Das Stadtmagazin 8

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2. Jahrgang Ausgabe 8 | Juni 2015 | kostenlos

Das Stadtmagazin

für CLOPPENBURG

und umzu

Feuerwehr

„Kommt und guckt zu …“

Reise

Drei Wochen, drei Länder

Briefe

„Eine wahre Geschichte“ & „Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern, MS“

Gedankenwelten

von Kultbäuerin Lotta …

… und vieles mehr!


2 Anzeige

unter einem Dach

wir beraten & vertreten

I. Politische Interessenvertretung

der Landwirtschaft

II. Umfassendes Beratungsangebot

Vorsitzender:

Hubertus Berges

Geschäftsführer:

Bernhard Suilmann, Ass. jur.

Buchstellenleiter:

Hans Antons, StB LB;

Josef Wendeln, StB LB

Maria Bäker, StBin LB*;

Christine Grüß, StBin* (*Ang. gem. §58 StBerG)

www.klv-clp.de

Tel.: 04471/965-100

Ÿ Steuerberatung

Ÿ Steueroptimierungsmodelle

Ÿ Jahresabschlüsse

Ÿ Finanz- u. Lohnbuchhaltung

Ÿ Steuererklärungen

Ÿ Unternehmensberatung u. -nachfolge

Ÿ Mediation

Ÿ Existenzgründungen/Fördermittelberatung

Ÿ Betriebswirtschaftliche Beratung

Geschäftsführer:

Hans Antons, StB LB;

Josef Wendeln, StB LB

Maria Bäker, StBin LB;

Martin Wienken, StB LB

Michael Böhmann, StB LB

Kerstin Raker, StBin*

Anke Lanfermann, StBin*

(*Ang. gem. §58 StBerG)

www.awl-steuern.de

Tel.: 04471/965-300

Vermittlung von:

Ÿ landwirtschaftlichen

Immobilien und Resthöfen

Ÿ Wohn- und gewerblichen Immobilien

Gesamtplanung von Bauvorhaben:

Ÿ Bauanträge und Bauzeichnungen

Ÿ Ausschreibung und Baubegleitung

Immobilienbewertung:

Ÿ Wohn- und Gewerbeimmobilien

Ÿ Landwirtschaftliche Immobilien

Ÿ Bewertung von PV- u. Windkraftanlagen

Geschäftsführer:

Bernhard Suilmann, Ass.jur.

Stephan Bicker, Dipl. Umweltwiss.

www.optima-clp.de

Tel.: 04471/965-400

Geschäftsführer:

Bernhard Suilmann, Ass.jur.

www.lvb-clp.de

Tel.: 04471/965-250

Jahresabschlussprüfungen

Beratung bei Unternehmenstransaktionen

Sonderprüfungen

Geschäftsführer:

Peter Thölking,

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

www.consat.de

Tel.: 04471/965-450

Löninger Str. 66

49661 Cloppenburg

ANALYSEN

&

PRAKTIKABLE

LÖSUNGEN

Betriebswirtschaftliche Beratung

und Fördermittelberatung

für Gewerbe, Handel

und Landwirtschaft

Geschäftsführer:

Johannes Norrenbrock, Dipl.-Kaufmann

Sascha Willoh, Steuerfachwirt

www.ap-unternehmensberatung.de

Tel.: 04471/965-330


Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich wollten wir mit diesem Magazin

mal so richtig schick raus kommen.

Mit einer Geschichte über Gold, mit Beiträgen

zu edlem Wohnen, feinen Kosmetika

und hinreißenden Klamotten – Lifestyle

eben. Bevor wir jedoch auch nur

ansatzweise mit den Recherchen beginnen

konnten, brachten uns Themen von

Cloppenburg und umzu wieder auf den

Boden unserer Tatsachen zurück. Schließlich

sind wir angetreten, um vom hiesigen

Alltag zu erzählen, von den Menschen,

die ihn leben. Dass dazu selbstverständlich

auch ein VIP-Lifestyle gehört ist außer

Frage, doch können wir „das andere“

besser.

Woher wir das wissen? Die Briefe und

Artikel in dieser Ausgabe des Stadtmagazins

beweisen es: Mit der Geschichte,

geschrieben von einem, der sein Outing

erst nach langem Kampf mit sich selbst

vollziehen konnte oder mit dem rührend-traurigen

Brief einer jungen Frau,

deren Mama vor zehn Jahren an MS erkrankte.

Mitten in der Produktionszeit

schoss dann Boris Guentel wieder „um die

Ecke“ – diesmal auf einer wahren „Tour dé

Force“ weit über die Grenzen Cloppenburgs

hinaus.

Starke Menschen sind auch die von der

Feuerwehr Cloppenburg und so sind wir

B

L

I

C

K

P

U

N

K

T

froh, erneut die Möglichkeit zu einem

Gespräch gehabt zu haben. Mit der Folge

großen Respekts einmal mehr. Die Senioren

waren auch wieder „on KulTour“

und über die Kids von Karin Niemöller

war der heilige Pfingstgeist gekommen.

Zwar in Form der Rocky Horror Picture

Show, mit dem Erfolg jedoch, dass eines

der Girls jetzt Messdiener werden will.

Ein Beitrag zur Stadtgeschichte hingegen

fehlt in dieser Ausgabe. Nicht, weil es

nichts dazu zu berichten gäbe, doch wird

das nächstliegende Thema, der KULTUR-

BAHNHOF, gerade derzeit in allen hiesigen

Medien ausführlich behandelt. Was

anlässlich der Eröffnung der neuen Cloppenburger

Kulturstätte selbstverständlich

ist. Also warten wir mit unserem ersten

Beitrag dazu noch ein Weilchen und

berichten dann von dem, was sich dort in

schöner Abfolge ereignet.

Darüber hinaus ist auch dieses Stadtmagazin

erneut geprägt von Informationen,

Tipps, Impressionen und jeder Menge

Unterhaltung. An dieser Stelle ist noch

ganz schnell unsere Kultbäuerin Lotta zu

erwähnen – welche Gedanken ihr wieder

durch den Kopf gegangen sind!

Wir wünschen Ihnen einen fabelhaften

Sommer! Ihre Stadtmagazin´ler

Kulinarischer Sommer

Kochen ist

unsere

Leidenschaft!

Und deshalb

verarbeiten

wir nur

regionale

und frische

Produkte!

Verwöhnen · Genießen · Erinnern

Endel 36 a

Visbek

Tel. 04445/2889

www.neumuehle-visbek.de

Öffnungszeiten:

Mi. bis Fr. 15-24 Uhr, Sa. u. So. 12-24 Uhr

Mo. und Di. geschlossen


4 Cloppenburger Geschäftswelt

Der Kreislandvolkverband Cloppenburg e. V. –

starke und unabhängige Interessenvertretung der hiesigen Landwirtschaft.

Der Kreislandvolkverband Cloppenburg

wurde am 05. März 1948 gegründet,

als freie und unabhängige landwirtschaftliche

Interessenvertretung.

Die auch für die Landwirtschaft dramatischen

Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges

vor Augen, gelang mit der Gründung des

Verbandes die Organisation aller in der Landwirtschaft

tätigen Personen im Landkreis

Cloppenburg. Unabhängig von Betriebsgrößen,

politisch neutral und ohne konfessionelle

Bindung. Bis heute zeigt sich, dass diese

Einheit das Fundament ist für eine vertrauensvolle

und erfolgreiche Arbeit ist. Zu den

ureigensten Aufgaben des KLV gehört das

Bündeln verschiedener Interessen, um im Resultat

einheitliche Forderungen an die Politik

oder an die Gesellschaft zu stellen.

So auch in der Gegenwart, in der sich der

Kreislandvolkverband Cloppenburg e. V.

als berufsständische Interessenvertretung

mit veränderten Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen

hat – bedingt durch den

Wandel der politischen und wirtschaftlichen

Verhältnisse, während der letzten fast 70 Jahre.

Umso bedeutender sind die Arbeit und

der Einfluss des KLV als starke agrarpolitische

Interessensvertretung aller landwirtschaftlichen

Belange im Landkreis Cloppenburg.

Heute zählt der Verband 3500 Mitglieder und

gilt als Garant gilt für die objektive Wahrnehmung

aller landwirtschaftlichen Belange im

hiesigen ländlichen Raum.

Im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des

KLV wird den Mitgliedern die Rechts- und

Steuerberatung und Beratung rund um die

Landwirtschaft angeboten. Kurzum: Der

Kreislandvolkverband Cloppenburg e. V. ist

professioneller und verlässlicher Ansprechpartner

für alle Themenstellungen in der

Landwirtschaft. Das Bürogebäude des Kreislandvolkverband

Cloppenburg e. V. an der

Löninger Straße 66, in dem auch die AWL Steuerberatungsgesellschaft

mbH, die Landvolk

Betriebsmittel GmbH, die OPTIMA Immobilien-

und Projektvermittlung GmbH, AP Unternehmensberatung

und CONSAT Treuhand

GmbH ansässig sind, wurde 1992 erbaut und

bietet nach einer umfangreichen Erweiterung

im Jahre 2008 nunmehr rund 100 Mitarbeitern

ihren Arbeitsplatz. Sie alle prägen mit Sachverstand

und außerordentlichem Engagement

das Ansehen des Kreislandvolkverband Cloppenburg

e. V. bis ins Detail – wie seit jeher!

Bernhard Suilmann,

Geschäftsführer des

Kreislandvolkverbandes

Cloppenburg

Hubertus Berges, 1. Vorsitzender

des Kreislandvolkverbandes

Cloppenburg

Martin Roberg, 2. Vorsitzender

des Kreislandvolkverbandes

Cloppenburg

Hans Antons, Steuerberater

und Leiter der landwirtschaftlichen

Buchstelle

Josef Wendeln, Steuerberater

und Leiter der landwirtschaftlichen

Buchstelle

Vielseitig

unter einem Dach

GmbH & Co. KG

49661 Cloppenburg

Kompetenz aus Cloppenburg Löninger Str. 66


TAGEN WO ANDERE URLAUB MACHEN

■ Grüne Idylle an der Thülsfelder Talsperre.

■ Konzentrieren Sie sich auf Ihr Thema,

auf Ihre Aufgabe – um den Rest kümmern

wir uns!

Das gesamte Team vom Hotel Heidegrund

möchte, dass Sie sich 100 % umsorgt fühlen

und das von der Begrüßung bis zur

Verabschiedung.

Für Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen

jederzeit gerne zur Verfügung.

Hotel Heidegrund Ihr Hotelpartner in der Region!!! Für Ihre Veranstaltungen,

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6 Anzeige / Gesundheit

Vitamin K – vielseitiger Schutz für

chronische Erkrankungen – Fakten und

Hilfestellung für Osteoporose Patienten.

Betrachtet man die Zahlen der Personen, die an Osteoporose

erkrankt sind und jährlich neu erkranken, kann man von einer

Volkskrankheit sprechen. Vor allem bei älteren Menschen ist

eine Osteoporose fast immer die Ursache für einen Knochenbruch.

Im Vordergrund stehen Wirbelbrüche mit der Folge des Zusammensackens

von Wirbeln, eines gekrümmten Ganges – verknüpft mit

starken Schmerzen.

Ein großes Thema bei der Behandlung der Osteoporose nehmen

Calcium und Vitamin D3 ein. Calcium wird benötigt für den Aufbau

der Knochen. Vitamin D3 fördert die Aufnahme von Calcium in den

Körper. Vitamin K wird dringend benötigt, um das vorhandene Calcium

aus dem Blut in den Knochen zu transportieren.

In OsteoKare sind alle 3 Substanzen. Es ist daher wichtig, dass wir

Vitamin K zu uns nehmen, damit wir Calcium auch dort hin transportieren,

wo es benötigt wird – in den Knochen.

Ohne Vitamin K funktioniert es nicht!

Bisherige „fettlösliche“ Formen des Vitamin K werden leider nicht

ausreichend vom Körper aufgenommen. Die Menge (5–10 %) des

fettlöslichen Vitamin K ist absolut nicht ausreichend, um den Knochen

auf Dauer mit genügend Calcium zu versorgen und den notwendigen

Bedarf für den Aufbau von neuen Knochengewebe und

die Festigung des Knochens sicher zu stellen.

Das „neue“ Vitamin K ist ein in Australien weiter entwickeltes Vitamin

K, das durch den Umbau von „fettlöslich“ in „wasserlöslich“

deutlich besser vom Körper aufgenommen wird. Es wird eine Bioverfügbarkeit

von ca. 50 % erreicht; die Menge, die ausreicht, um eine

ausreichende Versorgung von Calcium im Blut sicherzustellen.


Anzeige Freizeit

Bowlen und sich amüsieren geht

immer – egal wie das Wetter wird!

7

Es gibt eine Weisheit, die alle Eltern verinnerlicht

haben: Es gibt kein falsches

Wetter für einen Event, nur falsche Entscheidungen

– besonders, wenn es sich um

Kindergeburtstage handelt!

Wie gut, dass uns hier die richtige Entscheidung

so einfach gemacht wird: Mit dem Coopers

Dome, als dem Bowlingcenter in Cloppenburg.

Hier können die Kiddys ihren Geburtstag

so richtig „cool“ feiern, dank Klimaanlage

auch bei sommerlichen Höchsttemperaturen.

Geburtstagsparty im Bowlingcenter ist eine

spannende und sportliche Alternative zu anderen

Events wie beispielsweise schwimmen

gehen, Schatzsuche, Zoobesuch oder gar

Topfschlagen – was ist das denn?

Also liegen im Coopers Dome die Vorteile

klar auf der Hand: Man ist nicht nur wetterunabhängig,

denn sämtliche Spaßfaktoren bündeln

sich bei einem solchen Event zum Besten,

was man bieten kann. Da fällt das übliche

Genörgel „Was sollen wir denn machen? Das

ist doch alles langweilig!“ von vorne herein

weg. Und die Großen haben auch was davon,

da man sich um das Essen und um die Getränke

auch nicht kümmern muss.

Im Coopers Dome sorgt gut geschultes Personal

dafür, dass sowohl Eltern als auch Kinder

bestens versorgt werden. Während der Nachwuchs

enthusiastisch die Kugeln auf die Pins

los lässt, können die Eltern tiefenentspannt

einen Kaffee oder was auch immer zu sich

nehmen. Wissend, dass das Beste zum Schluss

kommt, wenn man nämlich nichts, aber auch

gar nichts mit dem Aufräumen zu tun hat.

So kann man sich wunderbar

auf den Nachwuchs

konzentrieren, dem

sich beim „richtig feiern“

auch eine kulinarische Alternative

offenbart, indem

Coopers Dome neben

weiteren auf Geburtstage

zugeschnittenen Angeboten

das „Happy Meal

Bowling“ anbietet. Dann

geht’s nach dem Kinderbowling

zu McDonalds,

wo es noch ein Geschenk

für alle Partygäste aus der

Happy Meal Tüte gibt.

Nun muss es selbstverständlich

nicht immer ein Geburtstag sein,

der Anlass gibt, den Coopers Dome zu besuchen.

Egal welcher Altersklasse Sie angehören:

Es gibt endlos viele Gründe einen

Event im Coopers Dome zu feiern. So auch

einen Girls Abend beim Discobowling, mit Lasershow

und Nebelschwaden – was natürlich

viel spannender ist, als das übliche Gehopse

und Getue in der Disco. Und dass es nicht

immer Bowling sein muss – wem müssen wir

das noch sagen? Ihnen, denn Sie wussten

zum Beispiel auch nicht, dass die Herren der

Schöpfung ihren Abend mal vom Sofa in die

Lounge des Coopers Dome verlegen können?

Ob Poolbillard, Snooker, Dart, Airhockey oder

zum ausgelassenen Kickern beim kühlen

Blonden. Im Coopers Dome ist man immer

richtig und vor allen Dingen rundum herzlich

aufgenommen.

kan

Jeden Freitag und Samstag

ab Ladenöffnung

DISCO-BOWLING

in Verbindung mit unseren

interaktiven Spielen …

Alle infos unter:

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8 Genussvolles

Lieblings-Sommer-Sonne-Platz

Das Restaurant & Café NEUMÜHLE – Heute mit Blick auf das Café

Es ist so: Dieses sommerliche Open-Air-

Café, direkt am See in der Nähe von Visbek,

gesäumt von lauschigen Wäldern

und eingerahmt von der Kulisse der historischen

NEUMÜHLE – dieser Ort ist der unbedingte

Lieblings-Sommer-Sonne-Platz. Das

werden viele Liebhaber der einmalig schönen

Atmosphäre sofort bezeugen, wobei wir an

dieser Stelle erst einmal etwas in eigener

Sache sagen müssen: Es könnte nämlich so

aussehen, dass wir im Stadtmagazin auf eine

Art „Sonderberichterstattung zum Thema

Neumühle“ spezialisiert seien, schließlich hat

man bei uns schon öfter darüber gelesen.

Also wollten wir nicht schon wieder davon

berichten, obwohl das Café tatsächlich unser

Lieblings-Sommer-Sonne-Platz ist.

Doch dann haben wir in der letzten Ausgabe

unseres Magazins so richtig Bockmist

verfasst, indem wir nämlich in der Anzeige

verkündeten, dass es den berühmten hausgebackenen

Kuchen nur Mittwochs und

Sonntags gibt, statt HAUSGEBACKENEN

KUCHEN VON MITTWOCHS BIS SONNTAGS,

was richtig gewesen wäre! Das war bitter und

sehr peinlich für uns, zumal Dirk Korfhage immer

noch freundlich blieb und nicht einmal

drohte, zumindest die Chefredaktion im See

zu versenken. Also beschlossen wir uns zu outen:

Als absolute Liebhaber der NEUMÜHLE

HAUSGEBACKENEN KUCHEN und der ganzen

bezaubernden Angelegenheit „Neumühle“

ohnehin. Deren Kuchen- und Gebäcksorten

wir alle kennen und leidenschaftlich gerne

ausgiebig genießen. So auch an einem der

vergangenen Sonntage, als das Schietwetter

nur insofern unsere Pläne am Cafébesuch

Neumühle nicht durchkreuzte, als dass es mal

nicht regnete. Dafür war´s kalt, sehr kalt. Aber

egal, wir wollten draußen und am See sitzen,

leckeren Kaffee trinken und richtigen, echten

Käsekuchen essen.

Selbstverständlich wurde uns ein Tisch direkt

am Wasser aufgedeckt und schon mal ein

Kaffee vorneweg serviert, damit uns wenigstens

innen warm war. Und dann kam der Kuchen,

als großes Stück wie gewohnt, duftend

wie nur ein Käsekuchen duften kann, der mit

echten Zutaten gebacken wurde und – leicht

angewärmt! Wie es zu Hause schon bei Großmutter

üblich war, denn: Käsekuchen muss

leicht angewärmt gegessen werden, sonst

fehlen den Geschmacks- und Duftnuancen

die Basis sich zu entfalten. So ist das und in

der Neumühle hält man sich daran. Wie an

alles, was dem Gast das „Erlebnis Genießen“

vermittelt. Profanes hat da keinen Platz, wohl

aber das Ehrlichste, was ein Gastgeber sagen

kann: „Willkommen!“ Auf dem Lieblings-Sommer-Sonne-Platz,

dem Restaurant & Café Neumühle

bei Visbek.


Ach ja, damit´s keine Irrtümer mehr gibt:

HAUSGEBACKENEN KUCHEN GIBT´S IN

DER NEUMÜHLE VON MITTWOCHS BIS

SONNTAGS, übrigens nicht nur zur

Sommerszeit! Aber dazu mehr im Winter.


Freizeit

9

36. Weser-Ems-Meisterschaften

Cloppenburger Reitertage

Turnier im Reitsportzentrum Bührener Tannen

wieder über fünf Tage

Cloppenburg – Mit der gespenstischen

Ruhe im Reitsportzentrum Bührener

Tannen des Reit- und Fahrvereins (RFV)

Cloppenburg ist es schon seit Wochen vorbei.

Hinter den Kulissen wird fieberhaft am reitsportlichen

Höhepunkt des Jahres in der Kreisstadt

gearbeitet. Seit Wochen sind die ersten

der rund 80 Turnierhelfer des RFV Cloppenburg

dabei, Hausputz im Reitsportzentrum

zu machen. Schließlich stehen vom 24. bis

28. Juni die Reitertage mit eingebundenen

36. Weser-Ems-Meisterschaften in Springen

und Dressur der Junioren, Jungen Reiter und

Reiter der Klasse S sowie der Ponyspring- und

dressurreiter ins Haus.

Im Frühjahr hat der RFV Cloppenburg dem

Pferdesportverband Weser-Ems (PSVWE) für

weitere drei Jahre die Zusage gegeben, als

Ausrichter der Landesmeisterschaften aufzutreten.

Über zehn Jahre dauert die Kooperation

bereits. Nachdem der RFV Cloppenburg

in 2012 einen neuen Springplatz mit einem

„Ebbe-Flut-Boden“, im letzten Jahr einen

neuen Dressurplatz mit einem „Hopster-Boden“

baute und heuer einen weiteren Dressurplatz

in der Größe von 65 mal 25 Meter

mit einem „Ebbe-Flut-Boden“ ausstattet, sind

die Reitertage ein für alle Mal selbst gegen

große Wassermassen von oben gefeit. Eine

derartig hervorragende Platzausstattung

findet man in Deutschland sehr selten. Mit

rund 2100 Startplatzreservierungen

verzeichnet der

RFV Cloppenburg einen

Anstieg, der sonst in den

schweren Klassen M und S

im PSVWE bei regionalen

Turnieren kaum oder gar

nicht erreicht wird. „Die optimalen

Bedingungen der

drei neuen Plätze mit Hopster-Böden

haben sich rumgesprochen“,

nennt Cloppenburgs Reiterchef

Alfred Borchers als Grund für die hohen Startplatzreservierungen.

Gemeinsam mit Angela

Schrand bildet Borchers die Führungsspitze des

Organisationsteams.

Angeschlossen sind den Reitertagen auch

Qualifikationen zum DKB-Bundeschampionat

der fünf- und sechsjährigen Deutschen

Springpferde und der fünf- und sechsjährigen

deutschen Dressur- und Springponys. Gleichzeitig

nutzten der PSVWE und seine Dressurund

Springkoordinatoren die Cloppenburger

Reitertage dazu, ihre voraussichtlichen Pony-,

Junioren- und Jungen Reiter für die Deutsche

Jugendmeisterschaft im September im rheinland-pfälzischen

Zeiskam genau unter die

Lupe zu nehmen und zu sichten.

Insgesamt 47 unterschiedlichste Wettbewerbe

in Dressur und Springen stehen an den

Cloppenburger Reitertagen, die aufgrund der

Gerd Sosath vom RV Stedinger Sturmvogel Berne gewann

2014 den Großen Preis von Cloppenburg. Foto: Diers

großen Startplatznachfragen erneut auf fünf

Tage ausgedehnt werden müssen, im Reitsportzentrum

Bührener Tannen auf dem Programm.

Elf schwere Prüfungen der Klasse S

warten vom 24. bis 28. Juni auf die Dressurund

Springreiter aus Weser-Ems und den

angrenzenden Landesverbänden Hannover,

Bremen, Hamburg und Westfalen. In vier

Altersklassen (Pony, Junioren, Junge Reiter,

Reiter und Senioren) sowie in Mannschaftswettbewerben

in Dressur und Springen wird

um Meisterehren des Pferdesportverbandes

Weser-Ems gekämpft. Die Besten werden am

Sonntag (28. Juni) nach dem Großen Preis von

Cloppenburg zum Abschluss der Reitertage in

einem feierlichen Rahmen mit Meisterschärpe

und Medaillen ausgezeichnet. „Immer wieder

ein bewegender Moment, wo man sieht, dass

sich unser ehrenamtliches Engagement doch

lohnt“, sagen Borchers und Schrand.

24.–28. Juni

Man trifft

sich … Samstag, 27.06.

große Reiterparty

Mit DJ und Lightshow


10 Kulinarisches

Zurück in die kulinarische Vergangenheit –

heute kochen, was im Mittelalter auf dem Speiseplan stand!

Was haben die High-Tech-Gerätschaften

einer modernen Küche mit den

Gaumenfreuden des Mittelalters

zu tun? Auf den ersten Blick, da stimmen wir

zu, rein gar nichts. Es dürfte nämlich schwer

fallen, sich beispielsweise die unumwunden

tapfere Jeanne d´Arc oder die Köchin im Hause

des Buchdruckers Gutenberg oder auch

die Magd des anbetungswürdigen Michelan-

gelo beim Zubereiten von Speisen mit einem

Handmixer vorzustellen. Dennoch es gibt

es einen Nenner, der es vermag, die heutige

Küche und vergessene Köstlichkeiten der Vergangenheit

auf den Tisch zu bringen.

Zunächst sollten wir natürlich wissen, wo

besagter Tisch im Heute steht und dazu begeben

wir uns nach Garen bei Lindern. Hier,

in der gemütlichen Wohnküche von Familie

Mense beginnt unser Kurztrip in die Vergangenheit.

In jene Zeit, als Kochen noch

die meiste Zeit des Tages in Anspruch nahm,

eine Zeit ohne Gefriertruhe und Supermarkt.

Umso gespannter sind wir auf die kulinarischen

Abenteuer, die dort auf uns warten.

„Natürlich machen wir ein paar Abstriche,“

scherzt Michaela Mense, ein offenes Feuer

wird es in ihrer Küche also nicht geben. Dafür

aber ihr Leibgericht: Hühnerfleisch-Pastete

mit Pflaumenmus. Wir staunen nicht schlecht,

als wir erfahren, dass es sich bei diesem Gericht

nicht um einen Hauptgang handelt, sondern

um nur einen von vielen Gängen eines

mittelalterlichen Schlemmermenüs.

Nun denn: Die kunstvoll verzierte Pastete

brutzelt im Ofen vor sich hin, die Pflaumen

köcheln fein duftend auf dem Herd und somit

ist genügend Zeit für ein Pläuschchen

mit der Köchin, die sich extra für uns eine

traditionelle Gewandung übergeworfen hat.

Verträumt zupft sie auf der Laute eine kurze

Melodie und erzählt von dem „Ritterbund der

Drachenlilie,“ – wobei es sich um eine Rollenspielgruppe

mittelalterlicher Prägung handelt.

Da, wo die Familie Mense wohnt, also

ganz in unserer Nähe. Da werden regelmäßig

„Hoftage“ gehalten und dabei wird gekocht

und gebrutzelt, was die mittelalterliche Küche

hergibt.

Vor unserem geistigen Auge ziehen etliche

Pagen mit Gerichten auf dem Silbertablett

vorbei und eine riesige Tafel biegt sich

unter den himmlischen Köstlichkeiten.

Da katapultiert uns das „Piepen“ der Zeitschaltuhr

ein wenig unsanft in die Gegenwart

zurück! Michaela packt ihre Laute beiseite

und holt die Pastete aus der Form. Während

sie das Pflaumenmus abschmeckt, decken

wir mit dem Rest der Familie den Tisch. Dann

wird´s romantisch an der liebevoll dekorier-


Kulinarisches

11

Das Rezept zum mittelalterlichen Genuss von

„Kaponenbastettem mit gout phlumenmuos“

Hühnerfleisch-Pastete mit Pflaumenmus

Zutaten Pastete:

Teig:

250 g Mehl

2 Eier

50 g Schmalz

Salz

Füllung:

1000 g Hühner- o. Hähnchenbrust

Majoran • Basilikum • Rosmarin • Estragon

1 Zwiebel

2 Eier

1/8 l saure Sahne

1/8 l Weißwein

Zutaten Pflaumenmus:

1 Glas Pflaumen, oder besser

200 g eingemachte eigene Pflaumen

Zimtstangen, Ingwerpulver

ten Tafel im Heute. Bei Kerzenschein leuchtet der Met honigfarben im

tönernen Trinkkrug und der verführerische Duft nach Gebackenem,

nach Pflaumen, Zimt und Ingwer lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Und dann kommt der große Augenblick: Die Pastete

thront goldbraun gebacken inmitten des festlichen Ambiente.

Wir sind begeistert und können gar nicht oft genug betonen, wie

sehr uns dieses Mahl mundet. Unabhängig davon, dass Michaela

Mense uns eindrucksvoll gezeigt hat, dass es möglich ist, ein traditionelles

mittelalterliches Gericht mit den Errungenschaften der heutigen

Technik zu kochen, ohne dass Flair und Geschmack vergangener

Epochen verloren gehen müssen. Angetan von dieser Erfahrung

träumen wir davon, einmal an einem 12-Gänge Menü der „Rittersleut

von der Drachenlilie“ teilhaben zu dürfen. Wer weiß, vielleicht steht

ja schon bald ein Bote mit einer Einladung vor unserer Haustür …

Zubereitung der Pastete:

Aus Mehl, Eiern, erwärmtem Schmalz und Wasser einen

trockenen Teig bereiten, salzen und ca. 2 Std. zugedeckt

ruhen lassen. Inzwischen das Fleisch in kochendem

Wasser 10 Min. garen. Herausnehmen und bis auf eine

Brust das ganze Fleisch mit den Kräutern zweimal durch

den Fleischwolf drehen. Die Masse mit den Eiern, der klein

gehackten Zwiebel, der Sahne und dem Weißwein vermengen.

Die restliche Brust in den Speck einwickeln.

Eine Auflauf- oder Pastetenform (Kastenform) ausfetten

und mit dem Teig auslegen, dabei einen Rest für den

Deckel zurückbehalten. Die Pastetenfülle zur Hälfte hinein

geben, die ganz gebliebene Brust darauf legen und

mit dem Rest der Füllung zudecken. Die Teigränder

anfeuchten, den Teigdeckel auflegen und andrücken.

Mit dem Eigelb bestreichen und mit einer Nadel

mehrmals einstechen, damit der Dampf beim Backen

entweichen kann.

Im vorgeheizten Backofen (E: 200° C, G: Stufe 3)

ca. 1 Std. backen.

Garprobe mit einem Holstäbchen machen, bleibt es

beim Herausziehen trocken, ist die Pastete gar.

Nun kann man sie aus der Form nehmen und heiß

verzehren oder aber über Nacht auskühlen lassen.

Dann aus der Form stürzen und in Scheiben

geschnitten anrichten.

Zu beiden Varianten reichen Sie Pflaumenmus.

Das wurde so ganz nebenbei produziert, in dem

die entsteinten Pflaumen weich gekocht, dann

püriert und mit je einer Prise Zimt & Ingwer pikant

abgeschmeckt wurden.

Schmeckt warm, kalt – immer!


12 Über den Tellerrand

Faszination Licht

„Lichtsicht“: Spektakuläre Kunst bei der Projektions-Biennale in Bad Rothenfelde

Es sind technische Wunderwerke, die den

Betrachter unwillkürlich faszinieren und

in den Bann ziehen: Projektionskünstler

zeigen uns, welche ungeheure Magie Licht

und Schatten ausüben können. Über 160.000

Besucher werden zwischen September 2015

und Februar ins Heilbad Bad Rothenfelde im

Osnabrücker Land strömen, um sich ein solches

Spektakel nicht entgehen zu lassen.

Gewaltige Ausmaße

Denn alle zwei Jahre kommen Künstler aus

der ganzen Welt nach Bad Rothenfelde zur

„lichtsicht 5 – Projektions-Biennale“. Für drei

Monate verwandelt sich der Kurort in eine

Open-Air-Kunstveranstaltung mit gewaltigen

Ausmaßen: Etwa 11.000 Quadratmeter Fläche

werden vom 18. September bis zum 7. Februar

jeweils nach Einbruch der Dämmerung

im Ortskern von der jungen Projektionskunst

beleuchtet. Bis zu 51 moderne Hochleistungs-Beamer

bespielen die Gradierwerke,

Wasserfontänen, Parklandschaften und Gebäude.

Dabei entstehen Lichtkunstwerke, die

inzwischen europaweit Beachtung finden,

die letzte „lichtsicht“ wurde von weit über

100.000 Menschen besucht. „Ziel der Projektions-Biennale

ist es, das neue Spektrum der

Projektionskunst immer auf der Höhe der

künstlerischen und technischen Entwicklung

zu zeigen“, erklärt Peter Weibel, der neue

künstlerische Leiter. Alle Informationen zur

kommenden Ausstellung gibt es unter www.

lichtsicht-biennale.de und bei der Kur und

Touristik Bad Rothenfelde GmbH unter www.

bad-rothenfelde.de.

Aufatmen an den Gradierwerken

Berühmt ist das Heilbad Bad Rothenfelde vor

allem für seine Gradierwerke. Die beiden imposanten

Frischluftspender stehen inmitten

des Kurparks. An den Dornenwänden

rieselt die Quellsole ab. Der feine Aerosolnebel

verdunstet, bei bestimmten Lichtverhältnissen

ist die gute Luft sogar zu sehen.

Die Atemwege spüren den wohltuenden Effekt

sofort, man atmet bewusster und tiefer

ein. Die Quellsole kommt seit 1724 aus einem

Salzstock, der in der Tiefe des Kleinen Berges

lagert. Die Geschichte der Gradierwerke ist

spannend – erzählt wird sie im Heimatmuseum

oder bei Gradierwerksführungen. (djd/pt).

Foto: djd/Kur und Touristik Bad Rothenfelde/

Angela von Brill

Sometimes.

Ist es ein Tisch oder

ein Sideboard?

Sometimes ein Tisch.

Sometimes ein Sideboard.

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Telefon: 0 44 71/22 35

Der Sommerurlaub für Zierfische im Gartenteich lohnt sich, denn er stärkt deren Immunsystem

und bietet ihnen eine abwechslungsreiche Umgebung.

Foto: djd/Söchting Biotechnik

ALGEN VORBEUGEN –

ALGEN BEKÄMPFEN

Für einen lebendigen Teich!

Sommerurlaub für Zierfische

Bei Sonnenhitze sollte man für eine gute Wasserqualität

im Gartenteich sorgen

(djd/pt). Wer seinem Gartenteich in der warmen

Jahreszeit Glanzlichter verleihen will,

muss sich dafür nicht neue Unterwasserbewohner

zulegen. Aquarienfische wie Guppy,

Streifenhechtling oder Zebrabärbling gedeihen

auch prächtig im Freiluft-Biotop, ihr Immunsystem

wird gestärkt, und die Tiere entwickeln

intensivere Farben.

Tiere stets beobachten

Wenn die Wassertemperatur im Teich nachts

mindestens zehn bis zwölf Grad beträgt und

tagsüber 18 Grad Celsius nicht mehr unterschreitet,

ist der richtige Zeitpunkt für die

Umsiedlung der Aquarienbewohner gekommen.

Hat das feuchte Biotop ein Fassungsvermögen

von maximal drei Kubikmetern,

erleichtert dies das Fangen der Fische, wenn

es zurück ins Aquarium geht. Zudem fällt es

Teichfreunden leichter, ihre Schützlinge in

übersichtlichen Becken im Auge zu behalten

und bei Krankheiten sofort zu reagieren. Damit

es gar nicht erst so weit kommt, ist stets

eine gute Wasserqualität wichtig. Doch gerade

im Sommer, wenn die Sonne unerbittlich

vom Himmel brennt, erhitzt sich der

Teich auf Temperaturen, die für Fische und

Pflanzen gefährlich werden können. Gleichzeitig

sinkt der Sauerstoffgehalt im feuchten

Idyll.

Auf Sauerstoffgehalt achten

Abhilfe können verschiedene Helfer wie beispielsweise

Oxydatoren schaffen, die vom

Maxi-Modell für das große Biotop bis zur Mini-Variante

für das Terrassenbecken erhältlich

sind. Unter www.oxydator.de gibt es die

entsprechenden Bezugsquellen. Die kabellosen

Geräte, die ganz ohne Stromzufuhr arbeiten,

sehen aus wie kleine Eimer, die mit

einer Wasserstoffperoxidlösung befüllt sind.

Ein Katalysator treibt die Lösung nach außen

und an der Spezialkeramik des Geräts spaltet

sie sich in Wasser und aktivierten Sauerstoff

auf. Er verteilt sich rund 400-mal schneller

im Wasser – auch in strömungsfreie Nischen

und Winkel hinein – als seine bekannte gelöste

Variante. Zusätzlich ist ein kleiner Wasserfall

oder ein Bachlauf nützlich, denn bewegtes

Wasser erwärmt sich nicht so schnell.

Auch ein Sonnensegel über dem Gartenteich

schützt vor direktem Lichteinfall.

Algen – wenn’s zu viel

des Grünen wird

Extrem schnell und auch bei niedrigen

Temperaturen wachsen Fadenalgen,

die als watteartiger Belag an der Oberfläche

oder als festsitzende Strukturen

unter Wasser auftreten. Sie lieben

pralle Sonnenbestrahlung. Fadenalgen

können mit Produkten, die Aktivsauerstoff

enthalten, gestoppt werden.

Unser Tipp: Beim Einsatz von Algenmitteln

immer auch auf den Sauerstoffwert

achten und ggf. ein zusätzliches stabilisierendes

Sauerstoffprodukt einsetzen.

Vorbeugen ist besser als

bekämpfen

Schon im Frühling sollten die Nährstoffe

im Teich begrenzt werden, z. B. durch

• einen Teilwasserwechsel

• das Abfischen von Laub

• die Reinigung des Bodengrunds von

Mulm und abgestorbenen Pflanzenteilen

• einen Filterbakterienstarter

Ihr ZOO & Co. Fachhändler berät

Sie gerne.


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Impressum

Herausgeber:

Trendtino Werbeagentur SEC GmbH

Kirchhofstraße 23

49661 Cloppenburg

Telefon: 04471 850 54 90

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Redaktion/Gestaltung/Realisierung:

Das Stadtmagazin für Cloppenburg

Schlussredaktion: Ulla Schmitz (V.i.S.d.P.)

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Jürgen Heins

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Druck:

Druckhaus - Verlag, Friedr. Schmücker GmbH

49624 Löningen

Fotonachweise

(wenn nicht anders ausgezeichnet)

Karin Niemöller, Babysmile, Archiv AWL,

Heike Bünger, djd, Fotolia, Ulla Schmitz

Urheber- und Verlagsrecht

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.

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Informationen in Datenbanken einzustellen, die vom Verlag, von kooperierenden Verlagen und kooperierenden

Dritten geführt werden.


16 Familienausflug

Messdiener tanzen den Time Warp und

das Publikum tanzt mit.

Dabei wollten wir es an Pfingsten so

richtig schön chillig angehen lassen.

Mein Mann brutzelte in der Sonne und

ich lag total relaxed auf meinem Liegestuhl

im Schatten.

Da hatte ich aber die Rechnung ohne meinen

hyperaktiven Nachwuchs gemacht. „Uns

ist langweilig,“ nörgelten sie im Chor. Meine

Erklärungsversuche von wegen Pfingsten

und Feiertag stießen auf totales Unverständnis.

Genervt fragten sie mich was denn

Pfingsten überhaupt sei. „Das Fest des heiligen

Geistes,“ setzte ich an, weiter kam ich jedoch

nicht, denn meine Lütte schaute mich

kopfschüttelnd an und fragte, was das denn

wohl für ein Fest sein soll auf dem es spukt.

In mir regte sich das schlechte Gewissen:

Wir sollten öfter zur Kirche gehen. Während

ich noch grübelte, klingelte das Telefon

und meine Freundin fragte, ob wir mit zum

Pfingstfestival nach Calhorn fahren würden.

Dort, erklärte sie, fände eine Talentshow

statt, bei der ihr Sohn mit von der Partie sein

würde.

Zufall oder ein Wink mit dem himmlischen

Zaunpfahl? Das werde ich wohl niemals herausfinden,

doch sagte ich begeistert zu,

denn wo könnten meine Kiddys besser alles

über Pfingsten erfahren als in einem riesigen

Zeltlager mit vielen Freunden und einem

bunten Programm!? Ich setzte meinen Mann

darüber in Kenntnis, dass sein Sonnenbaden

ein sofortiges Ende fände – na ja. Lediglich

unsere Jüngste stand den nunmehr gefassten

Plänen eher skeptisch gegenüber und

stellte sicherheitshalber ihre obligatorischen

Fragen: „Ist Calhorn noch in Deutschland?

Gibt es dort etwas zu essen?“ Beides konnte

ich ruhigen Gewissens bestätigen und hinzufügen

konnte ich auch noch, dass man da sicher

auch Fußball spielen kann. Nun war auch

sie Feuer und Flamme und wir machten uns

startklar für unser Meeting mit dem Spirit und

der Energie eines Pfingstfestivals.

In Calhorn angekommen staunten unsere

beiden Mädels nicht schlecht, als sie all

die vielen Kinder und Zelte sahen. Schnell

waren sie von Schulfreunden umringt und

wurden überall herumgeführt. Ich hingegen

entdeckte meine Freundin nebst Familie

und mein Mann gesellte sich auch dazu. Es

dauerte nicht lange, da waren meine beiden

Rumtreiber wieder da, Pommes und Popcorn

kauend und glückselig all das mitteilend, was

sie schon gesehen und erlebt hatten.

Dann aber Ruhe, denn schon wurde die

Talentshow eröffnet. Getreu dem Motto

des Jahres bauten die Zuschauer eine Energie-Laolawelle

auf und wir natürlich spannungsgeladen

dabei. Vierzehn Gruppen, Solisten

und Tänzer standen in den Startlöchern

und fieberten ihrem Auftritt entgegen. Bei

der Ballade vom Feuersänger saß meine Lütte

so andächtig zuhörend neben mir, dass ich

ganz gerührt war.

Langsam wurde es dunkel, die Show neigte

sich dem Ende zu, eine Tanzgruppe reichte

Leuchtstäbe durch die Menge, um symbolisch

die Energie weiter zu leiten. Noch

während meine beiden Töchter mit ihren

Leuchtstoffkunstwerken beschäftigt waren,

wurde die letzte Gruppe für den Abend angekündigt:

DIE MESSDIENER AUS SCHWICH-

TELER, MIT DER ROCKY HORROR PICTURES

SHOW! Vergessen waren die Leuchtstäbe,

mit offenem Mund starrten meine Kinder die

Darsteller an. Die sahen aber auch wirklich


17

fantastisch aus in ihren Kostümen! Dann gab es kein Halten mehr,

die Truppe rockte den Platz: Alle sprangen begeistert nach links

und wackelten mit den Hüften. So wurde der Time Warp sicher

noch nie zelebriert und meine Kinder samt ihren Eltern rockten

begeistert mit.

Mittlerweile war es nächtliche 11 Uhr und empfindlich kalt zudem.

Die Energie Akkus unserer Nachkommen waren leer und wir

beschlossen einstimmig nach Hause zu fahren. Wir wünschten

meiner Freundin und ihrem Sohn viel Glück für die Siegerehrung

und schlenderten erschöpft zu unserem Auto. Dabei fragte ich

meine Kinder, ob ihnen denn der Pfingstausflug gefallen hat. Beide

holten noch einmal alle Energiereserven heraus und erzählten

aufgeregt was sie alles erlebt haben.

Verdient gewonnen haben an diesem Abend natürlich die

Jungs und Mädels der Rocky Horror Pictures Show. Aber auch meine

Kinder haben gewonnen, eine neue Sichtweise der Aufgaben

und Freizeitgestaltung der Messdiener nämlich. Wenn so coole

Typen wie die Darsteller der Schwichteler Truppe Messe dienen,

dann wollen unser Töchter das jetzt selbstverständlich auch.

Meine Große ist nachhaltig so begeistert, dass sie sich am liebsten

sofort anmelden möchte. Ich schmunzle und denke „Mission

erfüllt“ und mein schlechtes Gewissen legt sich wieder schlafen.

Karin Niemöller

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18 Schon gewusst?

Ferienanfang mit ganz viel Spaß

Fotolia© ACP prod

Für Kinder zwischen sechs und 12 Jahre

heißt es zur ersten Woche der Sommerferien

2015 wieder „Spaßhaben ohne

Ende und voller Kreativität“ – beim Basteln,

auf extra ausgesuchten Spielplätzen, bei

Ball- und Gesellschaftsspielen, bei Besichtigungen

und auch beim Kochen!

Ausgehend vom Bildungswerk in Cloppenburg,

zusammen mit dem Familienbüro der

Stadt Cloppenburg organisiert. Das Betreuerteam

ist vielen Kids bereits bekannt, so dass

es keinen Zweifel daran geben kann, dass

den Kindern eine lustige und spannende Woche

bevor steht – mit vielen tollen Aktionen,

die das Betreuerteam sich ausgedacht hat.

Dazu gehört auch, dass lecker gegessen wird,

zu den Mahlzeiten und auch bei einem Picknick.

Und weil Kids am besten wissen, was sie

gerne essen mögen, kochen sie die Gerichte

selbst.

So bunt kann der Ferienanfang sein, darum

heißt es jetzt „schnell sein,“ denn die Teilnehmerliste

ist schon eröffnet!

Termin: Montag, 27. Juli 2015,

Beginn: 07:30 Uhr

Dauer: Mo., 27.07.2015–Fr., 31.07.2015

Kosten: 80,00 € inklusive 20,00 Euro

Lebensmittelpauschale

Ort: Haus der Erwachsenenbildung,

Graf-Stauffenberg-Str. 1–5, Cloppenburg

Rufen Sie an:

Katholisches Bildungswerk Cloppenburg

Tel.: 04471 91080

Die Kursnummer ist 1059

Power-Frisuren für den Job

Schönes Haar kann sogar die Karriere fördern

Auch wenn es am Morgen schnell gehen

muss, darf die Haarpflege nicht

leiden. Denn ein gepflegtes Äußeres

ist gerade im Beruf wichtig: Wer schönes, gesundes

Haar hat, macht auf seine Kollegen

und Vorgesetzten einen guten Eindruck. Und

darüber hinaus tragen attraktive Frisuren

und gut sitzendes Haar zur Selbstsicherheit

bei. Beides kann sich positiv auf die Karriere

auswirken. Wer langes Haar hat, entscheidet

sich daher gern für schicke Hochsteckfrisuren.

„So kann man ohne großen Aufwand einen

gepflegten und sympathischen Eindruck

machen“, erklärt Beate Fuchs, Expertin für

Verbraucherthemen beim Portal Ratgeberzentrale.de.

Kurzhaarfrisuren seien eine praktische

Alternative, müssten aber ebenso gut

gepflegt werden wie langes Haar. Das regelmäßige

Nachschneiden ist Pflicht und dürfe

nicht vernachlässigt werden.

Bockshornkleesamen unterstützt das Haar –

das ist wissenschaftlich bewiesen.

Fesche Kurzhaarfrisuren können im Berufsalltag

dynamisch und sympathisch wirken. Foto: djd/

www.wenigerhaarausfall.de/Momentum2/fotolia.com

Frauen, die beispielsweise aufgrund von Hormonschwankungen

unter Haarausfall leiden,

sollten bei der Haarpflege besonders umsichtig

sein. Nach dem Waschen sollten die Haare

sehr vorsichtig mit einem Handtuch ausgedrückt

werden. Kämmt oder bürstet man

das nasse Haar, kann es leicht brechen oder

sogar ausgerissen werden. Unterstützung

kann Bockshornkleesamen bieten. Er ist als

diätetisches Lebensmittel in Form von hoch

dosierten Kapseln (Bockshornklee + Mikronährstoff

Haarkapseln) in der Apotheke erhältlich.

Mehr Informationen finden Sie unter

www.weniger-haarausfall.de. Eine Kur mit

Bockshornkleesamen kann helfen, dem Haarausfall

von innen heraus zu begegnen: Die

Samen enthalten neben wertvollen Inhaltsstoffen

auch Diosgenin, das den Hormonhaushalt

der Frau sanft harmonisieren und

eine Überempfindlichkeit gegenüber DHT

vorbeugen kann.

Wie wichtig gepflegtes Haar ist, belegt im

Übrigen auch eine aktuelle Emnid-Umfrage

im Auftrag des Magazins Reader’s Digest: 70

Prozent der Befragten stören fettige Haare im

direkten Umgang mit ihren Mitmenschen am

meisten. „Ganz wichtig ist es, das Haar regelmäßig

mit sanften, seifenfreien Shampoos zu

waschen“, erklärt Haarexpertin Jutta Mai von

www.weniger-haarausfall.de. (djd/pt).


Freizeit

19

1. Weltmeisterschaft im Badewannenrennen 2015

In die Wanne …, fertig …, los …! – Werde Weltmeister im Badewannenrennen.

11.07.2015 14 Uhr

Hagenstraße 28, 49661 Cloppenburg

Weitere Infos unter:

www.badewannenrennen.org

Am Samstag, dem 11.07.2015 starten im

Soestebad die Qualifikationsrennen

zur 1. Weltmeisterschaft im Badewannenrennen.

Das Gewinnerteam aus dem

Soestebad qualifiziert sich für das große,

internationale Finale am 21.11.2015 in Düsseldorf.

Nach dem großen Erfolg der 1. Europameisterschaft

im Badewannenrennen 2014

werden im Jahr 2015 bei 99 Qualifikationsläufen

in 9 Ländern auf verschiedenen Kontinenten

die ersten Weltmeister im Badewannenrennen

ermittelt.

Ein Rennteam besteht aus einen „Badewannenkapitän“

und einem „Matrosen“. In

jedem Renndurchgang paddeln vier Teams

gleichzeitig auf einer Strecke von ca. 50 Meter

durch das Wasserbecken. Das Gewinnerteam

eines jeden Renndurchganges kommt jeweils

eine Stufe weiter – bis sich im Ortsfinale ein

Ortssiegerteam für das große, internationale

Finale am 21.11.2015 in Düsseldorf qualifiziert.

Jedes Team kann sich übrigens einen Fantasienamen

geben und zudem kostümieren.

Das am verrücktesten kostümierte Team,

welches vom anwesenden Publikum gewählt

wird, hat die Chance eine von 3 Wildcards für

die Finalrennen in Düsseldorf zu gewinnen.

Neben Ruhm und Ehre erhalten die Weltmeister

sowie die zweiten und dritten Siegerplätze

Sachpreise im Gesamtwert von über 5.000

Euro, wie beispielsweise

Reisegutscheine, oder ein

Familienwochenende im

Europapark Rust.

In einer Rennbadewanne

ist jede Teamkonstellation

möglich und alle

Teams haben nahezu die

gleichen Chancen. Kinder

sind in der Regel koordinationsstärker

und haben

zudem weniger Wasserverdrängung

– somit

können sie fehlende Muskelkraft

wett machen.

Die Anmeldung zur

Rennteilnahme kann am

Veranstaltungstag direkt

vor Ort oder Online unter

www.badewannenrennen.

org erfolgen. Jeder, der

schwimmen kann, darf

teilnehmen und muss

lediglich den regulären

Eintrittspreis in das Bad

zahlen. Die Rennbadewannen

werden übrigens

vom Veranstalter gestellt,

daher werden selbstgebaute

Rennwannen nicht

zum Rennen zugelassen.

Im Rahmenprogramm gibt es unter anderem

die „Stadtmeisterschaft im 11-Meter-Schießen

auf dem Wasser“. Dabei müssen die Teilnehmer

zuerst die 11 Meter lange „Wibit Wiggle

Bridge“ bewältigt, bevor sie das Runde

ins Eckige befördern können. Ein Riesenspaß

für alle Badegäste und weitere tolle Überraschungen

schaffen einen erlebnisreichen Tag

im Soestebad.

Badewannenrennen – Sei dabei!


20 Portrait

Zu Besuch bei der Künstlerin

mit der großen Motorsäge.

Von Jule Metternich

Laut Aussage von Mariola Zelmanski sieht

altes Holz auf den ersten Blick hässlich

aus, betrachtet man jedoch die von ihr

bearbeiteten und mit anderen Materialien

kombinierten Kunstwerke, dann gewinnt das

Holz an Schönheit und Ausdruck und offenbart

gleichzeitig seinen verborgenen Charakter.

Eindrücke, Emotionen und Persönlichkeit

– all das fließt in die Kunstwerke Mariola

Zelmanskis ein, die man wegen Körpergröße

gerne „die kleine Frau“ nennen möchte, ohne

auf den Zusatz „mit der Motorsäge“ verzichten

zu wollen.

Also muss man die Gedanken verstehen

lernen, die zur Schaffung der „Mariola Skulpturen“

führen. Alle ihre Werke entstehen in

und vor der kleinen Garage ihres Wohnhauses.

Stolz zeigt sie mir ihre kleine Werkbank

während ihr Mann, Marius, schon um die Ecke

verschwunden ist um Holz für eine Demonstration

der handwerklichen und künstlerischen

Fähigkeiten seiner Frau zu holen. Die

schmeißt sich schon in Schale, was in diesem

Fall „Arbeitskluft“ bedeutet. „Sicherheit geht

vor sagt sie, „auch bei der Kunst!“ Während

wir noch reden, macht Marius die Motorsäge

startklar, und ich staune nicht schlecht, als

er das Riesengerät seiner Frau in die Hand

drückt. Er nimmt mich ein Stück mit zurück

und flüstert: „Ich habe Respekt vor meiner

Frau, ihrer Kunst und,“ hier grinst er verschmitzt,

„der Motorsäge in ihrer Hand.“ Das

kann man wohl laut sagen, denn die Powerfrau

hat bereits die Motorsäge angeworfen

und sägt, dass die Späne fliegen.

Fasziniert schaue ich aus sicherer Entfernung

zu und es kommt mir vor, als würde sie

mit dem Holz kommunizieren. Unvermittelt

verstummt dann das Röhren der Säge, glücklich

strahlt Mariola uns an und erklärt, dass

sie die Motorsäge nur für die groben Schnitte

verwendet. „Der Rest ist nun Handarbeit!“ Bei

diesen Worten schweift Ihr Blick sehnsüchtig

zu Hammer und Meißel. Doch da ich noch

mehr über ihre Werke erfahren möchte, vertagt

sie ihr Rendezvous mit dem alten Stück

Holz auf später. Während wir auf der Bank in

der Sonne sitzen, habe ich Gelegenheit ihr

ein paar Fragen zu stellen:

Jule: „Wie bist du auf die Idee gekommen,

mit Holz zu arbeiten und dazu unterschiedliche

Materialien auf diese Weise zu kombinieren?“

Mariola: „Ich wusste schon im Alter von

acht Jahren, dass ich meinen Gefühlen irgendwie

Ausdruck verleihen muss. Es ist

irgendwie in mir drin, und es muss heraus.

Ich bin auf einem Bauernhof in Polen aufgewachsen.

Dort habe ich dann stundenlang

in einem Baum gesessen und alles Mögliche

gezeichnet.“

Jule: „Wie kamst du dazu diese schweren

Geräte zu verwenden?“

Mariola: „Weil ich meinen Ideen nur damit

Ausdruck geben konnte und kann. Allerdings

ist das Arbeiten damit ja nicht ungefährlich,

deswegen musste ich warten bis ich älter war.

Dann bekam ich Unterstützung von meinem

Opa. Er zeigte mir wie ich richtig mit den

schweren Geräten umgehen muss und wie

Dinge zusammengefügt werden müssen, damit

sie auch halten. Dafür bin ich ihm immer

noch sehr dankbar.“

Jule: „Woher bekommst du deine Ideen?“

Mariola: “Ich beobachte die Menschen mit

all ihren Facetten, ebenso die Natur, das Leben

oder nur ein Gebäude. Manchmal sehe

ich einen Menschen irgendetwas tun und

habe ein Bild für ein Kunstwerk in meinem

Kopf. Dann hole ich schnell mein Skizzenbuch

heraus und beginne zu zeichnen.“

Jule: „Darf ich dieses Skizzenbuch einmal

sehen?“

Mariola: Nein, das zeige ich niemanden,


Portrait

21

nicht einmal Marius, obwohl er mir ja bei der

Fertigstellung hilft. Das sind meine Gedanken

und Ideen, die möchte ich für mich behalten.

Es ist wie ein Tagebuch.“

Marius: „Ich bekomme jedes Mal Angst

wenn sie das Buch herausholt und zeichnet.

Weil ich dann denken muss, wie groß das

neue Kunstwerk wohl werden wird und wie

wir das dann noch transportieren können.“

Mariola (lacht): “Bisher hat es immer geklappt,

weil Marius eine solch große Hilfe ist.

Auch wenn er meine Skizzen nicht sieht, ich

erkläre ihm, was ich mir vorgestellt habe und

er sagt mir wie man es technisch am besten

umsetzen kann. Wir sind ein gutes Team!“

Jule: “Was ist das dort hinten für ein Kunstwerk,

hat es einen Namen?“ Ich zeige auf eine

Skulptur in Sichtweite.

Mariola: „Das ist meine Sonne. Die Idee

dazu kam mir während einer sehr stressigen

Lebensphase. Ich habe sie für mich gemacht.

Sie verleiht mir Kraft und Ausdauer. Immer

wenn ich vergesse, positiv zu denken, schaue

ich sie an und weiß, dass die Sonne sicherlich

bald wieder scheinen wird.“

Jule: „Das ist ein wunderbarer Gedanke

und ich bin direkt ein wenig neidisch auf deine

Sonne!

Mariola (lacht) und erklärt, dass jeder seine

eigene kraftspendende Sonne in sich trägt.

Darüber werde ich später nachdenken,

nehme ich mir vor, denn noch gehen wir gemeinsam

durch den Vorgarten der Künstlerin.

Mariola: „Dies ist der „Korb des Lebens“

oder die „Lebensleiter.“

Jule: „Ist es dein Leben das du hier dargestellt

hast?“

Mariola: „In gewisser Weise schon. Es gab

und gibt in meinem Leben immer neue Abschnitte.

Menschen kommen, andere gehen.

Das Leben ist grundsätzlich Veränderung und

derer gab es in meinem Leben schon so einige!“

Jule: „Wie sieht deine Zukunft in Hinblick

auf deine Kunst aus? Ich weiß ja, dass das du

beruflich im Moment sehr eingebunden bist.“

Mariola: „Ja das stimmt, im Moment habe

ich nicht so viel Zeit zur Verfügung wie ich

gerne hätte. Aber ich träume noch immer

von meiner eigenen Ausstellung.“ Sie lächelt:

„Wer weiß, vielleicht im nächsten Jahr!“

Ihr Blick fällt auf den Holzbalken mit den

Sägeschnitten und ich werde das Gefühl

nicht los, dass sich die kleine Powerfrau trotz

Termindruck die Zeit nehmen wird, um dort

weiter zu machen wo ich sie unterbrochen

habe. Ich verabschiede mich und während

ich zum Auto gehe höre ich schon Hammerschläge.

Es hat mich fasziniert, wie Mariola

ihre Umwelt in Kunstwerke einfängt und für

mich wird es auf jeden Fall nicht der letzter

Besuch bei ihr gewesen sein. Beim nächsten

Mal werde ich nämlich dabei sein, wenn sie

mittels Schweißgerät aus Holz, Metall, Stein

und Glas ein charakteristisches Unikat erschaffen

wird. Natürlich immer mit gebührendem

Sicherheitsabstand.

Mariola Zelmanski (37) ist Übersetzerin in ihrer

eigenen Übersetzungskanzlei mit Bürodienstleistungen.

Sie ist verheiratet und hat

zwei Kinder.


22 Feuerwehr

„Kommt und guckt zu –

ihr werdet bleiben!“

Es gab zwei Traumata in meiner Kinderzeit,

das eine bestand darin, dass ich zu

jung war, um Feuerwehrmann zu werden.

Damals war ich neun Jahre alt. Hätte

man Kinder damals schon zum Psychologen

geschickt, ich wäre deshalb dort gelandet.

Heute würde man mir sagen: „Warte man

noch ein Jährchen, dann gehst du in die Jugendfeuerwehr!“

Und nicht einmal die Tatsache,

dass ich nie ein Mann sein werde, hätte

dem im Weg stehen können – wie gut, dass

sich die Zeiten geändert haben, wie großartig,

dass es die Jugendfeuerwehr Cloppenburg

gibt! Denn die sind das, was man sich

vorstellt, wenn man als Kind was Besonderes

sein will.

Ansgar Ostendorf-Witte

Torsten Kern

Das vermitteln nicht etwa die Kids selber,

sondern die noch amtierenden Stadtjugendfeuerwehrwarte

Ansgar Ostendorf-Witte (51)

und Torsten Kern (39). Und zwar so eindrücklich,

dass man bald dahinter kommt, was dieses

Selbstbewusstsein ausmacht: Die Arbeit

mit den derzeit 24 Kindern und Jugendlichen

der Jugendfeuerwehr, zwei Mädchen inklusive.

Seit dem 21. September 1969 existiert

diese Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr

Cloppenburg, Ansgar war ihr 1982 beigetreten

und Torsten sieben Jahre später. Weil

der eine dann doch nicht Fußballer werden

wollte und der andere von einem Kumpel

mitgenommen worden war. Die Lust dabei

zu bleiben etablierte sich bei beiden und

so war es nur konsequent, dass sie diverse

Ausbildungen innerhalb der Feuerwehr absolvierten

und nicht zuletzt auch die zum

Gruppenführer. Was sie dazu befähigt, die ihnen

Anvertrauten aus der Jugendfeuerwehr

auszubilden.

An dieser Stelle schließt sich ein Kreis, denn

so viel Spaß es offensichtlich bringt, in der

hiesigen Jugendfeuerwehr zu sein – es ist

da viel von urkomischen Begebenheiten im

alljährlichen Pfingstlager die Rede oder von

Treffen bei der Partner-Jugendfeuerwehr in

Tollwitz und auch andernorts scheinen die

Kiddies sich prächtig und ausgiebig amüsieren

zu können – doch in der Feuerwehr sein,

bedeutet an erster Stelle Verantwortung zu

tragen. Das, und daran lassen Ansgar Ostendorf-Witte

und Torsten Kern keinen Zweifels,

das ist die Bestimmung auch der Jugendfeuerwehr,

nicht zuletzt weil aus ihr auch ein

112

Gutteil der dann über 18-jährigen Freiwilligen

Feuerwehr Cloppenburg oder andernorts

erwächst.

„Verantwortung.“ Schon im letzten Beitrag

über unsere Feuerwehr war dies ein Begriff,

der oft und selbstverständlich benannt wurde.

Wie auch hier, wo das Bekenntnis erneut

ohne Pathos, aber im vollen Bewusstsein

formuliert wird. „Verantwortung sich selbst

und der Gesellschaft gegenüber.“ Die beiden

Männer sagen das nicht leichthin, denn

sie wissen um den Status dieses Grundgedankens,

und so nehmen sie die Ausbildung

ihrer Schützlinge auch nicht als etwas, das

ihnen ausschließlich Spaß macht oder etwa

ihre Position stärkt. Nein, denn da auch sie

diese Wertigkeit praktizieren im Zusammensein

mit den Kindern und Jugendlichen für

deren Ausbildung, können sie die Überzeugung

dazu mühelos weitergeben.

„Na ja, mühelos ist das nicht immer,“ betonen

Ansgar Ostendorf-Witte und Torsten

Kern. Gerade heutzutage, wo so mancher junge

Mensch keinen oder nur noch wenig Halt

in seinem direkten sozialen Umfeld findet

und mit den daraus erwachsenen Defiziten

den Ansprüchen der Gesellschaft aus purem

Selbstschutz lieber als Krawallmacher begegnet

– „solche Kinder muss man dann eben so

nehmen wie sie sind, als Kinder! Denen man

alles von vorne beibringt. Aber diesmal so,

dass das Erlernte und die Erfahrungen für

immer prägen.“ Ansgar und Torsten lächeln,

denn in ihren langen Jahren in dem Job, der

immerhin ehrenamtlich ist! – haben sie so gut

wie alles an Menschlichem erlebt, haben circa

250 Jugendliche ausgebildet, wovon 27 Männer

und eine Frau noch jetzt in der Freiwilligen

Feuerwehr Cloppenburg aktiv sind.

Darauf sind sie stolz, und das zu Recht,

ebenso wie auf die Tatsache, dass sie in ihren

Zeiten als Stadtjugendfeuerwehrwarte von

Cloppenburg ihre fünf angemeldeten Gruppen

durch die anspruchsvollen Ausbildungen

zur Leistungsspange gebracht haben.

Fünf Gruppen mit je neun Beteiligten aus der

Cloppenburger Jugendfeuerwehr im nationalen

Vergleich, das macht so leicht keine andere

nach! Denn um diese Herausforderung

erfolgreich zu beenden, dazu gehört Biss und

Wissen! Vermittelt von den beiden Jugendwarten

im Sport bei 1500 Meter Staffellauf

und Kugelstoßen oder eine große Anzahl von

Feuerwehrschläuchen zusammen kuppeln

mit einem simulierten Löschangriff zum Ende

hin. Schnell müssen die neun Jungfeuerwehrleute

da sein und blitzgescheit bei Fragen zu

Allgemeinwissen und zu Wissen rund um das

„Wehren von Feuer und Katastrophen.“

Generell zum Vorteil der Mitmenschen,

bei den Kämpfen um die Leistungsspange

für die Gruppe. „Die nur so stark ist wie das

schwächste Glied,“ Ostendorf-Witte und Kern

müssen die Schlussfolgerung daraus nicht

betonen, denn es ist klar, dass „ihre Kinder“

alle für die Schwächeren einstehen. „Das ist

normal.“ Es wird auch keiner nach Hause geschickt,

weil er was nicht kann. „Irgendwann

können er oder sie es,“ sagt Ostendorf-Witte,

„und wenn wir es 75 Mal vormachen.“ Auch

mussten weder er noch sein Kollegen jemals

mit Eltern reden, um im Verhalten des Kindes

etwas zu verändern. „Das erledigt sich durch

uns und durch die ganze Gruppe von selbst.“

Torsten Kern ergänzt: „Wer kommt und guckt,

der bleibt auch. Weil er das Bleiben lernt, das

sich anpassen, als Teil einer funktionierenden

Gesellschaft. Wo es Spaß macht zu sein und

wo man erfährt, dass jeder darin etwas Besonderes

ist.“ Weil man den Biss hat, sich den


Feuerwehr

23

Anforderungen der Jugendfeuerwehr Cloppenburg

nicht nur zu stellen, sondern sie zu

erfüllen. Weil man die Freiwilligkeit als Ehrenamt

versteht, im Sinne des Wortes, im Dienste

der Gesellschaft.

Ich weiß nicht, wie Jugendfeuerwehren

nach dem 11. September 2001 in New York

ausgebildet werden, ich weiß auch nicht wie

sie in London funktionieren oder in Shanghai

– oder ob es solche Gruppierungen dort

überhaupt gibt, ich weiß nur, dass die Cloppenburger

Jugendfeuerwehr sich keiner

Vergleiche scheuen muss. Sicher wird hier

und da mehr aufgetragen, doch was die

Definition ehrlicher Werte und ihrer Umsetzung

angeht, da wird man sich mit diesen

Kids messen müssen.

Dabei bin ich ihnen noch gar nicht richtig

begegnet – ihren Ausbildern aber, den

Stadtjugendfeuerwehrwarten Ansgar Ostendorf-Witte

und Torsten Kern, die übrigens

just von dieser Aufgabe und Amt zurück

treten. „Weil´s jetzt reicht, es ist genug!“ Wie

bitte? Die beiden grinsen, wissend, dass ihre

Nachfolger im gleichen Stil weitermachen

werden, wie schon ihre Ausbilder und die

davor. Weil es sich so gehört. Dem gilt es abschließend

nur hinzuzufügen, dass man sich

für alle jene Kinder und Jugendlichen freuen

kann, die in einer solchen Gemeinschaft erwachsen

werden (dürfen). Mit Vorbildern wie

Ansgar Ostendorf-Witte und Torsten Kern.

Ulla Schmitz

Sicher in den Urlaub

starten

(djd). Ein gründlicher Fahrzeugcheck vor

dem Urlaub schützt vor Pannen und ärgerlichen

Zwangspausen. Die Experten von

Bosch empfehlen daher vor längeren Fahrten

einen Besuch in der Fachwerkstatt. Hier

die wichtigsten Punkte:

✔ Bremsen kontrollieren lassen (besonders

wenn es in die Berge geht).

✔ Wischblätter überprüfen lassen,

bei Bedarf erneuern.

✔ Reifen: Profiltiefe und Fülldruck

nachmessen lassen.

✔ Ersatzlampen-Box mitnehmen

(in einigen Ländern wie Spanien,

Bosnien Herzegowina, Kroatien,

oder Serbien ist dies sogar Pflicht).

✔ Verbandskasten (Verfallsdatum prüfen)

und Warnwesten nicht vergessen.

✔ Klimaanlage checken, damit sie im

heißen Sommer nicht ausfällt.

Foto: djd/Robert Bosch GmbH


24 Veranstaltungskalender

Veranstaltungen

JUNI

Start der Kulturfestwoche zur Eröffnung

des neuen Kulturbahnhofs Cloppenburg

mit einem „(Um)Zug zum

Zug“. Bis zum 27. Juni weitere Konzerten,

Theater und buntes Programm

Wann: 20. Juni 2015

Um: 14:00 Uhr

Ort: Kulturbahnhof Cloppenburg,

Bahnhofstraße 42

Kultursommer 2015: Die französische

Mittsommernacht in den Stapelfelder

Gärten. Musik, Märchen und

weitere sinnliche Erlebnisse

Wann: 20. Juni 2015

Um: 20:00 Uhr

Ort: Gartengelände der Katholischen

Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstr. 13

Handwerk erleben. Bäckerei und Weberei

(ab 11:00 Uhr), Schmiede und Spinnstube (ab

12:00 Uhr), Töpferei (ab 14:00 Uhr) geöffnet

Wann: 21. Juni 2015

Um: 11:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Jazzbrunch und großes Barbecue im

Dorfkrug des Museumsdorfes mit den

Olaf King Allstars

Wann: 21. Juni 2015

Um: 11:00–15:00 Uhr

Ort: Drofkrug im Museumsdorf,

Museumsdorf 25

Brotbacken im Backhaus Wehlburg.

Und: Sommerspaß in der Dorfschule.

Mitmach-Angebote für Kinder

Wann: 21. Juni 2015

Um: 14:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Migration. Zur Thematisierung von Ausund

Einwanderung im Museumsdorf.

Führung: Prof. Dr. Uwe Meiners

Wann: 21. Juni 2015

Um: 14:30 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Kicker spielen mit Tipps und Kniffen

Wann: 23. Juni 2015

Um: 16:30 Uhr

Ort: Haus Bethanien, Kontaktstelle,

Kirchhofstr. 14

„Rudelsingen“ mit dem Team Bröker – im

Rahmen der Kulturfestwoche zur Eröffnung

des neuen Kulturbahnhofs Cloppenburg

Wann: 23. Juni 2015

Um: 19:30 Uhr

Ort: Kulturbahnhof Cloppenburg,

Bahnhofstraße 42

Cloppenburger Reitertage vom

24.06.2015 bis zum 28.06.2015

Wann: 24.–28. Juni 2015

Um: ab 8:00 Uhr

Ort: Reitsport-Zentrum,

Bührener Tannen, Garreler Weg 130

„Auf Visite bei ...“ – Geführte Fahrradtour

für Gartenliebhaber mit Einkehr (Dauer: 6

Stunden, 40 km, Anmeldung erforderlich)

Wann: 24. Juni 2015

Um: 12:00 Uhr

Ort: Tourist-Information am Marktplatz,

Eschstraße, Cloppenburg

Poetry Slam – Junge Schriftsteller und

Performer im Wettstreit – im Rahmen

der Kulturfestwoche zur Eröffnung des

neuen Kulturbahnhofs Cloppenburg

Wann: 25. Juni 2015

Um: 20:15 Uhr

Ort: Kulturbahnhof Cloppenburg,

Bahnhofstraße 42

Libellen auf der Spur – Naturschutz

am Wasserbiotop. Referent: Bernd

Ziesmer, NABU Oldenburg

Wann: 26. Juni 2015

Um: 15:00–20:00 Uhr

Ort: Kath. Akademie Stapelfeld,

Stapelfelder Kirchstraße 13

Christopher Street Day Cloppenburg

2015, unter dem Motto: So ___ wie du.

16:30 Uhr: Demonstration,

17:30 Uhr: Abschlusskundgebung,

19:30 Uhr: CSD-Party

Wann: 27. Juni 2015

Um: 16:30 Uhr

Ort: ab Bahnhof Cloppenburg,

Bernay Platz, im Lokal Bernay`s

(Mühlenstraße 20–22)

Kultursommer 2015: Konzert FETTE HUPE,

Hannover, Big Band Jazz. Vorgruppe: Big

Band der Kreismusikschule Cloppenburg,

anschließend Party

Wann: 27. Juni 2015

Um: 20:00 Uhr

Ort: Kulturbahnhof Cloppenburg

Handwerk erleben. Bäckerei (ab 11:00 Uhr)

und Töpferei (ab 14:00 Uhr) geöffnet

Wann: 28. Juni 2015

Um: 11:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Tag der offenen Tür in der katholischen

öffentlichen Bücherei St. Andreas

Wann: 28. Juni 2015

Um: 11:00 Uhr

Ort: Haus Edith Stein, Löninger Str. 12

Brotbacken im Backhaus Wehlburg.

Und: Sonntags gibt es gute Butter...

Buttern im Quartmannshof. Mitmach-

Angebote für Kinder

Wann: 28. Juni 2015

Um: 14:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Kaffeekannen, Kleider, Bibelfliesen.

Was wissen wir von unseren Objekten?

Vortrag: Dr. Karl-Heinz Ziessow

Wann: 28. Juni 2015

Um: 14:30 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Stadtführung durch Cloppenburg mit Erklärungen

über die Geschichte, Kirchen und

Sehenswürdigkeiten (Dauer: 1,5 Stunden)

Wann: 28. Juni 2015

Um: 14:30 Uhr

Ort: Tourist-Information am Marktplatz,

Eschstraße, Cloppenburg

Geistliches Konzert mit Werken von Johann

Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart.

Solisten: Ensemble Klangkunst,

Molto Cantabile, UniChor Vechta, Karsten

Klinker (Orgel), Leitung: Klaus G. Werner

Wann: 28. Juni 2015

Um: 18:00 Uhr

Ort: Kirche St. Bernhard Emstekerfeld,

Lindenallee

(Un-)glaubensgespräch: „Wem nie

durch Liebe Leid geschah...“. Lieben

und Leiden – ein vermeidbarer oder unausweichlicher

Zusammenhang?

Referent: Prof. Dr. Johannes Brantl

Wann: 28. Juni 2015

Um: 19:30 Uhr - 21:45 Uhr

Ort: Kath. Akademie Stapelfeld,

Stapelfelder Kirchstraße 13


Veranstaltungskalender

25

Veranstaltungen

Kultursommer 2015: „Winston, Agent auf

leisen Pfoten“ von Frauke Scheunemann.

Autoren-Lesung für Grundschüler mit Mitmachaktionen

(2. Termin: 11:30 Uhr)

Wann: 30. Juni 2015

Um: 10:00 Uhr

Ort: Haus der Erwachsenenbildung,

Graf-Stauffenberg-Straße 1–5

Radtour „Kaffeefahrt“ im Erholungsgebiet

Thülsfelder Talsperre (Dauer: 4,5 Stunden,

25 km, Anmeldung erforderlich)

Wann: 30. Juni 2015

Um: 13:30 Uhr

Ort: Tourist-Information am Marktplatz,

Eschstraße, Cloppenburg

Doppelkopf- und Skatrunde für alle

Wann: 30. Juni 2015

Um: 16:00 Uhr

Ort: Haus Bethanien, Kontaktstelle,

Kirchhofstr. 14

Kicker spielen mit Tipps und Kniffen

Wann: 30. Juni 2015

Um: 16:30 Uhr

Ort: Haus Bethanien, Kontaktstelle,

Kirchhofstr. 14

JULI

Eine kleine kulinarische Weltreise rund um

Cloppenburg, Radtour (Dauer: 5 Stunden,

30 km, Anmeldung erforderlich)

Wann: 3. Juli 2015

Um: 16:00 Uhr

Ort: Tourist-Informationen am

Marktplatz, Eschstraße, Cloppenburg

Lisa Wulf Trio. Jazzkonzert

Wann: 03. Juli 2015

Um: 21:00 Uhr

Ort: Bernay´s, Mühlenstraße 20–22

Mittsommernacht in Cappeln

Wann: 4. und 5. Juli

Samstag: 20.00 Uhr „1EuroParty“-Cappeln

trifft sich“

22.00 Uhr: Anzünden des Mittsommernachtsfeuers

Sonntag: ab 14.00 Uhr Oldtimerausstellung

und Kinderflohmarkt ab 15.00

Uhr Ausstellung der Boote

16.00 Uhr Bootsrennen auf dem Dorfteich

Ort: Cappeln, Dorfplatz beim Dorfteich

Montagswanderung für Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

Wann: 6. Juli 2015

Um: 9:00 Uhr

Ort: Stadioneingang Westerlandstraße,

Cloppenburg

Frühstückstreff und Vortrag: Krankenhausseelsorge.

Mit Ursula Willenborg

Wann: 7. Juli 2015

Um: 9:15 Uhr

Ort: Haus der Senioren,

Geschwister-Scholl-Straße 15

Spielnachmittag für Kinder im Soestebad

Wann: 7. Juli 2015

Um: 15:00 Uhr

Ort: Soestebad, Hagenstraße 28

Telefon 112 – „Wo bist du hin?“ Radtour

entlang der Großleitstelle in den

Nordwesten der Stadt Oldenburg mit Erklärungen

über die Technik, die Menschenleben

retten kann (Dauer: 8 Stunden,

50 km, Anmeldung erforderlich)

Wann: 9. Juli 2015

Um: 9:30 Uhr

Ort: Sportzentrum, Edewechterdamm,

Friesoythe

5. Historische Dorfkirmes. Eröffnungsfeier

Wann: 10.–11. Juli 2015

Um: 14:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Hobbymarkt. Großer Floh- und Trödelmarkt

Wann: 11. Juli 2015

Um: 8:00–14:00 Uhr

Ort: Münsterlandhalle/Marktplatz,

Eschstraße

Vorentscheid der 1. Weltmeisterschaft im

Badewannenrennen

Wann: 11. Juli 2015

Um: 14:00 Uhr

Ort: Soestebad, Hagenstraße

„Rock auf der Raupe“ im Rahmen

der 5. Historischen Dorfkirmes.

Heiße Scheiben werden aufgelegt,

jede Stunde ein neues Jahrzehnt!

Wann: 11. Juli 2015

Um: 18:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Stadtführung durch Cloppenburg mit Erklärungen

über die Geschichte, Kirchen und

Sehenswürdigkeiten (Dauer: 1,5 Stunden)

Wann: 12. Juli 2015

Um: 14:30 Uhr

Ort: Tourist-Information am Marktplatz,

Eschstraße, Cloppenburg

Steine erzählen Geschichten. Radtour durch

einen schönen Wald zu einem Lebensmittelbetrieb

mit Besichtigung. Weiterfahrt zu

„Visbeker Braut und Bräutigam“ (Dauer: 7

Stunden, 38 km, Anmeldung erforderlich)

Wann: 16. Juli 2015

Um: 10:00 Uhr

Ort: St. Marien-Kirche, Marienstraße,

Halen

Radtour in die Stadt Dinklage mit Betriebsbesichtigung

und Besuch bei einem

Experten für Gallowayzucht (Dauer: 8,5

Stunden, 45 km, Anmeldung erforderlich)

Wann: 21. Juli 2015

Um: 10:00 Uhr

Ort: St. Franziskus-Kirche, Zur Burg,

Elsten

Den ganzen Tag baden und nur 2

Stunden zahlen während der Sommerferien

vom 23.07.–02.09.2014

Wann: 23. Juli 2015

Um: 9:00–21:00 Uhr

Ort: Soestebad, Hagenstraße 28

Schools-out-Party mit A...bomben-

Wettbewerb in Zusammenarbeit mit

dem Jugendtreff „Rote Schule“

Wann: 23. Juli 2015

Um: 14:00 Uhr

Ort: Soestebad, Hagenstraße 28

Aristophanes, Lysistrata – eine griechische

Komödie (411 v. Chr.)

Wann: 24. Juli 2015

Um: 19:30 Uhr

Ort: Kulturbahnhof Cloppenburg

Mit Schäferfrau Gesine an der Talsperre, u. a.

erzählt sie Geschichten über den Bau der

Thülsfelder Talsperre, mit „Schäfermahlzeit“

(Dauer: 2,5 Stunden, Anmeldung erforderlich)

Wann: 25. Juli 2015

Um: 14:00 Uhr

Ort: Aktionsplatz, Thülsfelder Talsperre,

Zum Strand, Garrel


26 Buchtipps

Dan Smith:

Big Game

Die Jagd beginnt

„Noch nie hatte ich jemanden

gesehen, dem die Angst so sehr

ins Gesicht geschrieben stand.“

In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag

muss Oskari allein in die Wildnis, so

verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil

und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine

Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den

Bogen kaum spannen kann, erleichtert die

Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der

amerikanische Präsident quasi direkt vor die

Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen

und sieht trotz seines schicken Anzugs

nicht so aus, als hätte er die Lage im

Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm

steckt.

Empfohlen ab 12 Jahren.

Verlag: Chicken House

ISBN: 978-3-551-52073-9

Preis: 15,99 €

Klaus Modick:

Konzert ohne Dichter

„Eine Chronique Scandaleuse

Worpswedes“

Heinrich Vogeler, gefeierter Märchenprinz

des Jugendstils, ist auf der Höhe seines Erfolgs.

Im Juni 1905 wird ihm die Goldene

Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen

– besonders für das nach fünfjähriger

Arbeit fertiggestellte Gemälde »Das Konzert

oder Sommerabend auf dem Barkenhoff«.

Während es in der Öffentlichkeit als

Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler

das Resultat dreifachen Scheiterns: In seiner

Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein

wankt, und eine fragile Freundschaft

zerbricht. Rainer Maria Rilke, der literarische

Stern am Himmel der Worpsweder

Künstlerkolonie, und sein »Seelenverwandter«

Vogeler haben sich entfremdet - und

»Das Konzert« bringt das auf subtile Weise

zum Ausdruck: Rilke fehlt. Sein Platz zwischen

den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ

leer.

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

ISBN:978-3-462-04741-7

Preis: 17,99 €

Per J. Andersson:

Vom Inder, der mit dem Fahrrad

bis nach Schweden fuhr,

um dort seine große Liebe

wiederzufinden

Eine wahre Geschichte!

Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen

Schicksal des kastenlosen Pradyumma

Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen

aufgewachsen, kennt er nur Extreme:

Mal wird der talentierte Portraitzeichner

von Indira Gandhi eingeladen, sie zu

malen, mal muss er hungern und schläft auf

der Straße. Eines Abends taucht neben seiner

Staffelei ein blondes Mädchen auf – und

eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt

ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden

geht, stehen die Chancen schlecht um

die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad.

Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die

7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen.

Auch zahlreiche Rückschläge können

ihn nicht aufhalten, bis er schließlich

tatsächlich in der Heimat Lottas ankommt,

einer völlig anderen Welt ... Um das Happy

End gleich zu verraten: Heute sind die beiden

seit über 35 Jahren verheiratet, haben

zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof

in der Nähe von Borås in Schweden.

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

ISBN: 978-3-462-04747-9

Preis: 14,99 €


Anzeige 27

Optik Bergner – höchste Qualität im Cloppenburger Zentrum für gutes Sehen

Manchmal muss es einfach den berühmten

„Fingerzeig“ geben, um den

gewohnten Trott zu verlassen und

sich konsequent in Richtung Innovation und

Neuanfang zu orientieren – wenngleich besagter

„Fingerzeig“ im Fall von OPTIK BERGNER

auch hätte weniger dramatisch ausfallen können

als mit der kompletten Zerstörung des

ehemaligen Standorts in der Lange Straße

durch einen Großbrand im Februar 2014.

Durch den glücklichen Zufall, dass Hubert

Breuer eine Veränderung seiner Geschäftsräume

an der Eschstraße plante und der überwältigenden

Solidarität der Kollegen, kam es

nicht dazu, dass Dirk Bergner und sein Team

wie die anderen Geschädigten des Feuers vor

dem Nichts standen.

Der Rest der Geschichte ist eine Erfolgsstory,

die ihren Anfang nahm mit der Eröffnung

des neuen OPTIK BERGNER Geschäfts

am 7. Juni 2014 unter der neuen Adresse

Eschstraße 4. Auf 110 lichtdurchfluteten Quadratmetern,

gekoppelt an ein hervorragendes

Beleuchtungskonzept mit energiesparender

LED-Technologie (Energieeffizienz A+) und

ausgestattet mit modernster Technologie in

der Werkstatt, sowie im Augenmessraum und

für die Brillenglaszentrierung. Auf zwei Ebenen

ist viel Platz zum Schauen für die Kunden,

zum Anprobieren neuer Brillengestelle und

für die Beratung. Die Geschäftsräume sind

klimatisiert, in weiten Teilen barrierefrei und

mit Einblicken in die offene Werkstatt.

Das großzügige Ambiente ist der Rahmen

für die freundliche und durch und durch kundenorientierte

Atmosphäre á la OPTIK BERG-

NER. So, wie man das Team um Dirk Bergner

schon immer kannte und wie es in diesem

Ambiente so richtig zur Entfaltung kommen

kann.

Da sind die zahlreichen Parkplätze vor dem

Haus die perfekte Ergänzung zum Rundum-Service

von OPTIK BERGNER. Den haben

etliche neue Kunden schätzen gelernt und

die, die ohnehin zu Bergners kamen, tun dies

seit der Eröffnung des neuen Geschäfts geradezu

mit Vergnügen an der optimalen Betreuung

bei OPTIK BERGNER – das zudem als

ZEISS RELAXED VISION CENTER und als ZEISS

SEH-ANALYSE-EXPERTE firmiert.

Äußerlich hat OPTIK BERGNER sich komplett

verändert und die Professionalität der

überregional renommierten „Experten für

gutes Sehen“ wächst beständig mit den Fortschritten

auf diesem Gebiet. So dass man in

der Eschstraße 4 in Cloppenburg heute zu

den best ausgestatteten Optikern Deutschlands

zählt. Dort legt man höchsten Wert

auf die Qualität der Beratung so wie auf die

Produkte und deren individuelle Bearbeitung

– mit hochklassigen Brillenmodellen, Kontaktlinsen

und allen nur möglichen Spezialsehhilfen.

OPTIK BERGNER ist am neuen Standort fest

etabliert – zugunsten einer perfekten Kundenbetreuung,

ohne Abstriche und bis ins

Detail. Nicht zuletzt auch dadurch, dass die

größeren Räume alle erforderlichen Möglichkeiten

bieten, sich Menschen mit besonderen

Sehproblemen, wie beispielsweise einer

Makuladegeneration ausführlich widmen zu

können. Die neuen Gerätschaften wie der

hochmoderne Keratograph zur Messung der

Hornhauttopografie sind die Basis dafür und

komplettieren mit der spezifischen Professionalität

von Dirk Bergner und seinem Team

das Rundum-Sorglos-Paket in Sachen „optimales

Sehen“ – made by OPTIK BERGNER in

der Eschstraße 4 in Cloppenburg.

Eschstraße 4 · 49661 Cloppenburg · Tel.: 0 44 71/42 71 · www.optik-bergner.de


28 Freizeit

Christopher Street Day – am 27. Juni 2015

zum zweiten Mal in Cloppenburg

Von wenigen Teilnehmern waren die

Organisatoren der ersten CSD-Parade

im letzten Jahr in Cloppenburg ausgegangen

– viele, viele mehr hatten an dem

bunten Zug durch die Innenstadt teilgenommen.

Dass es in diesem Jahr zu einer ebenso

eindrücklichen Demonstration für Weltoffenheit,

Liberalität und Toleranz gegenüber

sämtlichen sexuellen Orientierungen und

geschlechtlichen Identitäten kommen wird,

davon kann man ausgehen.

Der Christopher Street Day 2015 in Cloppenburg

steht im Zeichen einer Initiative des

Miteinanders – egal ob hetero-, bi-, homooder

intersexuell und transgender. Das Motto

ist „so ______ wie du“ – im erzkatholischen

Irland hat die Bevölkerung erst jüngst mit

einem überwältigend deutlichen „YES“ die

Einführung der Homo-Ehe manifestiert und

damit bestätigt, dass es völlig egal ist, zu welcher

sexuellen Orientierung sich die/der Einzelne

bekennt. Wichtig ist allein, dass ihr und

ihm die Chance nicht verwehrt wird, nach dem

„coming-out“ ein völlig normales, von kruden

Vorurteilen unbehelligtes Leben zu führen.

Zuletzt hat sich gesellschaftspolitisch auch

in Deutschland viel getan, doch die vollständige

rechtliche Gleichstellung der eingetragenen

Lebenspartnerschaft für gleichge-

schlechtlich liebende Paare mit der Ehe ist

noch nicht verwirklicht. Dafür und für ein

normale, unaufgeregtes MITEINANDER in

unserer Gesellschaft gehen Homosexuelle,

Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und

Intersexuelle weltweit alljährlich auf die Straße,

um beim Christopher-Street-Day (CSD) an

den Aufstand von Homosexuellen und anderen

sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür

in der New Yorker Christopher Street

im Stadtviertel Greenwich Village am 28. Juni

1969 in der Bar “Stonewall Inn” zu erinnern.

Damals lehnten Homosexuelle und weitere

Minderheiten sich beim so genannten „Stonewall-Aufstand“

gegen staatliche Repressalien

auf und erkämpften den Beginn der

Lesben- und Schwulenbewegung weltweit.

In diesem Kontext ist auch Cloppenburg

wieder Bühne für Vielfalt, Weltoffenheit, Liberalität

und Toleranz: Für alle zusammen!


Start der „Politischen Demonstration vom

Bahnhof zum Bernay-Platz“ am 27. Juni ist

um 16:30 Uhr. Etwa eine Stunde später wird

die Kundgebung auf dem Bernay-Platz stattfinden,

von wo aus man dann übergangslos

zur großen Party daselbst und im BERNAY`S

wechselt. Für ein buntes Cloppenburg!

Eine wahre Geschichte –

Guten Tag,

ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen, denn eigentlich

hatte ich gedacht, dass meine Gefühle normal sind, als ich

mit 13 merkte, dass ich anders bin als die anderen. Aber,

dachte ich mir, bin ich wirklich anders oder ist es diese komische

Pubertät, von der wir gerade in der Schule reden?

Mama und Papa konnte ich nicht fragen, das hätte ich

mich nie getraut…

Also sagte ich mir, morgen, morgen frage ich in der Schule,

schließlich reden wir im Unterricht doch gerade darüber.

Zwar war das bislang noch nicht Thema, aber … Natürlich

habe ich nicht gefragt, aus Angst vor den anderen, denn vielleicht

hatten die das gar nicht und ich bin einfach nur anders?

Aber was ist das, wie ist das Anders sein? Sind meine

Gedanken denn normal oder nicht?

Viele Schuljahre über begleitete mich dieses Gefühl, oft

habe ich es verdrängt und dann auch nicht mehr wahrgenommen.

In der Schule hatte ich immer Freundinnen, oft

haben mich die Jungs in der Klasse damit aufgezogen – doch

dann wurden meine Leistungen immer schlechter und ich

musste das private Gymnasium verlassen. Nach meinem Realschulabschluss

dann wollte ich dann weg von der Schule,

bloß nicht mehr dieser Zwang, dieses drückende Gefühl…

Ich begann eine Ausbildung, bestand diese mit Bravour,

die erste Freundin kam, ich war glücklich, machte meinen

Zivildienst – doch da war es wieder, dieses Klischee: Zivildienst!

Stimmt doch etwas nicht mit mir? „Typisch,“ hieß

es, „die Weicheier machen alle Zivildienst!“ Dabei habe ich

in der Zeit gedacht, dass ein Dienst an der Waffe ganz sicher

nicht sein härter sein kann, denn ich bin auch fast jeden Tag

durch den Dreck gerobbt. Anschließend erfüllte ich weitere

Klischees, denn ich begann eine neue Ausbildung zum Krankenpfleger


Doch dann stand sie auf einmal da, meine Traumfrau! So,

als sei sie vom Himmel gefallen! Ich hatte Schmetterlinge

im Bauch und war so glücklich, denn endlich war es da, das

Gefühl nach dem ich mich so gesehnt hatte, denn ich wollte

immer eine Familie haben, mit Frau und Kindern. Ich wollte

heiraten, ganz in weiß, so wie Mama und Papa auf den Bildern

im Wohnzimmer. Die Verlobung war einzigartig und

stand in allen Medien, die Hochzeit war grandios, doch wenn

ich ehrlich bin, war da immer noch etwas, was mir keine

Ruhe ließ …

Unvermittelt dann der tiefe, tiefe Fall: Schwer krank lag

ich Monate lang in einer Uniklinik, gab Ärzten aller Abteilungen

Rätsel auf, wurde mühevoll künstlich ernährt. Derart

vom Leben ausgeschlossen, konnte ich meine Kinder

nicht aufwachsen sehen, konnte nicht ihre kleinen zarten

Hände berühren und mich nicht in ihren süßen Augen spiegeln.

Hörte nicht das erste „Papa,“ sah nicht die ersten Gehversuche,

habe nichts von diesen Wundern erleben dürfen.

Eine Psychologin sollte nun helfen und sie stellte die Diagnose.

Ich war fassungslos. „Warum ich, ich der so glücklich

war mit allem, was ich mir gewünscht hatte und ich, wie

ich auf dem Lande aufgewachsen und erzogen worden war!

Ich?“ Ärzte, sagt man, können alles heilen, aber eine gebrochene

Seele?

Ja auch das geht, ich habe es geschafft, mit viel Hilfe und

Liebe meiner Exfrau und den Ärzten, denn ich bin kerngesund,

ich bin nur schwul.

Meine Frau ist nun die beste Freundin der Welt, meine Eltern

sind sehr glücklich und zufrieden mit ihrem Sohn und

meinem Mann an meiner Seite; die Kinder lieben ihn über alles

und ja, wir sind eine Familie. In meinen Augen die glücklichste,

die ich je kennen lernen durfte. Nun kann ich leben,

in einer Welt die heute hoffentlich viel toleranter ist, als ich

sie als Kind und Jugendlicher kennen gelernt habe.

Die es nicht für den jungen Mann außerhalb unseres Landkreises war, von

dem wir vor ein paar Tagen lesen mussten. Der nach seinem Outing von

seiner eigenen Mutter verstoßen worden war – geradewegs in den Selbstmord

hinein. Wir denken an ihn, mit jedem Schritt in eine liberalere Zukunft!


30 Portrait

Alle Fotos: Horst Wevering

Boris reitet den Tiger!

Non-stop von Cloppenburg nach Kappeln an der Schlei.

Die nachfolgende Story über Boris Guentel

(52), den in seinem Rollstuhl offenbar

derart der sprichwörtliche Hafer sticht,

dass er Anfang August non-stop von Cloppenburg

nach Kappeln an der Schlei roll-radeln

wird – diese Story hat eine kleine Vorgeschichte

in unserer Redaktion produziert.

Wie unsere Leser wissen, stehen wir voll hinter

dem Rollstuhl-Aktivisten, allein schon für

seine unermüdlichen Kämpfe für die Rechte

von Menschen mit Behinderungen – seit 25

Jahren. Wir ziehen den Hut vor der Arbeit die

er tut und grinsen immer schon, wenn er wieder

mal um eine Ecke gesaust kommt. Wieder

mal unterwegs ins Rathaus, zu Stadtratssitzungen,

zu Anhörungen, Foren, Versammlungen,

unermüdlich in Mission für verbriefte Rechte,

die jedoch nicht so umgesetzt werden, wie sie

von Boris Guentel präzise analysiert und also

auch gefordert werden. Wir grinsen, weil die,

die er auf dem Kieker hat nicht entkommen

können, denn für Guentel gibt es keine „Mission

Impossible!“

Also wird er auch von Cloppenburg in seine

alte Heimat, nach Kappeln an der Schlei rollen,

radeln, rollradeln – unterwegs sein, aus eigener

Kraft Rollstuhl und Handbike non-stop

über den Irrsinns-Marathon von 306 Kilometern

zwingen. Weil Boris Guentel das will.

Und so schnackten wir darüber und kamen

auf die noch gar nicht so lange zurückliegende

Zeit zu sprechen, als es ihm richtig Sch...

ging. So bescheiden, dass der alte Krawallmacher

mit seinen exzellenten Stehaufmännchen-Qualitäten

saft- und kraftlos im Rolli saß.

Übrigens trifft der Ausdruck „Stehaufmänn-

chen-Qualitäten“ auf Guentel eher zu, als auf

so manchen Zeitgenossen, der zwar zwei

funktionierende Beine, aber dafür „keine Eier“

hat – im Sinne des Spruchs von Oli Kahn.

Nun wollten wir uns aber auch keine Sorgen

machen, Boris Guentel ist schließlich Boris

Guentel. Und prompt ist er wieder da! Mit

einem Coup, der alles bisher aus seiner Ecke

kommende in den Schatten stellt. „In erster

Linie geht es darum, gegen mich selber anzutreten,“

Guentel hat diesen klaren, frechen

Blick zurück gewonnen und als er fortfährt

uns seine Motivation zum anstehenden Kräftemessen

mit sich selbst zu erklären, sitzt der

„alte Guentel“ in Bestform vor uns. „Ich will

einfach noch einmal wissen, ob ich eine solche

Challenge heute noch bestehen kann. Als ehemaliger

Hochleistungssportler sagt mein Kopf

natürlich sofort ganz klar JA …, als Mensch mit

Behinderung meint mein Körper jedoch, das

dies ist eine ziemlich ambitionierte Herausforderung

ist, die mich vermutlich an meine

Grenzen führen wird. Es ist nun an der Zeit herauszufinden,

ob der Kopf oder der Körper am

Ende Recht behält.“

So weit der pragmatische Guentel. Der, den

wir auch kennen und den wir hochachtungsvoll

einen „wilden Hund“ nennen, der ließ

noch einen Blick in seine Seele zu: „Tja.., mit

dem wilden Hund…, damit könntet ihr Recht

haben! Ich würde sogar noch auf einen Tiger

erweitern, denn auf dieser Challenge werde

ich alles aus mir rausholen und zeigen, was

für ein Tier tatsächlich in mir steckt. Ein guter

Freund sagte vor ein paar Tagen noch, dass

mein innerer Schweinehund schon lange ausgezogen

ist, weil er weiß, dass er gegen mich

eh keine Chance hat. Endlich bekomme ich

jetzt einen würdigen Gegner, den es zu bezwingen

gilt! Und glaubt mir, ich werde auf

Sieg setzen!“ Und er fügte hinzu: „Wisst ihr, das

Signal, das von meinem Vorhaben ausgeht,

das ist verdammt stark – eine klare Botschaft

an andere Betroffene, es zumindest zu probieren.

Ich bin der Meinung, dass nahezu fast

jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten auch

mit Behinderung noch große Dinge schaffen

kann. Man muss nur an sich glauben und es

einfach versuchen!“

Tourplanung am 22.03.2015 14:04

Länge: 142,3 km Dauer 5:32 h Höhenmeter: 412 m 398 m

1


So entstand der Titel: Boris reitet den Tiger!

Die Aufgabenstellung ist für den Protagonisten dabei eindeutig:

Fahre nonstop mit Rollstuhl (ProActiv Speedy 4all EVO) und Handbike

(ProActiv NJ1 e-assistant BionX „IGH3“) vom Wohnort Cloppenburg

in die alte Heimat Kappeln an der Schlei. Zu bewältigen sind

dabei insgesamt 306 Kilometer, die ohne Übernachtung möglichst

innerhalb von 15 Stunden zurückgelegt werden sollen. Start der

Challenge ist, sofern der Wettergott gnädig ist, am Samstag, 08. August

2015 um 22:00 in Cloppenburg, die Ankunft in Kappeln ist am

nächsten Tag um 12:00 Uhr geplant.

Guentel ist auf der Strecke nicht alleine - ein Begleitfahrzeug sichert

das Gespann auf der Strecke nach hinten ab und führt Ersatzteile,

Werkzeug, Getränke und so weiter mit. Die Herausforderung wird außerdem

von Anfang bis Ende von dem Sportfotografen Horst Wevering

dokumentiert.

Natürlich sind die erforderlichen Genehmigungen längst beantragt

und seit Wochen nun trainiert Guentel bei jeder Gelegenheit. „Es läuft

tatsächlich wesentlich besser als ich anfangs dachte, denn gerade in

der Anfangsphase war es eine der größten Herausforderungen, die

Muskulatur in „Wettkampfform“ zu bringen, um keine Verletzungen

zu provozieren,“ so Guentel. „Die kommenden Trainingsabschnitte

werden von mir in den nächsten Wochen noch einmal so einiges abverlangen,

in der Summe kommt es auf eine absolut perfekte Vorbereitung

an.“

Wat mutt dat mutt, schließlich reitet man den Tiger nicht auf

Wattebäuschchen.

Dass ein solches Vorhaben nicht lange im Verborgenen bleiben

wird, das war schon früh klar, dafür ist es einfach zu ungewöhnlich.

Die Strecke führt quer durch Norddeutschland, deswegen haben das

NDR-Fernsehen und andere Medien Interesse an der Herausforderung

signalisiert. Schließlich hat es so etwas hat es in dieser Kombination

vorher noch nicht gegeben.

Und Guentel legt noch einen drauf: „Wenn ich eh schon unterwegs

bin, kann ich auch alles einsammeln, was mir über den Weg läuft“,

meint er grinsend und verweist darauf, dass sein „Tigerritt“ als Weltrekordversuch

bei GUINNESS WORLD RECORDS angemeldet ist. „Wenn

also alles rund läuft, dann könnten ein oder im besten Falle sogar zwei

Weltrekorde aufgestellt werden.“ Das ist Boris Guentel pur!

Für Pro Activ, Hersteller von Guentel‘s Rollstuhl und Handbike, ist

dieses Vorhaben eine große Sache. „Am Anfang dachte ich, der ist

ja total bekloppt! Aber dann siegte der Respekt vor diesem sportlichen

Wagnis, das in unserer Firmengeschichte bisher einmalig ist,“ so

Gunnar Blank, Teamleiter des Außendienstes von Pro Activ, mit der

Versicherung, dass vonseiten von Pro Activ Material, Rat und Tat für

Guentel bereit stehen.

Und auch Berthold Lüers, Inhaber von „Bertis Bike Shop“ zollt Respekt:

„Ich kenne Boris schon einige Jahre, was der sich in den Kopf

setzt, das zieht er auch durch. Zwischendurch sehe ich ihn immer wieder

mal bei seinem Training – es ist schon beeindruckend, mit welcher

Geschwindigkeit er dabei unterwegs ist und das als Rollstuhlfahrer,

der die notwendige Kraft nur aus den Armen holen kann. Alleine

schon der Gedanke, sich einer solchen Aufgabe zu stellen, verdient

eine Menge Respekt.“

Dem schließen wir uns an und sind Gedanken bei ihm, wenn er den

„Tiger reitet.“ Dass ihm dies streckenweise wie der Highway to Hell

anmuten wird ist Teil der Herausforderung – sein Ziel wird Boris

Guentel am 09. August 2015 erreichen!

Eine andere Variante erschließt sich weder ihm noch uns oder allen,

die ihn kennen. Denn O-Ton Boris Guentel: „Es ist so ziemlich alles

möglich, auch für Menschen mit Behinderungen. Man muss nur seine

Grenzen immer ein Stück weiter nach vorne verschieben.“

Ulla Schmitz

31


32 KulTour

Senioren on KulTour

Das Ziel der ersten KulTour 2015 war

Damme/Dümmerlohausen mit einer

Rundfahrt durch den Naturpark Dammer

Berge.

Zuerst stand ein Besuch in der Aalräucherei

Hoffmann auf dem Programm. 60 Seniorinnen

und Senioren aus Cloppenburg erfuhren

während einer Führung alles über das

Leben des Aales. Er schlüpft im Sargassosee,

schwimmt dann in circa 3 Jahren bis zu den

europäischen Küstengewässern und kommt

dort als 7 cm langer Glasaal an. Im Frühjahr

schwimmen die Aale in großen Schwärmen

flussaufwärts. In ihren Heimatgewässern

wachsen sie die nächsten Jahre zur vollen

Größe heran. Die meisten landen dann als

„geräucherter Aal“ auf unserem Tisch.

Die Aale werden bei der Räucherei lebend

angeliefert und je nach Bedarf von Hand

frisch geschlachtet. In der Aalräucherei wird,

wie schon vor hunderten von Jahren, in Altonaer

Räucheröfen auf alt hergebrachte Weise

mit Buchenholz geräuchert. Es werden auch

Forellen und andere Fischsorten geräuchert.

Beim Mittagessen konnten sich die Teilnehmer

von der guten Qualität der Räucherfische

überzeugen.

Begleitet von einem Gästeführer wurde

nachmittags eine Busrundfahrt durch Teilgebiete

des Oldenburger Münsterlandes, mit

Dümmerland, Dammer Berge, Deutschlands

berühmtesten Reiterort Mühlen mit dem Gestüt

Schockemöhle und Steinfeld unternommen.

Alle waren begeistert von der wunderschönen

abwechslungsreichen Landschaft. Zum

Abschluss dieses erlebnisreichen Tages gab

es Kaffee und Kuchen im „Alten Posthaus“ in

Steinfeld-Lehmden.

3Städte- Tour

40 Cloppenburger Senioren lernten während

einer viertägigen Busreise die Städte Mainz,

Wiesbaden und Frankfurt kennen. Zunächst

führte der Weg nach Mainz. Bei einer Stadtführung

wurden der künstlerisch und historisch

sehr bedeutende Dom, die Altstadt und

natürlich die St.-Stephan-Kirche, mit den berühmten

Chagall-Fenstern, besucht. Der Maler

Marc Chagall (1887 - 1985) hat sie in den

letzten Jahren seines Lebens geschaffen. Anschließend

wurde das Quartier bezogen, direkt

an der Innenstadt gelegen.

Am nächsten Morgen startete die Gruppe

zu einer Taunusrundfahrt mit einem Stopp

in Königstein und erreichte gegen Mittag

die Stadt Frankfurt mit ihrer weit sichtbaren

imposanten Skyline. Der Besuch der Paulskirche,

des Goethehauses und besonders des

Römerberges waren von großer Bedeutung.

In einem Apfelweinlokal ließen die Seniorinnen

und Senioren den Tag ausklingen.

Der Vormittag des dritten Tages gehörte

der Landeshauptstadt und Kurstadt Wiesbaden.

Nach der Stadtführung ging es mit

dem Bus den Neroberg hinauf zur Russischen

Kirche. Diese gilt als der schönste und in seiner

Ausstattung kostbarste Sakralbau der

Stadt Wiesbaden. Den Berg hinunter fuhr

die Gruppe mit der Nerobergbahn, Deutschlands

einziger mit Wasserballast betriebener

Standseilbahn. Das Nachmittagsprogramm

beinhaltete eine Besichtigung des ehemaligen

Zisterzienserklosters Eberbach und des

zauberhaften Fachwerkstädtchens Eltville.

Am letzten Tag stand zuerst der Besuch im

Gutenbergmuseum mit einer Vorführung,

wie zu Gutenbergs Zeiten gedruckt wurde,

auf dem Programm. Bevor es dann endgültig

nach Hause ging konnten die Teilnehmer

eine romantische Rheinschifffahrt, vorbei an

schönen alten Burgen und der sagenumwobenen

Loreley bis St. Goar, genießen.

Eine erlebnisreiche und abwechslungsvolle

Reise ging viel zu schnell vorbei, so die Meinung

der Allgemeinheit. Elfriede Lange

Während der Seniorenwochen

April 2015 wurden wieder

Fahrten der besonderen Art

unternommen.

Da stand zunächst die Eisenstadt Friesoythe

auf dem Plan. Bei einer Eisenverarbeitung

und Verhüttung denkt man zunächst an das

Ruhrgebiet oder an das Siegerland und nicht

an die norddeutsche Tiefebene. Aber schon

im Mittelalter wurde in Friesoythe Eisen aus

Raseneisenerz und Schwarztorf gewonnen

und in aus Lehm geformten Säulenöfen verhüttet.

Mit einer zeitgenössischen Eisen- und Metallgestaltung

ist die Eisenstadt Friesoythe

mit dem bemerkenswerten Projekt des „Eisernen

Kreuzweg“ reicher geworden. So auch

die Ansicht des Bürgermeisters und eines

Geistlichen. Fünfzehn Friesoyther Schulen,

unter der Führung von Schmiedemeister

Alfred Bullermann haben mit ihren Ideen den

Eisernen Kreuzweg auf der Basis eines christlichen

Themas entstehen lassen, wobei die

klassischen Themen eines Kreuzganges in

die heutige Zeit übertragen wurden.

Bei einer Führung durch den Stadtpark

bekamen die Senioren und Seniorinnen den

Eisernen Kreuzweg erklärt. Auf den zehn


KulTour

33

2.0 WoRT/bildmARke

2.3 Die BiLDMarKe

Das Logo darf als Bildmarke ohne den Zusatz

„STADT CLOPPENBURG“ eingesetzt werden.

Stationen, die durch die künstlerische Gestaltung

aus geschmiedetem Eisen, Themen

mit christlichem Hintergrund zeigen, sollen

die alltäglichen Schicksale unseres Lebens

gespiegelt werden; wie beispielsweise Verurteilen,

Annehmen, Begegnung, Sterben und

Abgeben.

Nach einem hochinteressanten Rundgang

gab es eine kleine Stärkung bevor es nach

Hause ging. 2.4 grössen

Als nächstes Ziel stand das Bistum

Osnabrück auf dem Plan. Eine Stadt zwischen

dem Teutoburger Wald und dem

Die Wort-/Bildmarke darf beliebig proportional

vergrößert und verkleinert werden.

Wiehengebirge, die zwischen 1644 und

print

1648 Friedensverhandlungen Mindestbreite 35 mm führte, die

zur Beendigung onLine des 30jährigen Krieges

führten. Hier galt Mindestbreite der 200 Besuch Pixel der Senioren

und Seniorinnen aus Cloppenburg der „Kolumbariums

Kirche Heilige Familie.“

Kolumbarium, auch Columbarium ist die

lateinische Bezeichnung für Taubenhaus. Im

antiken Rom Beisetzungsstätte für Urnen in

mehreren Stockwerken, besonders für die

mittellosen Plebs, ein Bevölkerungsteil, der

nicht den Senatoren und dem Ritterstand

angehörte und Empfänger öffentlicher Spenden

war. Die Altchristen Die Bildmarke darf übernahmen beliebig proportional diese

vergrößert und verkleinert werden.

Art der Beisetzung von Urnen und Särgen.

print

Bei einer Führung durch das Gotteshaus wurde

das Miteinander von Leben und Tod durch

Mindestbreite 8 mm

onLine

die Architektur sinnbildlich Mindestbreite 50 Pixel dargestellt.

Nach einem Umbau wurde ein Teil der Kirche

zu einem neuen Friedhof, einer Urnengrabstätte

umgestaltet. Nicht nur die zusätz-

Hier die Planung unserer Touren der 2. Jahreshälfte 2015

Juli:

August:

Minden mit Schifffahrt (Wasserstraßenkreuz)

Giethoorn (holländisches Venedig)

September: 21.09.–25.09.2015: Taubertal

Oktober:

Wolfenbüttel, Herzog-August-Bibliothek, Lessinghaus

November: Voraussichtlich Meppen

Dezember: Jahresabschlussfahrt, Holzenkamp Visbek, Fischessen

Dazu sagen wollen wir, dass es für die Tagesfahrten noch keine

Termine gibt, dass wir sie jedoch früh genug bekannt geben werden.

Seniorenbeirat

Für Fragen, Informationen und Anmeldungen steht Ihnen der Seniorenbeirat Cloppenburg

telefonisch und persönlich zur Verfügung.

Wo: Seniorenbeirat der Stadt Cloppenburg

Rathaus, Altbau (Aufzug)

Zimmer 2.60

Sevelter Strasse 8

49661 Cloppenburg

Tel.: 04471 185-518

E-mail: seniorenbeirat.clp@ewe.net

ACHTUNG! Ab April neue Öffnungszeiten!

Wann: Dienstag und Donnerstag,

von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Ansprechpartner außerhalb der o. a.

Dienstzeiten:

Elfriede Lange Tel.: 04471 931000

Magda Menke Tel.: 04471 9586466

liche Errichtung hoher Mauern mit fast 1000

Nischen für die Urnen, sondern die gesamte

innere Gestaltung wurde erneuert. Die alten

dunklen Bänke wurden durch hellere ersetzt.

So bekam die Kirche ein neuzeitliches und ansprechendes

Bild.

Herbert Menke, der die Führung übernommen

hatte, berichtete über viele Details unter

anderem nannte er die Kosten und Nutzdauer

für die Urnennischen: 1900,- € und eine Nutzung

von 20 Jahren. Die Türen zu den Nischen

dürfen nur mit dem Namen, Geburts- und

Todestag versehen werden, Titelbezeichnungen

sind nicht gestattet.

Nach dieser sehr interessanten Führung

konnte man bei einem kleinen Imbiss noch

einmal alle Eindrücke Revue passieren lassen,

bevor es nach Hause ging. Botho Tangermann

5

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in Höhe von 30,5 Prozent. Der Rest der

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dem werden 25 Prozent des Restdarlehens erlassen“,

so Unützer. Mehr Informationen zum

Meister-BAföG, aber auch zu Bildungsgutscheinen

der Bundesagentur für Arbeit sowie

zu regionalen Förderprogrammen der Bundesländer

unter www.endriss.de.

Leistungsbonus ist auf den gesetzlichen Mindestlohn anrechenbar

Ein Leistungsbonus weist anders als z. B.

vermögenswirksame Leistungen einen

unmittelbaren Bezug zur Arbeitsleistung

auf. Er ist daher nicht zusätzlich zu dem gesetzlichen

Mindestlohn von 8,50 Euro brutto

pro Arbeitsstunde zu zahlen, sondern kann in

die Berechnung des Mindestlohns einbezogen

werden. So jüngst entschieden durch das

Arbeitsgericht Düsseldorf (20.04.2015).

Der Sachverhalt:

Der Arbeitnehmer erhielt ursprünglich eine

Grundvergütung von 8,10 Euro pro Stunde.

Daneben zahlte der Arbeitgeber einen „freiwilligen

Brutto/Leistungsbonus von max. 1,00

Euro, der sich nach der jeweilig gültigen Bonusregelung“

richtete.

Anlässlich der Einführung eines gesetzlichen

Mindestlohns durch das MiLoG zum 1.1.2015

teilte der Arbeitgeber mit, dass die Grundvergütung

zwar weiterhin 8,10 Euro brutto pro

Stunde betrage; auch der Brutto/Leistungsbonus

von max. 1,00 Euro pro Stunde werde

weiterhin gewährt. Vom Bonus würden allerdings

0,40 Euro pro Stunde fix gezahlt. Somit

würde der Mindestlohn gezahlt. Mit seiner

Klage verlangte der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber

zu verurteilen, ihm neben dem Mindestlohn

von 8,50 Euro pro Stunde den vollen

Leistungsbonus zu zahlen. Zur Begründung

machte er geltend, dass der Leistungsbonus

nicht auf den Mindestlohn angerechnet werden

dürfe. Seine Klage hatte vor dem Arbeitsgericht

keinen Erfolg.

Die Gründe:

Welche Leistungen auf den gesetzlichen Mindestlohnanspruch

anzurechnen sind, beurteilt

sich nach dem Zweck des MiLoG. Das Gesetz

verfolgt das Ziel, Vollzeitbeschäftigten

durch eigenes Einkommen die Sicherung eines

angemessenen Lebensunterhalts zu ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund kommt

es – unabhängig von der Bezeichnung einzelner

Leistungen – allein auf das Verhältnis

zwischen dem tatsächlich an den Arbeitnehmer

gezahlten Lohn und dessen geleisteter

Arbeitszeit an. Mindestlohnwirksam sind deshalb

alle Zahlungen, die als Gegenleistung für

die erbrachte Arbeitsleistung mit Entgeltcha-

rakter gezahlt werden. Nach diesen Grundsätzen

ist ein Leistungsbonus auf den Mindestlohn

anzurechnen. Denn er weist – anders als

beispielsweise vermögenswirksame Leistungen

– einen unmittelbaren Bezug zur Arbeitsleistung

auf. Damit handelt es sich um „Lohn

im eigentlichen Sinn“, der in die Berechnung

des Mindestlohns einzubeziehen ist.

Bonus, Provision, Tantieme, Prämie, Zulage,

Zuschläge, Sonderzahlungen etc. was darf angerechnet

werden, was nicht?

Wir beraten Sie gerne.

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SARAH WEISER

Rechtsanwältin


Reisen

35

Wir beginnen hier mit der zwei-, eventuell dreiteiligen Fortsetzung eines

Reiseberichts im Rahmen von Lebenslust, Freiheit, Freude an Entdeckungen und

Leidenschaft am Unterwegs-Sein: Frei von allen Reisekonventionen, also im Wohnmobil!

Unterwegs in den Ländern des Baltikum, Litauen, Estland und Lettland, an

der Ostküste der Ostsee gelegen, südlich des Finnischen Meerbusens

Drei Wochen, drei Länder.

Text & Bilder von Volker Meliß

Trakai: Eine der sehenswertesten Burganlagen im Baltikum

Serie

Teil 1

Mit einem Geburtstagsgeschenk fing

es an: WoMo-Führer „Baltikum“ für

eine gemeinsame „kleine Ausfahrt.“

Und nun sitzt Mann hier, vor den Mücken

geflüchtet, eine Stunde vor Mitternacht im

abgedunkelten Mobil, weil Frau schon schlafen

will und draußen vor lauter Nordlicht

das Licht nicht ausgeht. Ich fange an unsere

Erlebnisse aufzuschreiben. Am besten von

vorne:

Anreise über die Ostsee

Im Mai geht es bei bestem Sommerwetter

los. Weil das Programm recht eng gestaffelt

ist und wir nebenbei auch noch Urlaub machen

wollen, erfolgt die Anreise über den

Seeweg. Polen ist ganz sicher eine eigene

Reise wert, bietet sich für diesen Trip aber

nicht als Transitland an. Die Suche nach dem

Check-in in dem mit LKW voll gestellten Fährhafen

Travemünde wird zur Irrfahrt. Das zweite

Team unserer Exkursion treffe ich erst auf

dem Fahrzeugdeck zwischen rückwärts einparkenden

Trucks, während meine Frau

schon in der Schlange auf dem Schiff ansteht

um einen Kabinenschlüssel zu ergattern. Das

fühlt sich ebenso abenteuerlich an wie in Genua

auf dem Weg in die tunesische Wüste.

Dabei wollen wir doch nur ein paar EU-Länder

besuchen!

Da stellt sich die Frage wieder was das wohl

für ein Urlaub sein wird. Strand, Natur, Action,

Kultur? Abenteuer in jedem Fall! Wir sind für

alle Fälle gerüstet und lassen es einfach geschehen.

Nach 30 Stunden Fahrtzeit und jeder

Menge Langeweile auf der sauberen und

einwandfreien, sich aber in allen Komfort-Kategorien

(Kabine, Ausstattung, Essen, Service,

Animation) äußerst zurückhaltend präsentierenden

Stena Flavia erreichen wir Ventspils in

Lettland.

Ein rustikaler Öl- und Kohlehafen an Backbord

und ein überraschend nett herausgeputztes

Hafenstädtchen auf der Steuerbordseite

erwarten uns. Wir sind im positiven

Sinne überrascht und werden von vielen bunten

Kühen, die die ganze Stadt schmücken,

empfangen. Natürlich besteht die Vorstadt

noch aus Plattenbauten, aber die stehen hier

in einer gepflegten Umgebung, sind zur Hälfte

sogar energetisch saniert und lebensfroh

angestrichen. Der Strand in Sichtweite der

Ölpiers ist so sauber wie im Südseeprospekt.

Glasklares Wasser, kein (!) Abfall am Strand.

Nichts. Der Urlaub fängt gut an…

Auf nach Süden

Und das bleibt so, auch als unsere Fahrt auf

teils wirklich unschönen Straßen ins Landesinnere

vorstößt und Europas breitesten Wasserfall

erobert. Mit seinen 1,8 Metern Höhe allerdings

nicht die gewaltigste Erscheinung.

Das ganze Baltikum in nur drei Wochen vor

der Brust, treibt es uns weiter. Teilweise auf

schmaler Schotterpiste mit Lkw Gegenverkehr

geht es zügig weiter bis nach Litauen.

Auch hier bestimmen eher sparsame Straßenverhältnisse

und stark sanierungsbedürftige

Bausubstanz in gepflegter Umgebung

das Bild: Man kümmert sich um sein Land,

Fortsetzung auf Seite 46

Sand wie am Atlantik: Die kurische Nehrung


36 Reisen

Fortsetzung von Seite 35

aber es wird noch Jahre dauern die jahrzehntelange

Mangelwirtschaft zu überwinden.

Am Berg der Kreuze ist unsere erste Tagesetappe

vollbracht. Bevor hier noch einer

kommt und die angedrohten Parkplatzgebühren

kassiert, geben wir das Geld lieber

dem Landwirt von gegenüber mit seinem improvisierten

Campingareal. Zu der einzigen

Dusche für den ganzen Platz in der sehr familiär

eingerichteten und spärlich beleuchteten

Saunahütte müsste man eine Taschenlampe

mitnehmen. Oder will man gar nicht so genau

hinsehen? Noch wissen wir es nicht, aber das

ist Sanitär-Standard auf baltischen Campingplätzen:

Rustikal und sehr knapp, aber bei

leerem Platz noch einigermaßen sauber. Die

Zustände in der Hauptsaison möchte man

sich nicht ausmalen…

Die Steilküste von Padislki

Die kurische Nehrung

Diesen Touristenmagnet wollen wir so anfahren,

wie es sich letztes Jahr in Venedig bewährt

hat: Auf dem parallelen Festland campieren,

dann mit dem Boot übersetzen und

der ganzen Verkehrshektik entgehen. Keine

gute Idee für die Nebensaison: Das Boot

übers Haff fährt erst ab Juni. Also morgens

wieder zurück nach Klaipeda und nach kurzer

und völlig simpler Fahrt durch die fast

menschenleere Stadt in froher Erwartung der

bekanntesten Sehenswürdigkeit in Litauen

übergesetzt. Unsere Angst vor Überfüllung

war mal wieder vollkommen unnötig.

Ist schon imposant dieser Dünengürtel.

Für eine der schönsten Hauptsachen der Welt –

Ihr Wohnmobil Stellplatzführer für Norddeutschland

Es ist Trend, die schönste Zeit des Jahres

so zu verbringen, wie man selbst es

schon immer wollte: Unabhängig dort

unterwegs zu sein, wo man seine Lust auf

Neues, auf gute Begegnungen und spannende

Erfahrungen ohne lästige Konventionen

ausleben kann. Und das auf Rädern, im eigenen

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am Wasser oder auch direkt im Ort – da,

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man sich im „Umzu“ auskennt. Dass man

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und Sehenswürdigkeiten weiß, wo

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Stelle weist Ihr Wohnmobil Stellplatzführer

für Norddeutschland seine Nutzer in die

„richtige Richtung“: Anhand exakter Radwanderkarten,

deren Routen zu den empfohlenen

Zielen führen, mit dem Ausgangspunkt

Stellplatz und dort auch wieder ankommend.

Ganz einfach, ganz relaxed und der Erholung

zu Gute kommend, mit Orientierungspunkten

und Entfernungsangaben.

All das mit lockeren Texten versehen und

mit Tipps und Empfehlungen zu ortsansässigen

Gastgebern, Vergnügungsparks, Angel-Spots,

Golfplätzen und anderen Sportmöglichkeiten;

zu Läden und Unternehmen

aller Couleur – stets in Verbindung mit dem,

was einen rundum gelungenen Urlaub in der

grenzenlosen Freiheit von Wohnmobil-Reisen

ausmacht.

Ihr Wohnmobil Stellplatzreiseführer

für Norddeutschland • Münsterland

Echo Verlag • 160 Seiten • € 5,90

Ihr direkter Zugriff dazu in Cloppenburg

in der Geschäftsstelle von

Sonntagszeitung und Wochenblatt,

Sevelter Straße 1, 49661 Cloppenburg

Bei telefonischer Bestellung unter

Tel. 04471 92250 erfolgt die postalische

Lieferung kostenlos.


Europas breitester Wasserfall, mit 1,8 Metern Höhe sicher auch einer der flachsten…

Selbst heute, wo es bedeckt und fast 20 Grad

kälter ist als gestern noch. Und es ist gar nicht

so einfach, diese Sandberge zu Gesicht zu bekommen,

die Straße führt auf ganzer Länge

durch dichten Wald. Wenn es denn mal einen

Weg durch die Bäume gibt, ist der winzige

Parkplatz schon mit Touristenbussen voll

gestellt. Der Small-Talk mit einem Australier,

der sich mit seinem 4x4 Mitsubishi Canter

von Singapur aus auf dem Landweg bis hier

durchgeschlagen hat und die Privatführung

in einem Bernsteinmuseum (einfach an die

deutschen Bustouristen dran gehängt), runden

den Tag ab.

Der einzige Campingplatz auf der gesamten

Halbinsel ist allerdings ziemlich gruselig.

Wir finden einen Parkplatz in Nida ohne Übernachtungsverbot,

geben die gesparten Litas

lieber tags darauf beim lokalen Souvenirfachhandel

aus und fahren nach dem unvermeidlichen

Blick über den russischen Schlagbaum

die 50 Kilometer auf dem schmalen Band

zwischen Meer und Haff wieder zurück. Dabei

sehen wir uns noch ein wenig rechts und

links um, entdecken den einzigen schönen

Stellplatz auf der Halbinsel fürs nächste Mal

und klettern auf einem alten Fischkutter rum,

der als Museum am Ufer liegt.

Auf den Spuren vergangener

Zeiten in Litauen

Auf dem Weg nach Vilnius lockt vor Kaunas

eine Straße am Fluss entlang mit einem

Schlösschen alle paar Kilometer. Sozusagen

das litauische Loiretal: Platt und unspektakulär

bis auf die Schlösser. Nur dass die Tourismusabteilung

in Brüssel noch nicht genug

Geld hierher gebracht hat, um alle Sehenswürdigkeiten

aus dem Dornröschenschlaf

zu erwecken. Doch die imposanten braunen

Hinweisschilder auf die „touristischen Schönheiten“

stehen schon überall an den Straßen.

Ob sich jedoch dahinter eine frei zugängliche

Ruine, eine Baustelle oder eine restaurierte

Schönheit versteckt, erfährt nur, wer selbst

nachsieht. Erst wenn man den Ursprungszustand

dieser Kulturdenkmäler selber gesehen

hat, kann man den wieder hergestellten Zustand

wirklich schätzen und ahnen, welcher

Aufwand in solchen Restaurierungen steckt.

Die Altstadt von Kaunas erweist sich als

wohltuend entspannt und nett herausgeputzt.

Über den Rest decken wir den Mantel

des Schweigens. Am Jachthafen stehend

verbringen wir den Abend mit wechselnden

Lesungen aus der gut bestückten mobilen

Reiseführerbibliothek. Zeit für ein ruhiges

Bierchen am Ufer wird es auch die nächsten

Tage nicht geben: Trakai, Vilnius, und dann

300 Kilometer nach Riga verlegen werden als

Kulturprogramm angesetzt. Der männliche

Teil der Reisegruppe blickt derweil sehnsüchtig

den Segelbooten nach, die fürs Wochenende

den Hafen verlassen.

Das Wochenende empfängt uns mit wärmenden

Sonnenstrahlen, als wenn nichts

gewesen wäre. Trakai erweist sich als erster

wirklicher Höhepunkt unserer Reise mit seiner

wunderbar restaurierten Festungsanlage

und reichlich romantischer Natur drum herum,

welche von der unvermeidlichen touristischen

Infrastruktur nicht allzu sehr gestört

wird. Wir entscheiden spontan schon gegen

Mittag auf den nahe gelegenen Campingplatz

zu verholen und einen halben Ruhetag

einzulegen. Ein bisschen um den See radeln

und Geo-Caches suchen. Den ungefähr 1001

Hochzeitsgesellschaften, die hier mit der

Strechlimo vorfahren und sich vor der Märchenkulisse

ablichten lassen zusehen; mal

wieder über den Gasgrill lästern, bei dem die

Hitze ÜBER dem Grillgut entsteht... wir sind

mitten im Leben der anderen, wie auch des

unsrigen, amüsieren uns gewohnt prächtig,

also so, wie wir wollen! Das litauische

Grillfleisch wird trotz der „Überhitze“ ganz

vorzüglich und schon wieder ist ein Weinschlauch

leer. Also sagen wir es noch mal: Wir

genießen die totale Entspannung, herrliches,

spießiges Camperglück!

Die Strafe folgt auf dem Fuße: Frühstück

drinnen, Ver- und Entsorgen im Friesennerz,

Vilnius ganztägig unter der „Einmann-Markise“

(Regenschirm) besichtigt. Wäre sicher

sehr nett hier, wenn nur mal einer den Hahn

zudrehen würde da oben. Und in ALLEN Kirchen

Gottesdienst oder Hochzeit. Nix Besichtigung.

Wir nehmen noch kurz den Mittelpunkt

Europas mit, bevor der noch von den

Fluten mitgerissen wird. Auf dem wirklich

simplen Weg nach Riga lassen wir uns noch

von „Frau Garmin“ eine unnötige Stadtdurchquerung

aufquatschen und schütteln den

Regen bis zur lettischen Grenze tatsächlich

wieder ab.

Ende erster Teil, Fortsetzung im August, auch

dann wieder wie hier:

„Auf vier Rädern Zuhause“. Dieser Artikel

stammt aus REISEMOBILIST, dem neuen

Magazin für erfahrene Reisemobilsten. Das

Magazin erscheint vierteljährlich, die abgebildete

Ausgabe 2/2015 ist ab dem 24. Juni

im Bahnhofsbuchhandel und bei gut sortierten

Zeitschriftenhändlern erhältlich. Auf der

Website des Magazins können Sie eine Verkaufsstelle

in Ihrer Nähe heraus suchen oder

es online bestellen. www.reisemobilist.com

Reisemobilist

Praxis Reisen Mobile

Auf vier Rädern Zuhause

Reisemobilist

Allrad: Tischer 260S auf Isuzu D-Max

Integriert: Frankia I 740 Plus

Kastenwagen: Cristall Landstar RL

Marokko:

Rundreise im Winter

Schottland:

Mystische Highlands

Europa:

Vom Bodensee bis Barcelona

Frischwasser:

Konservierung und Tankreinigung

Gewicht: Zuladung in der Praxis

Lesermobil:

6 m-Sprinter mit Längsbetten

02/2015 5,- €


38 Freizeit

... Ihr seid ja total crazy hier!“

DSDS auf Mallorca oder in Thailand

oder das „Supertalent“ in epischer

Breite – das ist doch kalter Kaffee vor

dem Hintergrund von „Cappeln sucht das Supertalent

der Sportwoche des SV Cappeln“,

kurz CSDSDSDSVC, im Rahmen der jährlichen

Sportwoche in Cappeln, vom 31. Juli

bis zum 02. August 2015. Schon laufen die

Vorbereitungen auf Hochtouren und die Gerüchteküche

brodelt rund um das Top Event

am Samstagabend den 01. August. „Wer wird

in diesem Jahr neben Dieter Bohlen in der

Jury sitzen, und wird es wirklich sein letzter

Auftritt sein?“ Und: „Was ist geplant für den

sicherlich spektakulären Auftritt der Jury und

wie wird diese wieder auf dem Sportplatz

eintreffen?“ So oder um das, was man bei

dem außergewöhnlichen Spektakel erwarten

kann.

Im letzten Jahr nämlich versetzte das Trio

der Jury bestehend aus Daniel Willenborg,

Hannah Döpke und Olaf Ostermann die

Menge mit ihrem Auftritt als Dieter Bohlen,

Heidi Klum und Horst Schlämmer in Begeisterungsstürme.

Vor drei Jahren staunte die

Menge nicht schlecht, als eine zehn Meter

lange Stretchlimo auf dem Sportplatz vorfuhr

und unter lautem Jubel und Blitzlichtgewitter

„Nina Hagen,“ „Udo Lindenberg“ und „Dieter

Bohlen“ über den roten Teppich schritten.

Man darf also gespannt sein, zumal in diesem

Jahr das Konzept wechselt, damit es a)

nicht langweilig und b) ein breiteres Publikum

angesprochen wird. Denn statt wie bisher

den Superstar, sucht der SV Cappeln jetzt

das SUPERTALENT. Ob mit einem Ständchen

als Musik- oder Gesangsverein, bühnenreifen

Turnübungen aus dem Sportverein, einem

Mini- und Maxiplaybackauftritt – jedes Talent

jeden Alters ist herzlich willkommen und

hat, neben der Ehre und endlos donnerndem

Applaus, sogar ein Preisgeld in Aussicht: 170

Euro werden unter den ersten drei Plätzen

verteilt werden.

Also ran, wer sich zum Auftritt bei der

Show berufen fühlt. Dabei sein macht nicht

nur Spaß, sondern bietet Gelegenheit, in die

Geschichte des einzigartigen CSDSDSDS-

VC einzugehen – die Beispiele dazu sind im

sechsten Jahr der Kultveranstaltung zahlreich

und unvergessen. Ein weiteres Highlight

wird am Samstagabend Deutschlands bestes

„Wolfgang Petry Double“ sein. Er wird sowohl

die Superhits des Originals live singen als

auch in der Jury sitzen. „Deutschlands bestes

Wolfgang Perty Double“ war unter anderem

Gast bei Stefan Raab in „TV Total“ (Pro7). Er ist

Gewinner der Gong Show (Sat.1), war Teilnehmer

in der „Soundmix-Show“ (ZDF) und bei

„Deutschlands beste Doppelgänger“ (RTL)

und war in etlichen anderen TV-Produktionen

zu sehen.

Sonntags klingt das Ganze dann keineswegs

leise aus. Beim „Oktoberfest-Frühschoppen“

mit original Oktoberfest-Bier, Hendl und

Brezn wird man den Abend Revue passieren

lassen. In der Kulisse von Dirndl und die Lederhosen,

die im nordischen Cappeln gerne

ausgeführt werden. Bürgermeister Marcus

Brinkmann sticht unter Begleitung des Mu-


Freizeit

39

Anmeldungen zur Teilnahme am

CSDSDSDSVC

unter Tel. 0175/3316656 oder

auf www.csdsdsdsvc.de

sikvereins das Fass an und eröffnet mit einem

zünftigen „O´zapft is!“ den zweiten „Oktoberfest-Frühschoppen“

des SV Cappeln.

So lässt´s sich gut und ausgelassen leben!

Talentiert eben! Dank dem SV Cappeln und

Daniel Willenborg, der mit dieser Idee und

Initiative den CSDSDSDSVC schon längst

über die Grenzen des kleinen Ortes hinaus

bekannt machte. So, dass auch in diesem Jahr

wieder zahlreiche Gäste von umzu erwartet

werden können. Frei nach dem Motto von

Dieter „Daniel“ Bohlen in Worte gefasst: „Ich

sach mal so nech, ihr seid doch total crazy

hier und so!“

Karin Niemöller


40 Anzeige

F. I. T. for ever – wenn man nur will!

Seit etlichen Jahren schon in den USA und England bekannt und etabliert, sind die F.I.T. Forever

Programme in vollem Umfang nun auch bei uns angekommen – als Antwort auf nahezu alle

Fragen um das individuelle körperliche Wohlsein. Die Philosophie ist für jeden die eigene, die

Realisierung des dreiteiligen Plans ist von Mensch zu Mensch einzigartig und die Produkte

basieren sämtlich auf der uralten (Heil-) Kraft der Aloe Vera.

Von Lisa Petersen

Smoothie hin, Glaubersalz oder gar die Brot- und

Wasserkur mit eingetragenem Namen her – alle

diese und etliche Methoden darüber hinaus reinigen

den menschlichen Organismus. Ja. Das merken

Frau und Mann natürlich, fühlen sich wohl und möchten

diesen Zustand für immer bewahren. Was jedoch

nicht gelingen kann, solange die bis dato etablierten

Ernährungs- und Lebensweisen nicht mit Hilfe einer

nachhaltig wirksamen Methode geändert werden.

So weit, so logisch, aber wo ist der Weg zum Umdenken

in dieser wohl wichtigsten, individuellen Angelegenheit?

Wo sind die Anleitungen dazu? Was muss

man tun, um dem Teufelskreis von Lustlosigkeit, von

unruhigem Schlaf oder von den „paar Kilos zu viel“ bis

hin zu Übergewicht oder gar von Adipositas positiv

beizukommen? Wie verjagt man den inneren Schweinehund

für immer vom urheimischen Feld der Gelüste?

Und wie kriegt man darüber hinaus diesen müden

Ausdruck aus dem Gesicht, zusammengesetzt aus

schlaffer Haut und nicht nur da?

Gar nicht, wenn man sich nicht endlich dazu aufrafft,

diesen Belastungen auf den Grund zu gehen – was im

Idealfall bedeutet, sie an Ort und Stelle auszumerzen.

Dazu muss man so einiges an seinem Verhalten ändern

– doch keine Sorge: Weder müssen Mann noch

Frau zum Sportfanatiker mutieren und auch nicht auf

kulinarische Highlights verzichten. Dennoch ist die

Umsetzung des Rezepts nichts, was „so nebenbei“ geschieht,

immerhin sind eine komplette Entgiftung des

Körpers verbunden mit dem Aufbau einer BEWUSSTEN

und VERANTWORTUNGSVOLLEN Ernährungsmethode

kein Ententanz um den Weihnachtsbaum.

Denn was sich bei bislang bekannten „Wunderdiäten“

oder „ultimativen Fitnessprogrammen“ meist als

leere Versprechungen entpuppte und die anfangs

hoffnungsvollen Anwender in tiefstem Frust zurück

ließ, hat bei dem F. I. T.-Konzept keine Chance. Die Basis

dessen ist die uralte Pflanzenart der Aloe Vera – auch

uns als Hautpflegemittel unter anderem schon lange

bestens bekannt. Darüber hinaus wird dieses einzigartige

Wundermittel der Natur in von den Ureinwohnern

Asiens, Afrikas, den USA, Australiens und Neuseelands

schon seit ewigen Zeiten als Entgiftungsmittel ebenso

genutzt wie zum Aufbau körperlicher Energie, zu deren

Balance und als Garant für die so erlangte organische

Stabilität.

All das zusammen gefasst ist Inhalt der F.I.T. Programme

von FOREVER, im Rahmen von Organismus

entgiftenden- und Nahrungsergänzungsmitteln, von

Kosmetika, von Wellness- und Gesundheitsprodukten;

beim Gewichtsmanagement, bei der Körperpflege

oder zur Stabilisierung des erlangten Wohlseins. In einigen

Teilen auch für Kinder und sogar für Hund und

Katz´!

Das dreiteilige F. I. T. Programm ist die gesunde

Alternative zum vorherrschenden Lebensstil – mit

schnell erfühl- und sichtbarem Erfolg, für immer ... ich

würde dies hier nicht geschrieben haben, wenn ich

den Erfolg des Konzepts nicht am eigenen Leib (im

wahrsten Sinne des Wortes) erfahren hätte und seither

wunderbar bewusst, voller Elan und um sehr viel, nicht

zuletzt körperlichen Ballast leichter im Leben stehen

würde. Stehen? Ich bin leistungsfähig, belastbar und

energiegeladen wie nie zuvor und empfinde dies als

einen riesigen Zugewinn an echter Lebensqualität.

Und weil´s so ist, beantworte ich gerne alle

Ihre Fragen danach: Lisa Petersen, Tel. 0151

50874016. E-mail: lisa.petersen.fit@gmail.com

P. S. Selbstverständlich beinhaltet dieser neue Lebensstil

auch Bewegung, denn Couchpotatoes haben allerhöchstens

Fliehkraft zur Verfügung, und die quetscht

lediglich Löcher ins Sofa. Das ist so – schwimmen,

walken, joggen, tanzen, Fahrrad fahren, irgendeine

andere Sportart regelmäßig betreiben und auch Yoga

mit einbeziehen, das gehört auch im Rahmen von F.I.T

Forever zur Art das eigene Leben verantwortungsvoll

und bewusst zu gestalten. Für mehr Vitalität, für straffere

Haut, für die Gewichtsreduktion ohne JoJo-Effekt,

für weniger Körperumfang, für die Ernährungsumstellung

ohne Kampf mit dem inneren Schweinhund, für

mehr Energie, für besseren Schlaf und so weiter –

Sie sind willkommen!


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41

Wer schlecht hört, baut früher ab

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Viele Menschen verbinden das Tragen von Hörgeräten mit Alter. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wer schlecht

hört, altert schneller, weil ihm der Austausch mit anderen Menschen fehlt. Hören und Sprache kommen immer

mehr abhanden. Um geistig fit zu bleiben, ist es wichtig, das gute Hören zu pflegen.

„Stell bitte den Fernseher leiser!“. Kennen

Sie die Situation? Dies ist nur eine von

vielen Situationen die auftreten, wenn

der Partner nicht mehr gut hört. Gutes

Hören hat einen hohen Wert. Das wird

spätestens dann klar, wenn der Hörsinn

nachlässt und das Leben deshalb beruflich

und privat anstrengend wird. Bei Hörverlust

häufen sich Missverständnisse,

machen gesellige Runden keinen Spaß

und Theater sowie Konzert sind längst

kein Genuss mehr. Wer nicht gut hört,

sieht sich schnell an den Rand gedrängt

und zieht sich vielleicht zurück.

Gut hören — geistig fit bleiben

Aber nicht nur das Sozialleben leidet bei

Menschen, die schlecht hören. Auch die

geistigen Fähigkeiten verringern sich

wesentlich schneller als bei gut hörenden

Altersgenossen. Wer schlecht hört, baut

früher im Gehirn ab. Das haben Forscher

der John Hopkins Universität in Maryland

(USA) jetzt festgestellt. Etwa 2000

Männer und Frauen im Alter von 75 bis

84 Jahren haben an der über sechs Jahre

laufenden Untersuchung teilgenommen.

Um geistig fit zu bleiben, ist es wichtig, das gute

Hören zu pflegen.

Dabei wurde die Hörfähigkeit untersucht

und parallel mit standardisierten

Tests das Gehirn auf die Probe gestellt.

Schwerpunkte lagen dabei auf dem Erinnerungsvermögen

und der Denkfähigkeit.

Als Schwerhöriger sei das Risiko von

nachlassenden geistigen Fähigkeiten 24

Prozent höher als bei Menschen, die nicht

unter einer Hörbeeinträchtigung leiden.

Als Grund dafür sehen die Forscher die

soziale Isolation, die ein stark eingeschränktes

Hörvermögen häufig verursacht.

Außerdem zwingt das schlechtere

Hören das Gehirn möglicherweise, zuviel

Energie in die Verarbeitung von Geräuschen

zu stecken. Diese fehlt dem Denkorgan

dann für andere Tätigkeiten. Die

Ergebnisse zeigten, dass Hörverlust ein

bedeutender Teil des Älterwerdens ist. In

einer großangelegten Folgestudie wollen

nun Forscher Lin und seine Kollegen

untersuchen, inwiefern Hörhilfen den

Prozess aufhalten oder zumindest ver-

langsamen können.


Gutschein

Für Sie kostenlos und unverbindlich:

• Eine individuelle Hörberatung

• Ein professioneller Hörtest

• Hörgeräte der Firma Oticon unverbindlich

zum Probetragen in Ihrem

persönlichen Umfeld

Bitte kommen Sie mit diesem Gutschein

zu uns, oder vereinbaren Sie einen

Termin. Der Gutschein ist übertragbar.

Für ein aktives und erfülltes Leben lohnt

es sich, bei Hörverlust schnell zu reagieren

und sich auf die Suche nach dem

passenden Hörgerät zu machen, das die

individuellen Hörvorlieben und den eigenen

Lebensstil berücksichtigt. Je schneller

auf den Hörverlust reagiert wird,

umso mehr Lebensqualität wird gewonnen.

Wer wissen möchte, ob sein Gehör

noch in Ordnung ist, kann bei Hörakustik

Mustermann einen kostenlosen Hörtest

durchführen lassen. Das Team von Hörakustik

Mustermann berät Sie fachkun-

dig bei Fragen rund um das Thema Hören.

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42 Gartenkultur

Es grünt so grün und wunderschön –

für alle am Tag der offenen Gartenpforte – am 30. August.

Übersicht der teilnehmenden Gärten am

Tag der offenen Gartenpforte am 30.8.15

Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre

Vielfältig und reich – so präsentiert sich

die Garten- und Landschaftskultur des

Oldenburger Münsterlandes. Doch

sind die grünen Kleinode nicht immer auf

den ersten Blick zu entdecken, für manche

muss man durchaus einmal auf Entdeckungstour

gehen. Deshalb führen die VisitenTouren

ihre Teilnehmer an Orte, die ihnen sonst wohl

verborgen bleiben würden: In den privaten

Lustgarten eines passionierten Gärtners etwa

oder zu einem originellen Beet eines öffentlichen

Parks. Die Auswahl der fast 50 privaten

Gärten, Parks und Landschaften haben die

Tourist-Informationen der Erholungsgebiete

Thülsfelder Talsperre und Dammer Berge

sowie die Ausflugsregion Nordkreis Vechta

zusammengestellt.

Der Besuch einer grünen Oase kann jedoch

nicht nur Erholung dienen, er bereichert auch

kulturell auf wunderbare und interssante Weise.

So erzählen Gartenführer zu jeder Anlage

spannende Details über die Gartenkultur und

ihre Geschichte. Eine VisitenTour ist zudem

perfekt mit einem weiteren Freizeitziel zu

verbinden. Ob Freilichtmuseum, historische

Mühle, Kunsthandwerksbetrieb oder Hofladen

– der Ausflug lässt sich nach individuellen Bedürfnissen

und Interessen zusammenstellen.

Tag der offenen Gartenpforte

In diesem Jahr stehen im Oldenburger Münsterland

auch im August (der Juni-Termin ist

schon verstrichen) die Gartentüren weit offen

für jedermann, denn für den 30. August

2015 haben die Erholungsgebiete Thülsfelder

Talsperre und Dammer Berge sowie die Ausflugsregion

Nordkreis Vechta den „Tag der offenen

Gartenpforte“ erneut ausgerufen und

heißen die Teilnehmer von 11 bis 18 Uhr in

einer Vielzahl von Gärten, Parks und Landschaften

herzlich willkommen. Diese können

ohne Anmeldung und für einen kleinen Obolus

durch die Landschaft und in grüne, kulturhistorische

Schätze spazieren. Den ganzen

Tag über laden diese grün-bunt-lebendigen

Schätze zum Flanieren ein, zwischen Blumen,

Sträuchern und seltenen Bäumen – vom Rhododendron

und der Polsterstaude über die

Rose bis zur Wiesenblume lässt sich in den

Gärten eine reiche Pflanzenvielfalt erleben.

Museumsdorf Cloppenburg

Bether Str. 6

49661 Cloppenburg

Individueller Stadtgarten

Landwehr 32

49661 Cloppenburg

Baumschulpark Pöhler

Flachsmoor 1

49685 Emstek

Sonntags Garten

Kampstr. 2

49692 Cappeln-Nutteln

Nordkreis Vechta

Weidelandschaft am Hof

Diepholzer Str. 21

49393 Lohne

Erholungsgebiet Dammer Berge

Landschaftspark, Meyerhof Mühlen

Am Hövel 12

49439 Steinfeld

Hofgemeinschaft Wahlde

Wahlde 6

49434 Neuenkirchen-Vörden


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43

Bühne frei für

guuuten Schlaf ...

Kreuzfahrten

ab 299 € p. P.

Birgit Büttner | REISEAGENTUR

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Alles „easy“ im Garten

Eine clevere Planung beschert mehr

Zeit zur Entspannung

Blumen pflanzen und gießen, Unkraut jäten, Bäume beschneiden und Laub

harken – Gartenarbeit macht Spaß, nimmt aber auch viel Zeit in Anspruch.

Zum Glück geht es auch anders: „Ganz einfach gärtnern“ lautet die Devise

beim neuen Trend „Easy Gardening“. Dank pflegeleichter Pflanzen und kleiner

Helfer steht hier die Entspannung im Vordergrund.

Der erste Schritt dabei ist, die Pflanzen passend zu den jeweiligen Bedingungen

auszuwählen. So fallen komplizierte Planungen und mühsame

Vorarbeiten einfach weg. „Ganz gleich, ob der Boden trocken oder feucht

ist, ob der Standort viel oder wenig Sonne abbekommt – mit der passenden

Pflanzenwahl nutzen Hausbesitzer ihren Garten optimal“, weiß Jan Klöckner,

Leiter Category Management Garten bei toom Baumarkt. So lassen sich

etwa kahle Stellen mit Bodendeckern schnell und einfach verschönern.

Wer Lust auf einen Kräutergarten hat, findet im Sortiment der „toom Naturtalent“-Pflanzen

alles, was dafür benötigt wird. Die aromatischen Kräuterpflanzen

sind pflegeleicht und fühlen sich an sonnigen Stellen besonders

wohl. Gartenbesitzer, die nicht jeden Tag gießen wollen, finden mit der

Pinienrinde der Qualitätseigenmarke eine praktische Lösung: Sie reguliert

die Bodentemperatur, mindert die Austrocknung der Bodenoberfläche und

sorgt für ausgeglichene Feuchtigkeit in der Erde. Unter www.toom-baumarkt.de

gibt es mehr Tipps für das „Easy Gardening“.

(djd/pt).

Ganz entspannt den Garten genießen: Mit den passenden Tipps kann man es

sich deutlich einfacher machen. „Easy Gardening“ lautet der neue Trend.

Foto: djd/toom/Shutterstock

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44 Lebensgeschichten

Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern –

Multiple Sklerose …

Foto: multiplesklerose24.de

ich kenne sie – von meiner Mama (50). Sie

hat diese Krankheit schon seit zehn Jahren

… und so habe ich persönlich gemerkt, wie es

ihr tagtäglich mit MS (so wird Multiple Sklerose

allgemein genannt) geht. Drei Mal war

meine Mama bisher schon in der Kur, in der

sie viele Therapien und Übungen erlernt, so

auch für das Gleichgewicht. Und immer, wenn

sie von der Kur nach Hause kommt, sieht man,

wie gut ihr diese Erholung getan hat.

Zuhause aber geht der Alltag wieder los:

Zwei Mal in der Woche arbeiten. Zwei Mal in

der Woche zur Physiotherapie und ein Mal

auch zur Lymphdrainage. Wegen dieser Autoimmunerkrankung,

die auf falsch programmierten

Zellen des Immunsystems (den so

genannten T-Zellen) basiert. Diese greifen

die gesunden Zellen des eigenen Körpers an

– führen also eine Art Krieg gegen den eigenen

Organismus, den sie eigentlich schützen

sollen. Das lässt sich medizinisch auch nicht

„umprogrammieren“. Sprich: Multiple Sklerose

ist unheilbar.

Also muss meine Mama damit leben,

dass ihr an einem Tag mal der Teller wegfällt

oder dass sie das Gleichgewicht verliert, stolpert

und fällt, denn all das ist Tagesform abhängig.

An einem Tag geht es ihr gut und

an dem anderen hat sie kein Gleichgewicht

mehr und wenn sie geht, sieht es für Außenstehende

aus, als wäre sie alkoholisiert.

Durch diese Spastiken wird der Tag noch viel

anstrengender und wenn sie abends auf dem

Sofa liegt, ist sie einfach nur erschöpft.

Hinzu kommt die Angst.

Die Angst vor dem Rollstuhl und die Angst,

nicht zu wissen was als nächstes kommt.

Denn MS ist keine normale Krankheit, bei der

man Schritt für Schritt weiß, was als nächstes

kommt. Jeder Krankheitsverlauf läuft für den

Betroffenen anders ab. Deshalb auch der Begriff

„die Krankheit mit den 1000 Gesichtern.“

Eine Bekannte meiner Mama,

die sie in der Kur kennenlernte, hat seit 30

Jahren Multiple Sklerose, was wörtlich übersetzt

übrigens „Vielfache Verhärtung (von Organen

oder Muskeln)“ heißt. Diese Frau hatte

anfänglich einen Schub und verspürte dann

25 Jahre lang nichts mehr. Dann jedoch kamen

drei Schübe direkt hintereinander und

nun ist sie an den Rollstuhl gefesselt.

Wenn der nächste Schub kommt,

so sagt meine Mama, merkt sie das. Sie weiß,

dass irgendetwas mit ihrem Körper nicht

stimmt und versucht die erneute Attacke

dieser unheilbaren Erkrankung mit ganz viel

Ruhe auszugleichen. Wenn jedoch die Symptome

nach 24 Stunden noch immer präsent

sind, geht sie zum Arzt. Wenn die Symptome

stärker werden, bekommt sie eine Cortison

Kur für drei Wochen. Bei der Kur fängt man

mit einer höheren Dosis an und endet bei

der Geringsten. Widerstehen die Symptome

auch dieser Behandlung, beginnt eine zweite

Kur. Jene Symptome, die danach noch vorhanden

sind, bleiben.

MS ist eine entzündliche Krankheit des Zentralen

Nervensystems.

Dabei greifen die Immunzellen des körpereigenen

Abwehrsystems die Nervenzellen

an. Weltweit leiden ca. 2,5 Millionen Menschen

an Multipler Sklerose. Symptome wie

zum Beispiel Gefühlsstörungen oder Muskelschwäche

entstehen durch eine Entzündung

im Gehirn oder Rückenmark. Dadurch wird

die Übertragung von Informationen und deren

Ausführung gestört. Es gibt zwar Therapien,

mit denen man MS behandeln kann, doch

es werden immer wieder Schübe kommen.

Mit neuen Symptomen, die 24 Stunden oder

gar Wochen anhalten, und die vielleicht nie

wieder komplett abklingen. 80 bis 90 Prozent

des Fortschreitens von MS sind unbemerkte

Entzündungsaktivitäten, nur die wenigen restlichen

Prozent bemerkt der Betroffene direkt.

MS schläft nicht!

Man weiß nie was als nächstes kommt, denn

bei jedem Betroffenen wirkt sich die Krankheit

anders aus. Manche sitzen im Rollstuhl,

da sie sich gar nicht oder kaum mehr bewegen

können. Andere haben „Glück“, da sie

noch machen können, was sie wollen – andere

wiederum müssen ihren Job beispielsweise

als Kellner/-in aufgeben, da ihnen das

Tablett einfach aus der Hand fällt. Viele Menschen

haben schon von Multiple Sklerose gehört,

oder haben Freunde, Verwandte, Familienangehörige,

die diese Krankheit haben.

Doch wissen nur wenige, was MS im ganzen

und konkreten Umfang wirklich ist.

Wenn man jemanden kennt,

der an dieser Krankheit leidet, weiß man, wie

schwer es für den Betroffenen ist. Was es für

ihn bedeutet, dass nach langem Sitzen oder

Autofahren das Gehen schwer fällt. Zu sehen

und zu erleben, wie die Feinmotorik gestört

ist oder die Hände unkontrollierbar zittern.

Zu sehen oder zu erleben, wie der kranke

Mensch nachts nicht mehr vernünftig schlafen

kann, aber schnell müde und erschöpft

ist. All das sind Symptome, die im Verlauf der

Krankheit auftreten können. Können, aber

nicht definitiv müssen.

Man könnte MS also auch „Die geheimnisvolle

Krankheit mit den 1000 Gesichtern“

nennen, doch was fast romantisch klingt, ist

einfach nur eine Qual und aufgrund seiner

unerklärlichen Herkunft grausam ohne Ende.

Ich könnte weinen, jedes Mal, wenn ich an

meine Mama denke.

Dieser Beitrag ist nicht anonym, da so viel Offenheit

direkten Einblick in die Seele gewährt. Um sie

zu schützen, nennen wir den Verfasser/die Verfasserin

nicht namentlich.


Gesundheit

45

Beim Sport richtig trinken

Ob Jung oder Alt, ob Frau oder Mann -

nach dem Sport sollte man reichlich

trinken, um den Flüssigkeitshaushalt

auszugleichen. Das Prinzip ist einfach:

Bewegt man sich, wird Wärme freigesetzt.

Um sich dabei vor Überhitzung zu schützen,

schwitzt der Körper und verliert Schweiß, also

Flüssigkeit. Dieser Verlust muss ausgeglichen

werden. Deshalb sollten Sportler spätestens

nach dem Training kräftig trinken. Besser ist

es, auch während des Sports immer wieder

Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bei Kindern,

die einen empfindlicheren Organismus haben,

ist dies besonders wichtig.

Mineralwasser und Fruchtsaftschorlen

Entscheidend ist die Auswahl geeigneter Getränke.

„Sinnvoll sind Mineralwasser und

Fruchtsaftschorlen“, sagt Beate Fuchs, Expertin

für Verbraucherthemen von Ratgeberzentrale.de.

„Die Schorlen sollten allerdings möglichst

dünn sein und nur ein Drittel oder ein

Viertel Saft enthalten.“ So erhält der Körper

die benötigte Flüssigkeit und zudem noch

ein wenig Extra-Energie. Haben Kinder wenig

Lust zum Trinken, können Eltern sie motivieren,

indem sie gemeinsam mit ihnen leckere

Zitronenlimonade selbst mixen. Oder einen

fruchtigen Eistee (ohne Zucker). Transportiert

werden die selbstgemixten Getränke am

besten in einer Glasflasche. Denn Glas ist geschmacksneutral

und lebensmittelecht.

Foto: djd/Africa Studio - Fotolia.de

Schutzhülle schützt Glasflasche vor

dem Zerbrechen

Gut verpackt sollte die Glasflasche allerdings

sein, damit sie nicht so leicht zu Bruch gehen

kann. Wie „Emil – die Flasche“ beispielsweise,

die in einer Schutzhülle aus schadstofffreiem

Polypropylen steckt. Diese Hülle sorgt

zugleich für eine konstante Temperatur der

Getränke. Und weil sie in vielen Designs zu haben

ist, erkennt man die Flasche auch schnell

wieder. Unter www.emil-die-flasche.de finden

Sportler das passende Motiv. Glasflaschen haben

übrigens noch einen entscheidenden

Vorteil: Sie sind besonders hygienisch, weil

spülmaschinengeeignet. Sogar Tee, Saft und

Milch können nach der Reinigung ohne Qualitätsverlust

abwechselnd in derselben Flasche

transportiert werden.

(djd/pt).

Warum ist Muskulatur so wichtig?

Die Muskeln sind mit einer der größten

Stoffwechselorgane des Menschen.

Wie ein Kraftwerk verbrennen sie ununterbrochen

Kalorien. Muskulatur stützt,

schützt und hält unseren Körper beweglich.

Sie bewegen unsere Knochen und Gelenke,

unterstützen das Herz-Kreislauf-System und

erhöhen somit den Schutz vor Bluthochdruck,

Diabetes, Osteoporose. Außerdem

wird der Stoffwechsel aktiviert. Muskeln

sind effektive Fettverbrenner und sorgen

somit für einen hohen Grundumsatz. Daher

verbrauchen sie 24 Stunden lang Energie –

also Kalorien – nicht nur beim Sport sondern

auch im Schlaf und bei der täglichen Arbeit.

Muskeltraining ist auch unverzichtbar bei

einem langfristigen erfolgreichen Abnehmen.

Krafttraining erhält die Muskulatur und

erhöht den Grundumsatz. Dieses wirkt sich

positiv auf Körperfettreduktion und Körperkonturen

aus. 2 bis 3 mal pro Woche je eine

gute Stunde sollten wir etwas für den Körper

tun. Mit gezieltem Muskeltraining verjüngen

und verschönern wir uns. Wir verhelfen uns

zu einem neuen Lebensgefühl und mehr Lebensqualität.

Eine Kombination aus Ausdauer und Krafttraining

bringt deutlich mehr Erfolg.

Außerdem kann Training an Fitnessgeräten

die Symptome von Osteoporosen und

Arthritis lindern und sich positiv bei Schlafstörungen,

Diabetes, Depressionen und Burnout

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Auch ein Tapetenwechsel

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kein Problem da, mit handgefertigten

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Dass der erste Kuss bei einem Flirt

oder am Anfang einer Beziehung

immer magisch und kribbelig ist –

das finden 18 % der Deutschen.

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Der erste Kuss passiert mit 15

„Aufregend“ und „schön“:

Studie zum Tag des Kusses.

Der allererste richtige Kuss: schön, aufregend, unvergesslich oder ungewohnt

feucht? FriendScout24 wollte von den Deutschen wissen,

wie sie das erste „Lippenbekenntnis“ erlebt haben und wann es so

weit war. Über das Markt- und Meinungsforschungsinstitut GfK hat

Deutschlands Partnerportal Nr. 1 rund 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren

repräsentativ befragt. Interessant: Über alle Altersklassen hinweg

– und damit unverändert seit rund einem halben Jahrhundert – wurde

mit 15 Jahren zum ersten Mal geküsst.

„Ich war ziemlich aufgeregt“, gestehen 29 Prozent aller Deutschen,

und fast jeder Vierte (23 Prozent) fand den ersten Kuss sehr schön.

Acht Prozent geben aber zu, dass er irgendwie etwas befremdlich war

– so feucht, und jeder Zehnte musste sich ans Küssen erst gewöhnen,

schöner wurde es mit ein bisschen Übung. Sehr verliebt waren 18

Prozent der Umfrageteilnehmer beim ersten Kuss, bei neun Prozent

war es hingegen nur eine Party-Knutscherei. Vor allem die jüngeren

Umfrageteilnehmer (29 Prozent der 14- bis 19-Jährigen) haben sich

gefreut, es endlich getan zu haben (gesamt 14 Prozent).

Vor allem die Jüngeren (15 Prozent) sind es auch, die noch immer

eine Gänsehaut bekommen, wenn sie an ihren ersten Kuss denken.

Beachtlich: Sechs Prozent der 30- bis 39-Jährigen sind auch heute

noch mit ihrem allerersten Kusspartner zusammen. 17 Prozent aller

Deutschen fragen sich hingegen, was eigentlich aus ihr beziehungsweise

ihm geworden ist. Und – ups – fast jeder Fünfte (19 Prozent)

erinnert sich an den ersten Kuss nicht mehr. Dass der erste Kuss bei

einem Flirt oder am Anfang einer Beziehung immer magisch und kribbelig

ist – also auch später – finden 18 Prozent der Deutschen. Nur drei

Prozent haben noch nie geküsst. (djd/pt).

Beachtlich: Sechs Prozent der 30- bis 39-Jährigen

sind auch heute noch mit ihrem allerersten Kusspartner zusammen.

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+++ Neue Gedankenwelten von unserer Kultbäuerin Lotta +++

7 Uhr morgens in Europa …

Die Natur hat wieder Frontantrieb, die

Äste der Eichen haben sich vor die Farbmoleküle

des Sommers gesetzt und

das grüne Wolkendach der alten knorzigen

Bäume versucht sich den Cumuluswolken des

Horizonts anzupassen.

So flott wie die Schönwetterwolken sich

über die ländliche Skyline schieben, passt

auch Lottas Gedankenwelt sich dem frühmorgendlichen

Sommertempo an, um

wieder mit Schwung in den Gummistiefeln

des alltäglichen Tagesablaufs zu landen, an

denen alle negativen Witterungseinflüsse

des Lebens abperlen. Lottas Gummistiefel

besitzen sogar Dehnfugen, irgendwie ihrem

Arbeitsrhythmus und akkurat ihrem neuen

Leben angepasst. So dass die Gummistiefel

bequem, aber auch stabil genug sind, um

im Fadenkreuz des Lebenstrotts mit Sonne

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Überschwemmungen des Alltags zu waten.

Denn Lotta war nicht immer Bäuerin gewesen.

Soll heißen: Lotta war nicht immer die

„helfende Hand ihres Mannes in der Landwirtschaft“.

Auf dem Papier heißt Lottas professioneller

Status nach mehreren Fortbildungen

„Agrar-Büromanagerin mit Zertifikat“ und

„Bäuerinnen in der Ferkelerzeugung mit Zertifikat“.

Früher war Lotta Buchhändlerin.

Doch dann, nachdem vor fünf Jahren und

drei Tage nach Ihrer Hochzeit der Bagger angerückt

war, um mit den Bauarbeiten für den

neuen Stall zu beginnen, da hatte für Lotta fest

gestanden, dass „mit gehangen“ tatsächlich

auch „mit gefangen“ bedeutet.

Denn nunmehr und plötzlich war Lotta Bäuerin,

ohne, dass ihr die Konsequenzen vorher

umfänglich bewusst waren. „Wo die Liebe einen

eben landen lässt!“ Die ließ die junge Frau

dann auch nicht, wie nach anderen Eheschließungen

üblich, in einer Familie ankommen,

sondern gleich in mehreren Familienverbänden.

Alle von und zu mit langen Ahnenreihen

aus der Fauna kommend. Seitdem halten diese

tierischen Familienverbände sie auf Trab. Als

„Bäuerin in der Ferkelerzeugung mit Zertifikat“

ab morgens um 7 Uhr und außerhalb des

Stalls als „Agrar-Büromanagerin mit Zertifikat.“

Irgendwann hatte sich Hündin „Botter“ noch

hinzugesellt. Botter heißt Botter weil das in

Plattdütsch „Butterbrot“ heißt und die heute

stattliche Hündin schon im Welpenalter ein

Butterbrot jedem Knochen vorzog. „Groß und

stark werden kann man eben auch jenseits der

üblichen Muster,“ Lottas Gedanken schieben

sich weiter durch ihre Erinnerungen wie die

Cumuluswolken über den frühmorgendlichen

Sommerhimmel. Dazu passt auch, dass sie

vor kurzem erst von einem wissenschaftlich

getesteten elektronischen Futterautomaten

gelesen hat, der die Ferkel bei Rangordnungskämpfen

ablenkt und ihnen nach Erklingen

eines Signaltones ein Erdnuss-Bonbon mit

Schokoladenüberzug spendiert.

Ob man schweinischen Aggressionen auch

durch die regelmäßige Verabreichung von

Erdnuss-Schokobonbons von Anfang an zu

den sanftmütigsten ihrer Gattung erziehen

kann? Denn Schokolade macht ja bekanntlich

glücklich und Nüsse sind gut fürs Gehirn.

Auch das ist wissenschaftlich erwiesen.

Der sommerliche Wettereinfluss setzt sich

anscheinend in ihrer Gedankenwelt fort. Da

sieht man mal wieder: Mensch und Tier sind in

dieser Hinsicht gar nicht so verschieden.

Denn Lotta erinnert sich, dass ihre Wahl des

Fernsehprogramms abends nach getaner Arbeit

auch manchmal zu Aggressionen führt.

Man könnte es auch Rangordnungskämpfe

nennen. Wenn sie nämlich partout „Traumschiff“

gucken möchte, ihr Göttergatte aber

das Fußballspiel vorziehen würde. Da hat so

manche vorher liebevoll ausgesuchte Tafel

Schokolade oder die Tüte Erdnussbonbons

sprichwörtlich die Ehe gerettet.

Ja, lässt Lotta weiter ihre Gedanken über

ihren Lebenshorizont ziehen. So ein Automat

wäre sicher auch in jedem Haushalt gut angebracht.

Da würde so mancher Familienkrise

der Wind aus den Segeln genommen bevor

das laue Lüftchen sich zum Orkan ausweitet.

Bessere Laune durch einen piependen Erdnuss-Schokobonbonautomaten

hat auf jeden

Fall garantiert etwas für sich. Und vor allem

bestimmt auf die Menschen ihrer Familie einen

durchweg positiven Einfluss, bis hin zu

Ausbrüchen herrlichen Frohsinns, wenn es der

„Medizin“ mal reichlich gab.

In diesem Sinne „Heiter und froh wie

der Mops im Haferstroh“ oder Mensch und

Schweinchen vor´m piependen Erdnuss-Schokobonbonautomaten.

Heike Bünger


Neue Cloppenbürger

49

Mick Oliver Ahlhorn,

geb. 23.04.15,

14 :44 Uhr,

51 cm,

3300 g

Hedi Möller,

geb. 15.04.15, 21:52 Uhr,

49 cm, 3080 g

Marten Louis Buschen,

geb. 14.04.15, 10:35 Uhr,

54 cm, 3460 g

Samuel Drees,

geb. 14.04.15, 21:41 Uhr,

50 cm, 3155 g

Alina Kellner,

geb. 20.05.15, 10:38 Uhr,

47 cm, 2950 g

Maya Lange,

geb. 11.04.15, 03:26 Uhr,

54 cm, 3265 g

Jan Gantzkow,

geb. 04.05.2015, 12:45 Uhr,

52 cm, 3800 g

Joena Siemens

geb. 13.05.15, 17:57 Uhr,

52 cm, 3510 g

Christian Meiners,

geb. 05.06.15, 12:05 Uhr,

53 cm, 3940 g

Marie Phillin Niehaus,

geb. 10.04.15, 10:42 Uhr,

50 cm, 3520 g

Nibal Joujou,

geb. 26.04.15, 21:26 Uhr,

46 cm, 3040 g

Thomas Munteanu

geb. 30.05.15, 16:48 Uhr,

50 cm, 3040 g

Lotte Stammermann,

geb. 09.04.15, 16:33 Uhr,

54cm, 3540 g

Noah Franz,

geb. 21.04.15, 07:07 Uhr,

57 cm, 4080 g

Lily Slaba-Blazewicz,

geb. 30.04.15, 13:05 Uhr,

53 cm, 3825 g

… immer gut beraten!

die schönste Jahreszeit

steht bevor …

endlich Sommer!

Lucas Jung,

geb. 27.04.15, 01:30 Uhr,

47cm, 2200 g

Lea Hillen,

geb. 01.05.15, 08:08 Uhr,

52cm, 3805 g

Sommerzeit = Urlaubszeit

Damit ihr verdienter Urlaub nicht zum Alptraum

wird, denken Sie bitte an Ihre Reiseapotheke für das

entsprechende Urlaubsland.

Wir helfen Ihnen dabei, fragen Sie uns!

Wir wünschen Ihnen einen unbeschwerten und

erholsamen Urlaub!

Ihr Team der Pinguin-Apotheke

Hadji Beraj,

geb. 21.04.15, 11:20 Uhr,

54 cm, 3660 g

Ilay Abornik,

geb. 17.04.15, 08:49 Uhr,

53 cm, 3270 g

Lisa Marie Siemer,

geb. 17.04.15, 21:50 Uhr,

51 cm, 3220 g

Inh. Apotheker Bernd kl. Siemer e.K.

Löninger Str. 13 – 49661 Cloppenburg

Tel. 04471 / 94 71 60 – Fax 94 71 61

E-Mail: info@pinguin-apotheke.com

Internet: www.pinguin-apotheke.com


50 Tellerweise Leidenschaft

Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt 3

Der Kreislandvolkverband Cloppenburg e. V. –

starke und unabhängige Interessenvertretung

der hiesigen Landwirtschaft 4

Lieblings-Sommer-Sonne Platz 8

Cloppenburger Reitertage 9

Zurück in die kulinarische Vergangenheit –

heute kochen, was im Mittelalter auf dem

Speiseplan stand 10

Faszination Licht 12

Impressum 15

Messdiner tanzen den Time Warp 16

Ferienanfang mit ganz viel Spaß 18

Power-Frisuren für den Job 18

1. Weltmeisterschaft im Badewannenrennen 2015 19

Zu Besuch bei der Künstlerin mit der

großen Motorsäge 20

„Kommt und guckt zu – ihr werdet bleiben!“ 22

Sicher in den Urlaub starten 23

Veranstaltungskalender 24

Buchtipps 26

Christopher Street Day 28

Eine wahre Geschichte 29

Boris reitet den Tiger! 30

Senioren on KulTour 32

Drei Wochen, drei Länder 35

Ihr Wohnmobilstellplatzführer für

Norddeutschland 36

CSDSDSDSVC – „Ihr seid ja total crazy hier“ 38

Es grünt so grün und wunderschön 42

Alles easy im Garten 43

Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern – MS 44

Beim Sport richtig trinken 45

Der erste Kuss 47

7 Uhr morgens in Europa – neue Gedankenwelten

von unserer Kultbäuerin Lotta 48

Neue Cloppenbürger 49

WICHTIGE TELEFONNUMMERN

NOTRUFE BUNDESWEIT

Polizei 110

Rettungsdienst/Notarzt 112

Apothekennotdienst

(aus dem Festnetz kostenlos) 0800 002 28 33

Dienstbereitschaftspläne der Apotheken finden Sie

– in Tageszeitungen, meist zum Wochenende

– als Aushang an jeder Apotheke

– über die Auskunft 11880

– oder über google.de > Apothekennotdienst > Wohnort

Giftnotruf in NI, HH, HB, SH 0551 192 40

Opfernotruf (Weißer Ring e. V.) 01803 34 34 34

Telefonseelsorge der Kirchen

– evangelisch 0800 1110111

– katholisch 0800 1110222

Elterntelefon 0800 1110550

Kinder- und Jugendtelefon 0800 1110333

NOTRUFNUMMERN REGIONAL

Ärztlicher Notdienst

in Cloppenburg 04471 52 72

AIDS Hilfe in Cloppenburg 04471 152 37

E-Mail: essing@lkclp.de

Anonyme Alkoholiker, Franz: 04471 35 32

Hermann: 04491 33 54

Alois: 05434 25 86

Peter: 05432 15 81

Albert: 04471 827 34

Ingrid und Siegfried: 04435 23 42

Drogenberatung

Drobs Cloppenburg 04471 46 86

Stiftung Edith Stein –

Fachstelle für Sucht und

Suchtprävention 04471 816 73

Frauen-Notruf 04471 93 08 30

Frauenhaus –

Autonomes Frauenhaus

Oldenburg 04 41 479 81

Jugendhilfezentrum

Leinerstift 04471 850 61 28

Johanniter-Unfall-Hilfe 04471 70 24 10

Kinderschutzbund Cloppenburg 04471 872 52

Kreuzbund (Beratungsstelle für

Suchtabhängige), Walter Drees: 04475 748

Heinz Nording: 04478 13 91

Axel Thomsen: 04471 93 30 33

Malteser Hilfsdienst 04471 828 68


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