wie glücklich können wir sein, dass die Kinder in Sicherheit sind.

jkmas.de

wie glücklich können wir sein, dass die Kinder in Sicherheit sind.

Design: Friends Media Group Augsburg, fmga.de

LEBENSLINIEN.

Deutsch-jüdische Familiengeschichten

Matinee

„...wie glücklich können wir sein,

dass die Kinder in Sicherheit sind.“

Der Weg der Familie Lammfromm aus Augsburg

mit der Zeitzeugin Eva Labby, geb. Lammfromm,

aus Portland (Oregon / USA).

6.11.2011 um 11 Uhr

Eine Veranstaltung des Jüdischen Kulturmuseum

Augsburg-Schwaben im und mit dem S’ensemble Theater

in der Kulturfabrik, Bergmühlstraße 34.

Halderstraße 6– 8

86150 Augsburg

Tel: 0821 - 51 36 58

Fax: 0821 - 51 36 26


VERMITTLUNG

Das Museum bietet für alle Altersgruppen ein vielfältiges Vermittlungsprogramm

an. Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen können zwischen

Themenführungen (1 Stunde), Workshops (3 Stunden) und ganzen Studien-

oder Lerntagen (6 Stunden) wählen. Wenn Sie Fragen dazu haben

oder an einer Führung über einen der beiden jüdischen Friedhöfe bzw. auf

jüdischen Spuren durch die Stadt interessiert sind, wenden Sie sich bitte

an das Museumsbüro, Tel. 0821 - 51 36 58 oder schreiben eine E-Mail an

offi ce@jkmas.de.

Das Museum wird gefördert durch den Freistaat Bayern, die Stadt Augsburg

und den Bezirk Schwaben. Um ein Veranstaltungsprogramm durchführen

zu können, ist es aber auch auf Ihre Spende angewiesen. Sie können diese

überweisen auf das Spendenkonto 810 510 099 bei der SSK Augsburg

(BLZ 720 500 00).

LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten

Die Reihe LEBENSLINIEN.Deutsch-jüdische Familiengeschichten

wird vom Jüdischen Kulturmuseum seit 2002 zusammen mit dem

S’ensemble Theater zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938

veranstaltet. Sie erinnert jeden Herbst an die Geschichte einer

jüdischen Familie, die in Augsburg lebte, bevor sie vom NS-Regime

verfolgt und zur Emigration getrieben wurde. Seit 2008 doku men -

tiert das Museum die LEBENSLINIEN in einer eigenen Schriftenreihe.

Bisher sind folgende Bände erschienen:

LEBENSLINIEN.

Deutsch-jüdische Familiengeschichten

LIFELINES. German-Jewish Family Stories

„Getrennt von allem, was uns geblieben …“

Der Weg der Familie Kraus aus Augsburg

“Apart from all that has remained ...”

The Kraus Family of Augsburg

Benigna Schönhagen

LEBENSLINIEN.

Deutsch-jüdische Familiengeschichten

LIFELINES. German-Jewish Family Stories

„Das Trauma der Verbannung ist nicht auslöschbar.“

Der Weg der Familie Aub aus Augsburg

“The trauma of exile is indelible.”

Paths Taken by the Aub Family of Augsburg

Monika Müller

LEBENSLINIEN.

Deutsch-jüdische Familiengeschichten

LIFELINES. German-Jewish Family Stories

„… dieser schönen Welt Lebewohl sagen.“

Der Weg der Familie Sturm aus Augsburg

“… say farewell to this beautiful world.”

The Sturm Family of Augsburg

Souzana Hazan

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Band 1

LEBENSLINIEN. LIFELINES. Benigna Schönhagen

„Getrennt von allem, was uns geblieben ...“

Der Weg der Familie Kraus aus Augsburg

Augsburg 2008, ISBN 978-3-9812246-1-0, 10,00 10,00 Euro.

Band 2

LEBENSLINIEN. LIFELINES. Monika Müller

„Das Trauma der Verbannung ist nicht auslöschbar.“

Der Weg der Familie Aub aus Augsburg

Augsburg 2009, ISBN 978-3-9812246-3-4, 10,00 Euro.

Band 3

LEBENSLINIEN. LIFELINES. Souzana Hazan

„…dieser schönen Welt Lebewohl sagen.“

Der Weg der Familie Sturm aus Augsburg

Augsburg 2010, ISBN 978-3-9812246-7-2, 10,00 Euro.

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TAG DER OFFENEN TÜR 04.09.2011 / 11.00 – 17.00 UHR

„Facing the Future – Der Zukunft begegnen.“

Europäischer Tag der jüdischen Kultur.

Programm im Extrafl yer und unter

www.jkmas.de.

17.00 Uhr

Klesmer-Konzert mit der

GLOBAL SHTETL BAND in der Synagoge.

Eintritt 10,00 / 8,00 Euro.

TAG DER OFFENEN TÜR 11.09.2011 / 10.00 – 17.00 UHR

„Romantik, Realismus, Revolution –

Das 19. Jahrhundert.“

Tag des offenen Denkmals

Themenführungen durch Museum und Synagoge

um 11.00, 13.30 und 15.30 Uhr.

Eintritt frei. Führung 3,00 Euro.

AUSSTELLUNG 13.09. – 27.09.2011

„Mozart in Theresienstadt“

Die Ausstellung, die im Rahmen der

Mozartiade im Jüdischen Kulturmuseum

gezeigt wird, thematisiert das

Musikleben in Theresienstadt von der

Gründung des Lagers 1941 bis zu den

letzten Transporten nach Auschwitz

1944. „Mozart“ steht dabei für die

vielen Komponisten, die sein musikalisches

Erbe auch unter den unvorstellbaren Bedingungen der KZ-Haft

pfl egten. Im Rahmen der „Freizeitgestaltung“, die das NS-Regime in

Theresienstadt zu propagandistischen Vorführzwecken erlaubte, gelang

es Künstlern wie dem schlesischen Komponisten Viktor Ullmann mit und

durch Kultur Widerstand zu leisten und damit wenigstens für Stunden

Licht in ihr Dunkel zu bringen. Viktor Ullmann wurde 1942 nach Theresienstadt

deportiert, wo er weiter komponierte. Kurz bevor er 1944 nach

Auschwitz verlegt und dort ermordet wurde, schuf er das Melodram „Die

Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ nach der Erzählung

von Rainer Maria Rilke.

Eröffnung am 13.09.2011 um 19.00 Uhr

mit Aufführung des Melodrams von Viktor Ullmann

„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“.

Lesung: Rudolf Guckelsberger, Rundfunksprecher und

Rezitator aus Stuttgart.

Klavier: PD Dr. Jascha Nemtsov, Mitglied des Instituts für Jüdische

Studien an der Universität Potsdam und Kurator der Ausstellung.

INSTALLATION ZU DEN JAHRESFESTEN UND LEHRHAUS 20.09.2011

Rosch ha-Schana – jedes Jahr eine neue Chance.

18.00 Uhr Ausstellungseröffnung

mit Schülerinnen und Schülern der Franz-von-Assisi-Schule.

Die Installation ist bis zum 11.12.2011 zu sehen.

19.15 Uhr Lehrhaus

„Eingeschrieben in das Buch des Lebens.“

Refl exionen zu Rosch ha-Schana.

Vortrag von Rabbiner Dr. h.c. Henry Brandt.

Zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg.

JÜDISCHES SCHWABEN 21.09.2011 / 17.00 UHR

Enthüllung der Informationstafel am

Jüdischen Friedhof in Kriegshaber

In Bayerisch-Schwaben gibt es an vielen

Orten jüdische Friedhöfe, die heute nicht

mehr genutzt werden, aber an die früheren

Landjudengemeinden in der Region erinnern.

Informationen zu ihrer Geschichte

konnten Interessierte an den Begräbnisstätten

bisher nur selten fi nden. Deshalb

hat das „Netzwerk Historische Synagogenorte in Bayerisch-Schwaben“ ein

Projekt initiiert, in dessen Rahmen bisher für 13 Friedhöfe Informationstafeln

erstellt wurden. In Kriegshaber wird die Tafel bei einer kleinen

Gedenkfeier gemeinsam mit Rabbiner Dr. h.c. Henry Brandt enthüllt.

Die im „Netzwerk Historische Synagogenorte in Bayerisch-Schwaben“

zusammengeschlossenen Orte werden auf der Internetseite

www.juedisches-schwaben-netzwerk.de vorgestellt.

RAHMENPROGRAMM AUSSTELLUNG 22.09.2011 / 20.00 UHR

Kantorenkonzert in der Synagoge

„Tefi llah und Shirah – Gebet und Lied“

Schirmherrschaft: Ministerpräsident Horst Seehofer und

Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern.

Die Cantorial School des Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam

präsentiert synagogale Gesänge kombiniert mit jiddischen und hebrä ischen

Liedern. Zugleich werden Aviv Weinberg (Sopran), Nikola David (Tenor)

und Amnon Seelig (Bass-Bariton) mit den Motetten von Felix Mendelssohn

Bartholdy auch die Musik der Romantik zu Gehör bringen. Als Sänger

wurden die zukünftigen Kantoren bereits auf Opern- und Konzertbühnen

in vielen Ländern gefeiert. Das Konzert, an dem auch das Vokalensemble

Vox Augustana unter der Leitung von Peter Bader mitwirkt, wird von

PD Dr. Jascha Nemtsov, dem renommierten Pianisten und Leiter der

Kantorenschule, moderiert.

Eintritt 24,00 Euro.

ÖFFNUNGSZEITEN

Di, Mi, Do 9.00 – 18.00 Uhr

Fr 9.00 – 16.00 Uhr

So 10.00 – 17.00 Uhr

Jeden ersten Mittwoch im Monat ist das Museum

bis 20.00 Uhr geöffnet.

Am 7.09., 5.10., 2.11. und 7.12.2011 fi ndet jeweils um 18.00 Uhr

eine öffentliche Führung statt.

Das Museum hat samstags und montags sowie

an folgenden Tagen geschlossen:

Mi, 28.09.2011 ab 12 Uhr;

Do, 29.09.2011 und Fr, 30.09.2011 (Rosch ha-Schana)

Fr, 07.10.2011 ab 12 Uhr (Jom Kippur)

Mi, 12.10.2011 ab 12 Uhr;

Do, 13.10.2011 und Fr, 14.10.2011 (Sukkot)

Mi, 19.10.2011 ab 12 Uhr;

Do, 20.10.2011 (Schemini Azeret)

Fr, 21.10.2011 (Simchat Tora)

So, 25.12.2011 (Weihnachten)

So, 01.01.2012 (Neujahr)

EINTRITTSPREISE

Erwachsene 4,00 €

Schüler und Studenten 2,00 €

Erwachsene in Gruppen ab 10 Personen 2,00 €

Schüler in Gruppen ab 10 Schüler 1,00 €

Familienkarte 8,00 €

Halderstraße 6 – 8

86150 Augsburg

Tel: 0821 - 51 36 58

Fax: 0821 - 51 36 26

offi ce@jkmas.de

www.jkmas.de

MUSEUMSPÄDAGOGIK 23.10.2011 / 10.00 – 13.00 UHR

Masl tov! Viel Glück! Bol Sanslar!

Welche Feste feiern Juden? Welche feierst Du?

Der für 8- bis 12-Jährige gedachte Workshop

gibt Einblick in den jüdischen Lebens- und

Jahreslauf. Anhand von ausgesuchten Objekten

macht er die Kinder mit den jüdischen

Feiertagen und ihren Traditionen vertraut.

Gleichzeitig lädt er sie auch dazu ein, von

ihren eigenen religiösen Festen zu erzählen.

Im gegenseitigen Austausch sollen so die

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen

Judentum, Christentum und Islam

besprochen werden.

Der Workshop ist Teil des Rahmenprogramms

der Stadt Augsburg zum 50-jährigen Jubiläum des Anwerbe abkommens

zwischen der Bundes republik Deutschland und der Türkei.

Leitung: Monika Müller, Wiss. Mitarbeiterin des Museums

Gül Solgun-Kaps, Lehrbeauf tragte der Universität Augsburg,

Fachbetreue rin für interkulturelle Erziehung und Islamlehrer

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Kinder begrenzt.

Anmeldung unter Tel. 0821 - 51 36 58.

Eintritt 5,00 Euro.

NEUES AUS DER FORSCHUNG 25.10.2011 / 19.00 UHR

„Allhier in Augsburg [sind] viele fremde Juden“.

Zur Geschichte der Juden in Augsburg nach 1440 bis 1871.

Vortrag von Dr. Anke Joisten-Pruschke,

Universität Göttingen.

Als 1871 in der Verfassung des Kaiserreichs

die rechtliche Gleichstellung

der Juden festgeschrieben wurde,

gab es in Augsburg erst seit kurzem

wieder eine jüdische Gemeinde.

Nach der Ausweisung der mittelalterlichen

Judengemeinde 1438 /40

vergingen fast 400 Jahre, bis Anfang

des 19. Jahr hunderts erstmals wieder

drei jüdische Familien in die Stadt

aufgenommen wurden.

Anke Joisten-Pruschke beschäftigt

sich in ihrem Vortrag mit dem langen

Zeitraum, in dem keine Juden in

Augsburg gewohnt haben. Sie wird zeigen, dass dennoch täglich zahlreiche

Juden in die Stadt kamen. Darüber hinaus wird sie auch auf die

Geschichte der jüdischen Bürger in Augsburg während der Emanzipationszeit

eingehen.

DIALOG 01.11.2011 / 15.00 – 16.30 UHR

Jüdisches Leben in Augsburg und Bayerisch-Schwaben –

eine Geschichte der Migration

Museumsführung für MigrantInnen im Rahmenprogramm der Stadt

Augsburg zum 50-jährigen Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen

der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei.

Die wechselvolle Geschichte der Juden in Augsburg und Bayerisch-Schwaben

ist geprägt von Integration und Ausgrenzung, Selbstbehauptung und

Anpassung. Der Museumsrundgang, der als Höhepunkt in die Synagoge

führt, macht dies an ausgewählten Objekten anschaulich.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Eintritt 4,00 / 2,00 Euro.

LEHRHAUS 02.11.2011 / 19.00 UHR

Strömungen im Judentum (4)

Sinai - Das Tora-Verständnis im orthodoxen Judentum.

Vortrag von Jaron Engelmayer, Rabbiner der

Synagogen-Gemeinde in Köln.

Einführung: Rabbiner Dr. h.c. Henry Brandt.

Tora - Lehre und Überlieferung, Wegweiser des jüdischen

Volks seit seinen Anfängen vor weit über 3000 Jahren

bis heute – uralt und doch ewig gültig und aktuell – ein

Widerspruch? Wie ist das möglich? Wie kann man sich das

vorstellen?

Der Vortrag wird anhand verschiedener erstaunlicher

Tatsachen und Beispiele verdeutlichen, dass die Tora einerseits dem

Wissensstand der damaligen Welt weit voraus war und erst durch neueste

Erkenntnisse Belege fi ndet, andererseits in den Pfaden der Tora Entwicklungen

im Gleichschritt mit der Menschheit stattfi nden, in weiser

g“ttlicher Voraussicht. Außerdem wird er der Frage nachgehen, ob das

jüdische Gesetz in mancher Hinsicht nicht Mittel und Wege gefunden

hat, die Tora „auszutricksen“ und ihre Anweisungen auszuhebeln…

Einige faszinierende Einblicke in das tiefe Tora-Verständnis und eine

schon seit Ewigkeiten gelebte Tradition.

Zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg.

Eintritt 5,00 / 3,00 Euro.

Fotonachweis: Fotolia (© nidz), Bay. Nationalmuseum München, Gedenkstätte Theresienstadt, Global Shtetl Band, Innenarchitekturbüro Kolb, Wolfgang B. Kleiner, Eva Labby, Stadtarchiv Augsburg, UB Augsburg, JKM. // Design: Friends Media Group, fmga.de

Veranstaltungen

September bis Dezember 2011

ZEITZEUGENGESPRÄCH 06.11.2011 / 11.00 UHR

LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten.

„...wie glücklich können wir sein, dass die Kinder in

Sicherheit sind.“

Der Weg der Familie Lammfromm aus Augsburg.

Matinee mit Eva Labby, geb. Lammfromm.

Eine Veranstaltung des Jüdischen Kulturmuseums

im und mit dem S’ensemble Theater

in der Kulturfabrik, Bergmühlstraße 34.

Eintritt 5,00/3,00 Euro.

ZEITZEUGENWORKSHOP 07., 08. und 10.11.2011

LEBENSLINIEN. Deutsch-jüdische Familiengeschichten.

Workshops für Schulklassen mit der Zeitzeugin

Eva Labby, geb. Lammfromm.

Anmeldung bis spätestens 06.10.2011 unter Tel. 0821 - 51 36 58.

GEDENKEN IN DER SYNAGOGE 08.11.2011 / 19.30 UHR

Gedenken an die Pogromnacht

mit einer Ansprache von Dr. h.c. Charlotte Knobloch,

Präsidentin der IKG München und Oberbayern.

Die Stadt Augsburg in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde

Schwaben-Augsburg, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft –

Arbeitsgemeinschaft Augsburg-Schwaben, der Gesellschaft für

christlich-jüdische Zusammenarbeit Augsburg und Schwaben e.V.

und dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben.

VOR 70 JAHREN 04.12.2011 / 15.00 UHR

„Evakuiert in den Osten“

Ein Stadtrundgang auf den Spuren der Deportationen

aus Augsburg mit Dr. Benigna Schönhagen.

Ab Mitte Oktober 1941 erhielten tausende deutscher

Juden einen Deportationsbefehl „in den

Osten“. Damit stellte die NS-Führung ihre Politik

der Vertreibung auf die physische Vernichtung der europäischen Juden

um. Unter den Opfern des ersten Massentransports aus Bayern, dem

weitere folgten, waren auch Juden aus Augsburg und Memmingen.

Der Stadtrundgang bildet den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die

2012 über die Deportationen aus Schwaben informiert, Pläne, Ablauf und

Reaktionen vorstellt und der Opfer gedenkt.

Führung 4,00 / 2,00 Euro.

SYNAGOGALE MUSIK 07.12.2011 / 18.00 UHR

Übergabe der Sammlung Singer aus Wien

an die Universitätsbibliothek Augsburg

mit Kantorenkonzert

Vor 50 Jahren hat der in Wien beheimatete

Robert Singer den Grundstein für seine

europaweit wohl einmalige Sammlung

jüdisch-liturgischer und kantoraler Musik

gelegt. Inzwischen hat er ca. 20.000 Seiten Noten in Druckform, ca. 5.000

Seiten Originalhandschriften (als Unikate) sowie über 1.000 Tonträger mit

vielen Live-Mitschnitten (meist auch Unikate) zusammengetragen. Die Universitätsbibliothek

Augsburg hat diese Sammlung 2010 /2011 übernehmen

können. Sie ergänzt die Sammlung Marcel (Marton) Lorand zur Musik in der

Synagoge (http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/musik/lorand/).

Bei der Festveranstaltung, die in der Ausstellungshalle der Zentralbibliothek

in der Universitätsstraße 22 stattfi ndet, wird die Universitätsbibliothek

die Sammlung Singer gemeinsam mit dem Jüdischen

Kulturmuseum der Öffentlichkeit vorstellen.

Der Oberrabbiner von Österreich, Prof. Chaim Paul Eisenberg (Wien), und

Robert Singer selbst werden die Präsentation mit einem Kantorenkonzert

umrahmen.

INSTALLATION ZU DEN JAHRESFESTEN UND LEHRHAUS 13.12.2011

Chanukka.

Eine Ausstellung zum jüdischen Lichterfest

18.00 Uhr Ausstellungseröffnung

mit Schülerinnen und Schülern der Franz-von-Assisi-Schule.

Die Installation ist bis zum 04.03.2012 zu sehen.

19.15 Uhr Lehrhaus

„Das Licht im Dunkeln.“

Refl exionen zu Chanukka.

Vortrag von Rabbiner Dr. h.c. Henry Brandt.

Zusammen mit der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg.

FESTIVAL DER 1000 TÖNE

Konzerte in der Synagoge

29.10.2011, 20.00 Uhr

Klezmernächte in der Synagoge

Maggid (Belgien) und Sher on a Shier (Augsburg u.a.).

30.10.2011, 20.00 Uhr

Klezmernächte in der Synagoge

Feygele (Augsburg) als Vorgruppe und A Tickle In The Heart mit der

Violinistin Deborah Strauss (Köln bzw. New York).

13.11.2011, 18.00 Uhr

bayerische kammerphilharmonie

un-er-hört: 1000 TÖNE: Babylon

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