die in Deutschland<br />

am häufigsten vorkommende<br />

Art ist<br />

die Carnica. Sie<br />

lebt ganzjährig als<br />

Volk. „Wir haben<br />

<strong>hier</strong> zu 99 Prozent<br />

Freizeitimkerei“, sagt<br />

Mühlen. „Der Regierungsbezirk<br />

Münster ist<br />

das bienendichteste Gebiet<br />

in Nordrhein-Westfalen“,<br />

erklärt der Fachmann.<br />

Die Imker halten ihre Bienendort,<br />

wo sieauchwohnen,<br />

in der Nähe <strong>von</strong> Parks und<br />

Gärten. Die Bienen leben dort,<br />

wo sieineiner Flugdistanz <strong>von</strong><br />

zwei bis drei Kilometern Nahrung<br />

finden können. Neben<br />

Wäldern istauchdie münsterländische<br />

Parklandschaft beliebt.<br />

„UngeeignetsindAgrarwüsten“,<br />

erklärt Mühlen.<br />

„Hier müssen Bienen zu weit<br />

fliegen.“<br />

Die Freizeitimker betreiben<br />

diesogenannte Standortimkerei.<br />

„Der Jahresertragliegt dabei<br />

imDurchschnitt bei 30<br />

Kilogramm Honig“, weiß<br />

Mühlen.Bei der Standortimkerei<br />

haben die Bienen länger<br />

Zeit, an dem Honig zu<br />

arbeiten. „Dieser Honig hat<br />

einen hohen Anteil an wertvollen<br />

Substanzen“, erklärt<br />

der Experte. Eine typisch regionale<br />

Sorte sei der Lindenblütenhonig,<br />

den man am<br />

besten beim Imker nebenan<br />

oder auf dem Wochenmarkt<br />

kauft. Es gebe aber auch<br />

Supermärkte, die regionalen<br />

Honig anbieten. Erwerbsimker,<br />

die je nach Blütezeit herumziehen<br />

und den Ertrag<br />

einsammeln,ernten mit 400<br />

bis 500 Völkern 100 bis 130<br />

Kilogramm Honig pro Jahr.<br />

Werden Bienen etwasGutes<br />

tun möchte, sollte laut<br />

Mühlen im eigenen Garten<br />

auf einheimische Pflanzen<br />

zurückgreifen und Wildformen<br />

bevorzugen. „Auch mit<br />

diesen Pflanzen schafft man<br />

es, dass das ganze Jahr über<br />

etwas blüht“, weiß der Bienenfreund.<br />

Eigentlich schleudern die<br />

Imker Anfang Mai das erste<br />

Mal. In diesemJahrwar es dafür<br />

jedoch zukalt. Aber jetzt<br />

dürfte esbald so weit sein.


Vom Nektar zum Honig<br />

13<br />

Imker kümmern sich das ganze<br />

Jahr über umihre Bienenvölker<br />

Von Meike Kessler<br />

Es gibt friedliche Bienen<br />

und weniger friedliche.<br />

Klaus Höse hat ein besonders<br />

liebes Volk in Münster<br />

stehen. Mal sehen, ob<br />

sie auch leckeren Honig<br />

produzieren.<br />

Die Königinnen<br />

der Bienenvölker<br />

haben nur<br />

einen Job: Eier<br />

legen (2. Bild).Dafür brauchen<br />

sie jede Menge Futter<br />

und werden <strong>von</strong> ihren<br />

Untertanen gemästet.<br />

Auch der Nachwuchs wird<br />

mit Nahrung versorgt.<br />

Der Nektar, der übrig<br />

bleibt, kommt in den Vorratsraum<br />

für den Winter:<br />

unser Honig. In den Bienenstöcken<br />

der Imker gibt<br />

es im unteren Teil einen<br />

Brutraum, oben liegt immer<br />

der Honigraum, in<br />

dem die Bienen ihre Vorräte<br />

sammeln. „Die Bienen<br />

sammeln auch Pollen“,<br />

erklärt Klaus Höse,<br />

der seit 1973 Imker ist<br />

(1.Bild). „Die Pollen dienen<br />

den Bienen als Eiweißnahrung.“<br />

Istdas Volk unzufrieden<br />

mit seiner Königin, baut<br />

das Volk spezielle Königinneneizellen<br />

(kl. Bild<br />

links), indenen neue Königinnen<br />

heranwachsen.<br />

Die „alte“ Königin verlässt<br />

den Stock mit einem Teil<br />

der Bienen, die neue<br />

bleibt. „Wir Imker züchten<br />

entweder extra neue<br />

Königinnen, um das Volk<br />

zu teilen“,erklärtder Hobbyimker.„Oder<br />

wir entfernen<br />

die Zelle.“<br />

Fliegen die Bienen aus<br />

und finden sie Nahrung,<br />

kommen sie zuerst zum<br />

Bienenstock<br />

zurück, um<br />

Zitat<br />

die anderen<br />

Bienen zu informieren,<br />

wo<br />

sie etwas gefunden<br />

haben.<br />

„Es gibt<br />

verschiedene<br />

Tänze, die<br />

Nahrung im Umkreis <strong>von</strong><br />

bis zu 50 Metern signalisieren<br />

oder Nahrungsquellen,<br />

die weiter weg<br />

sind“, erklärt Klaus Höse.<br />

„Die Bienen bringen<br />

Tröpfchen mit, um zu zeigen,<br />

was sie gefunden haben.“<br />

Um zu überleben,<br />

braucht ein Volk<br />

rund 20 Kilogramm<br />

Pollen im Jahr.Der Honig,<br />

den die Bienen als<br />

Wintervorrat sammeln,<br />

soll für fünf bis sechsMonate<br />

reichen. „Nehmen<br />

wir ihnen diesen Vorrat<br />

weg, sammeln sie fleißiger,umihren<br />

Fortbestand<br />

zu sichern“, erklärt Höse.<br />

„Nach der Lindenblüte<br />

„Erst das Umtragen<br />

<strong>von</strong> einer Biene zur<br />

anderen veredelt den<br />

Nektar.“<br />

Mitte Juli<br />

ist<br />

Schluss“,<br />

erklärt der<br />

verheirate<br />

Familienvater.<br />

Um<br />

die Bienen<br />

Klaus Höse über die<br />

kalte Jahreszeit<br />

zu bringen, füttert<br />

der 69-Jährige 15 bis 20 Kilogramm<br />

Zuckerwasser.<br />

Wenn die Bienen den<br />

Nektarinden Bienenstock<br />

fliegen,bestehternochzu<br />

80 Prozent aus Wasser.<br />

„Erst das Umtragen <strong>von</strong><br />

einer Biene zur anderen<br />

veredelt den Nektar“, erklärt<br />

Klaus Höse. „Wenn<br />

der Honig reif ist, hat er<br />

nur noch18ProzentWassergehalt.“<br />

Die Imker erkennen<br />

an den weiß und<br />

luftdicht verdeckelten<br />

Waben, dass der Honig<br />

reif ist (3. Bild).<br />

Und aucherstdann entnehmen<br />

die Imker die Waben,<br />

um sie zu schleudern.<br />

Anschließend wird der<br />

Honig durch ein Doppelsieb<br />

und ein feineres Tuch<br />

gefiltert. „Je nach Honigart<br />

müssen wir Imker<br />

dann den Honig umrühren,<br />

um die Kristalle zu<br />

zerkleinern“, weiß Klaus<br />

Höse. „Jeder Honig wird<br />

mit der Zeit hart. Um so<br />

länger wir ihn rühren,desto<br />

länger bleibt er streichfähig.“<br />

Je später der NektarimSommer<br />

gesammelt<br />

wurde, umso dunkler ist<br />

der Honig und umso stärker<br />

sei der Eigengeschmack.<br />

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14<br />

Dynamischer Anbau<br />

Gemeinsam<br />

getragende<br />

Landwirtschaft<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Die Vögelzwitschern, dieBienen<br />

summen, Traktoren stehen am<br />

Rand und es herrscht ein geschäftigesTreiben.<br />

Doch irgendwas<br />

ist anders.<br />

ImMünsterland gibt es nur<br />

wenige Landwirtschaftliche<br />

Betriebe, die sich dem<br />

biodynamischen Anbau<br />

nach Demter-Richtlinien verschrieben<br />

haben. Einer da<strong>von</strong><br />

liegt in Altenberge. Es ist der<br />

Gärtnerhof Entrup. Dochesist<br />

nicht nur die biodynamische<br />

Bewirtschaftung, die diesen<br />

Hof zu etwas besonderem<br />

macht. „Seit 2008 beschreiten<br />

wir mit der CSA-Landwirtschaftsgemeinschaft<br />

neue Wege<br />

im ökologischen Landbau“,<br />

erklärt der gelernte Landwirt<br />

Alexander Pasternak. Damit<br />

verfolgt der Hof ein Konzept,<br />

dass in dieser Form bisher einmalig<br />

im gesamten Münsterland<br />

ist.<br />

CSA, das steht für „Community<br />

Supported Agriculture“,<br />

gemeinsam getragene Landwirtschaft.<br />

CSA ist ein Modell<br />

der Zusammenarbeit zwischen<br />

Erzeugern und Verbrauchern.<br />

Dabei ist besonders, dass die<br />

Produkte in einem neuen, <strong>von</strong><br />

Verbraucherseite mitfinanzierten<br />

Wirtschaftskreislauf fließen.<br />

„So können Verbraucher<br />

Die Schafegeben Milchfür Käse, Dungfür dieAckerflächen und werden auch<br />

für die Fleischerzeugung geschlachtet.<br />

Fotos (3): Sebastian Rohling<br />

und wir Produzenten<br />

gemeinsam gestalten<br />

und gemeinsam die<br />

Verantwortung für die<br />

Lebensmittelproduktion<br />

tragen“, ergänzt Pasternak<br />

diese Landwirtschafsform,<br />

die ihren Ursprung<br />

in den USA hat.<br />

Während die Verbraucher<br />

mit den Landwirten vereinbaren,<br />

direkte Vorauszahlungen<br />

für deren Betrieb zu leisten,<br />

verpflichten sich die Landwirte<br />

ihrerseits, in Quantität und<br />

Qualität Produkte anzubieten,<br />

die die Bedürfnisse und Erwartungen<br />

der Konsumenten so<br />

weit wie möglich erfüllen. In<br />

einigen Fällen geben die Verbraucher<br />

dem Landwirt auch<br />

ein zinsgünstiges Darlehen,<br />

um den Aufbau des Hofes oder<br />

die Umstellung auf ökologische<br />

Produktion zu ermöglichen.<br />

Diese Partnerschaft<br />

unterstützt eine lokale Produktion<br />

und eine lokale Ernährung.<br />

Die deutschen CSA-Höfe, zu<br />

denen auch die CSA-Gemeinschaft<br />

Demeterhof Entrup 119<br />

gehört, haben sichvor vier Jahren<br />

eine Form für engere Zusammenarbeit<br />

gegeben und<br />

den Begriff „Solidarische Landwirtschaft“<br />

als deutschsprachiges<br />

Gegenstück zu„CSA“ festgelegt.<br />

Der neu gegründete Trägerverein<br />

heißt „Solidarische<br />

Landwirtschaft e.V.“<br />

Aufgrund der Hofstruktur in<br />

Altenberge haben die Mitglieder<br />

eine breite Palette an saisonalen<br />

Produkten. „Wöchentlich<br />

gibt es Gemüse, verschiedene<br />

Schafskäsesorten aus<br />

unserer eigenen Käserei, Brot<br />

aus unserer Hofbäckereiund je<br />

nach Jahreszeit auch Obst,<br />

Fleisch, Honig, Sauerkraut oder<br />

Marmelade“, versucht Pasternak<br />

das Angebotzusammenzufassen.<br />

Die CSA-Gemeinschaft ist<br />

aber nur ein Teil des Demeterhof<br />

Entrup 119. „Für Ausstehende<br />

kann unser Geflecht<br />

schon mal verwirrend sein,<br />

aber eigentlich ist es ganz einfach“,<br />

sagt der Landwirt. So ist<br />

die Initiative Entrup 119 e.V.<br />

Besitzer des Gärtnerhof Entrup<br />

e.G. Das hat zum Hintergrund,<br />

dass der Hof immer nur Biodynamisch<br />

bewirtschaftet wird –<br />

auchwenn der Landwirtwechseln<br />

sollte. Ergänzt wirddie Organisation<br />

durch verschiedene<br />

Arbeitsgruppen, deren Mitglieder<br />

häufig aus der CSA-Gemeinschaft<br />

stammen.<br />

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as es mit dem Demeter-Siegel auf sichhat, das wissen<br />

Wnur die wenigsten. Zu abstrakt scheint der Gedanke<br />

der Biodynamischen Landwirtschaft. Doch wie unterscheiden<br />

sich die EU Öko-Verordnung <strong>von</strong> Demeter?<br />

(quelle: www.demeter.de)<br />

· Die Zusammensetzung<br />

der Produkte und<br />

Zutaten 100 Prozent der Zutaten<br />

ökologischer Herkunft<br />

· Es sind 22 Zusatzstoffe erlaubt,<br />

die jedoch explizit den<br />

jeweiligen Lebensmitteln zugeordnet<br />

sind.<br />

· Bei der Bewirtschaftungsform<br />

ist eine Gesamtbetriebsumstellung,<br />

ausschließlich<br />

biologisch dynamische Bewirtschaftung<br />

für den gesamten<br />

Betrieb nötig.<br />

· Die Zusammensetzung<br />

der Produkte<br />

und Zutaten muss zu<br />

95 Prozent ökologischer Herkunft<br />

sein<br />

· Von insgesamt über 300 Zusatzstoffen<br />

(konventionell)<br />

sind ca. 45 erlaubt.<br />

· Bei der Bewirtschaftungsform<br />

ist eine Teilumstellung<br />

möglich. Das heißt, dass ökologische<br />

und konventionelle<br />

Bewirtschaftung in einem Betrieb<br />

möglich sind.


Nabu Münster/ Karin Rietman<br />

Foto:<br />

Saftige Wiesen<br />

Streuobst wird zuleckeren Säften verarbeitet<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Apfelsaft, beziehungsweise<br />

Schorle, isteines der beliebtesten<br />

Getränke der<br />

Deutschen. Auch aus dem<br />

Münsterland gibt es diese<br />

Köstlichkeit.<br />

Werden zu Saft verarbeitet:<br />

Früchte <strong>von</strong> Streuobstwiesen<br />

Foto: Nabu Münster<br />

Foto: Nabu Münster/ Karin Rietman<br />

Im Gegensatz zu der<br />

Großindustriellen<br />

Produktion mit Apfelplantagen<br />

entstammen<br />

die Früchte der<br />

lokalen Säfte in der Regel<br />

<strong>von</strong> Streuobstwiesen.<br />

Diese zeichnen sich<br />

durch einen lockeren Bestand<br />

hochstämmiger<br />

Obstbäume aus und gehören<br />

heute aufgrund<br />

traditionell extensiver<br />

Nutzung zu den artenreichsten<br />

Lebensräumen<br />

Mitteleuropas. „Sie bieten<br />

Lebensraum für Hunderte<br />

<strong>von</strong> Pflanzen- und<br />

Tierarten, die sonstkaum<br />

noch Rückzugsmöglichkeiten<br />

haben“, sagt Karin<br />

Rietman vom Projekt<br />

Streuobstwiesenschutz<br />

des Nabu Münsters. Zudem<br />

würde Streuobstwiesen<br />

die Möglichkeit<br />

schaffen, dass auch alte,<br />

fast vergessenen Sorten<br />

noch eine Chance zum<br />

überleben hätten.<br />

Als einer der ersten Verbände<br />

in NRW hat der<br />

Nabu Münster 1988 mit<br />

der „Versaftung“ <strong>von</strong><br />

Streuobst begonnen.<br />

1996 folgte die Vermarktung<br />

<strong>von</strong> gepflücktem<br />

Streuobst über den Wochenmarkt<br />

in Münster.<br />

Bundesweit gibt es auf<br />

250 000 Hektar Streuobst.<br />

Andersals auf Plantagen<br />

mit niedrigen Bäumen<br />

in<br />

Monokultur<br />

wachsen <strong>hier</strong><br />

verschiedene<br />

Obstsorten<br />

auf unterschiedlich<br />

alten,<br />

hochstämmigen<br />

Bäumen.<br />

„Der Nabu Münster hat<br />

5,5 Hektar Streuobstwiesen<br />

in Münster gepachtet,<br />

die er bewirtschaftet.<br />

Mit vielen Streuobstwiesenbesitzern<br />

in der Region,<br />

es müssten rund<br />

100sein, kooperieren wir<br />

zudem“, ergänzt Rietman.<br />

Zudem kauftsie für<br />

die Streuobstsäfte geeignete<br />

Äpfel, Birnen und<br />

Pflaumen auf, die mit<br />

dem<br />

selbst gepflückte<br />

Obstder<br />

eigenen<br />

Pachtflä-<br />

Im Netz<br />

chen oder<br />

auch <strong>von</strong><br />

den münsterländer<br />

Streuobstwiesen<br />

vermengt<br />

wird. „Für die Vereine angrenzend<br />

an Münster<br />

(BUND Altenberg, Nabu<br />

Warendorf sowie Dülmen)<br />

haben wir die<br />

Sammlung übernommen“,<br />

nennt Rietman einige<br />

Partner,zudem auch<br />

der Nabu Steinfurt-Borghorst<br />

gehöre, mit es ebenfalls<br />

einen Austausch gebe,<br />

da es ebenfalls ein<br />

Streuobstprojekt gibt.<br />

Weiter<br />

gibt es<br />

einen guter<br />

Austauschmit<br />

dem Naturschutz<br />

Tecklenburger<br />

Land (ANTL). Der<br />

Verein führt jedes Jahr<br />

eigenständig die Sammlung<br />

und Versaftung der<br />

Äpfel und die Vermarktung<br />

der Säfte durch. Der<br />

ANTL bewirtschaftet sogar<br />

ein eigenes Obstmuseum<br />

pflegt. Die Streuobstwiese<br />

„Fliehburg“ in<br />

Brochterbeck beherbergt<br />

mittlerweile mehr als 100<br />

verschiedene alte Obstsorten.<br />

·www.antl-ev.de<br />

·www.nabu-muenster.de<br />

·www.bund.net<br />

Foto: upload by waugsberg for commons wikimedia<br />

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Meter groß werden<br />

und schon in<br />

einem Kübel <strong>von</strong><br />

30 Liter Volumen<br />

gedeihen,tun sich<br />

15<br />

derzeit als Trendssetter<br />

hervor. „Mini<br />

sind dabei übrigens<br />

nur die Pflanzen“,<br />

verrät Hubertus<br />

Peters <strong>von</strong><br />

Blumen Risse.<br />

„Die Äpfel, Kirschen<br />

oder Pflaumen<br />

haben die<br />

gleiche Größe wie<br />

bei normalen<br />

Obstbäumen“.<br />

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18<br />

Was wächst daeigentlich?<br />

Ein kleiner Exkurs indie typischen Getreidearten des Münsterlandes und wie sie zu unterscheiden sind<br />

Von Sebastian Rohling<br />

Als Getreide oder Korn werden<br />

einerseits die Pflanzen, andererseits<br />

auch die geernteten Körnerfrüchte<br />

genannt. Besonders bekanntist<br />

dasProdukt des Brotes,<br />

dass ausden verschiedenen<br />

Sorten hergestellt<br />

wird.Auch im<br />

Münsterland<br />

wird<br />

Getreide angebaut.<br />

Allerdings<br />

kann<br />

die Unterscheidung<br />

der einzelnen<br />

Sorten<br />

für<br />

einen<br />

Laien sehr<br />

schwierig<br />

sein. Ist der<br />

Mais den aller<br />

meisten<br />

noch bekannt,<br />

sind gerade<br />

Gerste, Weizen<br />

und Roggen auf den<br />

ersten Blick identisch.<br />

Die folgenden Regeln verstehen<br />

sichnur als Faustformel, da<br />

jedes Getreide zahllose Unterarten<br />

besitzt, die sichwiederum in<br />

Wachstum und Aussehen vom<br />

Rest der Familie unterscheiden.<br />

·Weizen hat meistens keine<br />

Grannen, es gibt aber auch begrannte<br />

Sorten.<br />

·Dinkel ist ein enger Verwandter<br />

des heutigen Weizens<br />

und sieht diesem sehr ähnlich<br />

·Gerstehat meistens sehr lange<br />

Grannen, es gibt auchSorten<br />

mit kurzen Grannen. Sie sind in<br />

der Regel unterschiedlich lang.<br />

Charakteristisch ist, dass die<br />

Grannen der unteren Körner<br />

länger sind, so dass alle Grannen<br />

fast wie abgeschnitten auf<br />

einer Höhe enden.<br />

·Roggen hat mittellange<br />

Grannen, die in der Regel gleich<br />

lang sind –egal <strong>von</strong> welchem<br />

Korn sie ausgehen.<br />

·Hafer hat keine Grannen,<br />

und im Gegensatz zu den vorgenannten<br />

Getreidearten wachsen<br />

die Körner an einer Rispe<br />

und nicht an einer Ähre.<br />

·Triticale, <strong>hier</strong>bei handelt es<br />

UnreifeÄhren <strong>von</strong>Gerste, Weizen und Roggen (<strong>von</strong> linksnach rechts)können<br />

vomLaien schon einmal verwechselt werden. Charakteristischer istdaschon<br />

der Hafer (kleines Bild).<br />

Foto: upload by timo1974 for commons wikimedia<br />

sichumeine Kreuzung aus Weizen<br />

und Roggen, hat ebenfalls<br />

mittellange Grannen, die in der<br />

Regel gleich lang sind. Die<br />

Pflanzenhöhe ineinem Triticalebestand<br />

ist aber im Vergleich<br />

zu einem Roggenbestand wesentlich<br />

homogener.<br />

Grannen<br />

ine Granne ist ein borsten-<br />

fadenförmiger, ge-<br />

Eoder<br />

wöhnlich etwas starrer Fortsatz<br />

eines Pflanzenorgans.<br />

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Bahnhofsallee32·48653 Coesfeld-Lette<br />

SCHNELLENBERG<br />

autorisierter Kundendienst |Aktiv Küche |Küchenmodernisierung


ANZEIGE<br />

FRISCH UND REIF:<br />

DAS MACHT GUTES<br />

GEMÜSE AUS<br />

Von der Kartoffel bis zum Eisbergsalat: Bevor Gemüse in den<br />

Verkauf gelangt, wird es eingehend geprüft. Obdie Ware<br />

schmeckt und ihre optimale Reife erreicht hat, entscheiden<br />

die Einkäufer <strong>von</strong> Lidl Woche für Woche. Entspricht der Eisbergsalat<br />

beispielsweise noch nicht den Qualitätsanforderungen, wird<br />

er auch nicht in den Filialen angeboten. Stattdessen erfolgt eine<br />

erneute Prüfung in der Folgewoche. Neben dem Geschmack ist<br />

Frische ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium. Dafür setzt Lidl<br />

auf ein einzigartiges Logistikkonzept.<br />

Qualität, auf die man sich verlassen kann<br />

Um sicherzugehen, dass das Gemüse einwandfrei ist, setzt Lidl auf ein<br />

umfangreichesQualitätssicherungssystem entlang der gesamtenProduktions-<br />

und Lieferkette. Nur was die Kontrollen passiert, wird auch in den<br />

Filialenangeboten.Das jeweilige Ursprungsgebiet ist auf den Verpackungen<br />

angegeben –sokönnen Kunden ganz leicht erkennen, woher die<br />

Ware kommt. Mehr noch: Alle Verpackungen bei Lidl sind bewusst transparent<br />

gehalten, sodass Kunden genau sehen können, was sie kaufen.<br />

Frisch vom Feld<br />

Neben dem Geschmack ist Frische ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium.<br />

Dafür setzt Lidl auf ein einzigartiges Logistikkonzept.<br />

Statt über Logistiklager werden die Filialen <strong>von</strong> bundesweit verteilten<br />

Fruchthöfen beliefert. Diese erhalten die Ware direkt <strong>von</strong><br />

den Erzeugergemeinschaften. So gelangt deutscher Eisbergsalat<br />

beispielsweise <strong>von</strong> einem Tag auf den anderen vom Feld in die<br />

Filiale. Die Filialen werden jeden Morgen mit frischer Ware beliefert.<br />

GUTES GEMÜSE<br />

ERKENNT MAN AM GESCHMACK.<br />

Knackig und aromatisch –<br />

so gut kann Gesundes schmecken.<br />

Weitere Informationen über die Obst- und<br />

Gemüse-Auswahl bei Lidl erhalten Sie unter<br />

www.lidl-lohnt-sich.de/obst-gemuese

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