Laurensberg, Richterich und Umgebung

NicoHe

Jahrgang 4 - Ausgabe 1 - August 2013

1

zum Mitnehmen

kostenlos

NEU: Monatliche Leserreisen mit

dem Laurensberger Reisebüro

Balam I. und Koe Jonge

im Haus der Geschichte

Abschied von

Berthold Winterlich

Foto: Privathaus Mitte 19. Jahrhundert Vetschau Laurensberger Str.

Das Stadtteilmagazin für

Laurensberg, Richterich und Umgebung


2

Editorial

A child is born

Liebe Leserinnen und Leser,

in England wurde am 22. Juli irgendwo in einer

Klinik in London ein Junge geboren. Wie? Das ist

langweilig und interessiert Sie nicht? Von wegen,

denn hier handelt es sich nicht um irgendeinen

Knaben, sondern immerhin um den dritten (!)

Thronfolger der britischen Krone. Was? Das

interessiert Sie immer noch nicht, weil wir hier in

Deutschland eine Königin, ähh Entschuldigung,

eine Kanzlerin aus der Uckermark haben und

der letzte wirkliche Monarch, Kaiser Wilhelm

II., vor 95 Jahren am 9. November 1918

abdanken musste. Richtig, so geht es mir auch.

Mich interessiert die britische Königin und ihre

Thronfolger ehrlich gesagt nicht die Bohne. Ganz

im Gegenteil, ich finde den ganzen Pomp und

die mediale Aufregung rund um das englische

Königshaus absolut abstoßend, unangebracht

und geradezu ekelhaft!

Ortswechsel – irgendwo in der Sahelzone im Niger.

Hier wurden am 22. Juli auch eine ganze Menge

Kinder geboren. Keiner interessiert sich dafür,

kein Kamerateam, keine Nachrichtensendung –

einfach niemand. Die Kinder, die im Niger geboren

wurden, haben realistisch betrachtet einfach Pech

gehabt. Sie haben nicht in London als dritter

Thronfolger das Licht der Welt erblickt, sind aber

ebenso wertvoll wie jedes Kind auf dieser Erde.

Aber schon nach Verlassen des Mutterleibes sind

die Zukunftsaussichten des Londoner Knaben

und des Jungen aus dem Niger derartig unterschiedlich,

dass man es nicht in Worte fassen

kann. Auf das Kind aus der Sahelzone warten

unendlich viele Hürden, die zwischen ihm und

einem einigermaßen erträglichen Leben stehen.

Schon alleine gesundheitlich, denn in Europa

sind beispielsweise Masern eine ganz normale

Kinderkrankheit, in Afrika ist die Krankheit

ein Kinderkiller, auch wenn Impfkampagnen

in den vergangenen Jahren die Zahl der Opfer

deutlich senken konnten. Und jede Minute (!),

nochmals jede Minute (!), stirbt irgendwo in

Afrika ein Kind an Malaria. Slumbewohner und

die meisten Menschen in den Dörfern haben

keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die

Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt,

dass mehr als ein Viertel der Todesfälle von

Kleinkindern auf Durchfallerkrankungen zurückzuführen

sind. Schmutziges Wasser ist meist der

Grund dafür. Dürren und Missernten, auch als

Folge des Klimawandels, verknappen Lebensmittel

im afrikanischen Alltag immer wieder. Die ersten

Opfer sind dann die Schwächsten – die Säuglinge

und Kleinkinder.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum ich den Kult

um das britische Baby verachtenswert fi nde. A child

is born – in London, in Berlin-Marzahn oder in der

Sahelzone! Was für entsetzliche Unterschiede…

Herzlichst Ihr

Hartmut Hermanns

Herausgeber und Chefredakteur


3

Impressum

Erscheinungsweise: monatlich, jeweils zum Monatsanfang

Inhaltsverzeichnis

Titelseite: Privathaus Mitte 19. Jahrhundert

Vetschau Laurensberger Str . . . . . . . . . . . . . . . . . 01

Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 02

Inhaltsverzeichnis + Impressum . . . . . . . . . . . . 03

Seniorenrat Laurensberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04

Neuer Haltepunkt in Richterich . . . . . . . . . . . . 05

Porträt Das Höhrrohr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06

Rückblick Pfarrfest Richterich . . . . . . . . . . . . . . . 07

Räuberkonzert in Horbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . 08

Kindermusical Horbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09

Sommerkonzert Anne-Frank-Gymnasium . . 10

Abschied von Berthold Winterlich . . . . . . . . . . . . 11

Termine Richterich & Laurensberg . . . . . . . . . . 12

Calory Coach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

Balam I. und Koe Jonge im

Haus der Geschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14/15

Sommerfest Kita Grünenthaler Straße . . . . . . . 16

In Würde Abschied nehmen . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Rückblick Begegnungsfest Katschhof . . . . . . . 18

Konzert Musica Pro Nobis & Sommerfest

Dauergartenanlage Groß Tivoli . . . . . . . . . . . . . . 19

Rückblick Schützenfest Soers . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Ausblick Schützenfest Vetschau & Fußballturnier

Jugendorganisationen Laurensberg . . 21

Rückblick Sommerfest Rathausstraße . . . . . . . 22

TSC Grün Weiß Aachen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Rückseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Auflage: 6.000 Stück

Verteilung:

Kostenlose Verteilung über Auslegestellen im Raum Laurensberg und Richterich

(in Geschäften und öffentlichen Gebäuden sowie Banken und Sparkassen).

Redaktions- und Anzeigenschluss:

um den 20. eines jeden Monats

Chefredakteur:

Hartmut Hermanns

Redaktion &

Anzeigenleitung:

Pfalzgrafenstraße 61, 52072 Aachen

Telefon: +49 (241) 936 787 15

hh@euregio-aktuell.eu

Herausgeber und V.i.S.d.P.:

Euregio Marketing UG

Hartmut Hermanns

Marc André Mainz

Süsterfeldstraße 83, 52072 Aachen

Mail: NordWest@euregio-aktuell.eu

Web: www.euregio-aktuell.eu

Layout/Gestaltung:

Euregio Marketing UG

Druck:

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Mainz GmbH Aachen

www.druckservice-aachen.de


4

Laurensberger Seniorenrat

will Stiftung gründen

Ulrich Lenkitsch und Helga Riedel haben ehrgeizige Ziele

nur Erfolg haben, wenn ihre Bemühungen in der

Bevölkerung Resonanz fi nden. Jeder alte Mensch

in Laurensberg heute und in Zukunft kann und soll

je nach seiner persönlichen Entwicklung im Alter

Nutznießer der angestoßenen Entwicklung sein.

Aber alles kostet Geld. Einige Angebote werden

sich über nutzerbezogene Entgelte fi nanzieren

müssen. Für anderes sollte es eine pauschale

Finanzierung geben: „Insgesamt wollen wir, die

Netzwerker, neue Angebote schaffen und neue

Finanzierungsmöglichkeiten. Unsere Arbeit hat

bereits Gehör gefunden im Kuratorium Deutsche

Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e. V.“, stellt

Ulrich Lenkitsch fest.

Viele Senioren sind heute noch fit

und vital bis ins hohe Alter

Die beiden Seniorenräte für Laurensberg

und Orsbach, Ulrich Lenkitsch und

Helga Riedel, möchten gerne etwas

bewegen. Wichtig ist Ihnen unter

anderem die Hege und Pfl ege eines informellen

Netzwerkes „Älter werden in Laurensberg“, das

seine Aufgabe darin sieht, Angebote und Dienste

für alte Menschen in Laurensberg und Orsbach

zu schaffen, Freizeitgestaltung wohnungsnah

anzubieten und Voraussetzungen für ein altersgerechtes

Wohnen in den eigenen „vier Wänden“ im

Quartier zu ermöglichen. Unterstützung für diese

Pläne gibt es vom Bezirksbürgermeister, aus der

Verwaltung und der Öffentlichkeit.

Von dort ist Unterstützung der Seniorenarbeit mit

Rat und gegebenenfalls auch Projektförderung

in Aussicht gestellt worden, wenn zuvor eine

rechtsfähige Organisation geschaffen wird: „Und

genau das ist unser nächstes Ziel, nämlich die

Bürgerstiftung Laurensberg zu gründen. Dazu

brauchen wir die Hilfe der Laurensberger Bürger.

50.000 € müssen einer Stiftung mindestens

von den Gründungsmitgliedern zugedacht

werden, damit diese vom Regierungspräsidenten

genehmigt werden kann“, erläutert Ulrich

Lenkitsch. Die beiden Seniorenräte wissen, dass

dies ein „dickes Brett“ ist. Aber sie wissen auch,

wenn es gemeinsam gelingt, dieses hehre Ziel

zu erreichen, dass man auf einem guten Weg

ist, Laurensberg zu einem Quartier mit hoher

Lebensqualität für alle Menschen zu machen,

insbesondere für die alten Menschen.

Ulrich Lenkitsch und Helga Riedel wünschen sich

für Laurensberg und Orsbach, dass möglichst

viele Menschen die Stiftung unterstützen.

Weitere Informationen dazu gibt es unter TelNr.:

0241-4465704 (Lenkitsch) oder 0241-14200

(Riedel).

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So begrüßt und unterstützt Professor Dr. Manfred

Sicking, Sozialdezernent der Stadt Aachen, die

Initiative der Seniorenräte in Laurensberg, die

eigenen Ressourcen im Viertel zu aktivieren, um

die Seniorenarbeit vor Ort aktiv mit zu gestalten.

Wolfgang Oellers, Gemeindereferent St. Laurentius

in Laurensberg sieht es so: „Ein lebendiger Stadtteil

braucht alle Lebensphasen, um gutes Leben zu

bieten. Ein tragfähiges Netz sollte daher viele

lebendige ‚Knotenpunkte‘ haben, damit die Löcher

zum Durchfallen kleiner werden.“

Doch wie stellen sich Ulrich Lenkitsch und Helga

Riedel jetzt die Zukunft vor? Das Netzwerk kann mit

seiner Arbeit von Laurensbergern für Laurensberger


5

Auf hohes Interesse bei den Richtericher Bürgern traf die

Diskussion um den neuen Haltepunkt in Richterich.

So könnte der neue Haltepunkt (Nordvariante) in Richterich aussehen.

Haltepunkt in Richterich trifft auf hohes Bürgerinteresse

Bürgerbefragung favorisiert die Nordvariante „hinter dem Bezirksamt“

In Richterich soll – wenn die Rahmenbedingungen stimmen – ein neuer

Haltepunkt der Deutschen Bahn entstehen (wir berichteten bereits). Zur

Wahl stehen dabei zwei Standorte. Einer südlich und der andere nördlich

der Brücke Horbacher Straße, die über die Eisenbahnstrecke hinweg führt.

Bei der Wahl eines geeigneten Standortes für den neuen Bahnhof spielen

eisenbahntechnische, verkehrsplanerische und städtebauliche Aspekte eine

wichtige Rolle. Der geplante Haltepunkt soll eine schnelle Verbindung mit der

euregiobahn von Richterich in die Innenstadt und in die Region ermöglichen.

Zudem bietet ein zentraler Haltepunkt auch viele Möglichkeiten, das Zentrum

von Richterich aufzuwerten. Bei einer Förderung durch den Zweckverband

Nahverkehr Rheinland (NVR) könnte der Bau des Haltepunktes in den Jahren

2016/2017 erfolgen.

für die Stadtplanung, die Aufhebung der „Trennung Richterichs“ durch die

Bahnlinie, die bessere Erreichbarkeit mit Bussen von der Horbacher Straße und

Roermonder Straße sowie die insgesamt zentralere Lage.

Für die weitere Planung ist vorgesehen, dass in der 2. Jahreshälfte 2013 das

Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorliegen soll. Dann erfolgen die Beratung in

den politischen Gremien und die Entscheidung für eine Variante. In den Jahren

2014/2015 werden genaue Planungen und Abstimmungsgespräche mit der

Deutschen Bahn und dem Land NRW realisiert.

Studierende und Mitarbeitende des Geographischen Institut der RWTH Aachen

haben bereits in der Zeit vom 24. bis 28. Juni 2013 am Rathausplatz, am

Heinrich-Lehmann-Platz sowie an den Richtericher Einzelhandelsstandorten

an der Roermonder Straße eine Befragung durchgeführt. Zwischen dem

24. Juni und dem 14. Juli 2013 bestand alternativ auch die Möglichkeit,

im Internet an der Befragung teilzunehmen. Mit der Befragung sollten die

Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger ermittelt werden.

Eine Bürgerveranstaltung am 9. Juli im Schloss Schönau rundete die Vielzahl

der Informationsmöglichkeiten ab. Nachdem die Vielzahl der Besucher im

Schloss Schönau nach der Einführung in rege Diskussionen an den einzelnen

Ständen eingetreten waren und ihre Anregungen hier abgegeben hatten,

fand anschließend im großen Plenum die Abschlussrunde statt. Alle beteiligten

Verantwortlichen waren voll des Lobes für die Bürgerinnen und Bürger,

da diese sich intensiv eingebracht hatten. Zu allen vier Ständen wurden kurz

die Zusammenfassungen vorgetragen. Die Bürgerbeteiligung als Instrument

der Mitbestimmung wurde positiv bewertet. Wichtig seien dabei bereits eine

frühzeitige Beteiligung und die Möglichkeit der dauerhaften Begleitung durch

die Bereitstellung von aktuellen Materialien z. B. im Internet.

Die meisten der Anwesenden waren Befürworter eines Bahnhaltepunktes.

Es gibt aber auch Bürgerinnen und Bürger, die den Bahnhaltepunkt aus

Lärmschutzgründen (Halten/Anfahren) ablehnen. Probleme sehen einige

Menschen in Richterich auch in puncto mangelndem Parkraum. Auch diese

Bedenken sind im weiteren Verfahren zu berücksichtigen. Eine Probeabstimmung

im Plenum ergab eine deutliche Mehrheit für die Nordvariante, also vor der

Brücke Horbacher Straße in Fahrtrichtung Aachen. Hauptargumente hierfür

waren unter anderem die größere „soziale Kontrolle“, die positive Auswirkung


6

Das Hörrohr-Team (v. l. n. r.): Ingo Franckowiak, Anne Setz und Dave Becker

Schneller und flexibler auf

Kundenwünsche reagieren

Das Hörrohr hat die Räumlichkeiten in der Blondelstraße renoviert

und in neue Geräte sowie exzellentes Personal investiert

„Das waren sechs Monate Stress, die jetzt endlich vorbei sind“, lächelt Ingo

Franckowiak, der Inhaber der Hörrohr-Filialen in Aachen. Der Geschäftsbetrieb

der Hauptfi liale des Hörgeräteakustikladens in der Blondelstraße lief nämlich

parallel zu den Umbau- und Renovierungsarbeiten weiter. Nicht nur für die

Mitarbeiter sondern auch für die Kunden, bei denen sich Franckowiak ausdrücklich

für deren Geduld bedankt, war es eine Zeit voller Zusatzbelastungen, die sich

aber absolut gelohnt hat. Das attraktive Ladenlokal präsentiert sich nun in

neuen ansprechenden Farben. Tapeten und Teppichboden wurden ausgetauscht.

Es wurden neue modernere Arbeitsplätze geschaffen und die gesamte

Geschäftsausstattung wurde auf den neuesten technischen Stand gebracht.

So wurde auch zum Wohle der Kunden in neue Geräte für Mess- und

Computertechnik investiert: „Unsere Kunden profi tieren jetzt von einem noch

schnelleren und fl exibleren Service, mit dem wir gezielt auf ihre Wünsche

eingehen und optimal auf individuelle Probleme und Fragestellungen

reagieren können“, betont Hörakustikexperte Ingo Franckowiak, der neben der

Hauptfi liale in der Blondelstraße noch zwei weitere attraktive Ladenlokale in

Laurensberg und Eilendorf betreibt. Der sympathische Hörrohr-Inhaber hat aber

nicht nur in Gerätschaften und Peripherie investiert, sondern sich auch noch

zwei hervorragende neue Teammitglieder ins Boot geholt.

Mit Anne Setz und Dave Becker arbeiten jetzt altbekannte Größen für Aachens

„hörinteressiertes Publikum“ im Ladenlokal an der Blondelstraße und bringen als

erfahrene Fachkräfte ihr gesamtes Know-how ein. Insgesamt sind 11 Mitarbeiter

in den drei Aachener Hörrohr-Filialen beschäftigt. Die Stärken liegen unter

anderem in einer entspannten Anpassarbeit, in der der Kunde die Möglichkeit

erhält, mehrere Wunschhörsysteme über einen längeren Zeitraum in gewohnter

Umgebung zu testen. So wird über mehrere Monate, in Zusammenarbeit

mit dem Kunden, ein individuelles Hörsystem gefunden: „Durch individuelle

Beratung geben wir dem Kunden mehr als nur ein Produkt – wir vermitteln

Lebensqualität. Ganz gleich, ob computerunterstütze Hörgeräteanpassung,

Lärmschutzberatung, individuelle Lärm- und Musikschutzanfertigung oder

individuelle In-Ear-Monitoring-Anfertigung, wir bieten alles aus einer Hand und

mit einem Maximum an Kompetenz“, so Ingo Franckowiak. Ein zusätzlicher

Bonus und Anreiz ist sicherlich, dass, auch wenn das entsprechende Hörsystem

nicht beim Hörrohr erworben wurde, die Leistungen dennoch dort in Anspruch

genommen werden können.

Das Leistungsspektrum der Hörgeräteakustikfi lialen umfasst weiterhin

die Pfl ege, Wartung und Reparatur aller Hörsysteme, Zusatzverstärker und

FM-Anlagen sowie eine kompetente Tinnitusberatung und einen mobilen

Hausbesuchsservice. Alle Mitarbeiter sind ausgebildete oder angehende

Hörgeräteakustiker, zum Teil mit Zusatzqualifi kationen.

Falls Interessenten Fragen zu den Angeboten und Leistungen haben, können sie

sich gerne jederzeit mit dem Hörrohr in Verbindung setzen. Die Erstberatung ist

völlig unverbindlich.

Kontakt

Filiale Aachen Innenstadt

Blondelstraße 16

52062 Aachen

Telefon: 0241 – 4017591

E-Mail: infostadtmitte@dashoerrohr.de

www.dashoerrohr.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr und

Samstag: 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr


7

Der evangelische Pfarrer Reinhard Müller (li.)

und der katholische Pastor Josef Voß.

Trotz brütender Hitze kamen sehr viele Menschen in den Schönau Park zum ökumenischen Pfarrfest.

Schönes Pfarrfest gefeiert

Evangelische und katholische Pfarrgemeinde im harmonischen Miteinander

Vor der wunderschönen Kulisse von Schloss Schönau und vor allem

auch bei allerbestem Wetter feierten die evangelische und die katholische

Pfarrgemeinde gemeinsam jetzt ein tolles Pfarrfest. Viele

Menschen aus Richterich und dem gesamten Nordwesten fanden

den Weg in den Schönauer Park. Schon am Samstagabend saßen die Menschen

nach einem bewegenden ökumenischen Gottesdienst bei bester musikalischer

Unterhaltung durch den Instrumentalverein Richterich lange zusammen. Eine

Besonderheit beim katholischen Gottesdienst am Sonntagmorgen war die

Tauffeier von Paulina Becker. Die wiederum bei schönstem Sonnenschein völlig

nackig in einen großen Taufkessel getaucht werden konnte, um ihr danach ein

schönes, blütenweißes Taufkleidchen überzuziehen.

Danach nahmen die vielen Richtericher, Horbacher, aber auch Laurensberger

Gäste die vielen Attraktionen im Schönauer Schlosspark wahr. Auch der

Bücherfl ohmarkt, der diesmal in den Räumlichkeiten der Paul-Gerhardt-Kirche

aufgebaut, erfreute sich wie immer einer sehr großen Nachfrage.

Für zwei Geistliche war das ökumenische Pfarrfest gleichzeitig auch das letzte

Mal. Pfarrer Reinhard Müller, der seit dem 1. Juni 2005 in der evangelischen

Kirchengemeinde in Richterich tätig war, verlässt den Aachener Nordwesten, um

nach Trier zu gehen. (siehe Kasten). Darüber hinaus verlässt Pfarrer Hannokarl

Weishaupt den Nordwesten. Seit 2006 war er katholischer Religionslehrer an

der Gesamtschule Laurensberg, Aachen und der Gesamtschule Langerwehe.

2007 wurde er zum Gymnasialpfarrer ernannt. Seit 2010 war er Subsidiar in der

Gemeinschaft der Gemeinden Aachen-Nordwest mit dem Schwerpunkt in den

Pfarreien St. Martin, Aachen-Richterich, St. Laurentius, Aachen-Laurensberg,

und St. Heinrich, Aachen-Horbach. Ab Oktober 2013 tritt er eine neue Stelle als

Pfarrer der Pfarrei Heilig Geist in Eschweiler an.

Abschied von Pfarrer Müller

Pfarrer Müller hat uns mitgeteilt, dass er im Sommer die evangelische Gemeinde

an der Paul-Gerhardt-Kirche verlassen wird, um am 01. August in Trier eine

Pfarrerstelle zu übernehmen. Wir in den katholischen Schwestergemeinden

bedauern dies sehr. Denn Pfarrer Müller ist uns in großer ökumenischer

Offenheit begegnet. Das hat die Zusammenarbeit in unseren Gemeinden

über die konfessionellen Grenzen hinweg sehr leicht gemacht. Zum einen

hat Pfarrer Müller viele ökumenische Ansätze, die es gab, übernommen und

verstärkt. Zum anderen hat er neue Ideen eingebracht, die wir gerne mit ihm

verwirklicht haben.

Es war einfach schön, mit ihm die Gemeinschaft zwischen den christlichen

Gemeinden in unseren Stadtteilen zu vertiefen – immer getragen von einer

hohen gegenseitigen menschlichen Wertschätzung. Dafür sagen wir ihm

unseren herzlichen Dank. Wir haben uns über letztes ökumenisches Pfarr- und

Gemeindefest Anfang Juli mit ihm sehr gefreut und wünschen ihm, dass er

es in Trier gut antrifft und dass sich dort viele seiner seelsorgerischen Ideen

umsetzen lassen.

Von Pfarrer Josef Voß

Beiden Geistlichen wünscht die Redaktion von Nordwest aktuell alles erdenklich

Gute für die Zukunft!


8

Räuber-Bandmitglied Torben Klein (li.) und Wilfried Gottschalk freuen sich auf das Kneip-Tour-Konzert am 6. September im Saal Bosten in Horbach.

Außergewöhnliches Räuber-Konzert

im Saal Bosten in Horbach

Kölner Mundartband kommt im Rahmen ihrer „Kneip Tour“

am 6. September ins „Dorf der Sänger“

Am 6. September 2013 werden Räuber aus Köln das kleine,

beschauliche Horbach überfallen. Sie sind bis an die Zähne

bewaffnet mit Gitarre, Bass, Flitsch und Mikrofonen. Der Plan ist,

den Saal Bosten im Sturm zu erobern und aus allen Rohren mit

alten und neuen, bekannten und unbekannten Songs zu feuern.

Damit niemand in Horbach bei dieser martialischen Ankündigung in Panik

verfällt, jetzt nochmals im Klartext. Die 1991 gegründete Kölner Mundartband

„De Räuber“ gibt am 6. September um 21 Uhr (Einlass 19 Uhr) ein ungewöhnliches

Konzert, bei dem sicherlich nicht nur das „Trömmelchen jeht“ sondern

auch irische Folksongs zu Gehör gebracht werden. Statt Kneipp-Kur haben die

Räuber dem Programm den Namen „Kneip Tour“ gegeben. In Köln gab es im

Juni bereits die Premiere der Kneipenkonzert-Reihe, und zwar im Brauhaus

„Das Dom - Im Stapelhaus“. Hier kamen einige Hundert Fans, um dichtgedrängt

und in Kneipenatmosphäre ihrer Band hautnah zu sein. Nicht nur den

Gästen gefi el das Konzert der besonderen Art sehr gut. Auch die Musiker selbst

genossen sichtlich die Nähe ihres Publikums. Jung-Bandmitglied Torben Klein,

der erst vor 1,5 Jahren von den „Boore“ zu den Räubern kam, war beeindruckt:

„Wie die Leute mitgehen und vor allem mitsingen – und das so ca. 2-3 m von

einem selbst entfernt, das ist schon ein unglaubliches Erlebnis, das man bei den

sonstigen Auftritten über das Jahr verteilt nicht hat.“

Nordwest aktuell-Chefredakteur Hartmut Hermanns traf den sympathischen

Youngster der Räuber im Vorfeld der „Kneip Tour“ in Horbach beim

Ex-Präsidenten der Horbacher Freunde, „Winnes“ Gottschalk. Der 37-jährige

ist erfrischend natürlich und ohne jegliches abgehobenes Stargehabe. Torben

Klein stammt gebürtig aus Würselen und wohnt inzwischen in Herzogenrath.

Tochter Lara Klein ist schon lange sehr erfolgreich als Tanzmariechen für die

„Horbacher Freunde“ auf der Bühne unterwegs. „Dadurch hat natürlich meine

ganze Familie eine besondere Bindung an Horbach und ich persönlich kenne

den Saal Bosten bestens. Ich bin sicher, dass sich meine Bandkollegen sehr

schnell ebenso wohl in dieser persönlichen, ja fast intimen Atmosphäre fühlen

werden, wie das bei mir der Fall ist“, so Torben Klein.

Der Mann am Bass, der mit seinen gerade mal 37 Lenzen 13 Jahre jünger ist,

als der nächstältere Räuber, beweist schon länger in Köln, dass er nicht nur das

Instrument der tiefen Töne beherrscht, sondern auch sehr gut singen, komponieren

und texten kann. Das verspricht einen sehr kurzweiligen Abend bei dem

rund zweistündigen, außergewöhnlichen Räuber-Konzert im Saal Bosten in

Horbach. Wer die kölsche Mundart mag und mehr noch, wer Fan der Räuber

ist, sollte diesen einzigartigen Event nicht verpassen. Karten gibt es bei der

Autolackierung Gottschalk, Roder Weg 6 in Richterich, Telefon: 0241-172508.

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9

Kindermusical begeistert die Zuschauer

Das Dorf der Sänger stellt mit dem „Kleinen Kerl vom anderen Stern“

wieder Großartiges auf die Beine

Keine Maus ging mehr in den Saal Bosten und in den Richtericher

Pfarrsaal, als hier an zwei separaten Terminen das neue

Kindermusical „Der kleine Kerl vom anderen Stern“ von den

Kindern der Katholischen Grundschule und dem Katholischen

Kindergarten St. Heinrich, Horbach, aufgeführt wurde. Unterstützt

wurden die kleinen Protagonisten durch Sägerinnen und Sänger des

Kirchenchores und des Marien-Gesangvereins Horbach. Einstudierung und

Leitung des Musicals hatten in bravouröser Manier Resi Bihlmayer und Angelo

Scholly realisiert.

Das Musical stammt aus der Feder von Katrin Weiher, Lehrerin und Chorleiterin

einer Musikschule in Grünwald, sowie Guido Lübeck (Ingenieur und

„Hobbytexter“, der 2007 leider im Alter von 34 Jahren verstarb). Uraufgeführt

wurde „der kleine Kerl vom anderen Stern“ im Jahr 2009.

Handlung:

Gerade auf der Erde gelandet, hat sich der kleine Kerl schon verirrt. Auf der

Suche nach seinem Raumschiff lernt er viele Tiere kennen und verstehen. Kinder

werden sich leicht mit dem kleinen Kerl identifi zieren und von ihm lernen: Mut,

Vertrauen in das Fremde, Bereitschaft zur Verständigung, Durchhaltevermögen

und Hilfsbereitschaft.

Am Rande des Musicals wurde bekannt, dass die Grundschule in Horbach

formal geschlossen werden soll, um als Teilstandort der Grundschule Richterich

fortzubestehen. Es geht als um eine Art Zusammenlegung. Diese Idee kommt

nicht von den Schulen – sondern aus der Verwaltung. „Die Schülerzahl ist so

klein, dass wir sonst ganz schließen müssten. Und die Eltern wollen ein fußläufi g

erreichbares Angebot“, erklärte jüngst Elke Münich, Leiterin des städtischen

Fachbereichs Kinder, Jugend, Schule. Gemeinsam wird derzeit überlegt, wie die

neue Verbindung gestaltet werden könnte.

Die Umsetzung des Kindermusicals in Horbach war eine musikalische

Glanzleistung aller Beteiligten und ein Genuss für die Zuschauer. Die Kinder

verfügen teilweise bereits über ganz beachtliche Solostimmen, die völlig

tonrein und glockenhell für Gänsehaut sorgten. Und bei Oma und Opa auch

sicherlich für das eine oder andere Tränchen. Hervorzuheben sind unter all

den engagierten Menschen Annegret Brauers und Helmut Schlicher für ihre

ehrenamtlichen Gesangsstunden im Kindergarten, Monika Schröder und das

Schulteam von der katholischen Grundschule, Natalie Seronveau und ihr Team

für die Vorbereitung im Kindergarten, die Eltern der beteiligten Kinder, das Team

von Bosten-Wirtz und der Pfarre St. Martinus für die Räumlichkeiten, das Team

von event-ac für die Technik und der Verein „Unser Horbach“ für die erneute

Initialisierung eines solchen Projektes.


10

Chor und Orchester boten unter der Leitung von Julia Latta eine hervorragende Leistung.

Aline Zimmermann wusste mit einem Song von

Katie Perry solistisch zu begeistern.

Beschwingtes Sommerkonzert

im Anne-Frank-Gymnasium

Chor, Orchester und Solisten überzeugten durch viel Qualität

Musik hat eine lange Tradition am

Anne-Frank-Gymnasium, sie stellt

von jeher eine der tragenden

Säulen der pädagogischen Arbeit

an der Laurensberger Schule dar. Durch langjährige

Pfl ege von Orchester und Chören wissen Lehrer

und Schüler: Musik verbindet, überwindet Grenzen,

bedeutet Leidenschaft und Lebensfreude. Aus

diesem Grunde sehen sich die Verantwortlichen

verpfl ichtet, möglichst vielen Kindern den Zugang

zur Musik zu ermöglichen.

Dass Musizieren geistige, soziale und emotionale

Kompetenzen gleichermaßen fördert,

ist schon lange wissenschaftlich erwiesen. Die

Konsequenzen solcher Erkenntnisse beeinfl ussen

jedoch erst in jüngster Zeit Entwicklungsprozesse

im Bildungswesen, u. a. durch die Forderung von

Jürgen Rüttgers: „Jedem Kind ein Instrument!“,

welche seit Beginn des 21. Jahrhunderts wie ein

Schlachtruf durch die Medienwelt hallt. Da guten

Vorsätzen in der Politik jedoch meist nur sehr

bescheidene Handlungsoffensiven folgen, bleibt

die Umsetzung derartiger Wunschvorstellungen

im Wesentlichen abhängig vom persönlichen

Engagement von Eltern, Lehrern und Erziehern.

Ein neuer Weg, sich die Kraft und Schönheit der

klingenden Welt zu erschließen, wurde im Sommer

2007 mit enormem fi nanziellen Aufwand des Vereins

der Freunde und Förderer e. V. sowie mit Unterstützung

hoch qualifi zierter Instrumentalpädagoginnen

geschaffen. Das innovative Angebot trägt den Titel

FILOU – FörderungInstrumentalen Lernens Optimiert

für die Unterstufe.

Eine weitere praktische Umsetzung erfolgt alljährlich

beim Sommerkonzert des Anne-Frank-Gymnasiums.

Auch in diesem Jahr wussten Orchester; Chor und

Solisten unter der Leitung von Julia Latta bei dem

umfangreichen und vielfältigen Programm wieder

zu überzeugen. Von moderner Filmmusik, über

Popsongs von Robbie Williams oder Richard Marx

bis hin zu klassischen Stücken von Beethoven und

Saint-Saens wurde ein unglaublich weiter musikalischer

Bogen gespannt, der keine Wünsche offen

ließ. Besonders groß war der Jubel und der Applaus

bei den gekonnt intonierten Solobeiträgen von Jan

Garten- und Landschaftsarbeiten

Wunschik am Klavier (Für Elise von Ludwig van

Beethoven) sowie von Aline Zimmermann, Gesang

und Gitarre (Thinking of you von Katie Perry).

Ein wenig Wehmut kam bei Schulleiter Bertold

Winterlich auf, der letztmalig eine kurze Ansprache

zum Sommerfest hielt, bevor er nun in den wohlverdienten

Ruhestand gegangen ist. Einen Artikel zum

Abschied des engagierten Pädagogen lesen Sie in

dieser Ausgabe von Nordwest aktuell auf Seite 11.

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11

Anne Frank‘s Vetter, Buddy Elias, signierte extra für das Anne-Frank-Gymnasium ein Album.

Abschied von Berthold Winterlich

Schulleiter des Anne-Frank-Gymnasiums geht in den Ruhestand

Berthold Winterlich geht mit zwei weinenden

und einem halben lachenden Auge...

Mit dem Ende dieses Schuljahres

endete auch die Dienstzeit von

Berthold Winterlich, Schulleiter

am Anne-Frank-Gymnasium.

„Als ich 1998 an diese Schule

kam, war mir schon klar, worauf ich mich eingelassen

hatte. Seit 1978 arbeitete ich mit in der

Schulleitung. Ich war zuständig für Stundenplan,

Statistik und Haushalt. Ich durfte unter anderem

einen Anteil haben an der Einführung der

Fünftagewoche oder an einem Treffen von fast 50

Schulen mit über 2.000 Schülern mit bilingualem

deutsch-französischen Zug in Aachen“, blickt

Berthold Winterlich auf eine bewegte Zeit zurück.

Am Anne-Frank-Gymnasium hat er sich von Anfang

an wohl gefühlt. Natürlich gab es auch schwierige

Zeiten: schlechte Anmeldezahlen zum Beispiel:

„Aber insgesamt war es für mich eine schöne und

erfolgreiche Zeit. Die Anmeldungen erreichten

später unerwartete Höchstzahlen. Die zentralen

Prüfungen zeigten jedes Mal hervorragende

Ergebnisse. Wettbewerbe wurden gewonnen. Neue

Stellen wurden der Schule zugewiesen“, resümiert

der engagierte Pädagoge. Er beansprucht diese

Erfolge allerdings absolut nicht für sich alleine,

sondern sieht es als Verdienst vieler Menschen:

engagierter Lehrerinnen und Lehrer, mitarbeitender

und unterstützender Eltern, sich mit ihrer Schule

identifi zierender Schülerinnen und Schüler. In

seiner bewegenden Abschiedsrede sagte Winterlich

dementsprechend: „Ihnen allen gilt mein von

Herzen kommender Dank! Ich wünsche Ihnen

allen alles erdenklich Gute. Meinen Schülerinnen

und Schülern wünsche ich Erfolg und gute Noten,

meinen Kolleginnen und Kollegen die stete Freude

an ihrem Beruf und Gelassenheit, allen Eltern Freude

und Zufriedenheit. Bleiben Sie mir gewogen.“

Gebürtig aus Freiberg/Sachsen kam Berthold

Winterlich in den fünfziger Jahren in den Westen

- erst nach Darmstadt, dann nach Düren. In der

Papierstadt gab Winterlich am heutigen Wirteltor-

Gymnasium schon als Student Aushilfsunterricht.

Dr. Heinz Seeger war in Düren sein Schulleiter

zum damaligen Zeitpunkt und war auch bei

Winterlichs Verabschiedung zugegen. Auch seine

Referendarzeit verbrachte Winterlich in Düren am

Wirteltor und wechselte 1977 nach Eschweiler ans

Städtische Gymnasium, wo er zehn Jahre arbeitete.

1978 war er in Eschweiler bereits in der

Schulleitung. Viele Ehemalige aus den Klassen

und den Leistungskursen, die er an drei verschiedenen

Schulen unterrichtet hat, waren ebenso bei

seiner Verabschiedung dabei. Beide Schulleiter in

Eschweiler fi elen gesundheitlich bedingt lange aus,

so dass er kommissarisch die stellvertretende Leitung

am Städtischen Gymnasium übernahm. Dort war

Winterlich maßgeblich daran beteiligt, dass der

ersten Fünf-Tage-Stundenplan ohne Samstage an

einem NRW-Gymnasium umgesetzt wurde.

Im Jahr 1987 wechselte er ans Rhein-Maas-

Gymnasium in Aachen, wo er elf Jahre tätig war

und bis 1998 als stellvertretender Schulleiter wirkte

1993-94 übernahm er die kommissarische Leitung

der Schule, als der Schulleiter pensioniert wurde.

In den 15 Jahren seines Schaffens am Anne Frank

Gymnasium konnte Winterlich sehr viel bewegen,

so z. B. die Abtrennung der Aula von der Mensa-

Straße, die Neugestaltung der Fachbereiche Kunst,

Biologie, Chemie und Physik sowie den Ausbau der

Informatik. Darüber hinaus war er verantwortlich

für die Renovierung der Mensa, die Einrichtung

eines Besprechungsraum, eines „College-Raums“

und eines Chill-Rooms sowie das Aufstellen

von Sitzmobiliar auf dem Flur. Er sorgte für die

Einführung von stud.plus und stud.rep sowie die

Einführung neuer Fächer BCK, Spanisch als zweite

Fremdsprache sowie den Profi l Kurs Sport/Biologie.

Als Chefredakteur von Nordwest-aktuell habe ich

Berthold Winterlich als aufrechten Pädagogen mit

Rückgrat und sicherlich auch mit Ecken und Kanten

kennengelernt, der Ziele und Ideale immer konsequent

und zielstrebig verfolgt hat. Insbesondere

die detaillierte Fokussierung des Schicksals der

Schulnamensgeberin Anne Frank und seine

engagierte Bewusstmachung in der Öffentlichkeit

haben mich tief beeindruckt. Ich wünsche im

Namen unserer Redaktion Herrn Winterlich alles

erdenklich Gute für seinen Ruhestand, vor allem

noch viele Jahre bei bester Gesundheit!


12

Termine Richterich / Laurensberg

Termine: Sportwoche Rhenania Richterich 2013

Wann Uhrzeit Was // Wo

Mittwoch, 07.08.2013

Donnerstag, 12.08.2013

Freitag, 30.08.2013

19:00 Uhr -

22:00 Uhr

„Sand und/oder Steine“, Fotoclub 2000 //

Schloss Schönau

Ferienspiele der Stadt Aachen im CUBE //

Kinder- und Jugendzentrum CUBE

Voraussichtliche Veranstaltung, bisher noch ohne Terminangabe:

Seniorensportwoche, SV Rhenania 1919 Richterich e. V.

Samstag, 03.08.2013

10:30 Uhr –

12:45 Uhr

Zumba R -Fitness-Special im Tanzsportclub

Grün-Weiß Aquisgrana Aachen //

Clubheim, Vetschauer Str. 9,

Infos unter www.gruen-weiss-aachen.de

Samstag, 03.08. - Montag, 05.08.2013 | Schützenfest in Vetschau

Sonntag, 25. 08.2013 –

Freitag 30. 08.2013

Samstag 31. 08.2013

Samstag, 31. 08.2013

Tanztage 2013: Ferien-Tanzworkshops in der Sporthalle

'An der Schanz 1' in Aachen // Tanzsportclub Grün-Weiß

Aquisgrana Aachen, Infos unter www.gruen-weiss-aachen.de

Showpräsentation der Internationalen Tanztage 2013 in der

Sporthalle 'An der Schanz 1' in Aachen // TSC Grün-Weiß

Aquisgrana Aachen, Infos unter www.gruen-weiss-aachen.de

10:30 Uhr –

12:45 Uhr

Termine Orsbach

Wann

Regelmäßige Termine

Zumba R -Fitness-Special im Tanzsportclub

Grün-Weiß Aquisgrana Aachen //

Clubheim, Vetschauer Str. 9,

Infos unter www.gruen-weiss-aachen.de

Was

Jeden Montag 09:30 Uhr Senioren-Einkauf und Kurier-Dienst

19:45 Uhr Kirchenchor, Pfarrhaus , Orsbach

Jeden Dienstag 16:00 Uhr Mathe-Treff

Jeden Donnerstag 09:00 Uhr Schwungvoll in den Tag

09:30 Uhr Senioren-Einkauf und Kurier-Dienst

12:00 Uhr Altmetall - Sammlung

17:00 Uhr Kinderturnen - Fußball

18:00 Uhr Messfeier

20:00 Uhr Energy - Dance für Frauen

Jeden Freitag 16:00 Uhr Frischmarkt Mingers

Jeden Sonntag 10:00 Uhr Messfeier

16:00 Uhr Kinderturnen OSV

9.8. Rhenanen- Abend (Blitzturnier der ehemaligen Rhenanen- Spieler und

Traditionsmannschaften) ab 18.00 Uhr

10.8. Bierathlon (Turnier der Freizeitmannschaften aus Aachen und Umgebung)

ab 11.00 Uhr

11.8. Einlagespiele der A- Jugend, 2. Mannschaft (Gegner stehen noch nicht fest)

sowie der 1. Mannschaft gegen Alem. Aachen II (15.00 Uhr)

16.8. Vereinsabend zu Ehren des 40 jährigen Vereinsjubiläums von Josef Spees

(ab 18.00 Uhr)

17.8. Turnier der Betriebsmannschaften der Städteregion Aachen (ab 11.00 Uhr)

18.8. Turnier für Kreisliga- Mannschaften (ab 11.00 Uhr)

Alle Aktivitäten fi nden auf der Sportanlage Kaletzbenden, Grünenthaler Str. statt.


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13

Abnehmen neu erleben

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14

Freude bei Balam Byarubanga, Ex-Prinz aus Richterich, Sammlungsdirektor Dietmar Preißler

und dem Aachener Landtagsmitglied Armin Laschet (v. l. n. r.)

Ein Platz im Haus der Geschichte

Prinz Balam I. und die Koe Jonge sind mit Kostüm, Orden, Zepter

und Schuhen nun in Bonn historisch vertreten

Mit einer ca. 20-köpfi gen Delegation aus Richterich und

zwei Kleinbussen machte sich der ehemalige Prinz

Balam I. (Byarubanga) kürzlich zum Haus der Geschichte

in Bonn auf. Im Beisein von CDU-Landeschef Armin

Laschet und CDU-Bezirksvertreter Holger Brantin

schenkte der erste schwarzafrikanische Karnevalsprinz

dem Haus der Geschichte sein Prinzenkostüm mit Schuhen, Zepter und Orden.

Sein Motto in der Regentschaft bei der KG „Koe Jonge“ Richterich in der

Session 2011/2012 ist inzwischen legendär. Es lautete: „Dinge Täng deä es

os janz ejal, vür fi ere zesame Karneval (Deine Hautfarbe ist uns egal, wir feiern

zusammen Karneval)“. Die „Koe Jonge“ wollten mit der Ernennung des aus

Uganda stammenden Prinzen ein Zeichen gegen Rassismus und für Integration

setzen. Der 15 Mitglieder zählende Hofstaat trug daher auch traditionelle

afrikanisch bunte Kostüme während der Session.

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15

Die Richtericher Delegation auf den ersten

Regierungsbänken aus dem Bonner Bundestag.

Jetzt ist das Prinzenornat Geschichte und Teil der Ausstellung!

Balam Byarubanga, der seit vielen Jahren Mitarbeiter im Universitätsklinikum

der Stadt Aachen ist, lebt seit über 30 Jahren in der Kaiserstadt. Er ist ein

Musterbeispiel für Integration in Deutschland und kam seinerzeit aufgrund

eines Stipendiums von Uganda nach Deutschland. Aus der Ehe mit einer

türkischen Frau wurde seine Tochter Melanie geboren, die ebenso wie Balam

Byarubanga Mitglied in der KG „Koe Jonge“ wurde und unter anderem für die

Tanzgruppe „Marangis“ auf der Bühne war.

Vater und Tochter leben sehr gerne im Aachener Stadtteil Richterich: „Wir

haben immer als sehr positiv empfunden, dass sich die Menschen in Richterich

um uns bemüht und gekümmert haben. Durch meine Vereinsmitgliedschaft

und durch meine Prinzenregentschaft fühle ich mich noch viel tiefer integriert.

Manchmal bin ich nach mehr als drei Jahrzehnten in der Bundesrepublik von

meinem Verhalten her deutscher als viele Deutsche in meinem Alter, die auch

hier aufgewachsen sind“, lächelt Balam Byarubanga. Jetzt genoss es der Mann

aus Uganda nochmals in vollen Zügen, dass sich alle Augen auf ihn richteten

und auch wieder einmal alle Fernseh- und Rundfunksender dabei waren, als er

im Haus der Geschichte seine Insignien übergab.

„Rund 600 Ausstellungsstücke zum Thema Karneval gibt es bereits in dem

Bonner Museum“, erzählte Sammlungsdirektor Dietmar Preißler der Aachener

Delegation, die mit rund 20 Leuten Balam Byarubanga in die ehemalige

Bundeshauptstadt begleitet hatte. Darunter die Original-Schallplatte mit

dem berühmten Trizonesien-Lied von Karl Berbuir oder auch ein Orden zur

deutsch-französischen Freundschaft mit dem Konterfei von Konrad Adenauer

und Charles de Gaulle. Das Haus der Geschichte in Bonn übernimmt diese

Objekte im Kontext einer Ausstellung mit dem Arbeitstitel „Einwanderungsland

Deutschland“, die 2014 gezeigt werden soll. Die Ausstellungsobjekte, die der

ehemalige Richtericher Prinz jetzt übergab, sind für das Haus der Geschichte

auch im Zusammenhang mit rassistischen Ressentiments und Vorfällen interessant,

wie sie auch in Aachen von einigen Verantwortlichen befürchtet wurden.

Während der Regentschaft Balams I. kam es allerdings zu keinen Aktionen

dieser Art. Ganz im Gegenteil, der sympathische 62-jährige avancierte sehr

schnell zum Publikumsliebling und gewann die Herzen aller Aachener im Sturm.

Folgerichtig wurde Balam Byarubanga mit dem „Öcher Karnevals-Kulturpreis“

für „gelebte Integration im Öcher Karneval“ ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Übergabe von Kostüm, Orden, Zepter und Schuhen lud

das Haus der Geschichte die Richtericher Delegation noch zu Kaffee und

Kuchen sowie zu einem interessanten Ausstellungsrundgang ein. Konkret und

aktualisiert präsentiert die neue Dauerausstellung im Haus der Geschichte die

jüngste Vergangenheit Deutschlands vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur

Gegenwart. Auf 4.000 qm veranschaulichen mehr als 7.000 Ausstellungsstücke

und 150 Medienstationen deutsche Zeitgeschichte im internationalen Kontext.

Lebendige Inszenierungen und Zeitzeugeninterviews begleiten den Besucher

durch die Ausstellung.

Der Ausstellungsrundgang ist chronologisch aufgebaut und umfasst gesamtdeutsche

Themen ebenso wie die Geschichte der geteilten Nation. Den roten

Faden bildet die Politikgeschichte, Stationen zu den Bundestagswahlen dienen

als wiederkehrende Orientierungspunkte. Interaktive Terminals laden dazu ein,

eigenständig zu entdecken. Zeitzeugen erschließen unterschiedliche Sichtweisen

auf historische Ereignisse. Alle Besucher aus Richterich waren angetan von

der interessanten Exklusivführung und kamen mit vielen unterschiedlichen

Eindrücken aus Bonn zurück, wo man nun nachhaltig an ein winziges, aber sehr

bedeutendes Stück Richtericher Geschichte erinnert wird.

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16

Da scheinen die Eltern mehr Spaß als das Kind zu haben...

Die Eltern relaxen und die Kinder probieren den

Niedrigseilkletterparcours aus.

Lebendiges Sommerfest

im Familienzentrum Richterich

Die Kita feiert 25-jähriges Jubiläum und erhält Rezertifizierung als Familienzentrum

Das war eine Punktlandung.

Genau zum Sommerfest und

zum 25-jährigen Jubiläum

erhielt die Kita in Richterich

an der Grünenthaler Str.

ihre Rezertifi zierung zum

Familienzentrum. Das Gütesiegel zur (Re-)zertifi

zierung als Familienzentrum gliedert sich in vier

Leistungsbereiche und in vier Strukturbereiche. Bei

den Leistungsbereichen wie z. B. dem Bereithalten

von Beratungs- und Unterstützungsangeboten

für Kinder und Familien geht es um die Inhalte

der Angebote des Familienzentrums. Bei den

Strukturbereichen wie z. B. Ausrichtung des

Angebotes am Sozialraum geht es darum, wie

das Familienzentrum die organisatorischen

Voraussetzungen dafür schafft, dass das Angebot

zu den örtlichen Bedingungen passt, dort bekannt

ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Alle

diese Voraussetzungen sind vollumfassend in der

Kita Grünenthaler Str. erfüllt.

So gab es gleich mehrere Gründe ein tolles

Sommerfest unter dem Motto „Für die Natur

ziehen wir alle an einem Strang“ zu feiern. Eine

Hauptattraktion war der Niedrigseilgarten, den

Eva Staerk vom Helene-Weber-Haus mit Eltern

und Kindern gemeinsam aufgebaut hatte. In

kürzester Zeit spannen sich die Seile zwischen

den Bäumen auf dem Kita-Gelände und ein

geschickt verknoteter Parcours ist entstanden.

Ab 30 Zentimeter vom Boden aufwärts

ergeben sich ungezählte Spielmöglichkeiten.

Die Kinder schaukeln, balancieren, klettern,

wippen, steigen, gehen über Seilkonstruktionen

der abenteuerlichen Art, über Brücken,

Stege, Schaukeln und durch Spinnennetze.

Wer Hochseilgärten mag, wird auch die

Niedrigseilvariante lieben. „Ich freue mich selbst

darüber, wie gut die Idee ankommt“, sagt Eva

Staerk. Kindergärten, Schulen, Kindergeburtstage

- ein wirklich empfehlenswertes Angebot für den

Nachwuchs und die Eltern.

Neben dem, Niedrigseilgarten wurde viel gespielt

und gesungen, aber auch Erfahrungen mit der

Natur gemacht. So liefen die Kinder barfuß über die

verschiedensten Untergründe, um herauszufi nden,

wie sich das anfühlt. Natürlich kam auch das

beliebte Kinderschminken nicht zu kurz. Rundherum

war das Sommerfest wieder einmal eine ganz tolle

Veranstaltung. Angelika Niesen ist glücklich, Leiterin

des gerade rezertifi zierten Familienzentrums zu

sein: „Unser Leitmotto ‚Miteinander leben,

Voneinander lernen, Füreinander da sein‘ ist nicht

nur ein Lippenbekenntnis. In dieser Beziehung leben

Eltern, Kinder und Erzieherinnen diesen Wahlspruch

bewusst und aktiv“, weiß die engagierte Leiterin

aus der täglichen Praxis zu berichten.

In den Sommerferien wird an der Grünenthaler

Str. ein Umbau realisiert, damit das Gebäude

als Familienzentrum noch effi zienter genutzt

werden kann. Ziel der Kita Grünenthaler Str., die

das Familienzentrum im Verbund mit der Kita

Richtericher Str. bildet, ist es, die Familien möglichst

wohnortnah in ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit

zu begleiten und zu unterstützen. Dazu gehören z.

B. die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie

und Beruf, die Chancengleichheit durch mehr

Bildung sowie im Zuge einer kompetenten Beratung

die frühe Hilfe bei Problemen in der Familie.

„Ich denke, dem Engagement der Politik und

Verwaltung, der Kitas, der Grundschulen,

der Kirchengemeinden, der Vereine und der

Ortsverbände, sowie vieler anderer Institutionen

und ehrenamtlich Tätigen ist es zu verdanken, dass

sich das Zusammenleben hier in Richterich aktiv,

unterstützend und abwechslungsreich gestalten

lässt“, weiß Angelika Niesen die immense

Bedeutung eines funktionierenden Netzwerkes zu

schätzen.


17

In Würde Abschied nehmen

Trauersitten im Wandel – mehr Individualität

Alles hat seine Zeit – auch die Trauer

Nach dem Tod eines geliebten Menschen fühlen sich Angehörige oft

haltlos. Zwischen dem überwältigenden Gefühl des Verlustes und

der Akzeptanz der veränderten Lebenssituation liegt eine Zeit der

Verarbeitung. Die früher je nach Verwandtschaftsgrad vorgegebenen

Trauerzeiten, in denen man schwarze Kleidung trug, werden heute meist nicht mehr

eingehalten. Die Trauer wird nicht mehr öffentlich gezeigt, sondern als innerer Prozess

verstanden, der bei jedem anders abläuft. Dennoch kann man der Umgebung durch

Gestaltung der Todesanzeige, des Trauerzettels, der Beerdigung oder der Danksagung

Signale geben, wie man mit dem Tod des Angehörigen umgeht – jeder Tod hat andere

Hintergründe. Auch die Gestaltung des Grabes kann den Trauernden helfen und gibt

eine Ausdrucksmöglichkeit. Wichtig für die meisten Trauernden ist die Beibehaltung

einer gewissen Normalität: sie wollen nicht gemieden werden, sondern es hilft ihnen,

in einem selbst bestimmten Rahmen über die verstorbene Person und ihre Gefühle zu

sprechen. Beileidsbekundungen am Grab und die Begegnung mit den Angehörigen

sind nachwievor wichtige Gesten des Mitfühlens. Möchten die Angehörigen dort

anfangs lieber für sich sein, besteht später die Möglichkeit, sein Beileid auszusprechen

oder persönliche Worte an die Trauernden zu richten. Beileidsbekundungen erfolgen

heute nicht nur per Karte, sondern sogar virtuell. Persönlichere Kontakte kann dies

natürlich nicht ersetzen. Neben Freunden, Bekannten oder Seelsorgern stehen den

Trauernden Psychotherapeuten oder Selbsthilfegruppen zur Seite, wenn die Trauer

das Leben zu sehr beeinträchtigt. Auch wir, die Beerdigungsinstitute, verfügen über

entsprechende Adressen.

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18

Einmal der König von Aachen sein - Monika Zimmermann vom Vinzenzheim

interviewte behinderte und nicht behinderte Menschen.

Immer größer und bunter

Das Fest der Begegnung auf dem Katschhof lockte wieder viele Besucher

Laute, rockige Musik schallte durch die Innenstadt und machte

Touristen und Einwohner plakativ darauf aufmerksam,

dass auf dem Katschhof richtig was los war. Auf der

Bühne vor dem Dom gaben die „Rolling Bones“ Gas. Die

Rock-Formation setzt sich aus Menschen mit Behinderung

zusammen, die größtenteils aus dem Vinzenzheim stammen.

Die Band hat inzwischen eine große Fangemeinde, die vor

der Bühne begeistert bei jedem Song mitgeht.

Das jährlich auf dem Katschhof statt fi ndende Fest der Begegnung ist

Ausdruck der Behindertenverbände für mehr Begegnung von Behinderten und

Nichtbehinderten. „Wir wollen Barrieren abbauen, nicht nur die baulichen

Hindernisse, sondern auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen. Dafür ist

es wichtig, dass Menschen mit und ohne Behinderung sich – möglichst in jungen

Jahren – begegnen, voneinander lernen, die Fähigkeiten des Einzelnen erkennen

und die Persönlichkeit respektieren lernen“, erläutert Norbert Zimmermann,

Geschäftsführer der Lebenshilfe Aachen Werkstätten und Service GmbH.

Dies soll auch über die Staatsgrenzen hinaus gemeinsam mit den belgischen

und niederländischen Partnern in der Euregio-Maas-Rhein erreicht werden. Die

Verbände wollen einen Beitrag leisten, der alle Menschen in der Euregio-Maas-

Rhein zusammenführt und ein Wir-Gefühl entstehen lässt, bei dem sich jeder

Einzelne in der Gemeinschaft anerkannt und aufgehoben fühlt.

In diesem Sinne begrüßt die Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe in der Stadt

Aachen die Zielsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes NRW vom

01.01.2004. Danach soll die Benachteiligung von Menschen mit Behinderung

beseitigt und verhindert werden und die gleichberechtigte Teilnahme am Leben in

der Gesellschaft gewährleistet und eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht

werden. Besonderen Bedürfnissen muss dabei Rechnung getragen werden.

Das diesjährige „Fest der Begegnung war ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

Es gab viele tolle Aktionen. So kleidete beispielsweise das Vinzenzheim Aachen

Passanten und Besucher mit und ohne Behinderung in ein Königsgewand

mit Krone und machte sie für ein paar Interviewminuten zum „König von

Aachen“. Einfühlsam und interessiert entlockte dann Monika Zimmermann

vom Vinzenzheim Aachen den kleinen und großen Königen ihre Wünsche und

Träume, die sie umsetzen würden, wenn sie einmal einen Tag lang „König

von Aachen“ wären. „Nicht wenige wünschten sich im Kontext zum ‚Fest

der Begegnung‘ ein besseres Miteinander zwischen Behinderten und Nicht-

Behinderten und oft auch einfach mehr Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse

anderer Menschen“, resümierte Monika Zimmermann.

Viele Besucher beim Fest der Begegnung vor historischer Kulisse.


19

Laurens Patzlaff brillierte am Flügel.

Klavierabend

mit Laurens Patzlaff

Konzert in St. Philipp Neri war ein

musikalischer Hochgenuss

Organisiert und präsentiert von MusicaProNobis fand jetzt

ein Klavierabend mit Laurens Patzlaff in der Pfarrkirche St.

Philipp Neri statt. Patzlaff intonierte Werke von Frederic

Chopin und Franz Liszt und ging im zweiten Teil des

Konzertes mit freien Improvisationen auf die Wünsche

der Zuschauer ein. Leider verloren sich nur wenige

Menschen im weiten Rund der Kirche, was sicherlich einerseits dem schönen

Wetter und andererseits den vielen Parallelveranstaltungen in ganz Aachen

geschuldet war. Dennoch tat es einem ein wenig weh, dass die hervorragenden

und nimmermüden Bemühungen von MusicaProNobis, gute und anspruchsvolle

Kirchenmusik im Nordwesten zu etablieren, so wenig belohnt werden.

Viel Betrieb am Imbissstand der Dauergartenanlage Groß Tivoli

Sommerfest

war eine runde Sache

Die Dauergartenanlage Groß-Tivoli e. V.

feiert mit Mitgliedern, Freunden und Gönnern

Vor fünf Jahren konnte sich keiner wirklich vorstellen, dass in der

neuen Anlage der am Berensberg einmal ein solch paradiesisches

Idyll entstehen würde. Der Vorstand der Dauergartenanlage

Groß-Tivoli e. V. zeigt sich mehr als zufrieden mit der Entwicklung

des Areals: „Das Miteinander und die gegenseitige Hilfe stehen und standen

bei uns immer im Vordergrund. So haben wir auch nach nunmehr schon fünf

Jahren den Umbruch und den sicherlich nicht leichten Neustart hier direkt

vis-a-vis des Lousbergs gemeistert“, so ein Vorstandsmitgleid.

Aufgrund des Neubaus vom Tivoli mussten die Kleingärtner seinerzeit von

dem Gelände direkt am alten Tivoli weichen, wo man sich viele Jahrzehnte

sehr wohlgefühlt hatte. Gerade die älteren Gärtner taten sich mit dem Umzug

verständlicherweise recht schwer. Jetzt, wo der Kleingärtner-Verein richtig in der

neuen Heimat angekommen ist, konnten die Vereinsangehörigen mit Familie,

Freunden und Gönnern wieder richtig zünftig das alljährliche Sommerfest feiern.

Die Improvisation ist der Schwerpunkt der künstlerischen und pädagogischen

Tätigkeit von Laurens Patzlaff. Der 1981 geborene Pianist unterrichtet das Fach

seit 2007 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in

Stuttgart. Von 2009 bis 2011 vertrat er eine Professur im Fach Schulpraktisches

Klavierspiel an der Hochschule für Musik in Freiburg. Ab Oktober 2011 war

er Dozent für Klavier, Schulpraktisches Klavierspiel und Improvisation an der

Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Darüber hinaus gab er regelmäßig

Meisterkurse für Klavier-Improvisation, u. a. an den Musikhochschulen

von Melbourne, Sydney, Hongkong und Peking.

Das Konzert war ein absoluter Hochgenuss und ein tolles Highlight für die

gesamte Aachener Region. Zu hoffen bleibt, dass das nächste Benefi zkonzert

in St. Konrad am 22. September um 17 Uhr deutlich besser besucht wird, denn

das haben Organisatoren und Protagonisten sicherlich absolut verdient!


20

Gekrönte Häupter und Honoratioren beim Schützenumzug in der Soers.

Tolles Wetter, tolle Stimmung - besser geht es nicht!

Heiß und stimmungsvoll

Schützen in der Soers feierten ein schönes Schützenfest

Das Wetter stellte selbst an die

erfahrensten Schützen höchste

Anforderungen, als sich der

Schützenumzug anlässlich des

Soerser Schützenfestes pünktlich

in Bewegung setzte. So verzichteten die meisten

Schützenbrüder auf die traditionellen, aber sehr

warmen grünen Jackets und marschierten größtenteils

im Hemd. Einzig Laurensbergs Bürgermeister

Christian Krenkel trotzte der extremen Hitze von

etwa 31 Grad Celsius und war im Zug im dunklen

Anzug mit hochgeschlossener Krawatte, aber

avantgardistischem weißen Hut zu sehen.

Das Soerser Schützenfest begann samstags um

15.30 Uhr mit einem Preisschießen der inaktiven

Mitglieder und Preisschießen für Förderer und

Inserenten. Ab 19 Uhr fand eine zünftige Zeltparty

bei bester Stimmung statt.

Am Sonntag begannen die Feierlichkeiten um

9.30 Uhr mit dem Abmarsch von St. Andreas zum

ökumenischen Wortgottesdienst auf der Festwiese.

Es gab ein buntes Programm mit Ermittlung

des Schützenkönigs. Der Festzug ging dann

ab 14.30 Uhr von St. Raphael zur Schützenwiese.

Um ca. 19 Uhr erfolgte ein Schießen für Bürger

um einen Preis, den Bezirksbürgermeister

Christian Krenkel stiftete. Kinderbelustigung und

Musikbeiträge sind beim Soerser Schützenfest fast

obligatorisch und kamen auch in diesem Jahr bei

den vielen Besuchern bestens an..

Am Montag schloss das diesjährige Schützenfest

ab 15 Uhr mit einem gemütlichen Beisammensein

des Freundschaftstages sowie mit der

Ermittlung des Ehrenkönigs. Ab 20 Uhr gab es

die Königsehrung und die wieder einmal sehr

schönen, stimmungsvollen Feierlichkeiten in der

Soers gingen für 2013 zu Ende.


Jugendeinrichtungen

kickten in Laurensberg

Der Nordwesten Aachens wurde durch

den CUBE/Richterich vertreten

Schützenfest

in Vetschau

Tolles Programm wartet auf die Festgäste

21

Die Mannschaft des CUBE/Richterich mit

Teamchef Roger Hintzen (Mitte mit Sonnenbrille)

Der VfJ Laurensberg lud unter der Schirmherrschaft des

Oberbürgermeisters Marcel Philipp alle kleinen und großen

Fußballfreunde in Aachen wie auch deren Familien am 07. Juli 2013

zum „Tag des Aachener Kinder- und Jugendfußballs“ ein. Hat man

mit dem im Juli 2011 initiierten „Tag des Aachener Jugendfußballs“ noch spezieller

den Jugendabteilungen der Fußballvereine in der Region eine Plattform zur

Vorstellung eigener Jugendprojekte und zum Aufzeigen vorhandener Probleme

in der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt, so sollte der diesjährige „Tag des

Aachener Kinder- und Jugendfußballs“ ganz im Sinne eines Familienfestes für

alle fußballbegeisterten Kleinen und Großen stehen.

Organisiert wurde dieser Tag vom VfJ Laurensberg in Kooperation mit der Stadt

Aachen, dem Deutschen Fußballbund DFB / Fußballverband Mittelrhein FVM

und der AGOT (ArbeitsGemeinschaftOffenerTüren) in Aachen. Den Kinder- und

Jugendeinrichtungen der AGOT bot sich mit diesem Tag neben der Möglichkeit,

ein größeres Fußballturnier auszutragen, gleichzeitig auch die Möglichkeit, die

Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und laufende Projekte verschiedenster

Ausrichtungen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Es gab ein im FairPlay-Modus ausgetragenes Fußballturnier für Mannschaften

aus den offenen Aachener Kinder- und Jugendeinrichtungen, einen für alle

Sportbegeisterten offenen Parcours für das DFB- & McDonalds-Fußballabzeichen,

einen Menschenkicker, ein Torschuss-Messgerät, Aktionen des Therapie- und

Trainingszentrums MedAix sowie eine Hüpfburg für die ganz Kleinen.

Das DFB-Mobil war ebenfalls vor Ort am Hander Weg in Laurensberg, um

mit den Kindern und Jugendlichen eine Fußball-Trainingseinheit durchführen.

Informationen rund um die vielfältige Arbeit der OT’s rundeten die Veranstaltung

ab. Die Jugendeinrichtung CUBE aus Richterich vertrat den Nordwesten

Aachens. Betreut wurde das Team von Einrichtungsleiter Roger Hintzen.

Die St. Laurentius-Bogenschützen Bruderschaft Vetschau befi ndet

sich im 128. Jahr und kurz vor dem diesjährigen Schützenfest

(03.-05.08.13). Auftakt ist die Zeltparty am Samstag, 3. August

2013 auf der Vetschauer Festwiese im Festzelt. Mit iLex tritt

nun bereits zum dritten Mal eine der seit über 15 Jahren angesagtesten

Live-Coverbands der Euregio und im Großraum Aachen/Köln auf. iLex bietet

ein unvergessliches Musik-Feuerwerk, denn die Top40-Charts sowie die Hits

der 70er, 80er, 90er sind selbstverständlich im Repertoire vorhanden. Ebenso

wie viele Titel aus Pop, Rock, Disco, Oldies, Schlager und Karneval, die alle

live gespielt werden. Hier ist sicherlich für jeden etwas dabei. Eintrittskarten

an der Abendkasse kosten sechs Euro, im Vorverkauf fünf Euro. Für Karten

im Vorverkauf können sich Interessenten an die Vetschauer Schützen unter

www.schuetzen-vetschau.de oder an die Vorverkaufsstelle Johann Jakobs,

Zeitschriften Toto-Lotto, Grünenthaler Str. 11, 52072 Aachen-Richterich, Tel.

0241-9907320.

Der Sonntag, 4. August beginnt mit einer heiligen Messe um 11 Uhr im

Vetschauer Festzelt, um 12 Uhr beginnt das Schießen um den Prinzentitel und

gegen 14.30 h fi ndet ein festlicher Umzug zur Abholung des amtierenden

Königs Jürgen Reimbold durch Vetschau statt . Ab 16 Uhr folgt der nächste

Höhepunkt: der neue König wird ermittelt. Währenddessen ist für das leibliche

Wohl bestens gesorgt und auch die Kinder (4-14 Jahre) kommen nicht zu kurz.

Im extra angereisten Basti Bus können diese ihre handwerklichen und künstlerischen

Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Traditionell endet das Schützenfest nach liebevoll

gestaltetem Seniorennachmittag für die Vetschauer

Senioren und weiteren Schießwettbewerben

(Ehrenkönig und Königin der Schützenfrauen) am

Montagabend (05.08.13) mit dem Königsball. Die

St. Laurentius Bogenschützen Vetschau und ihre

Schützenfrauen freuen sich auf jeden Besucher!


22

Viel zu sehen und zu staunen gab es für Klein und Groß in der Rathausstraße.

Der Trödelmarkt wurde gut angenommen.

Geschäftsleute

feierten in der Rathausstraße

Sommerfest wurde durch Trödelmarkt

deutlich aufgewertet

Bereits zum vierten Mal in Folge fand am Sonntag, 7. Juli 2013 das Sommerfest

der Geschäftsleute in der Rathausstraße statt. Das Fest ist in Laurensberg mittlerweile

schon ein Stück weit zu einer Tradition geworden. Viele Laurensberger

Familien folgten der Einladung mit Kind und Kegel. Erstmalig hatten jedermann

auch die Gelegenheit, sich an einem Trödelmarkt zu beteiligen. Dieser Markt

wurde von allen Beteiligten sehr gut angenommen und wertete das Sommerfest

auch vom Besuch her deutlich auf. Ziel des sommerlichen Events ist es, den

Kontakt zwischen Laurensberger Bürgern und Familien zu fördern, zu klönen und

in den Austausch zu treten sowie eine gute Nachbarschaft zu leben.

Auf die kleinen Gäste warteten einige Attraktionen wie z. B.






Für die Erwachsenen standen Angebote zum Thema „Gesundheit und Wellness“

im Vordergrund. So wurde beispielsweise über Bewegung für Kinder und

Erwachsene sowie zu Orthopädietechnik informiert, zu Urlaubsmöglichkeiten

beraten oder Rückentests und Massageanwendungen angeboten. Neben den

vielen Aktivitäten kamen aber auch gemütliche Pausen sowie kulinarische

Genüsse bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und „Öcher Tapas“ nicht zu

kurz. Daneben gab es auch einen Auftritt des Schülerzirkus Confi gurani der

Viktoriaschule Aachen. Schon jetzt freuen sich die Geschäftsleute und die

Laurensberger auf das 5. Sommerfest im nächsten Jahr.

Wir beraten Sie gerne bei den Leserreisen in

Nordwest aktuell: Mara Figge und Claudia Bücker

Laurensberger Reisebüro

Rathausstr.5e Telefon: 0241-929 1010

52072 Aachen Telefax: 0241-929 1011


23

Ferien-Workshops Tanzen und Fitness

Aktive Sommerferien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Der Tanzsportclub Grün-Weiß

Aquisgrana Aachen bietet ein

abwechslungsreiches Ferienprogramm

für die ganze Familie an. Wer sich

gerne zu Musik bewegt oder einfach mal in den

einen oder anderen Tanzstil hinein schnuppern

möchte, ist herzlich willkommen.

Den Start machen an den Samstagen, 3. und

31. August die Zumba-Specials. Jeweils von

10:30 – 12:45 Uhr (inkl. 15 Min. Pause) wird im

Clubheim, Vetschauer Str. 9 in Aachen-Laurensberg,

ein rhythmisches Fitnessprogramm mit einem

Trainerduo geboten. Die Workshops sind für

Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Pro

Termin kosten sie 10 Euro für Erwachsene und

7 Euro für Jugendliche sowie Schüler, Azubis und

Studenten unter 30 Jahren. Anmeldungen über

info@gruen-weiss-aachen.de

In der letzten Ferienwoche starten die

Internationalen Tanztage 2013. Vom 25. –

31. August werden in der Tanzsporthalle ‚An der

Schanz 1‘ in Aachen täglich Tanzworkshops aus den

verschiedensten Sparten angeboten. Von Sonntag

bis Freitag werden Technik und Bewegungen

sowie vollständige Choreographien erarbeitet. Am

Samstag, 31.08. findet ab 21 Uhr eine Präsentation

der Gruppen statt.

Kontakt:

Anmeldungen können ab sofort online über

die Vereins-Webseite oder telefonisch bei der

Koordinatorin Frau Gschaider unter 0241 -

94 55 99 73 gemacht werden. Ausführliche Infos

zu den einzelnen Workshops, Trainern und dem

Zeitplan gibt es auf der Vereins-Webseite unter

www.gruen-weiss-aachen.de

Uhrzeit * Workshop Stufe

9.30 – 10.30 Pilates Anfänger ohne/mit Vorkenntnissen

10.30 – 11.45 Streetdance für Kids Anfänger ohne/mit Vorkenntnissen

11.45 – 13.00 Musical Dance Anfänger bis Mittelstufe

13.00 – 14.15 Showdance Mittelstufe bis Fortgeschrittene

14.15 – 15.30 Breakdance Anfänger bis Mittelstufe

15.30 – 16.45 House-Dance Anfänger

16.45 – 18.00 Videoclipdance Vorkenntnisse bis Mittelstufe

18.00 – 19.15 Lyrical Jazz Mittelstufe bis Fortgeschrittene

19.15 – 20.30 HipHop Mittelstufe bis Fortgeschrittene

20.30 – 21.45 Modern Dance Anfänger bis Mittelstufe

* jeweils täglich von Sonntag bis Freitag

Sieger aus Aachen

Zwei schöne Erfolge verbuchte der Tanzsportclub Grün-Weiß Aquisgrana Aachen auf der Dance Comp, einer

der größten internationalen Turnierveranstaltungen Deutschlands. Marc Pape und Elisa Zentis setzten sich

gegen 29 Konkurrenten in der Hauptgruppe D Standard durch. Sie siegten mit ersten Plätzen in allen drei

Tänzen. Die beiden starten seit Anfang des Jahres für den Verein. Mit viel Spaß und Ehrgeiz im Training

haben sie sich kontinuierlich verbessert und stehen nun kurz vor dem Aufstieg in die C-Klasse.

Marcel Pitz und Christina Hopfgarten führten das 12-paarige Feld der Hauptgruppe II C Standard an. Sie

gaben lediglich den Langsamen Walzer ab und gewannen das Turnier mit 19 von 28 Einserwertungen.

Herzlichen Glückwunsch!

Roermonder Str. 318 | 52072 Aachen | Tel. 0241 93 89 60 | www.wobbe-schaal.de


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Institut Laurensberg Roermonder Straße 325 52072 Aachen Tel. 0241 - 18 98 76 99

Institut Herzogenrath Ferdinand-Schmetz-Platz 2 52134 Herzogenrath Tel. 02406 - 989 76 69

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-12 / 16-20 Uhr, Sa: 9-13 Uhr

Aktion gilt ausschließlich in den CaloryCoach Abnehminstituten Herzogenrath & Laurensberg.

www.calorycoach.de

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