03.07.2015 Aufrufe

Tradition und Moderne

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Geschäftsbericht 2014<br />

<strong>Tradition</strong><br />

<strong>und</strong> <strong>Moderne</strong><br />

Kufstein


Was zählt,<br />

sind die Menschen.<br />

Geschäftsbericht 2014


Inhalt<br />

Vorstand 4<br />

Sparkassenverein 6<br />

Organe der Sparkasse 8<br />

Bericht des Aufsichtsrates 9<br />

Wirtschaft 10<br />

Finanzmärkte 11<br />

Geschäftsentwicklung 14<br />

Risiko-Management 16<br />

Ertrags- <strong>und</strong> Vermögenslage 16<br />

Auszeichnungen 18<br />

Human-Kapital 19<br />

Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter 20<br />

Investitionen in die Region 24<br />

Innovatives Banking 26<br />

Bilanz 28<br />

Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung 31<br />

Gemeinwohl 33<br />

Förderer von Kunst <strong>und</strong> Kultur 34<br />

Wirtschaft <strong>und</strong> Soziales 36<br />

Jugend <strong>und</strong> Sport 38<br />

Finanzwissen lebendig vermitteln 40<br />

Geschäftsstellen 42<br />

Notizen 43<br />

Impressum 43<br />

3<br />

Kufstein, Juli 2015


Direktor Mag. Reinhard Waltl, Vorsitzender des Vorstandes<br />

Direktor Klaus Felderer, Vorsitzender-Stellvertreter (rechts)<br />

Sehr geehrte Damen <strong>und</strong> Herren,<br />

geschätzte Geschäftspartner!<br />

Vor Ihnen liegt der Geschäftsbericht des<br />

Jahres 2014 – auch in diesem Jahr dürfen<br />

wir erfreulicherweise auf eine sehr zufriedenstellende<br />

Geschäftsentwicklung in<br />

einem insgesamt jedoch nach wie vor<br />

herausfordernden Umfeld zurückblicken.<br />

Durch<br />

die Bank stark.<br />

Sechs Jahre nach der Finanzmarktkrise<br />

2008 war das volkwirtschaftliche Bild noch<br />

immer geprägt von nicht bereinigten Fehlentwicklungen<br />

an internationalen Finanzmärkten,<br />

dem Drohszenario einer Vergemeinschaftung<br />

europäischer Staatsschulden,<br />

vom Vertrauensverlust in das<br />

Bankensystem. Zudem verunsicherten<br />

neue globale Krisenherde, die zu einem<br />

Kollabieren einstmals stabiler Strukturen<br />

führten. Dies alles ließ das Wirtschaftswachstum<br />

im Europäischen Raum einen<br />

langjährigen Tiefststand erreichen <strong>und</strong> die<br />

EZB mit Zinssenkungen <strong>und</strong> einer quantitativen<br />

Lockerung der Geldpolitik reagieren.<br />

Gestaltungsmaßnahmen, die bislang allerdings<br />

nur bedingt die gewünschten wirtschaftsbelebenden<br />

Wirkungen erzeugten.


Vorwort<br />

des Vorstandes<br />

Von all dem nicht ausgenommen war naturgemäß<br />

auch Österreichs Wirtschaft. Nach<br />

vielen Jahren des Dagegenhaltens musste<br />

zur Kenntnis genommen werden, dass man<br />

sich in einer international vernetzen Welt<br />

nicht dauerhaft diesen Entwicklungen entziehen<br />

kann.<br />

Umso mehr galt es im Berichtsjahr, in Wahrnehmung<br />

der regionalwirtschaftlichen Verantwortung<br />

aktiver Gestalter des Wirtschaftslebens<br />

im Einzugsbereich zu sein.<br />

Mit seit Jahrzehnten verinnerlichten <strong>und</strong><br />

gelebten Werten wie Verlässlichkeit, Stabilität<br />

<strong>und</strong> Solidität, mit der Konzentration auf<br />

die nachhaltige finanzielle Versorgung des<br />

heimischen Mittelstandes <strong>und</strong> der Bürgerinnen<br />

<strong>und</strong> Bürger des Bezirkes konnten wir<br />

dabei auf ein F<strong>und</strong>ament in unserem Geschäftsmodell<br />

zurückgreifen, das in der Krise<br />

Schutz garantiert <strong>und</strong> ein besonderes<br />

Maß an Glaubwürdigkeit vermittelt.<br />

Im soliden Ergebnis des Jahres 2014 sehen<br />

wir das große Vertrauen der K<strong>und</strong>en in unser<br />

Institut bestätigt <strong>und</strong> all unser Bemühen<br />

belohnt, den immer größeren Herausforderungen<br />

ihre Chancen abzuringen. Dies<br />

spiegelt sich auch in aktuellen Höchstständen<br />

wider: Bei den K<strong>und</strong>eneinlagen mit insgesamt<br />

1.054 Mio €, im Bereich der Ausleihungen<br />

mit 1.168 Mio € sowie bei den gesamten<br />

anrechenbaren Eigenmitteln in Höhe<br />

von 189 Mio €, die für die hohe Sicherheit<br />

der K<strong>und</strong>engelder <strong>und</strong> die Stärke des<br />

Finanzpartners „Sparkasse Kufstein“ stehen.<br />

Bankverbindung ihrer K<strong>und</strong>en zu sein. Deshalb setzt sie in Zeiten des<br />

digitalen Wandels zum einen stark in die laufende Modernisierung der<br />

Bankdienstleistungen, um damit die zeitungeb<strong>und</strong>ene virtuelle Abwicklung<br />

des standardisierten Geldverkehrs für die K<strong>und</strong>en so praktisch<br />

<strong>und</strong> effizient wie möglich zu gestalten. Zum anderen investiert sie<br />

gleichzeitig aber überdurchschnittlich viel in die Aus- <strong>und</strong> Weiterbildung<br />

der Mitarbeiter, ohne die eine an individuellen K<strong>und</strong>enbedürfnissen<br />

orientierte exzellente finanzielle Nahversorgung nicht denkbar ist.<br />

Ein flächendeckendes, stabiles Netz von Geschäftsstellen, das auch<br />

die tägliche persönliche Begegnung ermöglicht, gehört dabei zum<br />

Selbstverständnis einer so traditionsreichen Regionalbank.<br />

Über den reinen Geschäftsbetrieb hinaus bemüht sich die Sparkasse<br />

in Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach besten<br />

Kräften, ein starker Partner des vielfältigen Vereinswesens, ein aktiver<br />

Förderer des kulturellen Geschehens <strong>und</strong> Unterstützer vieler sozialer<br />

<strong>und</strong> karitativer Initiativen zu sein. Auch dabei können wir auf die Hilfe<br />

vieler begeisterter <strong>und</strong> engagierter Menschen bauen.<br />

Deshalb erlauben wir uns, für das erwiesene Vertrauen <strong>und</strong> das äußerst<br />

wertschätzende Miteinander allen K<strong>und</strong>innen <strong>und</strong> K<strong>und</strong>en, Geschäftspartnern,<br />

den Mitgliedern des Aufsichtsrates <strong>und</strong> des Sparkassenvereines<br />

sowie der Staatsaufsicht unseren Dank auszusprechen.<br />

Last but not least, ein besonderer Dank unseren Mitarbeiterinnen <strong>und</strong><br />

Mitarbeitern. Indem sie tagtäglich das Beste geben, schaffen sie mit<br />

Sorgfalt <strong>und</strong> Verantwortung vertrauensvolle <strong>und</strong> nachhaltige Beziehungen<br />

– die Basis des Erfolges.<br />

Sparkasse Kufstein<br />

Der Vorstand<br />

Auch in Zukunft orientiert sich die Sparkasse<br />

Kufstein als größtes heimisches Geldinstitut<br />

am Ziel, die wichtigste <strong>und</strong> nachhaltigste<br />

– nicht zuletzt auch modernste –<br />

Dir. Mag. Reinhard Waltl<br />

Vorsitzender des Vorstandes<br />

Dir. Klaus Felderer<br />

Vorsitzender Stellvertreter<br />

5


Sparkassenverein (per 31.12.2014)<br />

VEREINSVORSTEHER<br />

Siegfried GÜNTHER<br />

Präsident, Vereinsvorsteher,<br />

Steuerberater<br />

Dr. Peter PETZER<br />

Vereinsvorsteher-Stellvertreter,<br />

Rechtsanwalt<br />

VEREINSVERSAMMLUNG<br />

Dr. Herbert ALBRECHT<br />

Notar i.R.<br />

Mag. Rupert ASCHER<br />

Sparkassendirektor i.R.<br />

Dr. Bruno ASTLEITNER<br />

WK-Bezirksstellenleiter i.R.<br />

Waltraud BERGER<br />

GF Sozial- <strong>und</strong><br />

Ges<strong>und</strong>heitssprengel i.R.<br />

Thomas BERGNER<br />

Pfarrer<br />

RR Fritz BÖCK<br />

Bezirksschulinsp. i.R.<br />

Ing. Mag. Thomas BODNER<br />

Baumeister<br />

Dr. Bernhard BUCHAUER<br />

Rechtsanwalt<br />

Dipl.-Ing. Manfred EGGER<br />

Stadtwerkedirektor i.R.<br />

Mag. Sigrid EGLMAYR<br />

Steuerberaterin <strong>und</strong><br />

Wirtschaftsprüferin<br />

Helmut FARTHOFER<br />

Schmiedemeister<br />

Dr. Helmuth GALL<br />

Kaufmann i.R.<br />

HR Mag. Anita GRAUSS-AUER<br />

Leitende Finanzbeamtin<br />

Mag. Josef HAAS<br />

Pfarrer<br />

Dr. Rainer HEIDER<br />

Primarius<br />

Dr. Karl HELBOK<br />

Stadtamtsdirektor i.R.<br />

Mathias HETZENAUER<br />

Landwirt<br />

Gerhard HOLZEISEN<br />

NMS-Direktor<br />

Dipl.-Ing. Harald JANKOWITSCH<br />

Zivilgeometer<br />

Michael JUFFINGER<br />

Sägewerksbesitzer i.R.<br />

Sebastian KITZBICHLER<br />

Pfarrer<br />

Dipl.-Ing. Walter KLEIN<br />

Bezirksforstinspektor i.R.<br />

Gottfried KNÖRNSCHILD<br />

Unternehmensberater<br />

Mag. Elmar KONZETT<br />

Hotelier<br />

Mag. Helmut KOPP<br />

Stadtamtsdirektor<br />

Robert KÖSTLINGER<br />

Kaufmann<br />

Dr. Jakob KRUCKENHAUSER<br />

Zahnarzt<br />

Karl KRUMBÖCK<br />

Kaufmann i.R.<br />

Bernhard LANNER<br />

Kaufmann<br />

Ing. Klaus LEITNER<br />

Berufsschullehrer<br />

OSR Fritz MAYER<br />

Volksschuldirektor i.R.<br />

Dipl. Bw. (FH)<br />

Christoph MORANDELL<br />

Leitender Angestellter<br />

der Fa. Morandell<br />

KR Peter MORANDELL<br />

Industrieller<br />

Mag. Karlheinz MÜLLER<br />

Pfarrer<br />

Dr. Helmut NAGELE<br />

Stadtamtsdirektor i.R.<br />

HR Dr. Walter PHILIPP<br />

Bezirkshauptmann i.R.<br />

Dr. Herbert PIECHL<br />

Tierarzt<br />

Johann PRASCHBERGER<br />

Konditormeister<br />

Fritz RAMBOUSEK jun.<br />

Angestellter<br />

Mag. Peter SANTNER<br />

Apotheker<br />

Ing. Thomas SAPPL<br />

Hotelier, Fahrschulleiter<br />

Dr. Franz SCHENK<br />

Wirtschaftskammerleiter i.R.<br />

(† 15.02.2015)


MR Dr. Gerbert SCHUCHTER<br />

Primarius i.R.<br />

HR Mag. Gerhard SCHWARZ<br />

BRG-Direktor i.R.<br />

Mag. Franz SENN<br />

Unternehmer<br />

Josef SPIEGL<br />

Gastwirt i.R.<br />

Dkfm. Klaus STANGER<br />

Industrieller i.R.<br />

RR Josef STEINER<br />

Gr<strong>und</strong>buchsleiter i.R.<br />

Mag. Dr. Simone TELSER<br />

Gastronomin <strong>und</strong> Hotelierin<br />

DI Christian TRAMPOSCH<br />

Geschäftsführer Tirol-Schiffahrt<br />

OSR Jürgen WALDHÖR<br />

Volksschuldirektor i.R.<br />

Peter WEICH<br />

Direktor der Fa. Aristo i.R.<br />

Edm<strong>und</strong> WEICKENMEIER<br />

Kaufmann i.R.<br />

Alois WIDMOSER<br />

Steuerberater<br />

Dkfm. Dr. Kurt ZAMBRA<br />

Rechtsanwalt i.R.<br />

Dr. Hansjörg ZINK<br />

Ehrenpräsident,<br />

Rechtsanwalt i.R.<br />

7


Die Organe der<br />

Sparkasse Kufstein (per 31.12.2014)<br />

SPARKASSENRAT<br />

Siegfried GÜNTHER<br />

Vorsitzender, Steuerberater<br />

Dr. Peter PETZER<br />

Stellvertreter des Vorsitzenden, Rechtsanwalt<br />

Robert KÖSTLINGER<br />

Kaufmann<br />

Bernhard LANNER<br />

Kaufmann<br />

OSR Fritz MAYER<br />

Volksschuldirektor i.R.<br />

Dipl. Bw. (FH) Christoph MORANDELL<br />

Leitender Angestellter der Fa. Morandell<br />

Mag. Franz SENN<br />

Unternehmer<br />

DI Christian TRAMPOSCH<br />

Geschäftsführer Tirol-Schiffahrt<br />

OSR Jürgen WALDHÖR<br />

Volksschuldirektor i.R.<br />

Alois WIDMOSER<br />

Steuerberater<br />

VOM BETRIEBSRAT ENTSANDT<br />

AUSSCHÜSSE<br />

Prüfungsausschuss<br />

Kreditausschuss<br />

Vergütungsausschuss<br />

Nominierungsausschuss<br />

Risikoausschuss<br />

VERTRETER DER<br />

AUFSICHTSBEHÖRDE<br />

Bezirkshauptmann<br />

HR Dr. Christian BIDNER<br />

Staatskommissär<br />

Bezirkshauptmann-Stv.<br />

HR Dr. Herbert HABERL<br />

Staatskommissär-Stellvertreter<br />

VORSTAND<br />

Mag. Reinhard WALTL<br />

Vorsitzender des Vorstandes<br />

Klaus FELDERER<br />

Vorsitzender-Stellvertreter<br />

Johann KRÖLL<br />

Betriebsratsobmann<br />

Ing. Mag. (FH) Elisabeth KOHL<br />

Betriebsratsobmann-Stellvertreterin<br />

Sandra BRUNNER<br />

Georg BUCHER<br />

Sonja LANPACHER


Bericht<br />

des Aufsichtsrates<br />

Präsident Siegfried GÜNTHER<br />

Vereinsvorsteher, Vorsitzender des<br />

Sparkassenrates<br />

Das Geld- <strong>und</strong> Kreditwesen war auch im<br />

Jahr 2014 gefordert, unter stark veränderten<br />

Rahmenbedingungen das Geschäft zu<br />

bewältigen. Ein historisch niedriges Zinsniveau<br />

<strong>und</strong> eine noch stärkere Belastung<br />

durch Regulierungen, aber auch die fortschreitende<br />

Digitalisierung <strong>und</strong> die damit<br />

verb<strong>und</strong>enen neuen Mitbewerber stellten<br />

die Bankbranche vor zahlreiche Herausforderungen.<br />

In diesem seit Beginn der Finanzkrise anhaltend<br />

schwierigen Umfeld haben gerade<br />

dezentrale Geldinstitute ihren stabilisierenden<br />

Einfluss eindrucksvoll unter Beweis<br />

stellen können. Ausgestattet mit prof<strong>und</strong>er<br />

Markt- <strong>und</strong> K<strong>und</strong>enkenntnis waren<br />

sie Pol des Vertrauens <strong>und</strong> verlässlicher<br />

Financier der Menschen <strong>und</strong> Wirtschaft in<br />

den Regionen.<br />

Ganz besonders trifft dies auf die Sparkasse<br />

Kufstein als traditionsreiche eigentümerlose<br />

Vereinssparkasse mit ihrem an<br />

der Realwirtschaft <strong>und</strong> an langfristigen<br />

K<strong>und</strong>enbeziehungen orientierten <strong>und</strong> auf<br />

Sicherheit <strong>und</strong> Stabilität bedachten Geschäftsmodell<br />

zu.<br />

Über den rein wirtschaftlichen Unternehmenszweck<br />

hinaus, kam das älteste heimische<br />

Geldinstitut auch im 137. Gründungsjahr<br />

seinem satzungsgemäßen Gemeinwohl-Auftrag<br />

engagiert nach <strong>und</strong><br />

stellte sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung.<br />

Der Aufsichtsrat konnte sich in regelmäßigen Sitzungen zeitnah <strong>und</strong><br />

umfassend über die Geschäftsentwicklung <strong>und</strong> Vermögenslage der<br />

Sparkasse Kufstein, Tiroler Sparkasse von 1877, informieren.<br />

Vom Sparkassen-Prüfungsverband wurde der Jahresabschluss zum<br />

31.12.2014, bestehend aus Bilanz, Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung, Anhang<br />

sowie Lagebericht, einer eingehenden Prüfung unterzogen <strong>und</strong><br />

mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der<br />

Sparkassenrat stellte den Jahresabschluss fest <strong>und</strong> stimmte der vorgeschlagenen<br />

Gewinnverwendung <strong>und</strong> damit verb<strong>und</strong>enen weiteren<br />

Eigenmittelstärkung zu.<br />

Der Gewinn des Sparkassen-Awards 2014 bestätigte dieses erfolgreiche<br />

Engagement im Geschäftsjahr.<br />

Im Namen des Sparkassenrates <strong>und</strong> der Mitglieder des Vereins der<br />

Sparkasse Kufstein danke ich allen K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> Partnern für das in<br />

unser Geldinstitut gesetzte Vertrauen.<br />

Für den überaus ambitionierten Einsatz <strong>und</strong> die vertrauensvolle Zusammenarbeit<br />

im Sinne unserer gemeinsamen Sparkassen-Ideale<br />

gilt besonders dem Vorstandsteam <strong>und</strong> der gesamten Mitarbeiterschaft<br />

unser ausdrücklicher Dank. Diesen verbinde ich mit der Bitte,<br />

ihr Engagement weiter in den Dienst der Menschen <strong>und</strong> Wirtschaft<br />

unserer Region zu stellen.<br />

Bleiben Sie uns gewogen.<br />

Der Sparkassenrat<br />

Siegfried GÜNTHER<br />

Vorsitzender<br />

9


Wirtschaft<br />

Internationale Entwicklungen<br />

Die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2014 war<br />

von zunehmenden geopolitischen Spannungen geprägt.<br />

Mit Waffengewalt ausgetragene Konflikte in Syrien<br />

<strong>und</strong> vielen anderen Ländern haben Investoren<br />

verunsichert. Der überraschende <strong>und</strong> deutliche Rückgang<br />

der Ölpreise sowie die russische Finanzkrise,<br />

ausgelöst durch die Krim-Annexion <strong>und</strong> die darauf folgenden<br />

internationalen Wirtschaftssanktionen samt<br />

Rubelverfall, ließen erhoffte Wirtschaftsimpulse ausbleiben.<br />

Das Wachstum der Weltwirtschaft stagnierte laut Internationalem<br />

Währungsfonds (IWF) mit 3,3 % in etwa<br />

auf dem Niveau der Vorjahre. Den größten Beitrag<br />

leisteten die aufstrebenden Märkte <strong>und</strong> die Volkswirtschaften<br />

der Entwicklungsländer, obwohl sich das<br />

Wachstum der Schwellenländer von 5,0 % auf 4,6 %<br />

abschwächte. Die Industrienationen verzeichneten einen<br />

moderaten Anstieg von 1,7 %.<br />

Einen Lichtblick im globalen Vergleich boten die USA.<br />

Während dort die Wirtschaft aufgr<strong>und</strong> erhöhter Konsumausgaben,<br />

steigender Investitionen <strong>und</strong> Arbeitsplätze<br />

um 2,4 % anzog, rutschte Japan in eine Rezession.<br />

In der Eurozone wurde die Wirtschaftsleistung<br />

weiterhin durch eine schwache externe Nachfrage <strong>und</strong><br />

eine geringe Investitionstätigkeit gedämpft. Nach einem<br />

Rückgang im Vorjahr um -0,5 % stellte sich für<br />

2014 dennoch ein leichtes Wachstum von 0,9 % ein.<br />

Während Spanien <strong>und</strong> Deutschland den Durchschnitt<br />

der Mitgliedstaaten übertrafen, blieben die Sorgenkinder<br />

Frankreich <strong>und</strong> Italien neuerlich zurück. Der mögliche<br />

Austritt Griechenlands (Grexit) aus der Eurozone<br />

war ein Dauerthema. Deutschland bewährte sich erwartungsgemäß<br />

als Wirtschaftsmotor <strong>und</strong> trat mit einem<br />

BIP-Anstieg von 1,6 % positiv hervor.<br />

Die Wirtschaft Österreichs<br />

Die traditionell exportorientierte <strong>und</strong> international äußerst<br />

wettbewerbsfähige österreichische Wirtschaft<br />

startete sehr zuversichtlich ins Berichtsjahr, büßte<br />

aber im Jahresverlauf 2014 an Schwung ein. Die Exporte,<br />

die mit einem Anteil von über 50 % am BIP<br />

stets eine zugkräftige Wachstums-Lokomotive für die<br />

Alpenrepublik darstellten, trugen mit einem Plus von<br />

1,8 % (nach 2,8 % im Vorjahr) zum Wachstum bei. Der<br />

öffentliche Konsum spielte bei der Stützung des Wirtschaftswachstums<br />

eine große Rolle, während der Privatkonsum<br />

mit +0,2 % (VJ -0,2 %) weiterhin schwächelte<br />

<strong>und</strong> die Anlageinvestitionen stagnierten. Insgesamt<br />

erreichte die reale Veränderung der Wertschöpfung<br />

nur ein Plus von 0,3 %. Das BIP pro Kopf<br />

zählte mit EUR 39.000,- zu den höchsten Europas.<br />

Die Sparquote der privaten Haushalte – schon viele<br />

Jahre nicht mehr im zweistelligen Bereich – stieg nur<br />

leicht von 7,3 % (2013) auf 7,5 % im Jahr 2014.<br />

Die Teuerungsrate Österreichs lag im Jahr 2013 mit<br />

2 % punktgenau auf jener Höhe, bei der die EZB die<br />

Preisstabilität gewährleistet sieht. Für 2014 sank dieser<br />

Wert trotz der verhaltenen Konjunktur nur gering<br />

auf 1,7 % <strong>und</strong> markierte damit eine der höchsten<br />

Inflationsraten in der Eurozone. Für den Preisdruck<br />

verantwortlich waren die Bereiche Nahrung, Dienstleistungen<br />

<strong>und</strong> Wohnen, während es bei Energie – vor<br />

allem wegen der gesunkenen Ölpreise – die deutlichsten<br />

Rückgänge gab.


Die Ausweitung des Arbeitskräfte-Angebotes ließ die<br />

Arbeitslosenquote von 4,9 % im Vorjahr auf 5,0 % im<br />

Jahr 2014 wachsen, blieb aber wie schon 2013 eine<br />

der niedrigsten in der Europäischen Union. Die Anzahl<br />

der Erwerbstätigen stieg weiter an. Über 3,5 Mio. unselbständig<br />

Beschäftigte wies die Statistik im Jahresdurchschnitt<br />

aus – um +0,6 % oder +20.000 Personen<br />

mehr als im Jahr davor.<br />

Entwicklung des österreichischen Bankensektors<br />

Dass die Regulierungswelle den Bankensektor 2014<br />

stark belasten würde, stand außer Zweifel. Die Europäische<br />

Zentralbank (EZB) bereitete sich im Laufe<br />

des Jahres auf ihre neue Aufgabe als Aufsichtsorgan<br />

vor <strong>und</strong> führte weitere Stresstests durch. Im November<br />

2014 ging schließlich die Bankenaufsicht für die<br />

sechs als signifikant eingestuften österreichischen<br />

Kreditinstitutsgruppen von der österreichischen Finanzmarktaufsicht<br />

(FMA) auf die EZB über. Auch hatte<br />

sich die EZB entschieden, ihre Geldpolitik durch den<br />

Ankauf von Asset-backed Securities <strong>und</strong> Pfandbriefen<br />

zu lockern. Sie senkte neuerlich ihren Leitzins auf den<br />

nunmehr historischen Tiefststand von fünf Basispunkten,<br />

was für die Erfolgsrechnungen <strong>und</strong> Bilanzen der<br />

Kreditwirtschaft, angesichts eines ohnehin seit Jahren<br />

schwierigen <strong>und</strong> kompetitiven Marktumfeldes,<br />

nicht ohne Folgen bleiben konnte.<br />

Unter größten Anstrengungen gelang es den österreichischen<br />

Banken dennoch, im Vergleich zum Vorjahr<br />

ein verbessertes Ergebnis zu erzielen. Der Nettozinsertrag<br />

der österreichischen Kreditinstitute erhöhte<br />

sich um 0,7 Mrd. € oder 3,8 % auf 19,3 Mrd. €,<br />

<strong>und</strong> das Betriebsergebnis lag mit 9,3 Mrd. € um<br />

1,3 Mrd. € über dem Vorjahreswert.<br />

Die konsolidierte Bilanzsumme belief sich mit Ende<br />

2014 auf 1.079 Mrd. €, was einem Rückgang von<br />

11 Mrd. € gegenüber 2013 entsprach.<br />

11


Finanzmärkte<br />

Börsen<br />

Nachdem 2013 alle wesentlichen Aktienindizes in einer<br />

Bandbreite von 18 % bis 26 % zugelegt hatten,<br />

war die Entwicklung der Aktienmärkte im Jahr 2014<br />

deutlich verhaltener <strong>und</strong> von großen regionalen Unterschieden<br />

geprägt. Die US-Börsen reüssierten mit den<br />

höchsten Wertentwicklungen. Der S&P 500 stieg im<br />

Jahresverlauf um 11,4 %, <strong>und</strong> der Dow Jones beendete<br />

die Jahresrallye mit einem Plus von 7,5 %. Hingegen<br />

verbuchten die europäischen Leitindizes aufgr<strong>und</strong><br />

des gebremsten Wirtschaftswachstums nur<br />

moderate Kursaufschläge. Der Deutsche Aktienindex<br />

(DAX) legte um 2,7 % zu (nach 25,5 % im Vorjahr), <strong>und</strong><br />

der Euro Stoxx50 ging lediglich mit einem Wertzuwachs<br />

von 1,2 % (VJ 18,0 %) über die Ziellinie. Deutliche<br />

Kurseinbußen musste der Austrian Traded Index<br />

(ATX) mit -15,2 % hinnehmen (VJ +6,1 %). Die Russland-<br />

<strong>und</strong> Ukrainekrise sowie der Verfall des Ölpreises<br />

setzten die im ATX stark vertretenen Bank- <strong>und</strong> Öl-Titel<br />

massiv unter Druck.<br />

Vorerst vorbei scheinen die Zeiten, als der Goldpreis<br />

2011 sein Intraday-Allzeithoch bei 1.920 USD markierte.<br />

Ging die Goldnotierung im Jahresverlauf 2013<br />

noch deutlich zurück, nahm diese Preiskorrektur für<br />

das Jahr 2014 viel an Spekulation aus dem Markt.<br />

Die Feinunze bewegte sich in der Bandbreite von<br />

1.141,54 <strong>und</strong> 1.390,47 USD. Den europäischen<br />

Goldbesitzern kam die Euro-Abwertung im Verlauf des<br />

Jahres 2014 des in US-Dollar notierten Edelmetalls<br />

zugute, sofern sich diese zum Verkauf entschieden<br />

hatten.<br />

Währungsentwicklung<br />

Gute Konjunkturdaten aus den USA <strong>und</strong> die divergierende<br />

Geldpolitik von EZB <strong>und</strong> Federal Reserve (Fed)<br />

führten dazu, dass der Euro 2014 deutlich gegenüber<br />

dem US-Dollar abwertete. Im Jahresverlauf fiel der<br />

Kurs von 1,36 USD auf 1,21 USD <strong>und</strong> erreichte damit<br />

das niedrigste Niveau seit mehr als zwei Jahren.<br />

Der EUR/CHF-Kurs lag mit 1,20 bis 1,23 in der Zielbandbreite<br />

der Schweizerischen Nationalbank. Allerdings<br />

musste die SNB erstmals seit 2012 wieder am<br />

Devisenmarkt intervenieren, um den Mindestkurs von<br />

EUR/CHF 1,20 zu halten.


Zinsentwicklung<br />

Angesichts der sich verbessernden Wirtschaftsdaten,<br />

einer abnehmenden Besorgnis über anhaltend niedrige<br />

Inflation <strong>und</strong> einer stetig sinkenden Arbeitslosenquote<br />

stellte die US-Notenbank Fed ihr Anleihen-Kaufprogramm<br />

im Oktober 2014 ein. Den Leitzins ließ sie<br />

unverändert in der Spanne von 0,00 % bis 0,25 %.<br />

Im Lichte positiver Auswirkungen des „Quantitative<br />

Easing“ auf die Konjunktur der USA erhöhte sich der<br />

Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB), ihre Politik<br />

ebenfalls expansiver auszurichten. Sie senkte<br />

den Leitzins in zwei Zinsschritten auf ein neues Rekordtief<br />

von 0,05 % <strong>und</strong> reduzierte die Einlagenfazilität<br />

auf -0,2 %, womit die schon seit einiger Zeit erwarteten<br />

negativen Zinsen Realität wurden.<br />

Die zehnjährige Rendite der deutschen B<strong>und</strong>esanleihe<br />

fiel auf ein Rekordtief von 0,54 % (Vorjahresstand:<br />

1,94 %). Auch Staatsanleihen anderer europäischer<br />

Länder verzeichneten signifikante Renditerückgänge.<br />

So fielen beispielsweise die zehnjährigen Renditen<br />

von Italien <strong>und</strong> Spanien von 4,1 % auf 1,9 % bzw. von<br />

4,1 % auf 1,6 %.<br />

Die Geldmarktzinsen verharrten das ganze Jahr über<br />

nahe dem Nullpunkt. Der 3-Monats-Euribor lag im<br />

Jahresdurchschnitt bei 0,21 %.<br />

Ausblick 2015<br />

Die wirtschaftlichen Herausforderungen dürften 2015<br />

nicht an Intensität verlieren. Der Internationale Währungsfonds<br />

(IWF) erwartet für das laufende Jahr ein<br />

nur unwesentlich höheres BIP-Wachstum von 3,5 %,<br />

nach einem Plus von 3,3 % im Jahr davor. Zugeschrieben<br />

wird diese marginale Verbesserung den Industrieländern,<br />

deren Wirtschaftsleistung mit 2,3 % steigen<br />

soll. Das Wachstum in den Schwellenländern dürfte<br />

sich hingegen weiter auf 4,3 % abschwächen. Für den<br />

Euroraum wird ein Zuwachs von 1,5 % prognostiziert.<br />

Unverändert stark werden die geringe Wachstumsdynamik<br />

des Welthandels <strong>und</strong> die Konjunkturschwäche<br />

im Euroraum den Außenhandel Österreichs belasten.<br />

Laut der Prognose des Instituts für Höhere Studien<br />

(IHS) wird Österreichs Wachstum sowohl unter jenem<br />

Deutschlands als auch der Eurozone bleiben. Dafür<br />

ins Treffen geführt werden auch hausgemachte Gründe,<br />

insbesondere fehlende wachstums- <strong>und</strong> investitionsfördernde<br />

Anreize <strong>und</strong> standortunterstützende<br />

Rahmenbedingungen. Die österreichische Wirtschaftsleistung<br />

dürfte 2015 um nur 0,5 % zulegen.<br />

Die Investitionsbereitschaft springt trotz niedrigster<br />

Zinsen nicht an. Der private Konsum wird sich aufgr<strong>und</strong><br />

der stagnierenden Reallöhne mit +0,6 % (IHS)<br />

ebenfalls nur sehr verhalten entwickeln, <strong>und</strong> die Inflation<br />

sollte sich mit 1,3 % neuerlich als eine der höchsten<br />

im Euroraum erweisen.<br />

Durch die fortgesetzte Zunahme des Arbeitskräfteangebotes<br />

ist mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosenquote<br />

gemäß Eurostat-Definition von 5,0 % auf<br />

5,3 % zu rechnen.<br />

13


Geschäftsentwicklung<br />

Unser konsequent an den Bedürfnissen der Menschen<br />

ausgerichtetes Geschäftsmodell <strong>und</strong> die von<br />

Markt- <strong>und</strong> K<strong>und</strong>enkenntnis getragenen Bemühungen,<br />

unseren mehr als 50.000 K<strong>und</strong>en ein starker<br />

<strong>und</strong> verlässlicher Finanzierungspartner sowie ein sicherer<br />

Hafen für ihre Ersparnisse zu sein, bildeten<br />

auch im wirtschaftlich schwierigen Umfeld des Jahres<br />

2014 die Basis für ein erfreulich solides Ergebnis.<br />

Dieses sehen wir als Ausdruck des ungebrochen großen<br />

Vertrauens in die Sparkasse Kufstein als führendes,<br />

innovatives <strong>und</strong> fest in der Realwirtschaft verankertes<br />

Geldinstitut der Region.<br />

Geschäftsverlauf im Detail<br />

Die Bilanzsumme der Sparkasse Kufstein stieg zum<br />

31.12.2014 auf 1.473,2 Mio. € an. Im Vergleich<br />

zum Bilanzstichtag 2013 entspricht dies einer Steigerung<br />

um 17,2 Mio. € oder 1,2 %.<br />

Trotz der insgesamt verhaltenen Kreditnachfrage erhöhten<br />

sich die Ausleihungen an K<strong>und</strong>en im Laufe<br />

des Jahres 2014 um 28,7 Mio. € auf einen bisherigen<br />

Höchststand von 1.168,4 Mio. €. Mit einer Steigerung<br />

von 2,5 % wurde der Vorjahreswert von 1,1 %<br />

sogar um mehr als das Doppelte überschritten.<br />

Im Bereich der Euro-Kredite war einerseits ein Zuwachs<br />

von 57,6 Mio. € zu verzeichnen, andererseits<br />

verringerte sich, bedingt durch eine steigende Zahl<br />

von Konvertierungen, das Ausleihungsvolumen in<br />

Fremdwährung um 28,9 Mio. € auf 122,1 Mio. €.<br />

Der Fremdwährungsanteil am gesamten Ausleihungsvolumen<br />

reduzierte sich damit entsprechend unserer<br />

strategischen Zielsetzung auf 10,5 % (nach 13,3 %<br />

<strong>und</strong> 17,5 % in den Vorjahren).<br />

Ausleihungen (Forderungen an K<strong>und</strong>en) in Mio. €<br />

1.077,0<br />

1.109,9 1.127,8 1.139,8<br />

1.168,4<br />

2010 2011 2012 2013<br />

2014


Die Verteilung der K<strong>und</strong>enausleihungen<br />

nach Branchen<br />

K<strong>und</strong>eneinlagen (Verbindlichkeiten gegenüber<br />

K<strong>und</strong>en inkl. verbriefte Verbindlichkeiten) in Mio €<br />

Freie Berufe<br />

Herstellung<br />

Waren<br />

Sonstige<br />

Private<br />

Haushalte<br />

949,8<br />

986,4<br />

983,3<br />

1.013,7<br />

1.053,9<br />

Finanz-DL<br />

Handel<br />

Bau<br />

Tourismus<br />

Gr<strong>und</strong>stücks- u.<br />

Wohnungswesen<br />

2010 2011 2012 2013 2014<br />

Auch 2014 erwies sich die Sparkasse Kufstein mit bedeutenden<br />

Zuwächsen bei den K<strong>und</strong>eneinlagen als Pol<br />

des Vertrauens.<br />

Die Primärmittel (Verbindlichkeiten gegenüber K<strong>und</strong>en<br />

inkl. verbriefte Verbindlichkeiten) erhöhten sich im Jahresvergleich<br />

um 40,3 Mio. € oder 4,0 % auf 1.053,9<br />

Mio. € nach einem Plus von 30,4 Mio. € bzw. 3,1 %<br />

im Jahr davor.<br />

Die K<strong>und</strong>eneinlagen im Detail:<br />

Ein respektabler Zuwachs von 9,6 % oder 61,8 Mio. €<br />

wurde bei den Spareinlagen erzielt. Mit 705,7 Mio. €<br />

haben diese traditionell den größten Anteil an den K<strong>und</strong>eneinlagen.<br />

Die Sichteinlagen erhöhten sich um 6,0 Mio. € bzw.<br />

3,4 %, auf 181,2 Mio. €, während sich die Termineinlagen<br />

um 6,8 %, oder 7,2 Mio. €, auf 99,1 Mio. € verringerten.<br />

Einen spürbaren Rückgang gab es bei den<br />

verbrieften Verbindlichkeiten. Diese reduzierten sich<br />

um 20,3 Mio. € auf 67,9 Mio. €.<br />

Insgesamt konnte die Deckung der K<strong>und</strong>enausleihungen<br />

mit Einlagen – Gradmesser für die regionale Leistungsstärke<br />

<strong>und</strong> Verankerung – im Berichtsjahr von<br />

88,9 % auf 90,2 % gesteigert werden.<br />

Die unter Berücksichtigung der außerbilanziellen Wertpapier-Depots<br />

verwalteten gesamten K<strong>und</strong>engelder<br />

verzeichneten einen Anstieg von 1.312,2 Mio. € auf<br />

1.347,7 Mio. €.<br />

15


Risiko-Management<br />

Unsere Risiko-Managementprozesse <strong>und</strong> -systeme<br />

zielen darauf ab, die kritischen Auswirkungen von einzel-<br />

<strong>und</strong> gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen <strong>und</strong><br />

sich verändernden Rahmenbedingungen für Bankgeschäfte<br />

auf die Vermögens-, Finanz- <strong>und</strong> Ertragslage<br />

der Sparkasse frühzeitig zu erkennen. Die Risiken<br />

ganzheitlich zu bewerten, durch strategische Vorgaben<br />

zu steuern <strong>und</strong> durch gezieltes Handeln im Tagesgeschäft<br />

zu minimieren. Zentrales Instrument dabei<br />

ist der interne Kapitaladäquanz- bzw. ICAAP-Prozess,<br />

der in die Komponenten Risikostrategie, Risikomaterialitätseinschätzung,<br />

Konzentrationsrisikoanalyse,<br />

Stresstests, Risikoplanung <strong>und</strong> Risikotragfähigkeit<br />

untergliedert ist.<br />

Mit 1.1.2014 wurde das Basel III-Regime über die Eigenkapitalrichtlinie<br />

- Capital Requirements Directive<br />

(CRD IV) <strong>und</strong> die Eigenkapitalverordnung - Capital Requirements<br />

Regulation (CRR) in Kraft gesetzt. Dies<br />

hatte umfangreiche Änderungen u.a. im Bereich der<br />

Mindest-Eigenmittel, Kapitalpuffer, Liquidität <strong>und</strong> Corporate<br />

Governance zur Folge, das Risikomanagement<br />

der Kreditinstitute wird dadurch nachhaltig beeinflusst.<br />

Die Risikolage <strong>und</strong> -entwicklung im Geschäftsjahr<br />

2014 war vor allem durch das weiter rückläufige, historisch<br />

niedrige Zinsniveau in der Eurozone, einem<br />

schwachen Wirtschaftswachstum, den neuen regulatorischen<br />

Vorschriften der europäischen Bankenaufsicht<br />

<strong>und</strong> einem moderaten Kreditwachstum beeinflusst.<br />

Unsere Risikovorsorgepolitik orientiert sich an<br />

traditionell vorsichtigen Maßstäben, für alle erkennbaren<br />

Ausfallsrisiken wurde in Form von Wertberichtigungen<br />

vorgesorgt.<br />

Die Angemessenheit der Eigenkapitalausstattung ergibt<br />

sich aus der Gegenüberstellung der eingegangenen<br />

Risiken mit der Risikotragfähigkeit des Geldinstitutes.<br />

Diese beschreibt das Potenzial der Sparkasse,<br />

unerwartete Verluste aus dem laufenden Ertrag <strong>und</strong><br />

aus dem Substanzwert abzudecken. Mit einer Auslastung<br />

des Deckungspotenzials von 32 % per<br />

31.12.2014 konnte der Sparkasse Kufstein eine<br />

sehr gute Risikotragfähigkeit bescheinigt werden.<br />

Ertrags- <strong>und</strong> Vermögenslage<br />

Mit einem Zuwachs von über 0,6 Mio. € blieben die<br />

Betriebserträge der Sparkasse Kufstein im Berichtsjahr<br />

in Höhe von 38,8 Mio. € (nach 38,2 Mio. €) auf<br />

bisherigem Niveau stabil.<br />

Der betriebswirtschaftliche Nettozinsertrag in Höhe<br />

von 28,8 Mio. € (VJ 27,9 Mio. €) verzeichnete einen<br />

Anstieg um 0,9 Mio. € oder +3,1 %.<br />

Die Provisionserträge abzüglich Provisionsaufwendungen<br />

– der sogenannte Provisionsüberschuss –<br />

verringerte sich aufgr<strong>und</strong> rückläufiger Erträge im<br />

Wertpapiergeschäft um 0,2 Mio. € auf 9,6 Mio. €.<br />

Die Betriebsaufwendungen konnten mit 21,4 Mio. €<br />

leicht unter Vorjahresniveau (21,5 Mio. €) gehalten<br />

werden.


Der Abschreibungsaufwand stieg aufgr<strong>und</strong> einer vorsorglich<br />

vorgenommenen Teilwertabschreibung um<br />

0,5 Mio. € auf 1,4 Mio. €. Der Personalaufwand reduzierte<br />

sich hingegen durch einmalige Sondereffekte<br />

um 0,6 Mio. € oder 4 % auf 13,4 Mio. € <strong>und</strong> die<br />

Verwaltungsaufwendungen beliefen sich wie im Vorjahr<br />

auf 6,6 Mio. €.<br />

Als Folge der höheren Betriebserträge verbesserte<br />

sich die Cost-Income-Ratio (CIR) von 56,32 % (2013)<br />

auf nunmehr 55,15 %. Im Bankenvergleich wird dieses<br />

Niveau als günstig bewertet. Die CIR beschreibt<br />

die Betriebsaufwendungen im Verhältnis zu den Betriebserträgen.<br />

Mit Jahresende 2014 konnte die Sparkasse Kufstein<br />

ein sehr zufriedenstellendes Betriebsergebnis in Höhe<br />

von 17,4 Mio. € (VJ 16,7 Mio. €) ausweisen.<br />

Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit)<br />

verzeichnete nach Vorsorgen für Risiken aus<br />

dem Kreditgeschäft <strong>und</strong> Bewertungsmaßnahmen<br />

bzw. Kursgewinnen aus eigenen Wertpapieren einen<br />

Anstieg um 1,3 Mio. € auf 14,8 Mio. €.<br />

Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken konnte wie im<br />

Vorjahr ein Betrag von 1,0 Mio. € zugewiesen werden.<br />

Diese Zuführung ist als Reserve-Bildung für<br />

kommende Jahre zu sehen. Nach Abzug der Ertrags<strong>und</strong><br />

sonstigen Steuern in Höhe von 4,9 Mio. € verblieb<br />

ein Jahresüberschuss von 8,9 Mio. € (VJ 7,8<br />

Mio. €). Dieser Betrag wurde zur Gänze im Zuge der<br />

Rücklagenbewegung dem Eigenkapital zugeführt.<br />

Aufsichtsrechtliche<br />

Eigenmittel<br />

Eigenmittel in Mio € <strong>und</strong><br />

Eigenmittelquote in %<br />

150<br />

21,08 %<br />

2010<br />

158<br />

22,72 %<br />

2011<br />

Basel II<br />

171<br />

25,11 %<br />

180<br />

27,69 %<br />

Neue Berechnung<br />

der Eigenmittelquote<br />

nach Basel III<br />

189<br />

25,93 %<br />

2012 2013 2014<br />

Basel III<br />

Nach den neuen Regularien von Basel III, die mit<br />

1. Jänner 2014 in Kraft traten, haben sich die Eigenkapitalanforderungen<br />

für Banken im Vergleich zu den<br />

Vorjahren (Basel II) verändert.<br />

Demnach verfügte die Sparkasse Kufstein zum<br />

Jahresende 2014 über ein hartes Kernkapital von<br />

174,9 Mio. €. Die gesamten anrechenbaren Eigenmittel<br />

– einschließlich der ergänzenden Eigenmittel –<br />

betrugen per Ende 2014 189,2 Mio. €, nach einem<br />

Vorjahreswert (Basel II) von 180,7 Mio. €.<br />

Die nach Basel III neu errechnete Eigenmittelquote<br />

für das Gesamtrisiko erreichte zum Jahresschluss<br />

2014 eine Höhe von 25,93 %. Die harte Kernkapitalquote<br />

betrug 23,98 %. Das gesetzliche Mindesteigenmittel-Erfordernis<br />

von 8 % wurde damit mehr als<br />

deutlich erfüllt.<br />

17


Verleihung des Sparkassen-Awards in der Wiener Hofburg<br />

Auszeichnungen<br />

Sparkassen-Award<br />

Die Wiener Hofburg bot neuerlich den feierlichen Rahmen<br />

für die Prämierung der besten Sparkassen<br />

Österreichs. Der Sparkasse Kufstein gelang es, in ihrer<br />

Ranggruppe die Spitzenplatzierung aus den Vorjahren<br />

zu behaupten <strong>und</strong> den nunmehr 6. Goldenen<br />

Sparkassen-Award in Folge nach Kufstein zu holen.<br />

Bewertet wurden die 47 österreichischen Institute<br />

bei K<strong>und</strong>enzufriedenheit, Neuk<strong>und</strong>en-Performance<br />

<strong>und</strong> betriebswirtschaftlichen Kennzahlen – insgesamt<br />

in über 20 Kriterien.<br />

Ziel bleibt es, nachhaltig exzellente Bankdienstleistungen<br />

für die Region zu erbringen. Die Auszeichnung<br />

war jedenfalls Anlass, den mehr als 50.000 K<strong>und</strong>en<br />

für das große Vertrauen in ihre Sparkasse Kufstein<br />

zu danken. Gratuliert wurde natürlich auch den über<br />

230 Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeitern an den insgesamt<br />

19 Standorten. Ohne deren persönliches Engagement<br />

wäre diese außergewöhnliche Serie an Auszeichnungen<br />

nicht möglich gewesen.<br />

Recommender-Award<br />

Der Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) bewertete<br />

die besten Banken <strong>und</strong> Versicherungen mit<br />

dem "Recommender Award" – eine Auszeichnung, die<br />

seit 9 Jahren für besondere K<strong>und</strong>enzufriedenheit vergeben<br />

wird. Die Österreichische Sparkassengruppe<br />

konnte sich zum wiederholten Male in der Kategorie<br />

„Banksektoren“ als alleiniger Gewinner durchsetzen.<br />

In der Kategorie „Bankversicherungen“ ging der<br />

Award zum vierten Mal an die Sparkassen-Versicherung.<br />

Einen Wechsel des Siegers gab es bei den Bausparkassen:<br />

In diesem Jahr konnte sich erstmals die<br />

s-Bausparkasse über den Gewinn freuen.<br />

Der „FMVÖ-Recommender Award“ steht für die Zufriedenheit<br />

<strong>und</strong> Weiterempfehlungsbereitschaft der K<strong>und</strong>en<br />

des österreichischen Finanzdienstleistungssektors.<br />

Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage des<br />

Marktforschungsinstituts Telemark Marketing unter<br />

8.000 K<strong>und</strong>en, die nach der Methode des Net Promoter<br />

Score (NPS©) Institute aus den Bereichen Banken,<br />

Versicherungen <strong>und</strong> Bausparkassen bewerteten.<br />

.


Human-Kapital<br />

Dass treue <strong>und</strong> engagierte Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />

in der Tat als wertvollstes „Kapital“ gelten,<br />

konnte man beim großen Ehrenabend der Sparkasse<br />

Kufstein spüren.<br />

Sechs 25-Jahr-Jubiläen <strong>und</strong> fünf Pensionierungen<br />

standen im Mittelpunkt einer feierlichen Ehrung, zu<br />

der eine große Zahl an Ehrengästen geladen war.<br />

Dienstjubiläen<br />

Für 25 Jahre Treue zur Sparkasse mit der Ehrennadel<br />

des österreichischen Sparkassenverbandes in Silber<br />

ausgezeichnet wurden Michael Koller, Prok. Mag. Walter<br />

Nagler, Anton Moser, Prok. Robert Atzl, Thomas<br />

Erhardt <strong>und</strong> Roland Klingler.<br />

Mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt<br />

wurden Hildegard Sollerer, Helma Zangerle,<br />

Anton Seissl, Brigitte Strillinger <strong>und</strong> Monika Gruber<br />

offiziell in den Ruhestand verabschiedet.<br />

Gesamtpersonal<br />

Das Bestreben unseres Hauses war auch 2014 getragen<br />

von der Zielsetzung, die Wertschöpfung unserer<br />

Finanzdienstleistung in hohem Ausmaß in unserer<br />

Region zu halten. Mit Stichtag 31.12.2014 bot die<br />

Sparkasse 235 (VJ 230) Personen einen hochwertigen<br />

<strong>und</strong> sicheren Arbeitsplatz. Voraussetzung für diese<br />

Steigerung des Personalstandes war die gute<br />

Marktstellung der Sparkasse Kufstein, die durch solide<br />

Ergebnisse abgesicherte Möglichkeit zur Investition<br />

in eine umfassende Ausbildung unserer Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter sowie deren Bereitschaft,<br />

sich ständig persönlich <strong>und</strong> fachlich weiterzuentwickeln.<br />

Im Rahmen unseres Praktikum- <strong>und</strong> Trainee-<br />

Angebotes erhielten 24 Schüler <strong>und</strong> Studenten die<br />

Möglichkeit, ihre beruflichen Erfahrungen zu erweitern.<br />

Darüber hinaus wurde erstmals für Kolleginnen<br />

in der Karenz ein „Baby-Brunch“ angeboten. Ziel ist<br />

es, die Verbindung <strong>und</strong> den Kontakt zur Sparkasse<br />

während der Babypause aufrecht zu erhalten.<br />

Aus- <strong>und</strong> Weiterbildung<br />

Wir sind überzeugt, dass der Erfolg unseres Hauses<br />

in sehr hohem Maße von unseren bestens qualifizierten<br />

Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeitern abzuleiten ist.<br />

Daher nimmt die kontinuierliche Aus- <strong>und</strong> Weiterbildung<br />

einen sehr hohen Stellenwert in der Sparkasse<br />

Kufstein ein. Wir bieten jährlich vor allem jungen<br />

SchulabgängerInnen die Chance, den Beruf einer/s<br />

Bankangestellten zu ergreifen. Dabei durchlaufen sie<br />

eine intensive Gr<strong>und</strong>ausbildung. Wesentlich ist für<br />

uns aber auch, die fachlichen <strong>und</strong> sozialen Fähigkeiten<br />

unserer erfahrenen langjährigen MitarbeiterInnen<br />

immer wieder zu aktualisieren <strong>und</strong> zu festigen.<br />

Im Jahr 2014 besuchten über 150 MitarbeiterInnen<br />

r<strong>und</strong> 800 Schulungstage.<br />

Mehr als 50 MitarbeiterInnen legten im Berichtsjahr<br />

Zertifizierungen im Veranlagungs-, Finanzierungs- <strong>und</strong><br />

Kommerzbereich ab, 11 junge Persönlichkeiten meisterten<br />

mit Bravour die Gr<strong>und</strong>ausbildung mit Verkaufszertifizierung.<br />

19<br />

Ehrenabend für langjährige Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter


Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter (per 31.12.2014)<br />

Vorstand<br />

Mag. Waltl Reinhard, Vorsitzender des Vorstandes<br />

Felderer Klaus, Vorsitzender-Stellvertreter des Vorstandes<br />

Bereichsleiter<br />

Prok. Maier Franz, Marktbereich 1<br />

Prok. Dialer Otto, Marktbereich 2<br />

Prok. Graus Friedrich, Marktbereich 3<br />

Prok. Pipaz Michel, Marktbereich 4<br />

Prok. Krumböck Karl, Bereich Rechnungswesen & Marktservice<br />

Prok. Mag. Nagler Walter, Bereich Risikomanagement<br />

Abteilungsleiter Hauptanstalt Kufstein<br />

Prok. Dialer Otto, Abt.-Lt. Groß- & Individualk<strong>und</strong>en 2<br />

Prok. Krumböck Karl, Abt.-Lt. Rechnungswesen<br />

Prok. Atzl Robert, Abt.-Lt. Betriebs- & EDV-Organisation<br />

Direktionsrat Kogler Johannes, Abt.-Lt. Innenrevision<br />

Prok. Mag. Loder Alois, Abt.-Lt. Marketing, Werbung & PR<br />

Prok. Maier Franz, Abt.-Lt. Groß- & Individualk<strong>und</strong>en 1<br />

Hauser Werner, Abt.-Lt. K<strong>und</strong>enzentrum<br />

Prok. Mag. Nagler Walter, Abt.-Lt. Kreditrisikomanagement- <strong>und</strong> restrukturierung<br />

Ossanna-Zala Klaus, Abt.-Lt. Marktservice<br />

Prok. Pipaz Michel, Abt.-Lt. Bayerngeschäft <strong>und</strong> Groß- & Individualk<strong>und</strong>en 4<br />

Valeruz Markus, Abt.-Lt. Anlageberatung <strong>und</strong> Private Banking<br />

Bucher Georg, Abt.-Lt. Kreditservice<br />

MMag. Riedl Tobias, Abt.-Lt. Controlling<br />

Turri Andreas, Abt.-Lt. Asset Liability Management<br />

Mag. (FH) Widmann Hannes MSc, Abt.-Lt. Vertriebs- <strong>und</strong> Personalmanagement<br />

In jeder starken Verbindung<br />

steckt ein S.


Qualifizierte Aus- <strong>und</strong> Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg<br />

Mitarbeiter<br />

Hauptanstalt Kufstein<br />

Achorner Stefan<br />

Belovic Vera<br />

Bindhammer Martina<br />

Bortolon Silvio<br />

Brolli Robert<br />

Bucher Daniela<br />

Bühl Marina<br />

Dialer Birgitta<br />

Druckmüller Sandra (Karenz)<br />

Eggersberger Barbara<br />

Ehrensberger Andrea (Karenz)<br />

Eisenmann Daniela<br />

Erhardt Thomas<br />

Feyersinger Michaela<br />

Flatscher Bianca<br />

Franzl Karin<br />

Fuchs Josef<br />

Gartner Veronika<br />

Gasser Andrea<br />

Gasteiger Andrea<br />

Greiderer Georg<br />

Gruber Gertraud (Karenz)<br />

Prok. Gruber Hans-Peter<br />

Gruber Thomas<br />

Mag. Hager Christiane<br />

Haselsberger Robert<br />

Haslacher Michael<br />

Heger Alexander<br />

Hetzenauer Christian<br />

Hetzenauer Markus<br />

Höck Brigitte<br />

Höck Josef<br />

Holas Katharina<br />

Huber Birgit<br />

Ivanov Tanja<br />

Kaufmann Christian<br />

Kaufmann Erwin<br />

Keuschnigg Martin<br />

Kobald Susanne<br />

Ing. Mag. (FH) Kohl Elisabeth<br />

Koller Carmen<br />

Kraißer Marco<br />

Kreidl Franz<br />

Kristler Kathrin (Karenz)<br />

Kröll Daniela<br />

Kröll Johann (BRO)<br />

Kröll Sara Anna<br />

Kronbichler Regina<br />

Kühlechner Martin<br />

Laner Michaela<br />

Lang Franz<br />

Lanpacher Sonja<br />

Leber Alexandra<br />

Leitner Elena<br />

Lochmann Alexandra<br />

Loidl Sandra<br />

Mader Theresa<br />

Manzl Brigitte<br />

Meissel Andrea (Karenz)<br />

Messner Werner<br />

Moser Bianca, BA<br />

Moser-Mölk Birgit<br />

Mag. Mühlegger Nicole (Karenz)<br />

Ott Christian<br />

Paukner Verena<br />

Pfluger Martina<br />

Pirchmoser Martina (Karenz)<br />

Pirchmoser Michael<br />

Pirchmoser Rainer<br />

Praschberger Sonja<br />

Ralser Anna-Maria<br />

Ralser Herbert<br />

Reiter Claudia<br />

Rieder Irene<br />

Mag. Rieder Marco (FH)<br />

Rückl Günther<br />

Sabljo Anica<br />

Mag. Salcher de Franco Veronika<br />

(Karenz)<br />

21


Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeiter (per 31.12.2014)<br />

Salzburger Thomas<br />

Scherbichler Karl<br />

Schneeberger Andrea<br />

Schönauer Andrea<br />

Mag. Schweiger Andreas<br />

Seeleitner Roman<br />

Seethaler Christopher<br />

Sieberer Elisabeth (Karenz)<br />

Spiegl Kathrin<br />

Standl Isabella<br />

Stöckl Barbara<br />

Stöckl Christiane<br />

Mag. Dr. Strasser Anita<br />

Thaler Lisa-Maria<br />

Dr. Thaler Michael<br />

Thaler Michaela (Karenz)<br />

Thomaset Mario<br />

Tripp Lukas<br />

Weiß Friedrich<br />

Widauer Sonja<br />

Wieser Teresa<br />

Wohlfartstätter-Osl Elfriede<br />

Wurzer Karin<br />

Geschäftsstelle Wörgl<br />

Prok. Graus Friedrich, Abt.-Lt. Groß<strong>und</strong><br />

Individualk<strong>und</strong>en 3<br />

Guggenberger Gottfried,<br />

GS-Lt. K<strong>und</strong>enzentrum<br />

Baumgartner Melanie<br />

Benkö Sascha<br />

Bittermann Stephanie<br />

Brandl Claudia<br />

Brunner Sandra<br />

B<strong>und</strong>schuh Daniel<br />

Mag. (FH) Danner Anja (Karenz)<br />

Hechenberger Sabine<br />

Hecher Sabine<br />

Koller Andrea<br />

Prem Monika<br />

Riedl Florian<br />

Sevignani Simone<br />

Sillober Max<br />

Taxacher Klaudia<br />

Thurner Hannes<br />

Unterhofer Daniela<br />

Geschäftsstelle K<strong>und</strong>l<br />

Schipflinger Thomas,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Astl Katharina<br />

Gschwentner Karin<br />

Lechner Sigrid<br />

Mairhofer Christina<br />

Moser-Margreiter Roswitha<br />

Weyers Sabrina<br />

Geschäftsstelle Kirchbichl<br />

Koller Michael,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Hauser Rosmarie<br />

Höller Marion<br />

Joas Julia, BA<br />

Nimpf Sandra<br />

Pirchmoser Maria<br />

Wagger Christian<br />

Wiesner Manuela<br />

Geschäftsstelle Ellmau<br />

Gasser Manfred,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Ager Sarah (Karenz)<br />

Babybrunch in der Sparkasse – für Kolleginnen in der Karenz


Dzanan Renate<br />

Herz Stefan<br />

Schwarz Daniela (Karenz)<br />

Spöck Manuel<br />

Widauer Christine<br />

Geschäftsstelle Söll<br />

Naschberger Jochen,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Exenberger Mario<br />

Gruber Angelika<br />

Gugglberger Markus<br />

Steinberger Elisabeth<br />

Geschäftsstelle Walchsee<br />

Gensluckner Max,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Dagn Tamara<br />

Greiderer Maria<br />

Thrainer Thomas<br />

Wohlfartstätter Ursula<br />

Geschäftsstelle Wildschönau<br />

Moser Anton,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Faller Gabriele<br />

Gruber Franz<br />

Hasenberger Helga<br />

Huber Verena (Karenz)<br />

Jetzinger Andrea<br />

Geschäftsstelle Ebbs<br />

Wegmair Johann,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Deisenhammer Mario<br />

Esterl Christoph<br />

Huber Manuel<br />

Kristler Stephanie<br />

Kühlechner Petra (Karenz)<br />

Leitner Ulrike (Karenz)<br />

Theuermann Renate<br />

Geschäftsstelle Zell<br />

Kuen Christian,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Jurcevic Gabriela<br />

Kendlbacher Katharina<br />

Schipflinger Sandra (Karenz)<br />

Wechselberger Stephanie<br />

Zierl Markus<br />

Geschäftsstelle Niederndorf<br />

Orgler Thomas,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Enzler Theresa<br />

Glonner Sonja (Karenz)<br />

Huber Stephanie<br />

Koller Maria<br />

Luchner Franz<br />

Geschäftsstelle Bad Häring<br />

Mag. (FH) Gasteiger Andreas,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Exenberger Birgit (Karenz)<br />

Hauser Monika<br />

Lettenbichler Dominik<br />

Prosser Michaela<br />

Schönettin Jasmin, BA<br />

Stuefer Janina<br />

Zimmer Gabriela<br />

Geschäftsstelle Thiersee<br />

Klingler Roland,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Egerbacher Bianca<br />

Gruber Veronika<br />

Schaffer Christine<br />

Weiß Benjamin<br />

Geschäftsstelle Sparchen<br />

Greiderer Christian,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Grünbacher Karin<br />

Lamprecht Carmen (Karenz)<br />

Sonnendorfer Thomas<br />

Thaler Anna<br />

Geschäftsstelle<br />

Endach-Weidach<br />

Pfluger Armin,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Griesser Elisabeth<br />

Halmetschlager Matthias<br />

Konrad Florian (Bildungskarenz)<br />

Obwaller Melanie<br />

Mag. Weißbacher Nadja (Karenz)<br />

Wieland Manuel, BA<br />

Geschäftsstelle<br />

Bezirkskrankenhaus<br />

Pfluger Armin,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Gruber-Jorge Escobar Angelika<br />

(Karenz)<br />

Juffinger Maria<br />

Geschäftsstelle Wörgl –<br />

Brixentaler Straße<br />

Lanner Franz,<br />

Geschäftsstellenleitner<br />

Fleischhacker Maria (Karenz)<br />

Fuchs Ursula<br />

Hainz Jennifer<br />

Spiegl Andrea<br />

Werlberger Silvia<br />

Geschäftsstelle Langkampfen<br />

DI (FH) Gasteiger Thomas,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Schmidl Alexandra<br />

Schneider Christian<br />

Geschäftsstelle<br />

Kössen-Schwendt<br />

Mag. (FH) Gasteiger Andreas,<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Astl Sandra<br />

Knoll Maria<br />

Pichler Florian<br />

Wolf Carina<br />

23


Investitionen<br />

in die Region<br />

Nach dem Erwerb der Geschäftsstelle Kössen <strong>und</strong><br />

der Bündelung der K<strong>und</strong>enbetreuung für die Orte des<br />

gesamten Kaiserwinkls wurden die Sanierungsarbeiten<br />

des vom Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogenen<br />

Sparkassen-Gebäudes in der ersten Jahreshälfte<br />

2014 durchgeführt. Die Aufnahme des regulären<br />

Geschäftsbetriebes erfolgte mit 1. Juli 2014.<br />

Der Umbau bzw. die Sanierung der Geschäftsstelle<br />

Kufstein-Sparchen stellte ein zweites, im Berichtsjahr<br />

2014 umgesetztes Bauvorhaben dar. Die 1992 eröffnete<br />

Geschäftsstelle wurde von Gr<strong>und</strong> auf neu gestaltet<br />

<strong>und</strong> modernisiert. Neben der Verlegung des<br />

Einganges <strong>und</strong> der Neugestaltung der Außenanlagen<br />

konnten eine top-ausgestattete SB-Zone sowie Schalter-<br />

bzw. Beratungsräumlichkeiten im gewohnt sympathisch<br />

anmutenden CI-Design der Sparkasse Kufstein<br />

geschaffen werden.<br />

Damit abgeschlossen wurde auch die flächendeckende<br />

Modernisierung aller 19 Geschäftsstellen-Standorte<br />

mit der innovativsten SB-Serviceleistung des Bezirkes.<br />

Diese stellt sicher, dass standortbezogen<br />

r<strong>und</strong> um die Uhr an sieben Tagen die Woche neben<br />

den bisher üblichen Auszahlungen auch Einzahlungen<br />

<strong>und</strong> Überweisungen automationsgestützt durchgeführt<br />

werden können.<br />

Wiedereröffnung der Geschäftsstelle in Kössen-<br />

Modernster SB-Service 19 x in der Region<br />

Umbau bzw. Modernisierung der Sparkasse in Sparchen


Schwendt<br />

25<br />

75 Jahre Sparkasse in Wörgl 40 Jahre Sparkasse in K<strong>und</strong>l


Innovatives<br />

Banking<br />

Die Digitalisierungswelle erfasste<br />

nach Musikbranche, Journalismus,<br />

Verlagswesen, Fotoindustrie<br />

<strong>und</strong> Handel seit geraumer<br />

Zeit auch die Finanzwelt.<br />

Die Erste Bank der österr. Sparkassen<br />

AG <strong>und</strong> die Sparkassen<br />

Österreichs haben sich von Anfang<br />

an auf die neuen technologischen<br />

Entwicklungen eingestellt.<br />

Gerade im Berichtsjahr 2014 gingen<br />

einige wesentliche Vorhaben<br />

der Digitalisierung in ihre Einführungsphase,<br />

sodass K<strong>und</strong>en auf<br />

modernste virtuelle Anwendungen<br />

für ein zeitgemäßes Banking<br />

– dem derzeit technisch führenden<br />

Österreichs – zugreifen können.<br />

Dabei wurde von vornherein Wert<br />

darauf gelegt, dass sowohl K<strong>und</strong>en<br />

als auch Mitarbeiter ab der<br />

Beta-Testphase <strong>und</strong> bei der Pilotierung,<br />

dem sogenannten „Silent<br />

Launch“, miteinbezogen wurden<br />

<strong>und</strong> so die Dienstleistungen<br />

durch Feedback aktiv mitgestalteten.<br />

Damit wurde das Ziel erreicht,<br />

dass sich K<strong>und</strong>en mit ihren veränderten<br />

Ansprüchen auf allen<br />

Ebenen in der Sparkasse wohlfühlen<br />

<strong>und</strong> sich entsprechend ihrer<br />

Gewohnheiten bedarfsgerecht<br />

an ihre persönliche K<strong>und</strong>enbetreuung<br />

wenden können. Den MitarbeiterInnen<br />

war es ein Anliegen,<br />

dass der direkte Kontakt<br />

zum K<strong>und</strong>en durch die innovativen<br />

Services noch stärker werden<br />

kann, der Einsatz der Technik also<br />

nicht zu einer unpersönlichen<br />

<strong>und</strong> automatisierten Standard-<br />

Dienstleistung führt.<br />

Projektbegleitend beauftragten<br />

Erste Bank <strong>und</strong> Sparkassen diverse<br />

Marktforschungen, um die<br />

Bereitschaft der Menschen zu erheben,<br />

digitalisierte Angebote anzunehmen.<br />

Denn nichts ist so


stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen<br />

ist. Allerdings heißt es<br />

auch, wer zu spät kommt, den bestraft<br />

das Leben. Deshalb ist bei<br />

der Einführung innovativer Dienstleistungen<br />

ein perfektes Timing<br />

so wichtig.<br />

Anfang 2015 war es dann soweit.<br />

„George“, der neue digitale Autopilot<br />

für die Dienstleistungen<br />

r<strong>und</strong> um das Konto, war geboren.<br />

Gleichzeitig wurden sämtliche<br />

Homepages der Sparkassen mit<br />

dem Projekt „Emil“ auf mobile<br />

Nutzung (responsive System) umgestellt<br />

<strong>und</strong> für die Anwendung<br />

auf Tablets <strong>und</strong> Smartphones optimiert.<br />

Willkommen bei George<br />

George ist einfach. Er erleichtert Ihre Finanzgeschäfte<br />

<strong>und</strong> gibt Ihnen einen neuen Überblick.<br />

George<br />

startet.<br />

George ist intelligent.<br />

Er lernt ständig dazu <strong>und</strong> unterstützt Sie in Ihrem Geldleben.<br />

Und George ist persönlich. Er passt sein Aussehen <strong>und</strong> seine<br />

Funktionen an Ihre individuellen Wünsche <strong>und</strong> Bedürfnisse an.<br />

George macht Überweisungen einfach schnell.<br />

George merkt sich IBANs <strong>und</strong> Adressen, <strong>und</strong> mit mitdenkender<br />

Technologie erledigt er Ihre Überweisungen fast wie von selbst.<br />

George<br />

spart.<br />

Bei George heißt suchen finden.<br />

Mit George durchsuchen Sie Ihre Konten so leicht wie das Internet.<br />

Sie suchen, George findet.<br />

George bringt Leben in Ihre Finanzen.<br />

George<br />

macht glücklich.<br />

27


Bilanz<br />

zum 31. Dezember 2014<br />

Aktiva EUR EUR EUR Tsd. EUR Tsd.<br />

31.12.13 31.12.13<br />

1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken<br />

<strong>und</strong> Postgiroämtern 15.732.043,78 16.338<br />

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen <strong>und</strong> Wechsel, die<br />

zur Refinanzierung bei der Zentralnotenbank<br />

zugelassen sind 49.848.790,33 46.666<br />

a) Schuldtitel öffentl. Stellen <strong>und</strong> ähnliche Wertpapiere 49.848.790,33 46.666<br />

b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken<br />

zugelassene Wechsel 0,00 0<br />

3. Forderungen an Kreditinstitute 139.275.340,66 157.019<br />

a) täglich fällig 3.589.898,21 4.497<br />

b) sonstige Forderungen 135.685.442,45 152.522<br />

4. Forderungen an K<strong>und</strong>en 1.168.421.844,90 1.139.758<br />

5. Schuldverschreibungen <strong>und</strong> andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere 29.168.138,47 33.241<br />

a) von öffentlichen Emittenten 0,00 0<br />

b) von anderen Emittenten 29.168.138,47 33.241<br />

darunter: eigene Schuldverschreibungen 0,00 0<br />

6. Aktien <strong>und</strong> andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 38.662.566,92 39.018<br />

7. Beteiligungen 0,00 5.336<br />

darunter: an Kreditinstituten 0,00 4.819<br />

8. Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen 8.202.058,53 7.432<br />

darunter: an Kreditinstituten 0,00 0<br />

9. immaterielle Vermögensgegenstände des<br />

Anlagevermögens 1.403.764,00 2.137<br />

10. Sachanlagen 4.512.803,28 4.730<br />

darunter: Gr<strong>und</strong>stücke <strong>und</strong> Bauten, die vom Kreditinstitut<br />

im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden 3.118.116,29 2.957<br />

11. Eigene Aktien oder Anteile sowie Anteile an einer<br />

herrschenden oder an mit Mehrheit beteiligten<br />

Gesellschaft 16.417.117,26 0<br />

darunter: Nennwert 16.417.117,26 0<br />

12. Sonstige Vermögensgegenstände 1.305.865,34 3.764<br />

13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert, aber<br />

noch nicht eingezahlt ist 0,00 0<br />

14. Rechnungsabgrenzungsposten 254.901,28 554<br />

Summe der Aktiva 1.473.205.234,75 1.455.993<br />

Posten unter der Bilanz<br />

1. Auslandsaktiva 190.227.712,05 205.774


Passiva EUR EUR EUR Tsd. EUR Tsd.<br />

31.12.13 31.12.13<br />

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 227.521.089,32 254.830<br />

a) täglich fällig 5.687.565,10 5.565<br />

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 221.833.524,22 249.265<br />

2. Verbindlichkeiten gegenüber K<strong>und</strong>en 986.062.590,23 925.475<br />

a) Spareinlagen 705.737.846,35 643.936<br />

darunter:<br />

aa) täglich fällig 65.633.909,23 61.388<br />

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 640.103.937,12 582.548<br />

b) sonstige Verbindlichkeiten 280.324.743,88 281.539<br />

darunter:<br />

aa) täglich fällig 181.185.188,02 175.177<br />

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 99.139.555,86 106.362<br />

3. Verbriefte Verbindlichkeiten 67.873.056,97 88.211<br />

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0<br />

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 67.873.056,97 88.211<br />

4. Sonstige Verbindlichkeiten 8.690.389,01 14.262<br />

5. Rechnungsabgrenzungsposten 316.853,57 381<br />

6. Rückstellungen 6.065.537,37 6.044<br />

a) Rückstellungen für Abfertigungen 0,00 0<br />

b) Rückstellungen für Pensionen 1.203.713,00 1.725<br />

c) Steuerrückstellungen 1.396.225,00 977<br />

d) sonstige 3.465.599,37 3.342<br />

6.a Fonds für allgemeine Bankrisiken 10.600.000,00 9.600<br />

7. Ergänzungskapital gemäß Teil 2 Titel I<br />

Kapital 4 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 0,00 0<br />

8. Zusätzliches Kernkapital gemäß Teil 2 Titel I<br />

Kapital 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 0,00 0<br />

8a. Pflichtwandelschuldverschreibung gemäß<br />

§ 26 BWG 0,00 0<br />

8b. Instrumente ohne Stimmrecht gemäß § 26a BWG 0,00 0<br />

9. Gezeichnetes Kapital 0,00 0<br />

10. Kapitalrücklagen 2.397.587,70 2.398<br />

a) geb<strong>und</strong>ene 1.480.750,42 1.481<br />

b) nicht geb<strong>und</strong>ene 916.837,28 917<br />

c) Rücklage für eigene Aktien 0,00 0<br />

Übertrag 1.309.527.104,17 1.301.201<br />

29


Bilanz<br />

zum 31. Dezember 2014<br />

Passiva EUR EUR EUR Tsd. EUR Tsd.<br />

31.12.13 31.12.13<br />

Übertrag 1.309.527.104,17 1.301.201<br />

11. Gewinnrücklagen 147.830.840,04 138.912<br />

a) gesetzliche Rücklage 0,00 0<br />

b) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0<br />

c) andere Rücklagen 131.413.722,78 138.912<br />

d) Rücklage für eigene Aktien 16.417.117,26 0<br />

12. Haftrücklage gemäß § 57 Abs. 5 BWG 13.633.098,82 13.633<br />

13. Bilanzgewinn 0,00 0<br />

14. Unversteuerte Rücklagen 2.214.191,72 2.247<br />

a) Bewertungsreserve auf Gr<strong>und</strong> von<br />

Sonderabschreibungen 2.214.191,72 2.247<br />

b) sonstige unversteuerte Rücklagen 0,00 0<br />

darunter:<br />

aa) Investitionsrücklage gemäß § 9 EStG 1988 0,00 0<br />

bb) Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 0,00 0<br />

cc) Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988 0,00 0<br />

dd) Übertragungsrücklage gemäß § 12 EStG 1988 0,00 0<br />

Summe der Passiva 1.473.205.234,75 1.455.993<br />

Posten unter der Bilanz<br />

1. Eventualverbindlichkeiten 222.224.669,41 182.840<br />

darunter:<br />

a) Akzepte <strong>und</strong> Indossamentverbindlichkeiten aus<br />

weitergegebenen Wechseln 0,00 0<br />

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften <strong>und</strong> Haftung<br />

aus der Bestellung von Sicherheiten 222.224.669,41 182.840<br />

2. Kreditrisiken 120.564.305,73 124.383<br />

darunter: Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften 0,00 0<br />

3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften 2.341.682,08 2.482<br />

4. Anrechenbare Eigenmittel gemäß Teil 2<br />

der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 189.158.858,17 180.703<br />

darunter Ergänzungskapital gemäß Teil 2 Titel I<br />

Kapitel 4 der Verordung (EU) Nr. 575/2013 14.245.329,83<br />

5. Eigenmittelanforderungen gemäß Art. 92<br />

der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 58.349.084,41 56.395<br />

darunter: Eigenmittelanforderungen gemäß Art. 92 Abs. 1<br />

lit. a bis c der Verordnung (EU) Nr. 575/2013<br />

a) Harte Kernkapitalquote von 4 % 29.174.542,21<br />

b) Kernkapitalquote von 5,5 % 40.114.995,53<br />

c) Gesamtkapitalquote von 8 % 58.349.084,41<br />

6. Auslandspassiva 236.115.305,12 290.605


Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

zum 31. Dezember 2014<br />

EUR EUR EUR Tsd. EUR Tsd.<br />

Vorjahr Vorjahr<br />

1. Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Erträge 38.238.724,28 39.015<br />

darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren 2.230.056,90 2.687<br />

2. Zinsen <strong>und</strong> ähnliche Aufwendungen 10.979.515,59 12.822<br />

I. NETTOZINSERTRAG 27.259.208,69 26.193<br />

3. Erträge aus Wertpapieren <strong>und</strong> Beteiligungen 1.512.825,12 1.706<br />

a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten<br />

<strong>und</strong> nicht festverzinslichen Wertpapieren 1.272.845,35 1.418<br />

b) Erträge aus Beteiligungen 0,00 288<br />

c) Erträge aus Anteilen an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen 239.979,77 0<br />

4. Provisionserträge 10.591.477,75 10.930<br />

5. Provisionsaufwendungen 963.747,46 1.133<br />

6. Erträge aus Finanzgeschäften 274.383,57 391<br />

7. Sonstige betriebliche Erträge 148.211,57 64<br />

II. BETRIEBSERTRÄGE 38.822.359,24 38.151<br />

8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 20.023.065,51 20.585<br />

a) Personalaufwand 13.435.548,39 14.001<br />

darunter:<br />

aa) Löhne <strong>und</strong> Gehälter 10.015.622,66 9.795<br />

bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene<br />

soziale Abgaben <strong>und</strong> vom Entgelt abhängige<br />

Abgaben <strong>und</strong> Pflichtbeiträge 2.732.583,85 2.643<br />

cc) sonstiger Sozialaufwand 376.778,07 373<br />

dd) Aufwendungen für Altersversorgung u. Unterstützung 686.910,38 590<br />

ee) Dotierung der Pensionsrückstellung - 520.804,00 116<br />

ff) Aufwendungen für Abfertigungen <strong>und</strong> Leistungen<br />

an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen 144.457,43 484<br />

b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) 6.587.517,12 6.584<br />

9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9<br />

<strong>und</strong> 10 enthaltenen Vermögensgegenstände 1.385.652,30 898<br />

10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.614,67 2<br />

III. BETRIEBSAUFWENDUNGEN 21.410.332,48 21.485<br />

IV. IV. BETRIEBSERGEBNIS 17.412.026,76 16.666<br />

31


Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

zum 31. Dezember 2014<br />

EUR EUR EUR Tsd. EUR Tsd.<br />

Vorjahr Vorjahr<br />

Übertrag (IV. Betriebsergebnis) 17.412.026,76 16.666<br />

11. Saldo aus Wertberichtigungen auf Forderungen <strong>und</strong><br />

/12. Zuführungen zu Rückstellungen für<br />

Eventualverbindlichkeiten <strong>und</strong> für Kreditrisiken 3.371.906,00 7.944<br />

sowie<br />

Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen<br />

auf Forderungen <strong>und</strong> aus Rückstellungen für<br />

Eventualverbindlichkeiten <strong>und</strong> für Kreditrisiken<br />

13. Saldo aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie<br />

/14. Finanzanlagen bewertet sind, sowie auf Beteiligungen<br />

<strong>und</strong> Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

sowie<br />

Erträge aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere,<br />

die wie Finanzanlagen bewertet werden, sowie auf<br />

Beteiligungen 725.786,89 4.827<br />

V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 14.765.907,65 13.549<br />

15. Außerordentliche Erträge 0,00 0<br />

darunter:<br />

Entnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0<br />

16. Außerordentliche Aufwendungen 1.000.000,00 1.000<br />

darunter:<br />

Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.000.000,00 1.000<br />

17. Außerordentliches Ergebnis - 1.000.000,00 - 1.000<br />

(Zwischensumme aus Posten 15 <strong>und</strong> 16)<br />

18. Steuern vom Einkommen <strong>und</strong> Ertrag 4.683.572,47 4.579<br />

19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18<br />

auszuweisen 196.576,68 215<br />

VI. JAHRESÜBERSCHUSS 8.885.758,50 7.755<br />

20. Rücklagenbewegung 8.885.758,50 7.755<br />

darunter: Dotierung der Haftrücklage 0,00 0<br />

Auflösung der Haftrücklage 0,00 0<br />

VII. JAHRESGEWINN/VIII BILANZGEWINN 0,00 0


Gemeinwohl – starker Partner für<br />

innovative Bildungs-Projekte<br />

Innovativ war bereits im Jahr<br />

1877 die Idee, die erste Bank im<br />

Bezirk als Vereinssparkasse zu<br />

gründen. Einzigartig jedenfalls<br />

war, sie in Form einer gemeinwohlorientierten<br />

<strong>und</strong> eigentümerlosen<br />

Institution ins Leben zu rufen.<br />

Damit war der Gr<strong>und</strong>stein gelegt,<br />

gemeinsam mit den Menschen<br />

der Region an einer hoffnungsvolleren<br />

Zukunft zu arbeiten.<br />

Erstmals bot sich breiten Bevölkerungsschichten<br />

die Möglichkeit<br />

der sicheren <strong>und</strong> verzinslichen<br />

Verwahrung ihrer Ersparnisse.<br />

Den Wirtschaftsbetrieben eröffnete<br />

sich mit der Sparkassen-<br />

Idee ein unabhängiger <strong>und</strong> unpolitischer<br />

Zugang zu finanziellen<br />

Mitteln, um selbständig gewerblich,<br />

industriell oder landwirtschaftlich<br />

tätig zu werden. Daran<br />

hat sich bis heute nichts geändert.<br />

Ebenfalls eine gelebte <strong>Tradition</strong><br />

ist die unternehmerische Wahrnehmung<br />

sozialer <strong>und</strong> gesellschaftlicher<br />

Verantwortung. Sich<br />

für die Unterstützung <strong>und</strong> Förderung<br />

karitativer Institutionen, eines<br />

aktiven Vereinswesens sowie<br />

eines regen Kunst- <strong>und</strong> Kulturgeschehens<br />

einzusetzen, ist der<br />

Sparkasse sozusagen in die Wiege<br />

gelegt.<br />

Besonders wenn es um die Förderung<br />

<strong>und</strong> Bildung junger Menschen<br />

ging, setzte unser Haus<br />

schon in der Vergangenheit starke<br />

Impulse. Sei es mit der finanziellen<br />

Unterstützung der Gründung<br />

des Kufsteiner Gymnasiums,<br />

der Initiative zur Gründung<br />

der ersten Schulsparkassen im<br />

Bezirk oder als Gründungsmitglied<br />

der Fachhochschule Kufstein<br />

Tirol oder des Technikums<br />

Kufstein.<br />

Aus dieser <strong>Tradition</strong> heraus sieht<br />

sich die Sparkasse Kufstein gerade<br />

in Zeiten einer Neuorientierung<br />

<strong>und</strong> des Umbruchs im Bildungswesen<br />

in der Verantwortung,<br />

ein Förderer innovativer Projekte<br />

für die Jugend zu sein. Deshalb<br />

war sie als Partner der ersten<br />

St<strong>und</strong>e mit dabei, als es hieß<br />

„Kufstein goes international“ <strong>und</strong><br />

die neue „International School<br />

Kufstein Tirol“ im Berichtsjahr<br />

aus der Taufe gehoben wurde.<br />

Durch das zusätzliche Sprachen-<br />

Angebot der ISK sieht die Sparkasse<br />

die Bildungschancen unserer<br />

Jugend hervorragend ergänzt.<br />

Die International School Kufstein<br />

Tirol wird als bestens vernetzte<br />

Bildungseinrichtung auch wertvolle<br />

Impulse setzen, um Weltoffenheit<br />

<strong>und</strong> interkulturelles Verständnis<br />

zu fördern.<br />

Eine Investition in Wissen<br />

bringt noch immer<br />

die besten Zinsen.<br />

Benjamin Franklin<br />

33<br />

Partner der ersten St<strong>und</strong>e: International School Kufstein Tirol <strong>und</strong> Fachhochschule Kufstein Tirol


Förderer von<br />

Kunst <strong>und</strong> Kultur<br />

Neue Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen: Ausstellung<br />

Musik im Tiroler Unterland – EINST UND JETZT<br />

Das Wesentliche von Kultur besteht nach Albert Schweitzer<br />

nicht in materiellen Errungenschaften. Auch im Sinne<br />

von Hermann Bahr, dem österr. Schriftsteller, Dramatiker<br />

<strong>und</strong> Weggefährten Arthur Schnitzlers <strong>und</strong> Hugo von Hofmannsthals,<br />

ist Kultur etwas, das „erspart“ werden muss.<br />

Etwas, das überhaupt erst aus dem Verzicht auf den Augenblick<br />

entstehen kann. Auch etwas, das immer im Blick<br />

auf die Erben geschieht: „Kultur ist immer Sorge um die<br />

Menschlichkeit für die zukünftige Generation.“<br />

Academia Vocalis Tirolensis


Tiroler Beethoventage<br />

Kulturverein W<strong>und</strong>erlich<br />

In diesem Sinne sieht die Sparkasse Kufstein ihre Unterstützung <strong>und</strong> jahrzehntelange Partnerschaft<br />

mit den heimischen Kunst- <strong>und</strong> Kulturverantwortlichen als eine sehr ehrenvolle Aufgabe, jedenfalls<br />

auch als eine nachhaltig „lohnende“ Investition zur Schaffung <strong>und</strong> zum Erhalt einer blühenden<br />

Kulturregion.<br />

Im Jahr 2014 unterstützte unser Geldinstitut zahlreiche Konzerte, Festivals, Kabaretts sowie Kleinkunst-<br />

<strong>und</strong> Theater-Veranstaltungen in der Region. Erstmals wurde im Zuge einer neu ins Leben<br />

gerufenen Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen in der Sparkasse eine Ausstellung zur Musikgeschichte<br />

im Tiroler Unterland eröffnet. Eine Bilderausstellung von Prof. Jakob Anton Bucher,<br />

Fotos <strong>und</strong> Graphiken „Wilder Kaiser“ des Münchner Kletterers Julius Kerscher <strong>und</strong> eine Gemeinschaftsausstellung<br />

mit Originalwerken von Kaminsky, Litwinowa, Sinwel <strong>und</strong> Gotovaja boten zusätzlich<br />

ein abwechslungsreiches Programm <strong>und</strong> halfen mit, ein lebendiges Kunst- <strong>und</strong> Kulturgeschehen<br />

zu gestalten. Denn in der Kunst bedeutet „Lebendig-Machen“ alles.<br />

35


Wirtschaft <strong>und</strong><br />

Soziales<br />

Wirtschaftstag in Bad Häring<br />

Wirtschaftsdialog 2014 zum Thema „Mut zur Geduld“


Spendenaktion für Licht ins Dunkel<br />

Mit den wirtschaftlichen Ergebnissen des Bankbetriebes gilt es einerseits die Eigenmittel zu stärken <strong>und</strong><br />

für eine bestmögliche Absicherung der K<strong>und</strong>engelder zu sorgen <strong>und</strong> andererseits Kraft der Eigentümerlosigkeit<br />

in Wahrnehmung der gesellschaftlichen <strong>und</strong> sozialen Verantwortung Gutes zu tun.<br />

Aus der starken Verwurzelung der Sparkasse mit den Menschen <strong>und</strong> Unternehmen unserer Region ergeben<br />

sich zahlreiche Möglichkeiten eines wirtschaftlich bedingten, aber auch sozial engagierten Miteinanders.<br />

So etwa pflegt die Sparkasse mit Kammerorganisationen, Wirtschaftsverbänden <strong>und</strong> gemeinwohlorientierten<br />

Institutionen einen regen Austausch bis hin zur Unterstützung bzw. auch gemeinsamen Organisation<br />

von Veranstaltungen: Nicht nur für Menschen jeden Alters, sondern auch für Unternehmen aus Handwerk,<br />

Gewerbe, Tourismus, Handel, Industrie <strong>und</strong> Landwirtschaft.<br />

Immer ein offenes Ohr hat die Sparkasse Kufstein für Gründer, Start-Ups <strong>und</strong> junge Unternehmerinnen<br />

<strong>und</strong> Unternehmer. Ihnen gehört die Zukunft der Wirtschaft im Bezirk. Auf ihren Weitblick, ihre Stärke <strong>und</strong><br />

Tüchtigkeit, auch die ihrer engagierten Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter, wollen wir bauen.<br />

37


Jugend <strong>und</strong> Sport<br />

Caroline Hechenbichler – Schwimmtalent des SC Sparkasse Söll <strong>und</strong> vielfache Staatsmeisterin<br />

mit Trainer Ing. Klaus Leitner<br />

Premium-Sponsor des FC Kössen


Bereits in frühester Jugend soll die Faszination<br />

für den Sport geweckt werden <strong>und</strong> die Förderung<br />

junger Talente ansetzen, weshalb die Sparkasse<br />

ein besonderes Augenmerk auf die Nachwuchsförderung<br />

legt. Mit Initiativen wie der Sparkassen-Schülerliga<br />

Fußball oder Volleyball, dem<br />

Sparkassen-Bezirksskicup sowie dem SPARKAS-<br />

SE-Bambini Tenniscup werden seit Jahrzehnten<br />

besondere Akzente im Jugendsport gesetzt.<br />

Darüber hinaus ist die Sparkasse im Rahmen ihrer<br />

gemeinnützigen Tätigkeit Partner von zahlreichen<br />

Sportvereinen in der Region. Durch das finanzielle<br />

Engagement trägt sie wesentlich zur<br />

Vielfalt des Breitensports bei <strong>und</strong> leistet einen<br />

wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Werten wie<br />

Teamgeist, Einsatzfreude, Durchhaltevermögen<br />

<strong>und</strong> Lust auf Spitzenleistung.<br />

39<br />

TC Sparkasse Kufstein – Mannschaftsmeister<br />

Kufsteiner Sparkassen-Stadtlauf


Finanzwissen<br />

lebendig vermitteln


Geld wird von Kindern <strong>und</strong> Jugendlichen vordergründig<br />

oft nur erlebt, anstatt tiefgründig erfasst. Der richtige<br />

Umgang mit Geld erfordert jedoch einen längerfristigen<br />

Lernprozess <strong>und</strong> gezielte Unterstützung <strong>und</strong> sollte laut<br />

Empfehlung der OECD, der Organisation für wirtschaftliche<br />

Zusammenarbeit <strong>und</strong> Entwicklung, möglichst bei<br />

Kindern im Schulalter beginnen. Der wachsende Anspruch<br />

an Eigenverantwortung der Konsumierenden erhöht<br />

zudem den Bedarf an Information. Aus diesem<br />

Gr<strong>und</strong> bemüht sich die Sparkasse Kufstein im Rahmen<br />

ihrer zahlreichen Financial-Literacy-Aktivitäten, das Bewusstsein<br />

<strong>und</strong> Wissen zu Fragen der Finanzen, zu Verhaltensweisen<br />

<strong>und</strong> Einstellungen zu Geld <strong>und</strong> zum erfolgreichen<br />

Umgang mit Geld zu verbessern. Und zwar<br />

auch deshalb, weil die individuelle Wirtschafts- <strong>und</strong> Finanzbildung<br />

nicht nur für jeden persönlich eine Steigerung<br />

der Lebensqualität verspricht, sondern auch gesellschaftlich<br />

wie volkswirtschaftlich von Bedeutung ist.<br />

Schließlich stärkt jeder nachhaltig die Realwirtschaft,<br />

der sein eigenes Haushaltsbudget im Griff hat <strong>und</strong> verantwortungsvoll<br />

gestaltet.<br />

Innovativ: Die Sparkasse Kufstein setzte als erste Bank<br />

im Bezirk auf die Zusammenarbeit mit der Schuldnerberatung<br />

Tirol <strong>und</strong> ermöglichte dadurch ein praxisbezogenes<br />

präventives Finanztraining für Jugendliche. Seit<br />

10 Jahren investieren beide Institutionen mit bisher<br />

520 Workshops <strong>und</strong> 7.500 SchülerInnen in 21 Schulen<br />

in die Finanzbildung junger Menschen. Ebenso innovativ<br />

war die Initiative zur Einführung des volkswirtschaftlichen<br />

Planspiels „EcoMania“ für die Maturaklassen der<br />

berufsbildenden höheren Schulen des Bezirks.<br />

Mit der Weltsparwoche, dem Schulsparen, einem altersgerechten<br />

Exkursionsangebot sowie einem umfangreichen<br />

Lehrmittel-Sortiment wurde das Thema „Geldwissen“<br />

sinnvoll abger<strong>und</strong>et <strong>und</strong> damit insgesamt dem satzungsgemäßen<br />

Auftrag zur Wirtschafts- <strong>und</strong> Sparförderung<br />

in hohem Maße entsprochen.<br />

41


Geschäftsstellen (per 31.12.2014)<br />

Sparkasse Kufstein<br />

Tiroler Sparkasse von 1877<br />

6330 Kufstein – Oberer Stadtplatz 1<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76000<br />

Geschäftsstelle Wörgl (seit 1939)<br />

6300 Wörgl – Josef Speckbacher-Str. 4<br />

GS-Leiter: Gottfried Guggenberger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76001<br />

Geschäftsstelle K<strong>und</strong>l (seit 1974)<br />

6250 K<strong>und</strong>l – Dorfstraße 22<br />

GS-Leiter: Thomas Schipflinger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76002<br />

Geschäftsstelle Kirchbichl (seit 1975)<br />

6322 Kirchbichl – Tiroler Straße 25<br />

GS-Leiter: Michael Koller<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76003<br />

Geschäftsstelle Ellmau (seit 1978)<br />

6352 Ellmau – Dorf 36<br />

GS-Leiter: Manfred Gasser<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76004<br />

Geschäftsstelle Söll (seit 1979)<br />

6306 Söll – Dorf 134<br />

GS-Leiter: Jochen Naschberger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76005<br />

Geschäftsstelle Walchsee (seit 1982)<br />

6344 Walchsee – Dorfplatz 4<br />

GS-Leiter: Max Gensluckner<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76006<br />

Geschäftsstelle Wildschönau (seit 1982)<br />

6311 Wildschönau – Kirchen, Oberau 119<br />

GS-Leiter: Anton Moser<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76007<br />

Geschäftsstelle Ebbs (seit 1983)<br />

6341 Ebbs – Wildbichler Straße 17<br />

GS-Leiter: Johann Wegmair<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76008<br />

Geschäftsstelle Bad Häring (seit 1989)<br />

6323 Bad Häring – Dorfpassage 1<br />

GS-Leiter: Mag. (FH) Andreas Gasteiger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76011<br />

Geschäftsstelle Thiersee (seit 1991)<br />

6335 Thiersee - Bäckenbichl 1<br />

GS-Leiter: Roland Klingler<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76012<br />

Geschäftsstelle Sparchen (seit 1992)<br />

6330 Kufstein – Oskar-Pirlo-Straße 42b<br />

GS-Leiter: Christian Greiderer<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76013<br />

Geschäftsstelle Endach-Weidach (seit 1993)<br />

6330 Kufstein – Salurner Straße 46<br />

GS-Leiter: Armin Pfluger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76014<br />

Geschäftsstelle Bezirkskrankenhaus (seit 1999)<br />

6330 Kufstein – Endach 27<br />

GS-Leiter: Armin Pfluger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76015<br />

Geschäftsstelle Brixentaler Straße (seit 2007)<br />

6300 Wörgl – Franz-Kranewitter-Str. 2<br />

GS-Leiter: Franz Lanner<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76016<br />

Geschäftsstelle Langkampfen (seit 2010)<br />

6336 Langkampfen – Angerweg 1<br />

GS-Leiter: DI (FH) Thomas Gasteiger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76017<br />

Geschäftsstelle Kössen-Schwendt (seit 2013)<br />

6345 Kössen – Klobensteiner Str. 2<br />

GS-Leiter: Mag. (FH) Andreas Gasteiger<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76018<br />

Geschäftsstelle Zell (seit 1986)<br />

6330 Kufstein – Weckaufstraße 5<br />

GS-Leiter: Christian Kuen<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76009<br />

Geschäftsstelle Niederndorf (seit 1988)<br />

6342 Niederndorf – Dorf 48<br />

GS-Leiter: Thomas Orgler<br />

Telefon +43 (0)5 0100 - 76010


Notizen<br />

Impressum<br />

Herausgeber <strong>und</strong> Medieninhaber: Sparkasse Kufstein, Tiroler Sparkasse von 1877, Oberer Stadtplatz 1, 6330 Kufstein, DVR: 29696, FN 37729 i<br />

e-mail: service@sparkasse-kufstein.at, www.sparkasse-kufstein.at · Fotos: Spectrum, Horvath, Ascher, Oberleitner, hn-media contact/Nageler, Karg, Koffou Pressefoto,<br />

Ferienland Kufstein, FH Kufstein Tirol, Fankhauser, Mey, DaCapo, Echtfoto Carmen Feher, Photodesign Sabine Holaubek, Richter Studios, Sparkasse, Shutterstock,<br />

EBSPK, Academia Vocalis Tirolensis • Layout: Agentur Taurus, Kufstein • Druck: Aschenbrenner, Kufstein · Juni 2015<br />

43


www.sparkasse-kufstein.at

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!