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Sepa-Vortrag für Firmen - Volksbank eG

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Einheitlicher

Euro-Zahlungsverkehrsraum

(Single Euro Payments Area – SEPA)

Thomas Höll, stellv. Abteilungsdirektor, DZ BANK

Stand: 1. Februar 2013

Information für Firmenkunden


Übersicht

• Ziele und Beteiligte

• Der „SEPA-Raum“

• Zeitplan

• Neuerungen im Überblick

• IBAN und BIC

• SEPA-Zahlungsverkehrs-Instrumente

• Europäische Überweisung

• Europäische Lastschriftverfahren und Lastschriftmandate

• Ihre Vorteile

• Was ist zu tun?


Wieso, weshalb, warum?

Hintergründe und Ziele

• Schritt zur Vollendung des

EU-Binnenmarktes

• Stärkung der europäischen Wirtschaft

• Entwicklung effizienter europäischer

Zahlungsverkehrsinstrumente

• Intensivierung des EU-weiten

Wettbewerbs

• bisher: 25 verschiedene nationale Systeme

• neu: einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum

(Single Euro Payments Area – SEPA)


SEPA auf einen Blick

• Bargeldlose Euro-Zahlungen

• von einem einzigen Konto

• national und

grenzüberschreitend

• EU-Zahlungsverkehr:

• einfach

• sicher

• effizient


Wer hat‘s erfunden?

Beteiligte und Umfeld


Nicht nur in den Euro-Staaten und der Europäischen Union

Der „S€PA-Raum“ im Überblick

32 Staaten

• Alle 17 Euro-Staaten

• 10 EU-Mitglieder (ohne Euro-Bargeld)

• Norwegen, Island, Liechtenstein,

Monaco* sowie die Schweiz*

6

* Teilnahme an SEPA aber keine

Umsetzung der einheitlichen ZV-Richtlinie


Die „Migration“

Der Zeitplan zur Umsetzung

28. 1.2008 Start des SEPA-Überweisungsverfahrens

2. November

2009

1. November

2010

Start des SEPA-Basis-Lastschriftverfahrens

Start des SEPA-Firmen-Lastschriftverfahrens

Teilnahme aller Banken in der Euro-Zone am SEPA-Basis-Lastschriftverfahren

sichergestellt

31. März 2012 In Kraft treten der EU-VO 260/2012 zur „SEPA-Migration“

9. Juli 2012 Anpassung der AGB ( Sonderbedingungen für den Lastschriftverkehr)

8. November

2012

Das SEPA-Begleitgesetz wurde am 8.11.2012 im Bundestag verabschiedet.

Die Umsetzungsfristen werden nicht verändert. Das Gesetz tritt im Dezember 2012

in Kraft.

1. Februar 2014 Stichtag zur Ablösung der nationalen Zahlverfahren

=> Verbraucher dürfen bis 01.02.2016 noch Kontonummer und BLZ verwenden

=> Für Nicht-Verbraucher besteht ab dem 1. Februar 2014 „XML-Pflicht“

1. Februar 2016 Ende der Übergangsfristen = SEPA ist vollendet

=> Die Kunden nutzen ausschließlich die IBAN


Jeder ist betroffen

Sie sind von SEPA betroffen, wenn SIE

(als Privatperson, Unternehmen, Verein, Kommune etc.)

• Zahlungsverkehr innerhalb Deutschlands und/oder in

„SEPA-Länder“ abwickeln

• heute mehrere Konten im Binnenmarkt unterhalten

• heute bereits elektronischen Zahlungsverkehr betreiben


Die SEPA Migration erfordert konkrete Anpassungen

Inlandsüberweisung

SEPA-Überweisung

Kontonummer und BLZ

IBAN

DTA-Format

SEPA XML-Format

Einzugsermächtigung

SEPA-

Basis-Lastschriftverfahren

Abbuchungsauftrag

SEPA-

Firmenlastschriftverfahren


Der Vordruck für die €uro-Überweisung

Europäische Überweisung (SEPA Credit Transfer)

Neuer Name

zur Unterscheidung

IBAN des

Zahlungsempfängers

BIC des Zahlungsempfängers

IBAN des

Kontoinhabers/

Zahlers

Zahlungen

auch

innerhalb

Deutschlands

Wegfall der

Betragsgrenze

von 50.000 Euro

Neues Belegerkennungsmerkmal

„16“


Kontonummer und BLZ werden international

IBAN und BIC

• Die IBAN ist die Internationale Bankkontonummer (max. 34 alphanumerische

Zeichen). Die Länge ist je Land unterschiedlich (Deutschland: 22 Stellen).

DE02 1234 5678 1234 5678 90

ISO-Ländercode (2) Prüfziffer (2) „Bankleitzahl“ (8) Kontonummer (10)

• Der BIC ist der international standardisierte Business Identifier Code (ehem. Bank

Identifier Code) zur weltweit eindeutigen Identifizierung von Kreditinstituten und

besteht entweder aus 8 oder aus 11 Stellen.

• Beispiel: GENO DE 61VS1

IBAN und BIC ermöglichen innerhalb des SEPA-Raums die automatisierte

Verarbeitung von Zahlungsaufträgen.


Kontonummer und BLZ werden international

IBAN und BIC II

Hier finden Sie die IBAN und BIC Ihres

Kontos.


Kontonummer und BLZ werden international

IBAN und BIC

Verbraucher

Nicht-Verbraucher

(Firmen, öffentl. Verwaltung, Vereine,…)

national

IBAN oder

Kontonummer / BLZ

ab 01. Februar 2014

IBAN

SEPA-weit IBAN + BIC IBAN + BIC

ab 01. Februar 2016

national IBAN IBAN

SEPA-weit IBAN IBAN


Kleine, aber feine Unterschiede

Europäische Überweisung (SEPA Credit Transfer)

Anwendungsbereich

Inlandsüberweisung*

Deutschland

*noch bis 1. Februar 2014

€uro-Überweisung

27 EU-Länder

sowie Island, Liechtenstein,

Norwegen und die Schweiz

Betragsgrenze keine keine

Basisdaten

- Kontonummer / Bankleitzahl

- Name des Kreditinstituts/ des

Zahlungsdienstleisters des

Zahlungsempfängers

-IBAN des Zahlungsempfängers

Belege „Überweisung“ (BS 20) „€URO-Überweisung“ (BS 16)

Datenformat DTAUS XML-Format ISO 20022


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-Umstellung

SEPA-Informationen auf der Homepage


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-Umstellung

SEPA-Informationen auf der Homepage


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-Umstellung

Der VR-IBAN-Konverter

BLZ + Kontonummer

Kontonummer und BLZ

IBAN (+ BIC)

IBAN und BIC


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-Umstellung

Der VR-IBAN-Konverter


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-

Umstellung

Aktuelles Verfahren…

… zukünftiges Verfahren

Einzugsermächtigungslastschriftverfahren

„SDD Core“

SEPA-Basis-Lastschrift


Kriterien des SEPA-Basis-Lastschriftverfahrens

Europäische Lastschrift (SEPA Core Direct Debit)

• Deutsche Lastschriftverfahren sind auf Europa nicht 1:1 übertragbar

NEU

NEU

NEU

• Grundlage ist ein Mandat des Zahlungspflichtigen gegenüber

Zahlungsempfänger und Zahlstelle.

• Zahlungsempfänger und Zahlungspflichtiger vereinbaren ein konkretes

Fälligkeitsdatum (D)

• Der Zahlungsempfänger ist verpflichtet, dem Zahlungspflichtigen eine

Vorausinformation (z.B. Rechnung und Belastungshinweis) rechtzeitig vor

Fälligkeit zu übermitteln

NEU

• Der Zahlungsempfänger bzw. seine Bank müssen die Lastschrift so

rechtzeitig zum Einzug weiterleiten, dass die Datei bei der Bank des

Zahlungspflichtigen

– bei einer Erst- oder Einzellastschrift mindestens 6 Tage und

– bei wiederkehrenden Lastschriften mindestens 3 Tage vor Fälligkeit

vorliegt


Ohne Mandat geht‘s nicht

Europäische Lastschrift (SEPA Core Direct Debit)

NEU


Die Gläubiger-Identifikationsnummer (Creditor Identifier „CI“)

Europäische Lastschrift (SEPA Direct Debit)

DE 02 ZZZ 01234567890

ISO-Ländercode (2) Prüfziffer (2) Geschäftsbereichskennung (3) Nationales Identifikationsmerkmal (11)

• notwendige Voraussetzung für die europäischen Lastschriftverfahren

(SEPA Direct Debit „Core“ und „B2B“)

• fixe Struktur je Land (18 Stellen in Deutschland)

• in Deutschland neu entwickelt:

• zentrale Vergabe durch die Deutsche Bundesbank

(kostenfrei unter www.glaeubiger-id.bundesbank.de)

Die Mandatsreferenz wird vom Lastschrifteinreicher für jedes SEPA-Mandat

individuell vergeben. In Verbindung mit der Gläubiger-ID dient sie der eindeutigen

Identifizierung eines SEPA-Mandats. Länge und Aufbau der Mandatsreferenz

können vom Lastschrifteinreicher festgelegt werden (max. 35 Stellen).


Einreichung der

Lastschrift

(B2C D-6 / D3; B2B D-2)

Prüfung

Gläubiger-ID

Avis der

Gutschrift

Belastung

am

Fälligkeitstag D

Transaktionsfluss des SEPA-Basis-Lastschriftverfahrens

Europäische Lastschrift (SEPA Core Direct Debit)

Kreislauf Mandatseinholung und Lastschriftverfahren

1 Vordruck Mandat (inkl. CI)

Mandat

Kreditor/Empfänger

• Mandatsverwaltung

• Mandatsprüfung

2 Erteilung Mandat

Mandat

3 Vereinbarung Fälligkeitstag D

Debitor/Zahler

4

5

9

7

Bank des Kreditors

6 Einreichung der Lastschrift

8 Prüfung und Gutschrift

Bank des Debitors


„Einzugsermächtigung“ vs. „SEPA-Basis-Lastschrift“

Europäische Lastschrift (SEPA Core Direct Debit) Stand: Juli 2012

Einzugsermächtigungsverfahren

„Einzugsermächtigung“

Europäisches Lastschriftverfahren

„SDD Core“„SEPA-Basis-Lastschrift“

Start aktiv innerhalb Deutschlands (derzeit) seit 02.11.2009 aktiv

Auflieferung

Ausführung /

Fälligkeit

Rückgabe wg.

Widerspruch

bei Sicht

bei Sicht (D)

• Zahlungspflichtiger:

8 Wochen nach Belastungsdatum

Datenformat DTAUS (Kennzeichnung „05“)

• papierhafter Beleg, Diskette,

• USB-Stick online

Mandat Einzugsermächtigung 1)

Ermächtigung vom Zahlungspflichtigen

(Debitor) an den Zahlungsempfänger

(Creditor) und an die Bank des

Zahlungspflichtigen (Zahlstelle)

D-6 (Erstlastschrift) bzw. D-3

(wiederkehrende Lastschrift)

am Fälligkeitstag (D) = Belastungsdatum

• Zahlungspflichtiger:

8 Wochen nach Belastungsdatum

XML (Kennzeichnung als „core“)

nur noch online !

SEPA-Lastschriftmandat 2)

Ermächtigung vom Zahlungspflichtigen

(Debitor) an den Zahlungsempfänger

(Creditor) und an die Bank des

Zahlungspflichtigen (Zahlstelle)

Gläubiger-ID nicht vorhanden / nicht notwendig vorhanden / notwendig


Vorabankündigung (Pre-Notification)

• Die Vorabankündigung (Pre-Notification) ist die verpflichtende Information

des Gläubigers an den Zahler über die „anstehende Lastschrift“

• Der Zahlungspflichtige hat so die Möglichkeit, für eine ausreichende

Deckung auf seinem Konto zu sorgen

• Der Betrag und der/die Belastungstermin(e) sind dem Zahlungspflichtigen

mitzuteilen. Des Weiteren sollen die Gläubiger-Identifikationsnummer und

die Mandatsreferenz genannt werden

• Der Gläubiger muss die Vorabankündigung spätestens 14 Kalendertage vor

der Fälligkeit der SEPA-Lastschrift an den Zahler geschickt haben


Vorabankündigung (Pre-Notification)

• Der Zeitraum von 14 Kalendertagen Vorlauf kann abweichend in den

Vertragsbedingungen zwischen Gläubiger und Zahler vereinbart und dort verkürzt

werden, z.B. auf den Tag der Einreichung vor Fälligkeit. (Die 14 Tage für die

Vorabankündigung (Pre-Notification) werden gerechnet zum Fälligkeitstag)

• Die Bank ist nicht verpflichtet zu prüfen, ob eine Vorabankündigung (Pre-

Notification) vorliegt, da diese ausschließlich das Verhältnis zwischen Gläubiger

und Zahlungspflichtigen betrifft

• Bei wiederkehrenden Lastschriften mit gleichen Beträgen genügt eine

einmalige Unterrichtung des Zahlungspflichtigen vor dem ersten Lastschrifteinzug

und die Angabe der Fälligkeitstermine

• Das Medium für die Pre-Notification ist nicht vorgeschrieben, möglich sind z. B.

• Brief, Vertrag, Rechnung, SMS, Telefon, Mail, Fax, Internet


Pre-Notification - Beispiele

Beispiel für eine einzelne Prenotification pro Einzug:

Telefonrechnung vom 5.12.2012:

"Die Forderung von 68,11 € ziehen wir mit der SEPA-Lastschrift zum Mandat 4711 zu

der Gläubiger-Identifikationsnummer DE321XXXXX von Ihrem Konto

IBAN DE79 6809 0000 0000 3321 00 bei der Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau

GENODE61VS1 zum Fälligkeitstag 15.12.2012 ein.“

Beispiel für eine einmalige Prenotification:

Mietvertrag:

"Die Miete von 500 € ziehen wir mit einer SEPA-Lastschrift zum Mandat 4712 zu der

Gläubiger-Identifikationsnummer DE321XXXXX von Ihrem Konto

IBAN DE79 6809 0000 0000 3321 00 bei der Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau

GENODE61VS1 zum jeweils 1. des Monats, beginnend mit dem 1.2.2013 ein.

Fällt der Fälligkeitstag auf ein Wochenende/Feiertag verschiebt sich der Fälligkeitstag

auf den 1. folgenden Werktag."


Pre-Notification - Beispiele

Beispiel für eine einzelne Vorabinformation (Pre-Notification) pro Einzug:

Platzumlage 2012:

"Die Platzumlage in Höhe von 80,00 € ziehen wir mit der SEPA-Lastschrift

zum Mandat 4711 zu der Gläubiger-Identifiationsnummer DE32xxxxxxx

von Ihrem Konto IBAN DE79 6809 0000 0000 3321 00 bei der Volksbank eG

Schwarzwald Baar Hegau GENODE61VS1 zum Fälligkeitstag 01.07.2013 ein."

Beispiel für eine einmalige Vorabinformation (Pre-Notification):

Jahresbeitrag:

"Den Jahresbeitrag in Höhe von 100 € ziehen wir mit einer SEPA-Lastschrift

zum Mandat 4712 zu der Gläubiger- Identifikationsnummer DE321xxxxxxx

von Ihrem Konto IBAN DE123 bei der Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau

zum jeweils 1.4. des Kalenderjahres, beginnend mit dem 1.4.2014 ein.

Fällt der Fälligkeitstag auf ein Wochenende/Feiertag verschiebt sich

der Fälligkeitstag auf den 1. folgenden Werktag."


Die „Migration“

Seit 9. Juli 2012 alles möglich

• seit dem 9. Juli 2012 können vorhandene Einzugsermächtigungen

auf das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren migriert werden

• Lastschrifteinzieher müssen ihre Kunden vor dem Wechsel auf das SEPA-

Basis-Lastschriftverfahren über den Wechsel informieren und ihnen die

Gläubiger-Identifikationsnummer sowie die Mandatsreferenz mitteilen.

• Die bisherigen Einzugsermächtigungen können als Lastschriftmandat im

SEPA-Basis-Lastschriftverfahren genutzt werden.

• Bisherige Einzugsermächtigungen müssen nicht neu eingeholt werden,

sofern diese wirksam vorliegen.

• Lastschrift-Gläubiger sollten sukzessive ihre Formulare auf „SEPA-

Lastschriftmandate“ anpassen.


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-Umstellung

Musterschreiben Umdeutung


Das Vorgehen

Überblick

Voraussetzungen

Lastschriftmandat

Einreichen der

Lastschrift

Widerspruch

• Beantragen der

Gläubiger ID

http://glaeubigerid.bundesbank.de

• IBAN und BIC

müssen vorliegen

• Aktuell bestehende

Einzugsermächtigungen

werden durch eine

Umdeutung ab dem

9.7.2012 zu einem

SEPA-Mandat

•Empfehlung: bis zur

firmenindividuellen

Umstellung weiterhin

Einzugsermächtigungen

einholen und diese

dann umdeuten

• Erst- und Einmal-

Lastschriften werden

von der Bank des

Empfängers spätestens

6 Bankarbeitstage vor

Fälligkeit in die

Verrechnung gegeben,

• Folgelastschriften

spätestens 3

Bankarbeitstage vor

Fälligkeit

• Widerspruchsfrist für

den Zahlungspflichtigen

beträgt max. 8 Wochen,

• bzw. bei nicht

autorisierten Zahlungen

13 Monate, nach

Belastungsbuchung

• Bei einer B2B

Lastschrift ist kein

Widerspruch möglich


Einreichungsfristen bei SEPA-Basis-Lastschriften

SEPA-Basis-Lastschrift (CORE)

• Erst-Lastschrift und Einmal-Lastschrift

• Früheste Einreichung:

• Späteste Einreichung:

14 Kalendertage vor Fälligkeit

6 TARGET-Tage vor Fälligkeit

• Folge- und letztmalige Lastschrift

• Früheste Einreichung: 14 Kalendertage vor Fälligkeit

• Späteste Einreichung:

3 TARGET-Tage vor Fälligkeit

TARGET-Feiertage: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, 1.Mai, Weihnachtsfeiertage

Das TARGET-System ist an Samstagen und Sonntagen geschlossen.


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-

Umstellung

Aktuelles Verfahren…

… zukünftiges Verfahren

Abbuchungslastschriftverfahren

„SDD B2B“

SEPA-Firmen-Lastschrift


Ohne Mandat geht‘s nicht

Europäische Lastschrift (SEPA B2B Direct Debit)

NEU


SEPA-Firmen-Lastschrift

Unterschiede zur SEPA-Basis-Lastschrift

Abweichend von der SEPA-Basis-Lastschrift (CORE) sind bei der SEPA-Firmen-

Lastschrift (B2B) folgende Merkmale zu beachten:

• Einzüge erfolgen nur zwischen Nicht-Verbrauchern / Firmen

• Mandat muss ein B2B-Mandat sein

• Einreichung des Mandats durch den Zahlungspflichtigen bei seiner Bank

• Einreichung der Lastschrift bei der Bank des Zahlungspflichtigen spätestens 2

Tage vor Fälligkeit (D-2)

• die Bank des Zahlungspflichtigen ist zur Prüfung der B2B-Lastschrift gegen das

Mandat verpflichtet (dieses muss bei der Bank hinterlegt sein)

• Keine Rückgabemöglichkeit wegen Widerspruch durch den Zahlungspflichtigen

(nur bei unautorisierten Lastschriften)


„Abbuchungsauftrag“ vs. „SEPA-Firmen-Lastschrift“

Europäische Lastschrift (SEPA B2B Direct Debit) Stand: Juli 2012

Auflieferung

Ausführung /

Fälligkeit

Rückgabefristen

bei Widerspruch

bei Sicht

bei Sicht (D)

Abbuchungsauftragsverfahren

„Abbuchungsauftrag“

keine Widerspruchsmöglichkeit des Kunden

gegen die Belastungsbuchung vorgesehen

„SDD B2B“

„SEPA-Firmen-Lastschrift“

mit D-2 (Erstlastschrift) bzw. D-2

(wiederkehrende Lastschrift)

am Fälligkeitstag (D) = Belastungsdatum

keine Widerspruchsmöglichkeit des Kunden

gegen die Belastungsbuchung vorgesehen

Datenformat DTAUS (Kennzeichnung „04“) XML (Kennzeichnung als „B2B“)

Mandat

Abbuchungsauftrag

SEPA-Firmenlastschrift-Mandat

Mandatsprüfung

Zahlstelle

Gläubiger-ID (CI) nicht vorhanden /

nicht notwendig

Ermächtigung vom Zahlungspflichtigen an die

Bank des Zahlungspflichtigen

erforderlich;

Abbuchungsauftrag muss vor dem ersten

Einzug der Zahlstelle vorliegen und geprüft

sein

Ermächtigung vom Zahlungspflichtigen

(Debtor) an den Zahlungsempfänger

(Creditor) und an die Bank des

Zahlungspflichtigen (Zahlstelle)

erforderlich;

SEPA-Firmenlastschrift-Mandat muss vor

dem ersten Einzug der Zahlstelle vorliegen

und geprüft sein

vorhanden /

notwendig


Einreichungsfristen bei SEPA-Firmen-Lastschriften

SEPA-Firmen-Lastschrift (B2B)

• Erst- Lastschrift / Einmal- Lastschrift sowie Folge- und letztmalige

Lastschrift

• Früheste Einreichung:

• Späteste Einreichung:

14 Kalendertage vor Fälligkeit

2 TARGET*-Tage vor Fälligkeit

*TARGET-Feiertage: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, 1.Mai, Weihnachtsfeiertag

das TARGET-System ist an Samstagen und Sonntagen geschlossen


SEPA - Ihre Vorteile

• Steuern Sie Ihren Euro-Zahlungsverkehr im Binnenmarkt komplett über Ihr

Konto bei der Volksbank Schwarzwald Baar Hegau eG

• Profitieren Sie von einfachen, effizienten und schnellen Zahlungen.

• Bestimmen Sie durch die neue Lastschrift den Zeitpunkt des Geldeingangs

aus Ihrer Rechnungslegung selbst.

• Optimieren Sie Ihre Liquiditätssteuerung im europäischen Ausland.

• Genießen Sie mehr Sicherheit dank einheitlicher Regelungen.

• Setzen Sie bei der Umstellung auf die neuen Zahlungsanwendungen auf die

kompetente Unterstützung Ihrer Volksbank Schwarzwald Baar Hegau eG


Was ist zu tun?

Handlungsempfehlungen für Unternehmen I

Wer „kümmert“ sich um SEPA (SEPA-Beauftragter)

Entwickeln Sie einen Umsetzungszeitplan für Ihr Unternehmen

Geben Sie auf allen relevanten Formularen, Rechnungen etc.

zusätzlich Ihre Bankverbindung mit IBAN und BIC an

Fragen Sie Kunden und Lieferanten nach deren Bankverbindung

mit IBAN und BIC

Prüfen Sie Ihre Finanzbuchhaltung auf SEPA-Fähigkeit

(IBAN/BIC-Fähigkeit, XML-Datenaufbau, Mandatsdaten hinterlegbar)

Prüfen Sie Ihre banking-Software auf SEPA-Fähigkeit

Ist die SEPA-Fähigkeit der Lohnbuchhaltung gegeben?


Was ist zu tun?

Handlungsempfehlungen für Unternehmen II

• Zusätzlich bei SEPA Basis-Lastschrifteinzug:

– Gläubiger-ID bei der Bundesbank beantragen

– Inkassovereinbarungen mit der Bank ergänzen/erneuern

– Aufbau der Mandatsreferenz festlegen

– Einzugsermächtigungen prüfen und vor Umstellung auf SEPA umdeuten

– Vorlauffristen bei der Einreichung beachten

– Vorabankündigung (Pre-Notification) beachten

• Zusätzlich bei SEPA Firmen-Lastschrifteinzug:

– neues Mandat einholen (Achtung: nur bei Firmen möglich!!)

– Bezogener muß dieses Mandat bei seiner Bank hinterlegen lassen!


Was ist zu tun?

Handlungsempfehlungen für Unternehmen III

Wichtig:

die Einreichung von Lastschriften erfolgt ab dem

01.02.2014 nur noch online !

Lassen Sie sich von Ihrer Volksbank Schwarzwald Baar Hegau eG beraten welcher

elektronische Weg für Sie geeignet ist.


Wir unterstützen Sie bei Ihrer SEPA-

Umstellung mit Musterbriefen


Sie haben uns Ihre Zeit geschenkt.

Wir danken Ihnen dafür !

Für weitergehende Fragen und Informationen

stehen Ihnen Ihre Berater gerne zur Verfügung.

Oder besuchen Sie uns unter www.voba-sbh.de

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