23. Ausgabe - Oase der Vier Palmen

oase4palmen.de

23. Ausgabe - Oase der Vier Palmen

En’Kara; J. 5 contasta

Germanium Gor

Ausgabe 23

Preis: 2 Kupfertarsk

Südland-Botenmädchen

Ein zünftiges Fest zum neuen Jahr

Am Fuße des Sardar

Rubriken:

• Lokalteil

• Überregionales

• Politik

• Interview mit:

• Wetternachsage

• Verkehrsmeld.

• Ätz

Sardar Gebirge – mit

Beginn am ersten Tag der

ersten Hand im En’Kara 5,

wann auch sonst, fanden

die traditionellen Feiern

zum goreanischen Jahreswechsel

statt, einhergehend

mit der vierteljährlichen

Sardar-Messe. Die

diesmal unter Schirmherrschaft

Kasras am Fayheen

organisierte, zwei

Hand andauernde Veranstaltung

sorgte für ausgewogenes

Programm,

Wettkämpfe und Austausch,

Spiel, Kunst- und

Kulturdarbietungen, aber

auch für einen Verkehrskollaps.

Die Verkehrswege

der wenig erschlossenen

Gebirgsregion waren

dem maßlosen Andrang

nicht gewachsen. Natürlich

blieb das Fest trotz

allem aber nicht kritiklos.

Seite 6

Beine bis zum Boden!

Beeindruckend ist die Länge von

Tanjas Beinen besonders, wenn

sie gerade und aufrecht steht

und nicht wenige Männer mögen

bei diesem Anblick schlucken.

Doch irrt sich, wer annimmt,

diese Vorzeige-Kajira sei

herausragend groß. Mit 1,87m

fällt man nicht wirklich aus

dem Rahmen. Ebenso unterliegt

einem Irrtum, wer glaubt, die

Proportionen stimmten nicht.

Sofern man lang mit groß assoziieren

möchte, wird das jedem

klar, sowie Tanja die Arme vor

der Brust wegnimmt.

Interview mit:

Dem Erklärbär…

Seite 10

Panther-En auf Knien

Einen ganz besonderen

Fang konnte man in

Skaldir machen.

Seite 8

Ein Buch schließt sich

In einer schlichten, kurzen

Pressemeldung endet die

Epoche der En’Fori.

Seite 2


Lokales

Urteil über Wirtin Kasras wird vollzogen

Die Härte des Gesetzes

Südland-Botenmädchen 2

Kasra am Fayheen – In den späten

Abendstunden des fünften Tages der

Wartehand, des letzten Tages des

alten Jahres, wurde das Urteil gegen

Kasras Wirtin vollstreckt.

In einem Prozess, in dem die Ursprüngliche

Anklage auf Diebstahl und

Einbruch lautete (vgl. SBM 22), ergab

sich ein Vergleich, in dessen Rahmen

die Lady mutig die Verfehlungen ihrer

eigentlich heldenhaften Tat eingestand,

hatte sie die Strafe erbeten,

was ihr den Respekt der gesamten,

bis dahin über den Prozess gespaltenen

Bürgerschaft einbrachte. Das

Urteil der kommissarischen Richterin

lautete auf drei Schläge mit der Peitsche

auf den nackten Rücken. Diese

wurden öffentlich, bis auf den Ausschluss

von Unfreien auf dem Marktplatz

Kasras vollstreckt.

Harte Strafe für zierliche Lady

Die Lady trug ihre Strafe mit aller

möglichen Würde, erschien freiwillig

zur Vollstreckung, entblößte ihren

Rücken auf Anweisung und ließ sich

anstandslos ans Kreuz fesseln. Dass

sie sich nach der Vollstreckung umgehend

zurück zog und dem SBM

nicht mehr für ein Interview zur Verfügung

stand, kann ihr in Anbetracht der

Umstände nicht verübelt werden.

Das im Urteil verkündete, für eine

Hand andauernde Verbot der Behandlung

der Wunden wurde stillschweigend

auf die milde Dauer von einem

Tag herabgesetzt. Ob es sich hierbei

um einen Irrtum handelte, oder ob hier

ein Wohltäter seine Hände im Spiel

hatte, vielleicht sogar der Regent

selbst, der mehrfach betonte, dass die

Strafe der Lady auf eigenen Wunsch

auferlegt wurde und er als Kläger im

Rahmen des Vergleiches sogar ganz

auf eine Strafe hätte verzichten können,

ist unklar. Anhand der im Nachhinein

laut werdenden Kritik an der

Vollstreckungsmaßnahme lässt sich

aber mutmaßen, dass es sich um

einen Irrtum handelte.

Öffentlich angeprangert wurde, dass

das Urteil nicht umgehend nach seiner

Verhängung vollstreckt wurde.

Das Warten auf die Strafe sei grausam,

tönten Stimmen aus der Fayheenstadt.

Weiter wurde kritisiert,

dass einige organisatorische Dinge im

Bezug auf Gerichtsverfahren und

Urteilsvollstreckung nicht mit der gebotenen

Sorgfalt organisiert worden

seien. Genauer angeführt wurden

dabei das unentschuldigte Fehlen des

Richters zum zweiten Prozesstag, die

unterbliebene Weiterleitung der Urteilsschrift

an den obersten Schriftgelehrten

und die Willkür der Wachen

bei der Festsetzung des Zeitpunkts

der Vollstreckung. Es sei nicht mal

organisiert worden, dass das Urteil

erneut verlesen würde, bei der Strafaktion.

Der Regent räumte gegenüber den

Bürgern organisatorische Versäumnisse

ein, begründete aber wohl, wie

es zu diesen kommen konnte. Weiter

gelobte er Besserung.

Solche organisatorischen Strukturen

werden wohl künftig im Rat Kasras

erörtert werden.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 1/1 En’Kara 5

Letzte Pressemitteilung des Anführers

En’Fori lösen sich auf

Kavarland – In einer kurzen, formlosen

Pressemitteilung gab Sir Harper,

Anführer der Söldnertruppe und des

Kavarstamms der En’Fori am ersten

Tag der Wartehand des alten Jahres

bekannt, dass sich der Stamm aufgelöst

hat. Näher begründet wurde die

Auflösung dabei nicht. Allerdings ist

bekannt, dass die En’Fori lange schon

an mangelndem Nachwuchs krankten.

Noch am selben Tag teilte der Emir

der benachbarten Oase der vier Palmen

schriftlich sein Bedauern über die

Auflösung der En’Fori mit, die als

Verbündete der Tahari-Metropole

bekannt waren. Weiter sprach er seinen

Dank für das Engagement der

mutigen Stammeskrieger aus.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: O4P

Text: Talisha Allen

Berichtsdatum: 2/1 En’Kara 5

Mutige Taluna fordert ihr Schicksal und … kommt davon

Ein Fall von Liebeskummer?

Kavarland – Nicht schlecht staunten

die Bewohner und Besucher der Arani

Kasbah, als am zweiten Tag der zweiten

Hand im En‘Kara ein übellauniges

Panthermädchen in den Schankraum

der Kasbah marschierte und vehement

nach Wein verlangte. Die bewaffnete

Waldbewohnerin verängstigte

durch ihre Anwesenheit die gesammelte

Sklavenschaft der Kesbah

und machte sich eigenhändig auf die

Suche, als ihrer Forderung nach Wein

und Paga nicht nachgekommen wurde,

sondern ihr stattdessen von der

Wirtin Wasser angeboten wurde.

Als die Jägerin dann ihren Wein hatte,

zeigte es sich, dass sie offenbar lediglich

dran interessiert war, irgendeinen

Kummer in dem edlen Tropfen zu

ertränken. Jedenfalls legte sie beim

Zechen ein strammes Tempo vor und

lud die mehr oder weniger ratlosen

Wüstenbewohner mehrmals dazu ein,

sich mit ihr gemeinsam der geistigen

Getränke zu erfreuen. Dabei schmetterte

sie mehrere Tavernenlieder und

Balladen, bis schließlich der Herr der

Kesbah auftauchte und dem Panthermädchen

das geringe Wohlwollen

der Kesbahbetreiber zum Ausdruck

brachte.

Sichtlich vom Alkoholkonsum gezeichnet

verließ die Jägerin widerwillig

das Etablissement, nicht ohne sich mit

einem auffallend kunstvoll gearbeiteten

Sklavenkragen, den sie sicher

irgendwo erbeutet hatte, von ihren

Zechschulden zu befreien. Man sieht

an der Geschichte: Auch Panthermädchen

haben Gefühle.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Rarir

Text: Ranjid der Rasende

Berichtsdatum: 1/3 En’Kara 5


Lokales

Was Kasra und die rote Kaste gemeinsam haben:

Wachstum über Alles

Kasra am Fayheen – Zum ersten der

für die Zukunft regelmäßig geplanten

Kastentreffen fand sich die rote Kaste

am dritten Tag der vierten Hand im

En’Kara am Fayheen zusammen. Wie

um die meisten internen Dinge der

Kriegerkaste, wurde auch um diese

Veranstaltung das Mäntelchen des

Schweigens gehüllt. Trotzdem äußerte

sich der Regent Kasras kurz zu der

Veranstaltung. Er teilte mit, dass das

Treffen noch nicht auf das erhoffte

Interesse der Kastenbrüder getroffen

war und, dass dem Kastentreffen

vorerst Wachstum über Alles gehen

wird. So kündigte er eine Werbeveranstaltung

an, die ebenfalls am Fayheen

stattfinden soll und sich noch in

der frühen Planungsphase befinde.

Die Veranstaltung solle sich über drei

Tage erstrecken und neben einigem

kastenspezifischen Programm auch

eine öffentliche Waffenmesse beinhalten.

„Das ist aber noch Zukunftsmusik.

Bisher steht nicht mal der Termin

fest“, führte Sir Teibar aus. „Wir werden

die Veranstaltung rechtzeitig ankündigen“.

Das nächste Treffen der roten Kaste

derweil soll am dritten Tag der zweiten

Hand im Hesius in Jorts Fähre

stattfinden.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra a. F.

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 3/4 En’Kara 5

Die Regierungserklärung Teibars

Wo die Reise hingehen soll…

Südland-Botenmädchen 3

Kasra am Fayheen – Eigentlich sollte

die Regierungserklärung des Oberhaupts

der Fayheenstadt im Rat am

dritten Tag der dritten Hand im En’Kara

verlesen werden, doch dazu kam es

nicht. Den Rat beherrschten andere

Themen, die ausuferten oder gar der

Tagesordnung völlig fremd waren. So

blieb es an einem Botenmädchen hängen,

die Botschaft Sir Teibars in Abschrift

in die Welt zu tragen. Die Worte

des Regenten zeichnen die Umrisse

eines Kasras, das sich wieder deutlich

defensiver zeigen will, ohne dabei

Anlass zur Annahme zu geben, es

müsse sich verstecken. Schwerpunkt

des Programms, wenn auch einer, auf

den kaum Einflussmöglichkeit besteht,

ist der Handel. Dieser liegt, so die Bestandsaufnahme

in der Regierungserklärung,

derzeit völlig brach, da es

aufgrund zweier Ausfälle derzeit keinen

ersten Händler in Kasra gibt. „Ich

kann keinen Händler zwingen, die

Aufgaben Kasras wahrzunehmen. Ich

kann es nicht herbei führen, aber was

ich kann: Ich kann meine Entscheidungen

nach diesem Ziel ausrichten“, so

der Regent wörtlich. Ebenso als brachliegend

bezeichnete er die Diplomatie.

Städte mit denen man sich gut stand,

so die Bestandsaufnahme, existieren

nicht mehr und über anderen Partnerschaften

läge der Schatten des Krieges

um Aventicum. Er bezeichnete es

als seine persönliche Aufgabe, „zerschlagenes

Porzellan aufzukehren“.

Außerdem machte er, wie bereits in

seiner letzten Regierungserklärung

klar, dass Entscheidungen über Bündnisse

unter seiner Herrschaft der Rat

treffen wird. „Damals sagte ich schon,

dass Bündnisse, sofern sie zustande

kommen sollten, auf länger als meine

Amtszeit angelegt sein sollten. Das gilt

so auch weiter“, heißt es in dem

Schreiben wörtlich. Trotz dieser defensiven

Hauptziele wies der Regent darauf

hin, dass Kasra Feinde und

Feindbilder habe. Er plane zwar derzeit

keine konkreten Schläge gegen diese,

jedoch wäre er bereit, jede Chance, die

sich unter überschaubaren Risiken

böte, wahrzunehmen. Durch die Blume

entschuldigte sich der leid- und kriegserprobte

Gewählte bei Rat und Bürgern

für die Informationspolitik in Sachen

der Heimsteinaffäre, die am Fayheen

heftige Diskussionen heraufbeschworen

hatte. Er stellte aber auch

klar, dass er nicht jede Entscheidung

vor den Rat bringen kann und dies

auch nicht will. Prompte Information

sagte er dem Rat allerdings eindeutig

zu. Weiter erging der Aufruf an Amtsund

Würdenträger zu mehr Selbständigkeit.

Nicht jede Entscheidung müsse

über den Tisch des Regenten gehen.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra a. F.

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 3/4 En’Kara 5

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Überregionales

Südland-Botenmädchen 4

Warum die Tamber schwer zu kämpfen hatten

Vier-Parteien-Krieg

Ice Inlet – Keine wirkliche Ruhe fanden

die Gesetzlosen der Tamber auf

Ice Inlet am dritten Tag der zweiten

Hand im En‘Kara. Seit einigen Hand

ist es für diese verwegenen Männer

und Frauen zur erschreckenden Gewissheit

geworden, dass Wesen, die

sich selbst als das Volk der Tappaja

Mamba bezeichnen in dem gleichen

Waldabschnitt jagen und leben, wie

die Gesetzlosen.

Mambavölker sind den meisten Goreanern

völlig unbekannt. Ihre Angehörigen

haben meist eine kleinwüchsig

kindliche Gestalt, leicht gebräunte

Haut, dunkle Haare und als besonderes

Merkmal scheint es ihrer Kultur zu

entsprechen, sich die Zähne spitz zu

schleifen und die Haut mit allerlei

Ringen und Spießen aus Knochen

und Metall zu durchstoßen. Das

Grausamste an ihnen soll aber sein,

dass sie das Blut ihrer Feinde trinken

und ihr Fleisch essen.

So muss man sich eine Mamba vorstellen.

Die Tamber hatten wohl auf ihrem

letzten Streifzug gute Beute gemacht,

denn ihnen war nicht nur ein Panthermädchen

in die Hände gefallen,

sondern auch eine der Mambafrauen.

Konnte man Panthermädchen wenigstens

gelegentlich noch schulen und zu

hervorragenden Sklavinnen machen,

so lässt sich aus den Mamba, wie in

Sklavenhändlerkreisen bekannt, leider

gar nichts Sinnvolles für unsere Städte

machen. Ein Panthermädchen kann

man häufig durch Zuführung eines

Mannes zähmen. Mambafrauen hingegen

scheinen durchaus mit den

Männern ihrer Dörfer zu verkehren

und lassen sich auf diese Art nicht

einfach zu Sklavinnen umformen.

Häufig ist sogar ihre Sprache so degeneriert

dass sie zu einem Leben in

der Zivilisation nicht fähig sind.

Immerhin scheint es in ihren Stämmen

einen starken Zusammenhalt zu

geben, denn wenig später erschien

eine Gruppe der Kannibalen zuzüglich

einiger befreundeter Kräfte, um ihre

Volksgenossin aus den Fängen der

Tamber-Outlaws zu befreien, welche

im Vergleich zu den Angreifern so

zivilisiert und gesetzestreu wirkten,

wie der Ubar von Ar persönlich.

Die Tappaja gingen dabei recht methodisch

vor und konnten es sich bei

starker personeller Überlegenheit

leisten, sogar eine differenzierte Taktik

anzuwenden, während drei Gesetzlose

vom Kamm ihres Walles

versuchten, ein Eindringen des Feindes

zu verhindern. Doch schon bald

waren die Mamba über die östliche

Flanke in das Dorf eingedrungen. Die

verbissen kämpfenden Outlaws zogen

sich hierbei in ihren unterirdisch liegenden

Kennelraum zurück und warteten

darauf, dass die Mamba versuchen

würden, dort einzudringen. Die

Kannibalen nahmen diese Herausforderung

dank ihrer annähernden 3:1

Übermacht gerne an und ließen sich

auf einen Blutigen Tunnelkampf ein.

Nach einem zähen und verlustreichen

Kampf schafften es die Menschenfresser,

den Kennelraum der Tamber

zu erstürmen und ihre Gefangene zu

befreien.

Mambas im Kennel der Tamber

Doch damit war es nicht genug für die

vielgefragten Gesetzlosen. Denn die

Schwestern der gefangenen Panthermädchen

hatten den Angriff der

Tappaja von einer Turmruine verfolgt

und nun eine einzelne Jägerin entsandt

um die Lage zu erkunden und

nach ihrer vermissten Schwester zu

suchen. Doch sie hatten nicht damit

gerechnet dass die Tamber sich so

rasch regenerieren würden und so

wurden sowohl die Kundschafterin,

als auch die nachrückenden Panthermädchen

von den reorganisierten

Gesetzlosen überwältigt. Angesichts

des bereits völlig übersättigten Sklavenmarktes

entschieden diese aber,

keinen weiteren Wert auf die Frauen

zu legen und ließen sie bis auf die

Kundschafterin alle wieder laufen und

die Panthermädchen hatten bei dem

Versuch eine der ihren zu befreien

lediglich eine weitere Schwester eingebüßt.

Wer nun bei den Tamber-Outlaws an

einen ruhige Nachmittag glaubte, war

einem Irrtum aufgesessen, denn erneut

zeichnete sich einen Attacke ab.

Diesmal waren die sonst eher friedfertigen

Belnend-Mercs zum Waffengang

angetreten. Wer die Ivaloer Söldnertruppe

kennt weiß, dass sie nur in

seltenen Fällen eigenmächtig oder

aus Jagdlust zur Waffe greifen. Vielmehr

hat ihre Motivation stets monetäre

Gründe. Allerdings waren so gut

wie keine Verbündeten in den Reihen

der Belnender zu sehen, weswegen

man vermuten kann, dass es einen

geheimen Auftraggeber gab. Wanderer

berichten, dass an der Landesgrenze

zu Fellglanz, von wo aus man

eine gute Übersicht über das

Schlachtfeld hat, zwei Händlerinnen

mit einer Gehilfin gesehen wurden,

die hinreichendes Interesse an den

Verlauf des Kampfes zeigten.

Nach dem Aufmarsch der Söldner sah

man die Outlaws in ihrer bekannten

Verteidigungsstrategie, die sich vor

allem auf den raschen Rückzug in den

Kennel und dessen Verteidigung

stützt. Natürlich bedarf es zu dieser

Taktik erstürmungsfreudiger Gegner

oder eines größeren Vorratslagers

unter Tage.

Die Söldner aus Belnend erkannten

wohl die Gefahr, die sich hinter der

gut gesicherten Einstiegsluke verbarg

und versuchten zuerst, die wenigen

verbliebenen Schusspositionen zu

besetzen, die in dem kleinen Raum

von dem aus es in den Kennel führt,

noch verblieben waren. Waren aber


Überregionales

Südland-Botenmädchen 5

meist nur mit einem oder zwei Schützen

kampffähig wohingegen die Outlaws

ihr gesamtes Feuer auf die Einstiegsluke

konzentrieren konnten.

Zwischenzeitlich soll es zu einer Feuerpause

gekommen sein, bei der der

Kommandant der Belnender, Sir Bo,

versuchte mit den Outlaws zu verhandeln.

Verhandlungen im Kennel

Doch als diese Verhandlungen scheiterten,

wurde doch die Erstürmung

geplant. Während Sir Bo begleitetet

von seiner treuen Gefährtin, der Botschafterin

Nici, in den Kennel stürmte,

wähnte er seinen Krieger hinter sich,

doch leider hatte sich in der Belagerungsstellung

offensichtlich ein derartiger

Lagerkoller entwickelt, dass seinen

Truppe ihm nicht nur nicht folgte,

sondern sich auch nach dem anschließenden

Ausfall der Tamber

nahezu widerstandslos überwältigen

ließen.

Erst deutlich später konnten die Söldner,

die nicht von den Tamber freigelassen

wurden, befreit werden.

Einige der Söldner und Sklavenmädchen

der Belnender Taverne gaben

an, dass tatsächlich zwei Händlerinnen

aus Port Cos, die als Namen

Lady Feather und Lady Crow angaben,

den Auftrag zum Angriff auf das

Outlawlager erteilt hätten, wobei sie

mit den Belnendern folgendes Geschäft

vereinbar haben sollen:

Sie berichteten, dass ein gesetzloser

namens Kurt den Heimstein eines

Dorfes nahe Port Cos gestohlen haben

sollte, so dass die ursprünglichen

Eigentümer eine hohe Belohnung auf

seinen Kopf ausgesetzt hätten und

auf die Widerbeschaffung des Heimsteins.

Die Söldner sollten also, wenn

sie es schaffen sollten Knut und den

Heimstein behalten dürfen, ein-

schließlich aller Schätze und Beutestücke,

die in dem Gesetzlosenlager

zu finden wären. So könnten sie das

Kopfgeld und den Finderlohn des

Dorfes bekommen und zusätzlich

noch selbst Beute machen.

Die mysteriösen Händlerinnen in Belnends Taverne

Die Händlerinnen selbst gaben an,

lediglich Interesse an einem mysteriösen

Buch zu haben und an zwei Kajirae,

die sie zu Spionagezwecken in

das Lager der geschickt hätten. Da

die beiden Händlerinnen sich nicht an

dem Sturm auf das Outlawlager beteiligten

und auch hinterher nie wieder

gesehen wurden, muss der Gedanke

nahe liegen, dass man sich scheinbar

lediglich der Kampfstärke der Söldner

versichern wollte und wahrscheinlich

ein ganz anderes Ziel verfolgt hat.

Einige Belnender meinen, in der

Stimme der einen Händlerin die

Sprachmelodie einer bekannten

Waldmädchenanführerin erkannt zu

haben.

Sollten es tatsächlich verkleidete Panther

gewesen sein, so ist es als gerissenes

Husarenstück anzusehen, auf

diesem Wege die sonst teuren Dienste

der Söldner für sich zu nutzen.

Leider blieb auch dieses Manöver

ohne Erfolg. Das Waldmädchen, um

das es ursprünglich ging, ist übrigens

eine hübsche blonde Frau, die dem

bittersüßen Schmerz der Liebe erlegen

zu sein scheint und demnächst

die freie Gefährtenschaft mit einem

der Gesetzlosen eingehen wird. Vielleicht

kann sie ja auch aufklären welcher

Pantherstamm hinter den ganzen

Verwicklungen steht, denn in Port Cos

kennt man weder eine Lady Feather

noch eine Lady Crow.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Rarir

Text: Ranjid der Rasende

Berichtsdatum: 3/2 En’Kara 5

Neuerlicher Wiederaufbau

Schendi Vers. 6.0

Schendi – Eine offizielle Pressemitteilung

verlautbarte am fünften Tag

der dritten Hand im En’Kara, dass

sich die Stadt Schendi, einer der

großen Freihäfen Gors, gelegen im

Dschungel zwischen den Mündungen

der Flüsse Kamsa und Nyoka ins

Thassa, im Wiederaufbau befindet.

Bereits mehrfach wurde die Stadt

zerstört und wieder aufgebaut. Neuerlich,

so gibt die Signatur der Pressemeldung

Anlass zu mutmaßen,

findet zumindest der Aufbau unter

Kommando des Sir Bon statt, der als

Schriftgelehrter bereits zum Inventar

Schendis gehört. In einem zufällig

sich ergebenen Gespräch mit einer

Schriftgelehrten, die auf Wiedererrichtung

ihr neuen, alten Heimes

wartet, stellte sich heraus, dass bereits

einige der altgedienten Quastenmützenträger

wieder mit an Bord

sein wollen und der Fertigstellung der

Stadt entgegen fiebern. Die Quastenmütze

ist eines der Dinge, für die

Schendi weithin bekannt ist. Sie ist

dort traditionelles Kleidungsstück und

als Kopfbedeckung, wenn Bürgern

nicht sogar vorgeschrieben, dann

zumindest weit verbreitet.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra a. F.

Text: Aphris Breuer

Quelle: teilw. GaD

Berichtsdatum: 5/3 En’Kara 5

Panthergefangenschaftsrückkaufversicherung

Unsere Leistung:

- Freikauf aus Gefangenschaft

von Talunas und

Panthern 1, 3

Ihre Leistung:

- Beitrag 5 Kupfer Beitrag /

Monat 2

Am besten noch heute Lady Aphris

kontaktieren und sich wieder sicher

fühlen!

1 = Freikauf nach Versklavung ausgeschlossen

2 = zzgl. Zuschlag lt. Gefährdungstabelle

3

= Leistung wird nicht gewährt, wenn:

- Bei Aufenthalt in nicht städtischem Gelände

nicht mind. 1 Krieger / Baum in 1 Quadratpassang

Umkreis als Geleit mitgeführt wird.

- In der Stadt Deines Heimsteins bewaffneten

Frauen Zutritt gewährt wird.

- Dein Wohnort / regelm. Aufenthaltsort nicht

innerhalb von Stadtmauern liegt.


Überregionales

Südland-Botenmädchen 6

Von Kasra am Fayheen aufgestelltes Festprogramm lässt nur wenige Wünsche offen.

Das neue Jahr wird am Sardar mit großer Feier begrüßt

Sardar-Gebirge – Trotz der hunderte

Passang weiten Anreise erschien er

pünktlich, der Fackelzug. Dieses Jahr

war es Kasra am Fayheen, das die

erste Sardar-Messe des Jahres ausrichtete.

Von dort aus startete auch

die diesjährige Prozession, die dank

exakten Timings nach Einbruch der

Dunkelheit am ersten Tag des Jahres

5 contasta germanium gor auf der

traditionsbehafteten Ebene zum Fuß

der heiligen Berge, in denen die Priesterkönige

leben, eintraf

Das umwerfende Panorama in Dunkelheit.

Noch am selben Abend sollte der

erste Programmpunkt stattfinden. In

Anbetracht der weiten Reise der Pilger

war es allerdings eher einer zum

Hinsehen und Ausruhen. Die Kajirae

der in Kasra ansässigen Sklavenhändlerin

Pinion hatten einen Fackeltanz

einstudiert, der auf der schon

lang im Vorfeld errichteten Bühne

aufgeführt wurde.

Diese Kajirae machen müde Männer munter!

Anschließend wurde den Anstrengungen

der Reise Tribut gezollt und es

wurden Zelte und Felle in Gebrauch

genommen.

Die wirklich großen Veranstaltungen

begannen erst am Folgetag, für den

die großen Kastentreffen angesetzt

waren. Der Austausch der Kasten

intern und untereinander, ein weiteres,

traditionsreiches Muss für ein

Fest dieser Art. Besonders zahlreich

waren die grüne und die blaue Kaste

vertreten. Während die Krieger zahlenmäßig

weit hinter den Erwartungen

zurück blieben, erzielte die rote Kaste

mit dem Beschluss, sich auch außerhalb

der Sadar-Messen zu regelmäßigen

Kastentreffen zusammenzufinden

einen Achtungserfolg. Die meisten

niederen Kasten suchte man zum

Leidwesen der Veranstalter an jenem

Abend vergebens. Die Schriftgelehrten

bewiesen im Rahmen ihres Kastentreffens

Sitzfleisch. Sie saßen und

redeten noch, als die Sonne wieder

aufging und die anderen Kastenvertreter

schon mehrere Ahn in ihren

Fellen gelegen hatten.

Gebildet und ausdauernd, die blaue Kaste

Trotz dem bis dahin erfolgreichen

Verlauf der Feierlichkeiten wurden

allerdings kritische Stimmen wach.

Die Veranstaltungen seien nicht hinreichend

und für jeden wahrnehmbar

angekündigt worden, hieß es gleich

von mehreren offiziellen Stellen. Ein

Vorwurf, den der Regent der

Veranstalterstadt Kasra am Fayheen

mit einem Grinsen quittierte: „Ach,

kam der En’Kara wieder ganz überraschend

und plötzlich?“, fragte er mit

sarkastischem Unterton. Diesem Gegenangriff

folgten allerdings Zugeständnisse

in weitaus gemessenerem

Ton. Sir Teibar räumte ein, dass es

betreffs der Einladung Versäumnisse

gab. Genauso gestand er, dass es

eine Zeit lang so aussah, als würde

sich Kasra an der Großveranstaltung

überheben und, dass die Zeichen auf

Absage standen. Begleitet von einer

Entschuldigung gerichtet an die, an

denen die Nachricht vom Fest vorbei

gegangen war, bat er um Verständnis

dafür, dass sich Veranstaltungen dieses

Umfangs nicht fehlerfrei arrangieren

lassen und betonte, dass es nicht

Ansinnen war, irgendwen durch die

mangelnde Ankündigung vom Fest

auszuschließen.

Der sportliche Teil des Festes wurde

mit Tag drei eingeläutet. Auf dem Plan

stand der Tarnkampf. Neben einem

Krieger der Stadtwache Kasras stellte

auch der Regent sich und seinen Tarn

zur Verfügung. Ursprünglich war angedacht,

in Form eines Zweikampfes

die Kandidaten als Schütze im

Tarnkorb von den beiden Helfern

agieren zu lassen und einen Gewinner

zu ermitteln. Da jedoch das Interesse

an der Teilnahme am Wettbewerb

im Gegensatz zu den Zuschauerzahlen

nicht sehr groß war, wurde

spontan umgeplant. So bildete man

aus den Kandidaten zwei Teams, die

widerholt gegen einander antraten.

Der Wettbewerbsgedanke ging unter

diesen Umständen recht schnell verloren,

und trotzdem bekamen die Zuschauer

spektakuläre Luftkampfszenen

geliefert.

Zu den Höhepunkten der Sportveranstaltungen

zählte das Schwertturnier

des Folgetags, zu dem sich auch

reichlich Kandidaten meldeten, zum

Leidwesen des Regenten, der den

Abend moderierte, allerdings eine

ungerade Anzahl. Da anderenfalls ein

Kandidat ohne Gegner in der ersten

Runde geblieben wäre, musste Sir

Teibar gezwungener Maßen auch

selbst antreten. Gegen den Mann, der

das Turnier am Ende für sich entscheiden

sollte, hatte der kampferprobte

Feldherr turianischer Abstammung

kaum eine Chance und unterlag

unspektakulär. Auf dem Weg ins Finale

mussten auch namhafte Krieger

und Kämpfer, wie Sir Kin, der nun an

einem Ort namens Jolt’s Fähre seinen

Dienst tut und Rockferry das Handtuch

werfen. Das Finale wurde

schließlich ausgetragen zwischen Par

Kur, einem ebenfalls bekannten

Kämpfer und dem derzeit im Sold

Kasras stehenden Krieger Ars, Titus.

Letzterer konnte den Kampf für sich

entscheiden und darf sich fortan bis

zum nächsten Sardar-Markt ‚das gefürchtetste

Schwert am Fuße des

Sardar‘ nennen.

ParKur kann dem Krieger Ars nicht standhalten


Überregionales

Südland-Botenmädchen 7

Der fünfte Tag der ersten Hand im

En’Kara schließlich brachte das wie

schon der Fackeltanz vom Hause

Pinion organisierte Kajirae haschen

mit sich. Die vornehmlich bei Männern

beliebte Sportart besteht ganz dem

Namen nach aus nicht mehr, als dem

Fangen von Kajirae. Einige Mädchen

Kasras, aber auch Kajirae der Festgäste

wurden zu diesem Zweck zur

Verfügung gestellt. Preis für den Sieger

waren nicht weniger, als die Mädchen

selbst – wenn auch nur auf Zeit.

Wer an jenem Abend freie Frau war

oder aus irgendeinem Grunde kein

Interesse an den Mädchen hatte,

mochte bei den vom ersten Tag an

laufenden Vorrunden für das

Kaissaturnier mitmachen oder zumindest

dabei zusehen und zur größten

Not mochte man sich im Zelt des

Feuerkrugs, der in Kasra ansässigen

Herberge amüsieren.

Auf mehr Allgemeininteresse mochte

das Tarnrennen des Folgetags gestoßen

sein, wenngleich auch zu diesem

Wettbewerb nur wenige Teilnehmer,

aber viele Zuschauer erschienen. Der

zwischen Kasras Regenten Teibar,

dem Krieger Marcellus und dem Spieler

Kaibur ausgetragene Wettstreit

ging unentschieden aus. Jeder konnte

in den äußerst knappen Rennen einmal

siegen. Man entschied sich, es

dabei zu belassen und keine entscheidende

Runde durchzuführen.

Tarn beim Durchfliegen der Tore des Parkurs

Lady mit Profi als Gegner, mit einem Spieler

Auch die Ladies sollten jedoch bei

dem Fest nicht zu kurz kommen. So

sorgte nach all den Wettbewerbsveranstaltungen

von vornehmlich männlichem

Interesse ein Brettspieltag, an

dem man sich bei einer gemütlichen

Runde Zar, Mancala oder eben

Kaissa austauschen konnte. Wem

dies zu langweilig war, dem blieb für

den Nervenkitzel das Wetten auf den

Sieger der einzelnen Spiele.

Der kulturelle Höhepunkt der Feier

allerdings wurde bis zum dritten Tag

der zweiten Hand im En’Kara, dem

achten Festtag aufgespart. Hierbei

handelte es sich um die Aufführung

des Kajirae-Theaters aus Kasra. Das

Stück ‚Die Pilgerreise‘ ist noch relativ

frisch, wurde erst einmal aufgeführt.

Von den voll besetzten Rängen konnte

das Publikum den Weg einer Bauerstochter

verfolgen, die von ihrer

Pilgerfahrt zum Sardar nicht so wiederkehrte,

wie sie sich es erhofft haben

mag – ein angesichts des

En’Kara-Festes sehr passendes

Thema.

Erster Akt: Ein Knecht, Bauer und Tochter.

Wie auch das Tarnrennen sollte der

Wettstreit des Folgetages zunächst

einmal unentschieden ausgehen.

Beim Thalarionrennen mussten Kasras

Regent, der Wirt Brad, der Spieler

Kaibur und der Krieger Luc in Zweierrennen

jeweils genauso viele Siege,

wie Niederlagen verbuchen. Diesmal

allerdings gab man sich mit dem Unentschieden

nicht zufrieden. So konnte

Sir Teibar in einem Rennen jeder

gegen jeden knapp triumphieren.

Kopf an Kopf

Wohl am wenigsten Beachtung wurde

der Bina-Suche zuteil, die am vorletzten

Festtag stattfand. Für den Kajirae-

Wettbewerb wurde eigens ein Labyrinth

angelegt, in dem ein ‚Schatz‘

versteckt sein sollte. Siegen sollte das

Mädchen, das ihn binnen zwanzig

Ehn findet.

Nach zwei Hand ausgelassenem Feiern

am Fuße des Sardar müssen die

Priesterkönige wohl genug gehabt

haben, sich nach ihrer Ruhe gesehnt

haben. Sicher war der Gewittersturm,

der den letzten Festtag unterbrach

und die Festgäste zu einer Zwangspause

in ihren Zelten zwang ihr Zeichen

dafür. Und das, obwohl doch

hohe Kunst dargeboten wurde. Die

Kunst der Lady Sam aus Lydius, der

gorbekannten Sängerin nämlich, die

das Fest beschließen sollte.

Lady Sam gestikuliert so emotional, wie sie singt.

Auch aber die Kunst der Spieler, die

an jenem Abend beim Kaissaturnier

um Platz drei bzw. den Sieg spielten.

Im Exil vor dem Unwetter stellte sich

Romayne, der Großmeister gegen Sir

Kaibur zu Thentis als Sieger heraus.

Platz drei konnte sich der Ubar von

Petra, Sir Roman, in einer Partie gegen

Lady Sara sichern, die unweit des

Sardar lebt.

Archivbild aus den Kaissa-Vorrunden

Insbesondere die Sängerin weckte

gewaltiges Interesse und sorgte für

einen Publikumsansturm, wie es die

Sardarberge noch nie erlebt haben

mögen. Zeitweise musste das Sicherheitspersonal

die Zufahrtswege sperren,

die dem Ansturm nicht gewachsen

waren. Aber auch das konnte den

Ausklang des Festes nicht trüben. Für

die nächste Ausrichtung soll sich derweil

schon Lydius beworben haben.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Kasra

Text: Aphris Breuer

Berichtsdatum: 4/3 En’Kara 5


Überregionales

Ein Unfall unterbricht ein rauschendes Fest

Gaukler in Jorts Fähre

Jorts Fähre – Kurz nachdem das

kleine Dorf am Vosk wieder zu einer

wenn auch kleinen Stadt erblühte,

setze eine Gruppe Gaukler mit der

Fähre über den Vosk und bot uns an,

ihre Künste hier vorzuführen.

Die Freien der Stadt ließen sich da

natürlich nicht zweimal bitten, freuten

sie sich nach der harten Arbeit des

Baus an der Stadt doch sehr auf diese

Art von Vergnügen und so bauten die

Gaukler auf dem Markt in der Mitte

der Stadt ihre vielen Geräte auf, die

sie für ihre Vorführungen brauchten.

Die Kajirae standen nur staunend und

mit offenem Mund da, sah das alles

doch sehr gefährlich aus. Sie konnten

es kaum erwarten, die Gaukler in

Aktion zu sehen.

Am nächsten Abend war es dann

soweit: Aufgeregt standen die Freien

um den Marktplatz herum, auch viele

Besucher aus anderen Städten waren

gekommen, wollten sich dies nicht

entgehen lassen, die Kajirae schnatterten

wild durcheinander als ein heller

Ruf die Menge verstummen ließ:

„Die Gaukler kommen, sie sind da,

fangen an!“

Staunend sahen alle in die Mitte auf

die beiden Frauen, bunt gekleidet,

fröhlich die Menge begrüßend, wählten

sie gleich 8 Freie dazu aus ihre

Trommeln zu schlagen und begannen

Ganz nach dem Geschmack der Städter:

Panther En auf Knien

dann mit ihrer Vorführung, tanzten

anmutig und dann wieder wild zu den

Klängen der Trommeln, nachdem die

Freien endlich einen Takt gefunden

hatten und die Trommeln begeistert

zum Klingen brachten.

Schlag auf Schlag ging es dann weiter,

die beiden Gauklerinnen tanzten,

jonglierten, boten akrobatische Einlagen

auf dem Einrad und dem Trapez,

gingen sogar barfuß durchs Feuer!

Keiner der Anwesenden konnte nur

einen Augenblick woanders hinsehen,

alle waren wie gebannt, bis - sich ein

tragischer Unfall ereignete:

Eine der beiden fiel mit ihrem Einrad

vom einem Riesengerüst mit schmalen

Brettern über das sie mit dem

balancieren wollte, die Show war natürlich

schlagartig zu Ende. Über den

Gesundheitszustand der Unglücklichen

liegen keine Informationen vor.

Die Genesungswünsche der Bürger

von Jorts Fähre sind ihr aber sicher.

Fazit: Es war ein tolles zweistündiges

Programm der beiden. Es wurde nicht

langweilig, da sie immer wieder das

Publikum mit einbezogen. Sie sind

eine echte Bereicherung auf jedweder

Art von Festlichkeiten!

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Jorts Fähre

Text: Sura

Berichtsdatum: 4/5 En’Kara 5

vorberieten sollten barsch zurück. Erst

mehrere Stunden nachdem sich beide

nackt im Käfig hatten abkühlen können

wurde die Jägerin mit einem Kragen

versehen und ihr das Brandzeichen

des Nordens geschenkt. Doch

noch immer war der Wille der beiden

Frauen nicht gebrochen. Insbesondere

die Eingliederung der Pantherkajira

in die Arbeitsabläufe des Norddorfes

gestaltete sich schwierig. Schließlich

riss dem Huskarl Nan der Geduldsfaden

und unter den Anfeuerungsrufen

seiner Brüder schleifte er die Jägerin

nach einer weiteren Frechheit der

Pantherkajira zum Brunnen um sie

dort zu ertränken. Zeugenberichten

zufolge passierte in diesem Augenblick

die sagenumwobene Verwandlung

als der Kopf des Panthermädchens

zum ersten Mal unter Wasser

gedrückt wurde. Plötzlich wurde das

giftige Mundwerk zahm und die umte

die Fylgia Finja, die durch den Lärm

erwacht war ihre Waffe ergreifen und

auf den richtigen Zeitpunkt zur Befreiung

lauern. Dieser Zeitpunkt kam als

die Skaldin Aurora, die auf einer Handelsreise

war, in das Dorf zurück

kehrte. Zwar nahm die Jägerin die

Rückkehrerin sofort unter Beschuss

als sich das Tor öffnete, doch sie hatte

nicht mit der Fylgia gerechnet die

nun ihr Haus verließ und der Waldbewohnerin

in den Rücken fiel. Die beiden

Nordländerinnen konnten die

Jägerin mühelos besiegen und nahmen

sie einschließlich der Sklavin

gefangen.

Die beiden angriffslustigen Beutestücke

wurden gefesselt und der Jägerin

zur Strafe der Kopf kahl geschoren.

Trotzdem zeigten beide wenig Reue

und wiesen die Bondmaids, die ihnen

Nahrung bringen und sie auf ihre Aufgaben

als Dorfmädchen der Skladen

Südland-Botenmädchen 8

Entkommene Kajira holt Hilfe – Überfall gescheitert.

Noch mal gut gegangen!

Alyna – Am dritten Tag der zweiten

Hand im En‘Kara verhinderte eine

mutige Bondmaid mit schnellen Beinen

Schlimmeres, als ihr nördlich

gelegenes Dorf Alyna von Panthermädchen

attackiert wurde. Während

die freien Dorfbewohner mit Mann und

Maus versuchten, sich der Eindringlinge

zu erwehren ergriff das Sklavenmädchen

umgehend die Flucht

und allarmierte die in Woodland lebenden

Verbündeten. Unter Führung

des wehrhaften Heilers Chang wurde

eine Entsatzmission gestartet. Zwar

konnte so der Angriff nicht völlig abgewehrt

werden, dafür mussten die

Panther aber einen Teil ihrer Beute,

zwei andere Sklavinnen, zurücklassen

und entkamen mit einer einzigen Kragenträgerin,

da immer wieder neue

befreite und wiederbewaffnete Dörfler

in den Kampf eingriffen. Die Überbringerin

des Hilferufes, die auf den Namen

Linda hört, wurde selber leicht

verletzt und durch die kundigen

Heilerhände Woodlands behandelt.

Die eine gefangene Bondmaid wurde

wenig später durch den Chefheiler

Woodlands nahe dem Sardargebirge

freigehandelt.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Rarir

Text: Ranjid

Berichtsdatum: 3/2 En’Kara 5

Skaldir – Durch einen glücklichen

Zufall gelang den Skalden ein spektakulärer

Fang. Am Morgen des fünften

Tages der dritten Hand im En‘Kara

drang ein einzelnes Panthermädchen

mit Unterstützung einer Sklavin in das

Dorf der Nordländer ein. Sie überwältigte

dort die Fylgia Kay, die mit ihrer

Sklavin am Feuer ausruhte. Der Angriff

der Jägerin erfolgte so schnell,

dass die Freie kaum ihren Bogen

schussbereit machen konnte, als sie

bereits am Boden lag. Hinterher wütete

die Jägerin unter den Bondmaids

von denen einige erschreckt ihr Heil in

der Flucht suchten, während sich die

mitgebrachte Kajira daran machte die

Beute zu verschnüren. Doch die Jägerin

hatte nicht den richtigen Zeitpunkt

zum Angriff auf ihre Beute gewählt,

denn alleine hatte sie keine Möglichkeit

die umliegenden Gebäude zu

kontrollieren und zu sichern. So konn-


Überregionales

Südland-Botenmädchen 9

stehenden Nordländer sahen eine

Jägerin, die um ihr Leben flehte.

Man forderte von der Frau, von der

es als Wahrscheinlich gilt, dass sie

einen hohen Rang in ihrem Stamm

bekleidet, sich ihrem neuen Herren

zu unterwerfen. Begleitet von den

entrüsteten Protestrufen ihrer Kajira

sank die erschöpfte und noch immer

um Atem ringende Gefangene auf

die Knie und hob ihre gekreuzten

Handgelenke in die Höhe.

Der großzügige Nan jedoch erkannte,

dass sein Neuerwerb in seinem

Heimatdorf wohl niemals glücklich

werden würde, nahm das gebotene

Fass Salz und entließ sein Mädchen.

Unserem Reporter sagte der

Huskarl: "Ich habe schon ein Mädchen,

meine liebe Floh, sie kommt

auch aus den Wäldern. Es hat lange

gedauert. Sie musste oft kommen

und wieder gehen bevor sie irgendwann

einfach geblieben ist. Die Jägerin

wird noch an anderer Stelle

von ihren Schwestern dringender

gebraucht als hier in diesem Dorf."

gen zufolge soll eine kahlköpfige

Jägerin bereits mehrmals wieder in

der Umgebung des Skaldendorfes

gesehen worden sein. Unklar ist

zurzeit, ob eine verstoßene Sklavin

ihren Herren sucht oder eine gedemütigte

Jägerin auf Rache sinnt.

GPA – goreanische Presseagentur

NL: Rarir

Text: Ranjid

Berichtsdatum: 1/P En’Kara 5

Ein selten zu sehendes Schauspiel

Wer hierbei an eine Finte des Panthermädchens

dachte, um nur irgendwie

ihr Leben zu retten, schien

Lügen gestraft zu werden, denn als

wenig später die Schwestern der

Gefangenen eine Botin schickten um

ihre gefangenen Stammesmitglieder

frei zu kaufen da wollte das Mädchen

ihren Herren gar nicht mehr

verlassen. Sie war froh dass er ihr

die Flausen über Freiheit ausgetrieben

habe. Ihr ganzes Leben, sagte

sie, habe sie versucht ein besserer

Mann zu sein, nun habe erkannt,

dass es genüge mit ganzem Herzen

einen Frau zu sein, äußerte sich die

frisch gekürte Bondmaid.

Frisch gebackene Bond unter ihrem Bezwinger.

Pantherbändiger Nan

Als sie von ihrem

Jarl zurückgewiesen

wurde, so wird berichtet,

flammten die

alte Wut und der alte

Stolz wieder in der

Seele der Jägerin

auf. Wütend, aber

frei verließ sie

Skaldir.

Besagte Floh gab an,

dass es sich bei der

Jägerin tatsächlich

nicht um irgendein

Waldmädchen handelte,

sonder um die

Frau, die die Goreaner

unter dem Namen

die „Krähe“

kennen. Sie sei En

eines der größten

Stämme in den nördlichen

Wäldern. Es

wird abzuwarten

bleiben, ob Nan von

den Skladen es wirklich

geschafft hat,

der Krähe die Klauen

zu stutzen und ein

zahmes Ziervulo aus

ihr zu machen. Unbestätigten

Meldun-


Interview mit:

Eine leicht seltsame Vorgeschichte begleitet

das Interview dieser Ausgabe, kam es doch

auf einsamen Wunsch einer einzelnen Taluna

zustande. Nicht irgendeiner Taluna, sondern

ganz konkret der Jägerin namens Visolela, die

mittlerweile dem Stamm der Se’Var Samburu

angehört. Vor nicht ganz einem Jahr bescherte

Visolela dem SBM in Ausgabe 4 ein Interview,

das zumindest bis heute in Sachen

Unterhaltungswert unübertroffen blieb. Die

Jägerin scheute keine Mühe um dem SBM

mitzuteilen, dass es in Belnend einen Mann

gibt, der dringend interviewt werden muss.

Der Söldner hatte wohl das Herz der Jägerin

bei dem Versuch gewonnen, ihr zu erklären,

wer oder was ein Odin ist – eine Frage, die

sich jeder in südlicher Hemisphäre lebende

Goreaner sicher irgendwann einmal gestellt

hat. Visolela trug ihre Kunde vom Erklärbär

Belnends, der ins SBM gehört zur Töpferin

des südländischen Handelspostens, die letzten

Endes wegen der schlechten Erreichbarkeit

der Chefredakteurin dieser per Brief mitteilte,

dass sie mit Sir Fengari in Belnend

Kontakt aufnehmen soll und, weshalb.

Es dauerte nicht ganz eine Hand, bis man sich

dann zum Interview zusammenfand.

Sir Fengari empfängt die Reporterin freundlich

nahe des Stadttores Belnends und geleitet sie

in seine Wohnräume, wo eine gemütliche

Sitzecke mit Kamin zur Unterhaltung einlädt.

Red.: Nun, wollen wir ohne weitere Umschweife

anfangen?

Während die Kajira des Hauses Wasser serviert,

kommt eine Lady dazu, die das Gespräch

fortan beobachten wird.

Red.: Tal Lady!

Die Reporterin schaut etwas verwundert,

dachte sie doch, sie sei allein mit Mann und

Kajira

Karu der Reporterin zu nickend: Tal Lady!

Fengari: Das ist meine Gefährtin Karu.

Red. schmunzelnd: Ah, verstehe! Sicher ahnt

In gemütlicher Runde am Kamin: Die Reporterin und Sir Fengari (re.)

Südland-Botenmädchen 10

oder wisst ihr, wer mich hier her schickte

wegen dem Interview?

Fengari lachend: ich denke mal ja. Vermutlich

eine bezaubernde, wilde Jägerin mit Stolz.

Red.: Womit habt ihr dieser Taluna so imponiert,

dass sie Widrigkeiten und Gefahren auf

sich nimmt, um mich zu kontaktieren und hier

her zu senden?

Fengari nachdenklich in seinen Wasserbecher

schauend: Das kann ich Euch nicht erklären,

Lady. Sie nennt mich ‚handsome warrior‘ und

ich vermute, dass mein Stolz sie vielleicht

beeindruckt hat, sie bezeichnet mich wohl als

ebenbürtig.

Red.: Ist ja interessant. Normal sind sich doch

Städter und Talunas spinnefeind? Und sie

akzeptiert Euch?

Fengari: Sie gab mir bisher keinen Grund, sie

anzugreifen. Sie nähert sich nicht der Stadt

und taucht meistens eher zufällig vor mir auf,

wie ein Schatten. Und ich akzeptiere Jägerinnen,

solang sie nicht hier in der Stadt auftauchen

oder mich provozieren. Es ist vielleicht

ungewöhnlich für einen Goreaner, aber ich

verachte sinnlose Gewalt, was nicht heißt,

dass ich mir auf der Nase herumtanzen lasse.

Fengari lacht kurz auf. Unsere Reporterin

grinst.

Red.: Nein, sicher. Man muss nicht zwingend

sinnlos Blut vergießen. Andererseits sagt

einer unserer Krieger gerne: "Waldfrauen sind

Kajirae. Sie wissen es nur noch nicht."

Fengari: Lady, man sagt auch, dass in

jeder Goreanerin eine Sklavin steckt, aber

kann man Frauen pauschalisieren? Nein.

Vermutlich steckt eine Wahrheit dahinter und

es kommt auf das Gegenüber an, vielleicht

warten auch manche Frauen einfach auf

denjenigen welchen, wo es sich lohnt, die

Freiheit aufzugeben. Ich weiß es nicht. Meine

Sklavin Kati ist auch eine ehemalige Jägerin

und ich musste sie nicht zwingen, zu bleiben.

Beiläufig streichelt der Belnender seiner neben

ihm knienden Kajira durchs Haar.

Fengari schmunzelnd: Steckt in euch eine

Sklavin?

Am Wasser nippend beobachtet Fengari gespannt

den empörten Gesichtsausdruck der

Reporterin.

Red. energisch: Niemals!

Fengari den Kopf schief legend: Seht ihr! Das

sagen fast alle stolzen Frauen. Und manche

Jägerin trägt ebenso viel Stolz in sich. Wobei

beide Frauen im Grunde doch der Gnade der

Männer ausgeliefert sind und sie ihr Schicksal

selber in der Hand haben. Wärt ihr zum Beispiel

nicht so hier aufgetaucht sondern schulterfrei,

hättet ihr mich von einer anderen Seite

kennengelernt und da interessiert mich nicht

mehr ob ihr das wollt oder nicht.

Die Kajira indes grinst vor sich hin. Vermutlich

amüsiert sie die Provokation ihres Herren.

Red.: Ja, richtig. Aber wo liegt für eine Frau der

Stolz darin, im Gras zwischen Insekten und

Würmern zu schlafen und Fellhöschen zu

tragen?

Die Reporterin schüttelt sich allein bei dem

Gedanken.

Fengari: Das ist vielleicht ihre Auffassung von

Freiheit, Lady. Es gibt Jägerinnen, die entflohene

Sklavinnen sind und auf der Flucht

vor der Männerherrschaft Gors. Aber es

gibt auch Jägerinnen wie Visolela und Tami,

vom Stamm der Samburu, die es lieben

im Einklang mit der Natur zu leben. Und

solang man ihren Stamm nicht findet leben sie

doch relativ sicher dort im Wald. Kati hat auch

die Freiheit als Jägerin genossen und das

Leben im Wald. Aber sie folgte ihrer Schwester

Karu und fand mich wohl als Manns genug sich

zu unterwerfen.

Fengari muss kurz auflachen.

Red.: Die Natur liefert uns Holz. Wir bauen

Häuser daraus und verbrennen es, damit es

warm drinnen ist. Sie liefert uns Wasser, damit

wir was zum Robenwaschen haben und Verrs,

damit wir Wolle für die Roben haben. Ist das

denn nicht Einklang genug?

Fengari: Ich denke, solang man es nicht selber

erlebt, kann man es nicht beurteilen. Anderseits

ist es auch nicht romantisch, so zu

leben, wie sie es tun. Wir in der Stadt müssen

nicht jeden Tag um unser Leben bangen,

wir wissen wovon wir am nächsten

Tag leben und wir brauchen uns auch nicht

zu sorgen, ob uns hier in der Stadt ein

wildes Tier angreift. Unsere Frauen müssen

auch nicht unbedingt jeden Tag um ihren

Hals bangen, was aber natürlich auch wieder

relativ ist. Zieht euch ein Fell an und probiert

es doch aus, Lady. Ich bin gespannt, auf euren

Bericht.

Während Fengari über seinen Vorschlag heiter

lachen kann, scheint es der Reporterin kurz die

Sprache zu verschlagen. Eher gequält grinst


Interview mit:

sie mit.

Red.: Dafür ist mir mein Hals zu schade.

Kati als Kajira schaltet sich ungefragt ins

Gespräch ein: Nein, Herrin, das ist die Natur

nutzen, sich Untertan machen, Einklang bedeutet,

sich der Natur bis zu einem gewissen

Grade anpassen, nur das jagen was selber

gebraucht wird, keine Ausnutzung von Ressourcen,

keine Zerstörung von Wäldern und

so weiter.

Fengari gemessen reagierend: Kati, sollst du

reden, ohne gefragt zu werden? Er wendet

sich dann an die Reporterin: Sie hat noch das

Herz und die Seele einer Jägerin. Nun ja,

Lady, manche Frau wird erst durch den

Kragen zur wahren Schönheit.

Red.: Aber ihr Einwurf ist interessant: Wenn

Hütten bauen in Städten nicht im Einklang mit

der Natur ist, weshalb tun es Talunas?

Das Mädchen schweigt eisern, nachdem es

zu Recht gewiesen worden war und schaut zu

seinem Herren, als warte es auf Befreiung von

der Last des Schweigens.

Fengari mürrisch: Mach dich bemerkbar wenn

du einen Einwand hast, Kati.

Kati, die auskunftsfreudige Ex-Panther.

Kati: Ja mein Herr!

Fengari: Antworte ihr, Kati!

Kati: Also Taluna oder Panther bauen naturnah,

ein wenig Holz, ein paar Felle, ein paar

Bäume fallen dem zum Opfer, das ist alles.

Die Goreaner, die goreanischen Städte, die

sind meist aus Stein, brauchen riesige Flächen,

Flächen denen Wald zum Opfer fällt,

ausgedehnte Felder um die Leute zu ernähren,

breite Handelswege , teils kommerzieller

Fischfang, das ist sicher nicht dasselbe Herrin.

Red. grummelnd: Nun ja, lebe ich halt nicht im

Einklang mit der Natur. Ich gehöre der Händlerkaste

an. Ich habe gelernt, mit den Ressourcen,

die sich mir bieten zu wirtschaften.

Dazu gehört aber auch, dass ich mir

nicht selber das Wasser abgrabe: Ein Feld,

das ich heute ausbeute, bringt nächstes

Jahr weniger Ernte.

Fengari: Ich würde auch nie mehr Bäume

fällen als wir Holz brauchen. Wozu auch?

Red.: Vernunft im Umgang mit Ressourcen

und kommerzieller Handel sind kein Widerspruch?

Fengari: Nein, nicht unbedingt, solang man

nicht unbedingt den eigenen Reichtum auf

Kosten der Natur vermehrt.

Red.: Das sind ja nun zwei verschiedene Paar

Schuhe. Ob man Ressourcen ausbeutet, das

hängt ja nicht von dem Preis ab, den ich für

das Ergebnis nehme und, von dem ich reich

werde?

Kati: Nein Herrin, das stimmt nicht, kluge

Bauern haben mehr Felder, ein paar liegen

immer brach damit es im nächsten Jahr mehr

Ernte bringt. Denn große Städte müssen

versorgt werden, schaffen das die Bauern

nicht , werden sie schneller versklavt als ihnen

lieb ist und dieser Druck führt dazu, das große

und reiche Handelsstädte immer tiefer in die

Wälder vordringen, Natur zerstören Taluna

aufschrecken und es dann auch durch Zerstörung

von Teilen ihrer Wälder zu kämpferischen

Auseinandersetzungen kommen kann.

Was unsere Reporterin zum Grinsen veranlasst,

lässt Fengari brummen.

Red.: Dass es in Interviews zu einer Diskussion

kommt, ist gut. Aber, dass ich mit der

Kajira des Interviewgastes eine anregende

Diskussion führe, das hatte ich noch nicht.

Das ist neu!

Fengari gequält schmunzelnd: Nicht nur euch,

Lady! Da habt ihr wohl ihr Interesse geweckt.

Red.: Natürlich. Aber würde dieselbe Anzahl

an Menschen, die in einer Stadt lebt, leben,

wie Talunas, dann müssten sie auch versorgt

werden. Dann wären es vielleicht nicht die

Wälder, die abgeholzt würden, dafür aber das

Wild, das überjagt und ausgerottet wird. Oder

nicht?

Fengari: Wen fragt ihr, Lady?

Red. grinsend: Euch alle. Das ist ein Familieninterview,

wie ich gerade beschlossen habe.

Aber keine Sorge, wir reden nicht den ganzen

Abend über Talunas.

Fengari: Lady, ich bin vielleicht Goreaner und

sicher kein weichlicher Mann aber ihr wisst

selber: Ein Mann, ein Wort, aber Frauen werden

nach einem Wort erst richtig warm.

Red. scherzhaft ergänzend: ... eine Frau, ein

Lexikon!

Kati: Nein nicht in dem Maße, Wilde, mal als

Sammelbegriff gesagt, leben von der Hand in

den Mund, sie brauchen das, was sie benötigen

um ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen,

Essen , Trinken, ein paar Felle zum Anziehen

und wohnen. Goreaner sind bestrebt, ihre

Städte auszubauen, Vorräte zu schaffen,

Reichtum zu mehren, Geld, Gold, und

andere Güter, damit ihre Handelsmacht

wächst. Dadurch beuten sie ungleich stärker

die Natur aus, bei gleicher Anzahl an

Einwohnern.

Red. Fengari fragend ansehend: Wie ist es?

Wer sind sie, die es wagen, die Söldnerhochburg

Belnend anzugreifen?

Fengari: Das ist relativ, Jägerinnen, Mamba-

Stämme erstaunlicherweise oder Outlaws.

Kommt alles vor, auch wenn mich der Angriff

Südland-Botenmädchen 11

wilder Stämme doch eher erstaunt, halten sie

sich doch normalerweise von Städten fern.

Red.: Vermutlich ist ihnen nicht bekannt, dass

sie es wirklich mit einer Stadt zu tun haben.

Wir in Kasra wissen das. Aber viele denken

beim Namen Belnend doch eher an eine

Söldnerfestung als an eine Stadt.

Fengari: Wir sind eine Söldnerfestung, aber

mit hohen Mauern, starken Männern und einer

Menge Waffen. Für Wilde gleichermaßen

gefährlich.

Red.: Mir wurde es mal so erklärt, dass Belnend

eine Stadt ist, die eine Söldnertruppe

beinhaltet. Geschichtlich so entstanden, dass

eine einst separate Söldnertruppe mit der

Stadt zusammenwuchs? Dass die alte Stadt

und die alten Söldner praktisch eins sind?

Fengari lachend: Lady, ihr kennt Belnend und

seine Geschichte spätestens schon von unserer

Diplomatin Nici Collins.

Red. schmunzelnd: Ich bin mir gerade nicht

sicher, wer mir das erklärte. Aber so habe ich

es im Kopf.

Fengari: Ich hab schon vernommen, dass ihr

eine Art Kolleginnen seid.

Red.: Wo wir gerade bei Angriffen auf Belnend

waren: Gab es in den letzten… sie

macht eine kurze Denkpause… na, sagen wir

in den letzten drei Monaten einen Angriff aus

Kasra oder einzelne Krieger von dort, die sich

hier daneben benommen haben?

Fengari die Reporterin anschauend: Soviel ich

weiß, gab es einen Zusammenstoß unserer

Heilerin mit Wachleuten aus Kasra, als sie die

Heilerin in Aventicum treffen wollte. Aber das

klärte sich auch recht schnell als Missverständnis

auf.

Red.: Ah! Hier oder in Aventicum?

Fengari: In Aventicum. Lady Broko tauscht

sich oft mit anderen Heilern aus und legt dafür

lange Wege zurück, was sie aber leider hier

rarer macht.

Red.: Das ist glaube ich nicht, worum es mir

geht.

Fengari: Worum geht es euch dann?

Red.: Unserem Regenten liegt der Verdacht

vor, dass sich eine fremde Truppe mit Wappen

unserer Stadt hier daneben benommen

habe, um die Beziehungen zu stören, die

Kasra und Belnend hegen. Mich würde interessieren,

was da vorgefallen ist.

Fengari: Das solltet ihr vielleicht eher mit

unserem Commander besprechen, Lady. Ich

bin Söldner, ein Merc in der Stadt Belnend,

ich hinterfrage selten das Wort unseres

Commanders, warum auch? Aber ich selber

hab sowas in der Art noch nicht erlebt, dafür

bin ich vermutlich auch noch nicht lang genug

vor Ort.

Fengari lächelt. Die Reporterin erwidert dies.

Red.: Hätte ja sein können, dass ihr was

mitbekommen habt.

Red. grinsend: Schade. Für das SBM wäre es


Interview mit:

natürlich ein schöner Erfolg gewesen, von

diesen Vorfällen zu wissen, bevor es der

Regent tut, damit er das in der Zeitung lesen

kann.

Fengari: Ich möchte nicht für derartige Skandale

verantwortlich sein.

Red.: Hat Belnend denn von des Regenten

Feldzug nach Aventicum und dessen Folgen

allgemein etwas mitbekommen? Außer dem

Zusammenstoß der Heilerin, den ihr erwähntet?

Fengari: Nicht nach meinem Wissen, Lady.

Aber wie gesagt, ich bin auch noch nicht lang

genug hier um das beurteilen zu können.

Red. nickend: Ich habe gehört, Belnend hat

Kajirae-Überschuss?

Fengari: Ich würde es einen allgemeinen

Frauenüberschuss nennen. Obwohl wir Männer

langsam aufholen. Fengari lacht kurz. Wir

haben erst grade männliche Verstärkung

erhalten. Aber ja, wir haben einiges an Sklavinnen.

Ich selber habe auch zwei Mädchen

im Haushalt, die meiner schwangeren Gefährtin

zur Hand gehen.

Red.: Oh! Schwanger? Wann ist es soweit?

Die Reporterin mustert die Lady, der sie es

scheinbar gar nicht angesehen hatte.

Karu leise seufzend: Das weiß ich leider nicht

so genau. Aber lange wird es nicht mehr

dauern denke ich.

Red.: Dann meine besten Wünsche!

Karu legt ihre Hände auf den Bauch und

schmunzelt.

Karu: Vielen Dank, Lady.

Fengari die Reporterin fragend ansehend:

Woher soll ich das wissen? Obwohl ihr Umfang

doch rapide zu nimmt.

Die Reporterin hebt die Schultern und kommt

auf den vorangegangenen Punkt zurück

Red.: Belnend wächst also stetig?

Fengari: Ja natürlich Wir haben erst heute

Zuwachs bekommen und erst vor zwei Hand

hat ein junger, sehr ungestümer aber freundlicher

und offenherziger Mann hier sein

Schwert angeboten. Er ist jetzt stolzer Merc -

wie ich. Und an Nachwuchs mangelt es uns

auch nicht, er Commander hat Kinder und so

wächst Belnend auch ständig.

Red. schmunzelnd: Was macht Belnend richtig,

was andere, schrumpfende Städte falsch

machen?

Fengari: Wir halten zusammen, wir stehen

zueinander und respektieren uns. Wir haben

eine gute Führung und das macht eine Menge

aus. Jeder versucht, den anderen so zu nehmen

wie er ist.

Red.: Wahrscheinlich hat es auch was mit den

Angriffen zu tun? Unser Regent sagt gerne,

dass nur Krieger hat, wer sich auch beschäftigt.

Ist mit Söldnern sicher ähnlich?

Fengari: Euer Regent scheint ein weiser

Mann zu sein, Lady. Aber es ist tatsächlich

so, dass wir selten mal zwei Tage hinterei-

Südland-Botenmädchen 12

Familientreffen, diesmal mit der schwangeren Lady Karu (li.)

nander Ruhe haben. Vieleicht liegt es auch

daran, dass wir die Gefangenen nicht in den

Kennel werfen und dort verrotten lassen, sondern

uns auch mit ihnen beschäftigen. Ich weiß

es nicht. Vielleicht auch der Kampf an sich, wir

sind alle recht gut im Umgang mit Waffen

und man findet hier Gegner, keine Opfer. Es

ist natürlich für das gegenüber ein gewisses

Erfolgserlebnis, hier erfolgreich aufzutreten.

Was natürlich eher selten ist, vorausgesetzt

man wird nicht in der Nacht angegriffen oder

sehr früh morgens.

Fengari hebt stolz den Kopf bei den Worten.

Red.: Ich kann bestätigen, dass die Kampfkraft

Belnends zumindest bei uns in der Region des

Südlandes recht bewundernd angesehen wird.

Fengari lächelnd: Danke Lady!

Red.: Im Grunde ist es schon fast eine Kettenreaktion.

Kampfaktivität lockt Kämpfer an, die

dann noch mehr kämpfen.

wieder besagte Kettenreaktion auslöst. Wer

würde schon Söldner anheuern die den Ruf

haben sich mit dem Pfeil in den Fuß zu schießen.

Die Reporterin kichert vornehm.

Red.: Ihr habt da auch ein ziemliches Monopol

oder? Mir fallen zumindest aus dem Stehgreif

keine anderen nennenswerten Söldnertruppen

ein, die es noch gibt.

Fengari ernst: Ich selber habe auch noch nicht

gehört, das eine Söldnergruppe auf eine so

lange Existenz zurück sehen kann. Aber das

denke ich, ist auch wieder unserer Führung zu

verdanken. Man lebt einfach gerne hier.

Red.: Ja, das merkt man auch als Gast, wenn

man hier her kommt. Die Straßen sind immer

voll.

Fengari winkt ab: Leider ist unser Besuch nicht

immer so charmant und gut gekleidet wie ihr,

Lady. Ihr glaubt nicht womit wir uns hier

Fengari lachend: Ja, denn leicht kann ja jeder! manchmal auseinander setzen müssen.

Red. grinsend: Wie beurteilt ihr denn die Chancen

einer eher friedlichen, auf Diplomatie und

Handel ausgerichteten Stadt auf Wachstum?

Da gibt es diese Kettenreaktion ja nicht.

Fengari sich krampfhaft das Lachen verbeißend:

Ich finde wir sind eine friedliche, auf

Diplomatie und Handel ausgerichtete Lebensgemeinschaft!

Im Grunde stimmt das

schon. Wir sind ja nicht der angreifende Part.

Red.: Ja, schon. Aber ihr habt auch den anderen

Aspekt. Das habe ich ja auch nie behauptet.

Fengari: Welchen Aspekt? Den, dass wir Aufträge

annehmen und auch damit unseren Sold

verdienen?

Die Reporterin nickt.

Red.: Es geht bei der Kettenreaktion, die ich

nannte nicht darum, wer angreift, sondern

allgemein, dass es Kampf gibt.

Fengari: Im Grunde ist es nichts anderes als

seinen Unterhalt mit anderen Diensten zu

verrichten, wir müssen ja auch leben wenn es

mal keinen Auftrag gibt. Aber vielleicht gibt uns

das den Touch nicht wehrlos zu sein, was

Goreanerinnen, die hier reinstiefeln, Schultern

und Brustansatz entblößt oder gar bauchfrei,

die sich wundern, dass sie nicht wie eine Lady

aufgenommen werden, sondern bei mir meistens

auf direktem Wege aus der Stadt oder in

den Kennel befördert werden.

Red. lächelnd: Vielen Dank, Sir! Nun ja, es ist

langsam etwas abgedroschen, aber: Es gibt da

eine Lady, die mich immer wieder für zu lange

Interviews rügt. Die hätte vor einer Viertel Ahn

schon Alarm geschlagen.

Fengari: Es war mir ein Vergnügen, Lady!

Red.: Gibt es noch irgendetwas, das euch am

Herzen liegt, das unsere Leser unbedingt erfahren

müssen und, wonach ich nicht fragte?

Fengari: Ja, eigentlich schon. Das die freien

Frauen sich auf das besinnen, was sie sind. Sie

müssen sich nicht mit uns messen und ich

kenne keinen Goreaner, den eine halbnackte,

schwer bewaffnete Frau beeindruckt. Im Gegenteil.

Red.: Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Bin

ganz Eurer Meinung! Vielen Dank fürs Mitmachen

und Eure Zeit!


Wetternachhersage

In der letzten Aufzeichnungsperiode

meinte es der für das Wetter zuständige

Priesterkönig Linden nicht mehr

ganz so gut mit Südland. Aus beiden

ansässigen Städten, Kasra am Fayheen

und oder Oase der vier Palmen,

wird übereinstimmend gemeldet, dass

die Höchstwerde von 45 Sim-FPS und

1,0 Time Dilation so gut wie nie erreicht

wurden. Die aus der Taharimetropole

gemeldeten Werte lagen stets

zwischen 8 und 43 Sim-FPS und mit

Tiefstwerten bei 0,127 Time Dilation

konnte es besonders in den Abendstunden

frostig kalt werden. Kasra

hingegen zeichnet sogar nur Werte

zwischen 11 und 42 Sim-FPS. Mit

einer Temperaturspanne zwischen

0,27 und 0,97 Time Dilation wurde es

dort aber immerhin nicht ganz so kalt.

Anlässlich des En’Kara Festes liegen

auch Wetterdaten aus der

Sardarregion vor. Hier gab es nicht

selten den Vollausschlag der Instrumente

mit 45 Sim-FPS und 0,99 Timedilation.

Allerdings gab es auch

hier Einbrüche hinunter bis zu 11

Sim-FPS und 0,272 Time Dilation.

Außerdem ist ein starker Gewittersturm

zu verzeichnen gewesen.

Südland-Botenmädchen 13

Verkehrsmeldungen

Am ersten Tag im En’Kara 5 kam es

wegen eines sich langsam vorwärts

bewegenden Fackelzuges auf der

Inter-Südland 1 zwischen den Anschlussstellen

Kasra-Ost und Oase

der vier Palmen zu Staus, zähfließendem

Verkehr und erhöhter Auffahrunfallgefahr.

Auch auf den Stadtstraßen

der Oase der vier Palmen,

kam es durch die Prozession zu kurzfristigen

Behinderungen. Ebenso kam

es aufgrund einer Kastenveranstaltung

in Kasra am dritten Tag der vierten

Hand im En’Kara auf den Zufahrtswegen

in die Stadt zu Staus

aufgrund der amtlichen

Avatarzahlbeschränkung auf 20, die

noch in der Region gelten. Für die

Feierlichkeiten im Sardar-Gebirge

wurde die Avatarzahl auf 50 be-

schränkt. Dies führte

ebenso zu kurzfristigen

Staus. Wegen

eines Gewittersturms

am ersten

Tag der dritten

Hand im En’Kara

mussten das Festgelände

kurzzeitig

evakuiert und die

Zufahrtswege bis

hin nach Thassa-

land gesperrt werden. Unseren

Lesern wünschen wir, wie immer

sichere Wege und raten zu

Reisen in Geleitschutz.

Kajira von Seite 1

Du bist jung, gutaussehend, trägst

einen Halsreif und möchtest einmal

in die Zeitung? Das geht ganz einfach:

Lass dich malen, in natürlicher

Umgebung und aufreizender Pose.

Vielleicht möchtest du selbst einen

Text dazu schreiben? Nötig ist das

nicht, aber das kannst Du tun. Reiche

am besten mehrere Bilder und

eventuell einen Text der Redaktionsleitung

des SBM (Aphris Breuer) ein,

damit das schönste Bild ausgesucht

werden kann, und du wirst sehen,

bald stehst du auf Seite 1 und bist in

aller Munde.

Du bist jung, gutaussehend, trägst

keinen Halsreif und möchtest einmal

in die Zeitung? Das geht auch

ganz einfach: Leg dir selbst ein Collar

an, bewahre den Schlüssel sicher

auf und zieh dich aus. Lass

dich dann malen, in natürlicher Umgebung

und aufreizender Pose.

Vielleicht möchtest du selbst einen

Text dazu schreiben? Nötig ist das

nicht, aber das kannst Du tun. Verfahre

danach, wie die, die einen

Halsreif tragen und du wirst sehen,

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Kein Scherz, wir suchen wirklich Helfer!

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Städten, die von aktuellen Geschehnissen

Bericht erstatten, und

Reportagen schreiben. Gern gesehen

sind auch Vorschläge zu neuen

Rubriken. Goreanischkenntnisse

in Wort und Schrift, wie auch Kreativität

und die Fähigkeit des selbständigen

Arbeitens sind zwingend

vorausgesetzt. Ihre Bewerbung

richten Sie bitte unter Bei-fügen der

üblichen Unterlagen an Aphris

Breuer.


Ätz

Südland-Botenmädchen 14

Leser-Gruppe des SBM

Die neuesten Informationen

für unsere Leser:

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Pfeilballgruppe Kasra

Informationen über den

neuen goreanischen Trendsport

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Po’ka Gruppe Kasra

Für risikobereite Freunde

des gepflegten Kar’ten Spiels

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