( § 15 (1) 3. BattG) - GRS-Batterien

grs.batterien.de

( § 15 (1) 3. BattG) - GRS-Batterien

Sie und GRS Batterien:

Die Bilanz einer erfolgreichen

Zusammenarbeit.

Jahresbericht 2009

Erfolgskontrolle nach Batteriegesetz


2

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 3

Unsere Kunden 4

Unsere Sammelquote 5

Unsere Sammelpartner 6

Unsere Sortierung 7

Unsere Verwertungsergebnisse 8

Unser Recycling 9

Unsere Öffentlichkeitsarbeit 10

Unsere Stiftung 11

Anhang (Erfolgskontrolle gemäß § 15 BattG) 12

Abkürzungen, Defi nitionen und Quellen 19


Vorwort

Gemeinsam mit Ihnen schauen wir zurück auf

eines der ereignisreichsten Jahre seit unserer

Gründung. Nach elf erfolgreichen Jahren haben wir

unseren Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Fricke

in den Ruhestand verabschiedet. Von der ersten

Stunde an hat er die Geschicke und Geschäfte von

GRS Batterien geleitet. In enger Zusammenarbeit

mit dem kaufmännischen Vorstand Günter Lührsen

(† 2009) hat Dr. Jürgen Fricke unsere Stiftung als

das erfolgreichste Batterie-Rücknahmesystem in

Europa etabliert. Seit Juli 2009 bin ich nun als Vorstand

tätig und übernehme ein bewährtes System

mit einem bundesweit fl ächendeckenden Logistiknetz

und einer starken Marktorientierung.

Einen wichtigen Meilenstein stellt das neue Batteriegesetz

dar, das am 01. Dezember 2009 in Kraft

getreten ist. Die damit verbundenen Herausforderungen

nehmen wir gern an. Für 2012 wird eine verbindliche

Sammelquote von 35 % festgelegt. Diese

übertreffen wir schon heute und unterstreichen

damit unsere Vorreiterrolle in der Batterierücknahme.

In Zukunft gilt es, gemeinsam mit unseren

Partnern diese hohe Sammelquote zu halten.

Unser Ziel ist ein ökologisch und ökonomisch

sinnvolles Batterierecycling auf höchstem Niveau.

Unsere Aufgabe ist es, die Leistungen weiterzuentwickeln,

um Sammel- und Verwertungsquoten

auf diesem Niveau zu stabilisieren. Dafür investieren

wir gezielt in den Fortschritt, um technische

Entwicklungen voranzutreiben und zu fördern. So

erweitern wir unser Angebot um die Rücknahme

und Verwertung von Industriebatterien.

Wir stehen weiterhin im intensiven Dialog mit unseren

Kunden und Dienstleistern, der Politik und

den Verbrauchern, um das Bewusstsein für das

Thema Batterierecycling zu stärken und den gewohnt

hohen Qualitätsstandard unserer Stiftung

zu gewährleisten.

Georgios Chryssos

Vorstand

Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien

Hamburg, im März 2010

3


4

Gemeinsam für verantwortungvolles Recycling:

Unsere Kunden

Wenn es um unsere Kunden geht, gilt für uns: Sie

vertreiben die Batterien – wir kümmern uns um den

Rest! Seit mehr als zehn Jahren haben wir uns ganz

dem Recycling von Gerätebatterien und -akkus verschrieben.

Als größtes Rücknahmesystem Europas erweitern

wir kontinuierlich unsere maßgeschneiderten

Service-Leistungen. Das Resultat: Immer mehr Hersteller

und Importeure vertrauen GRS Batterien, denn

wir garantieren Qualität und Entsorgungssicherheit.

Anzahl der Batteriehersteller und

-importeure von GRS Batterien

1.300

1.000

750

500

Tsd.

432

394

466

587

532

616

991

901

808

736

1999 2003 2006 2009

1.218

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Batteriehersteller

und -importeure, die auf unsere Kompetenz

vertrauen, stark angestiegen – um 23 %, von 991 auf

1.218. Die Gesamtmasse der in Verkehr gebrachten

Batterien ist im Vergleich zu 2008 zwar leicht gesunken,

es sind aber noch immer rund 32.000 Tonnen

Batterien und Akkus. Der Grund: Es werden immer

leichtere Batterien in Verkehr gebracht. Ein Trend,

der auch im Vorjahr schon sichtbar wurde.

Prozentualer Anteil der in

Verkehr gebrachten Batterietypen

80 %

20 %

Primärbatterien

Sekundärbatterien

10 % Li-Ion

6 %

2 %

2 %

NiMH

Pb

NiCd

Quelle: GRS Batterien Quelle: GRS Batterien

Primärbatterien bilden mit 80 % nach wie vor den

Hauptanteil der auf den Markt gebrachten Batterien,

darunter ist der größte Teil Alkali-Mangan.

Im Bereich der Sekundärbatterien (Akkus), die im

Jahr 2009 rund 20 % der in Verkehr gebrachten

Energieträger ausmachten, hatten die Lithium-

Ionen-Batterien den größten Anteil.

(Masse in Verkehr gebrachter Batterien: siehe Anhang S. 14)


Zusammenarbeit mit Erfolg:

Unsere Sammelquote

Wir übertreffen schon heute bei weitem die

Vorgaben des neuen Batteriegesetzes. Denn mit

einer Sammelquote von 44 % überbieten wir bereits

jetzt die für 2012 vorgeschriebene Quote

von 35 %. Dies ist selbstverständlich kein Grund,

uns auf diesem Erfolg auszuruhen. Für unseren

umweltpolitischen Auftrag bündeln wir weiterhin

all unsere Kräfte. Gleichzeitig bleiben die Entsorgungskosten

seit Jahren stabil.

Zu diesem Ergebnis tragen unsere Partner des

Handels, des Gewerbes und der Kommunen entscheidend

bei. Nicht zuletzt, indem wir kurze

Wege schaffen: Die grüne Sammelbox von GRS

Batterien befindet sich immer in Reichweite jedes

Verbrauchers. Flächendeckend und bundesweit –

an mehr als 170.000 Rücknahmestellen, 140.000

davon allein im Handel.

Insgesamt haben wir 173 Tonnen Batterien mehr

eingesammelt als im Vorjahr. Damit liegt unsere

Rücknahmemenge für 2009 bei 14.404 Tonnen.

Die durchschnittliche bundesweite Rücknahmemenge

pro Einwohner stieg auf 175 Gramm. Allerdings

gibt es auch weiterhin große Unterschiede im

Sammelverhalten in den einzelnen Bundesländern.

Batterierücknahme 2009 in Deutschland

2009 wurden 14.404 t gebrauchte Batterien und Akkus zurückgegeben.

Dies entspricht im Durchschnitt 175 g/Einwohner*.

* Einwohnerzahlen gemäß Statistischem Bundesamt, Oktober 2008.

mehr als 196 g

166 g bis 195 g

136 g bis 165 g

100 g bis 135 g

Quelle: GRS Batterien

(Masse zurückgenommener Batterien nach Herkunft: siehe Anhang S. 15)

5


6

Optimale Kooperation für perfekte Logistik:

Unsere Sammelpartner

Wir wissen, dass die Rücknahme von Batterien

für unsere Partner genauso wichtig ist wie für uns.

Unser gemeinsames Motto heißt deshalb: Batterierücknahme

so einfach wie möglich zu machen.

Aus diesem Grund findet man unsere grünen

Sammelbehälter im gesamten Bundesgebiet. Die

erfolgreiche Sammelquote verdanken wir der perfekten

Zusammenarbeit mit unseren Partnern im

Handel, im Gewerbe und in den Kommunen.

Masse zurückgenommener Batterien nach Herkunft

Der Handel bleibt auch 2009 die beliebteste Sammelstelle für gebrauchte Batterien und Akkus.

23 % Kommunen

48 % Handel

Dabei kam mit 48 % aller zurückgegebenen Batterien

nahezu jede zweite über den Handel zu uns.

Fast 7.000 Tonnen wurden allein auf diesem Wege

dem Recycling zugeführt. Dies unterstreicht die

Bedeutung von gut erreichbaren Sammelstellen für

den Verbraucher. Mit 170.000 Sammelbehältern in

ganz Deutschland erfüllen wir diese Aufgabe.

Dazu erhielten wir fast ein Drittel der Batterien

und Akkus aus Gewerbe- und Industriebetrieben,

29 %

Gewerbe

Quelle: GRS Batterien

die auch ihren Mitarbeitern die Sammlung direkt

am Arbeitsplatz ermöglichen. Hier bieten wir mit

unserem Logistiksystem die perfekte Unterstützung

bei der Rückgabe. Unser dritter Partner sind die

Kommunen mit zahlreichen Rücknahmemöglichkeiten,

unter anderem bei mobilen und stationären

Schadstoffsammlungen. Der Vorteil: Hier

können auch größere Mengen gesammelter Batterien

abgegeben werden.

(Zusammenfassung des operativen Ablaufs: siehe Anhang S. 13)


Gemeinsam eine saubere Verwertung garantieren:

Unsere Sortierung

Eine effiziente Verwertung setzt eine korrekte

Sortierung voraus. Wir sortieren die verschiedenen

Batterien fachgerecht nach Systemen. Mit zwei

Verfahren, dem Röntgen- und dem elektromagnetischen

Verfahren, gelingt es uns, in Zusammenarbeit

mit unseren Dienstleistern alle zurückgegebenen

Batterien mit einer Sortierreinheit von

mehr als 98 % zu identifi zieren. Diese Identifi kation

ist die Voraussetzung für eine ökologisch hochwertige

und ökonomisch sinnvolle Verwertung.

Der Anteil der Primärbatterien an der Gesamtzahl

blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant – bei gut

80 %. Unveränderter Spitzenreiter in dieser Gruppe

sind die Systeme Alkali-Mangan und Zink-

Kohle. Innerhalb der restlichen 20 %, der Gruppe

der Akkus, machen die Systeme Blei und Nickel-

Cadmium den größten Anteil aus.

Da gerade Akkus eine erhebliche Nutzungsdauer

aufweisen, zeigt sich nur langsam der Trend zu

wiederaufladbaren Lithium-Batterien.

Zusammensetzung der Batterien nach Sortierung 2009

80 %

Primärbatterien

20 20% %

Sekundärbatterien

2 %

2 %

8 %

8 %

Li-Ion

NiMH

Pb

NiCd

Quelle: GRS Batterien

(Batteriesysteme nach Sortierung: siehe Anhang S. 16)

7


8

Die Verpfl ichtungen vereint erfüllen:

Unsere Verwertungsergebnisse

In den letzten zehn Jahren konnten wir unseren

Erfolg bei der Verwertung enorm steigern. Im Jahr

1999 verwerteten wir 19 % der eingesammelten

Batterien. Heute sind es nahezu hundert Prozent.

99,96 % aller Altbatterien konnten wir metallurgisch

verwerten, um sie vollständig in den Produk-

Anteil verwerteter Batterien steigend

Der Anteil der Batterien und Akkus, die 2009 verwertet wurden, stieg auf 99,96 %.

So konnten Metalle wie Eisen und Zink zurückgewonnen und wichtige Rohstoffe

eingespart werden.

1999

19 % Verwertung

2009

tionskreislauf zurückzuführen. Lediglich 0,04 % der

Altbatterien wurden 2009 beseitigt. Unsere Verwertungsquote

entspricht damit den Vorgaben des

neuen Batteriegesetzes. Ein Erfolg, der uns stolz

macht. Um wertvolle Stoffe wie Eisen, Zink, Nickel

und Kobalt zurückzugewinnen, nutzen wir innova-

0,04 %* Entsorgung

99,96 % Verwertung

* Beseitigt wurden 0,04 % eines Lithium-Primärsystems, für das es keine Verwertungsmöglichkeit gibt.

Quelle: GRS Batterien

tive Verwertungsverfahren, die höchsten Ansprüchen

an Qualität und Sicherheit genügen. So können

wichtige Rohstoffe wiederverwertet und Ressourcen

geschont werden. Damit erreichen wir gemeinsam

mit unseren Systempartnern ein ökologisch und

ökonomisch sinnvolles Batterierecycling.

(Masse verwerteter Batterien nach Systemen und Typengruppen: siehe Anhang S. 17)


Zusammen wertvolle Rohstoffe erhalten:

Unser Recycling

Wir arbeiten mit erfahrenen Systempartnern

zusammen, die die sichere und umweltbewusste

Verwertung garantieren. Dabei nutzen wir verschiedene

Verwertungsverfahren:

AlMn- und ZnC-Batterien

Eine hohe Verwertungsqualität garantiert z. B. der

Hochofen. Hier können quecksilberfreie Alkali-

Mangan- und Zink-Kohle-Batterien wiederverwertet

und dabei vor allem ein manganhaltiges Roheisen

und Zinkkonzentrat erzeugt werden. Das gilt

auch für die Verwertung im Elektrostahlofen. Bei

diesem erfolgt die Energiezufuhr über einen zwischen

Kohleelektroden gebildeten Lichtbogen.

Neben der Verwertung in Elektrostahl- oder Hochöfen

werden noch andere Verfahren für die Verwertung

dieser Batterien genutzt: Sie werden in einem

überwachten Prozess zerkleinert und anschließend

wird der Stahlanteil vom zinkhaltigen Braunstein

(Manganoxid) getrennt. Der Stahl wird verkauft,

aus dem zinkhaltigen Braunstein wird in Drehrohröfen

(Wälzöfen) Zinkoxid zurückgewonnen.

Typische Zusammensetzung

einer Alkali-Mangan-Batterie

In Hochöfen oder Stahlwerken können viele Metalle

aus der Batterie recycelt werden. So lassen sich

wertvolle Rohstoffe einsparen.

10 % Wasser

6 % Elektrolyte

10 %

19 %

17 %

38 %

Sonstiges

Eisen

Zink

Manganoxid

Quelle: GRS Batterien

NiCd-Batterien

Das Cadmium wird im Vakuum oder in einer inerten

Atmosphäre abdestilliert und das zurückbleibende

Stahl-Nickel-Gemisch zur Stahlerzeugung

weiterverkauft. Das Cadmium findet Verwendung

bei der Herstellung neuer NiCd-Batterien.

NiMH-Batterien

NiMH-Batterien werden wegen einer möglichen

Freisetzung von Wasserstoff in einer überwachten

Atmosphäre zerkleinert und der Kunststoffanteil

abgetrennt. Nach Separation von Kunststoffgehäusen

liegt ein hochnickelhaltiges Produkt vor,

das als wichtiger Legierungsbestandteil bei der

Stahlproduktion verwendet wird.

Details zu Batteriesystemen, deren Funktionen

und Entsorgung können Sie nachlesen in unserer

Broschüre „Die Welt der Batterien“. Download unter

www.grs-batterien.de.

(Masse verwerteter Batterien: siehe Anhang S. 18)

9


10

Informationen teilen:

Unsere Öffentlichkeitsarbeit

Mit der BATT-Recycle-Tour 2009 in 45 Städten

ist es uns gelungen, bundesweit auf breiter Ebene

die Bedeutung des Batterierecyclings zu veranschaulichen

sowie Informationen zur Rücknahme

zu vermitteln. Durch die aktive Einbindung von

Schulen konnten wir auch die Kleinsten für das

Sammeln von Batterien begeistern. Die Tourplanung

wurde dabei gezielt in Absprache mit unseren

Kunden und den jeweiligen Bürgermeistern

koordiniert.

Da wir uns als Ansprechpartner in allen Fragen

rund um Batterien verstehen, unterstützen wir da,

wo unser Fachwissen gebraucht wird. Wir haben

zahlreiche Veranstaltungen dazu genutzt, um über

die Entsorgung und den Transport von Batterien

zu informieren. Gemeinsam mit unseren Kunden

initiierten wir zusätzlich direkt am Arbeitsplatz

Sammelaktionen mit den grünen Mini-BATT-

Boxen. Zudem haben wir die Zusammenarbeit mit

der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen

wieder aufgenommen und waren auf zahlreichen

Fachmessen, wie der „Kommunale“ und der „Entsorga“,

vertreten. Ergänzend haben wir Informationsmaterial

für Schüler unterschiedlicher Altersstufen

produziert und auf unserer Internetseite

zur Verfügung gestellt.

BATT-Recycle-Tour 2009

Als größtes Batterie-Rücknahmesystem Europas

haben wir uns bereits frühzeitig dem wichtigen

Thema Batteriegesetz angenommen. Wir haben

zielgruppengerechte Materialien erstellt und

per Download über unsere Website schnell zugänglich

gemacht. Wir sind überzeugt, dass die

effiziente Kommunikation über unser Informationsportal

für alle Interessengruppen 2010 zunehmend

an Bedeutung gewinnen wird. Aus diesem

Grund werden wir unseren Internetauftritt noch

mehr den Bedürfnissen aller Beteiligten anpassen.

Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf den Relaunch

von www.grs-batterien.de.

Aktion „Bring leere Batterien zurück“


Ihr starker Partner für Batterieentsorgung:

Unsere Stiftung

GRS Batterien, das Gemeinsame Rücknahmesystem

für Batterien, wurde 1998 von führenden

Batterieherstellern und dem ZVEI (Zentralverband

der Elektrotechnik und Elektronikindustrie e. V.)

gegründet. Wir organisieren für unsere Kunden

die Rücknahme, Sortierung und Entsorgung gebrauchter

Batterien jeglicher Art. Als Non-Profi t-

Organisation bieten wir absolute Transparenz bei

den Kosten und geben alle Preisvorteile direkt an

unsere Kunden weiter. So konnten wir die Preise

stabil halten, trotz steigender Sammel- und Verwertungsmengen.

Unsere Erfahrung und unser Service machen uns

zum starken und kompetenten Partner für Batterierücknahme:

Wir sind Europas größtes Rücknahmesystem

für Gerätebatterien

Wir haben aktuell mehr als 1.800 Vertragspartner

Wir verfügen über 170.000 Sammelstellen

Wir sammeln jährlich mehr als

14.000 t Gerätebatterien

Wir erfüllen die gesetzlichen Sammel- und

Verwertungsquoten

11


12

Anhang (Erfolgskontrolle gemäß § 15 BattG)

Zusammensetzung des operativen Ablaufs 13

Masse und Stück in Verkehr gebrachter Batterien 14

(§ 15 (1) 1. BattG)

Masse zurückgenommener Batterien nach Herkunft, 15

Typengruppen und Systemen (§ 15 (1) 2. und 4. BattG)

Batteriesysteme nach Sortierung 16

Masse verwerteter Batterien nach Systemen und 17

Typengruppen (§ 15 (1) 3. BattG)

Masse verwerteter Batterien (§ 15 (1) 3. BattG) 18

Qualitative und quantitative Verwertungs- und

Beseitigungsergebnisse


Zusammenfassung des operativen Ablaufs

48 % Handel

23 % Kommunen

6.914 t 4.177 t

14.404 t

13.737 t

3.313 t

Sammlung

13.990 t Sortierung

Entsorgung

99,96 % Verwertung

0,04 %

13.732 t 5 t

Der Massenstrom ist in allen Ebenen kontinuierlich überprüft und von Dritten testiert worden. Alle Dienstleister von GRS Batterien werden von unabhängigen Dritten auf Einhaltung der Qualitätsstandards auditiert.

29 %

Beseitigung

Gewerbe

13


GRS BATTERIEN

GEMEINSAMES

RÜCKNAHME

SYSTEM

14 Masse und Stück in Verkehr gebrachter Batterien (§ 15 (1) 1. BattG)

Primärbatterien

Sekundärbatterien

Masse

Menge

2008 2009 Differenz 2008 2009 Differenz

t % t % t %

Tsd. Stück % Tsd. Stück % Tsd. Stück %

ZnC 2.316 6,9 1.737 5,4 -579 25,0

ZnC 99.835 6,7 76.636 -5,3 23.199 23,2

Rund- AIMn 23.081 68,4 23.254 72,7 173 0,7

Rund- AIMn 942.164 63,3 969.985 67,0 27.821 3,0

zellen** Zn-Luft 21 0,1 19 0,1 -2 -9,5

zellen** Zn-Luft 13


Masse zurückgenommener Batterien nach Herkunft,

Typengruppen und Systemen ( § 15 (1) 2. und 4. BattG)

Die gesammelte Menge von 14.404 t entspricht einer Sammelquote von 44 % nach dem Berechnungsmodell des Batteriegesetztes ( § 2 (19) BattG).

Bundesländer 2008 2009 Differenz

t t t %

Baden-Württemberg 1.972 1.969 -3 0,2

Bayern 2.399 2.288 -111 4,6

Berlin 456 456 0 0

Brandenburg 358 342 -16 -4,5

Bremen 105 109 4 3,8

Hamburg 251 282 31 12,4

Hessen 914 998 84 9,2

Mecklenburg-Vorpommern 156 168 12 7,7

Niedersachsen 1.609 1.566 -43 2,7

Nordrhein-Westfalen 3.144 3.364 220 7,0

Rheinland-Pfalz 827 852 25 3,0

Saarland 169 154 -15 -8,9

Sachsen 614 592 -22 3,6

Sachsen-Anhalt 252 315 63 25,0

Schleswig-Holstein 663 604 -59 -8,9

Thüringen 342 345 3 0,9

Gesamt 14.231 14.404 173 1,2

Primärbatterien

Sekundärbatterien

Typengruppe System Rücknahmemenge

(t) 1

Rundzellen

ZnC 1.873

AIMn2 7.823

Zn-Luft 222

Li

AgO

105

AIMn

Zn-Luft

Li

89

ZnC/Zn-Luft 1.399

AIMn 37

Li -

Li-Ion

NiMH

278

347

NiCd 1.106

AIMn2 Knopfzellen

NiCd

-

Li-Ion

NiMH

-

Kleinbleibatterien 1.125

Gesamt 14.404

2

Blockbatterien

Rundzellen

Knopfzellen2 1 Zusammensetzung auf Basis der Sortierergebnisse.

² Soweit eine Sortierung nicht möglich ist, beinhalten die Ergebnisse sowohl Primär- als auch Sekundärbatterien.

GRS BATTERIEN

GEMEINSAMES

RÜCKNAHME

SYSTEM

15


GRS BATTERIEN

GEMEINSAMES

RÜCKNAHME

SYSTEM

16

Batteriesysteme nach Sortierung

Primärbatterien

2008 2009 Differenz

t % t % t %

ZnC 3.452 24,3 3.145 22,5 -307 8,9

AIMn 7.705 54,3 7.558 54,1 -147 1,9

Zn-Luft 209 1,5 213 1,5 4 2,1

Li, primär 98 0,7 101 0,7 3 2,7

Knopfzellen* 82 0,6 86 0,6 4 5,3

Summe 11.546 81,4 11.103 79,4 -443 3,8

Sekundärbatterien

Li-Ion 92 0,6 267 1,9 175 190,0

NiMH 301 2,1 334 2,4 33 10,9

Pb 1.134 8,0 1.082 7,7 -52 4,6

NiCd 1.039 7,3 1.064 7,6 25 2,4

Summe 2.566 18,0 2.747 19,6 181 7,1

Sortierreste 89 0,6 140 1,0 51 57,3

Gesamt** 14.201 100,0 13.990 100,0 -211 1,5

* Beinhaltet alle Systeme.

** Batteriegemische (nicht sortierbar) wurden entsprechend dem Verhältnis der sortierten Fraktionen verteilt.

0,6 % Knopfzellen

0,7 % Li, primär

1,5 % Zn-Luft -Luft

54,1 % AIMn Mn

1,9 % Li-Ion

2,4 % NiMH

7,7 % Pb 7,6 % NiCd

1,0 % Sortierreste

So

22,5 % ZnC


Masse verwerteter Batterien nach Systemen

und Typengruppen ( § 15 (1) 3. BattG)

Entsorgung: 13.737 t

Beseitigung:

0,04 %*

5 t

0,6 % Knopfzellen** *

0,6 % Zn-Luft

0,6 % Li, primär

Verwertung:

99,96 %

13.732 t

1,6 % Li-Ionen

* Beseitigt wurden 0,04 % eines Lithium-Primärsystems, für das es keine Verwertungsmöglichkeit gibt.

** Beinhaltet alle Systeme.

1,9 % NiMH

47,5 % AlMn

5,4 %

Pb

6,4 % NiCd

17,0 % Batteriegemische

18,4 % ZnC

GRS BATTERIEN

GEMEINSAMES

RÜCKNAHME

SYSTEM

17


GRS BATTERIEN

GEMEINSAMES

RÜCKNAHME

SYSTEM

18

Masse verwerteter Batterien (§ 15 (1) 3. BattG)

Qualitative und quantitative Verwertungs- und Beseitigungsergebnisse

Batteriesystem AlMn/ZnC

Zn-Luft*

* Anteilige Verwertung im Ausland.

Batteriegemisch*

Li* Knopfzellen

NiMH NiCd* Kleinblei

Summe

t t t t t t t t

Produkte nach den Angaben der

Verwertungsanlagen

9.099 2.152 172 69 261 969 744 13.466

Zink- und Zinkverbindungen 2.885 624 - 4 - - - 3.513

Ferromangan 503 122 50 - - - - 675

Stähle (eisen-/nickelhaltig) 1.983 380 - 22 196 574 - 3.155

Quecksilber und Quecksilberverbindungen - - - 1 - - - 1

Blei und Bleiverbindungen - 99 - - - - 459 558

Cadmium und Cadmiumverbindungen - 8 - - - 117 - 125

Sonstige Metalle (Aluminium, Kobalt, Kupfer etc.) 8 10 21 5 - - - 44

Kohlenstoffe 431 152 13 - - - 106 702

Kunststoffe zur Verwertung 108 14 4 - - 37 - 163

Schlacken zur Verwertung 2.448 492 1 - - - 162 3.103

Sonstige Rückstände zur Verwertung 76 - - 28 39 - - 143

Abwasser/Abluft 243 220 18 5 26 158 1 671

Kunststoffe zur Beseitigung 414 13 - - - 29 - 456

Schlacken zur Beseitigung - - 8 - - - 16 24

Sonstige Rückstände zur Beseitigung - 18 56 4 - 54 - 132


Abkürzungen, Definitionen und Quellen

AgO: Silberoxid

AIMn: Alkali-Mangan

Cd: Cadmium

Batteriegemisch: Die Batterien werden als Batteriegemisch unter der Abfallverzeichnis-Nummer

200133 gesammelt, eine Aufteilung in die Nummern

160601 bis 160605 bzw. 191211 oder 191212 erfolgt erst nach der

Sortierung. Die Bezeichnung des Beseitigungsverfahrens lautet D1, die der

Verwertungsverfahren R4.

BattG: Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche

Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren

Hg: Quecksilber

Li, primär: Lithium, nicht wiederaufladbares Lithium-System

Li-Ion/Li-Polymer: Lithium-Ion, Lithium-Polymer, wiederaufladbares

Lithium-System

NiCd: Nickel-Cadmium

NiMH: Nickel-Metallhydrid

ÖRE: Öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger

Pb: Blei

Primärbatterien: nicht wiederaufladbare Batterien

Sekundärbatterien: wiederaufladbare Batterien (Akkus)

Zn-Luft: Zink-Luft

ZnC: Zink-Kohle

Quellen:

Accurec Recycling GmbH, Mühlheim / Unicyc, Bremerhaven / Segmenta PR,

Hamburg / Varta 1998

GRS BATTERIEN

GEMEINSAMES

RÜCKNAHME

SYSTEM

19


Stiftung Gemeinsames

Rücknahmesystem Batterien

Heidenkampsweg 44

20097 Hamburg

Telefon: + 49 (0) 40 23 77 88

Telefax: + 49 (0) 40 23 77 87

info@grs-batterien.de

www.grs-batterien.de

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