Aktuelles aus Laurensberg, Richterich und Umgebung

NicoHe

Neues von der

Stadtteilkonferenz

Richterich

Vernetzung zwischen den einzelnen Gremien,

Vereinen und Organisationen ist optimal

Vor kurzem trat die Stadtteilkonferenz Richterich

wieder einmal zu einer Sitzung zusammen. Der

Sozialentwicklungsplan der Stadt Aachen hat

gezeigt, dass eine zielgerichtete Sozialplanung nur

auf Stadtteilebene sinnvoll ist. Stadtteilkonferenzen

- wie das Richtericher Beispiel zeigt - sind dabei

unstrittig ein wichtiges Instrument, um vor allem in

Vierteln mit besonderen Herausforderungen sozialplanerisch

tätig zu werden. Stadtteilkonferenzen

sind der Zusammenschluss aller in einem Sozialraum

auf dem Gebiet der sozialen Arbeit tätigen

Menschen. Ganz gleich, ob auf professioneller Ebene

oder im ehrenamtlichen Bereich. Die Konferenz in

Richterich umfasst damit sowohl Mitarbeiter von

Einrichtungen (Kitas, Schulen, Pfarren, KOT oder

AWO) als auch im Viertel engagierte Vereinsvertreter

und Einzelpersonen. Sie werden als Hauptakteure

angesehen, die besser als jeder externe Experte

die Ressourcen und Probleme vor Ort kennen und

Bedarfe formulieren können.

Sprecherin der Stadtteilkonferenz Richterich war

bisher die ehemalige Bezirksamtsleiterin Ilse Sachs.

Jetzt leitete sie allerdings zum letzten Mal die

Sitzung der Stadtteilkonferenz und steht aus

persönlichen Gründen zukünftig nicht mehr zur

Verfügung. Eine neue Sprecherin bzw. ein neuer

Sprecher stand zum Redaktionsschluss dieser

Ausgabe von Nordwest aktuell noch nicht fest.

Nach dem 2. Bürgerforum ist nun schon wieder

eine geraume Zeit vergangen. Alle Gremien,

Vereine und Organisationen sind inzwischen sehr

gut miteinander vernetzt. Zurzeit erfolgt im Grunde

genommen eine Feinjustierung, um festzulegen,

welche konkreten Ziele nun von der Stadtteilkonferenz

in Angriff genommen werden. Die

Mitglieder der Konferenz sehen unisono ein Riesenpotenzial

in Richterich und Horbach, das zielgerichtet

genutzt werden soll. Es soll ein Mehrwert für die

beiden Ortschaften geschaffen werden, der für die

Einwohner deutlich spürbar ist. Was die Stadtteilkonferenz

im Einzelnen leisten kann, muss nun

herausgefunden werden. Dabei steht das Gremium

absolut nicht in Konkurrenz zur Bezirksvertretung,

sondern sieht sich eher als eine Art „Denkfabrik“.

Interessierte Bürger sind ausdrücklich weiterhin

aufgefordert, sich aktiv einzubringen. Im nächsten

Jahr ist ein Tag für alle Richtericher und Horbacher

geplant, wo sich alle Vereine präsentieren und die

Bürger sich über deren Aktivitäten informieren

können. Ältere Menschen und deren Bedürfnisse

sollen im Stadtteil verstärkt berücksichtigt

werden,schon alleine aufgrund der demografischen

Entwicklung. Es sollen ältere Mitbürger gefunden

werden, die Aufgaben suchen und sich noch

fit genug fühlen, ehrenamtliche Tätigkeiten

in unterschiedlichen Bereichen zu verrichten.

Ein Hauptthema ist die Mobilität. So hat das Bezirksamt

jetzt ein E-Bike (Elektrofahrrad) angeschafft

und ist darum bemüht, eine Cambio-Stadtteilauto-

Station nach Richterich zu bekommen. Darüber hinaus

wird ein spezieller Bewegungs- und Gesundheitstag

im nächsten Jahr angedacht. Zudem sollen Schüler

und auch erwachsene Bürger dazu motiviert

werden, öfters mal das Fahrrad zu benutzen und

das Auto stehen zu lassen.

Insgesamt ist die Stadtteilkonferenz mit ihren

gesamten Aktivitäten auf einem sehr guten Weg

und die Motivation bzw. der Schwung ist jedem

Mitglied deutlich anzumerken.

Bestaaungen

Deussen

. fair . individuell . würdevoll .

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