Lagersortiment - Häuselmann Metall GmbH

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Lagersortiment - Häuselmann Metall GmbH

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NIE•MET und seine Hardware Aluminium

- Auswahl der optimalen Legierung und des geeigneten Werkstoffzustandes,

um sowohl den Anforderungen an das Werkstück als auch etwaigen

Problemen beim Tiefziehen Rechnung zu tragen

- Festlegung eines mehrstufigen Tiefziehvorgangs, bei dem in der ersten

Stufe die allgemeine Form des Werkstücks und in den darauffolgenden

Stufen durch Reduzierung und/oder Streckung die endgültigen Konturen

festgelegt werden.

- Anpassung der Werkzeuggeometrie an die Grenzen des Formänderungsvermögens

der gewählten Legierung. Die für die Materialumformung

wichtige Form der Ziehwülste um Niederhalter sowie die Kantenradien

von Matrize und Ziehstempel sind für die einwandfreie Durchführbarkeit

des Tiefziehvorgangs entscheidend.

- Vermeidung des Tiefziehens bereits gestanzter Werkstücke, bei denen eine

Verformung vorhandener Öffnungen im Tiefziehwerkzeug erforderlich wird.

Die Wahl der Legierung hängt von folgenden Faktoren ab:

- Werkstoffeigenschaften (Formänderungsverhalten, Anisotropie)

- Anforderungen an das Endprodukt

- mechanische Festigkeit des Werkstücks

In der Regel werden zum Tiefziehen folgende Werkstoffe verwendet:

- Im Zustand 0 und H 111:

- 1200 [AL99,0],1050A [Al99,5],

- 3003 [AlMn1Cu],

- 5052 [AlMg2,5], 5454 [AlMg3Mn], 5754 [AlMg3], 5086 [AlMg4],

5083 [AlMg4,5Mn0,7],5183 [AlMg4,5Mn0,7(A)]

- 4006 [AlSi1Fe], 4007 [AlSi1,5Mn].

- im Zustand T4:

- 2017A [ALCU4MgSi(A)],

- 6061 [AlMg1SiCu].

Aushärtbare Legierungen (2017A [ALCU4MgSi (A)], 6061 [AlMg1SiCu])

werden zumeist im Zustand T4 tiefgezogen und anschließend wärmebehandelt,

um die mechanischen Eigenschaften des Werkstücks zu erhöhen

bzw. auszugleichen.

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