Nr. 06 November/Dezember 2012 - GL VERLAGS GmbH

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Nr. 06 November/Dezember 2012 - GL VERLAGS GmbH

06

November / Dezember 2012 · 3. Jahrgang · ISSN-2190-9202 · 4,50 E · www.glverlag.de

SU

WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch & Bonn

Experten für den Außenbereich

Sieg

Rhein

SiegBurg

Mundorf Tank

seit 60 Jahren Profi für

Kraftstoffe

TroiSdorf

Queen Games:

Kleiner Spiele-Verlag räumt

große Preise ab

NiederkaSSel

Erstes Unternehmer-

frühstück mit dem

Stadtmarketingverein

Bad HoNNef

Coppeneur bleibt in

Bad Honnef und baut

gläserne Manufaktur

loHmar

Bürgerstiftung findet den

TOP-Azubei bei Metallbau

Thiesen

SaNkT auguSTiN

Promis verkaufen

Schrott-Autos für

Kinderklinik

HeNNef

Leerstände in der

Innenstadt sind derzeit

ein Fremdwort

ruPPiCHTeroTH

Investor legt Pläne

zum Erhalt der

Shed-Dächer vor

WiNdeCk

RWE und Netcologne

bringen das Turbo-DSL

ins Ländchen

BoNN

Unternehmernetzwerk

40plus feierte sein

10-jähriges Bestehen

GottfRied SchumacheR BetRieBe in niedeRKaSSel +++ Infos +++ Seite 26 +++


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Wir gehen mit.

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Die neuen Unisex-Tarife kommen. Dadurch ergeben sich auch für Sie einschneidende Veränderungen für nach dem 21.12.2012 neu

abzuschließende Versicherungsverträge. Unser Tipp – schnelles Handeln noch in 2012 ist wichtig für Sie. Nähere Informationen zu

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SU •kontakt • Nr. 06 / 2012

iNHalT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Rhein-Sieg-Kreis 4

DHL Solutions & Innovations in Troisdorf

DAS GESPRäCH - Christian Hey 6

Geschäftsführer bei Bodyform

REGIO

Hohe Kaufkraft an der Sieg 8

Bonner Kultur vor Düsseldorf 10

Talente im Dialog 12

AOK ehrte Dienstjubilare 13

Starthilfen für Existenzgründer 14

LOKAL

SIEGBURG - 60 Jahre Mundorf Tank 16

TROISDORF - Toom übernimmt

Gestaltung des Heuserweg-Kreisels

18

NIEDERKASSEL - Gründerrabatte 19

BAD HONNEF - Coppeneur bleibt 20

LOHMAR - Top-Azubi ausgezeichnet 21

SANKT AUGUSTIN - Detailpläne

für Tackeareal noch offen

22

HENNEF - Der Innenstadt geht es gut 23

NEUNKIRCHEN-SEELSCHEID -

Sonnenbänke für Wanderer gestiftet

24

RUPPICHTEROTH - Investor will

Huwil-Detailpläne bald vorstellen

24

WINDECK - NetCologne und RWE

bringen das Turbo-DSL ins Ländchen

25

BONN - BonnSoir zeigt „Lehrstoffe“ 26

SERVICE

LANDWIRTSCHAFT - „Ordentliche Ernte“ 32

LIFESTyLE - Düsseldorf ist Nummer eins 34

TOURISMUS - Fitness-Ferien in NRW 36

REGIO-TOURISMUS - Im Elektro-Flitzer 37

GOLF - Wie der Schwungtrainer hilft 38

AUTO - Der beste Golf aller Zeiten 40

GASTRONOMIE - Frauen sind Weinkenner 42

IT-ExPERTE - Thema „Datenwolke“ 43

GESUNDHEIT - Hilfe für Herzschwäche 44

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Jetzt Anträge für Lohnsteuer ab 45

– Bayer bleibt auf Wachstumskurs

– Controlling: Liquidität bewahren

– Was sich mit Unisex ändert

Es besteht die Pflicht zur Gehweg-Reinigung

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 · 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 · www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

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knippen media · Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Wohin mit all den bunten, aber auch welken Blättern, fragen sich in diesen Tagen Hausbesitzer und

Vermieter, denn sie sind in erster Linie zuständig für die Beseitigung. Schließlich besteht Rutschgefahr

und da gelten Winterregeln. Also: Mülltonne, Biotonne, Komposthaufen oder einfach nachts im Wald

abladen? Laut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn sei die Biotonne nicht der

geeignete Ort für abgefallenes Laub, denn sie könne es nur begrenzt aufnehmen. Auch in der Mülltonne

solle man es nicht entsorgen. Einfach auf die Straße fegen oder im Wald abladen? Das kann ein

Bußgeld zur Folge haben. Das Herbstlaub sollte am besten zum Gartenabfallplatz oder Recyclinghof

gebracht werden, wenn es nicht auf dem Privatgrundstück kompostiert werden kann.

ediTorial

Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel

ist ja nun beileibe kein

neues Thema und den

meisten Unternehmern

sicher bewusst. Doch immer

offensichtlicher wird,

dass mit Geld allein auch kein Spitzenpersonal

mehr zu locken ist. Denn es steigt die Zahl

jener männlichen Fachkräfte, die Karriere mit

erfülltem Familienleben verknüpfen wollen.

Die auch Zeit haben wollen für Freizeit und

Ehrenamt und die Betreuung ihrer Angehöri-

gen. Und da wird so mancher Unternehmer

umdenken müssen. Plötzlich mehr Privilegien

für Mitarbeiter? Bei zugleich gestiegenen

Gehältern? In der Hochschule Bonn/Rhein-

Sieg in Sankt Augustin fand jetzt ein Informationsabend

zu dem Thema statt. Als Start

für eine ganze Reihe; Stichwort „Arbeitszeitgestaltung“.

Kompetenzzentrum Frau und

Beruf und Wirtschaftsförderung arbeiten

da zusammen. Und ich könnte mir vorstellen:

Da gehen manchem die Augen auf ....

Frank Kuckelberg, Herausgeber

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Lokale Redaktion: Thomas Heinemann

Tel.: 0 22 41 - 8 66 29 89 · Mobil: 0163 - 8 46 65 69

E-Mail: th@thomas-heinemann.com

Layout: Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck: Graphische Betriebe Henke GmbH, Brühl

SU·kontakt – 6x jährlich

im Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch und Bonn

Druckauflage: 16.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Januar / Februar 2013

Anzeigenschluß: 14. Dezember 2012

SU•kontakt 06/12

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IMPRESSUM


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PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

die Gottfried Schumacher Betriebe sind einer der größten Garten- und landschaftsbaubetriebe in nRW

Alles für den Außenbereich aus einer Hand

SU•kontakt 06/12

Manche Leute versetzen

sprichwörtlich Berge.

Die Gottfried Schumacher

Betriebe könnten das

nicht nur sprichwörtlich.

Mit viel Manpower, riesigem

Fuhrpark und etlichen

Spezialmaschinen ist

das Niederkasseler

Unternehmen in NRW

einer der Größten in der

Garten- und Landschaftsbaubranche.

Manfred Schumacher und Wolfgang Brüßel

Von THOMAS HEINEMANN

neben den riesigen Spezialmaschinen

für Forst-, Schredder- und

Kompostarbeiten sehen selbst

groß gewachsene Menschen klein aus. Xerion

heißt der größte fahrbare Gigant und

ist mit 306 PS stark genug, um mit dem angehängten

und kranbestückten Heizohack-

Hacker Bäume bis 80 cm Durchmesser zu

greifen und in kürzester Zeit zu häckseln.

Es sind solche Herausforderungen, für die

sich die Gottfried Schumacher Betriebe mit

Know-how und Technik wappnen.

Alljährlich investiert das Familienunternehmen

einen hohen sechsstelligen Betrag

in seinen Maschinenpark. „Der Kunde muss

sich darauf verlassen können, dass Aufträge

schnell, professionell und effizient ausgeführt

werden“, sagt Geschäftsführer Manfred

Schumacher. Wo andere Unternehmen

aufgrund von fehlenden oder nicht

mietbaren Maschinen kapitulieren, greift

der Niederkasseler Ausbildungsbetrieb auf

seinen großen und vielfältigen Fuhrpark

zurück. Man investiere in die Zukunft, stellt

Geschäftsführer Wolfgang Brüßel klar: „Wir

befinden uns in einer stetigen Entwicklung

und werden uns auch räumlich von aktuell

12.000 m 2 im Außenlager auf 25.000 bis

30.000 m 2 erweitern.“ Platz für mehr Möglichkeiten

und für eine langfristige Sicherung

der 230 Arbeitsplätze, die das 1959 gegründete

Familienunternehmen heute bietet.

Firmengründer Gottfried Schumacher

legte damals mit einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb

den Grundstein. Heute

sind die Gottfried Schumacher Betriebe ein

universeller Dienstleister für alle Aufgaben

im Außenbereich: Von Neuanlage und Sanierung

von Außenanlagen aller Art, über

die Pflege von Außen- und Grünanlagen

für Industrie, Gewerbe und Wohnungsbau

bis hin zum Tiefbau. Hinzu kommen

Dienstleistungen wie Winter- und Hausmeisterdienste.

Desgleichen Baumarbeiten in

Klettertechnik oder mit eigenen Hubarbeitsbühnen,

sowie Rodungen mit Forstmulchern.

Die dabei entstehenden Grünabfälle

werden auf dem eigenen Kompostplatz zu


PROFIL

hochwertigen Substraten verarbeitet. Als RAL-zertifizierter Kompost

und gemischter Boden kommen sie im Garten- und Landschaftsbau

wieder zum Einsatz. „Wir haben große Mengen zu

verarbeiten und benötigen viel mehr Platz für unseren Fuhrpark.

Wir fahren viele unnötige Wege. Das kostet nicht nur viel Zeit,

sondern auch viel Geld,“ sagt Manfred Schumacher und sehnt

der Zusage der Stadt zur Erweiterung entgegen. Ebenso wichtig

wäre ihm der Bau der längst überfälligen Umgehungsstraßen

für Niederkassel: Die schnelle Erreichbarkeit der Autobahnen in

Köln-Lind und Bonn-Beuel sei unerlässlich, um langfristig am

Standort Niederkassel wettbewerbsfähig zu bleiben, sagen die

beiden Geschäftsführer unisono. Wie viel ihre Fahrzeuge unterwegs

sind, dass zeigt Schumacher in seinem Büro: Per moderner

GPS-Telematik mit Flotten- und Auftragsmanagement können

nicht nur alle Fahrzeuge und Baumaschinen termingerecht disponiert,

sondern auch Aufträge dokumentiert und damit Arbeiten

genau abgerechnet werden. Ein Mehrwert, von dem auch

der Kunde profitiert, der sich zum Beispiel auf Winter- und Hausmeisterdienste

auch nachweislich verlassen kann.

Der Fuhr- und Maschinenpark wird in der eigenen Werkstatt

gewartet und repariert. Vermeidung von Ausfallzeiten und

Werterhaltung sind hier das oberste Gebot. Die Überwachung

erfolgt durch ein eigens entwickeltes EDV-Programm,

welches ebenfalls GPS-Daten zur zeitgerechten

Wartung nutzt.

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PROFIL DAS GESPRäCh

christian hey, Geschäftsführer bei Bodyform, kämpft: die Wasserbetten-Produktion geht weiter!

„Daten sind immer mehr Wert als Waren“

SU•kontakt 06/12

Von THOMAS HEINEMANN

Samstag, 3. November 2012:

Um 1.20 Uhr löst sich die

Produktion von „Bodyform“,

einem renommierten und

international erfolgreichen

Hersteller für Wasserbetten, in

einem Feuerball auf. Zwei Tage

später treffen wir Geschäftsführer

Christian Hey. Im Gespräch

mit SU.kontakt erklärt

er, wie und auch warum es

nun weitergehen kann.

Links: Die Produktions- und Lagerhalle liegt in Trümmern.

Darin das gemauerte Büro, das durch die Hitze schwer

beschädigt wurde. Einen Großteil der Akten hat der Unternehmer

retten können (rechts).

Nur zwei Tage liegen zwischen den beiden Bildern. Unternehmer Christian Hey, Geschäftsführer beim Wasserbetten-

Fabrikanten Bodyform, denkt nicht ans Aufgeben. Dank engagierter Mitarbeiter geht der Betrieb weiter.

Am Morgen danach steht Christian

Hey vor den rauchenden Trümmern

seines Firmengebäudes. Er wirkt ruhig,

bleibt gefasst. Aufregung ändere nichts

an der Situation, sagt Hey, in der Ruhe liege

die Kraft. Nur wenige Stunden nach dem

Brand hat Hey bei der Telekom eine Rufumleitung

des Bürotelefons auf sein Mobiltelefon

schalten lassen, um weiter erreichbar zu

bleiben. Denn es wird weitergehen, betont

Hey, da sei er sich sicher.

Keine zwei Tage später, während sich

ein großer Abrissbagger Meter um Meter

durch die geschmolzenen Stahlträger

1.600-Quadratmeter-Halle frisst, haben sich

seine Pläne konkretisiert: Er braucht eine

neue Halle. „Natürlich, uns fehlen die Werkzeuge,

uns fehlen die Maschinen. Aber

das Wichtigste sind die Mitarbeiter. Und

die bleiben uns erhalten. Wir brauchen nur

neues Holz, neue Materialien, dann geht

es weiter.“ Viele Geräte, etwa zur Holzbearbeitung,

seien leicht ersetzbar. Seine

Versicherungen habe er sofort informiert,

entsprechende Unterlagen, Belege und

Rechnungen hat Hey. Denn: „Im Büro hat

es scheinbar nicht gebrannt. Es war wohl

sehr heiß, viele Sachen sind geschmolzen,

aber da haben wir etwas Glück gehabt.“ Einen

ganzen Anhänger voll Aktenordner, die

meisten von der Hitze angeschwärzt, konnte

Hey retten. Noch wichtiger seien aber die

digitalen Daten. „Unsere NAS-Festplatten,

auf die dreimal am Tag ein Back-up gespielt

wurde, sind völlig abgefackelt.“ Eigentlich

der Super-Gau, doch Hey hatte vorgesorgt:

„Noch zwei Tage vor dem Brand hatte ich

von Zuhause über das Internet ein kleines

Back-up gestartet und zu mir nach Hause

überspielen lassen.“ Weitere Back-ups hatte

er auf mobilen Festplatten an einem anderen

Ort gelagert.

„Für mich stand Datensicherung schon

immer an oberster Stelle. Daten sind für

ein Unternehmen extrem wichtig, noch

wichtiger als Waren.“ Im zukünftigen Büro

werde auch ein feuerfester Tresor nicht fehlen,

das habe er dazugelernt. „Leider haben

wir nur eine langsame DSL-Leitung, sonst

würde ich noch stärker die Cloud zur Sicherung

der wichtigsten Daten nutzen. Viel

einfacher, günstiger und sicherer geht es ja

kaum.“


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REGIO

SU•kontakt 06/12

Rheinland

Laufen für eine

Million Euro

Eine Million Euro für eine

Million Kilometer – das ist das

Ziel des größten Charity-Laufs in

Deutschland, den die Telekom

in Bonn soeben gestartet hat.

Jeder Kilometer, der bis zum

15.12.2012 gelaufen wird, wird

von der Telekom mit einem

Euro belohnt und für die Aktion

„Ein Herz für Kinder“ gestiftet.

Eisbahn eröffnet

Auf dem Gelände „An der

Schusterinsel“ in Leverkusen-

Opladen ist die Eislaufsaison

eröffnet worden. Mit 1.200 qm

Eisfläche handelt es sich dabei

um eine der größten Open-Air-

Eissportanlagen Deutschlands.

Unternehmer

treffen sich

Das BNI-Unternehmernetzwerk

„Bergischer Löwe“, das

derzeit 30 aktive Mitglieder

zählt und seit 2008 gezielt

Aufbau und Intensivierung regionaler

Geschäftsbeziehungen

fördert, lädt am 27. November

(19 Uhr) zum „Bergischen

Unternehmerabend“ in die

Rechtsanwaltskanzlei Winter

Jansen Lamsfuß, Odenthaler

Str. 213-215 in Bergisch Gladbach

ein. Zum Thema „Unternehmensnachfolge

in mittelständischen

Betrieben“ spricht

MdB Wolfgang Bosbach.

Bitte anmelden.

Erste Eco-Taxis

In Köln, Overath, Troisdorf

und Wuppertal sind die

ersten vom ADAC zertifizierten

Eco-Taxis unterwegs,

die bis zu neun Tonnen CO 2

weniger ausstoßen.

Kreissparkasse gewann

den „CityContest 2012

Die Kreissparkasse Köln belegte beim „City-Contest“,

einem jährlich in zahlreichen

deutschen Städten und Regionen stattfindenden

Bankentest, auch in diesem Jahr

den ersten Platz und wurde dafür mit dem

Siegel „Sieger Bankentest Köln“ ausgezeichnet.

Damit konnte sich die Kreissparkasse

Köln wieder als bestes Kreditinstitut gegenüber

den Wettbewerbern durchsetzen.

Die Bewertung erfolgt anhand von mehr

als 100 Einzelkriterien innerhalb der fünf

Hauptkategorien Vor- und Nachbetreuung,

Atmosphäre, Kundengerechtigkeit, Sachgerechtigkeit

und Konditionen.

Geht in den beruflichen Ruhestand: Heinz-Gerd Neu,

auch Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der

Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungs GmbH (RBW).

Zeigten sich beeindruckt von der

Klosterlandschaft Heisterbach

(v. l.): Landrat Frithjof Kühn, Peter

Wirtz, Bürgermeister der Stadt

Königswinter, Dr. Reimar Molitor,

Geschäftsführer des Region Köln/

Bonn e.V., Thomas Wallau, Vizebürgermeister

der Stadt Hennef,

Walter Wiehlpütz, ehemaliger

Regionale 2010-Beauftragter des

Rhein-Sieg-Kreises, Dieter Kesper,

Vorstand Stiftung der Cellitinnen

e.V., Pfarrer Georg Kalckert,

Geschäftsführer Stiftung Abtei

Heisterbach, und Joachem Klein,

Vorstand MARIENBORN gGmbH.

Regionale-Projekt

Klosterlandschaft

Heisterbach

jetzt abgeschlossen

Nach nur knapp vier Jahren Bauzeit wurde

das Regionale 2010-Projekt „Klosterlandschaft

Heisterbach“ abgeschlossen

und im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung

wieder an die Eigentümer

der Klosteranlage, die Stiftung

der Cellitinnen e.V., der Augustinerinnen

e.V. und die MARIENBORN gGmbH

übergeben. Landrat Kühn sagte: „Durch

die Inwertsetzung der Klosterlandschaft

werden Geschichte, Kultur und Historie

dieses bedeutsamen Ortes für die Besucherinnen

und Besucher wieder erkennbar

und erlebbar.“

Bemerkenswert sind die unübersehbaren

landschaftlichen Veränderungen

auf dem Klostergelände. Denn nicht

nur das Eingangsportal der Klosteranlage

bekam durch die Anpflanzung einer

Baumallee ein neues Gesicht, auch die

neu hergerichteten Teichanlagen „intra

und extra muros“ (also innerhalb und

außerhalb der Klosteranlage), die nun

über angelegte Wege erlebt werden,

begeisterten die Gäste.

Heinz-Gerd Neu geht in den beruflichen Ruhestand

Heinz-Gerd Neu (62), der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft für den Rheinisch-Bergischen

Kreis, geht in diesen Tagen in den verdienten Ruhestand. Der gebürtige

Bergisch Gladbacher, der inzwischen in Kürten lebt, wird am 15. November offiziell verabschiedet.

Neu – seit 1995 Hauptgeschäftsführer – fühlte sich Zeitlebens dem Handwerk

und später auch dem Einzelhandel (Geschäftsführer) verpflichtet und wurde dafür

u. a. auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der berufliche Abschied wird an

seinem politischen Engagement jedoch nichts ändern. Neu ist seit 1999 stellvertretender

Landrat und Mitglied in diversen Ausschüssen.


1. SchuKi cup charity ein voller erfolg

Benefiz-Golfer sammelten

13.000 Euro für Kinder

Rund 100 Golfer waren im August

zum 1. Schuki Cup Charity Golfturnier

auf dem Uckendorfer Clostermanns

Hof angetreten. Nun übergaben

die Initiatioren, die Unternehmer

Stephan Kitz und Manfred Schumacher

sowie Turnierleiter Michael

Walbrück den Erlös des Turniers.

Mit über 13.000 Euro Erlös darf der 1.

SchuKi Cup Charity als wahrer Erfolg

bezeichnet werden. Nicht nur zahlreiche

Sponsoren hatten das Event unterstützt.

Auch die rund hundert Turnierteilnehmer

zeigten ein großes Herz für die Kinder,

denen die Erlöse des Turniers zukommen

sollten, und gaben sich beim Kauf der Tombola-Lose

sehr spendabel. Nun konnten die

beiden Initiatoren und der Turnierleiter die

Spenden von je 4444,44 Euro an ihre Emp-

Zufriedene Gesichter

sowohl bei

den Initiatoren wie

bei den Empfängern

der Spenden in

Gesamthöhe über

13.000 Euro.

fänger übergeben: Stellvertretend für die

Kindertagesstätten der Stadt Niederkassel,

die neue Spielgeräte für U3-Kinder kaufen

wird, nahm Bürgermeister Stephan Vehreschild

die Spende entgegen. Dem Abenteuerspielplatz

in Friedrich-Wilhelms-Hütte

wird die Spende zugute kommen, die Troisdorfs

Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski

entgegen nahm. Ebenfalls 4444,44 Euro

wird Ex-Fußballprofi Matthias Scherz an

soziale Jugend-Projekte in Köln übergeben.

Rathaus Bensberg

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REGIO

Die Initiatoren Manfred Schumacher und Stephan Kitz

sowie Turnierleiter Michael Walbrück freute sich über den

großen Erfolg des 1. SchuKi Cup Charity.

Contracting

SU•kontakt 06/12

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10

REGIO

Kurz notiert

Folgende Projekte und

Flächen wurden u. a.

auf der Expo Real

in München angeboten

Stadt Leverkusen und Dormagen

Freie Flächen ab 5.000 bis 50.000 m 2 ,

optimal vor allem für die Chemie-

und chemienahe Industrie (Anbieter:

CHEMPARK Leverkusen)

• 16 ha sofort verfügbare Flächen für

Dienstleistung, Gewerbe und Industrie

(Anbieter: Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH)

Bergisch Gladbach

• 50.000 m 2 Gewerbeflächen in

verkehrsgünstiger Lage,

trotzdem im Grünen

• 4.400 m 2 am Kopf des S-Bahnhofes

in Stadtmitte

• 15.500 m 2 Wohnbaufläche im Innenstadtbereich(Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Gladbach)

• 350.000 m 2 Arbeits- und Produktionsstätten

(Anbieter: Paper Business Park)

Leichlingen

• 7.900 m 2 noch verfügbar. Gewerbepark

für produzierendes und

verarbeitendes Gewerbe sowie

Dienstleistungsgewerbe

(Anbieter: Stadtentwicklung

Leichlingen GmbH)

Gummersbach

• 210.000 m 2 für Bildung, Arbeiten,

Handel, Freizeit und Wohnen auf

dem Steinmüller-Gelände

• 120.000 m 2 für Gewerbe und

Dienstleistung im Gewerbegebiet

Windhagen West

• 300.000 m 2 für produzierendes

Gewerbe und Engineering im

Gewerbepark Sonnenberg (Anbieter

jeweils: Entwicklungsgesellschaft

Gummersbach)

Lindlar

IPK - Industriepark Klause in Lindlar,

220.000 m 2 , Flächeneinstufung GI-,

GE1- und GE2-Flächen (Wirtschaftsförderungs

GmbH)

SU•kontakt 06/12

Die Repräsentanten des Gemeinschaftsstandes auf der Immobilien-Messe Expo Real mit einer Brotdose „Der Speckgürtel

von Köln“ in den Händen, die passend zum Messe-Auftritt mit Mäusespeck gefüllt war und an interessierte Immobilien-

Entwickler und -Investoren vergeben wurde: (v. l.): Landrat Werner Stump (Rhein-Erft-Kreis), Oberbürgermeister Reinhard

Buchhorn (Stadt Leverkusen), Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke (Rhein-Berg) und Landrat Hagen Jobi (Oberberg).

Das Rheinland präsentierte in

München seine Schokoladenseite

Knapp eine Woche lang präsentierten

sich die „Immobilienhändler“ der Nation

auf der Expo-Real in München.

Auf jener Messe, auf der Städte, Länder

und Kommunen um Investoren

wetteifern. Mit dabei die Landkreise

Rhein-Erft, Rhein-Berg und Oberberg

sowie die Stadt Leverkusen.

Auf dieser 15. Internationalen Fachmesse

für Gewerbeimmobilien und

Investitionen hatten sich die vier

erstmals partnerschaftlich zusammengetan,

um unter dem Motto „Der Speckgürtel von

Köln“ die Werbetrommel für den eigenen

Standort zu rühren.

Wie alle Beteiligten später beteuerten,

sei das auch nicht ohne Resonanz geblie-

ben. Gut angekommen bei den Interessenten

sei vor allem die Angebotene, optimale

Infrastruktur mit allen Vorteilen, die auch

Köln zu bieten hat, ergänzt durch einen

hervorragenden eigenen Freizeitwert.

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderung

(RBW) präsentierte zudem ihre neue

Imagekampagne „Ihre grüne Eintrittskarte

in den Rheinisch-Bergischen Kreis“. Was

auch Landrat Dr. Tebroke zur München-

Reise verleitete: „Die Expo Real spielt eine

große Rolle für unser Standortmarketing.“

Immerhin treffen dort jährlich mehr als

20.000 Besucher auf 1.500 Aussteller, darunter

Banken, Projektentwickler, diverse

Manager und Dienstleister rund um die

Immobilie.

„Rund um Köln“ 2013 erst am 12. Mai

Der traditionsreiche Kölner Radklassiker „Rund um Köln” wird 2013 am 12. Mai stattfinden.

Darauf einigte sich das Veranstalter-Duo Artur Tabat/Alexander Donike und

der internationale Radsportverband UCI. Tabat, der im kommenden Jahr „Rund um

Köln” zum 40. Mal organisiert, verlegt „sein Rennen” somit weg vom Ostermontag auf

den alten traditionellen Termin am zweiten Maiwochenende. Gleichzeitig erfüllt der

70-Jährige mit der Terminverlegung den Wunsch der Profiteams und zahlreicher Hobbyrennfahrer,

die dann bereits zum zehnten Mal bei dem beliebten Jedermannrennen

SKODA VELODOM starten wollen. Es sollen zudem Terminkollisionen mit internationalen

Top-Rennen vermieden werden.


dirk Vögeli investiert in technik und mitarbeiter

„Modernstes Karosserie- und

Lackierzentrum Deutschlands“

In den 1970er-Jahren hat Georg

Vögeli den Karosserie- und Lackierbetrieb

„Vögeli“ in Vilich-Müldorf

aus der Taufe gehoben. Nun hat

Sohn Dirk an der Windgassenstraße

den neuen, hochmodernen Standort

eröffnet.

Rund vier Millionen Euro hat Dirk Vögeli,

Geschäftsführer, geprüfter Kfz-Schadenmanager

sowie Karosserie- und

Fahrzeugbaumeister, in den neuen Standort

an der Bonner Windgassenstraße 12 am

Ortsrand von Sankt Augustin-Hangelar in-

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vestiert. „Entstanden ist das

modernste Karosserie- und

Lackierzentrum Deutschlands“,

sagt Vögeli und erklärt:

„Alle neuesten Techniken

der Branche kommen

hier zum Einsatz oder werden von uns getestet.“

Dabei setzt der Unternehmer vollends

auf Nachhaltigkeit: Mit Photovoltaikanlage,

moderner Wärmepumpe, ausschließlich umweltverträglichen

Lacken sowie einem Reststoff-Management

will der Unternehmer

zeigen, dass energiebewusstes, nachhaltiges

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Arbeiten nicht unbedingt teurer als konventionelles

Arbeiten sein muss. Zudem will Dirk

Vögeli expandieren: Die Zahl der Mitarbeiter

soll von 22 auf bis zu 40 Mitarbeiter wachsen.

Zur Eröffnung hatte das Karosserie- und

Lackierzentrum eine anspruchsvolle Lifestyle-Messe

in seinen neuen Räumen organisiert.

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REGIO

Gute Resonanz auf die erste Bildungsmesse der Regionalagentur

Junge Talente in den Dialog bringen

Gesucht und gefunden – ganz

so einfach ist es bei der Job- und

Fachkräftesuche nicht – weder

für Unternehmer noch für junge

Arbeitssuchende. Mit einer ersten

Bildungsmesse brachte die Regionalagentur

Bonn/Rhein-Sieg beide

Seiten ins Gespräch.

Bislang war die Troisdorfer Berufs- und

Ausbildungsmesse von Stadt und

TROWISTA die regionale Plattform

für die Nachwuchs- und Fachkräftesuche

von Unternehmen. Dies setzte nun die erste

Bildungsmesse „Talente im Dialog“, der Regionalagentur

in der Rhein-Sieg-Halle fort.

Dabei will die Messe nicht als Nachfolger

vorangegangener Veranstaltungen verstanden

werden, betonte Stephan Lorenz von

der Regionalagentur. Erst im März hatte die

Agentur mit den Planungen für die Messe

begonnen und dennoch 52 Aussteller, kleine

wie mittelständische Unternehmen aus

der Region Köln-Bonn, in die Rhein-Sieg-

Halle locken können. Von den Behörden

mit Sicherheitsaufgaben wie Bundeswehr,

Bundes- und Landespolizei über Dienstleister

und Entwickler aus Industrie und der

IT-Branche bis zu Flughafen, Gesundheit

und Gastronomie reichte das Spektrum der

Aussteller, die ein gemischtes Resümee zogen:

Schwer zu finden sei guter, engagierter

und talentierter Nachwuchs, resümierte

etwa Erlebnisgastronom Christoph Kappes,

während der Nachwuchs die Vertreter mo-

SU•kontakt 06/12

derner Medienberufe belagert. Auch duale

Studiengänge technischer Berufe waren

gefragt.

Wirtschaft und

Wissenschaft

bringt die

Hochschule Bonn/

Rhein-Sieg in

den Dialog, um

Studierende auf die

Herausforderungen

von Morgen

vorzubereiten.

Der solide Mittelstand bringt Staaten

sicher durch die Wirtschaftskrise

Nicht als Hochschule der Wirtschaft,

wenngleich als eine Hochschule

für die und mit der Wirtschaft, darf

man die Hochschule Bonn/Rhein-Sieg verstehen,

sagt Präsident Prof. Dr. Harmut Ihne.

Erst der regelmäßige Dialog zwischen Wirtschaft

und Wissenschaft ermögliche es, Studiengänge

auf die mittel- und langfristigen

Anforderungen und Herausforderungen im

Berufsalltag abzustimmen. Mit regelmäßigen

Unternehmensbe-suchen pflegt der

Hochschulpräsident den Kontakt zum Mit-

Nicht nur für Jugendliche, sondern auch Berufserfahrene

war die Bildungsmesse „Talente im Dialog“

eine informative Plattform für neue Kontakte und

spannende Einblicke in Unternehmen.

telstand, der durch gut vorbereitete Fachkräfte

aus den Reihen der Hochschule später

zu profitieren weiß. Schließlich sei es der

Mittelstand, der in Europa für langfristige

wirtschaftliche Stabilität stehe, betonte Prof.

Dr. Harmut Ihne beim jüngsten Empfang

der Unternehmer zum „Präsidentendinner“

in den Räumen der Hochschule: „Studien

haben gezeigt, dass jene Länder, die einen

hohen Anteil solider mittelständischer

Unternehmen haben, besser und sicherer

durch die Wirtschaftskrise gekommen sind.“


Viele Jahrzehnte

für Versicherte

da gewesen

Gleich zwölf Mitarbeitern durfte die

AOK Rheinland/Hamburg zu besonderen

Dienstjubiläen gratulieren.

Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

feierten ihre 25jährige, fünf ihre 40jährige

und ein Mitarbeiter sogar seine 50jährige

Zugehörigkeit zur AOK Rheinland/Hamburg.

„Dies ist in der heutigen Zeit etwas

ganz Besonderes“, so Wilfried Müller, Regionaldirektor

der AOK Rheinland/Hamburg

im Rhein-Sieg-Kreis. Bundesweit hat die

AOK 7.800 Mitarbeiter, die auf eine Vielzahl

von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

in ihrem Hause zurückgreifen können.

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Wilfried Müller

(2. v. links hinten), Regional-

direktor für den Rhein-Sieg-Kreis

der AOK Rheinland/Hamburg

war Jubilar und Gratulant seiner

elf Kollegen zugleich.

„Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter dem Unternehmen

schon so lange verbunden sind, und bedanken

uns für ihren Einsatz, der hoffentlich

noch weitere Jahre bestehen bleibt“, betonte

der Regionaldirektor, der selbst sein

40-jähriges Dienstjubiläum feierte.

1972 hatte er seine Ausbildung bei der

AOK in Köln begonnen, seit Anfang April

2007 leitet er die Regionaldirektion im

Rhein-Sieg-Kreis mit Sitz in Siegburg.

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NAMEN

Dr. Franz Möller (82), Ehrenlandrat

des Rhein-Sieg-

Kreises und langjährigerBundestagsabgeordneter

a. D., hat sein

gesamtes Aktenarchiv

der Konrad-

Adenauer-Stiftung zur Archivierung und

Aufbereitung übergeben. Im Rahmen der

Übergabe betonte Möller noch einmal,

dass am Bonn-Berlin-Gesetz nicht gerüttelt

werden dürfe: „Ich kann nur sagen:

Hände weg vom Bonn-Berlin-Gesetz. Das

ist damals sorgfältig beschlossen worden

– über die Fraktionsgrenzen hinaus.

Die Regierungen Kohl, Schröder und die

erste Regierung Merkels haben sich daran

gehalten.“ Ob das auch für die jetztige

Regierung gelte, lässt Möller noch offen.

Marita Schmickler-Herriger, Leiterin

der Agentur für

Arbeit Bonn/Rhein-

Sieg, zieht eine

zufriedene Jahresbilanz

für den

Ausbildungsmarkt:

„Der Ausbildungsmarkt

der Region Bonn/Rhein-Sieg zeigt

sich stabil mit positiven Tendenzen.“ Jedem

motivierten Jugendlichen, der bei der

Berufsberatung gemeldet sei, könne man

auch den Berufseinstieg ermöglichen.

Hans-Günther Beyerstedt, Präsident

des Bundesverbandes

des

Schornsteinfegerhandwerks

mit Sitz

in Sankt Augustin,

lässt alle Schornsteinfeger

künftig

CO 2 -Neutral Autofahren. „Wir hoffen,

dass dies ein Signal auch für andere

Handwerksverbände ist.“

Prof. Dr. Christian Strassburg, ist

neuer Direktor der

Medizinischen Klinik

I des Universitätsklinikums

Bonn.

Er trat nun die

Nachfolge von Dr.

Tilman Sauerbruch

an und leitet fortan die Klinik mit rund 50

ärzten und 250 weiteren Mitarbeitern.

Strassburg will die Klinik als Kompetenzzentrum

für komplexe Erkrankungen des

Magen-Darm-Trakts sowie der Leber und

Gallenwege etablieren.

Businesscampus Bonn/Rhein-Sieg feiert zehnjähriges Bestehen

Existenzgründern Rückenwind gegeben

Der BusinessCampus Bonn/Rhein-Sieg

greift jungen Existenzgründern unter

die Arme. Neben moderner Infrastruktur

kommt dabei fundierte Expertenkompetenz

zum Tragen.

Infrastruktur, hochwertig und umfassend,

sowie den fachlichen Background in Beratung

und in den Partnernetzwerken

bietet der BusinessCampus Bonn/Rhein-

Sieg mit Hauptsitz im Haus des Handwerks

an der Grantham Allee in Sankt Augustin.

Auch zehn Jahre nach seiner Gründung

ist der BusinessCampus gefragter denn je,

sagt Dr. Udo Scheuer, Leiter des Zentrums

für Wissenschafts- und Technologietransfer

an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Gemeinsam mit Gründungsexperte Rolf

Beyer vom Rhein-Sieg-Kreis und Michael

Herzog, Fachberater für Förderfinanzierung

Eine zügige Entwicklung

hat der BusinessCampus

Bonn/Rhein-Sieg seit seiner

Gründung vor zehn

Jahren hintelegt, erklärt

Dr. Udo Scheuer, einer

der drei Geschäftsführer

des BusinessCampus.

bei der Kreissparkasse Köln, bildet Scheuer

die Geschäftsführung des BusinessCampus.

Heute zählt der Campus 63 vermietete

und mit moderner ITK-Technik ausgestattet

Büros unterschiedlicher Größen mit rund

1.800 Quadratmetern. Hinzu kommen acht

Labore sowie Besprechungs- und Konferenzräume.

Derzeit ist der Campus mit 41

Start-Ups an den Standorten in Hochschulnähe,

an der Marie-Curie-Straße in Sankt

Augustin sowie in Rheinbach zu rund 86

Prozent ausgelastet. Neben Räumen und

Technik erhalten Gründer fundierte Fachberatung,

von Formalitäten über Rechtsformen

bis hin zum Businessplan. Viele

der heutigen StartUps sind national wie

international erfolgreich. Zu berühmtesten

Kindern des Campus zählt der erfolgreiche

Smoothie-Vorreiter „True Fruits“.


Durch Stahl

schneiden wie

durch Butter –

dank Wasserkraft!

Auf das Arbeiten mit 4.000 bis 6.000

Bar Druck und einem exakt fokussierten

Wasser-Sand-Strahl hat sich die

Karodur-Wirkteller GmbH aus Troisdorf-Oberlar

spezialisiert.

Der Experte für 2D- und 3D-Wasserstrahl-Schneidanlagen

mit 15-jähriger

Erfahrung präsentierte sich

Mitte Oktober bei der Materialica, Europas

Top-Messe für Werkstoffanwendungen,

Oberflächen und Product Engineering.

Mit ihrer Spezialtechnik zählt die Karodur-

Wirkteller GmbH längst zu den führenden

Unternehmen der Branche. Dank des 0,2

bis 1,5 mm breiten Wasserstrahls sind auch

aufwändige Formen realisierbar, erklärt Geschäftsführer

Ulrich Hensellek. „So können

Verbundwerkstoffe bis zu einer Dicke von

35 cm schneiden.“ Zu den Kunden zählen

Unternehmen der Medizintechnik, die

Lebensmittel-Industrie, die Sicherheitsbranche

sowie der Maschinen- und Stahlbau.

Eine Mikrowasserschneidanlage ermöglicht

sogar präziseste Schnittbreiten von

0,2 mm mit einer Toleranz von plus-minus

0,01 mm.

Ein weiterer Zweig der Karodur-Gruppe,

die Karodur-Pressplatten GmbH, ist einer

von wenigen Herstellern, der sich auf gepresste

PVC-Platten bis 120 mm Stärke spezialisiert

hat.

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Wasserstrahlschneider ermöglicht

auch komplizierte und feinste

dreidimensionale Formen, zeigt

Geschäftsführer Ulrich Hensellek.

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Siegburg

unternehmer zu Gast im Autohaus Gerhards

Zum Frühstück die Vorab-

Premiere des neuen V40

Dem exklusiven Kreis der

eingeladenen Unternehmer

der Intergessensgemeinschaft

Wirtschaftsförderung konnte

Gastgaber Michael Auen im

Autohaus Gerhards etwas

besonders bieten.

Das Team des Gastgebers hatte

das Autohaus an der Aulgasse

für das Frühstück und die

Vorab-Premiere des neuen Volvo

V40 hergerichtet. Der V40 ist das

weltweit erste Fahrzeug mit einem

Fußgänger-Airbag: Kollidiert der Wagen

trotz seiner zahlreichen und teils

serienmäßigen Assistenz- und Sicherheitssysteme

mit einem Fußgänger,

hebt der Airbag die Motorhaube

mit einem Polster an und schützt

zugleich den Kopf des Fußgängers

vor dem Zusammenstoß mit der A-

Säule oder der Windschutzscheibe.

Entsprechend gespannt waren die

Ankündigung

Weihnachtsmarkt

Zum nunmehr 21. Mal findet vom

1. Dezember bis 23. Dezember der

Mittelalterliche Markt zur Weihnachtszeit

statt.

Unternehmer auf die Vorstellung des

Wagens, in dem auch Bürgermeister

Franz Huhn gleich einmal Platz nahm.

Zuvor gab Inhaber Michael Auen den

knapp 130 Gästen des Unternehmerfrühstücks

einen Überblick über die

Historie des 1963 gegründeten Familienbetriebes,

der 1967 zum Meisterbetrieb

mit zusätzlicher Werkstatt

wuchs und seit der Vergrößerung im

Jahr 1980 Volvo Vertragspartner ist.

Heute beschäftigt das Autohaus 14

Mitarbeiter, darunter zwei Meister,

einen Serviceberater, zwei Verkäufer

und vier Auszubildende in drei Berufen,

mit guter Perspektive, sagt Auen:

„Wir würden gerne wachsen.“

Das neue City Gate öffnet

zum Weihnachtsgeschäft

Abtei wird nun

umgebaut

In vollem Gange ist bereits der

Umbau auf dem Siegburger Michaelsberg.

Die Entkernung der

Räume hat begonnen. Zunächst

soll das Jugendgästehaus „St.

Maurus“ für ein Kloster mit sechs

Mönchen der Unbeschuhten Karmeliten

saniert werden. Später

soll für über 40 Millionen Euro

das bisherige Klostergebäude in

ein modernes Tagungsgebäude

umgebaut werden. Den entgültigen

Entwurf hierfür wird eine

Jury am 20. November finden

und im Dezember vorstellen.

Schon in wenigen

Tagen will das

Modefachgeschäft

Tom Tailor im

neuen City Gate am

unteren Markt seine

Pforten öffnen.

An die alte Kaufhalle wird sich

bei diesem Anblick bald schon

niemand mehr erinnern können: Das

City Gate am unteren Markt hat

pünktlich zum Weihnachtsgeschäft

seine Gerüste verloren. Vor einem

guten Jahr hatte der Bau im Herzen

der Innenstadt begonnen. Schon in

den kommenden Tagen will das Modegeschäft

Tom Tailor seine Türen im

neuen Wohn- und Geschäftsgebäude

öffnen. Bis zur offiziellen Eröffnung

im Frühjahr werden auch Marc O‘Polo

und Depot einziehen sowie Deichmann

von der Kaiserstraße ins City

Gate umziehen. Einziehen können

bald auch die ersten Mieter: Knapp

ein Drittel der modernen Wohnungen

in bester Stadtlage sind bereits vermietet.

Seit 60 Jahren Profi für Kraftstoffe

Anfang Oktober hat die Mundorf Mineralölhandels GmbH & Co KG ihr

60-jähriges Jubiläum gefeiert. In den 1950er Jahren hatten Christel und Walter

Mundorf das Familienunternehmen aus der Taufe gehoben, zunächst mit

einem Autoverleih in Siegburg. Über die Jahre entwickelte sich die Mundorf-

Unternehmensgruppe, deren Tankstellen-Netz mit 16 „Mundorf Tank“-Stationen

in der Region sowie zwei Betriebstankstellen am Flughafen Köln/Bonn

und drei Stationen am Nürburgring auch überregional bekannt ist.


Tagesklinik Siegburg

bezieht einen Neubau

Die Tagesklinik Siegburg wurde

1978 als erste autonome

psychiatrische Tagesklinik in

Deutschland mit einer Institutsambulanz

und 30 teilstationären

Behandlungsplätzen

gegründet.

Die Gründung der Tagesklinik

Siegburg erfolgte auf Initiative

der Rheinischen Genossenschaft des

Johanniter-Ordens und des Engagements

von Gräfin Soscha zu Eulenburg

und Dr. Albrecht von Cossel.

Hintergrund waren die Empfehlungen

der Reformkommission der Bundesregierung

(sog. Psychiatrie-Enquete,

1975) mit den Zielen einer gemeindenahen

Versorgung psychisch Kranker

und der Gleichstellung mit den

somatisch Kranken. Die Trägerschaft

übernahm zunächst die „Johanniter

Tagesklinik Siegburg e.V.“ mit Frau S.

Gräfin zu Eulenburg als Vorsitzende,

die ärztliche Leitung ging 2009 von

Dr. Wihelm Engelke auf Janna Gasparian

über. Im Jahr 2009 wurde die

Umwandlung in die Rechtsform einer

gemeinnützigen GmbH vollzogen.

Empfangs- / Portalanlagen

Schaufensteranlagen

Fassaden

Fenster & Türen

Ganzglasgeländer

Sonderkonstruktionen

Service & Dienstleistungen

Gesellschafter dieser neuen „Johanniter-Tagesklinik

der Evangelisches

Krankenhauses Bergisch Gladbach

gemeinnützige GmbH“ wurden die

Rheinische Genossenschaft des Johanniterordens

und das Evangelische

Krankenhaus Bergisch Gladbach.

Gegenwärtig werden mit 19 Vollzeitkräften

im Jahr ca. 2.000 Patienten

ambulant und 200 Patienten

teilstationär versorgt. Einen Schwerpunkt

bilden psychotherapeutische

Verfahren wie Gruppen-, Kunst-,

Ergo-, Bewegungs- und Musiktherapie.

Hervorzuheben sind die Zentrierung

auf alltägliche Begegnung im

therapeutischen Milieu und die enge

Verzahnung von ambulanten und klinischen

Behandlungsangeboten.

Am 15. Oktober 2012 wurde ein

Neubau in der Mühlengrabenstrasse

feierlich eröffnet. Das neue Gebäude

umfasst auf 3 Etagen insgesamt ca.

900 qm Nutzfläche. Im Erdgeschoss

befindet sich neben dem Verwaltungsbereich

die Institutsambulanz.

In der mittleren Etage sind die milieutherapeutischen

Angebote und

Gruppenräume zentriert, im oberen

Bereich befinden sich Räume für spezielle

Gruppen- und Einzeltherapien.

Gestalterisches Merkmal durch das

Architektenbüro Zimmer, Neuwied ist

die ästhetische Offenheit und Transparenz.

Die therapeutische Funktion

eines Übergangsraums der teilstationären

Behandlung zwischen privater

LOKALES

Von links: Frau Haase-Mühlbauer, stellvertretende Bürgermeisterin Siegburg, Herr Dr. Wilhelm

Engelke, Geschäftsführer, Janna Gasparian, Chefärztin.

Wohnung und klinischer Institution

soll dabei unterstützt werden.

Kontakt:

Tagesklinik Siegburg

Mühlengrabenstraße 2

53721 Siegburg

Tel. 02241-17350

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Troisdorf

Mehr Frauen und

weniger Männer

Mit 39.085 ist die

Zahl der in Troisdorf

lebenden Frauen

höher als die der

Männer (37.807). Das gab die Stadt

Troisdorf in einem Einblick in ihre Statistiken

nun bekannt. Insgesamt sei

die Zahl der Troisdorfer seit Ende Juni

2012 leicht gesunken: Ein Minus von

124 Einwohnern - mitgezählt wurden

auch Personen mit Zweitwohnsitz -

ließ die Zahl leicht auf 76.892 sinken.

Damit bleibt Troisdorf einwohnerstärkste

Stadt im Kreis, vor Bornheim,

Sankt Augustin und Hennef.

Das „Spiel des Jahres 2012

kommt aus Troisdorf-Spich:

Queen Games heißt das

Unternehmen von Gründer,

Geschäftsführer und Spieleliebhaber

Rajive Gupta.

Mit „Alhambra“ hatte Queen

Games bereits 2003 die Titel

„Spiel des Jahres“ und „Deutscher

Spielepreis“ erhalten. 2010 war es

„Fresko“, das ebenfalls den Deutschen

Spielepreis erhielt. Zahlreiche

weitere Spiele waren in den Zwischenjahren

für die Auszeichnungen

nominiert. Nun hat Gupta sein gutes

Gespür für Spieletrends bewiesen:

toom pflegt erneuerten heuserweg-Kreisel

Eine richtig runde Sache

Ein wichtiger Knotenpunkt

ist der Kreisverkehr zwischen

Heuserweg, Niederkasseler

und Langbaurgh-Straße, der

in den vergangenen Monaten

erneuert worden war. Nun ist

der Kreisel zudem auch noch

ansehnlich geworden.

Zum renommierten Titel

gratulierte Bürgermeister

Klaus-Werner Jablonski,

dem Queen Games-Geschäftsführer

Rajive Gupta

gleich die Regeln des

Erfolgsspiels erklärte.

Erfolgreicher Troisdorfer

Unternehmer baut Königreiche

„Kingdom Builder“ heißt das neue

Strategiespiel, das nun erneut den Titel

„Spiel des Jahres“ nach Troisdorf-

Spich holte. Drei Jahres hatte die

Entwicklung gedauert, Konzept und

Idee stammten vom Spieleautoren

Donald x. Vaccerino aus Amerika. Im

Spiel baut jeder Spieler sein kleines

Königreich, handelt mit Rohstoffen,

errichtet Siedlungen und spekuliert

mit Immobilien.

Jährlich veröffentlicht der Spieleverlag

zwischen 20 und 25 Spiele –

und damit nur eine kleine Auswahl

von vielen hundert Einsendungen an

Vorschlägen.

Ermöglicht hat dies der benachbarte

Toom-Baumarkt, der offiziell

die Patenschaft für den Kreisverkehr

übernommen hat. Bereits im vergangenen

Jahr hatte der Baumarkt

mit der Troisdorfer Wirtschaftsförderungsgesellschaft

TROWISTA das

Projekt „Kreisel-Verschönerung“ in

Angriff genommen. Nun präsentierte

Gärtner Kay Schlich, Wernher

Böhm aus der Gartenberatung

des Marktes, Marktleiterin

Sandra Geidies, Vizebürgermeister

Manfred Catrin und

Monika Brock, Regional-

Verkaufsleitung, präsentierten

den Kreisel.

Toom-Marktleiterin Sandra Geidies

und Vizebürgermeister Manfred

Catrin gemeinsam mit Gärtner Kay

Schlich und Werner Böhm von der

Gartenbetreuung des Marktes die

Ergebnisse. Das Beispiel könnte Schule

machen, hofft Wirtschaftsförderer

Jürgen Sturm: Elf weitere Kreisel zählt

die Stadt.

Dank Innovationen in der Krise

den Umsatz weiter gesteigert

Reifenhäuser – der Name ist nicht

nur in Troisdorf bekannt. Die Reifenhäusergruppe,

1911 als Huf- und

Wagenschmiedbetrieb gegründet, ist

der größte Extrusionsanlagenbauer

weltweit und verfügt heute über das

ebenfalls weltweit größte Technologiezentrum

für Extrusionsanlagen.

Einen spannenden Überblick über

die Unternehmensgruppe und ihre

Töchter bot Klaus Reifenhäuser beim

jüngsten Unternehmerfrühstück der

TROWISTA. Von der Forschung über

die Konzeption bis zum Bau eigener

Maschinen und Bauteile reicht das

Portfolio der international führenden

Kunststoff-Extrusionsspezialisten.

Den Auftragsknick in der Krise

2008/2009 hatte man im Unternehmen

gespürt, aber für Innovationen

sinnvoll nutzen können. Damit gelang

Reifenhäuser nur ein Jahr später das

Come Back mit dickem Umsatzplus

zu Vorkrisenzeiten. Die Strategie ging

auf, sagte Klaus Reifenhäuser: „Um

weiter erfolgreich zu sein, müssen wir

Technologieführer sein und wollen

zudem weltmarktführer bleiben.“


Niederkassel

1. unternehmerfrühstück bei MOBAu Klein

Stadtmarketing e.V. bringt

Unternehmer ins Gespräch

Unternehmerfrühstücke haben

sich als beliebte Networking-

Plattform bewährt.

In Niederkassel hatte der Verein

Stadtmarketing nun zum 1. Unternehmerfrühstück

eingeladen.

MOBAU Klein öffnete dazu seine

Pforten und gab einen Blick

hinter die Kulissen preis. Zunächst

empfing der Vorsitzende des Vereins,

Ralf Müller, die Unternehmer sowie

Vertreter der Kreissparkasse Köln und

der VR-Bank Rhein-Sieg. Die Entwicklungen

von Dienstleistung und

Gewerbe in der Stadt hatte derweil

Bürgermeister Stephan Vehreschild

zusammengefasst. Lichtblicke gebe

es etwa beim Stadtsäckel: Den Niederkasseler

Unternehmen geht es

derzeit gut, was sich an steigenden

Gewerbesteuereinnahmen messen

lässt, die den klammen Haushalt etwas

besser als befürchtet dastehen

lassen. Ums Geld und die anstehenden

Veränderungen im einheitlichen

Zahlungsverkehr im Euro-Raum ging

es beim anschließenden Vortrag der

beiden Banken: Single Euro Payments

Area, kurz SEPA, heißt das neue Re-

LOKALES

Umzug der Büros bis Mitte Dezember

Der Um- und Anbau des Niederkasseler

Rathauses ist Ende Oktober abgeschlossen

worden. Bis Mitte Dezember

ziehen nun alle im Stadtgebiet

verteilten Fachbereiche wieder unter

ein gemeinsames Dach. Dies soll die

gelwerk, das Zahlungen national wie

international vereinheitlichen und einfacher

machen soll. Ein SEPA-Baustein

ist IBAN, die internationale Bank-

Account Nummer, die – mit Übergangsfrist

bis 2016 – ab 2014 die

bisherigen Kontodaten ablösen wird.

Schon jetzt laufen in Niederkassel

die Vorbereitungen für das Gewerbeforum

am 6. und 7. April 2013: Nachdem

die Zahl der beteiligten Unternehmen

mit Sitz in Niederkassel gesunken

war, bemüht sich der Stadtmarketing-

Verein nun um mehr Aussteller aus

den eigenen Reihen. Der Erfolg vorangegangener

Gewerbeforen spricht

für sich: Rund 33 Prozent der 105

teilnehmenden Unternehmen im Jahr

2011 verbuchte Vertragsabschlüsse

vor Ort. Mehr Informationen unter

www.stadtmarketing-niederkassel.de

Wege im Haus verkürzen und Prozesse

effizienter machen. Dabei war

der Umbau nicht nur schneller, sondern

mit 3,5 Millionen statt erwarteten

3,66 Millionen Euro günstiger

als geplant.

Wünsche erfüllen

Im Foyer des Rathauses haben Kinder

aus sozial benachteiligten Familien

ihre kleinen Geschenkwünsche zu

Papier gebracht. Bürger und Unternehmen

haben die Möglichkeit, diese

Wünsche bis zum 6. Dezember zu

erfüllen und im Rathaus abzugeben,

wo die Geschenke später verpackt

und übergeben werden.

BBV-Domke räumt

Existenzgründern

Sonderrabatte ein

Soziale und unternehmerische

Verantwortung beweist das Niederkasseler

Unternehmen BBV-

Domke. Der 1995 gegründete

Fachhändler des täglichen Bürobedarfs

beliefert mehr als 15.000

kleine und große Unternehmen

mit Büroartikeln und ist zudem

auf Frankier- und Versandtechnik

spezialisiert.

Nun will BBV-Domke jungen Unternehmen

und Existenzgründern

beim Start stärker unter die Arme

greifen: Unternehmen, deren

Gründung nicht länger als zwölf

Monate zurückliegt, erhalten

pauschal fünf Prozent Rabatt, unabhängig

von Menge, Wert oder

Anzahl der Bestellungen. „Neben

Kreativität und Tatendrang brauchen

Gründer eine strukturierte

Planung und vor allem finanzielle

Hilfe,“ erklärt dazu Wolfgang R.

Domke: „Da die staatliche Förderung

in den vergangenen Jahren

deutlich reduziert wurde, wollen

wir einen Beitrag leisten, um

Existenzgründer gezielt zu unterstützen.“

II. Hand

auf über 6.000m²

VITRA, KNOLL, THONET

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LOKALES

königswinter

Bad Honnef

Aus zwei mach eins – das

plant Oliver Coppeneur,

Inhaber der Confiserie Coppeneur

et Compagnon auf dem

Dachsberg in Bad Honnef. Nun

konnte er das gewünschte

Grundstück im Gewerbepark

an der A3 erwerben – und

damit seinen Standort auch

langfristig sichern.

Derzeit arbeiten beim Hersteller

edler Schokoladenträume und

Pralinen für anspruchsvolle Kunden

im In- und Ausland die Mitarbeiter im

Akkord. „Das Weihnachtsgeschäft ist

jedes Jahr eine spannende Herausforderung“,

sagt Coppeneur. „Da muss

man mehr als nur hundert Prozent

geben.“ Seine Manufaktur ist derzeit

die einzige, die ihre Schokolade von

der Bohne an selbst herstellt. Diese

Leidenschaft für Schokolade und all

jene kulinarischen Träume, die sich

aus ihr zaubern lassen, wissen nicht

nur Top-Adressen aus Hotel und

Gastronomie in ganz Deutschland zu

schätzen. Nun konnte der Unternehmer

die Weichen stellen, die es ihm

ermöglichen, seinen Standort in Bad

Honnef langfristig zu sichern: Vom Tal

und dem zweiten Standort in Rheinbreitbach

in Rheinland-Pfalz wird der

gelernte Konditormeister auf den

Dachsberg nahe der A 3 ziehen, wo

er nach monatelangem Ringen und

Verhandlungen mit einer Investorengruppe

ein knapp 15.900 Quadratmeter

großes Grundstück erwerben

konnte. Rund 5.000 Quadratmeter

sind für die Manufaktur und Büros geplant,

die übrige Fläche als Reserve.

Denn seit Jahren wächst und gedeiht

sein Unternehmen, das heute bereits

SU•kontakt 06/12

Petersberg: Privatisierungsverfahren gestoppt

Kleiner als erhofft war das glaubwürdige Interesse der Investoren am ehemaligen

Bundesgästehaus auf dem Petersberg. Nach nunmehr vier erfolglosen

Anläufen, das Gebäude einem neuen Besitzer zuzuführen, stoppte die zuständige

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das laufende Privatisierungsverfahren.

Seit 1997 war dies der nunmehr vierte Verkaufsversuch der geschichtsträchtigen

Immobilie oberhalb von Königswinter.

Confiserie Coppeneur et Compagnon baut gläserne Schokomanufaktur

Edel-Chocolatier bleibt Bad Honnef treu

knapp 100 Mitarbeiter zählt. Mit

dem neuen Standort will Coppeneur

nicht nur langfristig seinen Standort

Handarbeit und Perfektion aus Leidenschaft

haben die Schokoladen und

Pralinen „Made in Bad Honnef“ auch

international bekannt gemacht.

in Bad Honnef sichern, sondern die

kulinarische Welt feinster Schokolade

in einer „gläsernen Manufaktur“

Erstmals unter neuer Regie

Martini-Markt

bleibt beliebt

Unabhängig von der politischen

Debatte zur Bad Honnefer Geschäftswelt

hat der traditionelle

Martini-Markt am letzten Oktoberwochenende

auch in diesem

Jahr für den erwarteten großen

Besucherandrang gesorgt. Der

langjährige Veranstalter Michael

Schuch hatte sich nach dem

letzten Martini-Markt von der

Einzelhändlergemeinschaft

Centrum e.V. getrennt. Mit ihm

waren viele Markthändler nach

Linz gegangen, wo er in diesem

Jahr sein Martini-Markt-Konzept

fortsetzte. In Bad Honnef richtete

der Centrum e.V. den Markt

selbstständig aus. Mit Erfolg:

Der Markt war größer als in den

Vorjahren und dabei auch noch

bestens besucht. Die Planungen

für 2013 haben bereits begonnen.

mit Schoko-Kino und Event-Räumen

erlebbar machen. Der Umzug

ist für das Frühjahr 2014 geplant.

Winzer mit Qualität der Trauben zufrieden

Auf die Weine des Jahres 2012 dürfen

Weinliebhaber gespannt sein. „Die

Qualität der Trauben ist gut, wir sind

sehr zufrieden“, zieht Winzer Felix Pieper

aus Königswinter Bilanz. „Die Mengen

waren bei den Sorten ganz unterschiedlich,

gerade die früh reifenden

Sorten haben durch die Temperaturen

gelitten. Und dann waren da noch die

Wildschweine.“ Letztere haben in die-

sem Jahr besonders viel gewütet, sagt

der Jungwinzer des Familienweingut

Piepers. Wer die Qualität der Siebengebirgsweine

testen will, dem legt

er die „Offene Weinverkostung“ ans

Herz: Am Freitag, 23.11. von 18 bis 22

Uhr, sowie am Samstag, 24.11. von 16

bis 22 Uhr, im „Jesuiter Hof“, Hauptstraße

458, in Königswinter, kommen

Weinliebhaber auf ihre Kosten.


lohmar

Metallbau Thiesen

hat den TOP-Azubi

Zum nunmehr zweiten Mal hat die Bürgerstiftung

Lohmar den „TOP-Azubi“ ausgezeichnet. Orhan

Polat heißt der nun ausgezeichnete Azubi bei

Metallbau Thiesen am Auelsweg. Seine Kollegen

arbeiten gerne mit ihm zusammen. Viel Lob erhält

der angehenden Metallbauer für sein angenehmes

Auftreten und seinen Fleiß. Auch in der

Berufsschule überzeugt er mit guten Leistungen.

Als Anerkennung überreichte die Bürgerstiftung

eine Urkunde und einen Zuschuss von 500 Euro.

Neue Agger-Brücke

nach Kreuznaaf

kommt im Jahr 2013

Eine moderne Rundbogenbrücke

aus Holz und Stahl soll

die marode Aggerbrücke bei

Kreuznaaf ersetzen. Das bisherige

Bauwerk war im Frühjahr bei Kontrollen

der Statik aufgefallen. Zu

marode war das Innenleben der

Betonrinne, deren Alter auf knapp

hundert Jahre geschätzt wird.

Weil sich zudem der Schwerlastverkehr

nicht an die Durchfahrtsbeschränkungen

hielt, musste die

Stadt die Brücke für den gesamten

Autoverkehr sperren. Nach

Überlegungen zu Art und Bauweise

einer Nachfolgebrücke votierte

• Catering • Dekoration

• Flying Buffet • Fingerfood

• Showkochen • Equipment

Christoph Kappes

Die Erlebnisgastronomie

Bitzer Weg 7 • 53797 Lohmar

Tel. 0 22 47 / 75 93 75

Fax 0 22 47 / 75 92 92

der Stadtentwicklungsausschuss

für die effizienteste Lösung, eine

Rundbogenbrücke aus der Feder

des Ingenieurbüros Miebach. Das

Lohmarer Büro, im Brückenbau

deutschlandweit gefragt, hatte

bereits den überzeugenden Entwurf

für die neue Aggerbrücke an

der Schiffahrter Straße erstellt.

Rund 400.000 Euro soll das neue

Bauwerk bei Kreuznaaf mit einer

Spannweite von 50 Metern und

ohne die bisherigen Stützpfeiler

in der Agger-Aue kosten – Abriss

und Entsorgung der alten Brücke

noch nicht eingerechnet.

LOKALES

Auch zukünftig soll das Bauwerk

nicht für Fahrzeuge mit

einem Gewicht von mehr als 12

Tonnen befahrbar sein.

Sollten keine Widersprüche

am Entwurf der Brücke seitens

Rhein-Sieg-Kreis und Umweltbehörden

geben, könnte der Bau im

vierten Quartal des Jahres 2013

beginnen.

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LOKALES

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Sankt augustin

tacke-Areal: Erste Mietverträge unterzeichnet

Detailplanung noch offen

Schandfleck – dieses Wort

fiel bei den Diskussionen zur

Zukunft der Tacke-Ruine im

Zentrum des Öfteren. Pläne

werden bereits viele geschmiedet

– nun scheint sich tatsächlich

etwas zu tun.

Ohne Frage, die Ruine steht auf

einem Filetgrundstück im Herzen

der Stadt. An der Ecke Bonner Straße /

Südstraße, direkt an der wichtigen

Verkehrsachse Köln-Siegburg und in

der Nähe des womöglich bald entstehenden

neuen Zentrums der Stadt,

hatten schon viele Investoren ihr Interesse

bekundet.

Einen großen Schritt weiter ist

die Kölner IMMOGA GmbH & Co.

KG. Bereits im September seien erste

Mietverträge unterzeichnet worden,

teilte der Investor mit. Seine Pläne

sind konkret, wie er im Zentrumsausschuss

des Rates deutlich machte:

Nach dem Abriss der Ruine erfolgt

der Wandel zu einem attraktiven

Standort: Ein „Vier-Buchstaben-

Discounter“ mit 800 Quadratmetern

Verkaufsfläche ist eingeplant, darüber

ein knapp 2.000 Quadratmeter

großes Fitnessstudio einer „regional

etablierten und hochwertigen Kette“.

An der zur Kreuzung gewandten

Grundstücksecke wird ein Gebäude

mit 1.240 Quadratmetern Fläche für

eine Bank sowie weiteren 500 Quadratmetern

für Büros gebaut. Am

anderen Ende, Richtung Busbahnhof,

soll zudem ein vierstöckiges Pflegeheim

entstehen, das von einer Parkgarage

unterkellert wird. Offen sind

noch Detailfragen, wie der Verkehr

das Grundstück am besten und ohne

Gefährdung von Radfahrern und Fußgängern

entlang der Bonner Straße

befahren und verlassen kann.

Schrott-Limousinen für guten Zweck verkauft

Ordentlich Leistung und viel

stabiles Blech, das haben die

schweren Limousinen, die Monique

Broschek, Inhaberin der MB-Trainingsagentur,

für ihre Fahrertrainings

braucht. Die Agentur bietet Fahrerund

Sicherheitstrainings für Pkw, Lkw

und Spezialfahrzeuge sowie professionelle

Ausbildungen für Fahrer/Behörden

und Personenschutz sowie für

Stuntfahrer, die national wie international

zum Einsatz kommen, an. Bei

Autohändler Markus Niemann, regelmäßig

im TV bei Sport 1 zu sehen,

„Waschwerk“ in Betrieb

infach sauber – das ist Motto

„Eund Versprechen zugleich“, sagt

Stephan H. Kölker. Der Hennefer Unternehmer

mit langjähriger Erfahrung

in der Automobilbranche hat das

„Waschwerk“ entwickelt und nun

eröffnet.

In puncto Autowäsche will Stephan

H. Kölker in der Region neue

Maßstäbe setzen. Mit einer aufwendigen

biologische Wasseraufbereitung,

die Brauchwasser zu Reinwasser

mit EU-Badewasserqualität filtert,

einer modernen Photovoltaik-Anlage

auf dem Dach sowie energiesparender

LED-Beleuchtung setzt das

Autowaschcenter „Waschwerk“ an

der Max-Planck-Straße 6 im Gewerbegebiet

Einsteinstraße auf Nachhaltigkeit.

Neben einer 36 Meter langen

kaufte die Agentur zwei 5er BMW,

die zuvor von Rennprofi Tim Schrick

und Smudo von den Fantastischen

Vier für eine TV-Produktion gefahren,

ramponiert und anschließend signiert

Stephan H. Kölker hat das

„Waschwerk“ konzipiert und in

Sankt Augustin-Menden eröffnet.

Waschstraße der neuesten Generation,

der eine manuelle und zweistufige

Vorwäsche mit Schmutzlösern

und Hochdruck vorangeht, bietet

das Waschwerk auch die typischen

SB-Boxen. Hinzu kommen eine Hochleistungs-Staubsaugeranlage

sowie

Automaten zur Trocken- und Nassreinigung

von Fußmatten.

TV-Star Ralf Richter

unterstützte Autoverkäufer

Markus Niemann aus

dem Ruhrgebiet bei der

Übergabe der Spende an

die Kinderklinik. Spontan

stockte er die Spende

um 500 Euro aus eigener

Tasche auf.

worden waren. Den Erlös des Verkaufs

der beiden Schrott-BMW in

Höhe von 2.000 Euro übergab der

Autohändler nun dem Förderverein

der Kinderklinik Sankt Augustin.


Hennef

Projekte im Stadtgebiet gedeihen gut

„Leerstand“ ist

derzeit in Hennef

ein Fremdwort

Mit einer erweiterten Vorstandssitzung

hat die Werbegemeinschaft

Hennef gemeinsam

mit Bürgermeister Klaus

Pipke ihre Mitglieder auf den

Stand der Planungen in Hennef

gebracht.

Dabei zog der Bürgermeister zur

Entwicklung des Geschäftslebens

in der Innenstadt eine gute

Bilanz: „Wir haben derzeit mit einer

Ausnahme keine Leerstände. Im Gegenteil,

wir bräuchten angesichts der

Anfragen sogar noch mehr Platz.“

Bei Irmgard Graef, der Vorsitzenden

der Werbegemeinschaft, stieß

Pipke damit auf offene Ohren. „Chic

wäre sicherlich, wenn wir mehr Flächen

hätten, die wir gewerblich

nutzen könnten. Insbesondere die

Erdgeschossflächen sind derzeit nicht

alle so genutzt, wie sich die Werbe-

gemeinschaft das wünschen würde“,

sagt Graef. Groß seien derzeit auch

die Erwartungen auf das Projekt „Ladestraße“.

Wie berichtet soll hier in

Bahnhofsnähe ein Fachmarktzentrum

mit einem großen Saturn sowie weiteren

Parkplätzen entstehen. Im Frühjahr

ist Baubeginn.

Passend zum Weihnachtsgeschäft,

so der Wunsch, könnte das

Gebäude fertiggestellt werden. Der

Markt soll noch mehr Menschen

aus der Nachbarschaft nach Hennef

locken.

Im Bistro der Citymetzgerei Naust war die

Werbegemeinschaft zu Gast.

LOKALES

Stadtfest auch dieses Jahr ein Renner

Auch in diesem Jahr pilgerten knapp 100.000 Besucher zum Hennefer

Stadtfest. Die für den Verkehr gesperrte Frankfurter Straße wurde

zur Fest- und Erlebnismeile. Bereits kurz nach dem Fassanstich mit

anschließendem Rundgang der Organisatoren vorbei an den 220

Ständen füllten sich die Straßen mit Besuchern, die zwei Tage volles

Programm erlebten.

Kreissparkasse fördert Jugend:

training mit den

Profis vom FC

Im Rahmen des Jugendförderprogramms

100pro hat die Kreissparkasse

Köln erneut Fußballprofis

für ein Nachwuchstraining

gewinnen können. Dieses mal

gaben Lena Nuding und Nadja

Pfeiffer, Torhüterin und Innenverteidigerin

der Frauenmannschaft

des 1. FC Köln, in Hennef ein Gastspiel.

Die Profis des Zweitligisten

trainierten trotz laufender Saison

die D-Juniorinnen des Gesamtschul-Sportvereins

Hennef 2000

e.V. Peter Schaffrath, Bezirksdirektor

der Kreissparkasse Köln

in Hennef, übergab dem Nachwuchs

ein gerahmtes Gruppenfoto

vom besonderen Training.

Dank Förderung

bald endlich

schnelles Internet

Mit bis zu 50 Mbit/s sollen die Ortsteile

Westerhausen, Kurscheid, Kurenbach

und Hofen sowie der Ortsteil

Pleiserhohn im Stadtgebiet von

Königswinter mit schnellem Internet

angebunden werden. Möglich macht

dies ein neues Förderprogramm von

EU, Bund und dem Land NRW. Im

Rahmen eines gemeinsamen Förderantrags

mit der Stadt Königswinter,

an deren Telefonnetz die genannten

Hennefer Ortschaften angeschlossen

sind, gelang der Zuschlag zum Ausbau:

Innerhalb eines Jahres werden

die dort verbauten Ortsverteiler durch

die Deutsche Telekom ans Glasfasernetz

angeschlossen. Mit dem Abschluss

der Arbeiten werden dann

insgesamt 96 Prozent der Hennefer

Haushalte Zugang zu einem hochwertigen,

schnellen und leitungsgebundenen

Internetzugang haben.

CONET: Spenden

statt Give-aways

Statt in Give-aways, Kalender oder

andere Geschenke investiert die CO-

NET-Group alljährlich in soziale Projekte.

So auch in diesem Jahr: Mit insgesamt

16.000 Euro unterstützt die

Hennefer Software- und IT-Schmiede

sechs gemeinnützige Einrichtungen.

Neben der Hennefer Tafel und dem

„Tischlein-deck-dich“ Niederkassel

wurden auch der Kinderschutzbund,

die integrative KiTa „Bröler Waldmäuse“,

die Förderschule St. Ansgar

und der ökumenische Diakonieverein

Ruppichteroth für einen barrierefreien

Umbau bedacht.

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LOKALES

Neunkirchen

Seelscheid

SU•kontakt 06/12

much

ruppichteroth

Wahnbachtalsperre:

Moderne Bänke

für Sonnenhang

Der Borkenkäfer hatte einen

Fichtenhain am Hang zwischen

der Talsperre und Gut Umschoß

befallen. Vor zwei Jahren waren

die Bäume gefällt und durch

Laubbäume ersetzt worden.

Seither erfreute sich der darüber

liegende Hang großer Beliebtheit

bei Wanderern. Auch Norbert

Eckschlag, Geschäftsführer des

Wahnbachtalsperrenverbandes,

war vom neuen Panorama begeistert.

Nun bauten die Auszubildenden

des Verbandes zehn

geschwungene Sitzbänke, die

derzeit rund um die Talsperre

montiert werden.

Antworten auf

häufige Fragen

leichter finden

Die Gemeindewerke Ruppichteroth

haben ihren Internetauftritt sowie ihr

Logo komplett neu gestaltet. Unter

Gemeindewerke-Ruppichteroth.de

hat der Energie- und Wasserversorger

sowie Abwasserentsorger ein neues

Internetportal, bei dem Kunden noch

einfacherer und schneller die Antworten

zu häufigen Fragen finden sollen.

Zudem enthält die Seite aktuelle Informationen,

etwa zu Sanierungen und

Neubauten von Leitungen und Kanälen.

huwil-Pläne überarbeitet

Fassade und

Shed-Dächer

könnten bleiben

Außer Frage steht, dass mit der

Entwicklung der Huwil-Brache

auch bauliche Veränderungen

einhergehen werden. Die

Shed-Dächer und die darunterliegenden

Fassaden könnten

nun auf Initiative der Bürger

erhalten bleiben.

Der Investor, die Schoofs Immobilien

Invest x GmbH & Co KG

in Kevelaer, hat die Überarbeitung

seiner ersten Baupläne angekündigt.

Ursprünglich sollte das gesamte Gelände

eingeebnet werden. Anders als

das Fachwerkgebäude zur Brölstraße,

dessen Gebälk in schlechtem Zustand

ist und nicht dem Denkmalschutz unterliege,

könnten die alten Hallen mit

ihren gestuften Shed-Dächern nach

jüngsten Plänen erhalten werden –

ein Wunsch sowohl der Bürger als

auch der Fraktionen im Gemeinderat.

Eine Facebookgruppe „Rettet die

Shed-Dächer von Ruppichteroth“ hat

bereits über tausend Mitglieder. Dass

dies mit den Plänen des Investors

vereinbar ist, zeigt ein erster Entwurf

der Architekten Christian und Anja

Brauner vom Büro Brauner+Brauner

in Winterscheid, die im Auftrag der

Grünen alternative Bebauungspläne

entwickelt haben.

Ende November will der Investor

nun seine überarbeiteten Pläne für

den Einzelhandels- und Gewerbestandort

präsentieren. Edeka, der Discounter

Penny, der Modediscounter

Kik sowie der Drogeriemarkt Rossmann

haben bereits im August ihre

Mietverträge unterzeichnet.

Englischlehrer hat 30 Jahre Berufserfahrung in Suchmaschine gepackt

Mit zwei Klicks zur perfekten Sprachreise

Sprachreisen sind nicht nur bei

Schülern sehr beliebt. Auch

Erwachsene, Fachkräfte und

sogar ganze Familien nutzen

Sprachreisen zur Verbesserung

ihrer Fremdsprachenkenntnisse.

Mit Linguport.de wird

die Suche im Dschungel der

Angebote nun zum Kinderspiel.

Über 30 Jahre lang hatte Gymnasiallehrer

Wolfgang Eilmes aus

Ruppichteroth, ehemaliger Lehrer des

Homburgischen Gymnasium Nümbrecht,

Auslands- und Sprachreisen

mit Schülern durchgeführt oder Eltern

vor Sprachreisen ihrer Kinder beraten.

Während dieser Zeit hatte Eilmes

vergeblich auf die Entwicklung einer

zentralen Informationsquelle gehofft,

die dem wachsenden Interesse von

Eltern und Schülern an Sprachreisen

mit Informationen begegnet.

Eigentlich wäre der Bedarf hierfür

seit Jahren gegeben, denn alljährlich

reisen rund 160.000 Deutsche für

Sprachreisen ins Ausland, schätzt der

Fachverband Deutscher Sprachreiseveranstalter

FDSV.

Nun, zum Ende seiner aktiven

Lehrerzeit, hat Eilmes aus der Not

eine Tugend gemacht: Gemeinsam

mit einem professionellen Programmierer

entwickelte der Lehrer die

in Deutschland einzigartige Suchmaschine

für Sprachreisen aller Art.

Linguport.de heißt das Onlineportal,

dessen Bedienung denkbar einfach

ist: In der Expresssuche führen bereits

zwei Klicks zum Ziel, die Auswahl der

Reiseart sowie der Klick auf „Detailbeschreibung“.

Noch genauer lässt

sich die Suche mit der 4-Klick-Standardsuche

eingrenzen: Wunschsprache

und Land auswählen, Program-

Made in

Ruppichteroth:

Mit dem Sprachreiseportal

Linguport.de

gibt Lehrer

Wolfgang Eilmes

seine Berufserfahrung

weiter.

mart – etwa ob Businesssprachkurs

oder Sprach- und Sportcamp – auswählen,

bestätigen, fertig. Über eine

verfeinerte Suche lassen sich Ort und

Region, Dauer der Anreise, der Anreisemonat

wie auch die Anreiseart

leicht eingrenzen.

Das Angebot wächst stetig, zählte

schon kurz nach Einführung über

3.000 Sprachreisen, darunter auch

Multisprachenjahre, Praktika, Freiwilligenaufenthalte

oder Au Pair-Reisen.

Neben der Suchfunktion enthält das

Portal Tipps zur Vorbereitung wie

Sprachtests zur Feststellung des eigenen

Sprachniveaus.


Windeck

eitorf

Bis zu 50 MBit/s oder noch mehr ab Mitte 2013

NetCologne und RWE

bringen das Turbo-Internet

Schnelles Internet im ländlichen

Raum - für Windeck ist

diese Zukunftsvision ab Mitte

2013 Realität. Dank der Kooperation

der RWE Deutschland

AG und der NetCologne GmbH

erhält Windeck nun eine der

schnellsten Internet- Anbindungen

der Region.

FttC, Fibre to the Curb (Glasfaser bis

zum Kabelverzweiger) heißt die

Technik, mit der NetCologne in vielen

Regionen mit eigenem Netzausbau

oder in Kooperationen schnelles

Weco-Cup: „Ein absolutes Premium-Event für Eitorf und Umgebung“

Als DTB-Ranglistenturnier bot der

„WECO Cup by BMW Hakvoort 2012

mit Unterstützung des Tennisclubs BR

Eitorf anspruchsvollen Spitzensport

im oberen Siegtal. „Die Veranstaltung

ist ein absolutes Premium-Event für

Internet zu den Menschen bringt. In

Windeck nutzt NetCologne dazu die

unterirdischen Leerrohre der RWE.

Mit Druckluft werden moderne Glasfaserkabel

in den Leerrohren verlegt,

die das schnelle Internet mit bis zu

50 MBit/s – später könnten es sogar

noch mehr werden – zu rund 7.000

Haushalten und 650 Gewerbetreibenden

im Ländchen bringen. „Unsere

Kooperation ist mustergültig für

den dringend benötigten Breitbandausbau

in Windeck: Leistungsfähige

Produkte über ein Glasfasernetz sind

Steuerberatungsgesellschaft Schmitz+Partner hat

ihren dritten Standort in Windeck eröffnet

Neu in der Region und noch

näher am Mandanten

Mit sechs Partnern und 40 fachlichen

Mitarbeitern ist Schmitz+Partner

eine der größeren überregionalen

Steuerberatungskanzleien im Rechtsrheinischen.

Nach Bergisch Gladbach

und Bensberg ist Windeck der neue,

dritte Standort der renommierten

Kanzlei. Steuerberater Uwe Happ ist

damit näher zu seinen Mandanten gerückt

– und zu seiner Heimat.

Vom Büro in Bensberg und persönlichen

Terminen vor Ort hatte der

Windecker Steuerberater Uwe Happ

seit zehn Jahren Mandanten in der

Region Rhein-Sieg, bis an die obere

Sieg, Oberberg und bis in den Westerwald

betreut. Im kernsanierten

alten Bahnhofsgebäude in Windeck-

Schladern fand die Steuerberatungsgesellschaft

Schmitz+Partner nun die

geeignete Immobilie, um noch näher

bei ihren Mandanten sein zu können.

Die Kanzlei, zu der auch eine eigene

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gehört, hat sich neben der Steuerberatung

auf betriebswirtschaftliche

Beratungen von Unternehmen aller

Eitorf und Umgebung. Wir wollen

das Turnier weiter ausbauen und

auch im nächsten Jahr unterstützen.

Wer gesehen hat, wie das Turnier

von den Zuschauern und dem Verein

angenommen worden ist, muss ein-

ein zunehmend starker Standortfaktor

für Städte und Gemeinden hier

in der Region,“ betonte NetCologne-

Geschäftsführer Dr. Hans Konle. Informationen

und Vormerkungen für die

neuen Anschlussmöglichkeiten gibt

Diplom-Kaufmann und

Steuerberater Uwe Happ hat

mit sechs Mitarbeitern zum

3. September die modernen

Büroräume in Windeck-

Schladern bezogen.

Größen – von der Unternehmensgründung

über

die Umstrukturierung bis

hin zur Sanierung – spezialisiert. „Der

Standort liegt ideal und ist bestens

erreichbar. „Zugleich bringen wir unsere

Erfahrung, unsere Netzwerke zu

Partnern und unsere Fachkompetenz

noch näher zu den Mandanten in der

Region,“ erklärt Happ: „Durch unsere

Größe, fachliche Spezialisierung und

Persönliche Beratung nah bei den Mandanten, das ist eine der Stärken der

Steuerberatungsgesellschaft Schmitz+Partner, die nun auch in Windeck vertreten ist.

LOKALES

fach begeistert sein“ zieht Thomas

Schreiber, Geschäftsführer der WECO

Pyrotechnik GmbH eine zufriedene

Bilanz, die auch Markus Fielenbach

von BMW Hakvoort uneingeschränkt

teilte.

es ab sofort im

Internet unter

www.netcologne.de/windeck

oder telefonisch unter 0221/

2222-5984.

unser Portfolio an Beratern und Mandanten

bilden wir ein großes Spektrum

ab, das vom Handwerker über

mittelständische Unternehmen aller

Branchen und Rechtsformen bis hin

zu Privatpersonen reicht. „Wichtig ist

uns ein gutes persönliches Verhältnis

zum Mandanten, und zwar sowohl

auf Unternehmer- wie auch auf Mitarbeiterebene.“

Das ermöglicht uns,

ihn fortlaufend und vorausschauend

zu beraten.“ Möglich machen das

nicht nur die regelmäßig in- und

extern fortgebildeten Mitarbeiter,

sondern auch gute Netzwerke zu Juristen,

Banken sowie Steuerkanzleien

im Ausland.

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LOKALES

Bonn

Mit „Lehrstoffe“ setzte BonnSoir hochkarätige Fachkräfte-Reihe fort

Gutes Betriebsklima als wichtiges Pfand

Mit dem Motto „Lehrstoffe“

hat das Mittelstandsnetzwerk

BonnSoir seine hochkarätige

Veranstaltungsreihe rund um

das Thema Fachkräfte fortgesetzt.

„Mitarbeiter entwickeln

und an das Unternehmen

binden“ lautete das Thema des

Abends.

Auf dem Podium begrüßte Moderator

und Journalist Dr. Frank

Überall Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut

für Beschäftigung und Employability

IBE in Ludwigshafen sowie Alfons

Am Zehnhoff-Söns, Geschäftsführer

der Am Zehnhoff-Söns GmbH, die auf

Logistik spezialisiert und mit 51 Prozent

am Bonner Hafen-Betreiber „Bonner

Hafenbetriebe GmbH“ beteiligt ist.

In einem Impulsvortrag näherte

sich Prof. Dr. Jutta Rump auf unterschiedlichen

Wegen dem Thema

Fachkräfte und dem steigenden Bedarf

an solchen. „Die Demographie

ist dabei nur die halbe Wahrheit“,

betonte die Betriebswirtin, denn

das bedeute nur, dass der Bestand

an möglichen Fachkräften geringer

werde. Vielmehr sei der Mangel der

ökonomischen Situation geschuldet:

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Das erfolgreiche 40plus-Netzwerk feierte sein 10-Jähriges

Zehn Jahre ist es nun her, dass Kristiane

von dem Bussche (Start up Consulting

Ltd, Bonn) das Netzwerk 40plus

ins Leben rief. Heute erfreut sich das

Unternehmernetzwerk eines breiten

Spektrums an Unternehmern aus allen

In einer globalisierten Welt steige der

Bedarf an Fachkräften zunehmend,

um nicht an Innovationsfähigkeit einzubüßen,

sagte Rump. „Man hat nur

dann die Nase vorn, wenn man sehr,

sehr produktiv ist.“ Die Innovationsfähigkeit

hänge wiederum von Wissen

und Kompetenz der Mitarbeiter, der

Fachkräfte ab, die nun begehrtes

Gut werden. Die Professorin ist überzeugt:

„Den generellen Mangel werden

wir nie haben. Den haben wir nur

in bestimmten Berufen, Branchen und

Regionen.“ Chancen haben Unternehmen

demnach, wenn sie für den

Nachwuchs, der seinen Wert längst

erkannt habe, attraktiv bleiben. Ein

gutes Betriebsklima, öfter mal neue

Aufgaben und Herausforderungen

sowie eine gute Balance zwischen Arbeit

und privaten Lebensumständen

könnten Mitarbeiter auch langfristig

an Unternehmen binden.

Branchen, die bei den regelmäßigen

Treffen spannende Impulse erfahren

und neue Kontakte knüpfen. Im Forum

der Deutschen Telekom in Beuel feierte

40plus nun den runden Geburtstag

mit über 200 Gästen. Bereits am 21.

Im Anschluss an die anregende Fachkräfte-

Diskussion verwöhnte Erlebnisgastronom

Christoph Kappes die Gäste des

BonnSoir-Abends in der Kommende Schloss

Ramersdorf.

November findet das nächste Netzwerktreffen

im Kunstmuseum Bonn

statt. Die Veranstaltung ist bereits

Ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht

mehr möglich. Informationen zum

Netzwerk unter www.40plus-bonn.de

Kein uN Klima-

Fonds in Bonn

In die Feierlichkeiten zum Tag

der Vereinten Nationen auf dem

Bonner Marktplatz platzte die

Meldung wie eine Bombe: Statt

Bonn hat die südkoreanische

Stadt Songdo den Zuschlag zum

Grünen Klimafonds der Vereinten

Nationen erhalten. Bereits heute

ist Bonn Sitz des UN-Klimasekretariats.

Mit dem Zuschlag zum

Grünen Klimafonds, der Schwellenländern

beim umwelt- und

klimabewussten Wachstum mit

jährlich 77 Milliarden Euro hilft,

hätte Bonn seinen UN-Standort

auf über 1.000 Mitarbeiter ausgebaut.

2. treff des Bündnisses für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg

Bedarf in Gesundheitsbranche ist groß

Zum nunmehr zweiten Mal hat das

Bündnis für Fachkräfte der Regionalagentur

Bonn/Rhein-Sieg zum

Frühstückstreffen eingeladen. In den

Räumen der Weiterbildungsgesellschaft

der IHK empfingen Moderator

Peter Helbig und Jürgen Hindenberg,

Geschäftsführer des Bereiches Ausund

Weiterbildung in der IHK Bonn/

Rhein-Sieg 35 Unternehmer aus der

Region. „Momentan merken wir im

Bereich der Kammer noch keinen

Fachkräftemangel mit Ausnahme der

Gesundheitsbranche – dort tut es

bereits weh“, brachte Jürgen Hindenberg

die aktuelle Lage auf den Punkt.

Heiko Oberlies, zuständig in

der IHK für die Branchen Informationstechnologien

und Gesundheit,

sowie Eva Eichenberg von der IHK-

Schnittstelle zwischen Wirtschaft und

Wissenschaft, gaben Einblicke, wie

die Region dem Fachkräftebedarf

begegnet.


Neue A-Klasse bei der RKG in Bonn

Neuem Automobil-Star

gebührenden Empfang bereitet

Mit Spannung haben auch die

Mercedes-Fans in Bonn die

Premiere der neuen A-Klasse

erwartet. Bei RKG, der Rheinischen

Kraftwagen Gesellschaft,

wurde das Fahrzeug

mit einer großen Feier zum

Verkaufsstart vorgestellt.

So groß das Areal am RKG-

Stammhaus an der Bornheimer

Straße auch ist, viel kleiner hätte es

kaum sein dürfen, um den unzähligen

Gästen der Premierenfeier Platz zu

bieten. Denn die neue A-Klasse, die

RKG gleich mit mehreren Exemplaren

aller Ausstattungslinien vorstellte,

stieß auch in Bonn auf ein riesiges

Interesse.

Im Mercedes Benz-Traditionshaus,

dass bereits 1928 Vertragspartner

der damaligen Daimler-Benz AG wurde,

präsentierte sich der neue automobile

Star des Stuttgarter Autobauers

von seiner besten Seite: Ob mit

sportiver Handschrift von Brabus und

im Autohaus Bonn, einer Tochter der

RKG-Gruppe, mit hochwertigen Details

noch sportlicher veredelt, ob als

Geschäftswagen mit umfangreichem

Business-Paket oder als agiler wie

sparsamer Kompaker für Multimedia-

Fans – „mit der neuen A-Klasse trifft

Mercedes Benz den Nerv der Zeit“,

bringt es Dr. Franz Rottländer, Geschäftsführer

bei RKG, auf den Punkt.

Und das beschert der Traditionsmarke

trotz schwächelnder Automobilbranche

in Europa kräftigen

Rückenwind. Allein von der Premiere

im Juni bis Ende Oktober verbuchte

der Stuttgarter

Autobauer 70.000

Bestellungen. Nicht

nur in Rastatt und

Kecskemét in Ungarn,

sondern nun

auch zusätzlich in

Finnland rollt das

kompakte Erfolgsmodell

derzeit vom Band. Europaweit

sei die Belegschaft um knapp 500

Vollzeitkräfte unbefristet aufgestockt

worden. Neben der anstehenden

Überholung des B-Modells plant

LOKALES

Eleganz und Sportlichkeit

sowie Fahrspaß und Wirtschaftlichkeit

– die A-Klasse

vereint dies in einem Modell.

Bei der Rheinischen Kraftwagen

Gesellschaft RKG wurde

das Fahrzeug im September

vorgestellt. Der riesige und

erwartete Andrang blieb

nicht aus.

Überzeugt von den Qualitäten

und dem Potenzial der neuen

A-Klasse ist RKG-Geschäftsführer

Dr. Franz Rottländer.

Mercedes Benz derzeit, die A-Klasse zu

einer kompletten Modell-Familie auszubauen.

Eine schnittige Stufenhecklimousine

wurde als „Erlkönig“ bereits

bei Testfahrten auf Island gesichtet.

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LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

Der Airport Köln/Bonn macht

Gewinn in schwierigen Zeiten

Der Köln/Bonn Airport

rechnet im laufenden

Geschäftsjahr mit

einem Gewinn von

3 Millionen Euro.

„Angesichts schwierigerRahmenbedingungen

im deutschen

Luftverkehrsmarkt

sind wir mit diesem

Ergebnis zufrieden“,

sagt der Vorsitzende

der Geschäftsführung

der Flughafen

Köln/Bonn GmbH,

Michael Garvens.

Angebotsreduzierungen infolge

der Luftverkehrssteuer dämpfen

deutschlandweit das Wachstum im

Passagierverkehr, im innerdeutschen

Verkehr sind die Fluggastzahlen sogar

rückläufig. „Bei der Luftfracht ist Köln/

Bonn einer der wenigen Flughäfen in

Deutschland, die ein Plus verzeichnen“,

so der Flughafen-Chef.

Die Passagierzahlen für das Gesamtjahr

2012 werden um 3 Prozent

auf 9,3 Millionen Fluggäste sinken.

Ursächlich dafür ist die Reduzierung

des Sitzplatzangebotes der am Köln/

SU•kontakt 06/12

Bonn Airport operierenden Airlines.

„Unsere Kunden leiden stark unter

der wettbewerbsverzerrenden

Luftverkehrssteuer“, erläutert Garvens.

Vor allem auf innerdeutschen

Strecken seien die Passagierzahlen

stark rückläufig, weil die Steuer bei

Hin-und Rückflug gleich zweimal anfällt.

Allein im zweiten Quartal 2012

beläuft sich das Minus im innerdeutschen

Luftverkehr auf fast 3 Prozent.

Ohnehin führe der hohe Kerosinpreis

zu eklatanten Kostensteigerungen,

erklärt Garvens. Kaum eine Airline

schreibe noch Gewinne.

Der Kostendruck führe dazu, dass

Fluggesellschaften Strecken streichen

oder Umstrukturierungen vornehmen.

So werde beispielsweise bei der Lufthansa

der Europa-Verkehr neu geordnet.

Lufthansa und Germanwings

wollen dezentrale Europaverbindungen

nicht mehr parallel bedienen.

So stellt Germanwings ab Herbst die

Strecke von Köln/Bonn nach München

ein. „Trotz der Ansiedlung von

sechs neuen Airlines können wir

einen Passagierrückgang in diesem

Jahr nicht vermeiden“, so Garvens.

Der Frachtverkehr entwickelt

sich im Gesamtjahr 2012 mit einem

moderaten Plus von 1 Prozent auf

750.000 Tonnen vergleichsweise erfreulich.

Der Flughafen erreicht damit

Germanwings bleibt in Köln/Bonn

Die direkten Europaverkehre der Lufthansa, die alle innerdeutschen und

europäischen Verbindungen außerhalb der Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt

und München umfassen, werden zum 1. Januar 2013 kommerziell

und organisatorisch mit Germanwings in einer Gesellschaft zusammengeführt.

Die Gesellschaft wird ihren Sitz in Köln haben. Darüber hinaus

werden die Flugzeuge der Eurowings GmbH im Auftrag der neuen Gesellschaft

fliegen, sodass insgesamt rund 90 Flugzeuge den Direktverkehr in

Deutschland und Europa abdecken.

Auch ein Gewinn

des Flughafens:

Germanwings

bleibt in Köln/Bonn.

Immerhin drohte die

Abwanderung nach

München oder Berlin.

Der Region bleiben

Arbeitsplätze und

Bequemlichkeiten

erhalten.

einen Rekordwert. Denn deutschlandweit

sank das Aufkommen im ersten

Halbjahr 2012 um 4,5 Prozent. In

Europa ist Köln/Bonn einer der wenigen

großen Frachtflughäfen, die sich

über ein Plus freuen können.

Das Ergebnis hat sich in den ersten

neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr

halbiert und liegt bei 4,3 Millionen

Euro. Auch das Ergebnis der operativen

Geschäftstätigkeit, EBITDA,

für die ersten drei Quartale beträgt

mit 47,7 Millionen Euro 11 Prozent

weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auch der hohe Tarifabschluss wirke

sich mit einem Aufwand von 5,3

Millionen Euro auf das Ergebnis aus.

Stabil auf hohem Niveau liegen

die Erlöse aus dem Non-Aviation-

Geschäft, also Parken, Gastronomie

und Shops. Sie haben sich seit 2002

verdoppelt und werden am Ende des

Jahres auf 83,9 Millionen Euro steigen.

Ihr Anteil am Gesamtumsatz

liegt bei 32 Prozent.

Die Flughafengesellschaft erwartet

einen Gewinn von 3 Millionen

Euro für das laufende Geschäftsjahr

– nach 10 Millionen Euro im letzten

Jahr.


AuS DER NAChBARSChAFt

Bergisch Gladbach

intensiv, innovativ

GISCH GLADBACH

Der Stadtentwicklungsbetrieb

Bergisch Bergisch Gladbach – – AöR (SEB) (SEB)

BERGISCH GLADBACH

• Wir sind Ansprechpartner für

Unternehmer, Einzelhändler und Investoren,

• wir entwickeln Wohnbauflächen, Gewerbeflächen Stadtentwicklungsbetrieb

und wichtige Schlüsselgrundstücke in der Stadt, Bergisch Gladbach – AöR

• wir unterstützen

die heimische Wirtschaft

in allen Fragen und bei allen Problemen,

Bernd Martmann

Vorstand Stadtentwicklungsbetrieb

• wir fördern

den örtlichen Tourismus.

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Barbara Hauschild

Leiterin Grundstückswirtschaft

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Martin Westermann

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Leiter Wirtschaftsförderung und Tourismus

Telefon 0 22 02 / 14 14 24

www.seb-gl.de

LOKALES

In Oberberg stiegen die Preise für

Waldflächen zum Teil um 30 %

Der Oberbergische Kreis

registrierte in den vergangenen

Monaten einen rückläufigen

Grundstückshandel. Bis

Ende September wurden 16 %

weniger Kauffälle beobachtet

das bedeutet einen Rückgang

im Geldumsatz von 18 %.

Neben diesem Rückgang

zeigt sich jedoch aktuell bei den

Ein- und Zweifamilienhäusern

und bei den Eigentumswohnungen

eine insgesamt stabile

Preissituation. Anders sieht es

bei den Grundstücken der Landund

Forstwirtschaft aus.

Während der Durchschnittswert

für landwirtschaftlich

genutzte Flächen um 5 Cent

unter dem jetzigen Bodenrichtwert

von 1,20 Euro/m2 liegt,

steigen die Preise von Waldflächen

deutlich, teilweise um

bis zu 30 % an. So liegt der

Durchschnittspreis von Nadelwald

zurzeit bei 1,40 Euro/m 2

(2011 = 1,05 Euro/m 2 ). Beim

Mischwald stieg der Preis um

rd. 17 % auf 1,10 Euro/m 2 (0,95

Euro/m 2 ). Selbst der Preis für

Kahlschlagflächen (Flächen

ohne Aufwuchs) kletterte von

0,35 Euro/m 2 auf 0,45 Euro/m 2 .

Hintergrund dürfte die erhöhte

Nachfrage nach nachwachsenden

Rohstoffen der Energiewirtschaft

sein. Es waren jedoch

nicht vermehrt Gewerbetreibende,

die als Käufer auftraten,

sondern wie in den Vorjahren

auch zu 80 % Privatpersonen.

Sicherlich ist in einigen Fällen

auch die Suche nach währungsunabhängigen,langfristigen

Kapitalanlagen kaufentscheidend.

Die Preise für freistehende

Ein- und Zweifamilienhäuser

(Grundstücksgrößen zwischen

350 und 800 m 2 ) liegen bei

durchschnittlich 149.000 Euro

(+5 %). Je nach Baujahr, Lage,

Ausstattung und Beschaffenheit

wird natürlich unterschiedlich

viel gezahlt. Doppelhaushälften

liegen mit 141.000 Euro auf dem

Vorjahresniveau. Erwartungen

des Gutachterausschusses, dass

auf Grund des niedrigen Zinsniveaus

bei der Baufinanzierung

eine noch stärkere Nachfrage

nach Immobilien zu verzeichnen

sei, haben sich nicht bestätigt.

GL_SEB_Anzeige_190x130.indd 1 07.09.12 SU•kontakt 14:53 06/12

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LOKALES

Da wird Bergisch Gladbach

zum attraktivem Messeplatz

Auch wenn Bergisch Gladbach

keine Messestadt ist – wer die

inzwischen 17. Bautage auf dem

Konrad-Adenauer-Platz vor dem

Rathaus besucht hat, muss einfach

denken: Kompliment, toll,

was die Kreisstadt hier geleistet

hat.

Auf über 5.000 qm Messefläche

herrschte ein Gedränge wie

sonst nur in der Koelnmesse. Und die

Autokennzeichen auf den überfüllten

Parkplätzen ließen erkennen, wie sich

der Bekanntheitsgrad dieser Bautage

bereits überregional ausgebreitet hat.

Und die Aussteller waren zufrieden.

Viele waren zum ersten Mal dabei,

angelockt vom neuen Management,

das jung und dynamisch einen gesunden

Mix gefunden hatte, Neues

und Bewährtes zusammenzuführen

und so für einen Spannungsbogen

zu sorgen, der einfach gut ankam.

Die Themen Grundstücke, Finanzierung,

Massiv- und Fertighäuser,

SU•kontakt 06/12

ökologisches Bauen, Energie, Fenster,

Türen, Treppen, und Innenausstattung

fanden ihre Interessenten.

Was wiederum dem Veranstalter

runter ging wie Öl. Chef-Organisator

Jörg Fehta von der Veranstalter-Firma

„Blickfang“ (Firmenchef: Patrick Esser)

strahlend: „Wir sind einfach happy.“Er

hatte von der Qualität der Kundengespräche

gehört und von der beachtlichen

Zahl von Geschäftsabschlüssen.

Kein Wunder, dass der Manager

spontan verkündete: „Wir gehen mit

frohem Mut in die nächsten Jahre.“

Das bedeutet u. a.: Die Bautage

2013 werden leicht vorgezogen und

finden schon am 12. und 13. Oktober

statt. Gut möglich, dass neben dem

Bergischen Löwen auch die Villa Zanders

in das neue Programm mit eingebunden

wird. Und: Schon am 28.

und 29. April gibt es Bautage auch in

Bonn. Das Unternehmen „Blickfang“,

das sich im Messewesen auskennt,

expandiert.


Public Relation

ENERGIE

SERVICE

Mit Energiedienstleistungen eigene Ressourcen

schonen und Kostenvorteile erzielen

Der vernünftige und effiziente

Umgang mit Energie ist ein entscheidender

Faktor beim Schutz von

Ressourcen und Klima. Die Rhein-

Energie AG fühlt sich als Energiedienstleister

der Umwelt verpflichtet

und fördert darum auch den

Einsatz erneuerbarer Energien.

Die RheinEnergie zählt zu den großen

regionalen Energie- und Trinkwasserversorgern

in Deutschland.

Sie trägt Verantwortung für rund 2,5 Millionen

Menschen, Industrie, Handel und

Gewerbe bei der Versorgung mit Energie

und Trinkwasser in der rheinischen Region.

Dabei greift sie auf das Know-how und die

insgesamt 135-jährigen Erfahrungen ihrer

Vorläufergesellschaften zurück.

Vor rund 20 Jahren gründete die Rhein-

Energie einen eigenen Bereich, der sich

ausschließlich auf Energiedienstleistungen

und Contracting konzentriert. Heute trägt

dieser Bereich den Namen RheinEnergie

Contracting.

Unter Contracting versteht man die

Übertragung eigener energiespezifischer

Aufgaben an ein Dienstleistungsunternehmen.

So übernimmt die RheinEnergie

Contracting beispielsweise Planung, Finanzierung,

Errichtung und Betrieb von Energie-

erzeugungsanlagen, liefert Konzepte und

Lösungen, die dem spezifischen Kundenbedarf

exakt entsprechen.

Dabei setzt die RheinEnergie Contracting

konsequent auf effiziente und umwelt-

schonende Wärmeerzeugung. Um jederzeit

eine hohe Versorgungssicherheit garantieren

zu können, betreut ein Service-Team die

Anlagen – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im

Jahr. Außerdem übernimmt die RheinEnergie

Contracting während der Vertragslaufzeit

die komplette Instandhaltung sowie die

kundenspezifische Heizkostenabrechnung.

Im Gewerbe-, Dienstleistungs-, Immobilien-

und Gesundheitssektor bietet die

RheinEnergie Contracting ein weites Spektrum

an Energiedienstleistungen; darunter

Ingenieurleistungen, Energiemanagement,

Mobile Wärme und Energieeffizienzberatung.

Inzwischen versorgt die RheinEnergie

Contracting mehr als 390 Heizwerke mit

Energiedienstleistungen.

Auch im Bereich der klimaschonenden

Wärmeversorgung aus regenerativen Energien

hält die RheinEnergie Contracting

zahlreiche Lösungen bereit, die optimale

Ergebnisse im Rahmen des Erneuerbare-

Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG

01.01.2009) versprechen: Beispielsweise

wird das evangelische Krankenhaus in Bergisch

Gladbach durch den Energiedienstleister

mit Wärme- und Strom aus einem

Biomethan Blockheizkraftwerk (BHKW)

versorgt. Für das Kölner Eis- und Schwimmstadion

im Lentpark liefert die RheinEnergie

Contracting Wärme, Strom und Kälte

gemäß eines in Zusammenarbeit mit dem

Projektteam „Erneuerbare Energien – Bio-

und Solarenergie“ der RheinEnergie entwickelten

intelligenten Energiekonzepts.

Durch die Aufnahme des Gebäudes in ihr

GreenBuilding-Programm Ende 2010, hat

die Europäische Kommission dem innovativen

Konzept Rechnung getragen.

Ein weiteres, überregionales Vorzeigeprojekt

befindet sich im Ostseebad Damp.

Dort werden nicht nur die Kliniken sondern

zusätzlich die zum Komplex gehörenden

Wohnheime, Hotels, Ferienhäuser sowie

eine Wäscherei und ein Hallenbad mit Wärme

und Strom durch die RheinEnergie Contracting

beliefert.

Die individuell abgestimmten Contracting-Lösungen

bieten den Kunden zahlreiche

Vorteile: Die Unternehmen binden

weniger Personal für die Haustechnik und

können sich stärker auf ihr Kerngeschäft

konzentrieren. Der Einsatz jeweils innovativer

Technik schont nicht nur das Klima,

sondern senkt auch die Energiekosten.

Sprechen Sie uns an: Gemeinsam finden

wir die richtige Lösung für Ihr Objekt oder

Unternehmen!

Kontakt

RheinEnergie Contracting

0221 178-4040

energiedienstleistungen@rheinenergie.com

www.rheinenergie-contracting.de

SU•kontakt 06/12

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32

SERVICE LANDWIRtSChAFt

SU•kontakt 06/12

„Wir konnten trotz

der Wetterkapriolen in

diesem Jahr eine ordentliche

Getreide- und

Rapsernte einfahren.“

Zu dieser Einschätzung

kam Joachim Rukwied,

Präsident des Deutschen

Bauernverbandes, bei

der Bekanntgabe der

Ernteergebnisse des

Jahres 2012 in Berlin.

Der Bauernverband spricht

von einer „ordentlichen

Getreide- und Rapsernte“

Der Verbandspräsident resümierte:

„Die deutschen Bauern konnten

43,8 Millionen Tonnen Getreide

ernten. Das sind knapp 2 Millionen Tonnen

mehr als im Vorjahr." Auch in der EU werde

mit etwa 279 Millionen Tonnen eine Getreideernte

erwartet, die im Mittel der Vorjahre

liegt, erklärte Rukwied. Damit trage die

stabile deutsche und europäische Ernte zur

Entspannung auf den Getreidemärkten bei:

„Die Versorgung ist bei uns gesichert.“

Wegen der wechselhaften Witterungsbedingungen

seien die Ergebnisse regional

aber sehr unterschiedlich, erläuterte Rukwied.

Nicht nur die Ackerbauern, auch die

Obst- und Gemüsebauern, Hopfenpflanzer

und Winzer hätten mit starken Frösten im

Winter, trockenen Verhältnissen im Frühjahr

und Starkregen zu ungünstigen Zeitpunkten

zu kämpfen gehabt.

Mit einem Blick auf die knappere Versorgung

der internationalen Märkte sagte Rukwied,

dass er damit rechne, dass die unmittelbaren

Folgen der global kleineren Ernte

zunächst einmal sinkende Lagerbestände

und feste Preise bei den wichtigsten Agrarrohstoffen

sein werden. Keinesfalls bedeute

dies aber drohenden Hunger auf der Welt.

Die Lage unterscheide sich deutlich von der

im Jahr 2007, weil z. B. beim Reis mit einer

guten Ernte gerechnet wird und die Läger

weltweit gefüllt seien.

Zu den Preisen, die die Bauern derzeit

für ihre Produkte erzielen, sagte Rukwied:

„Das sind ordentliche Preise, und die brauchen

wir.” Nur so könnten die Bauern gestiegene

Preise für Energie- und andere Betriebsmittel

sowie die Kosten der Neuansaat

für die kommende Ernte auffangen. Von

den Preishöchstständen der 1970er-Jahre

sei man aber weit entfernt. Schwierig sei

die Situation für die Tierhalter, die höhere

Einkaufspreise für Energie und Futtermittel

zu tragen hätten, erläuterte Rukwied. Nun

wäre es notwendig, die höheren Kosten der

Tierhalter an die nachgelagerten Stufen und

letztlich an die Verbraucher weiterzugeben.

Aber der Marktdruck des Lebensmittelhandels

auf die Ernährungsindustrie und weiter

zurück auf die Landwirte sei enorm. Längerfristig

könnten die Tierhalter diesen Mehraufwand

aber nicht allein tragen.

Zur Entwicklung der Lebensmittelpreise

erklärte Rukwied, dass diese nicht durch

die Decke gehen würden. Nahrungsmittel

waren bisher inflationshemmend und werden

sich jetzt im Rahmen der allgemeinen

Inflation bewegen. „Nahrungsmittel sind in

Deutschland immer noch sehr preiswert. Ein

Weizenmischbrot kostet 1,94 Euro (1.000 g),

ein Stück Butter 0,75 Euro (Deutsche Markenbutter,

250 g), ein Liter Milch 0,53 Euro

(3,5 Prozent Fett). Für einen Liter Milch muss

ein Arbeitnehmer heute nur noch 3 Minuten

arbeiten“, stellte Rukwied fest.

Mit Verweis auf die Dürre in den USA

und die damit verbundene Diskussion um

die Spekulation mit Agrarrohstoffen und

Nahrungsmitteln machte Rukwied deutlich,

dass die Bauern in den weltweit offenen

und schwankenden Märkten eine Preisabsicherung

brauchen.

„Mit den Terminbörsen haben wir die

Möglichkeit, einen Preis für den Verkauf

von Weizen im nächsten Jahr zu sichern.

Wir wollen mit den Warenterminbörsen auf

sehr volatil gewordenen Märkten mehr Planungssicherheit

für unsere Betriebe.”


LOKALES

Das Auge denkt mit …

fb Visuelle Kommunikation gibt der Botschaft die passende Dimension

Zeig doch mal die Bilder – ein paar Tage

dauerte es schon bis man Großfotos betrachten

konnte. Dass Vorfreude ganz

selbstverständlich zum vordigitalen Leben

gehörte, daran erinnern sich Heiko

Bitter und Hans-Günther Aubel, das Inhaber-Duo

von fb Visuelle Kommunikation,

gut. Stand das Kürzel im Firmennamen

doch für „Foto Bitter“ und macht auf die

Vergangenheit des fast 50 Jahre existierenden

Unternehmens aufmerksam.

Heute realisieren die gelernten Fotografen

mit modernster Digitaltechnik ungewöhnliche

und anspruchsvolle Werbebotschaften

im Bereich Großformatdruck

und Displaysysteme.

Historisch ist bei fb Visuelle Kommunikation

nur das Ambiente der ehemaligen

Witzheller Brennerei

Die innovativen Kommunikationsprofis

gelten bei den Kunden aus Industrie und

Wirtschaft als zuverlässiger Lieferant, die

auch enge Termine einhalten… Bitter

und Aubel sehen den gesamten Prozess

– von der Idee bis zum Druck oder Display.

Besonders auf die erste Phase der

persönlichen Beratung sowie transparenten

Konzeption legen sie viel Wert.

„Wir schöpfen aus einem enorm großen

Erfahrungsreichtum und haben uns wohl

in der Vergangenheit immer zum richtigen

Zeitpunkt gefragt: Sind wir noch

zeitgemäß aufgestellt? War das nicht der

Fall, haben wir investiert. In Technologie

und Wissen.“ stellt Heiko Bitter, kaufmännischer

Geschäftsführer bei fb Visuelle

Kommunikation, fest. Hans-Günther Aubel,

technischer Leiter, ergänzt: „Kommunikation

ist ein Geschäft, das sich schnell

wandelt. Geblieben ist der persönliche

Kontakt zum Kunden und das Wissen

wie gute Werbung funktioniert.“

Kleines Team mit großer Wirkung

Auf 500 m 2 Betriebsfläche stellt fb Visuelle

Kommunikation einiges auf die Beine

für Messen, Ausstellungen und Präsentationen

oder den Außenbereich. Mit zwei

Maschinen – die neueste produziert bis

zu 2,60 Meter Breite, verwendet umweltfreundliche,

wasserbasierende Latextinte

ohne Lösungsmittel und die andere auf

1,50 Meter Breite mit wasserbasierender

Pigmenttinte – werden ganz unterschiedliche

Materialien bedruckt: Posterpapier,

hochwertiges Bilderdruckpapier,

Bannermaterial, Textilien, Künstlerleinen

oder sogar Aquarellpapier. Alles gestochen

scharf und dauerhaft sichtbar, da

UV-beständig. Oberflächenveredelung

und das Kaschieren auf verschiedene

Trägermaterialien z.B. Kapa, Dibond, Aluminium

oder Plexi sind selbstverständlich

auch im Programm. Hinzu kommt ein

vielfältiges Sortiment mobiler Messesys-

teme, wie Rollups, Popups, Theken und

Prospektständer, die ganz dem Corporate

Identity folgend bedruckt werden.

Übergroße Packungen für einen Pharmahersteller

mit den ungewöhnlichen

Maßen 2 Meter Breite, 1,50 Meter Höhe

und 0,50 Meter in der Tiefe gehören

zwar nicht zum Alltagsgeschäft, machen

aber Spaß. „Wir haben das gut überlegt,

eine Lösung gefunden und es hat funktioniert.

Das sah schon klasse aus …“ erinnert

sich das Team fast beiläufig. Und

nicht nur bei solch kniffeligen Aufgaben

überzeugt das Unternehmen stets mit

bester Qualität.

Auch bei anderen Projekten, zum Beispiel

anlässlich der Leverkusener Kunstnacht

zeigen sie großes Engagement. Da wandelt

sich die Druckerei zur Kunstgalerie

und ergänzt das sympathische Bild.

fb Visuelle Kommunikation Gmbh

Altenberger Straße 147

51381 Leverkusen

Telefon 02171 - 500 860

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SERVICE LIFEStyLE

SU•kontakt 06/12

Welche Stadt bietet die

höchste Lebensqualität?

Wo sind die Bürgerinnen

und Bürger mit Flair und

Atmosphäre, Arbeit und

Ausbildung, Einkaufen

und Shoppen oder auch

Umwelt und Sauberkeit

am zufriedensten?

Laut Umfrage hat Düsseldorf

die beste Lebensqualität

in ganz Deutschland

Die Analysegesellschaft Service-

Value hat die Lebensqualität

in den 15 größten Städten

Deutschlands aus Sicht der

Einwohner auf den Prüfstand

stellen lassen. Testsieger ist Düsseldorf, vor

München. In fünf Qualitätsdimensionen

liegt aber auch Berlin ganz vorne.

Dies zeigt die aktuelle Bürgerbefragung

„Lebensqualität in Deutschlands Großstädten

2012“. Dabei wurden über 2.000 Einwohner

der fünfzehn größten Städte zu 19

Qualitätsdimensionen befragt und zugleich

die Bürgerbindung erhoben.

Am zufriedensten sind die Bewohner

von Großstädten derzeit mit den Qualitätsdimensionen

Essen und Trinken sowie Einkaufen

und Shoppen. Dagegen zeigt sich

in den Bereichen Auto und Verkehr sowie

Umwelt und Sauberkeit die höchste Unzufriedenheit.

Auf die einzelnen Großstädte

Schummi trägt schon am linken arm ein Vermögen

In Berlin hat Formel-I-Rekord-Weltmeister Michael Schumacher das neueste Produkt seiner vielfältigen Merchandising-Artikel

präsentiert: Eine Armbanduhr des luxuriösen Schweizer Uhrenherstellers Audemars Piquet. Der Preis

des „Royal Oak Offshore Chronographen“ blieb ungenannt. Uhren des Anbieters (siehe Modell) kosten aber schon

gebraucht zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Spitzenerzeugnisse liegen indess weit über 200.000 Euro.

bezogen ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens,

Düsseldorf, nicht nur in

fünf Qualitätsdimensionen ganz vorne (Arbeit

und Ausbildung, Leben und Wohnen,

Schulen und Bildung, Essen und Trinken,

Flair und Atmosphäre), sondern auch in Bezug

auf die Lebensqualität insgesamt Spitzenreiter.

Auf Platz zwei folgt dicht dahinter

München. Die Bayern-Metropole liegt zugleich

in vier Qualitätsdimensionen vor der

Konkurrenz (Umwelt und Sauberkeit, Erholung

und Wellness, Gesundheit und Fitness,

Klima und Wetter). Und auf Platz drei im

Städte-Ranking kann sich der Norden mit

Hamburg erfolgreich und knapp vor Dresden

positionieren.

Die Bundeshauptstadt Berlin liegt zwar

in fünf Qualitätsdimensionen auf Platz eins

(Events und Feste, Freizeit und Tourismus,

Ausgehen und Nachtleben, Einkaufen und

Shoppen, Trend und Lifestyle), aber eben

auch öfter auf dem letzten Rang (Arbeit

und Ausbildung, Leben und Wohnen, Schulen

und Bildung, Umwelt und Sauberkeit).

Duisburg als Vorletzter insgesamt führt immerhin

das Ranking bei Auto und Verkehr

an. Bei Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

liegt Dresden an der Spitze, bei Leute

und Mentalität Leipzig, bei Sprache und

Dialekt Hannover und bei Sport und Fußball

Dortmund. Köln rangiert nur auf Platz zwölf!

Rang Stadt Indexwert (0-100)

1 Düsseldorf 77,7

2 München 77,5

3 Hamburg 74,5

4 Dresden 74,4

5 Leipzig 73,0

6 Hannover 72,1

7 Berlin 71,9

8 Frankfurt a. M. 71,5

9 Nürnberg 69,5

10 Dortmund 68,3

11 Stuttgart 67,4

12 Köln 67,3

13 Bremen 65,3

14 Duisburg 64,5

15 Essen 64,1


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SERVICE

Kölner Reisemesse jetzt

im Mercedes-Benz-Center

Die 21. Internationale Kölner

Reisemesse öffnet am 17.

und 18. November ihre Pforten

unter neuem Namen und an

einem neuen Ort: Als „Reisemesse

unter den Sternen” zieht sie von

der Koelnmesse in das Mercedes-

Benz Center nach Köln-Braunsfeld.

Der Eintritt sowie das Parken auf

dem Gelände sind kostenlos. Rund

60 Aussteller präsentieren auf drei

Ausstellungsebenen ihre Reiseangebote

u. a. zu den Themen Sonne

und Meer, Alpenwelt, Fernreisen,

Städtereisen, Fluss- und Seekreuzfahrten,

Busreisen, Reisewelt Rheinland

und Euregio, Abenteuer- und

Aktivreisen, Deutschlandurlaub sowie

Jugend- und Sprachreisen.

Veranstalter ist die Rheinische

Messe- und Tourismus GmbH, die

auch die Golfmesse veranstaltet.

„Glööckler Pralinöös“

Was hier Star-Designer Harald Glööckler und Marketing-Chef Torsten Herzgen der Ludwig Schokolade

GmbH & Co. KG aus der Krüger-Gruppe in Bergisch Gladbach dem staunenden Publikum

entgegenhalten, ist nicht etwa eine neue Krone des exzentrischen Künstlers, sondern „nur“ eine

Pralinenpackung, aber eben eine ganz exklusive. Eine 360 g-Packung als das „majestätische

Prunkstück“, die absolute Krone der ganz aktuellen glööcklerschen Pralinenkreation – ideal zum

Verschenken. Der Schokoladen-Hersteller ist dafür eine Kooperation mit dem „Prince of Pompöös“

eingegangen und bietet seine verführerische Ware neuerdings in ebenso verführerischer (aber auch

kleinerer) Verpackung an.

SU•kontakt 06/12

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SERVICE tOuRISMuS

Auf einen Blick

SU•kontakt 06/12

Bad Oeynhausen

Staatsbad mit über 150-

jähriger Tradition. In 16 namhaften

Fachkliniken findet aktive

Gesundheitspflege statt. Daneben

locken fünf Golfplätze, ein neobarockes

Varieté-Theater (GOP) und

die bekannten Bali-Thermen für

Spaß und Wellness zugleich.

Bad Sassendorf

Inmitten des Kurparks ragt

imposant das historische Gradierwerk

heraus. Als Freiluft-Inhalatorium

ist es noch heute Teil

des Therapiekonzepts des Ortes.

Das Moor- und Soleheilbad ist

stolz auf sein Institut für Biomechanik

in der Klinik Lindenplatz,

über die noch zu berichten ist.

Bad Salzuflen

In den 60er-Jahren meldete

das Staatsbad die höchsten Gästezahlen

in Deutschland. Heute

geht’s etwas ruhiger zu. Sole

aus 1.000 m Tiefe bestimmt

das Angebot, außerdem das

Vitalzentrum mit TCM und dem

Institut für Tinnitus-Diagnostik.

Highlight ist die VitaSolTherme.

www.dein-nrw.de/gesund

Fitness-Ferien in NRW am

Beispiel Westfalenland

Der Tourismusverband

NRW e.V. hat sich et-

was Besonderes einfallen

lassen. Er will die

Gesundheitsangebote

des Landes nutzen, sie

professionell bündeln

und dem Publikum

als „Zukunftsmarkt“

schmackhaft machen.

Die neue Marke im

NRW-Tourismus heißt

vorerst – etwas holprig – „DEIN

NORDRHEIN-WESTFALEN GESUND“. Seit

Monaten bereits arbeiten Experten an

Konzepten. Die Regionen Teutoburger

Wald und Sauerland starteten dazu mit der

Gesundheitsagentur NRW das Förderprojekt

„Präventionswerkstatt“. Darin sollen bis

2014 neue gesundheitliche Angebote für

Neben Bobbahn und

Sprungschanze das

neue Wahrzeichen von

Winterberg im Sauerland:

Das Oversum. Das sind

mondernstes Hotel und

Gesundheitszentrum in

einem, erst in diesem

Jahr für 35 Millionen Euro

in Betrieb genommen.

Im Aufbau befindet sich

zusätzlich ein Medical-

Center.

ganz NRW entwickelt werden.

Vorhandenes wird geprüft,

Neues wird erfunden.

Immerhin kommen schon

jetzt 21 Prozent der Gäste

für einen Gesundheitsurlaub

nach Nordrhein-Westfalen.

EU, Land sowie die Regionen

und das regionale Bäderwesen

investieren in das neue

Programm rund zwei Millionen

Euro.

Tragende Säulen des Programms sind

aktuell die attraktiven Einrichtungen der

Kurorte wie z. B. Bad Salzuflen mit der perfekten

VitaSolTherme, Bad Sassendorf mit

Therme und Meersalzgrotte, Bad Oeynhausen

mit seinem renommierten Herz-

Zentrum und dem Institut für angewandte

Telemedizin (IFAT) oder die Ferienwelt Winterberg

mit ihrem nagelneuen

Vital Ressort

„Oversum“. Hier gedeiht

allen Unkenrufen zum

Trotz das Bäderwesen

sehr zufriedenstellend.

Darauf bauen die Touris-

tiker nun auf, um NRW

noch besser zu positionieren.

e.g.


Nicht nur für Wanderer, sondern

auch für Entdecker - ob allein oder

in der Gruppe - hat das obere Siegtal

viel zu bieten. Erst richtig Spaß

macht eine Entdeckertour mit elektrischem

Rückenwind: Neben E-Bikes

steht Touristen bald auch ein wendiger

Elektro-Flitzer zur Verfügung.

Romantisch und spannend zugleich,

so lässt sich das obere Siegtal kurz

und bündig beschreiben. Besonders

sportlich aktive Touristen und Wanderer

haben die Region in den letzten Jahren für

sich entdeckt.

Bequemer und deutlich schneller als mit

dem Auto ist die Anreise per Bahn, etwa

zum neu gestalteten Bahnhof in Schladern

mit dem jüngst eröffneten Tourismusbüro.

Hier gibt es nicht nur Informationen

zu den kleinen Highlights der Region,

sondern auch Produkte regionaler Erzeuger.

Und natürlich E-Bikes (Vorbestellung

empfohlen!), deren Akkus sich kinderleicht

am wachsenden Netz der Ladestationen

aufladen lassen. Noch mehr Fahrspaß verspricht

das Autohaus Renault Schröder,

eine Gehminute vom Bahnhof entfernt.

Dort steht der „Twizy“, dem Autoexperten

nicht weniger als den Startschuss zur Revolution

des individuellen Kurzstrecken- und

Stadtverkehrs zutrauen. Die 18 PS und 57

Newtonmeter Drehmoment bringen den

560 Kilogramm leichten Zweisitzer hurtig

voran. 80 Stundenkilometer in der Spitze,

bis zu 100 Kilometer Reichweite mit einer

Tankfüllung für knapp 1,50 Euro – „das ist

einfach genial“ bringt es Harald Schröder

auf den Punkt. Der Clou: Beim Bremsen

und Bergabfahren lädt ein Generator den

Akku wieder auf. Der Fahrtwind hält auch

leichten Regen vom Fahrer fern, bei richtig

schlechtem Wetter können Seitenfenster

nachgerüstet werden. Mehr Auto braucht

tOuRISMuS

das obere Siegtal hat für jeden etwas zu bieten

Im agilen Stromer unterwegs

zwischen Burgen, Wasser und

Bergbaugeschichte

man als Tourist selten. Mühelos ackert

„Twizy“ die Serpentinen hinauf zur Grube

Silberhart, heute ein wachsendes Besucherbergwerk

mit spannender Geschichte und

modernem Besucher- und Informationszentrum

(Führungen außerhalb der Saison

nach Voranmeldung). Spektakulär, auch für

Gruppen, ist das Gruben-Dinner tief im Berg

aus der Küche des Hotels Bergischer Hof.

Die Wege durch die Ruinen

sind seit dem Sommer gut

erreichbar. Hier kann man

zusehen, wie die Natur sich

die Überbleibsel einer einst

florierenden Sprengstoff-

Fabrik zurückerobert.

Per Handy gibt es (zum

Festnetztarif) eine Telefon-

Führung durch die im Wald

versteckte Anlage.

Ein echter Geheimtipp: Die

Dorfbrennerei Windeck von

Frank Ginsberg in Rosbach.

Im liebevoll restaurierten

Fachwerkhaus kreiert er mit

ausschließlich handverlesenen

Früchten Brände und

Liköre. Der Aufwand lohnt

sich: Alle seine eingereichten

Produkte wurden nun international

von DESTILLATA

mit Medaillen prämiert!

SERVICE

Tiefer Schwerpunkt, kultivierter

Antrieb und eine Steckdose statt

teurem Tankstellenbesuch: Der

kleine Elektroflitzer ist einfach

„Fahrspaß pur“, sagt Renault-

Händler Harald Schröder.

Keine zehn Twizy-Minuten weiter und vorbei

an der Burgruine Windeck liegt die ehemalige

und kürzlich erst touristisch erschlossene

Pulvermühle. Nicht nur im Sommer

lohnt derweil ein Zwischenstopp am beeindruckenden

Sieg-Wasserfall in Schladern.

Zeit für eine Rast: Von dort erreicht man

über eine schmale Brücke in wenigen Minuten

Burg Mauel. Im mittelalterlichen Gewölbe

des Weinlokals lockt gehobene Hausmannskost.

Highlights: Das romantische

„Diner for Two“ oder die rustikalen Ritterabende

für Gruppen. Im Sommer ist der

Burg(bier)garten ein Muss.

Anspruchsvolle lokale Küche bietet das

Hotel Bergischer Hof, ebenfalls in Wasserfall-Nähe.

Tipp:

Vorher einen

Blick auf den

„Schlemmerkalender“

werden!

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SERVICE GOLF

Ein optimales Übungsgerät:

Schwungtrainer von Kramski

Es gibt – wie jeder weiß – unzählige

Varianten, den einfachsten Schlag im

Golfspiel auszuführen. Selbst unter

den besten Professionals lassen

sich Unterschiede im Schwung und

der Schwungbahn feststellen. Wie

macht’s da bloß der Hobby-Golfer?

Bei Kramski gibt es einen Schwungtrainer,

den Profis bereits als eines der

besten und sinnvollsten Trainingsgeräte

überhaupt bezeichnen. Trainer sehen

damit bei ihren Schülern erstaunliche Fortschritte.

Die Konstanz einer Bewegung ist bekanntlich

der Schlüssel zu gleichbleibend

guten Ergebnissen auf Fairways und Grüns.

Kann eine Puttbewegung z. B. gleichblei-

SU•kontakt 06/12

bend abgerufen werden, wird der Golfer

seinen Ball öfter sauber treffen und ihm die

richtige Linie und die korrekte Geschwindigkeit

mitgeben können. Und mit dem

Swing Trainer (Bild) kann man das üben.

Sogar zu Hause.

Vor allem aber die Schwunggeschwindigkeit

und die Schnellkraft können kontrolliert

verbessert und gesteigert werden.

Es lässt sich sogar die Schlaglänge steigern,

da man mit dem Schwungtrainer auch übt,

die Geschwindigkeit im richtigen Moment

zu entwickeln. Das Gerät ist leicht zu bedienen

und für alle Spielstärken

geeignet.

Am verstellbaren Kopf

stellt man einfach die gewünschte

Länge (m) und Geschwindigkeit

(m/s) ein und

erfährt anschließend beim

Schwung über ein akustisches

Signal, ob man erfolgreich

war. Ein Trainingsgerät

also für Anfänger, Amateure

und Profis.

Wiestaw Kramski selber sagt: „Das ist

der beste Schwungtrainer, den ich jemals in

der Hand hatte. Nach 24 Jahren Golf spiele

ich endlich einen Draw.“

Neu eröffnet: Die

Indoor-Lounge in

Köln-Weiden,

jetzt geführt von

Uli Jordan (Bild).

In Köln ist die

Indoor-Lounge neu

eröffnet worden

Die bei Golf-Insidern bekannte Golf-

Indoor-Lounge in Köln-Weiden ist vom

rheinischen Golf-Tausendsassa Uli Jordan

übernommen und in renovierter

Form Ende Oktober neu eröffnet worden.

Die Indoor-Aktivitäten sind damit

allerdings noch nicht beendet. Sie

werden in den Wintermonaten fortgesetzt.

Zusätzlich entsteht ein neues

Golf-Kompetenzcenter mit JG-Jordan-

Golf, Golf-Fitting-Factory, dem Puttguru

Horst Rosenkranz und einem Bereich

für Golfreisen.

Uli Jordan (51) aus Köln ist in der Szene

kein Unbekannter: Mit der Golfsport-

Marke „JG-Golf“ hat er es verstanden,

sich innerhalb von fünf Jahren seine

Stellung in der Sportartikel-Branche zu

erarbeiten. Das ganze Angebot und

Sortiment von JG-Golf – von Golfbags

und Trolleys über die eigene Schlägermarke

bis hin zu Accessoires – wird im

neu eröffneten GolfDOM präsentiert

und kann natürlich vor Ort ausreichend

getestet werden. Die Öffnungszeiten in

der Wintersaison (November bis 1. April)

sind täglich von 9.00 bis 22.00 Uhr.


GOLFCLUB

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GOLF

Das neue Golf-Profi-Talent

kommt aus Bergisch Gladbach

Der deutsche Golfsport hat ein neues

Talent aus dem Rheinland: Maximilian

Kieffer, 22 Jahre, geboren in

Bergisch Gladbach. Mit der Tourkarte

in der Tasche spielt Max Kieffer

2013 in der höchsten europäischen

Spielklasse. Mit einem siebten Platz

qualifizierte er sich dafür vor kurzem

beim Apulia San Domenico Grand

Final in Italien.

Das Handwerk erlernte und verfeinerte

Kieffer im Golfclub Hubbelrath

(Düsseldorf) unter Trainer Roland

Becker schon als Schüler. Im Alter von 16

Jahren rückte der Gymnasiast (Marie-Curie-

Gymnasium Düsseldorf) in den deutschen

Nationalkader. Ebenfalls 2006 reihte sich

Kieffer als Teilnehmer des Junior Ryder Cups

auf europäischer Seite zwischen Namen

wie Rory McIlroy und Matteo Manassero

ein. Sein Team konnte den Cup im walisischen

Celtic Manor durch einen Gleich-

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SERVICE

stand von 6:6 gegen die Nachwuchsspieler

der USA verteidigen. Weitere internationale

Golferfahrung sammelte Kieffer als College-Spieler

an der University of Florida in

Gainesville. Zwei Jahre in Folge spielte er für

Kontinentaleuropa bei der Jacques Léglise

Trophy gegen das britisch-irische Team.

Doch auch in der Heimat überzeugte

Kieffer verstärkt mit seinem ausgeglichenen

Spiel: 2007 dritter Platz bei den Deutschen

Meisterschaften bis 18 Jahre, 2008 Vizemeister

bei den German Match Play Championship,

2009 Sieg bei der deutschen

Amateurmeisterschaft und Spitzenplatz in

der nationalen Herrenrangliste.

Im Mai 2011 reichte es schließlich zum

zweiten Platz bei der Allianz Challenge de

France und damit zum ersten fünfstelligen

Preisgeld der noch frischen Profikarriere.

Den ersten richtig großen Erfolg auf der

Challenge Tour erzielte der 22-jährige Playing-Pro,

der seit April 2011 für den Golf

& Country Club Fleesensee unterwegs ist,

gleich zu Beginn der Saison 2012 fern der

Heimat in Indien. Und 2013? Die Golfszene

beobachtet gespannt seine weitere Entwicklung.

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SERVICE AutO

Kurz notiert

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Sparsamer Clio

Renault hat seinen Clio in der

4. Generation in ein attraktives

Kleid gehüllt. Der Fünftürer bietet

mehr Platz, ist 100 kg leichter

und verbraucht mit 4,3 Litern

20 % weniger Kraftstoff.

Der Turbodiesel (90 PS) kommt

sogar mit nur 3,2 Litern aus.

Fiesta für 10.950 Euro

Anfang Oktober wurde der

neue Fiesta von Ford in Paris

vorgestellt. Ab sofort ist er in

Deutschland zu bestellen. Die

offizielle Markteinführung ist für

Januar 2013 geplant. Insgesamt

zehn Benzin- und Dieselversionen

umfasst das erneuerte

Antriebsprogramm des wahlweise

drei- oder fünftürigen

Ford Fiesta. Einstiegspreis:

10.950 Euro.

Mit Kaffeemaschine

Mit fünf Türen, fünf Plätzen

und sechs Airbags zum Basispreis

von 15.900 Euro präsentiert

Fiat seinen kleinen 500er als den

größten Cinquecento aller Zeiten.

Je nach Ausstattung und Aufpreis

sind 105 PS, Klimaanlage

und Espressomaschine möglich.

Mehr Beinfreiheit, 30 Liter mehr Kofferraum,

geringerer Spritverbrauch, leichter und insgesamt

schicker: Der neue Golf.

Bester Golf aller Zeiten

Jetzt ist er also da: das neue Prachtstück aus Wolfsburg, der neue Golf.

Der ab Herbst europaweit erhältliche Golf wurde auf dem Internationalen

Autosalon in Paris soeben erstmals einem breiten Publikum vorgestellt.

Am 10. November soll er in Deutschland bei allen Händlern angeliefert

werden – geliefert in der 7. Generation als der beste Golf aller Zeiten.

Das Gewicht wurde um bis zu 100 kg gesenkt und damit die viel zitierte Gewichtsspirale

umgedreht. Mit seinem größeren Innenraum (zusätzliche Beinfreiheit im

Fond und 30 Liter mehr Kofferraum), neuen wegweisenden Sicherheitssystemen

wie der serienmäßigen Multikollisionsbremse und einem proaktiven Insassenschutzsystem

(PreCrash) sowie komplett neu konzipierten Info- und Entertainmentsystemen will Volkswagen

die Erfolgsgeschichte des Bestsellers fortsetzen. Neue, verbrauchsarme Aggregate

wie der 140 PS-Benziner mit Zylinderabschaltung und einem Verbrauch von 4,8 l/100 km

(121 g CO 2 /km) sind bis zu 23 Prozent sparsamer als ihre Vorgänger.

Optimierungen auf diesem Niveau sind beim neuen Golf jedoch nicht die Ausnahme, sondern

die Regel: Die Grundmodelle verbrauchen als Benziner (TSI) 4,9 l / 100 km (analog 115 g

CO 2 /km) und als Diesel (TDI) nur 3,8 l/ 00 km (analog 99 g CO 2 /km).

Dieser siebte Golf ist extrem sparsam und serienmäßig mit Start-Stopp-System ausgestattet

und – Beispiel Deutschland – bei einem Grundpreis von 16.975 Euro nicht teurer als das

Einstiegsmodell des Vorgängers.

deutscher nutzfahrzeug-Preis

für Renault

Große Freude bei Renault. Mit dem Master

(Bild) hat erstmals das Fahrzeug eines

ausländischen Herstellers den Deutschen

Nutzfahrzeugpreis gewonnen. Die

Preisverleihung fand zur IAA in Hannover

statt. Dabei handelte es sich nicht um

eine anonyme Umfrage, sondern um das

Urteil von Machern, Könnern und Entscheidern aus dem Handwerk. Den zweiten Preis

nahm der Marketingleiter bei VW Nutzfahrzeuge für den Crafter entgegen. Opel freute

sich über den dritten Platz des Movano. Insgesamt hatten sich zwölf Doppelkabinen mit

Pritsche um den Preis beworben. Ende Juni waren die Fahrzeuge in Bad Wörishofen von

15 Handwerkern einem zweitägigen Test unterzogen worden. Ihr Urteil sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung

der DEKRA ergaben das Endergebnis.


Der JAGUAR F-TYPE

nicht billig,

aber ein wahres

Schmuckstück ...

Jaguar hat in einer gigantischen

Weltpremiere im Pariser Musée Rodin

vor über 500 geladenen Gästen

den komplett neu entwickelten

Jaguar F-TYPE vorgestellt.

Starsängerin Lana del Rey („Video

Games“) zog das Tuch von einem

Sportwagen, der ab Mitte 2013 zunächst

als zweisitziger Roadster in den

Verkauf geht. Dank einer komplett aus

Aluminium gefertigten Karosserie wiegt

der mit einem hochwertigen Stoffverdeck

ausgestattete Jaguar F-TYPE in der Basisversion

unter 1.600 kg. Ein ausfahrbarer

Heckspoiler und versenkte Türgriffe bestimmen

das von nur wenigen Linien geprägte,

beeindruckende Design. Neben

dem per Kompressor beatmeten 5.0 Liter

V8 mit 364 kW (495 PS) stehen zwei ebenfalls

aufgeladene 3.0 Liter V6 mit 250 kW

(340 PS) und 279 kW (380 PS) zur Wahl.

Die Preise reichen von 73.400 Euro für den

AutO

Einstiegs-V6 bis zu 99.900 Euro für den

Jaguar F-TYPE V8 S. Sinnliche und muskulöse

Einfachheit – mit diesem Design-Primat

setzt der neue Jaguar F-TYPE die Tradition

aller großen Sportwagen des britischen Premium-Herstellers

fort. Seine aus nur einem

Stück gepresste Motorhaube aus Aluminium

öffnet wie einst beim legendären Jaguar

E-TYPE nach vorn und greift seitlich bis in

die Kotflügel über. Der Heckflügel fährt erst

ab knapp 100 km/h aus und reduziert dann

den Auftrieb um 120 kg.

Und das sagt der Designer Ian Callum

zu seinem Kind: „Die Definition eines Sportwagen-Designs

besteht darin, die Insassen

und die Mechanik mit der aufregendsten,

schönsten und sinnlichsten Form zu umhüllen

– ohne überflüssigen Zierrat.“ Und das

ist ihm gelungen.

Daten für Liebhaber

f-type 3.0 l V6 Kompressor

SERVICE

Beschleunigung 5,3 Sekunden

höchstgeschwindigkeit 260 km/h

Kraftstoff innerorts 12,6 Liter

Kraftstoff außerorts 6,9 Liter

co 2 emmissionen 209 g/km

tankinhalt 72 Liter

maximale leistung 340 PS 6.500 U/min

maximales drehmoment 450 Nm

Bremsscheiben vorn 354 mm

Bremsscheiben hinten 325 mm

felgen vorn 18x8,5J

felgen hinten 18x9,5J

Reifen vorn 245/45R18

Reifen hinten 275/40R18

Gewicht 1.597 kg

Gesamtlänge 4,470 m

Gesamthöhe 1,308 m

mercedes präsentiert

seinen Stadtlieferwagen

Mercedes greift in der Kategorie der Lieferwagen an. Nach der Weltpremiere

in Amsterdam und der IAA in Frankfurt steht das attraktive

Modell seit Ende Oktober auch in Deutschland beim Händler. Der

75-PS-Diesel ist da ab 17.445 Euro (inkl. Mwst.) zu haben.

Basis ist der Kastenwagen in drei Längen von 3,94 Meter (Citan

Kompakt) über 4,32 Meter (Lang) bis 4,71 Meter (Extralang). Darüber

hinaus stehen die Varianten Kombi und Mixto zur Verfügung. Gute

Voraussetzungen für den Stadtverkehr bietet auch die Fahrzeugbreite:

Inklusive der beiden Außenspiegel misst der Citan 2,14 Meter. Die

reine Karosseriebreite beträgt nur 1,83 Meter. Hinzu kommt der variable

Fünfsitzer Citan Mixto mit klappbarer Fondssitzbank, optionalem

Trenngitter zum Laderaum und zwei Schiebetüren. Er basiert auf der

extralangen Variante. Die dritte Grundausführung bildet der Citan

Kombi, ein Fünfsitzer mit klappbarer Fondssitzbank und Schiebetüren

serienmäßig beidseitig auf Basis der langen Ausführung.

Die kräftigen Stoßfänger sowie zahlreiche genarbte und unlackierte

Oberflächen aus Kunststoff betonen den robusten und unempfindlichen

Charakter des neuen Citan.

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SERVICE GAStRONOMIE

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Wo einst die Pferde gewechselt wurden,

tauscht man heute Gedeck und Weingläser aus.

Und das im 40. Jahr. Denn das Hotel Restaurant

Zur Post in Odenthal feiert Jubiläum.

40 Jahre „Hotel Zur Post“ in Odenthal

Das Ehepaar Alexander und Kuni Wilbrand hatte die ehemalige Poststation im Herzen

Odenthals seinerzeit übernommen und früh in eine ansehnliche Herberge umgewandelt.

Heute leiten die Söhne Christoph und Alejandro als überregional renommierte Kochkünstler

das Unternehmen. Ein Michelin-Stern schmückt ihre Leistung seit fast 10 Jahren.

Bruder Thomas sorgt sich um den Service. Dem schmucken Haus angegliedert ist ein

modernes 4-Sterne-Hotel, das sich reger Nachfrage erfreut. Das Hotel Restaurant Zur Post

ist ein absolutes Highlight der Region.

Beim Weinkauf erweisen sich

Frauen längst als Kenner

Wein galt lange Zeit als Männerdomäne.

Doch die Frauen holen

auf: Immerhin 65 % der deutschen

Weintrinkerinnen geben an, sich

mit Wein genauso gut auszukennen

wie Männer. 12 % sind sogar überzeugt,

bessere Kenntnisse zu haben.

Zu diesem Ergebnis kam jüngst

die internationale Studie „Frauen

und Wein” der Wein- und Spirituosenfachmesse

Vinexpo in Bordeaux. In

Deutschland wurden in Kooperation mit

der Online-Community Konsumgöttinnen.

de knapp 5.500 Weintrinkerinnen befragt.

Ein weiteres Resultat der Studie: Deutsche

Verbraucherinnen haben auch ziemlich

genaue Vorstellungen davon, wie ihr

Wein aussehen soll – und zwar rot. Immerhin

47 % der deutschen Frauen geben Rot-

wein den Vorzug vor anderen Weinsorten.

Auf Platz zwei der Beliebtheitsskala steht

Weißwein (29 %), gefolgt von Rosé (17 %)

und Schaumwein (6,4 %).

Den Weinkauf erledigen deutsche Konsumentinnen

am häufigsten im Supermarkt

(69 %), oft aber auch im Weinfachhandel

(52 %). Knapp ein Viertel (22 %) kauft auch

schon einmal direkt beim Produzenten.

10 % beziehen Wein auch über das Internet.

Bei der Weinauswahl achten deutsche

Verbraucherinnen in erster Linie auf das

Herkunftsland bzw. die Herkunftsregion

(58 %) und dann auf die Rebsorte (52 %).

Der Preis wird nur von 38 % der deutschen

Weintrinkerinnen als ausschlaggebend erachtet.

Für ein Flasche Wein geben sie im Durchschnitt

zwischen 4 und 8 Euro aus.

5 FRAGEN AN DEN WEIN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Thema heute:

Wann soll man

einen Wein

dekantieren?

Frage: Herr Rüsing, ich habe im Fernsehen

gesehen wie Ranga yogeshwar mit einem

Pürierstab einen Wein dekantiert hat. Ist das

eine gute Idee?

Klaus Rüsing: Ich habe es auch gehört,

aber leider nicht gesehen. Im Prinzip ist das

keine schlechte Idee. Danach sollte der Wein

aber wieder zur Ruhe bekommen.

Frage: Was geschieht beim Dekantieren?

Klaus Rüsing: Ich muss etwas ausholen.

Ein Wein oxidiert langsam in der Flasche mit

Sauerstoff. Einmal mit der Luft zwischen dem

Füllstand und dem Verschluss, zum anderen

mit dem Luftsauerstoff durch den Korken (nur

bei einem Naturkorken). Beim Dekantieren

wird der Wein schnell mit Sauerstoff vermischt.

Die schnelle Oxidation beschleunigt

die Reifung des Weines.

Frage: Altert der Wein durch Dekantieren?

Klaus Rüsing: Sozusagen im Schnelldurchlauf.

Dekantieren eignet sich für junge, noch

verschlossene Weine, d. h. die z. B. im Bukett

noch verhalten sind. Es gibt aber auch

Rebsorten, wie die Grenache-Traube (alle

Rhone-Weine), denen tut das Dekantieren

fast immer gut.

Frage: Kann man auch zu viel dekantieren?

Klaus Rüsing: Ja. Ich würde es nicht riskieren,

einen sehr alten, teuren Wein zu dekantieren.

Es könnte die Menge an Sauerstoff

(Oxidation) sein, die den Wein zum Kippen

bringt.

Frage: Wie ist das eigentlich mit Weißweinen?

Werden die auch dekantiert?

Klaus Rüsing: Beim Weißwein geschieht

das selten. Die meisten Weißweine leben von

ihrer Frische. Die geht beim Dekantieren verloren.

WEIN-TIPP-KOMPAKT

Je jünger der Wein ist, desto eher sollte

man ihn dekantieren.

Rhone-Weine sollte man frühzeitig

öffnen.

www.ruesing-weine.de


It ExPERtE

cloud computing birgt großes Potenzial für den mittelstand

Für wen lohnt sich die Datenwolke?

Von VOLKER STRATMANN

Cloud Computing verspricht

eigentlich gerade den kleineren

Unternehmen sehr große Vorteile.

Es wird jedoch überwiegend von

Großunternehmen eingesetzt.

Auch, weil viele Berater das Thema

bisher verschlafen haben.

Kleine und mittelständische Unternehmen

können aus Cloud Computing

die meisten Vorteile ziehen, erhalten

sie aus der Wolke doch IT-Dienste, die

sonst kaum finanzierbar sind. Aber: Nicht

die KMU, sondern die Großunternehmen

sind Vorreiter in Sachen Cloud Computing.

Unternehmer im Bereich KMU interessieren

sich zwar für Cloud Computing, sind aber

sehr verunsichert. Viele IT-Berater ziehen

das traditionelle Geschäft vor, weil sie sich

mit dem Cloud Business noch nicht intensiv

befasst haben. Dies ist möglicherweise ein

Grund für die Fehlinformation, dass Cloud

Computing noch nicht ausgereift sei. Die

Überraschung ist immer dann groß, wenn

die Firmenchefs erfahren, was Großunternehmen

in der Richtung bereits machen.

Was bringt Cloud Computing?

Kosteneffizienz: Gerade kleine Betriebe

können 20 bis 40 Prozent an Kosten für

Hard- und Software sparen, und das bei

Datenverfügbarkeiten von 99,9 Prozent.

©fotolia.de

Ein umfangreiches IT-Know How ist dabei

ebenso wenig notwendig wie groß dimensionierte

Server oder spezielle Software. In

vielen Büros wird viel aufwendige Hardware

vorgehalten, die nur selten und nur für

kurze Zeit bis an ihre Kapazitätsgrenze gebracht

wird. Bei Nutzung von „Cloud Computing“

lässt sich die genutzte Kapazität in

der Wolke variabel an den tatsächlichen,

aktuellen Bedarf meist kurzfristig anpassen.

Große Vorteile bringen Software-as-a-

Service-Dienste (SaaS): Mit minimaler eigener

Infrastruktur lässt sich auch modernste

Software als Cloud-Dienstleistung mit leistungsstarken

Servern anmieten.

Datenschutz und Sicherheit prüfen!

Das Hauptproblem, die sichere Übertragung

zwischen dem lokalen PC und dem

entfernten Server, kann heute gut gelöst

werden. Zahlreiche Entwicklungen im Bereich

der sicheren Übertragung und Verschlüsselung

tragen dazu bei. Vorsicht ist

bei der Wahl der Cloud-Dienstleister geboten:

Nach Urteil des Europäischen Gerichtshofs

dürfen keine unternehmerischen Daten

in die USA gelangen, wo sich über 90

Prozent der Infrastruktur vom Cloud Computing

befindet. Wenn personenbezogene

Daten Dritter in die Cloud gegeben werden,

müssen sich beispielsweise deutsche Auftraggeber

vorab und anschließend regelmäßig

nachvollziehbar vor Ort in der Cloud

SERVICE

Volker Stratmann

ist unser fachredakteur und lang-

jähriger it-experte – haben Sie fragen

zum thema? Schicken Sie eine mail an

info@stratmann-it.de

davon überzeugen, dass die Vorgaben des

Bundesdatenschutzgesetzes eingehalten

werden. Cloud-Betreiber mit Sitz in den

USA unterliegen dem US-Recht und sind

deshalb gezwungen, auch Daten an amerikanische

Behörden auszuliefern, die sich

auf Servern in fremdem Hoheitsbereich befinden.

Dies ist beispielsweise von Amazon,

Microsoft und Google bestätigt worden.

Suchen Sie sich einen seriösen inländischen

Anbieter aus, dann kann nichts passieren.

Wie kommunizieren installierte

Software und Clouds miteinander?

Mit der neu entwickelten Terminallösung

UNIQUE Business for SaaS werden überlicherweise

auf Einzelplatzrechnern für teure

Lizenzen installierte Applikationen über das

Internet erreichbar gemacht.

Aktuell sind etwa 90 Prozent der bestehenden

Softwareapplikationen nicht

webbasiert und können daher nicht als

cloud-basierte Servicelösungen angeboten

werden. Ein Weg, hier doch eine cloudähnliche

Nutzung dieser Software zu ermöglichen,

besteht im Zugang über eine

Virtual Private Network (VPN)-Verbindung.

Dieses Verfahren hat allerdings gravierende

Nachteile, wie etwa den hohen Aufwand

für Installation und Administration der VPN-

Verbindung.

Hier setzt die Lösung UNIQUE Business

for SaaS an. Mit einer speziellen Zugangstechnologie

sollen die bisher nicht cloudfähigen

Softwareapplikationen dem User

als cloud-basierte Lösungen angeboten

werden.

Wie das geht, was es kostet, und welchen

Mehrwert das hat, weiß Ihr IT-Experte.

SU•kontakt 06/12

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SERVICE GESuNDhEIt

Auf Bewegung und Betreuung

kommt es an, wenn sich Herzbeschwerden

eingestellt haben.

Mitunter hilft ein Herzschrittmacher.

Die Uniklinik Köln bietet neue

Möglichkeiten.

SU•kontakt 06/12

Neue Hoffnung für

Patienten mit großer

Herzschwäche

Patienten mit schwerer

Herzschwäche, der sogenannten

Herzinsuffizienz,

leiden unter Abgeschlagenheit,

Luftnot und

Wassereinlagerungen

in den Beinen, wodurch

die Lebensqualität stark

vermindert wird. Für sie

kommt Hoffnung auf

Besserung aus dem Herzzentrum

der Uni Köln.

Die Herzschwäche ist der häufigste

Grund für eine Krankenhauseinweisung

in Deutschland. Darüber hinaus

ist die Lebenserwartung bei Patienten

mit Herzschwäche und den o.g. Beschwerden

verkürzt – meist sterben die Patienten

nach wenigen Jahren.

Die aktuelle Therapie besteht in erster

Linie in der Gabe von Medikamenten. Bei

manchen Patienten, bei denen die Herz-

schwäche durch ein asynchrones Schlagen

der rechten und linken Herzkammer

verschlechtert wird, kann ein spezieller

Herzschrittmacher zu einer besseren Koordination

der Herzkammern beitragen, die

Beschwerden lindern und das Überleben

verlängern. Für viele Patienten, bei denen die

Herzkammern synchron schlagen und trotzdem

eine schwere Herzschwäche besteht,

kommt diese Therapie jedoch nicht in Frage.

Für diese Patienten mit schwerer Herzschwäche

gibt es nun aber neue Hoffnung.

Am Herzzentrum der Uniklinik Köln führen

Prof. Dr. Jochen Müller-Ehmsen und sein

Team, die seit vielen Jahren auf die Behandlung

der Herzschwäche spezialisiert sind,

eine Behandlung mit einem neuen Schrittmacher

durch, der nicht das Herz, sondern

Nerven an den Halsschlagadern reizt. An

den Halsschlagadern registrieren spezielle

Nervenzellen durchgehend den Blutdruck,

senden Signale an das Gehirn und

regulieren dadurch den gesamten Kreislauf.

Die Stimulation dieser Nervenzellen durch

den neuen Schrittmacher, die als Barorezeptor-Aktivierung

bezeichnet wird, beeinflusst

den Kreislauf positiv. Die Herzkraft wird

dadurch gestärkt, die Blutgefäße geweitet.

Damit fällt es dem Herzmuskel leichter, das

Blut durch die Gefäße zu pumpen, wodurch

das Herz trotz eines gestärkten Kreislaufs

insgesamt sogar geschont wird. Außerdem

sollen das Auftreten von lebensgefährlichen

Herzrhythmusstörungen verhindert und das

Überleben verlängert werden.

Wie jede neue Therapieform wird die

Barorezeptor-Aktivierung derzeit im Rahmen

einer weltweiten klinischen Studie untersucht.

Im Herzzentrum der Uniklinik Köln

wurde im vergangenen Jahr der weltweit

erste Patient mit schwerer Herzschwäche

mit dem neuen Schrittmacher behandelt.

Inzwischen wurden global 20 Patienten

therapiert, die größte Zahl davon am Herzzentrum

der Uniklinik Köln, welches damit

die internationale Führung für diese neue

Therapieform übernommen hat. Die Erfolge

sind nur durch die enge Zusammenarbeit

zwischen den Kardiologen und den Herzchirurgen

am Herzzentrum (Prof. Wahlers

und PD Madershahian) möglich, denn

schließlich ist es der Chirurg, der die Implantation

des Gerätes vornimmt.

Die bisher erzielten Resultate sind sehr

viel versprechend: Die meisten behandelten

Patienten fühlen sich besser, ihre Leistungsfähigkeit

hat zugenommen, und auch die

objektiven Messwerte weisen auf eine Besserung

hin. Das Ziel von Prof. Müller-Ehmsen

und seinem Team ist es, möglichst vielen

Patienten mit schwerer Herzschwäche

in Köln und Umgebung die Chance zu geben,

frühzeitig von solchen neuen Entwicklungen

bei der Therapie dieser Erkrankung

zu profitieren.

Neben der Behandlung der Herzschwäche

können die positiven Einflüsse des neuen

Schrittmachers auf den Kreislauf auch

zur Behandlung des Bluthochdrucks genutzt

werden, wenn eine medikamentöse

Therapie nicht erfolgreich ist. Die Schrittmacher-Behandlung

kann eine deutliche Absenkung

des Blutdrucks bewirken und die

Zahl der Medikamente reduzieren.

Betroffene Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz

oder medikamentös nicht behandelbarem

Bluthochdruck können sich

im Herzzentrum der Uniklinik Köln informieren.


Im Blickpunkt

StEuERN: Jetzt Anträge für Lohnsteuer-

ermäßigung 2013 stellen � S. 46

FINANzEN: Der Bayer-Konzern bleibt

weiter auf Wachstumskurs � S. 49


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CONtROLLING: Liquidität ist mehr als

nur ein Bankkonto � S. 50

finanZen

Der Mittelstand

hat seine

Kapitalreserven

erneut erhöht

� Seite 47

VERSIChERuNGEN: Die unterscheidung zwischen Mann und Frau bei Beiträgen wird für Neuaufträge aufgehoben � Seite 48

GL&Lev SU•kontakt special 03/09 06/12

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© shutterstock


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Jetzt lohnsteuerermäßigungsanträge für 2013 stellen

Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz

erneut vor

dem Bundesverfassungsgericht

Im Blickpunkt Steuern

SU•kontakt 06/12

Von UWE HAPP

Wie im letzten Beitrag schon von

uns berichtet, äußerte der Bundesfinanzhof

in einem Verfahren, dass

er die derzeitigen Verschonungsregelungen

für Unternehmensvermögen

bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer

verfassungsrechtlich für

bedenklich hält.

nun hat der Bundesfinanzhof mit

Beschluss vom 27.09.2012 dieses

Verfahren ausgesetzt und die Regelungen

zur Steuerverschonung dem Bundesverfassungsgericht

zur Prüfung vorlegt.

Welche praktischen Konsequenzen es

hat, wenn das Bundesverfassungsgericht

die Bedenken des Bundesfinanzhofs teilt,

ist schwer vorhersehrbar.

Es wird vermutet, dass das Bundesverfassungericht

den Gesetzgeber erneut auffordert,

das Gesetz für die Zukunft nachzubessern,

wie dies auch in früheren Fällen (auch

für das Erbschaftsteuerrecht) geschehen ist.

Lohnsteuerermäßigungsanträge

sind erneut zu stellen

Zum 01.01.2013 startet ein neues elektronisches

Verfahren in der Finanzverwaltung.

Unter dem Namen „ELSTAM“ werden künftig

alle Daten für den Lohnsteuerabzug

zwischen Finanzämtern, Unternehmen und

Arbeitnehmern digital übermittelt.

Mit der Umstellung müssen die bisher in

der Übergangszeit 2011/2012 automatisch

übertragenen Freibeträge wieder neu beantragt

werden. Ausnahmen bestehen bei

den Pauschbeträgen für Menschen mit Behinderung,

die bereits über das Jahr 2012

hinaus gewährt wurden.

Die Anträge können ab Oktober 2012

gestellt werden.

Nachträgliche Schuldzinsen bei Vermietungseinkünften

Unter Änderung seiner bisherigen Recht-

uwe happ

Dipl.-Kfm., Steuerberater

und Partner in der

Schmitz+Partner

Steuerberatungs-

gesellschaft

sprechung hat der Bundesfinanzhof kürzlich

entschieden, dass Schuldzinsen für ein

Darlehen, welches urspünglich zur Finanzierung

von Anschaffungskosten einer zur

Vermietung bestimmten Immobilie aufgenommen

wurde, grundsätzlich auch dann

noch als nachträgliche Werbungskosten

bei den Einkünften aus Vermietung und

Verpachtung abgezogen werden können,

wenn das Gebäude veräußert wird. Dies gilt

auch dann, wenn die Veräußerung der Immobilie

ein privates Veräußerungsgeschäft

(durch Veräußerung innerhalb der 10-Jahresfrist)

darstellt.

Der Schuldzinsenabzug wird jedoch nur

in der Höhe zugelassen, soweit die bestehenden

Verbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös

nicht getilgt werden können.

Investitionsabzugsbetrag bei

neugegründeten Betrieben

Kleine und mittelgroße Betriebe können

unter den Voraussetzungen des § 7g EStG

eine Investitionsförderung erhalten. Die-

se besteht darin, dass der Betriebsinhaber

bereits vor der tatsächlichen Durchführung

der Investition einen Teil der künftigen

Abschreibung steuerlich geltend machen

kann. Hieraus ergibt sich eine frühzeitige

steuerliche Entlastung, welche die Finanzierung

der Investition erleichtern soll.

Nach dem Gesetzeswortlaut ist hierzu

erforderlich, dass der Steuerpflichtige die

Investition „voraussichtlich“ tätigen wird.

Dies ist bei Betrieben, deren Gründung

noch nicht abgeschlossen ist, nur schwer

überprüfbar. Von daher wollte die Finanzverwaltung

in solchen Fällen eine verbindliche

Bestellung der Investition vorgelegt

haben.

Der Bundesfinanzhof ist dieser Ansicht

nun entgegengetreten. Zwar ist bei noch

in Gründung befindlichen Betrieben eine

strenge Prüfung der Investitionsabsicht erforderlich,

der Steuerpflichtige hat jedoch

die Möglichkeit, diese auch durch andere

Indizien nachzuweisen.

Die Entscheidung ist für Betreiber von

Photovoltaikanlagen von besonderer Bedeutung.

Diese können den Investitionsabzugsbetrag

somit beanspruchen, wenn sie

die Anlage am 31.12. des Vorjahres zwar

noch nicht bestellt, die spätere Durchführung

der Investition aber aus anderen Gründen

bereits absehbar war.

Gestaltungen beim Mantelkauf

Die sogenannte Mantelkaufregelung des

Körperschaftsteuerrechts soll verhinden,

dass steuerliche Verlustvorträge von Kapitalgesellschaften

durch Verkauf der Gesellschaftsanteile

gehandelt werden können.

Der Neuerwerber würde damit einen Verlust

erwerben, den er mit späteren Gewinnen

dieser Kapitalgesellschaft verrechnen

kann. Durch die Mantelkaufregelung sind

vortragsfähige Verluste bei Verkauf von Anteilen

zumindest teilweise untergegangen.

Der Bundesfinanzhof hat nun ein Gestaltungsmodell

zur Vermeidung der Mantelkaufregelung

abgesegnet und sich damit

gegen die Auffassung der Finanzverwaltung

gestellt.

Das im Urteil behandelte Gestaltungsmodell

sieht einen in der Praxis üblichen

Forderungsverzicht mit Besserungsschein

und einen daran anschließenden Verkauf

der Anteile vor. Die Finanzverwaltung sah

bislang in dieser Gestaltung einen Gestaltungsmissbrauch

im Sinne des § 42 AO.


Die Eigenkapitalausstattung des

deutschen Mittelstands hat sich im

Jahr 2011 weiter verbessert. Dies

geht aus dem soeben vom Bundesverband

der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken (BVR) veröffentlichten

BVR-Mittelstandsspiegel

hervor, einer jährlichen Gesamtauswertung

der Finanzierungs- und Ertragssituation

der mittelständischen

Firmenkunden.

die aktuelle BVR-Studie weist aus: Die

durchschnittliche Eigenkapitalquote

der mittelständischen Firmenkunden

ist gegenüber dem Vorjahr um 2,4

Prozentpunkte auf 22,6 Prozent gestiegen.

„Die Widerstandsfähigkeit des Mittel-

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06

SU

06

Finanzen

Mittelstand erhöht abermals

seine Eigenkapitalreserven

stands gegenüber konjunkturellen Belastungen

hat sich damit abermals erhöht”, so

BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. In 2001

lag die Eigenkapitalquote im Mittel noch

bei 3,8 Prozent.

Zwar ließen die jüngsten Ergebnisse von

Unternehmensumfragen erkennen, dass

sich die deutsche Konjunktur zum Jahresende

2012 spürbar abschwächen werde.

„Der Mittelstand bleibt angesichts der verbreiterten

Eigenkapitalbasis aber weiterhin

ein Anker der gesamtwirtschaftlichen Stabilität”,

so Martin weiter.

Dem aktuellen Mittelstandsspiegel zufolge

ist die Eigenkapitalquote der Unternehmen

in Ostdeutschland mit 25,6 Prozent

nach wie vor überdurchschnittlich. Dies sei

darauf zurückzuführen, dass die Unternehmer

in Ostdeutschland von der Tendenz

her weniger privates Vermögen aufweisen

und daher eine höhere Eigenkapitalquote

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Leerstände in der

Innenstadt sind derzeit

ein Fremdwort

Investor legt Pläne

zum Erhalt der

Shed-Dächer vor

RWE und Netcologne

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Die Stadt will in den

nächsten Jahren 30 Millionen

Euro in die Sanierung

von Schulen stecken

Anfang Dezember soll

die erste Ehrenamtskarte

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Mitmach-Kommune in NRW

Geschichtsverein stellt

eine neue Broschüre für

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Ab Januar verfügt die Stadt

in Zusammenarbeit mit den

Stadtwerken Aachen über einen

neuen Energieversorger

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Oberodenthal erhielt für

sein Angebot im Wettbewerb

„Unser Dorf hat

Zukunft“ eine Silbermedaille

Die Stadt hat sich für

weitere 20 Jahre an ihren

Energieversorger Aggerenergie

gebunden

Zählschein-Aktion der

Werbegemeinschaft

„Wir in Wermelskirchen“

ist eröffnet worden

Logistik-Unternehmen

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schafft nächstes Jahr rund

300 neue Arbeitsplätze

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als Sicherheit oder als tatsächliches Finanzierungsinstrument

benötigen.

Im Gegensatz dazu sei die Umsatzrentabilität

der ostdeutschen Unternehmen im

Mittel aber niedriger als im Bundesdurchschnitt,

was zumindest zum Teil durch Unterschiede

in der Kostenstruktur der Unternehmen

erklärt werden könne.

Der BVR-Mittelstandsspiegel ist eine

jährliche Auswertung der Finanzierungsund

Ertragsverhältnisse der mittelständischen

Firmenkunden der Volksbanken

und Raiffeisenbanken und erschien erstmals

2011. Die neue Ausgabe enthält dabei

eine Analyse nach Regionen.

Grundlage für den BVR-Mittelstandsspiegel

sind rund 948.000 Jahresabschlüsse,

welche die Firmenkunden der genossenschaftlichen

Banken im Rahmen ihrer

Kreditantragstellung im Zeitraum der Jahre

2001 bis 2011 einreichten.

SU•kontakt 06/12

47

Im Blickpunkt


48

Unisex: Die Gleichstellung

bei Versicherungen

Im Blickpunkt Versicherungen

SU•kontakt 06/12

Von ANDREA SCHRAHE

Die sogenannten „Unisex-Tarife“

bei Versicherungen sind derzeit in

aller Munde. Kurz vor Weihnachten

wird die Unterscheidung zwischen

Mann und Frau bei der Berechnung

von Versicherungsbeiträgen für

Neuaufträge aufgehoben.

Was dies bedeutet, welche Versicherungen

davon betroffen

sind und für wen es sich lohnen

könnte, keinen Neuvertrag abzuschließen,

erklärt Andrea Schrahe, Pressesprecherin der

VR-Bank Rhein-Sieg:

Unisex – Was bedeutet das eigentlich?

Bisher wurden Männer und Frauen bei der

Berechnung von Versicherungstarifen unterschiedlich

behandelt. So sind aktuell einige

Versicherungen für Männer günstiger, andere

für Frauen. Dahinter steckt komplexe

Mathematik: Beim Abschluss von Verträgen

prüfen Versicherer genau, welche unternehmerischen

Risiken der Abschluss für ihre

Unternehmen bedeuten kann. Statistische

Daten wie zum Beispiel Unfallzahlen, Häufigkeiten

von Krankheiten oder Berufsunfähigkeiten

sowie die Lebenserwartungen,

jeweils für Männer und Frauen getrennt

erhoben, spielen dabei ebenso eine Rolle,

wie Spekulationen und Hochrechnungen

zur Entwicklung dieser Zahlen.

Der Gesetzgeber hat nun beschlossen,

dass ab 21. Dezember 2012 Männer und

Frauen bei der Kalkulation von Versicherungstarifen

gleichzustellen sind. Ab 21.

Dezember gelten demnach nur noch sogenannte

„Unisex-Tarife“ – also Tarife mit gleichen

Beiträgen und Leistungen für Männer

und Frauen.

Von dieser Regelung sind konkret alle

Lebens-, Kranken- und Unfallversicherungen

betroffen. Für Altverträge bleibt

alles beim Alten.

Bei welchen Versicherungen lohnt sich

ein Abschluss noch in diesem Jahr?

Die Frage lässt sich nur im Einzelfall und

Andrea Schrahe

Pressesprecherin

der VR-Bank

Rhein-Sieg eG

nach sorgfältiger Prüfung durch einen Versicherungsberater

beantworten. Grundsätzlich

lassen sich aber Trends abzeichnen.

So sind Rentenversicherungen 2012

speziell für Männer interessant, da sie im

jetzigen Tarif im Vergleich zum Unisex-Tarif

durchschnittlich eine höhere Rente erhalten.

Auch in der privaten Krankenversicherung

und insbesondere in der Pflegeversicherung

lohnt sich ein schneller Abschluss, da die

Beiträge für Männer in der Regel niedriger

sind als für Frauen. Beim Abschluss von Risikolebensversicherungen

profitieren Frauen

von der bisherigen Beitragsgestaltung.

Jetzt abschließen, Joker nutzen

oder warten?

Genau hinschauen sollte man bei Neuabschlüssen

von Versicherungen vor dem

Stichtag. Viele Versicherer bieten derzeit

Umtausch-Joker, Günstiger-Garantien,

Wechsel- und Optionsrechte. Das altbekannte

Kleingedruckte sollte man dabei

ganz besonders gründlich lesen und von

einem Fachmann prüfen lassen. Eine solche

Option kann grundsätzlich auch Chancen

bieten: Einige Versicherer räumen ihren

Kunden ein befristetes Sonderkündigungs-

und Wechselrecht ein, sollte der Unisex-Tarif

bei gleicher Leistung tatsächlich günstiger

als ein vor kurzer Zeit abgeschlossener Vertrag

sein. Eine solche Option kann sich nicht

nur finanziell lohnen: Wer alte Verträge zu

früh kündigt oder mit dem Basisschutz für

existenzbedrohende Gefahren zu lange

wartet und in der Zwischenzeit von einem

gravierenden Schadenfall überrascht wird,

könnte plötzlich ohne Versicherungsschutz

dastehen.

Wie erhalte ich einen Überblick über

Vor- und Nachteile?

Wir können nur jedem Versicherten raten,

sich rechtzeitig und ausschließlich professionell

beraten zu lassen. Denn was etwa im

Internet in Vergleichsportalen grundsätzlich

empfohlen wird, muss im Einzelfall nicht

unbedingt die sinnvollste und sicherste Versicherung

sein. Wir empfehlen Ihnen eine

generelle Überprüfung der privaten Vorsorge

und Absicherung. Nur so ist es möglich,

diese passend zur aktuellen Lebenssituation

und zu den persönlichen Bedürfnissen

zu gestalten.

Also zögern Sie nicht und vereinbaren Sie

kurzfristig einen Termin mit Ihrem persönlichen

Kundenberater in einer der 23 Geschäftsstellen

der VR-Bank Rhein-Sieg.

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Der Bayer-Konzern ist weiter auf

Wachstumskurs. „Der Aufwärtstrend

in unseren beiden Life-

Science-Bereichen HealthCare und

Crop-Science hat sich im 3. Quartal

2012 fortgesetzt”, sagte jetzt

Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn

Dekkers anlässlich der Vorlage des

Zwischenberichts.

healthCare konnte weiter an Wachstumsdynamik

gewinnen, insbesondere

im Pharma-Geschäft.

CropScience setzte die starke Geschäftsentwicklung

des 1. Halbjahres unvermindert

fort, und auch MaterialScience erreichte

einen guten Quartalsumsatz. Sonderein-

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Erfolg verbindet.

Der Bayer-Konzern bleibt

weiter auf Wachstumskurs

flüsse vor allem für Rechtsfälle und Restrukturierungen

führten jedoch dazu, dass

das Konzernergebnis unter Vorjahr blieb.

Strategisch sei Bayer im 3. Quartal gut

vorangekommen, sagte Dekkers weiter.

So habe der Konzern seine Life-Science-

Geschäfte durch Akquisitionen gestärkt

und darüber hinaus weitere Fortschritte bei

seiner Innovationspipeline verzeichnet. „Wir

sind weiter auf Erfolgskurs und bekräftigen

den Ausblick für 2012”, fasste Dekkers zusammen.

Der Konzernumsatz stieg im 3. Quartal

2012 um 11,5 Prozent auf 9,665 (Vorjahr:

8,670) Milliarden Euro. Währungs- und

portfolio bereinigt (wpb.) entspricht das

einem Plus von 5,5 Prozent. Das Ergebnis

vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 23,7

Prozent auf 838 Millionen (1,099 Milliarden)

Euro. Die Sondereinflüsse beliefen sich in

Summe auf minus 356 (minus 75) Millio-

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nen Euro. Hierin sind im Zusammenhang

mit den oralen Kontrazeptiva Yasmin/

YAZ 205 Millionen Euro als weitere Vorsorge

für alle derzeit bekannten und von

Bayer als vergleichswürdig angesehenen

Fälle (venöse Blutgerinnsel) enthalten –

vorwiegend aufgrund zusätzlicher, außergerichtlich

erhobener Ansprüche. Weitere

Aufwendungen in Höhe von 134 Millionen

Euro entfallen auf Restrukturierungsmaßnahmen.

„Unsere im Juli angehobene Umsatzund

Ergebnisprognose für das Gesamtjahr

2012 bekräftigen wir”, sagte Dekkers. Bayer

plant weiterhin für das Gesamtjahr auf

währungs- und portfolio bereinigter Basis

einen Umsatzanstieg von 4 bis 5 Prozent.

Dies entspräche einem Konzernumsatz

von ca. 39 bis 40 Milliarden Euro. Dabei

sind die Wechselkurse zum Ende des 3.

Quartals zugrunde gelegt.

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Klaus Schmitz

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Dipl.-Kfm. Klaus Martin Schmitz

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SU•kontakt 06/12

49

Im Blickpunkt


50

Im Blickpunkt

Controlling

Welche möglichkeiten haben unternehmen, kurzfristig liquidität zu schaffen?

Liquidität:

mehr als nur Bankkonto

SU•kontakt 06/12

Von GEORG BERSTER

In den letzten Jahren haben sich

die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

erheblich verändert.

Kritische Situationen, die bei einer

Vielzahl von Unternehmen zu einer

Finanzkrise oder einem Liqui-

ditätsengpass führten,

wurden immer häufiger.

dabei kann es den Unternehmen

mittelfristig sogar gut gehen, doch

saisonale Schwankungen, eine

temporäre, wirtschaftliche Flaute oder

zum Beispiel nicht vorhergesehene Steuerzahlungen

können Firmen in Schieflagen

bringen. Mögliche Folge: Sie können

Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten,

Mitarbeitern oder Banken nicht

mehr pünktlich nachkommen. Es droht die

Insolvenz, denn nach wie vor ist Zahlungsunfähigkeit

der häufigste Insolvenzgrund.

Positionen kritisch hinterfragen

In aller Regel sind Liquiditätsengpässe mit

einigem Vorlauf zu erkennen. Wenn nicht,

gilt es schnell zu handeln. Folgende Fragen

sind umgehend zu beantworten:

1. Wann tritt der Engpass auf?

2. Wie viel zusätzliche Liquidität brauche

ich?

3. Wie lang dauert der Engpass?

4. Welche Maßnahmen kann ich treffen?

Die ersten drei Fragen sind relativ schnell

beantwortet. Die vierte ist mit Aufwand verbunden,

in aller Regel ist das aber ein lohnender

Aufwand: Um kurzfristig Liquidität

zu generieren, sollten zuerst alle Working

capital-Positionen im Unternehmen überprüft

und dann die unterschiedlichsten Kostenpositionen

kritisch hinterfragt werden.

Sprechen Sie mit Ihren Kunden

und Lieferanten

Beim Working capital geht man akribisch

die einzelnen Positionen durch. Dazu gehören

z. B. die Verbindlichkeiten des Un-

Georg Berster

Finance- und Working

Capital Manager,

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

ternehmens, die geprüft und über die mit

den jeweiligen Lieferanten gesprochen

werden muss. So gibt es zum Beispiel die

Möglichkeit, Zahlungsziele (temporär) zu

verlängern. Oder gelieferte Ware erst bei

faktischer Verwendung bzw. Entnahme in

Rechnung zu stellen. Offene Kommunikation

vorausgesetzt, sind die Lieferanten in

aller Regel bereit, zu helfen. Das gilt auch

für die Kunden. Die Forderungen des Unternehmens

an Kunden sind ein weiterer

Posten, um schnell Liquidität ins Unternehmen

zu bekommen. Veränderte Zahlungsziele,

konsequenteres Forderungsmanagement

bei offenen Rechnungen oder auch

die Einführung von Zwischenrechnungen /

Abschlagszahlungen bei längerfristigen

Aufträgen sind probate Mittel, um potenziellen

Engpässen entgegenzuwirken. Factoring

– das Abtreten von Forderungen an

Finanzdienstleister – könnte eine weitere

Möglichkeit sein, ist aber sehr abhängig

von der individuellen Kundenstruktur des

Unternehmens und erst nach unabhängiger

Beratung zu empfehlen.

Lagerbestände mit Augenmaß

herunterfahren

Weiterhin sollten die Bestände eines Unternehmens

unter die Lupe genommen werden

und, wenn möglich, heruntergefahren

werden; eventuell durch Veranlassen einer

zusätzlichen Inventur. Grundsätzlich sind

alle Melde- und Mindestbestellmengen zu

hinterfragen, denn es gilt: Weniger Bestellungen

bedeuten weniger Ausgaben, unter

Umständen aber auf Kosten schlechterer

Konditionen. Hier muss einmal mehr mit

den Lieferanten verhandelt werden, und

zwar über die Preisgestaltung von Mindermengen.

Eine weitere Möglichkeit, um

Kosten zu reduzieren bzw. die Liquidität zu

erhöhen, wäre die Einführung eines Konsignationslagers.

Auf der Kippe: Abos, Fuhrpark,

Wartungen etc.

Die Kernfrage bei den Kosten lautet immer:

Welche Ausgaben sind wirklich nötig? Bei

näherer Prüfung gibt es häufig eine Anzahl

von Positionen, die ohne große Schmerzen

eingespart werden können. In vielen Fällen

werden zum Beispiel Abonnements von Zeitungen

oder Zeitschriften gekündigt. Oder

der Fuhrpark kann verkleinert werden. Teilweise

gibt es Service- und Wartungsverträge,

die unter Umständen überholt sind. Ebenso

sollte man Versicherungen auf ihre Relevanz

prüfen sowie die Energie- und Stromkosten

auf den Prüfstand stellen. Eine kritische

Kosten-Nutzen-Analyse lohnt immer.

Liquidität will langfristig geplant sein

Um Engpässe in einem Unternehmen zu

vermeiden, ist eine Liquiditätsplanung, die

zukunftsorientierte Betrachtung des Geldmittelbedarfs,

von großem Nutzen. Vom

aktuellen Geldmittelbestand ausgehend

werden alle erwarteten Geldzuflüsse (Ausgangsrechnungen,

regelmäßig wiederkehrende

Geldeingänge) und Geldabflüsse

(Eingangsrechnungen, regelmäßig wiederkehrende

Zahlungsverpflichtungen) erfasst

und gegenübergestellt. Zusammen mit der

von der Hausbank eingeräumten Kreditlinie

entsteht im Ergebnis eine Vorausschau, die

sehr schnell aufzeigt, wann es eng werden

könnte. Wird ein Liquiditätsengpass frühzeitig

erkannt, so kann in den meisten Fällen

dagegen gesteuert werden. Auch die Hausbank

kann mit einbezogen werden. Eine

auf Grund einer Liquiditätsplanung ermittelte

Finanzlücke kann z. B. durch eine mit

der Hausbank vereinbarte Kreditlinie in ausreichender

Höhe geschlossen werden. Für

eine Diskussion auf Augenhöhe ist es ratsam,

dieses Gespräch vorab zu führen. Also

genau dann, wenn noch ausreichend Liquidität

im Unternehmen vorhanden ist. Unterlegt

mit einer detaillierten Finanzplanung

ist die Hausbank in aller Regel bereit, den

temporären Engpass adäquat zu begleiten

– monatliches Reporting vorausgesetzt.


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