150416-_Vortrag-NUK_Häufige-Stolpersteine

george.sherban

150416-_Vortrag-NUK_Häufige-Stolpersteine

Häufige Stolpersteine von

Startups und

Lösungsansätze

StB Florian Nitsche, Timo Beddig

Köln, 16. April 2015


Agenda

1

Vorüberlegungen, Daten und Fakten

2

Von der GbR zur GmbH / UG

3

Laufende Besteuerung der GmbH / UG

4

Besitze ich Exit-Readiness?

5

Was da liegt ist mir doch egal…

6

Meine UG (GmbH), mein Geld…

7

IP – Chance oder Risiko?

8

Zusammenfassung

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

1


Optimierung der Verteilung von

vorhandenen

Vermögensgegenständen

Ausgestaltung einer

steuereffizienten

Unternehmensstruktur

1. Vorüberlegungen, Daten und Fakten

Fremdvergleichsgrundsatz

und

verdeckte

Gewinnausschüttung

Geschäftsbesorgungsvertrag,

Sozialversicherungsbeiträge,

Reisekosten

und Beschäftigung

freier Mitarbeiter

Beteiligungen für

Mitarbeiter

Eine Gesellschaft sein,

ohne es zu wissen

… und viele weitere

steuerliche

Angelegenheiten!!!

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

2


1. Vorüberlegungen, Daten und Fakten

UNTERNEHMER ODER FREIBERUFLER

Gründer A

= Unternehmer / Freiberufler

■ Unternehmer oder Freiberufler beantragt die

Handelsregistereintragung

■ Der Unternehmer oder Freiberufler ist der Steuerpflichtige

■ Einkommensteuer (14% - 45%) plus Solidaritätszuschlag (5,5%)

■ Gewerbesteuer (ca. 7% - 18%) für gewerbliche Tätigkeiten

■ Zuordnung einer Ust-ID-Nr. für Umsatzsteuererklärungen

PERSONENGESELLSCHAFT

Gründer

A, B & C

= Personengesellschaft (z.B. GbR,

OHG, KG)

■ OHG und KG müssen ins Handelsregister eingetragen werden

■ Jeder Gesellschafter ist Steuerpflichtiger

■ Einkommensteuer (14% - 45%) plus Solidaritätszuschlag (5,5%)

■ Gewerbliche Personengesellschaften haben Gewerbesteuer zu

zahlen (ca. 7% - 18%) – teilweise abzugsfähig von der

persönlichen Einkommensteuer (bis zu ca. 13%)

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

3


1. Vorüberlegungen, Daten und Fakten

GMBH / UG

■ Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag: 15,825%

Anteilseigner

■ Gewerbesteuer, abhängig vom jeweiligen Hebesatz der

Gemeinde

– Köln: 16,625% (Hebesatz 475%)

– Hürth: 16,8% (Hebesatz 480%)

■ Steuerbelastung Köln: 32,45%

Startup GmbH / UG

■ Steuerbelastung Hürth: 32,625%

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

4


2. Von der GbR zur UG / GmbH (1/3)

Gründer A

= Unternehmer /

1. Gründer A kauft Sachen und schafft Werte für sein

Unternehmen

2. Gründer A gründet Startup GmbH

3. Startup GmbH soll die Assets erhalten

Gründer A

100%

Freiberufler Startup GmbH /

UG

Gründer

A, B & C

= Personengesellschaft

(z.B. GbR, OHG, KG)

1. Die A, B & C Personengesellschaft kauft Sachen und

schafft Werte für ihr Unternehmen

2. Gründer A, B & C gründen Startup GmbH

3. Startup GmbH soll die Assets erhalten

A B C

Startup GmbH /

UG

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

5


2. Von der GbR zur UG / GmbH (2/3)

Gründer A

= Unternehmer /

1. Gründer A kauft und schafft Werte für sein Unternehmen

2. Gründer A gründet Startup GmbH

3. Startup GmbH soll die Assets erhalten

Gründer A

100%

Freiberufler

Problem in beiden Fällen:

Startup GmbH /

UG

Besteuerung der Assets zum Marktwert

Gründer

A, B & C

= Personengesellschaft

(z.B. GbR, OHG, KG)

1. Die A, B & C Personengesellschaft kauft und schafft

Werte für ihr Unternehmen

2. Gründer A, B & C gründen Startup GmbH

3. Startup GmbH soll die Assets erhalten

A B C

Startup GmbH /

UG

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

6


2. Von der GbR zur UG / GmbH (3/3)

Gründer A

= Unternehmer /

1. Gründer A kauft Sachen und schafft Werte für sein

Unternehmen

2. Gründer A gründet Startup GmbH

3. Startup GmbH soll die Assets erhalten

Lösung:

100%

Freiberufler Startup GmbH /

‣ Steuerneutraler Transfer zur Startup GmbH

UG

(zum Buchwert) nach UmwStG

‣ Weitere formelle Bedingungen

‣ Achtung: Sperrfrist von 7 Jahren

Gründer A

Gründer

A, B & C

= Personengesellschaft

(z.B. GbR, OHG, KG)

1. Die A, B & C Personengesellschaft kauft Sachen und

schafft Werte für ihr Unternehmen

2. Gründer A, B & C gründen Startup GmbH

3. Startup GmbH soll die Assets erhalten

A B C

Startup GmbH /

UG

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

7


3. Laufende Besteuerung der GmbH / UG (1/2)

Anteilseigner

DIVIDENDE

Beteiligung

>15% (GewSt) / >10% (KSt)

Anteilseigner

DIVIDENDE

Holding UG

(haftungsbeschränkt)

DIVIDENDE

Startup GmbH

Startup GmbH

■ Kapitalerträge: 100

■ GmbH-Anteil < 1%: Kapitalertragsteuer i.H.v. 25%

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach KESt.: 73

■ GmbH-Anteil >= 1%: 60% des Gewinns mit

persönlichem ESt-Satz

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach TEV ca.: 71

■ Dividende: 100

■ Nettoeinkommen Holding UG nach Steuern ca.: 98

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach KESt ca.: 72

■ Entscheidend: AE entscheidet über Besteuerungszeitpunkt

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

8


3. Laufende Besteuerung der GmbH / UG (2/2)

Anteilseigner

DIVIDENDE

Beteiligung


4. Besitze ich Exit-Readiness? (1/2)

Anteilseigner

X VERKAUF

Startup GmbH

■ Kapitalerträge: 100

■ GmbH-Anteil < 1%: Kapitalertragsteuer i.H.v. 25% zzgl.

SolZ

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach KESt.: 73

■ GmbH-Anteil >= 1%: 60% des Gewinns mit

persönlichem ESt-Satz (hier 45%)

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach TEV ca.: 71

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

10


4. Besitze ich Exit-Readiness? (2/2)

Anteilseigner

Anteilseigner

DIVIDENDE

X VERKAUF

Holding UG

(haftungsbeschränkt)

X VERKAUF

Startup GmbH

Startup GmbH

■ Kapitalerträge: 100

■ GmbH-Anteil < 1%: Kapitalertragsteuer i.H.v. 25%

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach KESt.: 73

■ GmbH-Anteil >= 1%: 60% des Gewinns mit

persönlichem ESt-Satz

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach TEV ca.: 71

■ Kapitalerträge: 100

■ Nettoeinkommen Holding UG nach Steuern ca.: 98

■ Nettoeinkommen Anteilseigner nach KESt ca.: 72

■ Für Reinvestition stehen auf Ebene der Holding 98 zur

Verfügung (gegenüber 73 bzw. 71 ohne Holding-Struktur)

■ Entscheidend: AE entscheidet über Besteuerungszeitpunkt

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

11


5. Was da liegt ist mir doch egal… (1/2)

Ausgangslage:

- Am Anfang jeder Unternehmung werden Gründer häufig mit einer Flut von Post

und damit verbundenen formalen Voraussetzungen „überschwemmt“. Diese zu

ignorieren kann jedoch weitreichende Folgen haben

Problemstellung:

- Insbesondere Schreiben der Finanzverwaltung sind mit höchster Priorität zu

behandeln. In der Regel setzt das Finanzamt in den Schreiben selbst Fristen

(Einreichung bis zum XX.XX.20XX).

- Rechtsbehelfsfrist beträgt 1 Monat nach Zugang des Schreibens

- Sofern gar nicht reagiert wird, setzt das FA mitunter Zinsen oder sonstige

Verzögerungsentgelte fest

- Neben einem finanzielle Schaden ist auch der eigene „Ruf“ beim FA beschädigt,

d.h. insofern zukünftig verspätet gezahlt wird, werden schneller Strafen festgesetzt

- Möglicherweise fatale Folgen, sofern Geschäftsführer die Lohnsteuer oder

Sozialversicherungsbeiträge seiner Mitarbeiter nicht rechtzeitig abführt (Stichwort

Haftung)

Lösungsoptionen:

- Unklarheiten können oftmals auch auf dem kurzen Dienstweg (z.B. telefonisch)

geklärt werden

- Bei sämtlichen Anschreiben von Seiten der Finanzverwaltung sollten sämtliche

„Alarmglocken“ angehen. Diese Angelegenheiten sollten – auch wenn es lästig und

kompliziert sein kann – mit höchster Priorität behandelt werden

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

12


5. Was da liegt ist mir doch egal… (2/2)

DIE WICHTIGSTEN ERKLÄRUNGSPFLICHTEN

■ Umsatzsteuervoranmeldung?

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

■ Lohnsteuervorauszahlung? aaaaaaa

■ Jährliche KSt- bzw. Est-Erklärung?

■ Jährliche Gewerbesteuererklärung?

■ Jährliche Umsatzsteuererklärung?

‣ Monatlich, Fristverlängerungen und Ausnahmen

auf Antrag!

‣ Monatlich für den Arbeitnehmer!

‣ Jährlich, Fristverlängerungen auf Antrag!

‣ Jährlich, Fristverlängerungen auf Antrag!

‣ Jährlich, Fristverlängerungen auf Antrag!

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

13


6. Meine UG (GmbH), mein Geld… (1/2)

AUSGANGSLAGE

■ Erste Schritte getan & GmbH erwirtschaftet Gewinne

■ Gesellschafter möchte Gewinne entnehmen

■ „Gewinnentnahme“ jedoch nicht ohne weiteres

möglich.

PROBLEMSTELLUNG:

■ Die UG (GmbH) ist eine juristische Person mit

eigenständiger Steuersubjekteigenschaft, zwischen

Gesellschafts- und Gesellschafterebene herrscht eine

klare Trennung. Das Ergebnis der Kapitalgesellschaft

unterliegt - bis zu einer eventuellen Ausschüttung- nur

bei dieser der Besteuerung

Startup GmbH

■ Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaft und

Gesellschafter finden grundsätzlich steuerliche

Berücksichtigung

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

14


6. Meine UG (GmbH), mein Geld… (2/2)

LÖSUNGSOPTIONEN:

■ Gewinnausschüttung an die Gesellschafter

■ Gewinnverlagerung auf Gesellschafterebene mittels

Gehalts- und Bonuszahlungen

DEALING AT ARM’S LENGTH

■ Leistungsbeziehungen zwischen GmbH und

Gesellschafter müssen Fremdvergleichsgrundsatz

entsprechen.

■ Jeder Vertrag (z.B. Anstellungsvertrag, Kaufvertrag,

Darlehensvertrag, Mietvertrag etc.) muss vereinbart und

ausgeführt werden wie unter unbeteiligten Dritten.

VERDECKTE GEWINNAUSSCHÜTTUNG

Startup GmbH

■ Jede Zahlung auf Grund einer wirtschaftlichen

Beziehung zwischen GmbH und Gesellschafter, die den

den Gewinn der GmbH schmälert und nicht auf

Gewinnverwendungsbeschluss beruht ist, verdeckte

Gewinnausschüttung.

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

■ Besteuerung der verdeckten Gewinnausschüttung auf

Ebene der Gesellschaft und des Anteilseigners.

15


7. IP – Chance oder Risiko? (1/2)

Startup GmbH

IP

IP DEVELOPMENT IN DEUTSCHLAND

■ Startup GmbH entwickelt IP in Deutschland.

■ Erträge vom IP (interner Gebrauch und Lizenzierung) werden

als reguläre gewerbliche Einkünfte besteuert.

DE

NL

Startup GmbH

IP-Box B.V.

IP

IP ENTWICKLUNG IN EINER IP-BOX

■ Startup GmbH überträgt IP der IP-Box Tochtergesellschaft (z.B.

in den Niederlanden)

■ Besteuerung das IP zum Marktwert auf Grund der Übertragung

in die IP-Box Gesellschaft (hohe Steuerauswirkung).

■ IP-Box Gesellschaft lizensiert IP an die Startup GmbH oder an

Dritte.

■ Erträge aus der Lizensierung des IP werden steuerbergünstigt

■ Formelle Bedingungen sind zu beachten, um günstige

Besteuerung zu erwirken

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

16


7. IP – Chance oder Risiko? (2/2)

DE

NL

Startup GmbH

IP-Box B.V.

IP

AUFBAU EINER IP-BOX STRUKTUR

■ Startup GmbH gründet eine IP-Box Tochtergesellschaft (z.B. in

den Niederlanden).

■ IP-Box Gesellschaft entwickelt IP am Sitz der Gesellschaft.

■ IP-Box Gesellschaft lizensiert das IP an die Startup GmbH

oder an Dritte.

■ Erträge aus der Lizensierung des IP werden steuerbegünstigt

besteuert.

■ Formelle Bedingungen sind an die steuerbegünstigte

Besteuerung des IP in der IP-Box geknüpft.

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

17


8. Zusammenfassung

SCHLÜSSELFRAGEN & ANTWORTEN FÜR EINE STEUEREFFIZIENTE UNTERNEHMENSSTRUKTUR

■ Wie ist der aktuelle Status?

■ Sollte ich die Haftungssumme zukünftig begrenzen?

■ Sollte ich meine Vermögensgegenstände

übertragen?

■ Möchte ich das Unternehmen lebenslang halten?

■ Strebe ich nach Investoren und einer möglichen

Ausstiegsstrategie?

■ Vertraue ich auf zukünftige Dividenden?

‣ Einzelunternehmer, Personengesellschaft oder

Kapitalgesellschaft!

‣ Kapitalgesellschaften und bestimmte Formen der

Personengesellschaft begrenzen die Haftung!

‣ Neustart mit einer neuen Unternehmensstruktur

denkbar!

‣ Kein Bedarf für eine Holding-Struktur!

‣ Holding-Struktur u.U. empfehlenswert!

‣ Ausweitung der Anteile muss verfolgt werden!

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative („KPMG International“),

einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind eingetragene

Markenzeichen von KPMG International.

18


Kontakt

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Florian Nitsche, LL.M

Steuerberater

Assistant Manager, Tax

T +49 221 2073 1216

FNitsche@kpmg.com

© 2015 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des

KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG

International Cooperative („KPMG International“), einer juristischen

Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte

vorbehalten.

Der Name KPMG, das Logo und „cutting through complexity“ sind

eingetragene Markenzeichen von KPMG International.

Timo Beddig

Assistant Manager, Tax

T +49 221 2073 1524

TBeddig@kpmg.com

www.kpmg.de

Ähnliche Magazine